K. Būgos laiškai J. Basanavičiui, E. Volteriui(?), J. Būgienei
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K. BUGAS BRIEFE AN J. BASANAVIČIUS, E. VOLTERIUS(?), J. BŪGIENE Hier gedruckt aus der Handschrift des Instituts für Litauische Sprache und Literatur drei Briefe von K. Buga, geschrieben zu verschiedenen Zeiten und an verschiedene Personen (J. Basanavičius, E. Volteris (?), Ehefrau), zeigen deutlich die Hingabe von K. Buga an die Sprachwissenschaft und sind wertvoll für seine Biographie. In seinem ersten Brief (Signatur F 1—2209), der vom 2. bis 5. April 1908 an J. Basanavičius geschrieben wurde, untersucht K. Būga die Herkunft der litauischen Wörter „vaivorykštė“ und „savaitė- “. In diesem Brief ist nicht nur in der Herkunftsdeutung der erwähnten Wörter, sondern teilweise auch in der Schreibweise noch verhältnismäßig stark der Einfluss von K. Jaunius zu erkennen. Der Brief ist insofern interessant, als wir, wenn wir ihn mit den späteren Werken von K. Boega vergleichen, sehen, wie sich das wissenschaftliche Denken des Linguisten verändert hat. Die Sprache, die Rechtschreibung und die Satzzeichen des Briefes wurden nicht korrigiert, daher gibt es in ihm ungleiche und etwas ungewöhnliche Abkürzungen (z.B.: griek. und gr. = Griechisch; lat. = Lateinisch; latv. = Lettisch; liet., lit. und li. = Litauisch; sanskr. und scr. = Sanskrit usw.). Es wurde versucht, nur die Unterstreichungen und Verdünnungen zu vereinheitlichen, denn wie wir wissen, hat K. Būga in den Manuskripten, um die betreffenden Wörter oder Teile davon zu unterscheiden, mit zwei, drei (und mehr) Strichen unterstrichen und manchmal auch eine gepunktete Linie dazwischen eingefügt. Alle Fußnoten zu diesem Brief —K. Schlagzeug. Der zweite Brief (Januar 1914) 4 (17), scheint an E. Voltaire gerichtet zu sein (Signatur F 7-30). Darin informiert K. Būga den Adressaten über seine Krankheit und bedauert, dass er so viel Zeit vergeudet hat. Der dritte Brief von K. Būga (Signatur F 7—13), geschrieben am 13. Oktober 1924 an seine Frau aus der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Karaliaučius. In diesem Brief, nachdem sich seine Gesundheit leicht verbessert hat, erwähnt K. Būga zuerst das Wörterbuch, und erst später informiert er die Hausbewohner über seine Gesundheit und die Behandlungskosten. Der Brief wird ohne Korrektur gedruckt. [1] J. Basanavičius Sankt Petersburg, 2. April 1908. Į Tamstos laišką (30 kovo 1908 m.) galiu suteikti sekančius paaiškinimus apie „vaivOrykštę“ ir „savaitę- “: I. Kad kas „Regenbogen“, „panyry- “, „tęczę“ vadintų „Vaivo rykštė“ (du atskiru žodžiu!), neprisiėjo girdėti nei man, nei prop. Für den jungen Nabatäer. Tariamoji 86
*Die Geißel des Schwangers, wo immer nur dieses Wort bekannt ist, ist ein Wort (nicht zwei!), wie istarmé zeigt. In Kvėdarnoje und Rietavė klingt das Wort wie vaivgrykstis msc., in Kuliuosė (Telšių apg.) wie rainbow f. Das erste Geschlecht des Wortes war auch in der Stonisprache bekannt: wayworiksztys (Historyia Szwenta ysz totinyszka ližuwia pardieta auf Žemaytyszka. Par Symona Stanewicze Žemayty. Wylniuje 1823 S. 7,15). Prop. Der junge Sprecher sah keine Peitsche: er teilte das Wort in zwei Teile: vaivor-ykstis, von denen der erste das Wort sah, das auf griechisch antwortete. Ihm. 7p "Oras = *dangūs' < *FaFp, und die zweite —der Reduktion und der Unterdrückung Schwur (Suffixum) -ykštja-, gefunden in der folgenden Wortgruppe: Seimpn-ykstis, band-pkstis, vakar-pkstis, pefn-ykstis. Nach dem Ursprung des Wortes von Iunius bedeutet vaivdr-ykštis "caelestis (sc. arcus)" (siehe Meine Notizen von Iunius, Band III, S. 270). Vaivér-ykstis ist weiterhin, in der Annotation des Johannes, verwandt mit dem Wort vaivéras „Trunksucht = vaccinium myrtillus < *caeruleus = Himmelsschnecke“. Meiner Meinung nach ist der Regenbogen kein "caelestis", sondern ein echter "arcus" (= dt. [Regen-] bogen, lit. di[n]gnd "rzecza" siehe meinen "Aist. Stud." $ 70??: slaw. dąga 'Biigel')* Eine andere Etymologie des Regenbogens, als die von prop. Jaunius, ich wurde durch einen neuen Pakt dazu gezwungen, mich zu melden, während Jaunius nicht wusste, dass vaivér-ykstis noch eine zweite benachbarte Erscheinung hat, nämlich varvér-yksté (Butrimonys, Vilnius-Grafschaft). Die Butrimoniškių varvér-ykstis zeigt uns am deutlichsten, dass vaivér-ykstis weder mit dem griechischen jp "oras" (Junge), noch mit dem ungehörten wój "šviesus" (Dr. Basanavičius. 1897 m. „Varpas“ p. 86) oder wój "bėda" (Briickner, Starožytna Litwa 67) zusammenhängt. Das Wort vaivéras (Kvėdarna, Riėtavas, Šiauliai) = vovéras (Klaipėda Kuršaitis) ‚wirbeln‘ habe ich zusammen mit meinem Lehrer prof. Ich vergleiche es mit vaivér-ykszt und gebe ihm die ursprüngliche Bedeutung “caeruleus (von *caeluleus “himmelblau” durch Verfremdung —per dissimilationem duorum /: caelum ‘Himmel’, siehe Walde, Lateinisches Etymologisches Worterbuch, S. 81) = himmlische Fliegen, blauer Farbe. Dass der Regenbogen die Bedeutung eines „Himmels“ hatte, kann dieses Epitheton der Jungfrau zeigen: vovor-okietė mergėlė (Klaipėda) = vaivor-akikė mergėlė (Kvėdarna) „Mädchen mit blauen Augen“ (: žydras, -d "niebiesko koloru = nüchtern' Kvėd. Rietavas). Vaivéras vovoras mit der Bedeutung "caeruleus = *caeluleus" ist vom sanskritischen Substantiv vaivér-, vovérabgeleitet, das früher 'caelum' bedeuten sollte, mit dem Präfix -apahilbu: lat. vet[e]s-a-- „der Alte“ (griechisch Φέροξ, lat. vetus, -eris), Zém-a-s (avest. zamhumus’), griech. =i[/Jap-6-¢, Sanskrit. Pivar-d-s ‚Fett‘ (: gr. riap ‚Fett, Schmalz‘). Wir haben jetzt angenommen, dass das Wort vaivérvovérim alten Litauisch gesprochen wurde, und dass es die Bedeutung „Himmel“ hatte. Wie wir bereits gesehen haben, an der Der Name des „Himmels“ vaivérvovér hat auch eine dritte Variante varvér-[yksté] gehabt. Zu diesen drei benachbarten Erscheinungen des Namens „Himmel“ können wir noch das vierte vgvor (aus dem älteren Geschlecht vanvér-) hinzufügen, das in der Semitischen Sprache vorkommt! Slg. fin. "taivaan kaari, *ukon kaari, “sateen kaari ‘der Regen bogen' = *dangaus lankas, *Uko (= f. Ukko “der hichste Gott der heidnischen Finnen’) lankas, ®lietaus lankas: kaari ‘lankas’ * Pas Briiknerj I. c. vaivér-pksté = ‘rézga biedy’. Diese Etymologie wird von Br-i vorgelegt, der zweifellos den finnischen Wörterstamm „vaja“ hatte, obwohl er ihn nicht erwähnt. 87
"Schwarzbeere"*. Die Unstimmigkeit der vier benachbarten Erscheinungen desselben Wortes zeigt, daß die Grundform dieses Wortes eine sein musste, aus der leicht sowohl vaivér-, als auch vovér-, als auch vqvér-, als auch varvérhervorgehen konnten. Alle diese Geschlechter des „Himmels“-Namens konnten nur aus dem aestischen Urgeschlecht varavdrhergeleitet werden, wobei das dreistimmige ara aus dem indoeuropäischen Dialekt hervorgegangen ist, den die Gelehrten jetzt als „r sonans“ bezeichnen (siehe mein LAist. Stud., §§ 53—56). Der dreistimmige Vokal ara hat in der isländischen Sprache folgenden Ausdruck: a) entweder wie ein a bleiben, dann steht es unter Akzent (sub accentu), b) oder in ein i umgewandelt werden, dann bekommt das g keinen Akzent (sine accentu). Die Umwandlung des kurzen unbesetzten a in i hat dazu geführt, dass das alte Wort in der Sprache der Bacharacher den folgenden Ablativ erhielt, der von der Besetzung abhängig ist: Nom. sg. virivdr-s, Acc. sg.vdrivar-am oder virdvar-am (wegen des vorübergehenden Wechsels zwischen dem ersten und zweiten a tritarsnyjg ara, sgl. bardgas = biragas „ctord“,,Aist. Stud. § 56* aus dem älteren Nom. sg. *birdg-s: Gen. sg. *birig-et > acc. sg. - Ich bin gespannt. Über die Geschlechter birdg-s bdrig-am surizgimg wurde geboren Neugeborene Nom. sg. bardgas [anstelle von *birdgas] und biragas [anstelle von *bdrigas]). Von Acc. sg. vdrivar-am wurde neu gestaltet nom. sg. varivdr-s, aus dem durch Dissimilationen von zwei Geschlechtsr der Stamm va[r]livdr-* = yaivorentstand. Name. sg. varivdr-s sollte sich in der Regel in ing varlilvdr-s verwandeln: „kurzer antetonischer Vokal verschwindet“ Aist. Stud. §§ 27, 28, slg. pat/iJ]s-ai, an[a]s-ai usw. Der Stamm varvdr sollte sich weiter in ing varvdrentwickeln: „Der erste Teil des Zweisprachigen erhält nach dem Isländischen eine Verlängerung“ cf. Aist. Band 16, S. 31. Aus dem Stamm varvūr zweier r entstand durch Verkettung entweder va/r)]vdr-(vgl. If. kut-ris von *krut-ris: kru-t-ten), oder vanvdr-(vgl. lat. cancer „Krebs“ < *carcer: gr. xapx-tvoc, let. kan-kara- ‘Lumpen’ < kar-kar-a-: skaf-ti), von denen die heutigen Wörter: vovér-a-s und vanvor-a-s (niederl.) abgeleitet sind. Nicht geklärt! Yarvaružsiliko Butrimoniškių Wörterbuch varvér-yksté ‘Regenbogen’. Mit allen, im Englischen erforschten, Namen der „Trunkenheit“ und der „Laumes josta“ ist auch das lettische Wort „der Regenbogen“ verwandt. Das lettische Wort varav-pksné entstand durch Verfremdung von varav/r J-pksne. Die Suffixe -ykštis|ė und -yksne (= ykšnė*) der Wörter vaivér-ykstis und varav[r]-)ksne beziehen sich genauso aufeinander wie die Worte mokestis und mokes-nis, važiuo-tė šiėnau-tė und kario-né bijo-nė. Zodjlyte (Wortform) varav(r)-, gefunden im Wörterbuch varavyksne, stammt aus dem älteren varav[alr-$: aist. Generalmajor varavarund „dangaus = lanko“. Zodylytés varavar-es ersetzt, die Regeln (Aist. Stud. $ 55) der Sprache verzögert, sollten wir auf *virivir-es warten (: ungezähmtes i.-europ. 4 estnische Familiensprache wird ing i Aist. Stud. §44, II); Wir haben die erste Worterscheinung für das Gesetz der achic seela (siehe 7c), das die Verschiedenheit der Geschlechter des Wortes verlangt, zu beseitigen. Varavarus behielt sein a unverarbeitet in i par der Reichweite der folgenden Geschlechter, —Geschlechter, die a vorgewartet hatte: nom. sg. viri-vdri-s (von dem älteren aistischen Geschlecht varavdra-s = i.-europ. vyvf-s; Slg. Aist. Sd-? sdli-s 'drs' < sd-? In der Aussprache von Iwinski (Kalend. 1862) wird das Wort als vasnivér(a)-s ausgesprochen. 4 Sig. žizdra "Grandkorn' < ž[v]i[g]zdra < *žveigzdrd' < *3vaigzdrd' < *žvalrligzdrd' < žvaragzdy-: žvirlg])zdras siehe,,Aist. Band 2, S. 182. 5 Slg. upd-kšnis m. (Rokiškis) ‘Fluss’ ® Delta und v wurde nicht in x, dass vor kurzem a herausgefallen sein sollte, stehend unter v. ee 88
la-s = i.-europäisch. In: Aist. Stud. § 62), gen. sg. In: acc. sg. vdrivir-am oder virdvir-am. Der Stamm varavar-, aus den verbreiteten Linsen (casus obligui) entstandener ing nom. sg., Nominativ’ e hätte sich in ing varavar-s (: der erste Teil des Zweisprachigen wird verwendet) > varavars > varavūrs entwickeln sollen". Von varavar-s wurde die Länge auch in die verbreiteten Linien eingeführt, wodurch der Stamm varavūrentstand, den wir bereits in den litauischen Wortformen vaivér-a-s vovér-a-s vanvor-a-s und vaivor-ykštis varvér-ykste finden. Kamiénas varavarsu mit dem kurzen hinteren Vokal a hat, wie wir gesehen haben, den Namen des lettischen „Laumes“ varav-pksne übernommen. Der Kamien-Varavdr hatte die Bedeutung „Himmel“ (: vaivéras “*caeruleus> Trunkenheit' < caelum) und „Bogen“ (: vaivér-ykstis “Regen-bogen’). Dass „Himmel“ seinen Namen von „Beugen“ hat, können zumindest folgende „Himmel“-- Namen zeigen: irisch nem walisisch nef ‚Himmel‘ von i.-eur. Nemo-® < Sanskrit. Der Himmel öffnet sich, der Himmel öffnet sich, der Himmel öffnet sich. bedeckendes „caelum“ zusammen mit di[n]gnd „Regenbogen“ Aist. S. 70. (lat.) Beschichtung "Ecke, Winkel’ slav. dąga ‚Biigel’, get. Himins ahd. In: „Cesium“. gem(e) ‘zu beugen’ (vgl. Meine Aufzeichnungen von Jaunius V. Bd., S. 259, 404) latv. kamanas „der Schlitten“, fin. taivas „der Himmel; das Himmelsgewolbe' < taipua “sich biegen; gebogen werden“. Das aistische Wort varavdr-‘- caclum = arcus’ hat seinen Verwandten im Griechischen: *Fopavėc > aiol. Das Licht ‘caelum’ und *0-Fopaveg (woher es kommt) Abb. - Nichts. Schmerzlinderung. ėpavėg ‚Himmel‘, Zr. Kretschmer, KZ XXXI, 444; Brugmann, Griech. Gramm?®., 148, Grundriss 12, 824. Das griechische Wort fopavég entstand aus dem älteren Geschlecht *FopFap-6- -c: a) Der zweite £ ist durch Veränderung verschwunden: Abb. 6p96¢ ‚hoch‘ von *6p9f6¢ = dor. Fopdés (Prellwitz Et. Wb. d. Griech. Spr.* 228) in beiden Wörtern aus */op9-F6g: scr. Irdhvd-s ‚hoch‘, slg. lit. overis (Katze) ist Eichhörnchen; b) Das zweite p wurde durch Veränderung zu ing v: Tavdapule ‘zittere, erbebe’ < *90p-9apvy slav. drogati ‘sittern’ lit. drugys ‘Fieber’; Angelsächsisch. gnorn = grorn „Trauer“ Brugmann, Kurze vergleichGramm. S. 241. (lat.) Dun-dur-i-s ‚eine große Bremse‘ < dur-durhom. 900pog “stiirmend” aus *9. 1. Auflage, S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. „S. 200. Per Persson, Studien zur Lehre von der Wurzelerweiterung und Wurzelvariation (Uppsala 1891), S. 59. Stud. § 652°; gr. orpwpvėc = or[o]tppėg slav. strobls < *strobre ‚dur‘ II. sterblės; In: dpa-info.de. Band 6, S. 657–658, 1987, S. 667–668. tereno- ‚weich‘ von *terero — Aist. S. 3725; abgerufen am 25. Februar 2015. Anpar lit. antras=lat. Alter = Sklave. va[rltors alle von *ar-tero-; gr. wip-mpn-pr ‚brennen‘ < *mup-mon-; Drigarit „* Zuchthengst“ aus *drigar-t-- a-s Aist. S. 662 (PDF; 2,6 MB). „Spielzeug- “-Spiel. Das griechische Wort Fop(F)av[< p]-6-¢ oder mit dem protetischen Vokal ė-Fopaxv-- 6-c ist das gleiche Wort wie das isländische varavdr-. Griechische Zodylyté Fop(F)av-6aus * Fapfup-6aus dem prägriechischen Geschlecht *FapFap-6- -: der erste«[p] wurde ing ofp] aufgrund des folgenden Lippenspruchs " Nachdem die Aischiten „,langas“ gesprochen hatten, wurde a sub accentu in d, sine accentu in 4 geändert. Aist. Band 16, S. 29. 8 Denn das Wort néma, das heißt: Himmel, ist auch in der deutschen Sprache vorgekommen. Daraus leitet sich der Name der Blaubeere „uepHHKa’ nēm-ūgė ab, die in der Pfarrei Joniškėlis bekannt ist (siehe. Si BHncs, IloxeBtxcrie roBODpkI, u. II, 27). ? Der Name des Flusses ist von dieser Wurzel abgeleitet. Nėmiūnas v. Némunas —"lenktas". 89
FU įtekmės, k. a.: ėp96g ‘altus’ < *(F)op9. F6g *Fapdféc = Schr. ūrdhva-s < i.-europ. *prdhvo- -s (: schr. vardha-- tė 'erhebt, macht wachsen- '), roAAdė'- multa' nom. Plur. ntr. 1. Aufl. (= Sächs. Purii < *Kraftstoff Aist. Stud. pag. 202,31° (slg. J. Schmidt, Die Pluralbildungen der indogermanischen Neutra 46). Der ur-griechische „Himmels“-Name *fapfap- -6 wie auch aistiSkas *varavdr-, abgeleitet von der indo-europäischen Primärform vyvdar-(- nach der heute von fast allen Sprachwissenschaftlern akzeptierten Schreibweise) oder *v,r,v,r (nach meiner Schreibweise, siehe Aist. Stud. S. 205, 38°), die schwachbuchstabisch zum festen Wortauftritt vere-vér- -1* “arcus = caelum’ ist. L.-europäischer Name für „Regenbogen“ v,r,vėr-[i loc. sg.]; *v,r,v,r-[- es gen. sg.] ist ein reduplikates Substantiv aus der Wurzel vere "biegen, wenden" (vgl. Aist. Stud. pag. 200, 2897) osk[iSkai] uruvo f. 'Krümmung' < *v,r,-vd-. Doppelte Wörter wie gr. ydp-yapa ‘Gewimmel’ scr. dar-dara- -s ‘geborsten' gr. füp-pogos ‘Furcht' (Brugmann, Grundriss der vgl. Gamm. d. idg. Spr. II?, 47), sind auch den estnischen Sprachen nicht fremd. Neben dem erwähnten vara-vd kann man folgende Beispiele für zweisprachige Wörter anführen: gar-gara- -s ‘szkapa’ Aist. Stud. $ 6517, kir-kul[r]- -žė ‘ein Tannenoder Fichtenzapfen’ I. c. $ 65**, de[r]-derviné 1. c. § 67*, kalr)-kar- -lis 'langer Mantel' 1. c. § 692° (S. 156), ži-žirbd ‘Funke’ ti-tilvis "ūpoythoc' Si-sartis nom. propr. fluvii I. c. § 71%2, ger-gūlė „Menge, Gruppe“ gr. yėpyspa' Tolle Heh. I. c. § 71%, gar-galas “‘nogas’ 1. c. § 71*?, pur-pūlė "Knospe' 1. c. § 71%, ka[r]kar-iné ‘rnotka’ 1. c. § 71%, vo-veris ‘Eichhorn’, Ta-tald nom. Prop. Fluss Panev. (Wurzel tele “neSti = gehen’); Wir sind die Pumpen!?? = voversjs, voversi Pruséliai (5IBbHuCB, [loneBbk. roBopel. 4. II, 30), voversis Dusetos = vi[r]virsys Kvédarna = senos pris. vervirsys V, 733 ‘Lerche’: alle diese Zodylytés kamen aus einem Aist. Erstklassig *v,r,-vefs-. An vielen Stellen wird der vaivér-ykstis/é ‘Regenbogen- =arcus’ als ordrykstés bezeichnet. Ordryksté ist kein altes Wort, das aus der estnischen Ursprache übernommen wurde, wie es A. Bezzenberger, A. Briickner (Starožytna Litwa, 67) und andere behaupten. Ordnykštė ist ein umgewandeltes Wort aus dem älteren Geschlecht *ovdr-ykštė für die Volksetymologie, die diese Wortgesellschaft der Peitsche fand. Der Name der Stadt Anykščiai, die ethnische Etymologie fand den Daumen, interpretiert fälschlicherweise aus A(i) den Daumen! (Ich habe mich eingeschrieben)“*. Anykščiai hat zweifellos das Suffix -ykštja-(: band-ykštis), aber nicht das Wort daumen. *Ovar-Geißel erhielt nach dem Verschwinden des Wortes [v]ovdr-"arcus" bei den Menschen eine neue morphologische Unterteilung, nämlich *ovd-Geißel. *Ovd-rykste ist eine volkstümliche Etymologie, die an die Luft angepasst wurde und von ing ord-rykste weiterentwickelt wurde. 10 y, wird ing o nicht durch F, sondern durch v beeinflusst: Šp-vū-pu < *Ap-vbscr. ergänzt, mob < *TaAug scr. Puur slg. Aist. Stud. pag. 199, 282, 11 In der indoeuropäischen Ursprache wurde jedes e (bzw. 0), das vor dem Akzent (ante accentum) stand, zu ing a (Aist. Stud. pag. 197, 25°), in den Sprachen der estnischen Familie ging der Kurs auf ing i über. 12 Viversis aus *vaivers-Y)-s (Aist. Stud. § 38) < *valllivers-ys: acc. *varivers-ym. Slg. 3 Es geschah aber, nachdem man Anschwis gegründet hatte, daß ein Mann einen Baum hieb und stieß sich mit der Axt in den Daumen. Vor Schmerz ist er verrückt: ai npksti, woher auch die Erwähnung von Anykščiai. 90
Das Wort *ovar-ykštė, welches die ethnische Etymologie in ing ordrykštė umgearbeitet hat, entstand durch die Vermischung von zwei v (: [v]overis Kaunas, [v]ivd Dus'* "vertragen, russ. ryks’ < vei-"biegen, binden' = poln. iwa und wiwa “karklas = zum Weben, Binden, Biegen tinkas’: ein-o-var- -us, j-vij-a-s “KocBeHHbIK") aus *vovdr-ykštė; Slg. Eule-a-s, Eule-augen-Mädchen. Das ist ein Fehler. valr]vdr (+ Vocalis)< var[i]vdr- -(siehe Aug.): eule-(e aus Nom. sg.) > eule-höhe [v]over-höhe ‘Regenbogen’ Geitler Stud. 119, s. v. waiworiksztis. Aus unserer Untersuchung ist klar, dass 1) es keinen *Vaiv und seine Geißel gab; 2) Die Namen der „Laube“ vaivérykstis varvéryksté etc. sind Deminutive von vaivorvarvoretc., abgeleitet mit Hilfe des Suffixes -ykštjdpagalba; 3) vaivérvarvér-[v]ovdrvoveretc. hat die Bedeutung „Bogen = Himmel“ und ist von den aesthetischen Primitiven vr vdrv rvarls vrvérabgeleitet; 4) Das Aischische zodylyté varavar entspricht vollständig dem altgriechischen Wort *Fopav-6- -¢ aus dem Ur- „gr. *FapFap- -6-c ‘Himmel’; 5) ordryksté ist ein Geschöpf der nationalen Etymologie aus dem nicht mehr üblichen Wortchen *ovdr- -ykste, das durch Verfremdung von *vovar-ykste entstanden ist. II. Prius. Sawayte V. 16 ‚Woche‘ und possi-ssawaite V. 20 ‚Mittwoch‘ < pusi-savaitė: lit. pusé „Halfte“. Aus der preußischen Sprache ist der Name der „Seredä“ (so heißt es um Laūkiškis, in der Nähe von Labguvė, siehe Nesselmann, Thesaurus linguae prussicae 138; vgl. Aist. Stud. $ 37**) durch Leihgaben in den litauischen Sprachgebrauch gelangt, der der preußischen Sprache am nächsten liegt. Halb-sevaitė ist aus der preußischen Sprache entlehnt worden, wo sie seit einer Woche noch als sevaitė ausgesprochen wurde. Dr. Erich Berneker führt in seiner Schrift „Die preussische Sprache“ (Straßburg 1896) auf S. 318 s. v. sawaite den litauischen Namen der „Neddelle“ savaitė mit folgendem Abzug an: „Laukischken: sawaite fir nedėlė "ūblich'. Woher Berneker weiß, dass die Woche Laukiškyje ein "üblich" verwendetes Wort ist, sagt er uns nicht. Für Berneker war es eine Woche, bis ein einzelnes Wort unbekannt war. Es ist höchst zweifelhaft, dass Berneker dieses Wort in Laukiškyje gehört hätte, zumal über seine Reise an diesen Ort nichts bekannt ist. In meinen Augen ist Berneckers Wortwoche verdächtig. 14 Die preußische Waywensis terra (Script. rerum Pruss. II, 404 aus dem 14. Jh.) von Senobe hat nichts mit vaivdr-ykštas oder mit dem verdächtigen Woja,,Šviesus“ (Dr. J. Basanavičius, 1897 m. Varpas, S. 86) zu tun. Der preußische Ortsname von Senobés W. aywe (Pierson, Altpreuss. Namencodex s. v. Wewa),,die Gegend, in welcher Mehlsack liegt* wird in älteren Urkunden 1288 Wewa oder 1292 Wewe genannt (Zr. Pierson I. c.). Zodylyté Wew4/e muss wie Véva, Vévé gelesen werden (NB. pris. é = litauisch, lett. i Aist. Stud. § 40), was vollständig dem litauischen Ortsnamen Vivis m. (Vilniaus gub.) entspricht. In: Véve lit. 1. Auflage, S. 155. „S. 155. Plur. 2. Auflage, 1999, S. 10. Dieter Knapp: Das Dorf der Verdammten. In: Véve lit. Vivi muss mit latv verwandt sein. Flussname Vive (Bielenstein Grenzen) „*benkta“: Vvei „biegen“. Der Familienname Vaivaris (1692 m.:,,Varpas* 1897 p. 86) ist mit Ortsnamen verwandt: letv. Vaivere (Bielenstein, Grenzen 115)ir liet. (Hrsg.): Die Schwäbische Alb. Das ist ein Fehler. Sie werden sie wackeln. Eichhörnchen sind wahrscheinlich abgeleitete Wörter von vaiveris ‘das Minnlein von Eichhornchen' (Milcke DLWb. 144), vojīr ‘das Mūnnchen vom Iltis, Marder, Eichhorn, Reh u. a. Tieren“ (Nesselmann, Lit. Wb. 58); Slg. Voveriné, der Name der abgeschafften Herberge (auf der USpaliy-- Straße nach Dusety, 4. Abzweigung von Dusety). 91
Laukiškytė wäre ein Wort, das aus der preußischen Sprache entlehnt wurde, also würden wir nicht *savaitė, sondern sevaitė erwarten, vgl. Blase-Schwänze. Die Bernecker Woche ist eine umgewandelte Seweit unter dem Einfluss des preußischen Wortes sawayte (GescosnarenbHasi riepejtbjiKa); Sie ist aus Nesselmanns Thesaurus linguae prussicae 138 entnommen. Nesselmann I. c. befiehlt seine litau. Wörterbuch S. 58 Artikel waitė streichen und auf Seite 464 einfügen: sewaitė, Woche, pus-sewaitė, Mittwoch. Bei Nesselmann (Liet. Zod. 58) wurde waite „die Woche, ist wohl kaum mehr irgendwo bekannt“ wegen der Unfähigkeit, das Wort pus-sewaite geschlechtswissenschaftlich aufzuschlüsseln 1. c. Nesselmann’- as, rašydamas lietuv. Das Wörterbuch wurde von pussewaite fälschlicherweise in Teile zerlegt: statt pus-sewaite wurde *puse-waite gelesen. Slg. taipogi Leskien'o Die Bildung der Nomina im Litauischen (Leipzig 1891), p. [425] 575. A. Fick’as (Vgl. Wb. d. idg. Sprachen, Il?, Sie 775) haben keinen be Eintrag ersetzt lo *sö-vété, fälschlicherweise davon ausgehend, dass dieses Wort bedeutete „ursprūnglich die Zeit, worin eine vaite'® "“Volksversammlung' abgehalten wurde“. Die Woche der Prüfung. Vorderseite Fick hat keine Präfixkonjunktion. Woche, sie wäre ein zusammengesetztes Wort iš są + Vėta, Preußen sprechen würde unbedingt klingen wie * Sanvaitė. Thumb’as (siehe Abschnitt 4.4) O. Schrader, Reallexikon 963) glaubt, dass die altpreußische Woche ist ein umgewandeltes Wort aus dem griechischen caBParov, caBarra, Kurse im neuen Gesetz bedeutet unpassend ‚Subat‘“, aber ir „Sonntag“ (Woche). Shisai Thumb's Verstand würde der į Wahrheit ähneln, wenn sie eine Woche nicht von einem älteren Geschlecht stammen würde. Der griechische Name, į der durch Leihgaben in die preußische Sprache gelangt ist, hätte sich į *Sabbat, aber keine Woche. į Iš das, ką sagten wir, Meningitis; Es ist klar, dass weder Fick'o, nein Die Interpre- : tation von Thumb's Week Sevaite ist nicht sicher. Eine viel bessere Erklärung für den Ursprung von sevaita wird von prop. K. Ein junger Armer. Der junge Mann vermutet, dass sevite etymologisch dasselbe bedeutet wie gr. £Bdopas lat. 7. Aufl., Bd. coOmuya ‘Woche’, d.h. Ihr Name ist verbunden mit su der Zahl sieben scr. : saptd gr. Ich habe es geschafft. Talg „T. Preis. Septum v. septum „septimu- = s“ Sanskrit. Ich habe es gesehen. Tokiai Zod§lytei, wie griechische £Bdopos und slawische sedms ‘der siebente’ von *sebdmo-- (Brugmann, Griech. Gramm. ? 213), In der preußischen Sprache hatte zu antworten *Schwingv. endes Schwingen (Schl. Sep[t]mas). Das dem griechischen Wort émta ‘septem’ entsprechende Geschlecht hatte in der preußischen Sprache iSveizdéti als *séptan. *Septan par "Ordinary" Sebum Fluss wurde recycelt į *séban, genau wie das gotische sibun "und so weiter)'. IS seban ‘= erlangt. sibun' die alten Preußen hatten sich einen neuen „Ordinalen“ gemacht, nämlich sėbD-a-s ‚septimus‘; Slg. Schr. ddga ‚zehn‘ > Ord. dvū-dag-- a-s ‚zwölf‘, gr. £-xardv scr. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Hundert ‘centum’ > Ordnung. Simt-d-s+is „coThlif“. Sébas „Ordinalis“ ‘septifitas” von jvardoviétés (Pronomen) sévas ‘suus’, das das ähnliche Aussehen von sébas ‘suus’ hatte, hat durch die Übertragung das ähnliche Aussehen von sévas ‘septimus’ erhalten. Die preußische Sprache vor dem regulären Sévas „Sus gr. = £6¢’ (: Frisch “Selbst”) wurde der Neugeborene Sébas geboren “sus’ par dat. sg. Sebei ‘Sibi = Slav. S. 65 f. S. : 66 f. S. 67 f. S. 68 f. Schwester! * „Speichern (Kaunas) (: gr. é acc. < * gefé Brugmann, Griech. In: Gramm. 247). Die Vorderflügel sind su auf der Unterseite (: bräunlich behaart. sg. msc. *sebd etc.) Die Schuld wurde ing sdbas (: nicht zuge15 Iš Prus. Vaité “consilium, concilium’ entlehnt vom finnischen Wort véite, vdiittä „die Behauptung“ žr. Aist. Stud. § 69?* (Hrsg. 157). 16 Slav. Gen. sg. c8609 ist ein Remake des echten *c969 anstelle. 92
gewartet e wird ing ein Aist. S. 35–37.) Weitere Informationen finden Sie in den Anweisungen. msc. subd (aus sabd: nepriegaidétas a padéjime prieš lūpines santaras virsta ing w „Aist. Stud.“ pag. 197, 26°: upės < *apés < pr. dpé ‘fluvius’) kalčią virto i subas: subba-n Enchiridion’as m.) (1561 70% „proprium = saviski“. Bedeutung des Wortes sévas „suus = proprius“ ,,promiscuus* (6e3pazmunbii = ? "z.B.: hat dazu geführt, dass das gleichgeschlechtliche (homonyme) Wort sébas'siebenter', obwohl es eine andere Bedeutung hat, ebenfalls das ähnliche Aussehen von *sévas'siebenter' erhielt, welches dann als sébas gemischt werden su sollte „septimus“. Als die alten Franzosen den Namen der Woche machten, hatte sébo den Platz von sévas vollständig eingenommen „septimus“ Senusrets indische Sprache ist ein Adjektiv -taja-, su mit dessen Hilfe Adjektive die Bedeutuiš ng von numerissu chen Wörtern bilden „von so vielen Abteilungen oder Arten““: saptd- -taja-, tri-tajaetc. Whitney, indische Küche Grammatik § 1245, a. Preußisciš he Seves ‘sieben’ hatte sich ein Adjektiv-- su Suffix gemacht - Tag. *séva-taja-s m. "aus sieben Teilen Sudetenland“, *seva-tajd f. *". Die präußische Pronoun *sevatajd musste sich regelmäßig in ing verwandeln. *savat/a Jj# (: ungezähmt e wird ing a Aist. Stud. §§ 35—37; Kurzer Vorvokal verschwindet I. c. §§ 27, 28) > *Savatju > Sava'tju : „a (: e : u)+ Konsonant +j“ wird im preußischen Sprachraum ing „ai ei, ui)+ (: Cons.+j“ > ai (: ei : ui)+ palatalis consonans (: epenthesis) siehe oben. Aist. Stud. § 10, 5°. Iš Name. sg. Ich war beschuldigt. sg. sévaitjiam, welches Wörterbuch sollte sich in ing verwandeln sēva'tjēm schwach (: verwandt wird @ sich in ing ė Aist. Stud. § 31) ir Die Pflanzen stehen (: j po vor dem Aussterč ben. Batterien. Singen. Sie haben ein neues Nom geboren. sg. sava'tē (: unverändert e wird ing oder seva'tē in a) einem verallgemeine- (: su e rten accus. iš sg. ). Iš Die Überlieferung des Liedtextes stammt aus der Zeit der Litauischen Republik und ist im Litauischen überliefert. Die Litauen-- Sprache wird von den Litauern gesprochen. *sevaté, aber nie sevaitė, da es sich ne um eine dem Litauischen fremde Epentese handelt. Das Präfix -taja-, mit dessen Hilfe pr. su Steh auf, näher. Der junge Mann findet sie. Worte: tritanisch 'Drittel', quaternial 'Viertel, Viereck' < überspringen. *tritajū' (: gen. *tritain-és) iš tri-taja-s, slg. Herbst < Erz. K. Böge Abgeschlossen im April schreiben .month 5 2004). (1908 [2] E. Walterius (?) Sankt 1914 m. Petersburg im Januar 4(17) d. Mein lieber Freund! Endlich bin iš ich aus dem Bett. Ich musste mehr als eineinhalb Tage in schwerer Krankheit liegen. Die Krankheit hat mich seit to dem Abend aš erwischt, als ich bei Ich weiß o nicht, was ich tun soll. 9 Abends bei mir, wo natürlich Tamsta nichts gefunden. Aš iš 17 Der Sprung ins Unbekannte. Blau mélynd, : Odbulmušas Pferd obulmuša : Stute Kvėdarna. 93
Einmal wollte ich nicht glauben, dass Tamsta, als er zu Remigius fuhr, zu mir gekommen wäre, aber die Dienerin überprüfte, dass der Fremde, der die Trompete gehört hatte, wirklich Tamsta war. Es ist sehr schade, dass Tamsta einen großen Marsch vergeblich hinzugefügt hat. Juze musste um acht Uhr von Dailide zurückkehren und kam etwas später zurück. Es tut mir leid, daß du Tamsta widerwillig verführt hast: Ich sagte, sie sei in meinem Pflegeheim geblieben, und sie war dort erst nach acht Uhr. Ich lag an einem kranken Abend im Bett. Ich war schwer krank: Die ersten drei Tage erreichte die Temperatur 39,4° und 39,5°“. Am zweiten Tag wanderte ich sogar. Ich habe eine Erkältung. Diese Krankheit allein wäre nicht schwer gewesen, aber dazu hatte ich noch eine zweite, nämlich eine unerträgliche Schnupfenkrankheit (KacMopK 5), die mir die Nase so beschädigt hatte, daß ich fünfbis sechsmal am Tag blutete. Das Blut war noch nicht aufgehört, als er aus dem Bett aufstand. Während dieser Krankheit ist mir viel Zeit vergeudet worden. Gestern, am ersten Tag nach der Krankheit, konnte nichts getan werden, sogar das Gehen war schwierig, alles wie zur Seite geschoben. Sofort nachdem ich krank geworden war, bat ich Tamsta, meine Frau und Dailidė per Brief zu informieren, dass ich wegen meiner Krankheit nicht kommen kann, um das neue Jahr zu erwarten und gleichzeitig mit dem Marsch zum neuen Jahr zu gratulieren. Wegen meiner Krankheit ist Juze nicht mehr nach Lauckaimis gefahren. Der Arzt lässt ihn nicht aus dem Haus. Er will, dass ich warte, bis ich wieder gesund bin. Deshalb werde ich auch jetzt an den ti Dreikönigstagen Tamsta auf keinen Fall umgehen können. Ich kann das Haus verlassen 8 I. Aufgrund meiner Krankheit war die Antwort an Schachmatow über mein Stipendium sehr verspätet. Diesem Brief wollte ich auch meinen Artikel über seine Kelten beifügen. Einen Brief kann ich in der Zwischenzeit noch nicht schreiben, weil die Sprache nach der Krankheit ziemlich schwer ist. Die Kopie meines Artikels, die du per Post erhältst, gib bitte Tamsta Schachmatow mit der Erwähnung, dass ich es selbst wegen Krankheit nicht tun konnte. 8 Ich hoffe, mich mit Tamsta in der Buchhandlung zu treffen. Guten Tag Tamstos Kazimieras Būga Mann. ĮlBopsuckas 7 KB. 47. * [3] 13. Oktober 1924, S. 24. Königlich-- Preußisches Staatsarchiv. Ich habe dir einen Brief geschrieben. Ich bin mir sicher, dass die Karten von Vireliūnas und Varnas in der Wörterbuchredaktion gelandet sind. In der Wörterbuchredaktion können Vireliūnas und Varnas in den Stunden arbeiten, in denen Būgienė und Salys sich einigen können. Die Sprache wird jeden Tag besser. Bis zum 15. November hoffe ich, nach Kaunas zu kommen. Das Klinikgeld, das die guten Leute in meinem Namen an den Konsul überwiesen haben. Geld wird etwa 250 oder 300 Dollar benötigen. Am besten durch das Ministerium zum Konsul in meinem Namen 250 Dollar und 500 Litas zu erhalten. 94