Technology
A s Sciences
TH Köln
Ch is ian Sple e
En wicklung eine Skala zu E alua ion digi ale Leh e
E s e Validie ungse gebnisse un e S udie enden de DHBW
Fo schung und Inno a ion in de Hochschulbildung
Fo schung und Inno a ion in de Hochschulbildung
he ausgegeben on
P o . D . Syl ia Heucheme (Technische Hochschule Köln)
P o . D . Reinha d Hochmu h (Leibniz-Uni e si ä Hanno e )
P o . D . Niclas Schape (Uni e si ä Pade bo n)
D . Bi gi Szczy ba (Technische Hochschule Köln)
N . 17 | 2023 | Resea ch Pape
Bibliog a ische In o ma ionen de Deu schen Na ionalbiblio hek
Die Deu sche Na ionalbiblio hek e zeichne diese Publika ion in de Deu schen Na ionalbiog a ie; de aillie e
bibliog a ische Da en sind im In e ne un e h ps://po al.dnb.de/opac ab u ba .
„Fo schung und Inno a ion in de Hochschulbildung“ is eine wissenscha liche Sch i en eihe des Hochschulse e s
„Cologne Open Science“ de TH Köln. Sie wi d he ausgegeben on P o . D . Syl ia Heucheme (Technische Hochschule Köln),
P o . D . Reinha d Hochmu h (Leibniz-Uni e si ä Hanno e ), P o . D . Niclas Schape (Uni e si ä Pade bo n) und D . Bi gi
Szczy ba (Technische Hochschule Köln).
Die Ve an wo ung de Bei äge lieg bei den Au o *innen.
N . 17 | 2023 | Resea ch Pape
Ti elges al ung: P o . And eas W ede / TH Köln
Layou : A iane Johanna La a / TH Köln
Lek o a und Sa z: A iane Johanna La a & Alexand a Wende / TH Köln
URN: u n:nbn:de:hbz:832-cos4-9957
DOI: 10.57684/COS-995
Dieses We k wu de als elek onisches Dokumen übe Cologne Open Science, dem Hochschulse e de Technischen
Hochschule Köln, publizie . Ab u un e : h ps://cos.bibl. h-koeln.de
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Zusammen assung
Die COVID-19-Pandemie ha die akademische Leh e o me hodisch-didak ische He aus o de ungen ges ell . Da on eine
kün igen e s ä k en Aus ich ung au digi ale Leh - und Le np ozesse auszugehen is , wu de mi de Dualen Hochschule Baden-
Wü embe g als E hebungskon ex eine Skala zu E alua ion digi ale Leh e en wickel . Die angenommene Fak o ens uk u
en lang de ie P ämissen e olg eiche Online-Sozialisa ion (Technische Zugang, Au onomie, Kompe enz, Soziale
Eingebundenhei ) konn e nich bes ä ig we den; ielmeh deu e das E gebnis au ein Zwei-Fak o en-Modell hin, das sich aus
de digi alen Le nau onomie und dem digi ali ä sbezogenen Kompe enze leben zusammense z . Als E klä ungen we den die
Di e enzie ungs ähigkei de S udie enden sowie En emdungs endenzen im Zeichen on Dis an Socializing disku ie .
Gliede ung
1 Einlei ung ..................................................................................................................................................................... 5
2 Online-Sozialisa ion in de digi alen Leh e .................................................................................................................... 5
3 Me hodisches Vo gehen ................................................................................................................................................ 6
3.1 S ichp obe ............................................................................................................................................................................................................ 6
3.2 Skalenba e ie ...................................................................................................................................................................................................... 7
3.3 Da enanalyse ....................................................................................................................................................................................................... 7
4 E gebnisse .................................................................................................................................................................... 8
5 Diskussion .................................................................................................................................................................. 10
5.1 In e p e a ion de E gebnisse ........................................................................................................................................................................ 10
5.2 Limi a ionen ....................................................................................................................................................................................................... 11
5.3 Schluss olge ung und Ausblick ..................................................................................................................................................................... 11
6 Li e a u ..................................................................................................................................................................... 12
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1 Einlei ung
Die COVID-19-Pandemie ha sich sei 2020 nich nu als ein lächendeckende Ka alysa o ü die Umse zung digi ale P ozesse im
Bildungssys em e wiesen. Du ch die ab up e Ums ellung in Rich ung eines digi alen Leh be iebs ha sie auch au gezeig , dass
Bildungsins i u ionen mi ih e „P äsenzkul u des Leh ens und Le nens“ (S ü ze & Gaaw, 2018, S. 54) ih e Beziehung zu digi alen
Bildung übe denken bzw. neu denken müssen (S ü ze e al., 2020; siehe auch Gaaw & S ü ze , 2017). Dies be i auch die
bishe ige Handhabe on Blended Lea ning als Kombina ion on klassische P äsenzleh e und be ei ges ell en Online-
Le nelemen en (Fische & Schwendel, 2009; Picciano, 2014; S ü ze e al., 2020). Fü S udie ende ha e diese Si ua ion zu Folge,
dass sie sich , on je z au gleich’ in einem wenige s uk u ie en Le num eld wiede anden. Dadu ch e ände en sich
wah genommene S udienan o de ungen inso e n, als dass S udie ende ih Le n e hal en bzw. ih e Le nmo i a ion umso
bewuss e egulie en muss en. Die akademische Leh e s eh sei dem o neuen me hodisch-didak ischen He aus o de ungen
(Holze e al., 2021; Pelikan e al., 2021; S ü ze e al., 2020).
Es is zu e wa en, dass sich auch kün ig „[d]e Be eich digi alisie e Le nelemen e und - o ma e im Hochschulbe eich“
(Wannemache e al., 2016, S. 10) wei e ausdi e enzie en und sich die Hochschulkul u e s ä k au den „digi ale[n] Leh - und
Le np ozess im i uellen Raum“ (S ü ze e al., 2020, S. 3) aus ich en wi d. Dami die Ins i u ion Hochschule bei de „s e ig
wachsenden Bandb ei e an [digi alisie en] Ges al ungs- und P o ilie ungsop ionen im Be eich de Leh e“ (Wannemache e al.,
2016, S. 10) ih em Ansp uch als O de pe sönlichen En wicklung und Po enzialen al ung auch wei e hin ge ech we den kann
(Holze e al., 2021), we den diesbezügliche E alua ionen zu Quali ä ssiche ung in den S udiengängen nich an Bedeu ung
e lie en. Doch „[w]ie … muss … [digi ale Leh e] aussehen, … [die] diesen pädagogisch-psychologischen Ansp üchen genüg ?“
(Kohake & Lehne , 2018, S. 516). In seh g undlegende Weise können sich Ges al ungsansä ze au die Selbs bes immungs heo ie
on Deci und Ryan (2000) beziehen, die dem Menschen in Fo m on Kompe enze leben, Au onomie und dem Ge ühl soziale
Eingebundenhei d ei G undbedü nisse zusch eib , de en Be iedigung „zu eine selbs bes imm en mo i a ionalen O ien ie ung
und in de Folge zu posi i en Konsequenzen wie eine hohen Ans engungsbe ei scha , Beha lichkei und einem posi i e en
Wohlbe inden üh en“ (Kohake & Lehne , 2018, S. 516).
Zwa g ei en auch ak uelle, in e na ional ausgeleg e Ve ö en lichungen diese Theo ie au ; und auch wenn die do e wende en
Skalen die Be iedigung diese G undbedü nisse ad essie en, e olg dies unabhängig om konk e en digi alen Leh kon ex
(Holze e al., 2021; Pelikan e al., 2021). Zudem bleib die wah genommene Rolle de Leh pe son im digi alen Raum zu Fö de ung
de G undbedü nisse unbe ücksich ig , die ü die mo i a ionale O ien ie ung on S udie enden G und o ausse zung is (Deci &
Ryan, 2000; Ryan & Deci, 2000). Dami mangel es auch im deu schsp achigen Raum an es heo e isch undie en Skalen, die
en sp echend heo iegelei e e In e en ionen e lauben. Fü den Be eich de digi alen Leh e, de dadu ch gekennzeichne is ,
„dass digi ale Technologien in un e schiedlichen Ausp ägungen und Dimensionen in Leh - und Le nangebo e inkludie we den“
(Kä chne , 2022, S. 2), „wi d [hie somi ] das Ziel e olg , ein alides und eliables E hebungsins umen zu kons uie en, welches
zei ökonomisch angewende we den kann[,] … [in gene ische Hinsich ] g uppendiagnos ischen Zwecken genüg “ (Kohake &
Lehne , 2018, S. 517) und e wa als Al e na i e zu modula au gebau en F agenbögen e wende we den kann (Schwinge e al.,
2020). Um in diesem Zusammenhang den möglichen Be und eine „Zwei-Fak o -S uk u “ (Kohake & Lehne , 2018, S. 527) bei
de Fö de ung de G undbedü nisse zu an izipie en (Kohake & Lehne , 2018), um assen die I ems in de hiesigen
Skalenen wicklung sowohl Einschä zungen zu Fö de ung als auch zu de en Be iedigung; d. h. sie we den au dimensionale
Ebene on Vo nhe ein jeweils demselben Fak o zugeo dne bzw. in E gänzung zueinande geb ach . Da ein kons uk i es
Agie en in digi alen Leh -Le n-Se ings schließlich eine e olg eiche Online-Sozialisa ion on S udie enden o ausse z , sollen o
dem Hin e g und de gedanklichen Zusammen üh ung des 5-S u en-Modells on Gilly Salmon (2011, 2013) mi de
Selbs bes immungs heo ie (Deci & Ryan, 2000; Ryan & Deci, 2000) in diesem Bei ag e s e Validie ungse gebnisse eine Skala zu
E alua ion digi ale Leh e p äsen ie we den. Hie zu sind im Mä z 2021 S ichp obenda en un e S udie enden de Dualen
Hochschule Baden-Wü embe g (DHBW) e hoben wo den.
2 Online-Sozialisa ion in de digi alen Leh e
Wie wich ig die In e ak ion zwischen Leh pe sonen und S udie enden in digi alen Le nkon ex en is , zeig be ei s das on Salmon
(2011, 2013) au ges ell e 5-S u en-Modell. Denn hie bei geh es um „einen s uk u ie en meh s u igen P ozess, mi dessen Hil e
alle Be eilig en – Leh ende und Le nende – einen e olg eichen Eins ieg in das Online-Le nen und -Leh en inden sollen“ (Klan e
& Gunde mann, o. J., S. 1). Diese e läu wie olg :
In S u e 1 geh es um den indi iduellen Zugang und eine posi i e Eins ellung zum Online-Le nen. Da an anschließend
en wickeln die Teilnehme in S u e 2 ih e „Online-Iden i ä ” [Online-Sozialisa ion], wäh end in S u e 3 de gegensei ige
In o ma ionsaus ausch im Zen um s eh . In S u e 4 geh es um die gemeinsame Kons uk ion on Wissen. Abschließend, in
S u e 5, we den die Teilnehmenden selbs s ändig und suchen nach pe sönlichem Nu zen und Zielen.
(Klan e & Gunde mann, o. J., S. 1)
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Die demnach ab de zwei en S u e einse zende, en scheidende Phase de Online-Sozialisa ion ziel somi nich nu au „eine
Ve besse ung de In e ak ion [und dami de sozialen Eingebundenhei ] de Teilnehme innen und Teilnehme “ (Klan e &
Gunde mann, o. J., S. 1) ab; im Sinne de Selbs bes immungs heo ie (Deci & Ryan, 2000; Ryan & Deci, 2000) angie sie nach
hiesige Lesa im wei e en Ve lau ebenso das s uden ische Kompe enze leben und Au onomiege ühl, die dann im Rahmen on
In o ma ionsaus ausch und Wissenskons uk ion du ch geziel e Anlei ung wi ksam we den, wobei die Leh pe son sowohl bei
echnischen als auch achlichen F agen als Ansp echpa ne *in ungie (in Anlehnung an Klan e & Gunde mann, o. J.). Bei
Gewäh leis ung de no wendigen echnischen Vo ausse zungen bzw. des „p oblemlose[n] Zugang[s] zu de neuen Le n- und
A bei sumgebung“ (Klan e & Gunde mann, o. J., S. 2) geben diese d ei psychologischen G undbedü nisse dami die Wi k ich ung
digi ale Leh e o . Fü Leh ende e gib sich da aus de Au ag, dass sie ih en S udie enden dabei hel en, mi Blick au ih
Au onomiege ühl zu e kennen, „de wah genommene U sp ung des eigenen Handelns zu sein, d. h. nach … eigenen In e essen
und in eg ie en We en … handeln [zu können] und dies als Ausd uck seines Selbs zu e leben“ (Kohake & Lehne , 2018, S. 517
& 518). Fü die eigene Kompe enzwah nehmung sollen hingegen „Möglichkei en … e ah en [we den], die eigenen Fähigkei en
zu e leben und sich in de In e ak ion mi de sozialen Umwel selbs wi ksam zu ühlen“ (Kohake & Lehne , 2018, S. 518). Soziale
Eingebundenhei wi d schließlich dann e eich , „wenn … sich [S udie ende] mi ande en e bunden und in eine siche en
Gemeinscha ühl[en]“ (Kohake & Lehne , 2018, S. 518). In Abbildung 1 sind die dami abgelei e en ie P ämissen e olg eiche
Online-Sozialisa ion in de digi alen Leh e in Fo m des no wendigen echnischen Zugangs, de Au onomie, de Kompe enz und
de sozialen Eingebundenhei sowie de en angenommene Wechselwi kung zusammen assend da ges ell . Inwiewei sich aus
es heo e ische Sich diese Vie -Fak o en-S uk u zu E alua ion digi ale Leh -Le n-Se ings eigne und empi isch beg ünden
läss , is dami die lei ende F age, au die sich diese Bei ag s ü z .
Abbildung 1: P ämissen e olg eiche Online-Sozialisa ion in de digi alen Leh e (eigene Da s ellung).
3 Me hodisches Vo gehen
Neben Angaben zu S ichp obe e olg im Folgenden ein Übe blick übe die zu alidie ende Skalenba e ie sowie eine
Besch eibung des Vo gehens im Rahmen de s a is ischen Übe p ü ung de angenommenen Kons uk dimensionen, welche die
ie P ämissen e olg eiche Online-Sozialisa ion wide spiegeln.
3.1 S ichp obe
Vo dem Hin e g und de pandemiebeding en Ums ellung au den digi alen S udienbe ieb and an den DHBW-S ando en
Heilb onn, Ra ensbu g und S u ga om 02.03.2021 bis zum 21.03.2021 eine mi Unipa k du chge üh e Online-Be agung zum
Thema Digi ale Leh e an de DHBW s a , im Rahmen de e s uden ische E ah ungen mi digi ale Leh e e hoben wu den. Aus
o ganisa o ischen G ünden wu den zwecks Teilnahme die Bachelo s udie enden am jeweiligen S ando zei e se z
angesp ochen.1 Wäh end in Heilb onn de Um agelink übe die Le npla o m Moodle allen S udie enden zugänglich wa , wu de
e an den ande en beiden S ando en in ausgewähl en E s semes e ku sen im S udienbe eich Wi scha ges eu . Du ch
Zuschal ung in die Online-Vo lesung konn e de Au o die S udie enden in Ra ensbu g selbs ü eine Teilnahme übe zeugen.
Insgesam beende en schließlich 143 S udie ende den F agebogen. Mi 67,9 % bilden weibliche S udie ende die Meh hei in de
1 Da zum E hebungszei punk kein s ando übe g ei ende Ve gleich beabsich ig wa , we den diesbezüglich keine di e enzie en Angaben gemach .
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S ichp obe, wohingegen die männlichen einen An eil on 31,4 % ausmachen. Eine Pe son (0,7 %) o dne e sich dem di e sen
Geschlech zu (N = 137). Das Du chschni sal e be äg 21,9 Jah e (SD = 3,46, N = 142).
3.2 Skalenba e ie
Tabelle 1 zeig die ü den digi alen Leh kon ex e aluie en I ems, die den be ag en S udie enden in zu ällige Reihen olge zu
Einschä zung o geleg wu den („Inwiewei e en die olgenden Aussagen zu digi alen Leh e zu?“), um nich zule z
en sp echenden Posi ionse ek en en gegenzuwi ken.2 Diese sind en lang de jeweiligen Kons uk dimensionen im Sinne de
ie angenommenen P ämissen e olg eiche Online-Sozialisa ion da ges ell .
Tabelle 1: Validie e I ems (di e enzie nach P ämissen e olg eiche Online-Sozialisa ion).
Technische Zugang
Die mi zu Ve ügung s ehende In as uk u (In e ne zugang, PC) am heimischen A bei spla z e laub mi eine
Teilnahme an den digi alen Angebo en.
Die digi alen Angebo e (Au zeichnungen, Tools, e c.) und de en Be ei s ellung unk ionie en zu e lässig.
Au die benö ig e Li e a u kann ich s e s digi al zug ei en.
Au onomie
An meinem A bei spla z zuhause kann ich konzen ie ohne g öße e Einsch änkungen/S ö ungen
a bei en/le nen.
Es geling mi gu , mich zei lich zu s uk u ie en bzw. meine Zei ü das S udium gu einzu eilen.
Hinsich lich de Ges al ung on digi alen Ve ans al ungen kann ich o mi en scheiden.
Manchmal sind die Leh pe sonen ein wenig gene , wenn ich wäh end de Online-Ve ans al ung eine F age
s elle. ( ekodie )
Kompe enz
Die Ausges al ung de Module e möglich mi eine ak i e Auseinande se zung mi den be ei ges ell en
Le nma e ialien (du ch Au gaben, Feedback, Aus ausch usw.).
Ich habe aus eichend Möglichkei en, mi den Leh pe sonen F agen ode Ve s ändnisp obleme zu besp echen.
Die Leh pe sonen e mu igen mich, bei schwie igen Au gaben nich au zugeben.
Die Leh pe sonen geben mi die nö ige Hil es ellung, dami ich die Au gaben scha e.
Ich habe aus eichend Möglichkei en, mi den Leh pe sonen An egungen zu besp echen.
Soziale Eingebundenhei
Im Rahmen de digi alen Ve ans al ungen habe ich die Möglichkei , Un e s ü zung on meinen
Kommili oninnen und Kommili onen zu bekommen.
Im Rahmen de digi alen Ve ans al ungen habe ich aus eichend Möglichkei en, mich mi meinen
Kommili oninnen und Kommili onen auszu auschen.
Den Leh pe sonen is es wich ig, dass sich im Rahmen de digi alen Ve ans al ungen alle gu e s ehen.
Anme kung: Die Einschä zungen basie en au eine ün s u igen Skalie ung on (1) „ i übe haup nich zu“ bis (5) „ i oll und ganz zu“.
3.3 Da enanalyse
Inwiewei sich die angenommenen Dimensionen in den I ems aus Tabelle 1 s uk u ell wiede inden, wu de mi els explo a i e
Fak o enanalyse gep ü . Zudem wu de anhand de I emschwie igkei und T ennschä e die Geeigne hei de einzelnen I ems
bemessen. Die geeigne en I ems dien en als G undlage de da au au bauenden Reliabili ä sanalyse zu Bes immung on
C onbachs Alpha (α). Schließlich wu de im Rahmen de K i e iums alidie ung mi hil e des Pea son-Ko ela ionskoe izien en de
F age nach de konku en en Validi ä nachgegangen. Die allgemeine S udienzu iedenhei dien e hie bei als Außenk i e ium de
ü die digi ale Leh e e mi el en Dimensionen de Online-Sozialisa ion.3 Fü die Auswe ung wu de die So wa e IBM SPSS
S a is ics (Ve sion 28) e wende .
2 Die I em-Auswahl e olg e un e Rückg i au be ei s bes ehende I ems, die augenscheinlich geeigne e schienen, eilweise jedoch mi Blick au Kon ex und
Zielg uppe angepass we den muss en (F ied ich-Schille -Uni e si ä Jena, 2020; Kohake & Lehne , 2018; P og amm Sinus-T ans e , o. J.).
3 Die S udienzu iedenhei wu de mi olgendem Single-I em e hoben: „Wie zu ieden sind Sie mi Ih em bishe igen S udium?“ (1 = übe haup nich zu ieden, 5 =
seh zu ieden).
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4 E gebnisse
Sowohl de Ba le -Tes au Sphä izi ä (Chi-Quad a [91] = 731.05, p < .001) als auch das Maß zu Bewe ung de
S ichp obeneignung (KMO = .873) sp echen da ü , dass die e wende en I ems geeigne sind, um eine explo a i en
Fak o enanalyse un e zogen zu we den. Folglich wu de eine Haup komponen enanalyse mi Va imax-Ro a ion du chge üh .
Ausgehend om sogenann en Kaise -K i e ium mi einem Eigenwe on g öße als 1 und du ch den zusä zlichen Abgleich mi
dem Sc eeplo ha sich en gegen de E wa ung be ei s eine Zwei-Fak o en-Lösung angedeu e , was im Rahmen eines e neu en
P ozesses mi nun zwei es geleg en Fak o en als Ex ak ionsme hode bes ä ig wu de. Die inale Zuo dnung de einzelnen I ems
mi eine e klä en Gesam a ianz on 49,03 % is in Tabelle 2 da ges ell .4
Tabelle 2: Finale Ro a ionsma ix (un e Angabe de Fak o ladungen).
I em
Fak o 1
Fak o 2
Ich habe aus eichend Möglichkei en, mi den Leh pe sonen An egungen
zu besp echen.
.741
Die Leh pe sonen e mu igen mich, bei schwie igen Au gaben nich
au zugeben.
.733
Die Ausges al ung de Module e möglich mi eine ak i e
Auseinande se zung mi den be ei ges ell en Le nma e ialien (du ch
Au gaben, Feedback, Aus ausch usw.).
.731
Hinsich lich de Ges al ung on digi alen Ve ans al ungen kann ich o
mi en scheiden.
.683
Im Rahmen de digi alen Ve ans al ungen habe ich aus eichend
Möglichkei en, mich mi meinen Kommili oninnen und Kommili onen
auszu auschen.
.654
.329
Den Leh pe sonen is es wich ig, dass sich im Rahmen de digi alen
Ve ans al ungen alle gu e s ehen.
.651
Die Leh pe sonen geben mi die nö ige Hil es ellung, dami ich die
Au gaben scha e.
.650
.350
Ich habe aus eichend Möglichkei en, mi den Leh pe sonen F agen ode
Ve s ändnisp obleme zu besp echen.
.632
.330
Au die benö ig e Li e a u kann ich s e s digi al zug ei en.
.538
Die mi zu Ve ügung s ehende In as uk u (In e ne zugang, PC) am
heimischen A bei spla z e laub mi eine Teilnahme an den digi alen
Angebo en.
.811
Es geling mi gu , mich zei lich zu s uk u ie en bzw. meine Zei ü das
S udium gu einzu eilen.
.711
An meinem A bei spla z zuhause kann ich konzen ie ohne g öße e
Einsch änkungen/S ö ungen a bei en/le nen.
.643
Manchmal sind die Leh pe sonen ein wenig gene , wenn ich wäh end
de Online-Ve ans al ung eine F age s elle.
( ekodie )
.601
Die digi alen Angebo e (Au zeichnungen, Tools, e c.) und de en
Be ei s ellung unk ionie en zu e lässig.
.467
Anme kung: Fak o ladungen bis un e .30 sind ausgeblende .
Tabelle 3 beinhal e eine inale Au s ellung de I em-Kennwe e zu den beiden e mi el en, hie als Digi ali ä sbezogenes
Kompe enze leben sowie Digi ale Le nau onomie umsch iebenen Skalen, die somi die Fak o en e olg eiche Online-Sozialisa ion
4 Das I em „Im Rahmen de digi alen Ve ans al ungen habe ich die Möglichkei , Un e s ü zung on meinen Kommili oninnen und Kommili onen zu bekommen.“
wu de au g und eine Que ladung au beiden Fak o en (.531 bzw. .425) ausgeschlossen. Die Fak o ladungen in Tabelle 2 sind dahe en sp echend be einig .
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in de digi alen Leh e wide spiegeln (siehe Kapi el 5.1).5 So weis de We ebe eich de I emschwie igkei en on pi = .25 bis pi =
.81 g undsä zlich au eine aus eichende Di e enzie ung im An wo e hal en de be ag en S udie enden hin, was im Einklang
mi den ko igie en T ennschä en on i > .50 s eh , die au die Homogeni ä de die beiden Skalen abbildenden I ems
hindeu en. In di ek e Kon as ie ung mi dem I em „Hinsich lich de Ges al ung on digi alen Ve ans al ungen kann ich o
mi en scheiden“ äll jedoch dessen e höh e Abweichung zu du chschni lichen I emschwie igkei de Skala
Digi ali ä sbezogenes Kompe enze leben (pi = .47) au . Da es annahmegemäß als Ausd uck on Au onomie au ge ass wu de
(Kohake & Lehne , 2018), ha dies – un e Be ücksich igung de Tes ökonomie – zu de En scheidung ge üh , es aus de wei e en
Analyse auszuschließen (siehe auch Kapi el 5.1).
Tabelle 3: Finale Au s ellung de skalenbezogenen I em-Kennwe e.
Digi ali ä sbezogenes Kompe enze leben
M
SD
p
i
i
Ich habe aus eichend Möglichkei en, mi den Leh pe sonen
An egungen zu besp echen.
2.81
1.034
.45
.698
Die Leh pe sonen e mu igen mich, bei schwie igen Au gaben nich
au zugeben.
2.74
1.077
.44
.641
Die Ausges al ung de Module e möglich mi eine ak i e
Auseinande se zung mi den be ei ges ell en Le nma e ialien
(du ch Au gaben, Feedback, Aus ausch usw.).
2.99
.973
.50
.671
(Hinsich lich de Ges al ung on digi alen Ve ans al ungen kann
ich o mi en scheiden.)
2.02
.857
.25
.540
Im Rahmen de digi alen Ve ans al ungen habe ich aus eichend
Möglichkei en, mich mi meinen Kommili onin
nen und
Kommili onen auszu auschen.
2.69
1.225
.42
.637
Den Leh pe sonen is es wich ig, dass sich im Rahmen de digi alen
Ve ans al ungen alle gu e s ehen.
3.44
1.155
.61
.536
Die Leh pe sonen geben mi die nö ige Hil es ellung, dami ich die
Au gaben scha e.
3.20
.914
.55
.638
Ich habe aus eichend Möglichkei en, mi den Leh pe sonen F agen
ode Ve s ändnisp obleme zu besp echen.
3.09
1.016
.52
.623
Digi ale Le nau onomie
M
SD
p
i
i
Die mi zu Ve ügung s ehende In as uk u (In e ne zugang, PC)
am heimischen A bei spla z e laub mi eine Teilnahme an den
digi alen Angebo en.
4.23
.916
.81
.520
Es geling mi gu , mich zei lich zu s uk u ie en bzw. meine Zei ü
das S udium gu einzu eilen.
3.12
1.130
.53
.557
An meinem A bei spla z zuhause kann ich konzen ie ohne
g öße e Einsch änkungen/S ö ungen a bei en/le nen.
3.19
1.244
.55
.538
Anme kung: M = Mi elwe , SD = S anda dabweichung, pi = I emschwie igkei nach Dahl (1971) (lis enweise Fallausschluss wu de hie nich angewand ), i =
T ennschä e mi „pa -whole-Ko ek u “; das in Klamme n gese z e I em wu de bei den wei e en Analysen nich wei e be ücksich ig .
Da au au bauend zeigen die in Tabelle 4 angegebenen We e on C onbachs Alpha mi α = .86 bzw. .71, dass nach dem K i e ium
de Eindimensionali ä du ch die nun o liegenden Skalen die beiden Kons uk e „Digi ali ä sbezogenes Kompe enze leben“ und
„Digi ale Le nau onomie“ in mindes ens akzep able Weise eliabel gemessen we den können.
Tabelle 4: Skalenbezogene We e on C onbachs Alpha.
Skala
N
α
Digi ali ä sbezogenes
Kompe enze leben
7
.86
Digi ale Le nau onomie
3
.71
5 Folgende I ems sind hie nich meh au gelis e , da sie sich im Rahmen eines i e a i en P ozesses de Reliabili ä sanalyse als nich einschlägig he ausges ell
haben: 1. „Au die benö ig e Li e a u kann ich s e s digi al zug ei en.“ 2. „Manchmal sind die Leh pe sonen ein wenig gene , wenn ich wäh end de Online-
Ve ans al ung eine F age s elle.“ 3. „Die digi alen Angebo e (Au zeichnungen, Tools, e c.) und de en Be ei s ellung unk ionie en zu e lässig.“