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Jono Bretkūno „Postilės“ perikopių autorystė: „Kosanies“ šaltiniai

Ona Aleknavičienė

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LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XXXIX (1998) Ona Hochschule für Angewandte Wissenschaften, München JONO Die Quellen der „Kosanies“ 1. Die Frage der Autorschaft der Bretkūnas Postilas Perikopiy' 1.1. Ludwig Gediminas Rėza erwähnte vielleicht zum ersten Mal in der Geschichtsschreibung der litauischen Literatur, dass Jonas Bretkūn stellte Postila (1591, weiter — (Hrsg.): Das Buch von Wilhelm von Humboldt. Euangelias bei Der Brief (1579, weiter — (EU). Im Buch Geschichte der Littauischen Bibel (1816: 9), unter Berücksichtigung In einer ir Fußnote zur Geschichte der Übersetzung der Bibel und į anderer religiöser Schriften in die litauische Sprache stellte er fest, dass aufgrund des Mangels an gebildeten Männern in allen Pfarreien ne Priester geweiht werden konnten, weil es äußerst notwendig ir wurde, eine to Sammlung von Predigten zu haben, die in den Kirchen gelesen werden iš konnten. Dafür hat sich gesorgt Jonas Bretkūn ir nach Das Evangelium nach Lukas ist eine Übersetzung des Lukasevangeliums. Später wurde į dies von späteren Forschern ir unserer alten Schrift aufmerksam gemacht: Adalbert Bezzenberger (1893: 128), Eduard Hermann (1923: 119-20), Jurgis 1927 (1. Auflage 1928) und 1930. Sie versuchten auch zu erklären, warum Bretkūnas seine Predigten auf der Grundlage der Evangelien und Episteln eines anderen Autors geschrieben hatte, obwohl er bereits vor elf Jahren das gesamte Neue Testament übersetzt hatte (1580 fertiggestellt, im Folgenden BNT). "Gr. f mit dem Zusatz „iStrauka“; mepuxémrery "umschneiden, beschneiden, schneiden". Das Konzept der Perikope wird in der Bibel nicht bestätigt. Erst im 16. Jahrhundert begann man, sie an den Bibelstellen, die in den christlichen Gottesdiensten gelesen wurden, zu kennzeichnen. Aus den Perikope bestehen speziell herausgegebene liturgische Lesebücher (RZ 1991: 292). Das erste litauische Buch mit solchen Lesungen ist das 1579 in Karaliaučius herausgegebene Evangelium und Brief von Bartholomäus Wilens. > Rhesa 1816: 9: „Da nicht ber allen Gemeinden, wegen Mangel an will[chaftlich gebildeten Mannern, Pfarrer und Prediger angeltellt werden konnten, [o war es wohl hėchlt nothwendig, ein Homiliarium oder eine Predigtfammlung [...] 3um Ablefen in den Kirchen, ju veran(talten. Janus Bretke [sorgte auch dafūr, indem er 3u den Evangelien von Willentus eine Poftille [...] im Jahr 1591 herausgab®. 39 1.1.1. Eduard Hermann (1923: 119-120), Bei der Überlegung, was den Verfasser der Postilas dazu veranlasst haben könnte, seine Texte aufzugeben, erhob er den Gedanken, dass er vielleicht die litauische Übersetzung von Vilentas für besser als seine eigene hielt, weshalb er geneigt war, diese Tatsache sogar als eines der Argumente šį zu betrachten, die zeigen, dass iš Bretkūnas war ein ehemaliger 0 ne Deutscher, ein Litauer. Jo Meiner ir Meinung nach sollte die Sprache dieser Texte zuverlässiger sein als die der Predigten, da nicht klar ist, was in diesen übersetzt wird, was selbst geschrieben wurde, während die Grundlage der Passagen iš Ursprünglich aus Litauen Übersetzung von Will. du Letztere Aussagen būti können diskusijų ir Gegenstand langer Untersuchungen sein, aber Hermanns Gedanken über Bretkūns Zweifel an unserer Übersetzung können wir nicht gänzlich ausschließen. Dass Bretkūnas ständig auf der Suche nach einer besseren Variante eines Wortes oder Ausdrucks war und sich oft nicht entscheiden konnte, bezeugen alle durch verschiedene Korrekturen bemalte Manuskrlenktiniuose skliaustuose, ar kitais žodžiais dar paaiškinamų žodžių ir frazių, ipte seiner Bibel, insbesondere des Neuen Testaments. Auch in Postilae finden wir Varianten, die üblicherweise mit der Konjunktion alba und der Wortkombination tatai efti dargestellt werden. Vielleicht zweifelte Bretkūnas an der Zweckmäßigkeit seiner Arbeit, vielleicht war er vom Beispiel Martin Luthers beeinflusst, und er bat selbst, die von ihm vorbereitete Postilla von erfahrenen Theologen zu beurteilen, die gut Deutsch und Litauisch beherrschten. Dieses Anliegen übermittelte der Staatsrat in einem Brief vom 14. Oktober 1589 an Georg Friedrich“ und der Herzog ernannte dazu mehrere Priester. Die Teilnehmer der am 13.05.1590 in Ragusa einberufenen Konferenz hatten bereits in einem Brief vom 01.06.1590 an den Fürsten ihre Meinung zu dieser Predigtsammlung geäußert. Sie schrieben dem Autor, dass sie offen ihre Zweifel über den Inhalt und den Stil von Postila äußerten, und Bretkūnas freundlicherweise zugestimmt habe, das Manuskript nicht nur selbst zu korrigieren, sondern es auch gerne den Korrekturlesern zu überlassen.“ Erst am 20. September 1592 wurde eine Konferenz über die Ausgabe der Bibel einberufen: Die Teilnehmer wollten natürlich, dass dieses für die Protestanten so wichtige Buch so bald wie möglich gedruckt werde, doch nunmehr wünschte das Konsistorium, dass Bretkūn die Übersetzung überprüfe. In seinem Brief vom 18. Mai 1593 schreibt er, dass er das Werk bereits durchgesehen habe und erwarte, dass der Fürst, der „die Dienste mehrerer anderer, die die litauische Sprache besser beherrschen, in Anspruch nimmt und unter meiner Beteiligung, es vollständig für die Druckpresse vorbereiten und [...] drucken“ lasse (mein seltener —O.A.). Dies zeugt davon, dass Bretkūnas selbst sogar 1593m. Er hielt seine Bibelübersetzung noch für unvollständig und nicht für den Druck geeignet. Auch in späteren Briefen an den Herzog (11.07.1595, 10.12.1598, 19.09.1599) bittet er immer wieder, die Handschrift „an andere, die diese nichtdeutsche Sprache besser beherrschen oder sonst reichlicher [...] von Gott mit Begabungen beschenkt sind, zu übergeben, um sie zu korrigieren“ (Bretkūnas 1983: 324), und falls sich die Übersetzung als ungeeignet erweisen sollte, ihm zurückzugeben 3 Einen Auszug aus diesem Brief gibt Falkenhahn 1941: 98 an. * Dies geht aus dem Brief der Korrektoren vom 01.06.1590 an den Herzog von Preußen hervor (Falkenhahn 1941: 103— 104). 40 Zurück. In den späteren Briefen konnten diese Zweifel natürlich dadurch zum Ausdruck gebracht ir werden, dass er immer noch auf die Entscheidung des Fürsten wartete, die Drucksachen blieben stehen. o iš Tick 1602 03 01 In der Nachricht Bretkūnas berichtet, dass er seine Arbeit noch einmal überprüft, soweit möglich korrigiert hat, und fügt hinzu: „Der ir litauische Leser wird, so hoffe ich, mit dieser Übersetzung nun zufriedener sein“. Die überlieferten jo Briefe zeigen also, dass es ein gewisses Misstrauen gegenüber der eigenen Arbeit gab und der Wunsch ir bestand, sich auf die Hilfe anderer Theologen zu verlassen. ir 1.1.2. Paulius Salopiata (1929: 45-56), 10 mg/kg Körpergewicht pro Tag Nikolaus Daukšos Postiljon (1599) ir Konstantino Sirvydo Punkte Das Verhältnis der su Sprüche zu den polnischen, lateinischen, griechischen Originalen, verglich sie ir su Vilento Euangelijomis bei Briefe. Er ist überhaupt nicht überrascht, dass diese Obwohl der Übersetzer protestantisjų ch war, wurden Wilens Texte von Zeit zu Zeit von katholischen ir Herausgebern verwendet. Dies ist ein Zeichen dafür, dass Willens Buch hatte eine große Autorität nach allem — ir Bretkūnas legt vor den Predigten ne seine o eigenen, von Wilens übersetzten Texte. Allerdings XVI-XVII in der a. litauischen Schriftgeschichtsschreibung Bewertungen über Wilento vertimą ist nicht so palankūs. Antai In der „Allgemeinen (1639), kalbant Verordnung“ über die Vorbereitung der litauischen Schriften wird die Notwendigkeit des Drucks von Bretkūnas jį Neuem Testament betont, denn „auch die vorbereiteten Sonntagseir vangelien und Episteln, die sonst in den Evangelienund Epistelbüchern* in sehr ungeeigneter Übersetzung gedruckt werden“ (LLICh: 15). Theodor Lepner in Preußische Litauen (1744), geschrieben um 1690, ist auch der Meinung, dass aus dem gleichen Grund zumindest das von Bretkūn übersetzte Neue Testament der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte: darin sollten auch die Evangelien und die Episteln enthalten sein, denn „die alten Evangelienund Epistelbücher sind sehr falsch und unflüssig übersetzt“ (LLICh: 22). Andererseits wird in beiden Quellen darauf hingewiesen, daß die Exemplare der Evangelien und Episteln abgenutzt und ausverkauft seien, daß sie in den Buchhandlungen nicht mehr vorhanden seien und nicht mehr erhältlich seien (LLICh: 15, 22). Das könnte also bezeugen, dass dieses Buch von Wilent für die Priester sehr notwendig und beliebt war. Mit ihr mussten sie die Bibeltexte und Sprüche nicht mehr selbst ins Litauische übersetzen- .“ Darüber hinaus war allen bekannt, dass die Übersetzung vor dem Druck von litauisch sprechenden Priestern überprüft wurde (darüber schreibt der Autor im Vorwort des EE). Dieses Buch wurde später auch vom Übersetzer der reformierten Postilla aus dem Jahre 1600 (der sogenannten Postilla von Markus) und von einigen Herausgebern katholischer Publikationen verwendet. 1.1.3. Vaclovas Biržiška (1953: 160; 1960: 110) erklärt Bretkūnas’ Rückgriff auf Vilentus damit, dass die ersten in litauischer Sprache veröffentlichten Evangelien und Briefe * Es geht um die etwas korrigierte Neudruckung von Vilentus EE und Lazaros Sengstakas aus dem Jahre 1612. * Diese Praxis wird auch von Ch. Hartknechts „Preussische Kirchen-Historia“ (1686). In: 20. "EE: III „[...] diese Übersetzung wurde von den erfahrensten Lehrern dieser Sprache und von den Fachleuten dieser Wissenschaft genehmigt, und ein sorgfältiger Vergleich der Texte wird dies zeigen.“ (Stuttgart 1990, S. 86). 41 Sie wurden iš sofort als offizielle Texte in den Kirchen des preußischen Fürstentums veröffentlicht. Die Priesterkonferenz in Ragaine versuchte, die Bretkūno Er wollte die Verbreitung litauischer katholischer Bücher verhindern. Auf to wurde dringend gefunden, die ir Mittel bereits 1591 m. ji Gedruckt in einer viel größeren Auflage als das andere Buch. Nach Meinung (1953: 142) der Bürgerin von Biržai, „beim Drucken [...] Bretkūns Text wurde nur so sehr geändert, dass anstelle der Bretkūnas übersetzten Texte der Evangelien wurden entsprechend eingefügt 1579 m. Das Evangelium nach Lukas. Diese Aussage ist nicht durch irgendwelche Dokumente ir gestützt scheint nicht sehr zuverlässig, da zwischen BP ir EE Perikope sind ziemlich viele Unstimmigkeiten. Einige EE ir BP Perikope unterscheiden sich in der Anzahl der Verse: zum Beispiel EE Lk 1,26-38 Ausgelassener Teil Der 36. Vers, aufgezeichnBP ji et; für einen EE Sonntag vorgesehen Lk 1,39-55, o BP — Lk 1,39-56, Also ein BP Vers mehr. Auf der anderen Seite gefunden Stellen, BP wo es eine Hälfte des Verses weniger als EE: Jn 16,26, Mt 9,4, Mt 7,18, obwohl ir BNT Teile dieses Verses sind. An mehreren Stellen unterscheidet sich der Sinn des Satzes: Apd 2,3, Lk 5,9, Lk 8,13, Jn 6,11, Jn 10,14. In Anbetracht į der Tatsache, dass Bibelstellen werden vor der Predigt den Gläubigen vorgelesen, Bretkūn fügt an einigen Stellen vor dem ersten Vers einen erklärenden Satz hinzu (z.B. Jefus biloia mokintiniump fawa vor Mt 5,20), obwohl weder EE noch BNT es gibt, oder es präzisiert den Akteur (statt ghis, anas schreibt Jefus). Darüber hinaus gibt es in diesen EEund BP-Texten erhebliche Unterschiede in der Rechtschreibung, Morphologie, Lexik und Syntax.“ Wenn man einen Text einfach durch einen anderen ersetzt, und das schon beim Drucken, könnten nicht so viele und konsequente Ungereimtheiten in der Rechtschreibung, Morphologie, Lexik, Syntax und vor allem im Text selbst entstehen. Einige Abweichungen können auch dadurch entstanden sein, dass die Konferenzteilnehmer selbst das Manuskript korrigiert haben und dem Autor noch angewiesen haben, was zu korrigieren sei (darüber schreiben sie in einem Brief vom 01.06.1990 an den preußischen Fürsten (Falkenhahn 1941: 103-104). Die Texte aus der EE könnten also eher schon bei der Erstellung der Postilla entnommen worden sein und dabei die Übersetzung von Wilens mit anderen Quellen verglichen worden sein. Umso mehr, weil es im Text der Predigten solche Stellen gibt, die mit dem EE-Text übereinstimmen, obwohl sich die entsprechenden Stellen in der BP-Perikope selbst von EE unterscheiden. Das Motiv von Biržiška, dass die Texte von Wilens als verbindlich anerkannt wurden, ist daher als hinreichend begründet anzusehen.“ * Wie Bretkūn die Nebensätze von Wilens an einigen Stellen durch den absoluten Nutzsatz ersetzte und welchen Einfluss die Originale darauf hatten, d.h. Luthers Bibel und die Vulgata, wird von Vytautas Ambrazas untersucht 1962: 34. ) Über die Notwendigkeit, die in die Postilen eingesetzten biblischen Texte und Sprüche mit den von der Kirche anerkannten Texten in Einklang zu bringen, zeugt auch die Einleitung von J. Ouandt in die Postile von Christian Langhansen „Kurzas ir blogas išligdymas visų nedelės ir šventu dienų evangeliu...“, die 1750 in Königgrätz herausgegeben wurde. Um ein neues litauisches Postiljon zu besorgen (denn noch Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sonntags und feiertags aus Bretkūns Predigtsammlung gelesen, „obwohl eng und einfach für die Erzpriester, das, bevor sie gedruckt wurden, genehmigte ihnen 42 be „die größte Erfahrung turintys der Lehrer dieser Sprache und der Spezialisten dieser Wissenschaft“. Diese Evangelien und Briefe wurden seit Jahren 12 in den Kirchen gelesen, während für Die Druckfähigkeit der Bretkūn-Bibel wurde zu diesem Zeitpunkt noch erörtert, die Vorschläge der Korrekturleser wurden ir erwartet. 1.2. Salopiata (1929: 45) behauptet, dass Die Postilla-Perikopen stimmen fast genau überein su Texte von o Vilento, Guido Michelini hält sie (1995: 250) für nachgedruckt iš EE ir Nebenwirkto ungen, die nicht relevant sind (seiner Meinung nach, bei der Untersuchung Postilons Sprache kann sie į auch ir į Predigten eingefügte jų Sätze werden nicht berücksichtigt), aber ein detaillierter Vergleich dieser Texte zeigt, dass Die Frage der Autorschaft der Postilla-Passage ist nicht so einfach. In erster Linie ist es kein direkter Nachdruck — BP Die Passagen sind nicht genau su identisch EE mit den entsprechenden Texten. Zweitens, Postilla enthält zwei Perikope, die Es gibt EE keinen Willen. Das Buch des Walent besteht iš 94 aus evangeliniy ir 87 Epistelische Perikope" (insgesamt 181), BP sind entsprech67 end ir 2 evangelische Epistel-Perikope (insgesamt 69). Iš jų 65 Evangelische Kirche ir 2 Epistoläre Perikope (insgesamt 67) Die Postile sind die gleichen wie EE. Also Bretkūn iš dieses Buch kann genommen worden sein 67 iš 181, Hauptsächlich das Evangelium", 0 2 Er hat sich selbst erhöht. 1.3. Beide nicht aus der EE stammenden Auszüge sind im ersten Teil der Postilla aufgedruckt. Eine davon besteht aus den synoptischen Evangelien der drei Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas sowie dem ersten Brief des Paulus an die Korinther und trägt den Titel „KOSANIS APE VV/ECZ/E-|- re Panu mulfu Ieflaus Chriltaus, Dienoie || kaledu auf dem Schleier“ („Kosanier, die die Bibel übersetzt haben“). Er war entschlossen, die Langhansen-Krippe zu übersetzen, stieß aber auf zahlreiche Schwierigkeiten. Das größte Hindernis für seinen Ehrgeiz war, dass es keine Bibel in litauischer Sprache gab. Erst 1727, nachdem er das Neue Testament herausgegeben hatte, beauftragte er einen Priester, die Übersetzung zu überarbeiten und die vorhandenen biblischen Aussagen mit der Bibel zu vergleichen, da diese Übersetzung nicht nur nicht vollkommen war und nicht dem „reinen litauischen Dialekt“ entsprach, sondern auch nicht mit der „vorbereiteten und in alle Pfarreien eingeführten Bibel“ in Einklang stand (LLICh: 40-41) " Der Übersetzer des Alten Testaments in die litauische Sprache, Erzbischof Juozapas Skvireckas (1991: 448), bezeichnet die in den christlichen Kirchen schon seit den ersten Jahrhunderten an den Feiertagen gelesenen Teile der Evangelien und Apostelschriften mit folgenden lateinischen Begriffen: pericopae evangeliorum et lectiones. Hier werden sie als evangelische und epistelische Passagen bezeichnet. "! Die Behauptung, es gebe keine Epistel-Perikope im BP, ist nicht ganz richtig (vgl. Range 1992: 33). Zu mehr evangelischen Passagen hat ihn wahrscheinlich die Bestimmung des Kirchenordnungs von 1570 bewogen, dass in nichtdeutschen Kirchen die Briefe nicht zu lesen seien. Pastoren wird stattdessen empfohlen, den Katechismus zu lesen und zu erklären, damit die Menschen die Grundlagen des Glaubens lernen (Zieger 1967:66). Mit dieser Anweisung sollte erreicht werden, dass die Gläubigen den Kleinen Katechismus Martin Luthers oder zumindest seine wesentlichen Teile besser kennenlernen, weshalb hier besonders die Lehre über die beiden von Luther anerkannten Sakramente, die Taufe und die Eucharistie, betont wird (Zieger 1967: 48). Seine Ansichten über die Sakramente hat er in dem 1520 geschriebenen programmatischen Werk für Theologen „De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium“ („Einführung in die babylonische Verbannung der Kirche“, WA 6, 497-573) dargelegt (KBI II 1997: 12-13; Heussi 1991: 284). Genau diese Sakramente werden durch die von Bretkūn hinzugefügten Perikope und die sie kommentierenden Predigten erklärt. 43 Mifchparo mukh“ (BP I 62)". Dieser Text wird auch als Perikope betrachtet, da er in der Kirche vor der Predigt gelesen wird und in der gleichen Schrift wie die anderen gedruckt ist. ir Bibelstellen, erklärt o jį in einer 6,5 Seiten-langen Predigt. Kita ne iš EE Die aufgenommene Übertragung ist Mt 3,13-17, ji Geplant, am ersten Sonntag zu lesen po Das neue Jahr. Es stellt sich die iš Frage, wo diese Passagen hätten genommen werden können — iš Einige bereits veröffentlichte Veröffentlichuno g, vielleicht ir verstos eingefügt selbst Brettspiel. Im Fürstentum Preußen ist seit dem Erscheinen der ersten litauischen Schriften die Tendenz zu beobachten, sich auf bereits vorhandene litauische Bücher in Manuskripten zu ir stützen, unveröffentlichte Werke anderer Autoren zu übernehmen, sie zu ordnen und zu ir veröffentlichen, weshalb es sich als zweckmäßig erwies, entsprechende Texte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zu suchen. 1591 m. Übersetzungen in ir bereits erschienenen Publikationen. Mt 3,13-17 In den Büchern, die vor Postilei veröffentlicht wurden, konnten sie nicht gefunden werden. In der ersten handschriftlichen evangelisch-lutherischen Predigtsammlung des 16. Jahrhunderts, der Wolfenbütteler Postile (WP, 1573 fertiggestellt), ist nur der Anfang des ersten Satzes enthalten- .“ Obwohl der Titel der Predigt darauf hinweist, dass sie auf der Grundlage des Johannesevangeliums 3 gehalten werden kann, handelt es sich hier in Wirklichkeit um den Anfang von Matthäus 3,13 (WP 285a). Die gesamte Übertragung ist nur in der Bretkūn-Übersetzung des Neuen Testaments enthalten, aber ein genauerer Vergleich dieser Texte zeigt, dass die BP-Übertragung wahrscheinlich eine Neuübersetzung ist und nicht aus der BNT entnommen wurde." In der Zwischenzeit finden wir ähnliche Texte in mindestens 4 Büchern und mindestens 5 Mal. Nach Ausgabejahr sind sie wie folgt angeordnet: 1. Katechismus von Martin Mažvydas (1547, im Folgenden: KMK). 2. Gesmes Chriksczoniskas, II d. (1570, herausgegeben von Baltramiejus Vilentas, im Folgenden – Gesmes Chriksczoniskas) von Martynas Mažvydas. 3. Enchiridion von Bartholomäus Willens (1579, im Folgenden „E“); Es enthält 2 Texte: a) im Kapitel „Das Sakrament des Altars /als || t6 Hukinikus [cheimina [awa || pralchc3iaulei tur || lehren“ (E 33,3-17); 12 Das Wort kozonis sf (oder kozonius sm) BP und in anderen alten Schriften, sowie in einigen heutigen Dialekten der litauischen Sprache wird in der Bedeutung ‘Lehre’ verwendet (LKZ VI 1962: 392), aber der Bequemlichkeit halber wird in diesem Artikel die erwähnte Übersetzung als „Kosanimi“ bezeichnet, und nicht die darauf folgende Predigt. Auch an anderen Stellen in der BD haben die Passage und die Predigt einen gemeinsamen Titel (selbst wenn die Passage nicht existiert, wird nur das Kapitel des Evangeliums genannt und die Predigt folgt, z.B. BD I 69-78 oder BD I 78-86). 3 In dieser Postulate werden alle Perikope nicht hinzugefügt; Der Titel jeder Predigt bezeichnet das Evangelium und sein Kapitel, und der Predigt wird nur der erste Satz oder sein Anfang vorangestellt und ein Abkürzungszeichen hinzugefügt. '* Über die Unterschiede zwischen dieser Postila und der BNT-Perikope und ihre Gründe wird im Artikel „Die Autorschaft der Postila-Perikope von Johannes Bretkūnas: Quellen von Mt 3,13-17“ (Aleknavičienė 1998) ausführlicher berichtet. 44 b) 100 mg/ kg Körpergewicht pro Tag. ir tu || [chventaghi Heiliger Geist. Altersvorsorge. M.M.“ (E 68,10-21). 4. Martyno Mažvydo Paraphrase (1589, Jono Bretkūno įdėtas į Giesmes Duchamp ir veröffentlicht zusammen su Kancialu ir Kollectomis; Weiter — Msgr.) Da die ši Perikopé ist insofern besonders, als sie besteht aus iš 4 Passagen des Neuen Testaments, diese ähnlichen Fragmente finden wir noch in den entsprechenir den Bretkūno versto Die Orte des Neuen Testaments. 1.4. Dieser Artikel wird versuchen, nur diese Passage zu vergleichen, d.h. „Kosanį“, su die erwähnten Denkmäler der litauischen ar Sprache, die vorbereitet wurden Preußen Kunigaikštystėje bis pasirodant Postilei, Unterschiede und Ähnlichkeiten zu identifizieren, soweit möglich, die jų Gründe zu ir pabandyti erklären, į um die Frage zu iš beantworten, welche der hier aufgeführten Veröffentlichungen ihre Hauptquelle sein könnte. Die sprachliche Analyse der Unterschiede wird sich auf 1996-1998 m. Mit den am Institut für Litauische Sprache erstellten computergestützten Konkordanzen der Wortformen der Postila, Enchiridion, teilweise auch der Evangelien und Episteln. Sie wurden von Mitarbeitern der Abteilung für Sprachgeschichte und Dialektologie mit Mitteln der Staatlichen Kommission für die litauische Sprache beim Seimas der Republik Litauen im Rahmen des „Jahresprogramms für den Gebrauch und die Erziehung der Staatssprache der Republik Litauen 1996-2005“ vorbereitet: habil. dr. Saulius Ambrazas (Arbeitsleiter), Ona Aleknavičienė, Ričardas Petkevičius und Vytautas Zinkevičius (Programmierer- )". Die vergleichende Analyse der Texte zeigt, dass der Kosanis einem der Texte von Wilens Enchiridion am nächsten kommt, der sich in der Form von Fragen und Antworten im Kapitel „Altarsakrament...“ (E 33) befindet, weshalb hier der Bezug des Kosanis zum Text dieses Kapitels am ausführlichsten betrachtet wird. Aber zuerst sollte man schauen, ob Bretkūnas sich nicht auf das erste litauische Buch stützte —Martynas Mažvydas Katechismus. 2. Die Beziehung der „Kosanie“ zum Text des Katechismus von Mažvydas 2.1. Einen dem „Kosan“ von Bretkūnas Postilas ähnlichen Text finden wir erstmals gedruckt im Katechismus von Mažvydas. Im vierten Teil, im Kapitel „Ape Swetalti alba Sacramenta altaris...“, in dem die Bedeutung der Eucharistie erklärt wird, wird sie als „ein würdiges Zeugnis und ein starkes Enangelij[tu paral||/chitas“ dargestellt. (MZžK 25,23-25). Wenn man diese beiden Passagen miteinander vergleicht, fällt als erstes die Widersprüchlichkeit des Textes selbst auf. Sie treten in der Regel auf, wenn Übersetzer verschiedene Originale verwenden. Über die Prinzipien ihrer Vorbereitung siehe Fußnote 18, ebenso Ambrazas, Aleknavičienė, Zinkevičius 1998, wo auch Beispiele dieser Konkordanzen gegeben werden. 45 Christianas Stangas (1929: 6, 179), Mažvydas Wert iš 1545 m. Veröffentlicht Jano Der Katechismus der katholischen Kirche ist ein einfacher Text für den einfachen Gebrauch. 1.5.4.5. (im Folgenden: — SK), in einigen Fällen auf der Grundlage ir Jano Malecki Katechismus Catechismvs to gehen. Wissenschaft Krzescianska... Wkrolewczu 1546 (toliau — (M.K.) Secluciano Der Katechismus ist auch nicht das Original in polnischer — į Sprache es ist eine zweisprachige Übersetzung iš des lateinischen Deutschen — (Niederdeutsch) ir des Kleinen Katechismus von Martin Luther, 1531 m. Veröffentlicht Magdeburg, — der lateinische Teil (es wurde von Georg Major übersetzt), nach dem ersten į lateinischen deutschen 1529 m. ir 1531 m. Wittenberg-- Veröffentlichungen (Neumann 1941: 84). Das Kapitel „Altarsakrament...“ von Willens Enchiridion ist eine iš Übersetzung des deutschen Lutherschen Kleinen Katechismus. Reinhold Trautman (1909: 478–479) stellt die Leipziger Ausgabe des ENCHIRIDION Der Kleine Catechilmus von 1543 als Hauptquelle für Wilens Enchiridion dar. Fur die gemeine Pfarherr vnd Prediger. In: D. Mart. Luther. 3. Aufl. (im Folgenden: LK), aber er kann auch alle oder einige der Wittenberger Ausgaben verwendet haben. 2.2. Die Vergleichstexte von BP, E und MzK stimmen in der Regel überein, wenn die polnische und die deutsche Originalfassung übereinstimmen, und unterscheiden sich deutlich, wenn die deutsche und die polnische Originalfassung unterschiedlich sind. Diese Unterschiede treten in erster Linie zwischen MzK und E hervor, und da Bretkūnas Wilentus folgte (wie aus den nachstehenden Beispielen hervorgeht, die in Abschnitt 4 dieses Artikels näher erläutert werden), treten sie auch zwischen BP und MzK hervor. Hier sind einige der mit MzK nicht übereinstimmenden BPund E-Fragmente und die entsprechenden deutschen und polnischen originaly'®-Syntagmen, die den Grund für diese Diskrepanz offenbaren: E 33,4-5 [chito naktie kurio buwa if/chdū=||tas /Eme || dina MzK 26,3-5 [chitage nakteie | kuria || tureia buti ifchdotas \ e=||me dona SK 13,2-3 tei noc3i | ktorei mia? 12,12-13 dawe ghiemus /bilodam /|| nehme und trinke /willi i[ch to E 33,11-13 dawe ghiemus bi=|lodams /imkite und berchte /willi ilch || to MzK 26,13-15 dewe gims \ biladam \ || gierkiet ich ta wilfij BP I 62,4—6 [chito || naktije kurioie buwa ifchdotas / Eme || dona LK 389 Inn der nacht, da er Verraten ward, Nam er das brod LK 389-90 gab jn den und [prach: Nemet hin und trincket alle dar aus SK 13,12-13 dal ijm \ mowigc ||| pijcie [tego wfsilc3i] * Luthers Kleiner Katechismus (LK) von 1543 zitiert aus: Martin Luther. Werke. Kritische Gesamtausgabe. Bd. 30 (I). Weimar, 1910 (die Nummern beziehen sich auf die Seiten dieses Bandes), und der Katechismus des Seklucijan (1545) aus einem Exemplar, das 1997 in der Bibliothek der Litauischen Akademie der Wissenschaften gefunden wurde (Baniulienė 1997). 46 BP I 62,16-17 Tadai dariket / || Wie Daphne Gerfit auf Mana Erinnerung E 33,16-17 Also mach es / wie Daphne, || trinke an meiner Erinnerung Macht es 27,5-7 so, wie es euch gefällt. LK 390 Solches hut, offt [0 trinckt jr meinem 3u gedechtnis tho ciinczie SK 14,34 ile kroc3 bad3igcie \ pijc || na || Pamigtke moig BP I 62,15-16 Ufz ius wird auf die Vergebu- / || ng der Griechen ausgegossen werden E 33,14-16 vich gus || verpasst wird auf Entlassu- / ng ghrieku || Der Name 27,3-5 des Ortes leitet sich von dem griechischen Namen für den Fluss || Euphrat ab. LK 390 fur euch vergolten wird 3ur vergebung der [und SK 14,1-3 11, 11-12) und der „Sünder“ (Ps 111, 11-12) na und der „Sünder“ (Ps 112, 11-12). Kilika po Wecze=|res E 33,10-11 Schitagi budu eme Kilika po We=||c3eres MŽžK 26,12-13 Schitugi budu pa wecs3ie|res \ eme kilika LK 389 Dellelbigen gleichen nam er auch den kelch nach dem abendmal SK 13,10-11 3. Auflage, 3. Auflage. | BP 162,12-14 Tas Ki=||likas eltinauias Teltamentas mana || Krauieje E 33,13-14 Tas Kilikas elti nauias Telta=|[- mentas mana Krauieje MzK 26,15-27,1- -2 Tas || kilikas nauies te[tamen=|tas e[ti mana Kraugeie LK 390 Dieler kelch ift das wene teltament jnn meinem blut SK 13,13-15 Ten || Kelich nowij Testament || ieft wmoiei krwij Wie aus den hier angeführten Beispielen hervorgeht, stimmen die BPund E-Fragmente im Allgemeinen überein, unterscheiden sich aber deutlich von dem Katechismus von Mažvydas, und zwar gerade deshalb, weil Mažvydas und Wilens nicht aus denselben Originalen übersetzt haben, die an diesen Stellen nicht übereinstimmen. Weil der erste Satz im Secular Katechismus mia ist? Beic || widan, so übersetzt Mažvydas diesen Ort als tueria biti ilchdotas, während Wilens, der im Lutherkatechismus Verraten ward gefunden hat, buwa ifchdū = ||tas übersetzt. Bretkūn folgt hier Wilentu und schreibt buya ifchdotas. Der Satz Gierkiet ilch ta wilTij von Mažvydas entspricht dem von Sekuličius pijcie /tego wfilczij, und der von Wilens Imkite ir gerkite /willi ilch to entspricht Luthers Nemet hin und trincket alle noch aus. Bretkūn wiederholt hier exakt Wilent. Im MzK-Fragment auf atleidima grieku || iullu entstand das Pronomen vaš, weil es auch SK ist: na 0od=||pvfGcjenie grsechow wa=||(chich, und E (und BP) dieses Pronomen fehlt: auf atleidima | ghrieku, weil es nicht vorkommt und LK: jur vergebung der funden. Die unterschiedliche Wortreihenfolge von MzK und E (und BP) bezieht sich auch auf die Wortreihenfolge in den entsprechenden Originalen. Diese offensichtlichen Text "7 Es gibt noch mehr von ihnen, insbesondere Wortfolgen, aber hier sind nicht alle Beispiele angegeben. 47 2.7. Be Die bereits erwähnten acc. sg. Frau IFC-Ifchd26,5, otas MzK 26,4 ir ifi|ldotas MZK gibt 26,9-10, es noch einige Beispiele, wo der Text BP überschneidet sich su MZK, aber unterscheidet E sich vom Text: BP I 62,8 Tatai elt Kunas mana E 33,7-8 Tas eft Kunas || mana MzK 26,8-9 tatai efti Kuna pro Meilen LK 389 Das ilt mein leib SK 14,6-7 Toc3 ielt cziato || moie BP I 62,15 wo[ai ius uf wird preliet] E 33,14-15 kurlai vlch gus || verpasstet bus MzK kuriai 27,34 vf5 ius bus ifchle=||tas das fur euch wird LK 390 vergolfen SK 13,15-14,1 ktora || 3awas ielt villana Das tatai im ersten Fragment von BP und MzK entspricht nicht nur dem polnischen roc3, sondern auch dem in allen lateinischen Luther-Katechismen vorkommenden hoc“. Im zweiten Fragment unterscheidet sich BP von E, stimmt aber mit der Wortfolge des zusammengesetzten Verbs MZK überein. Es ist nur darauf hinzuweisen, dass in dieser Syntax Mazvydas, obwohl er die Wortordnung wie Seklucjano beibehalten hat, aber die zusammengesetzte Form der passiven Art der Zukunft des Verbes mit dem passiven Teilnehmer der Vergangenheit verwendet hat, wird i/chle=||das und sich dadurch von seinem Katechismus entfernt hat — in letzterem ist die Form der Gegenwart ielt wilana. Mažvydas steht hier näher dem Katechismus von Jan Malecki, der 1546 ebenfalls in Karaliaučius herausgegeben wurde: ktora za was wylana bę=||dzie MK 10,4-5“". In dem 1997 in der Bibliothek der Litauischen Akademie der Wissenschaften gefundenen Exemplar des Katechismus von Seklucja- “* wurde dieser Fragment korrigiert: das Wort ie/t wurde von Hand mit brauner Tinte gestrichen und darüber wurde będ3ie geschrieben. Neumann (1941: 17) weist darauf hin, dass das Wort ieft auch in Karaliaučiaus SK-Exemplar gestrichen wurde, das er mit roter Tinte korrigiert hat * Hier und anderswo wird mit Luthers lateinischen Kleinen Katechismen verglichen, die in der kritischen Ausgabe seiner Schriften: Martin Luther vorliegen. Werke. Kritische Gesamtausgabe. Bd. 30 (I). Weimar 1910. *"Zitat aus dem Malecki-Katechismus, nachgedruckt in Neumanns „Studien zum polnischen frühreformatorischen Schrifttum“ (1941). 32 Über seine Entdeckung erzählt Daiva Baniulienė im Artikel „Upaprastas Mažvydo metų atradimas“ in der Zeitung „Lietuvos Aidas“ Nr. 162, 20.08.1997. 33 Nach den Beschreibungen von Stangas (1929: 13) und Neumannas (1941: 7 und 9) ist das in Vilnius gefundene Exemplar nicht das von ihnen erwähnte, sondern ein anderes: Das einzige erhaltene Exemplar, das vor dem Zweiten Weltkrieg in der Bibliothek des Staatsarchivs von Karaliaučius aufbewahrt wurde, war zusammen mit vier anderen Veröffentlichungen unterschiedlichen Inhalts und Formats, Band Nr. 784, gebunden. II. Darüber hinaus ist der Text dieser Kopie und 54 Janas Malekith. In der anderen Hand (nicht Jano MaleckioTM) und andere Tinte oben auch geschrieben będzie. Zwei Datensätze aus welchem Zeitraum ir ar In beiden Exemplaren von Hand ta gemacht, noch festzulegen. Wenn ie/t korrigiert bgdsie, wird į Mažvydas 0 Übersetzung abweichend von Secularist, aber nähert sich Malecki, zeigt, dass Mažvydas kann hier berücksichtigt werden į Malecki's Bemerkungen über Secluciano Katechismus oder einer anderen Quelle“. In Luthers Kleinen Katechismen findet sich üblicherweise die Form praesens indicativi passivi effunditur, im Deutschen vergolfen wird. Die Wortfolge von „Kosanies“ unterscheidet sich von der Wortfolge von Wilens Enchiridion, die genau der deutschen Version ir entspricht su Klein. 2.8. Angesichts į der zahlreichen Unterschiede zwischen „Kosanies“ ir Mažvydo Katechismo musText in einem 4 Abschnitt „Affe Swetalti alba Sacramenta altariaus...“, lässt sich schließen, dass er nicht als Hauptquelle der „Kosanies“ angesehen werden kann, aber Bretkūnas diesen Text des ersten litauischen Buches als Ergänzung verwendet haben könnte. 3. Die Beziehung von „Kosanies“ zu dem Kapitel „S30dz7ei ape S. Weczere...“ in Mažvydo Gesmių Chriksczoniskų Teil II 3.1. Das zweite Buch, in dem ein dem „Kosani“ ähnlicher Text gedruckt wurde, ist der 11. Teil der Gesmių Chriksczoniskų von Mažvydas, der 1570 in Wilno veröffentlicht wurde. Am Ende des Kapitels „Catechilma praltas Textas“ befindet sich ein Kapitel mit dem Titel „S30d3ei ape S. Wec3e=||re Pona Ielaus Chriltaus /jaip || rafcha S. Ewangeliftai S. Matth. 26, Nr. 14, S. 14. S. Luc. 22. S. || Pawilas. 1. Kor. 2. Aufl.“. (MzG 633–634). Wer diesen Abschnitt hinzugefügt hat – Mažvydas selbst oder Vilentas – ist bisher nicht festgestellt worden. Gerulis (1922: XXV) neigte zu der Annahme, dass der Prosateil in das Liedbuch vom Komponisten selbst eingefügt wurde: „In so viel liturgischer Prosa sind an den Rändern mit roter Tinte viele Korrekturen und kritische Anmerkungen eingetragen, und auf den ersten Seiten gibt es Einträge mit unterschiedlicher Handschrift. Der Katechismus von Vilnius, obwohl er die gleiche Signatur Nr. 784 hat. II. 4° (mit Bleistift auf der Innenseite des Deckels eingeschrieben und erneut auf weißem Papier geschrieben und auf der Rückseite aufgeklebt, nur mit der letzten Ziffer „4“ abgezogen), ist mit 5 Ausgaben des 18. und 19. Jahrhunderts in verschiedenen Formaten gebunden (2 davon — die erste und die zweite — dieselben Ausgaben von 1808). Es enthält nur eine Korrektur, die bereits erwähnt wurde, nämlich die Streichung von ie/t mit zwei braunen Strichen und die Aufschrift bgdzie SK 14,1 oben. Ein weiteres Wort — laffka SK 11,13 ist ebenfalls mit zwei Strichen und scheinbar mit derselben Tinte, nur etwas heller, durchgestrichen, aber nichts geschrieben. Dass sich das Exemplar mit Malecki’s Korrekturen vor dem Krieg im Staatsarchiv von Karaliaučius befand, berichtet auch Stanisław Rospodan (Seklucjan 1979: 29), beschreibt aber sein weiteres Schicksal nicht. Es ist möglich, dass der in der Bibliothek der Litauischen Akademie der Wissenschaften aufbewahrte Katechismus von Seklucija derzeit das einzige bekannte Original ist. ** Stango (1929: 15) meint, dass Jan Maleckis in dem erwähnten Exemplar ie/t in bgdjie geändert hat. * Stangas (1929: 12-16) führt weitere Beispiele an, wo Mazvydas sich von Seklucian unterscheidet, aber mit Malecki übereinstimmt. 55 Er füllte die Liederbücher Es fehlt an einer „litauischen Identität“. Vaclovo Biržiškos (1960: 86) Meinung, dass der 1566 m. zweite Teil des Liedes selbst bestand Mažvydas, indem er hier alle seine ir älteren Schriften einschließt. Er schließt jedoch nicht aus, dass die Veröffenšį tlichung der Sammlung ir Vilentas „ein bestimmter Teil von sich selbst hinzugefügt, ne obwohl seine eigene, aber die Arbeit eines anderen, ein möglicher Gegenstand, auch gefunden Die kleinen Schriften. Es gibt 56 Unterschiede zwischen der Bretkūn-- Perikope und dem Text dieses Liedes. „S30d3ei ape S. Weczere..- .“ unterscheidet sich deutlich sowohl von „Kosanies“ als auch vom Text des Katechismus von Mažvydas. Einige Unterschiede zwischen der Kosanie und dem Text dieses Gesangbuches könnten darauf hindeuten, dass letzteres eine gewisse Verbindung zum Text des MzK und seiner Hauptquelle, dem Katechismus des Sekluziens, hat. Eine deutliche Spur der Übersetzung aus dem polnischen Original ist im ersten Satz erhalten geblieben: BP I 62,4—6 [chito || naktije kurioie buwa ifchdotas / Eme || dona 33,4-5 [chito naktie kurio buwa ifchdū=||- tas /Eme || dina LK 389 Inn der nacht, da er Verraten ward, Nam er das brod MŽžG 589,13-14 [chitoie nakteie kurio tureia bu=||ti /chdūtas /Eme dūna 26,3–5) und die Verkündigung des Evangeliums (Lk 24,14–15). 13,2–3) und der „Schöpfungsgeschichte“ (2. Mose 3,1–3). Die 2. Person Singular wird mit dem Adjektiv gemeint, die 3. Person Singular wird mit dem Adjektiv gemeint, die 4. Person Singular wird mit dem Adjektiv gemeint, die 5. Person Singular wird mit dem Adjektiv gemeint, die 6. Person Singular wird mit dem Adjektiv gemeint, die 7. Person Singular wird mit dem Adjektiv gemeint, die 8. Person Singular wird mit dem Adjektiv gemeint, die 9. Person Singular wird mit dem Adjektiv gemeint. Luther wird verraten. Da die Quellen dieses Abschnitts des MZG nicht identifiziert sind, ist es an einigen Stellen schwierig, genau zu sagen, aus welchen Gründen sich „S30d3ei ape S. Wecsere- ...“ und „Kosanis“ unterscheiden. Ein weiterer Ausdruck der MzZG, der nicht mit „Kosanim“ übereinstimmt, könnte auch im polnischen Katechismus des Sekularismus enthalten sein: 12, 12-13) und „Die 12 Gebote“ (Ps 121, 12-13) und „Die 12 Gebote“ (Ps 122, 12-13) zu lesen. 11, 11–13) und „Die 1000-jährige Stadt“ (11, 11–13) und „Die 1000-jährige Stadt“ (11, 11–13) (vgl. 11, 11–13). LK 389-90 gab jn den und [prach: Nemet hin und trincket alle dar aus MzG 590,2-3 dawe iemus bi=|lodamas: Trinket nach Lust und Laune. 26,13–15) und der 1. Mose (1. Mose 26,13–15) und der 2. Mose (2. Mose 26,13–15). 13,12–13) und die Verkündigung des Evangeliums (Lk 24,13–14). Dieser MzG-Satz entspricht jedoch sowohl in Luthers beiden lateinischen Kleinen Katechismen, die 1529 in Wittenberg erschienen sind, als auch in den späteren lateinischen Übersetzungen seiner Katechismen von Georg Major (1531) und Justus Johannes (1539) dem Satz Cia dedit illis dicens, Bibite ex hoc omnes. In allen fehlen die Entsprechungen der Wörter Imkite i, 0 LK Nemet hin und, die in BP und E im Kapitel „Sacramentas Altaris...“ zu finden sind. 56 So unklar in diesem ar Fall MsG könnte verwendet werden, um Sekularismar us, ein lateinischer Luther-Katechismus. Es ist schwierig, ir einen anderen Unterschied zwischen Der Grund ir für den Text des „Kosanies“- BP I 62,8-9 -Liedes: kurl[ai vich || ius ira iflchdodams E 33,8 kurfai vfch nus būs ifchdūtas der fur LK 389 euch gegeben wird MžG 589,17-18 kurlai v[ch ius bus i/chdūtas || 3. S. 3. 26,9-10 (Hrsg.) SK 13,7-8 ktore 3awas || bed3ę wijdano MzG-Bus ifchdiitas | stimmt überein su MzK wird erfüllt und ich werde SK widano, tarpu Der „Kosanies“ ira ifchdodams unterscheidE et sich von dem „bus ir ilchdiitas“ und nähert sich dem lateinischen Luthers Kleiner Katechismus. ir Die Lk 22,19 Vulgata-- Datenbank. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Postilés Überlieferung von allen fünf vergleichenden litauischen Texty (siehe Abschnitt 4.4) aber 2.6 ir 7.1). 3.2. Die meisten Sätze des in das Gesangbuch eingefügten Abschnitts haben sich jedoch ir bereits von der polnischen Version entfernt und nähern sich dem deutschen Katechismus Luthers und natürlich dem Postillen und Postillen Texte von Willens Enchiridion: BP I 62,16-17 Dann macht / || ihr es wie Lorbeeren, die an meiner Erinnerung trinken E 33,16-17 Also mach es / wie Daphne || ger[it ant meine Erinnerung LK 390 Solches thut, oft [0 trinckt jr meinem 3u gedechtnis MzG 590,6-8 Tatai || darikite /kaip dafsnai gerfite /ant || mana /atminima MzK 27,5-7 tatai darikiet kiek kallrtu gier[[it ant atminima mana SK 14,34 tho cžinczie \ ile || kroc3 bad3zigcie pijC na || pamigtke moig BP162,11-12 Schitoiu budu eme Kilika po We=]|lres E 33,10-11 Schitūgi budu eme Kilika po We=||c3eres LK 389 Del[elbigen gleichen nam er auch den kelch nach dem abendmal BP I 62,15-16 bus prelietas /|| ant atleidima ghrieku E 33,15-16 pralietas būs /ant atleidima || ghrieku LK 390 vergollen wird 3ur vergebung der (unden MzG 590,5-6 praletas || buls ing atleidima ghreku MzK 27,3-5 bus ifchle=|tas ant atleidima greku || iullu SK 14,1-3 ielt wilana na od=||pvfcienie grzechow wa=||[chich rtu, išversto pagal 57 Wie die Beispiele iš hier gezeigt, anstelle von Mažvydas Katechismus war etwas ka || Seklucjano ile kroc3, || der Text des Liedes ist wie ein Delfin, entsprechend dem deutsch. fo Häufig. Ort MžK esančio bus ifchle=||tas (SK ieft 14,1—3 wilana; MK 10,4-5 Der Bulle wurde hier verpasst. || (LK vergolTen wird). Nicht mehr hier In der MžG-Syntax ir des Plurals des fu Vornamens Ihres, obwohl In der ir Hauptquelle jo von MZK war SK er. Su Die deutsche Version entspricht in der Regel ir Die Wortreihenfolge des Textes. Natürlich erfordert es eine detaillierte Analyse, um die wahren Quellen des in Mažvydo giesmyne gedruckten Textes zu ermitteln, aber das ist nicht das Ziel dieses Artikels. 3.3. In einigen Punkten ähnelt dieser Text noch mehr dem į entsprechenden Text der deutschen Lutherschen Kleinen Katechismen (diese Orte in ihnen im Wesentliciš hen nicht unterscheir iden) to aufgrund einer kleinen Diskrepanz su Der Text des Kapitels „Sacramentas Altorius...“ des Willens ir Enchiridion entsprechend dem Text der „Kosanies“: BP 162,6-7 dawe paliunti=||nems [awa /bilodams E336 dawe paliuntiniems [awa /bilodams LK 389 Stück [einen jungern und [Staub MzG dawe 589,15-16 paliuntinems [awa / || ir tare BP I 62,8 Tatai eft Kunas mana E 33,7-8 Tas elt Kunas || mana 589–590, 591–592, 593–594, 595–596, 597–598, 599–600, 601–602, 603–604, 605–606, 607–608, 609–610, 611–612, 613–614, 615–616, 617–618, 619–620, 621–622, 623–624, 625–626, 627–628, 629–630, 631–632, 633–634, 635–636, 637–638, 639–640, 641–642. LK 389 Das ift mein leib Nicht auszuschließen ist hier auch der Einfluss einer lateinischen Quelle auf den Text des Liedes. So entspricht das erste Beispiel des MsG auch dem 1539 in Wittenberg erschienenen Katechismus von Justus Johannes deditgue discipulis suis et dixit (in anderen lateinischen Katechismen wird das participium praesentis activi dicens verwendet). 3.4. Atkreiptinas dėmesys į dar vieną MZG fragmentą, kuris skiriasi ne tik nuo „Kosanies“ ir jai artimiausio E teksto, bet ir nuo MŽžK bei vokiškųjų ir lenkiškųjų katekizmų: BP I 62,13—-15 Tas Ki=||likas eltinauias Teltamentas mana || Krauieje E 33,13-14 Tas Kilikas e/ti nauias Telta=||mentas mana Krauieje LK 390 Dieler kelch ift das newen te[tament jnn meinem blut MzG 590,3-5 Tas || eft krauijes mana /Nauia Telta=|jmenta MŽK 26,15-27,1-2 Tas || kilikas nauies te[tamen- =|[tas e[ti mana Kraugeie SK 13,13-15 Ten || Kelich nowij Testament || ielt wmoiei krwij MK 10,2-3 Tento kielich jest nowy || testament we krwi moie Šis sakinys atitinka 58 Da auf der Grundlage der Mazowiec, der deutschen Luther, der polnischen Sekuła, sowie ir Maleckis Katechismen können diesen Unterschied nicht erklären, der Blick richtet sich wieder auf die lateinischen. į Justo Jono 1539 m. Eine Variante des lateinischen Katechismus: hic est saguis meus novi testamenti. In der Zwischenzeit BP ir E Die vorliegende iš Version überschneidsu et sich im ir 1529 m. Wesentlichen mit den deutschen lateinischen und 1531 m. Der Katechismus des Majors: Hic calix Novum Teltamentum elt meo in languine (B)TM. 3.5. Wie die Beispiele i$ hier gezeigt, Wilento 1570 m. Ausgegeben Mažvydo Gesmių Der Abschnitt 11 „S30d3ei ape“ am Ende des Chriksczonisky-Abschnitts im Kapitel „Katechismus“ S. Wecsere...“ ist eine Art Kompilation, d.h. sie besteht aus Sätzen, die auf Übersetzungen aus dem polnischen (oder lateinischen) und deutschen Original beruhen. Wer die Hauptquelle dieses Textes ist und wer ihn eingefügt hat – Mažvydas selbst oder Wilens – ist noch unklar (dazu bedarf es einer genaueren Analyse), aber die erhaltenen Spuren der Übersetzung aus dem Katechismus von Seklucijan würden darauf hindeuten, dass dieser Text mit dem Katechismus von Mažvydas in Verbindung steht, weshalb die Vermutungen von Gerulis und Biržiška begründet sein können, dass Mažvydas selbst die Prosatexte übersetzt und in den zweiten Teil des Gesangbuchs eingefügt hat. Einige Aspekte der Rechtschreibung und Morphologie überschneiden sich jedoch bereits in den Texten der beiden Kapitel von Wilens Enchiridion. 3.6. Da es zwischen Bretkūns „Kosanies“ und dem im II. Teil der Gesmäche su Chriksczonisks von Mažvydas eingefügten Text ziemlich viele Unterschiede gibt (etwa 56, also auch viel mehr als zwischen dem „Kosanies“ und dem Text des Kapitels E „Sacramentas Altaris...“), zudem bezieht sich ein Teil davon auf die Unterstützung verschiedener Originale, so kann er nicht als Hauptquelle des „Kosanies“ betrachtet werden. 4. Die Beziehung der „Kosanies“ zum Text des Kapitels „Altarsakrament...“ von Willens Enchiridion 4.1. Im einleitenden Teil des Artikels (1.4) wurde erwähnt, und in Bezug auf die Beziehung der „Kosanies“ zum Text des Katechismus von Mažvydas, die angegebenen Beispiele (2.2) und einige Fakten (2.3-2.4) haben bereits gezeigt, dass die „Kosanies“ am nächsten an den Text von Wilens Enchiridion * Da der untersuchte Text dadurch besonders ist, dass er aus den Evangelien der drei Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas sowie dem Ersten Brief des Paulus an die Korinther besteht, könnten die Grundlage für dieses Fragment nicht dieselben Stellen der Bibel sein, die von der Einsetzung der Eucharistie erzählen. Zum Beispiel ist das identische Äquivalent in Mk 14,24: G tolté éotiv vä atpa wou tig Stadnxng; Das ist mein Blut, das Blut des neuen Testaments. LB Das ilt mein Blut, des newen Teltaments. Sehr nah und Mt 26,28: G roūro yap ėotiv to aipa thc Stadnxne; Das ist mein Blut, das Blut des neuen Testaments. LB das ilt mein Blut des newen Teltaments. Eine Variante, die mit BP, E, MzK, LK und SK übereinstimmt, finden wir in Lk 22,20: G tolto td motnptov 7 xo Stadnxy év TO alpati wou; Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. LB Das it der Kelch, das newe Teltament in meinem Blut. 59 Kapitel 2 „Sacramentas Der Altar...“ (E 33,3-17) Der vorhandene Text. Ši BP Überlappung von jo unterschiedlichen relativ — wenige 23 Unterschieiš jų de gefunden; Nur eine Satzzeicheir nfolge, keine offensichtlichen Textabweichungen, ein nė Unterschied in der Großschreibung der Wörter, keine hinzugefügir ten Wörter, die nicht ausgelassen wurden, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass dieser Text die Hauptquelle für „Kosanies“ gewesen sein könnte. Was ist der Unterschied zwischen diesen vergleichsweise kleinen Texten? Ar konsequente jų Unstimmigkeiten? Was ist die jų Beziehung su zwischen den gleichen sprachlichen Fakten im Rest einer anderen ir Veröffentlichung? Um diese Fragen zu beantworten, į müssen die allgemeinen Verwendungstrends für jede unterschiedliche Spracheinheit in beiden Quellen ermittelt werden. Daher werden hier zunächst alle festgestellten Unterschiede zwischen diesen Texten (mit Ausnahme der Silbentrennung) aufgeführt: Tabelle 3 E BP I naktie naktije 33,4 kurio kurioie 62,5 ifchdū=||tas 33,4 ilchdotas dūna 62,5 dona 33,4—5 paliuntiniems 62,5 paliunti=||nems 33,5 62,6 33,6 62,6—7 Tas 33,7 Tatai 62,9 nackt (2x) 33,8; 33,15 ius (2x) 62,9; 62,15 Ich werde mich an dich 33,8 erinnern. 62,9 33,8 62,9 (2x) 33,9; 33,17 atminimo (2x) 62,10; 62,17 Schitfigi 33,10 Schitoiu 62,11 elti nauias 33,13 eltinauias 62,14 vich ufs 33,14 bus 33,15 62,15 bus pralietas 33,15 62,15 prelietas 62,15 pralietas bus 33,15 bus prelietas 62,15 Tatai 33,16 Tadai 62,16 4.2. Die Tabelle zeigt, dass es hauptsächlich Unterschiede in der Schreibweise gibt. Diese Zahl wird durch 3 eindeutige Fehler der Postilla-- Korrektur erhöht: e/tinauias BP I 62,14, prelietas BP I 62,15 und Tadai BP I 62,16. Die Form prelietas BP wurde nur einmal aufgezeichnet, alle Formen des Verbes pralieti und des verbischen Substantivs praliejimas werden nur mit dem Präfix pra geschrieben (es gibt 17 bzw. 4), das Präfix wurde auch als Formant der Konstruktion anderer Verben und Substantive nicht bemerkt. Pronom60 en eines unbenannten Geschlechts Tadai (=tatai) wurde auch nur einmal neben tatai verwendet (999x) aufgehoben (2x)“. 4.3. In dieser Passage das Substantiv dat. pl. paliuntinems am Ende Bretkūnas, im Gegensatz zu Willenskraft, schreibt kein Zeichen der Weichheit. Formen des erwähnten Wortes su -iems In Postilé fehlt es völlig, während es in pa/(f)iuntinems mehrmals vorkommt. 8 Wir finden su keinen ženklu Pluralnutzer ir des Substantivs moki(n)tinys mit dem anderen iio Stamm, hier ist moki(n)tinems tik (6x), auch für Waikeles (2x), pawargulems (2x), nebagelems (2x), furchtlos (1x), Fußstütze (2x), lautems (1x) kt. ir Das MinkStumo-ZBP eichen wird nur vor der morphologisch geschriebenen Plural-Endung von Substantiven mit dem Stamm iio geschrieben -ams: für Brüder (2x), für Brüder (1x), für Warnungen (2x), Giniams (1x), ffodziams (2. ir Auflage). Vilento Enchiridione ist ein Substantiv-Bote in der Pluralform des Nutznießers su -iems E 33,6 ir Eine su -ems E 68,12. Auch bei anderen Substantiven dieses iio-Verbalstamms ist das WeichheitszeE ichen an den Enden selten. Hier wurden auch folgende Formen beobachtet: Wirifchkems E 42,3; Hertikems E 41,18, Igtiewainems E 42,6, fodsems (5x), aber warniklcziems E 38,7. Substantive des Stammes Sio mit der morphologisch geschriebenen Plural-Endung Enchiridione wurden nicht gefunden. Also In Wilens Text ist das Weichheitszeichen vor dem Buchstaben in den Wörtern, e in denen der weiche Konsonant vorkommt, zwar selten, aber nicht ganz zufällig, während in Postilas in den Substantiven mit einem ijo-Stamm, in denen der Vokal [a*] nach dem weichen Konsonanten phonetisch geschrieben wird, d.h. mit dem Buchstaben e, das Weichheitszeichen nicht konsequent verwendet wird. nys:17 /i; @ /u; v/u; Ich | f; und/o. Diese Unterschiede zwischen E und 4.4. Kai kur lyginamuose Bretkūno ir Vilento tekstuose skiriasi tik rašmeBP sind in der Regel regelmäßig. Zum Beispiel finden wir im Text von Enchiridion zweimal die graphische Variante des Plural-Endungswortes des Personenpronomens fu rus, und im „Kosan“ —ius. Der Buchstabe n steht für die Vokale [i], [i"] und den Konsonanten [j] und ist sowohl am Anfang, in der Mitte als auch am Ende eines Wortes häufig. Bretkūnas verwendet sie am Anfang des Wortes überhaupt nicht, in der Mitte verhältnismäßig selten (37x) — gewöhnlich nur in nicht-litauischen Ortsnamen, asmenvar77 Diese 2 Tats sind offensichtlich auch als Korrekturfehler von BP zu betrachten. ** Gelegentlich beobachten wir diese Form des letztgenannten Substantivs nur im Bretkūns übersetzten Neuen Testament: Jüngern Mt 16,20, Mt 17,24, aber in Mt 14,19 wird es bereits in Jüngerinnen geändert. Hier sollte noch darauf hingewiesen werden, dass Bretkūnas bei der Korrektur seines NT das Weichheitszeichen vor den Vokalen e und ė ziemlich oft streichen lässt, besonders nach den Konsonanten K, g, d, etwas seltener nach s und I: ifchkieltas — ilchkeltas Mt 11,25; uGfmokies —-ufmokes Mt 6,4; gieras — geras Mt 1,19, Mt 7,17; pagiend — pagend Mt 5,13; Todiel->Todel Mt 5,23; 6,25; 7,24; 1227; 14,7, Aplieltuolius — Apleltuolius Mt 4,24; [ietu—fetu Mt 13,14; Dwalies—Dwales Mt 1,19; pallieptos —palleptos Mt 6,18. ¥ 1p =y; In Wilens Enchiridion werden beide Schriftzeichen verwendet: 77 und y. 61 in Fremdwörtern, ir Volksnamen (Z.B. Gen. sg. Egrnpto BP I 102,22; Gen. sg. Tyra BP II 364,15; Name. sg. Snrachas BP I 190,24; acc. pl. Egnpciakus BP I 225,19; Symbolum BP I 71,20; Kryrieleifon BP I 61,18). Am Ende dieses Buchstabens In der iš Postile insgesa4 mt ir finden wir nur mal in der Schaltfläche bey (BP I 30,13; BP I 46,18; BP II 332,4 ir BP II 466,10). Įvardžio tu Postilae hat keine graphischen jokių Varianten, nur die Form ius (84 Seiten). In: Enchiridion. 3 (englisch) (15x), ius (3x) yus ir (3x)*’, wobei das häufigste Zeichen su 75. Vilento EE gibt es auch Variante3 n: nus (52x), ius (3x) Saft ir (1x), aber hier ist der ir häufigste Gus. Also Bretchinin , Die „Kosnyje“ hält sich konsequent an alles Die Postile sind charakteris1 iert durch die Nichtverweir ndung des Buchstabens am Wortanfang acc. pl. ius raSymo Traditionen. 4.5. Rasmens ū“' Bretkiinas nicht für lange genommen [vu] markieren als Willens im Wort wird. Bindestrich u In der Postile ist ein Abkürzungszeichen, das übrigens nur einmal im Wort cond vorkommt. 3 pl. paiūk=||tu ‚jprasty‘ BP I 244,9-10. Fordas (1969: 112) Die Form wird die Demut der Zeit sein. Postiläre Form des Verbes biti in der Zukunftsform 3a. Form der grafischen Optionen hat keine in — ihr terandama wird (309x), o hier Enchiridione sind sie zu sein 3: (9x), wird (6x) ir Bullen (1x), Euangelijose bei Epistolose — 2: wird (74x) Bus ir (35. Auflage). So wird die BP in der Perikope gefundene Form der allgemeinen Form des Schreibens in der gesamten Das Postiléje-Prinzip. 4.6. In vergleichenden Texten wird 2 manchmal das Präfix za verwendet. Das erste Mal stimmen seine Schreibweisen BP und E überein (v/ch E 33,8 und vich BP I 62,8), das zweite Mal unterscheiden sie sich (v/ch E 33,14 und uff BP I 62,15). Dieser Unterschied ist zweifach: 1) v /u und 2) [ch Schreibweise, aber in beiden Fällen gesetzmäßig. 1) Der Buchstabe v am Anfang eines Wortes in Wilens / f Enchiridion stellt normalerweise den Vokal [u] dar: mit v in dieser Position wurden 76 Beispiele gefunden und nur eines mit u (uf5 E 75,10). In der Postilla wird das v am Wortanfang [u, u“] viel seltener verwendet: es gibt 869 Wörter mit u und nur 7 mit v (5 von 7 in den Perikope, 2 in der Predigt)“. Das Präfix za wird hier auch mit u geschrieben: sowohl in Perikope als auch in Predigten, Passionsliedern und Gebeten finden wir meist uf; (78 Seiten). BP ist nur das einzige Beispiel — und es ist in dieser Passage, wo der Präfix za mit kleinem v geschrieben wird. *02 von ihnen sind auf den ersten E-Seiten (E 2,7 und E 2,15). Sie wurden bei der Vorbereitung der computergestützten Konkordanz der Wortformen aus dem 1882 neu aufgelegten Wilens Enchiridion von Fritz Bechtel zusammengetragen, da im in der Bibliothek der Universität Vilnius aufbewahrten Exemplar die ersten 4 Seiten fehlen. Bechtel verwendet anstelle von iy überall den Buchstaben y. “' Das diakritische Zeichen über dem Buchstaben u BP, EE und E gilt als Bindestrich und nicht als Zirkumflex (vgl. Bechtel 1882: XVIII, Gerullis 1927: 68-75, Palionis 1967: 25-26 u. a.), ebenso wie über den Buchstaben a, o, i, €, m, n, über denen der Bindestrich BP (wie auch über u) ein Abkürzungszeichen ist. “> Präfixe mit Großbuchstabe V sind nicht in diesen Zahlen enthalten, da der Buchstabe U weder BP noch E verwendet wird und V sowohl dem Vokal [wu] als auch dem Konsonanten [v] entspricht. 62 2) Das gleiche gilt für die Zeichen ir /ch ir 5 Beziehung in diesem Präfix: überall Enchiridion su [ch finden wir 24 Beispiele, o su ff — 19, EE die entsprechend sind 126 ir 47 Beispiele. In der Zwischenzeit In Postilae ir su [ch ist nur das einzige Beispiel, das er — wieder in dieser Passage, o su ff — Netto 81. Also Bretkūn behält hier su mit einer Ausnahme das morphologische Prinzip der Schreibweise dieses Präfixes bei. In diesem Fall der ir Neutralisierung des skardusis stimmlosen gale Konsonanten wird in Postilae konsequent skardusis geschrieben. Präfix grafische už Varianten der Häufigkeit in ir jų jenen Perikope, die BP ir EE (V), in Predigten (2), In der Passion (#), In „Kosanyje“ (k), Falschdosierung (m) E ir EE sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Tabelle 4 BP E EE V D # k m BP iš Gesicht uf 19 44 12 1 2 77 1 0 vich 1(!) 1(1) 22 126 vf 0 16 47 VG 1 3 4 2 0 VS3 2 2 0 0 So ist die nur einmalige Verwendung der Buchstaben v und /ch in der Präposition za“ in der gesamten Postilae eine Tatsache, die zeigt, dass iš Bretkūn könnte diesen Text von Wilens Enchiridion verwendet haben. Im zweiten Absatz der „Kosanies“ wurde bereits überprüft und Wilento v/ch E 33,14 in Bretkūnas übliches uff BP I 62,15 ersetzt. Könnten andere Texte, die dem „Kosani“ ähnlich sind, hier einen Einfluss gehabt haben? Wie wird dieses Präfix in ihnen geschrieben? Im Kapitel „S30d3ei ape S. Weczere..- .“ des 11. Teils der Gesmių Chriksczoniskų von Mažvydas und im Kapitel „Trumpas klaufimas ir prieprowimas...“ von Enchiridion finden wir nur die Variante v/ch (je 2x). In der von Bretkūn herausgegebenen Mažvydas- -Paraphrase hingegen, wie auch in seinem Katechismus, ist in beiden Absätzen vfę enthalten. Das im ersten Absatz der „Kosanies“ gedruckte v/ch ist also mit der Wilens-Schreibweise und natürlich vor allem mit dem kaum von dieser Perikope abweichenden Text des Kapitels E „Sacramentas Altaris...“ zu verwechseln. 4.7. Die schwierige Frage der Unterschiede zwischen den Buchstaben # und o in den Wörtern Brot, ausgegeben, wird bereits in Kapitel 2 behandelt 2.2. Der Aussage, dass die Schrift o in Postila sowohl den Vokal [0], als auch den Diftong [uo] bezeichnet, würde auch ein anderes Beispiel aus „Kosanie“ nicht widersprechen, > BP wird auch die längere Variante dieses Präfixes ufju (110x) verwendet, aber seine Schreibweise ändert sich nicht (und diese Zahl schließt auch die mit Großbuchstabe V beginnenden V. S3u (5x) und Vfu (3x) aus, EE Terrast vGunieka 215,4,0 E ufju wurde überhaupt nicht beobachtet. 63 Annahme [chventaghi Heiliger Geist. Altersvorsorge. M. M“. (E 68,10-21). Es erklärt die Bedeutung der Eucharistie in Fragen und Antworten. Diese Passage geht als Antwort auf die dritte į Frage, obwohl es nur bittet, zu sagen »3od3us teltamenta über (Hrsg.): Altar. Jau Fritzui Bechteliui (1882: iv) war die Idee, dass M.M. kann sein Martin Mažvydas Kryptonym, weil es bekannt war, dass Er übersetzį te liturgiscir he Schriften in die litauische Sprache. Bechtel vermutete, dass Willens hat nur das šį Kapitel in seinem Dialekt neu geschrieben. Jurgis Gerulis (1927: 68) ir Wenzel Biržiška (1957: 159; 1960: 108) Das gesamte Kapitel hielt sich selbst Mažvydo erweitert 1547 m. Abschnitt des Katechismus „Affe Swetalti alba Sacramenta des Altars...“, die Die Handschrift iš ist in einem kleinen Manuskript erhalten geblieben. 5.2. Aber in diesem Der vergleichende Text im Kapitel von Enchiridion unterscheidet sich ne deutlich nur von „Kosanies“ ir E Kapitel 1 „Sacramentas Altar...“, aber von ir Mažvydas Katechismus des entsprechenden Textes. Es ist fast identisch su mit dem 3 bereits im Kapitel dieses Artikels erwähnten Wilens 1570 m. Ausgegeben Mažvydo Gesmių Text des chryschz11 onischen Teils „S3od3ei ape S. Wec3ere...“ (MzG am 589-590), Ende des Gesangbuches im Kapitel „Catechisma praltas Textas“ eingefügt. Sie unterscheiden sich nur in einigen unbedeutenden Schreibweisen: Ponas E 68,10 — POnas MzG II 633,12; Krnlika E 68,16 — kynlika MzG II 634,1; po wecjeres E 68,16 — powe=||c3eres MzG II 634,1-2; ghiemus E 68,17 —iemus MzG II 634,1; td E 68,18 — to MzG II 634,3; kraurjes E 68,18 — krauijes MzG II 634,4; ius E 68,19 — jus MzG II 634,5; pralietas E 68,19 — praletas MzG II 634,5; ghrieku E 68,20 — ghreku MzG II 634,6 (hier sind alle beobachteten Unterschiede erwähnt). Da der 11. Teil der Gesmäle Chriksczonisky 9 Jahre vor dem Enchiridion erschienen ist, konnte Wilens diesen Text auch aus dem erwähnten Gesangbuch Mažvydas in seinen Katechismus übertragen haben, und nicht direkt aus der Handschrift Mažvydas, wie Gerulis (1927: 68) und Biržiška (1957: 159; 1960: 108) behaupten. Es gibt nicht weniger als 55 Unterschiede zwischen der Kosanie und dem Text in Kapitel E, „Kurzer Klopfund Zupfton.- ..“. Da die anderen Unstimmigkeiten ähnlich sind wie zwischen „Kosanies“ und dem Abschnitt „S30d3ei ape S. Weczere.- ..“ im Teil II des Mažvydo Gesangbuchs. (siehe 3.1 bis 3.6), werden sie hier nicht näher erläutert. 6. Die Beziehung von „Kosanies“ zum Text von Mažvydas Paraphrasis 6.1. Ein fünfter, dem Postilas „Kosani“ ähnlicher Text, der in Veröffentlichungen vor 1591 zu finden ist, ist in Mažvydas Paraphrasis. Diese Mažvydas zugeschriebene Übersetzung wurde bereits von Bretkūnas in seine Giesmes Duchaunas aufgenommen und 1589 zusammen mit dem Kancionaal und den Kollekten veröffentlicht. Es wird vermutet, dass es bereits 1572 oder 1574 von Wilens herausgegeben wurde (Gerullis 1927: 2; 89), aber die Veröffentlichung ist nicht erhalten. Gerulis stellte fest, dass Paraphrase aus der PreuBischen Kirchenordnung von 1558 70 (im Folgenden: — KO). Aber, seltsamerweise, diese į Der Kosani-ähnliche Text wurde nicht von iš der Agenda übersetzt. Die gleichen Beispiele, auf die oben hier verwiesen (2.2), ir würde zeigen, dass es übersetzt wurde ne iš Deutsche Quelle. Der Text der Paraphrase ist sehr nah an der Hauptquelle des Mažvydo Katechismus ir jo Text — Der Katechismus. Hier sind einige Sätze, die zeigen, MžP ir Ähnlichkeit der Texte von ir MzK Unterschied von Die Prüfungsordnung und „Kosanies“. Da diese gleichen Fragmente aus dem iš Deutschen 1543 m. Luthers Kleiner Katechisir mus in polnischer Sprache 1545 m. Der Sekularistische Katechismus wurde durch den Vergleich BP, E ir MZK Texte sie werden (2.2), hier nicht wiederholt, Beispiele o werden hinzugefügt iš Die Tagesordnung der Präsentation: BP I 62,4-5 [in der || Nacht von Chito, in der Buwa ifchdotas MzP 7,4-5 (Die andere Nacht, die || eigentlich ausgegangen sein sollte) MzK 26,34 [citage die Nacht, \ in der es || sein sollte ifchdote KO 141 in der Nacht da er Verrat || BP162,11-12 Schitoiu budu eme Kilika po Wecze=|res MzP 8,4-5 Schitugi-- Budu po Wec3eres || eme Kilika 26,12–13) und die Verkündigung des Evangeliums (Mt. KO 143 DEf([elben gleichen nam || Er auch den Kelch / nach dem || Abendmal BP I 62,12-13 dawe ghiemus /bilodams /|| Imkite ir gerkite /wil[i ich to MzP 8,5-9,1dawe iems || bilodam / Gierket / i/ch wil[i to MZK 26,13-15 dewe gims | biladams ||| Gierkiet \ ilch ta wi[[i] KO 143-144 gab jhn den vnd || [prach /Nemet hin vnd | trincket alle daraus BP 162,15-16 ufs ius bus prelietas /|| an die Vergebung der Griechen MzP 9,3-5 vf3 ius || wird überliefert an die Vergebung Grie=|ku iulu MZK 27,3-5 vf5 ius bus ifchle=|[der an die Vergebung der Griechen iuffu KO 144 far euch vergol=||len wird /sur vergebung || der Sinden BP 162,16-17 Tadai dariket /|| wie dafsnai ger[it an mein Gedächtnis MzP 9,5-10,1-2 Tatai dariket /kiek kar|| du gier[it an atmini]jma mana MZK 27,5-7 tatai darikiet wie kal|rtu gier[[it an gedechtnis || mana KO 144-145 Solches thut || fo offt jhrs trinckt /3u || meinem gedechtnis 6.2. Im Text der Paraphrase sind die für Mazvydus charakteristischen Befehlsverben im Plural 2a erhalten. Formen mit dem Formanten -ke-: Imket walgiket MzP 7,7, dariket MZP 8,2; 9,5, Gerket MZP 9,1, ebenso wie in seinem Katechismus auch der Präfix uz geschrieben wird: vf MZzP 8,1; 9,3. Aber wo im Katechismus von Mažvydas war das samogitische Verb zu geben der vergangenen Kartenzeit 71 3a. Taubenform (MZK 26,4; 26,14), zehn MzP ist bereits ein Hochdeutsch dawe (MzP 7,6; 8,5) Anstelle der selbständigen pronominalen Pluralform des Nutzens wird geboren (MzK 26,14) Paraphrasis im Text ist hochgriechisch iems MzP 8,5. Abgesehen von den paminėtų Unterschiir eden in der Schreibweise, unterscheidet sich der Text der MzP deutlich von ICC nur mit vienu Präfix (i/chle=||fas MzK 27,3-4, wilana SK 14,1 — Übersprungen MžP 9,4, verwellen LK ir KO) die ir Wortfolge eines Satzes. Die Wortfolge in diesem Abschnitt MZzP kann geändert werden, um eine der į Luther Katechismus oder į 1558 m. Die Agenda von Preußen (gal) ir į „später“), wobei die Großbuchstabenschrift davon ausgeht, dass Yi . Die Tagesordnung wurde į trotzdem überprüft: MzK 26,15-27,1-2 Das Kilik wird || mein sein. Kraugeie MzP-Tas9,2-3 che Kilikas efti nauias Tel[tamen=||tas mana krauieie die=||[er KO 144 Kelch ift das newe || Te[tament in meinem || Blut LK 390 Dieler kelch das it te/tament newen jnn meinem blut 6.3. In einer Umschreibung, wie ir In den preußischen Agendossen wird dieser Text in su Gaidy dargestellt, die sich ir jedoch von den in den Agendossen enthaltenen Gaidy unterscheiden. Offensichtlich, weil der Text schon einmal übersetzt worden war, außerdem mit Gaiden verbunden war und in Kirchen gesungen wurde, hat Mažvydas ihn nicht noch einmal aus der deutschen Sprache übersetzt, sondern hat die für alle gewohnte, vielleicht schon auswendig gelernte Variante eingefügt.“ 6.4. Die Zahl ir der Unterschiede zwischen der „Kosanies“ von Postila und dem entsprechenden Text von Mažvydas Paraphrasis ist noch größer als zwischen der „Kosanies“ und den beiden preußischen Liturgietexten von Wilens Enchiridion aus den Jahren 31558, 1568, 1583 und 1598. * Es ist bedauerlich, dass dieser Text als Gesang im Buch von Dainora Pociūte Protestantische Kirchengesänge des 16. und 17. Jahrhunderts unbemerkt geblieben ist. In der am Ende des Buches angefügten Liste der Kirchenlieder aus dem 16.-17. Jh. in Preußen wird als erste Quelle des Liedes „Ponas mufu Jelus Kriltus“ der 1612 erschienene Gesangbuch von Lazaros Sengstaka angesehen (Pociūtė 1995: 169). Danach folgt die Abkürzung vert. sagt, dass ein Lied übersetzt ist, obwohl das Original nicht angegeben ist, und die Abkürzung Vert.? bedeutet, dass der Übersetzer unbekannt ist. Die Autorin hat dieses Lied in den Index der anonymen Lieder aufgenommen und es den Liedern des 16.-17. Jahrhunderts anonymen Ursprungs und unbestimmter Autoren zugeordnet (: 178). Wie bereits erwähnt (6.3), wurde sie jedoch bereits 1589 in Bretkūns Gedichten in Duchaunose mit Gedichten gedruckt, d.h. 23 Jahre vor der Wiederholung in Sengstaks Gedichten zusammen mit dem gesamten Paraphrasis. Und über die Autorschaft der Übersetzung sollte kein Zweifel bestehen, denn die Paraphrasis ist ein vom Autor signiertes Werk: „durch Martina Mo[wida ilchguldita®. Umso mehr, als bisher nicht daran gezweifelt wird, dass das Kapitel des 4. Teils des ersten litauischen Buches „Ape Swetalti alba Sa=||cramenta altariaus...“ (in dem dieser Text zum ersten Mal gedruckt wurde) ist der Übersetzer nicht Mažvydas. Ein ähnlicher Text, nur ohne Stimmen und etwas näher an der deutschen Version, ist auch in Mažvydo Gesmių Chriksczoniskų Teil II (siehe 3.1), der 1570 in Wilno und Wilno Enchiridion veröffentlicht wurde. Als relativ erste Quelle dieses Liedes (nur ohne Stimmen gedruckt) könnten wir vielleicht den Katechismus von Mažvydas betrachten. Dann wäre das Druckjahr 1547, 0 nicht 1612 und das 16. Jahrhundert nicht das 17. Jahrhundert. 72 Texte und Mažvydo Gesmių Die Zahl der II Chriksczonian Teilabschnitte — jų wird um t.y. 62, Über mal 2,5 mehr als diese tarp Postiljoperikopės ir nen ihr am nächsten Enchiridiono Text. Diese Unterschiede sind ähnlich wie zwischen „Kosanies“ ir MzK: be tų Paraphrasis unterscheidet sich von der Perikope durch die erhaltenen BP zemaitische Pluralformen der imperativen Konjugation von Verben 2a. Formen (alle Verben 5 hier haben die Form -ke-), mit Präfixschuž rift f;, Endung gen. su v ir -o sg. Entlassung. Aber in ihm, im Gegensatz zu MzK ir BP, finden wir acc. sg. Daunen, wenn mit ne su dem o, Buchstaben „aber“ gekennzeichnet su i, auch ir Schitū gi, o ne Schitoiu wie BP. Aufgrund der großen Menge an Unterschieden, insbesondere die Inkonsistenzen des Textes selbst, die die Existenz von verschiedenen Originalen dieser Texte bezeugen, Paraphrasis, wie ir Mažvydo Der Katechismus konnte nicht die Hauptquelle der Kosanie sein. 7. Das Verhältnis von "Kosanies" su BNT Lk 22,19 7.1. Zum Lukasevangelium, Kapitel 22, Vers 19, führt ein einziger Satz der „Kosanies“, der sich sowohl von dem ihm am nächsten stehenden Text des Enchiridion-Kapitels „Sacramentas Altarys..- .“, als auch von der MzK und allen anderen hier erwähnten litauischen Saltischen in der Form und Zeit der zusammengesetzten unwirklichen Art des Verbes auszugeben unterscheidet: BP I 62,8-9 kur[lai vlch ius ira || ifchdodams BNT Lk 22,19 kurfai ufs ius ira || dodamas E 33,8 kurfai v[ch nus būs ifchdūtas MzK 26,9-10 kur([ai vfž jus bus ifg||dotas MzG 589,17-18 kur(ai v[ch ius bus || ifchdutas MZžP 8,1-2 kur([ai vfs || ius bus ifchditas BP und BNT Lk 22,19 verwendet die gleiche zusammengesetzte Gegenwartsform der passiven Art des Verbs mit dem passiven Teilnehmer der Gegenwartszeit, nur der BP-Teilnehmer ist mit dem Präfix ifch-(möglich wegen des Einflusses von E, da hier der Teilnehmer auch mit dem Suffix ifch-E 33,8 verwendet wird. Das Evangelium nach Lukas Bretkin übersetzt aus der lateinischen Vulgata. Die zusammengesetzte Form BP und BNT des Verbs ausgeben entspricht der in der Vulgata in Lk 22,19 vorkommenden praesens indicativi passivi forma quod pro vobis datur. Die gleiche Variante wie in der Vulgata finden wir auch in den ersten lateinischen Übersetzungen von Luthers Kleinen Katechismen von 1529 und später von Georg Major und Justus Johannes ins Lateinische: quod pro vobis datur. Diese Stelle unterscheidet sich auch im deutschen Lutherschen Kleinen Katechismus nicht wesentlich: der fur euch gegeben wird, kann aber in zweierlei Weise übersetzt werden: im Passiv des Prozesses im Präsens des Passivs des Zustandes 73 (Ergebnisses) in der Zukunftsform. ir Auf welche Quelle stützt sich der Verfasser — der Postilla in seiner Übersetzung? Es ist schwer zu ar sagen, ob die BNT, die Vulgata oder irgendein anderer lateinischer Katechismus Luthers, da sie sich in dieser Hinsicht überschneiden. Nuo BP ir BNT-Variante deutlich unterscheidet sich nur die polnische Maleckium ir Sekularistische SK 13,7-8: Katechismen: welche || Javas werden gelehrt; MK 9,8-9: Who =||re ihr za wurdet ausgeliefert. 7.2. Į BNT Das Evangelium nach Lukas orientiert ir sich an demselben Satz dieses Evangeliums, der anstelle der uo Zweistimmigkeit mit 0: acc geschrieben wird. sg. Frau, Frau. Wie in diesem 2 Artikel im Abschnitt (2.2), In "Kosanij" auch anstelle von schreibuo ma o: acc. sg. Dona BP I 62,6, ifchdotas BP I 62,5, ilchdodam BP 1 62,9, Obwohl diese Wörter in der gesamten Postilae viel häufiger (3,8 mal) mit ii geschrieben werden. Damit stimmt er auch mit dem Katechismus von Mažvydas überein. In letzterem finden wir entsprechend acc. sg. Frau MzK 26,5, ifchdotas MzK 26,4 ir if;|dotas MZK 26,9-10. In der Erwägung nachstehender Gründe: ir BP, BNT in ir diesem Satz verwendet die zusammengesetzte Gegenwartsform der passiven Art des Verbs mit dem passiven Teilnehmer der Gegenwart, nur der BP-Teilnehmer ist mit dem Präfix i/ch-, und MzK ist die zusammengesetzte Zukunftsform der passiven Art mit dem passiven Teilnehmer der Vergangenheit, wir können šį annehmen, dass su Bretkūnas den Satz mit seinem versto verglich BNT Lk 22,19. 7.3.1 Bretkūn könnte in einem weiteren Abschnitt dieses Verses die Wortreihenfolge geändert haben. Obwohl die Wortfolge von BP auch mit MzK übereinstimmt, aber aufgrund der Verwendung eines anderen Präfixes (:/chle=||- das MzK 27,3-3, entspricht wilana SK 14,1), orientiert sich dieses Beispiel ebenfalls mehr an BNT Lk 22,19: BP I 62,15 kurfai ufy ius bus prelietas E 33,14-15 kurfai vfch || rus pralietas būs MzK 27,3-3 kuriai vf3 ius bus ifchle=||tas BNT Lk 22,19 kurs || ufs ius bus pralietas 8. Schlussfolgerungen 1. Von den 67 evangeliniy und 2 epistoliniy perikopiy in John Bretkūns Postilé (BP) sind 65 evangelische und 2 epistolinés dieselben wie in Bartholomäus Wilens Buch Euangelias und Epistolas (EE), aber 2 wurden von Bretkūn hinzugefügt. Einer von ihnen, mit dem Titel,,KOSANIS APE VVACZA-|- re Pono mulu Iefaus Chriftaus, Dienoie | kaledu auf Milchparo [akama“ (BP I 62), ähnelt ein Text, der in vier Veröffentlichungen vor 1591 gefunden wurde: 1) Mažvydo Katechismus (1547; MzK); 2) in Teil 11 der von Wilen veröffentlichten Gesmių Chriksczoniskų (1570; MzG); 3) Wilens Enchiridion (1579; E), in dem es zwei Kapitel enthält: 74 a) „Sacramentas Der Altar / als || t6 Hukinikas [cheimina [awa || pralchcziaulei tur mokyti“ | (E 33,3-17); b) „Eine kurze ir Klausel ist eine tu Gewohnhei- || t, die man akzeptieren will [chventaghi Heiliger Geist. Altersvorsorge. M.M. * (E 68,10-21) ir 4) Mažvydo Paraphrasieren (1589; Msgr.) 2. Die Hauptquelle dieser Perikope ist das Kapitel von Wilens Enchiridionje Das Altarsakrament ist das Sakrament der Eucharistie. Nuo jo Das Kosanisch unterscheidet sich nur geringfügig: Es gibt Unterschiede 23 (hauptsächlich in der Morphologie ir der Schreibweise), keine offensichtlichen Textabweichungen, keine hinzugefügten oder weggelassenen Wörter, keine Unterschiede in der Großbuchstabenschreibung. Kad Bretkūn verwendete den Text des Enchiridion-Kapitels „Das Sakrament des Altars...“, wie die folgenden Tatsachen zeigen: a) Die in der Postilla-Perikope erhaltene Kurzform des weiblichen Singulars [chito; b) genau das gleiche Verhältnis zwischen den Verben imti, daryti, gerti, ēsti in der 2. Person Plural der imperativen Ableitung mit dem oberlitauischen und dem niedersächsischen Formanten (in beiden Texten gibt es 5 gleiche Formen mit -ki und 1 mit -ke-), obwohl in der ganzen Postila in diesen Wörtern der niedersächsische Formant -ke häufiger ist (das zeigt Tabelle 1); c) diejenigen Fragmente dieser Passage, die im Wesentlichen mit den entsprechenden Fragmenten dieses Kapitels übereinstimmen, obwohl Wilens Übersetzung etwas von ihnen entfernt ist Luthers Kleiner Katechismus (1543). Im „Kosani“ sind nicht nur die für den Text des Enchiridion-Kapitels „Sacramentas Altorius.- ..“, sondern auch für den Text des anderen Enchiridion-Kapitels „Kurpas klaulimas ir prieprowimas...“ und für den von Wilento veröffentlichten Kapitel „S3od3ei ape S. Wec3ere.- ..“ des 11. Teils der Gesmių Chriksczoniskų von Mažvydas charakteristischen Rechtschreibund Lexikalitätsmerkmale erhalten geblieben: a) die Schreibweise von v und [ch im Präfix hinter: vich BP I 62,8, obwohl in der gesamten Postilae üblicherweise ufj geschrieben wird und vfch nur in „Kosani“ verwendet wird (siehe Tabelle 4); b) das Zeitadverb oft, auch nur in „Kosani“, obwohl in der ganzen Postila die Häufigkeit und Wiederholung der Handlung durch das Zeitadverb dicht bezeichnet wird. 3. Die Unterschiede zwischen den „Kosanies“ und dem Text des Enchiridion-Kapitels „Sacramentas Altarii...“ zeigen, dass Bretkūnas die Rechtschreibung und Morphologie konsequent an die Postilei-- typische annäherte: schrieb acc. sg. ius BP I 62,9; 62,15, und nicht us wie E 33,8; 33,15; wird BP I 62,15, und nicht wird wie E 33,15; uff BP I 62,15, und nicht vich wie E 33,14; in der Nacht BP I 62,5, und nicht in der Nacht wie E 33,4; welche BP I 62,5, und nicht welches wie E 33,4. 4. Die anderen genannten litauischen Texte können aus folgenden Gründen nicht als Hauptquelle der Kosanie angesehen werden: a) Zwischen dieser Perikope und dem entsprechenden Text des Mažvydas-Katechismus gibt es viele verschiedene Unterschiede in der Rechtschreibung, Satzzeichen, Phonetik und Morphologie (insgesamt etwa 80), sowie deutliche Textabweichungen, die mit den verschiedenen Übersetzungsoriginalen zusammenhängen. Er könnte jedoch einen gewissen Einfluss auf Bretkūn gehabt haben. Dies würde das Schreiben des Buchstabens o anstelle von uo zeigen (<ide *06) in den Worten acc. sg. Dona, ilchdotas, ifchdodams, auch vielleicht und tatai var15 Melken an Ort und Stelle Vilento Im Enchiridion im Kapitel „Sacramentum Altaris...“ steht das Pronomen das. b) Tarp „Kosanies“ ir Willensfreiheit Mažvydo Gesmių Die Abteilung im 11 Chryschzonischen Teil „S30d3ei ape S. Wecz3ere...“ sind weniger ne als die Unterschie56 de. Diese Texte unterscheiden sich hauptsächlich in der Tatsache, dass die letztere iš aus Sätzen auf der Grundlage von Übersetzuiš ngen aus dem polnischen Sezession und Deutsch Luthers Katechismen ir aus einer anderen unbekannten Quelle. c) Tarp „Kosanies“ ir Vilento Unterschiede zwischen dem gedruckten Text im ir Enchiridion-Kapitel „Kurzes Klopfen vor der Gewohnheit...“. 55 Da der letztere Abschnitt dem oben erwähnten Kapitel des Mažvydas-Liedes sehr nahe steht, sind die Textabweichungen zwischen „Kosanies“ ir des zweiten Der Text der Enchiridion sind die gleichen wie zwischen Das heißt, der ir Geist des Herrn ist in ihm. d) Mažvydo Paraphrasie (MzP) Text nahe an den Text des Katechismus von Mažvydas, aber deutlich unterschiedlich von "Kosanies" — zwischen jų gefunden62 en Unterschieden, einige jų (Niederländisch Verb-Befehlszeichen Plural 2a. Formanten -ke-, Präfix vf, gen. sg. Erinnerung) ähnlich wie zwischen diesem Postillen- -Perikopen ir Mažvydo Text des Katechismus. 5. Bretkūnas, als er Kosani schrieb, könnte sich seinen verstorbenir į en Vater angesehen haben Das Neue Testament (NT) Lk 22,19, da sowohl im „Kosanji“ als auch im NT dieselbe zusammengesetzte Form der passiven Art der Gegenwart des Verbes (aus)geben mit dem passiven Teilnehmer der Gegenwart ira ifchdodam verwendet wird, während im Enchiridion und im Katechismus von Mažvydas die dem deutschen und polnischen Original entsprechende zusammengesetzte Form der passiven Art der Zukunft mit dem passiven Teilnehmer der Vergangenheit lesz ilchdiitas, wird idotas verwendet wird. Bretkūnas Neues Testament, wie auch Mažvydas Katechismus, könnten durch die Verwendung des Buchstabens o anstelle von uoTM beeinflusst worden sein, ebenso wie durch die Änderung der Wortfolge eines Fragments. 1998 06 16 Quellen BPI -Bretkūnas J. 1591: POSTILLA Tatai elti Trumpas ir Prafltas Ifchguldimas Euangeliu /[akamuiu Bafnicjoie Krik[chczionifchkoie /nig Aduento ik 55 Anmerkung. Nach der Vorbereitung des Artikels für die Presse wurde darauf hingewiesen, dass auch in anderen Postilla-- Perikope der Diftong [uo] mit dem Buchstaben o geschrieben wird und nicht mit der Schriftform šį. Alle BP-Perikope sind in einer größeren Schrift (-18 Punkte) gedruckt als die Predigten und es ist möglich, dass die Druckerei diese Schrift nicht hatte. a. “ Herzlichen Dank an Prof. Dr. habil. Zigmas Zinkevičius und habil. dr. Sauliui Ambrazui für die wertvollen redaktionellen Anmerkungen, Vilijai Gerulaitienei für die Übersetzung der Zusammenfassung in die deutsche Sprache, Audronei Stanislovaitienei und Vytautas Zinkevičius für die ständige Unterstützung, die mir bei der Arbeit mit philologischen Arbeiten am Computer gewährt wird. 76 BPII - BNT - EE +- LK - MK - Meine Frau. Für Wolle Bretkuna Litauen Plebona Königsfische Versuchen Sie es. Iffpaude Karaliaučiūnai Turgis Ofterberger. Mata Pono 1591. Bretchinin J. 1591: Postilla tatai elti Trump ir Prafltas Ifchguldim Euangeliu / [akamuiu Bafynytschoje Krik[chcsionilchkoie / nig Weliku ik - Ich bin fertig. Per [ana Bretkuna Lietuvos Plebona Karaliaucziuie Proof. If[paulta Karaliaučiūnai / Iurgio Ofterberger. Mata Pono 1591. Bretkin J. 1580: NAVIAS Testamente. Ing Lietuvilchka Großer Perrache. per Ilana Bretkuna Labguwos Pflaume. 1580. Zitat aus: NAVIAS Testamente Ing Lietuvilchka 3. Auflage. pro Wolle Bretkuna Labguwos Pflaume. 1580. DAS NEUE TESTAMENT in die litauische Sprache übersetzt von Johann Bretke, Pastor zu Mehr 1580: Faksimile der Handschrift, Band und 7 8, Mehr i. Fr. 1580. Hrsg. von J. D. Range und Fr. Scholz. 1991. Paderborn-Miinchen-Wien-Ziirich. 1579: ENCHIRIDION Catechifmas mafjas /del palpalitu Plebonu ir Ko3znadium / Wokilchku liefjuwiu paralchits per Doktor Martina Luther. O Ilch Wokilchka liefuwia auf Lietuwilchka voll und treu übergulditas /durch Baltramieju Willentha Plebona Könliaucjuie auf Schteindama. Ifch[pauftas Karalauc3ui per Iurgi Ofterbergera /Metu Diewa M. D. LXXIX. 1579: Euangelias bei Epiltolas /Nedeliu ir [chwentuju dienolu Der Kaitomolphius /Bafsniczofu Chrik[c3onilchkofu /voll und treu auf Lietuwilchka S3od3ia /über Baltramicju Willenta /Plebona Karalauczui auf Schteindama übergeben. Im Anhang / am Ende ist Hiltoria über die Mühe und das [Tod] des Großen Mufes Iefaus Chriftaus nach einem harten Euangelilt angefügt. 3. Auflage, 1987, S. 133–134. Luther M. Das Newe Teftament Deut3fch. Vuittemberg. 1546. In: Luther M. Werke. Kritische Gesamtausgabe. Die Deutsche Bibel. Bd. 6. Weimar 1929. Die Zahlen zeigen die Seiten dieses Bandes an. Luther M. 1543: ENCHIRIDION Der Kleine Catechifmus. In: Luther M. Werke. Kritische Gesamtausgabe. Bd. Weimar, 1910. Die Zahlen zeigen die Seiten dieses Bandes an. Malecki J. 1546: Katechismus der katholischen Kirche. Die christliche Lehre von den Aposteln für die einfachen Menschen in drei Teilen geschlossen, und mit den anderen Teilen, die zu derselben christlichen Lehre gehören, aus dem lateinischen Original sorgfältig übersetzt. Durch Jan Maleczki S. [...] VV Krolevvezv. In: XLVI. Zitat von: Neumann F.W. 1941: Studien zum polnischen frithreformatorischen Schrifttum. T. 1: Die Katechismen von 1545 und 1546 und die Polemik zwischen Seklucyan und Maletius. Leipzig. Mažvydas M. 1547: CATECHISMVSA PRAI[ty Szadei, Mak(las [kaitima rachihta yr gielmes del krik[c3ianiftes bei del berneliu iaunu nauiey [ugulditas KARALIAVCZVI VIII. dena Menefes Saulia, Metu vfsgimima Diewa. M. D. XLVII. Diese und alle anderen Arbeiten von Mažvydas sind zitiert aus: Martynas Mažvydas 1993: Katechismus und andere Schriften. Vilnius. 1570: GESMES Chrik[c3zonilkas gedomas bafsniczolu per Welikas ir Penminias ik Aduenta. 3. Aufl., 2. Aufl., 3. Aufl., 4. Aufl., 5. Aufl., 6. Aufl., 7. Aufl., 8. Aufl., 9. Aufl. Meto Die Götter. S. LXX. 1589: Paraphrasis. Permanitina poteraus malda /von Martina Molwida ifchguldita. [Königreich, 1589]. 77 KO - PreuBische Kirchenordnung 1558: Zitat aus: Hubatsch W. Geschichte der evangelischen Kirche Kirche Ostpreußen. Bd. 3: Papiere. 1968, Göttingen. Die Zahlen zeigen die Seiten dieses Bandes an. SK - Sekluzien J. 1545: Katechilmv Text profti für proftego lvdv wkrolewc3v. 1.5.4.5. V — Vulgata. Zitat aus: Nestle-Aland 1994: Novum Testamentum Griechenland et Lateinisch. Stuttgart. G - Griechisch New Das Testament. Zitat aus: Nestle-Aland 1994: Novum Testamentum Griechenland et Lateinisch. Stuttgart. LITERATUR Aleknavičienė O. 1998: Jono Bretkūno Postilés perikopiy Autorystė: Mt 3,13-17 Quellen. In: Baltistica, V Anhang. Ambrazas S,Aleknavičienė O,ZinkeviciusV.1998: Historisches Wörterbuch der litauischen Sprache Computerisierung ir alter Schriften. In: LKK XXXIX. Ambrazas V. 1962: Absoluter Nutznießer Die a. Litauische Sprache in den Denkmälern des 16. und 17. Jahrhunderts. In: LKK V, 3-106. Baniulienė D. Außergewöhnlich Die Entdeckung des Jahres. In: Das Echo von Litauen Nr. 162, 1997 08 20. Bechtel FE 1882: Bartholomäus Willent’s litauische Übersetzung des Wortes Luther'schen Enchiridions und der Episteln und Evangelien, nebst den Varianten der von Lazarus Sengstock besorgten Ausgabe dieser Schriften. Göttingen. Bezzenberger A. 1893: Zur litauischen Literaturgeschichte. In: Mitteilungen der Litauische Sprache Litterarischen Gesellschaft. Bd. 3. Hf. 13-18. Heidelberg. Biržiška V. 1953: Die Geschichte der alten litauischen Bücher. D. 1. Chicago. Biržiška V. 1957: Die Geschichte der alten litauischen Bücher. D. 2. Chicago. Biržiška V. 1960: Alexandria: Biographien, Bibliographien und Biobibliographien der alten 1865 litauischen Schriftsteller, die vor 1900 ir geschrieben haben. T. 1: XVI-XVII Jahrhunderte. Chicago. Bretkūnas J. 1983: Ausgewählte Schriften. Vorbereitet von J. Palionis ir J. Schnauze. Vilnius. Dini P 1994: Die Hymne des heiligen Ambrosius von Martynas Mažvydas: philologisch-linguistische Studie des alten litauischen Textes (1549) und seiner lateinischen und polnischen Quellen. Rom. 1996: Die Geschichte des J. Gerullys —Mažvydo (GA, MPr) Verlegers. In: LKK XXXVI. Vilnius. Falkenhahn V. 1941: Der Ubersetzer der litauischen Bibel Johannes Bretke und seine Helfer: Beitriige zur Kulturund Kirchengeschichte Altpreussens. Konigsberg (Pr) und Umgebung Berlin. Fo r d G. 1969: Der altlitauische Katechismus von Baltramiejus Vilentas (1579): Eine phonologische, morphologische und syntaktische Untersuchung. Den Haag – Paris. 1922: Die ältesten Denkmäler der litauischen Sprache bis 1570. Kaunas. 1927: Alte Litauische Lesungen. Teil I: Texte mit Einführungen. Kaunas. 1973: Die Geschichte der römischen Republik. Vilnius. Hermann E. 1923: Bemerkungen zum altlitauischen Schrifttum in Preussen. In: Die Nachrichten der K. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. 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LLICh: Geschichte der Literatur (bis m.) 1940 Vorbereitet von L. Gynäkomastie. Vilnius, 1988. Luther M. 1910: Werke. Kritische Gesamtausgabe. Bd. 30'. Weimar. Luther M. 1929: Werke. Kritische Gesamtausgabe. Die Deutsche Bibel. Bd. 6. Weimar. Michelini G. 1995: Über die Maus Stellung des Objektes in der An die Post von Brett. In: Die Geschichte der Stadt Krakau von Janusz Safarewicz. Krakau. S. 249-256. NBL 1997: Neues Bibel-Lexikon. Lieferung II. In: Ouest-France. Hrsg. von Manfred Gorg, Bernhard Lang. Zürich und Umgebung Düsseldorf. Nestle-Aland 1994: Novum Testamentum Graece et Latine. 3. Neuauflage. Aufl. Stuttgart. Neumann E W 1941: Studien zum polnischen friihreformatorischen Schrifttum. T. 1: Die Katechismen von 1545 und 1546 und die Polemik zwischen Seklucyan und Maletius. Leipzig. 1967: Litauische Literatursprache des 16. und 17. Jahrhunderts. Die erste Grammatik der deutschen Sprache. Vorbereitet von T. Buchienė und J. Palionis. Vilnius, 1957. 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