Basel im
Blick on
Kinde n –
Kinde augen und
-oh en e zählen
P ojek be ich
Modul: SA.201_P axisp ojek
Men o : anonym
Au o in: Eliane No a Gige
Da um: 19. Sep embe 2025
Basel im Blick on Kinde n
Be ich P axisp ojek – Leis ungsnachweis Modul 201
P ojek zei aum on Feb ua bis Juni 2025
Eliane No a Gige
Hochschule Luze n – Soziale A bei
S udien ich ung Soziokul u
Beglei pe son: anonym
Einge eich am: 19. Sep embe 2025
Diese A bei wu de am 19. Sep embe 2025 an de Hochschule Luze n – Soziale A bei einge eich . Fü
die inhal liche Rich igkei und Volls ändigkei wi d du ch die Hochschule Luze n keine Ha ung
übe nommen.
S udie ende äumen de Hochschule Luze n Ve wendungs- und Ve we ungs ech e an ih en im Rahmen
des S udiums e ass en A bei en ein. Das Ve wendungs- und Ve we ungs ech de S udie enden an
ih en A bei en bleib gewah (A . 34 de S udieno dnung).
S uden ische A bei en de Hochschule Luze n – Soziale A bei we den un e eine C ea i e Commons
Lizenz im Reposi o ium e ö en lich und sind ei zugänglich.
09-2022
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Die Hochschule Luze n – Soziale A bei
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III
Abs ac
Das Kinde bü o Basel engagie sich als Fachs elle ü Kinde pa izipa ion da ü , dass Kinde
an En scheidungsp ozessen eilhaben, die ih e Lebens eali ä be e en. In Bezug de
s a egischen Ziele de O ganisa ion – „Bedü nisse ö en lich sich ba machen“ und „meh und
ande e Kinde e eichen“ – en s and ein pa izipa i es P ojek mi dem Ti el Basel im Blick on
Kinde n. Dieses wu de im Rahmen des Moduls 201 „P axisp ojek Soziokul u “ de Hochschule
Luze n ü Soziale A bei im P ak ikum beim KBB konzipie , umgese z , dokumen ie und
e aluie . Mi hil e k ea i e Me hoden wie Fo og a ie und Audioa bei e kunde en Kinde ih e
Qua ie e, hiel en pe sönliche Eind ücke es und p äsen ie en diese in eine ö en lichen
Auss ellung. De i e a i ges al e e P ojek p ozess bezog neben den Kinde n auch
Koope a ionspa ne *innen aus dem Kuns museum Basel, Hi P oduce Basel sowie
Mi a bei ende des KBB ein. Die Dokumen a ion on P ozess und E kenn nissen lie e dem
KBB eine we olle G undlage ü zukün ige P ojek e mi k ea i en Me hoden, neuen
Zugängen zu Kinde n und Koope a ionen. Das P ojek zeig , wie küns le ische
Ausd ucks o men in Ve bindung mi pa izipa i en Ansä zen Sich ba kei on
Kinde pe spek i en und Selbs wi ksamkei s ä ken können.
IV
Inhal s e zeichnis
Abs ac .................................................................................................................................... III
Tabellen e zeichnis ................................................................................................................ VI
Abbildungs e zeichnis ........................................................................................................... VI
Abkü zungs e zeichnis .......................................................................................................... VI
1 Ausgangslage und Si ua ionsanalyse ................................................................................ 1
1.1 Besch eibung de Ausgangslage ..................................................................................... 1
1.2 Besch eibung de Si ua ionsanalyse ................................................................................ 1
1.2.1 Pe spek i e de p ojek agenden O ganisa ion.................................................... 2
1.2.2 Das Rech au Pa izipa ion und seine Bedeu ung ................................................ 2
1.2.3 Be eiligung und Mi ges al ung on Kinde n .......................................................... 2
1.2.4 Zugänglichkei und Inklusion ............................................................................... 3
1.2.5 Wi kungspo en ial k ea i e Me hoden ................................................................. 3
2 Handlungsbeda und Umse zungss a egie ..................................................................... 4
2.1 Besch eibung des Handlungsbeda s .............................................................................. 4
2.2 P ojek idee und Umse zungss a egie ............................................................................. 5
3 Zielse zung und Ad essa *innen ......................................................................................... 6
3.1 Zielbaum ........................................................................................................................... 6
3.2 De ini ion de Ad essa *innen ........................................................................................... 7
3.3 Gesellscha liche Di e enzie ung..................................................................................... 8
4 Au bau- und Ablau o ganisa ion ......................................................................................... 9
4.1 Da s ellung de Au bauo ganisa ion ................................................................................. 9
4.1.1 S eue g uppe (s a egische Funk ion) .................................................................. 9
4.1.2 P ojek eam (ope a i e Funk ion) ...................................................................... 10
4.1.3 Beglei g uppe ( e lek ie ende Funk ion) ............................................................. 10
4.1.4 Teilp ojek e ...................................................................................................... 10
4.2 Da s ellung de Ablau o ganisa ion ................................................................................ 11
5 Umse zungs e lau ............................................................................................................. 13
5.1 Kick-O ........................................................................................................................... 13
V
5.2 Wo kshop 1 ..................................................................................................................... 13
5.3 Selbs s ändige P ozess ................................................................................................. 14
5.4 Wo kshop 2 ..................................................................................................................... 14
5.5 Wo kshop 3 ..................................................................................................................... 14
5.6 Ve nissage ...................................................................................................................... 15
6 E alua ion und Re lexion ................................................................................................... 16
6.1 E alua ion Wi kungsziel 1 .............................................................................................. 17
6.2 E alua ion Ad essa *innen und Pa izipa ionss u en ..................................................... 17
6.3 E alua ion Wi kungsziel 2 .............................................................................................. 19
6.4 E alua ion Wi kungsziel 3 .............................................................................................. 21
6.5 Budge e gleich .............................................................................................................. 24
6.6 Re lexion Au bau- und Ablau o ganisa ion .................................................................... 25
6.6.1 Re lexion Zei plan ............................................................................................ 25
6.6.2 Re lexion P ojek o ganisa ion............................................................................ 27
6.6.3 Re lexion In e en ionsposi ionen ...................................................................... 27
6.7 Re lexion Nachhal igkei ................................................................................................. 28
7. E kenn nisse ....................................................................................................................... 30
7.1 Zen ale Schluss olge ungen ......................................................................................... 30
7.2 Fazi ................................................................................................................................ 31
7.3 Dank ................................................................................................................................ 31
8 Quellen e zeichnis ............................................................................................................. 33
Anhang .................................................................................................................................... 35
A Übe sich Si ua ionsanalyse.............................................................................................. 35
B S a egiemassnahmen ...................................................................................................... 36
C Themenwahl Qua ie e o schung .................................................................................... 37
D Wo kshop-E a bei ungen und Feedbackme hoden ......................................................... 39
E An wo en de Um agen au Findmind ............................................................................. 42
VI
Tabellen e zeichnis
Tabelle 1: E alua ionsdesign ............................................................................................ 16
Tabelle 2: Eino dnung de Pa izipa ionss u en ....................................................................... 18
Tabelle 3: SWOT-Analyse ........................................................................................................ 19
Tabelle 4: Auswe ung E alua ionsspinne ............................................................................... 22
Tabelle 5: Budge e gleich ....................................................................................................... 24
Abbildungs e zeichnis
Deckbla : Umse zung Ve nissage (Quelle: eigene Fo os)………………………………………. I
Abbildung 1: Zielbaum (Quelle: eigene Da s ellung) ................................................................. 6
Abbildung 2: Au bauo ganisa ion (Quelle: eigene Da s ellung) ................................................ 9
Abbildung 3: Ablau o ganisa ion (Quelle: eigene Da s ellung) ................................................ 11
Abbildung 4-7: Umse zung Ve nissage (Quelle: eigenes Fo o) .............................................. 15
Abbildung 8: E alua ionsspinne (Quelle: eigene Da s ellung) ................................................ 21
Abbildung 9: Meilens einplan (Quelle: eigene Da s ellung) .................................................... 26
Abkü zungs e zeichnis
A .
bzw.
HSLU
KBB
KRK
PL / PM
SA
SKA
UN
UNICEF
A ikel
beziehungsweise
Hochschule Luze n
Kinde bü o Basel
UN-Kinde ech skon en ion
P ojek lei ung/ P ojek mi a bei
Soziale A bei
Soziokul u elle Anima ion
Uni ed Na ions
Uni ed Na ions In e na ional Child en's Eme gency Fund
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
1
1 Ausgangslage und Si ua ionsanalyse
Im e s en Kapi el wi d die Ausgangslage des P axisp ojek es sowie die Si ua ionsanalyse und
de en E gebnisse zusammenge ass au gezeig . Diese bilden die G undlage und
Legi imie ung de P ojek du ch üh ung.
1.1 Besch eibung de Ausgangslage
Das Kinde bü o Basel (KBB) wu de im Jah 2000 als Ve ein geg ünde , mi dem Ziel, Kinde n
eine S imme zu geben (Kinde bü o Basel, o.J., S. 1). Die UN-Kinde ech skon en ion (KRK),
insbesonde e das da in es gehal ene Rech on Kinde n au Pa izipa ion, s ell die Basis de
A bei im KBB da (Kinde bü o Basel, 2023, S. 1). Das sechsköp ige Team se z sich o allem
in de Region Basel, abe auch na ional da ü ein, dass Kinde an En scheidungsp ozessen
be eilig we den, die Ein luss au ih e Lebens eali ä haben (Kinde bü o Basel, 2021, S. 1). Die
Themenschwe punk e des KBB sind Kinde be eiligung, poli ische Mi wi kung sowie
kinde eundliche Raumplanung (Kinde bü o Basel, 2023, S. 1). Dazu üh das KBB-Team
P ojek e und Wei e bildungen du ch.
Vo dem Hin e g und de s a egischen Zielse zungen – insbesonde e de Sich ba machung
on Sich weisen on Kinde n sowie de E schliessung neue Zugänge zu Be eiligung neue
Kinde – e olg das nach olgend da ges ell e P ojek das Anliegen, einen Bei ag zu
Umse zung diese Massnahmen zu leis en.
1.2 Besch eibung de Si ua ionsanalyse
Im Rahmen de Si ua ionsanalyse wu de die Be eiligung und Mi ges al ung on Kinde n im
ö en lichen Raum anhand e schiedene Me hoden un e such : Dokumen enanalysen,
in o melle und o melle Gesp äche, ak i ie ende Be agung de Ad essa *innen sowie in e ne
und ex e ne Expe innen-In e iews. Dabei wu de die E ah ungsexpe ise on Fachpe sonen
aus den Be eichen Soziale A bei (SA), Ve keh sp ä en ion, S ad en wicklung, dem
E ziehungsdepa emen und de Kuns he apie einbezogen. Aus den Reche chen e gaben
sich g undlegende E kenn nisse, die wie olg zusammenge agen wu den.
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
8
Geschlech e e eilung, Qua ie zugehö igkei und Al e wu den be ücksich ig . Obwohl Kinde
bis zum 18. Lebensjah un e el e liche So ge s ehen (Beobach e , 2017), ane kenn die KRK
sie als eigens ändige Pe sönlichkei en mi uneingesch änk en Rech en (Webe Khan & Ho z,
2019, S. 209). Sie en wickeln zen ale mo o ische, kogni i e und soziale Fähigkei en in diese
Lebensphase (Schulz, 2018, S. 5) und gel en als Expe *innen ih e Lebenswel (Landsow,
2005, S. 1). Sekundä e Ad essa *innen wa en Besuche *innen de Auss ellung, insbesonde e
En scheidungs äge *innen aus Ve wal ung und Poli ik, Fachpe sonen aus dem
Bildungswesen und de SA. Abe auch El e n, Bezugspe sonen, Bekann e und F eund*innen
de Kinde sowie in e essie e Qua ie bewohnende zähl en zu e wei e en Zielg uppe.
3.3 Gesellscha liche Di e enzie ung
Pa izipa ion in soziokul u ellen P ojek en ha eine legi ima o ische wie auch eine in eg a i e
Funk ion. Sie e gänz die Mechanismen ep äsen a i e Demok a ien, indem wei e gehende
und spezi ische e Mi wi kungsmöglichkei en gescha en we den und de K eis de
Mi bes immenden um Pe sonen e wei e wi d, die on ins i u ionelle poli ische Pa izipa ion
ausgeschlossen sind, was auch die Ad essa *innen Kinde be i . Pa izipa ion on Kinde n
ha in diesem Zusammenhang einen eigenen We und ziel da au ab, demok a ische
P inzipien im Sinne de SKA auszuwei en (Weiss & Zimme mann, 2021, S. 5).
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
9
4 Au bau- und Ablau o ganisa ion
Im olgenden Kapi el wi d au die Au bau- und Ablau o ganisa ion eingegangen, diese e läu e
und g a isch da ges ell .
4.1 Da s ellung de Au bauo ganisa ion
Die Au bauo ganisa ion bes eh aus e schiedenen P ojek be eilig en mi jeweils
un e schiedlichen Funk ionen und Ve an wo lichkei en, wie in de olgenden Da s ellung
e sich lich wi d.
4.1.1 S eue g uppe (s a egische Funk ion)
Das KBB ungie e als Au aggebe in und übe nahm dami die s a egische Rolle. Es
e an wo e e die Absiche ung des Konzep s, genehmig e Budge , Zwischenbe ich e und
beglei e e das P ojek mi seine o ganisa o ischen Expe ise zu Kinde pa izipa ion.
Abbildung 2: Au bauo ganisa ion (Quelle: eigene Da s ellung)
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
10
4.1.2 P ojek eam (ope a i e Funk ion)
Das ope a i e P ojek eam bes and aus de beau ag en P ak ikan in als PL und eine
p ojek mi a bei enden Fachpe son (PM) des KBB. E gänz wu de das Team du ch ex e ne
Koope a ionspa ne *innen: eine Fachpe son ü Kuns e mi lung om Kuns museum Basel
sowie Mi a bei enden om Ve ein Hi P oduce Basel ü den audi i en P ojek eil. Die PL
übe nahm Konzep ion, Koo dina ion, O ganisa ion, Umse zung und E alua ion de
P ojek baus eine, un e s ü z on de in e nen PM. Die ex e nen Fachpe sonen b ach en ih e
Expe ise in die Wo kshops ein. Regelmässige Absp achen dien en dem A bei ss andabgleich,
Feedback und me hodische Re lexion.
4.1.3 Beglei g uppe ( e lek ie ende Funk ion)
Die Beglei g uppe se z e sich aus dem P ojek men o de Hochschule Luze n (HSLU), dem
P axisausbildne sowie de Geschä slei ung des KBB und den Koope a ionspe sonen
zusammen. Sie dien e de achlichen Re lexion und Quali ä ssiche ung, wu de bei Beda zu
spezi ischen F agen hinzugezogen und bo Raum ü Rückmeldungen zu P ojek esonanz.
4.1.4 Teilp ojek e
Die Umse zung des P ojek s gliede e sich in d ei inhal liche Teilp ojek e:
1. Fo og a ie-Wo kshop: Ein üh ung und Beglei ung du ch eine Fachpe son de
Kuns e mi lung, Du ch üh ung du ch PL und PM.
2. Audioau nahme-Wo kshop: Du ch üh ung du ch PL und PM, echnische
Un e s ü zung du ch Hi P oduce Basel bei de E s ellung und Ve a bei ung on
Tonau nahmen.
3. Auss ellungskonzep ion und Umse zung: Pa izipa i e Planung und Umse zung
de Auss ellung du ch das P ojek eam mi den Kinde n.
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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4.2 Da s ellung de Ablau o ganisa ion
Abbildung 3: Ablau o ganisa ion (Quelle: eigene Da s ellung)
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
12
Die G a ik zu Ablau o ganisa ion isualisie den gesam en P ojek e lau sowie die zei liche,
s uk u elle und kommunika i e Dynamik de be eilig en Ak eu *innen. De P ojek e lau
gliede sich in d ei Haup phasen: Ve ne zungs- und Planungsphase (No . 2024–Mi e Mä z
2025), Pa izipa ionsphase (Ende Mä z–An ang Juni 2025) und E alua ionsphase (Juni–
Sep . 2025).
En lang de e ikalen Achse un e scheide die G a ik ie Ak eu *innen-Ebenen:
• Fo melle Ebene (KBB/ HSLU)
• Ad essa *innen (Kinde de 4.–6. P ima s u e)
• Beglei g uppe (Men o , P axisausbildne , Geschä slei ung, Koope a ionspe sonen)
• P ojek g uppe (PL/PM des KBB, Fachpe sonen aus Kuns - und Musik e mi lung)
In de Ve ne zungs- und Planungsphase wi d de P ojek au ag geklä , das Konzep
en wickel , Koope a ionen au gebau und o ganisa o ische Vo be ei ungen ge o en.
Zei gleich lau en P ojek bewe bung, Anmeldep ozess, Kommunika ion sowie
Wo kshopplanung. Die Beglei g uppe wi d be a end einbezogen, wäh end das P ojek eam
me hodisch-inhal lich o be ei e .
Die Pa izipa ionsphase um ass ün G uppen e en, in denen sich die Kinde ak i mi ih em
Qua ie auseinande se zen du ch Fo og a ie- und Audioa bei . Pa allel lau en p ojek in e ne
Vo be ei ungen, achliche Abs immungen und de kon inuie liche Aus ausch mi de
Beglei g uppe.
Die E alua ionsphase dien de Re lexion, E gebnissiche ung und Be ich e s ellung. Neben
de in e nen Auswe ung is eine Wiede au nahme de Auss ellung geplan . Die Phase ende
mi de Abgabe des P ojek be ich s im Sep embe 2025.
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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5 Umse zungs e lau
Vom F ühjah bis an angs Somme 2025 and die P ojek umse zung s a . Die einzelnen
Umse zungen wu den dokumen ie , so dass sie nun wie olg besch ieben we den können.
5.1 Kick-O
De Kick-O and im KBB s a und dien e dem Kennenle nen sowie de hema ischen und
o ganisa o ischen Ein üh ung. Spiele ische Me hoden wie ein „Kennenle n-Bingo“ schu en
eine o ene A mosphä e. In Halbg uppen e kunde en die Kinde mi Pola oidkame as und
Au nahmege ä en die Umgebung und p äsen ie en e s e Eind ücke. Gemeinsam wu den
G uppen egeln und P ojek mo i e e a bei e , eine kindge ech e P äsen a ion e mi el e Ziele,
Ablau und Rollen. Die Kinde be eilig en sich ak i , wähl en demok a isch sieben
Themenbe eiche sowie indi iduelle Schwe punk e. Eine abschliessende Feedback unde
zeig e hohe Mo i a ion, insbesonde e zum Fo og a ie en. K i isch wu de angeme k , dass die
Kinde di ek mi den ich igen Kame as a bei en woll en. Un e schiedliche Vo kenn nisse
wu den sich ba und im wei e en Ve lau be ücksich ig .
5.2 Wo kshop 1
De e s e Wo kshop and im A elie on Hi P oduce Basel und au dem nahegelegenen
Kase nena eal s a . Nach de Beg üssung e hiel en die Kinde in Halbg uppen eine
Ein üh ung in Kame a- und Audio echnik. Bei einem spiele ischen „Spionage-Rundgang“
e kunde en sie das Gelände en lang ih e gewähl en Themen und dokumen ie en e s e
Eind ücke. Die Übung dien e auch de Klä ung on F agen. Ein Kind mi Wohnheimkon ex
ha e au g und eingesch änk en E-Mail-Zugangs zen ale In o ma ionen nich e hal en, was
die Bedeu ung de Zusammena bei mi Be euungspe sonen e deu lich e. Zudem wu de
beme k , dass die o og a ische Ein üh ung kindge ech e hä e ges al e we den können. Am
Ende e hiel en alle Kinde eine Einwegkame a, eine Anlei ung mi Vo lage zu Dokumen a ion,
ein ankie es Rücksendeku e und ein Audioau nahmege ä ü den wei e en P ozess.
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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5.3 Selbs s ändige P ozess
Im Ap il 2025 e kunde en die Kinde eigens ändig ih Qua ie mi Einwegkame a und
Audioau nahmege ä , um ih e gewähl en Themen o og a isch und audi i zu dokumen ie en.
De P ozess wu de du ch Reminde pe Pos und E-Mail beglei e , die Rücksendung de
Kame as du ch o be ei e e, ankie e Ku e s e leich e . Das Fo olabo o omedia
un e s ü z e die Zuo dnung de Bilde . Die Kinde be ich e en on F eude am En decken, o z
He aus o de ungen beim audi i en Au nehmen du ch S ö ge äusche und de nich so o igen
Sich ba kei de Fo os au de Einwegkame a. Insgesam ö de e de P ozess eine e ie e
Auseinande se zung mi den Themen und dem Qua ie .
5.4 Wo kshop 2
Im zwei en Wo kshop lag de Fokus au de Bea bei ung de Tonau nahmen. Nach einem
spiele ischen Eins ieg e lek ie en die Kinde ih e E ah ungen mi hil e eine Plaka o lage.
Anschliessend a bei e en die Kinde in Zweie eams an Lap ops, luden ih e Au nahmen hoch,
o dne en sie hema isch und begannen mi dem Schni und Mixen. Fachpe sonen on
Hi P oduce un e s ü z en mi E klä ungen und indi iduelle Beglei ung. De Ablau wu de
lexibel ges al e , da die Kinde un e schiedlich iel Zei benö ig en. Teilweise kam es zu
g uppendynamischen He aus o de ungen, insgesam wa das Engagemen jedoch hoch.
Feedback übe die Me hoden Zielscheibe und Feedbackwolken zeig en, dass sich die Kinde
wohl ühl en, Neues le n en und ak i mi ges al e en. Fü kün ige Wo kshops wu de du ch
Feedbacks de Kinde und des P ojek eams emp ohlen, meh Zei ü k ea i e P ozesse
einzuplanen, um Zei d uck zu e meiden.
5.5 Wo kshop 3
Im d i en Wo kshop be ei e en die Kinde die Auss ellung o . Nach eine Re lexion zum
Fo oau nahme-P ozess sowie eine Ein üh ung zu Fo oen wicklung wu den gemeinsam
Anliegen zu Auss ellungsges al ung disku ie und Anliegen au einem Plaka es gehal en. In
zwei pa allellau enden S a ionen sich e en sie ih e Fo os, o dne en diese hema isch und
wähl en passende Ti el aus, wäh end gleichzei ig un olls ändige Audio acks e igges ell
wu den. Nach dem S a ionswechsel p äsen ie en sich die G uppen ih e E gebnisse
gegensei ig und gaben einande Rückmeldungen. T o z knappe Zei konn en die meis en
Au gaben umgese z we den, einige Planungssch i e wie Raum- und Rollen e eilung
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
15
muss en jedoch e schoben we den. Das Feedback du ch die Me hode Ba ome e zeig e ein
hohes Mass an Mi bes immung und Wohlbe inden, abe auch e leb en Zei d uck.
5.6 Ve nissage
Die pa izipa i ges al e e Auss ellung bilde e den wü digen Abschluss des P ojek s und and
im Fo um des kHaus Basel s a . F eiwillige Kinde un e s ü z en am Vo mi ag den Au bau de
Fo o- und Audios a ionen, de o z beg enz e Zei und schwie ige Wand e häl nisse
e olg eich e lie . Die le z en Vo be ei ungen wie Apé o, Rollen e eilung und Ansp ache
wu den ku z o Beginn gemeinsam mi allen Kinde n abges imm .
Zu E ö nung beg üss en die Kinde die Gäs e, üh en sie eigens ändig du ch die Auss ellung
und übe nahmen Au gaben beim Apé o und bei de Be euung de Ins alla ionen. In eine
ku zen Ansp ache p äsen ie en die Kinde und PL das P ojek , wü dig en die Zusammena bei
und lei e en den Aus ausch ein. Die A mosphä e wa o en und we schä zend, die
Rückmeldungen de Besuche *innen du chweg posi i . K i isch wu de die ge inge P äsenz
poli ische En scheidungs äge *innen bewe e – pe sönliche e Einladungen hä en hie
e mu lich meh Wi kung gezeig . Im Anschluss wu den die Bei äge abgebau und ü die
länge is ige, ö en liche P äsen a ion an einen ande en O im kHaus übe üh .
Abbildung 4-7: Umse zung Ve nissage (Quelle: eigenes Fo o)
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
16
6 E alua ion und Re lexion
Das Kapi el beginn mi eine Da s ellung des geplan en E alua ionsdesigns. Es olg die
E alua ion de Wi kungsziele sowie de Pa izipa ionss u en, welche wiede um auch die
E ek i i ä und Inklusion im P ojek beg ünde . Da übe hinaus wi d die E izienz anhand eines
Budge e gleichs und abschliessend die Nachhal igkei e lek ie .
Tabelle 1: E alua ionsdesign
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
17
6.1 E alua ion Wi kungsziel 1
Das e s e Wi kungsziel ziel e da au ab, Kinde n k ea i e Ausd ucksmöglichkei en zu e ö nen
und ih e Medienkompe enz zu s ä ken, indem sie ih e eigenen Wah nehmungen zum
ö en lichen Raum spiele isch und selbs bes imm mi Fo og a ie und Audio sich ba und hö ba
machen konn en.
Du ch eine kinde eundliche Ein üh ung, pa izipa i e Themensammlung und spiele ische
Me hoden wu de de P ojek s a so ges al e , dass Mo i a ion und Ve s ändnis ge ö de
wu den. Die hema isch und me hodisch angelei e en Wo kshops bo en einen geschü z en
Le n aum, in dem die Kinde den k ea i en Umgang mi Technik e p oben und sich au die
eigens ändige Qua ie e o schung o be ei en konn en. Dabei p o i ie en insbesonde e
Kinde mi wenige amiliä e Un e s ü zung on kla en Anlei ungen und geziel en
E inne ungen pe Pos . De k ea i e P ozess e o de e eine lexible Beglei ung in de
Ve a bei ung, Re lexion und Ve deu lichung ih e P oduk e. Un e schiedliche
A bei sgeschwindigkei en und G uppendynamiken mach en indi iduelle Un e s ü zung
no wendig. Gleichzei ig zeig e sich ein hohes Mass an gegensei ige Hil sbe ei scha un e
den Kinde n. Deu lich wu de auch, dass meh zei liche Ressou cen eilweise wünschenswe
gewesen wä en, um k ea i es A bei en ohne Zei d uck zu e möglichen und die E gebnisse
wei e zu e ie en. T o z diesen He aus o de ungen konn e das Wi kungsziel insgesam
e eich we den. Die Kinde bau en Medienkompe enz inne halb de Wo kshops au und
b ach en ih e Sich weisen ak i ein.
6.2 E alua ion Ad essa *innen und Pa izipa ionss u en
Pa izipa ion wa in diesem P ojek sowohl Ziel als auch Mi el. Sie wa ein zen ales
A bei sp inzip und eng mi dem Wi kungsziel 2 e knüp . Die Kinde soll en eigens ändig
Themen wählen, ih e Pe spek i en ausd ücken und an de Auss ellung mi wi ken können. Zu
Eino dnung wu de das Modell de Pa izipa ionss u en nach S ade (2019) he angezogen.
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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6.5 Budge e gleich
Das P ojek wu de mi Gesam ausgaben on CHF 17’333.45 ealisie und blieb dami CHF
3’366.55 un e dem Budge . Die Pe sonalkos en mach en den Haup an eil aus. Die PL blieb
im Rahmen, wäh end die PM leich übe dem geplan en Um ang lag, was im Sinne de Quali ä
und Beglei ung jedoch ge ech e ig wa . Alle ande en Kos enposi ionen, insbesonde e
Sachau wand und ex e ne Fachpe sonen, lagen eils deu lich un e dem Budge . Das zeig
eine e izien e und e an wo ungsbewuss e Mi el e wendung.
Tabelle 5: Budge e gleich
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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6.6 Re lexion Au bau- und Ablau o ganisa ion
Die E alua ion zeig , dass die gewähl e S uk u insgesam ziel üh end und ag ähig wa . Die
P ojek o ganisa ion be uh e au angemessene Rollen e eilung: Die PL e an wo e e
Konzep ion, Koo dina ion, Kommunika ion, Budge und E alua ion, wäh end die PM die
Umse zungsbeglei ung sowie o ganisa o ische Au gaben un e s ü z e. Diese S uk u
e möglich e einen unk ionalen Ablau , wobei in de Abs immung mi ex e nen Fachpe sonen
s ellenweise eine kla e e Au gaben- und Zei abg enzung hil eich gewesen wä e. Ex e ne
Fachpe sonen beglei e en einzelne Wo kshops inhal lich. Die Beglei g uppe wu de bei Beda
ü Rück agen ode Upda es beigezogen. Obwohl das P ojek pe sonell gu au ges ell wa ,
wä e insbesonde e bei de Auss ellung eine zusä zliche un e s ü zende Pe son neben PL und
PM en las end gewesen, da Koope a ionspe sonen nu punk uell anwesend wa en. Au
Zei plan, P ojek o ganisa ion und In e en ionsposi ionen wi d im Folgenden e ie
eingegangen.
6.6.1 Re lexion Zei plan
De Zei plan e wies sich im Allgemeinen als ealis isch, jedoch wa die Anmelde is zu knapp
bemessen und muss e e länge we den. Besonde s in de Endphase de Umse zung
en s and zunehmend Zei d uck, was on Kinde n wie P ojek eam als belas end emp unden
wu de. Zusä zliche Zei pu e , insbesonde e ein wei e e Wo kshop ag sowie ühzei ige e
Absp achen mi Koope a ionspa ne *innen, hä en k ea i e und pa izipa i e P ozesse
e ie en können. Die e wähn en Engpässe wu den au dem olgenden Meilens einplan, de
das P ojek in ie Phasen gliede , e sich lich umk eis .
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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Abbildung 9: Meilens einplan (Quelle: eigene Da s ellung)
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6.6.2 Re lexion P ojek o ganisa ion
Die PL nahm ih e Rolle e an wo ungs oll wah , und koo dinie e, s uk u ie e und
e möglich e Be eiligung au Augenhöhe. Die A bei sweise wa gep äg on anspa en e
Kommunika ion und eine o enen, pa izipa i en Hal ung. Besonde s in de A bei mi den
Kinde n en s and eine un e s ü zende und k ea i e G uppendynamik, die du ch
Eigens ändigkei und Engagemen ge agen wa . Die Einbindung ex e ne Fachpe sonen
wi k e be eiche nd; die lexible Ges al ung de Wo kshops bo Raum ü neue Impulse.
Gleichzei ig zeig e sich, dass die Au gabenklä ung mi dem Kuns museum p äzise hä e
e olgen können, ü eine kla e e Au gabenau eilung. Un e schiedliche Vo kenn nisse und
Sozial e hal en in de G uppe mach en eine indi iduell angepass e Beglei ung du ch das
P ojek eam e o de lich.
6.6.3 Re lexion In e en ionsposi ionen
Hanga ne (2013) besch eib ü die SKA ein Handlungsmodell mi ie
In e en ionsposi ionen: Anima ion, O ganisa ion, Ve mi lung und Konzep ion (S. 296–299).
Wäh end des P ojek s nahm die PL die e schiedenen Posi ionen abwechselnd und eilweise
gleichzei ig ein.
Die Anima ionsposi ion, ziel lau Hanga ne (2013) da au ab, Menschen zu ak i ie en und
zu be ähigen, ih e Lebenswel mi zuges al en, zu e ände n ode eigene Fähigkei en zu
e p oben (S. 304). Die PL übe nahm diese Posi ion, indem sie die Kinde ak i zu k ea i en
Auseinande se zung mi ih em Qua ie einlud. Sie schu einen Rahmen ü selbs bes imm e
Themenwahl, das Expe imen ie en mi Technik sowie den Ausd uck eigene Pe spek i en. Die
Kinde e leb en sich als ges al ende Ak eu *innen, insbesonde e du ch ih e Bei äge und die
ö en liche Auss ellung. Auch im P ojek eam nahm die PL eine ak i ie ende Posi ion ein,
indem sie Möglichkei en schu , in einem me hodisch undie en P ozess Kinde du ch
Ve mi lung on kul u ellem Kapi al zu empowe n.
Nahe an de Anima ionsposi ion is die O ganisa ionsposi ion, die da au abziel , Zielg uppen
zu un e s ü zen, möglichs selbs o ganisie Ak i i ä en und P ojek e du chzu üh en
(Hanga ne , 2013, S. 304). Die PL nahm diese Posi ion ein, indem sie in den
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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Ein üh ungswo kshops S uk u en schu , die Kinde zu eigens ändigen Qua ie e o schung
be ähig en. Besonde s in den Ve a bei ungs- und Vo be ei ungswo kshops un e s ü z e sie die
selbs s ändige Auswahl und Ges al ung de Bei äge sowie die Übe nahme on Ve an wo ung
bei de Auss ellung. Dabei bo sie S uk u und Rückhal , ohne zen ale Au gaben
abzunehmen, wodu ch die O ganisa ionsposi ion al e sge ech und wi ksam umgese z wu de.
Wich ig wa die Ve mi lungsposi ion, zu de auch das Thema isie en und Übe se zen gehö
(Hanga ne , 2013, S. 299). Die PL agie e als e mi elnde Ins anz zwischen Kinde n,
Koope a ionspa ne *innen und Besuche *innen. Sie übe se z e An o de ungen und
Rahmenbedingungen in kindge ech e Sp ache, hal den Kinde n bei de A ikula ion ih e
Ideen und e a de en In e essen gegenübe Fachpe sonen. Bei de Auswahl de
Auss ellungselemen e ode bei de Ö en lichkei sa bei wa die PL anwal scha lich ä ig,
indem sie siche s ell e, dass die S immen de Kinde gehö und espek ie wu den.
In de Konzep ionsposi ion we den au de G undlage on e hobenen Da en, Theo ien und
e lek ie en E ah ungen Konzep e e a bei e , wobei die o schende Hal ung und die
Einbeziehung de Zielg uppe wesen lich sind (Hanga ne , 2013, S. 310–312). Die PL nahm
die Konzep ionsposi ion zunächs in de Planungsphase ein, indem sie Ausgangslage,
Handlungsbeda und Zielg uppe me hodisch analysie e und du ch ak i ie ende Be agung
einbezog. Auch im wei e en P ojek e lau wu de die Posi ion wi ksam genu z . E ah ungen
aus Anmeldungs e ah en, Wo kshops und Aus auschen lossen kon inuie lich in die
konzep uelle Wei e en wicklung ein. Die PL beobach e e, analysie e und pass e die
Bedingungen o lau end und e lek ie an.
6.7 Re lexion Nachhal igkei
Nach Willene (2019) um ass Nachhal igkei in soziokul u ellen P ojek en zwei zen ale
Dimensionen: Die nachhal ige Wi kung und die nachhal ige En wicklung, wobei insbesonde e
die soziale Nachhal igkei im Fokus s eh (S. 116, 125). Mülle (2025) be on , dass Pa izipa ion
und Koope a ion g undlegende Vo ausse zungen ü nachhal ige En wicklung da s ellen (S.
41). In Übe eins immung dami o de auch die Agenda 2030 Be eiligung au allen Ebenen (S.
22), wobei Ma son (2019) he o heb , dass insbesonde e die Ve besse ung de
Lebensums ände ulne able G uppen und de en ak i e Mi wi kung – un e s ü z du ch SA –
en scheidend ü die Umse zung de Agenda is (S. 30). So o de e wa das SDG 11
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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(Sus ainable De elopmen Goals) eine inklusi e, siche e und nachhal ige S ad en wicklung
du ch pa izipa i e Planung (Agenda 2030, 2020).
Kinde nehmen dabei eine zen ale Rolle ein, sowohl als zukün ige wie auch gegenwä ige
Ges al e *innen ih e Lebens äume. Da ihnen o male Mi bes immung wei gehend e weh
bleib , is ih e in o melle Einbindung umso wich ige . Dies zeig sich besonde s im Hinblick au
ö en liche Räume, die on Kinde n s a k genu z we den, de en Ges al ung jedoch meis ohne
ih e Pe spek i en e olg . S ege (2021) mach deu lich, dass das Fehlen de Be eiligung on
Kinde n zu einem „Vo beiplanen“ üh (00:46) – und somi Po enziale ü lokale Iden i ika ion,
Ve an wo ungsübe nahme und Nachhal igkei ungenu z bleiben. F ühzei ige posi i e
Pa izipa ionse ah ungen ö de n dagegen demok a isches Bewuss sein und lang is iges
Engagemen .
Im P ojek Basel im Blick on Kinde n wu den en sp echende Nachhal igkei sp inzipien
eilweise be ei s e s e ig . Die Auss ellung wu de nach de E ö nung im kHaus wei e e zwei
Wochen ö en lich in de Plaza des kHaus zugänglich gemach . Eine wei e e P äsen a ion is
im Rahmen des 25-jäh igen Jubiläums des KBB o gesehen. Da übe hinaus konn en du ch
die Koope a ion mi Hi P oduce Basel und dem Kuns museum Basel neue Ve ne zungen
e ablie we den. Auch aus dem Bewe bungsp ozess gingen nachhal ige Kon ak e he o –
e wa mi einem Ve ein ü Kinde -Spiel-Ak ionen, de du ch das P ojek zu einem ähnlichen
Vo haben inspi ie wu de.
Das P ojek dien e dem KBB als ein Vo haben ü ein koope a i es, k ea i es Fo ma und wi d
als wei e üh end und ausbau ähig eingeschä z . Sowohl das Kuns museum als auch
Hi P oduce zeig en sich o en ü zukün ige Koope a ionen. Zudem konn en im Hinblick au
die Zielse zung „neue Zugänge und Inklusion“ wich ige s uk u elle E kenn nisse gewonnen
we den – e wa zu Chancen und Risiken e p lich ende Anmeldesys eme ode zu no wendigen
Un e s ü zungs essou cen. Diese E ah ungen bilden eine we olle G undlage, um die
P ojek a bei im Sinne soziale Nachhal igkei wei e zuen wickeln und nachhal ige
Be eiligungss uk u en auszubauen.
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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7. E kenn nisse
In diesem Kapi el e olgen zen ale Schluss olge ungen aus de E alua ion und Re lexion mi
Theo iebezügen, einem Fazi sowie eine Danksagung.
7.1 Zen ale Schluss olge ungen
Wi kung pa izipa i e K ea i o ma e: Im Kon ex dde kuns o ien ie en SKA können
gesellscha liche Disku se im ö en lichen Raum ini iie und Ve ände ungsans össe
pa izipa i ges al e we den (F ey, 2019, S. 4–5). Äs he ische E ah ungsp ozesse können
eingese z we den, um F agen zu e lek ie en und neue Pe spek i en au zuwe en (Wandele ,
2010, S. 245–246). Das P ojek zeig e, dass k ea i e und pa izipa i e Me hoden wie
Fo og a ie und Audioa bei die Ausd ucks ähigkei und Selbs wi ksamkei de Kinde s ä ken.
Die gese z en Wi kungsziele konn en in wei en Teilen e eich we den. Vo ausse zung da ü
wa o ausschauende Planung, die Raum ü indi iduelle Beglei ung und kindge ech e
P ozesse liess.
Niede schwellige Zugänge sind ü Inklusion zen al: Die SKA äg du ch ih e p ä en i en
Tä igkei en dazu bei, dass soziale P obleme – so auch Exklusionsp obleme – e s ga nich
en s ehen, welche die SA du ch die Ve besse ung de Inklusions ähigkei ih e Ad essa *innen
zu besei igen e such (Wandele , 2010, S. 177). T o z geziel e Ansp ache blieben bes imm e
Kinde g uppen – e wa solche mi besonde en Bedü nissen ode ohne ins i u ionellen Zugang
– nich ep äsen ie . Es beda e ein ach e, di ek e Ansp ache, o ene e Fo ma e sowie
ins i u ionelle Zusammena bei , um Teilhabe chancenge ech e zu ges al en.
Zei is eine k i ische Ressou ce: Besonde s in de Endphase des P ojek s kam es zu
Zei d uck, de sowohl ü Kinde als auch das P ojek eam als belas end emp unden wu de.
Zukün ige P ojek e soll en ealis ische Zei pläne mi in eg ie en Pu e n be ücksich igen.
Gleichzei ig gil es ein op imales Ve häl nis im Spannungs eld zwischen beg enz en
Ressou cen und E wa ungen de Be eilig en zu scha en.
Eliane Gige P ojek be ich : Basel im Blick on Kinde n Modul 201
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Koope a ionen geziel und ühzei ig ges al en: Um in komplexen, sys emischen
Ve häl nissen Ve ände ungen bewi ken zu können, is die SKA au Modelle de Koope a ion
und Ve ne zung angewiesen (Wandele , 2010, S. 189). Die Zusammena bei mi
Pa ne o ganisa ionen wie dem Kuns museum Basel und Hi P oduce Basel be eiche e das
P ojek inhal lich und o ganisa o isch. Lang is ige Pa ne scha en können nachhal ige
S uk u en in de kul u ellen Koope a ionsa bei ö de n. Eine ühe e Einbindung diese
Ak eu *innen in die Planungsphase hä e die Abs immung e leich e und Syne gien ges ä k .
Nachhal igkei b auch Anschluss ähigkei und Dokumen a ion: Nachhal igkei ziel
da au ab, de möglichen Beliebigkei ode Ku zlebigkei en gegenzuwi ken, die du ch die
kon inuie liche A bei an s e s neuen P ojek en en s ehen kann (Wandele , 2010, S. 289). Das
P ojek ha we olle Impulse ü pa izipa i e Kinde kul u a bei gese z . Um diese Wi kung zu
e s e igen, soll en die gewonnenen E kenn nisse ü wei e e P ojek e nu zba gemach
we den. Eine Wiede au nahme des Fo ma s, angepass an neue Kon ex e, könn e eine
nachhal ige Wei e en wicklung e möglichen und die Sich ba kei on Kinde pe spek i en
lang is ig s ä ken.
7.2 Fazi
Basel im Blick on Kinde n wa ein e olg eiches soziokul u elles P ojek , das Kinde n du ch
k ea i e Me hoden, pa izipa i e P ozesse und inklusi e Zugänge Raum bo , ih e Pe spek i en
sich ba zu machen und Ve an wo ung zu übe nehmen. Die Viel al de Bei äge, die
Selbs wi ksamkei se ah ungen de Kinde und die posi i e Resonanz bes ä igen die Rele anz
solche Fo ma e. Gleichzei ig zeig e das P ojek au , an welchen S ellen s uk u elle ode
me hodische Anpassungen no wendig sind, um Be eiligung noch inklusi e zu ges al en. Die
gemach en E ah ungen lie e n p axisnahe Hinweise ü die Wei e en wicklung ähnliche
P ojek e im Kon ex de SKA.
7.3 Dank
Ein he zliche Dank gil allen Kinde n, die mi Neugie und K ea i i ä ih e Qua ie e e kunde
und das P ojek ak i und engagie mi ges al e haben. Ebenso den El e n,
Be euungspe sonen und Mi a bei enden de be eilig en Pa ne o ganisa ionen, die du ch ih e
a k ä ige Un e s ü zung und O enhei Teilhabe e möglich en. Ein besonde e Dank gil den
Koope a ionspa ne *innen on Hi P oduce Basel und dem Kuns museum Basel ü ih
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Fachwissen, ih e Ressou cen und ih e O enhei gegenübe den Pe spek i en de Kinde . Ein
Dank geh auch an den P ojek men o de HSLU ü die we schä zende Beglei ung und die
achliche Un e s ü zung. Nich zule z gil de Dank de PM und dem es lichen Team des KBB
ü die Un e s ü zung und die gemeinsame Übe zeugung, dass Kinde S immen haben, die
gehö we den soll en.
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