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Kapitalbildung und Kapitalverwendung. Verhandlungen auf der Tagung des Vereins für Socialpolitik in Salzburg 1952

Abstract

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Kapitalbildung und Kapitalverwendung. Verhandlungen auf der Tagung des Vereins für Socialpolitik in Salzburg 1952

Author: Albrecht, Gerhard; Arndt, Helmut
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1953
DOI: 10.3790/978-3-428-40743-9
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/285416/1/9783428407439.pdf
Alb ech , Ge ha d (Ed.); A nd , Helmu (Ed.)
Book
Kapi albildung und Kapi al e wendung. Ve handlungen
au de Tagung des Ve eins ü Socialpoli ik in Salzbu g
1952
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 5
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Alb ech , Ge ha d (Ed.); A nd , Helmu (Ed.) (1953) : Kapi albildung und
Kapi al e wendung. Ve handlungen au de Tagung des Ve eins ü Socialpoli ik in Salzbu g 1952,
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 5, ISBN 978-3-428-40743-9, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Sch i en des Ve eins ü Sozialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozial wissenscha en
Neue Folge Band 5
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
FUR
SOZIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 5
Ve handlungen au de
Tagung
in
Salzbu g
Ok obe
1952
He ausgegeben on
P o . D . Ge ha d
Alb ech
und P o . D . Helmu
A nd
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BER
LIN
1953
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Ve handlungen au de
Tagung
des Ve eins ü Sozialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
in Salz bu g 1952
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BERLIN
1953
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47

Alle
Rech e
o behal en
Ve lag Duncke & Humblo . Be Iin·Lich e elde
D uck: Be line Buchd ucke ei Union GmbH., Be lin
SW
29
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Inhal s e zeichnis
E s e
Tag
E ö nung
und
Beg üßung
Re e a
on
H
ein
z
Sau
e
man
n :
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
im
olkswi scha lichen
Sei e
9
Wachs umsp ozeß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
25
Aussp ache.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
43
Re e a
on
F i z
Neu
m a k :
Möglichkei en
eine
ßnanzpoli ischen Beein lussung
on
Kapi al-
bildung
und
Kapi al e wendung
..................................
53
Aussp ache
................................................
, . .
..
. . . . .
..
77
Zwei e
Tag
Re e a
on
E d u a d
Wo
I :
P obleme
de
Wiede belebung
des
Kapi alma k es
................
117
Re e a
on
Helmu
Meinhold:
Die
Kapi allenkung
und
ih
Ein luß
au
die
Kapi albildung
. . . . . .
..
137
Aussp ache
..................................................
"
........
150
Re e a
on
M
a
i n
Loh
man
n :
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
in
de
Un e nehmung..
. .
..
169
Aussp ache
............................................................
186
D i e
Tag
Re e a
on
J 0 S e D 0 b
e
B b
e g
e :
De
In e na ionale
Kapi alausgleich
................................
233
Re e a
on
R u d 0
l
Me
i m b
e g:
In es i Ionsp obleme
in
G enzgebie en
•............................
246
Aussp ache
............................................................
257
Ve zeichnis
de
Redne
...........................
'"
..
,
...............
271
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E s e
Tag
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14
E ö nung und Beg üßung
Gegens ände
inden
Behandlung
in
dem
Bemühen
um
ih e
sachliche
Klä ung
un e
dem
Blickpunk e des Gesam in e esses,
un e
Ve mei-
dung
de
Ve ech ung
i gendwelche
p i a e
und
G uppenin e essen
und
poli ische Wünsche.
So
en sp ich
es
de
in
ielen
Jah zehn en
bewäh en
T adi ion
des Ve eins
ü
Sozialpoli ik.
Sie
is
auch
bei
de
wissenscha lichen
Vo be ei ung
diese
Tagung
allein
und
ausschließ-
lich Rich schnu gewesen.
Und
das
soll
auch
de
Lei s e n
sein,
de
übe
diese
Ve ans al ung
au
ös e eichischem Boden,
in
dem
schönen,
gas lichen
Salzbu g
leuch en
möge.
Ich
habe
nunmeh
die
Eh e,
das
Wo
an
den
He n
Bundesminis e
ü
die
Auswä igen
Angelegenhei en
D .
G ube
zu
e eilen.
Bundesminis e
ü
die
auswä igen
Angelegenhei en
D .
Ka l
G ube
(Wien):
He
P äsiden ,
meine
Damen
und
He en!
Ich
da
im
Namen
de
ös e eichischen
Bundes egie ung
meine
ganz
besonde en
F eude
da übe
Ausd uck
geben,
daß
Sie
die
S ad
Salz
bu g
zu
Ih em
diesjäh igen
Tagungso
gewähl
haben.
Es
is
uns
bewuß ,
daß
eine
Gesellscha
on
de
his o ischen
Bedeu ung
des
Ve eins
ü
Sozialpoli ik
sei
Jah zehn en
iel
dazu
beige agen
ha ,
den
Ru
de
deu schen Wi scha swissenscha
in
de
ganzen
Wel
be-
kann zumachen,
und
daß
es
eine
besonde e
Eh e
bedeu e ,
wenn
Sie
nunmeh
wiede
au
ös e eichischem
Boden
eine
Ih e
Tagungen
ab-
zuhal en
begonnen
haben.
Ich
bin
de
Meinung,
daß
wissenscha liche
Tagungen
diese
A
heu e
on
ganz
besonde e
Bedeu ung
sind.
übe
das
gewähl e
Thema
hinaus,
das
Sie
diese
Tagung
gese z
haben,
bin
ich
übe zeug
da on,
daß
wi
in
eine
Zei
besonde en
Ringens
um
eine
neue
Fo m
de
wi -
scha lichen
O ganisa ion
ode
-noch
besse
gesag
-'-
des
Ve häl -
nisses om
S aa
zu
Wi scha
s ehen,
in
einem
Ringen, dessen
In-
hal
da in
bes eh ,
zu
e suchen, das Höchs maß
an
F eihei
mi
jene
no wendigen
O dnung
zu
e binden,
die
die
Vo ausse zung
da ü
is ,
daß
wi
den
Volleinsa z
de
p oduk i en
K ä e
gewäh leis en
können,
um
au
diese
A
und
Weise
den
b ei en
Massen
jene
Bedingungen
ih e
Exis enz
zu
bie en, die zugleich die
G undlage
unse e
Gesell-
scha
sind.
Ich
habe
bei
de
Du chsich
Ih es
P og amms
gesehen,
daß
Sie
sich.
ein
Thema
ges ell
haben,
on
dem
ich glaube,
daß
es auch
ü
die
p ak ische
Poli ik
on
ganz
besonde e
Ak uali ä
is .
Sie
wissen
ebenso
gu
wie
ich,
daß
es hoch
an
de
Zei
is ,
jenen
P ozeß
de
in-
la ionis ischen
Finanzie ung
und
In es i ionsp og amme
allmählich
wiede
au
gesünde e
Fo men
zu ückzu üh en.
Es
is
abe
ollkommen
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Bundesminis e
D .
G ube
(Wien)
15
kla ,
daß
diese
Zu ück
üh ung
wede
ein ach
is
noch
ohne
Reibungen
o
sich
gehen
kann;
daß
sie
nu
dann
o
sich
gehen
kann,
ohne
soziale
S ö ungen,
ohne
eine
s a ke
A bei slosigkei
he o zu u en,
wenn
es geling , ech zei ig die
no malen
Funk ionen
des
in e na io-
nalen
Kapi alma k es
und
de
na ionalen
Kapi almä k e
wiede
au zu-
bauen.
übe
die
Schwie igkei en
dü en
wi
uns
keinem
Zwei el
hin-
geben,
besonde s
in
unse em
Land,
das
zu
den
speziellen
Wi scha s-
p oblemen
hinzu
ja
auch noch
eine
ganze
Reihe
on
besonde en
poli-
ischen
Hemmnissen
ha ,
die diese
Au gabe
in
besonde em
Maße
e -
schwe en.
Sie
können
deshalb
siche sein,
daß
Ih e
Be a ungen,
ob-
wohl
sie
ielleich
seh
achliche
Na u
sind,
au
ein
g oßes
In e esse
auch
bei
de
p ak ischen
Poli ik, bei
de
ganzen
Ö en lichkei
in
Ös e eich s oßen.
lIe
P äsiden ,
ich möch e diese
Tagung
nich
o übe gehen
lassen
-
wenn
Sie
mich
auch
nu
gebe en
haben,
heu e
hie
ein
Wo
de
Beg üßung
zu
sp echen
-,
ohne
als
e an wo liche
Lei e
de
ös e -
eichischen
Außenpoli ik
ein
paa
Wo e
übe
das
Ve häl nis
de
beiden
S aa en
zu
sagen,
weil
ich,
ganz
o en gesag ,
keinen
besse en
Rahmen
wüß e,
o
dem
solche
Wo e
gesag
we den
könn en.
Sie,
seh
e eh e
Anwesende,
sind
es
gewohn ,
die
Dinge
nich
nu
mi
de
Glu
des
He zens
zu
emp inden,
sonde n
auch
mi
dem
kühlen
Ve s and
zu
be ach en.
Und
ich glaube,
nach
all
den
E -
ah ungen
de
le z en
Jah zehn e
is
de
kühle
Ve s and
siche lich
e was, das
wi
in
besonde s
hohem
Maße
b auchen.
Es
is
kla ,
daß
Sie
hie
in
Ös e eich
nu
Ge ühle
de
F eundscha
inden
we den.
Sie
we den
hie
in
unse em
Lande
niemanden
inden,
de
in
i gend-
welchen
Ressen imen s
be angen
is , Sie
we den
nu
Menschen inden,
die
Ihnen
als
F eunde
en gegenkommen,
die
ja
le z en
Endes
die
gleiche
Sp ache
wie
Sie
sp echen.
Wenn
ich
mi
o zdem
übe
das
Ve häl nis
de
beiden
S aa en
ein
paa
o ene
Wo e
ges a en
da ,
so
deshalb,
weil
ich glaube,
daß
es
ge ade
ü
Sie
auch
no wendig
is ,
übe
diese
P obleme
bes imm e
Eind ücke
zu
gewinnen
und
diese
mi
nach
Hause
zu
nehmen.
Ich glaube,
wi
können
das
Ve häl nis
de
beiden
S aa en
nu
dann
ich ig
bewe en,
wenn
wi
ih en
his o ischen
Hin e g und
mi
in
Rechnung s ellen.
Wenn
ich schon
be on
habe,
daß
Sie
hie
in
unse em
Lande
nu
F eunde
inden,
so
müssen
Sie
auch
bedenken,
daß
hie
ein
Volk leb , dessen
Eh geiz
es
is ,
seine
Dinge
selbs
zu
o dnen,
daß
abe
diese
Eh geiz
zugleich auch
eine
Angelegenhei
on
g öß e ,
auch
in e na ionale
Bedeu ung
is .
Wi
müssen
da an
denken,
daß,
je
meh
wi
uns
on
den
E eignissen
des
le z en
K ieges
en e nen,
wi
um
so
wenige
uns
ielleich
da übe
Rechenscha geben,
on
welch
ie g ei enden
psychologischen
Folgen
die
e gangenen
E eig-
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16
E ö nung und Beg üßung
nisse
gewesen
sind.
Man
da
die
gigan ische
Umwälzung
au
poli-
ischem, wi scha lichem
und
seelischem Gebie ,
die
im
Ge olge des
le z en
Wel k ieges
einge e en
is , als
den
le z en
Ans oß
zu
Ab-
s ei ung
de
na ionalis ischen Fesseln
im
Denken
de
Völke
be-
zeichnen.
Die
Sehnsuch
nach
eine
neuen,
besse
o ganisie en
Völke -
amilie
is
allgemein
gewo den.
Und
je
meh
Menschen
he anwachsen,
die
im
poli ischen
Klima
des
neuen
Eu opa
g oß
gewo den
sind,
um
so
asche
wi d
sich
diese
g oße
Gedanke
und
das
Sehnen
nach
eine
Völke gemeinscha e wi klichen. Es
is
selbs e s ändlich,
daß
bei
de
O ganisa ion
des eu opäischen
Kon inen s
Deu schland
au
G und
seine
indus iellen
Tüch igkei , seines Fleißes
und
seine
In elligenz
eine
ganz
besonde e
Rolle zukomm .
In
diesem
Konzep
soll e
nach
unse e
Meinung
die eigen liche, die
wah e
und
na u gemäße
Au -
gabe
des deu schen Volkes die eines
de
he o e ends en
Kul u -
äge
sein.
Abe
diese Rolle
wi d
Deu schland
nu
zu
spielen
e -
mögen,
wenn
das
Ve auen
in
seine
iedliche Gesinnung,
o
allem
abe
das
Ve auen
in
seinen
poli ischen Realismus
und
seine
poli ische
Mäßigung,
insbesonde e
auch
on
seinen
Gegne n
im
le z en
Wel -
k ieg,
wiede
gewonnen
wi d.
Denn,
geben
wi
uns
keine
Täuschung
hin,
o z
alle
E klä ungen
de
S aa smänne
is
bei
manchen
Völke n
noch
imme
Miß auen
lebendig. Dieses
Miß auen
wi d
du ch
den
aschen
indus iellen
Wiede au s ieg
des
wes deu schen
Bundess aa es
nich
unbeding
geminde ,
sonde n
un e
Ums änden
ges ä k ,
weil
e
das
Gleichgewich zwischen
dem
ge manischen
und
dem
omanischen
Elemen
in
Eu opa
angie .
Jegliche
Ve dach
dahe ,
eine
neue
on
Deu schen
ausgehende
ode
ga
inanzie e Anschlußbewegung
sei
im
Gange,
wü de
diese ho nungs olle Rolle Deu schlands
in
de
eu o-
päischen Union zunich e machen,
ja
ielleich diese
selbs
au
lange
Zei
in
F age
s ellen.
Man
da
selbs
die
Ge ah
nich
ganz
übe sehen,
daß
al e
Koali ionen
wiede
au leben
und
nach
Lösungen
s eben,
die
le z en
Endes
au
Kos en
Deu schlands gehen. Es
is
dahe
wohl
ein
Gebo
de
Selbs e hal ung
und
des ealis ischen In e esses,
daß
in
poli ischen
Äuße ungen
und
bei poli ische
Fühlungnahme
au
diese
Ge ühle
Eu opas
gebüh end
Bedach
genommen
wi d.
Wi
wissen
seh
gu ,
daß
zuweilen
im
Wes en
übe iebene
So ge
in
diese
Rich-
ung
bes eh
und
daß
do
manchmal
Gespens e
gesehen
we den,
wo
es sich
nu
um
Schlagscha en
on
Scha la anen
handel .
Man
müß e
abe
heu e
e s ehen,
daß
man
de
Ge ah
eines
neuen
s aa lichen,
Zusammenschlusses nich
dadu ch
begegnen
kann,
daß
man
den
e -
geblichen Ve such
un e nimm ,
eine
chinesische
Maue
zwischen
be-
nachba en
S aa en
au zu ich en,
sonde n
daß
ielmeh
ge ade
die
Besei igung
unna ü liche
und
unno male
Hemmnisse die
i ige
Vo s ellung
en k ä e ,
die
Selbs ändigkei
zweie
S aa en
sei
ein
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Bundesminis e
D .
Gl'ube
(Wien)
17
Hinde nis
eines
engen
wi scha lichen
Aus ausches
und
eine
Poli ik
de
gu en
Nachba scha .
Ich
habe
selbs
sieben
Jah e
in
e schiedenen
S äd en
Deu schlands
geleb
und
in
de
deu schen
Indus ie
gea bei e
und
kann
dahe
die
Ve häl nisse
einige maßen
übe blicken.
Ich
weiß,
daß
ge ade
bei
einem
so
a bei samen,
dynamischen
Volk
wie
dem
deu schen
de
poli ische
Realismus
nich
imme
als
populä ,
Geduld
o
nich
als
Tugend
angesehen
und
Mäßigung
leich
als
Schwäche
ausgeleg
wi d.
Abe
ge ade
au
in e na ionalem
Gebie ,
und
zwa
in
noch
iel
höhe em
Maße
bei
Behandlung
de
inne s aa lichen
An-
gelegenhei en,
sind
Mäßigung,
Kon inui ä
und
Besonnenhei
die
ein-
zigen
b auchba en
Elemen e
daue nde
E olge.
Wi
alle
ho en,
daß
aus
diesem
G unde,
nach
den
ü ch e lichen
Leh en
zweie
K iege,
die
deu sche
wissenscha liche
Wel
in
iel
s ä ke em
Maße,
als
es
in
de
Ve gangenhei
de
Fall
gewesen
is ,
eine
schwe
ingende
poli-
ische
Füh ung
un e s ü z
und
diese
so
wich igen
na ü lichen
G und-
sä ze
im
ö en lichen
Leben
und
in
de
Jugende ziehung
e anke n
hil .
Wenn
einmal
die
Einsich
zum
Allgemeingu
gewo den
is ,
daß
Poli ik
niemals
die
Sonde sphä e
on
Poli ike n
sein
kann,
sonde n
daß
sie
die
no wendige
Schluß o m
des
gesam en
Gemeinscha s-
lebens
da s ell ,
daß
dahe
die
Ve an wo ung
au
jedem
las e ,
dann
we den
wi
in
eine
neue
Phase
des
mi eleu opäischen
Wiede au -
s iegs
ein e en,
de
nu
kommen
kann,
wenn
e
als
ein
P og amm
des
F iedens,
de
Rücksich nahme
und
de
F eundscha
zu
allen
eu opäischen
Na ionen
wi ksam
Wi d.
He
P äsiden !
Ich ho e,
daß
diese
Tagung
in
Salzbu g
nich
nu
eiche
E n e
au
achlich-wissenscha lichem
Gebie
b ing ,
ich ho e
da übe
hinaus,
daß
sie
dazu
bei äg ,
jene
so
no wendige
Kame ad-
scha
neu
zu
es igen,
die
Kame adscha
zwischen
den
Männe n
de
Wissenscha
und
zwischen
den
Männe n
des
p ak ischen
Wi scha s-
lebens
-
wie
Sie
es
in
Ih en
Beg üßungswo en
be ei s
so
schön
gesag
haben,
da übe
hinaus
die
Kame adscha
zwischen
unse en
Wissenscha le n,
die
wiede
un e
schwe s en
Ve häl nissen
e -
suchen,
den
Ru
de
al en
ös e eichischen
ökonomischen
Schule
neu
zu
beg ünden,
und
Ihnen,
die
Sie
heu e
schon
au
eine
eiche en
und
b ei e en
G undlage
a bei en
können.
Wenn
diese
Tagung
dazu
bei äg ,
zugleich
das
Ve s ändnis
unse e
speziellen
poli ischen
P o-
bleme
zu
e ie en
-
und
ich
glaube,
Ihnen
als
eine
wi scha s-
wissenscha lichen
Gesellscha
komm
dabei.
eine
'ganz
besonde e
Rolle
zu
-,
dann
glaube
ich,
daß
sie
iel
dazu
bei agen
kann,
um
einen
neuen
Ausgangspunk
zu
einem
neua igen,
zu
einem
gesunden,
besse en
Ve häl nis
zwischen
uns
zu
inden,
einem
Ve häl nis,
das
sich
wiede
g ünde
au
den
al en
G undsa z,
daß
Poli ik
die
Ve -
wi klichung
des
Möglichen
und
nich
de
Ve such
sein
kann,
mn
2
Sozialpoli ik
V
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
18 E ö nung
und
Beg üßung
Unmöglichen
zu
schei e n.
Wenn
Sie
also
in
diesen
Tagen
in
diese
schönen
S ad
Ih e
Tagung
abhal en
-
und
ich ho e
on
ganzem
He zen,
daß
Sie
die
schöne
Umgebung
hie
nich
nu
du ch
den
Nebel
des
"Schnü le"-Regens
sehen
we den,
sonde n
auch
ein
bißchen
bei
Sonnenschein
und
in
de
s ahlenden
A
unse e
Landscha
-,
dann
bin
ich
übe zeug ,
daß
Sie
nich
nu
im
Sinne
Ih e
Ve einsziele,
sonde n
wei
da übe
hinaus
einen
wich igen
geschich lichen
Bei ag
ü
die
Ve bindung
und
die
Ve knüp ung
unse e
beiden
wissenscha -
lichen
Wel en
und
unse e
beiden
Völke
und
unse e
beiden
S aa en
gemach
haben.
Landeshaup mann
des
Landes
Salzbu g
D .
Jose
Klaus
(Salzbu g):
He
Minis e ,
He
P äsiden ,
seh
e eh e
Damen
und
He en!
De
deu sche
Ve ein
ü
Sozialpoli ik,
das
ep äsen a i e
Fo um
de
deu schen
Na ionalökonomie,
mi
de
En wicklung
de
na ion~l
ökonomischen Wissenscha
und
mi
den
Namen
de
g öß en
deu schen
Na ionalökonomen
un ennba
e bunden,
zeichne
Ös e eich
heue
dadu ch
aus,
daß
e
seine
d i e
Tagung
nach
dem
Ende
des
K ieges
in
Ös e eich
hie
in
unse e
schönen
S ad
Salzbu g
abhäl .
Ich
be-
g üße
Sie,
die
Ve e e
des
Ve eins
und
alle
Gäs e,
in
unse em
Lande,
in
diesem
Salzbu g,
das
du ch
seine
geog aphische
Lage,
sein
geis iges
Klima,
du ch
Geschich e
und
übe kommene
Kul u mission
ü
wissenscha liche
und
ölke e bindende
Kong esse
als
besonde s
ge-
eigne
emp unden
wi d,
he zlichs .
Nach
den
e schiedenen
medizinischen, nach
dem
g oßen
Ma he-
ma ike -
~d
sons igen
Kong essen
im
heu igen
Jah
wi d
Salzbu g
nun
ü
einige
Tage
die
Heims ä e
e ns e
wissenscha liche
Be-
a ungen
de
he o agends en
Fachleu e
de
Na ionalökonomie
im
deu schen
Sp achgebie
und
da übe
hinaus
sein.
Eine
seh
eund-
liche
Ges e
is
es
on
Ihnen
gewesen,
daß
sie
diese
Kul u s ad
zu
Ih em
Tagungso
gewähl
haben.
Die
Räume,
in
denen
wi
Sie
ges e n
emp angen
konn en,
die
ganze
S ad
und
ih e
nähe e
Umgebung
sind
a sächlich
Zeugen
eine
hohen
Kul u .
Kul u
abe
is
die
edle
F uch
eines
egen
und
iel äl igen
Wi scha slebens.
In
einem
Büchlein,
das
ich
sei
einigen
Jah en
au
meinem
Sch eib isch
neben
mi
als
gu en
F eund
und
Be a e
habe
-
de
Ve asse
is
He
P o esso
Alb ech
(seine
Ein üh ung
in
die
Volkswi scha sleh e) -
s eh
au
de
e s en
Sei e
de
schöne
und
ich ige
Sa z: "Menschliche
Kul u
is
undenkba
ohne
Wi scha ."
Und
unse e
Salzbu ge
Ganga ,
unse e
Salzbu ge
Lebensa
ich e
sich
e wa
danach
aus,
wie
de
Dich e
es
gesag
ha :
"Sau e
Wochen,
ohe
Fes e,
Tages
A bei ,
abends
Gäs e",
de en
o nehme
Scha
wi ,
de
He
Bü ge meis e
und
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Landeshaup mann D . Klaus (Salzbu g) 19
ich,
ges e n
in
den
Räumen
de
Residenz
emp angen
und
beg üßen
konn en.
Wie
keine
ande e
Wissenscha ,
und
ich möch e
sagen,
nich
einmal
wie
die medizinische
ode
die
echnische,
is
die
Na ionalökono-
mie
unmi elba
au
das
Wohl
de
Menschen
und
das
Wohl
de
mensch-
lichen Gesellscha
übe haup
ausge ich e .
Und
au
keine
ande e
Wissenscha
sind
die
Augen
de
Menschhei
dahe
auch
so
e wa -
ungs oll
ge ich e ,
als
au
die
de
Na ionalökonomie.
Nu
zu
deu lich
ha
die
Ve gangenhei
bewiesen,
daß
de
ein
echnische
Fo sch i
nu
die
G undlage
de
Hebung
des VolkswohLc; andes is ,
nich
abe
seine
Ve wi klichung
bedeu e .
E s
die
wi scha spoli ischen
Maß-
nahmen
au
G und
de
wissenscha lichen
E kenn nisse
de
Na ional-
ökonomie
siche n
die
ma e ielle
Subs anz
des
Volkes
und
de
Völke ,
sie
scha en
abe
auch
eine
bedeu same
und
an
Bedeu ung
nich
zu
un e schä zende
Vo ausse zung
ü
die
wei e e
geis ige,
kul u elle
und
wissenscha liche
En wicklung.
Von
höchs e
Ve an wo ung
is
dahe
die
Na ionalökonomie
ge agen,
und
keine
ande e
Wissenscha
ha
so
iele
Be üh ungspunk e
mi
Themen,
die
auch
den
ein achs en
Mi bü ge
unmi elba
angehen.
Alle dings
auch
kein
ande e
Wissen-
scha le
läu
in
unse en
Tagen
so
seh
Ge ah ,
in
seine
wissen-
scha lichen
A bei
miß e s anden
und
auch
in
seinen
Absich en
miß-
deu e
zu
we den,
wie
de
Na ionalökonom.
Einen
hohen
Mu
o de
dahe
auch diese
Wissenscha
on
ihm,
jensei s
de
Pa eiguns
ge ad-
linig
und
e an wo ungsbewuß
Wah hei en
zu
sagen,
die
einmal
on
diese ,
dann
wiede
on
de
ande en
Sei e
nich
ge ne
gehö
we den.
Und
ni gends
is
abe
auch
die
No wendigkei
de
Abs immung
on
Theo ie
und
P axis,
wie
es
heu e
schon
in
den
Beg ußungswo en
zum
Ausd uck
gekommen
is ,
so
o ensich lich,
wie
au
Ih em
Gebie e.
Die
Na ionalökonomen
sind
heu e
-
Go
sei
Dank,
möch e
ich
sagen
-
wiede ,
wie
sie
es
o
hunde
und
zweihunde
Jah en
gewesen
wa en,
in
nahezu
allen
S aa en
Eu opas
zu
unmi elba en
Be a e n
de
ü
die
Wi scha spoli ik
e an wo lichen
S aa smänne
ge-
wo den,
sowei
sie
nich
selbs
solche
Funk ionen
'einnehmen.
Dami
is
ih e
Ve an wo ung
nu
noch
g öße
gewo den.
Das
de
heu igen
Tagung
ges ell e
Thema:
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung,
is
eine
in
Deu schland
und
Ös e eich
und
da -
übe
hinaus
abe
auch
in
einem
g oßen
Teil
de
eu opäischen
und
auße eu opäischen
S aa en
ganz
besonde s
in e essie ende
F age.
Von
de
Kapi alsbildung
in
olkswi scha lich
ich igen
Fo men
häng
das
wi scha liche
Wohl
de
Völke
ganz
unmi elba
ab,
und
ohne
geo dne e
Kapi alsbildung
und
die
kapi albildenden
G undlagen
des
wi scha lichen
Au s iegs
und
de
sozialen
En wicklung
gib
es
keine
Vollbeschä igung.
Ih
Thema
in e essie
uns
dahe
alle
ohne
Un e -
schied
de
Pa eien
und
In e esseng uppen.
Ich
e inne e
nu
an
die
2"
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20
E ö nung
und
Beg üßung
ausgezeichne e
A bei ,
die
He
D .
Benedik
Kau sky
in
den
zwanzige
Jah en
übe
die
Kapi albildung
in
Ös e eich
in
den
Nachk iegs-
jah en
nach
dem
e s en
Wel k ieg
e ö en lich
ha .
Nach
eine
die
Spa bildung
und
die
Kapi alsbildung
schädigenden
En wicklung
de
le z en
Jah e
is
as
in
allen
Lände n
de
E de
de
Wissenscha le
ganz
besonde s
be u en,
Vo kämp e
und
Wegweise
eine
Konsoli-
die ung
zu
we den.
Eine
solche
is
nich
nu
ü
jedes
einzelne
Volk
höchs
bedeu sam,
sonde n
ü
uns
in
Eu opa
auch
die
Vo ausse zung
ü
dessen
wi scha liche
und
spä e
auch
poli ische
In eg a ion
und
dami
schlech weg
auch
ü
unse e
Zukun
maßgeblich.
Ich
wünsche
Ihnen
dahe ,
seh
geeh e
He en
und
Damen,
und
uns
allen
einen
gu en
E olg
diese
Tagung.
Ich ho e,
daß
sich
zum
allgemeinen
Wohl
neue
E kenn nisse
und
neue
Wege
aus
dem
Dunkel
de
Ma e ie
in
den
Be a ungen
he ausk is allisie en.
Fühlen
Sie
sich
abe
auch
pe sönlich
in
unse e
schönen
S ad
und
in
unse em
schönen
Land
noch
ech
wohl,
be o
Sie
wiede
zu
Ih e
A bei ,
sei
es
au
dem
Leh s uhl,
sei
es
im
Di ek ionsgebäude,
sei
es
im
Am s-
zimme ,
zu ückkeh en.
Bü ge meis e
de
Landeshaup s ad
Salzbu g
S anislaus
Pache
(Salzbu g)
:
Hoch e eh e
He
Minis e ,
He
Landeshaup mann,
seh
geeh e
He
P äsiden ,
meine
Damen
und
He en!
Die
Tagung,
die
hie
e ö ne
wi d,
is
die
zwei e
in
diesem
Jah
VOn
e wand e
A .
Im
Mai
dieses
Jah es
anden
in
Salzbu g
zwei
Tagungen,
die
eigen lich
in
eine
zusammenge aß
wa en,
s a ;
die
eine
behandel e
be iebs
o ganisa o ische
und
be iebswi scha liche
F agen,
und
die
mi
ih
in
Ve bindung
s ehende
anschließende
beschä ig e
sich
mi
a bei swissenscha lichen
P oblemen.
Ih e
Tagung
olg
nun
als
Abschluß
de
ielen
wissenscha lichen
Tagungen,
die
im
Ve lau e
des
heu igen
Jah es
in
de
S ad
Salzbu g
abgehal en
wo den
sind.
Das
Si ua ionsbild
de
mode nen
Wi scha
zeig ,
daß
wi
im
ganzen
keine
ha monische
Wi scha sges al ung
haben,
daß
es Di e-
enzen
zwischen
Wi scha sg uppen
und
In e esseng uppen,
zwischen
Lände n
und
Kon inen en
gib .
Es
is
dahe
no wendig,
daß
sich
die
Ve an wo lichen
de
Wi scha spoli ik
zum
Ziele
se zen,
du ch
Ha monisie ung
des
gesellscha lichen
Zusammenlebens
in
de
g oßen
Völke gemeinscha
die
Siche ung
des
Rech es
au
A bei
ü
alle
a bei s ähigen
Menschen
und
dami
eine
Besse ung
ih e
Lebens-
hal ung
zu
e eichen,
wodu ch
die
sozialen
Spannungen
übe wunden
und
iedliche
Ve häl nisse
in
Wi scha
und
Poli ik
he beige üh
we den
könn en.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Bü ge meis e D . Pache (Salzbu g)
21
De
Lebenss anda d
de
a bei enden
Be ölke ung
Ös e eichs
is
hin e
demjenigen
de
wes lichen
S aa en
zu ückgeblieben.
Wi
wissen,
daß
das
in
zei beding e
Un eihei ,
Bese zung,
dem
Aus all
eines
Teiles
de
Gü e p oduk ion
und
des
E ages
beg ünde
lieg .
Um
so
meh
sind
wi
da an
in e essie ,
daß
du ch
Weg all
diese
Hem-
mungen
die
wi scha lichen
und
sozialen
Ve häl nisse
eine
Besse ung
e ah en
und
uns
dadu ch
ein
wei e e
Au s ieg
e möglich
wi d.
Wi
in
Salzbu g
haben
uns
bemüh ,
diesem
Ziele
zu
dienen.
Das
E gebnis
diese
Bemühungen
is ,
daß
de
Wiede au bau
de
du ch
den
K ieg
beschädig en
S ad
bei
bes mögliche
Wah ung
de
Lebens-
bedingungen
unse e
Be ölke ung
du chge üh
we den
konn e.
Wi
haben
uns
bemüh ,
Salzbu g
nich
nu
zu
einem
Zen um
de
Kuns
und
Kul u ,
sonde n
auch
des
wi scha lichen
und
sozialen
Fo -
sch i es
zu
machen.
Unse e
Au gabe
wa
um
so
schwie ige ,
als
sich
sei
1937
die
Zahl
de
Einwohne
(ohne
Besa zungs uppen
mi
an-
gehö igen)
um
und
40 000
e meh ,
das
S ad gebie
um
40
km
2
au
65
km
2
e höh
ha ,
de
Ve b auch
on
S om,
Gas
und
Wasse
um
meh
als
100
0J0
anges iegen
is
und
demen sp echend
auch
die
sons igen
E o de nisse
g öße
gewo den
sind.
Als
besonde e
So ge
is
uns
noch
die
Besei igung
de
Wohnungsno
und
die
Bescha ung
des
e o de -
de lichen
Schul aums
e blieben,
die
unse e
A bei
seh
belas en.
Die
in e na ionalen
Tagungen
dieses
Jah es
in
unse e
S ad
zeigen,
daß
wi
imme
neue
F eunde
in
de
Wel
gewonnen
haben,
daß
unse e
S ad
wel bekann
is
und
ge n
au gesuch
wi d.
Baukuns ,
Musikp lege
und
landscha liche
Schönhei
e leihen
de
S ad
jene
Ha monie,
die
uns
imme
wiede
F eunde
zu üh .
Und
so
eue
ich
mich
als
Bü ge meis e
de
Landeshaup s ad
Salzbu g,
auch
Sie
heu e
in
unse e
S ad
beg üßen
zu
können.
Ich
wünsche
Ih e
Tagung
einen
gu en
E olg.
Möge
das
E gebnis
Ih e
E ö e ungen
übe
das
P oblem
de
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
die
Bemühungen
um
das
wi scha liche
und
soziale
Wohl
de
Bewohne
unse e
beiden
Lände
be uch en.
In
diesem
Sinne
heiße
ich
Sie
namens
de
S ad
Salzbu g
nochmals
he zlich
willkommen.
Minis e ial a
a. D.
P o esso
D .
Helmu
Meinhold
(Bonn):
He
Minis e ,
He
P äsiden ,
meine
seh
e eh en
Damen
und
He en!
Ich
habe
die
besonde e
F eude,
Ihnen
die
bes en
G üße
on
He n
Bundeswi scha sminis e
E ha d
zu
diese
Tagung
auszu ich en.
He
Minis e
E ha d,
de
ja
selbs
Mi glied
dieses
Ve eins
is ,
ha
bis
in
die
le z en
Tage
die
Absich
gehab ,
selbe
zu
kommen,
e
is
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22 E ö nung und Beg üßung
abe
zu
seinem
g oßen
Bedaue n
im
le z en
Augenblick
da an
e -
hinde
wo den.
Vo
allem
sind
es
un e
den
zahl eichen
G ünden,
die ich
nennen
könn e,
zwei,
aus
denen
das
Bundeswi scha sminis e ium
besonde s
an
diese
Tagung
des
Ve eins
ü
Sozialpoli ik
in e essie
is .
De
eine
G und
is
beg ei liche weise das
Thema.
Ge ade
wenn
wi
in
Deu schland,
in
Wes deu schland,
heu e
sagen
können,
daß
wi
mi
de
e s en
E appe
des
Wiede au baues
zu
einem
gu en
Ende
gekommen
sind,
daß
wi
eine
gewisse
G undlage
ü
unse e
Wi scha
wiede
gescha en
haben,
dann
spü en
wi
um
so
s ä ke
die
Punk e,
an
denen
das
P inzip,
un e
dem
die
Wi scha spoli ik
bishe
e olg e,
sich b ich .
Und
das
is
neben
de
Besch änkung,
die
imme
noch
dem
Außenhandel
au e leg
is ,
o
allem
die
Ta sache,
daß
de
Kapi al-
ma k
nich
unk ionie ,
daß
in olgedessen
hie
eine
S ö ung
des
we bewe blichen
Mechanismus einse z , die,
je
eine
das
We k
des
Au baues
in
seinem
Fo sch ei en
we den
muß,
imme
unangenehme
emp unden
wi d.
Übe
diese
Dinge
we den
wi
ja
hie
in
den
nächs en
Tagen
seh
iel
zu
hö en
bekommen.
Es
schein
mi
deshalb
wich ige ,
den
zwei en
G und
he o zu-
heben,
obwohl
e
sich
meh
noch
an
den
Ve ein
als
an
das
Thema
de
Tagung
ich e .
Sie
wissen,
daß
sich das
Gewich
de
wi scha s-
poli ischen
E ö e ungen
ge ade
in
den
le z en
Jah en
imme
meh
in
in e na ionale
Gesp äche
e lage
ha ,
und
zwa
nich
nu
in
de
Weise,
daß
die
Regie ungen
mi einande
sp echen,
sonde n
auch
de -
a ,
daß
in e na ionale
Behö den
neben
ode
eilweise
soga
übe
die
de
Na ionalminis e ien
ges ell
we den.
Bei
diesen
in e na ionalen
Gesp ächen
beme ken
wi
imme
wiede
und
e meh ,
daß
in
ande en
Lände n
de
Kon ak
zwischen
den
Na ionalökonomen
-ich
will
nich
sagen
de
Na ionalökonomie
-
und
den
Regie ungen
um
seh
iel
enge
is
als
in
Deu schland.
Sie
we den
sagen,
und
zwa
mi
Rech ,
daß
das
seh
wei gehend
eine
Schuld
de
Regie ung
is ,
abe
dennoch möch e ich
einen
Appell
an
die deu sche
Na ional-
ökonomie
ich en,
imme
meh
den
Kon ak
mi
den
ü
die
Wi -
scha spoli ik
e an wo lichen
Resso s
zu
suchen
und
zu
p legen.
Und
ganz
besonde s
in
diesem
Sinne
is
das
Bundeswi scha smini-
s e ium
an
diese
Tagung
au s
s ä ks e
in e essie ,
ha
es doch
ge ade
de
Ve ein
ü
Sozialpoli ik -
die
zwei
le z en
Tagungen
haben
es
bewiesen
-
in
seine
Themenwahl
imme
e s anden,
mi en
in
die
P oblema ik
hineinzug ei en,
die
die
Wi scha spoli ik
in
e s e
Linie
beschä ig
und
zugleich
de
wissenscha lich-wi scha lichen
Du ch-
leuch ung
beda .
In
diesem
Sinne
da
ich
de
Tagung
die
bes en
G üße
und
die
Wünsche
on
He n
Minis e
E ha d
ü
ein
gu es
Gelingen
aus ich en.
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P äsiden D . Be gmann (Linz)
23
D .
Jose
Be gmann,
P äsiden
de
Wi scha s
wissenscha lichen
Gesellscha
ü
Obe ös e eich
(Linz):
Hoch e eh e
He
Minis e ,
seh
e eh e
He
P äsiden ,
meine
Damen
und
He en!
Als
Vo si zende
de
Wi scha swissenscha lichen
Gesellscha
ü
Obe ös e eich
habe
ich
das
Bedü nis,
die
Teilnehme
de
diesjäh igen
Ve ans al ung
des
Ve eins
ü
Sozialpoli ik
au
ös e eichischem
Boden
zu
beg üßen.
Ih
Ve ein
und
inse e
Gesellscha
als
Ve ans al e in
de
Ischle
Tagungen
blicken
au
eine
lange
eh en olle
und
uhm eiche
Tä igkei
zu ück,
die
sich
au
einem
wel poli ischen
und
wel wi scha lichen
Hin e g und
oll
spannende ,
abe
auch
oll
agische
P oblema ik
abgespiel
ha .
Als
Ih
Ve ein
geg ünde
wu de,
begann
de
Au s ieg
Mi eleu opas,
Deu schlands
und
Ös e eich-Unga ns,
zu
wi scha -
liche
Wel gel ung.
Welche
e schü e nde
D ama ik
lieg
zwischen
dem
damaligen
Zei geschehen
und
heu e!
E s
die
Au lösung
des
Donau-
eiches, eines
du ch
Jah hunde e
o ganisch
gewachsenen
Wi scha s-
gebie es,
und
dann
die
Ze eißung
Deu schlands
im
zwei en
Wel k ieg
e weisen
sich
imme
deu liche
in
ih en
nach eiligen
Folgen
ü
das
Wi scha sleben
ganz
Eu opas.
Die
An eilnahme
de
Wissenscha
an
de
En wicklung
de
Wi -
scha
is
o nehmlich
in
de
s olzen
Reihe
de
Publika ionen
des
Ve eins
ü
Sozialpoli ik
dokumen ie ,
bis
seine
gewal same
Au -
lösung
e olg e. Nach
dem
e schü e nden
Zusammenb uch
des
Jah es
1945,
ü
den
wi
in
de
Geschich e
keinen
Ve gleich
kennen,
en -
wickel en
sich
sowohl
in
de
Bundes epublik
Deu schland,
wie
auch
bei
uns
in
Ös e eich
nu
allmählich
und
langsam
wiede
eigen-
s ändiges
wi scha liches
Leben
und
wissenscha liche
Fo schung,
die
au
unse em
Fachgebie
in
dem
1948
neubeg ünde en
Ve ein
ü
Sozialpoli ik
ih e
besonde e
P lege
and. Auch
wi
in
Ös e eich
'gingen
bald
da an,
eine
Pla o m
zu
scha en,
au
de
sich
o schende
Wissen-
scha
und
p ak ische
Wi scha s üh ung
begegnen
soll en,
um
ge-
meinsam
an
de
Lösung
de
wi scha lichen
P obleme,
die
unse e
Zei
ges ell
sind,
zu
a bei en.
Dieses
Bes eben
üh e
be ei s
1946
zu
G ündung
de
Wi scha swissenscha lichen
Gesellscha ,
die
in
ih
P og amm
auch
die
Ve ans al ung
de
Ischle
Tagungen
au ge-
nommen
ha e.
Ge ö de
du ch
die
Un e s ü zung,
die
die
ös e -
eichische
Bundes egie ung,
die
obe ös e eichische
Landes egie ung
und
de
Magis a
de
Landeshaup s ad
Linz
de
Gesellscha
ange-
deihen
ließen,
wa
es möglich,
e s
eine
kleine e
Somme -Hochschul-
woche
du chzu üh en,die
zum
übe wiegenden
Teile
on
de
s u-
die enden
Jugend
besuch
wu de.
Aus
diesen
An ängen
ha
sich
die
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30
Kapi albildung
u.
- e wendung
im
olkswi scha l.
Wachs umsp ozeß
Konsumgü e n
bes eh
mi hin
nich
in
eine
besonde en
Eigenscha
des
Gu es,
sonde n
in
de
A
seine
Ve wendung.
In
diesem
Sinne
is
jedes
Gu ,
das
zu
P oduk ion
Ve wendung
inde ,
ein
Kapi algu .
Wi
können
diese, das
Kapi algu
cha ak e isie ende
Ve wendung
auch
als
in es i o ische
Ve wendung
bezeichnen.
2.
So e n
die
Nich daue ha igkei
de
Kapi algü e
eines
ih e
spezi ischen
A ibu e
is ,
e gib
sich
mi
No wendigkei ,
daß
zu
Au ech e hal ung
eines
gegebenen
P oduk ionsni eaus
bei
un e -
ände e
Technik
eine
kon inuie liche
Rep oduk ion
on
Kapi a1-
gü e n
e olg .
Da
mi
ande en
Wo en
im
P oduk ionsp ozeß
pe ma-
nen
ein
Kapi al e zeh
s a inde ,
muß
un e
s a ionä en
Bedin-
gungen
eine
o lau ende
Rein es i ion
gegeben
sein.
Um
die
Bedin-
gungen
des
s a ionä en
Gleichgewich s
zu
e üllen,
müssen
die
Quo en
de
Rein es i ion
und
des
Kapi al e zeh s
sich
ollkommen
en -
sp echen.
3.
Den
e ikalen
Au bau
de
P oduk ion
kann
man
sich
mi hin
so
o s ellen,
daß
de
Konsumgü e p oduk ion
S u en
de
P oduk-
ionsmi ele zeugung
o gelage
sind,
wobei
jede
einzelne
S u e
ih e
P oduk e
an
die
ih
olgende
S u e
abgib ,
und
zwa
in
de
Weise,
daß
de
Ve b auch
an
Kapi algü e n
du ch
die
E zeugung
de
o -
gelage en
S u en
jeweils ausgeglichen
wi d.
4.
Die
gü e wi scha liche
Analyse
s ell
sich
dann
wei e hin
o ,
daß
de
Du chlau
des
P oduk es
du ch
die
e schiedenen
P oduk-
ionss u en
Zei
e o de .
In
diese ,
und
nu
in
diese
Weise
wi d
in
de
einen
Theo ie
das
Zei p oblem
behandel .
De
en scheidende
Fak o
ü
die
S uk u analyse
de
einen
Theo ie
is
diese
Zei ak-
o ,
d. h.
die
Zei , die
e geh ,
bis
das
P oduk ,
zu
dessen
E s ellung
das
Kapi algu
im
P oduk ionsp ozeß
bei äg ,
ausge ei
is . Dieses
Zei p oblem
is
jedoch
nich s
ande es
als
das
P oblem
de
Du chlau s-
zei
inne halb
de
P oduk ionss u en.
5.
Die
Ve anlassung
zu
in es i o ischen
Ve wendung
de
Gü e
e gib
sich
da aus,
daß
die
Einschlagung
on
P oduk ionsumwegen,
d. h.
die
kapi al e wendende
P oduk ion,
die
P oduk i i ä
e höh ,
-
Böhm-Bawe ks
d i e
G und.
Die
adi ionelle
Theo ie
is
bekann -
lich
nich
müde
gewo den,
dieses
A gumen
imme
wiede
in
den
Vo de g und
zu
ücken.
Inso e n
is
es auch
zu e end,
wenn
sie
als
"P oduk i i ä s heo ie"
des
Kapi als
bezeichne
wi d.
Ande e sei s
schein
mi ,
daß
iele
ih e
Ve e e
au
G und
des
P oduk i i ä s-
a gumen s
einem
g a ie enden
I um
zum
Op e
ge allen
sind,
indem
sie
die
zweüellos
bewiesene
P oduk i i ä ss eige ung
als
Wachs ums-
a gumen
e wende
haben.
Da au
wi d
noch
zu ückzukommen
sein.
6.
Die
F age
de
Kapi albildung
e häl
in
de
einen
Theo ie
eine
eindeu ige
Fassung.
In
de
gü e wi scha lichen
Be ach ungsweise,
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Re e a
P o .
D .
Heinz
Saue mann
(F ank u )
31
un e
den
Bedingungen
eines
s a ionä en
Gleichgewich s
bei
Voll-
beschä igung,
kann
das
p oduzie e
Gü e olumen
nu
konsum i e
ode
in es i o ische
Ve wendung
inden.
Dami
neues
Kapi al
en s eh ,
muß
eben
au
die
Konsum ion
on
Gü e n
e zich e
we den.
Diese
Vo gang
de
Nich -Konsum ion
bei gleichzei ige
in es i o ische
Ve -
wendung
de
Gü e
wi d
adi ionelle weise
als
Spa en
bezeichne .
Es
is
dabei
gleichgül ig, ob die
Kapi albildung
du ch
Spa en
au
dem
Wege
des
eiwilligen
ode
e zwungenen
Konsum e zich s
e olg .
Da
auße dem
die
Analyse
un e
de
Vo ausse zung
des
Vollbeschä i-
gungsgleichgewich s
o genommen
wi d,
mi hin
keine
P oduk ions-
ese en
angenommen
we den,
kann
nu
de
Nich konsum
die
Kapi al-
neubildung
e möglichen.
Un e
de
Bedingung
eine
gegebenen
P o-
duk ionss uk u ,
die
sich
im
Gleichgewich be inde ,
is
alle dings
zusä zliches
Kapi al
nu
e o de lich,
um
en wede
die
Kapi als uk u
auszudehnen
ode
um
neue
echnische
P oduk ions e ah en
du chzu-
üh en.
Es
handel
sich also
hie
um
das
P oblem:
W i
den
i n g
an
d / 0 d e e p e n
in
go
h e c a p i
al
s
u
c
u e.
7.
De
schä s en
K i ik
is
die
Zins heo ie
de
adi ionellen
Leh e
un e wo en
wo den.
Bleiben
wi
im
Konzep ,
das
sich
die
eine
Theo ie
selbs
gegeben
ha ,
dann
is
kla ,
daß
in
" eal
e ms"
de
Zinssa z
nich
ande s
bes imm
we den
kann,
als
du ch
die
Rela ion
on
P oduk ionskos en
und
P oduk p eisen.
Wi d
de
mone ä e
Aspek
ausgeschlossen,eine
P oduk ions ese e
nich
angenommen
und
gü e wi scha lich
in
he
long
un
a gumen ie ,
dann
kann
de
Zinssa z
nich
ande s
als
du ch
die
G enzp oduk i i ä
.
de
Kapi al-
e wendung
e klä
we den.
Diesen
Zinssa z
bezeichne
man
auch
-
mindes ens
sei
WiekseIl -
als
die
na ü liche
Zins a e.
Nun
is
es
zwa
unbes i en,
daß
de
na ü liche
Zinssa z
nich
die
Kapi aIbildung,
d. h. die
G öße
des
Spa olumens,
de e minie .
Auße dem
ha
die
im
Ge olge
on
Keynes
en wickel e
Neue
Theo ie
nachgewiesen,
daß
auch
die
Kapi al e wendung
nu
beding
du ch
den
na ü lichen
Zinssa z,
die
sogenann e
G enzleis ungs ähigkei
des
Kapi als,
bes imm
we den
kann.
Abe
die
K i ik
is
on
ande en
Vo ausse zungen
ausgegangen,
als
diejenigen
sind,
un e
denen
de
P oduk i i ä szins
en wickel
wo -
den
is .
Hie
zeig
sich
mi
alle
Deu lichkei
die
Ve schiedenhei
de
P obleme.
Das
P oblem
de
einen
Theo ie
is
nich , die
Ve ände ung
on
In es i ion
und
Einkommen
im
Zei e lau
zu
e klä en,
sonde n
ielmeh
nu
die
Wahl
zwischen
ku z-
und
lang is igen
In es i ionen.
Das
abe
be i
lediglich
und
ausschließlich
im
Sys em
de
einen
Theo ie
die
Ve ände ung
de
Tie e
de
P oduk ionss uk u .
Mi
an-
de en
Wo en
läß
sich
das
auch
so
ausd ücken,
daß
de
na ü liche
Zinssa z
lang is ig
die
Ve ände ung
de
P oduk ionss uk u
zu
be-
s immen
geeigne
is .
Im
s a ionä en
Gleichgewich smodell
wü de
sich
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32
Kapi albildung
u.
- e wendung
im
olkswi scha !.
Wachs u nsp ozeß
dami
auch
e was
übe
das
aussagen
lassen,
was
man
zwa
nich
als
Wachs um,
sonde n
nu
als
Ausdehnung
ode
Sch ump ung
de
Kapi-
als uk u
bezeichnen
kann.
Dami
komme
ich
8.
zu
dem
le z en
Punk ,
in
dem
ich
den
wesen lichen
Gesich spunk
noclunals
he o heben
möch e. Was
die
eine
Theo ie
zu
leis en
e -
mag,
bes eh
ausschließlich
in
de
Analyse
de
"Umdi igie ung
de
P oduk ion".
Un e
de
Bedingung
des Gleichgewich s
bei
Vollbe-
schä igung
können
du ch
Spa en
in
de
lau enden
P oduk ion
nu
P oduk ions ak o en
eigese z
we den,
die
in
den
o geo dne en
In-
es i ionsgü e indus ien
eingese z
we den.
Ande s
ausged ück :
Die
Kapi albildung
s ell
eine
Ve ie ung
de
P oduk ionss uk u
da .
Wann
und
un e
welchen
Vo ausse zungen
eine
solche
Umdi igie ung
de
P oduk ions
ak o en
s a inde ,
da ü
eilich eich
de
adi io-
nellen
Theo ie
nich
einmal
das
P oduk i i ä saxiom
aus;
sie
muß
sich
ielmeh
zusä zlich des psychologisch
beg ünde en
ime
p e e ence-
P inzips
bedienen.
Es
is
jeden alls
e iden ,
daß
das
Spa en
eine
Sch ump ung
on
Beschä igung
und
Einkommen,
die
In es i ion
eine
Expansion
beide
bewi k .
Es
e gib
sich,
daß
un e
den
s a ionä en
P ämissen
des klassischen Denkschemas
ein
Wachs um
nich
zu
e -
klä en
is .
Hayek
ha
das
mi
alle
Deu lichkei
ausgesp ochen:
Es
muß
angenommen
we den,
daß
die
Nach age
nach
Kapi algü e n
sich
in
umgekeh e
Rich ung
zu
Nach age
nach
Konsumgü e n
beweg ,
weil
die
Analyse
in
eal
e ms
zu
Bedingung
ha ,
daß
eine
wachsende
Nach age
i gendwo
mi
No wendigkei
eine
e inge e
Nach age
ande swo
he o u .
Schließlich
soll e
auch
nich
übe sehen
'we den,
daß
im
Modell
nich
einmal
de
P oduk i i ä se ek
zum
Beweis
eines
wachsenden
Realeinkommens
he angezogen
we den
kann.
Denn
die
Meh e giebigkei
de
Umwegp oduk ion
wi d
kompensie
du ch
die
s eigende
Rein es i ions a e,
die
ja
e o de lich
is ,
um
das
Sys em
im
Gleichgewich
zu
hal en.
Ha
uns
dami
die
eine
Theo ie
eine
Analyse
des
e ikalen
Au -
baus
de
P oduk ion
und
seine
möglichen
Ve ände ungen
gegeben,
so
beginn
das
P oblem
jedoch
e s ,
wenn
man
die
e ikale
P oduk-
ionss uk u
eine
Ve lau s
analyse
un e wi .
Doch
da übe
e s
spä e .
Zu o
wollen
wi
uns
de
unk ionellen
Kapi al heo ie
zu-
wenden.
Wa
es
bishe
ielleich schon
nich
ganz
ein ach,
de
zusammen-
ged äng en
Da s ellung
de
Kapi als uk u o schung
zu olgen,
so
muß
ich
um
Nachsich
bi en,
wenn
die
olgende
Da s ellung
de
unk ionellen
Theo ie
noch
wei e e
Schwie igkei en
mi
sich
b ing .
Denn
es
bes eh
kein
Zwei el,
daß
das
P oblem
de
unk ionellen
Theo ie
um
einiges
komplizie e
is .
In
einem
banalen
Beispiel
könn e
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Re e a
P o .
D .
Heinz
Saue mann
(F ank u )
33
ich
sagen,
daß
wi
uns
das
Gelände
bishe
nu
angeschau
haben,
wäh end
wi
je z
da angehen
müssen,
die
Hügel
und
Täle
abzu-
sch ei en.
Indessen
wi d
es
mi
auch
nu
da au
ankommen,
die
E -
gebnisse
de
unk ionellen
Theo ie
da zus ellen,
und
so
is
es
wohl
zweckmäßig,
wenn
ich
in
En sp echung
zu
Da s ellung
des
Inhal s
de
einen
Theo ie
nunmeh
die
unk ionelle
Theo ie
abhandele.
Zu o
abe
olgendes:
Sozusagen
an
de
Wiege
de
unk ionellen
Theo ie
haben
d ei
Pa en
ges anden.
E s ens
die
mode ne
Geld-
und
K edi heo ie,
zwei ens
die
Theo ie
de
konjunk u ellen
Bewegung
und
d i ens
die
Keynessche
Theo ie
de
Beschä igung.
Inso e n
zeig
sich
de
Un e schied
zu
adi ionellen
Theo ie
in
d ei ache
Hinsich .
Ku z
gesag
is
die
unk ionelle
Theo ie
eine
Analyse
de
ho izon-
alen
Ve ände ung
des
P oduk ions olumens,
insbesonde e
un e
Be-
ücksich igung
de
zyklischen
Bewegungen
on
Nominaleinkommen,
P oduk ion,
In es i ion
und
wi ksame
Geldmenge.
Die
P oblema ik,
die
diese
Theo ie
behandel ,
is
die
Ve ände ung
de
Geld-
und
Gü e -
s öme
im
ökonomischen
Gesam k eislau .
Ih e
Me hode
is
die
mone a y
analysis
in
he
sho
un,
ih
Zweck
die
Analyse
des
Übe -
gangs
on
einem
Gleichgewich szus and
zu
einem
ande en
Gleich-
gewich szus and.
Auch
hie
da
ich
da au
hinweisen,
daß
diese
P ämissen
de
unk ionellen
Theo ie
deu liche
we den,
wenn
wi
uns
den
e schiedenen
P oblems ellungen
und
ih en
Lösungs e suchen
im
einzelnen
zuwenden.
Am
ein achs en
gewinn
man
den
Zugang
zu
diese
unk ionellen
Theo ie,
wenn
man
sich
kla mach ,
daß
allgemeine
Theo ie
und
Geld-
heo ie
nich
meh
selbs ändig
nebeneinande s ehen,
sonde n
daß
das
Geld
in
den
olkswi scha lichen
Gesam p ozeß
als
Fak o
eingeschal-
e
is .
Fü
unse
spezielles
P oblem
e gib
sich
da aus,
daß
zwischen
Geld
und
Kapi al
kein
Un e schied
meh
gemach
we den
kann.
Mach
man
dami
E ns ,
dann
bes eh
keine
Möglichkei
meh ,
die
Kapi alp oblema ik
im
Rahmen
eine
s a ionä en
Gleichgewich sana-
lyse
abzuhandeln.
Un e
diese
Vo ausse zung
wei e
sich
no wendige -
weise
das
P oblem
au
die
F age
aus,
in
welche
Weise
das
Wachsen
ode
Sch ump en
eines
kon inuie lichen
P oduk ionsp ozesses
im
Zei -
e lau
e klä
we den
kann.
Nennen
wi
dieses
P oblem
den
ho izon-
alen
E ek
in
de
Ve ände ung
de
P oduk ion,
so
dü e
de
Un e -
schied
de
P oblems ellung
deu lich
we den.
Auch
dieses
P oblem
is
on
g öß e
Wich igkei ,
weil
es
die
Ve ände ung
des
olkswi scha -
lichen
K eislau p ozesses
einschließ .
Im
kapi al heo e ischen
Aspek
is
das
P oblem
zunächs
als
Kapi al ehllei ung
und
Kapi almangel
im
zyklischen
Bewegungsp ozeß
gesehen,
du ch
die
Theo ie
de
Beschä -
igung
de
P oduk ions ak o en
e läu e
und
du ch
die
Mul iplika o -
und
Accele a o heo ie
de e minie
wo den.
Auch
bei
de
Da s ellung
3
Sozialpoli ik
V
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
34
Kapi albildung
u.
- e wendung
im
olkswi scha l.
Wachs umsp ozeß
de
E gebnisse
de
unk ionellen
Theo ie
lasse ich
den
En wicklungs-
gang
de
Theo ie
beisei e
und
s ü ze
mich
au
die
E gebnisse
de
Analyse
in
ih e
le z en
Fo m. Ich asse
sie
in
olgenden
Punk en
zu-
sammen:
1.
In
de
unk ionellen
Theo ie
is
mi
de
-
wie
P eise
mi
Rech
sag
-
Ph ase
on
de
angeblichen
Ve wechslung
on
Geld
und
Kapi al
Schluß
gemach .
Man
kann
soga
sagen,
daß
man
noch
einen
Sch i
wei e gegangen
is
und
in
Be olgung
des Schumpe e sch.en
An a ens
au
alle
al en
Fassungen
und
Zusammense zungen
des
Kapi albeg i es
e zich e
ha .
Is
nämlich
die
Geld heo ie
in
die
allgemeine
Theo ie
eingebau ,
so
kann
un e
Kapi al
nich s
ande es
e s anden
we den
als
konk e e
Geldbe äge,
die
de
In es i ion
und
dami
nich
dem
Kau
on
Konsumgü e n
gewidme
we den.
Es
beda
keine
F age,
daß
diese
Beg i
sich
mi
dem
de
P axis
deck , die
un e
Kapi al
die
in
de
Bilanz
echnungsmäßig
es -
geleg en
be ei s
in es ie en
Geldsummen
e s eh .
Was
in
Wi klich-
kei
au
dem
Kapi alma k
als
Kapi alnach age
ode
Kapi alangebo
e schein ,
sind
in
de
Ta
Geldbe äge,
die
ü
In es i ionszwecke
nachge ag
ode
angebo en
we den.
Wenn
man
noch
eine
De ini ion
bedü ig
is ,
dann
soll e
man
un e
Kapi al
nich s
ande es
e s ehen
als
die
geldmäßige
Ve ügung
übe
Gü e
und
Diens e
zum
Zwecke
de
In es i ion.
Indessen
wi d
sich zeigen,
daß
zu
Da s ellung
des
Ve ände ungsp ozesses
im
K eislau
au
den
Kapi albeg i
e zich e
we den
kann
und,
wie
P eis e
nachgewiesen
ha ,
die
Beg i e
In es i ion,
Spa en
und
Geldschöp ung
olls ändig
aus eichen.
2.
Da
das
Phänomen
de
Fluk ua ionen
ode
de
Schwankungen
in
Beschä igung,
In es i ion
und
P oduk ion
e klä
we den
soll,
geh
die
unk ionelle
Theo ie
zwa
mi
dem
Mi el
de
Gleich-
gewich sanalyse
dem
P oblem
zu Leibe, jedoch
muß
sie
als
P ämisse
se zen,
daß
Gleichgewich ssi ua ionen
keineswegs
mi
Vollbeschä -
igung
no wendige weise
e bunden
sind. Es
is
das
Ve diens
on
Keynes,
nachgewiesen
zu
haben,
daß
auch
bei
Un e beschä igung
ein
Gleichgewich
bes ehen
kann.
Bedingung
de
unk ionellen
Theo ie
des
Kapi als
is
also,
daß
sogenann e
P oduk ions ese en
o handen
sind.
Es
is
dabei
gleichgül ig,
wo in
diese
sogenann en
Rese en
bes ehen,
ob
in
A bei sk ä en,
Rohs o en ode ,
wie
Spie hojj
annahm,
in
" eiem
E we bskapi al".
3.
Wenn
ein
bes ehende
K eislau
im
Gleichgewich
mi
P o-
duk ions ese en,
ode
wie
man
allgemein
sag ,
bei
Un e beschä -
igung,
im
Zei e lau
expandie en
soll,
so
is
die
Vo ausse zung
da ü
eine
S eige ung
de
Gesam nach age.
Wohlgeme k
wü de
eine
ela i e
Ve schiebung
in
de
Gesam nach age
keine
expan-
die ende
Wi kung
des
K eislau p ozesses
he bei üh en
können,
weil
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a P o . D . Heinz Saue mann (F ank u )
35
sie
keine
Ve ände ung
des
Nominaleinkommens
in
he
sho
un
einschließ .
Aus
diesem,
und
nu
aus
diesem
G unde
is
eine
au onome
Ne oin es~i ion
e o de lich,
um
ein
ho izon ales
Wachs um
zu
e möglichen. Die
p imä e,
au .onome
In es i ion
is
also
dadu ch
legi imie ,
daß
du ch
sie
übe haup
e s
einmal
P oduk ion
und
Beschä igung
au
ein
höhe es
Ni eau
gehoben
we den.
4.
Im
G unde
is
es
öllig gleichgül ig,
aus
welche
Quelle
die
au onome
Ne oin es i ion
e olg .
Denn
g undsä zlich
kann
ange-
nommen
we den,
daß
sie
sowohl
als
Regie ungsausgabe
als
auch
als
In es i ion
de
p i a en
Wi scha
e olg .
En scheidend
is
lediglich,
daß
eine
Ne oin es i ion
au onom,
d. h.
ohne
o an-
gegangenes
Spa en,
o genommen
wi d.
Die
unk ionelle
Theo ie
ha
ih
besonde es
Augenme k
da au
ge ich e ,
es zus ellen,
welcl1e
Ve anlassungen
zu
au onomen
In es i ion
bes ehen.
Du ch
Keynes
is
die
Anschauung
wei
e b ei e ,
daß
die
p i a e
Ne o-
in es i ion
in olge
de
Liquidi ä sp ä e enz
gehemm
sei. Es
b auch
jedoch
heu e
kaum
noch
un e s ichen
zu
we den,
daß
dieses
A gumen
nu
ü
eine
bes imm e
Konjunk u phase,
die
Dep ession,
ausschließ-
liche
Gül igkei
besi z .
Unabhängig
om
spezi ischen
Keynes-Fall
gil
allgemein,
daß
de
expandie ende
P ozeß
eine
au onome
Ne o-
In es i ion
zu
Vo ausse zung
ha .
5.
Wi d
somi
die
Bedeu ung
de
au onomen
Ne oin es i ion
im
konjunk u ellen
Wachs um
de
Gesam wi scha
deu licl1
he aus-
gehoben, so
wi d
sie
in
ih e
Wi kung
noch.
besonde s
du ch
die
Mul iplika o heo ie
un e s ichen.
Im
P inzip,
als
sogenann e
logische
Theo ie
des
Mul iplika o s,
läß
sie
sich
olgende maßen
au
eine
ein ache
Fo mulie ung
b ingen.
Jede
Ne o-In es i ion
ha
deshalb
einen
mul iplika i en
E ek ,
weil
de
du ch
die
Ne o-In es i ion
e olg e
Einkommenszuwach.s
im
Ve häl nis
des
sogenann en
G enz-
hangs
zum
Spa en
neue
In es i ionen
und
dami
wiede um
Ein-
kommenszuwäch.se
induzie .
Is
beispielsweise
de
Mul iplika o
gleich eins, so
bedeu e
das
eben,
daß
die
gesam e
p imä e
In es i ion
du ch
Spa en
abgedeck
is , so
daß
die
S eige ung
des
Gesam -
einkommens
eben
nu
den
Be ag
de
Ne oin es i ion
ausmach .
In
diesem
Falle
eilich
wü de
die
Spa a e
die
Wi kung
de
p imä en
Ne o-In es i ion
wiede
zunich e
machen,
wenn
nich
mi
den
Spa -
be ägen
neue
In es i ionen
du chge üh
wü den.
Dieses
Wenige
mag
hie
genügen.
6.
Zu
Realisie ung
de
Ne oin es i ion
eine sei s
und
zum
Wi ksamwe den
des
Mul iplika o s
im
Zei e lau
ande e sei s
is
eine
Geldschöp ung e o de lich. Dieses
E o de nis
gil
ü
alle
Fälle
und
nich
e wa
nu
ü
den
Keynes-Fall. Vielleich
is
es
nich
zu iel
gesag ,
wenn
man
heu zu age
es s ellen
-kann,
daß
die
Geld-
3'
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36 Kapi albildung
u.
- e wendung
im olkswi scha l. Wachs umsp ozeß
schöp ung
als
Kapi albildungsquelle
in
de
Dep ession
meh
ode
wenige
ane kann
is .
Denn
de
S ei
geh
da um,
daß
die
kapi alscha ende
Funk ion
des
zusä zlichen
K edi s
nich
in
de
Au s iegsphase
ge ech e ig
sei,
weil
die
Geldschöp ung
ausschließ-
lich
in la o isch
wi ke.
Zugegeben,
daß
es
nich
leich
e s ändlich
gemach
we den
kann,
daß
die
Geldschöp ung
ein
no wendiges
und
de ini i es
Mi el
de
sogenann en
Kapi albildung
is .
Das
P oblem
wi d
abe
ielleich
dadu ch
e deu lich ,
daß
die
Geldschöp ung
zum
Zwecke
de
In es i ions inanzie ung
als
e o de liche
Bedingung
angesehen
wi d,
gleichgül ig,
ob
sie
als
Wi kung
eine
eiwillige
ode
Zwangse spa nis
zu
Folge
ha
ode
nich .
Ebenso
siche
is ,
daß
die
Mul iplika o wi kung
im
Zei e lau
en scheidend
da on
abhängig
is ,
ob
und
in
welchem
Um ange
eine
Ak i ie ung
de
Geldmenge
e olg .
Diese
E kenn nis
is
insbesonde e
du ch
die
Dynamisie ung
des
Mul iplika o s
gewonnen
wo den.
7.
In
de
neue en
Theo ie
wi d
schließlich noch
ein
wei e es
P inzip
ü
die
ho izon ale
Ve lau sanalyse
des
P oduk ionsp ozesses
zu
Anwendung
geb ach ,
das
zunächs
on
A alion
und
Cla k
en wickel ,
spä e
on
Hicks
und
Ha od
in
eine
allgemeine e
Fo -
mulie ung
geb ach
wo den
is .
Es
is
das
Beschleunigungs-
ode
Accele a ionsp inzip.
Dieses
P inzip
soll
uns
e was
aussagen
übe
die
Kapi al e wendung
bzw.
die
Au
eilung
de
Ne o-In es i ionen
au
Konsumgü e -
und
P oduk ionsmi elindus ie.
Dieses
P inzip
be uh
au
de
ein achen
E ah ung,
daß
ge inge
Nach ageschwankungen
zu
g oßen
Ve ände ungen
des
In es i ions olumens
üh en.
Ganz
allgemein
b ing
de
Accele a o
also
eine
Rela ion
zum
Ausd uck,
die
Beziehung
zwischen
Ve ände ung
des
Konsumzuwachses
und
des
In es i ionszuwachses.
Es
heiß ,
daß
de
Accele a o
eine
echno-
logisch
bes imm e
G öße
sei,
indem
das
Ve häl nis
dI:
dY
den
G ad
des
ealisie en
echnischen
Fo sch i es
ausd ücke.
So
wich ig
das
Beschleunigungsp inzip
im
Hinblick
da au
is ,
daß
es
uns
die
Beziehung
zwischen
Ne oin es i ion
und
Ausb ingungszuwachs
eine
P oduk ionss u e
da s ell
und
deshalb
un e
de
Vo ausse zung
eine
kons an en
Rela ion,
d. h.
un e ände liche
Technik
des
P oduk ions-
e ah ens,
Modelle
des
zyklischen
Ve lau s
zu
en wickeln
ges a e ,
so
wenig
is
es
uns
dienlich
ü
die
E klä ung
de
Au
eilung
de
Ne oin es i ionen
im
kon inuie lichen
Wachs umsp ozeß.
8.
Fassen
wi
zusammen.
Übe
die
F age
de
Kapi albildung
e mag
uns
die
unk ionelle
Theo ie
eine
e bindliche
Aussage
zu
machen.
Un e
de
Vo ausse zung
on
P oduk ions ese en
ode
ungenu z en
Kapazi ä en
ollzieh
sich
die
Kapi albildung
übe
die
Geldschöp ung,
die
je
nach
de
konk e en
Si ua ion
als
Wi kung
Spa p ozesse
als
-
wie
P eise',
sag
-
Gegenpos en
nach
sich
zieh .
Die
jeweilige:
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a
P o .
D .
Heinz
Saue mann
(F ank u )
37
Si ua ion
kann
du ch
Zyklenmodelle
un e
Be ücksich igung
des
G enzhanges
zum
Spa en
konk e e
besch ieben
we den,
so
wie
es
e wa
Samuelson
da ges ell
ha .
Wenn
diese
Modelle
auch
keines-
wegs
die
Wi klichkei
abbilden,
so
läß
sich
mi
ihnen
doch
das
G undp inzip
ablei en.
Im
üb igen
muß
e wähn
we den,
daß
wei e e
Un e suchungen
übe
den
dynamischen
Mul iplika o
und
den
lexiblen
Accele a o
zu
eine
Annähe ung
an
die
Wi klichkei
ge üh
haben.
Dagegen
läß
sich
mi
Hil e
de
Analyse
des
ho izon-
alen
Ve lau s
nich s
übe
die
Kapi al e wendung
aussagen.
Und
das
is
de
Ansa zpunk ,
de
uns
dazu
üh ,
die
P oblema ik
im
Zusammenhang
eine
mi el is igen
Wachs umsanalyse
e neu
au -
zug ei en.
Fü
die
Analyse
on
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
im
ökonomischen
Wachs umsp ozeß
sind
g undsä zlich
beide
Ansä ze,
de de
einen
und
de
de
unk ionellen
Theo ie,
zu
Anwendung
gekommen.
Diese
Kombina ion
on
S uk u -
und
Ve lau s
analyse
läß
sich
ohne
Schwie igkei en
ollziehen,
weil
-
wie
ich
mich
zu
zeigen
bemüh
habe
-
beide
nebeneinande
bes ehen
können.
Ve -
einig
man
beide
mi einande ,
so
e gib
sich
ganz
allgemein
o -
mulie
die
Au gabe,
eine
P oduk ionss uk u
mi
meh e en
S u en
e lau sanaly isch
zu
un e suchen.
Nun
is
es
auße o den lich
schwie ig,
in
einem
Vo ag
den
Gang
de
Un e suchung
nachzuzeichnen,
de
an
Hand
eine
Modellanalyse
au
-
wie
man
heu e
sag
-
ökonome ischem
Wege
on
Rich e
du chge üh
wo den
is .
Da
es
mi
hie
abe
auch
nu
da au
ankommen
kann,
eInIge
de
schon
absehba en
E gebnisse
de
sogenann en
dynamischen
Theo ie
-ich
ziehe
o ,
on
eine
Theo ie
des
ökonomischen
Wachs ums
zu
sp echen
-
au zuweisen,
kann
ich
mich
hie
au
einige
Beme kungen
übe
das
eingeschlagene
Ve ah en
besch änken.
Wi
gehen
aus
on
eine
Wi scha ,
in
de
Konsumgü e .;.
und
P oduk ionsmi elindus ien
nebeneinande
bes ehen.
Dabei
können
wi
uns
o s ellen,
daß
wi
als
un e s e
S u e
des
P oduk ions-
au baus
die
Konsumgü e indus ie
haben,
au
de
sich
in
meh e en
S u en
die
P oduk ionsmi elindus ien
au bauen.
Diese
e
i
kaI
e
Au bau
de
gesam en
P oduk ionss uk u
wü de
sich
dann
nach
dem
P inzip
de
jeweiligen
En e nung
de
e zeug en
P oduk e
zu
Konsum ei e
bes immen.
Man
kann
dabei
zugleich
sagen,
daß
die
S u ung
des
P oduk ionssys ems
du ch
den
G ad
de
A bei s eilung
und
die
G öße
des
Kapi als ocks
de inie
wi d
ode
we den
kann.
Dabei
soll
die
Ta sache,
daß
e zeug e
Gü e
sowohl
als
Konsum-
wie
als
In es i ionsgü e
e wende
we den
können
(Euckens
Theo em
de
Rück e se zung)
auße
ach
bleiben,
weil
sie
g undsä zlich
das
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38
Kapi albildung
u.
- e wendung
im
olkswi scha l.
Wachs umsp ozeß
P inzip
nich
s ö .
Wi
können
nun
wei e hin
sagen,
daß
bes imm e
Bedingungen
gegeben
sein
müssen,
wenn
diese
P oduk ionss uk u
sich
im
Gleichgewich
be inden
soll.
Nebenbei
beme k
wü de
in
eine
solchen
e ikalen
Gleichgewich ssi ua ion
keine
Ve anlassung
bes ehen,
die
ge o enen
In es i ionsen scheidungen
und
dami
auch
die
Ve eilung
de
In es i ionen
au
Konsumgü e -
und
P oduk ions-
mi elindus ien
zu
e ände n.
Die
Gleichgewich sbedingung
bes eh
nun
da in,
daß
alle
Indus ien
de
Konsumgü e -
und
In es i ions-
gü e e zeugung
ih e
P oduk ionsagg ega e
ollkommen
ausnü zen
und
ih e
P oduk e
un e züglich
wei e eichen.
Dami
hä en
wi
also
die
Si ua ion
besch ieben,
in
de
die
Nach age
nach
Konsum-
gü e n
und
P oduk ionsmi eln
gleich
dem
P oduk ions olumen
alle
S u en
is .
Wi
können
hinzu ügen,
daß
bei
Nich o handensein
eines
e ikalen
Gleichgewich
s
I a n g
is
i g
übe
den
na
ü lichen
Zinssa z, d. h.
übe
die
G enzp oduk i i ä
de
Kapi al e wendung,
eine
Ve schiebung
de
Kapazi ä en
de
e schiedenen
S u en
sich
eins ellen
wü de.
Ich
da
hie
mi
die
Beme kung
e lauben,
daß
in
de
ak uellen
Diskussion
um
den
Kapi alma k zins
on
den
An-
hänge n
de
adi ionellen
Leh e
eine
d as ische
E höhung
-
ode
wie
man
o
auch
sag :
Anpassung
-des
Zinssa zes
on
diese
G und-
lage
aus
ge o de
wi d.
Wie
beg enz
ih e
A gumen e
sind,
wi d
sich sogleich
e weisen.
Unse e
Da s ellung
eine
meh
ode
wenige
ie
ges a el en
P oduk ionss uk u ,
ü
die
e ikales
Gleichgewich
angenommen
wi d,
kann
nu
eine
heo e ische
Kons uk ion
sein.
In
de
Ta
s ell
sie
nu
ein
Ausgangsmodell
ü
die
wissenscha liche
Analyse
da
und
is
on
de
Wi klichkei
wei
en e n .
Wi
nähe n
uns
nun
de
Wi klichkei
-
wenn
auch
nu
um
einen
seh
kleinen
Sch i
-,
indem
wi
die
e ikale
P oduk ionss uk u
un e
dem
Gesich s-
punk
ih e
Ve ände ungen
im
Zei e lau
beobach en.
Theo e isch
heiß
das,
daß
wi
unse
Sys em
eine
Ve lau sanalyse
un e we en.
G undsä zlich
kann
unse
Sys em
im·
Zei e lau
sowohl
wachsen,
als
auch
sch ump en.
Wenn
wi
abe
bedenken,
daß
wi
einen
kon inuie lichen
Be ölke ungszuwachs
haben
und
auch
on
ech-
nischen
Fo sch i en
sp echen,
dann
is
es
na ü lich
naheliegend,
den
Wachs umsp ozeß
unse es
Sys ems
zu
e olgen.
Das
i~
-
au
die
ein achs e
Fo mel
geb ach
-
de
G und,
wa um
die
Ve lau s-
analyse
die
P oblema ik
des
ökonomischen
Wachs ums
in ol ie ,
wobei
noch
zu
beme ken
wä e,
daß
diese
Wachs ums age
sich
wede
mi
de
E klä ung
zyklische
P ozesse
begnüg ,
noch
mi
de
F age
de
En wicklung
in
he
long
un
zu
Deckung
b ingen
läß .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a P o . D . Heinz Saue mann (F ank u ) 39
Keh en
wi
zu
unse e
Ve lau sanalyse
de
e ikalen
P oduk-
ionss uk u
zu ück.
Wenn
wi
unse e
e ikale
S uk u
einem
zei lichen
Wachs um
un e we en
wollen,
so
muß
eilich
e was
o handen
sein,
das
die
Expansion
auslös
und
bewi k .
Wi
d ücken
das
heo e isch
bekann lich
so
aus,
daß
wi
sagen,
die
Expansion
des
Modells
muß
du ch
Ein üh ung
eine
unabhängig
Va iablen
ausgelös
we den.
Dami
haben
wi
zwei ellos
den
G undgedanken
de
unk ionellen
Theo ie
au genommen.
Indessen
is
es
ü
unse e
Analyse
gleichgül ig, ob
als
unabhängig
Va iable
eine
au onome
Ne o-In es i ion
ode
ein
au onome
Konsumzuwachs
gewähl
wi d.
Nehmen
wi
de
übe sich lichkei
halbe
an,
daß
ein
bes imm e
Konsumzuwachs
gegeben
sei.
Dami
die
aus
dem
Konsumzuwachs
sich
e gebende
Meh nach age
nach
Konsumgü e n
abgedeck
we den
kann,
muß
die
Konsumgü e indus ie
expandie en,
d.
h.
sie
benö ig
eine
Ne o-In es i ion.
Die
Höhe
de
Ne o-In es i ion
s eh
in
kon-
s an e
Rela ion
zum
Konsumzuwachs
und
wi d
du ch
den
ein achen
Accele a o
bes imm .
Dami
ha
es
abe
nich
sein
Bewenden.
Denn
zu
Realisie ung
de
Ne o-In es i ion
in
de
Konsumgü e indus ie
en s eh
eine
Nach age
nach
P oduk ionsmi eln.
Es
zeig
sich
also,
daß
die
Ne o-In es i ionen
in
de
P oduk ionsmi elindus ie
säm -
liche
S u en
abhängig
a iabel
sind.
Somi
haben
wi
das
e s e
wich ige
E gebnis
de
Analyse
gewonnen,
die
sich
mi
dem
Wachs um
de
e ikalen
P oduk ionss uk u
be aß .
Wi
wollen
sagen,
daß
ein
Ve ikale ek
du ch
säm liche
S u en
de
P oduk ion
ausgelös
wi d,
de
einen
Kumula i p ozeß
de
Ne o-In es i ion
übe
alle
S u en
des
Sys ems
zum
Inhal
ha .
E gänzend
muß
hie
gleich
hinzuge üg
we den,
daß
diese
Kumula i p ozeß
um
so
g öße
is ,
je
meh
S u en
die
P oduk ions-
s uk u
au weis .
De
Um ang
de
gesam en
Ne o-In es i ion
be-
s imm
sich
nach
dem
In es i ionspa ame e
jede
P oduk ionss u e,
womi
zum
Ausd uck
geb ach
wi d,
daß
ü
j-ede
Ausb ingungs-
einhei
eine
bes imm e
P oduk ionsgü e menge
e o de lich
is .
Es
lieg
nun
nahe,
an
diese
S elle
au
einige
Übe legungen
au -
me ksam
zu
machen,
die
im
Zusammenhang
mi
de
F age
de
Rei e
des
kapi alis ischen
Sys ems
ode
de
ma u ed
economy
anges ell
wo den
sind.
Lieg
es
doch
wah ha ig
nahe,
aus
den
bishe igen
Übe legungen
den
Schluß
zu
ziehen,
daß
in
eine
a bei s eilig
du ch-
o ganisie en
Wi scha
mi
hohem
Kapi alkoe izien en
die
In-
es i ions age
imme
schwie ige
und
de
Wachs umskoe izien
imme
kleine
zu
we den
endie .
Ich
b auche
nu
au
Hansens
Theo em
de
ma u ed
economy
mi
S agna ions
e scheinungen
ode
Schumpe e s
A gumen
de
schwindenden
In es i ionschance
hin-
zuweisen.
Ich
glaube
jedoch,
daß
diese
-
wenn
ich
so
sagen
da
-
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46
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
wenigs ens
das
eiwillige
Spa en
de
Ve b auche
im
allgemeinen
nich
so
wei
geh ,
daß
da aus
allein
schon
eine
gene elle
Absa zk ise
esul ie en
wü de.
Abe
im
Konjunk u zyklus
komm
noch.
e was
ande es
hinzu,
nämlich
das
sogenann e
Zwangsspa en
in
de
Au -
s iegspe iode,
das
bekann lich
da in
bes eh ,
daß
Löhne,
Gehäl e
und
ande e
Einkommensa en
mi
de
P eiss eige ung
nich
ech
Sch i
hal en,
wodu ch.
sich
das
Realeinkommen
de
Be o enen
e inge ,
also
eine
un eiwillige
Besch änkung
des
Ve b auchs.
F eilich
dü en
wi
nich
übe sehen,
daß
de
Konsum
insgesam
in
de
au s eigenden
Pe iode
zunimm ,
und
zwa
o
allem
in olge
Wiede beschä igung
de
A bei slosen.
Abe
die
Ta sache
bleib
bes ehen,
daß
das
Geld-
einkommen
bei
einem
g oßen
Teil
de
Be ölke ung
hin e
de
P eis-
e höhung
zu ückbleib .
In
de
Konsumgü e indus ie
s eigen
demen -
sp echend
auch
Absa z
und
P oduk ion
wenige
als
in
den
In es i-
ionsgü
e ind
us ien.
Das
Zwangsspa en
üh
indi ek
zu
P oduk ionse wei e ung,
in-
dem
das
Zu ückbleiben
on
Löhnen
und
ande en
Einkommen
hin e
de
P eiss eige ung
die
Gewinne
de
Un e nehme
e höh ,
diese
Ge-
winne
abe
im
wesen lichen
nich
konsumie ,
sonde n
in es ie
we den.
Die
Ausdehnung
de
P oduk ion
wi d
üb igens
noch
on
eine
ande en
Sei e
he
inanzie ,
nämlich
du ch
Bankk edi e.
Die
eich-
liche e
K edi gewäh ung
de
Banken
be uh
zum
Teil
da au ,
daß
die
Banken
angesich s
des
o he schenden
Op imismus
ih e
Rese en
an
liquiden
Mi eln
e inge n,
und
zum
Teil
na ü lich
au
eine
en -
sp echenden
K edi poli ik
de
No enbank.
Au
solche Weise
übe s eig
o enba
die
In es i ions a e
soga
iel ach
die
Spa a e.
Nun,
wi
wissen
alle,
daß
das
Ausmaß
und
Tempo
de
In es i ionen
in
den
P oduk ionsmi elindus ien
au
die
Daue
nich
au ech e hal en
we den
kann,
und
de
Beschä igungs ückgang,
de
in olgedessen
in
den
P oduk ionsmi elindus ien
ein i ,
üh
dann
angesich s
de
Auswi kungen
des
Mul iplika o p inzips
zu
eine
allgemeinen
K ise.
Und
so
haben
wi
dann
das
Ende gebnis,
daß
im
Ve häl nis
zu
iel
gespa ,
zu
iel
in es ie
wu de
und
das
e meh e
Angebo
an
Konsumgü e n
in
olgenden
Pe ioden
keine
hinlänglich
kau k ä ige
Nach age
meh
o inde .
In
de
olgenden
Dep ession
bleib
die
Kapi albildung
wei e
hin e
den
E spa ungen
zu ück.
Ich
habe
dieses
Beispiel
nähe
ausge üh ,
weil
es
uns
mi
beson-
de e
Deu lichkei
zeig ,
wie
seh
je
nach
den
gewähl en
De ini ionen
auch
die
P oblems ellungen
und
P oblemlösungen
di e gie en
können.
An
S elle
de
de ini o ischen
Gleichhei
on
Spa en
und
In es ie en,
on
de
die
Keynes-Schule
ausgeh ,
haben
wi
es
hie
mi
eine
Un-
gleichhei
on
Spa en
und
Kapi albildung
zu
un,
de
eine
g oße
Be-
deu ung
namen lich
ü
die
Konjunk u en wicklung
zukomm .
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Aussp ache: P o . D . Theo Su anyi-Unge (Sy acuse USA) 47
P o .
D .
Theo
Su anyi-Unge
(Sy acuse, USA):
Es
sei
mi
ges a e ,
zu
e ö e en
P oblema ik
om
Gesich spunk
einige
wesen liche
F agen
de
Kapi albildung
in
den
Ve einig en
S aa en
on
Ame ika
S ellung
zu
nehmen.
Es
e üb ig
sich,
nähe
zu
beg ünden,
wa um
diese
F agen
heu zu age
ü
die
Kapi als uk u
ande e
Wel eile,
und
namen lich
auch
de
deu schsp achigen
Lände ,
wich ig sind.
Die
Ve einig en
S aa en
s ellen
gegenwä ig
nich
nu
das
kapi alk ä igs e
Land,
sonde n
zugleich
auch
die
s ä ks e
S ü ze
de
i n
e n
a
ion
ale
n
Kap
i
al
e
s 0
gun
g
de jenigen
Lände
da ,
die
be ei
sind,
am
ma k o ien ie en
und
das
P i a -
un e nehmen
bejahenden
Wi scha ss il
es zuhal en.
Wesen liche
Phasen
de
jüngs en
wel wi scha lichen
S uk u wandlungen
wu den
on
de
En wicklung
de
ame ikanischen
Wi scha
wei gehend
be-
ein luß .
So
kann
es
denn
auch
ü
die
mi eleu opäische
Kapi albildung
nich
belanglos
sein,
welche
Fak o en
an
de
Ges al ung
de
ein-
schlägigen
P obleme
in
den
Ve einig en
S aa en
en scheidend
mi -
wi ken.
Diese
P obleme
sind
sei
den
e s en
Nachk iegsjah en
du ch
eine
eigena ige
Dicho omie
gekennzeichne ,
die
zum
Teil
noch
imme
im
al en
S ei
zwischen
John
Ba es
Cla k
und
Böhm-Bawe k
übe
den
Kapi albeg i
wu zel .
Sobald
die
ä gs en
k iegswi scha lichen
So gen
o bei
wa en
und
die
ame ikanische
Na ionalökonomie
sich
in
die
A me
de
Keynesischen
Ideologie
s ü z e,
wa
es
den
Anhänge n
Cla ksche
Reminiszenzen
leich ,
on
ih e
adi ionellen
imma e i-
ellen
Kapi ale klä ung
au
diejenige
mon
e ä e
Kap
i
al
au
-
a
s s u n g
umzuschal en,
die die
Höhe
des
Kapi alzinses
on
de
Liquidi ä sp ä e enz
und
on
de
Nach age
nach
Geldanleihen
ab:-
lei e .
Im
gegenwä igen
Rahmen
is
es
mi
leide
nich
möglich,
die
analy ischen
Vo -
und
Nach eile
diese
Au assung
ode
ih en
ech
agwü digen
Ein luß
au
die
kon inen aleu opäische
Wi scha s-
heo ie
zu
e ö e n.
Es
sei
abe
be on ,
daß
die
"Keynesische
Re olu ion"
heu e
auch
schon
in
de
Na ionalökonomie
de
Ve einig en
S aa en
on
seh
be-
ach lichen
"gegen e olu ionä en"
S ömungen
bekämp
wi d,
die
de
e
ale
n
Kap
i
al
b e
ach
un
g
zu
eine
Wiede gebu
e -
hol en
haben
und
dem
iel ach
miß e s andenen
analy ischen
D eieck
on
wi scha liche
Rei e,
Neigung
zum
Spa en
und
G enzp oduk-
i i ä
des
Kapi als
einen
zei gemäßen
Sinn
zu
geben
e moch en.
Insbesonde e
is
e kann
wo den,
daß
es
au
die
Daue
nich
so
leich
sei,
eine
zwa
nu
allmähliche,
abe
olge ich ige
Ve schiebung
de
Kapi albildung
on
de
p i a en
in
die
ö en liche
Hand
du ch
quasi-
keynesische
Me hoden
eine
Vollbeschä igungspoli ik
anzus eben
und
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
48
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
dabei
doch
als
Anhänge
des
al übe lie e en
eihei lichen
ame i-
kanischen
Wi scha ss ils
zu
gel en.
So
wi d
denn
dem
Ve häl nis
zwischen
p i a e
und
ö en liche
Kapi albildung
eine
asch
zuneh-
mende
Au me ksamkei
gewidme .
Wäh end
die
m. E. sich
un ich ig
als
"allgemein"
bezeichnende
Keynesische
Theo ie
sich
mi
nu
zei lich
und
ö lich
eng
besch änk en
Zusammenhängen
de
Kapi albildung
in
den
wenigen
angeblich
" ei en"
wes lichen
Lände n
beschä ig ,
ück
die
ih
gegenübe s ehende
mode ne
eale
Kapi alau assung
die
wi klich
allgemeinen
Schicksals agen
on
P i a un e nehmung
und
kollek i e
Wi scha splanung
bezüglich
de
Kapi albildung
in
den
Vo de g und.
Wich ige
als
die
me hodologischen
und
analy ischen
S ei agen
diese
Dicho omie
sind
die
a
s ä
chI
ich
e n E n w i c k I u n g s -
e
nd
e n
zen
de
jüngs en
ame ikanischen
Kapi albildung.
Au
G und
de
e ügba en
am lichen
s a is ischen
Da en
mag
de
e s e
Eind uck
ü
die
p i a e
Kapi albildung
e was
ungüns ig
e scheinen.
Die
gesam-
en
inländischen
B u op i a in es i ionen
de
Ve einig en
S aa en
haben
im
le z en
Vie eljah hunde
-
abgesehen
on
den
K isen-
und
K iegsjah en
-
e wa
10-15
U o
des
B u osozialp oduk s
be agen.
So
belie
sich
diese
An eil
in
1929
au
und
15
U o
und
in
1952
au
14010.
Die
le z e e
Zi e
sowie
alle
olgenden
Da en,
die
sich
au
das
Jah
1952
beziehen,
sind
saisonbe einig e
am liche
Schä zungen
ü
das
ganze
Jah
au
G und
de
En wicklung
im
zwei en
Vie eljah
ode
nach
dem
S and
on
An ang
Juni
19521•
Diesen
Zi e n
s ehen
in
den
Jah en
1929
und
1952
en sp echende
An eile
alle
Gü e -
und
Lei-
s ungskäu e
de
Regie ung,
d. h.
de
Bundes egie ung
sowie
alle
S aa s-
und
lokalen
Regie ungen,
in
Höhe
on
8 bzw.
23
%
gegenübe .
Eine
genaue e
Analyse
zeig
abe ,
daß
da on
in
1952
e wa
ün
Ach el
au
Ausgaben
ü
die
na ionale
Siche hei ,
also
im
wesen lichen
au
die
o übe gehend
s a k
be on en
mili ä ischen
Ausgaben
en allen.
In
absolu en
Zi e n
be agen
die
e wähn en
P i a in es i ionen
in
1952
noch
imme
48,0
Millia den
Dolla ,
wo on
meh
als
die
Häl e
au
Maschinen
und
ande e
p oduk i e
Be iebsein ich ungen,
e wa
ein
Vie el
au
p i a e
landwi scha liche,
indus ielle
und
ande e
dem
P oduk ionsp ozeß
gewidme e
Bau en
und
e was
wenige
als
ein
Vie el
au
nich landwi scha liche
p i a e
Wohnbau en
en allen.
Man
e gleiche
diese
Be äge
mi
den
sich
au
'insgesam
nu
1
Mil-
lia de
Dolla
belau enden
ausländischen
Ne okapi alanlagen
ode
selbs
mi
de
Ne osumme
on
4,7
Millia den
Dolla ,
die
alle
aus-
ländischen
Schenkungen
und
ande en
einsei igen
Zahlungen,
Anleihen
1
S.
The
Midyea
Economic
Repo
o
he
P esiden ,
T ansmi ed
o
he
Cong ess,
July
1952,
Uni ed
S a es
Go e nmen
P in ing
O ice,
Washing on,
1952.
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Aussp ache: S aa ssek e ä
a.
D.
D .
Paul
Binde (S u ga )
49
und
Kapi alanlagen
im
Jah e
1951
ausmach en.
Zum
wei aus
übe -
wiegenden
Teil
wu den
sie
ja
Eu opa
gewidme .
Die
in
1952
und
21
Millia den
Dolla
be agende
gesam e
p i a e
Bau ä igkei
wa
beinahe
doppel
so
g oß
wie
die
gesam e
S aßen-,
mili ä ische
und
ande e
ö en liche
Bau ä igkei .
Von
de
sich
au
2,6
Millia den
Dolla
bezi e nden
gesam en
ame ikanischen
Wa en-
und
Leis ungsaus uh
we den
in
1952
nu
e was
meh
als
ein
Vie el
on
de
Bundes egie ung
und
beinahe
d ei
Vie el
on
de
P i a wi scha
inanzie .
In
1952
be agen
die
gesam en
p i a en
Ne oe spa nisse
in
den
Ve einig en
S aa en
16,5
Millia den
und
die
on
den
p i a en
Ak iengesellscha en
an
ih e
Ak ionä e
nich
ausgezahl en,
also
zu ückgehal enen
und
e spa en
P o i e
7,6
Millia den
Dolla .
Sei
1929
haben
sich
diese
bei-
den
Spa quellen
insgesam
beinahe
e ie ach ,
und
sie
be agen
in
1952
e wa
ün mal
so iel
als
die
Ne osumme
de
gesam en
aus-
ländischen
Schenkungen
sam
allen
ande en
ausländischen
einsei igen
Zahlungen,
Anleihen
und
Kapi alanlagen.
Aus
diesen
und
zahl eichen
ande en
dami
e bundenen
s a is ischen
Zi e n
lassen
sich
d ei
F 0 I
ge
u n
gen
ziehen.
E s ens
s ellen
die
Ve einig en
S aa en
nach
wie
o
eine
seh
e giebige
Quelle
zu
Un e -
s ü zung
de
ausländischen
und
namen lich
de
eu opäischen
ealen
Kapi albildung
da .
Zwei ens
is
die
p i a e
ame ikanische
eale
Kapi albildung
nach
wie
o
wei aus
g öße
als
die
ö en liche
Kapi al-
bildung.
D i ens
dü e
dieses
Ve häl nis
die
einschlägige
ausländische
En wicklung
auch
in
de
absehba en
Zukun
zuguns en
de
p i a en
Kapi albildung
beein lussen.
S aa ssek e ä
a. D. D .
Paul
Binde
(S u ga ):
Ich
da
an
den
Vo ag
on
He n
P o esso
Saue mann
an-
knüp en.
Im
Jah e
1908
ha
Jose
Schumpe e
in
seinem
Buch
"Wesen
und
Haup inhal
de
heo e ischen
Na ionalökonomie"
ein
ü
allemal
gezeig ,
daß
die
heu e
als
sogenann e
klassische
Na ionalökonomie
bezeichne e
Leh e
nich
ims ande
is ,
die
P obleme
de
wi scha lichen
Dynamik
zu
e klä en
und
zu
lösen.
Inzwischen
is
meh
als
ein
Menschenal e
e gangen,
in
dem
uns
in
ge adezu
d ama ische
Weise
demons ie
wu de,
daß
die
Wi scha
sich
nie
im
Zus ande
des
Gleichgewich s be inde ,
sonde n
en wede
in
de
Auswei ung
ode
in
de
Dep ession
beg i en
is .
Es
bleib
uns
in olgedessen
ga
nich s
ande es
üb ig,
wenn
wi
eine
wi scha liche
Leh e
scha en
wollen,
die
auch
de
P axis
wei e hil ,
als eine
dynamische
Na ionalökonomie
he auszubilden.
Ich
glaube
alle dings,
daß
ebensowenig,
wie
Eins ein
bes i en
ha ,
daß
es
P obleme
de
euklidischen
Geome ie
gib ,
on
sei en
de
mode nen
Na ionalökonomie
die
heo e ische
Bedeu ung
4
Sozialpoli ik
V
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50
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
des
Schul alls
eine
im
Gleichgewich be indlichen
Wi scha
(de
abe
eben
p ak isch
bedeu ungslos
is )
bes i en
we den
kann.
Nun
abe
zu
F age
de
dynamischen
Theo ie.
Ich
kann
au
die
Fülle
de
on
He n
P o .
SaueTmann
behandel en
P obleme,
wobei
e
o
allen
Dingen
die
Vo ausse zungen,
un e
denen
eine
dynamische
En wicklung
zus ande
komm ,
au gezeig
ha ,
nich
eingehen,
sonde n
ich
möch e
in
de
Absich ,
daß
diese
Diskussion
möglichs
nahe
an
unse e
augenolicklichen
p ak ischen
P obleme
he ange üh
wi d,
eine
A
Sp ach egelung
e en
und
einige
P obleme
des
Augenblicks
he o heben.
Ich
bin
mi
ollkommen
kla
da übe ,
daß,
auch
wenn
ich
als
Bank achmann
und
ühe e
Finanzminis e
on
den
Fak en
ausgehe,
die
Klä ung
ih e
Zusammenhänge
heo e ische
Be ach ungen
e o de .
Es
schein
mi
nun
wich ig
zu
sein,
au
olgendes
au me k-
sam
zu
machen:
Wenn
wi
mi
den
Beg i en
"Kapi alma k "
und
"Kapi al"
ope ie en,
so
müssen
wi
uns
einmal
da übe
im
kla en
sein,
daß
die
Fülle
de
In es i ionen
nu
zu
einem
ganz
ge ingen
Teil
übe
den
Kapi alma k
inanzie
wi d,
sonde n
daß
diese
zum
wei aus
g öße en
Teil
aus
ühe en
Un e nehme gewinnen,
aus
de
Amo isa ion
on
Anlagen,
die
be ei s
abgesch ieben
sind
-
au
dieses
P oblem
ha
He
P o .
SaueTmann
besonde es
Gewich
geleg
-,
und
zum
Teil
auch
du ch
die
Au nahme
on
K edi en
inanzie
we den.
Das
ha
zu
Folge,
daß
die
G öße
de
In es i ionen
nich
du ch
die
Leis ungs-
ähigkei
des
Kapi alma k es
beg enz
wi d.
De
Ausgleich
on
An-
gebo
und
Nach age
bei
de
Finanzie ung
de
In es i ions ä igkei
e olg
ielmeh
übe
den
Bankk edi ;
und
die
G enze
de
In es i ions-
ä igkei
wi d
dann
e eich ,
wenn
die
Zen alno enbank
e klä ,
daß
de
P eisau ieb
so
wei
gegangen
is ,
daß
das
Außenhandelsgleich-
gewich
ges ö
wi d.
In
diesem
Falle
muß
mi
de
Gewäh ung
wei e e
Bankk edi e
au gehö
we den.
De
Bankk edi
is
also
die
elas ische
G öße
bei
de
Finanzie ung
de
In es i ionen.
Was
nun
den
Kapi alma k
anbe i ,
so
e schein
au
ihm
übe -
haup
nu
eine
ganz
bes imm e
Ka ego ie
on
In es o en
als
Nach-
agende,
nämlich
diejenigen
In es o en,
bei
denen
die
In es i ionen
eine
seh
lang is ige
Finanzie ung
no wendig
machen
und
die
G enz-
leis ungs ähigkei
des
Kapi als
ge ing
is ,
wie
bei
Be gwe ken,
de
Elek izi ä s e so gung,
den
Ve keh sun e nehmen
und
Wasse we ken.
Bei
allen
ande en
In es i ionen
e häl
sich
nämlich
die
G enz-
leis ungs ähigkei
des
Kapi als
ge ade
umgekeh ,
als
es
de
Theo-
e ike
gemeinhin
annimm ;
je
meh
in es ie
wi d,
des o
g öße
wi d
die
G enzleis ungs ähigkei
des
Kapi als;
das
heiß ,
wenn
am
A bei sma k
be ei s
Vollbeschä igung
e eich
is
und
zu
Übe -
s unden
übe gegangen
we den
muß,
e dien
de
Un e nehme
dabei
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Aussp ache: S aa ssek e ä a.
D.
D . Paul Binde (S u ga )
51
o z
P eiss eige ungen
und
Lohne höhungen
noch
meh ,
weil
die
be iebliche
Kos endeg ession
zu
eine
g öße en
Gewinnbildung
üh ,
so
daß
auch
ein
hohe
Zins
ihn
nich
da on
abhäl ,
zu
in es ie en.
Bei
de
Gesam summe
de
In es i ionen
is
dahe
in
Wi klichkei
die
Kon ingen ie ung
de
K edi e
das
Ins umen ,
die
In es i ions ä igkei
als Ganzes
zu
besch änken.
Diese
Ve häl nisse
haben
nun
dazu
ge-
üh ,
daß
in
de
Theo ie
die
Bedeu ung
des
Kapi alma k es
in
den
le z en
10-15
Jah en
e nachlässig
wu de.
Man
ha
allzuseh be on ,
daß
de
Zins
in
Wi klichkei
nich
in
allen
Fällen
das
Angebo
und
die
Nach age
an
K edi en
egulie ,
und
man
ha
dadu ch
die
Vo -
gänge
am
Kapi alma k
e was
alsch gesehen. Ich
e inne e
o
allen
Dingen
da an,
daß
Lau enbach
imme
e klä
ha :
es
gib
keinen
Kapi al-Fonds.
Das
s imm ,
wenn
man
die
Gesam hei
de
In es i ionen
und
de
K edi e
be ach e ,
es
s imm
abe
nich ,
wenn
man
nu
das
spezielle
P oblem
des
Kapi alma k es
sieh .
Da
gib
es a sächlich
eine
beg enzba e
G öße
de
Nach age
und
eine
beg enz e
Höhe
an
e -
ügba em
lang is igen
Kapi al.
Das
besonde e
P oblem
des
deu schen
Kapi alma k es
is
z.
Z .,
daß
iel
meh
Kapi al
o handen
is ,
als
wi klich
am
Kapi alma k
zu
Anlage
in
lang is igen
Ti eln
zu
Ve -
ügung
s eh .
Sie
können
nämlich
alle
Un e nehme gewinne,
alle
Amo isa ionen,
die
nich
wiede
zu
Rein es i ion
benö ig
we den,
als
po en ielles
Kapi alangebo
be ach en.
Diese
Kapi alien
liegen
bei
den
Banken,
ih e
Besi ze
sind
abe
nich
be ei ,
E ek en
zu
kau en,
so
daß
hie aus
ein
ganz
spezielles
P oblem
des
Kapi alma k es
e wachsen
is .
Die
besonde e
P oblema ik
des
Kapi alma k es
bes eh
da in,
daß
de
Zins
am
Kapi alma k
nu
in
eine
mi le en
Gleichgewich slage
wi klich
das
Angebo
und
die
Nach age
zum
Ausgleich
b ing .
Kommen
wi
in
die
Dep ession,
so
wi d
-
mi
Eucken
gesp ochen
-
de
Kapi alma k
gleichgewich slos,
weil
plö zlich
die
Nach age
sich
öllig
zu ückhäl
und,
auch
wenn
ein
noch
so
hohe
Zins
gebo en
wü de,
die
Leu e
nich
be ei
sind,
E ek en
zu
kau en.
Genau
das
gleiche geschieh
abe
auch
umgekeh
in
de
Hochkonjunk u .
Auch
hie
wi d
de
Kapi alma k
gleichgewich slos.
In
de
Hochkonjunk u
is
länge e
Zei
o
dem
Konjunk u umschlag
eine
solche
Flüssigkei
o handen,
daß
die
Un e nehmen
in
de
Lage
sind,
Ak ien
un e zu-
b ingen,
auch
wenn
sie
ga
keine
ech e
Di idendenchance
bie en.
Das
ha
dazu
ge üh ,
daß
in
Ame ika
im
Jah e
1928/29
une hö e
Vo -
a s-Emissionen
e olg
sind.
Die
G enzleis ungs ähigkei
des
Kapi als
se z
also als
Regula o
aus. Die
Leu e
nehmen
diese
Emissionse löse
he ein,
ge ade
weil
sie
dieses
Geld
nich s
kos e .
De
Zins
b ing
also
nu
in
eine
mi le en
Konjunk u lage
am
Kapi alma k
einen
Aus-
gleich zwischen
Angebo
und
Nach age
zus ande.
4"
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52
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
Und
nun
zum
P oblem
de
Kapi albildung.
Bei
uns
in
Deu schland
ha
Lau enbach
den
Nachweis
e b ach ,
daß
genau
so
iel
Geldkapi al
gebilde
wi d,
wie
o he
in es ie
wu de,
und
daß
man
die
Kapi al-
bildung
quasi
als
den
Ve eilungsbeg i
anzusehen
ha
und
die
In-
es i ion
als
den
P oduk ions
beg i
ü
ein
und
denselben
olkswi -
scha lichen
Vo gang.
De
Ausgleich zwischen
In es i ions olumen
und
gesam e
Geldkapi albildung
e olg
p ak isch
übe
die
besonde s
elas ische
G öße
de
Un e nehme gewinnbildung.
Ich
glaube,
es
is
ein
ganz
wesen liche
Fo sch i
de
mode nen
Theo ie,
daß
sie
die
Kapi albildung
nich
meh
als
einen
einhei lichen
Vo gang
ansieh ,
sonde n
als
d ei
e schiedene
pa allele
Vo gänge:
einmal
die
Desin-
es i ion
(Kapi al eise zung),
au
de en
Bedeu ung
He
P o .
Saue -
mann
schon
au me ksam
gemach
ha ,
zwei ens
die
Kapi albildung
als
E spa nis
aus
lau enden
A bei s-,
Zins-
und
Ren eneinkommen,
die
nach
öllig
ande en
psychologischen
und
ak ischen
Gese zen
o
sich
geh ,
und
d i ens
die
Un e nehme gewinnbildung,
die
heu e
die
g oße
Masse
de
Kapi albildung
ausmach .
Dazu
kommen
noch
die
Haushal s-
übe schüsse
de
ö en lichen
Haushal e,
die
als
eine
besonde e
Fo m
de
E spa nisbildung
anzusehen
sind.
Und
nun
möch e
ich
in
einem
Punk
He n
P o .
Saue mann
wide -
sp echen.
Wenn
ich
Sie
ech
e s anden
habe,
haben
Sie
gesag ,
daß
eine
gewisse
Tendenz
bes ünde,
ge ade
im
Zuge
de
Wi scha saus-
wei ung
die
Einkommen
zu
ni ellie en.
Ich
habe
eigen lich
das
Gegen-
eil
es ges ell ,
daß
nämlich
ge ade
im
Zuge
de
Wi scha sauswei-
ung
die
Un e nehme gewinnbildung
als
die
am
meis en
elas ische
G öße
um
so
g öße
wi d,
je
meh
in es ie
wi d,
wäh end
die
A bei s-
und
Zinseinkommen
nich
so
elas isch
sind,
und
daß
sie
in-
olgedessen
im
Zuge
de
Auswei ung
eine
ela i
iel
ge inge e
Zu-
nahme
au weisen
als
die
Un e nehme gewinne.
Schließlich
möch e
ich
noch
au
das
Ve häl nis
zwischen
Ve b auchs-
und
In es i ions olumen
eingehen.
Es
is
nich
so,
wie
es sich
die
al e
Theo ie
o ges ell
ha ,
daß
sich
de
Ausgleich
zwischen
In es i ions-
und
Ve b auchs olumen
übe
den
Kapi alma k ,
d.
h.
übe
die
E spa -
nisbildung,
ollzieh .
Die
Abg enzung
zwischen
de
Ve b auchs a e
und
de
In es i ions a e
is
übe haup
kein
P oblem
des
Kapi al-
ma k s,
sonde n
eine
F age
des
P eismechanismus
und
de
Einkom-
mens e eilung.
Die
In es i ionszunahme
wi d
o nehmlich
du ch
Rückg i
au
be ei s
o handene
Geldmi el
gleichsam
in
die
Wi -
scha
hineingep eß .
Sie
bewi k
eine
Zunahme
des
Ve b auchs-
olumens.
Bei
dem
alsdann
einse zenden
Kamp
um
die
zusä zliche
Einkommens e eilung
wi d
die
In es i ions ä igkei
du ch
Lohn-
und
P eise höhungen
nich
gehemm ,
weil
dadu ch
die
Ren abili ä
de
geplan en
In es i ionen
im
allgemeinen
nich
be üh
wi d,
da
nun
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a P o . D . F i z Neuma k (F ank u ) 53
auch
ü
die
neu
geplan e
P oduk ion
mi
höhe en
E lösen
kalkulie
we den
kann.
Vo
allem
en scheide
de
P eis-
und
Lohnkamp
in olge
de
bes ehenden
Elas izi ä
unse e
Wi scha
zunächs
nich
da übe ,
ob
e was
wenige
e b auch
ode '
e was
meh
in es ie
wi d,
son-
de n
bei
einmal
gegebene
In es i ion
nu
übe
das
Tempo
de
Geld-
kapi albildung
und
das
Ausmaß
des
Ve b auchs olumens.
Dieses
wi k
e s
dann
besch änkend
au
die
In es i ions ä igkei
zu ück,
wenn
de
Meh e b auch
das
Außenhandelsgleichgewich
s ö
und
übe
die
G enzen
de
Zahlungsbilanz
eine
Abschal ung
de
In es i ionen
e -
olg .
Mi
kam
es
bei
meinen
Aus üh ungen
da au
an,
da zulegen,
daß
man
sich
da übe
kla
we den
muß,
daß
man
bei
de
Diskussion
de
wi scha lichen
Ausdehnung
nich
die
ganze
P oblema ik,
sowe.i
es
sich
um
die
S eue ung
diese
wi scha lichen
Ausdehnung
und
de
In es i ionen
handel ,
in
den
Kapi alma k
hinein e legen
da ,
weil
do
nämlich
nu
ein
Teil
de
P obleme
gelös bzw.
nu
ein
Teil
de
In es i ions ä igkei
ges eue
wi d,
und
daß
ein
g oße
Teil
de
F a-
gen,
die die
al e
Kapi alma k heo ie
mi zulösen
e such
ha ,
sich
in
Wi scha sbe eichen
abspielen,
die
auße halb
de
P oblema ik
des
Kapi alma k es
liegen.
Nachmi agssi zung am 2.
Ok obe
1952
P o .
D .
Alb ech
(Ma bu g/Lahn):
Ich e ö ne
die
Nachmi agssi zung
und
bi e
He n
P o .
P eise ,
die
Ve handlungslei ung
zu
übe nehmen.
P o .
D .
P eise
(Heidelbe g):
Ich
e eile
He n
Kollegen
Neuma k
das
Wo
zu
seinem
Re e a :
Möglichkei en eine inanzpoli ischen Beein lussung
on Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
P o .
D .
F i z
Neuma k
(F ank u ):
Meine
Damen
und
He en:
I.
Das
Thema
meine
Aus üh ungen
is
bewuß
so
o mulie
wo den,
daß
dabei
on
de
Beein lussung,
nich :
de
Fö de ung
de
Kapi albildung
bzw. (sc.
bes imm e )
Kapi al e wendungen
die
Rede
is .
Das
mag
denjenigen
sel sam
e scheinen,
die
die
Bildung
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
54
Möglichkei en eine inanzpoli ischen Beein lussung
on
Kapi al
-
mindes ens
sowei
sie
au
"ech es"
p i a es
Spa en
zu ückgeh
-
un e
allen
Ums änden
als
ökonomische
Tugend
an-
sehen
und
die
insbesonde e
im
Hinblick
au
die
gegenwä ig
in
Lände n
wie
Deu schland
und
Ös e eich
he schenden
Ve häl nisse
sich
nu
eine
ö de nde
Ein lußnahme
au
die
Kapi albildung
als
e s ebenswe
o s ellen
können.
Obwohl
abe
eine
solche
Poli ik
un e
be
s
im
m e n
Bedingungen
gesam wi scha lich
angezeig
e schein
-
auch
nach
Samuelson
is
in
In la ions-
und
Boomzei en
"die
al modische
Dok in
de
Spa samkei
absolu
ich ig"
1,
-
kann
un e
a n
de
e n
eine
abweichende
Zielse zung
gebo en
sein;
denn
Kapi albildung
is
ein
Vo gang,
dessen
absolu es
und
ela i es
Maß
un e
dem
Gesich swinkel
seine
Wi kungen
au
die
po en ielle
Volkseinkommensmaximie ung
je
nach
de
ak uellen
Wi scha s-
lage
seh
e schieden
zu
beu eilen
is .
Aus
diesem
G unde
we den
neben
den
die
Kapi albildung
bzw.
bes imm e
Kapi al e wendungen
ö de nden
auch
es ingie ende
Maßnahmen
wenigs ens
subsidiä
in
die
olgenden
Be ach ungen
einbezogen
we den.
Noch
eine
zwei e
Vo beme kung
sei
ges a e :
Wäh end
es
heu e
nahezu
unbes i en
is ,
daß
man
die
Kapi albildung
mi els
inanz-,
speziell:
s eue poli ische
Maßnahmen
ö
de
n k
an
n,
leh e
die
klassisch-o hodoxe
Wi scha s-
und
Finanz heo ie,
daß
S eue n
im
allgemeinen,
g.ewisse
S eue a en
im
besonde en
kapi albildungs-
he
m m
end
e
Wi kungen
e zeugen. Diese
übe zeugung
wa
ja
auch
eine
de
Haup g ünde
ü
die
ablehnende
Hal ung
de
Klassike
gegenübe
Bes ebungen
zu
eine
Ausdehnung
de
S aa s ä igkei ,
die
egelmäßig
höhe e
S eue an o de ungen
mi
sich
b ing
-
ein
ande e
be uh e
au
de
Meinung,
daß
jede
Ve g öße ung
des
ö Ien ~
lichen
Ausgabenbudge s
im
Zwei el
zu'
eine
unp oduk i e en
Ve -
wendung
de
olkswi scha lichen
Realkapi alelemen e
üh e.
Aus-
gehend
on
de a igen
Ansich en
gelang en
dann
neo-klassische
Au o en
zu
dem
Schluß,
das
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eine
ökonomisch
a ionellen
Finanz-
poli ik
könne
nich
sowohl
in
eine
posi i en
Fö de ung
on
Kapi al-
bildung
und
P oduk i i ä
bes ehen
als
ielmeh
nu
da in,
die
diesbezüglich
zu
gewä igenden
Schäden
au
das mögliche
Mindes -
maß
zu
eduzie en.
Schließlich
ein
D i es:
Aus
de
Ta sache,
daß
die
M ö g I
ich-
k e i e n
eine
inanzpoli ischen Beein lussung
on
Spa en
und
In es ie en
in
diese
ode
jene
Rich ung
ane kann
we den,
e gib
sich noch
keineswegs
ohne
wei e es
die
Folge ung,
de
S aa
m ü
ss
e
ode
soll
e
nun
auch
on
jenen·
Möglichkei en
Geb auch
machen.
Fak isch
ha
ja
meh
als
ein
Jah hunde
lang
das
"Ideal"
eine
1
Paul
A.
Samuelson: Volkswi scha sleh e, deu sche übe se zung, Köln
1952,
S.314.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Re e a P o . D .
F i z
Neuma k (F ank u ) 55
"neu ali e
iscale"
gehe sch ,
demzu olge
die
S eue poli ik
die
Au gabe
ha ,
Einkommens-
und
Ve mögens e eilung
wenigs ens
in
ih em
inne en
Ge üge
möglichs
unange as e
zu
lassen
und
in
die
ma k wi scha lichen
En scheidungen
übe
Kapi albildung
und
- e wendung
nich
einzug ei en.
Angenommen,
abe
nich
zugegeben)
die
Ve wi klichung
dieses
Pos ula s
sei
möglich,
so
is
zu
sagen,
daß
es
heu e
selbs
on
übe zeug en
Anhänge n
eine
libe alen
Wi -
scha so dnung
kaum
meh
e e en
wi d.
Jeden alls
abe
wi d
es
allgemein
nich
als
une wünsch
und
unüblich
be ach e ,
daß
die
s aa liche
Finanzpoli ik
die
p
i a e
Kapi albildung
zu
ö
de
n
such ,
wäh end
alle dings
nach
wie
o
ums i en
is ,
ob
auch
eine
F ö
de
u n g
de
ö
e
n
l
ich
e n
Kapi albildung
ein
e s ebens-
we es
Ziel
bilde
sowie
ob
gegebenen alls
die
gesam wi scha liche
Da enkons ella ion
zu
eine
(sc.
o übe gehenden)
B
es
eh
ä n -
ku
n g
de
Kapi albildung
und/ode
bes imm e
Kapi al e wen-
dungen
zwingen
kann.
Die
olgenden
Aus üh ungen
gehen
da on
aus,
daß
on
den
e schiedenen
inanzpoli ischen
Möglichkei en
zu
Beein lussung
de
Kapi albildungs-
und
- e wendungs o gänge
in
dem
Maße
und
in
de
Rich ung
Geb auch
zu
machen
is ,
wie
das
im
In
e
es
s e
in e ne
ökonomische
S abili ä
und
möglichs
gleichmäßigen,
s e igen
Wachs ums
de
Wi scha
e o de lich
e schein .
Dabei
wi d
un e s ell ,
daß
un e
den
gegen-
wä ig
in
den
meis en
Indus ies aa en
geg~benen
ma e iell-
ideologis-chen
Bedingungen
eine sei s
ein
ein
e keh swi scha -
liche , d. h.
on
jede
S aa sin e en ion
eie
Kapi albildungs-
und
- e wendungsmechanismus
die
Ve wi klichung
jene
Ziele
nich
gewäh leis e ,
wäh end
ande e sei s
eine
zen al e wal ungswi -
scha liche
Reglemen ie ung
on
E spa nisbildung
und
In es i ionen
ökonomisch
wie
poli isch
une wünsch
is .
Ich
lege
also
meinen
Be-
ach ungen
eine
on
Meinhold
so
genann e
"gemisch e",
d.
h.
eine
i n e e n
ion
i s 1 i s c h e
Wi
s c h a s 0 d
nun
g
zug unde.
I .
Wenn
ich
nunmeh
zunächs
einen
knappen
s y s e m a
i
s
ehe
n
Übe blick
übe
die
wich igs en
Maßnahmen
zu
geben
e suche,
mi els
de e
die
Finanzpoli ik
Kapi albildung
und
- e wendung
beein lussen
kann
2,
so
sei
o weg
beme k ,
daß
ich
hie
2 Angesich s
de
ü
die Tagung gewähl en Gene al hemens eIlung schien
es
mi
ich ig
zu
sein, meine Be ach ungen
au
i
nl
ä n
dis
ehe
Kapi al-
o gänge
zu
besch änken. Es
e s eh
sich jedoch,
daß
auch Um ang
und
A
de
Ve wendung on
Aus
1 a n d s
kap
i
al
in
e heblichem Maße
du ch
K edi -
und
S eue poli ik beein uß
we den
können. Dazu gl.
e wa
die ku ze Da s ellung
de
Uni ed Na ions:
The
e ec s o
axa ion
on o eign
ade
and
in es men , 1950.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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62 Möglichkei en eine inanzpoli ischen Beein lussung
diese
E höhung
übe sch ei ende
Konsumeinsch änkung
en gegense zen
und
die
agliche
Di e enz
zu
Kapi albildung
e wenden.
Das
wi d
eilich,
wie
Goode8
zu e end
beme k
ha ,
lediglich
dann
geschehen,
wenn
die
S eue e höhung
als
nu
o übe gehend
angesehen
ode /und
mi
kün igen
P eiss eige ungen
ü
die
belas e en
Objek e
ge echne
wi d.
Wa
bishe
on
iskalischen
Eing i en
die
Rede,
die
mi elba
-
du ch
Beein lussung
des
Ve b auchs
-
au
die
Kapi albildung
einzu-
wi ken
suchen,
so
sei
nunmeh
au
solche
eingegangen,
die
den
Um-
ang
und/ode
bes imm e
A en
de selben
in
diese
ode
jene
Rich-
ung
di
e k
e ände n
wollen.
Das
iel1eich
adikals e
Vo gehen
wü de
da in
bes ehen,
e -
spa e
Einkommens eile
als
solche
on
de
objek-
i e n
Ein
kom
m e n s e u e p
l
ich
oll
aus
z
une
h
me
n.
Eine
diesbezügliche
Fo de ung,
die
auch
bei
manchen
"Spendings
Tax"-
Plänen
eine
Rolle
spiel ,
is
on
gewissen
Ve asse n
h e 0 e i s c h
zu
beg ünden
e such
wo den,
so
on
Seligman,
Einaudi
und
namen -
lich
1.
Fishe ,
nach
denen
E spa nisse
übe haup
keine
ech en
Ein-
kommensbes and eile
da s ellen.
Die
Unhal ba kei
eine
solchen
An-
sich
haben
u. a. Rieci
und
Wuelle
nachgewiesen.
Ta sächlich
is
es
nu
möglich,
eine
pa
i e
11
e
s eue liche
Begüns igung
nich
konsu-
mie e ,
abe
dennoch
wesens
mäßig
zum
Einkommen
gehö ende
Geld-
summen
mi
wi
s
c
ha
s
p 0
li
i s c h e n
E wägungen
zu
ech -
e igen,
wie
das
on
J.
S .
Mill
übe
T ux un
Beal,
Mombe ,
Adams
u. . a.
bis
zu
den
Be ü wo e n
solche
Maßnahmen
unse e
Tage
imme
wiede
geschehen is .
De a ige
Begüns igungen
können
in
nach
A
und
Maß
seh
un e -
schiedliche Weise e olgen. Angesich s
de
g oßen
Fülle
de
~eo e
ischen
Möglichkei en
und
p ak ischen
Anwendungs o men
begnüge
ich
mich
mi
wenigen
Andeu ungen.
Eine
iskalische
Fö de ung
de
Bildung
on
Spa kapi al
e mag
amen lich
du ch
eine
einkommens eue liche
Begüns igung
e spa e
Einkommens eile,
sodann
du ch
eine
Vo zugsbehandlung
on
Kapi al-
e ägen
und
schließlich
du ch
Sonde bes immungen
ü
nich
ausge-
schü e e
bzw.
nich
en nommene
Be iebsgewinne
e wi klich
zu
we den.
In
allen
Fällen
lassen
sich
die
Begüns igungen
als
gene elle
ode
als
spezielle,
will
sagen
au
bes imm e
Kapi albildungsa en
ode
- o men
besch änk e,
ausges al en.
Is
schon
das
Kapi alangebo
im
allgemeinen
ak isch
bei
wei em
nich
so
zinseLas isch,
wie
das
die
klassische
Theo ie
annahm,
so
is
8
R.
Goode:
An i-in la iona y implica ions o al e na i e o ms
o
axa ion, "Ame ican
Ec.
Re ." XLII, 1952, Pape s
and
P oceedings,
p.
156.
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Re e a
P o .
D .
F i z
Neuma k
(F ank u )
63
kla ,
daß
in
S aa en,
de en
Spa e
du ch
wiede hol e
In la ionen
und
die
diese
abschließenden
Wäh ungs e o men
schwe s e
Ve lus e
e li -
en
haben,
de
Zinsan eiz,
sowei
e
übe haup
wi ksam
sein
kann,
schon
seh
g oß
sein
muß,
um
die
Beziehe
en sp echende
Einkommen
zum
Konsum e zich
zu
e anlassen
und/ode
ih e
Liquidi ä s o liebe
zu
e inge n.
Da
nun
gegenwä ig
in
Lände n
wie
Deu schland
die
Ne o endi e
de
meis en
Kapi alanlagen
in olge
eine
Kombina ion
on
küns lich
nied ig
gehal enem
Zins
und
hohen
Einkommens eue -
sä zen
auße o den lich
ge ing
is ,
sieh
sich
eine
Poli ik
iskalische
Begüns igung
des
Spa ens
o
olgendes D i 1 e m m a
ges ell :
eine -
sei s
e mögen,
wie
e wähn ,
nu
seh
wei gehende
Begüns igungen
einen
gewissen
E olg
zu
gewäh leis en,
wäh end
ande e sei s
solche
Begüns igungen
angesich s
de
Fo m
de
Spa unk ion
und
de
scha -
en
S eue p og ession
ausgesp ochen
unsoziale
Wi kungen
haben.
kommen
sie
doch,
und
zwa
in
einem
en sp echend
de!D
Gesam ein-
kommen
p og essi
s eigenden
Maße,
nu
jenen
zugu e,
denen
ih
Einkommen
ein
Spa en
e möglich .
Sowei
man
dahe
die
Kapi albildung
du ch
eine
ein
kom
m e n -
s eue liche
Begüns igung
de
Bildung
ech e
Spa -
gu haben
ode
des
E s e we bs
on
We papie en
ö de n,
dabei
abe
jene
unsozialen
Folgewi kungen
e meiden
will,
muß
eine
absolu e
Beg enzung
de
om
s eue p lich igen
Einkommen
abzugs ähigen
Spa be äge
o gesehen
ode
abe
-
nach
dem
sog.
"Jech -Plan"
-
de
Abzug
on
de
Einkommens eue
selbs
o ge-
nommen
we den.
Fe ne
is
u. a.
da ü
So ge
zu
agen,
daß
s eue -
begüns ig
gebilde e
E spa nisse
nich
nach
ku ze
Zei .
wiede
au -
gelös
und
konsum i en
Zwecken
zuge üh
we den
bzw.
daß
bei
o -
zei ige
Rückzahlung
eine
Nach e s eue ung
e olg
(en sp echendes
gil
ü
begüns ig e
We papie e
mi
eine
Ve äuße ungs-Spe is )
und
daß
keine
Anlagen,
de en
E we b
mi els
ad
hoc
bescha e
K edi e
e olg ,
on
den
E leich e ungen
p o i ie en.
E gänzend
is
olgende
Punk
he o zuheben:
Selbs
wenn
man
die
e schiedenen
Kapi albildungs o men
s eue lich
in
gleiche
Weise
ö de n
woll
e , so
ließe
sich
ein
solches
Ziel
doch
nu
bis
zu
einem
gewissen
G ade
e wi klichen.
Denn
eine sei s
bes eh
zwischen
be-
s imm en
Spa o gängen
und
bes imm en
G uppen
on
Einkommens-
emp änge n
adi ionell
eine
enge
besonde e
Beziehung,
und
ande e sei s
is
es echnisch
kaum
möglich, die iskalischen
Begüns igungen
so
aus-
zuges al en,
daß
sie
om
S andpunk e
all
e
po en iellen
Spa e
ü
s ä m 1 i c
~
e
Kapi albildungsa en
(annähe nd)
die
gleiche
Bedeu ung
besäßen.
Fak isch
wi d
nun
abe
on
de
Finanzpoli ik
eine
solche
Gleichbehandlung
ga
nich
anges eb ,
ielmeh
such
sie
du
c h
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
64 Möglichkei en eine inanzpoli ischen Beein lussung
d i e
en
z i
e
end
es
Vo
geh
e n
in
e s e
Linie
diejenigen
Fo -
men
de
Kapi albildung
zu
ö de n,
die,
wie
e wa
das
Bauspa en,
übe haup
nu
um
eines
bes imm en
Zweckes
willen
in
Ansp uch
ge-
nommen
we den
ode
ihm
ak isch
p imä
zugu e
kommen,
und
zwa
eines
Zweckes,
dem
die
Regie ung
eine
wi scha liche
ode
soziale
P io i ä
zue kenn .
Diese
Zusammenhänge
we den
im
Meinholdschen
Re e a
da geleg .
Ich
begnüge
mich
dahe
hie
mi
de
Fes s ellung,
daß
in
den
e wähn en
Fällen
die
Ein lußnahme
au
die
Kapi albildung
zugleich
eine
solche
au
die
Kapi al e wendung
bedeu e .
An
S elle
iskalische
Begüns igungen
de
Bildung
on
Spa gu -
haben,
,des
E s e we bs
on
We papie en
usw. -
bisweilen
abe
auch
neben
ihnen
-
we den
neue dings
iel ach
S 0 n
de
maß
nah
m e n
ü
Kap
i
al
e ä g e
o geschlagen
ode
a sächlich
angewende .
Gegen
solche
Maßnahmen
sind
jedoch
schwe wiegende
Einwände
zu
e heben.
Sei
Ende
des
o igen
Jah hunde s
ha
sich
as
übe all
de
G undsa z
eine
"disc imina ion
iscale
des
e enus"9
im
Sinne
eine
Höhe belas ung
undie e
Bezüge
in
Theo ie
wie
P axis
Gel ung
zu
scha en
e moch .
Wenn
dieses
P inzip
auch
aus
den
u. a.
on
Lau en-
bu ge
10
he o gehobenen
G ünden
heu e
nich
meh
dieselbe
Bedeu-
ung
besi z
wie
ühe ,
so
is
doch
sein
G undgedanke
-
die
Ve schie-
denhei
de
s eue lichen
Leis ungs ähigkei
de
einzelnen
Einkun s-
a en
-
unbes ei ba
ich ig.
Geh
man
dahe
dazu
übe ,
eine
Kapi-
aleinkün e
einkommens eue lich
güns ige
zu
behandeln
als gemisch e
ode
als
eine
A bei seinkommen,
so
läu
das
ge adezu
au
eine
Pe e ie ung
des
undamen alen
G undsa zes
de
B
es
e u e
un
g n
ach
de
Lei
s
un
g s ä h i g k e i
hinaus.
Fe ne
bedeu e
eine
solche
Begüns igung,
so e n
sie
nu
den
E ägen
es e zinsliche
We papie e
zugu e
komm ,
eine
höchs
une wünsch e
wei e e
Disk iminie ung
de
heu e
ohnehin
übe mäßig
bes eue en
Ak ie.
Und
schließlich:
die
Sonde behandlung
eine
Einkun sa
in
Ges al
sei
es
on
S eue be eiungen,
sei
es
on
P opo ionalsä zen,
e s öß
gegen
den
G undgedanken
de
mode nen
syn he ischen
Ein-
kommensbes eue ung,
nämlich
die
-
allein
eine
sinn olle
Anwendung
des
P og essionsp inzips
ges a ende
-
Belas ung
de
G
es
am
h e i
de
eine
Pe son
zu ließenden
Einkün e.
Die
le z e
de
hie
zu
e ö e nden
Möglichkei en
bes eh
in
eine
inanzpoli ischen B e
ein
1 u s s u n g
de
Aus
sc
h ü
un
g b z w.
E n
nah
me
0 n B e
i
e b s
ge
w i n n e n ode ,
on
de
ande en
Sei e
he
be ach e ,
de
Se
1 b s i
na
n z i e
un
g,
au
de en
Vo -
8 Vgl. F.
Neuma k:
Conside a ions
su
la
disc imina ion iscale des
e enus, "A chi io Finanzia io" (ed. Mo selli), I, 1950,
p.
238 .
10
H.
Lau enbu ge :
Re enu, capi al
e
impö , "T ai e d'Ec.
e
de Leg.
Fin."
I,
1950, 3. ed.,
p.189 .
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Re e a P o . D . F i z Neuma k (F ank u )
65
und
Nach eile
e mu lich
in
dem
Re e a
des
He n
Kollegen
Lohmann
eingegangen
wi d.
Es
e s eh
sich,
daß
jede
Eing i
in
die
Bedin-
gungen
de
Selbs inanzie ung
uno
ac u
ü
Kapi albildung
und
Kapi-
al e wendung
on
Bedeu ung
is .
Die
Wi kungen
de a ige
Maß-
nahmen
sind
nich
so
ein ach
und
eindeu ig,
wie
das
o
angenommen
wi d.
Be ach e
man
zunächs
die
e mu lichen
Reak ionen
on
Kap
i
al
ge
seil
s c h a e n
au
eine
me kliche
Di e enzie ung
de
Bes eue ung
einbehal ene
und
ausgeschü e e
Gewinn eile
-
e wa
nach
de
A
de
b i ischen
"P o i s
Tax"
ode
des
ühe en
§ 10
ades
deu schen
Einkommens eue gese zes
-,
so
schein
ein
posi i e
E ek
au
die
Kapi albildung
siche
zu
sein;
denn
insowei
die
s eue liche
Begüns igung
de
Selbs inanzie ung
die
Gesellscha en
zu
eine
zu-
ückhal ende en
Di idendenpoli ik
e anlaß ,
we den
jene
Be äge,
die,
an
die
Ak ionä e
e eil ,
on
diesen
konsum i
e wende
wo -
den
wä en;
de
Kapi albildung
zuge üh
we den.
Es
ag
sich jedoch,
ob
angesich s
on
Ve häl nissen,
wie
sie
gegenwä ig
in
Deu schland
und
ande en
Lände n
bes ehen,
die agliche
Di e enzie ung
wi klich
zu
eine
i gend
e heblichen
Einsch änkung
de
Ausschü ungen
üh en
wi d.
Diese
sind
ja
be ei s
sei
langem
au
einem
so
nied igen
Ni eau
angelang ,
daß
dessen
Un e sch ei ung
ode
auch
nu
wei e e
Beibehal-
ung
eine
noch
s ä ke e
Zu ückhal ung
po en ielle
In es o en
gegen-
übe
de
Ak ie
bewi ken
wü de,
als
sie
sei
länge em
schon
sowieso
zu
beobach en
is .
Aus
diesem
und
ande en
G ünden
güns ige
zu
beu eilen
wä en
die
Wi kungen
eine
gen
e
eil
e n S e u e
sen
-
ku
n g. Wenn,
wie
bekann
und
e s ändlich,
Einkommens eue ma gi-
naIsä ze
on
80
O o
und
meh ,
womöglich
in
Ve bindung
mi
eine
Kö pe scha s eue
on
50
ode
60
O o,
zu
einem
übe mäßigen
Be iebs-
au wand
Anlaß
geben,
so
e mag
eine
ühlba e
S eue senkung
seh
wohl
das
wei hin
e lo engegangene
In e esse
an
a ionell-spa same
Be iebs üh ung
neu
zu
e wecken
und
au
diese
Weise
ce e is
pa ibus
eine
übe p opo ionale
E höhung
de
ü
Selbs inanzie ungszwecke
disponiblen
Summen
zu
bewi ken.
-
Bei
Pe
s 0 n a 1 g e s e
11-
sc
h a e
nun
dEi
n z
el
i m e n
dü en
on
eine
s eue lichen
Di e enzie ung
de
Gewinne
nach
Maßgabe
ih e
Ve wendung
s ä -
ke e
Wi kungen
ausgehen
als
bei
Kapi algesellscha en,
und
zwa
schon
deshalb,
weil
hie
pe sqnelle
Iden i ä
des
Gewinn eile
in es ie enden
Be iebsinhabe s
und
des
Haushal o s ands,
de
aus
dem
Gewinn
seine
Konsumausgaben
bes ei e ,
bes eh .
Man
da
jedoch
die
jeden-
alls
bei
e heblichen
Un e schieden
zwischen
de
S eue belas ung
on
einbehal enen
und
de
on
en nommenen
Gewinnen
d ohende
iska-
lische
Ge ah
nich
übe sehen,
daß
au
diese
Weise
die
in
gewissen
Lände n
be ei s
bes ehende
Tendenz,
die
Wi kungen
de
Einkommen-
s eue p og ession
mi els
eine
Maskie ung
ech en
Haushal au wands
5
Sozialpoli ik
V
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
66
Möglichkei en eine inanzpoli ischen Beein lussung
als
abzugs ähige
Be iebsausgaben
zu
neu alisie en,
noch
e s ä k
wi d.
Fe ne
is
im
Rahmen
eine
Gesam wü digung
zu
beach en.
welche
Wi kung
au
die
Kapi albildung
on
jenen
S eue e höhungs-
maßnahmen
ausgehen,
die
im
Hinblick
au
die
Aus älle,
die
eine
Reduk ion
de
Einkommen-
und/ode
Kö pe scha s eue
mi
sich
b ing ,
un e
den
hie
gemach en
Vo ausse zungen
e o de lich
we -
den.
Und
schließlich
we den
auch
bei
eine
di e enzie enden
s eue -
lichen
Begüns igung
de
Selbs inanzie ung
wiede
sozial
agwü dige
Wi kungen
ein e en,
da
eine
solche
Begüns igung
nu
eine
bes imm-
en
Schich
on
Einkommensemp änge n
zugu e
komm
und
sich
selbs
bei
diesen
nich
nach
de en
ela i e
S eue ähigkei
bemiß .
Abschließend
sei
in
diesem
Zusammenhang
noch
e wähn ,
daß
neben
s eue lichen
Maßnahmen
zu
Fö de ung
de
Kapi albildung
auch
aus
gab
e
pol
i i s
ehe
e g i en
we den
können,
die
den
Cha ak e
on
Sub en ionen
haben.
Im
allgemeinen
wi d
es
sich
dabei
alle dings
um
ö en liche
Au wendungen
handeln,
die
p imä
eine
Begüns igung
bes imm e
Kapi al
e
wen
dun
gen
bezwecken;
da au
is
noch
zu ückzukommen.
In
einem
Falle
wi d
jedoch
wi klich
eine
unmi el-
ba e
und
gene elle
S ä kung
de
Bi
I
dun
g
on
Spa kapi al
ange-
s eb :
das
is
de
Fall
des
P ä
mi
e n s
pa
e n s. Dieses
is
in
Deu schland
bekann lich
namen lich
deshalb
in
Vo schlag
geb ach
wo den,
weil
ü
die
g oße
Zahl
de
"Kleinkapi alis en"
die
einkom-
mens eue liche
Begüns igung
de
sog.
Kapi alansammlungs e äge
einen
wei
ge inge en
Vo eil
bedeu e
als
ü
G oßeinkommens-
emp änge ,
die
Ma ginalsä zen
on
50
%
und
meh
un e liegen.
Beim
P ämienspa en
i
an
die
S elle
de
S eue e mäßigung
eine,
nach
dem
deu schen
En wu
beispielsweise 30 %
de
Spa be äge
aus-
machende,
P ämie
aus
ö en lichen Mi eln,
selbs e s ändlich
un e
de
Bedingung
eine
lang is igen
(4-5jäh igen)
Bindung
de
E spa nisse.
Ein
solche
An eiz
is
zwei ellos g oß
und
p inzipiell
wi ks'am.
Es
s imm
abe
doch
e was
nachdenklich,
daß
wi
uns
heu e
o enba
so
g ündlich
on
dem
Ideal ypus
de
kapi alis ischen
Ma k wi scha
en e n
haben,
daß
das
Spa en
nich
meh
als
eine
dem
indi iduellen
Selbs in e esse
en sp echende
Tä igkei ,
sonde n
quasi
als
ein
"Op e "
im
In e esse
de
Gesam hei
be ach e
wi d,
ü
das
man
on
diese
eine
-
seh
eichlich
bemessene
-
En schädigung
beansp uchen
kann.
Soll e
sich
nach
einem
Jah hunde
Lassalles
gegen
Senio s
Abs inenz-
heo ie
ge ich e e
I onisie ung
des Zinses als
"En beh ungslohnes"ll
als
be ech ig e
Spo
e weisen?
Im
o he gehenden
wu de
eine
Reihe
on
Maßnahmen
e ö e ,
die
eine
-
mi elba e
ode
unmi elba e
-
Fö de ung
de
Kapi albildung
11 F. Lassalle: Kapi al und A bei , Be lin 1864,
S.
110.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a P o . D . F i z Neuma k (F ank u ) 67
im
allgemeinen
ode
bes imm e
Fo men
bezwecken.
E gänzend
sei
noch
ku z
au
gewisse Möglichkei en
hingewiesen,
die
Kap
i
a
1-
bildung
zu
besch änken.
Von
solchen
Möglichkei en
wi d
a ionelle weise
dann
Geb auch
zu
machen
sein,
wenn
eine
s uk u elle
ode
konjunk u elle
Dep ession
mi
"o e ,..sa ing"-Tendenzen
he sch
und
demgemäß
eine
Ve ände ung
des
Ve b auch/Spa en-Ve häl nisses
zuguns en
des
e s e en
gebo en
e schein .
Wenngleich
bei
eine
de a igen
Da enkons ella ion
heu e
de
Haup nachd uck
au
eine
k edi ä
inanzie e
Expansion,
sei
es
ö en -
liche
In es i ionen,
sei
es
konsum i e
Sozialausgaben,
geleg
zu
we -
den
p leg ,
kann
doch
e gänzend
auch
zu
s eue lichen
Maßnahmen
geg i en
we den.
Neben
eine
Senkung
on
Massen e b auchs eue n
sowie
gegebenen alls
de
Besei igung
on
Vo sch i en
zu
Begüns i-
gung
des
Spa ens
komm
dabei
namen lich
eine
Ve schä ung
de
Ein-
kommens eue p og ession
mi els
gleichzei ige
En las ung
de
kleinen
und
Höhe belas ung
de
g oßen
Einkommen
in
F age.
Abe
selbs
wenn
man
be ücksich ig ,
daß
die
Wi kungen
eines
solchen
Vo gehens
du ch
die
de
"buil -in
lexibili y"
de
Einkommens eue
noch
e -
s ä k
we den,
is
doch
zu
sagen,
daß
zwa
im
Ende ek
eine
ela i e
Einsch änkung
de
Kapi albildung,
kaum
abe
auch
eine
zulängliche
absolu e
E höhung
des
Gesam e b auchs
ein e en
wi d,
wie
denn
wohl
übe haup
es ik i e
S eue maßnahmen
ganz
allgemein
wi k-
same
sind
als
posi i - ö de nde.
Besonde e
E wähnung
bedü en
in
diesem
Zusammenhange
die
wäh end
de
"G ea
Dep ession"
in
den
USA
iel
disku ie en
Pläne,
sog.
"idie
money"
(Ho e)
dU ch
eine
Spezials eue
zu
e -
en
12•
Wenn
diese die
Besi ze
solche
Gelde
zu
de en
konsum i e
Ve wendung
e anlaß ,
wi d
wenigs ens
die
ela i e
Bedeu ung
des
in es i ionsdisponiblen
Kapi als
sich
e inge n.
Von
einem
absolu en
Rückgang des
le z e en
kann,
da
Ho e
ja
de ini ionsgemäß
in
diesem
nich
en hal en
sind,
nu
insowei
die
Rede
sein,
als
po en ielle
Spa e
du ch
die
Ein üh ung
eine
"idie
money"-S eue
bewogen
we den,
on
o nhe ein
au
die
Bildung
on
Ho en
zu
e zich en,
die
un e
no -
malen
Ve häl nissen
ühe
ode
spä e
wenigs ens
eilweise
"ange-
bo en"
und
dami
in
e ek i es
Geldkapi al
e wandel
wo den
wä en.
Bedeu same
sind
S eue maßnahmen,
die
eine
Dis
k i
mi
nie
-
un
g n
ich
au
s
ge
s c h ü e
e b
z w. n
ich
e n n 0 m m e n
e
G e w i n n e
o sehen.
Das
wich igs e
Beispiel
da ü
bilde
die
in
den
USA
1936-39
e hobene
"Undis ibu ed
P o i s
Tax".
Von
den
e schiedenen
Mo i en,
die
zu
Scha ung
diese
Abgabe
üh en,
12
Siehe namen lich
A.
Dahlbe g:
When capi al goes on s ike, New Yo k
1938,
chaps. VII-,-VIII.
5*
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68
Möglichkei en
eine
inanzpoli ischen
Beein lussung
seien
hie
nu
zwei
e wähn ,
nämlich
einmal
de
Wunsch,
den
in
den
Ve einig en
S aa en
(wie
üb igens
ähnlich
auch
in
England)
zu
beobach-
enden
Ve suchen
zu
begegnen, die
Su ax
au
Indi idualeinkommen
mi els
" audulen "
ode
"un easonable"
Gewinneinbehal ungen
zu
e meiden,
und
zum
ande n
das
konjunk u poli ische
Bes eben,
du ch
Meh belas ung
des
nich
ausgeschü e en
Gewinns
Gesellscha en
zu
e höh en
Di idendenzahlungen
zu
e anlassen,
on
denen
man
sich
konsuman egende
Wi kungen
e sp ach.
Eine
bis
heu e
s a k
ums i ene
F age
bezieh
sich
au
die
Wi -
kungen,
die
Kap
i
al
e
k
eh
s
eu
e n
sowie
eine
B
es
eu
e-
un
g
on
Kap
i
al
g e w i n n e n
("capi al
gains")
au
die
Kapi al-
bildung
ausüben.
Wenngleich m. E. die sog.
S eue n
om
Kapi al e -
keh
wenn
übe haup ,
so
nu
mi
" ein
iskalischen"
A gumen en
bis
zu
einem
gewissen
G ade
zu
ech e igen
sind,
ha
bei
de
Scha ung
de
Bö senumsa zs eue
in
manchen
Lände n
de
Gedanke
mi gespiel ,
man
könne
au
diese
Weise
die
E ek enspekula ion
eindämmen.
Mi
schein
jedoch
(und
diese Ansich
is
neue dings
auch
on
Bauche
-op.
ci .
-nachd ücklich
e e en
wo den),
daß
selbs
ela i
hohe
Abgaben
on
We papie umsä zen
u. dgl.
nu
eine
meh
ode
minde
besch änk e
Res ik ionswi kung
au
die
in
F age
s ehende
A
de
Kapi albildung
bzw.
de
Kapi alanlage
haben.
Komplizie e
und
schwe e
zu
beu eilen
sind
die
Rückwi kungen
de
iskalischen
Bela-
s ung
on
Kapi algewinnen.
Das
S anda dwe k
au
diesem
Gebie e,
die
heo e isch
wie
empi isch
gleich
g ündliche
A bei
on
L. H.
Sel ze
übe
"The
na u e
and
ax
ea men
o
capi al
gains
and
losses" (1951),
weis
die
Behaup ung,
eine
Bes eue ung
on
Kapi al-
gewinnen
üh e
" o
he
des uc ion
o
capi al",
mi
m. E.
zu e enden
A gumen en
zu ück
und
läß
lediglich gel en,
daß
eine
solche
S eue
lau ende
po en ielle
E spa nisse
s ä ke
zu
abso bie en
endie ,
als
eine
Bes eue ung
ande e
Einkün e.
Im
üb igen
is
zu
sagen,
daß
bei
de
üblichen
Besch änkung
de
Kapi algewinnbes eue ung
au
e
a I
i-
sie
e
Gewinne
eine
gewisse
Beein äch igung
de
"Mobili ä "
on
E ek en
ein e en
kann,
gegen
die
eilich
die
S eige ung
diese
Mobili ä
in olge des
Abzugs
on
"capi al
losses"
au zu echnen
is .
Im
ganzen
gewinn
man
aus
de
in
diese
Hinsich
besonde s
ins uk-
i en
ame ikanischen
P axis
den
Eind uck,
daß
ü
die
En wicklung
des
We papie ma k es
im
Lau e
des
le z en
Menschenal e s
die
-
nach
A
und
Höhe
o
und
s a k
wechselnden
-
Modali ä en
de
Kapi algewinnbes eue ung
nu
ü
die
g öß en
Einkommen
on
Be-
deu ung
wa en,
wäh end
de
Gesam um ang
de
ealisie en
"capi al
gains"
en scheidend
du ch
nich -s eue liche
Fak o en
bes imm
wu de.
Abschließend möch e ich
meinen,
daß
man
wah scheinlich
mi els
eine
einkommens eue lichen
Vo zugsbehandlung
on
Kapi algewinnen
eine
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a
P o .
D .
F i z
Neuma k
(F ank u )
69
gewisse
Fö de ung
des
We papie spa ens
e wi klichen,
kaum
abe
dieses
(ode
ga
den
Gesam um ang
de
Kapi albildung)
du ch
eine
s eue liche
Gleichbehandlung
on
Kapi algewinnen
und
ande en
Ein-
kün en
besch änken
kann.
Dazu
bedü e
es
eine
Meh belas ung
du ch
eine
Sonde s eue ,
an
die,
sowei
ich
sehe,
niemand
denk .
Sei
Rica do
is
imme
wiede
die
Ansich
e e en
wo den,
daß
die
E b
sc
h a s e u
e n
zu
den
Abgaben
gehö en,
die
de
Kapi al-
bildung
am
ab äglichs en
sind.
Wä e
dem
so,
so
läge
es
nahe,
sie
in
eine
Dep essionssi ua ion
zu
e höhen
(und,
na ü lich,
dann,
wenn
es
die
Kapi albildung
zu
ö de n
gil ,
sie
zu
senken).
In
Wi klichkei
dü e
es jedoch
nach
ich ige ,
imme
meh
o d ingende
Au assung
so
sein,
daß
E ban all-
und
Nachlaßs eue n
au
die
Spa -
und
In-
es i ionsneigung
nu
einen
bescheidenen
Ein luß
ausüben;
jeden alls
abe
sind
ih e
diesbezüglichen
Wi kungen
un e gleichlich
ge inge
als
die
on
Einkommens eue n.
Abgesehen
da on
is
zu
sagen,
daß
E bscha s eue n
ih em
Wesen
nach
sich
nich
als
Ins umen
eine
an
konjunk u poli ischen
Gesich spunk en
o ien ie en
lexiblen
S eue poli ik
eignen.
Da ü
kämen
ehe
allgemeine,
die
Einkommens-
bes eue ung
e gänzende
Ve
m ö
gen
s s e u
e n
in
Be ach .
Was
de en
Wi kungen
au
das
Ve b auch/Spa en-Ve häl nis
be i ,
so
we den
sie
sich
e mu lich
im
allgemeinen
nich
wesen lich
on
denen
eine
Einkommens eue ,
die
die
en sp echenden
Kapi ale äge
i ,
un e scheiden;
es
sp ich
jedoch ieles
da ü ,
daß
wie
eine
E bscha -,
so
auch
eine
Ve mögenss eue
ce e is
pa ibus
om
"incen i e"-Ge-
sich spunk
aus
wenige
nach eilig
is ,
als
eine
zwecks
Siche ung
des gleichen
Au kommens
o genommene
Einkommens eue e höhung.
Mi
diese
le z en
Beme kung
is
eine
P oblema ik
angedeu e ,
mi
de en
E ö e ung
ich
meine
Da s ellung
de
inanzpoli ischen
Mög-
lichkei en
eine
Beein lussung
de
Kapi albildung
abschließen
möch e.
Um
zu
eine
Gesam wü digung
de
ökonomischen
Wi kungen
de
e schiedenen,
im
o he gehenden
geschilde en
S eue naßnahmen
gelangen
zu
können,
genüg
es
nich , lediglich
die
du ch
diese
he o :-
ge u enen
Ve ände ungen
des
Ve b auchs
und/ode
de
Kapi al-
bildung
zu
beach en,
ielmeh
müssen
auch
jene
E ek e
be ücksich ig
we den,
die
sich
aus
ihnen
im
Hinblick
au
die
P o
d u k
ion
s -
b e d
in
gun
gen
e geben
können.
Da ü
einige
Beispiele:
Wenn
man
sich
zunächs
an
jene
Maßnahmen
e inne ,
die
in-
di ek
-
au
dem
Wege
übe
eine
Ve b auchsbesch änkung
-
eine
S eige ung
de
Kapi albildung
zu
e eichen
suchen,
so
is
zu
be-
denken,
daß
on
eine
E höhung
de
Einkommens eue
au
kleine
und
mi le e
Einkommen
eine
Te
nd
enz
zu
Ve
inge u
ng
des
A
bei
san
ge
bo
es
ausgehen
kann,
eine
E scheinung,
de en
ungüns ige
Nah-
und
Fe nwi kungen
dann
gegen
die
posi i en
de
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70
Möglichkei en
eine
nanzpoli ischen
Beein lussung
Kapi albildungs ö de ung
au zu echnen
wä en.
Ob
jene
Möglichkei
eale
Bedeu ung
besi z ,
is
bekann lich
ums i en.
Wäh end
manche
Me kan ilis en
in
eine
hohen
Bes eue ung
de
E we bs ä igen
ein
geeigne es
Mi el
e blick en,
diese
zu
ges eige em
Ene gieau wand
anzu eizen,
übe wieg
heu e
die
Ansich ,
daß
bei
Übe sch ei ung
eines
bes imm en
Ni eaus
de
ü
die
üblichen
A bei seinkommen
in
Be ach
kommenden
Ma ginals eue sä ze
die
Neigung
zu
Leis ung
on
Übe s unden
bzw.
zu
in ensi e e
Akko da bei
beein äch ig
wi d.
Bedeu same
sind
An inomien,
die
sich u. U.
bei
Einkommens eue -
e höhungen
zeigen,
die
auch
ode
in
e s e
Linie
mi le e
und
hohe
Einkommen
e en.
Wie
ühe
e wähn ,
kann
eine
solche
Maßnahme,
in
Fo m
eine
Ve schä ung
de
S eue p og ession,
im
In e esse
eine
mindes ens
ela i en
Einsch änkung
de
Kapi albildung
e g i en
we den,
sie
e mag
abe
auch
zwecks
Milde ung
eines
"in la iona y
p essu e"
Bes and eil
eine
gene ellen
S eue e höhungspoli ik
zu
sein,
die
die
E ek i nach age
zu
e inge n
such .
Wäh end
im
e s en
Falle
zu
e wa en
s eh ,
daß
wenigs ens
de
unmi elba
gewoll e
E ek
e eich
wi d,
is
im
zwei en
selbs
das
p oblema isch.
Denn
bei
Übe sch ei ung
eines
bes imm en
Punk es
sink
bekann lich
die
Nei-
gung
zu
a ionelle
Un e nehmens üh ung,
und
es
mach
sich
ein
"B
e
i
e b
sau
s
gab
e n I u x u
sec
b ei ,
de
das
genaue
Gegen eil
dessen
is ,
was
in
de
angenommenen
Si ua ion
gebo en
wä e.
Es
komm
hinzu,
daß
in olge
übe hohe
S eue sä ze
die
P o
du
k -
ion
san
e i z e e m p i n d I
ich
b e
ein
ä c h i g
we den
können,
was
in
beiden
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in
Gegensa z
zu
den
eigen lichen
Ziel-
se zungen
de
aglichen
Maßnahme
s eh ,
wäh end
eine
du ch
diese
bewi k e
Ein
s
eh
ä n k u n g
de
I n
es
i
ion
s n
ach
a
g e
lediglich
om
S andpunk
eine
An ide la ionspoli ik
aus
wide sp uchs-
oll
wä e.
Im
Hinblick
au
die
angedeu e en
Zusammenhänge
is
kü zlich
Ha old
M.
Some s
13
zu
de
nu
scheinba
pa adoxen
Fes -
s ellung
gelang ,
daß
im
In e esse
eine
In la ions
b e k ä m p
un
g
o genommene
Einkommens eue e höhungen
jensei s
eines
bes imm en
Punk es
zu
"in la iona y
axes"
we den.
Was
schließlich
die
ela i en
Vo züge
eine
zwecks
indi ek e
Fö de ung
de
Kapi albildung,
will
sagen
eine
ela i en
Zu ück-
d ängung
des
Konsums
o genommenen
Ve b auchs eue e höhung
eine sei s,
eine
en sp echenden
Einwi kung
au
die
Einkommens eue
ande e sei s
be i ,
so'
is
zu
sag.en,
daß
die
e s e wähn e
Maßnahme
ce e is
pa ibus
zu
s ä ke en
nominalen
P eiss eige ungen
üh
als
die
zwei genann e.
Die
F age,
ob
solche
P eiss eige ungen
.
Lohn-
13
H. M. Some s:
Diskussionsbei ag,
in
"Ame ican
Ec. Re .",
XLII,
loc.
ci ., p.166/67.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a P o . D . F i z Neuma k (F ank u )
71
e höhungen
nach
sich ziehen,
häng
wei gehend
on
de
ela i en
S ä ke
de
in
Be ach
kommenden
"p essu e
g oups"
sowie
da on
ab,
welche ak ische
Bedeu ung
ü
die
A bei nehme k eise
die
10m
0 n e y i
11
u
si
0
n"
besi z .
Diese
is
on
manchen
Theo e ike n
übe -,
on
ande en
un e -
schä z
wo den.
Es
mag
dahinges ell
bleiben,
ob
ü
sie,
wie
e wa
Liu-Chang
14
glauben,
ein
exak e
Zahlen
ausd uck
ge unden
we den
kann.
T o z
alle
bi e en
In la ionse ah ungen
und
de
Au klä ungs-
a bei
de
Gewe kscha en
usw.
kann
abe
wohl
angenommen
we den,
daß
jene
"Illusion"
imme
noch
eine
gewisse
Rolle
spiel ;
de en
p ak-
ische
Bedeu ung
sink
eilich
in
dem
Maße.
wie
glei ende
Lohn-
skalen
Anwendung
inden.
IV.
In
den
o he gehenden
Da legungen
wu de
be ei s
meh ach
da au
hingewiesen,
daß
in
zahl eichen
Fällen
eine
Beein lussung
de
Kapi albildung
zugleich auch
eine
solche
de
Kap
i
al
e
wen
-
dun
g
bedeu e .
Wenn
ich mich
nunmeh
noch
ku z
eine
Be ach ung
de
mi
diese
in
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s ehenden
F agen
zuwende,
so
besch änke
ich mich
dabei
au
einige
de
wich igs en
s p e z i
is
ehe
n
Maßnahmen,
mi els
de e
die
Finanzpoli ik
die
S u k u
de
In-
e s i
ion
e n
zu
e ände n
suchen
kann.
Dabei
sei
nochmals
be on ,
daß
eingehende e
Un e suchungen,
als
sie
on
mi
im
Rahmen
dieses
Re e a s
möglich
sind,
eine
-
bislang
on
de
Theo ie
e nachlässig e
-
kla e
Scheidung
zwischen
dem
"placemen "
on
Geldbe ägen,
d. h.
dem
E we b
on
mone ä en
Fo -
de ungen,
Schuld i eln
usw.,
und
dem
eigen lichen
"in es issemen "
im
Sinne
de
Realkapi albildung
(E s ellung
on
Be iebsanlagen,
Ve g öße ung
on
Wa en o ä en
u. dgl.)
o nehmen
müß en.
Wäh end
eine
inanzpoli ische Beein lussung
de
Kapi albildung
ganz
übe wiegend
du ch
s eue liche
Maßnahmen
e olg ,
lieg
de
Schwe punk
eine
de a igen
Ein lußnahme
au
die
Ve wendung
de
in es i ionsdisponiblen
Gelde
bei
de
Aus
gab
e
np
0 I i i k.
Le z lich
lassen
sich die
meis en
de
hie
in
Be ach
kommenden
Maßnahmen
au
Sub
e n
ion
e
ni gendwelche
A
zu ück üh en.
Indem
de
S aa
bes imm en,
ihm
aus
wi scha s-,
sozial-
ode
mili ä -
poli ischen
G ünden
besonde s
ö de ungswü dig
e scheinenden
Wi -
scha szweigen
ode
- ä igkei en
e lo ene
Zuschüsse,
K edi e,
Bü gscha en,
Zinsga an ien,
Zinszuschüsse u. dgl.
gewäh ,
die
ü
ihn
eine de ini i e
ode
o läu ige, e ek i e
ode
e en uelle
Budge -
belas ung
da s ellen,
e möglich
e
die
Du ch üh ung
on
In es i-
14
Ta-Chung
Liu
and
Ching-Gwan
Chang:
Consump ion and in es men
p opensi ies, "Ame ican
Ec.
Re .", XL, 1950, p. 574
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
78
Kapi albildung und Kapi al e wendung
des
Kap
i
al
s ge
aß
we den
kann.
Diesem Gese z
gemäß
soll das
Kapi al,
wo
imme
es
in es ie
is ,
ü
die
Kapi aleinhei
die
gleichen
E äge
b ingen.
Das
Kapi al
wande e
on
S ellen
minde e
E ags-
k a
an
die
höhe e
E giebigkei ,
so
daß
sich
nich
nu
echenha e
Du chschni se äge
des
Kapi als,
sonde n
auch
eale
Du chschni s-
e äge
e geben.
Dem
is
abe
nich
so.
Die
E agsk a
des
Kapi als
is
e schieden
je
nach
dem
G ade
de
Beweglichkei
ode
Gebunden-
h e i
des
ä i
gen
Kap
i
al
s. Diese
is
sowohl
beding
als
auch
bes imm
du
c h
die
Z
usa
m m e n
se
z u n g des
wi kenden
Kapi als
nach
Anlage-
und
Be iebskapi al
eine sei s
und
du
c h
die
Ums
chI
a g s ä h i g k e i des
Be iebskapi als
ande e sei s.
Be iebs e gleiche
zeigen
einwand ei,
daß
die
Umschlags ähigkei
des
Kapi als
in
den
einzelnen
Wi scha szweigen
e schieden
is .
So
wies
MeUe owicz
ü
einzelne
Wi scha szweige
e schiedene
Um-
schlagskoe izien en nach.
De
Umschlagskoe izien
is
ü
den
Handel
1,58,
die
Indus ie
0,80-1,32
und
die
Landwi scha
0,33. Dies
be-
deu e ,
daß
de
Handel
einen
ün mal
asche en
Kapi alumschlag
au -
weis
als
die
Landwi scha
und
einen
zwei-
bis
ie mal
asche en
als
die
Indus ie.
Da aus
olg
eine
wich ige
Fes s ellung.
Wenn
de
Kap
i a
l-
ums
c h 1 a g
nach
Wi scha szweigen
e
sc
h i e
den
is ,
muß
auch
de
Kapi ale ag
e schieden
und
dahe
auch
die
Kapi-
al
b i I
dun
g s k a
in
den
einzelnen
Wi scha szweigen
e -
s
chi
e
den
sein.
Wenn
dem
so
is ,
gib
es
keine
ü
alle
Wi scha szweige
aus-
geglichene
Kapi albildung,
sonde n
im
Gegen eil,
die
Kapi albildung
in
den
einzelnen
Wi scha szweigen
is
ungleich. Es
gib
Wi scha s-
zweige
mi
kons i u i
s ä ke e
und
solche
mi
kons i u i
schwäche e
Kapi albildung.
Da aus
abe
e gaben
sich
und
e geben
sich
ü
die
Volks-
wi scha
imme
wiede
S u k
u
e
ze
un
gen
mi
Kap
i -
al
h y
pe
0
phi
e n
in
diesen
und
Kap
i
al
u n e
e
s 0 -
gun
gen
in
jenen
Wi scha szweigen.
In
Beach ung
diese
Gegebenhei en
wi d
das
P oblem
de
Kapi al-
bildung
und
Kapi al e wendung
aus
einem
ein
quan i a i en
zu
einem
qua
li
a
i - s u k
u e
11
e n
P o
b
le n.
E s
in
de
quali a i -
s uk u ellen
Sich ung
des
P oblems
de
Kapi albildung
we den
die
olkswi scha lichen
G undlagen
ü
die
No wendigkei
inanz-
poli ische
Beein lussung
und
Lenkung
de
Kapi albildung
e kennba .
Wenn
sich
aus
de
eien
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
s ändig
S uk u e ze ungen
ü
die
Volkswi scha
e geben,
wo aus
sich
wiede
s uk u elle
K isen
und
Ve s ä kungen
de
konjunk u ellen
K isen
e geben,
dann
e gib
sich
aus
wi scha spoli ischen
G ünden
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Aussp ache: P o . D .An on Tau sche (G az) 79
die
une
I ä ß
li
ehe
No
wen
d i g k e i
zu
inanzpoli ischen
Be-
ein lussung
de
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung.
Zu
diese
Au gabe
is
un e
ande em
auch
die ö e n I
ich
e
Wi
s c h a
be
u
e
n,
weil
sie
die
O ganisa ionswi scha
ode ,
wenn
Sie
wollen,
die
O dnungswi scha
de
Volkswi scha
is .
Aus
diese
ih e
Eigenscha
muß
sie
in
E gänzung
zum
eien
Kapi al-
bildungsp ozeß
die
Kapi albildung
nach
olkswi scha lichen
E o de -
nissen
eils
hemmen,
um
die
Ge ah
on
Kapi alhype ophien
zu
bann.en,
und
eils
ö de n,
um
die
Ge ah
de
Kapi alun e e so gung
hin anzuhal en.
Fü
die
Beein lussung
und
Lenkung
de
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
ha
die ö en liche
Wi scha
ein
eiches
Ins u-
men a ium
en wickel ,
das
in
allen
ih en
Ins i u ionen
seine
Sonde -
we kzeuge
ha .
Au
de
Einnahmensei e
ha
die
ö en liche
Wi scha
in
den
ö en lichen
Un e nehmen,
in
den
S eue n
und
im
ö en lichen
K edi
und
au
de
Ausgabensei e
in
den
Sub en ionen
und
In es i-
ionen
ih e
en sp echenden
Lenkungsins umen e.
Das
wi scha spoli ische
Bes eben,
du ch
die ö en liche
Wi -
scha
die
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
mi zuges al en,
wa
in
de
eien
Ve keh swi scha
no
wen
d i g
und
is
in
de
gegen-
wä igen
ipola en
Wi scha so dnung
une
I ä ß I
ich.
In
de
eien
Ve keh swi scha
wa
neben
de
Selbs hil e
de
kapi alun e e so g en
Wi scha szweige
die
Hil e
ü
die
Kapi al-
bildung
du ch
den
S aa
und
die
ö en liche
Wi scha
gegeben,
weil
die
kapi ale agss a ken
Wi scha szweige
(Handel,
Indus ie
und
Ve keh )
imme
meh
Kapi al
aus
sich
selbs
und
du ch
die
He an-
ziehung
.emde
Kapi al onds
noch
meh
Kapi al
bilden
konn en,
wäh end
die
kapi ale agsschwachen
Wi scha szweige
(Kleingewe be
und
Landwi scha )
aus
sich
kaum
und
du ch
die
He anziehung
emde
Kapi al onds
kein
Kapi al
bilden
konn en.
Dahe
muß e
de
Gegenpol
de
P i a wi scha en,
de
S aa
und
die
ö en liche
Wi -
scha ,
mi
allen
di ek en
und
indi ek en
Beein lussungsmöglichkei en
den
olkswi scha lichen
Kapi albildungsp ozeß
mi ges al en.
In
de
ipola en
Wi scha so dnung
de
Gegenwa
mi
Einzel-
wi scha en,
g uppeno ganisie en
Wi scha sblocks
und
dem
S aa
mi
seine
ö en lichen
Wi scha
wi k
das
Übe gewich
de
im
Kapi al-
e ag
begüns ig en
Wi scha szweige
du ch
die
geball e
K a
ih e
O ganisa ion
noch
s ä ke
in
de
Rich ung
au
die
e leich e e
und
e -
g öße e
Kapi albildung,
wäh end
die
G uppen
de
in
de
Kapi al-
bildung
benach eilig en
Wi scha szweige
zwa
eine
s ä ke e
Selbs -
hil e
en al en
können,
abe
neben
ih e
kons i u ionellen
Kapi al-
bildungsschwäche noch
wei e
in
den
Hin e g und
ged äng
we den.
Deshalb
is
ü
die
ausgeglichene
Kapi alaus-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
80
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
üs ung
de
Wi scha szweige
in
de
gegenwä -
igen
ipola en
Wi scha so dnung
die
Lenkung
de
Kap
i
al
bild
u n
gun
e
I ä ß I
ich.
P o .
D . D .
Hans
Baye
(Innsb uck):
Ich möch e
mi
meinem
ku zen
Diskussionsbei ag
nich
die
um-
assenden
und
ausgezeichne en
Vo äge
de
Kollegen
Saue mann
und
Neuma k
e gänzen,
sonde n
nu
aus
de
Fülle
de
da gebo enen
Ge-
danken
den
einen
ode
ande en
he o heben,
de
mi
ü
die
En -
wicklung
de
Wi scha s heo ie
ode
de
Wi scha spoli ik
on
be-
sonde e
Bedeu ung
e schein .
Mi
Rech
wu de
on
Kollegen
Saue mann
be on ,
daß
be ei s
in
dem
Ti el
seines
Vo ages
"Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
im
olkswi scha lichen
Wachs umsp ozeß"
das
en scheidende
P o-
blem
hinsich lich
de
Kapi albildung
nich
nu
genann ,
sonde n
auch
dessen
Lösung
angedeu e
is .
Kap
i
al
b i I
dun
g
und
öko
n 0
mi
s c
he
W
ach
s
u n
s -
p o
z e ß
s ehen
in
eng
s
e B
e z i e h u
ng,
beein lussen,
ö de n
ode
hemmen
sich gegensei ig.
Die
beiden
Re e a e
lie e en
wich ige
Bei äge
zu
eine
dyn
a -
m
is
ehen
Wi
s
c
ha s
h
e 0
i
e,
welche,
obwohl
noch
nich
aus-
gebau ,
heu e
schon
eine
Basis
mode ne
Wi scha s o schung
is .
Mi
Rech
wu de
he o gehoben,
daß
man
an
Hand
des
s a ionä en
Gleich-
gewich smodells,
wie
es
z.
B.
den
Un e suchungen
Hayeks
übe
das
Kapi al
zug unde
lieg ,
bes en alls
e was
übe
Ausdehnung
und
Sch ump ung
de
Kapi als uk u ,
nich s
abe
übe
das
Wachs um
aussagen
könn e.
In
diese
Hinsich
s ell
das
Hayeksche Modell
einen
Rücksch i
gegenübe
Böhm-Bawe k
und
Wiese
da ,
die
Bewegungs~
o gänge
in
den
E klä ungsbe eich
ih e
heo e ischen
Un e suchun-
gen
einbezogen.
In
diesem
Sinne
könn e
man
on
eine
e
I a
i
e n
S
a
i k
de
ö s
e
eie
his
c h e n S c h u I e sp echen,
du ch
die
Bewegungs-
und
Wachs ums o gänge
e aß
we den
können,
so-
e n
sie
nich
übe
eine
bes imm e
G enze
hinausgehen,
d. h.
den
bes ehenden
G enznu zen
nich
ände n.
Zwei ellos
lassen
sich zwischen
diese
Au assung
und
de
mode nen
Theo ie
des
ökonomischen
Wachs ums
Ve bindungslinien
zeigen.
In
ande e
Hinsich eilich
muß
ein
Theo e ike ,
de
sich
mi
dynamische
Theo ie
be aß ,
komp omißlos
o gehen,
nämlich
hin-
sich lich
des
Au
ge
ben
s
des
GI
eie
h
ge
wie
h s g e
dan
k e n
s.
Ich
meine,
daß
hie
Doma
Rech
ha ,
wenn
e
in
seinem
Vo ag
au
de
o jäh igen
Tagung
de
Ame ican
Economic Associa ion
e -
klä e,
daß
die
Idee
des Gleichgewich s
als
eines
Zus andes
de
Ruhe,
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Aussp ache: P o . D . D . Hans Baye (Innsb uck)
81
zu
dem
ein
s abiles
Sys em
imme
wiede
zu ückkeh ,
au gegeben
we den
müsse.
Die
Wi scha
keh e
eben
nich
zu ück.
Ge ade
die
so
ein
du chdach e
Theo ie
des
dynamischen
Gleichgewich s
de
Wi -
scha ,
wie
sie
on
Ha od
und
Hicks
en wickel
wu de,
zeig ,
daß
im
In e esse
de
Beibehal ung
de
Gleichgewich s heo ie
so iel
abs ak e
Annahmen
gemach
we den
müssen,
daß
z.
B.
das
dynamische
Modell
bei
Hicks
de
Wi klichkei
mindes ens
ebenso
e ne
is ,
wie
ein
s a-
isches Modell.
En scheidend
abe
is
de
Gedanke,
de
in
beiden
Vo ägen
kla
zum
Ausd uck
kam:
Ein
z
eie
s c h
ein
u n
gen,
wie
z.
B.
die
Kon-
junk u e scheinungen
ode
die
P ozesse
de
Kapi albildung
und
- e -
we ung,
können
nu
i m
Rah
m e n
ein
e d
y n
ami
s c h e n
T h e 0 i e
de
Wi
s c h a
oll
e laß
und
gelös
we den.
Wi -
scha s-
und
inanzpoli ische
Maßnahmen,
welche
diese
Zusammen-
hänge
nich
be ücksich igen,
müssen
in
die
I e
gehen.
Ge ade
an
diese
S elle
i
die
g undlegende
Bedeu ung
de
mode nen
Wi
s c h a s h e 0 i e
ü
die
Wi
s c h a s p 0
li
-
i
k
kla
zu age.
Ökonomische
Wachs umsp ozeß
is
nich
bloß
Ob-
jek
wi scha swissenscha liche
Analyse,
sonde n
auch
konk e es
Wi scha sziel
im
Rahmen
eines
Economic
Wel a e.
Dyn
ami
s c h e
S
ab
i 1 i
sie
un
g
de
Wi scha ,
welche
die
allgemein
ane kann e
Au gabe
de
mode nen
Wi scha s-
und
Finanzpoli ik
da s ell ,
ha
nich s
zu
un
mi
s a em
Fes hal en
an
Bes ehendem.
Sie
will
im
Gegen eil
die
E wei e ung
de
Wi scha
siche n,
und
zwa
in
einem
s e igen,
nich
du ch
wei e eichende
K isen
un e b ochenen
Au s ieg.
In
den
beiden
Vo ägen
kam
die
Bedeu ung
de
Kap
i
al
b i
1-
dung
ü
den
ökonomischen
Wachs umsp ozeß,
abe
auch
umgekeh
dessen
Bedeu ung
ü
die
Kapi albildung
zum
Aus-
d uck.
Finanzpoli ik,
die
sich
allzu
eng
au
ein
inanzpoli ische
Ziele
konzen ie ,
e s öß
leich
gegen
das
P inzip
de
dynamischen
S abi-
lisie ung
und
ge ä
dann
schließlich
mi
sich
selbs
in
Wide sp uch.
Mi
Rech
wu de
da au
hingewiesen,
daß
nich
nu
Kap
i a
1-
bi
1
dun
g ,
sonde n
auch
Auswei ung
des
Konsums
(p e
man
e n e
K 0 n s u m
zu
w
ach
s)
G undlage
des ökonomischen
Wach umsp o-
zesses is .
Die
G enzen
de
Wi ksamkei
eine
einsei igen
Finanz-
und
K edi poli ik
wu den
in
beiden
Re e a en
e end
he ausgea bei e .
Ich
e inne e
nu
an
die
eind ucks ollen
Beispiele
in
dem
Re e a
on
Kollegen
Neuma k,
die
zeig en,
wie
an iin la ionis ische
Maßnahmen
bei
übe s eige ung
in
de
Anwendung
zu
eine
Fö de ung
de
In-
la ion
üh en.
Analoges
gil
ü
die
P obleme
de
K edi gewäh ung.
Wenn
e wa
kü zlich
on
einem
üh enden
Wi scha spoli ike
e klä
wu de,
die
K edi gewäh ung
dü e
nich
wei e
gehen
als
de
Höhe
-de
Spa einlagen
en sp ich ,
dann
handel
es sich
hie
um
eine
im
6
Sozialpoli ik
V
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82
Kapi albildung und Kapi al e wendung
sho - un
an iin la ionis ische
Maßnahme,
die
abe
im
long- un
zu
eine
küns lichen
Einsch änkung
de
P oduk ionsmöglichkei en
und
dami
on
de
Wa ensei e
he
zu
in la ionis ischen
Tendenzen
üh en
muß.
Ge ade
die
Ta sache
-
die
üb igens
auch
in
de
Diskussion
e wähn
wu de
-,
daß
äl es e
inanzpoli ische
Anschauungen,
de en
Realisie-
ung
schwe s e
wi scha lich-gesellscha liche
Ge ah en
mi
sich
b in-
gen
wü de,
heu e
wiede
als
mode n
ausgegeben
we den,
ließ
die
b
eid
e n R e e a
e
ni
c h
nu
wi
sc
h a s
heo e isch,
sonde n
auch
wi scha spoli isch
um
so
bedeu-
un
g s
oll
e e scheinen.
Siche ung
ökonomischen
Wachs ums
is
auch
obe s e
Au gabe
inanz-
und
k edi poli ische
Maßnahmen.
Jede
Einsei igkei
muß
ge ade
au
diesem
Gebie e
e mieden
we den.
Wi
haben
in
Eu opa
Scl wie igkei en
meh
als
genug,
um
P oduk ion
und
P oduk i i ä
zu
s eige n.
Wi
soll en
uns
ni
c h
du
c h
die
An-
we
n
dun
g d 0
gm
a i s c
he
F
in
a n z
pol
i i k
no
c h
sei
b s
die
H ä n d e
bin
den.
P o .
D .
Wilhelm
Ge lo
(F ank u ):
Ich
knüp e
an
die
Aus üh ungen
des
Kollegen
Neuma k
an.
Die
Beein lussung
de
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
au
inanz-
poli ischem
Wege
is
O dnungs inanz,
nich
Fiskal inanz.
Die
inanz-
wi scha liche
Appa a u
des
mode nen
S aa es,
o nehmlich
S eue n
und
K edi ,
wi d
hie bei
eingese z
nich
zu
Ve wi klichung
iska-
lische Zwecke, d. h.
de
Bescha ung
on
Mi eln
zu
Deckung
des
ö en lichen
Beda s,
sonde n
zu
Ve wi klichung
ande e
du ch
den
S aa szweck
gese z en
Ziele.
Es
schein
mi
wich ig, sich
diese
Ve -
schiedenhei
bewuß
zu
sein.
Sowei
S eue n
in
F age
kommen,
die
bei
solchen
Maßnahmen
ja
im
Vo de g unde
s ehen,
soll
mi els
ih e
Ges al ung
nich
ode
nich
in
e s e
Linie
die
E zielung
on
Einnahmen,
sonde n
ein
bes imm es
Ve hal en
de
S eue p lich igen,
ein
Tun
ode
Lassen,
bewi k
we -
den.
Hie
se z
nun
das
P oblem
ein,
nämlich
ob
ein
solches
Ve hal en.
Tun
ode
Lassen
e eich
we den
kann,
bzw.
un e
welchen
Bedin-
gungen
ode
ga
Op e n
und
mi
welchen
-
abgesehen
on
dem
e -
s eb en
E ek
-
Nebenwi kungen.
De
He
Re e en
ha
diesen
Sach e hal ,
sowei
es
de
Um ang.
de
einem
solchen
Re e a
on
o nhe ein
gese z
is ,
e laub ,
e -
schöp end
au gezeig . Ich
da
mich
au
einige
E gänzungen
be-
.sch änken.
Beein lussung
de
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
au
inanzpoli ischem Wege
heiß ,
wie
ich
eben
ausge üh
habe,
das
Ve -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Aussp ache:
P o .
D .
Wilhelm
Ge lo
(F ank u )
83
hal en,
Tun
ode
Lassen,
de
S eue p lich igen
beein lussen,
ihm
eine
an-
de e
Rich ung
geben.
Wie
de
A z
jedoch sich
nich
da au
besch änken
da ,
nu
Symp ome
es zus ellen
und
an
diesen
he umzuku ie en,
son-
de n
den
U sachen
nachgehen
muß,
so
auch
de
Wi scha s-
und
in
unse em
Falle
de
Finanzpoli ike .
Denn
nu
wenn
e
bis
zu
den
U -
sachen
des
une wünsch en
Zus andes
o d ing ,
kann
e
ho en,
Mög-
lichkei en
eine
Beein lussung ode ,
wenn
Sie
wollen,
eine
Heilung
zu
inden.
Wenn
ich nach
den
U sachen
age,
die
eine
Beein lussung
de
Kapi albildung
wünschenswe
ode
no wendig
e scheinen
lassen,
dann
können
diese
gegeben
sein
in
einem
objek i en
ode
in
einem
subjek-
i en
Sach e hal .
De
objek i e
Sach e hal :
das
wä e
eine
solche
Beg enzung
des
Sozialp oduk es,
daß
da aus
keine
wei e e
Quo e
ü
die
Kapi albil-
dung
abgezweig
we den
kann.
Diesen
Fall
können
wi ,
glaube
ich,
ausschließen;
denn
läge
e
o ,
so
wä e
jede
Ve such
eine
Beein-
lussung
de
Kapi albildung
ein
nu zloses
He umexpe imen ie en.
Ein
objek i e
Sach e hal
abe
is
auch
de
ungewöhnlich
g oße
Kapi al-
beda ,
wie
e
aus
G ünden,
die
bekann
sind,
in
zahl eichen
om
K ieg
meh
ode
minde
s a k
be o enen
Lände n
es zus ellen
is .
De
subjek i e
Sach e hal :
Sie
wissen
es
alle,
die
Men ali ä
de
Menschen
is
eine
ande e
gewo den.
Die
Unsiche hei
des
Daseins,
de
ökonomischen
und
poli ischen Z u k u n
is
die
U sache,
daß
die
En -
scheidung
übe
die
Einkommens e wendung,
übe
Ve b auchen
und
Spa en
heu e
bei
den
meis en
Menschen
ande s
aus äll ,
als
in
den
Gene a ionen,
die
die
indus iekapi alis ische
Wel
au gebau
haben.
Keynes
ha
ü
jene
Zei
einmal
das
Wo .
gep äg
on
dem
Kuchen,
de
imme
g öße
wu de
(gemein
is
das
Sozialp oduk ),
den
man
abe
beileibe
nich
au essen
du e.
E
sp ach
da on,
daß
man
diese
Regel,
den
Kuchen
nich
au zuessen,
sonde n
zu
spa en
und
imme
wiede
und
imme
meh
zu
spa en,
in
seine
Jugendzei
ge adezu
als
einen
Teil des Mo algese zes
e ach e
und
de
Jugend
eingep äg
habe.
Diese
Kindhei sglaube
des
kapi alis ischen
Zei al e s
und
die
Be ol-
gung
jenes
Mo algese zes
de
bü ge lichen
Gesellscha des 19.
Jah -
hunde s
sind
e lo engegangen.
Die
Ho nung
au
eine
Wiede keh
diese
kapi alis ischen
Unschuld
und
au
eine
E neue ung
de
Tugend
de
al ä e lichen
Spa samkei
schein
mi
e geblich
zu
sein.
Das
b auche
ich
hie
nich
auszu üh en.
Die
F age,
die
hie
zu
s ellen
is ,
is
eine
ande e:
was
können
wi
un
o z
dieses
Wandels
de
ökonomischen Psyche?
De
He
Re e en
ha
ganz
ich ig
e wähn ,
daß,
wenn
on
den
Möglichkei en
eine
inanzpoli ischen Beein lussung
de
Kapi albildung
gesp ochen
wi d,
dami
sowohl
eine
posi i e,
wie
eine
nega i e
Wi -
kung
gemein
sein
könne,
also
eine
Fö de ung
de
Kapi albildung
6'
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84
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
ode
auch
eine
Einsch änkung,
e wa
aus
konjunk u poli ischen
G ün-
den.
Abe
nach
de
e wähn en
gegebenen
objek i en
Sachlage
is
es
doch so,
daß
p ak isch
du ch.aus
an
Maßnahmen
zu
Fö de ung
de
Kapi albildung
gedach
is
und
zu
diesem
Behu e
das inanzpoli ische
Ins umen a ium
in
Geb auch
genommen
we den
soll. Es
is
ja
gewiß
kein
Zu all,
daß
in
den
S eue gese zgebungen
zahl eiche
Lände
sich
Bes immungen
inden
mi
dem
ausgesp ochenen
Zweck,
die
Kapi al-
bildung
zu
ö de n
ode
zu
begüns igen,
ganz
abgesehen
on
Sonde -
gese zen,
wie
ein
solches
zu
Zei
in
de
deu schen
Bundes epublik
zu
E ö e ung
s eh .
Noch
au
ein
ande es
is
hinzuweisen: es
kann
sich
handeln
um
die
Beein lussung
de
p i a en
Kapi albildung
ode
abe
auch
de
ö en -
lichen.
Man
kann
zu
diese
Un e scheidung
nich
einwenden,
daß
die
ö en liche
Kapi albildung
nich
du ch
inanzpoli ische
Maßnahmen
zu
beein lussen sei.
Man
b auch
ja
nu
(abe
nich
allein)
an
die
nach-
geo dne en
ö en lichen
Ve bände
und
Kö pe scha en
zu
denken.
Im
ö en lichen
Sek o
spiel
eilich
in
e s e
Linie
die Beein lussung
de
Kapi al
e
wen
dun
g
eine
Rolle, die
ja
auch
zum
Diskussions hema
gehö .
De
He
Re e en
sp ach
on
Sub en ionen
e schiedene
A .
Ein
ame ikanische
Au o
ha
da ü
den
Namen
nega i e
axes
o ge-
schlagen. Von
nega i en
S eue n
zu
eden,
is
ü
meinen
Geschmack
nich s
ande es
als
ein
schlech e Wi z. Es
komm
mi
diese Bezeichnung
genau
so
ö ich
o , als
wenn
man
die
S a e
eine
nega i e
Belohnung
nennen
woll e.
Mi
Rech
is
wei e
be on
wo den,
daß
eine
inanzpoli ische
Beein-
lussung
de
Kapi albildung,
und
dami
is
na ü lich
die
p i a e
ge-
mein ,
ganz
übe wiegend
du ch
s eue liche
Maßnahmen
e olg .
De
hie bei
am
häu igs en
eingeschlagene Weg
de
s eue lichen
Begüns i-
gung
des
Spa ens
schein
mi
nu
eine
halbe
Lösung
zu
sein,
inso e n
nämlich,
als
e
au
Kos en
des
Fiskus
geh , dessen
S eue einnahmen
e inge
we den.
Das
eigen liche
P oblem
lieg
ja
da in,
bei
Au -
ech e hal ung
de
s eue lichen
Deckung des
S aa sbeda s
im
bis-
he igen
ode
einem
e o de lichen
Ausmaß
dennoch
An eiz
zu
p i a e
Kapi albildung
zu
bie en.
Das
e lang
abe
eine
Ums uk u ie ung
( e zeihen
Sie
das
häßliche Wo ) des
S eue sys ems
mi
allen
ih en
ökonomischen, sozialen
und
poli ischen Schwie igkei en.
De
He
Re e en
ha ,
wie
e
sag e,
seinen
Be ach ungen
eine
in e en ionis ische
Wi scha so dnung
zug unde
geleg .
E
u
dies
wohl
mi
Rech ,
denn
nu
hinsich lich
eine
solchen
is
die
E ö e ung
des
ges ell en
Themas
sinn oll. Dennoch
dü en
ge ade
an
diesem
Punk e
Zwei el
zu
e heben
sein. Was
is
eine
in e en ionis ische
Wi scha so dnung?
Kann
man
wi klich
on
eine
solchen
be ei s
sp echen,
wenn
die
Gesam wi scha
wei gehend
ma k wi scha lich
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Aussp ache:
P o .
D .
Wilhelm
Ge lo
(F ank u )
85
o ien ie
is
und
die
Wi scha spoli ik
da au
ausge ich e
is ,
in
jedem
ih e
Sek o en
ma k wi scha liches
Ve hal en
zu
e wi kliichen?
He
Neuma k
ha
seinen
Aus üh ungen
die
These
o ausgeschick ,
daß
seine
Meinu?g
nach
Möglichkei en
de
inanzpoli ischen
Beein-
lussung
de
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
heu e
in
e heb-
lichem
Um ange
a sächlich
bes ehen
und
daß
on
ihnen
a ionelle
Weise
in
dem
Maße
und
de
Rich ung
Geb auch
zu
machen
is ,
wie
das
im
In e esse
in e ne
ökonomische
S abili ä
und
möglichs
gleich-
mäßigen
s e igen
Wachs ums
de
Wi scha
e o de lich
e schein .
Ich
habe
schon
die
F age
au gewo en:
bes ehen
solche Möglich-
kei en
wi klich,
wenn
es
bei
dem
bishe igen
ö en lichen
Beda
bleib ,
de
du ch
Ve eidigung~bei ag,
Ane kennung
de
Auslandschulden,
Repa a ionsabkommen
mi
Is ael
und
jüngs
noch
de
Re alo isie ung
de
Schweize ischen
Clea ing-Millia de
imme
noch
wei e
wächs ?
Abe
auch
e was
G undsä zliches
is
hie
zu
sagen.
Wenn
mich
mein
Ge ühl
nich
seh
äusch ,
muß
ich
annehmen,
daß
sich
hie
die
Geis e
scheiden. Ich
bin
de
Meinung,
daß
das Schicksal
und
die
Zukun
de
Ma k wi scha
wesen lich
da on
abhäng ,
ob
es
geling ,
den
Kapi al-
bildungsp ozeß
und,
wenn
Sie
wollen, auch
die
Kapi al e wendung
in
einem
Maße
und
in
eine
Weise
zu
gewäh leis en,
wie
es
den
Bedü -
nissen
eine
o sch ei enden
sozialen
Wi scha
en sp ich .
Vielleich
akzep ie
He
Neuma k
diese
Fo mulie ung;
abe ,
so
age
ich
wei-
e ,
müssen
wi
dazu
die
in e en ionis ische
Wi scha
bemühen?
Heiß
das
nich
den
Teu el
du ch
Beelzebub
aus eiben?
Heiß
das
nich ,
den
Wi scha s-
und
Finanzpoli ike n
eine
Au gabe
au bü den,
bei
de en
Lösung
sie
-
und
nun
e lauben
Sie,
daß
ich
A.
Smi h
zi ie e
-
imme
unzähligen
En äuschungen
ausgese z
sein
müssen
und
zu
de en
ich ige
E üllung
keine
menschliche
Weishei
und
Kenn nis
aus-
eich ? Diese
Wo e
s ehen
am
Ende
des
ie en
Buches des
"Reich um
de
Na ionen",
wo
das
P og amm
eine
Poli ik
en wo en
wi d,
zu
de
wi
uns
auch
heu e
noch
o z
ode
wegen
Keynes
bekennen.
Das
heiß
nich
esignie en,
es
heiß
nu ,
jene
Bedenken
wiede holen,
die
wi
übe haup
in
neue e
und
jüngs e
Zei
gegenübe
de
iscal
policy
au we en;
die
F age,
ob alles das,
was
man
sich
nun
on
iscal
policy-
Maßnahmen
e sp ich ,
wi klich
ein e en
wi d.
Ge ade
He
Neu-
ma k
is
in
seinen
A bei en
ja
auch
da au
eingegangen.
Die
bes e
Möglichkei
eine
inanzpoli ischen
Beein lussung
on
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
e blicke
ich
da in,
den
ein-
zelnen
ein
so eichliches
Einkommen
zu
bescha en
und
Einkommen
zu
belassen,
daß
möglichs ielen,
wenn
nich
allen
Einkommens eue -
p lich igen
eine
Kapi albildung
e möglich
wi d.
Den
ich igen
Weg
zu
Kapi al e wendung
we den
sie
dann
schon
selbs
inden.
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86
Kapi albildung und Kapi al e wendung
Man
besei ige
zue s
einmal
die
Besch änkungen,
die
de
eien
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
gese z
sind,
dann
wi d
es
kaum
noch
de
Begüns igungen
bedü en,
um
den
Kapi alma k
au -
zu auen
und
wiede
in
Fluß
zu
b ingen.
P o .
D .
Gün e
SchmäIde s (Köln):
De
Haup eind uck,
den
ich
aus
dem
Vo ag
on
He n
Kollegen
Neuma k
mi genommen
habe,
is
de
eine
g oßen
Besonnenhei ,
wenn
nich
ga
eine
gewissen
Wa nung
an
die
Ad esse
de jenigen,
die
das
Ins umen
de
Finanz-
und
S eue poli ik
übe schä zen
im
Hinblick
au
die
Möglichkei en,
die
ü
die
Fö de ung
wi scha spoli ische
und
sozialpoli ische
Maßnahmen
da in
en hal en
sind.
Diese
Übe schä zung
de
inanzpoli ischen
Maßnahmen
is
ielleich
ganz
besonde s
e iden ,
weil
wi
uns
ja
heu e
noch
in
einem
ollkom-
menen
Dunkel
bewegen
hinsich lich
de
Inzidenz
sowohl
de
s eue -
lichen
Belas ung
als
auch
de
Ve güns igungen
und
Begüns igungen,
die
wi
im
Rahmen
de
S eue poli ik
beispielsweise
zu
Fö de ung
de
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
gewäh en.
He
Ge lo
ha
schon
on
den
bedenklichen
Nebenwi kungen,
die
eine
Reihe
diese
Maßnahmen
auslösen, gesp ochen. Meh ach
wa
on
den
Fehlin-
es i ionen
die
Rede,
und
wi
we den
ja
in
einem
wei e en
Re e a
übe
die.
be iebswi scha lichen
Aspek e
noch
übe
diese
Sei e
des
Selbs inanzie ungsp oblems
im
einzelnen
beleh
we den.
Ich möch e
abe
auch
hie
ganz
gene ell
schon
sagen,
daß
diese
Nebenwi kungen,
die
on
den
s eue lichen
Ve güns igungen
und
den
S eue maßnahmen
selbs
ausgehen,
in
demselben
me kwü digen
Remb and schen
Hell-
dunkel
liegen,
das
die
S eue inzidenz
selbs
umgib ,
so
daß
wi
auch
hie
nie
wissen,
wem
eigen lich diese
Ve güns igungen
zugu e
kom-
men,
ebenso
wie
wi
in
alle
Regel
nich
wissen,
wen
eigen lich
die
S eue
i .
Ich
möch e
ganz
p äzise
o mulie en,
daß
wi
g und-
sä zlich
bei
keine
S eue
die
Inzidenz
im
Vo aus
wissen
können;
wenn
on
unse en
ame ikanischen
Ra gebe n
die
P og essi i ä
eines
S eue sys ems
imme
da in
gesehen
wi d,
in
welchem
G ade
die
so-
genann en
p og essi en
S eue n
an
diesem
Sys em
be eilig
sind,
und
wenn
dabei
womöglich
den
deu schen
Jou nalis en
noch
de
Lapsus
passie ,
daß
sie
das
Wo
"p og essi "
mi
" o sch i lich"
und
das
Wo
" eg essi "
mi
" ücksch i lich"
übe se zen,
dann,
glaube
ich,
wi d
unse e
Kenn nis
de
S eue inzidenz
e heblich
übe schä z .
In
Wi klichkei
sind
wi
übe
diese
Dinge
längs
nich
so
genau
im
Bilde,
daß
wi
glauben
könn en,
aus
diesem
Ins umen
be ei s
einen
wi k-
samen
Hebel
de
Sozialpoli ik
ode
auch
de
Wi scha spoli ik
machen
zu
können.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Aussp ache:
P o .
D .
Gün e
Schmölde s
(Köln)
87
Die
Finanzwissenscha
ha
sich
jah zehn elang
gu gläubig
au
das
Schema
e lassen,
das
ih
on
de
Wi scha s heo ie
da gebo en
wo -
den
is ,
au
das
Schema
de
ollkommenen
Konku enz,
und
sie
ha
an-
hand
dieses Modells
e such ,
die
Inzidenz
zu
klä en,
insbesonde e
die
Inzidenz
de
sogenann en
di ek en
S eue n.
Dazu
lie e
das
Modell
de
ollkommenen
Konku enz
bekann lich
den
Gesich spunk ,
daß
de
G enzp oduzen ,
de
keine
Gewinns eue n
zu
zahlen
b auch ,
du ch
seine
Konku enz
schon
da ü
so gen
we de,
daß
die
S eue
de
an-
de en
mi
de
Di e en ial en e
ausges a e en
P oduzen en
nich
übe wälz
we den
könne. Inzwischen
sind
wohl
auch
dem
unen weg-
es en
Ve ech e
dieses
ein achen
Modells
s a ke
Bedenken
gekom-
men,
und
ich
glaube,
de
Zei punk
is
gekommen,
wo
wi
on
de
Sei e
de
Finanzwissenscha
aus
de
Theo ie
e was
bie en
können.
Wi
können
aus
konk e en
empi ischen
Beobach ungen
sagen,
daß
diese
ollkommene
Konku enz
keineswegs
so
wei
e b ei e
is ,
daß
da on
eine
nennenswe e
Wi kung
au
die
Übe wälzba kei
ode
Nich übe -
wälzba kei
de
S eue n
ausginge. Ich
habe
e such ,
in
meinem
klei-
nen
Bei ag
"Finanzpsychologie"
einmal
on
de
umgekeh en
Sei e
he
das
Inzidenzp oblem
au zu ollen
und
zu
agen,
welches
eigen lich
die
Ve hal enskons an e
de
on
eine
S eue
be o enen
Indi iduen
is ;
ob
de
S eue p lich ige,
ohne
nach
ech s
und
links
zu
blicken,
im-
me
wei e
um
eine
Maximie ung
seines
Gewinns
und
seines
s eue -
p lich igen
Einkommens
bemüh
bleiben
wi d,
selbs
wenn
die
S eue
ihn
in
imme
zunehmendem
Maße
um
den
E olg
seines
S ebens
b ing ,
ode
ob
nich
ielmeh
die
Ve hal enskons an e
in
eine
ganz
ande en
Rich ung
lieg ,
wobei
un e
Ums änden
die
S eue
seh
schnell
zu
ku z
komm .
Die
p ak ische
En wicklung
de
le z en
Jah e
in
de
Bundes epublik
ha
gezeig ,
daß
heu e
aus
de
e anlag en
Einkommenss eue
wenige
Au kommen
e ziel
wi d
als
aus
de
Lohns eue .
Diese
Ta bes and
wi d
auße o den lich
böses
Blu
e egen.
Ich
sehe
eine
ganz
e hebliche
Bewegung
o aus,
die
sich
aus
diese
E kenn nis
e geben
wi d,
wenn
sie
sich
e s
einmal
wei e
e b ei e ;
wenn
Sie
ein
empi isch
den
Fak o
be ach en,
den
ich
als
die
Ve hal enskons an e
de
wi scha -
lich
ä igen
Menschen
ansehen
möch e,
nämlich
die
Ve eidigung
seine
Lebenshal ung
mi
allen
Mi eln
und
meis
auch
im
Ein e s ändnis
mi
allen
Pa ne n,
dann
können
wi
es s ellen,
daß
sei
den
le z en
30
Jah en
zwa
imme
g öße e
S eue las en
und
P og essions a i e
bes imm en
Einkommensschich en
au e leg
wo den
sind,
daß
diese
sich
in
ih e
Lebenshal ung
abe
keineswegs
bis
au
Null
ode
auch
nu
bis
au
die
Häl e
haben
eduzie en
lassen,
sonde n
daß
ih e
Lebens-
hal ung
a sächlich
un e ände ,
ielleich
soga
besse
gewo den
is
als
ühe .
Ich
sehe
da in
den
Beweis,
daß
o enba
das
Modell,
mi
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94 Kapi albildung und Kapi al e wendung
G undsä zlich
ande s
liegen
die
Dinge
jedoch
beim
Zinseinkommen,
bei
Einkommen
aus
Kapi ale ag.
Hie
gib
es
du chaus
eine
Wahl
-
eine
Wahl
zwischen
meh e en
Genüssen.
Wei
g öße
is
dahe
hie
die
Neigung
und
die
olkswi scha liche
Ge ah ,
daß
die
Chance
eines
Meh einkommens
p eisgegeben
wi d,
daß
man
zusä zliches
Ein-
kommen
ga
nich
e s
en s ehen
läß .
Die
En s ehung
on
indi iduellen
Einkommen
aus
Kapi ale ag
häng
da on
ab,
daß
sowohl
au
Ve b auch
als
auch
au
hochliquide
Anlage
des
Nich e b auch en
e zich e
wi d.
Eine
doppel e
Wahl
is
dahe
zu
e en
-
in
beiden
Fällen
wi d
gewähl
zwischen
zwei
Genüssen,
de en
subjek i e
We e
e glichen
we den.
Zunächs
wi d
gewähl
zwischen
dem
Genuß
des
Ve b auchens
und
dem
Genuß
de
Ve ügung
übe
Ve mögen,
das
man
nu
e langen
kann
du ch
Nich -
e b auch.
Eine
zwei e
Wahl
is
zu
e en,
nachdem
man
sich
zum
Nich e b auch
en schlossen
ha :
die
Wahl
zwischen
höchs liquide
Anlage
des
Ve mögens,
die
keinen
Zins
abwi ,
und
eine
Anlage
mi
nied ige em
Liquidi ä sg ad
und
Zinse ag
(Kapi alma k anlage).
Bei
beiden
Wahlen scheidungen
wi d
das
Zinseinkommen
als
En -
schädigung
be ücksich ig .
E schein
dieses
Einkommen
zu
ge ing,
weil
die
Ge ah
de
Gelden we ung
hoch
e anschlag
wi d
ode
weil
de
S aa
zu
hoch
an
diesem
Einkommen
be eilig
is ,
so
äll
eine
de
beiden
En scheidungen
nega i
aus:
en wede
die
En scheidung
zum
Nich e b auch,
zum
Spa en
ode
- alls diese dennoch
posi i
ge-
o en
wi d
-die
En scheidung
zu
lang is ige
Anlage
des
Gespa en.
So
e klä
es sich,
daß
bei
e wa e em
P eisans ieg
ode
bei
übe -
d eh e
S eue sch aube
seh
wenig
Be ei scha
zum
Spa en
in
kon-
solidie e
Fo m
zu
e wa en
is .
Das
aus
solchem
Spa en
abgelei e e
Einkommen
(Einkün e
aus
Kapi ale ag)
en s eh
übe haup
nich .
Ich
glaube
dahe ,
daß
die
Vo zugss eue sä ze
ü
das
Zinseinkommen,
wie
sie
je z
in
den
En wü en
de
Gese ze
zu
Fö de ung
des
Kapi al-
ma k es
o gesehen
sind,
einen
gu en
Sinn
haben.
Unzweckmäßig
is
dagegen
nach
de
hie
o ge agenen
Au assung
die
Absich
de
En -
wü e,
die
Vo zugs eue sä ze
nach
de
jeweiligen
Fo m
des
Zins-
einkommens
abzus u en
ode
den
S eue o zug
ganz
au
Zinsen
aus
We papie en
zu
besch änken.
Die
Abs u ung
de
Zinssä ze
soll e
man
dem
eien
Ma k
übe lassen.
Eine
solche
Finanzpoli ik
begegne
zuweilen
dem
Einwand,
daß
sie
dem
P inzip
de
s eue lichen
Leis ungs ähigkei
und
de
Ve -
p lich ung
zu
soziale
Ges al ung
de
S eue poli ik
wide s ei e.
De
Ein-
wand
bleib
jedoch
an
de
Obe läche.
De
eine
G oßkapi alis ,
de
nich
als
Un e nehme
a bei e
und
de
als
besonde s
s eue leis ungs-
ähig
gel en
kann,
is
heu e
kaum
noch anzu e en.
Im
wesen lichen
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47

Aussp ache: P o . D . F i z Neuma k (F ank u ) 95
käme
de
S eue o eil
zwei
G uppen
on
Kapi alanlege n
zugu e:
dem
Spa e
und
den
sogenann en
Kapi alsammelbecken,
die
ih e sei s
Spa be äge
i gendwelche
A
e wal en.
Die
s eue liche
Schonung
eine
Einkommensa ,
die
ih em
Wesen
nach
eine
besonde e
Tendenz
ha ,
zusammenzusch ump en
ode
ollends
zu
e schwinden,
en sp ich
abe
du chaus
dem
G undsa z
de
Bes eue ung
nach
Leis ungs ähig-
kei .
Denk
man
schließlich
an
eine
soziale
Ve eilung
de
Einkommen
und
des
Besi zes, so
is
ein
S eue an eiz
ü
die
Bildung
on
Eigen-
e mögen
besonde s
ge ech e ig .
E
en häl
die
Tendenz,
b ei e e
Schich en
am
olkswi scha lichen
P oduk ionse ag
zu
be eiligen;
wäh end
diese
heu e
zum
g öß en
Teil
in
den
Händen
de
selbs -
inanzie enden
G oßbe iebe
und
des
S aa es
e bleib .
P o .
D .
F i z
Neuma k
(F ank u ):
Ich
ü ch e,
ich
habe
in
einem
ode
in
zwei
Punk en
- ielleich ,
weil
ich
on
dem
Lau sp eche
keinen
Geb auch
gemach
habe
-
mich
nich
genügend
deu lich
ausd ücken
können.
Sons
wä e
es
mi
un e -
s ändlich,
wie
He
Vei
mi
die
Ansich
hä e
impu ie en
können,
ich
sei
ü
eine
E se zung
de
Funk ion
des
Zinses
du ch
Kon ingen-
ie ungsmaßnahmen*.
Von
K edi kon ingen en
habe
ich
nich
nu
nich
gesp ochen,
sonde n
man
kann
auch,
wie
mi
schein ,
aus
dem
ganzen
Teno
meine
Aus üh ungen
unmöglich
die
Absich
en nehmen,
so
e was
p oponie en
zu
wollen,
ganz
abgesehen
da on,
daß
es
sich
bei
meinem
Vo ag
um
eine
heo e ische
Analyse
handeln
soll e
und
nich
um
p ak ische
Vo schläge.
Also
on
K edi kon ingen en
wa
bei
mi
übe haup
keine
Rede,
und
in olgedessen
muß
ich
alle
K i ik,
die
sich
da au
bezieh ,
en schieden
zu ückweisen.
Zwei ens
muß
ich
ges ehen,
daß
ich
nich
beg ei e,
wie
man
imme
noch
de
Ansich
sein
kann,
die
doch
heu e
wohl
allgemein,
jeden alls
on
de
na ionalökonomischen
Theo ie,
zu ückgewiesen
wi d,
daß
allgemein
die
Zinshöhe
ein
en scheidende
Fak o
ü
das
Kapi al-
angebo
sei.
O enba
is
dies
abe
die
Ansich
on
He n
Vei .
Dann
alle dings
bes eh
keine
Möglichkei
de
Ve s ändigung
zwischen
uns
beiden.
Nu
in
ganz
bes imm en
G enz ällen,
wenn
es
sich
eine sei s
um
auße o den lich
hohe
Di e enzen
und
ande e sei s
um
mi le e
Einkommen
handel ,
kann
eine
Va ia ion
des
Zins ußes,
wobei
ich
selbs e s ändlich
an
den
Ne o-Zins uß
(nach
Abzug
de
S eue )
denke, diesbezüglich
on
Bedeu ,ung sein.
* Diese Replik bezieh sich au Da legungen des Vo edne s, die diese
nach Einsich nahme in die Ve handlungsniede sch i nich glaub e
au -
ech e hal en zu können und dahe aus
de
Sa zko ek u ges ichen
ha .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
96
Kapi albildung und Kapi al e wendung
Schließlich
e mag
ich
nich
einzusehen,
wie
man
das
Leis ungs-
ähigkei sp inzip
e wechseln
kann
mi
e was,
das
als sozialpoli isches
ode
soziales
S eue p inzip
zu
bezeichnen is . Ich
habe
im
Lau e
eine
mündlichen
Diskussion
in
de
Pause
es ges ell ,
daß
auch
ande e
Teil-
nehme
o enba
diese
Ansich
e e en.
Um
es
ku z
und
kla e ,
als
es
mi
o enba
bei
meinem
Vo ag
möglich.
wa ,
zu
sagen:
Das
soge-
nann e
P inzip
de
Bes eue ung
nach
de
indi iduellen
Leis ungs ähig-
kei
ha
nich s,
abe
auch
ga
nich s
mi
sogenann en
sozialpoli ischen
G undsä zen,
wie
sie
e wa
sei
Adolph
Wagne
gang
und
gäbe
in
unse e
Wissenscha
sind,
zu
un.
Von solchen
kann
nu
insowei
gesp ochen
we den,
als
jene
Linie
übe sch i en
wi d,
die
das
P inzip
de
s eue lichen
Leis ungs ähigkei
o zeichne .
Mi
ande en
Wo en,
wenn
wi
e wa
deswegen,
weil
wi
übe zeug
da on
sind,
daß
ce e is
pa ibus
ein
Junggeselle
s eue lich
leis ungs ähige
is
als
ein
Familien-
a e
(was eilich
Junggesellen
manchmal
bes ei en),
gewisse
E -
leich e ungen
ode
Di e enzie ungen
de
S eue las
o nehmen,
so
wollen
wi
dami
zunächs
ga
nich s
Be ölke ungspoli isches
ode
Sozialpoli isches
e wi klichen.
E s
jensei s
eine
bes imm en
G enze,
do
nämlich,
wo
wi
bewuß
mi
Hil e
de
S eue
e eilungspoli ische
Ziele
e olgen,
wo
wi
ein
"ni ellemen
des
e enus"
ans eben,
kann
man
on
einem
sozialpoli ischen
P inzip
sp echen,
das
alle dings
ge ade
auch
im
Hinblick
au
die
Kapi albildung
ökonomisch
bedeu-
ungs oll
is .
Abe
on
Sozialpoli ik
in
dem
Sinne
zu
sp echen,
wie
es
im
Zusammenhang
mi
dem
Leis ungs ähigkei sp inzip
geschieh ,
schein
mi
nich
angängig
zu
sein.
In olgedessen
is
es
mi
auch
nich
möglich gewesen,
zu
e s ehen,
was
He
Kollege
Vei
mein e,
wenn
e
sag e,
aus
sozialpoli ischen
G ünden
scheue
man
sich,
das
a bei slose
Einkommen
s ä ke
zu
en las en.
Es
ha
imme
Ve e e
e hische
Gesich spunk e
gegeben
(sei
dem
ühen
Mi elal e
zumindes ),
die
sich
ü
eine
s eue liche
Di e enzie ung
zuguns en
des
A bei sein-
kommens
ausgesp ochen
haben
-ich
glaube,
eine
solche
Maßnahme
läß
sich
seh
wohl
e eidigen
-;
abe
ich
habe
da on
Abs and
ge-
nommen,
da au
abzuheben,
und
meine
nu ,
daß,
wie
die
Dinge
heu e
liegen,
ein
om
Leis ungs ähigkei sp inzip
aus
eine
Begüns igung
des
"unea ned
income"
sich als
"Pe e ie ung"
des
G undsa zes
de
Be-
s eue ung
nach
de
Leis ungs ähigkei
kennzeichnen
läß .
Ich
habe
dahe
nich
e s anden,
was
He
Kollege
Vei
mein e,
wenn
e
sag e,
e
glaube,
daß
die
on
ihm
ja
en schieden
beg üß e
und
be ü wo e e
s eue liche
Begüns igung
des
a bei slosen
Einkommens
nich
nu
keine
Pe e ie ung
des
Leis ungs ähigkei sp inzips,
sonde n
das
Gegen eil
ode
soga
eine
soziale
Maßnahme
da s elle.
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Aussp ache: Dozen D . O o K aus (München)
97
Dozen
D .
O o
K aus (München):
In
Übe eins immung
mi
de
Da s ellung
des
e s en
Re e en en
bin
auch ich
de
Ansich ,
daß
de
Un e schied
zwischen
"klassische "
und
"mode ne "
Kapi al heo ie
nich
du ch
die
Gegenübe s ellung
on
"s a ische "
und
"dynamische "
Be ach ungsweise
gekennzeichne
we den
kann.
Es
handel
sich
ielmeh
um
einen
Un e schied
im
Objek
de
Analyse:
Un e such
wi d
in
einem
Fall
die
S uk u
de
P oduk ion
und
die
Ve ände ungen
de selben
im
olkswi scha lichen
Wachs umsp ozeß,
wäh end
ü
die
"mode ne"
Theo ie
die
Vo aus-
se zungen
dieses
Wachs ums
und
die
P ozeßanalyse
in
de
Geld-
und
K edi wi scha
im
Mi elpunk e
des
In e esses
s ehen.
Da
sich
die
geld-
und
gü e wi scha lichen
Vo gänge
in
de
Wi klichkei
daue nd
übe schneiden,
is
eine
s enge
Isolie ung
de
beiden
Sei en
des
Kapi albildungsp ozesses
auch
in
de
Theo ie
nu
ü
einen
seh
eng
beg enz en
Teilausschni
möglich.
Die
au
Ka l
Ma x
und
Böhm-Bawe k
zu ückgehende,
on
Hayek
übe nommene
Analyse
de
kapi alis ischen
P oduk ionss uk u
dü e
heu e
doch schon
wei gehend
übe hol
sein.
Unse
P oblem
is
die
E hal ung
des Gleichgewich es
de
P oduk ionsg undlagen
im
wi -
scha lichen
Wachs um.
Eine
allgemeine
Kapi alzuwachs a e
bilde
keinen
b auchba en
Maßs ab
ü
die
Leis ungs ähigkei
de
P oduk ion
im
Ve häl nis
zu
eine
wachsenden
Be ölke ung,
wenn
das
p oduk i e
Wachs um
nich
in
allen
Wi scha szweigen
un e
denselben
Bedin-
gungen
e olgen
kann,
sonde n
au
wich igen
Gebie en
du ch
besonde e
Ums ände
gehemm
is .
Es
wä e
dahe
sinnlos,
das
Wachs um
de
Volkswi scha
du ch
die
Be echnung
eine
allgemeinen
Kapil al-
bildungsquo e
z.
B.
au
das
Volkseinkommen
ode
Sozialp oduk
messen
zu
wollen,
wenn
die
Kapi albildung
du ch
eine
Hype ophie
einzelne
Wi scha szweige
e olg ,
wäh end
ande e
Be eiche
de
P oduk ion,
welche
ü
die
allgemeine
Ve so gungslage
iel
wich ige
sind,
ein
wesen lich
ge inge es
Wachs um
zeigen
ode
ielleich
soga
in
ih e
Leis ungs ähigkei
zu ückgehen.
Was
nü zen
hohe
In es i ionen
in
de
Konsumgü e indus ie,
wenn
die
Roh-
und
G unds o p oduk ion
nich
mi komm !
Die
P oduk ionskapazi ä
de
In es i ionsgü e indus ie
mag
noch
so
seh
zunehmen,
wenn
nich
genügend
Roh-
und
G und-
s o e
zu
billigen
P eisen
gelie e
we den
können,
bleib
die
Kapazi ä
de
neuen
P oduk ionsanlagen
ungenu z .
Und
is
nich
in
den
le z en
Jah en
jede
Konjunk u ans ieg
in
Deu schland
imme
wiede
au
eine
G enze
ges oßen,
die
du ch
"Engpässe"
und
"Flaschenhälse"
in
de
Indus ie
de
"P oduk ions
gü e
mi
allgemeinem
Ve wendungs-
zweck"
gekennzeichne
wa ?
.
Auch
eine
Analyse
de
du ch
die
neue
e
Theo ie
en deck en
soge-
nann en
kumula i en
P ozesse
kann
mi
Hil e
de
al en
Zwei eilung:
7
Sozialpoli ik
V
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98
Kapi albildung und Kapi al e wendung
Konsumgü e indus ie
eine sei s,
P oduk ionsmi elindus ie
ande e -
sei s
nich
in
ich ige
Weise
du chge üh
we den.
Es
s imm
ein ach
nich ,
daß
im
o gesch i enen
S adium
de
o enen
In la ion
die-
selben
P oduk ionsmi el,
welche
zue s
on
de
P oduk ionsmi el-
indus ie
de
Konsumgü e indus ie
en zogen
wu den,
nunmeh
du ch
die
s eigenden
P eise
und
Gewinne
de
Konsumgü e indus ie
dazu
gezwungen
we den,
on
de
P oduk ionsmi el-
in
die
Konsumgü e -
indus ie
zu ückzuwande n.
Diese,
on
WiekseIl
und
seinen
Schüle n
(My dal)
gegebene
Da s ellung
wu de
schon
du ch
Valen in
Wagne1'
wide leg ,
welche
mi
Rech
da au
hingewiesen
ha ,
daß
es
ga
nich
möglich is ,
die
eigen lichen
P oduk ionsmi el
aus
de
Konsumsphä e
zu
bescha enl•
In
Wi klichkei
inde
die
du ch
in la o ische
K edi -
expansion
e u sach e
Ausdehnung
de
Konsumgü e indus ie
gleich-
zei ig
mi
den
zusä zlichen
In es i ionen,
ode
sie
inde
übe haup
nich
s a .
Sie
kann
nu
gleichzei ig
s a inden,
weil
die
du ch
In es i-
ionen
en s ehenden
Meh einkommen
so o
als
zusä zliche
Geldnach-
age
an
die
Konsumgü e mä k e
s ömen;
und
sie
is
nu
insowei
möglich,
als
die
Konsumgü e indus ie
übe
unausgenu z e
P oduk-
ions ese en
(Übe kapazi ä )
e üg ,
die
sie
jedoch
keines alls
de
In es i ionsgü e indus ie
en ziehen
kann,
weil
es
P oduk ionsmi el,
die
sich
wahlweise
ü
die
He s ellung
on
Konsumgü e n
ode
on
In es i ionsgü e n
eignen,
in
eine
mode nen
Volkswi scha
jeden-
alls
nich
meh
gib . Auch
die
on
ih
benö ig en
Facha bei e
kann
die
Konsumgü e indus ie
nich
e wa·
on
de
Me all e a bei ung,
Eisend ehe ei
ode
om
Maschinenbau
wegengagie en.
Die
Konku enz
zwischen
den
einzelnen
Indus iezweigen
en b enn
nich
um
die
Fach-
a bei e
und
spezi iSchen
P oduk ionsmi el,
welche
übe all
on
ande e
A
und
Quali ä
sind;
sonde n
sie
en s eh
um
die
G unds o e
und
um
die
P oduk ionsgü e
mi
allgemeinem
Ve wendungszweck,
de en
P eise
am
o enen
Ma k e
sp unga ig
in
die
Höhe
ge ieben
we den,
sobald
die
Roh-
und
G unds o p oduk ion
nich
wei e
ausgedehn
we den
kann,
sonde n
die
G enze
ih e
Leis ungs ähigkei
e eich
ha .
Das
P oduk ionsmaximum
de
G unds o indus ie
beg enz
die
Expan-
sions ähigkei
de
Konjunk u .
Es
schein
mi
deshalb
ü
die
En wicklung
eine
wi klichkei s-
nahen
und
wide sp uchs eien
Theo ie
no wendig,
den
beiden
sei
Ka l
Ma x
bekann en
Haup ab eilungen
de
P oduk ion
noch
eine
d i e,
die
on
de selben
Bedeu ung
is ,
zu
Sei e
zu
s ellen.
Wenige
aussich s eich
e schein
mi
hingegen
die
Wei e üh ung
de
du ch
Hayek
on
Böhm-Bawe k
übe nommenen
Ve ikalanalyse
de
P o-
duk ion.
Ich
glaube,
daß
die
S uk u analyse
du ch
die
E gebnisse
de
Inpu -Ou pu -S a is ik
on
Leon ie
wesen lich
wei e ge üh
we den
1 Valen in Wagne , Geschich e
de
K edi heo ien, Wien 1937; Sei e
250.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Aussp ache:
P o .
D .
E ich
P eise
(Heidelbe g)
99
kann
als
du ch
heo e ische
Spekula ion.
Völlig
i ealis isch
jeden alls
is
de
Hayeksche
Gedanke
eine
a
11
g e m
ein
e n
Ve ände ung
de
P oduk ionss uk u
du ch
einen
in la o ischen
ode
de la o ischen
P ozeß.
Denn
es
gib
ja
ga
keine
ande en
Ve ände ungen
de
P o-
duk ionss uk u
als
eben
jene,
welche
du ch
die
neuen
In es i ionen
bewi k
we den.
Au
G und
ih e
s uk u ellen
Wi kungen
un e -
scheiden
sich
olgende
A en
de
In es i ion:
1.
Die
ex
e
ns
i e
In es i ion,
die
ein ache
Ve meh ung
de
o -
handenen
P oduk ionsmi el
ü
die
Beschä igung
eine
g öße en
Anzahl
on
A bei sk ä en.
2.
Die
ho
i z 0 n
al
e
In es i ion,
de
Neuau bau
.
eines
P oduk ions-
appa a es
ü
die
He s ellung
on
bishe
nich
bekann en
Gü e n.
Sie
bie e
die
Möglichkei ,
ganz
neue
Bedü nisse
zu
be iedigen
(z. B.
Eisenbahn,
Fah ad,
Au omobil,
Kino,
Radio,
Flugzeug).
3.
Die
in
e n s i e
In es i ion
e se z
menschliche
A bei
du ch
die
Maschine
und
e spa
dadu ch
"Fak o kos en",
was
häu ig
schon
du ch
ein ache
Ve g öße ung
de
Maschinen
und
P oduk ions-
anlagen
e eich
we den
kann.
4.
Die
e
i
kaI
e
In es i ion
e länge
die
echnische
Daue ha ig-
kei
(Lebensdaue ,
Geb auchsdaue ,
Nu zungsdaue )
on
P oduk-
ionsmi eln
und
e spa
dadu ch
Amo isa ionskos en.
Die
In es i ions ypen
1
und
2
kann
man
auch
mi
eine
on
E lch
P eise
gep äg en
Bezeichnung
als
"E wei e ungsin es i ionen"2,
die
beiden
Kos en
spa enden
Typen
3
und
4
als
"Ve besse ungsin es i-
ionen"3
zusammen assen.
Nu
du ch
die
e ikale
In es i ion
inde
jedoch
ein
"capi al
deepening"
im
Sinne
on
Al in
H. Hansen
s a ,
wäh end
bei
de
in ensi en
In es i ion
häu ig
auch
eine
Zunahme
de
Ausb ingung
in
s ä ke e
P opo ion
e olg ,
als
die
de
in es ie en
Kapi alsumme
be äg .
Au
jeden
Fall
wi d
die
P oduk ion
du ch
"Ve besse ungsin es i ionen
"
wenige
a bei sin ensi .
P o .
D .
E lch
P eise
(Heidelbe g):
Ich
danke
Ihnen,
He
Kollege
K aus!
Ich
glaube,
Sie
haben
an
He n
Saue mann
die
F age
ges ell ,
was
e
mi
de
Äuße ung
gemein
habe,
ohne
Geldschöp ung
gehe
es
nich *.
Da
ich
in
Ih em
Sinn,
He
Saue mann,
an wo en,
daß
Sie
die
Du ch üh ung
de
In es i ion
ge-
mein
haben
und
nich
die
Siche ung
des
spä e en
Absa zes.
Ich
glaube
auch
in
Ih em
Sinne
zu
sp echen,
wenn
ich
sage,
daß
keineswegs
dann,
2
E ich
P eise ,
G undzüge
de
Konjunk u heo ie,
Tübingen
1933,
Sei e
53-65.
3
E ich
P eiseT,
ebenda,
Sei e
66-74.
*
Die
hie
angezogenen
Aus üh ungen
sind
on
D .
K aus
bei
Übe -
a bei ung
seines
Diskussionsbei ages
ges ichen
wo den.
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100
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
wenn
eine
In es i ion
du ch
Geldschöp ung
inanzie
wi d,
auch
schon
de
Absa z
gesiche
is . Das
P oblem
de
Übe kapazi ä
bleib
be-
s ehen,
denn
es
wä e
ja
ein
seh
e zwick e
Zusammenhang
zwischen
de
In es i ionsau wendung
je z
-
sam
Mul iplika o
und
allem
d um
he um
-
und
dem
spä e en
Schicksal
de
In es i ion.
Was
man
je z
mach ,
das
können
E wei e ungsin es i ionen
sein
ode
Ve -
besse ungsin es i ionen.
Zu
welchen
P eisen
~önnen
die
P oduk e
spä e
angebo en
und
abgese z
we den?
Wie
wi d
sich
bis
dahin
die
Wi scha
en wickel
haben?
S ell
sich
eine
Übe kapazi ä
he aus
ode
nich ? Das
P oblem
de
Übe kapazi ä
is
ja
nich
schon
dami
gelös ,
daß
man
je z
Geld
schöp
und
mi Hil e
de
Geldschöp ung
die
Beschä igung
e wei e .
Is
das
auch
in
Ih em
Sinn,
He
SaueT-
mann?
Jawohl,
und
auße dem,
dami
wi
zu
eine
gewissen
Zusammen-
assung
kommen,
is
dieses
P oblem
auch
on
He n
Kollegen
Schneide
e wähn
wo den,
nich
wah ?
E
ha
z.
B.
au
Doma
hin-
gewiesen.
Im
G unde,
wenn
ich
ihn
ech
e s anden
habe,
ha
ja
wohl
auch
He
Mah
heu e
mo gen
dieses
P oblem,
das
al e
P oblem
de
Un e konsum ions heo ie
-
wi
müssen
doch
deu sch
eden
-,
angeschni en.
Es
is
je z
wiede
neu
en deck ,
wenn
auch
nich
un e
de
Ma ke
"Un e konsum ions heo ie",
sonde n
un e
manche lei
ande en
Bezeichnungen.
Gleichwohl
is
es
im
G unde
genau
das
P o-
blem,
das
uns
in
de
Konjunk u heo ie
imme
schon
Kop ze b echen
gemach
ha
und
das
du ch
die
ielen
Büche ,
die
behaup en,
es
gäbe
keine
Übe p oduk ion,
mi
nich
wide leg
zu
sein
schein .
Das
Wo
ha
je z
He
Kollege
B and .
Dozen
D .
Ka l
B and
(Heidelbe g):
He
P o .
Saue mann
ha
uns
heu e
mo gen
in
eindeu ige
Weise
einige
g undlegende
Zusammenhänge
ökonomischen
Wachs ums
o
Augen
ge üh .
Bei
eine
solchen
Theo ie
wi scha lichen
Wachs ums
ag
man
iel
wenige
nach
den
konjunk u ellen
Schwankungen,
die
im
Zei ablau
ein e en
und
o handen
sein
können,
als
ge ade
um-
gekeh
nach
den
Möglichkei en
eine
lang is igen
Wi scha sen wick-
lung,
dem
gene alisie en
Wachs um.
Man
gelang
also
bewuß
iel
s ä ke
zu
T endanalyse,
ode
mi
ande en
Wo en,
man
e such
eine
Gleichgewich sbedingung
en lang
de
Zei skala
au zus ellen,
die
Vo ausse zungen
anzugeben,
un e
denen
s e iges
Wachs um
längs
de
Zei achse
möglich is .
Hie
lieg
eine
de
bedeu ungs olls en
Ansa z-
punk e
eine
dynamischen
Theo ie,
und
in
diesem
Sinne
is
auch
e wa
die
Wachs umsgleichung
on
Ha od
zu
e s ehen,
die
ja
in
ih e
be-
kann en
Fo m
G =
~
besag ,
daß
das
p ozen uale
Einkommens-
c
wachs um
G gleich
is
dem
Quo ien en
aus
dem
ela i en
Spa en
und
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Aussp ache:
Dozen
D .
Ka l
B and
(Heidelbe g)
101
de
Accele a ion.
Un e
ela i em
Spa en
e s eh
man
denjenigen
p ozen ualen
An eil
des
Volkseinkommens
eine
jeden
Pe iode,
de
zu
In es i ionszwecken
be ei ges ell
wi d;
se zen
wi
an
S elle
des
ela i enSpa ens
die
ela i e
In es i ion,
so
handel
es
sich
um
das
Ve -
häl nis
des
in es ie en
Teiles
zum
lau enden
Volkseinkommen.
Die
Accele a ion,
ode
wie
Ha od sich
ausd ück ,
de
Kapi aIkoe izien ,
is
eine
Rela ion,
die
angib ,
wie
g oß
die
eingese z e
In es i ion
sein
muß,
um
eine
Einhei
neuen
Einkommens
-
ce e is
pa ibus
-
e zeugen
zu
können.
Nun
is
eine
solche
Gleichung
zwei ellos
i ial,
sie
besag
zunächs
übe
den
Kapi aleinsa z
im
olkswi scha lichen
Wachs ums-
p ozeß
ech
wenig.
Abe
sie
gewinn
an
Bedeu ung,
wenn
wi
eine
wei e e
unabhängig
Va iable
in
unse
Sys em
ein üh en,
z. B.
das
Be ölke ungswachs um.
Denn
dann
wi d
a~
diese
Iden i ä s-
gleichung
eine
Bes immungsgleichung,
die
uns
sag ,
daß
bei
einem
bes imm en
Be ölke ungswachs um
eine
no wendige
Kapi alin es i ion
o handen
is ;
dann
e s
läß
sich also
sagen,
wie
g oß
das
Kapi al-
wachs um
sein
muß,
wenn
de
Fo sch i
s e ig
sein
soll.
Nehmen
wi
beispielsweise
an,
daß
uns
das
Be ölke ungswachs um
mi
2 %
und
die
Accele a ion
mi
5
gegeben
sei.
Dann
wä e
ein
ela i es
Spa en
on
10 %
des
lau enden
Einkommens
no wendig,
um
s e igen
Fo -
sch i
e möglichen
zu
können.
Bei
eine
solchen
Da s ellung
is
abe
die
A
de
In es i ionsdu ch üh ung
noch
ga
nich
bekann ,
is
noch
nich s
da übe
ausgesag
wo den,
ob
diese
In es i ion
aus
ech e
E spa nis
e olg ,
ode
ob
es sich
um
eine
au onome
In es i ion
handel .
Abe
diese
F ages ellung
läß
sich
mi
einem
kleinen
Kuns g i
wenigs ens
in
die
allgemeine
K eislau übe legung
eino dnen.
Denn
wi
können
ja
annehmen,
daß
E spa nis
und
In es i ion
be ei s
in
de
ex
an e-Si ua ion
übe eins immen,
so
daß
ü
diesen
Fall
das
P oblem
als
gelös
anzusehen
is .
Es
e geben
sich
ande e sei s
also
nu
dann
S ö ungen
diese
s e igen
En wicklung,
wenn
be ei s
ex
an e
E spa -
nis
und
In es i ion
oneinande
di e ie en.
Aus
diese
besonde en
Da ens ellung
we den
sich
g undsä zlich
zwei
P obleme
ablei en
las-
sen:
einmal
die
konjunk u ellen
Schwankungen
und
zum
ande en
die-
jenigen
S ö ungen,
die
.
be ei s
om
Re e en en
mi
dem
S agna ions-
p oblem
in
Zusammenhang
geb ach
wu den.
Nach
eben
da geleg en
Übe legungen
wi d
o enkundig,
daß
das
P oblem
de
"ma u i y
de
kapi alis ischen
Wi scha "
nich
in
eine
Theo ie
de
schwindenden
In es i ionschancen
e schöp end
behandel
we den
kann,
es
schein
ielmeh ,
daß
lediglich
di e gie ende
Wachs ums a en
den
S ag-
na ionsp ozeß
en scheidend
bes immen,
d. h.
es
wi d
de
Un e schied
zwischen
no wendigem
und
a sächlichem
Wachs um
bedeu ungs oll.
E s
wenn
das
no wendige
Einkommenswachs um,
das
gemäß
eine
solchen
Bes immungsgleichung
des
ökonomischen
Fo sch i es
no -
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102
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
wendig
wä e,
on
dem
a sächlichen
Wachs um
abweich ,
wenn
dieses
a sächliche
Wachs um
hin e
dem
no wendigen
bei
Vollbeschä igung
ohne
In la ion
zu ückbleib ,
en s ehen
diejenigen
übe legungen,
die
die
F age
au we en,
welche
Ausgleichsk ä e
eigemach
we den
können,
um
du ch
die
s aa liche
Poli ik
einen
Angleichungsp ozeß
zu-
s ande
zu
b ingen.
Hie
spielen
dann
alle dings
übe legungen
de
Kapi allenkung
und
In es i ionsplanung
eine
Rolle.
Auch
ein
wei e e
Diskussionspunk
e schein
mi
bedeu ungs oll,
bei
welchem
ich
mi
den
Aus üh ungen
on
He n
P o .
Saue mann
übe eins imme.
Ges a en
Sie
mi
eine
ku ze
Beme kung
zu
dem
P oblem
des
Kapi alkoe izien en
im
Zusammenhang
mi
dem
ech-
nischen
Fo sch i .
Hie
wu de
sei ens
des
Re e en en
e klä ,
daß
de
Kapi alkoe izien
du ch
den
echnischen
Fo sch i
e ände
wi d,
daß
e
lexibel sei,
was
in
de
bishe igen
Theo ie
allgemein
bes i en
wi d.
Es
we den
z. B.
ü
die
USA
Koe izien en
on
4-5
als
ü
län-
ge e
Zei äume
kons an
bleibend
angegeben.
Meine
übe zeugung
nach
können
wi
einen
un e ände lichen
Kapi alkoe izien en
nu
dann
annehmen,
wenn
es sich
um
einen
echnischen
Fo sch i
handel ,
den
man
gemeinhin
als
a bei spa ende
E indung
bezeichne ,
ein
P o-
zeß,
bei
dem
also
A bei
du ch
Kapi al
subs i uie
wi d.
Ich
glaube
dagegen,
daß
imme
dann
eine
Ände ung
dieses
Koe izien en
ein e-
en
wi d,
wenn
die
echnische
Neue ung
die
P oduk ions ak o en
gleichmäßig
i ,
also
die
E izienz
des
ganzen
Fak o eneinsa zes
s eige .
Das
wide sp ich
de
Ha odschen
Anschauung
wie
übe haup
den
bishe igen
Aus üh ungen,
die
übe
neu ale
E indungen
gemach
wu den.
Manche
Anzeichen
weisen
au
die
Ve ände ung
hin,
dennoch
soll e
man
ein
eindeu iges
U eil
hie übe
noch
nich
ällen,
da
die
gesam en
P obleme,
die
mi
dem
Kapi alkoe izien en,
den
neu alen
E indungen
und
dem
echnischen
Fo sch i
zusammenhängen,
ja
doch
bis
heu e
iel
zu
wenig
eine
eingehenden
Analyse
un e zogen
wu den.
P o .
D .
Hans
Ri schl
(Hambu g):
Ges a en
Sie
mi
eine
paa
Wo e
zu
Me hode
und
zum
Gel ungs-
be eich
de
dynamischen
Theo ie,
übe
die
wi
heu e
mo gen
das
schöne
Re e a
on
He n
Kollegen
Saue mann
gehö
haben.
E
sp ach
da-
on,
daß
d ei
Pa en
an
de
Wiege
diese
Theo ie
ges anden
hä en,
und
nann e
da un e
auch
die
Konjunk u heo ie.
Die
ha e
ich
ganz
ku z
hie
in
die
Deba e
we en
wollen,
das
haben
nun
meine
beiden
Vo edne
schon
ge an.
Ich
woll e
nu
sagen,
daß
e
die
Mu e
de
dynamischen
Theo ie
nich
genann
ha ,
wenn
e
die
d ei
Pa en
nann e,
nämlich
die
Gleichgewich s heo ie.
An
eine
S elle
ha
He
Saue mann
gesag ,
es
sei
das
Bes eben
de
dynamischen
Theo ie,
den
übe gang
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Aussp ache: P o . D . Hans Ri schi (Hambu g)
103
on
einem
Gleichgewich szus and
in
€inen
ande en
da zus ellen
und
zu
schilde n.
Das
is
nun,
mi
Ve laub
zu
sagen,
eine
gewisse
pe i io
p incipii
inso e n,
als
man
annimm ,
daß
diese
dynamische
Bewegung
wi klich
wiede
zu
einem
Gleichgewich szus and
üh .
Wenn
wi
die
E ah ungen
de
Konjunk u geschich e
und
die
Leh en
de
Konjunk-
u heo ie
bcl ach en,
dann
könn en
wi
ja
ebensogu
sagen,
diese
Wachs umsp ozeß
üh
nachhe
nich
zu
einem
Gleichgewich szus and,
sonde n
zu
eine
S ö ung
und
E schü e ung
de
Gleichgewich e.
Ich
glaube,
daß
wi
zweie lei
auseinande hal en
müssen,
einmal
eine
ea-
lis ische
Konjunk u heo ie,
die
es s ell ,
wie
is
in
de
Wi klichkei
de
Konjunk u ablau
gewesen,
und
wie
is
e
zu
e klä en.
Ich
glaube,
daß
wi
da übe
hinaus
abe
auch,
und
das
is
ja
das
Ziel
iele
Konjunk-
u heo ien
gewesen, zeigen
können,
daß
bei
eine
eien
kapi alis i-
schen
Ma k wi scha ,
die
unkon ollie
is
und
ungelenk
is ,
mi
No wendigkei
de
Wachs umsp ozeß
in
Konjunk u zyklen
ablau en
muß.
Wi
s ehen
heu e
in
eine
gewissen
Ge ah ,
nach
den
o ange-
gangenen
Zei en
des
We üs ens
und
de
K iegswi scha
und
des
e -
neu en
We üs ens
zu
e gessen, daß,
wenn
de a ig€
Au äge
om
S aa e
nich
o liegen
und
wenn
nich
s a k
eingeg i en
wi d,
die
eie
kapi alis ische
unkon ollie e
Wi scha
in
einem
solchen
Zyklus
ablau en
muß.
Welchen
We
ha
dann
abe
eine
Theo ie,
die
einen
gleichmäßigen
Wachs umsp ozeß
annimm
und
zug unde
leg ?
Es
is
selbs e s ändlich
das
be ech ig e
In € esse
de
Gleichgewich s heo ie,
zu
zeigen,
wie
ein
dynamische
Ablau
aussieh ,
und
H€
Kollege
Saue mann
ha
das
ja
gezeig
und
in
in e essan e
Weise
auch
gleich
den
schwie igen
Punk
ge unden,
de
sowohl
in
de
Theo ie
wie
in
de
Wi klichkei
bes eh ,
nämlich
den
Punk ,
aus
einem
s a ischen
Sys em
in
ein
dynamisches
übe zugehen.
E
ha
ausge üh ,
daß,
wenn
au
de
einen
Sei e
gespa
wi d,
au
de
ande en
Sei e
mi
diesen
E -
spa nissen
In es i ionen
ge ä ig
we den,
nun
es
an
Kau k a
ehl ,
also eine
Sch ump ung
des
unmi elba en
Konsums
ein i .
Und
da -
aus
ha
e
die
Folge ung
abgelei e ,
es müsse,
dami
es
zu
einem
ea-
len,
gleichmäßigen
Wachs um
komm ,
nun
auch
i gendw,ann
und
i gendwie
de
Konsum
wachsen.
Das
is
ja
auch
die
Schwie igkei ,
die
wah scheinlich
geschich lich
bes anden
ha
beim
Ingangkommen
de
Konjunk u zyklen
in
de
e s en
Häl e
des 19.
Jah hunde s,
wo
wi
ja
in
de
Ta
die
E scheinung
haben,
daß
sich
die
eu opäischen
Indu-
s ie ölke
g oßgehunge
haben,
daß
gleichzei ig
die
Reallöhne
san-
ken.
Und
das
ha
bekann lich
Ma x
im
zwei en
Band
des
"Kapi als"
zu
de
Theo ie
e anlaß ,
daß
die
Akkumula ion
sich
o gese z
oll-
ziehen
kann
auch
au
de
Gü e sei e,
ohne
daß
es
zu
eine
S eige ung
des
unmi elba en
Konsums
käme.
Das
ha
selbs e s ändlich
seine
G enzen,
und
ielleich
is
Ma x
hie
de
Ve suchung
e legen,
den
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110 Kapi albildung und Kapi al e wendung
Wenn
wi
diese
In es i ionen
in
geis iges
Kapi al,
wie
ich es
einmal
nennen
möch e,
nich
e nachlässigen, so
e gib
sich
ein
neue
Zu-
sammenhang.
Wi
können
dann
nämlich
de
Theo ie
de
schwindenden
In es i ions-Chancen
ein
A gumen
en gegenhal en,
das
sich
wie
olg
o mulie en
läß :
Wenn
die
G enzleis ungs ähigkei
de
In es i ion
in
Sachkapi al
und
in
Boden
in olge
de
Akkumula ion
abnimm ,
dann
is
es
nich
wah scheinlich,
daß
als
Reak ion
da au
eine
e s ä k e
In es i ion
in
geis iges
Kapi al
e olg , d. h.
insbesonde e
in
die
na u -
wissenscha liche
G undlagen-
und
Zweck o schung,
und
daß
au
diese Weise
indi ek
de
echnische
Fo sch i
s imulie
wi d,
dessen
wesen liche
Funk ion
es is , die
G enzleis ungs ähigkei
de
In es i ion
in
Sachkapi al
wiede
anzuheben.
Dies
e klä ,
wa um
sich
die
al en
S agna ions hesen
nich
bewah hei e
haben.
Die
These
on
Al in
Hansen
is
ja
nich
neu;
wi
inden
ih e
Wu zeln
bei
John
S ewa
Mill
und
noch
ühe .
S agna ion
wa
imme
"jus
a ound
he
co ne ",
und
die
P ognosen
sind
nie
einge o en,
wie
wi
wissen.
Wenn
wi
die
In es i ion
in
geis iges
Kapi al
ö de n
und,
um
es
übe spi z
zu
sagen,
die
Uni e si ä
als
eine
Kapi algü e indus ie
au assen,
dann
sehe
ich
nich
ein,
wa um
au
lange
Sich
eine
S agna ion
zu
e wa en
is .
Denn
du ch
Fö de ung
de
G undlagen-
und
Zweck o schung,
die
Kapi al
abso bie
-
das
wissen
wi
alle
seh
genau
-,
wi d
de
echnische
Fo sch i
s imulie
und
we den
die
au onomen
In es i io-
nen,
on
denen
He
K eHe gesp ochen
ha ,
ühe
ode
spä e
ange-
eg .
Diese
Zusammenhang
is
siche lich noch
nich
genügend
du ch-
o sch . Es
beda
genaue e
Un e suchungen
übe
die
Kapi alabhän-
gigkei
und
die
P oduk i i ä
de
na u wissenscha lichen
G undlagen-
und
Zweck o schung. Vielleich
soll en
wi
auch
die
E o schung
de
zweckmäßigen
Fo men
de
gesellscha lichen
und
wi scha lichen
O ganisa ion
nich
e gessen.
Denn
die
In es i ionsneigung
häng
u. a.
auch
on
de
Wi scha so dnung
ab.
Und
zwa
wie
olg :
De
ech-
nische
Fo sch i
ha
neben
de
Wi kung,
die
G enzleis ungs ähigkei
de
In es i ion
zu
e höhen,
noch
einen
ande en
E ek ,
de
die
G enz-
leis ungs ähigkei
de
In es i ion
senk :
das
is
de
Ve al ungse ek .
Du ch
s a ken
echnischen
Fo sch i
we den
die
o handenen
spezi-
ischen
Kapi algü e ,
u. U.
lange
o
ih e
echnischen
Unb auchba kei ,
wi scha lich
we los.
In
eine
Wi scha so dnung,
in
de
die
e -
schiedenen
Be iebe
inanziell
und
üh ungsmäßig
nich
on
einande
abhängen,
sonde n
in
scha em
We bewe b
mi einande
s ehen,
we -
den
diese
Kapi al e lus e,
die
man
sich
gegensei ig
zu üg ,
die
olks-
wi scha liche
In es i ionsneigung
kaum
beein äch igen.
Abe
in
eine
monopolisie en,
e us e en
ode
ka ellie en
Wi scha
mi
Indu-
s ie e bänden
is
zu
e wa en,
daß
in
gegensei igen
Absp achen
ode
Ve handlungen
solche
In es i ionen
un e d ück
ode
un e bunden
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Aussp ache:
D .
Ku
W.
Ro hschild
(Wien)
111
we den,
die
bei
den
Be eilig en
einen
Ve al ungse ek
auslösen,
de
mi
einem
Kapi al e lus
e bunden
is .
In
eine
we bewe blichen
Wi scha so dnung,
wo
diese Möglichkei en
nich
bes ehen,
esul ie en
diese
In es i ionen
und
de
Ve al ungse ek
des
echnischen
Fo -
sch i s
in
einen
P ozeß,
den
Schumpe e
den
P ozeß
de
schöp e ischen
Ze s ö ung
genann
ha .
Hie
muß
man
in es ie en
ode
s e ben.
Hie
kann
man
den
Ein-
luß des echnischen
Fo sch i s
au
das
Un e nehmungskapi al
und
au
das
P i a e mögen
nich
e hinde n.
Hie
dominie
die
in-
es i ions ö de nde
Wi kung
des echnischen
Fo sch i s.
Wenn
ein
anhal ende
S agna ionszus and
einmal
ein e en
soll e,
dann
kann
e
einmal
du ch
monopolis ische
Ve hä ung
de
P oduk ionss uk u
und
de
Wi scha so dnung
e u sach
sein
und
'zum
ande en
dadu ch,
daß
man
es
e säum
ha ,
genügend
In es i ionen
in
geis iges
Kapi al
o -
zunehmen.
Diesen
le z en
Gesich spunk
soll en
ge ade
wi
Ve e e
de
Hochschulen
nich
un e d ücken.
D .
Ku
W.
Ro hschild (Wien)1:
He
P o .
Neuma k
ha
uns
in
ausgezeichne e
Weise
die
inanz-
poli ischen Möglichkei en gezeig ,
die
Kapi albildung
zu
ö de n,
und
e
ha
o
allem
auch
da au
hingewiesen,
daß
man
dabei
auch
au
die
indi ek en
E ek e
und
au
die
Fe nwi kungen
solche
Maßnahmen
Rücksich
nehmen
muß.
In
diese
Beziehung
möch e
ich
ge n
eine
kleine
E gänzung
o b ingen.
He
Neuma k
ha
un e
de
siche lich
zu e enden
Vo ausse zung,
daß
die
Konsumneigung
in
den
höhe en
Einkommensschich en
seh
s a k
abnimm ,
ich ig
da au
hingewiesen,
daß
man
die
Kapi albildung
dadu ch
ö de n
könn e,
daß
man
die
P og ession
de
Einkommens eue
e inge
ode
einen
Teil
de
Ein-
kommens eue
au
die
Ve b auchss eue n
übe äg .
E
ha
dann
alle dings
da au
hingewiesen,
daß
diese
kapi albildungs ö de nde
Maßnahme
dadu ch
beein äch ig
we den
kann,
daß
die
nied ige en
Einkommen,
die
also
je z
s ä ke
belas e
we den,
e suchen
we den,
ih en
al en
Lebenss anda d
au ech zue hal en,
und
dahe
ih e
E spa -
nisse
einsch änken.
Ich
glaube,
o en
ges anden,
daß
diese
einsch änkende
Wi kung
un e
den
heu igen
Ve häl nissen
zumindes
in
Ös e eich
keine
seh
g oße
Rolle
spielen
wü de,
weil
die
Spa möglichkei en
in
den
un e en
Schich en
schon
so
besch änk
sind,
daß
ga
keine
Ein-
spa ungen
meh
möglich
sind,
d
..
h. die
Ve hal ensweise,
die
Duesen-
1
Die
Diskussionsbei äge
de
He en
Ro hschild
und
Sen ,
die
e s
am
Nachmi age
des
zwei en
Ve handlungs ages
gesp ochen
haben,
we den
schon
hie
wiede gegeben,
da
sie
sich
au
das
Re e a
on
He n
Neuma k
beziehen.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
112
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
be y
in
Ame ika
un e such
ha ,
wi d
in
Ös e eich
heu e
ga
nich
so
s a k
zu e en.
Abe
ich
wü de
einen
ande en
Punk
o b ingen,
de
diese
Maßnahme
beein äch igen
wü de
und
meine
Meinung
nach
iel
s ä ke
beein äch igen
wü de.
Ge ade
un e
den
Ve häl nissen,
die
ich
eben
geschilde
habe,
wü de
eine
Ve lage ung
de
Einkommen-
s eue
au
die
Ve b auchss eue n
ode
eine
Ände ung
de
P og ession
unmi elba
zu
einem
Rückgang
de
Nach age
üh en.
D. h.
die
Kau -
k a
nied ige e
Einkommenss u en
wü de
unmi elba
besch änk
we den,
so
daß
zwa
die
Kapi albildung
ge ö de
wü de,
abe
dieses
Kapi al
wü de
wah scheinlich
nich
ealisie ,
nich
in
eale
In-
es i ionsgü e
e wandel
we den,
weil
eben
so o
Absa zschwie ig-
kei en
ein e en
wü den.
Ich
glaube
dahe ,
daß
diese
Vo schlag,
den
P o .
Neuma k
selbe
spä e
als
sozial
nich
wünschenswe
im
g oßen
und
ganzen
ablehnend
be ach e
ha ,
auch
aus
ein
wi kungsmäßigen
G ünden
un e
den
Ve häl nissen,
wie
sie
z.
B.
heu e
in
Ös e eich
und
wah scheinlich
auch
z.
T.
in
Deu schland
bes ehen,
abzulehnen
wä e.
Ein
Ausweg
wü de
ehe
sein,
wenn
man
an
eine
Umschich ung
de
S eue n
denk ,
e was
ande es
zu
machen,
was
au ;h
He
Neuma k
in
seinem
Re e a
o geb ach
ha ,
nämlich das
S eue sys em
so
um-
zu o men,
daß
de
An eiz
zum
In es ie en
des
gebilde en
Kapi als
e s ä k
wi d.
Ich
e inne e
mich
da
o
allem
an
einen
Vo schlag,
den
o
einigen
Jah en
Kalecki
gemach
ha ,
de
-auch
on
dem
Gedankengang
de
gleichbleibenden
S eue summe
ausgehend
-
ein
S eue sys em
en wo en
ha ,
das
so
kons uie
is ,
daß,
wenn
man
in es ie ,
die
s eue liche
Bes a ung
sozusagen
weg äll ,
die
dann
ein i ,
wenn
man
nich
in es ie .
P o .
D .
Paul
Sen
(Saa b ücken):
Ich möch e
ku z
au . einige
F agen
eingehen, welche
im
Anschluß
an
das
Re e a
on
He n
P o .
Neuma k
in
de
Diskussion
behandel
wu den.
Die
e s e
F age
bezieh
sich
au
die
No wendigkei
eine
sogenann en
in e en ionis ischen
Finanzpoli ik,
wie
sie
in
de
O d-
nungs inanz
ode
iscal policy
zum
Ausd uck
gekommen
is . Ich
bin
de
Au assung,
daß
die
F age,
ob inanzpoli ische
In e en ion
ode
nich ,
übe haup
nich
meh
zu
Diskussion
s ehen
kann.
Denn
sei dem
das
Budge
des
S aa es
sein
Ak ionsquan um
e eich
ha ,
d. h.
allein
schon
du ch
seine
Exis enz
das
Volkseinkommen,
die
Beschä igung,
die
P oduk ion,
den
Außenhandel,
also
die
gesam e
wi scha liche
Ak i i ä
beein luß ,
können
und
dü en
die
einzelnen
Budge elemen e
wede
nu
in
ih e
Isolie ung
gesehen, noch
nu
au
das
budge in e ne
Gleichgewich
bezogen
we den.
In
de
adi ionellen
Haushal üh ung
gab
es
nu
eine
einzige Beziehung,
nämlich
die zwischen
den
Ein-
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Aussp ache: P o . D . Paul Sen (Saa b üc1:'i!n) 113
nahmen
und
Ausgaben
inne halb
des
Budge s,
was
dem
alles
be-
he schenden
G undsa z
des Budge ausgleichs
en sp ach.
Heu e,
in
unse e
Si ua ion,
gib
es
übe
diese
budge in e ne
Rela ion
hinaus
eine
Vielzahl
on
Beziehungen
zwischen
Budge
und
wi scha liche
Ak i i ä ,
die
sich
eo
ipso
aus
de
Exis enz
des
Budge s
e gib
und
an
de
wi
ein ach
nich
o beigehen
können.
Diese
Ta sache,
die
zumindes
in
de
je zigen
Si ua ion
nich
aus
de
Wel
gescha
we den
kann
-es
sei
denn,
daß,
wie
iele
Leu e
glauben,
die
Folgen
zweie
Wel k iege
ein ach
besei ig
we den
könn en
-
diese
Ta sache
beding ,
daß
man
e s ens
die
du ch
das
Budge
ausgelös en
ökono-
mischen
Wi kungen
analysie en
und
zwei ens
du ch
eine
en sp echende
Finanz-
und
Wi scha spoli ik
in
die
gewünsch en
Bahnen
lenken
muß.
Zum
e s en
Punk
is
nun
zu
sagen,
daß
wi
zwa
au
ielen
Gebie en,
wie
z.
B.,
was
He
P o .
SchmöldeTs
be on
ha ,
au
dem
de
Inzidenzieh e,
noch
nich
iel
wissen.
Au
ande en
Gebie en
haben
wi
jedoch
Fo sch i e
e ziel ,
die
uns
in
die
Lage
e se zen,
uns
zu-
mindes
ein
unge äh es
Bild
on
de
gesam wi scha lichen
Si ua ion
zu
machen
und
auch
en sp echende
wi scha spoli ische
Schlüsse
da aus
zu
ziehen. Ich
glaube,
daß
wi
allen
G und
haben,
wenn
man
die
Fo schungse gebnisse
de
le z en
zwei
Jah zehn e
be ach e ,
nich
zu
esignie en
und
zu
sagen
"igno amus".
Das
is
die
Analyse.
Was
den
zwei en
Punk
angeh ,
so
glaube
ich,
daß
es
o
allem
da au
ankomm ,
in
·de
P axis
de
Wi scha s-
und
Finanzpoli ik
übe haup
einmal
die
Konsequenzen
zu
ziehen.
Wenn
wi
hie
z. B.
au
diese
Tagung
übe
die
Möglichkei en
eine
inanzpoli ischen
Beein lussung
de
Kapi albildung
und
- e wendung
sp echen
und
disku ie en
und
wenn,
wie
He
P o .
NeumaTk
in
eine
nich
meh
zu
übe e enden
Weise
da ges ell
ha ,
die
e schiedens en
Möglichkei en
dazu
gegeben
sind,
dann
soll en
wi
abe
auch
in
de
inanz-
und
wi scha s-
poli ischen
P axis
übe haup
e s
einmal
die
Vo ausse zung
dazu
scha en,
daß
die
als zweckmäßig
e ach e en
Maßnahmen
wi ksam
e g i en
und
du chge üh
we den
können.
Man
ha
abe
ge ade
in
diese
Beziehung,
glaube
ich,
in
de
Bundes epublik
Wes deu schland
z.
T. nich
meh
e s ändliche
Hemmungen.
Die iscal policy is ,
so
wi d
a gumen ie ,
ein
Weg
in
die
kollek i is ische
Zwangswi scha
o ali ä e
A .
Ich
glaube,
daß
es
müßig
is ,
au
dieses
A gumen
übe haup
noch
nähe
einzugehen,
denn
in
den
wes lichen
Demo-
k a ien
is
die
iscal policy eines
de
gemäßigs en
demok a ischen
In-
s umen e
eine
Wi scha spoli ik
übe haup ,
wobei
o
allen
Dingen
be on
wi d,
daß
sie
nich
das
Allheilmi el
is
und
auch
nich
sein
kann,
was
on
übe ei igen
Ve ech e
n
de
iscal policy,
abe
auch
on
den
meis en
ih e
Gegne
un e s ell
wi d.
Was
o
allem
no -
wendig
is ,
is
die
Re o m
des Budge -Wesens,
und
zwa
in
eine
A
8
Sozialpali
ik
V
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
114 Kapi albildung und "Kapi al e wendung
und
Weise,
daß
es
den
einem
mode nen
S aa
obliegenden
Au gaben
ge ech
we den
kann.
Ich möch e
hie
nich
au
die
ielen
Neue ungen,
die
in
ielen
Lände n
auße halb
Deu schlands
in
diese
Hinsich schon
du chge üh
wo den
sind, eingehen. Es
mögen
ielleich
nu
zwei
Dinge
einmal
besonde s
he ausges ell
we den,
welche
die
No wendig-
kei
eine
Budge -Re o m
besonde s
d ingend
e scheinen
lassen.
Wenn
wi
on
Kapi albildung
und
Kapi al e wendung
sp echen
und
uns
die
e schiedens en
Al e na i en
kla zumachen
e sumen,
dann
müssen
wi
uns
bewuß
sein,
daß
sowohl
die
Zielse zung
als
auch
die
Mi el
zu
E eichung
diese
Zielse zung
nu
im
gesam olkswi scha lichen
Rahmen
und
Zusammenhang
gesehen
we den
dü en
und
daß
ins-
besonde e
die
einzelnen
Maßnahmen,
z.
B.
die
e schiedenen
S eue -
a en,
zwecks
E eichung
bes imm e
kapi al ö de nde
ode
sons ige
Wi kungen
nu
im
Rahmen
de
Wi kungen
des
Gesam -Budge s
b~
ach e
we den
dü en.
Wie
kann
das
abe
geschehen,
wenn
das
Budge
on
heu e
eine
Flugmaschine
on
1910
en sp ich ,
wie
es
Heinig
einmal
ausged ück
ha ?
Wie soll
die
Koo dinie ung
und
Ab-
s immung
zwischen
de
Kapi albildung
und
- e wendung
sei ens
des
S aa es
und
de
p i a wi scha lichen
Kapi albildung
und
- e wen-
dung
du chge üh
we den,
wenn
wi
übe
die
iel äl igen,
z.
T.
gegen-
sä zlichen
Wi kungen
inanzpoli ische
Maßnahmen
as
übe haup
nich s
wissen,
weil
nämlich
auch
die
A
de
Budge ie ung
uns
übe -
haup
dieses
Wissen
nich
e mi eln
kann?
Ich
kann
au
die
Dinge
hie
leide
nich
meh
nähe
eingehen,
ich möch e
abe
nich
schließen,
ohne
auch
einen
on
deu sche
Sei e
aus
gemach en
Vo schlag
de
Re o m
des
Budge -Wesens
zu
nennen,
welche
au
Ve anlassung
de
Hanses ad
Hambu g
on
den
He en
D .
Weichmann
und
D .
Waw -
czek
o geleg
wo den
is . Ich glaube,
daß
manche
de
hie
dis-
ku ie en
P obleme
inanzpoli ische
und
inanz heo e ische
A
kla e
wä en,
wenn
wi
au
de
G undlage
eines
ande en,
d. h.
mode nen
Budge -Wesens
in
Ve bindung
mi
eine
olkswi scha lichen
Ge-
sam echnung
disku ie en
könn en.
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Zwei e
Tag
8'
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Zwei e
Tag
F ei ag,
3.
Ok obe 1952
P o .
D .
Bou ie
(Wien)
übe nimm
au
Bi e
des
Vo si zenden
die
Ve handlungslei ung
und
e eil
He n
D .
Wol
das
Wo
zu
seinem
Re e a :
P obleme de Wiede belebung des Kapi alma k es
D .
Edua d
Wol ,
Mi glied
des
Di ek o iums
de
Bank
deu sche
Lände
(F ank u ):
Meine
Damen
und
He en!
Nach
den
ges e n
gehö en
heo e ischen
Vo ägen,
de en
Span-
nungswei e
na u gemäß
wei
übe
die
Tagesp oblema ik
hinausging,
is
es
heu e
meine
Au gabe,
einige
seh
ak uelle,
abe
auch
heikle
kapi alma k poli ische
Gegenwa s agen
zu
behandeln.
Das
wi d
no wendige weise
mi
sich
b ingen,
daß
ich
nich
nu
in
de
Dik ion,
sonde n
auch
in
de
A
de
Be ach ung
on
dem
ges e n
Gebo enen
e was
abweiche:
Sie
we den,
konk e
gesp ochen,
heu e
iel
meh
We ungen,
iel
meh
Emp ehlungen
und
deshalb
siche
auch
iel
meh
zum
Wide sp uch
Reizendes
hö en
als
ges e n.
Selbs e s änd-
lich
muß
ich mich
bei
meinen
E ö e ungen
ausschließlich
au
die
Ve häl nisse
in
de
Bundes epublik
besch änken.
Unse e
ös e eichi-
schen
F eunde
we den
abe
ielleich doch
hie
und
da
Be üh ungs-
punk e
spü en,
denn
die
F agen,
mi
denen
wi
uns
hie
beschä igen.
sind
ja
nich
nu
deu sche
P obleme,
sonde n
-
wie
schon
in
den
ges igen
Beg ußungsansp achen
deu lich
zum
Ausd uck
kam
-
zum
g oßen
Teil
gemeinsame,
ja
ich möch e
as
sagen,
in e na ionale
So gen.
I.
Ausgangspunk
unse e
Be ach ungen
is
die
eigena ige
Pa a-
doxie,
die
sei
Jah en
den
P ozeß
de
Kapi albildung
und
des
Kapi al-
einsa zes
in
Deu schland,
abe
ebenso
auch
in
zahl eichen
ande en
Lände n
de
wes lichen
Hemisphä e,
kennzeichne .
Au
de
einen
Sei e
haben
wi
eine
olkswi scha liche
Kapi albildung,
die
wei
übe
die
ühe e
Jah e
hinausgeh
und
wah scheinlich
das
Maximum
dessen
da s ell ,
was
un e
den
Bedingungen
eine
im
g oßen
und
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118 P obleme
de
Wiede belebung des
Kapi alma k es
ganzen
eien
Wi scha so dnung
e eichba
is .
Au
de
ande en
Sei e
jedoch
is
de
übe
den
Kapi alma k
gehende
Gelds om,
d. h.
diejenige
Kapi almenge,
die
on
den
Spa e n
du ch
We papie e we b
ode
übe
Kapi alsammels ellen
D i en
zu
eien
Ve wendung
an-
gebo en
wi d,
nich
nu
im
Ve häl nis
zu
gesam en
Kapi albildung,
sonde n
auch
absolu
wesen lich
nied ige
als
ühe .
Nähe es
hie -
übe
bi e
ich
dem
s a is ischen
Ma e ial
zu
en nehmen,
das ich
Ihnen
übe eichen
ließ. Ich möch e
hie
lediglich
e wähnen,
daß
in
den
Jah en
1949-1951
nu
20 . H.
de
Ne o-Anlagein es i ionen
in
de
Bundes epublik
mi
Kapi alma k mi eln
inanzie
wu den,
gegen-
übe
45
P ozen
im
Jah e
1936
und
eichlich 62
P ozen
im
Du ch-
schni
de
Jah e
1926
bis
1928,
und
daß
dabei
auch 1951
de
An eil
nich
übe
die
e wähn en
20
P ozen
hinausging. Die
üb igen
80
P o-
zen
dagegen
en ielen
au
Haushal smi el,
au
Gegenwe mi el
und
zum
g öß en
Teil
au
die
Selbs inanzie ung
sowie
au
den
Einsa z
ku z is ige
Bankk edi e,
au
de en
Rolle
ü
die
In es i ions inan-
zie ung
spä e
noch
zu ückzukommen
sein
wi d.
Im
Rahmen
des
Kapi alma k es
wiede
sind
besonde s
Kapi al-
bildung
und
Kapi al e mi lung
übe
die
We papie mä k e
zu ück-
gegangen.
Aus
eine
de
Ihnen
o liegenden
Tabellen
is
zu
e sehen,
daß
de
gesam e
Inlandsabsa z
an
We papie en
1951
nu
ein
D i el
seines
Um angs
on
1936
und
nich
einmal
ein
Sechs el des
Absa zes
on
1926-1928
ausmach e.
Das
Bild
wä e
dabei
noch
iel
düs e e ,
wenn
nich
ö en liche
S ellen
sei
einige
Zei
einen
g oßen
Teil
ih e
In es i ionsmi el
übe
P andb ie ins i u e
wei e lei e en,
um
sich
on
Ve wal ungsa bei en
zu
en las en.
Übe
den
Gegenwe
de
zu
diesem
Zweck
e wo benen
P andb ie e
kann
das
Emissionsins i u
abe
selbs e s ändlich
nich
ei
e ügen,
so
daß
es
im
G unde
genommen
eigen lich nich
ich ig
is , diese
Be äge
zu
den
Kapi al-
ma k mi eln
zu
echnen.
Läß
man
abe
den
We papie absa z
an
ö en liche
S ellen
auße
ach ,
so
bleib
ü
das
Jah
1951 als
ech e
kapi alma k mäßige
We papie absa z
nu
noch
ein
Be ag
on
d.
450 Millionen DM
gegen
schä zungsweise
1,5
Millia den
RM
im
Jah e
1936
und
3,3
Millia den
RM
im
Du chschni
de
Jah e
1926
bis
1928.
De
eie
We papie ma k ,
übe
den
ühe
de
wei aus
g öß e
Teil
de
Kapi albildung
und
des
Kapi aleinsa zes
ging
und
de
deshalb
mi
Rech
als
das
Konjunk u ba ome e
mode ne
Volks-
wi scha en
be ach e
wu de,
is
heu e
also
as
e öde .
Ein
de a iges
Da niede liegen
des
Kapi alma k es
im
allgemeinen
und
des
We papie ma k es
im
besonde en
mag
nun
in
de
e s en
Zei
nach
de
Wäh ungs e o m
un e meidlich
gewesen
sein
-
au
die
Daue
wi d
es
zu
eine
e ns ~n
Schwäche.
Daß
eine
Kapi albildung,
de en
Schwe gewich
in
de
Selbs inanzie ung
und
de
iskalischen
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a
D .
Edua d
Wol
(F ank u )
119
Kapi alau b ingung
lieg , schon aus sozialpoli ischen
und
soziolo-
gischen
G ünden
höchs
bedenklich
is ,
beda
keine
E läu e ung.
Sie
üh
un e meidlich
zu
eine
einsei igen
Ve mögenszusammenballung
in
de
Hand
des
S aa es
und
de
konjunk u begüns ig en
Un e neh-
mungen
und
e hinde
dami
die
Wiede en s ehung
eine
gleich-
mäßige en
Ve mögensschich ung, die
ü
eine
demok a ische
Gesell-
scha so dnung
on
so
ungeheu e
Bedeu ung
is .
Abe
auch
wi -
scha lich
ha
eine
Kapi alau b ingung
im
S il
de
le z en
Jah e
e ns e
Scha ensei en.
Je
wenige
Kapi al
übe
den
Ma k
geh
und
sich
de
do igen
Ve wendungsauslese
s ell ,
des o
g öße
is
die
Ge ah
de
Kapi al ehllei ung.
Das
gil
namen lich
im
Hinblick
au
die
Selbs inanzie ung,
o
allem,
wenn
sie
in
so
s a kem
Maße
wie
in
den
le z en
Jah en
du ch
S eue e güns igungen
ge ö de
wi d,
die
dem
Un e nehme
nu
die
Wahl
zwischen
de
Rein es i ion
on
Gewinnen
im
eigenen
Be ieb
ode
de en
Wegs
eue ung
lassen.
Fehl-
in es i ionen
wä en
in
diesem
Falle
nu
ausgeschlossen,
wenn
Gewinn-
möglichkei
und
d inglichs e
In es i ionsbeda
zei lich
und
be ieblich
imme
zusammen ielen.
Abe
das
is
kaum
die
Regel,
zumal
die
Gewinnmöglichkei en
heu e
in
hohem
Maße
on
Zu älligkei en
und
s aa lichen
Eing i en
in
den
Ma k mechanismus
abhängen.
Übe
einen
b ei en
Kapi alma k
dagegen
können
die
meis
ech
be äch -
lichen zei lichen,
be ieblichen
und
egionalen
Abweichungen
zwischen
Kapi albildungs ähigkei
und
In es i ionsbeda
mühelos
ausge-
glichen
we den.
Ja,
de
echnische
Fo sch i ,
die
En s ehung
neue
Indus ien
und
Be iebe,
die
Scha ung
"neue
Kombina ionen"
und
was
sons
noch alles
zum
o ganischen
Wachs um
eine
Volkswi -
scha
gehö ,·
is
im
G unde
genommen
nu
denkba ,
wenn
ein
Ma k
exis ie ,
au
dem
sich
auch
Un e nehmungen
Kapi al
bescha en
können,
die
bishe
noch
nich
zu
eigene
Kapi albildung
ähig
wa en
Besonde s
ab äglich
is
jedoch
in
diese
Hinsich
das
Fehlen
eines
We papie ma k es,
denn
die Ausgleichsau gabe,
on
de
ich
eben
sp ach,
wi d
du ch
keinen
ande en
Sek o
des
Kapi alma k s
in
so
ollkommene
Weise
e üll
wie
du ch
den
We papie ma k .
Mi
Hil e
des
We papie s
is
es
am
ehes en
möglich,
den
lang is igen
K edi beda
eines
Un e nehmens
du ch
eine
ela i
g oße
Zahl
on
Kapi algebe n
be iedigen
zu
lassen
und
dami
auch
g oße,
übe
das
lokale
ode
egionale
Angebo
hinausgehende
Kapi alansp üche
zu
e üllen.
Du ch
Di ek k edi e
on
Banken
und
Kapi alsammels ellen
dagegen
wä e
das
bei
wei em
schwie ige ,
da
ein
einzelnes
Ins i u
ja
schon
mi
Rücksich
au
die
Risiko e eilung
zu
g oße
Einzelk edi e
e meiden
muß,
ganz
abgesehen
on
den
Schwie igkei en,
die
sich
in
diese Hinsich
bei
einem
dezen alisie en
Bankenappa a
e geben.
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126 P obleme de Wiede belebung des Kapi alma k es
de
hohe
Nachholbeda .
Volkswi scha lich
be ach e ,
is
es
dem
G os
de
Einkommensemp änge
zwa
o zdem
nich
gelungen,
sich
seine
Spa p lich
zu
en ziehen,
denn
die
hohen
Ausgaben,
die
de
Nach-
holbeda
auslös e,
haben
ganz
wesen lich
zu
En s ehung
de
Ve -
käu e mä k e
beige agen,
die es
den
Un e nehme n
in
eine
den
O ganismus-Cha ak e
de
Wi scha
beinahe
unheimlich
e anschau-
lichenden
Weise
dann
schließlich doch e möglich en, sich
übe
die
P eisges al ung
jene
In es i ionsmi el
zu
e scha en,
die
ihnen
die
eiwillige
Spa ä igkei
e sag e.
Abe
die
F üch e
dieses
"e zwun-
genen"
Spa ens
ielen
na ü lich
den
Un e nehme n
zu,
und
die
p i a e
E spa nisbHdung
wa
zei weilig
soga
nega i ,
weil
im
Run
nach
den
Gü e n
iel ach
nich
nu
das
lau ende
Einkommen,
sonde n
auch
ein
Teil
de
o handenen
E spa nisse
e b auch
wu de.
Diese Epoche
is
nun
abe
abgeschlossen.
De
Nachholbeda
is
zumindes
au
einigen
Gebie en
wei gehend
be iedig ,
ode , wo
e
das
nich
is ,
wie
beson-
de s
bei
Möbeln
und
Haus a ,
kann
e
im
wesen lichen
nu
mi
dem
Fo gang
des
Wohnungsbaus
zum
Zuge
kommen,
so
daß
e
die
allge-
meine
Spa neigung
nich
meh
nennenswe
beein äch ig .
Schwie ige
sind
dagegen
die
ein
psychologischen
Hemmungen
de
Spa neigung
zu
beu eilen,
also
o
allem
die
Wi kung
de
bösen
E -
inne ungen,
die
mi
de
In la ion
des
D i en
Reichs
und
de
zum
Teil
unnö ig
schlech en
Behandlung
des
Geldkapi als
in
de
Wäh ungs-
e o m
und
beim
Las enausgleich
e knüp
sind.
Daß
solche
En äu-
schungen
auch
heu e
noch
den
Spa . illen
belas en,
is
nich
zu
bes ei-
en.
Abe
wenn
man
bedenk ,
daß
im
e s en
Halbjah
1949
de
Zu-
wachs
an
Spa einlagen,
das
P ämienau kommen
bei
den
Lebens-
und
Sach e siche ungen
und
die
Spa einzahlungen
bei
den
Bauspa kassen
nu
500 Mil!.
DM
be ugen
und
daß
sich aus
den
gleichen
Quellen
im
e s en
Halbjah
1952
be ei s
wiede
ein
Spa au kommen
on
e wa
PI,
Millia den
DM
e gab, so
zeig
sich doch,
daß
die
Spa leis ung
au
die
Daue
nich
on
Ressen imen s
egie
wi d,
so
bedaue lich
es
auch
om
sozialen
und
menschlichen
S andpunk
aus
is ,
daß
den
Spa e n
nich
meh
Ge ech igkei
wide uh .
Seh
leich
eagie
de
Spa ieb
jedoch noch
imme
au
d o-
hende
ode
e mein lich
d ohende
Geldwe e schlech e ungen.
Die
Ko ea-Hausse
lie e e
hie ü
den
bes en
Beleg: Von
as
120
Millionen
DM
im
Du chschni
des
e s en
Halbjah es
1950
sank
damals
de
mona liche
Einzahlungsübe schuß
bei
den
Banken
und
Spa kassen
au
nich
einmal
meh
40 Millionen DM
im
ie en
Vie eljah
he ab,
und
im
e s en
Vie eljah
1951, als
die
P eiss eige ung
ih en
Höhepunk
e -
eich e,
e gab
sich
soga
ein
Auszahlungsübe schuß
on
mona lich
imme hin
beinahe
14 Millionen DM. Zwei ellos
wü de
also
bei
jede
Geld-
we bed ohung
de
Spa e
ungeach e
de
Einkommensen wicklung
so-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47

Re e a
D .
Edua d
Wol
(F ank u )
127
o
mi
eine
Einsch änkung
seine
Spa leis ung
eagie en.
Geling
es
abe ,
das
P eisni eau
einige maßen
s abil
zu
hal en,
so
wi d
sich
bes imm
-
o z
alle
psychologischen
Belas ungen
aus
de
Ve gan-
genhei
-
die
Rich igkei
de
Keynesschen
These
e weisen,
daß
bei
s eigendem
Einkommen
de
G enzhang
zum
Spa en
wächs .
IH.
Viel
wenige
zu e sich lich
kann
leide
die
An wo
au
die
F age
sein, ob
mi
dem
ges eige en
Spa willen
an
sich
auch
die
Be ei scha
wachsen
wi d,
dabei
wiede
in
Fo men
zu
spa en,
die
-
wie
o
allem
das
We papie spa en
-
wenige
liquide
und
mi
einem
gewissen
Risiko
beha e
sind. Die
bishe igen
E ah ungen
in
diese
Hinsich
sind
nich
e mu igend.
Denn
wäh end
z.
B.
de
Einzahlungsübe schuß
au
den
Spa kon en
de
Banken
und
Spa kassen
on
insgesam
e wa
130
Millionen
DM
im
e s en
Halbjah
1949
au
gu
eine
Millia de
DM
im
e s en
Halbjah
1952
ges iegen
is ,
ha
sich
de
We papie absa z
bei
nich
ö en lichen
S ellen
nu
on
e wa
180
Millionen
DM
au
knapp
400 Mill.
DM
e höh .
Es
is
also
e iden ,
daß,
wenn
schon
gespa
wi d,
dann
doch
ganz
übe wiegend
Spa o men
be o zug
we den,
aus
denen
de
Spa e ,
um
es
salopp
auszud ücken,
möglichs
ohne
Ve zöge ung
und
o
allem
möglichs
ohne
jedes
Risiko
auss eigen
kann.
Zumindes
die
le z genann e
Siche ung
is
abe
bei
We papie en
nich
gegeben,
da
hie
de
Spa e
o
Fälligkei
des
Papie s
ja
keinen
Ansp uch
au
einen
ixen
Geldwe
ha ,
sonde n
höchs ens
den
jewei-
ligen
Ku swe
ealisie en
kann.
Geh
man
den
ie e en
G ünden
diese
Liquidi ä s o liebe
nach,
so
is
un e kennba ,
daß
un e
ihnen
das
im
Ve lau
de
le z en
d ei
Jah zehn e
wohl
in
allen
Lände n
au s
äuße s e
ges eige e
Gel
d-
we
b e w u ß
sei
n
eine
bedeu ende
Rolle spiel .
Im
o igen
J
ah -
hunde ,
als
sich
die
Goldwäh ung
ausb ei e e
und
die
P eisschwan-
kungen
hie du ch
in
e häl nismäßig
engen
G enzen
gehal en
wu -
den,
sind
die
Spa e
nu
seh
sel en
du ch
die
Wäh ungsen wicklung
um
ih e
Spa g oschen
geb ach
wo den.
Zahlungsschwie igkei en
au
Sei en
de
einzelnen
Schuldne
wa en
damals
die
eigen liche
Ge ah .
Sei
dem
e s en
Wel k ieg
dagegen
sind
den
Geldbesi ze n
wohl
in
keinem
Lande
schme zha e
Wäh ungsschni e
ode
doch
d as ische
Gelden we ungen
e spa
geblieben
-
selbs
in
den
Ve einig en
S aa en
und
de
Schweiz
is
ja
die
Kau k a
de
Geldeinhei
au
nu
noch
40
P ozen
ih es
S andes
on
1914
gesunken
-;
und
so
ha
sich
denn
in
wei en
K eisen
de
Be ölke ung
ein
Geldwe -De ai ismus
en wickel ,
de
üb igens
auch
du ch
manche
wissenscha liche
Aus-
lassung
-
wie
z.
B.
Slich e s soziologische
In la ions heo ie
-
genäh
wi d.
Au
nich s
abe
eagie
die
Anlage
in
es e zinslichen
We -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
128 P obleme de Wiede belebung des Kapi alma k es
papie en
so
emp indlich
wie
au
Geldwe be ü ch ungen,
denn
Geld-
we e schlech e ungen
d ücken
nich
nu
den
Realwe
de
e -
b ie en
Fo de ungen,
sonde n
in
de
Regel
auch
de en
Ku s
he ab.
Je
s ä ke
dahe
die
Angs
o
eine
Gelden we ung,
um
so
ge inge
die
Neigung,
Ren enwe e
zu
e we ben.
Um
diesen
ü
die
We papie anlage
zwei ellos
seh
ab äglichen
Ein lüssen
zu
begegnen,
is
e schieden lich
o geschlagen
wo den,
den
E ek enbesi z
du ch
die
Scha ung
bes imm e
We
sie
he
u n -
gen
gegen
die
Ge ah
des
Geldwe -Ve alles
nach
Möglichkei
zu
immunisie en.
U sp ünglich
ha e
man
dabei
lediglich
im
Auge,
den
Fo de ungswe
du ch
sogenann e
We e hal ungsklauseln
an
be-
s imm e
Sachgü e
ode
an
einen
P eisindex
zu
binden,
abe
diese
Idee
is
in
le z e
Zei
meh
und
meh
du ch
den
Gedanken
abgelös
wo den,
das
dem
G os
de
es e zinslichen
We e
inhä en e
P and-
ech
zu
eine
A
on
Mi eigen ums ech
des
Gläubige s
o zuen -
wickeln
und
dami
den
We
des
Papie s
an
den
Sachwe
zu
binden
ode
-
wie
man
sag
-"sachwe bezogene"
We papie e
zu
scha en.
Gegen
alle
diese
Pläne
bes ehen
jedoch
sowohl
om
wäh ungspoli-
ischen als auch
om
wi scha spoli ischen
S andpunk
aus
e hebliche
Bedenken.
Wü de
ihnen
s a gegeben,
so
wü de
das
Miß auen
in
den
Geldwe
beinahe
ons aa swegen
sank ionie
und
dami
das psycho-
logische
Fundamen
de
Wäh ung
in
ge adezu
ge äh liche
Weise
un e g aben
we den.
Vo
allem
ließe
sich
dann
kaum
e hinde n,
daß
die
We siche ungsidee
ganz
allgemein
Schule
mach
und
daß
nich
nu
Kapi al e äge,
sonde n
auch
ande e
e agliche
Abmachungen,
o
allem
Diens leis ungskon ak e,
mi
denselben
Siche ungen
e -
sehen
we den.
Dami
abe
müß e
die
In la ionsemp indlichkei
de
Wi scha
zwangsläu ig wachsen.
Denn
wäh end
bishe
gene elle
In-
la ionie ungen
nich
sel en
dadu ch
au gehal en
wu den,
daß
einzelne
P eise
und
namen lich
die
Löhne
nu
seh
zöge nd
on
beginnenden
P eiss eige ungen
e aß
wu den,
so
daß
sich
Ma k spannungen
e -
gaben,
die
die
P eiss eige ung
schließlich auch
in
den
s ä ke
eagiblen
Be eichen
wiede
zum
S ehen
b ach en,
wü den
sich
nun
pa ielle
P eiss eige ungen
so o
e allgemeine n,
und
eine
Kumulie ung
de
In la ionsneigung
wä e
un e meidlich.
Seh
bedenklich
wä en
auch
die
Folgen
ü
alle
diejenigen
Kapi alsuchenden,
die
keine
Sachwe -
ga an ien
zu
bie en
e mögen,
wie
o
allem
den
Fiskus.
Um
die
Kon-
ku enz
mi
deJl
e mein lich
besse en
Papie en
au nehmen
zu
können,
müß en
alle
diese
Kapi alau nehme
den
Zeichne n
ih e
Emissionen
gewisse
Kompensa ionen
anbie en,
und
das
könn en
nach
Lage
de
Dinge
nu
höhe e
Zinsen
sein.
De
K edi
de
ö en lichen
Hand
und
alle
ande en
Emi en en
in
ähnliche
Lage
wü de
du ch
die
Ein üh ung
on
sachwe bezogenen
Papie en
also
bes imm
e eue
we den.
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Re e a
D .
Edua d
Wol
(F ank u )
129
Abe
auch
om
in es i ionspoli ischen
S andpunk
aus
is
die
Idee
höchs
p oblema isch.
Ein
g oße
Teil
de
Wi scha
wü de
es
alle
Vo aussich
nach
ablehnen,
F emdgelde
nu
un e
de
Bedingung
de
Mi be eiligung
und
dami
eine
Einsch änkung
de
Eigen ums-
ech e
des
Un e nehme s
au zunehmen,
zumal
alle
bishe
bekann
gewo denen
P ojek e
ü
sachwe bezogene
Papie e
die
Kapi algebe
iQl
G unde
genommen
nu
im
Gu en
be eiligen
wollen,
abe
nich
auch
die
Be eiligung
an
eine
e waigen
We -
ode
E agsminde ung
des
inanzie en
Objek s
o sehen.
Die
Ge ah
wä e
also
nich
on
de
Hand
zu
weisen,
daß
man
die
Rechnung
ohne
den
Wi
mach
und
daß
die
Wi scha
liebe
au
In es i ionen
e zich e ,
als
daß
sie
zu
sol-
chen
Bedingungen
Kapi al
au nimm .
Wohl
abe
könn e
on
Sei en
de
Wi scha
und
de
Emissionsins i u e
dem
Geldwe -De ai ismus
ielleich
dadu ch
Rechnung
ge agen
we den,
daß
man
die
Fällig-
kei s is en
de
We papie e,
die
heu e
eilweise
noch
übe
ein
halbes
Jah hunde
lau en,
nach
Möglichkei
e kü z .
Doch
eine
en schei-
dende
Ve minde ung
de
Geldwe be ü ch ungen
wi d
siche
nu
zu
e wa en
sein,
wenn
die
ak ische
En wicklung
des
Geldwe s
ihnen
allmählich
den
Boden
en zieh .
Zwei ellos
is
die
Be ei scha
zu
länge is igen
Anlagen
in
den
le z en
Jah en
abe
seh
wesen lich
auch
du ch
Hemmungen
beein-
äch ig
wo den,
die
in
e ehl en ode
übe hol en
wi scha spoli-
ischen
Maßnahmen
wu zeln
und
sich
deshalb
iel
leich e
übe winden
lassen
dü en
als
de
Geldwe -De ai ismus.
Neben
de
spä e
noch
zu
e wähnenden
Mißhandlung
de
Ak ie
is
hie
in
e s e
Linie
die
Z
ins
pol
i i k
zu
nennen.
Mi els
eine
s engen
Emissionskon olle
is
nach
de
Wäh ungs e o m
de
Zinssa z
de
neu
emi ie en
P and-
b ie e
und
in
de en
In e esse
dann
wiede
de
Zinssa z
alle
üb igen
es e zinslichen
We e
au
einem
Ni eau
ixie
wo den,
das
im
wesen lichen
du ch
die
aus
sozialen
G ünden
nied ig
gehal enen
Woh-
nungsmie en
bes imm
wu de
und
au
die
Ma k lage
keine lei
Rück-
sich
nahm.
Ma k wi scha lich
gesehen
is
dahe
de
Zinssa z,
mi
dem
heu e
in
de
Bundes epublik
Neue nissionen
ausges a e
we den,
öllig alsch.
Beweis
hie ü
is
einmal
die
Rendi e
de
umges ell en
Reichsma kp andb ie e,
die
sich
so
gu
wie
öllig
ei
am
Ma k e
bilde
und
den
50/oigen
Zinssa z
de
neu
emi ie en
P andb ie e
sei
Jah
und
Tag
meh
ode
wenige
übe i .
Beweis
is
o
allem
abe
auch
die
Ta sache,
daß
sich
ü
die
neu
emi ie en
We papie e
im
nich -
o iziellen
Ve keh
"schwa ze"
ode
"g aue"
Ku se
he ausgebilde
haben,
de en
Disagio
nich
allein
da au
be uhen
kann,
daß
die
Käu-
e
de
so
e wo benen
S ücke
meis ens
keine
S eue begüns igung
in
Ansp uch
nehmen
können.
Solange
abe
die
ino iziellen
Ku se
so
s a k
on
den
o iziellen
abweichen
und
de
Zwangszinssa z
ch onisch
9
Sozialpoli ik
V
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130 P obleme de Wiede belebung des Kapi alma k es
un e
de
Rendi e
de
nich
manipulie en
Papie e
lieg ,
kann
es
nich
wunde nehmen,
daß
p i a e
E we be
in
den
bishe igen,
beim
Emissionsku s
es gehal enen
Bö senku s
kein
Ve auen
haben
können
und
deshalb
die
neuen
We papie e
meiden.
Um
die
We papie anlage
wiede
a ak i
zu
machen,
is
die
Be-
sei igung
de
gegenwä igen
Zinsunwah hei
also zwei ellos
on
en -
scheidende
Bedeu ung.
Am
ein achs en
wä e
es
bes imm ,
au
jede
wei e e
Zinsbeein lussung
zu
e zich en
und
die
Zinsbildung
ganz
dem
eien
Spiel
on
Angebo
und
Nach age
zu
übe lassen.
Allein,
es
is
bekann ,
daß
dann
be äch liche
Schwie igkei en
au auchen
wü den
..
Wü de
die
Zinsbildung
ohne
jede
modi izie ende
Einwi kung
den
Ma k ak o en
anheimgegeben,
so
müß e
zunächs
einmal
mi
einem
ziemlich
s a ken
Ans ieg
de
Zinssä ze
ge echne
we den,
zumal
in olge
de
s eilen
P og ession
de
Einkommens eue
und
de
hohen
Sä ze
de
Kö pe scha s eue
nu
ein
Teil
de
Zinse höhung
den
Kapi-
alanlege n
e bliebe
und
dahe
nu
eine
ela i
s a ke
Zinss eige ung
ü
die
Übe windung
de
Liquidi ä s o liebe
so gen
könn e.
Eine
e -
hebliche
Zinss eige ung
wü de
abe
zahl eiche
In es i ions o haben
ge äh den.
De
soziale
Wohnungsbau
wü de
bei
den
de zei igen
Rich -
sa zmie en
alle
Wah scheinlichkei
nach
soga
schon
bei
eine
e -
häl nismäßig
ge ingen
Zinse höhung
in
eine
Kos enk ise
ge a en,
die
e
aus
eigene
K a
nich
übe winden
könn e.
Seh
k i isch
wü de
im
Falle
eine
Nominalzinse höhung
auch
die
Si ua ion
de
bishe
emi -
ie en,
nied ige
e zinslichen
We papie e
we den.
Sie
müß en
en -
wede
he au kon e ie
we den,
was
ohne
den
Einsa z
bedeu ende
ö en liche
Mi el
kaum
möglich
wä e,
ode
sie
wü den
einen
Ku s-
s u z
e leiden,
de
das
Ve auen
de
Be o enen
e neu
e schü e n
wü de.
Was
speziell
den
Wohnungsbau
anbelang ,
so
b auch
nun
zwa
das
gegenwä ige
Mie ni eau
keineswegs
als
unabände lich
be ach e
zu
we den.
Es
is
ein
Residuum
aus
de
Zei
de
Zwangswi scha
und
läu ,
olkswi scha lich
be ach e ,
au
eine
so
o enkundige
Sub-
s anz e geudung
hinaus,
daß
im
Gegen eil
ene gisch
anges eb
we den
soll e,
auch
hie
so
schnell
wie
möglich
wiede
ma k wi scha liche
Ve häl nisse
he zus ellen,
indem
man
die
Mie en
den
lau enden
Kos en
anpaß .
We
die
sozialen
und
poli ischen
Ve häl nisse
in
Deu schland
kenn ,
muß
alle dings
zugeben,
daß
dieses
Ziel
ku z is ig
ein ach
nich
zu
e eichen
is
und
daß
dem
Wohnungsbau
dahe
noch
ü
ge aume
Zei
e gleichsweise
nied ige
Zinsen
zuges anden
we den
müssen.
wenn
e
nich
e heblich
zu ückgehen
soll.
An
sich
könn e
diese
No -
wendigkei
nun
eilich
auch
du ch
Zinszuschüsse
an
die
Bau äge
en sp ochen
we den,
so
daß
es ielleich
nich
unbeding
nö ig
wä e,
im
In e esse
des
Wohnungsbaus
küns lich
nied ige
Zinssä ze
au ech -
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Re e a
D .
Edua d
Wol
(F ank u )
131
zu
e hal en.
Die
Schwie igkei
ü
die
p ak ische
Wi scha spoli ik
lieg
nu
da in,
daß
die
Ve e e
de
Wohnungswi scha
in
lang-
wie igen
Ve handlungen
unmiß e s ändlich
e klä
haben,
daß
sie
sich
niemals
da au
e lassen
könn en,
daß
Zinszuschüsse
auch
wi klich
ü
die
ganze
Lau zei
eines
K edi s
gezahl
we den
und
daß
es
dahe
ü
sie
ein
un agba es
Risiko
wä e,
F emdgelde
zu
Zinsen
au zunehmen.
die
mi
dem
e zielba en
Mie e ag
nich
in
Einklang
s ehen.
Nimm
man
das
abe
als
unabände lich
hin, so
äll
de
Ball
le z en
Endes
also
doch
wiede
au
die
Nominalzinsges al ung
bei
den
P andb ie en
zu ück.
Um
einen
Ausweg
aus
all
diesen
Schwie igkei en
zu
inden,
is
nun
neue dings
o geschlagen
wo den,
das
P oblem
de
Zinse höhung
bis
zu
einem
gewissen
G ade
du ch
S eue begüns igung
ü
die
Zins-
e äge
zu
lösen,
und
ich
glaube,
daß
diese
Weg
a sächlich
gangba
wä e.
bis
sich poli isch
und
sozial
die
Möglichkei
eine
ande en
Rege-
lung
e gib .
De
G undgedanke
is
also,
die
-e o de lichen
Zinse ~
höhungen
wenige
zu
Las en
de
K edi nehme
als
ielmeh
zu
Las en
des
Fiskus
o zunehmen
und
dami
die
nominale
Zinse höhung
und
die
on
ih
d ohenden
ab äglichen
Wi kungen
au
gewisse
Wi -
scha sbe eiche
möglichs
zu
besch änken.
P ak isch
soll
dabei
so
e -
ah en
we den,
daß
die
Zinse äge
aus
den
sogenann en
Sozial-P and-
b ie en
und
aus
ande en
ü
ö de ungswü dig
e klä en
We papie en
sowie
aus
den
bishe
emi ie en
es e zinslichen
We en
-
mi
de
einzigen
Ausnahme
de
Indus ieobliga ionen
-
on
de
Einkommen-
und
Kö pe scha s eue
gänzlich
be ei
we den,
wäh end
die
üb igen
es e zinslichen
We e
(einschließlich
de
bishe
emi ie en
Indu-
s ieobliga ionen)
nu
eine
Kapi ale ags eue
on
no male weise
30
P ozen
un e wo en
we den
sollen.
Dami
wü de
man
zwei ellos
o
allem
olgende
d ei
Vo eile
e zielen:
E s ens
wü de
man
bei
S eue begüns igungen
ü
die
Zinse äge
eine
gewisse
Gewäh
da ü
haben,
daß
die
Nominalzinssä ze
auch
im
Falle
de
Zins eigabe
nu
ela i
wenig
s eigen,
da
die
Ne o endi e
dann
schon
du ch
die
S eue e güns igungen
e höh
wü de.
,Au
eine
s a e
Zinskon olle
könn e
man
dahe
in
Zukun
e zich en,
und
die
Anlege
b auch en
nich
länge
zu
be ü ch en,
daß
sie
in olge
eine
Zins eigabe
ode
eine
Zinse höhung
eines
Tages
Ku s e lus e
e -
leiden.
Zwei ens
wü de
die
öllige
S eue eihei
ü
die
E äge
aus
den
Sozialp andb ie en
da ü
so gen,
daß
de en
Nominalzins uß
in
eine
angemessenen
P opo ion
zum
gegenwä igen
Mie ni eau
bleib
und
daß
diese
Papie e
o zdem
Absa z
inden,
weil
sie
insbesonde e
ü
unbesch änk
S eue p lich ige
eine
a ak i e
Anlage
wä en.
9'
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132
P obleme de Wiede belebung des Kapi alma k es
Und
d i ens
wü de
man·
mi
diese
Regelung
das
bei
eine
s eue -
lich
nich
modi izie en
E höhung
de
Nominalzinssä ze
siche
seh
schwie ige
P oblem
eine
He au kon e ie ung
de
bishe igen
Emissio-
nen
in
e häl nismäßig
elegan e
Weise lösen.
Gewiß
soll
dami
nich
gesag
sein,
daß
de
Ma k
de
es e zins-
lichen
We e
du ch
diese
Maßnahmen
wiede
au
eine
ideale
G und-
lage
ges ell
wü de.
Die
ielen
K ücken,
au
denen
sich
kün ig
ein
g oße
Teil
de
E ek en
bewegen
wü de,
wä en
bes imm
nich
schön.
Abe
es
is
seh
zu
bezwei eln, ob
eine
besse e
Lösung
ge unden
we -
den
könn e,
solange
die
Wiede belebung
de
We papie mä k e
un e
dem
schwe en
Handicap
s eh ,
das sich
aus
de
gegenwä igen
S eue -
belas ung,
aus
gebundenen
Mie en
und
P eisen
und
schließlich
aus
dem
e häl nismäßig
g oßen
Block
de
mi
einem
küns lich
nied igen
Zinssa z
ausges a e en
We papie e
e gib ..
Ich
kann
dahe
die
Be-
denken,
die e schieden lich
nich
nu
gegen
gewisse
Einzelhei en,
sonde n
auch
gegen
das
P inzip
de
o geschlagenen
Regelung
gel end
gemach
wu den,
nich
eilen.
So
schein
es
mi
insbesonde e
nich
seh
g a ie end
zu
sein,
wenn
ge üg
wu de,
daß
die
in
Aussich
ge-
nommenen
S eue e güns igungen
das
P inzip
de
p og essi en
Ein-
kommensbes eue ung
du chb echen
und
das
undie e
Einkommen
be-
o zugen
wü den.
Solche
Einwände
könn en
bei
no male en
S eue -
sä zen
du chaus
am
Pla ze
sein.
Abe
bei
de
heu igen
S eue p o-
g ession
und
den
heu igen
Sä zen
de
Kö pe scha s eue
läß
es sich
ebenso
ech e igen,
wenn
e such
wi d,
die
une läßliche
P ämie
ü
den
Liquidi ä s e zich
zumindes
eilweise
in
Ges al
on
S euemach-
lässen
zu
zahlen.
Ich
habe
nun
nu
noch
au
d ei,
alle dings
nich
unwich ige
Punk e
einzugehen.
Zunächs
einmal
möch e ich
nich
une wähn
lassen,
daß
die
Ein-
üh ung
on
S eue begüns igungen
ü
die
E äge
aus
es e zins-
lichen
We papie en
es
nich
e wa
übe lüssig
machen
wü de,
daneben
noch die
bishe igen
Begüns igungen
ü
den
E
we
b
on
We
-
P a
pie
en
beizubehal en
ode
sie
ga
noch
zu
e wei e n.
Die
Begün-
s igung
de
E äge
e höh
zunächs
nu
den
An eiz
zum
We papie -
e we b.
Um
diesem
nachzukommen,
muß
abe
auch
eine
en sp echende
Kap albildungs ähigkei
o handen
sein,
und
diese
häng ,
wie
schon
ühe
be on ,
ge ade
bei
denjenigen
Schich en,
die
ü
den
We -
papie e we b
i i
Be ach
kommen,
heu e
en scheidend
da on
ab,
daß
ih
Einkommen
im
Falle
des
Spa ens
wenigs ens
eilweise
on
den
in
de
Spi ze
as
kon iska o ischen
P og essionssä zen
e schon
bleib .
Au
de
ande en
Sei e
is
eilich
nich
zu
bes ei en,
daß
ge ade
mi
de
s eue lichen
Begüns igung
des
We papie e we bs
eines
de
schwie igs en
P obleme
au gewo en
wi d,
das
die
gegenwä ige
Kapi-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a D . Edua d
Wol
(F ank u )
133
alma k poli ik
übe haup
kenn .
Eine
S eue begüns igung
kann
ü
den
We papie e we b
ebenso
wie
ü
alle
ande en
Kapi alansamm-
lungen
selbs e s ändlich
nu
gewäh
we den,
wenn
siche ges ell
is ,
daß
es sich
hie bei
um
eine
Spa leis ung
handel ,
die
mindes ens
ü
eine gewisse
Zei
au ech e hal en
wi d.
Es
muß
also
m.
a. W.
e -
hinde
we den,
daß
das
s eue begüns ig
e wo bene
We papie
nach
Ablau
des
S eue jah es
so o
wiede
e kau
wi d,
um
ü
den
gleichen
Spa be ag
eine
S eue e güns igung
in
Ansp uch
zu
nehmen
und
dann
e en uell
Jah
ü
Jah
das
gleiche
Spiel
zu
wiede holen.
Um
solche
Mißb äuche
zu
e hinde n,
wi d
die
S eue e güns igung
gegenwä ig
bekann lich
nu
ü
den
E we b
on
neu
emi ie en
Papie en,
also
nu
ü
den
sogenann en
E s e we b
einge äum
und
auße dem
s eng
an
die
Bedingung
gebunden,
daß
die
be e enden
Papie e
ü
mindes ens
d ei
Jah e
es geleg , d. h.
nich
wei e e -
äuße
we den.
Fü
den
We papie ma k
ha
eine
solche
Besch än-
kung
abe
seh
nach eilige
Folgen,
weil
sie
den
Zwei e we b
disk imi-
nie
und
ein
We papie
dami
auch nach
Ablau
de
Spe is
p ak-
isch
nu
abse zba
mach ,
wenn
dem
E we be
zu
En schädigung
ü
die
ihm
e sag e
S eue e güns igung
ein
en sp echende
Ku sab-
schlag
zuges anden
wi d.
Die
je zige
Fo m
de
S eue begüns igung
nimm
dem
be e enden
We papie
also
nich
nu
ü
die
Daue
de
Spe is
seine
no male
Fungibili ä ,
sonde n
sie
se z
es
auch
einem
s ändigen
Ku s isiko
aus
und
e minde
dami
e heblich
seine
A ak-
i i ä
ü
alle
diejenigen
E we be ,
die
mi
einem
e en uellen
Zwang
zu
Ve äuße ung
echnen
müssen.
All
das
könn e
m. E.
e mieden
ode
doch
wenigs ens
eingesch änk
we den,
wenn
es möglich
wä e,
die
S eue e güns igung
nich
an
den
E s e we b,
sonde n
an
den
Zu-
wachs des
We papie bes andes
beim
S eue p lich igen
zu
binden
und
ice
e sa
na ü lich
eine
an eilige
S eue nachzahlung
zu
o de n,
wenn
das
Papie
o
Ablau
eine
bes imm en
F is
e äuße
wi d.
Un e
diesen
Vo ausse zungen
könn e
die
S eue e güns igung
dann
auch
den
nach olgenden
E we be n
gewäh
und
au
die
Ein üh ung
eine
s a en,
absolu en
Spe is
e zich e
we den.
Abe
diese
Fo de ung
is
gewiß
leich e
e hoben
als
echnisch
e wi klich ,
und
ich
ü ch e,
daß,
wenn
es
den
S eue p ak ike n
nich geling ,
hie
eine
gu e
Lösung
zu
inden, das
mi
dem
Fes sch eibungssys em
e bundene
Ku s isiko
ein
schwache
Punk
im
Gesam sys em
de
s eue lichen
Fö de ung
des
Kapi alma k s
bleiben
wi d.
Ein
zwei e
Punk ,
au
den
ich noch
ku z
eingehen
möch e,
is
die
Reak i ie ung
de
Ak ienemission.
Wie
wenig
die
Ak ie
im
Gegensa z
zu
ühe en
Pe ioden
in
den
le z en
Jah en
zu
Kapi albescha ung
beige agen
ha ,
geh
aus
den
Ihnen
übe eich en
S a is iken
he o .
Meh
noch
als
bei
den
üb igen
Sek o en
de
E ek enmä k e
is
diese
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
134 P obleme de Wiede belebung des Kapi alma k es
Niede gang
dabei
das
E gebnis
on
s eue poli ischen
und
sons igen
gese zgebe ischen
Maßnahmen,
mi
denen
de
Ak ienbesi z
sei
nun-
meh
as
d ei
Jah zehn en
meh
und
meh
disk iminie
wu de.
Au
de
ande en
Sei e
dü en
jedoch
wi scha lich
und
psychologisch
ü
kaum
einen
ande en
Sek o
des
We papie ma k es
gegenwä ig
auch
nu
annähe nd
die
gleichen
Chancen
eine
Renaissance
bes ehen
wie
ge ade
ü
den
Ak ienma k .
Die
Ak ie
komm
dem
Sachwe denken
wei e
Be ölke ungsschich en
en gegen,
sie
ha
den
Tes
de
DM-
E ö nungsbilanzen
im
allgemeinen
ausgezeichne
bes anden,
ih e
He -
anziehung
zum
Las enausgleich
is
nun
kla ,
wenngleich
die
dabei
ge o ene
Regelung
die
Ak ienbesi ze
nich
du chweg
be iedigen
wi d,
und
die o läu ig noch
imme
gu e
Gewinnlage
zahl eiche
Wi -
scha szweige
wü de
ü
neue
Emissionen
zwei ellos
ein
güns iges
Klima
bilden.
Im
G unde
genommen
gil
es
hie
also
nu ,
die
bes ehen-
den
wi scha s-
und
s eue poli ischen
Hinde nisse
aus
dem
Wege
zu
äumen,
um
in
absehba e
Zei
wiede
einen
ela i
b ei en
Ma k
en s ehen
zu
lassen.
Wo
im
einzelnen
de
Hebel
anzuse zen
wä e,
is
in
le z e
Zei
häu ig
e ö e
wo den.
Von
Bedeu ung
wä e
o
allem
eine
Milde-
ung
de
sogenann en
Doppelbes eue ung
de
Ak ie,
die
mi
de
gleich-
zei igen
He anziehung
de
Di idende
zu
Kö pe scha s eue
und
zu
Einkommens eue
gegeben
is
und
die
Kapi albescha ung
übe
Ak ien-
emissionen
so
e eue ,
daß
sich
nu
wenige
Gesellscha en
au
diese
Weise
inanzie en
können.
Hie
Abhil e
zu
scha en,
wä e
um
so
d in-
gende ,
wenn
die
E äge
aus
es e zinslichen
We papie en
in
de
o hin
behandel en
Weise
s eue begüns ig
we den,
da
sons
die
Ak ie
öllig
disk iminie
wü de.
Eine
ande e
Ba ie e,
die
unbeding
besei ig
we den
muß,
is
die noch
aus
de
K iegszei
s ammende
Be-
sch änkung
de
Di idendenausschü ung
au
6
%.
Wenn
Indus ie-
obliga ionen
kün ig
mi
einem
Zinssa z
on
7
ode
meh
P ozen
aus-
gegeben
we den
dü en,
wä e
eine
solche
Besch änkung
ja
auch
noch
wide sinnige
als
bishe .
Seh
onnö en
is
e ne
eine
Re ision
de
sogenann en
Ak ien ech s e o m
des
D i en
Reiches, die
eine
wei -
gehende
En ech ung
des
Ak ionä s
zuguns en
de
Ve wal ungen
mi
sich
b ach e
und
dadu ch
nich
wenig
dazu
beige agen
ha ,
die
Ak ien
zumindes
bei
einem
Teil
de
an
sich
in
Be ach
kommenden
Anlege
unpopulä
zu
machen. Manches
könn e
ielleich auch
du ch
eine
s ä ke e
Hinwendung
zu
Kleinak ie
e eich
we den,
zumal
mi
de
Ni ellie ung
de
Einkommen
als
eine
bleibenden
En wicklungs-
endenz
zu
echnen
is .
Au
de
ande en
Sei e
se z
ein
be iedigendes
Kleinak iensys em
eilich o aus,
daß
die
Ak ionä e
be ei
sind,
das
Schicksal
ih e
Gesellscha en nich
nu
im
gu en,
sonde n
auch
im
schlech en
zu
eilen. Ob
eine
solche
Be ei scha
beim
G os
de
Be-
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Re e a D . Edua d Wol (F ank u )
135
ölke ung
und
o
allem
de
A bei e scha
ohne
wei e es
un e s ell
we den
kann,
is
abe
seh
die
F age.
Besonde s
mi
de
P opagie ung
on
Belegscha sak ien
soll e
man
dahe
ü s
e s e
o sich ig
sein,
zumal
hie
die
Ge ah
seh
g oß
is ,
daß
Ku s e lus e
und
di idenden-
lose
Jah e
zu
En äuschungen
üh en,
die
le z en
Endes
auch
ü
das
Un e nehmen
ab äglich
sein
könn en.
Daß
im
allgemeinen
abe
in
de
Reak i ie ung
de
Ak ie
eine
de
wiCh igs en
Chancen
de
Wiede -
belebung
des
Kapi alma k es
übe haup
lieg ,
dü e
kaum
zwei el-
ha
sein.
Schließlich
bi e
ich,
mi
noch
ein
Wo
übe
die
Wie
d e
-
einschal ung
de
Banken
in
die
E ek enanlage
zu
ges a en.
Mi
Rech
ha
o
einige
Zei
de
Wissenscha liche
Bei a
des
Bundeswi scha sminis e iums
au
die
g oße
Bedeu ung
diese
F age
ü
die
Wiede belebung
de
We papie mä k e
hingewiesen.
Abe
es
da
auch
nich
e schwiegen
we den,
daß
es sich
dabei
um
ein
seh
di iziles
P oblem
handel .
Die
deu schen
Banken
haben
die
We papie anlage
bishe
in
de
Regel
gemieden,
weil
sie
es
nich
zu
Un ech
ü
un e an wo lich
hiel en,
lang is ige
Anlagen
mi
schwankendem
Ma k we
zu
e we ben,
wäh end
ih e
Ve bindlich-
kei en
übe wiegend
ku z is ig
sind
und
au
ixe
Geldwe e
lau en.
Im
deu schen
Bankwesen
wa
dahe
das
We papie
imme
meh
"Wa e"
als
Anlage,
d. h. die
im
Besi z
de
Banken
be indlichen
We -
papie bes ände
wa en
zu
einem
e heblichen
P ozen sa z
nu
Rück-
s ände
aus
dem
Emissionsgeschä
und
keine
aus
eien
S ücken
ge-
ä ig en
Anlagen.
Zwei ellos
wi d
auch
in
Zukun
die
Scheu
de
Banken
o
eine
s ä ke en
Fes legung
ih e
Mi el
in
We papie en
be äch lich
bleiben
und
be äch lich
bleiben
müssen.
Abe
es
wä e
doch
e wünsch ,
wenn
dabei
ein
an
sich
gesundes
P inzip
nich
übe -
spi z
wü de.
Wenn
nämlich
de
Hang
des
Publikums
zum
bloßen
Deposi enspa en
anhäl ,
wi d
es
ü
die
Wiede belebung
de
We -
papie mä k e
en scheidend
da au
ankommen,
daß
dann
wenigs ens
die
Banken
in
gewissem
Um ang
We papie e
übe nehmen.
Be-
sonde s
ü
den
An ang
könn e
das
wich ig
sein,
um
das
Eis
zu
b echen.
Nimm
nämlich
de
Ma k
nich
ela i
asch
eine
gewisse
B ei e
an, so
wi d
sich
kaum
jene
Ku ss abili ä
e zielen
lassen,
die
eine
wesen liche
Vo ausse zung
ü
die
Gewinnung
neue
E ek en-
käu e ,
und
zwa
schließlich
auch
aus
K eisen
des
Publikums,
bilde .
Mögliche weise
we den
die
Banken
abe
übe haup
in
wei
s ä -
ke em
Maße
als
bishe
in
die
B esche
sp ingen
und
g öße e
We -
papie bes ände
übe nehmen
müssen,
wenn
o z
de
Apa hie
des
Publikums
wiede
ein
b ei e
E ek enma k
en s ehen
soll.
Au
die
hie zu
e o de lichen
Maßnahmen
nähe
einzugehen,
wü de
selbs -
e s ändlich
zu
wei
üh en.
Ich möch e lediglich
da au
hinweisen,
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142
Die
Kapi allenkung
und
ih
Ein luß
au
die
Kapi albildung
de
Fall,
also
bei
dem
Ve such, die
Du ch üh ung
on
In es i ionen
du chweg
on
eine
Genehmigung
du ch
ob igkei liche
Ins anzen
ab-
hängig
zu
machen. Auch
hie
wi d
man
on
einem
Auslesee ek
nu
sp echen
können,
wenn
das
Volumen
de
In es i ionsgenehmigung
enge
is
als
die
du ch
die
Kau k a
gegebenen
In es i ionsmöglich-
kei en
-
im
gleichen
Sinne,
wie
es
bei
de
gü e wi scha lichen
In-
es i ionslenkung
da ges ell
wu de,
se z
sie
also
die
Si ua ion
eine
ges opp en
In la ion
o aus.
Und
wenn
man
ein
Sys em
on
In es i-
ionsgebo en
ode
- e bo en,
das
eine
olls ändige
In es i ionsauslese
bezweck ,
he s ell ,
kann
das
E gebnis
nich
ande s
sein.
No male weise
abe
wi d
man
bei
In es i ionsge-
und
- e bo en,
im
Gegensa z
zu
In es i ionsgenehmigung
und
zu
gü e wi scha -
lichen
In es i ionslenkung,
ga
nich
eine
olls ändige
Regelung
beabsich igen,
sonde n
nu
gewisse
Umlenkungen
ans eben,
beide
Maßnahmen
können
als ech e
Ins umen e
de
gemisch en
O dnung,
s u enweise
on
de
polizeilichen
Maßnahme
bis
zu
annähe nd
oll-
s ändigen
In es i ionsauslese,
angewand
we den.
Im
Bauwesen
z.
B.
kennen
wi
gewisse
Fo men
des
In es i ionsge-
ode
- e bo es
sei
langem,
sei
es
aus
G ünden
de
baulichen
Siche hei
(denn
was
sind
baupolizeiliche
Vo sch i en
ande es
als
pa ielle
In es i ionsge-
ode
- e bo e?),
sei
es aus
s äd ebaulichen
G ünden.
Geh
man
einen
Sch i
wei e
zum
In es i ions e bo
mi
wi scha spoli ischen
Zielen,
indem
man
e wa
Kinobau en
e bie e ,
um
das
o handene
Kapi al
in
ande e,
e wünsch e e
Kanäle
zu
lenken,
so
b auch
die
P oblema ik
nich
ande s
zu
sein
als
beim
baupolizeilichen
In es i ions e bo .
Die
Wi kung
au
den
Ma k mechanismus
is
ielmeh
olgende:
Von
den
e keh swi scha lich
ausgelesenen
In es i ionen,
also
on
den-
jenigen,
bei
denen
die
E agse wa ungen
höhe
sind
als
de
ma k -
mäßig
zu
zahlende
Kapi alzins,
wi d
ein
Teil
du ch
In es i ions e bo e
ausgeschal e .
Die
Nach age
au
dem
Kapi alma k
wi d
also
e -
inge ,
de
Kapi alzins
ha
die
Tendenz
zu
sinken,
bis
neue
Nach age
ma k ähig
wi d
und
gleichzei ig
das
Angebo
an
Kapi al
sink ,
so-
daß
de
Ma k ausgleich
wiede
e ziel
wi d.
Dabei
wi d
es sich,
wenn
sich die
In es i ions e bo e
au
einen
beg enz en
Be eich
on
In-
es i ionen
beziehen,
um
e häl nismäßig
ge inge
Bewegungen
des
Kapi alzinses
handeln.
Nun
wissen
wi
aus
de
E ah ung,
daß
das
Kapi alangebo
bei
solchen
e häl nismäßig
ge ingen
Schwankungen
des
Kapi alzinses,
d. h.
solange
diese
seine
Rela ion
zum
Geldzins
nich
g undlegend
ände ,
wesen lich
wenige
elas isch
is
als
die
Kapi alnach age.
Mi
ande en
Wo en:
In es i ions e bo e
solch
bescheidenen
Ausmaßes
we den
den
geplan en
Kapi alumlenkungs-
e ek
haben,
indem
gewisse
Kapi alnach agen
ausgeschal e
und
da ü
ande e
ma k ähig
we den,
wäh end
de
Ein luß
au
das
Kapi al-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47

Re e a P o . D . Helmu Meinhold (Heidelbe g) 143
angebo , also
die
Kapi albildung,
ge ing
is .
E s
wenn
du ch
In es i-
ions e bo e
ein
so
be äch liche
Teil
de
Kapi alnach age
ausge-
schal e
wi d,
daß
de
Kapi alzins
wesen lich
sink
und
dadu ch
sein
Ni eau
gegenübe
den
üb igen
Zinssä zen,
insbesonde e
dem
Geld-
sa z, wesen lich
ände ,
kann
ein
g öße e
nega i e
Ein luß
au
die
Kapi albildung
nich
ausbleiben,
das
In es i ions e bo
üh
dann
nich zu
de
geplan en
Kapi alumlenkung,
sonde n
zu
eine
Senkung
de
In es i ionsquo e,
es
e ehl
also
sein
Ziel.
Auch
aus
einem
ande en
G unde
emp iehl
sich
eine
seh
spa -
same
Ve wendung
des
Ins umen s
de
In es i ions e bo e,
wenn
man
g undsä zlich
an
de
gemisch en
O dnung
es hal en,
also
nich
den
Ma k
ausschal en
und
an
seine
S elle
den
zen alen
Plan
se zen
will.
Sobald
man
nämlich
e such ,
in
g öße em
Maße
on
dem
In-
s umen
des
In es i ions e bo s
Geb auch
zu
machen,
e ände
man
die
Konku enzbedingungen
zuguns en
de
ühe en
In es o en,
scha
dadu ch
neue
Si ua ionen
un ollkommene
Mä k e,
e hinde
neue
Be iebskombina ionen
usw. Die
g oßen
E wa ungen,
die
de
Plane
häu ig
mi
diesem
Ins umen
e binde ,
we den
dahe
meis
en äusch ;
das
In es i ions e bo
is
bishe
eigen lich
nu
im
Bau-
sek o
mi
g öße em
E olg
angewand
wo den,
im
Be eich
de
In-
es i ionen
ü
P oduk ion
und
Handel
ha
es
zumeis
eben
wegen
seine
konku enz e ze enden
Folgen
nu
in
ganz
besch änk em
Um ang
angewand
we den
können.
Noch
besch änk e
sind
die
Anwendungsmöglichkei en
ü
das
In es i ionsgebo ,
also
die
pa iellen
und
posi i en
Einwi kungen
au
die
In es i ionsauslese.
Es
wi d
hie
eigen lich
nu
um
de
Volls ändig-
kei
willen
e wähn .
In es i ionen
sind
en wede
angesich s
eines
Ve gleichs
de
E agse wa ungen
und
des
Kapi alzinses
e keh s-
wi scha lich
du ch üh ba
-
dann
beda
es
keines
In es i ions-
gebo s.
Ode
sie
sind
e keh swi scha lich
nich
du ch üh ba
-
dann
is
en wede
das
In es i ionsgebo
nu zlos,
weil
es
gegenübe
dem
P i a un e nehme
nich
zumu ba
is ,
ode
de
S aa
üh
die
In es i ion
selbs
du ch
bzw.
mach
sie
einem
P i a mann
du ch
Sub-
en ionen
möglich,
dann
beda
es
wiede um
keines
In es i ions-
gebo es.
Abgesehen
on
Au lagen
im
Rahmen
ande e
In es i ionen,
z.
B.
Siche hei s o sch i en,
is
dahe
das
In es i ionsgebo
nich
e -
wendba ,
insbesonde e
nich
als
wi scha spoli isches
Ins umen .
Wenn
man
also
on
de
ech
besch änk en
Anwendungsmöglich-
kei
des
In es i ions e bo s
absieh ,
is
das
bishe ige
E gebnis
unse e
Un e suchung
übe
das
Ins umen a ium
de
In es i ionsauslese
spä -
lich.
Nu
im
le z en
Be eich,
de
noch
zu
un e suchen
bleib ,
also
bei
de
eigen lichen
Kapi allenkung,
gib
es
e was
g öße e
Möglichkei en.
Hie
sehen
wi
uns
eine
g oßen
Mannig al igkei
on
p ak ischen
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
144 Die Kapi allenkung und ih Ein luß au die Kapi albildung
Anwendungsmöglichkei en
gegenübe ;
die
Kapi allenkung
beobach en
wi
in
di ek e
Fo m
als
Emissionskon olle
ode
Beein lussung
de
Anlagepoli ik
de
Banken,
in
indi ek e
Fo m
als ö en liche
Begün-
s igung
bes imm e
Kapi al e wendungen,
insbesonde e
du ch
S eue -
und
Zinsbegüns igungen
ode
du ch
K edi schöp ung.
In
allen
diesen
Fällen
lieg
in
dem
Ein luß
diese
Kapi allenkungs~o men
au
die
Kapi albildung
das
g undlegende
P oblem.
F eilich
in
ande e
Fo m
als
bei
den
bishe
un e such en
Fo men
de
In es i ionsauslese.
Die
Kapi allenkung
se z
ja
die
Kapi albildung
als
be ei s
geschehen o aus,
da
sie
sich
mi
dem
be ei s
gebilde en
Kapi al
be aß .
Hie
be ei s
is
nun
ein
Fak um
gegeben,
das
die
Möglichkei solche
Kapi allenkung
wesen lich
eineng :
De
Kapi al-
ma k
is
in
wei en
Be eichen
ein
seh
un ollkommene
Ma k .
Seh
häu ig
is
es
so,
daß
de
Beschluß
des
Einkommensbeziehe s,
on
seinem
Einkommen
Kapi al
zu
bilden,
nich
isolie ,
sonde n
daß
die
Kapi albildung
nu
im
Hinblick
au
einen
bes imm en
Ve wendungszweck
e olg .
Dabei
is
nich
nu
an
das
sogenann e
Zweckspa en
zu
denken,
obwohl
auch dieses
in
den
Be eich
de
in
diesem
Sinne
un ollkommenen
Kapi almä k e
gekö .
Wenn
z. B.
ein
Spa e
einen
Bauspa e ag
abschließ ,
so
bilde
e
dies
Kapi al
häu ig
nu
zu
diesem
Zweck,
e
wü de
es, alls
e
nich
bauen
woll e,
mögliche weise
nich
bilden,
sonde n
die
Kau k a
zum
Konsum
e wenden.
Solches
Kapi al
en zieh
sich
dahe
wei gehend
jede
Kapi allenkung,
nachdem
es
einmal
en s anden
is . Ähnlich
is
es
bei
manchen
kapi albildenden
Zweck e bänden.
Wi
e leben
z.
B.
e häl -
nismäßig
häu ig
den
Fall,
daß
Gemeinde e bände,
o
allem
abe
K ankenkassen
usw.,
be ei
sind,
Kapi al
ü
den
Bau
eines
K anken-
hauses
au zub ingen.
Ve suche, solches
Kapi al
au
ande e
Ve wen-
dungszwecke
umzulei en,
schlugen
s e s
ehl,
da
die
be e enden
Ve bände
dann
ga
nich
be ei
wa en,
das
Kapi al
zu
bilden.
De
wei aus
wich igs e
Fall
solche
zweckbes imm en
Kapi albil-
dung
is
abe
die
Selbs inanzie ung
und
die
Kapi albildung
zum
Zwecke
de
Absch eibung. Die
Be ech igung,
e dien e
Absch eibungen
als
Kapi al
zu
bezeichnen,
kann
zwa
in
manche
Hinsich
bes i en
we den;
de
Vo gang,
daß
e einnahm e
Kau k a
zum
Zwecke
de
Anlage
in
Kapi algü e n
abgezweig , also nich
konsum i
e aus-
gab
wi d,
is
abe
gen
au
de
gleiche, ob es sich
nun
um
den
E sa z
ode
die
zusä zliche Bescha ung
on
Kapi algü e n
handel .
Es
is
dahe
nu
konsequen ,
wenn
sich Ve suche
de
Kapi allenkung
häu ig
auch
au
die
Absch eibungsbe äge
e s eck
haben,
as
s e s
alle -
dings
mi
nega i em
E olg.
P i a wi scha lich
is
de
Zweck
diese
Rekapi albildung,
wenn
ich
es
einmal
so
nennen
da ,
eindeu ig
de ,
Ve lus e
in
de
Ve -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a
P o .
D .
Helmu
Meinhold (Heidelbe g) 145
mögenssubs anz
zu
e meiden.
Es
is
abe
keineswegs
selbs e s änd-
lich
ode
auch
nu
olks-
und
be iebswi scha lich
ich ig, dieses
zu
Absch eibungszwecken
gebilde e
Kapi al
s e s
wiede
zum
E sa z
e schlissene
Kapi algü e
anzulegen.
Ein
mode ne
Be ieb
z. B.
wi d
häu ig zunächs
eine
Reihe
on
Jah en
mi
seinem
Maschinenpa k
a bei en,
ehe
g öße e
Rein es i ionen
am
Pla ze
sind.
In
diese
Zei
muß
abe
die
Absch eibung
dennoch e olgen,
das
Geld
wi d
be ei -
geleg . Häu ig
wi d
es
e ne
o kommen,
daß
Be iebe
Absch eibun-
gen
meh e e
Jah e
ü
g öße e
Rein es i ionen
ansammeln.
Viel ach
auch
gib
es
in
an
sich
übe se z en
Wi scha szweigen
Be iebe,
die
ih e
Absch eibungen
ganz
ode
doch
wenigs ens
eilweise
e dienen,
ohne
den
Wunsch
de
wenig
en ablen
Rein es i ionen
zu
haben;
iel-
meh
sollen
die
angesammel en
Be äge
in
ande en
P oduk ionsa en
angeleg
we den.
In
all
diesen
Fällen
s ehen
die
Geldmi el
be ei ,
sie
sehen
aus
wie
jedes
ande e
Kapi al,
sind
auch
in
ühe en
Zei en
eine
de
wich igs en
Quellen
des
Kapi alma k es
gewesen,
indem
die
Un e nehmungen
da ü
um
de
Rendi e
willen
We papie e
gekau
haben,
die
sie
wiede
e kau en,
wenn
sie
das
Geld
benö ig en.
Imme hin
bleib
diese
Kapi albildung
le z en
Endes
zweckbes imm .
So
haben
wi
also
einen
g oßen
Komplex
-
in
mode nen
Volks-
wi scha en
handel
es sich
um
Be äge,
die
o
meh
als
die
Häl e
bis
zu
zwei
D i eln
de
gesam en
B u okapi albildung
ausmachen
-
on
zweckbes imm e
Kapi albildung.
Bei
de
G öße
diese
Be äge
is
es
kein
Wunde ,
daß
sich
S aa en,
die
die Absich
eine
Kapi al-
lenkung
e olgen, auch
diese
Kapi alien
zu
bemäch igen
e suchen.
G oßen eils
mi
dem
E olg,
daß
sich die
Mi el
dem
s aa lichen
Zu-
g i
meh
ode
wenige
legal
en ziehen.
Das
Kapi al
wi d
en wede
nich
gebilde ,
ode
es
wi d
on
dem
Un e nehme
nich
e s
als
Kapi al
ausgewiesen,
sonde n
so o ,
wenn
auch
unwi scha lich,
ein es ie .
Besonde s
bei
den
Absch eibungsbe ägen
wi d
deu lich,
daß
ein
Ve such
de
Kapi allenkung
hie
einen
Eing i
in
die
inne -
be ieblichen Disposi ionen, also
einen
ech
zwangswi scha lichen
Eing i
bedeu e .
Will
de
S aa
diese
Be äge
ande en
Zwecken
als
denen,
ü
welche die
Kapi albildung
e olg e,
zu üh en,
so
e ände
e
dami
die
Kapi alsubs anz
de
Volkswi scha .
De
E ek
solche
Kapi allenkung
is
also
nich
die
Lenkung
neu
gebilde en
Kapi als
in
bes imm e
Kanäle
und
dami
die
Beein lussung
de
Fo sch i s-
ich ung,
sonde n
au
die
Daue
die
o ale
Ges al ung
de
Kapi al-
anlagen,
de
Kapazi ä en
nach
s aa lichen
Vo s ellungen.
Dami
haben
wi
wiede
den
zen alen
Plan:
Eine
Kapi allenkung,
welche
die
Ve -
wendung
zweckbes imm
gebilde e
Kapi alien
zu
egulie en
e such ,
is
ein
Ins umen
de
Zen al e wal ungswi scha ,
nich
de
ge-
misch en
O dnung.
10
Sozialpoli ik
V
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146 Die Kapi allenkung und
ih
,Ein luß au die Kapi albildung
Dami
is
nich
gesag ,
daß
sich diese
Kapi alien
jede
s aa lichen
Beein lussung en ziehen.
Ge ade
die
Zweckbindung
diese
Kapi alien
gib
dem
S aa
eine
Lenkungsmöglichkei
in
die
Hand,
die
nich
beim
be ei s
gebilde en
Kapi al,
sonde n
schon bei dessen
Bildung
einse z .
Wenn
de
S aa
e wa
solche Zwecke,
wie
den
Wohnungsbau
ode
den
inne be ieblichen
Wiede au bau
de
P oduk ionss ä en
in
g oße
B ei e,
ü
wünschenswe
häl ,
kann
e
die
Bildung
solchen
Kapi als
begüns igen,
umgekeh
e schwe en,
wozu
ihm
insbesonde e
das
Mi el
de
s eue lichen
Begüns igung
zu
Ve ügung
s eh .
In
diesem
Fall
is
also die
Kapi albildung
selbs
in
den
Lenkungsbe eich
ein-
bezogen -
wodu ch
abe
das
P oblem
des Ein lusses
de
Kapi al-
lenkung
au
die
Kapi albildung
keineswegs gelös is .
T o z
de
Zweckbes immung
de
Kapi albildung
nämlich
handel
es sich
hie
seh
o
nich
um
einen
on
de
üb igen
Kapi albildung
öllig
ilolie en
Vo gang,
sonde n
es
bes eh
eine
deu liche
In e dependenz
zwischen
de
zweckbes imm en
und
de
sons igen
Bildung
on
Kapi al.
Wi d
dahe
die
Bildung
zweckbes imm en
Kapi als
übe mäßig
begüns ig ,
so
mag
da un e
die sons ige
Kapi albildung
leiden,
indem
sich auch
Kapi al,
das
sons
ohne
Zweckbes immung
gebilde
wo den
wä e,
nach
de
Begüns igung
d äng .
Nun
ha
abe
diese
indi ek e,
be ei s
bei
de
Kapi albildung
einse zende
Fo m
de
Kapi allenkung
den
Nach eil,
daß
de
Um ang
de
in
diese
Weise
gelenk en
Kapi alien
nich
o he
bes imm
we den
kann,
sonde n
daß den
Spa e n
übe -
lassen
bleib ,
in
welchem
Um ang
sie
on
den
Begüns igungen
Ge-
b auch
machen.
Sind
dahe
die
Begüns igungen
zu
eiz oll, so
en -
s eh
die
Ge ah
eines
unp opo ionie en
Kapi aleinsa zes
und
dahe
eines ungleichgewich igen Wi scha s o sch i s,
indem
on
dem
insgesam
gebilde en
Kapi al
ein
übe mäßig
hohe
An eil
in
die
be-
güns ig en
Zweige ließ -
ein
Mißs and,
de
in
de
wes deu schen
Wi scha spoli ik
de
e gangenen
Jah e
und
auch noch
de
Gegen-
wa
deu lich
sich ba
wi d.
Auch
das
Mi el
de
Kapi allenkung
du eh
Beein lussung
de
zweckbes imm en
Kapi albildung
kann
dahe
als wi scha liches
Ins umen
nu
bei
seh
o sich ige
Dosie ung
und
o
allem
bei
s a e
zei liche
Beg enzung
de
Begüns igung
emp ohlen
we den.
Genau
das
gleiche
gil
ü
die
indi ek e
Kapi allenkung
du ch
s eue liche
ode
zinsmäßige
Begüns igung
bes imm e
Kapi al e
..
wendungen.
De
S aa
kann
bes imm e
Kapi alanlagen,
e wa
den
Ankau
bes imm e
We papie e,
s eue lich
ode
du ch
Zinssub-
en ionen
begüns igen. Auch
hie
is
de
E olg
de
Lenkungsmaß-
nahmen
nich
o he
quan i izie ba ,
so
daß
bei
nich
genügend
o -
sich ige
Dosie ung
de
Begüns igung
Disp opo ionali ä en
in
de
Kapi al e wendung
en s ehen
müssen.
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Re e a P o . D . Helmu Meinhold (Heidelbe g)
147
Au
ganz
ande e
Ebene
lieg
dagegen
eine
Fo m
de
indi ek en
Kapi allenkung,
die
heu e
on
zahl eichen
Wi scha spoli ike n,
die
Keynes
gelesen
und
nich
e s anden
haben,
ge o de
wi d,
nämlich
die
Kapi allenkung
du ch
K edi schöp ung.
Als
Fo m
de
Kapi al-
lenkung
kann
die
K edi schöp ung
ga
nich
scha
genug
e u eil
we den,
es
sei
denn,
daß
man
mi
schnellen
Sch i en
au
die
Zen al-
e wal ungswi scha
zus eue n
will.
Dami
is
keineswegs
ein
U eil
übe
die
K edi schöp ung
im
Zusammenhang
mi
de
Konjunk u -
poli ik
abgegeben.
Im
Gegen eil:
Bei
de
heu igen
Geld e assung,
die nich
nu
jede
P i a bank,
sonde n
da übe
hinaus
jedem
Ein-
zelnen
die Möglichkei
on
Gelds illegungs-
und
zum
Teil
auch
Geld-
schöp ungs
ak en
gib ,
is
das
Ins umen
de
K edi schöp ung
in
de
Hand
des
S aa es
ga
nich
zu
en beh en.
Abe
wenn
es schon
aglich
is , ob
man
hie
sozusagen
zwei
Fliegen
mi
eine
Klappe
schlagen,
d. h.
konjunk u ell
e wa
no wendige
K edi schöp ungsak e
gleichzei ig
zum
Zwecke
de
Kapi allenkung
einse zen
soll,
so
is
die
K edi -
schöp ung
di ek
zum
Zweck
de
Kapi allenkung
unbeding
abzu-
lehnen.
Sie
zum
Sys em
e heben,
hieße
das
Sys em
de
lau enden
En eignung
anwenden,
indem
de
S aa
ü
be o zug e
In es i-
ionen
Geld
schöp
und
es
au
dem
Wege
de
dann
un e meidlichen
P eiss eige ungen
den
üb igen
Besi ze n
on
Geldwe en
eal
en zieh .
Dadu ch
muß
au
länge e
Zei
die
üb ige
Kapi albildung
un e bunden
we den,
de
S aa
muß
ü
alle
no wendigen
In es i ionen
zu
diesem
Mi el
g ei en,
de
Sch i
zum
zen alen
Plan
is
nu
noch
eine
no wendige
Konsequenz.
An
sich
soll e
das
so
selbs e s ändlich
sein,
daß
es
hie
keine
Aus üh ung
bedü e.
Leide
is
dem
nich
so,
wie
aus
de
Äuße ung
eines
ausländischen
K i ike s
de
deu schen
Bundes egie ung
he o -
geh ,
de
e wa
e klä e,
in
eine
mode n
gelei e en
Volkswi scha
gebe
es
kein
P oblem
de
Kapi alknapphei
meh ,
sonde n
allen alls
ein
P oblem
de
Kapi algü e knapphei .
Auch
aus
einem
ande en
G unde
abe
is
diese
Übe legung
on
We .
Wenn
auch
un e
den
wi klich
Sach e s ändigen
Einigkei
da übe
bes ehen
dü e,
daß
die
K edi -
schöp ung
als
Sys em
de
Kapi allenkung
abzulehnen
sei,
so
wi d
doch
ge ne
emp ohlen,
konjunk u poli isch
no wendige
K edi -
schöp ung
zu
Kapi allenkung
zu
benu zen.
Wenn
man
schon
Geld
schöp e, solle
man
es
ü
en wicklungsno wendige
In es i ionen
ein-
se zen. Diese
Fo de ung
kann
ich ig
sein,
sie
is
es
abe
nu
in
sel enen
Fällen,
zu
ih e
E üllung
beda
es
jeweils
eine
seh
so g-
äl igen
Konjunk u diagnose.
Seh
häu ig
wide sp echen
nämlich
das
konjunk u poli ische
Ziel
und
die
Möglichkei
eines
Einsa zes
de
geschöp en
Geldmi el
ü
En wicklungsin es i ionen
einande ,
indem
z.
B.
die
konjunk u elle
Lage
eine
schnelle,
ga
s oßweise
Belebung
10'
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47

148
Die
Kapi allenkung
und
ih
Ein luß
au
die
Kapi albildung
de
Kau k a
e lang ,
wäh end
sich
de
Einsa z
de
Geldmi el
ü
En wicklungsin es i ionen
übe
Mona e
ode
Jah e
e s eck ,
ode
in-
dem
die
konjunk u elle
Lage
eine
schnelle
Belebung
de
Konsumen en-
kau k a
e o de ,
wäh end
die
mul iplika i e
Ve wandlung
de
In-
es i ionsgelde
in
Konsumen enkau k a
nu
sicke nd
und
dahe
zunächs
ohne
wesen liche
konjunk u elle
Wi kung
e olg ,
dann
abe
ein i ,
wenn
die
konjunk u elle
Si ua ion
sich
un e
Ums änden
wiede
geände
ha .
Nu
in
bes imm en
konjunk u ellen
Lagen
kann
dahe
eine
K edi schöp ung
ü
En wicklungsin es i ionen
ein-
gese z
we den,
als
Mi el
des
gelenk en
Kapi aleinsa zes
is
die
K edi schöp ung
abzulehnen.
Ge ade
im
gegenwä igen
S adium
de
Ve eidigungsin es i ionen
kann
diese Ta sache nich deu lich
genug
es ges ell
we den.
Als
wei e eichendes
wi scha spoli isches
Ins umen
de
Kapi al-
lenkung
e bleib
demnach
nu
die
di ek e
Lenkung
be ei s
gebil-.
de en,
und
zwa
ohne
spezielle
Zweckbindung
gebilde en
Kapi als.
Hie ü
gib
es insbesonde e
das
Mi el
des Anlagenzwanges,
de
Emissionskon olle
und
de
Beein lussung
de
Anlagenpoli ik
de
Banken.
Alle
d ei
Möglichkei en
sind
e wendba ,
jedoch
sind
die
beiden
e s e en,
also
de
Anlagenzwang
und
die Emissionskon olle,
VOn
beg enz e
Wi kung.
Daß
de
Anlagezwang,
genaue
die
s aa -
liche Vo sch i
übe
die
Ve wendung
gebilde en
Kapi als,
übe haup
nu
bei
seh
o sich ige
Dosie ung
Mi el
de
gemisch en
O dnung
sein
kann,
bei
jede
s ä ke en
Ausnu zung
abe
zum
Ve schwinden
de
eiwilligen
Kapi albildung
üh ,
beda
keine
wei e en
Aus-
üh ung.
Schon die 7
O o
de
B u okapi albildung,
die
in
dem
wes -
deu schen
In es i ionshil egese z
nu
ü
die
Daue
eines
Jah es
e aß
we den,
e weisen
sich
in
de
Du ch üh ung
als p oblema isch. Die
Emissionskon olle
ande e sei s
is
in
ih em
Anwendungsbe eich
na ü liche weise
beg enz .
Wwm
de
S aa
nu
bes imm e
Emissionen
on
We papie en
zuläß , so
e aß
e
dami
ap io i
nu
einen
seh
beg enz en
Teil
de
In es i ionen,
nämlich
diejenigen,
bei
denen
de
Kapi albeda
du ch
We papie emissionen
gedeck
wi d.
Alle
üb igen,
also die
du ch
Selbs inanzie ung,
Di ek anleihen
usw.
inanzie en
In es i ionen
-
und
das
is
de
wei
übe wiegende
Teil
de
In-
es i ionen
-
sind
du ch die Emissionskon olle nich
aßba .
Schon
deshalb
also
e bie e
sich
eine
zu
s enge
Handhabung
dieses
Ins u-
men s,
weil
man
sons
willkü lich
einen
Teil
de
In es i ionen
eine
Besch änkung
un e we en
wü de,
die
ü
ande e
In es i ionen
ga
nich
anwendba
is .
Und
schließlich
is
auch die Beein lussung
de
Anlagenpoli ik
de
Banken
ein
in
seine
Wi ksamkei
beg enz es
Ins umen .
Sie
is
es,
wie
wi
aus
de
deu schen Bankengeschich e
de
le z en
eineinhalb
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Re e a
P o .
D .
Helmu
Meinhold
(Heidelbe g)
149
Jah zehn e
wissen, schon deshalb, weil
eine
zu
s a ke
Einmischung
des
S aa es
in
die
Wahl
de
Geldanlage
du ch
die
Banken
das
Ve auen
des
Publikums
in
die
Banken
seh
asch
e schü e
und
dadu ch
geeigne is , die
Kapi albildung
e heblich
zu
beein äch igen.
Sie
is
es
e ne ,
weil
zahl eichen
Banken
und
sons igen
Kapi alsammels ellen
ih
Anlagebe eich
du ch
ih e
Geschä sna u
o gesch ieben
is
-
sei
es
di ek
bei
Hypo hekenbanken,
Ve siche ungen, auch
Spa kassen,
sei
es
indi ek
bei Geschä sbanken. Dennoch
glauben
wi ,
daß
un e
allen
un e such en
Möglichkei en die
s aa liche
Beein lussung
de
Bankenanlage
imme
noch die
am
meis en
zu
emp ehlende
is .
Die
Banken
selbs
haben,
in
de
gemisch en
O dnung
und
zumal
bei
Exis enz
iele
un ollkommene
Mä k e
und
bei
dahe
mangelha
unk ionie ende
Zinsselek ion,
ech
häu ig
das
Ge ühl,
mi
ih e
Anlagenpoli ik
eine
olkswi scha lichen
Ve an wo ung
ausgese z
zu
sein,
die
mi
ih e
Na u
als
p i a en
Ins i u en
mi
Gewinns eben
nich
e einba
is .
Es
is
dahe
nich
sel en
zu
beobach en,
daß
die
Banken
ü
eine
s aa liche
Be a ung
hinsich lich
ih e
Anlagenpoli ik
soga
dankba
sind,
ja
daß
sie
zu
Ve einba ungen
mi
dem
S aa
übe
ih e
Anlagen
be ei
sind,
wenn
sich
de
S aa
als
ai e
Pa ne
e weis ,
de
sich
selbs
an
die
F eiwilligkei
solche
Ve einba ungen
häl .
Es
ha
den
Anschein, als ob sich
dem
S aa
du ch
die
Zusammen-
a bei
mi
den
Banken
hie
ein
Ins umen
de
Kapi allenkung
und
dami
de
In es i ionsauslese
e ö ne ,
das
bei
weise
Handhabung
iel
g öße e
Wi kungsmöglichkei
e sp ich
als
alle
die
un e such en
Fo men
di ek en
Zwanges.
Abgesehen
on
diesen,
an
die Weishei des
S aa es
ungewöhnlich
hohe
Ansp üche
s ellenden
Ve ah en
abe
is
das
E gebnis
unse e
Un e suchung
spä lich.
In
de
gemisch en
O dnung
-
und
nu
in
diese
is
ja,
wie
wi
sahen,
die
In es i ionsauslese
inhal lich
p oble-
ma isch -
s ehen
un e
den
zahl eichen
un e such en
Möglichkei en,
auße
de
Zusammena bei
mi
den
Banken,
nu
das
In es i ions-
e bo , die
Begüns igung
de
Kapi albildung
ü
bes imm e
Ve wen-
dungszwecke,
de
Anlagenzwang
und
die
Emissionskon olle
als
In-
s umen e
de
In es i ionsauslese
zu
Ve ügung.
Diese
abe
sind
aus
den
e schiedenen
da geleg en
G ünden
in
ih e
Ve wendung
be-
sch änk , doch
is
ü
diese
Besch änkung
im
G unde
genommen
s e s
das
gleiche
Mo i
maßgebend:
wi d
die
Besch änkung
nich
einge-
hal en,
so
bes eh ,
die
Ge ah
eines ungleichgewich igen
Wi scha s-
o sch i s.
Mi
diese
E kenn nis
hal en
wi
nun
wah scheinlich
den
Schlüssel
nich
nu
ü
die
Beu eilung
dieses
Ins umen a iums,
sonde n
de
mechanischen
Realisie ung
de
gemisch en
O dnung
übe haup
in
de
Hand.
Such
man
die Möglichkei en
ih e
ins u-
men alen
Ve wi klichung
genaue
zu
e kennen,
so
sind
es
s e s
In-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
150 Aussp ache: P o . D . Rudol S ucken (E langen)
s umen e
zu
ungleich gewich igen
En wicklung.
In
gewissen
S adien
kann
eine
solche ungleichgewich ige
En wicklung
ü
kü ze e
ode
länge e
Zei
du chaus
angemessen
sein,
au
die
Daue
abe
muß
sie
sich als
ein
Hemmnis
des
Fo sch i s
ausweisen.
Fü
das
Ins u-
men a ium
de
In es i ionsauslese
jeden alls
kommen
wi
zu
dem
E gebnis,
das
ja
heo e isch
keineswegs
neu
is ,
daß
sich
mi
de
g oßen
Ausnahme
de
neua igen
Zusammena bei
des
S aa es
mi
den
Kapi alsammels ellen
alle diese
Ins umen e
als
solche des
ypischen
In e en ionismus
e weisen,
abe
nich
als
Bes and eile
eine
neuen
und
e wa
be iedigenden
gemisch en
O dnung,
die zwischen
Ve keh swi scha
und
Zen al e wal ungswi scha
s ände.
P o .
D .
Bou ie
(Wien):
Ich
danke
He n
Kollegen
Meinhold
ü
sein
Re e a
und
bi e
um
Wo meldungen
ü
die
Aussp ache
P o .
D .
Rudol
S ucken
(E langen):
Ich möch e
hie
speziell
zu
dem
Re e a
on
He n
Wol
sp echen
und
einen
besonde en
Punk
he o heben,
de
den
Ma k
ü
es -
e zinsliche
We papie e
angeh .
He
Wol
ha
uns
dankenswe e -
weise
s a is isches
Ma e ial
zu
Lage
des
Kapi alm3 k es
o geleg ,
und
da aus
geh
mi
alle
Deu lichkei
he o ,
daß
de
p i a e
An-
lege
au
dem
Kapi alma k
ganz
zu ückge e en
is .
Das
is
um
so
au ällige ,
weil
die
s eue lichen
Ve güns igungen,
die
im
In e esse
eichliche e
Ve so gung
des
Kapi alma k es
gewäh
we den,
ge ade
diese
Anlege g uppe
zugu e
kommen.
Um
so
eind ingliche
müssen
wi
uns
deshalb
mi
de
F age
beschä igen,
was
die
Kapi alsammel-
s ellen
und
ande e
Ins i u ionen
ü
den
Kapi alma k
leis en
können.
Wi
wissen
on
de
bedeu enden
Rolle, die die
T äge
de
Ve siche-
ung,
de
P i a e siche ung
ebenso
wie
de
Sozial e siche ung,
zu
spielen
be u en
sind.
Leide
nu
allzu
ku z
ha
He
Wol
auch
die
F age
angeschni en,
was
die
Banken
ü
den
Kapi alma k
leis en
könn en.
Abe
o z
de
Kü ze
ha
He
Wol
einen
neuen
Ton
in
die
Musik
geb ach ,
den
ich
mi
g oße
F eude
gehö
habe;
nämlich:
die
Banken
sollen
nich
wa en,
bis
ein
unk ions ähige
Kapi alma k
da
is ,
sonde n
sie sollen
du ch
ih e
We papie anlage
beim
Au bau
eines
unk ions ähigen
Kapi alma k es
mi wi ken.
Das
schein
mi
ein
wesen liche
Fo sch i
zu
sein,
denn
ich glaube,
daß
wi
so
schnelle
zum
Ziele
kommen,
als
wenn
die
Banken
so
lange
absei s
bleiben,
bis
ihnen
de
Absa z
gekau e
We papie e
am
E ek enma k
gesiche
zu
sein
schein .
Abe
He
Wol
ha
nu
on
den
Banken
im
allge-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Aussp ache:
P o .
D .
Rudol
S ucken
(E langen)
151
meinen
gesp ochen
und
sich
nich
da übe
geäuße ,
an
welche
Typen
on
Banken
e
hie bei
denk .
Wi
müssen
mindes ens
d ei
G uppen
on
Banken
un e scheiden. Die
e s e
G uppe
um aß
die
Spa kassen,
die
bis
1945
bei
uns
in
Deu schland
egelmäßig
in
g öße em
S il
als
Käu e
on
es e zinslichen
We papie en
au ge e en
sind.
In
einem
e was
wei e en
Sinne
handel
es sich
hie
übe haup
um
die
F age
de
Anlegung
on
Spa gelde n
sei ens
de
Banken
in
es e zinslichen
We papie en.
Eine
zwei e
G uppe
bilden
die
K edi banken
des
ku z-
is igen
Geschä es,
und
die
d i e
G uppe
wi d
om
Zen albank-
sys em
gebilde . Es
wä e
mi
nun
lieb,
on
He n
Wol
zu
e ah en,
ob
e
nu
an
die
e s e
G uppe
gedach
ha ,
ode
ob
e
be ei
is ,
auch
de
zwei en
und
d i en
G uppe
eine
Funk ion
beim
Au bau
des
E ek enma k es
zuzubilligen.
Was
die
zwei e
G uppe
anbe i ,
die
die
Banken
des
ku z is igen
Geschä es
um aß ,
so
müssen
wi
uns
da übe
kla
sein,
daß
bei
uns
in
Deu schland
noch
Au assungen
be-
s ehen,
die
in
den
anglo-ame ikanischen
Lände n
längs
übe wunden
sind. Ich
habe
o
das
Ge ühl,
daß
man
bei
uns
übe
die
Au assungen,
die
bis 1914
he sch en,
noch
nich
hinausgekommen
is .
Damals
sag e
man:
ein
g öße e
Bes and
an
es e zinslichen
We papie en
bei
eine
Bank
des
ku z is igen
Geschä es zeig ,
daß
de
e an wo liche
Bankdi ek o
ei
zu
Pensionie ung
is ;
denn
e
ha
ja
schlech e
Ge-
schä e
gemach ;
e
is
bei
de
Emission
au
diesen
Papie en
hängen-
geblieben,
ode
e
ha
diese
Papie e
nach äglich
au nehmen
müssen,
um
seinen
Emissionsk edi
nich
zum
Teu el
gehen
zu
lassen.
Es
is
nun
ja
allgemein
bekann ,
daß
in
ande en
Lände n,
insbesonde e
in
England
und
USA,
bei
den
Banken
des
ku z is igen
Geschä es
heu e
eine
ganz
ande e
Au assung
he sch ,
nämlich
daß
diese
Banken
be ei
sind,
in
g öße em
S il
lang is ige
We papie e
als
Geldanlage
in
ih
Po e euille
zu
nehmen.
Es
is
ü
den
Kapi alma k
on
g oße
Bedeu ung,
daß
sich diese
Au assung
auch
bei
uns
du chse z .
Was
schließlich
die
d i e
G uppe
anlang ,
nämlich
das
Zen albanksys em,
so
handel
es sich
hie bei
um
ein
P oblem,
das
wi
gewöhnlich
mi
dem
Wo
"O enma k poli ik"
kennzeichnen.
Bei
ausländischen
No en-
banken
dominie
iel ach die
Anlage
in
es e zinslichen
We -
papie en
gegenübe
de
Anlage
in
Wechseln;
bei
uns
ha
sich
in
de
Zei
de
Deu schen
Reichsbank
übe haup
noch
keine
T adi ion
au
dem
Gebie
de
O enma k poli ik
he ausgebilde ,
und
auch
je z
kann
bei
unse em
Zen albanksys em
on
eine
O enma k poli ik
keine
Rede
sein,
denn
de
Bes and
on
Ausgleichs o de ungen
is
ja
nich
iel
meh
als
ein
no wendiges
Übel,
eine
o e
Las .
Ich
bin
nich
de
Mei-
nung,
daß
das
so
bleiben
muß.
Ich
bin
insbesonde e
nich
de
Meinung,
daß
das
solange
so
bleiben
muß,
wie
ein
unk ions ähige
Kapi alma k
noch nich
bes eh ;
ich
glaube
ielmeh ,
daß
die
zwei e
und
d i e
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254
In es i ionsp obleme in G enzgebie en
Kapi alma k es
wü de
den
deu schen
An eil
wei e
e höhen
können,
besonde s
dann,
wenn
spezielle
Risiken
du ch
Sonde bü gscha en
de
ö en lichen
Hand,
abe
auch
p i a e
O ganisa ionen
ausgeglichen
we den.
Alle dings,
das
muß
nüch e n
gesehen
we den:
ohne
spezielle
An eize,
d.
h.
ohne
Aussich
au
einen
ela i
hohen
Kapi ale ag,
wü de
de
Zu luß
on
p i a em
Kapi al
nach
Be lin
e häl nismäßig
eng
beg enz
sein. Von
dem
poli ischen G€is
in
de
Bundes epublik,
so
on
dem
G ad
des
Op imismus
in
die
kün ige
En wicklung,
dem
G ad
de
Ve bundenhei
mi
den
Gebie en
jensei s
de
Zoneng enze
und
de
Einsich
in
eine
wei gehende
G€meinsamkei
des Schicksals
de
heu e
ge enn en
deu schen Gebie e,
is
es
alle dings
abhängig,
wie
g oß
die
speziellen
An eize
sein
müß en.
Am
Be line
Long e m-Plan
in e essie en
hie
nun
nich so
seh
die
Einzelhei en
als
eine
An wo
da au ,
inwiewei
allgemein
ein
de a ige
Plan
ü
die
Fö de ung
de
In es i ionsbe ei scha
und
übe haup
die
En wicklung
on
No s andsgebie en
als
sinn oll
anzu-
sehen
is .
Ange eg
du ch
die
Be line
E ah ung
möch e ich
hie zu
olgende
Thesen
au s ellen:
Rich sä ze,
die
au
Jah e
hinaus
das wi scha spoli ische
und
übe -
haup
das
wi scha liche
Handeln
nähe
bes immen,
die
das
anzu-
s ebende
Ziel
und
die
hie ü
zu
e wendenden
Mi el
nähe
es legen,
können
insbesonde e
olgende Vo eile
haben:
1.
Die
Auswahl
de
zum
Teil
auße gewöhnlichen
Maßnahmen,
die
den
Ausbau
ö de n,
und
die
Bes immung
ih es
Gewich es
im
Ve häl nis
zueinande
wi d
e leich e .
Den
e schiedena igen
Tä igkei en
läß
sich
ein
höhe es
Maß
on
übe eins immung
geben.
Die
Einsich
in
den
Nu zen
eine
Koo dinie ung
de
e schieden-
a igen
Ans engungen
wi d
e höh .
2.
Rich sä ze
e mögen
als
An eiz
ü
wi scha liche
und
wi -
scha spoli ische
Ak i i ä
zu
dienen.
Du ch
sie
wi d,
wenn
sie
e s
einmal
ein
gewisses
Maß
allgemeine
Ane kennung
ge unden
haben,
de
Wille
zu
E eichung
e ne
liegende ,
nu
mi
Hil e
besonde e
Ans engungen
e eichba e
Ziele
ges ä k ;
o dinä e
Schwie igkei en
e lie en
in
den
Augen
de e ,
die
sie
zu
übe -
winden
haben,
ela i
an
Gewich .
Insbesonde e
lassen
sich
du ch
sie
auch
die
E wa ungen
und
die
Ak i i ä
de
Un e nehme
güns ig
beein lussen.
De
Wille
zu
übe nahme
wei e e
Ve an -
wo ungen
e mag
du ch
sie
ges ä k
zu
we den.
Imme
gil
es alle dings, sich
bewuß
zu
sein,
daß
ein
Zu iel
an
Rich sä zen
einen
Schema ismus,
be uhend
au
einem
dok inä en
Denken,
in
das
wi scha spoli ische
und
übe haup
in
das
wi scha -
liche
Handeln
hineinb ing ,
daß
alsdann
die
Viel al
de
Reali ä en
nich
hin eichend
beach e
wi d
und
dami
nich
nu
ma e ielle
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47

Re e a P o . D . Rudol Meimbe g (Be lin)
255
Schaden
e wächs ,
sonde n
auch
die
geis ige
En al ungs eihei
be-
hinde
wi d.
Die
G öße
diese
Ge ah
da
nich
un e schä z
we den;
dann
is
abe
be ei s
eine
wich ige
Vo ausse zung
da ü
gescha en,
ih
Wi ksamwe den
zu
e hinde n
ode
doch
seh
einzuengen.
De
Long e m-Plan
is
im
üb igen
in
Be lin
nich
-
ein
en -
sp echend
gea e e
Plan
soll e
es
auch
in
ande em
Falle
nich
sein
-
eine
s a e
Di ek i e,
die
das
Handeln
e bindlich
es leg .
Hie in
un e scheide
e
sich
p inzipiell
on
den
in
den
o ali ä en
S aa en
des
Os ens
gel enden
Plänen.
E
s ell
eine
eiwillig
übe -
nommene,
jede zei
e isible
und
in
zahl eichen
wesen lichen
Einzel-
dingen
e gänzungs
bedü ige
Konzep ion
da .
Nich
einmal
seine
öllige
Realisie ba kei
s eh
unbeding
es .
Ande e sei s
is
e
abe
doch
wei
meh
als
nu
ein
subs anzloses
Wunschbild
ode
als
eine
un e -
bindliche Hypo hese.
Beme kenswe
is
dabei,
daß
die
Planung
nich
e wa
im
einzelnen
die
In es i ions o haben
es leg ,
wie
das
ge n
bei
K i ik
an
de a ige
Planung
als
selbs e s ändlich
o ausgese z
wi d.
Vo ausse zung
ü
die
Du ch üh ung
eine
In es i ion
in
Be lin
is
eine
en sp echende
eiwillige
En scheidung
des
Un e nehme s.
Sache
de
Planung
sowie
übe haup
jede
Ak i i ä
de
ö en lichen
Hand
abe
is ,
allgemein
die
Chancen
ü
eine
daue ha e
Ren abili ä
zu
e besse n
und
den-
jenigen
behil lich zu sein, welche
zu
In es i ionen
allein
aus
p i a en
Mi eln
nich
in
de
Lage
sind,
on
denen
abe
die
Aus üh ung
en-
able
Vo haben
e wa e
we den
kann.
Sowei
auch
au
die
Rich ung
de
In es i ionen
eingewi k
wi d,
geschieh dies
allein
du ch
Emp eh-
lungen,
nich
abe
du ch
Anweisungen.
Ein
wich iges
P oblem
bei
Au s ellung
lang is ig
gel ende
Rich -
sä ze
ü
den
Ausbau
eines
No s andsgebie es
lau e ,
wie
sich
im
ein-
zelnen
das poli isch
und
das
sozial sowie
das
wi scha lich
Wünschens-
we e
neben
einande
in
eine
Weise
be ücksich igen
lassen,
daß
allen
D eien
be iedigend
en sp ochen
wi d.
Wie
dabei
auch
die
En -
scheidung
aus allen
mag,
imme
wi d
da on
auszugehen
sein,
daß
bei
alle
De e minie hei
indi iduellen
und
gesellscha lichen
Lebens
on
außen
he
iele
wi scha liche
und
auße wi scha liche
Komponen en
beein lußba
sind,
da un e
auch solche,
die
bes immen,
was
jeweils
wi scha lich
op imal
nü zlich
is .
De a ige
Komponen en
sind
z.
B.
das
Ve auen
in
die
poli ische
Zukun
des
No s andsgebie es,
e ne
das
Ve auen
in
den
Willen
und
die
Fähigkei
seine
Bewohne ,
sich
gegenübe
allen
Schwie igkei en
zu
behaup en
und
das
Bes mögliche
aus
de
Unguns
de
Ve häl nisse
zu
machen.
Bei
E mi lung
dessen,
was
wi scha lich
op imal
nü zlich
is ,
kann
nich
nu
on
den
Gegebenhei en
de
Gegenwa
und
den
wi scha lichen
E wa ungen
de
nahen
Zukun
ausgegangen
we -
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256
In es i ionsp obleme in G enzgebie en
den. Es
komm
auch
au
das an,
was
au
länge e
Sich
hin
zu
e wa en
is .
Bei
dem
Ve such, das
Dunkel
de
Zukun
zu
du chd ingen,
wi d
sich
abe
imme
e geben,
daß
die
Fak o en,
on
d€nen
es
wah schein-
lich
ode
mögliche weise
abhäng ,
welche
S ando
und
welche
P o-
duk ion
op imal
nü zlich is ,
du ch
seh
he e ogene
wi scha liche
und
auße wi scha liche,
beein lußba e
und
nich
beein lußba e
Fak o en
bes imm
we den.
Im
üb igen
soll e
abe
auch
nich
übe sehen
we den,
daß
die
O d-
nung.
de
Dinge
in
de
Wel
o
wei
da on
en e n
is ,
imme
zu
begüns igen,
daß
sich
die
Ve häl nisse
e meh
nach
dem
P inzip
des
op imalen
wi scha lichen
Nu zens
ges al en.
Viele
Indi iduen
und
Völke
wollen
dies
ga
nich
einmal
unbeding ,
und
zwa
nich
nu
e wa
deshalb,
weil
sie
ku zsich ig
wä en
ode
sich
o wiegend
on
unedlen
Mo i en
lei en
ließen.
Wenn
sich wi scha liche
ode
poli-
ische
Tendenzen
gegen
ih e
In e essen
wand en,
haben
sich
Völke
o mals
gezwungen
gesehen, sich
auch
gegen
das
wi scha lich
op imal
Nü zliche
zu
behaup en.
Obwohl
es
siche
ich ig is ,
wie
es
P o esso
Egne
u ,
einen
be-
s imm en
Typ
on
No s andsgebie en
als
ges ande e
Gebie e
zu
bezeichnen,
soll en
wi
doch
wohl
o sich ig
sein
mi
diesem
Beg i ,
wenn
es
da um
geh ,
ihn
au
Gebie e
Mi el-
ode
Wes eu opas
anzu-
wenden.
Insowei
soll en
wi
da on
ausgehen,
daß
es ielleich
in
unse e
Hand
lieg
und
auch liegen soll e,
zu
beein lussen, ob
ein
Gebie
zu
einem
ges ande en
wi d.
Es
da
in
diesem
Zusammenhang
auch
an
Toynbee
e inne
we den,
welche
da geleg
ha ,
daß
die
He aus o de ung
on
S ämmen,
Völke n
und
Kul u en
du ch
sie
be-
d ohende
K ä e
eine kul u geschich lich
seh
bedeu same
Quelle
menschliche
Leis ung
on
Indi iduen
und
Kul u en
is .
Ges a en
Sie
noch einige
Beme kungen
zu
dem
P oblem,
welche
Nu zanwendungen
aus
dem
ü
No s andsgebie e
und
ü
Be lin
Gesag en
auch
au
Wes deu schland
und
in
gewissem
Um ang
übe -
haup
au
Lände
Wes eu opas
zu
ziehen
sind. Ich möch e
hie zu
die
F age
au we en,
ob nich das,
was
deu lich
sich ba
und
ausgep äg
ü
Be lin
ode
ü
No s andsgebie e
en lang
de
G enze
zu
sowje ischen
Mach sphä e
gil ,
nich
auch
in
einem
allgemeine en
Sinne
ü
den
Wes en
Eu opas
zu i ,
ob sich
nich
auch
ü
dieses Gebie ,
nich
zule z
auch
in
Zusammenhang
mi
de
zu
be eibenden
In es i ions-'
poli ik,
als
g undlegendes
P oblem
s ell ,
in
welchem
Ausmaß
Neu-
in es i ionen
o zunehmen
sind,
obwohl
die
Bedingungen
hie ü
nich
in
jede
Hinsich
güns ig
liegen.
Bes eh
nich
ande n alls
die
Ge ah ,
daß
auch
die
geis ige
K a
und
Leis ung
dieses
E d eils
gegenübe
den
neuen
Zen en
poli ischen
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Aussp ache:
ea l
Zimme e (Mannheim) 257
und
wi scha lichen
Lebens
nachläß
und
ih e
Ausd ucks o men
meh
und
meh
nu
noch
Anhängsel
de
G oßen
sind?
Es
gehö
nich
zum
Thema
dieses
Re e a s,
diese
F agen
zu
bean -
wo en.
We den
sie
abe
posi i en schieden,
dann
wü den
auch sozial-
und
wi scha spoli ische Rich sä ze sowie
das
Gebo
de
Koo dinie ung
de
inne s aa lichen
und
zwischens aa lichen
Wi scha s-
und
Sozial-
poli ik
e meh
ak uell,
dann
wi d
die
A
des
Zusammenwi kens
zwischen
indi iduellen
und
kollek i en
K ä en
bei
de
Ges al ung
des
wi scha lichen
und
sozialen
Lebens
di e enzie e , d. h.
dann
e gib
sich
de
Beda
nach
wei e en
Möglichkei en des
Zusammenwi kens.
De
Ve wi klichung
solche
Pe spek i en
begegnen
nich
nu
in
de
P axis,
sonde n
auch
in
de
Theo ie
noch
s a ke
Hemmungen.
Le z e es
o
allem
bei
solchen,
denen
an
eine
Gesellscha so dnung
gelegen
is , die
ausgep äg
au
indi iduelle
En scheidung
und
Selbs e an -
wo ung
abs ell .
Möge dieses
Re e a
neben
seine
eigen lichen
Au gabe
zugleich
ein
kleine
Bei ag
zu
Beg ündung
de
These
sein,
daß
es
s aa liche
und
übe haup
kollek i e
Einwi kungen
au
soziale
und
wi scha liche
Vo gänge gib ,
de en
e meh e
Gel endmachung
die
En al ung
zu
Indi iduali ä
nich
nu
nich
ge äh de ,
sonde n
sie
soga
ö de .
P o .
D . AZb ech (Ma bu g):
Ich
danke
auch
Ihnen,
He
Kollege Meimbe g,
ü
Ih e
Aus üh-
ungen,
die
uns
einen
Einblick
in
die
besonde en
Vo bedingungen
e olg eiche
In es i ionspoli ik
gegeben
haben,
wie
sie
ü
das
wi -
scha lich
isolie e
Be lin
Beach ung
e o de n.
Ich
s elle
nunmeh
das
Re e a
des Kollegen Dob e sbe ge
zu
Diskussion.
ea l
Zimme e
(Mannheim):
Wenn
man
nich ,
wie
He
P o esso
Dob e sbe ge ,
eine
in e -
na ionale
Ve wal ungswi scha
be ü wo e ,
dann
muß
man
sich
a-
gen,
au
welche
ande e
Weise
man
den
Kapi al e keh
on
Land
zu
Land
wiede
in
Gang
b ingen
könn e.
Daß
das
im
Sys em
de
du ch
B e on
Woods
geheilig en
küns lichen
Wechselku se
nich
möglich
is ,
haben
wi
gesehen. Die
Wiede he s ellung
de
Goldwäh ung
is
im
Augenblick
nich
möglich.
S a e
Wechselku se
können
abe
übe haup
nu
au ech e hal en
we den,
wenn
man
sie
du ch
Goldabgabe
ode
Goldhe einnahme
e eidig
ode
den
Ausgleich
de
Zahlungsbilanz
e mi els
De isenbewi scha ungsmaßnahmen
bewi k .
Im
le z e en
Falle
kommen
die -wie sie
P o .
Dob e sbe ge
heiß
-
Kapi alis en
imme
zu
ku z;
d.
h. diejenigen, welche
Geldeinhei en
de
einen
in
die
17
Sozialpoli ik
V
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258
Kapi albildung und Kapi al e wendung
ande e
Wäh ung
umwechseln wollen,·
ohne
diesen
T ans e
du ch
eine
unmi elba
dami
zusammenhängende
Wa enbewegung
ech e igen
zu
können.
Mi
ande en
Wo en: die küns lich
ixie en
Wechselku se
üh en
zu
Disk iminie ung
de
Finanz ans e s.
Bleib
die
Möglichkei
de
beweglichen Wechselku se.
Sie
wü den
au
jeden
Fall
den
Vo eil
haben,
daß
man
die
De isenbewi scha ung
au heben
kann.
Schulden
könn en
wiede
gezahl
we den,
K edi e
wiede
on
Land
zu
Land
gewäh
we den.
Das
T ans e p oblem
wä e
gelös . Auch die
Ame ikane
könn en
ohne
wei e es
ih e
Ve bünde en
inanziell
un e s ü zen,
und
die
UNO-Ins i u e
könn en
wei e
K edi e
an
unde de eloped
coun ies
e geben
-siche lich nich
ohne
Ein luß
au
die Wechselku se,
abe
möglich
wä e
dies du chaus. Auch
die
ie-
sigen
Zinsun e schiede
on
Land
zu
Land,
au
die
P o .
Vei
ges e n
hingewiesen
ha ,
wü den
e schwinden.
Die
au onome
K edi poli ik,
die
im
Goldau oma ismus
nich
möglich is ,
könn e
inne halb
des
Sys ems
bewegliche Wechselku se
du chaus
ih en
Pla z
behaup en,
wenngleich sich jedes In la iönchen
dann
an
den
Ku sen
ablesen
ließe.
Die
Besei igung
de
"O dnungs axen"
au
dem
Wäh ungsgebie
-die
man
besse
"Uno dnungs axen"
heißen
soll e
-
wü de
die
Un e -
schiede zwischen "weichen"
und
"ha en"
Wäh ungen
olls ändig
zum
Ve schwinden
b ingen;
Wäh ungsdumping,
Expo ö de ung,
Impo -
abgaben
und
-kon ollen
könn en
au hö en.
Nun
kann
gegen
die beweglichen Wechselku se auch einiges
ein-
gewand
we den.
Zum
einen
könn e
man
sagen,
daß
es
nich
ausge-
schlossen is ,
daß
die
Ku se
s a k
schwanken
we den.
Diese
Konse-
quenz
de
Ein üh ung
bewegliche
Ku se
könn e
du ch
Wäh ungsaus-
gleichs onds
s a k
abgeschwäch
we den.
Auch
könn e
sich
de
ein-
zelne
Kapi algebe
du ch Gegengeschä e
ode
Siche ungsklauseln
o
s a ken
Ku s e lus en
schü zen.
Ein
wei e es
A gumen
is
das
de
Fluch kapi alien.
We
den
le z en
Be ich
de
"Bank
ü
in e na io-
nalen
Zahlungsausgleich" gelesen
ha ,
wi d
wissen,
daß
o z
De isen-
bewi scha ung,
man
kann
as
sagen,
weg
e n
de
De isenbewi -
scha ung
die Kapi al luch
ganz
eno m
hoch is .
Komm
in
den
Län-
de n,
die
einen
Kapi alab luß be ü ch en,
bei
F eigabe
de
Ku se
eine
e nün ige
K edi poli ik
-
wie
sie die
Bank
deu sche
Lände
zum
Beispiel
bishe
be ieben
ha
-
zum
T agen,
dann
sind
die
Mi el, die
ü
einen
poli ischen
T ans e
zu
Ve ügung
s ehen,
seh
ge ing.
Im
üb igen
sp eche ich
den
S aa en
das Rech ab, ech lich
e wo benes
Ve mögen
de
S aa sbü ge
in
dem
jeweiligen
S aa sgebie
einzu-
spe en.
Co
n c I u s i
0:
De
Finanz ans e
kann
nu
in
Gang
geb ach
we -
den,
wenn
seine
Disk iminie ung
au hö .
Die
Disk iminie ung
is
heu e
beding
du ch die alschen Wechselku se, die
eine
daue nde
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Aussp ache: P o . D . Helmu Meinhold (Heidelbe g) 259
De isenno
in
Eu opa
he o u en.
Niemand
gib
Geld
an
ein
Land,
das
e
nich
zu ücke hal en
kann.
Wenn
die
Wes eu opäe
ausländische
P i a k edi e
haben
wollen,
dann
müssen
sie
auch
de en,
und
nich
nu
de
neuen,
sonde n
auch
de
al en,
Rückzahlung
siche n.
Die
bes e
Siche ung
lieg
in
de
Abscha ung
de
küns lichen
Wechselku se
und
dami
de
De isenbewi scha ung.
Vielleich
könn en
bewegliche
Wechselku se
ü
eine
Weile
ode
ü
imme
an
die
S elle
behö dlich
eglemen ie e
Fixku se
e en.
Die
ande e
Al e na i e
wi d
on
He n
P o esso
Dob e sbe ge o geschlagen:
Au ech e hal ung
de
küns lichen
Wechselku se,
abe
dann
auch
konsequen e weise
de
übe gang
zu
eine
Wel e wal ungswi scha .
Ob
sich
diese
in
de
wes lichen
Hemisphä e
je
du ch üh en
ließe,
wage
ich
alle dings
zu
bezwei eln.
P o .
D .
Helmu
Meinhold (Heidelbe g):
Un e
den
wi klich
zahl eichen
Punk en,
die
an
dem
Re e a
des
Kollegen
Dob e sbe ge
zu
Diskussion eizen, möch e ich,
de
o hin
e eil en
Weisung
des
He n
Vo si zenden
en sp echend,
nu
einen
he ausg ei en,
de
mi
im
Augenblick
besonde s
am
He zen
lieg ,
weil
ich
die
F eude
ha e,
noch
o
d ei
Wochen
an
de
le z en
Tagung
de
on
ihm
k i isie en
in e na ionalen
O ganisa ion
de
Wel bank
und
des
Wel wäh ungs onds
in
Mexico
Ci y
eilzunehmen.
He
Kollege
Dob e sbe ge
ha
diese
Ins i u ionen
seh
scha
k i isie ,
und
zwa
die
Wel bank
in
e s e
Linie
mi
zahl eichen
Zahlen
übe
die
unzu eichen-
den
Mi el,
die
on
ih
e geben
wo den
wä en.
Ich
bin
leide
im
Augenblick
nich
in
de
Lage, mich
mi
diesen
Zahlen
zu
beschä igen,
da
ich
hie
keine
ande en
zu
Ve ügung
habe.
Abe
ich
kann
doch
aus
den
zahl eichen
Diskussionen,
die
wi
ge ade
mi
Ve e e n
de
un e -
en wickel en
Gebie e
in
Mexico
Ci y
ha en,
sagen,
mögen
die
Be äge
selbs e s ändlich
im
Ve gleich
zu
dem,
was
no wendig
is ,
um
diese
Gebie e
au
die
S u e
de
hochen wickel en
Lände
zu
b ingen,
ge ing
sein,
in
de
En wicklung
diese
Lände
selbe
haben
sie
eine
siche lich
be äch liche
Rolle
be ei s
je z
gespiel .
Das
wu de
besonde s
ein-
d ucks oll -
das
is
je z
kein
wissenscha liche
Beweis,
sonde n
nu
ein
Be ich
-
dokumen ie ,
als
de
Ve e e
de
Tschechoslowakei
sich
gegen
die
Wel bankpoli ik
in
den
un e en wickel en
Gebie en
wand e
und
eine
ganze
Reihe
on
Beispielen
on
ande en
Lände n
b ach e,
wo
e
es s ell e,
daß
die
Poli ik
de
Wel bank
unzu eichend
wä e.
Fas
alle
diese
Lände ,
die
e
zi ie e
und
zu
de en
Sp eche
e
sich mach e,
haben
nach
ihm
das
Wo
e g i en
und
haben
mi
seh
eind ucks ollen
A gumen en
beleg ,
wie
wich ig
ge ade
diese
Wel -
bankanleihen
ü
die
En wicklung
ih e
Lände
gewesen
seien.
Ich
17"
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260
Kapi albildung und Kapi al e wendung
möch e
dami
keineswegs die
beiden
Ins i u ionen,
on
denen
hie
die
Sp ache
is , als schlech hin o bildlich bezeichnen,
abe
ich
ha e
doch
den
Eind uck, als ob
man
de
K i ik
des
He n
Kollegen Dob e sbe ge
in
diesem
Punk
nich ohne
wei e es
zus immen
könn e.
Die
K i ik
an
dem
Wäh ungs onds
g ünde e
sich
au
einen
ande en
Ta bes and,
nämlich
da au ,
daß
diese
es
e suche,mi
mone ä en
Maßnahmen
die
Wel handels-
und
Wel zahlungssi ua ion
als
die
Vo -
ausse zung
ü
den
in e na ionalen
Kapi al e keh
in
O dnung
zu
b ingen.
Die
Beg ündung,
daß
dieses nich ginge,
s ü z e
sich
o
allem
da au ,
wenn
ich
Sie
ech
e s anden
habe,
He
Kollege Dob e s-
be ge ,
daß
man
die
s uk u ellen
Ungleichgewich e
und
die
s uk-
u ellen
Zahlungsbilanzde izi e
au
diese Weise nich
wi d
be einigen
können.
Ich
muß
eh lich
ges ehen,
daß
ich
mi
dem
Namen
ode
dem
Beg i
des
s uk u ellen
Ungleichgewich es ech
wenig
anzu angen
weiß. Was
is
denn
ein
s uk u elles
Ungleichgewich ? Es is ,
e was
banal
ausged ück , die
F age,
ob
man
sich's
leis en
kann
ode
nich .
Habe
ich
K edi ,
kann
ich
mi
ein
s uk u elles
Ungleichgewich leis en,
das
dü e
beim
einzelnen
nich iel
ande s
sein
als
bei
einem
Land.
Habe
ich
keinen
K edi ,
kann
ich's
mi
nich leis en.
Es
wi d
also
da au
ankommen,
ob ich
K edi
habe. Wie
abe
kann
ich
mi
K edi
e -
scha en? Doch eigen lich
nu
au
dem
Wege -ich eile
hie
eilich
nich
ganz
die Ansich
meines
le z en
He n
Vo edne s
-,
daß
ich die
Möglichkei en des
in e na ionalen
Zahlungs e keh s
wiede
in
O d-
nung
b inge,
indem
ich die
einzelnen
Volkswi scha en
k edi ähig
mache,
d.
h.
indem
ich
den
mone ä en
Mechanismus
in
i gendeine
Weise
wiede
einschal e.
D .
D .
An on
Zo mann
(Kiel):
Ich
woll e
eben alls einige
kleine
E gänzungen
zu
den
in e essan-
en
Aus üh ungen
on
He n
P o .
Dob e sbe ge
b ingen,
und
zwa
auch zu
dem
Thema:
"In e na ionale
Wäh ungs onds
und
Wel bank."
He
P o .
Dob e sbe ge sag e,
daß
die
B e on
Woods-Abkommen
haup sächlich
an
de
Ve zöge ungs ak ik
de
Teilnehme lände
ge-
schei e
seien. Ich glaube,
daß
man
ielleich einige
ande e
Fak o en
auch
noch
in
die Diskussion einbeziehen soll e,
will
abe
ge ne
zugeben,
daß
diese
Ve zöge ungs ak ik
siche
eine
g oße Rolle gespiel
ha .
Ich
habe
abe
eigen lich, o en ges anden,
einen
Hinweis
da au
e miß ,
daß
sich die
Ve zöge ungs ak ik
ode ,
besse
gesag , die Nich be eili-
gung
eines
Landes
besonde s
nega i
auswi k e,
nämlich
die
Nich -
be eiligung
de
Sowje union.
Es
is
ja
so, daß sich die
Sowje union
an
den
B e on-Woods-Besp echungen
seh
in ensi
be eilig e,
daß
sie
abe
dann
nich
das
Abkommen
a i izie e.
Und
das
wa ,
glaube
ich,
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Aussp ache: D . D .
An on
Zo mann
(Kiel)
261
ein
seh
schwe e
Schlag gegen
den
in e na ionalen
Wäh ungs onds.
Dazu
komm
abe
noch
e was
ande es
..
Es
is
hie
in
Ös e eich
und
auch
in
de
Bundes epublik
nich
no wendig,
übe
die
Auswi kungen
des
He ab allens
des
Eise nen
Vo hangs
iele
Wo e
zu
machen. Es
s eh
ja
so, daß,
um
einen
Ausd uck
on
P edöhl
zu
geb auchen,
die
ikonzen ische
Wel wi scha
sich
je z
in
eine
bikonzen ische
e -
wandel
ha
und
daß
also
ein
seh
wei e
Be eich
in
den
Außenhandel,
in
die Ve lech ungen des
Wa enaus ausches
und
des
Kapi alaus au-
sches, nich
meh
eingegliede
is .
Nun
konn e
man
ielleich die
Ho -
nung
haben,
daß
diese
Zus and
besei ig
we den
könn e.
Ich
glaube
alle dings,
daß
diese
Ho nungen
je z
wohl
au gegeben
we den
müssen. Ich
habe
eben
nach
dem
Vo ag
on
He n
P o .
Dob e sbe -
ge die
"F ank u e
Allgemeine"
on
ges e n
gekau
und
and
einen
seh
in e essan en
Auszug
aus
einem
A ikel,
den
Gene alissimus
S alin
am
Donne s ag
in
de
Zei sch i
"Bolschewik"
übe
die
wi -
scha lichen
P obleme
des Sozialismus
in
de
Sowje union
e ö en -
lich
ha .
Was
an
diesem
A ikel
ü
uns
ele an
is ,
is
olgendes:
E
üh
aus,
daß
die
Wel wi scha
in
zwei
Räume
ze äll ,
in
einen
Raum,
de
die Sowje -Union,
Os -Eu opa
und
China
um aß ,
und
in
die,
nennen
wi
sie
wes liche WeI ,
und
seine
P ognose,
de
man
doch
gewiß
g oße
Beach ung
schenken
muß,
lau e ,
daß
de
e s genann e
Raum,
nämlich die
Sowje union,
Os -Eu opa
und
Asien,
zu
Expansion
en-
die e,
wäh end
die wes liche Wel ,
die
kapi alis ische
Wel ,
zu
Sch ump ung
e u eil
sei.
Und
e
ha
wei e
die
P ognose
au ges ell ,
daß
es
zU
Kon lik en
inne halb
de
wes lichen
S aa en
kommen
wü de.
Nun,
wi
sind
in
de
wes lichen
Wel
und
müssen
e suchen,
glaube
ich, diese Kon lik e
zu
be einigen.
Und
da
ha
He
P o .
Dob e sbe ge
seh
mi
Rech
be on ,
daß
das
mi
mone ä en
Mi eln
allein
nich
geh ,
wenngleich
man,
glaube
ich, diese
mone ä en
Mi el
und
diese
mone ä e
Poli ik
nich
baga ellisie en
soll e. Ich
habe
nu
hie
ielleich
einen
Hinweis
e miß
au
die
Ha anna-Cha a
ode ,
ielleich
besse
gesag ,
au
das
Schei e n
de
Ha anna-Cha a,
weil
diese
Ums and
nich
ohne
Bedeu ung
is
ü
das
Schei e n,
wenn
Sie
so wollen, des
in e na ionalen
Wäh ungs onds.
Es
wu de
in
dem
Re ~
~a
on
P o .
Dob e sbe ge
seh
mi
Rech
un e s ichen,
daß
sich die
Ve einig en
S aa en
nich
sys emge ech
e hal en,
daß
sie
nich
das
Ve hal en
an
den
Tag
legen
wie
ühe
England,
mi
einem
Wo 1;,daß
sie
e suchen,
eine
ak i e
Handelsbilanz
zu
e zielen,
was
alsch is .
Die
Ha anna-Cha a,
an
de
so iele
S aa en
be eilig
wa en,
wu de,
wie
Sie
wissen,
on
den
Ve einig en
S aa en
seh
s a k
o cie ,
man
kann
ielleich 56
wei
gehen,
on
einem
K euzzug
ü
die
Idee
des
F ei-
handels
und
de
Libe alisie ung
zu
sp echen. Unglückliche weise
is
die
Ha anna-Cha a
abe
nu
on
Libe ia
a i izie
wo den.
Die
ein-
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262
Kapi albildung und Kapi al e wendung
zige
Auswi kung
diese
ganzen
langwie igen
Ve handlungen
is
eigen -
lich das
Gene al
Ag eemen
on
Ta i s
and
T ade
(GATT),
und
hie
komm
man
ielleich doch zu
einem
ös liche en
E gebnis. Ich möch e
dabei
anknüp en
an
e was,
was
He
P o .
Schille
ges e n
be on
ha ,
daß
wi
imme
in
übe gangszei en
leben
und
daß
ein
P o iso ium
ode ,
besse
gesag ,
was
als
P o iso ium
gedach
wa ,
nämlich
das GATT,
schließlich
eine
Daue e scheinung
we den
wi d.
Nun,
de
in e na ionale
Wäh ungs onds
wu de
also
on
He n
P o .
Dob e sbe ge
wah schein-
lich
mi
Rech
ziemlich skep isch
beu eil ,
ielleich
lieg
ein
Kon-
s uk ions ehle
o ,
ode
ielleich
is
de
Zus and
noch
nich
e eich ,
ü
den
die
ganzen
Abmachungen
bes imm
wa 'en. Es
is
ja
so,
daß
de
in e na ionale
Wäh ungs onds
eigen lich
nu
kleine e
Zahlungsbilanz-
schwankungen
ausgleichen soll
ode
kann,
wäh end
e
die
s uk u el-
len
Ungleich gewich e,
on
denen
P o .
Meinhold
eben
behaup e
ha ,
daß
es
sie
nich
gäbe
-
abe
e minologisch
wollen
wi
uns
hie
nich
s ei en,
man
könn e
ja
auch
sagen
g oße
Schwankungen
-,
nich
da-
du ch
auszugleichen sind.
Nun
nu
noch
ein
ku zes
Wo
zu
Wel bank.
Dabei
möch e ich die
Aus üh ungen
on
He n
Meinhold
un e s eichen.
He
P o .
Dob e s-
be ge
ha
eigen lich
eine
seh
nega i e
Beu eilung
de
Wel bank
hie
gegeben,
was
mich
inso e n
übe asch
ha ,
als
bei
allen
Ve ö en -
lichungen
und
P essemi eilun 1en
übe
diese
beiden
Ins i u ionen,
wenn
man
so
sagen
kann,
die
Wel bank
eigen lich die
besse e
P esse
ha e,
weil
sie
imme hin
au
eine gewisse
Tä igkei
hinweisen
kann.
Na ü lich
wa
diese
Tä igkei
beg enz ,
abe
ich glaube, ielleich
is
de
Ums and,
daß
man
diese
Tä igkei
so
ge ing
schä z ,
da au
zu ück-
zu üh en,
daß
im
Rahmen
des
Ma shall-Plans
seh
iel
g öße e
Mi el
in
die
eu opäischen
Wi scha en
hineingepump
wu den.
Bei
de
G ößen-
o dnung
diese
Ma shall-Plan-Hil e
on
e wa
13
Millia den
Dolla
spiel en
na ü lich
die
on
de
Wel bank
zu
Ve ügung
ges ell en
Mi el
keine
so
g oße
Rolle,
und
ich glaube,
daß
ielleich
e s
je z ,
nach
dem
Auslau en
de
Ma shall-Hil e,
die
na ü lich
kleine en
Un e -
s ü zungen
du ch
die
Wel bank
doch
seh
wohl ä ig
emp unden
we den
könn en,
und
zwa
nich
nu
on
den
un e en wickel en
Lände n,
son-
de n
ielleich auch
on
ande en
Lände n.
Ich
glaube
auch,
daß
man
sich
ge ade
in
de
Bundes epublik
diesbezüglich einige
Ho nungen
mach .
Dozen
D .
He be
Gie sch (Müns e ):
He
P o .
Dob e sbe ge
ha
uns
eine
ech
eind ingliche
Da s el-
lung
de
P obleme
des
in e na ionalen
Kapi alausgleichs
gegeben
und
am
Schluß
eine
Lösung
angedeu e ,
die
be ei s
k i isie
wu de,
näm-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
Aussp ache: Dozen D .
He be
Gie sch (Müns e ) 263
lich
in e na ionale
Planung.
Nun,
glaube
ich,
b auch
man
in e na io-
nale
Planung
nich
imme
als
in e na ionale
Ve wal ungs
wi scha
zu
in e p e ie en.
In
de
Ta
glaube
ich,
daß
zwa
diese
in e na ionale
Zen al e wal ungswi scha
in
einem
Teil
de
Wel , nämlich
in
den
Os blocks aa en,
du ch üh ba
is ,
daß
sie
abe
ü
die
wes liche
Wel
nich
akzep abel
is .
T o zdem
mag
es möglich sein,
hie
ein
gewisses
Maß
an
in e na ionale
Planung
zu
e wi klichen,
die
abe
nich
au
dem
P inzip
de
Subo dina ion
un e
eine
Zen aIs elle
basie ,
son-
de n
ehe
au
dem
P inzip
de
Koo dina ion,
de
in e na ionalen
Zu-
sammena bei ,
ü
die
wi
ech
uch ba e
Ansä ze
im
Rahmen
de
eu opäischen Wi scha so ganisa ion,
de
OEEC, o inden.
Au
die
F age,
wo au
sich
eine
solche
Planung
au
dem
Sek o
de
in e na io-
nalen
Kapi albewegungen
e s ecken
könne,
wü de
ich als
e s es
an -
wo en:
Au
die
Scha ung
de
Vo ausse zungen,
un e
denen
in e -
na ionale
Kapi albewegungen
möglich
sind
und
die
Kapi als öme
in
eine Rich ung ließen, die wel wi scha lich
wünschenswe
e schein .
Eine
solche
O dnung
des
in e na ionalen
Kapi alma k es
wä e
ein
Bei-
ag
zu
einem
Ausgleich
de
in e na ionalen
Wachs ums a en
de
e -
schiedenen
Lände
und
dami
zu
Ve meidung
s uk u elle ,
du ch
den
Wachs umsp ozeß
beding e ,
Ungleichgewich e
in
de
Wel wi scha .
Wo in
bes ehen
nun
diese
Vo ausse zungen
ü
die
in e na ionale
Mobili ä des
Kapi als?
Lassen
Sie
mich zunächs
au
einen
Punk
hin-
weisen,
de
mi
besonde s
wich ig e schein
und
de ,
glaube
ich,
in
dem
Re e a
on
He n
P o .
Dob e sbe ge
e was
zu
ku z
gekommen
is :
Die
P oblema ik
de
in e na ionalen
Kapi albewegungen,
wie
sie
sich
in
his o ische
Sich
da s ell ,
is
e schä
wo den
du ch
die
g oße
Wel wi scha sk ise
und
du ch
die
In la ionen
nach
dem
e s en
Wel k ieg.
De
e s e
Ansa zpunk
ü
die Scha ung
de
Vo ausse zun-
gen
deS
in e na ionalen
Kapi alausgleichs
lieg
dahe
in
eine
Zu-
sammena bei
de
in e essie en
Lände
bei
de
E eichung
und
Siche-
ung
eines
in e na ionalen
Hochbeschä igungsgleichgewich s,
das
De-
p essionen
und
In la ionen ausschließ
und
somi
die
in e ne
inanzielle
S abili ä
de
einzelnen
Lände
beinhal e .
Dadu ch
we den
Schwan-
kungen
de
G enzleis ungs ähigkei
de
In es i ionen
e mieden,
so-
wei
sie
au
Schwankungen
de
wi ksamen
Gesam nach age
zu ück-
gehen.
Wenn
diese
Vo ausse zung
gegeben is ,
dann
schein
mi
auch
die
He s ellung
eine
wei e en
Bedingung
e leich e ,
die
ich als
die
Vo ausse zung
de
es en
Wechselku se bezeichnen möch e. Ich
bin
e was
ande e
Ansich als
de
e s e
Diskussions edne
dieses
Vo mi ags
und
glaube,
daß
es e Wechselku se,
alle dings
ich ige
und
nich
alsche es e Wechselku se,
ü
den
in e na ionalen
Kapi alausgleich
on
en scheidende
Bedeu ung
sind,
weil
sie
das
Ku s isiko
ausschal en,
das
ein
ausgesp ochenes MobiIi ä shinde nis is , ob es
nun
om
Gläu-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47
270 Kapi albildung und Kapi al e wendung
eien
Kapi alma k es
beda .
übe eins immung
bes eh
auch
da übe ,
daß
die
in
Ang i
genommene
Kapi al ö de ungsgese zgebung
d in-
gend
de
E gänzung
zuguns en
de
An eilspapie e
beda .
So
glaube
ich,
es s ellen
zu
können,
daß
wi
auch
diesmal
zu
eine
Reihe
wich ige
E gebnisse
gekommen
sind, die
mindes ens
wei -
gehende
Zus immung
in
diesem
K eise
ge unden
haben.
In
den
Einzel-
agen,
in
denen
das
nich
de
Fall
is ,
wi d
es
abe
ü
die
Poli ike
und
P ak ike ,
die
an
den
En scheidungen
übe
die
zu
e g ei enden
wi scha spoli ischen
Maßnahmen
be eilig
sind, ielleich doch auch
on
We
sein,
aus
eine
solchen wissenscha lichen Diskussion
die
e schiedenen
und
noch
nich
zum
Ausgleich
geb ach en
Meinungen
in
deu lichs e
Poin ie ung
kennenzule nen,
um
da aus
un e
Be ücksich-
igung
de
ihnen
ja
meh
als
dem
Wi scha swissenscha le
sich
au d ängenden
poli ischen
und
psychologischen
Fak o en
die
Folge un-
gen
ü
ih e
En schlüsse
zu
ziehen.
Meine
Damen
und
He en!
Es
bleib
mi
nun
nu
noch
üb ig,
auch
am
Ende
diese
Tagung
dem
Dank
AuSd uck
zu
e leihen,
den
wi
in
diesem Augenblick
wohl
alle
emp inden.
Zualle e s
danke
ich
allen
ös e eichischen
und
Salzbu ge
S ellen,
die
es
uns
e möglich
haben,
diese
Tagung
in
dem
schönen
Salzbu g
du chzu üh en,
und
denen
wi
es
e danken,
daß
sie
in
einem
.so
wü digen
Rahmen
s a inden
konn e.
Ganz
besonde s
dankba
sind
wi
da ü ,
daß
wi
den
g öße en
Teil
unse e
Ve handlungen
in
diesem
Saale
de
he lichen
Salzbu ge
Residenz
du ch üh en
konn en.
Ich
danke
sodann
den
Kollegen,
in
de en
Hand
die wissenscha liche
Vo -
be ei ung
unse e
Tagung
gelegen
ha ,
den
He en
Gu enbe g
und
P eise ,
und
allen
denen, die
du ch
ih e
Re e a e
den
uch ba en
G und
ü
die
so
an egende
Aussp ache
geleg
haben.
Mein
Dank
gil
dann
wei e
.den Kollegen, die
eundliche
Weise
die
Ve handlungs-
lei ung
übe nommen
haben,
und
allen
denen, die sich
an
den
Aus-
sp achen
be eilig
haben.
Nich
zule z
abe
is
es
mi
ein
besonde s
au ich iges
Bedü nis,
unse em
Sch i üh e ,
He n
Kollegen
A nd ,
und
seine
F au
Gemahlin
zu
danken,
die
mich
in
nun
schon
adi ionell
gewo dene
Weise
bei
de
ge ade
diesmal
besonde s
mühe ollen
o ganisa o ischen
Vo be ei ung
de
Tagung
un e s ü z
haben.
Ich
möch e es schließlich auch
nich
un e lassen,
den
eundlichen
jungen
Hel e n
und
Hel e innen,
den
Ma bu ge
Diplom olkswi en
und
S u-
die enden,
au s
he zlichs e
ü
ih e
une müdliche
Hil e
bei
de
Vo -
be ei ung
lind
Du ch üh ung
unse e
Ve ans al ung
zu
danken.
Und
dami
schließe ich die
Salzbu ge
Tagung
des
Ve eines
ü
Sozialpoli ik.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40743-9 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:47

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Wessels 169, 197
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214
Wol
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257
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260
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