Dėl vienos veiksmažodžių grupelės kirčiavimo
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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXVII (1997) Lexikographie und Lexikologie. Rezensionen. Meinungen von Pastabos. Bewertungen. In: Observations Uberblicke. Rezensionen. Die Ausspracheregeln der Wörterbücher werden manchmal von fast allen Nutzern der allgemeinen Sprache nicht akzeptiert, sondern umgangen. Was sind die Gründe, was ist! Die Verwirrung, die Komplexität der Normengrundlage? 1. Einmal wurde versucht, die Ableitungen des Suffixes -fuvas zu handhaben (damit man nicht puréntuvas, sondern purintūvas, tintuvai, aber tintūvas usw. aussprechen muss). 2. Besonders jetzt sind die Ausspracheregeln für die CC-ieti-Formen und die abgeleiteten Formen der Verben unrealistisch. Es gibt 9 solcher Verben, deren Normen wie folgt sind: a) lieti, lieja (Aussprache lėja), Ifejo (Aussprache Iėjo) “Wasser gießen” rieti, rieja (Aussprache rėja), riejo (Aussprache rėjo) skrieti, skrieja, skriejo “fliegen” Zvieti, Zvieja, viejo “fischen” Sie werden auch von den verwandten Formen ti, ryti “beschenken, essen”, fliehen (Zvieti hat keine solche Form). Abgeleitete Formen — die Teilnehmer der nicht-veräußerlichen Art sind ebenfalls so angepasst: nurietas, -a, sužvietas, -a, aplietas, -a. b) Andere Verben dieser Art sind sehr unterschiedlich, und die Verwendung geht einen ganz anderen Weg. In Wörterbüchern festgelegt vor allem gliéti, ja, -jo, dt. gliejaū, gliejai, gliejū, glieji (in Dialekten variiert die Form der 3. Person stark: es. |. glėja, gliėna, bzw. k. glinė) — LKŽ III 421. Schnabel sind und gliet; End, angepasst an die vier erwähnten (vgl. auch g/"fjau, aufgezeichnet in Gitdiské 1964), die Form gličti wird auch DZ gegeben, So müssten die Gebrauchssprache-Nutzer den Akzent in bestimmten Formen auf die Enden heben, was man ihnen nicht beibringen kann, z.B. von neu. Art-Teilnehmern apglietas, -a, suglietas, -a hat niemand gehört. Die von E. Sragis geschriebenen Formen dpgliejo, antgliejo, išgliejo sind ein Anachronismus der Aussprache von Verbformen — nichts Ähnliches gibt es im gesamten Verbsystem (ob die Formen mit dem Verb g/t vermischt wurden; glina, glin€?). Ähnlich ist es mit dem Verb griéti (LKZ III 594-595, DZ,): gričti, griéja (gréja, griéna), griéjo (gréjo, grinė, griéné). Hier gibt es gemischte Formen i aus dem Verb grinti, -a, -ė (LKZ III 612-613). Die Formen griejaū, griejai sind selten zu hören, z.B. sogar LKŽ III 594 legt die Form atgriéai Ktk fest — das ist schon eine Anomalie, eine solche Aussprache kann es nicht geben. Sie können die Teilnehmer nagrietas, -a nicht hören (nur nugrie-tas, -a Sug). Die Verwirrung wird hier durch die beiden verbundenen Verben, ihre verschiedenen Formen, hervorgerufen. c) Alle Wörterbücher und 263
Lehrbücher geben die Form Jiėti, -ja, yo “zu schmelzen, zu formen” an. Die Wurzel Tvirtagalė ist nur im äußersten Westen von Žemaitija (LKŽ VII š44-445) aufgezeichnet, und überall sonst nur /ieti. Archaische oder völlig unerklärliche Aussprache von Präpositionsformen: nuliejo, sūliejo, priliejo usw. (Oder hier aus sof'eje —sūlejė, pril'eje ~ prilejo zum Zweisprachigen ersusiliejus mit j, o —a> e (wie auch —ė> e) oder was auch immer. Aber auch die Semiten nennen die Teilnehmer nu/'ėic, pril'čic, sol éic Krp, Akm, Ub, Eig, Trš, Rdn, nuf'fc Vn, Grd, Krš usw. So zeigt der größere Teil des litauischen Sprachraumes das Vorhandensein eines guten, regelmäßigen, für die allgemeine Sprache geeigneten lets, -ja, -jo (vgl. /ydyti “Fett, Metall”, Jydinys (3*) usw. d) Lange Zeit haben die Wörterbücher nur siéti, -ja, -jo (Dialektformen es.l. srēna, sėja, bzw. k. siėnė, sinė, sėjo) behauptet. Offensichtlich gibt es nach dem Verb syti, syja, siejo in den Sprachgebrauchen sieti, seeja, siejo Rdn,Kiš, Sts, Sd, Eig (LKŽ XII 533 nusisiétiyra netiesa"- ), Jdr, Vn, Jrb usw. Die Jugend zu lehren sieju, sieji, sieja, siejai, susietas, -a (3%), pasietas, -a (3%), und nicht sieju, sieji, siejau, siejai, susietas, -a (3), pasietas, -a (3) und so weiter, hat nicht viel Erfolg, selbst die Linguisten selbst verwenden es nicht. Die Verbindung sieti —syti hat antike Merkmale, daher ist DZ verständlich, die zweite Form siets, -ja, -jo und die allgemeine Sprache. Übrigens, einige Schreibweisen srēf—können durch allgemeine Sprachwörterbücher aus der Tradition beeinflusst werden. Die Formen von srėti sind auch mit dem Verbzadig nähen (sinti?, vgl. den Teilnehmer sinktas Lš, Vs usw.) vermischt. e) Das Verb Š7rėti ist ebenfalls seit vielen Jahren die Norm der allgemeinen Sprache. Seine Formen šflrēna, šlinė, šlėjo könnten vom Verb s/iati stammen. Gemäß LKZ XIV 1064-1067 wurde sliéti hauptsächlich von einer anderen östlichen, westlichen Schnecke, und von A. Juška, J. Jablonski aus DKS, anderen Schreibern aus Šts, Ry, Kin, Prk, Ds, Tis Ar, Bb, Upt usw. geschrieben. Von dort in die allgemeine Sprache on -a (3%), pridlietas, -a (3P) und r u.a. (vgl. das Substantiv sTéiemiios pri vir'es’n’iiju/t'i-ka kuo, geschrieben bei Eigirdžiai). Die inneren Verbindungen der Formen erlaubten es den Autoren, auch eine allgemeine Sprache vorzuschlagen (aber vgl. auch dort teiktaja pri-stiétos, sušliėji! DZ, 618). Verschiedene Formen von Verben, die die allgemeine Sprache nicht annimmt, auch nicht die Wissenschaftsund Umgangssprache der Linguisten selbst, gibt es eine ganze Reihe: norti, panorsti, panorstū, panoraū, panorai, panortas, panorta, užsinorta; atitolti, atitolstū, atitolaū, atitolai, nutoltausw. (So sollten die Formen aus dem festen Präteritum-Verb ausgesprochen werden.) Manchmal muss man bei der Festlegung der Aussprachenormen der allgemeinen Sprache auch die Geschichte bestimmter Wörter, das System aller Formen, untersuchen. Es können sich dann auch von den Kodifikatoren nicht vorausgesehene oder gar zufällige Gegebenheiten der Normung und Bestätigung ergeben. Vytautas Vitkauskas 264
Wörterbuch der deutschen Sprache, 1. Auflage, Berlin: Verlag der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 1993. LKZ III, VII, XII, XIV —Lietuvių kalbos žodynas 3, Vilnius: Valstybinė politinės ir mokslinės literatūros leidykla, 1956; 7: Mintis, 1966; 12: Mokslas, 1981; 14: Mokslas, 1986. Das litauische Militärwörterbuch wurde veröffentlicht (Smetona 1995). Ich möchte hier ein wenig Hintergrundwissen über das Vokabular geben und einige Probleme ansprechen, die ich bei der Erstellung des Vokabulars hatte. Die litauische Kriegsterminologie war bislang von niemandem an einen Ort gebracht worden, obwohl es Versuche gab. Der erste Versuch war das von P. Rusecko erstellte und 1919 veröffentlichte „Litauisch-russische und russisch-litauische Wörterbuch der militärischen Begriffe“. Er ist klein, enthält viele fragwürdige oder aus der Sicht der modernen Sprachwissenschaft gar nicht vorstellbare Dinge. Später wurden natürlich Statuten, verschiedene Leitfäden, Handbücher, Anweisungen geschrieben. Sie sind jedoch nicht mehr verfügbar, da sich die Waffen und die Kriegsführung verändert haben. Schließlich spiegelten sie die Sprache dieser Zeit wider, die Sprache der Entstehung der allgemeinen Sprache. Hier sind einige Beispiele aus dem Lexikon, das für die Artilleristen dieser Zeit erstellt wurde: vertikale Einkerbung — nasecka, rinte — vint, bryliai — zakrainy, sestarné — šesternia, Silber des Donners — gremucaja rtutj. Natürlich gab es auch einige gut entwickelte, vor allem allgemeine technische Begriffe, aber das alles über die russische Kanone von 1902, die völlig überholt ist. Vor dem Krieg interessierte sich J.M. Laurinaitis, Vorsitzender der Terminologiekommission des Ministeriums für Landesverteidigung, vielleicht am meisten für die Kriegsterminologie. In den 30er Jahren lehrten und studierten A. Salys und P.Skardžius in den Kursen des Generalstabs die militärische Terminologie ausführlicher. In einem seiner Artikel (Laurinaitis 1938) behauptet M.J. Laurinaitis, dass ein großes Wörterbuch der Militärsprache geschrieben wird, an dem, wie mir scheint, Pr. Skardžius und A. Salis mussten ebenfalls dazu beitragen. Leider wurde die Fertigstellung durch den Krieg verhindert, die Manuskripte sind verschwunden. Fragmente dieser Arbeit können in allgemeinen Wörterbüchern gefunden werden. Kurz vor dem Krieg erschien beispielsweise ein kleines (ca. 15.000 Wörter) Russisch-Litauisches Wörterbuch von S. Rozen (Rozen 1941). Danke für den Hinweis. Schatz. Und dort steht geschrieben, daß narirad —Diensttruppe ist, und nicht Dienst, wie es alle modernen Wörterbücher behaupten, obwohl dieses Wort keine Bedeutung von "Gruppe von Menschen" hat (LKZ XV), und genau das ist die wichtigste Bedeutung von narirad. Nach dem Krieg war die militärische Terminologie bekanntlich nur russisch. Ich fand ein kleines Konversationswörterbuch für junge Soldaten aus dem Jahr 1986, das irgendwie vom agroindustriellen Komplex herausgegeben wurde (Kratkij... 1986). Als interessantes Beispiel auf diesem Gebiet kann man ein kleines Sprachbuch erwähnen, das während des Krieges von der russischen Armee herausgegeben wurde, offensichtlich zum Verhör von Menschen, die nur Litauisch sprachen (Šebalin 1944). Sie behandelt das Thema der militärischen Datenerfassung, die für die Fronteinheiten und die Zerstörungsbataillone notwendig ist. Das Büchlein wurde sogar transkribiert, aber für ein Wörterbuch war es es natürlich nicht wert. Die moderne litauische Kriegsterminologie bis in die letzten Jahre 265
