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Dynamische Theorien des Gesamtarbeitsmarktes

Abstract

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Dynamische Theorien des Gesamtarbeitsmarktes

Author: Bartmann, Hermann
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1979
DOI: 10.3790/schm.99.4.423
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/291450/1/schm.099.4.423.pdf
Ba mann, He mann
A icle
Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es
Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Ba mann, He mann (1979) : Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es,
Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha
ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik, ISSN 0342-1783, Duncke &
Humblo , Be lin, Vol. 99, Iss. 4, pp. 423-446,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.99.4.423
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/291450
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es
Ansä ze zu E klä ung konjunk u ell beding e A bei s-
losigkei in eine zyklisch wachsenden Wi scha
Konsequenzen ü die A bei sma k poli ik
Von He mann Ba mann*
1. Einlei ung:
Konjunk u elle und/ode s uk u elle A bei slosigkei
Häu ig wi d aus de angeblichen Un ähigkei de mak oökonomischen
Theo ie, andaue nd hohe A bei slosigkei bei gleichzei ig hohen ode
ga zunehmenden In la ions a en zu e klä en, de Schluß gezogen, daß
die A bei slosigkei dann wohl s uk u ell beding sei. Eine iel äl ige
Auswahl an S uk u hesen und - heo ien zum A bei sma k wi d in-
zwischen angebo en und in a bei sma k poli ische Vo schläge einge-
bau . Dabei is o eine öllige Lösung de Theo ieansä ze on ökono-
mischen G undzusammenhängen zwischen Beschä igung, P eis- und
Lohnni eau, Einkommens e eilung und Wachs um zu beobach en. Die-
se Isolie ung und Übe be onung de S uk u heo ien is schon dann
— sieh man on den sich eilweise wide sp echenden empi ischen Be-
legen einmal ab — en gegenzu e en, wenn es geling , anhal ende S ag-
la ionsphasen im Rahmen mak oökonomische Modelle zu e klä en.
Dies is das Ziel de olgenden dynamischen Analyse.
Eine in ensi e e Beschä igung mi konjunk u eilen Schwankungen
und de en Auswi kungen au die A bei slosigkei schein auch dann ge-
bo en, wenn man be ücksich ig , daß Rezessionen be ei s o handene
S uk u ände ungen iel in ensi e in E scheinung e en lassen, wäh-
end in Boomphasen dieselben S uk u wandlungen du ch die Kompen-
sa ionse ek e des Wachs ums ela i leich bewäl ig we den.
Zu wei e en E gänzung und Ve deu lichung des Themas sind im ol-
genden noch einige Anme kungen zu ak uellen Diskussion um die A -
bei sma k p oblema ik zu machen.
* Fachbe eich Rech s- und Wi scha swissenscha en de Johannes Gu en-
be g-Uni e si ä Mainz, Weide weg 4, 6500 Mainz.
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424 He mann Ba mann
A bei sma k poli ik um aß übliche weise eine doppel e Zielse zung:
• das Ziel eines „hohen Beschä igungss andes" und
• das Ziel eine quali a i be iedigenden Beschä igungss uk u .
In diesem Bei ag geh es o nehmlich um den e s en Teil de ge-
nann en Zielse zung.
Die beschä igungspoli ische Diskussion in de Bundes epublik
Deu schland is gep äg on Kon o e sen übe die U sachen de A -
bei slosigkei . Im Mi elpunk de Kon o e sen s ehen die F agen, ob
die augenblickliche A bei slosigkei „s uk u ell" beding sei ode au
einem „konjunk u ellen" Nach agemangel be uhe. Dazu wi d o e -
mu e , daß eine Zunahme ins i u ionelle und/ode e hal ensmäßige
S a hei en zu beobach en sei, die die ma k wi scha lichen Anpas-
sungsp ozesse e zöge e und somi zu eine anhal enden E höhung de
Sockela bei slosigkei üh e.
Ohne eingehend au die bekann en A gumen e de Anhänge de
S uk u hesen (wie wel wi scha liche Ein lüsse, demog aphisch be-
ding e Ans ieg de E we bspe sonen, zunehmende S uk u alisie ung
und Segmen ie ung de A bei smä k e, beschleunig e sek o ale S uk-
u wandel u. ä.) eingehen zu können, wi d hie e mu e , daß das Aus-
maß de s uk u ellen A bei slosigkei gegenwä ig e gleichsweise ge-
ing is . Die augenblickliche A bei slosigkei is siche nich nu kon-
junk u beding . Abe es sp ich ieles da ü , daß de konjunk u elle
Einb uch — ähnlich wie 1966/67 — die be ei s o handenen s uk u-
ellen Beschä igungsgleichgewich e „nu " s ä ke in E scheinung e en
läß .
Auch die „neue en" mik oökonomischen Ablei ungs e suche zu S ü -
zung de S uk u hese (zu nennen sind: Ansä ze zu E klä ung de
Sucha bei slosigkei und dynamische Analysen on Teila bei smä k en)
abs ahie en meines E ach ens zu s a k on gesam wi scha lichen (mi
Siche hei ungleichgewich ig e lau enden) P eis-, Realeinkommens-,
Ve eilungs- und Beschä igungsbewegungen. Konjunk u elle Beschä -
igungsp obleme e en zuguns en de mik oökonomischen S uk u -
p oblema ik übe Gebüh in den Hin e g und. Die siche no wendige
In eg a ion on Alloka ions- und Mak o heo ie is zu einsei ig. Es ehl
eine adäqua e dynamische Analyse des Konjunk u - bzw. S abili ä s-
p oblems. Fü das Thema: Es ehl eine ele an e dynamische E klä-
ung konjunk u elle A bei slosigkei , wobei „konjunk u ell" wei e
ge aß is , als das häu ig de Fall is , wenn „konjunk u elle A bei s-
losigkei " lediglich au o übe gehende Nach agede izi e zu ückge-
üh wi d.
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es 425
Ohne die Ve suche, die E klä ung ü daue ha e Sockela bei slosig-
kei bei gesam wi scha liche Vollbeschä igung zu e besse n, ab-
quali izie en zu wollen, schein es m. E. gegenwä ig o d ingliche , die
„konjunk u ellen" E klä ungs e suche zu e olls ändigen.
„Nu " da um geh es im nächs en Abschni .
2. S eue ung des Gesam a bei sma k es
2.1. Theo ie a ian en
Bei eine endogenen und/ode exogenen Ve ände ung de gesam -
wi scha lichen Nach age können in eine Ma k wi scha (je nach
de konjunk u ellen Si ua ion) g undsä zlich die P eise ode /und die
Mengen a iie en. Vie heo e ische Möglichkei en sind zu nennen
(Gahlen 1974, S. 12 .).
1. Möglichkei (Klassik, Neoklassik):
Eine Va ia ion de Gesam nach age üh im klassischen Sys em we-
gen de T ennung in ealen und mone ä en Be eich nu zu P eise ek-
en. In Ungleichgewich en e en ku z is ige ¡P eis a ia ionen au .
Die Theo ie de neoklassischen Anpassungsp ozesse kann (sieh man
on de empi ischen I ele anz einmal ab) nich be iedigen, da eine
dynamische Analyse ohne Mengen a ia ionen (mi zumindes zei weise
Un e beschä igung on Fak o en) un olls ändig bleiben muß. Dies
sp ich nich gegen die Neoklassik als Alloka ions heo ie auch ü die
A bei sma k poli ik ( gl. dazu spä e in Abschni 3), sonde n nu ge-
gen den S abili ä sop imismus de Neoklassik, wenn sie es s ell , daß
mi el- bis lang is ig genügend A bei splä ze zu Ve ügung s ehen,
um das A bei sk ä eangebo au zunehmen.
Auch de mode ne Mone a ismus, bei dem die nai e Quan i ä s-
heo ie du ch eine Theo ie de ela i en P eise on Ve mögensbes än-
den e se z wi d, bleib gleichgewich so ien ie e neoklassische Ana-
lyse, wenn e le z lich pos ulie , daß sich die ealen P ozesse unabhän-
gig om G ad de Geld e so gung du chse zen. Die neoklassische An-
nahme eines s abilen p i a en Sek o s bleib oll e hal en.
2. Möglichkei (Keynesianismus):
De Keynesianismus geh nich ü alle Konjunk u si ua ionen on
de Dominanz de P eise ek e aus.
Bei Un e beschä igung (Keynes) gehen die Mengene ek e den P eis-
e ek en o aus, da die P eise und Löhne nach un en s a sind. Eine
Gesam nach age, die kleine is als das Angebo , üh zu Un e be-
schä igung.
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426 He mann Ba mann
Dagegen gehen bei eine en sp echenden Vollbeschä igungspoli ik
(z. B. expansi e Fiskalpoli ik) die Mengen- den P eise ek en o aus.
Diese le z e Fall wu de om Keynesianismus au die In la ionsbekämp-
ung übe agen. Eine es ik i e Globals eue ung üh zu P eissen-
kungen, und e s , wenn sie zu lange du chgehal en wi d, zu A bei s-
losigkei .
Diese S abili ä sop imismus de „Keynesiane " wi d neue dings
s a k angezwei el . Die empi ische En wicklung in de Bundes epublik
Deu schland sei e wa 1970 sp ich ü die Rele anz al e na i e Mög-
lichkei en.
3. Möglichkei (Keynes, Leijonhu ud):
Bei allen konjunk u poli ischen Maßnahmen gehen die Mengen- den
P eise ek en o aus. An i-In la ionspoli ik ä la Keynes geh imme zu
Las en de Vollbeschä igung und is somi poli isch nu schwe du ch-
se zba . Wi d sie du chge üh , olg eine ie g ei ende, anhal ende S a-
bilisie ungsk ise.
Abe auch diese Va ian e schein noch nich hin eichend, um de a -
sächlichen En wicklung mi zumindes o übe gehenden S ag la ionä en
Tendenzen ge ech zu we den.
4. Möglichkei
Die keynesianische Vollbeschä igungspoli ik, die mi de Phillips-
Ku e ope ie , bewi k zumindes leich e In la ionss öße, die sich übe
In la ionsgewöhnung und In la ionsmen ali ä e s ä ken; dadu ch wi d
die Wi scha spoli ik ühe ode spä e gezwungen, de la o ische Maß-
nahmen zu e g ei en, die dann P oduk ions- und Beschä igungsein-
bußen bewi ken. Dazu we den olgende Ve s ä ke angebo en:
— Ve schä e Ve eilungskämp e se zen die Lohn-P eis-Spi ale in
Gang und e minde n bei E olg die Gewinne und dami die In-
es i ionen.
— In la ion e minde die in e na ionale We bewe bs ähigkei , so
daß sich übe den Außenhandel wei e e Beschä igungsp obleme
eins ellen.
— Impo ie e In la ionen und Rezessionen du ch wel wei e Konjunk u -
einb üche und wel wei e In la ionen e s ä ken die inländischen In-
s abili ä en.
— In la ion e ze das P eisge üge, üh dami zu Fehlin o ma io-
nen übe die a sächliche Gewinnen wicklung, so daß sek o ale Dis-
p opo ionen und gene elle Übe kapazi ä en en s ehen.
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es 427
Eine es ik i e Globals eue ung üh un e den genann en Um-
s änden
— zu Angebo seinsch änkungen zu Absiche ung de Angebo sp eise
bzw. Gewinnquo en,
— zu Lohne höhungen, um einen Ausgleich ü die nega i en Folgen
de Res ik ionspoli ik zu scha en.
Eine anschließende expansi e Globals eue ung üh un e Ums än-
den
— zu posi i en P eise ek en
— ohne nennenswe e Mengene ek e.
Soll e diese ie e Fall inzwischen empi isch ele an sein, komm
eine konsequen e Vollbeschä igungspoli ik um die Scha ung in la io-
nä e Bedingungen nich he um. Dies gil im üb igen auch schon bei
Vo liegen des Keynesschen Falls. Diese In la ions endenzen akzele ie-
en
— bei zunehmendem Weg all de Geldillusion bei Anbie e n und Nach-
age n
— mi sich e schä enden Ve eilungsauseinande se zungen.
Das in la ions- und s abili ä s heo e ische De izi de keynesschen
Theo ie is o ensich lich .Ein Ausweg is nich in Sich , zumal die bis-
he igen empi ischen E ah ungen mi Vo schlägen wie Indexklauseln,
s aa lichen P eiskon ollen und zen alen P eis es se zungen zu Lö-
sung des S abili ä sp oblems eine nega i e Beu eilung e wa en lassen.
De keynessche S abilisie ungsop imismus esul ie aus de Be-
sch änkung de Theo ie, die Ma k p ozesse um ein implizi es Gleich-
gewich skonzep un e such , und is inso e n imme dann agwü dig,
wenn die Zusammenhänge zwischen Beschä igungs-, Lohn- und Allo-
ka ionsen scheidungen de G uppen eine sei s und s aa liche S abili-
sie ungspoli ik ande e sei s nich so sind, wie Keynesiane meinen.
Nu eine konsequen ausgebau e dynamische Analyse, die die Be-
sch änkung au eine Un e suchung explizi e ode implizi e Gleichge-
wich e übe winde , is in de Lage, die S ag la ionä en Tendenzen de
Reali ä , und das Phänomen „konjunk u elle " A bei slosigkei zu e -
klä en, ohne so o die Fluch in „s uk u elle" A gumen e anzu e en.
De Nachweis ü diese Behaup ungen e olg im Rahmen einige
ypische Mak omodeile.
Dabei geh es nich um die E assung möglichs iele (du chaus
ealis ische ) E ek e und Phänomene, sonde n um die Da s ellung
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heo e ische G undkonzep ionen un e Anwendung e ein ach e
G undbeziehungen. Die Da s ellung und Auswe ung diese G und o -
s ellungen üh danach zu einigen gene ellen Aussagen zu A bei s-
ma k poli ik.
2.2 Dynamische Modelle zu E klä ung on
A bei sma k ungleichgewich en
2.2.1 Gü e - und A bei sma k : Ku z is ige Analysen
Fü eine ku z is ige Analyse läß sich die eale (mengenmäßige) Ge-
sam nach age du ch Gleichung (1) besch eiben ( gl. zu Ablei ung und
zu E klä ung de Abkü zungen den Anhang).
(1)
RD
= * — A.+ yR +
QR
+ lR
P
<x
y, QR, IR = kons an > 0 .
Zusammen mi de übliche weise angenommenen P oduk ionsbezie-
hung
(2) A = A (R, R); R = kons an ,
läß sich die eale Gesam nach age ü ein bes imm es Realeinkom-
men (Rq) in Abhängigkei om P eis-Lohn-Ve häl nis da s ellen ( gl.
Abb. 1).
De ealen Nach age s eh das ku z is ige eale Angebo (Rs) in de
Fo m
(3) = = ; RS>> 0
gegenübe , welches aus de Gewinnmaximie ungshypo hese ode aus
eine ein achen Zuschlagskalkula ion (Monopolg adp eisbildung) abge-
lei e we den kann.
Das Modell en häl 5 Va iable und dami zwei F eihei sg ade.
Die keynesiianische A gumen a ion schließ das Modell du ch
RS =
RD
= R .
Es exis ie ein P eis-Lohn-Ve häl nis (y), bei dem R p oduzie wi d
und de Gü e ma k ge äum wi d, nich no wendige weise auch de
A bei sma k .
Gegenübe de neoklassischen A gumen a ion, die sich in diesem Fall
du ch
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es 429
besch eiben ließe, un e scheide sich die angedeu e e keynes'iianische
Posi ion dadu ch, daß sie zwa nich on einem s abilen, abe doch
g undsä zlich s abilisie ba en Sys em ausgeh , wenn de S aa du ch
Nach ages eue ung eine P oduk ion bei Rmax gewäh leis e .
Die keynesianische Posi ion en häl zwei un ealis ische Annahmen:
— Es he sch Gü e ma k gleichgewich ,
— P oduk ion bzw. Tausch zu „ alschen" (= nich gleichgewich igen
P eisen) is ausgeschlossen.
Fü unse Thema: Konjunk u elle A bei slosigkei läß sich nu bei
Vo liegen on Nach agede izi en besch eiben.
Fü eine ku z is ig es geleg e P oduk ion (Ro) is die dynamische
Analyse nun auszubauen.
Un e den angenommenen Bedingungen ( gl. Abb. 1) wi d die eali-
sie e P oduk ion besch ieben du ch:
R = min
(RQ,
RD) .
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430 He mann Ba mann
Fü j > |yj lieg de keynesisehie Fall de Nach agede izi e o .
Auch die Fälle, in denen
( WIMH
is ,
lassen sich mi Hil e he kömmliche dynamische Reak ions unk ionen:
(4)
R
=
m [min (Rö
RS) _ R]
und
(5) = RS)
im Rahmen keynesianische A gumen a ion behandeln, wobei bei Va-
ia ion de Annahme (5) alle dings schon „un ypische" P eis- und Lohn-
eak ionen besch ieben we den können. Du ch Einbeziehung zusä zli-
che Theo ieelemen e (insbesonde e: Ve schä ung de Ve eilungsaus-
einande se zungen, In la ionsmen ali ä u. ä.) lassen sich schon hie
S ag la ionssi ua ionen besch eiben und analysie en.
Diese Rückg i au zusä zliche Theo ieelemen e zu E klä ung kon-
junk u elle S ag la ion is dann nich no wendig, wenn wi nun P eis-
Lohn-Ve häl nisse be ach en, die un e halb liegen. T o z eines
möglichen Nach ageübe hangs olgen P oduk ionseinsch änkungen e -
bunden mi P eise höhungen. S ag la ion wi d im Rahmen keynessche
Analyse „ablei ba ", wenn de Zusammenhang zwischen e gangenen
P oduk ionsen scheidungen und „ augenblicklichem" P eis-Lohn-Ve -
häl nis einbezogen wi d. Hohe A bei slosigkei is nich E gebnis eh-
lende Nach age ode ein (neoklassisch) ik ionelles P oblem, sonde n
E gebnis „ alsche " P oduk ionsen scheidungen in de Ve gangenhei .
Ein ache Nach ages imulie ung wü de zwa die ohnehin o handenen
P eise ek e e s ä ken, abe die Anpassung de P oduk ion an die heu-
igen bzw. e wa e en P eis-Lohn-Ve häl nisse mi de Konsequenz zu-
nehmende A bei slosigkei nich e hinde n.
Fü die ökonomische Theo ie de Beschä igung e gib sich die No -
wendigkei dynamische Analysen on Ungleichgewich en bei Au gabe
de These de sys emimmane u en S abili ä neoklassische P ägung und
Rela i ie ung des S abilisie ungsop imismus keynesianische Theo ie
und Poli ik.
Au eine aus üh liche P äzisie ung diese G undgedanken kann an
diese S elle e zich e we den. Es kann au die o male Analyse bei
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es 437
— Die Du chse zungschancen de Maßnahmen (ohne Lohnausgleich)
sind als äuße s ge ing anzusehen. Die Du ch üh ung de Maßnahmen
mi Lohnausgleich e ehl mi Siche hei den Zweck.
— Die echnisch-o ganisa o ischen Schwie igkei en (insbesonde e bei
kleinen Be iebsg ößen) sind kaum übe windba .
— Die Maßnahmen e o de n die öllige Mobili ä des A bei sange-
bo s in egionale , sek o ale , geschlech sspezi ische , al e smäßige und
quali ika ionsspezi ische Hinsich .
— Schließlich schein es illuso isch zu sein, an diie Re idie ba kei
de Maßnahmen zu glauben.
Obwohl die zwei e Al e na i e „Maßnahme zu Ra ionalisie ungs-
e langsamung" an diese S elle nich endgül ig beu eil we den kann,
sind doch einige g undsä zliche Bedenken anzuschließen. Sieh man on
einigen sozialpoli isch beg ünde en Schu zbes immungen ab, die de
Ve asse nich beu eilen kann, üh de de ensi angeleg e Einsa z
on Maßnahmen zu Ra ionalisie ungs e langsamung mi Siche hei zu
kaum übe sehba en Belas ungen de Konku enz ähigkei . Die S eu-
e ungsp obleme eines no wendige weise di e enzie en Einsa zes sind
öllig ungelös und au de Basis eines dezen alisie ma k wi scha -
lichen Sys ems auch wohl nich lösba .
Nach dem bishe Gesag en bleib o läu ig zu Bekämp ung gesam -
wi scha liche A bei slosigkei wohl o nehmlich de Einsa z eine
in eg ie en Wachs ums- und Konjunk u poli ik. He kömmliche ku z-
is ige Konjunk u p og amme e sagen wohl auch deshalb, weil die
augenblickliche „In es i ionslücke" nich au o übe gebende Nach a-
gede izi e zu ückge üh we den kann. Zusä zliche A bei sk ä e we -
den in eine ma k wi scha lich o ganisie en Wi scha nu dann
nachge ag , wenn ü sie lang is ig en able Ve wendungsmöglichkei-
en bes ehen. Auch on dahe wi d eine in eg ie e Behandlung de
Ve eilungsp oblema ik zwingend no wendig. Diese Fo de ung nach
„In eg a ion de Ve eilungsp oblema ik" soll noch ku z e läu e we -
den. Selbs ü die ku z is ige S abili ä spoli ik (mi de Zielse zung,
Ve eilungsschwankungen zu e meiden) bedeu e In eg a ion de Ve -
eilungsp oblema ik zunächs Au gabe de wide sp üchlichen he kömm-
lichen einkommenspoli ischen Regeln (wie Va ian en de P oduk i i-
ä so ien ie ung und kos enni eauneu ale Lohnpoli ik). An ih e S elle
i eine O ien ie ung de Lohneinkommensen wicklung an de In e-
s i ions- und P eisen wicklung un e Einbeziehung de jeweiligen Kon-
junk u si ua ion sowie de absehba en Wachs umsp ognosen. Zusä z-
lich is eine g öße e Flexibili ä de Ta i e agsges al ung e o de -
lich.
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438 He mann Ba man
Diese ku z- bis mi el is igen Vo schläge können au Daue auch
un e ein s abili ä spoli ischen Gesich spunk en nu dann e olg eich
sein, wenn das Ve eilungsp oblem eine Lösung nähe geb ach we -
den kann. Dabei wi d man ealis ische weise on eine Lösung nu dann
sp echen dü en, wenn eine lang is ige Ve besse ung de gegenwä -
ig bes ehenden Einkommens- und Ve mögens e eilung zuguns en de
A bei nehme s a inde .
Explizi e Einbeziehung des Ve eilungsziels heiß abe auch, daß die
Ziel o s ellungen on allen be eilig en G uppen ge agen we den, und
zwa sowei , daß ü den Fall de nach äglichen Konsens e weige ung
Sank ionsins umen e e einba we den. Das schein unumgänglich,
wenn man es s ell , daß de Haup g und ü das Mißlingen de adi-
ionellen Einkommenspoli ik da in lieg , daß sich zwa die Lohnein-
kommen ( o z Lohnd i ) ela i gu kon ollie en lassen, die Nich -
Lohneinkommen und P eise kaum zu übe wachen sind. Die Gewe k-
scha en können abe eine Einkommenspoli ik wohl nu dann zus im-
men, wenn wenigs ens die P eise einem Minimum an Kon olle un e -
liegen. Dabei is siche nich an daue ha e, gene elle P eiskon ollen
gedach . Di ek e Kon ollen sind ü Ausnahmebe eiche abe auch nich
on o nhe ein auszuschließen.
Wei gehend unbe üh on den bishe igen Beme kungen bleiben
Maßnahmen, wie
— Mobili ä sbeihil en,
— Fo bildungs- und Umschulungsangebo e,
— Ku za bei e geld,
— Ve hinde ung on Saisona bei slosigkei ,
— Ve besse ung de Be a ung und Ve mi lung,
— A bei sma k o ausschauen, insbesonde e um demog aphische En -
wicklungen des A bei sangebo s zu e assen,
— empo ä e A bei sbescha ungsmaßnahmen bei ku z is igen Be-
schä igungsschwankungen,
— Fö de ung on A bei splä zen
• ü bes imm e Pe soneng uppen und
• ü bes imm e Regionen.
Mi diesen Maßnahmen kann und soll abe nich konjunk u elle A -
bei slosigkei i. w. S. bekämp we den, inso e n sind sie kein E sa z ü
eine e besse e Konjunk u - und Wachs umspoli ik im oben angedeu-
e en Sinn.
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es 439
Wei e gehende sogenann e ak i e Maßnahmen de A bei sma k po-
li ik, die i. d. R. eine globalen und/ode selek i en Angebo ss eue ung
nahekommen, wü den ein wei e es S ück In e en ionismus bedeu en.
Zusammen assung
Haup anliegen des Bei ags is de Ve such, im Rahmen mak oökonomi-
sche Modelle andaue nd hohe A bei slosigkei bei gleichzei ige In la ion zu
e klä en, ohne so o Zu luch bei exogenen S uk u a gumen en zu suchen.
Dazu we den s a k e ein ach e ku z- und lang is ige pos keynesianische
Modelle dynamisie . In beiden Fällen e gib sich die Möglichkei endogene
Daue zyklen und die Ge ah anhal ende S ag la ionsphasen, in denen, ob-
wohl konjunk u ell beding e A bei slosigkei o lieg , die adi ionelle Kon-
junk u poli ik e sagen muß. Im Rahmen eines ma k wi scha lich o gani-
sie en Wi scha ssys ems bleib auch zu Bekämp ung daue ha e A bei s-
losigkei wohl o nehmlich de Einsa z eine in eg ie en Wachs ums- und
Ve eilungspoli ik, die, will sie nich eine Fik ion nachlau en, ungleichge-
wich so ien ie sein muß.
Summa y
I is he p incipal aim o his s udy o a emp , wi h he help o mac o-
economic models, an explana ion o las ing high unemploymen wi h simul-
aneous in la ion. This is no ied by an immedia e applica ion o exogenious
s uc u al a gumen s. Fo his pu pose simpli ied dynamic pos -Keynesian
models o he sho and he long un a e cons uc ed. In each case he pos-
sibili y o pe manen cycles wi h phases o s ag la ion is demons a ed.
Al hough unemploymen , caused by economic luc ua ions, is p e alen , he
ins umen s o adi ional mac oeconomic policy a e bound o ail. Wi hin
an economic sys em which is egula ed by ma ke s, only an in eg a ed
g ow h and dis ibu ion policy is e icien o he igh ing o unemploymen .
I such a policy shall be ealis ic, i will necessa ily ha e o be o ien a ed
wi h ega d o disequilib iums.
Anhang
A. Ablei ung de ealen Gesam nach age
Die mone ä e Gesam nach age (Z) kann im ein achs en Fall eine ge-
schlossenen Wi scha olgende maßen de inie we den.
(a) Z = cx(l- jL + cö(l- G)G + QB.p + IB.p+ As
Dabei bedeu en:
Cj ,
cG: Konsumquo en, mi 0 < cG < cL < 1
i L> G: kons an e S eue sä ze
L: Lohneinkommen
G: Gewinne
Qß; eal und exogen geplan e Nach agekomponen en
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440 He mann Ba mann
Jß; Realin es i ionen
p: P eisni eau
As : S aa sausgaben
Y: mone ä es Gesam einkommen
Es gel en wei e :
(b) Y = L + G + , Y
(c) As = g
•
Y; g = S aa sausgabenquo e = kons an
(d) = — ; RD = eale Gesam nach age
P
(e) L = A'l; A = Beschä igung
l = Nominallohn ü eau
Mi (b) - (e) olg aus (a):
(1) Rö = Ä — a + yR + QR + IR, wobei
P
a = cL
(1
- j) - cG (1 - G) > 0
7 = cG (1 - G) (1 - z) + g
B. Wei e e Symbole
w: Reallohnni eau
K: Kapi als ock
R: Realeinkommen = P oduk ion
RS: eales Gesam angebo
A^: A bei sangebo
p*; Angebo sp eisni eau, das on den Un e nehme n au g und ih e lang-
is igen Ve eilungs o s ellungen es geleg wi d. Fü p = p* olg
eine kons an e Gewinnquo e:
GL 1
— = 1__ = 1 — .
YYu
Fü p
= =
P* weich die a sächliche on de anges eb en Gewinnquo e
ab.
I*; ge o de es Lohnni eau, das on den A bei nehme o ganisa ionen au -
g und ih e lang is igen Ve eilungs o s ellungen es geleg wi d. Fü
l = l* olg eine kons an e Lohnquo e = .
le: e wa e es Lohnni eau
pß: e wa e es P eisni eau
R+; anges eb e P oduk ion
RD: eale Gesam nach age
AD: A bei snach age
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es 441
C. Ein dynamisches Solow-S igli z-Modell:
Gü e - und A bei sma k
1. Das Modell
Das Modell basie au den im Tex (2.2.1.) angegebenen G undbeziehun-
gen, die nun um dynamische Reak ions unk ionen ü p, l und R zu einem
geschlossenen Sys em e wei e we den. Die G undideen inde man schon bei
Solow und S igli z (1968). Das Lohnni eau eagie au A bei sma k un-
gleichgewich e und bei e wa e en P eisände ungen. Das P eisni eau eagie
au Gü e ma k ungleichgewich e und au e wa e e Lohnni eau a ia ionen.
Die P eis- und Lohne wa ungen ich en sich nach den e gangenen Zu-
wachs a en des P eis- bzw. Lohnni eaus. Zudem sind nun eallohnabhängige
Realin es i ionen un e s ell . Somi lau e das Modell:
(1) RD =
<x
wA + yR + QR + IR (w); mi «, y, QR = kons an > 0
(2) A = A(R,R); A >0>A >0
R = kons an > 0
(3) R* = min (RS, RD)
(4) RS = RS(W,R); R <0
l
(5) w = —
P
e
— V
(6) l =Z1{A(R*)-AS(u;)}+Z2.—— •
zl
z.2
= kons an > 0
(7) ß =
71^ (RD —
RS) +
j l j ,2 = kons an > 0
(8) pe =p + S1p; <5j = kons an > 0 .
(9) e =1 +
<52
i;
S,2
= kons an > 0 .
(10) R = m
-
(R*
—
R); m = kons an > 0 .
Das Sys em (1) - (10) bes imm die Va iablen:
RD, li?, A, R, R*, RS, i, p, pe,
e
.
Zu Abkü zung sch eiben wi ü (1):
(la) BP = RD
(id,
Rh R^ = « A + I*
R = (xwAR + y
Aus (5) bis (9) olg :
(5a) w = - -i y- '{(1- 2 d2) Zl [A (R*) - AS (w)] -
1
—
Z2O^ z2 o2
- (1 -22 y nx
[RD
(w, R) - RS («,)]} ,
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442 He mann Ba mann
mi
(3a) R* = min [RD (io, R),
RS
( u)]
In (5a) und (10) in Ve bindung mi (3a) lieg ein Di e en ialgleichungssy-
s em in R und w o , dessen dynamische Eigenscha en gep ü we den
müssen.
2. Be echnung de Phasenbahnen
2.1 Die Phasenbahn ü R = 0 olg als
dw l
2.1.1 R =
RS
(w) ; ü RS <
RD
, mi —— = —< 0 bzw.
— dR s
„ ^
dw 1
—
a w AR
—
y
2.1.2 R = RD (w, R) ; ü Rs >
RD
, mi - a 1
dR «A + 12
2.2 Die Phasenbahn ü w = 0 olg als
M •
[A (R*) -
AS' (w)]
=
RD
R) -
RS ( u)
(1
— 7Z9 89) Zi
mi R* aus (3a) und M = -7; V' 1
(1
—
z2
ö^ zx
2.2.1 Fü RS ^
RD
olg :
^ = {M-[A RS
W - A£] - R£ + R2}-I
2.2.2 Fü RS > RD olg :
dw
dR = R£ (1 - M
•
AÄ) {R£ -
MAS
W
- (1 - MAß) R£ } -1
3. Ein mögliches Phasenpo ai
Das Phasenpo ä (Abb. 3) au nebens ehende Sei e zeig :
— die Möglichkei zyklische Anpassungsp ozesse an ein nach agebeg enz es
Quasigleichgewich in A,
— ein uns abiles angebo sbeg enz es Quasigleichgewich in B, und
— die Möglichkei eine endogen daue ha en Rezession obe halb on B.
D. Ein lang is iges, dynamisches Mak o-Modell:
1. Das Modell
Das Modell basie au den G undbeziehungen im Tex un e 2.2.2. und
wi d mi Hil e eine dynamischen Reallohn unk ion dynamisie . Dabei is
e ein achend angenommen, daß Reallohnände ungen bei Un e beschä i-
gung (g As > o K) nu on de A bei sma k si ua ion abhängen, wäh end
bei Voll- und Übe beschä igung die Reallohnände ungen nu e eilungs-
poli isch beg ünde sind.
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es
w = 0
R=0
u
u
n
RS<
RD=
RD<
Abb. 3
Das Modell lau e somi :
(1)
)
d = {°iW~ + +K
RS = min (a K, o AS)
As = AQ en
u w
Till
(AD _ ü > —
Q
m2 (
,o
— w) , ü —
R = min (RD, RS)
RD = RS
=
AS_
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444 He mann Ba mann
Das Sys em bes imm die Va iablen:
RD, w, R, K, RS, As
A*>,
.
<x, 7, a, n, u, u, m1} m2 = kons an > 0 .
Aus (5) olg :
(5a)
Aus (1) olg :
o o
1 , ü >
—
u-w- ) c
o
m2( $
—
w) , ü —
- w
(la) K = {1 - 7 - <x —
} •
min )
Mi (la) olg aus (8):
(8a) = n
—
{1
—
7
— } •
min (a,
g
)
In (5a) und (8a) lieg ein Di e en ialgleichungssys em in und w o , dessen
dynamisches Ve hal en gep ü we den kann.
2. Be echnung de Phasenbahnen
2.1 Die Phasenbahn ü = 0 olg als:
2.1.1 w = — {1— 7
—
— } = , ü >
—
(X K ' 0 J 1 Q
mi : =gO , wenn w
2.1.2 = — ^ = (w) , ü < —
£> (1 —
7)
—
aw — Q
mi : <°>° g(i-y)
:
' ( i?) > 0 , ü w <w1
2.2 Die Phasenbahn ü w = 0 olg als:
a ^ o
2.2.1 = , ü > —
uw Q
mi
(0)
-> oo
' (IU) < 0
(iü2) = , wobei w2 = ^
2.2.2 w =
g
= , ü ^ —
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Dynamische Theo ien des Gesam a bei sma k es 445
3. Ein mögliches Phasenpo ai
-1,, -1,
Wi = pa (l~Y~na )
DELS Phasenpo ai zeig :
— die Wah scheinlichkei daue ha zyklische En wicklungen,
— d ei al e na i e „Gleichgewich spunk e", die abe , selbs wenn sie ein-
mal e eich we den, so o wiede e lassen we den.
Li e a u
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