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Große Schutzgebiete in Deutschland: Ein aktueller Überblick

Tobias, Kai

Abstract

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Tobias, Kai Book Part Große Schutzgebiete in Deutschland: Ein aktueller Überblick Provided in Cooperation with: ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft Suggested Citation: Tobias, Kai (2018) : Große Schutzgebiete in Deutschland: Ein aktueller Überblick, In: Weber, Florian Weber, Friedericke Jenal, Corinna (Ed.): Wohin des Weges? Regionalentwicklung in Grossschutzgebieten, ISBN 978-3-88838-411-0, Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Hannover, pp. 25-43, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0156-4110027 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/177876 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. Sie dürfen die Dokumente nicht für öffentliche oder kommerzielle Zwecke vervielfältigen, öffentlich ausstellen, öffentlich zugänglich machen, vertreiben oder anderweitig nutzen. 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Regionalentwicklung in Großschutzgebieten Hannover 2018 Arbeitsberichte der ARL 21 25GROSSE SCHUTZGEBIETE IN DEUTSCHLAND – EIN AKTUELLER ÜBERBLICK Kai Tobias GROSSE SCHUTZGEBIETE IN DEUTSCHLAND – EIN AKTUELLER ÜBERBLICK Gliederung 1 Einleitung 2 Welche großen Schutzgebiete gibt es in Deutschland? 2.1 Formelle Schutzgebiete 2.1.1 Nationalparke 2.1.2 Biosphärenreservate 2.1.3 Naturparke 2.1.4 Landschaftsschutzgebiete 2.1.5 Naturschutzgebiete 2.1.6 Gebietsschutz nach FFHund Vogelschutzrichtlinie 2.2 Informelle Schutzgebiete 2.2.1 Regionalparke 2.2.2 Naturschutzgroßprojekte 2.2.3 Nationale GeoParke 2.2.4 Sternenparke 3 Fazit Literatur Kurzfassung Seit Ausweisung des ersten Nationalparks im Bayerischen Wald sind die vielfältigen regionalen Auswirkungen von Großschutzgebieten in der Bundesrepublik Deutschland untersucht worden. Dabei handelt es sich vor allem um formale Schutzgebiete entsprechend dem Bundesnaturschutzgesetz (Nationalparke, Naturparke, Biosphärenreservate) und zunehmend auch um informelle Kategorien (Regionalparke, Geoparke, Sternenparke), die infolge regionaler Initiativen ausgewiesen werden. Durch alle Kategorien gleichermaßen werden positive Wertschöpfungsspiralen ausgelöst, die die meist peripheren ländlichen Räume wirtschaftlich und sozial stabilisieren. Schlüsselwörter Gebietsschutz Schutzgebiete – Großschutzgebiete, Überblick Large-scale protected areas in Germany – a current overview Abstract The diverse regional effects of large-scale protected areas in Germany have been subject to investigation ever since the designation of the first national park in the Bavarian Forest. Formally protected areas as stipulated in the Federal Nature Conservation Act (national parks, nature parks, biosphere reserves) are of particular relevance here, 26 21 _ WOHIN DES WEGES? REGIONALENTWICKLUNG IN GROSSSCHUTZGEBIETEN but informal categories (regional parks, geo-parks, dark sky reserves), which are designated following regional initiatives, are also of increasing importance. All categories trigger positive spirals of value creation that bring economic and social stability to the usually peripheral rural regions concerned. Keywords Territorial protection protected areas – large-scale protected areas – overview 1 Einleitung Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) hat innerhalb ihrer Landesarbeitsgemeinschaft Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland im Jahr 2015 eine Arbeitsgruppe zu Großschutzgebieten und Regionalentwicklung eingerichtet – einerseits, um einen aktuellen Überblick über die verschiedenen Typen von großen Schutzgebieten zu bekommen und andererseits, um die regionale Einbindung dieser Schutzgebiete zu charakterisieren und Fragen nach Regionalentwicklung und Gebietsschutz zu erörtern (ausführlich Weber/Weber/Jenal in diesem Band). Gerade in den letzten Jahren ist die Vielfalt von großen Schutzgebieten vor allem aufgrund regionaler Initiativen unter Einbindung vieler ehrenamtlicher Akteure sehr viel differenzierter geworden. Außerdem wurden Forschungsprojekte initiiert, in denen die sozialen und ökonomischen Auswirkungen großer Schutzgebiete detailliert untersucht wurden. 2 Welche großen Schutzgebiete gibt es in Deutschland? Im Folgenden sollen alle nach Bundesnaturschutzgesetz möglichen Schutzgebietskategorien vorgestellt werden, wobei Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate ausführlicher dargestellt werden, weil sie starke regionale Effekte erzeugen. Neben diesen formellen Schutzgebieten sollen auch informelle Gebietskategorien dargestellt werden, die positive regionale Auswirkungen zur Folge haben können. Zu den ersteren gehören Nationalparke, Biosphärenreservate, Naturparke sowie Landschaftsschutzgebiete, Naturschutzgebiete und FFHund Vogelschutzgebiete – alles Kategorien, die laut Bundesnaturschutzgesetz per Verordnung eingerichtet werden können. Geschützte Landschaftsbestandteile und Naturdenkmäler sind meist sehr kleinflächig und haben im Allgemeinen keinerlei positive regionale Auswirkungen. Zu den informellen Großschutzgebieten gehören unter anderem Regionalparke, Naturschutzgroßprojekte, Sternenparke und Nationale GeoParke. Alle Kategorien können sich positiv auf die regionalen Wertschöpfungsspiralen auswirken, im Allgemeinen durch Förderung touristischer Aktivitäten. Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, dass jährlich etwa 53Mio. Besucher(innen) die deutschen Nationalparke und 65Mio. Touristen die UNESCO-Biosphärenreservate in Deutschland aufsuchen und dadurch etwa 6Mrd.  € Bruttoumsatz in diesen Gebieten generieren. Einige Gäste besuchen bestimmte Regionen nur, weil es sich um international anerkannte Schutzgebiete handelt, wie Untersuchungen z.  B. auch in den Naturparken Altmühltal oder Hoher Fläming ergeben haben (Job/Harrer/Metzler et al. 2005). 27GROSSE SCHUTZGEBIETE IN DEUTSCHLAND – EIN AKTUELLER ÜBERBLICK Im Nationalpark Bayerischer Wald trifft dies beispielsweise auf jeden zweiten und im Biosphärenreservat Schaalsee auf jeden fünften Gast zu (BfN 2016: 77). 2.1 Formelle Schutzgebiete Im Folgenden soll die aktuelle Situation der deutschen Großschutzgebiete überblickshaft dargestellt werden. Wenn möglich, wurden umfangreiche Tabellen erstellt, um die Gebiete knapp zu charakterisieren und ihre naturräumlichen und ökologischen Besonderheiten vorzustellen. Die deutschen Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke werben z.  T. gemeinsam unter der Dachmarke ‚Nationale Naturlandschaften‘. Auch wenn in nicht wenigen Fällen gerade Kulturlandschaften geschützt und weiterentwickelt werden sollen, hat man sich für den Namen Naturlandschaften entschieden, weil diese Bezeichnung bei Nicht-Expert(inn)en gleichermaßen für Naturund Kulturlandschaften verwendet wird. Die Gebiete werden zum Teil von speziell ausgebildeten Ranger(inne)n betreut, die auch für die Umweltbildung zuständig sind. Des Weiteren gibt es das Konzept der Partnerbetriebe, bei dem Unternehmen beantragen können, sich als solche bezeichnen zu dürfen, wenn sie spezielle Auflagen des Umweltund Naturschutzes erfüllen. Dabei handelt es sich um ein sehr erfolgreiches Angebot, das in der Land-, Forstund Fischereiwirtschaft ebenso gerne angenommen wird wie von gastronomischen Betrieben oder Herstellern naturnaher Produkte. Formelle Großschutzgebiete werden per Verordnung von den Oberen Naturschutzbehörden der Bundesländer erlassen. Nationalparke bilden eine Ausnahme und werden meist per Gesetz eingerichtet. Dabei werden die Kriterien der International Union for Conservation of Nature (IUCN) zugrunde gelegt. Das Bundesamt für Naturschutz muss der Ausweisung eines Nationalparks auf Länderebene zustimmen. 2.1.1 Nationalparke Nach § 24 des Bundesnaturschutzgesetzes sind Nationalparke im Allgemeinen größere Schutzgebiete, die von Nutzungen durch den Menschen nur wenig beeinträchtigt wurden bzw. sich in Zukunft überwiegend unbeeinflusst entwickeln können. Im Augenblick gibt es in Deutschland insgesamt 16 Nationalparke in den Bundesländern (zwei davon bundesländerübergreifend), außer in den Stadtstaaten. Sie machen allerdings nur 0,6  % der deutschen Landesfläche aus und repräsentieren noch nicht alle Naturräume Deutschlands (siehe auch Tab. 1). An die Nationalparke werden besondere Mindestanforderungen gestellt, die erfüllt sein müssen, damit eine Anerkennung erfolgen kann (EUROPARC Deutschland 2013; hierzu auch Liesen/Weber sowie Weber/Weber/Jenal in diesem Band). So muss eine Mindestgröße gegeben sein, die bei der Anerkennung neuer Gebiete eine zunehmend wichtige Bedeutung einnimmt. Neben den ökologischen Gegebenheiten in den jewei- 28 21 _ WOHIN DES WEGES? REGIONALENTWICKLUNG IN GROSSSCHUTZGEBIETEN ligen Gebieten sind auch eine angemessene Organisationsstruktur und ein fachlich hochwertiges Nationalpark-Management erforderlich. Die Durchführung von Umweltbildungsmaßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen ist ebenso erforderlich wie die Erforschung grundlegender Ökosystemprozesse oder Monitoring-Erhebungen als Erfolgskontrolle der durchgeführten naturschützerischen Maßnahmen. Eine enge Kooperation mit den regionalen Stakeholdern ist ebenfalls von großer Bedeutung. Durch Öffentlichkeitsarbeit soll unter anderem auch darauf hingewirkt werden, die Akzeptanz der Nationalparke in der Bevölkerung zu erhöhen. In einem mehrstufigen Prozess wurden bis 2013 alle damals existierenden deutschen Nationalparke einer intensiven Evaluierung unterzogen, die vor allem darstellen sollte, welche Defizite noch bestehen mögen und welche Umsetzungserfolge sich abzeichnen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle damaligen Gebiete eine erfolgversprechende Entwicklung durchgemacht hatten und viele der zu erreichenden Ziele auch tatsächlich umgesetzt werden konnten (ebd.). Name Lebensräume Leitarten Bayerischer Wald Bergfichten, Bergmisch-, Aufichtenwälder, Flach-, Übergangs-, Hochmoore, Fließgewässer der montanen Stufe, Borstgrasrasen, Bergmähwiesen Luchs, Fischotter, Rothirsch, Auerhuhn, Weißrücken-, Dreizehen-, Schwarzspecht, Haselhuhn, Zitronengelbe Tramete Berchtesgaden Fels, Schuttfluren, Alpine Rasen, Wälder (inclusive Latschen), Grünerlengebüsche, Zwergstrauchheiden, Almweiden, Still-, Fließgewässer Steinadler, Schwarz-, Dreizehen-, Weißrückenspecht, Raufuß-, Sperlingskauz, Mops-, Wimperfledermaus, Alpenschnee-, Auer-, Birk-, Haselhuhn, Groppe, Frauenschuh Eifel Subatlantisch gepägte kolline bis montane Buchenmischwälder auf silikatischem Ausgangsgestein, artenreiches extensiv genutztes Mittelgebirgsgrünland Wildkatze, Rothirsch, Biber, Schwarzstorch, Schwarz-, Mittelspecht, Rot-, Schwarzmilan, Feldlerche, Neuntöter, Blauschillernder Feuerfalter, Randring Perlmuttfalter, Warzenbeißer Hainich Reiche Laubwälder (v.  a. Waldgerstenbuchenwälder, Eichen-Hainbuchenbestände, Ahorn-Eschenwälder, Schwarzerlen-Bruchwald, Offenlandflächen (Schafweiden, ehemalige Schießbahnen in Sukzession, Kleingewässer Wildkatze, Schwarzspecht und andere Spechtarten 29GROSSE SCHUTZGEBIETE IN DEUTSCHLAND – EIN AKTUELLER ÜBERBLICK Name Lebensräume Leitarten Hamburgisches Wattenmeer Watten, Flachwasserzonen (bis -20m), Dünen, Strand, Salzwiesen, kleinräumig bewirtschaftetes Grünland Seehund, Kegelrobbe, Schweinswal, Limikolen, Seeschwalben, Watt-, Bäumchenröhrchen-, Meeresringelwurm, Herzmuschel, Wattschnecke, Sandklaffmuschel, Strandkrabbe, Nordseegarnele, Wattdiatomeen, Strandhafer, -roggen, -platterbse, Meersenf, Kali-Salzkraut, Salzmiere, Potulakkailmelde, Strandflieder, -aster, -sode, Schlickgras, Queller, Andel Harz Bergfichten-, Buchen-, azonale Mischwälder, Moore, Felsen, Blockhalden, Bergwiesen, Bergheiden, Schwermetallrasen, Fließgewässer Wildkatze, Luchs, Rotwild, Wanderfalke, Schwarzspecht, Ringdrossel, Wasseramsel, Sperlingskauz, Schwarzstorch, Fledermäuse, Alpen-Smaragd-, Arktische Smaragdlibelle, Gestreifte Quelljungfer, Glaziale und boreale Arten, Arktischboreale Kryptogamen-Arten Jasmund Buchenwälder auf Kreide, Erlen-EschenErlenbruchwälder, Kreidesteilküste mit Blockstrand-Ostsee-Litoral, aufgelassene Kreidebrüche, Moore, Entwässerung z.  T. über Schlucklöcher Seeadler, Wanderfalke, Rotbauchunke, Kammmolch, Rothirsch, Orchideen KellerwaldEdersee Bodensaure Buchenwälder, Trocken-, Feuchtwaldtypen, Quellen, Bäche, Extensivwiesen, Magerrasen, Heiden, Felsen, Blockhalden Luchs, Wildkatze, Rothirsch, Fledermausarten, Schwarz-, Grauspecht, Schwarzstorch, Rotmilan, Veilchenblauer Wurzelhalsschnellkäfer Müritz Wälder, Seen, Moore, Wiesen/ Weiden, Äcker, Heiden, Trockenrasen Fischotter, Rothirsch, Biber, Fisch-, Seeadler, Rohrweihe, Schwarzspecht, Kranich, Rohrdommel 30 21 _ WOHIN DES WEGES? REGIONALENTWICKLUNG IN GROSSSCHUTZGEBIETEN Name Lebensräume Leitarten Niedersächsisches Wattenmeer Offene Wasserflächen der Nordsee, überspülte Sandbänke, Riffe, Meeresarme, -buchten, Ästuare, ständig wasserführende Priele, Baljen, periodisch trockenfallende Sand-, Schlick-, Mischwatten, Platen, Strände, Dünen, Dünentäler, Salzwiesen, Küstenheiden, Geestkante, Außendeichsmoor Kegelrobe, Schweinswal, Seehund, Scholle, Sandgrundel, Finte, Meerneunauge, Pier-, Bäumchenröhren-, Meeresringelwurm, Mies-, Herz-, Baltische Plattmuschel, Strandkrabbe, Garnele, Brandseeschwalbe, Silbermöwe, Eiderente, Rotschenkel, Pfuhlschnepfe, Weißwangen-, Brandgans, Sandregenpfeifer, Queller, Strandaster, Stranddistel, Sumpfglanzkraut Sächsische Schweiz Großflächige landschaftsprägende Sandsteinfelsen, ReliktKiefernwälder, hochcolline bis submontane Hainsimsenbuchenwälder, montane Schluchtenwälder mit Fichte und Weißtanne, naturnahe Fließgewässer Wanderfalke, Uhu, Rothirsch, Luchs, Siebenschläfer, Fledermäuse, Schwarzstorch, Sperlings-, Rauhfußkauz, Schwarz-, Grauspecht, Zwergschnäpper, Kryptogamen, Knotenfuß, Sumpfporst, Schwarze Krähenbeere, Fischotter, Eisvogel, Wasseramsel, Bachneunauge, Groppe, Bachforelle SchleswigHolsteinisches Wattenmeer Dünen, Strände, Salzwiesen, Lagunen, Wattflächen, große Meeresarme und Buchten, Sandbänke, biound geogene Riffe Seehund, Kegelrobbe, Schweinswal, Vögel, Wattwurm, Mies-, Herz-, Sandklaffmuschel, Strandkrabbe, Nordseegarnele, Diatomeen, Strandhafer, -roggen, -platterbse, Meersenf, Kali-Salzkraut, Salzmiere, Strandquekke, PortulakKeilmelde, Strandflieder, -aster, -sode, Rotschwingel, Andel, Schlickgras, Queller Unteres Odertal Flussauenlandschaft mit Auwäldern, Altarmen, Altgewässern, Schwimmblattgesellschaften, Seggenriedern, Hochstaudenluren, Röhrichten, Hangwäldern Stör, Stromgründling, Flussneunauge, Biber, Elch, Fischotter, Kleinralle, Kleinspecht, Rohrweihe, Rothirsch, Schlammpeitzger, Schilfrohrsänger, Tüpfelralle, Wolf, Baummarder, Mittelspecht, Rotmilan, Schreiadler, Schwarzstorch, Waldkauz, Waldschnepfe 31GROSSE SCHUTZGEBIETE IN DEUTSCHLAND – EIN AKTUELLER ÜBERBLICK Name Lebensräume Leitarten Vorpommersche Boddenlandschaft Flachwasser der Ostsee und der Bodden, Strand, Dünen, Wald, Feuchtwiesen, Moore Kranich, Seeadler, Zwergseeschwalbe, Fischotter, Kegelrobbe, Seehund, Schweinswal, Rothirsch Schwarzwald Montane fichtenreiche Buchen-Tannenmischwälder, Hochheiden Auerhuhn, Wildkatze, Baumpieper, Kreuzotter, Wanderfalke, Dreizehenspecht, Sperlingskauz HunsrückHochwald Bodensaure Buchenund Eichenmischwälder, Fichtenforste, Blockschutthalden, Hangmoore Schwarzstorch, Rothirsch, Wildkatze, Moorbirke, Bärlauch, Schwarzspecht, Waldkauz, Rauhfußkauz Tab. 1: Ökologische Charakterisierung der deutschen Nationalparke / Quelle: EUROPARC Deutschland 2013 2.1.2 Biosphärenreservate Gemäß § 25 des Bundesnaturschutzgesetzes repräsentieren Biosphärenreservate großräumig bestimmte Landschaftstypen Deutschlands (vgl. auch Tab. 2), bestehen aus einem Verbund von Naturschutzund Landschaftsschutzgebieten, dienen der Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der dort typischen biologischen Vielfalt und bieten ein Experimentierfeld für die beispielhafte Entwicklung und Erprobung von die Naturgüter besonders schonenden Wirtschaftsweisen. Die 17 zurzeit existierenden Biosphärenreservate umfassen eine Flächengröße von nahezu 2Mio.  ha. Das entspricht einem Flächenanteil von 3,7  % der Landesfläche. 15 der Gebiete sind bereits seitens der UNESCO anerkannt, die Biosphärenreservate Schwarzwald und Karstlandschaft Südharz streben diese Auszeichnung an. Für die Anerkennung müssen verschiedene Mindestkriterien erfüllt sein (sogenannte A-Kriterien). Des Weiteren gibt es B-Kriterien, deren Erfüllung den Anerkennungsprozess positiv beeinflusst. Ganz oben auf der Kriterienliste steht die Repräsentativität typischer Landschaften und Lebensräume Deutschlands, die bisher nicht ausreichend repräsentiert werden. Somit wird es in Zukunft schwierig werden, weitere Biosphärenreservate in den deutschen Mittelgebirgen anerkennen zu lassen, da es davon bereits einige gibt und somit bei der UNESCO kein weiterer Bedarf mehr gesehen wird. Weiterhin wichtig ist eine Mindestgröße von 30.000ha Fläche und die Zonierung in Kernzone (ohne Nutzungen, mindestens 3  % Flächenanteil), Pflegezone (mindestens 10  %) und Entwicklungszone (mindestens 50  %). Spätestens drei Jahre nach der Anerkennung seitens der UNESCO muss eine funktionsfähige Verwaltung aufgebaut worden sein und ein abgestimmtes Rahmenkonzept über die zukünftige Entwicklung des neuen Biosphärenreservates vorgelegt werden. Diese Kriterien werden als strukturell bezeichnet und sind überwiegend als A eingestuft. 38 21 _ WOHIN DES WEGES? REGIONALENTWICKLUNG IN GROSSSCHUTZGEBIETEN In Deutschland sind über 4.500 FFH-Gebiete und nahezu 750 Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Sie können sich gegenseitig und mit den anderen genannten Schutzgebietskategorien überschneiden. Insgesamt weist Deutschland auf über 15  % seiner Fläche Gebietsschutz nach FFHund Vogelschutzrichtlinie auf. Besonders große Gebiete liegen an der Nordund Ostsee, allein Mecklenburg-Vorpommern hat nahezu 30  % seiner Landesfläche unter diesen speziellen Gebietsschutz gestellt, während Berlin lediglich 7,1  % aufweist. FFH-Gebiete müssen gemäß der EU-Richtlinie nach dem jeweiligen Recht der einzelnen Mitgliedstaaten als Schutzgebiete ausgewiesen werden (Hoheitliche Sicherung). In Deutschland sind das üblicherweise Naturschutzgebiete. 2.2 Informelle Schutzgebiete 2.2.1 Regionalparke Der erste Regionalpark Deutschlands, der Emscher Landschaftspark, wurde 1989 gegründet und bildet seither ein Modell als erfolgreiches informelles Planungsinstrument der Regionalentwicklung, vor allem im Umfeld von Metropolregionen (Schmauck 2015). Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Aufgaben ist die umweltverträgliche Weiterentwicklung seiner Landschaften und Freiräume. Hierbei ist weniger die touristische Entwicklung von Bedeutung als vor allem die der Naherholung. Regionalparke dienen auch der Konzentration von Fördermitteln und der lokalen und regionalen wirtschaftlichen Entwicklung. Dabei hilft die Umsetzung kultureller, sozialer und touristischer Ziele. Für den Regionalpark Saar wurde der Masterplan ,Neue Qualitäten für die Stadtlandschaft im Saarland‘ erstellt, in dem drei Projektschwerpunkte thematisiert werden, die auch die Landschaftshistorie charakterisieren: Besondere Orte – Halden und Landschaften; Wasser als Element der Stadtlandschaft; Wege in der Stadtlandschaft. Hervorzuheben ist der ,Urwald vor den Toren der Stadt‘ (Saarbrücken). Dabei handelt es sich um einen über 1.000ha großen Urwald, der seit fast 20 Jahren nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt wird. Weltweit einmalig ist die Tatsache, dass dieses Gebiet mit der Straßenbahn vom Hauptbahnhof in Saarbrücken innerhalb von 12 Minuten erreichbar ist. Allerdings ist die Identifizierung der Saarbrücker Bevölkerung mit diesem besonderen Kleinod noch deutlich verbesserungswürdig. Umfragen einer Studentengruppe von der TU Kaiserslautern haben ergeben, dass der Urwald und seine Besonderheiten noch viel zu wenig bekannt sind. Ein weiteres wichtiges Element dieses Regionalparks stellt das Gebiet ,Landschaft der Industriekultur Nord‘ dar. Noch vor wenigen Jahrzehnten stellte es ein Zentrum der Stahlindustrie dar, die den ursprünglichen Reichtum des Saarlandes mitbegründete. Nach dem Ausstieg aus der Kohleförderung und den industriellen Transformationsprozessen der letzten Jahre hat sich dieses Gebiet, das überwiegend urban und suburban geprägt ist, in eine Fläche mit hoher Biodiversität verwandelt. Deshalb wurde das Gebiet als Fläche für ein Naturschutzgroßprojekt (s.  u.) ausgewählt und erhält über 10 Jahre über 1Mio.  € jährlich für die Umsetzung naturschutzfachlich wertvoller Projekte. 39GROSSE SCHUTZGEBIETE IN DEUTSCHLAND – EIN AKTUELLER ÜBERBLICK 2.2.2 Naturschutzgroßprojekte Zur Sicherung einer artenreichen Tierund Pflanzenwelt wurde ein Förderprogramm für die Errichtung und Sicherung schutzwürdiger, großflächiger Teile von Natur und Landschaft zur Förderung von Naturschutzgroßprojekten eingerichtet. Es handelt sich um einen wichtigen Pfeiler der bundesdeutschen praktischen Naturschutzarbeit, indem einerseits internationale und europaweite Naturschutzverpflichtungen erfolgreich umgesetzt werden konnten und andererseits ein fairer Ausgleich zwischen naturschutzfachlichen Anforderungen und anderen Flächenansprüchen demonstriert werden konnten. Durch Implementierung naturverträglicher Entwicklungsmöglichkeiten in ländlichen Räumen konnten sich regionale Wertschöpfungsketten herausbilden. Von 1979 bis 2015 hat der Bund 77 Naturschutzgroßprojekte, viele davon in Naturparken, mit einer Gesamtfläche von 3.700km2 gefördert. Dafür konnten über 400Mio.  € zur Verfügung gestellt werden, im Augenblick sind es etwa 14Mio.  € pro Jahr (BfN 2017). 2.2.3 Nationale GeoParke Nationale GeoParke sind größere Räume, in denen aufgrund geologischer oder geomorphologischer Entwicklungen besondere Gestaltausprägungen der Erdoberfläche sichtbar sind oder erlebbar gemacht werden. Auch die Verteilung natürlicher Ressourcen, die Geschichte der Landnutzungen sowie die Wirtschaftsund Kulturgeschichte eines Raumes sind notwendige Voraussetzungen, um als Nationaler GeoPark anerkannt werden zu können. Zurzeit sind 16 Nationale GeoParke in Deutschland anerkannt (vgl. auch Tab. 3). Fünf regionale GeoPark-Initiativen streben eine Anerkennung an (Bild der Wissenschaft 2015). Die Nationalen GeoParke mit Zertifizierung haben eine Anerkennung für 5 Jahre, die UNESCO-Geoparke mit Zertifizierung eine Anerkennung für 4 Jahre. Seit dem Jahr der Geowissenschaften 2002 hat sich die Bewegung, geeignete Gebiete als GeoParke auszuweisen, erheblich verstärkt, auch weil damit positive Entwicklungen des Tourismus erwartet wurden, die z.  T. auch tatsächlich nachweisbar eingetroffen sind. Zahlreiche der Nationalen GeoParke und UNESCO-Geoparke sind deckungsgleich oder überschneiden sich zu großen Teilen mit Naturparken und werden von diesen auch gemanagt (z.  B. Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, Naturund Geopark Vulkaneifel, Naturund Geopark TERRA.vita) (Liesen/Köster/ Diehl et al. 2009). Verantwortlich für die Anerkennung eines Gebietes als Nationaler GeoPark ist die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung als Dachverband aller geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland federführend. Besonderer Wert wird auf die Zusammenarbeit von Wissenschaft (von der Erde), dem Vermitteln von Wissen (Bildungsauftrag), dem nachhaltigen Schutz des geologischen Erbes sowie der naturverträglichen regionalen Entwicklung durch Förderung des Geotourismus gelegt. Wichtigste Anerkennungskriterien sind das Vorhandensein national und international bedeutsamer geologischer Sehenswürdigkeiten beziehungsweise ein Ensemble von Geotopen, die aufgrund ihrer Seltenheit oder Schönheit repräsentativ für eine Landschaft und deren 40 21 _ WOHIN DES WEGES? REGIONALENTWICKLUNG IN GROSSSCHUTZGEBIETEN geologische Entwicklungsgeschichte sind. Förderlich für eine Anerkennung ist auch das Vorhandensein von archäologischen, ökologischen, historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, die entweder bereits touristisch zugänglich oder entsprechend entwickelbar sind. Die Gebiete sollen eine gewisse Mindestgröße aufweisen und durch eine zentrale Verwaltung weiterentwickelt werden. Name des GeoParks Fläche Meereshöhe Zeitalter Besonderheiten Eiszeitland am Oderrand 3.487 km20 bis 135 m Weichselkaltzeit Glaziale Serie komplett erhalten, geologische Sonderformen (Kames, Oser, Drumlins) Harz, Braunschweiger Land, Ostfalen 9.646 km260 bis 1.141 m Ordovizium bis Quartär Besondere Lagerstättenvielfalt, enge Verknüpfung mit Weltkulturerbestätten (Oberharz, Goslar, Eisleben, Quedlinburg) Kyffhäuser 833 km2115 bis 474 m Karbon, Perm, Jura, Quartär Stockwerkartig angeordnete Gesteinskomplexe aus allen wesentlichen Entwicklungsetappen Mitteleuropas, einzigartige Sulphatkarstlandschaft TERRA.vita 1.500 km220 bis 331 m Karbon, Perm, Trias, Jura, Kreise, Tertiär, Quartär Auf engstem Raum Zeugnisse der erdgeschichtlichen Ereignisse vom Karbon bis zur Jetztzeit Ruhrgebiet 4.500 km213 bis 441 m Davon bis Quartär Rohstoffland Ruhrgebiet Grenzwelten 3.710 km2159 bis 843 m Silur bis Holozän Weltweit herausragende Fundstätten der Wirbeltierentwicklung, größte Goldlagerstätte Deutschlands Westerwald-LahnTaunus 3.800 km2110 bis 657 m Devon, Tertiär GeoPark der Rohstoffe Vulkanland Eifel 2.200 km260 bis 747 m Perm, Jura, Tertiär, Quartär Maarlandschaft, Vulkanparke, Steinnutzung seit der Römerzeit 41GROSSE SCHUTZGEBIETE IN DEUTSCHLAND – EIN AKTUELLER ÜBERBLICK Name des GeoParks Fläche Meereshöhe Zeitalter Besonderheiten Muskauer Faltenbogen / Geopark Luk Muzakova 580 km284 bis 184 m Quartär Stauchendmoräne, Mineralquellen und -wässer, bunte Seen Inselsberg – Drei Gleichen 600 km2255 bis 917 m Kambrium bis Jura, Quartär Auf den Spuren von Pangäa, große geologische Vielfalt auf kleinstem Raum Porphyrland 1.198 km2100 bis 349 m Perm und folgende Vulkanische Rohstoffe, Abbau und Nutzung Vogelsberg 2.500 km2125 bis 773 m Tertiär Vulkanfeld mit 60 km Durchmesser, ausgeprägte Lavaströme, verschiedene Magmentypen, Basaltsäulen in Meilerstellung, Blockhalden BergstraßeOdenwald 3.500 km288 bis 626 m Proterozoikum bis Quartär 3 Welterbestätten in der Region, landschaftliche Gegensätze zwischen Rheingraben und Odenwald BayernBöhmen 4.300 km2 (Bayern) 3.500 km2 (Böhmen) 302 bis 1.243 m Präkambrium bis Quartär Größter grenzüberschreitender GeoPark, gesamte Erdgeschichte Mitteleuropas durch Gesteinsschichten nahezu lückenlos vertreten, tiefste Bohrung der Erde in kristallinen Gesteinen Schwäbische Alb 6.600 km2300 bis 1.015 m Jura, Tertiär, Pleistozän Fossilien, Karsterscheinungen, älteste Kunstwerke der Menschheit, Meteoritenkrater, Vulkanismus Ries 1.800 km2410 bis 650 m Präkambrium, Karbon, Trias, Jura, Tertiär, Quartär Besiedelter, gut erhaltener, best-erforschter Asteroiden-Einschlagkrater Tab. 3: Deutschlands Nationale GeoParke / Quelle: Bild der Wissenschaft (2015) 42 21 _ WOHIN DES WEGES? REGIONALENTWICKLUNG IN GROSSSCHUTZGEBIETEN 2.2.4 Sternenparke Gebiete, in denen wenig künstliche Lichtquellen die natürliche Nachtdunkelheit verändern, können seitens der Astronomenvereinigung „Dark Sky Association“ (DSA) als Dark Sky Community, als Dark Sky Park oder als Dark Sky Reserve anerkannt werden. Nicht ganz korrekt übersetzt werden sie auf Deutsch gerne als Sternenparke bezeichnet. Meist handelt es sich um Gebiete, die bereits durch andere Schutzkategorien erfasst sind. Als erster Sternenpark Deutschlands wurde der brandenburgische Naturpark Westhavelland anerkannt, der Nationalpark Eifel und das in drei Bundesländern gelegene Biosphärenreservat Rhön sind mittlerweile dazugekommen. Weitere Gebiete in Deutschland streben die Anerkennung an, unter anderem der Naturpark Pfälzerwald. Durch Messungen der Nachtdunkelheit wird der aktuelle Zustand analysiert und bewertet. Auch die Beleuchtungssysteme der Kommunen müssen erfasst werden. Bedeutsam sind die Bauart des Beleuchtungskörpers, die Farbtemperatur (angegeben in Kelvin) und die Lichtfarbe (gelb-warm bis blau-kalt). Die Gemeinden, die eine Anerkennung bei der DSA beantragen, müssen sich verpflichten, in den nächsten Jahren verschiedene Maßnahmen zu ergreifen, um die künstliche Lichtemission zu verringern. Das kann durch Ersatz alter Beleuchtungskörper, Umrüstung (komplette Abschirmung), Dimmen oder Ausschalten während bestimmter Nachtstunden erfolgen. Der Schutz der Nacht ist eine weitere Möglichkeit der touristischen Inwertsetzung eines Gebietes, denn die Auswirkungen künstlicher Lichtquellen auf nachtaktive Tiere und die Gesundheit des Menschen sind wissenschaftlich schon lange nachgewiesen. 3 Fazit Große Schutzgebiete haben im Allgemeinen positive ökonomische und soziale Auswirkungen vor allem durch Förderung touristischer Aktivitäten. Besonders wichtig ist die Wahrung einer hohen Qualität. Auf Ebene der deutschen Nationalparke wurde eine weltweit einmalige Evaluierung durchgeführt, alle Biosphärenreservate werden alle 10 Jahre seitens der UNESCO beurteilt und die deutschen Naturparke haben eine Qualitätsoffensive gestartet. Verglichen mit internationalen Entwicklungen sind diese Aktivitäten vorbildlich. Auch bei den nicht nach Bundesnaturschutzgesetz ausgewiesenen ‚informellen‘ Schutzgebietskategorien besteht die Verpflichtung, vorhandene Situationen entweder schützend beizubehalten oder positiv im Sinne der Schutzabsicht weiterzuentwickeln. Auf diese Weise wird die meist hohe Akzeptanz, die große Schutzgebiete in der Bevölkerung aufweisen, auch in Zukunft erhalten bleiben. Autor Prof. Dr. Kai Tobias (*1961), Lehrund Forschungsgebiet Landschaftsund Freiraumentwicklung, Fachbereich Raumund Umweltplanung an der TU Kaiserslautern. 43GROSSE SCHUTZGEBIETE IN DEUTSCHLAND – EIN AKTUELLER ÜBERBLICK Literatur BfN – Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.) (2017): Abgeschlossene Naturschutzgroßprojekte. http://www.bfn.de/0203_liste_abgeschl.html (24.01.2017). BfN – Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.) (2016): Daten zur Natur 2016. Bonn. Bild der Wissenschaft (Hrsg.) (2015): Spezial GeoParks. Leinfelden-Echterdingen. EUROPARC Deutschland (Hrsg.) (2013): Managementqualität deutscher Nationalparks. Bonn. Job, H.; Harrer, B.; Metzler, D.; Hajizadeh-Alamdary, D. (2005): Ökonomische Effekte von Großschutzgebieten. Bonn. = BfN-Skripten 135. Langer, H.; Hoppenstedt, A.; Müller, H.; Riedl, U.; Scholle, B. (1993): Das Landschaftsschutzgebiet als Planungsinstrument eines umfassenden Landschaftsschutzes. Berlin. Liesen, J.; Schäfer, A.; Köster, U. (2016): Naturparke mit Anspruch. In: LandInForm 2, 48. Liesen, J.; Köster, U.; Diehl, R.; George, K. (2009): Naturparke und Geoparke – Gemeinsame Ziele, getrennte Wege? In: Naturschutz und Landschaftsplanung 41 (10), 293-296. Rosenstock, A. 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