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Regional dialectal peculiarities in the collection of holy songs „Dzismies swatas…“ (1801)

Anna Stafecka

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m LITAUISCH KALBOTYROS FRAGEN XL (1998) m in lu, Hg a mE "im Em = i F [m nm Nn m ĒŪ U i Anna STAFECKA Rim mE Institut für Lettische Sprache der Universität Lettlands, Riga a EE m Hp m M it ar“ DIE SCHÖNHEIT DER GEISTIGEN LIEDERSAMMLUNG -—-—-—- «ZISMIES SWATAS...* (1801) 51 m mm ml Der im Jahre 1801 herausgegebene 1801. geistliche Gesangsband „Dzismies Swatas..“ ist eines der ältesten Denkmäler ir geistlicher no Poesie in oberlettisch oder latgalischer Schriftsprache, das bis heute erhalten geblieben ist und zu den Werken der Jesuitenzeit gehört. un Es erlebte mehr als die Ausgaben auch nach 10 der Beendigung der Jesuiten-Aktivität. Auch die 1801. Jahresausgabe ist nicht die erste. Davon zeugt vor to allem das Zeichen der geistigen Zensur Reimprimatur, aber auch die Nachricht, dass noch zu Beginn des Jahrhunderts kā Ausgaben von 1786 und 1793 zu finden ka gewesen seien, die 20. bis heute nicht mehr erhalten sind.“ Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Bezeichnung Reimprimatur auch auf andere Bücher zutreffen könnte, wie beispielsweise auf das Gebetsbuch „Nabożeństwo..*“, das 1771, 1786 oder 1793 erschienen ist und ebenfalls geistliche Lieder enthält. Das Buch enthält 90 geistliche Lieder. Viele von ihnen sind Übersetzungen, wie die lateinischen und polnischen Zusatztitel zeigen. Ein Teil der Lieder hat jedoch nur lettische Titel, so dass es sich auch um Originalkompositionen handeln könnte. Das künstlerische Niveau der Lieder ist, wie die Literaturwissenschaftler festgestellt haben, sehr unterschiedlich. Auf der Grundlage dieser Feststellung wurde die Hypothese aufgestellt, dass mehrere Autoren an dem Buch gearbeitet haben.“ Auch bei der Wahl der Sprachmittel, insbesondere bei der Verwendung der morphologischen Formen, sind Unterschiede zu beobachten, die einerseits durch die bereits bestehende Schrifttradition, andererseits durch den Einfluss der lokalen Dialekte entstanden sind. Obwohl der Gesangsband sprachlich die Tradition der früheren letgalischen Schriften fortsetzt, findet man darin auch Besonderheiten, die für andere Schriften dieser Periode nicht traditionell sind. Zunächst ist zu erwähnen, dass man bei der Bewertung dieses Gesangbuchs insgesamt nicht übersehen kann, dass es sich durch eine den lokalen Dialekten Latgales näherstehende Sprache auszeichnet, als beispielsweise frühere Werke, die in der Schriftsprache Oberlettland veröffentlicht wurden. Der Artikel befasst sich vor allem mit den morphologischen Besonderheiten, die in der Sammlung „Dzismies Swatas..“ zu finden sind, es ist jedoch zu beachten, dass die Liedschrift ziemlich genau entspricht der Liedschrift der Sammlung „Dzismies Swatas.“ Sein vollständiger Titel lautet „Geboren Swatas auf Guda Diwa Lord, Jumpr. Marias und Diwa Swātu, gedruckt in Polotsk bei den Jesuiten 1801“. *Buchs M. Vaceks Schriftstellerdenkmal, München, 1952, 79. 5 Weitere Einzelheiten siehe hierzu. 1999: Die deutsche Literatur im 18. und 19. Jahrhundert. Zusammenfassung der Dissertation für den Erwerb des Ph.D. in Philologie, Riga, 1997, 16—17. 41 M m m i a ua o spiegelt auch einzelne phonetische Phänomene wider, die für die Dialekte Latgales charakteristisch sind. So zum Beispiel, die vordersten Reihe Vokale di un di bezeichnet ar ia un id, z. B. ziamid, laimia. Trotz der sehr uz begrenzten Wortschatzschicht der geistlichen Lieder finden sich auch einige für einzelne Gruppen der latgalischen Dialekte charakteristische Lexika, wie z.B. der für Südlatgalien typische Dorfname sola, auch reitiškas *brokastis', vaidi *karš', dyžan, das in den östlichen Dialekten Latgaliens verbreitet ist. ‚Loti‘. —Die Darstellung der morphologischen Merkmale der Dialekte zieht jedoch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Es gibt drei Hauptgruppen. I. Zunächst werden solche morphologischen Phänomene der Dialekte erwähnt, die für die Mehrheit der latgalischen Dialekte charakteristisch sind, die aber weder in den letgalischen Schriften der früheren Phase verwendet wurden, noch im späteren Verlauf der Normierung zur Norm der letgalischen Schriftsprache geworden sind. Als herausragendes Beispiel seien hier die Formen des weiblichen Nomens im Singular Genitiv und im Plural Nominativ und Akkusativ "mit den Endungen -is, -ys genannt. Obwohl im Liederbuch in den meisten Fällen aus der —niederslawischen Schrift übernommene Formen mit den Enden -as, -es verwendet werden, wie zum Beispiel schon im Buchtitel „Dzismies Swatas- "* statt „Dzismis Swatys“, wie es in den meisten latgalischen Dialekten klingen würde, werden dennoch ziemlich häufig auch gaU L atraun sirdi mu Mai Bieri Span ul K nu milibas ziamis 13; ir I EE m m. mel m Raudit pi smertis 47; m V o i Sh Wyssas tyucis leyta 47; nl "S! F a g al Uz Diwa walis wyss adsadudamis 8257 plius | Kas man nu naudys un bogotieybys, pujūLēt — | Jo natureszu swatas myuzeybys '? 89 | Die Verwendung der Endungen -is und -ys in Liedern ist jedoch nicht immer konsistent, vielleicht manchmal aufgrund der Notwendigkeit von Echos. So zum Beispiel im Lied von St. Jura godam lasām: fg: Tys launigs Cezars, byudams optom tapnys, —— Aproka Tiewi dzil iksz korstas wapnys 71. Im Gegensatz dazu ist die Genitivform des Singulars des Namens zeme in der Regel mit der charakteristischen Endung -is, z.B. am a U Jar Ig Iš nu milibas ziamis 13; FIT wren 1 =. S ki stoios uz ziamis ktaia 24; tk #1 of 120. Der letzte Winter. Wie in den oben genannten Beispielen zu sehen ist, werden weibliche Substantive mit den Endungen -as, -es im Singular und im Plural des Nominativs und Akkusativ nebeneinander verwendet. ———mo Wo, Mpm oder nu. Im I | Zitat aus der Ausgabe von 1821. Käse 42 = "In Anbetracht der Tatsache, dass in den früheren letgalischen Schriftquellen dieser Periode die Verwendung der Enden -as und -es bereits zur Tradition geworden war, zeugen die häufig vorkommenden Enden -is und -ys in der Sammlung „Dzismies Swatas* von einem ziemlich starken Einfluss der lokalen Dialekte. Im weiten Gebiet der östlichen und südöstlichen Aussprachen Latgales ist die Dativund Instrumentalendung des Plurals von Substantiven des Stammes ē -om, vor der ein abgeschwächter Konsonant wie aglom, up om u. ä. folgt. In den letgallenischen Schriften sind solche Formen jedoch nicht eingeführt worden. Eine Ausnahme bildet der vorliegende Gesangbuch, wo sie in drei Liedern zu finden sind: ko F ar..dzismiom 25;] i a Diwu gudynoy ar dzismiom 112; m Th m o Ar zwaygzniomkrunieyta 115. p u = am II. In der Sammlung „Dzismies Swatas..“ finden sich auch die für die zentralen und östlichen Dialekte Latgales charakteristischen morphologischen Besonderheiten, die nicht für die U-Schriften der ältesten Phase Latgales charakteristisch sind. Hierzu gehören in erster Linie die Varianten der reversiven Formanten von mit Präfixen abgeleiteten Verben, die in den Dialekten auch heute noch stabile und dauerhafte Areale bilden. Es ist erwähnenswert, dass in den ersten letgalischen Schriftquellen, insbesondere in der 1753 erschienenen Übersetzung der Evangelien „Evangelia Toto Anno..*, der inverse Formant -sidominiert. Dies findet sich auch in anderen Schriften dieser Periode. In der Sammlung „Dzismies Swatas..*“ wird es jedoch seltener festgestellt, z.B. apsywierszonu, apsigrizies 56, üblicherweise - gefunden im Wort apsižaloj ‚erkennt‘ (auch in allen späteren Ausgaben dieser Periode). In den meisten Fällen wird in den Liedern die Variante verwendet, die für die südlichen und westlichen Aussprachen Latgales charakteristisch ist, wobei der inverse Formant -nach Präfixen, die mit einem Vokal oder einem stimmlosen Konsonanten enden, und -nach Präfixen, die mit einem Vokal oder einem stimmlosen Konsonanten enden, verbunden wird. ar z. Auch in der Sammlung „Dzismies Swatas..' dominiert diese Variante, z.B. pasasteydzas 12, nasaroda 96, izapildieios 25. In zwei Liedern finden wir jedoch auch die für die zentralen und östlichen Dialekte Latgaliens charakteristische Variante der -saun-Verwendung — -sati nur hinter Präfixen, die mit einem stimmlosen Konsonanten enden, und in den übrigen Fällen -za-. So lesen wir in diesen Liedern: EE; 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 146, 147, 148, 149, 150, 151, 152, 153, 155, 156, 157, 158, 159. In zwei Liedern finden sich auch Adjektive mit den Suffixen -inkvai -enk-, die vor allem für die östlichen und zentralen Dialekte Latgales charakteristisch sind: i mozinkus barnus [Tod] szkin kay drywā i 1997, S. 21. „Die 1000-Jahr- -Feier der Kirche von St. Peter und Paul“ (PDF; 2,5 MB). Die Sammlung „Wir sind Swatas geboren.“ spiegelt, wie die übrigen letgaulischen Schriften der ältesten Periode, konsequent die für die südlatgaulischen Dialekte charakteristischen Formen des Wunschausdrucks mit unterschiedlichen Endungen -mun für jede Person wider. In einigen Liedern sind jedoch 43 i m die Singularformen 1.und 2. vorhanden. Verwendung der Personenformen anstelle der 1. und 2. Person des Plurals, z. B. Kab diel’ tewis pracawotum, Debes dabotum S. 2. kab mes celus Towus sorgotum 2; ša kab mes Debes' nupielnieytum 94. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dies dem Rhythmus der Poesie dient, aber es könnte auch die Mischung der Personenformen widerspiegeln, die für die zentralen und östlichen Dialekte Latgales charakteristisch ist. Im Liederbuch ist sporadisch auch die Form der 2. Person Plural mit -tu (tu itu 15) festgelegt, die für ein weites Dialektgebiet im Osten und Norden Latgales charakteristisch ist. III. In einzelnen Liedern spiegeln sich die Besonderheiten der lokalen Dialekte Latgales wider. So finden sich in einigen Liedern zum Beispiel akusative Formen des männlichen Plurals von Substantiven mit dem Verlust des Endvokals, was für einige westlatgalische Aussprachen charakteristisch ist, wie zum Beispiel ~~ graks mozgojam 7, whitey = m —Zėboksuz Towu maucia koju72, ma R Fm līks Mm Si) Judins..teyrums neayzley 96, TRE (TA 4 ayo - ~~ lyka mierdieyt barns 112; Apion lag 14, * inl sal. izloksnēs: fync pl’iés Nīcgalē, ak. Kuchen in Preili. In zwei Liedern findet sich die akusative Form des bestimmten Pronomens im Singular, die heute nur noch in einigen Dialekten Südlatgales vorkommt; AFA. TI selbst den Herrn auf dem Kreuz pakora 49, —edn at ~~ Und pec' TAWA Peitschen, zeigen ein Lächeln.) o ~~ Ttus barnu moti smierts nukaun 91. Ich habe dich geliebt. LE i Im Liederbuch sind auch die gemeinsamen Formen des Nominativs und Akkusativ des weiblichen Plurals von Substantiven hinter den Präpositionen festgelegt, die in einigen modernen westlichen und südlichen Aussprachen von Latgale vorkommen, z. B. PĀRI S. a i. (Lk m. kas neredz ar acis 35, t KH m x caur tos towas mukas 41, ——————————-= | ar Debies moksoy 42, |! nf m Smierts' uz lauds’ stieydzas 92; | m JĒ = sal. Aussprache: m 'ežs lauscht mit dem Ohr, tčirums vērās rac Die Brücke über die Aare, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Mosel, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe, die Brücke über die Elbe. Man könnte auch die im Liederbuch vorkommenden Vergleichskonstruktionen mit der Präposition hinter erwähnen, z.B. m ayz wyssu dorgumu toboku tur skaystumu 24, Bigs m m —Skaystoku pamiets’ misu ayz lilijay 82, Ee =F mm pr Vail F M 67. Auflage. o _ dj IEEE VR NL Nu = Č o 44 = m | X und Y sind in der rechten oberen Ecke. nieks āra Kai i i onli eis | Solche Konstruktionen sind auch in einigen modernen latgalischen Dialekten als veraltet festgelegt, z. B. skaistuēka Mūorfānā aiz visys drāudžis Asūnē, jaunietbd jis b'eja stiprākais aiz visu, Līvānos. Es wurde auch eine für die meisten Dialekte charakteristische Konstruktion mit der Präposition par festgestellt. Skaystoks biei für eine Lilie 117. Insgesamt ist in der Sammlung der spirituellen Lieder „Wir werden Swatas.“ die Vielfalt der morphologischen Formvarianten zu beobachten. Die in den Liedern vorkommenden Sprachphänomene, die für die verschiedenen lokalen Dialektgebiete charakteristisch sind, lassen darauf schließen, dass die Sammlung von mehreren Autoren aus verschiedenen Teilen Latgales erstellt worden sein könnte. pl BATE K linu ms p === P d Em fF oi = ~~ Gauta1998 04 15 um | TARMINES YPATYBES GIESMIŲ RINKINYJE „DZISMIES SWATAS...“ (1801) — = m Zusammenfassung | ū „In dem Artikel werden die regionalen Dialektbesonderheiten in der Gesangssammlung „Dzismies Swatas...* untersucht. Der Schwerpunkt liegt auf Varianten morphologischer Formen. Das analysierte Material lässt darauf schließen, dass dieses Buch von mehreren Autoren verfasst wurde, die verschiedene Regionen Latgales repräsentieren. E I REGIONALE DIALEKTALE BESONDERHEITEN IN DER HEILIGEN LIEDSAMMLUNG „DZISMIES SWATAS.- .* (1801) EE | p EE + EB l IF" EI J A EN gq LS M U Badewanne = mm Ohr Nd m Der Beitrag beschäftigt sich mit der Analyse der regionalen dialektalen Besonderheiten, die sich in der Sammlung von heiligen Liedern „Dzismies Swatas..- *. Die Variationen der morphologischen Formen stehen dabei im Vordergrund. Das analysierte Material lässt den Schluss zu, dass dieses Buch von verschiedenen Autoren zusammengestellt wurde, die verschiedene Regionen Latgales repräsentieren. Ich! m“ m wd gg 1 i | tia BAN = Ik m Um mo foul rom GB -Worm m mcf ML m A DK N a i | „Er da a Eh ney U Meri iki i _' rs lu mel MN m "fm == „m | ii —VE o — I ml nv“ m a m E dr”: ppm Ti pls Gp So mo "Ef n ui ki: = Rate 7 im = go m. pm Ūū cs m o -—_-FE am = ager Pope "spn Ge = MTS a ee rs |1 V = m [J = = m mm By = b= 45 |