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Lengvi lietuvių kalbos sparnai

Naglis Kardelis

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Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI 11 NAGLIS KARDELIS Vilnius Uni e si ä Wissenscha lichen Fo schungs ich ungen: An ikos und Medie ischen Philosophie, klassikines Philosophiens Re lexion mode ne Philosophie, Sp achenphilosophie, Wissensphilosophie, Religionsphilosophie, an ikinė kul ū a, an ikinė li e a u a, senosios γλώσσας, ci ilizacijų is o ija. LENGVI LIETUVI LANGUABE SPARNAI1 Uns, Li uenie n, Mu e sp ache is nich schwe ki naš a, Schicksal zugeladen au Schul e n und beqian i zu E de wie schwe us S eumb e. Ne es leich e Flügeln, die e hebenden uns höhe ščiau als ande e Sp achen, die uns in unse em Leben le nens spä e , Flügeln. Gim osios Sp achen la nai leich e , denn sie b auchen nich anzuse zen au Händen wie Ika ui sie uns geben selbs Na u en und wachsen uns aus Schul e n, und pakilus hochsch ai nesu i ps a wie Wachsk. Es is na ü liche Reich um unse lä me, die e hebenden uns bis geis eshochhei en und agenden e ns en sinns ho izon en hin. Leide e gessen wi meis ens, dass wi diese wunde ba en Geis es lügel haben, und du ch Lebens eldü ziehen wi die Mu e sp ache wie schwe en S einen. Nich nu gewöhnliche s e bliche, ange ieben ägliche Bui es naš os, sonde n und wissenscha liche Sp achen und Sch eib Menschen diejenigen, die e p lich e en liegen Sp ache lügeln, meis ens übe legen übe Sp ache pe nelyg bui ich ig und ins umen isch, eigend, dass Sp ache es ein achs e Kommunika ionsmi el, weil genau solche esende Haup unk ion ih e . Koks nykus und seklus is so eine Vo s ellung de Na u de Sp ache, denn es is schwie ig zu beg ei en bei Au me ksamkei au das Ta sache, dass das Wo kommunika ion, en s anden on la einischem daik a a d communica io ‘ eilimasis, kommunika ion, übe agung, übe lie e ung, o enba , dass Kommunika ion nu o mus Teilung is dami , womi wi nich ande en e p lich e sind: es a um eilis in i gendem, was meis sein kann, abe diesem Teil benijams ein o malen, unemp indlichen und e p lich enden Bündnis, dessen wi nich kommunizie en. By he way, anzue kennen ode übe lyg zu akzen uie en nu kennin liche, kogni y inę, Sp ache unk ion eben alls wä e übe lyg maža: Sp ache bedeu ung limi iodami nu kenn nisbe eichimi mes 1 Diese A ikel wu de angekündig in de Zei sch i Me ai, und seine F agmen en zu lesen pe Spaudos pus yčius 2017 m. Mai 8 d. Ac a Linguis ica Li huanis ica in de Meinung des Kollegiums, diesen Tex zu e ö en lichen und in de Zei sch i Tex y os. NAGLIS KARDELIS 12 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI ich ig nich u ok wü den des sp ach Na u en und nich we e wü den diese geis ies la ns We o gese z em Menschen und Na ion. Be ach end übe Sp ache on ologisch gesehen, be ä igend ih einsichaknijmen Being, sp echen wi schon nich bloß übe Kommunika ion nu eine In o ma ionsübe agim g įs ą gemeins a imą, und übe kommuniją wah en liche und ulna išką gemeins ys ü, Menschen gemeins ys ü eine solchen Ebene, de uns ein e p lich i das ganze unse Seins und spi i uellen sa as ies um ang. Das is i iama d asinė bend ys ė, apie ku ią yliais išmin ingais žodžiais, be įman - auch oonig die geb ösische Sp ache s ichijoje pa ių eo ischen Beg i s, sagenja senosios li auensische Li e a u au o e und zei genössische li auensische dich e ai und p ozininkai. Abe im Kop habe ich nich nu Sch i s elle n jedes Li uu e s He zen in das Sp achen, wie alle unse e Kommunion Sp achen und uns alle suh ennende Bedeu ungen gemeins ys e es Felko, Wah nehmung is seh lebend, seh nahemas. Ga bus unse Philosoph An anas Maceina is menėjęs, dass jede Sp ache a e ia einziga s einen Blick au die Wel , sa i ą pasaulio ma ymo kampą diese Min is e s mals wu de ausgesp ochen okiechsischen Sp ache Philosoph, iškilaus Denky je Wilhelmo on Humbold o und spä e en wikkel a A. Maceinos, begėjusio p o essionali li auensische Sp ache Philosophie T adi ion. Bedeu end A. Maceina seinen We ken, ü s ehenen li auischen Sp achphilosophie, zeig e, wie o iginalie und ie ge möglich denken zu übe li auischen Sp ach einen philosophischen Blickpunk , ausleškinend li auischen Sp ach o ene em Wel sehens Angspi ums. Abe diesmal möch e ich besp äche übe eine ande e, wenn auch mi Philosophie nich wenige e wand e Sache übe Hommössp ache zeig e unse e Nähe und Tolimi ä nekalbinei, anapus Sp achen esančiai, ik o ei, sowie übe ein paa ande e, besonde s schudzlich ak ualias, P obleme, e wand mi Hommössp ache schicksal. Zugehen we de on de No iz, dass Sp ache es angebü ische (na ū alus, na inische ) und kul u elle O ganismus zugleich. Sp achzusammense zung mi na u n im o enbzlich gesehen jedes Mal, wenn wi sagen allen uns ohne end mielą und b angų lie u išką Wo zusammenschni gim oji kalba. Įgim um is wesen liche Geb osios Sp achenb uožas. Juolab dass Sp ache gleichzei ig is und uni e saliaus e alle kul u ellen Bedeu ungen Exis enzmi el. Gim liche Sp ache einziga igkei und, sag en wi , ausschließliche on ologische ih Me kmal, lebensbiologisch wich ig jedem menschlichen Exis enz, is das, dass Mu e sp ache ja Sp achan ze s E ah ungensein e knüp angebü liche und kul ū ině plo mes e knüp so, wie das nepajäg hä e machen keine nich gim liche Sp ache, kommend in unse e Wel nu aus de einen Kul u und nu pe Kul u . Alle dings gleichzei ig is wich ig einzusäumen, dass nich nu alles das, was adi ionell e binde wi mi kul u , kul ü ine s eig imi und kul ü ine bemühung, sonde n und die Sachen de Na u selbs müssen wi nich so iel selbs e s ändammenem exis enz duo imis hal en, Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI 13 Leng i lie u ių kalbos spa nai wie Au gabenis dami , was, seiend gewonnen aus de Na u und habeend aus na u im ie, wi wei e kul i ie en und leben müssen mi unse en pe sönlichen eignen Bemühungen, Weise und A kakliu, idan das A bei išk Lie u os na u im ies da unse en ausgespli z en li auischen Kul u ins i u e. Gim ösische Sp achs na u im iškkei be ich e und das, dass sie die einzige is ähig uns zu ö nen absoliučiai au hen išką kalbißlich medijuo e pa i ies ik um und jeden on uns pe sönliche exis en iellen Zei ungens Na ü lichkei . Ge ade Mu e sp ache, encijos i isos ik o ės in e p e a imo kon eks ą, ku io jau neįmanoma – i seiend uni e saliaus e alle kul u ellen Bedeu ungen Gebu s- und Exis enzmi el, die einzige in de Lage, uns zu geben endgül ige menschiskösische Exis isnebū ina wei e zu b ei en du ch keine Mi el. Indem sie uns diesen endgül igen alle Reali ä und unse e selben Seins in e p e ie ungs Kon ex , zusammen mi unse e exis en iellen Lageins na u alnessengemeinscha gebie e uns die Mu e sp ache und seinskoses Vollna e s Ge ühl ein solches Ge ühl, dessen uneipäg ä gieno i ni g ande es Ding im Wel . Ge ade dieses unka ojamen Ge ühls olgimu ollna ės wohsenä können wi als esseniem aussipildžiusios au en iškos bū ies b uožu be ach en. be ach end übe die on ologie de sp ache im gedanken haben wi philosophische sp ache suche mi seinmi, abe sein ies hä en wi nich beg ei en als bui ies, de en las uns zu e den beug , ode als bloß eines physischen exis en iums ode ein ach so eines i gendwelchen banalen, ege a im esemennenden menschlichen lebens: einen solchen, in allen gewissen hinsich lichen ulna išką, ausnijildzies en ode zu aus üllung üh enden ho izon , soll en wi denken als einen solchen, de des menschlichen Wesens in de Wel e ö nen einen Ho izon , den e eich hä e, de noch einen wei e en, noch wei e en, ho izon en, und noch wei e en, pla zie en Ho izon . Sp ache o allem Mu e sp ache uns so genau und e ö ne eine solche unse es Seins und Selbs imonés Pe spek i e, die uns einlei e bis hin, plna iisch, ealuodama unse e geis igen Ve besse ungs Möglichkei en bis zu endlichen eleologischen unse e G enze, genau deshalb aus üllungsmomen das wi und p ei en, dass einen b ei e en Kon ex uns schon nich meh b auch en. Tokį Ge ühlen wi nennen Glücks e ah en imi, ulna e. Obwohl, eine sei s, de Sp achenkon ex is die ganze Wel ulis, den wi na ü lich wah nehmen als b ei e n ü Sp ache und a um umäpie nde sie on außen, dennoch, anschau man e was ande s, können wi siche s ellen, daß in gewissem Bezug die Sp ache selbs besonde s gim oji is de gesam e Res des Wel -Kon ex . Sp achg enzen sind manchmal b ei e als die Wel g enzen, deshalb sie ähig sie nich nu unse e Exis enz, sonde n und die ganze Wel einzuges ehen. Gim oji Sp ache es is endliche G enze unse es Sinnes ho izon o. Denkende übe Sp ache und Wel e bindung müssen wi be ücksich igen an Sp ache eigen liche Na u bes immung (na ū as) und Kul u dialek iką, o enba an die, dass die Mu e sp ache, die wi aus Na u na u , na ü lich, haben, wi sind in de Lage wei e zu en wickeln bewuss ing kul u ellen ih en Geis esans engungen und zu pass ellen sie als mäch ige Ginklä, mi de eigen liche Wesenhei e eidigen wi gegen Un e s andesin asionen. Abe kann wi klich Mu e sp ache unse e Wa e we den? Ve suchen wi uns was aus üh liche panageln zu können diese F age, e inne nd an ühe e unse e Hinwi kung au das, dass genau gebu s NAGLIS KARDELIS 14 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI Sp ache bie e uns am meis en Möglichkei nähe zu kommen an die Wel und, wenn nö ig, am meis en on ih zu en e nen; nächs we s e be eunde sich mi wel u und, wenn das wi d un e meidba , am meis en seine hinsich lich sus e imė i. Sp ache uns ähig nähe an die Wel zu kommen, wenn sie uns lieb e schein und deshalb wi wünschen zu ihm so iel möglich nähe zu kommen. Au de ande en Sei e, Sp ache ein ag uns zu en e nen on Wel siche nem Abs and, wenn e , anscheinba end in b u alen Fo malen, uns plö zlich paside nemielas. Von wel baisnissen uns schü z poe ija poe ischen Wo es s ichija, ausp obungs e akimi k zu p iglaudjian uns als ob sie jaukūs namai, ampan ys mums nauju pasauliu i nauja ik o e. Ypač gim o- neue sp ich gib uns Möglichkei zu gehal en seh e schiedenem Abs and on wel . I.e. sie e laub he anzugehen zu nich sp achbiness wi k o es daik ų wi k o es näche e als jede ande e sp ache, denn, a dami die mu e sp achswo ze, zu denen schon on kindhei sind wi gewöhn so, als wä en sie ge enn e de gleichen ik o iško wel dinge, olls ändig übe eins ehenden mi ih en einijamis nich sp achbiness wi k o es dinge, wi meinen mind yse sahen schon nich die wah namswo e, sonde n die daik us. Wi könn en sagen adikale : indem a dend die Mu e sp achswö e wi in Wah hei aussp echen nich sie, sonde n selbs die dami einge üh en Dinge. Sä e en wi , Mu e sp ache uns bie e Möglichkei zu bezeichnen nich Wö e n, und sel samen Dingen ja an ai a dami das Wo medis, zu dem sei Kindhei wi gewohn sind so, dass seines eigenen schon nich beme ken und wegen dessen ins ink i mi ihm selbs eingehenden lebendigem Ding u Baum aus ausch en, wi in unse em Geis ode Bilde wa de so o und sahen einen Baum, und nich das Wo medis. Ta dami jeden welchen hommosios Sp aches namdažodį wi in unse e Vo s ellungo esse on so o egime anapus sein o handendes und sein eingewä ijamas Daik . Gąim ja Sp ache ausgesp ochen Wö e uns e ö ne au hen ischs e nich mogiškos Ta o ės Wah nehmung, welche nu im Allgemeinen ummanom man. Sp echend be welche ande e nich gim ąja Sp ache, die En e nung bis nich mogiischen Dingen und des gesam en aus ihnen zusamma y en nich mogiškojo wel bleib imme g öße . Ta dami emimas Sp achs Wö ze wi pajägie en nich beihe gehen zu nich mogiškojo Wel so iel, wie wi wollen. Au de ande en Sei e, können wi denken übe Sp ache als übe poe ische K ea i e pe. Ähnlich wie im Allgemeinen keine Poesie möglich ohne Sp ache, so und on Wah hei au hen iška Poesie nich möglich ohne Hommosios Sp ache. Dich e scha en o nich nu gim ąja Sp ache, abe und e schiedenen emimigen Sp achen, jedoch dicks en poe ischen Einz algos, dickes en Ge ühlminiai Niuansai a si e ia nu aig sagend Gim oses Sp achs Wo e. Poezijswel en sind wi klich seh eigi as und peilašus an keinem ande es Josi as B odskis und Tomas Venclo a is nich einmal einz algiai beme kėję, dass Sp achen und Poesijswel en sind absoliučiai au onomiški ode soga au a kiški. Wö e leis ungs ähig scha en al e na i ią a o ę, und diese kann we den a swa a ik ajam wel em, de einem ode ande en Lebensmomen , besonde s gesklup an schwe en Ausp u ungen, o e schein nemielas, nep asmingas, b u alus, e we end. Wenn die Wel uns e ä ge , wi haben die Möglichkei sich zu ziehen in eine ande e, Al e na i , den uns geschenk poe ie. Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI 15 Leng i lie u ių kalbos spa nai Also jedes Mal, wenn uns au i exis en encinë No wendinybä sich on de Wel siche en Abs and zu siche n in eine ande e, al e na i ų, Wel , wi und wiede können uns an die Mu e sp ache wenden. Abe du ch welche ande e nich gim ąja Sp ache gescha en wi d Poesie, s okodama au hen ikos, cha ak e is ische Poesie, gesch iebeni a eigene Na u en dowano a Sp ache, schon is keine K a igkei zu scha en solche adikale und solche on ologisch au onomiške Al e na i en dem o handenen Wel , deshalb und neįs ell uns on en e nen b u alen Fo malen des a si ė us so iel Wel , wie wi möch en. Seh wich ig zu beg ei en Sp ache als lebend, s ändig wachsendes O ganismus. Um besse zu beg ei en die e bindung zwischen sp ache na u im iigkei und sp achbei eigen lichen wachs umsk ä en, zieh eine Au me ksamkei da au , dass die Na u selbs de al en G iechen wa beg ei e nich s a isch und nich daik iisch, wie i gendin welche ih e aidoje ges opp und ü alle zei en ollende wu de dao i, und p osessual gleichzei ig und als wachs umsp ozess, und als wachs umse gebnis, s ändig abe neue nd wäh end des Wachs ums selbs . A en ion weisen wi da au ab, dass g iechisches daik a a dis phusis ‘p igim is; na u a is gemach aus de Sch o e phu-, aus de gemach und g ieikiškas eiksmažodis phuō ‘augin i und pasy inė seine Fo m phuomai ‘bū i auginamam; wachsi. Üb igens, dasselbe indoeu opie isken Shackel e kenn es du und li auischskam Geschmawdje sein bei daik a a dyje bū is das is i in wich ig Ums and, die wi obliga o isch haben im Kop e wägend übe Sp acheon ology, seinškuosius Sp ache undamen e. Tad de Sp ache selbs Weishei uns bezeug , dass Wachs ums seman ik is seh wich ig denk end übe jede auch auch und Sp ache Na u in ü. Sp ach es is ein lebende O ganismus, auende Tausenden Jah e, und jedes Wo eind ucks olle lebende Fossilie, gehab i nich bloß meh e e ausendmechs Geschich e, abe meh e e ausendmechs al emas unun e b ochenes lebendes En wicklungsgeschich e. Obwohl selbs li auische Sp achen noch nich in solchen Zei en wa en, als au ge auch indoeu opie iškos Schöp niss, sie sind puikiai e hal en geblieben sagy en wi , kažin welche sp achbiness paleon ologies Weise ü sikonse a usios li auischskuen Wo wö e n. I in a chajiškus mu ma schsischen sp achs wö e müssen wah nehmen nich nu als gewisse schon e ig gewo dene wachsi sp achbines na u es o ganisms, bezeijančius gewissen gedankes und ih e sp achischen eing o migung esul a des o meh nich nu als abge ag e und in s ehe as s ein das sus ingus e kadaise lig magma ka s os sowie akios kalbines mases uolienus, sonde n und wie wei e wachsend und alle uns wei e gezüch indus. Gim osios Sp achen Wö e , bis heu e ebeaugan ys und unse en gezüch en als spi zi osen sp achbinä e Na u en O ganismen, pachia imme noch plazdančia ih em Zi as imi uns zu e p lich en sie zu e eidigen und zu bewah en. Alle euge sie auss eigen o uns einem lebendigen sp achlichen leibe als be ehlms Au u nung wei e zu en wickeln die Mu e sp ache, denn sie is wede o , noch unse e Vo ė ių ü alle Zei en ollende sie s ändig wächs und en wickel sich, ke odama dem mäch igen li awiškos geasios ąžuolu. Kalbai cha ak e isch komplizige S a ikas und Dynamik dialek ika. wenn wi übe sp ache denken on ih em sys em, synch oniisch ixie e ih e pjü e Sich , zwei elsohne, sind wi gezwungen sie als s a ische zu beg ei en, jedoch müssen wi nich e gessen, dass solche NAGLIS KARDELIS 16 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI momen ische gemeinsame sp ach aidos iksa ion, e chian i zglüg nich in lebą augančio Sp ache ąžuolo kamieną, und in einen ode ande en seine nupjau o kamieno (be abejo, nupjau o ne ik o ě, a heo e iko min yse) ske spjū į, iksuojan į nu i gendeinen einen synch onischen seines Sp achsys ems pjū į, esme is ein ins umen inische handlung, e leich e ende heo e isches ik o ichschen Sp achenp ozesse wah nehmung, abe selbs mi wenig mi de a sächlichen Sp ache. Sp ache, gedach oma als s a iška sinch oninė sis ema, is ehe abs ak i heo e ische idealiza ion als das, was in Wah hei exis ie paße a o ėje, denn, wie schon e wähn en, seinem na u gebnen esme Sp ache is iel dyniauška als s a iška. Da übe hinaus, übe Sp ache, besonde s gim ąją, no wendig zu denken nich nu aus Sp ache, als heo e ischen Analyses Objek , sonde n und aus des Sp achs Subjek s Blickpunk e. Eine sei s wächs Sp ache als selbs in sich in gewisse Hinsich nich wi wachsen Sp ache, abe sie wachs uns, und nich so iel wi sp echen in Sp ache, wie iel sie sp ich unsis (was auch wie pa adoxaus das klingen wü de). Ande e sei s, schau man e was ande s, no wendig zu ane kennen, dass in gewissem Blickwinkel jede on uns sind Mu e sp achs Schöp e und Näh e , ne u in ys Rech e nusichel ä on diesem schwe en, abe seh p akilnaus A bei . Tad sp ich , obwohl und wachsende als selbs in sich, dennoch ha seine augin oją nich i gendeinen einen bes imm en Menschen, sonde n die ganze Na ion, als kollek i inen den Sp achezuch ungs subjek ü, obwohl das und nich negigia Schluss, dass zu dem Mu e sp achszuch ungsa bei können und e p lich e sind beigehen jede endlich denn alle wi , als paski i e an wo liche Pe sonen sind, unse e Mu e sp achszuch e s. Wi sind e an wo lich ü Wo e, de en schaknims sind wenigs ens sechs ode sieben ausende Jah e das is nu apy ik is ih e Al e Einschä zung, denn indoeu opeis ika pajägi ekons uie en e wa einen solchen Zei ho izon . S ell man sich also an blickend in s e n es Himmels wi sehen Lich , das seinen S e n den e ließ o einigen ausenden Jah en, wenn die En e nung bis zu diesem S e nes sind einige ausend Lich mechs. Wi e wunde n uns in emden landen gesehn schen ke ojan igen milžiniškus bäume sek ojs, k ip ome ien und gająsie pušis, denen schon einige ausende jah e, und keineswegs können wi glauben glauben, dass sie, o z solch unglaubė em al e , sind noch imme lebend und noch imme wachsenden, abe schwe beg ei en wi ode ein ach umpa egiisch nich we den, dass die li auischen sp achwö e sind so al und so gleich lebend gin i a eičiai, a ei ies ka oms. I bū en jie – ūks an mečiai gim osios kalbos und dass sie unse e alle eigen liche selbs is sind, die je z schon wi selbs aužodze gib uns das lebas liche Na u als alsa , mi dem alsa en und e ne Vo ah en unse Geis . Gim osios Sp achen Wö e sind seinški, sie geben uns endliches Sinnes ho izon solchen, dem noch b ei e en ho izon o schon b auch , und b ei iaus e a o esses in e p e a imo kon eks solchen, dem b auch noch b ei e es selbs ihn e škinan iges Kon ex . Sp ach nub äg unse e au hen ische Wesensg enze und de inie selas ingą unse e Wesenskon u k. Da sie als gesam e Sp achgemeinscha Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI 17 Leng i lie u ių kalbos spa nai Eigen um is , is sie gleichzei ig und g öß e pe sönliche Ve mögen jede on uns. Diese Sp ache eigen ümliche Gemeinsamenichkei s und Pe sonlichkei dialek ik is auch seh wich ig: denn Sp ache nich nu ausd ück abs ak iges Gedanken, die möglich sind deu lich zu beg ei en mi dem Ve s and und genau zu übe mi eln kommunizie en ande en Mi gliede n de Sp achgemeinscha , und nich nu de en konk e en Wö e n weisen gewöhnliche physische Re e en en, die man e ah en kann mi Ge ühllösen, sonde n und ausd ück sub ils e Ge ühle, die wi schon in keinem ande en nich e balbenen Weise übe deh en. Zwei elsohne sind wi nich ähig di ek zu ühlen ande e Menschen Ge ühle (ode , zu sagen noch genaue , wenn auch nich ganz egelha , nich a piisch zu ühlen ande e Menschen Ge ühle) können wi nu on de Sei e beobach en ihn spühlende, und selbs das ande e Menschen Ge ühl uns e bleib di ek nich emp unden. Nich sdes o o z Mensch, edend Sp ache, besonde s gim ąja, jene Ge ühle uns kommunizie und nich nu lediglich kommunizie , abe und, sag en wi , eil sie mi uns mi eine heima enigen Ge ühlskommunion Weise, wenigs ens eilweise übe agend und seinen Schme z und F eude, seinen E leb en sinns s ygien und sinns ulna ę. Tad Sp ache is nich nu Suskalbungs e (įb as os in o ma i en Kommunika ion), sonde n und susenschau imos, sag en wi , Ge ühlsbond ys ės, Ge ühlskommiesis Mi el. Es is endlos wich ige Sp ache unk ion, und in diese Hinsich Sp ache is ein einziga iges Phänomen in de ganzen Ta o enscha : pa adooksale Hommosios Sp ache einziga igkei lem das, dass sie, seiend allgemeomeniška, alle Sp achgemeinscha Eigenscha und gemeinsames Ve mögen, is gleichzei ig und eue s e pe sönliche Ve mögen jedes on uns. Ma y , nesuklysiu gesag ęs, dass li auens sp ich es is und de g öß e gemeinsame gesam e li auische ölke e mögen, und de g öß e pe sönliche e mögen jedes paski o li au is. D asios plo mėje Sp ache Möglichkei en endlině. In jede Sp ache gib es ielhei Wö e , die Wö e ha ielhei Bedeu ungen und endelę noch sub il e e Bedeu ungs a spal ių, die ih e Reihe an können sein seh un e schiedlich wah genommen we den e schiedene auachs e Mu e sp ache sp echan ige Menschen und des o meh alle ande e Sp achen wa ojan ige Gemeinsamenien Mi gliede , die e suchen mi emdem Sp ach zu sp echen sowie wah zunehmen sa i ą ih en e os. Eingese z e kul u elle Ve bindungen und seman ische Assozia ionen s eige unpämlich e schiede Sp ache seinend so iel äl ig, kann e so eines möglich unse e komunikuo i ki iems žmonėms – a ne daly is su jais bend ąja p asme i d au- Seelskon u e mi eln, ausd ückend unse e ie su e s e Esmę und au hen isches unse Selas į. Ka u diese Sp achswel e laub uns unse e Gedanken und Ge ühls ge e lebama sei ies sinn ings seinings zusammen ulna e: sp achend sp ich , besonde s gim ąja, ampame slėpiningos bend ys ės sinnmesse und bend ys ės pilna ėje sinnscha s kommunien und pilna ės kommunien eilhabe n. Übe s gehend übe Sp achephilosophie hä en wi nich meinen, daß ähnliche heo e ische F agen soll en kümme n nu ü Philosophen und Lungbiniken. Ne philosophische Übe legungen übe die Mu e sp ache Na u und wei e e P lege soll e wich ig sein ü die ganze Sp achgemeinscha , allen Mi gliede n de Na ion und besonde s Poli ike n, an NAGLIS KARDELIS 18 Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI de en pečių gula seh sunki Ve an wo lichkei en ü nau os a ei į, sp ach a ei į und gim ąja kalba ku iamas li e a u ų a ei į naš a. Endlich und Ve an wo lichkei en nich nu ü zugų Pe sonen Wohlo 'en, abe und ü de ganzen Na ion exis en iellen Sinnes o ien y en s eig ü und E schau jimu naš a. Nuola end zu hö en, dass li auische Sp ache is baudžiauninkų kalba, mužikų kalba, ode dass es da in keine Te minų gib , mi denen könn en seindeilie komplexe wissenscha liche Konzep e; iszie hö en e laub en Wissenscha le n humani a s ü s o gesehenen Anweisungen emden Sp achen zu sch eiben e ns u wissenscha liche Tex e zu en wickeln, ode , aldininkų ja gon zu sagen, zu p oduzie en (lig kokiame wissenscha lichen sp ach ab ike) die so genann e p es igige wissenscha liche P oduk ion, ü das Publikue en in p es igie en wissenscha lichen Zei sch i en, wi , humani a i Li huanei, haben kein Rech zu s illen, denn das d ąsiai e klichinkime in Bezug au die Na ion ausda ikiška und soga nusikal nede ka Bü ok a en, denen allgemein die Rech e zu e ziehen und zu bezahlen. da übe sp echend we e inne , dass gelminė humani ä en Wissenscha s na u na u und na u mi ische esmė is e bunden mi bedeu ungen ih e geba ung, wah nehmung, in e p e a im und eiligusiem sie. Und das is g undlegende akosky a, un e scheide humani ikä on na u wissenscha en, die, basie end au empi ischen Fak en, mach , dass unse Exis ie en au diesem Land wä e physisch möglichem, und hie humani ische Wissenscha en e p lich e en laiduo i, dass unse Exis ie en wä e nich nu physisch möglich, abe noch und sinn oll. Tad humani a ika sp ich übe öllig ande e Themen übe sein ies sinns ho izon o ge unden, s eig , bewah und das En deckungs sowie Bewah ungsmöglichkei en Bedingungen. Humani a ika ope ie Bedeu ungen, nich nahaken Fak en. Rech , und humani ä en Wissenscha en haben o mals Sache mi Fak en, abe sie we den nie ode wenigs ens soll en sie nich we den sa i iksliu Sache, e bleibend wich ig nu sowei sie bei agen zu Sinnes pachechs. Naogo empi ischen Fak s s a us in humani ike öllig ande es als in de na u wisssluen, denen umgeh he auszu inden genauliche kons an en we e, konk e e physischen, chemischen sowie andokies na u ischen Zus änden Pa ame e und gene ell ielhei e schiedie ische empi ische Fak en, äuße s wich ig ü Technologien zu en wickeln, und Technologien, wie wi alle puikiai kennen, bie en abnehmba e jie ne eikia, jų neįmanoma panaudo i echnologijoms ku i, be o, pa ys sa ai- p ak ische nu z. Humani a ikoje Fak en mü a zwei e ens Wich igkei Thema keine p ak ischen Nu zen me, bis Ve suchen sie zu in e p e ie en, diese Fak en nich s sagen übe Sinn, und doch genau sie und kümme ode obliga o ė ų humani ä en Wissenscha en. Ma is nich so wich ig, wann i gendeine Sch i s elle gebo en und wann s a ė, ode wann sch ieb ein ode ande es kö inig wesen liches Thema is au o iaus K ea i en a si e iančios Bedeu ungen, die gewissen bes imm en Momen en unse es Lebens wegen e schiedene pe sönliche G ünde jedem on uns kann une wa e anschieben wie Ac a Linguis ica Li huanica LXXVI 19 Leng i lie u ių kalbos spa nai exis en enzilich beend wich igen im und spä e aidė i sieloje p aėjus desim Jah e nach We ks e lesung. Und jene Bedeu ungen kann nich we den e aß nieigem ande s nu mu ąja Sp ache. Schšn end nich nu die eigen lichen Schönzinien Tex e, abe und Wissenscha eikalus übe hom ąja Sp ache gescha en Li e a u we ke, ande en nich g osiigen Sp achen schon unmöglich adek ačiai, nep a andandandan essen lichen Bedeu ungen sowie Sinnes nuanansen, übe sik i jene wissenscha lichen Einzägungen, mi denen e such wi d ekons uie en Tex en sinn Ho izon en. Nokia emima Sp ache möglich zu sch eiben on wah hei en gu en wissenscha lichen Tex noch übe gim ąja Sp ache geschu e e g ožine Li e a u , noch übe au hen icšką, aus pa i ies gelmių kylančią iloso iją des o meh o iginaliai iloso isch denken. Rücksuch end zu Gedanken übe de Sp ach cha ak e ising na u im es (na ū os) und kul u dialek iką, we zu e inne n sp achischen Gebnissen įgim ums hypo héz: pasak diese hypo hzės, jede neue agimis a si selbs in sich pasig iebia ih e El e ns mu migen Sp ache und įsidiegia sie sa yje. Wi sehen hie o enbžią na u es und kul u übe gang: das, was uns on o nhe ein wa gegeben nich kul ū iisch, sonde n as biologisch, sag en wi , e liehi a selbs biologische menschene Na u , spä e bewuss e Lebensphase muß sein ollende mi ak i en kul ū inen Bemühungen, e žliu kul u kul i a imu. Habe ich in Gedanken die Mu e sp ache als angebo ene Duo hei , die, uns ühe ode spä e gewo den als bewuss en Menschen, e p lich e umse zen kul u ine Au gabe. Dahe alle unse e , humani ä en, seh wich ige Au gabe, sag' ich, alle unse e unmi elba en Ve an wo lichkei und soga unse es Selbs igebo s Sache is zu e läu e n Poli ike n und Wissenscha bü ok a en, dass zu sch eiben humani iks Be eichen Wissenscha eikalus is was ande es als na u omoxlinen Tex e. Fak en de Na u wissenscha en sind nich nu ge adewegs wich ige als in humani ä en sie o allem sind unpe sönlich, niegaip nich zu zeme en konk e en O es, in dem eine ode ande e Na ion leb , na ionale Iden i ä s und mi ih e bundene Bedeu ungs elde , sind dahe kosmopoli isch uni e sal, und humani ä en in e p e ie en kul u ellen Bedeu ungen soga und uni e sell (kosmopoli isch) bedeu enden bedeu enden O , in dem sie e ich e we den, und ge ade in diese Hinsich sind imme une weichlich lokale Bedeu ungen. Alle kul u ischen su okus ampa aišku, kad pa ašy i ge ą izikos, chemijos a molekulinės biolo- Bedeu ungen, auch und diejenigen, die spä e we den uni e sal bedeu end, eingebo en und u sp ünglich lebendig genau als lokale Bedeu ungen, zu einem gewissen Zei punk einge üh e konk e en kul u ischen Gemeimenien, lebenden in konk e en geog a ischen O en. Nu die Mu e sp ache is aus eichend sens i kul ū iisch s eig os Sinnes Lokali ä , gebėdama übe b ingen das, was nennen wü den sa i a le os Wismen imi. Das gijos eikalą is öllig ande e und ande e […] ande e A , ande e Na u e und ande e kul u ellenes Zweckes Au gabe als zu sch eiben gu en wissenscha lichen Tex übe i gendeinen humani ikos Objek e. Dieses E gebnis e schein o ensich lich schon allein im Hinblick au die Umgebung, dass manche sub ile e Fo sche humani a o eingesehenen Bedeu ungen besonde s die, die sind e wachsenen mi selcha ih e s eig ies S elle und übe mi eln Locos Weishei niehin und niemals können we den ich ig übe ik on i gendwelchen emden Sp achen.