Forschungsbericht 2016 - Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln
Abstract
Die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln möchte mit diesem Bericht dokumentieren, mit welchen Problemstellungen sich die forschenden Kolleginnen und Kollegen der Fakultät im Jahr 2016 auseinander gesetzt haben.
Full text
Kölner Arbeitspapiere zur Wirtschaftswissenschaft Band 1/2018 FORSCHUNGSBERICHT 2016 Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften
Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften FORSCHUNGSBERICHT 2016 Dieses Werk resp. dessen Inhalt ist unter der folgenden Creative-Commons-Lizenz lizensiert: Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung (cc-by-nc-nd de). Köln, 2017 ISSN (Print) 2192-7936 ISSN (Internet) 2192-7944 Herausgeber / Editorship Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften / Schmalenbach School of Business and Economics Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften / Faculty of Business, Economics and Law Technische Hochschule Köln – University of Applied Sciences Gustav Heinemann-Ufer 54, D-50968 Köln Web http://www.f04.fh-koeln.de Kontakt Schriftleitung / Contact Editor Prof. Dr. Erich Hölter Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften / Schmalenbach School of Business and Economics Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften / Faculty of Business, Economics and Law Technische Hochschule Köln – University of Applied Sciences Gustav Heinemann-Ufer 54, D-50968 Köln Tel. +49 221 8275-3960 Fax +49 221 8275-3131 E-mail [email protected]
FORSCHUNGSBERICHT 2016 Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften Technische Hochschule Köln Gustav Heinemann-Ufer 54, D-50968 Köln Kölner Arbeitspapiere zur Wirtschaftswissenschaft Arbeitspapier 1/2018 ISSN (Print) 2192-7936 ISSN (Internet) 2192-7944
2 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort.......................................................................................................................... 4 2 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften ............................................. 5 2.1 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht ........................................................................ 5 2.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende ............................................................................... 5 2.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge ........................................ 8 2.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................10 2.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................12 2.2 Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen ..................................................14 2.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................14 2.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................15 2.2.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................21 2.3 Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation .........................................................22 2.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................22 2.3.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................23 2.3.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................26 2.3.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................28 2.4 Institute of Global Business and Society (GLOBUS) ......................................................30 2.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................30 2.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................31 2.4.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................34 2.5 Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement .............................................................35 2.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................35 2.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................35 2.6 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften ..................................................36 2.6.1 Forschungsprojekte ............................................................................................36 2.6.2 Veröffentlichungen ..............................................................................................41 2.6.3 Vorträge ..............................................................................................................43 2.6.4 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................43 3 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Institut für Versicherungswesen ................................................................................45 3.1 Forschungsschwerpunkt Rückversicherung ...................................................................45 3.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................45 3.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................46
3 3.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................49 3.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................50 3.2 Forschungsstelle Versicherungsrecht ............................................................................52 3.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................52 3.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................52 3.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................54 3.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................54 3.3 Forschungsstelle aktuarielles Risikomanagement (FaRis) .............................................56 3.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................56 3.3.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................60 3.3.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................61 3.4 Forschungsstelle Versicherungsmarkt ...........................................................................63 3.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende ..............................................................................63 3.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................64 3.4.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................67 3.4.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................67 3.5 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Instituts für Versicherungswesen ...................................................................................70 3.5.1 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge .......................................70 3.5.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen ....................................................................71 3.5.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben .....................................................................71
4 1 Vorwort Die Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften der Technischen Hochschule Köln (kurz: TH Köln) legt hiermit ihren jährlichen Forschungsbericht vor. Wir dokumentieren gegenüber der Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber unseren Freunden und Förderern, mit welchen Problemstellungen wir uns als forschende Kolleginnen und Kollegen im vergangenen Jahr auseinandergesetzt haben. Der vorliegende Forschungsbericht gibt einen Überblick über die Veranstaltungen, Publikationen und Forschungsprojekte des vergangenen Jahres und darüber hinaus einen Ausblick auf die im aktuellen Jahr geplanten Projekte und Forschungsaktivitäten, sofern diese bereits jetzt absehbar sind. Wir wollen mit diesem Forschungsbericht dokumentieren, was wir geleistet haben; wir sind uns aber bewusst, dass noch viel zu tun ist, um unserem ambitionierten Anspruch in vollem Umfang zu genügen. Die Forschung an der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften zeichnet sich durch einen besonders intensiven Praxisbezug aus. Alle Professorinnen und Professoren haben mehrere Jahre Praxiserfahrung und sind wissenschaftlich ausgewiesen. Diese Praxiserfahrung und die laufenden Kontakte zu den Unternehmen schärfen den Blick auf die Theorie und fördern eine zielgerichtete Forschung. Innerhalb der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften ist ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Disziplinen und Forschungsaktivitäten vertreten. Mittlerweile sind an der Fakultät neun Kompetenzzentren in der Forschung etabliert: • Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, • Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen, • Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation, • Institute of Global Business and Society (GLOBUS), • Forschungsschwer punkt Wissensmanagement, • Forschungsschwerpunkt Rückversicherung, • Forschungsstelle Versicherungsrecht, • Forschungsstelle aktuarielles Risikomanagement (FaRis), • Forschungsstelle Versicherungsmarkt. Eine wichtige Unterstützung erfahren wir beim Start und bei der Weiterentwicklung der Kompetenzzentren durch unsere Förderer. Hier sind insbesondere der Verein der Förderer des Instituts für Versicherungswesen an der TH Köln sowie der Verein Alumni und Förderer des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften, Köln zu erwähnen. Den externen Förderern, der Hochschulleitung und -verwaltung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Forschungsstellen und der Fakultät gilt unser Dank für all die Unterstützung der Aktivitäten im vergangenen Jahr. Prof. Dr. Erich Hölter Prof. Dr. Oskar Goecke Dekan Prodekan Forschung
5 2 Forschungsaktivitäten nach Kompetenzzentren – Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften 2.1 Kölner Forschungsstelle für Medienrecht 2.1.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht wurde 2006 an der Technischen Hochschule Köln errichtet. Ihr Gründer und Leiter ist Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann. In fünf Forschungsschwerpunkten forschen und lehren vier Professoren und zahlreiche Dozenten aus Medienunternehmen aller wesentlichen Mediengattungen sowie Repräsentanten von Rechtsanwaltskanzleien und Verwaltung. Die Forschungsstelle hat einen Beirat mit beratender Funktion. Wesentliche Aufgabe der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht ist es, aktuelle Entwicklungen des Medienrechts in enger Verbindung mit der Medienpraxis wissenschaftlich zu begleiten. Sie steht für eine Hochschulausbildung, die die Belange der Medienwirtschaft mit einer Ausbildung auf wissenschaftlichem Niveau in Einklang bringt. Hierfür bietet sich der Hochschulstandort Köln in der von Medienunternehmen sehr unterschiedlicher Art geprägten rheinischen Region an. Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht begeht mehrere Wege zur gattungsübergreifenden Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Zum einen veranstaltet die Forschungsstelle Mediensymposien und Vortragsreihen als gemeinsame Foren für Repräsentanten von Medienwissenschaft und Medienunternehmen unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit. Zum anderen entstehen unter dem Dach der Forschungsstelle einerseits Veröffentlichungen, die der Ausbildung dienen und andererseits solche, die an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis angesiedelt sind. Am Forschungsbetrieb der Forschungsstelle sind die nachfolgend aufgelisteten Wissenschaftler und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen beteiligt: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht, Leiter der Forschungsstelle Schmalenbach Institut rolf.schwartmann@ th-koeln.de Prof. Dr. Bernd Eckardt Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels-, Gesellschaftsund Insolvenzrecht Schmalenbach Institut bernd.eckardt@ th-koeln.de
6 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Klaus Gennen Wirtschaftsrecht, insbesondere Informationstechnologierecht mit IT-Vertragsrecht und Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs Schmalenbach Institut klaus.gennen@ th-koeln.de Dr. ChristianHenner Hentsch Urheberrecht Lehrbeauftragter Schmalenbach Institut christian-henner.hentsch @th-koeln.de Prof. Dr. Stefan Sporn Medienund Urheberrecht Lehrbeauftragter Schmalenbach Institut stefan.sporn@ mediengruppe-rtl.de Stefanie Nesseler-Janik Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Geschäftsführerin Schmalenbach Institut stefanie.nesseler-janik@ th-koeln.de Vanesa Borbas Wissenschaftliche Mitarbeiterin; Studiengangsbetreuerin seit August 2016 Schmalenbach Institut [email protected] Sara Ohr Wissenschaftliche Mitarbeiterin bis November 2016 Schmalenbach Institut [email protected] Sebastian Lohmann Wissenschaftlicher Mitarbeiter Schmalenbach Institut [email protected] Michaela Schlitte Büroleitung Schmalenbach Institut [email protected] • Leitung: Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann ist als Leiter der Forschungsstelle für die Forschungsund Lehrtätigkeit verantwortlich und entscheidet über die diesbezüglichen inhaltlichen Fragen. • Geschäftsführung: RAin Stefanie Nesseler-Janik ist Geschäftsführerin der Forschungsstelle und Ansprechpartnerin in den Angelegenheiten der Forschungsstelle einschließlich des Masterstudiengangs Medienrecht und Medienwirtschaft. • Professuren und Schwerpunkte: Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht deckt in fünf Abteilungen die Schwerpunkte nationales und internationales Medienrecht (Schwerpunkt I), Datenschutzrecht (Schwerpunkt II), Urheberrecht (Schwerpunkt III), Informationstechnologierecht (Schwerpunkt IV) und Wettbewerbsrecht (Schwerpunkt V) ab. Das Medienrecht ist sowohl in seiner nationalen als auch in seiner völkerund europarechtlichen Ausprägung ein Kerngebiet der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Abgedeckt wird ausgehend von Art. 5 GG das öffentliche Medienrecht, insbesondere das Rundfunkund Presserecht. In Zeiten der Digitalisierung nimmt das Telemedienrecht zunehmend Raum ein. Das Medienrecht wird vertreten durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann: Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere öffentliches und internationales Wirtschaftsrecht und Leitung der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht; > Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A., LL.M.: Justitiar des BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware); > Prof. Dr. Stefan Sporn: Senior Vice President International Distribution, RTL International GmbH; Rechtsanwalt AHS Rechtsanwälte Köln, Sprecher des Beirats der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht.
7 Das Datenschutzrecht behandelt das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit mit Blick auf den Schutz von Daten durch privaten und hoheitlichen Zugriff. Es wird vertreten durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann (s. o.). Das Recht des Urhebers an seinem geistigen Eigentum sowie die Schranken dieses Rechts gewinnen in Zeiten der Digitalisierung an besonderer Bedeutung. Es ist ein wichtiger Forschungsgegenstand der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Dieser Schwerpunkt wird abgedeckt durch: > Prof. Dr. habil. Rolf Schwartmann (s. o.); > Dr. Christian-Henner Hentsch, M.A., LL.M. (s. o.); > Prof. Dr. Stefan Sporn (s. o.). Das Informationstechnologierecht wird vertreten durch: > Prof. Klaus Gennen: Professur für Wirtschaftsrecht, insbesondere Informationstechnologierecht mit IT-Vertragsrecht und Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs, Fachanwalt für Informationstechnikrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Das Wettbewerbsrecht wird verantwortet von: > Prof. Dr. Bernd Eckardt: Professur für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels-, Gesellschaftsund Insolvenzrecht. • Beirat: Zur Unterstützung der Forschungsstelle konnte ein Beirat gewonnen werden, der Persönlichkeiten aus Medien, Politik und Wissenschaft vereint, um im Gedankenaustausch mit der Forschungsstelle über medienpolitische und medienrechtliche Themen von übergeordnetem Belang zu beraten. Dem Beirat gehören an: > Achim Berg: Operating Partner bei General Atlantic; > Dr. Peter Charissé: Geschäftsführer bei ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e. V.; > Prof. Dr. Dieter Dörr: Inhaber der Professur für Öffentliches Recht, Völkerund Europarecht, Medienrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Direktor des Mainzer Medieninstituts und Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK); > Dr. Florian Drücke: Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie e. V. (BVMI); > Helmut Heinen: Geschäftsführer des Heinen-Verlags, Herausgeber der Kölnischen Rundschau und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e. V.; > Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. mult. Joachim Metzner: Alt-Präsident der FH Köln; > Eva-Maria Michel: stellvertretende Intendantin, Justiziarin und Direktorin beim Westdeutschen Rundfunk in Köln; > Dr. Tobias Schmid: Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM); > Prof. Dr. Stefan Sporn (s. o.).
14 2.2 Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen 2.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die aktuelle Finanz-, Schuldenund Wirtschaftskrise hat verdeutlicht, dass rein ökonomische Steuerungsund Erklärungsansätze nicht ausreichen, um die komplexen Zusammenhänge und Fragen nach dem Warum zu behandeln. Notwendig ist der Blick über den wirtschaftswissenschaftlichen Tellerrand: Die Krise hat neben grundsätzlichen Fragen des Marktund Staatsversagens vor allem Fragen der effizienten Regulierung marktwirtschaftlicher Prozesse, Fragen nach der institutionellen Gestaltung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen (z. B. im Rahmen der EU-Verträge) sowie Fragen der gerechten Lastenverteilung und der Fairness aufgeworfen. Die Institutionen, die sich in der Wirtschaftsordnung eines Staates niederschlagen, stehen in der Kritik, ebenso wie geltende Anreizsysteme für Manager einerseits und Politiker andererseits. Für eine umfassende Betrachtung dieses Themenkomplexes ist es nötig, eine zuweilen zu eng angelegte wirtschaftswissenschaftliche Sicht vor allem um die Perspektiven der Institutionenökonomik, der Verhaltensökonomik und der Wirtschaftsethik zu erweitern und auch Forschungsergebnisse anderer Disziplinen zu berücksichtigen. Ziel der Forschungsstelle ist in erster Linie die Nutzung von Netzwerkeffekten. Durch die Forschungsstelle wird eine Schnittstelle geschaffen, an der spezifische Forschungsschwerpunkte zusammengeführt werden. Durch regelmäßiges Abgleichen der Ergebnisse sollen sich die jeweiligen Forschungsaktivitäten sowohl ergänzen als auch Anreize für zukünftige Aktivitäten liefern. Die Forschungsstelle wird damit erheblich dazu beitragen, die vielfältigen Themenschwerpunkte unter der Leitvision „Management – Markt – Institutionen“ zusammenzuführen. An der Forschungsstelle wirken die nachfolgend aufgelisteten Professoren der TH Köln mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Frank Gogoll Volkswirtschaftslehre, insb. Geld und Währung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Manfred Kiy Volkswirtschaftslehre, insb. Umweltökonomie Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Christian Rennert Betriebswirtschaftslehre, insb. Unternehmensführung Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Wolfgang Veit Volkswirtschaftslehre, Internationale Wirtschaftsfragen, Risikomanagement Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Dominik H. Enste International Business / Betriebswirtschaft, insb. Business Ethics, Behavioural Economics Schmalenbach Institut [email protected] Die Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert.
15 2.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet: • „Value-Based Management in international operating SMEs“ Prof. Dr. Frank Gogoll (TH Köln) The project aims at developing an easy to use framework for the implementation of tools for a value-based management in internationally operating small and medium sized companies. Value-Based Management (VBM) acts on the maxim that every decision in a firm needs to be aligned with the ultimate objective of maximizing shareholder value. Implementing VBM involves a correct choice of framework. Every shareholder value metric should integrate basic components to accurately measure the company’s value and to serve as a foundation of value-based decision-making with a special focus on risk management. • „Geld und Beschäftigung – Modellierung monetärer Effekte in ökonometrischen Modellen“ Prof. Dr. Frank Gogoll, Prof. Dr. Wolfgang Veit, Prof. Dr. Manfred Kiy (alle TH Köln) Das Projekt basiert auf bereits geleisteten Vorarbeiten im Rahmen der praxisorientierten Forschung an der TH Köln. Das vom ZAW (Zentrum für Angewandte Wirtschaftsforschung) – ein an den Hochschulen Köln und Bonn/Rhein-Sieg angesiedeltes Institut – entwickelte ökonometrische Konjunkturmodell für Deutschland dient als Grundlage für das Projekt. Dieses grundlegende ZAW-Modell wird derzeit im Rahmen der hochschulübergreifenden (TH Köln/HS Bonn/Rhein-Sieg) Forschungsarbeit für die Anwendung als Konjunkturprognosemodell fortentwickelt. Das Konjunkturmodell wird bereits in der Lehre in Form eines Simulationsspiels erfolgreich eingesetzt. Die detailliertere Ausgestaltung der monetären Seite des Modells erlaubt die intensive Befassung der Studenten mit geldund währungstheoretischen wie auch -politischen Fragestellungen. Insbesondere die Studiengänge „International Business“ und „Banking & Finance“ dürften hiervon profitieren. Ziel des Projektes ist es, die neueren Erkenntnisse über Transmissionskanäle monetärer Schocks auf die Beschäftigung zusammenzutragen und in die Struktur des bestehenden Konjunkturmodells in geeigneter Weise zu integrieren bzw. damit zu verbinden. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen der europäischen Geldpolitik der EZB als auch die über den Euro-Wechselkurs auf die deutsche Wirtschaft einwirkenden Effekte analysiert und modelliert werden. Die EZB legt mit ihrem Zwei-Säulen-Konzept besonderes Gewicht auf die Beobachtung der Abweichung der Geldmenge M3 vom publizierten Referenzwert einerseits und auf die auf breiter Grundlage erfolgende Beurteilung der Preisperspektiven andererseits. Letzteres wird vor allem durch die Anwendung von Konjunkturmodellen möglich.
16 • „Wirtschaftskompetenz für mehr Effektivität und Effizienz in China“1 Prof. Dr. Erich Hölter (TH Köln), Prof. Dr. Frank Gogoll (TH Köln), Prof. Dr. Thomas Retzmann (Universität Duisburg-Essen), EB Cert GmbH, Köln, RKWC GmbH, Aachen/Peking Ziele des Verbundprojektes sind die Entwicklung, der Aufbau sowie die nachhaltige Implementierung und Verwertung eines international anerkannten Angebots der Weiterbildung zur Förderung von Wirtschaftskompetenz in China unter Maßgabe der Etablierung eines dauerhaften, sich selbst tragenden Bildungskonzeptes. Das Teilvorhaben der TH Köln konzentriert sich auf die Entwicklung, wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Zertifikatskurses „Betriebswirtschaftslehre“ mit entsprechenden Zertifikatsprüfungen, der Lehrund Lernunterlagen sowie des E-Learning-Angebotes und zielt darauf ab, das Bildungsangebot wissenschaftlich fundiert und nachhaltig in China zu etablieren. • „Corporate Social Responsibility als öffentliches Problem“ Prof. Dr. Christian Rennert (TH Köln) Weite Teile der einschlägigen Literatur diskutieren Corporate Social Responsibility als Problem von Unternehmen und Managern, deren Handlungen unter Wettbewerbsbedingungen sozial erwünschte oder unerwünschte Resultate hervorbringen. In diesem Projekt wird die Blickrichtung umgekehrt. Es wird der Frage nachgegangen, ob sich sozial verantwortliches Handeln von Unternehmen nicht vielmehr als Konsequenz gesellschaftlicher Diskurse und einer kritischen Öffentlichkeit einstellt. Sollte sich dieser Ansatz als fruchtbar erweisen, käme der Öffentlichkeit und ihren originären Institutionen (z. B. Hochschulen) eine größere Bedeutung für Corporate Social Responsibility zu als den Unternehmen selbst. Im Kontext dieser Fragestellungen soll ferner untersucht werden, ob gesellschaftlicher Fortschritt eine deutliche(re) Grenzziehung zwischen öffentlichen Aufgaben und öffentlicher Verantwortung sowie unternehmensbezogenen Aufgaben und unternehmensbezogener Verantwortung erfordert. • „Von ‚Work-Life-Balance‘ zur ‚In-Work-Balance‘“ Prof. Dr. Christian Rennert (TH Köln) Der Alltag in Unternehmen ist häufig durch Termindruck sowie vielfältige externe und interne Konflikte gekennzeichnet. Im Bestreben, alle sachlich bestimmten Aufgabenziele in diesem Kontext wirksam erledigen zu wollen, besteht insbesondere bei Personen mit erheblicher Fachund Führungsverantwortung die Gefahr einer dysfunktionalen Intensivierung des Arbeitseinsatzes („Workaholics“). In ungünstigen Fällen kann dies zu „Burn-out“- Erscheinungen führen, die nicht nur die Gesundheit der Betroffenen, sondern auch deren Vermögen zu reflektierten und wohl begründeten Entscheidungen zu kommen negativ beeinflussen. Geraten Unternehmen in (unvorhergesehene) Krisensituationen, kann diese Einschränkung des Entscheidungsvermögens von Schlüsselpersonen ggf. die Existenz (von Teilen) des Unternehmens gefährden. Im Rahmen dieses Projekts sollen Maßnahmen für den präventiven Umgang mit solchen Gefährdungen im Unternehmensalltag identifiziert werden. Ferner soll der Frage nachgegangen werden, ob deren Umsetzung zu ei1 Dieses Projekt wird insbesondere von Prof. Dr. Erich Hölter getragen. Es ist daher ebenfalls aufgeführt in Kapitel 2.6: Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften.
17 ner nachhaltigen Verbesserung der Qualität von Entscheidungen in Organisationen führen und so die Fähigkeit von Unternehmen zur Adaption an Kontextveränderungen (in einem evolutorischen Sinne) fördern kann. • „Business Environment in Emerging Markets“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln) SMEs from OECD countries, when investing in emerging and developing countries or trading with them, find it particularly cumbersome to deal with a multitude of hurdles erected by host country governments. This project aims to identify these hurdles, suggest measures to overcome them and evaluates the efforts of governments to remove them. An institutional analysis approach including economic, social, political and cultural factors is taken. The project has started in the summer of 2010. Results continue to be presented at international conferences. The World Bank and the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) have supported this research. • „Currency Risk Assessment“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Frank Gogoll (TH Köln) Exchange rate volatility poses a major risk for firms engaged in international trade and investment. Research focuses on the calibration of an analytical tool (“CURRI”) developed by the authors. In particular, the signaling properties of CURRI are subject of present research activities. • „Export Opportunity Survey“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Carol Scovotti (University of Wisconsin-Whitewater) Die Nachhaltigkeit des internationalen Warenhandels zu stärken ist das Ziel dieses Forschungsprojekts. Zu diesem Zweck werden jährlich die Exportbedingungen für ausgewählte Produkte in die USA und nach Deutschland vergleichend analysiert und als Export Opportunity Surveys publiziert. Sie dienen Produzenten insbesondere in Entwicklungsund Schwellenländern als Orientierung für eine Ausrichtung ihrer Produktionsweisen an Kriterien der Nachhaltigkeit (Stichwort Bio/Organic und Fairtrade). Die Analysen werden von 18 Studierenden des Master-Studiengangs International Business der TH Köln und des Studiengangs MBA der University of Wisconsin at Whitewater (UWW) unter Anleitung der Projektverantwortlichen erstellt. • „Multi-Cultural Virtual Team Management“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Prof. Dr. Susann Kowalski (TH Köln), Prof. Dr. Carol Scovotti (University of Wisconsin-Whitewater) Collaborative technologies, such as videoconferencing, social media, document sharing platforms, etc. empower businesses to challenge their brightest and best, regardless of location, to solve critical problems. The promise of technology has made multinational virtual teams (MVTs) one of the most popular topics in international business management today. On the surface, the possibilities for borderless collaboration appear endless. However, the promises of technology are not easily realized in the workplace. When teams work without being together, team identity/cohesion that motivates members may not develop. Leaders struggle with managing virtual work design, flow, and results. Distant ex-
18 pert may not work well in the virtual team environment. Culture adds another layer of complexity with MVT interactions. Cultural differences elicit diverse interpretations of seemingly simple messages, which leads to frustration. Conflict develops. To avoid conflict, the members stop communicating with each other. This causes members lose trust in their teammates. Once trust disappears, disfunctionality becomes a self-perpetuating cycle. These problems are real and happening in almost every organization using virtual teams today. The objective of this ongoing research is to determine approaches and processes that work and do not work for MVTs. This extensive endeavor involves multiple companies in different industries across Germany and the US. We use critical case analysis involving short interviews and team member surveys to identify the key issues that impact the MVT results. We also focus on the metrics that the firm uses to determine MVT success. The end result is a guide of “best practices” that firms can use to improve the productivity and member satisfaction of their MVTs. • „Predicting International Supply Chains“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Trade liberalization on a bilateral, regional or global level is meant to increase and/or change the direction of trade flows. With intraand interindustrial trade playing an increasing role in global trade it becomes imperative for the key actors in their respective industries to identify future supply chain opportunities. This research project analyses the predictive capacity of the concept of Revealed Comparative Advantage (“Balassa Index”) by developing a suitable model and testing it empirically. First results were obtained for East and South East Asia (with support from GIZ) and the empirical basis is now extended to the European Union and Latin America. • „Praktische Wirtschaftspolitik mit dem ZAW-Modell“ Prof. Dr. Manfred Kiy, Prof. Dr. Frank Gogoll, Prof. Dr. Wolfgang Veit (alle TH Köln), Prof. Dr. Johannes Natrop, Prof. Dr. Wiltrud Terlau (beide HS Bonn-Rhein-Sieg) Das Zentrum für Angewandte Wirtschaftsforschung (ZAW) ist entstanden aus einer langjährigen Kooperation von Professoren der Volkswirtschaftslehre der Hochschule BonnRhein-Sieg und der TH Köln. Ein wesentliches Resultat dieser Zusammenarbeit ist ein ökonometrisches Modell, das die Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland in einem System von etwa 250 Definitionsund Verhaltensgleichungen nachbildet. Das Modell war zunächst als vierteljährliches Konjunkturmodell konzipiert worden; seit der letzten Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung basiert es auf Jahresdaten. Es wird jährlich aktualisiert, so dass jeweils im April eines jeden Jahres eine aktuelle Version vorliegt, d. h. im Frühjahr 2013 lag eine Modellversion vor, die auf den Daten des Zeitraums 1991 bis 2012 beruhte. Das ZAW-Modell kann einerseits für Analysen und Prognosen aktueller wirtschaftsund gesellschaftspolitischer Maßnahmen eingesetzt werden. Andererseits ist es die formale Grundlage für das volkswirtschaftliche Simulationsspiel des ZAW, mit dem Studierende praktische Probleme der Wirtschaftspolitik realitätsnah simulieren können. Die Simulationsversion des ökonometrischen Modells wird gesteuert durch eine Anzahl exogener Variablen, die von der Spielleitung vorgegeben werden und die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wiedergeben. Daneben gibt es Instrumentvariablen, über deren Einsatz die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger der jeweiligen Arbeitsgruppen
19 entscheiden. Aufgrund dieser Vorgaben werden Prognosen für die Verwendungsund Entstehungskomponenten des Bruttoinlandsproduktes, den Staatshaushalt, das Preisgefüge und das verfügbare Einkommen der Privaten Haushalte erstellt. Die Resultate sind vergleichbar mit den Prognosen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute (Frühjahrsund Herbstprognose). • „Sustainability and Productivity in Global Supply Chains“ Prof. Dr. Wolfgang Veit (TH Köln) This project aims to identify the relationship between drivers of sustainability (ESG) and drivers of productivity. Data on a country and – where possible – firm level are employed. Results are expected to contribute to rational decision-making in global supply chain management, international investment and related areas. The project has started in 2016. >> Veröffentlichungen Folgende Arbeiten wurden im Berichtszeitraum veröffentlicht: • Dominik H. Enste (2016): Mythos Generation Y? Eine historische und institutionenökonomische Perspektive; in: Institut der deutschen Wirtschaft Köln; RHI-Diskussion, Nr. 28 (mit Berhard Dietz und Theresa Eyerund). • Dominik H. Enste (2016): Arbeitsplatz Privathaushalt; in: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, IW-Kurzberichte, Nr. 45. • Dominik H. Enste (2016): Die Gewissensformel. Integer führen; in: ManagerSeminare, Nr. 223, S. 28-35. • Dominik H. Enste (2016): Moderner Verbraucherschutz muss einfach und übersichtlich sein; in: Profil - das bayerische Genossenschaftsblatt, Nr. 9, S. 28-29. • Dominik H. Enste (2016): Sustainable development goals. Freiheit ermöglicht Nachhaltigkeit; in: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, IW-Kurzberichte, Nr. 54. • Dominik H. Enste (2016): Facetten und Fakten der Flüchtlingsdebatte. Eine Analyse aus wirtschaftsethischer Perspektive; in: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, IW-Report 12/2016 (mit Janaina Drummond Nauck, Regina Schneider). • Dominik H. Enste (2016): Verbraucherschutz und Verhaltensökonomik. Zur Psychologie von Vertrauen und Kontrolle; in: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, IW-Analysen, Nr. 106 (mit Mara Ewers, Christina Heldman, Regina Scheiner). • Dominik H. Enste (2016): Warum Vertrauen wichtig für das Wirtschaften ist; in: Geldprofi, Nr. 4, S. 32-33 (mit Theresa Eyerund). • Dominik H. Enste (2016): Zwischen Markt und Staat. Die vielfältigen Varianten des Kapitalismus; in: Geldprofi, Nr. 2, S. 32-33 (mit Theresa Eyerund).
20 • Dominik H. Enste (2016): Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen angesichts neuer Herausforderungen und Megatrends. Gutachten für die Bertelsmann Stiftung; in: Bertelsmann Stiftung Gütersloh (mit Theresa Eyerund, Regina Schenider, Edgar Schmitz, Sebastian Baal). • Dominik H. Enste (2016): Bedingungsloses Grundeinkommen. Vision, Fiktion oder Illusion?; in: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, IW policy paper, Nr. 11 (mit Regina Schneider). • Dominik H. Enste (2016): Ethische Führung in Unternehmen; in: Carsten Kreklau, Josef Siegers (Hrsg.): Handbuch der Ausund Weiterbildung; Aktualisierungslieferung Nr. 277, Band 2a, Ziffer 4544 (mit AnnaCarina Tschörner). • Christian Rennert (2016): Ökonomik und moralischer Wandel; in: Ingo Pies (Hrsg.): Die moralischen Grenzen des Marktes. Diskussionsmaterial zu einem Aufsatz von Michael J. Sandel; Freiburg/München, Alber (Angewandte Ethik: Marktwirtschaft und Moral, 2), S. 227-237. • Wolfgang Veit, Carol Scovotti (Hrsg.) (2016): The Market for Organic/ Fair Trade Coffee in Germany and the United States; TH Köln, EOS Research Paper 1/2016. • Wolfgang Veit, Carol Scovotti (Hrsg.) (2016): The Market for Organic Black Teas in Germany and the United States; TH Köln, EOS Research Paper 2/2016. • Wolfgang Veit, Carol Scovotti (Hrsg.) (2016): The Market for Organic Canned Corn in Germany and the United States; TH Köln, EOS Research Paper 3/2016. >> Vorträge Folgende Vorträge wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum gehalten: • Dominik H. Enste: Compliance – Culture – Conduct: Führungskräfte neuen Typs; Petersberger Trainertage, Königswinter, 16. April 2016. • Dominik H. Enste: Solidarität 3.0 – Fundament für wirtschaftliches Handeln heute?“; Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE), Business Ethics Summit, Darmstadt, 10. Juni 2016. • Dominik H. Enste: Bedingungsloses Grundeinkommen; Arbeitsgesellschaft Sachverständigengespräch, Landtag NRW, Düsseldorf, 30. Juni 2016. • Dominik H. Enste: Markt, Mitverantwortung und Moral – CSR als Standortvorteil, Gesellschaftliche Verantwortung als Standortvorteil; 5 Jahre CSR-Politik in NRW; Vortrag beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW, Düsseldorf, 19. September 2016. • Dominik H. Enste: Führung im Wandel; Vortrag bei Bildungsministerium Sachsen, Leipzig, 29. Oktober 2016.
21 • Dominik H. Enste: Bedingungsloses Grundeinkommen; Anhörung Landtag NRW, Düsseldorf, 27. Oktober 2016. • Dominik H. Enste: Manager zwischen Markt und Moral; Vortrag IHK Hamm, Hamm, 08. November 2016. • Dominik H. Enste: Werte im Wettbewerb; Vortrag/Mitveranstaltung 14. Fachsymposium des Roman Herzog Instituts, München, 09. November 2016. • Dominik H. Enste: Mensch und Moral; Vortrag pwc Frankfurt, Frankfurt, 21. November 2016. • Dominik H. Enste: Licht und Schatten – Chancen und Risiken der Schattenwirtschaft; Vortrag Hayek Gesellschaft, Gummersbach, 25. November 2016. • Dominik H. Enste: Kulturelle Vielfalt – Chancen für Unternehmen; Vortrag Bertelsmann, Gütersloh, 09. Dezember 2016. • Christian Rennert: Tugenden im institutionenökonomischen Denken; Vortrag im Rahmen der Tagung „Marktwirtschaft und Moral“, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 05.- 07. September 2016. • Christian Rennert: Stellungnahme zur Zukunft der Handwerksmärkte in NRW (Mobilität); Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW, Enquetekommission VI des Landtags NRW, Düsseldorf, 06. Mai 2016. 2.2.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Dominik Enste: > Herausgeber: Verhaltensökonomik und Sozialpolitik, Sonderband der Zeitschrift „Sozialer Fortschritt“ (mit Theresa Eyerund). Manfred Kiy: > Herausgeber: Forum NIL – Nachhaltigkeit im Lebensmittelhandel, Publikationsreihe des Verbundprojektes „Regionales Forum Verantwortungsvolles Wirtschaften im Bereich Lebensmittel“ (mit Wiltrud Terlau). Wolfgang Veit: > Herausgeber: EOS – Export Opportunity Survey; Publikationsreihe des Forschungsprojektes „Export Opportunity Survey“ (mit Carol Scovotti).
22 2.3 Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation 2.3.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die 2010 gegründete Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation beschäftigt sich mit Wirtschaftsmediation sowie Kommunikationsund Konfliktmanagement als erfolgreiche Instrumente außergerichtlicher Streitbeilegung. Sie hat als Einrichtung der TH Köln das Ziel, den professionellen Umgang mit Streit und Konflikten in Wissenschaft, Lehre und Praxis voranzutreiben. Die Tätigkeitsgebiete der Forschungsstelle sind Studium und Weiterbildung sowie Forschung, sachverständige Mediationsbegleitung und Praxistransfer. Wesentliche Themenschwerpunkte sind: Innerbetriebliches Kommunikationsund Konfliktmanagement, Unternehmensnachfolge im Mittelstand und in Familienunternehmen Konfliktfelder und Mediation in interkulturellen Kontexten, Konflikte und Verhandlung im Baubereich sowie Frauen in Führung. An der Forschungsstelle wirken die nachfolgend aufgelisteten Personen mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Ricarda Rolf Wirtschaftsrecht, insbesondere Arbeitsund Sozialrecht sowie Personalmanagement, Konfliktmanagement, Wirtschaftsmediatorin, Gründerin und Vorstand der Forschungsstelle Schmalenbach Institut ricarda.rolf@ th-koeln.de Joachim Hund-von Hagen Wirtschaftsmediator, Fachanwalt für Handelsund Gesellschaftsrecht sowie Steuerrecht, Mitbegründer und Vorstand der Forschungsstelle aclanz Partnerschaft von Rechtsanwälten Joachim.HundvHagen @aclanz.de Gebhard Mann Wirtschaftsmediator, Mitbegründer und Vorstand der Forschungsstelle Syndicus, STRABAG Property and Facility Services gebhard.mann@ strabag-pfs.com Katharina Hellwig Geschäftsführerin des IWM, Mediatorin, Fachanwältin für Familienrecht, Vorstand der Forschungsstelle IWM (Institut für Wirtschaftsmediation und Kommunikationsmanagement) [email protected] Bernd Hoffmann Geschäftsführer des IWM, Wirtschaftsmediator und Rechtsanwalt, Vorstand der Forschungsstelle IWM (Institut für Wirtschaftsmediation und Kommunikationsmanagement) [email protected] Prof. Dr. Susann Kowalski Wirtschaftsinformatik, Kulturvergleichende Studien zum Lehren, Lernen, Arbeiten und zu Konflikten Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Bernd Eckardt Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbes. Handels-, Gesellschaftsund Insolvenzrecht, Wirtschaftsmediator Schmalenbach Institut bernd.eckardt@ th-koeln.de
23 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Christoph Bubert International zertifizierter Mediator in Baukonflikten, Supervisor, Schiedsrichter, Mediationstrainer und Rechtsanwalt Mediation Bubert, KölnBonner Institut für Konfliktlösungen, Rechtsanwälte Osenbrück, Bubert, Kirtsen, Voppel, Köln [email protected] Robert Glunz Betriebswirt und Mediator Vorstand der Deutschen Stiftung Mediation, München [email protected] Björn Müller Betriebswirt und Dipl.- Sozialpädagoge, Wirtschaftsmediator Bereichsleiter Ausbildungsberatung und Training beim Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH, Kerpen [email protected] Dr. Askim MüllerBozkurt Interkulturelle Mediation, Politologin und Sozialwissenschaftlerin, Wirtschaftsmediatorin, EUProjekte Bereichsleiterin Projekte beim Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH, Kerpen [email protected] Weitere Informationen zur Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation finden sich auf der Homepage unter www.wirtschaftsmediation.th-koeln.de. Die Forschungsaktivitäten des Forschungsschwerpunkts für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 2.3.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet: • „Streitkulturindex für Unternehmen in Deutschland“ Prof. Dr. Ricarda Rolf (TH Köln), Katharina Hellwig, Bernd Hoffmann (beide Institut für Wirtschaftsmediation und Kommunikationsmanagement (IWM)), Joachim Hund-vonHagen (aclanz, Partnerschaft von Rechtsanwälten) Dieses im Rahmen des Forschungssemesters von Prof. Dr. Ricarda Rolf durchgeführte Forschungsprojekt zielt darauf ab, in Unternehmen und Organisationen branchenübergreifend und deutschlandweit die Streitkultur sowie den Umgang mit Konflikten innerund interbetrieblich mit Hilfe einer Erhebung zu erforschen und hieraus Strategien und konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Kommunikation, Konfliktfähigkeit sowie der Unternehmensund Führungskultur abzuleiten. Zugleich sollten aus diesem Projekt für die Forschungsstelle zusätzliche Forschungsperspektiven sowie weitere Kooperationspartner aus der Unternehmenspraxis gewonnen werden. Den Streitkulturindex gibt es in dieser Form erstmalig. Konkret verfolgt der Streitkulturindex das Ziel, die Qualität und Professionalität von Unternehmen und Organisationen in Deutschland im Umgang mit Streit und Konflikten mittels einer Online-Befragung zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten. Die Befragung, an der 293 Unternehmen teilgenommen haben, wurde auf wissenschaftlicher Basis erstellt und ausgewertet. Sie richtete sich an Unternehmen des Mit-
30 2.4 Institute of Global Business and Society (GLOBUS) 2.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende Das Institute of Global Business and Society (GLOBUS) wurde im Jahr 2007 von Prof. Dr. Harald Sander und Prof. i.R. Dr. Lothar Cerny als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und akademischer Ausbildung gegründet. Das Institut versteht sich als ein globales Netzwerk für Forschung, Lehre und Consulting. GLOBUS befasst sich schwerpunktmäßig mit drei Themenbereichen: die Interaktion von globaler Wirtschaftstätigkeit und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Internationalisierung der akademischen Managementausbildung sowie die Nachhaltigkeit globaler Industrien. Am GLOBUS-Institut wirken die nachfolgend aufgelisteten Wissenschaftler mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Harald Sander Leiter GLOBUS, Internationale Volkswirtschaftslehre Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Elke Schuch Interkulturelle Kommunikation Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation, TH Köln [email protected] Prof. i.R. Dr. Lothar Cerny Übersetzungund Kommunikationswissenschaften, Interkulturelle Kommunikation Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation, TH Köln (ehemals) [email protected] Prof. Dr. Meshach Jesse Aziakpono Entwicklungsfinanzierung University of Stellenbosch Business School meshach.aziakpono@ usb.ac.za Prof. Dr. Amalia Di Iorio Internationales Finanzwesen Royal Melbourne Institute of Technology University amalia.diiorio@ rmit.edu.au Prof. Dr. Andres Gallo Internationale Volkswirtschaftslehre Coggin College of Business, University of North Florida [email protected] Prof. Dr. Sylvia Heuchemer Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Stefanie Kleimeier Finanzwesen Maastricht University s.kleimeier@maastricht university.nl Prof. Dr. Jeffrey E. Michelman Rechnungswesen, Internationale Wirtschaft University of North Florida jeff.michelman@ unf.edu Prof. Dr. Jeffrey W. Steagall Volkswirtschaftslehre John B. Goddard School of Business and Economics, Weber State University [email protected] Steffen Wolfer Strategisches Management Schmalenbach Institut [email protected] Prof. Dr. Qingshi Wang Statistik School of International Business, Dongbei University of Finance and Economics [email protected]
31 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Dr. Francisco Lima da Costa Migration und institutioneller Wandel Universidade Nova de Lisboa francisco.costa @fcsh.unl.pt Prof. Dr. Vikash Ramiah Finanzwesen Royal Melbourne Institute of Technology University vikash.ramiah @rmit.edu.au Prof. Dr. Bogdan Góralczyk Internationale Beziehungen Centre for Europe of University [email protected] Prof. Dr. Alojzy Z. Nowak Volkswirtschaftslehre Universität Warschau [email protected] Prof. Dr. Waldemar Koziol Internationales Finanzwesen Universität Warschau wkoziol@ mail.wz.uw.edu.pl Prof. Dr. Steven K. Paulson Management und internationale Wirtschaft University of North Florida [email protected] Weitere Informationen zum Institute of Global Business and Society finden sich auf der Homepage unter www1.th-koeln.de/globus. Die Forschungsaktivitäten des GLOBUS-Instituts für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 2.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr von Mitgliedern der Fakultät bearbeitet: • Jean Monnet-Lehrstuhl „Europe in the Global Economy“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln) Im Rahmen des Jean Monnet Lehrstuhls steht neben der europabezogenen Lehre die Analyse der Integration der europäischen Finanzmärkte im Vordergrund, insbesondere in Bezug zu Fragen der Regulierung des Finanzsektors. Dabei geht es zum einen um die Verbindung der europabezogenen empirischen Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Sustainability of Global Banking“ mit angewandten transnationalen Regulierungsfragen und zum anderen um die Verbreitung dieser Forschungsergebnisse über die engen Grenzen der Fachwissenschaft hinaus, um transdisziplinäre, informierte öffentliche Debatten zu fördern. • „The Nexus Water-, Energyand Food Security“ Prof. Dr. Harald Sander, Prof. Dr. Ulf Blieske, Prof. Dr. Johannes Hamhaber, Prof. Dr. Wolfgang Kath-Petersen, Prof. Dr. Till Meinel, Prof. Dr. Lars Ribbe, Prof. Dr. Jackson Roehrig, Prof. Dr. Sabine Schlüter, Prof. Dr. Ingo Stadler, Prof. Dr. Michael Sturm, Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt (alle TH Köln) Wasser-, Energieund Ernährungssicherheit sind eng miteinander verknüpfte Probleme für eine nachhaltig orientierte Weltwirtschaft. In diesem Projekt arbeiten elf Wissenschaftler verschiedener Disziplinen der TH Köln zusammen, um einen ganzheitlichen und umfassenden Ansatz zu entwickeln, der es gestattet, Lösungen für einen effizienten und nachhaltigen Ressourceneinsatz vorzuschlagen und praktisch umzusetzen.
32 • „Sustainability of Global Banking“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Dr. Joscha Beckmann (Ruhruniversität Bochum) Das Projekt baut auf dem DFG-Projekt „Determinants and Dynamics of the Geography of Global Banking“ auf, das Mitte 2013 abgeschlossen wurde. Es untersucht die Konsequenzen von Finanzkrisen für die Funktionsfähigkeit von Bankenmärkten und die daraus folgenden Voraussetzungen für ein nachhaltiges und stabiles Finanzsystem. • „Monetary Policy Transmission and Financial Integration in Africa” Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Stefanie Kleimeier (Maastricht University), Prof. Dr. Meshach Aziakpono (Stellenbosch University Business School) In den letzten Jahren ist es zu einer stärkeren wirtschaftlichen Verflechtung der Länder der Southern African Development Community (SADC) gekommen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Meshach Aziakpono von der Stellenbosch University, Südafrika, und Associate Professor Stefanie Kleimeier von der Universität Maastricht wurde die Entwicklung der Finanzmarktintegration in der Region empirisch untersucht und das Ergebnis der Studie in einer führenden Fachzeitschrift (Applied Economics) 2012 veröffentlicht. Zurzeit wird das Projekt erweitert, wobei nun die Interaktion von effizienten geldpolitischen Transmissionen und Finanzmarktintegration im Vordergrund steht. Dabei werden sich die aktuellen Analysen auf den gesamten afrikanischen Kontinent beziehen. • „Best-Practices of Culturally-Aware International Graduate Business Education“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Prof. Dr. Elke Schuch (TH Köln), Prof. Dr. Jeffrey Michelman (University of North Florida), Prof. Dr. Steve Paulson (University of North Florida), Prof. Dr. Alojzy Nowak (Warsaw University), Dr. Waldemar Koziol (Warsaw University), Prof. Dr. David Wang (Dongbei University of Finance and Economics) Das Projekt begleitet den Masterstudiengang „International Management und Intercultural Communication“ wissenschaftlich und stellt die Erfahrungen beim Aufbau, Design und Management von international integrierten Masterstudiengängen auf internationalen Konferenzen und in Publikationen zur Diskussion. Die Projektteilnehmer sind als Verantwortliche und Lehrende in dem Studiengang involviert. • „Green Growth, Eco-Innovation and Transfer of Green Technology“ Prof. Dr. Harald Sander (TH Köln), Steffen Wolfer (TH Köln) In diesem Projekt wird die Rolle von Öko-Innovationen für eine „grüne Ökonomie“ und „grünes Wirtschaftswachstum“ untersucht. Auf der Basis eines zu entwickelnden makroökonomischen Analyserahmens werden dann auf der Mikroebene Diffusion und Transferkanäle neuer umweltfreundlicher Technologien zu Unternehmen in Emerging Markets, speziell China, untersucht. Das Projekt wird gemeinsam mit Steffen Wolfer, wiss. MA, im engen Zusammenhang mit seinem Dissertationsprojekt durchgeführt.
33 >> Veröffentlichungen Folgende Arbeiten wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum veröffentlicht: • Kate Mattingly Learch, Steven K. Paulson, Harald Sander, Elke Schuch (2016): Strategic relationship development: A German-U.S. University case study; in: Clare Banks, Birgit SiebeHerbig, Karin Norton (Hrsg.): Global perspectives on strategic international partnerships: A guide to building sustainable academic linkages; Bonn, DAAD, S. 13-24. • Harald Sander (2016): Renationalising fiscal policy would help rebuild support for the EU; in: The London School of Economics and Political Science, EUROPP: European Politics and Policy. • Harald Sander (2016): What holds back eco-innovations? A “Green Growth Diagnostics” approach; in: Vikash Ramiah, Greg N. Gregoriou (Hrsg.): Handbook of environmental und sustainable finance; Amsterdam, Elsevier Academic Press, S. 147-163. • Harald Sander, Stefanie Kleimeier, Sylvia Heuchemer (2016): The resurgence of cultural borders during the financial crisis. The changing geography of Eurozone crossborder depositing; in: Journal of Financial Stability, Vol. 24, S. 12-26. >> Vorträge Folgende Vorträge wurden von den Mitgliedern der Fakultät im Berichtszeitraum gehalten: • Harald Sander: Europe at the Crossroads: The Future of the Euro Area and Europe; Podiumsdiskussion, Jean Monnet Lehrstuhl an der TH Köln: Prof. Dr. Harald Sander, Köln, 15. Januar 2016. • Harald Sander: After the Storm: Rebalancing Sovereignty and Stability in the Euro Area; Jean Monnet Gastvorlesung, Universität Warschau, 24.April 2016. • Harald Sander: Deposit Insurance in Times of Crises: Safe Haven or Regulatory Arbitrage?; 3rd BIS-CGFS workshop on “Research on global financial stability: the use of BIS international banking and financial statistics”, Basel, 7. Mai 2016 (mit Stefanie Kleimeier und Shusen Qi). • Harald Sander: Deposit Insurance in Times of Crises: Safe Haven or Regulatory Arbitrage?; 14th Infinity Conference on International Finance, Trinity College Dublin, 13.-14. Juni 2016 (mit Stefanie Kleimeier und Shusen Qi). • Harald Sander: Deposit Insurance in Times of Crises: Safe Haven or Regulatory Arbitrage?; 2016 FMA Annual Meeting, Financial Management Association, 19.-22. Oktober 2016 (mit Stefanie Kleimeier und Shusen Qi).
34 2.4.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Harald Sander: > Associate Editor von “Finance Research Letters” (seit 2015); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Foundations of Management” (seit 2012); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Journal of Banking and Financial Economics” (seit 2015); > Mitglied im Editorial Advisory Board von “Yearbook of Polish European Studies” (seit 2012); > Associate Editor von “International Business: Research, Teaching and Practice” (seit 2010).
35 2.5 Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement 2.5.1 Zielsetzung und Mitwirkende Der Forschungsschwerpunkt Wissensmanagement ist eine Institution, die an der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften angesiedelt ist und von der TH Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen anerkannt und unterstützt wird. Der Forschungsschwerpunkt hat das Ziel, Forschungsaktivitäten im Bereich Wissensmanagement zu unterstützen und durchzuführen. An der Forschungsstelle wirkten die folgenden Personen mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Rolf Franken Wissensmanagement, Unternehmensführung Schmalenbach Institut [email protected] Udo Inden Wissensmanagement, BWL/General Management Lehrbeauftragter Schmalenbach Institut [email protected] Olivia Macolic Wissensmanagement, BWL/General Management Lehrbeauftragte Schmalenbach Institut [email protected] Die Forschungsaktivitäten des Forschungsschwerpunkts sind nachfolgend dokumentiert. 2.5.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden im Berichtsjahr bearbeitet: • „DigiJet“ Udo Inden (TH Köln) Ziel des Projektes ist die Entwicklung, Erprobung und Implementierung von Strategien, die die Abhängigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in auf der Basis von digitalen Plattformen geführten Entwicklungsund Produktionsnetzwerken wirksam reduzieren. Ansatzpunkt ist beispielsweise die Kompensation der in Plattformsystemen typischen Daten-, d. h. Informationsasymmetrien.
36 2.6 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften 2.6.1 Forschungsprojekte Folgende weiteren Projekte wurden von Mitgliedern des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften der TH Köln im Berichtsjahr bearbeitet: • „Steuerungsinstrumente für kleine Unternehmen“ Prof. Dr. Ursula Binder (TH Köln) Ziel des Projektes war es, im Laufe des Sommersemesters 2016 die klassischen Instrumente des Controllings auf ihre Verwendbarkeit in einem ausgewählten Bereich von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) zu prüfen und diese konzeptionell an die spezifischen Gegebenheiten anzupassen oder neu zu entwickeln. Im Anschluss sollte eine Veröffentlichung erarbeitet werden, in der die wesentlichen Erkenntnisse aus dem Anwendungsfall aufgegriffen und mit den umfassenden Erfahrungen mit anderen KMU innerhalb der vergangenen 19 Jahre verknüpft werden. Darüber hinaus sollte eine konkrete Anleitung für KMU zur Verfügung gestellt werden, wie Controlling-Instrumente angemessen eingesetzt werden können. Hierbei sollte auf die spezifischen Besonderheiten von KMU eingegangen werden. Im Laufe des Semesters hat sich herausgestellt, dass es sinnvoll ist, die Inhalte der Veröffentlichung sogar noch stärker zu fokussieren als ursprünglich geplant, und zwar auf die kleinen Unternehmen der KMU. Das Manuskript für die Veröffentlichung wurde am 30. Dezember 2016 beim Haufe-Verlag eingereicht. • „dre:RAUM“ Prof. Dr. Ursula Binder, Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt (beide TH Köln) Ein interdisziplinäres, studentisches Projekt, das an der TH Köln durchgeführt wird und von mehreren Professor(inn)en mit Lehrveranstaltungen, Abschlussarbeiten und Projektarbeiten unterstützt wird. Initiator ist ein Masterstudent der erneuerbaren Energien, Christian Brosig. Es geht um die Schaffung eines nachhaltigen Raumes zum Wohnen, Leben und Lernen in Köln. Die Umsetzung erfolgt durch den Umbau einer alten Fabrikhalle im Bereich der Stadt Köln. Zu dem Namen „dre:RAUM“: Der vordere Teil des Namens setzt sich aus den Adjektiven dezentral und regenerativ zusammen und ergibt die Drehung, die symbolisch für das Schließen von Kreisläufen steht. Die bisherigen Akteure stammen aus den Fakultäten Architektur, Bauingenieurwesen, erneuerbare Energien und Wirtschaftswissenschaften. Weitere Fakultäten können dazu kommen.
37 • „Arbeitgeberattraktivität bei Studierenden und Berufstätigen“ Prof. Dr. Christian Ernst (TH Köln) Die Attraktivität deutscher Unternehmen als Arbeitgeber ist in Zeiten des demographischen Wandels zu einem Wettbewerbsfaktor im Kampf um die besten Mitarbeiter/innen geworden. Im „War For Talents“ müssen sich vor allem mittelständische Unternehmen als attraktive Arbeitgeber profilieren. Die empirische Untersuchung befragt Studierende und Berufstätige nach ihren persönlichen Attraktivitätsmerkmalen, nach denen sie ihren Arbeitgeber aussuchen (werden). Dabei soll u. a. untersucht werden, inwieweit sich die Kriterien zwischen Studierenden und Berufstätigen unterscheiden und auf welche Basis ein modernes „Employer Branding“ gestellt werden muss. Das zugrundeliegende „Employer Branding“-Modell wurde bereits veröffentlicht. • „Die Zufriedenheit von Auszubildenden in Deutschland“ Prof. Dr. Christian Ernst (TH Köln) Die praxisorientierte duale Berufsausbildung Deutschlands ist im internationalen Maßstab führend. Zahlreiche Länder beneiden unser Land um diese Ausbildungsqualität und versuchen, diese zu kopieren. Der Ausbildungsmarkt ist allerdings in den letzten Jahren von einem Anbieterzu einem Nachfragermarkt geworden. Gute Schulabgänger können sich ihre Ausbildungsunternehmen aussuchen. Die Ausbildungsqualität ist deshalb heute von hochgradiger Bedeutung für die Bindung der zukünftigen Fachkräfte. Dabei muss es Unternehmen gelingen, die Ausbildung so zu gestalten, dass die Auszubildenden selbst zufrieden sind und auch langfristig im Unternehmen verbleiben wollen. Die empirische Studie untersucht zentrale Zufriedenheitskriterien aus der Sicht der Auszubildenden. Dabei sollen auch Defizitbereiche der dualen Berufsbildung in den Betrieben und Berufsschulen – nach Branche und Unternehmensgröße – eruiert werden. Erste Ergebnisse der Studie wurden in einem Interview der Zeitschrift „Personalwirtschaft“ im Mai 2015 veröffentlicht. An der Befragung beteiligt waren ca. 1.600 Auszubildende. • „Mitarbeiterzufriedenheit in Profitund Nonprofitunternehmen“ Prof. Dr. Christian Ernst (TH Köln) Die demographische Entwicklung und der vielfach und teils kontrovers diskutierte Fachkräftemangel sind nach wie vor Gegenstand der wirtschaftspolitischen Debatte. Auch Personalchefs betonen, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt, vor allem in Technikund Gesundheitsberufen, vom Angebotszum „Nachfragermarkt“ entwickelt, wobei die Arbeitnehmer als Nachfrager eine zunehmende Entscheidungsund Verhandlungsmacht auf dem Arbeitsmarkt besitzen. Das bedeutet zugleich, dass sich Unternehmen nicht nur damit beschäftigen, wie man leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter/innen gewinnt, sondern auch damit, wie sie ihre besten Fachund Führungskräfte längerfristig an das Unternehmen binden können. Die zentrale Frage des Retention-Managements (Bindung von Arbeitnehmer/innen) lautet daher, wie ein Unternehmen längerfristig für seine Belegschaft ein attraktiver Arbeitgeber sein kann. Die Langzeitstudie basiert auf der Auswertung von Befragungen zur Mitarbeiterzufriedenheit – mit insgesamt rund 5.000 Befragten aus mittelständischen Profitund Nonprofitunternehmen. Was ist Menschen im Beruf besonders wichtig und stellt damit eine virulente Quelle des Retention-Managements dar? Die Lang-
38 zeituntersuchung gibt Aufschluss darüber. Teilnehmer der Befragungen waren vor allem Fachkräfte in kaufmännischen und technischen Berufen der deutschen Wirtschaft sowie im Sozialund Gesundheitswesen. Am 30. März 2015 veröffentlichte die TH Köln dazu eine Pressemitteilung, die zu zahlreichen Veröffentlichungen in Printund Onlinemedien führte. • „Entwicklung eines Lebensphasenmodells“ Prof. Dr. Christian Ernst (TH Köln) In der psychologisch ausgerichteten Studie werden die maßgeblichen Problembereiche, aber auch „Energiequellen“ verschiedener Lebensphasen untersucht. Ziel der über mehrere Jahre angelegten Studie ist die Konzeption eines empirisch fundierten Phasenmodells, das auch aktuelle wirtschaftsund sozialpolitische Entwicklungen in Deutschland reflektiert. Zunächst wurde dafür ein operationales Modell entwickelt und ein Fragebogen entworfen. In einer ersten empirischen Phase beteiligten sich bereits rund 2.000 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren an der Studie. Eine Teilnahme an der anonymen Befragung dauert lediglich fünf Minuten und ist unter dem folgenden Link möglich: https://ww2.unipark.de/uc/LPM2016/. • „Wirtschaftskompetenz für mehr Effektivität und Effizienz in China“2 Prof. Dr. Erich Hölter (TH Köln), Prof. Dr. Frank Gogoll (TH Köln), Prof. Dr. Thomas Retzmann (Universität Duisburg-Essen), EB Cert GmbH, Köln, RKWC GmbH, Aachen/Peking Ziele des Verbundprojektes sind die Entwicklung, der Aufbau sowie die nachhaltige Implementierung und Verwertung eines international anerkannten Angebots der Weiterbildung zur Förderung von Wirtschaftskompetenz in China unter Maßgabe der Etablierung eines dauerhaften, sich selbst tragenden Bildungskonzeptes. Das Teilvorhaben der TH Köln konzentriert sich auf die Entwicklung, wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Zertifikatskurses „Betriebswirtschaftslehre“ mit entsprechenden Zertifikatsprüfungen, der Lehrund Lernunterlagen sowie des E-Learning-Angebotes und zielt darauf ab, das Bildungsangebot wissenschaftlich fundiert und nachhaltig in China zu etablieren. • „Konfliktmanagement in Bau(träger)projekten“ Prof. Dr. Michael Lorth, mit Prof. Dr. Ricarda Rolf und RA Christoph Bubert, OBKV Köln (beide Forschungsstelle Wirtschaftsmediation), Bauindustrie NRW Dieses interdisziplinäre Forschungsprojekt zielt darauf ab, ein umfassendes Konfliktmanagementsystem für die Baubranche zu konzipieren, welches die Spezifika komplexer Bauvorhaben sowie das Zusammenwirken der unterschiedlichen projektbeteiligten Anspruchsund Interessengruppen und Fachdisziplinen adäquat berücksichtigt. Hierbei werden neben den für Bauprojekte typischen Schnittstellen zwischen Technik/Ingenieurwissenschaften, Logistik, Betriebswirtschaftslehre und Recht auch die psychologischen Aspekte der (sozialen) Interaktion der Projektbeteiligten beleuchtet. Ziel des ersten Moduls des Forschungsprojektes ist die Entwicklung einer Problemlandkarte, welche die identifizierten bau(träger)projekttypischen Konfliktfelder strukturiert und mit ihren 2 Dieses Projekt wird insbesondere von Prof. Dr. Erich Hölter getragen. Prof. Dr. Frank Gogoll ist zusätzlich Mitglied der Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen. Dieses Projekt ist daher ebenfalls aufgeführt in Kapitel 2.2: Forschungsstelle Management – Markt – Institutionen.
39 jeweiligen Interdependenzen zu den anderen Konfliktfeldern darstellt. Im zweiten Modul sollen durch die systematische Analyse der einzelnen Konfliktfelder die projekttypischen bzw. -spezifischen Konfliktursachen identifiziert sowie hieraus ein branchenspezifisches und für den praktischen Einsatz geeignetes Instrumentarium an Konfliktlösungsund Verhandlungstechniken entwickelt werden. Schließlich sollen im Rahmen des dritten Moduls Bedarfe und Formate zur Professionalisierung und Qualifizierung der Konfliktbeteiligten abgeleitet werden. • „Analyse und Bewertung von Add-ins zu Tabellenkalkulationsprogrammen“ Prof. Dr. Marc Kastner (TH Köln) Die Angebote auf dem Markt der Softwaretools zur Lösung von betriebswirtschaftlichen Entscheidungsproblemen sind sehr vielfältig und unübersichtlich. Insbesondere existiert eine Vielzahl von kommerziellen und nichtkommerziellen Add-ins, die in vorhandene Tabellenkalkulationsprogramme wie z. B. Microsoft Excel integriert werden können. Die Tools unterscheiden sich vor allem in ihrem Anwendungsbezug und sollen deshalb auf Leistungsfähigkeit und Eignung für den Einsatz zur Lösung von betriebswirtschaftlichen Entscheidungsproblemen untersucht und kategorisiert werden. Forschungsgegenstand ist die Auswertung der relevanten Fachliteratur, insbesondere von Marktanalysen und empirischen Studien zu den relevanten Excel-Add-ins sowie die Durchführung von Softwaretests. • „Entwicklung eines Lehrbuches mit Online-Lernumgebung zur Statistik“ Prof. Dr. Marc Kastner (TH Köln) Forschungsgegenstand war die Auswertung der relevanten Fachliteratur zur Statistik, um darauf aufbauend ein Lehrbuch zur deskriptiven und induktiven Statistik zu entwickeln. Hiermit soll den Studierenden das Vertiefen der Vorlesungsinhalte und die Vorbereitung auf die Modulprüfung erleichtert werden. Der Aufbau des Lehrbuches lehnt sich an die Vorgehensweise der Lehrveranstaltung an. Die statistischen Methoden und Formeln werden praxisnah vermittelt und durch zahlreiche Beispiele erläutert. Begleitend zum Lehrbuch wurde ein passgenauer Online-Bereich mit Aufgaben und Lösungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen entwickelt. Damit können die Studierenden die Lerninhalte noch weiter verinnerlichen und sich optimal auf die Prüfung vorbereiten. Zudem steht Dozenten auf der Website des Verlags zu diesem Titel ein kompletter Foliensatz zur Verfügung. • „Kommentierung Mietund Pachtrecht“ Prof. Dr. Friedrich Klein-Blenkers (TH Köln) Dritte Auflage der Kommentierung von Allgemeinem Mietrecht, Gewerberaummietrecht, Pachtrecht, Landpachtrecht und Unternehmenspachtrecht für den AnwaltKommentar BGB. • „Lehrbuch Rechtsformwahl“ Prof. Dr. Friedrich Klein-Blenkers (TH Köln) Zweite völlig überarbeitete Auflage des Lehrbuchs zur Rechtsformwahl.
46 Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Lihong Wang Wissenschaftliche Mitarbeiterin R+V Re / Forschungsschwerpunkt Rückversicherung [email protected] Die Finanzierung des Forschungsschwerpunktes Rückversicherung (Personalkosten der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Literatur, Reisekosten, Sachmittel, etc.) erfolgt vollständig aus den von dem Förderkreis Rückversicherung zur Verfügung gestellten Drittmitteln. In dem Förderkreis wirken derzeit insgesamt 90 Rückversicherer bzw. rückversicherungsorientierte Unternehmen mit. Zudem werden das Kölner Rückversicherungs-Symposium (teilweise), die Jahrestagung des Förderkreises sowie Exkursionen durch die eingeworbenen Drittmittel finanziert. Der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung ist Mitglied im IISForschungsnetzwerk (International Insurance Society). Die Forschungsaktivitäten des Forschungsschwerpunkts Rückversicherung sind nachfolgend dokumentiert. 3.1.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Folgende Projekte wurden bzw. werden in dem Forschungsschwerpunkt Rückversicherung bearbeitet: • Manuel Dietmann Manuel Dietmann forschte zugunsten der Solvency II Berichterstattung unter Einbeziehung der Analyse der QRTs für die Rückversicherung. • Sebastian Hoos Sebastian Hoos forschte im Sinne der (Rück-)Versicherung von Flüchtlingsunterkünften unter dem Blickwinkel der Terrorismusregelungen in der deutschen Sachversicherung. • Lucas Kaiser Lucas Kaiser analysierte die Bedeutung von Ratings für Rückversicherungsunternehmen. • Kai-Olaf Knocks Kai-Olaf Knocks beschäftigte sich mit den Rückversicherungsaspekten des Autonomen Fahrens. • Fabian Lassen Das Projekt von Fabian Lassen umfasste die Recherche zur Bedeutung der Rückversicherer für die Entwicklung der Offshore Windparks.
47 • Stefan Materne Stefan Materne untersuchte Auswirkungen der per VAG-Novellierung zum 01. Januar 2016 geänderten Zulassung von Drittstaaten-Rückversicherern in Deutschland auf die Rückversicherungsnahme von Zedenten. • Stefan Materne und Frederik Gerhards Das gemeinsame Projekt von Stefan Materne und Frederik Gerhards beschäftigte sich mit dem Pricing von stand-alone Terror-Rückversicherungsverträgen. • Stefan Materne, Fabian Pütz und Matthias Engling Zusammen analysierten Stefan Materne, Fabian Pütz und Matthias Engling die Bedeutung der Ereignisdefinition im Underwritingprozess des Rückversicherers. • Fabian Pütz und Ingo Wichelhaus Das Projekt von Fabian Pütz und Ingo Wichelhaus setzte sich mit den SolvencyBonds auseinander. • Fabian Pütz, Rudolf Bischler und Stefan Materne An dem Projekt der Alternative Capital und Basisrisiko in der Solvency II Standardformel für Nicht-Leben forschten Fabian Pütz zusammen mit Rudolf Bischler und Stefan Materne. • Lihong Wang Lihong Wang has been working on a research project with respect to Economic Slowdown and its Impact on the Insurance Industry. Die geplanten Veröffentlichungen zu den einzelnen Forschungsthemen sowie die für das nächste Jahr geplanten Forschungsprojekte sind im letzten Abschnitt aufgelistet. >> Veröffentlichungen Der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung veröffentlichte im Berichtszeitraum folgende Publikationen: • Fabian Lassen (2016): Offshore Windparks und Rückversicherung; in: Zeitschrift für Versicherungswesen (ZfV), Nr. 21/2016, S. 658-660. • Fabian Lassen, Lucas Kaiser (2016): Ist die Rückversicherung noch der Fels in der Brandung?; in: Zeitschrift für Versicherungswesen (ZfV), Nr. 12/2016, S. 379. • Fabian Lassen, Lucas Kaiser (2016): Ist die Rückversicherung noch der Fels in der Brandung?; in: Versicherungspraxis (VP), Nr. 08/2016, S. 28. • Winfried Heinen (2016): Rückversicherung bleibt fundamentales Instrument; in: Versicherungswirtschaft-Heute, Tagesreport vom 31. Mai 2016.
48 • Stefan Materne (2016): Rückversicherung: Anpassung des Geschäftsmodells ähnelt Kursänderung eines Tankers; in: Versicherungswirtschaft – Heute, Tagesreport vom 31. Mai 2016. • Stefan Materne (2016): Forschung am ivwKöln; in: Stefan Materne (Hrsg.): Jahresbericht 2015 des Forschungsschwerpunkts Rückversicherung; Band 02/2016. • Stefan Materne, Fabian Pütz, Matthias Engling (2016): Forschung am ivwKöln; in: Die Anforderungen an die Ereignisdefinition des Rückversicherungsvertrags: Eindeutigkeit und Konsistenz mit dem zugrundeliegenden Risiko, Band 9-2/2016. • Stefan Materne (2016): Forschungsschwerpunkt Rückversicherung; in: Institut für Versicherungswesen (Hrsg.): Forschungsbericht für das Jahr 2015, Forschung am ivwKöln, Band 01/2016, S. 3-9. >> Vorträge Folgende Vorträge wurden von Mitgliedern des Forschungsschwerpunkts im Berichtszeitraum gehalten: • Stefan Materne: Reinsurance – Globally and in China; Vortrag im Rahmen des Third China Minsheng Global Advisory Council Meeting Shanghai, 13. Oktober 2016, Shanghai. • Lihong Wang: China’s Economic Slowdown and its Impact on (Re)Insurance Markets; Vortrag im Rahmen der 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 08. Juli 2016, Niederkassel Uckendorf. • Fabian Pütz: Konzeption eines Solvenzbonds; Vortrag im Rahmen der 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 08. Juli 2016, Niederkassel Uckendorf. • Sebastian Hoos: Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte – (Rück-) Versicherungsrechtliche Bewertung; Vortrag im Rahmen der 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 08. Juli 2016, Niederkassel Uckendorf. • Fabian Lassen: Offshore Windparks und Rückversicherung; Vortrag im Rahmen der 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 08. Juli 2016, Niederkassel Uckendorf. • Lucas Kaiser: Bedeutung von Ratings für Rückversicherungsunternehmen (Posterbeitrag); Vortrag im Rahmen der 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 08. Juli 2016, Niederkassel Uckendorf. • Manuel Dietmann: Berichterstattung für Finanzstabilitätszwecke (Posterbeitrag); Vortrag im Rahmen der 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung, 08. Juli 2016, Niederkassel Uckendorf. • Stefan Materne: Rückversicherung 2016 – Fels in der Brandung?; Vortrag im Rahmen des 13. Kölner Rückversicherungs-Symposium, 31. Mai 2016, Köln.
49 • KaiOlaf Knocks: Drohnen drohen… – das Risiko unbemannter Fluggeräte in der Haftpflichtversicherung; Vortrag im Rahmen des Gesprächskreises „Rückversicherung“, 13. April 2016, Frankfurt. • Stefan Materne: Geschäftsmodell der Rückversicherer im Wandel?; Vortrag im Rahmen der Fachtagung des Deutschen Anwaltvereins (DAV), 13. Februar 2016, Obernai/Strasbourg. • Stefan Materne: Traditionelle und alternative Kapazität zur Absicherung von Agrarprojekten; Kreditbank für Wiederaufbau (KfW), 02. Februar 2016, Frankfurt. • Stefan Materne: Solvenzbonds; Vortrag im Rahmen des Forschungsforums an der TH Köln, 20. Januar 2016, Köln. 3.1.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr vom Forschungsschwerpunkt Rückversicherung durchgeführt: • 13. Kölner Rückversicherungs-Symposium Am 31. Mai 2016 fand das 13. Kölner Rückversicherungs-Symposium zum Thema „Rückversicherung 2016 – Fels in der Brandung?“ statt. Prof. Stefan Materne beleuchtete in seinem Einführungsvortrag die verschiedenen Facetten des Themas. Das erste Panel wurde von Philipp Krohn (für die Zeitschrift Frankfurter Allgemeine) geleitet. Folgende Diskutanten haben teilgenommen: > Greig Woodring (CEO, RGA) und > Dr. Winfried Heinen (Stv. Sprecher des Vorstands, Gen Re). Ein Interview wurde von Herbert Fromme (Süddeutsche Zeitung / Versicherungsmonitor) mit Dr. Frank Grund (Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht) durchgeführt. Die zweite Diskussionsrunde leitete Dr. Marc Surminski (Chefredakteur der Zeitschrift für Versicherungswesen). Das Panel war mit folgenden Vertretern aus der (Rück-) Versicherungswirtschaft besetzt: > Monica Cramér Manhem (President & CEO, Sirius International), > Axel Flöring (Managing Director, Guy Carpenter DACH), > Dr. Frank Grund (Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht, BaFin), > Dr. Winfried Heinen (Stv. Sprecher des Vorstands, Gen Re), > Stephan Ruoff (CEO, Tokio Millennium Re) und > Bernd Zens (Vorstand, DEVK). Inhalte und Thesen des 13. Kölner Rückversicherungs-Symposiums werden in einem separaten Jahresbericht vertieft behandelt.
50 • 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung Am 08. Juli 2016 fand die 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung des Instituts für Versicherungswesen der TH Köln im Hotel Clostermanns Hof in NiederkasselUckendorf statt. Prof. Stefan Materne informierte über den Forschungsschwerpunkt Rückversicherung und führte Interviews über Alternative Capital und dem veränderten Kundenverhalten beim Einkauf von Rückversicherung. Mit Herrn Michael Hoffmann (CEO, Daimler Re) sprach er über die Rolle der Rückversicherungs-Captive Daimler Re und deren übernommene Risiken. Mit Herrn Dr. Nihar Jangle (Micro Insurance Academy, Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)) wurde über seine Plattform gesprochen, auf der Micro-Versicherungen für den ländlichen Bereich angeboten werden. In der Researchers‘ Corner als zusätzlichem Themenschwerpunkt der Jahrestagung wurden folgende Forschungsergebnisse der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Forschungsstelle in Kurzvorträgen mit anschließender Diskussion dargestellt. Referenten waren: > Fabian Pütz (DEVK): Konzeption eines Solvenzbonds, > Sebastian Hoos (Deutsche Rück): Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte – (Rück-) Versicherungsrechtliche Bewertung, > Lihong Wang (R+V Rück): Chinas Economic Slowdown and its Impact on (Re) Insurance Markets, > Fabian Lassen: Offshore Windparks und Rückversicherung. Inhalte und Thesen der 9. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung werden in einem separaten Jahresbericht vertieft behandelt. 3.1.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Die sonstigen Aktivitäten im Berichtsjahr bzw. die geplanten Vorhaben im Folgejahr des Forschungsschwerpunktes Rückversicherung sind nachfolgend zusammengestellt: • Personalia Prof. Stefan Materne ist von dem Board of Supervisors der Europäischen Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA für zweieinhalb Jahre zum Mitglied der Stakeholder Group „Insurance and Reinsurance“ (Versicherung und Rückversicherung) ernannt worden. • Geplante Veranstaltungen Auch im kommenden Jahr wieder wird der Forschungsschwerpunkt Rückversicherung das 14. Kölner Rückversicherungs-Symposium (23. Mai 2017) sowie die 10. Jahrestagung des Förderkreises Rückversicherung (07. Juli 2017) ausrichten. • Ausblick auf zukünftige Vorhaben Zusätzlich sollen im kommenden Jahr die folgenden Projekte bearbeitet und publiziert werden:
51 > Jan Böggemann: Optimierung des Vorgehens eines Industrieversicherers beim Einkauf von fakultativer Rückversicherung; > Manuel Dietmann: Wirksamkeit des System of Governance im Fokus; > Sebastian Hoos: Die Bedeutung des Probable Maximum Loss bei der Zeichnung des Feuer-Versicherungsgeschäfts eines Erstversicherers und die Wirkung des PML bei der Ordnung seiner passiven Rückversicherung; > Lucas Kaiser: Bedeutung von Ratings für Rückversicherungsunternehmen; > Kai-Olaf Knocks: Autonomes Fahren – Evolution oder Revolution des KFZ-(Rück-) Versicherungsmarktes?; > Fabian Lassen: Public Private Partnerships in der Rückversicherung; > Stefan Materne: Protektionismus durch Regulierung, an den Beispielen Deutschland und China; > Fabian Pütz: Bewertung von Alternative Capital und Basisrisiko unter Solvency II; > Fabian Pütz: Absicherung von Katastrophenrisiken in Schwellenländern über CatBonds; > Lihong Wang: Developments and challenges ahead for China agriculture insurance and reinsurance; > Lihong Wang: Chinese economic issues and its impact on insurance/reinsurance markets.
52 3.2 Forschungsstelle Versicherungsrecht 3.2.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Forschungsstelle für Versicherungsrecht wurde 2010 gegründet, um die Forschungsaktivitäten des Instituts für Versicherungswesen im Hinblick auf juristische Fragestellungen zu bündeln. An der Forschungsstelle Versicherungsrecht wirkten im vergangenen Jahr folgende Personen mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Jochen Axer Leitung für den Bereich betriebliche Steuerlehre Institut für Versicherungswesen [email protected] Nannette Fabian Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Organ des Masterstudiengangs VR Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. DirkCarsten Günther Leitung für die Bereiche Sachversicherung, Betriebsunterbrechungsversicherung und Versicherungsrecht Institut für Versicherungswesen Dirk-carsten.guenther @th-koeln.de Maaike Heuwold Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Organ der Diskussionsforen VR Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Karl Maier Leitung für die Bereiche Kraftfahrt-, Unfall, Rechtschutzversicherung und Versicherungsrecht Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Peter Schimikowski Leitung für die Bereiche Haftpflichtversicherung und Versicherungsrecht Institut für Versicherungswesen peter.schimikowski @th-koeln.de Die Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert. 3.2.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Veröffentlichungen Die Mitglieder der Forschungsstelle Versicherungsrecht veröffentlichten im Berichtszeitraum folgende Publikationen: • Peter Schimikowski (2016): Beratungspflicht des Versicherers während der Vertragslaufzeit; in: jurisPR-VersR 05 / 2016, Anmerkung 5.
53 • Dirk-Carsten Günther (2016): Gemeiner Wert in der Hausratversicherung; in: jurisPRVersR 4 / 2016. • Dirk-Carsten Günther (2016): Regress bei nachbarschaftlichen Gefälligkeiten; in: jurisPR-VersR 2 / 2016. • Dirk-Carsten Günther (2016): Raubschaden und Trickdiebstahl; in: jurisPR-VersR 2 / 2016. • Dirk-Carsten Günther (2016): Die Betriebsunterbrechungsversicherung; in: Looschelder/Pohlmann: Kommentar zum VVG, 3. Auflage, 2016. • Dirk-Carsten Günther (2016): Stimmige oder genügende Einbruchspuren; in: jurisPRVersR 1 / 2016. • Peter Schimikowski (2016): Privathaftpflichtversicherung: Leistungsfreiheit wegen „ungewöhnlichen und gefährlichen Tuns"; in: r+s 2016, S. 74-77. • Peter Schimikowski (2016): Privathaftpflichtversicherung: Übermäßige Beanspruchung einer Mietwohnung; in: r+s 2016, S. 125. • Peter Schimikowski (2016): Tierhalterhaftpflichtversicherung: Mitversicherter „Tierhüter“; in: r+s 2016, S. 233-235. • Peter Schimikowski (2016): Abgrenzung und Regulierung von Sachund Vermögensschäden in der Produkthaftpflicht-Versicherung – Neuerungen im ProdukthaftpflichtModell 2015; in: Versicherungspraxis 9 / 2016, S. 3-7. • Karl Maier (2016): Das Verhältnis des §142 StGB zu E. 1. 3 AKB 2008; in: r+s 2016, Heft 2, S. 64-65. • Karl Maier (2016): Unzulässige Rückstufung bei ermessensfehlerhafter Regulierung; in: r+s 2016, Heft 3, S. 120-121. • Karl Maier (2016): Begriff der Unmittelbarkeit der Überschwemmung in der Kaskoversicherung; in: r+s 2016, Heft 4, S. 174-176. • Karl Maier (2016): VersSchutz bei Diebstahl von in der Kaskovers nicht versicherten Gegenständen; in: r+s 2016, Heft 6, S. 291-293. • Karl Maier (2016): in: Münchner Kommentar VVG, 2. Auflage 2016, Band 2, Teil Kraftfahrtversicherung.
54 >> Vorträge Folgende Vorträge wurden von den Mitgliedern der Forschungsstelle Versicherungsrecht im abgelaufenen Jahr gehalten: • Dirk-Carsten Günther: Rechtliche Aspekte bei Betrugsfällen; MWV-Veranstaltung zum Betrug in der Sachversicherung, 09.-10. Mai 2016, Köln. • Dirk-Carsten Günther: Eintritt des Versicherungsfalles in der LeitungswasserVersicherung. Vorstellung eines eigenen rechtlichen Lösungsansatzes; Jahrestagung des GdV, 14.-15. April 2016, Berlin. • Dirk-Carsten Günther: Vielfältige und zum Teil ungelöste Rechtsprobleme beim Einsatz von Sachverständigen; Konferenz des EUROFORUMS ion, 22.-23. Februar 2016, München. 3.2.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr von der Forschungsstelle Versicherungsrecht durchgeführt: • 13. Diskussionsforum Versicherungsrecht Am 19. Mai 2016 fand das 13. Diskussionsforum der Forschungsstelle Versicherungsrecht mit folgenden Vorträgen zu aktuellen versicherungsrechtlichen Themen statt: > Sascha Piontek (RiOLG und wissenschaftlicher Mitarbeiter am BGH, Karlsruhe): Aus der aktuellen Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Hamm in Versicherungssachen. > Hans-Ludger Sandkühler (Rechtsanwalt): Die neue Versicherungsvertriebsrichtlinie 2016 – Motive, Inhalte, Perspektiven. > Prof. Dr. Karl Maier (Institut für Versicherungswesen Köln, TH Köln): Neues zum Versicherungsfall in der Rechtsschutzversicherung. 3.2.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Die sonstigen Aktivitäten im Berichtsjahr bzw. die geplanten Vorhaben im Folgejahr der Forschungsstelle Versicherungsrecht sind nachfolgend zusammengestellt. • Lehrpreis für den Masterstudiengang Versicherungsrecht Die Forschungsstelle Versicherungsrecht betreibt in einer Kooperation zwischen dem ivwKöln und der Universität Limerick den Masterstudiengang Versicherungsrecht. Die ersten Master of Laws haben in 2016 erfolgreich ihr Studium beendet. Das Konzept „Blended Learning Arrangements im berufsbegleitenden Masterstudiengang Versicherungsrecht (LL.M.)“ wurde im Rahmen des 6. Tages für die exzellente Lehre der TH Köln am 24. Juni mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro prämiert, das zur Weiterentwicklung des Studiengangs eingesetzt wird. Für das konzipierte Curriculum wurden die Mit-
55 glieder der Forschungsstelle Versicherungsrecht des ivwKöln sowie Ilona Matheis von der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung ausgezeichnet. • Geplante Veröffentlichungen > Prof. Dr. Karl Maier hat ein Forschungsfreisemester genommen, um einen Kommentar zu den Bedingungswerken in der Rechtsschutzversicherung verfassen zu können. • Geplante Veranstaltungen Auch im nächsten Jahr plant die Forschungsstelle Versicherungsrecht wieder bis zu zwei Diskussionsforen zu aktuellen Themen im Frühjahr und im Herbst.
62 Unabhängig von zukünftigen Promotionsvorhaben über das Graduierteninstitut gibt es bereits jetzt schon unter Mitwirkung von FaRis-Mitgliedern das laufende Promotionsvorhaben von Herrn Lazic betreut von Prof. Dr. Goecke und Prof. Dr. Wagner (Universität Leipzig) sowie das jetzt begonnene Promotionsvorhaben von Herrn Pütz betreut durch Prof. Dr. Rohlfs und Prof. Dr. Murphy (Universität Limerick). Prof. Dr. Heep-Altiner beabsichtigt ein gemeinsames Veröffentlichungsprojekt zum Themengebiet „Schadenversicherung anhand eines durchgängigen Datenmodells“ in Zusammenarbeit mit den Masterstudenten. • Geplante Veröffentlichungen > Maria Heep-Altiner, Torsten Rohlfs: Bewertungsansätze für das Datenmodell der „IVW Privat AG“; in: Forschung am ivwKöln. > Maria Heep-Altiner, Torsten Rohlfs, Tim Jannusch, Kaan Kutlu, Fabian Lassen, Philip Sampson: Quantitative Solvency II Berichterstattung für die Öffentlichkeit. Schritt für Schritt zur Befüllung der öffentlich zugängigen Meldebögen; in: Versicherungswirtschaft, Karlsruhe. > Maria Heep-Altiner, Horst Müller-Peters, Peter Schimikowski, Bernd Schnur (Hrsg.): Proceedings zum 21. Kölner Versicherungssymposium; in: Forschung am ivwKöln. > Maria Heep-Altiner, Bernd Schnur: Einführung: Was ist Big Data?; in: Proceedings zum 21. Kölner Versicherungssymposium, in: Forschung am ivwKöln. > Fabian Pütz: Research Paper im Rahmen des Promotionsvorhabens zu autonomen Fahren. • Geplante Vorträge > Prof. Dr. Schmidt: Einführungsvortrag zum 12. FaRis & DAV Symposium; > Prof. Dr. Miebs: Einführungsvortrag zum 13. FaRis & DAV Symposium. • Geplante Veranstaltungen > Das 12. FaRis und DAV Symposium wird am 09. Juni 2017 zum Thema „InsurTechs” stattfinden. Verantwortlich für die Organisation ist Prof. Dr. Schmidt. > Das 13. Faris & DAV Symposium im Dezember 2017 wird voraussichtlich das Thema „Kapitalanlagemanagement“ unter der Verantwortung von Prof. Dr. Miebs behandeln. Hier ist aber noch eine Änderung des Themas sowie des Verantwortlichen möglich.
63 3.4 Forschungsstelle Versicherungsmarkt 3.4.1 Zielsetzung und Mitwirkende Die Forschungsstelle Versicherungsmarkt bündelt die Forschungsaktivitäten am ivwKöln rund um das Thema Versicherungsmarketing, Versicherungsvertrieb, Versicherungsmarktforschung, Konsumentenverhalten und Verbraucherschutz. Gemeinsam mit einem Kreis von in ihrer jeweiligen Fachdisziplin anerkannten Kollegen werden Themen rund um den Versicherungsmarkt interdisziplinär erforscht, wobei neben betriebswirtschaftlichen Fragestellungen auch Aspekte der Psychologie, der Mathematik, der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre eingeschlossen werden. An der Forschungsstelle wirken derzeit folgende Professorinnen, Professoren und Lehrbeauftragte des ivwKöln mit: Name Funktion / Schwerpunkt Institut / Unternehmen Kontakt Prof. Dr. Rolf Arnold Personal, Vertrieb Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Horst Grundhöfer Versicherungsmarketing Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Horst MüllerPeters Leitung der Forschungsstelle, Kundenverhalten, Marketing, Marktforschung, CRM, Behavioral Insurance Institut für Versicherungswesen horst.mueller-peters@ th-koeln.de Prof. Dr. Detlef Rüdiger Volkswirtschaftslehre, Krankenversicherung Institut für Versicherungswesen [email protected] Jürgen Schulz Maklermarkt Lehrbeauftragter juergen.schulz-koeln @t-online.de Prof. Dr. Michaele Völler Leitung der Forschungsstelle, Versicherungsmarketing, Digitalisierung, insbesondere Social Media, Kundenverhalten, CRM Institut für Versicherungswesen [email protected] Prof. Dr. Gabriele Zimmermann Führung, Organisationsentwicklung, Vertrieb Institut für Versicherungswesen gabriele.zimmermann @th-koeln.de Die Forschungsaktivitäten der Forschungsstelle für das Berichtsjahr sind nachfolgend dokumentiert.
64 3.4.2 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge >> Projekte Im aktuellen Jahr wurden im Rahmen der Forschungsarbeit folgende Forschungsschwerpunkte gesetzt: • Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft, • Innovation im Versicherungsmarkt, • Einfluss sozialer Medien, • Konsumentenverhalten, Versicherungspsychologie, Behavioral Insurance, • Versicherungsbetrug, • Frauen im Versicherungsvertrieb, • Change Management in Versicherungsunternehmen sowie • Absolventinnen des integrierten Studiums – Langzeitstudie des beruflichen Werdegangs. Zu diesen Themen trägt die Forschungsstelle durch regelmäßige Projekte, Publikationen und Veranstaltungen zur laufenden Forschung bei und betreibt entsprechende Fallstudien. Im Rahmen der forschungsorientierten Projektarbeit Marketing („PAM“), Projektarbeit Master ("PAMA") und Projektarbeit Vermittlung („PAV“) wurden folgende Projekte durchgeführt: • Fallstudien: PAM – ProjektArbeit Marketing > Bedeutung mobiler Geräte in der „Customer Journey“ eines Versicherungskunden. > Möglichkeiten und Bedeutung von Online-Empfehlungen und –Bewertungen in der Assekuranz. > Multikanalmanagement für junge Leute (U31) sowie > Sensibilisierung (extrem) junger Leute für das Thema Versicherungen, Erstellung eines Konzeptes für einen Kinderuni-Workshop an der TH Köln. • Fallstudien: PAMA – ProjektArbeit MAster > Claims Management of the Future. > Neue Potenziale durch Annexprodukte. > Online-Portal für Akademiker. > Antragsoptimierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht: Moderner, kompakter, ehrlicher, > Moral Hazard im Kfz-Reparaturmarkt: Ein Feldexperiment zur Preissetzung von Werkstätten in Abhängigkeit vom Versicherungsstatus.
65 • Fallstudien: PAV – ProjektArbeit Vermittlung > Akzeptanz von Video-Chat Kommunikation im Belegschaftsgeschäft der Albatros. > Einsatz von Erklär-Videos in der Qualifizierung von (jungen) Versicherungsvermittlern sowie > Frauen im Versicherungsvertrieb – Rekrutierung und Beschäftigungsmodelle. • Publikation und Selbsttest zu Risikowahrnehmung & Risikorealität Gemeinsam mit Prof. Dr. Nadine Gatzert (Universität Erlangen-Nürnberg) hat Prof. Horst Müller-Peters ein Forschungsprojekt zu Abweichungen zwischen real gegebenen Risiken und der Risikowahrnehmung in der Bevölkerung durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in „Forschung am ivwKöln“ publiziert. Darüber hinaus wurde ein Selbsttest zur Aufklärung von Verbrauchern erstellt, der unter www.kenn-dein-risiko.de abgerufen werden kann. >> Veröffentlichungen Folgende Veröffentlichungen wurden im Berichtsjahr von den Mitwirkenden der Forschungsstelle Versicherungsmarkt erstellt: • Horst Müller-Peters (Hrsg.): Mit Technik in die Zukunft. Apparative Messung – Science Fiction in der Marktforschung; in: Marktforschung.Dossier, Dezember 2015. • Horst Müller-Peters (Hrsg.): Studentische Unternehmensberatung; Themendossier, www.consulting.de, Dezember 2015. • Horst Müller-Peters, Nadine Gatzert: Todsicher: Die Wahrnehmung und Fehlwahrnehmung von Alltagsrisiken in der Öffentlichkeit; in: Forschung am ivwKöln, Band 12 / 2016. • Horst Müller-Peters (Hrsg.): Unternehmensberatung in der Versicherungswirtschaft; Themendossier www.consulting.de, Juli 2016. • Horst Müller-Peters: Versicherungswirtschaft im Wandel – aktuelle Herausforderungen; Themendossier www.consulting.de, Juli 2016. • Horst Müller-Peters: Dumme Master, schlaue Master – Von Risikoeinschätzung und Risikowirklichkeit; in: XXIII. Kölner Versicherungsspitzen, Newsletter des ivwKöln, 6 / 2016, S. 3-4. • Michaele Völler (Hrsg.): Sozialisiert durch Google, Apple, Amazon, Facebook und Co. – Kundenerwartungen und -erfahrungen in der Assekuranz; in: Proceedings zum 20. Kölner Versicherungssymposium am 05. November 2015 in Köln, Forschung am ivwKöln, Band 3 / 2016. • Michaele Völler: Studie „Informationsund Entscheidungsverhalten in der digitalen Welt“; Zum vierten Mal erhoben bis Ende Februar 2016.
66 • Michaele Völler: Erfolgsfaktoren eines Online-Portals für Akademiker; in: Forschung am ivwKöln, Band 13 / 2016. • Michaele Völler, Horst Müller-Peters: PAM und PAMA - ein projektorientiertes Lehrkonzept zwischen Theorie und Praxis. Vorbereitung, Umsetzung und Erfahrungen an der TH Köln; in: Sylvia Heuchemer, Birgit Szczybra (Hrsg.): universitas in projects: Lehren und Lernen auf Augenhöhe; Köln, 2016. >> Vorträge Folgende Vorträge wurden im Berichtsjahr von den Mitwirkenden der Forschungsstelle Versicherungsrecht gehalten: • Michaele Völler: Versicherungskunden in der digitalen Welt; Fachund FührungskräfteJahresauftakttagung des AXA Exklusiv Vertriebs, 26. Januar 2016, Köln. • Horst Müller-Peters: Digitales Kundenverhalten; Tagung des Ostdeutschen Sparkassenund Giroverbandes, 11. Februar 2016, Potsdam. • Michaele Völler: Der Versicherungskunde in der digitalen Welt; Jahresauftakttagung der AXA Gebietsdirektion Saarpfalz, 01. März 2016, Homburg. • Horst Müller-Peters: Big Data: Show-Stopper Datenschutz?; Kongress der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (GOR), 04. März 2016, Dresden. • Gabriele Zimmermann: Motivierende Führungskultur für die Gen Y; Treffen der Guarantee Advisor Group e. V. (Maklerhäuser), 09. März 2016. • Michaele Völler: Die digitalen Giganten und der Blumenstrauß – Kundenerwartungen und -erfahrungen in der digitalen Welt; VVAL-Jahrestagung, 28. April 2016, Köln. • Horst Müller-Peters: From a behavioral science view: Why do so many people commit insurance fraud, and what can insurers do to tackle this phenomena? Key Note; IASIU Europe Insurance Fraud Seminar & Expo 2016, 14. Juni 2016, Wien. • Michaele Völler: Der Versicherungskunde in der digitalen Welt; BWV Bergisch Land,14. Juni 2016, Wuppertal. • Michaele Völler: Kundenverhalten in der digitalen Welt – Erwartungen und Erfahrungen; 11. Kolloquium der Deutschen Rückversicherung, 15. Juni 2016, Düsseldorf. • Michaele Völler: Digitalisierung und FinTechs: Neu denken, neu handeln!; BusinessForum21-Konferenz „Zukunftsforum Assekuranz“, 20. Juni 2016, Köln. • Michaele Völler: Kundenzufriedenheit in der Assekuranz - Altes Spiel mit neuen Regeln!; BusinessForum21-Konferenz „Zukunftsforum Assekuranz“, 22. Juni 2016, Köln. • Horst Müller-Peters: Behavioral Insurance; Vortrag bei der EU-Kommission, Unit E1 – Consumer Markets, 16. September 2016, Brüssel.
67 • Horst Müller-Peters: Risikowahrnehmung und Risikowirklichkeit; Pressekonferenz des Goslar-Instituts, 24. Oktober 2016, Köln. • Horst Müller-Peters: Moderation des Tagesseminars „Digitales Marketing“; Leipziger Gesprächskreis Versicherungsmarketing, 25. Oktober 2016, Heidelberg. • Michaele Völler: A German view on intercultural communication; Coggin College der University of North Florida (UNF), 26. Oktober 2016, Jacksonville. • Maria Heep-Altiner, Horst Müller-Peters, Peter Schimikowski, Bernd Schnur: Big Data für Versicherungen; Moderation des 21. Kölner Versicherungssymposium, 03. November 2016, Köln. • Michaele Völler: Improving customer experience in the insurance market; Coggin College der University of North Florida (UNF), 09. November 2016, Jacksonville. 3.4.3 Wissenschaftliche Veranstaltungen Die folgenden Veranstaltungen wurden im Berichtsjahr von Mitwirkenden der Forschungsstelle Versicherungsmarkt durchgeführt: • Prof. Dr. Völler leitete am 24. Juni 2016 den „Strategy Circle 2016“ der Forschungsstelle Versicherungsmarkt zum Thema „Koop mit Start-ups“ in den Räumlichkeiten von friendsurance in Berlin. • Prof. Dr. Zimmermann leitete am 30.06.2016 einen Expertenaustausch im Rahmen des „Change Management Circle“ zum Thema „Erfolgreiche Gestaltung von Change in Zeiten knapper Kassen“, bei dem die Ergebnisse einer von Prof. Dr. Zimmermann durchgeführten Studie diskutiert wurden. • Prof. Müller-Peters organisierte auf dem internationalen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (GOR 2016 am 03. und 04. März 2017 an der Universität Dresden) den Track „Angewandte Online-Forschung“ und moderierte die Podiumsdiskussion des Kongresses zum Thema „Big Data: Show-Stopper Datenschutz?“. 3.4.4 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Die sonstigen Aktivitäten im Berichtsjahr bzw. die geplanten Vorhaben im Folgejahr der Forschungsstelle Versicherungsmarkt sind nachfolgend zusammengestellt. • Personalia > Prof. Dr. Völler ist in die Jury des Lehrpreises 2016 der TH Köln „Digital und sozial – Lehren und Lernen im Netz“ berufen worden, der am 24. Juni 2016 am 6. Tag der exzellenten Lehre der TH Köln verliehen wurde. > Prof. Dr. Völler übernahm den Vorsitz und die fachliche Leitung am ersten und dritten Veranstaltungstag der Fachkonferenz „Zukunftsforum Assekuranz“, die vom 20. Juni bis 22. Juni 2016 in Köln stattfand.
68 > Prof. Dr. Völler verbringt ein Semester als Research Scholar an der University of North Florida (UNF) in Jacksonville, Florida, einer Partneruniversität der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften der TH Köln. • Preis der A. Wilhelm Klein Stiftung Der Preis der A. Wilhelm Klein Stiftung für herausragende Forschungsund Praxisprojekte wurde in diesem Jahr für die durch Prof. Müller-Peters initiierte und betreute Erstellung eines Themenportals zu Versicherungspsychologie und Behavioral Insurance (siehe www.behavioralinsurance.de) an Philipp Eckrodt, Benedikt Klingenheben, Alexander Eremuk, Michaela Weber, Jan Möller und Corinna Faißt verliehen. Die Website wird laufend weiterentwickelt und als generelle Kompetenz-Site sowohl im ELearning als auch in der externen Kommunikation eingesetzt. • Geplante Veranstaltungen > Prof. Müller-Peters und Prof. Dr. Wagner (Universität Leipzig) stellen gemeinsam am 26. Januar 2017 in Goslar am Rande des Deutschen Verkehrsgerichtstags eine Studie zum Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung vor – insbesondere zur Akzeptanz telematischer und verhaltensorientierter Tarife. Eine weitere Präsentation dieser Studie wird als Eröffnungsvortrag der IBM-Versicherungskonferenz am 26. April 2017 in Potsdam stattfinden. > Prof. Dr. Völler wird die Leitung der Fortsetzung des Strategy Circle zum Thema „Koop mit Start-Ups“ in 2017 übernehmen. Das nächste Treffen des Change Circle unter Leitung von Prof. Dr. Zimmermann wird am 16. Januar 2017 stattfinden. > Der „Leipziger Gesprächskreis Versicherungsmarketing“ unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Müller-Peters und Prof. Dr. Wagner (Universität Leipzig) wird auch in 2017 fortgesetzt – mit den Themen „Innovationen im Regionalen Marketing“ (Februar 2017 in Dortmund) sowie „Neuromarketing und Behavioral Insurance“ (Juni 2017 in Potsdam). > Prof. Müller-Peters organisiert am 16. und 17. März 2017 in Berlin den Track und moderiert die Podiumsdiskussion der Veranstaltung, die in diesem Jahr „Wahlprognosen in der Krise? Neue Methoden der Wahlforschung“ zum Thema hat. • Geplante Veröffentlichungen Folgende Veröffentlichungen sind von den Mitwirkenden der Forschungsstelle Versicherungsmarkt im aktuellen Jahr geplant: > Horst Müller-Peters: Geschäft oder Gewissen? Die Wahrnehmung und Bewertung von telematikbasierten Tarifen in der Kfz-Versicherung. > Horst Müller-Peters: Behavioral Insurance. Schwerpunktbeitrag im Gabler Versicherungslexikon, 2. Auflage. > Horst Müller-Peters: Versicherungsmarketing: Erstellung der Stichworte für das Thema im Gabler Versicherungslexikon, 2. Auflage.
69 > Maria Heep-Altiner, Horst Müller-Peters, Peter Schimikowski, Bernd Schnur (Hrsg.): Proceedings zum 21. Kölner Versicherungssymposium; in: Forschung am ivwKöln. > Michaele Völler: Informationsund Entscheidungsverhalten in der digitalen Welt; Schriftenreihe Forschung am ivwKöln. > Lakshmi Goel, Michaele Völler: The Internet as an information source for complex products; Eingereicht und angenommen bei der Konferenz 2017 der International Academy for Advancement of Business Research (IAABR) und der Acedemic Organization for Advancement of Strategic and International Studies (Academic OASIS), Key West 2017.
70 3.5 Weitere Forschungsaktivitäten von Mitgliedern des Instituts für Versicherungswesen In diesem Abschnitt sind alle weiteren Forschungsaktivitäten des Instituts für Versicherungswesen oder einzelner Professoren des Instituts dokumentiert, sofern dies nicht bereits in einem vorherigen Abschnitt geschehen ist. 3.5.1 Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Vorträge Vom ivwKöln bzw. von einzelnen Professoren des ivwKöln wurden im Berichtsjahr folgende weiteren Forschungsprojekte durchgeführt, Veröffentlichungen erstellt bzw. Vorträge gehalten: >> Projekte Alle Forschungsprojekte des Instituts sind vollständig in den vorherigen Abschnitten dokumentiert. >> Veröffentlichungen Über die in den einzelnen Abschnitten dokumentierten Veröffentlichungen hinaus hat das Institut in der Schriftenreihe „Forschung am ivwKöln“ unter der laufenden Nummer 1 / 2016 den Forschungsbericht für das Vorjahr veröffentlicht. Der Forschungsbericht des ivwKöln hat in dieser Form Eingang in den gesamten Forschungsbericht der Fakultät für Wirtschaftsund Rechtswissenschaften gefunden. >> Vorträge Alle Vorträge des Instituts sind vollständig in den vorherigen Abschnitten dokumentiert.
71 3.5.2 Wissenschaftliche Veranstaltungen Das Institut für Versicherungswesen veranstaltet einmal pro Jahr das sogenannte „Kölner Versicherungssymposium“. Da es sich um ein Symposium des gesamten Institutes handelt, wird es in diesem Abschnitt detaillierter als Forschungsaktivität des gesamten Institutes dokumentiert. Darüber hinaus wird das Symposium auch bei den Forschungsstellen aufgeführt, die maßgeblich an der Organisation beteiligt waren. Das diesjährige 21. Kölner Versicherungssymposium fand am 03. November 2016 zum Thema „Big Data in der Versicherung“ statt und wurde gemeinsam von Prof. Dr. HeepAltiner, Prof Müller-Peters und Prof Dr. Schimikowski (ivwKöln) sowie Prof. Dr. Schnur (Schmalenbach Institut) organisiert. Das Vortragsprogramm zusammen mit den jeweiligen Referenten ist in der nachfolgenden Übersicht aufgelistet: > Prof. Dr. Rolf Arnold (Institut für Versicherungswesen, TH Köln): Begrüßungsvortrag; > Prof. Dr. Maria Heep-Altiner und Prof. Dr. Bernd Schnur (TH Köln): Einführung in das Thema „Was ist Big Data?“; > Volker Reichenbach (msg systems ag): Big Data als Schlüssel zur Digitalisierung; > Dr. Daniel John (HUK-Coburg): Die Big Data Herausforderung; > Stefan Riedel (IBM): Cognitive Computing als Konsequenz auf geändertes Kundenverhalten und Big Data; > Andreas Schütz (SAP): Kundenprofilierung, Real-Time Werbung und dynamisches Pricing: Wird die Kundenbeziehung revolutioniert?; > Michael Kamps (CMS Hasche Sigle): Rechtliche Rahmenbedingungen von Big Data; > Katja Würtz (EIOPA): Die Sicht des Regulierers auf Big Data; > Prof. Horst Müller-Peters (Institut für Versicherungswesen, TH Köln): Moderation der Podiumsdiskussion mit den Referenten. Die Herausgabe eines Tagungsbandes zum 21. Kölner Versicherungssymposium mit den Organisatoren des Symposiums als Herausgebern ist als Onlinepublikation in der Schriftenreihe „Forschung am ivwKöln“ für Anfang 2017 geplant. 3.5.3 Sonstige Aktivitäten und Vorhaben Das 22. Kölner Versicherungssymposium wird am 09. November 2017 stattfinden. Das Thema des Symposions wird noch bekanntgegeben.