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Akcentuacijos ir vokalizmo sąryšis šiaurės vakarų panevėžiškių tarmėje

K. Garšva

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LITAUISCH Flächen SPRACHENWISSENSCHAFTEN FRAGEN Deutsche Akademie der Wissenschaften K. GARŠVA In den meisten Sprachen besteht die Grundlage der Silbe aus Vokalen, und diese können nicht richtig beschrieben werden, ohne zunächst den Akzent zu untersuchen, da die phonetischen Eigenschaften des Sprechers auf die Silbe, das Morphem oder das ganze Wort „aufgelegt“ werden (z.B. Akzent), andere gehören zu einzelnen kürzesten Lauteinheiten (Phonemen und deren Varianten). In den vier Abschnitten dieses Artikels (1. Wortkonjugation, 2. Anzahl der Vokale, 3. Vokalbeispiele, 4. Vokalphoneme und deren Varianten) wird versucht, die supersegmentischen (übersegmentischen, prosodischen?) und segmentischen Phänomene eines östlichen Hochlatein- -Dialektes — des nordwestlichen Panevėžys- -Dialekts — synchron zu unterscheiden und ihre Funktionen in der Sprache zu bestimmen. Ähnlich sollten auch die entsprechenden Ausdrucksmittel der anderen litauischen Dialekte (und der Literatursprache) interpretiert werden. Die Arbeit berührt komplexere theoretische Probleme der Phonologie, zu einigen von ihnen gehen die Meinungen der Linguisten weit auseinander, und nicht alle unsere Schlussfolgerungen werden noch endgültig sein. Von den benachbarten Dialekten unterscheidet sich das Nordwest-- Panevežio durch drei wichtigste phonetische Merkmale*: 1. Charakteristische Verteilung der Vokale i, u an mindestens 3 Positionen (siehe unten) und Ik. Übersetzung der Vokale ę, ą sowie der festen Doppelbuchstaben en, efi, am, ani in die Laute ė, o sowie em, efi, om, on*; 2. sogenannte allgemeine Ablenkung; 3. Reduzierung der früheren kurzen Vokale. Dieses Gebiet stimmt wesentlich mehr mit A. Baranauskas,,Rytieji antraisiais“ und mit den traditionellen Dialekten des Flusses Mūša überein als mit den nördlichen Dialekten von Panevėžys (nach 1 In der litauischen Sprachwissenschaft werden zwei Varianten des Begriffs in derselben Bedeutung verwendet: prozodija und prosddija, vgl. : Deutsches Wörterbuch der Naturwissenschaften, 1969, S. 100. Von beiden sollte man dem zweiten den Vorzug geben, weil das Wort so in der ursprünglichen Quelle — dem Griechischen — verwendet wurde (in neueren griechischen Entlehnungen wird der s-Vokal in der Regel nicht mehr ersetzt, z.B. Odysseus, Poseidon ir t. t.). ? Eine ähnliche Analyse finden Sie unter : Boripocbi TeopHH JiKuHTBHCTHUecKOKH TeorpaduHH, TOA. Pen. P. H. ABanecosa, Mocksa, 1962, p. 28—63; T. Hill, Phonemische und prosodische Analyse in der Sprachgeographie,,,Orbis“, XII, Nr. 2, 1963, p. 449—455. —Veröffentlicht: Readings in American Dialectology, New York 1971 ir t. t. * Da die Druckerei nicht über alle notwendigen Zeichen verfügt, verwendet der Artikel keine phonetische, sondern eine nahezu phonetische Transkription. Für eine konsistente phonetische Transkription und die akustischen und artikulatorischen Eigenschaften der Laute siehe die Liste der Laute. : K. Garšva, Prosodie und Vokalismus der Nordwest-Panevežiškiai, Dipl. Arbeit Zusammenfassung (Maschinenr., VVU Abteilung für litauische Sprache), 1973, S. 24—25 (VVU Lithuanisten Lesesaal, D 434), * Bei der Aussprache mit dem Abstraktions-Akzent sind diese Diftonge dieselben wie bei der Aussprache mit dem Hauptakzent, z.B.: rofika „raūkos“ — rorika „rankos- “, aber pantininkų ldngs „langas (langus)“ — larige „Yangai“ (nicht lonige), rands —rafide, žands —Zande usw. 76 (Grundlagen der Klassifikation.) Daher müssen die nördlichen Panevėžiškiai noch in die nordwestlichen und nordöstlichen Panevėžiškiai (Biržiškiai) unterteilt werden. Die östliche Grenze des nordwestlichen Panevėžys-Dialekts entspricht ungefähr der Grenze der Pontoniker — Puntiker des „Atlas der litauischen Sprache“, nur sollten noch die beginnenden Pontoniker-Ränder bis Mūša (Namajūnai, Saldčiai, Pasvalys) einbezogen werden. Feste Präpositionen dm, dn, pontininky werden mit dm, on übersetzt, kommen in der Sprache selten vor (außerdem besteht vielleicht die Hälfte davon aus Ausnahmen*), und andere bedeutende phonetische Unterschiede zwischen den nördlichen Vad. pantininkai und den pontininkai (Nordwest-Panevežys) wurden nicht beobachtet. 1. WORTSTÖRUNG Eine Silbe wird normalerweise als eine Silbe eines (ausgesprochenen) Wortes beschrieben, die von anderen (nicht ausgesprochenen) Silben getrennt wird. Aber auch einzelne oder aufeinanderfolgende einstimmige Worte® können ausgesprochen werden, so dass der Kontrast zwischen ausgesprochenen und nicht ausgesprochenen Silben nicht notwendig ist, um den Akzent wahrzunehmen (genauso wie die Anzahl der Vokale nicht allein durch den Vergleich mit benachbarten Vokalen bestimmt wird). Ein einzelnes einsilbiges Wort mit einem langen Vokal (Doppelsilbe) kann nicht ohne Präposition und somit auch ohne Akzent ausgesprochen werden, denn wie viele Linguisten glauben, unterscheiden sich die Präpositionen der litauischen Sprache eindeutig nur in den akzentuierten langen Silben“ (unseres Erachtens ist hier die starke Position der Präpositionen). Aus dem Satz mam kū.l' gricds laūk',,mama kūlia grūdus laukė“ sieht man, dass auch einstimmige Wörter ausgesprochen werden können. Die Länge (Quantität) der Vokale, die Grundfrequenz (Ton) der litauischen Sprache, sowie die quantitative und qualitative Reduzierung der nicht ausgesprochenen Vokale in den Dialekten von Panevėžys und Širvintos wären nur zusätzliche Akzentmittel, während das Hauptmittel die Lautstärke (Lautstärke) wäre. Die Vokale von ausgesprochenen und nicht ausgesprochenen Silben unterscheiden sich leicht in ihrer Entstehungsstelle und damit in ihrer akustischen Qualität. In den litauischen sprachwissenschaftlichen Arbeiten werden neben den Präpositionen tvirtapradės und tvirtagalės bis heute noch häufig „,vidurinė“ und „,kirstinė“ erwähnt, die neben den langen auch in halb-akzentuierten Silben vorkommen können, sowie „,trumpiné priegaidė“, die nur in den kurzen Silben vorkommt. Aber bei der sogenannten kurzen (und mittleren, querstehenden),,- Vorstimme“, spricht man oft nicht von der Vorstimme — der Betonung des Silbenanfangs oder -endes und der plötzlichen — langsamen Intensitätsänderung, sondern nur von der Kürze p. 16 (5 oder Gleichmäßigkeit der Silbe, weshalb die Vorstimme5 Z. Zinkevičius, Lietuvių dialektologija, Vilnius, 1966, S. 97—98. Siehe auch Fußnote). * In der russischen Sprache wurde dieser Ansatz von L. Ščerba und L. Zinder verteidigt, siehe JI. P. 3unaep, O6mas g$oHeruka, Jleunurpag, 1960, S. 298—300. Für den Versuch zu kritisieren, siehe. A. A. Pedopmarckuii, EoHOJIOTHUECKHe stioas, Mocksa, 1975, S. 39—41, 63—64. Pflg. P.S. Ich bin mit M. Xaxaae, Doonojiorna H eč otHoweHue K ĖoKerTHKe, —HoBoe B smursucTuke, Barry, zusammen. 2, Mocksa, 1962, S. 250 u. a. 7 H. C. Tpy6enxkoit, OchoBki dokojiorun, Mocksa, 1960, S. 223; P. Garde, L“ accent, Paris, 1968, S. 161; siehe auch P. Garde'as, Lietuvių kalbos kirčiavimo sistema (übersetzt und kommentiert von A. Girdenis)- ,,,Kalbotyra“, XXII(1), 1971, S. 94—96; J. Kazlauskas, Lietuvių kalbos istorinė gramatika, Vilnius, 1968, S. 5; M. J. Kenstowicz, Lithuanian Phonology, University of Ulinois, 1969 (Doktorandenarbeit, Rotationsdruck), S. 84; IO. C. Crenanos, OcnoBkt oGmero s3biko3nanusi, MockBa, 1975, S. 99 u. a. 77 Das Konzept der Begleitung ist hier nicht mehr erforderlich®. Dialektisiert kurze halblange ir Silben, in denenEs gibt keine Klammern, se wir markieren die Dialektik (gravio)-- Zeichen. Die „kurze Zufälligkeit“ der litauischen Sprache wurde experimentell bewiesen R. Eichenblüten (1917 m. ir (siehe Abschnitt 4.4) o po jo N. von 2. Auflage, J. überarbeitet, A. erweitert und V. ergänzt. Die kurzen Vokale wurden in unterschiedlichen phonetischen Kontexten untersucht, ohne auf mathematische Statistiken zurückzugreifen, weshalb einige Forscher die „kurze Präposition“ der ausgesprochenen Silben für į eine ähnliche ir į als die fest angefangene festende se Präposition halten (in — verschiedenen į Silben)? ?, die anderen nur eine unbeugsame Vorstellung“. Sprachliche Bedeutung hat nur das, was mit einem einfachen normalen Ohr gehört wird, Geräte zeigen nur objektive physikalische o Daten des Klangs an, es ist unmöglich festzustellen, wie das Ohr all diese Eigenschaften ir iš to synthetisieren wird. Die Sprachwissenschaftler, die das Litauische als mornisch betrachten, leugnen auch die Vorsätze der kurzen Vokale und glauben, dass sie nur ausgesprochen und nicht ausgesprochen werden können'*. ir ir ,, Kurzfristige Zufälle“ gibt es in der ir verwandten lettischsprachigen Sprache nicht. In allen Dialekten der Hochland-Sprachen kann die Silbenkonjugation in jeder Position erfolgen: sie hängt teilweise nicht von der Silbenreihenfolge im iš Wort, von der Öffnung—Schließung der Silbe, vom Vokal, der die Silbe bildet, ab. ir (dual) Qualität, Quantität, Zufälligkeit. In zweistimmigen Wörtern kann die Silbenkonjugation alle neun möglichen Kontrastkombinationen von kurzen und langen — Silben bilden: — I 1) Sak'os „,sakaaū- — s“ sak'3s „sakys“, 2) ir sa.k'os — sak'3.s; II 3) ir Ich sag's — dir, ich 4) sag's dir. „ausfüh- — ren“ bedeutet „ausführen“; 5 (Vn. Warden. žabos, „Frosch“ (ausgesprochen Zabds) —bus. I. III Person žabd's „zabėos“ (blitzen), 6) v@ Zam ,,beförde- — rn“ veZam „beförde7) rt“, rau.do „Rud“ — rudé: „rudėji“, 8) ir vė':žam — vaza.m; IV 9) Frösche „,„Schnecken“ — Zabé’s „,,Schwänze“. Wie die folgenden iš Beispiele zeigen, gibt es vier Dialekte, je nachdem, wo der Akzent liegt: 0Positionstypen: I Wörter unterscheiden sich nur in der Stelle des Akzents (wenn beide Silben kurz oder beide halblang sind), II Wörter unterscheiden sich nicht nur in der Stelle des Akzents, sondern auch in der Länge der ausgesprochenen Vokale (wenn eine Silbe kurz, die andere halblang — ist), III Wörter unterscheiden ne sich nur in der Stelle des ir Akzents, sondern auch in der Länge der Vokale, aber auch in der Präposition in den ausgesprochenen Silben (wenn eine Silbe lang, die — andere kurz oder halblang IV ist), Wörter ne unterscheiden sich nur in der Stelle des Akzents, aber auch in der Präposition der ausgesprochenen Vokale (wenn beide Silben lang sind). In einsilbigen Wörtern (in der schwachen Position) gibt es keinen Kontrast nach dem Akzent viex tą (phonologisches Mittel), der Akzent existiert hier nur phonetisch, während in nicht-einsilbigen Wörtern (in der Syntagme) der Akzent Bedeutungsunterschiede bewirken kann (distinkty8 Pig. K. Būga, Kirčio ir priegaidės mokslas (1924), —Rinktiniai raštai, III, Vilnius, 1961, p. 21; J. Kazlauskas, min. veik.,p. 11. 5; A. Girdenis, V. Žulys, „Trumpinė priegaidė- “,,,Kalbotyra“, XV, 1967, S. 113—116; A. Pakerys, Apie kirtį, „Kalbotyra“, XVII, 1967, S. 131 und andere? Für die ersten vier Autoren siehe. : A. Laigonaitė, Literatūrinės lietuvių kalbos kirčiavimas, Vilnius, 1959, S. 8, 10; Lietuvių kalbos gramatika, I, Vilnius, 1965, S. 128 und andere. 10 A, Laigonaitė, min. veik., S. 10. 11 V, Grinaveckis, Geschichte der Zemgaler Dialekte, Vilnius, 1973, S. 98. 12 Plg. I. Lehiste, Suprasegmentals, Cambridge, Massachusetts and London (M. 1. T.), 1970, S. 107-108. Fischer-- Jorgensen und andere sind der Meinung, dass die akustische Technik vor allem notwendig ist, um die aus dem Gehör bereits festgestellten Sprachmerkmale phonetisch zu verfeinern: E. Fischer-- Jorgensen, What can the new technigues of acoustic phonetics contribute to linguistics?—Reports for the VIII International congress of linguists, I, Oslo, 1957, S. 88; IO. C. Crenanos, O 3aBHucHMOCTH noHATHA QOHEMBI OT TMOHATHA CJIOTA MPH CHHXPOHHOM ONHCAHHH H HCTOPHUYECKOH PEKOHCTP yKILNH, „Bonpockit s3siK03HaHHs“, 1974, Ne 5, S. 98; dar plg. A. Girdenis, V. Zulys, min. str., p. 115. 13 H. C. Tpy6enkoii, min. veik., S. 232; M. J. Kenstowicz, min. veik., S. 84. 78 Funktionen*- *. Ein eigenständiges Wort hat weder be Phoneme noch ein be Zeichen der — Eigenständigkeit des äußeren Wortes. Und ihre Funktionen erfüllen weder Phoneme ohne Akzent noch Akzente ohne Phoneme, obwohl in beiden Fällen die Hauptbedeutung den Phonemen zukommt. Die Unterscheidungsfunktion von Bedeutungen muss in der Phonologie umfassender verstanden werden. Die Bedeutung eines Wortes ändert sich normalerweise nicht, wenn man das Phonem oder den Akzent ändert, aber das Wort kann bis zur vollständigen Unkenntlichkeit verzerrt werden. Wenn wir zum Beispiel das künstliche Wort „samanas“ hören, werden wir ohne Kontext nicht verstehen, was gemeint ist: simanas oder samands. Bei Wörtern, die zweimal ausgesprochen werden können, wird die Unterscheidungsfunktion des Akzents neutralisiert, z.B.: dkt. pdkrate — dkt. und vksm. pakrate,,pakratai“, dgs. 100 mg 2-mal täglich. Die „Schönheit“ der Schönheit, dt. Rind. vaikdm | kind „Kind“ usw. Die gleichen ausgesprochenen und nicht ausgesprochenen Vokale (Bivokale) sind keine einzelnen Phoneme (wie es die Linguisten des Prager Linguistischen Vereins glaubten), weil sie sich immer in unterschiedlichen Positionen befinden, und die entsprechenden Homonyme (auf segmentaler Ebene) werden nicht durch den Wechsel des Phonems, sondern durch den Ort der Aussprache unterschieden!®. Die Silbe gehört zu einer längeren Einheit als das Phonem, der Silbe, also nicht zu einer segmentalen, sondern zu einer suprasegmentalen Ebene. Wenn die Anzahl der Phoneme im selben Kontext beträchtlich sein kann (z.B.: sak'as,,sakiaūs“, sėk'as,,sukiaūs“, sū.k'os „,sūkins“, siek'os „Siekiaūs“), könnte es nicht mehr Prosodemen der Silbenabweichung geben, als es im Wort Silben gibt (aber sonst ist im Hochdeutschen und in mehrsilbigen Wörtern eine bedeutende Silbenabweichung meistens in nicht mehr als zwei Silben vorhanden), das Inventar der Prosodemen wäre „,Silbenabweichung in der ersten Silbe des Wortes“, „Silbenabweichung in der zweiten Silbe“, „Silbenabweichung in der dritten Silbe“ usw. Da es in der Sprache hauptsächlich zweiund dreisilbige Wörter gibt und die Nordwest-Panevežieser den Akzent meist von der letzten Silbe auf die erste und zweite Silbe abgezogen haben, tritt in diesem Dialekt nach der Stelle des Akzents am häufigsten die Opposition der ersten und zweiten Silbe auf, seltener eine Silbe. — iš jų ir Opposition der dritten Silbe. (Die Anzahl der Prosodien der ersten Silben des Wortes im Dialekt erhöhte ir sich im zweiten, dritten usw. Silbenschwingung auf Kosten der Prosoden.) Bei Substantiven, bei denen die Silbe normalerweise in der Silbe, in į tą der die Hauptsilbe liegt, abgeschnitten wird, unterscheidet die Silbe nur die wenigen Homomorphismen verschiedener Wörter und nicht mehr die Formen desselben Wortes, z.B.: daf'žinės' „,datžinės“ —daf'žinės" „,garžinės‘“. *'4 Einige Linguisten glauben, dass in freien Dialekten die Hauptfunktion des Akzents unterscheidungskräftig ist, andere, dass er kulminativ ist, (1), und wieder — andere, dass er nur (2), kontrastiere- — nd ist. (oder kulminierend) (3), z.B. : 1) II. C. Kysueuos, K sonpocy o tononornn yaapenns (1948), —A. A, Pedopmarckuii, ncropun orevectsennoii doniorun, Mocksa, H3 1970, p. 360, 366; JI. P. 3unaep, min. krank., p. 299, 302-304; P. H. ABanecos, Pycckasi JutepaTypHast H AuaJjexTHas DOHETHKA, Mocksa, 1974, p. 85, 100; A. A. Pedpopmatckuii, min. krank., p. 31; P. Kratochvil, Tone in Chinesisch (1968), — ed. E. C. Fudge, Phonologie und Pinguin Bücher, 1973, p. 347, 348; I. Bogenlänge, min. krank., p. 147, 148; 2) C. K. IllaymMan, TIpo6aemsl Teopetnueckoii Donororun, Mocksa, 1962, p. 59; H. Pilch, Phonemtheorie, I, Basel — Neu — York 1964, p. 101 —102; iš Siehe auch: H. C. Tpy6Geuxoii, min. krank., p. 38, 230—231, 238; 3) A. Martinet, Akzenttönet e, Sonstiges Phonetica, II, London, Vereinigtes Königreich 1954, p. 13—24; P. Garde, Prinzipien of der Synchron Beschreibung of Stress (1967), — ed. E. C. Phonologie, Philosophie der Sprache, 1973, p. 310-311. '* R. Die V. Behauptungir en von ta Avanesovas, Vaitkevičiūtė und anderer sind anders. Nach ihnen unterscheiden sich zum Beispiel die Wörter sak'2s ir sak’)s, die sich nur in der Stelle der Aussprache unterscheiden, segmental in einem oder iš zwei ne Merkmalen: o nur dadurch, dass der Vokal ne des ersten Wortes ausgesprochen wird, der des zweiten nicht, aber a dadurch, dass der Vokal des — ersten Wortes nicht ir ausgesprochen wird, der des zweiten ausgesproch2 en wird, s. : — P. H. AbstandB, min. veik.,p. 101—102; V. 1996: Die Literatur der deutschen Sprache, 1. Auflage. ir 1961, p. 21. Man kann aber nur dann damit beginnen, wenn man den Akzent als Zeichen für einzelne Vokalphoneme betrachtet, z.B. : II. C. Ky3neuosB, min. Seite, p. 361-362. 79, 2. STIMMEN Im Dialekt wird klar zwischen langen, halblangen und kurzen Vokalen unterschieden (es gibt ein Drei-Länge-- System), aber ein Vokal kann nicht mehr als zwei phonetische Längen haben. In der akzentuierten (starken) Stellung bilden die oberen und unteren Stimmlaute quantitativ eine Opposition (I), während die mittleren Stimmlauten keine Opposition bilden (II): I 1. Die Vokale i“, i., u*, u. sind lang und halblang (siehe Beispiele unten); 2. Die Vokale e', e, (e, e), a“, a sind lang und kurz; 3. Auflage. Die Vokale ė" (e), o" werden nur lang ausgesprochen; 4. Die Vokale ¢ (3), 9 sind nur kurz. Die Stellung der kurzen Vokale e, e, 9, a im Vokalsystem kann auf zwei oder sogar drei Arten interpretiert werden: 1) aufgrund der qualitativen Ähnlichkeit könnte man sie mit den langen Vokalen ě', e*, o", a’ in Verbindung bringen, 2) aufgrund des Wechsels in demselben Morphem mit den Vokalen i., e“, u., a' könnte man die Laute €, e, 0, a als Positionsvarianten (abstraktiver Akzent) dieser Vokale betrachten, 3) oder die kurzen e, 9 weder den einen noch den anderen zuordnen und als eigenständige Phoneme betrachten. Die Vokale g, 9 wechseln sich in demselben Morphem nicht mit den Vokalen ė“, o* (wie die langen und kurzen e, a untereinander), sondern mit den Vokalen i., u. ab, z.B.: s'kėr' „,trennü, eri“ — s'ki.r' „trennt“, s'kė'r' „,skärį“; Die kurzen e, e, 9, a der Vokale i., e“, u., a’ könnten nur dann als Positionsvarianten betrachtet werden, wenn wir für den Dialekt die Kategoriel® der zwei Dialekttypen einführen würden, die größtenteils der diachronen Kategorie des Hauptabschleichsdialekts entspricht. — ir Aber wenn wir synchron denken, „wissen“ wir nicht, welcher Takt der Haupttakt ist, welcher der Abstraktionstakt, das Gehör o iš unterscheidet diese Takte, wie die auditiven Experimente zeigen, jetzt sehr schwach, die beobachteten Unterschiede können nur mit Vorzeichen jų gekennzeichnet werden. Be Das, nur ne die langen, aber die ir kurzen (Längs-)Vokale können sowohl mit dem Hauptakzent als auch mit dem Abstraktionsakzent ausgesprochen werden. An der Stelle des Hauptakzents, halblanges i., u. kann in jeder Silbe des Wortes in der Reihenfolge vorkommen, Vokale o e, e, 9, a Kurze Akzente bleiben hauptsächlich in der letzten Silbe des Wortes", aber kommen in Silben ir weiter vom Wortende entfernt vor (nicht nur in Verben, die von iš Ausdrücken abgeleitet sind, z.B. frēp'teleje „,träptelte“, iš in Wörtern, die aus anderen Sprachen stammen, z.B. lat'vej „‘Lettland’, aber in einigen ir Dialekten im höheren Adjektivsuffix -ēsnis, — -ė ir t. t.). Während die kurzen Vokale bei Hauptakzent meist nur in der letzten Silbe erhalten bleiben, sind sie bei Abstraktakzent nur in der letzten, aber zweiten Silbe vom Ende, in den weiter voran liegenden Silben häufig nicht mehr ne erhalten. ir o į jų Über die Stimmen ¢, 9 Abhängigkeit der endgültigen Antwort gibt die Tatsache, dass die nicht ausgesprochenen Vokale i — ¢, u — g sind freie Varianten®- ®, daher in der ir akzentuierten Position (wo * A. 1. Aufl., V. Rec. J. Deutsche Grammatik der deutschen Sprache, 2. Auflage. 1968, 414 S., „Baltistica“, VIII(2), 1972, p. 199. '" Weitere Beispiele finden Sie unter E. Einige Besonderheiten der litauischen Dialekte LKK, V, p. 148—150, '® Vokale f, u in jeder vorläufigen ungültigen ir postlativalen Silbe (sowohl geschlossen als auch offen) vor jeder Stimme (sowohl am absoluten als auch am nicht-absoluten Wortanfang) im größten Teil des Dialekts, sogar im selben Wort (und in der to eigenen Aussprache) kann verbreitet werden, ir nicht verbreitet. ir , 80 „die Opposition dieser Vokale wird nicht mehr neutralisiert) sind die Vokale e, ¢ als kurze Varianten der Vokale i., u. zu betrachten. Die Vokale e, a, wie auch die langen e, a" sind eigenständige Phoneme. Im Dialekt gibt es in derselben ausgesprochenen Position eine Opposition von langen – halblangen oder langen – kurzen Vokalen (die nur in der hinteren offenen Silbe neutralisiert werden), und die Anzahl der Vokale wäre ein Unterscheidungsmerkmal, das zu den Phonemen?*?*? gehört. Vokale, die nur lang (ä', 0") oder nur kurz (g, 9) ausgesprochen werden können, bilden keine Korrelation zwischen Länge und Kurzheit. (Auf der Grundlage der Vokale ė', 0*, die in der nicht ausgesprochenen Silbe verkürzt sind, könnte man die Menge auch der Supersegment-Ebene zuordnen- .) Vor den langen —halblangen i', i., u', u. werden in minimalen Paaren nur Wörter mit unterschiedlichen Bedeutungen unterschieden, z.B.: ski‘la „,Loch“ —ski.la „schoss“, mis „Mūša“ —mū.š „Mūša“ usw., so dass diese Vokale die gleiche Menge bei der Aussprache behalten. Die langen und kurzen Phoneme e, e, a', a dagegen unterscheiden meist die Formen desselben Wortes (die in der Sprache am meisten vorkommen), und viel seltener — verschiedene Wörter, z.B.: ke'l' „,zieht, zieht, zieht“ —kel’ „,weg, wegen, wegen“. Bei der Aussprache können alle kurzen Vokale in derselben Position gelegentlich fast bis zur Halbtonhöhe verlängert werden (besonders bei der Betonung der Silbe wegen der Intonation), aber die Bedeutung des Wortes bleibt unverändert. Solche verlängerten Vokale können als fakultative Varianten von kurzen Phonemen betrachtet werden, die manchmal auch eine stilistische Bedeutung haben. (Ähnlich wie die früheren langen Vokale i', ė', u', o", die in einer nicht ausgesprochenen Silbe sehr selten nicht kurz, sondern halblang ausgesprochen werden, sind fakultative Varianten von kurzen Positionsvarianten, z.B.: gi.vi'bės' „Lebens“, bū.vo.m „,wir waren“ usw.) In nicht ausgesprochenen Silben sind alle Dialektvokale in der Regel nur kurz: die Opposition wird quantitativ neutralisiert. Die langen und kurzen Vokale der litauischen Sprache werden in der Sprachwissenschaft bis heute zweifach interpretiert: Einige Linguisten betrachten sie als getrennte Phoneme, während andere glauben, dass die langen Vokale doppelte Verbindungen von zwei gleichen kurzen Phonemen (Moren) sind und somit die Mengenunterschiede nicht den Vokalen, sondern der Silbe zuordnen (meist als prosodische Zeichen). Die erste Meinung kommt in fast allen in Litauen geschriebenen sprachwissenschaftlichen Werken zum Ausdruck (obwohl deren Autoren, mit Ausnahme von V. Vaitkevičiūtė, A. Girdenis, A. Pakerius und anderen, noch nicht über Phoneme sprechen- ), die zweite Meinung wird von westlichen Strukturalisten seit N. Trubeckojaus Zeiten® vertreten. Dass die langen Vokale aus zwei Teilen bestehen müssen, wird dadurch bewiesen, dass in der litauischen Sprache nicht nur bei den zweistimmigen und gemischten Diftongen, sondern auch bei den langen Vokalen zwei Arten von Akzenten (Präfixe) nach Qualität unterschieden werden: Der Anfang und das Ende des Lautes, der die lange Silbe bildet, unterscheiden sich phonetisch signifikant. Einige schlagen vor, dass der Begriff der Spannung sowohl qualitative als auch quantitative Unterschiede zwischen den Vokalen umfasst, siehe : A. Pakerys, Die phonetische Grundlage der Opposition der langen und kurzen Vokale der litauischen allgemeinen Sprache, — III. Verbandskonferenz für baltische Sprachwissenschaft, 25.-27. September 1975, Vortragsthesen, Vilnius, S. 42 u. a. In der allgemeinen litauischen Sprache ist die Menge an bestimmte Morpheme gebunden, siehe. P. Garde, Minne, S. 160, oder P. Garde, Minne, S. 94. 10 H. C. Tpy6euxkoit (1939), min. veik., S. 213, 214, 223, 224, 240; G. L. Trager, Die Theorie der Akzentsysteme, —L. Spier, A. I. Hallowell, and S. S. Newman (Eds.), Language, Culture, and Personality, Menasha, 1941, S. 139, 140; C. F. E. Heeschen, Einfiihrung in die Grundprobleme der generativen Phonologie mit besonderer Beriicksichtigung der litauischen Phonologie (Doktorandenarbeit), Bonn, 1968, S. 234, 252; M. J. Kenstowicz, min. veik., S. 84, 85, 107, Tongai, turį sudaryti iš dviejų dalių 132 ir kt 6. Auflage. Nr. 1026 81 iš (Mohren). Jetzt ist den Ausländern aber gerade weniger bekannt, dass in den ir östlichen Hochdeutschen Dialekten der litauischen Sprache (ähnlich wie in der Literatursprir ache?!) die Vorsilben in den langen Vokalen nicht die gleiche phonetische Bedeutung haben wie in den Diphthongs, weshalb man die langen Vokale nicht ganz den Diphthongs gleichsetzen kann. Es gibt keine kurzen Vokale in der ausgesprochenen Position im Dialekt i, ė, u, 0 (ė ir o Es ist nicht möglich zu erklären, aus welchen zwei Komponenten ir die langen i“, ė*, bestehen. iš u', 0°. Unsere Dialekte ,,in den ir sudetendeutschen Präpositionen, auch nach dem Verschwinden Bei einem Konsonanten in der Mitte des Wortes können die nebeneinander stehenden Vokale intakt bleiben.“*2,. į (häufiger į in der langen, ne į Die kurze), o das heißt, nach P. Kuznetsov, den vollständigen Beweis dafür, dass lange Vokale eigenständige Phoneme sein können**. 3. ZUBEHÖR Der litauische Akzent ne ist tonal (musikalisch), wie zum Beispiel Chinesisch, aber dynamisch (Quantität spielt eine unterstützende Rolle). In vielen Dialekten wird die erste Komponente von feststehenden Doppelsätzen, die zweite — Komponente von feststehenden Wörtern ungefähr bis zur Hälfte verlängert, o die zweite Komponente ist kurz; Sogar in der literarischen Sprache „Die Laute, die nicht ausgesprochene Silben bilden, sind etwas kürzer als die Laute, die ausgesprochene Silben bilden“**. Qualitativ ir quantitative Vokale (insbesondere unbetonte) können sich nur durch dynamische, tonale o ne Betonung ändern**. Iš Hörverlust. Nordwestliche Panevėžys priegaides skirsto (wie sie selbst angegeben) hauptsächlich durch die Intensität ir der Länge des Tons. In polytonen Sprachen können die Vorsätze nur Ton, ne aber Intensitätsprosodemen sein, dann ir sind die Unterscheido ungsmerkmjų ale eine plötzliche langsame Änderung — der Intensität ir t. t.**. Neueste instrumentale Experimente haben gezeigt, dass der Grundton (Abfall des Tons und der Intensität – Anstieg in der Silbe) kein Unterscheidungsmerkmal für die Launen der litauischen Sprache ist*". 21 A, Laigonaitė, min. veik., S. 20; Lietuvių kalbos gramatika, I, S. 128. 22 7. Zinkevičius, min. veik., S. 124 u. a. 23 IĮ, C. Kysnenos, O gonojiornueckofi cucreme cep6oxopBarckKOoro si3biKa (1948), — A. A. Pedopmarckuii, H3 ucropuu orevectsenHoil doKojioruun, S. 344. »Aber das könnte man jetzt vielleicht als eine Verbindung erklären.« Die litauische Sprache wird von A. Martinė und P. Gardas nicht als mornisch, sondern als silbisch angesehen. : A. Martinet, min. Funktion, S. 13; P. Garde, min. Funktion, S. 165, oder P. Garde, min. Übersetzung, S. 96. 24 Lietuvių kalbos gramatika, I, S. 129–137; A. Ilakepuc, T. Ilnakynosa, 51. Yp6eaene, OTHOCHTEJIbHAS JĮŪJIHTEJIbHOCTb ĮHOTOHTOB JMTOBCKOro s3bika, —Garsai, priegaidé, intonacija, Vilnius, 1972, S. 14—17, 36; J. Kazlauskas, min. veik., S. 8—9; H.C. Tpy6euxoii, min. veik., S. 240 und andere. 25 A, Meiie, BBejnenne B CpPaBHHTE/- bHOE H3YUeHHe HHJOEBpoOneiicKuX S3bIKOB, MockBa — Jlenaurpajs, 1938, S. 164. 26 A. C. Jlu6epman, CjnoroBas akueHTyalKsi KeTCKOTO si3biKA, —JIMHrBHCTHUECKHE nccJegoBanns, Jleaunrpan, 1970, S. 378. 27 A. Laigonaitė, Džl lietuvių kalbos tarčio ir priegaidės supratimo,,,- Kalbotyra“, I, 1958, S. 71—100; A. Pakerys, Dabartinės lietuvių literatūrinės kalbos dvibalsių pagrindinio tono (F,) moduliacija,,- ,Kalbotyra“, XVII, 1967, S. 15; A. Girdenis, A. Pupkis, Pietinių vakarų aukštaičių priegaidės (prozodiniai požymiai), —Eksperimentinė ir praktinė fonetika, Vilnius, 1974, S. 125 (siehe auch die Übersicht über das von K. Jaunius und F. Kuršaitis ausgehende doppelte Verständnis der Präkadenz, | S. 107—108); A. Girdenis, Prozodinés priegaidžių ypatybės šiaurės žemaičių tarme (Trukmė, | pagrindinis tonas, intensyvumas), ebenda, S. 198, im nordwestlichen Panevėžio Dialekt werden dem Hören scheinbar sogar sechs Vorsätze zugeordnet, die sich nach der abnehmenden Lautmenge und, wie es scheint, nach der zunehmenden Ausspracheanstrengung ungefähr wie folgt schreiben ließen: tvirtagalė sekundärer mittlerer mittlerer starker 82 Anfang sekundärer Querschnitt Querschnitt iš (~), (*), (%), ('), (**), (*)**. Die zweite, mittlere und dritte Querschnittslinie sind die ir Vorläufer des Hauptquerschnitts, die mittlere und dritte o Querschnittslinie sind die Vorläufer des Rückschnitts. Beide Querpräpositionen sind in der Silbe mit der festen Vorsilbe, beide mittleren Präpositionen in der Silbe mit der festen — Endsilbe. Sekundäre Präpositionen treten nur diachron in der letzten Silbe auf (Bd. : v'o/kdava „ziehen“, „ziehen“ „wolko“, w'olks „wolks“), daher sind sie feste Präteritumsvarianten (Allophone). Die Präfixe des Hauptabstraktivs, wie einige Vokale mit ir unterschiedlicher Anzahl, könnten diachron in ir einer zusätzlichen Verteilung sein. Bei Diphthongs können die Präpositionen die erste und die zweite Komponente betonen: im ersten Grundton gibt es nur die starke ir Präposition ir (Akut), die zweite wird von allen anderen Präpositions-Cirkumflex-Varianten stärker betont. Die starke Position der o Vorsilben liegt in akzentuierten Lauten unterschiedlicher Qualität — (Doppeltöne, außer ie, uo), die schwache Position in akzentuierten Lauten gleicher Qualität (Vokale, einschließlich der zweiten Komponente von Doppeltönen) in allen langen, nicht akzentuierten — Silben: hier kann der Kontrast der Vorsilben potenziell variieren ir ir (und eine zusätzliche phonetische Bedeutung haben), aber sie können sich auch nicht ganz unterscheiden, im Litauischen gibt es nur zwei starke Annahme-. Die Anzahl der — minimalen Paare ir ist in den einzelnen Vokalen sehr unterschiedlich. su Im Dialekt gibt es hauptsächlich eine Opposition der mittleren Präposition der Homonyme su — (über 1200 Paare, II ir IV Dialektische Substantive), z. B. vns. Warden. p'of'šts ,,pifStas® — dgs. Gal. p'ofsts „,Finger‘“. Die minimale Anzahl von su Paaren in — einem Querverbinder beträgt ca. 500 (Nomen mit III-Aussprache), z.B.: pėš'č'os „,pėsčios“ — pėš'č'os „Fußgänger“. So können die Präpositionen hauptsäcto hlich die Formen des Wortes selbst unterscheiden. Die Gegensätze aller anderen Launen im gleichen Kontext sind gering, da sie nur einzelne Wörter unterscheiden (mit unterschiedlichen Bedeutungen). Paare von su starken — Männern mit starken Frauen würden über 60, o Für die übrigen möglichen Oppositionen von Zufällen gibt es nur etwa 10 Homonyme (und das meistens mit Diftongen), vgl.: nekaltos —nekaltos nekaltos — „nek'fa'itos“ — sind unschuldig „Verweigerung“: Idukki Feldzeit — „Zeit“ — „Jlauks“ — „jlaukūs“ usw. Die serbisch-kroatischen Vorsilben werden von einigen Sprachwissenschaftlern Phonemen zugeordnet. ar (Jg. Dambrauskaitė; N. 1. Aufl., Jg. A. Treiger), andere neigen zu ihnen Ne Die in Litauen lebenden Linguisten halten sie bis heute für moderne Sprachen. Der Ton hat den indoeuropäischen Ton beibehalten, zB. : P. Garde, min. krank., p. 160—165; P. Skardžius, Litauische Aussprache, Chicago, 1968, p. 11—12; C. F. E. Heeschen, min. krank., p. 190— 283; M. J. In: Kenstowicz, min. veik.,p. 82. Aufl. ; T. M. Lightner, Probleme in der Theorie of Phonology, I, Edmonton, 1972,S.390—391; P. MH. ABanecos, min. veik.,p. 83; A. A. Pepopmarckufi, min. krank., p. 43; IO. C. Krenauos, min. krank., p. 99 ir kt į * In Ermangelung von Zeichen erhält die Quervorsilbe hier einen anderen phonetischen Inhalt. Siehe dazu auch die Abkürzung. : A. Rosen, A. Rosen, Rosen, Rosen. V. Die Geschichte der deutschen Sprache. 1973, 370 p.,,Baltistica“, X(2), 1974, p. 192; G. Gerullis, litauische Dialektstudien, Leipzig, 1930, p. XLVII, t.; 55 K. 'apurBa, Bocripusithe C/10roBeIX aKIeHTOB JHTOBCKOrO S3HIKa B MOJHApeYHH CeBepo-3anajHbiX nanssexues, , Litauen TSR Zeitschrift der Deutschen A Akademie der Wissenschaften, 1977, S. 119-128. i; ** A. Girdenis, Prosodische Eigenschaften von Vorsätze im nördlichen Semitischen Dialekt (Dauer, Hauptton, Intensität), ebenda, p. 160; J. Kazlauskas, min. krank., p. 6. 6* 83 Morpheme als ar Wortmerkmale betrachten (L.) Jelmslevas, V. Vaitkevičiūtė, P. Gardas; P. Kusnezow, A. Reformatski)? ?. Präpositionen werden ir als Konsonanten dem ganzen Wort zugeschrieben, weil man annimmt, dass die Opposition der Präpositionen nur in einem Wort erhalten bleibt. In der Silbe des Wortes. Aber, eins, in unverzerrten Silben für den Fall (genau wie bei der Anzahl der ir Vokale) kann eine schwache Position sein, zweitens haben in den Dialekten der heutigen litauischen Sprache nicht ausgesprochene Silben auch einen gewissen Unterschied in den Vorsprüngen*!. Die Opposition der Vorsätze in der litauischen Sprache benötigt eine Silbe, aber eine lange Silbe, um zu existieren, und daher könnten die von ihr abhängigen Oppositionen ne der Vorsätze derselben segmentalen oder supersegmentalen Ebene zugeordnet ir werden. — — Wenn wir Quantität als ein supersegmentiertes Phonem betrachten, (gemäß der üblichen amerikanischen Analyse) oder die Diphthong-langen Vokale, die die Basis einer Silbe bilden, in ir kurze Vokale unterteilen į du (wie bei New York Die Prager Schule der ir Glossematik), würden die Präpositionen ir gleichzeitig der supersegmentierten Ebene zugeordnet werden**?. Die Zugehörigkeit der Adjektive zur Silbe würde besonders dadurch unterstützt, dass sie in allen polytonen Sprachen anscheinend auf dem Silbenende fortgesetzt werden** (in Doppelton). ir Be Deshalb hängt die litauische Präposition nur von ne der Länge der Silbe ab, aber von der Geschlossir enheit der jo Offenheit — (prosodische Eigenschaften des Wortes). Zum Beispiel me in der offenen Silbe haben die Vokale i. im nordwestlichen u. Panevėžys iš keine Präpositionen (A.) Baranauskas ir und andere zeichneten auf diesen Vokalen eine starke Präposition aus), die o Vokale e“ haben nur a eine starke Präposition, die sie begleitet. Die Opposition der Adjektive tritt nur auf, wenn diese Vokale eine Verbindung mit einem anderen Vokal bilden su (Bivokal) oder su Konsonanten /, r, m, n (gemischter Diphthong). In Bezug auf die Quantität ir sind die Diftonge andere Laute als die Komponenten, aus denen sie bestehen, so dass sowohl die ir Diftonge als to auch die gemischten Diftonge phonemisch gleich interpretiert werden können, obwohl bei letzteren, wie bei den Diftongen wi, ai, beide Komponenten ir nur durch andere Laute ersetzt werden können. ne (Bd. Ik kilti, kūlti, kėlti, kalti kūrti, karti t.t. ), aber — kann in verschiedenir en Silben bleiben ir (vor dem Vokal zerfällt der Diftong in die bestehenden į phonetischen Elemente). 4. VOKALPHONEMEN UND IHRE VARIETEN Die ausgesprochenen Silben können alle Diphthonge und die folgenden Vokale enthalten: i“, i., ė*, e; e, e @,@ U“, u,E, 0, 0, d, a, a. Die Vokale «', @ kommen nur zwischen dem Weichund dem Hartlaut vor 30 P. Garde'as, min. Übersetzung, S. 94; V. Vaitkevičiūtė, min. St., S. 22; II. C. KyaHenoB, O doHojiornuecKoH cHcTeMe cep6oXOpBaTCKOrO S3bIKa, —ibid., S. 338—342; A. A. PedbopmaTckuit, min. Wirkung, S. 43—46 (in den genannten Werken sind auch andere Autoren überprüft). Siehe auch die zweite Stellungnahme. K. L. Pike, Tone languages, Ann Arbor, 1957, S. 3–5 und weitere. A. Pakerys, Apie kirtį,,,Kalbotyra®, XVII, 1967, S. 133; A. T'upaenuc, 3arajuoJIATOBCKHE H ĮpeBHenpyCCKHe CJIOTOBbIe aKLEHThI, —DBasTuiickue 53bIKH H HX B3aHMOCBSI3H CO CJIABAHCKHMH, (DHHHO-YyTOpCKHMH H TepMAHCKHMH S3bIKaMH. Te3HCcbi JIOKJIAJIOB HAYyuUHOH KOHŪepennuu, Pura, 1973, S. 71–75. —Ein Großteil der Linguisten ist der Meinung, dass die nicht ausgesprochenen Silben des Hochdeutschen meistens nur eine feste Vorsilbe haben, siehe : A. Pakerys, Tvirtapradžių ir tvirtagalių dvišarių spektras, —ebd., S. 149 (Fn. 8). # Für eine Übersicht über die phonemischen Probleme von Diphthongs, Quantitäten und Launen siehe. : K. Togeby, Phonotactics (1971), —Hrsg. E. C. Fudge, Phonology, 1973, S. 291–296; I. Lehiste, min. veik., S. 43–53, 84–95. Pflg. W. Smoczynski, Einige Probleme der litauischen Phonologie, —III sa« junginė baltų kalbotyros konferencija, Vilnius, 1975, p. 58—60. 3 Jg. S. 3un pep, min. wirk., S. 304; so meint auch Doc. A. Gierke. 84