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[ge] (orig)

Berufliche Rehabilitation für Menschen mit Behinderungen: Integration gelingt, die Zahl der Geförderten sinkt

Author: Rauch, Angela,Reims, Nancy
Publisher: Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Year: 2025
DOI: 10.48720/IAB.KB.2521
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/330592/1/1940055008.pdf
Rauch, Angela; Reims, Nancy
Resea ch Repo
Be u liche Rehabili a ion ü Menschen mi
Behinde ungen: In eg a ion geling , die Zahl de
Ge ö de en sink
IAB-Ku zbe ich , No. 21/2025
P o ided in Coope a ion wi h:
Ins i u e o Employmen Resea ch (IAB)
Sugges ed Ci a ion: Rauch, Angela; Reims, Nancy (2025) : Be u liche Rehabili a ion ü Menschen mi
Behinde ungen: In eg a ion geling , die Zahl de Ge ö de en sink , IAB-Ku zbe ich , No. 21/2025,
Ins i u ü A bei sma k - und Be u s o schung (IAB), Nü nbe g,
h ps://doi.o g/10.48720/IAB.KB.2521
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/330592
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IAB-KURZBERICHT
Ak uelle Analysen aus dem Ins i u ü A bei sma k - und Be u s o schung
In alle Kü ze
●Be u se ah ene Menschen mi
Behinde ungen we den du ch die
be u liche Rehabili a ion bei de
Bundesagen u ü A bei sowohl
beim Ve bleib im Be u als auch
beim Wiede eins ieg in den Be u
un e s ü z .
●Die Zahl de Ge ö de en sink
sei einigen Jah en deu lich, da-
du ch e ände sich die S uk u
de Teilnehmenden.
●Imme wenige F auen ( gl. Ab-
bildung A1) und imme wenige
Pe sonen aus dem Leis ungsbezug
we den im Rahmen de be u lichen
Wiede eingliede ung ge ö de .
●Die g öß e und s e ig wachsende
G uppe s ellen Menschen mi Be-
hinde ungen des S ü z- und Bewe-
gungsappa a es; wei e hin haben
iele Ge ö de e psychische E k an-
kungen.
●Die Zahl de jenigen, die di ek
aus de E we bs ä igkei in die be-
u liche Rehabili a ion kommen,
s eig , die Zugänge aus einem
Leis ungs bezug hingegen sinken.
●Imme häu ige nehmen Men-
schen nach Ende de Rehabili a ion
eine E we bs ä igkei au ode sie
können au ih em u sp ünglichen
A bei spla z e bleiben.
●Menschen mi psychischen Be-
hinde ungen sind im Ve gleich zu
ande en sel ene beschä ig ; sie
haben abe auch schlech e e S a -
bedingungen.
21 | 2025
Die A bei sma k in eg a ion on E wach-
senen mi Behinde ungen nach eine be-
u lichen Rehabili a ion ha sich in den
le z en Jah en e besse . Dies zeigen
Analysen mi adminis a i en Da en de
Bundesagen u ü A bei . Gleichzei ig
nehmen imme wenige Menschen eine
be u liche Rehabili a ion au . Auch die
Zusammense zung de Pe soneng uppe,
die ge ö de wi d, ha sich e ände .
Die Teilhabe on Menschen mi Behinde-
ungen am A bei sma k is eine gesam -
gesellscha liche Au gabe, doch imme
noch nich selbs e s ändlich. De „D i -
e Teilhabebe ich de Bundes egie ung
übe die Lebenslagen on Menschen mi
Beein äch igungen“ dokumen ie zwa
posi i e En wicklungen, besch eib abe
auch eine wei e hin bes ehende deu li-
che Ungleich e eilung (Bundesminis-
e ium ü A bei und Soziales 2021):
Beein äch ig e Menschen sind im Ve -
gleich zu Gesam be ölke ung häu ige
und länge a bei slos und sel ene e -
we bs ä ig, wenngleich die Un e schiede
mi le weile ge inge sind als noch o
einigen Jah en.
Au g und de demog a ischen En -
wicklung und des Fachk ä emangels
(Fi zenbe ge 2024) is de A bei sma k
meh denn je au die In eg a ion on
Menschen mi Behinde ungen ange-
wiesen. Be u liche Rehabili a ion un-
e s ü z solche Wiede eingliede ungen
Be u liche Rehabili a ion ü Menschen mi Behinde ungen
In eg a ion geling , die Zahl
de Ge ö de en sink
on Angela Rauch und Nancy Reims
Quelle: Eigene Da s ellung.
De An eil de F auen un e den
Ge ö de en nimm wei e ab
A1
42% 35%
2015 2022
behinde ungsadäqua und mi einem b ei en
Maßnahme-Po olio, um eine neue be u liche
O ien ie ung ode die Beibehal ung eines A bei s-
e häl nisses zu e möglichen ( gl. In obox 1).
Im Folgenden zeigen wi , wie sich die be u liche
Rehabili a ion im Rahmen de Wiede eingliede-
ung bei de Bundesagen u ü A bei (BA) als eine
de g oßen T äge innen be u liche Rehabili a ion
( gl. In obox 1) in den le z en Jah en en wickel ha ,
we die Menschen sind, die da an eilnehmen, wel-
che Maßnahmen sie nu zen und wie ih e E we bs-
wege e lau en. Die Un e suchungse gebnisse e -
deu lichen un e schiedliche Teilhabechancen und
e weisen au Fö de lücken.
Imme wenige Menschen nehmen eine
be u liche Rehabili a ion au
Eine Fö de ung on Menschen mi Behinde ungen
du ch be u liche Rehabili a ionsmaßnahmen (de
BA, gl. In obox 1) kann e olgen, wenn eine (d o-
hende) Behinde ung (i.S. . § 2 SGB IX) o lieg , die
eine nich nu o übe gehende, sonde n wesen -
liche Minde ung de E we bsaussich en beding
(Rehabili a ionsbeda nach § 19 SGB III). Un e -
s ü zend können ä z liche und/ode psychologi-
sche Gu ach en he angezogen we den.
Wäh end die Zahl de Ane kennungen on be-
u lichen Rehabili and*innen bis zum Jah 2015
au 26.200 s ieg, sank sie in den Folgejah en deu -
lich au 18.509 im Jah 2022. Wäh end de Co id-
19-Pandemie gingen die Zahlen am deu lichs en
zu ück ( gl. Abbildung A2). Sei dem Jah 2023
nehmen sie wiede leich zu und lagen 2024 mi
19.480 Ane kennungen au einem ähnlichen Ni-
eau wie im Vo jah (BA 2025). Diese En wicklung
is auch bei ande en Rehabili a ions äge n ( gl.
In obox 1) zu beobach en (Deu sche Ren en e si-
che ung 2024).
Ob imme wenige Pe sonen eine be u liche Re-
habili a ion als hil eich ansehen beziehungsweise
da übe in o mie we den, ob sie eine Beschä i-
gung ohne be u liche Rehabili a ions ö de ung e -
hal en ode ob demog a ische G ünde ausschlag-
gebend sind, is bishe nich e o sch .
De Rückgang de Zugangszahlen is alle dings
nich da au zu ückzu üh en, dass an eilig we-
nige An äge au eine be u liche Rehabili a ion
ane kann we den: E wa jede ün e An ag wi d
zwa abgelehn , doch diese Zahl is übe die Jah-
e hinweg s abil geblieben und 2022 soga leich
gesunken (LTA-Reha-P ozessda enpanel, gl. In-
obox 2 au Sei e 3). De Rückgang de Zugänge
is ele an ü die nähe e Cha ak e isie ung de
Ge ö de en und muss im Hinblick au ih e Teil-
nahme an Maßnahmen und ih e Teilhabe am E -
we bsleben be ücksich ig we den.
A de Behinde ung on Ge ö de en in de Wiede eingliede ung
Zugänge1) in be u liche Rehabili a ion (Reha-Beginn in den Jah en 2015 bis 2022);
insgesam absolu und An eile in P ozen
A2
1) Ane kennungen als be u liche* Rehabili and*in.
2) Le nbehinde ungen, Geis ige Behinde ungen, Sehbehinde ungen, Hö behinde ungen, sons ige Behinde ungen.
Quelle: LTA-Reha-P ozessda enpanel.
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Ande e Behinde ungen2)
O ganische
Behinde ungen
Psychische
Behinde ungen
Neu ologische
Behinde ungen
Behinde ungen des
S ü z- und Bewegungs-
appa a es
50
30
6
11
3
53
28
6
10
3
54
28
5
11
3
53
29
5
11
3
54
29
5
9
3
56
28
4
9
3
55
29
4
9
3
47
31
7
11
4
26.200 26.518 25.858 25.953
24.149
20.928 20.209
18.509
Be u liche E s - und Wiede eingliede ung
Eine be u liche Rehabili a ion kann e hal en, we eine Behinde ung ha ode on eine
Behinde ung bed oh is (§ 1 SGB IX).1 Die Bundesagen u ü A bei (BA) inanzie u. a.
eine Wiede eingliede ung im Rahmen be u liche Rehabili a ion, bei de Menschen ge-
ö de we den, die eine abgeschlossene Be u sausbildung ode eine mindes ens d ei-
jäh ige Be u se ah ung au weisen. Von de BA als be u liche Rehabili and*innen ane -
kann e Pe sonen s ehen Leis ungen zu Teilhabe am A bei sleben (LTA) zu Ve ügung.
LTA beinhal en alle „allgemeinen“ Maßnahmen de ak i en A bei sma k poli ik sowie
besonde e, behinde ungsspezi isch ausges al e e Maßnahmen wie psychologische Zu-
sa zun e s ü zung ode Einzel allhil en (z. B. K z-Hil en). LTA sind P lich leis ungen. Im
Jah 2022 ha die BA 2,59 Millia den Eu o ü LTA ausgegeben (BA 2022).
Im Be eich de Wiede eingliede ung sind meh e e Rehabili a ions äge ü jeweils un-
e schiedliche Zielg uppen e an wo lich. Die g öß en T äge sind die BA, die Deu sche
Gese zliche Ren en e siche ung (DRV) und die Deu sche Gese zliche Un all e siche-
ung (DGUV). Die DRV is beispielsweise zus ändig, wenn eine Pe son mindes ens 15
Jah e sozial e siche ungsp lich ig beschä ig wa ; die DGUV nach einem A bei sun all
ode (d ohende ) Be u sk ankhei und die BA bei allen, die LTA benö igen und ü die
kein ande e Rehabili a ions äge zus ändig is . Diese IAB-Ku zbe ich be ass sich
ausschließlich mi de be u lichen Rehabili a ion im Rahmen de Wiede eingliede ung
du ch die BA.
1
1 Zu genaue en De ini ion on (Schwe -)Behinde ung und Beein äch igung s. Rauch/Reims (2020).
2IAB-Ku zbe ich 21|2025
en e al. 2019). Das kann dazu üh en, dass eine
Be u sausbildung nich au genommen ode abge-
schlossen we den kann.
Be u liche Rehabili a ion aus eine
Beschä igung he aus ha an eilig
zugenommen
Die Wege in die be u liche Rehabili a ion e wei-
sen au un e schiedliche Ausgangssi ua ionen. Im
Jah 2022 wa e wa die Häl e de Ge ö de en zu
Reha-Beginn in eine (ge ing ügigen) Beschä i-
gung, ein D i el bezog A bei slosengeld ode Bü -
ge geld ( gl. Tabelle T1).
Gemessen an absolu en Zahlen is die G uppe de
Beschä ig en zwischen 2015 und 2022 zwa nich
Un e den Ge ö de en sind imme
wenige F auen und imme meh
Pe sonen mi eine Behinde ung des
S ü z- und Bewegungsappa a es
F auen wu den schon imme sel ene du ch eine
be u liche Rehabili a ion ge ö de . Diese En wick-
lung ha sich in den le z en Jah en e s ä k : Ih
An eil sank on 42 P ozen im Jah 2015 au 35 P o-
zen im Jah 2022 (Zahlen hie und im Folgenden
aus: LTA-Reha-P ozessda enpanel, gl. In obox 2).
In de be u lichen Wiede eingliede ung we -
den imme meh Menschen mi Behinde ungen
des S ü z- und Bewegungsappa a es ge ö de ( gl.
Abbildung A2). E wa ein D i el sind Menschen
mi psychischen E k ankungen. Wäh end deu -
lich meh Männe als F auen Behinde ungen des
S ü z- und Bewegungsappa a es au weisen, is
dieses Ve häl nis bei psychischen E k ankungen
umgekeh (ohne Abbildung).
Alle dings e ass die BA nu die Haup behin-
de ungsa , also diejenige Behinde ung, die eine
Beschä igung am s ä ks en einsch änk . Da en
zu Meh achbehinde ungen liegen nich o . Be-
agungen bei Leis ungse b inge n be u liche
Rehabili a ion weisen jedoch da au hin, dass
Meh achbehinde ungen mi psychische Be eili-
gung ehe die Regel als die Ausnahme sind (Reims
e al. 2023).
Auch wenn die on de BA ge ö de e be u li-
che Rehabili a ion im Rahmen de Wiede ein-
gliede ung au E wachsene abziel ( gl. In obox 1),
sind die Teilnehmenden noch ela i jung. E wa
die Häl e is bei Reha-Beginn zwischen 25 und
34 Jah e al ; de Du chschni lag 2022 bei 32 Jah-
en (ohne Abbildung).
Die meis en Rehabili and*innen haben eine
abgeschlossene Ausbildung (2022: 80 %, da un e
10 % akademische Abschlüsse, ohne Abbildung),
wenngleich die Tendenz hie leich ückläu ig is .
Beim Ausbildungsabschluss bes ehen Un e schie-
de nach A de Einsch änkung: E wa zwei D i el
de Ge ö de en mi psychischen E k ankungen,
abe ach on zehn Pe sonen mi Einsch änkun-
gen des S ü z- und Bewegungsappa a es e ügen
übe eine abgeschlossene Be u sausbildung. De
Un e schied is e mu lich da in beg ünde , dass
sich psychische Behinde ungen o am Ende ode
nach de Schulausbildung mani es ie en (Topho-
Anme kung: Da meh e e S a us gleichzei ig o liegen können, wu de eine Hie a chisie ung angewand : Finde
sich e wa gleichzei ig zu Maßnahme eilnahme ein A bei slosengeld-I-Bezug, so wi d die Maßnahme eilnahme
p io isie . Sind hingegen Pe sonen als a bei slos ode a bei suchend eingeo dne , lieg wede eine egulä e so-
zial e siche ungsp lich ige Beschä igung ode ge ing ügige Beschä igung o , noch eine Maßnahme eilnahme
ode de Bezug on Bü ge geld ode A bei slosengeld I.
Quelle: LTA-Reha-P ozessda enpanel.
E we bss a us o de Rehabili a ion on Pe sonen in de Wiede eingliede ung
Insgesam sowie nach ausgewähl en A en de Behinde ung (Reha-Beginn in den Jah en
2015 und 2022), An eile in P ozen
T1
Beginn de Reha: 2015 2022
E we bss a us o Reha-Beginn
Ins gesam
Ins gesam
da on:
Psychische
Behin de ungen
Behinde un gen
des S ü z-
und Bewegungs-
appa a es
Beschä igung 31 44 8 67
Ge ing ügige Beschä igung 7 7 5 9
Bü ge geldbezug im Haushal 21 13 30 3
A bei slosengeld-I-Bezug 24 19 27 13
A bei slos/a bei suchend 12 11 23 4
Sons iges, keine Angabe 5 6 7 4
Insgesam 100 100 100 100
Da enquelle
Da enquelle is das sogenann e LTA-Reha-P ozessda enpanel. Es bes eh aus admi-
nis a i en Da en aus den Geschä sp ozessen de BA sowie den Meldungen zu So-
zial e siche ung. Die Basis bilden die „In eg ie en E we bsbiog a ien“ (IEB) des IAB,
die In o ma ionen zu A bei slosigkei , E we bs e läu en und a bei sma k poli ischen
Maßnahme eilnahmen beinhal en. Diese Da en we den e gänz um ehabili a ionsspe-
zi ische (A de Behinde ung, Da um de Reha-Ane kennung, ehabili a ionsspezi ische
In o ma ionen zu Maßnahmen u. a.) und bildungsspezi ische In o ma ionen aus de
Be u sbe a ung (Reims e al. 2018). Diese Analysen basie en au den Zugangskoho en
(=Ane kennungen) de Jah e 2015 bis 2022. Die Maßnahme eilnahmen und Abgänge
aus de Rehabili a ion we den ü die Abgangskoho en de Jah e 2015 bis 2022 be-
ach e , die In eg a ion ein und zwei Jah e nach Ende de Rehabili a ion ü die Ab-
gangskoho en 2015 und 2020.
2
3IAB-Ku zbe ich 21|2025
g öße gewo den. Da die Zahl de Zugänge jedoch
zu ückgegangen is , haben sich die An eile zwi-
schen den G uppen e schoben: De An eil de je-
nigen, die aus eine Beschä igung he aus eine be-
u liche Rehabili a ion au nahmen, s ieg zwischen
2015 und 2022 deu lich on 38 au 51 P ozen , wäh-
end de An eil de Ge ö de en, die Leis ungen
bezogen, on 45 au 32 P ozen sank. Dies be i
o allem Pe sonen, die Bü ge geld beziehen (2015:
21 % s. 2022: 13 %).
Insbesonde e Pe sonen mi psychischen Behinde-
ungen bezogen in den beiden Ve gleichsjah en zu
e wa 80 P ozen Bü ge geld ode A bei slosengeld I
ode sie wa en ohne Bezüge a bei suchend gemel-
de ( gl. Tabelle T1). D ei Vie el de Menschen mi
Behinde ungen des S ü z- und Bewegungsappa a-
es hingegen bean ag en 2022 aus eine Beschä i-
gung he aus eine be u liche Rehabili a ion – Ten-
denz s eigend.
Im Zei e lau zeigen sich Ve ände ungen im
Zugang nach dem Geschlech de Ge ö de en
(ohne Abbildung): Wäh end es im Jah 2015 kaum
Un e schiede zwischen F auen und Männe n gab,
kamen 2022 deu lich meh F auen als Männe
aus dem A bei slosengeld-I-Bezug (F auen: 24 %
s. Männe : 16 %), Männe hingegen ehe aus Be-
schä igung (Männe : 55 % s. F auen: 41 %).
Meh Maßnahme eilnahmen wäh end
de be u lichen Rehabili a ion und eine
e s ä k e Ve gabe echnische Hil en im
A bei skon ex
Fü eine be u liche Neuo ien ie ung ode die Bei-
behal ung eines bes ehenden A bei s e häl nisses
s ehen im Rahmen de be u lichen Rehabili a ion
eine Vielzahl an Maßnahmen zu Ve ügung. Nach-
olgend we den die Teilnahme an Maßnahmen
und sich da an anschließende A bei sma k übe -
gänge ü diejenigen analysie , die eine be u liche
Rehabili a ion beende haben. Ausgewiesen wi d
deshalb jeweils das Jah , in dem die Rehabili a ion
beende wu de.
Die Ge ö de en nehmen häu ig an meh e en
Maßnahmen eil. Um Aussagen p o Pe son zu
e möglichen und diejenigen nich meh ach zu
zählen, die an e schiedenen Maßnahmen eilneh-
men, wi d diejenige Haup maßnahme iden i izie ,
die zen al ü den A bei sma k übe gang is . Dies
e olg nach olgende Hie a chie: 1.) Maßnahmen
in We ks ä en ü behinde e Menschen (W bM),
2.) Wei e bildungsmaßnahmen/Umschulungen
und T ainingsmaßnahmen bei einem T äge ode
A bei gebe , 3.) sons ige o be ei ende Maßnah-
men, 4.) beschä igungsscha ende Zuschüsse
(z. B. Eingliede ungszuschüsse), 5.) ku z is ige
Zuschüsse ( echnische Hil en wie eine B aille-
Tas a u ; Um üs ung eines A bei spla zes) sowie
6.) ande e Maßnahmen. Wi d beispielweise im
Anschluss an eine Wei e bildung ein beschä i-
gungsscha ende Zuschuss gezahl , gil die Wei-
e bildung als die Haup maßnahme.
E wa ein D i el de Ge ö de en ha , mi leich
sinkende Tendenz übe die Jah e, an Wei e bil-
dungsmaßnahmen als Haup maßnahme eilge-
nommen ( gl. Abbildung A3). Die Ve gabe ku z-
is ige Zuschüsse ha hingegen kon inuie lich
zugenommen: Lag ih An eil 2015 bei 15 P ozen ,
e eich e e im Jah 2022 29 P ozen . Vo allem
Pe sonen, die aus eine Beschä igung he aus
eine be u liche Rehabili a ion au nehmen, e -
hal en diese Zuschüsse. E wa jede zehn e Pe son
ging in den Eingangs- und Be u sbildungsbe eich
eine W bM; hie wa en die Zuweisungen s abil.
Beschä igungsscha ende Zuschüsse wu den sei
2017 bes ändig bei 8 P ozen de Ge ö de en ein-
gese z . Alle dings inden sich, wenn auch mi
1) Da die Ge ö de en häu ig an e schiedenen Maßnahmen eilnehmen, wi d ü diejenigen, die an meh e en
Maßnahmen eilnehmen, eine Haup maßnahme wäh end de Rehabili a ion iden i izie , die zen al ü den
A bei sma k übe gang is .
Quelle: LTA-Reha-P ozessda enpanel.
Teilnahme an Haup maßnahmen1) im Rahmen de Wiede eingliede ung
be u liche Rehabili a ion
2015 bis 2022 (Reha-Ende im jeweiligen Jah ), An eile in P ozen
A3
22 21 19 19 18 17 15 12
10 98888810
15 19 23 25 25 26 28 29
6788 8 88 8
36 33 31 31 31 30 30 32
11 11 11 10 10 11 10 9Maßnahmen in We ks ä en ü
behinde e Menschen (W bM)
Wei e bildung/Umschulung
Beschä igungsscha ende
Zuschüsse
Ku z is ige Zuschüsse
Sons ige Maßnahmen
Keine Maßnahmen
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
4IAB-Ku zbe ich 21|2025

sinkende Tendenz, Rehabili and*innen, die an
keine Maßnahme eilgenommen haben: Ih An-
eil an den Ge ö de en sank zwischen 2015 und
2022 on 22 P ozen au 12 P ozen .
Pe sonen mi Behinde ungen des S ü z- und Be-
wegungsappa a es e hiel en mi deu lich s eigen-
de Tendenz meh ku z is ige Zuschüsse (2022:
50 %; ohne Abbildung) als Wei e bildungen (leich
sinkende An eile, 2022: 22 %). Dies häng dami zu-
sammen, dass sie meis aus eine Beschä igung
he aus eine Rehabili a ion e hal en. Pe sonen
mi psychischen Behinde ungen, die häu ig aus
dem Leis ungsbezug kommen, nahmen hingegen
knapp zu Häl e an Wei e bildungen eil, jede
ie e Pe son wa im Eingangs- ode Be u sbil-
dungsbe eich eine W bM. Beide Fö de a ian en
wa en im Zei e lau s abil.
Im Jah 2015 haben F auen und Männe zu e wa
gleichen An eilen Wei e bildungsmaßnahmen e -
hal en. Dies ände e sich bis 2022 dahingehend,
dass Männe imme häu ige ku z is ige Zu-
schüsse und imme wenige Wei e bildungen e -
hiel en, wäh end bei F auen de An eil de Wei e -
bildungsmaßnahmen gleich blieb und de An eil
de Fö de ung du ch ku z is ige Zuschüsse mo-
de a zunahm (ohne Abbildung). T o zdem haben
F auen 2022 nich nu , wie oben be ei s besch ie-
ben, imme sel ene eine Rehabili a ion begonnen,
sonde n sie nahmen e was häu ige als Männe
auch nich an Maßnahmen eil (F auen: 15 % s.
Männe : 11 %; ohne Abbildung).
Imme meh Pe sonen keh en an ih en
bishe igen A bei spla z zu ück ode
nehmen eine neue Beschä igung au
Imme meh Ge ö de e bleiben nach Ende de Re-
habili a ion in ih em be ei s bes ehenden A bei s-
e häl nis ode nehmen eine neue Beschä igung
au 1 (2022: 43 % und 35 %, gl. Abbildung A4). De
An eil de jenigen, die in den A bei sbe eich eine
W bM übe gehen, lieg übe die Jah e hinweg s abil
bei 7 P ozen .
De S a us o Beginn de Rehabili a ion und die
A de besuch en Maßnahmen sowie de Beschä -
igungsübe gang nach Ende de Reha hängen zu-
sammen. Vo allem Beschä ig e, die ku z is ige
ode beschä igungsscha ende Zuschüsse e hal-
en, können ih e Ans ellung beibehal en ( gl. Ab-
bildung A4).
Diejenigen Ge ö de en, die an Wei e bildungen
eilgenommen haben, wa en zu o ehe a bei slos.
Übe die Jah e s eig de An eil de jenigen, die ein
neues A bei s e häl nis au nehmen.
Die Pe sonen, bei denen ein Reha-Ve ah en
ini iie wu de, die abe an keine Maßnahme
eilgenommen haben, inden sich sel ene in Be-
schä igung wiede , doch auch bei ihnen s eig die
Beschä igungsquo e sei dem Jah 2015. Sie neh-
men zudem häu ige ih en An ag au be u liche
Rehabili a ion zu ück.
Dass imme meh Rücknahmen eines Reha-
An ags e me k we den, dü e da in beg ünde
sein, dass sich die Dokumen a ion de G ünde ü
die Beendigung sei 2018 e ände ha . So we den
ehlende Mi wi kung, ehlende In eg a ionsaus-
sich en sowie K ankhei und medizinische Re-
habili a ion aus Da enschu zg ünden nich meh
1 Die Reha-Fachk ä e de BA dokumen ie en sechs Mona e nach
Ende des Reha-Ve ah ens einen sogenann en Endeg und (hie als
„G ünde ü die Beendigung“ bezeichne ).
1) Da die Ge ö de en häu ig an e schiedenen Maßnahmen eilnehmen, wi d ü diejenigen, die an meh e en
Maßnahmen eilnehmen, eine Haup maßnahme wäh end de Rehabili a ion iden i izie , die zen al ü den
A bei sma k übe gang is .
Quelle: LTA-Reha-P ozessda enpanel.
G ünde ü die Beendigung de be u lichen Rehabili a ion insgesam
sowie nach ausgewähl en Haup maßnahmen1)
2015 und 2022 (Reha-Ende im jeweiligen Jah ), An eile in P ozen
A4
Insgesam 2015
2022
Maßnahmen in We k-
s ä en ü behinde e
Menschen (W bM)
2015
2022
Wei e bildung
2015
2022
Beschä igungs-
scha ende Zuschüsse
2015
2022
Ku z is ige
Zuschüsse
2015
2022
Keine Maßnahme 2015
2022
0 7010 20 30 40 50 60 80 100
90
Beibehal ung A bei s-/Ausbildungs e häl nis
Einmündung in ein A bei s e häl nis
(auch Selbs s ändigkei )
Au nahme in den A bei sbe eich eine We k-
s ä e ü behinde e Menschen (W bM)
K ankhei /Medizinische Reha
Rücknahme des Reha-An ags
Fehlende Mi wi kung/In eg a ions-
aussich en
Sons iges
5IAB-Ku zbe ich 21|2025
e ass . Hin e diese Ände ung s eh zudem die
Idee, Pe sonen so lange wie möglich zu un e s ü -
zen und Ve ah en nich e üh zu schließen. Al-
le dings is aus In e iews mi Reha-Be a e *innen
bekann , dass als Konsequenz mi un e s a des-
sen die Rücknahme des An ags e me k wi d
ode das Ve ah en ein ach nich geschlossen wi d.
Beide Va ian en kon e ka ie en den eigen lichen
Zweck de Ände ung in de Dokumen a ion de
Beendigungsg ünde.
Auch ü die Übe gänge nach Ende de Rehabi-
li a ion zeigen sich Un e schiede nach A de Be-
hinde ung: Neun on zehn Pe sonen mi Behinde-
ungen des S ü z- und Bewegungsappa a es wa en
im Jah 2022 in Beschä igung, zumeis in ih e
bishe igen Tä igkei (ohne Abbildung).
Bei Pe sonen mi psychischen Behinde ungen
sieh das Bild uneinhei liche aus: Nach Reha-
Ende im Jah 2015 wa en 33 P ozen on ihnen
beschä ig , 2022 be ei s 56 P ozen . De g öß e
Teil nahm ein neues A bei s e häl nis au (ohne
Abbildung). Mi 17 P ozen ging jedoch in beiden
Jah en ein nich unbedeu ende Teil on ihnen in
den A bei sbe eich eine W bM übe ; ebenso iele
zogen ih en Reha-An ag zu ück.
Finden sich im Jah 2015 kaum Un e schiede
zwischen F auen und Männe n, ände sich das ab
2021 (ohne Abbildung): Knapp die Häl e de Män-
ne behiel ih e Beschä igung bei (F auen: 34 %);
da ü nahmen F auen häu ige ein Beschä igungs-
e häl nis au (F auen: 41 % s. Männe : 31 %).
Die E we bsin eg a ion nach be u liche
Rehabili a ion geling nachhal ig
Im Zusammenhang mi den unmi elba en Übe -
gängen in Beschä igung s ell sich die F age nach
de Nachhal igkei de In eg a ion. An wo en da-
au gib ein Ve gleich de E we bsbiog a ien zu
einem S ich ag jeweils ein und zwei Jah e nach
Ende de Rehabili a ion. Da diese Da en ü die
Abgangskoho e 2022 noch nich o liegen, we den
Quelle: LTA-Reha-P ozessda enpanel.
Ende de Reha: 2015 2020
S a us nach Reha-Ende
Insgesam
Insgesam
da on:
nach ausgewähl e A
de Behinde ung
da on:
nach A de Haup maßnahmen
Psychische
Behin-
de ungen
Behinde ungen
des S ü z- und
Bewegungs-
appa a es
Keine
Maßnahmen
Ku z is ige
Zuschüsse
Beschä i-
gungsscha -
ende
Zuschüsse
Wei e bildung
Maßnahmen
in We ks ä en
ü behinde e
Menschen
Ein Jah nach Reha-Ende
Keine In o ma ion 18 18 21 16 22 15 23 13 22
Leis ungsbezug (Bü ge geld ode
A bei slosengeld I), a bei slos/a bei -
suchend/sons ige Kon ak
15 8 13 6 13 2 5 11 4
Maßnahme eilnahme 2 1 2 1 1 0 1 2 1
Beschä igung (sozial e siche ungs-
p lich ig/ge ing ügig) 57 65 44 77 62 83 71 74 4
Maßnahmen in We ks ä en ü
behinde e Menschen (W bM) 7 8 19 1 0 0 0 0 69
Insgesam 100 100 100 100 100 100 100 100 100
Zwei Jah e nach Reha-Ende
Keine In o ma ion 24 26 25 27 29 32 39 16 28
Leis ungsbezug (Bü ge geld ode
A bei slosengeld I), a bei slos/a bei -
suchend/sons ige Kon ak
13 8 13 5 12 2 4 11 4
Maßnahme eilnahme 2 1 2 1 1 0 1 2 1
Beschä igung (sozial e siche ungs-
p lich ig/ge ing ügig) 54 58 43 67 57 66 56 72 5
Maßnahmen in We ks ä en ü
behinde e Menschen (W bM) 6 7 17 1 0 0 0 0 63
Insgesam 100 100 100 100 100 100 100 100 100
N 24.586 21.539 5.877 11.806 3.645 5.663 1.723 6.364 2.365
E we bss a us de ehemals Ge ö de en ein und zwei Jah e nach Ende de Rehabili a ion in den Jah en 2015 und 2020
nach ausgewähl e A de Behinde ung beziehungsweise de Maßnahme, An eile in P ozen
T2
6IAB-Ku zbe ich 21|2025
74 P ozen beschä ig und zu 11 P ozen im Leis-
ungsbezug. Nach zwei Jah en ha sich dies nu
wenig e ände , es handel sich also um nachhal-
ige Beschä igung. Dagegen wa en Pe sonen, die
einen ku z is igen Zuschuss e hiel en, ein Jah
nach Reha-Ende zu 83 P ozen in Beschä igung,
zwei Jah e spä e jedoch nu noch zu 66 P ozen .
In beiden G uppen s eig de An eil de jenigen, ü
die keine In o ma ionen o liegen.
Pe sonen, die keine Maßnahme du chlau en ha-
ben, wa en ein Jah nach dem Ende de Reha zwa
zu 62 P ozen beschä ig , zwei Jah e danach is
diese An eil abe gesunken. Auch hie gil : Ende
die Beschä igung, „ e schwinden“ diese Pe sonen
zumeis aus den Da en.
Fazi
Das Ziel eine be u lichen Rehabili a ion im Rah-
men de Wiede eingliede ung is die Rückkeh
ode de Ve bleib gesundhei lich beein äch ig e
Menschen ins beziehungsweise im E we bsleben.
Dies geling imme meh Pe sonen, gleichzei ig
abe geh die Inansp uchnahme de Leis ungen
zu Teilhabe am A bei sleben zu ück, ohne dass
de An eil de genehmig en An äge sink . G ünde
hie ü können neben de demog a ischen En -
wicklung beziehungsweise des Fachk ä ebeda s
mögliche weise auch ins i u ionelle Bedingungen
sein, wenn beispielsweise das Angebo nich nu z-
ba (z. B. ehlende Teilzei maßnahmen) ode e -
ügba (z. B. ehlende Angebo e in ländlichen Re-
gionen) is . Hie sind die Agen u en und Jobcen e
sowie Leis ungse b inge ge ag , diese En wick-
lungen zu hin e agen und gegebenen alls umzu-
s eue n.2
Es we den imme wenige Menschen ge ö de ,
die Leis ungen de A bei slosen e siche ung ode
de G undsiche ung beziehen. Das gil zwa ü
beide Rech sk eise, äll im Bü ge geld-Bezug abe
deu lich s ä ke aus. Sei 2025 sind allein die Agen-
u en ü A bei ü die Zuweisung und Finanzie-
ung de be u lichen Rehabili a ionsmaßnahmen
in de Wiede eingliede ung zus ändig. Die Zuwei-
sung an die Agen u en bei Ve dach au Rehabili a-
ionsbeda und die Ve mi lung in Beschä igung
hie die Abgangskoho en de Jah e 2015 und 2020
be ach e ( gl. Tabelle T2).
Wiede um zeigen sich posi i e En wicklungen:
Ein Jah nach Reha-Ende wa en gu sechs on zehn
Pe sonen des Abschlussjah gangs 2020 beschä ig ,
an eilig meh Pe sonen als bei de Koho e 2015.
De An eil de jenigen, die A bei slosengeld ode
Bü ge geld beziehen, sank beim Ve gleich de
Koho en übe die Jah e hinweg, de An eil on
Menschen in W bM blieb ela i s abil. Bei beiden
Abgangskoho en liegen zu e wa jede ün en Pe -
son keine In o ma ionen zu Sozial e siche ungs-
meldungen (Beschä igung, Leis ungsbezug ode
Teilnahme an Maßnahmen) o .
Zwei Jah e nach Ende de Rehabili a ion wandel
sich das Bild: Bei beiden Koho en sind die An eile
de Beschä ig en gesunken. Fü e wa ein Vie el
de Pe sonen ehlen in beiden Ve gleichsjah en
In o ma ionen zu Sozial e siche ungsmeldungen.
Sie sind somi in den Da en nich meh au indba ,
wobei dies 2020 an eilig bei e was meh Pe sonen,
die bis dahin beschä ig wa en, de Fall is als
2015. Wi e mu en, dass sie dem A bei sma k
nich meh zu Ve ügung s ehen, e wa weil sie
eine E we bsminde ungs en e beziehen.
Wäh end diese En wicklungen ü F auen und
Männe ela i gleich e lau en, un e scheiden
sie sich nach de A de Behinde ung ( gl. Tabel-
le T2): So gehen Pe sonen mi psychischen E k an-
kungen zu 13 P ozen in den Leis ungsbezug und
ih e Beschä igungsquo e lieg bei nu 43 P ozen .
Auch zwei Jah e nach Ende de Rehabili a ion ha
sich ih e Beschä igungsquo e nich subs anziell
e ände , ih e Beschä igungssi ua ion schein
somi du chaus s abil.
Ge ö de e mi Behinde ungen des S ü z- und
Bewegungsappa a es weisen hingegen eine hohe
Beschä igungsquo e au : Von den Absol en *innen
2020 wa en ein Jah nach Reha-Ende 77 P ozen und
zwei Jah e spä e imme noch 67 P ozen on ihnen
beschä ig . Ende die Beschä igung, gehen sie zu-
meis nich in den Leis ungsbezug, sonde n sind
in den Da en nich meh au indba . Ih e Beschä -
igungsquo e is somi höhe als bei psychisch E -
k ank en, schein abe zum Teil wenige nachhal ig.
Des Wei e en is die A de Maßnahme on
Bedeu ung ( gl. Tabelle T2): Ge ö de e, die eine
Wei e bildung besuch ha en und ih e Rehabili-
a ion 2020 beende en, wa en nach einem Jah zu
2 In einem äge übe g ei enden Fo schungsp ojek we den diese
En wicklungen ak uell u.a. du ch das IAB di e enzie e e o sch .
7IAB-Ku zbe ich 21|2025
Imp essum | IAB-Ku zbe ich N . 21, 14.10.2025 | He ausgebe : Ins i u ü A bei sma k - und Be u s o schung (IAB) de Bundesagen u
ü A bei , 90327 Nü n be g | Redak ion: Ma ina Do sch | G a ik & Ges al ung: Nicola B endel | Fo o: Wol am Mu , Fo o ab ik Nü nbe g
und p i a | D uck: MKL D uck GmbH & Co. KG, Os be e n | Rech e: Diese Publika ion is un e olgende C ea i e-Commons-Lizenz e -
ö en lich : Namensnennung – Wei e gabe un e gleichen Bedingungen 4.0 In e na ional (CC BY-SA 4.0) h ps://c ea i ecommons.o g/
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Kon ak : IAB.Ku zbe ich @iab.de | ISSN 0942-167X | DOI 10.48720/IAB.KB.2521
lieg bei Bü ge geldbeziehenden abe wei e in de
Ve an wo ung de Jobcen e . Ob dies dem ück-
läu igen T end en gegenwi ken wi d, bleib abzu-
wa en. Hie sind Agen u en und Jobcen e ge o -
de , Lösungen zu e a bei en, um alle Ge ö de en
mi zunehmen.
Zudem we den imme wenige F auen du ch
eine be u liche Rehabili a ion ge ö de . Sie neh-
men auße dem sel ene aus eine Beschä igung
he aus eine solche Rehabili a ion au , sonde n
beziehen häu ige Leis ungen nach dem SGB II
ode SGB III. F auen nehmen da übe hinaus e -
was sel ene an Maßnahmen eil. Mögliche weise
en sp ich das Angebo an Maßnahmen ode de-
en Ausges al ung nich ih en Bedü nissen ode
es sind k ankhei sbezogene G ünde ausschlagge-
bend. Dieses Ungleichgewich soll en Agen u en
und Jobcen e p ü en.
Gleichzei ig we den imme meh Menschen mi
Behinde ungen des S ü z- und Bewegungsappa-
a es ge ö de . Sie s ellen mi le weile die g öß-
e G uppe da , wa en o he zumeis beschä ig
und können ih e Beschä igung du ch die Un e -
s ü zung mi ku z is igen Zuschüssen g öß en eils
beibehal en ode eine neue Beschä igung au neh-
men. Alle dings is diese (Wiede -)Eingliede ung
nich imme nachhal ig.
Bei de zwei g öß en ge ö de en G uppe han-
del es sich um Menschen mi psychischen E k an-
kungen. Ih e gene ell schlech e en A bei sma k -
chancen basie en un e ande em au ungüns ige en
S a bedingungen (Reims e al. 2024). Sie kommen
ehe aus A bei slosigkei und Leis ungsbezug und
sind im Anschluss an die Rehabili a ion sel ene
e we bs ä ig als Menschen mi kö pe lichen Beein-
äch igungen. Haben sie abe den Sp ung in die E -
we bs ä igkei gescha , dann meis ens nachhal ig.
Sei 2015 s eigen die Beschä ig enzahlen nach
Ende de be u lichen Rehabili a ion s e ig. Das
zeig , dass es Menschen mi Einsch änkungen
imme besse geling , in eine neuen E we bs ä-
igkei Fuß zu assen ode ih e S elle zu behal en.
Alle dings p o i ie en nich alle in gleichem Maße.
Auch hie sind die Agen u en und Jobcen e ge-
ag , indi iduelle e Fö de möglichkei en zu in-
den und gegebenen alls lexible anzuwenden.
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8IAB-Ku zbe ich 21|2025