Pirminių būdvardžių semantikos derivacinis aspektas
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1987: Das Litauische Sprachbündnis: Forschungsfragen der Litauischen Sprachwissenschaft, XXVI (1987) 1. Die Bedeutung der Primärund Sekundärbegriffe. Verwendung von Adjektiven hoch, tief, niedrig im Sinne von „groß, stark; „gut“ bzw. „wenig, unzureichend“ „schlecht“ wird als semantischer Fehler in der deutschen Sprache® angesehen. Prof. J. Balčikonis korrigierte sie?® streng. In: Wörterbuch der litauischen Sprache. Das Adjektiv hoch in der Steckdose gibt keine Bedeutungen "gut, ausgezeichnet (über die Qualität)" und "groß, bemerkenswert in Menge, Kraft usw." (siehe 2. Auflage*). J. Balčikonis beherrschte die litauische Sprache gut, genauer gesagt, er kannte sie, er spürte, was ihr fremd war. Eines seiner Hauptargumente bei der Korrektur der Sprache war die Wahrheit eines Wortes oder Ausspruchs im Verhältnis zur Volkssprache“. In der zweiten Ausgabe des „Wörterbuchs der litauischen Sprache“, Band I, ist das Adjektiv aukštas unserer Meinung nach zu sehr unter Berücksichtigung der Bedeutung des russischen Adjektivs esxcoxuū dargestellt. Prof. J. Balčikonis bremste mit seinen subtilen Korrekturen die Entwicklung der litauischen Sprache nicht, wie manche vielleicht dachten, sondern pflegte ihre Besonderheit. Schließlich modelliert jede Sprache auf ihre eigene Weise das Weltbild, das natürlich nur eine gründliche semantische Untersuchung aufdecken kann. Prof. J. Balčikonis hat keine großen theoretischen Arbeiten geschrieben, aber seine Korrekturen und Übersetzungen zeigen, dass er ein großer Meister der Semantik der litauischen Sprache ist. 2. Um die Semantik der primären Adjektive der litauischen Sprache möglichst systematisch zu beschreiben, haben wir unter anderem die Methode der Analyse der Arbeitsbeziehungen angewandt. Primäre Adjektive sind eine günstige Sphäre dafür; Sie zeichnen sich durch eine Fülle von Arbeitsbeziehungen aus. Darüber hinaus zeichnen sich die dejektiven Formen® durch eine ziemlich hohe Regelmäßigkeit und Produktivität aus’. In der Regel wird die Analyse der Ableitungsbeziehungen verwendet, um die semantische Struktur eines mehrdeutigen Wortes in Semmas (Bedeutungen)*? aufzuspalten, genauer gesagt, in Ableitungen 1 „Sprachpraktik-- Tipps“ haben diese Wörter die Bezeichnung „besser nicht. r.“ (besser nicht in der Bedeutung verwenden), siehe : Sprachpraxis Tipps. —V., 1976, S. 40, 81, 312. In der zweiten Ausgabe der Ratschläge wird dieses 332. Verbot gelockert, siehe. : Sprachpraxis Tipps. —V., 1985, S. 41, 82. * Balčikonis J. Ausgewählte Schriften/Sud. A. Pupkis. —V., 1978, t. 1, p. 155, 228, 291, 307, * Wörterbuch der litauischen Sprache. —V., 1941, Bd. 1, S. 396—397. 4 Wörterbuch der litauischen Sprache. —V., 1968, Bd. 1, S. 488. ė 5 Keinys S. J. Balčikonis Sprachenwissenschaftliche Arbeiten. —Sprachkultur, 1985, Bd. 48, S. 7—8; Vitkauskas V. Juozas Balčikonis. —Kaunas, 1985, S. 66, 106. Siehe auch: Balčikonis J., Rinktiniai raštai, Band 1, S. 194. $ Für die Art der Begriffstransaktion siehe. : Urbutis V. Theorie der Wortbildung. —V., 1978, S. 249. 7 Zu diesen Begriffen siehe oben. : Urbutis V. Min. veik., S. 262—268. 8. Auflage. M. 3magenmne cnosa H MeTOJIbI ero ommcamms, —M.,1974, c. 60—61; Kalendienė D. Adjektivs senas leksiškai- -semantinė charakteristika. —Kalbotyra, 1981, Bd. 32 (1), S. 38—51. Die Grundlage für diese Analyse ist die Feststellung, dass Ableitungen in der Regel auf einer (bestimmten) Bedeutung des Basisworts beruhen, vgl. : Urbutis V. Min, veik., S. 152—156; Tunxoxos A. H. O ceMAHTHYECKONH COOTHOCHMOCTH IIDOH3BO- /ISINIHX UM NPOM3BOAHBIX OCHOB, —BA, 1967, Ne 1, c. 114. 158
Differenz, um die Differenz der Sememen (Werte) zu bestätigen. Wir analysieren die Ableitungsbeziehungen von Adjektiven in einem anderen Aspekt. Die primären Adjektive der litauischen Sprache zeichnen sich durch regelmäßige Konstruktionen aus — aus ihnen werden Substantive mit den Formanten -umas, -uma, Adverbien mit dem Formanten -ai, Verben mit den Formanten -ėti, -inti und noch viel mehr mehr oder weniger regelmäßige Konstruktionen, die zu verschiedenen Teilen der Sprache gehören. Wir haben festgestellt, dass Adjektivderivate, die formal nach demselben Konstruktionsschema „produziert“ wurden, oft unterschiedliche Konstruktionsbedeutungen haben und manchmal von der wahrscheinlichen (für das Konstruktionsschema „Adjektiv + Formant“ charakteristischen) Bedeutung entfernt sind, d.h. lexikalisiert sind. Unsere Hypothese —1) der semantischen Nähe der Basisadjektive folgt die semantische Nähe ihrer entsprechenden Ableitungen; 2) wenn regelmäßig- ?" Derivate sind in ihren Bedeutungen von der wahrscheinlichen Bedeutung des Konstruktionsschemas entfernt, die semantischen Strukturen der Basisadjektive unterscheiden sich in wichtigen semantischen Komponenten. In diesem Artikel haben wir für die Analyse vier semantische Gruppen von Primäradjektiven ausgewählt, d.h. Adjektive, deren semantische Struktur die Semen** (ungleicher Rang) „Raum“, „Menge“, „Farbe“, „Zeit“ umfasst. Wir haben die Nomenklatur der Samen nach dem Modell von Z. Sokolowskaja zusammengestellt!?. Das Vorhandensein von Sems wird durch Definitionen von Bedeutungen in Wörterbüchern bestimmt. Dieser Artikel basiert auf dem Wörterbuch der litauischen Sprache. und „Wörterbuch der modernen litauischen Sprache“* mit Illustrationen und Erklärungen der Bedeutungen. Wir betonen, dass unsere Annahmen und Schlussfolgerungen hypothetisch sind und sich auf 1) die Fixierung von Formen in Wörterbüchern beziehen (reguläre Formen werden nicht immer fixiert); 2) eine unvollständige Darstellung derselben; 3) vor allem die mögliche Heterogenität und Heterochronität der Ableitungen? * (z.B. nicht ganz klarer Grundsatz des Verbs – alt – altern oder alt – altern usw.). Darüber hinaus beinhaltet unsere Analyse keine figurativen Bedeutungen (sowohl derivative als auch grundlegende Zodiaken). 3. Für die Analyse haben wir regelmäßige Strukturen ausgewählt: a) mit dem Formanten -uma. In der „Grammatik der litauischen Sprache- “!® werden sie bei zwei Kategorien von Werken beschrieben — „Abstrakte“ und „Ort“. Gleichzeitig wird behauptet, dass Abstrakte eine „abstrakte Eigenschaft oder Zeit, einen Zeitzustand“ bezeichnen“*“, und dass Ortsbezeichnungen noch einen,,... Teil des Gegenstandes“ und eine Zeit* bezeichnen können? ; * Für Lexikalisierung siehe. : Urbutis V. Min. veik., S. 146—148; Ky6psxrosa E. C. Tans S3LIKOBbIX 3HaueHnHi. 1. Auflage, 1981, S. 57f. 10 Als minimale Regelmäßigkeit betrachten wir 2 Ableitungen, die zum gleichen Ableitungsschema gehören. 11 Die Begriffe „Sema“ und „semantische Komponente“ werden in diesem Artikel synonym verwendet. 12 Bd., Bd. II. OrtbiT CHCTEMHOr0 ONHCAHHS CEMAHTHYEeCKHX OTHONIECHHHŪ B JIEKcHxe (Ha MaTrepHnajie pycCKHX HMEH NpHjJIaraTejIbHbIX): Asroped. HEC.... Int-pa. QHION. Hayk. — Kues, 1981. —28 c. 13 Lietuviy Sprache Zodynas. —V., 1956—1984, t. 1—13 (im Folgenden abgekürzt 1 Wörterbuch der modernen litauischen Sprache. —V., 1972 (Abkürzung DZ). 15 Bände. : Ky6psixosa E. C. Teopust HomMuHauuu H ciioBooGpasosanme. - B x H. : S3bIKOBas HommHaAs (Bums mamMmewoBanmit). München 1977, S. 270. 16 Grammatik der litauischen Sprache. —V., 1965, Bd. 1, S. 311, 399. 17 Ebd., S. 311. 18 Ebd., S. 399 und 400. 159
b) mit dem Formanten -gehen. Diese Ableitungen bedeuten „allmähliche Entstehung oder Stärkung der Eigenschaft, die im Hauptwort (= Grundwort – R.S.) gesagt wird“! ?, Ein wenig formalisiert, kann die Bedeutung der Handlung wie folgt dargestellt werden: „X-um/X-esnem zu tun“?? ; c) mit dem Formanten -inti. Die grundlegende Bedeutung des Verbs: „das tun, was im Basisbeiwort ausgedrückt wird“® („das tun, was X [X-er“); d) Außerdem wurden die regelmäßigen Ableitungen von Adjektiven mit dem Seman „Farbe“ mit dem Formanten -woti und die Ableitungen von Adjektiven mit dem Seman „Zeit“ mit dem Formanten -yvas analysiert. 1) ob die Bedeutung eines bestimmten Konstrukts mit der Bedeutung des Werkes übereinstimmt (d.h. der Grad der Lexikalisierung wird bestimmt); 2) welche Bedeutung das Substantiv in Bezug auf den Stamm des Basisadjektivs erhält (hat erworben). 4.1. "Farben" sema. Adjektive: weiß „Schnee, Milchfarbe“, Schwarz „Kohlefarbe“, Gelb „Blüten-, Schwefeloder Goldfarbe“, Blau „eine der Grundfarben des Spektrums — zwischen Violett und Grün“, Rot „warme Regenbogenfarbe“ („Blutfarbe“ DG), Braun „dunkelgelb“, Grün „Grasfarbe“ DG. a) Wert „X-Farbpunkt (Oberfläche)“. Beispiele: Weiß „weißer Fleck“, Schwarz „schwarzer Fleck“, Gelb „gelber Fleck“, Blau „blauer Fleck“, Rot „geröteter Fleck“ (könnte auch „roter Fleck“ sein), Braun „brauner Fleck“, Grün (in Dialekten Grün) „grüner Fleck, grüne Oberfläche“ DŽ. b) Eine eher potenzielle als tatsächliche Art der Handlung. In Wörterbüchern festgelegt, aber fast ohne Illustrationen. Die Bedeutung von „X/X-mehr tun““. Z.B.: weiß „gehen weiß, weiß“ (ohne Illustration); schwarz machen „schwarz... machen; Band“ (5 illustrative Beispiele mit unterschiedlichen Bedeutungen); *geltonėti*?, blynėti „blau werden, blauer werden“ (2. Beispiel), raudonéti „rot werden“ (1. Beispiel; die Zweitgradderivate jraudonéti, išraudonėti usw. verdoppeln die Bedeutungen des Verbs mit dem Formanten -yti oder sind dialektische Varianten davon), analog rudėti „braun werden“, žalėti „grün werden, Zalesniam“ (DŽ; ohne Abbildung- ). c) Bedeutung** „in Farbe X lackieren- “. Zum Beispiel: Bleichen "etwas in weiß malen" („weiß lackiert“) DŽ), schwärzen „schwarz machen, streichen“, gelben „gelb machen“ („gelb machen, gelb färben“ DŽ; Illustration LKŽ —Gardakuliais geltonina siūlus Šts), bläulich „blaulich machen, bläulich machen“ (Tannenasche weißt nicht, aber bläut den Zusammenbruch Šts), rötlich „rot gefärbt“, braun „braun gefärbt- “, grüngefärbt „grün machen; grün gefärbt“ D.J. d) Werte: 1) „farbig sein, X aussehen“- *4, z. B.: gebleicht „weiß sein, weiß erscheinen“, schwärzen „zu sein, schwarz zu erscheinen; schwarzen Gegenstand gehen, rollen“, gelb19 Grammatik der deutschen — Sprache. 1971, t. 2, p. 258. 20 Das X Zeichen ir bedeutet hier weiterhin das Basisadjektiv. #1 Jakaitienė E. Die Konstruktion von Verben. (Ich schwöre Vedisch.) — V., 1973, p. 21. ?2 Wir zeigen (potenzielle) Ableitungen oder Bedeutungen an, die in Wörterbüchejų rn nicht aufgeführt sind. * Plg. Jakaiten E. Min. krank., p. 21, Nur die hier von der Autorin erwähnten Substantivderivate (vergoldet usw.). *“ Siehe: Jakaitienė E. Min. krank., p. 43. Hier ist eine wahrscheinlich genauere Interpretation „aus der Ferne erscheinen, für das, was im Stichwort ausgedrückt wird, sichtbar sein“. 160
Schwimmen „gelb sein, gelb aussehen- “, bläulich „blau ar aussehen“, „rot leuchten“ („rot aussehen, rot sein“) DŽ), brauni „scheinen, sehen braun“, grün „grün sein, grün erscheinen“ DŽ (diese AktionDas Wort wird häufiger in lexikalisierter Bedeutung verwendet „über Wiesen, Felder, Pflanzen (Frühling ir Sommer)“); 2) „allmählich Farbe X erwerben; Farbe überlagern X (schrumpfen)“, z. B. : *whiten, blacken „schwarz machen, schwarz machen“ („schwarz machen, schwarz machen“) DZ), *gelblich (dieser Wert wird in der Sekundärform gelblich aufgezeichnet) „Oberfläche gelb werden“), bläulich „blau werden“, rötlich „sein, sich rot anziehen“, braun werden „sich braun anziehen“, grün werden „mit grünem Rost, mit Schimmel zurückziehen“ DG; 3) „tepti (verschX mutzte) Farbe“, z. B. : *weißlich (Wert nicht erfasst, obwohl möglich, z.B. in der Ableitung des zweiten Grades) Wo hast du deinen Rücken weiß gemacht? ), *schwärzen analog., vergilben „gelb machen, vergilben“, *melieren analog., *röten (aber gerötet) „rot bestrichen“, „rot gefärbt“ usw.), ir *gebräunt (aber rostig "schmutzig braun"); „grün machen, mit Grün verschmutzen“ DZ. Die erste Bedeutung manifestiert ir sich in den Präpositionen des zweiten su Grades at-, aus-, nu-, pa-, par-, su-, die zweite Bedeutung in den Präpositionen ap-, in-, aus-, nu-, pa-, su-, uz-, die dritte Bedeutung — su — su Zusatzwörter aus-, nu-, su-. 4.1.1. Die Gruppe der Adjektive "Farbe" zeichnet sich durch semantische Nähe aus (vielleicht ist das der ją Grund für die bevorzugte Wahl des Themas der Analyse). Dies ist offensichir iš tlich in der Überprüfung der abgeleitetiš en Beziehungen. Das Adjektiv der Gruppe ist grün. Jo Die semantische Struktur ist komplexer als bei su anderen Farbadjektiven (z. B. Die Farben der Liebe ir „unreif“ und Koexistenz von „ungekocht (unverarbeitet)“). Be Daher bestätigt die Analyse der Ableitungsbeziehungen unserer Meinung nach, dass auch für Farbadjektive ein relevantes Seman „Oberfläche“ (siehe Abschnitt 4.4) Interpretationen von abgeleiteten Bedeutungen). 4.2. Sema des „Raums“. Adjektive: hoch "mit großer Höhe, großem Umfang von unten nach oben", tief į "weit von der Oberfläche entfernt", niedrig "mit einem kleinen Maßstab von unten nach oben" į DŽ, artus "nah (in Bezug auf den Ort)" (nah "in der Nähe"), fern „im Raum weit entfernt“ DZ (entfernt) „weit entfernt (räumlich)“- ). a) Bedeutu- „X ng des Ortes“. Zum Beispiel: Höhe "hoher Ort, hohes Gebiet, Berg, Hügel", Tiefe „tiefer Ort, Tiefe“, Flachland „niedriger Ort, Ebene, nur wenig über der Meeresoberfläche“ DG, Artuma „nahe Lage, Entfernung „entfernter Ort, weit entfernt“ DZ. b) Unterschiedliche Bedeutungen, z.B. awkstéti „sich groß machen“ (ohne Abbildung; Unserer Meinung nach ist der Referenzwert dieser Struktur — hoch 2. "weit von der Erdoberfläche entfernį t" ir 1 || „über dem normalen Niveau (Ort, Wasser)“- ), vertiefen „gehen tief“ (Da dieses Adjektiv kein entsprechendes Primärverb hat, kann das Verb gilėti die Bedeutung „tiefer werden, tief“ haben (der zweite Grad der Ableitung pagilėti)), ir žemėti analog. Aufsteigen, sich nähern „nahe kommen, nähern (in Abstand- )“ (Lexikalisierung höheren Grades; Derivative zweiten Grades mit su Präfixen pri-, su-), fern „weitergehen, sich entfernen“ D.J. c) Eine stark lexikalisierte Bedeutung von „X/X-iger machen“ daryti bedeutet eine reale Handlung, z.B. erhöhen „höher machen“ (Gausim tvorą pakelti Grg), vertiefen "tiefer 161
machen, erniedrigen", "niedriger machen; dovoliti dole“ DG, približiti „dazu führen, dass es näher kommt“ („nah heranziehen“), oddaliti „im Verhältnis zum Raum weiter machen“ DG (das kann eine Ableitung von tolti sein) („weit wegschieben“, vgl. die Illustration Senis čia artino, čia tolino tabokinę š.). Zweitgradige Ableitungen mit dem Präfix nuhaben die Bedeutungskomponente „zu viel“, z.B.: nuaukštinti „zu hoch machen“, paaukštinti „zu hoch machen“, nudybinti „zu sehr vertiefen- “, gilinti „zu tief machen“, nužeminti „zu tief machen“, palainti „zu sehr nähern“. 4.2.1. Die Gruppe der „räumlichen“ Adjektive (die analysiert werden) könnten wir in zwei Untergruppen unterteilen: 1) hoch, niedrig, tief; 2) nah, fern. Die Adjektivderivate dieser Untergruppe zeichnen sich durch eine höhere Lexikalisierung der Bedeutungen aus. Das „Raum“-Sem haben auch die Adjektive lang, kurz, breit, schmal. Für diese ist jedoch das Sema der "Quantität" wichtiger; und für Adjektive hoch, niedrig, tief ist die „Menge“-- Sema nicht wichtig. Darüber hinaus kann man beobachten, dass die Bedeutung der Ableitungen der Adjektive „Raum“ durch das entsprechende Adverb interpretiert werden kann (hoch, tief, tief; nah, weit). 4.3. „Quantität“ sema. Adjektive: lang "verlängert in der Länge; dauerhaft“ (zusammenfassende Definition aus DG und LKZ), kurz „kleiner Länge“ DG, dünn „schmaler Durchmesser“, dick „mit großem Abstand zwischen beiden Ebenenflächen“, breit „groß über den Querschnitt“, schmal „mit kleinem Durchmesser, Breite“, groß „bekannt für sein Volumen“, klein „kleine Höhe, Höhe, kleine Abmessungen“, hart „beständig gegen den Druck eines anderen Körpers, nicht komprimierbar, nicht zerquetschbar“, weich „leicht zu drücken, nicht schwer“ DG. a) Bedeutung von „Teil X“. Z.B.: Längigkeit „der lange Teil selbst“ (DZ — „der lange Teil“, ohne Abbildung), Dünnheit „der dünne Teil“ (aber aus den Abbildungen sieht man, dass die Bedeutung offenbar „der dünne Teil“ ist, z.B.: Lašinių plonuma DZ, Eikit [sieno] dünnumų grėbstyt Dsirt.t.t.), Dickheit „der dicke Teil, der Platz, die Dicke“ (stormena „der dicke Teil, die Dicke“), Breite „die breite Stelle“ (könnte auch „Teil“ sein), Schmalheit analog., diduma®® „der größere Teil, die Mehrheit- “, mažuma „der kleine Teil“, hartuma „die harte Stelle“ (könnte auch „Teil“ sein, z.B.: Weichheit aß, und die Härte ließ sie mir usw.), šveltuma „der weiche Teil, das Fruchtfleisch“. b) Die Bedeutung von „mehr als X tun“. Z.B.: verlängern „länger werden, verkürzen „kurz (kürzer) werden“ DZ, verbreiten „breiter (breiter) werden“ DZ (die im LKZ gegebene Bedeutung „breiter werden, sich in die Länder ausdehnen“ ist teilweise lexikalisiert, weil sie mit dem „Raum“-Sema des Adjektivs platus in der Struktur verbunden ist), verschmalzen analog., verdünnen,.verdünnen, dünn (dünner) werden, dicker werden „dicker werden“, dichten* „größer werden“ (LKZ „größer werden, wachsen (breiter werden, dicker werden)“, kleiner werden* „kleiner werden“ („kleiner werden“ — LKZ), verhärten „hart (härter) werden“ („hart (härter) werden“ DZ; Die teilweise lexikalisierte Bedeutung „hart werden, verhärten, verhärten“ ist im Zusammenhang mit anderen, hier nicht genannten Sems des Adjektivs „hart“ angegeben), „weicher werden, weicher werden“. Die gleiche Bedeutung manifestiert sich auch in Sekundärderivate mit dem Präfix pa-. c) Die Bedeutung von „X-iger machen“. Z.B.: verlängern „lang machen“, verkürzen „kurz machen“ DZ, verbreiten „breiter (breiter) machen“, verengen „schmal machen, #5 Über die semantische und formale Diskrepanz der Maßeinheit von Derivaten siehe. : Urbutis V. Min. veik., S. 84. 162
schmaler machen“, verdünnen „dünn machen“, verdicken „dick, dicker machen“, vergrößern „größer machen“ (LKZ —caus. didėti: Im Frühjahr wird man den Garten Gs vergrößern müssen), verkleinern „kleiner machen“, härten „hart, härter machen“, weich machen „weich, weicher machen“. Diese Verben (außer verhärten, erweichen), ir sowie erhöhen, senken, vertiefen, nähern, entfernen, haben in Wörterbüchern nicht festgelegte (obwohl manchmal ir illustriert) die Bedeutung „es so aussehen lassen, als wäre es X“, z. : Ein kurzer Rock verlängert die Beine, Vertikale Linien sehen besser aus - sie erhöhen und schlanker machen die Figur trš, Weite Kleidung macht einen dicker DG, Der Blickwinkel vergrößert durch das eine Ende, vergrößert durch das andere Ende DG, Lupe DG, Orange reduziert den Raum, reduziert das Rauschen usw. Die Verben verhärten und erweichen, genauer gesagt ihre Zweitgradsderivate mit dem Präfix, haben die Bedeutung „bei Berührung versuchen, ob X“, z.B.: paharditi „die Härte versuchen- “, papolštėti „drücken, sehen, ob weich“ (vgl. palengvinti und pasunkinti „anheben, um Gewicht zu bestimmen- “). Derivate des zweiten Grades mit dem Präfix erhalten die Bedeutung „machen, dass es zu X wird“, z.B.: verlängern „zu lang machen“, verkürzen „zu kurz machen“ DZ, vergrößern „zu groß machen“, verbreiten „zu breit machen, anbieten“ usw. Diese Bedeutung ist auch im Verb verhärten festgelegt: "zu hart machen". 4.3.1. Wie wir bereits erwähnt haben, haben die Adjektive lang, kurz, breit, schmal auch einen „Raum“-Sem (und die Bedeutungen einiger ihrer Ableitungen entsprechen den Bedeutungen der hohen, tiefen, niedrigen Ableitungen der Adjektive). Wichtiger in ihrer Struktur ist jedoch das "quantitative" Sema. Auch eine psycholinguistische Interpretation könnte dies bestätigen. Denn um einen Gegenstand als z.B. hoch zu qualifizieren, ist uns seine Position im Raum wichtig (Vertikalität, Fundament, Oberseite usw.). Und ein langer oder breiter Gegenstand kann unabhängig von der Position im Raum sein, das Wichtigste ist hier das quantitative Verhältnis der Teile des Gegenstands. ; 4.4. „Zeit“-Zeichen. Adjektive: lang „wie lange dauernd“, kurz „nicht lange dauernd“ DG, alt „alt geworden, alt geworden, nicht jung (über Menschen, Tiere); lang wachsend (über Pflanzen)“, jung „wenig Jahre alt, alt“, neu „neuerschienen, gemacht, erworben“, früh „Anfang eines Zeitabschnitts“, spät „weit zurückgezogen, zum Ende (über Zeit)“ DG. a) Die Länge „die längste Zeit“ (in der Länge des Tages spinne ich auch nicht so viel Sdk), die Kürze analog. (z.B. aus der LKŽ-Kartothek 7rumpumoj nakties), senuma „Alter; altes Ding", "Jugend" (Jugend "junges Jahr, junges Alter"), "etwas Neues", "Frühzeit", "Spätzeit", "späte Zeit" D.J. b) Aus Adjektiven mit dem dominierenden „Zeit“-Sem werden sie nicht gebildet, z.B. verlängern und verkürzen manifestieren das „Menge“-Sem und nicht das „Zeit“-Sem. Älter werden „für das Ältere werden“ und jünger werden „für das Jüngere werden, jünger werden“ (wahrscheinlich in Analogie zum Altern; hat ein Relativitätszeichen) beziehen sich auf sema „Zustand“. c) Die Bedeutungen sind lexikalisiert, z.B.: verlängern „verzögern, fortsetzen“, verfrühen „zu früh etwas tun, beeilen“, verzögern „was später tun, als es nötig ist“ DG, aktualisieren „die Zeichen des Gebrauchs, der Abnutzung, des Alterns entfernen- “, verjüngen „jung machen; „Jugend zurückgeben“, „altern“, „siehe. seniti caus. senti „alt machen“) (die Bedeutungen der letzteren sind am wenigsten lexikalisiert, vermutlich weil die Basisadjektive das Sema „Zustand“ haben). 163
d) Iš Adjektive, verbunden durch Semen "Zeitphase- ", macht Adjektive zum su Formanten -Weinreben; aber jų unterschiedliche Werte: früh "früh auftretend...", spät * "spät auftretend", junge „jung, jüngst“ DZ (genauere Definition), älter „alter, alter Mann“. Wie man sieht, ist die Bedeutung der ersten beiden Ableitungen deutlich lexikalisiert, o die der zweiten — modifikativ. 5.1. In diesem Artikel haben wir im iš Wesentlichen nur ein Beispiel für die Anwendung der Arbeitsbeziehungsanalyse gegeben. Wir können jedoch einige Schlussfolgeruir ngen ziehen, die unsere Hypothese bestätigen: Wenn die Basisadjektive einen 1) gemeinsamen Satz haben, dann erwerben die entsprechenden Derivate: jų a) (oder wiederholt das Repertoire der Bedeutungen (z.B. Derivate mit dem Formanten -umd), besonders wenn das Sema dominant ist (z.B. Adjektive mit dem Formanten „Farbe“); Bedeutungen mit gleichem Lexikalisierungb) sgrad (z. B. Derivate su von Formaldehyd) tu - gehen). 2) Die Unterschiede in der Bedeutung der Substantive zeigen die Unterschiede zwischen den Substantiven in Bezug auf die anderen Semionen (z. B. ältere ir frühe oder weißlich-gir rün). 5.2. In der Sprache gibt es eine Ökonomie der Ausdrucksmittel. Die Bildung von Wörtern nach semantischer Analogie iš ist ein Fall der Manifestation dieses Gesetzes. Wir glauben, dass die weitere Untersuchung der Ableitungsbeziehungen von Adjektiven es ermöglicht, maximal ähnliche semantische Strukturen (Semanthemen) zu identifizieren. AEPHBATHBHBIA ACNEKT CEMAHTHKH HEMPOM3BOJIHBIX NMPHJATATEJIbHbBIX Das ist ein B großer Fehler. NpHMeHeHHe aHANW3A CJIOBOOGpa3OBATEJIbHELIX OTHONIEHMI ITpHiAraTeJIbHBIX C HEJILIO MOATBEPKICHHA HX CEMAHTHYECKON G/IH30CTH IIO OTHOLIEHHIO K TOM HJIH HHOMN obuieit ceme, KOHCTHTYHPYIOLIEH HX CEMaHTHYECKYIO CTP-Typen. Flenecoobpa3nocTs Takoro anaJIH3a OCHOBBIBACTCS HA THIIOTE3€ O TOM, YTO CeMaHTuyeckas GIHM30CTH MIPOM3BOJHBIX, BOCXOJIAIHX K ONpeNesieHHON - Ich weiß nicht. MOEN, NO/KHA CBHJIETEJILCTBOBATL O ČEMAHTHYeCKOH OJIH3OCTH NpOH3BOJISINIHX; BO3MOXHOCTL TaKOTO aHAaJIH3A OCHOBAHA HA Ich habe es geschafft! Ich bin ein Mann, der weiß, was er will. X. II. Kronenschrott. Hamaune ceM YycraHapjiuBaeros ITyTEM OOOGOnEHHS CJIOBADpHEIX Erzählen Sie es mir. B crarbe maercs ommcaHWe HeKOTODpEIX CJIOBOOOpa30BaTeJIbHLIX OTHERNeHHI! 4 rpynun IpwiaraTENLHBIX, O0BEIMAAEMBIX COOTBETCTBEHHO OŠILEIi ceMoil (pa3Horo mopsiaka), user”, „TItpocTpamcrBo“,,KOJNHYECTBO,,BpemsTM, O630p 3HaveHWi NpOH3BOJIHEIX IIOKA3AJI, UTO AUIS HEKOTOPBIX PACCMATPHBAEMBIX MOJIeJIeit OTAaĮ[bEKTHBHOH JIEepHBAIHH KaTerOpHaJILHAS (JEKCHKO-rpaMMaThyeckasi) OGINHOCTL ItpOH3BOBAnIUx (Achtung! NMpHIATaTeNbHOE) He SBISIETCA JIOCTATOHLIM OCHOBaHMEM UI 06pa3oBaHHs IIDpOH3BOJIHbIX C OXHJIACMbIM (B COOTBETCTBHH C MOJIEJIbIO) CJIOBOOGpa30BATEJILHLIM 3. Auflage. HaOjitojaercs sexcukamuzauust (pasHOM CTemeHH) 3Ha€eHnii. VerakanpnuBaeTcs, „TO NpOoH3BOJSINHe, OGbejiuHSeMbIe OonIeK cemoii (Ocobenro, Ecru Cema Ta SBJIISeTCH NOMHMHMDYIONIEH), COOTHOCSTCA C Ich bin ein (B Mensch. OjIHOH MOJIEJIK), OOJIAJIAIOLIHMH OIMHAKOBBIM CJIOBOOGpAa3O0BATEJILHLIM 3HA4UCHHEM WIM 3HAYCHHAMH OJIKMHAKOBONŽ CTeIICHH JIEKCHKAJIH3AIKK; BapbHDpOBAHHe STHX 3HAYCHHMIH CHIHANM3MPYET O HAJIHYHH B CeMAHTH4eCKOH CTPYKTYPE IIDOH3BOJŲSINHX Ich werde dich nicht vergessen. Ilpeamonaraercs, YTO - Ich weiß nicht. Iiee KCCJIe/[fOBAHHEe CJIOBOOOpa3OBATEJILHbIX OTHONNIEHHÉ MOXET CIIOCOGCTBOBATL YCTAHOBJICHHIOCEMAHTEM MAKCHMAJIbHON GJIM3OCTH. IlojrgepkuBaeTCH, YTO TIOJIOXEHHA H BbIBOJIbI HOCAT TMIOTETHYUeCKHŪ XApaKTEDp, YTO CBS3AHOB NIEPBYIO O4epeJIb C BO3MOXHONH TETEpOMreHHOCTELIO H TETEDOXpOHHOCTEIO IpOH3BOJIHBIX, 164
