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Von der Kreditpolitik zur Geldmengenpolitik. Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank in den letzten zehn Jahren

Schiltknecht, Kurt

Abstract

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Full text

Schil knech , Ku A icle Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik. Die Geldpoli ik de Schweize ischen Na ionalbank in den le z en zehn Jah en K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Schil knech , Ku (1978) : Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik. Die Geldpoli ik de Schweize ischen Na ionalbank in den le z en zehn Jah en, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 11, Iss. 3, pp. 287-307, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/292817 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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Einlei ung Gemäß A . 39 de schweize ischen Bundes e assung is die Haup - au gabe de Schweize ischen Na ionalbank, „den Geldumlau des Landes zu egeln, den Zahlungs e keh zu e leich e n und eine den Gesam in- e essen des Landes dienende K edi - und Wäh ungspoli ik zu üh en". Eine analoge Au gabens ellung inde man im Na ionalbankgese z, wel- ches aus dem Jah e 1953 s amm . Im Gese z wi d abe wede es geleg , nach welchen Gesich spunk en de Geldumlau zu egeln sei, noch wi d e wähn , was un e den „Gesam in e essen des Landes" zu e s ehen is . So bleib es de Schweize ischen Na ionalbank übe lassen, ih en gese z- lichen Au ag zu konk e isie en. Als Gesam in e esse des Landes haben sich mi de Zei P eiss abili ä , Vollbeschä igung und ein möglichs gleichmäßiges Wi scha swachs um he ausk is allisie . Inne halb die- ses Zield eiecks lag die P io i ä bei de P eiss abili ä , was o allem in eine Eigenhei de schweize ischen Wi scha sen wicklung de Nach- k iegszei beg ünde lieg . Diese e lie zwa wie in ande en Indus ie- s aa en nich ohne zyklische Schwankungen; im Gegensa z zum Ausland wa en abe die schweize ischen Rezessionen nie so ausgep äg , daß die s a is isch ausgewiesene A bei slosigkei übe 1 °/o anges iegen is . Die konjunk u ellen Schwankungen spiegeln sich au dem A bei sma k o allem in Zu- und Abwande ungen ausländische A bei sk ä e wi- de . Die unbedeu ende A bei slosigkei is de en scheidende G und da- ü , daß die ü die Geldpoli ik ande e Lände so e hängnis olle „Phillipsku en-Diskussion" nich au die Schweiz übe g i . Bis in die jüngs e Zei wa die schweize ische Geldpoli ik nie mi dem Dilemma * Fü we olle An egungen und Hinweise bei de Ausa bei ung des Au - sa zes dank de Au o P. Buomb e ge und D . A. Galli, Fo schungsab eilung de Schweize ischen Na ionalbank. 39 K edi und Kapi al 3/1978 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 288 Ku Schil knech In la ion ode A bei slosigkei kon on ie . Die eigen liche Au gabe de Geldpoli ik sah und sieh man auch heu e im E eichen on P eiss abi- li ä , zumal dies en sp echend den heu igen heo e ischen E kenn nissen nich im Gegensa z zu den ande en Zielen de Wi scha spoli ik s eh . Vielmeh is P eiss abili ä eine wich ige Vo ausse zung ü Vollbeschä - igung und Wachs um. Im Gegensa z zu Zielse zung de Geldpoli ik an und ü sich ha sich das Vo gehen zu Realisie ung diese Ziele mi dem Übe gang zu lexi- blen Wechselku sen s a k gewandel . Zue s wi d im olgenden die Geld- poli ik un e dem Sys em es e Wechselku se behandel . Ausgangs- punk bilde dabei ein ku ze Übe blick übe die mone ä e En wicklung in de Nachk iegszei . Das Ve s ändnis de geldpoli ischen En scheide und Maßnahmen in den Jah en o Zusammenb uch des B e on-Woods- Sys ems wi d du ch einen solchen Rückblick e leich e . Die anschließen- den E läu e ungen de G ünde, welche zum Schei e n de Geldpoli ik un e ixen Wechselku sen ge üh haben, bilden die Ube lei ung zu Da s ellung de Geldmengenpoli ik un e lexiblen Wechselku sen. II. Rückblick au die mone ä e En wicklung in de Nachk iegszei 1 In de Nachk iegszei lassen sich in de Schweiz ün meh ode we- nige ausgep äg e Konjunk u zyklen e kennen (1946 - 1949, 1949 - 1952/ 53, 1953 - 1958, 1958 - 1967 und 1967 - 1972)*. Die Konjunk u abschwä- chimg in den einzelnen Zyklen wa on un e schiedliche In ensi ä . T o z wi scha liche Abschwächungen in den Jah en 1952/3 und 1967 wu den wei e hin posi i e Wachs ums a en des B u osozialp oduk es e ziel . Als eigen liche Rezessionsjäh e, sieh man om k iegsbeding en Jah 1949 ab, e bleiben nu 1958 und 1975. Eine Analyse de Wachs- ums a en de Geldmenge Mi und de be einig en mone ä en Basis3 in den einzelnen Zyklen zeig , daß allen Rezessions jäh en (1952/3, 1958, 1967 und 1975) nied ige Zuwachs a en de Geldmenge Mi und nied ige bzw. nega i e Zuwachs a en de be einig en mone ä en Basis o ausge- 1 Vgl. dazu A. Galli: „De Geldangebo sp ozeß in eine o enen Volkswi - scha — da ges ell am Beispiel de Schweiz", Diss. Basel 1978. 2 Vgl. zu konjunk u ellen En wicklung in de Schweiz: A. Ma ei e al.: „Konjunk u 1950 - 1970, eine ökonome ische Analyse mi dem ETH-Modell de schweize ischen Wi scha ", Ins i u ü Wi scha s o schung ETH- Zü ich, mim. 1976. 3 Vgl. zu De ini ion de Geldmenge und de be einig en mone ä en Basis: „Re ision de Geldmengens a is ik", Beilage zum Mona sbe ich de Schwei- ze ischen Na ionalbank, He N . 8, Augus 1975. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik 289 gangen sind. Demgegenübe ging allen Au schwungphasen eine s a ke Auswei ung de be einig en mone ä en Basis und de Geldmenge o - aus. Wäh end 1953 die Zunahme de be einig en mone ä en Basis und de Geldmenge gleichzei ig und in unge äh gleichem Ausmaß e olg e, s ieg in den üb igen Au schwungphasen zue s die be einig e mone ä e Basis im Ve gleich zu Geldmenge Mi übe p opo ional an. E s mi de Zunahme de wi scha lichen Ak i i ä s iegen die Zuwachs a en de Geldmenge s ä ke als diejenigen de be einig en mone ä en Basis an. Die Pa alleli ä de En wicklung in den Konjunk u zyklen is deshalb on besonde em In e esse, weil nu in jüngs e Zei de Ve lau de be- einig en mone ä en Basis und dami de Geldmenge das Resul a eine quan i a i en S eue ung du ch die Schweize ische Na ionalbank is . Die En wicklung in den ühe en Jah en wa hingegen g öß en eils das Re- sul a de Zahlungsbilanzen wicklung. Die Bedeu ung de Zahlungsbilanz ü das Geldangebo un e es en Wechselku sen läß sich am bes en mi Hil e de mone ä en Basis- und de Zahlungsbilanziden i ä da s ellen: (1) ZB = RES - RES _ ! = EB + KB + KP (2) B = RES + NK + S B: Mone ä e Basis RES: Gold- und De isenbes and de Schweize ischen Na ionalbank NR: K edi e de Schweize ischen Na ionalbank an das Bankensys em S: Sons iges ZB: Saldo de Zahlungsbilanz EB: Saldo de E agsbilanz KB: Ne okapi alimpo e des schweize ischen Bankensys ems KP: Ne okapi alimpo e de Nich banken, inkl. Fehle und Un e lassungen In Tabelle 1 is die En wicklung diese G ößen ü die Zei pe iode 1950 -1976 zusammenges ell . Dabei zeig sich deu lich, daß die E hö- hung de mone ä en Basis p ak isch ausschließlich au außenwi scha - liche T ansak ionen zu ückzu üh en wa . In den ün zige Jah en wiesen die Zahlungsbilanzübe schüsse o z g oße Fluk ua ionen des E ags- bilanzsaldos nu ge inge Schwankungen au . De Kapi al e keh de Banken und des Nich bankensek o s wi k e s abilisie end au den Ve - lau des Zahlungsbilanzsaldos. Mi dem Übe gang zu Wäh ungskon e - ibili ä zahl eiche ausländische S aa en ände e sich das Bild. Um- ang eiche Kapi alimpo e des Nich bankensek o s üh en bei güns i- ge Konjunk u en wicklung o z de izi ä e E agsbilanz zu eine s a - 19* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 290 Ku Schil knech Tabelle 1 En wicklung einige Komponen en de schweize ischen Zahlungsbilanz (Alle We e in Mio. F anken und ko igie um Ul imoswap-T ansak ionen) Jah B RES ZB = ARES EB KB KP 1950 5 960 6 232 1951 6 264 6 232 0 - 130 696 - 566 1952 6 562 6 367 135 675 -25 - 515 1953 6 634 6 608 241 1440 -238 - 916 1954 6 916 6 973 365 1065 24 - 724 1955 7 352 7 310 337 660 141 - 464 1956 7 559 7 730 420 125 320 - 25 1957 7 943 8 165 435 - 195 -172 802 1958 8 856 8 890 725 960 -80 - 155 1959 8 375 8 430 - 460 760 -801 - 419 1960 9 171 9 878 1448 410 -65 1 103 1961 9 547 11415 1537 - 915 689 1 763 1962 10 116 11715 300 - 1465 -146 1911 1963 10 938 12 527 812 - 1555 -37 2 404 1964 12 646 14 103 1576 - 1795 381 2 990 1965 11642 13 186 - 917 - 300 - 2 087 1470 1966 12 097 13 572 386 540 — 1877 1723 1967 14 850 15 460 1888 1055 964 - 131 1968 15 088 15 248 - 212 2 370 - 5 466 2 884 1969 15 916 15 642 394 2 300 -1990 84 1970 16 502 17 136 1494 330 -5 178 6 342 1971 24 897 25 876 8 740 410 1575 6 755 1972 21 119 23 601 - 2 275 935 -7 424 4 214 1973 23 026 25 369 1768 1045 2 524 - 1801 1974 25 038 24 734 635 670 75 - 110 1975 26 071 27 087 2 353 6 820 - 11 136 1963 1976 25 027 29 735 2 648 8 890 — 3 841 - 2 401 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik 291 ken Zunahme de Wäh ungs ese en und dami zu eine in la ionä wi - kenden Auswei ung de mone ä en Basis. Eine eilweise s abilisie ende Wi kung ging on den Ne okapi alexpo en des Bankensys ems aus. Die Bedeu ung des Kapi al e keh s ü die mone ä e En wicklung in de Schweiz läß sich auch mi Hil e einige agg egie e We e illus ie en. So e eich e beispielsweise de Ne okapi alimpo de Nich banken im Konjunk u zyklus 1959 bis 1967 den Be ag on 12,8 M d. F anken. Da in diese Pe iode de Ne okapi alexpo de Banken nu 3,0 M d. F an- ken be ug und die kumulie en E agsbilanzsalden sich au 3,3 M d. F anken belie en, nahmen die Wäh ungs ese en um 7 M d. F anken und die mone ä e Basis um 6,5 M d. F anken zu. Noch g öße e Ausmaße nahm de Kapi al e keh in de Zei on 1968 bis zu Ein üh ung lexible Wechselku se an. Den Ne okapi alimpo en des Nich bankensek o s im Um ang on 20,3 M d. F anken s anden Ne - okapi alexpo e des Bankensys ems on 18,5 M d. F anken gegenübe . Mi dem Übe gang zu lexiblen Wechselku sen mach e de Ne okapi al- impo des Nich bankensek o s einem bescheidenen Ne okapi alexpo (1973 -1976: 2,3 M d. F anken) Pla z. Da ü schnell e de kumulie e E agsbilanzsaldo au 17,4 M d. F anken. De Ne okapi alexpo de Banken blieb mi 12,4 M d. F anken zwa g oß, doch deu lich hin e dem Be ag de o angegangenen Jah e zu ück. Angesich s de g oßen Fluk ua ionen des Zahlungsbilanzsaldos und dessen dominie endem Ein luß au den Ve lau de mone ä en Basis und dami auch au die Geldmenge übe asch es nich , daß dem Ve such de Kon olle on Kapi alzu lüssen im Rahmen de schweize ischen Geldpoli ik eine bedeu ende Rolle zukam. De Tabelle 1 kann en nommen we den, daß die auslandsbeding e Zu- nahme de mone ä en Basis on Konjunk u zyklus zu Konjunk u zyklus zunahm. Pa allel dazu s ieg die Geldmenge Mi an. Das schnelle e Wachs- um de mone ä en Basis und de Geldmenge konn e e s mi dem Übe - gang zu lexiblen Wechselku sen geb ochen we den. De übe p opo io- nale Ans ieg de mone ä en Basis und dami de Geldmenge blieb nich ohne Folgen: Hand in Hand mi de Zunahme de Geldmengenwachs- ums a e nahm die In la ions a e zu, wäh end die Wachs ums a e des ealen B u osozialp oduk es (BSP) keine Zunahme au wies. Im Gegen- eil, die du chschni liche Wachs ums a e im Konjunk u zyklus mi de g öß en In la ions a e (1968 -1975) blieb hin e de Wachs ums a e de üb igen Konjunk u zyklen zu ück ( gl. Tabelle 2). Das beschleunig e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 292 Ku Schil knech Wachs um im d i en Konjunk u zyklus (1959 - 1967) bedeu e e alle - dings keine ech e Zunahme, da es o allem au einen Zus om auslän- dische A bei sk ä e zu ückzu üh en wa . Tabelle 2 Va iablen Du chschni liche Wachs ums a en in P ozen en Va iablen 1950- 1953 1954- 1958 1959 - 1967 1968- 1975 BSP zu lau enden P eisen 4,9 5,5 9,0 9,2 BSP zu kons an en P eisen .. 3,4 3,6 4,9 2,6 Konsumen enp eisindex 0,8 1,2 2,9 5,8 Geldmenge M1 ( — 1) * 3,4 7,3 7,0 Mone ä e Basis ( — 1) * 3,9 6,3 9,5 * Nich e ügba . De o ausgegangene empi ische Übe blick übe die En wicklung mo- ne ä e G ößen in de Schweiz läß zwa nu beding e Schluß olge un- gen zu. E zeig jedoch au de einen Sei e ganz deu lich die zen ale Be- deu ung de Zahlungsbilanz ü das schweize ische Geldangebo un e dem Sys em es e Wechselku se, und au de ande en Sei e gib e einen Hinweis ü den Zusammenhang zwischen Geldmengenen wick- lung und In la ion. Insbesonde e wi d e sich lich, daß eine in la ionä e En wicklung imme on eine s a ken Ausdehnung de Geldmenge be- glei e wa . III. Das geldpoli ische Konzep bei es en Wechselku sen Als sich, nach eine länge en Pe iode mi ge ingen P eis eige ungen, zu Beginn de sechzige Jah e die Anzeichen on In la ion meh en, zeig- e es sich, daß das Ins umen a ium de Schweize ischen Na ionalbank zu E üllung ih e Au gaben nich aus eich e. Es wu de deshalb in einem e s en Sch i e such , die geld- und wäh ungspoli ischen Ziele du ch eine eiwillige Zusammena bei de Banken mi de Schweize i- schen Na ionalbank zu e eichen. Diese Koope a ion an de geld- und wäh ungspoli ischen F on spiel e sich in Fo m mündliche Besp echun- gen ab, welche eilweise in Fo m sogenann e „Gen lemen's Ag eemen s" es gehal en wu den. Um die Posi ion de Schweize ischen Na ionalbank zu e s ä ken, wu den die o e s eiwilligen Ve einba ungen du ch OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik 293 gese zliche Maßnahme abgelös . Mi d inglichen Bundesbeschlüsseni4 konn e das No enbankins umen a ium ü eine gewisse Zei ex akon- s i u ionell e wei e we den. Bishe haben die S immbü ge mi übe - zeugenden Meh hei en solchen E wei e ungen zuges imm . Die Ta sache, daß die Geld- und Wäh ungspoli ik de Schweize ischen Na ionalbank übe wei e S ecken au No ech ode au eiwilligen Absp achen mi den Banken basie e, bilde ein in e essan es Cha ak e is ikum de schweize ischen Geldpoli ik. Die un e dem Sys em es e Wechselku se ge o enen Maßnahmen können in zwei G uppen un e eil we den: Maßnahmen gegen den Zu luß ausländische Gelde und Maßnahmen zu Beg enzimg des inländischen K edi wachs ums. 1. Maßnahmen gegen den Zu luß on Auslandsgelde n5 Die Maßnahmen gegen den Zu luß on Auslandsgelde n basie en au de E kenn nis, daß in de Schweiz eine in la ionä e Auswei ung de mone ä en Agg ega e g öß en eils on den Kapi alimpo en ausging. Deshalb wu den Maßnahmen konzipie , die einen übe mäßigen Zu- luß on Auslandsgelde n un e binden ode den Ab luß be ei s zuge- lossene Gelde e leich e n soll en. Insbesonde e woll e man e hin- de n, daß spekula i e Gelde Un uhe in den schweize ischen Geld- und Kapi alma k b ingen. Die le z e Konsequenz de Maßnahmen gegen den Zu luß on Auslandsgelde n bilde e die Au hebung des Sys ems es e Wechselku se. Im Janua 1973 s ell e die Schweize ische Na ional- bank ih e Käu e am De isenma k ein und übe ließ die Bes immung des Wechselku ses den Ma k k ä en. Seh bald zeig e es sich jedoch, daß das P oblem de des abilisie enden Kapi als öme mi diesem Sch i nich au gehoben wu de, sonde n in de Fo m on e a ischen Wechsel- ku sschwankungen neu au a . In eilweise modi izie e Fo m we den deshalb die Maßnahmen gegen Auslandsgelde auch un e lexiblen Wechselku sen wei e hin angewende 6. 4 Vgl. dazu: C. Lu z: Die d inglichen Bundesbeschlüsse übe die Bekämp ung de Teue ung. Ein Kapi el Geschich e schweize ische Wi scha spoli ik. Diss. Zü ich 1967. 5 Vgl. dazu: Geschä sbe ich de SNB 1971, S. 42 ., und 1972, S. 39 . K. Schil knech : Beu eilung de „Gen lemen's Ag eemen s" und Konjunk- u beschlüsse de Jah e 1954 - 1966 un e besonde e Be ücksich igung de Auslandgelde , Diss. Zü ich 1969. 6 Vgl. dazu: Geschä sbe ich e de Schweize ischen Na ionalbank 1973 bis 1977. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 294 Ku Schil knech Ke ns ück p ak isch alle „Gen lemen's Ag eemen s" und Konjunk- u beschlüsse übe die Abweh ausländische Gelde bilde e die Nich - e zinsung ausländische Gu haben bei Banken in Schweize anken. Teilweise e s eck e sich das Ve zinsungs e bo nu au ku z is ige Ein- lagen. Ve zinsungs e bo e wa en on 1955- 1958, 1960- 1966 und 1971 bis heu e in K a . In Pe ioden mi g oßen Wäh ungsun uhen wu de die Maßnahme de Nich Ve zinsung on ausländischen Einlagen noch e s ä k , und zwa du ch die Ein o de ung eine Kommission au ku z is igen ausländi- schen Gu haben in Schweize anken. Ein solches Vo gehen d äng e sich insbesonde e un e dem Sys em lexible Wechselku se au , da die E - agsminde ung du ch die Nich Ve zinsung im Ve häl nis zum e wa e- en Au we ungsgewinn kaum ins Gewich iel. Um aus dem Ausland zuge lossene Gelde wiede zu ückzulei en, ha die Schweize ische Na ionalbank den Banken in einigen Phasen ku s- gesiche e Dolla s abgegeben7. Mi diesem Ins umen wu de besonde s bei Spekula ionen au eine Au we img des Schweize anken ope ie . Au die Daue wa abe eine Au we ung des Schweize ankens nich meh zu umgehen. Am 9. Mai 1971 wu de de Schweize anken gene ell um 7 °/o, am 20. Dezembe 1971 im Rahmen des Smi honian Ag eemen s um wei e e 6,4 °/o au gewe e . Doch auch diese Maßnahmen eich en zu Abweh de ausländischen Kapi alzu lüsse nich aus. Die Maßnahmen gegen den Zu luß on Auslandsgelde n wa en nie so eng ge aß , daß sie eine De isenbewi scha ung gleichgekommen wä- en. Die Schweize ische Na ionalbank ha imme be on , daß eine De- isenbewi scha ung keine gangba e Lösung sei. Mi einem Ve zich au ex eme Maßnahmen wa es nich zu e hinde n, daß inne halb des Ab- weh disposi i s imme wiede Lücken ü Kapi alzu lüsse aus dem Aus- land o en blieben. Es gelang de Schweize ischen Na ionalbank nich , die nega i en Auswi kungen des Kapi alzus oms au die Geldmenge olls ändig zu neu alisie en. 2. K edi zuwachsbeg enzungen8 Aus de E ah ung, daß de Kapi alzu luß aus dem Ausland nu un- zu eichend un e Kon olle geb ach we den kann, ha die Schweize i- 7 Vgl. dazu: Geschä sbe ich de Schweize ischen Na ionalbank, 1971, S. 45/ 46. 8 Vgl. F. Leu wile : Die K edi beg enzung im No enbankins umen a ium, in: Wi scha und Rech 1967. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik 301 Fluk ua ionen de mone ä en Basis, Rechnung äg 18, Ausgangspunk des Modelles bilde die Hypo hese, daß das Geldangebo de Banken nu du ch jene Ve ände ungen de mone ä en Basis beein luß wi d, welche die Banken als de ini i e ach en (= pe manen e Ve ände ungen). Die üb igen Ve ände ungen de mone ä en Basis ( ansi o ische Ve ände- ungen) üben dagegen keinen Ein luß au das Geldangebo aus. Bei de empi ischen Un e suchung diese Hypo hese ging es im we- sen lichen da um, s a is isch zu bes immen, welche mone ä e Basis als die „pe manen e" be ach e wi d19. Au g und de geschä z en Koe izien en muß angenommen we den, daß die Banken ih e Vo s ellungen übe die pe manen e mone ä e Ba- sis nu langsam de e ek i en En wicklung anpassen. Dies bedeu e , daß eine ku z is ige Ko ek u eine Abweichung des Geldmengen- wachs ums om anges eb en Ziel nu du ch eine d as ische Ände ung de be einig en mone ä en Basis e eich we den könn e. Dabei läu man abe Ge ah , ku z is ig S ö ungen des Geld- und De isenma k es und lang is ig eine en gegengese z e Zielabweichung beim Geldmengen- wachs um auszulösen. Ko ek u en de mone ä en Basis we den des- halb, wenn imme möglich, in kleinen Sch i en o genommen. Au die- se A is Gewäh gebo en, daß länge is ig nich om anges eb en Geldmengenwachs um abgewichen wi d. Die langsame Reak ion de Geldmenge au eine Ände ung de mone- ä en Basis e schwe zwa au de einen Sei e e was die ku z is ige Einhal ung des Geldmengenziels. Au de ande en Sei e e leich e sie die Bes ebungen, die e a ischen Fluk ua ionen des Wechselku ses du ch In e en ionen am De isenma k zu glä en, weil die dami 18 Vgl. dazu H. J. Bü ile e al.: Ein Mul iplika o modell zu S eue ung de Geldmenge, mim. 1977. 19 Zu diesem Zweck wu de de olgende Modellansa z geschä z : ~ P Q * ~ h = 2 «¿% + 2 ßi B _L + 2 yk (™ -Lk ~ ™> -k) + ö i=l 1 1 k=i « i wobei: m = Zuwachs a e des Geldmul iplika o s B = Zuwachs a e de be einig en mone ä en Basis ab ßj, k = Pa ame e 8 = Zu allsg öße Zu P ognose am bes en geeigne e wies sich ein Modell ohne Mo ing A e age Pa ame e und mi Lj = 1, 6, 12 und Lj = 0, 3, 6, 9, 12. Dieses E gebnis bes ä ig e die Hypo hese, wonach eine Ände ung de mone ä en Basis die Geldmenge ku z is ig kaum beein luß . Vgl. zu He lei ung, zum Schä z e ah en und den E gebnissen: H. J. Bü le e al. op. ci . S. 8 .). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 302 Ku Schil knech e bundenen Ve ände ungen de mone ä en Basis ku z is ig keinen g oßen Ein luß au die Geldmenge ausüben. 3. Die Feins eue ung Mi Hil e de Geldmul iplika o p ognose wi d jene mone ä e Basis abgelei e , die zu E eichung des Geldmengenziels no wendig is . Diese mone ä e Basis dien de P ognose de Rese en des Bankensys ems bei de Na ionalbank. Diese P ognose, die on Woche zu Woche e s ell wi d, e o de Vo he sagen übe den No enumlau , die No enbankk e- di e und die Gu haben des Bundes bei de Schweize ischen Na ional- bank. Die in de kommenden Woche anges eb e mone ä e Basis sowie de en Zusammense zung bilde die Un e lage eine wöchen lichen Si - zung. An diese Si zung wi d e such , die ku z is igen Bedü nisse des Geld- und De isenma k es in Einklang mi den lang is igen geldpoli i- schen Zielse zungen zu b ingen. Theo e ische Übe legungen und p ak i- sche E ah ungen we den einande gegenübe ges ell . Ih e Syn hese inden sie in de e ek i en Geldpoli ik. Die bishe igen E ah ungen sp echen ü dieses p agma ische Vo ge- hen. Zum einen ha es sich gezeig , daß im No mal all keine Modi ika- ionen des be echne en mone ä en Basis-Zieles no wendig sind. Zum an- de en ha es sich bewäh , die Geldpoli ik nich s u au die du ch das Modell o gegebenen We e de mone ä en Basis auszu ich en. Insbe- sonde e konn en du ch eine lexible Poli ik nega i e Auswi kungen, die sons on ku z is igen Ände ungen im Rese e e hal en de Banken au den'Geld-, Kapi al- und De isenma k ausgegangen wä en, wei ge- hend au ge angen we den. Am eind ücklichs en läß sich dies am Bei- spiel de E eignisse om F ühjah 1977 illus ie en. Damals wu de be- kann , daß eine schweize ische G oßbank iesige Ve lus e e li en ha e. Ku ze Zei danach begann das Bankensys em, in E wa ung on Kapi- al ückzügen, seine Nach age nach Rese en s a k zu e höhen. Hä e die Na ionalbank in diesem Momen an dem om ökonome ischen Modell abgelei e en mone ä en Basis-Ziel es gehal en, so hä e die e höh e Nach age nach Rese en einen ex em s a ken Ans ieg de Geld- und Kapi alma k zinsen zu Folge gehab . Indem in diese Si ua ion die mone ä e Basis, wei s ä ke als u sp ünglich geplan , ausgewei e wo - den is , ließen sich die mone ä en S ö ungen e meiden. Als nach eini- gen Mona en die Banken zu ih em üblichen Rese e e hal en zu ück- keh en, konn e die zu s a ke Auswei ung de mone ä en Basis wiede abgebau we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik 303 Die Ve ände ung de mone ä en Basis kann au e schiedene A en o genommen we den. Bishe is eine Ände ung o nehmlich übe den Ankau ausländische De isen e olg . Da an ha auch die Ein üh ung lexible Wechselku se nich s geände . Es wä e alsch, aus diese Fes - s ellung au eine ge inge Bedeu ung de üb igen Möglichkei en zu schließen. Im Gegen eil, diese eignen sich gu zu ku z is igen S eue- ung de mone ä en Basis. So we den zu o übe gehenden Scha ung ode Ve nich ung on No enbankgeld die sogenann en „Swaps" e - wende . Von de Möglichkei , mone ä e Basis du ch O enma k ope a- ionen, d. h. du ch den Ankau on Scha zanweisungen und Schuld e - sch eibungen des Bundes, on Schuld e sch eibungen de Kan one und Kan onalbanken sowie on P andb ie en de P andb ie ans al en zu scha en, is bishe nu in bescheidenem Um ang Geb auch gemach wo - den. Neben diesen Möglichkei en bes ehen noch einige ande e Ins umen- e, wie die Scha ung on No enbankgeld du ch die Gewäh ung on Dis- kon - und Lomba dk edi en sowie die ku z is ige Pensionie ung on S e ilisie ungs esk ip ionen. De No enbankk edi ha jedoch im allge- meinen nu an den Mona senden eine Bedeu ung. Wäh end de Um ang de E höhimg de No enbankgeldmenge du ch das Geldmengenziel be- s imm wi d, häng die En scheidung, welche de zahl eichen Ins u- men e zu Va iie ung he angezogen we den, on den jeweiligen Ve - häl nissen au dem Geld-, Kapi al- und De isenma k ab. A p io i is es schwie ig zu sagen, ob on den Al e na i en zu S eue ung de mo- ne ä en Basis un e schiedliche E ek e au die Zinssä ze und die Wech- selku se ausgehen. Es is zu e mu en, daß zumindes ku z is ig de E ek eine Basisände ung au den Wechselku s e schieden aus äll , je nachdem, ob die Ände ung im De isenma k ode au dem einheimi- schen Geldma k o genommen wi d. Wie g oß abe die un e schied- lichen E ek e sind, dü e wei gehend da on abhängen, wie die Subs i- u ionsbeziehungen zwischen in- und ausländischen Finanzak i a sind. Als G undp inzip gil , das No enbankins umen a ium so ma k kon- o m als möglich einzuse zen. In e enie wi d in jenem Ma k , in dem man glaub , die g öß e Wi kung zu e zielen. VI. Die bishe igen E ah ungen mi de Geldmengenpoli ik Die E ah ungen mi de Geldmengenpoli ik sind noch zu jung ü eine abschließende Beu eilung. Die olgenden Aus üh ungen en hal- en dahe zum Teil subjek i e We ungen. Zue s wi d ku z de F age 20 K edi und Kapi al 3/1978 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 304 Ku Schil knech nachgegangen, ob die Geldmenge in den bishe igen d ei Jah en ziel- kon o m ausgewei e we den konn e. Anschließend wi d übe p ü , in- wiewei es gelungen is , die wi scha spoli ischen Zielse zungen de Geldpoli ik zu e eichen. Tabelle 3 en häl eine Ube sich übe die Geldmengenziele de le z en Jah e im Ve gleich zu e ek i en Geldmengenen wicklung. Wäh end die Geldmenge im Jah e 1975 e was wenige (—1,6 °/o) gewachsen is als geplan , is sie im olgenden Jah um 1,7 °/o zu s a k anges iegen. Das Wachs um im Jah e 1977 weich nich meh s a k om gese z en Ziel ab. Be echne man den Du chschni ü die Zei sei Ein üh ung eines Geldmengenziels, so e gib sich ein e ek i es Wachs um de Geldmenge on 5,9 %. De en sp echende Du chschni de Ziel o s ellung e gib 5,7 */o. Tabelle 3 Geldmengenziele und e ek i e Geldmengenen wicklung Jah (1) Ziel in % (2) e ek i in °/o (3) = (1) - (2) Abweichung 1975 6 4,4 - 1,6 1976 6 7,7 + 1,7 1977 5 5,5* + 0,5 0 5,7 5,9 + 0,2 * P ognose au g und de e s en el Mona e. 0 = Du chschni . Eine S eue ung de Geldmenge inne halb ech enge G enzen ha sich somi o läu ig als möglich e wiesen, und die echnischen Vo ausse zun- gen ü eine Fo se zung diese Geldmengenpoli ik sind gegeben. Fü eine Fo se zung sp echen abe auch die bishe igen wi scha - lichen E ah ungen. Das Haup ziel de Geldmengenpoli ik wa bei de- en Ein üh ung eine Rückkeh zu s abilen P eisen. Nachdem die In la- ions a e zu Beginn des Jah es 1974 zei weise noch übe 10 %> be ug, konn e sie bis Mai 1976 au un e 2 % gesenk we den, und ü das Jah 1976 e gab sich eine Teue ung on du chschni lich 1,7 °/o. P ak isch P eiss abili ä he sch e im Jah e 1977, be ug doch de du chschni - liche P eisans ieg nu noch 1,3 °/o. De Abbau de In la ion wa on de schwe s en Rezession de Nachk iegszei beglei e . Mi 7,7 °/o e eich e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik 305 im Jah e 1975 de Rückgang des ealen B u osozialp oduk es einen kaum ü möglich gehal enen We . De Volkseinkommenss a is ik kann en nommen we den, daß mi Ausnahme de ealen Ausgaben des S aa- es (+ 0,6 %) und de Sozial e siche ungen (+1,9 %) säm liche üb igen Komponen en einen Rückgang e zeichne en. Die Rezession on 1975 wä e zwei ellos ge inge ausge allen, hä e nich die Fluch in Sachwe e wäh end de o angegangenen In la ions- pe iode zu eine Ve ze ung de P oduk ionss uk u ge üh , die dem mi el is igen Gü e beda nich en sp ach. Nich nu die Bauun e neh- me ha en ih e Kapazi ä en am Beda o bei ausgebau , auch die dem Baugewe be nahes ehenden Un e nehmungen ha en ih e Kapazi ä en au die du ch die In la ion au gebläh e Nach age ausge ich e . Auch de du ch den Zus om ausländische A bei sk ä e ausgelös e Ans ieg de Konsumausgaben weck e alsche Ho nungen in de Konsumgü e indu- s ie übe die lang is ige En wicklung de Konsumausgaben und dü e einige Un e nehmungen zu Fehlen scheidungen bei de In es i ions ä- igkei e lei e haben. Diese in la ionsbeding e Fehlalloka ion de P oduk ions ak o en ha zusammen mi den du ch den F emda bei e zuzug en s andenen S uk- u e ze ungen en scheidend dazu beige agen, daß die Rezession in de Schweiz im Anschluß an die es ik i e Geldpoli ik und die wel wei- e Rezession im in e na ionalen Ve gleich so s a k aus iel und weshalb es länge als üblich daue e, bis sich de Konjunk u au schwung du ch- se z e. Es wä e unge ech , wenn de in ku ze Zei e eich e E olg an de P eis on und bei de Be einigung de in la ionsbe einig en Fehlalloka- ion de P oduk ions ak o en allein de Geldmengenpoli ik zugesch ie- ben wü de. Vielmeh spiel en beim ech massi en Rückgang de In la- ion die ezessi en Tendenzen in diese Zei pe iode und das koope a i e Ve hal en de Sozialpa ne eine nich zu un e schä zende Rolle. Zudem ließ die Rückwande ung ausländische A bei sk ä e die Lage au dem A bei sma k in einem zu güns igen Lich e scheinen. Auch wenn sich le z lich de An eil de Geldmengenpoli ik an de ela i güns igen wi - scha lichen En wicklung de Schweiz nach 1976 nich genau quan i izie- en läß , so sp echen doch die bishe igen E ah ungen ü eine Fo - se zung de Geldmengenpoli ik. 20* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 306 Ku Schil knech Zusammen assung Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik Die Geldpoli ik de Schweize ischen Na ionalbank in den le z en zehn Jah en Gemäß Bundes e assung is die Haup au gabe de Schweize ischen Na io- nalbank, „den Geldumlau des Landes zu egeln, den Zahlungs e keh zu e leich e n und eine den Gesam in e essen des Landes dienende K edi - und Wäh ungspoli ik zu üh en". Als Gesam in e esse des Landes ha sich P eis- s abili ä , Vollbeschä igung und ein möglichs gleichmäßiges Wi scha s- wachs um he ausk is allisie . Un e dem Sys em es e Wechselku se wu - den zu Realisie ung diese Ziele o allem Maßnahmen gegen den Zu luß ausländische Gelde und zu Beg enzung des inländischen K edi wachs ums e lassen. An änglich wu den diese Maßnahmen wegen eines ungenügenden Ins umen a iums in Fo m sogenann e „Gen lemen's Ag eemen s" gekleide . Spä e wu den sie on d inglichen Bundesbeschlüssen abgelös . Die Maßnah- men genüg en mi de Zei nich meh . Vo die En scheidung ges ell , dem wel wei en In la ions end zu olgen ode den Wechselku s ei lo ie en zu lassen, en schied sich die Schweize ische Na ionalbank ü das zwei e. Zu Beginn des Jah es 1975 is die Schweize ische Na ionalbank als eine de e s en No enbanken de Wel zu eine explizi en Geldmengenpoli ik übe ge- gangen. Lang is ig wi d die Geldmenge unge äh in de G ößeno dnung de Wachs ums a e de ealen Gesam nach age ausgewei e . So e n es zu Ab- so p ion außenwi scha liche S ö ungen no wendig is , wi d ku z is ig om lang is igen Wachs ums end abgewichen. Die S eue ung de Geldmenge e - olg übe Ve ände ungen de mone ä en Basis. In den e s en d ei Jah en is es de Geldmengenpoli ik gelungen, die Geldmenge zielkon o m auszu- wei en, zu s abilen P eisen zu ückzukeh en und die nega i en Folgen de o - angegangenen In la ion zu besei igen. Diese E olge sp echen ü eine Fo - se zung de Geldmengenpoli ik. Summa y F om C edi Policy o Money-Supply Policy The mone a y policy o he Swiss Na ional Bank in he pas en yea s Pu suan o he con ede a i e cons i u ion, he chie ask o he Swiss Na ional Bank is " o con ol he ci cula ion o money in he coun y, o acili a e paymen s, and o pu sue a c edi and mone a y policy se ing he o e all in e es s o he coun y". The o e all in e es s o he coun y ha e c ys allized ou as p ice s abili y, ull employmen and he s eadies possible economic g ow h. Unde he sys em o ixed exchange a es, abo e all measu es o coun e he in lux o o eign money and o limi he g ow h o domes ic c edi we e aken in o de o a ain hese objec i es. Ini ially, on accoun o he inadequa e ins umen s a ailable, hese measu es we e clo hed in a so-called "gen lemen's ag eemen ". The la e we e la e eplaced by u gen ede al esolu ions. As ime wen by, hese measu es p o ed no longe adequa e. Faced wi h he decision o ollowing he wo ldwide in la iona y OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09 Von de K edi poli ik zu Geldmengenpoli ik 307 end o allowing ee loa ing o exchange a es, he Swiss Na ional Bank decided in a ou o he second al e na i e. In ea ly 1975, he Swiss Na ional Bank was one o he i s cen al banks in he wo ld o go o e o an explici money-supply policy. O e he long un, he quan i y o money is expanded app oxima ely in s ep wi h he g ow h a e o eal agg ega e demand. As a as necessa y o abso b o eign ade dis u bances, sho - e m de ia ions om he long- e m g ow h end a e made. The quan i y o money is con olled by changes in he mone a y base. On a e age, in he i s h ee yea s o money-supply policy he quan i y o money has been success ully expanded in con o mi y wi h he objec i es, s able p ices ha e been ea ained and he ad e se consequences o he p eceding in la ion ha e been emedied. These successes a gue in a ou o con inuing wi h money-supply policy. Résumé De la poli ique du c édi à la poli ique de la masse moné ai e La poli ique moné ai e de la Banque Na ional Suisse au cou s des dix de niè es années Aux e mes de la Cons i u ion de la Con édé a ion, la mission essen ielle de la Banque Na ionale Suisse consis e à " égle la ci cula ion de la monnaie du pays, acili ie les opé a ions de paiemen e mene une poli ique moné ai e e du c édi se an les in é ê s géné aux du pays". L'in é ê du pays s'es c is allisé dans la s abili é des p ix, le plein emploi e une c oissance écono- mique aussi équilib ée que possible. Dans le sys ème des aux ixes de change, la éalisa ion de ces objec i s passa essen iellemen pa des mesu es de lu e con e l'a lux de capi aux é ange s e de limi a ion de la c oissance in é ieu e du c édi . Ini ialemen , en aison de 1' insu isance des ins umen s, ces mesu es p i en la o me de "Gen lemen's Ag eemen s", S'y subs i uè en ensui e de décisions édé ales impé a i es. A ec le emps, ces mesu es n'o - i en plus l'e icaci é equise. Placée de an la décision de sui e la endance in la ionnis e mondiale ou de laisse lo e la monnaie, la Banque Na ionale Suisse choisi la seconde solu ion. Au débu de 1975, la Banque Na ionale Suisse u l'une des p emiè es banques d'émission du monde à s'engage dans une poli ique explici e de la masse moné ai e. A long e me, ce e masse c oî a plus ou moins de l'o d e de g andeu du aux d'expansion de la demande globale éelle. Dans la mesu e où cela s'a è e nécessai e à l'abso p ion de pe u ba ions économiques ex- e nes, la endance à long e me de l'expansion es b iè emen abandonnée. La maî ise du olume moné ai e s'e ec ue pa des modi ica ions de la base moné ai e. En moyenne des ois p emiè es années de poli ique de la masse moné ai e, l'on es pa enu à main eni l'éla gissemen de ce olume con- o mémen à l'objec i , à é abli la s abili é des p ix e à élimine les e e s néga i s de l'in la ion an é ieu e. Ce e éussi e plaide pou une pou sui e de la poli ique de la masse moné ai e. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.287 | Gene a ed on 2023-01-16 12:43:09