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Titelbild: Tiere (eigene Aufnahme) Modul 251 «Praxisprojekt» Christian Ruosch Studierende: Nadine Broch & Noemi Frei Hochschule Luzern, Soziale Arbeit 08.09.2025 Projektbericht Kreativwoche «Tierische Abenteuer»
Kreativwoche «Tierische Abenteuer» Eine partizipative und kreative Ferienwoche in der Kinderbetreuung Projektzeitraum von Mai 2025 bis September 2025 Namen Autorinnen: Noemi Frei / Nadine Broch Hochschule Luzern – Soziale Arbeit Studienrichtung Sozialpädagogik Begleitperson: Christian Ruosch Eingereicht am: 08.09.2025 Diese Arbeit wurde am 08.09.2025 an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit eingereicht. Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird durch die Hochschule Luzern keine Haftung übernommen. Studierende räumen der Hochschule Luzern Verwendungsund Verwertungsrechte an ihren im Rahmen des Studiums verfassten Arbeiten ein. Das Verwendungsund Verwertungsrecht der Studierenden an ihren Arbeiten bleibt gewahrt (Art. 34 der Studienordnung). Studentische Arbeiten der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit werden unter einer Creative Commons Lizenz im Repositorium veröffentlicht und sind frei zugänglich.
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Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche I Abstract Partizipation ist wie ein Orchester – Jede*r spielt ein eigenes Instrument, aber nur gemeinsam entsteht Musik. Diesen Gedanken griff das Sommerprojekt auf, das die Partizipation in der ausserschulischen Betreuung (ASB) stärken wollte. Während der Kreativwoche «Tierische Abenteuer» erhielten Kinder die Möglichkeit, ihre Fantasie auszuleben, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und Verantwortung füreinander wie auch für ihre Ideen zu übernehmen. Die vorbereitenden Recherchen und das Gespräch mit einer Fachperson Betreuung Kind (FaBeK) gaben Einblicke in den Arbeitsalltag der ASB. In der Umsetzung zeigte sich, dass Kinder Mitbestimmung mit Begeisterung wahrnahmen, eigene Wege einschlugen und zugleich im Miteinander Erfahrungen sammelten. Es entstand ein lebendiger Raum, in dem Selbstverwirklichung und gemeinsames Gestalten ineinandergriffen. Dies geschah nicht ohne Spannungen, jedoch was es reich an Erfahrungen. Die Reflexion macht deutlich: Partizipation wächst dort, wo sie achtsam begleitet wird, und sie entfaltet ihr Potenzial, wenn jede Stimme gehört und ernst genommen wird.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche II Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis ............................................................................................................................ III 1 Einführung ....................................................................................................................................... 4 1.1 Ausgangslage ........................................................................................................................... 4 1.2 Thematik & Projektidee ........................................................................................................... 5 1.3 Motivation & Ziel ..................................................................................................................... 6 2 Reflexion der Lernerfahrung ............................................................................................................ 6 2.1 Theoretischer Bezugsrahmen .................................................................................................. 7 2.2 Handlungsbedarf aus Sicht der Sozialen Arbeit ...................................................................... 9 2.3 Projektmethodische Fundierung ........................................................................................... 10 2.3.1 Vision und Ziele................................................................................................................ 10 2.3.2 Primär- & Sekundärzielgruppe ......................................................................................... 11 2.3.3 Projektaufbau .................................................................................................................. 12 2.3.4 Projektablauforganisation ................................................................................................ 14 2.4 Methodisches Vorgehen ........................................................................................................ 15 2.4.1 In der Entwicklungsphase ................................................................................................ 16 2.4.2 In der Umsetzungsphase ................................................................................................. 18 2.4.3 In der Evaluationsphase ................................................................................................... 19 2.4.4 Risiken und Bewältigungsmethoden ............................................................................... 21 2.5 Ergebnisse und Prozessevaluation ......................................................................................... 22 3 Schlussteil ...................................................................................................................................... 23 3.1 Sicherung der Nachhaltigkeit ................................................................................................ 24 3.2 Schlussfolgerungen ................................................................................................................ 24 3.3 Perspektiven .......................................................................................................................... 25 3.4 Danksagung ........................................................................................................................... 26 4 Literaturverzeichnis ....................................................................................................................... 27 5 Anhang........................................................................................................................................... 28 A Broschüre ................................................................................................................................... 28 B Flyer ........................................................................................................................................... 29 C Tagesplanung Bauernhof ........................................................................................................... 30 D Reflexionsdokument .................................................................................................................. 36 E Interview .................................................................................................................................... 40 F Zufriedenheitsbefragung ........................................................................................................... 46
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche III Abbildungsverzeichnis Titelbild: Tiere (eigene Aufnahme) ..................................................................................................... Abbildung 1: Projektaufbau (eigene Darstellung) .............................................................................. 13 Abbildung 2: Projektphasen (eigene Darstellung) .............................................................................. 14 Abbildung 3: Tagesdarstellung auf Magnettafel (eigene Aufnahme) ................................................. 18 Abbildung 4: Evaluationsmethode Gruppengefühl (eigene Aufnahme) ............................................ 20 Abbildung 5: Evaluationsmethode Mitbestimmung (eigene Aufnahme) ........................................... 21 Abbildung 6: Evaluationsmethode Mitbestimmung (eigene Aufnahme) ........................................... 21
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 4 1 Einführung Der vorliegende Projektbericht dokumentiert und reflektiert die Planung, Durchführung und Auswertung der sozialpädagogischen Kreativwoche «Tierische Abenteuer». Das Praxisprojekt wurde im Sommer 2025 von den Projektleiterinnen Noemi Frei und Nadine Broch umgesetzt und im Anschluss systematisch ausgewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen einerseits der Qualitätssicherung und können der Institution wertvolle Impulse für die zukünftige Gestaltung ähnlicher Praxisprojekte geben. Andererseits stellen sie ein persönliches Lernfeld für die Projektleiterinnen dar, das sie auf ihrem weiteren Studienweg begleitet. Der Bericht ist in drei Hauptteile gegliedert: Zunächst wird das Projekt in seiner Ausgangslage, Thematik und Zielsetzung eingeführt. Im Anschluss folgt die Reflexion der Lernerfahrungen, die den Kern des Dokuments bildet. Den Abschluss stellt eine Zusammenführung der Ergebnisse mit Schlussfolgerungen und Perspektiven dar. In diesem Kapitel der Einführung wird die «Tierische Abenteuer» näher vorgestellt. Zuerst wird die Ausgangslage beschrieben, danach die Thematik und Projektidee erläutert. Motivation und Ziel bilden den abschliessenden Teil dieses Kapitels. 1.1 Ausgangslage Die ASB «ds’Atelier» in Giffers ist ein Verein, der ein musisch-kreatives Betreuungsangebot für Kinder während der obligatorischen Schulzeit anbietet (N. Schafer, persönliche Mitteilung, 2025, 12. März). Dabei wird besonderen Wert auf die kreative Entfaltung der Kinder durch Malen, Singen und Musizieren gelegt. Zusätzlich wird die Betreuung in den Schulferien während einzelner Ferienwochen angeboten. Eine solche Ferienwoche im Sommer 2025 war die Ausgangslage des Projekts Kreativwoche «Tierische Abenteuer», das vom 11. bis zum 14. August stattfand (N. Schafer, persönliche Mitteilung, 2025, 12. März). Das Betreuungsangebot hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt und fest im Dorf verankert. Es ist ein fester Bestandteil der lokalen Kinderund Jugendförderung geworden. Die ASB bietet nicht nur Betreuung, sondern leistet auch einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt, indem sie die Kinder in musisch-kreativen Angeboten fördert. Besonders für berufstätige Eltern ist das Angebot eine zentrale Entlastung, da es verlässliche Strukturen auch während der Schulferien gewährleistet. Die regulären Strukturen und Angebote (auch Ateliers genannt) der ASB ruhen während der Ferienbetreuung. Dadurch entstehen neue pädagogische Gestaltungsräume. Besonders deutlich
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 5 wurde dies durch partizipative Mitbestimmungsmöglichkeiten, die im Regelbetrieb bislang nur begrenzt vorhanden waren (N. Schafer, persönliche Mitteilung, 2025, 12. März). Während der Kreativwoche bestand die Gruppe aus rund fünfzehn Kindern, von denen sich ein Teil zuvor nicht kannte. Dadurch ergab sich täglich eine neue Zusammensetzung, die nicht der gewohnten Struktur des Schulalltags entsprach. Einige Kinder nahmen zum ersten Mal teil, insbesondere Kinder, die erst nach den Ferien in den Kindergarten einsteigen. Zudem war die lokale Sprachgrenze des Kantons Freiburg spürbar: Neben Deutsch wurde häufig auch Französisch gesprochen. Angedacht war, dass sich das Betreuungsteam während der Ferienbetreuung aus einem Lernenden FaBeK sowie den beiden Projektleiterinnen zusammensetzen sollte. Da der Lernende krankheitsbedingt ausfiel, erfolgte die Betreuung hauptsächlich durch die Projektleitung. Im Hintergrund war auf Abruf und für den Empfang der Kinder eine vertraute Betreuungsperson der ASB immer präsent, sodass sich die Projektleitung auf die Durchführung des Projekts mit den Kindern konzentrieren konnte, während die ASB auch in dieser Woche die Hauptverantwortung für die Kinder trug. 1.2 Thematik & Projektidee Die Bedeutung von Kreativität in der ASB sowie die erweiterten pädagogischen Gestaltungsspielräume während der Ferienbetreuung bildeten den Ausgangspunkt des Projekts. Die Ferienwoche wurde als Möglichkeit verstanden, Kindern verstärkt Selbstwirksamkeit und Mitbestimmung zu ermöglichen. Stichwortartig wird die Projektidee im Anschluss zusammengefasst. Projektidee: • Förderung der kreativen Entwicklung der Kinder durch vielfältige Ausdrucksformen • Nutzung der erweiterten Gestaltungsspielräume zur Erprobung und Stärkung von Partizipation und Selbstwirksamkeit • Orientierung an entwicklungspsychologischen und bindungstheoretischen Grundlagen • Entwicklung eines flexiblen Planungstools, das eine ressourcenschonende Umsetzung ähnlicher Angebote in Zukunft erleichtert Abgrenzung: • Fokussierung auf eine Betreuungsinstitution (ASB «ds’Atelier») • Durchführung als zeitlich begrenztes Wochenangebot
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 12 Als Sekundärzielgruppe galten die Kinder, die das Ferienangebot nutzten. Sie profitierten unmittelbar von den Inhalten der Kreativwoche, indem sie Mitbestimmung erlebten, ihre Ideen kreativ umsetzten und so Selbstwirksamkeit erfuhren. Im Projektverlauf zeigte sich, dass beide Zielgruppen auf unterschiedliche Weise Gewinn aus der Kreativwoche zogen: Während die Kinder im Alltag direkt gestärkt wurden, entstand für die Fachpersonen vor allem ein nachhaltiger Mehrwert durch die erprobten Methoden und das entwickelte Tool. Dieses unterstützt sie künftig dabei, mit überschaubarem Aufwand ein qualitativ hochwertiges und beteiligendes Ferienangebot umzusetzen. Die Priorisierung der Fachpersonen als Primärzielgruppe erwies sich insbesondere in der Abschlussphase als sinnvoll, da die Übergabe des Tools ein wichtiger Schritt war, um die Wirkung des Projekts langfristig zu sichern. Dennoch war es in der Entwicklungsund Umsetzungsphase entscheidend, die Kinder ins Zentrum zu stellen, um den partizipativen Ansatz mit Leben zu füllen. Neben Fachpersonen und Kindern stellten auch die Eltern eine relevante indirekte Zielgruppe dar. Ihre Rückmeldungen beeinflussten die Wahrnehmung und Bewertung des Projekts stark. Gleichzeitig zeigte sich, dass partizipative Ferienangebote nicht nur die Kinder stärken, sondern auch das Vertrauen der Eltern in die Institution festigten. Dies war für die langfristige Akzeptanz und den Ausbau solcher Angebote entscheidend. 2.3.3 Projektaufbau Die Auftraggeberin Nicole Schafer – Leiterin der ASB «ds’Atelier» – definierte die Rahmenbedingungen, sprach Ressourcen und genehmigte die Umsetzung. Sie agierte als Projektträgerschaft auf strategischer Ebene, war bei Kick-Off und Abschlussveranstaltung anwesend und diente als primäre Ansprechperson. Ihre regelmässigen Nachfragen, die Bereitstellung von Ressourcen sowie ihr Interesse – selbst während ihrer Ferien durch telefonische Rückmeldungen – wurden als wertschätzend und unterstützend erlebt. Auf operativer Ebene verlief die Zusammenarbeit ebenso reibungslos. Die Projektleitung lag bei Noemi Frei und Nadine Broch, welche Planung, Durchführung und Evaluation verantworteten. Transparenz, direkte Kommunikation und gegenseitige Verbindlichkeit bildeten die Basis der Zusammenarbeit. Humor und ein respektvoller Umgang sorgten zusätzlich für eine angenehme Teamkultur. Trotz erstmaliger Kooperation harmonierten die Projektleiterinnen gut, sodass die Abstimmung im Team und die Umsetzung effizient verliefen. Der krankheitsbedingte Ausfall des Lernenden FaBeK war zwar bedauerlich, konnte jedoch durch das Engagement der Projektleitung sowie die verstärkte Unterstützung der Gruppenleiterin kompensiert werden. Diese übernahm während der Projektwoche einen Teil der Hauptverantwortung im Alltag,
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 13 insbesondere bei Ankommenssituationen der Kinder. Sie ermöglichte es der Projektleitung, sich auf die Programmgestaltung zu konzentrieren. Ihr mündliches Feedback aus fachlicher Perspektive erwies sich zudem als wertvoll. Unterstützend wirkte auch die Projektbegleitung durch Christian Ruosch. Zwei Coachingsitzungen und begleitende Gespräche dienten der Ideensammlung, Reflexion und Feedbackgabe. Diese Impulse wurden von der Projektleitung geschätzt und als Bereicherung wahrgenommen. Die Rollen und Aufgaben waren von Beginn an durch die Auftragserklärung klar definiert. Diese Transparenz schuf Struktur und Orientierung, sodass jede Person wusste, wofür sie die Verantwortung trug. Die zu Projektbeginn gemeinsam diskutierten Werte – Fairness, Effizienz und ein unkomplizierter Umgang – wurden im Verlauf eingehalten und trugen dazu bei, dass die Zusammenarbeit konstruktiv und zielgerichtet gelang. Die folgende Abbildung zeigt eine Übersicht der beteiligten Personen auf strategischer und operativer Ebene: Abbildung 1: Projektaufbau (eigene Darstellung)
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 14 2.3.4 Projektablauforganisation Das Projekt liess sich in vier Phasen gliedern. Diese Struktur bot Orientierung, erleichterte das Erreichen und Erkennen von Zwischenetappen und unterstütze eine klare Projektabwicklung. Die Tabelle bietet einen Überblick über den Projektzeitraum und zeigt die Verknüpfung der Teilziele mit den jeweiligen Projektphasen. Insgesamt umfasste das Projekt 19 Wochen, wobei die Betreuungswoche in der ASB in der 15. Projektwoche stattfand. Abbildung 2: Projektphasen (eigene Darstellung) Entwicklungsphase: Recherche, Bedarfserhebung, Toolgestaltung und Coaching Nach der Kick-Off-Veranstaltung standen Recherchen zu pädagogischen Grundlagen im Vordergrund, welche in Kapitel 2.1 bereits aufgeführt wurden. Parallel wurden Bedürfnisse und Erwartungen erhoben: Eltern nahmen an einer Zufriedenheitsbefragung teil, Fachpersonen an einem Interview. Diese Resultate sind dem Kapitel 2.4.1 untergeordnet. Daraus liessen sich Anforderungen an das zu entwickelnde Tool ableiten. Die Gestaltung des Tools wurde durch zwei Coachingsitzungen begleitet – vor und nach der Entwurfsphase. Das Resultat dieses Entwicklungsprozesses wurde ebenfalls in Kapitel 2.4 ausführlich dargestellt. Umsetzungsphase: Werbung, Planung, Vorbereitung und Durchführung In dieser Phase wurde die Kreativwoche konkret vorbereitet und umgesetzt. Die Eltern wurden mit einem Flyer und einem Kurzvideo informiert. Diese wurden bereits in den ersten zwei Wochen des Projektzeitraums verwirklicht. Tagesund Wochenpläne wurden erstellt und Materialien bereitgestellt. Auch das Tool wurde implementiert und in die Planung integriert. Während der viertägigen Kreativwoche wurden die Aktivitäten durchgeführt, Beobachtungen dokumentiert und mittels kindgerechter Methoden sowie Elternrückmeldungen fortlaufend Feedback eingeholt.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 15 Evaluationsphase: Tägliche Reflexion, Teamrückmeldungen und Optimierung Die Evaluation begann bereits während der Projektwoche in Form täglicher Reflexionen und punktueller Anpassungen. Am Ende der Woche folgte eine vertiefte Nachbearbeitung: Die Projektleitung reflektierte gemeinsam mit den Mitarbeitenden die Umsetzung. Daraus resultierten gezielte Optimierungen des Tools. Ebenfalls wurden nun ein Reflexionsbericht und eine Selbstevaluation gemacht. Abschlussphase: Übergabe, Nachhaltigkeit und Verankerung Zum Abschluss wurde das optimierte Tool in Form einer Broschüre (siehe Anhang A) an die pädagogische Leitung übergeben. Zusätzlich ist eine Präsentation in einer Teamsitzung vorgesehen, um die Ergebnisse langfristig in der Institution zu verankern. Rückblickend zeigte sich, dass die Projektphasen sinnvoll ineinandergriffen und eine hilfreiche Struktur für die Abwicklung boten. Besonders die enge Verzahnung von Durchführung und Reflexion erwies sich als wertvoll, da das Angebot so laufend an die Bedürfnisse der Kinder angepasst werden konnte. Situative Anpassungen während der Woche waren kaum erforderlich, was für eine realistische Planung spricht. Gleichzeitig kam es zu Überschneidungen zwischen Entwicklungsund Umsetzungsphase: Beispielsweise musste die Werbung für die Anmeldung frühzeitig gestartet werden, während parallel die inhaltliche Gestaltung des Tools voranschritt. Insgesamt erwiesen sich Struktur und Vorgehen als tragfähig und zielführend. 2.4 Methodisches Vorgehen Die im Projekt benutzten Methoden wurden auf die in Kapitel 2.1 erwähnten Entwicklungsstufen abgestimmt. Da mehrheitlich Kinder zwischen vier und sieben Jahren an der Kreativwoche teilgenommen haben, handelte es sich um junge Teilnehmende. So wurde beispielsweise das Spielen in den Vordergrund gestellt. Klare Strukturen wie der mehrmals täglich durchgeführte Kreis sollten helfen, sich zurechtzufinden. Mit den einzelnen älteren Kindern wurden teils auch andere Methoden verwendet. So wurde bei der Evaluationsrunde am Tagesende mit den älteren ein komplexeres Schema zur Auswertung verwendet als mit den jüngeren. Im Anschluss wird genauer auf das methodische Vorgehen anhand der Phasen eingegangen.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 16 2.4.1 In der Entwicklungsphase Neben dem theoretischen Bezugsrahmen, welcher Kapitel 2.1 zu entnehmen ist, wurden auch die Bedürfnisse der Primärwie auch Sekundärzielgruppe erhoben. Bedürfniserhebung der Zielgruppen In Bezug auf die Primärzielgruppe – den Fachpersonen – führte die Projektleitung ein Interview durch, dessen wichtigste Erkenntnisse im Folgenden zusammengefasst sind (das vollständige Transkript befindet sich im Anhang E). Das Interview wurde mit einer FaBeK, die Mitarbeiterin der ASB ist, durchgeführt (P. Rüfenacht, persönliche Mitteilung, 2025, 23. Juni). Sie erzählte generell sehr offen darüber, wie ein gewöhnlicher Alltag abläuft, was für sie Partizipation heisst und wo sie noch Verbesserungspotenzial hinsichtlich Mitbestimmung in der ASB sieht. Gewisse Methoden wie etwa das Prinzip des Kinderrestaurants, das ein partizipatives Mittel während der Mittagssituation darstellt, wurden positiv hervorgehoben. Auf die Frage, wie die Planung für Ferienwochen gemacht wird, gab sie ausführlich Antwort. Zugeteilte Personen planen eine Woche oder einen Tag nach Gutdünken. Material darf zwar gebraucht werden, Ideen sollen aber von den Mitarbeitenden direkt kommen. Oft seien die Tage sehr kreativ gestaltet, was laut der FaBeK «mega krass cool» sei. Eine Hilfe oder Broschüre, wie es in diesem Projekt entworfen wurde, existierte bisher nicht. Persönlich sei sie immer offen für Neues, weil sie bei sich merke, dass sie manchmal repetitiv handle. Ein «frischer Wind» sei immer toll, daher freue sie sich auf die Kreativwoche, die durchgeführt werde (P. Rüfenacht, persönliche Mitteilung, 2025, 23. Juni). Bei der Sekundärzielgruppe – den Kindern – wäre eine direkte Befragung zwar wünschenswert gewesen, liess sich aus zeitlichen und organisatorischen Gründen jedoch nicht umsetzen. Als Alternative entschied sich die Projektleitung für eine Onlinebefragung bei den Eltern. Die Fragen zielten auf Zufriedenheit, Erwartungen und Anregungen ab. Die Resultate fielen insgesamt zufriedenstellend aus und wurden zusätzlich an die strategische Leitung der ASB weitergeleitet (siehe Anhang F). Die Ergebnisse findet sich in der nachfolgenden Schilderung. In der online durchgeführten Befragung zeigte sich, dass die Eltern das Angebot der ASB sehr zu schätzen wissen (Eigene Erhebung, Juni 2025). Nicht nur das Kreativangebot, sondern auch besonders das Team wurde positiv hervorgehoben. Die Mitarbeitenden wurden als offene Menschen beschrieben, die sich gerne Zeit für die Eltern nehmen und ihnen ein Feedback vom Tag mitgeben. Bis auf das Essen, das etwas weniger gut bewertet wurde, waren keine klaren Schwachpunkte ersichtlich. Diverse Eltern hoben hervor, dass sich ihr Kind in der ASB wohlfühlt, gerne kommt und zu Hause positiv
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 17 über die Betreuung spricht. Auch das Prinzip des Kinderrestaurants wurde erwähnt und als positiv angesehen. Daraus interpretierte die Projektleitung, dass Partizipation durchaus ein Thema ist, das den Kindern – besonders aber auch den Eltern – wichtig ist. Das machen zu können, was ein Kind gerade Lust hat oder wenigstens mitbestimmen zu dürfen, was gemacht wird, finden Kinder sichtlich toll (Eigene Erhebung, Juni 2025). Entwicklung eines Tools Nach Recherchen, dem Interview und der Zufriedenheitsbefragung, wurde ein Tool entwickelt, welches das partizipative Arbeiten mit Kindern während der Kreativwoche erleichtern sollte. Es orientierte sich an der bestehenden Tagesstruktur der ASB. Darauf aufbauend wurde eine Magnettafel als Planungsgrundlage gestaltet. Das Konzept war im Betrieb bereits bekannt, weshalb lediglich ein grosses Plakat als Erweiterung erstellt wurde. Die Tagesstruktur wurde bewusst so geplant, dass sie für die Kinder Sicherheit und Orientierung schaffte. Ein fester Rahmen mit klaren Ankerpunkten strukturierte den Ablauf. Folgende Punkte waren dabei zentral: • Eine Eintrudelzeit zu Beginn des Tages • Ein Morgenkreis mit Kennenlernspiel, Vorstellung des Tagesmottos und Planung des Vormittags • Weitere Versammlungskreise zu Mittag und Abschluss (inkl. Evaluation) Die Kreise wurden jeweils durch ein «Glöggeli» eingeläutet und bildeten eine Konstante im Wochenverlauf. Ergänzend fanden täglich Kennenlernspiele statt, um die wechselnde Gruppenzusammensetzung zu stabilisieren und eine positive Dynamik zu fördern. Besonders hilfreich war dabei ein einfaches Rollspiel mit einem Ball, welches sich für Kinder aller Altersgruppen eignete. Dabei wurden Namen und Hobbys ausgetauscht, was zu einem Gemeinschaftsgefühl führte. Motivierend wirkte das übergeordnete Wochenthema, das täglich durch ein wechselndes Tagesmotto konkretisiert wurde. Zur Einführung nutzte die Projektleitung unterschiedliche Methoden – von Geschichten bis zu Ratespielen. Anschliessend wählten die Kinder ihre Aktivitäten selbstständig mithilfe von Namensmagneten. Neben den Kreativangeboten fand auch das Freispiel Platz. Alle Abmachungen wurden auf der Magnettafel mit Tagesplan und Bildern visualisiert. Dieses System war den älteren Kindern bereits vertraut, weshalb es schnell angenommen wurde.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 18 Der Abschluss des Tages erfolgte wiederum im Kreis. Zur Reflexion standen vorbereitete Skalen mit Emojis zur Verfügung, die den Kindern eine einfache Rückmeldung ermöglichten. Diese werden im nächsten Kapitel aufgezeigt. Die folgende Abbildung zeigt eine Aufnahme der Magnettafel. Abbildung 3: Tagesdarstellung auf Magnettafel (eigene Aufnahme) Vorbereitung und Teamabsprache Ein zentraler Bestandteil der Entwicklungsphase war das Team-Briefing. Eine klare Rollenaufteilung half, Missverständnisse zu vermeiden und jedem Mitglied einen klaren Verantwortungsbereich zu geben. Der Lernende wurde in einem Gespräch vorbereitet, die Projektleiterinnen teilten sich die Tage auf und planten diese anhand der vereinbarten Tagesstruktur. Auch die Organisation von Material und Räumen wurde frühzeitig berücksichtigt. Dank des grossen Materialvorrats der ASB und der freien Nutzung vorhandener Räume gestaltete sich dies unkompliziert. 2.4.2 In der Umsetzungsphase Zu Beginn der Umsetzungsphase musste zunächst auf die Kreativwoche aufmerksam gemacht werden. Dazu wurde Werbung gemacht und die Eltern informiert.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 19 Werben und Informieren Die Umsetzungsphase überschnitt sich teilweise mit der Entwicklungsphase, wie bereits erwähnt wurde. Dies zeigte sich insbesondere bei der Werbung und der Information über das Projekt im Raum Giffers und musste ganz zu Beginn des Projekts erfolgen, da am 20. Juni bereits der Anmeldeschluss war. Gemeinsam mit der Auftraggeberschaft entschied sich die Projektleitung für zwei Kommunikationskanäle: • Ein kurzes Video, das über den WhatsApp-Status verbreitet wurde, um auf die Kreativwoche aufmerksam zu machen • Einen Flyer, der verteilt wurde, um möglichst viele Eltern zu erreichen (siehe Anhang B) Durchführung der sozialpädagogischen Intervention Nach der Planung begann die Durchführung. Wie bereits oben erwähnt, wurde mit einem festen Tagesrahmen gearbeitet. Während der Woche musste jedoch flexibel auf spontane Anpassungen reagiert werden. Diverse partizipative Methoden wurden erprobt, überdacht und aufgenommen. Auch das Einbringen eigener Ideen für Aktivitäten fand Platz. Eine Kombination aus freiem Spiel und angeleiteten Angeboten wurde bewusst durchgeführt. Den Kindern sollte eine klare Struktur geboten, gleichzeitig aber Freiraum gewährt werden. Ein Beispiel für den vorbereiteten Tageseinstieg zum Motto und den Themenblöcken findet sich im Anhang C. Ein besonderes Beispiel, wie die unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen während der Kreativwoche ineinanderflossen, zeigte sich am letzten Projekttag. Das Tagesmotto war «Märchenwelt». Die Kinder hatten verschiedene Angebote zur Auswahl, etwa Tiermasken basteln oder Märchengeschichten hören. Da verschiedene Bedürfnisse der Kinder bestanden, jedoch nur eine Projektleiterin vor Ort war, musste spontan gehandelt werden. Durch eine gemeinsame Umstrukturierung des Tagesplans konnten genügend Zeitfenster geschaffen werden für das Anhören einer Geschichte, das Basteln von Masken sowie das Einüben der Rollen für ein Theaterstück. Am Ende des Tages wurde das Stück einem kleinen Publikum – den anwesenden Mitarbeiterinnen der ASB – vorgeführt, was die Kinder mit grossem Stolz erfüllte. Diese Erfahrung verdeutlichte, wie stark Partizipation Motivation und Kreativität steigern kann. 2.4.3 In der Evaluationsphase Die Projektleitung entschied sich für eine einfache, praxisnahe Methode zur Dokumentation und Reflexion der Projektwoche. Täglich wurden Beobachtungen am Abend im Team reflektiert und
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 20 anschliessend in einem Word-Dokument festgehalten. Diese laufende Auswertung ermöglichte fortlaufende Anpassungen des Programms. Dabei flossen nicht nur die eigenen Beobachtungen ein, sondern auch Rückmeldungen der Kinder und Eltern. Schon am ersten Tag zeigte sich beispielsweise, dass eine vorbereitete Evaluationsmethode nur für Schulkinder geeignet war. Daraufhin wurde eine vereinfachte Variante entwickelt, die in den folgenden Tagen erfolgreich angewendet werden konnte. Ergänzt durch Feedback aus der Gruppe entstand so eine solide Grundlage für die spätere Gesamtauswertung (das vollständige Reflexionsdokument befindet sich im Anhang D). Unterstützend wirkten zudem die täglichen Telefonate mit der Auftraggeberin. Diese boten Raum für Rückmeldungen, Tipps und spontane Klärungen. So konnte etwa beim Ausfall des Lernenden gemeinsam entschieden werden, auf den geplanten Bauernhofbesuch zu verzichten und stattdessen vor Ort in der ASB zu bleiben. Gleichzeitig gaben die Gespräche Bestätigung und Motivation, das Projekt mit Sicherheit und Freude weiterzuführen. Auch innerhalb des Teams hatten die Reflexionsgespräche eine zentrale Bedeutung. Sie halfen, Erfahrungen unmittelbar auszuwerten, gegenseitig Rückmeldungen zu geben und Verbesserungen umzusetzen. Die Evaluation mit den Kindern wurde jeweils im Abschlusskreis durchgeführt. Dazu wurden folgende zwei Fragen vorbereitet und auf Blättern ausgedruckt: • Wie wohl hast du dich in der Gruppe gefühlt? • Hast du heute mitbestimmen können? Jedes Kind hatte die Möglichkeit, einen Sticker zu platzieren. Während dies bei den meisten gut funktionierte, kam es besonders bei den jüngeren Kindern vor, dass die Sticker ohne Begründung oder ausserhalb der vorgesehenen Skala aufgeklebt wurden. Dennoch zeigte sich die Methode insgesamt als geeignet, um ein erstes, kindgerechtes Feedback einzuholen. Abbildung 4: Evaluationsmethode Gruppengefühl (eigene Aufnahme)
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 21 Abbildung 5 & 6: Evaluationsmethode Mitbestimmung (eigene Aufnahme) 2.4.4 Risiken und Bewältigungsmethoden Vor Beginn der Kreativwoche wurden mögliche Risiken definiert. Auch wenn keines davon in der ursprünglich formulierten Form eintrat, ergaben sich im Verlauf einige Herausforderungen, die flexibel bewältigt werden konnten. Dabei zeigte sich, dass nicht allein die Vorbereitung, sondern vor allem die angewandten Bewältigungsmethoden wesentlich zum Gelingen beitrugen. Besonders durch Flexibilität im Vorgehen gelang es, spontan auf veränderte Bedingungen zu reagieren. So wurde der geplante Bauernhofausflug nach dem krankheitsbedingten Ausfall des Lernenden in Absprache mit der Auftraggeberin abgesagt und durch ein angepasstes Programm innerhalb der ASB ersetzt. Auch die hohen Temperaturen erforderten eine Anpassung, etwa durch zusätzliche Trinkpausen oder die Verlagerung von Aktivitäten nach drinnen. Eine klare Teamstruktur half zusätzlich, Belastungen aufzufangen. Trotz der unerwarteten Ausfälle konnte die Projektleitung durch eindeutige Aufgabenverteilung und enge Absprachen die Arbeitslast bewältigen. Die Zusammenarbeit war geprägt von gegenseitiger Unterstützung, wodurch Sicherheit und Stabilität gewahrt blieben. Mit kreativen Methoden wurden weitere Hindernisse überwunden. Sprachbarrieren etwa – bedingt durch mehrere französischsprachige Kinder – konnten durch nonverbale Kommunikation und visuelle Hilfsmittel abgebaut werden. Ebenso wurde die ursprünglich geplante Evaluationsmethode nach dem ersten Tag durch eine vereinfachte, altersgerechtere Variante ersetzt, die von den Kindern besser angenommen wurde. Darüber hinaus erwies sich die Partizipation der Kinder als wertvolle Ressource. Ihre Rückmeldungen flossen fortlaufend in die Programmgestaltung ein, was nicht nur die Mitbestimmung stärkte, sondern
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 28 5 Anhang A Broschüre
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 29 B Flyer
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 30 C Tagesplanung Bauernhof Diese Tagesplanung ist ein reines Beispiel für die Themenblöcke. Ein allgemeiner Einstieg wie auch Ausstieg mit der Evaluationsrunde wurde täglich durchgeführt, wird hier jedoch nicht spezifisch erwähnt. Einstieg Zum Einstieg sitzen die Kinder in einen Kreis. In der Mitte wird ein Spiel-Bauernhof liegen. Die TV legt in diesen Bauernhof diverse Spielsachen, welche jedoch nicht unbedingt dort hingehören. Durch Fragen sollen die Kinder herausfinden, was wirklich zu einem Bauernhof gehört und was nicht. Jedes Tier soll zusätzlich mit einem Laut nachgeahmt werden. Traut sich ein Kind nicht, wird bei den anderen um Rat gefragt oder der Tierlaut durch die TV gemacht. Auch Fahrzeuge können mit Lauten nachgemacht werden. Ziel: Die Kinder sollen sich mit der Thematik des Bauernhofs vertraut machen. Sie sollen lernen, wer dort alles lebt und was auf einem Bauernhof abgeht. Basteln Ablauf Material Sonstiges Einstieg: - Die TV zeigen den Kindern Vorlagen von Tiermasken. - Wenn ein Kind lieber etwas anderes basteln möchte, ist dies i. O. Hauptteil: - Die Kinder dürfen sich entweder eine Schablone nehmen oder ein eigenes Tier malen. - MA helfen falls nötig. - Pappteller - Dekomaterial - Schablonen von Tieren
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 31 Ausstieg: - Zum Schluss dürfen sich die Kinder einen Namen für ihr Tier ausdenken. - Danach werden alle Masken inkl. Tiernamen kurz präsentiert. Musik/Geschichten In der Gruppe Ablauf Material Sonstiges Einstieg: - Zum Einstieg spielen wir das Dirigier-Spiel. - Ein Kind darf nach draussen gehen. - Die Kinder, die noch drinnen sind, machen einen Kreis und bestimmen eine Person, die Dirigent*in ist. - Diese Person darf Bewegungen vorzeigen, welche die anderen nachmachen. - Das Ziel ist es, unbemerkt zu dirigieren. - Das Kind, welches von draussen hineinkommt, soll versuchen, die Dirigentin/den Dirigenten zu entlarven. Hauptteil: - Mit einer Musikbox werden den Kindern diverse Bauernhofgeräusche abgespielt. - Sie sollen erraten, worum es sich jeweils handelt. - Wenn sie dies geschafft haben, dürfen sie nun selbst ans Werk. - Jedes Kind darf sich ein Instrument aussuchen. - Zu jedem dieser Instrumente überlegen wir uns, welches Tier dazu passen könnte. - Danach erzählt die TV eine Geschichte, in welcher diese Tiere vorkommen. - Musikbox - Instrumente Mögliche Geräusche: - Kuhglocke - Traktor - Muhen - Hühner - Regen
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 32 - Die Kinder dürfen immer dann spielen, wenn ihr Tier an der Reihe ist. - Wenn die TV bspw. Von Regen spricht, sollen die Kinder auch dieses Geräusch nachahmen. Ausstieg: - Zum Schluss wird ein Art Stopp-Tanz durchgeführt. - Solange die Musik läuft, sollen sich die Kinder wie ein Tier bewegen. - Wenn die Musik stoppt, frieren sie in einer Tierpose ein. - Sobald die Musik wieder angeht, sollen sie ein anderes Tier nachahmen. Natur In der Gruppe Ablauf Material Sonstiges Einstieg: - Die Kinder werden wetterfest angezogen. - Bei schönem Wetter werden sie eingecremt. Hauptteil: - Gemeinsam machen wir einen Spaziergang, bei welchem Tiere beobachtet werden - Vor wir losgehen, werden die Regeln repetiert. - Angepasste Kleidung - Information an die Eltern: Wettergerechte Kleidung mitbringen - Bauern fragen, ob es okay ist. Regeln: - Die Kinder laufen stets zu zweit. - Bei abgemachten Punkten halten die Kinder an. - Die Strasse überqueren wir gemeinsam.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 33 Ausstieg: - Wenn wir zurück sind, ziehen alle Kinder ihre Aussensachen aus und gehen die Hände waschen. Backen In der Gruppe Ablauf Material Sonstiges Einstieg: - Die Kinder sollen sich überlegen, was für ein Tier sie formen möchten. - Wenn sie dazu Hilfe brauchen, werden Bilder gezeigt. Hauptteil: - Die Kinder dürfen ein Tier ganz nach ihrer Vorstellung kreieren. - Nachdem dies geformt ist, stehen Nüsse etc. zum Dekorieren zur Verfügung. - Die Zopfteigtiere werden mit Ei bestrichen und in den Ofen getan. - Jedes Tier wird mit dem Namen des Kindes angeschrieben. Ausstieg: - Zum Schluss werden alle Zopftiere angeschaut und dem entsprechenden Kind verteilt. - Eier zum Bestreichen - Nüsse, Rosinen o. Ä. zum Verzieren - Zopfteig - Zopfteig muss bereits vorbereitet sein
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 34 Postenlauf Alleine oder in der Gruppe Ablauf Material Sonstiges Einstieg: - Die TV erklärt den Kindern, dass sie heute zu Bauernhofprofis «ausgebildet» werden. Dies können sie schaffen, indem sie verschiedene Posten absolvieren, welche ihnen erklärt werden. Hauptteil: - Nach einer kurzen Einführung beginnt der Postenlauf. Die zu bewältigenden Posten sind rechts notiert. Ausstieg: - Da nun alle Kinder «Bauernhofprofis» sind, erhalten sie dafür ein Diplom. Dieses dürfen sie nach Belieben ausmalen. - Löffel - Plastikeier - Gummihandschuhe - Eimer - Schere - Mehl/Reis o. Ä. - Vegane Gummibären - Spurenmemory - Diplom für Bauernhofprofis Posten: - Eierlauf-Parcours: Mit Löffeln & Plastikeiern absolvieren die Kinder einen kleinen Parcours. Alternativ könnte ein Battle oder Zeitrennen daraus gemacht werden. - Melken: Aus einem mit Wasser gefüllten Gummihandschuh sollen die Kinder «melken» lernen. Darunter befindet sich ein Eimer. - Futter suchen: Aus einem Kessel voller Mehl/Reis o. Ä. suchen die Kinder Tierfiguren (Gummibären) - Traktor-Rennen: Die Kinder bilden Zweierteams und machen ein Schubkarrenrennen. Dazu muss ein Kind mit den Händen auf den Boden und das andere Kind die Füsse des ersten Kindes halten. Eine vorgegebene Distanz wird gelaufen.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 35 - Spurenmemory: Die Kinder erhalten Karten, auf welchen Tierspuren zu sehen sind. Sie müssen gemeinsam erraten, von welchem Tier diese stammen. Sind sie sich einig, darf die Karte umgedreht und somit das korrekte Tier entdeckt werden.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 36 D Reflexionsdokument Montag • Team: o Unter uns: Top, immer wieder abgesprochen, gut harmoniert, obwohl wir noch nie zusammen gearbeitet haben sehr angenehm o Mit Lehrling: ▪ Ins Wasser gefallen wegen Krankheit -> Risiko eingetroffen, aber war kleinstes Risiko bez. Team ▪ Schade, aber nicht verherend. Leider keine Rückmeldung von jmd., der direkt mit uns gearbeitet hat. o Mit GL: ▪ Passives Zusammenarbeiten ▪ War da bei Fragen ▪ Half bei Mittagssituation ▪ Absicherung ▪ Nahm Kinder entgegen -> Eltern kennen sie o Mit Auftraggeberin: ▪ Wohlwollend, herzlich. Hat nachgefragt, obwohl sie in den Ferien ist. Wollte sicher gehen, dass alles passt. ▪ Material, was da ist, ist sehr toll. • Struktur/Organisation: o Strukturiert o Glöggeli half, da Kinder dies bereits kannten o Kinder machten generell super gut mit o Blöcke gingen gut auf o Blöcke sind nur grob geplant, da wir Kinder nicht kennen etc. -> Erfinderisch/kreativ sein müssen -> Charaktere dazu, einfach zu machen o Freies Spiel fand Platz • Programm: o Kam bei Kindern gut an -> mögen Tiere o Finden es cool, mitbestimmen zu dürfen • Aufgefallen: o Kinder haben untereinander sehr viel französisch gesprochen -> war keine Schwierigkeit
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 37 Dienstag • Team: o Lehrling fehlte heute mehr -> mehr kleine Kinder, welche mehr Aufmerksamkeit brauchen • Struktur/Organisation: o Temperatur als kleine Hürde: Partizipativer Ansatz hat zum Teil Grenzen o Nami: nur noch 2 Programme zur Auswahl, da zu heiss und der Rest bereits gemacht o Glöggeli etc. war auch für kleine Kinder klar • Programm: o Kam noch besser an als gester o Mehr Jungs als gestern (Interpretation: Thema Dinosaurier) o Mehr Kinder kannten das Thema als gestern (kamen mit Dinosaurier-Shirts) • Aufgefallen: o Viele neue & viele kleine Kinder o War wichtig, dass die grossen Kinder da waren -> partizipativer Ansatz (grössere entscheiden zuerst und kleinere machen nach) o Kinder schienen extrem müde (z. T. bereits ab Mittag) -> Evaluation o Persönlicher Eindruck: Kinder stärkten den Teamgeist im Sand o Zweisprachigkeit war schwieriger • Auswertung: o Wohl in der Gruppe: Hat Kleber irgendwo hin gemacht, keine Begründung o Daumen nach unten: Keine Begründung, evt. Sprachproblem o Mitbestimmen können: Konnte nur 2 von 3 Sachen machen, was sie wollte • Idee: o Evaluation bei zVieri machen -> Ziel: fokussiertere Kinder
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 44 doch noch dies und das. Ich habe einfach versucht sie zu halten, bevor sie wechseln. Ich habe gesagt, dass es nachher auch noch einen Platz hat und man später immer noch wechseln kann. Manchmal ist ja auch die Angst: Ich komme nicht zu diesem. N Ah ja. Das ist noch gut zu wissen. P Und am Nachmittag mit dem Garten. In den Ferien ist das recht speziell, weil manchmal werden sie früher abgeholt. Das ist manchmal mühsam, wenn man etwas plant. Wenn man etwas plant und sie herausgerissen werden, ist das für die Kinder sehr hart. Es gibt auch Eltern, die sagen, dann bleib noch schnell. Ich gehe noch einkaufen. Aber für die, die dann wirklich gehen müssen, ist es schon schade. Also wenn ihr etwas Kreatives machen, würde ich sicher schauen, dass sie es wie vorher machen. Ja, dass sie es wie alle machen können N Das ist gut zu wissen. P Aber ich finde es sehr cool, mit den verschiedenen Themen pro Tag. Ich finde es sehr cool. Und es sind auch schon Eltern gekommen: Eine Dinosaurier-Woche. Sehr cool. Meiner ist gerade Dinosaurier-Fan. Also es kommt an. N Sehr schön zu hören. Wie kommuniziert oder plant ihr den Tagesablauf? Gerade während der Feriebetreuung? Was funktioniert gut, was weniger? P Ich mache es meistens in der Ferienbetreuung so, dass ich warte, bis alle Kinder da sind. Dann mache ich einen Kreis. Ich mache auch wie eine Vorstellungsrunde. Weil nicht jeder jeden kennt. Und dann sage ich, was ich durch den ganzen Taggeplant habe. Je nachdem, wie viele kleine da sind schreibe oder zeichne ich es auf ein Blatt, dass sie wissen, so, so, so. Ja. Eigentlich mehr mündlich. Genau. Und funktioniere, Ja, Je nach dem wer dabei ist, ist es manchmal auch schwierig, allen gerecht zu werden. Ja, du hörst halt manchmal schon so, nein, nicht schon wieder. Ja, man kann es wirklich nicht allen recht machen. Dann muss man halt etwas drüber schauen und sagen, es ist halt jetzt gerade so, ja, mega blöd, das hast du schon einmal gemacht. Aber vielleicht kann man ja dann für das Kind irgendwie eine andere Aufgabe nehmen oder so. N Also ein bisschen individuellen Lösungen suchen. Wie hast du den Tagesabschluss gemacht? Ich stelle es mir schwierig vor, wenn die Kinder einfach gehen. Gibt es einen gemeinsamen Abschluss. P Nein, nicht wirklich. Früher habe ich den Kitas so gemacht, das spätestens beim z’Vieri. Dass ich einfach nach dem z’Vieri noch ein Kreis gemacht habe. Und dann sagte: Es ist dann bald Zeit, nach und nach werdet ihr dann abgeholt von den Eltern. Einfach um ihnen ein bisschen bewusst zu machen: Aha, jetzt wird jemand abgeholt. Ja, eigentlich so, wie wir es im Moment machen, ist eigentlich auch nicht so optimal, ihnen wie nichts zu sagen. Und dann kommt z.B. ein Kind: Wo ist jetzt der? Und wir dann sagen müssen: Ja, der ist schon Nachhause gegangen. Gerade wenn es jemand ist von hier und jemand von dort, die sich vielleicht hier kennengelernt haben, das haben wir auch schon gehabt, dass die Eltern dann die Nummern ausgetauscht haben, weil sie so gut zusammen auskommen. Und das ist dann auch Schade, wenn jemand auf dem WC ist, dann wird er gleich abgeholt. Wo ist er? Ja, er ist gerade Nachhause gegangen. Gut, meistens merkt man es ja, durch den Tag, dass da etwas zwischen ihnen entsteht. Und dann würde ich auch die Eltern darauf ansprechen. Genau. Es ist ja auch eine Möglichkeit, wenn Freundschaften entstehen und die dann einfach unterbrochen werden. Ja, sicher. Aber der Tagesabschluss ist dementsprechend ziemlich früh dann eigentlich. N Dann überlegen wir uns noch, was wir machen können. Was müsste Magnettafel auf jeden Fall haben, damit wir sie effektiv nutzen können, während der Woche im Alltag?
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 45 P Was du überlegen musst, wie viele Plätze es gibt. Also gut, in der Ferienbetreuung sind ja nicht so viele Kinder hier, wie unter der Woche. Dann geht es besser auf. Aber die Tafel bewährt sich schon, indem sie einfach da ist. Sie bewirkt wirklich Wunder. Es ist echt krass, welche Selbstständigkeit sie dadurch erlernten. Ich würde sagen, sicher die Namen, damit sie auch selbst sehen, wer ist jetzt mit mir. Dass sie nachschauen können, wenn sie wechseln oder so, dann interessiert es sie sicher auch, welches Kind dort ist. Ja, auf jeden Fall Fotos. Aber das hast du schon gesagt, dass ihr das machen werdet. Einfach für das Visualisieren, für die Kleinen vor allem. Ja, ich glaube, das ist so das. N Perfekt, merci. Dann kommen wir langsam zum Schluss. Ich habe noch eine Frage. Hast du noch irgendwelche Anregungen oder Ideen, die man unbedingt mitdenken sollen oder Umsetzen in der Woche? P Ich glaube, vieles haben wir jetzt auch schon gesagt. Aber wegen dem Tagesabschluss, das ist sicher noch etwas zum Überdenken. Ähm ... Esst ihr gemeinsam z’Mittag? Kocht ihr selber, wahrscheinlich nicht, oder? N Es war noch nicht fertig diskutiert, weil der Anmeldeschluss erst am Freitag war. Aber ich frage bei Nicole sicher nochmals nach. Und Manoa ist ja auch noch hier. Z.B. das z’Vieri vorbereiten dürfen wir gerne auch ihm übergeben, weil er weiss, was zu tun ist, wo die Sachen sind, wie es funktioniert. Ja, es lauf eigentlich über Manoa das ganze Essen. P Was ich als wichtig empfinde, ist wirklich am Morgen die Vorstellungen. Und diese finde ich mega, mega wichtig. Ich bin auch schon in ein Tag reingekommen. Nicole war krank. Ich bin spontan eingesprungen. Ich musste mega pressieren. Ich war nicht zu spät. Aber ich war sehr knapp. Und dann habe ich die Kinder in Empfang genommen. Und im Schuss habe ich gar nicht überlegt, dass ich das noch machen sollte. Und da war ein Mädchen. Und plötzlich am Mittag habe ich es gemerkt, sie ist eigentlich gar nicht richtig zum Zug gekommen. Und dann habe ich das am Mittag nachgeholt. Am Nachmittag ging es dann viel besser. Das Kind wusste dann viel besser wer, wer ist. Das hat ihr mega viel geholfen. N Das ist gut zu sehen. Das war auch unsere Idee. Weil sie uns nicht so gut kennen. Also mich noch eher, aber Noemi sicher nicht. Dass sie wissen, wer wir überhaupt sind. Und auch untereinander. Weil es eben die Ferienbetreuung ist. Und gegen Schluss, das müsste aber in diesem Fall auch schon recht früh sein, würden wir auch gerne eine kleine Feedback-Runde machen, die auch uns dient. Aber ganz einfach. Auch mit verschiedenen Methoden. Sei es mit der 5-Finger-Methoden. Oder irgendwie mit Bildern. Unser Ziel ist es jeden Tag eine andere Methode zu testen, wie es ankommt. Das sind unsere Ideen für den Tagesanfang und Tagesabschluss. P Sehr cool! Ich finde ihr macht das gut N Danke! Merci hast du dir Zeit genommen.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 46 F Zufriedenheitsbefragung Wie haben Sie die Eingewöhnung in der ASB erlebt? Comment avez-vous vécu la période d'adaptation à l'ASB? sehr gut Diese ist schon länger her, aber das ging gut. gut, geschätzt dass auf die Anfangsschwierigkeiten vom Mittagstisch reagiert wurde - schade wieder geändert. Plutôt bien. Elle a été bien accueillie. War super. Unser Sohn hat sich sofort wohl und aufgehoben gefühlt. L'adaptation à l'ASB s'est très bien passée. Nous avons particulièrement apprécié de pouvoir venir une fois avant pour visiter les locaux. Bien, ma fille s’est vite adaptée et semble avoir du plaisir Wir haben sie positiv erlebt. oh das ist schon so lange her :-) da kann ich nicht antworten, es war toll auf jeden Fall. Mon enfant s’est très bien adapté. Kein Problem. ASB war von der Musikspielgruppe schon bekannt, hat sicher geholfen. Fazit: Die Eingewöhnung wurde im Generellen positiv erlebt. Kommt Ihr Kind gerne in die ASB, was erzählt es zu Hause? Est-ce que votre enfant aime venir à l'ASB? Que raconte-t-il à la maison? Ja sehr gern. Am Anfang, insbesondere für die 1H Schüler ist ASB mindestens so spannend wie Schule! Dort trifft man auch viel ältere Kinder und erlebt man andere Sachen. Unsere Kinder erzählen regelmässig über die Aktivitäten, insbesondere das Basteln, die sie inder ASB machen. Gerne, nicht jeden Tag halt je nach Tagesform. Viel wird erzählt über Essen, mit wem was gut oder schlecht lief etc... Ja im Grossen und Ganzen sehr. Mag das Betreuungspersonal gerne. Der Mittag mit so vielen Kindern wird als träge erlebt, häufig hektisch und sehr laut. Der Mittagstisch mit den getrennten Zeiten wurde bevorzugt im Vergleich zu den flexiblen Zeiten. Oui elle aime y venir. Elle aime particulièrement le nouveau système mis en place à midi et pouvoir jouer dehors, notamment dans le trampoline. Ja er geht gerne in die ASB. Er erzählt, mit wem er gespielt hat und fragt manchmal, ob wir ihn bitte später abholen können, damit er länger spielen kann. Auch ins Malen geht er sehr gerne. Maxime aime beaucoup venir à l'ASB. Il raconte qu'il joue dehors avec ses copains et est très fier de ramener les bricolages qu'il fait à l'ASB. Il nous raconte également que le mardi il y a les Spielgruppe avec Susanne. Oui, elle aime bien venir même si parfois elle dit vouloir rentrer plus vite à la maison. Elle apprécie beaucoup les moments d’activité culinaire ou autres bricolage. Eigentlich kommt Sie gerne, aber wegen dem Essen ist sie manchmal nicht so motiviert. sie kommen mittlerweile nicht immer so gerne, vorallem Wayra. sie ist gerne daheim... aber das liegt nicht an der ASB sondern an ihren Launen. Zuhause wurde eine Zeit lang erzählt sie müssen Sachen probieren die sie nicht mögen am Tisch, das fand ich aber eigentlich gut. Das Essen wurde oft angesprochen weil meine Kinder sehr wählerisch sind und keine Saucen mögen.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 47 Mes enfants aiment venir à l’ASB. Ils nous disent que ce qu’ils ont manger et les activités qui y sont faites. Kommt gerne, aber erzählt wenig (wie auch von der Schule). Fazit: Die Rückmeldungen zeigen, dass die Kinder mehrheitlich gerne in die ASB gehen und besonders kreative Aktivitäten und das Spielen im Freien schätzen. Das Betreuungspersonal wird positiv wahrgenommen. Kritik gibt es vereinzelt am Mittagessen und an der Lautstärke. Einige Kinder sind je nach Tagesform weniger motiviert, was meist persönliche Gründe hat. Was scheint Ihr Kind weniger zu mögen? Qu'est-ce que votre enfant semble moins aimer? Regeln folgen! Warten das man dran ist... Aber wir Eltern sind froh darum! Über das Essen beklagen sie sich schon eher seitdem über cookids gelifert wird, Rotes Kreuz fanden sie besser. siehe oben. Le temps lui semble long parfois, surtout quand elle passe un après-midi entier à l'ASB. Er hat noch nie etwas erzählt, was ihm nicht gefallen hat. - Je crois que parfois elle s’ennuie un peu si elle n’a pas de collègue d école avec qui elle aime jouer et si il n’y a pas activité prévu en particulier ce jour là Das Essen eben das Thema essen denke ich ist da hauptsächlich ein Punkt. Ansonsten gibt es da nichts. RAS Nichts spezielles gehört. Fazit: Hauptsächlich wird das Essen kritisiert, insbesondere seit der Umstellung auf Cookids. Einige Kinder empfinden den Nachmittag als lang oder langweilig, wenn keine Freunde oder spezielle Aktivitäten da sind. Insgesamt gibt es aber wenig ernsthafte Beschwerden – viele Eltern sehen die Einhaltung von Regeln positiv, und sonstige Kritik bleibt vereinzelt. Wie empfinden Sie die Atmosphäre in der ASB? Comment percevez-vous l'ambiance à l'ASB? Gut, manchmal turbulent. Sehr gut, super ist jetzt mit dem neuen Standort viel mehr Platz da inklusive dem Platz draussen. allg. gut Les enfants s'amusent, l'ambiance est toujours bonne quand je viend la chercher par exemple. Les accompagnants sont professionnels, agréables et aiment ce qu'ils font. Sehr familiär und herzlich. L'ambiance semble bonne et joviale. Maxime a toujours le sourire quand on vient le chercher. Je ne sais pas vraiment l ambiance a l’interne mais cela me semble bien. Peut être plus de jeux ou activités pour les enfants en temps pluvieux à l’intérieur Ich empfinde die Atmosphäre als harmonisch. Die Kinder haben viel Möglichkeiten sich zu beschäftigen. ich denke sehr positiv, auch wenn ich nicht persönlich dort bin.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 48 L’ambiance me paraît bonne, mes enfants s’y sentent bien et sont toujours contents. Gut. Unser Kind scheint auch alle Teammitglieder sehr zu schätzen, und zu respektieren. Fazit: Die Atmosphäre in der ASB wird überwiegend als positiv, herzlich und harmonisch beschrieben. Besonders der neue Standort mit mehr Platz und Außenbereich wird gelobt. Die Kinder fühlen sich wohl, sind fröhlich beim Abholen, und das Betreuungsteam wird als professionell und engagiert wahrgenommen. Nur vereinzelt wird mehr Abwechslung bei Schlechtwetteraktivitäten gewünscht. Wie erleben Sie die pädagogische Haltung in der ASB? Ist diese spürbar? Comment ressentez-vous l'approche pédagogique mise en place à l'ASB? Vous semble-t-elle présente au quotidien? Wir erleben wenig davon, da wir auch wenig Zeit in der ASB verbringen. Wir erfahren die Sachen (insbesondere Konzepte) auch viel über die Newsletter. Unsere Kinder sind zu klein um uns Alles verständlich und klar nachzugeben. Ich glaube es wird viel auf Respekt vor anderen gelegt. Alles in allem gut. Keine negativen Punkte. wir persönlich merken kaum etwas - keien negative Rückmeldung Cela lui apprend une discipline différente de celle de l'école ou de la maison. Das kann ich nicht beurteilen. Die Übergaben sind jeweils sehr kurz und unser Sohn erzählt eigentlich meistens nur von den anderen Kindern. L'approche pédagogique me semble totalement adaptée, elle permet à l'enfant de se responsabiliser. Honnêtement je ne pourrais pas donner mon avis sur cette aspect car je ne le vois pas vraiment beaucoup. Sehr freundliches und hilfsbereites Personal in der ASB. diese ist Spürbar, kommt vorallem durch die newsletter Kommunikation zum Vorschein, das empfinde ich als sehr positiv. Les employés sont au top, ils sont à l’écoute de nos enfants. Gutes pädagogisches Konzept. Die Kinder fühlen sich wohl, lernen miteinander umzugehen, werden selbstständiger. Tolles Angebot mit Musik, Malen und super Räumlichkeiten inkl. Garten. Fazit: Die pädagogische Haltung wird meist positiv wahrgenommen, auch wenn viele Eltern sie nur indirekt über Newsletter, welcher mehrmals genannt wurde oder kurze Übergaben erleben. Respekt, Verantwortung und ein wertschätzender Umgang scheinen zentrale Werte zu sein. Das Personal wird als freundlich und engagiert beschrieben. Negative Rückmeldungen gibt es kaum. Sind Sie zufrieden mit der Kommunikation zwischen den Betreuungspersonen und Ihnen? Êtesvous satisfait(e) de la communication entre vous et les encadrants? Man spürt dass die Tür offen ist, für vertiefte Gespräche, wenn dies erwünscht ist. Kleiner Minus: Manchmal erhalt man (legitime) Vorwürfe auf sehr direkte Arte. Mit unseren Kindern geht eigentlich immer alles super, das ist vielleicht fast ein wenig langweilig punkto Rückmeldung. Aber es gibt immer eine Rückmeldung und wenn man mal was auf dem Herzen hat, dann sind alle Leute der ASB offen für ein Gespräch.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 49 Newsletter gut. Wir erhalten kaum Rückmeldungen zum Alltag, da wir von der Abholsituation nicht betroffen sind. vielleicht könnte man fragen wer als Hauptansprechsperson gilt (Mutter oder Vater oder andere) Diese ist klar. Ich habe alle Infos die ich brauche und habe einen Kanal, bei welchem ich Abwesenheiten kommunizieren kann. Die Übergaben sind auch gut, ich habe das Gefühl, dass ich über alles Wichtige informiert bin. Nous pouvons communiquer sans problème avec tous les encadrants, ils prennent le temps de répondre à nos questions. L équipe rends réponse rapidement en général Alle Infos und Angebote gibts im Voraus dass man gut planen kann. sehr unkompliziert via whatsapp. das hilft mir als alleinerziehende und vielbeschäftigte mutter sehr. Les informations nous sont bien transmises, via les newletters. Die nötigen Informationen werden vermittelt. Fragen immer rasch und adäquat beantwortet. Sehr angenehme, sympathische und kompetente Teammitglieder! Fazit: Die Kommunikation mit der ASB wird insgesamt als offen, unkompliziert und gut organisiert empfunden. Newsletter und digitale Kanäle funktionieren zuverlässig, persönliche Gespräche sind möglich und willkommen. Einige Eltern wünschen sich mehr Rückmeldungen zum Alltag oder klarere Hauptansprechpersonen. Ein Vorschalg war, bei den Eltern anchzufragen, wer als Hauptansprechperson gilt. Direkte Rückmeldungen werden teils als etwas hart, aber nachvollziehbar wahrgenommen. Wie empfinden Sie die Bring- & Abholsituation? Comment vivez-vous les moments d'arrivée et de départ de votre enfant? Gut. Wir erleben vor allem die Abholsituation. Je nachdem, ob man genug früh kommt und/oder sich selber Zeit nimmt, erhlat man mehr Information - passend. Manchmal machen die Kinder extra nicht vorwärtz, weil sie lieber in der ASB bleiben würden u/o faul sind. Das ist etwas mühsam, und teilweise durch die ASB "logistische Wege" verschärft. Aktuell kommt nur noch die Abholsituation zum Tragen. Das geht sehr gut. Die Kinder kommen selbständig daher, gut, sind von Abholsituation nicht betroffen. Vielleicht gehen dadurch Informationen anuns verloren. Bien Alles gut. Manchmal braucht es etwas Überzeugungsarbeit bei der Abholsituation, aber das hat weniger mit der ASB zu tun, als mehr mit dem Übergang von unserem Sohn, was wohl auch ziemlich altersadäquat ist. Aber von den Betreuerinnen fühle ich mich jeweils sehr gut unterstützt. Très bien, Sandra et Susanne sont toujours très douce avec Maxime à son arrivée. Le soir, un encadrant est toujours disponible pour nous faire un retour sur la journée. Bien Gut einfach und unkompliziert Aucun problème. Ma fille y reste facilement. Parfois les départs sont plus embêtants car elle ne souhaite pas partir. Gut. Nötiges Feedback vorhanden, ohne dass es zu lange dauert.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 50 Fazit: Die Bringund Abholsituation funktioniert insgesamt gut und unkompliziert. Viele Kinder fühlen sich so wohl, dass sie ungern gehen – was zwar positiv ist, den Übergang für Eltern aber manchmal erschwert. Wer früh kommt oder sich Zeit nimmt, erhält mehr Einblick in den Alltag. Die Betreuungspersonen werden als unterstützend und präsent erlebt. Wie finden Sie die Zeiten der ASB (gut gewählt, unpraktisch, ...)? Que pensez-vous des horaires de l'ASB? Gut. Man könnte sich immer wünschen dass sie noch erweitert werden z.B. 6h30 bis 18h30. Passen sehr gut für mich und die Arbeitszeiten. gut Ils sont adaptés aux horaires d'école Passt so für uns. Le fait que le module 1 n'est plus disponible est un problème pour nous mais sinon les horaires sont tout à fait corrects et adaptés. Cela serait bien si le club du matin était ouvert 06:30-7:35am Gut gut gewählt. Pendant la période scolaire, les horaires sont corrects. Pendant les vacances, les horaires sont compliqués… c’est difficile de gérer avec le travail d’arriver bien après 8h le matin et de devoir repartir avant 16h30 pour arriver à l’heure. Les heures de travail ne sont pas effectués. Quand on n’a pas de famille près de nous, l’ASB est notre seule solution. Avec une fermeture à 17h, il aurait été bien de pouvoir les déposer le matin au même horaire qu’en période scolaire. Ausserhalb der Ferien gut, die Ferienbetreuung abends zu wenig lang. Fazit: Die Betreuungszeiten werden mehrheitlich als passend empfunden und gut mit dem Arbeitsalltag vereinbar. Einige Eltern wünschen sich jedoch erweiterte Öffnungszeiten, insbesondere morgens ab 6:30 Uhr und während der Ferien. Vor allem für Familien ohne zusätzliche Betreuung ist eine bessere Abdeckung in Randzeiten wichtig. Wie finden Sie das Ferienprogramm, welches die ASB anbietet? Que pensez-vous du programme de vacances proposé par l'ASB? Gut. Wir sind sehr froh, dass viele Ferienwochen abgedeckt werden. Im idealfall sollte es eine minimale Pause im Sommergeben, heisst nur eine oder zwei Wochen. Es ist selten, dass Eltern 3 Wochen freinehmen können. Und vielleicht will man nciht genau dann wenn die ASB zu hat... Eine Idee wäre sich mit anderen ASB der Region zu koordinieren, damit immer eine offen hat. Und die Kinder die verschiedenen Strukturen besuchen dürfen. Abwechslungsreich und spannend, anders als während der Schulzeit und das ist gut so. nicht betroffen - tolles Angebot C'est génial de proposer des activités durant les vacances. Cela est très apprécié. Eigentlich finde ich das Angebot sehr ansprechend - bis jetzt haben wir es jedoch noch nicht in Anspruch genommen, da wir die Betreuung anders geregelt haben. C'est une super option pour nous au niveau de la garde pendant les vacances. Maxime se réjouit des activités différentes durant les vacances, il a adoré le clown.
Nadine Broch & Noemi Frei HSLU I M-251 Kreativwoche 51 Bien Praktisch gut gewählt, obwohl dieses jahr die wochen nicht passen. Les programmes sont toujours intéressants.les enfants s’amusent beaucoup. Gut. Abwechslungsreich, der Jahreszeit/aktuellen Thematik entsprechend (Herbst, Fasnacht, Frühling/Ostern, diverses im Sommer). Fazit: Das Ferienangebot der ASB wird insgesamt sehr geschätzt – es ist abwechslungsreich, spannend und bietet eine gute Entlastung für Familien. Einige wünschen sich jedoch kürzere Schließzeiten im Sommer oder eine bessere Koordination mit anderen ASB-Standorten, um durchgehende Betreuung zu ermöglichen. Das Angebot wird als praktisch und kindgerecht wahrgenommen. Was würden Sie an der ASB ändern (Verbesserungs-/ Änderungsvorschläge)? Que changeriez-vous à l'ASB (Suggestions de modification ou d'amélioration)? Siehe oben betreffend Ferien. Längeren Betreuungszeiten während den Ferien z.B. 7h-18h. Etwas mehr Tagesausflüge in den Ferien. Küche vor Ort, Organisation gemeinsam mit der Kita. Evtl Kommunikation an Klapp angeschlossen, wurde als Möglichkeit bei Info an die Eltern besprochen. Aber auch bisher geht das gut. - Souvent, ma fille ne fait pas ses devoirs à l'ASB et c'est un peu compliqué de les faires plus tard dans la soirée. Est-ce qu'il y aurait un moyen de faire les devoirs systématiquement pour les plus jeunes par exemple? Unser Sohn ist nur einen Halbtag pro Woche in der ASB. Wir sind mit der Betreuung und dem Angebot absolut zufrieden und es fehlt an nichts. Er fühlt sich wohl und geht gerne - daher einfach weiter so. Plus d aide/supervision au devoir ou option de cours d’appuis pour être super. Jeux éducatif en période de journée où les enfants sont à l’intérieur Nicht so viel spezielles Essen Reis, Nudeln oder Kartoffeln ohne Sauce sollte es täglich im Angebot haben... Les horaires des vacances afin de faciliter la vie aux parents qui travaillent. Längere Öffnungszeiten während den Ferien, v.a. abends. 17:00 Uhr ist früh, da man 10min vor Schliessung da sein sollte. Idealerweise gleiche Abholzeit wie ausserhalb der Ferien, oder wenigstens 17:30 Uhr damit man bis 17 Uhr arbeiten kann. Fazit: Eltern schätzen das bestehende Angebot, wünschen sich jedoch punktuelle Verbesserungen: längere Öffnungszeiten in den Ferien, mehr Tagesausflüge, eine Küche vor Ort sowie mehr Unterstützung bei den Hausaufgaben – insbesondere für jüngere Kinder. Auch einfache Essensoptionen und eine mögliche Anbindung an bestehende Kommunikationsplattformen wie Klapp werden angeregt. Grundsätzlich zeigt sich Zufriedenheit mit der Betreuung und dem Engagement des Teams. Falls wir Sie bei Rückfragen kontaktieren dürfen, geben Sie bitte Ihren Namen und eine Telefonnummer an: Si nous pouvons vous contacter en cas de questions, merci d'indiquer votre nom et votre numéro de téléphone: Antworten wurden aus Datenschutzgründen nicht aufgeführt.