Lithuanian Female Personal Names as Cultural Names Derived from Common Nouns from the Point of View of Speakers of Lithuanian as a Heritage Language
Abstract
There are Lithuanian female personal names derived from common nouns, as, for example the name Audra which cames from audra (storm). This kind of names corresponds to conventional female personal names, and some of them are exclusive to Lithuanian culture. Moreover, precise information provided by informant evinces that Onomastic Knowledge is part and parcel of their linguistic proficiency in Lithuanian as a heritage language showing that it is interesting for Onomastic to also consider popular knowledge and beliefs toward personal proper names.
Full text
144 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVI
MÁRCIA SIPAVICIUS SEIDE
Wes e n Pa aná S a e Uni e si y (Uni e sidade
Es adual do Oes e do Pa aná), B azil
ORCID-Id: o cid.o g/0000-0003-2859-1749 Die Da en we den on de ORCID-Diens s elle im Au ag de zus ändigen Behö den au de G undlage de in de Ve o dnung (EU) N .
Fo schungsbe eiche: Onomas ik, e gleichende Onomas ik,
Rele anz heo ie.
DOI: doi.o g/10.35321/all86-06
LITHUANIENische F au
Pe sönliche Namen AS
Abgelei e e kul u elle Bezeichnungen
Aus den gewöhnlichen Subs an i en
Aus de Sich de
LITHUANISCH-Sp eche AS
Eine E be-Sp ache1
Lie u iški mo e ų asmen a džiai kaip iš
bend inių daik a a džių kilę kul ū iniai a dai
Gim osios lie u ių kalbos a o ojų požiū iu2 1 Ich bin dankba ü die ausgezeichne e
Übe se zungs e ision on P o esso Igo An ônio Lou enço da Sil a (Uni e sidade Fede al de
Ube lândia, ORCID id: o cid.o g/0000-0003-0738-3262), de om b asilianischen G adua e Suppo
P og am (PROAP) on CAPES (Koo dinie ung ü die Ve besse ung des Hochschulpe sonals)
inanzie wu de. Ich bin auch dankba ü die Un e s ü zung des G adua e P og am in Le e s
(Language and Li e a u e) (PPGL) an de Unioes e, B asilien. 2 Dėkoju P o esso iui Igo An ônio
Lou enço da Sil a (Fede alinis Ube landijos uni e si e as, ORCID id: o cid.o g/0000-0003-0738-3262),
ga usiam inansa imą pagal CAPES (Aukš ojo mokslo pe sonalo obulinimo koo dina imas)
B azilijos pouni e si e inių s udijų pa amos p og amą (PROAP), už nep iekaiš ingą e imo
pe žiū ą. Taip pa dėkoju už pa amą, gau ą pagal B azilijos Vaka ų Pa anos s aa inio uni e si e o
Humani a inių mokslų (kalbų i li e a ū os) pouni e si e inių s udijų p og amą (PPGL).
S aipsniai A ikel 145 und
Li huanian Female Pe sonal Names as Cul u al Names De i ed
om Common Nouns om he Poin o View o Speake s o
Li huanian as a He i age Language
Anme kung
Es gib li auische weibliche Pe sonennamen, die on gewöhnlichen Subs an i en abgelei e
sind, wie zum Beispiel de Name Aud a, de on aud a (S u m) s amm . Diese A on Namen
en sp ich he kömmlichen weiblichen Pe sonennamen, und einige on ihnen sind exklusi ü
die li auische Kul u . Da übe hinaus zeigen p äzise Angaben des In o man en, dass Onomas ic
Knowledge is pa and pa cel o hei linguis ic p o iciency in Li huanian as a he i age
language showing ha i is in e es ing o Onomas ic o also conside popula knowledge
and belie s owa d pe sonal p ope names.
KEYWORDS: Onomas ik, An h oponomas ik, li auische weibliche
Pe sönennamen, lexikalisches Feld, kul u elle Pe sönenname.
ANOTACIJA
Kai ku ie lie u iški mo e ų asmen a džiai y a kilę iš bend inių daik a a džių, beispielsweise
a das Aud a y a kilęs iš aud a ( ė a). Diese Typ en sp ich den T adi ionen de F auen, die
sich in den Li auischen Kul u en auskennen. Be o, in o man ų pa eik a iksli in o macija
pa odo, kad onomas ikos žinios y a nea siejama gim osios lie u ių kalbos žinių dalis,
a skleidžian i, kad onomas ikos mokslui aip pa įdomu ap a i su a džiais susijusias
populia iąsias žinias i įsi ikinimus. ESMINIAI ŽODŽIAI: omonas ika, an h oponimika, lie u iški
mo e ų asmen a džiai, leksinis laukas, kul ū inis asmen a dis. Es is ein Ausd uck, de au
das Leben des Menschen zu ückzu üh en is .
Einlei ung
Einige weibliche Pe sonennamen, die on Eigennamen abgelei e sind, wu den zu o
als Beispiele ü na u bezogene Namen un e such , d.h. als "Namen, die on
Wö e n abgelei e sind, die na ü liche Phänomene bezeichnen" (Guda ičius 2013:
144). Nachdem Aloyzas Guda ičius d ei Quellen ü Pe sonennamen konsul ie ha e
(d. h. eine Da enbank mi Pe sonennamen li auische Bü ge in den Jah en 1989 - 2010,
ein Regis e on Bü ge n on Šiauliai, die im Jah 1999 - 2011 gebo en wu den, und
e schiedene Wö e büche ), s ell e e es , dass diese A on Namen sich im
Lau e des le z en Jah hunde s in Bezug au Geb auch und Belieb hei jedoch die
na ü liche Komponen e im li auischen An h oponym-Sys em imme noch einen
wich igen Pla z einnimm (Guda ičius 2013: 144) und Teil eines Repe oi es on
Pe sonennamen is , das die Schich de al en na ionalen Onomas ik da s ell .
Ta sächlich können Namen wie die in diesem A ikel analysie en als li uanische
kon en ionelle Pe sönlichkei snamen angesehen we den, da sie die olgenden Me kmale eilen: 1) In eg a ion in die onomas ic Nomenkla u des Landes in einem bes imm en Zei aum
MÁRCIA SIPAVICIUS SEIDE
Ac a Linguis ica Li uanica LXXXVI de Zei , 146 2) Wahl in Übe eins immung und Ha monie mi
häuslichen ode lokalen B äuchen und 3) Ve bindung mi na ionale ode eligiöse T adi ion
(Felecan 2014: 133). Diese A ikel konzen ie sich au li auische weibliche Pe sönennamen, die
aus gewöhnlichen Subs an i en abgelei e sind, a gumen ie , dass diese A on
Pe sönennamen die Wechselbeziehungen zwischen Sp ache, Kul u und gewöhnlichen
Subs an i en he o heb und zeig , dass das Wissen übe Pe sönennamen Teil des onomas iken
Wissens on Sp eche n li auische weibliche Pe sönennamen is , die aus gewöhnlichen
as a he i age language. Mo e speci ically, i aims o: 1. iden i y Li huanian
Subs an i en abgelei e sind, und o ganisie sie in lexikalischen Be eichen. Sein Ausgangspunk
wa die Annahme on Cose iu, dass "jede [Sp ach] Ak i i ä eine ge enn e, au onome A on
linguis ischem Wissen en sp ich " (1985: 28) und die Annahme on P es on, dass "Glauben an,
Reak ionen au und Kommen a e zu Sp ache on denen, die wi "ech e Menschen" nennen" (d. h.
Nich -Sp achwissenscha le ) on e hnog aphische , linguis ische und p ak ische (ode
angewand e linguis ische ) Sich in e essan , e hellend und be ähigend sind" (2002: 13). im
Zusammenhang mi de o liegenden S udie. Die Um age wu de om o liegenden Au o mi Hil e
on DOAJ (Di ec o y o Open Access Jou nals) am 11. Dezembe 2022 du chge üh . Als
Schlüsselwö e wu den die Beg i e pe sönlich, li auisch und namen e wende . Insgesam
Despi e he ele ance o emale pe sonal names de i ed om common
nouns o he Li huanian an h oponymic sys em, a ecen li e a u e su ey has
e ie ed only he a o emen ioned a icle by Guda ičius (2013) as he closes
wu den 21 Ti el ge unden, on denen 15 zum In e essengebie gehö en. Die Fo schung
konzen ie e sich au Me kmale de diach onischen li auischen weiblichen An h oponomie
(Ragauskai ė 2021), die his o ische Mo phologie on Pe sönennamen, die on ausgewähl en
Wu zeln gebilde we den (Sinke ičiū ė 2007, 2010, 2013), die e ymologische Sch eibweise
spezi ische Pe sönennamen (Zinke ičius 1981), die He kun eines Adelsnamens (Či ūnai ė 2002),
die e ymologische He kun polnische und li auische Mig an en o namen in
Mig a ionskon ex en in beiden Lände n (Walkowiak 2017), die Wahl des Vo namens du ch die
li auische Minde hei sgemeinscha in Polen (Walkowiak 2019), die Wahl on Vo namen in
li auischen Mig a ionskon ex en in B asilien (Seide 2018). Die o liegende Fo schung üll diese
Lücke, bes ä ig die E gebnisse on Guda ičius (2013) und die Annahmen on Felecan (2014) und
schläg eine eingehende Analyse o , die zeig , dass weibliche Namen, die on Eigennamen
abgelei e sind, Teil des idealen Sp eche s sind. Wei e e Un e suchungen au diesem Gebie
inden sich in Kuza inis, Sa ukynas 1994; Sinke ičiū ė 2006; 2011; 2015 und Sinke ičiū ė, G iniū ė 2014.
S aipsniai A ikel 147 und
Li huanian Female Pe sonal Names as Cul u al Names De i ed
om Common Nouns om he Poin o View o Speake s o
Li huanian as a He i age Language
Onomas ic Knowledge (Seide 2021) und dass einige on ihnen als Namen
Li huanian cul u al pe sonal names.
1. THEORETICAL FRAMEWORK
Schola ly discussions a e abundan abou he linguis ic ea u es o pe sonal
angesehen we den können. Eine diese Diskussionen bezieh sich da au , ob sie
Bedeu ung haben ode nich . Wäh end Mill (1806-1873) behaup e , dass
Eigennamen bedeu ungslos sind, weil sie nu als Re e enz dienen (Mill 2009: 38-40),
behaup e sein Zei genosse Lowe (1821-1876) , dass […]alle Namen u sp ünglich
bedeu end wa en; obwohl im Lau e de Jah hunde e die Bedeu ung de
meis en on ihnen ielleich aus dem Gedäch nis de Menschhei e schwunden is .
Im Anschluss an Lowe un e such e López-F anco (2014) Pe sönlichkei snamen, die
aus gewöhnlichen Subs an i en im A abischen und in eine indigenen mexikanischen
Sp ache abgelei e sind. Sie analysie e weibliche a abische Namen wie Jamâl
(Schönhei ) und Ka ima ( g oßzügig und edel) und indigene weibliche Namen wie Ci lalli
(S e n) und Tona iuh (Sonne) in de Nahua l-Sp ache. Sie kam zu dem Schluss, dass
Pe sönlichkei snamen mi anspa en e Bedeu ung ehe die Regel als die Ausnahme
The e y exis ence o pe sonal names de i ed om common nouns seems o
sind (López-F anco 2014: 71). sein Beweis ü die Annahme on López-F anco, dass
T anspa enz in de Bedeu ung die Regel in meh e en onomas ic Sys emen is . Abe
dann s ell sich die F age: Fü wen sind diese pe sönlichen Namen anspa en ? De
Beg i des Onomas ikwissens des idealen Sp eche s schein nü zlich zu sein, um
diese F age ich ig zu bean wo en: "Es is Teil des Wissens des Sp eche s, es is
das Wissen übe die sp achlichen Me kmale de Eigennamen in seine Mu e sp ache
und wie sie in de sp achlichen Gemeinscha e wende we den, zu de e gehö . Es
is zu beach en, dass dieses Wissen diejenigen um assen kann, die sich au das
S udium de e ymologischen Bedeu ung on Eigennamen beziehen, abe es um ass
siche lich die Übe zeugungen und Eins ellungen des Sp eche s zu diesen Namen [...].
Wäh end Übe zeugungen sich dami be assen, wie jede sich o s ell , wie Namen
sein soll en ode können, und subjek i e K i e ien en hal en, die ü die Bewe ung
(posi i e , neu ale ode nega i e ) Eigennamen e an wo lich sind, zeigen
Eins ellungen an, ob Eigennamen als seman isch undu chsich ig ode anspa en angesehen we den, d.h. ob sie eine Bedeu ung haben ode nu eine e e en ielle Funk ion haben.
213).
Wenn es um einsp achige Sp eche geh , bedeu e es, ih e Mu e sp ache zu
kennen, zu wissen, was die Sp ache als Eigennamen e wende , wie sie
ausgesp ochen we den und wie sie e wende we den. Neben diesen Namen kann es einige Kenn nisse on einigen geben
MÁRCIA SIPAVICIUS SEIDE
148 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVI ausländische Namen. Die olgende
Tabelle besch eib die Onomas ik des idealen Redne s
Knowledge.
TABELLE 1. Die Zahl de A bei splä ze Onomas ik des idealen Sp eche s Kenn nisse 1.
Ve ah ensbezeichnung in de All agssp ache (wie Eigennamen e wende we den) 2.
Beziehung zwischen Namen und Re e en en, die im All ag bekann sind ode e wähn
we den (welche Namen Menschen und O e haben, zum Beispiel) 3. Repe oi e (Sa z und
A en bekann e Eigennamen; es kann Namen in ande en Sp achen en hal en)
4. Aussp ache bekann e Namen und e mein liche Regeln ü die Aussp ache unbekann e Namen
(wie Namen ausgesp ochen we den)
5. Rech sch eibung nach den o hog aphischen Regeln de Sp ache (dies kann
auch die Kenn nis de Rech sch eibung on Namen in ande en Sp achen
um assen) 6. g amma ikalische In o ma ionen (wie Geschlech und Anzahl de Eigennamen)4
7. cons i u ion (numbe o names; i may be in a i s name o in a oponym, o
example)
8. assozia i e Bedeu ung (sie wi d en sp echend den E ah ungen des Sp eche s mi
den Re e enzen de Namen gebilde )
9. emo ionale Bedeu ung (z. B. in Heuchelei, bei de es eine a ek i e Konno a ion in
den Namen gib )
10. sociolinguis ic ac o s (assump ion abou social class and gende o people’s names,
o example)
11. e hno-sociocul u al imagina ies (assump ion abou quali ies o names, such as
Namen in englische Sp ache haben in de b asilianischen Kul u meh Ansehen als
Namen in po ugiesische Sp ache.
12. Namensgebung: we und wann den Namen gib (dies kann ech liche Aspek e de
o iziellen Namensgebung um assen)
13. Mo i a ion ü die Namensgebung (Kenn nis de Geschich e de Namenswahl, wa um
ein bes imm e Name gewähl wu de)
14. uses and alues o i s names in he ic ional wo ld (li e a u e, cinema, mini-se ies,
Sei enope n, Spiele usw.)
15. e ymologische und/ode his o ische Bedeu ung
Quelle: Seide (2021: 214).
Wenn Pe sonennamen on gewöhnlichen Subs an i en abgelei e sind, neig es dazu, ih e Bedeu ung
zu e langen, indem man au sie ach e . Schüle des ehemaligen Šiauliai 4 Die g amma ikalischen
In o ma ionen hängen on de jeweiligen Sp ache ab. Bei gebogenen Sp achen wie dem Li auischen
gib es auch In o ma ionen übe die Fälle und ih e Deklina ionen.
S aipsniai / A icles 149
Li huanian Female Pe sonal Names as Cul u al Names De i ed
om Common Nouns om he Poin o View o Speake s o
Li huanian as a He i age Language
Uni e si ä (Vilnius Uni e si y Šiauliai Academy ab 2019) wu den nach ih en Namen
ge ag . Die An wo eine S uden in zeig e, dass sie die Bedeu ung ih es
Vo namens wegen de Bedeu ung de geb äuchlichen Subs an i en, aus denen ih
Name s amm , kann e: "Meine Mu e beschloss, mich Ramin a zu nennen, da sie
e wa e e, dass ich eine uhige Pe son bin (1999 [das Jah , in dem sie gebo en
wu de])" (Bu ku ienė e al. 2021: 432). In Kon ex en on Sp achwechsel in eine
Familie und dem Ve lus de Mu e sp ache in zukün igen Gene a ionen gib es
Fälle, in denen das onomas ic Knowledge de on den El e n gesp ochenen Sp ache
e schwinde . Zum Beispiel wu de Reyes-Con e as (2020) aus eine Familie on
Mahazua-Sp eche n gebo en. Lau ihm beschloss die Familie, ih e Nachkommen
nich in de indigenen Sp ache zu sp echen ode zu e wenden, um sp achliche und
his name Miguel: e Migue and a Migue. By hen he hough i was a hypoco is ic
o m o his name. When s udying Mahazua language as an adul , he disco e ed
soziale Vo u eile zu e meiden. Als e ein Kind wa , wu de e mi e schiedenen Fo men genann , die nu sein eigene Name wa en, de an die Mahauza-Sp ache angepass wu de (Reyes-
Con e as 2020: 146). Die Kommission ha es ges ell , dass die in de Ve o dnung (EG) N .
In de o liegenden Fo schung sind die In o man en e wachsene Sp eche des
Li auischen als E be-Sp ache, die doppel e ode zweisp achige onomas ic Knowledge
haben. Wich ig is , dass im Fall on Pe sonennamen, die on gewöhnlichen
Subs an i en abgelei e sind, sp achliche Kenn nisse eine Vo ausse zung ü
onomas ic Knowledge sind. Nach diese Annahme wu de da on ausgegangen, dass das
Lexikon dem e inne lich en Wissen de "sp achlichen Gemeinscha ssp eche "
übe die lexikalischen Eigenscha en de Wö e en sp ich (5) (Vilela 1994: 10). Eine
Analyse on Pe sonennamen is nich unbeding mo phologisch ode syn ak isch,
sonde n ehe seman isch, da Namen nach ih em lexikalischen Feld analysie we den
können. De Name Aud a ([…]s o m[…]) is beispielsweise mi dem Be eich de
Na u phänomene e bunden. In de o liegenden Fo schung wu den die on den
lexical ield is he esul o o ganising lexical i ems acco ding o hei meaning:
“I is a pa adigm consis ing o he dis ibu ion o a con inuum o con en
(lexical) by di e en uni s o he language […]. Fea u es ha a e common o all
In o man en au ge üh en Pe sonennamen in lexikalische Felde ka ego isie , die
auch seman ische ode konzep uelle Felde genann we den. A die Lexeme des
Feldes bilden das A chisemem [...]; Die lexikalischen Felde sind ela i o ene
Klassen" (Vilela 1994: 23).6 Ein gegebenes Wo wi d du ch Bedeu ung mi ande en e bunden und bilde ein Feld, das on ande en lexikalischen Felde n beg enz is . Zum Beispiel kann de Name "S o m" du ch seine Bedeu ung mi den Wö e n "Rain", "Windy" und
[…]Nebel[…], die insgesam Teil des Feldes […]na ü liche Phänomene[…] sind. The ela ed di e en es
5 “Comp eendemos o léxico como [...] sabe in e io izado, po pa e dos alan es de uma
comunidade linguís ica, ace ca das p op iedades lexicais das pala as.”
6 “Se a a de um pa adigma cons i uído pela epa ição de um con ínuo de con eúdo (lexical) po
unidades da lingua [...] Os aços comuns a odos os lexemas do campo cons i uem o a quissemema
[...] os campos lexicais são classes ela i amen e abe as.
MÁRCIA SIPAVICIUS SEIDE
150 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVI Wo - und Meh wo -Einhei in einem
bes imm en lexikalischen Feld in eine bes imm en Sp ache zeig uns, dass die
Sp ache den seman ischen Raum au ge eil ha […] (McCa hy 1995: 21). Die
O ganisa ion des Lexikons in lexikalischen Be eichen in eine bes imm en Sp ache
häng on de Wel anschauung ab, die du ch die Sp ache selbs e möglich wi d, da
Sp ache, Wel anschauung und Kul u mi einande e bunden sind. Wich ig is , dass
Kul u je nach S udiengebie des Fo sche s un e schiedlich de inie wi d. In diesem
A ikel wi d es nich als P oduk in ellek uelle Leis ungen ode als eine A K a
angesehen, die No men des sozialen Ve hal ens dik ie , sonde n ehe als e was, das
ein Indi iduum le n , wäh end es in eine G uppe sozialisie (Ka an 2009: 74 […] 75).
Dahe be ücksich ig diese Fo schung nich die äuße e Kul u schich , die "du ch die
de G uppe zugehö igen B äuche, Ve hal ensno men, A e ak e und Symbole
da ges ell wi d". De Schwe punk lieg ielmeh au "den ie e en ode inne en
Schich en, die aus den Übe zeugungen und We en eine G uppe bes ehen" (Da ies 2003: 68).
Mi de on Hall (1990) e wende en Eisbe g-Me aphe zu De ini ion on Kul u
wi d de Fokus nich au sich ba e Elemen e geleg , sonde n un e halb de
Wasse linie, d. h. au die Ebene, die du ch lexikalische Feld o schung e eich
we den kann, da Kul u und Sp ache ko elie en, d. h. sie sind oneinande
abhängige Sys eme: "Kul u kann nich ohne Sp ache exis ie en, und Sp ache is
bedeu ungslos, wenn sie sich nich au eine Kul u bezieh " (Nida 2003: 423 […] 424).
Wäh end Sp ache Teil de Kul u is , wi d die Kul u on Sp ache beein luss und
ge o m . Sp ache und Kul u eilen die Funk ion, "E eignisse, Ideen, We e und uns
Each language has i s lexical i ems which a e o ganised in lexical o seman ic
selbs " zu symbolisie en, da zus ellen und zu besch eiben (Nida 2003: 423-424). die
Sp ache die Wel be ach e und ka ego isie .
Die Ka ego isie ung beinhal e P ozesse, du ch die Menschen bei de Ve wendung
on Sp ache alles iden i izie en und klassi izie en, was sie mi ih en ün Sinnen
wah nehmen können (man wü de auch den sechs en Sinn e wähnen, weil die sub ile
Dimension ode die unsich ba e Wel de Gö e und Geis e a sächlich
e balisie wi d). Da übe hinaus soll e die linguis ische (kogni i e)
[...] In o he wo ds, he concep o ca ego isa ion explains how he wo ld is
Ka ego isie ung nich mi de wissenscha lichen Klassi izie ung e wechsel
we den. in den Köp en de Sp eche du ch ih e Sp ache s uk u ie , abe nich
unbeding au wissenscha lichen P inzipien basie . (Pe ulionė 2015: 30) Die
De ini ion on Pe ulionė (2015) eigne sich besonde s ü gewöhnliche
Subs an i en. Bei den Eigennamen, die aus einem gewöhnlichen Subs an i
abgelei e sind, e olg eine Neuka ego isie ung (das gewöhnliche Subs an i
wi d zu einem Eigennamen). Nich alle geb äuchlichen Subs an i en we den neu
ka ego isie , sonde n nu einige on ihnen. Es gib einen Auswahlp ozess, de einen kul u ellen Fokus (Newma k, 1988: 94) au das leg , was als wich ig genug angesehen wi d, um ein Eigenname zu we den.
S aipsniai A ikel 151
Li huanian Female Pe sonal Names as Cul u al Names De i ed
om Common Nouns om he Poin o View o Speake s o
Li huanian as a He i age Language
Es bedeu e nich , dass alle Eigennamen kul u ell ausge ich e sind, sie können auch
in e kul u ell ode akul u ell sein. Wäh end die e s e en Eigennamen sind, die
exis ie en und on meh e en Kul u en und Sp achen e wende we den, sind die
le z e en "nich als zu eine bes imm en Sp ache ode Kul u gehö end"
iden i izie (Da ies 2003: 71). Kul u elle Eigennamen sind solche, die ü eine Sp ache
und ode Kul u eigen sind und exklusi sind. Um es zus ellen, ob ein Eigenname
kul u ell is , is es no wendig, eine e gleichende Analyse übe Sp achen hinweg
du chzu üh en. In diese Fo schung wi d das li auische Repe oi e weibliche Namen
mi dem Repe oi e zweie ande e Sp achen e glichen: Englisch und b asilianisches Po ugiesisch.
De sp achliche P ozess, du ch den ein gewöhnliches Subs an i zu einem
Eigennamen wi d, wi d als eine A schwache Übe se zung de Funk ion angesehen.
De Beg i und das Konzep de Übe se zung wu den om anzösischen Linguis en
Lucien Tesniè e um 1940 mi dem Ziel gescha en, eine einhei liche syn ak ische
Analyse zu e möglichen, die ü meh e e Sp achen geeigne is und als Teil eines
heo e ischen Vo schlags de allgemeinen Syn ax dien (Tesniè e 1959: 380). Um
seinen Zweck und sein Un e suchungsobjek zu e anschaulichen, zi ie und
analysie de Sp achwissenscha le ein Syn agma in d ei Sp achen: "Le li e de Pie e" (F anzösisch), "libe Pe i" (La inisch) und "Pe e 's book" (Englisch).
Wie Tesniè e zeig , wi d das Thema he e ogen behandel , weil sich die adi ionelle
G amma ik in jede Sp ache un e scheide . In de anzösischen G amma ik wi d
das Syn agma "Le li e de Pie e" un e Be ücksich igung de Syn ax unk ion de
The equi alen syn agma is analysed conside ing he syn ax o he geni i e
case in La in g amma and he use o a Saxon geni i e in English g amma .
Howe e , he use o he concep o ansla ion uni ies hese analyses and
P äposi ion "de" analysie . in eg ie sie mi einande : in allen Fällen komm es zum
phenomenon, i.e., he ansla ion o he unc ion o a wo d, i.e., “Dans son
essence, la ansla ion consis e donc à ans é e un mo plein d´une ca égo ie
g amma icale, c´es à di e à ans o me une espèce de mo en une au e espèce
Au e en desselben De Mo . C ́es à ce changemen de na u e syn axique que nous
donnons le nom de aduc ion (Tesniè e 1959: 67). Es handel sich um eine syn axisbezogene Ve ände ung de Na u , die wi dem Übe se zungsnamen geben.
In eine Übe se zung gib es die Ände ung de Ka ego ie, die sich aus eine
Ände ung de Funk ion e gib . Wenn man diesen Beg i au die Ände ung de
be e enden Un e ka ego ien anwende , d. h. au das allgemeine Subs an i und
den Eigennamen, gib es eine besonde e A de Übe se zung, bei de ein
allgemeines Subs an i als Eigenname zu unk ionie en beginn . Tesniè e wa sich
de Un e schiede zwischen Eigennamen und gewöhnlichen Subs an i en bewuss ,
be ücksich ig e abe nich die Möglichkei de Übe se zung zwischen diesen
Un e ka ego ien. E behaup e e nu : Les subs an i s p op es on lex ension la
plus limi ée, puisqu ́ils s ́appliquen à des indi idus, mais en même emps la
comp éhension la plus as e, puisque ces indi idus compo en un nomb e in ini de quali és. Les subs an i s communs on une ex ension plus la ge, puisque comme leu nom l ́indique, ils son communs
MÁRCIA SIPAVICIUS SEIDE
152 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVI à des g oupes plus ou moins impo an s
d ́indi idus, mais en même emps une comp éhension moins as e, puisque ces
g oups ne compo en en commun qu ́un nomb e moind e de quali és (Tesniè e
1959: 67). Die Funk ion eines Namens als gewöhnliches Subs an i und als
Eigenname wu de on an Langendonck (2007) in seinem Vo schlag zu
Un e scheidung zwischen Eigennamen als Funk ion und Eigennamen als
Eigenname be ach e , um Fälle wie die olgenden Beispiele zu e klä en. In
diesen Beispielen wi ken die Ve wendung de Namen John und Napoleon in (3) und
(4) als gewöhnliche Subs an i en und nich als Eigennamen:
(1) […]John wa heu e au eine Si zung. (2) Kaise
Napoleon wu de bei Wa e loo besieg . (3) Sie sp echen
on einem ande en Johannes. (4) E wi d zu einem
zwei en Napoleon.
( an Langendonck, 2007: 11). Die Kommission is de Ansich , dass die Beihil e im Rahmen de Beihil e egelung nich als beihil e ähig angesehen we den kann, wenn die Beihil e im Rahmen de Beihil e egelung nich als beihil e ähig angesehen wi d.
Au de G undlage de Annahme, dass die Übe se zung zwischen Un e ka ego ien
de selben Wo klasse au die gleiche Weise wie die Übe se zung zwischen
Ka ego ien e olg , kann a gumen ie we den, dass in den Sä zen (3) und (4) die
ansla ed o common names h ough, espec i ely, he ansla ional “di e en ”
Vo namen wa en und […]zwei e […]. Das Phänomen, das in diese E kundungss udie
on In e esse is , is jedoch die umgekeh e Übe se zung, d.h. on einem geb äuchlichen Namen zu einem Eigennamen, wie da ges ell .
in he sen ences below:
De S u m wa ex em he ig. Meine F eundin Aud a is seh schön. Wäh end in (5)
das allgemeine Subs an i aud a als solches e wende wi d, ungie es in (6) als
Eigenname. Wäh end in de sch i lichen Sp ache die Ve wendung on
G oßbuchs aben dazu bei äg , anzugeben, wann ein Subs an i ein Eigenname is ,
wi d diese Wah nehmung in de mündlichen Sp ache ausschließlich du ch die
p agma ische In e p e a ion de Ausd ücke, in denen die Wö e e wende
we den, e olgen.
In de analysie en S ichp obe gib es Eigennamen, die on gewöhnlichen
Subs an i en abgelei e sind, die selbs übe se z e Namen sind. Dies sind
Adjek i e, die zu gewöhnlichen Subs an i en e leg wu den, und nach diese
e s en Übe se zung wu de die Funk ion des Wo es au die Funk ion de
is he pe sonal name Auš inė, which in i s o igin is an adjec i e ha could be
li e ally ansla ed as “belonging o dawn, mo ning”.
Eigennamen übe agen. In de li auischen Sp ache gib es, wie Zymo e s (2021)
a gumen ie ha , keine scha e Un e scheidung zwischen gewöhnlichen
Subs an i en und Eigennamen; Sie un e scheiden sich ehe im G ad als in de A . Aus diesem G und gib es P ozesse de Onymisie ung (de T ans e p ozess gemeinsame
S aipsniai A ikel 159 und
Li huanian Female Pe sonal Names as Cul u al Names De i ed
om Common Nouns om he Poin o View o Speake s o
Li huanian as a He i age Language
3.10. Musik
Dies is ein wei e es Feld mi zwei E wähnungen und keinen Äqui alen en im
b asilianischen Po ugiesisch und Englisch: DAINA (ein nich - eligiöses Lied)
und DAINORA (diejenigen, die singen wollen, ein Name aus dem e balen Syn agma […]no in i dainuo i[…]12).
3.11. Ande e
Schließlich en häl die Ka ego ie "Ande e" E wähnungen on Namen mi nu
occu ence in a gi en lexical ield, namely: AIDA ( eminine o m o “aidas”,
einem Echo, aus dem Be eich de Klang, AIN (Nachkomme, aus dem Be eich de
Ve wand scha ), AUSTJA (Webe , aus dem Be eich des Be u s), UNDIN
(Mee mädchen, aus dem Be eich de my hologischen Wesen), SVAJON (T aum,
aus dem Be eich de psychischen Phänomene), ŽYDRN (blau, aus dem Be eich
de Fa ben) und ŽIED (weibliche Fo m on žiedas, was Ring ode Blü e
bedeu e , aus dem Be eich de Objek e). Keine on ihnen ha Äqui alen e im b asilianischen Po ugiesisch ode Englisch.
4. Abschließende Beme kungen: Weibliches Pe sonal
Namen als kul u elle Eigennamen
Nach de Ka ego isie ung on Da ies (2003) wu den weibliche Pe sonennamen, die kein
Äqui alen in Englisch und Po ugiesisch ha en, als kul u elle Eigennamen
be ach e . Mi Ausnahme on ie Namen, die on Blumennamen abgelei e sind, und
eines Namens, de om allgemeinen Subs an i Ambe abgelei e is , sind alle üb igen
48 Namen kul u elle Eigennamen. Mi ande en Wo en, es handel sich um Namen, die
ü das li auische Repe oi e weibliche Pe sonennamen eigena ig und exklusi sind.
Die Menge und Viel al diese kul u ellen Eigennamen deu e au kul u elle Me kmale
hin. Dies gil insbesonde e ü lexikalische Be eiche, die sich au den ländlichen Lebenss il beziehen.
Die in diesem A ikel analysie en Namen sind kon en ionell und en sp echen eilweise dem gesunden
Menschen e s and (läglichem Wissen übe Eigennamen) da übe , was als ein Me kmal des Li auischen
gesehen wi d, wie es beispielsweise in einem Buch besch ieben wi d, das da au abziel , das Land
Tou is en zu p äsen ie en: 12 In diesem Fall gab es zue s eine Funk ionsübe agung, das Ve b wu de zu
einem allgemeinen Subs an i , und danach wu de das gemeinsame Subs an i zu einem Eigennamen. Das
Syn agma "no in i dainuo i" bedeu e "sie wollen singen".
MÁRCIA SIPAVICIUS SEIDE
160 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVI
“Al hough se e al gene a ions ha e g own up in u ban a eas, we a e insepa able
om he land: a ue Li huanian will manage o plan se e al po a o sh ubs e en
au seinem Hochgeschoss ens e o sp ung" (Kai ienė 2001: 5). Auße dem
ko elie en die meis en lexikalischen Be eiche mi dem Ideal de lie u ybė
(Li auigkei ), das im selben Buch besch ieben wi d: Die G undlage de li auischen
Kul u is die Liebe zu Na u , insbesonde e zu Bäumen und Wälde n [...] His o ische
und auße gewöhnlich schöne Na u s ä en sind zu den Symbolen Li auens
gewo den und haben as den gleichen S a us wie die o izielle S aa s lagge, das
Emblem und die Hymne. Die Wellen de Os see we en S ücke on Be ns ein, das als
bal isches Gold bekann is , au den S and. Es is auch ein Zeichen unse e
na ionalen Iden i ä und ein Symbol unse e O iginali ä , Wide s ands ähigkei und
S ä ke" (Kai ienė 2001: 56). Als Besch eibungen de na ionalen kul u ellen Me kmale
des li auischen Volkes und des seman ischen Inhal s de lexikalischen Be eiche
common nouns con e ge, he p esen analysis seems o co obo a e ha names
o his kind a e con en ional emale i s names in Li huanian.
weibliche Pe sönlichennamen, die aus de be ach ung de an änglichen Li e a u
übe li auische weibliche Pe sönlichennamen, die aus gewöhnlichen Subs an i en
abgelei e sind (siehe Guda ičius 2013), s ammen, ziel de o liegende A ikel
da au ab, diese Lücke zu üllen. Seine Analyse bes ä ig die Analyse on Guda ičius
(2013) indem sie au die Exis enz eine Ka ego ie on weiblichen Pe sonennamen hinweis , die aus geb äuchlichen Subs an i en abgelei e sind, die mi de Na u in de li auischen An h oponomie e bunden sind.13 Es bes ä ig auch Felecans
(2014) die Annahmen. Diese A on Namen sind 1) he kömmliche weibliche Namen im
Li auischen, 2) Teil des Onomas ic Knowledge (Seide 2021) des idealen Sp eche s und in
gewissem Maße 3) kul u elle Pe sönlichkei snamen aus Li auen. Da übe hinaus
zeigen die p äzisen In o ma ionen de In o man en, dass das onomas ische Wissen
ein es e Bes and eil ih e kul u ellen und sp achlichen Fähigkei en in Li auisch als
E be-Sp ache is . Es sind jedoch wei e e Un e suchungen e o de lich,
insbesonde e Um agen bei Mu e sp achle n des Li auischen und Um agen, die
beu eilen, ob die E gebnisse je nach Al e und Bildungsni eau de In o man en a iie en.
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solche Vo namen auch au sie zu e en. Um dies zu bes ä igen, sind jedoch wei e e Un e suchungen
e o de lich. Siehe zwei S udien übe männliche und weibliche Fo men on Vo namen, eine im
b asilianischen Po ugiesisch (Seide 2021a) und eine ande e im spanischen Halbinsel (Fe nández Juncal 2021).
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gim osios lie u ių kalbos a o ojų požiū iu (Gim osios lie u ių kalbos a o ojų požiū iu) (Gim osios lie u ių kalbos a o ojų požiū iu) (Gim osios lie u ių kalbos a o ojų požiū iu) (Gim osios lie u ių kalbos a o ojų požiū iu) (Gim osios lie u ių kalbos a o ojų požiū iu) (Gim osios lie u ių kalbos a o ojų požiū iu)
SANTRAUKA
S aipsnyje analisie enami li auische F auen pe sön a džiai, kilę iš bend inių daik a a džių.
Teigiama, kad šio ipo asmen a džiai iš yškina yšius a p kalbų, kul ū ų i bend inių žodžių
i pa odo, kad žinios apie asmen a džius y a nea siejama gim osios lie u ių kalbos a o ojų
onomas ikos žinių dalis. S aipsnį suda o šios dalys: po įžangos einan i pi moji s aipsnio
dalis pa eikia eo inį pag indimą i šio ž algomojo y imo p ielaidas; an ojoje dalyje
ap ašomi y ime aikomi me odai; ečiojoje duomenys klasi ikuojami pagal leksinius laukus, o
ke i oji dalis apibend ina E gebnisse de Un e suchung. Tik inių žodžių analizė pa i ina,
kad šio ipo a dai a i inka adicinius mo e ų asmen a džius i a skleidžia, kad kai ku ie iš jų
y a būdingi ik lie u ių kul ū ai. Be o, in o man ų pa eik a iksli in o macija pa odo, kad
onomas ikos žinios y a nea ski iama gim osios lie u ių kalbos žinių dalis.
Į eik a 2022 m. Janua 2 d.
MÁRCIA SIPAVICIUS SEIDE
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