ACTA
LINGUISTICA
LITHUANICA
LII
(2005),
119-156
Gedanken
zu
G amma ikalisie ung
( ei
zuasammenhangende
Beme kungen)’
BOHUMIL
VYKYPEL
Us a
p o
jazyk éesky
AV
CR
The
p esen
pape
deals
wi h
he
no ion
o
g amma ical
elemen s
o
language
(as
opposed
o
lexical
elemen s).
Two
concep ions
o g amma ici y
a e
dis inguished:
he
one
concen-
a ing
on
con en
and
he
one
concen a ing
bo h
on
con en
and
on
exp ession
(i.e.,
concen a ing
on
signs).
Fu he ,
he
concep
o
g amma icaliza ion
o mula ed
by
Ch is-
ian
Lehmann
is
compa ed
wi h
P ague
School
ypology.
In
conclusion,
a
ew
ema ks
a e
made
on
he
ela ionship
be ween
g amma icaliza ion
heo y
and
he
gene al
linguis ic
me hod.
1.
Eines
de
Themen,
mi
denen
sich
allgemeine
Sp achwissenscha le
heu zu age
hau ig
be assen,
schein
die
sog.
G amma ikalisie ung
zu
sein.
Im
gewissen
Sinne
am
An ang
dieses
e neue en
In e esses
s eh
bekann lich
die
p og amma ische
A bei
on
Cu is-
TIAN
LEHMANN
Though s
on
g amma icaliza ion.
Sie
is
o
einige
Zei
neu
e schienen
(Lehmann
2002),
und
ich
nehme
so
die
Gelegenhei
wah ,
mi
eben alls
einige
Gedanken
zu
G amma ikalisie ung
zu
machen.
Lehmanns
Buch
is
leide
ein
F agmen
(und
de
angemelde e
zwei e
Teil
sieh
—insbesonde e
om
Gesich spunk
de
Allgemeinen
Sp ach-
wissenscha
aus
—
noch
in e essan e
aus...),
o zdem
s ell
es
unbes i en
den
heo e-
isch
konsis en es en
Bei ag
zum
P oblem
und
iibe haup
ein
allsei ig
in e essan es
und
leh eiches
Buch
da .
Und
was
den
agmen a en
Cha ak e
angeh ,
so
ha
doch
niemand
ge inge e
als
Louis
Hjelmsle
(1968:
114)
gesch ieben,
nich s
sei
ii
den
Wissenscha -
le
sch6ne
als
das
o
sich
zu
sehen,
was
noch
zu
scha en
is .
Vo
de
eigen lichen
Abhandlung
seien
alle dings
(z.T.
anmeldend)
noch
zwei
Anme -
kungen
gemach :
1.1.
Als
e
den
Beg i
de
Typologie
behandel e,
un e eil e
Pe
Sgall
(1971)
die
Un-
e schiede
zwischen
den
sp achwissenscha lichen
Disziplinen,
die
sich
Typologie
nen-
nen,
in
zwei
Haup g uppen:
jene,
die
da in
bes ehen,
dass
ein
einziges
Wo
(namlich
Typologie)
ii
un e schiedliche
Beg i e
benu z
wi d,
und
jene,
die
da in
bes ehen,
dass
ein
Wo
(namlich
Typologie)
ii
e schiedene
Au assungen
desselben
zug undeliegen-
den
in ui i en
Beg i s
geb auch
wi d.
Mi
e was
ahnlichem
ha
man
es
beim Ausd uck
G amma izi a
zu
un:
De
e s e
on
Sgall
behandel e
Fall
komm
o
im
(auch
on
Lehmann
2002:
§
2.1.
anschaulich
besch iebenen)
Un e schied
zwischen
dem
,,ame ika-
nischen“
Konzep
de
G amma izi a
als
de
,,Rich igkei *
und
dem
,,eu opaischen“,
in
Fi
sp achliche
Ko ek u
und
inhal liche
Inspi a ion
danke
ich
Ma kus
Gige
(P ag).
120
|
BOHUMIL
VYKYPEL
dem
die
g amma ischen
En i a en
im
Gegensa z
zu
den
lexikalischen
be ach e
we den;
dem
zwei en
Fall
begegne
man
im
Un e schied
zwischen
den
e schiedenen
Au assun-
gen
des
eu opaischen
Konzep s
de
G amma izi a .
Im
Folgenden
we de
ich
mich
—
wie
auch
Lehmann
—
na ii lich
nu
mi
dem
zwei en
Fall
be assen
(auch
wenn
ich
an
eine
S elle
une wa e
zum
e s en
auch
komme).
1.2.
Allgemein
s ell
sich
die
F age,
weshalb
man
sich
eigen lich
mi
de
G amma izi a
und
de
G amma ikalisie ung
ibe haup
be assen
soll.
Eine
o lau ige
An wo
kann
lau en:
Weil
diese
eines
de
linguis ischen
Besch eibungs-
und
E kla ungsins umen e
da s ellen.
Auch
dazu
komme
ich
noch
spa e .
2.
Eines
de
imme
wiede
—
einmal
meh ,
ein
ande mal
wenige
—
.a.
in
de
eu opai-
schen
sp achwissenscha lichen
T adi ion
behandel en
P obleme
is
de me kwii dige
Un-
e schied
zwischen
den
sog.
lexikalischen
und
den
sog.
g amma ischen
En i a en
de
Sp a-
che:
Man
glaub ,
einige
Elemen e
de
Sp ache
—
seien
es
(je
nach
de
allgemeinen
Au assung
on
de
Sp ache
bei
den
jeweiligen
Fo sche n)
die
Zeichen,
die
Inhal e
de
Zeichen
ode
Bes and eile
de
Inhal e
de
Zeichen
—
in
diese
zwei
g oBen
G uppen
un e -
eilen
zu
konnen
ode
soga
zu
miissen.
Im
Allgemeinen
lassen
sich
die
G amma izi a s-
ode
G amma ikalisie ungs heo ien
in
zwei
g oBe
G uppen
un e eilen.
Die
einen
Fo s-
che
suchen
ih e
K i e ien
de
G amma izi a
(G amma ikalisie ung)
nu
im
Inhal splan
(wie
imme
auch
diese
au ge ass
wi d),
die
ande en
be iicksich igen
zudem
noch,
wie
die
zu
un e suchenden
Inhal selemen e
ausged ick
we den.
2.1.
Wie
sich
noch
spa e
zeig ,
is
es
in
unse em
Kon ex
wich ig
zu
e wahnen,
dass
eine
de
Sp achwissenscha le ,
die
in
die
e s e
G uppe
gehé en,
PETR
SGALL
is .
Sgalls
Fo mulie ung
de
sog.
ypologischen
Dominan en
( gl.
zule z
Sgall
2004)
bes eh
da-
in,
dass
gewisse
Elemen e
de
sog.
ek og amma ischen
Ebene
de
unk ional-gene a-
i en
Besch eibung
—
die
g amma ischen
Elemen e
—
in
den
einzelnen
Sp ach ypen
e s-
chieden
ausged iick
we den,
so dass
de
Ausd uck
de
g amma ischen
Elemen e
ii
ih e
De ini ion
als
g amma ische
nich
ele an
is .
Den
Teil
de
ek og amma ischen
Ebene,
den
die
g amma ischen
Elemen e
ausmachen,
ha
Sgall
allmahlich
e wei e .
Zunachs
zahi e
e
hie he
nu
die
sog.
syn ak ischen
We e
ode
Funk o en
(Sgall
1979:
8,
10),
spa e
bezog
e
auch
die
sog.
mo phologischen
We e
ode
G amma eme
ein
(Sgall,
Haji¢o a,
Pane o a
1986:
271),
schlieBlich
sp ich
e
ibe
den
g amma ischen
Teil
de
ek og amma ischen
Ebene,
den
die
mo phologischen
We e
ode
G amma e-
me,
die
syn ak ischen
We e
ode
Funk o en,
de
Valenzbeg i
und
die
sog.
ak uelle
Gliede ung
( unk ionale
Sa zpe spek i e)
bilden
( gl.
Sgall
1992a:
204).
Diese
g am-
ma ische
Teil
wi d
den
Lexemen
gegeniibe ges ell .
De
Ausd uck
de
g amma ischen
Elemen e
kann
olglich
iin ach
sein,
und
au g und
on
ihm
we den
iin
Sp ach ypen
als
Kons uk e
au ges ell :
1.
Ausd uck
du ch
die
Reihen olge
on Phonemsukzessionen
(Mo phen),
welche
die
nich g amma ischen
Funk ionen
ausd iicken
=
de
polysyn he ische
Typ;
2.gleich
wie
die
nich g amma ischen
Funk ionen,
d.h.
du ch
Phonemsukzessionen
(Mo phe),
wobei
diese
in
Fo m
on
Wo e n
au e en,
d.h.
den
die
nich g amma ischen
Funk ionen
ausd iickenden
Sukzessionen
nich
ange iig
we den
=
de
isolie ende
Typ;
3.
gleich
wie
die
nich g amma ischen
Funk ionen,
d.h.
du ch
Phonemsukzessionen
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
121
(Mo phe),
wobei
diese
in
Fo m
on
A ixen
au e en,
d.h.
den
die
nich g amma ischen
Funk ionen
ausd iickenden
Sukzessionen
ange iig
we den
=
de
agglu inie ende
Typ;
4.
du ch
Va iie ung
(Modi izie ung)
on
Phonemsukzessionen
(Mo phen),
welche
die
nich g amma ischen
Funk ionen
ausd iicken,
wobei
diese
Va iie ung
am
Ende
(ode
al-
le dings
auch
am
An ang)
de
Sukzessionen
geschieh
=
de
lek ie ende
Typ;
5.du ch
Va iie ung
(Modi izie ung)
on Phonemsukzessionen
(Mo phen),
welche
die
nich g amma ischen
Funk ionen
ausd icken,
wobei
diese
Va iie ung
im
Inne n
de Suk-
zessionen
geschieh
=
de
in o lexi e
Typ.
Was
nun
die
De ini ion
de
g amma ischen
Elemen e
de
ek og amma ischen
Ebene
angeh ,
so
is
es
o ensich lich,
dass
die
hie
als
g amma isch
genann en
Elemen e
ode
Funk ionen
mi
dem
einen
de
zwei
G undp eile
de
sp achlichen
AuBe ung
on
ViLEM
Ma uesius,
dem
Ak
de
,,Ve kniip ung“,
des
In-Beziehung-Se zens
ode
dem
syn ak i-
schen
Ak
ko espondie en,
und
Ma hesius
s ell e
a sachlich
(wohl
e mi el
du ch
die
Sp ach heo ie
on
Vladimi
Skali¢ka)
eine wich ige
Inspi a ionsquelle
ii
Sgall
da .
In
de
genial
ein achen
Konzep ion
seine
,, unk ionalen
G amma ik“
un e schied
Ma he-
sius
bekann lich
zwei
g undlegende
Ak e,
zwei
,,P eile “,
du ch
die
jede
Aussage
gebilde
wi d:
den
Ak
de
Benennung
ode
onoma ologischen
Ak
und
den
Ak
de
Ve kniip ung,
des
In-Beziehung-Se zens
ode
syn ak ischen
Ak .
Die
sp achlichen
Elemen e
sind
dann
in
ih em
Bedeu ungs-
(ode
Inhal s-)aspek
in
zwei
G uppen
zu
un e eilen:
diejenigen,
die
p ima
dem
onoma ologischen
Ak
dienen,
und
diejenigen,
die
p ima
dem
syn ak i-
schen
Ak
dienen.
Es
is
olglich
no wendig,
zunachs
zu
besch eiben,
wie
die
be e ende
Sp ache
benenn
und
wie
sie
das
Benann e
in
Beziehungen
se z .
E s
danach
kann
man
sich
mi
de
,,Mo phologie“
be assen,
die
als
Leh e
ibe
die
G uppie ung
de
sp achli-
chen
Mi el
nach
ih e
o malen
Ve wand scha
au ge ass
wi d
und
dahe
que
du ch
die
beiden
Teile
de
Sp achbesch eibung,
die
Leh e
ibe
die
sp achliche
Benennung
(die
Onoma ologie)
und
die
Leh e
ibe
das
In-Beziehung-Se zen
(die
unk ionale
Syn ax)
geh .
(Vgl.
Ma hesius
1929; 1936; 1975;
Danes
2003.)
Ahnliches
inde
man
bei
Lou s
HJELMsLe .
Zunachs
—
in
seine
p aglossema ischen
Pe iode
—
sp ich
Hjelmsle
ibe
den
Un e schied
zwischen
Seman emen
und
Mo phe-
men.
Die
Seman eme
sind
die
e bundenen
Elemen e,
die
Mo pheme
die
e bindenden
(Hjelmsle
1972:
52, 62;
1973:
85):
,,De
skal
o s aas
saaledes,
a
seman eme ne
e
de
elemen e ,
de
bee e
eekkens
meningsindhold,
og
mo eme ne
de
elemen e ,
de
o -
me
de e
meningsindhold
paa
en
bes em
g amma isk
maade“
(Hjelmsle
1972:
52 .);
les
ca égo ies
de
séman émes
exp imen
sans
ambigui é
des
ca égo ies
de
no ions
(...)
les
ca égo ies
de
mo phémes
exp imen
sans
ambigui é des
ela ions
en e
les
no ions“
(Hjelmsle
1928:
210);
,,les
mo phémes
indiquen
les
appo s
en e
les
séman emes*
(Hjelmsle
1973:
87).
Man
sieh ,
dass
Hjelmsle
in
die
Nahe
on
Ma hesius
gelang :
Die
Seman eme
benennen,
die
Mo pheme
,, e kniip en™,
se zen
in
Beziehungen
(p ima
ode
sekunda ).
Hjelmsle s
spa e e
glossema ische
Sp ach heo ie
lass
sich
in
diesem
Punk
als
eine
A
Fo malisie ung
be ach en.
Auch
beim
glossema ischen
Hjelmsle
inde
man
eine
Un e eilung
de
Sp achelemen e,
die
mi de
adi ionellen
Un e eilung
in
die
lexika-
lischen
und
die
g amma ischen
ko espondie .
Im
Einklang
mi
seine
Sp ach heo ie
s ell
Hjelmsle
diese
zwei
g undlegenden
G uppen
sowohl
im
Inhal splan
als
auch
im
122
|
BOHUMIL
VYKYPEL
Ausd ucksplan
es ,
und
die
Gliede
diese
Ka ego ien
we den
bei
ihm
du ch
die
po en-
iellen
Bes and eile
de
Zeichen
gebilde
ode
genaue
du ch
ausd uckslose
Elemen e
im
Inhal splan
und
inhal slose
Elemen e
im
Ausd ucksplan.
Die
Benennung
de
Ka ego ien
ha
Hjelmsle
geande .
Geande
ha
sich
auch
die
Eigenscha ,
du ch
welche
diese
Ka-
ego ien
de inie
sind,
abe
imme
wiede
ging
es
—
aus
dem
Glossema ischen
in
eine
allgemein
ielleich
e s andliche e
Sp ache
ibe se z
—
um
die
po en ielle
(p ima e
ode
sekundia e)
Fahigkei
de
einen
(,,g amma ischen“)
Elemen e
die
ande en
(,,lexikali-
schen“)
zu
e binden
ode
in
gegensei ige
Beziehungen
zu
se zen.
(Vgl.
.a.
Hjelmsle
1959:
139-164;
1973:
243-254.)
In
unse em
Kon ex
is
es
jeden alls
wich ig,
dass
Hjelmsle
sein
K i e ium
de
G am-
ma izi a
nu
inne halb
des
jeweiligen
Plans
inde :
De
Ausd uck
de
g amma ischen
Inhal selemen e
is
hinsich lich
ih e
De ini ion
nich
ele an ,
denn
e
geh6
nich
zu
Sp ache
als
dem
Sp achbau
(de
du ch
die
zwei
Plane
gebilde
wi d),
sonde n
zum
Sp ach-
geb auch,
und
zwa
seinem
Zeichenaspek .
2.2.
In
die
zwei e
oben
(§
2)
e wahn e
G uppe
de
G amma izi a s heo ien
geh6
un e
ande en
de
zwei e
Sp achwissenscha le ,
de
neben
Sgall
die
P age
ypologische
Theo-
ie
wei e en wickel
ha ,
JAROSLAV
PopELA.
Popela
ha
bekann lich
die
ypologischen
Do-
minan en
al e na i
zu
Sgall
o mulie .
Die
e s e
Eigenscha ,
du ch
welche
sie
de inie
we den,
s ell
die
Ta sache
da ,
ob
de
Typ
g amma ischen
Zeichen
giins ig
is
ode
nich .
Das
Posi i e
gil
ii
den
isolie enden,
den
agglu inie enden,
den
lek ie enden
und
den
in o lexi en
Typ,
das
Nega i e
hingegen
ii
den
polysyn he ischen
Typ.
Die
,,g amma i-
schen“
Typen
we den
olglich
nach
zwei
wei e en
Eigenscha en
un e eil ,
de
Kumulie-
ung
on
Semen
(Inhal selemen en)
in
g amma ischen
Zeichen
und
de
S u e
de
Fusion
zwischen
dem
lexikalischen
und
dem
g amma ischen
Zeichen:
Im
isolie enden
und
im
agglu inie enden
Typ
bes eh
keine
Kumulie ung,
wah end
sie
im
lek ie enden
und
in-
o lexi en
o komm ;
die
Fusion
is
im
isolie enden
Typ
minimal,
im
agglu inie enden
g 6Be ,
im
lek ie enden
noch
g éBe ,
und
maximal
is
sie
im
in o lexi en
Typ.
(Vgl.
Popela
1991,
1998.)
Es
is
also
e sich lich,
dass
Popelas
Au assung
de
G amma izi a ,
mi
de
e
in
seine
De ini ion
de
G undeigenscha en
de
Sp ach ypen
a bei e ,
eine
G amma izi a
on
Zeichen
da s ell .
De
polysyn he ische
Typ
is
nich
deswegen
nich g amma isch,
weil
e
in
seinem
Inhal splan
gleiche
ode
ahnliche
(g amma ische)
Elemen e
wie
die
g amma-
ischen
Typen
nich
en hal en
ha e,
sonde n
deswegen,
weil
diese
Elemen e
im
polysyn-
he ischen
Typ
keinen
segmen alen
ode
keinen
disk e en
Ausd uck
haben:
Sie
we den
en wede
du ch
die
Wo olge
ode
du ch
Seman eme
in
g amma ischen
Funk ionen
aus-
ged iick .
Die
Nich g amma izi a
bezieh
sich
also
au
den
Zeichenaspek
des
Sp achge-
b auchs,
au
die
A
des
Ausd ucks
gewisse
ausgewahl e
Inhal selemen e.
Die
zwei e,
sowohl
den
Inhal
als
auch
den
Ausd uck
be iicksich igende
Au assung
de
g amma ischen
Elemen e
inde
man
(in
eine
implizi en
Fo m)
le z en
Endes
auch
bei
dem
Beg iinde
de
P age
Typologie
selbs ,
bei
VLADIMiR
SKALICKA.
Wenn
Skalicka
bei-
spielsweise
al e e
Kasus heo ien
k i isie ,
wi
e
diesen
u.a.
o ,
sie
be iicksich igen
die
Ta sache
nich ,
dass
,,cases
a e
o ma ions
which
a e
in
pe manen
con ac
wi h
neigh-
bou ing
o ma ions.
Wha
one
language
exp esses
by
means
o
case,
ano he
exp esses
by
p eposi ions,
ad e bs,
de i a i e
p e ixes,
numbe
and
o he
means“
(Skali¢ka
1950:
47).
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
123
De
Kasus
wi d
also
als
eine
gewisse
Ausd ucks o m
be ach e ,
die
gewisse
Seme
(In-
hal selemen e)
en hal
und
die
gewisse
K i e ien
hinsich lich
ih es
Au baus
e iill .
Was
diese
K i e ien
nich
e iill ,
is
kein
Kasus
(die
Ausd ucks o m
d iick
die
Bedeu ung-
seinhei
aus
und
un e scheide
sie
zugleich
on den
e wand en
Gebilden,
die
keine
Ka-
sus
sind).
Nach
de
e s en
Au assung
de
g amma ischen
Elemen e
is
de
Kasus
dage-
gen
ein
gewisses
Inhal selemen ,
das
—
na ii lich,
wenn
e
im
Inhal splan
de
be e enden
Sp ache
exis ie
—in
e schiedenen
Sp achen
e schieden
ausged iick
we den
kann.
Auch
Skalicka
is
ib igens
gezwungen,
den
Beg i
de
Kasus unk ionen
zu
pos ulie en,
die
,shi ed
o
p eposi ions
o
o he
o ma ions“
(a.a.O.,
48)
we den
dii en.
Dieses
Schwan-
ken
inde
man
bei
Skali¢ka
auch
ande no s.
Im
Rahmen
de
Besch eibung
des
polysyn-
he ischen
Typs
wi d
de
allgemeine
Un e schied
zwischen
den
sp achlichen
G und-
und
Hil selemen en
einge iih :
Die
e s e en
agen
eine
Bedeu ung,
die
le z e en
d iicken
die
Beziehungen
zwischen
den
e s e en
aus.
Die
Hil selemen e
exis ie en
jedoch
nu ,
wenn
ihnen
ein
eigene
Ausd uck
zugeo dne
wi d,
und
de
polysyn he ische
Typ
ha
da-
he
keine
Hil selemen e
( gl.
Skali¢ka
1979:
186,
189,
195).
An
eine
ande en
S elle
wi d
dagegen
gesag ,
auch
de
polysyn he ische
Typ
habe
eine
G amma ik
(d.h.
Hil selemen-
e),
diese
we den
jedoch
du ch
lexikalische
Elemen e
ausged iick ,
und
zwa
du ch
de en
Reihen olge
und
dadu ch,
dass
lexikalische
Elemen e
in
g amma ischen
Funk ionen
au -
e en
( gl.
Skalicka
1955a:
16 .,
18 .).
Fi
Skalicka
wie
ii
Popela
s ell
also
ein
g amma isches
Elemen
nu
ein
solches
Ele-
men
da ,
welches
einen
minde
ode
wenige
disk e en
Ausd uck
besi z ,
d-h.
ein
Zei-
chen
is ,
und
zudem
be iicksich ig
Skali¢ka
auch
wei e e
Eigenscha en
des
Ausd ucks
ii
die
Beu eilung
eines
Zeichens
hinsich lich
seine
G amma izi a
( gl.
Skalicka
1960a;
1962a:
125 .;
1979:
83 .).
Es
en s eh
jedoch
de
g undsa zliche
Beda ,
den
Beg i
de
g amma ischen
Funk ionen
zu
bes immen,
denn
eine sei s
wa e
es
unméglich,
im
poly-
syn he ischen
Typ
on
g amma ische
Funk ionen
e iillenden
Seman emen
zu
sp echen,
ande e sei s
wa e
es
unkla ,
welche
Funk ionen
(Bedeu ungen)
hinsich lich
ih e
G am-
ma izi a
zu
un e suchen
sind.
Skali¢ka
(1965)
bie e
auch
a sichlich
solche
K i e ien
zu
Iden i izie ung
on
g am-
ma ischen
Funk ionen
(Bedeu ungen).
Gema
ihm
haben
die
g amma ischen
Elemen e
(Zeichen)
d eie lei
Bedeu ung:
syn ak ische,
abs ak e
und
ein eihende.
Du ch
ih e
ein-
eihende
Funk ion
gliede n
die
g amma ischen
Elemen e
das
du ch
sie
bes imm e
lexi-
kalische
Elemen
in
eine
Klasse
ein.
Au
diese
Funk ion
g iinde
sich
die
kons i u i e
Eigenscha
de
g amma ischen
Ka ego ien,
und
zwa
die
Obliga o i a
ih e
Gliede :
Jedes
lexikalische
Elemen ,
ii
das
die
en sp echende
g amma ische
Ka ego ie
ele an
is ,
muss
mi
einem
Elemen
de
be e enden
Ka ego ie
e sehen
we den.
Die
syn ak-
ische
Bedeu ung
ode
Funk ion
eines
g amma ischen
Zeichens
bes eh
da in,
dass
es
au
ande e
Benennungen
e weis ,
dass
es
bes imm e
lexikalische
Elemen e
mi
ande en
e -
binde ;
zugleich
kann
es
auch
den
Cha ak e
diese
Beziehung
angeben.
SchlieBlich
mach
die
abs ak e
Bedeu ung
ein
g amma isches
Zeichen
zu
einem
Teil
de
Benennung:
Das
g amma ische
Zeichen
modi izie
die
Bedeu ung
des
lexikalischen
Elemen s,
das
es
be-
s imm .
Sekunda
kann
alle dings
das
g amma ische
Elemen
du ch
seine
abs ak e
Be-
deu ung
auch
die
syn ak ische
Funk ion
e iillen,
was
bei
de
E scheinung
de
sog.
Kon-
g uenz
de
Fall
is .
Es
is
wich ig
zu
beme ken,
dass
de
abs ak e
Cha ak e
de
124
|
BOHUMIL
VYKYPEL
g amma ischen
Elemen e
ela i
is ,
d.h.
diese
sind
abs ak e
als
seman isch
e wand e
lexikalische
Elemen e.
Un e
Abs ak hei
is
die
Fahigkei
zu
e s ehen,
um ang eiche-
e
seman ische
Felde
zu
e assen.
De
Un e schied
in
de
Abs ak hei
zwischen
einem
lexikalischen
und
einem
g amma ischen
Elemen
mi de selben
seman ischen
Basis
is
somi
g aduell
au zu assen
—
im
Un e schied
zu
den
e s en
zwei
Eigenscha en,
die
au
eine
p i a i en
Opposi ion
be uhen.
Ein
leh eiches
Beispiel
eine
nich o malisie en
G amma ikalisie ungs heo ie,
d.h.
eine
solchen,
die
nich
heo e isch-immanen ,
sonde n
zu
einem
bes imm en
Zweck
(namlich
jenem,
die
En wicklung
de
indoge manischen
Flexion
zu
e kla en)
au gebau
wu de,
inde
man
beim
Indoge manis en
ADOLF
E ua .
Das
Beispiel
is
deswegen
leh -
eich,
weil
man
Skali¢ka
als
Ausgangspunk
nehmen
kann
und
man
zu
Skali¢ka
zugleich
am
Ende
komm ,
und
zwa
aus
eine
solchen
Pe spek i e,
die
e kla end
ein
Lich
au
das
gesam e
Konzep
de
G amma ikalisie ung
wi .
(Zu
E ha s
Konzep ion
de
G am-
ma ikalisie ung
gl.
Vykypél
2004a:
153-156
mi
en sp echenden
Li e a u e weisen.)
E ha s
Fo mulie ung
de
Eigenscha en
de
g amma ischen
Elemen e
is
jene
on
Skaliéka
(1965)
ahnlich.
Die
G ammeme
sind
unselbs s andig
und
imme
an
bes imm e
Lexeme
gebunden
(d.h.
sind
po en iell
klassi izie end).
Die
G ammeme
sind
hinsich lich
ih e
Bedeu ung
wesen lich
ein ache
als
die
Lexeme
(d.h.
sie
sind
abs ak e )
und
k6nnen
auch
ollig
o mal
sein,
d.h.
nu
eine
syn ak ische
Beziehung
bezeichnen
(d.h.
sie
konnen
syn ak isch
sein).
Mi
de
Ein achhei
hang
auch
die
Ta sache
zusammen,
dass
die
In en-
a e
de
G ammeme
meis ens
geschlossen
sind.
De
Wandel
de
lexikalischen
Elemen e
in
g amma ische,
d.h.
die
G amma ikalisie ung,
ha
nach
E ha
d ei
Phasen:
1.
Ve lus
de
Selbs s andigkei
(das
Elemen
beginn
sich
an
ein
ande es
Elemen
zu
binden),
de
on
de
Ve ein achung
de
Seman ik
des
Elemen s
beglei e
we den
kann;
2.
Gene ali-
sie ung,
d.h.
Ve allgemeine ung
und
Obliga o isie ung;
3.
ollige
Fo malisie ung,
d.h.
das
Elemen
ha
nu
noch
eine
syn ak ische
Bedeu ung.
Mi
diesen Eigenscha en,
die
den
Inhal splan
be e en
ode
zumindes
au
diesen
be-
zogen
we den
k6nnen,
lassen
sich
auch
die
Eigenscha en
e binden,
die
den
Ausd uck
de
g amma ischen
Elemen e
(Zeichen)
be e en.
De
abs ak e
Cha ak e
de
g am-
ma ischen
Elemen e
(dem
auch
die
Syn ak izi a
zugeo dne
we den
kann)
is
dem
ge in-
gen
Um ang
ih e
Ausd ucksmi el
giins ig.
De
ge inge
Um ang
is
wiede um
eine sei s
de
Kumula ion
de
G ammeme
im
Rahmen
eines
einzigen
Zeichens,
ande e sei s
de
Synonymie
und
Homonymie
de
g amma ischen
Zeichen
giins ig.
De
obliga e
Cha ak-
e
is
dem
4quipollen en
Ausd uck
giins ig,
d.h.
de
Absenz
on
sog.
Null o man en
inkl.
de
sog.
es en
Wo olge,
und
auch
de
Gebundenhei
des
Ausd ucks
de
g amma ischen
Elemen e,
d.h.
dem
Ausd uck
du ch
A ixe
ode
Endungen
ehe
als
du ch
Wo e .
Hie -
he
geho
auch
die
Kong uenz:
Wenn
in
eine
Sp ache
die
Kong uenz
in
einem
héhe en
Mabe
zu
Gel ung
komm ,
so
hei®
das
un e
ande em,
dass
jedes
Wo
du ch
gewisse
Ausd ucks o men
(Endungen)
obliga
beglei e
wi d,
was
auch
solche
Wo e
be i ,
die
dies
nich
unbeding
b auchen.
De
seman isch
abs ak e
Cha ak e
und
de
ge inge
Um ang
de
Ausd ucks o m
de
g amma ischen
Elemen e
lassen
sich
un e
den
gemein-
samen
Beg i
de
Ein achhei
subsumie en,
und
mi
de
Ein achhei
is
auch
eine
wei e-
e
on
E ha
o ausgese z e
Eigenscha
de
g amma ischen
Elemen e
e bindba ,
und
zwa
,,die
Einhei lichkei
de
Bildung“
de
Ausd ucks o men,
d.h.
diese
sollen
nu
du ch
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
125
eine
A
de
Zeichen
gebilde
we den
(du ch
Wo e ,
A ixe,
Endungen
ode
In o le-
xion,
abe
nich
gemisch ).
Au g und
de
Eigenscha en
de
Ausd ucks o m
se z
E ha
soga
d ei
Phasen
bis
zu
olligen
G amma izi a
es ,
in
denen
die
zu
beobach enden
Bedeu ungen,
die
den
Be-
deu ungen
einige
lexikalische
Elemen e
en sp echen,
e schieden
ausged iick
we den:
1.
die
k yp og amma ische
(Ausd uck
du ch
Wo olge
ode
ei
anwendba e
Wo e );
2.
die
p ag amma ische
(Wo olge
und
auch
A ixe);
3.
die
semig amma ische
(A ixe,
abe
auch
Null o man en;
keine
Kong uenz
und
Kumula ion).
Es
is
o ensich lich,
dass
diese
Phasen
mi
Skali¢kas
Sp ach ypen
e glichen
we den
k6nnen:
die
k yp og amma-
ische
mi
dem
polysyn he ischen
ode
dem
isolie enden,
die
p ag amma ische
und
die
semig amma ische
mi
dem
agglu inie enden.
Jeden alls
kann
man
beme ken,
dass E -
ha s
Eigenscha en
de
g amma ischen
Elemen e
au allig
denjenigen
des
lek ie enden
Typs
(in
Skali¢kas
Typologie)
4ahneln.
Man
kann
dahe
auch
Tomas
Hosko ec
(2001:
12)
zus immen:
Den
Apo ien
de
indoge manis ischen
Rekons uk ionen
i
E ha
mi
einem
besonde-
en
ypologischen
Appa a
en gegen.
Diese
p o ozie
mi
seine
hie a chischen
Au assung,
welche
die
indoge manischen
Sp achen
an
de
Spi ze
de
G amma ikalisie-
ungspy amide
und
dami
eigen lich
de
In ellek ualisie ung
de
seman ischen
Beziehung
in
de
Sp ache
pla zie .
Vielleich
konnen
wi
Miss e s andnissen
zu o kommen,
wenn
wi
bedenken,
dass
wi
die
Sp achen
de
Wel
du ch
eine
Lupe
be ach en,
welche
alles
im
B ennpunk
de
indoge manischen
Sp achen
zusammen ih ,
welche
uns
am
nachs en
s ehen,
in
denen
wi
uns
am
bes en
auskennen:
Die
Wel
be ach en
wi
s e s
on
i gendwohe .*
Ge ech e weise
muss
jedoch
gesag
we den,
dass
auch
bei
de
Au assung
de
G am-
ma izi a
ode
G amma ikalisie ung,
die
ih e
K i e ien
sowohl
in
Inhal s-
als
auch
im
Ausd ucksplan
inde ,
d.h.
die
G amma izi a
on
Zeichen
un e such ,
K i e ien
es ge-
se z
we den
k6nnen,
die
nich
an
den
konk e en
Cha ak e
des
signi ian
gebunden,
d.h.
mi
de P age
Typologie
ko elie ba
sind.
Diese
K i e ien
sind
zwei
und
wu den
be ei s
e wahn .
Das
eine
is
die
Einhei lichkei
de
Bildung
de
Ausd ucks o men:
Hie
is
es
gleichgiil ig,
ob
g amma ische
Funk ionen du ch
Wo e ,
A ixe,
Endungen
ode
In o -
lexion
ausged iick
we den,
nu
soll
de
Ausd uck
de
einzelnen
Gliede
de
be e enden
Ka ego ie
de selbe
sein.
Das
zwei e
K i e ium
is
das
Fehlen
on
Null o man en:
Kein
Glied
eine
g amma ischen
Ka ego ie
soll e
du ch
einen
Null o man en
ausged iick
we -
den;
mi
ande en
Wo en
bedeu e
dies,
dass
die
einzelnen
Ausd iicke
on
Gliede n
eine
g amma ischen
Ka ego ie
einande
Aquipollen ,
nich
p i a i
sein
soll en
(hie zu
gl.
auch
Skali¢ka
1960a
und
Vykypél
2005:
210).
3.
Nun
komme
ich
endlich
zu
Ch is ian
Lehmann
und
seinen
Gedanken
zu
G amma i-
kalisie ung
zu iick'.
;
Ich
besch anke
mich
hie
im
Wesen lichen
au
dieses
Buch
on
Lehmann,
obwohl
na ii lich
auch
seine
wei e en
Tex e
zu
G amma ikalisie ung
wich ig
sind
und
das,
was
ich
bishe
gesag
habe
und
126
|
BOHUMIL
VYKYPEL
3.1.
Es
is
o ensich lich,
dass
Lehmanns
G amma ikalisie ung
zu
zwei en
de
zwei
oben
(§
2)
ange iih en
G uppen
gehd ,
denn
was
hinsich lich
de
G amma ikalisie ung
zu
un e suchen
is ,
sind
Zeichen
( gl.
Lehmann
2002:
VII,
109 .).
Da aus
e gib
sich
auch,
dass
man
auch
in
diesem
Falle
so
zu
e ah en
ha
wie
bei
den
ande en
G amma i-
kalisie ungs heo ien
aus
diese
G uppe:
Zue s
sind
die
ele an en
Inhal selemen e
es -
zuse zen,
und
e s
dann
k6nnen
Zeichen,
in
welche
diese
Inhal selemen e
e en,
hinsich-
lich
ih e
G amma izi a
un e such
we den?.
Wich ig
is ,
dass
im
zwei en
Sch i
beide
Sei en
des
Sp achzeichens
be iicksich ig
we den
und
somi
sowohl
die
Bedeu ung
als
auch
de
Ausd uck
de
be e enden
Inhal selemen e
in
die
G amma ikalisie ungspa a-
me e
einbezogen
wi d
( gl.
Lehmann
2002:
Kap.
4).
Mi
Hjelmsle
gesp ochen,
we den
gewisse
Inhal selemen e
aus
dem
Sp achbau
he ausgeg i en
und
es
wi d
ih
Schicksal
im
Sp achgeb auch
e olg ,
und
zwa
sowohl
in
seinem
Subs anzaspek
(die
Bedeu ung
de
Inhal selemen e,
die
den
signi ié
eines
Zeichens
bilden)
als
auch
in
seinem
Zeichenas-
pek
(de
Ausd uck
de
Inhal selemen e
im Rahmen
eines
Zeichens).
Au
den
e s en
Blick
koénn e
de
e s e
Sch i ,
die
Fes se zung
jene
Inhal selemen e,
die
bes immen,
welche
Zeichen
hinsich lich
de
G amma ikalisie ung
un e such
we den
und
welche
nich ,
nich
unumganglich
scheinen:
Man
wende
ja
ein ach
die
seman ischen
K i e ien
und
die
Ausd ucksk i e ien
au
die
Zeichen
de
Sp ache
an
und
s ell
es ,
wel-
che
Zeichen
sie
e iillen
und
in
welchem
Mae
und
welche
nich .
Es
gib
jedoch
einige
G iinde,
die
ii
das
Umgekeh e
sp echen.
Zunachs
is
hie
das,
was
be ei s
oben
(§
2.2.)
angedeu e
wu de:
Im
polysyn he i-
schen
Typ
ode
in
Sp achen
mi
deu lich
dominie endem
polysyn he ischem
Typ wa e
es
unméglich
ode
schwie ig,
zwischen
G amma ik
und
Lexikon
zu
un e schieden.
Es
wa e
beispielsweise
nich
kla ,
wann
ein
Zeichen
nu
als
Ve b
unk ionie
und
somi
nich
in
den
G amma ikalisie ungskanal
i
und
wann
es
schon
auch
als
Adposi ion
unk io-
nie
und
somi
am
An ang
de
G amma ikalisie ung
s eh
(Lehmann
2002:
94;
gl.
auch
Haspelma h
1998:
328 .).
Alles
wa e
po en iell
g amma isch
ode
mi
E ha s
Wo en
,k yp og amma isch*;
wenn
jedoch
e was
k yp isch
is ,
so
sieh
man
es nich
(und
wenn
man
e was
nich
sieh ,
so
kann
man
kaum
da on
sp echen;
und
wo on
man
nich
sp echen
kann,
da i ibe
muss
man
mi
Wi gens ein
schweigen...).
Ein
wei e es
A gumen
ii
die
Ube zeugung,
dass
man
zue s
es se zen
muss,
welche
Inhal ska ego ien
ii
die
Un e suchung
de
du ch
ih e
Gliede
mi gebilde en
Zeichen
hinsich lich
de
G amma ikalisie ung
ele an
sind, lie e n
die
Beg i e
de
Reno a ion
und
Inno a ion
(Lehmann
2002:
§
2.4.).
Die
Reno a ion
se z
die
Exis enz
eine
gemein-
samen
Inhal ska ego ie
o aus,
de en
Gliede
in
Zeichen
e en,
die
sich
an
un e schied-
lichen
S ellen
au
de
G amma ikalisie ungsskala
be inden.
Den
Ausgangspunk
de
In-
was
ich
noch
sagen
will,
illus ie en.
Fi
das
Haup hema
dieses
Bei ags,
den
Ve such,
die
G amma-
ikalisie ungs heo ie
o lau ig
in
einen
wei e en
heo e ischen
Rahmen
einzugliede n,
dii e
es
indessen
aus eichen,
sich
au
dieses
Haup we k
zu
be u en.
Zeichen
e s ehe
ich
bila e al
als
un ennba e
Ve bindung
on
Elemen en
des
Ausd ucks-
und
des
Inhal splans
(die
Elemen e
de
beiden
Sp achplane
als
zwei
Teile
des
Sp achbaus
sind
po en ielle
Komponen en
on
Sp achzeichen,
die
in
den
Sp achgeb auch
gehé en).
Deshalb
kann
man
sagen,
dass
ein
Inhal selemen
(ode
na ii lich
ein
Ausd uckselemen )
in
ein
Sp achzeichen
i ,
indem
es
dieses
(mi )bilde .
(Vgl.
auch
un en
§
4.3.,
Bem.
I.)
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
127
no a ion
bilde
wiede um
die
En s ehung
eine
g amma ischen
Inhal ska ego ie
(ode
genaue
eine
Inhal ska ego ie,
de en
Gliede
dann
hinsich lich
de
G amma ikalisie-
ung
e olg e
Zeichen
mi bilden),
und
man
muss
dahe
ein
K i e ium
besi zen,
anhand
dessen
ibe
die
En s ehung
de
Ka ego ie
und
ih e
Absonde ung
on
den
ande en
In-
hal ska ego ien
en schieden
wi d:
Es
s imm ,
dass
,,La in
had no
g amma ical
ca ego y
which
co esponded
o
he
F ench
a icles, so
ha
no hing
has
been
eno a ed
by
hese“
(Lehmann
2002:
18),
denn
das
La ein
ha e
nu
eine
ko espondie ende
lexikalische
Ka-
ego ie,
es
s ell
sich
indessen
die
F age,
wie
eine
lexikalische
Ka ego ie
wie
die
la eini-
schen
Demons a i p onomina
und
eine
g amma ische
wie
de
anzésische
A ikel
eben
zu
un e scheiden
sind.
Wenn
eine
solche
F age
nich
ele an
ode
wich ig
schiene,
so
is
es
auch
nich
kla ,
wo on
man
sp ich
und
wa um,
wenn
on
lexikalischen
und
g amma i-
schen
Ka ego ien
die
Rede
is .
Die
No wendigkei
eines
inhal lichen
Ve bindungsgliedes
zwischen
den
e schieden -
lich
g amma ikalisie en
Zeichen
hema isie
auch
Lehmann
(2002:
111 .,
150),
wenn
e
on
de
Fo de ung
de
unk ionalen
Ahnlichkei
zwischen
den
zu e gleichenden
Zei-
chen
ode
on
ih e
gemeinsamen
unk ionalen
Basis
sp ich .
Es
is
hinzuzu iigen,
dass
dies
sowohl
sp achin e n,
beim
Ve gleich
on
Zeichen
eine
Sp ache
hinsich lich
de
G am-
ma ikalisie ung
als
auch
sp ach e gleichend
gil .
3.2.
Allgemein
gil
auch, dass
sich
au
zweie lei
Weise
e gleichen
lass
( gl.
Vykypél
2005:
195,
286):
en wede
au g und
eine
auBe sp achlichen
Axioma ik,
des
Hjelm-
sle schen
S o s,
ode
au g und
eine
inne sp achlichen
Axioma ik,
d.h.
eine
allgemei-
nen,
,,panch onischen*
Theo ie.
Die
allgemeine
Theo ie
die
im
Falle
de
G amma ikali-
sie ung
als
de
beno ig e
Ausgangspunk
au i ,
is
eine
Theo ie
des
Inhal s.
Das
kann
auch
so
ausged iick
we den,
dass
du ch
die
G amma ikalisie ungs heo ie,
eine
zu
zwei-
en
de
oben
(§
2)
ange iih en
G uppen
geh6 ende
Konzep ion,
eine
de
G amma i-
zi a s heo ien
aus de
e s en
de
zwei
obigen
G uppen
o ausgese z
wi d.
Diese
o aus-
gese z e
Theo ie
kann
Sgalls
unk ional-gene a i e
Besch eibung
mi
ih e
ek og amma ischen
Ebene,
Ma hesius’
unk ionale
Linguis ik
mi
ih en
zwei
Ak en
ode
Hjelmsle s
Sp ach heo ie
mi
seinem
Inhal splan
sein.
De
Beda
eine
allgemeinen
THEORIE
DEs
INHALTs
kann
an
meh e en
Beispielen
ge-
sehen
we den.
3.2.1.
Man
kann
beispielsweise
meinen,
dass
die
Kla hei
de
Beziehungen
inne halb
eine
Ka ego ie,
die
im
G amma ikalisie ungspa ame e
de
Pa adigma izi a
o komm
(Lehmann
2002:
118),
g undsa zlich
on
de
Kla hei
ih e
Besch eibung
abhang
(um
wiede
aus
dem
Hjelmsle -B e ie
zu
zi ie en,
,,i
a
hing
looks
complica ed,
i
is
chie ly
because
i
is
looked
upon
in
a
complica ed
way“;
Hjelmsle
1973:
120).
Ahnlich
s eh
es
mi
de
Homogenei a
de
Ka ego ie
als
,,a
ce ain
amoun
o
simila i y
among
i s
mem-
be s
and
o
egula i y
in
hei
di e ences“
(Lehmann
2002:
120):
Man
kann
beispiels-
weise
mi
Hjelmsle
(1959:
157)
kla e
G undbedeu ungen
auch
da
inden,
wo
he k6mmli-
che weise
keine
gesehen
we den’.
:
Mi
dem
Beg i
de
G undbedeu ung
be iih
man
nebenbei auch
ein
ande es
P oblem.
De
Un e schied
zwischen
de
G undbedeu ung
und
de
Gesam bedeu ung
lass
sich
siche lich
(mi
Lehmann
2002:
114)
als
eine
zwischen
zwei
Bezeichnungen
auslegen
und
me apho isch
au assen:
134
|
BOHUMIL
VYKYPEL
nen
Nominalsa zen
jenes
Typs
zeigen,
den
man
beispielsweise
im
Unga ischen
inde
( gl.
hie zu
auch
Gige ,
Vykypél
2001:
72 .).
Das
bedeu e
also
eine sei s,
dass
sich
die
Kopula
auch
als
ein
Inhal selemen
be ach en
lass ,
und
zwa
eines
aus
de Ka ego ie
on
Hjelm-
sle s
ex ensen,
d.h.
unge ah
e balen
,,g amma ischen*
Inhal selemen en,
und
ande e -
sei s,
dass
de
Ausd uck
diese
Funk ion
e schieden
sein
kann,
e wa
in
Abhangigkei
da on,
welche
Sp ach yp
in
de
jeweiligen
Sp ache
dominie .
Wich ig
is
dabei,
dass
den
Ausgangspunk
eine
De ini ion
diese
Kopula-Funk ion
ode
dieses
Kopula-Inhal sele-
men es
bilden
muss,
on
dem
aus
sich
die
Beobach ung
on
Zeichen,
in
die
es
i ,
hin-
sich lich
ih e
G amma ikalisie ung
ode
ypologischen
Ve schiedenhei
e s
abwickeln
kann.
Noch
in e essan e
schein
die
Nominalisie ung
und
A ibu ion
(Lehmann
2002:
§§
3.3.2.-3.;
gl.
auch
Lehmann
Ms.a:
§§
5.-6.).
Ube
die
mégliche
In e p e a ion
de
A i-
bu ion
und
de
dami
e en uell
e bundenen
Kong uenz
wa
schon
oben
(§
3.2.6.)
die
Rede
und
gl.
noch
un en
(§
3.3.2.).
Was
die
sog.
Nominalisie ung
angeh ,
so
lass
sich
aus
de
Hjelmsle schen
Pe spek i e
behaup en,
dass
in
de
E scheinung
diese
Dependenz
zwischen
zwei
ode
meh e en
,, e balen
Konzep en“
ein
Inhal selemen
namens
Konnek-
i
au i ,
welches
eben
diese
zwei
Konzep e
als
komplexe
Inhal selemen e
ode
Kom-
plexe
on
Inhal selemen en
e binde
( gl.
Hjelmsle
1959:
165-191,
Vykypél
2005:
76 .,
232 .).
De
Ausd uck
dieses
Inhal selemen es
kann
e schieden
sein.
1°
Es
kann
sich
nu
um
die
,, es e
Wo olge“
handeln,
d.h.
eine
bes imm e
Aneinande eihung
on
,,Haup -“
und
,,Nebensa zen“,
aus de
dann
die
gegensei ige
Beziehung
de
Sa ze
(d.h.
die
Ta sache,
welche
on
welchem
dependen
is )
he o geh .
2°
Es
kann
ein
ii
diese
Funk ion
nich spezialisie es
Wo
au e en,
welches
in
ande en
Kon ex en
eine
lexikalische
Funk-
ion
e iill .
3°
Es
kann
ein
ii
diese
Funk ion
spezialisie es
Wo
au e en.
4°
SchlieBlich
kann
auch
ein
A ix
au e en.
1°
komm
beispielsweise
im
Chinesischen
o ,
in
dem
die
Tempo al-
und
Kondi ionalnebensa ze
o
dem
Haup sa z
s ehen
wie
allgemein
das
De-
e minans
o
dem
De e mina um,
die
Objek nebensa ze
dagegen
nach
dem
Haup sa z
wie
allgemein das
Objek
nach
dem
Subjek
und
P adika ,
ohne
dass
in
beiden
Fallen
de
Nebensa z
du ch
ein
Zeichen
bes imm
zu
we den
b auch .
2°
komm
beispielsweise
im
Vie namesischen
o ,
in
dem
Finalnebensa ze
du ch
die
Wo e
dé
ode
cho
de e mi-
nie
we den,
welche
auch
‘lassen,
s ellen’
esp.
‘geben’
bedeu en
kénnen.
3°
is
de
Fall
de
ans andigen
Konjunk ionen
und
4°
begegne
man
e wa
bei
allen
sog.
Pa izipien,
In i-
ni i en,
Ge undien
e c. 1°
und
2°
lass
sich
im
Rahmen
de P age
Typologie
als
poly-
syn he isch,
3°
als
isola i
und
4°
als
agglu ina i
bewe en.
Fi
den
lek ie enden
Sp ach-
yp
wii de
man
mi
dem
Ausd uck
du ch
eine
Endung
echnen,
Skali¢ka
(1979:
173-179)
behaup e
jedoch,
de
lek ie ende
Typ
lose
das
P oblem
des
zwei en
Ve bs
(welches
dem
P oblem
de
Nominalisie ung
en sp ich )
du ch
eich
en wickel e
Nebensa ze.
An
eine
ande en
S elle
haben
wi ,
Ma kus
Gige
und
ich,
nich sdes o o z
zu
zeigen
e such ,
dass
diese
Behaup ung
—
wie
ande e
sog.
syn ak ische
Eigenscha en
im
Rahmen
on
Skali¢-
kas Typologie
—
nich
p oblemlos
is
( gl.
Gige ,
Vykypél
2001:
72-79).
Jeden alls
sieh
man
hie
wiede
(wie
im
Falle
de
Kopula),
dass
die
S u en
de
G am-
ma ikalisie ung
sich
mi
den Typen
de
P age
Typologie
unge ah
ko elie en
lassen.
Dami komme
ich
jedoch
schon
zum
Thema
des
nach olgenden
Abschni s.
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
135
BEMERKUNG:
Vo he
noch
e laube
ich
mi
bei
diese
Gelegenhei
indessen
einen
klei-
nen
ypologischen
Exku s
hinzuzu iigen.
Sobald
die
Dependenz
on
,,Sa zen“
einen
meh
ode
wenige
disk e en
Ausd uck
e hal ,
kann
die
,, es e
Wo olge“
(Reihen olge
on
Mo phen)
ii
den
Ausd uck
de
ak uellen
Gliede ung
(de
unk ionalen
Sa zpe spek i e)
ei
we den.
Dasselbe
gil
auch
ii
die
Sa zgliede
selbs .
Beispiele
lassen
sich
manche
an iih en.
Wenn
ein
chinesische
Kausal-
nebensa z
du ch
yinwéi
‘weil’
bes imm
wi d,
kann
e
auch nach
dem
Haup sa z
s ehen,
insbesonde e
wenn
e
kein
Thema
da s ell .
Im
Indonesischen
muss
ein
Wo ,
das
die
Funk ion
des
indi ek en
Objek s
e iill ,
nach
dem
Ve b
und
o
dem
di ek en
Objek
s ehen;
wenn
es
jedoch
du ch
eine
P aposi ion
de e minie
is ,
kann
es
auch nach
dem
di ek en
Objek
s ehen.
Ahnlich
s eh
es
mi
dem
indi ek en
Objek
bekann lich
im
Eng-
lischen.
Aus
dem
Englischen
s amm
ein
Beispiel
on
Sgall
(1988:
465):
Ma y
mo ed
om
Chicago
o
Philadelphia
s.
Ma y
mo ed
o
Philadelphia
om
Chicago.
Man
kann
diese
E scheinungen
als
eine
Gelegenhei
zu
Ube legung
iibe
die
ypologische
Be-
we ung
des
Ausd ucks
de
ak uellen
Gliede ung
(de
unk ionalen
Sa zpe spek i e)
nehmen.
Wie
oben
(§
2.1.)
e wahn ,
zahl
Sgall
die
ak uelle
Sa zgliede ung
gemeinsam
mi
den
Funk o en
und
G amma emen
zum
g amma ischen
Teil
de
ek og amma ischen
Ebene,
dessen
Ausd uck
olglich
als
die
Dominan e
ode
G undeigenscha
de
iin
Sp ach y-
pen
pos ulie
wi d.
Man
begegne
hie
jedoch
gewissen
Unkla hei en®.
So
bilde
de
Aus-
d uck du ch
Va iie ung
de
lexikalischen
Mo phe,
d.h.
du ch
Endungen,
die
Dominan e
des
lek ie enden
Typs,
abe
die
ak uelle
Gliede ung
wi d
du ch
Reihen olge
on
lexika-
lischen
Mo phen
ausged iick ,
was
man
jedoch
als
die
Dominan e
des
polysyn he ischen
Typs
be ach e .
Die
oben
ange iih en
Beispiele
aus
dem
Chinesischen,
Indonesischen
und
Englischen
wii den
bedeu en,
dass
im
Falle
des
Ausd ucks
on
Funk o en
ode
G am-
ma emen
(hie
Kasus-
und
Konnek i unk ionen)
du ch
Reihen olge
on
Mo phen
die
ak uelle
Gliede ung
ande s,
beispielsweise
du ch
In ona ion
ode
gewisse
Kons uk io-
nen
ausged iick
we den
muss,
wenn
jedoch
die
Funk o en
ode
G amma eme
du ch
ei-
gene
Mo phe
den
Ausd uck
inden,
so
wi d
die ak uelle
Gliede ung
du ch
Reihen olge
on
Mo phen
ausged iick .
Man
kann
o ausse zen,
dass
es
eine
A
Kompensa ionsbe-
ziehung
zwischen
dem
Ausd uck
de
Funk o en
und
G amma eme
(de
,,eigen lichen
G amma ik*)
au de
einen
und
jenem
de
ak uellen
Gliede ung
au de
ande en
Sei e
gib ’.
Es
s ell
sich
indessen
die
F age,
ob
diese
Kompensa ion
zu
den
Kons uk en
de
Typen
geho
ode
ob
sie
eine
Angelegenhei
de
einzelnen
Sp achen
da s ell ,
die
in
de
P age
Typologie
bekann lich
als
hie a chisie e
Kombina ionen
on
Eigenscha en
e -
schiedene
Typen
be ach e
we den.
Es
kann
hie
beispielsweise
au
den
be iihm en
ja-
panischen
Topikalisie ungsa ix
-wa
e wiesen
we den,
den
man
im
(angeblich)
dominan
agglu inie enden
Japanischen
inde :
Hie
ha
man
es
also
mi de selben
(in
diesem
Falle
eine
agglu ina i en)
Lésung
ii
den
Be eich
de
G amma eme
und
Funk o en
und
je-
8
Zu
ak uellen
Gliede ung
om
ypologischen
Gesich spunk
aus
gl.
auch
Sgall
(1982)
und
Sgall,
Hajico a,
Pane o a
(1986:
241-244).
Zum
Beg i
de
Kompensa ion
beim
Deduzie en
on
Eigenscha en
de
Sp ach ypen
gl.
Skali¢ka
(1966:
27).
9
136
|
BOHUMIL
VYKYPEL
nen
de
ak uellen
Gliede ung
zu
un.
Umgekeh
ko6nn e
man
glauben,
dass
de
Ausd uck
de
ak uellen
Gliede ung
du ch
Reihen olge
on
Mo phen
in
dominan
lek ie enden
Sp achen
ein
Me kmal
des
polysyn he ischen
Typs
da s ell .
Man
komm
wiede
zu
zwei-
achen
heo e ischen
Unsiche hei
de P age
Typologie:
Wie
sind
die
Typen
eigen lich
zu
kons uie en
und
wie
is
die
ypologische
Dominan e
eine
Sp ache
es zus ellen?
(Vgl.
auch
Vykypél
2005:
197-203.)
Eine
mégliche
Lésung
de
zwei en
F age
bie e
eine
Hie-
a chisie ung
des
Sp achsys ems
hinsich lich
de
Rele anz
ii
die
Fes se zung
de
ein-
zelsp achlichen
ypologischen
Dominan e:
Das
Wich igs e
wa e
beispielsweise
de
Aus-
d uck
on
Funk o en
und
G amma emen
bzw.
jene
on
Funk o en
und
dann
jene
on
G amma emen;
danach
wii de
de
Ausd uck
de
ak uellen
Gliede ung
olgen;
wei e
kamen
die
Be eiche
de
Bennenung
(Wo bildung),
de
Seman ik,
de Syn ax
und
auch
jene
de
Phonologie.
3.3.
Die
G amma ikalisie ungs heo ie,
d.h.
eine
bes imm e
Beu eilung
on
einigen
Zei-
chen,
ze all
also
in
zwei
Teile.
In
ih em
,,Inhal saspek “
ko espondie
sie
mi
eine
Theo ie
des
Inhal s
( gl.
oben
§
3.2.).
In
ih em
,,Zeichenaspek “
kann
sie
wiede um
e glichen
we den
mi de
Besch eibung
des
Sp achgeb auchs
on
Hjelmsle
(und
zwa
sowohl
in
seinem
Subs anz-
als
auch
seinem
Zeichenaspek ;
gl.
oben
§
3.1.),
mi
Ma he-
sius’
Mo phologie
ode
mi
de
Besch eibung
de
mo phema ischen
Ebene
on
Sgall.
Am
di ek es en
lass sie
sich
jedoch
mi
de
PRAGER
TyPoLociE
e gleichen,
die
sich
lib igens
auch
als
Besch eibung
on
Typen
des
Hjelmsle schen
Sp achgeb auchs,
de
Ma -
hesiusschen
Mo phologie
ode
de
Ve bindung
zwischen
Sgalls
ek og amma ische
und
mo phema ische
Ebene
be ach en
lass .
Zunachs
lassen
sich
zwei
allgemeine
Eigenscha en
an iih en,
welche
die
G amma i-
kalisie ung
und
die
P age
Typologie
gemeinsam
haben
(und
au
die
Ma kus
Gige
au -
me ksam
gemach
ha ).
Wenn
man
o lau ig
und
app oxima i
einzelne
Phasen
de
G am-
ma ikalisie ung
mi
den
P age
Typen
gleichse z ,
so
is
zweie lei
e sich lich:
Die
Ta sache,
dass
in
ein
und
de selben
Sp ache
e schieden
s a k
g amma ikalisie e
Zeichen
o -
kommen,
en sp ich
de
P age
These
on
de
einzelnen
Sp ache
als
eine
Kombina ion
on
Eigenscha en
meh e e
Sp ach ypen,
und
die
Ta sache,
dass
die
Pa ame e
de
G am-
ma ikalisie ung
bei
einzelnen
Zeichen
e schieden
s a k
sind,
en sp ich
dem,
dass
Ei-
genscha en
meh e e
Sp ach ypen
auch
im
Rahmen
eines
einzigen
Zeichen
kombinie
we den
k6nnen.
Au
e dem
k6nnen
konk e e
Beispiele
ii
die
Ko elie ung
zwischen
Phasen
de
G am-
ma ikalisie ung
und
den
P age
Sp ach ypen
ange i h
we den.
Die Ube eins immun-
gen
sind
zahl eich
( gl.
auch
Sgall
1992a:
205 .,
1993a:
323,
1999:
31;
Gige
2002:
46),
ich
besch anke
mich
nu
au
einige
on
ihnen”.
3.3.1.
So
weisen
beispielsweise
hoch
g amma ikalisie e
Kasus
(Lehmann
2002:
76 .)
Me kmale
des
lek ie enden
Typs
au :
Die
Fo man en
kumulie en
meh e e
Funk ionen,
sind
kii ze ,
e en
in
die
Kong uenz,
we den
usionie
und
on
eine
S ammal e na ion
beglei e .
‘0
Zu
Typologie
(alle dings
ibe wiegend
de
o s uk u ellen
Vo lau e in
de P age
Typologie)
aus
de
Sich
de
G amma ikalisie ungs heo ie
gl.
Lehmann
(1985;
1986;
1987).
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
137
Vielleich
am
au alligs en
is
die
Ko elie ung
im
Be eich
de
syn agma ischen
Kohasion,
de
Gebundenhei
(Lehmann
2002:
§
4.3.2.).
Die
S u en
de Fusion
zwischen
dem
lexikalischen
S amm
und
dem
g amma ischen
Elemen
(S.
132)
en sp echen
genau
denen
de
P age
Typologie;
die
undeu liche
G enze
zwischen
Mo phemen
und
die
Ku-
mulie ung
on
Funk ionen
in
Mo phemen
als
Me kmale
eine
hohen
G amma ikalisie-
ung
(S.
137)
en sp echen
Eigenscha en
des
lek ie enden
Typs.
3.3.2.
lm
Abschni
zu
Gebundenhei
we den
auch
Koo dina ionssyn agmen
behandel
(Lehmann
2002:
133 .,
135 .).
In
Koo dina ionssyn agmen
e en
Inhal selemen e
au ,
die
im
Ve hal nis
zueinande
gleichbe ech ig
sind.
Wenn
sie
du ch
ein
ande es
Inhal s-
elemen
de e minie
we den,
kann
dieses
en wede
wiede hol
bei
jedem
de
on
ihm
de e minie en
Inhal selemen e
ausged iick
we den
ode
es
kann
nu
einmal
ausged iick
we den.
Die
e s e
Ausd ucksweise
wi d
als
Me kmal
eine
h6he en
G amma ikalisie-
ung
des
de e minie enden
Zeichens
be ach e .
Die
Wiede holung
eines
Zeichens
s ell
auch
das
Wesen
de
sog.
Kong uenz
da
( gl.
Skali¢ka
1937):
Du ch
die
Wiede holung
eines
Zeichen,
in
dem
ein
bes imm es
Inhal selemen
en hal en
is ,
wi d
die
Dependenz
eines
lexikalischen
Inhal selemen es
on
einem
ande en
ausged iick .
Die
Kong uenz
als
Ausd uck
eine
solchen
Dependenzbeziehung
komm
im
lek ie enden
(ode
dem
in o -
lexi en)
Typ
o ,
wah end
in
den
ande en
Typen
die
Beziehung
du ch
Apposi ion,
d.h.
es e
Wo olge
ausged iick
wi d.
AuBe
dem,
was
schon
oben
(§
3.2.6.)
e wahn
wu de,
und
zwa
dass
zwei
au
de
Ebene
de
Zeichen
e schiedene
E scheinungen,
die
Kong u-
enz
und
die
Apposi ion,
im
Inhal splan
gleich
in e p e ie
we den
konnen,
wi d
hie
e -
sich lich,
dass
de
Ausd uck
de
be e enden
Inhal sbeziehung
sowohl
ii
die
Typologie
als
auch
ii
die
G amma ikalisie ung
ele an
is :
Die
Kong uenz
und
Wiede holung
eines
Zeichens
is
lexi
und
meh
g amma ikalisie ,
die
Apposi ion
und
Nich wiede -
holung
eines
Zeichens
is
nich lexi
und
wenige
g amma ikalisie .
Wiede
sieh
man
die
En wicklung
zum
lek ie enden
Typ
als
S a kung
de
G amma ikalisie ung.
3.3.3.
Die
behandel en
(§§
3.2.6.,
3.2.10.,
3.3.2.)
E scheinungen
de
A ibu ion,
P a-
dika ion,
Nominalisie ung
ode
Kong uenz
lassen
sich
als
bes imm e
syn agma ische
Beziehungen
im
Inhal splan
ode
Re lexe
diese
Beziehungen
besch eiben
ode
als
In-
hal selemen e,
du ch
welche
diese
Beziehungen
gebilde
we den.
Die
,,lexikali-
schen*
Inhal selemen e,
die
so
mi einande
e bunden
we den,
bilden
e schiedene
G up-
pen
je
nachdem,
in
welche
syn agma ischen
Beziehungen
sie
e en
(ode
du ch
welche
»g amma ische“
Inhal selemen e
sie
de e minie
we den).
Diese
G uppen
we den
he kémmliche weise
Wo a en
genann "’,
und
sie
konnen
e schieden
s a k
ausgep ag
und
im
Ausd uck
un e einande
un e schieden
we den”.
Eine
s a ke
Di e enzie ung
"Zum
Beg i
de
Wo a en
gl.
T nka
(1982:
315,
327 .)
( gl.
auch
die
inspi ie enden
Beme -
kungen
beim
iihen
Hjelmsle
1928:
Kap.
V).
Bei
diese
Un e scheidung
geh
es
um
Ve schiedenhei
ode
Gleichhei
des
Ausd ucks
de
en -
sp echenden
g amma ischen
und
lexikalischen
Inhal selemen e.
So we den
beispielsweise
im
Chine-
sischen
und
Vie namesischen
die
,,Subs an i e*
au
de
einen
und
die
,,Ve ben“
und
,,Adjek i e*
au
de
ande en
Sei e
so
un e schieden,
dass
die
e s e en
im
Gegensa z
zu
den
le z e en
im
P adika
mi
de
Kopula
s ehen,
d.h.
die
e s e
G uppe
e o de
im
Gegensa z
zu
zwei en
einen
explizi en
Aus-
d uck
de
Kopula-Funk ion,
und
es
bes eh
somi
ein
Un e schied
im
Ausd uck
de
g amma ischen
Inhal selemen es
‘Kopula’;
ande e
Un e schiede
inden
sich
abe
kaum
und
auch
die
,,Ve ben“
und
138
|
BOHUMIL
VYKYPEL
on
Wo a en
wi d
in
de
P age
Typologie
als
eine
Eigenscha
des
lek ie enden
Typs
be ach e ,
wah end
in
den
ande en
Sp ach ypen
Wo a en
schwache
un e schieden
we -
den
( gl.
z.B.
Skali¢ka
1979:
87,
117,
190,
201,
336,
338-341).
Nun
inde
man
ein
hohes
MaB
de
Un e scheidung
on
Wo a en,
das
dem
lek ie enden
Typ
zugesch ieben
wi d,
in
de
G amma ikalisie ungs heo ie
als
Re lex
eine
hohen
G amma ikalisie ung:
Je
kla-
e
die
Wo a en
un e schieden
we den,
des o
meh
sind
sie
g amma ikalisie
( gl.
Leh-
mann
Ms.a).
3.3.4.
Neben
de
Homogenei a
eines
Pa adigmas
( gl.
§
3.2.1.)
wi d
auch
eine
en gegen-
gese z e
Eigenscha
als
ein
ande es
Me kmal
eine
hohen
S u e
de
G amma ikalisie-
ung
pos ulie ,
und
zwa
die
Allomo phie
(und
de
Supple i ismus)
(Lehmann
2002:
122).
Dies
schein
e was
iibe aschend,
denn
die
Homogenei a
s ell
eine
Regula i a
da ,
wah end
die
Allomo phie
eine
I egula i a
is ,
inde
jedoch
seine
E kla ung
in
de
Ko elie ung
zwischen
hohen
S u en
de
G amma ikalisie ung
und
dem
lek ie enden
Typ
und auBe dem
auch
im
Zus and
in
al indoge manischen
Sp achen.
3.3.5.
Ein
ande es
Beispiel
ii
die
Ahnlichkei
de
h6chs en
S u en
de
G amma ikali-
sie ung
mi
dem
Zus and
in
den
al indoge manischen
Sp achen
kann
de
Gip el
de
G am-
ma ikalisie ung
des
Nume us
da s ellen
(Lehmann
2002:
52):
Die
Anzahl
on
Gliede n
de
Ka ego ie
wi d
eduzie ,
die
Nume us o man en
we den
obliga
und
usionie ,
die
Kong uenz
im Nume us
en s eh ,
u sp iinglich
seman isch
un e schiedliche
Fo man en
we den
zu
Allomo phen
und
auch
S ammsupple i ismus
komm
o .
Alles
auch
Eigen-
scha en
des
lek ie enden
Typs.
Eine
ahnliche
Besch eibung
de
ollg amma ikalisie -
en
Nume uska ego ie,
die
,,zu allig“
mi
dem
Zus and
in
al indoge manischen
Sp achen
libe eins imm ,
inden
man
bei
E ha
(1970:
69 .).
3.3.6.
Ein
sub ile es
und
in e essan es
Beispiel
s ell
de
Fall
de
sog.
es en
Wo olge
da .
Im
le z en
Abschni
seines
spannenden
Buches
lés
Lehmann
(2002:
§
4.4.4.)
eine
le z e
spannende
F age,
und
zwa
jene,
dass
die
sog.
es e
Wo olge
sowohl
am
An ang
als
auch
am
Ende
de
G amma ikalisie ung
o kommen
kann.
Ich
méch e
dazu
om
Ge-
sich spunk
de
P age
Typologie aus
e wa
Folgendes
anme ken:
Ahnlich
wie
im
Rahmen
de
G amma ikalisie ung
komm
auch
im
Rahmen
de
P age
Typologie
die
sog.
es e
Wo olge
an
zwei
S ellen
o ,
und
zwa
im
polysyn he ischen
und
im
isolie enden
Typ.
Es
is
indessen
zu
be onen,
dass
ein
wesen liche
Un e schied
zwi-
schen
diesen
zwei
es en
Wo olgen
bes eh .
Die
e s e,
polysyn he ische
und
am
An ang
de
G amma ikalisie ungsskala
s ehende
es e
Wo olge
lass
sich
als
seman isch
be-
zeichnen
und
mi
Skalickas
implizi e
ode
lexikalische
Syn ax
e gleichen:
Skalicka
(1960b)
un e scheide
bekann lich
meh e e
,,besonde e
Fo men
de
Syn ax“,
und
eine
diese
Fo men
is
die
implizi e
ode
lexikalische
Syn ax,
in
de
die
Beziehungen
zwischen
.Adjek i e“
we den
nich
un e schieden.
Im
Unga ischen
sind
die
nominalen
Possessi su ixe
und
die
e balen
Pe sonalsu ixe
eilweise
gleich,
und
im
Tii kischen
is
das
Plu alsu ix
bei
den
Nomina
und
in
de
d i en
Pe son de
Ve ben
gleich;
umgekeh
kann
in
diesen
Sp achen
dieselbe
lexikali-
sche
nominale
Ausd ucks o m
sowohl
abhangig
(d.h.
adjek i isch)
als
auch
unabhangig
(d.h.
subs an i-
isch)
sein.
Hau ig
sind
jedoch
auch
Un e schiede
in
den
en sp echenden
Ausd ucks o men.
Dagegen
sind
in
Sp achen
wie
Tschechisch
ode
Li auisch
beispielsweise
sowohl
die
Ausd ucks o men
on
abhangigen
Nomina
und
den
sie
de e minie enden
G ammemen
als
auch
jene
on
unabhangigen
Nomina
und
ih en
G ammemen
meis ens
e schieden,
womi
die
sog.
Adjek i e
und
die
sog.
Subs an i e
im
Ausd uck
deu -
lich
un e schieden
sind.
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
139
Wo e n
(Lexemen
ode
Zeichen)
du ch
die
Bedeu ung
de
Wo e
selbs
gegeben
sind".
Die
Beziehungen
zwischen
Wo e n
kommen
zwa
du ch
die
Reihen olge,
die
Posi ion
de
Wo e
im
Rahmen
des
Sa zes
zum
Ausd uck,
abe
sie
we den
du ch
diese
nich
be-
s imm ,
sonde n
eben
du ch
die
Seman ik
de
Wo e .
Im
Gegen eil
lass
sich
die
ande e,
isola i e
und
am
Ende
de
G amma ikalisie ungsskala
s ehende
es e
Wo olge
als
,, o -
mal*
bezeichnen:
Die
Beziehungen
zwischen
den
Wo e n
sind
du ch
ih e
Reihen olge
ausged iick
und
bes imm .
De
Un e schied
zwischen
den
zwei
A en
de
es en
Wo olge
lass
sich
auch
olgen-
de maBen
o mulie en:
Im
zwei en
(isola i en)
Falle
e ande
jede
Ande ung
de
Rei-
hen olge
de
Wo e
auch
die
Sa zbedeu ung,
die
Beziehung
zwischen
den
Wo e n.
Da-
gegen
wi d
die
Sa zbedeu ung,
die
Beziehung
zwischen
den
Wo e n
du ch
eine
Ande ung
de
Reihen olge
de
Wo e
im
e s en
(polysyn he ischen)
Falle
nich
unbeding
e ande :
Wenn
namlich
aus de
Seman ik
(de
Bedeu ung)
de
Wo e
selbs
die
Beziehung
zwi-
schen
ihnen
im
Rahmen
des
Sa zes,
d.h.
auch
die
Sa zbedeu ung
kla
he o geh ,
so
is
es
nich
unbeding
no wendig,
ih e
Reihen olge
un e ande
zu
lassen.
Dies
s imm
mi
Ska-
li¢kas
allgemeine
Pa ole
ibe ein,
de
polysyn he ische
Typ
e suche
seine
G amma ik
au de
Seman ik
au zubauen.
Beispiele
aus
dem
dominan
polysyn he ischen
Chinesischen
ii
die
F eihei
de
Wo -
olge,
alls
die
Beziehungen
zwischen
Wo e n
au g und
on
de en
Bedeu ung
kla
sind,
inde
man
bei
Skalicka
(1946:
400 .,
409;
e k i z
in
Skali¢ka
1979:
192)
selbs .
Dazu
kann
ein Beispiel
aus
dem
ebenso
s a k
polysyn he ischen
Vie namesischen
hinzuge iig
we den.
Im
Vie namesischen
kann
die
Zukun
eine
Handlung
so
ausged iick
we den,
dass
das
be e ende
Zeichen
ii
eine
Zei angabe
o
ode
nach
dem
Subjek ,
abe
noch
o
dem
P idika
s eh :
Chiéu
hém
nay
i
mua
w
dién
‘Heu e
nachmi ag
kau e
ich
ein
Wo e buch’.
Die
Ve gangenhei
eine
Handlung
wi d
dagegen
dadu ch
ausged iick ,
dass
das
Zeichen
am
Sa zende
s eh :
76i
mua
quyén
sdch
u’a
hom
nay
‘Ich
habe
das
Buch
heu e
mi ag
gekau ’.
Wenn
abe
die
Zei angabe
aus de
Wo bedeu ung
kla
wi d,
sind
die
Zeichen
nich
du ch
diese
Regeln
gebunden:
Chiéu
hém
qua
0i
di
xem
chiéu
bong
‘Ges e n
nachmi ag
bin
ich ins
Kino
gegangen’
und
Tdi
di
xem
chiéu
bong
chiéu
hom
qua
‘Ich
bin
ges e n
nachmi ag
ins
Kino
gegangen’
( gl.
Vi
1998:
64).
3.3.7.
Im
Zusammenhang
mi
dem
Fall
on
zweie lei
es e
Wo olge
sei
mi
ges a e ,
noch
einige
wei e e
Beme kungen
zu
machen.
Die
au alligs e
ode
banals e
Beme kung
is ,
dass
man
hie ein
ins uk i es
Beispiel
ii
Gabelen z’
ypologische
Spi ale
sieh :
De
An ang
und
das
Ende
—
hie
die
sog.
es e
Wo olge
—
sind
ahnlich,
abe
nich
gleich.
Wei e
kann
kons a ie
we den,
dass
die
Behaup ung,
die
isola i e
es e
Wo olge
s elle
das
Ende
de
G amma ikalisie ung
da ,
eigen lich
kaum
heo e isch
beg iinde
zu
sein
schein ,
sonde n
ehe
empi isch,
du ch
die
En wicklung
wes eu opaische
Sp achen
nach
dem
Ve lus
de
Flexion
(de
empi ische
S andpunk
gleich
hie
also
dem
his o i-
schen,
d.h.
einem
po en iell
zu alligen).
Ahnlich
s eh
es
mi
dem
Ve lus
ode
de
ma-
‘Hie
sei
nebenbei
auch
eine
ande e
Pa ole
on
Skali¢ka
(1962a)
e wahn ,
und
zwa
diejenige,
die
Syn ax
sei
an h opozen isch
(und
die
Mo phologie
ibe liissig),
was
insbesonde e
eben
ii
die
implizi e
ode
lexikalische
Syn ax
gil .
140
|
BOHUMIL
VYKYPEL
ximalen
Reduk ion
g amma ische
Zeichen,
d.h.
ih e
Reduk ion
zu
Null,
welche
als
die
héchs e
S u e
de
G amma ikalisie ung
be ach e
wi d
(z.B.
Lehmann
2002:
12, 57 .,
64,
121,
137):
Diese
(unmi elba
de
Bildung de
isola i en
es en
Wo olge
o ange-
hende)
Reduk ion
olg e
in
wes eu opaischen
Sp achen
de
als
o le z
bezeichne en
Phase
de
G amma ikalisie ung,
die
dem
Maximalisie ung
des
lek ie enden
Typs
en sp ich .
Allgemein
is
alle dings
auch
die
Behaup ung,
die
Reduk ion
zu
Null
s elle
das
Ende
ode
das
Maximum
de
G amma ikalisie ung
da ,
nich
ohne
Wei e es
zu
akzep ie en,
denn
Nich s
is
nich s
und
nich
e was,
d.h.
auch
kein
Ende.
Das
Ende
de
G amma ikalisie-
ung
s ell
ielmeh
jenes
,,Panul imas adium*
da
(z.B.
Lehmann
2002:
77),
das
dem
lek-
ie enden
ode
noch
ehe
dem
in o lexi en
Typ
en sp ich
( gl.
Gige ,
Vykypél
2001:
79 .).
3.3.8.
Man
kann
die
F age
s ellen,
was
das
(in
§§
3.3.1-7.)
Geschilde e
bedeu e .
Es
kann
auch
bedeu en,
dass
die
Ausd ucksk i e ien
in
de
G amma ikalisie ungs heo ie
au
eine
squin ing
g amma
be uhen,
die
nach
dem
lek ie enden
La ein
und
dessen
isolie enden
wes eu opaischen
Toch e sp achen
schiel .
Scha e
gesag
is
das
s a k
g amma ikalisie ,
was
e wa
so
aussieh
wie
das,
was
die
la einische
G amma ik
g amma isch
nenn ,
und
noch
s a ke
g amma ikalisie
is
das,
wozu
es
in
wes eu opaischen
Sp achen
wu de.
Man
komm
zu
den
oben
(§
2.2.)
zi ie en
Wo en
on
Hosko ec
ibe
E ha
zu ick.
Wenn
man
an
das
oben
(§
3.2.)
Gesag e
e inne ,
so
lassen
sich
die
zwei
do
e wahn en
Ve -
gleichsaxioma iken,
die
au se sp achliche
(d.h.
p ak isch
die
allgemeine
Phone ik
ii
den
Ausd ucksplan
und
ii
den
Inhal splan
die
Me aphysik
bei
de
adi ionellen
Sp achwi-
senscha ,
eine
A
Logik
bei
den
Chomskyane n
ode
die
sog.
kogni i e
Linguis ik
im
Falle
de
alle le z en
Mode
in
de
Sp achwissenscha )
und
die
inne sp achliche,
explizi e
Ve gleichsbasen
nennen.
Deneben
kann
auch
eine
implizi e
und
dahe
in
Hjelmsle sche
A
ap io ische
Ve gleichs-
und
Besch eibungsbasis
bes ehen,
eine
squin ing
g amma ”.
3.4.
Die
Ko elie ung
zwischen
hohen
S u en
de
G amma ikalisie ung
und
den
Ei-
genscha en
des
lek ie enden
Typs
wu de
o wiegend
au
E scheinungen
geg iinde ,
wel-
che
die
Ausd uckssei e
on
sp achlichen
Zeichen
be e en
(und
es
konnen
auch
wei e e
ange iih
we den).
Dies
is
ib igens
auch
e s andlich,
denn
de
Ke n
de
P age
Typo-
logie
bes eh
ja
in
de
Beobach ung,
welche
Fo men
den
in
Sp achen
o handenen
Funk-
ionen
zugeo dne
we den.
Lehmann
(2002:
109 .)
be on
alle dings
mi
Rech ,
dass
die
G amma ikalisie ungspa ame e
beide
Sei en
des
sp achlichen
Zeichens
be e en,
auch
wenn
es
manchmal
schwie ig
is ,
sie
zu
un e scheiden.
Wenn
es
nun
mdéglich
wa e,
eine
G amma ikalisie ungsskala
auch
au g und
on
Inhal s-
ode
seman ischen
Pa ame e n
au zus ellen,
so
wa e
es
unméglich,
diese
mi de
P age
Typologie
zu
ko elie en,
denn
diese
Typologie
geh
eben
da on
aus,
dass
es
im
Inhal splan
(in
de
ek og amma ischen
Ebene)
keine
solche
Skala
gib ,
sonde n
nu
Elemen e,
die
en wede
,,lexikalisch*
ode
»g amma isch*
sind,
und
dass
in
de
e schiedenen
Sp ach ypen
die
lexikalischen
Ele-
men e
gleich
und
die
g amma ischen
e schieden
ausged iick
we den.
An
diese
S elle
sind
also
noch
diejenigen
G amma ikalisie ungspa ame e
zu
besp e-
chen,
die
meh
ode
wenige
den
Inhal
(die
Seman ik)
be e en.
‘Fi
einen
in e essan en
Ve such,
eine
Basis
ii
den
Sp ach e gleich
im
Inhal ,
eine
,, unk ionale
Linguis ik*
au zus ellen
g].
Lehmann
(2004a,
2004b).
—
Zu
seman ischen
G undlage
eines
syn-
ch onen
Ve gleichs
on
Sp achen
gl.
auch
Sgall
(1978)
und
auch
Haspelma h
(2004:
572 .).
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
141
3.4.1.
De
Pa ame e
de
Va iabili a
kann
im
diesem
Zusammenhang
beisei e
gelassen
we den.
Die
beiden
Va iabili a en,
die
pa adigma ische
und
die
syn agma ische
(Leh-
mann
2002:
§§
4.2.3.,
4.3.3.),
se zen
eine
nich g aduelle
Ve ande ung
im
Inhal splan
o-
aus.
Im
Falle
de
syn agma ischen
Va iabili a
wi d
eine
neue
ode
ande e
Fo m
on
Ve hil nissen
zwischen
gewissen
Inhal selemen en
du ch
neue
Ve hil nisse
zwischen
den
ihnen
zugeo dne en
Ausd iicken
e lek ie .
Die
pa adigma ische
Va iabili a
wi d
als
Ganzes
du ch
Beziehungen
im
Inhal splan,
nich
du ch
Zeichen
bes imm
( gl.
auch
oben
§
3.2.2.).
Im
Pa ame e
de
pa adigma ischen
Kohasion
(Lehmann
2002:
§
4.2.2.)
lassen
sich
seman ische
esp.
inhal liche
Aspek e
eine
G amma ikalisie ung
besse
iden i izie en.
Einen
on
ihnen
s ell
de
ge inge
Um ang
des
Pa adigmas
(ode
de
Ka ego ie)
da .
Alle dings
kann
man
hie
zweie lei
anme ken:
Eine sei s
schein
dies
wiede
mi
dem
Zus and
in
den
hoch lek ie enden
al indoge manischen
Sp achen
ko elie ba
( gl.
auch
oben
§
3.3.5.),
ande e sei s
s ell
sich
g undsa zlich
die
F age,
was
zu
einem
Pa adigma
(eine
Ka ego ie)
gehd
( gl.
auch
Vykypél
2005:
215-223).
Man
kann
beispielsweise
seh
gu
ein
K i e ium
au s ellen,
nach
dem
die
P aposi ionen
und
die
a ixalen
Kasus
in
eine
einzige
Ka ego ie
eingegliede
we den.
Mi
ande en
Wo en,
auch
diese
Pa ame e
se z
eine
Inhal sbesch eibung
o aus,
du ch
die
olglich
de
g aduelle
Cha ak e
im
Ve hal nis
zwischen
den
be e enden
Ka ego ien
bezwei el
we den
kann
(wie
im
Falle
on Kasus
und
P aposi ionen).
Ein
wei e e
seman ische
Aspek
de
pa adigma ischen
Kohasion,
die
ein achen
Beziehungen
inne halb
de
Ka ego ie,
wu de
schon
oben
(§
3.2.1.)
behandel .
Lehmann
(2002:
§
4.3.2.,
S.
138-140)
mach
auch
au
den
seman ischen
Aspek
de
syn agma ischen
Kohasion
(de
Gebundenhei )
au me ksam".
Diese
Vo ausse zung
is
seh
in e essan
(u.a.
auch
du ch
alle
ih en
Implika ionen,
die
Lehmann
a.a.O.
behan-
del ).
Sie
schein
uns
jedoch
wiede
o
das
P oblem
eine
Theo ie
des
Inhal s
zu
s ellen.
Es
s ell
sich
hie
zunachs
die
F age,
was
wo an
gebunden
is ,
d.h.
wodu ch
was
de e mi-
nie
wi d,
und
welche
Abhangigkei
gemein
is
(denn
beispielsweise
auch
zwischen
Tei-
len
eines
Komposi ums,
d.h.
im
Be eich
des
Lexikons
kann
Abhangigkei
bes ehen).
Es
s ell
sich
auch
die
F age,
wie
die
angeblich
ge inge en
und
g é®e en
Anhangigkei en
zu
un e scheiden
sind.
Man
s 6
an
die
allgemeine
Unsiche hei
on
K i e ien
in
de
Se-
man ik
und
den
Kon inuumcha ak e
des
Sp achgeb auchs.
Das
bedeu e
auch,
dass
man
hie
wiede
kaum
na ii liche
g aduelle
Gegensa ze
inden
kann,
sonde n
nu
du ch
die
Fo m
in ol ie e
disk e e
Gegensa ze.
Das
syn agma ische
Gewich
(Lehmann
2002:
§
4.3.1.)
en sp ich
de
F age,
was
wo-
du ch
de e minie
wi d.
Wie
oben
(§§
3.2.6.,
3.3.2.)
angedeu e ,
muss
om
Gesich spunk
des
Inhal splans
kein
Un e schied
zwischen
Kons uk ionen
bes ehen,
die
ein
einziges
de-
e minie endes
Zeichen
en hal en,
und
jenen,
in
denen
meh e e
solche
Zeichen
en hal en
sind.
Somi
bes ehen
auch
hie
kaum
g aduelle
inhal liche
ode
seman ische
Un e schiede.
‘SEs
sei
da au
e wiesen,
dass
sich
seman ische
(inhal liche)
Gebundenhei
des
g amma ischen
Elemen es
an
ein
lexikalisches
un e
den
kons i u i en
Eigenscha en
de
g amma ischen
Elemen e
auch
bei
E ha
inde
( gl.
oben
§
2.2.)
und
dass
es
im
ib igen
méglich
is ,
sie
auch
bei
den
mi el-
al e lichen
Modis en
in
ih en
modi
signi icandi
zu
e blicken.
142
|
BOHUMIL
VYKYPEL
Am
bes en
schein
de
seman ische
und
de
o male
Aspek
beim
Pa ame e
des
pa-
adigma ischen
Gewich s
un e schieden
we den
zu
kénnen
(Lehmann
2002:
§
4.2.1.):
Eine
s a ke e
G amma ikalisie ung
eines
Zeichens
is
mi
seine
s a ke en
Deseman i-
sie ung
e bunden.
Diesem
K i e ium
begegne
man
auch
bei
Skali¢kas
De ini ion
on
g amma ischen
Bedeu ungen
( gl.
oben
§
2.2.).
Man
kann
dazu
jedoch
einige
Bedenken
aussp echen.
Zunachs
s ell
die
seman ische
Besch eibung
bekann lich
im
Allgemeinen
ein
ziem-
lich
g oBes
P oblem
da ,
und
man
wi d
o
mi
Vaghei
ode
schwie ige
E assba kei
de
Beg i e
ode
In e en ionen
on
auBe -
ode
zumindes
me asp achlichen
Fak o en
kon on ie .
Die
Seman ik
lass
sich
auBe dem
(in
eine
Hjelmsle schen
Pe spek i e)
als
Mani es a ion
on
ela ionell
de inie en
Inhal selemen en,
d.h.
als
Du chd ingung
on
Sp achs uk u
und
Wel
und
somi
als
ii
die
De ini ion
de
Elemen e
und
ih e
Ka ego ien
i ele an
be ach en.
Von
einem
gnoseologischen
ode
ope a ionalen
Ge-
sich spunk
aus
kann
die
Seman ik
ode
die
seman ische
Besch eibung
auch
als
eine
,,Ube -
se zung“
in
eine
ande e
Sp ache
au ge ass
we den.
(Vgl.
auch
oben
§§
3.2.3.-4.
und
die
Un e scheidung
on
Milos
Dokulil
(1978)
zwischen
de
wo bildenden,
d.h.
s uk u ell
bes imm en,
und
de
lexikalischen,
d.h.
du ch
den
Usus
bes imm en
Bedeu ung.)'°
Die
Seman ik
kann
also
ii
e was
gehal en
we den,
was
eine sei s
ii
die
De ini ion
on
Inhal selemen en
i ele an
is
esp.
eine
Folge
diese
De ini ion
(de
Posi ion
de
Elemen e
in
de
S uk u
des
Inhal splans)
da s ell
( gl.
hie zu
auch
Hjelmsle
1959:
192-198),
und
ande e sei s
hinsich lich
seine
Abs ak hei
ode
Konk e hei
nu
auBe -
sp achlich
ode
au g und
des
Usus
bes imm
we den
kann,
kaum
jedoch
im
Rahmen
de
Sp achs uk u
(de
S uk u
des
Inhal splans)
selbs .
De
g aduelle
Cha ak e
des
se-
man ischen
Gegensa zes
zwischen
den
e wand en
lexikalischen
und
g amma ischen
Ele-
men en
is
auBe sp achlich
gegeben.
Mi
dem
Gesag en
hang
le z en
Endes
auch
de
kon inuie liche
Cha ak e
de
E scheinungen
in
diesem
Be eich
zusammen,
den
auch
Skali¢ka
(1959,
1979:
297-299)
hema isie e,
als
e
die
g undsa zliche
seman ische
Ve -
wand scha
zwischen
einigen
lexikalischen
und
einigen
g amma ischen
Elemen en
be-
sch ieb
und
ibe
die
T ansposi ion
de
einen
in
die
ande en
sp ach.
Hjelmsle
hiel
eben
diese
Ta sache
ii
den
(ope a ionalen)
G und
de
Unméglichkei ,
g amma ische
Ele-
men e
seman isch
zu
de inie en
( gl.
Vykypél
2005:
244 .).
Man
komm
hie
auch
zu
de
oben
(§
3.1.)
e wahn en
F age
zu iick,
wann
ein
Zeichen
hinsich lich
seine
G amma ika-
lisie ung
schon
zu
un e suchen
is
und
wann
noch
nich .
3.4.2.
Nich des owenige
is
zu
e wahnen,
dass
man
bei
Skali¢ka
(1955b,
1960a)
die
Be-
we ung
seine
Sp ach ypen
hinsich lich
ih e
G amma izi a
und
Abs ak hei
ode
ge-
naue
de
on
ihnen
p oduzie en
G amma izi aé
und
Abs ak hei
inde '’,
die
also
mi
'©
Die
F age,
wie
man
e kenn , dass
e was
wenige
seman ische
Me kmale
ha ,
bean wo e
ib igens
auch
Lehmann
(2002:
114)
mi
einem
Ve weis
au
eine
Me asp ache
(es
wi d
du ch
wenige
me a-
sp achliche
Sa ze
besch ieben).
—
Die
allgemeine
P oblema ik
de
Seman ik
lass
sich
auch
an
einem
einzelnen
P oblem
demons ie en,
und
zwa
jenem
de
Abs u ung
de
Kasus( unk ionen)
hinsich -
lich
ih es
g amma ischen
Cha ak e s
(Lehmann
2002:
84 .
und
§
3.4.2.2.):
Die
seman ischen
K i e-
ien
scheinen
e was
age,
und
schlieBlich
wi d
das
MaB
de
G amma ikalisie ung
im
Inhal
an
jenes
im
Ausd uck
gebunden
(Lehmann
2002:
85,
100).
7
Vgl.
auch
Skaliéka
(1949).
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
143
dem
seman ischen
Aspek
des
G amma ikalisie ungspa ame e s
des
pa adigma ischen
Gewich s
e glichen
we den
kann.
Man
kann
dies
auch
als
Skali¢kas
eigene
G amma ika-
lisie ungsin e p e a ion
seine
Sp ach ypologie
nennen.
In e essan
is
dabei,
dass
Ska-
lickas
Typologie
hie
im
Un e schied
zu
den
Ausd ucksk i e ien
mi
de
G amma ikali-
sie ungsskala
nich
ibe eins imm .
Die
Sp ach ypen
lassen
sich
gema
Skali¢ka
(a.a.O.)
hinsich lich
ih e
G amma izi a
e wa
in
zwei
bina e
Opposi ionen
g uppie en:
De
polysyn he ische
Typ
s eh
dem
isolie-
enden
gegeniibe
und
de
agglu inie ende
dem
lek ie enden.
De
polysyn he ische
Typ
bau
seine
G amma ik
(Ma hesius’
In-Beziehung-Se zen)
au
de
Seman ik
au
(e
besi z
keine
spezialisie en
g amma ischen
Zeichen)
und
is
somi
seman isch
und
ag amma isch,
wah end
de
isolie ende
seine
G amma ik
au
o -
malen
Elemen en
(mi
dem
S a us
on
Wo e n)
au bau
und
somi
o mal
und
g amma-
isch
is .
Ahnlich
e hal
sich
de
polysyn he ische
Typ
bei
de
Bildung
on
Wo e n,
Lexemen
(Ma hesius’
Onoma ologie)
seh
desk ip i ,
d.h.
seine
Lexeme
sind
s a k
mo i-
ie
(das
Haup e ah en
de
polysyn he ischen
Wo bildung
s ell
die
Komposi ion
da ),
wah end
de
isolie ende
Typ
in
diesem
Be eich
s a k
e ike ie end
is ,
d.h.
seine
Lexeme
s a k
unmo i ie ,
a bi a
sind
(de
isolie ende
Typ
be o zug
Scha ung
on
ganz
neuen
Wo e n,
z.B.
auch
on
Abkii zungen,
ode
die
En lehnung)'*.
(Zum
Un e -
schied
in
de
Seman izi a
zwischen
dem
polysyn he ischen
und
dem
isolie enden
Typ
gl.
auch
die
Aus iih ungen
zu
sog.
es en
Wo olge
oben
in
§
3.3.6.)
De
agglu inie ende
Typ
p oduzie
eine
Menge
on
A ixen
und
lés
mi
diesen
so-
wohl
P obleme
de
G amma ik
als
auch
jene
de
Onoma ologie.
Diese
zwei
Eigenscha -
en
ilh en
olglich
eine sei s
zu
M6églichkei
den
Asymme ismus
des
sp achlichen
Zei-
chens
zu
eduzie en
(das
Ve hal nis
zwischen
Fo m
und Bedeu ung
im
Rahmen
des
Zeichens
wi d
kla e )
und
ande e sei s
zu
Ve unkla ung
des
Ve hal nisses
zwischen
de
G amma ik
und
de
Onoma ologie
(de
Wo bildung).
Beides
ha
somi
auch
zu
Folge,
dass
de
agglu inie ende
Sp ach yp
wenige
g amma isch
und
abs ak
und
ehe
ag am-
ma isch
und
desk ip i
is
(mi
mo i ie en
komplexen
Zeichen),
wenn
auch
nich
in
sol-
chem
Mabe
wie
de
polysyn he ische
Typ.
De
lek ie ende
(und
de
in o lexi e)
Typ
eduzie
im
Gegen eil
die
Anzahl on
A ixen,
bis
sie
zu
Endungen
we den.
Dies
ih
zu
S a kung
des
Asymme ismus
des
sp achlichen
Zeichens
(Synonymie
und
Homony-
mie,
Kumulie ung
on
Funk ionen
in
Mo phemen).
Die
G amma ik
und
die
Onoma o-
logie
haben im
lek ie enden
Typ
komplizie e
Sa ze
(Pa adigmen)
on
Zeichen
mi
kei-
ne
ode
nied ige
Mo i ie ung
und
mi
s a ke
Ve unkla ung
des
Ve hal nisses
zwischen
Fo m
und
Bedeu ung
zu
Ve iigung.
De
lek ie ende
Sp ach yp
is
somi
meh
g am-
ma isch
und
abs ak ,
abe
nich
so
abs ak
und
unmo i ie
wie
de
isolie ende
Typ,
denn
die
lexi en
Fo man en
bilden
doch
o mal (im
Ausd uck)
meh
zusammenhangen-
de,
wenn
auch
komplizie e
Sys eme.
Das
MaB
an
Abs ak hei
in
Skali¢kas
Sp ach ypen
lass
sich
e wa
olgende maBen
schema isch
da s ellen:
'*
Zu
Un e scheidung
zwischen
den
desk ip i en
und
den
e ike ie enden
Benennungen,
die
au
Ma hesius
zu iickgeh ,
und
zu diesen
deu schen
Te mini
gl.
Danes
(2003:
37).
150
|
BOHUMIL
VYKYPEL
Inspi a ion;
in
de
P age
Schule
inde
man
die
Kla hei
de
Theo ie
mi
de
Unkla hei
de
P axis,
de
,,Wi klichkei *
als
eines
empi ischen
Kon inuums
e bunden.
BEMERKUNG
I:
In
diesem
Zusammenhang
moch e
ich
noch
da au
au me ksam
zu
ma-
chen,
dass
die
s uk u elle
Pe spek i e,
welche
die
P age
Schule,
abe
auch
ande e
eu-
opaische
s uk u alis ische
Rich ungen
ep asen ie en,
nich
mi
de
Pe spek i e
des
Ausd ucks
zu
e wechseln
is :
Die
S uk u
gleich
nich
dem
Ausd uck
( ii
eine
Bedeu-
ung
ode
Funk ion),
wie
das
wohl im
ame ikanischen
Desk ip i ismus
de
Fall
wa
und
wie
Lehmann
(2004a:
149-154;
2004b:
§
2.2.)
o auszuse zen
schein ,
sonde n
die
S uk u
is
das
Sp achsys em
selbs ,
du ch
das
die
Wel
ge o m ,
beobach e
und
e s anden,
wi d
und
du ch
welches
diese
Fo mung
app oxima i
de e minie
wi d
(zum
Beg i
de
S uk-
u
gl.
Ben enis e
1962).
Und
dieses
Sys em
ha
sowohl
seine
Ausd uckssei e
(ode
. o male“
Sei e
in
P ag)
als
auch
seine
Inhal ssei e
(ode
,, unk ionale“
Sei e
in
P ag).
Vgl.
hie
z.B.
nu
die
imme
wiede hol e
Un e scheidung
on
Sgall
in
seine
unk ional-
gene a i en
Besch eibung
zwischen
de
sp achlich
s uk u ie en
Bedeu ung
und
dem
kogni i en
Inhal ,
bei
de
e
sich
soga
au
die
Un e scheidung
on
de
Saussu e
und
Hjelm-
sle
zwischen
de
Inhal s o m
und
-subs anz
be u
( gl.
Sgall,
Hajico a,
Pane o a
1986:
13;
Vykypél
2005:
285).
Das
e wahn e
doppel e
A ibu
,, unk ional-s uk u al*
de
P age
Schule
d iick
die
Ta sache
aus,
dass
die
P age
Schule
die
sp achliche
S uk u
sowie
ih e
Besch eibung
als
g undsa zlich
du ch
die
kommunika i e
Au gabe
de
Sp a-
che
de e minie
be ach e ,
was
olglich
auch
bedeu e ,
dass
sie
on
eine
g undsa zlich
ezip oken
Beziehung
zwischen
de
Sp ache
und
de
Wel
ausgeh
( gl.
hie zu
auch
Va-
chek
1975
=
1976:
91-103;
Vykypél
2005:
272 .).
BEMERKUNG
II:
Wenn
zu
den
oben
(Anm.
20)
ges ei en
zu
behandelnden
Themen
noch
ein
wei e es
hinzuge iig
we den
soll e,
so
konn e
man
an
diese
S elle
auch
Leh-
manns
Pladoye
ii
die
Ak uali a
und
No wendigkei
eine
empi ischen
Sp achwissen-
scha
e wahnen,
die
sich
meh
(sowohl
on
heo e ischen
als
auch
p ak ischen
Gesich s-
punk en
aus)
an
sp achlichen
Da en
o ien ie
und
sich
mi
diesen
be ass
(u.a.
auch
an-
gesich s
des
Auss e bens
on
Sp achen).
Lehmann
(2004¢c:
§
4.1.)
un e scheide
in
in e-
essan e
Weise
e wa
d ei
A en,
die
Sp achwissenscha
zu
be eiben:
die
logische
(die
gema
ihm
in
de
neue en
Zei
.a.
die
e schiedenen
Rich ungen
des
S uk u alismus
ep asen ie en),
die
he meneu ische
und
die
empi ische,
wobei
nu
die
le z e
eine
ange-
messene
Behandlung
on
Da en
e mégliche.
Man
k6nn e
alle dings
anme ken,
dass
eben
in
de
P age
Schule
sich
alle
diese
d ei
Aspek e
in
hohem
MaBe
in
Gleichgewich
und
e bunden
inden.
Die
,,he meneu ische“
Be ach ung
de
Sp ache
lass
sich
.a.
in
de
en wickel en
Li e a u heo ie
de
P age Schule
e blicken,
die
wei gehend
sp achlich
beg iinde
is
und
du ch
Namen
wie
Jan
Mukayo sky,
Felix
Vodi¢éka
ode
Mi osla
Ce -
enka
ep isen ie
wi d.
Die
,.empi ische“
Be ach ung
mi
all
ih em
so g al igen
Nach-
denken,
ibe
das
Lehmann
(2004c)
sch eib ,
komm
wohl
am
deu lichs en
in
de
Ma e-
ialsammlung
zu
Dialek en
des
Tschechischen
(d.h.
auch
,,bed oh en
Sp achen“)
sei
den
60e
Jah en
des
20.
Jah hunde s
zum
Ausd uck:
Eine sei s
en wickel e
sich
bei
diesem
P ojek
eine
na ii liche
und
spon ane
Zusammena bei
zwischen
,, adi ionellen“
und
s uk u alis ischen
Sp achwissenscha le n,
ande e sei s
wu de
die
A bei
zu
einem
g oBen
Teile
au
de
du ch
die
P age
Sp ach heo ie
o mulie en
G undlage
du chge ih
( gl.
GEDANKEN
ZUR
GRAMMATIKALISIERUNG
|
£54
die
Einlei ung
zum
e s en
Band
des
Tschechischen
Sp acha las
—
Balha ,
Jan¢éak
1992;
eine
ahnliche
Si ua ion
inde
man
ib igens
auch
im
Falle
des
So bischen
Sp acha las,
el.
SSA
1965-96).
Von
einem
ande en
Gesich spunk
aus
is
es
indessen
na ii lich
ga
nich
so
eindeu ig,
was
eigen lich
Empi ie
is ,
abe
da on
wiede
ein
ande mal
( gl.
hie zu
meine
e s eu en
Beme kungen
in
Vykypél
2005:
317-332).
AuBe dem
sei
noch
au
zwei
Aspek e
de
Sache
e wiesen.
Die
Fo de ung
(Lehmanns
Fo de ung)
nach
eine
om
Fo sche
unabhangigen
Exis enz
und
Fixie ung
on
Da en
en sp ich
gu
de
neoposi i is ischen
(logisch-posi i is ischen)
Bedingung
eine
in e -
subjek i en
Kon ollie ba kei
on Aussagen
(die
bekann lich
spa e
.a.
on
W.
V.
Quine
en wickel
wu de),
und
de Neoposi i ismus
wa
bekann lich
eine wich ige
Inspi a ions-
quelle
ii
Hjelmsle .
Eine
e ns zunehmende
(wenn
auch
agmen a ische)
Ube legung
zu
dem,
was
Da en
sind
und
wie
mi
ihnen
umzugehen
is ,
inde
man
selbs
im He zen
des
,,Ex ems uk u alismus“,
und
zwa
bei
Hans
Jé gen
Uldall
(1959).
BEMERKUNG
III:
Mi
de
oben
(§
4.3.)
e wahn en
p ozessual-on ologischen
Au as-
sung
de
Sp ache
ko espondie
auch
die
du ch
die
G amma ikalisie ungs heo ie
o-
ausgese z e
Au assung
de
E kla ung
in
de
Sp achbesch eibung.
Diese
E kla ung
is
im
Wesen lichen
diach on
ode
his o isch
(diach on
is
eine
Besch eibung,
die
zwei
ode
meh e e
Sys eme
ode
Teile
on
Sys emen
im
Bezug
au
ih e
gegensei ige
Ve bundenhei
als
pon en ielle
zei liche
Subs i uen en
zum
Objek
ha ;
eine
his o ische
Besch eibung
be ass
sich
mi
e wi klich en
Subs i u ionen).
Diach on
ode
his o isch
kann
ein
Sys-
em
nu
e s anden
we den,
wenn
es
in
ein
o angegangenes
Sys em
ibe iih
wi d
ode
— on
einem
ande en
Gesich spunk
aus
gesehen
—
wenn
seine
Elemen e
nach
de
S uk-
u
des
o angegangenen
Sys ems
( e)s uk u ie
we den
(mi
gewisse
Ube eibung
lass
sich
beispielsweise
die
jungg amma ische
Sp achwissenscha
als
eine
squin ing
g am-
ma
be ach en,
die
nach
de
U sp ache
schiel ).
E was
Ahnliches
inde
man
in
de
G am-
ma ikalisie ungs heo ie,
wenn
eine
E scheinung
du ch
eine
,, en a i e
Deg amma ikali-
sie ung~
e s anden
wi d:
Human
beings
[...]
wan
o
make
sense
ou
o
o mal
s uc u e.
Mos
o
us
will
ha e
made
he
expe ience
ha
a
g amma ical
ea u e
o
some
language
was
o ally obscu e
o
hem
un il
hey
disco e ed
ha
i
was
a
g amma icalized
a ian
o
some hing
which
had
mo e
seman ic
con en
and
he e o e
was
unde s ood
om
s a .
[...]
Many
people
ha e
gone
h ough
he
expe ience
ha
p io
knowledge
o
La in
can be
qui e
help ul
in
he
lea ning
o
a
Romance
language,
while
he
e e se
sequence
o
lea ning
does
no
p o ide
any
sys ema ic
aid
(apa
om
cogna e
ocabula y,
ha is).
This
is
ano he
example
o
he
phenomenon
ha
laymen
jus
as
linguis s
unde s and
g amma ical
s uc u es
in
e ms
o
less
g amma ica-
lized
s uc u es.
This
example
is
pa icula ly
in e es ing
o
he
heo y
o
language,
as
i
would
appea
o
p o ide
an
a gumen
o
he
psychological
eali y
o
he
p esence
o
diach-
ony
in
synch ony.“
(Lehmann
1993:
331,
332 .)
Die
P asenz
de Diach onie
in
de
Synch onie
(und
de
Synch onie
in
de
Diach onie)
ode
de
synch one
Dynamismus
de
Sp ache
s ell
alle dings
na ii lich
nu
eines
de
moglichen
linguis ischen
Explika ionsins umen e
da
und
ha
zudem
ii
die
Besch ei-
bung
de
Sp ache
als
eines
Ganzen
ode
de
S ellung
eines
Elemen es
ode
eine
E schei-
152
|
BOHUMIL
VYKYPEL
nung im
Sp achsys em,
d.h.
ii
de en
De ini ion,
keine
en scheidende
Wich igkei ;
im
Gegen eil
bilde
diese
De ini ion
und
somi
die
Besch eibung
de
Kon igu a ion
on
Sys-
emen
die
Vo ausse zung
ii
die
dynamisch-synch one,
diach one
ode
his o ische Ex-
plika ion,
denn
sie
en deck
die
s uk u ellen
Spannungen
als
Po enzen
zum
Wandel.
(In-
s uk i
zum
his o ischen
Cha ak e
de
du ch
die
G amma ikalisie ungs heo ie
implizie en
E kla ung
gl.
auch
Haspelma h
1992:
.a.
72, 74,
81.)
5.
Zum
Schluss
wage
ich
soga
zu
behaup en,
dass
de
inne s e,
an angs
wohl
unbeab-
sich ig e
Sinn
de
G amma ikalisie ungs heo ie
die
Polemik
mi
de
s uk u alen
Lin-
guis ik
da s ell
ode
eine
Ve eidigung
de
o s uk u alen
Sp achwissenscha ,
eine
Sp achwissenscha ,
die
au
de
ie en
all aglichen
menschlichen
E ah ung
be uh ,
dass
die
Wel
komplizie
is
ode
einem
wenigs ens
so
e schein .
Ich
glaube,
dass
die
S uk u-
alis en,
alls
es
sie
in
de
Wel
noch
gib ,
sich
im
eigenen
In e esse
mi
de
G amma ika-
lisie ungs heo ie
eingehend
be assen
soll en.
Die
obigen
Skizzen
sind
nich s
meh
als
o lau ige
Beme kungen.
Allgemein
gesp ochen
bes ehen
im
P inzip
zwei
Wege
aus
dem
Ge iihl,
die
Wi klich-
kei
sei
ein
empi isches
Kon inuum
de
E scheinungen,
ein
hea um
mundi:
De
eine
Weg
is
jene
de
mi elal e lichen
Nominalis en
und
ih en
g o a igen
in e p e ie en-
den
Theo ien,
de
ande e
jene
de
mi elal e lichen
Realis en
und
ih e
demii igen
Bemihung,
die
Wel
zu
e s ehen,
ohne
den
Ansp uch,
dass
sie
je
e s anden
sein
wi d.
De
e s e
Weg
d oh ,
unsinnig
zu
we den,
d.h.
keinen
Teil
de
Wel
zu
o men,
de
zwei e
kann
wiede um
zwecklos
we den.
Vielleich
gib
es
auch
ein
Komp omiss:
Eine
app oxi-
ma i e
demii ige
Ve s andlichung
de
Wel
du ch
eine
app oxima i e
g oBa ige
Theo-
ie.
Ich
habe
zu
Zei
das
Ge iihl,
dass
eben
die
PRAGER
SCHULE
dem
in
de
Sp achwis-
senscha
am
nachs en
komm .
Vielleich
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nu
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[|
153
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p iklade
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z
medzind odnej
sla is ickej
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konanej
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Filozo ickej
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h p://
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g amma icaliza ion
need
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p esuppose
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de
g ammai e
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Bianco
Lunos
Bog ykke i.
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Kgl.
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Videnskabe nes
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Meddelelse ,
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sp og eo iens
g undleggelse,
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Munksgaa d.
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linguis iques,
Copenhague:
No disk
Sp og-
og
Kul u o lag.
(T a aux
du
Ce cle
linguis ique
de
Copenhague,
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HJELMSLEV,
L.
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Die
Sp ache.
Ube s.
on
O.
We ne ,
Da ms ad :
Wissenscha liche
Buchgesellscha .
HJELMSLEV,
L.
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Sp ogsys em
og
sp og o and ing,
Copenhague:
No disk
Sp og-
og
Kul u o lag.
(T a aux
du
Ce cle
linguis ique
de
Copenhague,
15.)
HJELMSLEV,
L.
1973:
Essais
linguis iques
11,
Copenhague:
No disk
Sp og-
og
Kul u o lag.
(T a aux
du
Ce cle
linguis ique
de
Copenhague,
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P o esso
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akul y
b nénské
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Sp achwandel
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seine
bes immenden
Fak o en
om
30.
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—
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Uni e si a
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[auch
zum
Downla-
den
un e
h p://www.uni-e u .de/sp achwissenscha /pe sonal/lehmann/CL_Publ/Theo y&me -
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O
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a
abs ak nos i
p i
o eni
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Ca olina,
Philologica
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Komplexnos
jazyko ych
jedno ek.
Uni e si as
Ca olina,
Philologica
3,
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Ube
die
T ansposi ion.
Sla ica
P agensia
1
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Ca olinae,
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gica,
Supplemen um.),
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BOHUMIL
VYKYPEL
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(Ac a
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die
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S a ni
pedagogické
naklada els i
(Sbo nik
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skoly
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P aze,
Jazyk
a
li e a u a,
2),
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Mo phologie
und
de
Syn ax.
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P agensia
4
(Ac a
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Ca olinae,
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a
kon on aéni
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Ceskoslo enské
usis ika
7,
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Ube
die
Bedeu ung
de
g amma ischen
Elemen e.
Sla ica
P agensia
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(Ac a
Uni e si a is
Ca olinae
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K
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Tunouo uu.
Bonpoce
a3biko3sHanua
15
(4),
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Linguis ik,
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=
So bische
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H.
FaBke,
H.
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S.
Michalk,
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Tex .
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on
in e nen
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ex e nen
Fak o en
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—
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Ce cle
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School
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V ,
Duy-Tw'
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Leh buch
de
ie namesischen
Sp ache,
Hambu g:
Buske.
VykypEL,
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Adol
E ha
(31.
Mai
1926
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Sbo nik
p aci
iloso ické
akul y
b nénské
uni e si y
A
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VykyPEL,
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P osodie
in
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Typologie.
Ac a
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Li huanica
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VyYKyYPEL,
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Glossema iks udien.
Unzei gema e
Be ach ungen
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Louis
Hjelmsle s
Sp ach heo ie,
Hambu g:
Ve lag
D .
Ko aé.
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Fo schungse gebnisse,
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G undlagen
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Na u
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Kul u .
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Bohumil
Vykypél
Gau a
2005
06
01
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p o
jazyk
cesky
AV CR
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Ve e i
97
CZ-60200
B no
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