Eulenbu g, F anz (Ed.)
Book
P eisbildung ü gewe bliche E zeugnisse.
Un e suchungen übe P eisbildung. Ab eilung B. Sechs e
Teil
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 143/I
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Eulenbu g, F anz (Ed.) (1914) : P eisbildung ü gewe bliche E zeugnisse.
Un e suchungen übe P eisbildung. Ab eilung B. Sechs e Teil, Sch i en des Ve eins ü
Socialpoli ik, No. 143/I, ISBN 978-3-428-57442-1, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1
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Un e suchungen
übe P eisbildung
Ab eilung B:
P eisbildung ü gewe bliche E zeugnisse
Sechs e Teil
Duncke & Humblo ep in s
Un e suchungen übe P eisbildung VI
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
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Sch i en
Ve eins
ü
Sozialpoli ik.
148.
Wc nü.
Un e suchungen
übe
P eisbildung^
Ab eilung
6.
P eisbildung
ü
gewe bliche
E zeugnisse.
Äe ausgegeben
on
F anz
Eulenbu g.
E s e
Teil.
Ve lag
on
Duncke
8-
K
umblo .
München
und
Leipzig
l9l4.
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P eisbildung
ü
gewe bliche
E zeugnisse
Sechs e
Teil.
Mi
Bei ägen
on
Be iebslei e
G.
Paschke
und
D .
W.
Bockho
he ausgegcben
on
F anz
Eulenbu g.
Ve lag
on
Duncke
8e
Äumblo .
München
und
Leipzig
1914.
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Alle
Rech e
o
behal en.
Al enbu g
Pi e sche
Ho buchd ucke ei
S ephan
Geibel
L
Co.
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V
Vo wo .
Die
Au o de ung
zu
Mi a bei e scha
an
den
Un e suchungen
übe
P eisbildung
gewe bliche
E zeugnisse
e ging
gemeinsam
mi
He n
P o esso
Lei ne
(Handelshochschule
Be lin)
und
P o esso
D .
.
Zwiedineck-Süden-
ho s
(Technische
Hochschule,
Ka ls uhe)
du ch
olgende
Rundsch eiben:
Un e suchungen
übe
die
P eise.
i.
Das
Thema
de
neuen
Se ie
on
A bei en
soll
lau en:
„Un e suchungen
übe
die
Ges al ung
de
P eise
in
den
le z en
20
Jah en."
1.
Den
Ausgangspunk
bilde
de
Ums and,
daß
allem
Anscheine
nach
in
de
Gegenwa
die
allgemeine
Lebenshal ung
wiede
eu e
gewo den
is .
Und
zwa
zeig
sich
diese
Teu ung
nich
nu
in
Deu schland,
sonde n
ebenso
auch
in
ande en
Lände n
und
E d eilen.
Die
U sachen
de
E scheinung
sind
jeden alls
mannig al ige
A
und
bedü en
eine
genaue en
Da legung.
Es
wi d
sich
dahe
um
die
doppel e
Au gabe
handeln:
einmal
den
S and
und
die
En wicklung
de
e schiedenen
P eise
selbs
ü
jenen
Zei aum
es zus ellen,
sodann
abe
o
allem
die
Momen e
ih e
Bildung
sowie
die
U sachen
ih e
Ände ung
zu
analysie en.
2.
Die
Un e suchung
is
als
eine
in e na ionale
gedach .
Nu
so
wi d
es
möglich
sein,
die
speziellen
Momen e,
die
au
die
P eisges al ung
eines
Landes
on
besonde em
Ein luß
sind,
he auszua bei en
und
au
ih e
T ag
wei e
zu
p ü en.
3.
Die
Un e suchung
soll
sich
au
möglichs
iele
Wa engai ungen
und
Wa ena en
e s ecken,
um
ein
Gesam bild
de
Vo gänge
zu
e langen.
Sie
soll
die
U p oduk ion,
o
allem
die
landwi scha lichen
E zeugnisse,
die
haup sächlichs en
Jndus iep oduk e
und
die
P eise
ü
die
Lebenshal ung
um
assen.
Es
is
auch
in
Aussich
genommen,
die
F age
nach
de
Ände ung
des
Geldwe es
au
b ei e
G undlage
zu
bean wo en.
4.
Die
Absich
ich e
sich
o
allem
au
monog aphische
Da
s ellungen
einzelne
Gebie e
in
einzelnen
Lände n.
Es
is
besonde s
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VI
Vo wo .
Gewich
da au
zu
legen,
daß
die
Un e suchung
in
die
Tie e,
nich
in
die
B ei e
geh .
Nich
da au
komm
es
an,
alle
e
schiedenen
Wa en
eines
Gewe bezweiges
zu
Da s ellung
zu
b ingen,
sonde n
ielmeh
da au :
die
bes immenden
Momen e
de
einzelnen
Wa engal ung
zu
e assen,
die
G ünde
de
P eisges al ung
und
ih e
Ände ungen
bis
au
die
jeweils
le z en
U sachen
zu
e olgen.
II.
Fü
die
Un e suchung
sind
zunächs
olgende
Un e ab eilungen
in
Aus
sich
genommen:
E s e
Ab eilung:
P eise
de
Ag a p oduk e.
Zwei e
„
P eise
de
Jndus iep oduk e.
D i e
„
Ve eue ung
de
Lebenshal ung.
Vie e
„
De
Geldwe
und
seine
Ände ungen.
III.
A bei splan
bez.
de
P eise
de
Jndus iep oduk e.
(Ab eilung
2.)
Bei
de
Bea bei ung
wü de
e wa
den
olgenden
Punk en
besonde e
Au
me ksamkei
zu
schenken
sein:
a)
Spezielle
Kos en.
1.
Rohs o e:
Ha
eine
Ände ung
diese
P eise
au
dem
Wel mä k e,
du ch
besonde e
Konjunk u en,
E n eaus älle,
du ch
E wei e ung
ode
Ein
sch änkung
de
Anbau lächen,
du ch
En s ehen
neue
Indus ien,
du ch
spezielle
Abmachungen
de
Käu e
ode
Ve käu e ,
du ch
Ein luß
de
Ka elle
und
Syndika e
(Co ne s'.),
du ch
Maßnahmen
de
na ionalen
Handelspoli ik
und
de
Zollsä ze,
du ch
T anspo e häl nisse
(wie
Eisenbahn-
und
See ach en),
Einkau sgenossenscha en
und
de gl.
s a ge unden?
Wodu ch
haben
sich
sons
diese
Kos enelemen e
e schoben?
Wie
haben
die
einzelnen
Momen e
au
den
P eis
de
Rohs o e
gewi k ?
2.
Hil s
s
o e
und
-Ma e ialien:
sowei
sie
in
das
Fe ig
ab ika
übe gehen
;
dahin
gehö en
z.
B.
Kokes
( ü
Hochö en),
Chemikalien,
Fä bmi el.
3.
A bei slöhne:
Zu
be ücksich igen
sind
u.
a.
Ände ungen
in
den
Akko d-
und
S undensä zen,
in
den
Löhnungsme hoden,
den
A bei szei en
(Ve kü zung
des
A bei s ages?),
Ve schiebungen
inne halb
de
A bei e
ka ego ie
(e wa
E se zung
gele n e
A bei e
du ch
ungele n e,
männliche
du ch
weibliche),
He anziehung
ausländische
A bei sk ä e,
besonde e
Geschick
lichkei
und
Leis ungs ähigkei
bes imm e
A bei e ka ego ien.
Aus
welchen
U sachen
haben
sich
die
Löhne
e schoben
(Kos en
de
Lebenshal ung,
Ein luß
de
Konjunk u ,
S eiks
u.
a.)?
Ha
sich
die
In ensi ä
de
A bei
geände ?
Sind
Tages-
und
Wochen e diens e
de
A bei e
im
Ve häl nis
zu
P oduk en-
menge
g öße
gewo den?
Haben
die
be üh en
Momen e
Ein luß
au
die
P eise
de
P oduk e
ausgeüb ?
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Vo wo .
VII
d)
Allgemeine
Unkos en
(Gene alin).
4.
Be iebsunkos en
:
Zu
be ücksich igen
wä en
Ve siche ungen
5.
Handlungsunkos en'
/
e schiedene
A
(de en
e en .
E
höhung
du ch
die
Gese zgebung),
Abgaben,
Ausgaben
ü
Reisende,
Reklame^
kau männisches
und
echnisches
Bu eau
(Gehäl e
und
Ma e ialien),
Mie s
p eise
ü
Geschä s äume,
Bodenp eise,
allgemeine
Ve wal ungsausgaben,
Repa a u en,
Ve packung
und
F ach ,
S eiksiche ung,
sons ige
Spesen.
Haben
sich
einzelne
diese
Pos en
meh
als
die
P oduk ionsausdehnung
e höh ,
und
wie
kommen
sie
in
den
P eisen
zu
Gel ung?
6.
Kapi alkos en:
Absch eibungen
au
Gebäude,
Maschinen^
Ma e ialien,
das
Lage .
Haben
sich
die
Amo isa ionsquo en
einzelne
Kapi al eile
geände ?
Sodann
Kapi alzinsen,
de en
Ve eue ung
ode
Ve billigung;
Au nahme
on
Obliga ionen;
Ein luß
de
wechselnden
Dis
kon sä ze
und
Bankzinsen.
e)
O ganisa o ische
Momen e.
7.
Technische
Ände ungen
im
P oduk ionsp ozeß:
z.
B.
Ein
üh ung
on
Maschinen
ans a
Handa bei ,
Ve wendung
und
Ve we ung,
on
Ab ällen
und
Nebenp oduk en,
on
Al ma e ialien,
E indung
neue
P oduk ionsp ozesse,
Übe gang
zum
elek ischen
Be ieb,
Ve wendung
o eil
ha e
Ma e ialien
(z.
B.
hochhal ige
Eisene ze),
Ve a bei ung
minde we ige
S o e,
sons ige
echnische
Ve ände ungen?
8.
Be iebso ganisa ion:
Ein luß
de
Di e enzie ung
de
Un e
nehmungen
und
de
Spezialisie ung
des
Be iebes
au
wenige
A ikel
ode
umgekeh
de
Kombinie ung
(In eg a ion)
meh e e
P oduk ionszweige
und
P oduk ionss u en;
wie
wi k en
Kapi ale höhung
bzw.
E wei e ung
des
Be iebes-
und
Ve g öße ung
de
P oduk ion,
O ganisa ionsände ungen,
A bei s
eilung
u.
a.
au
die
Kos en
und
dann
au
die
P eise?
9.
Absa z
und
Ve kau :
Di ek e
Absa z
an
die
Abnehme
ode
Inansp uchnahme
on
Zwischenhändle n,
gemeinsame
Ve kau sbu eaus;
Ein
luß
lang is ige
Abnahme-
bzw.
Lie e ungs e äge,
eines
bö senmäßigen
Handels;
Ve kau
om
Lage ,
au
Bes ellung?
Welchen
Ein luß
ha
die
inländische
und
ausländische
Konku enz
au
die
P eis es s ellung
gehab ?
Das
En s ehen
de
Wa enhauso ganisa ion?
Die
Ein üh ung
on
E sa z
mi eln?
Die
A
de
Zahlungslechnik?
Wie
wu de
de
wechselnden
Kon,-
junk u
Rechnung
ge agen?
Welche
Un e schied
in
de
Behandlung
ein
zelne
Abnehme
wa
o handen?
Ha
eine
(quali a i e
ode
quan i a i e)-
Ände ung
de
Nach age
s a ge unden,
und
wie
mach e
sie
sich
in
de .
P eisges al ung
beme kba ?
IV.
E läu e ungen
zum
A bei splan.
I.
Es
handel
sich
in
de
ganzen
Un e suchung
um
die
Fassung
de
wi klich
e ziel en
P eise
sowie
um
die
speziellen
Momen e
ih e
Bildung,
und
um
die
U sachen
de
Ände ung.
Es
is
da um
nach
Möglichkei
de
wi klichen
Kos enkalkula ion
Rechnung
zu
agen.
S a is ische
Angaben
haben
o nehmlich
nu
inso e n
We ,
als
sie
dem
Zwecke
dienen,
die
u sächlichem
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Inhal .
Sei e
I.
De
P eis e lau
de
Ziegelwa en
7
...............................................
3
H.
Deu schlands
Handel
mi
Hin e maue s einen.
Die
Ka ellie
ungen
.....................................................................................................................
19
III.
Die
Selbs kos enelemen e
de
Ziegelhe s ellung
und
ih
Ve laus
in
den
le z en
zwanzig
Jah en
................................................................
34
De
Rohs o we
....................................................................................................
35
Die
Ziegeleianlagen
...............................................................................................
40
Die
K a
.................................................................................................................
47
Das
Kapi al
.............................................................................................................65
IV.
Die
P eispoli ik
des
Ziegel e käu e s
.......................................................
70
V.
Die
Beein lussungs ak o en
de
Ziegelwa enp eise
.............................
85
Schluß
.......................... ..............................................................................................
104
Li e a u .
Die
Tonindus iezei ung.
Be lin.
Jah gang
1890
—
1913.
Deu sche
Töp e -
und
Ziegle zei ung.
Be lin.
Kalk-,
Gips-
und
Chamo ezei ung.
Mannheim.
Ziegel-
und
Bauindus ie.
(S ein
und
Mö el.)
Be lin.
D .
Jahn,
Die
pomme sche
Indus ie
de
S eine
und
E den.
I) .
B uno
Heinemann,
Die
wi scha liche
und
soziale
En wicklung
de
deu schen
Ziegelindus ie.
Leipzig
1909.
Con ad,
Volkswi scha liche
Ch onik.
Jah gang
1900
—
1910.
S a is isches
Jah buch
ü
das
Deu sche
Reich.
1892
—
1912.
Das
Reichsa bei sbla .
1903
—
1912.
Auße dem
übe
Maschinen-
und
Anlagekos en
di ek e
Auskün e
üh ende
Fi men,
übe
A bei slöhne
Auskün e
eine
Fi ma
im
No dos en
Deu schlands.
Abkü zungen
in
diese
Abhandlung.
Hms .
--
Hin e maue s eine.
h.
P .
holländische
P annen.
N.-F.
---
No mal o ma .
S g .
S ang alzziegel.
Kl.
---
Klinke .
F-
—
Falzziegel.
V.
Ve blends eine.
V.-V.
--
Ve kau s e einigung.
B.
---
Biebe schwänze.
T.-J.-Z g.
---
Tonindus ie-Zei ung.
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I.
De
P eis e lai
de
Ziegelwa en.
Nachs ehende
Un e suchung
übe
den
Ve lau
de
Ziegelp eise
de
le z e lossenen
20
Jah e
in
Deu schland
beg ei
in
e s e
Reihe
das
Massenma e ial
ü
unse e
Bau en,
den
Maue ziegel
ode
Hin e maue
s ein
(Hms .),
sodann
die
Klinke
(Kl.)
und
^/4-Ve blende
sowie
die
gang
ba s en
Dachwe kso en:
Biebe schwänze
(B.),
holländische
P annen
(h.
P .),
S ang alzziegel
(S g .)
und
Falzziegel
(F.)
^.
Im
Anschlusse
an
eine
Da s ellung
des
P eis e lau es
diese
Wa en
wi d
die
Tendenz
diese
P eis
e läu e
un e such .
Hie an
schließ
sich
eine
Un e suchung
übe
den
Ve
lau
de
p eisbildenden
Fak o en
und
Bedingungen
an,
welchem
schließlich
eine
E ö e ung
de
P eis-
und
Handelspoli ik
des
Ziegel e käu e s,
so
wie
des
na u no wendigen
Zusammenhanges
zwischen
He s ellung
und
Ve kau
—
Technik
und
Handel
—
olg .
De
Maue ziegel,
in
Fachk eisen
Hms .,
in
Wes -
und
Süddeu schland
auch
o mals
Backs ein,
in
neue e
Zei
zum
Un e schiede
on
seinem
Konku en en,
dem
Kalksands ein,
auch
Tonziegel
genann ,
is
das
Massen
ma e ial
zu
He s ellung
unse e
Bau en
bis
je z
geblieben,
o z
Be on
bau
und
Kalksands eine.
De
S ein
wi d
als
Massenp oduk
aus
dem
beinahe
übe all
o handenen
Rohma e ial
(Ton,
Lehm,
Le on,
Schie e
on,
Löß,
Geschiebeme gel)
du ch
menschliche
Hand-
ode
du ch
Maschinen
a bei
ge o m ,
ge ockne
und
dann
geb ann .
Die
Handelseinhei
de
geb ann en
S eine
is
das
Tausend
ode
Mille.
De
geb ann e
Hms .
soll
ein
No mal o ma
on
250
mm
Länge,
120
mm
B ei e
und
65
mm
Dicke
haben,
sein
Gewich
be äg
e wa
2,75
—
3,5
De
S ein
soll
ge ade
und
eben lächig
sein,
im
B uch
ein
gleichmäßiges
Ge üge
zeigen,
hell
klingen
und
so
ha
geb ann
sein,
daß
e
we e -
und
os es
is ,
auße dem
soll
e
ei
on
schädlichen
Me gelknollen
sein.
Ve lang
wi d
eine
D uck es igkei
on
200
—
300
K^em.
Eine
Waggonladung
on
10
000
en häl
du chschni lich
3000
Hms .
No mal o ma
(N.-F.).
Kl.
und
Ve blende
s ellen
schon
meh
Quali ä swa en
o ,
we den
abe
sons
auch
als
Massenwa e
ge e ig
und
nach
Tausenden
gehandel .
*
Loch e blende ,
Hohls eine
und
po öse
Deckens eine
konn e
ich
des
besch änk en
Raumes
wegen
hie
nich
mi einbeziehen.
1*
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4
G.
Paschke.
De
Hms .-Kl.,
auch
Hä b andziegel
*
genann ,
soll
auße
den
o hin
e
wähn en
Eigenscha en
des
Hms .s
eine
D uck es igkei
on
300
—
900
^/^em,
ein
dich e es
Ge üge
und
g öße e
Hä e
als
diese
besi zen.
Da
de
S ein
hä e
geb ann
is
als
de
Hms .,
so
sind
na u gemäß
seine
Dimensionen
kleine ,
gewöhnlich
240
x
115
x
55
mm.
*
Vom
Hin e maue s ein-Klinke
is
seh
wohl
zu
un e scheiden
de
P las e
klinke
und
de
Ve blendklinke .
E s e e
is
du chweg
gesin e
und
besi z
meis ens
ein
Fo ma
on
220
—
230
x
105
—
115
x
50
—
55
mm.
Le z e e
e einig
die
Eigen
scha en
des
Klinke s
mi
den
nach olgenden
des
Ve blends eins.
Ve blende ,
auch
Vo maue s eine,
Rohbauziegel,
Fugs eine,
Fassaden
s eine
genann ,
sind
Quali ä smassenwa e.
De
Ve blends ein
(V.)
soll
ein a bige
( o ,
b aun,
lede a big,
gelb),
gla e
ode
auch
ange auh e
Obe lächen
besi zen.
Das
Fo ma
is
252
x
122
x
69
mm
( ü
^-Voll-
e blende ),
die
D uck es igkei
soll
500
k^/hem
be agen.
Auße
oll
kan igem,
saube em
Ansehen
wi d
eine
ollkommene
We e es igkei
und
ein
ausschlag eies
Liegen
im
Maue we k
e lang .
Die
He s ellung
e
o de
besonde e
So g al
in
allen
S adien.
Das
Rohma e ial,
welches
ein a big
b ennend
und
schwe
schmelzba
sein
muß,
is
so g äl ig
aus
zusuchen
und
o zube ei en.
Die
So imen sso g al
wi d
gekennzeichne
du ch
die
Benennung
:
V.
I
ode
II.
Da
eine
He anziehung
alle
Handels
so en
Ve blendziegel
ü
eine
P eisda s ellung
zu
um ang eich
sich
ge
s al en
wü de,
so
haben
wi
nu
die
im
Handel
e b ei e s e
So e,
den
4/4-Voll e blende ,
dazu
ausgewähl .
B.
(Ochsenzungen),
h.
P .,
S g .
und
Dach alzziegel
sind
die
e
b ei e s en
So en
de
Dachbedeckungsziegel.
Sie
müssen
in
Hinsich
de
Quali ä
den
nämlichen
An o de ungen
wie
die
V.
en sp echen;
die
o
gesch iebene
Fa be
is
ein
eines,
sa es
Ro .
De
Dachziegel
soll
eine
möglichs
gla e
Obe läche
(Dachhau )
besi zen,
gleichmäßig
—
nich
wind
schie
—
au
de
La ung
au liegen,
einen
we e -
und
os bes ändigen
Sche ben
haben
und
wasse dich
( op ei)
sein.
Fü
B.
is
du ch
minis e ielle
Ve ügung
om
4.
Dezembe
1888
olgendes
No malmaß
o gesch ieben
wo den:
365
x
155
x
12
mm.
Fü
P annen
und
F.
sind
egie ungssei ig
keine
No malmaße
o gesch ieben.
Die
Bezeichnung
„holländische
P annen",
auch
Hohlziegel
genann ,
kennzeichne
nich
den
U sp ungso
de
P annen,
da
diese
je z
übe all
ange e ig
we den;
sie
ha
abe
inso e n
his o ische
Bedeu ung,
als
diese
P annen
u sp ünglich
in
Holland
ge e ig
und
au
dem
billigen
Seewege
in
den
anliegenden
Küs enlände n
einge üh
wu den.
Das
Wo
„holländische
P annen"
ha
heu e
eine
ähnliche
Bedeu ung
wie
dasjenige
„bay isches
Bie ":
es
dien
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
nu
zu
Bezeichnung
eine
bes imm en
8< ö mig
gebogenen
Dachziegela ,
zum
Un e schiede
on
ande en
Dachziegeln,
wie
K ampziegel,
Nonnen
und
Mönche.
Es
gib
haup sächlich
d ei
Fo ma e:
in
Os deu schland
„
Wes deu schland
„
Holland
.
.
390
x
260
350
x
250
300
x
210
mm
Dicke
13
—
15
mm.
S g .
und
F.
sind
wenige
ih em
Fo ma e
als
ih e
He s ellungsweise
nach
e schieden.
De
S g .
wi d
als
Tonband,
ähnlich
wie
Ziegel
und
B.
ausgep eß ,
und
au
geeigne en
Abschneide ischen
e ig
geschni en.
E
ha
Falze,
die
ineinande g ei en,
in
de
Längs ich ung.
De
F.
wi d
als
Einzels ein
gep eß ,
un e
Anwendung
on
Gips-
ode
Me all o men,
e
ha
Falze
sowohl
in
de
Längs-
wie
Que ich ung.
Beide
So en
sind
gewöhnlich
390
mm
lang,
230
mm
b ei .
Es
gib
un e
den
S g .
wie
un e
den
F.
eine
Unmenge
e schiedene
Fassons,
sowohl
in
Hinsich
de
Falzein ich ung
wie
de
Ausges al ung
de
Dach läche.
Meis ens
s immen
sie
da in
übe ein,
daß
15
S ück
1
Hw
Dach läche
decken,
wäh end
au
1
Hm
Dach läche
bei
Doppeldach
50,
bei
sogenann em
K ondach
55
S ück
B.,
und
on
den
os deu schen
„holländischen"
P annen
14
S ück
au
den
Quad a me e
kommen.
Dachwe k
wi d
auße
in
de
Na u a be
engobi
und
glasie
gelie e .
Bei
eine
Du chmus e ung
de
P eise
alle
hie
benann en
Ziegel
wa en
und
dem
Ve such,
diese
P eise
als
Du chschni swe e
auszud ücken,
s öß
man
au
g oße
Schwie igkei en,
und
diese
Schwie igkei en
sind
wohl
auch
die
U sache,
daß
Ziegelwa enp eise
in
s a is ischen
Quellenwe ken
bei
nahe
ga
nich
angegeben
sind.
Ziegelwa en
we den
wohl
zwa
übe all
geb auch ,
abe
sie
können
auch
beinahe
übe all
he ges ell
we den.
Das
Gewich
diese
Wa en
e hinde
—
mi
Ausnahme
on
Quali ä swa en,
wie
V.
und
Dachwe k
—
wei e
T anspo e;
dahe
ha
de
Ziegelma k
nu
meh
einen
lokalen
Cha ak e .
Die
P eise
en beh en
de
S anda d
we e,
die
in
ande en
Indus ien
ü
wei anspo ie ba e
Wa en
o
kommen.
Die
P eisze spli e ung
is
cha ak e is isch
ü
Ziegelwa en;
diese
Ze spli e ung
beding
die
bedeu enden
Spannungen
zwischen
dem
nied igs en
und
dem
höchs en
P eise
ü
die
nämliche
Handelss elle,
die
nämliche
Wa e
und
den
nämlichen
Zei aum.
Wäh end
man
nun
ü
eine
Handelss elle
ü
eine
bes imm e
So e
Ziegelwa en
aus
dem
gleich
zei ig
nied igs en
und
höchs en
gehandel en
P eise
den
a i hme ischen
Du ch
schni
es s ellen
und
ihn
mi
annähe nde
Wah scheinlichkei
als
„Du ch
schni sp eis"
de
Handelss elle
und
des
bes imm en
Zei aumes
einse zen
kann,
e sag
diese
Me hode
bei
de
Da s ellung
on
Du chschni swe en
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6
G.
Paschke.
ü
meh e e
Handelss ellen,
ode
ü
ein
ganzes
g oßes
Land.
Woll e
man
hie
die
„Du chschni sp eise"
alle
Handelss ellen
zu
einem
neuen
a i hme ischen
Mi elwe e
zusammen assen,
so
wü de
man
wegen
de
be
deu enden
Spannungen
jede
Handelss elle
ein
e ze es
Bild
e hal en.
Fü
diesen
Fall
gib
es
d ei
Me hoden:
1.
Die
Me hode
de
Anwendung
on
„G enzwe en".
Bei
Ziegelwa en
ha
jede
Handelss elle
ü
die
nämliche
Wa enso e
einen
nied igs en
und
einen
höchs en
P eis,
als
„G enzwe e"
des
Du chschni s
p eises.
S ell
man
nun
on
eine
möglichs
g oßen
Reihe
Handelss ellen
en wede
die
un e en
(billigs en)
ode
die
obe en
( eue s en)
G enzwe e
ü
einen
bes imm en
Zei abschni
au ,
so
ha
man
in
den
billigs en
P eisen
diejenigen
des
Angebo es,
in
den
eue s en
diejenigen
de
Nach
age;
beide
P eis eihen
haben
also
je
ein
gemeinsames
wi scha liches
Cha ak e is ikum.
Wü de
man
nun
aus
jede
Reihe
das
a i hme ische
Mi el
nehmen,
um
aus
beiden
Mi eln
ein
neues
d i es
Mi el
als
„Du chschni sp eis"
zu
bilden,
so
en s ände
ein
ebenso
e ze e
We ,
wie
o hin
bei
de
di ek en
Anwendung
on
Du chschni szahlen.
Diese
unwah e
Ve ze ung
solche
Du chschni sp eise
bes ände
da in,
daß
de
Wi klichkei
gegenübe
zu
hohe
Du chschni sp eise
ge unden
wü den,
weil
ja
doch
selbs e s ändlich
die
meis e
Menge
de
Wa en
zu
dem
billigs en
(Angebo s-)
P eise
gekau
wi d,
die
Menge
de
gekau en
Wa en
mi
de
Höhe
des
P eises
abnimm
und
am
kleins en
wi d
bei
E eichung
des
Nach age
p eises.
Um
also
de
wi scha lich
wah en
Ta sache,
daß
die
meis en
Wa en
zum
Angebo sp eise
gekau
we den,
auch
im
„Du chschni sp eise"
ü
ein
ganzes
Land
möglichs
zu
en sp echen,
is
ü
alle
e eichba en
Handelss ellen
aus
de
Reihe
de
Angebo sp eise
das
a i h
me ische
Mi el
als
Du chschni sp eis
auszulesen.
Wi d
so
ü
eine
Reihe
on
Jah en
e ah en,
so
e häl
man
zwa
Du chschni szahlen,
die
nich
das
a i hme ische
Mi el
zwischen
jeweilig
bes andenen
Mindes -
und
Höchs p eisen
da s ellen,
abe
das
gemeinsame
wi scha liche
Kennzeichen
haben,
daß
die
meis en
Wa enmengen
zu
diesen
P eisen
gehandel
wo den
sind.
2.
Wenn
au
eine
Handelss elle
im
nämlichen
Zei aume
bes imm e
Wa enmengen
zu
e schiedenen
P eisen
gehandel
we den,
so
wä e
de
P eis
ü
die
g öß e
Wa enanzahl
eine
P eislage
als
Du chschni sp eis
anzusehen.
Es
wi d
abe
schwe
hal en,
die
den
e schiedenen
P eislagen
en sp echenden
Wa enmengen
es zus ellen.
Fü
Ziegelp eise
wenigs ens
habe
ich
diese
Fes s ellung
als
unmöglich
e kennen
und
au geben
müssen,
weil
es
an
eine
einschlägigen
S a is ik
da übe
ehl .
An
und
ü
sich
wä e
ein
so
e mi el e
wi scha liche
Du chschni sp eis
de
ich igs e,
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
7
allein
seine
Aus üh ung
is
aus
dem
o hin
ange üh en
G unde
nich
e eichba .
Am
nächs en,
sowohl
in
wi scha liche
wie
s a is ische
Be
ziehung,
komm
diesem
Du chschni swe e
de
un e
1.
de inie e
Du ch
schni sp eis
de
„un e en
G enzwe e".
3.
Häu igs e
P eis
als
die
am
meis en
äumlich
inne halb
eines
Landes
und
eines
gewissen
Zei aumes
e b ei e s e
P eislage.
Diese
Me hode
is
abe
in
wi scha lich-s a is ische
Beziehung
deshalb
an ech ba ,
weil
gewöhnlich
die
kleine en
Handelss ellen
—
mi
wenig
Wa enumsa z
—
höhe e
P eise
besi zen,
als
die
in
ge inge e
Menge
o handenen
g öße en
Handelss ellen
mi
ih en
o
gewal ig
g oßen
Umsä zen.
De
so
ge undene
Du chschni sp eis
wü de
nich
de
om
wi scha swissenscha lichen
S and
punk e
aus
no wendigen
Fo de ung
en sp echen,
de
du chschni liche
P eis
de
g öß en
Umsa zmenge
zu
sein.
Da
es
nun
nich
möglich
gewesen
is ,
nach
de
un e
2.
de inie en
Me hode,
Du chschni szi e n
zu
e langen,
so
is
man
gezwungen
die
Me hode
de
„un e en
G enzwe e"
anzuwenden.
Von
jede
Handelss elle
wu de
de
Jah esdu chschni sp eis
(als
a i hme isches
Mi el
zwischen
kleins em
und
g öß em
Angebo sp eise)
es ges ell .
De
wei e e
Du ch
schni
aus
dem
ge ings en
und
höchs en
Angebo sp eise
eine
Reihe
on
Handelss ellen
e gab
den
Jah esdu chschni sp eis
als
die
P eislage
des
g öß en
Umsa zquan ums
de
Wa enso e
ü
Jah
und
Land.
Zu
Du ch üh ung
diese
A bei en
is
Zi e nma e ial
genug
in
unse en
Fachzei sch i en
o handen.
Aus
Submissions esul a en,
Handels
kamme be ich en,
Bau-
und
P eisbe ich en
und
den
sei
1902
in
schöne
Übe sich lichkei
geb ach en
P eis abellen
de
Tonindus ie-Zei ung
(T.-J.-
Z g.),
wa
es
möglich
ein
gewal iges
Zahlenma e ial
zu
inden,
zu
sich en
und
ü
oben
genann en
Zweck
de
E zielung
on
Du chschni sp eisen
auszulesen.
Von
dem
Um ange
diese
Sich ungsa bei
zeig
nach olgende
Au zählung
de
Anzahl
p o
Jah
bea bei e en
Handelss ellen.
1892:
23
Handelss ellen,
1903:
57
Handelss ellen,
1893:
31
,,
1904:
69
1894:
21
1905:
80
1895:
14
1906:
90
1896:
40
,,
1907:
90
,,
1897:
42
1908:
90
,,
1898:
29
1909:
116
..
1899:
18
,,
1910:
108
1900:
35
1911:
95
1901:
28
1912:
84
1902:
49
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
8
G.
Paschke.
Diag amm
Da s ellung
de
Du chschni s-Angebo sp eise
ü
Ziegelwa en
und
Dachwe k
on
18SS
—
ISIS.
/>/
7697
99
9§
96
96
97
ÄS
99
7999
7
>2
9
9
6
7
S
9
79
77
77
66
69
666
976
§9
§9
976
976
§76
6§6
66
S9
57
§96
676
66
67.5
96
696
666
67.5
8
/V
79.9
75
775
7575
77
7575
7-59
7§.75
7S59
7§.59
7669
7-
7675
7669
77.76
7-
79
76.6
79.6
756-
76.6
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
9
Die
Resul a e
diese
A bei en
sind
in
den
nachs ehenden
Tabellen
I
bis
VII
ü
jede
Wa enso e
da geleg .
Die
am
Schluß
jede
Tabelle
s ehende
Jndexzi e eihe
bezieh
sich
au
das
Ve häl nis
de
Du chschni s
p eise
zu
demjenigen
des
Jah es
1892,
wenn
de selbe
—
100
gese z
wi d.
Nu
in
Tabelle
VI
( ü
S g .)
gil
die
Un e suchung
ü
eine
Daue
on
10
Jah en
( on
1902
—
1912).
Sie
dienen
als
G undlage
ü
die
Da s ellung
des
P eis e lau s
de
Ziegelwa en
in
Ku en o m,
wo in
die
Jah e
als
Abszissen,
die
Jndexwe e
als
O dina en
einge agen
sind.
Die
Linie,
welche
die
Endpunk e
de
Ku en
e binde ,
zeig
du ch
ih e
Lage
die
allende
ode
s eigende
Tendenz
des
P eis e lau s
ü
die
be e ende
Wa e
an.
Wi
e sehen
hie aus,
daß
die
Angebo sdu chschni s
p eise
ü
Hm
s .,
Kl.
,
B.,
h.
P .
und
F.
ges iegen,
ü
V.
und
S g .
dagegen
ge allen
sind,
e ne daß
die
P eisbewegung
de
le z en
20
Jah e
ü
Hms .
und
S g .
seh
uhig,
ü
B.,
h.
P .
und
F.
schon
Tabelle
1
G enzwe e
ü
Hin e maue s einp eise
om
Jah e
1892
—
1912
Jah
Nied igs e
G enzwe
Höchs e
G enzwe
Du ch
schni s
p eis
Mk.
Index
zi e
Mk.
Handelss elle
Mk.
!
Handelss elle
1892
14,5
Do mund
32,1
Leipzig
23,3
100
1893
15
Be lin
31
B emen
23
99
1894
15
Be lin
30
Mainz
22,5
96
1895
16,5
M.-Gladbach
35
Glogau
25,75
110
1896
18,5
Magdebu g,
Ba men
35,5
Königsbe g
27
116
1897
17,5
Kiel
30
Ba men
23,75
102
1898
18
Magdebu g,
Do mund,
Flensbu g
31
Danzig
24,50
105
1899
18,5
Flensbu g
30
Tilsi
24,25
104
1900
17
Hambu g
40
Köln
a.
Nh.
28,50
122
1901
16
M.-Gladbach
32,5
Hambu g
24,50
105
1902
17
Tho n
34
Me z
25,50
109
1903
17
Chemni z
31
Ros ock
24
103
1904
15,5
D esden
31
Me z
25,75
110
1905
15
D esden
36
Kons anz
25,50
109
1906
12
D esden
32,5
Me z
22,25
95
1907
10
D esden
38
Kiel
24
103
1908
11
Hambu g,
S ade
35
Ulm
23
99
1909
13
Beu hen,
Cassel
38
S aßbu g
i.
E-
25,50
109
1910
15
Be uhen,
S ade
32
B eslau,
Ins e
bu g,
Kemp en
23,50
101
1911 14
Hambu g
33
Königsbe g,
Leip
zig,
Chemni z
23,50
101
1912
16
Mannheim,
Wiesbaden
37
Königsbe g
26,50
114
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
10
G.
Paschke.
Tabelle
II.
G enzwe e
ü
Klinke p eise
om
Jah e
1892
—
ISIS.
Jah
Nied
Mk.
igs e
G enzwe s
Handelss elle
Höch
Mk.
i
js e
G enzwe
Handelss elle
Du ch
schni s
p eis
Mk.
Index
zi e
1892
22
B eslau
33
Al ona
27,5
27
100
1893
17
Po sdam
37,85
Südenbe g
98
1894
15
Be lin
28
Magdebu g
26,5
96
189b
26
i
M.-Gladbach
43
!
Küs in
29,5
107
1896
19
M.-Gladbach
38
F ank u
a.
O.,
Hambu g
28,5
104
1897
20
B eslau
67
Hildeshe m
43,5
158
1898
20
Schneidemühl
44
Magdebu g
32
116
1899 27
>
Glogau
32
B eslau,
Mainz
29,5
107
1900
21
Ko bus
56
Hambu g
38,5
140
1901
21
Eich elde
44
F ank u
a.
O.
32,5
118
1902
21
Gö li z
55
Lübeck
38
138
1903
20
!
Liegni z
75
S u ga
47,5
173
1904
20
Liegni z
110
München
65,5
238
1905
18
j
Tho n
110
München
64
233
1906
17,5
>
S ade
110
München
63,75
232
1907
18
!
Cassel
105
München
61,5
224
1908
14,5
j
Cassel,
S ade
105
München
59,75
217
1909
14
!
Cassel
105
München
59,5
216
1910
16
!
S e in
100
München
58
210
1911
14
!
Po sdam
110
!
Augsbu g
62
225
1912
17
i
Po sdam
100
!
München
58,5
213
Tabelle
III.
G enzwe e
ü
Be blende p eise
(4/4
Ve blende )
om
Jah e
1892-1912.
1892
24
!
Al ona
75
Fö de s ed
49,5
100
1893
23
Al damm
80
Hambu g
51,5
104
1894
23,5
Ko bus
33
Elbe eld
28,25
57
1895
28
M.-Gladbach
55
Glogau
41,5
83
1896
19,75
B eslau
38,5
Kiel
29,1
58
1897
20
Köln
a.
Rh.
180
Hildesheim
100 202
1898
30
M.-Gladbach,
45
Danzig
37,5
75
F eienwalde
1899
30
M.-Gladbach
45
!
Posen
37,5
75
1900
23
Halbe s ad
70
E u
46,5
93
1901
29
M.-Gladbach
45
Posen
37,5
75
1902
33
Memel
150
Lübeck
91,5
184
1903
30
Memel
135
Kons anz
82,5
166
1904
31
Memel
135
Königsbe g
83
167
1905
50
Be lin
135
Königsbe g
92,5
186
1906
45
!
Me z
130
C e eld
87,5
176
1907
29
!
Be nbu g
50
Gö ingen
39,5
79
1908
25
Halle
a.
S.
56
Kiel
40,5
81
1909
25,5
Hambu g
*
35,6
Be lin
30,5
61
1910
33
Essen
47
?
Kiel
40 80
1911
38
Be lin
50
Be lin
44
88
1912
38
Be lin
48
Be lin
43 86
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
11
Tabelle
IV.
G enzwe e
ü
Biebe schwanzp eise
om
Jah e
18S2
—
1912.
Jah
Nied igs e
G enzwe
Höchs e
G enzwe
Du ch
schni s
p eis
Mk.
Index
zi e
Mk.
Handelss elle
Mk.
Handelss elle
1892
26,5
Be lin
60
Rendsbu g
43,25
100
1893
30
Gla z
49
O enbu g
39,5
91
1894
31
Be lin
46
Be lin
38,5
89
1895
31
Be lin
36
Ücke münde
33,5
77
1896
23,4
Tilsi
40
Hildesheim
31,75
73
1897
27
Landshu
45
Hildesheim
36 83
1898
28
Be lin
30
Be lin
29
67
1899
28
Be lin
32
Be lin
30
69
1900
32
Be lin
35
Be lin
33,5
77
1901
45
Schöningen
50
Schöningen
47,5
109
1902 25
Go ha,
Glogau
60
Go ha,
Cassel
42,5
98
1903 20
F ank u
ä.
M.,
75
Coblenz
47,5
110
Ge a
1904
20
Posen
60
Cassel
40
92
1905
27
E u
60
Cassel
43,5
100
1906
25
Cassel
60
Me z
42,5
98
1907
28
Posen,
Liegni z
65
Hambu g
46,5
108
1908 29
Posen
75
Kons anz
52
120
1909
25
>
Pi na
60
Rendsbu g
43
99
1910
25
Be lin
70
Wilhelmsha en
47,5
110
1911
27
!
Leipzig
70
Wilhelmsha en
48,5
112
1912
27
j
Posen
85
Biele eld
56
129
Tabelle
V.
G enzwe e
ü
holländische
P annenp eise
om
Jah e
1892
—
1912.
1892
40
Tilsi
70
Hambu g
55
100
1893
38
Ins e bu g
40
Ins e bu g
39
70
1894
37
Tilsi
70
Hambu g
53,5
97
1895
37
Tilsi
38
Tilsi
37,5
68
1896
40
Ins e bu g
40
Ins e bu g
40
72
1897
40
Ins e bu g
40
Ins e bu g
40
72
1898
35
M.-Gladbach
40
Ins e bu g
37,5
68
1899
35
M.-Gladbach
40
Ins e bu g
37,5
68
1900
35
M.-Gladbach
60
Be lin
47,5
86
1901
34
M.-Gladbach
75
>
Be lin
54,5
99
1902
40
Tilsi
90
Be lin
65
118
1903
35
Ko bus
125
Halle
a.
S.
80
145
1904
34
Aachen
70
F ank u
a.
O.
52
94
1905
34
Glogau
65
Go ha
49,5
90
1906
33
Glogau
90
S e in
61,5
111
1907
35
B aunschweig
95
Cassel
65
118
1908
38
Glogau
97
Wü zbu g
62,5
113
1909
40
C e eld
150
Mainz
95
172
1910
37
Glogau
90
S e in,
Cassel
63,5
115
1911
37
Glogau
90
S e in
63,5
115
1912
35
Glogau
90
S e in
62,5
113
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
18
G.
Paschke.
T a b e lle
X I
Hin e maue s einp eise
ün
deu sche
S äd e.
P o
M ille,
unso ie .
B e l i n
B e s la u
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L e ip z ig
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Jah
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-------------------
—
------------
--------
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-
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------------------------------ ------------------------
nied .
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!
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nied .
höchs e
>
m i el
nied .
!
höchs e
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nied .
!
höchs e
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nied .
höchs e
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Mk.
!
Mk.
!
Mk.
Mk.
Mk.
j
Mk.
Mk.
>
Mk.
Mk.
Mk.
Mk.
Mk.
Mk.
Mk.
Mk.
I8S2
18,5
!
32
I
25,25
21,5
24
!
22,75
21,9
!
23,5
22,7
32
!
32
32
20,5
!
24,95
j
22,75
1893
25
32
28,5
24
35
!
29,5
18,15
!
27,75
22,95
23,25!
23,25
23,25
16
29,5
!
22,75
1894
19
33,5
26,25
21,9
!
28,45^
25,15
20,5
!
23,7
22,1
24,5
;
25
24,75
20,9
29
'
24,95
1895
26
27
26,5
—
!
—
!
—
24,5
>
24,5
!
24,5
26
28
27
21,9
!
23,1
!
22,5
1896
18,65
!
30
24,3
19
!
40
29,5
21,25
!
36
28,65
31
31
!
31
22
30
!
26
1897
26
27
26,5
26,4
26,5
26,45
18,7
!
35,25
26,95
26
26
!
26
23,5
70
46,5
1898
25,5
33
29,75
27
;
27
27
23
!
30
26,50
30
!
40
!
35
26,5
60
43,25
1899
27
33
30
29
!
32
30,5
—
—
—
—
—
—
40
42
41
1900
32
33
,
32,5
30
i
34
32
18
,
30
24
—
—
4y
42
41
1901
—
—
27,75
30
!
34
—
18
30
—
—
!
—
!
—
40
—
—
1902
28
!
30
29,5
23,5
!
26
29,65
24,45
26
25,25
26
28
27
24
25
24
1903
29
!
33
31
21,5
!
24
!
22,75
2L
!
29
26,50
28
29
28,5
24
-
25
24,5
1904
80
!
32
31
24
26
25
27
-
28
27,50
26
28
27
24
25
,
24,5
1905
25,5
!
26,5
26
^6
27,5
!
26,5
21
22,5
21,75
24
26
25
18
26
25
1906
24,5
!
25,5
25
18,2
23
20,6
19,4
25,4
22,4
23
26
24,5
20
24,5
21,25
1907
20
!
21
20,5
26
28
27
14
18
16
23
25
24
19
2
1
20,5
1908
19
!
20,5
19,75
21
22
21,5
15
16
15,5
25
25
25
18
20
19,5
1909
22,5
I
25,5
24
17,5
18
17,75
15
16
-
15,5
26
26
!
26
20
19
'
18,5
1910
18
!
26
22
18
'
23
20,5
14
16
!
15
27,75
27,75
!
27,75
19,10
21
!
20,5
1911
18,5
s
23
20,75
22
26
24
16
18
!
17
30
32
31
19
20
>
19,5
1912
21
!
23
22
26
26,5
,
26,3
21
21,5
21,25
28
29
!
28,5
19
20
19,5
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
19
schiedene ,
sowei
sich
eben
ü
eine
länge e
Reihe
on
Jah en
die
gleiche
P eisa
es s ellen
ließ.
Es
gehö
zu
den
Eigen ümlichkei en
de
Ziegelwa enp eise,
daß
ein
Kons an bleiben
ode
ein
kons an es
S eigen
esp.
Fallen
des
P eises
nu
sel en
o komm ,
de
s e e
Wechsel
on
Jah
zu
Jah
dagegen
die
Regel
bilde .
Als
Beweis
diese
Behaup ung
zeigen
wi
in
Tabelle
XI
den
P eislau
ün
deu sche
S äd e
ü
Hms .
und
den
Zei aum
on
20
Jah en.
Es
is
hie
ü
jede
S ad
und
jedes
Jah
aus
dem
Angebo s-
und
dem
Nach agep eis
de
Du chschni sp eis
da ges ell
und
wi
sehen,
daß
de
Ve lau
de
Angebo sp eise
mi
dem
jenigen
de
Du chschni sp eise
meis ens
di e gie .
Eine
Du chmus e ung
de
Jah esp eise
diese
ün
S äd e
zeig
die
Jah e
on
1896
—
1905
als
„gu e"
Ziegeljah e,
d.
h.
ein
Anziehen
de
P eise
in
diese
Zei ,
on
1905
an
ein
Nachlassen
de
P eise.
Vgl.
Diag amm
S.
8.
II.
Deu schlands
Handel
mi
Hin e mane s einen.
Die
Ka ellie ungen.
Das
im
Vo he gehenden
nachgewiesene
Ans eigen
de
Hms .-P eise
wäh end
de
le z e lossenen
20
Jah e,
is
als
Ein eihung
in
das
all
gemeine
Teu e we den
de
meis en
menschlichen
Bedü nisse
zu
be ach en.
We
abe
aus
diesen
allgemeinen
Du chschni szahlen
den
Schluß
ziehen
woll e
au
eine
de
P eiss eige ung
en sp echende
andaue nde
Besse ung
de
Geschä slage
de
deu schen
Ziegelindus ie,
de
wü de
sich
a g
äuschen.
Die
allgemeine
Geschä slage
de
Ziegelindus ie
muß
im
le z en
Jah zehn
eine
os lose
genann
we den.
Zum
nähe en
Ve s ändnis
seien
einige
allgemeine
Aus üh ungen
übe
Ziegelwa en
als
Handelsgegens and
an
geb ach .
Ziegel
und
Ziegelwa en
sind
wie
schon
die
Handelseinhei
—
das
Tausend
ode
Mille
—
sie
bezeichne ,
Massena ikel,
sie
we den
als
solche
begeh ,
anspo ie ,
gehandel
und
auch
ange e ig .
De
Fo
sch i
in
de
echnischen
En wicklung
de
Ziegelwa enhe s ellung
s eh
un e
dem
Zeichen
de
Zweckmäßigkei
ü
die
Massene zeugung.
Die
Ein üh ung
und
Ve b ei ung
on
Schnellb ennö en
(Büh e -Kons anz),
die
Ausb ei ung
und
Ve besse ung
on
Maschinen
zu
Tonwe bung
und
Ton e a bei ung,
de
Ausbau
au oma ische
T ockenanlagen
e schiedene
Kons uk ion
(Büh e ,
Kelle ,
Mölle
und
P ei e
u.
a.),
die
Ein üh ung
on
Gleis
bahnen
und
sons igen
au oma ischen
T anspo ein ich ungen,
sowie
die
Nu zba machung
alle
ande e
Ve besse ungen
und
Ein ich ungen
ü
Fab ikbe ieb
(Heizung,
Lü ung,
Wasse lei ung,
Siche hei sein ich ungen)
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20
G.
Paschke.
haben
aus
de
bescheidenen,
on
Wind
und
We e
abhängigen
Ziegelei
o
20
Jah en,
die
gewöhnlich
aus
einem
Ringo en,
wenn
es
hoch
kam
eine
Maschinenanlage,
und
T ockenschuppen
bes and,
das
mode ne
„Ziegel
we k"
gescha en,
welches
unabhängig
on
Wind
und
We e ,
de
E
zeugung
on
Massengü e n
dien .
Die
nächs e
Vo ausse zung
ü
solche
Massenhe s ellungswe ke
is
eine
güns ige
Lage
ü
den
Absa z
diese
Wa en,
welche
wegen
ih es
Gewich es
und
des
Ums andes,
daß
sie
nich
wie
ande e
Massengü e
lose
ollend,
nu
Hau en
bildend,
sonde n
es
geschich e
und
e pack ,
e sand
und
anspo ie
we den
können,
so
dich
wie
möglich
an
die
Ve b auchss ellen
—
die
S äd e
ode
Indus iezen en
—
ode
an
güns ig
ü
den
Ve keh
gelegenen
S ellen
(Bahnanschlüssen,
Wasse ach anschlüsse)
liegen
müssen.
Diese
Vo ausse zung
om
Handels
s andpunk e
aus
muß
abe
in
Einklang
geb ach
we den
mi
eine
al en
cha ak e is ischen
Eigenhei
de
Ziegelindus ie,
mi
ih e
Bodens ändigkei ,
welche
noch
heu e
bes eh ,
o z
de
Umwandlung
aus
Gewe be
in
Indus ie.
Man
e ich e
noch
heu e
so
wie
ühe
die
Ziegelwe ke
in
unmi elba e
Nähe
de
Tonlage s ellen.
Von
meh e en
Nachba ziegeleien
wi d
also
ü
einen
We bewe b
im
Ve kau sp eise
diejenige
am
güns igs en
das ehen,
welche
ih e
Tonlage s ellen
an
den
ü
Ve keh
güns igs en
O en
besi z ,
also
am
dich es en
an
de
Ve b auchss elle
ode
einem
T auspo anschlusse
lieg .
Diese
gebo ene
Rücksich nahme
au
die
o e wähn en
Vo aus
se zungen
bei
de
Anlagewahl
des
Ziegeleis ando es
ha
zu
Folge
gehab ,
daß
wi
in
Deu schland
an
gewissen
S ellen
Ziegeleien
wie
gesä
inden.
Es
sind
dies
solche
S ellen,
welche
du ch
ih e
Eigenscha en
onhal igen
Bodens
und
de
unmi elba en
Lage
an
schi ba e
Wasse läu e
ode
g oße
S äd e,
zu
Anlage
on
Ziegelwe ken
ge adezu
p ädes inie
e scheinen
(Elbing,
Ücke münde,
Zehdenik,
Do munde
Gegend,
Niede hein
u.
a.
m.).
Abe
ge ade
die
Geschich e
des
Ziegel e kau es
solche
Ziegelzen en
zeig
uns
die
o z
alle
mode ne
T anspo ein ich ungen
nich
hinweg
zuleugnende
Eigenscha
des
lokalen
Cha ak e s
ü
die
Massenziegelwa en
(Hms .
und
Kl.).
Das
Gewich
diese
Wa en
nämlich
beding ,
daß
die
Höhe
de
T anspo kos en
ü
eine
bes imm e
T anspo weise
nu
bis
zu
eine
gewissen
En e nung
om
He s ellungso e
en abel
is ,
welche
wi ,
lächenmäßig
ausged ück ,
den
Ren abili ä sk eis
de
be e enden
Ziegelei
nennen.
De
Um ang
dieses
Ren abili ä sk eises
is
abe
ü
Hms .
noch
du ch
einen
ande en
Ums and
beding ,
welche
die
U sache
des
lokalen
Cha ak e s
des
Hms .-Handels
is :
nämlich
du ch
die
beinahe
übe all
o
kommenden
Lage
onhal ige
Ade n
ü
Hms .
Lieg
z.
B.
ein
Ve
b auchso
im
Ren abili ä sk eise
eines
bes imm en
Ziegelwe kes
und
wi d
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
21
mi
einem
Male
in
unmi elba e
Nähe
des
Ve b auchso es
ein
neues
Ziegelwe k
geg ünde ,
so
sch änk
de
so
neu
en s andene
Ren abili ü sk eis
den
al en
o handenen
ein.
Ein
Schulbeispiel
da ü
bie e
uns
das
Ücke münde
Ziegelzen um
*.
P ädes inie
du ch
den
Reich um
on
hal igen
Bodens
und
de
di ek en
Lage
am
Wasse weg
nach
S e in
und
Be lin,
begüns ig
du ch
einen
nach
den
70e
Jah en
einse zenden
Au
schwung
diese
S äd e,
en s and
hie
eine
blühende
Ziegelindus ie.
Als
abe
in
de
Nähe
on
S e in
und
in
de
Umgebung
on
Be lin
neue
Ziegelwe ke
en s anden,
de en
Ren abili ä sk eise
denjenigen
on
Ücke
münde
um
das
Ve häl nis
de
billige en
F ach kos en
e kleine en
—
en
s and
doch
in
Zehdenik
bei
Be lin
ein
neues
noch
g öße es
Ziegelzen um
als
in
Ücke münde
—
da
en s and
das,
was
wi
in
den
le z en
20
Jah en
als
Schlagwo
ü
den
deu schen
Ziegelhandel
bezeichnen
müssen,
die
Übe p oduk ion,
e bunden
mi
einem
apiden
P eis all.
Nach
O .
Jahn
kos e en
in
den
70e
und
80e
Jah en
die
Ücke münde
Hms .
übe
60
Mk.
,
im
Jah e
1908
15
—
16
Mk.
T o zdem
also
de
Bau
beda
de
beiden
S äd e
S e in
und
Be lin
sich
ih e
Einwohne zahl
nach
o wäh end
e g öße
ha ?,
konn e
de
Ren abili ä sk eis
ü
diese
S äd e
nich
au ech
e hal en
we den.
Ähnlich
is
es
abe
allen
Ziegeleien
in
de
Nähe
de
g oßen
S äd e
e gangen.
Ge ade
de
Ums and,
daß
das
Rohma e ial
ü
Hms .
beinahe
übe all
sich
o inde ,
ha
in
Ve bindung
mi
dem
Ausbau
on
Eisenbahnen,
Schi ah kanälen
und
Chaus eebau en
die
T anspo möglichkei en
e höh ,
die
T anspo kos en
e inge ,
dadu ch
den
An eiz
zu
G ündung
neue
Ziegeleianlagen
und
dami
die
P oduk ion
dem
Beda
o auseilen
und
ihn
übe schießen
lassen.
De
ypische
Ve
lau
is
in
den
meis en
Fällen
dann
olgende
gewesen.
Die
We ke
üllen
sich
mi
Lage wa e,
es
en s eh
ein
gegensei iges
Un e bie en
und
Schleude n,
Hand
in
Hand
gehend
mi
eine
ziellosen
Bo gwi scha .
De
geld
k ä ige e
Inhabe
will
den
geldschwäche en
Konku en en
au
diese
Weise
o machen;
e
e eich
es
auch
meis ens,
abe
mi
dem
E olge,
daß
das
zwangs e s eige e
We k
ü
billiges
Geld
on
einem
neuen
Käu e
e
s anden
wi d,
de
in olge
seine
billige en
Geldanlage
wiede
billige
e
kau en
kann.
Diese
No
de
Ziegelindus ie
zu
s eue n,
is
man
zu
Bildung
on
Ve kau sgenossenscha en,
Ve kau ss ellen,
Syndika en
usw.
gesch i en,
welche
den
Kamp
alle
gegen
alle
wohl
e hinde ,
den
Handel
mi
'
Siehe
O .
H.
Jahn,
Die
pomme sche
Indus ie
de
S eine
und
E den.
1911.
2
S e in
ha e
1890:
116228,
1910:
236113
Einwohne ,
also
eine
Be
ölke ungszunahme
on
10,1
.H.
—
Be lin
ha e
1890:
1578794,
1910:
2071257
(ohne
Vo o e)
Einwohne ,
also
eine
Be ölke ungszunahme
on
6,5
.
H.
p o
Jah .
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22
G.
Paschke.
Ziegelwa en
ge egel
und
im
g oßen
und
ganzen
auch
s abile
P eis
e häl nisse
ode
P eise höhungen
e eich
haben,
alle dings
au
Kos en
zweie
im
olkswi scha lichen
Sinne
nich
ganz
unbedenkliche
Ein
sch änkungen:
nämlich
de
pe sönlichen
F eihei
des
Handels
und
de
P oduk ionsbesch änkung,
de
e inge en
Ausnu zung
des
in es ie en
Kapi als.
Obwohl
die
Geschich e
des
deu schen
Ziegelhandels
un e
de
He
scha
de
beiden
Schlagwo e:
Übe p oduk ion
und
Ve kau sgenossenscha en
s eh ,
is
de
Ziegelmangel
nich
gänzlich
ausgeschlossen
gewesen.
Abe
nu
in
einem
ungleich
kleine em
Ve häl nisse,
sowohl
de
Ve b auchszi e n
wie
de
lokalen
Ve b ei ung
nach,
kann
on
diese
o übe gehenden
E
scheinung
ge ede
we den.
Ziegelmangel
is
u.
a.
zu
e zeichnen
gewesen
:
1895
in
Remscheids
1896
in
Hö de,
1897
in
Zoppo ?,
Ka haus,
C e eld,
Obe schlesien
1898
in
Leipzigs,
Königsbe gs,
Ka owi z,
Do
mund,
Elbing,
Lauban,
Oldenbu g,
Wiesbaden,
Schleswig-Hols ein
und
südliche
Rheinp alz;
1899
in
Glogau,
Ma ienbu g,
1900
in
Königsbe g,
1906
in
Lauenbu g.
Ebenso
läß
sich
ü
spezielle
So en
hin
und
wiede
ein
Mangel
e zeichnen,
so
ü
h.
P .
1909
in
Hanno e ,
1911
in
Rheinland-Wes alen,
ü
D ain öh en
1910
in
den
Os p o inzen
Imme hin
s ehen
diese
E scheinungen
e einzel
da,
sie
we den
on
dem
Gegensa ze,
de
Übe p oduk ion,
gänzlich
e d ück .
Le z e e
bes and
u.
a.
ü
Saa b ücken
on
1890
—
1902,
in
Halle
a.
S.
1892
—
1895,
in
M.-Gladbach
1892
—
1895,
in
Magdebu g
1893
—
1894,
in
Leipzig
1894,
in
Ka ls uhe,
Köln
a.
Rh.,
Essen
1899
—
1900,
in
Zei z,
Rheinland-
Wes alen,
Os -
und
Wes alen
1900.
Von
le z e em
Jah e
ab
is
die
Klage
wegen
Übe p oduk ion
schon
ch onisch
in
de
Ziegelindus ie
gewo den.
Sie
e zeug
meh
Wa en
als
de
Ve b auch
abnehmen
kann.
In
diese
Zei
angen
die
Ziegel-Ve kau s e einigungen
schon
an
das
Land
zu
übe
ziehen.
Nach
eine
Au s ellung
on
D .
Fiebelko n
wa en
im
Iahe
1900
56
g öße e
Ve kau s e einigungen
(V.-V.),
da un e
35
schon
o
1900
geg ünde e,
o handen.
Neun
Jah e
spä e
wa
Deu schland
mi
einem
i
Hie
wu den
45
Mk.
p o
Mille
gezahl .
2
Auch
hie
wu den
38^0
Mk.
p o
Mille
gezahl .
3
Allein
in
Königshü e
wa en
106
Ziegeleien
im
Be iebe.
Es
bes and
do
de
g öß e
S einmangel
aus
ganz
Deu schland.
4
Abb uchziegel
kos e en
28
Mk.,
die
Wohnungsno
wa
eno m.
5
Ausso ie e
Ziegels eine
kos e en
50
Mk.
o
De
Ziegelmangel
im
Jah e
1897
schein
auch
in
ande en
Lände n
o
handen
gewesen
zu
sein.
In
London,
wo
s a ke
Ziegelmangel
he sch e,
s iegen
die
P eise
in
einem
Jah e
on
34
au
44
sd
(34,62
—
45,68
Mk.).
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
23
Ne z
on
186
V.-V.
übe zogen
und
1911
wa en
es
200
gewo den,
so
daß
an
einen
Ve band
alle
deu schen
V.-V.
gedach
we den
konn e,
welche
am
13.
Feb ua
1913
in
Be lin
zus ande
kam.
De
Raum
diese
Abhandlung
e bie e
eine
aus üh liche e
Geschich e
diese
V.-V.,
die
meis ens
als
G.
m.
b.
H.
geg ünde
wu den
und
zum
G undp inzip
die
Au ech e hal ung
angemessene
P eise
bei
einem
ab
geg enz en
Bezi k
un e
Kon ingen ie ung
de
zugehö igen
Be iebe
und
Ve kau slei ung
on
eine
Zen als elle
aus
besi zen.
Es
kann
hie
nu
haup sächlich
dem
Ein lüsse
de
V.-V.
au
die
P eisbildung
nachgegangen
we den.
In
diese
Hinsich
muß
den
V.-V.
nachgesag
we den,
daß
sie
nich
die
Tendenz
unmäßige
P eise höhung
und
dami
eine
Schädigung
des
kau enden
Publikums,
be e en
haben.
Wohl
is
in
den
meis en
Fällen
nach
de
Bildung
eine
V.-V.
eine
P eise höhung
in
dem
be e enden
Bezi k
e olg ,
die
e ziel en
P eise
können
abe
om
unbe angenen
S and
punk e
aus
nu
als
angemessen
bezeichne
we den.
So
wa
in
S e in
de
P eis
ü
Hms .
ei
U e
o
G ündung
de
V.-V.
18
—
20
Mk.,
nach
Bildung
de
V.-V.
1900
25
Mk.
In
de
V.-V.
Do mund
e höh e
sich
de
zue s
wegen
einige
Außensei e
angewand e
Kamp p eis
on
18,39
nach
Bei i
diese
Außensei e
au
19,54
Mk.
In
D esden
en
s and
nach
Au lösung
eine
bes ehenden
Kon en ion
ein
wildes
P eis eiben,
«es
wu den
P eise
on
14,5
Mk.
ei
Bau
e ziel ,
wobei
de
Fuh lohn
2,5
—
3
Mk.
be ug,
so
daß
de
P eis
ab
Ziegelei
10
—
11
Mk.
bei
sechs
mona lichem
Ziel
be ug.
Nach
Bildung
eine
neuen
Kon en ion
s ieg
de
P eis
au
26
Mk.
ei
Bau.
—
Du ch
Bildung
de
Zwickau-We daue
Kon en ion
1896
s iegen
die
P eise
on
15
au
26
Mk.
—
Du ch
G ündung
des
Ve eins
de
Dachziegel ab ikan en
Rheinlands
wu de
eine
P eise höhung
um
10
0/o
he beige üh .
Es
geh
aus
dem
Ange üh en
zu
Genüge
he o ,
daß
die
Bildung
on
P eis e einigungen
in
jedem
Falle
nu
güns ig
ü
die
P eisbildung
des
Ve käu e s
gewi k
haben
und
daß
zwei ens
die
P eise höhung
ni gends
den
Cha ak e
eine
Übe
eue ung
und
Schädigung
ande e
Gewe be
und
Be u e
angenommen
ha .
Auch
wenn
du ch
gewisse
P eisbildungs ak o en
eine
P eiss eige ung
sich
nö ig
mach e,
wa
diese
E höhung
leich e
bei
eine
V.-V.
du chzuse zen,
weil
diese
E höhung
gleichmäßig
im
ganzen
Ve bandsbezi ke
s a and.
So
konn e
z.
B.
die
Do munde
V.-V.
1907
die
du ch
Ve inge ung
de
du ch
s aa liche
Gese zgebung
gebo ene
A bei szei ,
du ch
E höhung
on
Löhnen
und
Kohlenp eisen
gebo ene
P eise höhung
mühelos
du ch üh en.
In
de
Tabelle
XII
is
eine
kleine
Zusammens ellung
einige
di ek
on
den
V.-V.
als
P eise
no ie e
Angaben
zusammenges ell ,
sowei
ich
solche
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24
G.
Paschke.
T a b e lle
X II.
E ziel e
Ve kau sp eise
einige
Ve kau s e einigungen
( V .- B ) .
Handelss elle
1896
1897
1898
1899
1900
1901^
1902
!
1903
1901
1905
!l906^
1907
!
1908
;
1909,
1910
^1911
de
V.-V.
P eis
ü
Hms .
p o
Tausend
ode :
Mk./o/oo
Ücke münde
.
.
.
20-22
—
19,88
19,18
-
-
!
—
—
!
—
!
—
—
—
Be line
C.-V.-C.-
1
.-^ /2 6 ,5 b .
1
!
.
Hms
.................
2 5 ^ ^
j -
-
25
_
!
-
-
------
l
24,25
1
i
!
Asche sleben
...
—
—
bis
>
—
—
—
—
—
>
—
—
—
—
—
—
—
—
I
o :
oe:
I
W u z e n
..................
—
—
—
—
25-27
—
—
-
,
—
—
___________
D ude s ad
....
—
—
j
—
—
24,5
—
—
—
!
—
—
—
—
—
-
-
—
Do mund
V.-V.
.
24,5
25
22
22,5
22,5
-
-
-
12-12,5
19,67
19,71
21,44
19,12
20-22
18
14,50
He ne
V.-V.
...
—
19-19,5
19,14
18,48
-
-
—
—
>
—
19,23
18,90
18,3
19,98
18,22
18,18
—
Gelsenki chen
...
—
—
20,69
18,94
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
—
E ssen
......................
—
19,17
19,71
—
—
—
—
-
—
__
20,07
20,16
20,89
19,95
19,46
19,09
17,50
Chemni z
.................
—
21-28
—
—
—
—
—
—
—
K ie l
..........................
—
28
—
—
—
!
—
!
—
—
—
—
—
—
—
—
l
2:;
Z.
27
s
19
Z.
l
M a n n h e im . . . .
—
<
25Kahn
?
—
—
—
—
(
22
Kahn
>
—
—
—
—
—
—
l
27
Bau
«au,
s
24
Bau
j
W i en
......................
—
—
—
—
—
19,17
18,09
-
-
18,40
18,77
19,41
19,25
18,84
18,05
—
B a m e n
..................
—
j
—
—
—
—
—
—
14
—
—
—
—
—
—
—
!
—
B e s la u
.................
—
—
!
—
—
—
—
—
_
28-29
—
—
—
—
—
—
j
-
^^on ^ika '
s
—
—
_ _
_
_
_
17.23
—
_
_
16-22^
^bis^
/
15,5-26^
—
lynoi a
...
1
I
25
64
!
!
G audem
_
_
_
_
27
24,8
Z.
25.15
Z.1
1
24,6
Z.
1
/
27
Z.
29,3
Z.
1
«s auoenz
....
21
s
26,1
Bau
26,8
Bau
/
s
26,55
B a u / I
29
Bau
32
Bau
/
!
!
S e i n
.................
—
—
—
>
—
25
—
—
—
—
—
—
—
—
!
—
!
—
Magdebu g....
19,7
20,8
21,3
21,75
22,5
21
20,8
20.8
19,65
20,7
21,9
22,4
—
—
j
—
No dhausen.
...
—
—
—
—
—
—
—
24-25
—
!
—
—
—
—
___
Cassel
......................
-
30-40
—
—
—
—
—
_ _
_
_ _
H am m
......................
—
25-26
—
—
i
—
—
j
—
—
-
—
—
—
—
—
—
Bochum
B.-V.
.
.
—
—
1«44
16,88
17,72
16,72
16,30
15,92
—
Obe hausen
V .-V .
.
—
,
19^02
18,35
19,06
17,71
17,08
—
—
Recklinghausen
.
.
—
_
'
—
—
>
—
_
.
-
!
_
__
21,36
20,65
20,61
19,83
19,93
19,33
18,34
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
25
e langen
konn e.
Auch
hie
is
bei
den
meh jäh igen
No ie ungen
ein
Anziehen
de
P eise
nach
1912
zu
e sehen.
Daß
die
geg ünde en
V.-V.
„Kinde
de
No "
und
keine
We kzeuge
ausbeulende
P eispoli ik
sind,
beweis
de
Ums and,
daß
inne halb
de
V.-V.-Bezi ke
s e s
mi
Einsch änkung
p oduzie
wu de,
wobei
die
Ein
sch änkung
mi un e
ganz
bedenkliche
Zi e n
e eich e.
Das
hie bei
an
gewand e
Ve ah en
wa
meis ens
olgendes.
Die
zu
eine
V.-V.
ge
hö enden
Ziegeleien
wu den
kon ingen ie ,
d.
h.
ü
jede
Ziegelei
die
Höchs p oduk ion
es ges ell
und
in
ein
Ve häl nis
zu
Gesam p oduk ion
de
V.-V.
geb ach .
Au
G und
des
zu
übe sehenden
Jah esbeda s
ü
den
Ve kau sbezi k
wu de
dann
es ges ell ,
daß
diese
Beda
nu
x
.
H.
de
Höchs p oduk ion
be age,
daß
somi
nu
x
.
H.
de
Volleis ung
in
diesem
Bezi k
e kau
—
und
somi
auch
meis ens
nu
p oduzie
—
we den
konn e.
Die
angeschlossenen
Ziegeleien
konn en
zwa
auße halb
des
Ve kau sbezi ks
jede
beliebige
Menge
ungehinde
e kau en
und
zu
diesem
Zwecke
He s ellen,
allein
meis ens
wa
das
„Außengebie "
on
eine
nachba lichen
V.-V.,
mi
welche
bindende
Gegensei igkei sabmachungen
ge
schlossen
wa en,
schon
beleg
ode
es
lag
ü
Absa z
und
Ve sand
zu
un
güns ig
da,
so
daß
die
bes imm e
Ve kau seinsch änkung
meis ens
de
wi klich
du chge üh en
P oduk ionseinsch änkung
gleich
kam.
Nachs ehend
einige
Zi e angaben
übe
die
Höhe
diese
Einsch änkungen.
Im
Jah e
1900
ha en
on
21
g oßen
V.-V.
die
Häl e
übe
50
.
H.
Einsch änkung
de
P oduk ion
(da un e
Magdebu g
88,
Zwickau
80,
Flensbu g
75,
Hagen,
G audenz
70,
Düsseldo ,
He ne
60).
De
V.-V.
Do mund,
eine
de
äl es en
und
mäch igs en
in
Deu schland,
a bei e e
1899
—
1910
mi
olgenden
Einsch änkungen
^:
25,
25,
35,
50,
60,
50,
40,
37,
50,
60,
70,
75,
50
.
H.
Die
umliegenden
V.-V.
ha en
ähnliche
Einsch änkungen.
So
de
V.-V.
He ne
1898:
25,
1899:
25,
1900:
60,
1907:
60,
1908:
70
.
H.
;
e ne
de
V.-V.
Essen
1898:
25,
1906:
20,
1908:
60,
1909:
60
.
H.
;
de
V.-V.
Wi en
1901:
25,
1902:
66^/3,
1903:
50,
1904:
331/3,
1907:
40
und
1908:
50
.
H.
Einsch änkung.
Fü
den
ganzen
Bezi k
des
heinisch-wes älischen
Ziegelsyndika s
wa en
olgende
Einsch änkungen
es gese z
und
du chge üh :
1898:
30
.
H.,
1900:
40,
1901:
43,
1902:
63,3,
1903:
54,1,
1904:49,4,
1905:35,
1907:
37,
1909:
75,
1910:
60
.
H.
—
Die
V.-V.
G audenz
ha e
1900:
70,
1902:
50,
1903:
60,
1908:
60,
1909:
60
.
H.
Einsch änkung
Ein
deu liche e
Beweis
ü
die
Übe p oduk ion
und
die
No
in
de
Ziegel-
'
Siehe
T.-J.-Z g.
Jah g.
1911,
Sei e
1628
—
1632.
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26
G.
Paschke.
Indus ie
als
diese
Zahlen
b auch
wohl
nich
gegeben
zu
we den.
Um
so
meh
is
diese
Beweis
ü
den
No s and
de
Indus ie
gelie e ,
wenn
man
die
e ziel en
Ve kau sp eise
de
Tabelle
XII
mi
den
Einsch änkungszahlen
e gleich .
Die
e olg e
Einsch änkung
ha
eben
nu
den
Zweck
gehab ,
das
noch
Billige we den,
das
Tie e sinken
des
P eises
zu
e hinde n.
Es
is
im
wah s en
Sinne
des
Wo es
aus
de
No
eine
Tugend
gemach
wo den.
Man
ha
iel ach
die
Höhe
de
Ve wal ungs-
und
Ve kau skos en
de
Ziegel-V.-V.
angeg i en
und
diese
als
ungebüh lich
hoch
hinges ell ,
ebenso
die
Ve zinsung
des
S ammkapi als
als
ungenügend
bezeichne .
Dem
sind
olgende
Angaben
gegenübe zuhal en.
Die
V.-V.
Gelsenki chen
bezeichne
ih e
Handelskos enumlage
mi
50
P ./Mille
(1899),
Wi en
und
Müns e
30
P .
(1904),
G audenz
44
P .
(1907),
He ne
40
P .
(1908)
—
41,3
P .
(1907),
Do mund
31
P .
(1903).
Das
heinisch
wes älische
Ziegelsyndika
ha e
olgende
Unkos en
:
1900:
5Vs
P g./Mille,
1901:
6^/3
P ./Mille,
1902:
5^2
P ./Mille.
Es
e hob
zwa
Umlagen
on
5
(1908),
10
(1900,
1903)
und
20
P .
(1901,
1902)
p o
Mille.
Die
Übe schüsse
diese
Umlagen
wu den
abe
auße
zu
Bildung
eines
Rese e
onds
zu
Un e s ü zung
de jenigen
V.-V.
benu z ,
in
welchen
das
Syndika
Kamp p eise
gegen
Außensei e
anwenden
muß e.
De a ige
Kamp p eise
wa en
ga
nich
so
seh
sel en.
So
wu den
1901
ü
die
V.-V.
Do
mund
im
Kamp e
gegen
die
Konku enz
dem
Ve band
nich
angehö ige
—
„außens ehende "
—
Ziegeleien
P eise
on
12,5
—
13
Mk.
ab
O en,
ans a
17
—
19
Mk.
innegehal en,
wobei
die
P eisdi e enz
de
be e enden
V.-V.
aus
de
Syndika skasse
e gü e
wu de.
Im
Jah e
1904
e kau e
das
Syndika
im
V.-V.
Bochum
ü
12
Mk.
ab
O en,
wobei
ein
Zuschuß
on
4
Mk.
aus
de
Syndika skasse
geleis e
wu de.
Un e
Be ücksich igung
solche
Zwecke
sind
die
Ve wal ungs-
ode
Umlagebei äge
keine
übe mäßig
hohen
zu
nennen.
Ein
Zeichen,
daß
de
Nu zen
de
V.-V.
on
den
Ziegeleibesi ze n
wohl
beach e
und
eingesehen
wi d,
is
de
Ums and,
daß
sich
an
seh
ielen
S ellen
nach
Au lösung
eine
V.-V.
so o
eine
neue
gebilde
ha .
Dies
wa
1904
in
Bochum
de
Fall,
wo
nach
Au lösung
de
al en
V.-V.
so o
eine
neue
mi
einem
S ammkapi al
on
26
000
Mk.
beg ünde
wu de.
Auch
in
Essen,
wie
sons
auch
ande swo
in
Deu sch
land,
s and
de
Au lösung
eine
al en
V.-V.
die
so o ige
Bildung
eine
neuen
Ve einigung
gegenübe .
Da
die
meis en
V.-V.
als
Gesellscha en
m.
b.
H.
geg ünde
we den
und
nach
gese zliche
Vo sch i
dazu
mindes ens
20
000
Mk.
S ammkapi al
nö ig
sind,
so
läß
sich
nich
leugnen,
daß
bei
de
g oßen
Menge
de
V.-V.
—
wobei
in
ielen
Fällen
das
S amm
kapi al
die
e o de e
Mindes summe
iel ach
übe s eig
—
ü
die
Zwecke
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
27
des
Ziegelhandels
ein
gewal iges
Kapi al
in es ie
is .
Die
Tabelle
XIII
zeig
eine
Zusammens ellung
de
S ammkapi alien,
welche
bei
de
G ündung
diese
V.-V.
au gewand
wo den
sind,
sowei
eine
Nachweisung
hie übe
möglich
wa .
Bei
91
hie
namen lich
au ge üh en
V.-V.
sind
meh
als
7
Millionen
Mk.
allein
ü
Zwecke
des
genossenscha lichen
Ziegelhandels
angeleg
wo den,
wobei
on
den
noch
e wa
o handenen
200
nich
hie
ange üh en
V.-V.
schä zungsweise
—
zu
zulässigen
Mindes summe
on
20
000
Mk.
p o
V.-V.
geschä z
—
wei e e
4
Millionen
Mk.
hinzu
zu echnen
sind.
Daß
die
Ve zinsung
des
in es ie en
Kapi als
keineswegs
so
ge ing ügig
is ,
beweisen
die
Di idendenzi e n
de
als
Ak iengesellscha en
geg ünde en
V.-V.
So
no ie e
das
C.-V.-C.
ü
Hms .
in
Be lin
om
Jah e
1897:
33^2,
1898:
26
und
1899:
24
.
H.,
1905
—
1910
je
8^/2,
12,
8,
7,
8,
6
.
H.
Di idende;
de
V.-V.
Magdebu g
ü
1899:
8
.
H.
;
die
V.-V.
Cassel
ü
1899:
6
.
H.
;
die
V.-V.
Do mund
ü
1897
—
1899
je
6
.
H.
Di idende.
Eine
de
äl es en
und
mäch igs en
V.-V.
Deu schlands,
die
schon
meh ach
o e wähn e
Ak iengesellscha
(V.-V.
ü
Ziegel ab ika e
Ak .-Ges.)
Do mund
sieh
au
25
jäh iges
Bes ehen
zu ück.
De
Ve lau
de
En wicklung
de
Ziegelindus ie
in
Do mund
is
beinahe
ypisch
ü
den
jenigen
de
Gesam indus ie
und
des
Gesam ziegelhandels:
Zue s
einige
Jah e
gu e
En wicklung,
sodann
Neug ündungen
übe
Neug ündungen,
die
Folge
da on
Übe p oduk ion,
da au
olgend
P oduk ionseinsch änkungen.
Im
Jah e
1860
wu de
im
Do munde
Bezi k
de
e s e
Ringo en
ge
bau ,
dem
bis
1888
zwöl
nach olg en,
wobei
noch
auße dem
zahl eiche
Feldö en
ä ig
wa en.
Ve anlaß
du ch
die
gu gehenden
Geschä e
bis
zu
Mi e
de
90e
Jah e,
schossen
die
Ringö en
wie
Pilze
aus
de
E de.
Inne halb
wenige
Jah e
wu den
hie
20
neue
Ringö en
gebau ,
so
daß
die
P oduk ion
den
Beda
wei
übe a .
Es
is
nun
das
Ve diens
de
am
1.
Feb ua
1888
als
„Ve kau skon o
ü
Ziegelei ab ika e"
ü
sieben
angeschlossene
We ke
geg ünde en
V.-V.,
welche
1891
mi
78
000
Mk.
Ak ienkapi al
in
eine
Ak iengesellscha
umgewandel
wu de,
daß
sie
in
de
ganzen
nach
1899
olgenden
„P oduk ionseinsch änkungspe iode",
o z
dem
Kamp e
gegen
außens ehende
Ziegeleien
und
Konku enz
on
Eisen
be on
und
Schlackens einen
die
P eise
sowei
gehal en
ha ,
daß
sie
nich
un e
den
Ges ehungskos en
ielen.
De
Do munde
V.-V.
gab
den
An
laß
zu
dem
1890
zu
Do mund
geg ünde en
heinisch-wes älischen
Ziegelei
syndika e,
welches
bis
zum
Jah e
1910
daue e
und
eine
de
imponie ends en
E scheinungen
de
Ziegelindus ie
und
des
Ziegelhandels
da s ell e.
Die
nachs ehend
gegebenen
Be iebs esul a e
diese
mach ollen
Ve einigung
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34
G.
Paschke.
s eue liche
E assung
iel
komplizie e
is
als
diejenige
ü
Baus o e,
S eue einhei en
und
S eue no men
ge unden
wo den
sind,
so
wü de
man
solche
No men
ü
Ziegelwa en
gewiß
ge unden
haben.
Auch
de
inanzielle
E olg
de
Baus o s eue
—
e
wu de
au
400
Millionen
Mk.
geschä z
—
is
seh
in
Be ach
zu
ziehen,
wenn
man
dazu
im
Ve gleich
s ell
die
E ägnisse
ande e
ähnliche
S eue n,
z.
B.
die
Schaumweins eue
mi
10,8
Millionen
Mk.
(1911),
die
B ann weins eue
mi
163,4
Millionen
Mk.
(1910),
die
Leuch mi els eue
mi
20
Millionen
Mk.,
die
Zündmi els eue
mi
25
Millionen
Mk.
,
de
Spielka ens empel
mi
1,7
Millionen
Mk.
Wenn
sich
nun
abe
o z
de
ielleich
du ch
Ein üh ung
diese
S eue
zu
e ho enden
Vo eile
die
Meh zahl
de
in e essie en
K eise
gegen
die
gese zliche
Du ch üh ung
diese
S eue
ausgesp ochen
ha ,
so
geschah
dies
wenige
aus
de
di ek en
Fu ch
o
diese
S eue ,
sonde n
aus
allgemeinen
olkswi scha lichen
G ünden.
Es
wa en
nämlich
nich
nu
die
K eise
de
Maschinen ab ikan en
und
Ziegeleiingenieu e,
sonde n
auch
die
Meh
zahl
de
Ziegeleibesi ze
gegen
dieses
P ojek .
Die
Ve knöche ung
de
Indus ie,
welche
im
Hin e g ünde
de
S eue pläne
laue e,
die
d ohende
Reglemen ie ung
und
P eisno ie ung
on
S aa s
wegen
gegenübe
dem
eien
Spiel
on
Angebo
und
Nach age,
die
Ge ah ,
ans a
de
kau
männischen
A
des
Ziegelhandels,
wie
e
sich
auch
in
V.-V.
und
Syndika en
gebilde
ha ,
die
S aa smaschine ie
als
„Regula o
ü
P eis
bildung
und
Konku enz"
mi
ih em
bu eauk a ischen
Ge iebe
zu
e hal en,
alle
diese
allgemeinen
G ünde
wa en
s a k
genug,
aus
p inzipiellen
F eunden
de
Ziegels eue
o zdem
Gegne
de selben
zu
machen.
III.
Die
Selbs kos enelemen e
de
Ziegelhe s ellung
und
ih
Ve lau
in
den
le z en
zwanzig
Jah en.
Fü
den
Ziegel e käu e
is ,
wie
ü
jeden
ande en
Fab ikan en,
de
die
on
ihm
he ges ell en
Wa en
e kau ,
de
Ausgangspunk
seines
Ve
kau sp eises
die
genaue
Kenn nis
de
Ges ehungs-
(Selbs -)
kos en
diese
Wa en.
Ich
be one
das
Wo
„genaue
Kenn nis"
nochmals,
weil
es
an
diese
Kenn nis
an
den
be e enden
S ellen
o
seh
mangel .
Am
ein achs en
und
müheloses en
s ell
sich
die
Be echnung
de
Selbs kos en
au
eine
einen
isolie en,
unabhängigen
Ziegeleibe ieb
bildenden,
nu
eine
Wa enso e
he s ellenden
Ziegelei.
Es
we den
abe
auch
hie
gewisse
e s eck e
Pos en
wie
Subs anzwe
de
Rohs o e,
Amo isa ion
de
Ton
lage
und
de
Anlage,
Ve mögens es s ellung,
Ve zinsung,
eigene
An eil
am
We ke
(s.
un en)
übe sehen
ode
nu
im
„pohlschen
Bogen"
be echne .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
35
Genaue e
Fes s ellungen
e o de
ein
Be ieb,
de
meh e e
Wa enso en
he s ell
ode
du ch
bes imm e
Ve häl nisse
nu
eine
Be iebsab eilung
eines
Gesam un e nehmens
bilde
und
mi
ande en
be u sgenossenscha lich
nich
zugehö igen
Be ieben
in
mannig ache
Wechselwi kung
e bunden
is
*
.
Wäh end
man
bei
e s e en
mi
eine
kumula i en
Ve echnungs
weise
auskommen
kann,
is
bei
le z e en
die
elek i e
Ve echnung
die
allein
ich ige,
weil
diese
die
jede
Wa enso e
en sp echenden
Selbs kos en
e
mi el .
Es
kann
im
Rahmen
diese
Abhandlung
nich
aus üh lich
die
Me hode
de
kumula i en
und
elek i en
Ve echnungsweise
behandel
we den.
*
Siehe
G.
Paschke,
„Selbs kos enbe echnung
und
Buch üh ung
eine
Ziegelei".
Leipzig,
G.
A.
Glöckne .
Zu
He s ellung
on
Ziegelwa en
b auch
man:
1.
die
dazu
nö igen
Rohs o e;
2.
die
Anlage
mi
allem
Zubehö
(In en a );
3.
die
K a .
Diese
kann
mo o ische
(mechanische ),
menschliche
und
ie ische
A
sein.
Meis ens
sind
alle
d ei
K a a en
zusammen
ä ig.
Die
mechanische
K a
kann
e schiedens e
A
sein,
als
Damp -,
Elek o-,
Wasse -,
Lu -,
Gas-
ode
ande en
Mo o en
;
ie ische
K a
wi d
meis ens
als
Zug ie e
angewand ;
die
menschlichen
A bei sk ä e
ze allen
in
a bei ende
(A bei e ),
beau sich igende
(Be iebs-,
Bu eau-
und
Ve kau s
pe sonal)
und
lei ende
(Geschä s-
und
Be iebslei e ,
Inhabe )
;
4.
die
Ins andhal ung
on
Anlage
und
Be ieb
(Ve b auchs-
und
Geb auchsgegens ände:
B ennma e ialien,
Holz,
Eisen,
Dich ungs-
und
Ve bindungsma e ialien,
Beleuch ungss o e,
Schmie mi el,
Rese e eile,
Konse ie ungs-
und
Reinigungsmi el);
5.
das
Kapi al
zu
E s ellung
de
Anlage
und
zu
Be iebsdu ch-
süh ung
(Anlage-
und
Be iebskapi al).
De
Rohs o we .
Das
Rohma e ial
ü
Ziegelwa en
is
in
den
Tonlage s ä en
en
hal en,
welche
sich,
die
g öß e
Mannig al igkei
nach
Lage s elle,
Mäch ig
kei ,
physikalische
und
chemische
Eigena ,
Ve wendungs ähigkei
und
Abbaumöglichkei
zeigend,
in
ganz
Deu schland
beinahe
übe all
o inden,
om
eue es en
Edel on
bis
zum
Lehmschlu
und
Me gellehm
he ab.
Bei
alle
Ve schiedenhei
is
das
gemeinsame
p ak isch
e we ba e
Kenn
zeichen
de
Tone
die
Eigenscha ,
du ch
Anwendung
on
Wasse
eine
o mba e,
plas ische
Masse
zu
we den,
die
bei
T ockenwe den
zwa
wiede
3*
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36
G.
Paschke.
ha
abe
wasse löslich,
bei
Behandlung
du ch
Feue
abe
ein
je
nach
de
py o echnischen
Eigenscha
und
de
angewand en
Hi ze
we e es e ,
ha e ,
gesin e e
ode
eingeschmolzene
Sche ben
wi d.
Die
Ve schieden
a igkei
de
allein
ü
Ziegelwa en
in
Be ach
kommenden
Tone
kenn
zeichne
sich
auch
du ch
die
e schiedena igen
Benennungen:
Ton,
Lehm,
Eisenle en,
Schie e le en,
Me gel on,
Geschiebeme gel,
Lehmme gel,
Schlu ,
B aun-
und
S einkohlen on
u.
a.
m.
Neben
den
o hin
ange üh en
G ünden,
welche
om
kau männischen
S andpunk e
aus
bes immend
sind
ü
die
Lage
eines
Ziegelwe kes,
is
in
e s e
Reihe
die
Kenn nis
de
Mäch igkei
eines
o liegenden
Tonlage s
und
de
physikalischen
und
chemischen
(py o echnischen)
Eigenscha en
—
es zus ellen
du ch
Labo a o iums
ode
Vo e such
au
eine
P obie ziegelei.
So
is
z.
B.
Ton
mi
einem
zusammen allenden
Sin e ungs-
und
Schmelzpunk e
ungeeigne
zu
He
s ellung
on
P las e klinke n
und
Fußboden ließen;
Tone
mi
un eine
ode
häßliche
B and a be
sind
ungeeigne
zu
He s ellung
on
na u
a bigen
Ve blende n
und
Dachwe k;
Tone
mi
schädlichen
Beimischungen
müssen
bes imm en
Ve ah en
un e wo en
we den
;
zu
e e
Tone
e o de n
Mage ungsmi el.
Eine
eingehende
Kenn nis
de
Eigenscha en
de
Roh-
inasse
bis
he au
zu
den
Eigenscha en
des
e kau en
Sche bens
ü
Daue
ha igkei
und
We e es igkei
is
somi
g undlegend
ü
das
gesam e
spä e e
Gedeihen
des
Geschä es.
Ebenso
g undlegend
ü
den
Ve kau sp eis
is
die
Kenn nis
des
We es
de
Rohs o e
an
sich
—
des
Subs anzwe es
—
die
genaue
Kenn nis
de
jeweiligen
Bewe ung
de
Rohs o g uben
—
des
Amo i
sa ions-
ode
Gewinnwe es
—
und
ü
den
Fall
des
Ve kau es
on
Rohs o en
ih es
Ve kau swe es
De
Subs anzwe
is
die
G undlage
ü
die
Selbs kos enbe echnung.
Fü
Tong uben
un e
Tage,
welche
die
Bodenobe läche
und
ih e
Nu zung
nich
e ände n,
is
diese
We
gleich
Null.
Fü
Tong uben
übe
Tage
kann
e
eine
Be-
ode
En las ung
de
Selbs kos en
sein.
Die
Belas ung
de
Selbs kos en
i
da
ein,
wo
du ch
den
Abbau
i gendeine
wi scha
liche
Nu zung
(Land-,
Fo s -,
Wasse -
ode
ande e
Wi scha en)
ges ö
ode
nach
spä e em
Einebnen
de
G ube
e schlech e
wi d,
indem
de
an
den
Wi scha szweig
zu
en schädigende
We
ü
Nu zungss ö ung
und
Nu zungsminde ung
au
den
lage nden
Rohs o
umgeleg
und
als
Subs anz
we
des
Rohs o es
bezeichne
wi d.
Falls
du ch
den
Abbau
eine
Ve -
*
Siehe
meine
Abhandlung:
Die
Eigenbewe ung
de
Rohs o e
zu
Ziegel
wa enhe s ellung.
Zei sch i
„S ein
und
Mö el",
Jah g.
1909,
N .
4
—
6.
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912
37
kleine ung
de
nu zba en
Obe läche
s a inde ,
is
de
We
de
e
schwundenen
Bodenobe läche
eben alls
au
den
Subs anzwe L
umzulegen.
Eine
En las ung
de
Selbs kos en
bilde
de
Subs anzwe
da,
wo
du ch
den
Abbau
eine
We e höhung
de
eingeebne en
Bodenobe läche
und
ih e
Nu zung
s a inde .
Zu
Bes immung
des
Subs anzwe es
is
no wendig
:
a)
Kenn nis
de
Nu zung
de
abgebau en
Bodenobe läche;
d)
Kenn nis
de
Zei daue
des
Nu zungs e lus es;
e)
Kenn nis
de
Nu zungsminde ung
ode
Nu zungse höhung
nach
dem
Einebnen;
ä)
Kenn nis
de
Mäch igkei
des
Rohs o lage s.
Beispiel
mi
Selbs kos enbelas ung.
Ein
Ziegelwe k
e b auch
jäh lich
Ton
zu
3
Millionen
N.-F.-S eine
aus
eine
Tong ube
on
3
—
10
—
15
—
30
m
Mäch igkei .
Die
Bodenobe läche
sei
Acke land
in
schlech e
Lage
mi
Boni ä
IV
o
dem
Abbau,
mi
Boni ä
V
nach
dem
Ein
ebnen.
Die
landwi scha üche
Nu zung
sei
4,4
Mk./a.
Dann
e hal en
wi
olgende
—
abella isch
wiede gegebene
—
Be echnung:
2
Bei
Mäch ig-
!
2
kei
on
is
die
jäh -
liche
Abbau
läche
die
zu-
gehö ige
Bö-
!
schungs läche
Ve häl nis
F
zu
>
Abbau läche
-
Subs anzwe o mel,
We
p o
edm
I
!
!
!
Subs anzwe
p o
edm
Mille
N.-F.
3
2500
600
0,24
2>
<4,4
4-0,24
(2>
3
<4^)
—
3,6
P .
9
P .
10
750
1096
1,46
9>
<4,4^1,46
(9>
<4,4)
10,8
„
27
„
10
15
500
1350
2,7
12
x4,44-2,7(12>
<4^4)^
17,9
„
44,8
„
12
30
250
1860
7,4
15
x
4,44-7,4
(15
>
-4.4)^
36,9
„
92
30
Hie bei
is
de
Nu zungsaus all
p o
Hm
bemessen
au :
2
Jah e
bei
3
m
Mäch igkei ,
0
„
„
10
m
„
12
„
„
15
m
15
„
„
30
m
„
Hie zu
komm
die
En schädigung
ü
die
nach olgende
Minde nu zung
und
den
Minde we .
Bei
Boni ä
IV
is
de
We
p o
Hm
3
P .,
bei
Boni ä
V
1
P
;
es
muß
also
die
Minde ung
on
2
P ./Hm
einmal
und
die
um
3
:
I
33^/0
e
inge e
Nu zung
ü
ewige
Zei
(mi
25
achem
Be ag)
e s a e
we den.
Wi
e
hal en
dadu ch
olgende
E sa zwe e:
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
38
G.
Paschke.
Bei
Mäch igkei
on
Minde we -
und
Minde nu zungse sa z
Gesam subs anzwe
p o
ebm
P ennige
p o
Mille
N.-F.
p o
eb n
p o
Mille
N.-F.
a
P ennige
P ennige
P ennige
Z
2
4-
25
x
*4
g,8
M/4
12,9
32
'/4
3
10 2
4-
25
x
10
—
3,7
9V4
14,5
36Ü4
15
2
4-
25
x
15
-----
2,4
6
20,3
50,8
30
2
25
x
1'4
i
2
3
38,1
95
30
De
Subs anzwe
s eig
mi
de
Zunahme
de
Mäch igkei
des
Rohs o lage s.
Beispiel
mi
En las ung
de
Selbs kos en.
Ein
Ziegelwe k
habe
eine
He s ellung
on
3
Millionen
N.-F.-S eine
Lei
10
in
Mäch igkei
des
Tonlage s,
welches
im
eingeebne en
Zus ande
nach
zwanzigjäh ige
Lage ung
als
Baug und
mi
6
Mk./H a
e kau
wi d.
Das
Tonlage
is
eine
Anhöhe
und
e lie
nach
eine
Ve messungs es s ellung
10o/o
seine
Bodenobe läche
on
Boni ä
V
mi
eine
Jah esnu zung
on
2,5
P ./Hm.
Dann
is
de
Subs anzwe
p o
Hin
Bodenobe läche
:
20x2,5
4-
1,46
(20x2,5)
---
1,23
Mk.
;
die
En schädigung
ü
e lo enen
Bodenwe
p o
Hm
0,1
P .,
also
die
Gesam en schädigung
on
1846
Hin
1,231
x
1846
2272,43
Mk.
p o
Jah .
Diese
Ausgabe
s eh
gegenübe
eine
zu
e wa ende
Einnahme
on
750
x
6
--
4500
Mk./Jah .
Die
Wah scheinlichkei
des
Ein e ens
diese
Einnahme
is
gleich
0,3,
also
die
zu
e wa ende
Summe
nach
Einschal ung
diese
Siche ung:
4500
—
(0,3
x
4500)
—
3150
Mk.
p o
Jah .
De
Übe schuß
on
3150
-
2272,43
---
877,57
Mk.
mach
p o
edm
Rohs o
Ps-
ode
p o
Mille
2,5
x
11,7
29^4
P .
Anme kung:
De
Subs anzwe
lie e
hie
die
Kenn nis
de
G enze,
bis
zu
welche
de
G ubenbesi ze
beim
spä e en
Land e kau e
gehen
kann,
ohne
Schaden
2272
43
zu
e leiden.
Diese
G enze
is
3,02/Hm.
Bei
diesem
P eise
wä en
die
s.
Z .
benö ig en
Au wendungen
ge ade
gedeck .
Eine
An echnung
on
Zinseszins
da
hie bei
nich
s a inden,
weil
die
e olg en
Au wendungen
du ch
den
Wa en
e kau
gedeck
sind.
De
Subs anzwe
is
hie
deshalb
so
aus üh lich
besp ochen,
weil
e
om
olkswi scha lichen
S andpunk e
in e essan
is ,
indem
e
das
Ge ech
we den
eines
Jndus iep oduk es
an
ande e
du ch
sein
En s ehen
geschädig e
Be iebe
und
Nu zungen
da s ell .
De
Ve lau
de
Subs anzwe e
unse e
Rohs o e
inne halb
de
le z en
20
Jah e
is
ein
ans eigende
gewesen,
weil
die
P eise
und
auch
die
Nu zung
p o
Einhei
Bodenobe läche
ü
alle
Wi
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
39
scha sbe iebe
ges iegen
sind.
Folgende
Tabelle
e anschaulich
die
S eige ung
de
Nu zung
p o
Einhei
de
Bodenobe läche
landwi scha liche
Be iebe
in
20
Jah en,
welche
sich
im
Du chschni
on
sieben
de
wich igs en
Boden
p oduk e
au
das
1,43
ache
de
Nu zung
o
20
Jah en
s ell .
In
demselben
Ve häl nis
müssen
auch
die
be e enden
En schädigungen
sich
s eige n.
Au
1
da
E n e läche
sind
gee n e
Tonnen
(1
1000
Nu zungss eige ungs
Boden uch
1890
1909
e häl nis
Roggen
.
.
1,01
1,85
1,80
Weizen
.
.
1,44
2,05
1,40
Ge s e
.
.
.
1,37
2,12 1,50
Ha e
.
.
.
1,96
2,12 1,08
Heu
...
3,19
3,71
1,10
Ka o eln
.
.
8,03
14,05
1,70
Du chschni
.
—
—
1,43
De
Gewinn-(Amo isa ions-)we
de
Rohs o e
is
die
G undlage
Zu
jeweiligen
We bes immung
de
Rohs o g uben.
De
Gewinnwe
is
nu
da
als
p ak isch
g ei ba e
We
o handen,
wo
ein
Ziegelwe k
eine
G ube
(ode
Rohs o lage )
e ziegel ;
nu
in
diesem
Falle
haben
die
im
Schoße
de
E de
lage nden
Rohs o e
einen
bes imm en
We ,
weil
diese
We
basie
au
den
Reingewinn
eines
schon
ä ig
gewesenen
Be iebes.
Ungenu z
daliegende
Tonlage ,
welche
zum
Ve kau szweck
o geschä z
we den
sollen,
sind
nu
nach
genaue
Kenn nis
de
Abboh ungs esul a e
und
de
die
He s ellung
bedingenden
Eigenscha en
un e
Siche ung
on
Wah scheinlichkei s ak o en
und
de
Zug undelegung
on
Be iebs esul a en
solche
Ziegelwe ke
mi
ähnlichen
Tonen
und
den
eue s en
Ein ich ungen
ganz
o sich ig
zu
bewe en
und
de
so
ge undene
We
is
nu
als
eine
„Taxe"
zu
be ach en.
De
Gewinnwe
de
Rohs o e
is
das
gesuch e
Gl ed
eine
P opo ion
zwischen
Gesam löhne,
Tongewinnungslohn
und
Gesam eingewinn.
Is
i
de
Gesam eingewinn,
die
Gesam löhne,
die
Gesam löhne
ü
Tongewinnung,
so
bilde
sich
olgende
P opo ion
:
—
kxl/
Dann
is
x
de
Gewinnwe
des
Rohs o es;
be echne
en wede
au
die
Einhei
de
Rohmasse
ode
das
Mille
Ziegelwa en.
De
Ve kau swe
eines
Rohs o es
en s eh ,
wenn
de
Ziegeleibesi ze
Rohs o
e kau .
Du ch
den
Rohs o e kau
wi d
die
be e ende
Menge
nich
e ziegel ,
es
muß
also
de
Käu e
dem
Ve käu e
den
au
de
Ve -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
40
G.
Paschke.
ziegelung
uhenden
Gesam eingewinn
e s a en.
Die
au
die
Massen
einhei
umgeleg e
Gewinne s a ung
zuzüglich
de
Subs anz-
und
Ge
winnungskos en
is
de
Ve kau swe
des
Rohs o es.
Diese
Ve kau swe
gil
abe
nu
in
dem,
Falle,
daß
ein
Ziegelei»
besi ze
zu
Ve a bei ung
geeigne es
Rohma e ial
e kau ;
ü
Rohs o e,
welche
zu
Ve a bei ung
nich
geeigne
sind
und
als
Ausscheidungen
au
Halden
gelage
we den,
gil
de
o hin
de inie e
Gewinnwe
als
Ve
kau sp eis.
Das
nämliche
is
dann
de
Fall,
wenn
de
Besi ze
eines
Ton-,
Sand-,
Kieslage s
ohne
angeschlossene
Ziegeleianlage
diese
Rohs o e
als
Handelswa e
lie e .
E olg
de
Abbau
diese
Lage
abe
du ch
den
Rohs o käu e ,
so
gil
als
Ve kau sp eis
de
Subs anzwe
de
Rohs o e.
In
nachs ehende
Tabelle
b ingen
wi
einige
Rohs o p eise
ei
Bau.
Jah
O
Rohs o
P eis
p o
eb n
Anme kungen
1897
1893
1892
1899
1900
Be lin
....
Hanno e
.
.
Cha lo enbu g
Be lin
....
Lehm
.................
Maue sand.
.
.
Be onsand
.
.
.
Be onkies
.
.
.
Maue sand.
.
.
Be onsand
.
.
.
Be onkles
.
.
.
Klinke kleinschlag
2,5
—
3,5
Mk.
4,9
-19,25
„
6,7
—
12
„
0,75-
1
„
1-2
„
1
-2
„
1,5-3
„
1,5-4
„
1,5-3
„
7
„
Ve gleichsweise
sei
hie
de
P eis
ü
einen
Doppel
waggon
eue
es en
Ton
aus
He enleidelheim
(P alz)
ei
Bahn
ho
H.
angegeben.
C
is
24
Mk.
Die
Ziegeleianlagen.
Fü
die
Selbs kos enbe echnung
sind
Anlagewe e
inso e n
in e essie ,
als
die
Ve zinsung,
Tilgung
und
Wiede au üllung,
sowie
die
We e
eine
a ionellen
Ins andhal ung
alle
Anlagen
die
he ges ell en
Wa en
belas e .
Um
diese
Belas ung
einwand ei
o nehmen
zu
können,
is
e o de lich:
1.
genaue
Kenn nis
de
We e
alle
Anlagen eile
und
zwa
sowohl
den
Neuwe ,
Al we ,
Tilgungswe
und
den
jeweiligen
Zus andswe ;
2.
die
Kenn nis
de
Wi scha s-Lebensdaue
jedes
Einzel eiles;
3.
die
Kenn nis
des
a ionellen
Jns andhal ungszus andes
de
Anlagen;
4.
die
Kenn nis
de
jeweiligen
Zus andsbewe ung.
Es
wä e
hie
de
O ,
die
F age
zu
bean wo en,
ob
in
dem
hie
zu
Un e suchung
dienenden
Zei aume
on
20
Jah en
die
Ziegeleianlagen
eu e
ode
billige
gewo den
sind.
Die
Bean wo ung
de
F age
nach
dem
Ve lau e
de
Anlagekos en
wi d
aus
dem
G unde
schwie ig
sein,
weil
es
an
einem
einhei lichen
Maßs abe
zu
Ve gleichung
zwischen
je z
und
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
41
eins
mangel .
Aus
allgemeinen
logischen
G ünden
läß
sich
abe
sagen,
daß
an
und
ü
sich
eine
bes imm e
Anlage
heu e
eu e
e s ell
wi d
als
wie
sie
es
o
20
Jah en
sein
wü de,
weil
eben
die
gesam en
Rohs o e
(Ziegel,
Zemen ,
Kalk,
Eisen,
Holz,
Dachpappe,
Maschinen)
eu e
ge
wo den
sind
und
in
einem
ungleich
höhe en
Maßs abe
die
gesam en
A bei s
löhne
(Mau e -,
Zimme e -,
Handlange -,
Mon agelöhne).
Nachs ehende
Tabelle
zeig
den
P eis e lau
on
Zemen ,
Kalk,
Eisen
und
Holz
wäh end
diese
Zei .
Jah
Zemen
pe
Tonne
(170
Mk.
Kalk
pe
Hek oli e
(Be lin)
Mk.
Roheisen
pe
1000
(B eslau)
Mk.
Bauholz
p o
Fesime e
(P eußen)
Mk.
1892
5,80
—
6,00
1,65-1,75
48,9
1894
5,80
—
6,00
1,65-1,75
49,3
1896
6,20-7,00
57,5
10,89
1898
7,50-8,00
75,5
12,54
1900
8,00
—
9,00 66,5
14,26
1901
6,50-8,00
1,65
—
1,75
61,3
13,09
1902
6,50
—
8,00
1,65
—
1,75
60,5
12,03
1903
6,50-7,00
1,65
—
1,75
59,5
12,47
1904
5,00
—
7,50
1,65-1,75
60,6
13,20
1905
7,50
1,65
—
1,75
89,8
14,14
1906
5,75
—
6,50
1,65
—
1,75
69,6
14,72
1907
5,50
—
6,50
77,6
1908
6,00-6,50
71,1
1909
6,50
—
7,50
64,2
1910
6,00
—
6,50 66,2
1911
6,00
—
6,50
1,67
63,5
1912
6,50
—
7,00
1,65
Es
sind
also
in
diese
Zei
die
Bauma e ialienp eise
ges iegen
ü
Zemen
um
1
Mk./Tonne,
ü
Kalk
—
0,
ü
Bauholz
um
3,83/Fes me e ,
ü
Roheisen
um
14,6/1000
Nachs ehende
Tabelle
gib
den
Zei lohn
e lau
de
Mau e ,
Zimme e
und
Handlange
wäh end
dieses
Zei
aumes
an.
Mau e löhne
Zimme e löhne
Handlange löhne
Jah
pe
S unde
P -
Jah
!
pe
S unde
I
Ps-
Jah
!
pe
S unde
j
P -
1885
!
'
28^/2
1885
26
1885
22
1890
!
M/s
1890
34
1890
24
1895
i
343/10
1895
40
1895
27
1900
413/5
1900
45
1900
30
1905
!
46
1905
52
1905
35
1910
!
58
1910
56 1910
44
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42
G.
Paschke.
Die
Lohns eige ung
be äg
hie
also:
ü
Mau e
übe
103
.
H.,
ü
Zimme e
übe
115
.
H.,
ü
Handlange
übe
100
.
H.
Eine
heu e
e bau e
Anlage
is
also
um
du chschni lich
27
.
H.
am
Ma e ial
und
106
.
H.
an
Löhnen
eu e
als
sie
es
o
20
Jah en
sein
wü de.
Daß
die
heu igen
Ziegeleianlagen
eu e
gewo den
sind,
lieg
abe
nich
allein
an
de
P eiss eige ung
on
Ma e ial
und
A bei slohn,
sonde n
auch
an
zwei
ande en
G ünden:
e s ens
an
de
Zunahme
de
G oßbe iebe
und
Zwei ens
an
de
echnisch-baulichen
E s ellungsweise
de
mode nen
Ziegel
we ke.
Die
bescheidene
„Ziegelhü e"
in
wel e ne
Einsamkei ,
mi
Feld
ode
Meile o en
und
Plans ich,
wa
zwa
schon
1892
zum
g öß en
Teile
nich
meh ,
ode
seh
wenig
o handen;
de
Ringo en,
die
Ziegelp esse
und
das
ollende
Rad
au
Schiengeleisen
ha en
den
Plans eiche ,
den
Kä ne
und
den
Feldo enb enne
meh
und
meh
e d äng ,
soga
die
Feinziegelindus ie
wa
schon
seh
en wickel
*.
Wäh end
abe
die
Gewe be
zählung
des
Deu schen
Reiches
on
1875
ü
die
Ziegelindus ie
noch
keine
G oßbe iebe,
d.
h.
Be iebe
on
50
bis
meh
als
100
A bei e n,
e
zeichnen
konn e,
wa en
1882
schon
273,
1895
752
und
1907
1119
G oß
be iebe
zu
egis ie en,
wäh end
die
Kleinbe iebe,
d.
h.
Be iebe
mi
5
bis
10
Pe sonen
an
de
Zahl
e schwunden
sind,
nämlich
1875:
14
992,
1882:
11
298,
1895:
7401,
1907:
6612
Kleinbe iebe,
und
die
Mi el
be iebe,
d.
h.
Be iebe
mi
10
—
50
A bei e n,
eben alls
gewachsen
sind,
nämlich
1875:
2746,
1882:
6199,
1895:
7510,
1907:
7910
Be iebe
Wenn
wi
die
Gewe bezählungszi e n
in e polie en,
so
wa en
im
Jah e
1895
o handen:
680
G oßbe iebe,
7310
Mi el-
und
7998
Kleinbe iebe.
Von
1895
—
1907
ha
demnach
eine
Zunahme
de
G oßbe iebe
um
439
S ück,
de
Mi elbe iebe
um
600,
eine
Abnahme
de
Kleinbe iebe
um
1386
S ück
s a ge unden,
e anlaß
du ch
die
wi scha liche
En
wicklung
Deu schlands
(Be ölke ungszunahme,
in ensi e
S äd een wicklung,
Ve keh smi elausbau).
Diese
Tendenz
de
Be iebskonzen a ion
ha
*
Die
Ve blende indus ie,
namen lich
die
schlesische,
s amm
schon
aus
den
sechzige
Jah en.
Wi
nennen
hie
die
Laubane
Tonwe ke,
geg ünde
1854
on
Augus in
—
hie
wu den
1861
die
e s en
Loch e blende
gemach
—
,
die
Tschauschni ze
Fab ik
bei
Gießmannsdo ,
geg ünde
1862,
die
Ulle sdo e
We ke
1863,
die
Ro he schen
Kuns ziegeleien
1869.
Siehe
I) .
Heinemann,
Die
wi scha liche
und
soziale
En wicklung
de
deu schen
Ziegelindus ie.
Leipzig
1909.
2
De
P ozen zahl
nach
kamen:
G oßbe iebe
Mi elbe iebe
Kleinbe iebe
1882
1,5
34,9
63,6
1895
4,8
47,9
47,3
1907
7,1
49,9
43,0
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Deu schlands
Ziegelp esse
de
Jah e
1892
—
1912.
43
sich
die
Tendenz
de
Anlage e besse ung
hinzugesell .
Le z e e
is
bes eb ,
in
ie ache
Rich ung
zu
wi ken:
a)
die
Leis ung
zu
e höhen;
d)
die
Wa engü e
zu
e besse n;
e)
den
Daue be ieb
ans a
Saisonbe ieb
du chzu üh en;
ä)
die
Lebensdaue
de
Einzel eile
zu
e höhen.
Daß
die
Leis ungse höhung
de
Ziegelindus ie
gelungen,
ja
leide
so
gelungen,
daß
die
Übe p oduk ion
schon
ch onisch
in
de
Indus ie
zu
we den
d oh
und
es
zum
Teil
auch
schon
gewo den
is ,
haben
wi
im
zwei en
Abschni e
schon
gesehen.
Diese
Leis ungse höhung
is
möglich
ge
wo den
du ch
eine
imme
s ä ke
we dende
Ein üh ung
on
mo o ische
K a ,
sei
es
bei
de
Rohs o gewinnung
(Bagge ,
E dschau eln),
bei
de
Au be ei ung
und
Fo mung
(Kolle ,
Walzen,
Desin ega o en
,
Kugel
mühlen,
Fil e p essen,
Schlämmanlagen,
Mische ,
Beschicke ,
P essen,
Ab
schneide ,
T anspo eu e),
bei
physikalischen
(T ockne eien)
ode
chemischen
(B ennen)
P ozessen;
übe all
is
die
ohe
K a leis ung
des
Menschen
zu ückged äng ,
die
menschliche
Tä igkei
meh
zu
eine
lei enden
und
übe wachenden
ges al e
wo den,
wobei
die
e schiedens en
na ü lichen
K a
quellen
(Wasse ,
Lu ,
Gas,
Elek izi ä )
je
den
Ums änden
nach
zweck
en sp echend
benu z
we den.
Dami
Hand
in
Hand
geh
das
Bes eben,
o z
Meh leis ung
die
Wa engü e
zu
e besse n.
Schon
die
maschinelle
Rohwa engewinnung
(Bagge )
lie e
eine
gleichmäßige
S ückg öße,
sowie
eine
gleichmäßige
Mischung
de
abgebau en
Tonade .
Wi d
dieses
Roh
ma e ial
ode
meh e e
Rohs o e
einem
Beschicke
übe geben,
so
üh
diese
in
einges ell e
s e s
gleichmäßige
Menge
s e s
gleichmäßig
gemisch e
Roh
s o e
den
Au be ei ungsmaschinen
zu,
wie
es
die
A bei e hand
niemals
e ig
b ingen
kann.
We den
die
ausgep eß en
Wa ens änge
au oma isch
abgeschni en
und
ebenso
au oma isch
wei e
gescha
bis
zu
T ockens elle,
nach
T ockensein
ebenso
au oma isch
zum
O en
gescha ,
so
daß
eine
Be
üh ung
on
Hand
nu
beim
Einsa z,
beim
Ausb ingen,
S apeln
und
Ve laden
s a inde ,
so
muß
eine
saube
aussehende
Wa e
on
gleiche
kons an
bleibende
Gü e
esul ie en.
T i
zu
diesen
Ein ich ungen
noch
eine
zweckmäßige
Anlagedisposi ion
—
die
Anlage
nu
eines
Gebäudes,
welches
die
höchs e
S elle
im
ingsum
ab allenden
Fab ikho e
einnimm ,
so
daß
die
ganze
Wa enhe s ellung
hin e
eine
Um assungsmaue
und
un e
einem
Dache
o
sich
geh
—
,
so
sind
alle
Vo bedingungen
gegeben
zu
s ändigen
Jah eshe s ellung
ans a
des
ühe en
Saisonbe iebes.
In
olkswi scha liche
Hinsich
bedeu e
diese
Tendenz
einen
g oßen
Vo eil
sowohl
ü
A bei gebe
wie
ü
A bei nehme .
E s e e
kann
bei
kleine e
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50
G.
Paschke.
de
Wi klichkei
en s ammen
und
die
Kos en
sich
ohne
F ach
und
Mon age
e s ehen,
ü
welche
10
.
H.
de
Anlagekos en
hinzuge echne
we den
müssen.
Es
sind
also
die
Kos en
ü
Ziegeleianlagen
um
das
1,94
ache
ü
Baulichkei en,
um
das
1,38
ache
ü
Maschinen
in
den
le z e lossenen
20
Jah en
ges iegen.
Diese
Sä ze
we den
abe
nu
als
Du chschni ssä ze
ohne
dogma ischen
Ansp uch
gel en
können.
Ehe
wi
dieses
Thema
e lassen,
sei
noch
zu
Ve meidung
on
Miß
e s ändnissen
beme k ,
daß
o z
dem
allgemeinen
Vo he schen
de
Maschinena bei
wi scha liche
G ünde
bei
manchen
Neuanlagen
doch
die
Maschinenanlagen
beinahe
ode
gänzlich
ausschließen
können,
so
daß
die
u al e
Weise
des
Tonziegelns
au
dem
„Plane"
(de
Plans ich)
ode
des
Abb ennens
in
Meile n
ode
Feldö en
auch
hie
noch
wei e geüb
wi d,
o z
den
eben alls
höhe
ges iegenen
A bei slöhnen
und
dem
Mangel
an
A bei sk ä en.
So
inden
wi
noch
heu e
in
de
P o inz
B andenbu g
o nehmlich
iele
G oßbe iebe,
die
zwa
Ringo en
haben,
die
Ton-
e ziegelung
abe
au
„Plans ichmanie "
be eiben,
wobei
de
„Plan"
dem
Wande n
des
auszubeu enden
Tonlage s
olg .
Ge inge
Tonlage
mäch igkei
und
na ü lich
ebene
Boden,
Pach e häl nisse,
Nach olgen
eine
schi ba en
Wasse s aße,
Ku z is igkei
des
Beda es,
sind
meis ens
die
wi scha lichen
U sachen
diese
Ziegeleianlagen.
Ande sei s
is
ge ade
de
Mangel
an
A bei sk ä en
ü
iele
Be iebe
die
bes immende
U sache
zu
eue e en
abe
A bei e
spa enden
Maschinenanlage.
Wenn
wi
on
de
ie ischen
K a
absehen,
de
keine
g oße
Be
deu ung
zukomm ,
so
bleib
als
zwei e
K a ka ego ie,
welche
zu
Ziegel
wa enhe s ellung
benö ig
wi d,
die
menschliche
A bei sk a .
T o z
dem
Anschwellen
de
Maschinen
und
maschinellen
A bei sein ich ungen
is
die
Menschena bei
nie
zu
en beh en,
auch
is
om
wi scha lichen
S and
punk e
nich
imme
und
übe all
die
Maschine
und
ih e
A bei
billige
als
Menschena bei ,
obwohl
ja
de
Mensch
an
und
ü
sich
die
eue s e
A bei s
maschine
is .
Wo
nämlich
Ziegelwa en
en wede
daue nd
in
ganz
ge ingen
Mengen
ode
in
ganz
ku ze
Zei
in
g oßen
Mengen
he ges ell
we den
sollen,
da
e bie e
im
e s e en
Falle
die
Kleinhei
de
Anlage,
im
zwei en
Falle
die
Kü ze
de
Zweckdaue
die
Anwendung
und
In es ie ung
g öße e
Anlagekapi alien.
Abe
auch
mi le e
und
g öße e
Anlagen
äl e en
Da ums,
de en
maschinelle
und
sons ige
Ein ich ungen
nich
so
au oma isch
ineinande
g ei en,
wie
ganz
mode ne
aus
einem
S ück
e bau e
G oßbe iebs
ein ich ungen,
benö igen
im
Ve häl nis
zu
ih e
Leis ung
meh
Menschen
k ä e
als
le z e e.
Es
we den
also
in
kleinen,
sowie
in
pe iodischen
und
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
51
Be ieben
mi
äl e e
Ein ich ung
e häl nismäßig
meh
Menschenk ä e
benö ig
als
in
mode nen
G oß-
und
Daue be ieben.
Es
is
hie bei
nich
die
Anzahl
de
als
Be iebsk a
o handenen
mechanischen
K a einhei en
allein
als
a bei e spa end
anzusehen
*,
sonde n
ielmeh
die
A
de
ge
sam en
Ein ich ung
und
de
Ausnu zung
de
Maschinenk a .
Wenn
z.
B.
eine
g öße e
Hands ichziegelei
die
Hands ichme hode
au gib ,
zu
eine
e s ell en
Ziegelp esse
abe
die
bes ehenden
T ockenschuppen
mi
Ge üs en
und
T ockenb e chen
bes ehen
läß ,
so
daß
die
wei en
Wege
zu
den
aus
gedehn en
Schuppenanlagen,
das
Au s ellen
de
P eßlinge
au
die
al en
T ockenb e chen
und
das
Han ie en
mi
le z e en
beim
Einse zen
in
die
Ge üs e
so iel
Pe sonen
e o de
wie
o dem,
so
is
de
wi scha liche
Vo eil
eine
solchen
Anlage
seh
aglich,
wenn
man
noch
bedenk ,
daß
zum
Han ie en
mi
den
P eßlingen
die
„Ab äge jungen"
de
Hands ich
a bei
nich
meh
geeigne
sind,
weil
Maschinena bei
höhe e
An o de ungen
nach
Quali ä
und
Quan i ä
an
die
bedienenden
A bei e
s ell
als
ein
manuelle
A bei sein ich ung.
Von
diesem
hie
beispielsweise
angegebenen
Zus ande
bis
zum
mode nen
mechanischen
T anspo
in
eine
mode ne
T ockenanlage
—
zu
dessen
Übe wachung
je
.
nach
Leis ungsum ang
1
—
2
Pe sonen
nö ig
sind
—
lassen
sich
e schiedene
Abs u ungen
in
de
Ein ich ung
aus üh en,
z.
B.
Fo all
de
al en
T ockenb e chen
und
Se zen
de
Fo mlinge
au
La en,
mechanische
T anspo
au
Hänge
schalen
ode
Hängebahnen
nach
den
al en
Schuppen,
Ein ich en
eine
T ockne ei
mi
Hand anspo
und
Handa bei
beim
Füllen
und
En lee en
u.
a.
m.
Je
nach
de
Zweckmäßigkei
diese
Ein ich ungen
ü
die
o
liegende
bauliche,
äumliche
und
be iebliche
Gesam disposi ion
we den
meh
ode
wenige
A bei e k ä e
e spa .
Wenn
wi
die
Resul a e
de
beiden
le z en
Gewe bezählungen
on
1895
und
1907
da au
hin
e
gleichen,
so
inden
wi
die
Anzahl
de
als
beschä ig
gewesen
gezähl en
Pe sonen
ges iegen,
wie
olgendes
Tabellchen
zeig :
1
k.
8.
746
Wa
( eo .)
24
menschliche
A bei sk ä e.
4*
Jah
G oßbe iebe
Mi elbe iebe
Kleinbe iebe
Anzahl
Pe sonen
Anzahl
Pe sonen
Anzahl
Pe sonen
1895
752
68
860
7
510
128
049
7
401
22
951
1907
1119
113
257
7
910
148
207
6
612 25
948
-l-
367
44
397
400
20
158
—
2
997
—
——
—
—
789
—
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52
G.
Paschke.
De
Ve meh ung
de
G oßbe iebe
in
12
Jah en
um
48
.
H.
s eh
eine
Ve meh ung
de
A bei e scha
um
64
.
H.
gegenübe ,
bei
den
Mi elbe ieben
ha
eine
Zunahme
on
5
.
H.
de
Be iebe
eine
Zunahme
on
6
.
H.
de
A bei e
beding
und
in
den
Kleinbe ieben
is
o z
de
Abnahme
um
10
.
H.
die
A bei e zunahme
um
den
gleichen
Sa z
.
H.
ges iegen.
T o z
des
ges eige en
Anscha ens
on
A bei smaschinen
ha
also
die
Anzahl
de
A bei sk ä e
sich
nich
e inge .
Auch
die
Nach
weisungen
de
Ziegeleibe u sgenossenscha
beweisen
die
wachsende
Tendenz
de
A bei e anzahl
im
Ve häl nis
zu
Anzahl
Be iebe,
wenngleich
auch
hie bei
nich
alle
Be iebe
de
Ziegelwa enindus ie
eingeschlossen
sind.
Es
wa en
nach
den
S a is ischen
Jah büche n
ü
das
Deu sche
Reich
o
handen:
Im
Jah e
1892:
12
743
e siche ungsp lich ige
Be iebe
mi
252
959
e siche en
Pe sonen;
im
Jah e
1908:
11316
Be iebe
mi
277
955
e siche en
Pe sonen.
T o z
eine
Abnahme
um
1427
Be iebe
is
die
Zahl
de
e siche en
Pe sonen
um
24
996
ges iegen.
Ein
wei e e
Beweis
da ü ,
daß
die
Zunahme
de
maschinellen
Ein ich ungen
in
de
Ziegelindus ie
du ch
die
hie du ch
en s andene
Möglichkei
eine
Meh
p oduk ion
einen
g öße en
Beda
an
A bei sk ä en
he o ge u en
ha .
In
einem
iel
höhe en
G ade
als
ü
die
mo o ische
und
ie ische
K a
sind
abe
die
Kos en
ü
die
menschliche
A bei sk a
ges iegen.
Zwa
sind
E mi elungen,
welche
ich
zu
diesem
Zwecke
in
ganz
Deu sch
land
ans ell e,
ganz
esul a los
e lau en;
es
schein
eine
Scheu
zu
be
s ehen,
A bei slöhne
zu
e ö en lichen.
Alle
Ve bände,
Ve eine
und
sons ige
Fi men,
an
welche
ich
mich
mi
de
Bi e
um
ge ällige
Zusendung
on
Ma e ial
übe
den
Ve lau
on
A bei slöhnen
und
sons igen
Ge
s ehungskos en
wand e,
bedaue en
bis
au
eine
hö lich,
auße s ande
zu
sein,
solche
Angaben
machen
zu
können,
wobei
es
doch
ganz
selbs e s ändlich
gewesen
wä e,
daß
keine
Namens-
ode
Fi men e ö en lichung
e olg
wä e.
Imme hin
abe
bleib
doch
noch
einiges
Quellenma e ial
o handen,
aus
welchem
de
Ve lau
de
A bei slöhne
im
g oßen
ganzen
zu
e
olgen
is .
Fü
die
gesam e
deu sche
Ziegelindus ie,
sowei
sie
als
solche
be u sgenossenscha lich
zu
e assen
wa ,
sind
in
diese
Beziehung
die
Ve
ö en lichungen
de
Ziegeleibe u sgenossenscha
ganz
leh eich.
Wie
die
ums ehende
Tabelle
zeig ,
is
de
p o
e siche e
Pe son
zu
e mi elnde
Du chschni s e diens
in
den
Jah en
1893
—
96
kleine
als
im
Jah e
1892,
on
da
an
bis
1910
abe
ans eigend,
so
daß
de
Ve
diens
des
Jah es
1910
das
1,77
ache
desjenigen
on
1892
wa .
Fü
1910
is
in
dem
S a is ischen
Jah buche
ü
das
Deu sche
Reich
zum
e s en
Male
ü
einen
Volla bei e
(d.
h.
einen
A bei e
mi
300
A bei sschich en
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
53
Tabelle
XIV.
Jah
Ve siche ungsp lich ige
Du chschni s
e diens
p o
Pe son
Index
zi e
Be iebe
Pe sonen
Lohnbe äge
Mk.
Mk.
P -
1892
12
743
252
959
102
225
700
404
11
1
1893
12611
266
536
98
105
900
368
07
0,91
1894
12
434
253
889
93
370
800
369
25
0,91
1895
12
488 276
603
97
439
300
352
27
0,85
1896
12
691
277
641
107
592
000
387
52
0,95
1897
13
244
263
970
123
644
200
468
40
1,15
1898
13
250
280
733
145
478
200
518
20
1,27
1899
13
629
283
303
158450
700
559
30
1,38
1900
14
120
289
044
160
768
400
556
20
1,37
1901
13
602
271949
149
190
300
548
58
1,35
1902
11954
264
352
147
202
400
556
84
1,37
1903
11712
271
192
160
163
800 590
59
1,46
1904
12
122
284
240
176
064
900
619
42
1,56
1905
12
101
289
729
180
112
500
620
06
1,53
1906
12
057
288
888
!
190
529
800
659
52
1,63
1907
11
582
293
126
198
722
100
677
94
1,67
1908
11316
277
955
!
185
915
200
668
80
1,65
1910
10
956
268
385
192
263
700
716
20
1,77
im
Jah e)
de
Du chschni sjah es e diens
in
de
be u sgenossenscha lichen
B anche
kons uie .
Danach
be äg
de
Du chschni s e diens
alle
66
gewe bliche
Ve siche ungsgenossenscha en
1108
Mk.
p o
Jah ,
da un e
de jenige
de
Ziegeleibe u sgenossenschas
1019
Mk.,
e wa
8^/0
un e
dem
Gesam du chschni e.
De
Ziegeleia bei e
s eh
mi
noch
15
aus
ande en
B anchen,
und
zwa
dem
S einb uchsa bei e
(1080,4),
dem
schlesischen
Eisen-
und
S ahla bei e
(1004,2),
dem
süddeu schen
Me alla bei e
(1082),
dem
Glasa bei e
(1080),
dem
no ddeu schen
Holza bei e
(1035),
dem
südwes deu schen
Holza bei e
(1029,5),
dem
Mülle
(1041),
dem
Zucke
a bei e
(1009,5),
dem
Scho ns ein ege
(1038,7),
dem
Magdebu ge
Bau
a bei e
(1091,3),
dem
P i a bahna bei e
(1077,7),
dem
Lage eia bei e
(1067,7),
dem
wes deu schen
Binnenschi ah sa bei e
(1088,6),
dem
See
manne
(1046,9)
und
dem
Schmied
(1056,9)
in
eine
gleichen
Ve diens
g uppe,
wäh end
die
A bei e
aus
22
ande en
Be u sgenossenscha en
un e
1000
Mk.
Ve diens ,
diejenigen
aus
28
ande en
Be u sgenossen
scha en
übe
1100
Mk.
Ve diens
haben.
Wie
die
o hin
in
Pa an hese
gesch iebenen
Ve diens zahlen
beweisen,
s eh
de
Ziegeleia bei e
inne halb
seine
G uppe
an
d eizehn e
Reihe,
wobei
zu
beme ken
is ,
daß
diese
kons uie en
Zi e n
nu
einen
s a is isch
e gleichenden
We
haben.
Wäh end
die
Nachweise
de
Ziegeleibe u sgenossenscha
nu
Allgemein
we e
e geben,
kann
ich
doch
mi
dem
ün zehnjäh igen
Lohnnachweise
eines
Ziegelwe kes
im
No dos en
Deu schlands
eben alls
den
Nachweis
eine
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54
G.
Paschke.
Lohns eige ung
genau
und
eingehend
e hä en.
Es
wa en
mi
in
eund
liche
Weise
die
Lohnlis en,
welche
die
G undlage
ü
die
be u sgenossen
scha lichen
Lohnnachweise
bilden,
zu
Ve ügung
ges ell
und
konn en
eingehend
bea bei e
we den.
Diese
Bea bei ung
and
in
d ei ache
Weise
s a .
a)
Die
summa ischen
Ve diens e
de
A bei e scha ,
ih
Ve lau
in
15
Jah en;
5)
die
Schich ung
de
A bei e
nach
ih en
wi klichen
Du chschni s e
diens en,
de
Ve lau
diese
Schich ung
wäh end
15
Jah en;
e)
de
Ve lau
on
Du chschni s e diens en
ü
zwei
A bei e
wäh end
15
Jah en.
Das
be e ende
We k
ha
Akko d-
und
Zei lohn e dingung,
e s e e
Lohna
abe
o he schend,
wie
es
wohl
au
den
meis en
Ziegeleien
Deu schlands
de
Fall
is .
Die
Ab echnungszei äume
und
Lohnzahlungen
inden
je
ie zehn ägig
s a ;
in
die
Nachweisungslis e
ü
die
Be u s
genossenscha
we den
aus
den
Löhnungslis en
die
einen
Ve diens e
—
also
ohne
jede
Abzüge
—
einge agen.
Um
le z e e
Summen
handel
es
sich
hie .
Die
Summie ung
de
A bei sschich en
und
de
Lohnsummen
jedes
A bei e s
e gib
die
jäh liche
A bei szei
und
den
Jah es e diens ,
de
Quo ien
aus
de
Anzahl
A bei sschich en
im
Jah e
in
die
Jah es
summe
den
Du chschni sschich e diens .
Die
Tabelle
XV
zeig
den
Ve lau
de
Jah eslöhne
und
Jah es e diens e
au
dem
be e enden
We ke.
Es
is
hie
de
Du chschni sschich e diens
de
gesam en
A bei e scha
in
15
Jah en
on
2,35
Mk.
au
3,05
Mk.,
also
um
0,70
Mk.,
gleich
29,7
o/o
ges iegen.
Fü
die
männlichen
A bei e
allein
be äg
diese
Schich lohnzunahme
0,82
Mk.
gleich
32,5
o/o,
ü
die
weiblichen
A bei e
0,45
Mk.
gleich
23
o/o.
Die
ü
Volla bei e
kons uie en
Du ch
schni sschich e diens e
e geben
ü
die
männlichen
A bei e
eine
Lohn
zunahme
um
0,739
Mk.
gleich
29,3
o/o,
ü
die
weiblichen
A bei e
um
0,335
Mk.
gleich
21,8
o/o.
Ode
mi
ande en
Wo en
gesag ,
de
Du chschni sschich e diens
wa
beim
männlichen
A bei e
im
Jah e
1912
das
1,34
ache
des
Ve diens es
on
1898,
beim
weiblichen
A bei e
das
1,3
ache
des
Ve diens es
on
1898.
—
Viel
eingehende
als
diese
summa ischen
Resul a e
üh
uns
die
g aphische
Da s ellung
L
die
den
einzelnen
A bei e g uppen
be e enden
Lohns eige ungen
o ,
indem
hie
au
G und
des
de
Da s ellung
beige üg en
Vo ganges
die
au
100
A bei e
be echne e
Anzahl
Pe sonen
jede
Lohng uppe
nach
V50
Maßs ab
da ges ell
wu den.
Es
lassen
sich
hie
die
Lohns eige ungen
iel
ein
gehende
und
o
allem
übe sich liche
und
kla e
e olgen,
indem
jede
wi klich
e eich e
Jah esdu chschni s e diens
ü
die
Lohnspannung
on
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
55
T a b e lle
XV.
Lohn e diens e
de
A bei e scha
des
Ziegelwe ks
X
on
L 8S 8
—
1S1L.
Alle
beschä ig en
A bei e
Z
Z
^ lle
beschä ig en
w e ib
-
De
m ä n n lic h e n
De
w e ib lic h e n
llch e n
P e s o n e n
V o lla b e e
V o lla b e i e
G
Z
M
u
WZ
G
Z
U
!
u
ß.s
zl
L
M
M
L
I
'T?
SL
Z-
R
o'?
!
LL
L
H?
L
M?
»
»
"°
-s
Z--
-
§
"°
-s
«
"°
«°
»
"°
d°
Nus
>
Mk.
Mk.
Mk.
Mk.
i
Mk.
Mk.
Mk.
,
Mk.
Mk.
1893
209
25
351'/»
59
635,99
2,35
2,52
29
4
281
!
6428,32
1,50
70,5
754,76!
2,51
14,0
_
461,09
1,53
1899
201
26
189'/»
59
678,65
2,27
2,48
39
5
738"/»!
8
731,82
1,52
68,2
744,02!
2,39
19,0
469,56
1
56
1900
166
23
492'/»
53
867,32
2,29
2,50
42
6
805V»
11
172,59
1,64
55,7
766,51
2,55
22,6
494
36
1
63
1901
197
28
281V»
>
63824,27
2,25
2,97
44
6
857V»
!
10
521,27
1,52
71,4
746,54!
2,46
22,8
461,50
1
53
1902
99
17
248'/»
39
612,74
2,29
2,45
27
3
120V»'
4
980,60
1,59
47,4
730,63
!
2,43
10,0
498,06
1,66
1903
125
'
21355V«
49
206,43
2,32
2,51
40
5
922'/-!
10
474,70
1,93
51,3
755,00'
2,51
19,7
531,71
1,77
1904
151
21412'/»
52
078,59
2,43
2,60
36
4
653V»
8
447,60
1,81
55,8
781,91
2,60
15,5
545,00
1,81
1905
228
24
635'/»
54
812,25
2,22
2,32
40
5
620
10
516,36
1,87
66,7
664,10
2,21
15,5
678,14
2,26
1906
190
24961'/»
62
749,91
2,51
2,74
34
7
436
!
14589,14
1,96
70,6
682,16
2,27
21,6
675,42
225
1907
165
22
071
!
57
358,99
2,59
2,79
30
5
067V»
!
9
805,12
1,93
53,5
888,85
2,96
16,8
583,63
1,94
1908
141
14
686
38
015,95
2,58
2,77
24
2
522
!
4258,45
1,67
40,6
831,46
2,77
8,3
513,06
1,71
1909
252
19
969V»
56
709,69
2,84
3,03
26
4
092
'
8
460,32
2,06
52
6
561,89
1,87
13,9
608
65
2,02
1910
205
28408
81
267,69
2,86
3,17
41
7
185'/»!
13
964,25
1,93
70,7
937,67
3,12
23,9
584,28
1
94
1911
178
24
590
76
283,85
3,10
3,59
36
5
901V»
11262,12
1,90
62,4
1042,01
3,47
19,5
577,54
1
92
1912
207
26
602'/-
81
162,45
3,05
3,34
31
5
371'/»!
10
106,75
1,95
70,7
1
006,45
3,35
18,0
561,48
1
87
'
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
56
G.
Paschke.
je
0,5
Mk.
ü
sich
da ges ell
is
in
de
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Pe sonen,
welche
den
Lohnsa z
e eich
haben.
Die
bloße
augenscheinliche
Ve gleichung
de
Jah eseinzelbilde
zeig
die
Zunahme
de
schmalen
Felde
de
höhe en
Lohnschich en
im
Ve lau e
de
15
Jah e,
d.
h.
die
Zunahme
de
Anzahl
Pe sonen
mi
höhe en
Ve diens en
( on
2
Mk.
an);
wäh end
die
Felde
de
un e en
Lohnklassen
(bis
zu
2
Mk.)
das
en gegengese z e
Bild,
d.
h.
die
Abnahme
de
Pe sonenanzahl
mi
nied igen
Löhnen
da s ellen,
womi
zum
Gesam ausd uck
geb ach
wi d
das
Au s eigen
de
A bei e scha
in
.die
höhe en
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Zi e nmäßig
wi d
dies
Au s eigen
in
die
höhe en
Lohnklassen
du ch
nachs ehende
Ve gleichung
p äzisie :
Lohnklasse
Gesam a bei e scha
Weibliche
A bei e
1898
1912
!
S eigen
1898
>
1912
S eigen
un e
1,0
Mk.
on
1,0
—
1,5
„
„
1,5-2,0
„
„
2,0
—
2,o
„
„
2,5-3,0
„
„
3,0
—
3,5
„
„
3,5-4,0
„
„
4,0
—
4,5
„
„
4,5
—
5,0
„
0,5
. .
19,7
„
„
32,2
„
„
26,9
„
„
10,0
„
„
1,0
„
,,
5.4
„
„
4,0
„
„
0,6
„
„
!
4,3
.H.
!
11,0
„
„
37,0
„
„
12,5
„
„
13,0
„
„
9,1
,,
„
70
6,0
„
„
1,35
ache
1,25
„
13,00
„
1,67
„
1,77
„
10,00
„
I
!
!
I
'
-
«
!
!
4,3
.
H.
7,7
„
„
5,1
ache
2,5
„
„
!
2,7
„
0,9
„
„
,
0,9
„
i
-
j
-
Am
s ä ks en
is
die
S eige ungszunahme
in
den
Lohnklassen
3
—
3,5
und
4,5
—
5Mk.
e olg ,
die
A bei e anzahl
(o/ )
be äg
1912
das
D ei
zehn-
bezw.
das
Zehn ache
de
A bei e zahl
on
1898
mi
gleichen
Ve diens en.
In
bezug
au
die
einzelnen
Lohnschich en
de
Da s ellung
is
de
g öß e
Un e schied
de
absolu en
Pe sonenzahl
ü
den
Ve diens
on
1,7
Mk.
zu
beme ken,
wi
haben
1898
einen
und
1912
23
A bei e
mi
diesem
Schich
e diens e;
1912
be and
sich
die
g öß e
Anzahl
A bei e
in
de
Lohnschich
2,3
Mk.,
nämlich
29
Mann.
Es
is
also
auch
ü
die
zu
gleiche
Zei
am
meis en
den
nämlichen
Schich lohn
e dienende
A bei e anzahl
ein
Vo
ücken
um
2,3
—
1,7
0,6
Mk.
zu
beme ken.
De
Raume spa nis
wegen
sind
hie
nu
die
Jah e
1898
und
1912
mi einande
e glichen,
daß
die
Zunahme
de
Schich e diens e
und
das
Au ücken
de
A bei e
in
höhe e
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abe
mi
ge ingen
Abweichungen
im
Lau e
de
ün zehn
Jah e
s e ig
o gesch i en
is
,
zeig
die
Tabelle
XV.
In
diese
Hinsich
—
die
s e ige,
nich
e waige
sp ungha e
Lohns eige ung
—
e gänzend
wi k
das
Ku enbild
0,
welches
die
Schich e diens e
zweie
A bei e
im
Ve lau e
de
be eg en
15
Jah e
da s ell .
De a ige
Ku en
wi d
man
in
unse e
Zei ,
wo
die
A bei e scha
so
seh
den
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lieb ,
sel en
mi
Siche hei
au s ellen
können.
In
diesem
Falle
hä e
ich
es
ü
einen
Zei aum
on
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
57
25
Jah en
un
können,
da
die
Be e enden
solange
au
dem
We ke
ä ig
sind,
abe
die
Lohnnachweise
wa en
ü
zu
e langen.
Diese
beiden
Ku en
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noch
inso e n
in e essan ,
als
sie
deu lich
die
Jah e
ma kie en,
in
denen
die
Win e a bei
im
F eien
—
Ab äumen
und
Tongewinnung
bei
6
—
8
s ündige
Schich
—
on
den
A bei e n,
welche
sons
O ena bei
bei
12
s ündige
Schich
e ich e en,
ausge üh
wu de,
weil
in
den
be e enden
Jah en
die
Ö en
nich
Daue be ieb
ha en,
wäh end
in
den
besse en
Ve diens jah en
die
Ö en
ganz
ode
annähe nd
Daue be ieb
ha en.
T o z
diese
du ch
die
Beschä igungsa
und
Gesam be iebsweise
e olg en
Ve
diens schwankungen
is
das
allmähliche
Au s eigen
des
Lohn e diens es
un e
kennba .
De
A bei e
L.
ha
1912
das
1,4
ache,
de
A bei e
Z.
das
1,9
ache
om
A bei s e diens e
des
Jah es
1898
e eich .
Wei e es
Ma e ial
übe
Ve lau
und
Bes and
on
A bei slöhnen
inden
wi
in
de
T.-J.-Z g.,
dem
Reichsa bei s
bla
und
in
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Heinemanns
En
wickelung
de
Ziegelindus ie.
In
de
T.-J.-Z g.
e ö en lich
de Zen al e ein
deu sche
Ziegeleibesi ze
in
Köln
a.
Rh.
die
Resul a e
diesbezügliche
E mi e
lungen
in
olgende
Tabelle:
die
o
98
liegende
Zei
nich
Diag amm
0.
Schich e diens
zweie
A bei e
1898-LS1S
in
P ennig.
Jah
Akko dsä ze
im
Bezi ke
Akko dsä ze
im
Bezi ke
L
Maschinens eine
Mk.
Hands ichs eine
Mk.
Maschinens eine
Mk.
Hands ichs eine
Mk.
1906
6,00-6,50
8,00-8,50
5,75 7,75
—
8,05
1907
7,00
—
7,20
8,70
—
9,00
6,75
8,75
—
9,00
1908
6,75
—
7,20
8,80-9,35
6,75
8,80-9,00
1909
6,50-7,50
8,50-9,20
6,50
8,40
—
8,60
1910
6,20
—
7,00
8,50-9,00
6,75
8,40
—
8,60
1911
6,20
—
7,60 8,50
6,75
I
8,40
—
8,60
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58
G.
Paschke.
Die
Tabelle
zeig
eine
Nachweisung
de
Akko dsä ze
aus
zwei
Ve kau s
bezi ken
Rheinland-Wes alens,
in
welchen
no male
Ve häl nisse
und
ziemlich
gleicha ige
Be iebs e häl nisse
he schen.
Die
Tabelle
zeig
eine
S eige ung
de
Löhne
um
10o/o.
Die
Löhne
sind
abe
in
e schiedenen
Gegenden
Deu schlands
seh
e schieden.
—
In
München
sind
die
Akko dsä ze
on
8,25
—
9,80
Mk.
im
Jah e
1909
au
12
—
13
Mk.
ges iegen.
—
Vom
Rheinisch-Lo h ingischen
Ve kau s e ein
we den
olgende
in
seinem
Bezi k
gel ende
S undenlöhne
ü
Ziegeleia bei e
mi ge eil :
(T.-J.-Z g.):
1890
.
.
.
26,5
P -
1891
.
. .
26,5
1892
.
.
.
.
26,5
1893
.
.
.
.
24
1894
.
.
.
26
,,
1895
.
.
.
24,5
1896
.
.
.
.
25
,,
1897
.
.
.
.
26
1898
.
.
.
27,5
1899
.
.
.
.
27,5
,,
1900
.
.
.
30
,,
1901
.
.
.
31
,,
1902
.
.
.
.
31
S eige ung
in
13
Jah en:
16,9
.
H.
Gö ingen
zeig
olgende
Lohns eige ungen
(T.-J.-Z g.)
on
Tages
e diens en
e wachsene
A bei e :
1896
1897
1898
1900
2,05
Mk.
2,15
„
2,27
„
2,39
„
S eige ung
in
4
Jah en:
16,5
.
H.
Leipzig
egis ie
1898
eine
Lohne höhung
on
6,5
.
H.
des
sei
1894
bes ehenden
Akko d e diens es
on
3
—
4
Mk./Tag
und
eines
Tage
lohn e diens es
on
2,5
Mk./Tag.
(T.-J.-Z g.)
—
Das
S a is ische
Am
zu
S aßbu g
no ie
olgende
Du chschni s e diens e
ü
die
Indus ie
de
S eine
und
E den:
*
Siehe
das
We k
„München
und
seine
Bau en".
München
1912.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
65
E age
zu ück,
wäh end
seine
Ve wendung
du ch
Ein üh ung
de
Öl
eue ung
und
als
T iebk a s o
ü
Mo o e
(Dieselmo o e,
Au omobile
und
Boo smo o e,
Flugmo o e)
s ändig
zunimm .
Die
E giebigkei
de
Naph haquellen
geh
in
allen
Lände n
(Rußland,
Galizien,
No dame ika)
me klich
zu ück.
Dies
Ve häl nis
zwischen
E zeugung
und
Ve b auch
is
die
na ü liche
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ü
eine
andaue nde
P eiss eige ung
des
Roh
öles
und
alle
hie aus
wei e
e a bei e e
Öle
und
Schmie mi el.
Nach
Be ich en
des
deu schen
Konsula s
und
des
Bö senkomi ees
in
Baku
wa
do
olgende
Ausbeu e
und
olgende
P eise
o handen:
Rohölausbeu e
1902:
636
Millionen
Pud,
1911:
425
1912:
419,5
1913
Mä z:
P eis
6,72
Kopeken
(0,15
Mk.)
p o
Pud
*
*
Da
1
Pud
---
16,38
so
wa en
die
Tonnenp eise
olgende:
1902:
9,1
Mk.
1912:
47,0
Mk.
1911:
29,0
„
1913
:
53,0
„
Sch i en
148.
I.
21,55
„
(0,48
„
)
„
„
35
„
(0,78
„
)
„
„
39
„
(0,873
„
)
„
„
Die
P eiss eige ung
sei
1902
bis
je z
ha
also
die
kolossale
Höhe
on
449
.
H.
e eich .
—
Die
P eiss eige ung
des
Rohkau schuks
—
des
Rohs o es
alle
Dich ungs-
und
Packungsmi el
ü
Damp be ieb
—
ü
den
Zei aum
on
1901
—
1909
is
eben alls
be äch lich.
Die
billigs e
So e
is
in
8
Jah en
on
6,2
au
10,3
Mk./^
(gleich
66
.
H.),
die
eue s e
So e
on
8,8
au
17,50
Mk./K^
(gleich
98,8
.
H.)
ges iegen.
—
Schließlich
sei
noch
de
P eiss eige ung
de
Häu e
—
dem
Rohs o
ü
Lede iemen
—
gedach ,
welche
in
8
Jah en
um
20,5
Mk./50
ü
Ochsenhäu e
(gleich
42
*
/2
.
H.),
um
16,9
Mk./32,5
ü
Kuhhäu e
(gleich
62
.
H.)
ges iegen
sind.
De
Naum
e bie e
die
An üh ung
wei e e
Beispiele.
Das
Kapi al.
Geldmi el,
als
Anlage-
und
Be iebskapi al
wi kend,
sind
inso e n
ein
P eiselemen
bei
de
Ziegelwa enhe s ellung,
als
ih e
Tilgung
und
Ve zinsung
de
he ges ell en
Wa e
belas e
we den
muß.
Sowei
dies
ü
Anlagekapi al
zu i ,
is
Tilgung
und
Ve zinsung
den
be e enden
An
lagen
als
„Anlagebelas ung"
zuzubuchen.
Die
lau ende
Ve zinsung
des
Be iebskapi als
is
abe
ein
meis
ga
nich
bekann e
ode
öllig
übe
sehene
Pos en,
de
abe
gleichwohl
seine
olle
Be ech igung
ha ,
weil
5
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
66
G.
Paschke.
Ziegelwa en
e s ens
eine
länge e
Zei
zu
Fe igs ellung
e o de n
und
dann
o
noch
länge e
Zei
als
S apelwa e
s ehen
müssen,
wobei
d i ens
de
Te min
de
Wa enablie e ung
und
de jenige
de
de ini i en
Bezahlung
eben alls
o
um
eine
länge e
Zei daue
auseinande lieg .
De
Ziegel
e käu e ,
welche
mi
diesen
F is zinsen
nich
echne ,
äusch
sich
selbs
übe
die
Höhe
seine
Selbs kos en
um
den
de
Ve zinsung
en sp echenden
Be ag.
Das
Kapi al,
o
allem
das
Be iebskapi al,
e möglich
nich
allein
du ch
seine
„A bei "
die
gesam e
ande e
Be iebs ä igkei ,
sonde n
es
muß
noch
einen
ande en
Zweck
e üllen,
nämlich
die
T agung
des
Geschä s
isikos.
Das
Anlagekapi al
s eh
in
diese
Hinsich
güns ige
da,
es
bilde
in
G und
und
Boden,
in
Gebäude,
Maschinen
und
sons ige
Anlagen
übe
gegangene
We e,
welche
du ch
bes imm e
e mögens ech liche
Siche ungen
(Ve siche ungen
gegen
Feue ,
Übe schwemmung,
E dbeben,
K ieg)
sowie
du ch
jäh liche
Au wendungen
des
Be iebskapi als
(Ins andhal ung)
und
Rücklagen
de
Einnahmen
(Absch eibungen
und
Rese e onds)
o
Schädi
gungen
und
Ve lus en
beschü z
we den.
Ande s
dagegen
das
Be iebs
kapi al,
welches
zwa
gegen
gewisse
Schädigungen
seine
Be iebsk ä e
(K anken-,
Un all-,
In aliden-,
Anges ell en e siche ungen,
Tie e siche ungen,
Ha p lich e siche ungen,
Gebüh en
ü
Übe wachung
on
Damp -,
Elek-
izi ä s-
und
ande en
Mo o en)
auch
e mögens ech lich
gesiche
das eh ,
abe
in
Hinsich
des
om
Ve kau e
de
Wa en
zu
e wa enden
Gewinnes
jedem
e wa
en s ehenden
P eisniede gange,
jede
e wa
einse zenden
Kon
ku enz,
einem
S eiken
nich
allein
de
menschlichen
A bei sk ä e,
sonde n
auch
de
Kundscha ,
ku z
jede
geschä lichen
Schädigung,
schu zlos
und
ungesiche
gegenübe s eh .
So
wie
nun
de
„A bei slohn"
ü
dieses
Risiko
des
Be iebskapi als
de
„Gewinn"
beim
Wa en e kau
bilde ,
so
unsiche
is
eben
diese
Gewinn
sowohl
seinem
zei lichen
Ein e en
wie
seine
Höhe
nach.
De
Risikog ad
s eig
eben alls
mi
de
Wa enquali ä ,
e
is
ü
Spezialwa en
g öße
als
ü
Massenwa e,
welche
le z e e
au
Vo a
he ges ell
we den
kann
mi
de
siche en
Wah scheinlichkei
eines
lau enden
Ve kau es,
also
g öße
ü
Dachwe k,
Ve blende ,
Fo ms eine,
alle
So en
Spezialziegel
(Deckens eine,
Scho ns einziegel,
B unnens eine,
Ach eckziegel
usw.)
als
ü
Hms .
und
Ziegelso en
im
Hms .-Fo ma .
De
Risikog ad
s eig
e ne
mi
de
T anspo wei e
und
de
möglichen
T anspo
a ,
e
s eig
ü
jeden
wei e en
Gü e umschlag
(Umladung)
au
dem
Wege
om
We ke
bis
zu
Ve b auchss elle.
Dies
Risiko
wi d
dem
Be iebs
kapi al
bezahl
du ch
den
Gewinn
beim
Wa en e käu e,
du ch
die
Aussich
au
den
nach
Sachlage
möglichen
Höch
s
gewinn.
De
Gewinn
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
67
en s eh
nach
Abzug
alle
Selbs kos en
und
des
Rücklage-
ode
Rese e onds
Le z e e
is
de
Regula o
in
de
Selbs kos enbe echnung
ü
alle
auße
gewöhnlichen
Be iebs-
und
Geschä s e lus eAnalog
den
gese zlichen
Vo
sch i en
ü
Ak iengesellscha en,
nach
denen
jäh lich
mindes ens
^/2o
des
Reingewinnes
abzuse zen
is
bis
zu
E eichung
on
*
/io
des
G undkapi als,
kann
ü
jede
ande e
Geldwi scha
ein
Sa z
gescha en
we den,
de
je
nach
dem
G ade
des
Risikos
bis
zu
*
/io
des
nö igen
Be iebskapi als
absolu
siche
—
abe
lüssig
—
anlegen
läß .
E s
de
nach
Abzug
diese
Rücklage
e bleibende
Gewinn es
gil
als
zu
Ve ügung
des
Geschä s
inhabe s
zu
s ellende
„Di idende",
als
die
„Supe zinsen"
ü
die
ini ia i e
A bei
als
Inhabe ,
de
E ag
ü
die
wi scha liche
Übe wachung
und
Fö de ung
des
Be iebes.
Übe
den
Ve lau
diese
Gewinne
im
Lau e
de
le z e lossenen
20
Jah e
läß
sich
aus
P i a wi scha en
mangels
jedes
Ma e ials
nich s
an üh en.
Den
einzigen
Übe blick
des
Ve lau es
de
Ren abili ä
de
in
de
Ziegelindus ie
in es ie en
Anlage-
und
Be iebskapi alien
bie en
die
Di idendenzi e n
de
einschlägigen
Ak ien
ziegeleien.
In
de
nach olgenden
Tabelle
is
eine
Übe sich
de a ige
Di idenden
zusammenges ell ,
sowei
sich
Ma e ial
dazu
—
aus
de
T.-J.-Z g.
—
o inden
ließ.
*
Siehe
„Gewinn-Kon olle"
(G.
Paschke,
Selbs kos enbe echnung
eine
Ziegelei.
Leipzig,
G.
A.
Glöckne
1909,
S.
388.).
2
Siehe:
G.
Paschke,
Selbs kos enbe echnung
eine
Ziegelei.
Leipzig
1909.
S.
388
u.
.
Aus
diese
Tabelle
is
das
Vo he schen
de
Anzahl
Gesellscha en
ohne
jede
Ausschü ung
zu
e sehen.
Die
g öß e
Anzahl
P eisno ie ungen
sind
ü
den
Zei aum
on
22
Jah en
mi
6
.
H.,
wäh end
No ie ungen
übe
10
.
H.
nu
seh
spä lich
e e en
sind,
meis ens
au
je
100
Fälle
wenige
wie
eine .
Wenn
wi
diese
E ägnisse
mi
den
Di idenden
zahlen
ande e
Indus ien
e gleichen,
z.
B.
mi
17
Eisenhü enwe ken
ü
1909
und
1910,
wo
on
34
No ie ungen
meh
als
50
.
H.
Di idenden
übe
10
nachweisen,
ode
mi
15
Kohlenzechen
ü
1906
und
1907,
wo
on
30
No ie ungen
keine
Di idenden
un e
10
au weis ,
so
müssen
wi
ges ehen,
daß
bei
de
Ziegelwa enbäcke ei
„nich
iel
zu
e
dienen"
is .
Imme hin
is
de
Du chschni
alle
aus
de
22
jäh igen
Zusammens ellung
aus
405
No ie ungen
e mi el en
Di idende
on
7,18
nich
un e
den
Du chschni swe en
de
Schwes e indus ie
in
de
G uppe
de
S eine
und
E den,
de
Zemen indus ie,
welche
als
Du chschni swe e
z.
B.
1903:
1,9,
1904:
3,
1905:
4,8,
1906:
7,8,
1907:
8,7,
1908:
7,3,
5*
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
68
G.
Paschke.
T a b e lle
X V I.
Di idendenno ie ungen,
geo dne
nach
Jah en
«nd
Di idendenhöhen.
Da on
wa en
Anzahl
No ie ungen
m i
Di idendenhöhen
on
d
Jah
Z
__________________________________________________ __________________________________________ ___________
§
!
!
!
1
!
!
!
'
"b
Z x
0
1
2 ^ 8
4
5
6
!
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24^25
26
27
28
32
Z 's
!
!
!
I
;
>
—
—
I8 9 l
9
2
---------
1
1
1 !
—
2
-------------
1
------------- -------------------------
!
—
-----------------------------------------------------
1 -
7,10
1892
16
1
—
2
1
3
2 2
2 !
---------
, 2
----------
!
----------------
1
!
—
------------------------ ----------------
!
-------------------------
5,60
1893
11
1
- -------
2
2
- 2
-
!
2
—
!
2
--------------------------------------
!
—
------------------------------------- ---------------------------
5,60
1894
14
I
—
2
2
—
3 ^ 2
1
!
1
1 1
—
!
—
---------
j
--------------------------------------------------------
'
-------------------------
5,00
1895
20
3
1
1
—
3
4
!
2
1
!
2
1 , 1
- ,
—
!
—
! - !
----------
—
------------------
!
----------------------------------------------
5,25
1896
30
4 > 1
I
1
2
4
4
3
1
2
3
—
1
-
1
—
1
-
1
---------
>
-------------------- --------------------------
6,50
1897
17
3
----------------------------
5
3
1
—
3
--------------- ------------------------
!
--------------------
!
--------------------
1
7,30
1898
10
—
!
—
—
1
—
3
>
—
1
1
—
1
—
! 1 >
—
—
1
—
—
—
---------
!
—
---------
I
!
---------------------------
7,00
1899
11
-
---------
1
1
-
—
2
-------------
2
—
1 2
-------------
1
—
------------------------
l
--------------
! I
--------------------
10,90
1900
10
—
---------------
2
2 ^ 1
-------------
!
1
,
2
—
! 1
—
-----------------
—
-----------------------
!
I
---------------
!
--------------------
8,70
1901
4
1
! -
1
----------------
!
—
1
-
1 !
----------
!
----------
,
--------------------------------------------------------------------
!
--------------------
4,50
1902
4
—
---------
1
-------------
! 1
-----------------
1
—
!
-------------
—
------------
—
—
!
----------------- -------------------------------
—
1
12,70
1903
6
1 !
---------
1
--------------
^2
—
1
-----------------------------------------------------------------------------
1
---------------- ----------
-
---------
7,50
1904
12
—
!
—
2
—
2
!
3
!
--------- ------------
2
—
1
—
!
1
—
--------------
!
—
!
---------------
!
—
1
---------
8,20
1905
18
1 -
1
—
3 j 3 2
—
3
1
1
-
1
—
i
—
1
—
--------------------
!
1
-
------------------------------
7,40
1906
27
4 !
—
1
-
3
j
4
!
3
3
1
-
4
—
1
-
!
—
1
-
!
—
---------
1 - 1
--------------------------- ----------
7,00
1907
40
6
—
1
2
4
2
!
5
7
3
1
3
—
2
-
!
—
1
-
!
—
!
1
—
1
-------------------
1
---------------------
6,90
1908
38
7
—
3
2
4
5
6
5
2
—
2
—
1 !
---------------
- !
—
!
------------------------
1
---------------------------
!
---------
510
1909
36
11
-----------------
6
3
4
4
3
1
1
—
1 !
---------
1
—
!
—
!
------------- ---------------------
1
---------------- ----------
510
1910
31
6
—
1
1
4
2
7
2
3
1
2
—
—
—
---------
!
—
-
—
1
----------
!
—
j
1
--------------
,
---------
6
1y
1911
33
7
—
i
—
2
1
4
1
4
5
3
1
2
—
---------------
1
—
------------------------------
! - ! l
1
---------
!
---------
6,90
1912
1 2
—
!
—
---------
1
3
—
1
—
1
1
1 - ! 1
-----------------------
1
------------------------
—
I
1
1
---------
j
----------
11,30
405
5 9 ^ 2
16
19
42
48
49^42,29
14
36
3
113
2
5
4
—
3
-
3
-
5
!
4
3
—
>
1
!
1
2
7,18
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
69
on
6
Jah en:
5,6
be ug
Ebenso
is
dies
Du chschni se gebnis
on
7,18
einige maßen
be iedigend
im
Hinblick
au
den
Reichsbankdu chschni s
zins uß,
welche
ü
die
Zei
on
1892
—
1911
gleich
3,2
—
4,3
.
H.,
seinen
g öß en
We
mi
6,033
im
Jah e
1907,
den
ge ings en
mi
3,11
im
Jah e
1894
e eich
ha e,
wäh end
de
lau ende
Reichsbankzins uß
ü
diese
Zei
sich
meis ens
um
die
We e
on
4
—
5
.
H.
beweg e.
Das
inanzielle
E gebnis
de
Ziegelmache ei
wä e
also
an
und
ü
sich
kein
unbe iedigendes
zu
nennen
im
Hinblicke
au
die
Di idendenhöhe
de
Ak iengesellscha en,
dagegen
abe
mi
Rücksich
au
die
Be eiligungs
s ä ke
an
den
Di idenden
nu
als
ein
seh
mi elmäßiges
zu
bezeichnen.
Es
da
hie
alle dings
nich
übe sehen
we den,
daß
die
Di idende
de
Ak iengesellscha
die
Ve eilung
des
Reingewinnes
nach
Abzug
on
Ab
sch eibungen,
Rese en,
Tan iemen
und
G a i ika ionen
da s ell ,
ü
den
Di idendeninhabe
also
die
Ve zinsung
seines
Ak ienkapi als
bedeu e ,
wodu ch
bei
Nich o handensein
eine
gesonde en
Selbs kos enbuch üh ung
die
e zeug e
Wa e
älschlich
mi
eine
Ve zinsung
des
Be iebskapi als
unbelas e
bleib ,
weil
diese
als
Ausgabepos en
die
Wa e
belas ende
Ve
zinsung
als
Reingewinn
de
Di idende
zuge echne
wo den
is .
Von
diesen
Di idendensä zen
müß e
demnach
die
ganze
Anlage-
und
Be iebskapi al
e zinsung
—
alls
sie
nich
e wa
schon
in
de
Absch eibung
mi
aus
ged ück
is ,
was
abe
meis ens
wohl
nich
de
Fall
sein
dü e
—
als
Unkos enpos en
de
e zeug en
Wa en
e s
abgese z
und
de
e bleibende
Res
e s
als
„Ausschü ung"
be ach e
we den,
de en
Höhe
die
Güns ig
kei
des
Wi scha sbe iebes
kennzeichne .
Die
Di idende
des
Ak ionä s
bes eh
also
in
unse em
Sinne
aus
zwei
Teilen,
einem
den
Bankzinsen
gleichkommenden
Be age,
welche
die
Selbs kos en echnung
als
Kapi al
e zinsung
(Jah eszinsen
ü
Anlagenwe e,
Tageszinsen
ü
Be iebs
kapi al)
belas e
und
dem
hie nach
noch
e wa
o liegenden
Res e,
welche
den
eigen lichen
Gewinn
ode
die
Risikobezahlung
des
Ak ionä s
ausmach .
Diese
Risikobezahlung
des
Ak ionä s
en sp ich
dann
e s
dem
o hin
de inie en
Gewinne
des
Geschä sinhabe s
eine
gesellscha slosen
P i a
wi scha .
E s
du ch
solche
Teilung
wi d
die
Selbs kos en echnung
auch
bei
Ak iengesellscha en
den
wi klichen
Ta sachen
en sp echen.
Aus
den
Nachweisungen
übe
den
Ve lau
de
P eiselemen e
bei
de
Ziegelwa enhe s ellung
geh
unzwei elha
he o ,
daß
die
Ges ehungs
kos en
o z
e billigend
wi kende
Ein ich ungs-
und
A bei sme hoden
im
Lau e
de
le z e lossenen
20
Jah e
nich
une heblich
gewachsen
sein
müssen,
da
ü
*
.
Jahn,
Die
pomme sche
Indus ie
de
S eine
und
E den,
S.
42.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
70
G.
Paschke.
A bei slöhne
eine
S eige ung
on
16
—
29
.
H.,
B ennma e ialien
eine
solche
on
14
—
23
.
H.,
Anlagekos en
eine
solche
on
19
.
H.,
di e se
Ve b auchss o e
eine
solche
on
62
—
400
.
H.
es ges ell
wo den
is .
IV.
Die
P eispoli ik
des
Ziegel e käu e s.
In
de
Theo ie
de
Volkswi scha sleh e
we den
zwa
un e
den
P eisbes immungsg ünden
im
allgemeinen
auch
die
Momen e
be on ,
die
au
ei en
de
Anbie enden
be ücksich ig
we den
müssen.
Abe
kaum
je
gib
man
sich
Rechenscha
übe
die
iel achen
E wägungen,
die
hie bei
mi sp echen.
Es
is
da um
angeb ach ,
an
diesem
einen
Beispiel
die
Ge
sam hei
de
Momen e
jene
P eispoli ik
einmal
zu
un e suchen.
Die
P eispoli ik
desZiegel e käu e s
is dieSeeledesUn e -
nehmens.
Ih
haben
sich
schließlich
alle
ande en
Maßnahmen
und
Maß egeln
on
de
Anlagee bauung
bis
zu
Wa enablie e ung
anzupassen
und
einzu ügen.
De
Beg i
P eispoli ik
bezieh
sich
dabei
nich
nu
au
den
di ek en
Wa en e kau ,
sonde n
ebensoseh
au
den
Selbs kos en
p eis,
die
Funk ion
on
Anlage
und
Be ieb.
Es
is
ein
komplizie e
Mechanismus,
de
da
mi spiel .
Die
P eispoli ik
ich e
sich
au
olgende
Punk e
:
1.
Umsich
bei
de
Au s ellung
de
Anlage;
2.
So g al
de
Be iebsübe wachung;
3.
Vo sich ,
Ene gie
und
Solidi ä
de
Ve kau sa bei .
Die
Umsich
bei
de
Au s ellung
e s eck
sich
au
olgende
Punk e
:
a)
Die
Auswahl
de
ich igen
Lage.
Das
Lei mo i
hie bei
is :
Möglichs
güns ige
Lage
ü
die
Ab ollung
de
e kau en
Wa en,
E
eichung
möglichs
ku ze
und
bequeme
T anspo wege,
möglichs e
Ve
inge ung
des
Umschlages
au
dem
Wege
on
de
Ve kau s-
bis
zu
Ve b auchs-
ode
Ankau ss elle.
Daneben
noch
einige
Punk e
meh
ech
nische
A :
Lage
au
möglichs
ebenem,
wind eiem
Te ain,
bei
Saison
ziegeleien
möglichs
scha en ei
s ehend
mi
ebene
nächs e
Umgebung,
passende
Höhenlage
ü
e en uelle
spä e e
ode
so o ige
Anschlüsse
an
ein
Eisenbahn-
ode
Kanalne z
ode
eine
Lands aße,
Lage
au
einem
sump -
und
sp ing eien
Un e g ünde,
in
einem
ingsum
leich
ab allenden
Gelände,
Ve meidung
de
unmi elba en
Nähe
hohe
Be ge,
E assung
on
Wasse quellen.
Die
Lage
de
Anlage
zu
Tong ube
is
nach
dem
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
71
heu igen
S ande
de
T anspo echnik
nich
so
alleinausschlaggebend.
Die
T anspo echnik
(Gleis-
und
Seilbahnein ich ungen,
Au züge,
B ems
bahnen)
e mag
die
bishe ige
Bodens ändigkei
de
Ziegeleianlage
bis
zu
einem
gewissen
G ade
au zuheben,
e mag
das
o zügliche
Rohma e ial
einsam
und
unzugänglich
gelegene
Tong uben
wei e
ab
abe
güns ig
ü
den
Ve kau s anspo
gelegenen
Ziegeleien
mi
en ablen
T anspo kos en
zuzu üh en,
weil
de
wei e
T anspo
eine
Rohmasse
sich
s e s
e häl nis
mäßig
billige
s ell
als
de
nämliche
Weg
mi
e igen
Wa en,
de
iel
leich
ü
diese
noch
einen
meh achen
Umschlag
e o de .
Ande sei s
is
auch
ein
zu
dich es
Anlegen
an
ein
Ve b auchszen um
(S ad )
nich
güns ig,
denn
dies
Zen um
kann
sich
ausdehnen,
die
Ziegelei
um assen
und
ein assen,
wobei
ein
Ziegelwe k
in
eine
mißlichen
Lage
is ,
wenn
es
ingsum
on
bebau en
S aßenzügen
umgeben
is .
Bei
de
Auswahl
des
Lagepla zes
is
also
auch
au
die
kün ige
En wicklung
de
Umgebung
mi
Rücksich
zu
nehmen.
b)
Die
Anpassung
an
das
o handene
Rohma e ial
nach
Quan i ä
und
Quali ä
:
Es
is
hie
es zus ellen
die
Mäch igkei
des
auszubauenden
Lage s,
die
güns igs e
Ang i s-
und
Abbauweise,
die
Möglichkei
ode
Vo he siche ung
spä e en
E we bes
umliegende
Land lächen,
alls
do
Tonlage
o handen
sind,
die
A
des
Tonma e ials
(welche
absa z ähigen
Wa enso en
da aus
und
mi
welche
He s ellungsweise
sie
ge e ig
we den
können),
die
Möglichkei
und
Anwendungsweise
passende
Zusa zs o e
(Mage ungs-,
Flußmi el),
die
en able
Ve wendba kei
'
on
B uch
und
Ab ällen.
Die
py o echnischen
Eigenscha en
de
Rohma e ialien,
wie
B and a be,
Schwindung,
En e nung
on
Ga punk
und
Schmelzpunk
des
Sche bens,
Va iie ung
diese
En e nung
du ch
Zusa zs o e,
sind
g undlegend
bei
de
Vo he bes immung
de
p ak ischen
Be iebsweise.
In
zwei e
Reihe
komm
das
Ve hal en
de
dem
py o echnischen
E ek e
en
sp echend
gemisch en
und
ge o m en
S o e
beim
T ocknen,
in
d i e
Reihe
die
A
de
Fo mgebung
(ob
Hand-
ode
Maschinen o me ei,
welche
A
de
o mgebenden
Maschinenkons uk ion)
und
e s
in
le z e
Reihe
die
zum
Ve hal en
im
Feue ,
beim
T ocknen
und
beim
Fo men
nö ige
A
de
Au be ei ung
(Schlämmen,
Win e n,
Somme n,
di ek e
Ve a bei ung
du ch
Maschinen,
Sümp en,
Mauken,
ode
Kombina ionen
diese
Au be ei ungs
a en).
Das
Ve hal en
des
Rohma e ials
beim
le z en
He s ellungss adium,
dem
Ga b ande,
is
in
Einpassung
zu
b ingen
mi
de
A
de
aus
dem
Ma e ial
he zus ellenden
und
abzuse zenden
Wa e;
diesem
Einpassen
ha
die
A
alle
o he gehenden
S adien
sich
einzu ügen,
so
daß
die
ge
wünsch e
B andhä e
und
Wa engü e
beim
Ga b ande
esul ie .
Du ch
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72
G.
Paschke.
P obe e suche
in
be eunde en
Be ieben
ode
in
Fachlabo a o ien
is
das
Einpassen
zum
o liegenden
Rohma e ial
ü
alle
diese
Punk e
es
zus ellen,
ehe
eine
En scheidung
übe
die
A
de
Ve a bei ung
des
Ton
lage s
ge o en
wi d.
e)
Die
Anpassung
an
die
maßgebende
Kundscha .
Es
kommen
hie
in
Be ach
die
allgemeinen
wi scha lichen
Ve häl nisse
de
Beda ss ellen,
die
Menge
und
A
de
ange o de en
Ziegelwa en,
die
Chancen
eine
Beda sen wicklung.
Bie e
das
Rohma e ial
die
Gewäh
ü
He s ellung
e s klassige
ü
Fe n e kau
passende
Quali ä swa en,
so
sind
bei
E
ich ung
de
Anlage
gleich
die
dazu
nö igen
Ein ich ungen
zu
disponie en
ode
auszu üh en.
Nach
dem
o sich ig
zu
e anschlagenden
Beda
—
Du chschni
meh e e
Jah e
ü
den
in
F age
kommenden
Bezi k
un e
Beach ung
ande e
o liegende
Konku enzziegeleien
und
de
na ü
lichen
Beda sen wicklung
du ch
Be ölke ungszunahme
und
Wi scha s
o sch i
—
is
die
G öße
de
Anlage
zu
bemessen.
Fü
einen
be
s imm en
Jah esbeda
is
die
denkba
kleins e
Anlage
diejenige
ü
Jah es
be ieb,
nich
ü
Saisonbe ieb.
l)
Die
Zweckmäßigkei
de
Anlageaus üh ung.
Du ch
Ve bindung
und
Zupassung
alle
in
a
—
e
gegebenen
Punk e
e geben
sich
die
Be
dingungen
ü
die
zweckmäßige
Aus üh ung
de
Anlage.
Soll
die
Ziegelei
einen
lang is igen
Wi scha szweck
e üllen,
so
is
eine
eu e,
Be iebs
ausgaben
möglichs
spa ende
Anlage
die
zweckmäßigs e,
denn
eine
einmalige
Ausgabe
e spa '
hie
langjäh ige
Daue ausgaben
;
dien
die
Ziegelei
nu
einem
o übe gehenden
Bedü nisse,
so
such
man
mi
den
billigs en
An
lagekos en
auszukommen,
weil
de
hohe
Lebensdaue zins uß
ku zlebige
Anlagen
die
Ren abili ä
e heblich
belas e .
Mangel
an
Menschenk ä en
e heischen
abe
auch
o
bei
ku z is igen
Anlagen
die
E bauung
eu e
Ein ich ungen,
sie
e üllen
hie
ih en
Zweck
als
ein
no wendiges,
weil
A bei sk ä e
spa endes
Übel.
A bei e e häl nisse
we den
auch
eine
En
scheidung
da übe
e anlassen,
ob
de
Be ieb
ein
Saisonbe ieb
ode
Jah esbe ieb
sein
soll.
Die
Anlage
ü
einen
Saisonbe ieb
(150
Tage)
e o de
die
doppel e
G öße
de
Anlage
wie
ü
Jah esbe ieb
mi
de
nämlichen
Leis ung.
Die
wei e e
Konsequenz
bei
de
Anlage
eines
Jah esbe iebes
is
auße
manchen
echnischen
Aus üh ungen
in
bezug
au
Du ch üh ung
eines
Win e be iebes
*
die
a bei e e spa ende
Ein ich ung
eines
au oma ischen
Jneinande g ei ens
de
einzelnen
He
s ellungss adien,
die
möglichs
wei
ge iebene
Ausschal ung
de
A bei e -
*
Siehe
meine
Abhandlung:
„De
Ziegeleibe ieb
im
Win e ".
Deu sche
Töp e -
und
Ziegle -Zei ung
1900,
N .
26
u.
.
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
73
Hände.
Jede
A bei e
s ell
eine
de
eue s en
Anlagen
—
in
sächlichem
Sinne
gemessen
—
da ,
wenn
wi
den
A bei slohn
als
Ve zinsung
eine
Anlage
e assen
wollen.
Rechnen
wi
den
jäh lichen
A bei slohn
eines
A bei e s
zu
1500,
1200,
1000
Mk.,
so
en sp ich
das
bei
2,5
Lebens
daue zins uß
einem
Anlagekapi al
on
60
000,
48
000,
40
000
Mk.,
abe
noch
bei
eine
angenommenen
Ve zinsung
on
5
.
H.
einem
An
lagekapi ale
on
30
000,
24
000,
20
000
Mk.,
bei
10
p ozen ige
Ve
zinsung
imme
noch
einem
We e
on
15
000,
12
000,
10
000
Mk.,
bei
20
p ozen ige
Ve zinsung
(5
Jah e
Lebensdaue )
7500,
6000,
5000
Mk.
Ode
mi
ande en
Wo en
ausged ück ,
ü
1000
Mk.
jäh lich
e spa e
A bei slöhne
kann
man
bei
5
jäh ige
Wi scha sdaue
eine
Anlage
on
5000
Mk.,
bei
10
jäh ige
Wi scha sdaue
eine
solche
on
10
000
Mk.,
bei
20
jäh ige
Wi scha sdaue
eine
solche
on
20
000
Mk.,
bei
40
jäh ige
Wi scha sdaue
eine
solche
on
40
000
Mk.
nu zb ingend
au s ellen.
Je
o zügliche
also
eine
au oma ische
Anlage
in
bezug
au
Lebensdaue
aus
ge üh
is ,
des o
höhe
is
die
dadu ch
bewi k e
A bei slohne spa nis
zu
bewe en.
Die
menschliche
A bei sk a
wi d
abe
noch
wei e
e eue
du ch
die
Kos en
de
sozialen
Gese zgebung.
Die
Jah esbe äge
ü
K anken-
und
In aliden e siche ung
sowie
die
Bei äge
ü
die
Be u s
genossenscha en
sind
keineswegs
so
kleine
Summen.
Nachs ehend
b ingen
wi
ü
das
Be iebsjah
1912
die
Summen
de
Bei äge
ü
Jn aliden-
und
K anken e siche ung
nebs
de
en sp echenden
Lohnsumma
eines
Ziegel
we kes
on
10
Millionen
Jah esp oduk ion.
Wie
aus
de
Tabelle
e
sich lich
be agen
die
gezahl en
Löhne
inkl.
Bei äge
des
A bei gebe s
80
404,4
Mk.,
wo on
die
Bei äge
des
We kes
1,77
.
H.
de
Summe
ausmachen.
Hie zu
kommen
noch
olgende
di ek
mi
den
Löhnen
in
Ve
bindung
s ehende
Au wendungen:
1.
Bei ag
ü
die
Be u sgenossenscha
.
.
.
748,00
Mk.,
2.
Tages e zinsung
de
Bei äge
des
We kes
.
19,31
„
3.
Tages e zinsung
de
Lohnsummen
.
.
.
.
1200,43
„
Summa:
1967,74
Mk.,
so
daß
die
Unkos en
ü
Ve zinsung
und
soziale
Bei äge
zusammen
1967,74
-4-
1428,15
—
3405,89
Mk.
—
4,31
.
H.
de
gezahl en
Löhne
ausmachen.
Das
be e ende
We k
zahl
an
Feue e siche ungsp ämien
1000
Mk.
,
an
jäh liche
Ve zinsung
und
Amo isa ion
33
000
Mk.
Le z e e
Summe
is
de
„A bei slohn"
an
das
Kapi al,
die
Feue -
*
Zug unde
geleg
sind
40
Jah e
A bei sdaue
( on
20
—
60
Jah en).
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
74
G.
Paschke.
Da um
de
Löhnung
Löhnungs
summe
(inkl.
Bei äge
des
We kes)
Mk.
Bei äge
des
We kes
ü
In aliden-
u.
K ankenkasse
Zins age
Zinszahl
3°/»
Be ag
Mk.
om
Hunde
de
Lohnsumme
26.
Janua
2
885,33
62,78
2,19
334
20
968
9.
Feb ua
2
486,08
62,28
2,50
321
19
991
23.
„
2
981,18
64,80
2,17
307
19
893
8.
Mä z
3
209,93
68,48
2,13
292
19
996
22.
„
3
082,40
52,60
1,71
278
14
622
31.
„
1
755,23
25,32
1,44
270
6
836
12.
Ap il
2
133,74
47,69
2,24
258
12
304
26.
„
3
394,39
49,84
1,47
244
12
160
10.
Mai
3
393,51
50,34
1,48
230
11578
24.
„
3
181,95
50,70
1,60
216
10
951
7.
Juni
2
716,86
49,24
1,81
203
9
995
21.
„
3
427,59
51,78
1,51
189
9
786
5.
Juli
3
133,44
50,50
1,61
175
8
837
19.
„
3
605,23
51,18
1,42
161
8
239
2.
Augus
3
271,23
50,44
1,54
148
7
465
16.
2
906,94
47,56
1,63
134
6
373
30.
„
3
233,97
49,66
1,54
120
5
959
13.
Sep embe
3
468,28
51,38
1,48
107
5
497
27.
3
267,97
50,66
1,55
93
4
710
11.
Ok obe
3
403,10
49,78
1,46
79
3
932
25.
,
3
459,24
57,42
1,66
65
3
732
8.
No embe
3
206,34
60,82
1,90
52
3
162
22.
3
101,62
65,10
2,10
38
2
473
6.
Dezembe
3
448,06
66,56
1,93
24
1597
20.
3
653
89
71,02
1,94
10
710
31.
„
2
599,40
70,22
2,70
——
80404,40
1
428,15
!
1,77
231
767
Zinsen:
19,31
Mk.
Ve siche ungsp ämie
en sp ich
de
sozialen
Ve siche ungssumme
de
A bei s
löhne.
Da
die
Feue e siche ungsp ämie
als
Be iebsauswand
auch
de
Tages e zinsung
ü
Be iebskapi al
(1,52
.
H.)
un e lieg ,
so
is
die
wi kliche
Ausgabesumme
1015,20,
gleich
3,07
.
H.
des
A bei slohnes
an
das
Kapi al.
Es
is
somi
die
menschliche
A bei sk a
um
(4,31
—
3,07)
gleich
1,24
.
H.
de
Lohnkos en
eu e
als
i gendeine
mechanische
K a
leis ende
Anlage.
Die
menschliche
A bei sk a
wi d
abe
noch
du ch
ande e
Momen e
e eue .
De
mi
2,5
.
H.
Zins uß
kapi alisie e
A bei s
lohn
s ell
ein
Kapi al
on
3159
050
Mk.
da ,
ein
iesiges
Ve mögen,
welches
abe
s e s
Eigen um
de
A bei sk a
bleib ,
dessen
Ve zinsung
—
de
A bei slohn
—
s ändig
im
Wachsen
beg i en
is .
Im
p ak ischen
Leben
komm
dazu
die
Abhängigkei
on
dem
Fleiße
und
dem
gu en
Willen
des
A bei e s,
das
Anle nen
und
e lus b ingende
A bei en
un
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
81
gezahl
we den;
bei
e eichba e
Konku enz
we den
nu
P eise
bis
zu
Höhe
de
Konku enz o de ung
gezahl .
Ha
die
Konku enz
nähe e
T anspo wege
ode
bei
gleiche
T anspo länge
güns ige e
T anspo wege,
so
is
sie
um
die
Höhe
des
T anspo kos enun e schiedes
im
Vo eil.
Ande n alls
is
sie
um
die
F ach di e enz
im
Nach eil.
Diesen
Ums änden
muß
de
Ve käu e
lau end
Rechnung
agen
un e
Rücksich
au
den
je
weiligen
Beda
und
die
Lie e ähigkei
de
Konku enz.
Abe
auch
bei
ganz
konku enzlose
Lage
is
die
E zielung
e waige
Monopolp eise
ein
bedenkliche
wi scha liche
Fehle ,
de
jeden alls
die
Neuanlage
eines
Konku enzwe kes
he o u .
Die
Fes s ellung
de
ich igen,
glei enden,
nu zenb ingenden
Ve kau sp eise
is
somi
eine
wesen liche
Au gabe
des
Ziegel e käu e s.
Wesen lich
is
das
F eibleiben
de
Ve kau sp eise
ü
den
lau enden
Ve kau .
So
gewäh en
iele
V.-V.
den
Mau e meis e n
als
s ändigen
Kunden
P eisnachlässe
on
1
—
2
Mk./Mille.
E wähnens
we
is
die
P eisno mie ung
de
Cassele
V.-V.,
welche
ü
Hms .
P eis
s u en
olgende
A
es se z e:
Fü
1000
Mille-Abschluß
21
Mk./Mille,
ü
100
Mille-Abschluß
21,5
Mk./Mille,
ü
10
Mille-Ve kau
25
Mk./Mille,
ü
1
Mille
26
Mk.
Eine
wei e e
Vo sich
dem
e e enen
We ke
gegenübe
is
bei
Ab
schluß
g öße e
Lie e ungen
an
Behö den
ode
ande e
Ve agslie e ungen
mi
bes imm en
Lie e ungs is en
gebo en.
De
Ve käu e
muß
in
s e em
Konnex
mi
de
He s ellung
s ehen,
dami
nich
Wa en
e kau
und
F is en
s ipulie
we den,
welche
nachhe
auszu üh en
und
innezuhal en
unmöglich
is .
Wo
de
Ziegel e käu e
kein
Fachmann
is ,
passie en
hie bei
manchmal
wunde liche
Dinge.
So
gu
ü
die
inanziellen
Ve
häl nisse
des
We kes
ein
„aus e kau e "
Ziegelpla z
is ,
so
k i isch
kann
mi un e
die
Lage
we den,
wenn
wegen
Übe anspannung
des
We kes
Lie e ungs is en
nich
innegehal en
we den
können,
noch
schlimme
abe ,
wenn
diese
F is en
du ch
des
Ve käu e s
Unkenn nis
de
Leis ungs ähigkei
des
We kes
en s anden
sind.
Da um
is
es
gu ,
wenn
de
Ve käu e
ein
Oh
inne halb
des
Be iebes
ha ,
wenn
die
Leis ungs ähigkei
des
We kes
ihm
genau
bekann
is ,
und
wenn
e ne
on
den
gangba s en
Wa en
so en
ein
gewisse
eise ne
Bes and
au
dem
We ke
o ä ig
s eh .
Ein
de a ige
Wa en o a
is
in
gu en
Absa zzei en
ein
Schu zdamm
gegen
S eike,
denn
die
A bei e scha
paß
solche
Zei en
s a e
Lie e ung
bei
bes imm en
Te mins is en
ge ne
ab,
um
Lohne höhungen
un e
S eik
and ohung
du chzud ücken,
wenn
de
Pla z
„aus e kau "
is .
Ein
be
s imm e
S apel o a
is
also
auch
eine
Vo sich smaß egel
de
Ve kau s
poli ik.
Sch i en
143.
I.
6
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
82
G.
Paschke.
Vo sich
wi d
schließlich
noch
geüb
ü
den
Ziegel e käu e
gegen
die
Konku enz.
Ausschlaggebend
is
hie bei
die
Lage
de
Konku enz
gegen
das
We k
und
die
Ve b auchss elle
und
die
Leis ungs ähigkei
de
Kon
ku enz.
Bei
gleiche
En e nung,
gleiche
Lage
und
gleiche
T anspo
a
ha
dasjenige
We k
die
bes en
Chancen,
welches
die
billigs en
Ge
s ehungskos en
besi z .
Bei
ungleiche
En e nung
und
sons igen
gleichen
Ve häl nissen
is
das
We k
mi
dem
kleins en
F ach wege
am
güns igs en
gelegen,
bei
ungleiche
Lage
(be gau
ode
be gab)
is
de
geneig e
T anspo weg
de
billige e,
bei
ungleichen
T anspo wegen
is
de
besse e
und
leich e e
Ve keh sweg
de
billige e
(Chaussee
ode
P las e s aße
gegen
Landweg,
Wasse weg
gegen
Eisenbahn,
umschlag eie
T anspo
gegen
ein-
ode
meh maliges
Umschlagen).
Um
die
T anspo kos endi e enzen
de
güns igs en
Chance
is
das
be e ende
We k
den
Konku enzwe ken
übe legen,
wenn
es
die
gleichen
P eise
e ziel
wie
diese.
Wenn
es
um
diese
Chancendi e enz
billige
e kau ,
ha
es
abe
imme
noch
den
nämlichen
en sp echenden
Nu zen
wie
ihn
die
ande en
We ke
haben.
Mi
bes immend
is
bei
eine
P eis o de ung
mi
Konku enzbe ü ch ung
die
Lie e ähigkei
und
die
Engagie hei
de
Konku enz,
ob
dieselbe
nich
schon
du ch
Ve p lich ungen
ande wei ige
Lie e ungen
ü
die
in
Aussich
s ehende
Lie e ung
und
Lie e is
o weg
ausscheide .
De
Ziegel e käu e
muß
also
die
Ve häl nisse
seine
Konku enzziegeleien
und
die
Chancen
de
Lage
und
de
T anspo wege,
ebenso
auch
den
Ve lau
g öße e
Lie e ungen
(und
ih e
F is en)
de
Konku enz
möglichs
wei gehend
zu
e assen
suchen,
um
die
jeweilig
güns igs en
Chancen
ü
g oße
Abschlüsse
ode
Submissionen
he auszuschlagen.
d)
Die
Ve kau sene gie
des
Ziegel e käu e s
ha
ein
zuse zen
bei
de
E kundung
de
Baugelegenhei en
des
Absa zbezi kes.
So
wei
ö en liche
Bau en
in
F age
kommen,
we den
Submissionsanzeige
und
Zei ungen
so g äl ig
da au hin
du chgesehen,
ü
P i a baubeda
wä e
in
g öße en
O scha en
eine
P obenauslages elle
—
o eilha
in
einem
Ziga enladen,
eine
Res au a ion
ode
eine
Kasse,
also
eine
om
bauenden
Publikum
iel
besuch en
S elle,
au
Dö e n
im
Gas hause
—
seh
angeb ach .
Die
be e ende
S elle
e häl
ü
jede
du ch
sie
e
mi el e
Lie e ung
eine
P o ision,
welche
sich
nach
dem
Um ange
des
Ab
schlusses
ich e .
Spezialwa en
wie
Dachwe k,
Ve blende ,
Deckens eine,
Radials eine
usw.
sind
de
Kundscha
—
haup sächlich
in
ländlichen
Be
zi ken
—
in
ih e
Anwendung
zu
demons ie en.
Auch
in
Annoncen
wi d
die
Au me ksamkei
des
Publikums
au
Speziala ikel
on
Zei
zu
Zei
e neue .
Ein
de a ig
o ganisie e
Nach ich endiens
wi d
zwa
mi
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
83
eine
P o isionsausgabe
belas e
we den,
b ing
abe
dem
We ke
imme
neue
Au äge,
beleb
den
Beschä igungsg ad,
hil
den
Umsa z
e höhen.
Die
Ene gie
des
Ve käu e s
da
e ne
no wendig
we dende
Kunden
besuche
und
Baubesuche,
Un e hal ung
on
Beziehungen
zu
ein luß eichen
S ellen,
zu
Bauäm e n,
Banken,
Bau e ainbesi ze n,
Baugewe ksmeis e n,
Gemeindekö pe scha en
usw.
nich
un e lassen.
Ein
pe sönliche
Kunden
besuch
wi k
meis ens
imme
noch
besse
als
ein
o e
B ie .
Baubesuche
sind
schon
aus
dem
G unde
zweckmäßig,
um
sich
an
O
und
S elle
die
Ablade-
und
An uh gelegenhei
anzusehen,
alls
ei
Bau
gelie e
wi d;
e ne
um
den
jeweiligen
Bau o a
zu
übe sehen,
schließlich
auch
zu
Schlich ung
e waige
Mängel ügen
de
—
Polie e,
welche
manchesmal
dem
Lie e an en
a g
zuse zen
können.
Auch
hie in
wi d
sich
die
Ene gie
des
Ziegel e käu e s
in
dem
Zu ückweisen
unbe ech ig e ,
chikanöse
Mängel
ügen
on
Bau üh e n
und
Polie en
be ä igen
können,
wenngleich
au
de
ande en
Sei e
möglichs
den
Wünschen
de
Kundscha
en gegenzukommen
is .
Wenn
abe
jemand
Hms .
kau
und
sein
Baupolie
will
aus
i gend
einem
G unde
V.
haben,
ode
wenn
jemand
om
Win e
aus
ges apel e
Wa en
kau
und
sein
Polie
will
unbe ech ig e weise
isch
aus
dem
O en
kommende
Wa e
haben,
weil
diese
S eine
nich
die
Win e euch igkei
be
si zen
und
die
S ein äge
leich e
haben,
so
sind
dies
unbe ech ig e,
ene gisch
zu ückzuweisende
Mängel ügen.
Die
Ene gie
des
Ziegel e käu e s
äuße
sich
auch
in
de
Jn e essen-
wah ung
des
on
ihm
e e enen
We kes
bei
Zugehö igkei
zu
eine
V.-V.
ode
einem
Syndika e.
So
segens eich
im
allgemeinen
die
V.-V.
wi ken
und
noch
wei e
wi ken
we den,
so
gib
es
doch
Fälle,
in
denen
ein
Bei i
zu
eine
V.-V.
ode
einem
Syndika e
wi scha lich
nich
o eilha
ü
das
be e ende
We k
is .
Die
Geschich e
de
V.-V.
zeig ,
daß
seh
iele
diese
Ve einigungen
nach
ku z is igem
Bes ehen
wiede
auseinande
gegangen
sind,
weil
die
Ve kau slei ung
es
nich
e s anden
ha ,
den
In e essen
de
e schiedenen
We ke
ge ech
zu
we den,
weil
die
Ene gie
des
Ziegel e käu e s
diese
V.-V.
nich
genüg
ha ,
die
e
schiedenen
In e essen
glücklich
zu
e einigen.
Ziegel e kau s e bände
und
Syndika e
bilden
sich
meis ens
bei
knappen
P eisen
und
wenigem
Beda ,
die
angeschlossenen
We ke
sind
meis
gezwungen,
mi
Einsch änkungen
zu
a bei en.
Jede
Einsch änkung
de
P oduk ions ähigkei
eines
We kes
e
höh
den
Selbs kos enp eis
en sp echend
de
G öße
de
Einsch änkung,
du ch
Umlegung
de
s ändigen
Anlage-
und
Be iebsbelas ungen
au
die
kleine e
P oduk ionsmenge.
Ein
We k
on
10
Millionen
P oduk ions
ähigkei
habe
bei
21
Mk.
Selbs kos en
an
allgemeinen
Unkos en
7
Mk./Mille
6-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
84
G.
Paschke.
(70
000
Mk./Jah ).
Bei
eine
Einsch änkung
on
Vw
diese
P oduk ion
sind
die
gleichbleibenden
Ausgaben
in
9000
Teile
zu
eilen,
so
daß
die
Selbs kos en
p o
Mille
sich
dann
e höhen
um
0,77
Mk.
Eine
Ein
sch änkung
on
*/io
de
P oduk ionsmenge
s eh
also
eine
na u gemäße
E höhung
on
0,77
Mk.
des
Ve kau sp eises
gegenübe ,
um
die
s ändigen
Ausgaben
übe haup
zu
decken.
Fü
jedes
wei e e
Zehn el
de
Ein
sch änkung
e höh
sich
de
Selbs kos enp eis
um
wei e e
0,77
Mk.,
somi
auch
de
Ve kau sp eis;
bei
^/io
^2
Einsch änkung
wü de
de
Meh
e kau sp eis
schon
3,85
-j-
0,15
(Ve einsbei ag)
4
Mk.
be agen
müssen,
um
übe haup
die
e höh en
Ges ehungskos en
zu
decken.
Es
ag
sich
nun,
wie iel
P eise höhung
du ch
den
Zusammenschluß
eine
V.-V.
ode
eines
Syndika es
zu
e hal en
is ,
ob
übe haup
eine
P eise höhung
e eich
ode
nu
ein
wei e es
Fallen
de
P eise
e mieden
wi d.
Im
le z e en
Falle
is
ein
Zusammenschluß
on
o nhe ein
ein
un en ables
Ding,
denn
de
Ve einigungskos enbei ag
on
0,15
Mk./Mille
müß e
noch
ba
zugeleg
we den.
Is
abe
Aussich
au
eine
Du ch üh ung
de
P eise höhung,
so
d ing
de
Ziegel e käu e
ene gisch
da au ,
daß
eine
ü
den
Bezi k
de
V.-V.
ech lich
und
ha ba
wi ksame
Ve kau s
einsch änkung
nu
so
wei
om
V.-V.
ü
das
be e ende
We k
es gese z
we den
kann,
als
die
P eise höhung
p o
Mille,
dem
Meh be äge
de
Selbs kos en
de
e minde en
P oduk ionsmenge
en sp ich .
Fe ne
is
bei
solchen
V.-V.
ganz
ene gisch
de
e waige
Vo eil
de
Lage
und
de
e waigen
sons igen
güns igen
Konku enzchancen
zu
wah en.
De
Vo eil
de
Lage
kann
manchmal
da ü
en scheidend
sein,
übe haup
ein
Außen
sei e
zu
bleiben,
zum
mindes en
bei
einem
Anschlusse
die
Sonde o eile
de
Lage
sich
ungekü z
zu
siche n.
Ein
wei e es
ene gisches
Au e en
is
no wendig
bei
de
Kon ingen ie ung
de
Ziegeleibe iebe
im
Falle
eines
Zusammenschlusses.
De
Beg i
de
Höchs leis ung
is
o he
einwand ei
es zulegen
und
nach
diesem
Beg i
die
Kon ingen ie ung
einhei lich
ü
alle
We ke
des
Bezi ks
o zunehmen.
En scheidend
ü
die
Höchs leis ung
eines
We kes
is
die
—
in
N.-F.
umge echne e
—
Anzahl
P oduk e,
welche
on
den
Ö en
des
We kes
ga geb ann
gelie e
we den
kann,
wenn
sie
Jah esbe ieb
haben,
wobei
es
egal
sein
muß,
ob
die
Rohhe s ellung
nu
Saison-
ode
auch
Jah esbe iebsa bei
is .
Diese
De ini ion
de
Höchs leis ung
da
de
Ziegel e käu e
sich
nich
umände n
lassen,
wenn
e
die
In e essen
seines
We kes
ich ig
e e en
will.
e)
Die
Solidi ä
de Lie e ungsaus üh ung
is
de jenige
Teil
de
P eispoli ik,
welche
in
de
Aus üh ung
bes imm e
Lie e ungs
e p lich ungen
gleichzei ig
eine
We bung
ü
wei e e
neue
Lie e ungen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
85
ausd ück .
Sie
bes eh
in
de
p omp en
E üllung
de
bedungenen
Lie e ungen
sowohl
nach
Quali ä
wie
Quan i ä .
Wa enp oben
seien
ungeschmeichel e
Du chschni swa en,
wie
sie
he nach
auch
wi klich
gelie e
we den
können.
Abgesehen
da on,
daß
bei
allen
behö dlichen
Lie e ungen
ein
en sp echende
Re e s
den
Lie e an en
ausd ücklich
on
i gendwelchen
Schmie gelde n
zu ückhäl ,
im
Be e ungs alle
die
so o ige
Au hebung
de
Lie e ung
da on
abhängig
mach ,
is
es
om
allgemein
mo alischen
und
geschä lichen
S andpunk e
aus
e we lich
und
jede
Reelli ä
im
Geschä e
schädigend,
wenn
die
mi
de
Abnahme
de
Lie e ung
be au en
Pe sonen
ge adezu
e lei e
we den,
„Mängel ügen"
lau
we den
zu
lassen,
die
nu
du ch
„Schmie gelde "
besei ig
we den
sollen.
Es
gehö
mi
zu
Solidi ä
de
P eispoli ik,
e waige
be ech ig e
Mängel ügen
wei gehends
en gegen
kommend
zu
besei igen
(Nachsendung
e waige
i ümlich
zu
wenig
gesand e
Wa en,
E sa zsendung
e waige
beans ande e
S ücke,
Aus-
ode
Nach
so ie ung
au
de
Baus elle,
P eisnachlaß
bei
de
Ab echnung
ü
e waigen
B uch
usw.);
dies
En gegenkommen
dien
abe
zu
Be iedigung
de
An
sp üche
des
Käu e s,
nich
zu
pe sönlichen
T inkgeldbe iedigung
e waige
Polie e
ode
Bau üh e .
Wenn
le z e e
Pe sonen
sehen,
daß
ohne
Schmie
gelde ,
abe
eell
gelie e
wi d,
daß
be ech ig e
ode
auch
unbe ech ig e
Mängel ügen
mi
g öß em
En gegenkommen,
abe
s e s
ohne
Schmie gelde
egulie
we den,
so
we den
bald
alle
an änglichen
Mängel ügen
gänzlich
e schwinden
und
im
Gegen eile
wi d
dann
auch
un e
den
Bauleu en
de
gu e
Ru
des
We kes
sich
e b ei en,
ein
we bende
Ums and
ü
e ne e
Lie e ungen.
So
sehen
wi
in
de
P eispoli ik
des
Ve käu e s
das
bes immende
und
o he so gende,
übe wachende
und
neuwe bende
P inzip
de
Ve
we ung
de
he ges ell en
Wa en.
Obwohl
die
bes bezahl e,
is
auch
die
o sich ige,
ene gische
und
solide
Tä igkei
des
Ziegel e käu e s
die
schwie igs e
und
wich igs e
A bei
in
de
Abwicklung
des
He s ellungsp ozesses.
Sie
is
auch
da in
schwie ige
wie
die
Ve kau s ä igkei
ande e
B anchen,
weil
die
Eigena
de
Ziegelwa enindus ie
keine
geschlossene
Einhei
de
P eisno ie ungen,
sonde n
lokale,
ze spli e e
P eise
beding ,
wie
in
diese
Monog aphie
nachgewiesen
wo den
is .
V.
Die
Beein lussungs ak o en
de
Ziegelwa enp eise.
De
Ziegelwa en e käu e
muß
nich
allein
ein
genaue
Kenne
de
He s ellungskos en,
sonde n
auch
de jenigen
Bedingungen
und
Fak o en
sein,
welche
au
die
P eislage
on
Ein luß
sind
ode
sein
können.
Die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
86
G.
Paschke.
Ziegelwa enindus ie,
welche
das
Wohnungsbedü nis
des
Menschen
be
iedig ,
is
in
e s e
Reihe
mi
ih em
Absa z
on
de
In ensi ä
de
Bau
ä igkei
abhängig.
Alle
P eiseinwi kungs ak o en
ü
die
Ziegelwa en
indus ie
sind
demnach
auch
die
Ein lüsse,
welche
die
Bau ä igkei
e
anlassen,
sie
s eige n
ode
hemmen
können.
Diese
Fak o en
sind
in
e s e
Reihe
olgende:
1.
de
Ve lau
de
Be ölke ungsbewegung,
2.
de
Ve lau
des
Volkswohls andes,
3.
die
Flüssigkei
des
Kapi als
als
Hypo heken-
ode
Baugeld,
4.
die
d ei
Quellen
jede
Wi scha slage:
a)
die
poli ische
Lage,
d)
die
E n eaus älle,
e)
A bei e s eiks.
1)
De
Ve lau
de
Be ölke ungsbewegung
in
Deu sch
land
ha
eine
lückenlos
s eigende
Tendenz.
Sei
den
le z en
25
Jah en
is
die
Be ölke ung
um
16
Millionen
Seelen
gewachsen,
du chschni lich
p o
Jah
1,3
.
H.
de
Be ölke ung.
Diese
Zunahme
s eh
in
einem
gewissen
Zusammenhänge
mi
de
Wohnungs age
ode
ielmeh
mi
dem
Wohnungsbauwesen.
Es
wa en
im
Jah e
1900
bei
56
Millionen
Ein
wohne
o handen:
6
235
711
bewohn e
Wohngebäude,
82
591
„
sons ige
Baulichkei en,
Sa.
6
318
302
„
Gebäude.
Du ch
In e pola ion
ü
die
Einwohne zahl
on
1912
(66
Millionen)
e hal en
wi
ü
1912
7
446
570
bewohn e
Gebäude,
also
einen
jäh lichen
Zuwachs
on
94
022
Wohnungen,
wozu
dann
noch
die
Zahl
de
Um-
und
E neue ungsbau en
hinzukomm ,
welche
schwe
abzuschä zen
sein
wi d.
Le z e e
Ve such
wi d
in
de
Wese -Z g.
un e nommen,
welche
un e
dem
27.
Mai
1908
sch eib :
„In
Deu schland
sind
jäh lich
ca.
160
000
neue
Wohnungen
ü
den
Be ölke ungszuwachs
e o de lich,
wo on
mindes ens
zwei
D i el
Wohnungen
ü
Minde bemi el e
sein
müssen.
Auße dem
sind
abe
bei
eine
angenommenen
Lebensdaue
de
Häuse
on
80
Jah en
im
Du chschni
100
000
abgängig
we dende
Wohnungen
ü
Minde
bemi el e
zu
e se zen,
so
daß
ü
le z e e
Volksk eise
p o
Jah
mindes ens
200
000
Wohnungen
zu
p oduzie en
sind."
Nach
diese
Quelle
wü den
also
jäh lich
260
000
neue
Wohnhäuse
he zus ellen
sein.
Schä zen
wi
den
Du chschni sbeda
an
Maue s einen
p o
Wohngebäude
au
50
Mille
N.-F.,
so
e gäbe
das
p o
Jah
einen
Ziegelbeda
on
13
Millia den
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
87
S ück.
Eine
dem
gleiche
Summe
können
wi
ü
alle
ande en
aus
schließlich
ö en lichen
Zwecken
dienenden
Gebäude
(Ki chen,
Schulen,
Diens gebäude
alle
A ,
Ve gnügungslokale,
Vo a shäuse ,
A bei slokale,
Geld-
und
Ve keh slokale,
Kase nen,
S allungen
und
Scheunen
usw.)
an
nehmen
und
die
Häl e
diese
Summe
au
ande e
E d-
und
Wasse -
baulichkei en
(Ha en-
und
Fes ungsbau en,
Eisenbahnbau en,
Talspe en,
Einzäunungen,
P las e ungen,
Lage kelle ,
Fundamen ie ungen
und
Be g
we ksbau en),
so
daß
de
jäh liche
du chschni liche
Beda
Deu schlands
an
Ziegels einen
gleich
ca.
33
Millia den
zu
e anschlagen
wä e.
Wi
haben
o hin
die
Jah esp oduk ion
Deu schlands
au
ca.
39
Millia den
Liegel
geschä z ^
mi hin
wä e
eine
Gesam übe p oduk ion
on
16
.
H.
o handen.
Wü den
diese
—
alle dings
nu
au
Schä zungen
be uhenden
—
Zahlen
einige maßen
zu e en,
so
müß e
die
be eg e
Übe p oduk ion
nach
ca.
13
Jah en
du ch
den
Be ölke ungszuwachs
und
die
dami
in
Ve
bindung
s ehende
Bau ä igkei
e s
olls ändig
konsumie
we den.
Daß
eine
Du chschni sübe p oduk ion
bes eh ,
is
auße
F age,
wenn
auch
die
genaue
Höhe
nich
es ges ell
we den
kann.
Eine
Abso p ion
des
Übe schusses
—
ode
mi
ande en
Wo en
gesag ,
de
allmähliche
Fo all
de
16
p ozen igen
P oduk ionsbesch änkung
—
du ch
die
Be ölke ungszunahme
käme
nu
dann
in
F age,
wenn
keine
neuen
Ziegel
we ke
in
diese
Zei
en s ehen
ode
nu
an
S elle
eingegangene
al e
neu
au auchen
wü den.
Eine
de a ige
Maß egel
könn e
eben
nu
eine
s aa liche
sein
und
dami
sind
wi
in
ganz
ungewoll e
Weise
wiede
bei
dem
Seidle schen
P ojek
de
Schu zbes eue ung
ode
des
S eue schu zes
angelang ,
de
o hin
e ö e
wo den
is .
De
E sa z
eine
al en
eingegangenen
Ziegelei
du ch
eine
neue
müß e
abe
nu
on
gleiche
G öße
sein
wie
die
o he gehende
Be iebss elle.
Es
is
auch
e ne
aglich,
ob
die
E sa zs elle
ü
den
al en
Ve kau sbezi k
in
F age
käme,
da
eine
Ziegelei
doch
meis ens
ö lich
mi
den
zugehö igen
Tonlage s ä en
zusammenhäng ,
im
Lau e
de
Zei
sich
abe
nich
allein
ein
Tonlage ,
sonde n
auch
die
Au nahme ähigkei
eines
Ve kau sk eises
e schöp en
und
sich
ö lich
e schieben
kann.
De
lokale
Cha ak e
des
Ziegelhandels
—
beding
du ch
die
Bodens ändigkei
de
Ziegeleianlagen
und
die
Schwe e
de
Massenwa e
—
is
mi
ein
G und
da ü ,
daß
de
S eue schu z
sich
nich
p ak isch
mi
gu em
E olg
du ch
üh en
läß ,
ja
un e
Ums änden
soga
de
Bau ä igkei
schädlich
we den
könn e,
alls
sie
gezwungen
wä e,
ih en
Beda
on
so
wei
en e n en
Ziegeleien
zu
decken,
daß
die
T anspo kos en
eine
wesen liche
Übe eue ung
*
De
Beda
Be lins
an
Maue s einen
belie
sich
1906
au
2^4
Millia den.
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88
G.
Paschke.
des
Bauma e ials
bedeu en
wü den.
Es
we den
also
do ,
wo
Menschen
dich e
zusammen
wohnen,
auch
meh
Ziegel
geb auch
we den,
sei
es
zu.
Diag amm
.
Wohn-
und
Ve keh s-
ode
ande en
Kuliu zwecken.
In
möglichs
lokale
Nähe
—
abgesehen
on
Quali ä swa en
—
diese
s ä ke en
Ve b auchs
s ellen
we den
auch
g öße e
Ziegelmassen
he ges ell ,
is
die
Indus ie
also
s ä ke
e e en.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
89
Es
bes eh
demnach
auch
ein
.
lokale
Zusammenhang
zwischen
Be
ölke ungsdich igkei
und
In ensi ä
de
Ziegelwa enhe s ellung,
gemessen
du ch
die
Anzahl
Ziegeleien
in
einem
bes imm en
Bezi ke,
welche
au
de
g aphischen
Da s ellung
zum
Ausd uck
geb ach
wi d.
Geo dne
nach
den
p eußischen
P o inzen
und
den
sons igen
deu schen
Bundess aa en
is
hie
die
ela i e
Be ölke ungsdich igkei
mi
de
ela i en
Ziegelei
dich igkei
e glichen.
Die
Anzahl
Einwohne
jedes
Land eiles
p o
Quad a
kilome e
is
hie
so
e glichen,
daß
die
am
schwächs en
be ölke e
Gegend
(Mecklenbu g
-
S eli z,
le z e
Zählung
1910:
36,3
Einwohne /^m)
als
1.
gese z
und
nun
die
Viel ache
diese
schwächs en
Be ölke ungszahl
es
ges ell
wu de.
Die
einzelnen
S aa en
sind
in
s eigende
Reihe
ih e
ela i en
Be ölke ungszahl
angeo dne ,
was
du ch
die
s eigende
Ku e
de
Be ölke ungsdich igkei
ausged ück
wi d.
Hie au
wu de
die
au
1000
jedes
Land eiles
en allende
Anzahl
Ziegeleien
es ges ell
*
und
wiede um
die
esul ie ende
Zahl
des
nied igs
be ölke en
Landes
als
Einhei
an
genommen
(Mecklenbu g
-
S eli z
ha e
au
2000
22,
also
p o
*
Siehe
T.-J.-Z g.
1906,
S.
671.
1000
Fläche
11
Ziegeleien).
Die
be echne en
Viel ache
diese
Einhei
e gaben
die
ela i e
Ziegeleidich igkei
de
deu schen
Lands iche,
ausged ück
du ch
die
punk ie e
Ku enlinie
de
Da s ellung.
Die
Ve gleichung
beide
Ku en
e gib
mi
einigen
Abweichungen
die
Bes ä igung
de
pa allelen
Zunahme
beide
Dich igkei en.
Mangels
eine
eingehenden
P oduk ions
s a is ik
konn e
hie
nu
die
Anzahl
de
Ziegeleien
e aß
we den,
bei
Zug undelegung
de
Jah esp oduk ionen
wä e
die
obe e
Ku e
wah
scheinlich
de
un e en
noch
meh
ähnlich
gewo den.
Die
sp ungweise
Zu
nahme
de
Ziegeleidich igkei
ü
manche
kleine en
Lands iche,
wie
Waldeck,
beide
Lippes,
Al enbu g,
be uhen
jeden alls
au
dem
Vo handensein
eine
e häl nismäßig
g öße en
Anzahl
kleine
und
kleins e
Ziegeleibe iebe,
wäh end
die
ge inge
Dich igkei
de
Ziegeleien
ü
alle
un e
de
Be
ölke ungsku e
liegende
We e
den
Ein luß
de
Gegenden
mi
Fels
gebi gen
und
g oßen
Walds ecken
au
den
Ziegelkonsum
(Baye n,
Baden,
Wü embe g,
Elsaß-Lo h ingen
usw.)
dokumen ie .
De
S äd ebau,
insbesonde e
die
En wicklung
de
G oßs äd e,
is
somi
de
Haup konsumen
de
Ziegelwa en
gewo den.
Zu
einem
Teile
wi d
de
Be
ölke ungszuwachs
eine
S ad
in olge
de
g öße en
Bauin ensi ä
die
P eis
lage
de
Ziegelwa en
am
O e
e höhen,
so
lange
die
Nach age
g öße
ode
gleich
dem
Angebo
de
P oduk ion
wi d.
Sobald
abe
das
Angebo
du ch
Übe p oduk ion
e u sach
wi d,
allen
die
Ve kau sp eise,
o z
des
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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90
G.
Paschke.
wei e en
S eigens
de
Be ölke ung
und
de
dadu ch
e u sach en
Bau ä igkei .
Den
Beweis
sehen
wi
an
den
P eis e läu en
einige
G oßs äd e,
wenn
wi
ü
Be ölke ungs-
und
P eis o gänge
Indexzahlen
bilden
und
diese
e
gleichen.
Fü
Be lin
wa
die
Indexzahl
de
Be ölke ungszunahme
1895:
106
(wenn
die
Einwohne zahl
on
1892
100
gese z
wu de),
1900:
119
und
1910:
128,
die
Indexzahlen
de
Hms .-P eise
in
den
nämlichen
Jah en
104,
128,
87.
Fü
B eslau
be ugen
die
be e enden
Indexzahlen
ü
Einwohne zuwachs:
111,
128,
152;
ü
Hms .-P eise
110,
140,
90.
S e in
ha e
ü
Einwohne zunahme
die
Zahlen
121,
181,
203;
ü
Hms .-P eise
die
Zahlen
108,
105,
93.
Köln
a.
Rh.
ha e
zu
no ie en
ü
Einwohne zuwachs
114,
132,
183;
ü
Hms .-P eise
98,
179,
85.
Im
Ve häl nis
zum
Jah e
1892
wa en
ü
Be lin
die
Indexzahlen
on
1895
und
1900
pa allel,
1910
jedoch
die
Jndexp eiszahl
um
41
de
Zahl
on
1900
gesunken,
dami
gleichzei ig
das
Maß
de
Übe p oduk ion
und
des
Meh angebo es
ausd ückend.
Ähnliche
Wand
lungen
ha
de
Hms .-P eis
ü
B eslau
und
S e in
du chgemach ,
die
Übe p oduk ion
ha
bei
B eslau
die
Jndexp eiszahl
1910
um
5,
bei
S e in
um
12
he abgese z .
Köln
a.
Rh.
zeig
ein
Mi gehen
de
Index
zahlen
ü
1900,
ü
1895
und
1910
haben
die
Indexzahlen
en gegen
gese z e
Rich ungen.
Schon
aus
diesen
ie
Beispielen
is
de
Ein luß
de
Be ölke ung
eine sei s
als
Nach age ak o ,
de jenige
de
Übe p oduk ion
ande sei s
als
Angebo s ak o
au
die
P eis
bildung
de
Hms .-P eise
deu lich
e kennba .
Diese
Einwi kung
is
auch
bei
eine
zei lichen
Ve gleichung
de
P eise
on
S äd en
mi
s a ke
und
schwache
Bau ä igkei
un e kennba .
So
ha en
1912
die
ie
S äd e:
Posen,
S u ga ,
Königsbe g
und
Chemni z
die
s ä ks e,
dagegen
S e in
und
Gö li z
die
schwächs e
Bau ä igkei ,
gemessen
an
de
Zunahme
on
Ge
bäuden
p o
Tausend
und
Jah .
S ellen
wi
die
In ensi ä
und
die
Hms .-P eise
gegenübe :
'
Siehe
R.-A.-Bl.
1913,
Maihe .
S ad
Zugang
an
Bau en
p o
Tausend
Hms .-P eis
Mk.
Posen
..........................
54,75
22,00
S u ga
..................
40,39
29,00
Königsbe g
....
31,58
37,00
Chemni z
.................
31.06
23
00
S e in
......................
6,09
21,00
Gö li z
......................
6,55
20,00
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
97
zu
de
1907
einse zenden
Wi scha sk ise
gab
eine
Miße n e
in
No d
ame ika,
wäh end
wiede um
de
Umschwung
de
Lage
du ch
eine
eiche
E n e
in
Ame ika
1909
eingelei e
wu de
und
die
1910
zu
e zeichnende
eiche
Wel e n e
den
Au schwung
be es ig e.
Obwohl
Deu schland
sei
e wa
1880
ein
Indus ies aa
gewo den
is ,
be äg
de
An eil
de
deu schen
Landwi scha
am
Wi scha sleben
doch
noch
genug,
um
du ch
den
E n ee solg
au
die
Wi scha slage
indi ek
einzuwi ken,
wenngleich
dies
auch
nich
in
dem
nämlichen
Maße
e olg
wie
in
Rußland
und
No d
ame ika.
In
nega i em
Sinne
au
die
Bau ä igkei
wie
übe haup
au
das
gesam e
Wi scha sleben
wi ken
die
S eike
ein.
Sowei
die
S eike
das
Baugewe be
be e en,
wi ken
sie
di ek
au
die
Ziegelindus ie
ein.
Das
Ruhen
de
Bau ä igkei
wäh end
de
S eikdaue
beding
ü
die
dadu ch
lie e ungslos
gewo denen
Ziegeleien
en wede
eine
Minde
p oduk ion
ode
eine
Übe p oduk ion,
beides
gleich
zweideu ig
k i ische
Vo
gänge
ü
die
Indus ie.
Die
Minde p oduk ion
schädig
das
We k
du ch
En s ehung
höhe e
He s ellungskos en
und
die
A bei e
du ch
nö ig
we dende
En lassungen.
Die
Übe p oduk ion
beding
die
P eisd ücke ei
nach
dem
Wiede au leben
de
Bau ä igkei ;
im
Falle
eine
Lohne höhung
im
Baugewe be
nach
dem
S eike
beding
diese
auch
ü
die
Ziegeleien
des
be e enden
Bezi kes
ein
Mi gehen
de
Lohns eige ung,
wäh end
die
Bauun e nehme
den
on
ihnen
gewäh en
höhe en
Lohn
womöglich
du ch
billige e
Ziegelp eise
wiede
he ausd ücken
wollen,
wozu
eine
o handene
Übe p oduk ion
dann
ja
die
bes e
Gelegenhei
bie e !
Bei
Ausspe ungen
wi d
zudem
on
den
A bei gebe e bänden
ü
das
Baugewe be
an
die
Baus o lie e an en
eine
Ma e ialspe eso de ung
e hoben,
d.
h.
die
Fo de
ung,
keine
Bauma e ialien
in
den
ausgespe en
Bezi k
hineinzulie e n.
Das
wa
de
Fall
bei
de
Ausspe ung
im
Baugewe be
im
Jah e
1910,
bei
welche
197
000
A bei e
ausgespe
wa en.
In
seh
ielen
Gegenden
Deu schlands
wu de
hie
de
Au o de ung
zu
solida ischen
„Ziegelspe e"
p omp
en sp ochen
(z.
B.
in
Kiel,
S u ga ,
Eisenach
u.
a.
m.).
Doch
ha
es
auch
nich
an
en gegengese z en
Meinungen
ge ehl ,
die
wegen
de
nu
pa iell
zu
nennenden
Du ch üh ung
de
Ausspe ung
kein
Heil
ü
die
Ziegelindus ie
du ch
Mi gehen
de
Ma e ialspe e
sahen.
Ein
wei e es
Leh beispiel
bie e
die
nu
sechs ägige
Ausspe ung
on
1800
Mann
dänische
Ziegel-,
Kalk-
und
Mö elwe k-A bei e
im
Mai
1911;
es
ließ
sich
auch
hie
eine
Gesam ausspe ung
nich
du ch üh en,
weil
nich
alle
We ke
o ganisie e
A bei e
beschä ig en.
Den
Vo eil
on
diese
und
de
g oßen
Ausspe ung
in
Deu schland
ha en
abe
die
A bei e !
Sch i en
143.
I.
7
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98
G.
Paschke.
In
de
deu schen
Ziegelindus ie
selbs
is
ein
g öße e
allgemeine
S eik
—
on
e einzel en
Ausnahmen
abgesehen
—
nich
zu
e zeichnen
gewesen.
Im
G unde
wi d
dies
beding
du ch
die
Eigen ümlichkei en
de
Indus ie
und
des
Handels,
welche
wi
schon
eingangs
des
zwei en
Kapi els
e wähn
haben.
Die
A bei e scha
in
den
meis en
Ziegeleien
bes eh
aus
zwei
G uppen,
den
s ändigen
(als
„gele n "
zu
bezeichnenden)
und
den
nich s ändigen,
aus
A bei e n
alle
üb igen
Be u sklassen
zusammen
gewü el en
Leu en.
E s e e
e ich en
die
meh
übe wachende,
Geschicklich
kei
und
In elligenz
e o de nde
besse
bezahl e
A bei ,
le z e e
die
ohe
Muskel-
und
Knochena bei ,
welche
dem
ungeüb en
A bei e
noch
iel
schwe e
o komm
als
sie
in
Wi klichkei
is .
An
eine
einhei liche
„O ganisa ion"
de
Ziegeleia bei e
is
bei
so
he e ogene
Zusammense zung
nich
zu
denken.
Alle dings
bes eh
ja
de
„Gewe k e ein
de
Ziegle
in
Lippe"
als
O ganisa ions e band,
allein
seine
Mi gliede zahl
be ug
1909
4276
Pe sonen
gleich
IV2
.
H.
alle
be u sgenossenscha lich
e aß en
Ziegeleia bei e
(ca.
280
000).
Cha ak e is isch
ü
die
Eigena
de
Ve
häl nisse
is
es,
daß
nich
einmal
alle
Lippe
Ziegle ,
de en
Anzahl
1909
au
25
—
30
000
geschä z
wu de,
diesem
Gewe k e ein
angehö en.
Da
man
den
Lippe
Ziegle n
in
Hinsich
on
E ah ung,
In elligenz
und
Selbs
ach ung
den
e s en
Pla z
un e
de
deu schen
Ziegeleia bei e scha
wi d
ein äumen
müssen,
so
sp ich
diese
ge inge
Be eiligung
an
de
„A bei e
o ganisa ion"
die
Ta sache
aus,
daß
eine
Lohnkamp e einigung
ü
die
Ziegelindus ie
on
de
Meh zahl
de
selbs bewuß en
Ziegle schas
ü
un
nö ig
angesehen
wi d:
In
de
Ta
we den
die
Ziegeleibesi ze
schon
du ch
den
ch onischen
Mangel
an
A bei sk ä en
zum
Mi gehen
de
A bei slöhne
gezwungen,
wie
wi
ja
auch
die
S eige ung
de
Löhne
in
ganz
Deu sch
land
o hin
eingehend
bewiesen
haben.
A bei ss ei igkei en
und
auch
A bei seins ellungen
sind
zwa
o
genug
o gekommen,
sie
besi zen
abe
einen
ebenso
lokalen
Cha ak e
wie
de
Ziegelhandel
selbs ,
sind
auch
s e s
in
kü zes e
Zei
beigeleg
und
besei ig
wo den,
manchmal
abe
auch
zu
unguns en
de
Auss ändigen.
So
z.
B.
de
Schi e auss and
in
B anden
bu g-Ke zin
om
Mä z
1901,
de
400
Kahnschi e
be a .
Die
Schi e
woll en
das
An-
und
Abka en
de
Ziegel
den
Ziegeleibesi ze n
ode
den
Emp änge n
de
Wa en
au wälzen
und
beansp uch en
25
P .
F ach
e höhung
bis
Be lin
wegen
de
am
1.
Janua
1901
e olg en
Schi ah s
abgabe
an
de
Cha lo enbu ge
Schleuse.
Nach
zweimona liche
Daue
ende e
de
Auss and
mi
de
Niede lage
de
Schi e ,
die
ih e
A bei
zu
den
al en
Bedingungen
wiede
au nahmen.
Die
Ziegelwa enindus ie
is
somi
wenige
und
nu
in
lokalem
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp esse
de
Jah e
1892
—
1912.
99
Maße
bed oh
du ch
S eike
in
de
Indus ie
selbs
als
du ch
die
S eik
häu igkei
ande e
aus
die
Indus ie
einwi kende
Gewe be,
namen lich
des
Baugewe bes.
Die
s a is isch
nachgewiesene
Ta sache
abe ,
daß
im
Zei aum
de
le z en
zehn
Jah e
im
allgemeinen
die
S eikenden
doppel
so
o
un e legen
als
gesieg
haben,
wi d
au
die
Füh e
de
Gewe k
scha en
ih e
Einwi kung
nich
e ehlen,
wobei
wi
nich
übe sehen
wollen,
daß
die
in
den
le z en
Jah en
o gekommenen
S eiks
wenige
Lohn-
und
E we bs-
als
allgemeine
Mach p oben agen
zu
U sache
ha en.
5)
Wi k
die
Be ölke ungszunahme
und
diejenige
ih es
Wohls andes
als
begüns igende ,
die
Geld lüssigkei ,
de
Ein luß
poli ische
Lagen
und
de
E n e
als
wechselnde ,
die
S eikge ah
als
hemmende
und
bed ohende
P eiseinwi kungs ak o
ü
Ziegelwa enp eise,
so
wi k
als
di ek
schädigenden
Fak o
die
Übe p oduk ion
de
eigenen
Indus ie
und
die
Konku enz
du ch
ande e
Baus o e.
Die
Übe p oduk ion
is
in
ih e
Schädlichkei
schon
ein
gehend
im
zwei en
Kapi el
besp ochen
wo den.
Als
Konku enzbaus o e
kommen
haup sächlich
in
Be ach
Kalksands eine,
die
Eisenbe onbauweise,
die
Schwemm-
und
Schlackens eine
und
Zemen maue ziegel
sowie
Zemen
dachziegel.
Die
Kalksands eine
sind
de
bedeu ends e
Konku en
de
Ton
ziegel.
Obwohl
man
die
übe spann en
Ho nungen,
mi
6
—
8
Mk.
Ge
s ehungskos en
Kalksands eine
anzu e igen,
längs
au gegeben
und
eingesehen
ha ,
daß
die
Ges ehungskos en
denen
de
Tonziegel
beinahe
gleichkommen,
äll
die
länge e
Zei e zinsung
de
Be iebsausgaben
bei
den
Tonziegeln
gegenübe
de
schnelle en
He s ellungszei
de
Kalksands eine
seh
ins
Ge
wich .
Es
soll
hie
nich
de
O
sein,
eine
Da s ellung
de
Vo züge
ode
Nach eile
on
Ton-
und
Kalksandziegeln
zu
geben,
an
und
ü
sich
is
de
gu
he ges ell e
Kalksandziegel
als
Maue aus üllungsma e ial
dem
Jah
Kalksands einp eise
(Deu schlands)
Mk.
p o
Mi e
>
Du chschni
Mk.
p o
Mille
Du chschni s-
Hms .-P eise
nach
Tabelle
I
Mk.
p o
Mille
billige
Mk.
p o
Mille
eu e
Mk.
p o
Mille
1903
19,0-34,0
26,50
24,00
!
_
2,50
1904
16,0
—
32,0
24,00
25,75
1,75
—
1905
16,5-32,5
24,50
25,50
1,00
—
1906
16,5-33,0
24,25
22,25
2,00
—
1907
14,0
—
35,0
24,50
24,00
—
0,50
1908
14,0
—
34,0
24,00 23,00
—
1,00
1909
14,0
—
34,0
24,00
25,50
1,50
—
1910
14,0
—
31,0
22,50
23,50
1,00
—
1911
14,0-30,0
22,00
23,50
1,50
—
1912
15,0-34,0
24,50
26,50
2,00
—
7*
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
100
G.
Paschke.
Tonziegel
gleichzus ellen,
als
Baus o
ü
Wohn äume
s eh
de
Tonziegel
wegen
seine
Wä meeigenscha en
ohne
Konku enz
da,
ü
den
Bau
aus üh enden
is
de
Kalksandziegel
schwe e
als
de
Tonziegel
und
wenige
wide s ands ähig
gegen
Feue
und
F os
als
le z e e .
Das
Haup momen
seine
Konku enz
lieg
abe
in
dem
billige en
Ve kau sp eise
gegenübe
dem
Hms .
Nachs ehende
Du chschni sangebo sp eise
deu sche
No w ungen
sind
den
P eis abellen
de
T.-J.-Z g.
en nommen
und
nach
den
bei
den
Tonziegelwa en
da ges ell en
Lei sä zen
bea bei e
und
es ges ell ,
wobei
de
Raume spa nis
wegen
die
Handelss ellen
o gelassen
sind.
Die
Ve
gleichung
mi
den
Hms .-P eisen
de
Tabelle
I
e gib
das
Vo he schen
eines
Minde angebo es
on
1
—
2,50
des
Hms .-P eises.
Ve gleichen
wi
die
Du chschni sp eise
beide
Ziegelso en
ü
eine
de
g öß en
Ve b auchs
s ellen,
nämlich
ü
Be lin
( on
1905
an),
so
sehen
wi
auch
hie
das
Jah
Be line
äialksands einp eise
Hms .-
Du chschni sp eis
^u e
(Tabelle
XII)
Mk.
p o
Mille
p o
Mille
billige
Mk.
p o
Mille
Jah esp eise
Mk.
p o
Mille
Du chschni
Mk.
p o
Mille
1905
23,00-26,50
24,75
26,50
—
!
1.7S
1906
22,75
—
29,50
26
125
25,00
—
!
1,l2S
1907
18,00
—
26,00
-
22,00
20,50
1,50
—
1908
17,00
—
22,00
>
19,50
19,75
—
0,25
1909
20,00-26,00
!
23,00
24,00
>
—
1,00
1910
18,00-24,00
!
21,00
22,00
—
1,00
1911
18,00
—
22,00
20,00 20,75
—
0,75
1912
17,50-23,00
20,25
22,00
!
1,75
i
—
Vo he schen
des
billige en
P eises.
Eine
äuße s
gediegene
Ve gleichung
zwischen
Tonziegeln
und
Kalksands einen
s ell
B.
K iege -Be lin
*
au .
Von
42
e aß en
Kalksands einwe ken
schilde
e
die
He s ellungskos en,
die
Jah ese zeugung,
die
Zei daue
de
We ke,
den
Gewinn
a.
H.
und
die
am
Pla ze
e ziel en
Ve kau sp eise
ü
Tonziegel
und
Zemen ziegel.
Von
den
e aß en
42
We ken
ha en
die
höchs en
Ges ehungskos en
on
21
—
22
Mk.
3
We ke,
die
nied igs en
Ges ehungskos en
on
12
—
13
Mk.
3
We ke,
die
g öß e
G uppenanzahl
(9
We ke)
ha e
Ges ehungskos en
on
16
—
17
Mk.,
welche
also
wohl
als
Du chschni skos en
angesehen
we den
können.
In
bezug
au
e ziel e
Ve kau sp eise
geben
wi
olgende
Angabe
wiede .
i
In
N .
46
Jg.
1906
de
T.-J.-J g.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
101
Zi
egelp eise
a
b
We k:
5
O e
15
—
18
Mk.
ü
1000
Ziegel,
18
19
—
23
„
,,
1000
„
12
22
—
24
,,
1000
3
22
—
27
I
1000
„
10
25
—
28
„
1000
3
26-30
„
1000
51
Kalksands einp eise
ab
We k:
11
We ke
15
—
18
Mk.
ü
1000
Kalksands eine,
36
„
19-23
„
„
1000
6
—
„
übe
23
—
26
„
„
1000
53
Die
e ziel en
Gewinne
a.
H.
wa en
olgende:
Fü
12
We ke
0,
9
We ke
2
—
4,
7
We ke
5
—
6,
4
We ke
8
—
9,
8
We ke
10
—
12,5,
2
We ke
15.
Schließlich
gib
K iege
in
nachs ehende
Tabelle
ü
zehn
Genossenscha en
mi
b.
H.
die
o s ehend
e wähn en
Angaben,
nebs
An
gabe
on
S ammkapi al
und
Gewinnsumme.
Gesellscha en
mi
besch änk e
Ha ung.
We k
im
Be ieb
_
,
___
—
__
—
__
..
___ _
_
-
__
-
...
He -
s ellungs
kos en
Mk.
Ve kau sp eise
ab
We k
Jah es
e zeu
gung
Mill.
S amm
kapi al
in
1000
Mk.
Gewinn
Kalksand
s eine
Mk.
Ziegel
Mk.
sei
a.
H.
l
Mk.
1904
1,25
60
4
2400
20-21
23
25
—
28
L
1900
1,50
72
3-4
2160
—
2820
15
18
22
—
24
0
—
2,00
60
5
3000
18,50
—
—
O
1904
2,00
62
8
4960
17
21
24
X
1902
2,00
80,5
10
—
12
8050
—
9660
17
23
22
—
26
X
1899
2,50
92
2
1840
16,50
17
22-24
(4
1903
2,50-3
70
12,5
!
8750
14,50
—
15,00
21,50
21,50
1899
2,50-3
110
6
!
6600
18,60
23
23
—
24
3
1903
3,00
90
15
13
500
15,60
—
16,00
22
—
24
24
—
27
X
1899
8,00
160
4-6
6400-9600
13,50-14,50
19
—
20
18
—
20
Diese
au
wi kliche
Ta sachen
be uhende
A bei
K iege s
zeig
wohl
übe all
den
höhe en
Ve kau sp eis
ü
Tonziegel,
abe
auch
den
scha en
We bewe b
de
„weißen
Ge ah ",
wie
die
junge
Kalksands einindus ie
on
ih e
eh wü dig
äl e en
Schwes e
genann
wi d,
in
bezug
au
Selbs
kos en
und
Gewinne zielung,
nich
zule z
in
bezug
au
die
Siche hei
de
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
102
G.
Paschke.
Kos enbe echnung.
Wi
haben
leide
ü
Tonziegel
keine
ähnliche
Au
s ellung
o zuweisen,
weil
die
Ziegeleibesi ze
solche
Selbs kos en echnungs
e ö en lichungen
scheuen.
Ta sache
abe
bleib
es,
daß
de
Kalksands ein
ein
ganz
e ns
zu
nehmende
Konku en
des
Tonziegels
gewo den
is
und
die
Menge
de
Kalksands einwe ke
zunimm
*.
Eine
nich
minde
scha e
Konku enz
is
den
Ziegelwa en
du ch
die
imme
meh
Ein luß
und
Bedeu ung
gewinnende
Eisenbe onbauweise
en
s anden.
Es
gib
zu
denken,
daß
die
doch
gewiß
seh
o sich ig
und
solide
bauenden
Eisenbahnbehö den
mi
Vo liebe
Eisenbe onbau en
in
den
e
schiedens en
Aus üh ungen
o nehmen
lassen,
abe
auch
die
Kul u ingenieu
a bei en
ü
E d-
und
Wasse bau
we den
in
imme
s eigendem
Um ange
in
Eisenbe on
ausge üh .
Man
kann
es
heu e
e leben,
daß
Eisenbahn
b ückenp eile
in
Eisenbe on
mi
eine
Umkleidung
on
Kalksands einen,
un e
jedem
Ausschluß
on
Tonziegeln,
ausge üh
we den.
Bei
Wasse
bau en
komm
die
g öße e
Raumschwe e
des
Be ons
gegenübe
dem
Ziegel
maue we k
e s e em
zugu e.
De
Raum
e bie e
hie
nähe e
Zahlen
angaben
übe
die
Ausdehnung
und
Zunahme
de
Eisenbe onweise,
welche
auch
in
geschä liche
Weise
ganz
gu
abschließen
muß,
wie
z.
B.
die
Di idenden
de
Lola eisenbe on-A.-G.
in
B eslau
beweisen
(1908:
8
.
H.,
1909:
12Vs
.
H.).
In
d i e
Reihe
s ehen
als
Konku en en
de
Ziegelwa en
die
Zemen
alzziegel
da,
welche
sich
o z
des
e einig en
Wide s andes
de
Heima
schu zbewegung
und
de
Dachziegel ab ikan en
einen
wenn
auch
meh
eng
beg enz en
lokalen,
so
abe
doch
nich
zu
e ach enden
Absa zk eis
e wo ben
haben.
Wi
b ingen
nachs ehend
die
aus
de
T.-J.-Z g.
en nommenen
und
bea bei e en
Angebo sdu chschni sp eise
de
Zemen alzziegel
im
Ve -
*
Im
Jah e
1906
wa en
nach
de
nämlichen
im
Tex e
ange üh en
Quelle
au
je
ein
Kalksands einwe k
übe
50
Ziegeleien
in
Deu schland
o handen.
Zemen alzziegel
Falzziegel
eu e
!
billige
Jah
Jah esp eise
Du chschni s-
!
p eis
Mk.
Mk.
Mk.
p o
Mille
Mk.
p o
Mille
Mk.
p o
Mille
p o
Mille
I
p o
Mille
1906
60,0-
80,0
70,00
70,0
__ __
1907
28,0-
80,0
54,00
75,0
—
21,03
1908
30,0-100,0
65,00
117,0
—
52,50
1909
30,0-
90,0
60,00
85,0
—
25,00
1910
30,0
—
90,0
60,00
75,0
—
15,00
1911
60,0
—
82,5
71,25
75,0
—
3,75
1912
78,0-
80,0
79,00
100,5
—
21,50
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
103
gleich
mi
denen
de
Mulden alzziegel
on
Tabelle
VII.
Auch
hie
sind
die
Ve kau sp eise
ü
Zemen alzziegel
ganz
e heblich
ge inge
wie
die
jenigen
de
Mulden alzziegel,
die
Genauigkei
de
nich
du ch
Schwindung
und
Feue
e zogenen
Falze
mach
die
Eindeckung
ü
den
Dachdecke
zu
eine
angenehmen
A bei .
Die
Ges ehungskos en
we den
wegen
de
e
minde en
Belas ung
du ch
B uch
und
Ausschuß
nich
die
Höhe
de
Ton
mulden alzziegel
e eichen.
Lokal
umg enz e
Gebie e
we den
die
Zemen
dachziegel
imme
dem
Tondachziegel
s ei ig
machen.
Meh
als
Nebenp oduk e
de
Eisenhü en
denn
als
Konku en en
de
Tonziegel
anzusehen
sind
die
sogenann en
Schlackens eine.
Sie
we den
on
den
Eisenhü en
ange e ig ,
um
die
sons
be gehoch
sich
anhäu enden
Schlackenmengen
des
Hocho enbe iebes
hinwegzuscha en.
Da
sie
ü
die
Hü enwe ke
nu
Ab allwe
besi zen,
so
is
de
ge inge
P eis
wohl
e
klä lich
und
da
die
Schlackens eine
we e bes ändig
sind
und
auch
einen
gewissen
D uck
(4,5
—
9
^^em)
aushal en,
so
is
es
wohl
e klä lich,
daß
in
den
Hochö enbezi ken
die
Schlackens eine
den
Tonziegeln
eine
emp ind
liche
Konku enz
be ei en.
So
e kau e
das
Eisenwe k
K a
bei
S e in
seine
Schlackens eine
1909
ü
12
Mk.
Die
T.-J.-Z g.
no ie e
olgende
P eise
:
1907:
21
Mk./Mille.,
1908:
15
—
18
1909:
15
—
19
1910:
14
—
17
1911:
14
—
17
1912:
16
Obwohl
die
Hü enwe ke
ein
bedeu endes
Teil
de
He s ellung
selbs
konsumie en,
so
wi d
doch
des
billigen
P eises
wegen
in
den
be e enden
Bezi ken
de
Hochö enumgegend
de
We bewe b
de
Schlackens eine
emp unden.
Wenige
als
Konku en en
denn
als
Ve olls ändige
de
Ziegel
su oga e
sind
noch
ganz
ku z
anzu üh en
die
Schwemms eine
(Bimss ein
sands eine),
die
wegen
ih e
g oßen
Leich igkei
und
ih es
billigen
P eises
—
dabei
eine
mi le e
D uck es igkei
on
27
^/^em
besi zend
—
ü
gewisse
bauliche
Zwecke
seh
begeh
sind.
Sie
we den
in
olgenden
Fo ma en
und
P eisen
gehandel :
10000
kA-Waggon
aß :
6'/2x
25
>
<
12
em
:
16,5
Mk./Mille,
7000
—
7300
S ück,
8
x25>
<12
ein
:
17
6000
—
6300
,,
10
x25>
<
12
em
:
18
4800
—
5000
,,
12
x25>
<
16
em:
32
3000
—
3150
,,
14
x25>
<16
em
:
34
2600
—
2700
,,
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104
G.
Paschke.
Fe ne
die
Ko ks eine
(17
D uck es igkei ),
de en
P eis
im
N.-F.
de
Tonziegel
100
Mk./Mille
be äg
und
on
denen
ein
10
000
K^-Waggon
17
000
S ück
aß .
Da
sie
nu
ganz
bes imm en
Zwecken
dienen,
so
sind
sie
als
Konku en en
de
Ziegelwa en
ga
nich
anzusehen.
Die
Ein üh ung
de
Hohlziegel
sowie
po öse
Deckens eine
und
Deckenhohls eine
aus
Ton
ha
abe
im
Lau e
de
le z en
15
Jah e
seh
zugenommen
und
is
dadu ch
die
Ve wendung
de
o e wähn en
„leich en
Ziegel"
um
ein
be äch liches
zu ückgegangen.
Schlu
ß.
Wie
wi
sehen,
sind
die
Angebo
und
Nach age
egelnden
P eis
einwi kungen
de a ige,
daß
nu
in
Hinsich
de
Be ölke ungszunahme
und
des
Na ional eich umzuwachses
au
eine
posi i e
güns ige
Einwi kung
ü
die
Ziegelindus ie
zu
echnen
is ,
daß
diesen
güns igen
Ein lüssen
Konku enzbaus o e
und
Konku enzbauweisen
di ek ,
die
Übe p oduk ion
de
eigenen
Indus ie
indi ek
gegenübe s eh ,
wäh end
die
abwechselnd
das
Au -
und
Abs eigen
de
wi scha lichen
Gesam lage
beein lussenden
Massene scheinungen
de
poli ischen
Lage,
de
E n eaus älle
und
de
S eike
s e s
indi ek
in
einem
ode
dem
ande en
Sinne
au
die
Baus o nach age
einwi ken
können.
Auße
diesen
allgemein
au e enden
P eiseinwi kungen
können
auch
e schiedene
lokale
Vo kommnisse
o übe gehend
seh
s a k
die
Nach age
und
dami
auch
die
P eisbildung
beein lussen.
Feue sb üns e,
haup sächlich
wenn
sie
in
„al en"
S äd en
au e en,
können
un e
Ums änden
einen
di ek en
Ziegelmangel
He o u en,
ebenso
wi ken
um ang eiche
s aa liche
Bau en,
welche
aus
i gendeinem
no wendigen
G unde
an
bishe
baus illen
Plä zen
und
Gegenden
e ich e
we den.
Eisenbahnen
bewi ken
seh
o
du ch
ih en
Einbau
in
eine
bishe
noch
nich
be üh e
Gegend
eine
leb
ha e
Nach age
nach
Bauma e ial
und
das
En s ehen
bedü nisbe iedigende
Ziegeleien.
O mals
e schließen
neue
Eisenbahnlinien
die
Ausbeu e
on
ü
den
Fe n e sand
geeigne en
we ollen
Rohma e ialien
(Kaolin,
Edel
one,
Engobe one)
und
ih en
Ve a bei ungss ä en.
Es
sei
hie
nu
an
die
Bi e elde
Ton oh indus ie
e inne .
Fü
den
Os en
Deu schlands
sei
hie
noch
des
Wi kens
de
Ansiedlungskommission
gedach ,
die
seh
belebend
au
die
ländliche
Nach age
nach
Maue s einen
gewi k
ha
und
welche
einen
ganz
eignen
abe
zwecken sp echenden
Typ
ku z is ige
An
lagen,
die
sogenann en
„Ansiedlungsziegeleien"
gescha en
haben.
Abe
auch
gegen eilige
P eiseinwi kungen
lokale
A
lassen
sich
an üh en.
So
is
z.
B.
die
Höhe
des
Wasse s andes
schi ba e
Flüsse
ü
alle
au
Wasse -
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Deu schlands
Ziegelp eise
de
Jah e
1892
—
1912.
105
anspo
angewiesene
Ziegeleien
keine
so
ganz
unwich ige
F age,
denn
bei
hohem
Wasse s ande
können
die
Fah zeuge
oll,
bei
niede em
Wasse
s ande
en sp echend
wenige
beladen
we den,
was
die
Höhe
de
F ach kos en
beein luß ,
wäh end
im
umgekeh en
Sinne
die
Kohlenp eise
beein luß
we den,
also
bei
hohem
Wasse s ande
sich
billige
s ellen
als
bei
seich em
Fah wasse .
Ebenso
güns ig
ode
ungüns ig
wi ken
ü
diese
„Wasse
ziegeleien"
die
Längen
und
Ve läu e
de
os eien
und
ge o enen
Wasse
wege
ein,
lange
und
ha e
Win e
sind
ungüns ige
Ein luß ak o en.
Auch
die
A
de
Wasse läu e
spiel
hie
eine
Rolle,
Schleusen
e eue n
den
T anspo ,
S omab anspo e
sind
billige
als
S omau wege,
K an
e ladung
is
wegen
Zei e spa nis
billige
als
sons ige
Umschlagweise.
—
Eine
ungüns ige
Beein lussung
au
die
P eislage
is
die
wei e
En e nung
on
Bahnhö en
und
Bahnanschlüssen.
Bei
Lie e ungen
ü
die
Eisenbahn
e wal ung
wi d
jede
dich
an
eine
Ta i s a ion
gelegene
Ziegelei
im
Vo
eil
sein
und
die
Lie e ung
ü
wei ab
en e n e
Bau en
e hal en
können,
wenn
sie
nu
genügend
billig
ei
Ta i s a ion
lie e ,
da
ja
die
(p eußisch
hessische)
Eisenbahn
ü
de a ige
angelie e e
Ma e ialien
70
.
H.
de
a i mäßigen
F ach
ü
Wei e anspo
be echne .
—
F ach a i ände ungen
können
hie
übe haup
güns ig
ode
ungüns ig
einwi ken.
So
wi d
aus
Hildesheim
1897
de
Un e schied
des
hanno e schen
Lokal a i s
ü
die
S ecke
on
Ha sum
nach
Hanno e
on
11
Mk.
p o
10
000
dem
p eußisch-hessischen
Ta i
on
18
Mk.
p o
10
000
Kx
en gegenges ell .
Tas
Mille
Maue s eine
kos e e
im
e s en
Falle
an
F ach
3,66
Mk.,
im
zwei en
Falle
6
Mk.
!
—
Schließlich
e wähnen
wi
noch
eine
Wi kung
ame ikanische
Schu zzölle
au
die
Ziegelp oduk ion
im
K eise
Zei z
(Ge a).
Die
Tex ilindus ie
ha e
dank
de
Schu zzölle
sei
1895
—
1900
ih en
Expo
nach
Ame ika
on
7^/2
Millionen
au
1^/2
Millionen
e inge ,
so
daß
in olge
de
e inge en
Beschä igung
die
Bau ä igkei
do
ganz
niede lag.
Eine
neue
Bes ä igung
des
o hin
e wähn en
Ziegle wo es:
„Wenn
ande e
Indus ien
blühen
und
gedeihen,
dann
bauen
sie
und
wi
lie e n
ihnen
die
Ziegel
dazu!"
Resümie en
wi
das
in
diese
nun
abgeschlossenen
A bei
Vo ge agene,
so
lassen
sich
ü
den
P eis e lau
und
seine
Aussich en
be e s
Ziegel
wa en
olgende
Lei sä ze
au s ellen:
a)
Die
P eise
und
de
Handel
mi
Ziegelwa en
en beh en
de
on
(einem
ode
meh e en)
Zen en
(Bö sen)
ausgehenden
Einhei lichkei
ande e
Jndus iep oduk e
(unedle
Me alle,
Kohle,
Tex ils o e,
landwi scha liche
P oduk e).
Sie
haben
einen
lokalen,
ze spli e en
Cha ak e .
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106
G.
Paschke.
Deu schlands
Ziege p eise
de
Jah e
1892
—
1912.
d)
Die
Ziegelp eise
de
le z en
20
Jah e
haben
nich
meh
die
Höhe
de
Jah e
um
1870
e eich .
Sie
olgen
im
g oßen
ganzen
de
all
gemeinen
wi scha lichen
Konjunk u ,
sind
in
den
le z en
Jah en
abe
im
Anziehen
gewesen
(Ein luß
de
Ve kau s e einigungen).
e)
Die
Aussich en
ü
die
Ziegelindus ie
und
ih e
Ve kau sp eise
sind
nich
die
bes en.
Obwohl
de
s ändig
güns ig
beein lussende
Fak o
(Ve meh ung
de
Be ölke ung
und
ih es
Wohls andes)
seine
Tendenz
bei
behäl ,
wi d
diese
güns igen
Beein lussung
au
den
Ziegelwa enbeda
eine sei s
die
schon
o handene
Übe p oduk ion
und
ande sei s
die
Kon
ku enz
on
Eisenbe onbauweise
und
Kalksands einen
en gegenwi ken.
ä)
Die
Selbs kos enp eise
lassen
sich
au
ih
Minimum
d ücken
du ch
Anlegung
on
au oma isch
a bei enden
Be ieben
mi
Jah esp oduk ion
und
du ch
möglichs e
Ausschal ung
on
menschlichen
A bei sk ä en
bei
de
Wa enhe s ellung.
De
Selbs kos enp eis
is
das
Fundamen
des
Ve
kau sp eises.
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De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
HZ
Das
Syndika
übe nimm
den
Kau
und
Ve kau
de
gesam en
Kohlen-,
Koks-,
B ike smengen
seine
Zechen
zu
einem
einhei lichen
P eise.
Die
Fes se zung
de selben
geschieh
alle
Jah e
om
Vo s and
un e
Be ück
sich igung
de
om
Bei a
au ges ell en
No malp eise
ü
die
e schiedenen
So en
und
Quali ä en.
Diese
sogenann e
Rich p eis
is
maßgebend
ü
den
Kau p eis,
den
das
Syndika
seinen
Mi gliede n
ü
die
gelie e en
P oduk e
zu
zahlen
ha .
Das
Haup s eben
des
Syndika s
geh
nun
dahin,
ü
den
Übe schuß
seine
P oduk ion
das
Absa zgebie
auszudehnen
und
seine
Kohle
au
emden
Mä k en
einzu üh en.
In olge
de
hohen
F ach kos en,
du ch
die
es
in
seine
Konku enz
manchmal
o
ande en
güns ige
gelegenen
Be g
baubezi ken
im
Nach eil
s eh ,
nimm
das
Syndika
zuweilen
mi
P eisen
ü lieb,
die
die
Höhe
de
mi
seinen
Zechen
e einba en
Ve echnungs
p eise
nich
e eichen.
Die
Di e enz
zwischen
diesen
Ve echnungsp eisen
und
den
a sächlich
e ziel en
E lösen
wi d
de
lie e nden
Zeche
aus
de
Umlage
e gü e
^.
Au
diese
A
und
Weise
is
es
den
Nuh zechen
e
möglich ,
ih
unbes i enes
Gebie
auszudehnen
und
an
dem
We bewe b
au
emden
Mä k en
eilzunehmen
und
Gewinne
zu
e zielen,
die
ihnen
in
de
Zei
de
Ka ellosigkei
nu
bei
äuße s
güns ige
Ma k lage
e
gönn
wä en.
Das
unbes i ene
Gebie
des
Ruh bezi ks,
das
auch
du ch
das
geschlossene
Vo gehen
de
syndizie en
Zechen
o
dem
Eind ingen
und
dem
sich
B ei machen
emde
Konku enz
gesiche
bleib ,
is
das
g öß e,
das
i gendein
Be gbaubezi k
Deu schlands
behaup e
und
wi d
im
g oßen
und
ganzen
beg enz
du ch
F ank eich,
Belgien,
Holland,
Os iesland,
Hambu g,
die
Elbe
im
Os en,
und
im
Süden
du ch
die
Gebie e
Ös e
eich,
Schweiz
und
I alien,
in
denen
die
böhmische
B aunkohle
kon
ku ie
2.
Fü
die
einhei liche
P eisges al ung
on
g oße
Bedeu ung
is
die
Ein eilung
des
Absa zgebie es
in
e schiedene
Re ie e,
die
on
säm lichen
Zechen
zu
möglichs
gleichen
Teilen
e so g
we den,
um
allen
Ansp üchen
de
Ve b auche
bezüglich
de
Quali ä en
und
So en
genügen
zu
können.
Den
Absa z
diese
Kohlenmengen
e mi eln,
sowei
sie
nich
di ek
om
Syndika
an
die
Ve b auche
gelie e
we den,
je
sieben
bis
zwöl
ü
die
Gebie e
zugelassene
Händle ,
die
s eng
an
die
Innehal ung
de
ihnen
zu
gewiesenen
G enzen
und
de
o gesch iebenen
P eisau schläge
gebunden
*
Umlage
is
de
p ozen uale
Abzug
on
den
Mona s echnungen
de
Zechen,
den
diese
zu
Bes ei ung
de
Geschä s-
und
Ve wal ungskos en
und
eine
e waigen
Un e bilanz
des
Syndika s
zu
zahlen
haben.
2
Vgl.
Ka ellenque e
on
1906/7,
S.
510.
Sch i en
14;^.
I.
8
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114
D .
W.
Bockho .
sind.
De
Zusammenschluß
de
Händle
diese
Re ie e
bedeu e e
einen
wei e en
Sch i
au
diesem
Wege.
De
Zweck
diese
Beg ündungen
wa
die
Ve einigung
des
Ve kau s
nich
nu
einzelne
Ma ken,
sonde n
sämD
liche
Syndika skohlen
zu
einhei lichen
P eisen
in
de
Hand
de
Gesell
scha
ü
den
ih
zugewiesenen
Bezi ks
Un e
diesen
Gesellscha en
is
on
besonde e
Bedeu ung
das
„Kohlen
kon o "
in
Mülheim-Ruh ,
das
den
Absa z
de
Syndika skohlen
hein
abwä s
bis
Holland
und
heinau wä s
nach
S aßbu g-Kehl
und
nach
den
umliegenden
S ecken e ie en,
sowie
nach
de
Schweiz,
Ti ol
und
Vo a lbe g
bewi k .
Die
Beg ündung
dieses
„Kohlenkon o s"
wa
ü
die
gleichmäßige
P eisen wicklung
de
Syndika skohle
au
den
süddeu schen
Mä k en
on
g öß e
Wich igkei ,
indem
sie
den
P eisun e bie ungen
du ch
Syndika shändle ,
die
zwa
die
P eise
ab
Zeche
in
de
om
Syndika
o gesch iebenen
Höhe
hiel en,
sich
abe
in
de
Kahn ach
un e bo en
und
dadu ch
den
P eis
ei
Lie e ungso
di e enzie en,
ein
Ziel
se z e
und
zwa
du ch
die
Übe nahme
des
T anspo s
und
die
Regelung
de
F ach sä ze.
Au
den
Mä k en
No ddeu schlands
in
Hambu g,
Be lin,
S e in
usw.
dagegen,
wo
die
Ruh kohle
mi
eine
s a ken
Konku enz
de
englischen,
schlesischen
und
sächsischen
S einkohle
zu
echnen
ha ,
is
das
Syndika
nich
onangebend,
sonde n
in
seine
P eiss ellung
meh
ode
wenige
de
Laune
allgemeine
Ma k e häl nisse
übe an wo e ,
wenn
es
ihm
auch
möglich
wi d,
du ch
Übe agung
de
Kos en
au
die
Gesam hei ,
den
e
einig en
Zechen
das
do ige
Absa zgebie
und
auskömmliche
Gewinne
zn
siche n.
De
Obe be gam sbezi k
B eslau,
de
den
Be gbau
Schlesiens
um
aß ,
is
nich
in
de
s a en
Weise,
wie
de
heinisch-wes älische
Be gban
konzen ie
und
is
nich
wie
diese
un e
einem
Regime
geeinig .
Von
de
gesam en
P oduk ion,
die
sich
im
Jah e
1909
au
40
276
000
belie ,
en ielen
im
gleichen
Jah e
28
604
000
—
71
"o
i
Zu zei
bes ehen
olgende
Gesellscha en
diese
A :
Rhein.
Kohlenhandels
und
Reede eigesellscha
m.
b.
H.
in
Mülheim
a.
d.
Ruh ,
gewöhnlich
als
Kohlenkon o
bezeichne ,
mi
eine
Zweigs elle
in
Duisbu g-Ruh o ;
Deu sche
Kohlenhandels
gesellscha
m.b.H,
in
B emen;
„Wes alia",
Kohlenhandelsgesellschas
m.b.H,
in
Hanno e ;
Wes älische
Kohlen-
und
Koks e kau sgesellscha
m
b.
H.
in
Magdebu g;
„Glückau ",
Kohlenhandelsgesellscha
m.
b.
H.
in
Cassel;
Wes älische
Kohlenhandels
gesellscha
m.
b.
H.
in
Do mund;
Wes älische
Kohlen e kau sgesellscba
m.
b.
H.
in.
Be lin;
Wes älisches
Kohlenkon o
G.
m.
b.
H.
in
Hambu g.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
115
au
die
un e
de
Obe schlesischen
Kohlenkon en ion
geeinig en
Be gwe ke,
6
05:i
000
—
150/0
au
die
iskalischen
G uben
und
5
619
000
—
140/0
au
die
Zechen
Niede schlesiens
Die
bedeu ends e
diese
d ei
Einhei en
is ,
wie
aus
den
ange üh en
Zahlen
he o geh ,
die
Obe schlesische
Kohlenkon en ion,
doch
behe sch
sie
nich
im
en e n en
das
Gebie ,
wie
das
Rheinisch-Wes älische
Kohlensyndika .
Sie
e einig
nich
nu
einen
ela i
ge inge en
An eil
de
P oduk ion
des
Bezi ks
au
sich,
sonde n
is
auch
in
sich
wesen lich
lose
o ganisie .
De
Beg ündung
diese
Kon en ion,
die
be ei s
im
Jah e
1890
e olg e,
s anden
in olge
des
kleine en
K eises
de
Un e nehme ,
de
die
Ve
s ändigung
übe
die
an
und
ü
sich
schon
bequeme en
Bedingungen
e
leich e e,
nich
die
Schwie igkei en
en gegen,
wie
sie
sich
bei
dem
Zusammen
schluß
de
Ruh zechen
e gaben,
und
es
is
dahe
e klä lich,
daß
sie
sich
nich
e s
aus
ielen
Ve suchen
und
o be ei enden
Ve einigungen
en
wickel e,
sonde n
nach
ku ze
An egung
e olg e.
Die
Obe schlesische
Kohlenkon en ion?
is
eine
Ve einigung
ohne
ju is ische
Pe son,
die
sich
bis
1906
aus
p i a en
G ubenbesi ze n
und
den
beiden
G oßhändle si men
Cäsa
Wollheim
und
Emanuel
F iedlände
L
Co.,
Be lin,
zusammense z e,
und
sei
1905
du ch
den
Bei i
de
siskalisch-
obe schlesischen
Be gwe ke
e s ä k e.
Sie
übe nimm
nich ,
wie
das
Ruh
syndika ,
den
Ve kau
de
Kohlen,
und
bes imm
wede
die
P oduk ions
mengen
noch
di ek
die
P eise,
sonde n
ha
alle
Vie eljah e
nu
die
Höhe
de
Mindes p eise
und
die
Ve lademengen
es zuse zen.
Diese
beiden
Be
s immungen
gel en
jedoch
nu
ü
die
Kohlenso en
un e
15
mm
Ko n
g öße,
und
ü
jene,
die
nich
an
obe schlesische
Mon anwe ke
gelie e
we den,
so
daß
on
de
eigen lichen
P eiskoali ion
nu
die
Häl e
de
P oduk ion
be üh
wi d.
Im
unbes i enen
Gebie
de
obe schlesischen
Ve einigung,
das
im
Ve gleich
zu
dem
des
Ruh syndika s
seh
besch änk
is
und
nu
Obe schlesien
und
einen
Teil
de
P o inz
Posen
um aß ,
kommen
die
Bes immungen
übe
die
No malmindes p eise
kaum
in
Be
ach ,
und
bishe
haben
sich
die
a sächlichen
Ve kau sp eise
as
imme
übe
diesen
gehal en.
In
den
ungüns ige
gelegenen
Teilen
des
bes i enen
Gebie es
eilich
und
besonde s
ü
wenig
gangba e
So en
und
Quali ä en
i
Siehe
Jah esbe ich
des
Ve eins
ü
die
be gbaulichen
In e essen
im
Obe
be gam sbezi k
Do mund
(s a is ische
Teil).
-
Tiegs,
„Deu schlands
S einkohlenhandel,
mi
besonde e
Be ücksich igung
des
Kohlensyndika s
und
des
Fiskus".
Be lin
1904.
S.
26
.
8*
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116
O .
W.
Bockho .
wä en
ohne
die
Bes immung
des
Mindes nu zens
die
P eise
wiede hol
nich
nu
ohne
Gewinn,
sonde n
auch
e lus b ingend
gewesen,
so
daß
man
diese
P eiseinigung
imme hin
als
eine
im
In e esse
de
G uben
besi ze
segens eiche
Ein ich ung
ansp echen
da .
Die
Menge
des
du ch
den
Handel
e mi el en
Absa zes
be äg
ca.
50
—
60o/o
de
P oduk ion
und
geh
as
gänzlich
du ch
die
Hand
de
beiden
schon
e wähn en
G oßhändle i men
Cäsa
Wollheim
und
Emanuel
F iedlände
L
Co.,
Be lin.
Neben
dem
eigen lichen
Kohlengeschä
übe
nehmen
diese
beiden
Händle i men
auch
die
Regelung
des
Absa zes
de
Kon en ionskohlen
au
dem
Wasse wege
und
landeinwä s,
haup sächlich
nach
dem
Os en.
In
ih em
Ve häl nis
zu
Kon en ion
und
zu
ih en
Un e abnehme n
ähneln
sie
in
manche
Beziehung
den
Handelsgesellscha en
des
Ruh bezi ks,
dem
„Kohlenkon o ",
wenn
auch
du ch
die
e agliche
Gebundenhei
au
diese
und
die
o melle
Unabhängigkei
au
jene
Sei e
ein
äuße liche
Un e schied
bes ehen
bleib .
Im
Ve kau
ih e
Kohle
sind
sie
unabhängig
on
den
P oduzen en,
ein
Ums and,
de
ihnen
die
Ge
s al ung
de
P eise,
sowei
sie
im
Ve keh
zwischen
Händle
und
Kon
sumen
zu
egeln
is ,
as
olls ändig
anheim
gib .
Un e
Be ücksich igung
de
on
de
Kon en ion
ü
die
einzelnen
Kohlenso en
es gese z en
Mindes
p eise
se z
de
G oßhandel
die
P eishöhe
in
ö en lich
bekann gegebenen
Lis enp eisen
es ,
zu
denen
die
De aillis en
mi
bes imm en
on
de
Höhe
de
Abschlußmengen
abhängenden
Raba sä zen
kau en.
De
Zwischen
händle
i
hie du ch
meh
in
die
Funk ion
eines
Agen en
des
G ossis en
und
is
nich
ims ande,
seine
S ellung
du ch
Übe sch ei ung
de
Lis enp eise
dem
Konsumen en
gegenübe
auszunu zen,
da
diese
ihn
du ch
di ek en
Bezug
g öße e
Mengen,
e wa
on
10
ab,
umgehen
kann.
Das
Gesam
bild
de
S einkohlenindus ie
und
des
Handels
in
Obe schlesien
mach
also
nich
den
Eind uck
de
unbeding en
Monopolisie ung
wie
im
Ruh bezi k,
doch
dü e
die
O ganisa ion,
besonde s
die
des
Handels,
den
Ve häl nissen
des
Gebie es
genügen,
um
eine
im
In e esse
des
P oduzen en,
des
Händle s
und
des
Konsumen en
gesunde
Ges al ung
de
P eise
he bei
zu üh en.
Sei
dem
Jah
1904
haben
sich
in
dem
de
Obe schlesischen
Kohlen
kon en ion
benachba en
Waldenbu ge
Re ie
die
niede schlesischen
Kohlen
be gwe ke
nach
dem
Mus e
de
Ruh zechen
zum
Niede schlesischen
Kohlen
syndika
zusammengeschlossen.
Das
Syndika
übe nimm
wie
das
Ruh
syndika
die
Ve kau s ä igkei
sowie
die
Fes se zung
de
P eise
und
Fö de
mengen.
Seine
Bedeu ung
gil
jedoch
nu
ü
Niede schlesien,
da
ihm
de
ge inge
An eil
an
de
Gesam ö de ung
sowie
die
mäch ige e
Kon-
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De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
117
ku enz
de
obe schlesischen
und
böhmischen
Kohle
eine
Ausdehnung
und
bes imm e
Abg enzung
seines
Absa zgebie es
nich
e möglichen.
Das
d i e
ü
den
S einkohlenbe gbau
in
Be ach
kommende
Ge
bie
is
das
Saa gebie .
Hie
e gib
sich
das
Monopol
aus
dem
Gesam
besi z
des
p eußischen
Fiskus.
Seine
Bedeu ung
is
zwa
im
s e en
Ab
nehmen
beg i en
und
seine
Be eiligung
an
de
Gesam kohlen ö de ung
Süddeu schlands
is
on
83
o/o
im
Jah e
1890
au
77,7
o/o
im
Jah e
1908
gesunken,
wenngleich
seine
absolu e
Fö de zi e
in
demselben
Zei aum
on
6
212
540
au
11
075
282
ges iegen
is
*
.
Das
bes ehende
An eils
e häl nis
de
iskalischen
Saa g uben
an
de
Gesam ö de ung
des
süd
wes deu schen
Be gbaugebie es
be ech ig
jedoch
on
o nhe ein
zu
de
An
nahme,
daß
die
P eispoli ik
des
S aa es
ü
die
Ges al ung
de
Ma k
lage
des
südwes lichen
Deu schland
maßgebend
is .
Die
P eis es se zung
du ch
die
Königl.
Be gwe ksdi ek ion
geschieh
alle
halbe
Jah e.
Rich
p eise
bes immen
auch
hie
das
allgemeine
P eisni eau
und
bilden
die
G undlage
ü
Ve ags-
und
Tagesp eise.
*
Tille,
Die
Fö de -
und
P eispoli ik
des
s aa lichen
Saa kohlenbe gbaues
(Sonde he
zum
Jah esbe ich
de
Handelskamme
Saa b ücken)
1910.
De
Fiskus
be ach e
es
wohl
als
den
Haup g undsa z
seine
P eis
poli ik,
du ch
möglichs
di ek e
Bedienung
alle
Ve b auche
eine
unnö ige
Ve eue ung
de
Kohle
zu
e meiden,
denn
nu
20
—
250/0
des
Saa
kohlenabsa zes
e mi el
de
Handel.
Dabei
is
jedoch
zu
be ücksich igen,
daß
de
Saa be gbau
Hausb andkohlen
in
e häl nismäßig
iel
ge inge en
Mengen
als
die
ande en
Bezi ke
p oduzie ,
wodu ch
die
Ve mi lung
des
Handels
in
hohem
G ade
en beh lich
gemach
wi d.
Diesen
e p lich e
e
un e
And ohung
eine
Kon en ionals a e,
die
Kohlen
mi
einem
Mindes
nu zen
on
3
Mk.
pe
10
zu
e äuße n.
Bei
den
an
und
ü
sich
schon
seh
hohen
Ve agsp eisen
ü
Saa kohle,
die
einen
Au schlag
du ch
den
Handel
kaum
,
meh
zulassen,
dü e
diese
Klausel
die
Händle
wohl
o
gegensei ige
Un e bie ung
schü zen,
ande e sei s
abe
wi d
ihnen
die
Möglich
kei
imme
meh
genommen,
Geschä e
zu
ä igen,
zumal
da
ihnen
ü
den
Ve ieb
emde
Kohle
auch
eine
Mindes p o ision
om
Fiskus
o
gesch ieben
is ,
und
die
kleinen
Ve b auche
au
genossenscha lichem
Wege
du ch
di ek en
Bezug
un e
güns ige en
Bedingungen
ih en
Beda
zu
decken
e mögen.
Diese
einsei ige
Be ücksich igung
de
Konsumen enin e essen,
die
den
S and
de
Zwischenhändle
zu
einem
wenig
beneidenswe en
ges al e ,
e
bü g
abe
den
Ve b auche
selbs
keinen
Vo eil
o
seinen
Kollegen
in
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118
D .
W.
Bockho .
ande en
Bezi ken,
da
de
Fiskus
an
de
Saa
auch
im
di ek en
Ve keh
P eise
o de ,
wie
sie
an
de
Ruh
selbs
bei
indi ek es e
Ve mi lung
du ch
Handel
e ziel
we den.
In
de
Ausme zung
des
Handels
schein
auße dem
zum
g oßen
Teil
die
Schwe älligkei
des
Saa be gbaues
beg ünde
zu
sein.
Denn
de
Händle
is
es,
welche
den
P oduzen en
die
Ausdehnung
des
Absa zgebie es
e s eben
kann
und
dadu ch
eine
besse e
Ausnu zung
ih e
Anlagen
und
dami
eine
höhe e
Ren abili ä
e möglich ,
die
ih e sei s
wiede
billige e
P eise
ges a e .
Du ch
die
zu
hohen
P eise
und
du ch
den
Ums and,
daß
die
Saa g uben
as
keine
allein
e wendba e
Hausb andkohle
p oduzie en,
wi d
de
Saa bezi k
au
die
Daue
ein
güns iges
Absa zgebie
emde
und
besonde s
de
wes älischen
Kohle,
die
do
o z
de
T anspo kos en
noch
mi
angemessenem
Gewinn
zu
konku ie en
e mag.
Das
Monopol
des
S aa es
bleib
dahe
zwa
o läu ig
maßgebend
ü
die
P eisges al ung,
e lie
abe
imme
meh
an
Bedeu ung
und
Einsei igkei ,
wäh end
auße
halb
des
Gebie es
sein
Ein luß
ganz
e sag .
Die
üb igen
S einkohlen e ie e
Deu schlands
haben
wegen
ih es
ge
ingen
Fö de quan ums
und
ih e
isolie en
Lage
ü
den
g oßen
deu schen
Kohlenma k
wenig
Bedeu ung.
Sie
e so gen
nu
die
nächs e
Umgebung
und
sind
ü
die
P eisbildung
nu
in
diesen
G enzen
maßgebend.
Abe
selbs
in
diesen
kleine en
Gebie en
mach
sich
das
S eben
nach
Kon
zen a ion
gel end
^.
Sei
dem
Jah e
1902
haben
sich
auch
im
König
eich
Sachsen
die
Kohlenbe gwe ke
des
Zwickaue
und
des
Lugau-Ölsni ze
Bezi ks
zu
einem
Fö de -
und
Ve kau s e band
zusammengeschlossen,
um
den
gegensei igen
Un e bie ungskamp
in
Zei en
wi scha lichen
Rückganges
zu
besei igen
und
gewinnb ingende
P eise
zu
e zielen.
Du ch
Fes se zung
bzw.
Einsch änkung
de
Fö de ung
de
be eilig en
G uben
egulie
auch
diese
Ve band
das
Angebo
und
e hinde
du ch
Bes immung
on
Mindes p eisen
ü
alle
e kau s ähigen
Kohlenso en
das
Ein eißen
on
Schleude p eisen.
So
bedeu ungslos
solche
Ve einigungen
auch
ü
den
gesam en
Kohlenma k
sein
mögen,
so
cha ak e isie en
sie
doch
das
allgemeine
S eben,
sich
du ch
Un e bindung
de
eien
Konku enz
auch
in
schlech en
Zei en
gewinnb ingende
P eise
zu
siche n.
Kann
man
nun
auch
on
eine
einhei lichen,
na ionalen
Syndizie ung
des
ganzen
deu schen
Kohlenbe gbaues
nich
sp echen,
so
muß
die
mono
polis ische
Tendenz,
die
as
in
allen
Bezi ken,
wenn
auch
in
e schiedene
'
Vgl.
die
be e enden
A ikel
in
de
Denksch i
übe
das
Ka ellwesen
(d i e
Teil).
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De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
2ö
Jah en.
119
Fo m,
zum
Ausd uck
komm ,
ih en
Ein luß
au
die
Ges al ung
de
P eise
nich
e ehlen.
Die
Möglichkei
de
Monopolisie ung
des
Kohlenbe gbaues
de
einzelnen
Bezi ke
is
—
meh
als
i gendeinem
ande en
Indus ie
zweige
—
du ch
echnische
und
wi scha liche
Ve häl nisse,
wie
die
Ge
bundenhei
an
bes imm e
Gegenden
mi
Kohlen o kommen,
de
einhei liche
Cha ak e
de
E zeugnisse,
die
gleichen
Ges ehungskos en
usw.
gegeben,
so
daß
ge ade
de
Zusammenschluß
des
Be gbaues
ü
den
Konsumen en
die
Ge ah
einsei ige
und
gewissenlose
Ausnu zung
bedeu e ,
zumal
die
Kohle
ein
unen beh liche
B enns o
sowohl
ü
die
Indus ie
und
die
Landwi scha
als
auch
ü
die
g oße
Masse
de
kleinen
Ve b auche
is .
Doch
wi d
die
Ge ah
eines
Mach mißb auches
des
ka ellie en
Be gbaues
du ch
den
We bewe b
eingesch änk ,
in
dem
die
e schiedenen
Kohlengebie e
an
de
Saa ,
Ruh ,
in
Obe -
und
Niede schlesien,
im
Aachene
Gebie
und
im
König eich
Sachsen
un e einande
s ehen,
de
nu
zuzei en
s eigende
Konjunk u
du ch
den
g öße en
Beda
des
Inlandes
gemilde
wi d,
im
üb igen
na ü lich
on
de
Höhe
de
T anspo kos en
abhäng .
Sodann
ha
die
S einkohle
imme
meh
mi
de
Konku enz
de
an
Be
deu ung
gewinnenden
B aunkohle
und
de
ausländischen
Kohlen
zu
echnen.
Vo
allem
is
es
de
englischen
S einkohle
in olge
de
billigen
See ach en
und
des
ih
unmi elba
zu
Ve ügung
s ehenden
Wasse weges
au
den
in
die
No d-
und
Os see
mündenden
Flüssen
ein
leich es,
die
Kohlenmä k e
im
No den
Deu schlands
und
selbs
in
Mi eldeu schland
zu
e so gen.
Schließlich
is
noch
zu
be ücksich igen,
daß
sich
die
Eisenbahnen,
au
die
de
Kohlenabsa z
haup sächlich
angewiesen
is ,
in
Händen
des
S aa es
be
inden,
so
daß
eine
einsei igen
Mach s ellung
du ch
die
Behe schung
de
F ach a i e
Sch anken
gezogen
sind.
De
Ein luß,
den
die
Monopolisie ung
des
S einkohlenbe gbaues
und
des
Handels
au
die
Ges al ung
de
P eise
ausüb ,
läß
sich
nun
dahin
zusammen assen,
daß
dieselbe
das
G undgese z
nach
dem
Angebo
und
Nach age
den
P eis
bilden,
in
seine
Wi kung
nich
au heb ,
sonde n
nu
inso e n
du chb ich ,
als
sie
die
Bedingung
ü
die
P eisbildung,
das
Ve
häl nis
on
P oduk ion
und
Konsum,
egulie ,
zu
E zielung
gleich
mäßige
und
gewinnb ingende
P eise,
de en
Mindes höhe
du ch
die
Höhe
de
Ges ehungskos en
o gesch ieben
is .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
120
D .
W.
Bockho .
Zwei e
Teil.
Übe sich
übe
die
En wicklung
de
S einkohlenp eise
in
Deu schland
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
Da s ellung
de
P eiss eige ung
an
den
Fö de we en.
1.
Fü
Deu schland
allgemein.
Wie
ha
sich
nun
un e
den
geschilde en
Ve häl nissen
in
de
S ein
kohlenindus ie
die
P eisen wicklung
de
S einkohle
ollzogen?
Um
diese
F age
zunächs
ü
Deu schland
allgemein
zu
bean wo en,
s ü zen
wi
uns
au
die
am lich
e echne en
Du chschni s ö de we e
*
de
S einkohlen
Deu schlands,
die
sich
in
den
beiden
le z en
Jah zehn en
olgende maßen
en wickel en
:
Jah -
Mk.
Jah
Mk.
IM
0,15
1900
8,84
1888
5,22
1901
9,35
1889
5,72
1902
8,84
1890
7,66
1903
8,62
1891
8,00
1904
8,56
1892
7,32
1905
8,66
1893
6,75
1906
8,93
1894
6,63
1907
8,74
1895
6,81
1908
10,31
1896
6,92
1909
10,21
1897
7,13
1910
9,99
1898
7,38
1911
9,78
1899
7,77
Aus
diesen
Zahlen,
die
den
jäh lichen
Du chschni s ö de we
p o
Tonne
S einkohlen,
d.
h.
den
We
des
noch
nich
du ch
Wäsche,
Ve kokung,
B ike ie ung
u.
dgl.
e edel en
Rohp oduk es
da s ellen,
geh
die
s eigende
En wicklungs endenz
kla
he o .
De
Zug
de
Bewegung
is
un e kennba
nach
oben
ge ich e ,
wenn
e
auch
du ch
die
Rückschläge
zuzei en
wi scha
lichen
Niede ganges
manchmal
un e b ochen
wi d.
Die
ganze
Bewegung
ollzieh
sich,
wie
aus
de
g aphischen
Da s ellung
besonde s
deu lich
e
sich lich,
ge adezu
schema isch
und
gese zmäßig.
Die
S eige ung
e gib
sich
da aus,
daß
die
P eis ückgänge
niemals
die
o au gegangene
E höhung
auszugleichen
e mögen,
da
eine sei s
die
Pe ioden
de
Au wä sbewegung
länge
sind,
als
die
des
Rückganges,
ande e sei s
auch
die
S eige ung
de
'
Jah esbe ich e
des
Ve eins
ü
die
be gbaulichen
In e essen
im
Obe be g
am sbezi k
Do mund.
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De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
121
We e
on
Jah
zu
Jah
inne halb
de
Hochbewegung
du chschni lich
g öße
sind,
als
die
jäh lichen
P eis älle
beim
Konjunk u wechsel.
Es
e
gib
sich
dahe
bei
jede
Hochbewegung
ein
P eiss and,
de
den
o he
gehenden
Höhepunk
wei
übe i .
Selbs
inne halb
de
Au wä s-
und
Abwä sbewegungen
de
P eis
linie
zeig
sich
eine
gewisse
Regelmäßigkei ,
die
besonde s
in
e s e em
Falle
o ensich lich
is .
So
se z
das
Anziehen
de
P eise
zue s
langsam
ein
und
wi d
m
jedem
olgenden
Jah e
s ä ke ,
wäh end
de
Sch i
o
dem
Höhepunk e
wiede
kleine
wi d.
Diese
le z e
E scheinung
dü e
da au
zu ückzu üh en
sein,
daß
in
den
Jah en,
in
denen
de
Konjunk u
wechsel
be ei s
eingese z
ha ,
de
g öß e
Teil
de
P oduk ion
schon
in
länge en
Abschlüssen
zu
wei e
e höh en
P eisen
begeben
is ,
und
die
P oduzen en
in olgedessen
o z
de
nied ige en
P eise,
die
sie
ü
den
Res
ih e
E zeugnisse
e hal en,
dennoch
eine
höhe e
Du chschni seinnahme
in
dem
be e enden
Jah e
e zielen.
Das
Fallen
de
P eise
ollzieh
sich
in
ähnliche
Weise.
Auch
hie
wi d
die
le z e
E mäßigung
kleine
und
läß
sich
dami
beg ünden,
daß
die
am
Schluß
des
Jah es
sich
e höhenden
Einnahmen
p o
Tonne
die
Höhe
des
du chschni lichen
Rückganges
dieses
Jah es
umgekeh
beein lussen.
Die
S eige ungsin ensi ä
des
We es
de
S einkohle
e wa
sei
1890
e gib
sich
aus
einem
Ve gleiche
de
Höhepunk
in
de
Wellenbewegung.
Die
Höhepunk e
inden
wi
in
den
Jah en
1891,
1901
und
1908,
und
zwa
belie
sich
de
We
in
diesen
Jah en
au
8
Mk.,
9,85
Mk.
und
10,85
Mk.
Es
e gib
sich
da aus
eine
S eige ung
um
2,85
Mk.
on
1891
—
1908,
also
eine,
jäh liche
Du chschni ss eige ung
on
eine
Hoch
bewegung
zu
ande en
um
13,8
P .
Ve gleich
man
nun
wei e
die
En wicklung
im
e s en
Jah zehn
unse e
Un e suchung
mi
de
in
den
le z en
zehn
Jah en,
so
läß
sich
in
de
le z e en
Zei
eine
s ä ke e
S eige ung
gegenübe
den
ühe en
Jah en
es s ellen.
In
de
Hochbewegung
on
1894
—
1901
e gib
sich
nämlich
eine
jäh liche
S eige ung
de
Fö de we e
p o
Tonne
um
39
P .
und
on
1904
—
1908
eine
solche
um
44
P .
Die
Rückschläge
im
We e
nehmen
dagegen
ab,
und
zwa
on
46
P .
p o
Jah
in
de
Zei
on
1891
—
1894
au
26
P .,
on
1901
—
1905
und
au
16
P .
in
de
Zei
on
1908
—
1910.
Das
Au wä ss eben
de
P eise
ollzieh
sich
demnach
mi
imme
ge inge en
Schwankungen
und
mi
g öße e
S e igkei .
Die
Wellenbewegung
e lach
sich
on
Pe iode
zu
Pe iode,
und
man
wi d
sich
unwillkü lich
die
wei e e
En
wicklung
diese
P eisbewegung
als
eine
sich
nach
und
nach
zu
eine
ge aden
Linie
e jüngenden
Au wä sbewegung
o gese z
denken.
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122
D .
W.
Bockho .
2.
Fü
die
einzelnen
Bezi ke.
Ähnlich
de
P eiss eige ung
ü
das
ganze
Deu schland
ollzieh
sich
die
En wicklung
in
den
e schiedenen
Kohlenbezi ken.
Die
s ä ks e
S eige ung
inden
wi ,
wie
Tabellen
I
und
II
zeigen,
in
den
p eußischen
Bezi ken
mi
dem
Obe be gam sbezi k
B eslau
an
de
Spi ze.
Ihm
olg
de
Bezi k
Do mund,
dann
Claus hal.
Im
Obe be gam sbezi k
Halle
be
obach en
wi
dagegen
einen
Rückgang
um
zi ka
250/0,
de
wohl
au
die
zunehmende
Konku enz
de
B aunkohle
zu ückzu üh en
is .
Übe haup
e lie
diese
an
und
ü
sich
schon
unbedeu ende
Bezi k
bezüglich
de
S einkohlen ö de ung
meh
und
meh
an
Wich igkei .
Seine
S einkohlen
p oduk ion
is
sei
1890
on
23000
au
8000
im
Jah e
1910
he ab
gesunken,
wäh end
die
B aunkohlen ö de ung
in
demselben
Zei aum
on
11000
000
au
41000
000
ges iegen
is ,
und
man
wi d
aus
diese
zu
nehmenden
Konku enz
de
wesen lich
billige en
B aunkohle
den
P eis
ückgang
de
S einkohle
ohne
wei e es
he lei en
dü en.
In
den
nich p eußischen
Bezi ken
des
Deu schen
Reiches
kons a ie en
wi
eine
wenige
s a ke
S eige ung.
Die
g öß e
S eige ung
weis
Sachsen
au ,
dann
olgen
die
un e
de
Rub ik
„üb ige
deu sche
S aa en"
zusammen
ge aß en
Bezi ke
und
schließlich
mi
ziemlich
gleiche
S eige ung
Baye n
und
Elsaß-Lo h ingen.
Ve gleich
man
nun
die
En wicklung
de
absolu en
P eishöhe
in
den
einzelnen
Gebie en
Deu schlands,
indem
man,
wie
in
Tabelle
II
geschehen,
den
Fö de we
de
S einkohle
Deu schlands
allgemein
gleich
100
0/0
se z ,
so
e gib
sich
dadu ch
ein
wei e e
Anhal spunk
ü
die
Beu eilung
de
S eige ung.
Au allend
is
zunächs ,
daß
ge ade
in
den
Bezi ken,
in
denen
die
g öß e
p ozen uale
S eige ung
es zus ellen
wa ,
im
Ve gleichsjah
die
nied igs en
P eise
he sch en,
wäh end
do ,
wo
wi
eine
ge inge e
S eige ung
beobach e en,
auch
hohe
P eise
üblich
wa en,
und
zwa
is
le z e es
in
den
nich p eußischen
Bezi ken
am
deu lichs en
zu
e kennen.
Die
Gebie e
e
lie en
du ch
die
Ausdehnung
und
Ve besse ung
de
T anspo -
und
Kom
munika ionsmi el
und
du ch
die
mäch ige
Ausdehnung
de
g oßen
Be gbau
bezi ke,
besonde s
des
Ruh bezi kes,
imme
meh
ih e
isolie e
Lage
und
we den
in
ih e
P eiss ellung
abhängig
on
den
g öße en
Konku en en,
die
ih en
P oduk ionsübe schuß
auch
an
den
en legenen
Mä k en
abzuse zen
bemüh
sind.
Es
bes eh
somi
die
Tendenz
nach
Ausgleichung
de
Spannung
zwischen
den
P eisen
in
den
e schiedenen
Bezi ken.
S ellen
wi
beispielsweise
die
Obe be gam sbezi ke
Do mund
und
Bonn
zum
Ve
gleiche
gegenübe ,
so
beobach en
wi
(Tabelle
II)
1885
noch
eine
Spannung
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
129
An ang
und
Ende
de
in
unse e
Be ach ung
allenden
Pe iode,
die
Jah e
1887/93
und
1905/11,
einande
gegenübe ges ell .
In
de
zwei en
Häl e
diese
Tabelle
haben
wi
diesen
Ve gleich
wiede hol ,
abe
un e
Ausschal ung
de
Konjunk u jah e
1890/91
und
1907/08,
da
de
ano male
hohe
P eiss and
de
e s en
Hochbewegung
nich
mi
den
P eisen
de
Jah e
1907/08
zu
e gleichen
is .
De
Un e schied
in
dem
E gebnis
bei
Anwendung
diese
beiden
Me hoden
is
in
de
Tabelle
leich
e kennba .
Die
S eige ung
im
e s en
Falle
is
bei
allen
So en
um
12
—
13
o/o
ge
inge ,
als
die
S eige ung
in
de
zwei en
E echnung
und
nu
au
die
eno me
P eishöhe
de
Jah e
1890/91,
die
selbs
in
ih e
Ve eilung
aus
sieben
Jah e
dem
Du chschni sp eis
des
ganzen
Zei abschni es
eine
mi
dem
P eise
de
Jah e
1905/11
nich
e gleichba e
Höhe
gib .
U.
E.
kann
nu
das
E gebnis
de
zwei en
E echnung
die
F age
nach
dem
S eige ungs
g ade
annähe nd
ich ig
bean wo en.
Die
p ozen ual
s ä ks e
Au besse ung
haben,
wie
aus
diese
Tabelle
he o geh ,
die
P eise
ü
G us-
und
Kokskohle
mi
110,9
bzw.
80,9
o/o
e ah en,
dann
olgen
die
Fö de -
und
S ückkohle
und
die
ge inge en
Nußso en,
die
du chweg
um
übe
40
o/o
im
P eise
anzogen.
Die
S eige ung
de
haup sächlichs en
P oduk e,
de
Fö de kohle,
deck
sich
bis
au
1
—
2
o/o
mi
de
S eige ung
des
oben
da ges ell en
Du chschni s
we es
im
Ruh bezi k;
diese
Übe eins immung
sp ich
ü
die
Rich igkei
unse e
Be echnung
inso e n,
als
die
Fö de kohle
als
das
Haup p oduk
ü
den
Du chschni swe ,
den
Fö de we ,
bedingend
is .
Obwohl
das
Resul a
de
Fö de we s eige ung
on
43
o/o
aus
einem
Ve gleiche
gleiche
Epochen
ohne
Rücksich
au
die
Konjunk u jah e
1890/91
und
1907/08
gewonnen
is ,
dü e
es
zulässig
sein,
dieses
E gebnis
mi
dem
le z en
zu
e gleichen,
da
die
sich
aus
ühe
genann en
G ünden
ollziehende
no male
En wicklung
des
Fö de we es
den
Vo behal
unse e
le z en
Be echnung
en beh lich
mach .
Die
on
uns
e echne e
S eige ung
de
S einkohlenp eise
im
Ruh
bezi k
um aß
40
o/o
in
dem
Zei aum
on
20
Jah en,
dü e
also
de
a sächlichen
S eige ung
en sp echen.
In
as
gleichem
G ade
ollzieh
sich
das
S eigen
de
P eise
ü
die
Koksso en,
nu
mi
dem
Un e schiede,
daß
die
eu e en
So en,
en gegen
de
Tendenz
de
Kohlenp eise,
s ä ke
anziehen
als
die
billige en
Koke.
Das
is
keine
au allende
E scheinung,
da
die
ge inge en
Koksso en
sich
nich
du ch
Au be ei ung
e besse n
lassen,
wie
bei
de
ohen
Kohle,
de en
schlech e e
So en
sich
du ch
Ve edelung
den
u sp ünglich
besse en
So en
gleichwe ig
und
gleich
begeh enswe
machen
lassen,
so
daß
die
e häl nis-
Sch i en
14:i.
9
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130
O .
W.
Bockho .
mäßig
s ä ke
s eigende
Nach age
nach
billige en
Kohlen
auch
eine
e
häl nismäßig
g öße e
We e höhung
mi
sich
b ing .
Was
schließlich
die
S eige ung
de
B ike p eise,
die
nach
unse e
Rechnung
23,8
o/o
be äg ,
anbelang ,
so
is
dieselbe
in
Anbe ach
des
sich
um
das
Doppel e
e eue nden
Rohma e ials,
de
Feinkohle,
als
eine
ge inge
zu
bezeichnen.
Man
wi d
indessen
be ücksich igen
müssen,
daß
die
B ike p eise
o
20
Jah en
be ei s
einen
S and
inneha en,
de
e häl nis
mäßig
hoch
und
deshalb
nich
meh
so
s eige ungs ähig
wa
wie
de
P eis
billige
Kohlen.
Ande e sei s
is
abe
auch
da au
hinzuweisen,
daß
die
sons igen
Selbs kos en
in
den
B ike ab iken
wesen lich
ge inge
und
nich
in
dem
G ade
ges iegen
sind,
wie
die
Ges ehungskos en
de
Kohle
und
daß
sich
dieselben
in olge
de
e ollkommne en
He s ellungs echnik
und
du ch
gleichmäßige
und
ausgiebige
Ausnu zung
de
Anlagen
um
ein
E hebliches
p o
Tonne
eduzie en
lassen.
2.
In
Obe schlesien.
De
nächs
dem
Ruh bezi k
ü
unse e
Un e suchung
in
Be ach
kommende
Bezi k
is
Schlesien.
Wie
wi
be ei s
oben
bei
de
Un e suchung
übe
die
En wicklung
de
Fö de we e
es ges ell
haben,
is
de
Du ch
schni swe
de
obe schlesischen
S einkohle
im
Ve gleich
zu
dem
ande e
Bezi ke
am
s ä ks en
ges iegen.
Obwohl
das
Ma e ial
ü
Obe schlesien
nich
in
dem
Um ange
zu
e b ingen
is ,
wie
ü
den
Ruh bezi k,
läß
sich
doch
an
de
Hand
de
wenigen
uns
zu
Ve ügung
s ehenden
Zahlen
das
ühe e
E gebnis
auch
hinsich lich
de
G oßhandelsp eise
bes ä igen.
Die
ü
Obe schlesien
in
Be ach
kommenden
G oßhandelsp eise
sind
die
on
den
beiden
Be line
Händle i men
jäh lich
zwei-
bis
d eimal
no ie en
Lis enp eise.
Auch
sie
sind,
wie
die
No malp eise
des
Ruh
syndika s
und
die
on
de
Essene
Bö se
no ie en
P eise,
im
g oßen
und
ganzen
Rich p eise
ü
Kohlen
mi le e
Quali ä
und
So e
und
ände n
sich
je
nach
de
Ko ng öße
und
Mischung
und
nach
de
A
und
dem
Um ange
des
Geschä es,
on
dem
die
Höhe
de
dem
Abnehme
gewäh en
Raba sä ze
abhäng .
Tonangebend
ü
den
obe schlesischen
Ma k
sind
die
P eise
de
Königin
Luise-G ube
und
Königs-G ube,
de en
No ie ung
sei
1887
wi
in
den
Tabellen
IV
und
V
wiede geben.
'
Ein
Blick
au
diese
Tabellen
genüg ,
um
zu
e kennen,
daß
sich
die
P eisen wicklung
in
Obe schlesien
in
ähnliche
Weise
ollzieh ,
wie
im
Ruh bezi k,
und
daß
sich
do
die
Wi kung
de
Konjunk u schwankungen
au
den
Kohlenp eis
in
denselben
Jah en
gel end
mach .
Ein
wesen liche
Un e schied
zeig
sich
jedoch
in
den
1890e
Jah en,
in
denen
sich
die
P eis
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
131
e höhung
ü
obe schlesische
Kohle
in
angemessene en
G enzen
häl ,
wenigs ens
inso e n,
als
die
P eise
keine
in
spä e en
Jah en
une eichba e
Höhe
ein
nehmen.
Ve gleich
man
nun
die
P eisen wicklung
bis
1890
in
Obe
schlesien
mi
de
des
Nuh bezi ks
genaue ,
so
läß
sich
olgendes
es s ellen
:
De
Du chschni sp eis
ü
S ückkohle
in
Obe schlesien
s ieg
on
6,65
Mk.
im
Jah e
1887
au
8,50
Mk.
im
Jah e
1890,
also
um
1,85
Mk.
ode
27,8
0/0,
ü
Wü elkohlen
on
6,25
Mk.
au
8,50
Mk.,
also
um
2,25
Mk.
ode
38,8
o/o,
ü
Nuß
I
on
5,50
Mk.
au
8,50
Mk.,
also
um
3
Mk.
ode
35
o/o,
ü
Fö de klein
on
4,40
Mk.
au
6,80
Mk.,
also
um
2,40
Mk.
ode
54,5o/o,
und
ü
Klein
I
on
3,30
Mk.
au
6
Mk.,
also
um
2,20JMk.
ode
66,6
0/0.
Die
e gleichba en
So en
wes älische
Kohle
dagegen
e
eue en
sich
in
de selben
Zei
um
90
bis
übe
100
0/0.
Im
olgenden
Jah e
sank
de
P eis
jedoch
wiede
ganz
e heblich,
wäh end
^die
obe
schlesische
Kohle
sich
wei e
au
dem
e eich en
P eiss ande
hiel .
Auch
die
wei e e
En wicklung
de
S einkohlenp eise
in
Obe schlesien
zeig e
eine
noch
g öße e
S e igkei
als
die
de
Nuh kohle.
Sie
e gib 'sich
nich
so
seh
aus
de
Ve meidung
sp ungha e
S eige ung,
als
ielmeh
aus
de
möglichs en
Ve meidung
de
Rückschläge.
Wie
unse e
Tabellen
zeigen,
e ha
de
P eis
säm liche
Kohlen
nach
de
Hochbewegung
on
1890
au
dem
in
diesem
Jah e
e eich en
höchs en
S and
bis
zum
Jah e
1898,
um
on
da
ab
wei e
anzuziehen
und
zwa
in
wei
s ä ke em
Maße
als
im
Ruh bezi k,
wo
mi le weile
das
Ruh syndika
die
P eis egulie ung
übe nommen
ha e.
Die
S eige ung
in
den
d ei
Jah en
on
1898
bis
1901
be ug
ü
säm liche
So en
2
Mk.
und
meh ,
gegenübe
eine
E höhung
de
Ruh
kohlenp eise
um
du chweg
1
Mk.
In
Anbe ach
des
absolu
höhe en
P eiss andes
de
Ruh kohle
wü de
sich
de
p ozen uale
Un e schied
in
de
S eige ung
noch
meh
zuguns en
de
Ruh kohle
ges al en.
So
s ieg
z.
B.
de
P eis
de
S ück-,
Wü el-
und
Nußkohle
in
Obe schlesien
on
9,17
Mk.
au
11,41
Mk.
,
also
um
2,24
Mk.
ode
24,4
0/0,
de
P eis
de
Fö de kohle
on
7,42
Mk.
au
9,38
Mk.
,
also
um
1,96
Mk.
ode
26,40/0
und
de
P eis
de
S einkohle
on
6,35
Mk.
au
8,28
Mk.,
also
um
30,40/0.
Die
e gleichba en
Ruh kohlenso en,
wie
die
Flamm
ö de kohle,
S ückkohle,
Nuß
I
und
Nuß
111
e höh en
sich
dagegen
um
du chschni lich
nu
1,15
Mk.
ode
10
0/0.
Diese
e häl nismäßig
s ä ke e
P eiss eige ung
de
schlesischen
Kohle
äll
um
so
meh
ins
Gewich ,
als
bei
de
nach
1901
ein e enden
ückläu igen
Bewegung
die
o aus
gegangene
E höhung
ga
nich
ode
nu
in
ge ingem
Um ange
du ch
P eis
e mäßigungen
ausgeglichen
we den,
wie
z.
B.
die
P eise
ü
S ück-,
9*
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O .
W.
Bockho .
122
Wü el-
und
Nußkohle
bis
1906
au
dem
e lang en
S and
e ha en,
und
die
üb igen
Kohlenso en,
mi
Ausnahme
de
Klein
I,
die
im
P eise
bis
1905
um
1,20
Mk.
zu ückging,
sich
nu
um
50
—
60
P .
wiede
e
billig en.
Sei
1906
beginn
dann
wiede
eine
bes imm e
Au wä s
bewegung,
die
wie
in
ande en
Bezi ken
auch
hie
im
Jah e
1907
ih en
Höhepunk
e eich .
Die
S eige ung
ollzieh
sich
in
diesem
Jah e
as
in
de selben
Weise
wie
die
le z e
und
übe i
wiede um
die
de
Nuh -
kohle
in
gleichem
G ade.
Mi
Ausnahme
einige
So en,
de
E bskohle,
de
Fö de kleins,
de
Klein
I
de
Königin
Luise-G ube,
de
E bs
I
und
Klein
I
und
de
S aubkohle
de
Königs-G ube,
welche
So en
sich
bis
1911/12
um
20
—
30
P .
p o
Tonne
e mäßigen,
e bleiben
die
P eise
de
üb igen
So en
au
ih e
Höhe
ode
e ah en
noch
eine
ge inge
S eige ung.
Die
En wicklung
de
G oßhandelsp eise
ü
S einkohlenkoks
und
B ike s
in
Obe schlesien
läß
sich,
da
das
einschlägige
Ma e ial
nich
zu
e hal en
is ,
nich
mi
de
Siche hei
e anschaulichen,
wie
es
bei
de
Ruh
kohle
möglich
wa .
Fü
B ike s
s immen
die
Rich p eise
im
allgemeinen
mi
den
P eisen
de
S ückkohle
übe ein.
Ve olgen
wi
dahe
zu
Be
u eilung
de
P eiss eige ung
de
obe schlesischen
B ike s
die
Da en
ü
S ückkohle
in
Obe schlesien
und
die
P eise
ü
B ike s
im
Nuh bezi k,
so
e kennen
wi
gleich
die
uhige,
bes imm e
P eisbewegung
do
gegen
übe
de
on
g oßen
Schwankungen
un e b ochenen
En wicklung
im
Ruh
bezi k,
wo
de
B ike handel
bis
nach
1900
auße halb
de
Mach sphä e
des
Rheinisch-Wes älischen
Kohlensyndika s
lag
und
dahe
nich
den
G und
sä zen
dessen
P eispoli ik
en sp echen
konn e.
Sieh
man
indessen
on
den
Schwankungen
und
P eisaussch ei ungen
im
Handel
mi
wes älischen
B ike s
ab,
so
e gib
sich
in
Obe schlesien
absolu
ge echne
unge äh
die
gleiche
S eige ung
wie
im
Ruh bezi k.
1887
und
1911
di e enzie en
die
P eise
an
de
Ruh
und
in
Schlesien
um
ca.
50
P .
Im
üb igen
komm
ü
unse e
Un e suchung
die
B ike p eisen wicklung
wenige
in
F age,
da
die
Fab ika ion
dieses
B ennma e ials
daselbs
e häl nismäßig
ge ing
is .
Dasselbe
gil
on
den
Koksp eisen,
da
de
g öß e
Teil
de
an
und
ü
sich
schon
e häl nismäßig
ge ingen
Koksp oduk ion
on
obe schlesischen
Hocho enwe ken
ü
eigenen
Beda
be ieben
wi d,
wäh end
de
wei aus
ge inge e
Teil
—
im
Jah e
1910
on
1,379
Millionen
Tonnen
0,325
Millionen
Tonnen
—
an
ande e
Ve b auche
abgese z
wi d,
so
daß
eine
Ve mi lung
du ch
den
Handel
und
e en uell
on
ihm
e ö en lich e
P eise
ehlen.
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Te
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
133
Will
man
nun
auch
ü
obe schlesische
S einkohle
den
G ad
de
P eis
s eige ung
inne halb
eines
20jäh igen
Zei aumes
zu e lässig
es s ellen,
so
e gib
sich
diese
am
siche s en
eben alls
aus
einem
Ve gleich
de
Du ch
schni sp eise
wäh end
de
Jah e
1887/93
und
1905/11.
Rechne
man
diese
Du chschni e
aus
den
Ve kau sp eisen
de
Königin
Luise-G ube,
so
e gib
sich
olgende
S eige ung.
Es
s iegen
im
P eise:
S ück
Wü el
Nuß
I
^e -
Klein!
on
.
.
.
Mk.
7,94
7,78
6,42
5,78
5,12
in
den
Jah en
1887/93
au
.
.
.
„
12,67
12,67
12,67
10,67
8,89
„
„
„
1905/11
also
um
.
Mk.
4,73
4,89
6,25
4,89
3,77
ode um
P ozen
59,6
62,9
97,4
84,6
73,6
Obwohl
wi
die
S eige ung
de
obe schlesischen
S einkohle
nu
an
ün
Haup so en
da zus ellen
e mögen,
da
die
üb igen
So en
1890
noch
nich
no ie
wu den,
so
e hell
aus
de
obigen
Be echnung
doch
die
seh
bedeu ende
S eige ung
diese
Kohlenp eise.
Die
du chschni liche
P eis
e höhung
diese
ün
So en
be äg
4,90
ode
74,3
o/s.
Dieses
Resul a
kann
nun
noch
wenige
als
das
ü
den
Ruh bezi k
e echne e
Ansp uch
au
unbeding e
Zu e lässigkei
machen.
Doch
is
die
Annahme
de
Du ch
schni ss eige ung
on
750/0
nich
zu
hoch
geg i en,
und
das
Resul a
wü de
sich
du ch
He anziehen
de
En wicklung
de
P eise
de
üb igen
Kohlenso en
ehe
e höhen,
da
diese
in
kü ze e
Zei
eine
e häl nismäßig
noch
g öße e
S eige ung
au weisen.
3.
Im
Saa bezi k.
Wi
kommen
nun
zu
den
P eisen
im
Saa bezi k.
Auch
hie
kommen
ü
die
Da s ellung
de
En wicklung
nu
die
wich igs en
So en
einige
Flamm-
und
Fe kohlenzechen
in
F age.
Leide
wa
es
uns
o z
ed
liche
Bemühungen
nich
möglich,
die
Rich p eise
ühe e
Jah e
unse e
Tabelle
einzu ügen,
so
daß
die
Nachweisung
e s
on
1893
ab
be
ginnen
kann.
Au allend
ü
die
Saa kohle
is ,
wie
schon
aus
den
Du chschni s
we en
e sich lich,
de
bedeu end
höhe e
absolu e
P eiss and
besonde s
in
ühe en
Jah en.
No wendige weise
muß
diese
P eishöhe
hemmend
au
die
s eigende
Tendenz
wi ken
und
die
p ozen uale
S eige ung
konn e
sich
unmöglich
in
dem
G ade
ollziehen,
wie
in
ande en
Bezi ken,
da
bei
ela i em
Sch i hal en
de
En wicklung
de
Saa kohlenp eise
mi
de
ande e
P eise
jene
bald
au
einen
S and
gelangen
wü den,
de
es
selbs
den
en legens en
Kohlengebie en
e möglichen
wü de,
seine
Konku enz
an
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134
O .
W.
Bockho .
de
Saa
gel end
zu
machen
und
zwa
de a ,
daß
dem
do igen
Be gbau
seine
Absa zmöglichkei
ganz
genommen
wü de.
Da au
is
de
Ausgleich
de
in
ühe en
Jah en
bes ehenden
Spannung
zwischen
den
S einkohlen
p eisen
e schiedene
Bezi ke
zu ückzu üh en:
das
mäch igs e
P oduk ions
gebie
in
Deu schland,
de
Ruh bezi k,
is
de
eigen liche
P eisbildne ,
de
es
de
schlesischen
Be gwe ksindus ie
ges a e ,
ih e
P eise,
da
sie
nied ige
als
die
Ruh kohlenp eise
ind,
bis
zu
Höhe
diese
P eise
au zubesse n,
den
Saa be gbau
jedoch
zwing ,
in
de
P eise höhung
deg essi
zu
e
ah en,
wenn
e
nich
de
Möglichkei ,
an
dem
allgemeinen
We bewe b
wei e
eilzunehmen,
e lus ig
gehen
will.
Unse e
Tabelle
zeig
uns
die
En wicklung
de
alle
halben
Jah e
on
de
König!.
Be gwe ksdi ek ion
in
Saa b ücken
es gese z en
Rich p eise
einige
wich ige
So en.
Hinsich lich
de
P eiswelle
zeig
die
Tabelle
inso e n
Gleichhei
mi
de
P eisbewegung
in
Obe schlesien
und
besonde s
im
Ruh bezi k,
als
die
Schwankungen
sich
in
denselben
Jah en
wie
do
ollziehen.
Wie
an
de
Ruh
äll
auch
hie
noch
nach
1893
de
P eis
ü
einige
Flammkohlen-
so en,
wäh end
die
P eise
ü
Fe kohlen
im
genann en
Jah e
du chweg
ih en
nied igs en
S and
e eich
zu
haben
scheinen
und
eine
bes imm e
Au wä sbewegung
einschlagen.
1897
und
1898
beginn
dann
ü
jene
So en
ein
Anziehen,
das
seinen
Höhepunk
eben alls
e s
im
Jah e
1901,
nachdem
de
Gip el
de
allgemeinen
Hochbewegung
übe sch i en
is ,
e
eich .
Vom
Jah e
1902
au
1903
e olg
dann
ein
Rückschlag
on
40
P .
bis
1,10
Mk.,
de
bis
zu
zwei en
Häl e
des
Jah es
1904
an
häl .
Von
da
ab
e hol
sich
die
Ma k lage
wiede
und
zwa
beginnend
mi
eine
P eiss eige ung
de
billige en
So en,
die
im
o au gegangenen
Konjunk u wechsel
am
s ä ks en
e mäßig
we den
muß en.
Bis
zum
Jah e
1908
haben
dann
säm liche
So en
eine
Au besse ung
im
P eise
on
40
P .
bis
1,20
Mk.
und
soga
on
1,90
Mk.
(Kokskohle)
e ah en.
Wäh end
dann
-bis
zum
Jah e
1910
die
P eise
ü
Fe kohlen
du chweg
um
20
bis
40
P .
nachlassen
und
sich
im
olgenden
Jah e
mi
Ausnahme
on
Maybach-
B e eld
2.
So e
und
Kokskohle
um
20
—
50
P .
wei e
e mäßigen,
is
de
P eis all
de
Flammkohle
nich
so
allgemein
und
ausgesp ochen,
da
einige
So en,
wie
Luisen hal
Nußg ies,
G iesbo n
2.
So e
und
Nuß
I
sich
bis
1912
um
40
—
80
P .
e eue n,
ande e
sich
bis
1911
au
dem
im
Jah e
1908
e eich en
P eiss ande
hal en.
Es
is
eine
au allende
E scheinung,
daß
die
gleichen
So en
e
schiedene
G uben
eine
so
un egelmäßigen
P eisen wicklung
un e wo en
sind,
wie
z.
B.
So e
I
(S ückkohle).
Man
kann
diese
Un egelmäßigkei
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De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
135
de
P eiss eige ung
au
die
Ve ände lichkei
de
Quali ä
zu ück üh en,
die
ih e sei s
wiede um
on
de
Lage
und
de
Bescha enhei
de
Flöze
abhäng .
So
schein
o
allem
die
Gü e
de
Luisen hal
So e
I
zu ücke
gegangen
zu
sein,
da
sie
im
Jah e
1893
noch
die
S ückkohle
de
üb igen
Zechen
im
We e
um
20
P .
übe a ,
bei
de
le z en
P eis es se zung
hingegen
den
nied igs en
P eiss and
behaup e e.
In
ähnliche
Weise
wechseln
die
We e
ande e
So en
und
e schwe en
und
e wi en
den
Übe blick
übe
den
G undzug
de
P eisen wicklung.
Um
diesem
Übels ande
abzuhel en
und
zu
Scha ung
eine
besse en
Übe sich
haben
wi
deshalb
ü
die
gleichen
So en
einen
Du chschni s
p eis
kons uie
und
in
de
Tabelle
7n
zusammenges ell .
Das
Bild
gewinn
hie du ch
e heblich
an
Kla hei
und
zeig
besonde s
deu lich
in
eine
g aphischen
Da s ellung
den
G undzug
de
P eisen wicklung.
Die
Gleichmäßigkei
und
S e igkei
de
En wicklung
de
Ruh kohlenp eise
und
de
schlesischen
P eise
zeig
die
Saa kohle
jedoch
nich .
De
Saa iskus
schein
in
de
P eise höhung
seine
E zeugnisse
einen
zu
g oßen
Anlau
genommen
zu
haben
und
in
den
le z en
Jah en
in
dem
Ans u m
zu ück
hal en
zu
wollen.
Die
Gesam en wicklung
mach
zwa
den
Eind uck
eine
P eiss eige ung,
abe
eine
s a k
deg essi en.
Das
übe
die
Höhe
de
P eiss eige ung
im
Ve gleich
zu
de
ande e
Bezi ke
Gesag e
wi d
sich
bei
eine
Gegenübe s ellung
de
P eise
zu
An
ang
und
Ende
de
Pe iode
bes ä igen.
Sei
1893
(zwei es
Halbjah )
bis
1912
(e s es
Halbjah )
e gib
sich
dann
olgende
S eige ung:
So e
1893
Mk.
1912
Mk.
S eic
in
Mk.
'
ze ung
in
o/o
Flamms ückkohle
1.
So e
13,70
15,15
1,45 10,6
Fö de kohle
2.
So e
9,80
13,10
3,30
33,7
Wü el
.............................
14,50
16,
—
1,50
10,3
Nuß
1.
So e
....
12,65
16,40
3,75 29,7
Nuß
2.
So e
....
11,
—
15,80
4,80
43,3
Nußg ies
........................
9,20
13,
—
3,80
41,3
3.
So e
.
.
.
.
.
5,20
8,60
3,40
65,4
Du chschni
....
10,86
14,01
3,15 29,0
Fe s ückkohle
1.
So e
.
12,25 15,20
2,85
23,1
Fe ö de kohle
2.
So e
8,80
11,80
3,
—
34,1
Gaskohle
.......................
14,
—
15,60
1,60
11,5
Lokomo i kohle
....
12,40
16,
—
3,60
29,0
Kokskohle
.
.
.
.
.
4,30
8,80 4,50
104,6
Du chschni
....
10,37
13,48
3,11
30,0
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02
O .
W.
Bockhos .
136
Die
P eiss eige ung
de
Saa kohle
is
also,
wie
aus
de
o s ehenden
E echnung
e sich lich,
sowohl
absolu
als
auch
p ozen ual
eine
wei
ge inge e
als
die
de
Ruh kohle
und
o
allem
als
die
de
schlesischen
Kohle.
Du ch
schni lich
s ieg
die
Saa lammkohle
um
3,15
Mk.
ode
290/0
und
die
Saa e kohle
um
3,11
Mk.
ode
30
0/0.
Dagegen
be ug
die
S eige ung
de
Ruh lammkohle
3,53
Mk.
ode
41,9
0/0
und
die
de
Fe kohle
um
4,50
Mk.
ode
60,8
0/0.
T o z
diese
ela i
ge inge en
S eige ung
be
haup e
die
Saa kohle
noch
den
höchs en
P eiss and
alle
deu schen
Kohlen
bezi ke.
Es
übe i
z.
B.
im
Jah e
1912
in
de
P eishöhe:
die
Saa lamms ückkohle
die
Ruh lamms ückkohle
um
1,65
Mk.
„
Saa slamm ö de kohle
„
Ruh lammsö de kohle
„
1Z5
„
„
Saa nuß
I
„
Ruh nuß
I
„
2,65
„
„
Saa nuß
II
„
Nuh nuß
II
2,05
„
„
Saa nußg ies
2,15
mm
„
Ruh nußg ies
„
3,25
„
„
Saa e s ückkohle
„
Ruh e s ückkohle
„
1,70
„
„
Saa e ö de kohle
„
Ruh e ö de kohle
„
0,55
„
„
Saa gaskohle
(1911)
„
Ruh gaskohle
(1911)
„
2,05
,,
Hie zu
komm
noch
ein
Gü eabschlag
bei
de
Saa kohle
on
ca.
15
0/0,
de
den
P eisun e schied
noch
meh
zuunguns en
de selben
e höh .
Die
Kokskohle
de
Saa be gwe ke
ha
dagegen
o z
de
s ä ks en
P eiss eige ung
den
P eiss and
de
Ruh kohle
noch
nich
e eich ,
is
iel
meh
noch
um
3,45
Mk.
billige
als
diese.
In
diesem
nied ige en
P eis
s ande
komm
zunächs
die
minde we ige
Quali ä
de
Saa kohle,
die
wegen
ih es
hohen
Asche-
und
Schie e gehal es
als
die
schlech es e
im
deu schen
Be gbau
p oduzie e
Kokskohle
gil ,
zum
Ausd uck;
alsdann
allen
ü
die
Saa kohle
die
G ünde
o ,
die
die
Ruh kohle
e eue n,
nämlich
das
S eben
de
G ubenbesi ze ,
du ch
Ve eue ung
de
Kokskohlen
dieselbe
zu
eigenen
Ve kokung
an
O
und
S elle
zu
behal en.
Im
üb igen
gil
ü
die
P eiss eige ung
de
einzelnen
So en
das
selbe
wie
ü
die
Ruh kohlen.
Auch
bei
de
Saa kohle
nähe n
sich
die
P eise
e schiedene
So en
meh
und
meh ,
und
die
ühe e
g öße e
Spannung
gleich
sich
du ch
s ä ke es
S eigen
de
P eise
billige e
So en
aus.
Die
En wicklung
de
Saa koksp eise
läß
sich
nu
an
de
Hand
de
am lich
es ges ell en
Du chschni se löse
da s ellen,
da
uns
ü
den
zu
un e suchenden
Zei aum
keine
einhei lichen
und
e gleichba en
P eise
zu
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De
S einkohlenma k
Deu schlands
in
den
le z en
20
—
25
Jah en.
1:)7
Ve ügung
s ehen.
Die
Du chschni se löse
ü
Saa koLs
s ell en
sich
sei
1888
bis
heu e
wie
olg :
Jah
Mk.
Jah
Mk.
1888
.
.
12,50
1899
.
.
.
16,96
1889
.
.
.
14,74
1900
.
.
.
20,73
1890
.
.
.
21,26
1901
.
.
.
20,36
1891
..
.
.
16,46
1902
.
.
.
16,06
1892
.
.
.
.
15,11
1903
.
.
.
15,99
1893
.
.
.
.
11,59
1904
.
.
.
16,61
1894
.
.
.
.
11,60
1905
..
.
17,13
1895
.
.
.
.
12,97
1906
.
.
.
17,40
1896
.
.
.
.
13,66
1907
..
.
19,22
1897
..
.
.
15,19
1908
.
.
.
19,27
1898
.
,
.
.
15,86
1909
.
.
.
17,04
Sieh
man
on
den
eno men
Schwankungen,
die
in
den
beiden
Jah
zehn en
bis
zu
eine
Höhe
on
10
Mk.
ode
90
—
100
o/o
o kommen,
ab,
so
zeigen
diese
Du chschni se löse
eine
g öße e
S eige ung
als
die
de
Saa kohlenp eise.
Sie
be ug
on
1893
bis
1911
übe
5
Mk.
p o
Tonne
ode
ca.
50
o/o,
gegenübe
eine
Kohlenp eiss eige ung
on
ca.
30
o/o
in
gleiche
Zei .
e)
Die
P eisen wicklung
au
bes i enen
Mä k en.
Hie mi
dü e
die
En wicklung
de
S einkohlenp eise
in
den
P oduk
ionsgebie en
zu
Genüge
da ges ell
sein.
Sie
bleib
uns
nu
noch
au
den
e schiedenen
Mä k en,
wo
die
P oduk e
meh e e
Bezi ke
mi einande
konku ie en,
zu
un e suchen.
Von
o nhe ein
is
es
beg ei lich,
daß
die
P eise
auch
do
sich
in
s eigende
Rich ung
bewegen,
wenn
auch
in olge
ande e
Momen e
und
besonde s
de
Konku enz,
die
ein
Fes hal en
an
de
P eispoli ik
de
Syndika e
unmöglich
mach ,
die
En wicklung
sich
nich
mi
de
bishe
gezeig en
meh
ode
wenige
g oßen
S e igkei
und
Gese z
mäßigkei
ollzieh .
Maßgebend
ü
die
absolu e
P eishöhe
und
de en
En wicklung
is
na u gemäß
die
Kohle,
die
mi
den
nied igs en
T anspo kos en
den
be
e enden
Ma k
zu
e so gen
e mag,
besonde s
in
Zei en
schlech en
Ab
sa zes,
in
denen
die
ungüns ige
gelegenen
Kohlenp oduk ionsgebie e
zum,
ja
un e
dem
Selbs kos enp eise
ih e
Wa e
abzuse zen
gezwungen
sind,
wenn
sie
sich
ü
besse e
Zei en
das
Absa zgebie
siche n
wollen.
Au
solchen
'
Zei sch i
ü
das
Be g-,
Hü en-
und
Salinenwe en
im
p eußischen
S aa e.
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138
D .
W.
Bockho .
Mä k en
hingegen,
welche
meh e e
P oduzen en
in olge
de
gleichen
En
e nung
auch
bei
gleichen
T anspo kos en
beschicken,
ich e
sich
die
g öße e
ode
ge inge e
Konku enz ähigkei
de
Kohle
gleiche
Quali ä
nach
de
Höhe
de
P oduk ionskos en.
Imme hin
is
de
du ch
die
Höhe
de
P oduk ionskos en
beding e
P eisun e schied
nich
so
g oß,
daß
in
gewissen
Zei en
die
Konku enz
des
einen
ode
ande en
Bezi kes
nu
mi
inan
ziellen
Op e n
bes ehen
kann.
Im
allgemeinen
sind
es
die
T anspo
kos en,
die
hie
den
Ausschlag
geben.
Fü
die
an
den
ums i enen
Plä zen
konku ie enden
P oduzen en
sind
diese
je
nach
de
En e nung
seh
e
schieden,
wäh end
die
Selbs kos en
nich
in
dem
G ade
oneinande
ab
weichen.
Es
is
dahe
o enba ,
daß
nu
die
Kohle,
die
an
einem
bes imm en
ums i enen
Ma k e
mi
dem
ge ings en
T anspo au schlag
in
den
Handel
komm ,
selbs
in
no malen
und
schlech en
Zei en
die
gleichen
P eise
e ziel ,
wie
im
unbes i enen
Gebie e,
wäh end
die
Kohlen
ande e
He s ammung
um
die
Di e enz
zwischen
den
eigenen
T anspo kos en
und
den
nied igs en,
die
i gendeine
ande e
Kohle
e eue n,
billige
is .
In
Jah en
wi scha
liche
Hochbewegung
wi d
diese
Un e schied
in
de
Begüns igung
des
einen
Gebie es
o
dem
ande en
zwa
gemilde ,
abe
nich
ganz
au gehoben.
Die
F ach kos en
we den
dem
P oduzen en
zwa
bezahl ,
so
daß
die
P eise
(abzüglich
F ach kos en)
denen
im
P oduk ionsgebie
gleichkommen,
seine
Gewinne
sind
abe ,
o ausgese z ,
daß
die
begeh e
Kohle
on
allen
Kon
ku en en
angebo en
we den
kann,
um
die
ebene wähn e
Di e enz
ge inge ,
als
die
Übe schüsse
desjenigen
P oduzen en,
de
seine
Kohle
am
billigs en
au
den
Ma k
b ing .
Das
am
s ä ks en
bes i ene
Absa zgebie
ü
S einkohle
is
de
No den
Deu schlands;
hie
konku ie en
an
manchen
Plä zen
obe schlesische,
niede
schlesische,
wes älische
und
sächsische
Kohle
un e einande
und
mi
de
eng
lischen
und
scho ischen
S einkohle,
die
in olge
de
billigen
See ach
und
de
s e s
wasse eichen
T anspo wege
au
dem
Un e lau
de
deu schen
Flüsse
o
allen
deu schen
Kohlenp oduk ionss ä en
einen
bedeu enden
Vo
sp ung
ha
und
den
no ddeu schen
Kohlenma k
imme
meh
behe sch .
Fü
die
do igen
Kohlenkonsumen en
is
diese
Ta sache
on
äuße s
an
genehme
Bedeu ung,
da
sie
sich
eine sei s,
unabhängig
on
de
ka ellie en
deu schen
Kohlenindus ie
zu
nied igen
P eisen
mi
de
ausländischen
Kohle
e so gen
können,
ande e sei s
auch
die
deu sche
Kohle
wegen
de
Konku enz
billige
beziehen
können,
und
nich
un e
de
du ch
die
Eisenbahn ach
beding en
Ve eue ung
seh
zu
leiden
haben.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-57442-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:27:02