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Mikalojaus Daukšos „Katekizmo“ (1595) sudėtiniai aiškinamieji sakiniai

Artūras Judžentis

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ACTA LINGUISTICA LITHUANICA XLVII (2002), 19-29 Der vorliegende Artikel befasst sich mit den komplexen Sätzen, die Komplementsätzen enthalten, in M. Daukšas' Katekizmas sowie in seinem Trumpas budas pasisakymo nuodémiu (1595). Dabei wird der syntaktische Aufbau dieser Sätze und die semantischen Beziehungen zwischen den Sätzen berücksichtigt. Sie werden mit den entsprechenden Satzmodellen im modernen Standardlitauischen verglichen. Die Schlussfolgerung ist, dass Dauksas Sprache keine eigentlichen Komplementierer im Sinne von semantisch leeren Markern der Einbettung hatte. Stattdessen finden wir Subordinatoren, die verschiedene Arten von semantischen Beziehungen zwischen Komplement und Hauptprädikat widerspiegeln; Ähnliche Typen semantischer Beziehungen spiegeln sich in Adverbsätzen wider, die von denselben Subordinaten eingeführt werden. 0. IVADAS Erklärende Sätze der heutigen Alltagssprache werden mit den mehrdeutigen Konjunktionen da, że oder mit den indirekten Fragewörtern verbunden (Ambrazas 1994: 669-670). Konjunktionen, die in akademischen Grammatiken auch als asemantische, polyfunktionelle Konjunktionen bezeichnet werden, weil sie den Nebensatz mit dem Hauptsatz verbinden, aber nicht die Art ihrer Beziehung angeben (Ambrazas 1994: 661; 1997: 720). Der Vergleich der alten litauischen Schriften mit der heutigen allgemeinen Sprache zeigt die wesentlichen Veränderungen im Aufbau der zusammengesetzten Konjunktivsätze. Dieser Artikel untersucht zwei Werke von Mikalojus Daukša, die 1595 in einem Konvolut veröffentlicht wurden: Katechismus® und * Der Artikel wurde auf der Grundlage des vom Staatlichen Wissenschaftsund Studienfonds Litauens geförderten Projekts „Zusammengesetzte Sätze des Katechismus von M. Daukša von 1595“ geschrieben. Das Projekt wurde gemeinsam mit Jūrate Pajédiene durchgeführt; Registrierungsnummer 96-163/3G. Ich danke Professor Axel Holvoet herzlich für seine wertvollen Anmerkungen zu diesem Artikel. Als Erklärungssätze werden in diesem Artikel, wie auch in neueren Werken der litauischen Sprachwissenschaft, zusammengesetzte Konjunktivsätze bezeichnet, deren Nebenelemente von den im Hauptelement indirekt vorkommenden Verben, verbischen Substantiven, Adjektiven, Teilnehmern und Adverbien abhängen und die syntaktische Funktion eines Faktors oder Substantivs des Hauptelements haben (vgl. Ambrazas 1994: 665, 668-669; 1997: 725-726; Labutis 2002: 157-158). Der Nebenbegriff der Erklärungssätze nimmt die Position des valenten Akteurs ein, der durch den Hauptbegriff eröffnet wird (vgl. Labutis 2002: 157). *—Katechismus oder Wissenschaft für jedes Christentum. Weiter im Artikel —Katechismus. 20 | ARTHUR BEWEGEN Die Sünden der Trump-Art zu sprechen – Erklärungssätze. Im Gegensatz zur heutigen allgemeinen Sprache verwenden sie die Konjunktionen idant, ĉar und se(g(u)), mit denen sie Daukšos und umständliche Nebensätze verbinden.“ Die in der heutigen Alltagssprache vorherrschende Erklärungssatz-Konjunktion kad® Daukšos wird nur in Zeitund ihnen nahe stehenden Ursacheund Bedingungssätzen verwendet. 1. SÄTZE MIT IDENT Die Konjunktion idant ist das am häufigsten von Daukša verwendete Verbindungswort für Zusammensätze: Im Katechismus und im Kurzen Weg sind 144 Zusammensätze mit dieser Konjunktion gefunden. Ihr Nebensatz verbindet sich durch eine direkte syntaktische Verbindung mit dem Konjunktiv des Hauptsatzes oder modifiziert andere Teile des Hauptsatzes. Die vom Hauptsatz geforderten, d.h. erklärenden, Sätze machen fast die Hälfte aller gefundenen zusammengesetzten Sätze mit dieser Konjunktion aus (68 Beispiele). In den untersuchten Werken wurden nur wenige Beispiele mehr von Nebensätzen, die als freie Mitglieder der semantischen Struktur eines zusammengesetzten Satzes fungieren, als von erklärenden Sätzen gefunden. Der Hauptbeisatz ist nicht erforderlich, obwohl mit ihm syntaktisch unmittelbar verbundene Nebensätze mit idant im zusammengesetzten Satz im Sinn" (a) oder Wirkung® (b) vorkommen. Letztere sind charakterisiert durch Antworten, die die syntaktische Funktion hervorheben, z. : a) wiffos jene Nacht atait ///idgnt’ ant’ mūjfJų vžgrūtų //ir mus vifiégty. 169. (Die Nächte kommen schnell, um uns zu überfallen.) 18-20 Kurz Buddha Pafifakimi oder Bekenntnis Nitdemiu. Weiter im Artikel: Der kurze Weg. Die Erklärungssätze des alten Litauischen sind nicht speziell untersucht worden. Daten über einzelne ihrer Typen, insbesondere über die Verwendung von Konjunktionen in ihnen, finden sich in den Studien von A. Leskienas (1903), E. Hermannas (1912, 1926), J. Palionis (1967). Entsprechende Sätze der heutigen allgemeinen Sprache wurden in Grammatiken untersucht (Jablonskis 1911/1957, 1922/1957; Balčikonis, 1982; Balkevičius 1963; Sirtautas, Grenda 1988; Ambrazas 1972, 1976, 1994, Ambrazas, red. 1997; Labutis 2002); V. Būda (1979; siehe auch sein 1987) hat speziell über die Substantivsätze der heutigen Sprache geschrieben. Die zusammengesetzten verbindenden Sätze mit diesen Konjunktionen des Zwecks, der Ursache, der Bedingung und der Wirkung der heutigen allgemeinen Sprache und der alten Schriften wurden am ausführlichsten von L. Drotwin (1958, 1961, 1962, 1963a, 1963b, 1964, 1967) untersucht. Sie werden auch in den erwähnten Grammatiken der litauischen Sprache behandelt. Zu den neueren Untersuchungen einzelner Kontextsatztypen zählen die Arbeiten von S. Girdenienė (2000, 2001), E. Kibildaitė (2001), J. Liutkutė (Erichsmeier) (Liutkutė 1998, 2000, Erichsmeier 2002) und V. Našlėnaitė (Eberhardt) (2001, 2002). 6 Die Verwendung des Konjunktivs kad in der heutigen litauischen Sprache wurde in der Studie von J. Žukauskaitė (1957) beschrieben. Der Artikel vertritt die Auffassung, dass die semantische Struktur der Bewegungsverben keine Finitivfunktion besitzt, die durch erklärende Sätze ausgedrückt werden könnte, weshalb die entsprechenden Nebensätze den Kontextsätzen zugeordnet werden. Eine andere Meinung vertritt die Autorin des „Wörterbuchs der Konjugation der litauischen Verben“ N. Sližienė, vgl. ateiti (Sližienė 1994: 105). In akademischen Grammatiken werden solche Sätze als direkte Bezeichner betrachtet (vgl. Ambrazas 1976: 836-842; 1994: 678-680, Ambrazas, red. 1997: 735-737 (correlative clauses)), und in traditionellen Grammatiken — die Umstände des Dialekts, des Zeichens oder der Art. 1957, S. 492; 1964, S. 222. Hier wird weiterhin nach der von V. Jakštienė und J. Palionis vorbereiteten Ausgabe des Katechismus und der Trump-M- (1995). DAUKSOS KATEKIZMO AISKINAMIEJI SAKINIAI | 21 b) téikis ia //teip umarmen /und faw¢[p //anzunehmen' /idgni weder giwato-//ié /noch die Sterblichkeit nôg tawés //nie könnte bat’ at[kürzt werden. (rdcj ią tak //obtapič /y ku [obie przyiąc /aby //ani w żywocie /ani w śmierci //od czyebie oderwana byč niemo-//gta.) 168, Nebensätze, die nicht direkt mit dem Hauptsatz verbunden sind, modifizieren mit idant das Substantiv (a) oder das Prädikat (b) des Hauptsatzes*". Die Bedeutung ihrer Wirkung wird mit der Bedeutung des Ziels, des angestrebten Gegenstandes, verwechselt, vgl. : a) Weißt du, was für ein Wai-//[das /dazu, was nie //weder zu Hause noch zu Hause wäre? (Wiefs3e ty idkie lekarftwo ///jeby kto nigdy kr3ywo nie pr3y-//šięgat?) 79,, milédamas tawė meile teip' karfta idgnt’ wiffos iščios mano degt( mitéymu tawo (mi-//tuige cig [...] mitoščią tak gorą-/ca /aby wfsytkie wnętr3nošči //moie gorzaly w milosči twey) b) [...] // / // // 167, ,, Erklärende Nebensätze mit idant haben in einem zusammengesetzten Satz die Funktion eines Subjekts oder Substantivs. Ergänzend sind die Erläuterungen, die erforderlich sind: a) Verba desiderativa, d.h. Verben, die Willenshandlungen oder Anstrengungen zur Erreichung eines Ziels bezeichnen, wie wünschen, kümmern sich und die Verbindung bereitmachen, „sich bemühen, kümmern“: galū //melft Diewą /idgnt’ pér nū-//pēlnus /ir darbus [awy //fwetuiy fuffimyttų ant muf- // fu 66, , Tu ethode // zitiert: norėiči idgnt’ bucsia als [Klinie // Teftament (Tyš chéial dbych byt iako Įkrzynia Teftame- // ntu) 166,, b) verba postulandi, d.h. Verben und Zusammensetzungen, die Sprachhandlungen bezeichnen, die das Verhalten des Adressaten beeinflussen sollen (beten, bitten, befehlen, ermahnen '"napominaeč', jgraudenti ‘napominac’, ermahnen): Wie ich den Priffdkim- // g-Befehl erfüllte, [...]? indem ich ihnen sagte, dass sie gehen sollten. ir // Einige Mafia-Waldläufer sind // /t€ipaiag darity. (Wie halten wir das dritte //Gebot [...]? Und wir bemühen uns auch, dass andere // uns beauftragt werden / 5. Aufl.) 79-80, c) verba timendi (Verb fürchten): biiokites /idant' Wie-//(špatis Diewas nė pėrtai-// [tų ko pikto ąnt iuffy (boyčie fię //[kardnia Božego) 81., d) verba sentiendi —Befehlsform des Verbs sich erinnern (Konjunktion idant ist für Sätze mit diesen Verben überhaupt nicht charakteristisch): 0 In traditionellen Grammatiken gelten sie als bezeichnende (vgl. Jablonskis 1911/1957: 494-495; Balčikonis 1982: 125; Balkevičius 1963: 342, 345; Sirtautas, Grenda 1988: 163-164), in akademischen — als bezeichnende oder beschreibende Nebensätze der direkten Verbindung (vgl. Ambrazas 1976: 830, 840-843). 22 | ARTÚR JUDŽENTIS Erinnere dich an den Tag né-//dėlos we [timbei. (Pamigtay dbys džien Nie-//džeelny šwiečil.) 74,, e) modale Verben (die deontische "Notwendigkeit" bezeichnen) und prädikativ verwendete Adjektive derėti, reikėti; notwendig, verpflichtend: rėja //bei der Verlegung eines Gegenstandes a-//ng /über eine Kurie prifsiékeme. 78,,, f) kausativen Verben im weiten Sinne (reine Kausativen sowie Verben, die bedeuten, dass das Subjekt durch seine Erlaubnis, Hilfe usw. die Bedingungen für eine Handlung oder einen Zustand schafft) —duoti „erlauben, gewähren“, padėti „hilfen“, padaryti „machen, bewirken- “: Jeig dabar manę //fwčiką pramitįfi /dik idąni //galéc3é giwatą mang [ti-//prei pataifit (Jefliže iefsc3e pr3y 3dro-//wiu mię 3achowaf3 /day dbych //mogt żywota mego [tatecznie // poprawic) 189 g) Adjektiv wert: S3wėtas Jonas krikfstito-//iės [...] nė pa3inos //ėffąs wėrtū idgni autūwo //tawo diržėlį išrifstų. (Swiety Jan //Krąčičiel [...] ani [ig //3nat byč godnym 14-17 /iżby v tr3e-//wika r3emyk rozwigzal.) 149, Die syntaktische Funktion des Subjekts haben die erklärenden Sätze, die in der Position des Subjekts stehen, wenn sie von der Bedeutung der passiven Art des Verbs postulandi sangrąžinė bendratis priminėtis (a)' verlangt werden. oder die Verben, die die Beziehung der Identität zwischen den prädikativen Argumenten und deren Bestimmung bezeichnen, znieť „auszudrücken“, pripočítať ‚poczytac‘, byť ‚auszudrücken‘ (b), z. : a) C3¢ gali priminétis /idgnt //nidemes wy[[okios [dugo-//tus kiekwiénas (Widruy [ig každy grzechu wfela-//kiego) 93, „, b) M. Was ist ifiméanos // Amen? Mo. Jddnt teip’ butū oder teip’ / tétamp’ // teip / Gott sei // Dank. (M. A coj3 [ig rosumie Amen? V. Aby tak bylo: taiko Bože day.) 43, „, AiNebensätze, die sich mit idant im Hauptsatz verbinden, können Antwortwörter haben, die die Elemente des Zusammensatzes enger verbinden und die syntaktische Funktion des Nebensatzes betonen, z.B.: "Del termino plg. Matthews (1997: 91); Mehr über die deontische Modalität siehe. Palmer 1986, S. 18–20. > Ähnliche Fälle plg. 1964 (1. Auflage). 23. Die 23. Nummer der Zeitschrift „Die Zeit“ zeigte die 23. Ausgabe des „Spiel des Jahres“ mit den Titeln „Spiel des Jahres“ und „Spiel des Jahres 2000“. (maiąli byč v Boga //platne /tedy tr3eba tego /aby //pochodžitly 3 mitošči.) 72,, „, Für die Sprache der Kosaken sind zusammengesetzte Sätze mit Substantiven von asemantischer oder sehr allgemeiner Bedeutung charakteristisch, die die Rolle des Antwortwortes übernehmen: daiktas, dalykas, malonė, net širdis usw.“, deren Verwendung durch die Art des übersetzten Textes unterstützt wurde. Mit solchen Substantiven wird oft Arthroid verwendet. Beispiele: Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. / Ich will nicht, daß du mich liebst. (nie ieft r3ecž // potr3ebna /aby fię to cżę-//[to cžynič miato) 117,,, Diikig man tą //malong /idgnt’ afš galtėcziė //būt méilingu tos geribes (Racžže mi dač tę ta-//[kg /abych ia mogt byč wd3ig-//cžen tego dobrodžieyftwa) 167,, Erklärungssätze mit idant sind deontisch. Offensichtliche semantische Nähe dieser Art von erklärenden Sätzen zu den umgebenden Zielsätzen, die auch die Willenshandlungen des Subjekts vermitteln. Dies erklärt auch die Verwendung der Konjunktion idant in Verben mit dem Verb timendi (fürchten usw.): Typologisch gesehen leiten sich die Substantivsätze, die von diesen Verben gefordert werden, von den verneinten Zielsätzen ab (vgl. Lichtenberk 1995). Das heißt, der Konjunktiv idant ist charakteristisch für die Zielsätze des Katechismus und der Trumpschen Weise und für jene erklärenden Sätze, die ihnen hinsichtlich der ausgedrückten semantischen Beziehungen verwandt sind. 2. SÄTZE MIT jog Die Konjunktion, daß in dem untersuchten Buch von Daukša der Teil des zusammengesetzten Satzes 115 Fälle verbindet, ist eines der häufigsten Konjunktionen, die Daukša zu diesem Zweck verwendet. Fast zwei Drittel der Nebensätze mit jog (70 Beispiele) sind erklärende Sätze – das ist der Hauptsyntaktiktyp dieser Sätze. Im Katechismus und in der Kurzen Weise sind die konjunktiven Nebensätze mit der Konjunktion dass halb so häufig. Sie haben in einem zusammengesetzten Satz die Funktion von Ursache (a), Bedingung (b) oder Wirkung (c). Zum Beispiel: : a) Der König //Dawidas nahm [ko-//miėfp fawėlfp raifsg žmogų an: //iog būwo funumi ano di-//džio /o mieto priėtėlėus io //Jonatas (krol //Dawid pryiwatc do [totu //[wego chromego cżtowieka /iz //byt fynem onego wielkiego a //mitego pr3yiacield iego Jona-//ty) b) iog //Wiefspatié noréigi wel at-//eit ing tūs grinus 153 17-22 namūs //mano ir iūfę ftowėt / pradėk //laimint namūs tarno ta-//wo (gdyjes Pa-//nie /hciat te prišė w ten vbo-//gi dom /y w nim ftanąč /poc3ni //blogoftawič dom [tugi twego] 165,,, '*-—Plg. Ähnliche Sätze der heutigen Sprache mit Substantiven, die im Substantivteil des Dialekts stehen, schämen, Schuld usw. (Ambrazas 1976: 813, 820-821; 1994: 671). '* In Präsenssätze werden auch die speziellen Konjunktionen nes(q) und kadang verwendet. 24 | Die Bewegung von Arthur c) kas //yra žmogus /iog teip atme-//ni ij (co ieft cżtowiek /iz nan tak //pamietač racžyf) 162,, Die Verwendung des Konjunktivs jog (manchmal auch ohne Antwortworte!) in den Umstandssätze ist für die heutige Alltagssprache ungewöhnlich“. Die sinnlichen Beziehungen zwischen den Substantiven werden in den Texten von Daukša durch die im Hauptsatz verwendeten WÖRTER todrin, drin to und porque to hervorgehoben. Bedingungssätze mit dass sind durch eine Nebensatzpräposition gekennzeichnet, sie enthalten keine Antwortwörter. Der Nebensatz mit der Wirkung, dass, wird manchmal nicht mit dem Hauptbegriff verbunden, sondern modifiziert den Umstand der Art, z. B.: teip gėrai prif-//[idabdio tam if; maną //žmonės iog pataifimas /Ba3nic3ios /ir giwa-//tos krikf5c3ionifskos ///kitaip but nė galgio ///tiktai per tą fektą iau-//nūmo. (tak do-//br3e to obacžyli madr3y //ludžie /iz inacžey napra-//- wa koščiota Bože?" y r3e-//c3y pospolitey Chr3esci-/- /ianfkiey byč nie može /ie-//dno 3 tego mtodego našie-//nia) 6,,, Erklärende Nebensätze mit der Konjunktion dass haben im zusammengesetzten Satz die syntaktische Funktion eines Subjekts oder Substantivs. Als Zusatz werden die Sätze bezeichnet, die sich verbinden: a) Sprechverben (verba dicendi) sagen, sagen, sagen usw., z. : Tė pafsiffakai iog [fu ti-//krūiu fawū kūnu nė vfsi-//taike (Niechay fię fpowiada z 3 // wtafnym čiatem [woim /nie //obchodžit fig) 126,,,, b) Verben, die geistige Tätigkeit oder epistemische Beurteilung bezeichnen (Verba sentiendi) glaub'n, hoffen, wissen, pažinti ‚anerkennen’, bekennen, erinnern, nicht vergessen, veizdėti ‚im Sinn haben’, išmanyti ‚verstehen’, prirašinėti ‚zuschreiben’, z.B.: priwa-//tū žinot /iog solche //nūdemes gali būt ar-//ba priefs Diewą /oder //priefš mūs pacsius (potr3eba //wiedžieč aus tdkowe gr3e-//chy mogą byč abo pr3e-//čiw Bogu /dbo pr3ečiw //nam [dmym] 116,, c) Kausativum daryti: M. Kodrinag ią wa-//dina marinanč3ia? //Mo. Das ii [...] tut es ///iog atima [weikatg /ir gi-//watg ios /tai ėft /matonę //Diewo. (30. Auflage 1930). //V. Es ist [...] 13. Sie verliert ihr Leben, sie verliert die Tafel Gottes. 92 10-16 5 Bde. 1976 (8. Auflage). 1 In der traditionellen Grammatik sind solche Sätze Zeitumstände (vgl. Jablonskis 1911/1957: 506; Balčikonis 1982: 127; Balkevičius 1963: 357-358 (Beschreibungen von Umständen); Sirtautas, Grenda 1988: 168), 0 akademische Grammatik — direkte Verbindung mit deskriptiven Sätzen (vgl. Ambrazas 1976: 840—842; 1994: 680, Ambrazas, red. 1997: 735-737(korrelativer Satz)). 7 zum Begriff plg. Matthews (1997: 115-116); Mehr über epistemische Modalitäten siehe. Palmer 1986, S. 18–20. Erklärende Sätze des Katechismus der Kirche | 25 d) emotionale Verben, d.h. Verben, die eine emotionale Reaktion bezeichnen, wie sich wundern, sich beschweren (vgl. Drotvinas 1963a: 17; 1964: 21), die Verbindung geben sich schuldig “zugeben (die Schuld)”: nė reikia ftėbėtis ///iog nėkurios pgrfonos //nėbažnos nė rąda nū-//demių /išš kurių turė-//tų ditis kaltos (nie tr3eba //[ig džiwowač /iz niektore //perfony nabožne /nie ndy-// duią gr3echow /3 ktorych //by [i¢ mialy winnemi da-//wač) 115, „, [kann sich schuldig geben] iog nė tu-//rčio teip [tipro tikéiimo ///kaip dera ([može [ig dač winien] ij nie mial tak [td-//tec3ney widry /iako stufsa) 121,—-122,, Die syntaktische Funktion des Aktionswortes haben jene Nebensätze mit „dass“, die von der passiven Art des Verbum dicendi (a) verlangt werden, die das Gleichheitsverhältnis zwischen den präpositionalen Argumenten ausdrücken, die Verben „auszudrücken“, „auszugehen“ („zu einem Ergebnis zu kommen“, „auszudrücken“ (b) und die epistemische Bewertung bezeichnende Verbindung „wahr sein“ (c), z. : a) Ape tawė ¢ifskei //tarita é[t: iog priemei nufidé-//iušius /ir fu iėis walgei. (O tobie iawnie mo-//wiono /jes pr3yimowat gr3e-//f5ne /y 3 nimiš iadt.) 150, ,, b) M. Kas yra fedėt ąnt //défsinés Diewo Tė-//wo wi[fogalinc3io? //Mo. Jog [édi gnt’ aukfsezėu-- //[ios wietos /kuri yra dą-//guié 37, iš to ifšė-//it /iog nė tūri /iš ko tu-//rėtųs kaltais dūtis (z tad pochod3i /iš //nie maią 3 c3egoby //[ig win-//ni dač mieli) 115,,-116, c) Tikra eft tiefša iog ///ko nof žmogus iž iau-//niftes issigiėre /tąię //ir pafkuieiais mėtais //vitaiko (R3ec3 pewna //ieft /iš c3e® fig cžtek 3 mto-//du népije /to y na poto-// mne c3dfy 3achowa) 5,, Die Antwortwörter aiSkinamieji saitai su junguku kad verwendet man selten. Obwohl sie normalerweise vom Original abhängen, wurden auch Sätze gefunden, in denen das verwendete Gegenwort keinen Entsprechungssatz im Original hat. Das sind Sätze mit den Hauptverben daryti (vgl. das angeführte Beispiel), išmanyti: M. Kaipag ifymanai ///Gime iš Marios mer-//gės? //Mo. Teip' iog nė wéikahu // žmogaus /bėt wčikalu Dwa-//[ios (gwęetos pagimde ii mer-//ga pafilikdama (M. A iakož Jig to Jtalo? //V. Nie [prawg cżtowiecżą /dle //fprawę Ducha szwietego: po-//nieważ ona Panna 30ftata) 33,, Das Antwortwort ist notwendig in einigen erklärenden Sätzen mit einer Nebensatzpräposition (a), sowie in Sätzen mit Hauptverben, die den kausalen Zusammenhang zwischen zwei Sätzen bezeichnen, z.B. prirašinėti ‚zuordnen“ (b), vgl. : a) Dass es für diejenigen, die sich häufig als schuldlos erweisen, /nicht irgendwelche /me fumifsimė /und prür-//ziehime fietos fawos //manchmal rądaš [...] Tam //gali rast dwi priežafti (JZ niemata 3 tych //co fię cżęfto [powid-//daią w nieidkim 3amiefga-//- niu y roftargnieniu fum-//nienia Įwego podežas [ig /nayduią [...] temu moje dwie pr3y-//ežynie nalešč.) 111,-112, 26 | Die Bewegung von Arthur b) taja tai malonei [...] priraf§in- €iu /iog ma-//nė tikéiimop tawop fswetop //pawadint [...] teikéis (twoiey to tafce [...] pr3ypifuig /jes //mig do widry twey Swigtey po-//wold¢ [...] racžyt) 185,186, In den betrachteten Sätzen gehen ebenso wie in den Sätzen mit der Konjunktion idant auch abstrakte Substantive für Gnade, Geheimnis, Wohltätigkeit als Antwortwörter vor, z. : Bat i f5i-//tą nė ma3e[nj tawą gera-//darimą i3pa3iftu /iog manę //nig prieketimų daugiaro-- //py [...] i3wer3ei /ir išgėlbė-//i- ¢i (Aber das ist nicht meine Güte, deine Güte, / Jtwo wy3nawam /jes mig od //pr3ygod rozmaitych [...] wyrwal y wybawit) 186, Wie aus den Beispielen hervorgeht, sind erklärende Sätze mit dem Vorsatz, vor allem für Verben, die das Sprechen oder die geistige Tätigkeit bezeichnen (verba dicendi et sentiendi) und für emotionale Verben charakteristisch. Der letzte Typ von Erklärungssätzen ist den umständlichen Ursachensätzen nahe: das präpositionale Argument kann nicht nur als Objekt des Erstaunens (der Beschwerde usw.), sondern auch als Umstand, der das Erstaunen (die Beschwerde usw.) ausdrückt, verstanden werden. Nebensätze mit der Erklärung, dass sind charakterisiert durch die direkten Formen des Verbs, das im Präteritum steht. Dies betrifft ihren tatsächlichen Status'®: Es wird davon ausgegangen, dass der Inhalt des Erklärungssatzes der Realität entspricht. 3. SÄTZE MIT wenn(g(u- )) Alle 39 Nebensätze mit dieser Verbindung in den untersuchten Werken von Daukša sind durch direkte syntaktische Verbindungen mit dem Konjunktiv des Hauptsatzes verbunden. Einige von ihnen, die erklärenden, nehmen die Stellung des valenten Begleiters des verbundenen Verbs oder Adjektivs ein, andere, die umständlichen, die des freien Mitglieders. Die meisten zusammengesetzten Daukša-- Sätze mit der Konjunktion pokud(g(- u)) sind Konjunktivsätze. Ihr Seitenpunkt bedeutet in der Regel eine Bedingung.“ (a) manchmal, vor allem mit einem negativen Hauptkonjunktiv, —Konzession (b), z.B. : a) Jėi tau tėwas ta-//was liepty kokią nétié-//fa bitėt /ar ką [ubrift //ar //ką blogo padarit /turié-//- gu tu io tamė ktaufit? (kiedyby tobie očiec twoy //rofkazal r3ec iaką nieprawdę ///abo gr3ech iaki ve3ynic: winien //žeš go ftuchac- ?) 81,,-82, b) Tau Tėwę matonėu- -//[es rod3iu nūdemęs mands ///kurés iéi norėcžė vifiépt po // akim tawo /nė galū. (Ich will dich nicht mehr sehen, ich will dich nicht mehr sehen, ich will dich nicht mehr sehen, ich will dich nicht mehr sehen, ich will dich nicht mehr sehen, ich will dich nicht mehr sehen.) 16-19 ' Für den Begriff siehe. 1997 (125 Seiten). In den Bedingungssätzen des Katechismus und der Trump-Art wird noch die spezielle Konjunktion kačeib(a) verwendet. 27 Die Bedingungssätze sind für sudetische Sätze nicht charakteristisch. Sie überwiegen die Präposition des Salutativs. Im Zugeständnissatz geht der Nebensatz auch vor dem Hauptsatz. Es gibt 11 Beispiele für erklärende Sätze mit der Konjunktion si(g(u)) im Katechismus und im Kurzen Budismus. Sie sind verbunden mit emotionalen Verben (beschweren), Verben der geistigen Tätigkeit (verwenden ‘rozbierac’), das Verb, das den kausalen Zusammenhang (ausreichende oder unzureichende Bedingung) bezeichnet, das Verb, das die Beschränkung der Gültigkeit der Aussage bezeichnet, z.B.: pakdka to ///iażeli ma chęć /ir walg /pri-//imt its i iażeli to robi /kas //pridera robić (dofyč na tym /że ma //chęć y wolę przyiącz ie /gdy to //cżyni /co ieft winien cżynič.) 42. . [ispildiffimé dma] nė aprei[k]fdami nide-//miy ne3inomų (tiéktai ige-//mus /iai butū drin’ i3waifti-/- mo iy /tam kurėmi pridera (nie ob-//mawidigc /nie odkrywdigc // griechow potdiemnych (chy-//baby //dla veženia ich /temu ko-//mu pr3yftoi) 86,87, Erläuternde Nebensätze mit wenn(g(u- )) erfordert auch die tatsächliche Verbindung dutis kaltam, die “zugeben (Schuld)” bedeutet: [gali dutis kaltas] i¢i nu-//pute Ju [sirdimi ([može [ig dač winien] iefli v-//padat 3 vmyjftem) 121,-122 In allen zitierten Beispielen hat der Nebensatz die Funktion eines syntaktischen Subjekts. Das Gegenwort (wie im Original) haben die Nebensätze, die mit dem Verb genug gehen. Die Tatsache, dass der Nebensatz in allen diesen Fällen ein erklärender und nicht ein umständlicher Bedingungssatz ist, zeigt, dass in denselben komplexen Sätzen die Konjunktion hogy verwendet wird, um sich mit wenn(g(u- )) zu vermischen. Die Wahl der Konjunktion in der litauischen Übersetzung hängt in allen Fällen vom Original ab, z. B.: [Te [kandies graud3éi] Jog nė būwo kgntrus //priėpūlūfsė /arba iéi wel nė //turéio kgntrumo prié[pau-- //dofsė /arba rūpęščiūjjJę ([Niechay [ig tej v[kar3a 3a-//tofnie] J5 nie byt Cierpliwy //w pr3y-//padkdch pr3eciwnych /dbo ie-//fli te nie miat čierpliwošči w // dotegtosciach) 124 125, [gali dutis kaltas] iog nė tu-//réio teip [tipro tikéiimo / //kaip dera: o iéi nė Jęrgeios //ty pagūndų /ir dimoiimy ([moje [ig dač winien] ij nie mial tak [td-//tec3ney widry /idko ftufsa: a ie-//fli [ig nie wy[tr3egat tych po-//kus y mysli) 121, -122 | Die Syntaxfunktion des Verbs hat der Nebensatz, erforderlich für das Substantiv, das den inneren Zustand der Person bezeichnet: deja /bėda: Deia //man /iéig palkui teip tūtus //waiftus /nė būjiu Įwėikas iéi tac3ėu ir gnt kūno /ir ant //dūfgas ligą nūdemių kėšiū. (Ich will nicht, daß du mich liebst, ich will nicht, daß du mich liebst, ich will nicht, daß du mich liebst, ich will nicht, daß du mich liebst, ich will nicht, daß du mich liebst, ich will nicht, daß du mich liebst.)