A chi ü k i ische Gesellscha s heo ie, No embe 2025
Jé ôme Seebu ge
Den Gegne besse kennen als diese sich selbs
Besp echung on: Jö g Finkenbe ge (2015), S aa ode Re olu ion. K i ik des S aa es anhand de Rech sleh e
Ca l Schmi s, ça i a, F eibu g, Pape back, 246 Sei en, 26 Eu o.
Die An ang de 1980e Jah e in F eibu g geg ünde e Ini ia i e Sozialis isches Fo um (ISF) und de
dazugehö ige ça-i a-Ve lag sind die äl es en, wei e hin ak i en Ins i u ionen de an ideu schen S ömung.
Die ISF s eh in de T adi ion des an i-e a is ischen Kommunismus, was sich un e ande em in de
He ausgabe ä ekommunis ische Sch i en und de We ke Johannes Agnolis im Ve lagsp og amm
niede geschlagen ha . Jö g Finkenbe ge se z diese T adi ion o und knüp mi seine A bei an die
on Joachim B uhn ( gl. 1989), einem de G ündungsmi gliede de ISF, o mulie e K i ik des
ana chis ischen und ma xis ischen S aa sbeg i s an: „Wenn nun abe ü den Ma xismus e was ge adezu
kons i u i is , dann de öllige Aus all de S aa sk i ik; und wenn ü die ande en S ömungen des
e olu ionä en Kommunismus [sic], ode Ana chismus, dann das öllige Fehlen eines Beg i s on
Gesellscha .“ (10) Finkenbe ge sieh nich zule z in diesem Mangel die Niede lagen de e olu ionä en
Bewegungen beg ünde , un e denen e die sowje ische Despo ie he o heb ( gl. 9), und häl die K i ik
dieses Mangels ü unabdingba , da diese einen „Scha en“ „au die ganze Leh e selbs “ (10) we e.
Den Impuls ü die Un e suchung soll die Fo de ung B uhns gegeben haben, dass „[…] eine K i ik des
S aa es […] an, das heiß gegen Ca l Schmi und Adol Hi le en wickel we den [müsse], wie seine zei
die K i ik de poli ischen Ökonomie en wickel wo den is an Smi h und Rica do: das heiß , an ih en
kla s en und explizie es en [sic] Exponen en.“ (10 .) Zwa wü de ich diesem Plädoye ü die immanen e
K i ik de bü ge lichen S aa s heo ie zus immen, jedoch hal e ich es ü alsch, Schmi und Hi le als
Exponen en on gleichwe igem Rang zu behandeln und diese wiede um als Pendan s zu Smi h und
Rica do da zus ellen. Schließlich ha Ma x zwischen diesen on ihm als Wissenscha le n geschä z en
bü ge lichen Ökonomen, die die Wide sp üche de bü ge lichen Gesellscha e kennen und benennen,
abe nich beg ei en konn en, und den Vulgä kökonomen un e schieden, die die Wide sp üche geleugne
ode ge ech e ig haben und de en Sch i en deshalb wissenscha lich we los wa en. Vo diesem
Hin e g und wä e zunächs zu beweisen, dass Schmi a sächlich on seinem kon e e olu ionä en
S andpunk aus e was am bü ge lichen S aa e kann ha , was sich die e olu ionä e K i ik des S aa es
aneignen müss e. Finkenbe ge geh au dieses P oblem nich explizi ein, abe e s ell sein Un e nehmen
imme hin un e den Vo behal , dass „übe haup e s die P obe da au zu machen [wä e], ob Schmi s
Leh e als objek i es Denken des S aa es beg i en we den kann.“ (14) Als einen de bes en G ünde, sich
mi Schmi auseinande zuse zen, gib Finkenbe ge an, dass sich diese Kon e e olu ionä „ iel
g ündliche mi den G undlagen des Denkens de Re olu ion be ass [habe], als es die Re olu ionä e
jemals ge an haben“ (11). Dies wi d om Au o an de S elle nich wei e ausge üh , abe im wei e en
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Ve lau wi d e sich lich, dass dami Schmi s Auseinande se zung mi de bolschewis ischen K i ik an
Ka l Kau sky ( gl. 47) und dessen Ve au hei mi de junghegelschen Schule ( gl. 174) gemein sind.
Finkenbe ge se z auch inso e n die T adi ion de ISF o , als e sich de en e kenn nisk i ische Thesen
zu eigen mach , die im Wide sp uch zu den Haup s ömungen de ma xis ischen T adi ion s ehen. Von
de E kenn nisk i ik de K i ischen Theo ie, insbesonde e den A bei en Sohn-Re hels zum Ve häl nis
on Wa en o m und Denk o m ( gl. 2018), inspi ie , wende sich die ISF nich allein gegen die on ih
ü alsch be undene Theo ien, sonde n gegen die Denk o m Theo ie und das heo e ische Bedü nis
übe haup ( gl. ISF 2000, gl. B uhn 1997). Sie k i isie Theo ie als den in ellek uellen Ve such, die
kapi alis ische He scha zu e s ehen, wo in sie be ei s einen Bei ag zu ideologischen Rech e igung
de Un e nun diese He scha ausmach .
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Au diese e kenn nisk i ischen G undlage ich e sich
B uhn gegen säm liche ma xis ischen Ve suche, den S aa heo e isch abzulei en: „We den S aa ablei e ,
de ha ihn als einen heo e isie ba en – und d.h., an sich selbs e nün igen – Gegens and schon
legi imie .“ (1989, 11. These). Vo diesem Hin e g und is Finkenbe ge s These zu e s ehen, „dass de
S aa als gesellscha liches Ve häl nis au das Kapi al e häl nis nich eduzie we den kann, sonde n mi
ihm gleichu sp ünglich is “ (118). An eine ande en S elle wi d deu lich, wie die behaup e e
Gleichu sp ünglichkei mi de skizzie en E kenn nisk i ik in Ve bindung s eh : „[D]as Rech , de S aa
se zen das Rech und den S aa o aus; und es is unau hebba une klä lich, wie sie in die Wel kamen.
Leide leben wi dennoch in solchen Ve häl nissen. Es wi d abe da ü , wie man sie be ach e , ho en lich
nich ohne Folge sein, dass die geläu ige E klä ung alsch is ; und es im Gegen eil nich nu ga keine
gib , sonde n jede Ansa z dazu dem siche en und ölligen Wahnsinn e allen muss.“ (89) Deshalb
p opagie B uhn in eine A Zuspi zung de 11. Feue bach hese ( gl. MEW 3, 7), dass die He scha
nich heo e isch e klä , sonde n nu abgescha we den kann: „Die Wah hei übe den S aa als eines
alschen Ve häl nisses is die Abscha ung des S aa es ebenso, wie die heo e ische Wah hei übe das Kapi al
nu die p ak ische Au hebung des Kapi als sein kann.“ (1989, 22. These, He . i. O.).
S aa ode Re olu ion is die e s e Monog aphie Finkenbe ge s, de sei 2012 das Zine und Weblog Das G oße
Thie he ausgib . Seine A ikelse ie zu K i ik de s aa snahen Pseudolinken ( gl. 2022) e hiel einige
Au me ksamkei als 2022 eine Vo ags e ans al ung des Au o s in Leipzig on iden i ä spoli ischen
Ak i is en angeg i en wu de, die sich du ch Finkenbe ge s Ve eidigung Ma ie-Luise Vollb ech s
p o ozie ühl en. Im G oßen Thie wi d zwa auch de F eibu ge Ma e ialismus de ISF p opagie ( gl.
Finkenbe ge 2021), abe ande e A bei en, wie z. B. S eik ech und O ganisa ion (2020), eine Hand eichung
übe das kollek i e A bei s ech ü die gewe kscha liche Basisa bei , zeugen on einem undogma ischen
Ve häl nis zu an ideu schen T adi ion. S aa ode Re olu ion is keine akademische Abhandlung, in de de
Gang de A gumen a ion wie am Schnü chen e läu , sonde n ein sp ungha e Essay. Mag das
Inhal s e zeichnis noch den Eind uck e wecken, dass in den einzelnen Kapi eln ch onologisch Die
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S. k i isch hie zu z. B. Geh ig 2003.
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Dik a u , Poli ische Theologie und de Beg i des Poli ischen da ges ell und disku ie wü den, is die Kenn nis
diese Sch i en o ausgese z , da sie nich sys ema isch da ges ell we den, sonde n einzelne Zi a e und
Beg i e als Ausgangspunk e ü die Re lexionen des Au o s dienen. Das Buch is nich nu kon en ionell
in Kapi el, sonde n diese sind wiede um in du chnumme ie e Pa ag aphen un e gliede . Mein e s e
Eind uck on Finkenbe ge s Essay gleich seinem U eil übe Schmi s Dik a u : „Und es wi d wohl nich
nu mi so gehen, dass die e s e Lek ü e de Dik a u ein eigena iges Ge ühl e zeug ha : eine A
Ungenügen, als ob das Buch keinen, ich kann es nu englisch sagen, poin ha . Man weiß nich ech , was
man nun gele n haben soll. Es bleib eigen ümlich nebelha . Es schein wede Thema noch These zu
haben […]. “ (120, Fn. 1, H h. i. O.) In diese Rezension will ich e suchen, die Thesen und den Poin
on S aa ode Re olu ion zu bes immen. Mi geh es nich da um, zu beu eilen, wie zu e end
Finkenbe ge s Da s ellung und K i ik des We ks Schmi s und seine ande en Re e enzen is . Sonde n
mich in e essie , was sich genau on eine K i ik Schmi s ü die K i ik des S aa es le nen läss , inwiewei
diese einen Bei ag zu kommunis ischen Selbs k i ik leis en kann.
Im e s en Kapi el wi d zunächs die Bedeu ung de Beg i e Sou e än und Ausnahmezus and in de
S aa s ech sleh e bis 1920 um issen. Das Haup augenme k lieg dabei au de Un e suchung de
Wide sp üche de Bes immungen de Volks- und Fü s ensou e äni ä bei Geo g Jellinek und au de
Diskussion de Sou e äni ä sbes immungen Hans Kelsens. In diesem Zusammenhang s ell de Au o
das Rä sel he aus, das nich nu Kelsen, sonde n auch Schmi zu lösen e such haben, und um das seine
eigene Un e suchung k eis : „Wie und wa um abe de S aa nich ganz in de Rech so dnung au geh ,
ode ich ige ausged ück : wa um die Rech so dnung als eine on ih e schiedene Pe son, als S aa
au ge ass wi d, das is zunächs öllig ä selha . Und dieses Rä sel du chzieh die ganze ju is ische Leh e
om S aa .“ (30) Auch wenn Finkenbe ge die o ge ühm e Kla hei Schmi s in Zwei el zieh ( gl. 11),
e kenn e zumindes die O iginali ä de Schmi ’schen Vo schläge zu Lösung des Rä sels in dessen
Sch i en ab 1920 an: „Schmi s Ein all, den S aa om Sou e än aus und den Sou e än om
Ausnahmezus and aus zu bes immen, is öllig neu.“ (15) Finkenbe ge be on , dass diese Gedanken ü
Schmi selbe öllig neu gewesen seien, sich keine dahingehenden Hinweise ode Andeu ungen in seinem
We k o 1920 inden ließen und möch e mi seine Un e suchung zu E klä ung dieses Sach e hal s
bei agen ( gl. ebd.).
In seine zwei Kapi el um assenden Un e suchung de Dik a u (1921) e i de Au o die These, dass
Schmi on de E ah ung de ussischen Re olu ion und des Bü ge k iegs in Deu schland zu diesen
neuen Gedanken ged äng wu de: „Im Angesich de Au lösung de Sou e äni ä wende sich Schmi
dem Sou e än zu.“ (50) Schmi e suche in diese Abhandlung die sou e äne Dik a u zu legi imie en,
welche in Be u ung au eine he beizu üh ende Ve assung die bes ehende negie ( gl. 47). E lege We
da au , dass die sou e äne Dik a u nich bloß willkü liche Mach sei, sonde n ih e Legi imi ä aus de
Volksgewal ablei e ( gl. 93 .). Finkenbe ge behaup e , dass in de Bes immung des Sou e äns als
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Beau ag en des Volkes das „wah e Zen um“ (109) de Dik a u sch i liege. Im Kommen a zu diese
Iden i izie ung on Subjek und Subs anz de Sou e äni ä klingen wiede die oben um issenen
Posi ionen de ISF an: „[Z]um S aa muss, dami man sich e klä en kann, dass e bes eh , ein Subjek und
eine Subs anz gedach we den; und, wenn diese P ämisse gegeben is , muss beides als dasselbe gedach
we den. Die logische Unmöglichkei eines solchen Un e nehmens und die ba ba ische G ausamkei , die
sich in seinem Ve lau zeig , gehö en zusammen.“ (108 .)
Die Un e suchung de Poli ischen Theologie Schmi s on 1922 e s eck sich eben alls übe zwei Kapi el.
Das ie e Kapi el k eis um den Beg i des Ausnahmezus ands, das ün e um die me kwü dige
Bezugnahme Schmi s au die Theologie. Finkenbe ge o mulie die These, dass Schmi , was diese
du ch Ve dunklungs- und Ablenkungsmanö e bislang e olg eich e bo gen habe, in diese Sch i den
Ausnahmezus and on seinen e assungsmäßigen Besch änkungen de s aa s ech lichen T adi ion
be eie und den „allgemeinen Ausnahmezus and“ (144) legi imie e. In diesem wi d die sou e äne
Dik a u , die das Chaos niede häl und die O dnung he s ell , zu eine pe manen en Ein ich ung. Auch
dies in e p e ie de Au o als eine Reak ion Schmi s au die E ah ung de e olu ionä en Bed ohung
de bes ehenden O dnung: „In Wah hei , und das is de Sinn des ganzen, is de S aa hie , am Ende
alle Dinge, nich meh das, was e ü Hegel noch gewesen is , nämlich das wah e Allgemeine; sonde n
au den S aßen Be lins, Münchens, Do munds und Halles is e schon nich s als eine Bü ge k iegspa ei.
Sou e än is de , de die le z en Fe zen des S aa sgewands inde und den Willen und die Mach ha , sie
zu agen. Sou e än is , we die O dnung he s ell . Sou e än is de Siege im Bü ge k ieg, das heiß de ,
de de Re olu ion en gegen i .“ (151) Diese In e p e a ion is so nach ollziehba wie naheliegend. Abe
man ag sich spä es ens an diesem Punk , wo in nun genau die on Finkenbe ge ü die K i ik des
S aa es in Aussich ges ell en E kenn nisse bes ehen sollen, die du ch seine K i ik Schmi s gewonnen
wü den. Abgesehen on e einzel en Sei enhieben gegen die ma xis ische S aa s heo ie inde sich in den
e s en ie Kapi eln keine Auseinande se zung mi den in de Einlei ung behaup e en P oblemen de
K i ik des S aa es.
In diese Hinsich hal e ich das ün e Kapi el ü das in e essan es e, in dem de Au o die These
Schmi s, dass „[a]lle p ägnan en Beg i e de mode nen S aa sleh e [...] säkula isie e heologische
Beg i e“ (1979, 49) seien, zum Ausgangspunk ü seine Re lexionen zu Religionsk i ik de
Junghegeliane – B uno Baue , Feue bach und Ma x – nimm . Dies beg ünde e zum einen mi Schmi s
Ve au hei mi de junghegelschen Philosophie ( gl. 174), zum ande en dami , dass Schmi s Poli ische
Theologie implizi au das Schei e n diese Religionsk i ik e weis , in jene das e mein lich du ch diese
K i ik e ledig e und e d äng e wiede keh . De Au o häl Ma x’ Fes s ellung on 1844, dass die K i ik
de Religion ü Deu schland abgeschlossen sei ( gl. MEW 1, 378), ü e ehl und k i isie die
junghegelsche Religionsk i ik da ü , dass bei ih , insbesonde e bei Feue bach ( gl. 160 .), le z lich de
S aa an die S elle Go es ge e en sei, und sie wegen ih es ch is lichen E bes ( gl. 203) no wendig im
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An isemi ismus gemünde habe ( gl. 201 .). Finkenbe ge spi z es selbe ni gendwo zu, abe de Poin
diese Re lexionen lieg wohl da in, dass e Schmi s Poli ische Theologie als in de T adi ion diese
Religionsk i ik s ehend und Schmi als legi imen E ben de Junghegeliane sieh . Als ein Resul a de
Un e suchung Finkenbe ge s, das zu kommunis ischen Selbs k i ik bei agen könn e, wü de ich ansehen,
dass diesem im Ma xismus au gehobenen E be zu miss auen is und die F age ges ell we den muss,
inwiewei eine sei s de E a ismus de kommunis ischen Pa eien wie ande e sei s die Unzulänglichkei en
de Ve suche de ma xis ischen S aa sk i ik mi de S aa s e go ung de junghegelschen Religionsk i ik
zusammenhängen. Man könn e sagen, dass Finkenbe ge s K i ik da au ziel , den Ma xismus dami zu
kon on ie en, dass Schmi nich das ganz Ande e, de eindeu ige Feind de eigenen S ebungen is ,
sonde n ein unheimliche Ve wand e . De Au o leg Nachd uck da au , dass es nich Ma x, sonde n
S i ne ( gl. 183-188) gewesen is , de als einzige die E se zung de al en himmlischen Gö e du ch
säkula e, wie eben den S aa , k i isie und sich gegen alle junghegelschen Ve suche, eine gesellscha liche
Syn hesis he beizuphilosophie en, gewende ha , indem e au de Inkommensu abili ä de leibha igen
Indi iduen im Ve häl nis zu beide lei A en on Gö e n beha e ( gl. 184 .). Mi seine Re lexion zu
junghegelschen Religionsk i ik beansp uch Finkenbe ge auße dem ausd ücklich G oss’ S udie Ca l
Schmi und die Juden (2000) zu e gänzen. Und zwa inso e n, als e den An isemi ismus Schmi s, den e
ü den „Angelpunk “ (197) dessen We ks häl , „au seinen [philosophischen] U sp ung hin
du chsich ig“ (ebd.) machen möch e, was e soga als den „einzige[n] Zweck“ (ebd.) seine Un e suchung
benenn .
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Wie nun die Einhei de Dinge he ges ell wi d, de en Inkommensu abili ä Finkenbe ge mi Ve weis
au S i ne be on ha , nämlich des Subjek s des S aa es, dem Sou e än, mi dem Volk als de Subs anz
des S aa es, das e such de Au o im le z en Kapi el zu zeigen, welches den Beg i des Poli ischen on
1927 zum Gegens and ha . E sieh den Beg i des Poli ischen bei Schmi du ch die F eund-Feind-
Un e scheidung bes imm . Die Bes immung eines Feindes, on dem eine exis en ielle Bed ohung des
eigenen Lebens ausgehe, hal e Schmi ü no wendig, um die Un e anen eines S aa es dazu zu b ingen,
ü diesen zu ö en und zu s e ben ( gl. 213). Finkenbe ge sieh in diese poli ischen Feindbes immung
das einhei ss i ende Momen on S aa , Rech und Volk: „S a dessen haben wi nunmeh einen ganz
ande en Beg i de Sou e äni ä gesehen, nämlich als ein eigena iges, e bindendes Zwischending
zwischen dem S aa und dami dem Rech au de einen und eine o s aa lich-gesellscha lichen
Meh zahl on Menschen als seine Subs anz au de ande en Sei e. Dieses Zwischending, und nich das
Rech , soll den S aa bes immen. Schmi nenn es ‚das Poli ische‘.“ (233) De Au o kündig wie be ei s
e wähn in de Einlei ung zu S aa ode Re olu ion an, dass e zualle e s un e suchen wolle, ob Schmi s
Leh e übe haup als objek i es Denken des S aa s angesehen we den könne und en sp echend k i isie
we den müsse ( gl. 14). Zum Ende komm e zu einem posi i en U eil, das e abe nu beiläu ig in eine
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S. zu Schmi s An isemi ismus auch Geo ge 2017.
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Fußno e es häl und nich wei e aus üh ( gl. 235, Fn. 3). Ich e mu e, dass Finkenbe ge nich zule z
wegen de Ein üh ung de poli ischen Feindbes immung als einhei ss i endes und ü die Sou e äni ä
wesen liches Momen Schmi s Leh e als objek i es Denken des S aa es e s anden wissen will. Und zwa
in dem Sinne, dass, wie de Au o be on , de E s e Wel k ieg ( gl. 212) und de Na ionalsozialismus die
Objek i i ä un e Beweis ges ell hä en: „De Na ionalsozialismus scha e o enba , was die
konku ie enden Faschismen nich konn en: das Volk zu einem ‚Volk‘ zu machen, dem Unbeg i eine
Subs an iali ä anzulügen, und de bloßen Subs anz eine Einhei ; und alles das au das glaubha e
Ve sp echen hin, dass in ungeheu en G ößeno dnungen ge ö e und ges o ben we den wi d.“ (231)
Nach de zwei en Lek ü e on S aa ode Re olu ion sind mi die Thesen und de Poin kla e gewo den
und ich ho e, dass es mi gelungen is , diese zu e mi eln. Insgesam is die Lek ü e leide mühsam, da
de Tex den Eind uck e weck , als wä e e noch ga nich mi Blick au ein Publikum zu eine Da s ellung
ge o m wo den. E mäande übe wei e S ecken, ieles wi d ange issen, angedeu e , Zi a e o nich
in e p e ie , sonde n nu aneinande ge eih , die Poin s nich poin ie . Es wä e besse gewesen, den
Essay au eine These zu konzen ie en, o zugsweise die des ün en Kapi els zu unheimlichen
Ve wand scha Schmi s mi den Junghegeliane n. G undsä zliche is an de A bei en äuschend, dass
Finkenbe ge meh mals dem Ma xismus den „ öllige[n] Aus all de S aa sk i ik“ (10) a es ie , abe seine
E kenn nisse nich mi de ü mangelha be undenen K i ik kon on ie . Von seinen Thesen ausgehend
wä e beispielsweise de Nachweis wünschenswe , dass diese a sächlich im Banne des Junghegelianismus
s eh ode das P oblem de Nich iden i ä on Sou e än, S aa , Rech , Volk nich sieh ode nich die
gewal ä ig he ges ell e Iden i ä in de poli ischen Feindbes immung beg ei . Vom S andpunk de ISF
wü de ein solche Nachweis wah scheinlich als dem heo e ischen Bedü nis geho chende Fleißa bei
a ackie we den, da B uhn ( gl. 1989) be ei s das abschließende U eil übe die Unb auchba kei sowohl
de ana chis ischen wie ma xis ischen S aa sk i ik ge äll hä e. Au die Spi ze ge ieben könn e man dann
abe auch B uhns Thesen gegen B uhn selbe wenden und sagen, dass auch die on ihm ge o de e
immanen e K i ik Schmi s bis au wei e es als Fleißa bei be ach e we den muss, da noch nich
absehba is , welchen Bei ag Finkenbe ge s S udie zu Abscha ung des S aa es leis en wi d.
Li e a u
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i a.ne / e ein/posi ionen-und- ex e/b uhn-wa en o m-denk o m/ (le z e Zug i : 10.11.2025).
B uhn, Joachim (1989): „Abscha ung des S aa es. Thesen zum Ve häl nis on ana chis ische und
ma xis ische S aa sk i ik“, in: A chi ü die Geschich e des Wide s andes und de A bei , 1989/10 (k. Jg.), 125-
A chi ü k i ische Gesellscha s heo ie, No embe 2025
140, zi ie nach: h ps://www.ca-i a.ne / e ein/posi ionen-und- ex e/b uhn-abscha ung-s aa / (le z e
Zug i : 10.11.2025).
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