Full text
136 Ac a Linguis ica Li huanica XC
SIMONAS NOREIKIS
Uni e si ä Helsinki
ORCID id: o cid.o g/0000-0003-2895-5880 Wissenscha lichen
Fo schungs ich ungen: inoug ų is o inė und
e gleichamoji kalbo y a, onomas ika.
DOI: doi.o g/10.35321/all90-06
TARIAMAI FINOUGRIŠKOS Es gib keine
KILMS LIETUVOS
VANDENVARDŽIAI
Li huanian Hyd onyms
o Allegedly Finno-Ug ic O igin
ANOTATIUM
Ziel des Un e suchings zu übe p ü en Aleksand o Vanago und ande e kalbininkų du ch üh en
li auischen anden a dzs Fo schungen es geleg e ih e inoug išką kilmę e gleich end
anden Namen mi ähnlich klamban igen heu igen inoug iškais apelia i en und kon ollie ischen
Wo en. Es wi d angenommen, dass eine solche Ve gleiche nich zu e lässig is , denn es geh
um mögliche Sp achenkon ak e, die s a indenden o 4000 Jah en, wanne bal ische und
inoug ische Sp achen ha en eine ande e phonologische S uk u . Wegen dieses G undes
wu de du chge üh e gleichba e Fo ms his o ische- onologische Rekons uk ion und
es ges ell , ob aus ekons uie e inoug iškos Fo m konn e aussi u ulio i lie u iška Fo m.
su ku iuo lyginamas Lie u os anden a dis, y a a ojamas inoug iškų ie o a džių da y-
boje (seman inis k i e ijus). Neigiamo a sakymo a eju inoug iškos kilmės galimybė aip
Emp angend eine nega i e An wo , wu de die Möglichkei inoug iškos U sp ungs abgelehn .
Ebenso wu de übe p ü , ob de Appell, auch wu de abgelehn . Gül iglich wu de übe p ü
e gleichendem inoug iško apelia i w U sp ung und in einigen Fällen s ell e sich he aus, dass
allgemeinis Wo inoug isch Sp achen is Skolinys aus ande en Sp achen und en s and spä e negu yko numanomi bal ischen und inoug isch Sp achen Kon ak e im heu igen Lie u os e i o ium.
P a aikius au ge üh en Me hoden, aus y us genann en anden a džius und aus neu
nus ačius ih e E imologien s elle e sich, dass alle bis šiol gewesenusen nich zu e lässimos.
Basie end au neues en a cheologischen Un e suchungen kann behaup en, dass in
Li uanien insgesam kann nich sein s eines Jah hunde s Zei en inoug ų subs a o.
Alle dings nich des a e das, dass in Li uanien kann sein neue e Zei en inoug ų ( odų
(k ie inių)) ik inių wo es, de en diese A ikelius au o ius ieškos wei e s udiodamas
dok o an ū oje. ESMINIAI WORDŽIAI: inoug ai, subs a as, anden a džiai, onomas ika, kalbų kon ak ai.
S aipsniai / A icles 137
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
ANNOTATION
The s udy aims o e i y he Finno-Ug ic e ymology o 40 Li huanian hyd onyms appella i es
sugges ed by Aleksand as Vanagas and o he linguis s compa ing hem o Finno-Ug ic
and p ope names ha sound simila . Howe e , such a compa ison is no languages had
sui able as he supposed con ac s ook place 4000 ye s ago when Bal ic and Finno-Ug ic
di e en phonological s uc u es. Dahe , he e was made his o ical-phonological
econs uc ion o he compa ed o ms and sc u inised i he Li huanian o m could ha e been
de eloped om he econs uc ed Finnou-Ug ic o m. I he answe was nega i e, hen he
Finno-Ug ic e ymology was ejec able. I was also e i ied i he Finno-Ug ic appella i e o
which a Li huanian hyd onym was compa ed was used in Finno-Ug ic oponym o ma ion. In case
o a nega i e answe he Finno-Ug ic e ymology was ejec able. Schließlich, he e ymology o
he compa ed Finno-Ug ic appella i e was e i ied and in some cases i appea ed ha hey
we e loanwo ds om o he languages bo owed la e han he supposed con ac s be ween
Bal s and Finno-
Ug ians ook place in Li huania.
A e in es iga ing he sugges ed e ymologies i appea ed ha all o hem we e w ong.
Acco ding o ecen a chaeological da a i can be claimed ha he e canno be Finno-Ug ic
subs a e in Li huania om he S one Age.
Ne e heless, i is no excluded ha in Li huania he e could be Finno-Ug ic
(Vo icK ee in) p ope names, which he au ho o he a icle is looking o in his PhD
s udies. KEYWORDS: Finno-Ug ic, subs a e, hyd onyms, onomas ics, language con ac s.
1. ĮVADAS
A ikel is bes imm inoug iškai gehal enen li auischen anden a dzungen
k i ische Analyse und publizie wi d 2018 Jah en Helsinkio uni e si e e suomien
Sp ache gesch iebeny o und abgedanke magis o a beindu, mi dem Ziel
e abschiede en li auischen Lese mi diesem A bei se gebnissen (No eikis 2018).
in Li uanien imme noch gajs Übe zeugung, dass 2000 m. p . K ., o bal ischen
Ankun in gegenwä ige Li uanien Te i o ium, ih he leb en inoug ai heu igen
suomien, es ų und ande e Na ionen Vo ä iai, und inoug iškos U sp ungs
anden a džiai sind le z e em Fak o Beweis. Diese Theo ie o geschlagene
Konzep ion gil so unbejag e, dass da übe soga gesch ieben wi d in de
Geschich e lei ėli, beispielsweise, lei ėly Laikas 7, welches angegeben konk üs
2004: 37).
Įsi ikinimas dėl daba inėje Lie u os e i o ijoje gy enusių inoug ų pa em as
solche Wasse wa džių beispielee Ja à, Kdė, Tilkà (Laikas 7 Kon inüum heo ie, nach
. y. iki indoeu opiečių-bal ų en gy enę šukinės ke amikos kul ū os a s o ai,
SIMONAS NOREIKIS
138 Ac a Linguis ica Li huanica XC kė übe 40 hyd onimų, denen o gesch ieb eine
kalbėjo inoug ų kalbomis. Remdamasis šia eo ija, Aleksand as Vanagas pa ei-
inoug išką u sp üngliche E klä ung. Le z e ois beginn die Kon inüums heo ie zu
e lie en Ak uali ä , schon nebemanoma, dass inoug ai leb en im heu igen
Lie u os Gebie . A cheologen Val e io Lango mein , bal ische und inoug ische
Sp achen Kon ak e begann in heu igen Russlands Te i o ium (į wes a us on
Moskau) und spä e Sp achenin e ak ion and in heu igen Le lande und Es lande
(Lang 2016). Dahe , blickend allein du ch a cheologies wissenscha p izmę, kann
man bezweigen, dass Li uanien könn en sein inoug iškos U sp ungs
anden a džių.
de bis wi eligen Ke amikkul u gelebene Menschen, Ziel dieses Li huanian
Un e suchung zu übe p ü en p äsen ie we den inoug iškas e ymologijas
sp achwa dy os. Vanagos o geschlagenen E imologien ha Schwächen, denn
ausgewähl e li auische anden a džius e e glich mi suomien, es ų, ka elų und
ande e inen apelia i en und kon olliien Wö e n. Die Un e suchung wa nich
aus eichend, denn un e suchėjami mögimi seh al e Sp achenkon ak e. Wich ig
zu wissen e gleichba en Sp achen En wicklungsgeschich e und du ch
e gleichenden Fo men Rekons uk ion. Dahe s ell sich in de du chge üh en
Un e suchung die olgenden F agen: 1. A Vanago be ei ges ell en Ve gleichungen
li auische Wasse a dzungen mi inoug iškais apelia i en und kon olliien
Wö e n sind p eciziški? 2. Is Vanago p äsen ie we den inoug iškos U sp ungs Wasse e dsche sind S einen Jah hunde s Zei en?
3. Kann in Li uanien gene ell sein inoug iische O o a dzungen? Šal iniai, in
denen Vanagas p is a o mögliche inoug iškus hid onimus, we den
o ges ell im A ikels Abschni Analizė.
Einige welche Vanago inoug iškais gehal en we den anden a džius wa en
ku zie ap a ę Vy au as Rimša (1995) und Ka is A as Liukonenas (Liukkonen 2003),
die und o geschlagen haben bal iškos u sp ung eiškinimą, was pada y a wi hou
de ales commen s con e ence epo in ez. Dahe Ziel dieses A bei
eingehen lich auszu o schen jeden Vanago o geschlagomenem inoug iškos U sp ungs E klä ungs all.
2. METHODA
Wie schon e wähn wu de Į ade, Vanagas Lie u os anden a džiam inoug iškos
kilmės E klä imus angebie e e e gleichend sie mi gegenwä igen inoug ų
apelia i en, jedoch das nich eich , wenn es gesp ochen is übe mögliche 4000
kadangi uo me u iek bal ų, iek inoug ų kalbų one inė iš aiška bu o ki okia.
Todėl pi masis žingsnis, ku į eikia ženg i analizuojan Vanago pa eik us
palyginimus – ekons uo i lie u iško anden a džio p abal išką o mą bei
A ikeln A icles 139 /
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
Jah e al e Kon ak e, inoug iškojo apelia i ode wah inis Wo es o mą inoug ų
p okalbėje pasi elgend his o ischen-lyginamosios onologies me hodą. Resul a
kann so sein ähnlich angebama Wö e n Fo men p okalbėse wä en seh
un e schiedlichen und möglichen Geldinimosi Fall sie wä en aussi u uliojusios als
ganz ande n Fo men. Diesem Me hode ö de e An ė Aikioas Ve wendung in
S udien innische Samie O swö ze , als es populä wa unwacheiskes
U sp ungs O swö ze zu bewe en als samien U sp ungs indem man sie mi
heu igen Samis Sp achen Wö e n e gleich ode soga ohne Geben eine
Ve gleichung (Aikio 2007: 160). E ich e e Au me ksamkei au das, dass Samius
p okalbės und gegenwä ige Samius Sp achen phonologische S uk u me klich
un e scheide , deshalb muss du chge üh we den his o ische-phonologische
Rekons uk ion ( enbi : 164), nach welche Samius e imologie könn e seinegei a.
Gemäß Analogie könn e diese Me hode angewende we den und inoug iškai
gehal enen Lie u os anden a džių Analyse. Übe p ü end inoug iškos E imologies
Eignamkei auch nich leis ba aus akien seman ische Aspek . Wenn phonologisch
gesehen die He kun übe zeugend is , sie no wendige weise übe zeugen
seman isch gesehen. Beispielsweise, o o a dis is e glichen mi inoug ų
apelia i , de inoug ų oponimijoje o o a džių da yboje nich ojamas. Gül iglich
muss übe p ü en inoug iško apelia i o, mi dem e glichen wi d Lie u os
anden a dis, kilmę und adimosi Zei . Das Appelia i kann e scheinen esąs skolinys
in selbchen inoug ų Sp achen, in en s andenen spä e negu inoug ai maglich leb e im heu igen Lie u os Gebie . Dann Li uaniens anden a džio inoug iška e imologija ch onologischem Blickwinkel is a mes ina.
3. ANALIZ In diesem Teil we den analysie we den Wasse a dsche, die Vanagas
und ande e Wissenscha le p äsen ie en als inoug iškos U sp ungs. Vanagas
e wähn e sie in e schiedenen seinen A bei en, on denen Zigmas Zinke ičius
(2005: 29) zusammenges ell , seine Meinung nach, am meis en wah ė inien
innische U sp ungs anden a dzs Lis e und behaup e e, dass de g öß e Teil
diese anden a dzs iniška He kun keine Zwei el e weck , jedoch
nich g inde e, wa um. In diesem A ikel wi d o ges ell eine Lis e
andenwa džių, dessen g öß e Teil basie zu o gemä u Zinke ičiaus są ašu,
jedoch in es wi d eingeschlossen und meh andenwa džių, die e wähnen in
ande en Quellen. Zum Beispiel, upė a dis Tilkà wu de e wähn im
Geschich s üh ėly Laikas 7 (2004: 37). Zinke ičiaus Lis e wi d auch e gänz mi ande en Vanago (1975: 406407) minimais andenwa dzungen.
S aipsnio an aš ėse pa eikiami suki čiuo i anden a džiai kaip
Vanago (1981) e imologiniame žodyne (jeigu hid onimai šiame šal inyje neki -
čiuojami, s aipsnyje jie aip pa ki čiuojami nebus).
SIMONAS NOREIKIS
140 Ac a Linguis ica Li huanica XC
PAV. Lobs wě ini innische U sp ung hyd onime nach Zinke ičių (2005: 30)
3.1. Ilmdas (Leže as)
Vanagas (1970: 106) lie e nich eine inoug iškos U sp ungs E klä ung, nu
e gleich anden a dí mi ande en li auischen anden Namen, solchen wie Ìlma
Didžióji, Emis und zusch eib ihn einem gewissen Typ, de zusammengese z wi d
P iesagas -ėdpagalba. Doch in seinem e imologischen Wö de Vanagas (1981: 129) diesen
Wasse a dį schon nimm zu e gleichen mi den Le ischen O o a dnissen Ilmāde,
Ilmede (upė), Ilma (do ), Ilmā es (pie a), Ilme e (do ), die Janis Endzelyns, seine
Reiheß u, mi Es ijas O o a džiais Ilma -salu, Ilm-soo, Ilma-soo (Endīnszel: 1956 359)
e gleich . Phonologisch gesehen e gleich Ilmdo mi zu o im A ikel genann en
Le ischen und Es ischen O o e ndais nich angemessen, da im li auischskoen
Va des o m is langes Voice ė, de nach his o ischen Phonologien dėsnius konn e
nich aussi u ulio i aus umposios e ode a und langosios ā. Ande e sei s,
nich mes ina, dass la iškiai andenų a dai können haben die gleiche šaknį, nu
ande e P eisagas. Eben alls au ge aßenswe in das, dass inoug ų p okalbėje
ki is wu de ixie e s e em skiemenyje, und eže o a do Ilmdas ki chiuojam an asis skiemuo.
S aipsniai / A icles 141
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
Finische Sp achen a eale sind O swö ze , de en Wu zel Ilmai ih Name
bedeu e , dass de O is höchs e e gleichung sie mi umliegenden Objek en
(Aikio 2007: 176). Aplink Ilmdą gib und ande e eže , jedoch opog aphisch sie sind
an dämme selbe Ebene. Dahe Meinung, dass Ilmdas können gehö en zu diesem
innischen O o a dzungen Typ, weis ab.
Phonologisch und o swe zwissenscha liche Typologie gesehen is Ilmdas
ehe bal iškos U sp ungs und sie ine mi den Namen Ìlma Didžióji, Emis, Emė und
Amė (plg. li auische elm i alm i ‘lė ai ekė i). Jeme pass sich apo oninė a ~ e
pa eldė a iš indoeu opiečių p okalbės (Rudzī e 1993: 135); nemažai indoeu o-
pie iškų anden adžių suda y i su šaknimi *el- / *ol-. Be o, lie u ių kalboje
al e nacija, bekann e ~ i al e nacija (pa yପରି, kẽl i ~ ki i).
3.2. Ýmas a (upė)
Vanagas (1981: 129130): Ýmas a ~ es ische O o a dis Imas u ald. Es ų
ie o a džių są ade (EKNRe s. .1 Imas u, Ima e e) e läu e sich, dass
Toponimas kann mi den Vo namen *Ima, *Immo(i) und suomių pe soon a džiu Himanen e bunden sein:
Himas( )en.
De Ve gleich mi es ischen O swö e n phonologisch gesehen is p oblema isch,
da im li auischen upė a džio Fo m Ymas a is langgasis s ims y, und es ische
Imas u umpasis i. Ýmas a kann auch nich mi suomių Himanen e bunden
inų *h (es ų kalboje dažnai išnykęs) y a kilęs iš inoug ų p okalbės *š, odėl į
bal ų kalbas bū ų pa ekusi o ma **Šima- i lie u iškas a das bū ų **Šimas a.
we den, da 3.3. Ja à (upė i eže as), Ja lka (upė) Vanagas (1981: 134) bezeichne
Ja õs luss und eže ą, auch Ja lkos lüss als inougiškos U sp ungs
andena džius und e binde sie mi suomių jä i ‘eže as. Vanagas (1971: 149) diese
Süsa sie g ünde dami , dass La ijoje exis ie en sudu iniai o o a džiai, de en
zwei es dėmuo is -(j)e is, -(j)ē is, kilęs aus inischen p okalbės *jä i. Alle dings
diese Ve gleich is nich angemessen. Menė i La ijas o o a džiai sind ly ių
u sp üng, und die Objek e selbs sind in his o ische Ly ių abgewohn en Gebie in
Rygos įlankos ok anėje. Vie o a djien zeichne sich libäischen sp ach
phonologische besonde kei p iebalsio auss e ben po p iebalsio ( inische
p okalbės *jä i > ly ių p okalbės *jä o > Ku žemės ly ių jō a, Salacos ly ių
jä u) (Kallio 4647 2016:). 1 Diese Hie und wei e im A ikel s. . sub e bum (un e sch eibinisches Wo wodyne).
SIMONAS NOREIKIS
142 Ac a Linguis ica Li huanica XC
pakchimai e olg e spä , um XV a., und o dem das li ischen sp ach a osena
wenig esichie e om es ischen sp ache ( enib: 6061). Dahe is de Ve gleich
nologiniu požiū iu, kadangi Lie u oje galimi inoug iški anden a džiai a si a-
nich zu e end ch odo 2000 m. b . K ., ly iškos Fo men e schien 3500 m.
eže as y a oli nuo ly ių gy enamojo a ealo, odėl palyginimas a ealiniu- ipolo-
spä e . Da übe hinaus, Ja õs lė und giniu onomas ikos aus Sich nich geeigne .
We is beme k , dass inische *jä i He kun is nich bis zum Ende aiški.
Soga geglaub , dass dieses Wo bal iškos U sp ungs (Nuu inen 1989); e wu de
e bunden mi bal ischen *jau ā (lie u ių jáu a), die inų p okalbėje i o *jäw ä
(EVE s. . jä i), und spä e wegen me a ezės i o *jä i. Schwie igu o s ellen,
wie im Falle eines möglichen Rückwä igen K edi ens aus ihm konn e aussi u ulio i
Ja à. Gül iglich andan a dis Ja à ki čiuo le z en skiemenyje, was wide s euja
inische Sp achen däsniem. Wäh endpu Ja lka eikiau is sla iškos U sp ungs
anden a dis, de sie inas mi sla ų pagonių go es namens Ja il(k)o. La ijoje
be indende Do Jē īla siehamas mi dieses Go es namens (Būga III 639), dahe
sla iškos U sp ungs Möglichkei is wo was ein ikinamesnė.
Baigian soll e hinzu ügen, dass Vanagas (1981: 134) ich e Au me ksamkei in
Gus a o Leidingo angegu en p ūsų-jo ingių s a o a džius Ja cke, Ja a, A ke,
Ja ke Fliess (Leyding 1959: 43), abe de en Ryšio mi Ja à de aillie u nekommen oi.
Dahe soll en in e ne Un e suchungen übe p ü we den, ob Ja à nich mi diesen O swö de n e bunden is .
3.4. K ė (upė)
Vanagas (1975: 405): K ė ~ es ų käwe ‘g ei as, eiklus (Wiedemann 1869: 278, 425), weil
Kazimie as Būga (III 615) diese Reihe la iische O o a dzungen e band mi es išku
Wo . Būgos angegebenen la iški o o a džiai hie wi d nich behandel , weil sie
nich uiję mi A ikel Thema. Wäh endpu K ė his o ische Phonologien aus Sich kann
nich mi es ų käwe e bunden we den. Fe dinando J. Vydemano angegebene Fo m
käwe is wepnojo G ad o m, und in de gegenwä igen es ischen Kalboje
e wende e Fo m is käbe (kilmininkas käbeda) (EESe s. . käbe). Diese Wo o m
inų p okalbėje *käpedä, aus de kaumgu ode konn e aussi u ulio i *Kēwijā bal ų
p okalbėjė. Vanagas (1981: 154) s ell e nich inoug iškos, abe la iškos U sp ungs
e klä ungen, de schein glaubha e ames.
3.5. Kdė, Kidẽlė (upė)
Vanagas (1981: 156): Kdė ~ la ių apelia y ai ķidas, ķides, ķidi < ly ių Ķidu ga ha
kid(ūd) ‘žu ų idu iai, ža nos; kas no s mažas, nes a bus’; ~ es ų ie o a dis
A ikeln A icles 143 /
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
Kide-maa (Endzelīns 1961: 378); ~ upė a dis Ķidu ga ~ ly ių kid(ūd) (Rudzī e
1961: 185).
Pi miausia eikia a k eip i dėmesį į Vanago pa eik us ik inius žodžius.
Va ian e Ķīdu ga mi ilguoju ī (LGIA VD). Es ijas O o a dzungen Da enbank
(KNAB) gib es nich wah ins Wo Kidemaa, do kann man inden nu Kiidemaa mi
ilguoju ii. Aus diesem G und bezwei el sich, ob upė a dis Kdė mi zu o im A ikel
genann en Le ischen und Es ischen O swö e n is ich ig beziehba
phonologischem Blickwinkel.
Vom Onomas ikas Sich punk inoug iška He kun is auch zwei elha , denn
inische a dyne gib keine O o o de, de en De e minan wä e ly ių kid(ūd) und
seine Gegenwö e in ande en innischen Sp achen, beispielsweise suomies ki a
‘ yklė, ge klė, bu na, es ų kida, kidu id. ‘žiaunos und suomiens kidukse ‘žiaunos.
Wol gangas P. Schmidas wies da au hin, dass la ians ķidas, ķides, ķidi is
spä ly as skolinys; wenn e wä e eingekommen in bal ischen p okalbę, la išks
Gegens and wä e *cid-, und e klä e, wa um Kdė können sein li awiische U sp ung
(Schmid 1988: 165 166). Vanago e imologischem Wö e buch geben auch die Namen
Skidẽlė, Skidupỹs und Skidulỹs ~ sks i ‘skleis is in lände ; i i; kedė i, e ė i,
b igz i; plis i, sklis i, ha ende Synonym ks i ‘p adė i kedė i, d iks i, plyš i, ska i
(LKŽe). Schmidas diese Wo e e gleich mi einem ande en li auischen Wo
(s)kedžius. Dahe Kdė nach Analogie kann mi kis i e bunden we den. Beides, Rimša
(1995: 97) glaub , dass Kdė könn en aus dem Geschmazdwo kidén i ‘keden i
en s ehen. E heb F age, ob li auische anden a džiai konn e as en aus
Wö e n (s)kis i, kidén i, bleibend o enbecke n li auische onomas ikos
Fo sche n. Alle dings kann behaup e we den, dass Kdė nich s eines Jah hunde s Zei en inoug ų Subs a o anden a dis.
3.6. Kigus, Kigas (upė)
Vanagas (1981: 157): Kigus ~ Ke g-oze o (~ suomių kä ki ‘genỹs, es ų kä g
‘juodàsis genỹs (Vasme 1934: 380)); ~ Ky gus (upė A changelsko Gebie (Čaše
2010); ~ es ų висока ‘aukš as (Šlia as 1996: 50). Pa allie ung mi suomių kä ki
mögliche weise angemessen, da Appellia i ha Übe einsemen in ande en
inoug ų Sp achen (SES; UEW), jedoch möglichem Geldinimosi Fall ehe ikė ine
li auisches Übe eins immung **Kegus. Šlia as (1996: 50) wa angegebenęs und
einen solchen upė a džio a ian , de wah scheinlich is an ική žemai iška
o m. De Ve gleich mi Ky gus is zwei elha , da seine inoug iška He kun
gegeben wi d indem man diesen upėnamen mi e schiedenen inoug iškais apelia i en und nich igilin zu
jų, kaip ie o a džių, da ybos, seman ikos speci iką bei is o inės onologijos
dėsningumus.
SIMONAS NOREIKIS
144 Ac a Linguis ica Li huanica XC inas seman iniu, kadangi upė eka pe lygumas.
Šlia o palyginimas galbū bū ų inkamas onologiniu požiū iu, ačiau a mes-
Šmidas wies da au hin, dass upė a dis kann sein e bunden mi ga sažodžiu k gu
(žąsų skleide es klang) und aus ihm suda y u eiksmažodžiu k gau i (Schmid 1988: 166).
Wegen diese Ve gleichung geeignba kei bleib die F age o en ü li auische
onomas em.
3.7. K ė, la iškai Ķi e (upė)
Ri e Kė ė ließ du ch Lie u os und La ijas Te i o ium. Būga (III 229)
o geschluge e diesen upė a į als innische U sp ungs zu hal en (plg. ly ių ki ,
suomių ki i ‘akmuo). La išks Gegens ück Ķi e zeig späly ą diesen Namens Kilmę.
Wenn de Name wä e ge allen in bal ischen p okalbę, la iška Fo m wä e **Ci e.
Eben alls no wendig is da au hinzuweisen in dem, dass sowohl in Li uanien, als
auch La ijoje diese upė a dis ha eine ande e Va ian e, in dem šaknies balsis y ī
is ilgas: li auischen Ky ė und la ių Kī e. Le z e e Fo m de Le isches
O o a džių Da enbank (LGIA VD) wi d angegeben als wich iginė, ande e
upė a džio Fo men Ķī es s au s, Ķī ī e. Langgasis Schaknies Voice nenn nich
dieses Name sie i mi inų *ki i, weil leeninan is Schaknies Voice neilgėja. Laimu ė
Baluodė la išką o mą Ķī ī e e binde mi apelia i ķī ī e ‘pempė, de is pe
es ischen Sp ache anėjęs Skolinys aus okiechischen un e aičių kalbos (kiwi )
(Balode 2015: 58). Dahe is e mögliche weise ein indi ek e Finism, abe das nu Annahme.
Alle dings Vanagas (1981: 158) nich me und bal iškos U sp ungs bei e binde mi
apelia i i en ký is, ky ýnas ‘ki mėly ė ode welche abalas, ky ýnas ‘smulkus
Wasse iehūnėlis, in uzo ija. Wenn Namn o m mi ilguoju Balsiu is pi minė, dann
ielleich diese Ve bindung is angemessen. Abe in welchem Fall, das schein
übe zeugende , als inoug iška He kun .
3.8. Kõkė (upė)
Vanagas (1975: 405) behaup e , dass dieses Upė a džio inoug iška He kun is
ziemlich zwei elha e. Sa o e imologischem Wodyne (Vanagas 1981: 161162) diesen
Wasse wa dí e e gleich mi kele u la iische Toponimų mi Šaknimi Kāk-,
de en einen Būga (III 623) e band mi suomių köykky ‘sulinkęs, kup o as. Aus
Sich de his o ischen Phonologie is die Ve gleichung mi diesem suomių
apelia i em öllig geschei ęs, da seine Fo m inų p okalbėje wa *keükkü, aus
welche kaum ode konn e aussi u ulio i Fo m *Kāk-. Auße dem, lang p iebalsis po ilgojo skiemens e schien spä e als yko bal ų und inų
S aipsniai / A icles 151
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
Va das Pe na à y a su p iesaga -a a, ku i dažnai su inkama bal ų anden-
a džių leksikoje (lie u ių kalboje ji dažnai keičiama naujesne o ma -u a).
Vanagas (1970: 101) sch eib , dass iele Namens, die enden galūnėmis -a a -u a,
kamiens Bedeu ung heu e neaiški. / Pe na à is eine on ihnen. Paulius A is ė
sch eib , dass Es lands und Finnlands O ewü zey Pä ni Pe ngali sein
ausgelekusios unbekannome Sp ache subs a ai (A is e 1981: 17). Apelia i pä nä
pass nu inne Sp achen (SES s. . pä nä), dahe kann sein, dass es
subs a inisches Wo is . Dahe kann man machen P ämisidą, dass Pe na à und
Pé nokė keine inoug ų U sp ung is , abe kann sein en ę aus ausgelekusios Sp achen subs a o.
3.21. Pladis (upė)
Vanagas (1981: 258) in e imologischem Wodyne bie e du inoug iškos U sp ungs
eiškinimus. E s ens, Vanagas s ü z sich au Rudzy ės (Rudzī e 1968: 189) und
An uono B eidako (B eidaks 1973: 100) bei de E läu e ung, dass La galos upė Pyldys
ups (la iška o ma Pilda) kann mi es ų põld ‘laukas3 e bunden sein. Pyldys wi d
als la galių einaskai os mo e iškosios giminės kilmininkas o geleg (ž . Leikuma
2003: 13). Alle dings Vanago angegebene Ve gleiche des Namens Piladis mi la galių
Pylda is nich angemessen, da le z e e e s nach es ų a sik aus em in La galą
An ang XIX Jah hunde s en s and (Mela 2001).
Ebenso wä e ech lich und des Namens Pladis P äzision es ische Sp ache Fo mi põld. Finų p okalbėje
wa Fo m *pël o, und das Wo selbs is Skolinys aus ge manische p okalbės (< * elþa) ‘laukas, di a
(EVE s. . pel o). Schwie ku inden beg unde ą e klä ung, wie aus pel o põld < *pël o konn e
aussi u ulio i o ma Pladis /. Vanagas e imologischem Wodyne auch e hobene Hypo hese, dass Pladis
sie inas mi la iškais O io iä namens Pīlags, Pīladzis und pan. Sie sind zusammengese z on
ähnlichen inischen skolischen-apelia i en, de en p ima ische Fo m is ly ių pīlõg ‘še mukšnis. Diese
Skoliniai sind wei wei e b ei e und inden sich haup sächlich Ku šo, Žiemgalos und Vidžemės
a mėse (Zeps 1962: 165166). Sie inden sich jedoch nich la galių e mnissen (ausse einige schnek as
Vidžemės g enze). Pladžio bäelis is Paš i inio Gegendo ėje, die auch gehö his o ische Žiemgalos
Te i o ium. Leide gib es keine In o ma ionen übe Žiemgalas Gebie liegenden Wasse a džius,
zusammy us aus dem Wo pīlõg. 3 T o z s a ke A gumen en übe die Ve bindung zwischen Pilda und
põld, niemand wa da au hingewiesen, dass südliche es ische a mėse s a ge manische Schulinis
põld ‘laukas iel was häu ige e wende wi d inische eldinys nu m ‘laukas, pie a, wodu ch die
Ve bindung zwischen la galiųischem wah em Wo und es ischen apelia i kann sein und geleug .
S aipsnio Au o ius diese F age lös lös olimesnėse dok o an ū as s udiionen, die e bunden sind mi
Le isches innische U sp ungs o o a dnissen.
SIMONAS NOREIKIS
152 Ac a Linguis ica Li huanica XC
Phone ische S uk u en be ach e schwie ig zu inden Ve bindung zwischen
dem Namen Pladis und apelia i e Kamiens pīlādz-, pīlāg-, pīlag-, pīlaģ a ian en.
Kamienois bals ī o iginalalo kalboje (ly ių) und in allen le ischen sp ach Wo zs
Fo men imme is ilgas. Wäh enddessen im li auischen Sp achen diese S imme
is umpas Ly ių pīlõg i wu de lang wegen phonologischen Ve ände ungen *š > *h
> (plg. suomių pihlaja, es ų pihlakas). Anks y ojede inische p okalbese Sch o
wa *pišla-, jedoch li awiško Namens o men gib es š pėdsakų. Dahe da den
Namen Piladis nich mi keine inischen Sp ache o m e knüp we den.
duk y us lie u ių anden a džiuose. Kamienas pil- gali bū i daik a a džio pils
a ba eiksmažodžio pl i edinys. Iš abiejų leng ai galima suda y i anden a -
Ande e sei s kann Pladis sein in iksinis da inys, da In iksas -ady a p odžius,
beispielsweise Pil-ẽlė < li auischen pils, Pil-ãšius < pl i (Vanagas 1981: 258). In ech en
seine A bei Vanagas (1970: 71) e gleich Namen Pladis mi le a aisiais Namen.
Übe möglichem inoug ų He kun e e wähn e nu ausnacho. Vanagas
e kenn , dass phone isch gesehen ly iškos Fo men und aus ihnen bilde e
la iškos Fo men kaum ode können mi Pladis e bunden sein. Alle dings mach
e P ämisse, dass Pladis kann sein e bunden mi la iškuojem Namen Piladzis
(an on ihm, es is li uanie e Fo m Pīladzis). Leide , unaausklaa , was das ü
eine Gegend und wo sie is , wa um de Ton i wu de umpas. Wäh endwa Vanagas (1981: 258) im e imologischen Wö e buch schieß nu übe den möglichen inoug ų kilmę, und pa allės mi den Namen Pilẽlė und Pilãšius nich ange üh ,
no s jos paaiškinamos plačiau. Todėl šiuo a eju links ama p i a i bal iškajai
e imologijai.
3.22. Púožas (Leze as)
Vanagas (1981: 268): Púožas ~ La galos d a o Name Puožu-māja. Lau
Wissenscha le , Fo m puožišsi u uliojo aus Fo men pāz-, pāž-. Seinen Behaup ung
g ünde e dami , dass la galių kalboje bal ų ā e s a uo. Minė ą eže o a dą e
e gleich mi ande en le ischen o swo äge, zum Beispiel Pāze (pie a), Pāzis (3
un e schiedliche Objek e) und Pāzs, Pāžupe (upė), die aus dem la ians Wo pāzis <
pāź ‘uola (Vanagas Wo pāź ma kie e als suomiesches, obwohl in Wi klichkei es
is Vydemano Es ų okiečių Sp achen Wö e buch genommen Fo m pāź, suomieschen
Kalbe sch i die egelmäßige Fo m is paasi (Wiedemann 1869: 858). Das Wo pāzis
Ve b ei ung la ische Sp ache a mėse is nich g oß, es wi d nu e wende
Li onijas (Vidžemės) a mėse (Zeps 1962: 160). Vanago minimos Pāz-, Pāž ie o ės is
Puožas i Puožu-māja y a ski ingose is o inėse ie o ėse. Púožo eže o e-
i o ijoje nė a uolų, odėl siejimas su inų *paasi y a seman iškai nepag įs as.
Ku še (LGIA VD). Auße dem, suomių paasi und seine Gegens ände in ande en
innischen Sp achen gel en ge maniškos U sp ungs (< *spāđa, EESe s. . paas).
Lie u oje iki bal ų a sik aus ymo, jie ik iausiai ne u ėjo žodžio *paasi, ku is
A ikeln A icles 153 /
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
Da um lau end, dass inoug ai lebe is is e gleichus nesenly paskolin as, in
Suomijas e i o iiją be ekęs nach dem, wann inoug ai angeblich abgesäu en
Li uanien. In li auischen Sp achen phe ische Raude Fall *paasi > *puožneįmanomas
(ypač *s > *ž). Vanagas namens Puožas e band mi nesenen inische Sp achen
Fo men, die sind sa a ankiškos Fone ische En wicklung E gebnis. Aikio beme k ,
dass die Namen soll e man e gleichen nich mi gegenwä igen Fo men, sonde n mi
ekons uie en (Aikio 2007: 164). Wo paasi e gleichung mi ühesne Fo m *spāđa
zeig , dass Púožas mi jomen nich e knüp ęs. Dahe kann man schluss machen, dass Púožas nich s einens Jah hunde s Zei en inoug ų subs a o o o a dis.
3.23. Roba à, Robã ė (upė)
Vanagas (1981: 279) behaup e , dass diese Fė a dis wah scheinlich ein
inoug izmas is und e gleich ihn mi dem Le ischen hyd onim Rabba -Esse ,
e bundenam mi ly ių und es ų aba ‘pelkė, ly ių aba -suo ‘pelkė, apa-suo
‘klampi pelkė. Es ų aba is ein K edi inys aus al scha liche skandina ų
Sp achen (EESe s. . aba). Skoliniai aus skandina ų Sp achen kam in inä
Sp achen nu IIIVIII a. (Kallio 2015: 26), dahe ch onologischem Blickwinkel zu
behaup en, dass Roba à is s emens ages subs a o inoug ų hyd onimas, da nich .
Vanagas schläg o , dass Vladimi as N. Topo o eine andokį u sp üngliche
E klä im, abe de ailli sie nich besch eib (Topo o 1977: 84). In de p imä en
Quelle sieh man, dass diese Wissenscha le anbie e indoeu opie išką Kilmę.
Topo o s Vo he sage übe p ü a nich be ich e sich mi diesem A ikel Thema,
deshalb zukün ig in sie zu ach en wi d ande en Fo sche n o geschlagen.
3.24. Rujà (upė)
Vanagas (1981: 283): Rujà ~ la iški ie o a džiai Rūja, Rūjupe, Rūjas, welche
Būga (III 617) häl inoug izmais. Lau Vanago, inoug iškąją kilmę bes ä ig
auch und la ių upė a dis Ruoja, p ūsų Rogys, Royenn, Roigen < *Rōjis (*Rōja-),
la ių āja ‘supu ęs, ne ekąs ūdyno anduo sowie kašubų aja ‘bala, pu as,
pelkė. Zwei le z e Appella en wu den als inoug iškos U sp ungs be ach e ,
plg. suomien uoja ‘liūnas, bala, es ų oe ‘liūnijos, klampynės, dumblina ėkmė
(Bedna czuk 1976: 51), ačiau San e is Jun ila, g įsdamas is o inės onologijos
dėsniais, diese P alaidü zu ücke a (Jun ila 2015: 20). Spä e und selbs Vanagas
283) eiškė abejones dėl upė a džio Rujà yšio su la iškais ie o a džiais ūj-,
kadangi lie u ių upės a do o ma su umpuoju šaknies balsiu u. Manan , kad
(1981: sein einž alga ech inga, upė a džio Rujà inoug iška kilmė is abme ama.
SIMONAS NOREIKIS
Ac a Linguis ica Li huanica XC 154
Suomien uoja Fo m inen p okalbesse wa * ooja, und langges Schoknies Voice
is späly as Reiškinys. Finoug ų p okalbėje diese Fo m des Wo es konn e
sein * owaja * oηaja * oγaja (s aipsnio au o iaus pe sönlichen Gesp ächs
mi A. Aikiou Da en), dahe auch ühe e wähnen la ių, p ūsų und kašubų
apelia y ai und übe p ü en die Wö e ba gu ode können sein inoug iškos U sp ungs. /
3.25. Sikià (upė)
Vanagas behaup e , dass upė a dis Sikià (Sỹkė) sie inas mi li auischen
apelia i i en sỹkas, sỹkis, die wu den angesehen iniškais skoliniais, plg. suomių
siika (Vanagas 1975: 404405). Alle dings in den selben Finnischen Sp achen siika gil
ge manische Skoliniu, und li auische apelia i e sỹkas, sỹkis Ve bindung mi
inischen und ge manischen Wö e n is nich kla (LÄGLOS III 231), dahe Sikià
kann nich sein s emens agesche inoug ų subs a o andenwa dis.
3.26. Suosà (upė)
Vanagas (1981: 320): Suosà ~ ka elų Suasjä i. No d Suomijoje (Enon ekiö) sind d ei
eže ai, namensini Suasjä i. Vanagas nepaneigia und bal iškosios e imologien und s ell
e gleichung, beispielsweise mi wo hu saũsas und ande en li awiškais apelia i en,
was schein übe zeugnamige . Eže ai, sogenann en Suasjä i, sind e n on Li uanien,
dahe a ealiniu- ypologisch be ach e können sie nich mi Suosa e bunden we den.
Be das, Suasjä i is , ko wohl, *Suas- *Suassilpnojo laipnsnio Fo m. / 3.27. Šakšỹs
(eže as), Šakšlė (upė) Vanagas (1981: 324325) diesen Wasse a džių Kilmę Zei neaiškia.
E e wähn nich , dass häu ige ė Namens Šakšỹs Fo m is Šekšỹs (TLE IV 167). Būga (III
627) diesen Namen zusch eib li auische und le ische šakš( )- šekš( )-
anden a džių G uppe. Sie beziehen sich mi Appella i en li auischen schẽkš is
‘lenk ais nagais medinės šakės su zaggaliu zazakalyje pelams sem i und šekš a
‘zemėje ilgai gulėjęs o andenyje mi ks an is ausgebu uso baumes kamienas mi
kelmu (LKŽe).
Vanagas mach auch P ämisidą, dass Eže o Name Šakšỹs is inoug ų U sp ungs.
E e gleich anden a dí mi E genijus M. Pospelo s angegebenen andenn
Namen: Šokšos eže as Mokšos upės basine und neun Šokšos upės, de en Becken
sich on Onegos eže o bis Mezenės A changelsko Gebie s eck (Pospelo 1970:
S aipsniai / A icles 155
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
99–100). Pospelo as aip pa mini okius andens elkinių geog a inius pa a-
dynimus als ma ių šokš ‘upės a šaka und mansių šoš ‘maža upė, upelis. Toliau
s aipsnyje ik inama, a Vanago ap ašomos pa alelės su Pospelo o pa eik omis
p ielinksninėmis Kons uk ionen und apelia i i en sind ich ige. Ma ių šokš is
en s anden aus U alo p okalbės *sojakamieno (UEW s. . *soja), o -kšy a
P iesaga. In ande en U al-Familie-Sp achen diese Fo m ähnel an U al p okalbės
o m und wi d e wende ohne P äsage. Jos en sp echmens inische sp ache
gib es nich . Mansių šoš gib *soja En sp echung. Rich ige Gegenwa ,
beispielsweise, nö dliche mansiä Sp ach is aj . Das Wo šoš pi minė Fo m
*čoč, denn mansių *š aussi u uliojo aus *č (Sammallah i 1988: 511512). Dahe hie
minimi mansien und ma ien apelia i ai aus phe ischen G ünden können nich mi
p abal iška Fo m *šakš- *šekš- / e bunden we den. His o ische Phonologies
Sich weise läss sich ablehnen Šakšỹs ~ Šekšỹs Ve bindung mi den e wähn en
inoug ų apelia i en. Gül ig soll e hinzugeben, dass a ~ e kai a bal ische Wö e n is häu ige Reiškinys. Wegen diese G ünde Namen zu hal en kann bal išku.
3.28. Šladis (upė)
Vanagas (1981: 331) s ü z sich Juozo Šlia o (1970: 263) Hypo hese, dass *šilady a
en ęs aus de Fo m *šilddėl ö liche a mėje populia ios anap iksės und dass
seine U sp ungquelle is ly ių Wo sīlda ‘ il as. Vanagas be ücksich ige e
auch an de Schildos lösses Namen in Ka elijoje (Vasme 1934: 36). E wies auch
da au hinzu, dass ly ių sīlda is bal iškas Wo in innischen Sp achen: bal ische * il as > suomies sil a ‘ il as
(Thomsen 1890: 98).
Schilda in diesem Fall is kein geeigne e Beispiel, da es ka elische Wasse a dis
is , zusammengese z aus apelia i schilda ‘ il as, in dem passeh s > š kai a,
cha ak e is isch ka elische Sp achen, jedoch sie ep äsen ie nich solchen
schon al en Fenškin. Dahe e gleichung mi diese Fo m is kein geeigne e
phonologischen En wicklungsch onologischem Blickwinkel Beispiel. Ly ių sīlda,
wie und o dem es genann e ka elische schilda, s amm e on inischen *sil a
und is bal ische skolinys. Selbs wenn es geschehen wä e
Rückkeh sam e leihung, is es wenig wah scheinlich, dass könn e ein s > š kai a
geschehen. Dahe Ve gleichung mi inų *sil a ediniais nich geeigne .
Vanden a dis Pladis a ie seh ähnlich wie Šladis und ha P eesagą -ad-, die is
p oduk i i li auischen anden a djien. Vanago (1970: 72) in einem Buch, zui e
li auischen hyd onimų S uk u en, Šladis e wähn als eine aus Vo namen,
suda y o mi diese P iesaga, Beispiele. In seinem e imologischen Wodyne (1981: 331)
Vanagas s ell nu mögliche inoug ische Sp ache Übe einsmen. Alle dings Name kann we den gemach on dem Wo šlas (Rimša 1995: 98). Aus ihm is siche ge ä iele e schiedene ande e Namen (pa y example, esses Name Šl-upis, eže ų o dai Šl-eže is ode Šlas), o-
dėl Šladis gali p iklausy i ai pačiai g upei, aigi bal iška e imologija skamba
į ikinamiau.
SIMONAS NOREIKIS
156 Ac a Linguis ica Li huanica XC
3.29. Šuojà (upė), Suojà (upė) und Suojỹs (eže as) Lau Vanago (1981: 320, 336), kann
dieses Wo sein inoug ų U sp ungs, und seine Gegenwö e in heu igen Finnischen
Sp achen könn en auch sein Šuo, Šuo-ja i, Šuo-oze o, Šuoju (pas a ąjį Vanagas
bie e zu hal en suomišku). Vanago au ge üh en Namen aus Wi klichkei sind
ka elischen Sp ache Wo gewö e , in denen inų s paki o in š. Minė i Namde
e bunden mi ka elischen schuo ode suomių suo. Alle dings de Name Šuoju
e bleib neaiškus, denn kling nich suomiškai. Spėjam, dass es ka elische Sp ache
Wo o m is , in de auch passie s > š und a > u Ve ände ungen. Suomiška Fo m
wä e *Suoja. A ikels au o aus gesp äch mi inoug ų a dyno y ėju Pauliu
Rahkonenu wäh end diesem anden a djiu wu de diese eine Auslegung de
samiischen He kun o geschlagen. Vanagos e gleichungen sind nich zu e lässig
deshalb, dass in seinen o geschlagenen iniškuen Übe einsmenisse š is de
sekundä e Ton. Dahe , phe iniu-his o ischem S andpunk aus möglich, dass de
Name Šuojà e bunden sein mi ka elischen Namen. Das Wo suo phe ische
S uk u is auch ande es: suomies suo < ėly oji inų p okalbė *soo < anks y oji
suomių p okalbė *soγi * oγi (Saa iki i 2006: 269270 /). Schwie ku o s ellen, wie
bal iškosios Fo men konn en aussi u ulio i aus ühi ųjų suomiškų Fo men.
Ande e sei s weis A is ė an, dass inų *soo sein kann paleoeu opie iško subs a o
Wo (A is e 1971: 256). Bleib unkla šku, ob lie u iški Namen mi ihm e bunden. Vanagas (1981: 320) eže o a dą Suojỹs und upė a dį Suojà e binde mi ka elų
Suo-jä i und suomien suo ‘pelkė. Šių namens e imologische Analyse kann
du chge üh so gu , wie und zu o im A ikel mene em Vo namen Šuojà Fall.
Vanagas (1981: 320) basie Būga (I 523), de e klä la ians Namens Suoja
e imologiją. Sein li auschisches Gegens and wä e Šuojà. Lau Būgos, le ländischen
Suoja und li auischen Šuojà kann sein e bunden mi jo ingiä-sp ache Wo zu
*sōjā ( eikšmė nenu ody a), on dem wah scheinlich he si u ulioß lenkiškas eže o
Name Sajno < sla ų *Sajьno < jo ingių *Sōjinan (*Sjāō + -in- + -an). Vanagas (1988:
47) wies da au hin, dass einige nö dliche li auische Wasse a džius können
e klä we den aka ische bal ische Wohnhause a eale pasi aikančiais a dais
(pa yみに, Dabikinė nö dliche Li uanien wah scheinlich sie ina mi al ösische
p ūsų Sp ache Wo zu debican ‘didelis). Wegen dieses G undes Būgos Auslegung
schein übe zeugend.
Bal ische e imologische Vo name Šuojà E klä ungen schein beg ünde wegen
zu o genann en G ünden. Wäh endpu die Namens Suojà E imologija e bleib
neaiški, jedoch Namens Ve knüp ung mi inų apelia i en und kon olliie en
Wö e n phone ischem Blickwinkel schein nich geeigne .
S aipsniai / A icles 157
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
3.30. Ta añdė (upė)
Vanagas (1981: 340) sie e gleich mi de Le ischen upe, de en ly išks Name is
Tē and (Rudzī e 1968: 192). Valen inas Kipa skis häl diesen Namen den inoug išku
und iden i izie ihn mi suomių Ty än ö, ly ių õõ a ‘de a und es ų Tõ andi
küla (Kipa sky 1939: 236). Palyginim li auische Ta añdė ~ ly ių Tē and
ch onologischem S andpunk is nich geeigne . Wenn Kipa skis Ve gleichung
ich ig is , dann phe ische ly ių Namens o m is wi klich ganz nesena. Lyβischen
Sp ach in po p iebalsio begann nyk i, sag Pe io Kallioo, nu XV a. Ende (Kallio 2016: 4647, 6061). Ta andė is
oli nuo bal ų i ly ių kalbų kon ak ų a ealo, odėl šis upė a dis negali bū i e -
inamas kaip inoug ų subs a o a das.
Vanagas (1975: 405) namensü Ta añdė auch e band mi nö dliche ussische upiü
namens Ta anda. Tiksli Fluss O nich es geleg (Ma adudina 1965: 11). E s ü z
sich auch au Būgos (III 621) au ge üh en le wiskais O swö zungen mi A ix -nd-
(plg. inų *-n A, *-n O). Būga s ell sie als inų namen. Vanagas bie e und eine
ande e Va ian e. ihm zu olge, Ta añdė kann mi Pe sonenniju Ta anda, bal a usių
Ta anda e bunden we den (ž . Vanago e wende e Pe sonennü zquelle Bi yla
1969: 409). Alle dings e weis e nich solche Appelia i en wie a añdžius, a añdė
‘plepys, a ánda ‘k ailys (LKŽe). Mikolajus V. Bi yla bezeichne auch ussische
Ja osla lio a mės Wo ü a an a ‘kalbus mensch (däl des le z e en Appella i s
Mel’ničenko 1961). Visi šie žodžiai gali bū i onoma opėjiniai, nes lie u ių kal-
boje y a nemažai žodžių su onoma opėjine o ma a a-, eiškiančių, pa yzdžiui,
siehe kalbum, beldimą, s i dulia imą (LKŽe). Ta añdė is nich nu lės, abe und des
Do es, du ch den eka lė, Name. Kann sein, dass dem Kaimui Namen zue s
e liehen Menschen, nann en Ta anda, und nu nach dem dieses Wo wu de
ange angen zu e wenden als Flussnamen. De Name Ta añdė ki čiuojamas
an ajame skiemenyje, und dieses A gumen s ědija gegen inoug išką kilmę.
P iesagos -n A Ve b ei ung ap i mie Bal ijas Finų und Pe mės Sp achen
(Hakulinen 1979: 200), jedoch P äseaga -and aip auch nich emma bal ische
Sp achen (Būga III 847). A gumen ai ü Ta ande es Namens bal išką Kilmę sind
aus eichend s a küs. Beides, lė ließ iel wei e om bekann en his o ischen inoug ų wohen lichen a ealo. Also bal iška He kun is wo was inzeuginamesnė.
3.31. Té e ė, la iškai Tē e e (upė)
Té e ė (la ių Tē e e) is La ijoje, abe nedidelė ih e a ka pa eka Li uanien und
La ijos pasieniu. Vanagas (1981: 344) e imologiniame žodyne upė a dį lygina
su la išku miško a du Ta as es mežs. Pasak jo, šis y a inų kilmės, i lygin-
inas mi es iškais namdais Ta wes , Ta es , Te es und Ta as u kihelkond. E
mach P ämisedą, dass solchen gleichen Zeichen einen ha und ka elischen Namen Te a-lambi und Te a-jä i.
SIMONAS NOREIKIS
Ac a Linguis ica Li huanica XC 158
Pas a ieji du a dai ik iausiai suda y i iš apelia y o e a ‘de a’, ku is inų
Sp achen kann sein bal iškas skolinys (Kalima 1936: 168). Te a kann auch sein
skandina iškos U sp ungs, jedoch in jedem Fall is es späly esnis skolinys
inische Sp achen (i. y. paskolin as spä e als 2000 m. B. K .). Vanagas s ü z
sich au Lau io Ke unens Ansich , dass e y a aus dem Wo a as ‘ au as
s amm (Ke unen 1955: 223). Vanago wah scheinlich beschi ik e bei de
Be ei s ellung dieses Hinweises, da Ke unenes nu Namen mi a - analysie e.
Das Wo a as innische Sp achen gil bal išku skoliniu (< bal ų * au as
(Kalima 1936: 166)), und die Fo m a as is me a ezes E gebnis. Ta as wa
p oduk i us Eigenname o o a djien, wenigs ens in Suomijoje (pa yପରି,
Ta as-joki, Ta as-jä i).
Té e ė wu de e bunden mi späly en Schuliniais innischen Sp achen,
dahe diese Flussname kann nich als S einenzel zei en inoug ų subs a o
anden a dis in e p e ie we den.
Nė a G und leugni den bal iischen Vo namen Té e ė kilmę. Būga (III 847) weis
an, dass es sein kann o gesaginis da inys Te -e -ė und e gleich ihn mi
la ių o o a džiu Te ende, de is ku šiškos U sp ungs.
3.32. Tilkà (upė)
Vanagas (1981: 345): Tilkà ~ la ių kaimų namen Tilk(u)sā i, Tilkainis, Tilkas <
ly ių ilk, suomių ilkka ‘lašas (Būga III 618). Vanagas auch e gleichung s ell
ka elische eže o namen Tilkus.
Finų * ilkka is ga sažodinės U sp ungs Wo (SES s. . ilkka), on dem sind kilę
und eiksmažodžiai, beispielsweise es ų ilkuda ‘ a ė i, lašė i. *Tilka is jedoch
ein Wo spä e ne es U sp ungs, da ühy ojoje inų p okalbėje nich sein kann
ilgojo p iebalsio (in diesem Fall kk) po ilgo skiemens (Jun ila 2015a: 195). Beides, da in
nich passie * i- > sipaki imas. Dahe his o ische Phone ikes Sich kann diese
U e a dis nich als S eins Jah hunde s inoug ų Subs a bewe e we den.
Wäh endpu de ka elischen ezee o Name Tilkus zusammengese z nich aus ilkka
‘lašas, und aus ilkku ‘zemės uožas (plg. salmi ‘sąsiau is > salmes) (s aipsnio
pokalbis su Denisu Kuzminu). Dėl anksčiau s aipsnyje minė ų p iežasčių paly-
au o iaus pe sönškas ginimas mi ilkku eben alls nich geeigne .
Vanagas (1981: 345) galiausiai eigia, kad „bene į ikinamiau bū ų sie i su lie-
u ių lk i ‘ il i, im i’.“
A ikeln A icles 159 /
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
3.3 Ug a (upė)
Ug a beginn La ijoje und in Li uanien ein ließ in K iauną. La ijoje wi d auch de
Name Ug a e wende , jedoch in Li uanien s ä ke e b ei e es Name K iaunnų
upẽlė, ih e in ako Name K iaunẽlė. Minė i upė a džiai sind a do K iaunà ediniai. Lau
Vanago (1981: 352), Ug a kann sein inoug ų U sp ungs. E e gleich upė a dį mi lės
Ug a namens Rusijoje. Diese Fluss O unbes a e , jedoch Vanagas sie als
inoug išką mini. In eine de Quellen Flusses Name Ug a nich ennung, jedoch minimi
ande e Namen mi -g - (plačiau siehe Se eb enniko 1970: 58). Smolensko und Kalugos
Be eichen eka lė, genann wi d Ug a. Lau Makso Fasme i is Ug a bal iškos
U sp ungs (Vasme 1987: 147). Mokslininkas sie iden i izie mi le ländischen Uog e,
li auischen Ungu upė. Fasme is Ve gleiche we den in diesem A ikel nich disku ie ,
da sie di ek nich mi dem A bei s hema zu un haben. Alle dings inn
Au me ksamkei in Fasme is No iz, dass Ug a nich mi usėnų ug y ‘ eng ai
e bunden we den kann, denn in de Gegend, in de e wähn is lė, nie nich hung ai
geleb . Volls ändig möglich, dass zwischen Le onien und Li uanien indenden Namen
de Ug a und Rusijoje ekančios lösses namens Ug a keines Ve häl nis gib , und sie
sind homonimai. Ug os upės Namens He kun e bleib unkla ški, dahe behaup en, dass e is inoug iškas, da nich .
3.34. ka, kis (upė)
Vanagas (1975: 405; 1981: 355): ka ~ es ų u g ‘upelis > la ių u ga (Zeps 1962: 199), aus
welche wu den auch la iški ie o a džiai (Balode 64) bes ehen, jedoch solche
Namen inden sich nu im ehemaligen ly ių Wohnamojoje Gebie . kis is mi le en
Li uanien, . y. e n on dem e wähn en Te i o ium.
3.35. U ėda (upė) Žodyne Vanagas (1981: 256) behaup e , dass U ėda g eičiausiai
sie ina mi Aujėdà up. E e gleich auch upė a dį und mi es ų Ueda, Uueda
(Vanagas 1975: 405). Alle dings Uueda phone iisch eduzie e Pe sonennamen
Uue oa Fo m, die is Sudu inis Wo uue ‘naujo + oa ‘kamba io. Šį Vanago
e gleichung mi es išku o o a džiu kommen ie e Ennas E ni sas und lehn e
solche Möglichkei ab, dass li auens U ėda kann haben was gemeinsam mi es ų
Uueda (E ni s 1979: 132). A ach e Au me ksamkei in die Ta sache, dass an as
dėmuo es ų o o a dyje pe söne namen Uue oa oa is apelia i uba ‘kamba ys
kilmininko linksni Fo m, und selbs apelia i is zei ų subs a ą. Bal iška He kun
SIMONAS NOREIKIS
160 Ac a Linguis ica Li huanica XC
ge manų kilmės (SES s. . upa), odėl negalima kalbė i apie akmens amžiaus
schein übe zeuginamese .
3.36. Výgala (upė)
Vanagas (1975: 405): li auischen Výgala ~ es ų Vigala. Obwohl diese Wasse wa dze
kling seh ähnlich, sie sind zusammengese z in un e schiedlichen Weisen. Es ų
Vigala bilde sich mi o man u -la, eiškiančiu S elle. Das Wo igā ‘ilga d ėgna
inse uba zwischen zwei Hüllen, pailgas pelkė as lėnis is ly ių sp aches, dieses
Wo wah scheinlich ha e en sp echmenį und es ų spa be (EKNRe s. . Vigala).
Lie u ių Vygala konn e sein sma y a aus p oduk i waus li auische Sp ache
o man o -gala (plg. A iógala, Baisógala, Gimbógala und k .). Doch Vy o man s
He kun bleib unkla ški. Vielleich is es ielleich elipsė aus Vijogala.
3.37. Vičiu is, Vičiu ė, la iškai Vi ca a (upė) Vanagas (1981: 387) behaup e , dass
Vičiu is eine li uanisie e la ių ode žiemgalių Fo m is (p iesaga
-a ie o a džiuose o kin a in -u -) (Vanagas 1970: 238; 1981: 387). Vanagas
e imologischem Wö e ne ašo: la ių kalbos ly yje i ca y a o
hin e kaline ės eilės balsį a, das c kann nich sein, sagysim, aus [minkš ojo] k.
Vadinasi, e imologizuojames Wu zel soll e sein i c-. Mi diese Behaup ung zu
s immen kann nich , da le ischen Sp achen c o hin e kaline e Zeiles Vokį
kanį sein en ęs on milkš ojo k (pa yみに, kiau as ~ cau s).
Toliau Vanagas bie e inoug išką He kun basie end au dem damals
un e ö en lich en 1977 Jah es Šlia o hand aščiu (hin e gelassen nach Šlia o Tod
1996 Jah en in seine A ikel Sammlung (ž . Šlia as 1996: 50) au . pas .). Vanagas
e gleich Vi čiu io den Namen mi es iškais o o a dnissen Vi sa küla,
Vi s-jä , Vi su ald, die sind e bindjami mi es išku apelia y u i s ‘klanas,
s u ų duobė (Ke unen 1955: 238). Auch im le ischen Sp ach is das Wo i ca
‘s u os, be ach e inų skoliniu (Zeps 1962: 206207). Au den e s en Blick kann de
Name Vi čiu io haben e was gemeinsam mi innischen Sp achen, jedoch kann es
sein nich Subs a o-He kun O s o nis, und ein indi ek e Finizmus, i. e.
O s o nis, zusammengese z aus innischen K edi in (Balode 2015). Seman isch
gesehen wi k diese Fė a dis auch nich zwei elha , denn sowohl bal ische als
auch inische A eale kann man seman isch ähnliche Fė a džių inden: Mỹžupis, Škupis und suomies Paskajoki (paska ‘šūdas, ‘ jokiupė).
Alle dings muss be ücksich ig we den de Fak , dass Vičiu is is eine on
pa allag ečių Lielupės in akų, die haben li auisches und la išką namen,
beispielsweise, li auens Š ė ~ la ių S ē e, li auens Šeš ė ~ la ių Sese e, li auens Vege ~ la ių
A ikeln A icles 167 /
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Li huanian Hyd onyms
o Allegedly Finno-Ug ic O igin
SUMMARY
This a icle is based on he au ho s Mas e Thesis w i en in Finnish and submi ed a he
Uni e si y o Helsinki in 2018. The opic is Li huanian hyd onyms supposed o be Finno-Ug ic and
he aim was a c i ical analysis o such hyd onyms, and he esul was ha in Li huania he e
a e no Finno-Ug ic hyd onyms. This opic is impo an o Li huanian onomas ics. Howe e , in
Li huania, he e a e no many people wi h knowledge o Finnish. Thus, his a icle makes i
possible o Li huanian eade s o see he esul s o he Mas e
Thesis by he au ho .
In Li huania, i is s ill belie ed ha be o e he a i al o he Bal s o he nowadays e i o y
o Li huania he e li ed Finno-Ug ians and hey mus ha e le hei aces in he oponyms.
The supposed ime o his e en is 2000 BC. Thus, Aleksand as Vanagas p oposed
S aipsniai / A icles 169
Ta iamai inoug iškos kilmės Lie u os anden a džiai
Finno-Ug ic e ymologies o a ious Li huanian hyd onyms which in his opinion sound simila o
mode n Finnic appella i es and p ope names. I he in es iga ed hyd onyms a e imes
a esul o 4000 yea s old language con ac s, hen he Bal ic and Finnic languages o hose
sounded di e en . Thus, he his o ical-phonological me hod will be applied in his Such me hods
wo k as well as seman ical and onomas ic me hods compa ing Bal ic and Finnic oponyms.
we e applied by Aikio in in es iga ing supposed Samic oponyms in Finland whe e he e was a
end o p opose Samic e ymology o oponyms wi h unclea e ymology some imes e en
wi hou compa ing hem o a Samic appella i e o a p ope name. E zahl e Au me ksamkei
au he ac ha p o o-Samic was phonologically di e en han mode n Samic languages and
he in i ed o econs uc p o o-Samic o ms i s and only hen compa e hem o Finnish
oponyms. A econs uc ed o m may indica e ha Samic e ymology is w ong. This me hod is
sui able also in he case o supposed Finno-Ug ic hyd onyms in
Li huania.
In he Mas e Thesis and his a icle, he e we e e ised o e 40 Li huanian hyd onyms o
which Vanagas sugges ed Finno-Ug ic e ymologies. All he e ymologies by Vanagas we e
ejec ed o he ollowing easons: His o ical-phonological. The econs uc ed o ms o he
compa ed hyd onyms o Finno-Ug ic appella i es and p ope names a e so di e en ha he
de elopmen om one o m o ano he would be possible.
Seman ical. A Li huanian hyd onym is compa ed o an appella i e which is no used in
he o ma ion o Finno-Ug ic oponyms.
Ch onological. A Finno-Ug ic appella i e, which a Li huanian hyd onym is compa ed o, is a
bo owing om o he languages (la e han he S one Age). In addi ion, all he hyd onyms
p esen ed by Vanagas a e e y di e en and i is impossible o classi y hem in any way (by
cons uc ion, seman ics e c.). In conclusion, in Li huania, he e a e no Finno-Ug ic hyd onyms o
he S one Age. Ne e heless, he p esence o Finnic p ope names is possible on he
Li huanian-La ian bo de land, b ough by K ee ins (Vo ic) who li ed in Bauska egion om he
15 h cen u y. Bauska is si ua ed no a away om he bo de , which du ing he cen u ies was
no e y p ecise and he e we e small changes in i . I means ha K ee in could ha e ans e ed
hei p ope names o he e i o ies o p esen -day Li huania. Thus, u he esea ch should be
concen a ed on seeking K ee in names in No he n Li huania.
Einge eich 2024 m. Mai 2 d.
SIMONAS NOREIKIS
Uni e si ä Helsinkio
Suomių kalbos, inų-ug ų i skandina ų kalbų i li e a ū ų ins i u as
PL25 (Unioninka u 40)
00014 Uni e si y o Helsinki
simonas.no eikis@helsinki. i