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Kapitalanlagerisiken: Economic Scenario Generator und Liquiditätsmanagement. Proceedings zum 8. FaRis & DAV Symposium am 12. Juni 2015 in Köln

Author: Urbach, Richard,Knobloch, Ralf,Büttner, Thomas
Year: 2015
Source: https://cos.bibl.th-koeln.de/files/157/11_2015.pdf
Fo schung am IVW Köln
Band 11/2015
Kapi alanlage isiken: Economic Scena io
Gene a o und Liquidi ä smanagemen .
P oceedings zum 8. FaRis & DAV Symposium am
12. Juni 2015 in Köln
Oska Goecke (H sg.)
i wKöln
Ins i u ü Ve siche ungswesen
Fo schung am IVW Köln, 11
/
2015 Wählen Sie ein Elemen aus.
Oska Goecke (H sg.)
Fo schungss elle FaRis
Kapi alanlage isiken: Economic Scena io Gene a o und
Liquidi ä smanagemen . P oceedings zum 8. FaRis & DAV
Symposium am 12. Juni 2015 in Köln
Zusammen assung
Economic Scena io Gene a o s (ESGs) sind zu einem un e zich ba en Ins umen ü das
Risikomanagemen on Ve siche ungsun e nehmen gewo den. Au G und de Lang is igkei ih es
Geschä smodells nu zen insbesonde e Lebens e siche e ESGs zu we o ien ie en S eue ung. Mi
Ein üh ung on Sol ency II zum 1.1.2016 we den ESGs e s ä k auch bei de Be echnung des e o de lichen
Sol enzkapi als eingese z . S ochas ische Modellie ungen de Kapi almä k e bilden die G undlage jedes
ESGs. Die Modellannahmen und e s ech die Kalib ie ung de Modelle bedingen einen seh g oßen
Ges al ungsspiel aum beim Einsa z on ESGs. Das Symposium gib Ans öße ü die Beu eilung de Quali ä
eines ESGs. Ein wei e e Schwe punk des Symposiums is das Thema "Liquidi ä s( isiko-)managemen ü
Ve siche e ". Liquidi ä is die Fähigkei eines Un e nehmens, seinen Zahlungs e p lich ungen jede zei in
ollem Um ang nachzukommen. Liquidi ä s isiken e wachsen bei einem Ve siche ungsun e nehmen o
allem aus eine illiquiden Kapi alanlage, abe auch aus de Unsiche hei hinsich lich des Zei punk s und de
Höhe de e siche ungs echnischen Ve p lich ungen. Au dem Symposium we den Me hoden des
Liquidi ä smanagemen s und Me hoden de S eue ung des Liquidi ä s isikos o ges ell und disku ie .
Abs ac
Economic Scena io Gene a o s (ESGs) ha e become indispensable ool o he isk managemen o
insu ance companies. Because o he long e m na u e o li e insu ance business li e insu e s use ESGs o
alue based managemen . Wi h he in oduc ion o Sol ency II on Janua y 2016, mo e and mo e ESGs a e
implemen ed o calcula e he sol ency capi al equi emen (SCR). S ochas ic capi al ma ke models a e a
he co e o any ESG. The model assump ions and especially he calib a ion o he models enable a la ge
a ie y o applicable ESG- e sions. The symposium makes p oposals o e alua e he quali y o an
ESG.“Liquidi y ( isk-) Managemen ” is he second key opic o he symposium. Liquidi y is he abili y o a
company o comply wi h paymen obliga ion a any ime and o ull ex en . Abo e all liquidi y isk a ises
om illiquid asse s bu also om he unce ain y o insu ance liabili ies wi h espec o due ime and
amoun . Me hods o manage liquidi y and he liquidi y isk a e p esen ed and discussed a he symposium.
Schlagwö e
Kapi alma k isiken, Economic Scena io Gene a o , s ochas ische Simula ion, we o ien ie e S eue ung, isikoneu ale
Bewe ung, bes es ima e, Sol ency II, Liquidi ä smanagemen , Risikomanagemen , T easu y Managemen
Keywo ds
Capi al ma ke isks, Economic scena io gene a o , s ochas ic simula ion, alue based managemen , isk neu al
alua ion, bes es ima e, Sol ency II, liquidi y managemen , isk managemen , easu y managemen
V
Au o en e zeichnis
1.
The Wha s and Whys o an Economic
Scena io Gene a o
Richa d U bach
2.
Managemen on Liquidi ä s isiken
aus be iebswi scha liche Sich
Ral Knobloch
3.
Das Managemen des Liquidi ä s isikos in
Ve siche ungsun e nehmen
Thomas Bü ne
VII
Vo wo
Oska Goecke
Was geschehen is , wi d wiede geschehen,
was man ge an ha , wi d man wiede un.
Es gib nich s Neues un e de Sonne.
Das Buch Kohele 1,9
Das 8. FaRis & DAV-Symposium be ass sich mi zwei Aspek en des Risikomanagemen s. Im e s en
Teil disku ie Richa d U bach (Managing Di ec o , Risk & Capi al Managemen Solu ions, Conning
Ge many GmbH) “The Wha ’s and Why’s o an Economic Scena io Gene a o “. De Einsa z eines
economic scena io gene a o s (ESG) gehö mi le weile zum S anda d bei den
Ve siche ungsun e nehmen. Ein ESG e zeug eine g oße Anzahl on Kapi alma k szena ien (ode
e was allgemeine ökonomische Szena ien). Jedes diese Szena ien wi d dann in das
Un e nehmensmodell des Ve siche e s eingespeis , und es wi d gep ü , wie sich die Kenng ößen
wie z. B. Eigenkapi al, Eigenmi el, Gewinn e c. des Un e nehmens im jeweiligen Szena io
en wickeln. Man kann so diejenigen Szena ien iden i izie en, die ü das Un e nehmen k i isch sind.
Ha man so k i ische Szena ien iden i izie , so muss man noch p ü en, ob diese Szena ien ealis isch
sind.
Eine g oße Bedeu ung haben ESGs im Zusammenhang mi de P ü ung de Sol abili ä nach den
Sol ency II - Regeln. Mi einem geeigne en in e nen Un e nehmensmodell kann ein
Ve siche ungsun e nehmen die eigene Sol abili ä belegen, wenn es nachweis , dass in 99,5% alle
un e such en Szena ien genügend Eigenmi el o handen sind. Ein ESG, das ü diese Zwecke
eingese z we den soll, muss also nich nu „b auchba e“ Kapi alma k szena ien gene ie en, sonde n
auch in de Lage sein, Szena ien so zu gene ie en, dass wah scheinliche e Szena ien häu ige e zeug
we den als unwah scheinliche e. Dabei kann man g undsä zlich in Zwei el ziehen, ob Kapi almä k e
übe haup den Spiel egeln und P inzipien de Wah scheinlichkei s heo ie olgen. Is beispielsweise
die En wicklung de Zinss uk u ku e das Resul a eines s ochas ischen P ozesses?
Selbs e s ändlich nich , denn die Zen albanken, die ja wesen lich die Zinsmä k e beein lussen,
e en ih e En scheidung nich zu ällig.
Es gib abe sowei e kennba de zei keine Al e na i e zu ESGs, denn nu du ch den Einsa z eines
ESGs kann man du chspielen, was alles passie en kann. Ein gu e ESG wi d also insbesonde e
Szena ien gene ie en, die wide spiegeln, was alles schon in de Ve gangenhei passie is . Diese
Aspek s eh im Zen um de Aus üh ungen on Richa d U bach.
De zwei e Teil des Symposiums beschä ig sich mi dem Liquidi ä s-( isiko-)managemen . Hie bei
wi d Ral Knobloch (TH Köln, FaRis) zunächs das Managemen on Liquidi ä s isiken aus
VIII
be iebswi scha liche Sich behandeln und anschließend wi d Thomas Bü ne (Compi icus AG) das
Managemen des Liquidi ä s isikos in Ve siche ungsun e nehmen e ö e n. Das
Liquidi ä smanagemen und das Liquidi ä s isiko sind in zweie lei Hinsich seh ak uelle Themen.
Zum einen zwing das ak uell seh nied ige Zinsni eau die Ve siche e Kapi alanlagen ins Auge zu
assen, die hinlänglich siche sind und zugleich zumindes eine bescheidene Rendi e e sp echen.
Sie in es ie en also e s ä k in wenige liquide Anlage o men. Um den Anlageg undsä zen des §
54 VAG („ … so anzulegen, dass möglichs g oße Siche hei und Ren abili ä bei jede zei ige
Liquidi ä des Ve siche ungsun e nehmens …“) zu genügen, beda es also eine pe manen en
Kon olle de Bes ände an liquiden und illiquiden Mi eln. Die Si ua ion ha sich ü ins i u ionelle
Anlege dadu ch noch wei e e schä , dass Banken e meh Geldma k kon en mi nega i en
Zinsen belegen.
Das Liquidi ä smanagemen und das Liquidi ä s isiko sind auch aus einem ande en G und ak uelle
Themen. Hin e g und sind die e gleichsweise hohen Rückkau swe e on kapi albildenden
Lebens e siche ungs e ägen. Bleib das Zinsni eau au heu igen Ni eau, so we den die
Ve siche ungsnehme ih e Ve äge nich zu ückkau en, da es an a ak i en al e na i en
Kapi alanlagen mangel . S eig jedoch de Ma k zins deu lich, wü de ein inanz a ional handelnde
Ve siche ungsnehme seinen Ve ag kündigen, um in ein höhe en ie liches In es men
einzus eigen.1 Dies könn e einen Insu ance Run auslösen.
FaRis s eh ü Fo schungss elle ak ua ielles Risikomanagemen . Zwei Lei agen beglei en uns:
• Wie komponie man ein ( ü das Risikomanagemen ) b auchba es Modell de Wi klichkei ?
• Wie kann man es s ellen, ob ein konk e es Modell b auchba is ?
Die Bei äge des 8. FaRis & DAV Symposiums, die in diesem Band zusammenge ass sind, lie e n
na ü lich keine abschließenden An wo en au diese Lei agen, scha en jedoch Kla hei und sollen
die wei e e Diskussion ö de n.
1 Vgl. Feodo ia, Fö s e mann: Le hal lapses – how a posi i e in e es a e shock migh s ess Ge man li e
insu e s, Deu sche Bundesbank Discussion Pape 12/2015.

IX
Inhal s e zeichnis
AUTORENVERZEICHNIS ................................................................................................................................. V
VORWORT .................................................................................................................................................... VII
INHALTSVERZEICHNIS .................................................................................................................................. IX
ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS ................................................................................................ X
1 THE WHATS AND WHYS OF AN ECONOMIC SCENARIO GENERATOR .................................................. 1
1.1 WHAT IS AN ECONOMIC SCENARIO GENERATOR? ................................................................................................................... 1
1.2 WHAT IS THE PURPOSE OF AN ESG? ......................................................................................................................................... 1
1.3 WHAT MAKES A GOOD ESG? .................................................................................................................................................... 2
1.4 HOW IS IT VALIDATED? ............................................................................................................................................................ 10
1.5 WHAT IS INVOLVED IN ITS DEVELOPMENT? ............................................................................................................................ 11
1.6 SUMMARY ................................................................................................................................................................................ 11
1.7 HOW IS LIQUIDITY ADDRESSED IN GEMS®? .......................................................................................................................... 11
2 MANAGEMENT VON LIQUIDITÄTSRISIKEN AUS BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHER SICHT ................... 13
2.1 EINLEITUNG .............................................................................................................................................................................. 13
2.2 RISIKO, RISIKOMANAGEMENT, RISIKOMANAGEMENTPROZESS ............................................................................................. 15
2.3 LIQUIDITÄT ............................................................................................................................................................................... 17
2.4 LIQUIDITÄTSRISIKEN ................................................................................................................................................................ 19
2.5 SCHLUSSBEMERKUNGEN ......................................................................................................................................................... 21
3 DAS MANAGEMENT DES LIQUIDITÄTSRISIKOS IN VERSICHERUNGSUNTERNEHMEN ..................... 23
3.1 MANAGEMENT SUMMARY ...................................................................................................................................................... 23
3.2 LIQUIDITÄTSRISIKOMANAGEMENT BEI VERSICHERUNGEN .................................................................................................... 24
3.3 ZIELE DES LIQUIDITÄTSRISIKOMANAGEMENTS ...................................................................................................................... 25
3.4 BESTANDTEILE DES PROZESSES .............................................................................................................................................. 26
3.5 STRATEGISCHES ODER „EMERGENCY“-LIQUIDITÄTSRISIKOMANAGEMENT .......................................................................... 35
3.6 UMSETZUNG IN DER PRAXIS – STUDIENERGEBNISSE UND VORSCHLÄGE ............................................................................ 37
X
Abbildungs- und Tabellen e zeichnis
Abbildung 1: U.K. Gil Ma ke 2.5% Consolida ed S ock A e age Yield (1727-1899) ................ 4
Abbildung 2: U.K. Gil Ma ke 2.5% Consolida ed S ock A e age Yield (1727-2012) ................ 5
Abbildung 3: Pe cen age Change o U.S. T easu y Yield ( o Decembe …) ............................... 6
Abbildung 4: Fi e-Yea T ailing Re u n Co ela ion (Qua e ly Re u ns) ....................................... 7
Abbildung 5: U.S. Co po a e Long Bond Sp eads s. T easu y Yields (01/1925-12/2011) ....... 8
Abbildung 6: U.S. Co po a e Long Bond Mon hly Sp ead Changes (01/1925-12/2011) .......... 9
Abbildung 7: Fün G undsä ze im Liquidi ä s isikomanagemen ü
Ve siche ungsun e nehmen .......................................................................................................................24
Abbildung 8: Haup ziel des Liquidi ä s isikomanagemen s ............................................................25
Abbildung 9: Kos en de Liquidi ä s o hal ung...................................................................................25
Abbildung 10: Op imie ung de Liquidi ä skos en .............................................................................26
Abbildung 11: Abg enzung on Cash- und Liquidi ä smanagemen ..........................................26
Abbildung 12: Bes and eile des Liquidi ä smanagemen p ozesses .............................................27
Abbildung 13: Quellen de Liquidi ä splanung....................................................................................28
Abbildung 14: Übe sich de Liquidi ä splanung ................................................................................29
Abbildung 15: De ini ion des Liquidi ä sexposu es ...........................................................................30
Abbildung 16: Be eiche ü die S eue ung im Liquidi ä s isikomanagemen ...........................31
Abbildung 17: Ablei ung de Höhe de Liquidi ä s ese e ..............................................................32
Abbildung 18: Auswahl de Ins umen e ü die ope a i e Liquidi ä s ese e (Beispiel) ......32
Abbildung 19: Fes legung und Op imie ung de ope a i en Liquidi ä s ese e .....................33
Abbildung 20: Ablei ung eine s a egischen Liquidi ä s ese e ..................................................35
Abbildung 21: Op imie ungspo enziale in de Liquidi ä splanung ..............................................38
Abbildung 22: Sys emlösungen im Liquidi ä s isikomanagemen (Auswahl) ..........................39
Abbildung 23: Op imie ungspo enziale in de Sys emun e s ü zung .........................................39
1
1 The Wha s and Whys o an Economic Scena io Gene a o
Richa d U bach
1.1 Wha is an Economic Scena io Gene a o ?
An economic scena io gene a o (ESG) is a se o models ha desc ibe he u u e beha io o
economic and capi al ma ke a iables. Those models simula e scena ios ep esen ing a
dis ibu ion o possible economic u u es. The dis ibu ion e lec s a iew, bu an ESG is no a
p edic i e ool. On he con a y, su icien dispe sion is equi ed o cap u ing ma ke isk.
A a high le el, an ESG should p oduce simula ion esul s ha e lec a ele an iew, p oduce some
ex eme bu plausible esul s and gene a e scena ios ha embed ealis ic ma ke dynamics.
1.2 Wha is he pu pose o an ESG?
An ESG is a key componen o he b oade ERM amewo k and in o ms isk-based decision-making.
I helps o iden i y and manage in e nal and ex e nal isks and p omo es he o e all inancial s abili y
and success o a company. An ESG is a basic building block o
• asse -liabili y modeling,
• isk capi al es ima ion,
• egula o y capi al and
• embedded alue calcula ions.
The scope o an ESG applica ion can a y widely, e. g. be ween simula ing in e es a es in isola ion
o es ing in es men s a egies ac oss a wide ange o asse classes.
Ano he impo an applica ion o ESG echnology is p icing embedded gua an ees o measu ing
he e ec i eness o a hedging p og am o con ingen obliga ions.
Companies need ESGs o sys ema ically cap u ing he a iabili y in he economic en i onmen as
well as iden i ying and managing he isks ha could h ea en o unde mine a business.
One needs o un in wo modes: “ eal wo ld” (RW) and “ isk neu al” (RN). RW cap u es ma ke
dynamics, isks and e u ns he way a inancial ins i u ion will expe ience hem. I enables one o
gauge he likelihood o u u e e en s and hei business impac .
RN scena ios a e used o alue s ochas ic cash lows, e. g. he cos o an in es men gua an ee. RN
has been a sou ce o con usion om he beginning: RN scena ios use a “weigh ing” applied o e en s.
The weigh ings eme ge om he equi emen o no-a bi age. The weigh s a e o ui ously g ea e
han 0 and sum o 1, so hey de ine a p obabili y measu e, bu i is a ma hema ical “qui k”. One needs
o unde s and wha applica ions equi e RW, RN o bo h ypes o scena ios.
2
1.3 Wha makes a good ESG?
The ollowing en c i e ia speci y p ope ies ha dis inguish a eally good economic scena io
gene a o om one ha is jus adequa e.
1. Full ange o modeled inancial a iables and mul i-economy capabili y
The ange o modeled a iables should be signi ican o he isk p o ile o a gi en i m whe e mos
economies will include a iables o
• so e eign in e es a es and e u ns,
• equi y e u ns,
• in la ion,
• GDP and
• unemploymen .
Some economies will include addi ional a iables such as
• co po a e bond yields and e u ns,
• mo gage-backed secu i ies,
• co e ed bonds,
• municipal bonds and
• de i a i es.
No ESG will model e e y concei able asse , so he e is a need o addi ional capabili ies o ex end he
a ailable asse classes - a acili y ha pe mi s he use o cons uc new a iables om exis ing ESG
a iables.
2. Sound ounda ion o he way models a e buil and a e in e ela ed
Models should be cons uc ed wi h some economic logic. Economic logic based on an
unde s anding o he way key ma ke ea u es ela e o one ano he . Fo example, cap u ing he
le e age e ec s in equi y ma ke s, o he ola ili y dynamics d i ing d awdown isk, mus be buil
in o he model om he s a .
I is no p ac ical o model e e y a iable and e en p ecisely. The e mus be a ade-o be ween
simplici y and sophis ica ion.
One has o de e mine he mos impo an a ibu es o cap u e. Fo example, simple models don’
cap u e he likelihood and ex en o ex eme e en s. This can esul in expensi e o uinous mis akes.
9
Abbildung 6: U.S. Co po a e Long Bond Mon hly Sp ead Changes (01/1925-12/2011)8
7. Compu a ional e iciency and nume ical s abili y.
A good ESG is compu a ionally e icien and nume ically s able. I includes a complex sys em o
models, pa ame e s and unde lying a iables so model choices mus conside ac abili y, accu acy
and execu ion speed – i.e. as un imes.
A good ESG is calib a ed o e a b oad ange o his o y, e lec s ac ual ma ke dynamics, and is obus
enough o main ain s able pa ame e es ima es.
In a good ESG, he deep pa ame e s go e ning long e m beha io e ol e a a mode a e pace, while
i is simul aneously able o cap u e changing ini ial condi ions.
8. Consis ency in RW and RN modes.
A good ESG uses consis en models in bo h RW & RN modes because a comp ehensi e isk
managemen p ocess equi es a isk-neu al ESG o handle embedded alue calcula ions, and bo h
RW and RN o apply “nes ed s ochas ics”.
Some models a e limi ed o eal-wo ld and o he s a e limi ed o isk-neu al applica ions. Some
models a e used o p icing by ade s, bu do no ha e eal-wo ld dynamics. Such models p esen a
signi ican limi a ion in holis ic en e p ise isk managemen because hey migh p ice well, bu i is
challenged o mo e hem in o he RW en i onmen o ealis ic isk assessmen .
8 Sou ce: FRED, Fede al Rese e Economic Da a, Fede al Rese e Bank o S . Louis: Co po a e Bond.
Yields Moody’s In es o Se ices, Inc., Boa d o Go e no s o he Fede al Rese e Sys em;
h p:// esea ch.s louis ed.o g/ ed2/ca ego ies/119; accessed 7/31/2012; Ibbo son; Conning Analysis.

10
The same models o RN & RW should be used o main ain consis ency in nes ed s ochas ics. I also
acili a es he sa is ac ion o he “Use Tes ” equi emen .
9. Fi o equi emen s o Regula o s/Audi ing.
A good ESG mee s he g owing equi emen s o Regula o s/Audi o s. This implies ha
me hodologies should be anspa en o suppo egula o y equi emen s.
10. Su icien de ail o ex ensi e alida ion
A good ESG p oduces su icien simula ion de ail o ex ensi e alida ion. S ic ly speaking,
alida ing an ESG is no pa o an ESG, bu a good ESG is capable o p oducing e y de ailed ou pu
needed o alida e i s pe o mance. I is sel -e iden ha i alida es o i s calib a ion benchma ks,
bu no all benchma ks a e a ge ed.
A model is a unc ion o i s a chi ec u e, in e connec edness and g anula i y. Well-cons uc ed
models should p oduce de aul beha io , a ing ansi ions and he discoun ac o s o egula o y
RN es ing e en hough no a ge ed in he calib a ion
1.4 How is i alida ed?
The “nagging dilemma” aced by senio managemen is e y o en: “How good is i , eally?”
The p e ious discussion answe s he ques ion o a signi ican deg ee. Namely, does he ESG p oduce
simula ions ha e lec a ele an calib a ion iew, p oduce ex eme bu plausible ou comes, and
gene a e scena ios ha embed ealis ic ma ke dynamics?
Valida ion means looking deeply in o he s a is ical p ope ies o he simula ion, especially s a is ics
ac oss pa hs and ac oss ime, le els and di e ences, and momen s, quan iles, and co ela ions.
One has o compa e hese s a is ical p ope ies o he co esponding p ope ies embedded in he
his o ical eco d o agains imposed iews whe e app op ia e.
Wha conside a ions migh hese elemen s ha e o e looked? The e a e innume able possibili ies.
Tha ’s why we pe o m Mon e Ca lo simula ion.
Fo alida ion wo k, a special pu pose en i onmen is needed ha suppo s bo h au oma ed and
ad-hoc analysis as la ge amoun s o da a a e in ol ed, accompanied by eno mous amoun s o
numbe c unching.
11
1.5 Wha is in ol ed in i s de elopmen ?
The essen ial ing edien s o a good Economic Scena io Gene a o a e
• esea ch,
• da a analysis,
• capi al ma ke expe ience,
• applied dynamical modeling expe ience,
• ma hema ical inance and econome ics
• nume ical analysis and op imiza ion heo y
Las bu no leas , a “sense o humo ” and a “good dose o common sense” a e also needed.
1.6 Summa y
A good ESG is a complex sys em ha is e ol ing in esponse o changes in ma ke undamen als and
egula o y equi emen s.
I has some gene al cha ac e is ics ha include a sound ounda ion o he way he models a e buil
and in e connec ed, a ull ange o modeled inancial a iables and a mul i-economy capabili y. I
embeds ealis ic ma ke dynamics whe e he scena ios a e consis en wi h his o ical ac s.
A good ESG p oduces some ex eme bu plausible ou comes and is capable o accommoda ing
many ypes o calib a ion iews. I is compu a ionally e icien and nume ically s able and mee s he
equi emen s o egula o s and audi ing i ms.
Desi able, i no essen ial, a e capabili ies o eal-wo ld and isk-neu al simula ions and consis en
uses o models ac oss bo h modes.
1.7 How is liquidi y add essed in GEMS®?
The cu en de elopmen agenda add esses de aul able so e eigns, expanded clien calib a ion
acili ies, and liquidi y.
The e a e nume ous de ini ions o liquidi y ( isk) ci cula ing. Mos o hem inco po a e some no ion
o an inabili y o exi a posi ion.
Bu i is ex emely a e ha one could no ade ou o he posi ion because he e is always
coun e pa y a some p ice. You may no like he p ice.
The asse had a alue las nigh , and his mo ning he o e is a hal ha .
12
Discon inuous ading is unse ling and can w eak ha oc on he co po a e balance shee . In es o s
na u ally wan some compensa ion o such a pe cei ed isk – eal o imagined. The compensa ion
– i o e ed – will mani es in a highe sp ead in he case o a co po a e bond.
A Conning, we ha e implemen ed sp ead p ocesses embodying compensa ion o illiquidi y. O
cou se, a sp ead compensa es o o he angible isks – namely de aul and downg ades o junk.
The e o e, in GEMS®, illiquidi y is in eg a ed wi h a ing mig a ion and de aul isk ac o s.
13
2 Managemen on Liquidi ä s isiken aus be iebswi scha liche
Sich
Ral Knobloch
2.1 Einlei ung
Welche Beg i lichkei en und Konzep e bie e die Be iebswi scha sleh e zum Thema Liquidi ä
bzw. Liquidi ä s isiken an? Diese F age geh de o liegende A ikel nach. Dabei handel es sich um
eine Li e a u eche che.
Such man im In e ne nach dem Beg i „Liquidi ä s isiken“ bzw. „Liquidi ä s isiko“ ode nach de
Kombina ion de Beg i e „BWL“ und „Liquidi ä s isiken“, so bekomm man eine Vielzahl on
T e e n. Aus dem deu schsp achigen Raum we den z.B. das Gable Wi scha slexikon, das
Handelsgese zbuch, e schiedene DAX-Un e nehmen und di e se Wi scha sp ü ungs- und
Un e nehmensbe a ungsgesellscha en angebo en.
Im Gable Wi scha slexikon wi d de Beg i „Liquidi ä s isiko“ de inie als
„Ge ah , ans ehenden Zahlungs e p lich ungen nich meh uneingesch änk und is ge ech
nachkommen zu können.“9
Die De ini ion bezieh sich au die Liquidi ä eines Wi scha ssubjek s bzw. eines Un e nehmens.
Dies is zwa p äzise, bilde abe (wie spä e in Kapi el 3.3 ausge üh ) nich alle Aspek e und
Dimensionen des Beg i s „Liquidi ä “ ab.
Als wei e en T e e bei eine In e ne suche e häl man §289 Abs.2 aus dem Handelsgese zbuch,
einen Pa ag aphen aus dem zwei en Abschni „E gänzende Vo sch i en ü Kapi algesellscha en
sowie bes imm e Pe sonengesellscha en“. Da in heiß es:
„De Lagebe ich soll auch eingehen au :
…
Zi e 2 b) die P eisände ungs-, Aus all- und Liquidi ä s isiken sowie Risiken aus
Zahlungss omschwankungen, denen die Gesellscha ausgese z is ,
jeweils in Bezug au die Ve wendung on Finanzins umen en und so e n dies ü die Beu eilung de Lage
ode de o aussich lichen En wicklung on Belang is .“
Dahe müssen z.B. Ak iengesellscha en in ih em Lagebe ich übe ih e Liquidi ä s isiken be ich en.
Dies geschieh i.d.R. im Rahmen eines allgemeinen Risikobe ich s. Zum Beispiel inde sich im
9 Gable Wi scha slexikon (2015), h p://wi scha slexikon.gable .de/De ini ion/liquidi ae s isiko.h ml
(19.06.2015).
14
Lagebe ich bzw. im Chancen- und Risikobe ich de Baye AG ü das Geschä sjah 2014 olgende
Tex :
„Liquidi ä s isiko
Liquidi ä s isiken en s ehen aus de möglichen Un ähigkei des Baye -Konze ns, bes ehende ode
zukün ige Zahlungs e p lich ungen au g und eine unzu eichenden Ve ügba kei on Zahlungsmi eln
zu e üllen. Das Liquidi ä s isiko wi d im Rahmen unse e aggleichen und mi el is igen
Liquidi ä splanung om Be eich Konze n inanzen zen al e mi el und ges eue .
…
Um konze nwei säm liche geplan en Zahlungs e p lich ungen zu jeweiligen Fälligkei e üllen zu
können, we den en sp echende liquide Mi el be ei gehal en. Da übe hinaus wi d eine Rese e ü
ungeplan e Minde eingänge ode Meh ausgänge o gehal en. Die Höhe diese Liquidi ä s ese e wi d
egelmäßig übe p ü und bei Beda den ak uellen Gegebenhei en angepass .“10
Die Liquidi ä wi d haup sächlich in Fo m on Tages- und Te mingeldanlagen o gehal en. Des Wei e en
s ehen Bankk edi linien, insbesonde e eine nich in Ansp uch genommene syndizie e K edi linie in Höhe
on 3,5 M d. €, zu Ve ügung.“
Hie besch eib de Vo s and de Baye AG zunächs , was e un e dem Beg i „Liquidi ä s isiko“
e s eh . Dies is inhal lich im Wesen lichen deckungsgleich mi de De ini ion des Gable
Wi scha slexikons. Anschließend we den die gewähl en S eue ungsins umen e e läu e .
Insgesam ha die In e ne -Suche gezeig , dass die Beg i e „Liquidi ä “ und „Liquidi ä s isiken“
iel äl ige Na u sind, so dass es sich lohn ie e in dieses Beg i lichkei en einzus eigen. Da das
Thema im Rahmen des Risikomanagemen s be ach e wi d, we den in Kapi el 3.2 zunächs die
wich igs en G undlagen des Risikomanagemen s da ges ell .
10 Baye AG (2015), S. 221 .

15
2.2 Risiko, Risikomanagemen , Risikomanagemen p ozess
De Beg i „Risiko“ wi d in de Li e a u au e schiedene sp achliche Wu zeln zu ückge üh . So wi d
z.B. als ein U sp ung das g iechisch-byzan inische Wo „ hiziko“, das so iel wie „Glück“, „Schicksal“
ode „Zu all“ bedeu e , genann .11 Als ande e Wu zeln we den das spanische Wo „ isco“ und das
üh- omanische Wo „ ixica e“ au ge üh . Das e s e wi d mi „Klippe“ übe se z und mi „Ge ah en
ü Schi e“ gleichgese z , das zwei e bedeu e „s ei en“ ode „wide s eben“.12 Ins Deu sche wu de
das Wo „Risiko“ als kau männische Te minus im 16. Jah hunde einge üh . Es geh dabei au den
i alienischen Beg i „ is(i)co“ zu ück und wi d mi „Ge ah en bei Handelsgeschä en“ und
allgemeine mi „Wagnissen“ gleichgese z .13
In de ak uellen be iebswi scha lichen Li e a u wi d de Risikobeg i in un e schiedlichen
Ausp ägungen e wende . So gib es den Risikobeg i im wei e en und den Risikobeg i im
enge en Sinne. Allgemein wi d als „Risiko im wei e en Sinne“ die Möglichkei de Abweichung on
o gegebenen Zielen bezeichne . Dabei un e scheide man posi i e Abweichungen und nega i e
Abweichungen. Nega i e Abweichungen we den als Ge ah en, posi i e Abweichungen als Chancen
bezeichne .14 Un e „Risiko im enge en Sinne“ e s eh man nu die nega i en Abweichungen on
gese z en Zielen.15 Im Folgenden wi d de Risikobeg i im enge en Sinne e wende . Dies e schein
insbesonde e mi Blick au die Liquidi ä on Un e nehmen sinn oll, das es sich hie um ein
einsei iges Risiko handel . En wede e üll ein Un e nehmen seine inanziellen Ve p lich ungen
(sowohl de Höhe nach als auch is ge ech ) ode nich . Eine ech e Chance gib es hie nich .
Die Be iebswi scha sleh e e s eh un e Risikomanagemen einen ganzhei lichen Ansa z.
Diede ichs de inie Risikomanagemen wie olg :
„Das Risikomanagemen als immanen e Bes and eil de Un e nehmens üh ung s ell die Gesam hei de
o ganisa o ischen Maßnahmen und P ozesse da , die au die Iden i ika ion, Beu eilung, S eue ung und
Übe wachung on Risiken abzielen und eine Ges al ung de Risikolage e möglichen.“16
Dami is Risikomanagemen eine Au gabe de Un e nehmens üh ung und bes eh aus meh e en
Teilau gaben. Als Ziele des Risikomanagemen s we den in de Li e a u die Exis enzsiche ung, die
E olgssiche ung und die Minimie ung de Risikokos en genann .17 Dabei lieg die P io i ä au de
Siche ung de Exis enz.
Gemäß De ini ion bes eh das Risikomanagemen aus einzelnen Teilau gaben: Iden i ika ion,
Beu eilung, S eue ung und Übe wachung. Fe ne handel es sich dabei um einen K eislau , de zu
11 Rosenk anz (2005), S. 1.
12 Sa o (2013), S. 1.
13 Ebd.
14 Sa o (2013), S. 6 .
15 Ebd.
16 Diede ichs (2012), S. 13.
17 Wol (2009), S. 31.
16
eine sys ema ischen und kon inuie lichen Auseinande se zung mi den Risikopo en ialen imme
wiede du chlau en wi d. Da aus esul ie de Beg i „Risikomanagemen p ozess“. Die einzelnen
Teilau gaben we den als P ozesssch i e bezeichne . Im ein achs en Fall sind dies die eben
genann en ie P ozesssch i e Risikoiden i ika ion, Risikobewe ung, Risikos eue ung und
Risikoübe wachung. Diese ein ache Ausges al ung wi d o du ch wei e e P ozesssch i e, z.B. du ch
die Risikokommunika ion 18 ode die Risikoagg ega ion,19 e gänz .
Risikomanagemen is zum einen eine sinn olle be iebswi scha liche Au gabens ellung, die
insbesonde e die Exis enz eines Un e nehmens siche . Zum ande en gib es ech liche
Rahmenbedingungen, die die Mindes an o de ungen an ein Un e nehmen – abhängig on z.B.
Rech s o m und B anche – egeln.
De ech liche Rahmen ü das Risikomanagemen in Deu schland is gep äg du ch das Gese z zu
Kon olle und T anspa enz im Un e nehmensbe eich (KonT aG). Dieses wu de am 5. Mä z 1998 om
Deu schen Bundes ag e abschiede und a am 1. Mai 1998 in K a .20 Es handel e sich um ein
A ikelgese z , dessen wich igs en Regelungen Ände ungen des Ak iengese zes (Ak G) und des
Handelsgese zbuch (HGB) wa en.
In dem au die Ve abschiedung des KonT aG olgenden Jah zehn wu den die Regelungen d eimal
e wei e . Die e s en Anpassungen e olg en im Rahmen des T anspa enz- und Publizi ä sgese zes
(T ansPuG) om 19. Juli 2002,21 die zwei e Anpassung im Rahmen des Bilanz ech s e o mgese zes
(BilReG) om 4. Dezembe 2004. 22 Die le z e Anpassung e olg e du ch das
Bilanz ech smode nisie ungsgese z (BilMoG) om 25.Mai 2009.23
Die wich igs en gese zlichen Regelungen ü deu sche Un e nehmen be inden sich im Ak G und im
HGB. Neben den gese zlichen Regelungen gib es wei e e wich ige S anda ds mi Rele anz ü
deu sche Un e nehmen, wie den P ü ungss anda d 340 des IDW (IDW PS 340), die Deu schen
Rechnungslegungs-S anda ds (DRS) und den Deu schen Co po a e Go e nance Kodex (DCGK).
Deu sche Un e nehmen haben in Zei en de Globalisie ung da übe hinaus in e na ionale
Regelungen zu beach en, z.B. den Sa banes-Oxley-Ac (SOX).24
Fü die B anche de Finanzdiens leis e , d.h. ü Banken und Ve siche ungen, gib es spezielle
Regelungen ü das Risikomanagemen , die au Basel II/Basel III und Sol ency II bzw. den MARisk und
den MaRisk VA basie en.25
18 Diede ichs (2012), S. 49 .
19 Sa o (2013), S. 55 .
20 BGBl. 1998 I, 786.
21 BGBl. 2002 I, 2681.
22 BGBl. 2004 I, 3166.
23 BGBl. 2009 I, 1102.
24 Sa o (2013), S. 19 .
25 BaFin (2009); BaFin (2012).
17
2.3 Liquidi ä
Nach Ze anski weisen „die Beg i e Liquidi ä und Liquidi ä s isiko keine eindeu igen De ini ionen
au . Beide haben ielmeh e schiedene Dimensionen und be gen in de P axis … ein hohes
Po en ial an Miss e s ändnissen, ... .“26
Als Di e enzie ungen des Liquidi ä sbeg i s we den dabei au ge üh :27
Paga o ische Di e enzie ung/Zahlungss omebene: Liquidi ä als Synonym ü Geld, Liquidi ä on
Un e nehmen, Liquidi ä on Ve mögensgegens änden, …
Ma e ielle Di e enzie ung: Dimensionen zu Abbildung de Liquidi ä (quali a i , quan i a i ,
zei lich, segmen ie , agg egie )
In o ma o ische Di e enzie ung: Quali ä des In o ma ionss ands bei Liquidi ä sabbildung
Im Folgenden we den zwei Aspek e de paga o ischen Di e enzie ung nähe be ach e . Die
Be iebswi scha sleh e un e scheide zwischen de Liquidi ä als Eigenscha eines
Wi scha sobjek es (Ve mögensgegens and) und de Liquidi ä als Eigenscha eines
Wi scha ssubjek es (eines Un e nehmens).28
Dabei mein die Liquidi ä eines Ve mögensgegens andes seine Liquidie ba kei , Beleihba kei
sowie Ve p ändba kei und die Liquidi ä eines Un e nehmens seine Zahlungs ähigkei .29
Le z e es spiegel sich auch in de subjek bezogenen De ini ion des Gable Wi scha slexikons zum
Beg i „Liquidi ä “ wiede . Danach is Liquidi ä die
„Fähigkei und Be ei scha eines Un e nehmens, seinen bes ehenden Zahlungs e p lich ungen
e minge ech und be agsgenau nachzukommen. Die Siche ung de Liquidi ä bes eh in de Au gabe,
Geld und liquidie ba e Ve mögensgegens ände (Fungibili ä ) zum Zweck de zei punk ge ech en
Kapi albescha ung be ei zus ellen.“30
Die Be iebswi scha sleh e kenn e schiedene Kennzahlen zu Messung de Liquidi ä eines
Un e nehmens. Diese basie en au de Analyse de Bilanz bzw. de Gewinn- und Ve lus echnung.
Aus de Bilanzanalyse kenn man als s a ische Kennzahlen die Liquidi ä 1., 2. und 3. G ades bzw. das
wo king capi al. Alle ie Kennzahlen e echnen zu Analyse einzelne Bilanzpos en. Dabei handel
26 Ze anski (2010), S. 10.
27 Ze anski (2010), S. 206 .
28 Wöhe (2013), S. 533.
29 Ze anski (2010), S. 207.
30 Gable Wi scha slexikon (2015), h p://wi scha slexikon.gable .de/De ini ion/liquidi ae .h ml
(19.06.2015).
18
es sich bei de Liquidi ä 1., 2. und 3. G ades um ela i e Kennzahlen und beim wo king capi el um
eine absolu e Kennzahl. Im Einzelnen sind diese ie Kennzahlen wie olg de inie :31
Liquidi ä 1. G ades = (Flüssige Mi el) : (ku z is iges F emdkapi al)
Liquidi ä 2. G ades = (Flüssige Mi el + ku z is ige Fo de ungen) : (ku z is iges F emdkapi al)
Liquidi ä 3. G ades = (Flüssige Mi el + ku z is ige Fo de ungen + Bes ände) : (ku z is iges F emdkapi al)
Wo king Capi al = Umlau e mögen – ku z is ige Ve bindlichkei en
Zu Be echnung de dynamischen Liquidi ä wi d de Cash-Flow aus de Gewinn- und
Ve lus echnung, d.h. de Jah esübe schuss ode Jah es ehlbe ag, ko igie um Absch eibungen,
zu Bilanzsumme ode zum Umsa z in Rela ion gese z .32 Insgesam gib es meh e e Kennzahlen zu
Messung sowohl de s a ischen als auch de dynamischen Liquidi ä eines Wi scha ssubjek es.
Wenige e olg eich wa die Li e a u eche che bei de F age de Quan i izie ung de Liquidi ä eines
Ve mögensgegens andes. Hie inden sich in de Li e a u nu Klassi izie ungsansä ze, bei denen sich
die Klassenein eilung an de Nähe zum Geld es mach . Dabei s ehen die Zei dimension
(Schnelligkei ) und die P eisdimension (Kos en) im Mi elpunk des In e esses. Eine mögliche
Klassi izie ung wä e z.B. die Ein eilung de Ve mögensgegens ände in liquide Mi el 1. O dnung, 2.
O dnung und 3. O dnung sowie illiquide Ak i a.33
31 Heesen/G ube (2014), S. 143 .
32 Heesen/G ube (2014), S. 149 .
33 Zimme mann (2003), S. 94
25
3.3 Ziele des Liquidi ä s isikomanagemen s
Zu Besch eibung des Liquidi ä smanagemen p ozesses is es zunächs maßgeblich, die Ziele
desselben zu de inie en.
Das haup sächliche Ziel des Liquidi ä s isikomanagemen s läss sich di ek aus de De ini ion des
Risikos selbs ablei en – die Siche s ellung de Zahlungs ähigkei :
Abbildung 8: Haup ziel des Liquidi ä s isikomanagemen s
Auch wenn Ve siche ungsun e nehmen p inzipiell übe ku z is ig liquidie ba e Kapi alanlagen in
aus eichende Menge e ügen, is die E üllung dieses Ziels jedoch mi Au wand, d.h. en gangenen
Gewinnen ode Oppo uni ä skos en e bunden, da diese Kapi alanlagen auch höhe en ie lich
in es ie we den könn en. Dami quan i izie en sich die Kos en de Liquidi ä s o hal ung wie olg :
Abbildung 9: Kos en de Liquidi ä s o hal ung
Da aus e gib sich unmi elba das zwei e Ziel des Liquidi ä s isikomanagemen s – die Op imie ung
de mi dem Managemen e bundenen Kos en. Dabei is dieses zwei e Ziel de Siche s ellung de
Liquidi ä un e geo dne , d.h. die Op imie ung de Liquidi ä skos en da nich zu eine Ge äh dung
de jede zei igen Zahlungs ähigkei üh en.
Fü die ope a i e Umse zung dieses zwei en Ziels kann zum einen die Menge de liquide zu
hal enden Anlagen übe die Fes s ellung eines e izien en Liquidi ä sbeda s op imie we den,
wobei hie un e „e izien “ eine möglichs ge inge Liquidi ä s ese e ohne Ge äh dung de
Zahlungs ähigkei e s anden we den soll. Zum ande en läss sich de P eis de Liquidi ä s ese e
übe eine geeigne e Auswahl de da ü e wende en Kapi alanlagen e inge n.
Jede zei ige E üllung de Zahlungs e p lich ungen
=
Siche s ellung de Liquidi ä
X
Menge
(liquide zu hal ende
Anlagen)
P eis
(en gangene
„ Illiquidi ä sp ämie“ )
(Oppo uni ä s-)Kos en de Liquidi ä

26
Abbildung 10: Op imie ung de Liquidi ä skos en
3.4 Bes and eile des P ozesses
1. Übe blick
Zu Besch eibung de Bes and eile eines ypischen Liquidi ä smanagemen p ozesses is zunächs
o eilha , das Liquidi ä smanagemen om Cash Managemen abzug enzen. Beide Disziplinen im
Finanzmanagemen sind g undsä zlich eng e wand , di e ie en jedoch in dem zug unde
liegenden Ho izon und dami auch in ih em wesen lichen Ziel.
Im Cash Managemen 46 lieg de Fokus ausschließlich au de Adminis a ion de liquiden Mi el (d.h.
des „Cash“), die dem Un e nehmen zum jeweils ak uellen Zei punk au seinen e schiedenen
Kon en zu Ve ügung s ehen. Dami be eib das Cash Managemen im P inzip das Managemen
de Liquidi ä mi dem Ho izon on wenigen Tagen und konzen ie sich hie bei au eine möglichs
e izien e S eue ung de Bankkon en und de Zahlungsabwicklung. Diese Ziele we den nach den
E gebnissen de S udie zum Liquidi ä smanagemen on den be ach e en
Ve siche ungsun e nehmen wei gehend e eich 47.
Nach de hie e wende en De ini ion schließ sich das Liquidi ä smanagemen somi au eine
Zei achse dem Cash Managemen in Rich ung eines länge en Be ach ungsho izon s an:
Abbildung 11: Abg enzung on Cash- und Liquidi ä smanagemen
46 „Cash Managemen “ is de inie als die „S eue ung de äglichen Gelddisposi ion eines Un e nehmens“, gl.
Gable Wi scha slexikon (2014), e ügba un e h p://wi scha slexikon.gable .de/De ini ion/cash-
managemen .h ml
47 Bü ne , Goecke, Knobloch „Das Managemen des Liquidi ä s isikos bei deu schen
Ve siche ungsun e nehmen“ (2014), empi ische S udie, e ügba bei de Fo schungss elle FaRis und de
COMPIRICUS AG
Fes s ellung des
Liquidi ä sbeda s
Auswahl de de
liquiden Anlagen
Op imie ung de Liquidi ä skos en
Liquidi ä s isikomanagemen
Cash
Managemen
Ope a i es S a egisches
0wen i g e Tag e 1 Mona 1 Jah 3 Jah e 5 Jah e
27
Das de a abgeg enz e Managemen des Liquidi ä s isikos läss sich – analog zum Managemen
eines jeden ande en Finanzma k isikos - zu nähe en Besch eibung in die olgenden
P ozessbes and eile au gliede n:
Abbildung 12: Bes and eile des Liquidi ä smanagemen p ozesses
Die einzelnen Bes and eile we den in den olgenden Abschni en e läu e .
2. Liquidi ä splanung – E mi lung des Exposu es
Die g undsä zliche Basis eines jeden Risikomanagemen p ozesses bilde die E mi lung des zu
s eue nden Exposu es. Im Fall des Liquidi ä s isikos e gib sich dieses Exposu e unmi elba aus de
Liquidi ä splanung, die zumindes dem Namen nach wohl in jedem Ve siche ungsun e nehmen
du chge üh wi d.
Um alle dings eine geeigne e G undlage ü das Liquidi ä s isikomanagemen da s ellen zu können,
soll e diese Planung den olgenden An o de ungen genügen:
• Basis de Planung:
Das haup sächliche Ziel des Liquidi ä s isikomanagemen is die jede zei ige Siche s ellung de
Zahlungs ähigkei , d.h. zu jedem Zei punk müssen aus eichende liquide Mi el zu E üllung
de Zahlungs e p lich ungen zu Ve ügung s ehen. Dahe muss die Liquidi ä splanung au
Basis de a sächlichen Zahlungs lüsse, de cash lows, du chge üh we den; ein Fo ecas z.B.
on en sp echenden bilanziellen G ößen eich als G undlage nich aus.
Planung (cash low-o ien ie )
E mi lung de Exposu es
S eue ungsmaßnahmen
E gebnismessung
[ ]
28
• Planungsum ang:
Ähnlich wich ig wie die Zahlungs lüsse als G undlage de Planung is ih Um ang; zu E mi lung
eines olls ändigen Liquidi ä sexposu es sind alle Zahlungss öme des Un e nehmens, d.h. au
de Ak i - und Passi sei e seine Bilanz einzubeziehen.
Dabei e geben sich ü die E hebung de Planzahlen je nach Bilanzkomponen e
un e schiedliche He aus o de ungen. Sind die Zahlungs lüsse de Kapi alanlagen meis seh
gu planba , da diese du ch die do abgeschlossenen Finanz ansak ionen meis e aglich
es geleg sind und da übe hinaus diese T ansak ionen be ei s in en sp echenden Sys emen
e wal e we den, ges al e sich dies ü die behe schende Posi ion de Passi sei e, de
Ve siche ungs echnik, deu lich schwie ige . Fü die hie maßgeblichen Ein lussg ößen liegen
zwa eilweise be ei s Schä zungen o (lau ende P ämien, Neugeschä ode S o noquo e),
diese lassen sich alle dings häu ig nich eindeu ig au de Zei achse bes immen. Die ge ade im
Schaden-/Un allgeschä maßgebliche Posi ion de Schadens älle kann du ch geeigne e
Modelle aus eichend gu ü die Zukun geschä z we den, abe auch hie komm zu de
inhä en en Unsiche hei de Modelle die nich exak planba e Fälligkei de jeweiligen
Zahlungs e p lich ung hinzu.
Abbildung 13: Quellen de Liquidi ä splanung
Die üb igen Zahlungs lüsse (in de G a ik zusammenge ass als cash lows „aus de
gewöhnlichen Geschä s ä igkei “) lassen sich au g und ih e Pe iodizi ä in alle Regel gu
planen, jedoch lieg ein en sp echende Fo ecas nich in jedem Un e nehmen de B achne auch
in eine ü das Liquidi ä s isikomanagemen gu e we ba en Fo m o .
Kapi alanlagen:
•meh hei lich de e minis ische
Zahlungss öme:
•ein ach planba
•lange Ho izon
•Ve wal ung sys emsei ig
un e s ü z : E mi lung on
Planzahlen wenig
au wändig
Sons ige
Ve mögensgegens ände
Ve siche ungs echnik:
•4 wesen liche Ein lussg ößen:
•Lau ende P ämien
•S o no(-quo e)
•Abläu e/Schadens älle
•Neugeschä
•be ei s gemäß Sol ency II-
Vo sch i en zu modellie en
und dahe im P inzip o liegend
Sons ige Rücks ellungen
Eigenkapi al
Ak i a Passi a
Sons ige cash lows (aus „ gewöhnliche Geschä s ä igkei “ ):
•Löhne, Gehäl e , Ve iebskos en e c.
•im ERP-Sys em e ass , abe eilweise keine Planung o liegend
29
• Planungsho izon e:
Wie im o he igen Abschni besch ieben, se z das Liquidi ä s isikomanagemen das Cash
Managemen gleichsam au de Zei achse o . Folge ich ig deck eine geeigne e
Liquidi ä s o schau den Be eich jensei s wenige Tage ab, wobei die obe e G enze des
Ho izon s im P inzip nu du ch die P axis gese z wi d – bei eine Planung übe einen Ho izon
on ün bis zehn Jah en hinaus wi d siche lich die Unschä e de e hal enen Zahlen ih en
Nu zen e heblich in F age s ellen.
Im Rahmen de S udie wu de deu lich, dass die meis en Ve siche ungsun e nehmen im Schni
e wa d ei Jah e in die Zukun planen.
• G anula i ä und Häu igkei de Planung:
Im ku z is igen Be eich, d.h. e wa bis zu einem Ho izon on einem Mona ode on sechs
Wochen soll e sich die Liquidi ä splanung au ägliche cash lows beziehen. Da übe hinaus is
eine de a g anula e Vo schau nich sinn oll und eine Ve dich ung au Mona swe e du chaus
aus eichend, wobei da au zu ach en is , dass die mona lichen Ein- und Auszahlungen im Ablau
des Planungsp ozesses ech zei ig in ih e äglichen Flüsse he un e geb ochen we den.
Analog hie zu is auch die Häu igkei des Planungs o gangs zu wählen – im ku z is igen
Be eich is eine ägliches Ak ualisie ung emp ehlenswe , mi wachsendem Ho izon und
nachlassende G anula i ä soll e die F equenz de Upda es en sp echend angepass we den.
Im E gebnis en s eh somi eine Übe sich de zukün igen Zahlungs lüsse in olgende Fo m:
Abbildung 14: Übe sich de Liquidi ä splanung
0wen i g e Tag e 1 Mona 1 Jah 3 Jah e 5 Jah e
Kapi alanlage Ve siche ungs echnik Sons ige
äglich mona lich
Einzahlungen
Auszahlungen
30
Aus diese Übe sich kann nun das Liquidi ä sexposu e abgelei e we den: Folgend de allgemeinen
De ini ion48 ü Exposu es ande e Finanzma k isiken e gib sich dieses als die Gesam hei de
Zahlungss öme, die dem Liquidi ä s isiko ausgese z sind und dami e ein ach de als die sich aus
de Planung e gebenden Übe - ode Un e deckung de Ein-/Auszahlungen:
Abbildung 15: De ini ion des Liquidi ä sexposu es
3. S eue ungsmöglichkei en im Liquidi ä s isikomanagemen
Lieg das Liquidi ä sexposu e o , s ell sich im nächs en Sch i die F age, welche Maßnahmen
e g i en we den sollen, um das so quan i izie e Liquidi ä s isiko zu s eue n.
In diesem Zusammenhang läss sich aus Basis de Be ach ungen zu den Quellen de
zug undeliegenden Planzahlen ein Be eich iden i izie en, de ü die S eue ung am bes en geeigne
is : Wäh end die Zahlungs lüsse de Ve siche ungs echnik und de „gewöhnlichen
Geschä s ä igkei “ lediglich in ih e zei lichen Au einande olge („Ma ching“) ges eue we den
können - z.B. bezüglich de Abs immung de Auszahlungen aus Ve siche ungs- und den
en sp echenden Rück e siche ungs e ägen 49 ode in de Anpassung on Gehal s- und
Mie zahlungen - gehen die Möglichkei en im Kapi alanlagemanagemen wei da übe hinaus.
Hie kann du ch die Wahl de Finanzins umen e und de en Fälligkei en di ek au die Zei punk und
Höhe de Zahlungs lüsse Ein luss genommen we den, die En scheidung da übe lieg ausschließlich
beim Ve siche ungsun e nehmen selbs , auch wenn die Regulie ungsan o de ungen insbesonde e
o dem Hin e g und des im kommenden Jah in K a e enden Sol ency II-Regimes als wesen liche
Nebenbedingung be ücksich ig we den müssen.
48 „Exposu e bezeichne g undsä zlich die Ta sache, einem Risiko ausgese z zu sein. In de P axis wi d Exposu e
meis bezogen au das Wechselku s isiko (Wäh ungs isiko)“, gl. Gable Wi scha slexikon (2014), e ügba
un e h p://wi scha slexikon.gable .de/De ini ion/exposu e.h ml
49 Hie bei is alle dings das Liquidi ä s isiko aus dem „Misma ch“ zwischen E s - und
Rück e siche ungs älligkei en keineswegs zu un e schä zen; dahe soll e bei de en sp echenden
Ve agsges al ung – die nich in de Ve an wo ung des Liquidi ä s isikomanagemen s lieg - bei diesem
Punk unbeding beach e we den.
Liquidi ä sexposu e

31
Zusammen assend e gib sich dahe olgendes Bild de in F age kommenden Be eiche:
Abbildung 16: Be eiche ü die S eue ung im Liquidi ä s isikomanagemen
Abgelei e on den in Abschni 2.1. de inie en Zielen ü das Liquidi ä s isikomanagemen –
jede zei ige Siche s ellung de Zahlungs ähigkei und Op imie ung de Liquidi ä skos en - e geben
sich konk e ü das so als s eue nde Be eich iden i izie e Kapi alanlagemanagemen zwei
g undsä zliche Maßnahmengebie e: Zu o de s lassen sich Un e deckungen im Liquidi ä sexposu e
in de om Wesen he g undsä zlich sol en en Ve siche ungsb anche du ch das zei liche „Ma ching“
on Zahlungss ömen e meiden. Alle dings se z dies o aus, dass die geplan en cash lows
bezüglich Zei punk und Höhe wie o ausgesehen ein e en; eine Annahme, die ü das
e an wo ungs olle Managemen des Liquidi ä s isikos nich aus eichend is . Dahe e gib sich aus
de inhä en en Planungsunsiche hei unmi elba die P lich , ü une wa e e Liquidi ä sbeda e
einen en sp echenden Pu e , die sogenann e ope a i e Liquidi ä s ese e, o zuhal en.
Diese ope a i e Liquidi ä s ese e wi d du ch ih e Höhe und die zu ih e Anlage e wende en
Finanzins umen e bes imm :
• Höhe de ope a i en Liquidi ä s ese e:
Da die Höhe de ope a i en Liquidi ä s ese e unmi elba die zu op imie enden
Liquidi ä skos en de e minie , soll e diese nich willkü lich bes imm , sonde n nach ollziehba
aus den in de Planung e mi el en G ößen abgelei e we den. Zu emp ehlen is hie bei die
Be ücksich igung de den Planwe en innewohnenden Schwankung wie in de olgenden
G a ik schema isch da ges ell – als Rich g öße wi d hie de „wo s case“ de äglichen
Un e deckungen inne halb eine gegebenen Zei spanne e wende :
Ve siche ungs echnik:
•Ein lussg ößen höchs-
ens indi ek s eue ba
(insbesonde e S o no
und Abläu e/Schadens-
älle)
•Neugeschä wi d ak i
ges eue , abe du ch
allgemeine Un e -
nehmenspoli ik
Kapi alanlagen:
•S eue ung ausschließlich
du ch das Ve siche ungs-
un e nehmen
•Regulie ung als Neben-
bedingung
„gew. Geschä s ä igkei “ :
•S eue ung ausschließlich du ch
das Ve siche ungsun e nehmen
•Anpassung de cash lows
.a. bzgl. Zei punk möglich


?
32
Abbildung 17: Ablei ung de Höhe de Liquidi ä s ese e
Diese Rich g öße kann in Abhängigkei de Risikoeins ellung des Ve siche ungsun e nehmens
ode o dem Hin e g und, z.B. on saisonalen Spi zen bei Schadenszahlungen, angepass
we den. Aus G ünden de Nach ollziehba kei is abe in jedem Fall zu emp ehlen, einen P ozess
mi e bindlichen Regeln zu e ablie en, da aus die Höhe de Rese e abzulei en und diese
egelmäßig im Back es ing zu übe p ü en, sowie du ch das Senio Managemen im
Un e nehmen genehmigen zu lassen.
• Ins umen e ü die Anlage de ope a i en Liquidi ä s ese e:
De zwei e wesen liche T eibe ü die Kos en de Liquidi ä s ese e sind die Ins umen e, die
ü die Vo hal ung de Liquidi ä ausgewähl we den. Alle dings s eh auch hie zunächs das
Liquidi ä s isiko im Vo de g und, d.h. die in F age kommenden Finanz ansak ionen müssen o
allem jede zei und höchs ens mi seh ge ingen Abschlägen liquidie ba sein. Dahe e olg
de en Analyse und Auswahl nach den K i e ien Aus all isiko und Fungibili ä 50 ; aus eine
en sp echenden Ma ix (linke Sei e de Abbildung 18) kann ein Sco ing ( ech e Sei e de
Abbildung 18) diese Al e na i en bezüglich ih e Ve wendung in de ope a i en
Liquidi ä s ese e abgelei e we den.
Abbildung 18: Auswahl de Ins umen e ü die ope a i e Liquidi ä s ese e (Beispiel)
50 Bei Abschluss de T ansak ionen is da übe hinaus unbeding das Kon ahen en isiko zu be ach en, da
ge ade in eine möglichen K isensi ua ion auch die Geschä spa ne de Anlageins umen e nich meh zu
Ve ügung s ehen und die do angeleg en Mi el nich meh liquidie ba sein könn en. Alle dings is dieses
Risiko ü die Auswahl de Ins umen e i ele an ; de Umgang dami wi d dahe ü den Auswahlp ozess
nich wei e ausge üh .
Aus all isiko
Fungi-
bili ä
hoch
nied ig
hoch nied ig
Bankgu haben, Tagesgeld
P andb ie e
Te mingeld
Fes e zinsl.
We papie e Sons ige
We papie e
Bankgu haben, Tagesgeld
Te mingeld
Fes e zinsliche We papie e
P andb ie e
Sons ige We papie e
33
Das so e hal ene Sco ing bilde die Basis ü die Auswahl de Ins umen e du ch das Kapi al-
anlagemanagemen , das bes imm e Ins umen e ü die ope a i e Rese e (hie z.B. die
G uppen „1“ und „2“ ) selek ie bzw. ausschließ (hie z.B. die G uppe „3“) und sich dies du ch
das Senio Managemen bes ä igen läss . Eine egelmäßige Übe p ü ung de Einschä zungen
und de so e hal enen Reihung unde den Auswahlp ozess ab.
E s im zwei en Sch i komm dann die jeweilige Rendi e des Ins umen s zum T agen; bei
gleiche Eino dnung hinsich lich de Eignung ü die Liquidi ä s ese e wi d ü die konk e e
Anlage die Al e na i e mi de höhe en Rendi e gewähl we den.
Zusammen assend e gib sich ü die De ini ion de ope a i en Liquidi ä s ese e olgende
Übe sich :
Abbildung 19: Fes legung und Op imie ung de ope a i en Liquidi ä s ese e
Das sich hie aus e gebende Op imie ungspo enzial is in keinem Fall zu un e schä zen - geling es
einem Ve siche ungsun e nehmen au g und e lässliche Planung, die hochliquide zu hal enden
Mi el nu um z.B. 50 Mio. € zu eduzie en und diesen Be ag zu du chschni lichen Ve zinsung de
eigenen In es men s on z.B. 3,53%51 anzulegen, e gib sich hie aus be ei s ein zusä zliche E ag
on as 1,8 Mio. € p.a. Obwohl die Eingangsg ößen dieses Beispiels o dem Hin e g und de
B anchenda en du chaus als konse a i zu bezeichnen sind und dami das E gebnis als un e e
Sch anke des möglichen Vo eils gewe e we den kann, s ell diese E ag in Zei en s a k
gesunkene Ma gen einen du chaus nennenswe en E gebnisbes and eil da .
51 Du chschni liche lau ende Ve zinsung übe alle un e such en Ta i gene a ionen und P oduk a en,
en nommen aus: Asseku a a: Übe schusss udie 2014: Wachsende Vo so ge e p lich ungen ü die
Zinsga an ien – Was bleib noch ü die Übe schussbe eiligung? Die du chschni liche lau ende Ve zinsung
basie au den Angaben on 68 Lebens e siche ungsun e nehmen in Deu schland mi einem Ma k an eil
on as 89%.
Fes s ellung des
Liquidi ä sbeda s Auswahl de liquiden Anlagen
Op imie ung de Liquidi ä skos en
P io i ä 1
Minimie ung de ope a i en
Rese e bei kons an em
Risikole el du ch
•exak e Planung inklusi e
lau endem Back es ing
• egelmäßige Übe p ü ung
de Höhe
P io i ä 2
Maximie ung de Rendi e aus
de ope a i en Rese e du ch
•Rendi e-op imie e Auswahl
de Ins umen e gleiche
Risikos uk u
• egelmäßige Ak ualisie ung
de Risikoanalyse de
Finanzins umen e
Konk e e Op imie ungsmaßnahmen
34
4. Messung de S eue ungsen scheidungen
Wie be ei s de inie , bes ehen g undsä zlich zwei Ziele im Liquidi ä s isikomanagemen , die
jede zei ige Siche s ellung de Zahlungs ähigkei und die Op imie ung de Liquidi ä skos en.
Insbesonde e zu E eichung des le z e en Ziels müssen (z.B. du ch das Kapi alanlagemanagemen )
En scheidungen ge o en we den, die wiede um mi Risiko- und E gebnise ek en e bunden sind.
Im Ma k isikomanagemen is es üblich, die do ge o enen En scheidungen du ch den Ve gleich
diese Risiko- und E gebnise ek e mi eine o he du ch das Senio Managemen es geleg en
Messla e („Benchma k“) zu bewe en und zu op imie en. Konk e e geben sich aus diesem Ansa z
zwei Au gaben: die De ini ion diese Messla e und die Messung de Managemen en scheidungen
selbs .
Au das Liquidi ä s isikomanagemen übe agen, müss e die zu wählende Benchma k die Höhe de
Liquidi ä s ese e e gebnisneu al be ücksich igen, da diese - gemäß dem hie o ges ell en P ozess
- nich du ch das Kapi alanlagemanagemen , sonde n du ch das Senio Managemen es geleg und
somi dem ope a i en En scheide im Managemen p ozess o gegeben wi d. Als wesen liche zu
bewe ende Fak o bleib dami die Auswahl de Anlageins umen e wie sie im o igen Abschni
besch ieben wu de.
Die Benchma k se z sich also zusammen aus eine Auswahl on bes imm en Ins umen en, die ü
die Anlage de Liquidi ä s ese e in ih e es geleg en Höhe e wende we den sollen. Um ein
konk e es E gebnis de Messla e ablei en zu können, sind zusä zlich die einzelnen Pa ame e diese
Ins umen e wie Volumen ode Lau zei es zulegen – esul ie das Volumen noch di ek aus de
Höhe de Rese e, müssen ü die Lau zei adäqua e Annahmen ge o en we den. Insbesonde e
le z e es is ein nich zu un e schä zende Au wand, o allem o dem Hin e g und, dass die so
gewonnene Benchma k egelmäßig übe p ü und dami gegebenen alls auch bezüglich ih e
Pa ame e angepass we den muss.
Auch bei de Messung gegen diese Messla e kann on eine e heblichen Komplexi ä ausgegangen
we den. Da sich die E äge de Benchma k aus einem Zins- und einem Liquidi ä san eil
zusammense zen und beide Komponen en on un e schiedlichen Fak o en beein luss we den52, is
es e o de lich, diese E gebnisbes and eile zu ennen und nu den Liquidi ä san eil ü die
Bewe ung de Managemen en scheidungen he anzuziehen.
Aus dem zusammen assenden Ve gleich des aus de Messung de S eue ungsen scheidungen im
Liquidi ä s isikomanagemen esul ie enden Au wands mi dem dami e bundenen Nu zen wie z.B.
52 Das Zinse gebnis kann als de E ag aus eine wei gehend isikolosen Zins uk u ku e (z.B. Rendi en on
S aa sanleihen e s klassige Boni ä ), die o allem on den allgemeinen En wicklungen am Kapi alma k
beein luss wi d, de inie we den. Das eine Liquidi ä se gebnis e gib sich aus dem Au schlag des
a sächlich kon ahie en Zinssa zes au diese isikolose Ku e; diese Au schlag wi d du ch die Boni ä des
jeweiligen Kon ahen en bes imm .
Publika ions eihe „Fo schung am IVW Köln“
Kos enlos ab u ba un e www.i w-koeln.de ode pe Di ek link:
h p://cos.bibl. h-koeln.de/sol sea ch/index/sea ch/sea ch ype/se ies/id/1
2015
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Goecke (H sg.): Kapi alanlage isiken: Economic Scena io Gene a o und Liquidi ä smanagemen .
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Heep-Al ine , Rohl s: S anda d o mel und wei e e Anwendungen am Beispiel des du chgängigen
Da enmodells de „IVW P i a AG“ – Teil 2
9/2015
Goecke: Asse Liabili y Managemen in einem selbs inanzie enden Pensions onds
8/2015
S obel (H sg.): Managemen des Langlebigkei s isikos. P oceedings zum 7. FaRis & DAV Symposium am
5.12.2014 in Köln
7/2015
Völle , Wunde : En e p ise 2.0: Konzep ion eines Wikis im Sinne des p ozesso ien ie en
Wissensmanagemen s
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Heep-Al ine , Rohl s: S anda d o mel und wei e e Anwendungen am Beispiel des du chgängigen
Da enmodells de „IVW P i a AG‘‘
5/2015
Knobloch: Momen e und cha ak e is ische Funk ion des Ba we s eine bewe e en inhomogenen Ma ko -
Ke e. Anwendung bei isikobeha e en Zahlungss ömen
4/2015
Heep-Al ine , Rohl s, Beie : E neue ba e Ene gien und ALM eines Ve siche ungsun e nehmens
3/2015
Dolgo : Calib a ion o Hes on's s ochas ic ola ili y model o an empi ical densi y using a gene ic algo i hm
2/2015
Heep-Al ine , Be g: Mik oökonomisches P oduk ionsmodell ü Ve siche ungen
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Mülle -Pe e s, Völle (beide H sg.): Inno a ion in de Ve siche ungswi scha
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Knobloch: Zahlungss öme mi zinsunabhängigem Ba we
8/2014
Heep-Al ine , Münchow, Scuzza ello: Ausgleichs echnungen mi Gauß Ma kow Modellen am Beispiel eines
ik i en S o nobes andes
7/2014
G undhö e , Rö ge , Sche e : Wozu noch Papie ? Eins ellungen on S udie enden zu E-Books
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Heep-Al ine , Be g (beide H sg.): Ka as ophenmodellie ung - Na u ka as ophen, Man Made Risiken,
Epidemien und meh . P oceedings zum 6. FaRis & DAV Symposium am 13.06.2014 in Köln
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Goecke (H sg.): Modell und Wi klichkei . P oceedings zum 5. FaRis & DAV Symposium am 6. Dezembe 2013
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Heep-Al ine , Hoos: Ve ein ach e Na Ca Modellie ungsansa z zu Rück e siche ungsop imie ung
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Zimme mann: F auen im Ve siche ungs e ieb. Was sagen die P i a kunden dazu?
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Ins i u ü Ve siche ungswesen: Fo schungsbe ich ü das Jah 2013
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Heep-Al ine : Ve lus abso bie ung du ch la en e S eue n nach Sol ency II in de Schaden e siche ung, N .
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Mülle -Pe e s: Kunden e hal en im Umb uch? Neue In o ma ions- und Abschlusswege in de K z-
Ve siche ung, N . 10/2013
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Ansä ze, Möglichkei en und G enzen. P oceedings zum 3. FaRis & DAV Symposium am 7. Dezembe 2012

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Goecke: Spa p ozesse mi kollek i em Risikoausgleich -
Back es ing
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Knobloch: Kons uk ion eine un e jäh lichen Ma ko -Ke e aus eine jäh lichen Ma ko -Ke e
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Heep-Al ine e al. (H sg.): Value-Based-Managemen in Non-Li e Insu ance
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Heep-Al ine : Ve ein ach es Fo melwe k ü den MCEV ohne Renewals in de Schaden e siche ung
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Mülle -Pe e s: De e ne z e Au o ah e – Akzep anz und Akzep anzg enzen on eCall,
We ks a e ne zung und Meh we diens en im Au omobilbe eich
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Maie , Schimikowski (beide H sg.): P oceedings zum 6. Diskussions o um Ve siche ungs ech am 25.
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Ins i u ü Ve siche ungswesen (H sg.): Fo schungsbe ich ü das Jah 2012
2012
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Goecke (H sg.): Al e na i e Zinsga an ien in de Lebens e siche ung. P oceedings zum 2. FaRis & DAV-
Symposiums am 1. Juni 2012
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Kla , Schiegl: Quan i a i e Risikoanalyse und -bewe ung echnische Sys eme am Beispiel eines
medizinischen Ge ä es
9/2012
Mülle -Pe e s: Ve gleichspo ale und Ve b auche wünsche
8/2012
Füllg a , Völle : Social Media Rei eg admodell ü die deu sche Ve siche ungswi scha
7/2012
Völle : Die Social Media Ma ix - O ien ie ung ü die Ve siche ungsb anche
6/2012
Knobloch: Bewe ung on isikobeha e en Zahlungss ömen mi hil e on Ma ko -Ke en bei
un e jäh liche Zahlweise
5/2012
Goecke: Spa p ozesse mi kollek i em Risikoausgleich - Simula ions echnungen
4/2012
Gün he (H sg.): P i a e sus S aa - Schuss ah zu Zwangs e siche ung? Tagungsband zum 16. Kölne
Ve siche ungssymposium am 16. Ok obe 2011
3/2012
Heep-Al ine /K ause: De Embedded Value im Ve gleich zum ökonomischen Kapi al in de
Schaden e siche ung
2/2012
Heep-Al ine (H sg.): De MCEV in de Lebens- und Schaden e siche ung - geeigne ü die
Un e nehmenss eue ung ode nich ? P oceedings zum 1. FaRis & DAV-Symposium am 02.12.2011 in Köln
1/2012
Ins i u ü Ve siche ungswesen (H sg.): Fo schungsbe ich ü das Jah 2011
2011
5/2011
Reime s-Rawcli e: Eine Da s ellung on Rück e siche ungsp og ammen mi Anwendung au den
Komp essionse ek
4/2011
Knobloch: Ein Konzep zu Be echnung on ein achen Ba we en in de be ieblichen Al e s e so gung
mi hil e eine Ma ko -Ke e
3/2011
Knobloch: Bewe ung on isikobeha e en Zahlungss ömen mi hil e on Ma ko -Ke en
2/2011
Heep-Al ine : Pe o manceop imie ung des (B u o) Neugeschä s in de Schaden e siche ung
1/2011
Goecke: Spa p ozesse mi kollek i em Risikoausgleich