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Der Nominativ in Zeitadverbialen im Litauischen

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Der Nominativ in Zeitadverbialen im Litauischen

Author: Markus Roduner
Year: 2005
Source: https://journals.lki.lt/actalinguisticalithuanica/article/download/1113/1193
ACTA
LINGUISTICA
LITHUANICA
LII
(2005),
41
-
58
De
Nomina i
in
Zei ad e bialen
im
Li auischen
MARKUS
RODUNER
Lie u iy
kalbos
ins i u as
This
pape
deals wi h he
nomina i e
in
empo al
ad e bials
(mainly
du a i e)
in
Li huanian.
On
he
basis
o
an
analysis
o
a
ex
co pus
i
was
es ablished
ha
ce ain
lexemes
show
a
s ong
endency
o
appea
in
he
nomina i e
in
ad e bial
unc ion.
O he
cons uc ions
in ol ing
empo al
ad e bials
in
he
nomina i e
end
o
become
ixed
exp essions.
We
a gue
ha
he
so-called
nomina i e
objec
could
ha e
played,
o
s ill
plays,
a
pa
in
gene ally
suppo ing
he
use
o
empo al
and
spa ial
ad e bials
in
he
nomina i e
case.
When
desc ibing
he
occu ence
o
he nomina i e
in
ad e bial
unc ion
a a
synch onic
le el,
i
can
be said
ha
(a)
i
occu s
mos ly
wi h
quan i ying
modi ie s
be o e
he
noun
and
(b)
i
desc ibes
a
ime space
om
some
ixed
(some imes
un ixed)
poin
in
he
pas
up
o
e e-
ence
ime
o ,
in
he
case
o
he
p esen ,
up
o
speech
ime
(as
in
English
he has
been
singing
o
h ee
hou s).
0.
EINFUHRENDES
Im
o liegenden
A ikel
sollen
die
im
Li auischen
spo adisch,
jedoch
in
ganz
be-
s imm en
Fallen
egula
o kommenden
Zei ad e bialen
im
Nomina i
nahe
be-
leuch e
we den.
Un e such
wu de
wo
moglich
die
heu ige
li auische
Sch i sp ache
(bend iné
kalba),
un e
Ve wendung
des
Tex ko pus
de
li auischen
Gegenwa ssp a-
che
(KT).
Fii
einzelne,
in
de
Sch i sp ache
so
nich
o kommende
Phanomene
wu de
au
publizie e
Dialek ex e
(LKT,
LTCu)
und
die
eigene
Phono hek'
zu iickgeg i -
en.
Nich
Thema
dieses
A ikels
sind
olls andig
e s a e
Wendungen
und
eine
Ad e ben
zum
Ausd uck
de
Zei .
Die
Ve wendung
des
Nomina i s
in
ad e bialen
Zei bes immungen
is
zunachs
ein-
mal,
zumindes
ii
Sp eche
wes eu opiische
Sp achen,
ehe
ungew6hnlich’.
In
denjeni-
4
Die
Au nahmen
wu den
im
Rahmen
zweie
Fo schungsp ojek e
zusammen
mi
Mi a bei e n
des
Ins i u s
ii
li auische
Sp ache
gemach
und
sind
eilweise
in
de
Phono hek
des
Ins i u s
ii
li aui-
sche
Sp ache
in
Vilnius
zuganglich.
Bei
de
In e p e a ion
de
ii
uns
maBgeblichen
S ellen
wa en
uns
Edmundas
T umpa
und
As a
Leskauskai é
behil lich,
denen
an
diese
S elle
he zlich
da ii
gedank
sei.
2
Jablonskis
(1957:
560)
beme k
dazu:
,,
Va dininkas
ki oms
(an ininkéms)
sakinio
dalims,
ypaé
aplinkybéms,
eiks i
y a
ne
isai
pap as as
misy
g ama ikoms
dalykas*
(,,De
Nomina i
zu
Bezeich-
nung
ande e
(sekunda e )
Sa z eile,
besonde s
on
Ad e bialen,
is
ein
nich
allzu
gewohnliches
Fak-
um
unse e
G amma iken.“);
Valiuly é
(1998:
259):
,,Kaip
Zinia,
a dininkui
aplinkybés
unkcija
nebidinga.
Taciau
u ime
a eju,
kada
Sis
linksnis
a ojamas
eiksmo
ukmei
eikS i*
(,,Wie
allgemein
bekann
is ,
is
die
Ve wendung
des
Nomina i s
in
Ad e bial unk ion
ii
diesen
nich
ypisch.
T o zdem
gib
es
Falle,
in
denen
diese
Fall
zum
Ausd uck
de
Handlungsdaue
Ve wendung
inde *).
42
|
MARKUS
RODUNER
gen
wes eu opaischen
indoge manischen
Sp achen’,
die
ibe
ein
einige maBen
ausge-
bau es
Kasussys em
e igen,
kommen
zum
Ausd uck
on
ad e bialen
zei lichen
Ve -
hal nissen
(Zei punk ,
Daue ,
Wiede holung)
as
ausschlieBlich
oblique
Kasus
(Akkusa-
i ,
Ins umen al,
Da i ,
Geni i
usw.)
zum
Zuge.
Im
Deu schen
denk
man
dabeiz.
B.
an
a chaische,
meis
schon
zu
Ad e ben
e s a e,
Zei bes immungen
im
Geni i
wie
mo -
gens,
nach s
(auch
des
nach s)
ode
die
ielen
akkusa i ischen
wie
le z en
Mona ,
ndch-
s en
Sams ag.
Neben
diesen
einen
kasusbes imm en
Nomina
unk ionie en
seh
p omi-
nen
als
Zei ad e biale
auch
Nomina
mi
P aposi ionen,
gl.
dazu
aus
dem
Deu schen
z.
B.am
Abend,
im
Somme .
Auch
im
Li auischen
machen
p aposi ionale
Kons uk ionen
einen
wesen lichen,
jedoch
e gleichsweise
ge inge en
Teil
de
Zei ad e bialen
aus*.
Von
den
e schiedenen
Kasus
wi d
de
in
diesem
A ikel
zu
behandelnde
Nomina i
mi
Abs and
am
sel ens en
ii
Zei bes immungen
e wende .
Im
olgenden
wi d
jedoch
es -
ges ell
we den
konnen,
dass
diese
Kasus
o
allem
in
bes imm en
Wendungen
und
in
bes imm en
Dialek a ealen
e meh
ii
die
Bezeichnung
o
allem
on
Zei daue
und
bei
s andig
wiede hol en
Handlungen
he angezogen
wi d.
E
konku ie
jedoch
imme
mi
dem
,,g amma ischen“
Akkusa i .
1.
DER
NOMINATIV
ZUM
AUSDRUCK
DER
ZEITDAUER
1.1.
(jau)
+
Zei angabe
‘(schon)
sei
X
Jah en,
Mona en,
usw.’
De
Nomina i
kann
eine
Zei daue
nach
Sukys
(1998:
83)
im
P inzip
nu
in
Ve bin-
dung
mi
O dinalzahlen
und
bes imm en
P onomen
ausd iicken.
Valiuly é
(1998:
260)
iih
in
diesem
Zusammenhang
zusa zlich
aus,
dass
de
Nomina i
die
Handlungsdaue
meis
in
Ve bindung
mi
dem
P asens,
sel ene
auch
mi
dem
ein achen
P a e i um
(bi a-
sis
ka inis
laikas)
bezeichne ,
o
un e
Se zung
on
jau.
Ein
Beispiel
ii
ein
Zei ad-
e biale
mi
beidem
is
olgende
Sa z:
(1)
Mes
kelin i
me ai
bend ada biaujame
su
AIDS
cen u
wi :Nom’
schon
wie iel :
Jah :NomM
zusammena bei en:
mi
AIDS
Zen um:
Nom.PL°
P aes.1.PL
Ins.SG
Paulauskiené
(1989:
74)
sch eib
dazu:
,,
Va dininko,
kaip
aplinkybés,
unkcija
y a
Salu iné.
[...]
Dazniausiai
aplinkybiy
unkcija
jis
a lieka
ne
ienas,
o
su apes
su
ki ais
ZodZiais
—
skai a dziais
i
i a dziais,
su
jais
d auge
i
p ie eiksméja“
(,,Die
Ad e bial unk ion
des
Nomina i s
is
sekunda .
[...]
Meis
unk ionie
e
nich
allein
als
Ad e biale,
sonde n
zusammen
mi
ande en
Wo e n,
Nume alia
und
P onomina
und
e s a
zusammen
mi
ihnen
allmahlich
zum
Ad e b‘*).
Im
Baskischen,
das
als
E ga i sp ache
iibe
keinen
Akkusa i
e iig ,
wi d de
Nomina i
o
allem
zum
Ausd uck
de
Zei daue
he angezogen,
nich
jedoch
ii
die
Zei daue ,
sei
de
e was
andaue ,
die
im
Inessi
s eh
( gl.
La i e
1978: 429).
Zum
Os see innischen
siehe
Abschni
4.
*
Diese
sind
jedoch
nich
Thema
dieses
A ikels
und
we den
olglich
hie
nich
disku ie
we den.
Folgende
Abkii zungen
we den
in
den
g amma ischen
Glossie ungen
e wende :
Ap :
Ad e b;
AKk:
Akkusa i ;
Da :
Da i ;
F:
Femininum;
Fu :
Fu u ;
Gen:
Geni i ;
Hp :
Halbpa izip;
Imp:
Impe sonal;
Ine:
Inessi ;
INs:
Ins umen al;
Lox:
Loka i ;
M:
Maskulinum;
N:
Neu um;
Nec:
Nega ion;
Nom: Nomi-
na i ;
Pa :
Pa i i ;
PL:
Plu al;
PPP:
Pa izip
Pe ek
Passi ;
PPRA:
Pa izip P asens
Ak i ;
PPRP:
Pa i-
zip
P asens
Passi ;
PRAgs:
P asens;
PRAET:
P a e i um;
ReFL:
Re lexi ;
Sc:
Singula .
®
Me ai
‘Jah
is
im
Li auischen
ein
Plu ale
an um,
deshalb
hie
am
dami
kong uie enden
kelin as
die
en sp echende
Endung.
DER
NOMINATIV
IN
ZEITADVERBIALEN
|
43
‘Wi
a bei en
schon
sei
ielen
Jah en
mi
dem
AIDS-Zen um
zusammen.’
(KT)
De
Geb auch
de
Kons uk ion
jau
+
Zahlwo
ode
P onomen
(ku is
‘welche ’,
kele i
‘einige’,
kele as
‘eine
gewisse
Menge,
einige’,
u.
a.)
in
Ve bindung
mi
dem
Nomina i
ii
die
Zei daue ,
die
eine
Handlung
nun
schon
andaue
is
auch
in
no mnahe
Sp ache
gelau ig.
Tabelle
1
e mi el
einen,
zugegebene maBen
besch ank en,
Einblick
in
die
Hau ig-
kei ’
on
Nomina i
und
konku ie endem
Akkusa i
in
de
hie
disku ie en
S uk u :
TABELLE
1:
JAU
+
ZEITDAUER
ZEITANGABE
Nom
AKK
KARDINALZAHL
ORDINALZAHL
KARDINALZAHL
ORDINALZAHL
kelin as kelin as
Sim me is
/
Sim meciai
‘Jah hunde (e)’
Sg
4/
PI
11
6
Sg
33
/
Pl
36
11
me ai
‘Jah (e)’
83
80 76 46
jau
kele i
|
kelin i
me ai
61 15
28
1
‘schon
sei
einigen
Jah en’
ménuo
/
ménesiai
Sg
24
/
P1
74
68
Sg
14
Pl
113
LT
‘Mona (e)’
jau
keli
ménesiai
|
57
15
66
1
kelin as
ménuo
‘schon
sei
einigen
Mona en’
alanda
|
alandos
Sg
4/P14
Sg
25
/
PI
15
‘S unde(n)’
Obwohl
die
(spa lichen)
s a is ischen
Da en
besonde s
ii
die
wenige
hau ig
o kom-
menden
Zei bezeichnungen
kaum
eine
schliissige
In e p e a ion
zulassen,
k6nnen
wi
doch
es s ellen,
dass
im
Gegensa z
zu
den
bei
Amb azas
(1996:
548)
gemach en
Angabe,
de
Nomina i
bei
gewissen
Lexemen
deu lich
iibe wieg .
Fii
die
Lexeme
me ai
und
ménuo
zeigen
die
Resul a e
eine
in
e wa
ausgeglichene
Ve wendung
on
Nomina i
und
Akkusa i
bei
Ka dinalzahlen,
da ii
ibe wieg
de
Nomina i
bei
den
O dinalzahlen
und
ii
jau
kelin i
me ai
/
kelin us
me us
e gab
die
Suche
nach
es en
Ve bindungen
ein
Ve -
;
Analysie
wu den
die
in
Tabelle
1
e wahn en
Nomina.
Fii
sim me is
Jah hunde ’
und
alanda
‘S unde’
wu de
au g und
de
wenigen
Belege
au
eine
zusa zliche
Au gliede ung
e zich e .
Zusa z-
lich
wu den
auch
minu é
und
sekundé
du chgesehen,
die
jedoch
wegen
des
(zu
e wa enden)
auBe s
spa lichen
Au e ens
hie
nich
he angezogen
we den.
Fii
me ai
und
ménuo
/
ménesiai
wu den
die
zwei
Be eiche
landeswei e
und
egionale
P esse
du chgesehen.
Zusa zlich
wu de
ii
me ai
die
Ve lasslichkei
de
Resul a e
du ch
Suche
nach
Kombina ionen
(schon
ein,
zwei,
e liche...
Jah e)
gegengep ii .
44
|
MARKUS
RODUNER
hal nis
on
254
:
33
zuguns en
des
Nomina i s,
was
au
eine
schon
wei
o gesch i -
ene
e s a e
ad e biale
Wendung
hindeu e .
Fii
die
wenige
geb auchlichen
Zei -
bezeichnungen
schein
de
Akkusa i
die
No m
zu
sein.
Dies
bes a ig
(wohl
wegen
de
wenigen
Belege
mi
Vo sich
zu
bewe en)
auch
die
Zei ad e biale
jau
n- a
asa-
a
‘schon
den
n- en
Somme ’,
wo
eben alls
mi
24
:
6
de
Akkusa i
ibe wieg .
Die
Kons uk ion
sei
soundsolange
kann
auch
in
die
Ve gangenhei
ansponie
we -
den,
wobei
sich
an
de Kons uk ion
als
solches
nich s
ande .
Besch ieben
wi d
auch
hie
eine
Handlung/ein
Zus and,
die/de
in
de
Ve gangenhei
on
einem
bes imm en
Zei -
punk
bis
zu
Re e enzzei
in
de
Ve gangenhei
andaue
und
diese
mi
e ass ,
wobei
das
Ve b
meis
im
ein achen
P a e i um
e schein
( o zei ig-gleichzei ig):
(2)
Jau
eji
me ai
ji
ne aiksciojo,
no s
puikiausiai
galéjo
ei i.
Schon
d ei:
Jah :Nom
sie
lau en:NEG.PRAET.3
Nom.PL
“Schon
sei
d ei
Jah en
ging
sie
nich
meh
zu
Fu,
obwohl
sie
bes ens
zu
gehen
e moch
ha e/’
(KT)
In
den
beiden
o genann en
Beispielen
i
die
nomina i ische
Zei angabe
eine sei s
im
Sinne
des
Nomina i s
in
Ve bindung
mi
gewissen
Modi izie e n,
ande e sei s
zusa z-
lich
e bunden
mi
dem
ominésen
jau
au .
De
Nomina i
kann
jedoch
auch
in
ein ach
ma kie en
Aussagen
s ehen,
wie
olgende
Beispiele,
das
e s e
ii
eine
Ein achma kie-
ung
du ch
jaw,
das
ande e
ii
eine
du ch
ein
Zahlwo
zeigen.
(3) az
kad
jo
ai uojamos
au omasinos
Jau
dass
e :
GEN
lenken:PPRP.GEN.SG.F
Au o:GEN.SG
schon
menuo
iesko
Kauno
k iminalis ai.
Mona :Nom.SG
suchen:PRAEs.3
Kaunas:
GEN
K iminalbeam e :
Nom.PL
‘...
dass
die
Kaunasse
K iminalbeam en
schon
sei
einem
Mona
nach
seinem
Wagen
suchen.’
(KT)
(4)
Ths
menesiai
nesu
jam
Zodzio
a us.
d ei:Nom
Mona :
sein:NEG.PRAES.1.SG
e :Da
Wo :
sp e-
Nom.PL
Gen.SG
chen
PPP:
Nom.
Sc.F
‘Sei
d ei
Mona en
habe
ich
kein
Wo
meh
mi
ihm
gewechsel .’
(KT)
Bei
Beispiel
(4)
kénn e
man
zu
Valiuly és
Fo mulie ung,
dass
de
Nomina i
sowohl
mi
als
auch
ohne
A ibu
o komme®
hinzu iigen,
dass
zwa
o mal
alanda
kein
A i-
i
Valiuly é
(1998:
260):
,,Va dininkas
es i
be
pazyminio
i
su
pazyminiu
a ba
su
aldomu
kilmininku*.
DER
NOMINATIV
IN
ZEITADVERBIALEN
|
45
bu
bei
sich
ha ,
dass
abe
ein
solches,
namlich
das
Zahlwo
ienas
‘eins’
(ode
hie
na ii lich
die
eminine
Fo m
iena)
implizie
is .
Dies
geh
inso e n
on
selbs
aus
den
g amma ischen
Eigenscha en
nominale
Zei bes immungen
im
Li auischen
he o ,
als
diese
zu
Angabe
de
Zei daue
nu
bes imm e
Nomina
de
Zei angabe
beinhal en
kén-
nen
(z.B.
diena
“Tag,
alanda
‘S unde’,
ménuo
‘Mona ’,
u.a.),
und
im
Li auischen
(wie
z.
B.
auch
im
Russischen)
keine,
wede
bes imm e
noch
unbes imm e,
A ikel
exis ie en
und
somi
das
quan i izie ende
Zahlwo
eins
nu
gese z
wi d,
wenn
man
es
besonde s
be o-
nen
will.
1.1.1.
jau
+
O dinalzahl
Eine
Un e g uppe
de
hie
disku ie en
nomina i ischen
Zei angaben
s ellen
die
Zei angaben
mi
O dinalzahlen
om
Typ
jau
e i
me ai
‘schon
sei
d ei
Jah en
(wo l.
schon
das
d i e
Jah ’)
da .
In
o izielle
Sp ache
(Dokumen e
on
S aa ss ellen)
wi d
as
ausschlieBlich
de
Akkusa i
e wende ".
In
den
en sp echenden
Beispie-
len
aus
KT
anden
sich
sowohl
nomina i ische
als
auch
akkusa i ische
Zei -
bes immungen
mi
O dinalzahlen.
(5)
Aiks éje
Salia
on ano
jau
ecia
alanda
Pla z:
Lox.SG
neben
Sp ingb unnen:Gen.Sc
schon
d i :Nom.SG.F
S unde:Nom.Sc
be
pe s ogés
daina o
nacionalinés
es ados
e e anai
ohne
Un e b uch
singen:PRAET.3
na ional
U-Musik
Ve e an:
Nom.PL
‘Au
dem
Pla z,
am
Sp ingb unnen,
sangen
schon
sei
d ei
S unden
ohne
Un e b uch
die
na ionalen
U-Musik-Ve e anen.’
(KT)
De
hie
zi ie e
Sa z
zeig
e ne ,
dass
auch
die
Kons uk ion
jau
+
O dinalzahl/kelin as
mi
dem
P a e i um
e wende
we den
kann.
Dabei
kGnnen
wi
es s ellen,
dass
die
Se-
man ik
de
in
Beispiel
(2)
en sp ich .
S a
eine
O dinalzahl
kann
das
im
Nomina i
s ehende
Nomen
im
Zei ad e biale
auch
mi
dem
P onomen
kelin as
‘de
wie iel e’
e bunden
sein.
Sa ze
om
Typ
nuo
Ve bi-
ny
gi ininko
jau
(schon)
kelin as
(wie iel :Nom.SG.M)
ménuo
(Mona :Nom.Sc)
ned elkia
deg ine
‘de
Fo s e
on
Ve bunai
e b ei e
schon
sei
Mona en
keinen
Schnapsge uch
meh ’
(KT)
sind
auch
sch i sp achlich
du chaus
iiblich.
Wi
konnen
hie ,
wie
oben
in
den
Aussagen
mi
O dinalzahl,
da on
ausgehen,
dass
die
Se zung
des
Nomina i s
du ch
*
De
Un e schied
in
de
Seman ik
zwischen
jau
eji
me ai
‘schon
sei
d ei
Jah en
und
jau
e i
me ai
‘schon
das
d i e
Jah ’
bes eh
da in,
dass
im
le z e en
Fall
die
d ei
Jah e
noch
nich
ganz
o bei
sind.
So
auch
Sukys
(1998:
83):
,,O icialiuose
kalbos
s iliuose
pap as ai
a ojami
ien
ukmés
galininkai*.
Auch
die
Analyse
de
Beispiele
aus
KT
leg
dies
nahe,
ii
die
un e such en
Zei -
bezeichnungen
wu de
kein
Beispiel
aus
s aa lichen
Dokumen en
(LR
Vals ybiniai
dokumen ai),
die
imme hin
8%
des
Ko pus
ausmachen,
ii
die
beiden
in
1.
und
1.1.
disku ie en
S uk u en
ge unden,
dagegen
e liche
aus
den
S enog ammen
des
Seimas,
die die
miindliche
Sp ache
de
Pa lamen smi -
gliede
e lek ie en.

46
|
MARKUS
RODUNER
die
im
Bewuss sein
des
Sp eche s/Sch eibe s
o handene
Konjunk ion
on
kelin as
mi
diesem
Fall
beding
is .
Ein
wei e es
Beispiel
hie ii
is
(1).
1.2.
Zwischen olge ungen
Die
in
1.
und
1.1.
disku ie en
Beispiele
lassen
mich
beziiglich
diese
Kons uk ion
olgende
Zwischenschliisse
ziehen:
1
Es
handel
sich
um
eine
Kons uk ion
mi
de
S uk u
(jau)
+
quan i izie endes
P onomen
ode
Zahlwo
+
Nomen
im
Nomina i .
Jau
kann
ehlen,
wenn
das
Nomen
du ch
einen
Modi izie e
nahe
bezeichne
is '!,
muss
abe
s ehen,
wenn
kein
A i-
bu
dabei
s eh
(ich
habe
jeden alls
in
KT,
sowei
du chgesehen,
keine
Gegenbeispie-
le
ge unden).
Ube
die
bei
Valiuly é
(1998)
geauBe en
Beobach ungen
hinaus
kén-
nen
wi
es s ellen,
dass
zwa
in
einigen
wenigen
Aussagen,
namlich
wenn
das
Zahlwo
ienas
‘eins’
implizie
abe
nich
gese z
wi d,
zwa
die
oben
o mulie e
Regel
de
obliga o ischen
Se zung
on
jau
beach e
wi d,
dass
abe
unse e
Meinung
nach
nich
die
Se zung
ode
Nich se zung
on
jau
hie
en scheidend
is ,
sonde n
die
Seman ik
de
Quan i izie ung
den
Nomina i
beg iinde .
2
Im
Falle
diese
Kons uk ion
kénn e
die
Ve mu ung”
Jablonskis
(1957:
560)
zu-
e en,
dass
diese
aus
eine
Ve kii zung
eine
Zweisa zs uk u
en s anden
sein
kann,
dass
also
jau
ys
me ai
nebebu au
gim inéje
als
aus
jau
ys/ e i
me ai
(bus:
das
Ve b
is
nich
obliga o isch),
kai(p)
nebebu au
gim inéje
e kii z
zu
e s ehen
is .
Sa ze
des
le z e en
Typs
mi
kai(p)
sind
sowohl
in
gesp ochene
als
auch
in
gesch iebe-
ne
Sp ache
beleg
und
ech
hau ig,
gl.
olgendes
Beispiel:
(6)
Jau
ys
meénesiai,
kai
guli
pa ijos
aldybos
Schon
d ei:Nom
Mona :Nom.P
dass
liegen:P aes.3
Pa ei:Gen.SG
Vo s and:
Gen.SG
s alciuose
mano
_pa eiskimas.
Schublade:Lox.PL
mein
An ag:Nom.SG
‘Es
sind
schon
d ei
Mona e,
dass
mein
An ag
in
den
Schubladen
de
Pa eilei ung
lieg .’
(KT)
2.
ZEITANGABEN
DER
STANDIGEN
WIEDERHOLUNG
2.1.
Aussagen
om
Typ
kas
ménuo
‘jeden
Mona ’
In
wei en
Teilen
Li auens
wi d
die
Zei angabe
eine
sich
egelmaBig
wiede holenden
Handlung
im
Nomina i
gese z ,
wobei
dem
Nomen
imme
kas
‘jede ’
(in
diesem
Fall
i
Vgl.
Valiuly é
(1998:
261):
,,O
p ie
a dininko
su
pazyminiu
a ba
su
aldomu
kilmininku
(p z.,
Sim as
me y)
dalely és
jau
bu imas
y a
akul a y us
a ba
jos
isai
gali
nebu i“
(,,Im
Falle
eines
Nomina i s
mi
A ibu
ode
on
ihm
egie en
Geni i
(z.
B.
Sim as
me y
‘hunde
Jah e’)
is
die
Pa ikel
jau
akul a-
i
ode
kann
ganz
ehlen“).
12
2
Dass
es
eine
solche
is ,
zeig
die
Ve wendung
des
modalen
bus
daselbs .
DER
NOMINATIV
IN
ZEITADVERBIALEN
|
47
indeklinabel),
neue
auch
kiek ienas
‘jede
einzelne’,
dialek al
s a
kas
auch
das
gleich-
bedeu ende,
aus
dem
Sla ischen
en lehn e
koznas
o angeh .
Die
Sch i sp ache
meide
in
de
Ve bindung
kas
+
Zei angabe
den
Nomina i .
Die
Du chsich
on
en sp echenden
Beispielen
im
Tex ko pus
de
heu igen
li auischen
Sp a-
che
(KT)®
e gab
g 6e e
Schwankungen
beim
Ve hial nis
on
Nomina i
und
Akkusa i :
TABELLE
2:
KAS
+
ZEITANGABE
ZEITANGABE
i
SG
Nom
PL SG
AKK
PL
me ai
(kas
me ai
|
kas
X
me ai)
173
4964
-
66
-
ménuo
8s
105
315 92
alanda
2
26
73
48
minu e
8
45
47
28
E sich lich
is ,
dass
de
Akkusa i
im
Singula
bei
wei em
iibe wieg .
Im
Plu al
is
die
Lage on
Lexem
zu
Lexem
un e schiedlich,
die
beiden
Kasus
sind
jedoch
einige -
maken
ausgewogen
e e en.
Vollig
aus de
Reihe
anz
me ai,
das
dem
Nomina i
bei
wei em den
Vo zug
gib .
Die
Ve bindung
on
kas
mi
dem
Nomina i ,
besonde s
in
e allgemeine nden
Aussa-
gen
wie
Sp ichwo e n
besch ank
sich
im
Li auischen
nich
au
Zei ad e bialen,
sonde n
gelang
auch
bei
Ad e bialen
mi
6 liche
Bedeu ung
zu
Anwendung:
(10)
Kas
namai
—
«ai
dimai.
was:Nom
Haus:Nom.PL
das:Ap
Rauch:Nom.PL
‘Wo
ein
Haus
is ,
da
is
auch
Rauch.’
(Zi .
nach
Paulauskiené
1989:
74.)
Wah end
in
le z e em
Beispiel
die
beiden
Sa z eile
noch
als
au onom
be ach e
we -
den,
in
denen
die
jeweils
zwei
Nomina i e
als
Dependen ien
de
o s ellba en
Kopula
y a
‘is ’
syn ak isch
e s andlich
sind,
so
is
dies
in
Beispiel
(9),
wo
kas
me ai
olls andig
als
Zei ad e biale
in
den
Sa z
in eg ie
is ,
che
p oblema isch.
Es
s ell
sich
die
F age,
ob
de
Nomina i
nich
ein ach
du ch
das
P onomen
kas
he o ge u en
wi d?
Kas
is
zu-
nachs
einmal
das
F agep onomen
ii
Pe sonen
wie
Dinge
im
Nomina i
(‘we
/
was’),
dann
abe
auch
Rela i p onomen
sowie
e allgemeine nd
(kas
no s
‘i gendjemand’). In
‘8
Es
wu den
exempla isch
ie
Zei bes immungen
in
de
Ve bindung
mi
kas
iibe p ii ,
namlich
ménuo
‘Mona ’,
me ai
‘Jah ’,
alanda
‘S unde’
(mi
Ausnahme
des
Plu ale
an um
me ai
jeweils
Singula
und
Plu al)
und
minu e.
‘4
Gezahl
wu den
nu
die
Belege,
ii
die
im
Akkusa i
mindes ens
5
Belege
o handen
wa en.
Die
Ube mach
des
Nomina i s
is
hie
seh
deu lich.
‘°_
Fii
ménuo
wu den
nu
die
Belege
aus
de
na ionalen
und
egionalen
P esse
gep ii ,
da
die
Ve hal nisse
kla
e sich lich
sind.
48
|
MARKUS
RODUNER
allen
diesen
Funk ionen
is
es
deklinie ba .
Zule z
wi d
es
o
allem
in
gesp oche-
ne
Sp ache
ii
‘jede ’
geb auch ,
wobei
das
P onomen
selbs
nich
deklinie
wi d.
Wi
sagen
also
kas
(NoM.SG)
me ai
(Nom.PL)
‘jedes
Jah ’
ohne
Kong uenz
im
Nume-
us
zwischen
kas
und
dem
Nomen.
Gegen
eine
kausale
Ve bindung
on
kas
und No-
mina i
sp ich
abe
nun,
dass
das
Nomen,
bei
dem
kas
s eh ,
in
e schiedenen
Kasus
au e en
kann,
wie
in:
kas
eciame
(d i e :LoK.SG)
posédyje
(Si zung:LoK.SG)
ne-
daly auja
‘e
nimm
an
jede
d i en
Si zung
nich
eil’'®
.
2.1.1.
Zwischen olge ungen
F aenkel
(1928)
mein
in
Bezug
au
die
hie
disku ie e
S uk u ,
dass
diese
eigen lich
ein
,,aus
P onomen
und
Subs an i
bes ehende
Rela i sa z*
sei,
de
,,. om
Sp echenden
als
ad e biale
Bes immung
des
egie enden
Sa zes
be ach e
we den
kann“
und
ih
zu
Un e maue ung
seine
Theo ie
Pa allelen
aus
dem
Polnischen
wie
co
az
(=
li .
kas
ka as)
‘jedes
Mal’,
co
ok
(=
li .
kas
me ai)
‘jedes
Jah ’
an.
Wenn
ich
diese
Hypo-
hese
F aenkels
ich ig
e s ehe,
miiss e
man
on
eine
zug undeliegenden
ko ela i-
en
S uk u
des
Typs
kas
me ai,
as...
‘was
Jah
<is >,
das
...’
ausgehen'’.
Diese
miiss e
alle dings
schon
in
eine
ihe en
Phase
de
Sp achen wicklung
as
du chgangig
als
Ad e biale
in
den
Sa z
in eg ie
wo den
sein,
da
im
heu igen
Li auischen
kaum
Bei-
spiele
i
die
Zweisa zs uk u
exis ie en.
2.2.
Zei ad e bialen
des
Typs
isas
laikas
‘die
ganze
Zei ’
Zei ad e bialen,
in
denen
das
Nomen
du ch
isas
‘ganz,
(PL)
alle’
modi izie
is ,
kon-
nen
in
d ei
G uppen
au ge eil
we den,
on
denen
die
e s e
in
eine
di ek en
Beziehung
zu
den im
Abschni
1.1.
disku ie en
Aussage ypen
s eh ,
die
zwei e
zu
denen
in
Abs-
chni
2.1.
und
die
d i e
zu
denen
in
Abschni
3.
a.
Die
e s e
G uppe
bilden
Aussagen
om
Typ
jog
mokyklos
nelankas
jau
isas
(ganz:Nom.SG.M)
ménuo
(Mona :Nom.Sc)
‘dass
e
die
Schule
schon
sei
einem
Mona
nich
besuche’
(KT).
Solche
Sa ze
kann
man
au g und
ih e
S uk u
und
Seman ik
oben
in
Abschni
1.1.
behandel en
gleichse zen,
wobei
die
Zei angabe
hie
zusa zlich
du ch
isas
modi izie
wi d.
S a
jog
mokyklos
nelankgsjau ménuo
‘dass
e
die
Schule
schon
sei
einem
Mona
nich
besuche’
hei B es
nun
jog
mokyklos
nelankgs
jau
isas
ménuo
‘dass
e
die
Schule
schon
sei
einem
ganzen
Mona
nich
besuche’.
Beide
Sa ze
sind
wohl
in
©
Auch
hie
is
jedoch
in
umgangssp achliche
bzw.
dialek ale
Rede
Nomina i
méglich:
kas
ecias
posédis
nedaly auja.
7
Genaue
zu
un e suchen
wa e
hie
die
Méglichkei
eine
En lehnung
de
S uk u
aus
dem
Polni-
schen.
8
En sp echende
Aussagen
sind
mi
im
Li auischen
in
Zei bezeichnungen
nich
begegne .
Hinge-
gen
pass das
Beispiel
kas
namai
—
ai
diimai
(Bsp.
10)
gu
hie he .
Ebenso
zi ie
F aenkel
(1928:
32)
ein
Beispiel
aus
dem
Polnischen
mi
ko ela i e
Zweisa zs uk u :
co
(was:Nom)
au o
(Au o :Nom.Sc),
o
(das:Nom)
osobna
(besonde e :NoM.SG.F)
me oda
(Me hode:Nom.Sc)
‘jede
Au o
ha
seine
eigene
Me hode’.
DER
NOMINATIV
IN
ZEITADVERBIALEN
|
49
ih e
Aussages uk u
kaum
oneinande
zu
ennen,
womi
das
oben
in
Abschni
1.1.
Gesag e
sinngema®
auch
hie
gil .
Das
Ve b
s eh
hie
wie
do
meis
im
P a-
sens;
somi
wi d
hie
eben alls
eine
Handlung
/
ein
Zus and
besch ieben,
die
/
de
zu
einem
bes imm en
Zei punk
in
de
Ve gangenhei
beginn
und
sich
ibe
die
ganze
Zei spanne
bis
zum
je zigen
Zei punk
(bzw.
im
Falle
eines
Ve bs
im
P a e i um
bis
zu
Re e enzzei
in
de
Ve gangenhei )
e s eck ,
bzw.
im
Falle
on
Handlungen
ibe
den
ganzen
Zei aum
wiede hol
ausge iih
wi d
"”.
b.
Die
zwei e,
meine
Meinung
nach
da on
zu
ennende
G uppe,
bilden
Aussagen
de
olgenden
A
(Au nahmen
aus
Mus eika,
Va énos
ajonas):
(11)
Visas
laikas
séjom.
ganz:Nom.Sc.M
Zei
saen:P RaeT.1.P1
“Wi
sa en
die
ganze
Zei
ibe .’
Im
o angehenden
Beispiel
wi d
die
li auische
En sp echung
des
deu schen
die
ganze
Zei
mi
dem
P a e i um
e wende .
Seman isch
is
diese
Aussage
nich
zu
en nehmen,
ob
die
langandaue nde
Handlung
( isas
laikas)
noch
andaue
ode
nich .
Es
is
jedoch
au g und
des
Gesp achs e lau s
anzunehmen,
dass
dami
eine
lange
Zei spanne
bis
zu
einem
nich
nahe
bes imm en
Zei punk
in
de
Ve gangenhei
gemein
is ,
denn
die
Aussage
is
als
An wo
au
die
o angehenden
F agen
des
Be age s
zu
e s ehen
(nam-
lich
ob
man
denn
i he
Roggen
gesa
habe).
Von
den
un e
1.1.
disku ie en
S uk u-
en
und
do
besonde s
on
Beispiel
(2),
das
mi
den
hie
genann en
Beispielen
hin-
sich lich
des
Tempus
ibe eins imm ,
un e scheiden
sie
sich
dadu ch,
dass
hie
kein
An angspunk
genann
wi d
und
auch
nich
kla
is ,
ob
die
Handlung
e l.
nich
bis
zu
Sp echzei
wiede hol
wi d.
Auch
zum
wei e
un en
zi ie en
Beispiel
(12)
kén-
nen
wi
sie
nich
s ellen,
da
do
ein,
wenn
auch
nich
kla
lokalisie e ,
abgeschlosse-
ne
Zei aum
in
de
Ve gangenhei
besch ieben
wi d,
wah end
wi
es
hie
mi
eine
nach
zwei
Sei en
o enen
Zei spanne
in
de
Ve gangenhei
(e l.
bis
zum
gegenwa i-
gen
Zei punk
andaue nd)
zu un
haben.
Hingegen
passen
diese
Beispiele
mi
ih e
Seman ik
eines
langen,
unabgeschlossenen
Zei aums
gu
zu
den
in
2.3.
behandel en
Tempo alad e bialen
des
Typs
diena
nak is
“Tag
und
Nach ’.
Die
zule z
disku ie e
Kons uk ion
komm
as
ausschlieBlich
mi
dem
Nomen
/aikas
‘Zei ’
(ode
dem
Lehnwo
¢ésas
‘dass.’)
o ,
was
au
eine
be ei s
e s a e
Wendung
hin-
deu e .
AuBe dem
konn e
ich
in
KT
kein
Beispiel
aus de
Sch i sp ache
inden,
nu
ein
einziges,
eindeu ig
dialek ales:
Daina au
(singen:PRAET.1.SG)
isas
laikas
pe
isy
(ganz:AKK.SG)
gy enimy
(Leben:
AKk.SG)
‘ich
habe
das
ganze
Leben
lang
gesungen’.
ce.
InLKT
(199)
inde
sich
auch
ein
Beispiel
ii
eine
Aussage
in
de
Ve gangenhei ,
die
einen
de inie en
Zei aum
um ass :
Fi
solche
Aussagen
mi
dem
P a e i um
e gleiche:
jau
isas
ménuo
nelijo
‘es
ha e
schon
sei
einem
ganzen
Mona
nich
meh
ge egne ’.
56
|
MARKUS
RODUNER
es
mi
den
li auischen
Aussagen
des
Typs
kas
aka as
‘jeden
Abend’.
Diese
k6nn en
jedoch
ih e sei s
eine
Nachbildung
eine
en sp echenden
Wendung
im
Polnischen
sein
( gl.
FuBno en
17
und
18).
Nau
(1998:
15)
e wahn ,
dass
im
Le ischen
in
de
Umgangssp ache
on
den
Nu-
me alia
2-9
modi izie e
Nomina
im
Nomina i
s a
im
au g und
ih e
syn ak is-
chen
Funk ion
e o de lichen
Kasus
s ehen
kénnen:
(24)
Ce i
gadi
mes
ikai
no
iem
desmi
ie :
NoM
Jah :Nom.PL
wi :Nom
nu
on
dies:Da .PL
zehn
nodzi ojam
u ,
ad
miis
a laida
majas
leben:P aAe T.1.PL
do
dann
wi :AKK
gehen
lassen:PRAET.3
nach
Hause
‘Wi
e b ach en
nu
ie
on
diesen
zehn
Jah en
do ,
dann
lie
man
uns
gehen.’
(Nau,
daselbs .)
8.
SCHLUSSFOLGERUNGEN
Im
Lau e
de
Diskussion
de
e schiedenen
Aussagea en,
in
denen
nomina i ische
Zei ad e biale
au e en,
wu den
d ei
e schiedene
Lésungen
angesp ochen,
wie
de
No-
mina i
in
Ad e bial unk ion
beg iinde
ode
zumindes
mo i ie
we den
k6nn e.
Es
sind
dies:
a.
De
Nomina i
wa
u sp iinglich
Teil
eines
eigenen
Nominalsa zes
ode
Subjek
eines
pa a ak ischen
Sa zes,
de
dann
als
Ad e biale
in
den
Haup sa z
in eg ie
wu de.
b.
De
Nomina i
is
du ch
das
Nomen
modi izie ende
bes imm e
P onomina
mo-
i ie
(mégliche weise
als
Teil
eine
es en
Wendung).
c.
De
Nomina i
i
in
quan i izie enden
Angaben
( o
allem
abe
nich
nu
mi
Zahlen)
au .
De
e s e
Lésungsweg
wi d
u.
a.
on
Jablonskis
und
F aenkel
besch i en.
So
mein
Jablonskis
(1957:
560)
in
Bezug
au
den
Nomina i
in
Zei ad e bialen
im
Li auischen:
.
loji
a dininko
aplinkybe
a ba
Siaipjau
an ininké
sakinio
dalis
bus
a si adusi
kalboje
daugiausia
umpinimo
a
iSleidimo
keliu
—
i§
iso
am
ik o
sakinio,
ku iame
as
a dininkas
galéjo
ei i
eiksniu,
a ba
i8
j e p inio
sakinélio:
i
Sie
me ai
nege i,
maza
ebus
Sieno...;
b olis,
bus
jau
isi
me ai,
se ga
(kaip
se ga)...;
jis,
jau
kelin i
me ai
baigiasi,
kai
jq
lankauja...“
(,,Dieses
nomina i ische
Ad e biale
ode
diese
sons ige
sekunda e
Sa z eil
wi d
wohl
meis-
ens
du ch
Ve kii zung
ode
Auslassung
en s anden
sein
—
aus
einem
ganzen
Sa z,
in
dem
diese
Nomina i
Subjek
sein
konn e,
ode
aus
einem
eingeschobenen
Sa z:
aus
Sie
me ai
nege i,
maza
ebus
Sieno...;
b olis,
bus jau
isi
me ai,
se ga
(kaip
se ga)...;
jis,
jau
kelin i
me ai
baigiasi,
kai
jq
lankauja...*).
Dieselbe
Hypo hese
wi d
auch
on
F aenkel
(1928,
Kap.
5,
30 .)
e e en,
wo
e
den
Nomina i
in
eingeschobenen,
u sp iinglich
selbs andigen
Sa zen
behandel .
Eine
plausible
E kla ung
bilde
sie
i die
in
1.1.
und
1.1.1.
disku ie en
Aussagen,
gl.
dazu
die
Zwischen olge ungen
in
1.2.
Die
Aussagen
om
Typ
jaw
ys
ménesiai
bzw.
jau
ecias
ménuo
bezeichnen
beide
wie
die
zusa zlich
noch
du ch
isas
modi i-

DER
NOMINATIV
IN
ZEITADVERBIALEN
|
57
zie en
Aussagen
(jau
isas
ménuo)
eine
Zei spanne
on
einem
Punk
A
in
de
Ve -
gangenhei
bis
zu
Re e enzzei
bzw.
im
Falle
des
P asens
bis
zu
Sp echzei
und
da -
libe
hinaus,
nich
einen
abgeschlossenen
Zei aum.
Diese
besonde e
Seman ik
mag
neben
de
Quan i izie ung
zusa zlich
den
Nomina i
s ii zen.
Einige
Wendungen
wie
Sie
/
ki i
me ai
sind
wohl
schon
ollig
e s a ,
da
sie
nich
meh
p oduk i
on
ande en
Zei bezeichnungen
gebilde
we den
kénnen.
Die
Besch ankung
au
gewisse
Lexeme
deu e
au
eine
Lexikalisie ung
hin,
wie
sie
in
Russisch
dialek al
zima
‘win e s’
beobach e
we den
kann.
Ebenso
e hil
es
sich
wohl
mi
isas
laikas
und
y as
aka as.
Fii
die
ande en
G uppen
on
nomina i ischen
Zei ad e bialen
is
die
E kla ungslage
e was
schwie ige ,
da
do
zumindes
in
heu ige
Sp ache
kaum
meh
Res e
de
pos ulie -
en
pa a ak ischen
S uk u
exis ie en.
In
de
Diskussion
un e
den
einzelnen
Punk en
s ell e
sich
he aus,
dass
sich
die
Aussage
ka iuomenéje
p abu au
ys
me ai
in
Bsp.
14
und
die
Aussagen
om
Typ
isas
laikas
séda om
‘wi
sa en
die
ganze
Zei ’
(dies
wie
oben
e wahn
wohl
schon
e s a e
Wendung)
dem
Ansa z
de
In eg a ion
eines
pa a ak ischen
Sa zes
en zieh .
Wi
miissen
da on
ausgehen,
dass
die
quan i izie enden
Modi izie e
hie
den
Nomina i
begiins igen,
was on
den
umgangssp achlichen
Beispielen
aus
dem
Le i-
schen
bes a ig
wi d.
QUELLEN
KT
—
Tex ko pus
de
li auischen
Gegenwa ssp ache
des
Zen ums
ii
Compu e linguis ik,
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Magnus-
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