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Pietų aukštaičių ir rytų aukštaičių vilniškių priežastiniai veiksmažodžiai žodynuose

Gertrūda Naktinienė

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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXVII (1997) Lexikographie IR 1. Lexikologische Probleme Gertrūda NAKTINIENĖ Die kausalen Verben des südlichen und des östlichen Hochdeutschen in den Wörterbüchern von Vilnius. Die Schwierigkeiten bei der Darstellung der kausalen und subjunktiven Verben im akademischen „Litauischen Sprachwörterbuch“ (im Folgenden: LSW) haben zu einem breiteren Interesse an ihrem Gebrauch in den südlichen und östlichen Wilnaer Dialekten der Hochlauten geführt. Besonders problematisch sind die -(J)ytr-, -(J)intivedischen Suffixe dieser Dialekte. Einige von ihnen gelten unverhältnismäßig als präkausale, wie z.B.: Pls verlassen (LKZ VII 243), Grv antworten (LKZ XII 22), Grv, Rod absetzen (LKZ XII 356-357), Dv, Rod, Knv, Arm annehmen (LKZ IV 66). Daher ist es interessant zu prüfen, welche priezastiniy (und untergeordneten?) Verben im „Lazūnų tarmės žodyne“ (im Folgenden —LzZ) und im „Druskininkų tarmes žodyne“ (im Folgenden —DrskŽ) vorkommen, und ihre Daten mit denen des LKŽ und den Werken verschiedener Autoren zu vergleichen. Ausgewählt wurden alle in LzŽ und DrskŽ vorgestellten Verben, die die formalen und semantischen Merkmale von kausativen (beigeordneten) Verben und Grundwörtern aufweisen, die in diesen Wörterbüchern oder im „Wörterbuch der litauischen Sprache" aufgezeichnet sind. 2. Die Präpositionsverben LzŽ und DrskZ sind im Gegensatz zu LKŽ in der Regel nicht mit den Basiswörtern verbunden. Wie es in der Einleitung des LzŽ heißt, wurde auf die Kennzeichnung der Verben mit grammatischen Anmerkungen verzichtet, „weil sich die Charakteristik vieler von ihnen nicht von Ik unterscheidet. " (LS 11), und -dy und einige andere Suffixe können mehr als eine Bedeutung haben, abhängig vom Kontext, deshalb „ohne eine genauere Untersuchung kann eine solche Charakterisierung nur irreführend sein“ (LS 11). In DrskŽ gibt es nur einige zufällige Fälle, in denen Kausalverben mit Basiswörtern verbunden sind: a) mehrere Kausalverben sind durch grammatikalische Abkürzungen gekennzeichnet, z. B. migdyti caus. migti (DrskZ 210), b) mehrfach verwendete Periphrasen “machen, dass...”, “verwandeln (was zu tun ist)", z.B.: siūgždyti, -0, -€ “machen, dass Siugzdety” (DrskZ 377), (DZ,prz.), 2 pidyti, pūdžia, -ė “verwandeln" (DrskZ 285), plukdyti, phikdo, plikdé 1. “zu lehren, zu zwingen, zu schwimmen" (DrskZ 274). Bei der Begrenzung des Umfangs der Wörterbücher wurden Darstellungsweisen gewählt, bei denen die Wörter mit den Entsprechungen der allgemeinen Sprache verglichen werden, die in DZ, LzŽ interpretiert werden „als Ik. " (nach Wörtern, die in Bedeutung und Form mit DZ übereinstimmen) und “wie Ik. 1" (nach Wörtern, die sich in der Form etwas unterscheiden, aber deren erste Bedeutung mit der angegebenen DZ übereinstimmt). Ähnlich verhält es sich mit DrskZ. Bei der Verknüpfung von Wörtern mit DZ, den vorgestellten Entsprechungen, werden Sie-Bezugsformen verwendet: “wie bk.”, “wie bk. Bedeutung“, “wie bk. 154 Bedeutungen". Dass das Verb in diesen Wörterbüchern als kausal betrachtet wird, kann in der Regel nur indirekt wahrgenommen werden. Zum Beispiel: zu formen, zu formen, zu formen “wie bk. " (S. 193). lipdyti, lipdo, lipdė 1. prž. 2 Lipti 1 (DZ, 372); singen, singen, singen “wie bk. reikSmemis“ (DrskZ 327) —vgl. skandinti, -a, -0 1. pr. skesti 1. (S. 704). Das Gleiche gilt für die Interpretation von Synonymen, z.B. mirkdyty, -ina, -ino “Verstecken” (DrskZ 212) —vgl. $/apinti, -a, -o “naß machen” (DZ, 817), d.h. “etwas machen” ist eine übliche Umschreibung von adjektiven Zastiniy-Verben. Solche unpräzisen Bedeutungsbeschreibungen und das Fehlen von Illustrationen aus Gründen der Prägnanz machen das Bild des dialektischen Lexikons unvollständig und die Untersuchung der Semantik und des Gebrauchs oft sogar unmöglich. Es ist nicht immer möglich, die Übereinstimmung der Bedeutungen der kausalen Verben und ihrer Basiswörter zu bestimmen, manchmal wird das Basiswort gar nicht angegeben. 3. Die geringsten Unterschiede von bk. Verben mit einem anderen Vokalwechselgrad, die, wenn auch unregelmäßig, in Wörterbüchern (DZ, DZ, DZ,, LKZ) und in der theoretischen Literatur als VorZastiniai betrachtet werden (Jablonskis 1957: 289; LKG II 25; Paulauskienė 1994: 286 —287). Dass sie auch in diesen Dialektwörterbüchern als solche angesehen werden, lässt sich nur aus der Darstellung erraten, z.B. plėšti, -ia, -¢ “wie Ik. 1" (LzŽ 200) —plg., plėšti, -ia, -ė pri. Reißen. 1. „feucht werden, von der Oberfläche abblättern“ (DS, 573). Unterschied in der Form von bk. Übereinstimmungen treten nur einander. Das minétinische Verb grduti, -na, grove “umdrehen” (LzZ 84) neben griūti, griūna, griūvo (LzZ 87), esam. I. III. Person Variante kė/a neben kélia (DrskŽ 146). LzZ hat keine Bedeutungen festgestellt, die die Verben dziduti (LzZ 68), traukti (LzZ 269), vefsti (LzZ 284) direkt mit den Verben džiūti (LzZ 68), trūkti (LzZ 271), virsti (LzZ 288) verbinden könnten. Es ist nicht klar, ob diese Bedeutungen in dieser Sprache nicht vorkommen oder ob sie von Lexikographen aufgezeichnet wurden. 4. In LzZ ist die Art der kausalen Verben -inti, -ina, -ino ziemlich häufig. Die meisten von ihnen decken sich mit den entsprechenden bk. Verben, z.B.: b4A/tinti, -ina, -ino “wie Ik. " (LzŽ 31): weiß (LzZ 31), weiß (LzŽ 31); gesäuert, -ina, -ino “wie lk. " (LzZ 225): bitter (LzZ 226) usw. Analoge Ableitungen des Suffixes -intfi finden sich in Dievėniškės, z. B.: reik'a paval ginc’ (ernähren) vaikams (Lipskienė, Vidugiris 1967: 207). Unter den kausalen Verben, die in DrskZ vorgestellt werden, zeichnet sich die Unterform -yti, -ina, -Ino dieses Typs durch eine besondere Fülle aus. Im Druskininkaier Dialekt sind, wie in anderen südlichen Hochdeutschen Dialekten, die Verben mit dem Suffix -inti in Verben mit dem Suffix -y#/übergegangen. Die Variationen dieser Suffixe sind, wenn auch unzureichend untersucht, auch weit verbreitet, z.B. Š/apinti || šlapyti Ukmergė (LD 198). Das Suffix -ytr entstand wahrscheinlich aus der Analogie mit den neuen Formen der Zukunftsform ohne n, die durch die Wirkung des phonetischen Gesetzes in/s>y entstanden sind. 155 (1957, S. 181–182; 1958, S. 261–262). Das Suffix -inti fehlt im Druskininkai-Sprachgebrauch überhaupt, weshalb DrskZ in den Überschriften dieser Verben die Kommunikation mit -ytr hervorhebt. Im Gegensatz zum LKŽ, wo Fakten über viele Dialekte und Sprachgebrauch zusammengefasst werden. Hier werden die Varianten derselben Wurzel, wenn die Formen der Gegenwart und der Vergangenheit übereinstimmen, in einem Wörterbuchartikel zusammengefasst. Das Suffix -yti wird im LKZ als Variante des Suffixes -inti angegeben, z.B.: sadsinti(- -yti), -ina, -ino Drsk, Grv (LKZ XII 217-218). Von dieser Unterart von Verben unterscheiden sich: a) Aussprachevarianten, z.B.: dZiovyti, -ina, -ino (DrskŽ 82), ilsėti, -ina, -ino “beschweren” (DrskZ 119), juoktis, -ina, -ino “wie bk. Bedeutung" (DrskŽ 129); b) Bedeutungsvarianten, z.B.: nugeibyti, -ina, -ino „zählen“ (DrskZ 97), gyvyti, -ina, -ino „beleben“ (DrskZ 104), grynyti, -ina, -ino „armen machen“ (DrskZ 113): vgl. gryninti, -a, -o „reinen machen“ (DZ, 187). 5. Im Vergleich mit der allgemeinen Sprache ist die Formierung von priezastiniy-Verben auf -yz, -0, -ė in den Dialekten der südlichen und östlichen Hochlatiner von Vilnius selten. Beispiele LzŽ und DrskŽ finden sich nur gegenseitig, z.B.: junkti, -o, -ė 1. “absetzen", 2. “mokyti” (DrskZ 127): junkti (DrskŽ 128), gesyti, géso, gésé žr. gesinti (LzŽ 79). 6. Sehr darus ist der Substantiv-Untertyp -dyt, -o, -€ der -yti-Variante. Viele der Verben dieses Untertyps sind die gleichen wie bk., z.B.: 1) behandeln, -0, -ė “wie 1k.” (LzZ 79): 1 gyti (LzZ 81), schlummern, schlummern, schlummern “wie 1k.” (LzŽ 163): migti (LzŽ 163), tildyti, -o, -ė “wie 1k.” (LzŽ 267): Titi (LzŽ 267) usw.; 2) stolpern, stolperte, stolperte “wie bk. " (DrskZ 159): knieen (DrskZ 159), ducken, tuppen, tuppen 1.“ daryti, kad tupéty” (DrskZ 422): ducken (DrskZ 422); 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. “zu machen, dass zelty” (DrskZ 474): Zélti (DrskŽ 474) usw. Im Druskininkai-Sprachgebrauch wurden Fälle beobachtet, in denen Verben mit dem o-Stamm in den sa-Stamm übergehen, z.B.: girdžia (DrskŽ 102) “hörte”, migdžia (DrskZ 210) “migdo”, pūdžia (DrskZ 285) “putzte” usw. Der Übergang der o-stamm- -Formen dieses Suffixes in Ja-kamieng im Gervėčių- -Sprech wurde von J. Kardelytė beschrieben, z.B.: girdz'a—girdžia „hörte“, rddz'a~ rodžia „zeigt“, unšildz' a —anšildžia „erwärmt“ (GrvT 82-83). Nach Z. Zinkevičius sind die iakamieno Formen der kausalen -dpriesaga-Verben in vielen östlichen Hochdeutschen Sprachgruppen beobachtet worden. “Der Anfang der Schwankung wird die gleiche Vergangenheitszeit sein, z.B. behandelt, behandelte und schlummert, schlummert” (LD 344), 7. Es wurden nur wenige Kausalverben des Subtyps -dyti, -dina, -dino gefunden (ihre Gegenwartsund Vergangenheitsform werden in Wörterbüchern normalerweise ohne -dangegeben), z.B. : Sokdyti, -ina, -ino 1.“ dazu bringen, zu springen" (DrskŽ 383), stören, -ina, -ino 1. „Zeit vertreiben, behindern“ (DrskZ 420) usw. 8. Nur zwei Wörter, die in LzZ mit den Formen -yti, -ija, -ijo —baltyti, -ija, -ijo (LzZ 31) gefunden werden: baltas, balti (LzŽ 31) und die slawische Wurzel čfstyti, -ija, -ijo “reinigen” (LzŽ 48) —sind völlig atypische Ableitungen dieses Systems. 9. Die kausativen Verben der beiden Sprachen, der Druskiniker und der Lazūner, sind durch Varianten gekennzeichnet. LzZ findet Varianten zwischen -inti, -ina, -ino und -(d) yti, -0, -ė Verben, z.B.: gesyti, gėso, gėse siehe gesinti (LzZ 79): gesinti, -ina, -ino (rt.) “wie lk.” (LzZ 79), pirkdyti, pirkdo (pirkdžia), pirkdė siehe pirkdinti (LzZ 195): pirkdint, -ina, -ino “kaufen” (LzZ 195), sdldyti, -o, -ė zr. versüßen (LzZ 228): versüßen, -ina, -ino 156 „wie 1 K.“. (LzZ 228). Die Varianten -(d)yti, -0, -ė werden ganz begründet auf -intr, -ina, -ino als Hauptverben verwiesen: Letztere sind die häufigsten von allen in LzŽ aufgezeichneten kausalen Verben. In der Sprache von Druskininkai sind diese Arten und Unterarten der Verwendung, wie auch in anderen Sprachen der südlichen Hochlausitzer, noch verwirrter und reich an angrenzenden Varianten. Da die Formen des Präsens und der Vergangenheit häufig variieren, werden sie normalerweise im selben Artikel vorkommen, z.B.: gydyti, gydzia (-ina, -ino), -€ (-ino) “wie bk. Bedeutung" (DrskŽ 99), hören, hört (-ina), -ė (-ino) 1. „wie bk. reikšme" (DrskŽ 102), migdyti, -ina (migdžia), -ino (migdė) (DrskZ 210), žūdyti, -ina (-0), -ino (-ė) siehe žudyti (DrskŽ 484): žudyti, žūdo, žūdė (nj.?) “wie bk. " (DrskŽ 484) usw. Eine solche Vermischung, bei der anstelle von a-stamm-Formen Formen mit -/na verwendet werden und umgekehrt, ist in den südlichen Hochland-Sprachen ziemlich weit verbreitet. Nach Meinung von Z. Zinkevičius „könnte der Anfang der Vermischung die Verbindung geben, die weit zwischen den Formen mit -ytr und -inti schwankt“ (LD 344). Das phonetische Gesetz, das die Form der Zukunftsform veränderte, zwang also zu einer Veränderung des Kollektivs, und diese Veränderung vermischte die aktiven Arten von kausalen Verben. Die einheitliche Vergangenheit, die den sa-Stammbewegung | a-Stammbewegung verursacht hat, hat die Varianten noch vervielfacht. 10. Die -(d)yti, -(d)inti der Adverbien sind in den südlichen und östlichen vilniškischen Dialekten der Hochlatiner wie auch in bk vedisch. (vgl. LKG II 262), nur häufiger, kann nicht nur Kausativum bedeuten, sondern auch a) eine einfache (meist unbestimmte Dauer) Handlung, z.B. weben, aūdo, aūdė “weben(s- )” (LzZ 26), b) eine mit dem Klang verbundene wiederholte oder Testhandlung, z.B. knibZdyti, knibždo, knibždė “brazdéti” (DrskŽ polių c) eine wiederholte Handlung unbestimmter Dauer (Iterativität und Durativität), z.B. vezdyti, vėsdo, vėsdė siehe vesdinėti (LzZ 285). Laut den Erstellern des LzŽ sind die iterativen durativen -dytr, -inti Verben im Lazūnų-Sprech recht verbreitet (LzŽ 8). Über die durativen Zweizahlen in den Gesprächen von Dieveniškiai, Gervėčiai, Lazūnai, Zietela schrieb schon P. Arumaa (Arumaa 1930: 57-58, 63, 68, 78). In den Gesprächen von Rēdūnija und Lazūnai wurde der Gebrauch des Adjektivs -dyti an Ort und Stelle oder neben -(d)inéti mit denselben Bedeutungen festgestellt (Vidugiris 1961: 224, 227). Analysiert wurde die Verwendung der iterativen Suffixe -dyti, -(d)inė(dy)- ti in der Gervėčiai- -Sprache (GrvT 77, 82-83). Die in Wörterbüchern häufig vorkommende lexikalische Interpretation zeigt, dass es nicht immer möglich ist, die Art der Verwendung eines Verbs in einem bestimmt157 en Satz genau zu beschreiben. Zum Beispiel: imdyti, irūdo, irūdė, „nehmen, iminéti“ (LzŽ 92), sukdyti, sūkdo, sūkdė „drehen, verdrehen“ (DrskZ 355). Ein ähnliches Phänomen wurde bei der Beschreibung von Ramaškėniai, Zietelas šnektas festgestellt. Die Verben mit der Adjektiv-- Endung können in diesen Gesprächen die Wiederholung der Handlung auch nicht bezeichnen (Šukys 1960: 183; Vidugiris 1961: 223-225). Im Sprachgebrauch der Dieveniškiai kann das Suffix -dyti “sowohl eine 206). wiederholte (oft über einen bestimmten Zeitraum wiederholte) als auch eine einheitliche erweiterte Handlung, deren Dauer bezeichnen (Lipskienė, Vidugiris 1967: Die a) Form, b) Satzbau, die Häufigkeit und die semantische Zusammensetzung ihrer Elemente sind bei diesen Vokalund bk.- und anderen Dialekten der kausalen und servitiven Verben ähnlich. Z.B.: pirkdinti, -ina, -ino 1. cur. pirkti 1: Ich werde in Zagrele arbeiten, Rinder kaufen, Klingen schmieden Klp (LKZ IX 1089) —2. “kaupi”: LandZioja Kinder nach Zäunen, Kelines palupa, rubaska palupa, und du köpdin’ vel Lz —(LKZ IX 1089); Ich habe es nicht gesehen. 1: Der Blockschreiber zog sie aus B. Sruog (LKZ XI 445) —ausziehen “ausziehen”: Paporino, kap heksa sesele pagriové i nurengdé Zrm (LKZ XI 445). Bei der Darstellung der Anwendungsfälle dieser Bedeutungen treten lexikografische und behandelnde Ungenauigkeiten auf. Es gibt keine Beispiele, die die Zuordnung der Abkürzung cur. zum Verb redať nizdo unterstützen, dessen alle Präpositionsverben korrekt als unbedingte bk interpretiert werden. Entsprechungen (LKZ XI 445). Das Subjekt des Verbes desémniť, z.B., sollte nicht als Subjekt betrachtet werden. : Ich habe einen zu großen Sagon gebaut, viel Wasser —nusemdžiaū wie Rod (LKZ XII 356-357). Nicht als Kausalverb zu betrachten ist das Verb caus zu überschwemmen. Schließen 1: UZrerdom die Tür und gehen wir schlafen Pls (LKZ XI 427). Dies ist wahrscheinlich ein Beispiel für einen iterativen Dauerwert. Auch in den Dialektwörterbüchern LzZ, DrskZ wurden keine Verben gefunden, die alle Kriterien für ihre Zuordnung erfüllen (wie z.B. dusdinti, kaldinti, siūdinti). Zwei Abkürzungen. ER-Fälle in DrskZ sind zufällig: einweichen, -ina, -ino cur. einweichen 1. „im Wasser aufbewahren“, 2. "Wasser gießen" (DrskŽ 212); 213) und die Verwendung des Wortes „schleppen“ (DrskŽ 213). Die Basisverben beider Verben sind intransitiv, und die tiefe Struktur der Sätze entspricht nicht der komplexen Struktur der Sätze mit Hilfsverben [(Subjekt Initiator + seine übergeordnete Handlung- )> (Subjekt Handlungsführer oder Vermittler + seine spezifische Handlung) (Objekt + seine Zustandsänderung oder Handlung)- ]. Aktmazodzio arbeiten, arbeiten, arbeitete “wie bk. Bedeutung": pridi.rbd{i- )e patagra piju. | turės'u paki mirs'i (DrskŽ 68) Ähnlichkeit mit dirbdinti, -a, -o usw. Arbeiten 2 (DJ, 122) ist nur extern. Etwas weniger lexikographische Probleme stellen die Fälle dar, in denen die Verben der erwähnten Dialekt-Suffixe -(d)yti, -(d)inti andere lexikalische Bedeutungen haben. Z.B.: nutvodyti “abpflücken": [Linų galvutes] kultuve tvoja i nutvodo Grv (LKŽ XVII 329) —nutvodinti cur. nutvoti 1: Geißeln nutvodina S. Dauk (S. 329). Aber auch hier kann es zu Ungenauigkeiten kommen. Es sollte nicht verkürzt werden 158 Lass uns einen Kuchen essen. Zum Verb der lexikalisch veränderten Bedeutung cur zu nehmen. Angenommen. 1. “nehmen Sie sich ar zu sich": Viedma nahm das Kind in ihre Obhut (Ps.) Dv (2. Jg.) “verwöhnen": Die Gäste wurden mit Kuchen und Brot empfangen Rod [...], 3. refl. “in den Kopf legen; Erinnere dich": Was jemand sagt, ich und prisiūūndaū Arm (LKZ IV 66). Man kann diese Gebrauchsbeispiele mit dem echten Hilfsverb nuirūdinti cur vergleichen. su Nuirati 1. Die Ältesten haben das Dach abgerissen M. Valanč (LKŽ IV 66). Es sollte keine Abkürzung cur. /ėisdyti in der Überschrift des Nests geben, da nicht alle Beispiele für seine Präpositionen gleich behandelt werden sollten. Es kann diskutiert werden, ob das Verb j/észni im Satz Aš Heisdyciau šviesią saulę KWD 115 (LKZ VII 243) als Subjunktiv oder Kausalsatz zu betrachten ist. Die Daten von Gervėčiai, Pelesa, Rėdūniai zeigen jedoch keine Kurativität, z. : Ein geschärftes Messer in einem Pe-Gurt, um schärfer zu sein Grv (LKŽ VII 244). 11. Die Besonderheiten der Verwendung der Suffixe -(d)ytr, -(d)inti bei den Vilniussern der südlichen und östlichen Hochlatiner zeugen von der seit langem bekannten Nähe der 1) kausalen (kausativen), versorgenden (kurativen) und 2) häufigen (iterativen- ), wiederkehrenden (frekventativen), fortlaufenden (durativen) Bedeutungen. Die Hypothese des Ursprungs der kausativen Verben aus den iterativen (Delbrūck 1897: 119) hielt auch B. Serebrennikov für möglich, indem er sich auf die häufig vorkommende Nähe dieser Präpositionen und ihrer Bedeutungen stützte (Serebrennikov 1974: 175-176). Entsprechende Idee. Derivate von Sprachen werden Iterativ-Kausativ genannt (Meje 1951: 191). Bei der Analyse der iterativ-kausativen Formen der litauischen Sprache wurde festgestellt, dass die Bedeutung der Vedischen von der Bedeutung des Basiswortes abhängt. “Wenn das Basiswort eine aktive, auf das Objekt gerichtete Handlung bezeichnet, sind die Vedischen entweder Iterative (die wiederholte Bedeutung ist oft deutlich verblasst) oder Kurative. Wenn das Grundwort Bewegung oder einen anderen spontanen Prozess bedeutet, dann haben seine Ableitungen eine kausale Bedeutung" (Kaukienė 1994: 204). Diese Verbindung wird auch bei lettischen Verben mit dem Suffix -ind (verwandtes Suffix der litauischen Dialekte -inoti) beobachtet. Im Lettisch können die Suffixe -inaverben, die manchmal auch die Form -dhaben, obwohl sie normalerweise Kausativität bezeichnen, auch a) Iterativität, z.B.: grabinat „barbenti, brazdenti, krebzdenti- “, skubinat „fördern, ermuntern, treiben, verteidigen“ oder b) eine iterative Bedeutung, z.B.: /uncinat (scharf) “zucken (Schwanz)”, purinat “schütteln, schütteln”; purenti“. Verben wie audinat, Šūdinat bezeichnen entweder eine fortlaufende Handlung (einen langwierigen Prozess) oder das Gleiche wie ihre Basisverben aust, šūt (MLLVG 339). In den Dialekten der südlichen und östlichen Hochlausitzer wird eine gemeinsame Eigenschaft dieser Adjektive deutlich: die Kontinuität der Handlung (Durativität). Alle Bedeutungen der betrachteten Verben 1) iterativ, frekventativ, durativ und 2) kausativ, kurativ haben das gemeinsame Merkmal einer längeren Dauer. Sie drücken Handlungen aus, die zeitlich komplexer sind als die der Basisverben. Das häufig verwendete Suffix -(J'inėti, das häufige, sich wiederholende, fortlaufende 159 Handlungen bezeichnet, hat oft die Bedeutung eines Verlaufssubjekts, ähnlich wie in den slawischen Sprachen (Vidugiris 1961: 228-229). Es ist möglich, dass die Nachbarschaft der slawischen Sprachen unterstüir tzt auch Suffixe -daten (-dintr) den Kontinuitätswert der Aktion. Was auch ir immer die Ursachen für dieses Phänomen sein mögen, Verben wie beantworten, verstummen lassen, annehmen, ertränken usw. scheinen ähnlich zu den Nebenverben zu sein, die nur eine länger andauernde Handlung bezeichnen, die mit dem Basiswort erzählt wird. Dieses Adjektiv wurde nicht verwendet, um eine noch kompliziertere Situation zu beschreiben. Ihre Ableitungen sind nicht zu Hilfsverben geworden, die die Anwesenheit des Subjektvermittlers (Ausführenden) im tiefen, manchmal auch oberflächlichen Satzteil voraussetzen. Plg.: atnėšdinti 1. cur. atnešti 1: P/laučiūns daug... ragaišių per tarnus atnešdino kūmams K. Donel (LKŽ VIII 702); Belsazar brachte goldene und silberne Gefäße 1 (LKZ VIII 702). —atnešti 1.“atnesti": Du, Sohn, wasche dich —ich werde dir hier essen bringen Aru 11 (Grv) (LKZ VIII 703). 12. Schlussfolgerungen. 12.1. Die kausativen Verben der südlichen und östlichen Hochland- -Vilnius-Sprachen werden in den Wörterbüchern nicht immer richtig dargestellt. Ungenaue Beschreibungen von Bedeutungen und grammatischen lexikalischen Gruppen. Der Mangel an illustrativen Sätzen macht das Bild des dialektischen Wortschatzes unvollständig und erschwert die Untersuchung der Semantik und des Gebrauchs. 12.2. Weitere Daten für Formstudien sind in Dialektwörterbüchern zu finden. Am ähnlichsten an bk. Die entsprechenden Verben sind die primären kausativen Verben des nächsten Vokalgrads. Es gibt Unterschiede in der Verwendung von Adverbien. In Lazūnai ist die ursächliche Art der Verben -(d)inti, -ina, -ino am häufigsten, in Druskininkai —-(d')yti, -o, -€. Das Kommunikationssuffix -inti fehlt im Druskininkai- -Sprachgebrauch überhaupt. Das Suffix -yti im südlichen Hochland, das durch Analogie mit den neuen Formen der Zukunftszeit ohne zn entstand, führte zu einer Vermischung der Werkworttypen. In der gegenwärtigen Zeit sind aufgrund der Analogie mit den Formen der Zukunft Fälle des Übergangs von o-stamm zu sa-stamm aufgetreten. Diese Gründe haben zu einer Vielzahl von Optionen geführt. 12.3. Die Ableitungen der Adjektive -(Jyti, -(d)inti können in diesen Dialekten nicht nur Kausativität, sondern auch einfache (z.B. kontinuierliche) Handlung oder Iteration, Durativität bezeichnen. Oft haben die Verben dieser Suffixe andere lexikalische Bedeutungen als bk. Die Ungenauigkeiten der lexikographischen Behandlung werden durch die irreführende Ähnlichkeit der Form und des syntaktischen Umfelds der iterativen Durativund Subjunktivverben erklärt. Alle abgeleiteten Bedeutungen dieser Suffixe – 1) iterativ, frekventativ, durativ und 2) kausativ, kurativ – sind durch gemeinsame Merkmale einer längeren Dauer verbunden. In den südlichen und östlichen Hochlateinischen Dialekten von Vilnius hat dieses Adjektiv keine prädikative Bedeutung erlangt. Die Kenntnis der Tatsachen der linguistischen Geographie kann daher helfen, lexikographische Fehler zu vermeiden. 160 Arumaa P. 1930: Litauische Mundartliche Texte aus der Wilnaer Gegend, Dorpat: Postimees. Delbriick B. 1897: Vergleichende Syntax der indogermanischen Sprachen 1, Strassburg. DrskZ-Naktiniene G, Paulauskienė A, Vitkauskas V. Wörterbuch der Druskininkai-Dialekte, Vilnius: Mokslas, 1988. Wörterbuch der deutschen Sprache, 1. Auflage, München 1972. 1957: Die Sprache und die Gesellschaft in der DDR, München: Verlag der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 1957. GrvT-Kardelytė J. Gervėčių tarmė, Vilnius: Mintis, 1975. 1957: Ausgewählte Schriften 1, Wien: Verlag für politische und wissenschaftliche Literatur. 1994: Die Geschichte der litauischen Sprache, Klaipėda. LD-Zinkevičius Z. Litauische Dialektologie, Vilnius: Mintis, 1966. 1967, S. 12. J. A. B.: Die Götter der Antike. —Fragen der Litauischen Sprachwissenschaft 9, 183-222. LKG II —Lietuvių kalbos gramatika 2, Vilnius: Mintis, 1971. LKŽ III-XVII —Lietuvių kalbos žodynas 3-6, Vilnius: Staatliches Verlag für politische und wissenschaftliche Literatur, 1956, 1657, 1962; 7-9: Mintis, 1966, 1970, 1973; 10-15: Mokslas, 1976, 1978, 1981, 1984, 1986, 1991; 16-17: Verlag für Wissenschaft und Enzyklopädie, 1995, 1996. LzŽ-Petrauskas J., Vidugiris A. Lazūnų tarmės žodynas, Vilnius: Mokslas, 1985. 1951, S. 13. A. A. Meje: Obscheslavjanskij jazyk, Moskau: Izdatel'stvo Inostrannoi literatury. MLLVG -Mūsdienu latviešu literāras valodas gramatika 1, Riga: Verlag der Lettischen PSR-Wissenschaftsakademie, 1959. 1994: Morphologie der litauischen Sprache, Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidykla. 1974: Die Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Vergleichstheorie, Moskau: Wissenschaft. 1960: Die besonderen Eigenschaften des Raums. 1961: Verben mit den Präfixen 177-189. —ineti und -dinéti im Dialekt von Zietela. — Zeitschrift für Geschichte der deutschen Literatur, Serie A, 2 (11), 219-231. DIE KAUSATIVVERBEN DES SÜDLICHEN AUKŠTAITISCHEN UND DES OSTAUKŠTAITISCHEN SUBDIALEKTS VON VILNIUS IN WÖRTERBÜCHERN Zusammenfassung Es ist nicht immer so, dass die kausativen Verben des südlichen und des östlichen Aukštaitischen Subdialekts von Vilnius in Wörterbüchern richtig dargestellt werden. Die Beschreibungen ihrer Bedeutungen und der einzelnen grammatikalisch- -lexischen Gruppen sind unpräzise, das Illustrationsmaterial ist unzureichend, was es nicht erlaubt, ein vollständiges Bild des dialektalen Vokabulars zu bilden und die Untersuchung seiner Semantik und seines Gebrauchs erschwert. Im Subdialekt von Lazūnai ist der formative Typ der kausativen Verben (-(d)inti, -ina, -ino) am zahlreichsten, z.B. rūginti, -ina, -ino (LzZ 225), im Subdialekt von Druskininkai ist es der -(d)yti, -o, -€ Typ, z.B. skandyti, skarido, skaūdė (DrskZ 327). Der Subdialekt von Druskininkai hat nicht das Infinitiv-- Suffix -intr. Das südliche AukStaiti~ch-Suffix -yti, das durch Analogie mit neuen Formen der Zukunftsform ohne ‘n’ in den Dialekt eindrang, führte zu einer 161 Wortbildungstypvermischung. Es wurden Fälle beobachtet, in denen der o-Stammbaum im Präsens analog zu den Formen der Zukunftsform in den ja-Stammbaum umgewandelt wurde, was zu einer Fülle von Varianten führte, z.B. gydyti, gydžia (-ina, -0), -ė (-ino) (DrskZ 99). Die Ableitungen der Suffixe -(d') yti, -(d)inti können in diesen Subdialekten nicht nur Kausativität, sondern auch eine gemeinsame Handlung, Iterativität oder Durativität bezeichnen, z.B. /mdyti, imdo, imdé „nehmen, imineti“ (LzZ 92). Es gibt überhaupt keine kurativen Verben. Ungenauigkeiten in der lexikographischen Interpretation können durch die irreführende Ähnlichkeit der Formen der iterativen Dauerverben und der kurativen Verben und ihrer syntaktischen Umgebung erklärt werden. 162