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ONE | Organisations- & Netzwerkentwicklung. Beratungskonzept zur Deckung des Unterstützungsbedarfs von Netzwerkkooperationenin Nordrhein-Westfalen

Author: Noack, Michael,Macolic, Olivia,Franken, Rolf,Schubert, Herbert,Schulte Herbrüggen, Helmut,Spieckermann, Holger
Year: 2013
Source: https://cos.bibl.th-koeln.de/files/29/Koelner_Schriftenreihe_fuer_Management_und_Organisation_Band_2.pdf
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Kölne Sch i en eihe ü Managemen und O ganisa ion
in de Sozialen A bei , Band 2 / 2013
Sig id Lei ne , Michael M oß, He be Schube (H sg.)
ONE | O ganisa ions- &
Ne zwe ken wicklung
Be a ungskonzep zu Deckung des
Un e s ü zungsbeda s on
Ne zwe kkoope a ionen in No d hein-
Wes alen
Michael Noack, Oli ia Macolic, Rol F anken,
He be Schube , Helmu Schul e He b üggen,
Holge Spiecke mann
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ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
2
Diese Ve ö en lichung e schein im Rahmen de Onlinepublika ions eihe „Kölne Sch i en-
eihe ü Managemen und O ganisa ion in de Sozialen A bei “. Alle Ve ö en lichungen
diese Reihe können un e h p://opus.bsz-bw.de/ hk abge u en we den.
Die Ve ö en lichung des Bandes 2 de „Kölne Sch i en eihe ü Managemen und O gani-
sa ion in de Sozialen A bei “ basie au einem in e disziplinä en Fo schungsp ojek de
Fakul ä en ü Angewand e Sozialwissenscha en, de Fakul ä ü Wi scha swissenscha -
en und de Fakul ä ü Fah zeugsys eme und P oduk ion de Fachhochschule Köln. Das
Vo haben wu de on de Fachhochschule Köln inanziell ge ö de .
Fakul ä ü Angewand e Sozialwissenscha en
Mainze S aße 5
50678 Köln
h p://www. 01. h-koeln.de/
h p://www.sozial- aum-managemen .de
Fakul ä ü Wi scha swissenscha en
Claudiuss . 1
50678 Köln
h p://www. 04. h-koeln.de/
Fakul ä ü Fah zeugsys eme und P oduk ion
Be zdo e S aße 2
50679 Köln
h p://www. 08. h-koeln.de/
He ausgebe
P o . D . Sig id Lei ne
P o . D . Michael M oß
P o . D . He be Schube
Sch i lei ung
Holge Spiecke mann, M.A.
Ins i u ü angewand es Managemen und O ganisa ion in de Sozialen A bei
Fachhochschule Köln
Gus a -Heinemann-U e 54
50968 Köln
h p://www. 01. h-koeln.de/ akul ae /ins i u e/imos/
Köln, Feb ua 2013
ISSN 2195-1330
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
3
Inhal s e zeichnis
Einlei ung ............................................................................................................................. 4
1 G undlegende An o de ungen an die Ne zwe kbe a ung ....................................... 5
2 Be unde zu Si ua ion in e o ganisa o ische Ne zwe ke in No d hein-
Wes alen ...................................................................................................................... 6
2.1 Quan i a i e egozen ie e Ne zwe kanalyse ........................................................................................ 6
2.2 P o il de quan i a i en S ichp obe ........................................................................................................... 7
2.3 Quali a i e egozen ie e Ne zwe kanalyse ........................................................................................... 9
2.4 P o il de quali a i en S ichp obe .............................................................................................................. 9
2.5 Zusammen assung de quan i a i en Fo schungse gebnisse ...................................................... 11
2.6 Zusammen assung de quali a i en Fo schungse gebnisse ......................................................... 20
2.7 Zusammen assung de Fo schungse gebnisse .................................................................................. 29
3 Deckung des Un e s ü zungsbeda s ....................................................................... 31
3.1 En wicklung de Be a ungsins umen e ................................................................................................ 32
3.2 Theo e ische Exku s I: Bedeu same Fak o en in de Au bauphase ............................................ 40
3.3 Theo e ische Exku s II: En wicklungspe spek i en .......................................................................... 49
3.4 Si ua ions- und Bes andsanalyse .............................................................................................................. 53
3.5 Be a ungsins umen e ü die Au bauphase ........................................................................................ 53
3.6 Be a ungsins umen e ü die Ausbauphase ....................................................................................... 66
4 Exempla ische Anwendungen .................................................................................. 79
4.1 Qua ie swe ks a in Mülheim /Ruh – Gene ie ung on Ne zwe kkoope a ionen in
de Sozialwi scha ....................................................................................................................................... 79
4.2 Gene a ionenCen e eG Do mund-Hö de - Be a ung/Beglei ung eine
Ne zwe kkoope a ion in de Be iebswi scha ................................................................................. 86
4.3 Be a ungsbeda e in de Au omobilwi scha ................................................................................... 97
5 Anhang ...................................................................................................................... 128
5.1 Abbildungs e zeichnis .............................................................................................................................. 128
5.2 Tabellen e zeichnis .................................................................................................................................... 129
5.3 Ka alog de Be a ungsins umen e ...................................................................................................... 130
5.4 Li e a u - und Quellenangaben ............................................................................................................. 133
5.5 Abbildungsnachweis ................................................................................................................................. 137
5.6 Fallbeispiel ..................................................................................................................................................... 138
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
4
Einlei ung
Ange ieben du ch echnische Inno a ionen und den P ozess de Globalisie ung endie en O gani-
sa ionen sei und einem Jah zehn dazu, Koope a ionsne zwe ke mi ande en Un e nehmen hö-
he zu gewich en als die A bei in monobe ieblichen S uk u en. Diese Tendenz zeig sich sowohl
in beda swi scha lichen als auch e we bswi scha lichen O ganisa ionen. Beide „o ganisa iona-
len Felde “ (DiMaggio, Powell 1983) sind in e schiedene o ganisa ionale Kon ex e eingebe e und
e olgen Koope a ionss a egien, die zu un e schiedlichen Koope a ionsmus e n üh en.
Um das Fachwissen übe ne zwe ko ien ie e O ganisa ionsen wicklung wei e zu en wickeln und
ma k ähig zu machen, wu de an de Fachhochschule Köln ein in e disziplinä es Fo schungsp ojek
ini iie . An dem Fo schungs o haben sind die Fakul ä en ü angewand e Sozialwissenscha en,
ü Wi scha swissenscha en und ü Fah zeugsys eme und P oduk ion be eilig , die un e schied-
liche o ganisa ionale Felde ep äsen ie en. Die Fakul ä ü angewand e Sozialwissenscha en o-
kussie au beda swi scha liche O ganisa ionen im Feld de Sozialwi scha . Im Blick eld de
Fakul ä en ü Wi scha swissenscha en und ü Fah zeugsys eme und P oduk ion s ehen e -
we bswi scha liche O ganisa ionen aus den Felde n de mi els ändischen Wi scha und de
Mobili ä swi scha .
Im Ve lau des Fo schungsp ozesses wu den (1) im Rahmen eine Si ua ionsanalyse eine quan i a-
i e Be agung on P o i - und Non-P o i -O ganisa ionen in No d hein-Wes alen du chge üh
und E gebnisse zum S ellenwe de Ne zwe ko ganisa ion in den ak uellen O ganisa ionss a e-
gien und -konzep en gewonnen. Du ch e ie ende quali a i e Fallanalysen in Fo m on Beda sa-
nalysen (2) sind E olgs ak o en und Un e s ü zungsbeda e bei eine Einbindung on O ganisa io-
nen in eine Ne zwe kkoope a ion au gedeck wo den. In diesem Be ich e olg (3) die Besch ei-
bung und Beg ündung induk i abgelei e e Be a ungsins umen e.
Da ü we den zunächs ele an e Fo schungse gebnisse zusammenge ass und anschließend die
on ihnen abgelei e en E olgs ak o en sowie Be a ungs- und Un e s ü zungsbeda e abella isch
geclus e . Au diese G undlage we den die En wicklung on Be a ungs- und Un e s ü zungsin-
s umen en und die Modi izie ung bes ehende Ansä ze ü die Ne zwe kbe a ung - di e enzie
nach den besonde en An o de ungen des beda swi scha lichen und des e we bswi scha lichen
Be eiches - heo e isch beg ünde . Die en wickel en Be a ungsins umen e we den nach Ne zwe -
ken wicklungsphasen ka alogisie . Zusä zlich wi d angegeben, was das jeweilige Ins umen leis-
e und wo seine G enzen sind. Zudem e olg ü jedes Ins umen die de aillie e Besch eibung
de Ziele und des Anwendungsp ozesses. Schließlich we den ausgewähl e Module Be a ungsin-
s umen e in zwei de d ei o ganisa ionalen Felde zu Anwendung geb ach . Ziel is die Besch ei-
bung eines Bes -P ac ice-Be a ungsp ozesses.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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1 G undlegende An o de ungen an die Ne zwe kbe a ung
Zu den An o de ungen und E wa ungen an Ne zwe kbe a ung und -be a e sch eiben Sy-
dow/Mannig (2006: 29):
„Ih Know-how muss e s ens die achliche wie auch die p ozessuale Ebene um assen, sie
soll en zwei ens in de Lage sein, phasenspezi ische Besonde hei en des a suchenden
Ne zwe ks zu be ücksich igen (…).“
Die an dem Fo schungs o haben be eilig en Ins i u e können du ch ih e Wissensbes ände den
inhal lichen An o de ungen de zwei o ganisa ionalen Felde ge ech we den. Du ch die in e dis-
ziplinä gene ie en Fo schungse gebnisse wi d es möglich ü die p ozessuale Ebene de Au bau-
und Ablau o ganisa ion1 zu e uie en, welche Be a ungsins umen e ü die d ei o ganisa ionalen
Felde gemeinsam en wickel we den können und welche spezi ischen Be a ungs- und En wick-
lungsmodule e o de lich sind, um den einzelnen disziplinä en An o de ungen de Ne zwe ko ga-
nisa ion ge ech zu we den.
Als in e disziplinä e Hin e g und olie dien die P ozesslogik: Das P ozessdenken weis einen Abs-
ak ionsg ad au , mi dem sich die in e disziplinä en Pe spek i en bündeln und eine sei s gene el-
le sowie ande e sei s ü die e schiedenen Wi scha s elde bzw. Disziplinen spezi ische Anwen-
dungspe spek i en ablei en lassen. Sydow und Mannig ( gl. 2006: 25 ) un e scheiden 4 Ne z-
we kphasen: 1. Die G ündungs-, 2. die Konsolidie ungs-, 3. die Ausbau- und 4. die Sch ump ungs-
phase. Da die au ges ell en empi ischen Da en ü die induk i e Ablei ung de Be a ungsbeda e
aus F agen zu G ündung on in e o ganisa o ischen Ne zwe ken und im Ausbau beg i enen Ko-
ope a ionen gewonnen wu den, we den die Phasen 1 und 3 be ücksich ig . Ne zwe k ypische
Spannungs elde wie z. B. :
• o ganisa ionsübe g ei ende Gemeinsamkei en und o ganisa ionskul u elle Di e enzen,
• Au onomie und Abhängigkei ,
• S abili ä und Flexibili ä ,
• Koope a ion und Konku enz und
• Geben und Nehmen
we den im Be a ungska alog ne zwe kphasenspezi isch au geg i en.
1 Mi de Au bauo ganisa ion we den die Au gaben eines Un e nehmens gegliede und die S ellen und Ab eilungen
es geleg , on denen sie bea bei e we den sollen. Die Ve bindung diese o ganisa o ischen G undelemen e läss sich
als O ganig amm da s ellen. Un e Ablau o ganisa ion wi d das zei liche und ö liche Hin e - und Nebeneinande de zu
E eichung eines bes imm en A bei se gebnisses auszu üh enden A bei en e s anden ( gl. Zell 2011).

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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2 Be unde zu Si ua ion in e o ganisa o ische Ne zwe ke in No d-
hein-Wes alen
Zunächs e olg die Besch eibung des Fo schungsdesigns sowie de S ichp obe de quan i a i en
und de quali a i en Be agung. Anschließend we den die Auswe ungse gebnisse da ges ell ,
in e p e ie und zusammenge ass , um schließlich die in ihnen en hal enen E olgs ak o en und
Un e s ü zungsbeda e zu clus e n.
2.1 Quan i a i e egozen ie e Ne zwe kanalyse
Um den S ellenwe on Koope a ionsne zwe ken und die E olgs ak o en sowie den Be a ungs-
beda beim Au bau und de S eue ung in e o ganisa o ische P ozesske en au zudecken, wu den
die quali a i e und die quan i a i e egozen ie e Ne zwe kanalyse genu z .
„Un e einem egozen ie en Ne zwe k e s eh man das um eine okale Pe son, das Ego,
e anke e soziale Ne zwe k.“ (Jansen 1999: 74)
Abbildung 1: Einbe ung on Ego Abbildung 2: Einbe ung on Egos Al e
Diese De ini ion deu e das Ziel de Fo schungsme hode an: Übe die Angaben eines Ne zwe kak-
eu s (Ego) zu den Pa ne n seines Ne zwe ks (Al e ) sollen Da en übe eine G undgesam hei , gg .
ep äsen ie du ch eine S ichp obe, au ges ell we den ( gl. Pappi 1987: 20).
Mi diese Me hode kann sowohl die s uk u elle Einbe ung Egos als auch die s uk u elle Einbe -
ung seine Koope a ionspa ne in ein Koope a ionsne zwe k – ep äsen ie du ch die wich igs-
en Koope a ionspa ne bzw. Al e on Ego – beleuch e we den.
Da ü eine quan i a i e egozen ie e Ne zwe kanalyse die exak e Fo mulie ung des E hebungs-
aumes eine Vo ausse zung is ( gl. Bock und Polach 2008: 433 ), sei an diese S elle be ei s ange-
me k , dass es sich um eine Volle hebung bei beda swi scha lichen O ganisa ionen de Sozial-
wi scha und e we bswi scha lichen O ganisa ionen de mi els ändischen Wi scha und de
Mobili ä swi scha in No d hein-Wes alen handel . Die au ges ell en Da en wu den eku si mi
Theo ien zu in e o ganisa o ischen Zusammena bei e bunden: Eine sei s wu den Hypo hesen
übe den Au bau und die S eue ung on Koope a ionsne zwe ken aus heo e ischen Aussagen
abgelei e . Ande e sei s wu den die E gebnisse de s a is ischen Ko ela ionsp ü ung zwischen
eine abhängigen und eine unabhängigen Va iable o dem Hin e g und de heo e ischen Aus-
gangsbasis in e p e ie . Du ch die Deu ungs ich ung on de Theo ie zu den Da en und on den
Da en wiede zu ück zu den heo e ischen G undlagen wu de die Anwendba kei de heo e i-
schen Aussagen ü die Be a ungsins umen e empi isch gep ü .
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2.2 P o il de quan i a i en S ichp obe
Sozialwi scha (O ganisa ionen de Beda swi scha )
Im sozialwi scha lichen Be eich sind O ganisa ionen in eie , p i a e und ö en liche T äge -
scha sowie selbs s ändige Soziala bei e be ag wo den. In zwei E hebungswellen wu den zwi-
schen Ok obe 2009 und Janua 2010 sozialwi scha liche O ganisa ionen in ö en liche und eie
T äge scha aus allen S äd en und Gemeinden No d hein Wes alens pe Email gebe en, an de
Onlinebe agung eilzunehmen. Die E-Mail-Ad essen de O ganisa ions e e e wu den den
Homepages
• des Deu schen Ro en K euzes,
• des Pa i ä ischen Wohl ah s e bandes,
• de Diakonie,
• de Ca i as,
• de A bei e wohl ah ,
• des Jüdischen Wohl ah s e bandes und
• de S ad - bzw. K eis- und Gemeinde e wal ungen en nommen.
Um Selbs s ändige in de Sozialen A bei au die Be agung au me ksam zu machen, wu de auch
das Ne zwe k „Selbs s ändige“ des Deu schen Be u s e bandes ü Soziale A bei (DBSH e.V.) in-
o mie . Im Newsle e des Ve bandes an Selbs s ändige Mi gliede wu de au die Be agung au -
me ksam gemach und de Link zu Be agung angegeben. Beda swi scha liche O ganisa ionen
in p i a e T äge scha wu den auße dem noch du ch eine Rundmail des Bundes e bandes p i a-
e Anbie e soziale Diens leis ungen au die Be agung au me ksam gemach . Insgesam wu den
5.175 O ganisa ions e e e angesch ieben. Von diesen kamen 522 Emails zu ück, es gab 47 Ab-
wesenhei sno izen. 391 Emails wa en unzus ellba . Nach 10 Tagen wu de eine E inne ungsmail
e schick .
Be iebs- und Au omobilwi scha (O ganisa ionen de E we bswi scha )
Die S ichp obe des P o i be eichs un e eil sich in zwei Teils ichp oben: Die e s e Teils ichp obe
beinhal e Zulie e e und He s elle de Au omobilwi scha , die zwei e S ichp obe klein- und mi -
els ändische Un e nehmen aus ande en p o i o ien ie en B anchen in No d hein-Wes alen. Als
G undlage ü die S ichp obe de Au omobilwi scha dien e das B anchen e zeichnis de Au o-
mobilzulie e e 2007/2008. Insgesam ließen sich 386 Zulie e e in NRW eche chie en. Diese Teil-
s ichp obe wu de im No embe 2009 angesch ieben.
Die zwei e Teils ichp obe beinhal e kleine- und mi els ändische Un e nehmen aus ande en B an-
chen in NRW. Sie wu den aus dem Tele onbuch ex ahie . Im Dezembe 2009 und Janua 2010
wu den 3.283 Un e nehmen angesch ieben. Da on wa en 101 unzus ellba . Eine E inne ungsmail
wu de jeweils 10 Tage nach dem E s e sand e schick .
Kleine- und mi els ändische Un e nehmen wu den au die Be agung auch übe den Bundes e -
band mi els ändische Wi scha (BVMW) au me ksam gemach . De BVMW be ich e e im Newsle -
e Dezembe 2009 in No d hein Wes alen übe die Be agung.
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Rücklau de Be agung
Die S ichp obenausschöp ung de Onlinebe agung be äg 3%, wie im Folgenden abella isch
da ges ell :
Tabelle 1: Rücklau de quan i a i en Be agung
Rücklau und Ausschöp ung de S ichp obe
(1) Teils ichp obe Beda swi scha 5.175
ungül ige / unbekann e E-Mail-Ad esse 391
Be einig e Un e suchungss ichp obe 4.784
Nich eilnahme / Ve weige ungen 4.608
Teilnahme / Rücklau 176
Ausschöp ungsquo e Sozialwi scha 3,68%
(2) Teils ichp obe E we bswi scha 3.669
kleine und mi els ändische Un e nehmen 3.283
Au omobilzulie e e /-he s elle 386
ungül ige / unbekann e E-Mail-Ad esse 124
Be einig e Un e suchungss ichp obe 3.545
Nich eilnahme / Ve weige ungen 3.470
Teilnahme / Rücklau 75
Ausschöp ungsquo e Be iebs- und Au omobil-
wi scha
2,12%
(3) Gesam s ichp obe 8.844
Be einig e S ichp obe 8.329
Nich eilnahme / Ve weige ungen 8.060
Teilnahme / Rücklau 251
Gesam e Ausschöp ungsquo e 3,02%
Aus dem P o i be eich s ammen ein D i el (32,3%) und aus dem Non-P o i -Be eich zwei D i -
el (67,7%) de S ichp obe.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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2.3 Quali a i e egozen ie e Ne zwe kanalyse
Im zwei en Un e suchungsbaus ein – de quali a i en Ne zwe kanalyse – wu de mi quali a i en
Fallanalysen de Be a ungs-, Mode a ions- und Un e s ü zungsbeda , den O ganisa ionen in den
d ei Wi scha s elde n haben, iden i izie . Fü die quali a i e egozen ie e Ne zwe kanalyse wu -
de ein Gesp ächslei aden nach de Logik des p oblemzen ie en Expe enin e iews en wickel .
„Als Expe en könn e man diejenigen Pe sonen bezeichnen, die im Hinblick au einen be-
s imm en Sach e hal als „Sach e s ändige“ in besonde e Weise kompe en sind.“ (Deeke
1995, zi ie in Flick 2007: 214)
Das p oblemzen ie e In e iew wu de ausgewähl , um die Lei äden heo e isch o ien ie en wi-
ckeln zu können. Die heo e isch-konzep ionelle Ausgangsbasis dien e ü die quali a i e Be a-
gung als heu is ische Rahmen zu Fo mulie ung on Messope a ionen, mi denen die Be ag en
Ne zwe kak eu e ih en Be a ungs-, Mode a ions- und Un e s ü zungsbeda dialogisch ekons u-
ie en konn en. Denn ü die Anwendung dieses Analyse e ah ens is es no wendig, dass die „F a-
ges ellung de Analyse o ab genau geklä (...) und heo e isch an die bishe ige Fo schung übe
den Gegens and angebunden“ (Flick 2007: 409 ) wi d.
Ein e gleichendes pa alleles Gegens om e ah en zwischen Theo ie, Konzep und Empi ie e -
möglich es, diese Aussagen du ch die En deckung on Pa allelen zu bes ä igen, du ch die Au de-
ckung on Abweichungen zu a iie en, du ch die Fes s ellung on neuen Aspek en zu modi izie-
en, bei Wide sp üchen neu zu en wickeln ode zu e we en und bei bishe heo e isch und kon-
zep ionell noch nich besch iebenen Phänomenen neue heo e ische und konzep ionelle Aspek e
ink emen ell zu e a bei en. Diese Vo gehensweise is no wendig, weil du ch deduk i e Auswe -
ungs e ah en allein kein neues Wissen gescha en we den kann und die induk i e Ablei ung on
E kenn nissen ohne einen heo e isch-konzep ionellen Rahmen zu unsiche is .
2.4 P o il de quali a i en S ichp obe
In den d ei Fakul ä en ü angewand e Sozialwissenscha en, ü Wi scha swissenscha en sowie
ü Fah zeugsys eme und P oduk ion wu den im Win e semes e 2009/2010 in ausgewähl en
Leh e ans al ungen, die das Thema Ne zwe kkoope a ion angie en, jeweils das S udienp ojek
„Be agung on Ne zwe kak eu en“ ini iie . Die S udie enden e hiel en dabei den Au ag, o ene,
quali a i e F ages ellungen ü ein p oblemzen ie es lei adenges ü z es Expe enin e iew ( gl.
Flick 2007: 210) zu en wickeln, die sich an ün Themenkomplexen o ien ie en:
1. E hebung de Ne zwe kkoope a ion,
2. Ziele de Ne zwe kkoope a ion,
3. P ozesse de Ne zwe kkoope a ion,
4. Koo dina ion in de Ne zwe kkoope a ion und
5. Un e s ü zungsbeda .
De Leis ungsnachweis ü die S udie enden bes and da in, die In e iews zusammen assend zu
ansk ibie en und mi els de zusammen assenden Inhal sanalyse ( gl. Flick 2007: 409 ) - o ien ie
an dem spezi ischen, inhal lichen Inpu ih e jeweiligen Leh e ans al ung - auszuwe en. Fü das
Fo schungsp ojek sind die zusammen assenden T ansk ip ionen nochmals eanalysie wo den.
Dabei wu de das Ziel e olg , Gemeinsamkei en und Un e schiede des Un e s ü zungsbeda es
on Ne zwe kkoope a ionen in den Felde n de Au omobilwi scha , den Sek o en de Be iebs-
wi scha und de Sozialwi scha zu e mi eln.
16
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-
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-
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,
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-
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-
-
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-
-
-
-
-
-
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-
,
-
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-
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s
-

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
17
Diese Au eilung is in 6,6 % de be ach e en Ne zwe ke
ein P oblem. Eine Übe eins immung de E wa ungshal-
ungen is ein wei e e Basis ak o de zwischenbe iebli-
chen Zusammena bei ; Wide sp üche in den gegensei i-
gen E wa ungen des abilisie en die Ne zwe kkoope a i-
on. E wa ungshal ungen können einande angeglichen
we den, indem die Koo dina ion des Ne zwe ks au die
un e schiedlichen E wa ungen eingeh und mode ie end
eine Kong uenz he s ell . Somi ha jede Pa ne die Mög-
lichkei , seine E wa ungshal ung an die Reali ä des
Ne zwe ks anzupassen, was sukzessi auch den Sozialka-
pi als ock des Ve auens in das Sys em des Ne zwe ks
und zwischen den Ne zwe kpa ne n e höh ( gl. Schu-
be 2005: 91). Denn eine s a is ische Zusammenhangs-
p ü ung ha e geben, dass die Zu iedenhei mi dem Ve -
auen zwischen den Ne zwe kpa ne n hoch is , wenn es
eine ge inge P oblemhäu igkei gib .
Ein wei e es E gebnis de s a is ischen Zusammenhangs-
p ü ungen bes ä ig die ansak ionskos en eduzie ende
Wi kung on Ve auen. Denn je meh Ve auen in de Koope a ion exis ie , des o wenige Rege-
lungen ü die Zusammena bei bes ehen, die o be ei e , übe wach und gegebenen alls ange-
pass we den müssen. Dami ohne au wendige Regelungen koope ie we den kann, müssen Ve -
an wo ungsbe eiche de inie we den.
Es zeig sich, dass mi 78.9 % in meh als D ei ie el de un e such en Ne zwe kkoope a ionen es e
Ve an wo lichkei en ü die Au gabenbe eiche es geleg wu den. Dies deu e au eine Ha moni-
sie ung de Schni s ellen des ne zwe kin e nen Leis ungsaus ausches hin, da Ve an wo ungsde-
ini ionen die P ozesske e de aneinande ge eih en Teilleis ungen s abilisie en ( gl. Schube
2008: 22).
Des Wei e en ö de n koope a i de i-
nie e Ve an wo lichkei en die En s e-
hung eine Ne zwe kkul u ( gl. Mille
2005: 118). Mi 56,7 % sind meh als die
Häl e de Be ag en mi den es geleg-
en Ve an wo lichkei en ü die Au ga-
benbe eiche zu ieden. Dies un e -
s eich die posi i e Wi kung koope a i
de inie e Ve an wo ungsbe eiche au
die Genese eine Ne zwe kkul u und
die Ha monisie ung de Schni s ellen
des ne zwe kin e nen Leis ungsaus au-
sches; eine E kenn nis, die bei de En -
wicklung on Be a ungsins umen en
au geg i en wi d.
P oblema in P ozen
Ve lässlichkei de Koope a-
ionspa ne
5,1
Kommunika i es Ve hal en
de Koope a ionspa ne
4,4
Quali ä de Leis ung 5,1
Einsa zbe ei scha 4,4
Ungleiche Au eilung on
Au wand und Nu zen
6,6
Un e schiedliche S uk u en /
Kul u en
11,0
Kommunika ion de Koope-
a ionspa ne
7,4
Un e schiedliche E wa -
ungshal ungen
55,9
Gesam
100,0
Abbildung 14: Ve an wo ungsbe eiche
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
18
Auch die mi 49,4 % übe wie-
gende Zu iedenhei mi de
Ziele eichung deu e au eine
meh hei lich e olg eich koo di-
nie e Ve lech ung on Teilleis-
ungen de Ne zwe kpa ne zu
eine P ozesske e hin. Dahe
inde die De ini ion on Au ga-
ben- und Ve an wo ungsbe ei-
chen Eingang in die Konzep ion
de Be a ungsins umen e.
Technologien we den un e den
be ag en Ne zwe kpa ne n
nu zöge lich ausge ausch .
Abbildung 16: Von Ego eingeb ach e Ressou cen Ressou cen
Abbildung 15: Zu iedenhei mi de Ziele eichung
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
19
Abbildung 17: Von den Koope a ionspa ne n eingeb ach e Ressou cen
Fü die S abilisie ung de zwischenbe ieblichen Leis ungske e sind die gemeinsame Nu zung und
die Implemen ie ung on Technologien alle dings unabdingba . Dahe gil es, die G ünde ü die
Zu ückhal ung, die eigenen Technologien einzub ingen, zu e assen. Im Rahmen on Be a ungs-
leis ungen we den diese und wei e e Hinde nisse kons uk i bea bei e .
De au de G undlage quan i a i e Da en e mi el e Be a ungsbeda läss sich abella isch ol-
gende maßen zusammen assend da s ellen:
Tabelle 3: Quan i a i e mi el e Be a ungsbeda e
Ne zwe ken wicklungsphase Be a ungs- und Un e s ü zungsbeda e
Au bau eines Ne zwe ks
(Au -
bauphase)
Un e s ü zung bei de Pa ne auswahl.
Un e s ü zung bei de Auswahl und dem Au bau eines geeigne-
en In o ma ions- und Kommunika ionssys ems.
Be a ung bezüglich de E ablie ung eine geeigne en Rech s-
o m.
In eg a ion eines Ne zwe ks
(Ausbauphase)
Un e s ü zung bei de E ablie ung on Ve ah en zu Gene ie-
ung inno a i e P oduk e und Diens leis ungen.
Be a ung beim Au bau eine Ne zwe ka chi ek u im Span-
nungs eld on Flexibili ä und S abili ä .
Un e s ü zung bei de Genese eine Ne zwe kiden i ä .
Un e s ü zung bei de Angleichung on E wa ungshal ungen.
Un e s ü zung bei de De ini ion on Au gaben- bzw. Ve an -
wo ungsbe eichen.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
20
2.6 Zusammen assung de quali a i en Fo schungse gebnisse
Die Konk e isie ung de oben besch iebenen quan i a i e mi el en Ansa zpunk e ü die Ne z-
we kbe a ung e olg du ch eine abella ische Clus e ung de en sp echenden quali a i gene ie -
en Fo schungse gebnisse. Um die Un e s ü zungsbeda e bzw. Gelingensbedingungen zu ge-
wich en, wi d angegeben, in welche Fallhäu igkei sie in den Falls udien iden i izie wo den sind.
Im Feld de Sozialwi scha lagen ie zehn Fälle zu Analyse o , im Be eich de Be iebs- und de
Au omobilwi scha wa en es jeweils sieben.
2.6.1 Ne zwe ke in de Au bauphase
2.6.1.1 Pa ne auswahl
Bei de Auswahl on Ne zwe kpa ne n is es ele an , die:
1. E ek e un e schiedliche Rech s o men,
2. (Ne zwe k-)Kompe enzen de O ganisa ions e e e ü den Koope a ionsgegens and,
3. Ressou cen de be eilig en O ganisa ionen ü die Zusammena bei und
4. Abg enzung des Sys ems Ne zwe ks zu seine Umwel zu beach en.
In de Sozialwi scha bes eh Un e s ü zungsbeda bei de Ve einba ung on Regelungen im
Vo eld de Ve ne zung im Hinblick au den Umgang mi un e schiedlichen Ve gü ungen du ch die
Pa ne o ganisa ionen ü die Ne zwe ka bei ih e Mi a bei e .
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Pa ne auswahl
Un e s ü zungsbeda :
• Regelungen zum Umgang mi un e schied-
lichen Ve gü ungen du ch die Pa ne o -
ganisa ionen.
2 Fälle / /
In de Au omobilwi scha benann e de Be ag e eines Zulie e e ne zwe ks als E olgs ak o ü
die Pa ne auswahl den Abgleich de Kompe enzen de Ne zwe kpa ne und ih e O ganisa ionen
mi den An o de ungen de zu p oduzie enden Fah zeugse ie.
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Pa ne auswahl
Gelingensbedingung:
• Auswahl on Zulie e e n eines Au omobil-
he s elle s in Abhängigkei on den An o -
de ungen de zu p oduzie enden Fah -
zeugse ie.
/ / 1 Fall
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
21
Auch in de Be iebswi scha e olg e die e olg eiche Auswahl on Ne zwe kpa ne n kompe-
enzo ien ie . Ausgehend on den An o de ungen des Koope a ionsgegens andes5 we den O ga-
nisa ionen aus un e schiedlichen B anchen als Ne zwe kpa ne gewonnen. In den Ne zwe ken
wu de anspa en dokumen ie , welche Ne zwe kpa ne übe welche Fähigkei en e üg . So-
mi kann ü jeden neuen Au ag ein indi iduelles, maßgeschneide es Angebo o gehal en we -
den.
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Pa ne auswahl
Gelingensbedingung:
• Kompe enzo ien ie e Ve eilung on Au -
gaben an die Ne zwe kpa ne .
/ 4 Fälle /
In keine de Falls udien wu de ein Hinweis au die Beschä igung de Koope a ionen mi dem Ve -
häl nis zu sich und seine Umwel im Rahmen eine Sys em-Umwel Analyse ge unden. Die Ab-
g enzung eines Ne zwe ks zu seine Umwel is no wendig, um In o ma ionen zu kon ollie en, die
das Sys em e lassen, um Ve auen zwischen den Ne zwe kpa ne n sowie die En s ehung eine
Sys em- bzw. Ne zwe kiden i ä zu ö de n und die E wa ungshal ungen zwischen den Ne zwe k-
pa ne n an die Koope a ion anzugleichen.
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Pa ne auswahl
Un e s ü zungsbeda :
• Sys em-Umwel -Analyse
14 Fälle 7 Fälle 7 Fälle
2.6.1.2 Au bau eines in e o ganisa o ischen In o ma ionssys ems
Um soziale Diens leis ungen in Ne zwe kkoope a ionen lebenswel o ien ie zu e b ingen, ich e
sich die Ve ne zung soziale Diens e an lokalen Nah äumen wie z. B. S ad eilen und Gemeinden
aus. Ein nah äumlich o ien ie es Kommunika ionssys em - so haben es die Fallanalysen gezeig -
beinhal e zwei Dimensionen:
5 Als Beispiel läss sich eine be iebswi scha liche Koope a ion an üh en, de en Ne zwe kpa ne aus den Be eichen
Repa a u , Möbelbau, Lü ungs echnik, Baubiologie und Lich echnik kommen. Umbau en on Kundenwohnungen ü
ein ba ie e eies Wohnen sind zen ale Koope a ionsgegens and. Fü diesen Koope a ionsgegens and is es nich e o -
de lich, dass alle Ne zwe kpa ne gleichzei ig koope ie en. Die Koope a ion p o i ie on de Möglichkei maßge-
schneide e Angebo e ü die Kunden lie e n zu können. Dies geschieh , indem sich ü jeden Au ag imme nu die
Ne zwe kpa ne zusammen inden, die übe die benö ig en Kompe enzen e ügen.

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
22
1. Regelmäßige, ie eljäh lich s a indende übe schauba e Zusammenkün e ü den Aus-
ausch übe s a egische Koope a ionsaspek e (z. B. Au gaben e eilung, S a egieanpas-
sung e c.) in einem o mellen Rahmen (Anwesenhei sp lich ü die Ne zwe kpa ne und
P o okollie ung on E gebnissen bzw. Absp achen) und
2. eine hohe Dich e an in o mellen Kon ak en, bspw. e möglich du ch einen E-Mail-Ve eile ,
de es den Pa ne n e laub – neben de mul ila e alen Kommunika ion – In o ma ions lüs-
se geziel zu o ganisie en. So müssen nich alle Ne zwe kpa ne im Ve eile mi In o ma i-
onen e so g we den, wenn die E üllung eines ope a i en Teilziels nu den Einsa z eines
Teils de Ne zwe kpa ne e o de .
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Au bau eines in e o ganisa o ischen In o ma-
ions- und Kommunika ionssys ems
Gelingensbedingung:
• Nah aumo ien ie es In o ma ions- und
Kommunika ionssys em au de s a egi-
schen und ope a i en Ebene
7 Fälle / /
In de p o i o ien ie en Be iebs- und Au omobilwi scha haben die Ne zwe kpa ne g öße e
äumliche Dis anzen zu übe b ücken. Die Kommunika ion e lie imme dann eibungslos, wenn
die Ne zwe kpa ne eine in e o ganisa o ische So wa e ode einen E-Mail-Ve eile ü den mul i-
la e alen Aus ausch übe Raum- und Zei g enzen hinweg nu z en, de es bspw. e möglich , Au ä-
ge un e den Ne zwe kpa ne zu e eilen.
He o zuheben is die Vo eilha igkei eine in e o ganisa o ischen So wa e gegenübe einem E-
Mail-Ve eile . Denn mi eine Applika ion, die Ne zwe kpa ne kommunika i übe das In e -, In-
a- ode Ex ane e binde , is es möglich, die P ozesske e mi ih en Schni s ellen de Leis ungs-
übe gabe zu isualisie en ( gl. Punk 2.2.2) und auch ein ne zwe kin e nes Sys em des Koope a i-
ons-Feedbacks zu managen.
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Au bau eines in e o ganisa o ischen In o ma i-
onssys ems
Gelingensbedingung:
• Implemen ie ung eines in e o ganisa o i-
schen In o ma ionssys ems, das neben ei-
ne Kommunika ion übe Raum- und Zei -
g enzen hinweg auch ein Feedbacksys em
und die Möglichkei zu P ozess isualisie-
ung bie e .
7 Fälle 3 Fälle 4 Fälle
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
23
In de Sozialwi scha wa en die Kommunika ionssys eme in einigen Fällen ge äh de , wenn Kon-
ak pe sonen bei den be eilig en O ganisa ionen wechsel en und ih e Au gaben- und Ve an wo -
ungsbe eiche ne zwe kin e n nich de inie wu den. Denn die neue Kon ak pe son beginn wie-
de on Null, wenn keine Tä igkei sbesch eibung zu Abwicklung de ne zwe kin e nen Kommuni-
ka ion und In o ma ionswei e gabe e s ell wo den is .
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Au bau eines in e o ganisa o ischen In o ma-
ions- und Kommunika ionssys ems
Un e s ü zungsbeda :
• Fes legung on Ansp echpa ne n und Be-
sch eibung ih es Au gabenbe eiches
5 Fälle 3 Fälle 4 Fälle
Keine de quali a i analysie en Koope a ionen ha sys ema isch ne zwe kin e ne und -ex e ne
s uk u elle Löche sich ba gemach und B ückenak eu e iden i izie , die sie gg . übe b ücken
könn en. Koope a ionen mi s uk u ellen Löche n sind du ch ehlende Übe lappungen de Kon-
ak e zwischen G uppen im Ne zwe k und zu ne zwe kex e nen Clus e n gekennzeichne (Bu
1992: 18). So genann e „B ückenak eu e“ können en sp echende Ve bindungen he s ellen, wenn
sie e schiedenen Clus e n angehö en. Ein in e o ganisa o isches Ne zwe k, dessen Mi gliede
un e einande in ensi e Beziehungen un e hal en, endie zu eine Homogeni ä in den Sich wei-
sen, Meinungen und Ve hal ensweisen. Können Ne zwe kpa ne B ücken zu ne zwe kex e nen
Clus e n6 bilden, e g öße sich de Pool an al e na i en Denk- und Ve hal ensweisen. Die Übe -
b ückung s uk u elle Löche bie e auch ne zwe kin e n In o ma ions- und S eue ungs o eile.
Un e häl ein Ne zwe kmanage Beziehungen zu un e einande un e bundenen G uppen, so un-
gie e als kommunika i es Bindeglied mi de Möglichkei , Kon ak e zu e mi eln und die Zu-
sammena bei de G uppen zu beein lussen (Bu 1992: 30-32).
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Au bau eines in e o ganisa o ischen In o ma-
ions- und Kommunika ionssys ems
Un e s ü zungsbeda :
• Visualisie ung s uk u elle Löche und en -
sp echende B ückenak eu e.
14 Fälle 7 Fälle 7 Fälle
6 Hie spiel de Repu a ionse ek eine Rolle. Repu a ionale Kon ak e de Ne zwe kak eu e e leich e n den Zugang zu
ele an en Ressou cen ü die ganze Koope a ion ( gl. K eis e al. 2006: 503). Auße dem können du ch epu a ionale
Kon ak e ex e ne In o ma ionsasymme ien ü die gesam e Koope a ion eduzie we den ( gl. K iesi 2007: 40).
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
24
2.6.1.3 Auswahl eine geeigne en Rech s o m
Es wu de in allen analysie en Koope a ionen inne halb de d ei o ganisa ionalen Felde au die
Fes legung eine Rech s o m e zich e . Im Feld de Sozialwi scha kann de Ve zich au eine
ech s ähige S uk u die Akquisi ion inanzielle Mi el e schwe en. Dieses Hinde nis äuße e sich
in zwei Koope a ionen.
Im Feld de Be iebswi scha bes and in zwei Fällen Un e s ü zungsbeda bei de Akquisi ion
neue Au äge (z. B. ü die koope a i e E b ingung handwe kliche A bei , gl. Fußno e 5). Es is
da on auszugehen, dass eine Koope a ion, die als ju is ische Pe son au i , die Akquisi ion on
neuen Au ägen e leich e .
In de Au omobilwi scha wu den Zulie e e ne zwe ke analysie . Hie is die Fes legung de
Ne zwe kpa ne au eine Rech s o m nich o eilha . Ne zwe ke zwischen einem Au omobilhe -
s elle und seinen Zulie e e n ände n ih e Kon igu a ion g undlegend, wenn eine Fah zeugse ie die
Nächs e ablös . Auch Ne zwe ke zwischen Zulie e e n, die im Au ag eines Au omobilhe s elle s
neue Bau eile (z. B. eine elek omechanische Lenkung) ode We ks o e (z. B.: Mo o abdich ungen
aus Kuns s o ) en wickeln, können sich nach de Au agsabwicklung wiede au lösen.
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Auswahl eine geeigne en Rech s o m
Un e s ü zungsbeda :
• Rech s o m zu E leich e ung de Ressou -
cenbescha ung
2 Fälle 2 Fälle /
Bei de Analyse eines Ne zwe ks aus de Be iebswi scha wu de als Vo eil au gedeck , das „Ob“
und „Wie“ de Rech s o mauswahl om Koope a ionsgegens and abhängig zu machen. Da die
S a egie de beleuch e en Koope a ion da in bes eh , he e ogene handwe kliche Diens leis un-
gen aus eine Hand anzubie en, wu de das Ne zwe k als Genossenscha einge agen, weil un e
diese Rech s o m alle möglichen Rech s o men de Handwe ksbe iebe wie GmbH und Einzelun-
e nehmungen zusammenge ass we den können.
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Auswahl eine geeigne en Rech s o m
Gelingensbedingung:
• S a egieo ien ie e Rech s o mauswahl
/ 1 Fall /
2.6.2 Ne zwe kin eg a ion in de Ausbauphase
2.6.2.1 Au bau eine Ne zwe ka chi ek u
In de Sozialwi scha wu den als Un e s ü zungsbeda e übe wiegend Schwie igkei en mi dem
Zei managemen au g und unkla e o ganisa o ische Au bau- und Ablau s uk u en angegeben.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
25
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Au bau eine Ne zwe ka chi ek u
Gelingensbedingung:
• E ablie ung eine anspa en en Au bau-
und Ablau s uk u
12 Fälle / /
Dami die Ne zwe kpa ne nich im kommunika i en Rauschen ih e Selbs o ganisa ion die Zielo-
ien ie ung bei de En wicklung eine in eg ie en Leis ungske e aus den Augen e lie en, e -
schein es sinn oll, au de Koope a ionsebene s a egische Zielse zungen e aglich zu ixie en. In
den beiden analysie en Fällen mi einem solchen Ve ag au de Koope a ionsebene konn en
e auliche Ne zwe kbeziehungen au de Pa ne ebene zu Reduzie ung on T ansak ionskos en
und zu E ablie ung ezip oke Leis ungsaus auschbeziehungen nu zba gemach we den.
Dies gelang, indem eine zen ale Koo dina ionsins anz den Leis ungsaus ausch an den Schni s el-
len on Teilleis ungen de Ne zwe kpa ne – basie end au dem Kon ak au de Koope a ionse-
bene – s eue e und kon ollie e. Zudem e möglich e die zen ale Koo dina ionsins anz noch ge-
nügend F ei aum ü spon ane In e ak ionen und T ansak ionen zwischen den Ne zwe kpa ne n,
wodu ch die He ausbildung eine gemeinsamen Handlungs e an wo ung zwischen ihnen be-
güns ig wu de. Dadu ch konn e die au opoie ische, lexible und si ua ionso ien ie e Ne zkon igu-
a ion au de Pa ne ebene - je nach den ak uellen An o de ungen des Koope a ionsgegens andes
- ge ö de we den. Nach demselben P inzip und mi ähnlichen E ek en wu den in de Be iebs-
wi scha s a egische Kon ak e au de Koope a ionsebene abgeschlossen.
Ansa zpunk e ü Be a ungs- und Un e s ü -
zungsins umen e
Sozial-
wi scha
Be iebs-
wi scha
Au omobil-
wi scha
Au bau eine Ne zwe ka chi ek u
Gelingensbedingung:
• Ve agliche Fixie ung s a egische Ziele
2 Fälle 2 Fälle /
In de Au omobilwi scha wi d das Ve häl nis on S abili ä und Flexibili ä in Zulie e e ne zwe -
ken nich e aglich ausgehandel , sonde n on dem dominie enden He s elle o gegeben.
Denn wegen de Ma k dominanz des Au omobilhe s elle s bzw. OEM (O iginal Equipmen Manu-
ac u e ) gib es ü die Lie e an en nu wenig Ve handlungsspiel aum.
Seine eigene Flexibili ä siche sich ein Au omobilhe s elle du ch das Ou sou cing on We -
schöp ungsan eilen. Wegen diese Dominanz des OEM kann es ü die Lie e an en o eilha sein,
ech zei ig Koope a ionss a egien zu en we en, weil die Anzahl mögliche Risiken, aus denen
Fehle quellen esul ie en, p opo ional zu den ou gesou c en En wicklungs- und We schöp ungs-
be eichen de OEM s eigen kann.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
32
De Be a ungsp ozess beginn mi de An o de ung eine Be a ungsleis ung. Be o dem Klien en-
sys em ein Vo schlag ü eine Be a ungsleis ung gemach we den kann, is die Si ua ion zu e as-
sen, in de sich die Ne zwe kpa ne be inden. Auch de P ozess, mi dem sich die Koope a ion
beschä ig ode ge n beschä igen will, is zu de inie en und zu analysie en. Au de G undlage
diese In o ma ionen, die im Rahmen eine Bes andsanalyse gesammel we den, de inie das Be a-
e sys em den Beda . De de inie e Beda is die Basis ü den En wu eine In e en ionsa chi-
ek u und eines In e en ionsdesigns ü die Be a ung.
„Die A chi ek u en scheide , dass e was s a inde und was s a inde , sozusagen die
Übe sch i en, die Eckp eile , die G obplanung. Mi dem Design wi d en schieden, wie die
inhal liche, soziale, zei liche und äumliche Dimension im o gegebenen Rahmen ges al e
wi d“ (Königswiesne , Exne 1999: 48 ).
Zen ale In e en ionsa chi ek u elemen e sind demnach:
• Bes andsanalysen bzw. eine Diagnose des Ne zwe kbe a ungsbeda s ü die Beda sde ini-
ion du ch das Be a e sys em,
• Die Rückspiegelung de Diagnose bzw. de Beda sde ini ion an das Klien ensys em ü ei-
ne gemeinsame En scheidung übe das wei e e Vo gehen und die e agliche Fixie ung
des Be a ungsau ags und eine
• kla e De ini ionen on P ojek ollen (z. B. klien ensys emin e ne Di e enzie ung de Rolle
des Au aggebe s, de das Be a ungsp ojek ini iie ha , on de des P ojek lei e s, de das
Be a ungsp ojek s eue ).
Basie end au den e aglich e einba en Be a ungsleis ungen ü die de inie en Beda e gil es,
ein In e en ionsdesign ü die konk e e Ausges al ung eines Wo kshops in den Dimensionen:
• Inhal lich,
• sozial,
• äumlich und
• zei lich zu en we en.
3.1 En wicklung de Be a ungsins umen e
Fü jeden empi isch e mi el en, lösungso ien ie en und / ode sys emischen Be a ungsbeda
we den e schiedene Be a ungsins umen e en wickel , die den en sp echenden An o de ungen
ge ech we den können. Die Kons uk ion de Be a ungsins umen e wi d - ausgehend om induk-
i e mi el en Be a ungsbeda - heo e isch un e maue . Die Anwendba kei de jeweiligen Be-
a ungsins umen e is abhängig on de jeweiligen Ne zwe kkul u , dahe soll en die zu Be a ung
ausgewähl en Be a ungsins umen e dem jeweiligen Beda und zu Kul u des Ne zwe ks en sp e-
chen, um akzep ie und angewende zu we den.
Lösungso ien ie e Be a ungsbeda e we den du ch Ins umen e au geg i en, die au eine Ve mi -
lung on un e schiedlichen Kenn nissen und Bes -P ac ice Modellen hinsich lich de empi isch
e mi el en Beda slagen bei de Au bau- und Ablau o ganisa ion in de G ündungs- und Konsoli-
die ungsphase sowie ü die Ne zwe kin eg a ion in de Ausbau- ode Sch ump ungsphase abzie-
len. Hie inde die Kommunika ion übe wiegend zwischen dem Be a e - und dem Klien ensys em
s a . Zu den en sp echenden kommunizie en Inpu s e eil das Be a e sys em Handou s.
Dadu ch kann sich das Ne zwe ksys em selbs s ändig ü eine Inpu -Va ian e en scheiden.

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
33
Sys emische Be a ungsins umen e dienen de Anmode a ion on P ozessen und Kommunika i-
onsabläu en inne halb des Klien ensys ems. Sie sind sys emisch, weil sie au die Ak i ie ung on
au opoie ischen Ope a ionen bei den Ne zwe kkoope a ionen abzielen. Hie inden e meh e-
lexi e K ea i echniken Anwendung, die die Ne zwe ksys eme zu Selbs beobach ung und zu
Kommunika ion an egen sollen, dami „blinde Flecken“ in ih e e s en Beobach ungso dnung au -
gedeck we den können.
We den Module beide Be a ungsdimensionen mi einande kombinie , muss die Rolle des Inpu -
gebe s on de des Mode a o s un e schieden we den, denn ein Inpu -Gebe bie e spezi ische
Sich weisen und Wissensbes ände an, zwischen denen ein Mode a o e mi eln muss.
Im Kapi el 3.4 we den ü jeden e mi el en Beda ein Be a ungsins umen und dessen Anwen-
dung besch ieben. Die Be a ungsins umen e wu den in Module ze leg .
Die Modula isie ung dien dem Zweck, einen Be a ungsp ozess – ausgehend on lösungso ien ie -
en, sys emischen ode lösungso ien ie en und sys emischen Un e s ü zungsbeda en – lexibel
en we en zu können, indem die en sp echenden beda sdeckenden Module mi einande kombi-
nie we den. Im Folgenden wi d zunächs eine Übe sich zu ak uellen Managemen ins umen en
gegeben, die im wei e en Ve lau beispielha mi sys emischen Ins umen en kombinie we den.
Lösungso ien ie e Managemen ansä ze soll en in einem Ne zwe k einem de inie en Ve an wo -
ungsbe eich zugeo dne und mi einem konk e en lang is igen Managemen p ozess e knüp
we den, de beispielsweise Planung, Realisa ion und Kon olle um ass ( gl. Baum, Coenenbe g,
Gün he 2004: S 4).
Im Folgenden wi d beispielha au die aus de Be agung e mi el en Beda e eingegangen. Die
ausgewähl en Managemen me hoden und -ins umen e we den in de Wo kshop-Si ua ion mi
ausgewähl en e lexi en Me hoden e knüp , wobei die lösungso ien ie en Module aus dem
Be eich de Managemen me hoden den Inhal de Wo kshops bes immen und die e lexi en Me-
hoden die Umse zung in de Wo kshop-Si ua ion da s ellen. Da die einzelnen Me hoden als Mo-
dule zu e s ehen sind, können beliebige beda so ien ie e Kombina ionen de lösungso ien ie -
en und e lexi -sys emischen Ansä ze konzipie we den.
3.1.1 Das Ne zwe klabo als me hodische Rahmen
Au g und des zen alen Be undes des Ve zich s au eine P ozesske enanalyse in annähe nd allen
quali a i beleuch e en Ne zwe kkoope a ionen ( gl. Punk 2.3.2.3), is die Idee en s anden, die
Anwendung on Be a ungsins umen en in einen Labo -Kon ex einzube en. Dami is eine Si ua-
ion angesp ochen, in de die Ne zwe kbe a e die Teilp ozesse b ingung und - e knüp ung du ch
die Ne zwe kak eu e und ih e Bewe ung de Simula ionse gebnisse mode ie end beglei en. Ziel
is es, das Klien ensys em dazu anzu egen, au de G undlage de Bewe ungse gebnisse einen
Maßnahmenka alog ü den Au bau ode die Op imie ung de in e o ganisa o ischen P ozesske e
zu e s ellen.
Bei de Ve knüp ung de Teilp ozesse in einem in e o ganisa o ischen Ne zwe k sind neben den
bila e alen Leis ungsaus auschbeziehungen auch die mul ila e alen P ozesske en de gesam en
Koope a ion in de Gesam sich zu be ach en. Deswegen we den die Ebenen de einzelnen
Schni s ellen und de mul ila e alen Teilp ozess e knüp ung als wesen liche Bes and eile de
Ne zwe kbe a ung di e enzie . In eine Labo si ua ion we den die Teilp ozesse eines Be a ungs-
alles ge es e , simulie und isualisie , sodass die Ne zwe kpa ne sowohl ie enscha die
Schni s ellenp oblema ik ih e unmi elba en Koope a ionsbeziehungen als auch um assend den
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
34
in eg ie en Haup p ozess de Koope a ion bea bei en können. Dahe wu de de en wickel e An-
sa z un e de P oduk bezeichnung „Ne zwe klabo “ zusammenge ass .
3.1.1.1 Theo e ische Beg ündung de Labo o ien ie ung mi dem adikalen Kons uk i is-
mus
Das Ne zwe klabo is als me hodische Rahmen bei de Be a ung on Ne zwe kkoope a ionen
no wendig, um zu E gebnissen zu gelangen, die on den Ne zwe kak eu en selbs e a bei e und
dadu ch leich e akzep ie und umgese z we den.
Denn es beda eine „in e subjek i en Viabili ä on Denk- und Ve hal ensweisen“ (Glase s eld
1997: 55) de Ne zwe kak eu e, um gangba e bzw. passende Be a ungse gebnisse zu gene ie en.
Wie läss sich diese he s ellen? Glase eld (1997: 94) e weis in diesem Zusammenhang au Vico,
de e kann e, dass „die menschliche Ve nun nu e kennen kann, was de Mensch selbs gemach
ha “. Dahe wu den unse e Be a ungsins umen e labo o ien ie konzipie , dami eine Simula ion
de Teilp ozesse b ingung und - e knüp ung ode ein gemeinsame P axis es möglich wi d, die es
den Ne zwe kak eu en e lauben, gemeinsame E ah ungen zu machen und sich dabei wechselsei-
ig zu beobach en. Denn: „Beobach ung is eine besonde e A de E ah ung.“ (ebd.: 192)
Indem die Teilp ozesse b ingung und - e knüp ung du ch die Ne zwe kpa ne gemeinsam simu-
lie , beobach e und bewe e we den, können gemeinsame E ah ungen gemach we den, die
in e subjek i iabel sind. Bei de Be a ung on in e o ganisa o ischen Ne zwe ken sind iable Be-
a ungse gebnisse anzus eben, weil es nich um wah ha ige Lösungswege, sonde n um ü alle
Ne zwe kak eu e passende Maßnahmen geh .
Beobach ungen, die im Rahmen des P axis es s und de P ozesssimula ion gemach we den, müs-
sen bewe e we den, um Maßnahmen ü die Planung, Du ch üh ung und/ode Op imie ung de
in e o ganisa o ischen P ozesske e ablei en zu können. Ein P inzip des adikalen Kons uk i ismus
besag : „Kogni i e O ganismen e we ben Wissen nich nu zum Spaß. Sie en wickeln S ellungs-
nahmen gegenübe ih en E kenn nissen, manche ge allen ihnen, ande e nich “ (ebd.: 187). Dem-
nach is es eine sei s no wendig, dass die subjek i e Wissenskons uk ion und die Bewe ung de
Simula ionse gebnisse Hand in Hand gehen. Das Ne zwe klabo an sich s ell das E lebnis da , au
dem mi els koope a i du chge üh e Beobach ungen E ah ungen gemach we den, die die
Ne zwe kpa ne zunächs indi iduell als posi i ode nega i bewe en. Diese Bewe ungen müs-
sen kommunika i anspa en gemach we den, dami ein in e subjek i iable Konsens hinsich -
lich des Au baus, de S eue ung und / ode de Op imie ung eine in e o ganisa o ischen P ozess-
ke e en s ehen kann. Denn: „Nu die gemeinsame Planung de neuen o ganisa o ischen Lösung
s ell ih e Akzep anz und ih e engagie e Realisie ung siche .“ (Sch eyögg 2003: 517)
Dahe we den die Module ü ein Ne zwe klabo e gebniso ien ie kombinie . Dies geschieh ,
indem ein jedes Ne zwe klabo mi de du ch die Be a e mode ie en E s ellung eines Maßnah-
menka alogs bzw. P ojek plans ende , de das E gebnis in e subjek i e Bewe ungs- und Re lexi-
onsleis ungen de Ne zwe kak eu e is .
3.1.1.2 Theo e ische Beg ündung de Labo o ien ie ung mi sys em heo e ischen Implika-
ionen
Baecke heb he o : „Nu weil eine O ganisa ion einmal so eagie ha , heiß das nich , dass sie
beim nächs en Mal auch so eagie en wi d.“ (Baecke 2003a: 242) Was hie ü O ganisa ionen
es ges ell wi d, gil auch ü in e o ganisa o ische Ne zwe ke, da auch sie kollek i e Ak eu e
da s ellen: Als s uk u elle Kopplung on Elemen en s ell ein Ne zwe k einen Sys emzusammen-
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
35
hang mi eigene Ra ionali ä , ela i e Au onomie und Handlungs ähigkei als En i ä da , das
Komplexi ä s- und Rele anzdi e enzen zwischen sich und seine Umwel s abilisie . Dabei wi d es
zu einem kollek i en Ak eu . ( gl. Schube 2008: 30).
Eine Ne zwe ko ganisa ion als nich i iale Maschine weis olgende Eigenscha en au : Sie läss
sich nu eilweise ex e n ges al en, sie is on ih e eigenen En s ehungsgeschich e gep äg , sie
eagie un o he sehba und en wickel Fo men de Selbs s eue ung. Die Anwendung unse e
Be a ungsins umen e in einem Ne zwe klabo basie au de E kenn nis, dass das Sys em Ne z-
we ko ganisa ion „au onom is du ch seine Fähigkei zu Re lexion und Selbs s eue ung“ (Heime l,
Loisl 2005: 32).
Be a e können in e o ganisa o ische Ne zwe ke nich e ände n, sonde n nu zu Ve ände ungen
an egen. Diese An egungen we den du ch P axis es s ode P ozesssimula ionen, de en Bewe ung
und die abschließende E s ellung eines Maßnahmenka alogs bzw. P ojek plans gese z .
3.1.1.3 Vom P ozess- zum Ne zwe klabo
Vo de Besch eibung de P ozessanalyse im Rahmen Ne zwe klabo s sollen die Vo eile de Analy-
se, Abbildung, Modellie ung und Simula ion on (Teil-)P ozessen besch ieben we den. Da ü is es
emp ehlenswe , sich die Nach eile kon en ionelle Be a ungs e ah en bewuss zu machen: „Das
adi ionelle Vo gehen bei O ganisa ionsp ojek en is jedem Manage hin eichend bekann :
• Is -Au nahme (meis du ch In e iews),
• Phase de Neukonzep ion des P ozesses,
• ku ze Pilo ie ung in eine G uppe ode Ab eilung und
• schließlich de P axiseinsa z“ (Schmude 2010: 30).
Umse zungsp obleme we den so
e s in de Pilo ie ung und im Rollou
e sich lich. Zu diesem Zei punk is
es eigen lich zu spä , um den ini iie -
en P ozess noch au wendig zu än-
de n, was den Op imie ungse olg
des gesam en Be a ungsp ojek s
eduzie . Zudem sind iele Fak o en
de A bei so ganisa ion au den e s-
en Blick kaum ablesba und sind
dahe bei Op imie ungsmaßnahmen
schwe zu be ach en. Dazu gehö en
die Quali ika ion sowie Mo i a ion
de Ne zwe kpa ne , ih e pe sönli-
che A bei so ganisa ion und ex e ne
Fak o en wie beispielsweise Kommunika ions- und Be ich swege, sp achliche Ba ie en und egio-
nale Besonde hei en. Am unübe sich lichs en wi d die P ozessmodellie ung dann, wenn ande e
Un e nehmenskul u en im Rahmen on in e o ganisa o ischen Aus auschp ozessen bzw. kul u elle
Ba ie en zwischen den O ganisa ionen (In ao ganisa ionsdenken) be ücksich ig we den müssen.
Wenn es hie zu S ö ungen, Ve zöge ungen und Quali ä s e lus en komm , s eh die Fachlichkei
und Wi scha lichkei des gesam en Ne zwe ks in age. P ozessmodelle we den abe zumeis on
ach emden Be a e n e s ell , die dann on no malen Mi a bei e n umgese z we den müssen. Da
e en zumeis zwei öllig un e schiedliche Denkmus e au einande . Schon om Denkansa z he
Abbildung 19: Au bau des P ozesslabo s
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gehen die Spezialis en häu ig seh abs ak und modellha o , was inhal lich und sp achlich nich
dem äglichen Handeln de Mi a bei e en sp ich . Zudem: Wissen wi d om e kennenden Subjek
ak i au gebau und nich e wa passi au genommen.
Deswegen bie e das kon en ionelle „P ozesslabo “ ( gl. Schmude 2010) Mi a bei e /innen und
Füh ungsk ä en die Möglichkei , p imä e, sekundä e und inno a i e Geschä sp ozesse wäh end
de A bei in einem P ozesslabo ganzhei lich zu be ach en und als olls ändige Einhei (End o
End) zu op imie en. We den neue P ozessmodelle e p ob , lassen sich e schiedene Va ian en ei-
nem di ek en Ve gleich un e ziehen. Umse zungshinde nisse we den ühzei ig e kann , Rei-
bungs e lus e und B üche im P ozessablau we den schnell ü jeden e sich lich, weil nich nu de
eigen liche P ozessablau simulie wi d, sonde n auch das gesam e in e o ganisa o ische Um eld
mi den dazugehö igen En scheidungs- und Be ich swegen be ücksich ig wi d: „Ve s eck e P ob-
leme, Ve ände ungspo enziale und Einspa ungsmöglichkei en we den on den eilnehmenden
Mi a bei e n und den P ozessbeobach e n e kann .“ (Schmude 2010: 30)
Es können sowohl bes ehende P ozesse in ih em noch
nich op imie en Is -Zus and e p ob we den als auch
En wü e eine neuen P ozessges al ung. Diese Ideen
des P ozesslabo s on Schmude können au die Ne z-
we ksi ua ion übe agen und e wei e we den. So-
mi bes eh die Möglichkei , Ne zwe ke im En s ehen
und bes ehende Ne zwe ke zu be a en. De Ablau
des P ozesslabo s an die Bedingungen de Ve knüp-
ung o ganisa o ische Teilp ozesse wu de zu eine
in eg ie en in e o ganisa o ischen P ozesske e wei-
e en wickel . Denn de Modus des P ozesslabo s sieh
o , einen linea e lau enden P ozess zu simulie en,
indem die Wei e gabe on Teilleis ungen on einem
Teilp ocess-Owne zum nächs en simulie wi d. Bei
de Ve knüp ung on Teilp ozessen in einem in e o -
ganisa o ischen Ne zwe k sind neben diesen bila e a-
len Leis ungsaus auschbeziehungen ( on einem Teilp ocess-Owne zum nächs en) auch mul ila e-
ale, lexible, am jeweiligen Koope a ionsgegens and ausge ich e e P ozesske en bzw. Ne zkons-
ella ionen ( gl. Abb. 20: ges ichel e Linien) im gesam en in e o ganisa o ischen Ne zwe ke ( gl.
Abb. 21: schwa ze Linie) zu be ücksich igen. Deswegen wi d de Baus ein „Beobach ung de linea-
en Teilp ozess e knüp ung“ zum Be a ungselemen „Beobach ung de mul ilinea en Teilp ozess-
e knüp ung“ wei e en wickel . So können auch sich si ua i ände nde Aus ausch- bzw. Koope a-
ionskons ella ionen im Ne zwe k be ücksich ig we den (Abb. 21: g üne und o e Linien), die –
ausgehend on wechselnden An o de ungen des Koope a ionsgegens ands10 – no wendig we -
den.
10 Ein konk e es Beispiel ü wechselnde An o de ungen eines Koope a ionsgegens andes is in e o ganisa o ische E -
b ingung pe sonenbezogene , soziale Diens leis ungen in de Jugendhil e. Hie wechseln die An o de ung des Koope a-
ionsgegens andes inso e n, als dass jede Jugendliche, de eine Hil e zu E ziehung benö ig , in seine eigene Si ua ion
bzw. Lebenswel eingebe e is . Aus den on Fall zu Fall a iie enden lebenswel lichen Ressou cen und De izi en lei e
sich die No wendigkei ab, Ne zkon igu a ionen lexibel on Hil eleis ung zu Hil eleis ung modi izie en, weil nie alle
Abbildung 20: Flexible Si ua ionso ien-
ie ung
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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Eine ne zwe k ypische Besonde hei is die Koope a ion on Ak eu en aus un e schiedlichen Hand-
lungs elde n. Dahe kann das Ne zwe klabo in meh e e Phasen un e eil we den. In de e s en
Phase we den P ozessclus e gebilde , in denen Ak eu e aus demselben Handlungs eld ih e Ko-
ope a ion simulie en können. Um diese handlungs eldspezi ischen Teilp ozesske en mi den Teil-
p ozesske en de ande en Clus e zu e knüp en, inde in de zwei en Phase die en sp echende
Simula ion im Ne zwe klabo ü die gesam e Koope a ion s a . Dabei gehen die Ne zwe kak eu e
de F age nach, wie die Teilp ozesske enclus e die Anschluss ähigkei zu den ande en Clus e n
siche s ellen können. Dies geschieh , indem beim Au bau de Simula ion in Phase zwei noch kein
„End o End“-Ablau o ausgese z wi d. S a dessen wi d - du ch einen k eis ö migen Au bau de
Teilp ozesske enclus e - die Nachahmung e schiedene Ne zkon igu a ionen bzw. Ve knüp ung
de Teilp ozesske enclus e (g üne und o e Linien in Abbildung 23) e möglich , mi denen sich
eine Koope a ion lexibel au sich ände nde An o de ungen des Koope a ionsgegens andes ein-
s ellen kann. Du ch die Simula ion diese lexiblen Si ua ionso ien ie ung kann es gelingen:
1. die Ve knüp ungsbedingungen on Teilp ozessen au zudecken
2. De izi e im in e - und in ao ganisa o ischen Be ich s- und En scheidungswesen zu e ken-
nen und
Ne zwe kpa ne bzw. imme dieselben Ne zwe kpa ne koope a i an die pe sonenbezogene, soziale Diens lei ung
e s ellen, sonde n nu jene, die übe die im jeweiligen Einzel all benö ig en Kompe enzen und Ressou cen e ügen.
Abbildung 21: Au bau eines Ne zwe klabo s

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3. Schwachs ellen inne halb de Teilp ozesse und an ih en Übe gabepunk en zu e kennen.
Fü eine ganzhei liche Simula ion und -modellie ung soll en olgende P ozessebenen be ücksich-
ig we den:
1. Kul u ,
2. S a egie,
3. Sozio-psychologische Ebene,
4. Wi scha lich- inanzielle Ebene und
5. In o ma ions- und Ma e ial luss ( gl. Schmude 2010: 33).
3.1.1.4 Ablau eines Ne zwe klabo s
Es wi d emp ohlen als Teilnehme ü das Ne zwe klabo nich nu Ne zwe kpa ne auszuwählen,
die als Ve e e ih e O ganisa ion koope ie en, sonde n auch de en Vo gese z e zu be eiligen.
Dadu ch können im Rahmen des Ne zwe klabo s in ao ganisa ionale Ba ie en11 de in e o gani-
sa o ischen Koope a ion au gedeck we den. Zu Beginn s ellen die Be a e das Ne zwe klabo o .
Sie e läu e n dessen Ziele, die en sp echende Vo gehensweise und klä en ih e Rolle als beglei en-
de Mode a o en. Schließlich is au die No wendigkei on Fallbeispielen den Tes ode ü die Si-
mula ion hinzuweisen, die an die P axis eali ä des Klien ensys ems anschluss ähig sind.
Konzep ü die Du ch üh ung eines Ne zwe klabo s
Modul I: O ganisa ion des Ne zwe klabo s
Ziele:
Fes legung de Teilnehme und De ini ion de Haup - und Teilp ozesse sowie de Teilp ozessebe-
nen
Sch i 1: De ini ion des Haup p ozesses
Im Plenum wi d gemeinsam de Gegens and des Koope a ionsp ozesses konk e de inie . Sind
Ne zwe kpa ne aus un e schiedlichen Handlungs elde n an de Koope a ion be eilig , wi d die
Möglichkei de Teilp ozessclus e bildung besp ochen und en schieden.
Sch i 2: Teilp ozessbildung
In G uppen ze legen die Ne zwe kpa ne (gg . inne halb de handlungs eldo ien ie en Teilp o-
zessclus e ) den Koope a ionsp ozess in Teilp ozesse. Dabei sind olgende F agen ü jeden Teil-
p ozess und jede Teilp ozess e knüp ung zu bean wo en:
11 Dazu gehö en beispielsweise.:
• he e ogene O ganisa ionskul u en mi un e schiedlichen Be ich swesen,
• un e schiedliche En scheidungskompe enzen, mi denen die Ne zwe kpa ne on ih e O ganisa ion aus-
ges a e wu den und
• e schiedene Finanzie ungs o men de Ne zwe ka bei .
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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Wie heiß de Teilp ozess und was is sein Gegens and?
Was is au de kul u ellen, s a egischen, sozio-psychologischen, wi scha lich- inanziellen und de
Ressou cenaus auschebene bei de Realisie ung des Teilp ozesses zu beach en?
Welche Ve knüp ungsbedingungen liegen dem Teilp ozess zug unde? We manag die Ve knüp ung?
Sch i 3: P äsen a ion de P ozessmodelle
Nacheinande p äsen ie en die G uppen ih e P ozessmodelle. Am Ende we den Gemeinsamkei en
und Un e schiede besp ochen, mi dem Ziel sich au ein P ozessmodell, das p äsen ie we den
kann, zu einigen.
Sch i 4: Vo be ei ung de Simula ion
Au de G undlage des konsensual de inie en P ozessablau s we den die Ve an wo lichen (P o-
zess-Owne ) es geleg .
Dieses Modul e möglich zum einen die De ini ion des koope a i en Haup p ozesses und die de-
aillie e Abbildung de zug unde liegenden Teilp ozesske en. Zum ande en we den du ch die
Konsens indung im Plenum un e schiedliche Vo s ellungen zu den Teilp ozessen und ih en Ve -
knüp ungsmodi bzw. zum Haup p ozess aneinande angeglichen. In dieses Modul lassen sich die
Module de im Folgenden da ges ell en Be a ungsins umen e in eg ie en.
Geh es zum Beispiel um die Auswahl eine Rech s o m ode den Au bau eines wi kungs aumo ien-
ie en Kommunika ionssys ems, dien Sch i 1 nich de De ini ion des Haup p ozesses. S a des-
sen wi d de zu bea bei ende Un e s ü zungsbeda gemeinsam es leg ; wie e wa die Suche nach
eine geeigne en Rech s o m. In Sch i 2 können dann in G uppen die Vo - und Nach eile e -
schiedene Rech s o men e a bei e we den, die dann im d i en Sch i p äsen ie we den. Sch i
4 dien de Simula ions o be ei ung; im Falle de Rech s o mauswahl wi d simulie , welche Aus-
wi kungen e schiedene Rech s o men au den Au bau und den Ablau de in e o ganisa o ischen
P ozesske e haben und we welchem Ve an wo ungsbe eich ü das Managemen eine Rech s-
o m wie ge ech we den kann.
Modul II: Du ch üh ung des Ne zwe klabo s
Ziel:
Simula ion des Koope a ionsp ozesses
Sch i 1: Simulie e Ablau des Koope a ionsp ozesses
Au de G undlage eines Fallbeispiels wi d de Koope a ionsp ozess wi d simulie (gg . ge enn
nach handlungs eldo ien ie en Teilp ozessclus e n). Die Beobach e (nich be eilig e Ne zwe k-
pa ne , Füh ungsk ä e und Be a e ) messen die Zei des P ozessdu chlau s und die Mengen an
e wende en Ressou cen sowie In o ma ionen.
Sch i 2: Feedback- und Bewe ungs unde
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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Im Plenum wi d de P ozessdu chlau e lek ie und bewe e . Dabei sind o allem olgende F a-
ges ellungen zu bea bei en:
Wie lassen sich ma e ielle (eingese z e Ressou cen) und imma e ielle Aspek e (Kompe enzen des/de
Teilp ocess-Owne ) de Teilp ozesse op imie en?
Wie läss sich das Schni s ellenmanagemen e besse n?
Sch i 3: Se ing anpassen und e neu e Simula ion
Au de G undlage de Feedback-E gebnisse wi d das Se ing de Simula ion geände und de
P ozessdu chlau e neu simulie , solange bis das Plenum den P ozessdu chlau ü op imal häl .
Sch i 4: E s ellung eines Maßnahmenka alogs
Die bei de Simula ion und ih e Bewe ung au gedeck en No wendigkei en ü den Au bau ode
die Op imie ung de in e o ganisa o ischen P ozesske e we den in einen Maßnahmenka alog
übe üh . Aus diesem geh he o , welche Maßnahme bis wann on welchem Ne zwe kak eu /
on welchen Ne zwe kak eu en umgese z we den
Modul II dien de Selbs beobach ung de Ne zwe kpa ne zu Modi ika ion de P ozesske e des
Ne zwe ks. In de Feedback- und Op imie ungsphase we den sinn olle und ku z- bis mi el is ig
umse zba e Modi ika ion des P ozessdu chlau s e uie . Du ch die Übe agung de bewe e en
Simula ionse gebnisse in einen e minie en Maßnahmenka alog bzw. P ojek plan mi de inie en
Ve an wo ungsbe eichen e häl das Klien ensys em ein e bindliches E gebnis ü den Au bau
ode die Op imie ung seine in e o ganisa o ischen P ozesske e.
3.2 Theo e ische Exku s I: Bedeu same Fak o en in de Au bauphase
Mi den olgenden heo e ischen Exku sen, wi d eine Beg ündungsg undlage ü die anschließen-
de En wicklung de Be a ungsins umen e geleg .
3.2.1 Auswahl on Ne zwe kpa ne n
Bei de Auswahl on Ne zwe kpa ne n müssen - abhängig om Koope a ionsgegens and - zwei
un e schiedliche Ebenen im Fokus des In e esses s ehen:
1. Ne zwe kpa ne als Ve e e eine O ganisa ion mi spezi ischen Kompe enzen, In o ma-
ionen und/ode Ressou cen (o ganisa ionale Ebene) und
2. Ne zwe kpa ne als Ak eu e mi eine bes imm en Pe sönlichkei ss uk u (z. B. Ve au-
lichkei , Füh ungss ä ke, O enhei , Belas ba kei , Re lexions ähigkei , K ea i i ä , Kon lik -
ähigkei , u. .m.) (indi iduelle Ebene).
Dahe okussie sich die Be a ung zu Auswahl on Ne zwe kpa ne n zunächs au die Beleuch-
ung diese beiden Ebenen und au ih e Gewich ung, da sie kombinie we den müssen. Anschlie-
ßend we den die Eigenscha en de jeweiligen Ebene(n) spezi izie , on de die Pa ne auswahl
abhängig gemach we den soll.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
41
3.2.2 Umgang mi Koopku enz
Neben dem Pa adoxon, dass sich in einem in e o ganisa o ischen Ne zwe k ech lich selbs s ändi-
ge O ganisa ionen bzw. ih e Ve e e bei gleichzei ige wi scha liche Abhängigkei oneinande
e ne zen können, is hinsich lich ih e Koope a ion ein wei e es zu nennen: Koope a ion und
We bewe b in in e o ganisa ionalen Ne zwe ken. Sydow (2002: 94) sch eib in diesem Zusam-
menhang:
„Obwohl We bewe bs- und Koope a ionss a egien zu Rech als s a egische Al e na i en
eine Un e nehmung he ausges ell we den, kann Koope a ion mi We bewe b in (…)
Ne zwe ken koexis ie en.“
Die Vo eile in e o ganisa o ische Zusammena bei müssen sich nich in de Koope a ion on O -
ganisa ionen mi komplemen ä en Ressou cen und / ode Kompe enzen e schöp en.12 Bei de
gleichzei igen Koope a ions- und Konku enzsi ua ion geh es da um pa iell e auens oll ko-
ope ie en – zum Vo eil beide Sei en und zum Nu zen de Kunden ( gl. Da he 1999: 1).
Coope i ion (deu sch: Koopku enz) kann in in e o ganisa o ischen Ne zwe ken am bes en gedei-
hen, wenn eine „lose Kopplung“ zwischen den Ne zwe kak eu en o lieg : „Sie e möglich eine
koope a i e und disku si e Koo dina ion, bei de die Ak eu e sich gegensei ig abs immen und an
Absp achen selbs binden, ohne dass die (Teil-)Au onomie de Be eilig en in age ges ell wi d“
(Schube : 2008: 36).
Jansen ( gl. 2003: 48) un e scheide zwei Fo men de Coope i ion nach de A de Koo dina ion: (i)
de posi i en und (ii) de nega i en Koo dina ion. (i) Die posi i e Koo dina ion „ziel au eine Ve -
g öße ung on Übe aschungspo enzialen ab. Sie is deu lich inno a ionsge ieben und okussie
au neue Mä k e neue Kunden und neue P oduk e (ebd.: 48 ). Mi ande en Wo en ausged ück ,
geh es da um, „Wege zu Ve g öße ung des Kuchens zu inden, s a nu mi Konku en en um
einen Kuchen hingenommene G öße zu s ei en“ (Nalebu , B andenbu ge 1996: 26). In koope i i-
en in e o ganisa o ischen Ne zwe ken we den In e ak ionen und T ansak ionen du ch konku ie-
ende O ganisa ionen koope a i koo dinie , weil in ielen Fällen ein an ängliche Gewinn au
Kos en de Konku en en zu einem Ve lus au beiden Sei en wi d.13 Demnach e scheinen s a egi-
sche Koope a ionen, die zu einem Gewinn au beiden Sei en üh en zweckdienliche . Als Beispiel
lassen sich die egionalen Clus e an üh en, bei denen sich in ielen B anchen die Un e nehmen
äumlich konzen ie en. Du ch ih e äumliche Konzen a ion en s eh ü jede einzelne O ganisa i-
on ein g öße e Ma k , den sie sich anschließend un e einande au eilen können, als wenn sie um
einen Ma k o gegebene G öße konku ie en.14
12 „Ein Komplemen zu einem P oduk ode zu eine Diens leis ung is jedes ande e P oduk ode jede ande e Diens leis-
ung, welches ode welche das ode die e s e e a ak i e mach .“ (Nalebu , B andenbu ge 1996: 23).
13 Als Beispiel läss sich ein P eisk ieg zwischen Konku en en benennen. Lang is ig b ing diese Auseinande se zung
meis keinem de Konku en en einen daue ha en Vo eil.
14 Als Beispiel üh Dibbe n (2002: 81) An iqui ä engeschä e in ielen S äd en an, die sich in eine einzigen S aße kon-
zen ie en: „Obwohl bei Einzelhandelsgeschä en eine e s eu e Ansiedlung au den e s en Blick den Vo eil hä e, dass
de di ek e P eiswe bewe b ge inge aus iele und jedes Geschä einen lokalen Ma k bedienen könn e, g ei diese (…)
zu ku z. Diese Denkweise be ach e die Geschä e lediglich in ih e Posi ion als Konku en en. Indem sich die Einzelhänd-
le eine B anche wie de on An iqui ä en, Möbeln ode auch Gale ien beieinande ansiedeln, we den sie jedoch auch zu
Komplemen o en. Sie e möglichen den po en iellen Konsumen en das `He ums öbe n´ und e besse n in hohem Maße
die Ma k anspa enz. Kunden können in iel höhe em Maße da au e auen, dass sie Wa e hohe Quali ä zu angemes-
senen P eisen o inden we den, da in einem solchen Un e nehmensclus e Anbie e schlech e Quali ä ode übe höh-
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
48
Die Übe lebens ähigkei eine (Ne zwe k-)O ganisa ion häng nach Ald ich ( gl. 1976: 419 .) on
ih en Möglichkei en ab, au ele an e In o ma ionen und Ressou cen zug ei en zu können, übe die
ex e ne Ak eu e e ügen. Dahe is die Iden i ika ion on ne zwe kex e nen Kon ak en de Koope-
a ionspa ne ele an , denn sie können B ücken bauen, um an ex e ne In o ma ionen und/ode
ma e ielle Ressou cen zu gelangen.
3.2.5 S a egieo ien ie e Auswahl eine Rech s o m
Die Rech s o mwahl gib dem Ne zwe k in de G ündungs- und Au bauphase einen ech lich kon-
s i u i en Cha ak e und e ö ne dem Ne zwe k un e schiedliche ech liche Rahmenbedingungen
ü ih Au e en gegenübe dem be o enen Um eld einschließlich Mi a bei e /innen, Kunden,
Kapi algebe n, S aa und An eilseigne n. Sys ema isch lassen sich ju is ische Pe sonen bes ehend
aus einge agenen Ve einen, Genossenscha en, S i ungen und Kapi algesellscha en sowie Pe -
sonengesellscha en bes ehend aus BGB-Gesellscha en un e scheiden. Du ch Ve äge können in
de P axis die G enzen zwischen den einzelnen Rech s o men ließend ges al e we den.
Dabei komm es au die jeweils beda sge ech e Auswahl de Rech s o men an. Mögliche Vo eile
ode Nach eile eine Rech s o m s ehen im Zusammenhang mi dem gewünsch en Auswahlk i e i-
um. Die Wahl eine geeigne en Rech s o m um ass die Be ach ung olgende Auswahlk i e ien:
( gl. Klein-Blenke s 2009: 24 )
• Wie iele Ak eu e be eiben das Un e nehmen?
• Wie wollen sie zusammena bei en?
• Wie hoch is de G ündungsau wand?
• In welchem Um ang wi d geha e ? Wie k edi wü dig is die O ganisa ion?
• In welchem Um ang sind Rech s o mkenn nisse e o de lich?
• Welche s eue lichen Vo eile b ing die Rech s o m?
• Welche S uk u de Kapi alauss a ung is ele an ?
Un e Be ach ung de genann en Auswahlk i e ien kann beispielha ü einige ausgewähl e
Rech s o men Folgendes es ges ell we den:
pe enzen, In o ma ionen und Ressou cen de einzelnen b ancheno ien ie en Ne zwe kg uppen kenn und weiß, welche
diese G uppen nu ge ingen Kon ak zueinande haben, kann sie zu E ledigung de Kundenwünsche die en sp echende
Ne zkon igu a ion ak i ie en.

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
49
Tabelle 4: Übe sich ausgewähl e Rech s o men (Quelle: Klein-Blenke s 2009)
Die Auswahl de Rech s o m en lang de au ge üh en Auswahlk i e ien is ü jedes Un e nehmen
sowie ü Un e nehmensne zwe ke indi iduell zu e en und e o de einen ausge ei en achlich
beglei e en En scheidungs indungsp ozess, in den jede Ak eu einbezogen we den soll e, um
In o ma ionsasymme ien zu e meiden.
3.3 Theo e ische Exku s II: En wicklungspe spek i en
3.3.1 Au bau de Ne zwe ka chi ek u
Als mögliche O ganisa ions o men zu Abwicklung on T ansak ionen we den in de T ansak ions-
kos en heo ie die Ideal ypen Ma k , hie a chische O ganisa ionen und Hyb id o men un e schie-
den (Ebe s/Go sch 2006: 284). De S eue ungsmechanismus ü Leis ungsaus auschbeziehungen,
die übe den Ma k abgewickel we den, is de „P eis“, ü den Aus ausch on Leis ungen inne -
halb hie a chische O ganisa ion s eh de Go e nance-Mechanismus „Weisung“ zu Ve ügung
(Wald/Jansen 2006a: 94). In e o ganisa o ische Ne zwe ke we den in de Li e a u als Hyb ide be-
zeichne ( gl. z. B. B adach/Eccles 189: 977 ) und können Koo dina ionsmechanismen beinhal en,
die auch in den Ideal ypen Ma k und Hie a chie angewende we den (Hombu g 1998: 45). Wald
und Jansen (2006a: 94) gehen da on aus, dass Ve auen ein sepa a e S eue ungsmechanismus
ü in e o ganisa o ische Ne zwe ke is , weil die Beziehungen nich nu ansak ionskos enbezogen
ges al e we den. Ve auen als imma e ielle Ve ne zungse ek en s eh au de Mik oebene pe -
Einzelun e nehmung OHG KG GmbH AG gGmbH
Gesellscha e
Inhabe mindes ens 2
Gesellscha e
mindes ens 1
Komplemen ä und 1
Kommandi is
mindes ens 1 Gesellscha e
ode meh e e
Fi mie ung
Name des Inhabe s plus e.K m
ode e.K.
Name mindes ens
eines Gesellscha e s
mi Zusa z OHG
Name de Vollha e plus
dem Zusa z KG
Pe sonen- ode Sach i ma
plus Zusa z GmbH
Pe sonen ode Sach i ma
plus Zusa z AG
Pe sonen- ode Sach i ma plus
Zusa z GmbH
Mindes kapi al
25.000 Eu o, Sonde all UG
(ha ungsbesch änk ): 1
Eu o
50.000 Eu o 25.000 Eu o, Sonde all UG
(ha ungsbesch änk ): 1 Eu o
Geschä s üh ung
alleine beim Inhabe jede Gesellscha e ha
Ve e ungsbe ugnisse nu Vollha e Geschä s üh e Vo s and Geschä s üh e
Ha ung
allein, unbesch änk
unbesch änk
gesam schuldne isch
und solida isch
Komplemen ä e: wie
OHG Kommandi is en
nu mi Einlage
nu mi
Gesellscha s e mögen
alle Ak ionä e mi
Ak ienbei ag nu mi Gesellscha s e mögen
Gewinn e eilung
allein
nach Ve ag, 4% au
Kapi aleinlage, Res
nach Köp en
nach Ve ag, sons 4%
au Kapi aleinlage, Res
in angemessenen
Ve häl nis
nach Ve ag ode nach
Geschä san eile Di idende gemeinnü zig nach Ve ag
Bes eue ung
Die gGmbH is on
Kö pe scha s eue und
Gewe bes eue be ei , is
be ech ig
Zuwendungsbes ä igungen ü
Spenden auszus ellen.
S eue e güns igungen ich e
sich nach den §§ 51 . de
Abgabeno dnung. Die
Ane kennung de
Gemeinnü zigkei e olg
du ch das zus ändige
Finanzam .
Rech sg undlage
BGB, HGB §§,105H140,HGB,,
§§,705H740,BGB
§§,161H177a,HGB,,
§§,105H140,HGB,,
§§,705H140,BGB
GmbHG,,MoMiG Ak G GmbHG,,MoMiG
mindes ens 1 Gesellscha e ode meh e e
nich o gesehen
S eue subjek is jede Gesellscha e und wi d mi seinen Einkün en bes eue
(Einkün e aus Gewe bebe ieb). Die Gesellscha un e lieg de Gewe bes eue
(§ 2 GewS G).
Kapi algesellscha en un e liegen de
Kö pe scha s eue und de Gewe bes eue .
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
50
sönliche Beziehungen ( ela ionale E ek ) und üb au de Mesoebene einen T ansak ionskos en
eduzie enden (s uk u ellen) E ek aus:
„De ela ionale E ek esul ie aus de s uk u ellen Einbe ung zwischen zwei Ak eu en.
Eine Tauschbeziehung is eingebe e , sobald die Tauschpa ne neben dem P eis- und
Mengenin o ma ionen, welche die Tauschleis ung im enge en Sinn be e en, wei e e In-
o ma ionen übe ih Gegenübe e langen. Diese e dich en sich im Zuge wiede hol e
T ansak ionen und üh en dazu, dass Ve hal ense wa ungen und Ve auen zwischen den
Tauschpa ne n en s ehen (…). De s uk u elle E ek de Einbe ung e gib sich aus de
Gesam hei de Beziehungen und ha einen indi ek en Ein luss au das Handeln. Neben
Kon oll- und Übe wachungskos en we den auch In o ma ions- und Koo dina ionskos en
gesenk “ (Wald/Jansen 2006a: 101).
In Ne zwe ken so gen e auliche Leis ungsaus auschbeziehungen da ü , dass bei de S eue ung
de Zusammena bei die T ansak ionskos en ( gl. Fußno e 2) möglichs ge ing bleiben. Da ü wi d
eine Ne zwe ka chi ek u benö ig , die dem ne zwe k ypischen Spannungs eld on S abili ä und
Flexibili ä ge ech we den kann ( gl. Bu meis e , S einhilpe 2010: 113):
„Ne zwe ke en s ehen, weil sie S eue ungs- bzw. Kommunika ionslücken üllen. (…) Ne z-
we kphänomene sind im Zusammenhang mi den De izi en de ehe s a k s uk u ie en
O ganisa ions o m zu sehen - weil adie e S eue ungsmechanismen wie hie a chische
S uk u en o male O ganisa ionen ode die zen alis ische Bü ok a ie nich meh mi de
Komplexi ä und Dynamik mode ne Gesellscha en mi hal en können. (…) Das si ua ions-
angepass e pe manen e Fließen on In o ma ionen zwischen eigens ändigen Ak eu en de
Ne zwe ke kompensie so die De izi e o male Beziehungs- bzw. In e ak ionss uk u en.“
(ebd.: 110)
Um das si ua ionsangepass e s ändige Fließen on In o ma ionen siche zus ellen, können zwei
S eue ungs o men implemen ie we den: zum einen die hie a chische S eue ung übe eine zen -
ale Koo dina ionsins anz, zum ande en die he e a chische Selbs s eue ung alle Be eilig en. Die
hie a chische S eue ung übe wach den Leis ungsaus ausch an den Schni s ellen on Teilp ozes-
sen de Ne zwe kpa ne au eine e aglichen G undlage. Ein solche Kon ak muss abe genug
F ei aum ü spon ane In e ak ionen zwischen den O ganisa ions e e e n lassen, dami die Ne z-
we kak eu e ih en Ideen eich um nu zen und so sch i weise eine gemeinsame Handlungs e an -
wo ung im in e o ganisa o ischen Ne zwe k he ausbilden können.
Zudem wu de in e ie enden quali a i en Fallanalysen es ges ell , dass sich Ve auen im Ne z-
we k ep oduzie , wenn die Ne zwe kkoo dina ion den Ne zwe kpa ne n Au onomie e mi el .
Inso e n eigne sich eine Mischung aus hie a chischen Koo dina ionselemen en (Allopoiese) au
de Mesoebene des Ne zwe ks und he e a chischen Selbs s eue ungsmechanismen (Au opoiese)
au de Mik oebene.
Dadu ch wi d die Ak i ie ung e schiedene Ne zkon igu a ionen e möglich , mi dem eine Koope-
a ion lexibel und mi eduzie en T ansak ionskos en au sich ände nde An o de ungen des Ko-
ope a ionsgegens andes ( gl. Fußno e 10) eagie en kann.
3.3.2 Inno a ionsmanagemen
Au den zunehmend gesä ig en und agmen ie en Mä k en haben sich die We bewe bsbedin-
gungen ü Un e nehmen und Un e nehmensne zwe ke g undlegend e ände . Un e nehmen
s ehen o den He aus o de ungen wachsende Ma k dynamik sowie zunehmende du ch In o -
ma ions- und Kommunika ions echnologien beschleunig e Diskon inui ä en ( gl. Baum, Coenen-
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
51
be g, Gün he 2004: 130 ). Die Zei spanne de gewinnb ingenden Ve ma k ung, insbesonde e
on P oduk en, wi d zunehmend kü ze .
Pa allel dazu s eigen P oduk en wicklungskos en in ielen B anchen, die in de Ve ma k ungspha-
se nich ealisie we den können; das Un e nehmen ge ä in die sogenann e Zei alle (ebd.). Je
schnelle und kos engüns ige eine O ganisa ion mi ih en P oduk en und Diens leis ungen au die
An o de ungen des Ma k es eagie en kann, des o g öße sind ih e We bewe bs o eile, wodu ch
de E ek des Zei we bewe bs e s ä k wi d.
Inno a ionen sind „Ideen, die … als neu wah genommen, und auch als nü zlich ane kann we den“
(Be gmann 2000: 19). Dabei handel es sich beispielsweise auch um s uk u elle Inno a ionen ode
P ozessinno a ionen, die im Un e nehmen kos en eduzie end wi ken können.
Die He aus o de ung des Inno a ionsmanagemen s bes eh da in, neua ige Ideen im Spannungs-
eld on P oduk bzw. Diens leis ung, P ozess, O ganisa ion und Ma k zu gene ie en und sie
schließlich kos en eduzie end ode gewinnb ingend au dem Ma k zu pla zie en, wodu ch die
O ganisa ion schließlich im beglei enden P ozess des o ganisa ionalen Le nens s e ig e neue
wi d. ( gl. Baum 2011 und F anken 2010).
Dabei is es no wendig, dass das Inno a ionsmanagemen Teil de spezi ischen Un e nehmens-
bzw. Ne zwe kkul u da s ell . Das En wickeln on neuen Ideen und Ansä zen muss du ch die Un-
e nehmens- und Ne zwe kkul u im Rahmen de jeweiligen Au bau- und Ablau o ganisa ion e -
laub und ge ö de we den.
3.3.3 Um eld / Sys em-Umwel -Analyse und Angleichung on E wa ungshal ungen
Zunächs s ell sich die F age, wieso sich die Ak eu e eine im Au bau be indlichen Ne zwe kkoope-
a ion mi eine e lexi en Um eld/Sys em-Umwel -Analyse beschä igen sollen. Eine Beg ündung
lieg in de S abilisie ung des Ne zwe ksys ems.
Du ch die on den lokalen Ne zwe kpa ne n gemeinsam beobach e en In o ma ionen, mi hil e
de im Rahmen eine Um eld/Sys em-Umwel -Analyse selbs he ges ell en Un e scheidungsme k-
male, en s eh das Ne zwe k als „Sys em in eine Umwel “ (Baecke 1999: 203). Die Um eld/Sys em-
Umwel -Analyse im Rahmen eines Wo kshops als ei gewähl e Ope a ion on O ganisa ionen, die
als Ne zwe k koope ie en möch en, is unmi elba sys embildend, da sie einen e s en Ak „s uk u-
elle Kopplung“ da s ell . Denn die be eilig en O ganisa ionen bea bei en dabei ih Ve häl nis zu
ih en inne en Um elde n und de gemeinsamen Umwel , wodu ch e s e Kon ollmöglichkei en ü
die be eilig en O ganisa ionen au gebau we den, die im E gebnis als Ve ne zungss uk u en be-
zeichne we den können (Luhmann 2004: 119).
Umwel
Mi Umwel wi d die „Au gabenumwel “ de Ne zwe kkoope a ion bezeichne , die die Elemen e
abs eck , mi de die O ganisa ion in di ek e In e ak ion s eh als auch die gene elle Umwel „die
den wei e en K eis de mi elba en Komponen en um eißen soll“ (Sch eyögg 2003: 315).
Im Zuge eine Um eld/Sys em-Umwel -Analyse wi d eine Sys emg enze ü die Ne zwe kkoope a-
ion zu Besch eibung diese G enzen du ch Beobach ung einge üh ( gl. Baecke 2003a: 228). So
können die Di e enzen zwischen O ganisa ionssys em und Umwel uch ba gemach we den.
Du ch die gemeinsame Analyse wi d es den Ne zwe kpa ne n e möglich , das Ve häl nis ih es
Sys ems (die Ne zwe kkoope a ion) zu seine Umwel und zu seinen inne en Um elde n zu be-
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
52
obach en und zu e kennen, da sie die Ope a ion des Se zens on Un e schieden zu beiden Sphä-
en selbs du chge üh haben. Zudem wi d du ch die Analyse des Ve häl nisses de Ne zwe kko-
ope a ion zu seine Umwel und zu seinen Um elde n dessen Au opoiese ange eg .
„Selbs o ganisa ion heiß , inne halb eines Sys ems ein Selbs auszudi e enzie en, das sich
om Sys em un e scheide und in diese Fo m des Un e schieds om Sys em im Sys em als
Ad esse ü die Kons uk ion eine Umwel in Ansp uch genommen we den kann“ (Baecke
2003b: 331).
Dahe wi d ein Wo kshop konzipie , de zum einen die Möglichkei , ein Selbs de Ne zwe kkoope-
a ion auszubilden, das sich on diese un e scheide und das du ch diese Di e enzie ung emp-
änglich sein kann ü die Kons uk ion eine Umwel und dami implizi auch ü die Kons uk ion
des Ve häl nisses zu diese . Und zum ande en wi d ein Abs immungsp ozess zwischen Sys em und
Außenwel sowie zwischen Sys em und Innenwel e möglich . Das Ne zwe k kann ein Ve häl nis zu
seinen „äuße en“ Umwel en übe olgende zwei Analysesch i e kons uie en:
• E assung de „ex e nen Rela ionen“ des Sys ems Ne zwe k.
• Abs immung on E wa ungen de e ne z en o ganisa ionalen Sys eme, um „die sich he -
ausbildenden Di e enzen als spezi ische Umwel bedingungen“ zu „unscha en G enze
des Ne zwe ks ma kie en“ zu können (Schube 2008: 31).
Um elde
Ein Ne zwe k weis auch inne e Umwel en au , die du ch die Ne zwe kpa ne ep äsen ie we -
den. Diese bezeichnen wi als in e ne Um elde :
„Schließlich is noch das P oblem de ´doppel en G enze` zu nennen. Es hema isie , dass
es neben de G enze, die Ne zwe ksys em und Ne zwe kumwel im Sinne on ´Ne zwe k -
Außenwel ` enn , auch eine G enze des Sys ems gegenübe seinen Mi gliede n als
´Ne zwe k-Innenwel ` gib “ (Schube 2008: 31).
Da ein o ganisa ionales Sys em zum einen du ch seine Beziehungen zu den ande en o ganisa io-
nalen Sys emen des Ne zwe ks zu diesem gehö , ande e sei s abe auch in „seinen äuße en Bezie-
hungen auße halb des Ne zwe ksys ems s ehen kann“ (ebd.), weis ein Ne zwe k ebenso iele in-
e ne Um elde wie dazugehö ige o ganisa ionale Sys eme au .
Denn „du ch die Ve ne zung e schwimmen die G enzen (Anm. d. Ve .: de be eilig en O ganisa i-
onen) nich “ (ebd.). Diese Um elde bzw. G enzen de be eilig en O ganisa ionen bleiben bes ehen,
weil auch „die be eilig en O ganisa ionen“ als „soziale Sys eme“ im Ne zwe k e hal en bleiben
(ebd.). Diese E kenn nis lie e implizi eine wei e e Beg ündung ü die No wendigkei eine Um-
eld/Sys em-Umwel -Analyse: Die Sys emin eg a ion on Ne zwe ken geling dahe in de in e de-
penden en Abs immung de beiden Abs immungsp ozesse zwischen Sys em und Umwel sowie
zwischen Sys em und Um eld bzw. Um elde n de äuße en Beziehungen de einzelnen o ganisa i-
onalen Sys eme auße halb des Ne zsys ems.
Zusammen assend lassen sich zwei Ziele ü die Um eld/Sys em-Umwel -Analyse o mulie en:
1. Da s ellung de äuße en Umwel en und de inne en Um elde sowie Planung de Bea bei-
ung des Sys em-Umwel -Ve häl nisses mi hil e eines du ch die S akeholde e a bei e en
Maßnahmenka alogs au G undlage de Analysee gebnisse sowie de sich ba gemach en
Ressou cen de S akeholde und de schon bes ehenden Kon ak en zwischen ihnen
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
53
2. He ausbildung eine eigenen Sys emiden i ä (eines Selbs des Sys ems) du ch die Kon-
s uk ion eine G enze zu den äuße en Umwel en sowie den inne en Um elde n und de
Angleichung un e schiedliche E wa ungshal ungen an die Koope a ion
3.4 Si ua ions- und Bes andsanalyse
De Zusammens ellung on Be a ungsmodulen muss eine Si ua ionse assung du ch die Analyse
des Bes ands und de P ozesse des zu be a enden Ne zwe ks o ausgehen ( gl. Abbildung 19:
„Vom Be a ungsau ag zu Be a ung“). Die Bes andsanalyse be ass sich mi den Ressou cen und
Schwächen de Koope a ion. Ressou cen sind z. B. kla de inie e Rollen und Au gabenbe eiche
eines Ne zwe kkoo dina o s und e aglich e anke e s a egische Absp achen. Schwächen be-
s ehen zum Beispiel bei eine unkla en Au bau- und Ablau s uk u de Ne zwe kkoope a ion, weil
dann unkla is , wie das Ne zwe k ges eue wi d und we welche Ve an wo ung äg .
Die P ozessanalyse dien de Au deckung o handene ode ehlende Absp achen zu Teilp o-
zess e knüp ung im Hinblick au :
• die Fes legung on „Teilp ocess-Owne n“ und de Besch eibung ih e Au gabe den Ve -
knüp ungsmodus on Teilp ozessen (welche Teilp ozess kann e s e b ach und/ode ab-
geschlossen we den, wenn de o angegangene Teilp ozess beginn ode abgeschlossen
wu de und welche Teilp ozesse können pa allel e b ach we den?)
• die Absiche ung de o ganisa o ischen Be ei s ellung on Ressou cen ü die „Teilp ocess-
Owne “ und
• die Dokumen a ion und E alua ion de zwischenbe ieblichen Zusammena bei .
E s nach diese Si ua ionse assung können Be a ungsleis ungen maßgeschneide we den. Da ü
können die Module – die im Folgenden als O ien ie ungs ahmen zu hema ischen Be a ungsein-
hei en zusammenge ass we den – beda so ien ie kombinie we den. Die so en wo enen Be a-
ungsleis ungen können in Wo kshops eingebe e we den. Du ch Simula ionen wi d es den Ne z-
we kak eu en e möglich , sich selbe einzub ingen. Die Teilnehme sollen sich nich als passi e
Konsumen en e s ehen, sonde n als ak i e Mi ges al e diese Wo kshops, da die Teilnehme ih
Wissen ak i au bauen, nich passi au nehmen. Dahe we den die Teilnehme o lau end mi ein-
gebunden und agen so einen Teil de Ve an wo ung ü das Gelingen de Ve ans al ungen. Es is
die Au gabe des Be a e sys ems, die Pa izipa ion de Teilnehme am Wo kshop und de en Kom-
munika ion un e einande zu un e s ü zen und zu ö de n. Die Be a e weisen da au hin, dass sie
keine e igen E gebnisse bie en können, da sie sich de Selbs s eue ungs ähigkei on Sys emen
bewuss sind , und die Teilnehme deswegen nu bei de selbs s ändigen E a bei ung on E geb-
nissen un e s ü zen.
3.5 Be a ungsins umen e ü die Au bauphase
3.5.1 In e en ionsdesign ü die Auswahl on Ne zwe kpa ne n
Zu Beginn e läu e n die Be a e , die zwei Auswahlebenen au die - abhängig om Koope a ionsge-
gens and - jeweils singulä ode in Kombina ion okussie we den kann.

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
54
Wo kshop-Konzep : Auswahl on Ne zwe kpa ne n
Ziele:
Klä ung, in welchem Um ang jeweils die o ganisa ionale und/ode die indi iduelle Ebene aus-
schlaggebend ü die Auswahl is ; Spezi ika ion on Aspek en diese Ebenen, anhand de e die
Ne zwe kpa ne ausgewähl we den
Sch i 1: Beleuch ung de Auswahlebenen
Im Plenum wi d ausgehend om Koope a ionsgegens and disku ie und pe Abs immung en -
schieden, welche Aspek e de o ganisa ionalen und de indi iduelle Ebene po enzielle Ne z-
we kpa ne im Fokus des Auswahl e ah ens s ehen.
Sch i 2: Spezi ika ion ele an e Eigenscha en au de Auswahlebene
Zunächs üh das Plenum - ausgehend om Koope a ionsgegens and ein B ains o ming bezüg-
lich ele an e indi iduelle und/ode o ganisa ionale Auswahlaspek e du ch. Anschließen we -
den die E gebnisse du ch Klebepunk e gewich e . Da ü e häl jede Ne zwe kpa ne e häl 4
e schieden a bige Klebepunk e. Jede Fa be s eh ü seh wich ig, wich ig unwich ig und seh
unwich ig.
Sch i 3: E a bei ung eines An o de ungsp o ils
Aus den als seh wich ig und wich ig e ach e en o ganisa ionalen Aspek en und indi iduellen
Eigenscha en wi d ein sch i liches An o de ungsp o il an po enzielle Ne zwe kpa ne o mulie .
Das Plenum e nenn einen Ve an wo lichen, de mi diesem An o de ungsp o il, nach en sp e-
chenden Ak eu en such und e minie die P äsen a ion de E gebnisse.
Du ch dieses In e en ionsdesign wi d das Ziel e olg anspa en da zus ellen, welche Aspek e
de indi iduellen Ebene und de o ganisa ionalen Ebene po enzielle Ne zwe kpa ne den Aus-
schlag ü die Auswahl on Ne zwe kpa ne n geben sollen. Da die En scheidung imme om Ko-
ope a ionsgegens and ausgehend mode ie wi d, e gegenwä igen sich die Ak eu e gleichzei ig
übe die ges ell en An o de ungen, alls es no wendig sein soll e, dass sich alle Ne zwe kpa ne
gemeinsam en scheiden müssen.
Wei e es geeigne es In e en ionsdesign ü die Pa ne auswahl: SWOT-Analyse
( gl. Baue -Wol e . al. 2008: 112 )
S eh nu wenig Zei ü die Auswahl on Ne zwe kpa ne n zu Ve ügung, kann mi de SWOT-
Analyse ein e s e Übe blick bezüglich de S ä ken, Schwächen, Chancen und Risiken po enzielle
Ne zwe kpa ne ü alle Ne zwe kpa ne gescha en we den.
Au de G undlage de gesammel en In o ma ionen kann die Koope a ion einen Konsens bei de
Auswahl he s ellen. Eine Reche che on In o ma ionen übe po enzielle Ne zwe ko ganisa ionen -
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
55
bzw. Pa ne (je nachdem welche Ebene als wich ige on de Koope a ion e ach e wu de, gl.
3.1.1) is Vo ausse zung ü die SWOT-Analyse.
Au de Basis diese In o ma ionen kann die Koope a ion ü jede po enzielle Ne zwe kkoope a i-
on bzw. ü jeden po enziellen Ne zwe kpa ne olgende F agen bea bei en:
S ä ken
• Was sind die Ke nkompe enzen de po enziellen Ne zwe ko ganisa ion bzw. des Ne z-
we kpa ne s?
• Was kann die po enzielle Ne zwe ko ganisa ion bzw. de po enzielle Ne zwe kpa ne im
Hinblick au den Koope a ionsgegens and besse als die ande en „Mi bewe be “?
Schwächen
• Welche De izi e po enzielle Ne zwe ko ganisa ion bzw. de po enzielle Ne zwe kpa ne
sind im Hinblick au den Koope a ionsgegens and zu e kennen?
• Welche Aspek e könn en die Koope a ion mi de po enziellen Ne zwe ko ganisa ion bzw.
den po enziellen Ne zwe kpa ne n e schwe en?
Chancen
• Welche neuen Chancen e geben sich ü die Koope a ion du ch die Ve ne zung mi de
po enziellen Ne zwe ko ganisa ion bzw. dem po enziellen Ne zwe kpa ne ?
• We ha be ei s gu e E ah ungen mi de po enziellen Ne zwe ko ganisa ion bzw. dem
po enziellen Ne zwe kpa ne gemach ?
Risiken
• Mi welchen Umwel isiken muss die Koope a ion echnen, wenn sie sich mi de po enzi-
ellen Ne zwe ko ganisa ion bzw. dem po enziellen Ne zwe kpa ne e ne z ?
• We ha be ei s schlech e E ah ungen mi de po enziellen Ne zwe ko ganisa ion bzw.
dem po enziellen Ne zwe kpa ne gemach ?
3.5.2 In e en ionsdesign zu E ablie ung coope e i e Leis ungsaus auschbeziehungen
G undlage ü die E möglichung on Leis ungsaus auschbeziehungen zwischen den Ve e e n
konku ie ende O ganisa ionen is die gemeinsame Kons uk ion on Koope a ionsop ionen, die
kla on den Konku enzdimensionen ge enn sind. Inso e n bes eh die e s e Be a ungsmöglich-
kei da in, zwischen den Ve e e n de konku ie enden O ganisa ionen die a ionale Blockade des
„Meine Konku en en sind meine Konku en en und keine Koope a ionspa ne “ zu un e wande n,
indem jene Handlungsbe eiche isualisie we den, in denen Koope a ion s a inden kann und
in e s.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
56
Wo kshop-Konzep ü die E ablie ung on Leis ungsaus auschbeziehungen un e Konku -
en en
( gl. „Das T aum eam“: Königswiesne , Exne 1999: 209)
Modul I: Bes immung de Koope a ionsbe eiche
Ziele:
De ini ion des Koope a ionsgegens andes; En wicklung eines Koope a ionsen wu es
Sch i 1: De ini ion des Koope a ionsgegens andes
Die Ne zwe kak eu e de inie en in G uppen den Koope a ionsgegens and. Die De ini ionen we -
den au ein Flipcha übe agen.
Sch i 2: Einigung au eine De ini ion
Jede Ne zwe kak eu e häl einen Klebepunk , den e hin e die De ini ion se zen kann, die seine
Vo s ellung am ehes en en sp ich (die Ve gabe on Punk en ü die eigene De ini ion is ausge-
schlossen). Die De ini ion mi de höchs en Punk zahl gil als Koope a ionsgegens and de Coope-
i ion.
Sch i 3: Iden i ika ion mögliche Schni s ellen des Leis ungsaus ausches
In Einzela bei üllen die Ne zwe kpa ne ausgehend om Koope a ionsgegens and olgende Ta-
belle ü ih e O ganisa ionen aus:
Funk ionsbe eiche, die sich ü
die Bea bei ung des Koope a-
ionsgegens andes o z Kon-
ku enz ö nen lassen
Po enzielle Koope a ions-
pa ne aus dem Plenum
Möglichkei en de Au gaben-
eilung mi diesen Koope a i-
onspa ne n
Sch i 4: P äsen a ion mögliche Koope a ionsbe eiche
Im Plenum we den die Tabellen ku z p äsen ie . Nach de P äsen a ion bes eh ein Zei ens e ü
Rück agen aus dem Plenum.
Die Tabellen we den im Plenum ü alle sich ba au gehäng . Anschließend we den on dem mo-
de ie enden Be a e sys em au Zu u aus dem Plenum die jeweiligen Un e schiede (G ün) und die
Gemeinsamkei en (gelb) a big ma kie .
Modul I dien de Einigung au einen Koope a ionsgegens and ü die zusammena bei enden Kon-
ku en en. Indem im zwei en Sch i die Funk ionsbe eiche isualisie we den, zwischen denen
o z des Konku enz e häl nisses zwischen den be eilig en O ganisa ionen eine Koope a ion s a -
inden kann, wi d auch angezeig , dass die Au onomie de Konku en en nich in age ges ell wi d.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
57
Denn jene Funk ionsbe eiche, die in Konku enz zueinande e bleiben müssen, we den aus de
Koope a ion ausgeschlossen.
Modul II: Bes immung de Au gabenbe eiche ü die Ne zwe kak eu e
( gl. „Das T aum eam“: Königswiesne , Exne 1999: 209)
Ziele:
Einigung au e ne zba e Teilp ozesse de O ganisa ionen und e bindliche No men des Gebens
und Nehmens zu He s ellung on E wa ungs- und Handlungssiche hei .
Sch i 1: De T aump ozess
In G uppen bea bei en die Ne zwe kpa ne – au de G undlage de au gedeck en Gemeinsamkei-
en – im ie en Sch i des e s en Moduls olgende F agen:
• Welche Funk ionsbe eiche de be eilig en O ganisa ionen müssen e ne z we den, um
den Koope a ionsgegens and bea bei en zu können?
• Welche Au gabenbe eiche (Teilp ozessgegens ände) müssen on welchem Ne zwe kak-
eu aus diesen Funk ionsbe eichen wah genommen we den?
• Welche Ressou cen muss diese Ak eu zu Au gabene üllung einb ingen?
• Welche Ressou cen und Ak i i ä en können die Ak eu e on den ande en Ak eu en e lan-
gen, dami die Au gabe adäqua e ledig wi d?
• Welche Teilp ozess e knüp ungsbedingungen gib es?
• We übe nimm Ve an wo ung ü die Teilp ozess e knüp ung?
Die E gebnisse we den als P ozesske e mi eingeke b en Rich ungsp eilen isualisie . In den Rich-
ungsp eilen we den de Name des Teilp ozess-Owne , die Ressou cen und Ak i i ä en, die e zu
E ledigung seine Au gabe bzw. seines Teilp ozesses einb ingen muss sowie die Ressou cen und
Ak i i ä en, die e on den ande en Ak eu en ein o de n kann, einge agen.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
64
ben?
Maß ü die Kon olle du ch B ücken
Wie häu ig e binden die Ne zwe kpa ne Ak eu e, die nich di ek e bunden sind?
Maß ü den Zugang
Wie wei sind die Ne zwe kpa ne oneinande en e n bzw. wie gu können sie sich ge-
gensei ig e eichen?
Maß ü Ak i i ä
Wie iele di ek e Kon ak e haben die Ne zwe kpa ne ?
3.5.5 In e en ionsdesign mi einem Blick au ech liche Regelungen
Die geeigne e Rech s o m kann in einem Wo kshop e a bei e we den, sodass alle Ak eu e sich de
Chancen und Risiken de Rech s o mwahl bewuss we den und on Beginn an, au gleiche Au-
genhöhe, disku ie en können.
Wo kshop-Konzep : En scheidungsbeschleunigung bei de Rech s o mwahl
Modul I: Beg üßung und Rech s o m o s ellung (Inpu )
Ziel:
In o ma ions e mi lung zum Thema Rech s o m und Bedeu ung ü die jeweilige O ganisa ion
Sch i 1: Inpu
Vo ag zum Thema Rech s o men und Rech s o mwahl du ch Re e en en. Teilnehme machen sich
No izen.
De in Modul I da ges ell e Vo ag is die Vo ausse zung ü die Teilnehme , um anschließend dis-
ku ie en und en scheiden zu können, da nich da on ausgegangen we den kann, dass spezi isches
Un e nehmens ech wissen zum Allgemeinwissen gehö .
Fü die P äsen a ion de Rech s o mwahl is es sinn oll, den spezi ischen An o de ungen und o -
mellen K i e ien die pe sönlichen E wa ungen und Emo ionen gegenübe zus ellen. Soll e übe die
En scheidungshil esi ua ion im Wo kshop noch Be a ungsbeda bes ehen, so is die E s ellung
eines P ojek plans im Rahmen eine wei e en Ve ans al ung denkba . De mi den Teilneh-
me n/innen in e ak i e s ell e P ojek plan soll als Wegweise zu G ündung de Un e nehmung
dienen. Al e na i können auch Module zu dem Themenbe eichen „An ang“ und „P oblemlösung“
angewende we den.

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
65
Modul II: Rech s o m o s ellung
( gl. „Geh nich , gib “ s nich “: Königswiesne , Exne 1999: 276)
Ziele:
Planung ealisie ba e Umse zungen und Minde ung on Ohnmach sge ühlen sowie die Einbezie-
hung de indi iduellen, G uppen und Un e nehmenspe spek i e.
Sch i 1: Bildung on Sek ionen
De Raum wi d in d ei Sek ionen un e eil : Indi iduum, Un e nehmen, Ne zwe k. Jede Teilnehme
se z sich in eine Sek ion.
Sch i 2: F agen o mulie ung
Jede Teilnehme sch eib seien Ideen und F agen bezüglich de Sek ion au Kä chen. Die Sek ion
„Indi iduum“ be ass sich mi de F age „Was will ich als Indi iduum un?“. Die Sek ion „Un e neh-
men“ s ell sich die F age „Was soll das Un e nehmen un?“. Die Sek ion „Ne zwe k“ beschä ig
sich mi de F age „Was wollen wi als Ne zwe k un?“
Sch i 3: Ideenaus ausch
Aus ausch de Ideen im Plenum du ch achliche Un e s ü zung des Be a e s.
Sch i 4: En scheidung ü eine Idee
Die G uppe en scheide , was sie machen will und we an wen die un e nehmensbezogenen Um-
se zungs o schläge wei e lei en wi d. Bei En scheidungskon lik en kann beispielsweise au die
e lexi en Module aus dem Be eich Kon lik au lösung/P oblemlösung zu ückgeg i en we den.
Modul II unde jede Wo kshop-Si ua ion ab und scha Ve bindungen un e den Be eilig en, um
zukün ige Kon ak au nahmen zu e möglichen und zu e ein achen. Die En scheidung bezüglich
de Rech s o mwahl wi d aus allen d ei Pe spek i en (Indi iduum, Un e nehmen und Ne zwe k)
disku ie . Al e na i können hie auch ande e Module aus dem Themenbe eich P oblemlösung
e wende we den. Auch pe sönliche Ängs e und Be ü ch ungen aus den Pe spek i en des Indi i-
duums, de Einzelun e nehmung und des Ne zwe ks we den bei de Rech s o mwahl wah ge-
nommen und be ücksich ig .
Modul III: Feedback und Ve abschiedung
Ziele:
Ab undung de Ve ans al ung und Rahmen ü Ve besse ungs o schläge und An egungen ü die
Be a ung. E ö nung on Kon ak möglichkei en.
Sch i 1: Rückmeldung
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
66
Alle Teilnehme we den eihum au ge o de , ih e E wa ungen und Beobach ungen zum Wo k-
shop zu äuße n.
Sch i 2: Aus ausch on Kon ak da en
De Be a e e abschiede sich on den Teilnehme n und bedank sich ü die kons uk i e Zu-
sammena bei . Abschließend wi d die Op ion zu wei e en Kon ak au nahme du ch den Aus ausch
on Kon ak da en e möglich .
Modul III bilde den Abschluss de Ve ans al ung und unde die En scheidungs indung ab. Al e -
na i können ande e Module aus dem Be eich Abschluss und Feedback e wende we den. Da -
übe hinaus wi d de wei e üh ende Dialog zwischen dem Klien en- und dem Be a e sys em du ch
den Aus ausch on Kon ak da en e ö ne . De Be a e kann an diese S elle anbie en, dass e nach
Ablau eines gewissen Zei aums den S a us de G ündung e ag und gg . wei e e Un e s ü -
zungs unk ionen übe nimm .
Wei e es geeigne es In e en ionsdesign ü die En scheidungs indung bei de Rech s o -
mauswahl: „P oblemlösungszwiebel“
( gl. Königswiesne , Exne 1999: 280 und Modul III un e Punk 3.2.2.2)
Dieses In e en ionsdesign eigne sich ü eine Rech s o mauswahl, die zügig ons a engehen
muss. In ku ze Zei können Auswahlp obleme au be ei e , Pe spek i en au das Auswahlp oblem
e wei e und Lösungen ge unden we den. Da ü we den die Ne zwe kpa ne in d ei G uppen
au ge eil , die sich mi :
• de Besch eibung des Auswahlp oblems,
• Hypo hesen zu Lösung des Auswahlp oblems und
• Vo gehensweisen zu Umse zung de Auswahlp oblemlösungss a egien
beschä igen.
3.6 Be a ungsins umen e ü die Ausbauphase
3.6.1 In e en ionsdesign ü die E ablie ung eine neuen Ne zwe ka chi ek u
Zu Beginn des Wo kshops e läu e n die Be a e das ne zwe k ypische Spannungs eld on S abili ä
und Flexibili ä . Sie weisen au die No wendigkei eine Ne zwe ka chi ek u hin, in de beide Di-
mensionen ausbalancie sind. Um inne halb eines s abilen Rahmens lexibel koope ie en zu kön-
nen, b auchen Ne zwe ke P io i ä slis en ü die anges eb en Ziele, in de en Mi elpunk de ge-
meinsame Koope a ionsp ozess (Kollek i ziele) und die Teilleis ungen de Ne zwe kpa ne (Indi-
idual- bzw. Teilziele) s ehen ( gl. Bossong 2003: 474).
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
67
Wo kshop-Konzep : Au bau eine Ne zwe ka chi ek u im Spannungs eld on S abili ä und
Flexibili ä
Modul I: Lei bild- und S a egieen wicklung
Ziele:
En wicklung eines Lei bildes ü die Ablei ung s a egische und ope a ionale Ziele und He s el-
lung eines Konsenses bezüglich de da aus abgelei e en s a egischen Ziele de Koope a ion.
Sch i 1: Lei bilden wicklung
Die Teilnehme üh en ü ih e Koope a ion gemeinsam eine SWOT-Analyse du ch. Au de G und-
lage de e kann en inne en S ä ken und Schwächen sowie ex e nen Chancen und Risiken o mu-
lie en sie ein Lei bild ü ih e Zusammena bei . Da ü we den zunächs Zweie g uppen gebilde ,
die jeweils einen Fo mulie ungs o schlag e a bei en. Anschließend e olg die P äsen a ion im
Plenum.
Sch i 2: S a egieen wicklung, Haup zielde ini ion
Au de G undlage des Lei bilds e a bei e das Plenum ein ode meh e e s a egische Ziele ü die
Koope a ion. Dabei sind olgende An o de ungen hinsich lich de Ziel o mulie ung zu beach en:
Spezi ische Ziel o mulie ung
Fo mulie ung eines allgemein akzep ie en Zieles
Fo mulie ung eines messba en Zieles
Fo mulie ung eines ealis ischen Zieles
Sch i 3: Zielkong uenz he s ellen
Bei de O ien ie ung an eine he e a chischen Ne zwe ka chi ek u benenn jede Ne zwe kak eu
das Ziel, das seine O ganisa ion übe die Mi a bei am s a egischen Koope a ionsziel e eichen
möch e. Das Plenum e lek ie gemeinsam, ob und wie du ch die Mi a bei an dem s a egischen
Koope a ionsziel ein Nu zen ü die be eilig en O ganisa ionen e ziel we den kann. Im E gebnis
soll ü jeden einzelnen Ak eu au geklä we den, ob sich die Ziele seine O ganisa ion mi dem
Koope a ionsziel e eichen lassen.
Wenn eine hie a chische Ne zwe ka chi ek u den O ien ie ungs ahmen da s ell , benenn die
okal s eue nde O ganisa ion be ei s in Sch i 2 das s a egische Gesam ziel. In diesem Fall e lek-
ie en die einzelnen zu be eiligenden Ak eu e, ob sie die e o de lichen Bei äge zu Ziele ei-
chung leis en können und welche Teilziele sie da ü e olgen müssen.
Dieses Modul dien de Fo mulie ung s a egische , kollek i e Ziele ü die Ne zwe kkoope a ion
au de G undlage eines gemeinsamen Lei bildes. Um inne halb dieses s abilen s a egischen
Rahmens des gesam en Ne zwe kes lexible, wechselnde Koope a ionen zwischen den Ne zwe k-
pa ne n zu e möglichen, sind on dem s a egischen Ziel indi iduelle Teilzielse zungen ü die
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
68
Ne zwe kpa ne abzulei en. Aus diesen soll e jede O ganisa ions e e e den Nu zen de Zu-
sammena bei ü seine O ganisa ion he lei en können.
Modul II: En wicklung de Teilziele und eines Ve agsen wu s
Ziele:
Ablei ung on Teilzielen ü die Ne zwe kpa ne
Sch i 1: G uppena bei
In Zweie g uppen on Ak eu en, de en Teilp ozesse du ch Schni s ellen e bunden sind, ze leg
das Klien ensys em den P ozess mi els eingeke b e Rich ungsp eile in Teilp ozesse, die in de
Summe den gesam en Koope a ionsp ozess abbilden. Dabei sind olgende F agen ü jeden Teil-
p ozess und jede Teilp ozess e knüp ung zu bean wo en:
Wie heiß de Teilp ozess und was is sein Gegens and?
Was is au de kul u ellen, s a egischen, sozio-psychologischen, wi scha lich- inanziellen und de
Ressou cenaus auschebene bei de Realisie ung des Teilp ozesses zu beach en?
Welche Ve knüp ungsbedingungen liegen dem Teilp ozess zug unde. We is e an wo lich ü die
Ve knüp ung?
Wie läss sich die Realisie ung des Teilp ozesses als spezi isches, ealis isches, messba es und akzep ie -
es Teilziel de inie en, ü das de Teilp ocess-Owne Ve an wo ung äg ?
Sch i 2: En scheidung im Plenum
Die A bei sg uppen p äsen ie en ih en Vo schlag ü die Ope a ionalisie ung de s a egischen
Ziele dem Plenum.
Es we den die Vo - und Nach eile de einzelnen Vo schläge disku ie . Au g und eine Clus e ung
und eine Meh punk ab age en scheide sich das Plenum ü einen Vo schlag.
Sch i 3: En wu eine e s en Ne zwe ka chi ek u
Im Plenum we den au de G undlage des gemeinsam e a bei e en Zielsys ems Absp achen ü
die en sp echende zwischenbe iebliche Zusammena bei und de en Au lösung ge o en. Zudem
we den Ve an wo ungsbe eiche es geleg ü :
• die (hie a chische ode he e a chische) S eue ung und Kon olle on zwischenbe ieblich
ge o enen En scheidungen zu Ve knüp ung on Teilp ozessen,
• die au Quali ä ss anda ds basie ende Übe gabe on Teilleis ungen an den Schni s ellen
des Leis ungsaus ausches,
• die Absiche ung de in e o ganisa o ischen Be ei s ellung on Ressou cen und
• die Dokumen a ion und E alua ion de zwischenbe ieblichen Zusammena bei .
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
69
Sch i 4: Vo be ei ung des Koope a ions e ages
Das Plenum wi d in A bei sg uppen (AGen) au ge eil . Jede AG wi d eine ge o ene Absp ache
und/ode ein es geleg e Ve an wo ungsbe eich zugeo dne . In den AGen we den Pa ag a en
ü einen Koope a ions e ag o mulie , in denen die ge o enen Absp achen und es geleg en
Ve an wo ungsbe eiche aus o mulie we den. Zudem geh aus dem Ve ag he o , welches
Pa ne un e nehmen welche Ressou cen in welchem Um ang ü das Koope a ionsziel be ei s ell ,
wie du ch Inno a ionen e ziel e Quasi-Ren en e eil we den, und we welchen Zugang zu dem
in de Koope a ion au gebau en Wissen wäh end und nach de Zusammena bei ha .
Sch i 5: Ve abschiedung des Koope a ions e ages
Die AGen p äsen ie en ih e aus o mulie en Ve agsen wü e dem Plenum. Es olg eine in ensi e
Klä ung s i ige Fo mulie ungen. Die endgül ige Ve sion des Koope a ions e ages wi d in
Nach olge e en zwischen den Rech sab eilungen de Koope a ionspa ne abges imm .
Modul II scha die G undlage ü einen Koope a ions e ag, de ein Ne zwe k s abilisie en kann
und die Ak i ie ung lexible Ne zkon igu a ionen e möglich . Denn als G undlage des Koope a i-
ons e ages müssen:
„(…) sek o enbezogene passgenaue s a egische und ope a i e Ziele ü das Gesam sys-
em (d. h. Was soll/will das Ne zsys em insgesam konk e e eichen/bewi ken?) de inie
und au den jeweilig e wa ba en Teilbe ag des Einzelnen he un e geb ochen we den d. h.
(a) Was kann/soll de Einzel eilnehme zu Ve wi klichung des Gesam ziels, bei agen, (b)
Was kann und will e mi seine Teilnahme ü sich e eichen?“ (Bossong 2003: 473)
Du ch die Skizze eines Ve agsen wu s e s ell das Klien ensys em au opoie isch seine e agli-
che Rahmung, wodu ch die Akzep anz des Koope a ions e ages du ch die Ne zwe kpa ne e -
höh wi d.
Wei e es geeigne es In e en ionsdesign ü den Au bau eine Ne zwe ka chi ek u im
Spannungs eld on S abili ä und Flexibili ä : Die „Change Landka e“
( gl. Königswiesne , Exne 1999: 250)
Bes ehen be ei s Konzep o schläge ü die Implemen ie ung eine Au bau- und Ablau o ganisa-
ion in de Koope a ion, eigne sich die Change-Landka e als Auswahlins umen . Denn dieses
In e en ionsdesign e deu lich die Wi kungsweise un e schiedliche Change-
Managemen konzep e im Kon ex de spezi ischen Si ua ion eines Ne zwe ks. So we den die
möglichen E ek e e schiedene Ne zwe ka chi ek u en ü die Ne zwe kpa ne bzw. ih e O ga-
nisa ionen e sich lich.
3.6.2 In e en ionsdesign ü die Implemen ie ung des Inno a ionsmanagemen s
Ein wesen liche Teil des Inno a ionsmanagemen s is de Inno a ionsp ozess, an dessen Ende die
konk e e und ma k ei e Inno a ion s eh . In de Li e a u wi d eine Vielzahl on Inno a ionsp o-
zessen disku ie und da ges ell . Eine g undlegende Me aphe is de Ideen ich e als sequenziel-
le Auswahlp ozess.

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
70
De T ich e wi d mi unzähligen Assozia ionen ge üll , übe einen meh s u igen Selek ionsp ozess
we den schließlich einige wenige ele an e neue Ideen zu ma k ei en Inno a ionen en wickel . Es
lassen sich gemäß Thom d ei Haup phasen abg enzen: Ideengene ie ung, Ideenakzep anz, Ideen-
ealisie ung ( gl. Thom 1992: 16).
De Inno a ionsp ozess nach Thom wi d im Rahmen des Inno a ionswo kshops du ch e lexi e
Me hoden im Be eich de Ideengene ie ung und Ideenakzep ie ung e gänz . Das gesam e D ei-
phasenmodell des Inno a ionsp ozesses nach Thom is ein lang is ige P ozess, de ne zwe kwei
implemen ie und geleb we den muss.
Im Wo kshop we den die Ideengene ie ung und die Ideenauswahl konk e isie und somi leis e
e den Kick-O des Inno a ionsp ozesses. Alle wei e en lang is ig umzuse zenden Sch i e, wie die
Realisie ung de Inno a ion, we den in einem P ojek plan übe sich lich zusammenge ass und
bie en de O ganisa ion einen O ien ie ungs ahmen ü ih e eigene au opoie ische En wicklung.
Wo kshop-Konzep ü die Ini iie ung on Inno a ionsp ozessen
Modul I: Such eldbes immung
( gl. „Die Mi a bei e gale ie“: Königswiesne , Exne 1999: 177 und „Rückblick aus de Zukun : ebd.:
206)
Ziele:
Gegensei iges Kennenle nen de eingeladenen Ve e e /innen, Scha ung on A e ak en de In-
no a ionskul u und Au bau on Visionen zu Such eldbes immung.
Sch i 1: S eckb ie e e s ellen
Jede/ Teilnehme /in üll einen S eckb ie zu Pe son aus. Diese S eckb ie wi d du ch ein Fo o
e gänz . Die S eckb ie e we den in alphabe ische Reihen olge an eine Pinnwand gehäng . Dann
ha jede Teilnehme die Gelegenhei , die Pinnwand zu besich igen.
Nach Abschluss de Ve ans al ung we den die S eckb ie e mi den e a bei e en Ideen in einem
gemeinsamen „Fo um“ publizie .
Sch i 2: Mind-Map e s ellen
Die Teilnehme /innen okussie en Ve besse ungs- und E neue ungspo enziale, die in de Zukun
wünschenswe sind, und disku ie en diese Visionen un e e schiedenen Aspek en (wie Ma k po-
si ion, Umsa z, Diens leis ungen, Koope a ionen). Im wei e en Ve lau wi d angenommen, es seien
ün Jah e e gangen. Die Be a e be agen die Teilnehme /innen im Rahmen eines In e iews zu
Si ua ion o ün Jah en: Das In e esse de Re lek ion wi d da au ge ich e , wie und wa um diese
Zus and e eich wu de. Abschließend e olg die Zusammen assung in eine Mind Map und die
disku si e Wei e en wicklung de Vision.
Modul I dien de E zeugung eine unbe angenen und o enen A mosphä e, in de bewe ungs ei
Such elde ü neua ige Ideen assoziie we den können. Sie we den e s im wei e en Ve lau be-
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
71
we e und konk e isie . In diese Phase de Vo s ellung und de Ideengene ie ung können alle
e lexi en Module zum gegensei igen Vo s ellen und zu Bildung on Visionen e wende we den.
De e s ell e S eckb ie eigne sich besonde s als Impuls ü die Un e nehmenskul u , da e olg ei-
che Inno a ionen mi ih en „Helden“ bzw. „E inde n“ ne zwe kwei publizie we den können. So
en s eh eine Ahnengale ie de Inno a ion im Ne zwe k und s ä k die gemeinsame Inno a ions-
kul u .
Modul II: Ideen indung und Selek ion de Idee
( gl. „B ains o ming“: Schawel, Billing 2004: 45), ( gl. „6-Hu -Denken“: Schawel, Billing 2004: 222)
Ziele:
Gene ie ung und Selek ion on Ideen.
Sch i 1: Clus e ung de Such elde
Die in Modul I bes imm en Such elde we den mi Assozia ionen beleg , die on jede /m Teilneh-
me /in au eine Ka e no ie we den. Diese Ka en we den au eine Pinnwand geclus e . Die
Ideen au den Ka en we den anschließend du ch wei e e Ideen und Assozia ionen o gesch ie-
ben. Im Vo de g und s eh die k ea i e Gene ie ung on Ideen; die Bewe ung e olg e s im nach-
olgenden Sch i .
Sch i 2: Re lek ion de Such elde
Die ge undenen Ideen we den un e sechs e schiedenen Blickwinkeln disku ie und bewe e ,
den sechs Hü en:
1. Weiße Hu : Objek i und neu al
2. Ro e Hu : subjek i es Emp inden
3. Schwa ze Hu : objek i -nega i e Aspek e
4. Gelbe Hu : objek i -posi i e Aspek e
5. G üne Hu : K ea i i ä
6. Blaue Hu : Kon olle und O ganisa ion
Abschließend e eilen die Teilnehme Punk en on 1 bis 10. Die Idee mi de höchs en Punk zahl
wi d wei e hin e olg und im P ojek plan dokumen ie .
In Modul II we den Ideen zu den in Modul I en wickel en Such elde n gene ie und ausgewähl .
Ziel is die Selek ion on neuen Ideen, die ü die O ganisa ion ele an sind. Ziel üh end sind auch
Module aus den Be eichen K ea i i ä s echnik, En scheidungshil e und Kon lik lösung, die je nach
Beda in de Phase Ideengene ie ung und Ideenakzep anz genu z we den können.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
72
Modul III E s ellung eines Inno a ionsp ojek plans
( gl. „P oblemlösungszwiebel“: Königswiesne , Exne 1999: 278)
Ziel:
Ve knüp ung des Inno a ionsp ozesses in de O ganisa ion inhal lich und zei lich mi e an wo li-
chen S ellen ode Ak eu en.
Sch i 1: Hypo hesenbildung
Es we den d ei G uppen gebilde : P oblembesch eibungs-, Hypo hesenbildungs- und P oblemlö-
sungsg uppe. Die P oblemlösungsg uppe bes eh aus den Teilnehme n/innen, die besonde s om
P oblem be o en sind. Sie si zen im Innenk eis und besch eiben das P oblem mi all seinen ü die
Teilnehme scha ele an en Dimensionen. Die Hypo heseng uppe o mulie pa allel mögliche
G ünde, wa um das P oblem bes eh . Die P oblemlösungsg uppe e a bei e eben alls pa allel
mögliche Lösungsansä ze.
Anschließend se z en sich die beiden wei e en G uppen nacheinande in den Innenk eis und e läu-
e n ih e Ansä ze. Anme kungen we den om Be a e eingeb ach .
Sch i 2: E s ellung eines Inno a ionsp ojek plans
Schließlich we den alle Lösungs o schläge gemeinsam besp ochen; ih e Rele anz wi d im Rahmen
eine Meh punk ab age bewe e . Die E gebnisse we den zu einem Inno a ionsp ojek plan wei e
e a bei e , de Au gaben, Te mine und Ve an wo lichkei en en häl und mi dem im spä e en
Zei e lau de E olg dokumen ie we den kann.
In Modul III we den ü die selek ie en und bewe e en Ideen P ojek pläne ges al e , die de O ga-
nisa ion als inhal liche und zei liche O ien ie ung bei de Umse zung des Inno a ionsp ozesses
dienen. Hil eich sind eben alls ande e Module aus dem Themengebie de En scheidungshil en.
De Inno a ionsp ozess kann nich an einem Tag abgeschlossen we den. E muss zu einem Be-
s and eil de Ne zwe kkul u sowie de Au bau- und Ablau o ganisa ion we den, um lang is ig
au opoie isch ele an zu sein. Dabei we den alle ü die O ganisa ion ele an en Maßnahmen,
Te mine und Ve an wo lichkei en im P ojek plan dokumen ie . P obleme bei de En scheidung
on Maßnahmen, Te minen und Ve an wo lichkei en we den mi dem Modul „P oblemlösungs-
zwiebel“ au gedeck und gelös . Soll en wei e e Kon lik e au gedeck we den, s ehen wei e e Mo-
dule aus dem Themenbe eich Kon lik au lösung und P oblemlösung zu Ve ügung.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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Modul IV: Feedback und Ve abschiedung
( gl. „Geh , wie“s euch geh !“: Königswiesne , Exne 1999: 278)
Ziele:
Au deckung des E olgs des Wo kshops und Ab undung de Ve ans al ung
Sch i 1: Visualisie ung de emo ionalen Si ua ion
Alle Teilnehme gehen, ohne zu sp echen, im Raum umhe . Du ch die Bewegung soll die emo iona-
le Si ua ion zum Ausd uck kommen. Abschließend sp echen die Teilnehme übe ih e Eind ücke
und die Dimension de kollek i en Emp indungen.
Sch i 2: Ve abschiedung des P ojek plans
Ve abschiedung de Teilnehme /innen und Hinweis bezüglich de Zusendung de S eckb ie e und
des P ojek plans. E ö nung wei e e Kon ak möglichkei en du ch Aus ausch on Kon ak da en.
Modul IV unde den Be a ungswo kshop ab und deck E wa ungen und Be indlichkei en sowie
Ve besse ungspo enziale bezüglich de Be a ung au . Al e na i können auch ande e Module aus
den Be eichen Abschluss und Feedback e wende we den. Die Ve abschiedung e möglich den
wei e en Kon ak zwischen Be a e n und Teilnehme n, de bei Beda ak i ie we den kann.
Wei e es geeigne es In e en ionsdesign ü die Implemen ie ung eines Inno a ionsmana-
gemen s: „Neue D i e“
( gl. Königswiesne / Exne 1999: 240 )
Inne halb on 3 bis 5 S unden sollen mi diesem In e en ionsdesign neue que übe be ei s sei
länge e Zei lau ende P ojek e e mi el we den. Es geh da um zu isualisie en, was bishe e -
eich und was nich e eich wu de, um Impulse ü e ände e Vo gehensweisen se zen zu kön-
nen.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
80
Beobach ungen:
• Wie läu die Anwendung de beiden Module genau ab?
• We u was und wie mi wem (In e ak ionen inne halb und zwischen Be a e - und Klien-
ensys em):
• Gib es Rou inen?
• Gib es besonde e E eignisse?
• Welche Pe sonen haben eine hohe /nied ige Kon ak häu igkei ?
• Wie is die A des Kon ak s?
• Welche Pe sonen haben besonde e Be ugnisse?
• Wie e läu die Clus e bildung?
• Wie e läu die Kommunika ion und In e ak ion inne halb de Clus e ?
• Gib es Hinweise au ele an e Ak eu e auße halb de Clus e bzw. de Qua ie swe ks a ?
Kon ex in o ma ionen
• Welche Rahmenbedingungen ( inanzielle , ech liche und poli ische A bes immen die
Anwendung de Module inne halb de Qua ie swe ks a ?
• Welche Abläu e in de Ve gangenhei haben die Qua ie swe ks a gep äg ?
Rollen e lexionen
• Welche Rollen gib es inne halb des Be a e - und des Klien ensys ems und wie sind sie ge-
s al e ?
• Wie beein lussen sich diese Rollen inne halb und zwischen dem Be a e - und Klien ensys-
em.
Me hodische Re lexionen
• Welche Vo - und Nach eile lassen sich bei de Anwendung de Be a ungsins umen e be-
obach en?
Theo e ische Re lexionen
• Wie lassen sich die Vo - und Nach eile de angewende en Be a ungsins umen e o dem
Hin e g und ih e heo e ischen G undlagen o läu ig in e p e ie en?
• Welche Zusammenhänge we den dabei deu lich, die sich ü eine Modi ika ion de Be a-
ungsins umen e nu zen lassen?

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
81
4.1.2 Beg ündung des Be a ungsse s
Modul I:
O ganisa ion des Ne zwe klabo s: Clus e ung de Teilp ozesske en nach Handlungs elde n
Ziele:
De ini ion de Teilp ozesse sowie de Teilp ozessebenen, die au de G undlage on Fallbeispielen
simulie we den.
Sch i 1: Teilp ozessclus e bildung und De ini ion des Haup p ozesses
Die Teilnehme /innen o dnen sich den Teilp ozessclus e n zu und de inie en den Gegens and de
Teilp ozesske e.
Sch i 2: Analyse de Koope a ionsmöglichkei en – simulie an Fallbeispielen
Inne halb de AG wi d in Clus e n olgende F agen on den Ak eu en disku ie :
„An welchen Schni s ellen können wi zusammenwi ken?“
„Wie können wi inhal lich zusammenwi ken?“
Was is au de kul u ellen, s a egischen, sozio-psychologischen, wi scha lich- inanziellen und de
Ressou cenaus auschebene bei de Realisie ung des Teilp ozesses zu beach en?
We koo dinie das?“
Du ch die gemeinsame De ini ion des Gegens andes de Teilp ozesske e soll die Möglichkei ge-
scha en we den, un e schiedliche Vo s ellungen bezüglich de Teilp ozesse und ih es Ve knüp-
ungsmodus bzw. des Haup p ozesses aneinande anzugleichen. Du ch die Ini iie ung on he-
menspezi ischen Teilp ozessclus e n wi d de ne zwe k ypischen Besonde hei Rechnung ge a-
gen, dass Ak eu e aus un e schiedlichen Handlungs elde n koope ie en. So können sich zunächs
die Expe en aus einem Handlungs eld gemeinsam übe den Gegens and de Teilp ozesske e aus-
auschen. Dabei dien ein Fallbeispiel ( gl. Anhang V) als p axisnahe Eins ieg in die Simula ion
mögliche Koope a ionen. Anschließend bes eh die Möglichkei , dass die Ak eu e Ve knüp ungs-
möglichkei en zwischen den Teilp ozessclus e n e uie en.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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Modul II:
Du ch üh ung des Ne zwe klabo s: E s ellung de Maßnahmen- und Koo dina ionslandka -
e
Ziele:
E uie ung on Ve knüp ungsmöglichkei en zwischen den Clus e n.
Fes legung und Dokumen a ion on Maßnahmen ü die Koo dina ion de Clus e e knüp ungen
in eine Maßnahmen- und Koo dina ionslandka e.
Vo gehen
Die A bei sg uppen s ellen ih e E gebnisse den ande en A bei sg uppen (Clus e n) o . Dabei wi d
auch de F age nach gegangen, wie die einzelnen Diens leis e de Clus e die Anschluss ähigkei
zu den ande en Clus e n siche s ellen können:
„Wie können Sie den Kon ak zu ande en Diens leis e n au ech e hal en?“
Fes geleg e Maßnahmen und die A und Weise de Koo dina ion we den in eine Maßnahmen-
und Koo dina ionslandka e übe agen.
In Modul II wu de das zwei e Modul des Wo kshop-Konzep s zu E s ellung eine Kompe enz-, Res-
sou cen- und In o ma ionslandka e in eg ie . Da es bei de Qua ie swe ks a p imä um die Ge-
ne ie ung on Koo dina ionsmechanismen ü eine Ne zwe kkoope a ion in de Sozialwi scha
ging, wu de die Kompe enz-, Ressou cen- und In o ma ionslandka e zu eine Maßnahmen- und
Koo dina ionslandka e modi izie .
4.1.3 P og amm de Ve ans al ung
9:00 Uh S eh-Ka ee
9:40 Uh Beg üßung und Ein üh ung
 E gebnisse de ele onischen Be agung
 Vo s ellung des Modells de P ozesske e
10:45 Uh Pause (Umbau)
11:00 Uh A bei sg uppen: g ün = „selbs bes imm es Wohnen“; blau= „Rück üh ung aus dem
K ankenhaus“
 Be ich e aus de P axis
 Bea bei ung on Schwe punk hemen
13:00 Uh Mi agspause
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13:30 Uh A bei sg uppen
 Ve ie ung
 Sammlung on Konsequenzen
16:00 Uh Ka eepause
16:15 Uh Aus ausch im Plenum
17:00 Uh Ende de Qua ie swe ks a
4.1.4 Anwendung des Be a ungsse s: Teilp ozessclus e bildung De ini ion des Haup p o-
zesses
Den Vo schlag, Koope a ionsmöglichkei en und en sp echende Koo dina ionsop ionen au de
G undlage eines Fallbeispiels zu simulie en, g ei en die Teilnehme au . Die Simula ion e olg in-
ne halb eine A bei sg uppe (AG). Die AG “En lassmanagemen “ beschä ig sich mi Koope a ions-
und Koo dina ionsmöglichkei en des Zusammenwi kens on O ganisa ionen, die an de Rück üh-
ung äl e e Menschen aus dem K ankenhaus in ih e Wohnung be eilig sind.
4.1.5 Zusammense zung de AG „En lassmanagemen “
G uppeng öße: 20 Pe sonen
Ressou cen: Lap op mi Beame , 3 S ellwände mi o be ei e en „Plaka en“
Die Mode a o en s ellen sich o und e kunden die Teilnehme s uk u . We sich einem Thema
zugehö ig ühl , zeig au . Folgende O ganisa ionen sind e e en:
• kon essionelles K ankenhaus
• Wohnungsgesellscha en bzw. -un e nehmen
• Senio enbei a
• Ambulan e P legediens
• Selbs hil eg uppe Demenz
• S äd ische Sozialplanung
4.1.6 Allgemeine Beobach ungen zu Anwendung des Be a ungsse s in de AG
13.45 Uh : Die Mode a ion e läu e die Au gabe, au de G undlage des Fallbeispiels „F au Z.
möch e nachhause“ ( gl. Anhang V) Koope a ionsmöglichkei en und en sp echende Koo dina-
ionsop ionen zu simulie en. Das Klien ensys em ich e die En schuldigung des einzigen Hausa z-
es aus, de wegen zei liche Res ik ionen nich an de Qua ie swe ks a eilnehmen kann. Die
Teilnehme /innen bedaue n, dass dadu ch das medizinische Sys em nich olls ändig mi „ins Ko-
ope a ionsboo “ gehol we den kann. Anschließend bi e die Mode a ion die Teilnehme /innen,
sich in handlungs eldbezogenen Teilp ozessclus e n zusammenzu inden. Den O ganisa ions e e-
e /innen äll das leich ; lediglich ein P legediens sieh sich in meh e en Handlungs elde n e o -
e , o dne sich abe dem e s en Clus e „Übe gang K ankenhaus / Wohn aum“ zu.
Clus e I: „Übe gang K ankenhaus / Wohn aum“
Es soll das be ei s in Ansä zen exis ie ende P legene zwe k wei e en wickel we den. Da in
wi ken Ve e e /innen des K ankenhauses, on P legeheimen und P legediens en mi . Von
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
84
diesen Ak eu en is ein „Übe lei ungsbogen“ en wickel wo den. E soll als Koo dina ions-
ins umen zwischen den Pa ne n im P legene zwe k konk e isie und ü die Koo dina ion
de Diens leis ungske e genu z we den.
Clus e 2: „T anspa en es Al enhil esys em“
Die Teilnehme /innen wollen Wege inden, um In o ma ionen in Mülheim/Ruh zu e b ei en, die
Hemmschwellen zu Annahmen on Hil eleis ungen eduzie en. Da ü soll ein ähnliches Fallbei-
spiel wie „F au Z.“ ü den nächs en Senio enwegweise (kos enlose In ob oschü e übe Angebo e
und Maßnahmen de Mülheime Al enhil e) en wickel we den. Aus diesem soll he o gehen, we
in Mülheim ü welche P oblemlage de Ansp echpa ne is . Da ü benenn das Clus e seh kon-
k e :
1. die anges eb e Quali ä de en sp echenden In o ma ionen im Senio enwegweise ;
2. was zu un is , um diese Quali ä zu e eichen und
3. we was zu un ha , um diese Quali ä zu e eichen.
Zusammen assend läss sich als E gebnis de Clus e a bei es hal en, dass eine „zugehende Be a-
ung“ ini iie we den soll.
Clus e 3: „Rolle de Wohnungsun e nehmen“
De Clus e beschä ig sich mi de F age, wie die Wohnungsun e nehmen on den Beda slagen
ih e äl e en Mie e /innen e ah en können. Da ü a o isie en die Teilnehme /innen die Idee, einen
„Kümme e “ zu ins allie en – diese Rolle können auch die Hausmeis e de e mie enden Un e -
nehmen übe nehmen. An diese sollen sich die Mie e /innen wenden können, wenn sie einen Be-
da haben ode Beda e bei ih en Nachba n/innen es s ellen. Dami solche Kümme e ä ig we -
den können, muss das Wohnungsun e nehmen alle dings Ö en lichkei sa bei be eiben, um da-
au au me ksam zu machen.
In allen d ei Teilp ozessclus e n eigne sich die Bezugnahme au ein Fallbeispiel zu Simula ion
mögliche Koope a ions e läu e. Die Teilnehme /innen konn en ih e Kompe enzen ü die Beda s-
lagen des Fallbeispiels benennen und wa en in de Lage, Ve knüp ungsmöglichkei en he zus ellen.
Die Kon ak quali ä zwischen den Ve e e /innen de O ganisa ionen is on Respek gekenn-
zeichne . Es we den alle dings auch la en e Kon lik e angesp ochen. So k i isie de Ve e e de
Senio enbe a ung die mangelnde Koope a ionsbe ei scha de Wohnungsun e nehmen. Die Ve -
e e in eines Wohnungsun e nehmens geh au die K i ik kons uk i ein und weis au einen on
de Wohnungsgesellscha geg ünde en Nachba scha s e ein hin. Diese koope ie e z. B. mi P le-
gediens en.
4.1.7 Re lek ie e Kon ex in o ma ionen zu Anwendung des Be a ungsse s du ch die AG
Die Mode a ion ha die Rahmenbedingungen ü olgenden Ve lau gescha en:
1. Vo s ellung de Teilnehmenden und
2. Ein üh ung in das Thema mi dem Fallbeispiel on „F au Z.“.
Es gib be ei s Kon ak e un e den Teilnehmenden: De Ve e e de Senio enbe a ung kenn bei-
spielsweise die Mi a bei e in des K ankenhauses aus ühe en Koope a ionen mi dem Sozialdiens .
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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Es gib somi e gangene Kommunika ions- und In e ak ions e läu e, die die Kommunika ion zwi-
schen den beiden Ak eu en als Vo geschich e p ägen.
Diese P ägung mach sich inso e n in de AG beme kba , als dass diese beiden Teilnehme einen
pe sönliche en Umgang mi einande p legen, de auch au die Kon ak quali ä zwischen den ande-
en Teilnehme /innen auss ahl .
4.1.8 Re lek ie e Rollenin o ma ionen zu Anwendung des Be a ungsse s du ch die AG
Die Ak eu e sind sich de Rolle als Ve e e /innen ih e O ganisa ionen bewuss . Dies wi d o al-
lem da an deu lich, dass sich Pe sonen aus diens leis ungse b ingenden Ins i u ionen und Selbs -
hil eg uppen imme wiede mi kla um issenen Fo de ungen an den Ve e e de S ad e wal-
ung wenden. So wi d bspw. ge o de , dass die S ad die Schni s ellenkoo dina ion zwischen
• dem K ankenhaus,
• den Hausä z en,
• den P legediens en,
• den Kümme e n,
• den K ankenkassen und
• den P legeein ich ungen
übe nehmen soll. Bei diese Fo de ung ge a en die Chancen aus dem Blick, die mi eine ho izon a-
len Koo dina ion zwischen den e schiedenen O ganisa ionen einhe gehen. De Ve e e de
S ad e such dies mi dem Sa z „Sie alle sind die S ad “ zu e deu lichen.
De Mi a bei e des P legediens es nimm inne halb de AG gedanklich die Rolle eines Case-
Manage s ein, die ypisch ü seine all ägliche P axis sei. Dadu ch kann e imme wiede die Diskus-
sion übe die Ve knüp ung on Teilp ozessen konk e isie en. So geh e bspw. au die konk e e
O ganisa ion on P legehil smi eln (z. B. Toile ens uhl) du ch den K ankenhaus-Sozialdiens ein,
die benö ig we den, dami de P legediens seine ambulan e A bei au nehmen kann. In diesem
Kon ex wi d beispielsweise als De izi iden i izie , dass die Sani ä shäuse solche Hil smi el o zu
spä lie e n und dadu ch den Ablau de Diens leis ungske e s ö en. Wie de Einbezug de Sani-
ä shäuse in die Ke e ges al e we den kann (mi dem Ziel eine zei ge ech en Lie e ung) wi d im
wei e en Ve lau nich e ie , o z eines Hinweises des Inpu gebe s, dass eine Teilleis ung e s
dann übe geben we den da , wenn die o he gehende abgeschlossen wu de.
Das Be a e sys em di e enzie in diese Phase seine Rollen aus, indem es eine sei s die Funk ion
de Mode a ion übe nimm und ande e sei s die des Inpu gebe s. So können im Inpu spezi ische
Sich weisen und Wissensbes ände zum P ozesske enau bau angebo en we den, zwischen denen
die Mode a ion e mi el .
4.1.9 Re lek ie e me hodische In o ma ionen zu Anwendung des Be a ungsse s du ch
die AG
Es wi d ein selbs s ändige und in e subjek i iable Wissensau bau du ch die Teilnehme /innen
de AG selbs induzie Als Beispiel läss sich die E kenn nis des Ve e e s de S ad Mülheim an-
üh en, dass bei eine P ozesske e ü das En lassmanagemen die un e schiedlichen o ganisa o i-
schen Funk ionsweisen de be eilig en Sys eme zu be ücksich igen sind.
Wei e e E kenn nisse, die das Klien ensys em au opoie isch gene ie ha , be e en:

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• die No wendigkei bei de Koope a ion In e essenkon lik e zwischen den be eilig en O ga-
nisa ionen zu iden i izie en und zu bea bei en,
• den Au bau eine Ne zwe kkoo dina ion, die eine s abile abe gleichzei ig auch eine lexib-
le Au bau- und Ablau o ganisa ion e möglich ,
• die „Hal ung“ de Ne zwe kak eu e zu Koope a ionen, mi de die Möglichkei de Zusam-
mena bei s eh und äll ,
• die s ä ke e Beach ung de bishe nu udimen ä en wickel en Ö en lichkei sa bei ,
• die No wendigkei , ein En lassungsmanagemen als Diens leis ung aus „eine Hand“ zu
en wickeln,
• die E kenn nis, welche Koope a ionspa ne ehlen, die ü die Diens leis ungske e ge-
b auch we den, und
• die No wendigkei de Ins alla ion on Funk ionen eines „Kümme e s“ als Schni s elle zwi-
schen den Diens leis ungssys emen und den äl e en Menschen in ih en Wohnungen.
4.1.10 Theo e ische Re lexionen zu Anwendung des Be a ungsse s du ch die AG
Aus de Sich des Be a e sys ems wu de die F age nach Koo dina ionsop ionen ü das Schni s el-
lenmanagemen alle dings nich aus eichend bea bei e . Denn es is nich gelungen,
1. die Ve knüp ungsbedingungen on Teilp ozessen ie enscha au zudecken (nach den F a-
gen: Welche Teilp ozesse müssen on meh e en O ganisa ionen e b ach we den und wel-
che sind du ch eine O ganisa ion ealisie ba , welche Teilp ozess kann e s e b ach
und/ode abgeschlossen we den, wenn de o angegangene Teilp ozess beginn ode ab-
geschlossen wu de und welche Teilp ozesse können pa allel e b ach we den?),
2. De izi e im in e - und in ao ganisa o ischen Be ich s- und En scheidungswesen e kennen
und
3. Schwachs ellen inne halb de Teilp ozesse und an ih en Übe gabepunk en zu e kennen.
Posi i he o zuheben is die K ea i i ä , die sich in den Teilp ozessclus e n en wickel ha , um die
Beda slagen des Fallbeispiels on F au Z. zu bea bei en. Es schein die Teilnehmenden mo i ie
zu haben, dass dabei ih e pe sönlichen Kompe enzen und Quali ika ionen ge ag wa en.
Zudem we den Umse zungshinde nisse ühzei ig e kann , wie bspw., dass bishe die p i a e
Wohnungswi scha nich be ücksich ig wu de und Reibungs e lus e bes ehen, weil nich nu
de eigen liche P ozessablau simulie wi d, sonde n auch das gesam e in e o ganisa o ische Um-
eld mi den dazugehö igen En scheidungs- und Be ich swegen be ücksich ig wu de ( gl. 3.1.2.3).
4.2 Gene a ionenCen e eG Do mund-Hö de - Be a ung/Beglei ung eine Ne z-
we kkoope a ion in de Be iebswi scha
Die Genossenscha Gene a ionenCen e ging im Augus 2008 aus dem Modellp ojek „Gene a io-
nenZukun am See“19 (Feb ua 2007 bis Sep embe 2008) he o , das on de Indus ie- und Han-
delskamme zu Do mund und de Wi scha s ö de ung Do mund ü den S ad bezi k Do mund-
Hö de ini iie wu de. Das Modellp ojek „Gene a ionenZukun am See“ ziel da au ab, die Chan-
19 Vgl. Gene a ionenZukun am See: „Un e nehmen nu zen die wi scha lichen Chancen des demog a ischen Wandels
– Zusammen assung und P ojek e gebnisse“, 2009, h p://www.gene a ionenzukun -
do mund.de/ ileadmin/use _upload/Zukun _Gene a ionen.pd (12.06.2011)
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
87
cen, die sich aus dem demog a ischen Wandel ü die lokale Wi scha in Do mund e geben kön-
nen, zu e deu lichen und Maßnahmen zu en wickeln. Im P ojek be ich wi d das Gene a ionen-
Cen e als „Kompe enzzen um zu Bewäl igung des demog a ischen Wandels“20 wie olg da ge-
s ell :
„Mi G ündung de „Gene a ionenCen e Do mund-Hö de eG“ a bei en de zei und zwan-
zig lokale Un e nehmen b anchenübe g ei end und mi Blick au den gesellscha lichen
Wandel an koope a i en Angebo s e bünden. In de wei e en Un e nehmense olu ion sol-
len neue Angebo e du ch das k ea i e Zusammenwi ken on Handwe ke n und Diens leis-
e n ma k ei en wickel und einge üh we den. Die gemeinsame Ma k p äsenz und de
Ma k zugang we den übe eine Ma keno ien ie ung mi koope a i o ganisie em Ma ke-
ing und übe das gemeinsam be iebene Ladenlokal im S ad bezi kszen um he ge-
s ell .“21
Die Zielg uppen we den wie olg cha ak e isie :22
„Junge Be u s ä ige:
Vo dem Hin e g und eine zunehmenden be u lichen Belas ung (auch de zunehmend ge-
o de en Mobili ä ), die eine häu ige Abwesenhei on de eigenen Wohnung e o de ,
können diese Zielg uppe insbesonde e Se iceleis ungen Angebo e, e wa concie geo ien-
ie e Angebo e denkba . Das wohno nahe Gene a ionenCen e wü de eben diese Con-
cie ge Funk ion übe nehmen und die E b ingung on wohnungsbezogenen Diens leis un-
gen, abe auch Handwe ke leis ungen im Au ag de Kunden o ganisie en.
Familien mi Kinde n:
Die O ganisa ion des Familienbe iebes kann schwie ig we den, wenn beide El e n be u s-
ä ig sind ode die Familie Un e s ü zung bei de äglichen O ganisa ion benö ig . Hie
können eine Reihe on Diens leis ungsangebo en en wickel we den. Ebenso können
handwe kliche, bauliche Anpassungen, e o de lich we den, wenn die Siche hei im Wohn-
be eich he ges ell we den soll (Ve meidung on S olpe kan en und Fallen, ba ie e eies
Wohnen) ode schlich de Kom o e höh we den soll (Raumspa ü en mi in elligen en
Schließsys emen).
Senio en:
De wah scheinlich g öß e Beda wi d bei de zunehmend g öße we denden G uppe on
Senio en e wa e . Hie sind Leis ungen im Zuge de Wohn aumanpassung an das ba ie e-
eie Wohnen ebenso denkba wie angepass e und indi idualisie e Diens leis ungen,
Haushal shil en, die ein langes Ve bleiben de Senio en in de eigenen Wohnung e mögli-
chen.
20 Gene a ionenZukun am See: „Un e nehmen nu zen die wi scha lichen Chancen des demog a ischen Wandels –
Zusammen assung und P ojek e gebnisse“, 2009, h p://www.gene a ionenzukun -
do mund.de/ ileadmin/use _upload/Zukun _Gene a ionen.pd (12.06.2011), S. 1
21 Ebd.
22 Vgl. Gene a ionenZukun am See: „Un e nehmen nu zen die wi scha lichen Chancen des demog a ischen Wandels
– Zusammen assung und P ojek e gebnisse“, 2009, h p://www.gene a ionenzukun -
do mund.de/ ileadmin/use _upload/Zukun _Gene a ionen.pd (12.06.2011), S. 21
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88
Menschen mi Handicap:
Ge ade ü Menschen mi Handicap we den die kombinie en Leis ungen eines Gene a io-
nenCen e s ebenso a ak i , da kö pe liche Einsch änkungen besonde e An o de ungen
an die bauliche Ausges al ung de Wohnung und ih e Möblie ung s ellen. Da übe hinaus
we den echnische Hil smi el benö ig , wie wohnungsbezogene Diens leis ungen sinn oll
sein können. Auch im Sinne de Un e s ü zung und En las ung de be euenden Angehö i-
gen können Angebo e o mulie we den.“23
De zei we den zwei So imen e aus dem möglichen Leis ungspo olio im Gene a ionenCen e eG
on 26 Mi gliede n des Be eichs Diens leis ung, Handwe k und Handel aus eine Hand angebo en.
Es handel sich o allem um Diens leis ungen ü die Ke nzielg uppe 50 plus und ü die ene ge i-
sche Sanie ung on Gebäuden.
Die In o ma ions- und Kommunika ionsp ozesse de Mi gliede un e einande und mi den Kun-
den wu den in einem P ojek mi de Fachhochschule Köln mi dem Ziel nähe be ach e , geeigne-
e In o ma ions- und Kommunika ionsp ozesse sowie We kzeuge zu e ablie en. Im Rahmen eine
Vo s udie wu den die Au agsabwicklungsp ozesse alle Mi gliede und des Gene a ionenCen e s
eG sowie die in e nen Abs immungsp ozesse im Rahmen de Genossenscha in iG a x dokumen-
ie .
Aus de Dokumen a ion wu den Soll-P ozesse und geeigne e In o ma ions- und Kommunika ions-
we kzeuge abgelei e . Ziel de Be a ung is die E s ellung eines gemeinsamen In o ma ions- und
Kommunika ionslei bildes sowie eines P ojek plans zu gemeinsamen Umse zung de Emp ehlun-
gen im Rahmen eines Kick-o -Wo kshops. Die ü den Kick-o -Wo kshop ausgewähl en Be a-
ungsmodule we den im Abschni „Beg ündung des Be a ungsse s“ besch ieben.
4.2.1 Lei agen des Beobach ungsp o okolls
Es wi d dasselbe Beobach ungsp o okoll genu z wie bei de exempla ischen Anwendung in de
Sozialwi scha .
4.2.2 Beg ündung des Be a ungsse s
Wo kshop-Konzep : Au bau eines gemeinsamen In o ma ions- und Kommunika ions-
lei bildes
Modul I: Lei bilden wicklung
Ziel:
En wicklung eines Lei bildes im Rahmen de aus de Vo s udie abgelei e en In o ma ions- und
Kommunika ionsziele und He s ellung eines Konsens bezüglich de emp ohlenen In o ma-
ions- und Kommunika ionsziele des Ne zwe ks mi den Mi gliede n und den Kunden.
23 Gene a ionenZukun am See: „Un e nehmen nu zen die wi scha lichen Chancen des demog a ischen Wandels –
Zusammen assung und P ojek e gebnisse“,2009, h p://www.gene a ionenzukun -
do mund.de/ ileadmin/use _upload/Zukun _Gene a ionen.pd (12.06.2011), S. 21
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
89
Sch i I: Lei bilden wicklung
Die im Rahmen de Vo s udie e hobene SWOT-Analyse, de abgelei e e Soll-P ozess sowie die
abgelei e en In o ma ions- und Kommunika ionswe kzeuge we den om Be a e p äsen ie .
Au de G undlage de e kann en inne en S ä ken und Schwächen sowie ex e nen Chancen
und Risiken, Maßnahmen und We kzeuge o mulie en die Mi gliede ein Lei bild ü ih e Zu-
sammena bei .
Da ü we den zunächs zwei G uppen gebilde , die jeweils einen Fo mulie ungs o schlag
e a bei en. Anschließend e olg die P äsen a ion im Plenum.
Sch i II: S a egieen wicklung, Haup zielde ini ion
Au de G undlage des Lei bilds e a bei e das Plenum ein ode meh e e s a egische Ziele ü
die In o ma ion und Kommunika ion im Ne zwe k. Dabei sind olgende An o de ungen hin-
sich lich de Ziel o mulie ung zu beach en:
Spezi ische Ziel o mulie ung
Fo mulie ung eines allgemein akzep ie en Zieles
Fo mulie ung eines messba en Zieles
Fo mulie ung eines ealis ischen Zieles
Dieses Modul dien de Fo mulie ung s a egische , kollek i e No men, Ziele und Regeln ü das
Ne zwe k Gene a ionenCen e eG au de G undlage eines gemeinsamen Lei bildes. Um inne halb
dieses s abilen s a egischen Rahmens des gesam en Ne zwe kes lexible, wechselnde Koope a io-
nen zwischen den Ne zwe kpa ne n zu e möglichen, sind on dem s a egischen Ziel indi iduelle
Teilzielse zungen ü die Ne zwe kpa ne abzulei en. Aus diesen soll de Nu zen de Zusammen-
a bei ü jedes einzelne Mi glied des Gene a ionenCen e s eG en wickel und de G unds ein ü
eine gemeinsame Ne zwe kkul u geleg we den.
Modul II: Teilzielen wicklung
Ziele:
Ablei ung on Teilzielen ü die Mi gliede des Gene a ionenCen e eG
Sch i I: G uppena bei
In zwei G uppen ze legen die Ne zwe kpa ne den in de Vo s udie als Soll-P ozess doku-
men ie en In o ma ions- und Kommunika ionsp ozess mi els eingeke b en Rich ungsp eilen
in Teilp ozesse. Dabei sind olgende F agen ü jeden Teilp ozess und jede Teilp ozess e -
knüp ung zu bean wo en:
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96
- Ve wal ung gemeinsame Ressou cen (Geld, Pe sonal) (6 Punk e)
- Quali ä ss anda ds es legen (3 Punk e)
- Pe sönliches Kennenle nen (3 Punk e)
- S eue ung des Ma ke ings ü die G uppe (gemeinsame Aspek e) (3 Punk e)
- Gemeinsame Kundens uk u en wickeln (3 Punk e)
- Qua als o en in 2012 e olg eich e ablie en (2 Punk e)
- Au gaben au meh e en Schul e n e eilen (1 Punk )
- Schni s ellen inden und konk e isie en (1 Punk )
- Ve ma k ung de Qua als e ans al ung (in eigenem Kundens amm) (1 Punk )
- P o ilie ung als Diens leis e (1 Punk )
• Welche Kunden möch en Sie gemeinsam ansp echen?
- En wicklung hin zu Ma ke GC (5 Punk e)
- Kompe enze wei e ung (4 Punk e)
- Win/Win Si ua ion (3 Punk e)
- Quali ä (3 Punk e)
- Ma ke ingmaßnahmen gemeinsam du ch üh en (3 Punk e)
- Neue Kunden (2 Punk e)
- Alleins ellungsme kmale ausbauen (2 Punk e)
- Ma ke ingen wicklung (1 Punk )
- Un e s ü zung (Diens e/Pe sonal) (1 Punk )
• Welche Au gaben möch en Sie gemeinsam mi den ande en G uppen im GC angehen?
- Gemeinsames Ladenlokal als Anlau s elle (7Punk e)
- Ma ke (7 Punk e)
- Kon ak e koo dinie en (Innen/Außen) (1 Punk )
- GC-Konzep dem Kunden übe mi eln (4 Punk e)
- Mi le /P äsenzdiens leis e schulen (4 Punk e)
- GC als Expe enne zwe k (3 Punk e)
- T anspa enz on Pe sonal, Finanzie ung und Ressou cen (3 Punk e)
- Pe sönliche Kon ak e e besse n (2 Punk e)
- Se ice unk ionen ü die G uppe (2 Punk e)
- Außenda s ellung koo dinie en (2 Punk e)
- Ak ionen, Ve ans al ungen de G uppe un e s ü zen als Vo s and und Au sich s a (1
Punk )
- En las ung du ch gemeinsame Akquisi ion, Ma ke ing (1 Punk )
- Kommunika ion zwischen G uppen o ganisie en (1 Punk )
- Fai e Au eilung on Au gaben (1 Punk )
- Pe sonen/Mi gliede zusammen üh en (1 Punk )

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
97
Die anschließende Diskussion e ö ne olgende Sich : Die G uppe iden i izie insbesonde e die
Ressou cenp oblema ik in Bezug au gemeinsame Räumlichkei en und einen gemeinsamen Au-
ßendiens als wesen liche F ages ellung, da die gemeinsame Ressou cen e wendung den Zweck
de Genossenscha da s ell .
Die Du ch üh ung de Qua als e ans al ungen müsse au meh e e Schul e n e eil we den, um
das A bei s olumen s eue n zu können. Dies e o de gemeinsame Regeln de Zusammena bei
sowie das Nachhal en on Zielen und e eich en E gebnissen. Wesen lich sind dabei die anspa-
en e Kommunika ion in de G uppe und die kon inuie liche Dokumen a ion on Zielen, Maßnah-
men und E eichungsg ad, um ein o ganisa ionales Le nen und die Wei e en wicklung zu e mögli-
chen. Zu Umse zung dieses Vo habens s ell das Be a e sys em den Einsa z on Web 2.0 Tools und
Applika ionen en lang eines in iG a x modellie en Kommunika ionsp ozesses zu Du ch üh ung
und Kon olle de Ak i i ä en o und kon on ie die G uppe mi de Umse zung im Zuge de
G uppenak i i ä en. Das Klien ensys em läss sich au diese Idee ein und benenn einen Ansp ech-
pa ne zu Diskussion und P ü ung de Ins umen e en lang des e s ell en Kommunika ionsp o-
zesses. Anges eb wi d ein wei e e Wo kshop, in dem ausgewähl e We kzeuge o ges ell und
besp ochen we den.
4.2.7.3 Kon ex in o ma ionen zu Anwendung mi den Sozialdiens leis e n
Die In e ak ion in de G uppe is s a k du ch gemeinsame P ojek e gep äg e, die nu du ch wenige
Be eilig e ealisie we den können, da die Zusammen üh ung de einzelnen sozialen Diens leis-
ungen konk e e a bei e we den muss. Dies gil ü alle G uppenmi gliede und insbesonde e ü
die neuen Mi gliede de G uppe.
4.2.7.4 Rollenin o ma ionen zu Anwendung mi den Sozialdiens leis e n
Alle G uppenmi gliede sind einande bekann und haben in un e schiedlichem Maße ih en Kon-
ak gep leg . Die Kon ak häu igkei hing in de Ve gangenhei om Vo handensein gemeinsame
P ojek e ab. Das Be a e sys em mode ie die Diskussion und e ö ne dem Klien ensys em eine
neua ige Sich weise au p oblema ische Aspek e de bishe igen P axis.
4.2.7.5 Me hodische In o ma ionen zu Anwendung mi den Sozialdiens leis e n
Die G uppe bea bei e die F agen dynamisch und zügig. Die abgelei e e Diskussion is konk e und
ziel üh end. P oblema ische F eis ellungen we den sachlich disku ie und das Klien ensys em
nimm die om Be a e sys em eingeb ach en Möglichkei en konk e au .
4.2.7.6 Theo e ische In o ma ionen zu Anwendung mi den Sozialdiens leis e n
Aus de Sich des Be a e sys ems kann de du chge üh e Wo kshop analog zu de G uppe de
Handwe ke nu ein An ang ü die Umges al ung des Ne zwe ks sein. Möglichkei en zu Ve besse-
ung de Si ua ion bspw. du ch die Ein üh ung eines s anda disie en Kommunika ionsp ozesses
un e de Ve wendung on Web2.0-Tools wu den e ö ne .
4.3 Be a ungsbeda e in de Au omobilwi scha
In de Au omobilwi scha e gab sich keine exempla ische Anwendung de skizzie en Be a ungs-
ins umen e, denn die Un e nehmen be ü ch en, we bewe bs ele an e In o ma ionen p eiszuge-
ben. Dahe wu de die Li e a u zum Au bau und Ausbau bzw. zu Be a ung on au omobilwi -
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
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scha lichen Ne zwe kkoope a ionen analysie , um wei e e In o ma ionen zu Implemen ie ung
de Be a ungsins umen e und / ode zu Neuen wicklung on In e en ionsdesigns zu gewinnen.
In de einschlägigen Li e a u wi d insbesonde e au olgende No wendigkei en bei dem Au - und
Ausbau au omobilwi scha liche Koope a ionen hingewiesen, bei denen Ne zwe kak eu e mi
Be a ungs ools un e s ü z we den können:
Be a ungsbeda e in de Au bauphase
1. Auswahl on geeigne en Ne zwe kpa ne n:
Eignung bezieh sich au die Koope a ions ähigkei und -be ei scha po enzielle Pa -
ne o ganisa ionen und de O ganisa ions e e e ( gl. Winkle /Schemi sch/Kaluza
2008: 65; Winkle /Slamanig/Kaluza 2008: 87; Wojda e al. 2006: 11; B e zke 2010: 52-
56).
2. En wicklung eine Koope a ions ision:
Angleichung un e schiedliche O ganisa ionskul u en und E wa ungshal ungen sowie
De ini ion on s a egischen Zielen ü die Koope a ion und on ope a i en Zielen ü
die Koope a ionspa ne ( gl. Czaja 2008: 49, 98, 115; Wojda e al. 2006: 10).
3. Au bau eine geeigne en Ne zwe ka chi ek u :
De ini ion on Handlungs- und Ve an wo ungsbe eichen sowie Auswahl eine sachge-
ech en O ganisa ions o m (Becke e al. 2008: 25 ; B e zke 2010: 56; Lang 2004: 321).
Bei de En wicklung on Be a ungsins umen en in de Au bauphase sind zwei Pe spek i en zu
un e scheiden:
1. We den p imä die okale O ganisa ion, ih e (zulie e nden) Ne zwe kpa ne ode
das gesam e Ge lech be a en?
2. Handel es sich bei dem zu be a enden Ne zwe k um ein P ojek ne zwe k ode um
ein P og ammne zwe k25?
K euz man diese beiden Pe spek i en, so e gib sich olgende Vie -Felde -Ma ix:
25 Un e P ojek ne zwe ken we den hie in Anlehnung an Winkle /Schemi sch/Kaluza ( gl. 2008: 68) in eine Ne zwe ko ganisa ion eingebe e e Leis ungsaus ausch-
p ozesse e s anden, die zei lich be is e ein P ojek – wie die He s ellung on Kuns s o en ü Mo o abdich ungen - ode meh e e au einande olgende P ojek e
bea bei en. In e n s ellen P ojek ne zwe ke ein he e ogenes Sys em da . „P ojek o ien ie e WN [We schöp ungsne zwe k, M.N.] un e scheiden sich on p og amm-
o ien ie en WN insbesonde e du ch das Leis ungsp og amm, die A de Nach ageunsiche hei , die Wiede hol equenz on Au ägen, die P oduk ionsumgebung
sowie die zei liche Abg enzung de Zusammena bei “ (ebd.). Mi diese Abg enzung zu P og ammne zwe ken sind die wesen lichen Cha ak e is ika dieses Leis ungs-
aus auschsys ems benann : Es handel sich um ein Ne zwe k, das sich du ch daue ha e Leis ungsaus auschp ozesse, und somi du ch eine Nach agesiche hei aus-
zeichne , wie es bei klassischen Zulie e e ne zwe ken ü eine P oduk ionslinie de Fall is .
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I
Be a ung des okalen Un e -
nehmens in einem P ojek -
ne zwe k
II
Be a ung des okalen Un e -
nehmens in einem P og amm-
ne zwe k
III
Be a ung de Ne zwe kpa ne
in einem okal ges eue en
P ojek ne zwe k
IV
Be a ung de Ne zwe kpa ne
in einem okal ges eue en
P og ammne zwe k
Abbildung 25: Vie elde ma ix: Fokale Un e nehmen und P ojek ne zwe ke in P og amm- und P o-
jek ne zwe ken
Diese Un e scheidung is wich ig, weil de Au bau und de Ausbau au omobilwi scha liche Ko-
ope a ionen in de Regel om OEM dominie we den, was be ei s du ch die Di e enzie ung de
Ad essie ung on Be a ungsleis ungen be ücksich ig we den muss. Die Dominanz de OEMs in
einem P og amm- bzw. Zulie e e ne zwe k lieg in ih e Funk ion als Senke im Ma e ial luss be-
g ünde . Doch ih e Dominanz schläg sich auch in P ojek ne zwe ken niede , weil hie die OEMs
indi ek übe den Sys emin eg a o die Leis ungsaus auschbeziehungen beein lussen. Denn „mi
We schöp ungsan eilen e lage n die OEM auch ein signi ikan es Beschä igungs-, Quali ä s- und
Finanz isiko. Deshalb is die Ou sou cing-S a egie ü die OEM besonde s a ak i “ (S ockma 2004:
75).
Sys emin eg a o en e b ingen an den on ihnen en wickel en Sys emen in de Lie e ungsphase
nu einen B uch eil de We schöp ung selbs , da ein G oß eil de Komponen en on Tie -2-
Lie e an en26 zuges eue wi d und sich de Sys emin eg a o au das Mon ie en sowie die P oduk-
ion einige Komponen en besch änk (Lang 2004: 318). Dahe we den Sys emin eg a o en zu
okalen koo dinie enden O ganisa ion des Leis ungsaus ausches im Tie 2-Lie e an enne zwe k.
„De Kompe enz des Sys emin eg a o s komm dami eine e olgsk i ische Bedeu ung zu.
Eine sei s s eh e im engen Kon ak mi dem He s elle , ande e sei s koo dinie e ein e i-
zien es (…) Bescha ungsne z.“ (Ma es e al. 2004: 28)
Die Ad essie ung de Be a ungsins umen e ü die Au bauphase wi d du ch die oben da ges ell e
Vie -Felde -Ma ix angezeig .
Be a ungsbeda e in de Ausbauphase
1. Fö de ung de Beziehungsquali ä zu Reduzie ung on T ansak ionskos en:
Fö de ung de A bei szu iedenhei , des in e pe sonalen Ve auens, des Commi men s
( gl. Czaja 2008: 65 – 67) und Au bau eine Iden i ä ü die Koope a ion du ch die ko-
ope a i e De ini ion on Außeng enzen ( gl. B e zke 2010: 26).
2. Koope a ionsgegens andso ien ie e En wicklung on Finanzie ungs echniken:
26 Tie (engl. „Rang“) wi d in Kombina ion mi eine Zi e (Tie -1, Tie -2) genu z , um eine Menge nach P io i ä en zu so -
ie en. Tie -1 is dami de Lie e an ; de in e s e Reihe s eh , also di ek an den OEM lie e .
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
100
Auswahl eine ü den Koope a ionsgegens and geeigne en Finanzie ungs o m ( gl.
Baumann 2008: 131).
3. Ma e ial lussanalyse bzw. P ozesske enanalyse:
Diagnose und Abbau on Schwachs ellen an den Übe gabepunk en on Teilp ozessen
( gl. We ne 2010: 50). E assung und Bewe ung on Abhängigkei en zwischen S uk-
u en und (Teil-)P ozessen, zwischen Ressou cen und zwischen Ne zwe kpa ne n zu
Ve inge ung on Koope a ions- und Ve hal ens isiken ( gl. Baumann 2008: 96; Czaja
2008: 1, 48; Lang 2004: 319).
4. En wicklung eines Risikomanagemen s:
Ges al ung des Ablau p ozesses zwischenbe iebliche F ühwa nsys eme ( gl. Czaja
2008: 163 ).
Die Be a ungsins umen e ü die Ausbauphase sind sowohl an das okale Un e nehmen als auch
an die üb igen Ne zwe kpa ne ad essie , denn beim Ausbau eine Ne zwe kkoope a ion geh es
da um alle Elemen e des Ne zwe ksys ems on ih e Umwel (dem Be a e sys em) zu eigenen Ope-
a ionen anzus oßen ( gl. Kapi el 3).
4.3.1 Theo e ische Beg ündung de Be a ungsansä ze ü die Au bauphase
Diese Abschni dien de heo e ischen Fundie ung on Ansä zen zu Deckung des oben be-
sch ieben Be a ungsbeda es in de Au bauphase eine au omobilwi scha lichen Ne zwe kkoope-
a ion.
4.3.1.1 Be a ung bei de Pa ne auswahl
Die Auswahl geeigne e Ne zwe kpa ne is sowohl ü einen OEM als auch ü einen Sys emin-
eg a o 27 ele an , da beide in P og amm- und P ojek ne zwe ken als okale Ak eu e agie en.
In P og ammne zwe ken is das Zulie e e ne zwe k des OEM ausgehend on seine P oduk ionsli-
nie zu kon igu ie en; in P ojek ne zwe ken e olg die Kon igu a ion ausgehend on den An o de-
ungen des P ojek gegens andes ( gl. Baumann 2008: 64). Sowohl in P og amm- als auch in P o-
jek ne zwe ken bes eh die He aus o de ung ü den OEM in de Scha ung eines in eg ie en
Ne zwe ks aus Sys emin eg a o und on ihm bes imm en Tie 2-Lie e an en. Anschließend be-
s eh ü den Sys emin eg a o die He aus o de ung da in, die un e schiedlichen Un e nehmens-
kul u en und We bewe bssi ua ionen zwischen ihm als Tie 1-Lie e an und den Tie 2-Lie e an en
anzugleichen. Fü die Auswahl eines Sys emin eg a o s als Tie 1-Lie e an du ch den OEM und ü
die Auswahl on Tie 2-Lie e an en emp iehl es sich Pa ne o ganisa ionen zu suchen, die sowohl
P oduk ions- und P oduk kompe enz sowie Sys em- und P oblemlösungskompe enz als Leis-
ungsum ang au weisen ( gl. Czaja 2008: 56).
Fü die F emd e gabe logis ische Leis ungen emp iehl B e zke (2010: 358) „K i e ien o de Aus-
we ung he einkommende Angebo e au de Basis kla e inhal liche De ini ionen abella isch
27 Die meis en Sys emlie e an en b auchen ein Tie 2-Ne zwe k, weshalb die ich ige Auswahl de 2nd Zulie e e ein we-
sen liche E olgs ak o is . Inwiewei de OEM das o gib , is das E gebnis seines Ke neigenleis ungsp o il ( gl. Lang
2004: 320).
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
101
au zulis en und mi Gewich en zu e sehen. Diese Gewich e können e wa au eine Skala on 1
(nahezu i ele an es Me kmal) bis 5 (en scheidend wich ige Eigenscha ) eichen. Die Bewe ung
de Angebo e selbs , d. h. de anbie e spezi ischen Ausp ägungen de o ab de inie en K i e ien,
soll e e was meh Raum ü Di e enzie ung lassen. Au eine Skala on 1 (K i e ium is nich e üll )
bis 10 (Ausp ägung des Kandida en is exzellen ) lassen sich die po enziellen Pa ne im Allgemei-
nen hin eichend genau posi ionie en. Die ü die Ausp ägungen e gebenen Punk zahlen we den
dann gewich e und zu einem Gesam punk we agg egie “. Solche K i e ienka aloge lassen sich
ü die Koope a ions ähigkei und die Koope a ionsbe ei scha eines Koope a ionspa ne s und
seine O ganisa ion e s ellen.
„Sowohl ü die Koope a ionsbe ei scha als auch ü die Koope a ions ähigkei sind K i e-
ienka aloge zu e s ellen. Da in sind die ele an en K i e ien zu Bewe ung de beiden Di-
mensionen anzu üh en. Neben objek i messba en K i e ien sind auch quali a i e Bewe -
ungsk i e ien he anzuziehen (…). Dies is no wendig, da beide Dimensionen wesen lich
du ch quali a i e Fak o en bes imm we den. So sind ein gu es Ve auens e häl nis und
O enhei zwischen den Pa ne n G und o ausse zungen ü eine in ensi e und pa ne -
scha liche Zusammena bei . Messba e Fak o en zu objek i en Beu eilung des o hande-
nen Ni eaus an Ve auen und O enhei sind jedoch nu schwe abzulei en. Zu E mi lung
de Bewe ungsk i e ien emp ehlen wi , Wo kshops mi Ve e e n aus dem okalen Un e -
nehmen und Ve e e n de ausgewähl en Pa ne un e nehmen du chzu üh en.“
(Winkle /Slamanig/Kaluza 2008: 98)
Anschließend e olg – au de G undlage de ausgewe e en K i e ienka aloge – die Posi ionie ung
de in age kommenden Pa ne un e nehmen in eine Koope a ionsma ix.
„Die jeweilige Posi ion im Koope a ionspo olio e gib sich aus de Summe de Punk zah-
len de einzeln bewe e en und gewich e en K i e ien. Die E gebnisse de Bewe ungen
sind den Pa ne un e nehmen zugänglich zu machen und auch ih e Posi ion inne halb de
om OEM.“ (ebd.: 101)
Zudem wi d in de einschlägigen au omobilwi scha lichen Li e a u die Rolle e auenswü dige
Ne zwe kpa ne ü den spä e en E olg eines We schöp ungsne zwe kes28 he o gehoben ( gl.
Czaja 2008: 54).
„Bei de Pa ne suche kann de Fall au e en, dass Un e nehmen ausgewähl we den, die
zu E b ingung de e o de lichen Leis ung schlech geeigne sind. Bei de Au agsdu ch-
üh ung und -koo dina ion is zu be ü ch en, dass on den Pa ne n häu ig Eigenin e essen
e olg we den, welche die We schöp ungsp ozesse nega i beein lussen.“
(Winkle /Schemi sch/Kaluza 2008: 65)
Die Au o en haben sich mi dem P inzipal-Agen -P oblem in in e o ganisa o ischen Leis ungsaus-
auschbeziehungen im Feld de Au omobilwi scha beschä ig . In einem au omobilwi scha li-
chen Ne zwe k nimm die okale Ne zwe ko ganisa ion die Rolle des P inzipals ein.
28 Die Au o en beziehen sich hie nu au P ojek ne zwe ke. Die Aus üh ungen un e diesem Punk e olgen abe aus de
Pe spek i e eine okalen O ganisa ion in P og amm- und P ojek ne zwe ken.

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
102
„Die P inzipal-Agen (P/A)-Theo ie be ass sich mi a bei s eiligen Au aggebe -
Au agnehme Beziehungen. Die au g und de hohen A bei s eilung en s ehenden P/A-
Beziehungen sind dadu ch cha ak e isie , dass ein Au aggebe (P inzipal) und ein Au -
agnehme (Agen ) in eine du ch un ollkommene In o ma ionen und Unsiche hei ge-
kennzeichne en Umwel in e agie en. (…) Au g und de in anspa en en Zusammena bei
is on eine Si ua ion auszugehen, die du ch asymme ische In o ma ions e eilung, un-
e schiedliche Ziel e olgung, di e ie ende Risikoeins ellung und indi iduelle Nu zenma-
ximie ung bes imm is . Zudem is dami eine spezi ische Fo m de Ve hal ensunsiche hei
e bunden.“ (ebd.: 72 )
Als gene elle Maßnahmen ü die okale O ganisa ion, eine Fehlauswahl zu e hinde n, emp ehlen
Winkle /Schemi sch/Kaluza ( gl. 2010: 78) eine solide In o ma ionsbescha ung und -auswe ung
übe die achspezi ischen und koope a ionsspezi ischen Fähigkei en des in F age kommenden
Agen en. Ein wei e es Hil smi el s ell das Ins umen de „sel selec ion“ (ebd.) da .
„Beispielsweise kann zwischen ansp uchs ollen iskan en Ve ägen mi hohen P ämien
ode ansp uchslosen wenig iskan en Ve ägen mi nied igen P ämien gewähl we den.
Die Wahl de e s en Va ian e läss au einen quali izie en Ve agspa ne schließen.“ (ebd.:
78)
Neben diesen gene ellen Möglichkei en mi de P inzipal-Agen (en)-P oblema ik umzugehen, gib
es wei e e Vo gehensweisen ü spezielle Ausp ägungen diese Leis ungsaus ausch-
Beziehungssi ua ion. Aus de asymme ischen In o ma ions e eilung und de dadu ch esul ie-
enden Ve hal ensunsiche hei en s ehen d ei ü den P inzipal als p oblema isch zu bewe ende
Si ua ionen:
1. “hidden cha ac e is ics (ad e se selec ion)
2. hidden ac ion/hidden in o ma ion (mo al haza d)
3. hidden in en ion (hold up)” (ebd.: 73).
Eine Si ua ion is on hidden cha ac e is ics gekennzeichne , wenn o dem Abschluss eines Ve -
ages nich kla is , ob de Agen übe die no wendigen Kompe enzen ü die Ziele üllung e üg
( gl. Winkle /Schemi sch/Kaluza 2008: 73).
Zu En schä ung diese Ge ah schlagen die Au o en o , „dem P inzipal In o ma ionen übe
seine Eins ellung, seine Cha ak e eigenscha en und seine Leis ungen zu signalisie en, indem
e beispielsweise Re e enzp ojek e ode Ze i ika e o leg “ (ebd.: 77).
Mi „hidden ac ion“ wi d das P oblem angesp ochen, dass die Handlungen des Agen en ü den
P inzipal im Ve bo genen bleiben. Zu Lösung dieses P oblems emp ehlen Winkle e al. (ebd.: 78)
die Ins alla ion on In o ma ions- und Kon ollsys emen, die die P ojek planung beglei en und
Kos en- sowie Te minabweichungen au zeigen, um „mi hil e de En wicklung geeigne e Kon oll-
sys eme (…) die Handlungen de Pa ne du ch das okale Un e nehmen anspa en und beu eil-
ba “ zu machen.“
Im Fall de „hidden in en ion“ sind ü den P inzipal zwa die Handlungen des Agen en nich e -
bo gen, doch e kann nich beu eilen, ob ein besse es E gebnis e zielba gewesen wä e, wenn de
Agen ein ande es En scheidungs e hal en an den Tag geleg hä e.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
103
„P oblema isch wi d de Fall de hidden in en ion dann, wenn de P inzipal au g und on
i e e siblen In es i ionen in ein Abhängigkei s e häl nis ge ä und e ex pos nich meh
in de Lage is , den Agen en zu einem in e essenkon o men Ve hal en zu bewegen.“ (ebd.:
74)
Ge ä de P inzipal au g und on unwide u lichen In es i ionen in ein Abhängigkei s e häl nis,
wi d „hidden in en ion“ ü ihn höchs p oblema isch, wenn e den Agen en ex-pos nich meh zu
in e essenkon o men Ve hal en bewegen kann. Winkle e al. disku ie en in diesem Zusammen-
hang die Möglichkei du ch die inanzielle Be eiligung de Agen en bzw. Pa ne un e nehmen ein
in e essenkon o mes Ve hal en siche zus ellen (ebd.: 78):
„Die Höhe des mone ä en An eizes bes imm , ob de Agen du ch oppo unis isches Ve -
hal en einen bedeu enden Meh we ü sich gene ie en kann.“
Wei e e An eizbildungsmöglichkei en bes ehen in:
• de Zusiche ung on Folgep ojek en im P ojek ne zwe k,
• de Aussich au Know-how-T ans e bei e olg eiche Koope a ion im P og ammne zwe k,
• de Ins alla ion eines Bonus-Sys ems, das an die Quali ä und Lie e genauigkei de jeweili-
gen Teilleis ung gekoppel is ,
• de Be eiligung de aus üh enden Pa ne o ganisa ionen an den E gebnissen des okalen
Un e nehmens und
• de Einbindung de aus üh enden Pa ne o ganisa ionen an de En scheidungs indung
und -umse zung ( gl. Winkle , Schemi sch, Kaluza 2008: 79).
Die okalen Ak eu e in P og amm- und P ojek ne zwe ken soll en sich jedoch nich nu mi de
Auswahl on Koope a ionspa ne n, sonde n auch mi Regelungen ü ih Ausscheiden und den
Ein i neue Ak eu e – bei lau endem Ne zwe kbe ieb – be assen.
„So we den im Zei ablau einige Un e nehmen aus dem WN [We schöp ungsne zwe k M.
N] ausscheiden, wäh end ande e Un e nehmen neu hinzukommen. De G und da ü lieg
häu ig in eine Ände ung de ne zwe k ele an en Ziele, ode es sind geände e Rahmen-
bedingungen zu Ziele eichung zu scha en. Dabei kann zwischen einem eiwilligen und
einem zwangsläu igen Ausscheiden un e schieden we den.“ (Winkle /Slamanig/Kaluza
2008: 92)
Ein eiwilliges Ausscheiden eine O ganisa ion wi d e olgen, wenn die Di e enz zwischen Au -
wand ü die Ne zwe kkoope a ion und dem Nu zen da aus aus Sich eines Koope a ionspa ne s
zu hoch is , ode pe manen e kul u elle, s a egische, sozio-psychologische, wi scha lich-
inanzielle Ba ie en und/ode Ba ie en im In o ma ions- und Ma e ial luss zwischen den O ganisa-
ionen und ih en Ve e e n daue ha nich übe wunden we den können. Fü ein zwangsläu iges
Ausscheiden on Ne zwe kpa ne n, die nich meh in das Koope a ionsp o il passen, müssen zu
Beginn de Koope a ion en sp echende K i e ien de inie und in eine Koope a ions e einba ung
sch i lich ixie we den. Zudem müssen ü das zwangsläu ige Ausscheiden Ve einba ungen ge-
o en und sch i lich ixie we den, die den Umgang mi dem im Ne zwe k e lang en Wissen übe
den Koope a ionsgegens and egeln.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
104
4.3.1.2 Be a ung zu En wicklung eine Koope a ions ision
Nach de Auswahl de We schöp ungspa ne is die koope a i e En wicklung eines Lei bildes die
no wendige Vo ausse zung, um die e o de liche Ve auensbasis ü die Zusammena bei au zu-
bauen.
Inso e n ich e sich ein en sp echendes Be a ungsins umen an alle Ak eu e eines P og amm und
/ ode P ojek ne zwe kes.
„Nu wenn alle in den We schöp ungs e bund in eg ie en Un e nehmen den gleichen
We o s ellungen zus immen und diese im äglichen Umgang auch leben, wi ken die ü
Koope a ionen un e zich ba en We e de Loyali ä , O enhei und E eichba kei e au-
ens ö de nd.“ (Czaja 2008: 115)
Du ch eine koope a i e Lei bild-En wicklung mi de dazugehö igen De ini ion on s a egischen
und ope a i en Zielen lassen sich o ganisa ionskul u elle Un e schiede au decken und bea bei en.
Zudem we den oppo unis ische Bes ebungen gehemm , weil eine gemeinsame We ebasis de i-
nie wi d, die koope a i im All ag geleb we den kann.
4.3.1.3 Be a ung zum Au bau eine Ne zwe ka chi ek u
Auch in de au omobilwi scha lichen Li e a u wi d au die No wendigkei eine A chi ek u on
P og amm- und P ojek ne zwe ken hingewiesen, die dem Spannungs eld on Flexibili ä und S a-
bili ä ge ech wi d ( gl. B e zke 2010: 89). Die Spannungen in diesem Feld hängen on de zei li-
chen Dimension de Koope a ion ab, also on de F age, ob nu ku z is ig ü ein einzelnes P ojek
ode länge is ig ü eine ganze P oduk ionslinie koope ie wi d. Dahe wi d die heo e ische Be-
leuch ung on Be a ungsmöglichkei en ü den Au bau eine Ne zwe ka chi ek u nach P o-
g amm- und P ojek ne zwe ken di e enzie .
Da es bei de Be a ung um eine Au bau- und Ablau s uk u ü alle be eilig en Ne zwe kak eu e
geh , sind die Be a ungsleis ungen an alle Koope a ionspa ne ad essie .
Be a ung zum Au bau eine A chi ek u ü P og ammne zwe ke
Die du ch P og ammne zwe ke e zielba en We bewe bs o eile basie en au de Auswei ung de
eigenen Ressou cenbasis:
„Diese wi d du ch Zei o sp ung, Economies o Scale, Ressou cenin e dependenzen sowie
(o ganisa o ische und echnologische ) Inno a ion gescha en. Zei o eile wie Skalene -
ek e en s ehen du ch die Abso p ion be ei s o handenen Wissens on Koope a ionspa -
ne n. Ressou cenin e dependenzen e scha sich eine O ganisa ion aus de Kombina ion
eigene Mi el mi den Ressou cen ex e ne Pa ne . Schließlich en wickel sich eine Inno a-
ionskompe enz, indem Un e nehmungen an den echnologischen wie o ganisa o ischen
Möglichkei en D i e pa izipie en.“ (We ne 2008: 49)
P ojek ne zwe ke sind au dem Kon inuum zwischen S abili ä und Flexibili ä nähe am Endpunk
de Flexibili ä zu e o en, denn zu igide Au bau- und Ablau s uk u en können die spon ane
Abso p ion on Wissen und Ressou cen de Koope a ionspa ne hemmen. Zudem sind die zei li-
chen und mone ä en In es i ionen in die A chi ek u eines P ojek ne zwe kes au das no wendige
Minimum zu eduzie en. Denn is das P ojek beende , wi d sich die Koope a ion in diese Kons el-
la ion au lösen.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
105
Dahe emp iehl sich die Nu zung de Me hode des P ojek managemen s als S eue ungsins u-
men ü den Au bau und den Ablau p ojek bezogene Koope a ionen. Mi els P ojek manage-
men lassen sich die ü P ojek ne zwe ke ypischen Koope a ionshemmnisse, wie bspw. e höh e
Fluk ua ions a en, bea bei en und es kann de No wendigkei eine No allplanung, z. B. bei de
Nich -Einhal ung ele an e Meilens eine, Rechnung ge agen we den ( gl. B e zke 2010: 363 und
366).
Be a ung zum Au bau eine A chi ek u ü P og ammne zwe ke
Die En s ehung on P og ammne zwe ken is au die Konzen a ion de okalen O ganisa ion au
ih e Ke nkompe enzen zu ückzu üh en. Sowohl de OEM als auch sein Sys emlie e an agie en nu
noch in den Be eichen, in denen sie ih e S ä ken sehen, und übe lassen die Aus üh ung ande e
Au gaben den sons igen Ak eu en des Ne zwe ks ( gl. We ne 2008: 50). Dadu ch en s ehen öllig
neue „Koope a ions o men kollek i en Denkens“ (ebd.: 49). Diese äuße n sich in eine in ensi en
und daue ha en in e o ganisa o ischen Ressou cennu zung. Diese wi d sich ba an de En s e-
hung on Supplie Pa ks au dem Be iebsgelände eines OEM und is du ch die Nu zung in e o ga-
nisa o ische Kommunika ions- und In o ma ionssys eme gep äg . Dami Ressou cen und Kom-
munika ionsin as uk u en koope a i au gebau und genu z we den können, is die Beach ung
olgende Regeln emp ehlenswe :
• Kollek i e Ziele de Koope a ion bzw. des Koope a ionsgegens andes soll en de inie we -
den.
• Teilleis ungen de Ne zwe kpa ne sind in Fo m on P lich enhe en als „Ope a ion Manu-
als“ zu besch eiben.
• An eize und Sank ionsmöglichkei en ü die E üllung de P lich enhe e sind es zulegen.
• Die Schni s ellen bzw. Übe gabepunk e des Teilleis ungsaus ausches sind zu bes immen.
• Ve eilungs agen zu Nu zen und Risiken de Koope a ion sind zu klä en.
• Regelungen übe die Au lösung de Koope a ion sind zu e en. ( gl. Winkle e al. 2008:
91)
Im Sinn de Rech ssiche hei ü alle Ne zwe kpa ne soll en diese Regeln in einem Koope a ions-
e ag ixie we den.
4.3.2 Theo e ische Beg ündung de Be a ungsansä ze ü die Ausbauphase
Im Folgenden we den Ansa zpunk e zu Deckung des oben besch ieben Be a ungsbeda s in de
Ausbauphase eine au omobilwi scha lichen Ne zwe kkoope a ion heo e isch beg ünde .
4.3.2.1 Be a ung zu Fö de ung de Beziehungsquali ä
P ojek - und p og ammo ien ie e We schöp ungsne zwe ke en s ehen, weil die Leis ungsaus-
auschp ozesse eine sei s zu komplex und zu lang is ig ü eine ma k mäßige Abwicklung sind.
Ande e sei s e o de de Koope a ionsgegens and „P ojek a bei “ ode „P og ammo ien ie e
(Zu-)Lie e ungslogis ik“ lexible, inno a ions ö de nde und spon ane In e ak ionen und T ansak i-
onen, bei denen sich alle Ne zwe kak eu e au ih e Ke nkompe enzen konzen ie en und die in
s a en hie a chischen O ganisa ionen kaum zu e möglichen sind.
In e o ganisa o ische Ne zwe ke e einigen als hyb ide O ganisa ions o men das ma k liche S eue-
ungsmedium „P eis“, die o ganisa o ische Go e nance-Fo m „Weisung“, abe auch den komplexi-
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
112
Mi diese Abbildung sind olgende Risiko ak o en angesp ochen ( gl. Czaja 2008: 83 ):
1. En scheidungs isiken:
Gehen mi eine En scheidung po enziellen Risiken einhe , die sich au das Ziel de ge-
sam en Koope a ion ode au die Teilziele de Ne zwe kpa ne beziehen?
2. Risiken be iebliche Einsa z ak o en:
We ach e au die Ve ügba kei und Quali ä benö ig e A bei s-, Be iebs- und We k-
s o mi el?
3. In e ne / ex e ne Risiken:
Welche au bau- und ablau o ganisa o ischen Risiken en s ehen du ch unkla de inie e
Au gaben- und Ve an wo ungsbe eiche, A bei sinhal e und Zus ändigkei en?
Welche Risiken en s ehen du ch das Ve hal en de Ne zwe kpa ne ?
Welche Risiken we den du ch Umwel ak o en he o ge u en?
Welche on diesen Umwel ak o en sind o he sehba und welche nich ?
Neben de Iden i izie ung, Klassi izie ung und Gewich ung on Risikoa en is die E assung ih e
Auswi kungen ü die be eilig en Pa ne o ganisa ionen und die gesam e Ne zwe kkoope a ion
eine Au gabe des Risikomanagemen s. Dabei is zu di e enzie en, ob sich die Risiken au den Ma e-
ial luss und / ode das Ne Wo king Capi al auswi k , da de Ma e ial luss und de Finanz luss in-
e dependen sind ( gl. Punk 4.3.1.5).
Im Ve gleich zum in ao ganisa o ischen Risikomanagemen geh die E assung, Klassi izie ung
und Gewich ung on Risikoa en sowie die Ablei ung on P ä en ionsmaßnahmen und Maßnah-
men zu Bea bei ung de Auswi kung be ei s einge e ene ode un e meidba e Risiken in einem
in e o ganisa o ischen Ne zwe k mi olgenden He aus o de ungen einhe :
• Angleichung un e schiedliche Risikobe ei scha en de Pa ne o ganisa ionen.
• Abbau on In o ma ionsasymme ien zwischen den Pa ne o ganisa ionen, au de glei-
chen und zwischen e schiedenen We schöp ungss u en, denn ungleiche In o ma ions-
s ände üh en zu Risiken zwischen einzelnen Un e nehmen und de Supply Chain.
• Anpassung de Pa ne o ganisa ionen – insbesonde e neu ein e ende Pa ne – an die
S anda ds de Ne zwe kkoope a ion.
• Umgang mi un e schiedlichen na ionalen egula o ischen Rahmenbedingungen bei in-
e na ionalen Ne zwe kkoope a ionen ( gl. Czaja 2008: 98 ).
4.3.3 Be a ungsins umen e ü die Au bauphase
4.3.3.1 In e en ionsdesign ü die Pa ne auswahl
Das o liegende Konzep zu Auswahl on We schöp ungspa ne n kann ü die Be a ung eines
OEM und eines Sys emin eg a o s angewende we den, die als okale O ganisa ionen eine au o-
mobilwi scha liche Koope a ion au bauen. Es is da übe hinaus auch ü die Du ch üh ung on
Wo kshops geeigne , au denen okale O ganisa ionen mi be ei s ausgewähl en Pa ne un e -
nehmen neue Koope a ionspa ne auswählen.
In okal ges eue en au omobilwi scha lichen Koope a ionen geh es bei de Auswahl on Ne z-
we kpa ne n nich nu da um, geeigne e O ganisa ionen zu inden, sonde n auch geeigne e O -
ganisa ions e e e ( gl. Punk 4.3.1.1). Dahe kann Sch i 1 des be ei s en wickel en Wo kshop-
Konzep s ü die Auswahl geeigne e Ne zwe kpa ne ( gl. Punk 3.2.1.) übe nommen we den.

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
113
Alle dings wu den wei e e Sch i e e gänz , mi denen das Klien ensys em zu De ini ion, Gewich-
ung und Bewe ung on quan i a i en und quali a i en Auswahlk i e ienka alogen ü die:
1. benö ig en P oduk ions- und Know-how-Ressou cen de auszuwählenden O ganisa ionen
und die
2. benö ig en Koope a ionsbe ei scha und - ähigkei de O ganisa ions e e e ange eg
wi d.
Wo kshop-Konzep : Auswahl on Ne zwe kpa ne n
Ziele:
Klä ung in welchem Um ang jeweils die o ganisa ionale und/ode die indi iduelle Ebene aus-
schlaggebend ü die Auswahl is ; Spezi ika ion und Gewich ung on Aspek en diese Ebenen, an-
hand de e die Ne zwe kpa ne ausgewähl we den.
Sch i 1: Bes immung on Auswahlaspek en ü die o ganisa o ische Ebene
Im Plenum wi d ausgehend om Koope a ionsgegens and disku ie und pe Abs immung en -
schieden, welche Aspek e de o ganisa ionalen und de indi iduellen Ebene po enzielle Ne z-
we kpa ne im Fokus des Auswahl e ah ens s ehen.
Bei de De ini ion on Auswahlaspek en ü die o ganisa ionale Ebene lieg de Fokus au dem be-
nö ig en Know-how de auszuwählenden O ganisa ionen sowie ih e P oduk ions essou cen und
- e ah en.
Sch i 2: De ini ion und Gewich ung on Indika o en ü die o ganisa ionalen Auswahlk i e ien
Das Plenum wi d in A bei sg uppen au ge eil . Jede G uppe wi d ein o ganisa o ische Auswahl-
aspek zugeo dne . Au gabe is es, diesen Aspek zu ope a ionalisie en und eine Gewich ung de
dabei zu en wickelnden Indika o en o zunehmen. Dabei sind olgende An o de ungen zu beach-
en:
1. Die Indika o en müssen das benö ig e o ganisa o ische Know-how und die benö ig en o ganisa-
o ischen P oduk ions essou cen abbilden.
2. Die Indika o en müssen au eine Skala on 1- 5 (1: seh wich ig, 2: wich ig, 3: eilweise wich ig, 4:
unwich ig, 5: i ele an ) gewich ba sein.
3. Die Indika o en müssen au eine Skala on 1- 5 (1: oll o handen, 2: o handen, 3: eilweise
o handen, 4: mangelha o handen, 5: übe haup nich o handen) bewe ba sein.
Sch i 3: Bes immung on pe sonalen Aspek en de Koope a ions ähigkei
Pe sonale Auswahlaspek e be e en die Koope a ions ähigkei und -be ei scha on Mi a bei e n
po enzielle Pa ne o ganisa ionen. Mi de Koope a ions ähigkei is neben de achlichen Kompe-
enz die soziale Kompe enz de O ganisa ions e e e angesp ochen. Dahe wi d im Plenum dis-
ku ie , und pe Abs immung en schieden, übe welches achliche Know-how und übe welche
sozialen Fähigkei en die auszuwählenden Pa ne e ügen müssen.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
114
Sch i 4: De ini ion und Gewich ung on Indika o en ü die pe sönliche Koope a ions ähigkei
Das Plenum wi d in A bei sg uppen au ge eil . Jede G uppe wi d einem pe sonalen Auswahlaspek
ü die Bes immung de Koope a ions ähigkei po enzielle Ne zwe kpa ne zuge eil . Au gabe is
es, diesen Aspek zu ope a ionalisie en und die dabei zu en wickelnden Indika o en zu gewich en:
Dabei sind olgende An o de ungen zu e üllen:
1. Die Indika o en müssen das benö ig e o ganisa o ische Know-how und die benö ig en o ganisa-
o ischen P oduk ions essou cen abbilden.
2. Die Indika o en müssen au eine Skala on 1- 5 (1: seh wich ig, 2: wich ig, 3: eilweise wich ig, 4:
unwich ig, 5: i ele an ) gewich ba sein.
3. Die Indika o en müssen au eine Skala on 1- 5 (1: oll o handen, 2: o handen, 3: eilweise
o handen, 4: mangelha o handen, 5: übe haup nich o handen) bewe ba sein.
Sch i 5: E s ellung des Auswahlk i e ienka aloges
Im Plenum p äsen ie en die A bei sg uppen die gewich e en und bewe ba en Indika o en ü die
o ganisa ionalen und pe sonalen Auswahlk i e ien. Pe Handzeichen wi d übe die Annahme de
Indika o en abges imm .
Soll en Indika o en meh hei lich abgelehn we den, we den die ihnen zug unde liegenden Aus-
wahlk i e ien e neu in de en sp echenden AG ope a ionalisie . Nachdem sich das Plenum au die
gewich e en Indika o en ü die o ganisa ionalen und die pe sonalen Auswahlk i e ien geeinig
ha , we den diese in einem Auswahlk i e ienka alog sch i lich ixie .
Ziel is es, einen Auswahlk i e ienka alog zu e s ellen, mi dem sich du ch die do gewich e en und
bewe ba en Indika o en po enzielle Pa ne o ganisa ionen mi ih en Ve e e n zügig in ein Ko-
ope a ionspo olio übe agen lassen. Sowohl die y-Achse (o ganisa ionale Eignung) als auch die
x-Achse (pe sonale Eignung) sind on 1 – 5 skalie (1: seh geeigne , 2: geeigne , 3: eilweise ge-
eigne , 4: ungeeigne und 5: seh ungeeigne ). Dadu ch kann die Übe eins immung on pe sonale
und o ganisa ionale Eignung bei e schiedenen po enziellen Pa ne o ganisa ionen e gleichend
da ges ell we den.
Sch i 6: Inpu : Maßnahmen zu Absiche ung de Koope a ionsbe ei scha
Das Be a e sys em gib olgenden Inpu zu den Möglichkei en mi de P inzipal-Agen en-Si ua ion
umzugehen:
1. Hidden Cha ac e is ics:
Re e enzen und / ode Re e enzp ojek e o legen lassen
2. Hidden Ac ion:
En wicklung on Kon ollsys emen, du ch die die Handlungen de Pa ne ü die okale O ganisa-
ion anspa en we den.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
115
3. Hidden In en ion
He s ellung in e essenkon o men Ve hal ens du ch inanzielle An eize.
Sch i 7: Einigung au Maßnahmen zu Absiche ung de Koope a ionsbe ei scha
Das Plenum wi d in d ei AGs au ge eil . Jede AG e ö e die Chancen und Risiken de o ges ell en
Maßnahmen o dem Hin e g und des Koope a ionsgegens andes. Anschließend we den die
s ichwo a igen Chancen und Risiken im Plenum p äsen ie . Nach jede P äsen a ion wi d im Ple-
num pe Handzeichen en schieden, ob die da ges ell e Maßnahme umgese z wi d ode nich .
Sch i 8: Einigung au Ausschlussk i e ien
Im Plenum we den in einem B ains o ming o ganisa ionale und pe sonale K i e ien gesammel , die
zum zwangsläu igen Ausscheiden eine Ne zwe ko ganisa ion bzw. eines Ne zwe kpa ne s üh-
en. Anschließend wi d pe Handzeichen en schieden, welche diese K i e ien in AGs ope a ionali-
sie we den sollen.
Sch i 9: Ope a ionalisie ung de Ausschlussk i e ien
Das Plenum wi d in zwei AGs au ge eil . Die e s e AG de inie Indika o en ü die o ganisa ionalen
Ausschlussk i e ien. Die zwei e AG bilde Indika o en ü die pe sonalen Ausschlussk i e ien. An-
schließend we den die Indika o en im Plenum p äsen ie und zu Abs immung ges ell . Soll en
alle Indika o en eine AG abgelehn we den, we den die Ausschlussk i e ien e neu on de AG
ope a ionalisie . Indika o en, die om Plenum be ü wo e wu den, we den ü den Koope a ions-
e ag dokumen ie .
Die e s en ie Sch i e dieses Wo kshops dienen de An egung des Klien ensys ems jene o ganisa-
ionalen und pe sonalen Aspek e zu de inie en und zu gewich en, die aus Sich de Ne zwe kak eu-
e ü eine e olg eiche Koope a ion unabdingba sind.
Du ch Sch i ün wi d das Klien ensys em dazu be ähig , mi de Koope a ionsma ix ein Ins u-
men zu en wickeln, mi dem zügig ein Abgleich zwischen pe sonale und o ganisa ionale Eig-
nung po enzielle Ne zwe kpa ne möglich wi d. Du ch den Ve gleich de Koope a ionspo olios
wi d schnell kla , bei welchem Ne zwe kpa ne die höchs e Kong uenz zwischen pe sonale und
o ganisa ionale Eignung bes eh .
Die Zuo dnung zu den Eignungss u en e olg übe die e eich en Punk e im Ve häl nis zu höchs-
en e eichba en Punk zahl, wobei die als seh wich ig e ach e en Indika o en doppel und die
wich igen ande halb ach gewich e we den.
Als Beispiel: Wu den ü die Bewe ung de Koope a ions ähigkei eines O ganisa ions e e e s 2
Indika o en mi jeweils 5 Ausp ägungen – die als eilweise wich ig, unwich ig ode i ele an ge-
wich e wu den - angewende , sind 10 Punk e e eichba . Ha de Ak eu da on 8 Punk e e eich ,
e gib sich ein Mi elwe on 1,6. De O ganisa ions e e e is dann au de pe sonalen Eig-
nungsachse im Feld 2 mi „geeigne “ zu bewe en.
Sind die beiden Indika o en jedoch als „seh wich ig gewich e “, zählen sie doppel und es sind
dann 20 Punk e e eichba . Ha de Ak eu da on nu 8 e eich , e gib sich ein Mi elwe on 2,5.
Seine Koope a ions ähigkei is dann mi 3: „ eilweise geeigne “ zu bewe en.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
116
Abbildung 27: Po olio zu e gleichenden Bewe ung po enzielle Pa ne o ganisa ionen
Du ch den Inpu des Be a e sys ems im sechs en Sch i e häl das Klien ensys em eine Wissens-
g undlage zu den allgemeinen Möglichkei en, das P inzipal-Agen en-Ve häl nis in die Analyse und
Auswahl de Koope a ionspa ne einzubeziehen. Dieses Wissen kann das Klien ensys em in den
Sch i en sieben bis neun anwenden, um zu en scheiden wie es – o dem Hin e g und des Koope-
a ionsgegens andes – mi dem P inzipal-Agen en-P oblem umgeh .
4.3.3.2 In e en ionsdesign ü die En wicklung eine Koope a ions ision
In de au omobilwi scha lichen Li e a u wi d die En wicklung eine Koope a ions ision und de-
en Ve sch i ung in einem Lei bild als no wendig e ach e , um die E wa ungen und We o s el-
lungen un e den Ne zwe kpa ne n ü eine e auens ö de nde Zusammena bei anzugleichen
( gl. Punk 4.3.1.2).
Genau dieses Ziel kann mi de Anwendung des e s en Moduls des be ei s ausgea bei e en Wo k-
shop-Konzep s ü den Au bau eine Ne zwe ka chi ek u im Spannungs eld on Flexibili ä und
S abili ä e eich we den. Dieses Modul dien de Fo mulie ung s a egische Ziele ü die gesam e
Koope a ion, aus denen sich die Teilziele ü jeden einzelnen Ne zwe kpa ne ablei en lassen. Aus
den Teilzielen soll e jede O ganisa ions e e e den Nu zen de Zusammena bei ü seine O ga-
nisa ion he lei en können.
Wo kshop-Konzep : En wicklung eine Koope a ions ision
Ziel:
En wicklung eines Lei bildes ü die Ablei ung s a egische und ope a ionale Ziele und He s el-
lung eines Konsenses bezüglich de da aus abgelei e en s a egischen Ziele de Koope a ion.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
117
Sch i 1: Lei bilden wicklung
Die Teilnehme üh en ü ih e Koope a ion gemeinsam eine SWOT-Analyse du ch. Au de G und-
lage de e kann en in e nen S ä ken und Schwächen sowie de ex e nen Chancen und Risiken o -
mulie en sie ein Lei bild ü ih e Zusammena bei .
Da ü we den zunächs Zweie g uppen gebilde , die jeweils einen Fo mulie ungs o schlag e a -
bei en. Anschließend e olg die P äsen a ion im Plenum.
Sch i 2: S a egieen wicklung, Haup zielde ini ion
Au de G undlage des Lei bilds e a bei e das Plenum ein ode meh e e s a egische Ziele ü die
Koope a ion. Dabei sind olgende An o de ungen hinsich lich de Ziel o mulie ung zu beach en:
Spezi ische Ziel o mulie ung
Fo mulie ung eines allgemein akzep ie en Zieles
Fo mulie ung eines messba en Zieles
Fo mulie ung eines ealis ischen Zieles
4.3.3.3 In e en ionsdesign ü den Au bau eine Ne zwe ka chi ek u in P ojek ne zwe -
ken
Übe eine Ne zwe ka chi ek u ü p ojek bezogene Koope a ionen muss sich die zwischenbe ieb-
liche Kombina ion on Ressou cen koo dinie en lassen. Dabei sind Ressou cen- und Zei pu e
einzuplanen, dami une eich e Meilens eine und / ode hohe Fluk ua ions a en nich zum Schei-
e n des P ojek s üh en.
Dahe geh es im e s en Modul da um, die Bes immung on p imä en und sekundä en Teilp ozes-
sen mi den benö ig en Ressou cen ü ih e Du ch üh ung sowie die Meilens eine ü das P ojek
du ch das Klien ensys em de inie en zu lassen.
Wo kshop-Konzep : E s ellung eines P ojek planes
Modul I: Ressou ceno ien ie e Di e enzie ung de P ojek sch i e, De ini ion on Meilen-
s einen
Ziel:
Ze legung des Gesam p ojek es in einzelne Vo gänge bzw. Teilp ozesse
Sch i 1: Inpu des Be a e sys ems
Die Be a e e mi eln dem Klien ensys em anwendba es Wissen übe die G undlagen des P o-
jek managemen s. De Vo ag en häl olgende Themen:
Un e scheidung on p imä en und sekundä en Teilp ozessen,
Da s ellung des Zusammenhangs zwischen p imä en und sekundä en Teilp ozessen,

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
118
Da s ellung po enzielle Ve knüp ungsbedingungen zwischen den Teilp ozessen,
E läu e ung de Funk ion on Meilens einen und
E läu e ung de Funk ionen on Ressou cen- und Zei pu e n
Sch i 2: De ini ion on Teilp ozessen
Im Plenum wi d mi els eingeke b e Rich ungsp eile das Gesam p ojek in ch onologische Rei-
hen olge in Teilp ozesse ze leg . In die P eile we den de Teilp ozessgegens and, die Teilp ozess-
Owne und die Zei äume ü die E b ingung de Teilp ozesse einge agen.
Du ch Sch i 1 im e s en Modul we den dem Klien ensys em die no wendigen Kenn nisse ü die
E s ellung und das Managemen eines P ojek plans e mi el . Als wich ige Maßnahme aus dem
P ojek plan esul ie im zwei en Sch i die Visualisie ung de einzelnen Vo gänge bzw. Teilp ozes-
se des P ojek s. Anschließend geh es da um, die Teilp ozesse di e enzie zu o ganisie en.
Modul II: De P ojek ma k
( gl. Königswiesne , Exne 1999: 300)
Ziel:
Ze legung de P ojek o gänge in p imä e und sekundä e P ozesse, Bes immung on benö ig en
Ressou cena en und De ini ion on Meilens einen.
Sch i 1: G uppena bei
Das Plenum wi d in G uppen au ge eil . Jede G uppe bes eh aus zwei Ne zwe kpa ne n, de en
Teilp ozesse einande olgen. In den AGs e olg die Di e enzie ung de Teilp ozesse in p imä e
und sekundä e Vo gänge und die De ini ion on Meilens einen.
Zudem e olg die Bes immung on Ressou cen, die ü die Abwicklung de p imä en und sekundä-
en Vo gänge benö ig we den. Dabei we den die Ressou cena en (In o ma ionen, Pe sonal, Be-
iebsmi el, Ma e ial) ebenso bes imm wie die Ressou cenquellen und Ressou cenkos en. Schließ-
lich übe legen die Ne zwe kpa ne gemeinsam, welche Bedingungen ü die Ve knüp ung ih e
Teilp ozesse bes ehen und welche Meilens eine du ch die Ve knüp ung e eich we den soll:
Welche Teilp ozesse müssen on den O ganisa ionen gemeinsam e b ach we den und welche sind
du ch die einzelnen O ganisa ionen selbs s ändig ealisie ba ?
Welche Teilp ozess kann e s e b ach und/ode abgeschlossen we den, wenn de o angegangene
Teilp ozess beginn ode abgeschlossen wu de?
Welche Teilp ozesse können pa allel e b ach we den?
Was is de Meilens ein, de sich aus de E b ingung beide Teilp ozesse e gib ?
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
119
Sch i 2: P äsen a ion im Plenum
Die E gebnisse we den au einem Flipcha isualisie . Aus de Visualisie ung geh he o , welche
p imä en und sekundä en Vo gänge und Ressou cen (-a en) on wem ü die E b ingung de bei-
den Teilp ozesse no wendig sind und wie die beiden Teilp ozesse mi einande e knüp we den
können.
Das Plenum en scheide pe Handzeichen, ob die o geschlagenen Teilp ozess-Di e enzie ungen
und -Ve knüp ungen übe nommen we den. Fallen En scheidungen nega i aus, we den die en -
sp echenden Teilp ozesse e neu in den AGs bea bei e .
Sch i 3: G uppena bei
Nach den P äsen a ionen we den neue AGs gebilde . Diesmal a bei en jene Ne zwe kpa ne zu-
sammen, ü de en Teilp ozesse noch keine Ve knüp ungsa und noch kein Ve knüp ungs e an -
wo liche de inie wu den.
Sch i 4: P äsen a ion im Plenum
Im Plenum we den die e a bei e en Ve knüp ungsa en und Ve an wo ungsbe eiche ü die Ve -
knüp ung p äsen ie . Pe Handzeichen wi d übe die Annahme de Vo schläge en schieden. We -
den Vo schläge meh hei lich abgelehn , we den sie zu Neubea bei ung in die AGs zu ückgege-
ben.
Sch i 5: E s ellung des P ojek planes
Nachdem ü alle Teilp ozesse Zus ändigkei en, p imä e sowie sekundä e Vo gänge, benö ig e
Ressou cena en sowie -quellen und die Ve knüp ungsa en sowie -zus ändigkei en de inie wu -
den, e olg die Übe agung in einen abella ischen P ojek plan. Da ü wi d aus dem Plenum ein
Ne zwe kpa ne bes imm , de au Zu u aus den en sp echenden AGs olgenden P ojek plan aus-
üll . We den Zei - und Ressou cenengpässe e kann , e olg im Plenum de Aus ausch übe und
die En scheidung ü en sp echende Pu e .
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
120
Teilp ozess: Von: Bis:
Owne : Gegens and: Ressou cena : Ressou cenquelle: Meilens ein:
P imä e Vo -
gänge:
Sekundä e
Vo gänge:
Ve knüp ung mi : Ve knüp ung
wenn:
Ve knüp ung du ch:
Teilp ozess: Von: Bis:
Owne : Gegens and: Ressou cena : Ressou cenquelle Meilens ein:
P imä e Vo -
gänge:
Sekundä e
Vo gänge:
Ve knüp ung mi : Ve knüp ung
wenn:
Ve knüp ung du ch:
Du ch Sch i 1 e olg ein bila e ale Aus ausch übe :
a) die p imä en und sekundä en Vo gänge de Teilp ozesse,
b) die ü diese Vo gänge benö ig en Ressou cena en und ih e Quellen,
c) die du ch diese Vo gänge zu e eichenden Meilens eine und
d) die Ve knüp ungsa en de Teilp ozesse und die Zus ändigkei en ü die Ve knüp ungen.
Dadu ch wi d eine kollegiale Be a ung un e den Ne zwe kpa ne n übe ih e Teilp ozesse ange-
s oßen und de en Ve knüp ungsmodus anges oßen. Du ch die Ini iie ung e neu e bila e ale Aus-
ausche zwischen den Owne n on Teilp ozessen, die noch un e bunden sind, wi d schließlich die
Ve knüp ung eines jeden Teilp ozesses mi einem o gelage en und einem nachgelage en e -
möglich .
Du ch die E s ellung des P ojek planes in Sch i 5 we den die A bei se gebnisse ü die in eg ie e
P ojek p ozesske e sch i lich ixie . Dadu ch kann jede Ak eu jede zei seine eigenen Ve an -
wo lichkei en und die seine Ne zwe kpa ne ü die Teilp ozesse und de en Ve knüp ungen ein-
sehen. Zudem lassen sich so Zei - und Ressou cenengpässe e kennen, ü die so zu Beginn des
P ojek es en sp echende Pu e eingeplan we den können.
4.3.3.4 In e en ionsdesign ü den Au bau eine Ne zwe ka chi ek u in P og ammene z-
we ken
Dem Au bau eine Ne zwe ka chi ek u ü au omobilwi scha liche P og ammne zwe ke muss
die De ini ion eines Koope a ionszieles und da aus abgelei e e Teilziele ü die Pa ne o ganisa i-
onen o ausgehen ( gl. Punk 4.3.1.3). Dahe wi d in diesem In e en ionsdesign das Modul ü die
En wicklung eine Koope a ions ision ( gl. Punk e 3.6.1 und 4.3.3.2) als e s e Sch i angewende .
Anschließend geh es im zwei en Modul um die Besch eibung on Teilleis ungen de Ne zwe kak-
eu e in Fo m on „Ope a ion Manuals“, mi denen die Koope a ionspa ne ih e Teilziele e eichen
können.
Modul III: E s ellung on Ope a ion Manuals
Ziele:
Besch eibung on Ope a ion Manuals ü die Ne zwe kpa ne , mi denen sie ih e Teilziele e ei-
chen können. Zudem geh es um die De ini ion on Übe gabepunk en ü die Teilleis ungen und
Ve an wo lichkei en zu Absiche ung de Teilp ozess e knüp ung.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
121
Sch i 1: G uppena bei
In Zweie g uppen ze leg das Klien ensys em den Koope a ionsp ozess mi els o gegebene Rich-
ungsp eile in Teilp ozesse. Dabei sind olgende F agen ü jeden Teilp ozess und jede Teilp ozess-
e knüp ung zu bean wo en:
Wie heiß de Teilp ozess und was is sein Gegens and?
Welche Sank ions- und An eizmöglichkei en zu Absiche ung de Teilp ozesse b ingung können es ge-
leg we den?
Was is au de kul u ellen, s a egischen, sozio-psychologischen, wi scha lich- inanziellen und de
Ma e ial lussebene bei de Realisie ung des Teilp ozesses zu beach en?
Welche Ve knüp ungsbedingungen liegen dem Teilp ozess zug unde. We is e an wo lich ü die Ve -
knüp ung?
Wie läss sich die Realisie ung des Teilp ozesse als spezi isches, ealis isches, messba es und akzep ie es
Teilziel de inie en, aus dem sich auch de Nu zen de Ziele eichung ü den/die Teilp ocess-Owne ablei-
en läss ?
Sch i 2: En scheidung im Plenum
Die A bei sg uppen p äsen ie en ih en Vo schlag ü die Ope a ion Manuals dem Plenum. Es we -
den die Vo - und Nach eile de einzelnen Vo schläge disku ie . Au g und de Clus e ung mi Kle-
bepunk en en scheide sich das Plenum ü einen Vo schlag.
Sch i 3: En wu eine e s en Ne zwe ka chi ek u
Im Plenum we den au de G undlage de e a bei e en Ope a ion Manuals Absp achen ü die zwi-
schenbe iebliche Zusammena bei und de en Au lösung ge o en. Zudem we den Ve an wo -
ungsbe eiche es geleg ü :
• die S eue ung und Kon olle on zwischenbe ieblich ge o enen En scheidungen zu Ve -
knüp ung on Teilp ozessen,
• Absiche ung de Übe gabe on Teilleis ungen an den Schni s ellen des Leis ungsaus au-
sches,
• die Absiche ung des in e o ganisa o ischen Ma e ial lusses,
• ü die Regelung zu Ve eilung on Nu zen und Risiken de Koope a ion und
• die Dokumen a ion und E alua ion de zwischenbe ieblichen Zusammena bei .
Sch i 4: Vo be ei ung des Koope a ions e ages
Das Plenum wi d in AGen au ge eil . Jede AG wi d eine ge o enen Absp achen und / ode einem
es geleg en Ve an wo ungsbe eiche zugeo dne . In den AGen we den Pa ag a en ü einen Ko-
ope a ions e ag o mulie , in denen die ge o enen Absp achen und es geleg en Ve an wo -
ungsbe eiche aus o mulie we den.
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
128
5 Anhang
5.1 Abbildungs e zeichnis
Abbildung 1: Einbe ung on Ego ................................................................................................................................ 6
Abbildung 2: Einbe ung on Egos Al e .................................................................................................................... 6
Abbildung 3: Koope a ionsbe eiche .......................................................................................................................... 11
Abbildung 4: Auswahlk i e ien .................................................................................................................................... 11
Abbildung 5: S ando e de Koope a ionen ........................................................................................................... 12
Abbildung 6: Rech s o men .......................................................................................................................................... 13
Abbildung 7: Regelung de Zusammena bei ........................................................................................................ 13
Abbildung 8: Regelung de Zusammena bei und Ve auen .......................................................................... 14
Abbildung 9: Regelung de Zusammena bei und In e ak ionsdich e ......................................................... 14
Abbildung 10: Ve einba ungen und "Wi -Ge ühl" ................................................................................................ 15
Abbildung 11: Zusammenkün e und "Wi -Ge ühl" ............................................................................................. 15
Abbildung 12: Kommunika ions o men ................................................................................................................... 16
Abbildung 13: So wa enu zung ................................................................................................................................. 16
Abbildung 14: Ve an wo ungsbe eiche .................................................................................................................. 17
Abbildung 15: Zu iedenhei mi de Ziele eichung .......................................................................................... 18
Abbildung 16: Von Ego eingeb ach e Ressou cen Ressou cen ....................................................................... 18
Abbildung 17: Von den Koope a ionspa ne n eingeb ach e Ressou cen ................................................. 19
Abbildung 18: Vom Be a ungsau ag zu Be a ung ........................................................................................... 31
Abbildung 19: Au bau des P ozesslabo s ................................................................................................................ 35
Abbildung 20: Flexible Si ua ionso ien ie ung ...................................................................................................... 36
Abbildung 21: Au bau eines Ne zwe klabo s ......................................................................................................... 37
Abbildung 22: Ne zwe k edundanz ........................................................................................................................... 46
Abbildung 23: S uk u elle Löche und schwache Bindungen ........................................................................ 47
Abbildung 24: A bei se gebnisse aus AG 1 ............................................................................................................. 62
Abbildung 25: Vie elde ma ix: Fokale Un e nehmen und P ojek ne zwe ke in
P og amm- und P ojek ne zwe ken .............................................................................................. 99
Abbildung 27: Risiko ak o en in We schöp ungsne zwe ken (Baumann 2008: 116) .......................... 111
Abbildung 27: Po olio zu e gleichenden Bewe ung po enzielle
Pa ne o ganisa ionen ..................................................................................................................... 116

ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
129
5.2 Tabellen e zeichnis
Tabelle 1: Rücklau de quan i a i en Be agung .................................................................................................... 8
Tabelle 2: P oblema en ................................................................................................................................................. 16
Tabelle 3: Quan i a i e mi el e Be a ungsbeda e ............................................................................................ 19
Tabelle 4: Übe sich ausgewähl e Rech s o men (Quelle: Klein-Blenke s 2009) ...................................... 49
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
130
5.3 Ka alog de Be a ungsins umen e
Be a ungsbeda
Be a ungsmodule Ne zwe kphaseneignung
1.
Auswahl geeigne e
Ne zwe kpa ne
1.1
Beleuch ung de Auswahlebe-
nen
Au bauphase
1.2
Spezi ika ion ele an e Eigen-
scha en au de Auswahlebe-
ne
1.3
E a bei ung eines An o de-
ungsp o ils
2.
Au bau eines in e -
o ganisa o ischen In o -
ma ions- und Kommuni-
ka ions- sys ems
2.1
Visualisie ung benö ig e
Kommunika ionsabläu e
Au bauphase
2.2
Fes legung eines Kommunika-
ionssys em und Benennung
on Ansp echpa ne n
3.
Visualisie ung s uk u el-
le „Kommunika ionslö-
che “ und übe b ücken-
de Ne zwe kpa ne mi
ih en Po enzialen
3.1
Iden i ika ion on Ressou cen,
Kompe enzen und In o ma i-
onen
Au bauphase
3.2
P äsen a ion de iden i izie -
en Ressou cen-, Kompe enz-
und In o ma ionen
3.3
E s ellung eine Ressou cen-,
Kompe enz- und In o ma i-
onslandka e
3.4
Spal enweise Auswe ung de
Ressou cen-, Kompe enz-, und
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
131
Be a ungsbeda
Be a ungsmodule Ne zwe kphaseneignung
In o ma ionslandka e
4.
Auswahl eine Rech s-
o m
4.1
Beg üßung und Rech s o m-
o s ellung
Au bauphase
4.2
Ideenaus ausch
4.3
En scheidungsbeschleunigung
4.4
Feedback und Ve abschie-
dung
5.
Au bau eine Ne zwe k-
a chi ek u
5.1
Lei bild- und S a egieen -
wicklung
Ausbauphase
5.2
Teilzielen wicklung
6.
Managemen on Inno-
a ionen
6.1
Kennen le nen und Such eld-
bes immung
Ausbauphase
6.2
Ideen indung und -selek ion
6.3
E s ellung eines Inno a ions-
p ojek plans
6.4
Feedback und Ve abschie-
dung
7.
Au bau coope i i e Leis-
ungs- und Ressou cen-
aus auschbeziehungen
7.1
Bes immung de Koope a i-
onsbe eiche
Ausbauphase
7.2
Bes immung de Au gabenbe-
eiche ü die Ne zwe kak eu e
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
132
Be a ungsbeda
Be a ungsmodule Ne zwe kphaseneignung
8.
Abg enzung de Koope-
a ion on seine Umwel
und Au bau eine Ne z-
we kiden i ä
8.1
Kennenle nen und Um eldan-
alyse
Ausbauphase
8.2
Umwel analyse
8.3
Gemeinsame Willensbildung
8.4
Rasches Au zeigen des E olgs
de Ve ans al ung du ch die
E alua ionssonne
ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
133
5.4 Li e a u - und Quellenangaben
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ONE | O ganisa ions- & Ne zwe ken wicklung
137
5.5 Abbildungsnachweis
Abbildungen 1 - 18, 20, 21, 24, 25 und 18: Eigene Da s ellungen.
Abbildung 19: Au bau des P ozesslabo s. Quelle: Schmude, T. (2010): P ozesslabo im Bankbe-
ieb. In: Die Bank, (10) 2010, S.: 30
Abbildung 22: Ne zwe k edundanz und -wachs um. Quelle: Bu (1992) S uc u al holes: The
socials uc u e o compe i ion. Bos on, Mass., Camb idge: Ha a d Business P ess. S.: 16
Abbildung 22: S uk u elle Löche und schwache Bindungen. Quelle: Bu (1992) S uc u al
holes: The social s uc u e o compe i ion. Bos on, Mass., Camb idge: Ha a d Business P ess.
S.: 17
Abbildung 27: Risikocha ak e im Supply Chain Ve lau . Quelle: Baumann (2006): P ojek inan-
zie ung in Supply Chain Ne zwe ken S.: 119