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Wettbewerb in der digitalen Ökonomie

Abstract

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Wettbewerb in der digitalen Ökonomie

Author: Wambach, Achim
Publisher: Berlin, Heidelberg: Springer,Berlin, Heidelberg: Springer
Year: 2023
DOI: 10.1007/s41025-022-00242-x
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/308499/1/s41025-022-00242-x.pdf
Wambach, Achim
A icle — Published Ve sion
We bewe b in de digi alen Ökonomie
Lis Fo um ü Wi scha s- und Finanzpoli ik
P o ided in Coope a ion wi h:
Sp inge Na u e
Sugges ed Ci a ion: Wambach, Achim (2023) : We bewe b in de digi alen Ökonomie, Lis Fo um
ü Wi scha s- und Finanzpoli ik, ISSN 2364-3943, Sp inge , Be lin, Heidelbe g, Vol. 48, Iss. 1, pp.
35-52,
h ps://doi.o g/10.1007/s41025-022-00242-x
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/308499
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AUFSÄTZE
h ps://doi.o g/10.1007/s41025-022-00242-x
Lis Fo um ü Wi scha s- und Finanzpoli ik (2023) 48:35–52
We bewe b in de digi alen Ökonomie
Achim Wambach
Angenommen: 22. Dezembe 2022 / Online publizie : 20. Feb ua 2023
© De /die Au o (en) 2023
Zusammen assung Es gib kaum ein Thema in de Wi scha spoli ik, das wel wei
so iele Kommissionen, Ausschüsse und ad-hoc G emien beschä ig ha , wie die
F age nach de „ ich igen“ We bewe bspoli ik in de digi alen Wel . Auch die Wi -
scha swissenscha en haben sich da au einges ell : Ein ganze Fo schungszweig,
die Indus ieökonomik, ha sich mi le weile zu g oßen Teilen de E o schung on
digi alen Pla o men e sch ieben. In diesem Bei ag gehe ich au die ökonomischen
G undlagen de digi alen Ökonomie ein, die ein Umdenken in de We bewe bspoli-
ik no wendig mach en. In einem zwei en Sch i disku ie e ich ausgewähl e Aspek e
de legisla i en Re o men in Deu schland und Eu opa un e Be ücksich igung de
ökonomischen G undlagen. Die A bei ende mi einem Ausblick au die 11. No elle
des Gese zes gegen We bewe bsbesch änkungen.
Schlüsselwö e Indus ieökonomik · We bewe bspoli ik · digi ale Pla o men ·
legisla i en Re o men · We bewe bsbesch änkungen
De o liegende Bei ag basie au dem Be ich de Kommission We bewe bs ech 4.0 und
den Gu ach en und S ellungnahmen de Monopolkommission zu diesem Thema. Neben dem
Sonde gu ach en on 2015 „We bewe bspoli ik: He aus o de ung digi ale Mä k e“ sind dies:
Haup gu ach en XXIV (2022), Kapi el V: „Wei e e Regelungsbeda mi Blick au die P oblema ik
unang ei ba e digi ale Ökosys eme?“; Sonde gu ach en 82 (2021): „Emp ehlungen ü einen
e ek i en und e izien en Digi al Ma ke s Ac “; Haup gu ach en XXIII (2020), Kapi el I:
„Missb auchsau sich in de Pla o mwi scha “; Haup gu ach en XXII (2018), Kapi el I:
„Algo i hmen und Kollusion“; Haup gu ach en XXI (2016), Kapi el V: „Digi ale Mä k e: Sha ing
Economy und FinTechs“; Haup gu ach en XXI (2016), Kapi el I: „Re e en enen wu zu
9. GWB-No elle“.
Ich wa Vo si zende de Monopolkommission on 2016–2020 und 2018–2019 Ko-Vo si zende de
Kommission We bewe bs ech 4.0.
Achim Wambach
ZEW-Leibniz-Zen um ü Eu opäische Wi scha s o schung, Mannheim, Deu schland
E-Mail: [email protected]
K
36 A. Wambach
Compe i ion in he digi al economy
Abs ac The e is ha dly a opic in economic policy ha has occupied so many
commissions, commi ees and ad-hoc bodies wo ldwide as he ques ion o he “ igh ”
compe i ion policy in he digi al wo ld. The economic sciences ha e also aken up
he cause: An en i e b anch o esea ch in indus ial economics is now de o ed in
la ge pa o he s udy o digi al pla o ms. In his pape , I discuss he economic
ounda ions o he digi al economy ha ha e demanded a e hinking o compe i ion
policy. In a second s ep, I discuss selec ed aspec s o he legisla i e e o ms in
Ge many and Eu ope, aking in o accoun he economic ounda ions. The pape
ends wi h an ou look on he 11 h amendmen o he Ac Agains Res ain s o
Compe i ion in Ge many.
Keywo ds Indus ial economics · Compe i ion policy · Digi al pla o ms ·
Legisla i e e o ms · Compe i ion es ic ions
1 Einlei ung
Es gib kaum ein Thema in de Wi scha spoli ik, das wel wei so iele Kommis-
sionen, Ausschüsse und ad-hoc G emien beschä ig ha , wie die F age nach de
„ ich igen“ We bewe bspoli ik in de digi alen Wel .1Auch die Wi scha swissen-
scha en haben sich da au einges ell : Ein ganze Fo schungszweig, de de Indus-
ieökonomik, ha sich mi le weile zu g oßen Teilen de E o schung on digi alen
Pla o men e sch ieben.
De Au o dieses Bei ags wa an einigen diese Kommissionen und Gu ach-
en be eilig . Zu e wähnen sind insbesonde e das „ ühe“ Sonde gu ach en 68 de
Monopolkommission „We bewe bspoli ik: He aus o de ung digi ale Mä k e“ on
2015 (Monopolkommission 2015) sowie de Be ich de om Bundesminis e ü
Wi scha und Ene gie eingese z en Kommission We bewe bs ech 4.0 „Ein neu-
e We bewe bs ahmen ü die Digi alwi scha “ on 2019 (Bundesminis e ium ü
Wi scha und Klimaschu z 2019).
Die Gese zgebe haben nachgezogen. Be ei s die 9. No elle des Gese zes gegen
We bewe bsbesch änkungen (GWB) mi Gel ung ab Juni 2017 wu de maßgeblich
on den En wicklungen in digi alen Mä k en beein luss . Die 10. No elle des GWB,
die 2021 in K a a , lie un e de Bezeichnung „GWB-Digi alisie ungsgese z“.
Auch die de zei geplan e 11. No elle zu „Ve schä ung des We bewe bs ech s“
ha Bezüge zu digi alen Ökonomie. Pa allel dazu wu de in de EU, nach einigem
Zöge n, de Digi al Ma ke s Ac (DMA) e abschiede , de im No embe 2022 in
K a a .
1Zu e wähnen sind hie u.a. de Be ich „Unlocking digi al compe i ion“ zu Re o m des we bewe bli-
chen Regelungs ahmens in G oßb i annien (HM T easu y 2019), de Be ich de Sonde be a e on Kom-
missa in Ves age „Compe i ion policy o he digi al e a“ (C éme e al. 2019), die „Digi al Pla o ms
Inqui y“ de Aus alian Compe i ion and Consume Commission (2019) sowie Schwei ze e al. (2018)zu
„Mode nisie ung de Missb auchsau sich ü ma k mäch ige Un e nehmen“ ü das deu sche Bundesmi-
nis e ium ü Wi scha und Klimaschu z.
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We bewe b in de digi alen Ökonomie 37
Im Folgenden we de ich au die ökonomischen G undlagen de digi alen Ökono-
mie eingehen, die ein Umdenken in de We bewe bspoli ik no wendig mach en. In
einem zwei en Sch i disku ie e ich ausgewähl e Aspek e de legisla i en Re o men
in Deu schland und Eu opa un e Be ücksich igung de ökonomischen G undlagen.
Die A bei ende mi einem Ausblick au die 11. GWB-No elle.
2 Zu Ökonomie de digi alen Mä k e
Die Besonde hei en de digi alen Ökonomie zeigen sich insbesonde e an den ol-
genden d ei Punk en: E s ens, de e meh en Nu zung on Da en als Inpu ak o en
de Digi alun e nehmen. Zwei ens, dem e meh en Einsa z on Pla o men als Ge-
schä smodelle. D i ens, dem Au kommen on digi alen Ökosys emen, also dem
ma k übe g ei enden Au e en on Digi alun e nehmen.
De Beg i Digi alun e nehmen is hie wei ge ass und nich wohl de inie .
Mi el is ig wi d eine Un e scheidung zwischen Digi al- und kon en ionellen Un e -
nehmen auch nich meh ziel üh end sein. Wich ige is es dahe , die ökonomischen
Besonde hei en de digi alen Ökonomie in den Fokus zu nehmen. Im Folgenden
we de ich au alle d ei Besonde hei en eingehen und ih e Konsequenzen ü die
We bewe bspoli ik ablei en.
2.1 Da en: Wissen is eplizie ba und schü zenswe
Die ges iegene Rechenleis ung de heu igen Compu e ha es möglich gemach ,
dass Da en – pe sonen- wie nich pe sonenbezogene Nu ze - bzw. Nu zungsda en,
S ando da en, Umwel da en e c. – kos engüns ig gespeiche und au iel äl ige A
e a bei e we den können. Die de zei en s ehenden Zen en ü küns liche In elli-
genz und de e meh e Einsa z on maschinellem Le nen wä en ohne den Zugang
zu Da en („Big Da a“) nich möglich. Die Nu zung on Da en in de Wi scha is
kein neues Feld – ge ade in den Finanzmä k en is und wa de Zugang zu Da en
schon imme essen iell. Auch die We bewe bsbehö den sind mi den Besonde hei-
en eines au Da en au bauenden Ma k es meh ach in Kon ak gekommen, e wa
bei de Übe nahme de b i ischen Nach ich enagen u Reu e s du ch die kanadische
Thomson Co po a ion 2008, die u.a. du ch die eu opäische We bewe bsbehö de
in ensi gep ü wu de. Das Geschä smodell beide Un e nehmen bes and zu einem
g oßen Teil aus de Zu e ügungs ellung on Da en mi Rele anz ü Finanzmä k e.
2.1.1 Da en sind die Basis on In o ma ion
Da en sind gespeiche e In o ma ion. In den Wi scha swissenscha en gib es kein
dezidie es Fo schungsgebie de „Da enökonomik“, abe seh wohl eines de „In o -
ma ionsökonomik“. De sei 2007 am ie ende Che ökonom on Alphabe (Google),
Hal Va ian, de zu o P o esso ü Volkswi scha sleh e an de Uni e si ä Be ke-
ley wa , ha die G undlagen dieses Fo schungs eldes in seinem Buch „In o ma ion
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38 A. Wambach
Rules“ (gemeinsam mi Ca l Shapi o) be ei s 1999 zusammenge agen.2Diese Be-
zug zwischen Da en und In o ma ionen is wich ig, um einige de Vo schläge zum
Umgang mi Da en besse eino dnen zu können.
We meh Da en ha , weiß meh , ha ein besse es Ve s ändnis übe die P ä e en-
zen de Kunden und kann P oduk e, Diens leis ungen und We bung besse an die
Kundenwünsche anpassen. Indi idualisie es Eingehen au den Beda , sei es e wa
in de Medizin (z.B. bei de indi idualisie en P ädik ion) ode de We bung ( a -
ge ed ad e ising), wi d e s du ch besse e In o ma ion übe möglichs iele Nu ze
und die Rechenkapazi ä , diese zu e a bei en, möglich.
2.1.2 Da en sind beliebig eplizie ba , abe dennoch schü zenswe
Da en sind, ande s als physische Gü e , beliebig eplizie ba . De Ve wendung de
Da en du ch eine Pe son ode ein Un e nehmen s eh die Ve wendung de Da en
du ch eine zwei e Pe son ode ein zwei es Un e nehmen nich en gegen, es gib
keine „Ri ali ä im Konsum“. De Ru nach „Da en eilung“ is dahe naheliegend.
Alle dings sp echen gewich ige G ünde da ü , eine solche Teilung o sich ig anzu-
gehen: Die Da enschu zg und e o dnung schü z die p i a en Da en jedes Einzelnen.
Be iebs- und Geschä sgeheimnisse gel en als geheimhal ungsbedü ig gegenübe
We bewe be n und de Ö en lichkei .
Hinzu komm , dass Da en imme zunächs gene ie und e a bei e we den müs-
sen. Ein An eiz, dies zu un, is de E ag, de sich mi den Da en e wi scha en
läss . Je ge inge dahe die Vo ausse zungen ü eine e p lich ende Da en eilung
sind, und je ge inge die E agsmöglichkei en sind, des o wenige Au wand wi d
ge ä ig we den, um Da en zu sammeln und in eine e we ba e Fo m zu b ingen.
Die Pa allele zum Pa en schu z is dabei hil eich: Auch Pa en e als kodi izie e
Fo m on Wissen sind p inzipiell beliebig eplizie ba , doch gib es gu e G ünde,
diese zunächs (im Pa en schu z ü 20 Jah e) zu schü zen. So bleiben die An eize
ü die En wicklung neue Pa en e gewah .
Die angesp ochenen Schu zbedü nisse gel en zu einem ge inge en An eil bei
Da en de ö en lichen Hand. Die Kommission We bewe bs ech 4.0 ha e dahe
die E a bei ung on Da ens a egien ü die Sammlung, Nu zung und Be ei s ellung
on Da en des ö en lichen Sek o s emp ohlen. Auße dem sollen Un e nehmen, die
ü die ö en liche Hand a bei en, e p lich e we den, die im Zuge diese Tä igkei
gene ie en Da en zu Nu zung und Wei e gabe an D i e zu Ve ügung zu s ellen.
2.1.3 In o ma ionen können zu In o ma ionsasymme ien üh en
Falls In o ma ionen nu eine Ve agssei e o liegen, komm es zu In o ma ions-
asymme ien. Das Fo schungsgebie de In o ma ionsökonomik is p imä da an
in e essie , wie mi solchen In o ma ionsasymme ien umzugehen is . Die In o -
ma ionsasymme ien sind auch on hohe we bewe bliche Rele anz: In o ma i-
ons o eile können als Ma k ein i sba ie en dienen, sie können das Risiko eine
2Va ian und Shapi o (1999), siehe dazu auch Bol on und Dewa ipon (2004).
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We bewe b in de digi alen Ökonomie 39
Ausbeu ung on Kunden e höhen, und g undsä zlich kann das Vo liegen on In o -
ma ionsasymme ien auch zu ine izien en Alloka ionen üh en.
De Umgang mi In o ma ionsasymme ien is as imme allspezi isch. Auch
wenn die Li e a u einige Dimensionen de Sys ema ik de Thema ik he ausgea -
bei e ha (z.B. common e sus p i a e in o ma ion), sind Anwendungen de In o -
ma ionsökonomik ode im we bewe blichen Be eich des Ma k designs imme om
spezi ischen Kon ex abhängig.
2.1.4 Meh Da en sind besse – abe um wie iel?
Meh Da en, also meh In o ma ionen sind häu ig besse . In einigen Si ua ionen
s eig de We zusä zliche Da en, je meh Da en das Un e nehmen be ei s besi z
– man sp ich dann on posi i en Skalene ek en. Posi i e Skalene ek e üh en en-
denziell zu Monopolsi ua ionen: Ein Un e nehmen, das be ei s Da en besi z , bezieh
einen solchen Vo eil aus seinen Da en und gene ie einen solchen Meh we du ch
zusä zliche Da en, dass es ü ande e Un e nehmen schwe wi d, nachzuziehen.
Volkswi scha lich is in eine solchen Si ua ion ein Monopolis mögliche weise
sinn oll – da zusä zliche Da en in den Händen dieses einen Un e nehmens einen
höhe en (sozialen) Meh we gene ie en, was da ü sp ich , dass zusä zliche Da en
auch diesem Un e nehmen zuge üh we den.
Ob posi i e Skalene äge o liegen ode nich , wi d in e schiedenen Mä k en
un e schiedlich zu bewe en sein. Und selbs bei Vo liegen on Skalene ägen is
es nich zwingend, dass diese zu monopolis ischen S uk u en üh en. Im Ve si-
che ungssek o e wa, in dem Da en ein wesen liche P oduk ions ak o sind und in
dem auch g undsä zlich posi i e Skalene äge o liegen (so äll das no wendige
Eigenkapi al p o Ve siche en mi de Anzahl de Ve siche en, da Di e si ika ions-
e ek e besse ausgenu z we den können), ha sich dennoch eine Indus ie mi ielen
g öße en und kleine en Ak eu en e ablie . E wähnenswe is in diesem Zusammen-
hang auch de Gesam e band de Deu schen Ve siche ungswi scha als Ins anz,
die ma k ele an e Da en wie e wa Schadens älle zusammen üh und in agg egie -
e Fo m den Ma k ak eu en zu ückspiel (und de Rück e siche ungsma k , de zu
Di e si izie ung de Risiken bei äg ).
2.1.5 Da enalgo i hmen können s illschweigende Ve einba ungen e leich e n
Zu Ve a bei ung de Da en sind imme häu ige Algo i hmen im Einsa z. Insbeson-
de e de Einsa z on P eisalgo i hmen kann gemeinsame P eise höhungen e ein a-
chen, da au oma isie schnelle au Ve hal en on We bewe be n eagie we den
kann. Du ch küns liche In elligenz selbs le nende Algo i hmen e mögen kollusi-
es Ve hal en ga als Le ne gebnis zu p oduzie en. Um ein solches Ve hal en zu
iden i izie en, emp iehl die Monopolkommission (Haup gu ach en XXII, Kapi el 1
„Algo i hmen und Kollusion“), die Ma k beobach ung du ch das Ins umen de ka -
ellbehö dlichen Sek o un e suchung zu e s ä ken. Ve b auche schu z e bände, bei
denen In o ma ionen übe mögliche weise kollusi übe höh e P eise am ehes en an-
allen, soll en die Du ch üh ung solche Sek o un e suchungen du ch das Ka ellam
ini iie en dü en.
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40 A. Wambach
2.1.6 Da en egulie ung – ade o zwischen Zugang und p op ie ä e Nu zung
Eine wesen liche Au gabe de Regulie ung de Da enökonomie bes eh da in, das
ich ige Maß zwischen dem Zugang zu Da en ( ü alle bzw. ü We bewe be ) und
dem p op ie ä em Nu zen on Da en zu e möglichen, um An eize zu Gene ie ung
und Ve a bei ung on Da en zu scha en. So lieg z.B. im Gesundhei ssek o de
Schwe punk de ö en lichen Diskussion de zei meh au dem Zugang ü die Wis-
senscha ; hie wä e es no wendig, konsequen e übe eine wi scha liche Nu zung
(also dem p op ie ä en Einsa z) on Da en nachzudenken. So haben e wa in den USA
iele K ankenhäuse einen Clinical Da a Manage , de die im K ankenhaus gene-
ie en Da en nich nu e a bei e , sonde n auch e ma k e . In ielen Be eichen
de digi alen Ökonomie hingegen, die „un egulie “ en s anden sind, is endenziell
eine e s ä k e Da en eilung anzus eben. Da en soll en, ähnlich wie Pa en e, bei de
p op ie ä en Nu zung ein Ve allsda um haben.
De ak uell in Eu opa geplan e Da a Ac („Da engese z“) sieh o , dass sowohl
de Da eninhabe als auch die Nu ze de P oduk e des Da eninhabe s mi einem
Rech zu Ve wendung de Da en ausges a e we den. De Rech einhabe k eis wi d
also ausgewei e , und eine gewisse Da en eilung kann s a inden. Es wi d sich in de
Umse zung zeigen, inwie e n diese Ansa z dazu bei agen wi d, die Balance zwi-
schen e izien e Ve wendung de Da en und hin eichende Gene ie ung de Da en
zu gewäh leis en.
2.2 Pla o men: Ne zwe ke ek e begüns igen das En s ehen on Ga ekeepe n
Die wesen lichen wissenscha lichen G undlagen de Pla o mökonomik wu den
Ende de 1990e -Jah e gescha en.3Damals en s and un e ande em du ch die e -
meh au e enden we bewe blichen Ve ah en de Behö den gegenübe K edi ka -
enun e nehmen de Beda nach einem besse en Ve s ändnis ü solche Mä k e.
K edi ka enun e nehmen bilden eine „Pla o m“ zwischen den Händle n und den
Ve b auche n (und den be eilig en Hausbanken). Sie benö igen iele Händle und
iele Ve b auche , um a ak i zu sein. Aus Sich de Ve b auche is insbesonde e
die Anzahl de Händle , die die jeweilige Ka e akzep ie en, ein G und ü ge ade
diese Ka e. Umgekeh in e essie einen Händle , wie s a k die jeweilige Ka e
bei den Ve b auche n e b ei e is , be o e sich ü einen Ve ag mi einem K e-
di ka enun e nehmen en scheide . Diese sogenann en indi ek en Ne zwe ke ek e
beein lussen die Ökonomie on Pla o mmä k en in besonde e Weise. Die Li e a-
u ha da ü den Beg i de zweisei igen Mä k e gep äg – zwei- ode meh sei ige
Pla o men besch eiben das Phänomen e ende .
2.2.1 Di ek e und indi ek e Ne zwe ke ek e üh en zu Ma k mach in de
Pla o mökonomie; mul ihoming kann dem en gegenwi ken
Die soeben besch iebenen Ne zwe ke ek e, indi ek e A , wie sie e wa bei Ebay
o liegen, ode di ek e A , wie bei Facebook, sind kennzeichnend ü die Pla -
3Mi le weile sind die E kenn nisse Bes and eil on Leh büche n, bspw. in Belle lamme und Pei z (2021).
K
We bewe b in de digi alen Ökonomie 41
o mökonomie. Die Pla o m b ing meh e e Ma k sei en zusammen und wi d zum
„Ga ekeepe “, wenn sie die Kon olle übe den Zugang zu de jeweils ande en Ma k -
sei e e lang . Anbie e on Wa en ode Diens leis ungen be o zugen diejenigen On-
line-Ma k plä ze, au denen sie mi möglichs ielen Kunden echnen können; Kun-
den suchen ehe solche Online-Ma k plä ze au , bei denen sie au ein möglichs
b ei es Angebo an ü sie ele an en P oduk en ode Diens leis ungen e en.
Ne zwe ke ek e, die aus den egulie en Indus ien wie Telekommunika ion ode
Bahn bekann sind, können zu eine Ve mach ung des jeweiligen Ma k es üh en.
Um in den Genuss de Ne zwe ke ek e zu kommen, gehen Ma k eilnehme be o -
zug zu g öß en Pla o m, was diese Ne zwe ke ek e wiede um e s ä k . Kleine
Pla o men ode Ma k ein e e haben es schwe , diesen Vo sp ung au zuholen, alls
es übe haup möglich is .
Wenn de Nu ze meh e e Pla o men nu zen kann (mul ihoming), kann das
diesem E ek en gegenwi ken. So sind e wa im Reisema k neben Expedia auch
Booking.com und wei e e Pla o men ak i – Reisende suchen bei e schiedenen
Pla o men, Ho els bie en ih e Zimme au meh e en Pla o men an. Ähnliches
gil e wa beim Ma k ü Geb auch wagen (z.B. Au oscou 24 und mobile.de) ode
bei P eis e gleichspo alen (Idealo ode billige .de). In ande en Mä k en, in denen
mul ihoming zwa möglich is , ha sich dennoch eine dominan e Pla o m he aus-
gebilde (e wa bei Messenge -Diens en). Alle dings sch änk die Möglichkei des
mul ihomings den Handlungsspiel aum diese Diens e ein.
Die Da enschu zg und e o dnung gib den Nu ze n eine Pla o m das Rech , die
sie be e enden pe sonenbezogenen Da en om Pla o mbe eibe zu e hal en. Um
die Möglichkei en on mul ihoming zu s ä ken, soll en insbesonde e ma k behe -
schende Pla o men dazu e p lich e we den, übe die Da enschu zg und e o d-
nung hinaus ih en Nu ze n die Po abili ä ih e Da en in Ech zei zu e möglichen.
Au Ve langen eines Pla o mnu ze s soll e zudem die In e ope abili ä de Da en-
o ma e mi komplemen ä en Diens en gewäh leis e we den.
2.2.2 P eisse zung au Pla o men e olg nach eigenen Regeln
Mi le weile is dies selbs e s ändlich, abe zu An angszei en de Li e a u zu meh -
sei igen Pla o men wa es eine wesen liche E kenn nis, dass P eisse zung en lang
de Pla o msei en nich den K i e ien de klassischen Ökonomie en sp ich . Wäh-
end in klassischen Mä k en We bewe bsp eise e wa in Höhe de G enzkos en liegen
soll en, und Au schläge übe den G enzkos en gemeinhin als Maß ü die Besch än-
kung des We bewe bs gel en, sind in meh sei igen Pla o men ande e P eismodelle
üblich und sinn oll.
Da es das Ziel de Pla o m is , möglichs iele Nu ze zu gene ie en, is es nich
unüblich, dass e wa eine Sei e, die p eissensi i e e, kein En gel zahl , wäh end
die ande e Sei e wei meh als die on ih e u sach en G enzkos en zahlen muss.
Und dies gil unabhängig da on, ob man „mi Da en“ zahl ode pekuniä . Auch
We behe e e wa we den unen gel lich e eil , die E äge we den au de ande en
Ma k sei e – in diesem Fall die Annoncengebe – gene ie .
In de G ündungsphase haben die Pla o men zusä zlich einen An eiz, schnell
zu skalie en, um Ne zwe ke ek e zu gene ie en und dami mögliche We bewe -
K
42 A. Wambach
be e nzuhal en. Sub en ionie e P eise au allen Pla o msei en und Ve lus e in
den G ündungsjah en sind dahe häu ig zu beobach en. Wenn dann nu noch ein
Un e nehmen üb ig bleib , sp ich man auch da on, dass de Ma k gekipp is .
2.2.3 We bewe bs ech ode Regulie ung ü Pla o men?
Die Pa allele zu Ne zindus ien leg es nahe, auch Pla o men eine Regulie ung zu
un e we en. Dagegen sp ich , dass obwohl die In e ne gigan en in einzelnen Mä k-
en ma k mäch ige Posi ionen einnehmen, dennoch diese Mä k e meis dynamisch
und iel äl igen En wicklungen ausgese z sind. Eine im Regel all äge Regulie-
ung kann sich ü diese En wicklungen als Hinde nis e weisen. Ande e sei s is das
We bewe bs ech beim Umgang mi den we bewe blichen P oblemen de Digi al-
ökonomie an G enzen ges oßen – insbesonde e daue n die Ve ah en seh lange, die
Abhil emaßnahmen sind häu ig nich zielgenau ode g ei en zu spä und können im
Ve ah ens e lau imme wei e e mach e e S uk u en kaum meh au b echen.
Um eine Pa allele zu ande en Mä k en zu ziehen: Im Telekommunika ionssek o
wi d de D ei-K i e ien-Tes angewende , um zu e mi eln, ob ein Ma k (noch) e-
gulie ungsbedü ig is . Fü eine Regulie ung kommen solche Mä k e in Be ach ,
(1) die du ch be äch liche und anhal ende s uk u elle, ech liche ode egula o i-
sche Ma k zu i ssch anken gekennzeichne sind, (2) de en S uk u en angesich s
des In as uk u we bewe bs und des sons igen We bewe bs inne halb des ele-
an en Zei aums nich zu wi ksamem We bewe b endie en und (3) au denen
die Anwendung des allgemeinen We bewe bs ech s allein nich aus eich , um dem
es ges ell en Ma k e sagen angemessen en gegenzuwi ken. Es ha einige Zei ge-
b auch , um zu ealisie en, dass (1) und (2) in de digi alen Wel gegeben sind, auch
wenn sich selbs die In e ne gigan en in ih en Ke n elde n imme wiede We bewe b
ausgese z sehen – so muss sich e wa Facebook de Konku enz du ch TikTok s el-
len. Maßgeblich ü die wegweisenden Gese zgebungs e ah en wie die 10. GWB-
No elle und dem DMA wa abe die E kenn nis (3), dass das We bewe bs ech
nich aus eichend Biss gezeig ha .4
2.3 Digi ale Ökosys eme: Ma k übe g ei ende Hebelung on Ma k mach
Ve ein ach läss sich sagen, dass digi ale Ökosys eme o liegen, wenn ein Digi al-
un e nehmen in meh e en Mä k en ak i is , und wesen liche Komplemen a i ä en
zwischen diesen Mä k en o liegen.5Amazon be eib eine Handelspla o m und
is selbe als Händle au diese Pla o m ä ig, konku ie also mi ande en Händ-
le n in den jeweiligen Mä k en. Facebook bie e mi einem sozialen Ne zwe k mi
4Dies lag nich da an, dass die Behö den nich ak i wa en. So ha das Bundeska ellam eine Vielzahl
on Ve ah en gegen Digi alun e nehmen ge üh , wie HRS, Booking, Facebook und Amazon. Die Eu o-
päische Kommission is meh ach gegen Mic oso , Google und wei e e Digi alun e nehmen o gegangen.
Die Ve ah en daue en alle dings häu ig seh lange, auch weil meis de Rech sweg besch i en wu de.
Abhil emaßnahmen zeig en nich imme die gewünsch e Wi kung, auch weil in de digi alen Ökonomie
Umgehungss a egien ein ache sind.
5Die wissenscha liche Auseinande se zung mi digi alen Ökosys eme s eh noch am An ang, siehe z.B.
Jacobides e al. (2018).
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We bewe b in de digi alen Ökonomie 49
DMA die Emp ehlung gegeben, den „No mad essa enk eis du ch ein Ökosys em-
K i e ium ziel üh end zu beg enzen“ (Policy B ie Ausgabe 8, Juli 2021).
Die Ve hal ensau lagen an die To wäch e se zen s ä ke an den Pla o men an
als an den benachba en Mä k en im Ökosys em, auch wenn diese T ennung „ e -
schwommen“ is . Die Bes ei ba kei de Pla o m is dabei ein wei e es Ziel. So
sollen Da enpo abili ä und -in e ope abili ä es Nu ze n e leich e n, zu Konku -
en en de zen alen Pla o mdiens e zu wechseln. Neben de Bes ei ba kei de
Pla o m sind abe auch Fo men de Selbs be o zugung un e sag .
De DMA is zum 01.11.2022 in K a ge e en. Viele F agen sind noch un-
geklä , e wa hinsich lich de Zusammena bei de na ionalen Behö den und de
Eu opäischen Kommission und hinsich lich de Auslegung de jeweiligen Ve hal-
ensau lagen. Auch wenn die Kommissa in in ih e Aussage da on ausgeh , dass „die
Ga ekeepe ... sich an ... eine Reihe kla es geleg e Ve p lich ungen und Ve bo e
hal en müssen“ (Eu opäische Kommission 2022) und somi auch we den, wi d sich
die Wi kmäch igkei des DMA wah scheinlich e s in den Du chse zungs e ah en
de Kommission zeigen.
4 Ausblick – neue Ins umen e wi ken lassen
Die Re o men in Deu schland und in de EU haben eine Vielzahl neue ökonomi-
sche Konzep e au genommen. Mi de Regulie ung g oße Pla o men (DMA) und
digi ale Ökosys eme (§ 19a GWB) sind die wesen lichen Ausp ägungen de digi a-
len Ökonomie in den Blick genommen wo den. Diese Ins umen e soll en je z auch
Zei bekommen, zu wi ken.
Konzep ionell s ell sich die F age, ob „kippende Mä k e“ nu im Nachhinein
gemaß egel we den können ode ob solche Mä k e auch e hinde ode zumin-
des ückge üh we den können. Im klassischen We bewe bs ech übe nimm die
Zusammenschlusskon olle diese Au gabe. Fusionen we den un e sag , wenn sie
wi ksamen We bewe b e heblich behinde n. Dies is insbesonde e de Fall, wenn
zu e wa en is , dass du ch den Zusammenschluss eine ma k behe schende S ellung
e lang ode e s ä k wi d. Dami dieses Ins umen auch in de digi alen Ökonomie
wi k , wu de die Fusionskon olle be ei s hinsich lich de Schwellenwe e angepass
(s. oben), was de Ta sache Rechnung äg , dass Digi alun e nehmen häu ig e s au
Wachs um abzielen, be o sie iel Umsa z und schließlich Gewinne e wi scha en.
Wei e wu de mi de 10. GWB No elle dem Bundeska ellam die Möglichkei
gegeben, ma k s a ke Un e nehmen zu e p lich en, Zusammenschlüsse auch mi
kleine en Zielun e nehmen anzumelden.
Da die Mä k e seh dynamisch sind, is alle dings aglich, ob im Rahmen de
Fusionskon olle schon absehba is , ob es sich bei dem jeweiligen Ma k um einen
Ma k mi Kippge ah handel und ob die Fusion diese Ge ah e höh . In ielen
Fällen schein dies selbs den be eilig en Un e nehmen nich kla zu sein. Dami
s ell sich die F age, ob man Fusionen zu einem spä e en Zei punk , wenn sich meh
Kla hei übe die Ma k si ua ion e geben ha , auch wiede ückabwickeln können
soll e, wie dies e wa de b i ischen We bewe bsbehö de e laub is .
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50 A. Wambach
Diese Übe legung g ei die geplan e 11. GWB-No elle zu „Ve schä ung des
We bewe bs ech s“ au , geh abe da übe hinaus. Die Bundes egie ung möch e
g undsä zlich und nich nu nach Fusionen die (missb auchsunabhängige) En lech-
ung on Un e nehmen e möglichen. Dem o ausgehen soll eine Sek o un e su-
chung, de en Du ch üh ung s ä ke p ozedu al eglemen ie wi d.
Auch bislang kann das Bundeska ellam Sek o un e suchungen du ch üh en,
und mach on diese Möglichkei auch eichlich Geb auch. So anden beispiels-
weise Un e suchungen bei K ankenhäuse n, im Lebensmi eleinzelhandel, und bei
Haushal sab ällen s a . Im Digi al-Be eich wa en ode sind die Mä k e ü Online
We bung, Ve gleichspo ale, Sma -TVs, Mobile Apps und Messenge - und Video-
Diens e Gegens and on Sek o un e suchungen. Solche Un e suchungen können ö -
de lich sein, um eine besse es Ve s ändnis übe die jeweiligen Mä k e und die Ge-
schä smodelle de Un e nehmen in diesen Mä k en zu gewinnen.
Als ul ima a io nach eine solchen Sek o un e suchung soll dann mi de
11. GWB-No elle eine eigen ums ech liche En lech ung möglich we den; auch
ande e Eing i e, un e halb de En lech ung, sollen e laub we den. Die miss-
b auchsunabhängige En lech ung s ell einen ie en Eing i in die Eigen ums ech e
de Un e nehmen da . Die Vo eldwi kung muss dabei im Blick behal en we den –
e en uell zöge n Un e nehmen, in Mä k e o zud ingen, weil sie be ü ch en, im
„E olgs all“, de un e Ums änden mi eine dominan en Ma k s ellung einhe geh ,
en loch en zu we den. Aus eichende „checks and balances“ beim Einsa z dieses
Ins umen s und die Besch änkung au besonde s p oblema ischen Fallg uppen sind
dahe no wendig, um ein Übe schießen de We bewe bspoli ik zu e meiden.
Die S ä kung des Ins umen s de Sek o un e suchung kann auch dazu bei agen,
gegen Fälle de s illschweigenden Kollusion, e wa ge ieben du ch P eisalgo i hmen,
e ek i e o zugehen. Nach dem En wu de 11. GWB-No elle kann das Bundes-
ka ellam Abhil emaßnahmen im Nachgang zu eine Sek o un e suchung e lassen,
wenn es eine „e hebliche andaue nde ode wiede hol e S ö ung des We bewe bs“
es s ell . P eisalgo i hmen, die sich au hohe P eise koo dinie en, wü den eine sol-
che S ö ung e u sachen.
Mi den Re o men des Gese zes gegen We bewe bsbesch änkungen in Deu sch-
land und dem Digi al Ma k es Ac in Eu opa wi d we bewe bspoli isches Neuland
be e en. Den We bewe bsbehö den s ehen eine Vielzahl neue Ins umen e zu Ve -
ügung, um in de digi alen Ökonomie we bewe bliche e S uk u en zu e möglichen.
Viele diese Ins umen e olgen aus den neuen ökonomischen Eigenscha en diese
Mä k e. Ande e e leich e n den Ve ah ensablau , um de Dynamik de Mä k e bes-
se ge ech zu we den. Die Wi kung wi d sich in den nächs en Jah en zeigen.
Danksagung Ich bedanke mich bei den Mi gliede n de Monopolkommissionen und den Mi a bei e n
de Geschä ss elle de Monopolkommission ü die ielen an egenden und p oduk i en gemeinsamen
Si zungen zu diese Thema ik.
Funding Open Access unding enabled and o ganized by P ojek DEAL.
Open Access Diese A ikel wi d un e de C ea i e Commons Namensnennung 4.0 In e na ional Li-
zenz e ö en lich , welche die Nu zung, Ve iel äl igung, Bea bei ung, Ve b ei ung und Wiede gabe in
jeglichem Medium und Fo ma e laub , so e n Sie den/die u sp ünglichen Au o (en) und die Quelle o d-
nungsgemäß nennen, einen Link zu C ea i e Commons Lizenz bei ügen und angeben, ob Ände ungen
o genommen wu den.
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We bewe b in de digi alen Ökonomie 51
Die in diesem A ikel en hal enen Bilde und sons iges D i ma e ial un e liegen eben alls de genann en
C ea i e Commons Lizenz, so e n sich aus de Abbildungslegende nich s ande es e gib . So e n das be e -
ende Ma e ial nich un e de genann en C ea i e Commons Lizenz s eh und die be e ende Handlung
nich nach gese zlichen Vo sch i en e laub is , is ü die oben au ge üh en Wei e e wendungen des
Ma e ials die Einwilligung des jeweiligen Rech einhabe s einzuholen.
Wei e e De ails zu Lizenz en nehmen Sie bi e de Lizenzin o ma ion au h p://c ea i ecommons.o g/
licenses/by/4.0/deed.de.
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