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Kai kurios Gervėčių tarmės veiksmažodžio ypatybės

E. Grinaveckienė

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BALTISCHE STAATEN SPRACHEN WIRKUNGSMECHANISMUS STUDIEN LITAUEN TSR WISSENSCHAFTEN Die Akademie E. GRINAVECKIENĖ KAI KURIOS GERÖCKCHE ARTIKEL AKTIVITÄTSGEBIET EIGENSCHAFTEN Gervėčių (Hrsg.): Bd. 1, S. 10. (PDF; 1,3 MB) Dialekte des Litauischen (sie wird um Gervėčiai Stadt in litauischen 12 Dörfern — Gaigiliuose, Galčiūnuose, Gėliūnuose, Giriose, Kerplėšinoje, Knystūškėse, Miciūnuose, Miltičėjose, Mockosė, Pėtrikuose, Pelegrindojė, Rimdžiūnuose) aprašo išsamesnių ar apibendrinamų tyrinėjimų iki šiol beveik neturime, nors šio krašto lietuvių kaltiriama nuo ba Ende des a. 19. Jahrhunderts. Die Sammlung von Dialektmaterial dieser Gegend wurde in den Jahren der Sowjetordnung besonders aktiviert. Be In letzter Zeit wurde auch eine Arbeit veröffentlicht, in der das phonologische System dieses Dialekts® beschrieben und einige Aspekte des lexikalisch-seir mantischen Einflusses der slawischen Sprachen auf die litauische Landessprache* untersucht werden. ir to ir Ein großer Teil dieses Dialekt-Sprachmaterial ist in der akademischen Im „Wörterbuch der litauischen ir jo Sprache“-Archiv*, im „Atlas der litauischen Sprache“-Archiv in der ir "In der Grammatik der litauischen Sprache", im J. Paulauskas-Studio „Funktionen der Verbpräpositionen in der gegenwärtigen litauischen LiteraturspraZ. che“*, im Buch von Zinkevičius „Litauische Dialektologie“* ir u. a. Auffällig ist į das Verbsystem dieses Dialekts, einige Verben, Verbformen, Bedeutungen usw. jo ir Besonderhjo eiten, Geschlechter ir archaische Überreste recycelt. Dieser Artikel versucht, eine ir weitere Eigenschaft des Verbs zu beleuchten, : ! 3. Boasrep, JlutoBCcKkasi In: XpecToMaths, Bam. 2, CIl6, 1904, p. 396—402; P. Arumaa, litauische mündliche Texte aus der Wilnaer Gegend mit grammatischen Anmerkungen, Dorpat, 1930, p. 7—18; Dialekte der litauischen Sprache (Chrestomatija), Vilnius, Litauen 1970, p. 394— 395. * Lexikologische Untersuch1972 ungen, Vilnius, (A. Vidugirio ir J. (Artikel über Lippmann). * T. M. Cygnus K (OHOJOrHYECKHX CHCTEM JIKHTOBCKO-CJIABAHCKOTO [Lorpauuwaa (Kau. auccepraums), Mocksa, 1970. 4 JI. T. HeBckas, O JiekcHuecCKOM H CeMaH THYECKOM B3aHMOJIEHCTBHH JIHTOBCKOTO H CJI2BAHCKHX S3bIKOB (Ha MaTepuaJie reorpaduueckKoli ane si THBHOIL TeEpMHHOJIOTHH), — CoBerckoe cJaBsHOBeneHHe, Mocksa, 1972, Ne 1, p. 90— 104. * Wörterbuch der deutschI— en Sprache, 2. Auflage. 1941—1970; jo Akte, gespeichert Litauen TSR MA Deutsches Institut ir für Literaturwissenschaft. $ Litauische Sprache Atlas Karteikarir ten Fonoteka, gespeichert Litauen TSR MA Deutsches Institut ir für Literaturwissenschaft. 7 Grammatik der deutschen I, Sprache. 1965; 1971. * J. Funktionen der Verbpräpositionen in der gegenwärtigen litauischen Literatursprache, Literaturspr- — ache, III, Vilnius, ir 1958, p. 303-453. * Z. Litauische Dialektologie, Vilnius, 1966. 221 1. Zusätzlich zu allen hier verwendeten Vokalstämmen des Verbs (kl/égae'®- 'spricht', laidzia 'lässt', girdz 'hört', tut'), kommt im Dialekt auch die von einem anderen Verb kontaminierte Endung des Vokalstamms der I. Person Einzahl vor, z.B.: būmū (jo -mgschnellst entstanden nach der Analogie es-mi+u'') 'banu', demu 'gebe', ditomu 'gebe', dziūmu 'trockne', eimū 'gehe', ému 'esse, édu', giemu'singe, singe', miegmū'schlafe', sviemu 'frisch'. Auf der Grundlage dieser Neubildung wird hier das gesamte Paradigma der Gegenwartsform hergestellt und verwendet, z.B.: demi 'Großvater', déma 'Großvater', dæmam 'Großvater', démat 'Großvater', dioma 'gibt', dziūma 'Großvater', eima 'geht', éma 'ißt', giema'singt', miégma'schläft', sviema'schwitzt'. Besonders häufig treten kontaminierte Geschlechter mit Vorsilben auf, z.B.: padema "hilft", padooma 'hilft', izdziima 'iSdZiusta', areima 'kommt', ateima biilo 'kam', ifeima 'iSeina', nuveima 'geht', wieima 'geht', suvéma "sucht, findet', pagiema'- sucht, singt', pérgiema- 'sucht, singt', némiegma'schlaft nicht', pasviema- 'schlägt'. Aber nicht für alle diese Verben ist diese Form in der unterschiedlichen Zeit das einzige lés. Einige haben neben ihnen auch reine Vokalformen, z.B.: prabiiva "bleibt', némiega'- schläft nicht'. Letzteres ist im Dialekt in Kraft. Hier ist auch die rein athematische Form der 1. Person Plural des Präsens amė ‘eime’ (neben ihrer angrenzenden Variante amėte ‘eime’) erhalten geblieben, die in das imperative System übergegangen ist. Die vorkommenden, aus Präsensformen gebildeten gestattet-Konjunktivformen des Verbes sein sind ohne Vokalstammmerkmale und in ihrer Konstruktion ziemlich unterschiedlich, z.B.: tėsta būna, tebūv, tebū, tebui'* "tegul būna'. Ob alle hier verwendeten Verben mit Relikten des Konsonantenstamms ursprünglich eine Konsonantenpersonifizierung hatten, ist aus den vorliegenden Daten schwer zu sagen. Vielleicht sind die Formen dziūmu, dziūmi, dziūma (izdziūma- )... am zweifelhaftesten. Nirgendwo in der Literatur wird angegeben, dass diese Wurzel zur Art der konsonanten Personifikation gehört. Es wird daher angenommen, dass sie wahrscheinlich in Analogie zu anderen solchen relativen Formen entstanden ist. Ganz ähnliche Formen von Relativverben des Konsonantenstamms sind auch im benachbarten Lazūnų Dialekt aufgezeichnet, z.B.: išdema "išdeda', padema 'hilft', ūždema'setzt', dūomu 'geben', wundioma 'geben', pardiiomu'verkaufe', aima 'geht', uiieima 'geht', išeima 'iSeina', aimam 'gehen wir', éma "falgo, éda', préma 'kommt hinzu, nimmt zu', neéma "nicht isst, isst nicht', suvéma "nimmt zu, isst zu', giemu'singt', giema'singt', sviema'schwitzt', pasviema "schwitzt'. Aber, wie die Beispiele zeigen, werden hier weder die Formen dzitimu, dziiima (izdziiima), noch biima, būmū verwendet. 2. Auch die dialektischen Formen der Rekursionsverben sind bemerkenswert. Verben, die in der Regel auf -s enden, z.B.: kalbėcis "sprechen", laukiatės, suksiuds, prausiés, ėmeis "erschienen", stojis 'blieb', stotūsbi "stand', sėstūsbi "setzte sich', gultūsbi 'legte sich'®, aber die hier verglichenen 10 Dialektbeispiele sind im Artikel mit dem üblichen 1k angegeben. (=Literatursprache) Schriftzeichen, in allen Fällen versucht, auch ihre Aussprache zu reflektieren. Aus diesem Grund wird hier noch / verwendet, weil nach dem verhärteten /-Dialekt -i (< *-&n, *&n), y, in, ė verrückt sind. Darüber hinaus sind die Vokale i, y, ė auch hinter und nach den Konsonanten s, §, Ž, r, V, c. " Z. Zinkevičius, Litauische Dialektologie, S. 346. 12 Unseren Daten zufolge ist die Form tebii "es sei so", bui "es sei so" im Gervėčiai- -Dialekt eine echte Tatsache und kein Missverständnis, wie Z. Zinkevičius behauptet (Lietuvių dialektologija, S. 372). 13 Das Vorhandensein des Partikels der Gegenwart zwischen der Endung und -bi zeigt, dass -bi hier nichts anderes ist als ein Postpositionspartikel. Darüber hinaus wird es hier neu hinzugefügt, nachdem der Partikel der Rückkehr an die Verb-Endung angehängt wurde. 222 Die weit verbreitete und gesunde Partikel -si. Vor allem ist sie in der III. Person der Gegenwartsund Vergangenheitsform (weniger häufig in der Ausdrucksform) erhalten geblieben, z.B.: darosi, dzyrbasi "geschieht", dūmaliojasi "räuchert", gaminasi "bereitet sich vor", lachiasi, klėasi'steigt', kėpasi, klausia "fragt", pjdunasi, praiisiasi, rūkaliojasi 'ruckst', sūgasi "segasi", sėdūvinasi'sédasi', sūkasi || sukasi, sūpasi, stukénasi "klopft", vėjasi, velkasi, winidjasi'reitet sich'; dzyrbosi "gab sich, geschah- ", gulėsi 'gulési', klaūsėsi, kumeliūvosi, meldėsi, radosi, sėdosi; Ich lache. Möglicherweise haben die ähnlichen Formen der konjugierten Verben im Weißrussischen dazu beigetragen, dass sie gesund geblieben ist. Aber auch hier treten neben den gesunden Formen seltener Formen mit der Abkürzung -s auf, z.B.: kėlias, klaiisos, dairos, rūgis'man sieht', sūpas, sūkės "dreht sich". Bei Präpositionsverben befindet sich die Rückkehrteilchen, wie in der Literatursprache, gewöhnlich zwischen Präposition und Wurzel, z.B.: asigeidė (< ažsigeidė) "ergriffen", unsibediau "gefangen". Aber Formen mit einer Verneinung, die eine dauerhafte Eigenschaft des Täters bezeichnen oder eine unpersönliche Bedeutung haben, werden mit zwei Partikeln verwendet. Eine davon ist im Endstück, die andere —zwischen Verneinung und Wurzel, z.B.: neskūndziojasi 'beißt nicht (über den Hund)', neslėpkosi 'liegt nicht' (über den Stock), nesndris "nicht will', nesragécis (neben nesragécie) 'nicht sehen'. Dies, ein möglicher Gegenstand, zeigt eine gewisse Verschlechterung der morphologischen Bedeutung des Rückkehrteilchens zwischen Verneinung und Wurzel, die wahrscheinlich durch den inkorporierten Einfluss der weißrussischen Sprache entstanden ist, in der Rückkehrverben, die nicht mit einer Verneinung verwachsen sind, sowie alle anderen Präpositionsverben immer nur am Ende einen Rückkehrteilchen haben, z.B.: nademaarics, Hasapviracs, He 3ascHerqcs, He cadO3enaca. Im Dialekt gibt es wiederkehrende Formen, die eine Eigenbedeutung haben, z.B.: dzyrbasi "geht", kkeliaasi'steigt' (über die Sonne, den Wind), dūmaliojasi 'dummt', rūkaliojasi 'brennt'. Ich. In ähnlichen Fällen wird die Eigenbedeutung normalerweise in nicht-sangrazialen Formen* angegeben! *, aber in der akademischen Die „Litauische Grammatik“ enthält Beispiele (besondeiš rs in östlichen Ländern) Litauische Dialekte), wobei die Eigenhandlung in der rückläufigen Form ausgedrückt werden ir kann! *. Ich. Für den Gebrauch bietet die Grammatik eher nicht-rekursive Formen, rechtfertigt aber auch rekursive (K. Būga hielt sie für den Einfluss slawischer Sprachen entstanden). Im Gervečių-Dialekt sind die regressiven Formen von Eigenbegriffsverben nicht ganz üblich. Wenn wir die su Grammatik akzeptiereir n, würden wir sie als litauisch betrachten, aber wir können nicht die Meinung ablehnen, dass der Einfluss der weißrussismo chen Verben mit der gleichen ir Bedeutung zu ihrer Entstehung beigetragen hat. Der Einfluss der weißrussischen ir Sprache erklärt sich wahrscheinlich durch die gegenseitige Bedeutung der konjugierten Formen der einzelnen Verben, z.B.: asipikcin "erzürnte sich" (über die Hexe, vgl. weißrussisches saxaanayiracs), asiverkiau "ich prügelte mich", prasbūdo 'erwachte'. kiindziojasi “kanda’ (über einen Hund, vgl. weißrussisch xycaeuya), hält sich "gebogen" (vgl. weißrussisch 2Ke4ga) ‚dilgina‘ (über Brennnesseln, vgl. auf Weißrussisch nausyya). Partikel der Rückkehr von Präpositionsverben - bleibt in der Form immer gesund, wenn das Präfix mit einem Konsonanten endet, z.B.: acisūkė (<at+si-+sagte) "antwortete', drehte sich um "verwandelte sich" in "verwandelte sich" "auferstanden, auferstanden', unsispyré „isispyré- “, asisviedė "fürsucht- ", "versprochen" ‚apsisegé- ‘, asipikcino 'wurde wütend', 'weinte', un- '4 Grammatik der deutschen Sprache p. 207. 15 Im selben, p. 208. '* K. Büga, Ausgewählte Schriften, II, Vilnius, 1959, p. 113. 223 sitaisė "einrichtete sich", asibaidė 'erschöpfte sich', asildidé 'niederstieg', asigeidė "verzweifelte", neisimoko'- verzweifelte nicht', aciskaldudo'spült sich ab', unsimaišis "verzweifelt". Wenn das Verbpräfix mit einem Vokal endet, kommt es zu einer Synkope des Rückkehrteilchens (es wird phonetisch zu -sverkürzt), z.B.: nesuzbarém ‚wir haben uns nicht verkleidet- ‘, pazdairė ‚wir haben uns umgesehen- ‘, susciko ‚wir haben uns getroffen- ‘, prizdé ‚wir haben uns angesehen- ‘, nūstysė ‚wir haben uns erschrocken‘, pastvėrė ‚wir haben uns erschrocken‘, pazbijéjom ‚wir haben Angst gehabt‘, nūzdaužė ‚wir haben uns umgedreht- ‘, nuzguiido „wir haben uns erschrocken‘, nesldidzia „wir haben uns nicht gelassen‘, nusmainius „wir haben uns verändert, wir sind aus dem Gesicht gegangen‘. In den Fällen, in denen das Präfix mit einem Vokal endet und die Wurzel des Verbs mit einem s, §, ž beginnt, kann die Synkope des Teilchens der Zusammenführung nicht auftreten, aber parallel (neu) kann sie auch auftreten (dann bilden sich Konsonanten-Geminaten), z.B.: prisisvéikina "grüßt", nusispyrė, nusisagė 'nusisegé', rasižėjo "schnappte sich raus"; tessiū "tesisiuva', težžūr "tesižiūri', tessėdz "tesisédi', téssuk "tesisuka'; Ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß. Bei einigen regressiven Verben der Ill-Person der Vergangenheit wird das Geschlecht im Dialekt doppelt ausgesprochen: an der Wurzel und am Endstück, z. B.: davės || davės "streunte, mėtėsi, puolé’, dėjėos || idėjos "war, geschah', ėmės || ėmės "beginnt, entstand’, rados || rūdos "wurde gemacht, entstand’, rinkės || riūikos'sammlte sich', sėdės || sėdos "setzte sich', stojés || stojos "stand auf', sviedės || sviedės 'nusimeté, puolé', vijos || vijos "verfolgte- ". Zweifache — Wurzelund Endungs —Konjugation haben hier auch die Geschlechter der I. und II. Person des Plurals einiger Verben dieser Zeit, z.B.: davėmės || davémés "wir schüttelten, wir arbeiteten- ", davėtės || davétés "Sie schüttelten, Sie arbeiteten- ', kratėmės || krūtėmės "wir fuhren geschüttelt', kratėtės || krūtėtės 'Sie fuhren geschüttelt', sėdomės || sédomés "wir setzten uns', sėdotės || sėdotės "Sie setzten sich', stojomės || stojomės 'wir standen auf', stojotės || stojote "Sie standen auf". Ähnliche Aussprache findet sich noch an vielen Stellen in den östlichen litauischen Dialekten und in einigen alten Schriften (M. Daukšos). Die Aussprache dieser Formen am Ende zeigt die hier erhaltene alte Aussprache dieser Verben!". Im Gervėčiai-- Dialekt ist die doppelte Aussprache dieser Formen jedoch noch sehr eng mit ihrer unterschiedlichen Bedeutung verbunden, die zweifellos neuer ist. Die Formen mit Akzent am Stamm werden hier in der Regel eher für die nicht-isolierte Vergangenheit verwendet, die eine Handlung bezeichnet, die im Sprechmoment stattfindet, während die Formen mit Akzent am Ende hier bereits eine isolierte Handlung bezeichnen, die in der Vergangenheit weit vor dem Sprechmoment stattgefunden hat, z.B. Und sie standen auf und fuhren hin und liefen in die andere Bucht; und Hanna setzte sich und fuhr hin. Ihre Kinder werden auf den Pfählen stehen; Von gestern Morgen bis heute Morgen. Annas smagei émés linū rduc und Von wo schon čius diese Schönheit ėmė; Die Kuh war verhungert, aber Radds. Bei allen anderen Verben (die meisten) werden die regressiven Formen der IIlI-Person dieser Zeit jedoch nur an der Wurzel ausgesprochen, z.B.: brūkės ‘spraudési- ’, gyrdés "hörte", sūgės 'folgte', šėrės "fütterte- ", vėžės "fuhr". Wahrscheinlich aufgrund des Einflusses der Letzteren und der doppelt ausgesprochenen Verben sind die Bedeutungen hier nicht mehr immer klar unterschieden. Es gibt zwei Varianten: (a) mit zwei oder (b) mit drei Säulen. Verbformen ohne -k, z.B.: barfes“* "barkis', imies ‘nimm’, 17 Lietuvių kalbos gramatika, II, p. 301. 18 Der Vorsatz des -ies in diesem Dialekt, nach dem Ohr zu urteilen, hört man deutlich den festen Anfang; d.h. widerspricht der von Z. Zinkevičius (Lietuvių dialektologija, S. 372) zusammengefassten Behauptung. 224 mušies "kämpfe- ', nešies 'kämpfe nicht', vedys "kämpfe nicht', dedzies || dedzis "danke', veŽis'® "kämpfe nicht', kelies || kelis "kelki', sėdzies || sėdzis 'kämpfe nicht', gulis "gulkis', klojis "klokis', stojis "stokis', laidzmės "lassen wir uns', sėdzmės || sédzmetés® "lassen wir uns', prausmés 'waschen wir uns', gulmės || gulmetės "lassen wir uns', dedztės 'dékités', muštės "kaškitės', stotės ‘stokités’, sitzen "setzen Sie sich". 0 Zurück zu wem. Verbformen im imperativen Konjunktiv, wie die einfachen, ir werden am Stamm ausgesprochen, z.B. mdkais 'lernen', mdkaités 'lernen', darais 'mach', daraimés 'lasst uns', dūraitės 'tut'. 3. Interessant in ihrer Form, Funktionen, iš Ursprung ir des Teils Im Gervėčių Dialekt werden Verbpräfixe verwendet. Präfix an- (transliteriert un-, vor Lippenstiften p, b > Um, Blut. unsi-~ ansi-) - Ich. antwortet auf -, z.B. umbrazdéj "eingeschmolzen, eingekocht" ‚idéta’, indioj ‘iduok’, ufieina „tritt ein“, ungrūvo „fiel“, unldiscie „lässt ein“, uiikasé „lässt ein“, untėjo „gießt ein“, unspiers "Sprung, Sprung', undschducie "zu schießen, zu schießen', entaisée "eingebaut, eingebaut- ", ufitepé 'eingesetzt'; unsibediau "ich habe mich eingekleidet", unsimaišis "ich habe mich eingekleidet", unsiriiiko 'apsirengé', unsispyrė 'isispyré', unsitaisė "ich habe mich eingerichtet, bereit gemacht". Das Präfix ančia, wie ir In der Nähe von (: Lazūnai ‚ikrito‘, unduoc "eingeben", ufieima "enthält'), immer verwendet, be um den hinteren -f ir hat greta überhaupt keine Variante in-, die manchmal parallel zu unt in einigen östlichen Hochdeutschen Dialekten vorkommt? !, Gerade aus diesem Grund neigen zu glauben, dass hier auch ir In Lazūnai ist es nicht das Ergebnis der Vermischung der Präfixe ir inunt, wahrscheinlich ein altes o eigenständiges Präfix an-, analog (sowohl in Form als auch in Bedeutuir ng) preußisch an®? ir Lettisch ie*® (Letztere, unserer Meinung nach, könnte aus iš *en, plg. Jahre. piekts, preußischer penckts, litauischer peiiktas). Das Präfix ap- (apsi-) - Ich. spiegelt tą die gleiche ap- (apsi-), z.B.: apsūkcijos "apsukti', apsvaidzycie "apmėtyti", apdrdém "aparėme"', apdécie 'apdéti'; Übersetzung von apsidziugė ‘apsidziugė'. Es gibt Beispiele, in denen das Präfix umcia in der Bedeutung verwendet wird, z.B. : ir Die Kinder werden die Sträucher zerquetschen; Die Schnecke mit dem Schnabel (= Großvater sauber, ganz geschrieben Puppe); Ich will ein Mädchen. (= Er wollte die Federn abziehen). Ši Die Bedeutung des Präfixes ist nicht typisch für die litauische Sprache. Dies ist wahrscheinlich der morphologische Wert iš der weißrussischen Sprache (Bd. ju Abadpays, abapsaus). '* Die zwei benachbarten Formen bestätigen auch unsere Aussage, dass die Gliedmaßen -ies vorläufiger fester Anfang, denn nur feste Anfangs-Endvokale konnten sich mit dem Kürzen einstimmigen, dadurch ir du iš -ies könnte neben neueren erschienen sein - Ist. Pflg. Ost-Hochland-Darius *dar, vasid < * wird fahren. In diesem Sinne bleibt die be Grundlage Z. (Weitergeleitet von Litauische Dialektologie) p. 372), jog Das Sprunggelenk von Lazunov ist höchstwahrscheinlich an den Stokis angepasst. ** Mehrzahlen des Imperativsatzes Die I-Person Form der Sitzzeit... ist wahrscheinlich eine Kontamination, die durch Hinzufügen einer zusätzlichen rekursiven Mehrzahl zu der nicht-rekursiven Form dieser Person hergestellt wurde Das Ende der 2. Person. Dieses Zusammentreffen dieser Form ist iš teilweise durch ihre Kontaminationsbedeutung zu erklären: ji sie wird nur in Fällen verwendet, in denen man sich noch einige andere Personen vor be Augen hat, z.B. J. Otręebski, Ostlitauische Narzesze tureckie, Krakau, I, 1934, p. 385; Z. 2. Auflage, S. 373. * Plg. Z. Litauische Dialektologie p. 416. ?*2 Siehe: J. Endelin, Altpreußisch, Riga, 1943, p. 94, 141. Die enun-Präfixe, die in der Sprache neben anprūs ir stehen, sind in ihrer Wirkung unvariant: ungreičiausiai vėlesnis < *an, O engalten sich wie der Wortanfasu ng zu beziehen e su a. *2 Siehe: J, Endzelins, Auswahl von I, Werken, Riga, 1971, p. 562—567. 15. 902 Neben dem Präfix ap-, antwortendes - Ich. ap-, im Dialekt manchmal auftretendes, durch ir iš Präfix-Absinkopierung entstandenes ap-, das durch Assimilation zu ageworden ist. į Es kommt nur in der litauischen Sprache in einer fremden Bedeutung vor, z. : Abyre médzialakš- + tai (=Abgefallgu ene Blätter der Bäume), vgl. Weißrussisch acinaJics. Das Präfix at- (Azi-) 1 K. atliepia at- (atsi-), z.B. : atdjo "kam', kam 'kommt', acimęsi 'ich werde mich erinnern'. Es gibt zahlreiche Beispiele, in denen der litauische Begriff in einer fremden Bedeutung verwendet wird, z. : ar Kūma atpjou (=schneidet) ihm den Hals; Um ihm den Kopf zu schlagen (= Er wollte ihm den Kopf abschlagen); Die Flügel wurden abgehauen. 10. Ziehe die Nackten ab; Anas atūj Das Haus. Und er ging hin und weinte. Neben diesem Präfix findet sich hier das synkopisch entstandene ir Präfix at-, das durch iš Assimilation zu ageworden ist, z.B. : Schreibt aduodzyc (<zu+geben "verheiraten"); Adavė (Hrsg.): jų Rückwärts. Das Präfix až- (asi-) rechtmäßig verwendet anstelle von 1 K. 100 mg/m2 (uZsi-) dient normalermo weise zur Endbezeichnung, z. : Die Wölfe haben einen (= gewürgt, den — anderen aZeidé (=verwundet); Der Junge aždžyrė (=schlug) den Kegel; Anas aperta Er schüttelte den Kopf. Gaidzjs ažgiedėj (=singen); Die Gans öffnete (=schloß) tvdrkon (=Tür); Dass ich ihn sehen, sehen (= würde), aždaūščiak (= ich würde ihn töten); Kifwi-Eselschwanz (= er schüttelte die Stirn) až (=für) peciū; Anas asikrutė (= verdiente) Geld. Dieses Präfix wird manchmal für die Bedeutung ir einiger anderer Präfixe verwendet, z.B. Ašpjdu (= papiove) tų Mädchen; Das Pferd hat Angst. Asildide (=gelandet) sduté; Anna lachte. (= hat gelacht, gelacht); Der Morgen der Erlösung „Svinta“; Der Wasserfall wird von einem Wasserfall gespeist. Die letztere Bedeutung des Präfixes až-(ažsi-) ist wahrscheinlich eine Entlehnung. J. Die ursprüngliche Bedeutung des už Wortes ir ist unbekannt, es ist eine Ableitung ir aus dem lettisch-slawischen Wort ķīlis. 3. Auflage. Da es nur in den östlichen verwendet ne wird In litauischen Dialekten, aber in den ir alten (einschlieir ßlich westlicher Länder) B. In den Schriften von Wilens ist er ein möglicher Gegenstand, er ist su mit dem preußisch- || en assa esse* verbunden. Die benachbarten Präfixe bis- (asi-) Formen wurden nicht gefunden, obwohl manchmal ažu neben dem až Präfix vorkommt, z.B. : ir až (=für) sie; až (=für) diends; až Kern (= už 100 mg/ Tag) Karo au (= Bitte, lieber). Neben diesem Präfix wird hier das Präfix uZir verwendet, das im Dialekt in allen Fällen zu ušumgewandelt ist. į Es kommt auch vor, dass es in seiner alten Richtungsbedeutung verwendet wird "an etwas'**, obwohl es seltener eine Bedeutunir gskoinzidenz ažsu aufweist, z.B. : Bär rutschte (= auf) Fuß; um Und er stieg um hinauf in die Höhle. Mache tų mich un reich durch deine Erhöhung; Federn ir eine Artverwum andelt sich in einen Bären; Uséko Hahn un lazdés; Ušvydo gati Kopf Hof (=Tod) Das Mädchen sah das Feuer. Das Präfix uš entspricht direkt dem lettischen uzlietu. Die hier ir zusammengesetzte Variante wird in allen jo Positionen wahrscheinlich durch das Präfix aus-< auszusammengefasst. (Bd. Lettisch iz-, Slawisch u3-). Nur so ist nach unserer Meinung das Auftreten des Präfixes uša in anderen östlichen Hochdeutschir en Dialekten zu erklären. Das Präfix da- (dazdasi-) ist im Dialekt verhältnismäßig häufig, ~ z.B.: dazdūmojo ‘erfand’, davėšč ‘erzwingen’, nedagéris ‘nicht genug’, dačdė. Das Präfix aus- (isiišsi-) wird als lk. verwendet, z.B. : ~ ir Released Das ist iš ein Mädchen. 2% J. Auswahl der Werke I, p. 321—323. 25 Bände. ibid., S. 324. 26 Bände. dar P. Arumaa, Litauische mundartliche Texte aus der Wilnaer Gegend, p. 54. 226 lio "Ein Mann kommt aus dem Wald"; Ich sah gut aus (=sah gut aus) jduns; Mutter brachte aus dem Stall Stiri; Ausgewaschen in weiß; Isiritiiodavo (= entstand, entbrannte) aus der Erhebung Feuer; Du bist ein Verrückter. Das Präfix nu-(nus-|| nuz-|| nusi-) wird wie 1k. verwendet, z. : Abgeschlagene (=geschlagene) Bäume; Ich habe vergessen zu sprechen; Die Taucherin (=die Taucherin) dbuoli; Der Bein des Weizens ist braun (= né fällt ab); Nenustodo (=Verneinungen) Ijcie; Lassen Sie uns nach und nach eine Kuh kaufen; Ūpė nūzdaužė (=verdrehte sich) und Gervėcių; Er ist sehr verunsichiš ert, er wird morgen vielleicht schon sterben. Nuzguiido-Anas (=erschrocir ken) starb; Du hast gesündig- || t, du hast gesündigt Zieh deine Kleider aus. Das Präfix pa- (paspazpasi-) wird als lk. verwendet, || z. : || ir Schau mich an; Senden Sie das Kind; Die Flügel des Zeltes; Mit einem Faden in der Hand (= hielt) ir brachte zurück; Kommen Sie morgens, um (= morgens zusammen zu sein); Undué papldudé (= gespült) mit Krafit; Raikia pasmokyc; Pazbijéjau aic; Versuche, || ein paar Obelisken zu gewinnen. Manchmal wird das Präfix auch für andere Bedeutungen benutzt, z.B. : Die Hirtenkinder (=Land); Parifiko (= gesammeir lt) die Jungen führten; Paldužė (= gebrochen) Räder; Ana dobra: sie kümmerte sich um die Kinder (=sorgte, kümmerte sich, erzog); Der Name bedeutet „Sterben“. Die letzteren Präfixe sind wahrscheinlich Entlehnungen. Das Präfix im Adverb bedeutet den vollständigen Abschluss einer Handlung (meist wiederholt) in der Vergangenheit (oder eine solche Beendigung jo in der Zukunft). In diesem Fall ist dieses Präfix hier, wie in vielen anderen Dialekten des ir südöstlichen Randes der litauischen Sprache*", nach dem Beispiel der weißrussischen Sprache? ** wird an andere Präpositionsverben angehängt ir oder sogar mehrfach wiederholt, z.B. : du Und sie sind alle untergegangen (=ausgestorben); Die Fische weiden in der richtigen Reihenfolge "Gänse werden po sich in diesem Stall gegenseitig hassen"; Paraseio (<pa+raz+si+ging "weggelaufen") wohin; Pasuvėj (=versammelt) alle zu ik einem; Papariūiko (=gesammelt, iš gewählt) unseren Hof (=Dorf) alle bérnus; Papadūriau (= ich habe iš mehrmals, an mehreren Stellen) ein Bein getroffen; Papanuvėj (= trennten sich, gingen spazieren) až einander. Dialektische Verben sind charakterisiert ir durch die slawische Präfix pad- (Bd. Belarussisch nad-), antwortend 1 K. pri-, ap-, z. B. : Anas brachte Kind jop "Er brachte das Kind zu ihr’; Anas maf fingert “Er betrügt mich’. Das Verbpräfix par- (parsparzparir si-) wird im Dialekt verwendet, um || ~ - Ich. Par- (parsi-), z. B. : Kdrvi pardiociak ‘Ich würde eine Kuh verkaufen’; Was wird jų geschehen? „Kas ja parsives“. Das Präfix ZodZiy per- (perspersi-) im Dialekt, wie lk., ~ ist immer kirir Zitat, z.B. : AtvaZiodé pérverzdzinéc Menschen un savés viéros ‘Er kam, um die Leute in ihrem Glauben zu į verwandeln’; Pérverté-TauIS benentzündung bei Menschen; Die Sonnenfinste- (= rnis) undenin pėršalo; ir Pérvyto (= veraltet) Anas, schon so ne schön; Pérsmainé "Das Leben hat sich verändert'. Das Verbpräfix ist im Süden selten. Ich. atbilėja ap-, z. B. : Anys pierucci (= kleidete jų sich) weiß. 2* Zr. Z. Litauische Dialektologie p. 424. * Plg. Weißrussisch nanacmpaasem, nananpbimato, Weitere Beispiele siehe Kypc cyuacnaii Geaapyckaii siteparypuait Moen, Mapdanorisi, Minck, Dieses 1957, p. 152—153. = 227 gleiche Präpositionsverb ist vorhanden ir Im Lazūnų Dialekt*? ?. Der Name ist me zweifelsfrbe ei mit dem Ortsnamen su verbunden. ir -pi (< *pie) ist ir das direkte lettische Äquivalent. J. Nach Ansicht von Endzelynas, litauische pie(-) neben dem Dialekt -pi könnte unabhängig von Fremdkörpeir be rn auftreten (lettische Sprache) Einfluss*?. Das Präfix pra- (prasprazp- || rasi-) wird ~ hier üblicherweise als In: bspw. : Alles ist vernichtet; Der Kampf begann. Annas Unkel ist verstorben. Daneben gibt jų es noch ein anderes Beispiel, wo das Präfix in einer für die litauische Sprache nicht typischen, wahrscheinlich entlehnten Bedeutung wiederverwendet wird, z. : Die Vorderflügel sind weißlich gefärbt. (siehe Abbildung). auf Weißrussisch npapacmaem) pirkidj; (Hrsg.): Ich bin aufgewacht. Der weißrussische Wortstamm für „Frühling“ ist „dverryacs“. Das Präfix pri- (prisprizpri- || si-) wird || meistens als ir In: bspw. : Nuzgundaū, nėt plaukų pridgo išaugo) voll (= gefüllt; Priklegém (=Wir haben über alles gesprochen.) Annäherung an — den Docken "Ich komme — näher, der Wald wächst’; Große Ente (= Arbeiten) ir Es gibt mich kop prizglaiiscie "Es ist nicht für mich, um sich zu ko verstecken'; Die kleinen Hühner werden „Hühnern“ genannt. Es kommt vor, dass dieses Präfix hier häufig in der Bedeutung anderer Präfixe verwendet ir wird, z.B.: pripažinaū véido Aš po "Ich erkannte iš ein Gesicht"; Begrüßt (= begrüßt) su alle; Ich will keinen Sohn haben; Trinkt das Kind trinkt die Gesundheit des Kindes); Die Töchter (= sind schön į geschmückt; Du schaust zu, du schaust zu, was für ein Unsinn Ar || Hast du gesehen, wie er ist? Anas klug: primano (= weiß); Prirūšė Er schrieb ihm einen Brief. (= Die letztere Präposition ist wahrscheinlich eine Entlehnung. Dialektverben haben das slawische Präfix raz- (rasiraz+ ir < +si-), angewendet - Ich. pa-, usw. ir Die Bedeutung der Präfixe, z. : Es waren neunzehn Laubhühner), (= alle ir erkauften (=lösten); Ein Tuch, das gerade ist; un Kucin razvertė (= pavertė) viral; Rastūsė (=streckte sich) duncym; Pie ju (=über sie) erzählte die Rattenfä- (= ngerin Tu immer wieder); gerail rasidai (= Schau dich um, halte dich zurück). Das Präfix su- || (sussuzsusi-) || wird als lk. verwendet, z.B.: sumusé; Kräutertee, nehmen; Jy Ky ty Das Feuer schmilzt im Namen; Suveidé Jeden Abend; Rugins sustaciam (= empfehlen wir); Susturit (=schweigeky n), klägat (= Sie sprechen); Du bist ein || verrückter Mann. ‘Gürte deine Kleider’; Suzgriebé (=verstanden), cik per vélai. In Einzelfällen Dialekt Verbrauch - Ich. Veränderte ir Werte, z. B. : (S. 10) „Und er starb, und er starb. ir (= Sudiiré (= überschwemmt) von denen, die ce yr; (Spiel mit (= der Zeit) (Spiel mit di der Zeit). (= Neben diesem Präfix kommt hier manchmal ir das Präfix sa- (sassasi-) ~ vor, z.B. : Nesascikdiaii (=Ich habe niemanden getroffen, der mich liebt) (=gesucht) Ich schrieb alles auf, was ich schrieb. Das Präfix, das man im (= ehemaligen kų aš Gouvernement (= Grodno findet, wegen der vielen dort vorkommenden Slavismen J. Angelus war geneigt, zu betrachten, iš entstanden aufgrund der slawischen ca- (<co) jtakos®. Kad Die Stechpalme satakönnte auch durch den Einfluss der Slawen entstanden sein, paremia 29 Plg, J. Senkus, einige Besonderheiten des — Lazūnų-Dialekts, Litauen TSR Deutsche Akademie der WissensA, chaften 1, p. 191. 20 J, Auswahl der Werke I, p. 470. 31 Ebenso werden hier p. 496. 228 die weißrussischen Verben mit diesem Präfix nebeneinander verwendet (caermpakxaenya, cacKOtviub, cacmasiyya). In der erlaubten Ableitungsform wird das Präfix re-(tes-|| tez-|| tesi-) verwendet, z.B.: teprūšai, tebui "geht', tevakščioj "geht'; tesmoko ‚tesimoko‘. In: MH. TPHHABSL KEHE HEKOTOPbIE OCOBEHHOCTH TMIATMOJIA TEPBSATCKOTO TOBOPA Pearome B crarbe oc BemaioTCA KOHTAMHHALHOHHBIE DEJHKTHI aTEMATHUECKHX TJIaroJIOB, a Takke tdopma, ĒdynrKuus, 06pasoBanne H OTHUACTH NMPOHCXOXK/IEHHE BO3BpaTHbIX H NMPHCTABOYHLIX IJaroJIB M30MHPOBAaHHOTO I'epBATCKOrO roBOpa JIHTOBCKOTO s3blKa, HAXOASMIErOCs Ha TeppHTODpHH Beaopycckoii CCP (I'poanenckas o6a., Octposeukuit p-H). ToBop AaHHOrO HaCeJIEHHOTO NYHKTa, COCTABAAIOMIErocs H3 MecTeuka I'epBAT H 12 ero oxpyKalomux JHTOBCKHX J€peBenb, 10 CHX Nop OCHOBATEJIbHO HHKEM He HCCJIejĮOBAJICA, XOTH ero JHa/JeKTHbe MaTepHajbl CcOOHpaioTCH HaynHad ¢ xoHua XIX Beka H MyGJHKYIOTCS, a TaKXe HCNOAL3YIOTCA B OTAEJbHHX S3BIKOBe]- YeCKHX TpyJAax. 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