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Zwischen Komfort und Vulnerabilität: Potentielle Grundrechtsrisiken personalisierter Online-Dienste

Author: Lukat, Maximilian; Feldhusen, Gesa; Hagen, Philipp; Thor, Luana
Publisher: Zenodo
DOI: 10.5281/zenodo.17551805
Source: https://zenodo.org/records/17551805/files/HIIG_DP_2025_05_LUKAT_etal.pdf
MAXIMILIAN LUKAT, GESA FELDHUSEN, PHILIPP HAGEN, LUANA THOR
Zwischen Kom o und
Vulne abili ä
Po en ielle G und ech s isiken pe sonalisie e Online-Diens e
HIIG DISCUSSION PAPER SERIES 2025-05
ZWISCHEN KOMFORT UND VULNERABILITÄT: POTENTIELLE GRUNDRECHTSRISIKEN PERSONALISIERTER ONLINE-DIENSTE
ABSTRACT
Pe sonalisie e We bung kann Risiken be gen, die die in de EU G und ech echa a zugesiche en
G und ech e be effen ( on G a ens ein, 2025). Pe sonalisie ung finde jedoch nich nu bei We bung,
sonde n auch bei ande en Online-Diens en s a , beispielsweise um Inhal e auszuwählen ode
Emp ehlungen auszugeben. In diesem Tex wollen wi uns mi den G und ech s isiken be assen, die bei
de Pe sonalisie ung du ch e schiedene Ve a bei ungsweisen in den Be eichen Kul u , Nach ich en und
Gesundhei au e en könn en. Diese Ve a bei ungsweisen we den in Einwilligungen zu
Da en e a bei ung als Ve a bei ungszwecke bezeichne . Bei den hie besp ochenen Risiken handel es sich
um po enzielle Risiken, die als Anhal spunk e ü je eine Li e a u analyse p o Be eich (Kul u , Nach ich en,
Gesundhei ) dienen sollen. In diesen Analysen sollen die a sächlichen Risiken e mi el we den. Die
Auswahl de p ominen es en Ve a bei ungszwecke sowie die Zuo dnung de G und ech s isiken zu den
Ve a bei ungszwecken e olg e in einem p ojek in e nen Wo kshop. De Tex is nach den
Ve a bei ungszwecken gegliede , um an die o angegangene Analyse de G und ech s isiken on
pe sonalisie e We bung anzuschließen. Bei de Be ach ung de Risiken übe alle besp ochenen
Ve a bei ungszwecke hinweg äll au , dass ü den jeweiligen Be eich meis ens die gleichen Risiken
denkba sind. Da die Da en e a bei ungsweisen in ih e Funk ion und ih en E gebnissen jedoch sukzessi e
g öbe we den und wenige pe sonenbezogene Da en e wenden, könn e sich auch die Quali ä ode
In ensi ä de Risiken minimie en. Die E gebnisse de wei e üh enden Analysen sollen im wei e en
P ojek e lau mi unse e o he igen Un e suchung zu den subjek i wah genommenen Risiken on
Nu ze *innen und Expe *innen im Hinblick au Pe sonalisie ung und pe sonalisie e We bung (Luka e .
al., 2025) zusammenge üh we den, um ein um assendes Risikomodell zu e s ellen.
KEYWORDS
Pe sonalisie ung, Pe sonalisie e We bung, G und ech e, Risiken, Ve a bei ungszwecke
CITATION
Luka , M., Feldhusen, G., Hagen, P., Tho , L. (2025). Zwischen Kom o und Vulne abili ä : Po en ielle
G und ech s isiken pe sonalisie e Online-Diens e. 29 pages. h ps://doi.o g/10.5281/zenodo.17551805
LICENCE
This wo k is dis ibu ed unde he e ms o he C ea i e Commons A ibu ion 4.0 Licence (In e na ional)
which pe mi s un es ic ed use, dis ibu ion, and ep oduc ion in any medium, p o ided he o iginal wo k
is p ope ly ci ed (h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/). Copy igh emains wi h he au ho s.
HIIG DISCUSSION PAPER SERIES · 2025-05 1
ZWISCHEN KOMFORT UND VULNERABILITÄT: POTENTIELLE GRUNDRECHTSRISIKEN PERSONALISIERTER ONLINE-DIENSTE
AUTHOR INFO / AFFILIATION / FUNDING ETC.
Maximilian Luka , wissenscha liche Mi a bei e , Alexande on Humbold Ins i u ü In e ne und
Gesellscha , Be lin
Gesa Feldhusen, wissenscha liche Mi a bei e in, nexus Ins i u ü Koope a ionsmanagemen und
in e disziplinä e Fo schung, Be lin
Philipp Hagen, Di ec o Legal Affai s & Da a P i acy, Bundes e band Digi ale Wi scha e.V., Be lin
Luana Tho , s uden ische Mi a bei e in, nexus Ins i u ü Koope a ionsmanagemen und in e disziplinä e
Fo schung, Be lin
Siche im Da en e keh is ge ö de om Bundesminis e ium ü Fo schung, Technologie und Raum ah ,
Fö de kennzeichen 16KIS1968
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INHALT
1 EINLEITUNG 4
1.1 Pe sonalisie ung im We bebe eich 4
1.2 Pe sonalisie ung in de Ve b ei ung on Kul u (Büche , Musik, Filme) 5
1.3 Pe sonalisie ung on Nach ich en 5
1.4 Pe sonalisie ung im Be eich Gesundhei 5
2 POTENTIELLE RISIKEN VON DATENVERARBEITUNGSZWECKEN BEI ONLINE-DIENSTEN 6
2.1 Recommende Sys ems au Basis on Re-Ta ge ing 6
2.1.1 We bung 7
2.1.2 Kul u be eich 7
2.1.3 Nach ich enbe eich 7
2.1.4 Gesundhei sbe eich 8
2.2 Recommende Sys ems au Basis on Accoun s 9
2.2.1 We bung 9
2.2.2 Kul u be eich 10
2.2.3 Nach ich enbe eich 11
2.2.4 Gesundhei sbe eich 12
2.3 Recommende Sys ems au Basis on P ofilen 13
2.3.1 We bung 13
2.3.2 Kul u be eich 13
2.3.3 Nach ich enbe eich 14
2.3.4 Gesundhei sbe eich 15
2.4 Recommende Sys ems au Basis on Koho en 16
2.4.1 We bung 16
2.4.2 Kul u be eich 16
2.4.3 Nach ich enbe eich 17
2.4.4 Gesundhei sbe eich 19
2.5 Recommende Sys ems au Basis on Kon ex en 20
2.5.1 We bung 20
2.5.2 Kul u be eich 20
2.5.3 Nach ich enbe eich 21
2.5.4 Gesundhei sbe eich 22
2.6 Sons ige ele an e Zwecke 23
2.6.1. IT-Siche hei 23
2.6.1.1. We bung 23
2.6.1.2. Kul u 23
2.6.1.3. Nach ich en 24
2.6.1.4. Gesundhei 24
2.6.2. Pe o mance-Messung und Op imie ung 24
2.6.2.1. We bung 24
2.6.2.2. Kul u 24
2.6.2.3. Nach ich en 25
2.6.2.2. Gesundhei sbe eich 25
3 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK AUF SUBJEKTIVE RISIKEN 26
HIIG DISCUSSION PAPER SERIES · 2025-05 3
ZWISCHEN KOMFORT UND VULNERABILITÄT: POTENTIELLE GRUNDRECHTSRISIKEN PERSONALISIERTER ONLINE-DIENSTE
1 EINLEITUNG
Pe sonalisie ung im In e ne is ielen wah scheinlich als pe sonalisie e We bung bekann . Sie begegne
uns s e ig, wenn wi uns digi al bewegen. Doch nich nu We bung is pe sonalisie , sonde n auch die
Auswahl de Inhal e welche Nu ze *innen sehen, kann pe sonalisie sein. Dami is gemein , dass au
G undlage de In e essen und In o ma ionen, die bei de Nu zung e hoben ode on Nu ze *innen
eingegeben we den, eine Emp ehlung on Inhal en ode eine Anpassung des Angebo s s a finde . Dami
einhe gehend e geben sich Risiken, die zu eine Einsch änkung de in de G und ech echa a de
Eu opäischen Union (EU-GRC) zugesiche en G und ech e üh en können. Fü den Be eich de
pe sonalisie en We bung haben wi uns im Rahmen des P ojek es „Siche im Da en e keh “ (SiD) be ei s
mi den G und ech s isiken beschä ig (siehe on G a ens ein, 2025). Fü eine besse e Übe sich lichkei
de E gebnisse we den wi sie in diesem Tex e neu auffüh en. Gegens and dieses Tex es sind die Be eiche
auße halb de We bung, in denen pe sonalisie e Angebo e ode Emp ehlungen ausgegeben we den.
Dabei okussie en wi uns au Pe sonalisie ung in den Be eichen Kul u , Nach ich en und Gesundhei .
Den Be eich Social Media klamme n wi in diesem Tex aus, da do alle ie Be eiche, sowie Inhal e und
We bung mi einande e misch sein können. Die Risiken, die aus so eine Ve mischung en s ehen
können, soll en au G und de Komplexi ä des Themas gesonde be ach e we den.
Zunächs beschä igen wi uns dami , welche Ausp ägungen Pe sonalisie ung in den oben genann en
Be eichen Kul u , Nach ich en und Gesundhei , sowie in de We bung haben kann. Anschließend
be ach en wi die po en iellen Risiken, die sich aus den p ominen es en Ve a bei ungszwecken on Da en
ü ein pe sonalisie es Angebo e geben. Diese Ve a bei ungszwecke haben wi in einem p ojek in e nen
Wo kshop he ausgea bei e . Abschließend olg eine Zusammen assung un e Be ach ung de g öß en
Gemeinsamkei en und Un e schiede de po en iellen Risiken.
1.1 Pe sonalisie ung im We bebe eich
In unse e o he igen Un e suchung “Zwischen Bauchge ühl und Fachwissen: Risiken pe sonalisie e
We bung im In e ne ” (Luka e al., 2025) haben wi uns mi de subjek i en Sich on Nu ze *innen und
Expe *innen au die Risiken on pe sonalisie e We bung beschä ig . Do haben wi iel äl ige
Vo s ellungen on e mu e en Risiken, sowie e wünsch en und une wünsch en Auswi kungen on
pe sonalisie e We bung o ge unden. Nu ze *innen haben häufig a alis ische Übe wachungsna a i e
ep oduzie . In Anbe ach ih e E ah ungen mi pe sonalisie e We bung sind die be ich e en
Auswi kungen abe wei wenige g a ie end und Nu ze *innen sind sich de Vo eile, wie e höh e
Kom o , Rele anz und Zei e spa nis bewuss . Risiken we den o allem im Missb auch de e hobenen
Da en und in une wünsch en Folgen, wie einem Ge ühl des Kon oll e lus es ode eine po en iellen
Disk iminie ung gesehen. Aus unse en In e iews mi Expe *innen aus de Wi scha , In o ma ik,
Soziologie und de Rech swissenscha e gib sich eben alls ein he e ogenes, agmen ie es Ve s ändnis
da on, was echnisch und sozial bei Pe sonalisie ung passie , we be eilig is und welche Risiken bes ehen
können. G oße Un e schiede zu dem Wissen de Nu ze *innen e gaben sich o allem in dem De ailg ad
des Wissens einzelne Pe sonen und de Eloquenz de Besch eibungen.
Aus ju is ische Pe spek i e be onen Expe *innen und Nu ze *innen, dass mögliche Einblicke in das
P i a leben de Nu ze *innen und dami in de P i a sphä e die g öß e Bed ohung du ch pe sonalisie e
We bung da s ellen. In dem de zei igen komplexen We be-Ökosys em können die Nu ze *innen wede
o he sehen noch wi ksam kon ollie en, welche ih e Online-Ve hal ensweisen geziel übe wach , mi
wem diese In o ma ionen ge eil und in welche Fo m sie le z lich e wende we den (Ma ga i is, Online
Beha io al Ad e ising as an Agg essi e Comme cial P ac ice, EuCML 2023, S. 244; Lancie i, Na owing
Da a P o ec ion's En o cemen Gap, MLR 2022, S. 31 ff.). Die Risiken, die das Sys em ü Einzelne bi g ,
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ZWISCHEN KOMFORT UND VULNERABILITÄT: POTENTIELLE GRUNDRECHTSRISIKEN PERSONALISIERTER ONLINE-DIENSTE
haben un e schiedliche Auswi kungen je nach Pa ame e , wie zum Beispiel dem Kon ex de
Da ene hebung ode de A de e hobenen Da en; den aus de Da enanalyse abgelei e en In o ma ionen
übe die Ve b auche ; und dem Ausmaß, wie iele ande e Pe sonen on diesen In o ma ionen Kenn nis
e hal en ( gl. on G a ens ein, 2025).
1.2 Pe sonalisie ung in de Ve b ei ung on Kul u (Büche , Musik, Filme)
Pe sonalisie ung in de Ve b ei ung on Kuns und Kul u basie heu e p imä au algo i hmischen
Emp ehlungssys emen, die e schiedene Da enquellen nu zen, um indi iduell zugeschni ene kul u elle
Inhal e auszuspielen. Pla o men wie Spo i y analysie en Hö gewohnhei en, Playlis -E s ellungen und
In e ak ionsmus e , um pe sonalisie e Musik-Emp ehlungen zu gene ie en, wäh end SoundCloud
zusä zlich Kommen a e, Repos s und Follow-Beziehungen zu Küns le *innen auswe e . Ne flix und
ähnliche S eaming-Diens e kombinie en Ve läu e, Bewe ungen und soga Pausen e hal en, um Film-
und Se ien o schläge zu e s ellen. Buchhandelspla o men nu zen Kau his o ien, Bewe ungen und
B owsing-Ve hal en ü Li e a u emp ehlungen, wäh end spezialisie e Pla o men wie Good eads
Lesebewe ungenanalysie en um neue Emp ehlungen zu geben. Filmpla o men wie IMDb ode
Le e boxd we en Wa chlis s, Ra ings und Re iew-Ve hal en aus, um Filmemp ehlungen zu gene ie en.
Diese Sys eme a bei en o mi hyb iden Ansä zen, die koho enbasie e ("Nu ze *innen mi ähnlichen
P ä e enzen mögen auch..."), inhal sbasie e (Analyse on Gen eme kmalen, Küns le eigenscha en) und
kon ex basie e Fak o en (Tageszei , Ge ä enu zung, geog afische S ando ) kombinie en.
Die Pe sonalisie ung e olg dabei au e schiedenen Ebenen de kul u ellen We schöp ungske e: Von de
Ku a ion und Sich ba kei kul u elle Inhal e übe die P eisges al ung (dynamic p icing basie end au
Zahlungsbe ei scha ) bis hin zu Ges al ung de Nu ze *innen-E ah ung selbs . Emp ehlungssys eme
en scheiden nich nu , was Nu zenden o geschlagen wi d, sonde n auch in welche Reihen olge, zu
welche Zei und in welchem isuellen ode audi i en Kon ex sie p äsen ie we den. Diese En wicklung
e ände sowohl die Rezep ion als auch die P oduk ion on Kuns und Kul u g undlegend:
Küns le *innen o ien ie en sich an den Logiken de Emp ehlungssys eme, wäh end
Kul u konsumen *innen imme sel ene mi une wa e en ode he aus o de nden Inhal en kon on ie
we den, die auße halb de e mu e en In e essensphä e liegen.
1.3 Pe sonalisie ung on Nach ich en
Nach ich enpo ale, News-Apps ode digi ale Medienpla o men schlagen ih en Nu ze *innen au
e schiedenen Da enquellen basie end Inhal e o , die sie in e essie en könn en, um ele an e e Bei äge zu
zeigen und so die Ve weildaue au de Sei e zu e höhen. Du ch die e höh e Ve weildaue kann zudem
meh We bung angezeig we den, was dem ökonomischen In e esse de Anbie e zugu ekomm . Diese
Auswahl de Inhal e könn e einige Risiken mi sich b ingen, die wi in diesem Bei ag du chdenken
möch en.
1.4 Pe sonalisie ung im Be eich Gesundhei
Pe sonalisie ung im Be eich Gesundhei kann sich au digi ale Gesundhei sangebo e, Fi ness- und
Wellness-Apps beziehen, bei denen das Angebo mi hil e den on Nu ze *innen eingegebenen
In o ma ionen ode e hobenen Nu zungsin o ma ionen angepass wi d beziehungsweise wo au basie end
Emp ehlungen ausgegeben we den. Die in diesem Tex besp ochenen po en iellen Risiken beziehen sich
o allem au die Risiken, die sich aus de Nu zung solche Diens e e geben könn en.
Gesundhei s-Apps können eine Vielzahl pe sönliche In o ma ionen e assen, wie Symp ome und
Medikamen eneinnahme übe E näh ungsgewohnhei en bis hin zu Schla mus e n und da aus indi iduelle
Gesundhei sp ofile gene ie en. Beispiele da ü sind Diabe es-Managemen -Apps, die Blu zucke we e,
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Mahlzei en und Ak i i ä sda en analysie en können, um Dosie ungsemp ehlungen ü Insulin zu geben
ode auch digi ale Gesundhei sanwendungen, wie Men al-Heal h-Apps, die S immungen und
Ve hal ensmus e bewe en, um indi iduelle The apie o schläge ode Medi a ionsübungen anzubie en.
Die sei einigen Jah en belieb en Fi ness- und Wellness-Apps könn en au Basis on Fi nesszielen,
kö pe lichen Vo ausse zungen und pe sönlichen Vo lieben maßgeschneide e T ainingspläne und
E näh ungsemp ehlungen e s ellen. Dabei könn en nich nu objek i e Kö pe da en, sonde n auch
subjek i e P ä e enzen und Mo i a ionsmus e in die Emp ehlungen einfließen. Wea ables wie
Sma wa ches und Fi ness-T acke sammeln eben alls analysie ba e Da en, die in de aillie e
Gesundhei sp ofile fließen könn en.
Im Be eich de Telemedizin könn en pe sonalisie e Übe wachungs- und Anpassungssys eme en s ehen.
Die gesammel en Da en könn en genu z we den, um Behandlungsemp ehlungen zu geben ode
The apie e läu e anzupassen. Besonde s ch onisch K anke könn en on Ala msys emen p ofi ie en, die
kon inuie lich Vi alda en auswe en und bei indi iduell definie en Abweichungen au oma isch
Wa nungen ode Behandlungs o schläge ausgeben.
Diese möglichen Fo men de Pe sonalisie ung e sp echen eine effizien e e und angepass e
Gesundhei s e so gung. Gleichzei ig bes ehen unbes ei ba e Risiken ü den Schu z de P i a sphä e und
undamen ale F agen zum Umgang mi hochsensiblen Gesundhei sda en in digi alen Ökosys emen.
Welche Risiken du ch die Da en e a bei ung in den ie zu o au ge üh en Be eichen bes ehen könn en,
wollen wi im olgenden Kapi el e ö e n.
2 POTENTIELLE RISIKEN VON DATENVERARBEITUNGSZWECKEN BEI ONLINE-DIENSTEN
Die Risiken de Ve a bei ungszwecke, die wi hie da s ellen und besp echen, sind zunächs nu po en ielle
Risiken, welche die in de EU-GRC zugesiche en G und ech e be effen und einsch änken könn en.
Diese po en iellen Risiken müssen bei de Ges al ung und dem Be ieb on ech en
Pe sonalisie ungssys emen, im Sinne eine o ausgehenden Risikominimie ung, mi Hil e on echnischen
und o ganisa o ischen Maßnahmen (TOMs) ad essie und bewäl ig we den. Du ch dieses Vo gehen
soll en „nu “ noch nich ausschließba e (Res -)Risiken üb ig bleiben. Die po en iellen Risiken we den wi
jeweils ü den Be eich de We bung, de Kul u , de Nach ich en und de Gesundhei besp echen. Da sich
bes imm e Themenbe eiche und Logiken übe schneiden, kann es o kommen, dass bes imm e Risiken
meh ach p o The menbe eich und Ve a bei ungszweck genann we den.
Du ch die e schiedenen Logiken de Ve a bei ungsweisen e geben sich un e schiedliche Risiken, die
dami einhe gehen können. Die ün olgenden Ve a bei ungszwecke pe sonenbezogene Da en beziehen
sich allesam au Recommende Sys ems, also Emp ehlungsdiens e, die au G undlage un e schiedliche
Da en und Auswe ungslogiken Emp ehlungen ü Inhal e, We bung usw. ausgeben. De sechs e und
sieb e Ve a bei ungszweck, die IT-Siche hei und die Op imie ung und Pe o mancemessung on
Diens en, e heben eben alls pe sonenbezogene Da en, weswegen wi uns auch die Risiken ü diese
Be eiche anschauen.
2.1 Recommende Sys ems au Basis on Re-Ta ge ing
De e s e Ve a bei ungszweck, den wi be ach en wollen, is die Be ei s ellung on Emp ehlungen au
Basis on Re-Ta ge ing. Re-Ta ge ing bedeu e , dass Endge ä e au G und bes imm e Me kmale, die sie
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au weisen und an Diens e übe agen, e kann und wiede e kann we den können. Diese
Wiede e kennung kann zum Beispiel mi Iden ifika ionsnumme n geschehen, die in Cookies gespeiche
we den. Du ch diese Wiede e kennung kann gezähl we den, wie o eine Sei e be ei s besuch wu de und
so ein In e esse abgelei e we den. Sie kann abe auch dazu genu z we den, geziel Emp ehlungen
auszuspielen, die au zu o e hobenen In e essen be uhen. So kann beispielsweise auch die Häufigkei on
Emp ehlungen p o Endge ä ausgewähl we den.
2.1.1 We bung
Fü den Be eich de We bung könn en in e s e Linie Risiken ü die in A . 7 EU-GRC zugesiche e
Ach ung des P i a - und Familienlebens he ausges ell we den. Dies is dadu ch beg ünde , dass
Nu ze *innen Re-Ta ge ing du ch die In anspa enz de Funk ionsweise als au d inglich wah nehmen und
sich dadu ch e olg ühlen können ( on G a ens ein, 2025, S. 12).
Denkba wä e auch, dass We bung, die on Re-Ta ge ing-Sys emen ausgegeben wi d, gegen A . 20
EU-GRC e s oßen könn e, wenn sie zu eine sys ema ischen Ungleichbehandlung e schiedene
Nu ze *inneng uppen üh en wü de. Dies wä e dann p oblema isch, wenn Re-Ta ge ing-Sys eme
bes imm en Pe sonen au g und ih e P ofile sys ema isch ande e P oduk e, P eise ode In o ma ionen
anzeigen wü den als ande en Pe sonen und dies anspa en om Händle kommunizie wi d. Bedenklich
wä e es auch, wenn Re-Ta ge ing-Sys eme an geschü z e Me kmale wie Geschlech , e hnische He kun
ode Religion anknüp en wü den und dadu ch beispielsweise F auen ande e S ellenangebo e ode
K edi kondi ionen p äsen ie bekämen als Männe . In einem solchen Szena io wä e die pe sonalisie e
We bung eine digi ale Fo m de Disk iminie ung, die den Gleichhei sg undsa z un e g aben wü de. Selbs
wenn keine di ek e Benach eiligung beabsich ig is , könn e die in anspa en e Funk ionsweise de
T acking-Sys eme dazu üh en, dass bes ehende gesellscha liche Ungleichhei en ep oduzie und
e es ig wü den, wodu ch bes imm e Be ölke ungsg uppen s uk u ell benach eilig blieben.
2.1.2 Kul u be eich
Im Kul u be eich is die Ausspielung on Emp ehlungen mi Hil e on Re-Ta ge ing besonde s häufig.
Bekann sind un e ande em E inne ungen, sich noch nich zu Ende konsumie e Inhal e anzuschauen,
be ei s konsumie e Inhal e, die e neu au ge u en we den können ode das wiede hol e Vo schlagen on
Inhal en.
Die Schwelle zwischen In o ma ion und We bung kann un e Ums änden ziemlich schmal sein. Ein
Risiko, das dabei bes ehen könn e, wä e ein ma e ielle Schaden nach A . 17 EU-GRC, wenn nich
e sich lich is , dass es sich bei eine Emp ehlung um We bung handel und Pe sonen so zu einem Kau
beweg we den.
Ein wei e es po en ielles Risiko bei de Emp ehlung on kul u ellen Inhal en au Basis on Re-Ta ge ing
is , dass das Rech au In o ma ions eihei nach A . 11 EU-GRC bein äch ig we den könn e. Dies kann
de Fall sein, wenn Pe sonen gewisse Inhal e au ged äng we den ode bes imm e Inhal e nich meh
ge unden we den können, beispielsweise du ch explizi e Shadow Bans. Das Wiede auffinden on Inhal en
ode das ak i e Ausschließen bes imm e Inhal e, da diese nich meh angezeig we den, da sie nich den
e mu e en In e essen en sp echen, kann eine wei e e Beeinflussung de In o ma ions eihei sein.
2.1.3 Nach ich enbe eich
Im Nach ich enbe eich könn e eben alls das Risiko bes ehen, dass die In o ma ions eihei nach A . 11
EU-GRC du ch den Ve a bei ungszweck eingesch änk wi d. In diesem Kon ex sind die im öffen lichen
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Disku s o angesp ochenen Fil e blasen und Echokamme n zu nennen, die s ell e e end ü eine
be ü ch e e Einsch änkung on Meinungsplu alismus s ehen. Dami geh die Vo s ellung einhe , dass
du ch die ehlende Kon on a ion mi e schiedenen Pe spek i en die Fähigkei de Gesellscha e lo en
geh , sich diffe enzie mi komplexen Themen auseinande zuse zen und Ambigui ä auszuhal en. In le z e
Ins anz könn e dies auch das Demok a iep inzip ge äh den, wenn aus dem Akzep ie en on
Meinungs e schiedenhei en ein g undlegende An agonismus wi d. Aus diese Be ü ch ung he aus is es
denkba , dass du ch Nach ich en o schläge au Basis on Re-Ta ge ing häufig dieselben
Meinungsposi ionen eine Deba e emp ohlen we den und so Sich weisen e hä e we den könn en. Eine
Einsch änkung de In o ma ions eihei könn e dann o liegen, wenn au G undlage de e mu e en
In e essen kein plu alis isches Meinungsbild und In o ma ionsangebo ausgespiel und emp ohlen wi d. Da
Pe sonalisie ung nich nu au dezidie en Emp ehlungssei en zum Einsa z komm , sonde n auch bei
Suchan agen, is es denkba , dass dies auch Einfluss au die geziel e Suche on Nach ich en haben kann,
wodu ch A . 11 e neu angie wü de.
2.1.4 Gesundhei sbe eich
Re-Ta ge ing bei digi alen Gesundhei sangebo en und Fi ness-Apps könn e zu eine sys ema ischen
In o ma ionsasymme ie üh en, die das Rech au In o ma ions eihei (A . 11 EU-GRC) un e g aben
könn e. Es is denkba , dass du ch das Re-Ta ge ing bes imm e Gesundhei sin o ma ionen,
P ä en ionsangebo e ode Behandlungsop ionen eine Pe son besonde s o angezeig we den und ande e
ga nich . Dadu ch en s ünde eine gefil e e Reali ä , in de wich ige Gesundhei sin o ma ionen
o en hal en we den könn en. Dies wä e besonde s p oblema isch, da Gesundhei sen scheidungen au
olls ändigen und objek i en In o ma ionen basie en soll en. Die Vo auswahl könn e dazu üh en, dass
Menschen keine Kenn nis on al e na i en Behandlungsme hoden, güns ige en The apieop ionen ode
p ä en i en Maßnahmen e hiel en, die ü ih e Si ua ion ele an wä en.
Das Disk iminie ungs e bo (A . 21) könn e besonde s du ch die geziel e Ausspielung ode das bewuss e
Vo en hal en on Gesundhei sin o ma ionen an bes imm e Pe soneng uppen e le z we den.
Re-Ta ge ing-Sys eme könn en bes imm e demog aphische G uppen on wich igen
Gesundhei sangebo en ausschließen, e wa wenn äl e en Menschen inno a i e Behandlungsme hoden nich
angezeig wü den ode Menschen mi nied igem Einkommen kos enin ensi e, abe effek i e The apien
nich o schlagen wü den. Diese Disk iminie ung könn e sich auch au den Schu z inne e
Übe zeugungen (A . 10) auswi ken, alls eligiöse ode wel anschauliche Übe zeugungen als G undlage
ü die Einsch änkung des In o ma ionszugangs dien en, beispielsweise bei ep oduk ionsmedizinischen
Angebo en ode bes imm en Behandlungsme hoden.
Ein besonde s k i ische Aspek wä e die po enzielle Exklusion om Zugang zu Gesundhei s-, Pflege- und
Sozialleis ungen, was die A . 34 (Soziale Siche hei ) und 35 (Gesundhei sschu z) be effen könn e. Wenn
du ch Re-Ta ge ing In o ma ionen übe Sozialleis ungen, P ä en ionsp og amme ode kos enlose
Gesundhei sdiens e nich an ele an e Pe sonen ausgespiel wü den, da ehle ha e Annahmen zu G unde
liegen, könn en ulne able G uppen sys ema isch ausgeschlossen we den. Dies könn e den
In o ma ionszugang zu Gesundhei sin o ma ionen be effen und dami auch indi ek den Zugang zu
Leis ungen.
Die Manipula ionsge ah (A . 38 EU-GRC Ve b auche schu z) könn e sich du ch die Beeinflussung
ulne able Pe sonen zum Kau ode zu Nu zung bes imm e Gesundhei sangebo e mani es ie en.
Re-Ta ge ing könn e au G und on be ei s e ass en In o ma ionen Lösungen ü Gesundhei sp obleme
anbie en, die mögliche weise nich e idenzbasie ode soga schädlich wä en. Besonde s k i isch wä e dies
bei Menschen in K ankhei ssi ua ionen, die au g und ih e emo ionalen Ve assung besonde s emp änglich
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Auswahl an Nach ich en, die au algo i hmischen Annahmen übe die e mu e en In e essen und
Übe zeugungen basie en wü de. Dies könn e zu eine adikalen F agmen ie ung de gemeinsamen
In o ma ionsbasis üh en, die ü demok a ische Gesellscha en essen iell wä e.
Die Ve le zung des Disk iminie ungsschu zes nach A . 21 wä e bei p ofilbasie en Sys emen ausgep äg ,
da diese sys ema ische Vo en hal ung ode geziel e Ausspielung on In o ma ionen an bes imm e
Pe soneng uppen e möglichen könn e. Au g und de Emp ehlungslogiken könn en Ka ego ien en s ehen,
die den G ad an poli ischem In e esse ode den Bildungsg ad de Nu ze *innen e mein lich wide spiegeln
und en sp echend un e schiedliche In o ma ionsquali ä en ausspielen. So könn en beispielsweise
Nu ze *innen mi nied ige em o malen Bildungsg ad sys ema isch on komplexe poli ische
Be ich e s a ung ausgeschlossen we den.
Besonde s p oblema isch wä e die Ge äh dung des Schu zes inne e Übe zeugungen nach A . 10 du ch
geziel e Beeinflussung. P ofilbasie e Sys eme könn en nich nu Fil e blasen schaffen, sonde n ak i
e suchen, Wel anschauungen zu o men ode zu bes ä ken. Wenn Emp ehlungslogiken so au gebau sind,
dass häufig Ähnliches o geschlagen wi d, könn e das dazu üh en, dass poli ische ode soziale Ansich en
e s ä k wü den. Dies könn e zu eine sub ilen, abe wi ksamen Manipula ion de Meinungsbildung
üh en, ohne dass Nu ze *innen sich diese Beeinflussung bewuss wä en.
P ofilbasie e Sys eme könn en zudem das Rech au P i a leben nach A . 7 e le zen, indem sie aus
scheinba ha mlosen In e ak ionen ie g ei ende Rückschlüsse au poli ische Eins ellungen, eligiöse
Übe zeugungen ode sexuelle O ien ie ung ziehen wü den.
Indi idualisie e Fil e blasen und Echokamme n könn en eine Bed ohung ü das Demok a iep inzip
da s ellen, wenn dadu ch Ambigui ä und Meinungsplu alismus nich meh als gemeinsame G undlage
be ach e we den.
2.3.4 Gesundhei sbe eich
P ofilbasie e Recommende Sys ems in Gesundhei s- und Fi ness-Apps könn en du ch ih e
ge ä ezen ie e und nu zungsbasie e Logik spezifische G und ech s isiken be gen, die sich on
accoun basie en Sys emen un e scheiden. Da diese P ofile aus de passi en Beobach ung des
Nu zungs e hal ens übe e schiedene Endge ä e hinweg en s ehen wü den, könn en sie besonde s an ällig
ü Fehlin e p e a ionen und ungewoll e Disk iminie ung sein.
Das Rech au kö pe liche und geis ige Un e seh hei (A . 3) könn e du ch ehle ha e Emp ehlungen
ge äh de we den, die aus un olls ändigen ode missin e p e ie en P ofilda en esul ie en wü den. Da
p ofilbasie e Sys eme au s a is ischen Wah scheinlichkei en und Ve hal ensmus e n basie en wü den,
könn en sie alsche Rückschlüsse au den Gesundhei szus and ziehen. Es könn e beispielsweise aus
un egelmäßigen Schla mus e n ode e ände en Ak i i ä sle els o schnell au bes imm e
Gesundhei sp obleme schließen und en sp echend ungeeigne e Emp ehlungen ausspielen, die bei
Be olgung gesundhei liche Schäden e u sachen könn en.
Disk iminie ungs isiken (A . 21, 23, 24, 25, 26) könn en en s ehen, wenn die P ofilbildung ungewoll
bes imm e G uppen benach eilig . Recommende Sys ems könn en aus Nu zungsmus e n demog afische
Eigenscha en ablei en und en sp echend un e schiedliche Gesundhei sin o ma ionen ode -emp ehlungen
be ei s ellen. Äl e e Nu ze *innen (A . 25) könn en au g und ge inge e In e ak ionsgeschwindigkei en
mi Online-Diens en au oma isch e ein ach e ode wenige um assende In o ma ionen e hal en ode
Kinde und Jugendliche (A . 24) mögliche weise on wich igen P ä en ionsin o ma ionen ausgeschlossen
wü den, wenn ih Al e aus dem Nu zungs e hal en alsch eingeschä z wi d. Menschen mi
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Behinde ungen (A . 26) könn en du ch abweichende In e ak ionsmus e als "wenige in e essie " ode
"wenige ähig" klassifizie und en sp echend mi eduzie en In o ma ionsangebo en e so g we den.
Die Gleichs ellung de Geschlech e (A . 23) könn e du ch unbewuss e Ve ze ungen beein äch ig
we den, wenn Recommende Sys ems aus Ak i i ä smus e n ode App-Nu zungs e hal en au das
Geschlech schließen und geschlech sspezifisch un e schiedliche Gesundhei sin o ma ionen be ei s ellen
wü den. Dies könn e zu eine Ve es igung adie e Rollenbilde üh en, bei de beispielsweise F auen
au oma isch meh In o ma ionen zu Rep oduk ionsgesundhei angezeig wü den, unabhängig on den
a sächlichen indi iduellen Bedü nissen.
IT-Siche hei s isiken wü den das Rech au Ach ung des P i a - und Familienlebens (A . 7) bed ohen, da
p ofilbasie e Sys eme um ang eiche Ve hal ensda en übe e schiedene Endge ä e hinweg sammeln
wü den. Ein Siche hei s e s oß könn e nich nu indi iduelle Gesundhei sda en p eisgeben, sonde n auch
Rückschlüsse au Familienmi gliede und Haushal ss uk u en e möglichen. Die ge ä eübe g ei ende
P ofilbildung könn e p i a e Gewohnhei en, Tagesabläu e und Lebensums ände offenlegen, die wei übe
die u sp ünglich in Gesundhei s-Apps eingegebenen In o ma ionen hinausgehen wü den.
De Ausschluss om Zugang zu Gesundhei s-, Pflege- und Sozialleis ungen (A . 34, 35) könn e en s ehen,
wenn p ofilbasie e Algo i hmen Nu ze *innen älschliche weise als "ungeeigne " ode "nich bedü ig" ü
bes imm e Angebo e eins u en wü den. Da diese Sys eme au Ve hal ensmus e n basie en wü den, könn en
sie Menschen mi unkon en ionellen Lebens hy hmen, sel enen E k ankungen ode besonde en
Lebensums änden sys ema isch übe sehen ode alsch ka ego isie en, wodu ch ihnen wich ige
Gesundhei sin o ma ionen ode Zugang zu Un e s ü zungsleis ungen e weh bliebe.
Manipula ions isiken (A . 38 Ve b auche schu z) könn en sich du ch die kon inuie liche
Ve hal ensbeobach ung e s ä ken, da p ofilbasie e Sys eme emo ionale ode gesundhei liche
Schwachs ellen aus Nu zungsmus e n ablei en könn en. Es könn en Phasen e höh e Gesundhei sangs
ode Unsiche hei e kann und diese Zei punk e ü die Bewe bung kos enpflich ige Gesundhei sp oduk e
ode -diens leis ungen genu z we den. Dies muss nich unbeding eine bewuss e Geschä ss a egie sein,
sonde n könn e als E gebnis de Op imie ung au Engagemen -Me iken en s ehen.
2.4 Recommende Sys ems au Basis on Koho en
2.4.1 We bung
Bei de Pe sonalisie ung on We bung au Basis on Koho en sind ähnliche G und ech s isiken wie bei
den o he igen beiden Da en e a bei ungsweisen denkba (A . 7, 17 & 20 EU-GRC). Dadu ch, dass die
Da enbasis hie g öbe is als bei den o angegangenen Ve a bei ungsweisen, is auch o s ellba , dass sich
die po en iellen Risiken minimie en. Dies häng dami zusammen, dass die Emp ehlungen au G undlage
s a is ische Wah scheinlichkei en ausgegeben we den und nich meh P ofilen ode Accoun s mi
eindeu igen In e essen zuzuo dnen sind. Du ch die Ungenauigkei könn e es abe wiede um zu
unpassenden ode unsensiblen Emp ehlungen kommen.
2.4.2 Kul u be eich
Koho enbasie e Recommende Sys ems au Musik- und Kul u pla o men be gen g und ech liche
Risiken, die aus de g uppenbezogenen Inhal sku a ion esul ie en. In solchen Sys emen we den
Nu ze *innen in demog afische, e hal ensbasie e ode in e essenspezifische Koho en einge eil und
e hal en Emp ehlungen basie end au den P ä e enzen ih e jeweiligen G uppe. P oblema isch wä e hie
die mögliche Ve le zung de In o ma ions eihei nach A . 11 de EU-G und ech echa a: Wenn
Recommende Sys ems kul u elle Inhal e p imä basie end au Koho enzugehö igkei ausspiel en,
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en s ünden sys ema ische In o ma ionsba ie en zwischen e schiedenen gesellscha lichen G uppen. Das
Auffinden und Ve b ei en on Inhal en könn e eingesch änk we den, wenn bes imm e kul u elle
Ausd ucks o men nu inne halb spezifische Koho en zi kulie en, wäh end ande e G uppen sys ema isch
da on ausgeschlossen blieben.
Die koho enbasie e Logik könn e zu eine p oblema ischen Segmen ie ung des kul u ellen Raums üh en,
bei de e schiedene gesellscha liche G uppen in sepa a en In o ma ions- und Kul u äumen gebündel
wä en. Musiknach ich en, gesellscha sk i ische Film ezensionen ode poli ische Bo scha en on
Au o *innen wü den nu inne halb bes imm e Koho en e b ei e we den, was demok a ische
Meinungsbildungsp ozesse agmen ie e und die in A . 2 EU-GRC e anke e We e de Demok a ie und
Rech ss aa lichkei ge äh den könn e.
Schwe wiegende Disk iminie ungs isiken könn en sich aus A . 21 (Nich disk iminie ung) e geben, wenn
die Koho enbildung au demog afischen Me kmalen wie Al e , Geschlech , e hnische He kun ode
sozioökonomischem S a us be uh . Bes imm e kul u elle Inhal e, die soziale Teilhabe ö de n ode Zugang
zu Bildung e leich e n, könn en sys ema isch nu bes imm en Koho en zugänglich gemach we den, was
zu s uk u elle Benach eiligung üh en könn e. Die Zuo dnung zu Koho en könn e S e eo ypisie ung
e s ä ken und bes ehende soziale Ungleichhei en pe pe uie en.
Die geziel e Ausspielung an bes imm e Koho en könn e A . 10 (Gedanken-, Gewissens- und
Religions eihei ) e le zen, wenn wel anschaulich gep äg e kul u elle Inhal e geziel an emp änglich
eingeschä z e G uppen ausgespiel wü den. So wä e eine g uppenbezogene wel anschauliche Manipula ion
du ch Koho en möglich, die als P oxy ü ideologische Vulne abili ä missb auch wü de. Religiöse Musik,
poli ische Lied ex e, ideologisch ge ä b e Li e a u ode Filme mi wel anschaulichen Bezügen könn en
koho enspezifisch dis ibuie we den, um Übe zeugungen zu beeinflussen, ohne dass Nu ze *innen on
diese Fo m de Manipula ion wüss en.
Komme zielle Manipula ions isiken könn en A . 17 (Eigen umsschu z) und A . 38 (Ve b auche schu z)
angie en, wenn koho enbasie e Emp ehlungen sys ema isch zu ma e iellen Schäden üh en.
Emp ehlungsmechanismen au Good eads ode Le e boxd könn en G uppendynamiken ausnu zen, um
geziel bes imm e Koho en zu Abonnemen abschlüssen ode Kau en scheidungen zu bewegen. Besonde s
jünge e Nu ze *innen-G uppen wä en hie an ällig, da soziale D uck und T ends inne halb de Koho en
e s ä k we den könn en.
Die Kuns - und Wissenscha s eihei nach A . 13 könn e beeinfluss we den, wenn koho enbasie e
Sys eme als zen ales Elemen au Pla o men wie SoundCloud ode Bandcamp zu eine F agmen ie ung
de Kul u landscha üh en. Küns le *innen könn en sich gezwungen ühlen, ih e We ke s ä ke an
spezifische Koho ene wa ungen anzupassen, um Sich ba kei zu e langen. Expe imen elle,
in e disziplinä e ode koho enübe g ei ende Kuns o men wü den sys ema isch benach eilig sein, da sie
nich in die algo i hmischen Ka ego isie ungen passen. Dies könn e eine Homogenisie ung inne halb de
Koho en und zugleich eine F agmen ie ung zwischen den G uppen begüns igen.
Wei e e Risiken könn en sich aus de Ve le zung des Rech s au P i a sphä e (A . 7) und Da enschu z (A .
8) e geben, wenn die Koho enbildung au sensiblen pe sönlichen Da en be uh e, ohne dass Nu ze *innen
aus eichend übe die G undlagen ih e G uppenzuo dnung in o mie wä en. Schließlich könn e die
Menschenwü de (A . 1) e le z we den, wenn Nu ze *innen au ih e Koho enzugehö igkei eduzie
und ih e Indi iduali ä im kul u ellen Raum igno ie wü de.
2.4.3 Nach ich enbe eich
Koho enbasie e Emp ehlungssys eme in digi alen Nach ich enpo alen könn en besonde s p oblema ische
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Risiken ü die EU-G und ech echa a schaffen, da sie Nu ze *innen in G uppen mi ähnlichen Me kmalen
ode Ve hal ensmus e n ka ego isie en wü den. Diese Sys eme wü den da on ausgehen, dass Pe sonen
inne halb de selben Koho e ähnliche In o ma ionsbedü nisse und P ä e enzen hä en, was zu eine
sys ema ischen Ve einhei lichung de In o ma ions e so gung ganze Be ölke ungsg uppen üh en
könn e. Dies könn e das G und ech au In o ma ions eihei nach A . 11 e heblich beein äch igen, da
indi iduelle Nu ze *innen nich meh als au onome In o ma ionssuche *innen behandel , sonde n als
Mi gliede o definie e G uppen be ach e wü den, wodu ch ih e Chance au ein olls ändiges und
iel äl iges In o ma ionsspek um eduzie we den könn e.
Eben alls p oblema isch wä en die Risiken ü den Disk iminie ungsschu z nach A . 21. Koho enbasie e
Sys eme könn en unbeabsich ig disk iminie ende P ofilbildungen e s ä ken, wenn sie Nu ze *innen
basie end au implizi en Me kmalen wie Al e , Geschlech , sozioökonomischem S a us ode geog afische
He kun clus e n wü den. Recommende Sys ems könn en dabei Annahmen übe die
In o ma ionsbedü nisse bes imm e G uppen effen, die au S e eo ypen ode his o ischen
Da en e ze ungen basie en. So könn en beispielsweise jünge e Koho en übe wiegend mi
En e ainmen -News e so g we den, wäh end äl e e Koho en o angig adi ionelle poli ische
Be ich e s a ung angebo en bekämen, wodu ch beiden G uppen wich ige Pe spek i en und
In o ma ionsbe eiche o en hal en blieben.
Die Ge äh dung des Schu zes inne e Übe zeugungen nach A . 10 wä e bei koho enbasie en Sys emen
besonde s ausgep äg , da diese Wel anschauungen nich nu indi iduell, sonde n g uppenweise beeinfluss
we den könn en. Wenn Algo i hmen da on ausgingen, dass alle Mi gliede eine Koho e ähnliche
poli ische ode wel anschauliche P ä e enzen hä en, könn e dies zu eine Homogenisie ung de
Meinungen inne halb diese G uppen üh en. Abweichende S immen ode sich wandelnde
Übe zeugungen einzelne Nu ze *innen wü den mögliche weise nich e kann ode be ücksich ig , was zu
eine E s a ung de Meinungslandscha üh en könn e.
Ein spezifisches Risiko läge in de En s ehung in e sek ionale Disk iminie ung, bei de Nu ze *innen
au g und meh e e G uppenzugehö igkei en besonde s einsei ige In o ma ions e so gung e hal en
könn en. So könn en beispielsweise junge F auen in ländlichen Gebie en eine öllig ande e
Nach ich enauswahl e hal en als äl e e Männe in s äd ischen Räumen, wodu ch gesellscha swei e
Deba en agmen ie und de demok a ische Disku s geschwäch we den könn e.
Koho enbasie e Sys eme könn en zudem zu eine p oblema ischen Ve s ä kung gesellscha liche
Spal ungen üh en. Indem sie ähnliche Nu ze *innen zusammen assen und ihnen ähnliche Inhal e anbie en
wü den, könn en sie bes ehende soziale, poli ische ode kul u elle G äben e ie en.
Da übe hinaus bes ünde das Risiko eine Pe pe uie ung his o ische Ungleichhei en. Wenn
koho enbasie e Sys eme au his o ischen Da en ainie wü den, könn en sie e gangene
Disk iminie ungsmus e in die Zukun übe agen und dabei ma ginalisie e G uppen wei e hin
benach eiligen. So könn en beispielsweise bes imm e e hnische ode soziale G uppen sys ema isch on
hochwe ige poli ische Be ich e s a ung ausgeschlossen we den, weil his o ische Da en sugge ie en, dass
diese G uppen wenige In e esse an poli ischen Inhal en hä en.
Ein wei e es G und ech s isiko läge in de Ve le zung de Menschenwü de nach A . 1 du ch die
Reduzie ung indi iduelle Komplexi ä au G uppenzugehö igkei en. Menschen wü den nich meh als
einziga ige Indi iduen mi iel äl igen In e essen und sich wandelnden P ä e enzen behandel , sonde n als
aus auschba e Mi gliede s a is ische Ka ego ien. Dies könn e ih e Au onomie und Wü de als eie
Meinungsbildne *innen undamen al beein äch igen.
HIIG DISCUSSION PAPER SERIES · 2025-05 18
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Die da aus en s ehenden g uppenspezifischen Echokamme n und Fil e blasen wü den eine besonde s
e ns ha e Ge äh dung ü das Demok a iep inzip da s ellen. Demok a ie se z o aus, dass e schiedene
gesellscha liche G uppen o z ih e Un e schiede au eine gemeinsamen Fak enbasis disku ie en können.
Koho enbasie e Emp ehlungssys eme könn en jedoch dazu üh en, dass nich nu Indi iduen, sonde n
ganze Be ölke ungsg uppen in isolie en In o ma ions äumen leb en, wodu ch gesellscha liche
Zusammenhal und demok a ische Komp omissfindung undamen al e schwe wü den.
2.4.4 Gesundhei sbe eich
Koho enbasie e Recommende Sys ems in Gesundhei s- und Fi ness-Apps könn en du ch ih e
G uppenzuo dnungslogik besonde e G und ech s isiken schaffen, die aus de Ka ego isie ung on
Nu ze *innen in e mein lich ähnliche G uppen esul ie en könn en. Die scheinba e Anonymi ä de
Koho enbildung könn e zu sub ilen Manipula ions- und Disk iminie ungseffek en üh en.
Manipula ions isiken (A . 38 Ve b auche schu z) könn en en s ehen, wenn koho enbasie e
Emp ehlungen au ulne able G uppen ge ich e sind und diese ausgenu z wü den. Das Sys em könn e
beispielsweise Menschen mi ch onischen Schme zen, Angs s ö ungen ode sel enen E k ankungen in
Koho en zusammen assen und diesen geziel eu e ode une p ob e Behandlungsal e na i en emp ehlen,
da diese G uppen au g und ih e Ve zweiflung ode ih es Leidensd ucks s a is isch ehe emp änglich ü
e mein liche "Lösungen" wä en. Die Koho enzugehö igkei könn e dabei als Rech e igung ü die
geziel e Ansp ache dienen, ohne dass die indi iduelle Si ua ion de Be offenen angemessen be ücksich ig
wü de.
De Ausschluss om Zugang zu Gesundhei s-, Pflege- und Sozialleis ungen (A . 34, 35) könn e du ch eine
igide Koho enzuo dnung e s ä k we den. Wenn Menschen au g und ih e Symp ome ode
Ve hal ensweisen bes imm en Koho en zugewiesen we den, könn en sie gleichzei ig on ande en,
mögliche weise ele an e en In o ma ionen ode Un e s ü zungsangebo en ausgeschlossen we den. Eine
Pe son mi Rückenschme zen könn e beispielsweise ausschließlich o hopädische Emp ehlungen e hal en,
obwohl die Beschwe den psychosoma ische U sachen haben könn en, ü die ganz ande e
Behandlungsansä ze und Sozialleis ungen e ügba wä en. Die Koho enzugehö igkei wü de zu eine
einsch änkenden Ka ego ienbildung üh en, die den Zugang zu passende Ve so gung e schwe en könn e.
Wei e e Disk iminie ungs isiken könn en sich du ch die Koho enbildung in meh ache Hinsich
mani es ie en. Das Rech au Ach ung des P i a - und Familienlebens (A . 7) könn e e le z we den,
wenn aus de Koho enzugehö igkei Rückschlüsse au in ime Lebensbe eiche wie die sexuelle
O ien ie ung gezogen wü den. Beispielsweise könn en Menschen au g und bes imm e Suchan agen zu
Symp omen in Koho en einge eil we den, die indi ek au LGBTQ+-Zugehö igkei hindeu en, und diese
In o ma ionen ungewoll p eisgeben ode ü wei e e Ka ego isie ungen nu zen.
Das allgemeine Disk iminie ungs e bo (A . 21) könn e du ch koho enbasie e Sys eme un e lau en
we den, wenn sie Menschen mi ähnlichen Gesundhei sp oblemen ähnliche, mögliche weise
eingesch änk e In o ma ionen und Op ionen anbie en wü den, ohne die dahin e liegenden s uk u ellen
U sachen zu be ücksich igen.
Die Gleichs ellung de Geschlech e (A . 23) könn e du ch geschlech sspezifische S e eo ypisie ung
beein äch ig we den. Pe sonen könn en au g und ih e Geschlech siden i ä o z iden ische Symp ome
in un e schiedliche Koho en einge eil we den und en sp echend e schiedene Behandlungsemp ehlungen
ausgespiel bekommen, die gesellscha liche Vo u eile wide spiegeln. F auen könn en bei He zp oblemen
ehe psychosoma ische Behandlungen emp ohlen we den, wäh end Männe n bei denselben Symp omen
HIIG DISCUSSION PAPER SERIES · 2025-05 19
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schnelle ka diologische Un e suchungen o geschlagen bekämen.
Kinde ech e (A . 24) könn en ge äh de we den, wenn koho enbasie e Sys eme Minde jäh ige au g und
ih e Al e sg uppe au oma isch in es ik i e In o ma ionskoho en eino dnen wü den, die ihnen wich ige
gesundhei liche Au klä ung o en hal en, beispielsweise zu sexuellen Au klä ung. Gleichzei ig könn en
die Rech e äl e e Menschen (A . 25) e le z we den, wenn diese au g und ih es Al e s in G uppen mi
eduzie en Behandlungsop ionen ka ego isie wü den, basie end au de Annahme, dass bes imm e
The apien ü ih e Al e sg uppe nich geeigne seien. Menschen mi Behinde ungen (A . 26) könn en in
sepa a e Koho en mi eingesch änk en In o ma ionsangebo en einso ie we den, die ih e indi iduellen
Fähigkei en und Bedü nisse nich angemessen be ücksich igen wü den.
Fehle ha e E gebnisse könn en das Rech au kö pe liche und geis ige Un e seh hei (A . 3) ge äh den,
wenn die Koho enzuo dnung au ehle ha en Annahmen übe G uppenzugehö igkei en basie en wü de.
Ein Sys em könn e Menschen mi ähnlichen Symp omen in dieselbe Koho e eino dnen, obwohl die
zug undeliegenden U sachen öllig un e schiedlich sind, und en sp echend ungeeigne e ode soga
schädliche Behandlungsemp ehlungen ausspielen. Die scheinba e Validie ung du ch „ande e mi denselben
Beschwe den” könn e Nu ze *innen dazu e lei en, inadäqua e The apieansä ze zu e olgen, die ih e
indi iduellen Si ua ion nich en sp echen.
2.5 Recommende Sys ems au Basis on Kon ex en
2.5.1 We bung
Fü Recommende Sys ems au Basis on Kon ex en wi d e mu e , dass keine G und ech s isiken ü
Nu ze *innen bes ehen, da keine pe sonenbezogenen Da en e a bei e we den. Dies bedeu e abe nich ,
dass sie nich p oblema isch sein könn en, da eine Emp ehlung au g und des seh g oben Kon ex s des
Inhal s ungenau und unsensibel gegenübe Disk iminie ung und pe sönlichen T igge punk en sein kann
( on G a ens ein, 2025, S. 14 ).
2.5.2 Kul u be eich
Kon ex basie e Recommende Sys ems au Musik- und Kul u pla o men wie SoundCloud, Bandcamp,
Good eads ode Le e boxd könn en e hebliche g und ech liche Risiken be gen, die aus de si ua i en
Inhal sku a ion esul ie en. Solche Sys eme emp ehlen, basie end au dem unmi elba en Nu zungskon ex ,
e wa abhängig on de soeben gehö en Musik, einem ak uell gelesenen Buch ode den zule z bewe e en
Filmen. Ein ypisches Beispiel wä e eine Li e a u pla o m, die nach dem Lesen meh e e Romane eines
Gen es as ausschließlich ähnliche We ke empfiehl , ode ein Musikdiens , de sich ausschließlich an dem
ge ade gehö en S il o ien ie . Besonde s p oblema isch könn e die Ve le zung de In o ma ions eihei
nach A . 11 de EU-G und ech echa a sein: Wenn die Auswahl und Gewich ung kul u elle Inhal e nach
bishe igen Lese-, Hö - ode Sehgewohnhei en e olg , könn en Nu ze *innen nu noch basie end au
momen anen Au me ksamkei s-Mus e n Inhal e p äsen ie bekommen, ans a einen Zugang zu eine
b ei en kul u ellen Viel al zu e hal en.
Die kon ex basie e Logik könn e zu eine p oblema ischen Ve engung des kul u ellen Ho izon s üh en,
bei de Nu ze *innen in momen anen In e essen Schlei en ge angen wä en. Das Auffinden und Ve b ei en
neue Inhal e wi d sys ema isch eingesch änk , wenn Recommende Sys ems nu noch kon ex uell
„passende“ Emp ehlungen ausspielen. Musiknach ich en, gesellscha sk i ische Essays ode filmische
Kommen a e können nu dann sich ba we den, wenn sie in den ak uellen Nu zungskon ex passen, was
die demok a ische Meinungsbildung agmen ie en könn e. Poli ische ode wel anschauliche
Einflussnahme wä e du ch kon ex basie es Ta ge ing ehe sub il, da Bo scha en im scheinba passenden
HIIG DISCUSSION PAPER SERIES · 2025-05 20

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kul u ellen Rahmen als au hen isch und ungefil e wah genommen wü den.
Folgen eiche Auswi kungen könn e es au die Be u s eihei nach A . 15 und die un e nehme ische
F eihei nach A . 16 geben, insbesonde e bei de Ausübung on Kuns als Be u . Kul u schaffende wä en
mögliche weise da au angewiesen, ih e We ke kon ex uell „op imie “ zu ges al en, um in den
momen anen Recommende Logiken sich ba zu bleiben und ih e ökonomischen Ziele zu e eichen. So
könn e beispielsweise ein*e Musike *in au Bandcamp könn e gezwungen sein, ih e expe imen ellen
We ke an gängige Kon ex mus e anzupassen, um übe haup wah genommen zu we den. Dies könn e die
küns le ische Ausd ucks eihei e heblich einsch änken und zu eine Ökonomisie ung k ea i e P ozesse
üh en, bei de o allem „algo i hmuskompa ible“ Kuns wi scha lich übe lebens ähig wä e.
Die Kuns - und Wissenscha s eihei nach A . 13 könn e be offen sein, wenn kon ex basie e Sys eme als
zen ales Elemen au Pla o men wie Good eads ode Le e boxd zu eine T i ialisie ung kul u elle
Inhal e üh en. Komplexe, ielschich ige ode kon ex übe g ei ende Kuns we ke könn en sys ema isch
benach eilig sein, da sie nich in die momen anen Au me ksamkei smus e passen. Die kon ex uelle Logik
könn e dabei besonde s p oblema isch ü expe imen elle ode a an ga dis ische Kuns sein, die o bewuss
E wa ungen du chb ich und neue Kon ex e schaff . Kul u elle Bildung und ie g ei ende küns le ische
Auseinande se zung könn en zuguns en obe flächliche , kon ex kon o me Inhal e e d äng we den.
Komme zielle Manipula ions isiken könn en A . 38 (Ve b auche schu z) be effen, wenn kon ex basie e
Emp ehlungen momen ane S immungen ode Si ua ionen ausnu zen, um Nu ze *innen zu Käu en ode
Abonnemen abschlüssen zu bewegen. Emp ehlungsmechanismen au Li e a u - ode Filmpla o men
könn en besonde s effek i sein, wenn sie an den unmi elba en emo ionalen ode si ua i en Kon ex de
Nu ze *innen anknüp en. Die Spon anei ä solche Emp ehlungen könn e a ionale Kau en scheidungen
un e g aben und zu impulsi en Ausgaben üh en.
Wei e e Risiken könn en die Menschenwü de (A . 1) be effen, wenn Nu ze *innen du ch kon ex basie e
Manipula ion zu bloßen Reak ionsobjek en au si ua i e Reize eduzie we den. Disk iminie ungs isiken
nach A . 21 könn en en s ehen, wenn bes imm e Kon ex e sys ema isch mi bes imm en demog afischen
G uppen assoziie und en sp echend un e schiedlich behandel we den wü den. Die P i a sphä e (A . 7)
könn e du ch die in ensi e Übe wachung momen ane Nu zungskon ex e e le z sein, insbesonde e wenn
dabei sensible Rückschlüsse au emo ionale Zus ände ode pe sönliche Si ua ionen gezogen wü den.
2.5.3 Nach ich enbe eich
Kon ex basie e Emp ehlungssys eme in digi alen Nach ich enpo alen könn en du ch ih e Fokussie ung
au si ua i e Fak o en spezifische Risiken ü die EU-G und ech echa a be gen. Diese Sys eme wü den
Inhal e basie end au Ve hal ensmus e n wie Klicks, Lesezei en ode Sc oll e hal en auswählen und
gewich en, was zu eine schleichenden Beeinflussung de In o ma ionswah nehmung üh en könn e.
Wenn Recommende Sys ems be o zug A ikel emp ehlen, mi denen Nu ze *innen in de Ve gangenhei
länge e Zei in e agie haben, könn e dies unbeabsich ig zu eine Ve s ä kung bes imm e
Themenp ä e enzen üh en und ande e wich ige In o ma ionsbe eiche e nachlässigen. Dies könn e das
G und ech au In o ma ions eihei (A . 11) beein äch igen, da Nu ze *innen mögliche weise nich meh
Zugang zu einem olls ändigen Spek um ele an e Nach ich en e hiel en.
Besonde s p oblema isch wä e die po enzielle Ve le zung des Schu zes inne e Übe zeugungen nach A .
10. Kon ex basie e Sys eme könn en du ch die kon inuie liche Analyse on In e ak ionsmus e n sub ile
Rückschlüsse au wel anschauliche P ä e enzen ziehen und en sp echend angepass e Inhal e lie e n. Diese
algo i hmische Sugges ion könn e unbeabsich ig Wel anschauungen beeinflussen, indem sie bes imm e
Denk ich ungen e s ä ken und ande e ma ginalisie en wü de. Den Nu ze *innen wä e dabei
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mögliche weise nich bewuss , dass ih e In o ma ionslandscha du ch e gangenes Ve hal en gep äg wi d.
Die o sbezogene Kon ex ualisie ung on Nach ich en könn e zusä zliche G und ech s isiken schaffen.
Wenn Sys eme Inhal e basie end au S ando da en, lokalen E eignissen ode egionalen P ä e enzen
auswählen wü den, könn e dies zu eine geog afischen F agmen ie ung de In o ma ionslandscha üh en.
Nu ze *innen e hiel en mögliche weise übe wiegend lokale ode egional ge ä b e Pe spek i en zu
na ionalen ode in e na ionalen Themen, was ih e Fähigkei zu um assenden poli ischen Meinungsbildung
beein äch igen könn e. Dies könn e besonde s in s uk u schwachen ode poli isch pola isie en Regionen
p oblema isch we den, wo eine einsei ige Be ich e s a ung e s ä k we den könn e.
Die e eignisbezogene Kon ex ualisie ung, wie beispielsweise eine p ominen e Anzeige ele an e Inhal e
bei Ex emwe e ode spo bezogene News wäh end G oße eignissen, könn e zu eine Ve ze ung de
Nach ich enagenda üh en. Wich ige poli ische, soziale ode wi scha liche En wicklungen könn en in
den Hin e g und ged äng we den, wenn sie nich zum ak uellen Kon ex passen. Dies könn e die
demok a ische Funk ion de Medien als "Wa chdog" un e g aben und zu eine pa iell unin o mie en
öffen lichen Deba e üh en.
Da übe hinaus bes ände das Risiko eine zei lichen Disk iminie ung im Sinne on A . 21. Kon ex basie e
Sys eme könn en un e schiedliche Nu ze *inneng uppen sys ema isch un e schiedlich behandeln,
beispielsweise könn en Be u s ä ige zu bes imm en Tageszei en ande e Inhal e e hal en als ande e
Be ölke ungsg uppen. Dies könn e zu ungleichen In o ma ionschancen üh en und bes imm e
gesellscha liche G uppen on wich igen Deba en ausschließen.
Ein wei e es Risiko läge in de En s ehung empo ä e Fil e blasen du ch e eignisbasie e Emp ehlungen.
Wäh end eine K ise ode eines G oße eignisses könn en Nu ze *innen übe wiegend mi Inhal en zu
diesem spezifischen Thema e so g we den, wodu ch ande e wich ige gesellscha liche En wicklungen aus
dem Blick eld ge ie en. Dies könn e zu eine Tunnelblick-Men ali ä üh en und die Fähigkei zu
ganzhei lichen gesellscha lichen Wah nehmung beein äch igen.
Schließlich könn e die Abhängigkei on Ve hal ensda en zu eine p oblema ischen Selbs e s ä kung
üh en: Nu ze *innen, die au g und ih e Kon ex ak o en bes imm e Inhal e konsumie en, wü den
zunehmend ähnliche Inhal e emp ohlen bekommen, was ih e In o ma ions iel al kon inuie lich eduzie en
und ih e au onome Meinungsbildung einsch änken könn e. Dies könn e lang is ig zu eine Ve hä ung
gesellscha liche Posi ionen und eine Abnahme des demok a ischen Disku ses üh en.
2.5.4 Gesundhei sbe eich
Kon ex basie e Recommende Sys ems in Gesundhei s- und Fi ness-Apps könn en du ch ih e si ua i e
Emp ehlungslogik spezifische G und ech s isiken schaffen, die aus de Ve knüp ung ak uelle
Nu ze *innenak i i ä en mi e mein lich passenden Folgeangebo en esul ie en wü den. Die Logik de
Emp ehlungen könn e au de Annahme basie en, dass bes imm e Gesundhei ssi ua ionen ode
Suchan agen unmi elba e wand e Bedü nisse auslösen wü den, und en sp echend Emp ehlungen
ausspielen nach dem P inzip "da Sie ge ade nach X gesuch haben, könn en Sie auch Y benö igen". Die
zei liche und inhal liche Nähe de Emp ehlungen könn e jedoch zu p oblema ische Beeinflussung üh en,
da Nu ze *innen in aku en Gesundhei ssi ua ionen besonde s emp änglich ü schnelle Lösungsangebo e
wä en.
Manipula ions isiken (A . 38 Ve b auche schu z) könn en o handen sein, da kon ex basie e Sys eme
Menschen in ulne ablen Momen en ansp echen wü den. Wenn jemand nach In o ma ionen zu
Kop schme zen such , könn e das Sys em unmi elba kos enpflich ige Schme zmi el,
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Nah ungse gänzungsmi el ode al e na i e Heilme hoden bewe ben, ohne dass dabei die Angemessenhei
ode No wendigkei diese P oduk e gep ü wü de. Die zei liche Unmi elba kei de Emp ehlung wü de
de en Glaubwü digkei e höhen und Menschen dazu e lei en können, o schnelle Kau en scheidungen zu
effen, obwohl mögliche weise ein ache e, kos enlose ode besse geeigne e Lösungen e ügba wä en.
Die Ausnu zung aku e Beschwe den ü komme zielle Zwecke wü de dabei nich aus böswillige Absich ,
sonde n aus de Logik de Kon ex ele anz en s ehen.
Das Rech au In o ma ions eihei (A . 11) könn e du ch die kon ex uelle Fokussie ung beein äch ig
we den, da die In o ma ionsauswahl au e mein lich unmi elba ele an e Inhal e besch änk wä e.
Nu ze *innen könn en du ch diese Logik on wich igen, abe nich offensich lich zusammenhängenden
Gesundhei sin o ma ionen e ngehal en we den. Bei de Suche nach Hausmi eln gegen Kop schme zen
könn e das Sys em ausschließlich symp ombezogene Emp ehlungen ausspielen, abe wich ige
In o ma ionen übe mögliche G unde k ankungen, P ä en ionsmaßnahmen ode p o essionelle
Behandlungsno wendigkei en ausblenden. Die kon ex uelle Eing enzung wü de zu eine Einengung de
In o ma ions e so gung üh en, die das Ve s ändnis ü komplexe e Gesundhei szusammenhänge auße
Ach ließe.
Die kon ex basie e Ve knüp ung könn e zudem zu eine p oblema ischen No malisie ung on
Selbs medika ion üh en, wenn bei jede Beschwe desuche unmi elba en sp echende
Behandlungsop ionen o geschlagen wü den, ohne dass dabei die No wendigkei eine p o essionellen
Be a ung ode Diagnose hema isie wü de. Dies könn e Menschen dazu e mu igen, e ns ha e Symp ome
zu baga ellisie en ode wich ige Wa nsignale zu übe sehen, da Emp ehlungen du ch ih e unmi elba en
"Lösungsangebo e" den Eind uck e wecken wü de, dass jedes Gesundhei sp oblem du ch ein ache, di ek
e ügba e Mi el behandelba sei. Dies wü de dann das Rech au kö pe liche und geis ige Un e seh hei
(A . 3) ge äh den. Denkba is auch, dass die Ve knüp ung e schiedene Gesundhei s hemen zu
medizinisch unsinnigen ode kon ap oduk i en Emp ehlungen üh en könn e, beispielsweise wenn bei
gleichzei ige Suche nach In o ma ionen zu e schiedenen Medikamen en Kombina ionen o geschlagen
wü den, die zu ge äh lichen Wechselwi kungen üh en könn en. Die kon ex uelle Logik wü de dabei
nich die medizinische Sinnha igkei , sonde n lediglich die s a is ische Häufigkei gemeinsame
Suchan agen be ücksich igen.
2.6 Sons ige ele an e Zwecke
Die häufigs en sons igen Zwecke de Nu zungsda ene hebung sind die Gewäh leis ung de IT-Siche hei
und die E assung s a is ische Da en zu Ve besse ung des Angebo s. Da beides als ein be ech ig es
In e esse de Be eibe *innen o mulie we den kann, gib es ü Nu ze *innen keine Möglichkei , sich
diese Da ene hebung zu e weige n. Dies schließ jedoch G und ech s isiken ü Nu ze *innen nich aus.
2.6.1. IT-Siche hei
2.6.1.1. We bung
Die ü IT-Siche hei e hobenen Da en könn en mi We besys emen kombinie we den, da beide o au
denselben echnischen In as uk u en basie en. IP-Ad essen, Ge ä ein o ma ionen und Ve hal ensmus e ,
die eigen lich de Be ugse kennung dienen, könn en ü We bep ofilbildung missb auch we den. Dies
wü de gegen die Zweckbindung e s oßen und das Rech au Da enschu z (A . 8) un e g aben.
2.6.1.2. Kul u
Die P o okollie ung kul u elle Nu zungsgewohnhei en könn e P ofile übe poli ische Eins ellungen,
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eligiöse Übe zeugungen ode sexuelle O ien ie ung e möglichen. Welche Filme, Musik ode Li e a u
jemand konsumie , e ä iel übe eine Pe son. Dies angie die Kuns eihei (A . 13) indi ek , da
Nu ze *innen mögliche weise au kon o e se ode nonkon o me Kul u angebo e e zich en, wenn sie
Übe wachung be ü ch en. Auch das Rech au Gedanken-, Gewissens- und Religions eihei (A . 10)
könn e be offen sein, wenn kul u elle P ä e enzen au wel anschauliche Übe zeugungen schließen lassen.
2.6.1.3. Nach ich en
Zug iffsp o okolle au Nach ich enpo ale könn en zu E s ellung de aillie e P ofile übe poli ische
In e essen, Meinungen und In o ma ions e hal en genu z we den. Dies wü de die In o ma ions eihei
(A . 11) ge äh den, da Nu ze *innen k i ische ode kon o e se Nach ich en meiden könn en, wenn ih e
Zug iffe nach ollziehba sind. Fü Jou nalis *innen und de en Quellen en s ünden besonde e Risiken,
wenn Zug iffsmus e Rückschlüsse au Reche chen ode e auliche Kommunika ion e lauben. In
au o i ä en Kon ex en ode bei s aa lichem Zug iff au Siche hei sda en könn en solche In o ma ionen zu
poli ischen Ve olgung genu z we den. Auch die P esse eihei als Teil on A . 11 wä e angie , wenn
Mediennu zungsda en die Anonymi ä on Lese *innen und In o man *innen ge äh den.
2.6.1.4. Gesundhei
Im Be eich de Gesundhei könn e es sein, dass Zug iffsp o okolle au Gesundhei spo ale, medizinische
In o ma ionssei en ode Telemedizin-Diens e sensible Gesundhei sda en offenba en, selbs wenn die
eigen lichen medizinischen Inhal e geschü z sind. Die bloße In o ma ion, wann und wie o jemand
bes imm e Gesundhei spla o men nu z , könn e au E k ankungen hinweisen. Dies be iff nich nu A .
8 (Da enschu z), sonde n auch die Menschenwü de (A . 1), da Gesundhei sin o ma ionen zum
Ke nbe eich p i a e Lebensges al ung gehö en. Bei unzu eichende Siche ung diese Zug iffsp o okolle
bes ünde zudem das Risiko on Disk iminie ung du ch A bei gebe ode Ve siche ungen.
2.6.2. Pe o mance-Messung und Op imie ung
2.6.2.1. We bung
Die Zweckbindung nach A . 5 Absa z 1 li . b DSGVO leg es , dass pe sonenbezogene Da en nu ü
es geleg e Zwecke e hoben we den dü en. Die Da en, die eine Websi e ode ein Diens zu Ve besse ung
des Angebo s e heb , dü en also nich ü die Ausspielung on We bung genu z we den. Siche lich kann
es abe Übe schneidungen bei den Da en geben, die ü e schiedene Zwecke e hoben wu den. So wie
auch hie de Missb auch und die Missach ung de Zweckbindung nich ausgeschlossen ode kon ollie
we den kann, lieg es in de Ve an wo ung de Da en e a bei enden, Da en nich ü ande e Zwecke zu
e a bei en, aus denen sich die o angegangenen Risiken e geben könn en.
2.6.2.2. Kul u
Auch die sys ema ische E hebung on Nu zungsda en zu Pe o mance-Messung und Op imie ung on
Inhal en könn e die in de EU-GRC zugesiche en Rech e ge äh den. Mögliche weise s ünde die
Kuns eihei nach A . 13 un e D uck, wenn Reichwei enmessung als Maßs ab ü die E s ellung on
Kuns und Nach ich en angeleg wi d. Schaffende könn en ih e We ke dann zunehmend so ges al en, dass
diese ehe den Nu zenlogiken on Pla o men un e liegen, um beispielsweise möglichs lange
Ve weildaue n au Pla o men zu gene ie en und dami die We beeinnahmen zu maximie en. Dabei
könn e das Risiko bes ehen, dass die u sp üngliche küns le ische Vision e lo en geh . Besonde s p ekä
wä e diese Si ua ion ü Newcome *innen, die au Sich ba kei angewiesen sind und sich dem D uck de
Anpassung an die Logiken de Vo schlagssys eme schwe wide se zen könn en.
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