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Vom Kleingewerbe zur Großindustrie. Quantitativ-regionale und politisch-rechtliche Aspekte zur Erforschung der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur im 19. Jahrhundert

Abstract

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Vom Kleingewerbe zur Großindustrie. Quantitativ-regionale und politisch-rechtliche Aspekte zur Erforschung der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur im 19. Jahrhundert

Author: Winkel, Harald
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1975
DOI: 10.3790/978-3-428-43427-5
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/285487/1/9783428434275.pdf
Winkel, Ha ald (Ed.)
Book
Vom Kleingewe be zu G oßindus ie. Quan i a i - egionale und
poli isch- ech liche Aspek e zu E o schung de Wi scha s- und
Gesellscha ss uk u im 19. Jah hunde
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 83
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Winkel, Ha ald (Ed.) (1975) : Vom Kleingewe be zu G oßindus ie.
Quan i a i - egionale und poli isch- ech liche Aspek e zu E o schung de Wi scha s- und
Gesellscha ss uk u im 19. Jah hunde , Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 83, ISBN
978-3-428-43427-5, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s·
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
83
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
SCHRIFTEN
DES
VEREINS FVR SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
83
Vom
Kleingewe be
zu G oßindus ie
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Vom Kleingewe he zu G oßindus ie
Quan i a i - egionale
und
poli isch- ech liche
Aspek e
zu
E o schung
de
Wi scha s-
und
Gesellscha ss uk u
im
19.
Jah hunde
Von
F i z
Blaich,
Ka !
Hein ich
Kau hold,
Jü gen
Kocka,
Gus a
O uba,
Died ich
Saal eld,
Hans-Jü gen
Teu ebe g
He ausgegeben
on
Ha ald
Winkel
DUNCKER
&
HUMBLOT
IBERLIN
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Alle
Rech e
o behal en
©
1975
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
41
Ged uck
1975
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3
428
03427 9
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Vo wo
De
o liegende
Band
en häl
eine
Auswahl
de
Re e a e,
die
au
den
A bei s agungen
des
Wi scha shis o ischen
Ausschusses
de
Gesell-
scha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
-
Ve ein
ü
Social-
poli ik
-
in
den
Jah en
1973
und
1974
gehal en
wu den.
Bei
den
A bei-
en
des Ausschusses
s anden
F agen
de
Indus ialisie ung
im
19.
Jah -
hunde
und
dami
e bundene
P obleme
sowie
Aspek e
de
his o-
ischen
S a is ik
im
Vo de g und.
Alle dings
schließ
dies
nich
aus,
daß
auch
ande e
wissenscha liche
A bei en
de
be eilig en
Kollegen
o ge-
s ell
und
disku ie
we den
können.
Sachlich
ode
zei lich
es geleg e
Rahmen hemen
sollen
nich
zu
eine
Fessel
we den,
die die
Fo schungs-
a bei
in
bes imm e
Bahnen
lenk .
So
gib
denn
diese
zusammen as-
sende
Publika ion
ehe
einen
Übe blick
übe
ech
ielsei ige
Fo -
schungsansä ze,
die
on
quan i a i en
Analysen
des
Gewe bes
übe
ech shis o ische
Be ach ungen
bis
zu
Un e suchungen
de
Sozials uk-
u
eichen.
In
E gänzung
de
u sp ünglichen
Re e a e
wu de
on
den
Au o en
um ang eiches
Quellenma e ial
eingea bei e ,
so
daß
die
Bei-
äge
in
diese
Fo m
Möglichkei en
ü
den
Ansa z
e gänzende
ode
wei e üh ende
A bei en
bie en,
wie
dies
z.
B.
on
O uba
und
Kocka
ausd ücklich
angesp ochen
wi d.
Allen
Au o en
gebüh
Dank
ü
ih e
Mi a bei ,
da
sie
es
au
diese
Weise
e möglich
haben,
einem
b ei en
K eis
In e essie e
Einblick
in
die
A bei
zu
gewäh en,
die
de
Wi scha shis o ische
Ausschuß
sei
1968
nunmeh
leis e .
Ha ald
Winkel
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Inhal s e zeichnis
Das
deu sche
und
b i ische
Wollgewe be
um
die
Mi e
des
19.
Jah hun-
de s.
Ein
Bei ag
zu
quan i a i -kompa a i en
Wi scha sgeschich e
Von
P o .
D .
Hans-Jü gen
Teu ebe g,
Müns e
........................
9
Quan i a i e,
s uk u elle
und
egionale
Dynamik
des
Indus ialisie ungs-
p ozesses
in
Ös e eich-Unga n
om
Ausgang
des
18.
Jah hunde s
bis
zum
Ausb uch
des
e s en
Wel k ieges
Von
P o .
D .
Gus a
O uba,
Linz
....................................
105
Die
Auswi kungen
de
Einsch änkung
de
Gewe be eihei
in
P eußen
du ch
die
Ve o dnung
om
9.
Feb ua
1849
au
das
Handwe k
Von
P o .
D .
Ka l
Hein ich
Kaujhold,
Gö ingen
......................
165
Ökonomische
und
poli ische
Hin e g ünde
des
"Gese zes
übe
den
Absa z
on
Kalisalzen"
om
25.
5.
1910
Von
P o .
D .
F i z
Blaich,
Regensbu g
................................
189
Expansion
-
In eg a ion
-
Di e si ika ion.
Wachs umss a egien
indu-
s ielle
G oßun e nehmen
in
Deu schland
o
1914
Von
P o .
D .
Jü gen
Kocka,
Biele eld
..................................
203
Me hodische
Da legungen
zu
Einkommensen wicklung
und
Sozials uk-
u
1760 -1860
am
Beispiel
einige
deu sche
S äd e
Von
D .
Died ich
Saaljeld,
Gö ingen
..................................
227
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14 Hans-Jü gen Teu ebe g
Höhepunk
e eich e
9•
Da
die
Weidewi scha
im
Gegensa z
zum
Acke bau
seh
iel
en able
wa ,
wand en
sich
damals
imme
meh
G undhe en
de
Scha zuch zu.
Abhängige
Baue n
und
Tagelöhne
e lo en
nich
nu
ih e
übe lie e en
Nu zungs ech e
an
den
"Gemein-
hei en",
sonde n
iel ach
auch
das
gepach e e
Acke land,
da
dies
ü
die
Scha weide
geb auch
wu de.
Manche
G undhe en
gingen
sowei ,
ganze
Pach hö e
und
selbs
O scha en
dem
E dboden
gleichzumachen,
um
Raum
ü
die
neuen
He den
zu
scha en.
In
den
G a scha en
Su olk,
Essex,
Ken ,
He o d,
Wo ces e
und
No hhamp on
soll
damals
as
alle
landwi scha liche
Boden
zei weise
zu
diesem
Zweck
eingeheg
wo den
sein.
Die
Einhegungen
e hiel en
einen
zusä zlichen
Impuls,
als
Hein ich
VIII.
den
Klos e besi z
säkula isie e
und
seine
hö ischen
A is ok a ie
übe ließ,
die
diesen
Besi zzuwachs
haup sächlich
als
Scha weide
e we e e.
Auch
s äd ische
Kau leu e
e g i en
die
Gelegenhei ,
um
mi
Hil e
ih es
g öße en
Kapi als
die
Kleinpäch e
zu
e d ängen
und
die
Wollp oduk ion
im
g oßen
S il
au zunehmen.
Diese
Au schwung
de
englischen
Wollp oduk ion
e olu ionie e
die
mi elal e liche
englische
Ag a e assung:
Da
die
g oßen
"g azie s",
wie
die
Scha züch e
genann
wu den,
die
Meh zahl
de
ühe
ab-
hängigen
Landbewohne
nich
meh
b auch e,
die
zün igen
S äd e
mi
Hil e
des
Pa lamen s
und
de
K one
einen
Zud ang
om
Lande
abe
zu
e hinde n
ach e en,
bo en
sich
die
hausindus ielle
ländliche
Tuchmache ei,
S ump wi ke ei
und
Mü zenmache ei
als
einzige
E -
we bsmöglichkei en
g öße en
S ils
an.
We
bei
de
Einhegung
sein
Haus
und
e was
Land
ü
die
eigene
Nah ungsp oduk ion
ge e e
ha e,
such e
du ch
solchen
Nebene we b
seine
Lage
zu
e besse n.
Wenn-
gleich
die
schon 1437
beginnende
und
on
den
Tudo s
ene gisch
o -
gese z e
Gese zgebung
den
"Zun mißb auch"
zu
bekämp en
such e,
nahm
die
Abschließung
de
Handwe ke
abe
zu, so
daß
nun
auch
zu-
nehmend
meh
Handwe ke ,
die
in
de
S ad
keine
Au s iegschancen
sahen,
sich
au
dem
Lande
als
Tuch e lege
niede ließen.
Ein
g oße
Teil
de
neuen
ländlichen
Tuchmache
ha e
kein
zün iges
Hand-
we k
meh
e le n .
K one
und
Pa lamen
haben
diese
En wicklung
wei gehend
hingenommen
und
die
En s ehung
diese
unzün igen
ländlichen
Tuchmache ei
nich
e ns lich
behinde l°.
Jeden alls
wu de
9
William
James
Ashley,
In oduc ion o English Economic His o y
and
Theo y, ol.
2,
London
1893,
p.
265
.
-De s., The
Ea ly
His o y o
he
English Woollen Indus y, New Yo k
1887.
-
WilUam
Cunningham,
The
G ow h o English Indus y
and
Comme ce du ing
he
Ea ly
and
Middle
Ages, 5 h e . (Rep in ) ol. I, London
1968,
p.
396
.
und
p.
434
. -Ochen-
kowski,
Englands wi scha liche En wicklung
im
Ausgang des Mi elal e s,
Jena
1879.
-
E.
C.
K.
Gonne , Common Land
and
Enclosu e, London
1912.
10
F ied ich
Lohmann,
Die s aa liche Regelung de englischen Wollin-
dus ie om
XV.
bis zum XVII Jah hunde , Leipzig
1900,
S.29.
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
15
das
neue
ländliche
Gewe be
übe all
do
s illschweigend
gedulde ,
wo
es
wi klich
zu
Bedeu ung
gelang e.
Das
au s ebende
Wollgewe be
muß e
du ch
Gese ze
egulie
we -
den.
Schon
1197
ha e
Richa d
H.
ein
besonde es
Gese z
e lassen,
das
die
Länge
und
B ei e
eines
zu
webenden
Woll uches
es leg e.
Alles
ande e
wu de
abe
noch
den
Tuchmache zün en
übe lassen,
die
haup -
sächlich
ih en
Si z
in
London,
Ox o d,
Lincoln,
Winches e ,
Yo k,
Bu y
S .
Edmunds,
No hhamp on,
Leices e ,
S am o d,
S .
Albans,
B is ol,
Tewkesbu y,
Wo ces e ,
Manches e
und
Be e ley
ha en.
E wa
hunde
Jah e
nach
diese
"Assize
o
Measu e"
wu de
zu
besse en
übe -
wachung
de
Ano dnung
das
Am
des
königlichen
Tuchmesse s
(Aulnage ,
wö lich
Ellenwa )
in
jede
G a scha
einge üh
ll
.
Die
Wollwebe ei
wa
dami
das
e s e
Gewe be,
das
in
England
eine
einhei lichen
ob igkei lichen
Regelung
un e wo en
wu de.
In
de
P axis
wu den
dieses
Gese z
und
nach olgende
ähnliche
Ano dnungen
eilich
zunächs
wenig
beach e ,
zumal
sich
die
in
England
ansässigen
11
Die
1298
e s mals
e wähn en
"Aulnage "
ha en
die
he ges ell en
Tuche
mi
de
o he
geeich en Elle
zu
messen,
mi
dem
königlichen
Wappen
zu
s empeln
und
da ü
eine
Gebüh
zu
e heben. S o e,
die
nich
das
o ge-
sch iebene Maß
ha en,
e ielen dem König.
Sei
1553
wu de
dami
eine
S eue
e bunden,
was
zu
Ve pach ung des Tuchmesse am es
üh e.
Da-
du ch
e lo
es seine
Bedeu ung
ü
die
Kon olle
des Wollgewe bes. Die
Tuche
mi
ungese zliche
Länge
und
B ei e
wu den
spä e
auch nich
meh
kon iszie ,
sonde n
mi
eine
Gelds a e beleg .
An
diese
P axis
hiel
man
bis zum Beginn
de
Indus ialisie ung
es . Auch
du e
kein
unges empel es
S ück eilgebo en we den. Ab
1465
wu de
du ch
Gese z
den
"Aulnage s"
be ohlen,
übe
alle S ücke
und
ih e
Eigen üme
ein
Regis e
zu
üh en.
Ab
1483
du en
die
Kon olleu e
nu
noch
gele n e
Tuchmache sein,
wobei
ih e
Am sbezi ke
genau
abge enn
wu den.
Mi
de
sich
ausbildenden
Selbs e wal ung
wu de
das
S ad -
ode
G a scha siegel
ü
den
S empel
einge üh .
Da
abe
die
Tuchmache bei
de
P oduk ion
wei gehend
unbe-
au sich ig blieben
und
die
Au sich spe sonen
nu
das
e ige
P oduk
zu
sehen
bekamen,
wu den
1549
die Magis a e
und
F iedens ich e
e p lich e ,
auße dem
unpa eiische "O e see s"
zu
Inspek ion
de
We ks ä en
zu
e -
nennen. Diese
muß en
bei
10
P d. S .
S a e
ie eljäh lich
jede
We ks a
besuchen,
wo an
sie
niemand
hinde n
konn e. Besonde s
ha en
sie
gegen
das
une laub e
S ecken
de
Tuche einzusch ei en. Diese
bekamen
s a
des
Siegels ein
"F"
(Faul y).
Da
das
Am
des
"Aulnage s"
als
Finanzins i u ion
sei
de
Mi e des
16.
Jhs.
nu
an
g oße
Lo ds
e pach e
wu de,
ging
die
eigen liche Tuchkon olle ganz
an
die "O e see s"
übe .
Nu
in
einigen
p i ilegie en Tuchmache s äd en
du en
die
Zün e
dies
Am
des Messens,
Wiegens
und
S empelns noch
selbs
wah nehmen.
Ebenso
wu de
übe
jedes
S ück,
das
die Walke ei passie e, Buch
ge üh .
Da
die F iedens ich e ,
denen
die O e see s
e an wo lich
wa en,
sich häu ig
aus
dem
ländlichen
Ve lege um
ek u ie en,
gab
es
imme
auch iele Mißs ände
bei
diese
Kon olle
wie
die
Flugsch i ensammlung
"T ac s
o
Wool"
im
B i ischen
Museum zeig . Vgl.
Ashley,
Ea ly
His o y o
he
English Woollen His o y,
New
Yo k
1887.
-De s., Englische Wi scha sgeschich e,
Bd.2,
Leipzig
1896,
S.201-73.
-
T.
H.
Lloyd,
The
Mo emen o Wool
P ices
o
Medie al
Eng-
land
(Economic
His o y
Re iew
Supplemen
ol.
6),
Ox o d
1973.
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16
Hans-Jü gen Teu ebe g
hansischen
und
i alienischen
Kau leu e
diesen
Regelungen
nich
ügen
woll en.
Ih e
S ellung
gegenübe
de
englischen
K one
wa
bis
zu
Mi e
des
16.
Jah hunde s
so
s a k,
daß
eine
Kon iska ion
ih e
Tüche
nich
e zwungen
we den
konn e.
So
wu de
das
Gese z
meh ach
au -
gehoben,
abgewandel
und
dann
wiede
e neue .
Zu
S ä kung
de
Londone
Tuchhändle
e ich e e
man
1396
eine
besonde e
Tuchhalle
mi
de
Maßgabe,
daß
alle
on
auswä s
kommenden
Tuche
do
zu-
e s
ges apel
und
nu
an
bes imm en
Wochen agen
e kau
we den
du en.
Dami
soll e
in
e s e
Linie
e hinde
we den,
daß
die
em-
den
Kau leu e
übe
die
Köp e
de
Einheimischen
hinweg
De ailhandel
be ieben.
Solche
monopola igen
"Clo h
Halls"
gab
es
spä e
auch
in
No wich,
B is ol,
Yo k
und
ande en
kleine en
Tuchmache s äd en.
Bis
zum
13.
Jah hunde
muß
das
englische
Wollgewe be
gegenübe
dem
Kon inen
als
ücks ändig
angesehen
we den.
Denn
die
meis e
e zeug e
Rohwolle
wu de
nach
Flande n
und
die
benachba en
Lände
ausge üh
und
de
gesam e
Beda
an
eine en
Tuchen
einge üh .
Zwa
e ließen
die
englischen
Könige
zwischen
dem
13.
und
dem
14
.
• J
ah hunde
schon
zahl eiche
Ve bo e
zu
Rohwollaus uh ,
doch
wa en
dami
in
e s e
Linie
mili ä ische
ode
inanzpoli ische
E wägungen
e bunden,
die
mi
de
Fö de ung
des
Wollgewe bes
wenig
zu
un
ha en.
Sie
soll en
de
K one
als
dem
g öß en
Wollexpo eu
ode
abe
einigen
wenigen
S apelkau leu en
ein
Aus uh monopol
siche n,
die
da ü
dann
hohe
Zölle
bezahl en.
Zuweilen
dien en
die
Aus uh e -
bo e
auch
nu
dem
Zweck, sich
du ch
Ve gabe
en sp echende
Aus-
nahmelizenzen
eine
zusä zliche
Einnahme
zu
e scha en
ode
abe
um
au
auswä ige
Beziehe
einen
poli ischen
D uck
auszuüben.
Dahin e
s and
jeden alls
noch
keine
me kan ilis ische
übe legung,
den
Rohs o
p inzipiell
dem
eigenen
einheimischen
Gewe be
zu
siche n.
Die
Rück-
sich
au
die
mäch ige
Pa ei
de
Scha züch e
und
S apelkau leu e
und
die
hie aus
ließenden Wollzölle
wa en
siche lich
die
wich igs en
G ünde,
keine
daue nden
Wollaus uh e bo e
zu
e lassen.
Auch
als
Edua d
III.
1376
zei weise
die
Aus uh
ungewalk e
Tuche
e bo ,
ha e
e
meh
iskalische
und
poli isch-mili ä ische
als
gewe be ö de nde
Mo i e
o
Augen.
Die
Spe ung
und
Zulassung
des
Außenhandels
gal
als
ein
legales
Mi el
de
Poli ik.
Seh
iel
en schiedene
i
de
wi -
scha spoli ische
S andpunk
hunde
Jah e
spä e
zu age,
als
Edua d
VI. 1467
die
Aus uh
on
Wollga n
und
gewalk em
Wollenzeug
e bo ,
weil
die
königlichen
Zolleinkün e
geschmäle
und
die
"a men
Webe
und
Tuchsche e "
um
ih en
Ve diens
geb ach
wü den.
T eibende
K ä e
hin e
diesem
Ve bo
wa en
die
App e ie e
(Clo hwo ke 's
Company)
und
Fä be
(Company
o
Dye s)
in
London,
die
an
diesem
g öß en
S apelpla z
die
Aus uh
halb e ige
Tuche möglichs
e hinde n
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
17
woll en
l2
•
Zu
Bekämp ung
diese
Ak e
e bünde en
sich
die
sons
eindlich
gegenübe s ehenden
Hansekau leu e
und
die
"Company
o
he
Me chan
Ad en u e s"
,
in
de en
Händen
die
Woll-,
Ga n-
und
unge-
walk e
Tuchaus uh
lag.
Sie
e klä en,
au
den
emden
Mä k en
wü de
englisches
Tuch
nu
im
ohen
und
weißen
Zus ande
gekau ,
ge ä b es
und
app e ie es
Tuch
we de
man
nich
los,
weil
die
englische
Fä be ei
und
App e u
noch
nich
gu
genug
seien.
Hein ich
VII.
wie
Hein ich
VIII.
e neue en
abe
die
Aus uh e bo e
ü
ungewalk e,
unge auh e
und
ungescho ene
Tüche
bis
au
wenige
billige
So en.
Elisabe h
I.
e such e,
die
Kau leu e
mi
den
Fä be n
und
App e eu en
du ch
Komp omisse
zu
e söhnen,
e bo
abe
daneben
die
Aus uh
lebende
Scha e,
um
die
Ve p lanzung
de
englischen Wollzuch
au
den
Kon-
inen
zu
e hinde n.
Schon
o he
wa
den
un e en
und
mi le en
Volksklassen
du ch
ein
Gese z
Hein ich
VIII.
1511
e bo en
wo den,
ausländische
Hü e
und
Mü zen
zu
agen.
Elisabe h
a
noch
ene -
gische
ü
die
heimischen
Wollmü zenmache
ein. Nach
ih em
"Mü zen-
gese z"
on
1571
muß en
alle
Pe sonen
om
sechs en
Lebensjah
an
mindes ens
jeden
Sonn ag
eine
in
England
ges ick e
wollene
Mü ze
agen.
Jakob
I.
ha e
soga
die
Absich ,
eine
P oklama ion
" o
wea ing
English
clo h"
zu
e lassen,
was
abe
wegen
des
Wide s andes
aus
Handelsk eisen
nich
zus ande
kam.
Am
be ühm es en
un e
allen
Gese zen
zu
Fö de ung
de
Wollgewe be
wu de
abe
das
"Leichen-
uchgese z"
on
1666,
das
bei
5
P d.
S .
S a e
e bo ,
ü
Leichen üche
ande e
S o e
als
Wolle
zu
nehmen,
womi
in
e s e
Linie
die
Ein uh
anzösischen
Leinens
e hinde
we den
soll e
l3
•
Den
g öß en
Ein luß
au
den
Au schwung
des
englischen
Woll-
gewe bes
ha e
abe
die
Einwande ung
lämische
Tuchwebe .
Sie
and
abgesehen
on
eine
bedeu ungslosen
Ansiedlung
niede ländische
Webe
un e
Wilhelm
I.
e s mals
un e
Edua d
III.
s a ,
als
das
eng-
lische
Wollgewe be
im
"Zeni
seine
mi elal e lichen
Blü e"
N.
Cunningham)
s and.
Diesel' englische
Mona ch
ha e
du ch
seine
Ge-
mahlin,
eine
Toch e
des
G a en
on
Hennegau,
enge
Beziehungen
zu
den
südlichen
Niede landen.
In
de
land ischen
Tuchmache ei
gab
es
damals
g oße
Un uhen,
als
die
S äd e
B ügge,
Gen ,
An we pen
und
Ype n
die
en s ehende
ländliche
Tuchmache ei
mi
dem
mi elal e -
lichen
Zun zwang
zu
besch änken
such en
und
aus
den
S äd en
selbs
iele
Tuchmache
o
den
Ve olgungen
des
G a en
on
Flande n
12 Eileen Powe , The Wool T ade in he Fi een h Cen u y. In:
E.
Powe
and
M. M.
Pos an
(ed.),
S udies in English T ade
in
he
Fi een h Cen u y,
London
1933.
-Geo g Schanz, Englische Handelspoli ik gegen Ende des
Mi elal e s, Leipzig
1881,
S.
183
.,
206
.
und
S.
551
.
13 Die Ak e wu de el
Jah e
danach
mi
schä s en Aus üh ungsbes im-
mungen e neue als Zeichen da ü , wie e ns diese Maßnahme gemein wa .
Vgl.
Loh nann, Wollindus ie, S.84.
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
83
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
18
Hans-Jü gen
Teu ebe g
lüch e en.
Die
al en
Handelsbeziehungen
leg en
es
nahe,
auch
au
de
Insel
eine
Zu luch
zu
suchen.
Als
Edua d
II!.
dem
e s en
Einwande e
John
Kempe
mi
seinen
Walke n
und
Webe n
1331
einen
Schu zb ie
gewäh e,
ging
es
ihm
eilich
meh
um
Geld
und
Poli ik
als
um
die
Hebung
de
eigenen
Wi scha .
Ha e
diese
Schu zb ie
und
de
on
1337
nu
einzelnen
Einwande e n
gegol en, so
wu den
die
nun
olgen-
den
au
alle
einwande nden
lämischen
Webe
ausgedehn .
Ihnen
wu de
keine
Besch änkung
des
Ellenmaßes
au e leg
und
de
königliche
Schu z
bei
de
Be eibung
des
Gewe bes
zugesiche
14•
Un e
de
He scha
Edua d
II!.
ließen
sich
nun
iele
lämische
Tuchmache
in
den
G a -
scha en
No olk,
Sussex
und
Essex,
dann
abe
auch
in
Os england
niede ,
wo
sie
eigene
Kolonien
on
Webe n,
Walke n
und
Fä be n
beg ünde en
15•
Ha e
das
englische
Tuchgewe be
bis
dahin
in
de
Haup sache
nu
Halb ab ika e
he ges ell ,
weil
die
Kuns
des
Walkens,
Fä bens
und
App e ie ens
au
dem
Kon inen
als
Zun geheimnisse
behandel
wu de,
so
konn e
man
o z
alle
ei e süch igen
Auseinande -
se zungen
mi
den
Einwande e n
nun
in
diese
neuen
Techniken
ein-
d ingen
16•
Wa en
un e
Edua d
II!.
jäh lich
noch
e wa
30000
Sack
Roh-
wolle
ausge üh
wo den,
so
wa
diese
Aus uh
ande halb
Jah hun-
de e
spä e
au
ein
Sechs el
gesunken,
was
o
allem
eine
Schädigung
ü
das
lämische
Tuchgewe be
bedeu e e,
da
dieses
s a k
au
die
14
Cunningham,
G ow h
o
English
Indus y
and
Comme ce,
ol.
1,
p. 283.
-
Ashley,
In oduc ion
ol.
2,
p.
195.
15
John
James,
His o y
o
he
Wo s ed
Manu ac u e
in
England,
om
he
Ea lies
Times,
London
1857,
p.50.
16
Im
Mi elpunk
diese
neuen
Technik
s and
das
Fä ben.
Au
de
Insel
ehl e
es
wei gehend
an
Waid
und
K app,
die
ü
das
daue ha e
Fä ben
de
Tuche
au
Schwa z,
Dunkelg ün,
Dunkelb aun
und
S ahlblau
no wendig
wa en.
Wie
übe lie e e
Fä belöhne
zeigen,
wa
das
Fä ben
on
g auen
ode
gelben
Tüche n
wesen lich
ein ache
und
b ach e
wenige
Gewinn.
Die
im
16.
Jah hunde
onangebende
spanische
Mode
sch ieb
die
Fa be
Schwa z
o .
Das
"B aban e
Schwa z"
wa
dabei
on
une eich e
Quali ä .
Das
Fä ben
wie
auch
das
Zu ich en
wu de
damals
noch
on
selbs ändigen
Hand-
we ksmeis e n
beso g .
Auch
in
England
wu den
die
Fä be
und
"Wand-
be ei e "
(clo h
wo ke )
deu lich
on
den
wenige
angesehenen
Ga nspin-
ne n
und
Tuchwebe n
(clo h makel')
un e schieden.
Das
Zu ich en
und
Fä ben
de
englischen
Halb ab ika e
e lage e
sich
spä e
on
An we pen
nach
Hambu g,
als
de
englische
Tuchs apel
do hin
e leg
wu de.
Noch
1593
wa en
abe
die
in
England
ge ä b en
und
zube ei e en
Woll uche
au
dem
Fes land
10
-12
sh
wenige
we
als
die
unbe ei e en.
Du ch
die
lämi-
schen
Einwande e
wu de
die
G a scha
No olk
zu
Heima
de
englischen
Kammga nindus ie.
Nach
dem
O
Wo s ed
in
No olk,
wo
diese
Wollzuch
zue s
au auch e,
wu de
das
Kammga n
"wo s ed
ya n"
und
die
da on
ge-
e ig en
S o e
"wo s ed
s u s"
ode
"wo s ed
goods"
genann .
Zwa
ha e
es
schon
o he
Kammga ngewebe
au
de
Insel
gegeben,
abe
diese
wu den
du ch
die
Einwande ung
und
die
neue
Technik
wesen lich
ausgebilde .
No wich
blieb
bis
zum
18.
Jah hunde
das
Zen um
dieses
Gewe bes.
Die
Aus uh
de
Kammga ns o e
begann
e s
nach
de
lämischen
Einwande-
ung.
Vgl. James,
His o y
o
he
Wo s ed
Manu ac u e,
chap e
IH.
Eh en-
be g,
Hambu g
und
England,
S. 280.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 19
englische
Wolle
angewiesen
wa .
An
die
S elle
de
Wollaus uh
a
in
England
nun
imme
meh
de
Tuchexpo .
übe all
wuchsen.
in
de
Folge
übe
den
lokalen
Ma k
hinaus
p oduzie ende
Ve lage
empo ,
die
mi
ih en
einen
englischen
Kammga ns o en
den
lämischen,
hansischen
und
obe i alienischen
S äd en
Konku enz
mach en.
De
Au schwung
geh
aus
den
Aus uh lis en
und
Zöllen
de
Tudo zei
he o :
1354
belie
sich
die
englische
Tuchaus uh
noch
nich
au
ganz
5000
S ück
im
Jah .
Am
Ende
des
Jah hunde s
üh en
die
"Me chan
Ad en u e s"
allein
schon
übe
60000
S ück
aus.
1509
s ieg
die
Aus uh
au
84789
S ück,
1547
au
122345
S ück.
Da
de
Woll
aus uh zoll
eine
de
Haup einnahmen
de
K one
wa ,
wu de
1347
ein
Zoll
au
die
Tuchaus uh
geleg .
Dabei
wu de
die
Webe ei
begüns ig :
Wäh end
bei
Wolle
ein
We zoll
on
33 .H.
e hoben
wu de,
b auch en
Tuchhändle
nu
2 .H.
zu
zahlen.
Imme hin
lie e e
de
Wollzoll
1421
noch
und
74
.H.
alle
S eue einkün e.
E
sank
au
33 .H.
un e
Hein ich
VIII.
ab,
wäh end
die
Tuchzölle
au
24
.H.
de
königlichen
Einkün e
s ie-
gen.
Nach
eine
zei genössischen
Schä zung
bes and
die
englische
Aus-
uh
1564/65
be ei s
zu
81,6
.R.
aus
Woll uchen
und
ande en
Woll-
wa en
und
nu
noch
zu
8,5 .H.
aus
Rohwolle
und
Scha ellen,
wäh end
de
e bleibende
Res
au
Zinn,
Blei
und
ande e
Rohs o e
en iel.
Ins-
gesam
wu de
de
englische
Tuchexpo
zwischen
1500
und
1550
nach
englischen
Schä zungen
mögliche weise
soga
e d ei ach
17•
Wie
B ügge
und
An we pen
such en
spä e
auch
Hambu g,
Emden,
S ade,
Danzig,
Elbing,
Memel,
Kulm
und
ande e
S äd e
du ch
übe -
nahme
eines
englischen
Wolls apels
und
P i ilegie ung
englische
Kau mannsgemeinden
(Englische
Cou s)
den
Ve all
des
eigenen
Tuch-
gewe bes
au zuhal en
und
am
Handel
de
"Wagenden
Kau leu e"
zu
pa izipie en.
De
Kamp
de
Tudo s
gegen
das
hansische
S äd e-
bündnis
is
bekann lich
un ennba
mi
de
Ausb ei ung
des
englischen
Tuchhandels
e bunden
gewesen
18•
17 B i isches Museum Add. Mss.
10
ol.
21/222.
-P. J.
Bowden,
The
Wool
T ade. In:
Tudo
and
S ua
England, 2nd edi ion, London
1971.
18
Eileen
Powe
-
M.
Pos an,
S udies
in
English
T ade
in
he
Fi een h
Cen u y, London
1951.
-
Geo g
Schanz, Englische Handelspoli ik gegen
Ende
des Mi elal e s, Leipzig
1881.
-
Ka l
Pa
gel, Die Hanse,
3.
Au l.,
B aun-
schweig
1963.
-
Wal e
S ein,
Die Hanse
und
England, Leipzig
1905.
-
Jacob
Ma cus
Rade ,
Die handelspoli ischen Beziehungen zwischen England
und
Deu schland
1576
-
1585.
Diss. Be lin
1925.
-
Ludwig
Beu in,
Hanse
und
Reich im handelspoli ischen Endkamp gegen England,
1929.
-
F ied ich
Schulz, Die Hanse
und
England on
Edua d
111.
bis
au
Hein ich
VIII.
Zei .
Be lin
1911.
-
Rudol
Häpke,
Die Handelspoli ik
de
Tudo s. In: Hansische
Geschich sblä e , Jg.
1914.
-
Lingelbach,
The
Me chan Ad en u e s o
Eng-
land, London
1902.
-
Hein ich
Hi zig a h,
Die Kompanie
de
Me chan
Ad en u e s
und
die englische Ki chengemeinde
in
Hambu g
1611
-
1835,
Hambu g
1904.
-
Geo g
G osch, Geldgeschä e hansische
Kau leu e
mi
englischen Königen im
13.
und
14.
Jah hunde .
In: A chi
ü
Kul u ge-
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20
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Als
das
eine
lämische
Tuchgewe be
in olge
de
s ä ke
we denden
englischen
Konku enz
Einbußen
e li ,
such en
sich
o
allem
die
Kleinmeis e
zunächs
mi
de
He s ellung
ein ache e
und
billige e
S o e
zu
e en,
wobei
du ch
die
Abwande ung
e a m e
s äd ische
Handwe ke
neue
Wollgewebezen en
in
Hondschoo e,
Be gues,
A men-
ie es
und
Ve ie s
en s anden.
Abe
auch
dieses
wei gehend
e lags-
mäßig
gep äg e
ländliche
Gewe be
konn e
sich
nach
an änglichem
Au -
schwung
sei
Ende
des
16.
Jah hunde s
nich
meh
du chse zen.
De
Ein all
des
He zogs
on
Alba
in
die
Niede lande
e s ä k e
diesen
Niede gang
so
apide,
daß
sich
e neu
land ische
und
wallonische
Tuch-
mache
nach
England
wand en.
Ha en
un e
de
ku zen
He scha
Ma ia
de
Ka holischen
die
F emden
das
Land
wiede
e lassen
müs-
sen,
so
wi k e
die
Th onbes eigung
Elisabe hs
anziehend
ü
alle
die,
die
de
spanisch-päps lichen
He scha
en gehen
woll en.
Mi
dem
Beginn
de
Regie ung
Philipp
11.
wa
de
Gedanke
naheliegend,
dem
Beispiel
de
Vä e
olgend
nach
England
auzuwande n.
1561
lande en
die
zwei e
Welle
niede ländische
Tuchmache
im
Ha en
on
Sandwich,
wo
25
Meis e n
mi
ih en
Familien
die
Gewe bee laubnis
gegeben
wu de.
Na ü lich
blieb
No wich
das
Zen um
de
nun
olgenden
Ein-
wande ung.
1583
zähl e
man
do
be ei s
4679
Pe sonen.
Nach
Elisa-
be hs
Schu zb ie
du en
sie
ab izie en
"bays,
says,
apes y,
mocka-
does,
s amens,
ke seys
and
such
o he
ou landish
commodi ies
as
no
been
made
wi hin
ou
ealm"19.
Ande e
niede ländische
Tuchmache -
kolonien
en s anden
in
de
zwei en
Häl e
des
16.
Jah hunde s
in
Colches e ,
Sou hamp on,
London,
Ya mou h,
S am o d,
Lynn,
Yo k,
Do e
und
Can e bu y.
Wenngleich
de
Haup s om
de
Einwande e
um
1570
e sieg e,
daue e
e
doch
im
kleine en
Um ang
noch
die
nächs en
hunde
Jah e
an.
Sei
diese
zwei en
lämischen
Einwande ung
zu
Zei
Elisabe hs
be-
gann
man
au
de
Insel
zwischen
de
"Old
D ape y"
und
de
"New
D ape y"
zu
un e scheiden
20•
Un e
de
"Old
D ape y"
e s and
man
die
schich e, Bd. 2 (1904), S.
121
.
und
S.
265 . -
Reinhold
PauLi, Hansische
und
bal ische Beziehungen zu Scho land
im
16.
und
17.
Jah hunde .
In:
Han-
sische Geschich sblä e , Jg. 1879,
S.
85 . -
Ench
Ma cks,
Königin Elisabe h
und
ih e
Zei ,
2.
Au l., Biele eld 1926. -
Eh enbe g,
Hambu g
und
England
im Zei al e
de
Königin Elisabe h,
S.
5 . -
Be nha d
Hagedo n,
Os ies-
lands Handel
und
Schi ah
im
16.
Jah hunde ,
1910. -
Bowden,
The
Wool
T ade
in
Tudo
and
S ua
England, a.a.O.
19 James, His o y o
he
Wo s ed Manu ac u e,
p.
107.
20
Henn
Pi enne,
Une c ise indus ielle
au
XVIe siec1e. La d ape ie
u baine
e
la
nou elle d ape ie
en
Fland e.
In:
Bulle in
de
l'Academie
oyale
de
Belgique, o ne 1905. -
G.
Espinas, La d ape ie dans
la
Fland e
anc;;aise, 2 o nes
Pa is
1923. -H.
Lau en ,
Un
g and
co n ne ce d'expo -
aUon
au
noyen äge. La d ape ie des Pays-Bas
en
F ance
e
dans les pays
nedi e aneens,
Pa is
1935. -
Joan
Thi s~.
Indus ies
in
he
Coun yside.
In: F. J.
Fishe
(ed.), Essays
in
he
Econo nic
and
Social His o y o
Tudo
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche und b i ische Wollgewe be
21
gla en
S eichga ns o e
und
eigen lichen
adi ionellen
Tuche,
wo
das
Schwe gewich
de
Fab ika ion
beim
Walken
und
App e ie en
lag.
Bei
de
in
Os england
du ch
die
Niede lände
sich
einbü ge nden
Kamm-
ga nindus ie
lag
jedoch
de
Schwe punk
in
de
S uk u
des
Gewebes,
das
o en
sich ba
blieb
und
nich
wie
beim
Tuch
du ch
Walken
und
App e ie en
e ilz
wu de.
Kam
es
in
de
"Old
D ape y"
au
die
E indung
neue
Fä be-
und
App e u me hoden
an,
so
such e
man
in
de
"New
D ape y"
neue
Kombina ionen
bei
Ke e
und
Einschlag
zu
inden,
um
neue
Gewebemus e
he auszub ingen.
Na ü lich
b ach en
die
Kolo-
nis en
neue
Mus e
zum
Weben
und
neue
Fä beme hoden
mi .
Vo
allem
zeig en
sie
den
englischen
Webe n,
wie
das
Wollga n
mi
Seide
ode
Leinen
e misch
we den
konn e,
wodu ch
sich
ganz
neue
Misch-
gewebe
e gaben.
Die
"New
D ape ies"
wa en
un e
Ve wendung
on
Kammga n
he ges ell e
Gewebe,
die
wenig
ode
ga
nich
gewalk
zu
we den
b auch en
und
besonde s
dünn
und
leich
wa en.
Sie
konn en
dahe
bedeu end
billige
he ges ell
we den
als
die
al en
Tuche
und
sahen
besse
und
eine
aus.
Die
S o e
de
"New
D ape ies"
wa en
nich
so
hal ba ,
ha en
abe
lebha e e
Fa ben
und
schnelle
wechseln-
de
Mus e .
Da
die
Tex ilhe s ellung
om
modischen
Wechsel
behe sch
wi d,
anden
diese
S o e
schnell
Eingang.
Vo
allem
eigne en
sich
die
neuen
leich en
S o e
auch
ü
den
Expo
in
die
Kolonien,
wo
die
al en
Tuche
wegen
des
heißen
Klimas
bishe
nich
ge ag
wo den
wa en.
Die
Os indische
und
die
Le an e-Kompanie
übe nahmen
als
e s e
die
Aus uh
do hin.
So
e dank e
das
englische
Wollgewe be
de
Einwande ung
de
kuns e igen
und
gewe blich
e ah enen
Flamen
seh
iel.
Vo
allem
wu de
es
nun
endgül ig
on
seinem
Zwang
be ei ,
Rohwolle
und
Halb ab ika e
aus üh en
zu
müssen.
Bis
zum
18.
Jah -
hunde
keh e
sich
das
ühe e
Ve häl nis
so
öllig
um,
daß
un e ige
Tüche
in
g oßen
Mengen
on
den
Niede landen
nach
England
ge-
b ach
wu den,
wo
sie
nach
neuen
Ve ah en
ge ä b
und
app e ie
wu den.
Nach
S agna ion.
P eis e all
und
o übe gehendem
Rückgang,
on
denen
abe
die
"Wo s ed
Indus y"
wenige
be o en
wu de,
gelang en
im
17.
Jah hunde
die
englischen
Wollgewe be
zu
eine
hohen
Blü e,
wobei
sich
die
Aus uh
nach
zei genössischen
Schä zungen
e wa
e d ei-
and
s ua
England, Camb idge
1961.
-
B.
Sliche
an
Ba h,
The
Ag a ian
His o y o Wes e n Eu ope,
1500
-1850,
1963.
-
E.
L.
Jones, Ag icul u al
O igins o Indus y.
In:
Pas
and P esen , ol.
40
(1968).
-
J.
A.
an
Hau e,
S and
und
Land
in
de
Geschich e des land ischen Gewe bes im Spä mi el-
al e
und
in
de
Neuzei .
In:
F ied ich
Lü ge
(H sg.), Wi scha liche
und
soziale P obleme
de
gewe blichen En wicklung im 15.116.
und
19.
Jah -
hunde , S u ga
1968,
S.
90
-
201.
-
N.
J.
Williams,
Two Documen s con-
ce ning
he
"New D ape ies".
In:
Economic His o y Re iew, 2nd
se o
ol. 4
(1952),
p.
353
-
58.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
22
Hans-Jü gen
Teu ebe g
ach e.
Zu
Beginn
des
Jah hunde s
soll
de
We
de
ausge üh en
Wollwa en
( e mu lich
wu de
zwei
Fün el
de
Gesam p oduk ion
expo ie )
e wa
3 Mill.
P d.
S .
be agen
haben.
G ego y
Kings
S a is ik
schä z
den
We
de
he ges ell en
b i ischen
Wollwa en
zu
Zei
de
"Glo eichen
Re olu ion"
um
1688
be ei s
au
e wa
8 Mill.
P d.
S .
im
Jah ,
wo on
2 Mill.
P d.
S .
ins
Ausland
gingen
21
•
Zu
S ä kung
des
englischen
Tuchgewe bes
ugen
diesmal
auch
anzö-
sische
Hugeno en
bei,
die
nach
de
Au hebung
des
Edik es
on
Nan es
nach
England
kamen.
Un e
diesen
p o es an ischen
Glaubens lüch lin-
gen
wa en
besonde s
iele
no d anzösische
Tuchwebe .
Ihnen
wa
es
mi zu e danken,
wenn
sich
die
englischen
Tuchexpo e
im
18.
Jah -
hunde
dann
noch
einmal
e doppel en.
Besonde s
g oß
wa
die
Nach-
age
nach
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Tuchen
in
Po ugal
und
Spanien,
abe
auch
in
I alien,
den
Niede landen
und
in
den
no d
ame ikanischen
Kolonien
21a
•
De
Rohwollbeda
Englands
konn e
bis
au
die
Ein uh
eine
spani-
sche
Wolle
abe
noch
zunächs
on
de
s a k
expandie enden
Scha -
zuch
im
18.
Jah hunde
in olge
de
g oßen
Einhegungswellen
und
de
Ausdehnung
de
Weide lächen
gedeck
we den.
Das
Wollgewe be
b ei e e
sich
nun
übe
die
ganze
Insel
aus,
doch
blieben
die
beiden
adi ionellen
Schwe punk e
bes ehen,
die
bei
de
lämischen
Einwande ung
en s anden
wa en
22•
Ein
Zen um
ha e
sich
in
21
Zi ie nach
Lipson,
Sho
His o y o Wool, p.11. Vgl.
Cha es
WHson,
Clo h P oduc ion
and
In e na ional
Compe i ion
in
he
Se en een h Cen u y.
In:
Economic His o y Re iew, 2nd. se . ol.
1960.
21a
Die wachsende Bedeu ung
de
englischen Wollwa enaus uh
in
die
medi e anen
Lände
sei
de
Mi e des
17.
Jah hunde s
zeigen die Zahlen
bei
M.
P ies ley,
Anglo-F ench
T ade
and
he
un a ou able Balance Con o-
e sy
1660
-
1685.
In:
Economic His o y Re iew 2nd se . ol. 4
(1951),
p.47.
22
Lipson,
Sho
His o y o Wool, p.45. -Vgl.
e ne
WiHiam
James
Ashley,
The
Ea ly
His o y o
he
English Woollen Indus y, New Yo k
1887.
-
Edwa d
Baines,
Accoun o
he
Woollen Manu ac u e o England
(1835),
2nd edi ion New on Abbo
1970.
-
J.
H.
Clapham,
Woollen
and
Wo s ed
Indus ies, London
1901.
-WiHiam
Cunningham,
G ow h
o English
Indus y
and
Comme ce
in
Mode n Times,
3 d
edi ion, Camb idge
1903.
-
John
James, His o y o
he
Wo s ed Manu ac u e
in
England, om
he
Ea lies
Times
wi h
In oduc o y
No ices o
he
Manu ac u e among
he
Ancien
Na ions
and
du ing
he
Middle Ages, London
1857.
Übe
das
wes englische
Wollgewe bezen um be ich en speziell:
D.
M.
Hun e ,
The
Wes o England
Wool Indus y, London
1910.
-
Julia
de
Lacy
Mann,
Documen s illus a i e
o
he
Wil shi e Tex ile T ades
in
he
Eigh een h Cen u y. In: Wil shi e
A chaecological
and
Na u al
His o y Socie y, Reco ds B anch, ol.19
(1964).
-Dies.,
The
Clo h
Indus y
in
he
Wes o England om
1640
o
1880,
Ox o d
1971.
K.
G.
Pon ing,
A His o y o
he
Wes o England Clo h Indus y,
London
1957.
-
N.
J.
Williams
(ed.), T adesmen
in
Ea ly
Wil shi e, De ies
1960.
-
J.
G.
Jenkins,
The Welsh Woollen Indus y, Ca di
1969.
Das os -
englische Wollgewe bezen um behandeln:
R.
G.
Wi son,
Gen leman-Me -
chan s:
The
Me chan Communi y
in
Leeds
1700
-1830, Manches e
1971.
-
F.
A kinson
(ed.), Some Aspec s o
he
Eigh een h
Cen u y
Woollen
and
Wo s ed T ades
in
Hali ax, Hali ax
1956.
-
Edwa d
Baines,
The
Wo
oIen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
23
Leices e shi e,
Glouces e shi e
und
Wil shi e
gebilde ,
wo
de
Se e n
die
kleinen
e s eu en
Gewe beo e
mi
dem
Tuchhaup aus uh ha en
B is ol
e band.
Neben
diese
ü
damalige
Ve häl nisse
he o agen-
den
T anspo möglichkei
gab
es
in
den
wes lichen
Teilen
Englands
iel
Weideland,
was
die
Hal ung
on
Scha en
mi
eine
gu en
Wollquali ä
begüns ig e.
Leices e shi e
wa
nich
zu ällig
wegen
seine
Viehzüch e-
ei
bekann .
Das
ande e
Zen um
de
Wollp oduk ion
und
- e a bei-
ung
lag
in
de
os englischen
G a scha
Yo k
(Wes
Riding)
mi
den
Mi elpunk en
Leeds
und
Hali ax
sowie
in
No olkshi e
mi
dem
Tuch-
ma k
No wich.
Wäh end
die
wes englischen
Tuchmache
ih e
eine en
E zeugnisse
nach
F ank eich,
den
Niede landen
und
Wes deu schland
lie e en,
e sand en
die
os englischen
Wollwebe
ih e
P oduk e
eben-
alls
au
dem
Seewege
nach
Skandina ien
und
nach
Os eu opa,
da
man
do
die
g öbe en
Wollsachen
e lang e.
An
diese
egionalen
S and-
o e eilung
ha e
sich
noch
in
de
Mi e
des
19.
Jah hunde s
wenig
e ände .
Die
Woll e a bei ung
in
Scho land
und
I land
blieb
dagegen
s e s
unbedeu end.
In
I land
wu de
sie
küns lich
niede gehal en.
Im
spä en
17.
Jah hunde
e zeug e
die
"G üne
Insel"
zunächs
au g und
ih e
blühenden
Scha zuch
eine
o zügliche
Kammwolle
und
besaß
eine
sich
ausdehnende
Spinne ei.
Da
die
A bei slöhne
seh
iel
nied ige
als
in
England
lagen,
wa en
alle
Chancen
ü
die
G ündung
eine
eigenen
Woll e a bei ung
gegeben.
Schon
nach
dp
Res au a ion
1660
begannen
englische
"Clo hie s"
in
I land
mi
de
P oduk ion
de
"New
D ape y"
und
konn en
mi
den
billigen
S o en
e olg eich
au
den
englischen
Mä k en
konku ie en
23•
Die
Tuchmache
in
den
wes englischen
G a -
scha en
sahen
mi
Miß e gnügen,
wie
sich
das
Geschä
meh
und
meh
nach
Dublin
e lage e
und
die
begeh e
i ische
Wolle
ausblieb.
Au
ih
D ängen
e ließ
das
Pa lamen
1699
einen
hohen
Aus uh zoll
ü
i ische
Woll e igwa en,
wodu ch
das
i ische
Wollgewe be
so
gu
wie
Manu ac u e o England wi h Special Re e ence o
he
Leeds Clo hing
Dis ic :
Pape
ead
o
he
B i ish Associa ion in
1858.
In:
Thomas
Baines,
Yo kshi e
Pas
and
P esen , A His o y
and
Desc ip ion o
he
h ee
Ridings
o
he
G ea
Coun y o Yo k
...
, ol.
1,
London
1870
(Auszug in:
J.
T.
Wa d,
The Fac o y Sys em, ol.1, New on Abbo
1970,
pp.
30
-
31).
-
James
Bischo ,
A Comp ehensi e His o y o he Woollen
and
Wo s ed
Manu ac u e
and
he
Na u al
and
Comme cial His o y o Sheep. om
he
ea lies Reco ds
o he
p esen
Pe iod, 2 ols., London
1842
(Neuau lage London
1968).
-
J.
H.
Clapham,
The T ans e ence o he Wo s ed
Indus y
om No olk o
he
Wes Riding. In: Economic Jou nal, ol.
1910.
-
W.
B.
C ump,
The
Leeds
Woollen
Indus y
1780
-1820, Leeds
1931.
-
W.
B.
C ump
-
G.
Gho bal,
His o y o
he
Hudde s ield Woollen Indus y, Hudde s ield
1935.
-
He be
Hea on,
The Yo kshi e Woollen
and
Wo s ed Indus ies, Ox o d
1920.
-
De s., Yo kshi e Clo h
T ade
in
he
Uni ed
S a es
1770
-1840, Leeds
1941.
23
Cunningham,
G ow h o English
Indus y
and
Comme ce, 5 h edi ion,
ol.
2,
London
1968,
p.
376
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
30
Hans-Jü gen
Teu ebe g
kaum
eale
Bedeu ung,
da
de
Beschluß
nich
om
Kaise
un e s ü z
wu de.
Als
1578
Hambu g
zu
Hanse eue
zu ückkeh e
und
den
Eng-
lände n
den
Tuchhandel
en zog,
wa en
so o
Emden
und
S ade
be ei ,
den
englischen
Wolls apel
zu
übe nehmen.
Von
1580
bis
1587
und
on
1599
bis
1602
wu de
e
dann
on
Emden,
on
1587
bis
1599
sowie
on
1602
bis
1611
on
S ade
aus
be ieben.
Elbing
ha e
schon
sei
1560
de
eben alls
mi
Woll uchen
handelnden
"Eas land
Company"
eine
Niede -
lassung
einge äum
33
•
De
Kamp
gegen
die
englischen
Wollwa en
wa
zugleich
eine
e s e
Kon on a ion
mi
de
ziel
bewuß en
Me kan ilpoli ik
Elisabe hs.
In-
33
Englische
Wollhändle
sind
wah scheinlich
im
T oß
hansische
Kau -
leu e
schon
in
de
zwei en
Häl e
des
13.
Jah hunde s
nach
Al p eußen
und
ins
Bal ikum
gekommen.
Da au
deu e
jeden alls
ein
holländische
An ag
an
die
Hanses ad
Lübeck,
den
B i en
die
Os see ah
zu
un e -
sagen.
1437
wu de
b i ische sei s
gel end
gemach ,
daß
man
schon
150
(!)
Jah e
lang
in
Danzig, Memel
und
Kulm
ein
"P ahlgeld"
en ich e,
d. h.
do
ansässige
B i en
ha en
do
Bü ge ech
e wo ben.
Danzig
schein
sei
1337
egelmäßig
on
englischen
"Lakenhändle n"
besuch
wo den
zu
sein,
die
als
Rück ach
Holz
und
Ge eide
mi nahmen.
Alle
Ve bo e
eich en
o enba
nich aus,
diesen
Handel
umzulenken.
Nach
dem
Ende
de
han-
sischen
P i ilegien
nahm
die
Os see ah
de
B i en
einen
Au schwung,
wobei sich
die
Scho en
besonde s
he o a en.
Sie
übe nahmen
ab
1385
den
gesam en
Seehandel
Al p eußens.
Ih e
Ein uh
bes and
o nehmlich
wie
in
ande en
deu schen
Hä en
in
g oben
Woll uchen,
on
denen
in
manchen
Jah en
bis
zu
60000
S ück
zu
42
-
44
Ellen
Länge
einge üh
wu den,
nu
e wa
25
.H.
da on
gehö en
zu
den
eine en
So en.
O dens i e
hüll en
sich
ge n
in
einen
Man el
on
englischem Tuch,
und
wohlhabende
Bü ge
ugen
ein
Wams
aus
einem
S o ,
den
man
in
den
"Englischen
Kelle n"
on
Tho n
ode
Danzig
e we ben
konn e.
Auch
de
wohlhabende
Kulme
Baue ,
dem
das
ein ache
g aue
Ma ienbu ge
ode
Koni ze
Tuch
nich
meh
behag e,
zog
einen
Rock
aus
"Lundischen
Laken"
(Londone
Tuch)
o ,
wäh end
B aban e
S o e
nu
bei
ganz
g oßem
Luxus
ge agen
wu den.
Nach
de
Niede lage
des
Deu schen
O dens
1410
bei
Tannenbe g
konn en
die
"Me chan
Ad en u e s"
das
spä e
so
genann e
"Englische
Haus"
am
Langenma k
in
Danzig
e we ben
und
wie
die
Hanse
im
Londone
S alho
do
ein
eigenes
ko po a i es
Leben
üh en.
Zu
ö mlichen
O ganisa ion
de
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Handelsin e essen
in
den
os deu schen
Küs ens äd en
kam
es
abe
e s
du ch
die
E ich ung
de
"Eas land
Company"
un e
Elisabe h
I.,
ü
die
1560
in
Elbing
eine
Zulassung
e wi k
we den
konn e.
Diese
englische Gesellscha
e scha e
Danzigs
g oße
wes p eußische
Ri alin
einen
neuen
Handels lo
und
wi k e
do
bis
1628.
Nach
eine
zei genössischen
Ch onik
wu den
om
1.
Ap il
bis
1.
Dezembe
1594
allein
in
Elbing
englische
Wolls o e
im
We
on
d. 500000
p .
Tale n
einge üh .
Danzig
e wi k e
dann
die
Au hebung
de
Elbinge
englischen
Gemeinde
du ch
einen
Reichs-
agsbeschluß. Vgl.
A.
Ho n,
Al -England
und
Al -P eußen.
In:
Al p eußische
Mona ssch i , Bd. 1
(1864),
S.
63
-
71.
-
Theodo
Hi sch,
Danzigs
Handel-
und
Gewe begeschich e
un e
de
He scha
des
Deu schen
O dens,
Danzig
1858.
-
Th.
A.
Fishe ,
The
Sco s
in
Eas e n
and
Wes e n
P ussia,
Edinbu gh
1903.
-De s.,
The
Sco s
in
Ge many,
Edinbu g
1901.
-T.
C.
Smou h,
Sco isch
Comme cial
Fac o s
in
he
Bal ic.
In:
Sco ish
His o ical
Re iew,
ol.
39
(1960),
pp.
122
-
28.
-
J.
Semb i zki,
Geschich e
de
kgl.
p eußischen
See-
und
Handelss ad
Memel,
2.
Au l.,
Königsbe g
1926.
-Fuchs, Geschich e
de
S ad
Elbing,
Theil
1,
Königsbe g
1818,
S.
136
.
-
Neue
P eußische
P o inzblä e ,
Jg.2
(1857),
S.
41
.
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Das deu sche
und
b i ische Woll gewe be
31
e essan e weise
s ü z e
sich
die
Anklage
de
Hanse
o
dem
Reichs ag
au
die
Ta sache,
des
"deu schen
Landes
Ba scha "
we de
so
in
emde
Lände
geb ach ,
de
Englände
ich e
sich
übe all
do
ein,
wo
Deu -
sche
ühe
Handel
ge ieben
hä en
usw.
Man
behaup e e
e ne ,
man
könne
die
englischen
Tuche
gu
en beh en,
da
man
selbs
solche
Fab i-
ka e
aus üh e.
Den
B i en
wu de
auße dem
o gewo en,
sie
wü den
zum
Tuchmachen
Kinde
im
Al e
on
4 - 5 (!)
Jah en
e wenden,
die
P eise
d ücken
und
so
mi
de
Ein üh ung
englische
Tüche
den
deu schen
Handwe ke n
das
B o
wegnehmen
und
die
Zahl
de
Müßig-
gänge
e meh en
34
•
Du ch
diese
Ein ich ung
englische
Wolls apel
wu de
die
deu sche
Wollwebe ei
sei
dem
ausgehenden
16.
Jah hunde
s a k
geschädig ,
zumal
die
englische
Aus uh
on
Rohwolle
und
unge-
ä b en
Tüche n
meh
und
meh
e sieg e.
De
Niede gang
de
Hanse
und
das
E s a ken
de
englischen
Wi scha
ha e
noch
iele
ande e
G ünde,
abe
de
e bi e e
Kamp
um
den
Tuchhandel
beweis ,
welche
p imä e
Rolle
ge ade
das
Wollgewe be
in
de
nich
ag a ischen
P oduk-
ion
des
F ühme kan ilismus
spiel e.
Auch
in
Deu schland
ha
de
au auchende
me kan ilis ische
S aa
eine
seine
Haup au gaben
im
Be eich
de
Gewe be ö de ung
da in
gesehen,
die
Scha zuch
wie
die
Woll e a bei ung
zu
e mun e n
ode
in
eigene
Regie
auszubauen.
Als
eine
de
e s en
S aa en
ging
hie
B andenbu g-P eußen
o an.
Du ch
das
englische
Wollaus uh e bo
on
1579
wa
die
Fab ika ion
de
besse en
Tüche
in
de
Ma k
ganz
zum
E liegen
gekommen.
Die
besse e
Wolle
wu de
on
den
adligen
Ri e gu sbesi ze n
ausge üh
und
nu
die
im
Lande
e bleibende
schlech e e
e a bei e ,
wodu ch
die
Tuchmache
in
die
Abhängigkei
de
expo ie enden
Tuchhändle
ge ie en.
Ve geblich
ha en
die
b an-
denbu gischen
Ku ü s en
wie
auch
die
allgemeinen
Reichs agsab-
schiede
on
1555, 1559
und
1566
die
imme
s ä ke
we denden
"Miß-
b äuche"
bei
den
Tuchmache zün en
abzus ellen
e such .
Schon
1572
wu de
du ch
eine
besonde e
Ve o dnung
die
ku ü s liche
wie
p i a e
Schä e ei
zu
heben
e such ,
was
den
Ve all
des
Wollgewe bes
abe
nich
au hal en
konn e.
England
und
Holland
issen
den
eins
so
ein-
äglichen
Tuchhandel
nach
Skandina ien
öllig
an
sich
und
d angen
schließlich
soga
in
den
ussischen
Ma k
mi
ih en
Tuchen
ein,
als
de
neue
Seeweg
du ch
das
Weißmee
endeck
wa .
De
30jäh ige
K ieg
beschleunig e
diesen
Niede gang.
Du ch
das
Niede b ennen
de
Schä e-
84
Angesich s
de
S ei igkei en zwischen
de
Hanse
und
England
wu de
eine eichseinhei liche Fö de ung
de
Wollgewe be du ch P i ilegie ung
de
einen Zeugp oduk ion
und
Bes eue ung
de
englischen Impo e e wogen,
doch
kam
wegen
de
Ei e süch e
de
S äd e
und
de
Zün e
un e einande
niemals eine einhei liche Maßnahme zus ande. Vgl.
Gülich,
Geschich liche
Da s ellung des Handels,
de
Gewe be
und
des Acke baues, Bd.2,
Jena
1800,
S.184.
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32
Hans-Jü gen
Teu ebe g
eien
und
Abschlach en
de
Tie e
wu de
de
Rohs o mangel
wei e
e schä ,
wäh end
die
englischen
Wollaus uh e bo e
noch 1660
wiede um
e neue
wu den.
De
Bezug
de
au kommenden
einen
spanischen
Me inowolle
wa
zu
eue
und
ums ändlich.
Ku ü s
F ied-
ich
Wilhelm
I.
so g e
du ch
seine
Edik e
on
1667, 1669
und
1683,
mi
denen
de
Au bau
wüs e
Dö e
und
die
Ansiedlung
on
Kolonis en
ge ö de
wu den,
auch
ü
die
Niede lassung
on
Tuchmache n
aus
dem
Gebie
on
Jülich
und
Holland,
wodu ch
die
Fab ika ion
eine e
Tüche
in
de
Ma k
eingelei e
wu deJ5.
Das
schon
ühe
e lassene
Ve bo
de
Wollaus uh
wu de
e neue
und
un e
seinen
Nach olge n
F ied ich
III.
(1.)
und
F ied ich
Wilhelm
I. so
e schä ,
daß
dieses
Gebo
auch
au
die
Gü e
des
Adels
und
de
Geis lichkei
ausgedehn
wu de,
wo
man
sich
bishe
niemals
an
diese
Aus uh besch änkung
ge-
keh
ha e.
Diese
s ik en
Handels e bo e
wa en
eine
Aus üh ung
ühe
e lassene
Reichs agsbescheide.
Schon
1687
wu de
jede
Woll-
handel
an
O en
s ik
un e sag ,
wo
keine
Zun
o handen
wa .
Die
Ein uh
on
"o dinai em
Tuch"
kam
eben alls
un e
Ve bo .
De
Wollhandel
wu de
un e
ob igkei liche
Kon olle
genommen,
das
Ve -
häl nis
de
Tuchmache
zu
den
Ve lege n
sowie
das
Abhal en
de
Jah mä k e
geo dne .
Gleichzei ig
wu de
du ch
P i ilegie ung
de
F eimeis e
das
mi elal e liche
Zun sys em
e s mals
sys ema isch
du chb ochen.
F ied ich
Wilhelm
I.
widme e
seine
ganze
Ta k a
ge ade
dem
Aus-
bau
dieses
Gewe bes.
Nachdem
de
p eußische
Residen
in
London
1711
in
einem
Memo andum
aus üh lich
auch
übe
die
englische
Tuch-
mache ei
be ich e
und
diese
als
den
"Haup punk
des
englischen
Ge-
we be leißes"
bezeichne
ha e,
e ließ
de
König
ganz
ähnlich
den
englischen
Pa lamen sak en
ein
e schä es
Rohwollaus uh e bo
und
g ünde e
danach
das
"Königliche
Lage haus"
in
Be lin
36•
Auch
35
ea l
Hin ichs,
Die Wollindus ie in
P eußen
un e
F ied ich Wilhelm
I.
Da s ellung
mi
Ak enbeilagen. In: Ac a Bo ussia, Ab .
2,
Reihe
5,
Be lin
1933.
-
Hugo
Rachel,
De
Me kan ilismus in B andenbu g-P eußen. In:
Fo schungen
zu
b andenbu gischen
und
p eußischen Geschich e, Bd.40
(1927).
-
Ku
Hin ze,
Die A bei e age zu Beginn des Kapi alismus
in
B andenbu g-P eußen, Be lin
1927,
S.
231
.
36
Um
einen Eind uck on
de
s ä ke
de
englischen Woll uchp oduk ion
zu e mi eln, gib
de
p eußische Residen Bone an, im
Jah
de
"Glo -
eichen Re olu ion"
1688
seien
in
England Tuche im
We
on 4850458
P d. S . p oduzie wo den (G ego y King schä z e
den
We
zu
gleichen
Zei
au
8 Mio. P d. S .).
E
lob e die billige Ein uh on Rohs o en
ü
die Tuchgewe be,
un e
ande em
de
Fa bd ogen, die zum
Fä ben
und
Bed ucken
de
Tüche geb auch we den, sowie
de
einen spanischen
Me inowolle. Bone miß diese spanischen Wolle eine ganz en scheidende
Bedeu ung zu, weil bes imm e So en des englischen Tuches ohne die
Beimischung
de
einen Wolle zu g ob gewesen wä en,
um
im Ausland
e kau
zu we den. Da England im Falle
de
Ve einigung F ank eichs
und
Spaniens diese wich ige Impo quelle e lie en wü de,
un e s ü z e
es
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 33
wu de
de
Geb auch
emde
Wollwa en
in
P eußen
e bo en.
Ein
gänzliches
Ve bo
wag e
man
nich
auszusp echen,
um
den
gewinn-
b ingenden
Zwischenhandel
nich
zu
ge äh den.
Bald
s ell e
sich
je-
doch
ein
P eis e all
ein,
de
e s
zwischen
1730
und
1735
wiede
be-
hoben
we den
konn e.
Wich ige
wa
noch
de
E laß
eine
Tuch-
und
Zeugmache -Schauo dnung
am
30.
1.
1723,
die
die
ühe e
Regelung
on
1687
wesen lich
e besse e.
Zwa
wu den
die
Innungen
nich
ange-
as e ,
doch
wu de
de
Lohn
des
Webe s
nun
jäh lich
on
einem
Fab ikinspek o
es gese z .
Einen
Handel
nach
auswä s
du e
nu
noch
de
eiben,
de
ein
Ve lege
wa
ode
meh
als
zwei
S ühle
be-
saß.
Alle
Hausie e ei
wu de
zu
Ve meidung
eine
Schleude konku -
enz
e bo en.
Du ch
diese
Maßnahmen
ku bel e
P eußen
zwa
seine
Wollwa enindus ie
an, doch
kam
ein
nennenswe e
Außenhandel
noch
nich
zus ande.
Den
skandina ischen
Ma k
behe sch en
wei e -
hin
allein
die
Englände
und
die
Hollände ,
so
daß
die
p eußischen
Woll uche
um
25 .H.
höhe
lagen
als
die
Wa en
de
beiden
Kon-
ku en en.
In
Schweden
muß en
p eußische
Wollkau leu e
soga
den
doppel en
Zollsa z
en ich en.
So
e blieben
nu
Polen
und
Rußland
als
adi ionelle
Absa zgebie e.
Die
Ausdehnung
de
Expo e
do hin
kam
o
allem
den
neumä kischen
Wollgewe ben
zugu e,
wäh end
die
Ku ma k
den
Beda
des
Inlandes
und
des
neu
einge ich e en
s ehenden
Hee es
be iedig e.
De
e häl nismäßig
g oße
und
daue nde
Beda
an
einhei lichen
Uni o men
ha e
bekann lich
wesen lich
zu
s aa lichen
Fö de ung
de
Wollgewe be
in
P eußen
beige agen.
Wie
in
England
e gab
sich
au
die
Daue
eine
dualis ische
P oduk ions-
s uk u :
Wäh end
in
de
Ku ma k
B andenbu g
die
He s ellung
und
de
Ve kau
wei e hin
in
den
Händen
selbs ändige
Handwe ksmeis e
e blieb,
die
den
lokalen
Ma k
e so g en,
en wickel e
sich
in
de
ös lichen
Neuma k
ein
e s es
Ve lege um,
das
einen
Absa z
übe
g öße e
En e nungen
be ieb.
Diese
e s e
Au schwung
de
p eußischen
Wollgewe be
a
o
allem
das
benachba e
Ku sachsen,
das
sich
in
meh ache
Hinsich
bed äng
sah.
Von
de
s aa lichen
Fö de ung
mi allen Mi eln den Spanischen E b olgek ieg. Bone
sah
in
de
spanischen
Wollein uh soga einen Haup g und
ü
die Be eiligung Englands
an
diesem K ieg. Seinem Be ich zu olge
wu den
jäh lich
übe
500
Schi s-
ladungen seine spanische Wolle nach England einge üh .
Im
Jah e
1711
ha en
sich
abe
die F anzosen as ganz
de
spanischen Wolle bemäch ig .
In e essan e weise nann e Bone die englischen S o e
in
de
Quali ä
den
niede ländisch- lämischen
imme
noch un e legen. Alle dings
be uh e
die
Aus uh englische Wolle zeugnisse, die
1684
und
nach
dem
Me huen e ag
1703
z.
B.
in
g oßen Mengen nach Po ugal ausge üh wu den, ge ade
au
de en Billigkei gegenübe ande en Lände n. Vgl. Ac a be . die Schilde ung
des König eichs G oß-B i annien om Residen (And e-Louis F ede ic)
Bone ,
1711.
-Deu ches Zen ala chi Me sebu g, Gen. Di .
Gene aldepa -
men
Ti . LIV, N .
2.
-
B en ano,
Wi scha liche En wicklung Englands,
Bd.2, S.259. -
ea l
Hin ichs,
Das Königliche Lage haus.
In:
Fo schungen
zu
b andenbu gisch-p eußischen Geschich e, Bd.44
(1935).
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
83
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34
Hans-Jü gen
Teu ebe g
F ied ich
Wilhelms
I.
angelock ,
begannen
sächsische
Wollhandwe ke
in
g oße
Zahl
nach
P eußen
auszuwande n,
was
de
Quan i ä
wie
de
Quali ä
de
p eußischen
Wollgewe be
zugu e
kam.
In
das
Jah
1723
äll
schließlich
die
Reichszun e o m.
Alle
eigene
Jus iz
de
Zün e
wu de
da in
e bo en,
Disziplina gewal
gegen
Leh linge
und
Gesellen
besch änk ,
die
Ko espondenz
und
eigene
Finanzgeba ung
wesen lich
beschni en
und
die
Konku enz
zwischen
den
Zün en
zu
beleben
e such .
Meis e söhne
soll en
nich
länge
einsei ig
be o zug
we den,
die
An o de ungen
ü
die
Meis e s ücke
wu den
he abgese z ,
das
Wande n
au
3
Jah e
beg enz
und
ins
Aus-
land
ganz
e bo en.
Auch
das
Au eiben,
Schel en
und
die
Gesellen-
koali ionen
wa en
nun
un e sag .
Die
ganze
Reichszun e o m
and
insgesam
im
Reich
wenig
Be olgung.
Imme hin
blieb
in
P eußen
das
1732
au g und
de
Reichszun e o m
e lassene
"Gene al-P i ilegium
und
Güldeb ie
des
Tuchmache -Gewe bes
in
de
Chu -
und
Ma k
B andenbu g"
bis
zu
libe alen
Gewe beo dnung
on
1845
in
K a .
sieh
man
on
einigen
Ände ungen
1807
bis
1811
ab.
Ein
zwei es
Zen um
de
Wollgewe be
in
P eußen
wa
die
Rhein-
p o inz
und
hie
o
allem
de
Aachene
Raum
36a
•
Die
bis
in
die
ka olingische
Zei
zu ück
eichende
Tuchmache ei
ha e
ü
die
He s el-
lung
hie
güns ige
Vo ausse zungen.
Die
g oßen
Scha he den
in
de
Ei el
und
in
den
Vogesen
b ach en
die
e wünsch en
Rohs o e,
die
ielen
Bäche
bzw.
das
Holz
de
Wälde
lie e en
die
no wendige
Ene -
gie,
und
die
heißen
Quellen
wa en
ü
die
Woll-
und
Tuchbea bei ung
seh
nü zlich.
Absa zmöglichkei en
wa en
in
den
ela i
dich
besiedel-
en
Gebie en
zwischen
Rhein
und
Maas
eichliche
als
sons
o handen,
zumal
Aachen
als
K önungss ad
Ve keh
und
Gewe be
beleb e.
Ve -
häl nismäßig
üh
en wickel e
sich
dahe
ein
ausgedehn e
Handel
mi
dem
"Aachene
Tuch",
de
alle dings
iel ach
mi
dem
Rohwollhandel
e knüp
blieb,
besonde s
mi
den
ang enzenden
lämisch-niede -
ländischen
und
anzösischen
Gebie en.
Da
do
bekann lich
eine
be-
36a
Clemens
B uckne ,
Aachen
und
seine Tuchindus ie, T au heim/übe
Da ms ad
1949. -
Jose!
Dahmen,
Das Aachene Tuchgewe be bis
zum
Ende
des 19.
Jah hunde s,
2. Au l.,
Be lin-Leipzig-Wien
1930. -
He be
Kisch,
Das E be des Mi elal e s, ein Hemmnis
de
En wicklung: Aachens
Tuchgewe be o 1790. In: Rheinische Vie eljah esblä e , Jg. 30 (1965),
S. 253 -308. -
He mann
Lehmann,
Die Tex ilindus ie.
In:
Die Rheinp o inz
on 1815
-1914,
Bonn 1917,
S.
388 -424. -Go lieb
Schmid ,
De
Doppels uhl
in
de
Aachene Wollwebe ei, Diss. Köln 1921. -
An on
Seidel, Die Aachene
Wollindus ie im Rahmen
de
heinischen Wi scha bis
zu
Gewe be-
eihei 1798, Diss. Köln 1923. -
Jose!
S auch,
Die Aachene Tuchindus ie
wäh end
de
anzösischen He scha (1798 -1814), Diss. Müns e 1922. -
Richa d
Wich e ich,
Die En wicklung
de
Aachene Tuchindus ie 1815 -1914,
Diss. Masch. Sch . Köln 1922. -Clemens
B uckne ,
Zu
Wi scha sgeschich e
des Regie ungsbezi ks Aachen. In: Sch i en zu Rheinisch-Wes älischen
Wi scha sgeschich e, Bd. 16, Köln 1967,
S.
195 .
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Das deu sche
und
b i ische Woll gewe be 35
sonde s
hoch
ausgebilde e
Tuchp oduk ion
bes and,
muß e
auch
in
Aachen
au
eine
hochwe ige
Fe igung
geach e
we den.
Die
"Wollen-
ambach ",
die
zün le ische
Ve einigung
alle
selbs ändigen
Wollhand-
we ke ,
ach e e
sei
de
Mi e
des
12.
Jah hunde s
au
die
Gü e
de
abgelie e en
S ücke.
Nu
die
Tuchsche e
gehö en
de
Schneide -
innung,
die
Gewandschneide ,
die
auch
De ail e kau
be ieben,
de
K äme zun
an,
wäh end
die
Fä be
eine
eigene
Ko po a ion
bilde en.
Zu
Un e s ü zung
des
Wollgewe bes
ha e
die
S ad
eine
gemeinsame
"Wollküche"
ü
die
Reinigung
de
Wolle
in
den
heißen
Dämp en,
eine
gemeinsame
Walke
und
sei
1166
eine
Tuchhalle
ü
den
gemeinsamen
Ve kau
einge ich e .
Ein
P i ileg
Kaise
Ba ba ossas
b ach e
den
Aachene
Kau leu en
eine
Zollbe eiung
und
e laub e
jäh lich
zwei
Mä k e
on
14
Tagen
Daue ,
die
dann
zu
besonde en
Tuchmä k en
aus-
ges al e
wu den,
wobei
die
land ischen
Händle
gewisse
Vo ech e
ein-
ge äum
e hiel en.
Das
Aachene
Tuchgewe be
b auch e
o enba
den
We bewe b
mi
dem
lämischen
Tuch
nich
zu
scheuen.
Tuchkau leu e
e hiel en
in
dem
zu
eien
Reichss ad
e hobenen
Aachen
im
13.
Jah -
hunde
einen
maßgeblichen
Ein luß
im
Ra
und
in
de
gesam en
"Wollenambach ".
Aachene
Tuche,
die
mi
dem
S ad siegel
e sehen
wa en,
wu den
im
14.
Jah hunde
egelmäßig
in
Riga,
Nowge od
und
au
den
Tuchmessen
de
Champagne
gehandel .
Aachene
Tuchkau -
leu e
ha en
übe dies
einen
eigenen
S apel
in
An we pen
und
in
Venedig.
Mi
den
Glaubenskämp en
im
Re o ma ionszei al e
begann
dann
de
Niede gang
de
s äd ischen
Tuchmache zün e.
Nach
de
Exeku ion
de
Reichsach
1614
e ließen
die
Anhänge
des
neuen
Glaubens
die
S ad
und
siedel en
sich
in
den
Bezi ken
um
Dü en,
Mon-
schau,
Eupen
und
Bu scheid
neu
an
37
•
Das
s äd ische
Wollhandwe k
kümme e
nach
einem
e s en
Au schwung
un e
übe leb en
Zun -
o dnungen
des
Mi elal e s
dahin,
wobei
die
Abhängigkei
on
Ve -
lege n
imme
g öße
wu de.
E s
die
Ein üh ung
de
Gewe be eihei
nach
de
anzösischen
Bese zung
1798
beende e
diese
S agna ionszei
und
e wei e e
das
P oduk ions-
wie
Absa zgebie
wiede .
37
E ns
Ba khausen,
Die Tuchindus ie in Mon joie,
ih
Au s ieg
und
ih
Niede gang, Köln 1925. -
Ma in
Feh ,
Geschich e
de
Dü ene
Tuchmache ,
Dü en 1927. -
Ma ia
Hamme ,
Geog aphische Be ach ungen des Woll-
gewe bes
am
Rande des Hohen Venns, Diss. Aachen 1937. -H.
Renel ,
Die his o ische En wicklung de Euski chne Tuchindus ie bis 1914.
Eus-
ki chen 1921. -
W.
Scheible ,
Scheible . Geschich e
und
Schicksalsweg
de
Fi ma
in
6 Gene a ionen 1724
-1937,
Aachen 1937. -
He ibe
Kley,
Das
Dü ene
Wi scha sgebie
un e
besonde e Be ücksich igung
de
Papie -
und Tex ilindus ie, Be lin 1921. -
Hans
F ied ich
Weinga en,
Die Tuch-
indus ie
in
Mon joie, Diss. Köln 1922. -
A phons
Thun,
Die
Indus ie
am
Niede hein
und
ih e
A bei e . Teil
1:
Die links heinische Tex ilindus ie,
Leipzig 1879. -
Rena e
Jacques
(H sg.), Tex ilkuns
am
Niede hein,
Bd.l,
Ke elae 1950. -
Wi ly
F ei ag,
Die En wicklung
de
Kaise slau e e
Tex il-
indus ie sei dem 18.
Jah hunde ,
S olbe g 1963.
3*
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23

36
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Un e
F ied ich
d. G .
wu de
das
Wollgewe be
in
P eußen
e neu
ge ö de .
So
wu de
das
al e
Wollaus uh e bo
1774 nochmals
e -
schä
und
die
Scha zuch
du ch
Ankau
spanische
He den
zu
e -
besse n
e such .
Unwissenhei
de
Landwi e
und
die
schlech e
Acke -
und
Wiesenkul u
o
dem
Beginn
de
a ionellen
Landwi scha
s an-
den
abe
dem
aschen
Fo sch i
en gegen.
Fü
die
E zeugung
des
einen
Tuches
muß e
man
noch
lange
die Wolle
aus
Spanien
holen.
E olg eiche
wa
die
Regulie ung
de
Zün e,
wo
de
Loskau
om
Meis e s ück
du ch
Geld
ode
Geschenke
mi
schä s en
S a en
e -
bo en
und
die
ielen
Uneh lichkei en
bei
de
He s ellung
du ch
genaue
Gü e es legungen
bei
den
Tuchso en
abges ell
wu den.
Du ch
ein
Edik
on
1772
wu de
genau
bes imm ,
wie
iel Wolle
man
ü
ein
Tuch
e wenden,
wie
lang,
wie
b ei
und
wie
schwe
es
sein
muß e.
Ebensolche
de aillie en
Vo sch i en
wu den
ü
Walken,
Fä ben
und
App e u
e lassen. 1783
e laub e
ein
wei e es
Edik
das
Hal en
meh e e
Leh linge
und
die
Beschä igung
on
weiblichen
Pe sonen
in
de
Webe ei,
was
bis
dahin
nich
möglich
gewesen
wa .
Niemand
du e
wegen
"Uneh lichkei "
on
dem
Gewe be
o an
ausgeschlossen
we -
den.
Um
dem
Mangel
an
Spinne n
abzuhel en,
hol e
man
zwischen 1746
und
1756
o
allem
böhmische
Spinne
ins
Land,
die geschlossen
ange-
siedel
wu den,
um
die
on
Ve lege n
und
Fab ikan en
o so ie e
Wolle
zu
e spinnen.
Auch
in alide
Solda en,
Diens bo en,
Höke -
weibe
wu den
in
"Spinnhäuse "
ges eck .
Sie
wa en
alle
Zulie e e
ü
die
neuen
p i a en
und
s aa lichen
Wollmanu ak u en,
die
im
s aa lichen
"Lage haus"
ih
Vo bild
besaßen. Die
Be iebs o m
blieb
eilich
übe wiegend
handwe ksmäßig.
P eußische
Tuche,
aus
mä ki-
sche , sächsische
und
polnische Wolle
gea bei e ,
gingen
nach
Polen,
Rußland,
die
Wallachei,
abe
auch
nach
Holland,
Wes indien
und
in
die
USA.
Das
Wollgewe be
wa
beim
Tod
F ied ich
d. G .
zum
zwei g öß en
Ge-
we bezweig
de
Mona chie nach
de
Leinewebe ei
he angewachsen,
wie
die
nebens ehende
Tabelle
"Fab iken
und
Manu ak u bes and
des
gan-
zen
p eußischen
S aa es
im
Jah e
1785" des Minis e s
He zbe g
zeig
38•
Es
e ziel e
einen
jäh lichen
übe schuß
on
1 Mio.
p .
Tale n
und
wu de
hie in
nu
on
dem
Leinengewe be
noch
übe o en.
Auch
inne halb
Deu schlands
muß
das
Wollgewe be
P eußens
zumindes
quan i a i
um
1800
am
wei es en
en wickel
gewesen
sein.
Im
Jah e
1819
zähl e
man
nach
eine
Mi eilung
des
sach e s ändigen
p eu-
ßischen
S aa s a s
Kun h
16014
Webs ühle,
was
alle dings
einen
leich en
Rückgang
gegenübe
1785
da s ell
39• Wich igs e
Zen en
de
38
Ewald
F ied ich
G a
on
He zbe y,
Hui
Disse a ions,
p.254. -Vgl.
WiHiam
O.
Hende son,
Die
S uk u
de
p eußischen
Wi scha
um
1786.
In:
Zei sch i
ü
die
gesam e
S aa swissenscha ,
Bd.
117
(1961).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das
deu sche
und
b i ische Woll
gewe be
37
Tabelle
1
Die
p eußisme
"Manu ak u indus ie"
nach
P oduk ionswe ,
Besmä ig en
und
Webs ühlen
1785
P oduk-
P ozen uale
Gewe bezweiga)
Webs ühle
Beschä ig e
ionswe
An eil
Mio. p .
Tl .
Leinen
51000 80000
9,0
30,8
Wolle 18000 58000
8,0
27,4
Seide
4200 6000 3,0 10,2
Baumwolle 2600 7000
1,2
4,2
Lede
4000
2,0
6,85
Eisen,
S ahl,
Kup e
(Ve -
a bei ung) 3000
2,0
6,85
Tabak
2000
1,0
Zucke 1000
2,0
6,85
Po zellan
und
S eingu
(Fayence)
700
0,2
Papie
800
0,2
Talg
und
Sei e
300
0,4
Glas
und
Spiegel
0,2
Gold, Silbe , Spi zen,
S icke eien e c. 1000
0,4
Schlesisch
K app
0,3
Öl
600
0,3
Be ns ein
600
0,1
Zusammen
75800 165000
30,3
a)
Ohne
Be gbau,
HU en-
und
SalInenwesen
sowie
das
lokal
o ien ie e
Handwe k
Woll e a bei ung
wa en
noch
imme
die
Lausi z
in
de
Ma k
B an-
denbu g
und
das
links heinische
Gebie
um
Aachen;
hie
wu de
wie
auch
in
de
P o inz
Schlesien
o
allem
S eichga nwebe ei
be ieben,
wäh end
die
eine
Zeugmache ei
(Kammga nwebe ei)
sich
au
einige
S äd e
in
de
P o inz
Sachsen
(Reg.
Bez.
E u
und
Me sebu g)
sowie
des
p eußischen
Rheinlandes
(Reg.
Bez.
Düsseldo )
besch änk e
4().
Nach
Ho s
Blumenbe gs
Be echnungen
besaß
die
Rheinp o inz
1834 28
.H.,
die
P o inz
B andenbu g
27 .H.,
Schlesien
16
.H.
und
die
P o inz
39 Go lieb
Johann
Ch is ian
Kun h,
übe
Scha zuch
und
Wollgewe be
unse es
Landes.
In:
Ve handlungen
des
Ve eins
zu
Be ö de ung
des
Ge-
we be leißes
in
P eußen,
Bd.
I,
Be lin
1821,
S.54. -Vgl.
Blumbe g,
Deu sche
Tex ilindus ie,
S.70
und
S.
384
(Tabelle 4: Wollwebe ei
P eußens).
-
Gus a
Schmoll
e ,
Zu
Geschich e des deu schen
Kleingewe bes
im
19.
Jah hunde ,
Halle
1870,
S.524. -
Wol gang
Zo n,
Eine
Wi scha ska e
Deu schlands
um
1820.
In:
F ied ich
Lü ge
(H sg.), Wi scha liche
und
soziale
P obleme
de
gewe blichen
En wicklung
im
15.
-
16.
und
19.
Jh.,
S u ga
1968,
S.
148
(Die
haup gewe blichen
Webs ühle
im
Jah e
1822).
40
Geo g
Quand ,
Die
Niede lausi ze
Scha wollindus ie
in
ih e
En -
wicklung
zum
G oßbe ieb
und
zu
mode nen
Technik, Leipzig 1895. -
F.
Schmid ,
Die
En wicklung
de
Co buse
Tuchindus ie,
Co bus
1928.
-
Cu
F ahne,
Die
Tex ilindus ie
im
Wi scha sleben
Schlesiens
und
ih e
En wicklung, Diss.
Tübingen
1905.
-
O o
Spe lich,
Die
En wicklung
de
schlesischen
Tex ilindus ie
bis
zu
Ein üh ung
de
Maschinen, Diss.
B eslau
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
38
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Sachsen
14
.H.
de
in
P eußen
haup gewe blich
be iebenen
Web-
s ühle
im
Wollgewe be
41
•
Ebenso
ha e
P eußen
71
.H.
alle
Fein-
spindeln
ü
S eichga ne
im
Zoll e ein:
Au
die
Rheinp o inz
en ielen
24
.H.,
au
B andenbu g
23
.H.,
au
Schlesien
8
.H.
und
au
Sachsen
9
.H.
alle
Feinspindeln
des
Zoll e eins.
In
de
Kammga nspinne ei
besaß
P eußen
1846
dagegen
nu
24
.H.
alle
Feinspindeln
des
Deu -
schen
Zoll e eins
42•
Das
g öß e
Wollgewe bezen um
auße halb P eußens
lag
zu
Beginn
des
19.
Jah hunde s
im
König eich
Sachsen.
Schon
im
12.
und
13.
Jah hunde
ha en
sich
hie
die
e s en
Wollhandwe ke
aus
F on-
hö en
und
Klös e n
kommend,
wo
die
Technik
des
Spinnens
und
Webens
e s mals
e eine
wo den
wa ,
in
den
au blühenden
säch-
sischen
S äd en
niede gelassen
43•
Wie
in
Aachen
beg ünde en
sie
im
1924. -L. Jacdbi,
Das
Wollgewe be
in
G ünbe g.
In:
Schlesische
P o inzial-
be ich e,
Jg.6
(1867).
-R.
Isenbu g,
Un e suchungen
übe
die
En wicklung
de
be gischen
Wollindus ie,
Diss.
Heidelbe g
1906.
-
Fuh mann
& Co.,
200
Jah e
Wollhandel
1735
-
1935,
Düsseldo
1935.
Wal e
Die z,
Die
Wuppe -
ale
Ga nnah ung,
Neus ad /Aisch
1957.
-
Edua d
Ki chne ,
Die
Ba me
Tex ilindus ie,
Diss.
Müns e
1921.
41
Blumbe g,
Deu sche
Tex ilindus ie,
S.
71
und
S.
384
(Tabelle. 5:
En wick-
lung
de
Wollwebe ei
in
den
ü
die
Wollwebe ei
wich igen
p eußischen
P o inzen).
42 Ebd., S.
71
und
S.
88
(Tabelle 11:
Die
deu sche
S eichga nspinne ei
1846/47
und
Tabelle
12: Die
deu sche
Kammga nspinne ei
1846/47).
43 Vgl.
allgemein
zum
sächsischen
Wollgewe be
K.
Finkenwi h,
U kund-
liche Geschich e
de
Ge a-G eize
Wollwa enindus ie
on
1572
bis
zu
Neuzei , Diss. Leipzig
1909.
-Johannes
Falke,
Die Geschich e des
Ku ü s en
on
Sachsen
in
olkswi scha liche
Beziehung, Leipzig
1866.
-
Hein ich
Gebaue , Die
Volkswi scha
im
König eich Sachsen,
D esden
1898.
-
Theodo
Ebe ing, Die
Landes-Oeconomie-Manu ac u -Comme zien-Depu a-
ion
in
Sachsen, Diss. Masch. Sch .
o.
J.
(1925).
-
Cu
Böckelmann,
Das
Au kommen
de
G oßindus ie
im
sächsischen Wollgewe be,
Heidelbe g
1906. -
Louis
Bein,
Die
Indus ie
des
sächsischen Vog landes, Leipzig
1884.
-
Rudol
Fo be ge ,
Die
Manu ak u en
Sachsens
am
Ende
des
16.
bis
zum
An ang
des
19.
Jah hunde s,
Be lin-Os
1958.
-
Ku
Kunze,
Die
Woll-
indus ie.
In:
Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik, Bd.55, Leipzig
1903.
-
A.
Beu le ,
Die
En wicklung
de
sozialen
und
wi scha lichen
Lage
de
Webe
im
sächsischen Vog land, Diss.
G ei swald
1921.
-F.
Die el,
Die
En -
wicklung
de
Wollkämme ei
und
Kammga nspinne ei
im
sächsischen
Voig -
land
on
1862
bis
1900
nach
den
Jah esbe ich en
de
Handels-
und
Gewe be-
kamme
Plauen
im
Voig land,
Plauen
1905. -
We ne
Genzme ,
Hunde
Jah e
Kammga nspinne ei
Schedewi z
1835
-
1935,
Zwickau
1935.
-H.
Me -
kel,
Eine
Wi scha sgeog aphie
des
og ländischen
Wollgewe bes, Diss.
Leipzig
1933.
-
Heinz
Pönicke, Die G€schich e
de
Tuchmache ei
und
e -
wand e
Gebie e
in
Reichenbach
i.
S.
om
17.
bis
zum
An ang
des
19.
Jah -
hunde s,
Diss. Leipzig
1926.
-
He be
Schu ig,
Die
En wicklung
de
Obe lausi ze
Tex ilindus ie,
Radebe gISachsen
1935.
-
G.
Wendisch, Die
En wicklung
de
kapi alis ischen
P oduk ions e häl nisse
in
de
sächsischen
Tex ilindus ie
bis
1800,
o.
O.
1956.
-H. R.
Wol ,
Hunde
Jah e
Kammga n-
spinne ei
zu
Leipzig
als
Ak iengesellscha
1836
-
1936,
Leipzig
1936.
-De s.,
Fün zig
Jah e
Spinne ei
Cossmannsdo ,
D esden
1930.
-
Blumbe g,
Deu sche
Tex ilindus ie,
S.
14
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche und b i ische
Woll
gewe be 39
14.
und
15.
Jah hunde
es e
Tuchmache zün e,
die, sich
gegen
das
äl e e
Pa izia
du chse zend,
auch
ech lich-ö en liche
Be ugnisse
übe nahmen.
Sei
dem
Spä mi elal e
lie e en
Plauen,
G eiz
und
Ge a
Woll uche
in
wei
en e n e
Lände ,
da
die
S empel
einen
gu en
Ru
genossen.
Als
He zog
Alba
du ch
die
spanische
Inquisi ion
um
1567
e wa
22
000
niede ländische
Familien
e ieb,
wand e
sich
ein
Teil,
besonde s
aus
de
An we pene
Tuchhändle scha ,
nach
Leipzig,
wodu ch
auch
niede ländische
Tuchmache
nach
Sachsen
kamen.
Schon
o he
ha e
Kamme di ek o
F anz
on
A nim
nach
den
Plänen
seines
Va e s,
de
in
b andenbu gischen
Diens en
ges anden
ha e,
im
Jah e
1555
niede ländische
Wollwebe
nach
Ku sachsen
ge u en.
1568
soll
es
in olge
diese
holländischen
Kolonisa ionswelle
in
ku sächsischen
S äd en
schon
18000
Tuchmache ,
11
000
Zeugmaehe
meh
als
o he
gegeben
haben.
Ku ü s
Augus
on
Sachsen
nahm
sich
dann
zusam-
men
mi
seine
Gemahlin,
die
de
Volksmund
"Mu e
Anna"
nann e,
besonde s
de
Kammga nhe s ellung
an,
zu
de
dann
die
Glauchaue
und
Mee ane
Webe
übe gingen
44•
Wachsende
Wohls and
üh e
dazu,
auch
Seide
mi
dem
Kammga n
zu
e spinnen
und
die
Fä beme hoden
zu
e besse n.
Im
16.
Jah hunde
gab
es
in
Sachsen
ausgesp ochene
"Zeugmache s äd e",
die
ih e
hochwe igen
P oduk e
e einzel
bis
nach
Os indien
und
as asien
e sand en.
Die
Masse
de
Aus uh en
ging
eilich
in
das
benachba e
und
spä e
auch
noch
dynas isch
e bun-
dene
Polen
sowie
nach
Rußland.
Nach
dem
30jäh igen
K ieg
muß e
sich
Sachsen
neue
Absa zgebie e
im
Süden
und
Wes en
suchen,
da
im
Os en
eilweise
neue
Gewe be
he angewachsen
wa en.
Tuchhändle
aus
dem
Vog land
en sand en
einen
eigenen
Residen en
nach
Hambu g,
um
do
de
eind ingenden
englischen
Konku enz
zu
begegnen.
Die
Konjunk-
u
de
sächsischen
Wollgewe be
hing
o
allem
on
de
Tüch igkei
de
Kau leu e
und
Ve lege
ab,
neue
Absa zmä k e
zu
e schließen
und
sich
dem
neues en
S and
de
Technik
anzupassen.
Nu
die
Expo -
ähigkei
de
he ges ell en
Gewebe
siche e
den
Fo bes and
de
Woll-
gewebe.
Wie
schon
geschilde
nahm
sei
dem
ühen
18.
Jah hunde
die
Zahl
de
selbs ändigen
sächsischen
Tuchmache meis e
in olge
de
es ik i en
Handelspoli ik
P eußens
ab.
Vo
allem
konn en
keine
g oben
Wollwa en
meh
in
P eußen
abgese z
we den.
Da ü
d äng en
nach
dem
Abschluß
des
Handels e ages
p eußische
Tuche
mi
billige-
en
P eisen
au
die sächsischen
Mä k e.
1718
beschwe e
sich
de
Ku -
ü s
Augus
on
Sachsen
bei
F ied ich
Wilhelm
1.,
p eußische
Kom-
missa e
wü den
un e
dem
Vo wand,
sächsisches
Tuch
kau en
zu
wollen,
die
geschick es en
Handwe ke
abwe ben.
In
de
Folge
en wickel e
sich
ein
egel ech e
Handelsk ieg
wegen
de
Wolle zeugnisse
zwischen
beiden
S aa en,
de
e s
1728
du ch
einen
Handels e ag
beende
we -
44
G.
Demme ng,
Die Glauchau-Mee ane Tex ilindus ie, Leipzig
1928.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
46
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Tabelle 4
Scha zuch
in
G oßb i annien
1800
-1868
in
Mio. S ück
Gebie
1800 1841 1868
------------
England
26,1
24,0
Wales
0,6
Scho land
2,9
3,4
I land
2,0
2,1
Zusammen
31,6
29,5
35,6
Quellen:
Si
John
Luccock,
The
Na u e
and
P ope ies
o
Wool,
London
1805. -
Hub-
ba d,
Mlnu es
o
E idence
aken
be o e
he
Commi ee
o
he
Lo ds
on
he
S a e
01
he
B i lsh
Wool
T ade.
In:
Session
al
Pape s
ol.
VIII
(1828),
pp.
232
-
22.
-
Si
John
Sinc!ai ,
Appendix
o
he
Gene al
Repo
o
he
Ag icul u al
S a e
and
Poli ical
Ci cums ances
o
Sco land,
ol.
II,
Edinbu gh
1814,
p.
135. -
James
McCuUoch,
S a is-
ical
Accoun
o
he
B l lsh
Empi e,
2.
Au i.
London
1839,
p.
496.
-
A chiba!d
Hami on,
On
Wool
Supply.
In:
Jou nal
o
he
Royal
S a ls ical
Socie y
ol.
33
(1870).
Zi ie
nach
Phyllis
Deane,
B i lsh
Economic
G ow h,
1688
-1959,
Camb idge
1967,
p.
195
und
Hen y
Behnsen
-
We ne
Genzme ,
Wel wi scha
de
Wolle.
In:
R.
O.
He zog
(H sg.),
Technik
de
Tex il ase ,
Bd.
VIII,
Tell
4,
Be lin
1932,
S.
3.
Danach
schein
de
Scha bes and
G oßb i anniens
in
de
e s en
Häl e
des
19.
Jah hunde s
bei
e wa
30
Mio.
S ück
s agnie
zu
haben,
um
sich
dann
e s
nach
de
Jah hunde mi e
zu
heben.
T o z
diese
Zahlen
übe
den
Scha bes and
is
es
nich
möglich,
die
Rohwollp oduk ion
beide
Lände
exak
zu
e gleichen.
Zwa
liegen
au
beiden
Sei en
eine
Reihe
zei genössische
Schä zungen
o ,
doch
gehen
die
Au o en
on
un e schiedlichen
du chschni lichen
Schu -
e ägen
und
Au be ei ungsg aden
(ungewaschen,
ückengewaschen
e c.)
aus.
In olge
de
Reinigung
on
Schmu z
und
Schweiß
kann
die
Rohwolle
bis
zu
40 .H.
ih es
Gewich es
e lie en
52•
Auch
beim
Käm-
men
de
Wolle
i
ein
Ve lus
ein,
doch
können
solche
Rücks ände
bei
de
S eichga n e a bei ung
wiede
e a bei e
we den.
Demen -
sp echend
gehen
die
Zahlen
wei
auseinande .
In
P eußen
wi d
ein
jäh liche
Woll
e ag
eines
un e edel en
Scha es
au
2
P d.,
eines
halb-
e edel en
au
2,5
P d.
und
eines
ganz
e edel en
au
3
P d.
geschä z
53•
In
England
wi d
dagegen
nach
McCulloch
de
E ag
eines
gu en
Scha es
aus
No olk
mi
3
bis
3,5
P d.
angegeben.
Wenngleich
in
de
Mi e
des
19.
Jah hunde s
einem
englischen
Gewich sp und
(11b)
nu
0,969
p eußische
Gewich sp und
en sp echen
und
nach
diese
Di e enz
M Vgl.
F ied ich
Wilhelm
Reden, Deu schland
und
das üb ige Eu opa.
Handbuch
de
Boden-, Be ölke ungs-,
E we bs-
und
Ve keh ss a is ik, des
S aa shaushal s
und
de
S ei mach , Wiesbaden
1864.
-
R.
Sonndo e ,
Die
Technik des Wel handels, Bd.2,
4.
Au l.,
Wien-Leipzig
1912,
S.
265
.
53
ea l
F ied ich
Wilhelm
Die e ici, S a is ische
übe sich
de
wich igs en
Gegens ände des Ve keh s
und
Ve b auchs
im
deu schen Zoll e bande,
5.
Fo se zung
1849
-
1853,
Be lin
1857,
S.320.
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 47
on
0,03
P ozen
de
englische
Wolle ag
p o
Scha
nach
p eußischem
Maß
nu
2,9
P d.
bzw. 3,4
P d.
be äg ,
so
is
doch
de
Un e schied
au
den
e s en
Blick
e blü end.
Insgesam
scheinen
die
deu schen
Scha e
du chschni lich
seh
iel
wenige
Wolle
als
die
englischen
gelie e
zu
haben,
was
auch
de
zei genössischen
S a is ik
schon
au ge allen
is
54 •
Bei
Landwi en
wu de
damals
die
Meinung
e e en,
daß
bei
einem
höhe en
Ve edlungsg ad
die
Feinhei
de
Wolle
zunehme,
die
E ags-
menge
abe
abnehme.
Da
die
englischen
Au o en
gene ell
zu
einem
höhe en
du chschni lichen
Schu e ag
kommen,
kann
de
Schluß
da aus
gezogen
we den,
daß
die
Ve edlung
in
Deu schland
wei e
o -
gesch i en
wa
als
au
de
Insel.
Da
abe
de
An eil
de
e edel en
und
halb e edel en
Scha e
am
Gesam bes and
in
G oßb i annien
nich
ausgewiesen
is ,
läß
sich dies
nich
gen
au
beweisen.
Die
Zei genossen
behaup e en,
die
bes e
englische Wolle
lie e en
in
de
Mi e
des
19.
Jah hunde s
die
G a scha en
Leices e ,
Lincoln
und
Ken .
Scha e
aus
dem
al en
Wollgewe bezen um
Leices e
b ach en
es
au
Spi zen-
leis ungen
on
6
P d.
lange
Wolle
p o
Jah ,
Scha e
aus
den
Sou h
Downs
in
Ken
au
3,5
bis
4
P d.
ku ze
Wolle.
Aus
de
langen
Wolle
wu den
die
be ühm en
englischen
Be -
und
Wolldecken
(Blanke s)
ange e ig ,
wäh end
die
ku ze
Wolle
(wozu
auch
die
scho ische
und
i ische
gehö e)
zu
gewöhnlichen
Tüche n
und
Teppichen
(Ca pe s)
bzw.
zu
Mischung
mi
emden
Wollso en
e wand
wu de.
Im
Gegensa z
zu
Deu schland
wu de
au
de
Insel
meis ens
Langwolle
e zeug ,
daß
Vließ
du chschni lich
zu
4 - 5
P und
schwe .
Auch
dies
hil ,
den
Un e schied
zu
e klä en.
Mi
Siche hei
muß
schließlich
noch
angenommen
we den,
daß
die
Schä zungen
übe
die
Ve lus quo e
bei
de
Pelzwäsche
di e ie
haben.
Fü
Deu schland
sind
die
jäh lichen
ückengewaschenen
Wolle äge
eines
du chschni lichen
Scha es
um
1800
au
1,7
P d.,
um
1860
au
2,1
P d.
und
um
1890
au
2,4
P d.
geschä z
wo den
55•
Die
eins e
Wolle
lie e en
Sachsen,
Schlesien
und
die
Ma k
B andenbu g,
wobei
besonde s
die
schlesische
und
sächsische
"Elec o al-
wolle"
in
England
seh
ge ag
wa .
Zwa
ha e
man
auch
in
England
die
einheimischen
Scha assen
mi
spanischen
Me inos
e edel ,
doch
üb e
das
euch e
Klima
einen
schlech en
Ein luß
au
die
Wollquali ä ,
aus,
zumal
die
Scha e
das
ganze
Jah
im
Gegensa z
zu
Deu schland
im
F eien
gehal en
wu den
56•
54
Hein ich
Meidinge ,
Das B i ische Reich
in
Eu opa. S a is ische
Da s el-
lung seine En wicklung besonde s
un e
dem je zigen Ve wal ungssys em,
Leipzig
1851,
S.
361.
-Cesa
Mo eau,
übe
Wollhandel
und
Wollmanu ak u
G oßb i anniens.
A.
d.
F anz., Be lin
1829.
55 Vgl. P.
Wagne ,
Die S eige ung de Rohe äge
de
Landwi scha im
Lau e des
19.
Jah hunde s,
Diss.
Jena
1896,
S.
68.
-
Ca l
F ied ich
Wilhelm
Die e ici,
Handbuch
de
S a is ik des P eußischen S aa es, Be lin
1861,
S.236. -
Wal he
G.
Ho mann,
Das Wachs um
de
deu schen Wi scha
sei
de
Mi e des
19.
Jah hunde s,
Be lin
1965,
S.
305.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
48
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Geh
man
on
de
Annahme
des
p eußischen
S a is ike s
Fe be
aus,
daß
zehn
Scha e
einen
"schwe en
S ein"
Wolle
( d.
22
P d.)
e b ingen,
so
komm
man
au
eine
deu sche
Wollp oduk ion
on
65,9
Mill.
P d.
ü
das
Jah
1864
57
•
Senkel
bezi e
bei
Annahme
eines
e wa
gleichen
Scha bes andes
die
deu sche
Wollp oduk ion
au
70 Mio.
P d.
ücken-
gewaschene
Wolle
58•
Deane
bemiß
dagegen
die
b i ische
Wollp oduk-
ion
im
Jah
1800
au
114,1 Mio.
P d.,
1828
au
131,2 Mio.
P d.
und
1841
au
127,5 Mio.
P d.
p o
anno
59
•
Das
bedeu e
einen
jäh lichen
Schu -
e ag
on
4,3
P d.
p o
Scha .
Handel
es
sich
bei
diesen
Schä zungen
um
ungewaschene
Schweißwolle,
so
wü de
sich
au g und
de
geschä z-
en
Ab allquo e
on
40
.R.
eine
b i ische
Jah eswollp oduk ion
on
75,5 Mio.
P d.
e geben.
Die
nach olgende
Tabelle
übe
die
b i ische
und
zoll e einsländische
Wollp oduk ion
kann
ganz
abgesehen
on
den
e was
abweichenden
Gewich smaßen
nu
mi
g oßem
Vo behal
be-
ach e
we den,
da
wie
gesag
nähe e
Angaben
übe
den
Zus and
de
englischen
Rohwolle
ehlen.
Tabelle
5
B i ische
und
zoll e einsländische Wollp oduk ion
1834 -1864
in
Mio.
P d.
G oßb i annien
in
engl.
P d.
( e mu lich ungewaschene
Schweißwolle)
1830
-
34
120
1840
-
44
125
1845
-
49
130
1850
-
54
135
1855
-
59
140
1860
-
64
145
Zoll e ein
in
p .
P d.
(Wolle ückengewaschen)
1834
42,9
1840
55,5
1846
56,1
1852
58,1
1858
55,8
1864
69,2
Quellen:
Mi che !-Deane,
His o !cal
s a ls lcs.
p.
190. -
Geo g
Quand ,
Die
Niede -
lausi ze
Scha wollindus ie,
Leipzig
1895,
S.
134
-
35.
-
Robe
F eihe
on
Pa ow,
Die
Wollp oduk Ion
des
deu schen
Zoll e eins,
Be lln
1851.
56
Im
Jah
1848
se z e
man
zu
Ve besse ung
de
Wollp oduk ion
in
Scho land
ibe anische Ziegen
aus
und
b ach e
kleine
He den
on
pe ua-
nischen
Lamas
(Kamelziegen)
au
die Insel,
da
die
da aus
gewonnene
Mohai -
bzw. Alpacawolle
seh
ge ag
wa .
Abe
die
meis en
Tie e
s a ben
au
de
See eise
und
in
dem
ungewohn en
Klima. Vgl.
Meidinge ,
Das B i ische
Reich, S.
362.
57
Die e ici,
S a is ische
übe sich ,
S.
320.
58
Senkel,
Wollp oduk ion, S.
15.
59 Deane,
B i ish
Economic G ow h, p.
195
(Schä zungen nach zei genös-
sischen Quellen
wie
in
Tabelle 4 angegeben).
Po e
schä z die
jäh liche
Wollp oduk ion
in
England
und
Wales
1845
au
145,7
Mio. P d.,
ü
Scho land
und
I land
au
je
11
Mio.
P d.
Meidinge
s ell
hie
eine
jäh liche deu sche
Wollp oduk ion
on
180
Mio.
P d.
gegenübe .
Da
hie
abe
Ös e eich
ein-
beg i en
is
und
genaue
Quellenhinweise deu sche sei s ehlen,
können
diese
Angaben
nich
zum
Ve gleich dienen. Vgl.
G.
R.
Po e ,
P og ess
o
he
Na ions, London
1847.
-
Meidinge ,
Das B i ische Reich, S.361.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 49
Insgesam
wa
die
du chschni liche
b i ische
Wollp oduk ion
höhe ,
wah scheinlich
lag
die
Quali ä
abe
un e
de
deu schen.
Wäh end
die
Schä zungen
übe
die
Rohwollp oduk ion
in
beiden
Lände n
au
eine
Reihe
unsiche e
Hypo hesen
be uhen,
liegen
übe
den
Um ang
des
Wollhandels
seh
de aillie e
und
um ang eiche
An-
gaben
o .
Die
Angaben
wu den
zu
besse en
Ve gleichba kei
in
Ge-
wich sp unde
umge echne :
Tabelle
6
Wollhandel
im
Zoll e ein
1835 -1865
in
Mio.
P d.
Jah
Ein uh Aus uh Saldo
1835 12,3 16,5 + 4,2
1840 16,3 14,9 -1,4
1845 16,5 14,9 -1,6
1850 22,0 8,5
-13,5
1853 22,4 7,0
-15,4
1857 37,2 8,0
-29,2
1860 37,6 9,4
-28,2
1863 44,0 14,9
-29,1
1865 91,0 29,6
-61,4
Quelle:
Senke ,
Wollp oduk ion
und
Wollhandel.
S.
38.
Die
Tabelle
weis
aus,
daß
die
Di e enz
zwischen
Impo en
und
Expo en
imme
g öße
wi d,
obwohl
1844
und
1848
noch
einmal
kleine
Expo übe schüsse
e ziel
we den
können.
Deu schland
wu de
zwischen
1835
und
1840
aus
einem
Rohwollaus uh land
zu
einem
Rohwollein-
uh land.
Die
Zahlen,
die
au
Rück echnungen
des
S a is ischen
Reichs-
am es
am
Ende
des
19.
Jah hunde s
be uhen,
geben
leide
keinen
Au -
schluß
da übe ,
inwiewei
die
Aus uh
aus
deu sche
ode
ausländische
Wolle
bes and,
wie
es
beispielsweise
in
den
S a is iken
des
b i ischen
"Boa d
o
T ade"
geschah.
Ein
Teil
de
s eigenden
Aus uh en
dü e
abe
wie
in
G oßb i annien
aus
Re-Expo en
bes anden
haben.
Die
englischen
Handelss a is iken
eichen
bekann lich
wei
zu ück.
Elizabe h
B.
Schumpe e
ha
die
Rohwollimpo e
in
England
und
Wales
zwischen 1700
und
1808
zusammenges ell
60
•
Abe
die
Angaben
übe
die
i ische
und
spanische
Wolle,
die
in
"G ea
S ones"
(schwe en
S einen)
ode
"Bags"
(Packen)
au
Schi en
einge üh
wu de,
eignen
sich
nich
als
Ve gleichszi e n.
Zudem
sind
ge ade
diese
Gewich smaße
seh
unsiche
und
schwankend
61
•
In e essan
we den
abe
die
Zahlen
ab
60
Elizabe h
B.
Schumpe e ,
English O e seas
T ade
S a is ics, 1697 -1808,
Ox o d 1960, Table XVI.
61 1 s one = 14 engl. Gewich sp und = 6,35 kg. 1
g ea
s one = 1
qua e
= 2 s ones = 12,70 kg. Ein Packen ode Ballen soll
e wa
250 p eußische P d.
gehab haben.
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll 1k
83
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50
Hans-Jü gen Teu ebe g
1816, als
man
sie
ü
das
gesam e
König eich
einhei lich
e aß e
und
zwischen
Expo en
inländische
Wolle
und
Re-Expo en
un e schied.
Alle dings
is
in
den
Expo en,
die
aus
Inlandswolle
bes ehen,
auch
die
emde
Wolle einbezogen,
die
in
i gendeine
Fo m
au be ei e
wu de.
Die
mi
dem
Zoll e ein
e gleichba e
S a is ik
sieh
dann
olgende -
maßen
aus:
Tabelle
7
Wollhandel
in
G oßb i annien
1835
-1865
in
Mio. engl. Gewicb. sp und
Jah
Ein uh Ein uh Re-Expo e Expo Expo Saldo
o al Aus alien o al o al
u. Asien
1835 42,2 4,2 4,1 4,6 8,7 33,5
1840 49,4 9,7 1,0 4,8 5,8 43,6
1845 76,8 24,2 2,7 9,1 11,8 65,0
1850 74,3 39,0 14,4 12,0 26,4 47,9
1853 119,4 47,1 11,7 6,7 18,4
-101,0
1857 129,8 49,2 36,5 15,1 51,6 -78,2
1860 148,4 59,2 30,8 11,3 42,1
-106,3
1863 177,4 77,2 63,9 8,2 72,1
-105,2
1865 212,2 109,7 82,4 9,1 91,5
-120,7
Quelle:
B ian
R.
Mi chell
-
Phy is
Deane,
Abs ac
o
B i ish
His o ical
S a is ics,
Camb ldge
1962.
pp.
192 -93.
Die
englische
Zollpoli ik
ha e
in
ühe en
Jah hunde en
im
wesen -
lichen
aus
wiede hol
e lassenen
Wollaus uh e bo en
bes anden,
die
abe
zunächs
wenig
beach e
und
zwischenzei lich auch
wiede
au ge-
hoben
wu den.
E s
ein
1622
e lassenes
Aus uh e bo
wa
on
länge e
Wi ksamkei
und
Daue .
Es
wu de
o iziell
e s
1824
auße
K a
ge-
se z
62•
Sei
dem
F ieden
on
Amiens
1803
muß e
ausländische
Rohwolle
bei
de
Ein uh
wiede
e zoll
we den,
wobei
du ch
die
Na iga ions-
ak e
de
Impo
aus
den
eigenen
Kolonien
güns ige
ges ell
wu de.
E s
1844
e hiel
die
b i ische
Wollindus ie
gemäß
de
allgemeinen
Libe alisie ung
des
Außenhandels
eine
öllige
Zoll eihei .
T o z
des
g öße en
Scha bes andes
als
im
Zoll e ein
und
des
höhe en
Wolle ags
p o
Tie
wa
G oßb i annien
nach
den
o liegenden
Zahlen
sei
1826 (in
Wah hei
abe
schon
iel
ühe !)
nich
meh
in
de
Lage,
den
Rohwollbeda
aus
de
eigenen
Wollp oduk ion
zu
bes ei en
und
muß e
einen
be äch lichen
Teil
ein üh en.
Da
Deu schland
sei
dem
spä en
18.
Jah hunde
einen
imme
s ä ke en
Ans ieg
seine
Woll-
p oduk ion
e leb e,
muß e
o
allem
G oßb i annien
mi
seinem
62
Senkel.
Wollp oduk ion und Wollhandel,
S.
28
.
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
51
wachsenden
"Wollhunge "
de
ideale
Abnehme
sein,
als
sich
die
al en
Ein-
und
Aus uh spe en
des
Me kan ilismus
locke en
63•
Na ü lich
auch
hie
die
F age
au ,
wa um
England
in
de
P oduk-
ion
de
ku zen
S eichwolle
du ch
Deu schland
jah zehn elang
quali a-
i
übe lügel
we den
konn e.
Das
hing
zunächs
dami
zusammen,
daß
die
englischen
Mus e landwi e
im
spä en
18.
Jah hunde
meh
an
de
Fleisch-
als
an
de
Wolle zeugung
in e essie
wa en
63a
•
Nach
A hu
Youngs
Be ich en
ha e
sich
die
englische
Wolle zeugung
inne halb
on
70
Jah en
e ie ach ,
da
die
Mä k e
im
Mi elmee -
aum
wie
in
de
Neuen
Wel
eine
s eigende
Nach age
nach
"Wo s ed
S u s"
zeig en.
Nach
dem
ame ikanischen
Unabhängigkei sk ieg
mi
dem
Ve lus
al e
Mä k e
a
eine
Handelss ockung
ein,
die
du ch
die
du ch
die
au kommende
Baumwoll ab ika ion
ungemein
e s ä k
wu de.
A kw igh s
E indung
wu de
im
Wollgewe be
an angs
so
gu
wie
ga
nich
au genommen,
sonde n
wie
ühe
im
kleingewe b-
lichen
S il
wei e
p oduzie .
Kein
Wunde ,
wenn
sich
die
Wollp eise
in
England
zwischen
1777
und
1782
um
die
Häl e
e minde en.
Sie
s iegen
dann
zwa
nach
dem
Ausb uch
des
englisch- anzösischen
K ie-
ges
wiede
e wa
au
den
S and
o
dem
Ab all
de
no d
ame ikanischen
Kolonien
an,
um
dann
nochmals
bis
1795
zu
allen.
E s
dann
e -
klommen
sie
un e
dem
Ein luß
de
Kon inen alspe e
bis
1815
einen
Reko ds and.
Die
a ionelle
englische
Landwi scha
e such e
ange-
sich s
diese
K isen
na ü lich
möglichs
schnell
e
we dende
Scha e
zu
züch en.
De
be ühm e
Züch e
Bakewell
hä e
am
liebs en
ein
"Scha
ganz
ohne
Wolle"
gehab .
So
wu de
die
on
ihm
gezüch e e
neue
Leices e -
ode
Dishley-Rasse
mi
lange
Wolle
o he schend.
E s
spä e
kamen
un e
dem
Eind uck
de
wiede
s eigenden
Wollp eise
Mus e landwi e
wie
Cooke,
Sinclai
und
Cu wen
da au ,
auch
die
Wolle zeugung
züch ungsmäßig
zu
e besse n.
Man
e s eh
nun
bes-
se ,
wa um
sich
die
deu sche
Woll
aus uh
nach
G oßb i annien
wie
olg
en wickeln
konn e:
63
F ahne,
Tex ilindus ie im Wi scha sleben Schlesiens, S.
190.
63a
Vgl.
[Ch is ian
Pe e
Wilhelm]
Beu h,
übe
die Kammga np oduk ion
in England
und
die
Ein-
und
Aus uh on Wolle
und
Wollen ab ika en
daselbs . Nach ag zu: [Johann Geo g] May:
übe
Kammga n-Maschinen-
spinne ei
und
Ve gleichung einige P oben on Maschinen-Kammga n
mi
de gleichen inländischen Maschinen- und Handgespins en. In:
Ve handlun-
gen des Ve eins zu Be ö de ung des Gewe be eißes
in
P eußen,
Jg.5
(1826),
S.181-
84
.
••
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52
Hans-Jü gen Teu ebe g
Tabelle
8
Rohwollimpo
G oßb i anniens
1801 -1850
in
1000
engI.
Gewich sp unden
Jah
Gesam impo Da on aus P ozen an eil
am
Deu schland jeweiligen Gesam -
impo
1801
7361
196 2,65
1805
8057
62 0,77
1810
10873
834 7,65
1815
13634
3243
23,90
1820
9776
5221
53,50
1825
43817
28931
66,00
1830
32313
26787
83,00
1835 42175
25054
59,50
1840
49448
21837
44,00
1845
75552
18681 24,80
1850
74327
9191
1,24
Que en:
Senkel:
Wollp oduk Ion
und
Wollhandel,
S.
32.
-
Vgl.
Me!dinge ,
Das
B i-
ische
Reich,
S.
367.
Die
Zahlen eihe
demons ie
die
wachsende
Bedeu ung
des
deu -
schen
Rohwollexpo s
nach
G oßb i annien.
Ha e
die
spanische Wolle
1801 noch
einen
An eil
on
88
.H.
am
b i ischen
Gesam ohwollimpo
so
wuchs
de
deu sche
An eil
bis
1820 schon
au
übe
50 .H.
an.
Diese
S ellung
konn e
die
deu sche Wolle
au
dem
englischen
Ma k
ziemlich
unange och en
bis
e wa
1840
hal en.
Wie
Tabelle
9 zeig ,
wuchs
dann
abe
de
Expo
billige
aus alische
und
neuseeländische
Wolle
in-
olge
de
Ein üh ung
de
Damp schi ah
s eil
an,
um
die
deu sche
sei
de
Jah hunde mi e
aus
de
üh enden
Posi ion
zu
e d ängen.
Tabelle
9
Scha zuch
und
WoIIp oduk ion
in
Aus alien
1788
-1865
Jah
Scha e Ballen expo ie
1788
29
1800
6124
1810
33818
161
1820 290158 331
1830 ?
6557
1835 ?
19762
1840
6312004
41025
1845
17326021
77
479
1850 ? 138679
1855 ? 163192
1860
20338812
186467
1865
34269736
333760
Quellen:
Senkel,
Wollp oduk ion
und
Wollhandel,
S.
18.
-
J.
Mues,
Die
O ganisa ion
des
Wollhandels
und
de
Wollmä k e,
Diss.
Unna
1930,
S.
155.
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Das deu sche und b i ische Wollgewe be 53
In
keinem
Land
de
Wel
nahm
die
Scha zuch
einen
so
glänzenden
Au schwung
wie
in
Aus alien,
was
an
den
iesigen
ungenu z en
Weiden
und
dem
milden
Klima
lag.
Als
die
e s en
Einwande e
1788
in
Po
Jackson
lande en,
ha en
sie
29
Scha e
zu
Fleisch e so gung
bei
sich. 1793
leg e
sich
ein
Cap ain
MacA hu
eine
e s e
He de
zu,
die
1804
mi
Me inos
gek euz
wu de.
Nun
e s
e kann e
G oßb i annien
die
g oße
Möglichkei , sich
on
de
spanischen
und
deu schen
Wolle
unabhängig
zu
machen.
1849
konn en
nach
eine
S a is ik
des
"O ice
o
he
Inspec o
Gene al
o
Impo s
and
Expo s"
im
Londone
Cus om
House
Wes -
und
Südaus alien,
No d-
und
Südwales,
Van
Diemensland
und
Neuseeland
zusammen
schon 30 Mio.
P d.
Rohwolle
nach
G oß-
b i annien
impo ie en,
wäh end
Deu schland
mi
14,5 Mio.
P d.
schon
au
einen
bescheidenen
Pla z
zu ückge allen
wa .
Süda ika
ha e
sich
mi
5,9 Mio.
P d.,
U uguay
mi
3,3 Mio.
P d.
und
Pe u
mi
2,3 Mio.
P d.
die
nach olgenden
Plä ze
gesiche . Die sich
schnell
e besse nden
Ve -
keh s e bindungen
wi k en
sich
hie
aus.
Deu sche
Wollhändle
be-
eilig en
sich
o an
nich
nu
an
den
üh enden
Londone
Kolonial-
Wollauk ionen,
sonde n
beg ünde en
selbs
eigene
Kommissionen
in
übe see
wie
die
üh enden
B eme
Un e nehmen
Fuh mann,
Johann
Lange
Sohns
Ww.
& Co.,
Finke
& Weinlig,
Kulenkamp
&
Koni zky,
W.
A.
F i ze
& Co.
und
Engelha d
& Co.
Diese
Fi men
sahen
bald
ih e
Haup au gabe
nich
meh
im
Expo ,
sonde n
im
Impo ,
wo aus
sich
dann
selbs ändige
Kammzuggeschä e,
wie
z.
B.
die
B eme
Woll-
kämme ei
in
Blumen hai
und
Hanno e
und
die
Leipzige
Wollkäm-
me ei
en wickel en
63lJ•
Wollimpo eu e
und
Kammzuggeschä e
gingen
eine
bis
heu e
wi ksame
enge
Ve bindung
ein.
Du ch
die
billigen
übe seeimpo e
und
ande e
Fak o en
gingen
die
Wollp eise
in
de
zwei en
Häl e
des
19.
Jah hunde s
s ändig
zu ück,
was
sich
dann
en sp echend
au
die
deu sche
Scha hal ung
auswi k e
64•
Die
b i ischen
Wollimpo e
wa en
im
Du chschni
e wa
d eimal
so
hoch
wie
die
des
Zoll e eins.
Das
gil
auch
ü
die
Meh ein uh en,
wenn
man
on
de
auße gewöhnlichen
S eige ung
de
deu schen
Woll-
impo e
im
Jah e
1865
absieh .
G3b
Vgl.
We ne
Genzme ,
Fuh mann
&
Co.,
200
Jah e
Wollhandel,
Ams e -
dam-Be lin
1935.
-Die B eme Wollkämme ei, Blumen haI/Hanno e
1884
bis
1909,
Be lin
1909.
-Robe
Ba gmann,
B emens Wollhandel,
B emen
1941.
-
Ka l
Jano sky,
Die Technik des Wollhandels, Wien
1919.
-
Joachim
Mues, Die O ganisa ion des Wollhandels
und
die Wollmä k e, Diss. Unna
1930.
64
Schmid,
Die ausländische Konku enz
au
dem Wollma k
und
ih
Ein luß
au
die Ausges al ung
de
deu schen Scha zuch .
In:
Zei sch i
ü
Scha zuch , Jg.1923,
H.
12
-
13.
-
W.
Hi s ,
His o y o
he
Woollen
T ade
du ing
he
las Six y Yea s, Leeds
1844.
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54 Hans-Jü gen Teu ebe g
3.
Das
Eind ingen
neue
P oduk ionsme hoden
und die
Phasen
de
Mechanisie ung
Die
bishe
genann en
Zahlen
geben
nich
nu
Au schluß
übe
die
gegensei igen
Abhängigkei en
bei
de
Wollp oduk ion,
sonde n
lassen
au g und
de
be äch lichen
Ein uh un e schiede
be ei s
au
eine
höhe e
b i ische
Wollwa enp oduk ion
schließen.
Ehe
diese
Zahlen
o -
ge üh
we den,
schein
es
abe
no wendig,
au
den
Wandel
de
P oduk-
ions echnik
und
besonde s
die
Phasen
de
Mechanisie ung
einzugehen.
Das
Wollgewe be
bie e
-
wei
besse
als
die
on
Adam
Smi h
zi ie e
S ecknadelindus ie
-
das
klassische
Beispiel
ü
eine
ühzei ige
A bei s eilung.
U sp ünglich
gehö e
die
gesam e
Tex ilhe s ellung
wie
die
E zeu-
gung
und
Ve a bei ung
on
Nah ungsmi eln
bekann lich
zu
Wi -
scha
des
"ganzen
Hauses"
(0.
B unne ).
Wäh end
abe
Bie b auen,
B o backen
und
ähnliche
Tä igkei en
als
ganzes
bis
ins
19.
Jah hunde
in
de
hauswi scha lichen
Eigenp oduk ion
e blieben,
wu de
die
Tex ilhe s ellung
ühzei ig
in
einzelne
A bei s ollzüge
au gespal en
und
einige
da on
wie
das
Walken,
Zu ich en,
Fä ben,
App e ie en
und
Bed ucken
aus
de
al en
Hauswi scha
ausgegliede .
Abe
das
Spinnen
und
Weben
blieben
nach
wie
o
eine
heimgewe bliche
Tä ig-
kei ,
wenngleich
sie sich
eilweise
zu
lohnabhängigen
A bei
wandel e.
Wäh end
die
Mu e
und
ih e
Töch e
spannen,
und
die
Knaben
die
Wolle
kämm en,
saß
de
Va e
gewöhnlich
am
Web ahmen.
U sp üng-
lich
wa en
die
Spinnenden
und
Webenden
selbs ändig
gewesen,
indem
sie
ih e
Rohwolle
selbs
einkau en
und
e a bei e en.
Mi
den
übe
den
lokalen
Ma k
hinaus
p oduzie enden
Ve lagen
wu den
sie
on
einem
s äd ischen
Un e nehme
(Tuchhändle ,
Manu ak u is ,
Clo hie ,
Manu-
ac u e )
abhängig,
de
ihnen
die
Wolle
ode
das
Ga n
lie e e
sowie
die
Halb-
ode
Fe igp oduk e,
o
übe
einen
Zwischenmeis e ,
wiede
abnahm.
De
ein ache
Spinne
und
Webe
wa
wegen
des
ehlenden
Kapi als
und
de
zu
ge ingen
Ma k kenn nisse
kaum
in
de
Lage,
einen
g öße en
Fe nhandel
mi
Rohs o en
und
P oduk en
zu
üh en.
Du ch
K edi gewäh ung
konn e
sich
die
Abhängigkei
schnell
e s ä ken.
O
gehö en
dem
Ve lege
nich
nu
die
Rohwolle
und
das
Ga n,
son-
de n
auch
de
Webs uhl
ode
die
Walkmühle.
Manche
Webe
wa
auch
nich
nu
on
einem,
sonde n
gleich
on
meh e en
Ve lege n
abhängig.
En sp echende
be u liche
und
gesellscha liche
Abs u ungen
bilde en
sich
he aus:
In
England
gab
es
beispielsweise
neben
dem
"Mas e
Wea e ",
de
noch
einen
eigenen
Webs uhl
besaß
und
den
u sp üng-
lichen
Handwe ke ypus
e kö pe e,
den
uns ändigen
"Jou neyman-
Wea e "
,
de
sich
gegen
En gel
ode
Kos
und
Logis
beim
"Mas e -
Wea e "
au
Zd
e ding e,
da
e
wede
eigene
P oduk ionsmi el
noch
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
55
Rohs o e
besaß.
Wenngleich
die
Wollwebe p oduk ion
somi
meis ens
wei e
in
de
dezen alisie en
Fo m
e blieb,
so
wa
die
Abhängig-
kei
on
einem
Ve lege
o
allem
in
England
schon
am
Ende
des
17.
Jah hunde s
die
Regel.
Die
al e
Zun o m
wa
längs
du ch-
b ochen.
F eilich
bo
die
Landwi scha ,
die
neben-
ode
haup be u -
lich
be ieben
wu de,
bei
ländlichen
Wollhandwe ke n
s e s
eine
wei e e
E we bsquelle.
Die
Haup au gabe
des
englischen
"Clo hie "
("Clo hmake ")
bes and
im
Ankau
de
Rohwolle,
so e n
e
nich
eine
eigene
Scha he de
besaß,
und
im
Ve kau
de
geweb en
Zeuge,
die
ihm
die
"Kleinmeis e
lie e en.
Manche
diese
Ve lege
beschä ig en
hunde e
solche
Webe .
Die
Rohwolle
bezog
man
einmal
on
den
"S aple s",
die
zwischen
den
Gegenden
mi
iel
Scha zuch
und
den
Woll e a bei ungszen en
eine
A
Ve mi le unk ion
ausüb en.
De
"S aple "
beso g e
zum
Beispiel
ü
die
"Clo hie s"
in
Yo kshi e
die
besonde s
ku zhaa ige
Wolle
aus
No olkshi e,
wo
diese
haup sächlich
p oduzie
wu de.
Eine
zwei e
G uppe
on
Wollhändle n
wa en
die
"Fac o s"
(Agen en
ode
Kommissionä e),
die
sich
in
den
höhe
en -
wickel en
Zen en
des
Wollgewe bes
als
wei e es
Glied
in
die
Ke e
zwischen
dem
P oduzen en
und
dem
Kunden
zu
schieben
wuß en.
Sie
wa en
o
besonde s
kapi alk ä ig
und
gaben
mi un e
kleine en
"Clo hie s"
die
Rohwolle
au
K edi ,
wodu ch
sie
sich
ein
Ve kau s-
monopol
siche en
65•
Die
"Fak o en".
die
au
ih e
eigene
Rechnung
kau en
und
dahe
nich
als
gewöhnliche
Kommissionä e
angesehen
we den
dü en,
wu den
o mals
in
ku ze
Zei
zu
e mögenden
Leu en
und
on
ande en
Clo hie s
e s ändliche weise
als
Pa asi en
in
ih em
Geschä szweig
angesehen.
Manu ak u en
gehö en
dagegen
im
eng-
lischen
Wollgewe be
noch
im
18.
Jah hunde
zu
den
Ausnahmen,
wie
eine
Pa lamen sun e suchung
1806
es s ell e
66•
In
Os england,
o
allem
im
Bezi k
Wes -Riding
de
G a scha
Yo kshi e,
blieb
die
A bei s eilung
dagegen
lange
ge ing.
Es
ehl e
hie
die
Di e enzie ung
on
Ve lege n
und
Webe n.
De
Webs uhl
und
auch
das
Rohma e ial
wa en
Eigen um
de
P oduzie enden.
In
diesem
Wollgewe bezen um
leb e
man
im
Gegensa z
zu
den
wes lichen
65
Lipson,
Sho His o y o Wool, p.28.
66
übe
die An änge eine zen alisie en Wollmanu ak u
in
B is ol
wi d
schon aus dem
Jah e
1340
be ich e . Siche
is
auch, daß g oße Wollhändle
am Ende des
14.
Jah hunde s
begannen, die Wolle im
Inland
in
g öße en
We ks ä en e a bei en zu lassen. Eine on ihnen namens
John
Winchcombe
soll
so
eich gewesen sein, daß
e
nach eine Legende Hein ich VIII.
be-
wi en konn e. Ein Gedich on
1597
besch eib seine Manu ak u , die on
seinen Nachkommen wei e be ieben wu de.
Da in
we den
200
Webe
in
einem Saal,
200
spulende Knaben,
100
k empelnde Weibe ,
200
spinnende
Mädchen,
150
wollezup ende Kinde ,
50
Tuchsche e ,
80
Rauhe ,
20
Walke
und
40
Fä be
au gezähl . Vgl.
Ash ey.
Hiso y o English Woollen Indus y,
p.270.
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62
Hans-Jü gen
Teu ebe g
kann
soga
die
Ve bannung
(T anspo a ion)
nach
Ame ika
ausge-
sp ochen
we den.
Au
de
ande en
Sei e
e häl
die
bes e
Ga nspinne in
in
jedem
Do
jäh lich
eine
Belohnung
und
wi d
als
"Ga nkönigin"
mi
einem
Umzug
zu
Ki che
geeh .
Man
eu
sich
deu sche sei s,
daß
man
den
kleins en
Ums änden
bei
de
Woll e a bei ung
Beach ung
schenk ,
so
daß
die
he ges ell en
E zeugnisse
on
hohe
Gü e
sind:
"Webe -
s ühle
sind
in
Eu opa
ebenso
unen beh lich
und
no wendig
wie
Back-
ö en",
s ell
Taube
es .
Auch
die
Fä be ei
und
D ucke ei
is
dank
solche
übe wachungen
und
P ämien
zu
eine
hohen
Blü e
in
England
gelang .
Eine
einzige
Fä be ei
in
Wake ield
e b auch
jäh lich
40
-
50
Zen ne
Cocchenille
und
das
zehn ache
an
Indigo.
Die
"Schön ä be "
besi zen
alle hand
Geheimnisse,
die
auße halb
de
Insel
nich
bekann
sind.
So
is
es
be ei s
gelungen,
ü
die
au
de
Insel
wenig
o handene
K appwu zel
einen
Fa be sa zs o
zu
inden,
de
nich
wenige
daue -
ha
ä b .
Nu
will
die
Schwa z ä be ei
imme
noch
nich
ech
gelin-
gen,
so
daß
man
unge ä b e
Tüche
zum
Schwa z ä ben
nach
Holland
und
holländische
zum
Scha lach ä ben
nach
England
schick .
Nach
den
Schä zungen
de
beiden
zei genössischen
Beobach e
be äg
de
We
de
englischen
Wollwa enp oduk ion
um
die
Mi e
des
18.
Jah hunde s
jäh lich
6 - 7 Mio.
P d.
S .
(54
Mio.
l..),
wobei
e wa
gleich iel
ein-
heimische
und
ausländische
Wolle
e a bei e
sei.
Im
Mi elpunk
de
nach olgenden
deu schen
Be ich e s a ung
übe
die
Fo sch i e
de
englischen
Wollgewe be
s and
zunächs
imme
wiede
Leeds
mi
seinem
be ühm en
Woll-
und
Tuchma k
sowie
seinen
Manu ak u en
und
Fab iken.
Un e
ande em
haben
hohe
p eußische
Beam e
wie
Theodo
on
Schön,
G a
on
Dohna
und
Ca l
F ied ich
Schinkel,
de
Schweize
Indus iepionie
J
ohann
Geo g
Bodme
und
de
sächsische
Leiba z
und
Mi beg ünde
de
Psychologie
Ca l
Gus a
Ca us
dem
g öß en
do igen
Wollzeug ab ikan en
Benjamin
Go
einen
Besuch
abges a e
79•
Faß
man
ih e
Besch eibungen
zusammen,
dann
e geben
sich
olgende Einsich en:
79 Au die
z.
T.
seh
anschaulichen
und
auch echnischen Einzelbesch ei-
gungen
kann
hie na ü lich nich eingegangen we den. Vgl. TheodoT
on
Schön, S udien eisen eines jungen S aa smannes in England
am
Schlusse des
o igen
Jah hunde s,
Be lin
1891,
S.
225
-
6.
-DeTs.,
Jou nal
o
he
Jou ney
h ough
England om
he
2nd o Ap il o
he
10 h o Ap il
1799.
S A
Gö ingen, Schön-Nachlaß (Deposi um . B ünneck) N .57 (Tagebuchno iz
.
11.
Mä z). -
Philipp
AndTeas
Nemnich,
Besch eibung eine im Somme
1799
on
Hambu g
nach
und
du ch England geschehenen Reise, Tübingen
1800,
S.
177
-
183.
-Ae a wegen aus Engeland einzuziehende Handels-
Nach ich en, auch on neuen E indungen im Fab icken-
und
Manu ae u -
Fache,
1801
-
1809.
-DZA Me sebu g; Gen. Di . Fab iken-Depa emen ,
Ti . LXXX N .
55
(Technische Besch eibung
de
Go schen Wollmanu ak u
du ch
G a
on Dohna.) -[FTiedTich LebeTech CTusius}, Reise eines jungen
Deu schen in F ank eich
und
England im
Jah e
1815,
Leipzig
1909,
S.
129
-
31.
-
Johann
GeoTg BodmeT, Tagebuch
übe
meine Reise im Ine en [sie!] on
England ange angen
am
5 8
b e
1816.
H sg. on Helen
und
Paul
Schoch-
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
63
De
Bezi k
Wes -Riding
in
Yo kshi e
is
auch
im
ühen
19.
Jah -
hunde
noch
imme
wie
ühe
das
Zen um
ü
die
He s ellung
on
"o dinä em
Tuch". Die 6 - 8 000
ländlichen
Tuchmache ,
die
e wa
im
Umk eis
on
10
Meilen
um
Leeds
wohnen,
e ügen
nu
übe
wenig
Kapi al
und
müssen
nebenbei
noch
on
de
Landwi scha
leben.
Die
meis en
besi zen
abe
nu
ein
bis
zwei
Mo gen
(ac es)
Land,
um
eine
Kuh
ode
ande es
Vieh
da au
zu
hal en.
Sie
kau en
ih e
Wolle
on
den
umhe ziehenden
"Wool
S aple s"
ode
di ek
au
dem
Woll
ma k
in
Leeds,
wobei
man
zwischen
ku ze
und
lange
Wolle
un e scheide .
Die
e s e
wi d
gek a z
und
zu
S eichga n
bzw.
ein achen
Woll üche n,
die
ande e
gekämm
und
zu
Kammga n
bzw.
gla en
Zeugen
(Wo s ed)
e a bei e .
Die
Wollhändle
sind
e eidig
und
haben
die
Rohwolle
nach
de
Gü e
o so ie .
Die
Wolle
wi d
zue s
g ob
ge einig ,
dann
in
U inlauge
und
Wasse
nacheinande
g ündlich
gewaschen
(scou ed),
in
den
Wol
(de il)
gewo en
und
om
S aub
ge einig
(picked),
geöl ,
gesch obbel
(sc ibbled)
und
au
eine
Maschine
ges ichen
(ca ded),
au
eine
Maschine
(slubbing
machine
ode
"Billy")
locke
o gesponnen
und
schließlich
au
de
Jenny
ein
nachgesponnen.
O ensich lich
sind
die
kleinen
Spinnmaschinen,
die
Jennys,
in
den
e s en
d ei
Jah -
zehn en
hie
übe all
die
Regel.
Manche
Tuchmache
beziehen
alle dings
ih
Gespins
auch
di ek
on
de
Fab ik,
die
eben alls
in
de
Um-
gebung
on
Leeds
s eh
und
mi
Wasse -
ode
Damp k a
be ieben
wi d.
Anschließend
wi d
das
Ke enga n
geleim
(sized
wi h
glue)
und
schließlich
als
le z es
geweb .
Das
Tuch
wi d
dann
om
Öl
in
eine
Taubenmis b ühe
ge einig ,
die
Kno en,
Spli e ,
Hä chen
usw.
aus-
gezup
(bu led
and
spiled)
und
dann
in
die
Walke ei
geb ach .
E s
nun
is
es sowei ,
um
in
Leeds
jeden
Diens ag
ode
Sams ag
in
eine
de
Tuchhallen
zum
Ve kau
ausges ell
zu
we den.
Hie
e scheinen
die
ansässigen
Tuchhändle ,
suchen
die
Pa ien
nach
Gü e
und
Fa be
aus
und
lassen,
wenn
man
sich
übe
den
P eis
einig
gewo den
is ,
diese
in
ih e
Wohnungen
b ingen.
Do
we den
die
Tüche
genaue
gemus e ,
gemessen
und
bezahl .
Anschließend
we den
die
S ücke
mi
gewöhn-
lichen
Dis eln
ode
au
K a zenmaschinen
ge auh ,
d eimal
on
Tuch-
sche e n
gescho en,
im
S ück
ge ä b
(dyed
in
he
piece),
on
Spli e n
und
Fase n
e neu
be ei ,
Löche
zuges op
und
heiß
und
kal
ge-
Bodme (S . Gallen). In: Vie eljah essch i
de
Na u o schenden Gesell-
scha in Zü ich, Bd.81, Zü ich
1936,
Beibl.
No.
25,
S.
21.
-
H.
S.
Spike ,
Reise
du ch England, Wales
und
Scho land
im
Jah
1816,
Bd.
1,
Leipzig
1818,
S.
146
-
52.
-
E.
[dua d1
F.
[ o ens]
Ri inus,
His o isch-S a is ische Da s el-
lung des nö dlichen Englands nebs e gleichenden Beme kungen
au
eine
Reise du ch die südwes lichen G a scha en,
in
B ie en, Leipzig
1824,
S.
26
bis
56.
-
Ca l
F ied ich
Schinkel,
Tagebuch
de
Reise nach F ank eich
und
England im
Jah e
1826.
In: Aus Schinkel's Nachlaß. H sg. on Al ed
F ei-
he
on Wolzogen, Bd.3, Be lin
1863,
S.
87
-
89.
-
G.
[us a 1
Ca us,
Eng-
land
und
Scho land im
Jah e
1844,
Bd.2, Be lin
1845,
S.
156
-
58.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
64
Hans-Jü gen
Teu ebe g
p eß .
Alle
diese
zule z
genann en
App e ie -
und
Fä bea bei en
we den
in
besonde en
Manu ak u en
du chge üh ,
die
den
Tuch-
händle n
gehö en.
Je
nachdem
es
aus
einem
b ei en
ode
schmalen
Webs uhl
komm ,
wi d
das
Tuch
B oad
ode
Na ow
(Plain)
Clo h
ge-
nann .
Das
B ei e
Tuch
wi d
wiede um
in
Li e ey
Clo h,
Second
ode
Re ined
Clo h,
Second
Supe ine
Clo h
bzw.
Bes
ode
Supe ine
Clo h
mi
en sp echenden
P eisklassen
un e eil .
Neben
diesen
beiden
Haup so en
kamen
olgende
Woll uchso en
au
den
Ma k :
Hun e
(nich
gep eß es,
einsei ig
gescho enes
Tuch
ü
Jäge ),
Casimi
(aus
Kaschmi
e ballho n ),
Coa ing
(Bibe ).
Ra een
Clo h
( isie es
Tuch),
Calmuck,
Du il,
Shag
(Plüschs o e),
Swankin,
Toiline ,
Moleskin
und
ande e
Modes o e.
Vel e
Clo h
wa
ein
wollne
Sam
nach
A
des
Manches e co d.
Tu key
clo h
wa
dagegen
ein
besonde s
dünne
Woll-
s o
(Shallees,
D ap
de
Se ails
usw.).
übe
die
P oduk ion
on
b ei en
und
schmalen
Woll üche n
in
dem
Haup zen um
Wes -Riding
gib
es
olgende
deu sche
Au s ellung:
Tabelle
10
Woll ucl p oduk ion
in
Wes -Riding (Yo kshi e)
1732
-
1821
in
S ück
Zei aum S ückzahl Zei aum S ückzahl
1732
-
1741
580645
1772
-1781 2009972
1742-1751 1236304
1782
-1791 2768200
1752-1761 1255339
1792
-1801 3940227
1762
-
1771
1546822
1802
-1811 4344
011
1812
-1821 4521742
Que!!e:
Ri nus,
His o isch-S a is ische
Da s ellung
des
nö dlichen
Englands,
S.
256.
Die
Zahl
de
hausgewe blichen
Tuchmache
geh
sei
1820
o enba
zu ück,
doch
schä z
man
deu sche sei s
1823,
daß
imme
noch
30
bis
40 000
E we bs ä ige
mi
ih en
Familien
di ek
ode
indi ek
in
diese
Fo m
om
Wollgewe be
leben.
Na ü lich
haben
sich
die
deu schen
Englandbesuche
auch
mi
dem
Mechanisie ungsp ozeß
be aß .
So
wi d
die
Flying
Shu le
schon 1766
on
zwei
jungen
p eußischen
Beam-
en
eingehend
besch ieben,
die
de
schlesische
P o inzialminis e
E ns
Wilhelm
on
Schlab endo
mi
Billigung
F ied ichs
d.
G .
zu
E kun-
dungszwecken
au
die
Insel
geschick
ha e
80
•
Die
eingehends e
Be-
80 Auch
ande e
kleine Maschinen zum Rauhen, P essen
und
Walken
we -
den
hie
genau
besch ieben. Die beiden schlesischen Beam en
haben
sich
länge e Zei
in
Leeds, Hali ax
und
Lancashi e au gehal en. Vgl. Be ich e
und
Dia ia
de
behu s
de
E le nung
de
Landwi scha nach England abge-
schick gewesenen app en i s. -DZA Me sebu g Gen. Di . Gene al-Depa -
emen
Ti . LXIII, N .
4.
-Zwey Be ich e des Obe am mann Reisel
und
des
Obe am mann
Mülle
ih e
in Engeland anges ell en wi scha lichen
Be-
obach ungen
1765
und
1766.
(Aus eine Handsch i .)
In:
Sammlung
ku ze
Reisebesch eibungen
und
ande e
zu E wei e ung
de
Lände -
und
Menschen-
kenn niß dienenden Nach ich en ,Bd.13, Be Un
1784,
S.
325
-
62.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
65
sch eibung
de
beginnenden
Mechanisie ung
im
englischen
Woll-
gewe be
s amm
on
dem
p eußischen
Fab ikenkommissions a
Johann
Geo g
May,
de
im
Au age
Beu hs
1825
die
Insel
be eis e
81
• Nach
Be-
sich igung
de
g öß en
Wollgewe bezen en
s ell e
e
in
einem
Be-
ich
ü
den
"Ve ein
zu
Be ö de ung
des
Gewe b leißes
in
P eußen"
es ,
daß
die
meis en
englischen
Tuchmache
noch
kleine
Spinn-
maschinen
mi
30
-
40
Spulen
benu z en.
Das
Vo gespins
wu de
an
ielen
O en
noch
au
den
handbe iebenen
Spinn äde n
und
nu
in
g öße en
We ks ä en
du ch
eine
besonde e
Spinnmaschine
ange e -
ig .
In
eine
Fab ik
in
Leeds
sah
e
zwanzig
al e
Spinnmaschinen,
wie
sie
um
1800
geb auch
wu den.
Au
sein
Be agen
e klä e
de
Fab ik-
un e nehme ,
es
gebe
zwa
neue e
und
o eilha e e
Maschinen, doch
hä en
sich
seine
A bei e
an
diese
hie
gewöhn .
So
we de
e
e s
neue
anscha en,
wenn
diese
e b auch
seien.
Alle dings
ha e
man
iele
neue
Klop -, B ech-,
K a z-,
S eich-
und
Vo spinnmaschinen.
Das
al e
Spinn ad
wu de
nu
noch
on
al en
F auen
benu z .
Das
Weben
geschah
nun
übe all
mi
dem
Schnellschü zen.
("Man
ha
keine
Idee
meh
da on,
wie
man
ohne
Schnellschü zen
e ig
we den
könn e.")
Die
Schü zen
und
Rollen
wa en
alle dings
noch
oh
aus
Holz
gea bei e
und
nu
mi
Eisen
beschlagen.
Bei
den
Walkmühlen
and
e
keine
g oßen
Un e schiede
gegenübe
den
deu schen
Aus üh ungen,
nu
bei
den
Rauh-
und
Sche maschinen.
Diese
be anden
sich
abe
nu
in
zwei
ode
d ei
g öße en
Fab iken
und
wu den
aus
Fu ch
o
Nachahmung
und
Maschinens ü me ei
nu
sel en
gezeig .
Im
wes englischen
Wollzen um
Wil shi e,
Some se
und
Glouces e shi e
sah
man
sie
dagegen
nach
Mays
Angaben
schon
als
gewöhnlich
an.
Am
wei es en
o gesch i en
wa
die
Mechanisie ung
in
de
Kammga nspinne ei
und
-webe ei.
Wenngleich
die
lange
Wolle
an
manchen
O en
noch
nach
de
al en
A
mi
de
Hand
gekämm
wu de,
so
wa
man
nach
Mays
Beobach ungen
doch
übe all
dabei, sich
auch
hie
maschinell
umzus ellen.
Die
kon-
inuie lichen
Kammga nspinnmaschinen,
die
du ch
P e de
und
Wasse
ode
auch
schon
du ch
Damp k a
ange ieben
wu den,
hiel
man
abe
noch
übe all
seh
geheim,
so
daß
e
sich
nu
mi
Hil e
on
Be-
s echungen
Zu i
e scha en
konn e.
Ihm
iel
au ,
daß
im
Gegensa z
zu
Deu schland
die
meis en
Maschinen eile
nun
übe all
aus
Eisen
wa en.
Wo
die
Wollwebe
ze s eu
au
dem
Lande
wohn en
und
die
P oduk ion
noch
nich
in
eine
Hand
lag,
do
wa
auch
die
Mechanisie-
ung
nich
wei
o gesch i en.
Die
Kammga nindus ie
s ell e
neben
dem
"wo s ed
ya n"
die
"wo s ed
s u s"
( eine Wollzeuge)
und
"wo -
81
{Johann
Geo g]
May,
übe
Kammga nspinne ei
und
Ve gleichung einige
englische P oben on Maschinen-Kammga n mi de gleichen inländischen
Maschinen
und
Handgespins . Gesch ieben
im
Janua
1825.
In: Ve handlun-
gen des Ve eins
zu
Be ö de ung des Gewe be eißes in P eußen,
Jg.5
(1826),
S. 98
-103.
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpol1 lk
83
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66
Hans-Jü gen Teu ebe g
s ed
s ockings"
he .
Bei
den
"wo s ed
s u s",
die
haup sächlich
in
No wich
p oduzie
wu den,
gab
es
olgende
Haup wa en:
Feine
Kamelo e,
Wolldamas ,
Wolla las
und
iele
Un e ab eilungen.
Alle
diese
So en
wu den
ins
Ausland
expo ie
und
ich e en
sich
nach
dem
besonde en
Geschmack
des
jeweiligen
Landes.
Die
englischen
Woll-
ab ikan en
sand en
ih e
Söhne
ode
besonde e
Reisende
(Ride s)
do -
hin,
um
die
Wünsche
de
Kundscha
kennenzule nen
und
Bes ellungen
en gegenzunehmen.
Die
g oße
Konku enz
bilde en
die
billigen
Baum-
wolls o e,
die
den
Absa z
au
den
adi ionellen
Mä k en
ge äh de en.
So
ha en
sich
manche
Be iebe
da au
e leg ,
die
billigen
Ka un-
Shawls
in
Wolle
nachzuahmen,
was
besonde s
die
"a men
Hau en"
des
Webe olks
um
No wich
eine
Weile
übe
Wasse
hiel .
Insgesam
s ell e
sich
diese
P oduk ion
abe
als
ein
Miße olg
he aus.
Die
imme
schnelle
wechselnde
Mode
wa
ge ade
ü
die
Kleinmeis e
schlech
zu
bewäl igen.
Bes imm e
So en
kamen
plö zlich
ganz
auße
Geb auch,
wie
Möbela las
ode
Bombasins.
Die
bun en,
leich
bed uckba en
und
iel
ge ällige
wi kenden
Baumwolls o e,
aus
denen
sich
ges ei es
Ma osenzeug,
gewü el es
Be zeug
und
Schü zen,
Tisch üche
und
Hemden
he s ellen
ließen,
mach en
in
de
Nach age
das
Rennen,
so
daß
Wollwebe
au
diesen
Gewe bezweig
übe wechsel en.
Bes imm e
Spezialwebe eien,
die
z.
B.
S ump bände ,
Li eebo en,
Schnü senkel
usw.
p oduzie en,
konn en
sich
im
Raum
Manches e
e häl nismäßig
gu
hal en.
Wie
die
e s e
Wel indus ieauss ellung
1851
in
London
zeig e,
wa
das
Wollgewe be
insgesam
in
seine
Bedeu ung
wei
hin e
die
Baumwollindus ie
zu ückge allen.
Ebenso
wie
in
G oßb i annien
he sch e
in
Deu schland
jah hunde e-
lang
eine
a bei sin ensi e
amiliengebundene
A bei sweise
o ,
bei
de
sich
die
Vo gänge
des
K empeIns.
Spinnens,
Walkens,
Sche ens
und
Fä bens
om
zen alen
Web o gang
allmählich
ablös en
und
e selb-
s ändig en.
Die
ü
die
einzelnen
A bei s ollzüge
no wendigen
Ge ä e
und
Hil smi el
wu den
im
Lau e
de
Zei
imme
kos spielige
und
komplizie e ,
so
daß
sie
die
Kapi alk a
und
die
Fe igkei
des
ein-
zelnen
Handwe ke s
zu
einem
gewissen
Zei punk
übe s iegen.
Walk-
mühlen,
Bleichen
und
Fä be eien
muß en
schon
ühzei ig
o
on
de
Zun
gemeinsam
un e hal en
we den.
Die
Ums ellung
om
dezen ali-
sie en
handwe klichen
Gewe be
zum
zen alisie en
maschinellen
G oßbe ieb
ollzog sich,
nimm
man
die
ela i
wenigen
Woll-
manu ak u en
des
18.
Jah hunde s
aus,
im
ganzen
e s
im
19.
Jah -
hunde .
Im
Gegensa z
zum
Leinen-,
Baumwoll-
und
Seidengewe be
konn e
sich
die
zun mäßige
O ganisa ion
beim
Wollgewe be
e -
häl nismäßig
lange
hal en.
Die
Rezep ion
de
englischen
Maschinen-
spinne ei
und
-webe ei
ollzog sich
dahe
noch
zöge nde
als
au
de
Insel.
Me kwü dige weise
gib
es
bis
heu e
keine
einzige
Da s ellung,
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
67
die die
Au nahme
und
Du chse zung
de
b i ischen
Tex ilmaschinen
in
Deu schland
zusammenhängend
besch eib .
Die
Nach ich en
übe
das
Au auchen
diese
echnischen
Inno a ionen
sind
in
ielen
egionalen
S udien
e s eu
und
höchs
wide sp uchs oll.
übe blick
man
die
ze -
s eu en
Nach ich en,
dann
schein
es,
als
habe
die
Mechanisie ung
de
Tex ilgewe be
zue s
im
sächsischen
Vog land
und
E zgebi ge,
in
Be -
lin,
im
Zü che
Obe land
und
Kan on
S .
Gallen
sowie
im
Obe elsaß
Fuß
ge aß
82•
De
Wandel
de
P oduk ions e häl nisse
und
de
Mechanisie ungs-
p ozeß
lassen
sich
am
bes en
in
Sachsen
e olgen.
Bei
dem
übe gang
zum
Ve lag
und
dem
Fe nhandel
wa
wie
in
England
de
kapi al-
schwache
Kleinmeis e
ühzei ig
in
die
Abhängigkei
s äd ische
Woll-
und
Tuchhändle
ge a en,
die
ihn
zum
Lohnwe ke
he abd ück en.
De
übe gang
zu
Ve lags
o m
üh e
zu
he igen
wi scha lichen
und
sozialen
Kon lik en,
die
sich noch
e schä en,
als
nach
de
Blü ezei
des
zün igen
Wollgewe bes
im
14.
Jah hunde
un e
dem
Ein luß
ausländische
Konku enz
Absa zk isen
au a en.
Die
P i ilegie ung
de
Händle
in
de
Zu ich ung
und
Fä be ei
und
die
He anziehung
billige
ländliche
Spinne
und
Webe
zu
Du chb echung
des
Zun -
monopols
du ch
die
G oß e lege
ließ
dem
s äd ischen
Wollwebe
au
die
Daue
keinen
Ausweg:
E
muß e
sein
Rohgewebe
dem
Ve lege ,
spä e
dem
Manu ak u -
ode
Fab ikhe en
anbie en.
Es
a
eine
Ve -
schiebung
om
al en
selbs ändigen
Tuchhandwe ke
zum
unselbs ändi-
gen
Tuch-
und
Zeugmache
ein.
Die
Abhängigkei
des
sächsischen
Woll-
handwe ks
on
g oßen
Woll-
und
Tuchhändle n
in
Leipzig,
C immi -
schau,
Ge a
und
G eiz
bes and
schon
lange,
als
sich
die
e s e
Mechani-
sie ung
eins ell e.
Sowei
man
e kennen
kann,
sind
die
e s en
Jenny-Spinnmaschinen
1785/86
du ch
die
Ve lege
Geb .
G äse
in
Langensalza
und
den
Tuch-
händle
Bugenhagen
in
Chemni z
au ges ell
wo den
83•
Sie
e meh en
sich
bis
zum
Ende
des
Jah hunde s
wie
olg :
82
Josej
Kulisehe ,
Allgemeine Wi scha sgeschich e des Mi elal e s
und
de
Neuzei ,
2.
Au l., Bd.2, München
1958,
S.
475
-
76.
83
Albin
König,
Die sächsische Baumwollindus ie
am
Ende des o igen
Jah hunde s
und
wäh end
de
Kon inen alspe e, Leipzig
1909,
S.96. -
Vgl.
Geo g
Mee wein,
Die En wicklung
de
Chemni ze bzw. sächsischen
Baumwollspinne ei on
1789
-
1879.
Diss. Be lin
1914,
S.
18.
-
William
O.
Hende son,
B i ain
and
Indus ial Eu ope
1750
-
1870,
2nd
ed.
Manches e
1965,
p.268.
5*
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23

68
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Tabelle
11
Zunahme de Jenny-Maschinen in Ku sachsen
1785
-1800
Jah
Jennys
Jah
Jennys
1785 3 1793
107
1786 9 1794
d.
213
1789
23
-
25
1795
253
1790
57
1796 453
1791
87
1797
903
1792
97
1800
2004
QueUe:
König,
Baumwollindus ie,
S.
95.
-
Die
Zahlen
beziehen
sich
au
den
No em-
be
(Michaelis)
eines
jeden
Jah es
und
en hal en
auch
die
in
Sachsen
nachgebau en
Spinnmaschinen.
Wie iele
diese
e s en
Spinnmaschinen
im
Baumwollgewe be
und
wie iele
im
Wollgewe be
Au s ellung
ge unden
haben,
läß
sich
diese
Au s ellung
nich
en nehmen.
Dem
Plauene
Ve lege
Johann
Ch is ian
Baumgä el
glück e
nach
eine
England eise
1792
de
Nachbau
des
Schnellschü zen
und
eine
Tuchsche maschine
und
dem
Chemni ze
"Baumwollen-Manu ak u g oßhändle "
Kon ad
Wöhle
zusammen
mi
dem
angewo benen
englischen
Mechanike
William
Wi he ield
aus
Hali ax
de
Nachbau
eine
e s en
A kw igh schen
Spinnmaschine
84•
Whi e ield
bau e
auch nochmals
den
Schnellschü zen nach
und
un e -
b ei e e
de
sächsischen
"Landes-Oekonomie-Manu ak u -Comme cien-
Depu a ion"
den
Plan,
ü
alle
kleine en
sächsischen
Spinne eibesi ze
ein
ganzes
So imen
on
K empel-
und
Vo spinnmaschinen
zu
bauen,
dami
sie
das
on
Wöhle
gelie e e
Ga n
unmi elba
wei e e a bei-
en
konn en.
De
Vo schlag
wu de
genehmig
und
Whi e ield
in
es en
Diens
genommen.
Die
Aus üh ung
schei e e
dann
abe
da an,
daß
das
neue
Wöhle sche
Ga n
ü
die
Jennymaschinen
nich
geeigne
wa .
Da ü
e ich e e
Whi e ield 1799
ü
den
spä e en
sächsischen
Kabine s-
minis e
G a
De le
on
Einsiedei (1773 -1861)
in
de
Nähe
dessen
Schlosses
Wolkens ein
an
de
Zschopau
in
de
Am shaup mannscha
Ma ienbe g
eine mechanische Wollspinne ei,
die
auch
einen
englischen
84 He be Pönicke,
De
An eil
Mi eldeu sche
an
den
echnischen
E un-
genscha en
des
19.
Jah hunde s.
In:
Hambu ge
Mi el-Os deu sche
Fo -
schungen,
Bd.3
(1961), S.
27
-
94.
-De s.,
Sächsische
Wi scha sköp e.
In:
Jah buch
de
Akademie
gemeinnü zige
Wissenscha en,
E u ,
Jg.1955,
S.
77
-105. -Bein,
Indus ie
des
sächsischen
Vog landes,
Teil
2,
S.
119
.
-
König,
Baumwollindus ie,
S. 3 . -Fie e Benae s,
Les
o igines
de
la
g ande
indus ie
allemande,
Pa is
1939, S.360. -Ho s K üge ,
Zu
Ge-
schich e
de
Manu ak u en
und
Manu ak u a bei e
in
P eußen,
Be lin-Os
1958, S. 106. -
Baumgä el-Ak en,
S A
D esden,
Loc.
11
466
und
P o okolle
und
Rela ion
on
de
Leipzige
Michaelis-Messe
anno
1795, BI.
65.
Zi ie
nach
We ne
K oke ,
Wege
zu
Ve b ei ung
echnologische
Kenn nisse
zwischen
England
und
Deu schland
in
de
zwei en
Häl e
des
18.
Jah hun-
de s,
Be lin
1971, S.
168.
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Das deu sche und b i ische Wollgewe be
69
Maschinenmeis e
bekam
85• 1798
e hiel
de
sächsische
Kau mann
und
Ve lege
Ka l
F ied ich
Be nha d,
de
zu o
in
Manches e
gewesen
wa ,
on
de
sächsischen
Regie ung
ein
"P i ilegium
exclusi um"
ü
zehn
Jah e
und
e ö ne e
in
Ha hau
bei
Chemni z
eine
e s e
Baum-
woll-Mule-Spinne ei,
wobei
ihm
wiede um
englische
Maschinenbaue
und
s aa liche
Zuwendungen
bei
de
P oduk ionsau nahme
hal en
86•
Die
Zahl
de
Maschinenspindeln
s ieg
dann
wie
olg
an:
Tabelle
12
Zahl
de
säcbsiscl en
Masdlinenspinne eien
1812 -1831
Jah
1812
1831
Anzahl de
Maschinen- Spindeln
spinne eien
108
84
255904
361202
Abe
die
Zahlen
und
spek akulä en
G ündungen
dü en
nich
übe -
schä z
we den.
Obwohl
die
sächsischen
Tex ilun e nehme
nich s
ü
die
Pa en e
zu
bezahlen
b auch en
und
de
S aa
ihnen
die
Bezahlung
de
Facha bei sk ä e
und
die
So ge
um
den
Absa z
mi
Hil e
eines
Monopols
wei gehend
abnahm
sowie
s aa liche
Da lehen
zu
ge ingen
Zinsen
das
nö ige
Kapi al
siche en,
konn en
ohne
englische
Hil s-
k ä e
die
e s en
Maschinen
nich
e olg eich
be ieben
we den.
T o z
all
diese
Vo eile,
die die
englische
Konku enz
nich
besaß,
wa
de
ökonomische
E olg
an angs
bescheiden. 1804
melde e
de
p eußische
Fab ikenkommissa
Johann
Geo g
May
nach
Be lin,
die
nach
engli-
schem
Mus e
einge ich e e
"Wa e -Ga n-Spinne ei"
Wöhle
&
Lange
sei
in
einem
ganz
schlech en
Zus and
und
e zeuge
eine
schlech e
Ga n-
quali ä .
Dagegen
habe
die
Mule-Ga n-Spinne ei
de
Geb .
Be nha d
1801
einen
gu en
Fo gang
genommen
87•
Wie
die
zei genössische
deu sche
Li e a u
beleg ,
wa
man
sich
e wa
sei
den
neunzige
Jah en
de
Bedeu ung
de
A kw igh schen
E indung
ü
die
Maschinenspinne ei
oll
bewuß .
Sie
wu de
p ak-
isch gleich
nach
ih e
e s en
e olg eichen
Du chse zung
s aa liche sei s
85
F ied ich
Geo g
Wieck, Indus ielle Zus ände Sachsens, Chemni z
1840,
S.292. -
Vgl.
Köhle ,
His o ische Nach ich
übe
die Be gs ad Wolkens ein,
Leipzig
1781.
86
König,
Baumwollindus ie, S.101. -Schön, S udien eisen, S.127.
87 Ac a, wegen des Nachbaues
de
in
England e undenen
und
in Sachsen
be ei s e ich e en Wa e -Mule-Maschinen
ü
Baumwolle: i em Nach ich
übe den Zus and de Chemni ze Baumwollen-Spinne eien. -DZA Me se-
bu g, Gen. Di . Manu ac u - und Comme z- Collegii, Ti . XXXX, XL N .
46.
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70
Hans-Jü gen Teu ebe g
ezipie .
Abe
o enba
bes and
iele o s
noch
keine
d ingende
ökonomische
No wendigkei
zu
Ein üh ung,
weil
z. B.
im
Gegensa z
zu
England
de
Schnellschü ze noch
e gleichsweise
wenig
in
de
Webe ei
Eingang
ge unden
ha e.
De
g oße
"Ga nhunge "
wa
noch
nich
ausgeb ochen,
wie
auch
de
s eigende
Rohwollexpo
beweis .
Die
eu en
mechanischen
Spinnmaschinen
anden
im
Gegensa z
zu
den
billigen
Jennys
ausnahmslos
in
dem
meh
zen alisie en
Baum-
wollgewe be
zue s
Au s ellung.
Die
Ein üh ung
im
Wollgewe be,
ins-
besonde e
zu
He s ellung
on
S eichga nen,
blieb
auch
nach
1800
zunächs
eine
Ausnahme
88•
Das
Spinnen
als
Nebenbeschä igung
ü
F auen,
Kinde
und
Gesinde
wa
o enba
noch so
kos engüns ig,
daß
die
Au s ellung
neue
Maschinen
dadu ch
behinde
wu de.
Demgegen-
übe
wa en,
wie
de
sach e s ändige
Englände
And ew
U e
spä e
schä z e, 1788
in
England
und
Scho land
be ei s
143 mechanische
Baumwollspinne eien
mi
e wa
2 Mio.
Spindeln,
600
Mule-Maschinen
und
d.
20000
Jennys
im
Be ieb
69 •
Um
1800
konn en
sowohl
on
de
Scha -
wie
on
de
Baumwolle
Ga ne
alle
möglichen
Feinhei sg ade
(Numme n)
mi
Hil e
de
neuen
Maschinen
he ges ell
we den.
In
de
Regel
lie e en
die
mi
de
Hand
bedien en
"Jennys"
und
die
mode ne en
"Mules"
als
Zugmaschinen
den
locke
gesponnenen
Faden
ü
den
Einschlag,
die
"Wa e ames"
als
Rahmenmaschinen
mi
Wasse -
und
Damp an ieb
den
es e en
"Wa e wis "
ü
die
Ke e.
Dazu
gehö en
Maschinen
zum
Au locke n
de
Wolle
und
zum
Reinigen
on
S aub
und
F emdkö pe n,
die
"Wol "
genann
wu den,
sowie
S eich-
und
Vo spinnmaschinen
89a
•
E s
dann
kam
das
Ga n
zu
Zug-
ode
Rahmenmaschine,
wo
es
endgül ig
e sponnen
wu de.
Die mechanische
Kammga nspinne ei
schein
da-
gegen,
obwohl
einzelne
Besch eibungen
aus
dem
"Repe o y
o
A s"
nich
unbekann
geblieben
wa en,
um
diese
Zei
in
Deu schland
noch
nich
be ieben
wo den
zu
sein
90•
Abe
diese
b auch e
auch
in
England
lange
zu
eine
e s en
Vollkommenhei .
88
Blumbe g,
Kammga n-
und
S eichga nindus ie,
S.
14.
89
And ew
U e, The Philosophy o Manu ac u e, London
1835.
-Deu sch:
Das Fab ikwesen in wissenscha liche , mo alische
und
komme zielle Hin-
sich .
A.
d.
Engl. on
A.
Die zmann, Leipzig
1835
(3.
Au l.
1861).
-Die
gleichen Zahlen inden sich auch
in
dem anonymen A ikel:
übe
die
Maschinen-Spinne ey, haup sächlich im P eußischen
s aa e.
In:
Jah büche
de
P eußischen Mona chie
un e
de Regie ung F ied ich Wilhelms II!.
H sg. on F ied ich Rambach, Jg.101, Bd. I, S.11.
89a
Das mi
de
Hand e olgende Wol en und K empeln, das sei
1800
du ch e schiedene Maschinen e se z wu de, is besch ieben bei:
Duhamel
de
Monceau,
Die Tuchmache kuns , o nehmlich au einen Tüche n.
A.
d.
F anz. on Go ied Daniel Sch ebe ,
Leipzig-Königsbe g-Mie au
1766.
-
J.
G.
Scheible ,
G ündliche
und
p ak ische Anweisung einwollne Tüche zu
ab izie en,
B eslau-Leipzig
1806.
90
übe
die Maschinenspinne ei.
S.
12.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
71
Eine
ähnliche
En wicklung
läß
sich
im
benachba en
P eußen
zu
diese
Zei
beobach en.
Sei
den
ach zige
Jah en
des
18.
Jah hunde s
gab
es
ein
s a kes
In e esse
an
den
englischen
Tex ilmaschinen.
De
s ändige
Mangel
an
Gespins en,
de
zu
einem
P eis
ans ieg
ge üh
ha e,
lenk e
den
Blick
des
"Königlichen
Lage hauses"
in
Be lin
au
die
A kw igh sche
Spinnmaschine
91 • Noch
un e
F ied ich
d.
G .
wu de
1784
eine
Summe
bewillig ,
um
aus
England
die
no wendigen
neuen
Spinn-
und
K a zmaschinen
ü
den
Au bau
eine
"Manches e -
Fab ique"
kommen
zu
lassen.
Die
neuen
Maschinen
soll en
hel en,
die
Aus üs ungskos en
ü
die
A mee
zu
senken
und
om
Ausland
unab-
hängige
zu
we den
92 •
O enba
dach e
de
König
abe
noch
nich
an
eine
allgemeine
Ein üh ung
de
Maschinen,
da
man
sons
eine
Massen-
a bei slosigkei
de
Spinne
be ü ch en
muß e
93• Noch 1799
and
de
junge
Theodo
on
Schön
au
seine
S udien eise
du ch
Schlesien,
daß
die
do igen
Behö den
sich
imme
noch
aus
dem
gleichen
Mo i
he aus
gegen
die
neuen
englischen
Spinnmaschinen
weh en
94•
Nach
e s en
mißglück en
Ve suchen
und
Konku sen
um
1788,
bei
denen
die
Baumwollspinne
Hol z,
Thomas
Ho ho
und
Johann
Geo g
Siebu g
sowie
die
in
England
und
F ank eich
gewesenen
Mechanike
K a zen-
s ein,
Ka l
Axel
No dbe g,
Wilhelm
Tappe ,
Thomas
Woodwa d
und
Cha les
Du on
eine
üh ende
Rolle
spiel en,
wu den
sei
den
neun-
zige
Jah en
wie
in
Sachsen
die
e s en
mechanischen
Spinne eien
in
P eußen
in
Gang
gese z
95•
Das
"Kuns genie"
Tappe
und
sein
Kompagnon
gingen
sei
1791
auch
schon
dazu
übe ,
mi
s aa liche
Un e s ü zung
selbs
Spinnmaschinen
he zus ellen.
1801
e ich e e
de
e wähn e
sächsische
Un e nehme
Be nha d
zusammen
mi
dem
Be -
line
Bankhaus
Cohen
eine
mechanische
Mus e spinnans al
in
Be lin,
91
Hugo
Rachel, Das
Be line
Wi scha sleben
im
Zei al e
des
F ükapi-
alismus, Be lin
1931,
S.150.
92 De s., Die Handels-, Zoll-
und
Akzisepoli ik
P eußens
1740
-
1786,
Bd.
3,
Be lin
1928,
S.
558
.
93 DZA Me sebu g, Gen. Di .
Fab iken-Depa men
CCXXXIV, N .59. -
Vgl.
Ca l
E gang,
F ied ich d.
G.
in
seine S ellung zum Maschinenp oblem.
In:
Bei äge
zu
Geschich e
de
Technik
und
Indus ie, Bd.2,
(1910),
S.
81
.
-
K üge ,
Geschich e
de
Manu ak u en
und
Manu ak u a bei e
in
P eußen,
S.46. -
Con ad
Ma schoß, F ied ich
d.
G . als
Be ö de e
des
Gewe be-
leißes, Be lin
1912,
S.67.
94 Schön,
Theodo
on,
S udien eise eines
jungen
S aa swi hs
am
Schlusse
des o igen
Jah hunde s,
Leipzig
1897,
S.328.
95
übe
die No hwendigkei , die englischen Spinnmaschinen
in
den
p eußi-
schen
S aa en
einzu üh en.
In:
Jou nal
ü
Fab ik,
Manu ak u ,
Handlung
und
Mode, Jg.1794, S.
193
-
215.
-
übe
die Maschinen-Spinne ey, S.115
bis
118.
-Rachel, Be line Wi scha sleben, S.47. -
K üge ,
Geschich e
de
Manu ak u en, S.150. -
K oke ,
Wege
zu
Ve b ei ung echnologische
Kenn nisse, S.142. -Das Ane bie en des Englände s Woodwa d, im
Land
Kammga n-Maschinen zu bauen. -DZA Me sebu g, Gen. Di . Technische
Depu a ion, Ti . X,
17.
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78
Jah
1840
1843
1846
1855
1861
Hans-Jü gen Teu ebe g
Tabelle
15
Zahl de Kammga nspinne eien und Feinspindeln
in P eußen und Sachsen
1840
-
1861
Spinne eien
P eußen
Sachsen
759
649
253
119
48
20
33
39
42
39
Feinspindeln
P eußen Sachsen
56258
47061
32470
42235
47153
33873
40000
53177
104622
Du chschni l.
Spindelzahl p o
Spinne ei
P eußen Sachsen
74
73
128
355
981
1684
1212
1364
2657
Das
besonde e
Cha ak e is ikum
de
Kammga nspinne ei
wa
das
Kämmen
de
langen
weichen
und
kaum
gek äusel en
Wolle,
die
in
England
alle dings
im
allgemeinen
auhe
und
e was
g obe
aus iel.
Die
unp oduk i e
Handkämme ei,
de en
du chschni liche
Leis ung
p o
Tag
und
A bei sk a
sel en
meh
als
2
P d.
Wolle
be ug,
e wies
sich
als
das
g öß e
Hemmnis
ü
eine
Mechanisie ung
und
Indus iali-
sie ung.
Handel e
es
sich
um
ganz
eine
Wolle, so
wa
das
E gebnis
un e
Ums änden
noch
ge inge .
Die
e s en
Kämm-Maschinen,
1790
on
Edmund
Ca w igh
kons uie ,
e ich e en
gleich
die
Tages-
leis ung
on
25
Handkämme n
106
•
De
Wide s and
de
Handkämme ei,
die
hohen
Anscha ungskos en
und
die
komplizie e
Bedienung
e -
hinde en
abe
zunächs
eine
Ausb ei ung.
1827
gelang
es
e wa
zu
gleichen
Zei
F ied ich
Geo g
Wieck
und
Mi a bei e n,
wesen lich
e -
besse e
Kämm-Maschinen
he zus ellen.
In
den
nächs en
Jah zehn en
wu den
noch
leis ungs ähige e
Kamms ühle
on
dem
Englände
Lis e
(1843),
dem
Elsässe
Heilmann
(1845)
und
dem
B i en
James
Noble
(1853)
e unden.
Nun
e s
wa
de
Weg
zu
ölligen
Mechanisie ung
de
Kammga nspinne ei
ei.
De
Ausb ei ung
de
Kamms ühle
ha e
die
ela i
ge inge
Aus-
dehnung
des
Gewe bes
und
o
allem
de
Ums and
en gegenges anden,
daß
die
Kämme ei
on
F auen,
Kinde n,
Saisona bei e n
im
Win e
ode
Insassen
on
A menhäuse n
und
Zuch häuse n
billigs
beso g
wu de.
De
imme
wiede
zu
Technisie ung
an eibende
A bei s-
k ä emangel
bes and
ge ade
hie
nich .
Eine
selbs ändige
Hand-
kämme ei
als
Gewe be
gab
es
so
gu
wie
ga
nich .
So
konn e
sich
die
al e
Handkämme ei
inmi en
eine
imme
schnelle
mechanisie-
enden
Tex ilindus ie
bis
in
die
sechzige
Jah e
hinein
hal en.
Die
hohen
Woll e lus e,
die
ungleichmäßige
Bea bei ung,
langsam
ein-
e ende
A bei sk ä emangel
und
de
Ra ionalisie ungswunsch
nach
106 Behnsen, Wel wi scha
de
Wolle, S.119. -
Schmolle ,
Kleingewe be,
S.
483
.
-Vgl.
Blumbe g,
Tex ilindus ie,
S.
82
.
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 79
Zen alisie ung
alle
P oduk ions
o gänge
haben
ih
schließlich
abe
doch
das
Ende
be ei e .
Die
Kammga nspinne ei
ha e
wegen
des
Kämmp ozesses
iel
Ähn-
lichkei
mi
de
Baumwollspinne ei
und
konn e
dahe
die
do
ge-
mach en
Inno a ionen
leich e
als
die
S eichga nspinne ei
übe neh-
men.
Bezeichnende weise
wu de
de
Übe gang
zu
Mechanisie ung
auch
gleich
ohne
Zwischens u e
im
geschlossenen
Fab ikbe ieb
mi
Spinnmaschinen
de
zwei en
Gene a ion
ollzogen.
Benu z
wu den
meis ens
die
Mule-Jennys,
wäh end
man
in
England
wegen
de
s ei e-
en
Kammwolle
au
den
Wa e -F ame
übe ging
107•
Mi
de
echnischen
Auss a ung
wa
gleichzei ig
auch
die
nö ige
Zahl
de
A bei sk ä e
de e minie .
B auch e
man
bei
1000
Feinspindeln
und
"Sel ac o s"
13
-
14
A bei e
zum
He s ellungsp ozeß,
so
s ieg
die
Zahl
bei
den
äl e en
"Hand-Mules"
au
20
-25
Pe sonen.
Bis
zu
endgül igen
Ab-
lösung
de
Handkämme ei
in
den
sechzige
Jah en
be ug
abe
z.
B.
in
Sachsen
de
An eil
de
Mule-Spindeln
noch
übe
80
.H.,
de
Wa e -
Spindeln
d.
15 .H.
und
de
Sel ac o s
e s
1,8
.R.
alle
Kammga n-
einspindeln
108•
Im
Zoll e ein
konzen ie e
sich
die
Kammga nspin-
ne ei
au
die
Gebie e,
wo
das
Wollgewe be
den
g öß en
Kammga n-
e b auch
ha e.
Dies
wa en
neben
den
p eußischen
P o inzen
Schle-
sien,
Sachsen
und
Rheinland
o
allem
Baye n,
Wü embe g,
das
König eich
Sachsen
und
Thü ingen.
Die
g öß en
Kammga nspinne eien
in
de
Mi e
des
19.
Jah hunde s
be anden
sich
in
Augsbu g,
Nü n-
be g,
Ansbach
und
Kaise slau e n
sowie
in
de
p eußischen
P o inz
Sachsen
(sechs
G oßspinne eien)
sowie
in
de
Rheinp o inz,
wo
die
Kammga nspinne ei
Bockmühl
in
Düsseldo
wah scheinlich
das
g öß e
E ablissemen
seine
A
im
Zoll e ein
bilde e
108•
Die
Kammga n-
spinne ei
bie e
um
die
Mi e
des
19.
Jah hunde s
dann
olgendes
Bild
(s.
Tab.
16, S. 80).
Die
du chschni liche
Kammga nspinne ei
des
Zoll e eins
wa
mi
65
A bei e n
und
1
725
Feinspindeln
e wa
d eimal
g öße
als
eine
du ch-
schni liche
S eichga nspinne ei.
Ganz
e schieden
s ell e
sich
auch
de
Einsa z
des
P oduk ions ak o s
A bei
da :
In
de
Kammga nspinne ei
bedien e
ein
A bei e
26
Spindeln
und
dami
15
wenige
als
in
de
S eichga nindus ie.
In
G oßb i annien
wa
die
Kammga nspinne ei
au g und
de
e -
wähn en
engen
Ve wand scha
mi
de
Baumwollindus ie
und
an-
de e
adi ionelle
Fak o en
wei aus
s ä ke
e b ei e
als
in
Deu sch-
land.
Das
Wollgewe be
insgesam
ha e
dami
hie
wesen lich
meh
107
Viebahn,
S a is ik des zoll e ein en
und
nö dlichen Deu schlands, Bd.3,
S.885.
108 Ebd., Bd.
3,
S.
886.
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80
Hans-Jü gen Teu ebe g
Tabelle
16
Kammga nspinne ei im Zoll e ein
1861
Ve einsland Zahl
de
Feinspindeln A bei e
Spinne eien
P eußen
66
50853
2693
König eich Sachsen 39 104622
3007
Thü ingen
20
31208
1326
Wü embe g 7
17190
1033
G oßhe zog um Hessen 7
16834
544
Baye n
5
30980
896
Oldenbu g 2 180
11
Baden
Luxembu g
Gesam e Zoll e ein 146 251867
9510
QueUe:
Viebann,
s a is ik
des
zoll e ein en
und
nö dlichen
Deu schlands,
Bd.
3,
S.
887.
an
den
neuen
P oduk ionsme hoden
de
Baumwollindus ie
p o i ie .
So
wa en
1839
in
de
b i ischen
S eichga nindus ie
e s
36
.R.
de
Be iebe
zu
Damp k a
übe gegangen,
abe
schon
71
.H.
de
Baum-
woll-
und
Kammga nindus ie
l09•
Auch
die
Zahl
de
Spindeln
läß
den
Vo sp ung
Englands
gegenübe
dem
Zoll e ein
e kennen:
Jah
1850
1861
Tabelle
17
Kammga nspinne ei
in
G oßb i annien
1850
-
1861
Kammga n-Spindeln in
Mio.
0,876
1289
Gesam -Spindeln
(S eich- u. Kammga n)
in
Mio.
2471
3472
Quelle:
Deane-Co/e,
B i ish
Economic
G ow h,
p.
200.
Ve gleich
man
diese
Zi e n
mi
denen
de
S eichga nspinne ei
in
beiden
Lände n,
so
sieh
man,
daß
de
englische
Vo sp ung
gegenübe
Deu schland
ela i
noch
g öße
wa :
Die
B i en
besaßen
e wa
ün mal
so iel
Spindeln!
Wäh end
die
deu sche
Kammga nspinne ei
nu
einen
An eil
on
18,5 .H. (gemessen
an
de
Spindelzahl)
an
de
gesam en
Wollspinne ei
besaß,
be ug
diese
An eil
in
G oßb i annien
37
.H.
S ell
man
abschließend
die
deu schen
und
die
englischen
Zahlen
noch
einmal
zusammenge aß
gegenübe ,
so
e gib
sich
die
Disk epanz
noch
deu liche :
109 Po e , P og ess
o
he Na ion,
p.
173.
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Das deu sche und b i ische Wollgewe be
Tabelle
18
Die Feinspindeln de deu schen und de b i ischen Wollspinne ei 1861
Zoll e ein
G oßb i annien
S eichga n-
spinne ei
1117870
2183000
Kammga n-
spinne ei
251897
1289000
Wollspinne ei
zusammen
1369767
3472000
81
Diese
absolu en
Zahlen
übe
die
Spindeln
sind
jedoch
nu
beding
aussagek ä ig,
da
sie
noch
wenig
übe
den
Mechanisie ungsg ad,
die
Zahl
de
Be iebe
und
Beschä ig en
sowie
die
du chschni liche
Spin-
delanzahl
p o
Un e nehmen
ode
A bei e
aussagen.
In olge
des
wei e
o gesch i enen
Einsa zes
de
Wasse -
und
Damp k a
wa
de
Un e schied
in
de
Wollspinne ei
in
Wi klichkei
noch
iel
g öße
als
diese
Zahlen
zeigen.
T o z
iele
Angaben
übe
Spindeln,
Spinne eien
und
de
in
de
Wollspinne ei
Tä igen
liegen
keine
zei genössischen
Zahlen
übe
die
Wollga np oduk ion
um
die
Mi e
des 19.
Jah hunde s
deu sche sei s
o .
Sie
läß
sich
aus
dem
e ügba en
Ma e ial
abe
ex apolie en.
Die
Ga np oduk ion
kann
nich
mi
Hil e
de
Spindelzahl
be echne
we den,
da
man
so
nich
die
a sächliche
P oduk ionsmenge,
sonde n
nu
die mögliche
Kapazi ä smenge
e häl .
Au g und
ökonomische
E ah ungen
muß
un e s ell
we den,
daß
die
o handenen
P oduk-
ionskapazi ä en
nich
imme
oll
ausgenu z
wu den.
Zu
Schä zung
de
P oduk ion
bleib
nu
de
Ve b auch
an
Rohwolle
als
Hil sg öße
üb ig.
De
a sächliche
Ve b auch
se z
sich
s e s
aus
de
Inlandsp o-
duk ion
und
dem
Außenhandelssaldo
zusammen.
Die
Summe
de
im
Land
e bleibenden
RohwolImenge
wi d
dann
um
die
du chschni -
liche
Ab allquo e
gekü z .
T o z
alle
Einsch äkungen,
die
on
Dean
übe
die
b i ische
Rohwollp oduk ion
gemach
we den,
soll
die
Woll-
ga np oduk ion
nach
diese
Me hode
be echne
we den.
Eine
Schä zung
übe
die
Spindelzahlen
wü de
auch
hie
ungenau
aus allen,
da
keine
exak en
Angaben
übe
die
Leis ungs ähigkei
eine
Wollspindel
im
Jah
o liegen
und
die
Annahme
eine
Du chschni sspindelleis ung
au g und
de
seh
e schiedenen
A en
de
Wollspinne ei
ziemlich
un ealis isch
wä e.
Nimm
man
ü
beide
Lände
einen
du chschni -
lichen
Schu e ag
p o
Scha
on
2,5
P d.
p o
Jah
und
einen
englischen
Scha bes and
on
32 Mio.
S ück
im
Jah
1864
(genaue
Zahlen
liegen
nu
1841
und
1868 o !)
und
nach
Ho mann
eine
du chschni liche
Ab-
allquo e
on
20
.H.
beim
Ve spinnen
an, so
e gib
sich
olgende
Ve -
gleich zwischen
de
Wollga np oduk ion
G oßb i anniens
und
des
Zoll e eins 186411
°;
110 Eine du chschni liche Ve lus quo e on
17
.H.
wi d
angenommen bei
O o
Hübne ,
Jah buch
ü
Volkswi scha
und
S a is ik, Bd.8, Leipzig
1863,
8.17.
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli lk
83
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82
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Tabelle
19
Wollga np oduk ion
G oßb i anniens
und
des
Zoll e eins
1864
Zoll e ein
G oßb i annien
------
----------
----------------
Scha bes and 27,8
Mio.
s ück
32,0 Mio. S ück
Rohwollp oduk ion
(2,5 P d.
p o
Scha ) 69,5 Mio. P d. 80,0 Mio. P d.
+ Ein uh übe schuß (1865) + 61,4 Mio. P d. + 120,7 Mio. P d.
Zusammen 130,9 Mio. P d. 200,7 Mio. P d.
Abzüglich Ab allquo e beim Ve -
spinnen (20 .H.
de
Rohwolle) -26,18 Mio. P d. -40,14 Mio. P d.
------------
Wollga np oduk ion 104,72 Mio. P d. 160,56 Mio. P d.
Nach
diesen
Be echnungen
wa
die
b i ische
Wollga np oduk ion
um
e wa
50 .H.
höhe
als
die
des
Deu schen
Zoll e eins
111•
Ein
oll-
s ändige
Ve gleich
des
b i ischen
und
deu schen
Wollga nhandels
is
wegen
de
ehlenden
Angaben
übe
die
b i ischen
Wollga nimpo e
nich
möglich.
Dies
bedeu e ,
daß
nu
ü
den
Zoll e ein
eine
en -
sp echende
S a is ik
au ges ell
we den
kann.
Eine
Schä zung
de
b i ischen
Ein uh en
wä e
hie
mangels
geeigne e
Anhal spunk e
so
willkü lich,
daß
beim
nach olgenden
Ve gleich
de
Wollwa enp oduk-
ion
leich
eine
g oße
Fehlin e p e a ion
möglich
wä e.
Es
e gib
sich
dahe
nu
olgendes
Bild:
Jah
1850
1864
Tabelle
20
Wollga nimpo
und
-expo
des Zoll e eins 1850
-1864
in
P d.
Ein uh
6283640
24996730
Aus uh
444510
4224000
Saldo (Meh ein uh )
-
5839130
-20772730
Die
Meh ein uh en
des
Zoll e eins
an
Wollga nen
nahmen
also
zwischen
1850
und
1864
um
das
D eieinhalb ache
zu.
Im
gleichen
Zei -
aum
s iegen
die
Ein uh en
um
das
Vie ache,
die
Expo quo e
konn e
abe
um
das
Zehn ache
ges eige
we den.
Die
zusä zlichen
Impo e
des
Zoll e eins
mach en
1864
e wa
20 .H.
de
zoll e einsländischen
Woll-
111
Wü de
man
die Zahlen on Phyllis Deane
und
Gus a
Jacobs
e -
gleichen, so
wü de
de
Abs and zwischen
de
deu schen
und
de
b i ischen
Wollga np oduk ion noch g öße aus allen.
Da
abe
die
G undlagen
ü
die
Be echnungen bei
den
b i ischen Zahlen nich genau
bekann
sind,
wu de
au
diese Gegenübe s ellung e zich e .
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 83
ga np oduk ion
aus. Dies zeig ,
wie
seh
das
deu sche
Wollgewe be
noch
au
das
Ausland
bei
de
Ga np oduk ion
angewiesen
wa .
Dies
e hä e
eine
übe sich
übe
die
b i ischen
Wollga nexpo e,
on
denen
hie
nu
einige
Zahlen
he ausgeg i en
we den
sollen:
Tabelle
21
Wollga nexpo e
G oßb i anniens
1820
-1864
in
1000 engI.
P d.
Jah
Expo
an
Ga n
Jah
Expo
an
Ga n
1820
11
1845
9406
1825
77
1850
13794
1830
1108
1855
20408
1835
2357
1860
27534
1840
3797 1864 31824
--------
------
Que!le:
Mi che!l
-
Deane,
Abs ac
o
B i ish
Hls o ical
S a is ics,
pp.
195
-
96.
Die
b i ischen
Wollga nexpo e
wiesen
on
1820
bis
zu
Jah hunde -
mi e
eine
kons an e
S eige ungs a e
au ,
die
alle dings
zule z
e was
nachließ,
um
dann
in
de
zwei en
Häl e
des
Jah hunde s
zu
s agnie-
en
und
spä e
soga
zu ückzugehen.
Daß
die
deu schen
Woll
ga n-
expo e
ab
1850
abe
s ä ke
s iegen,
zeig
die
e ände e
Rela ion
1864:
Wäh end
im
e s genann en
Jah
die
deu sche
Aus uh
e wa
nu
ein
D eißigs el
de
b i ischen
be ug,
üh e
es
im
zule z
genann en
Jah
schon
ein
Ach el
de
Menge
aus,
die
G oßb i annien
expo ie e.
Dies
läß
da au
schließen,
daß
die
deu sche
Wollindus ie
dabei
wa ,
den
englischen
Vo sp ung
einzuholen.
5.
Wollwebe ei
Die
Mechanisie ung
de
Wollwebe ei
konn e
sich
insgesam
nu
schwe
du chse zen.
Wie
schon
e wähn ,
wa en
25
Jah e
nach
de
E indung
Ca w igh s
im
.Tah 1803
e s
2400
kon inuie lich
a bei ende
Webmaschinen
im
b i ischen
Baumwollgewe be
in
Tä igkei .
Sie
ha en
sich
bis
1829
au
55500
e meh
und
s iegen
1833
au
100000
S ück
an,
so
daß
nun
e s
die
Handa bei
e ns ha
e d äng
wu de.
De
Ma-
schinenwebs uhl
wa
in
den
e s en
d ei
Jah zehn en
des
19.
Jah hun-
de s
mi
ande en
Wo en
meh
ein
psychologisches
als
ein
ökono-
misches
P oblem
und
da
in
seine
a sächlichen
Auswi kung
nich
übe schä z
we den.
Im
englischen
Wollgewe be
ging
die
Hinwendung
zu
den
"Powe
Looms" noch
langsame
ons a en,
wie
die
olgende
Tabelle
zeig :
6'
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84
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Tabelle
22
Mechanische
Webs ühle
im
b i ischen
Wollgewe be
1835
-1870
I
II
III
Jah
Webs ühle
mi
Webs ühle
mi
Mechanische
Wasse an ieb
Damp an ieb
Webs ühle
o al
1835 ? ?
5127
1838 10000
17000
?
1850
10000
23000
42056
1856
9000
31000
53409
1861
11
000
53000
64518
1867
12000
85000
118805
1870
12000
103000
115484
Die
zum
Teil
au
den
le z en
S ellen
abge unde en
Zahlen
um assen
die
S eich-
und
Kammga nindus ie.
Es
is
nich
kla ,
ob
die
Fab ikinspek o en
bei
ih en
Zählun-
gen
alle
in
einem
Be ieb
o handenen
Maschinen
ode
nu
die
a sächlich
in
Tä igkei
be indlichen
gezähl
haben.
Spal e
IU
en s amm
eine
ande en
Quelle
und
is
keine
Addi ion
de
Spal en
I
und
U.
QueUe:
Re u ns
made
by
he
Fac o y
Inspec o s.
In:
Sessional
Pape s
ol.
1836
.
Zi ie
nach:
Mi cheU-Deane,
Abs ac
o
B i ish
His o-
ical
S a is lcs
p.198.
-W.
Page,
Comme ce
and
Indus y.
Tables
o
S a is ics
o
he
B i ish
Empi e
om
1815,
London
1919,
p.
230.
Nach diesen
Zahlen
is
es
kein
Wunde ,
wenn
man
es s ell ,
daß
auch
in
de
deu schen
Wollwebe ei
die
Mechanisie ung
auße o den lich
lang-
sam
o sch i .
In
den
e s en
Jah zehn en
web e
man
übe all
aus-
schließlich noch
mi
de
Hand.
Selbs
die
wich igs en
Neue ungen
wu den
mi
me klich
zei liche
Phasen e schiebung
au genommen:
Kays
Schnellschü ze,
de
wie
e wähn
gleich nach
seine
E indung
in
Deu schland
bekann
gewo den
und
ku z
nach 1790
meh ach
in
P eußen
und
Sachsen
e olg eich
mi
englische
Hil e
nachgebau
wo -
den
wa ,
begann
sich,
sowei
man
e kennen
kann,
e s
ab
1820
im
deu schen
Wollgewe be
im
g öße en
Maßs ab
du chzuse zen.
In
de
Lausi ze
Wollwebe ei
wu de
e
e s
ab
1833
einge üh
und
in
de
Eichs elde
Kammga n e a bei ung
noch
in
de
Mi e
de
ie zige
Jah e
nu
bei
de
He s ellung
b ei e
Tüche
benu z
112•
Wie
Blumbe g
es ges ell
ha ,
anden
1835
bei
einem
Tuch ab ikan-
en
ea l
in
Luckenwalde
die
e s en
Ve suche
mi
einem
ame ikanischen
Maschinens uhl
s a .
1837
wu den
Maschinenwebs ühle
in
Ge a
und
Aachen
au ges ell
sowie schließlich 1842
on
de
"Königlichen
See-
handlung"
in
Wüs e-Gie sdo
(Niede schlesien)
eine
e s e
mechanische
Kammwollwebe ei
e ö ne
113•
Wei e e
Maschinenwebs ühle
wu den
dann
aus
de
Lausi z,
Wü embe g,
Baye n,
Ku hessen,
Thü ingen
und
Be lin
gemelde ,
doch
konn e
insgesam
die
mechanische
Webe ei
auch
in
den
ün zige
Jah en
noch
kaum
eine
g öße e
Ausdehnung
e ah en.
112 G.
Demme ing,
Glauchau-Mee ane
Tex ilindus ie,
S.71.
-
Rudol
Delb ück,
Reisebe ich
übe
die
P o inz
Sachsen
aus
dem
Jah e
1846.
Zi ie
nach
Blumbe g,
Tex ilindus ie,
S.88.
113
Blumbe g,
Tex ilindus ie,
S.89.
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 85
E s
in
den
sechzige
Jah en
wu de
die
Handa bei
e ns ha
du ch
die
neue
mechanische
Webe ei
bed äng
114•
Das
S e ben
de
al en
hand-
we klichen
Wollwebe ei
wa
dami
ein
jah zehn elange
P ozeß,
de
sich
e s
in
de
zwei en
Häl e
des
19.
Jah hunde s
sowohl
in
England
wie
in
Deu schland
ollende e:
Tabelle
23
Mechanische
Webs ühle
im
deu schen
Wollgewe be
1846
-1875
Jah
1846
1861
1875
Hands ühle
47290
67485
56214
------------
Maschinenwebs ühle Webs ühle o al
1372 48662
6247 73732
29341 85555
QueUe:
B umbe g,
Tex iJindus ie,
S.90,
und
Viebahn,
S a is ik,
Bd.3,
S.917.
Im
Jah e
1846
kam
also
e s
ein
Maschinenwebs uhl
au
34
Hand-
webs ühle,
die
bis
1861
absolu
soga
noch
zunahmen.
E s
nach
de
Beg ündung
des
Bisma ck eiches
wa
e was
meh
als
die
Häl e
alle
Webs ühle
mechanisie .
Ge ade
diese
Zahlen
zeigen,
daß
de
Ein luß
des
Maschinenwesens
mi
allen
seinen
da an
hängenden
Folgen
nich
übe schä z
we den
da ,
wie
es
leide
in
de
Li e a u
imme
wiede
geschieh .
Die
Hinde nisse
ü
eine
schnelle
Mechanisie ung
de
Wollwebe ei
wa en
mannig al ig:
Zunächs
einmal
s and
die
häusliche
Webe ei
in
Deu schland
niemals
in
di ek e
Konku enz
zu
de
gewe bsmäßig
in
geschlossenen
Fab ikans al en
be iebenen
Webe ei.
Im
Gegensa z
e wa
zum
Leinengewe be
wa
die
Wollwebe ei
kein
ag a isches
Neben-
gewe be,
sonde n
o
allem
sei
al e she
in
den
S äd en
ansässig.
Um
1850
ha e
sich
die
ländliche
heimgewe bliche
Wollwebe ei
in
ganz
wenigen
p eußischen
P o inzen
e b ei e .
Nu
in
Os -
und
Wes -
p eußen,
Posen
und
Pomme n
web e
die
ländliche
Be ölke ung
ih
g obes
wollenes
Zeug
("Wand")
selbs ,
im
üb igen
übe ließ
man
diese
Beschä igung
dem
s äd ischen
Handwe k.
Nach olgende
Tabelle
24
zeig
die
Ve eilung
de
haup -
und
nebengewe blich
be iebenen
Wollwebs ühle
P eußens:
114
Vgl.
B uno
Hildeb and,
Zu
Geschich e
de
deu schen Wollindus ie.
In: Jah büche
ü
Na ionalökonomie und S a is ik,
Bd.6
(1866),
S,
186
-
254,
und
Bd. 7
(1866),
S.
81
-
153.
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86
Jah
1831
1834
1837
1840
1843
1846
1849
1852
1855
1858
1861
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Tabelle
24
Ve häl nis de haup -
und
neben-
gewe blichen Wollwebe ei P eußens
1831-1861
Webs ühle
15361
15075
16937
17846
17911
22967
26724
28643
28372
30019
37273
Nebengewe bliche
Webs ühle
----------------
2693
3549
4085
6072
5912
4519
3403
3768
4460
4335
4447
Quel e:
SChmal eT,
Kleingewe be,
S.
504
.
-
Viebahn,
S a is ik.
Bd.
3,
S.
923.
Wie
die
S a is ik
beweis ,
wa
nu
ein
ge inge
Teil
de
Tuchp oduk-
ion
ländliches
Nebengewe be.
Zwa
nahm
im
Zeichen
des
o mä z-
lichen
Paupe ismus,
de
im
Ke n
eine
ag a ische
Massena bei slosig-
kei
wa ,
die
nebengewe bliche
Wollwebe ei
bis
1840
s a k
zu,
sank
dann
abe
wiede
und
s agnie e
mi
einem
An eil
on
e wa
12
.H.
an
de
Gesam zahl
alle
p eußischen
Wollgewe bs ühle.
Auße
in
P eußen
wu de
nu
noch
im
König eich
Hanno e
de
Beda
an
g oben
Wollzeugen
on
de
Landbe ölke ung
selbs
p oduzie .
Na ü -
lich
konn e
die
Quali ä
de
aus
diese
Nebenbeschä igung
he o -
gehenden
Wollwa en
niemals
mi
den
haup gewe blich
p oduzie en
P oduk en
konku ie en.
Die
he ges ell en
Wa en
dien en
im
Un e -
schied
zu
Wollspinne ei
und
dem
Leinwandgewe be
ausschließlich
de
Eigenkonsum ion.
Im
Jah e
1861
be ug
die
Gesam zahl
alle
im
Zoll-
e ein
nebengewe blich
be iebenen
Wollwebs ühle
6284
und
dami
8,5 .H.
an
de
Gesam zahl.
In
G oßb i annien
wa
die
nebengewe b-
liche
Wollwebe ei,
wenn
man
den
ühe
angegebenen
zei genössischen
Schilde ungen
olg ,
o enba
g öße
als
in
Deu schland,
doch
liegen
keine
Zahlen
übe
ih
Ve häl nis
zu
haup gewe blichen
Wollwebe ei
o .
Ein
wei e e
wich ige
G und
ü
die
langsame
Ausb ei ung
des
Maschinenwesens
in
de
Wollwebe ei
lag
da in,
daß
die
P eis-
und
Quali ä sun e schiede
an angs
zwischen
de
Hand-
und
Maschinen-
webe ei
nich
seh
g oß
wa en.
Nach
einem
sach e s ändigen
zei -
genössischen
Beobach e
be anden
sich
um
1840
die
kleinen
hand·-
we klichen
Tuchmache
zwa
nich
in
den
blühends en
Ve häl nissen,
konn en
abe
du chaus
mi
den
"Tuch ab iken"
konku ie en,
wo
sie
sich
die
zei gemäßen
P oduk ionsme hoden
zu
eigen
gemach
ha en.
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be
87
Einige
wa en
so
üch ig,
daß
sie
sich
allmählich
zu
Fab ikan en
au -
schwangen
115•
Vo
allem
konn e
sich
die
handwe kliche
Wollwebe ei
um
Aachen,
im
sächsischen
Vog land,
in
de
mä kischen
und
sächsischen
Lausi z
sowie
in
Wü embe g
und
Baye n
gu
hal en
und
den
e ~
meh en
Beda
de
schnell
wachsenden
Be ölke ung
mi
Hil e
de
s eigenden
Ga nein uh
decken.
Als
die
aus alische
billige
Wolle
au
dem
eu opäischen
Ma k
e schien
und
einen
P eiss u z
e zeug e,
be-
deu e e
dies
einen
s a ken
An eiz
ü
die
Woll e a bei ung.
Die
sinken-
den
Rohs o p eise
und
die
in olge
Be ölke ungs e meh ung
übe -
p opo ional
ans eigende
Nach age
sind
wah scheinlich
die
wich igs en
G ünde,
weshalb
sich
die
al e
Wollwebe ei
so
lange
übe
Wasse
hal en
konn e.
Wede
he sch e
ein
Mangel
an
achlich
geeigne en
Webe n.
noch
wa en
die
P oduk e
des
Handwebs uhls
wesen lich
un e legen.
De
K a webs uhl
b ach e
gegenübe
dem
Handwebs uhl
zunächs
das
Ande halb ache
ode
höchs ens
das
Doppel e
in
de
P oduk ion
116
•
Vo
allem
ha e
de
maschinell
be iebene
S uhl
auch
noch
den
g oßen
Nach eil,
das
gegenübe
Leinen
und
Baumwollga n
sowie
schon
locke e
Wollga n
meh
zu
beansp uchen
als
de
al e
Hands uhl,
so
daß
die
Ge ah
des
Faden eißens
gegeben
wa .
Das
bedeu e e
häu iges
Aus-
se zen
des
Maschinens uhls
bzw.
wesen lich
höhe e
An o de ungen
an
die
Ga nquali ä en.
Besonde s
leich
neig e
das
S eichga n
zum
Reißen.
Da
in
Deu schland
im
Gegensa z
zu
England
die
S eichga n-
spinne ei
dominie e,
wa
hie
noch
ein
zusä zliche
Hinde ungsg und
und
eine
E klä ung
ü
den
Ums and
gegeben,
weshalb
die
Mechanisie-
ung
in
de
Kammga nindus ie
mi
ih en
es e en
Ga nen
im
ganzen
schnelle
o ansch i
als
in
de
S eichga nindus ie.
Wie
Blumbe g
zu
Rech
be on ,
bes and
de
Vo eil
des
Maschinenwebs uhls
gegen-
übe
dem
Handwebs uhl
zunächs
nich
in
de
höhe en
P oduk i i ä ,
sonde n
lediglich
in
de
gleichmäßige en
A bei ,
de
genaue en
Wiede -
gabe
de
Mus e
sowie
na ü lich
in
de
g öße en
zei lichen
Aus-
nu zung
117• Schließlich
da
nich
übe sehen
we den,
daß
wie
beim
Spinnen
so
auch
beim
Weben
eine
Reihe
on
Vo a bei en
wie
das
Spulen,
Schwei en,
Sche en,
Leimen,
Au bäumen
und
Anknüp en
nö ig
wa en,
die
noch
billig
on
F auen
und
Kinde n
als
häusliche
Nebena bei
e ledig
we den
konn en.
E s
sei
1850
e d äng en
auch
hie
Maschinen
die
Menschen.
Die
hohen
inanziellen
Au wendungen
ü
die
Maschinenwebs ühle,
die
meh
und
meh
om
Wasse -
zum
Damp an ieb
übe gingen,
wi k en
eben alls
absch eckend,
diesen
115 Ac a be . die echnologischen Reisen des Regie ungsassesso s . Schü z
und
dessen Be ich e da übe , 1840 -43. -DZA Me sebu g Rep. 120, DI, 1,
N . 35,
BI.
322.
116
He mann
G o he,
Bilde
und
S udien
zu
Geschich e on Spinnen,
Weben
und
Nähen,
2.
Au I., Be lin 1875, S. 236
.
117
Blumbe g,
Tex ilindus ie,
S.
91.
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94
Hans-Jü gen
Teu ebe g
des
Zoll e eins
wu den
1861
nach
Viebahns
Be echnungen
ü
alle
Spinne eien
und
Tex ilgewe be
zusammen
29 128
PS
eingese z ,
die
on
1 394
Maschinen
mi
eine
du chschni lichen
Leis ung
on
22
PS
au geb ach
wu den
128•
Ohne
zwischen
Wasse -
und
Damp k a
und
de en
Anwendung
in
de
Spinne ei
und
Webe ei
zu
di e enzie en
und
bei
Beach ung,
daß
diese
Viebahnschen
Zahlen
ü
das
gesam e
zoll-
e einsländische
Tex ilgewe be
gel en,
kann
doch
wenig
Zwei el
da übe
bes ehen,
daß
de
Mechanisie ungsg ad
in
P e des ä ken
(PS)
ausged ück
in
de
b i ischen
Wollwebe ei
in
de
Mi e
des
19.
Jah -
hunde s
um
ein
Viel aches
höhe
lag
als
in
Deu schland.
6.
Wollwa enaus uh
Wie
Blumbe g
in
aus üh lichen
Belegen
zeig ,
wa
de
inne e
Ma k
ü
den
Wollhandel
im
ühen
19.
Jah hunde
noch
wenig
ausgebilde .
Das
einwollene
Tuch.
das
die
Masse
de
Be ölke ung
als
wich igs es
Konsum ionsgu
on
dem
Wollgewe be
bezog,
soll e
on
g oße
Hal -
ba kei
und
Lebensdaue
sein,
da
man
Kleidungss ücke
den
g öß en
Teil
des
Lebens
ug
und
o
auch
noch
den
Nachkommen
e mach em.
De
Ve b auch
an
Wollwa en
wa
dahe
gemessen
an
heu igen
Maß-
s äben
ge ing.
Ein
Teil
de
Wollkleidung
wu de,
wie
in
einem
ühe en
Abschni
gezeig , noch
selbs
e zeug .
Alle dings
wa
im
Gegensa z
zum
Leinengewe be
diese
Eigenp oduk ion
beim
Wollgewe be
seh
schwach
in
Deu schland
ausgebilde ,
so
daß
man
ela i
meh
Woll-
als
Leinenwa en
kau e.
De
Jah esp okop e b auch
on
1
Elle
Woll-
s o
lag
alle dings
e heblich
un e
dem
du chschni lichen
Konsum
on
Leinwand
und
Baumwolle,
on
denen
im
Jah
1316
bzw. 7
Ellen
p o
Kop
und
Jah
e b auch
wu den.
Die
G ündung
des
Zoll e eins
mi
dem
Weg all
de
Binnenzölle,
Ve besse ung
des
T anspo wesens
und
de
ges eige en
Nach age
in olge
des
Au schwungs
de
gesam en
Wi scha
wi k en
sich
ungemein
belebend
au
den
inne en
Absa z
aus. Noch
meh
konn e
abe
de
Expo
ges eige
we den.
Nach
diesen
Zahlen eihen,
die
wegen
de
konjunk u ellen
Schwan-
kungen
seh
aus üh lich
zi ie
wu den,
kann
es
keinen
Zwei el
geben,
daß
das
deu sche
Wollgewe be
insgesam
nach
de
Scha ung
des
Zoll-
e eins
auße o den lich
schnell
expandie e
und
sich o ensich lich
mi
seinen
P oduk en
au
den
Auslandsmä k en,
on
gelegen lichen
kleinen
Rückschlägen
abgesehen,
zunehmend
meh
du chse zen
konn e.
Von
1833
bis
1864
gab
es
in
jedem
Jah
einen
Expo übe schuß.
Im
Jah e
1864
als
Maximum
in
diesem
Zei aum
wu den
as
30
.H.
alle
im
128
Viebahn,
S a is ik, Bd. 3,
S.
113
.
129
Blumbe g,
Tex ilindus ie,
S.
146.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Das deu sche
und
b i ische Woll gewe be
95
Tabelle
29
Außenhandel
des
Zoll e eins
mi
Wollwa en 1833 -1864
in
Mio. P d.
Jah
Ein uh Aus uh Saldo
(+ = Meh aus uh )
1833 1,34 5,10 + 3,76
1834 1,30 5,63 + 4,33
1835 1,51 6,63 + 5,12
1836 1,60 7,75 + 6,15
1837 1,94 7,56 + 5,62
1838 2,28 6,95 + 4,67
1839 2,75 6,99 + 4,24
1840 2,66 6,27 + 3,61
1841 3,13 6,68 + 3,55
1842 3,84 6,44 + 2,60
1843 3,36 6,91 + 3,55
1844 3,31 7,59 + 4,28
1845 3,76 7,61 + 3,85
1846 2,46 8,14 + 5,68
1847 1,72 8,86 + 7,14
1848 1,35 8,40 + 7,05
1849 1,55 10,30 + 8,75
1850 1,95 11,40 + 9,45
1851 2,23 11,70 + 9,47
1852 2,40 12,22 + 9,82
1853 1,85 14,19 + 12,34
1854 1,89 17,62 + 15,73
1855 2,18 19,07 + 16,89
1856 2,23 18,88 + 16,65
1857 2,68 21,97 + 19,29
1858 2,72 18,55 + 15,83
1859 2,60 21,66 + 19,06
1860 2,95 22,95 + 20,00
1861 3,44 17,40 + 13,96
1862 3,52 19,30 + 15,78
1863 3,42 24,00 + 20,58
1864 2,98 28,60 + 25,62
---------_._--
QueUe:
Ca1·
F ed ich
Wi he m
Die e ici,
S a is ische
übe sich
de
wich igs en
Gegen-
s ände
des
Ve keh s
und
Ve b auchs
im
p eußischen
S aa e
und
im
Zoll e bande
in
dem
Zei aum
on
1831
bis
1936, 1. -4.
Fo s.
Be lin
1838 -53. -
Viebahn,
S a is ik
Bd.
3,
S.917
und
921. -
Augus
Bieneng äbe ,
S a is ik
des
Ve keh s
und
Ve b auchs
im
Zoll e ein
ü
die
Jah e
1842
bis
1964,
Be lin
1868,
S.
288
.
-
gl.
B umbe g,
Tex il-
indus ie,
S.
391
-
92
(Tabelle
17
weis
do
im
Saldo
Rechen ehle
au ).
Zoll e ein
he ges ell en
Wa en
im
Ausland
abgese z .
Diese
hohe
Expo an eil
beweis ,
daß
das
deu sche
Wollgewe be
nich
nu
die
wegen
de
Be ölke ungsexplosion
und
des
wachsenden
Lebenss an-
da ds
asch
wachsende
Inlandsnach age
ollau
be iedigen
konn e,
sonde n
im
Rahmen
des
deu schen
Tex ilgewe bes
wie
de
Gesam wi -
scha
einen
maßgeblichen
Expo ak o
spielen
konn e.
Die
du ch-
schni liche
Aus uh
s eige e
sich
om
Jah
o
de
Zoll e eins-
g ündung
1833
bis
1838
allein
um
35
.H.,
die
Meh aus uh
soga
um
38
.H.
Dies
Resul a
is
um
so
e wunde liche ,
wenn
man
an
die
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
96
Hans-Jü gen Teu ebe g
spä e
und
zöge nd
e lau ende
Mechanisie ung
und
Indus ialisie ung
des
Wollgewe bes
denk .
Dabei
muß
nach
gewalk en
Tuch-
und
Filz-
wa en
sowie
nach
ungewalk en
Zeugwa en
di e enzie
we den.
Wie
die
Viebahnsche
S a is ik
beweis ,
bes and
die
Masse
de
Aus uh
aus
den
gewöhnlichen
g öbe en
S eichga n uchen,
die
nach
I alien,
dem
O ien ,
Skandina ien
und
o
allem
in
die
USA
geb ach
wu den,
wobei
alle dings
im
Lau e
de
Zei
de
An eil
de
gemisch en
S eich-
ga nzeuge
zunahm.
Konn e
die
deu sche
Kammga nindus ie
Mi e
de
ie zig
e
Jah e
e s
ein
Fün el
am
Wollwa enexpo
bes ei en,
so
wu den
im
S ichjah
1864
nu
noch
doppel
so iel Tuche
wie
eine e
Wollenzeugwa en
ausge üh .
Das
ühe
skizzie e
asche
Wachs um
des
Wollgewe bes
muß
du ch
die
lang is ige
güns ige
Absa zkonjunk-
u
s imulie
wo den
sein.
De
deu sche
Wollenwa enexpo
übe a
den
b i ischen
in
de
S eige ung
de
Meh aus uh
in
de
be ach e en
Pe iode
ganz
be-
äch lich,
wie
die nach olgende
Au s ellung
beweis :
Tabelle
30
Aus uh
G oßb i anniens
an
Wollwa en
1833
-1864
in
Mio.
P d.
Jah
Aus uh
Jah
Aus uh
1833 6,54 1849 8,43
1834 5,98 1850 10,05
1835 7,15 1851 9,86
1836 8,00 1852 10,16
1837 4,99 1853 11,63
1838 6,18 1854 10,68
1839 6,70 1855 9,74
1840 5,79 1856 12,39
1841 6,30 1857 13,65
1842 5,82 1858 12,74
1843 7,53 1859 15,14
1844 9,16 1860 16,00
1845 8,76 1861 14,67
1846 7,24 1862 17,00
1847 7,90 1863 20,58
1848 6,51 1864 23,95
QueUe:
w.
Page,
Comme ce
and
Indus y.
Tables
o
S a is lcs
o
he
B i ish
Empi e
om
1815,
London
1919,
p.
133.
Vgl.
Blumbe g,
Tex 1lindus ie,
S.
405
(Tabelle
32).
Wäh end
sich
die
b i ische
Aus uh
im
Jah e
1840
gegenübe
1833
um
0,9
.H.
e minde e,
ha e
sich
de
deu sche
Expo
um
1,5 .H.
ges eige .
1864
wies
de
deu sche
Wollwa enexpo
gegenübe
dem
Jah
o
de
Zoll e einsg ündung
eine
S eige ung
um
das
5,6 ache,
de
englische
abe
nu
um
das
3,7 ache au . Anscheinend
haben
die
deu schen
Tuche
die
englischen
o
allem
au
dem
schnell
wachsenden
ame ikanischen
Ma k
e d äng l
30•
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Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 97
Zwischen 1833
und
1840
e minde e
sich
die
englische
Tuchaus-
uh
in
die
USA
um
meh
als
zwei
D i el.
Wie
emp indlich
dies
die
englischen
Wollgewe be
ge o en
haben
muß,
geh
da aus
he o ,
daß
die
USA
Englands
g öß e
Auslandsma k
ü
Wollwa en
wa en.
Im
Jah e
1846
gingen
z.
B.
in
die
USA
261209
S ück
Tuch
und
8,3 Mio.
Ya d
S o ,
nach
Deu schland
(einschließlich
de
T ansi wa en)
406837
Tuche
und
4,6 Mio.
Ya d
S o .
Ande e
Expo lände
wie
Holland
(225586
S ück
Tuche
und
0,97 Mio.
Ya d
S o ),
die
b i ischen
Kolonien
in
No dame ika
(191239
S ück
Tuch, 2,7 Mio.
Ya d
S o )
ode
F ank-
eich (521126
S ück
Tuch, 2 Mio.
Ya d
S o )
spiel en
demgegenübe
eine
ge inge
Rolle
131
•
Mi
den
einen
Aachene
Tuchen
und
den
wollenen
sächsischen
S ump wa en
(Hosie y)
konn e
Deu schland
die
Englän-
de
in
den
USA
aus
dem
Felde
schlagen.
Die
g oßen
inländischen
Woll-
ab ikan en
gingen
in
diese
Zei
dazu
übe ,
sich
on
den
Hambu ge
Kommissionshäuse n
zu
be eien
und
eigene
Geschä sbeziehungen
mi
dem
Ausland
anzuknüp en.
Als
Haup g und
wu de
angegeben,
daß
Deu schland
wegen
de
ge inge en
Löhne
p eislich
besse
lie e n
könne.
Sächsische
S ump wa en
konn en
deshalb
o z
des
hohen
englischen
Ein uh zolls
on
10
.H.
soga
in
England
selbs
konku ie en.
Mi
den
ganz
billigen
Wa en
wa
in
den
USA
kein
Geschä
zu
machen,
da
diese
do
nun
schon
selbs
p oduzie
wu den.
De
Expo e olg
de
deu schen
Wollgewe be
be uh e
sowohl
au
de
Quali ä
wie
au
den
nied igen
He s ellungskos en.
Dennoch
bleib
e
e s aunlich,
wenn
man
an
die
noch
ge inge
Mechanisie ung
und
Indus ialisie ung
denk .
Die
Masse
de
Expo wa en
wu de
wie
gesag
noch
kleingewe blich
e -
zeug .
Leide
läß
sich
die
deu sche
und
die
b i ische
Außenhandels-
s a is ik
o z
alle
Um echnungen
nich
wei e
e gleichen.
So
sind
in
den
b i ischen
Zahlen
die
Wollga nmengen
einge echne ,
in
den
deu -
schen
e mu lich
nich .
Vo
allem
ehl
au
de
b i ischen
Sei e
eine
e gleichba e
Impo s a is ik,
so
daß
sich
kein
Saldo
an
Meh ein uh en
ode
Meh aus uh en
ziehen
läß .
Dazu
kommen
noch
die
Abweichungen
de
deu schen
und
englischen
Gewich sp unde,
die
man
alle dings
leich
be echnen
könn e.
Ande e
Handelss a is iken
ü
das
b i ische
Woll-
gewe be
s ü zen
sich
au
S ücke
( ü
ein ache
Woll uche)
und
Ya ds
( ü
Wollzeuge),
wo ü
deu sche sei s
wiede um
die
e gleichba en
Langzei eihen
ehlen.
Es
muß
dahe
beim
Ve gleich
de
Zuwachs a en
des
Expo s
bleiben.
130 Wollhandel
und
die Tuch ab iken in England. In: Das Zoll e einsbla ,
Jg. 1
(1843),
N .
34,
S.
668
-
70.
Vgl.
Blumbe g,
Tex ilindus ie, S.
156
und
S.397 (Tabelle
22:
En wicklung
de
Wollwa enimpo e
de
USA
1850
bis
1868
mi den do angegebenen Quellen, die alle dings on ame ikanische
Sei e
he
kon ollie we den müß en).
131
Meidinge ,
B i isches Reich, S.369.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll lk
83
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98
Hans-Jü gen
Teu ebe g
Am
alle schwie igs en
e weis
sich
eine
e gleichende
Schä zung
de
mengenmäßigen
Wollwa enp oduk ion.
An
sich
is
die
Me hode
ech
ein ach:
Als
G undlage
dien
wiede um
de
Scha bes and
und
de
du ch-
schni liche
Schu e ag
on
2,5
P d.
p o
Jah
und
Scha ,
wo aus
ab-
züglich
eine
Ab allquo e
on
20
.H.
die
Wollga np oduk ion
be ech-
ne
wi d.
Diese
Wollga np oduk ion
zuzüglich
des
Wollga nein uh -
übe schusses
bzw.
abzüglich
des
Wollga naus uh übe schusses
e gib
dann
die
e mu liche
Wollwa enp oduk ion,
wenn
man
o he
noch
eine
Quo e
on
5 .H.
ü
Web
ab älle
abzieh .
Die
deu sche
Woll-
wa enp oduk ion
wü de
sich
dann
ü
das
Jah
1864
wie
olg
be p.ch-
nen
lassen:
Wollga np oduk ion
+ Ein uh übe schuß
Wollga np oduk ion
-Webab allquo e
Wollwa enp oduk ion
104,72 Mio. P d.
20,77 Mio. P d.
125,49 Mio. P d.
6,27 Mio. P d.
119,22 Mio. P d.
Eine
Reihe
on
Au o en
ha
nach
diese
Me hode
die
deu sche
Woll-
wa enp oduk ion
nach
de
G ündung
des
Zoll e eins
zu
be echnen
e such .
Da
abe
on
un e schiedlichem
du chschni lichen
Schu -
e ag
und
Rohwoll e b auch
ausgegangen
wi d,
komm
man
zu
ab-
weichenden
E gebnissen.
Au
ih e
Da s ellung
und
K i ik
sowie
die
Au s ellung
eine
eigenen
Langzei eihe
soll
an
diese
S elle
abe
e zich e
we den,
da
wegen
de
ehlenden
Impo zi e n
au
eng-
lische
Sei e
kein
wei e gehende
Ve gleich
s a inden
kann.
Es
muß
dahe
bei
dem
schon
besch iebenen
Ve gleich
de
Wollga np oduk ion
bleiben
132•
Zusammen assung
übe blick
man
abschließend
die
hie
au gezeichne en
En wicklungs-
linien,
so
bleiben
iele
be ech ig e
Wünsche
o en:
Wede
konn en
die
S ando e eilung
und
die
Wolle zeugung,
noch
die
Phasen
de
Mechanisie ung
und
die
S eige ung
de
Ga n-
und
Gewebep oduk ion
un e
allen
Aspek en
ausgeleuch e
we den.
Es
muß e
aus
Quellen-
g ünden
bei
de
Skizzie ung
einige
cha ak e is ische
Que e gleiche
bleiben,
die
le z lich
nu
endenzielle
Aussagen
e lauben.
Das
meis e
da
nu
als
G obanalyse
be ach e
und
in
seinem
Aussagewe
132 Bis 1864 spiel auch ein hohe ,
kaum
zu messende An eil on Eigen-
p oduk ion eine ausschlaggebende Rolle, so
daß
alle P oduk ions echnungen
mi
einem hohen Unsiche hei s ak o belas e sind. Alle Rohwolle
is
auch
nich
in
die Ve a bei ung
und
siche nich in die Woll e a bei ung ge lossen.
Die
Zahl
de
Mischgewebe
nahm
zu,
da ü
die Ab allquo e ab.
Spä e
konn e
auch schlech e e Wolle noch zu gu en Tuchen
e a bei e
we den. Auch dies
wü de
eine P oduk ionsbe echnung
seh
unsiche machen.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 99
nich
übe schä z
we den.
Das
Zahlenma e ial
o
dem
Beginn
de
eichseinhei lichen
S a is ik
is
bekann lich
lückenha
und
geh
on
un e schiedlichen
Be echnungs e ah en
aus.
Viele
mi
de
Woll-,
Wollga n-
und
Wollgewebep oduk ion
zusammenhängenden
P oblem-
komplexe,
die
sons
in
eine
Geschich e
de
Wollgewe be
hineingehö en
wü den,
konn en
hie
ga
nich
ode
nu
im
Vo übe gehen
ange üh
we den,
z.
B.
F agen
de
Kapi als ockbildung
und
In es i ionen,
de
we mäßigen
Gesam p oduk ion
sowie
Ve gleiche
zwischen
Be iebs-
g ößen
und
Beschä ig enzahlen.
Auch
muß e
de
wei e
Komplex
de
eng
dami
e bundenen
sozialgeschich lichen
P obleme
hie
gänzlich
ausgeklamme
we den
l33
•
T o z
alle
diese
me hodologischen
Vo be-
hal e,
quellenmäßigen
Besch änkungen
und
g oßen
E kenn nislücken
schälen
sich
abe
doch
einige
gene elle
Thesen
he aus,
die
sich
wie
olg
zusammen assen
lassen:
In
Deu schland
wie
in
England
bilde en
sich
sei
dem
Spä mi el-
al e
bes imm e
Wollgewe bezen en
mi
deu lich
di e enzie en
P o-
duk ionsweisen
he aus.
Diese
Haup e a bei ungsgebie e
blieben
auch
im
Zei al e
de
Indus ialisie ung
bes ehen,
als
ganz
ande e
S and-
o ak o en
bes immend
wu den,
wobei
alle dings
s a ke
Bedeu ungs-
e schiebungen
s a anden.
Die
mode ne
Wollindus ie
konn e
dahe
133 Vgl. aus
de
g oßen
Fülle
de
einschlägigen
Li e a u
u. a.
Beu h,
übe
Kammga n ab ika ion,
S.186. -
Samuel
Bam o d,
Ea ly
Days
(Rep in ),
London
1849.
-
A.
on
Minu oZi,
Die Lage
de
Webe
im
schlesischen
Gebi ge
und
die Maß egeln
de
P eußischen
S aa s egie ung
zu
Ve besse ung
ih e
Lage,
Be lin
1851.
-
Alphons
Thun,
Die
Indus ie
am
Niede hein
und
ih e
A bei e , Teil
1,
Leipzig
1879.
-SchmolZe , Kleingewe be, a.a.O. -
Ka l
Kae ge , Die
Lage
de
Hauswebe
im
Weile al,
S aßbu g
1886.
-
Rudol
Ma in,
Die
Ve kü zung
de
A bei szei
in
de
mechanischen
Tex ilindus ie.
In:
A chi
ü
soziale Gese zgebung
und
S a is ik,
Bd.8
(1895).
-
Albe
Beu le ,
Die En wicklung
de
sozialen
und
wi scha lichen
Lage
de
Webe
im
sächsischen Vog land, Diss. G ei swald
1921.
-
Ka l
Ho mann,
Die
Haus-
webe ei
in
Obe anken.
In:
Heima bei
und
Ve lag
in
de
Neuzei ,
H.2,
Jena
1927.
-
A.
B eye ,
Deu sche Tuchmache einwande ung
in
den
os -
mi eleu opäischen
Raum
1550
-
1850,
Leipzig
1941.
-
K üge ,
Manu ak u en
und
Manu ak u a bei e
in
P eußen,
a.a.O. -JuZia de Lacy
Mann,
Clo hie s
and
Wea e s
in
Wil shi e
du ing
he
18 h
Cen u y.
In:
L.
S.
P esnelZ (ed.),
S udies
in
he
Indus ial
Re olu ion
p esen ed
o
T. S. Ash on,
London
1960.
-
Ral
Paas, Die Beein lussung
de
sozialen
und
wi scha lichen
Lage
de
Webe du ch
die
Mechanisie ung
de
deu schen Tex ilindus ie, Köln 1961. -
Pel ze , Die
A bei e bewegung
in
de
Aachene
Tex ilindus ie
on
de
Mi e
des
19.
Jhs. bis
zum
Ausb uch des
1.
Wel k ieges
un e
besonde e
Be ück-
sich igung des Zweis uhlsys ems, Diss. Masch. Sch .
Ma bu g
1924. -
SchmolZe ,
S aßbu ge
Tuche -
und
Webe zun , a.a.O. -
Edwa d
P.
Thompson,
The
Making
o
he
English
Wo king
Class, 2nd e . edi ion,
Ha mondwo h
1968.
-
Blumbe g,
Tex ilindus ie, S.
300
-
76.
-S. D.
Chap-
man,
The
Ea ly
Fac o y
Mas e s, New on
Abbo
1967.
-D.
By hell,
The
Hand100m Wea e s, Camb idge
1969.
-
Hans
J.
Teu ebe g, Zei genössische
deu sche Re lexionen
übe
die Rolle des
Fak o s
A bei
in
den
ühen
Phasen
de
b i ischen Indus ialisie ung.
In:
He mann
KelZenbenz (H sg.),
Wi -
scha spoli ik
und
A bei sma k ,
Wien
1974,
S.
238
-
70.
7*
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23

100
Hans-Jü gen Teu ebe g
übe all
au
jah hunde eal e
Gewe be adi ionen
zu ückg ei en
und
and
güns ige
Vo ausse zungen
o .
In
beiden
Lände n
gaben
die
Ein-
wande ungen
on
niede ländischen
Tuchmache n
mi
einem
un e -
gleichlich
hohen
Fachwissen
insbesonde s
in
de
Zube ei ungs echnik
und
Fä be ei
ühzei ig
en scheidende
Inno a ionsimpulse.
Ih e
plan-
mäßige
Ansiedlung
und
P i ilegie ung
gehö e
zu
den
zahl eichen
Maßnahmen
des
ühme kan ilis ischen
S aa es,
de
im
Wollgewe be
eine
seine
wich igs en
ökonomischen
S ü zen
sah.
Die
Fes se zung
ein-
hei liche
Längen-,
B ei en-
und
Gewich smaße,
die
Ein üh ung
on
Schauo dnungen
und
S empeln,
die
Einsch änkung
de
Hausie e ei,
des
De ail-
und
Fe nhandels
ü
den
ein achen
Webe
sowie
die
zahl eichen
Wollaus uh e bo e
beschni en
die
handwe kliche
Au onomie
und
e s ä k en
den
Zug
zum
Ve lagssys em
und
zu
dezen alisie en
Manu ak u .
Diese
de
gesam wi scha lichen
Ve einhei lichung
dienen-
den
Maßnahmen
können
als
e s e
Ansä ze
eines
s aa lichen
Gewe be-
ech s
übe haup
angesehen
we den.
Die
s aa liche
Fö de ung
und
Regulie ung
des
Wollgewe bes
e olg en
au
de
Insel
o enba
abe
seh
iel
ühe
und
nachhal ige .
Die
igo osen
Eing i e
de
Tudo s
und
S ua s,
wie
e wa
das
be ühm e
"Leichen uchgese z",
wä en
in
Deu schland
zu
diese
Zei
kaum
möglich gewesen,
wo
sich
Adel
und
Geis lichkei
z.
B.
lange
noch
übe
Ve bo e
de
Rohwollaus uh
ode
einen
Tuchimpo e
hinwegse z en.
E s
sei
dem
ühen
18.
Jah hun-
de
sind
in
B andenbu g-P eußen,
Ös e eich
und
Ku sachsen
langsam
zu
einem
wi ksamen
Ausbau
de
Wollgewe be
o angesch i en.
Die
Rohwollaus uh -
und
Woll uchein uh e bo e
wa en
dabei
o mals
mi
poli isch-mili ä ischen
ode
allgemein iskalischen
Bewegg ünden
e -
knüp .
Die
planmäßige
Au mun e ung
de
Wollgewe be
wu de
e s
nach
und
nach
die
Haup absich .
Deu schland
und
England
wa en
an
sich
beide
klassische
Rohwoll-
p oduzen en.
Als
nach
dem
ame ikanischen
Unabhängigkei sk ieg
1776
die
englischen
Wollp eise
lange
Zei
einen
jähen
S u z
e leb en,
wu de
bei
de
b i ischen
Scha zuch
meh
au
das
Fleisch
als
au
die
Wolle
geach e .
Die
wäh end
de
Kon inen alspe e
einse zende
K iegs-
konjunk u
wa
dann
so
s a k,
daß
die
b i ische
Wollp oduk ion
e s -
mals
mi
de
Nach age
nich
meh
Sch i
hal en
konn e.
Die
Insel
wu de
aus
einem
Woll
aus uh -
zu
einem
Wollein uh land.
Deu schland,
das
in
seinen
g oßen
Te i o ials aa en
sei
dem
spä en
18.
Jah hunde
eine
einziga ige
Ve edlung
seine
Scha zuch
e leb e
und
die
bes e
spanische
Wolle
quan i a i
wie
quali a i
übe lügel e,
wu de
nun
zum
unen beh lichen
e s en
Wollie e an en
Englands.
Ein
Teil
de
no wendigen
b i ischen
Ein uh en
im
Zei al e
de
beginnenden
F üh-
indus ialisie ung,
o
allem
Maschinen,
konn en
siche lich
mi
den
Rohwollexpo übe schüssen
bezahl
we den.
Deu schland
und
England
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche und b i ische Wollgewe be 101
wa en
jah zehn elang
keine
Konku en en,
sonde n
konn en
sich
he -
o agend
e gänzen.
Ab
1840
wu de
die
deu sche
Wolle
eilich
on
de
aus alischen,
spä e
auch
de
süda ikanischen
Wolle
om
englischen
Ma k
gänzlich
e d äng .
Dies
wi k e
sich
abe
nich
so
massi
aus,
weil
Deu schland
nun
imme
meh
Rohwolle
benö ig e
und
selbs
ein
Rohwollein uh Iand
wu de.
Deu schlands
Woll i men
kau en
nun
Kolonialwolle
au
dem
zen alen
Londone
Wollma k
ein
und
en sand-
en
Einkäu e
nach
übe see.
In
diesem
Zusammenhang
en s and
die
selbs ändige
mechanisie e
Wollkämme ei.
Insgesam
bie e
das
Wollgewe be
das
klassische
Beispiel
ü
ein
du ch
A bei s eilung
ini iie es
Wi scha swachs um.
In
beiden
Län-
de n
wu de
die
s äd ische
Zun o m
ühzei ig
du chb ochen
und
die
kapi alin ensi e en
A bei s ollzüge
ausgegliede
und
zen alisie ,
wäh end
das
a bei sin ensi e
Spinnen
und
Weben
wei e hin
heim-
gewe blich blieben.
De
Au bau
öllig
zen alisie e
Manu ak u en
blieb
im
Gegensa z
zu
ande en
Tex ilzweigen
in
beiden
Lände n
abe
eine
Ausnahme.
Die
Mechanisie ung
als
zwei e
Ausbaus u e,
die
übe -
all
in
de
S eichga nspinne ei
begann,
ging
gegenübe
dem
Baumwoll-
gewe be
me klich
e zöge
o
sich.
Da
echnisch
ähnliche
P obleme
zu
lösen
wa en,
kann
diese au ällige
Ve zöge ung
nu
ökonomische
U sachen
gehab
haben.
Die
Mechanisie ung
de
Wollwebe ei
e olg e
spä e
als die
de
Wollspinne ei,
die
de
Kammga nspinne ei
wiede um
spä e
als
die
de
S eichga nspinne ei.
Deu schland
olg e
da übe
hinaus
übe all
diesen
Mechanisie ungss u en
mi
eine
gewissen
zei -
lichen
Phasen e schiebung.
Beme kenswe e weise
wu den
alle
wich i-
gen
E indungen
und
Ve besse ungen
o enba
seh
schnell
in
Deu sch-
land
bekann ,
wobei
s aa liche
Finanzhil e
wie
auch
p i a e
englische
Technikhil e
bei
de
Ve b ei ung
de
echnischen
Neue ungen
aus-
schlaggebend
wa en.
Von
wi klichen
Lücken
im
echnischen
Wissen
deu sche sei s
kann
eigen lich
kaum
gesp ochen
we den,
wenn
man
bedenk ,
wie
schwe
sich auch
in
England
die
Mechanisie ung
des
Woll-
gewe bes
du chse zen
konn e.
Vom
e s en
Imi ie en
und
Ausp obie en
eine
echnischen
Inno a ion
bis
zu
endgül igen
Rezep ion
in
de
Volkswi scha
im
g oßen
wa
in
beiden
Lände n
jeweils
ein
wei e
Weg zu ückzulegen. Die Mechanisie ung
e olg e
insgesam
eigen lich
e s aunlich
langsam
und
wenig
e olu ionä ,
was
den
Beg i
de
"In-
dus iellen
Re olu ion"
einmal
meh
in
F age
s ell .
In e essan e
als
die
wachsenden
Spindel-
und
Webs uhlzahlen,
de en
Bedeu ung
gesam wi scha lich
im
s a is ischen
Langzei e gleich
zunächs
ge ing
blieb,
is
die
E o schung
de
zahl eichen
Hinde nisse,
die
sich
de
Mechanisie ung
en gegens ell en.
Die
Handspinne ei
wie
die
Hand-
webe ei
konn en
sich
aus
ielen
gu
e klä ba en
G ünden
lange
gegen-
übe
den
Maschinen
behaup en:
Die
hohen
Anscha ungs-
und
Be-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
102 Hans-Jü gen Teu ebe g
iebskos en,
de
Mangel
an
geeigne e
An iebsene gie,
die
schnelle
und
o wäh ende
Ums ellung
de
S ühle
wegen
de
wechselnden
Mode,
das
zu
leich e
Reißen
de
Woll äden
und
dami
die
spezielle
Eigena
des
Rohs o es,
die
kleinen
S ückzahlen,
das
eichliche
Ange-
bo
on
A bei sk ä en
u. a.
haben
diesen
übe gang
on
de
Hand-
zu
Maschinena bei
so
ungemein
ausgedehn .
Die
Handwebe ei
konn e
sich
in
beiden
Lände n
lange
Jah zehn e
e olg eich
gegen
das
Ma-
schinenwesen
behaup en
und
un e lag
zule z
nich
so
seh
de
Technik
als
de
imme
wei e gehenden
A bei s eilung.
Das
jah hunde eal e
hauswi scha liche
ländliche
Ve lagssys em
e wies
sich
dami
gegen-
übe
K isen
und
s uk u ellen
Ums ellungen
ungemein
elas isch
und
anpassungs ähig.
Von
hie
aus
bedü en
insbesonde s
alle
Aussagen
übe
die
Paupe isie ung
und
P ole a isie ung
de
Wollspinne
und
Wollwebe
in olge
des
Maschinenwesens
eine
übe p ü ung.
Au
keinen
Fall
kann
nach
diesen
Zahlen
die
Rede
da on
sein,
daß
die
kleinen
Gewe be eibenden
gleichsam
übe
Nach
aus
einem
ied-
lich
auskömmlichen
Dasein
in
die
Ve elendung
ges ü z
seien.
Die
de ini i e
Ablösung
on
de
Handa bei
ollzog sich
im
G unde
e s
nach
1860,
as
einhunde
Jah e
nach
dem
Au auchen
de
e s en
Tex ilmaschinen.
Wo
und
wann
die
b i ischen
Inno a ionen
in
das
deu sche
Wollgewe be
eind angen
und
wie
sie
sich
bis
zu
massen-
ha en
Anwendung
du chse z en,
is
bishe
wissenscha lich noch
wenig
geklä
und
beda
d ingend
de
zusammen assenden
E o schung.
Gene elle
Aussagen
übe
Wachs ums a en,
Beschä ig enzahlen
und
Außenhandelszi e n
besagen
wenig,
wenn
sie
nich
zugleich auch
einzelne
Wi scha szweige
und
Wi scha s äume
in
de
F ühindu-
s ialisie ung
besch eiben.
Das
b i ische
Wollgewe be
eil e,
obwohl
his o isch
eigen lich
wesen -
lich
jünge ,
in
de
Deg ession
de
P oduk ionskos en
und
dami
in
de
jäh lichen
We schöp ung
im
Rahmen
de
Volkswi scha
spä es ens
sei
dem
ausgehenden
17.
Jah hunde ,
wah scheinlich
abe
schon
ehe ,
Deu schland
o aus.
Beim
Ein i
in
die
eigen liche
Phase
de
e s en
b i ischen
Indus ialisie ung
bes and
zwischen
beiden
Lände n
o en-
ba
schon
eine
e hebliche
quan i a i e
wie
quali a i e
Dispa i ä
im
Wollgewe be,
was
sich
alle dings
nu
au g und
einzelne
zei genös-
sische
S immen
belegen
läß .
Die
höhe e
P oduk i i ä
Englands
wa
das
Resul a
eines
ühe en
einhei lichen
Binnenma k es
mi
ela i
besse en
T anspo e häl nissen
und
eine
dem
Wollgewe be
güns ige-
en
Handelspoli ik,
die
aus eichende
Rohs o zu uh en
siche en.
Höhe e
gewe bliche
Ve dich ung
und
de
ühe e
Ein i
in
die
Mechanisie ung
siche en
zunächs
diesen
Vo sp ung.
Daß
die
b i ische
Kammga n-
webe ei
um
1800
quali a i
seh
iel
besse
als
die
deu sche
wa ,
be-
zeug
niemand
ande s
als
Ch is i
an
Pe e
Wilhelm
Beu h
als
Lei e
de
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Das deu sche
und
b i ische Wollgewe be 103
p eußischen
Gewe be ö de ung
134• Nach
eine
Besich igungs eise
1826
du ch
G oßb i annien
k i isie e
e
die
kleinen
deu schen
Tuchmache ,
die
gewöhnliche
Tuche
p oduzie en.
Da
sie
e un einig e
Wolle
e -
wenden
wü den,
ha e
ih en
Tüche n
ein
"schlech e
Ge uch"
an.
Das
sei
zwa
kein
Hinde nis
beim
Ve kau
in
ös lichen
Lände n,
abe
dami
könne
man
nich
meh
au
dem
Wel ma k
gegen
b i ische
E zeugnisse
konku ie en.
Als
höchs
unzu eichend
wu den
auch
die
deu sche
Walke ei,
App e u
und
Fä be ei
k i isie ,
wo
die
no wendigen
Ma-
schinen
ehlen
wü den.
P ophe isch
e künde e
Beu h
o
dem
Be -
line
"Ve ein
zu
Be ö de ung
des
Gewe b ieißes"
,
nu
du ch
imme
g öße e
Mechanisie ung
de
einzelnen
A bei s ollzüge
we de
man
au
die
Daue
England
einholen.
Deu schland
hink e
so
zwa
hin e
de
englischen
En wicklung
deu -
lich
hin e he ,
konn e
dann
abe
inne halb
eine
Gene a ion
den
Ab-
s and
zu
e s en
Indus iena ion
e inge n.
Die
Langzei eihen
be-
legen
die
Un e schiede
im
P oduk ionsauss oß,
abe
zugleich
auch
das
iel
g öße e
Ausmaß
de
deu schen
S eige ungs a en.
Die
ühe
o
e e ene
Ansich ,
Deu schland
habe
e s
nach
1870
au
dem
Wel -
ma k
mi
den
b i ischen
Fe igwa en
e olg eich
konku ie en
kön-
nen,
i
beim
Wollgewe be
jeden alls
nich
zu.
Du ch
Quali ä
wie
P eis
konn e
England
schon
o he
au
dem
wich igen
US-Ma k
ge-
schlagen
we den.
Das
Wollgewe be
bilde e
somi
im
allgemeinen
Wi -
scha swachs um
des
19.
Jah hunde s
einen
höchs
bedeu samen
Fak-
o ,
wenngleich
seine
Mechanisie ung
und
Mode nisie ung
nu
zöge nd
e olg en.
134
Beu h,
Kammga n ab ika ion, a.a.O.
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110 Gus a O uba
15
bis
22
beziehen
sich
au
die
ös e eichische Reichshäl e,
jene
on
23
bis
24
au
die
unga ischen
Lände .
In
den
Tabellen
25
bis
28
wi d
de
We
de
indus iellen
E zeugung
de
ös e eichischen
Lände
bzw.
des
P oduk ions olumens
de
Indus ie
Unga ns,
g oß eils
ge-
schä z
nach
den
S eue au kommen
( e gleiche Tab. 26), nach
E zeu-
gungsspa en
au gegliede .
Von
de
wei e en
Möglichkei ,
die
En -
wicklung
de
Ene gie e so gung
de
einzelnen
Indus iespa en
mi
Damp k a
und
Elek izi ä
jeweils
in
PS-S ä ken
auszud ücken!!O,
wu de
im
o liegenden
Fall
kein
Geb auch
gemach .
Die
Zielse zung
bei
de
Dokumen a ion
wa
eine
möglichs
ühzei ige
E assung
de
"in
Indus ie
und
Gewe be
ä igen
Pe sonen"
sowohl
un e
Be ücksich igung
de
E zeugungsspa en
als
auch
de
lände -
weisen
Ve eilung.
Bei
den
Be ieben
soll en
die
in
den
"Fab iken"
Tä igen
he ausgeg i en
we den.
De
Beg i
"Fab ik"
un e lag
alle -
dings
im
Wandel
de
Zei
seh
wechselnden
De ini ionen: Gleiches
gil
ü
die
Angabe
des
We es
de
E zeugnisse
beziehungsweise
jene
des
P oduk ions olumens.
Zum
Abschluß soll
au
die
egionale
Ve eilung
und
de en
Da s ellungsmöglichkei en
in
Fo m
on
Indus ieka en
be-
ziehungsweise
de
Anlage
on
Indus ie opog aphien
-
sowei
dies
lände weise
be ei s
geschehen
is
-
eingegangen
we den.
Aus
inanziellen
und
mili ä ischen
In e essen
gab
es
be ei s
in
o -
me kan ilis ische
Zei
Ve suche
pe iodische
übe sich en,
wie
Manu-
ak u in en a e,
Mau egis e
und
Angaben
übe
S eue e ägnisse
einzelne
Landes eile,
die
bis
in
die
Zei
Maximilian
1.,
Ka l
V.
und
Fe dinand
11.
zu ück eichen.
Die
Kame alis en
Beche ,
Hö nigk
und
Sch öde
e lang en
eine
am liche
S a is ik
als
"S aa sb ille",
die
eine sei s
einen
übe blick
übe
die
wi scha lichen
Möglichkei en,
ande e sei s
auch
die
G undlage
ü
die
Ein üh ung
neue
S eue n
bie en
soll e.
In
diesem
Sinne
o dne e
Kaise
Leopold
I.
im
Jah e
1695
eine
Besch eibung
des
"Nume us
anima um"
an,
die
übe
die
s eue -
s a is ischen
Angaben
hinaus
Ansä ze
eine
Ve wal ungss a is ik
zeig ,
indem
sie
die
gesam e
Be ölke ung
nach
Geschlech ,
Al e
und
soziale
S ellung
gliede e.
Kaise
Ka !
VI.
ließ
zu
Vo be ei ung
seine
g oßen
Zun e o m
on
1731/32
mi
E laß
om
29.
No embe
1724
e mi eln,
"Wie iel
P o essionis en,
Meis e scha en
und
Handwe ksgenossene"
sich
in
Ös e eich
un e
und
ob
de
Enns,
sowohl
in
S äd en
als
au
dem
Land,
jedoch
mi
Ausnahme
Wiens
und
seine
Vo s äd e
be inden!!!.
Alle
diese
E hebungen
ugen
jedoch
nu
ein
lokalen
Cha ak e
und
wu den
nie
ü
das
agliche
Lände gebie
gleichzei ig
und
nach
gleichen
Gesich spunk en
du chge üh .
E s
das
Gese z
om
13.0k o-
30
Wie
dies zum Beispiel Ka us, gl. Fußno e
18,
e such e.
31 Codex Aus iacus suppl. II, Wien 1752,
S.
249.
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Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses in Ös e eich-Unga n 111
be
1753
bes imm e
ü
säm liche
deu sch-slawische
P o inzen
Ös e -
eichs
eine
allgemeine,
zu
seI
ben
Zei
und
nach
gleichen
Gesich spunk-
en
o zunehmende
Be ölke ungsau nahme.
Die
anbe ohlene
"Häuse -
besch eibung"
e lang e
eine
wi scha liche
Cha ak e is ik
de
Haus-
wi e
als
Ganz-
ode
Halbbaue ,
als
Gä ne ,
Schmiede,
Taglöhne
und
P o essionis en,
somi
ziemliche
Genauigkei
de
be u lichen
und
sozialen
Gliede ung.
Ein
nächs e
en scheidende
Sch i
wa
die
Neu-
o ganisa ion
des
Seelen-Consigna ionswesens
du ch
die
k. k.
Resolu ion
om
15. Ap i11762,
welche
eine
T ennung
de
Seelenbesch eibung
nach
dem
Un e schied
des
S andes
u. zw.:
Geis lichkei
(wel liche
P ies e ,
Religions-
und
Klos e auen),
adelige
Pe sonen,
landes ü s liche
Beam e,
landscha liche
Beam e,
s äd ische
ode
he scha liche
Beam e,
Pa ikula diens bo en,
Bü ge ,
un e schieden
on
Bü ge n,
die
keine
P o essionis en,
behaus e
und
unbehaus e
Un e anen.
A me
in
Spi äle
und
Waisenhäuse ,
Summa
nebs
eine
Seelenbesch eibung
nach
Un e -
schied
des
Al e s
e lang e.
An
dem
P inzip
de
Doppelzählung
du ch
die
Geis lichkei
und
die
wel lichen
Behö den
hiel
man
es ,
an
s a
de
bishe
o gesch iebenen
d eijäh igen
Zählungspe iode
wu de
abe
eine
alljäh liche
Wiede holung
einge üh .
Wei e s
leg e
man
ü
die
geis liche
und
wel liche
Zählung
e schiedene
Fo mula e
au .
Die
o -
läu igen
E gebnisse
de
Zählung
on
1763
konn en
be ei s
am
30.
Juli
1763
ü
die
ün
Lände
Böhmen,
Mäh en,
Schlesien,
Kä n en
und
K ain
de
böhmisch-ös e eichischen
Ho kanzlei
o geleg
we den.
Die
E gebnisse
de
üb igen
Lände
lang en
nu
langsam
ein, so
aus
Niede ös e eich
mi
dem
Ho kanzlei o ag
on
3.
Sep .
1763,
aus
Gö z
und
G adisca
mi
dem
Vo ag
on
1.
Ok .1763,
endlich
aus
Obe ös e eich
und
S eie ma k
mi
dem
Vo ag
on
12. No . 1763,
dem
zugleich
die
"Summa ische
Haup -Tabell"
ü
1762
beigeleg
wu de.
(Ve gleiche
Tabelle
1.)
Rauchbe g
beme k e
zu
den
E gebnissen:
"Was
an
diesen
Au nahmen
in
e s e
Linie
beme kenswe
e schein ,
is ,
daß
in
ihnen
das
olkswi scha liche
und
poli ische
In e esse
an
de
Ge-
s al ung
de
Volkszahlen
du ch
Reihen
zu age
i ,
und
nich
wie
bei
den
spä e en
Zählungen,
on
den
Maßnahmen
ü
die
Geschä e
de
Hee ese gänzung
übe wuche
wi d."
Be ei s
mi
dem
Pa en
om
10.
Mä z
1770
a
de
mili ä ische
Cha ak e
de
Volkszählungen
in
den
Vo de g und.
Eine
eigene
Rub ik
" on
dem
Mili ä s ande"
en hiel
u. a.
neben
Geis lichen
und
Adeligen,
F emden,
Hono a io en
usw.
auch
die
Comme cian en
mi
ih en
Söhnen,
Gesellen
und
Jungen
sowie
die
Haus ä e ,
die
eingesessenen
einzigen
Söhne
und
Töch e -Männe
on
un e änigem
S and.
Die
d i e
und
le z e
Epoche
de
Neuo dnung
de
Ma ia-The esianischen
Volkszählung
wi d
du ch
das
Konsk ip ions-
pa en
om
7.
Jänne
1777
eingelei e ,
das
im
g oßen
und
ganzen
bis
1790
in
Gül igkei
blieb.
Die
He scha en
ha en
nun
mi els
indi i-
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112
Gus a
O uba
duelle
Haus-
und
Familienbogen
bei
de
männlichen
Be ölke ung
olgende
Da en
zu
e heben:
"Die
Zahl
de
Geis lichen, Adeligen,
Be-
am en
und
Hono a io en,
Bü ge
in
den
S äd en,
auch
P o essionis en
au
dem
Lande,
Baue n,
o ans ehende
Bü ge
und
Baue n,
Gewe bs-
nach olge
ode
nächs e
E ben,
Keuschie ,
Be gholden,
Weinzö l
e c.
sowie
sons
beim
Näh s and-
und
P o inzialbeschä igungen
sowie
die
zu
ande en
S aa sno dü en
Anwende
wa en,
nebs
dem
Nachwuchs
de selben,
on
ein
bis
12
Jah en
und
13
bis
17
Jah en"
gegliede .
Die
Klassi ika ions ub ik
"Bü ge
in
S äd en,
auch
P o essionis en
au
dem
Lande"
soll e
nich
allein
in
S äd en,
sonde n
auch
au
dem
Lande,
nämlich
in
Dö e n
alle
jene
zusch eiben: ,,1. welche
in
e s e en
bü ge -
liche
Häuse
in
Eigen um
haben
ode
2.
daselbs
ode
au
dem
Lande
auch
ohne
Besi zung
eines
bü ge lichen
Hauses
Gewe bscha en,
es
sei
du ch
Manu ak u en,
Fab iken,
Salz-
und
E zwe ke
und
Hämme ,
du ch
Küns e
ode
Handwe ke
eiben,
wohe
sie sich
und
ih e
Familie
o züglich
e näh en,
wenn
sie gleich
daneben
auch
einige
G unds ücke
hä en,
die
jedoch
den
Haup zweig
ih e
Nah ung
nich
ausmachen.
Das
Wo
Handwe k
e s eck
sich
abe
nich
au
jeden,
de
sich
e wa,
es
sei
in
Dö e n
ode
in
S äd en,
zwa
dami
abgib , jedoch
en wede
nu
schlech e
ode
sogenann e
P uscha bei
e e ige
ode
nu
ein
No -
ode
Hausa bei e
is ,
wie
es
iel äl ig
mi
de
Webe ei
geschieh
ode
dessen
Handwe ksbe ieb
ga
nich
be äch lich
is .
De lei
Leu e
sind
nich
un e
die
Rub ik
de
Bü ge ,
sonde n
die
sons
bei
Näh s and
ode
P o inzialbeschä igungen
einzub ingen."
In
die
Rub ik
" o -
s ehende
Bü ge
und
Baue n-Gewe bsnach olge
ode
nächs e
E ben"
du e
einem
jeden,
in
die
o ans ehenden
zwei
Rub iken
geb ach en
Haus a e ,
nach
de
he geb ach en
Gewohnhei
des
Landes,
de
Äl es e
ode
jüngs e,
mi
einem
Wo
eine
seine
ehleiblichen
Söhne
ode
Töch e -Männe
zum
Nach olge
in
seinem
Gewe be
in
diese
Rub ik
auszuwe en
sein. Gleiches
gal ,
wenn
eine
Wi we
Haup
eines
bü ge -
lichen
Gewe bes
wa ,
obgleich
sie
selbs
nich
in
de
o s ehenden
Rub ik,
sonde n
ih es
Geschlech s
wegen
nu
in
de
nach olgenden
de
des weiblichen Geschlech s
angeme k
we den
du e.
Un e
den
"Sons en
beim
Näh s and
und
P o incial-Beschä igung"
gehö en
neben
Häusle ,
Gä leI', Winze ,
Taglöhne
usw. auch
alle
beim
Be gbau,
bei
Salzwe ken
ode
ande en
P o incial-Beschä igungen
als
Schi ah ,
S aßenbau,
Holzschlag, Holz lößen,
Wegmachen
und
de -
gleichen
ü
bes ändig
Anges ell e,
wenn
sie
auch
un e hei a e
wä en.
Wei e s
alle
übe
40
Jah e
al en,
e ne
jene,
de en
Wachs um
au
wenigs ens
5
Schuh
ein
Zoll
nich
eich e
und
in
de
Quali ika ions-
ub ik
als
ga
zu
klein
eingesch ieben
we den
muß en,
wei e s
alle
mi
einem
Leibesgeb echen
beha e e
Menschen.
Besonde s
le z e e
Be-
s immungen
zeigen
den
ausschließlich
mili ä ischen
Cha ak e
de
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Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses in ös e eich-Unga n 113
E hebung.
Die
in
de
Dokumen a ion
ausgewiesene
Konsk ip ions-
Haup abelle
des
Jah es
1784
wu de
nach
obgenann en
K i e ien
e s ell .
(Ve gleiche
Tabelle
2.)
Eine
Gube nial e o dnung
ü
Böhmen
'·om
30.
Sep .
1788
soll e
die
Ein üh ung
de
"Be ölke ungs-Land-
wi scha -
und
Emsigkei s abellen"
b ingen.
In
den
Emsigkei s abellen
hä en
alle
Fab ikan en-
und
Comme cial-P o essionis en
on
säm -
lichen
Municipal-S äd en
und
-Mä k en
ange üh
und
mi
ih em
Ma e ialbe ag
und
P oduk en e schleiß
gehö ig
ausgewiesen
we den
sollen.
Die
Tabelle
übe
den
Nah ungss and
um aß e
im
Sinne
unse e
Te minologie
eine
Be iebszählung
de
indus iellen
P oduk ion
un e
Ausschluß
de
gewe blichen
im
enge en
Sinne,
ielleich
besse
gesag
de
kleingewe blichen.
Gü le
häl
diese
Tabelle
ü
ein
s a is isches
Kleinod
und
s ell
die
olkswi scha lichen
E kenn nisse
ih es
Ve -
asse s
hoch
übe
die
manches
mode nen
Na ionalökonomen.
Ein
Ein-
luß
diese
Ak ion
au
die
Wei e en wicklung
de
Konsk ip ionsgese z-
gebung
is
jedoch
nich
nachweisba ,
da
in olge
des
Todes
Jose
11.
diese
Bes ebungen
einges ell
wu den.
In
den
äl es en
"Ta eln
zu
S a is ik
des
Kaise um
Ös e eichs"
on
1827
bis
1840
begegnen
wi
wiede
de
u sp ünglichen
s ändischen
Gliede ung,
wobei
die
Rub ik
"Bü ge ,
Gewe bsleu e,
Küns le "
zum
Teil
noch
wei e
ge
aß
is ,
als
dies
u sp ünglich
die
Seelenbesch eibung
on
1762
a .
Die
s ändische
Glie-
de ung
wu de
auch
noch
bei
de
Volkszählung
on
1857
beibehal en,
alle dings
gib
es
nunmeh
eine
eigene
Rub ik
"Fab ikan en
und
Ge-
we bsleu e"
sowie
"Hil sa bei e
bei
Gewe ben".
Aus
den
Tabellen
1
bis
6
läß
sich
aus
meh e en
G ünden
keine
konk e e
Aussage
übe
den
Um ang
de
in
"Indus ie
und
Gewe be"
zu
jene
Zei
ä igen
Pe -
sonen
gewinnen:
Allein
schon
deshalb,
weil
die
o alen
Be ölke ungs-
zahlen
de
beiden
äl es en
Zählungen
s a k
di e gie en
und
das
"To ale
de
männlichen
Be ölke ung"
en wede
nu
die
einheimische
Be ölke ung
ode
die
o s
anwesende
Be ölke ung
ohne
Mili ä
und
JUden
in
un e schiedliche
Weise
e aß e.
In
de
Zahl
de
P o es-
sionis en
ehl
die
Zahl
de
in
den
Manu ak u en
und
Comme cial-
gewe ben
Beschä ig en,
wäh end
ande e sei s
sich
jene
Bü ge ,
die
keine
P o essionis en
wa en,
nich
imme
ausgliede n
lassen.
Bei
den
P o essionis en
au
dem
Lande
ehlen
siche
alle
jene,
die
on
Manu-
ak u en
e leg
wu den.
Hinzuzu echnen
sind
wei e s
die
Handwe ks-
gesellen
und
Leh linge
sowie
die
in
s aa lichen
Be ieben
ä igen
Pe -
sonen,
insbesonde e
auch
Be gleu e.
Ähnliches
gil
ü
die
Be ölke ung
Unga ns
und
hie
ha
Me epz
ü
diesen
Pe sonenk eis
im
Jah e
1846
eine
Schä zung
anges ell .
(Ve gleiche
Tabelle
11.)
De
spä e
un e
"Gewe be
und
Indus ie"
allende
Pe sonenk eis
dü e
sowohl
1762
als
auch 1784
wesen lich
höhe
als
de
do
genann e
An eil
on
5 bzw.
32
Vgl.
Fußno e
22.
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll ik
83
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114 Gus a O uba
3,9
P ozen
im
Schni
liegen.
Fü
1857
is
zumindes
ein
du chschni -
liche
An eil
on
14,7
P ozen
bezeug .
(Ve gleiche
Tabelle
5.)
Ve -
gleich
man
alle dings
Tabelle
1
mi
Tabelle
4,
wobei
man
in
beiden
Fällen
die
zün igen
P o essionis en
allein
he ausg ei en
kann,
so
zeig
sich
on
1762
bis
1840
im
Du chschni swe
ein
Rückgang
on
3,5
au
1,4
P ozen
om
To ale
de
Be ölke ung,
dem
alle dings
de
We
on
1857
mi
4,7
P ozen
wide sp ich .
Leide
läß
sich
ein
Wachs-
um
de
in
den
Manu ak u en
und
Comme cialgewe ben
beschä ig en,
das
zwei ellos
in
diese
Epoche
o lieg ,
nu
ü
bes imm e
Lände
und
spo adisch
zahlenmäßig
nachweisen
33
.
Regional
is
es zus ellen,
daß
on
An ang
an
bes imm e
Lände
mi
dem
An eil
ih e
P o essionis en
wei
übe
dem
Du chschni
lagen,
z.
B.
Niede -
und
Obe ös e eich,
Kä n en
Schlesien
und
Böhmen.
Fü
1840
e schieb
sich
nu
unme klich
das
Bild:
Das
Küs enland
T ies
a
an
die
Spi ze,
ge olg
on
Niede -
und
Obe ös e eich
und
Böhmen,
wäh end
Mäh en
und
Schlesien
nu
meh
knapp
den
Du chschni
e eichen.
Nach
de
gleichen
S a is ik
lag
Unga n
schä zungsweise
knapp
übe
dem
Du chschni .
Nach
dem
Ausweis
de
Volksmenge
on
1786
be ug
de
An eil
de
Bü ge
und
P o essionis en
au
dem
Lande
in
Unga n
abe
e s
0,1
P ozen
und
lag
somi
wei
un e
allen
e gleichba en
Da en
de
ös e eichischen
Reichshäl e
on
1784. (Ve gleiche
Tabelle
2
und
10.)
Jö n
Pe e
Hasso
Mölle
ha
in
seine
Disse a ion
"Wandel
de
Be u ss uk u
in
Ös e eich
zwischen
1869
und
1961"34
den
Ve such
eine
Da s ellung
wi scha ssek o ale
En wicklungs endenzen
anhand
on
be u ss a is ischen
Au zeichnungen
un e nommen.
Danach
läß
sich
de
An eil
de
in
"Indus ie
und
Gewe be"
Be u s ä igen
sei
de
Volks-
zählung
on
1869
bis
zu
Volkszählung
1910
kon inuie lich
e olgen.
(Ve gleiche
Tabelle
7.)
De
P ozen an eil
dieses
Pe sonenk eises
an
den
gesam en
Be u s ä igen
zeig
ü
1869
einen
Du chschni
on
19,6
P ozen .
Wei
übe
diesem
Du chschni
lag
Niede ös e eich
mi
34,6,
ge olg
on
Schlesien,
Böhmen,
Mäh en
und
Obe ös e eich.
Die
Alpenlände
angie en
alle
un e
diesem
Du chschni
und
am
Ende
diese
Tabelle
inde
man
Dalma ien,
Galizien
und
Bukowina.
Bis
zum
Jah e
1910
e höh e
sich
de
Du chschni
de
in
Indus ie
und
Gewe be
Be u s ä igen
au
22,7
P ozen .
Den
g öß en
An eil
an
Be u s ä igen
in
de
Spa e
"Indus ie
und
Gewe be"
e ziel e
nunmeh
Vo albe g
mi
33
Vgl.
H.
Hassinge , De
S and
de
Manu ak u en
in
den deu schen
E b-
lände n
de
Habsbu ge mona chie
am
Ende des
18.
Jah hunde s
(in: Die
wi scha liche Si ua ion in Deu schland
und
Ös e eich um die Wende om
18.
zum
19.
Jah hunde ,
he ausgegeben on F ied ich Lü ge),
S u ga
1964'
34
J.
P.
H.
Mölle , Wandel
de
Be u ss uk u in Ös e eich zwischen
1869
und
1961.
Ve such eine Da s ellung wi scha ssek o ale En wicklungs-
endenzen anhand be u ss a is ische Au zeichnungen (Disse a ionen
de
Johannes-Keple -Hochschule Linz, Band
2),
Wien
1974.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses in Ös e eich-Unga n 115
42,3
P ozen ,
ge olg
on
Schlesien,
Niede ös e eich,
Böhmen,
T ies
und
Mäh en.
Wäh end
die
Alpenlände
ih e
Posi ion
wei
un e
dem
Du chschni
im
Rahmen
de
allgemeinen
S eige ung
hal en
konn en,
blieben
Dalma ien,
Galizien
und
die
Bukowina
am
Ende
de
Tabelle.
Tabelle
8
e möglich
es
uns,
im
Ve gleich
zu
En wicklung
de
allge-
meinen
Be u s ä igkei
lände weise
die
Wachs ums a en
de
in
Indu-
s ie
und
Gewe be
Beschä ig en
zu
übe blicken.
Fü
den
Gesam zei -
aum
1869
bis
1910
wa
die
S eige ung
de
Be u s ä igkei
43,4
P o-
zen ,
in
de
Spa e
"Indus ie
und
Gewe be"
soga
65
P ozen .
Die
höchs e
S eige ungs a e
wies
Is ien
mi
194,1
P ozen ,
Galizien
mi
101,6,
Bukowina
mi
98,4,
T ies
und
Gebie
mi
89
und
Niede ös e -
eich
mi
85
P ozen
au .
Dabei
muß
alle dings
be ücksich ig
we den,
daß
die
Zunahme
de
Be u s ä igen
un e
Be ücksich igung
de
Wande-
ungsbewegung
in
manchen
Lände n
(in
Niede ös e eich
mi
70,6
P ozen )
as
an
die
S eige ung
de
in
"Indus ie
und
Gewe be"
Be-
schä ig en
he an eich e.
Die
klassischen
al en
Indus ielände
Böhmen
und
Mäh en
mi
Ausnahme
on
Schlesien
zeig en
im
Gesam zei aum
eine
un e du chschni liche
En wicklung.
Am
schlech es en
schni
Obe -
ös e eich
mi
7,3
P ozen
ab
sowie
Dalma ien
mi
55,3
P ozen ,
weil
in
beiden
Fällen
das
allgemeine
Wachs um
de
Be u s ä igkei
g öße
als
jenes
de
in
Indus ie
und
Gewe be
Beschä ig en
wa .
Dieses
Wach-
s um
e olg e
keineswegs
kon inuie lich,
so
be ug
die
Zuwachs a e
on
1869
bis
1880
als
Folge
de
schwe en
K ise
on
1873
nu
3,7
P ozen ,
on
1880
bis
1890
dann
wiede
19,1,
on
1890
bis
1900
e olg e
ein
neue liche
Rückgang
au
8,4
P ozen
und
on
1900
bis
1910
konn e
dann
die
höchs e
Wachs ums a e
mi
23,2
P ozen
im
Du chschni
ge-
messen
we den.
In
de
g oßen
K ise
bis
1880
zeig e
sich
in
Obe ös e -
eich, Ti ol,
Vo a lbe g
und
Mäh en
ein
deu liche
Rückgang.
Von
1880
bis
1890
a en
neue dings
Rückgänge
in
Kä n en,
T ies
sowie
Dalma-
ien
au
und
on
1890
bis
zu
Jah hunde wende
wu den
Obe ös e -
eich,
abe
auch
Galizien
on
solchen
be o en.
Sei
de
Jah hunde -
wende
wies
die
Beschä igungs a e
de
in
Indus ie
und
Gewe be
Tä igen
in
allen
Lände n
nu
Zugänge
au ,
wobei
die
bishe
ück-
s ändigs en
Lände ,
wie
Galizien
und
Bukowina,
ela i
güns ig
ab-
schni en.
Aus
den
Volkszählungse gebnissen
läß
sich
leide
kaum
ein
Bild
de
Ve eilung
de
Be u s ä igen
au
Be iebsg ößen
ode
E zeu-
gungsspa en
gewinnen.
Die Möglichkei
eine
T ennung
de
in
de
Indus ie
Beschä ig en
on
den
üb igen
im
Gewe be
Tä igen
is
e s mals
au g und
de
Zäh-
lungen
de
Handelskamme n
in
den
Jah en
1880
und
1885
möglich
( e gleiche
Tabelle
6),
jedoch
e olg e
die
Zu eilung
zum
Fab iksbe ieb
bei
diesen
Zählungen
au g und
de
S eue leis ung,
die
inne halb
de
einzelnen
Indus iezweige
s a k
a iie e
und
im
Gesam zei aum
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116 Gus a O uba
Schwankungen
un e lag.
Eine
e s e
und
auch
le z e
exak e
Ve eilung
de
E we bs ä igen
au
die
indus iellen
Fab iksbe iebe
bie e
die
im
Jah e
1902
du chge üh e
am liche
Be iebszählung
35
,
wobei
die
Lände -
e gebnisse
auch noch
eine
Un e gliede ung
nach
E zeugungsspa en
e -
möglichen. (Ve gleiche
Tabelle
9.) Als
"Fab iksbe ieb"
be ücksich ig-
en
wi
in
de
Dokumen a ion
um
die
Jah hunde wende
eine
Be-
schä ig enzahl
on
meh
als
20,
was
de
damals
üblichen
Te minologie
en sp ich .
Im
üb igen
s ell
die
on
uns
au ges ell e
Tabelle
e gleich-
ba e
We e
zu
den
o angegangenen
und
olgenden
S a is iken
wie
auch
zu
jenen
de
unga ischen
Reichshäl e
da
und
is
in
diese
Fo m
bishe
noch
nich
e ö en lich
wo den.
Im
Jah e
1880 zeig e sich
ein
übe gewich
de
in
de
Tex ilindus ie
sowie
bei
de
Lebensmi ele zeu-
gung
Beschä ig en, bis 1902
e ände e
sich die
Si ua ion
inso e n, als
diese
beiden
Indus ien
s a k
an
Bedeu ung
einbüß en,
wäh end
o
allem
die
Eisen-,
Me all-
und
Maschinenindus ie
sowie
Bauma e ialien
und
Papie
an
Bedeu ung
gewannen.
Insgesam
e olg e
in
dem
Zei -
aum
on
1880
bis
1902
eine
S eige ung
de
in
de
Indus ie
Be-
schä ig en
um
82,8
P ozen
wobei
de
G oß eil
diese
S eige ung
in
den
e s en
ün
Jah en
e olg e. Die höchs en
S eige ungs a en
mi
288
und
287,7
P ozen
wiesen
Lede -
und
Maschinene zeugung
au ,
Eisen
und
Me all
e eich en
Zugänge
on
und
163
P ozen ,
wei
un e
dem
Du chschni
blieben
Tex il
und
Bekleidung,
wäh end
die
Lebens-
mi elindus ie,
zumindes
s a is isch,
Ve lus e
au zuweisen
ha ,
die
wohl
au
geände e
E hebungsg undsä ze
zu ückge üh
we den
müs-
sen. (Ve gleiche
Tabelle
6.)
Tabelle
9 e möglich
es
uns, nach
de
Be-
iebszählung
on
1902
die
indus ielle
S uk u
de
einzelnen
Lände
genau
zu
du chleuch en.
Danach
be anden
sich
in
de
S eie ma k
und
Kä n en
die
indus iellen
Schwe punk e
de
Eisen-
und
Me allindus ie,
in
T ies ,
Is ien
und
Niede ös e eich
jene
de
Maschinenindus ie,
in
Salz
bu g
und
Obe ös e eich
solche
bei
Bauma e ialien,
in
de
Buko-
wina
bei
Holz,
in
Vo a lbe g,
Gö z, G adisca,
Böhmen,
Schlesien,
Mäh en
und
Ti ol
in
de
Tex ile zeugung,
in
Dalma ien
und
Galizien
in
de
Nah ungsmi elindus ie.
Fü
Unga n
läß
sich
ab
1844
die
Zahl
de
Indus iebeschä ig en,
sei
1884 zusä zlich nach
E zeugungsspa en
au gegliede ,
( e gleiche
Tabelle
12)
e olgen.
Von 1890
an
geschah
im
Rahmen
de
Volkszäh-
lungen
auch
eine
Au gliede ung
ü
K oa ien
und
Slawonien
( e gleiche
Tabelle
13) sowie nach
E zeugungsspa en.
(Ve gleiche
Tabelle
14.) 1884
zeig e sich
ein
bedeu endes
übe gewich
de
in
de
Lebensmi el-
indus ie
Beschä ig en, jedoch
wa en
auch
die
Eisen-
und
Me all-
indus ie
sowie
de
Maschinenbau
und
die
Holzindus ie
ela i
be-
35 W.
Schi .
Die E gebnisse de gewe blichen Be iebszählung om
3.
Juni
1902 (in: S a is ische Mona ssch i ,
34.
Jg.), B unn 1907.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses in Ös e eich-Unga n 117
deu end.
In
de
Beschä ig ens uk u
des
Jah es
1913
ha
die
Lebens...;
mi elindus ie,
die
noch
imme
an
e s e
S elle
s eh ,
be ei s
wei ...;
gehend
an
Gewich
eingebüß .
In olge
des
s a ken
Au holens
de
Tex il-
und
Bekleidungsgewe be,
abe
auch
de
Papie indus ie,
de
Bauma e ialien
und
de
Lede e zeugung
sank
die
Bedeu ung
de
Eisen-
Me all-
und
Maschinenindus ie.
Insgesam
wies
die
Zahl
de
in
de
Indus ie
Beschä ig en
ü
den
Gesam zei aum
on
1884
bis
1913
eine
S eige ung
on
329,7
P ozen
au ,
wobei
in
den
Jah en
1884
bis
1898
eine
wei aus
höhe e
S eige ungs a e
als
spä e
es s ellba
is .
In olge
de
ge ingen
Ausgangswe e
einzelne
Indus iezweige
e scheinen
de en
S eige ungs a en
dubios.
Die
höchs en
Zuwachs a en
inden sich
in
de
Bekleidungsindus ie,
bei
Bauma e ialien,
Tex il-,
Elek o-
und
g a-
phischem
Gewe be.
Wei
un e
dem
Du chschni
en wickel en
sich
je z
Lebensmi el,
Eisen
und
Me all
sowie Maschinenbau.
Die
Zahl
de
in
de
Indus ie
Unga ns
Beschä ig en
s ieg
on
1890
bis
1910
on
13,16
au
17,4
P ozen ,
in
K oa ien
und
Slawonien
abe
nu
on
7,6
au
9,5
P ozen .
Insgesam
be ug
die
S eige ungs a e
on
1890
bis
1910
in
Unga n
79,7,
in
K oa ien
abe
nu
39
P ozen .
Wäh end
Unga n
on
1890 bis 1900
eine
S eige ungs a e
on
38,5
und
on
1900
bis
1910
on
nu
29,7 au wies,
e eich e
K oa ien
und
Slawonien
in
de
e s en
Pe iode
8,8
P ozen
und
in
de
zwei en
27,8
P ozen .
(Ve gleiche
Tabelle
13.)
Ein
Ve gleich
de
Beschä ig enzahlen
nach
den
Volkszählungse geb-
nissen
on
1900
und
1910
zeig
ü
Unga n
das
be ei s
bekann e
Bild
eine
S eige ung
de
bei
Tex il,
Bekleidung,
Chemie,
Bauma e ialien
und
Holz
und
eines
gleichzei ige i
s a ken
Rückganges
de
in
de
Nah-
ungsmi elindus ie
Beschä ig en
sowie
ge ing ügige
Einbußen
bei
Eisen
und
Me all.
Fü
K oa ien-Slawonien
wa
um
die
Jah hunde -
wende
die
Holzindus ie
bzw.
Nah ungsmi ele zeugung
am
wich ig-
s en. Bis 1910
büß e
das
Holz
s a k
an
Bedeu ung
ein,
wäh end
die
Bauma e ialien
und
auch
die
Nah ungs-
und
Genußmi el
ih en
An eil
an
den
Indus iebeschä ig en
s a k
e g öße n
konn en.
(Ve gleiche
Tabelle
14.)
We
die
Anzahl
de
Be iebe,
ge enn
nach
Klein-,
Mi el-
und
G oß-
be ieben,
his o isch
e assen
will,
s ell
sich
eine
seh
schwie ige
Au -
gabe. Die
äl es e
E hebung
diese
A
e olg e
im
Jah e
1773
du ch
Hö nigk,
den
Schwage
Beche s
in
Zusammenhang
mi
de
geplan en
Ein üh ung
eine
Handwe kss eue
36
• Von
Ende
Augus
bis
Mi e
Ok o-
be
besuch e
diese
92
S äd e
und
16
Mä k e
in
Schlesien,
Teilen
on
Böhmen
und
No dmäh en.
Im
Ok obe
be eis e
e
Inne ös e eich
und
Ös e eich
ob
und
un e
de
Enns
südlich
de
Donau.
Als
e
abe
dann
übe
Wien,
wo
e
im
Dezembe
Be ich
übe
Inne ös e eich
e s a e e,
in
die
es lichen
Teile
Mäh ens
und
Böhmens
au b ach,
36
Vgl.
Fußno e
8,
S.
177
-
196.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
118 Gus a O uba
wu de
e
am
30.
Dezembe
bei
Mäh isch-T übau
als
Spion
angehal en
und
konn e
ohne
Paß
de
böhmischen
Ho kanzlei
nich
meh
wei e -
eisen.
Fü
95
S äd e
und
Mä k e
liegen
s a is ische
Da en
diese
Reisen
o :
Lände Meis e Gesellen I Insgesam
Ös e eich
ob
und
un e de Enns
einschließlich Wien
...............
.
3765
6184
Inne ös e eich
...................
.
2593
2138
Schlesien
.........................
.
10804
6623
Böhmen, Mäh en, Gla z
...........
.
3595
2073
Summe
...........................
.
20757
17018
37775
Hassinge
e mu e ,
daß
bei
diesen
Zahlen
höchs ens
eine
Fehle -
g enze
on
10
bis
15
P ozen
anzunehmen
is .
Fü
wei e e
Lände ,
insbesonde e
Schlesien
und
Böhmen
s ell e
Hö nigk
Schä zungen
an,
die
jedoch
eilweise
als
willkü lich
zu
bezeichnen sind.
E s
aus
de
Zei
Ma ia
The esias
und
Joseph
I .
sind
wiede
genaue e
Da en
be-
kann ,
wobei
insbesonde e
die
Komme zialgewe be,
die
au
G und
eine
Ve o dnung
de
Kaise in
om
4.
Jänne
1754
on
den
Polizeigewe ben
abge enn
wu den,
eine
s a is ischen
E hebung
un e lagen.
Als
Cha ak e is ikum
ü
die
Komme zialgewe be
-
o nehmlich
Tex il-.
Seiden-,
Lede -
und
Me allindus ie
-
gal ,
daß
sie
ü
den
g oßen
Ma k
a bei e en
und
deshalb
on
den
Fesseln
de
Zun e assung
be ei
wu den.
S a is ische
Nachweisungen
übe
die
bes ehenden
Comme zialgewe be
e lang e
das
Di ek o ium
du ch
Ci kula e
1l1
sei
1762
on
dem
Comme zkonzessen
de
Landess ellen
jäh lich
ab.
Die
Fo mula e
um aß en
ün
Rub iken:
Name
de
Wa e,
O
de
E zeu-
gung,
S ückzahl
de
p oduzie en
Wa en,
abges u
nach
ein,
mi el,
g ob,
Wa enp eise,
Namen
de
Fab ikan en,
Ve lege
und
Ko espon-
den en.
Die
Ho en schließung
om
18.
7.
1770
o dne e
gene ell
an,
am
Ende
jeden
Jah es
die
Ve meh ung
de
Comme zialgewe be
bekann -
zugeben. Schließlich
bes imm e
das
Ho dek e
om
12.
3.
1770,
daß
die
Comme z abellen
alle
Qua ale
an
den
Comme zkonzeß
(Landes s elle)
abge üh
we den
muß en.
Die
handsch i lich
abge aß en
Manu ak u -
abellen
ü
Niede ös e eich
und
Böhmen
habe
ich
be ei s
g oß eils
e ö en lich
38
,
die
ande e
Lände
sind
. a.
on
He be
Hassinge
31
Ci kula e on 26. I . 1762, 19. II . 1763, 23. VII. 1767 und Ho esk ip om
17.
X.1764.
38
Vgl.
ußno e
21.
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Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses in Ös e eich-Unga n 119
zu
G undlage
genommen
wo den
39
•
Kaise
Joseph
II.,
de
die
gewe b-
liche
P oduk ion
o
allem
du ch
Besei igung
de
Locke ung
de
übe -
kommenen
Zun sch anken
und
En esselung
de
eien
Konku enz
zu
s eige n
ach e e,
leg e
g oßes
Gewich
au
die
Einsendung
de
Manu-
ak u abellen.
Diese
wa en
on
de
k. k.
Fab iks-Inspek ion
aus
den
eils
on
ih
selbs
e hobenen,
eils
on
den
K eisäm e n
eingesende en
Da en
zusammenzus ellen.
Dieses
Sys em
de
s a is ischen
Be ich -
e s a ung
wa
bis
in
die
Zei
de
napoleonischen
K iege
in
K a .
Te minologisch
en s eh
da aus
eine
Schwie igkei ,
daß
de
K eis
de
Comme zial-Gewe be
gegenübe
den
Polizeigewe ben
in
dem
Um-
ang,
wie
die
Indus ialisie ung
o sch i ,
au
Kos en
de
Polizei-
gewe be
e wei e
wu de.
Das
Resk ip
om
8.
Feb ua
1755
en hiel
be ei s
eine
Spezi ika ion
on
48
"P o essionis en,
de en
A e
ac a
in
das
hie ländige
Manu ac u wesen
und
da on
abhängende
Comme zium
einschlagen".
Eine
Ho en schließung
om
1.
Augus
1767
sowie
ein
Dek e
om
3.
Sep embe
1768
b ach en
ein
Ve zeichnis
de
"zu
dem
Comme zio
gehö igen
P o essionen
und
Gewe bscha en".
Dieses
en -
hiel :
1.
alle
Meis e scha en,
welche
in
die
Leinwand-,
Tuch-,
Ko on-
ode
Baumwollmanu ak u
einschlagen,
de en
beispielsweise
17
genann
wu den;
2.
die
Seidena bei e
(ach
Gewe bea en);
3.
die
Me all ab ikan en,
on
denen
27
exemplika i
au gezähl
wu den;
4.
die
Glas-
und
Spiegelmache ,
Diaman en-
und
K is allschneide ,
Ro -
und
Weißge be ,
Fell ä be ,
Handschuhmache ,
Kü schne
und
Buchd ucke
und
5.
alle
Kau -
und
Handelsleu e
in
S äd en
und
Mä k en.
Alle
Gewe be,
die
nich
un e
die
obgenann en
Punk e
ielen,
wu den
als
Polizei
gewe be
angesehen.
Du ch
die
Ho dek e e
om
23.
Mä z
1792
und
9.
Ap il
1799
a en
neue dings
p inzipielle
Ve schiebungen
in
de
Abg enzung
ein.
Bis
dahin
gal en
die
Polizeigewe be
als
die
Regel,
die
Comme zialgewe be
als
die
Ausnahme.
Im
Jah e
1809
wu den
in
einem
Ho dek e
om
2.
Mai
nich
meh
die
Comme zialgewe be,
sonde n
nu
meh
die
Polizeigewe be
axa i
au gezähl .
Demnach
gal en
97
Be-
schä igungen
als
polizeilich.
In
den
olgenden
Jah zehn en
sind
eben-
alls
noch
einzelne
Polizeigewe be
zu
Comme zialgewe ben
umgewan-
del
wo den.
Eine
Reduk ion
de
un e
die
Polizeigewe be
zu
echnen-
den
Gewe bea en
is
e mu lich
auch
dadu ch
e olg ,
daß
die
Speziali-
sa ion
de
Gewe be
in
manche
Beziehung
abgenommen
zu
haben
schein .
39
Vgl. Fußno e
33.
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126 Gus a O uba
nische
S eue g enze
besei ig .
Die
De ailnachweisungen
soll en
sich
inne halb
de
bes imm en
Gewe bea en
au
alle
Be iebe
beziehen,
die
im
Sinne
de
Gewe beo dnung
als
ab iksmäßig
anzusehen
sind.
Eine
En scheidung
übe
das
Vo handensein
dieses
Me kmales
blieb
dem
E messen
de
einzelnen
Kamme n
übe lassen.
Alle
diese
Einsch än-
kungen
sind
bei
Be ach ung
de
on
Nachum
G oss
e we e en
Zäh-
lungen
on
1880
und
1885 ( e gleiche
Tabelle
6)
in
Be ach
zu
ziehen.
Aus
diesem
G und
wu den
auch
die
Be iebszählungen
diese
Jah e
ü
die
o liegende
Dokumen a ion
als
kaum
e we ba
auße
Be ach
gelassen.
Ein
öllig
e ände es
Bild
b ach e
die
Gewe bezählung
des
Jah es
1897,
die
lediglich
die
Zahl
de
Be iebe
ohne
De aillie ung
be iebs-
s a is ische
Da en
ü
G oßbe iebe
en hiel .
Diese
Zählung
e olg e
auch
au
ganz
ande e
G undlage
als
die
bishe igen
und
nach
eine
geände en
Ein eilung
de
Gewe be.
De
g undlegende
Un e schied
bes and
da in,
daß
sich
die
E kenn nis
on
de
Mangelha igkei
de
bishe igen
gewe be
s a is ischen
E hebungen
dahingehend
auswi k e,
daß
man
eine
Besch änkung
nu
au
"Fab iken"
als
Willkü
de
E -
hebungso gane
zu
e meiden
ach e e.
Eine
solche
Einsch änkung
e -
schien
auch
deshalb
unge ech e ig ,
weil
die
Kleinbe iebe
in olge
ih e
übe wiegenden
Zahl
eine
ebenso
g oße
Bedeu ung
ü
die
P o-
duk ion
wie
diese
besaßen.
An
S elle
des
bishe igen
E we bss eue -
ka as e s
a
sei
1896
ein
"Gewe beka as e ".
Diese
und
die
da au
basie ende
Gewe bezählung
on
1896
kamen
wenigs ens
hinsich lich
de
o dnungsmäßig
angemelde en,
espek i e
bes eue en
Be iebe
de
Wi klichkei
wohl
iel
nähe
als
die
al en
E we bss eue egis e ,
wenn
auch
nu
ein
Teil
de
Gesam hei
alle
Be iebe
e aß
wu de.
Die
Heima bei
ehl e
g oß eils
und
die
gewe be ech lich
unbe ug en
Be iebe
gänzlich.
De
neue
Gewe beka as e
läß
keine
Ve gleichs-
möglichkei
zu
den
ühe en
Zählungen
zu
und
blieb
deshalb
auch
on
uns
unbe ücksich ig .
Anläßlich
de
Vo be ei ung
zu
Volkszählung
on
1890
aß e
die
S a is ische
Zen alkommission
e s mals
den
Plan
eine
allgemeinen
di ek en
Zählung
alle
gewe blichen
und
landwi scha lichen
Be iebe
du ch
unmi elba e
Be agung
säm liche
Be iebsinhabe
41•
Als
Aus-
gangspunk
soll e
de
bishe ige
Gewe beka as e
keine
Ve wendung
inden,
da
e
jede
Auskun
übe
be iebss a is isch
wich ige
Da en
e sag e.
Sei ens
de
Handels-
und
Gewe bekamme n
e wog
man
im
Jah e
1895
eben alls
das
P ojek
eine
selbs ändigen
Be iebszählung,
ließ
dieses jedoch
dann
allen.
Neue dings
bei
den
Vo be ei ungen
zu
41
C.
Th.
.
Inama-S e negg,
Die nächs e Volkszählung (in: S a is ische
Mona ssch i ,
16.
Jg.), Wien
1890.
Vgl.
auch Fußno e
29.
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Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses in Ös e eich-Unga n 127
Volkszählung
on
1900
o de e
die
S a is ische
Zen alkommission
die
längs
ällige
Be iebszählung
und
am
31.
Dezembe
1902
konn e
diese
au g und
des
Pa ag aphen
14
des
Volkszählungsgese zes
e olgen.
Neben
de
Landwi scha
wu den
auch
die
gewe blichen
Kleinbe iebe
und
die
Heima bei
mi einbezogen.
Alle
ü
die
P oduk ion
maßgeben-
den
Fak o en
wie
Pe sonen,
Tie e,
Mo o en,
A bei smaschinen
soll en
möglichs
olls ändig
e aß
we den,
nich
abe
die
Höhe
de
A bei s-
löhne,
die
A bei szei
ode
pe sönliche
Ve häl nisse
de
A bei e .
Die
Da en
wu den
du ch
Be agung
de
A bei gebe
un e
wei gehende
Mi wi kung
de
Handels-
und
Gewe bekamme n
e hoben.
Die
Kam-
me n
kon ollie en
du ch
Ve gleich
des
gewe blichen
Be iebszählungs-
ma e ials
mi
dem
Gewe beka as e
und
beso g en
die
Auszeichnung
nach
dem
Klassi ika ionsschema
de
Gewe bea en
desselben.
Tabelle
20
b ing
eine
Eigenbea bei ung
des
Ma e ials
de
Be iebs-
zählung
on
1902
in
de
ös e eichischen
Reichshäl e,
wobei
die
Au -
eilung
nach
B anchen
und
Lände n
sich
au
Be iebe
mi
meh
als
20
Beschä ig en
bezieh
42•
Diese
Be iebsg öße
en sp ich
de
damaligen
De ini ion
eine
Fab ik.
In
de
S uk u
de
B anchengliede ung
zeig
sich
wiede
deu lich
ein
übe wiegen
de
Tex ilindus ie,
de
sich
ein
beach lich
s a kes
Bekleidungsg oßgewe be
angegliede
ha e.
Die
Bedeu ung
de
me all e a bei enden
Indus ie
schein
zumindes
gegen-
übe
1841
zu ückgegangen
zu
sein,
jedoch
a
eine
s a ke
Maschinen-
ab ika ion
hinzu.
Une wa e
e meh e
sich
de
An eil
de
Un e -
nehmen
aus
S einen
und
E den,
besonde s
de
He s ellung
on
Bau-
ma e ialien,
de
Holz e a bei ung
und
de
Papie e zeugung,
wäh end
Lede ,
Nah ungsmi el,
Chemie
und
g aphische
Be iebe
an
Bedeu ung
einbüß en.
Die
Elek oindus ie
s and
e s
an
ih em
Beginn.
Die
indu-
s ie eichs en
Lände
wa en
Böhmen,
Mäh en
und
Niede ös e eich.
Von
den
Alpenlände n
ha en
nu
die
S eie ma k
und
Vo a lbe g
g öße e
Bedeu ung.
Konzen a ion
d '
Tex ilindus ie
bes and
in
Böhmen,
Mäh en
und
Niede ös e eich,
in
de
Kon ek ionsindus ie
besonde s
in
Wien
und
Böhmen.
Die
Me allindus ie
dominie e
s uk u ell
in
S eie ma k
und
Kä n en,
die
meis en
Be iebe
zähl en
Niede ös e eich
und
Böh-
men.
In
de
Maschinenindus ie
üh e
Niede ös e eich
o
Böhmen.
Bei
E zeugnissen
aus
S einen
und
E den
bes and
s uk u ell
eine
ela i
g oße
Konzen a ion
in
Gö z
und
G adisca
sowie
in
Obe ös e eich,
wäh end
sich
die
meis en
Be iebe
in
Böhmen,
Niede ös e eich
und
Mäh en
be anden.
In
de
Holzb anche
anden
sich
die
meis en
Be iebe
in
Böhmen
und
Niede ös e eich.
Lede ab iken
gab
es
o
allem
in
Böhmen
und
Niede ös e eich.
Die
Papie indus ie
besaß
s uk u ell
42
Vgl.
Fußno e
35.
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128 Gus a O uba
eine
ela i e
Konzen a ion
in
Kä n en
und
S eie ma k,
die
meis en
Be iebe
lagen
in
Niede ös e eich
und
Böhmen.
Nah ungsmi elbe-
iebe
dominie en
in
Böhmen
und
Niede ös e eich. Die
Chemie
besaß
die
meis en
Be iebe
in
Böhmen
und
Niede ös e eich. Gleiches
gil
ü
die
g aphischen
Gewe be
sowie die
Elek izi ä .
Aus
Tabelle
21
kann
de
Um ang
de
Konzen a ion
de
Mi el-
und
G oßbe iebe
im
Be eich
de
einzelnen
E zeugungsspa en
abgelesen
we den.
Die
Mi elbe iebe
mi
21
bis
50
Beschä ig en
e eich en
im
Du chschni
0,8
P ozen
alle
Be iebe,
wobei
wei
übe
diesem
Du ch-
schni
die
Hü enbe iebe,
die
Elek oanlagen,
das
g aphische
Gewe be,
die
Papie indus ie,
Kau schukhe s ellung
und
Bauma e ialien
lagen.
Un e
diesem
Du chschni
blieben
Bekleidung,
Tex ilgewe be,
Holz-
und
Flech indus ie
sowie
Nah ungsmi el.
Bei
den
G oßbe ieben
mi
übe
50
Beschä ig en
e eich e
de
Du chschni
0,6
P ozen ,
wobei
sich
die
s ä ks en
Konzen a ionen
in
den
Hü enbe ieben,
bei
Kau schuk
U p oduk ion
und
Elek oanlagen
zeig en.
Wei
un e
dem
Du chschni
kamen
Bekleidung,
Holz-
und
Flech indus ie
sowie
Nah ungsmi el
zu liegen.
In
den
Be ich en
de
k. k.
Gewe beinspek o en
43, die
sei
1884
jäh -
lich e schienen, inde sich
e wa
sei
de
Jah hunde wende
nich
nu
die
Zahl
de
besuch en
und
kon ollie en
ab ikmäßigen
Be iebe,
sonde n
auch
de en
Gesam zahl
e wähn .
Es
läß
sich jedoch
nich
es -
s ellen,
nach
welchen
K i e ien
die
ab ikmäßigen
Be iebe
ausgewähl
wu den.
Bei
einem
Ve gleich
diese
Angabe
mi
de
Zahl
jene
Be-
iebe,
die
in
de
Be iebszählung
on
1902 ( e gleiche
Tabelle
20
mi
Tabelle
22)
als
ab iksmäßig
au scheinen,
läß
sich
nu
aussagen,
daß
sich
in
einzelnen
Zweigen,
wie
z.
B.
de
Nah ungs-
und
Genußmi el-
indus ie,
den
Bekleidungsgewe ben,
bei
Chemie,
g aphischen
Gewe be
und
Elek oindus ie
seh
g oße
Un e schiede
zeigen. Es
is
zu
e mu en
daß
die
Gewe beinspek o a e
alle
jene
Be iebe,
die
mi
besonde en
echnischen
Ein ich ungen
ausges a e
wa en
und
deshalb
ih e
übe -
p ü ung
un e lagen
(z.
B.
Damp kessel
e c.)
ohne
Rücksich
au
die
Beschä ig enzahl
zu
den
Fab iken
zähl en.
Obgleich
Ma is«
diese
Zahlen
seine
lokalen
S uk u analyse
zug unde
leg e,
müssen
sie
m. E. doch
nu
mi
g oße
Vo sich
in e p e ie
we den.
Das
Wachs um
einzelne
E zeugungsspa en
jedoch
kann
als
halbwegs
e läßlich
an-
genommen
we den,
weil
ja
die
K i e ien
de
Auswahl
e mu lich
1902
und
1913
kaum
geände
wu den.
Bei
eine
du chschni lichen
S eige-
43 Be ich
de
k. k.
Gewe beinspek o en übe ih e Am s ä igkei im
Jah e
1884, Wien 1885
.
44
H.
Ma is
und
K.
Bachinge , Ös e eichs indus ielle En wicklung (in: Die
Habsbu gennona chie 1848 -1918, Bd.
1:
Die wi scha liche En wicklung,
Wien 1973), S. 220 -229.
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Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses in Ös e eich-Unga n 129
ung
on
42,5
P ozen
lagen
die
höchs en
Wachs ums a en
im
Be eich
on
Elek oindus ie
und
Bekleidung,
ela i
hohe
bei
Maschinenindu-
s ie,
E zeugnissen
aus
S einen
und
E de
sowie
g aphischen
Gewe ben,
du chschni liche
in
de
Holzindus ie
sowie
un e du chschni liche
bei
Chemie,
Papie ,
Lede ,
Kau schuk
und
Tex il.
In
den
Tabellen
23
und
24
wi d
e such ,
die
Be iebszählungen
ü
Unga n
und
die
Lände
de
unga ischen
K one
in
ähnliche
Weise
wie
ü
Cislei hanien
da zus ellen.
Leide
geben
die
on
Me ei
45, Sando 46
und
Be end-Ranki
47
gesammel en
Da en
nu
ein
ech
globales
Bild,
das
au
De ails
de
En wicklung
in
den
einzelnen
E zeugungsspa en
kaum
eingeh .
Manu ak u en
und
Fab iken
wu den
auch
in
Unga n
sei
1785
e aß ,
jedoch
ha en
sie
keines alls
die
Bedeu ung
wie
in
de
ös e eichischen Reichshäl e.
De
be ühm e
unga ische
S a is ike
de
e s en
Häl e
des
19.
Jah hunde s,
Elek
Fenyes
48
en wa
ein
äuße s
düs e es
Bild
om
ländlichen
Gewe be
und
om
Indus iea ikelbeda
de
Do bewohne
Unga ns:
"Die
k oa ischen,
umänischen,
se bischen
F auen
kleiden
ih e
Männe
mi
eigenhändig
he ges ell e
Leinwand,
Tuch
und
mi
Filzmän eln,
de
unga ische
Baue
is
ein
gebo ene
Zimme mann
und
Wagne ,
ih e
F auen
backen
B o ,
e e igen
Lein-
wand,
Sei e,
und
so
haben
sie
de a ige
Handwe ke
nich
nö ig.
Nu
in
den
deu schen
Dö e n
sehen
wi
in
den
Au nahme ub iken
übe all
Bäcke ,
Webe ,
Wagne
und
ande e
Handwe ke
p imä e
Bedü nisse."
Ve gleich
man
-
be on
Fenyes
besonde s
-
die
Zahl
de
unga ischen
kapi alis ischen
Un e nehmen
mi
de
Zahl
de
lomba dischen
und
ös e eichischen
Be iebe,
so
beweise
nich
bloß
die
ge inge e
absolu e
Zahl
de
unga ischen
Un e nehme
den
Rücks and;
und
e
se z
o :
"Und
hie
wiede um,
welch
ein
Un e schied
zwischen
eine
unga ischen
Papie mühle
ode
S eingu ab ik,
die
höchs ens
30
bis
40
A bei e
be-
schä ig
und
Wa en
im
We
on
20
bis
24000
Gulden
he s ell ,
und
z.
B.
de
Wolls o ab ik
on
Linz,
die
auch
zu
Zei
ih es
Ve alls
6000
A bei e n
und
110
Beam en
B o
gab."
Un e
solchen
Ums änden
e schein
m. E.
ein
Ve such,
das
Wachs um
de
Fab iksindus ie
in
P ozen en
zu
be echnen,
wie
dies
Me ei
in
Ta el
23
un e nahm,
meh
als
dubios.
Die
kapi alis isch-indus ielle
En wicklung
begann
auch
in
Unga n
in
de
Tex ilindus ie.
Die
e s e
Baumwollwebe eimanu ak u
g ünde e
de
Ga e
Ma ia
The esias
1756
in
Sas a
(Sassin).
G a
Fe enc
Es e hazy
olg e
dem
Beispiel
und
e ich e e
au
seinem
Gu
in
Csekles
einen
ähnlichen
Be ieb.
Sei
1785
gehö e
Sass
in
dem
Wiene
Johann
Ch is ian
Pu hon,
de
die
Fab ik
in
den
napoleonischen
K ie-
45 Vgl. Fußno e
22.
46
Vgl.
Fußno e
16.
47
Vgl.
Fußno e 15.
48
E Fenyes, Magya o szag s a isz ikaja,
Pes
1842.
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
83
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130 Gus a O uba
gen
g oß
ausbau e.
Ein
d i e
G oßbe ieb
de
Tex ilb anche
gehö e
in
Mosonmagya o a
(Unga isch-Al enbu g)
de
E zhe zogin
Ma ia
Ch i-
s ine.
1815
we den
ie
Tex ilmanu ak u en
e wähn .
Die
K ise
nach
dem
Wiene
Kong eß
b ach e
de
unga ischen
Tex ilindus ie
schwe e
Einbußen,
jedoch
wu den
nach
1816
imme
noch 6
Seiden-,
8
Scha woll-,
Baumwoll-
und
Halbseidens o ab iken
gezähl .
De
Au schwung
de
unga ischen
Eisenp oduk ion
hing
eben alls
on
den
Bedü nissen
de
K iegsindus ie
des
Ae a s
en scheidend
ab.
Die
Un e nehmen
kon-
zen ie en
sich
as
ausschließlich
au
den
Raum
de
heu igen
Slowakei
49
und
Rumänien.
Im
Sajo al
en s and
1730
ein
Eisenwe k
in
Rado a,
e was
spä e
ein
wei e es
in
Reschi za.
Fü
1846
üh en
die
"Ta eln"
159
Eisenwe ke
an.
Nach
Joseph
Hai i
50
exis ie en
sei
1853
in
Unga n
109
Eisenschmelzhämme ,
Puddling-
und
Walzwe ke.
Hin e
diesen
beiden
üh enden
Indus iezweigen
blieben
die
Glas-,
Papie -,
Lede -,
Likö -
und
B ann wein-,
die
S eingu -
und
Tonwa enindus ie
s a k
zu ück.
Die
We kzeug-
und
Ge ä ehe s ellung
zähl e
um
1815
d ei
bis
ie
kleine
We ks ä en,
die
Öle zeugung
d ei.
die
Papie e zeu-
gung
e wa
25
Mühlen,
on
denen
nu
eine
einzige
spä e
zu
Papie -
ab ik
sich
en al e e,
die
Chemie
besaß
ein
einziges
g öße es
Un e -
nehmen,
ebenso
die
Pu zwa enindus ie.
Die
in
de
zwei en
Jah -
hunde häl e
so
wich ige
Damp mühlenindus ie
51
,
die
sich
au
und
um
Pes
konzen ie e,
zähl e
um
1850
e s
sieben
Be iebe,
die
sich
bis
1865
au
24
e meh en.
In
Fiume
exis ie e
sei
dem
18.
Jah hunde
eine
g oße
Zucke a ine ie,
daneben
gab
es
1815 noch
zwei
wei e e
kleine
Zucke siede eien,
die
sich
bis
1866
au
19
Zucke ab iken
e -
meh e: i52• 1818
wu den
5
Seidenwebe eien,
1
Zucke siede ei
und
27
Papie mühlen
genann ,
im
Jah e
1840
31
Glasp oduzen en
und
5
S eingu ab iken
sowie
1846
94
Spi i usb enne eien.
Die
Rücks ändig-
kei
Unga ns
gegenübe
den
ös e eichischen
Lände n
wi d
un e
ande em
da aus
deu lich,
daß
im
Jah e
1841
nu
sechs
Damp maschinen
mi
74
PS
in
Unga n
gegenübe
337
Damp maschinen
mi
7 733
PS
in
den
Lände n
de
ös e eichischen
Reichshäl e
in
Be ieb
s anden.
Tabelle
24
e möglich ,
die
Anzahl
de
Fab iksbe iebe
mi
meh
als
20
Beschä ig en
eine sei s
in
Unga n,
ande e sei s
in
K oa ien-Sla-
wonien
im
Zei aum
on
1900
bis
1910
zu
e gleichen.
Unga n
besaß
um
die
Jah hunde wende
Schwe gewich e
im
Holz-,
Nah ungsmi el-
49
A.
Pauliny,
Zelezia s o
na
poh oni 18. a p e j polo ici 19. s o ocia
(1966).
50 J.
Hain,
Handbuch
de
S a is ik des Ös e eichischen Kaise s aa es, Wien
1853.
51 V. Sando , A budapes i malomipa kialakulasa 1839 -1880 (Geschich e
de
Budapes e Mühlenindus ie 1839 -1880), Budapes 1954.
52
M.
Wiene ,
A magya cuko ipa ö ene e (Geschich e
de
unga ischen
Zucke indus ie), Budapes 1902.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses
in
Ös e eich-Unga n 131
und
Bauma e ialiengewe be.
Eisen-
und
Me allindus ie
blieben
-
e -
glichen
mi
den
ös e eichischen
Lände n
-
on
ela i
ge inge
Be-
deu ung.
Tex il,
Bekleidung,
Lede
und
Chemie
sowie
die
g aphischen
Gewe be
wa en
s a k
un e du chschni lich
en wickel .
Die
Zahl
de
Be iebe
e meh e
sich
bis
1910
im
Du chschni
um
78,5
P ozen .
Wei
übe
diesem
Du chschni
en wickel en
sich
Bekleidungs-,
Tex il-,
Ma-
schinen-
und
Papie indus ie,
d. h. alle
bishe
s a k
zu ückgebliebenen
E zeugungsspa en.
Dadu ch
e ände e
sich
die
Indus ies uk u
s a k.
Wäh end
Nah ungsmi el,
Holz
sowie
Bauma e ialien
an
Be-
deu ung
e lo en,
gewannen
Maschinen,
Tex il
und
Bekleidung
be-
äch lich.
In
K oa ien-
Slawonien
zähl en
um
die
Jah hunde wende
zu
den
wich igs en
Indus iezweigen
Holz
und
Nah ungsmi el,
ge olg
on
"S eine
und
E de"
e c.,
wäh end
alle
ande en
Zweige,
mi
Aus-
nahme
de
D ucke eien,
s uk u ell
un e
de
5
P ozen -G enze
lagen.
Bis
1910
e höh e
sich
in
K oa ien-Slawonien
die
Zahl
de
Be iebe
nu
seh
bescheiden
(ca.
um
20
P ozen ).
Die
höchs en
Zugänge
wiesen
Tex il-
und
Papie
sowie
Bekleidung
und
Maschinenbau
au .
De
S uk-
u
nach
büß e
in
K oa ien-Slawonien
die
Holzindus ie
be äch lich
an
Bedeu ung
ein,
wäh end
die
Nah ungsmi el-,
Maschinen-,
Tex il-
und
Bekleidungsgewe be,
abe
auch
Papie
und
D ucke eien
ih e
Posi ionen
e besse n
konn en.
Das
Gesam bild
de
Lände
de
unga ischen
K one
wu de
bei
Mi be ücksich igung
K oa ien-Slawoniens
du ch
de en
Rücks ändigkei
ungüns ig
beein luß .
Die
Tabellen
25
bis
28
e suchen
au g und
de
E we bss eue abellen
bzw.
on
Schä zungen
den
We
bzw.
das
P oduk ions olumen
de
indus iellen
E zeugung
in
beiden
Reichshäl en
on
1841
bis
1911
übe sich lich
da zus ellen.
Dabei
wu den
die
Fo schungen
on
Nachum
G oss
53,
Be end-Ränki
5
4,
Ka mi
55 sowie
die
Schä zungen
on
F ied ich
Fellne
56
als
Quellen
he angezogen.
übe
die
P oblema ik
de
Ve we -
ung
on
S eue quellen
wu de
anläßlich
de
Geschich e
de
Be iebs-
zählungen
de
no wendige
Vo behal
gemach .
De
Cha ak e
on
Schä zungen,
de
Wandel
de
E hebungsg undsä ze,
das
Momen
de
S eue hin e ziehung
und
ande es
meh
lassen
eine
zu e lässige
Aus-
we ung
diese
Da en
nich
zu.
Fü
die
ös e eichischen
Lände
kann
ü
1841
alle dings
es ges ell
we den,
daß
die
Tex ilindus ie
we -
mäßig
wei aus
o
Lebensmi el
und
Eisen
sowie
Me all e a bei ung
dominie e.
Dieses
Bild
ände e
sich bis 1865
kaum,
abgesehen
da on,
daß
die
Eisen-
und
Me allindus ie
on
de
Maschinenindus ie
im
53 Vgl. Fußno e 13.
M Vgl. Fußno e
15.
55 Vgl. Fußno e
18.
56
F.
Fellne ,
Ausz ia es Magya o szag nemze i jö edelme (Das Volks-
einkommen Ös e eichs
und
Unga ns), Budapes 1916.
9*
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132 Gus a O uba
g öße en
Um ang
e d äng
wu de
und
die Holz-
und
Papie indus ie
an
Bedeu ung
au hol e,
was
au
Kos en
de
Chemie
und
Bauma e ialien
geschah.
Die
Indus ies uk u
Cislei haniens
wu de
alle dings
du ch
die
Schä zungen
des
Jah es
1880
und
1885
inso e ne
s a k
e ände ,
als
plö zlich
die
Lebensmi elindus ie
an
e s e
S elle
au auch e.
E s
1911
a
diese, noch
imme
an
de
Spi ze,
wiede
in
einem
mi
1865
e gleichba en
Ausmaß
in
E scheinung.
Beme kenswe
is
e ne ,
daß
einzelne
Indus iezweige,
o
allem
Tex il
und
Lede ,
im
Gesam -
zei aum
we mäßig
einem
kon inuie lichen
Rückgang
un e lagen.
Bei
Eisen
und
Me all
a
e s
in
de
le z en
Phase
on
1885
bis
1911
wiede
ein
Au schwung
ein,
wobei
alle dings
auch
das
übe du chschni liche
Wachs um
de
Maschinenindus ie
in
de
Gesam pe iode
zu
be ück-
sich igen
bleib .
Aus
Tabelle
26
wi d
die
S uk u
de
s eue p lich igen
Gewe be
des
ös e eichischen
Kaise s aa es
nach
E zeugungsspa en
und
Lände n
ü
das
.Tah 1862 e sich lich57,
die
eine
we olle
E gänzung
zum
Ve -
s ändnis
de
Tabelle
25
(S ichjah
1865)
bie e .
De
Anzahl
de
S eue -
p lich igen
nach
dominie e
auch
hie
die
Tex ilindus ie,
alle dings
nich
in
dem
ü
1865
angezeig en
Ausmaß.
übe aschend
g oß
wi d
auch
die
Bedeu ung
de
Sek o en
Lede ,
Pelze
und
Kau schuk,
dich
ge olg
on
de
Nah ungsmi elindus ie.
Le z e e
lieg
1862
mi
1865
in
e gleichba e
G ößeno dnung,
wäh end
Eisen
und
Me all
im
Jah e
1862
eine
bedeu end
besse e
Posi ion
einnahmen.
Umgekeh
e häl
es
sich
bei
de
Maschinenindus ie. Die
P oblema ik
de
Abg enzung
zwischen
ab iksmäßigen
und
gewe blichen
Be ieben
läß
beide
S a is i-
ken
schwe
in
ein
ich iges
Ve häl nis
se zen. Ve gleich
man
1862 die
Anzahl
de
S eue p lich igen
mi
dem
An eil
de
E we bss eue ,
so
zeig
sich,
daß
die
Nah ungsmi elindus ie
übe du chschni lich
hoch
als
S eue äge
he o a ,
wäh end
die
Tex ilindus ie
unge äh
im
Rahmen
ih e
S eue p lich igen blieb.
Lede ,
Pelze
und
Kau schuk
lagen
s a k
da un e .
Bei
Eisen,
Me all
und
Maschinen
zeig e
sich
eben alls
ein
ausgeglichenes
Ve häl nis,
wäh end
in
de
Chemie
und
Papie indus ie
ela i
hohe
S eue e äge
e ziel
wu den.
Au
Län-
de ebene
e gib
sich
bei
de
Anzahl
de
S eue p lich igen
eine
dominie-
ende
S ellung
Böhmens
mi
e wa
einem
D i el,
ge olg
on
Niede -
ös e eich
und
Mäh en.
Bei
den
E ägen
de
E we bss eue
zeig e
sich
abe
eine
üh ende
Rolle Niede ös e eichs, ge olg
on
Böhmen
und
Mäh en.
Unga n,
dessen
An eil
an
S eue p lich igen
nu
e was
meh
als
ein
Fün el
de
Gesam mona chie
ausmach e,
schni
mi
den
E ägen
seine
E we bss eue
noch
wesen lich
ungüns ige
ab.
57 Mi eilungen aus dem Gebie e
de
S a is ik,
18.
Jg.,
1.
He , Wien
1865.
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Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses
in
Ös e eich-Unga n 133
Aus
Tabelle
27
geh
de
We
de
indus iellen
E zeugung
Unga ns
ü
1841
und
1865
und
aus
Tabelle
28
das
P oduk ions olumen
de
Indus ie
Unga ns
on
1898
bis
1913
nach
E zeugungsspa en
he o .
Die
wenig
glaubwü dige
Tabelle
on
1841
weis
de
S uk u
nach
eine
üh ende
Rolle
de
Tex il-
und
Lede indus ie
zu,
ge olg
on
Chemie
und
Eisen-
und
Me allgewe ben.
Jedoch
be ei s
1865
e ände e
sich
die
Lage
eindeu ig
zuguns en
de
Lebensmi el e a bei ung,
die
meh
als
ein
D i el
des
indus iellen
We es
e b ach e.
Die
üb igen,
be ei s
genann en
E zeugungsspa en
behaup e en
in
s a k
abgeschwäch e
Fo m
ih e
Ausgangsposi ion.
Ein
Ve gleich
des
P oduk ions olumens
on
1898
und
1913,
de
au
Angaben
on
Be end-Ränki
be uh ,
be-
s ä ig
die
u sp ünglich
allein
üh ende
Rolle
de
Lebensmi elindus ie,
die
nahezu
die
Häl e
des
Gesam we es
um aß e.
Eisen
und
Me all
so-
wie
Maschinenindus ie
lagen
knapp
übe
und
knapp
un e
dem
10-
P ozen we ,
Tex il,
Lede
und
Bekleidung
spiel en
eine
öllig
un e -
geo dne e
Rolle.
Die
S uk u
des
Jah es
1913
b ach e
dann
eine
deu -
liche
Abschwächung
de
üh enden
Rolle
de
Lebensmi elindus ie
bei
einem
Anwachsen
on
Eisen
und
Me all,
o
allem
abe
auch
on
Tex il,
Papie
und
Chemie.
Au g und
de
Schä zungen
on
Fellne
lassen
sich
Zwischenwe e
ü
1906
annehmen.
Danach
dü e
das
Wachs um
in
de
e s en
Pe iode
wesen lich
s ä ke
als
in
de
zwei en
e lau en
sein.
Im
Gesam zei aum
on
1898
bis
1913
e ziel en
die
höchs en
S eige ungs a en
die
Tex il-
und
Papie indus ie,
wei
un e
dem
Du chschni
lagen
Maschinen,
Bekleidung
und
Lebensmi el.
Maschinen
und
Bekleidung
muß en
on
1906
bis
1913
s uk u ell
soga
Rückgänge
hinnehmen.
Wäh end
im
Zei aum
on
1898
bis
1906
die
höchs en
Zugänge
bei
Lede ,
Papie
und
Bekleidung
au a en,
bes and
on
1906
bis
1913
ein
übe du chschni liches
Wachs um
nu
meh
bei
Eisen
und
Me all,
Bauma e ialien,
Tex il,
Chemie
und
dem
D ucke ei-
gewe be.
Abschließend
will
ich noch
ku z
au
die
P obleme
eine
Da s ellung
de
indus iellen
En wicklung
de
Donaumona chie
anhand
ka o-
g aphische
Da s ellungen
eingehen
58•
Es
is
du chaus
kein
Zu all,
daß
mi
den
e s en
s a is ischen
Ve suchen
de
Manu ak u abellen
1795
auch
ein
Ka enwe k
en s anden
is :
de
"Na u -
und
Kuns p oduk en
A las
de
ös e eichisch- eu schen
S aa en"
on
H. W.
Blum,
F eihe
on
Kempen
59
•
Das
We k
is
in
meh e e
Blä e
au ge eil ,
wobei
jede
Ka e
ein
K onland
um aß .
De
A las
zeig
neben
de
Ve b ei ung
58
R.
K op ,
P obleme eine indus iellen En wicklung
de
Donaumo-
na chie an Hand ka og aphische Da s ellungen (in: Ve ö en lichungen des
Ve bandes Ös e eichische Geschich s e eine, He 19), Wien 1972.
59
H.
W.
Blum,
F h .
on
Kempen,
Na u -
und
Kuns p oduk en A las
de
ös e eichisch- eu schen
s aa en,
Wien 1796.
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134 Gus a O uba
de
Manu ak u en
auch
die
g öße en
Gewe be
und
den
Be gbau.
E
un e scheide
zwischen
Na u -
(Be gbau)
und
Kuns p oduk en
(Ge-
we be,
Indus ie).
Du ch
die
Da s ellung
de
Signa u en
in
Fa ben
sind
die
einzelnen
Manu ak u en
deu lich
e kennba .
Eine
Zusammen-
assung
nach
Zweigen
bzw.
G uppen
de selben
e olg e
jedoch
nich .
In
den
olgenden
Jah en
wu den
nu
ü
einzelne
Lände
und
Bezi ke
Indus ieka en
angeleg ,
un e
ande en
1842
die
"S a is isch- opo-
g aphische
Indus ieka e
des
König eiches
Böhmen"
on
E ns
on
Schwa ze
60
•
Nach
1848
bemüh en
sich
die
neugeg iinde en
Handels-
kamme n
um
die
He ausgabe
solche
Ka en
60a
•
Anläßlich
de
2.
Wel -
auss ellung
in
Pa is
1855
äuße e
die
anzösische
Regie ung
den
Wunsch,
zu
den
ausges ell en
Indus ieobjek en
S ando ka en
de
egionalen
Ve eilung
de
Indus ie
zu
zeigen.
De
Vizedi ek o
de
adminis a i en
S a is ik,
F ied ich
Schmi ,
a bei e e
sei
1853
an
de
Ve wi klichung
dieses
Planes,
so
daß
bei
de
Pa ise
Wel auss ellung
be ei s
einige
seine
Ta eln
handgezeichne
o lagen.
De
on
ihm
e igges ell e
handgezeichne e
Indus iea las
de
Mona chie
61
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zule z
78
Blä e ,
on
denen
jedoch
nu
wenige
e ö en lich
wu den
62•
In
den
olgenden
Jah en
en s anden
wei e e
Indus ieka en
ü
die
Bukowina
18616: ,
eine
Ka e
de
Rübenzucke ab iken
Ös e eichs
186564,
eine
solche
de selben
in
Böhmen,
Mäh en
und
Schlesien
ü
187065• A. L.
Hickmann
gab
on
1862
bis
1864
einen
"Indus iea las
des
König eiches
Böhmen"66
he aus,
de
einen
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die
gesam en
na ional-ökonomischen
Ve häl nisse
und
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wobei
e
auch
die
einzelnen
Indus ien
be ücksich ig e.
Bei
de
Wel auss ellung
on
1873
in
Wien
wu de
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eine
Indus ie-
ka e
de
gesam en
Mona chie
gezeig .
die
abe
sei he
e schollen
is .
In
den
olgenden
Jah en
en s anden
meh e e
Regionalka en,
wobei
60
E.
.
Schwa ze ,
S a is isch- opog aphische Indus ieka e des König-
eiches Böhmen,
P ag
1842.
VgI.
E.
A nbe ge ,
Handbuch
de
hema ischen
Ka og aphie, Wien
1966,
S.142 bezeichne diese
Ka e
als "die me hodisch
konsequen es e" .
60a
Z.
B.: Indus ieka e des Pilsne K eises beziehungsweise Kamme -
bezi kes nach
de
Ge ich sein eilung on
1854.
Uebe sich s-Ka e
de
Mon an-
und
Indus ialgewe be des Bezi kes
de
P age
Handels-
und
Gewe be-
kamme
1855.
61
De
ös e eichische Kaise s aa . Indus iea las, Wien
1855
.; gI.
E.
A nbe ge ,
S.
141
.
62
Mi eilungen aus dem Gebie e
de
S a is ik, Jg.5, He
1,
1856,
Jg.6,
He
2,
1857,
Jg.8,
1860,
Jg.9,
He
3,
1861.
63
Indus ie
und
Communica ionska e des He zog humes Bukowina,
Cze nowi z
1861.
64
Ka e
de
Rübenzucke ab iken Ös e eichs,
P ag
1865.
65
C.
Cech,
Ka e
de
Rübenzucke ab iken
in
Böhmen, Mäh en
und
Schlesien,
P ag
1870.
66
A.
L.
Hickmann,
Indus iea las des König eiches Böhmen,
P ag
1862/64.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Dynamik des Indus ialisie ungsp ozesses in Ös e eich-Unga n 135
die
de
Handelskamme bezi ke
Ege
1887
61
und
Reichenbe g
188868
sowie
de
Bukowina
1873
69
und
on
Galizien
und
Bukowina
1882
10
e -
wähnenswe
sind.
Wäh end
des
e s en
Wel k ieges
e schienen
neue -
dings
Wi scha ska en
de
gesam en
Mona chie
u.
zw.
in
zwei
on-
einande
g und e schiedenen
Ka enwe ken.
E ns
P ohFl
e wende e
in
seinem
wi scha sgeog aphischen
Wanda las
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Symbole.
Die
Ka e
e schien
nach
dem
K ieg
im
Wi scha sa las
des
schechoslowakischen
S aa es.
F anz
Heide ich
72
gab
wi scha sgeo-
g aphische
Ka en
on
Ös e eich-Unga n
he aus,
die
sich
du ch
eine
gu du chdach e
Da s ellung
mi els
geome ische
Signa u en
aus-
zeichnen.
Die
wich igs en
Zweige.
z.
B.
die
Webe ei
und
Spinne ei,
wu den
du ch
Fa be
gekennzeichne .
De
Ve such,
die
einzelnen
Be-
iebsg ößenklassen
mi
as
gleich
g oßen
Symbolen
zu
e sehen,
zeig
jedoch
keine
be iedigende
Lösung.
E wa
sei
de
Mi e
unse es
Jah -
hunde s
wu den
Ve suche
zu
eine
his o ischen
Indus ieka og aphie
un e
ande en
on
P o .
Hugo
Hassinge
in
Wien
ange eg .
Eine
e s e
F uch
da on
s ellen
die
im
"A las
on
Niede ös e eich"78
e schienenen
his o ischen
Indus ieka en
on
Gus a
O uba
da .
Diese
e aß en
die
Indus ien
Niede ös e eichs
ü
die
Zei
Joseph
11.
und
ü
das
Jah
1855 (sowie 1928).
Eine
Indus ieg ündungska e
eich e
bis
zum
Jah e
1841.
Fü
die
o indus iellen
Ve häl nisse
de
S eie ma k
ha
Fe dinand
T emel
im
be e enden
Regionala las
74
eben alls
eine
Wi -
scha ska e
beiges eue .
Eine
S ando ka e
de
Manu ak u en
de
ös e eichischen
Lände
e schien
1967
im
Jah buch
ü
Landeskunde
ü
Niede ös e eich
75
und
wu de
dann
auch
als
beispielha
in
das
"Handbuch
de
Wi scha sgeschich e"76
übe nommen.
Mi
Un e s ü -
zung
des
Collegium
Ca olinums
in
München
konn en
in
den
Bohemia-
Jah büche n
lau end
Fo se zungsa ikel
zu
Geschich e
de
Indus ie
Böhmens
e ö en lich
we den,
die,
nach
Indus iespa en
ge enn ,
his o ische
En wicklungen
zunächs
bis
1820
und
spä e
bis
1841
67 Specialka e
ü
Ve keh , landwi scha liche, Mon an-
und
gewe bliche
Indus ie des Bezi kes
de
Handels-
und
Gewe bekamme Ege , Wien 1887.
68
W.
Danie, Specialka e
ü
Ve keh , landwi scha liche, Mon an-
und
gewe bliche Indus ie
de
Handels-
und
Gewe bekamme Reichenbe g, Wien
1888.
69
A.
Mikulicz,
Volkswi scha liche
übe sich s-Ka e
des He zog humes
Bukowina, Cze nowi z 1873.
70
M.
Bodynski,
J.
Michalowski,
S a is ische
Ka e
Galiziens
und
de
Buko-
wina, Wien
o.
J.
71
E.
P ohl,
Wi scha sgeog aphische Wanda las (33 Wand a eln)
o.
0.,
o.
J.
72
F.
Heide ich,
Wi scha sgeog aphische
Ka en
und
Abhandlungen
zu
Wi scha skunde
de
Lände
de
ehemaligen Mona chie, Wien 1916 -1921.
73
A las on Niede ös e eich (und Wien), Wien 1951 -1958 (Ka e 96 -98).
Vgl. auch Fußno e 21.
74 S ei ische Heima a las. H sg. om na u wissenscha lichen Ve ein
ü
S eie ma k, G az 1953
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Tab.
6
An eil
de
Indus iebeschä ig en
(nach
E zeugungsspa en)
in
de
Ös e eichischen
Reichshäl e
*)
1 8 8 0
*)
188
5 1
902
in
Tausend %
in
Tausend "
in
Tausend
Eisen
u.Me all
48.9
9.1
58.1
7.3
128.8
Maschinen J
28.5
5.3
39,1
4.9
110.5
Bauma e ialien
51.7
9.7
(S ein.
Glas.
67.8
8.6
139.1
Po z.)
Holz
25.6
4.8
41.8
5.3
51.3
Lede
5.0
0.9
8.1
1.0
19.4
Tex il
204.4
38.1
249,5
31,6
288.8
Bekleidung
21.2
4.0
41,0
5,2
41.2
Papie
15.4
2.9
22,0
2.8
40.5
Lebensmi el
107,3
20.0
214.1
27.1
95.9
Chemie
16.4
3.1
34.0
4.3
37.8
D ucke ei
11.5
2.1
14,8
1.9
23.2
Elek izi
ä
3.1
S u m m e
535,9
100.0
790.3
100,0
979.6
'-----
*)
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G oss
S.
174
S eige ung
in
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1885/1902
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+
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11,3
+
37.2
+
182,6
14.2
+
31.1
+
105,2
5.2
+
63.3
+
22.7
2.0
+
62.0
+
139.5
29.5
+
22.1
..
15.8
4.2
+
93.4
..
0.5
4.1
+
42.9
..
84.1
9.8
+
99.5
-
55.2
3.9
..
107.3
+
11.2
2.4
..
28.7
..
56,8
0.3
--
100,0
+
47,S
+
24,0
1880/1902
+
163.4
..
287,7
+
169.1
+
100.4
..
288.0
+
41.3
+
94.3
+
163.0
-
10.6
+
130.5
+
101,7
-
+
82.8
.....
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N
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Il
....
11'
<
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.....
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11'
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23

Lände
Niede -
ös e eich
Obe -
ös e eich
Salzbu g
S eie ma k
Kä n en
l" ain
T ies
u.
Gebie
Gö z
u.
G adisca
Is ien
Ti ol
Vc a lbe g
Böhmen
Mäh en
Schlesien
Galizien
Bulcollina
Dalma ien
Tab. 7
Anzahl
de
in
"Indus ie
und Gewe be"
Be u s ä igen
und
de en
P ooz.en an eil
an
den
gesam en
Be u s ä igen
in
den
Lände n
de
ös e eichischen
Reichshäl e
nach den
Volkszählungen
1869.
1880. 1890.
1900.
1910
*)
1
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1
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1 8 , 0 1
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1 9 1 0
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97 87
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11
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8.1
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1.62.708
858
995
464
281
23 5' '091
498
85
37
2.
266
829
151
167
5.
.899
831
16
11
5.5
~95
618
965
5.1
190814
431918136.111.197790
91
731 1
21
'j432
983
17 224
18.
93
652
lOS
724
15.1
700704
34063
16.1
211 238
29
573
12.1
245
346
26960139.4/
68446
15
2761'
3.91
"0
1 22
1395010.1
137
959
531
251~36.811.444
747
98
912
20'-1486
876
le
045
16.
112980
123
292
14.7
835
718
32
769
14.
235
017
34 555
11.
308 137
26 238134.1'1
75
866
179861'3.71
131 131
15
980
8.1
196
897
600
23~36.9/1
.627
111
95
06j'9'l
484
963
2061
17.
116885
136
68
15.9
860
330
35
57
15.7
227
174
37 421111.91
314
251
29 223134.31
85
313
19
2251'4.~
135889
18
046
9.51
190
148
61
224!'4'1
423
797
66754
12'l520
688!
72
2314'1
510
211
19
197
29.9
64
225
26872
37.
72640
31
01
0.5
76472
872776
34.6
.524263
'.03407533.
3.081
131
'.'1905
4.7
.225923
265
341
27'3
973
152
90
414
33.3
271 381
172
877
6.3
.748
567
21
503
7.6
283
546
11
310
4.5
249
516
333
096
26
'l"
255
860
114
920
35.1
327 251
209
375
5.
3.809
307
22
669
6.
350
906
9923
3.'
324
135
357
888 7.
1
.321
745
132 179
8.0
347
720
203
111
5.2
.886
250
24 441
7.0
349
163
12
266
3.5
349
048
.)
nach
Mölle
a.
a.
O.
S.
79
EE.
734
310137.5/'.956
175
105004120.3/
522194
25
348119.21
131 841
160
796!'7'1919
112
43
947
17.8
246 606
46
146
14.7
314
093
38
166134.51
110
447
26
61
5
18.
146
380
30044
13.
217 122
93 49 566 349
35
42
83
680
'.347
85
918
43604830.1
.447
435
151 827139. 384
959
304
82
1
6'J'503
901
31
98
7.
425
553
14
99
4.
374
640
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Oll
g
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OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Tab. 8
STEIGERUNGSRATEN
de
in
"Indus ie
und
Gewe be"Be uIs ä igen
in
den
Lände n
de
ös e eichischen
Reichshäl e
1869 -
1880
1880
-
1890
.1890 -
1900
1900 -
1910
L ä n
de
Indus i:1
Insge-
Indus ie
Insge-
ndus ie
Insge-
Indus ie
Insge-
u.Gewe be sam u.Gewe be
sam
Iu·Ge e be
sam
u.Ge e be
sam
Niede ös e eich
+
8.8
" +
4.5
% +
23.0
" +
20.6
% +
13.0
% +
12.6
" +
22.3
% +
20.2
%
Obe ös e eich
-
6.3
-
8.4
+
7.8
+
12,4
-
3.9
-
0.4
+
10.5
+
7.7
Salzbu g
+
19.4
+
6.2
+
4.8
+
20.6
+
14.2
+
3.5
+
23.0
+
;2.8
S eie ma k
+
10.6
-
5.6
+
16.6
+
19.3
+
10.9
+
2.9
+
17.6
+
6.8
U n en
+
8.8
-
0.2
-
3.8
+
11.3
+
8.6
-
3.3
+
23.5
+
8.6
I ain
+
1.0
-
11.7
+
16.8
+
25.6
+
8.3
+
2.0
+
23.3
-
0·,'
T ies
und
Gebie
+
33.5
-
2.7
+
10.8
+
11.4
+
12.5
+
30.6
+
29.5
Gil z und
G adisca
+
33.9
+
14.3
+
17.7
+
19.1
+
6.9
+
3.6
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+
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+
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+
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23

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13,1
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+
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+
185.4
+
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0.1 0.1
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1.5
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2.5
+3
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+
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Papie indus ie
1.6 1.5
5.5·
2.4
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2.1
+
243.8
+
71.8
Lebensmi el-
36.1
34.7
46.1
19.9
77.2
17.2
+
27.7
+
67.3
indus ie
Chemische
5,2
5,0
12.1
5.2
25.6
5.7
+
132.7
+
110,4
Indus ie
D ucke eien
2,2
2,1
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2,5
+
177.3
+
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insgesam
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100,0
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100.0
448,2
100,0
+
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+
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+
866.7
+
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+
487.5
+
113.9
+
392,3
+
404,5
+
329,7
.....
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CXl
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OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Tab, 13
S uk u
de
E we bs ä igen
Unga ns
nach
den
Be u shaup klassen
(in
%)
1 8 9 0 1 9 0 0 1 9 1 0
Unga n
K oa ien.
Unga n Unga n
K oa ien.
Unga n
Unga n
K oa ien,
Slawonien
(
insgesam )
Slawonien
(insgesam ;
Sla onien
U p oduk ion
56.22
85.98
60.55
65.9
84.3
6~.5
60.1
78.4
Be gbau
0.75
0.09
0.66
0.7
0.1
0.6
0.9
0.1
Indus ie
13.'6
7.60
12.35
13.8
6.9
12.8
17.4
9.5
Handel
2.51
1.16
2.37
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0.10
2.8
1.2
2.6
3.6
1.9
K edi
0.11
0.03
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0.95
0.67
0.90
1.7
0.8
1.6
2.4
1 •. 2
Ve häl nis
de
Indus iebeschä ig en
zu
den
E we bs ä igen
(insgesam )
Indus iebeschä -
749 334
81
838
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172
1.038
078 89 052
1.127
130
1.346728
113 765
ig e
E we bs
ä
ige
5.237
330
1.076
292
6.313
622 7.531
751
1.299
244
8.830
995
7.750973
1.205
949
s e i
ge
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%)
1 8
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1
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1 8
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1
910
Indus
iebeschä -
+
38.5
+
8,8
+
35.6
+
29.7
+
27.8
+
29.6
+
79.7
+
39.0
ig e
E we bs ä ige
+
43.8
+ 20.7 +
39.9
+
2.9
-
7.2
+
1.4
+
48.0
+
12.0
Unga n
(insgesam ;
62.5
0.8
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3.3
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I
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g.
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III
g
......
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Tab.
14
BesChä ig e
in
den
einzelnen
Indus iespa en
Unga ns
und
oa iens-Sla oniens
au g und
de
Volkszählungen
1 9 0 0
und
1 9 1 0
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1
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191
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absolu
%
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%
absolu
%
absolu
%
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%
absolu
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Slallonien
Eisen,
34
172
17.4
52 329
14.8
145
0,9
162
0.7
34
317
16.0
52 491
14.0
+
53.1
+
11.7
Me all
Maschinen
38 973
19.8
68 949
19.4
571
3.3
1 111
5.1
39 544
18.5
70
060
18.6
+
76.9
+
94.6
S ein,
18 908
9.6
39 863
11.2
1
610
9.3
3 399
15.7
20 518
9.6
43
262
".5
+
110.8
+
111.1
E de
Holz
21
195
10,8
43 021
12,1
9 761
56.6
8 611
39.7
30 956
14.5
51
632
13.7
+
103.0
-
11.8
Lede
3 766
1.9
7 393
2,1
101
0.6
119
0.6
3
867
1.8
7
512
2.0
+
96.3
+
17.8
Tex il
11
602
5.9
29 957
8.5
515
3.0
1
284
5.9
12
117
5.7
31
241
8.3
+
158.2
+
149.3
Bekleidung
3 451
1.7
15 599
4.4
786
4.6
789
3.6
4 237
2.0
'6
388
4.4
+
352.0
+
0.4
Papie
4
732
2.4
8 443
2.4
176
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534
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2.3
8 977
2.4
+
78,4
+
203.4
Nah ungs-
43
440
22.1
59 569
16.8
1
796
10.4
3
070
14,2
45 236
21.1
62 639
16.6
+
37.1
+
70.9
mi
el
Chemie
9 220
4.7
17 617
5.0
1
313
7.6
1
828
8.4
10
533
4.9
19
445
5.2
+
91.1
+
39.2
D ucke ei 7
291
3.7
11
596
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472
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379 _
3.3
+
59.0
+
65.9
S
um
n
e 196 750
100.0
354
336
00.0
17 246
100.0
21
690
100,0
213 996
100,0
376
026
100.0
+
80,1
+
25,8
insgesam
+
53.0
+
77.2
+
110.8
+
66.8
+
94.3
+
157.8
+
286.8
+
82.9
+
38.5
+
84.6
+
59.5
+
75,1
.....
CJ1
o
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Pl
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Tab. 15
Be iebe
"Manu 'ak u en und Fab iken"'
de
ös e eichischen
Lände
Lände
Ös e .
un e
de
Enns
Ös e .
ob
de
Enns
S eie ma k
Kä n en
ain
(salzbu g)
Ti ol
Vo a lbe g
Gö z
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(IUs en-
land)
Fiume
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Mäh en
Schlesien
S u m m e
S uk u
in
%
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E zeugungsspa en
am
Ausgang
de
josephinischen
Ä a
(um
1790)
*)
Eisen
u.
Me all
Maschinen
24
1
1
2 3
4
2
I
9
1
44 4
13.9
1.3
*)
Bauma ,.
Lebens-
S, ein,Glas
HOlz
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Tex il
Papie
mi el
Che nie
D ucke ei
Summe
5 2
11
57
4 2 5 15 126
6 7
3 I 1 1
11
1 7 3 15
1 4 . 5
1 1 4
5 1 7
5 5
6 6
3 3 2 1 9
1 1 3 2 7
11
54 3 3 10 1
91
6 13 1
21
3 3
23
2
22
163 8 13
21
17
317
7.3
0.6
6.9
51.4
2.5
4.'
6.6
5.4
100.0
----
~
nach
Hassinge .
S and
de
Manu ak u enS S. 110
und
O uba.
Manu ak u enbes and
NÖ
und Manu ak u - und
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Böhmens
sowie
O uba-K op .
Be gbau und
Indus ie
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.
I
,
I
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I
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01
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254 Died ich Saal eld
Wenn
man
on
Be lin
absieh ,
so
e gib
sich
aus
Tabelle
8
und
wei e en
Un e suchungen
59
,
daß
sich
die
Einkommensdi e enzie ung
noch
in
e häl nismäßig
engen
G enzen
beweg e.
Eine
soziale
Gliede-
ung
nach
dem
Einkommen
wä e
dahe
nu
in
g oben
Um issen
möglich.
Daneben
müß en
o
allem
die
besonde en
ö lichen
und
zei lichen
Ve häl nisse
be ücksich ig
we den.
Dies
schein
besonde s
wich ig
im
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au
die
Ni eauun e schiede
zwischen
de
Klein-
und
G oßs ad .
So
läß
sich
das
du chschni liche
Einkommen
in
Weima
im
Jah e
1820
mi
182
Tale n
je
Zensi
ode
nach
Ausscheiden
des
in
den
Haushal en
de
A bei gebe
lebenden
Diens pe sonals
mi
284
Tale n
je
Haushal
be echnen.
Das
mi le e
Einkommen
de
Haushal e
wu de
in
Gö ingen
1810
au
762
F ank
ode
177
Tale
Hanno e sche
Kassenmünze
geschä z . 1822/23
wa en
es
225
und
1856 427
Tale
je
s eue p lich ige
Familie
ode
-
mi
Einschluß
de
Non alen en
-
380
Tale
je
Haushal .
Das
Du chschni seinkommen
de
T ie e
S eue -
p lich igen
be ug
1850 243
Tale ,
wäh end
es
1861
in
Langenbe g
und
Ne iges
(eben alls
mi
Einschluß
de
Einzelpe sonen)
147
Tale
wa en
58
•
Wesen lich
höhe
als
in
diesen
S äd en
lag
1847
das
mi le e
Einkommen
in
Be lin
mi
606
Tale n
je
Wohnungsinhabe
(gleich
Haushal ).
Wie
schon
anhand
de
Lohn abellen
au gezeig
we den
konn e,
so
geh
auch
aus
den
S eue lis en
he o ,
daß
in
de
e s en
Häl e
des
19.
Jah hunde s
e wa
zwei
Fün el
de
s äd ischen
Familien
in
Deu sch-
land
ein
kümme liches
Dasein
is e en.
Aus
Hambu g
60
lieg
die
Schä zung
o ,
daß
"wei
meh
als
die
Häl e
de
Hambu ge
Ein-
wohne scha
...
auße halb
de
Bü ge scha
ih e
ech liche
und
soziale
Exis enz
ge unden
ha e
...
".
Mi
einem
Einkommen
on
wenige
als
150
(und
in
den
G oßs äd en
on
wenige
als
200)
Tale n
konn en
diese
Familien
Mi e
des
19.
Jah hunde s
on
dem
A bei seinkommen
des
Familien a e s
den
lebensno wendigen
Un e hal
ü
eine
mi le e
Familie
nich
meh
bes ei en.
Sie
wa en
du chweg
au
die
egelmäßige
Mi a bei
de
F au
ode
ga
de
Kinde
und
iel ach
auch
au
All-
mosen
(Geld, Holz,
Kleide ,
Lebensmi el
u. a. m.)
ode
ga
Be elei
angewiesen.
1847
bezeichne e
de
Eilenbu ge
A z
Be nha di
61
au -
g und
seine
Beobach ungen
de
"bes ehenden
Lohn e häl nisse"
und
de
"Höhe
de
Vik ualienp eise"
das
Be eln
di ek
als
eine
"no -
59
G.
Schmolle ,
Die Einkommens e eilung
in
al e
und
in
neue
Zei
(BuH.
de l'Ins . in e n. de S a ., IX.
2,
S.
1 .);
W.
Somba ,
De
mode ne
Kapi alismus, II.2, München u. Leipzig
1928,
S.1087; gl. Anm.2
und
52.
60
H.
Maue s'be g, Wi scha s-
und
Sozialgeschich e zen aleu opäische
S äd e
in neue e Zei , Gö ingen
1960,
S.
145.
61
Be nha di,
Ein Vo schlag zu eine S a is ik des Be elns
(Z.
d. Ve .
.
d . S a ., I.
1847,
S.
650).
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Da legungen
zu
Einkommensen wicklung
und
Sozials uk u
1760
-
1860
255
wendige
Bedingung
de
socialen
Ve häl nisse
de
Gegenwa ".
Im
Hinblick
au
das
Handwe k
echne e
um
1790 Weiß62
"un e
21
Men-
schen
...
mi
zehn
im
eigen lichen
Ve s ande
A me,
welche
keinen
Bissen
B o
au
den
ande en
Tag
haben
...
",
also
47 .H.
alle
Be-
schä ig en
in
diese
G uppe,
und
um
1845
wi d
ü
ganz
Wü embe g
diese
Schich
au
ein
D i el
de
Gesam be ölke ung
geschä z
63
.
Äuße s
schlech
ges ell
wa en
un e
ihnen
wiede um
die
"S ad -
a men",
die
als
"Non alen e"
nich
meh
zu
den
s äd ischen
Abgaben
und
s aa lichen
S eue n
he angezogen
we den
konn en.
Ih
An eil
an
de
S ad be ölke ung
dü e
im
Mi el
10
-15
.H.
ausgemach
haben:
So
wa en
es
1822/23
in
Gö ingen
13,2
und
1856 11,0 .H.
de
Haus-
hal e
51
und
in
Husum
64
sowohl
1769
als
auch
1803
jeweils
14
.H.
Die
Pe sonen,
die
in
Hambu g
zwischen
1821
und
1852
on
einem
Lohn
un e halb
des
Exis enzminimums
de
A menans al
leben
muß en,
mach en
nach
K aus
65 10
-12
.H.
de
S ad be ölke ung
aus.
Von
den
Einwohne n
sowohl
Be lins
als
auch
T ie s
echne e
man
1830/31
ein
Vie el
zu
den
"Hausa men"66.
Die
Exis enzbedingungen
diese
Men-
schen
sind
kaum
zu
e g ünden;
die
S e blichkei
-
besonde s
de
Kinde
61
-
wa
in
diesen
Familien
besonde s
g oß,
und
iele
Kinde
wu den
meis
schon
ühzei ig
in
ande e
Familien
gegeben,
dami
sie
ih en
Lebensun e hal
selbs
e dien en.
Die
Haushal e
diese
Un e -
schich
um aß en
dahe
du chweg
nu
wenige
Pe sonen
( gl.
Abb.4).
A bei e haushal e
mi
eine
zahl eichen
Kinde scha
wa en
in
dem
hie
behandel en
Zei aum
noch
eine
Sel enhei ;
dies
is
e s
eine
Massene scheinung
in
de
Rei ephase
de
indus iellen
Re olu ion.
De
s äd ische
Mi els and
68
is
ü
die
e s e
Häl e
des
19.
Jah -
hunde s
e wa
in
die
Einkommensg uppen
zwischen
(150-) 200
und
400
Tale n
einzuo dnen.
De
An eil
diese
klein-
bis
mi elbü ge lichen
Schich
be ug
e wa
ein
D i el
de
deu schen
S ad be ölke ung.
Kenn-
62
J.
A.
Weiß, zi . n.
J.
Kuczynski,
a.a.O.
(s.
Anm.10), I, S.19.
63
Blicke
au
die ma e iellen Zus ände
...
(s.
Anm.
41.5),
S.
1077.
64
I.
E.
Momsen,
Die Be ölke ung Husums on
1769
bis
1860
(Sch . d.
Geo g. Ins . d. Uni . Kiel,
31),
Kiel
1969,
S.
156
u.
182.
In
Ge a
sollen es
dagegen
1846/47
nu
4 .H. gewesen sein
(Reicha d,
Das
Fü s en um
Ge a,
in:
Z.
d.
Ve .
.
d . S a ., I.
1947,
S.236).
65
A.
K aus,
Die Un e schich en Hambu gs
in
de
e s en
Häl e des
19.
Jah hunde s
(Sozialwiss. S udien,
9),
S u ga
1965,
S.
45
.
66
H.
Monz,
Ka l
Ma x. G undlagen
de
En wicklung
on
Leben
und
We k,
2.
Au I.,
T ie
1973,
S.
74.
67
J.
Kuczynski,
a.a.O.
(s.
Anm.10), I,
S.
315;
E.
A.
W ighley,
Be ölke ungs-
s uk u
im
Wandel. Me hoden
und
E gebnisse
de
Demog aphie (Kindle s
Uni . Bibl.), München
(1969),
S.
101
.
u.
169
.
68
E.
Maschke
und
J.
Sydow
(H sg.), S äd ische Mi elschich en (Ve ö l'.
d.
Komm.
.
gesch. Landeskde.
in
Baden-Wü emb., R. B.
69),
S u ga
1972.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
256 Died ich Saal eld
zeichnend
ü
sie
wa
die
be ei s
1805
on
K ug
69
kons a ie e
" ugale
Lebenshal ung"
und
-
sowei
sie
on
handwe kliche
Tä igkei
leb e
-
die
Einhei
on
Familie
und
Be u
sowie
de
"Einmannbe ieb"
.
Das
Familienleben
und
E we bsgeschehen
ollzog sich noch
im
Hause
des
Handwe ksmeis e s.
Nu
sel en
-
und
das
o wiegend
im
obe en
Einkommensbe eich
-
beschä ig e
de
Meis e
einen
Mi a bei e
(Ge-
sellen
u. a.),
und
wu de
die
Haus au
du ch
eine
Magd
en las e .
übe
400
Tale ,
die
nach
den
P eis-Kos en-Ve häl nissen
de
Jah -
hunde mi e
(1840/60)
einen
gewissen
Wohls and
e laub en,
e ziel e
nu
ein
kleine
Teil
de
s äd ischen
Haushal e
und
wenige
ländliche
Familien.
Diese
besse
si uie en
g oßbü ge lichen
Schich
is
ein
Fün el
bis
ein
Vie el
de
S ad bewohne
zuzu echnen,
die
e wa
zwei
D i el
bis
d ei
Vie el
de
p i a en
Einkommen
alle
S äd e
bezogen.
Sie
beschä ig en
du chweg
Diens pe sonal
und
b auch en
sich
auch
in
Teu ungsjah en
nu
wenig
einzusch änken.
In
diese
G uppe
gehö en
o
allem
das
Pa izia ,
die
g öße en
Kau leu e
und
Gas -
wi e,
du chweg
die
Akademike
sowie
die
Bediens e en
in
den
Spi zenposi ionen
de
kommunalen,
s aa lichen
und
ki chlichen
In-
s i u ionen,
die
Inhabe
bes imm e
Diens leis ungs-
und
Gewe be-
be iebe
ü
den
gehobenen
Beda ,
schließlich
auch
die
meis en
Un e -
nehme
und
de en
Füh ungsk ä e.
Insgesam
wi d
mi
diese
Un e suchung
das
U eil
on
Schmolle
70
bes ä ig ,
daß
die
Un e schiede
in
de
Einkommens e eilung
"im
19.
Jah hunde
längs
nich
so
g oß
wa en,
als
man
anzunehmen
ge-
neig
is ".
Die
zunehmende
Einkommensdi e enzie ung
du ch
übe -
p opo ionalen
Ans ieg
de
Spi zeneinkommen
ollzog sich
e s
in
de
zwei en
Häl e
des
19.
Jah hunde s;
in
de
hie
behandel en
übe -
gangspe iode
bilde e
die
massenha e
Zunahme
de
un e en
Klassen
mi
unzu eichendem
A bei seinkommen
das
he aus agende
E eignis
und
wu de
un e
dem
zu e enden
Beg i
"Paupe ismus"
zu
sozialen
F age
des
19.
Jah hunde s.
Anlage 1
Anme kungen und Quellen zu Abbildung 1
(S.
230).
Die G uppenindices wu den wie olg gebilde :
Fü
jede he angezogene
Wa enp eis eihe
eines Ma k o es wu de eine Index eihe gebilde , indem
de
Mi elwe
de
Basispe iode (1751-
60)
gleich
100
gese z
wu de
und
hie au die nach olgenden P eise bezogen wu den. Das ein ache a i hme ische
Mi el de Index eihen eine bes imm en Wa e aus meh e en deu schen
69
L.
K ug,
a.a.O.
(s.
Anm.49),
S.
104.
70
G.
Schmolle ,
zi . nach
W.
Somba ,
a.a.O.
(s.
Anm.
59),
H.2,
1928,
S.1087.
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DaTlegung'en
zu
Einkommensen wicklung
UJIld
Sozials uk u
1760
-1860
257
S äd en
2al
als
P eis eihe
diese
Wa e
ü
Deu schland.
Diese
Mi elwe e
wu den
schließlich
mi
eine
bes imm en
ü
die
ganze
Zei
gleichbleibenden
Gewich ung
zu
einem
G uppenindex
zusammenge aß .
Im
olgenden
sind
die
Wägezahlen
in
Klamme n
hin e
den
be e enden
Wa en
e me k
wo den.
Insgesam
konn en
lediglich
P eise
ü
7
Ag a e zeugnisse
und
ü
7
e schiedene
Gewe bep oduk e
zu
jeweils
eine
Index eihe
zusammen-
ge aß
we den.
De
Lohnindex
gib
das
a i hme ische
Mi el
on
6
Lohn eihen
bes imm e
Zei lohnemp änge
aus
5 - 7
deu schen
S äd en
wiede .
He kun
und
Gewich ung
de
beiden
P eis eihen
(Jeweils
in
Klamme n
wu de
hin e
de
Wa e
de en
.H.-An eil
am
gewogenen
P eisindex
de
G uppe
und
hin e
dem
He kun so
de
Quellen-
hinweis
-
Au schlüsselung
s.
un e
B -
e me k .)
I.
Ag a e zeugnisse
(100).
a)
Roggen
(40): 1.
München
(P),
2.
F ank u /M.
(P),
3.
Hambu g
(PA),
4.
Leipzig
(P/K) ,
5.
Emden
(A),
6.
Gö ingen
(PA),
7.
Be lin
(P;
J/R),
8.
Wa mb unn
(H).
b)
Ha e
(10): 1.,
2.,
3., 4., 5.,
6., 7.,
8.
c)
E bsen
(10): 3.,
4.
(bis 1819),
7.
(ab 1792),
8.
Sa.
a - c P lanzliche
P oduk e
(60).
d) Rind leisch (15): 1., 2.,
3.,
4., 5.,
8.
e) Schweine leisch (10): 1., 3.,
8.
)
Bu e
(10): 3., 4.,
5.,
8.
g)
Käse
(5):
3.,
5.
Sa.
d - g
Tie ische
E zeugnisse
(40)
I .
Gewe bep oduk e
(100).
h)
Ziegels eine
(20): 3., 4., 5., 7.,
8.,
9.
(P:
Index eihe
ü
Deu schland
aus
meh e en
S äd en).
i)
Kalk
(10): 3.,
4.
(-
1820), 5.,
9.,
10.
(J/R:
Index eihe
ü
Deu schland
aus
3
S äd en
ab
1792).
k)
S einkohle
(10):
3.
1)
Eisen
(20):
3.,
8.
(Nägel).
m)
Flachs
(15):
3.,
4.
(-1819), 8., 9.
(-1817),
10
(ab
1792).
n)
Wolle (10):
1.
(- 1820), 3.,
4.
(-
1819),
7.
(ab 1820), 8.
0)
Baumwollga n
(15):
4.
(-
1818),
10.
K e eld
(ab 1792).
I !.
He kun
und
Zusammense zung
de
Lohn eihe
1.
Baugewe be
p)
Gesellenlöhne
(zu
eine
Index eihe
zusammenge aß
=
Ecklöhne
de
Zei ).
Mau e :
3., 5., 8.,
6.
(PA).
Zimme leu e:
4.,
8.,
6.
q)
Handlange
(Tagelöhne ):
5.,
8.,
6.
17
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll lk
83
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258
Died ich
Saal eld
2.
Männliche
Tagelöhne
)
Landwi scha liche:
5.,
8.,
11.
P eußen
(N).
s)
S äd ische:
11.
3.
Facha bei e
)
Tex ilgewe be:
9.
(P:
Index eihen
aus
meh e en
S äd en).
u)
D ucke eigewe be
(Se ze ):
12.
Jena/Halle
(ST).
B.
Quellennachweis
A O.
Aden,
a.a.O. (s.
Anlage
2,
ad. 2.), S.
189
.
H
J.
Heisig, a.a.O. (s.
Anlage
2,
ad.10.), S.
134
.
JIR
A.
Jacobs
u.
H.
Rich e ,
a.a.O. (s.
Anm.7),
S.
50
.
K E. E.
Köhle ,
a.a.O. (s.
Anm.
6),
S.
393
.
N
A.
Neuman:n, a.a.O. (s.
Anm.21).
P G.
Philippi,
Die
En wicklung
de
P oduk i i ä
in
Deu schland
on
1500
bis
1958,
E langen
1961
( e iel . MS).
PA
P eis-
und
Lohna chi
des
Ins .
.
Wi scha s-
u.
Sozialgeschich e
de
Uni .
Gö ingen
(Hambu ge
P eiscou an ).
ST
K.
S assbu ge ,
a.a.O. (s.
Anlage
3,
ad.
4.), S.
138
.
Anlage
2
Anme kungen
und
Quellen
zu
Tabelle
1 (S. 232).
1.
Die
Gesellenlöhne
wu den
nach
den
übe lie e en
Tagelöhnen
de
Mau e
und
Zimme e
e echne ,
indem
190
A bei s age
im
Somme
und
70
im
Win e
un e s ell
wu den.
2.
O.
Aden,
En wicklung
und
Wechsellagen
ausgewähl e
Gewe be
in
Os -
iesland
on
de
Mi e
des
18.
bis
zum
Ausgang
des
19.
Jah hunde s
Abh.
und
Ve äge
z. Gesch,
Os ieslands,
40),
Au ich
1964, S.189 .
3.
W.
Melhop,
Al -Hambu gische
Bauweise,
Hambu g
1908, S.
13
.
P eis-
und
Lohna chi
des
Ins i u s.
4.
E.
Hi schbe g,
Die
soziale
Lage
de
a bei enden
Klassen
in
Be lin,
Be lin
1897, S. 3 .
u.
240
.; gl.
P.
Weiglin,
Be line
Biede meie ,
Leben,
Kuns
und
Kul u
in
Al -Be lin
zwischen
1815
und
1848,
Leipzig
1942,
S.
212 .
5.
A chi
de
S ad
Gö ingen:
Kämme ei egis e
1790 -1860
und
Belege
zu
den
Kämme ei egis e n.
6.
A.
C.
Hanaue ,
udes
economique
su
l'Alsace
ancienne
e
mode ne,
I u.
H,
Pa is
1876 u. 1878.
7.
M.
J.
Elsas,
Um iß
eine
Geschich e
de
P eise
und
Löhne
in
Deu schland,
HA,
Leiden
1940, S.
590
.; E. E.
Köhle ,
Haushal s echnungen
des
Geo genhauses
zu
Leipzig (Jb. . Wi scha sgesch. 1967, IV, S.
397
.).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23
Da legungen
zu
Einkommensen wicklung
und
Sozials uk u
1700 -1860 259
8.
W. Schulze,
Löhne
und
P eise
1750
bis
1800
nach
den
Ak en
und
Rech-
nungsbelegen
des
S ad a chi s
Quedlinbu g
(Jb.
.
Wi scha sgesch.
1965,
S.
137
.);
de s.,
Löhne
und
P eise
1800 -1850
...
(ebd., 1967,
I,
S.
301
.).
9.
R.
S auß,
Löhne
sowie
B o -
und
Ka o elp eise
in
Chemni z
1770
bis
1850 (ebd., 1962, IV, S. 144 .).
10.
J. Heisig,
Die
his o ische
En wicklung
de
landwi scha lichen
Ve häl -
nisse
au
den
eichsg ä l.- eis andeshe lich-Scha go schischen
Gü e -
komplexen
(Sammlung
na ionalök.
u.
s a .
Abhandl.
d.
s aa swiss.
Sem.
zu
Halle
a. d. S., 3. Bd., 3. H., 1884, S. 140
und
188).
Anlage 3
Quellen
zu
Tabelle
2 (S.
238)
und
4 (S.
240).
1.
Mi elwe e
aus
den
10
S äd en
de
Tabelle
1
(Quellen
s.
Anlage
2).
2.
Mi elwe e
aus
den
S äd en:
Emden,
Leipzig,
Gö ingen,
Quedlinbu g,
Chemni z
und
Wa mb unn;
Quellen
s.
Anlage
2.
Bei
de
Be echnung
de
Jah eslöhne
aus
den
Tagelöhnen
wu den
bei
das
ganze
Jah
gleich-
bleibenden
Lohnsä zen
300
A bei s age
un e s ell
(ode
190
und
110
Tage
zu
Somme -
und
Win e sä zen).
3.
A.
Neumann,
a.a.O. (s.
Anm.
21),
S.
393
.
4.
K.
S assbu ge ,
S a is ische
Bei ag
zu
Leh e
om
A bei slohn
(Jah -
buch
.
Na .
und
S a .,
18. 1872,
S.
138 .).
5.
A l ,
Ein
Jah hunde
P euß.
Be g e wal ung
in
den
Rheinlanden
(Z. . d.
Be g-,
Hü en-
u.
Salinenwesen,
69. 1921).
6.
A chi
de
S ad
Gö ingen,
Kämme ei egis e
1790
-1860
mi
Belegen.
7.
O.
Aden,
a.a.O. (s.
Anlage
2,
ad.2.).
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43427-5 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:23