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Lietuvių kalbos kuopinių ir vardažodinių vietų pavadinimų darybos raida

Saulius Ambrazas

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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXIII (1995) GRAMMATIK IR Lexikologie SAULIUS AMBRAZAS "LITAUISCH SPRACHEN KÜCHE IR Glossar ORT BENAMEN TASYBOS RAIDA Kollektivbezeichnungen Kollektivbezeichnungen (nomina collectiva, im Folgenden — NC) ist eine der ältesten Kategorien, iš die aus der indoeuropäischen Ursprache stammt. In der litauischen iš Sprache, wie in vielen anderen verwandten Sprachen, verschwindet es schnell. ir ji Denn mit der Entstehung der morphologischen Zahlkategorie wurden die Gruppennamen zu einer Art Sprachüberschuss. Sie werden in der litauischsu en Sprache durch iš Verb-Affixe gemacht, die von der Verb-Endung stammen *-a-, Suffixe von Adjektiven *-nein-, *-zu-, *-ich-. Be Deshalb erhalten Eigenschaftsnamen (nomina gualitatis) manchmal eine Quantitätsbedeutung. Vedische mit *-a- -a In der litauischen Sprache sind die Gruppennamen mit der alten Werkendung -a fast verschwunden. Es gibt nur kaum erkennbare Relikte. Davon sind insbesondere die vedischen dlksna/alksnd "Erlenwald" Skd; Smln; Als: Vdk; Grg; VšR; "Bach, Sumpf, Tal" BB 1 Mak 9,45; Mzk (LKŽ 1° 104, vgl. la. dlksna "sumpfiger Ort", siehe Būga 1961:407; ME I 67), kdrkla "Sumpflandschaft" Ms; 291, 292, 293, 294, 295, 296, 297, 298, 299, 300, 301, 302, 303, 304, 305, 306, 307, 308, 309, 310, 311, 312, 313, 314, 315, 316, 317, 318, 319, 320, 321, 322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329. Basierend auf den Wassernamen Léndra NmZ; Sln, Svéndra Vdk A. Vanagas (1970:44) rekonstruiert die Ableitungen *léndra „Lendrin- “, *švėndra „Lendrin- “. Ein möglicher Gegenstand, der die gleiche Natur hat, sind auch die Substantive daūsos: * dausas (vgl. sl. dszs "Geist", s. Būga, 1958:553—554), derva (vgl. s.sl. nom.pl. dreva "Bäume": nom.sg. drevo "Baum", auch gr. 6ė0ov "Baumstamm, Holz", go. triu "Holz, Baum" usw.), nagd "Ranke" (vgl. s.sl. Fuß "koja") : ndgas (Hrsg.): Das 46), Haus. (Bd. Gr. Einfach "Ort des Aufenthalts, Wohnsitz; Weide", siehe Schmidt 1889:39), solche numerischen Ableitungen wie zwei-pas (Brugmann 1911:234), vierzig, Pronomen der unbestimmten Geschlechtsformen von das, ir was, dieses usw. (Hrsg.) 1984:205 Dass einst in baltischen Sprachen Korpsnamen su *-ūder war ein lebender Verbtyp, lässt auf die preußische Sprache schließen. Denn im Elbinger Wörterbuch sind nur ta wenige substantivlose Gattungsnamen von kuopischer Natur verzeichnet. su *-a-, z.B. gewebt "Burna" (Munt) 89 (Bd. s.sl. Ousta "burna" ir s.ind. Osthah "Lippe"), slayo "Hornen, Schnecken" (Slete) 307 (Bd. Lüge. sldjos) : slayan "Pavaža" (Sletekuffe) wert 309, "Tür" (Gruß) 210 (Bd. s.sl. Tür "Tor") ir usw. (Mažiulis 180 1981; PKEZ I 124—125; ĮĮerrapes: 1991). -ai In letzter Zeit gibt es wieder Versuche, es wiederzubeleben G. H. Mahlowo (1879:49, 81) ir J. Schmidt-- (1889) Hypothese, nach der solche Formen wie Lüge. Wölfe, gut, wenn, es stammt aus der Endung der iš Rudelnamen *-a-/-9su (Bd. 100 mg/m2 Es lohnt ir sich zu lügen. Tor, lo. Loca Greta Loci : Locus "Ort", Gr. x£Xevda grex£ievta ido: "Pfad"). Antai V. Ilič-Svityčius (1963:53—55), wie früher J. Schmidtas, schrieb, dass einige der litauischen Stamm der Substantive nom.pl. o Formen (besonders pluralia tantum) Silbenstellung, die den alten Korpsnamen zeigt su * - Erbrechen (z. B. : Leinen iš * Flachsfasern iš *pluosa ir kt. ). A. Valeckienė (1978:69—81, 93; 1984:208—217, 220—221) hat neue Argumente zur Unterstützung der Entstehung der Pronomenform tat gegeben iš *tū+-i. Etwas anders erklärt A. Rosinas (1988:183—- 188) den Ursprung des letztgenannten Pronomens. B. Stundžia (1981) stellte fest, dass ein beträchtlicher Teil der litauischen Sprache (i)o Plural des Stammes der oxytonen Ortsnamen (besonders in den westlichen Dialekten der Highlands und der Highlands), die von den baritonen Personennamen des Stammes air € abgeleitet sind (z.B.: Burbai: Būrba, Lapiai: Lūpė). Er vermutet, dass sie kuopines Ursprungs sein könnten, da in einigen Dialekten oxytonische Personennamen (i)o Stamm-nom haben. In den pl. Formen mit -(i)ai wird der Familien-, Stammesname gekennzeichnet (z.B.: dveji, treji Dūdai, Gudeliai "zwei, drei Dūdės Gudėlio Familien- "). Darüber hinaus haben in Dialekten manchmal allgemeine Substantive mit -(i)at eine kuopische Bedeutung (z.B.: liepai "Lindenwald" Št: liepa, liepos; siuvėjai "Familie von Schneidern" Ldvn; Jrb: siuvėjas, siuvėjai). Daraus wird geschlossen, dass es in der litauischen Sprache neben dem einfachen Plural einst auch einen kuopischen Plural gab, der von den alten kuopiniy-Namen mit *-a/-sstammt. Eine ähnliche Hypothese wurde früher auch von J. Otrebski erhoben (GJL III 28). M. L. Palmaitis (1989:126—128) liegt. Linden "Linden" Typ Formen verbunden mit pr. Stai Gennai"die Weiber" III 9312 und den entsprechenden nom. pl. Formen im Griechischen und Lateinischen (z.B. gr. xwpat, lo. terrae). Nach ihm sind sie keine Neubildungen, wie frühere Forscher dachten, sondern Archäismen, die aus kuopiniy-Namen mit *-astammen. Darüber hinaus behauptet er, dass sowohl Pronomen als auch o Stamm der Substantive nom.pl. Formen mit *-ei/-oi (z.B. lie. jiė, wolkai) entwickelten sich aus Adverbien, die eine neutrale Gruppenbedeutung hatten, z.B. lie. Gerai, namié, pr. labbai "gerai" (wol) III 49165, bitai "vakare" (Abends) III 1133, sl. Dobre "gut", gr. oixot "Haus". So wird es immer deutlicher, dass die östlichen baltischen Sprachen nom.pl. Formen mit -ai (oder zumindest Teile davon, vor allem Pluralformen, z.B. linai, la. lini) können von Gruppennamen mit *-ū-/-9 oder anderen Gruppennamen abgeleitet sein. Dies stimmt mit der seit langem vertreten Annahme überein, dass es in der indoeuropäischen Ursprache ursprünglich keine morphologischen Pluralformen gab, sondern dass diese später entstanden sind, insbesondere aus Gruppennamen mit der Werkendung *-4-/-8- (Schmidt 1889; Meillet 1934:291—292; Tponucrutt 1946; Lehmann 1958:189 usw.; Famxpenunse, HBanos 1984:281—283 usw.). Die Verb-Endung *- hat die Grundlage für einige abgeleitete Suffixe der litauischen Sprache geschaffen 181 -(i)ava, -auja, -(i)uva, vielleicht - Ich, o iš Teil 1 -0-jas, -o-tas. -mit Su offenem Anhang -(i)ava, das für baltische Ortsnamen mit Wassernamen charakteristisch ist (Vanagas usw. ir 1970:101 su lit.), machen mehrere Gruppennamen, z. B.: Schwesterschaft 100 mg 2-mal täglich Str; Ds, Bruder "Brüder ir und Schwestern" Dglš (LKŽ I? 1069), Genua "Herde, Herde, Schar" J; Upn; Uzv (III 482), Sasava "Eine Truppe von kleinen Kindern? MI (XIV Müll 537), "Müll, Müll, Müll" Rms (14. 928), Auflage). "Hunde, isdykeliy ar Horde von bösen Menschen" St. John; MI; Dv; Slk; Str; Lbv (LKŽ XV 354), Teufelshase (ab 100 mg/ Tag) WP 156). | Priesaga -(i)ava kil Stamm iš eu/ou/u, erweiterte Stammforū men (Jg. 381; Maxiojnuc 1967:39—41). -auja Adjektiv -ava neuere Variante -auja (Die 88—89) Anzeige NC muss blinken.) (LKŽ IV 105—106), Schnauzer "Eine Bande ar von Hunden, böse böse Leute" (XV. 352, Auflage). Hündin), schleicht sich "ein Ort mit vielen Wölfen, ein kalter Ort" (Senkus 1972:150). -(i)uva Su Suffixe -(i)ava in apophonischer Variante Trauben (Maxionuc 1967:40—41) gemacht NC Teufel "Teufel; Teufel; Teuflische Arbeit (Bd. velniava), verbreitet in Schriften des 16. bis 17. ir Jahrhunderts, die auf westlichen Hochdeutsca. hen ir Dialekten basieren, dialektale Vedische: broliuva Markt, Schuhe "Brüder ir und Schwestern" Ktk 1072, vgl. brolavė), sesuva „Sessur“ Dglš (XII 438). - Ich. —Das Suffix -ija ist im Litauischen das wichtigste Konstruktionsmittel für Gruppennamen. Diese Art von Vedischen bezeichnet meist eine Gruppe von Personen, ihre Gesamtheit, z. B.: in den alten Schriften NC kavalerija "Reiter, ihre Gesamtheit" Lex 71; C I 425; N; [K]; LL 57. Aber schon vor langer Zeit begannen die Vedischen mit -ija, Pflanzen oder sonst Naturgegenstände an einem Ort zu bezeichnen (wie auch die Suffixe -ynas, -ynė Vedische, siehe S. 183—185). Zum Beispiel ist bereits im Wörterbuch von K. Sirvydas der Ableitungswort ąžuolija "Eichenhain" SD! 19 (t.p. Ds; Tvr; Grg; Dgls; Dsn; Prng —LKŽ I? 535). Solche Vedische sind heute hauptsächlich im Semitischen Dialekt zu finden, z.B.: grybija "Ort, wo viele Pilze wachsen" Sts (vgl. Mrc —LKŽ III 584), išlynija "Boden am Schlucht, Schlucht" Užv (IV 206), kerpijos "Ort, wo viele Flechten wachsen" Sts (V 619), lapija "Ort, wo viele Blätter wachsen" Tv (VII 148), lazdijd "Ort, wo Haselnüsse wachsen" Grg (VII 148). 213), "ein Ort mit vielen Polen, Gräben" Varn (VII. 614), Auflage). "Schwein, Schwein" Sts; Kal (VII 614), Lehm "Tonerde, Lehm" Trk; Slnt; 100 mg/m2 Kv; Vvr; Vkš; "mollige Meeresboden" Plng (VIII Rost 337), "Rudynė" Kv; A Brs; "Erzlagerstätte" S. Dauk (Abschni707), tt XII "smiltynas" Grg (XIII Der Ort hat eine weit verbreitete Bedeutung in den Dialekten. Einige Dialekte verwenden den Ableitungswort seniūnija "eine von einem Ältesten verwaltete Dorfeinheit" Grz; Grv (LKŽ XII 395). Es ist möglich, dass die iš Dialektsį chriften in das 182 ir Derivatenreich gelangt sind. Antai V. Krėvė In "Sprüche ir und Sprichwörter" schrieb den kį Satz iš Nedzinge: Das ir Königreich der Blinden ir und Tauben fürchtet den Blitz nicht. F. In den Ausgaben von Spechto A. In den dialektalen Texten von Baranauskas ist der Ableitungswort valstija mit der Bedeutung "Kreis" aufgezeichnet. BM 24. XIX a. ir In einigen späteren Schriften wird diese Ableitung im Sinne von "Staat" verwendet. K. Der (1958:113) Bundesrat beschloss, die „Verbindungsschifffahrt“ zu fördern. So entstand der heute übliche Begriff Vereinigte Staaten von Amerika (Dambriūnas 1960; 1966). Nach diesen volkstümlichen Überlieferungen entwickelte er ein su Suffix für die allgemeine litauische Sprache -sie begann, andere administrative ir Begriffe zu machen. Jau XVIII a. In den Schriften von Kleinlitauen wird der Ableitungsname „vyskupija“ verwendet (Būga 1958:545; Skardžius 1960:19). S. Daukanto Federn gehören offensichtlich zu vedischen Fürstentum, Verwaltung, Herrschaft. Auch im Wörterbuch von A. Juška findet sich der Begriff vedische Woiwodschaft. Heute werden in der allgemeinen Sprache noch einige weitere Vedische dieser Art verwendet, z.B.: eigulija, girininkija, novasėdija, tėvonija (DaiktvDr 401; Keinys, su 1975:52). Korpsnamen mit Suffix -es hat Entsprechungen in vielen verwandten Sprachen (Brugmann 1966:647; Hirt 1927:176; Meillet 1934:285; Lohmann 1932:12 u.a.). Antai lügt. Bruderschaft "Brüder und Schwestern" Všt (LKZ I? 1070) entspricht ungefähr S. *brat(r)oja "Brüder", griech. vpūarpiū "genealogischer Stamm; Bruderschaft". Aber das Affix *-(i)ia kann sekundär sein, entstanden durch den Anschluss der Verb-Endung *-aan den Stamm i, vgl. lie. hydr. In: S.I.N.D., S.I.N.D.. kulia "Fluss, Strom": *kuli-(rekonstruiert auf Basis des Hydronyms Kuli-shi, verwandtes Litauisch kūlis "Stein", siehe Schmid 1990), auch gr. part pla und par pa. Vedische mit *-(i)io- -ijas Dass die Vedischen mit *-(i)iaū aus alten Gruppennamen mit *-ūund nicht aus Adjektiven mit *-(i)iohervorgegangen sein können, zeigt unter anderem auch die Tatsache, dass Adjektive mit dem Affix *-(i)ioin den baltischen Sprachen fast verschwunden sind (ZD 80; LVG 276—277), während Gruppennamen mit *-tį ū produktiv sind. Auf der anderen Seite ist das Affix *-(1)ioir wahrscheinlich ebenfalls sekundärer Herkunft, entstanden durch die Erweiterung des Stammes i (oder anderer Formen mit -i) in Stammformen o (Benveniste 1935; Wackernagel, Debrunner 1954:816 mit lit.) oder durch die Vermischung der Stämme i und o (vgl. Mažiulis 1970:152). In slawischen, germanischen, indoiranischen Sprachen werden Korpsnamen oft mit dem Adjektiv *-(i)iogebildet. In baltischen Sprachen gibt es dagegen nur sehr wenige solcher Ableitungen. Das reine Suffix -ijas hat im Litauischen scheinbar nur LC galvijai, das mit sl verwandt ist. * (nach) Kopf "Zahl der Tiere" (Maprsruos 1973:24). -ojas, -ynojas In den Dialekten gibt es nur wenige Gruppennamen mit dem Suffix -ojas, z.B.: liepdjas "Lindenwald" V. Krév (LKZ VII 426), nuutėjas "Haselnuss" Kė; Vvs (vgl. auch Nußbaum Lzd; Sn —LKZ XI 580), samandjai "Moosbüschel, die 183 zwischen die Seilbahnen gelegt werden" B. Sruog; Pn (Zweimal 90). in der Saison 2000/01 wurde er in der 2. su Liga Zweiter.) -neue, z.B.: Tauben "Walhaltung" Plng (Ich?) 596), Birke "Birke" Užv (Ich?) 777), kelmyndjas "kelmynas" J; Frau; Sint (V 525), Zuvyndjas "ein Teich, in dem Fische gezüchtet werden" S. Dauk (Bd. Zuvynas "t.p. " J.) In der lettischen Sprache der entsprechenden Verse su -auge ist viel mehr, z.B.: barsch "berzynas", smaltajs "smėlynas" (LVG 284). Wahrscheinlich in der Suffix *-a-ioslypi kuopiniy Namenswerkendung *.ū-, erweitert durch ein Adjektiv-Affix *-io-, plg. Lüge. - Ich hab's ir gesehen. Dlksnajs "alksnynas". -Roje. Adjektiv -ojas Option -rojé turi NC dpusrogé „apusynas“ Prk (LKZ Į“ 276), plg. apusdtas, apusrdtas (S. 10) 186). ; Vedisch su *-nein- -ynas Adjektiv -ynas Vedische bedeutet in der Regel ar Pflanzen oder andere natürliche Objekte, seltener die Ansammlungen von Lebewesen an einem Ort. Solche Veden sind schon in alten Schriften häufig, vgl. K. In: Wörterbuch der deutschen Sprache, Bd. 19; SD? 45, Himbeergarten SD? 162, Todesfall "Kindergarten 175, der Toten" Kiefernwald sp! 12; SD? 21, 30, 414, Röpfchen SD? 395, Rosen-Roas383, tbeef "Ameisenhaufen" SD! 83, Wiese 13, SD* 32. Adjektiv -ynas Vedische haben ne nur eine Trupp, sondern ir eine lokale Bedeutung. Letztere Bedeutung ist besondeiš rs deutlich in Ableitungen gemacht: a) aus einigen Substantiven mit dem Suffix -umas (oder -uma), z.B.: gilumynas "tiefer Ort" Nč (LKŽ III 304), vispumynas "klebriger Ort" Mrs; LKW; Kb; Rud (VI 958), Dichte (weit verbreitet); b) aus Adjektiven, z. B.: klampijnas "klebriger Ort" Ns 1851,2; Vkš; Rm (VI 955), Tank "Tankstelle" Rms; Pn; Frau; S. 811 (PDF; 11 kB). Daher unterscheiden einige Forscher diese Art von Ableitungen aus synchroner Sicht zu Recht von Ortsnamen (DaiktvDr 396—397; Vidugiris 1969:155; Keinys 1975:50—51; Range 1977:129). Historisch sind sie jedoch konkretisierte Truppenbezeichnungen (ZD 266—267; GJL II 199). Dies zeigt der Ableitungsname ZvaigZdynas, der einen reinen Kuopingswert aufweist (erfasst seit DP 542as). Darüber hinaus wird in der allgemeinen Sprache mit dem Suffix -ynas gern neue Gruppennamen gebildet, z.B.: balsiyjnas, garsijnas, žarnijnas usw. (DaiktvDr 419—420; Keinys 1975:52—53). Gruppennamen mit dem Suffix -ynas stammen von zusammengesetzten Adjektiven mit *-i-no-(z.B. Lüge. S. 10. S. 11. Das Tier, lo. ferinus "Tier", lo. Fiberinus, s.deutsch.auch. Bikin "bebro", zr. In: 1906:274 Brugmann tt. ). Die Umwandlung dieser Art von vedischen Substantiven in Gruppennamen begann ir vor langer Zeit. Maßstab der Truppnamen su *-es gibt nicht nur ne Balten, sondern auch ir Slawen, o iš Teil in ir lateinischen Sprachen (Brugmann 1906:278, 649; Lohmann, 1932:15). Litauische Suffixe -ynas Vedische besonders nahe slawische Vedische su -ina, 184 Die auch häufig Wälder bezeichnen, z.B. Lüge. Birke ir *berzina "Birke" (Hrsg.) 1974: 121–123. -yna Suffix für Korpsnamsu en -yna, direkt entsprechend sl. -ina, in der litauischen Sprache gibt es nur wenige. Seit jeher weit verbreitet Derivate Familie (Bd. 100 mg/m2 pro Tag Seimins "Familie" (LACHT) III 834 ir iš Seite 1 von 2 Samen "Familienmitglied, Sklave"). Andere sehr seltene, wie z. B.: Ton "Molynė" N; "Moldau" MZ; N, Pusnyna "Pusnynas" R; MZ, Antriebswelle "Kiefernwald" MŽ; N; N 336; RD 5, udm "Torf" RB Ez 47,11; MZ; N; K, sgslavijnos "sąšlavos" JV 40; NdZ. Es ist möglich, dass diese Art von Veden in ir der preußischen Sprache vorhanden war, vgl. Ortsname 2. Auflage (1922). Su Neue paradigmatische Variante des Suffixes -ynas/-yna Mit -ynė, das durch die Produktivität des Stammes ė entstanden ist, werden im Litauischen meistens substantive Ableitungen mit ähnlicher Bedeutung wie mit dem Suffix -ynas gemacht. Seit jeher sind sie charakteristisch für den westlichen Hochdeutschen Dialekt. Im Lexicon Lithuanicum des 17. Jahrhunderts von Kleinlitauen gibt es sogar mehr substantiv- -abgeleitete Wörter mit dem Suffix -ynė (7) als mit dem Suffix -ynas (5): klampynė 85a, tągynė 102a, elksnyné "Erlenwald" 30, drebulynė "Drebulynas" 33, beržynė "Beržynas" 18, aužuolynė "Eichenwald", skroblynė "Skroblynas" 27. Auf der anderen Seite finden wir im Wörterbuch des Orientalisten K. Sirvydas nur ein solches abgeleitetes Wort kelmynė SD" 51. Die Ortsbedeutung der -ynė-Veden ist charakteristischer als die der -ynas-Veden. F. Kuršaitis unterscheidet im litauisch-deutschen Wörterbuch eindeutig die Bedeutungen dieser Werktypen, z.B. karklynas "ein Haufen stehenden Weidegestrauchs" und karklijnė "ein groBer mit Weidegestrauchs bewachsener Platz", nendrynas "ein Haufen stehenden Rohres, ein Rohrteich" und rendrinė "ein Rohrbruch, ein Platz, aus welchem sich viel Rohr befindet", riesutynas "ein Haselgestrauch oder ein Haufen von Haselgestrauchen" und riešutinė "ein groBer mit Haselmusstrauch bewachsener Platz", skroblynas "ein Buchenwaldlichen" und skroblyné "eine mit Buchen bewachsener Platz". Nur in der Beschreibung der Bedeutung des vedischen pusyne, wird hier gesagt, dass es das gleiche bedeutet wie Kiefernwald. Außerdem werden mit dem Suffix -ynė im Hochdeutschen etwas mehr als mit -ynas Ortsnamen aus Adjektiven gemacht. Neben den weit verbreiteten vedischen klampijnė, tankijnnė, die Entsprechungen mit dem Suffix -ynas haben, werden in Dialekten noch vedische dykyné "schlechtes Feld" Bsg verwendet; Brt (LKZ II“ 537), gilyné „tiefer Ort“ Kt (III 299), sausyné „Torfwiese“ Rk (XII 217), šlapijnė „feuchter Ort“ Dbk; Vžns; Sdk; Rk; Ggr; Ds; 1019) (engl.) In den Sprachen der Kapsen und Zanawiki sind die Suffixe -ynė vedisch, sie werden aus Personennamen gebildet und bezeichnen häufig Wohnoder Siedlungsorte, z. : Dubickijnė "Dubicko Wohnort, Bauernhof- ", Glytijnė "Glyto Wohnort" und andere (Senkus 1972:168). In der Landwirtschaft wird die Pflanze in großen Mengen für die Herstellung von Sägemehl verwendet. Substantive Ortsnamen mit -ynė gibt es dagegen nur wenige. Zum Beispiel finden wir im Wörterbuch des Dünendialekts von V. Vitkauskas (DinZ) nur 5 Ableitungen dieses Typs: maurinė, varputijnė, motinijnė "Mutterbauernhof", 185 Kirschbaum "kemsyné" (neben den 47 entsprechenden Suffixen -ynas abgeleitet). B. Die Art kommt nur selten im jų nördlichen Teil des ir Verbreitungsgebietes vor. In den meisten Fällen wird die Suppe mit einem Gericht serviert, meist mit bų einer su Suppe. -ynė, z.B.: kartuvinė "Kartoffel", burokijnė, lapijnė "Rübensuppe", kopistjné "Kohlsuppe", eiušijnnė "Eiweißsuppe" usw. ir (Die Erde. I Nr. 29. P. 83—84; 3. Auflage. Nr. 125. P. 138—139), Die können auch von Gruppennamen stammen. iš Offensichtlich, die Truppnamen Suffix su -ynė konkretisiir erte sich in den hochdeutschen zemmaitischen Dialekten auf unterschiedliche Weise. Aukštaičių Im (vor allem westlichen) Dialekt haben sie eine lokale Bedeutung erhalten. Dies könnte durch die Namen der Schauplätze mit dem homonymen Suffix su beeinflusst worden sein -ynė (wahrscheinlich aufgrund von iš -inė für Verb-Suffixe su -y beeinflussen, z.B. DaiktvDrR 64, 214). Währenddessen in der žemaitische Dialekt Adjektive -ynė in den Veden begann, die Namen der Speisen zu bezeichnen. -iena In der litauischen Sprache gibt es nur noch einen anderen Gruppennamen mit su dem Suffix -eine, z.B. : jungfrau Trgn, jungfräulich "Mergos" Al, moliena "Molynė" Lzp; LT III 512(Bs); LTR(Upn); Sn (LKŽ VIII 27, 337), Roggen Sl; Plv; Uzp (XI 341). Ortsnamen können von kollektiver Natur sein ir su -iena, die die Standorte von Kulturpflanzen markieren, z.B. Mohn, Kartoffeln, Kohl usw. ir (Jg. 288; DaiktvDr 400). Unterschiedlicher Herkunft sind Fleischnamsu en mit homonymem Suffix -eine, z.B. : Schaf, Rind usw. ir Sie sind die Namen der Eigenschaftsinhaber (nomina attributiva). Weitere Gruppennamen mit den entsprechenden Suffixen -iens, -iena werden in der lettischen Sprache gemacht, z.B.: egliens "Tanne", cielmiens "Kiefernholz", skaidiena "Späne" (LVG 322—324; BKGF 79; MLLVG I 132, 137). Denn im Lettisch gibt es überhaupt keine Gruppennamen mit *-ino-. ; - Ja. Der Begriff „Mädchen“ hat im Semitischen eine Variante mit -ėna mergėna „Mädchen“ Grg (LKŽ VIII 27), vgl. hoch. Lamm und Gemüse Avena, hoch. Rindfleisch und Erdnüsse und so weiter. -ainė Die folgenden dialektischen Ableitungen mit dem Suffix -ainė (die apophonische Variante des Adjektivs -iena aus der Ideologie *-eino-/-oino-) können ebenfalls kuopinės Natur sein: dirsainė "Brot mit dirsémis" JR 39 (vgl. dirsainis, -ė "dirsinis" S.Dauk; Skr —LKŽ II? 584), ratainė "pašiūrė ir vežimams kitų daiktų laikyti" Was? Tl (XI 237). Im Lettisch werden häufig Gruppennamen mit -aine gemacht, z.B.: eglaine "Tanne", alsknaine "Erle". (LVG 327; MLLVG I 86—87). : Der Ortsname su kommt aus dem altnordischen ir *-eino-/-oinobiita, das in der Priesy-Sprache *-eino-/-oinobiita bedeutet. Das zeigt vor allem der Ableitung seweynis, d.h. Schwagar er "Schwalben" (Sewstal) E 229 (Bd. Lo. 6, gr. ¥ ir Alif-Lam-Ra. suugns "parsas", s.s.l. Blei „Schweinefleisch“, zr. Trautmann 1911:425—426; SV 46, 246; Ein kleiner 1981:279) ir iš Teil der Ortsnamen, plg. 100 mg/m2 Alkayne, Alkeyne ir Lüge. Alkas, la. Geh. Knoblauch "Schrein", pr. Chance : "Gans" (Gans) E 719 ir kt (Gerullis 186 1922:252). -ina Das Adjektivsuffix -ina hat kaimina NC "Haufen, Trupp" J. -ine Nur ein anderer Abkömmling mit su neuerem Suffix -inė kann teilweise iš der Kategorie der Herstellung von Gruppennamen zugeordnet werden: rūkinės (ab 100 mg/ Tag) R; MŽ II 76), kopustiné "Köpfelwiese" N& (LKŽ VI 357), krūminė "Krümelwiese" Tvr (VI 699), kupstiné "Hügelplatz" Rdm (VI 936), pataliné "Bett" Mrj) (IX 602), mdlkiné "Holzhaufen" S. Dauk; Sk; "ein Haufen wegwerfen Dinge" J; Skn; S. 801 (englisch- ). Aber meistens die vedischen su -inė hat eine klare Ortsbedeutung (siehe Abschnitt 4.4) p. 190). Vedische mit *-to- -ta Mit dem Suffix -ta, das direkt von dem indoeuropäischen Adjektivsuffix *-to-/-taabgeleitet ist, wird NC bräzta "Birke" J; 1 (auch als B-Seite veröffentlicht). -(r)otas Das abgeleitete Suffix -(r)otas haben nur wenige NC, z.B.: alksnétas "Erlenwald" J I 96, apynodtas Kv; Rt; Sdv, umgeben von "Hopfengarten" J; JD 219, J-geschliffen; Kp; Ds; Pg, apusrétas "Eichenwald" J; Krz; Kv; Frau; Brs; 100 mg/m2 Gl, gerösteter "Bernstein" Jd; Srv; Pc (LKZ I“ 105, 218, 277, 283, 778). Laut K. Būga (1958:160 usw.) sind auch einige baltische Ortsnamen vom Ursprung der Kuopines, z.B.: lie. Apušotas, Liepalotai: liepūlė, Pušalotas: pušalė, pr. Rickayot: Ricky "Herr" III 3713. Diese Art von Vedischen konnten zu den Gruppennamen mit der alten Werkendung *- durch Anschluss des Suffixes -tas entstanden sein, z.B. alksnétas und dlksna/alksna (siehe S. 179), ebenso beridtas und bėržta. -ytė In einigen Sprachen der östlichen und westlichen Hochlausitzer haben die Suffixe -ytė die gleiche Bedeutung wie die Suffixe -ynas, -ynė, z.B.: alksnyjtė "Erlenwald" J; Sd; Rs; Pg; Klov; Rgv (LKZ I? 105), Eiche "Wald der jungen Eichen" J; Kp; Alif Lam Mim Grk (I? 535—536), Birke Rm; Rgv, Birke "Wald der jungen Birken" Rs; Grk (I? 777), eglijté "Tannenwald" J I 694, karklytė "Ort, der von Harken bewachsen ist" Rgv; Rm (V 294), kelmytė "Kellerin" Grk; Kp; DI (V 526), kemsytė "gemüstete Wiese" Vdšk (V 564), lazdijté "Ort, wo Haselnüsse wachsen" Er (VII 214), liepytė "Lindenbüsche" Rgv (VII 426), molytė "Molynė" Kur; Ēr (VIII 340), rendrytė "Schirm" Rm (VIII 655), samanytė "mit Schilf bewachsener Ort" Er (XII 90). Aus dieser Art von Veden entstanden die Wassernamen Beržytė Bsg, Javijte Btg, Kelmytės Vad, Žilvijtė Slv (Vanagas 1970:44). Aufgrund der Ortsnamen Apsite, Kelmite, Zvirgzdite usw. wird angenommen, dass die entsprechende Suffix der 187 su -ite war früher in Lettisch ir (LVG 388; BKGF 97). Weitere Ableitungen dieser Art können su mit den Korpsnamen der germanischen Sprachen mit dem Suffix -Ide. (Hrsg.): Die Welt. pfluogide "Pflugochsenpaar", geveteride "Eltern" (Meid 1967:149). Su Das Suffix *-itio- (<*-ito-+*-io0-), dessen Reflexe die be baltischen ir germanischen Sprachen haben, hat noch slawische Ursprünge, wahrscheinlich iš wurden die Namen der Eigenschaftsinhaber gemacht (Attributiv-- Nomen). Später erhielten sie andere ir Bedeutungen, unter jų ir Kuopinę (aut. 1991:18—19). Vedisch su *-men- -menė, -mė Eigenschaftsnamen mit Suffixen haben manchmal sū eine kumulative Bedeutung -menė, -mé, abgeleitet iš *-men-, z.B.: klein-men "kleine Dinge" BM 433; Trgn (neben "Kindheit, Säuglingszeit" Dgt; Aps — LKŽ Punkt VII 978), "Kleinkinder" Zem; J; 100 mg/m2 Vkš; "Kleinvieh, Tiere" S. Dauk; Slv; Hals; Oben; "unbedeutende, unbedeutende Menschen" Stk (XII 221). -(i)uomené Im Dialekt von Aukštaičiai werden die Gruppennasu men mit dem Suffix -(i)uomenė verwendet, z.B.: kar(i)domené, didiomené, jauniiomené usw. (LKA III Zemél. Nr. 126. S. 139—140). P. Skardžius (ŽD 237) glaubte, dass dieses Suffix aus dem Adjektivsuffix -uom.-, erweitert durch das Suffix -enė, entstanden ist. Zum Beispiel verband er das Wort diduomenė, wie auch K. Būga (1959:338), mit dem in den Schriften von S. Daukantas vorkommenden Wort didujos "didikas"; Vedische Tikrūomena "echte Leute" Grz wird mit pr. starintickroms "eureriger" III 3713 in Verbindung gebracht. Dies ist jedoch ziemlich zweifelhaft, da das Suffix -uom in der litauischen Sprache nur zwei Vedische haben: der erwähnte mit großen Buchstaben und der mit ganzen Buchstaben "universotinis", die nur aus den Schriften von S. Daukantas bekannt sind. Sie können also Neuerungen sein. Außerdem werden mit dem Suffix -enė im Litauischen keine Gruppennamen gebildet. Glaubhafter erscheint die Hypothese von J. Endzelynas (1979:408—409), wonach das Suffix -uomenė der litauischen Sprache von *-omen-(*-menvariante) abgeleitet wird und mit den Veden dieses Suffixes in den germanischen Sprachen verbunden wird, vgl. go. dat.sing. Aldæmin "Alter", s.angl. ealdom "Ehre für die Ältesten". Diese Ansicht wird unterstützt durch die Tatsache, dass einige der -uomenė-Veden im östlichen Hochdeutschen eine Eigenschaftsbedeutung behalten haben, z.B.: jeundomené "Jugend" Ds (LKZ IV 315), Kleinbauern "Kinderzeit" Ds; Str; Svno; Tvr; Brsl (7. Aufl. 978, 100 mg/ Tag). Dies erlaubt, das Suffix *-omen als eine *-men-Variante des Suffixes *-omen zu su betrachten, iš mit dem zunächst Eigenschaftsnamen gemacht ir wurden, aber erst später, bereits auf dem litauischen Boden, begann man, Gruppennamen zu machen. Das Suffix -uomenė hat in den Dialekten mehrere Varianten. -(i)umencé im Semitischen ir Dialekt in einigen Snekten der Hochlatiner anstelle des Suffixes 188 -verheiratet/verheiratet Die Ortsnamen su mit dem Suffix -ysta/-ystė entstanden zu Beginn unserer Schrift unter dem Einfluss der slawischen Sprachen. Suffix su -ysta/-ystė sind seit langem Eigenschaftsnamen, die, wenn sie keine konkreten Orte bezeichnen, normalerwir eise nichts bedeuten. Ganz anders ist es in den slawischen Sprachen. Hier wurden einmal Eigenschaftsnamen weit verbreitet su mit dem Suffix gemacht - "Die Gesellschaft. Allerdings ist die schriftliche jų Tradition während dieser Zeit stark jų zurückgegangen, ein beträchtlicher Teil erwarb eine Vielzahl von spezifischen Bedeutungen, darunter jų ir Ortswert (Auerbach 1973:6 tt. su lit. ). Zum Beispiel hat das alte slawische Wort korl'evsstvo, * das iš ursprünglich "Königsherrschaft" bedeutete, in sehr alten Zeiten eine lokale Bedeutung ir erhalten. (9CCHA XI 8). Seinem Beispiel folgend, haben die Begründer unserer Schrift die litauische vedische Schrift karalysta/karalisstė entwickelt, die schon im 16.-17. Jahrhundert häufig in Schriften verwendet wurde. Der polnische Begriff paristwo "Staat, Herrschaft" wurde in den alten Schriften mit dem abgeleiteten Herrschaft DP 3744, 542244, 58638; SP II 20419; SIG II 7319 (er wird auch in späteren Schriften verwendet) und Herrschaft DP 22,3, 31139; MP 5, 42, 62a übersetzt. Ähnliche Bedeutung hatte auch der Ableitungswort Priestertum DP 22b1, Priestertum "Herrschaft" DP 20349, 52628, 542a15; "Fürstentum" SD* 138 (vgl. PrG 67(1715); S. 74 (PDF; 5,5 MB). księstwo, rus. xux»xcecmeo. In den Dialekten hingegen bedeutet prigysta- /priigijstė "strafen" (LKZ VI 894). Der heutige Begriff Fürstentum wurde wohl erstmals 1641 in einem Erlass des polnischen Königs und Großfürsten Władysław IV. von Litauen verwendet: dideje Kunigaykflti[fteje Lietuwos. Für den aus dem Kreuzritterorden hervorgegangenen preußischen Staat wird hier die Ableitung ercikysté verwendet: Erciky[tes Prufu (PrG 58). Es ist auch in späteren Schriften von Kleinlitauen vorhanden (Lex 21, 38a, 48a; N; K). In den Schriften des 16.-17. Jh. finden wir ältere Varianten dieses Vedischen: hercigysta BB Pat 28,2, hercikysta VlnE 1729, hercikystė Mž 934, hercigkystė PrG 57(1639). In der heutigen allgemeinen Sprache entspricht ihnen die spätere Neuordnung des Herzogtums. Nach dem polnischen Wojewodstwo "Vaivadija" am Anfang unserer Schrift wurden vedische Woiwodschaft DP 48415, Woiwodschaft SD" 195; PrG 57(1639); C II 202 (auch in späteren Schriften vorhanden). In der Postila von M. Daukša wird für die Bedeutung "Diözese" die Ableitung byskupysta (7X) verwendet, und seine Variante byskupystė (5X) hat die abstrakte Bedeutung "Bischofspflichten, Bischofsstand" (wie auch Mž 299). Im 17. Jh. erhielt dieser Ableitungsname die heutige Form episkopgsté und bezeichnete "Bischofsämter, Bischofsstand" (SD* 17; SIG I 76a12; Q 93). Die Bedeutung des Ortes hatte damals der Ableitungswort „bischöflich“ (siehe S. 190), später wurde es durch „Diözese“ ersetzt (siehe S. 182). Der vedische Begriff Bischofschaft in der Bedeutung von "Bischofschaft" wurde wahrscheinlich erst von M. Valančius verwendet, der das Werk "Žemaičių vyskupystė" geschrieben hat. J. Betonung verwendet für diese Sache vedische Bischofschaft. Dies wurde durch l. byskupstwo angeregt, das sowohl das Amt des Bischofs als auch das von ihm verwaltete Gebiet kennzeichnet. Die genannten Ortsnamen mit dem Suffix -ysta/-ystė sind also pamorphemische Übersetzungen aus slawischen Sprachen. Damit unterscheiden sie sich von den gleichbedeutenden Suffixen -ija der vedischen Königreiche, Fürstentümer, Bistümer usw., die nach den Neigungsweisen der litauischen Sprache gebildet wurden (siehe S. 182). 195 -ė Iš Bei spezifizierten Eigenschaftsnamen konnten Substantivlokalisationen am Werkwortende tų entstehen su -ė, z.B.: bendrė "gemeinsame Wiese, gemeinsames Feld" J; Plg (LKŽ I? 750), Tiefe/Tiefe "der tiefe See ar Fluss Ort" (weit verbreitet, seit SE 16126), Gruine "nackte, unpassende Wiese" Lang; Skrd; Plv; Grš (LKŽ 3. 659), Pfarrer "klebonija" Rod (Stufe VI 21), "Gleichmäßigkeit; Waldplatz; laukymé“ (weit verbreitet; Dieser Ableitungssatz hat noch Eigenschaftsbedeutungen: "Gleichheit" Msn; "Gleichheit statt Einheitlichkeit" Jz — LKZ VII niosale 463—464), "ein abgelegener Ort" Grz (VIII. Aufl. 959), "gleichmäßig" R; K; Dv; "Sumpf, Sumpf" O) 515; V. Kudir; VI; Vlkv; Jrb; Plv; - Ja. Vik (X 238). Schlussfolgerungen 1. Gruppenbezeichnungen sind eine sehr alte, untergegangene Kategorie von Verben. - Ja. Das Paradigma der Konstruktion von Gruppennamen in der litauischen a) iš Sprache entstand auf su folgende Weise: *-a-; b) iš Zusammensetzung von Adjektiven su *-(i)io-, *-no-, *-to-; c) iš sukonkretéjusiy Eigenschaften Namen. 2. In der litauischen Sprache sind die alten Gruppennamen am Werkwortsu ende fast verschwunden *-a-, die im Preußischen noch recht häufig vorkamen. Iš Arbeitsgliedmaßen *-kann sich aus einem sehr alten indoeuropäischir en Suffix entwickelt haben -ia ist das — wichtigste Werkzeug für die Bildung von Gruppennamen in der litauischen Sprache —und die neueren Suffixe -(i)ava, -auja, -(i)uva, teilweise -0-jas, -o-tas, mit denen Gruppennamen selten gebildet werden. ; 3. In slawischen, germanischen, indoiranischen Sprachen werden Korpsnamen oft mit dem Adjektiv- -Aphix *-(i)iogebildet. In baltischen Sprachen gibt es dagegen nur sehr wenige solcher Ableitungen. | 4. In den baltischen, slawischen und teilweise lateinischen Sprachen wurden die Korpsnamen mit dem Substantivsuffix *-i-nogebildet. Besonders baltische und slawische Sprachen sind in dieser Hinsicht verwandt. Denn in der litauischen Sprache mit dem Suffix -ynas, und in den slawischen (vor allem südlichen) Sprachen mit dem Suffix -ina werden Waldnamen gemacht. Unterscheidet sich nur die Form dieser Suffixe. In der litauischen Sprache mit dem Suffix -yna, genau entsprechend sl. -ina, machen nur ein paar Ableitungen. Hier ist die ė-stammige Variante -ynė weit verbreitet, mit der zunächst Gruppennamen gebildet wurden, und später konkretisierten sie sich: im Dialekt der Hochlauter (besonders im Westen) erhielt sie die Bedeutung von Platz, und in der Region Žemaitija – vor allem die Bedeutung von Speisen. 5. Litauisch (im Gegensatz zum Lettisch) su *-ei-no/-oi-noyra reti. Jų war in ir der preußischen Sprache. 6. Selten werden im Litauischen Gruppennamen mit Adjektivsuir su ffixen gebildet -ina, -inė, -inis. 7. Litauische Korpsnamen Suffix su -ytė entspricht nų germanischen Ableitungen su -Ide. (Hrsg.): 100. „8. Su Abgeleitetes Suffix *-0-men-, gemeinsir am für die litauischen germanischen Sprachen, wie Ir su primäres Anhängsel *-men-, iš zuerst wurden Eigenschaftennamen gemacht, später o wurden im Litauischen Gruppennamji en gemacht. In der litauischen Sprache haben ir einige andere Eigenschaftsnamen, 196 insbesondere mit *-mo-, eine kuopische Bedeutung erhalten. 9. Die nominativen Ortsnamen sind eine völlig neue Kategorie der Konstruktion, die sich im litauischen Boden durch die Konkretisierung der Gruppenund Eigenschaftsnamen und durch das Entstehen der speziellen Suffixe -idė/-ydė, -udė aus der Wurzel * dhėa gebildet hat. Dieser Prozess wurde auch von den slawischen Sprachen gefördert, in denen die Suffixe -»n'a, -»nica, -išče schon vor dem Beginn der Schriftsprache für Ortsnamen verwendet wurden. Direkt aus dem slawischen Suffix -snica entstand das litauische Suffix -inyčia. Auf der anderen Seite, wahrscheinlich aufgrund des Einflusses der vedischen Namen mit dem Suffix -snica in der litauischen Sprache, wurden die Namen von Orten (besonders Ställe) mit dem Suffix -ynykas/-- ininkas gebildet, das auch aus den slawischen Sprachen in die baltischen Sprachen gekommen sein könnte. Die slawischen Veden mit -sn’a könnten dazu geführt haben, dass im Litauischen die Namen von Räumen mit dem Suffix -inė gebildet wurden. Verwaltungsbegriffe mit dem Suffix -ysta/-ystė sind aus slawischen Ableitungen mit -(»)stvo, vgl. litauisch, abgeleitet. Königreich der Niederlande *korl’evistvo, Fürstentum und 1. ksigstvo, r. xusacecmeo usw. Sie unterscheiden sich von den Ortsnamen der gleichen Bedeutung mit dem Suffix -ija (z.B.: karalystė, kunigaikštystė usw.), die nach den Wortbildungsneigung der litauischen Sprache gebildet wurden. SUTRUMPINIMAI Arn —Arniėnys, Molėtų r. BKGF —Endzelynas J. Baltų kalbų garsai ir formos. V., 1957. 5. Auflage, 2. Auflage. —Grammatik der litauischen Sprache. S. 1. V., 1965, S. 251–473. Die Entwicklung der Werkzeugmaschinen. Die deutsche Sprache. V., 1993. In: Wörterbuch der nordöstlichen Dialekte. V., GJL II-III 1976. —Otrebski J. Grammatik der litauischen Sprache. S. 2–3. Warschau 1956–1965. KZ —Zeitschrift fur vergleichenden Sprachforschung auf dem Gebiete der indogermanisc ien Sprachen, begr. von A. Kuhn. Berlin usw. LEW —Fraenkel E. Litauisches etymologisches Worterbuch. Heidelberg und Göttingen, 1962. Atlas der deutschen Sprache. Rot. Hr. Herr Morkūnas. S. 1–3. V., LKK — Fragen der litauischen Sprachwissenscha1977—1991. ft. V. Wörterbuch der deutschen Sprache. S. 1–15. V., 1956–1991. 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DIE ENTWICKLUNG VON NOMINA COLLECTIVA UND NOMINA LOCI IM LITAUISCHEN Zusammenfassung Es wurden folgende chronologische Schichten von nomina collectiva im Litauischen festgestellt: 1. die ältesten nomina collectiva mit der Ableitungsendung *-a-(vgl. litauisch dlksna "Erlenhain; Sumpf; Tal", lettisch dlksna "Sumpfgebiet"), die den Grundstein für einige Ableitungssequenzen gelegt haben: *-ij-a-(vgl. litauisch brolija "Brüder und Schwestern", slawisch *bratsja "Brüder", griechisch @paTpia und © OAT "Verwandtschaft", *-ou-a-(vgl. litauisch broliava "Brüder und Schwestern"), -a-io-(vgl. litauisch liepdjas "Lindenhain- "; lettisch alksndjs "Erlenhain" und litauisch dlksna), *-a-to-(vgl. litauisch alksndtas "Erlenhain"- ); 2. die ältesten nomina collectiva mit der Ableitungsendung *-a-(vgl. litauisch dlksna "Erlenhain"; lettisch dlksna "Sumpfgebiet"), die den Grundstein für einige Ableitungssequenzen gelegt haben: *-ij-a-(vgl. litauisch brolija "Brüder und Schwestern", slawisch *bratsja "Brüder", griechisch @paTpia und © OAT "Verwandtschaft", *-ou-a-(vgl. litauisch broliava "Brüder und Schwestern"), -a-io-(vgl. litauisch liepdjas "Lindenhain- "; lettisch alksndjs "Erlenhain" und litauisch dlksna), *-a-to-(vgl. litauisch alksndtas "Erlenhain"- ); 2. Ableitungen mit den Adjektiv-Affixen *-no-(vgl. litau. beržiynas, slaw. *berzina 199 3. "Birkenhain- "), *-to-(vgl. alksnyjté "Erlenhain", MHG pfluogide "ein Paar Ochsen"), *-ijo-(vgl. litau. Lith. galvijai " cattle”, Slav. * (po)golveje "eine Anzahl von Tieren”); Nomina gualitatis konkretisiert in Litauisch; Das Suffix -uomenė is besonders produktiv (vgl. Lith. Jugend "Jugend" und "Jugendliche" "Junge Leute"). Nomina loci, die von Substantiven abgeleita et sind, sind neu Litauische abgeleitete Kategorie on basierte nomina collectiva. Die Hauptrolle seiner in Bildung wurde von den Suffixen by gespielt -ide/-yde (Pferdestall/Pferdestall) "stabil") und -udė, das aus der Wurzel dhėstammt * "legen, niederlegen, platzieren". Die Entwicklung of der Nomina loci wurde durch die Auswirkungby en of Die slawischen Sprachen. Das Suffix -Inzidenz (vgl. Hühnerstall "Hühnerstall") is a Ausleihe von Slav. - Einzigartig. On Auf der anderen Seite, it is Sehr möglich, dass Litauische Ortsnamen mit Suffixen -Ingenieur/-in (vgl. Arklingkas/Arkliiikas "stable”), -andere (vgl. Haferflocken "Schafshütte") entstanden unter dem Einfluss of Slawische Ableitungen mit den Suffixen - »Niemand«, sagte er. Litauischer Verwaltungswortschatz -ysta/-ysté sind Leihübersetzungen aus Slawische Ableitungen mit dem Suffix - Alles. (vgl. karalystd/karalysté und Slav. *korl’evsstvo Königreich“). 200