W obel, Ma in; Ha en, Uwe; Be isha, Amelie
Resea ch Repo
Beschä igungssi ua ion in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung in B emen
IAB-Regional. IAB Niede sachsen-B emen, No. 2/2024
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Ins i u e o Employmen Resea ch (IAB)
Sugges ed Ci a ion: W obel, Ma in; Ha en, Uwe; Be isha, Amelie (2024) : Beschä igungssi ua ion
in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung in B emen, IAB-Regional. IAB Niede sachsen-
B emen, No. 2/2024, Ins i u ü A bei sma k - und Be u s o schung (IAB), Nü nbe g,
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IAB-Regional, IAB Baye n N |JJJJ
0
IAB-REGIONAL
Be ich e und Analysen aus dem Regionalen Fo schungsne z
02|2024 IAB Niede sachsen-B emen
Beschä igungssi ua ion in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung in B emen
Ma in W obel, Uwe Ha en, Amelie Be isha
ISSN 1861-3586
Beschä igungssi ua ion in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung in B emen
Ma in W obel (IAB-NSB)
Uwe Ha en (IAB-NSB)
Amelie Be isha (IAB-NSB)
IAB-Regional be ich e übe die Fo schungse gebnisse des Regionalen Fo schungsne zes des IAB.
Schwe punk mäßig we den die egionalen Un e schiede in Wi scha und A bei sma k – un e
Beach ung lokale Besonde hei en – un e such . IAB-Regional e schein in lose Folge in
Zusammena bei mi de jeweiligen Regionaldi ek ion de Bundesagen u ü A bei und wende
sich an Wissenscha und P axis.
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3
Inhal s e zeichnis
Zusammen assung ................................................................................................................... 4
1 Einlei ung ........................................................................................................................... 6
2 Beschä igung in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung ................................... 7
2.1 Da eng undlage und Abg enzung ....................................................................................... 8
2.2 En wicklung de Beschä igung ......................................................................................... 10
2.3 S uk u me kmale de Beschä ig en ............................................................................... 13
2.4 En gel de Beschä ig en .................................................................................................. 17
2.5 S uk u en de Beschä igung in de Kinde be euung und -e ziehung in B emen:
Eine Eino dnung ................................................................................................................. 19
3 Beschä igungsdaue n in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung .................... 21
3.1 Da en und Abg enzung ...................................................................................................... 21
3.2 Daue on Beschä igungen in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung ........ 23
3.2.1 Ve weildaue analyse ............................................................................................... 23
3.2.2 Ein luss ak o en au die Ve weildaue .................................................................... 25
3.3 E we bs e läu e de Beschä ig en in den Be u en de Kinde be euung ...................... 30
3.4 Be u s e bleib .................................................................................................................... 33
3.5 Zwischen esümee .............................................................................................................. 36
3.6 Ve weildaue und Be u s eue in de Kinde be euung und -e ziehung in B emen:
Eine Eino dnung ................................................................................................................. 37
4 Al e sbeding e E sa zbeda ............................................................................................ 40
5 Zusammen assung und Fazi ............................................................................................ 44
Li e a u ................................................................................................................................. 48
Anhang ................................................................................................................................... 52
Abbildungs e zeichnis ............................................................................................................ 56
Tabellen e zeichnis ................................................................................................................ 57
Anhang Abbildungs e zeichnis ............................................................................................... 57
Anhang Tabellen e zeichnis ................................................................................................... 57
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Zusammen assung
Die Kinde be euung und -e ziehung is in meh ache Hinsich ein seh wich ige Be eich de
Gesellscha : Hie we den bspw. du ch die ühkindliche Bildung G unds eine ü das wei e e
Leben geleg . Da übe hinaus ha de Um ang ins i u ionelle Be euungsangebo e eine hohe
Bedeu ung ü die Ve einba kei on Familie und E we bs ä igkei und dami auch Ein luss au
das e ügba e A bei s- und Fachk ä epo enzial, au welches die Wi scha zug ei en kann. Die
S udie gib einen Übe blick übe die ak uelle Beschä igungssi ua ion in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung und de en En wicklung sei 2013 im Bundesland B emen. Da an
anschließend wi d anhand on Analysen zu E we bsbiog a ie un e such , welche
Zusammenhang sich zwischen ausgewähl en Me kmalen und de Ve weildaue im Be u e gib
und wie sich de E we bs e lau on Beschä ig en in de Kinde be euung und -e ziehung übe
einen Zei aum on bis zu 20 Jah en en wickel e. Abschließend we den Analysen zum
al e sbeding en E sa zbeda p äsen ie .
Die Zahl de sozial e siche ungsp lich ig Beschä ig en in den Be u en de Kinde be euung
und -e ziehung is in den le z en Jah en (2013 bis 2022) deu schlandwei mi einem Wachs um
on und 50 P ozen übe du chschni lich s a k ges iegen. Im B eme S ad s aa s ieg die
Beschä ig enzahl mi übe 58 P ozen im Ve gleich soga noch e was s ä ke , was einem
Zuwachs on knapp 3.400 Pe sonen en sp ich . Mi und 88 P ozen a bei en wei übe wiegend
F auen in diesen Be u en. Deu lich meh als die Häl e ( und 57 P ozen ) alle
sozial e siche ungsp lich ig Beschä ig en in de Kinde be euung und -e ziehung a bei en in
B emen zum S ich ag 30. Juni 2022 in einem Teilzei -Beschä igungs e häl nis. Im Ve gleich zu
Gesam wi scha im Bundesland B emen sind die Beschä ig en im Schni deu lich jünge und
de An eil on Beschä ig en mi ausländische S aa sangehö igkei is ge inge . Das (Median-
) B u oen gel in de Vollzei beschä igung en wickel e sich in den le z en zehn Jah en in allen
Be u en de Kinde be euung und -e ziehung mi einem Plus on 43 P ozen
übe du chschni lich. Gemessen am An o de ungsni eau is es zuhal en, dass sich das En gel
de Fachk ä e in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung eben alls
übe du chschni lich posi i en wickel ha und in 2022 deu lich übe jenem alle Fachk ä e in
de Gesam wi scha lieg .
Unse e Analysen zu Ve weildaue zeigen, dass o allem die Quali ika ion, die A bei szei und die
zu o gesammel e Be u se ah ung die s ä ks en posi i en Ein lüsse au die indi iduelle
Ve weildaue im Be u haben. Die e we bsbiog a ischen Un e suchungen e geben, dass ca.
42 P ozen alle (im Zei aum 2000 bis 2010) beobach e en Pe sonen nach eine Un e b echung
wiede in ih en Be u (in de Kinde be euung und -e ziehung) zu ückkeh en. Zusammen mi den
Pe sonen, die bis zum Ende unse es Be ach ungszei aums du chgehend im Be u a bei en,
bleiben gu 53 P ozen in eine lang is igen Pe spek i e dem Be u eu. Da übe hinaus gib es
deu liche Un e schiede zwischen den Geschlech e n. Männe sind nich nu in ih e Anzahl
deu lich un e ep äsen ie , sonde n haben auch im Schni kü ze e Ve weildaue n und wechseln
deu lich häu ige den Be u , ohne zu einem spä e en Zei punk zu ückzukeh en.
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Die Be echnungen zum ein al e sbeding en E sa zbeda e geben, dass ca. 160 – 190 Pe sonen
au g und on Ve en ung jäh lich bis 2040 e se z we den müss en, um zumindes die Anzahl an
Beschä ig en aus dem Jah 2022 zu hal en. Unse e Analysen e geben, dass de Um ang dieses
E sa zbeda s nu beding du ch die jäh lich in den Be u en neu Ausgebilde en kompensie
we den kann. We den zudem Zusa zbeda e aus Un e e so gung sowie einem e wa ba en
kün igen Meh beda be ücksich ig , könn en, beein luss du ch die Be u s eue de
Beschä ig en und das du chschni liche Ren enein i sal e , zusä zlich bis zu 100 wei e e
Pe sonen jäh lich benö ig we den.
Keywo ds
Beschä igung, B emen, E we bs e läu e, E ziehe , Fachk ä ebeda , Kinde be euung,
Pe sonale sa zbeda
Danksagung
Im Rahmen de o liegenden S udie haben uns e schiedene Pe sonen und Ins i u ionen
wesen lich un e s ü z . Neben de S a is ik de Bundesagen u ü A bei ha das S a is ische
Landesam B emen wich ige Da en gelie e . Wi danken Rüdige Waple und Ch is ian Faiß und
Silke Hamann ü inhal liche An egungen und we olle Hinweise sowie ü Ih e Mi lese. Da übe
hinaus danken wi Manja Zillmann ü die edak ionelle Bea bei ung.
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1 Einlei ung
Du ch eine Ve besse ung ins i u ionelle Be euungsangebo e ü Kinde können zum einen die
ühkindliche Bildung, zum ande en abe auch die Ve einba kei on Familie und
E we bs ä igkei ge ö de we den. Die E we bsbe eiligung on Mü e n zu e höhen, is ein
zen ales Ziel de Familien- und A bei sma k poli ik, auch um dadu ch das A mu s isiko on
Familien zu senken und zu Fachk ä esiche ung beizu agen ( gl. Lie zmann/Wenzig 2021).
Vo gu zehn Jah en, zum 01. Augus 2013, a de Rech sansp uch au einen Be euungspla z ü
Kinde un e d ei Jah en in K a . Be ei s in den Jah en da o wu den Ans engungen
un e nommen, die Zahl de Beschä ig en in de Kinde be euung und -e ziehung auszuwei en
und genügend Fachk ä e zu gewinnen, um auch die Be euung de un e 3-Jäh igen zu
e besse n. So wuchs die sozial e siche ungsp lich ige Beschä igung in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung on 2000 bis 2011 in B emen1 um 61,3 P ozen und dami
deu lich s ä ke als im Bund, wo das Wachs um 34,3 P ozen be ug ( gl.
Bu ke /Schaade/Thoma 2014: 16). Auch in den le z en Jah en wu de die wei e e Auswei ung de
ins i u ionellen Kinde be euung und -e ziehung o cie . Ein G und wa siche lich die
Zuwande ung, u. a. on Ge lüch e en, die den Beda an Be euungsplä zen e höh ha und die
Einsich , dass Kinde be euung ein wich ige Schlüssel und Vo ausse zung ü eine e olg eiche
In eg a ion is (B ücke e al. 2022). So s ieg die Be euungsquo e2 de un e 3-Jäh igen in
B emen sei 2013 um 7 P ozen punk e au 30,2 P ozen im Jah 2022 an ( gl. S a is isches
Bundesam 2022). Dami lieg diese un e de en sp echenden du chschni lichen
Be euungsquo e alle wes deu schen Bundeslände (ohne Be lin), die 2022 31,8 P ozen be ug
(ebenda). Dennoch dü e de Be euungsbeda in B emen eilweise höhe liegen, als die
Be euungsquo e e mi el . Es is anzunehmen, dass un e ande em au g und eines höhe en
Beda s an Be euungsplä zen sei ens de El e n, die ih Kind bishe nich ode „nu “ zei weise in
Be euung gaben, auch ein wei e e zusä zliche Beda an Fachk ä en einhe geh .3 Vo diesem
Hin e g und und de allgemeinen Fachk ä esi ua ion kons a ie en e schiedene S udien, dass
besonde s in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung ein deu liche und e mu lich
noch zunehmende Engpass an Fachk ä en he sch und s a ke Rek u ie ungsp obleme in
diesem Be u s eld bes ehen, die dem anges eb en Ausbau on Be euungsplä zen en gegen
s ehen ( gl. OECD 2019; Rauschenbach/Schilling/Meine -Teubne 2017; Wa ning 2020;
Bundesagen u ü A bei , S a is ik 2023). Es s ell sich also die F age, wie es geling , genügend
quali izie es Pe sonal in de Kinde be euung und -e ziehung zu ek u ie en bzw. zu hal en. So
kommen Weßle -Poßbe g e al. (2018) zum Schluss, dass un e ande em eine Ve besse ung de
Ausbildungs- und A bei sbedingungen (z. B. Ve gü ung und be u liche
1 Es is hie und im Folgenden bei de Nennung on B emen das Bundesland B emen, und nich nu die S ad B emen, gemein .
2 An eil de be eu en Kinde an allen Kinde n de selben Al e sg uppe.
3 So geben z. B. 25 P ozen de be ag en El e n in B emen (im Hinblick au ein- und zweijäh ige Kinde ) einen „ungedeck en
Beda “ an, sp ich sie haben keinen Be euungspla z, obwohl sie einen wünschen; wei e e 7 P ozen wünschen sich eine
Auswei ung de Be euungszei ü ih (e) Kind(e ) ( gl. Kayed/Wieschke/Kuge 2023). Nach de am lichen Kinde - und
Jugends a is ik in Ve bindung mi de KMK-S a is ik und de DJI-Kinde be euungss udie (KiBS) des Deu schen Jugendins i u s
(DJI) aus dem Jah 2022 be äg im Jah 2022 im Land B emen die Di e enz zwischen Be euungsquo e on Kinde n un e d ei
Jah en (ca. 30 %) und dem en sp echenden Be euungsbeda (knapp 51 %) gu 20 P ozen punk e ( gl. BMFSFJ 2023). Bei
Kinde n im Al e on d ei bis ün Jah en e gib sich eine Di e enz on und 11 P ozen punk en (Be euungsquo e: knapp 88 %;
Be euungsbeda : 99 %).
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Wei e en wicklungsmöglichkei en) no wendig seien. E gänzend seien Fak o en zu eduzie en,
die sich nega i au den Ve bleib in Ausbildung bzw. Beschä igung auswi ken können (z. B. hohe
A bei sbelas ung, Be is ungen, Pe sonalschlüssel), dami eine „wi kungso ien ie e
Fachk ä esiche ung“ gelingen kann ( gl. Weßle -Poßbe g e al. 2018: 17). Die Au o *inneng uppe
Bildungsbe ich e s a ung (2022: 314) emp iehl un e ande em, meh äl e e Pe sonen bzw.
Que eins eige *innen ü die Be u e in de Kinde be euung und -e ziehung zu gewinnen; o
allem ü den ku z is igen Pe sonalbeda soll en auch S udie ende in pädagogischen
S udiengängen angesp ochen und ü eine Teilzei -A bei gewonnen we den. Eine zusä zliche
Auswei ung de Ausbildungskapazi ä en bei den Jünge en schein , so die Au o *innen, kaum
meh möglich zu sein. Auch G gic/Ma hes/S übe (2014) kommen zum Schluss, dass eine eine
Auswei ung de Ausbildungskapazi ä en ü die Jünge en das Fachk ä ep oblem kaum lösen
wi d. Eine schnelle e Rückkeh , eine besse e Bindung an den Be u und neue Fo men de
Quali izie ung, z. B. ü Que eins eige *innen, wä en demnach mögliche S a egien ü eine
e olg e sp echende Fachk ä esiche ung.
Die o liegende S udie se z au eine im le z en Jah e schienen S udie on Faiß e al. (2023)
au , in welche die Au o *innen die Beschä igungssi ua ion in den Be u en de Kinde be euung
und -e ziehung in Baden-Wü embe g un e such haben. Da die Si ua ion in B emen zu
besse en Eino dnung mi jene in Niede sachsen (W obel/Ha en/Be isha 2024) und mi jene in
Baden-Wü embe g e glichen we den soll, dies gil insbesonde e ü die Kapi el 2 und 3, wi d in
den nach olgenden Analysen wie auch in de Da s ellung iden isch zu oben genann en S udie
o gegangen.
Die S udie gliede sich im Wei e en wie olg : Zunächs wi d in Kapi el 2 ein desk ip i e
Übe blick übe die Beschä igung in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung in B emen
gegeben. In Kapi el 3 soll dann speziell de Ve bleib in den Be u en de Kinde be euung und
-e ziehung analysie und Fak o en iden i izie we den, die die Ve weildaue im Be u
beein lussen. Da übe hinaus wi d im Rahmen eine e we bsbiog a ischen Analyse un e such ,
wie sich de wei e e E we bs e lau on Pe sonen nach eine e s en Beschä igung im Be u de
Kinde be euung und -e ziehung ges al e . In Kapi el 4 wi d de al e sbeding e E sa zbeda ü
B emen in den genann en Be u en au gezeig . Abschließend we den in Kapi el 5 die E gebnisse
zusammenge ass und eingeo dne .
2 Beschä igung in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung
Dieses Kapi el gib einen Übe blick übe die ak uelle Beschä ig ensi ua ion in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung und de en En wicklung sei 2013. Dies is das Jah , in dem de
Rech sansp uch au einen Be euungspla z ü Kinde un e d ei Jah en in K a ge e en is .
Da übe hinaus we den S uk u me kmale de Beschä igung und die En gel en wicklung in
diesem Be u szweig da ges ell . Im olgenden Abschni e läu e n wi zunächs die
Da eng undlage und wei e e de ini o ische Abg enzungen.
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2.1 Da eng undlage und Abg enzung
Als G undlage ü die olgenden Analysen e wenden wi die Beschä igungss a is ik de
Bundesagen u ü A bei . In de Beschä igungss a is ik we den alle A bei e nehme *innen
e ass , die sozial e siche ungsp lich ig bzw. ge ing ügig beschä ig sind und de en Be ieb eine
Meldung zu mindes ens einem de Sozial e siche ungszweige abgegeben ha
(Ren en e siche ung, K anken e siche ung/P lege e siche ung, A bei slosen e siche ung).4
Folgende Klassi ika ionen liegen den Auswe ungen zu G unde:
• ü die Be u e: die Klassi ika ion de Be u e 2010 (KldB 2010; Bundesagen u ü A bei 2021),
• ü die Wi scha szweige: die Klassi ika ion de Wi scha szweige 2008 (WZ 08; S a is isches
Bundesam 2008).
So e n nich s ande es angegeben is , beziehen wi uns au die sozial e siche ungsp lich igen
Beschä ig en ohne Auszubildende am A bei so , jeweils zum 30.06. eines Jah es. Ge ing ügige
Beschä igung spiel in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung im Ve gleich zu
Gesam wi scha eine ehe un e geo dne e Rolle, wie Auswe ungen zu diese Fo m de
Beschä igung zeigen. Da im Juni 2022 knapp 5 P ozen alle Beschä ig en in den genann en
Be u en ausschließlich – also nich im Nebenjob – ge ing ügig beschä ig wa en, wäh end es
übe alle Be u e gu 10 P ozen sind, wi d die ge ing ügige Beschä igung bei den olgenden
Analysen nich wei e be ücksich ig .5
Die Un e suchungspopula ion inde sich in de KldB 2010 un e de Be u sg uppe „8311 Be u e
i. d. Kinde be euung, -e ziehung“. Hie un e sind die e schiedenen Einzelbe u e z. B. de
E ziehe *innen, Sozialpädagogischen Assis en *innen und de Kinde p lege *innen subsummie
( gl. Bundesagen u ü A bei , S a is ik 2022). Au g und diese Zusammen assung de einzelnen
Be u e zu dem Agg ega „Be u e in de Kinde be euung, -e ziehung“, sind Auswe ungen ü die
Einzelbe u e (z. B. An eil de beschä ig en Kinde p lege *innen) anhand de KldB 2010 nich
möglich. Da en des S a is ischen Bundesam es zeigen, dass ca. 67 P ozen alle Beschä ig en in
Ein ich ungen de Kinde agesbe euung und -e ziehung in B emen als E ziehe *in a bei en ( gl.
S a is isches Bundesam 2022).6
Vo allem aus G ünden de besse en Lesba kei e wenden wi ans elle des Beg i s Beschä ig e
in den Be u en in de Kinde be euung und -e ziehung bei den olgenden Auswe ungen nu den
Beg i de E ziehe *innen – so e n nich explizi ande s angegeben, meinen wi dami imme alle
Beschä ig en de Be u sg uppe „8311 Be u e in de Kinde be euung und -e ziehung“.
G undsä zlich lieg de Fokus de Beschä igungsanalysen au dem Be u . Fü unse e
F ages ellungen (u. a. nach dem Be u s e bleib in Kapi el 3) is abe auch eine Un e scheidung
de E ziehe *innen nach den Wi scha szweigen (WZ) ele an . So können ins i u ionelle E ek e
(z. B. de Ein luss de T äge scha de Kinde agesein ich ungen) nähe ungsweise be ücksich ig
we den. E ziehe *innen a bei en in ielen e schiedenen Wi scha szweigen. Wi haben dahe
die d ei Be eiche inne halb de WZ 08 iden i izie , in denen E ziehe *innen im Land B emen mi
4 Zahlen zu den selbs ändigen Tagesmü e n inden sich dahe nich in den Da en de Beschä igungss a is ik.
5 Hie und im Folgenden we den We e imme au maximal eine Nachkommas elle ge unde da ges ell . Abweichungen on
Hunde basie en bei de Nu zung ela i e We e au den o genommenen Rundungen.
6 Dazu zähl auch das Lei ungs- und Ve wal ungspe sonal, abe keine Auszubildenden und P ak ikan *innen im
Ane kennungsjah .
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Abbildung 6: En wicklung de Beschä igung insgesam und in den Be u en de Kinde be euung und
-e ziehung im Ke nbe eich in B emen nach de A bei szei , 2013 bis 2022
Sozial e siche ungsp lich ig Beschä ig e am A bei so (ohne Auszubildende) jeweils zum 30.06.; Index 2013 = 100
90
100
110
120
130
140
150
160
170
180
190
200
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Insgesam Vollzei Insgesam Teilzei Vollzei Ke nbe eich Teilzei Ke nbe eich
Quelle: Beschä igungss a is ik de Bundesagen u ü A bei ; eigene Be echnungen. © IAB
Wi d die En wicklung de A bei szei ü den Ke nbe eich sei 2013 be ach e , so äll au , dass
zum einen die En wicklung de Vollzei beschä igung in den Jah en on 2014 bis 2016 wenige
posi i aus äll als in de Teilzei beschä igung, spä es ens ab 2017 jedoch ein deu lich höhe es
Wachs um als die Teilzei beschä igung au weis (Abbildung 6). Au ällig is zudem, dass das
Wachs um auch in de on de Co ona-Pandemie gep äg en Zei anhäl , wobei es jedoch
insbesonde e in de Zei on 2021 bis 2022 an Dynamik einbüß . Zum ande en e läu die
En wicklung de Vollzei beschä igung im Ke nbe eich mi einem Plus on knapp 88 P ozen im
Zei aum on 2013 bis 2022 wei aus posi i e als in de b emischen Gesam wi scha mi gu
7 P ozen . Auch die Beschä igungsen wicklung im Teilzei segmen e läu im Ke nbe eich
(+44 %) dynamische als jene in de Gesam wi scha (+33 %). Insgesam wuchs die sich au
ela i hohem Ni eau be indende Teilzei a bei im be ach e en Zei aum im Ke nbe eich um
wei e e ca. 630 Beschä ig e und die Vollzei a bei um ca. 730.
Vo aussich lich häng de höhe e An eil on Teilzei a bei s e häl nissen (siehe Abbildung 5) u. a.
mi de P oblema ik de Ve einba kei on Familie und Be u zusammen. Da Mü e in de Regel
den Haup eil de So gea bei agen ( gl. Gamba o e al. 2024; Jessen/Kinne/W ohlich 2024;
Globisch e al. 2022), bekomm diese P oblema ik in den Be u en de Kinde be euung und
-e ziehung ein besonde es Gewich . So e gaben Auswe ungen des Mik ozensus 2018, dass
ca. 45 P ozen de in Teilzei beschä ig en F auen in de „ ühen Bildung“ au g und on
Be euungs-, amiliä en- ode pe sönlichen Ve p lich ungen in Teilzei a bei en. G undsä zlich
seien die Teilzei beschä ig en abe zu ieden mi de A bei szei ; „nu “ ca. 7 P ozen wünsch en
sich demnach eine E höhung de A bei szei ( gl. Au o *inneng uppe Fachk ä eba ome e
2021: 141 .).
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Al e
Auch hinsich lich de Al e ss uk u gib es deu liche Un e schiede zwischen den E ziehe *innen
und allen Beschä ig en. So sind und 10 P ozen de E ziehe *innen im Ke nbe eich un e
25 Jah e und und 31 P ozen zwischen 25 und 34 Jah e al . In de b emischen Gesam wi scha
sind die An eile mi e wa sieben und und 23 P ozen deu lich ge inge . Demen sp echend sind in
de b emischen Gesam wi scha ela i meh äl e e Pe sonen beschä ig . Jede* Vie e is hie
übe 55 Jah e al , in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung is es hingegen wenige als
jede* sechs e E ziehe *in. Inne halb des Ke nbe eichs zeigen sich deu liche Un e schiede
zwischen den Geschlech e n. Wäh end ca. 63 P ozen de E ziehe innen un e 45 Jah e al sind,
lieg de An eil bei den Männe n bei und 82 P ozen . Männe a bei en zwa ela i sel en in
Be u en de Kinde be euung, diejenigen, die abe als E ziehe a bei en, sind im Schni deu lich
jünge als die F auen. Ein G und hie ü könn e sein, dass de T end, dass Männe zunehmend
häu ige die Be u e de Kinde be euung und -e ziehung e le nen und ausüben, noch ga nich so
lange zu beobach en is und sie dami , s a is isch beding , jünge sind als F auen, die in diesen
Be u en schon eine lange Zei ä ig sind.
An o de ungsni eau
De An eil de Beschä ig en au Hel e *innen-Ni eau lieg in den Be u en de Kinde be euung
und -e ziehung mi und 11 P ozen deu lich un e dem en sp echenden An eil in de
Gesam wi scha ( und 18 %). Da die Ausübung eine Tä igkei im Kinde be euungsbe eich im
Regel all eine Ausbildung o ausse z , die dann als Fachk a ode Spezialis *in abgeschlossen
wi d, is dies nich seh übe aschend. Demen sp echend is de An eil de Fachk ä e auch
übe du chschni lich hoch. Im Juni 2022 a bei e en und 60 P ozen im Ke nbe eich als
Fachk ä e und wei e e und 29 P ozen au Spezialis *innen-Ni eau. Tä igkei en au de
sogenann en Expe *innen-Ebene gib es in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung
keine. G undsä zlich sind Ve gleiche des An o de ungsni eaus in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung ak uell jedoch schwie ig bzw. wenig aussagek ä ig, da sich
2021 die Zuo dnung zum An o de ungsni eau inne halb diese Be u e geände ha .11
S aa sangehö igkei
Beschä ig e mi ausländische S aa sangehö igkei sind in den Be u en de Kinde be euung
und -e ziehung (Ke nbe eich) in B emen mi 10 P ozen un e ep äsen ie . Zum Ve gleich: In de
Gesam wi scha lieg de An eil ausländische Beschä ig e bei übe 13 P ozen . In den
ande en Schwe punk -Beschä igungs elde n sind ausländische E ziehe *innen p ozen ual noch
ge inge e e en (Sons iges Sozialwesen: gu 8 %, Ki chliche und sons ige eligiöse
Ve einigungen: knapp 6 % und Ö en liche Ve wal ung: und 5 %). Ein mögliche G und ü die
ge inge en An eile an ausländischen Beschä ig en könn e sein, dass es sich zumeis um
11 Die (s a is ische) Zuo dnung de Einzelbe u e zu den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung wu de 2021 neu ge egel .
Bis dahin gab es „nu “ die Un e scheidung zwischen Hel e - und Fachk a -Ni eau; ab 2021 wu den el Einzelbe u e de
Spezialis en-Ebene zugeo dne und somi aus de Fachk a -Ebene en e n ( gl. Bundesagen u ü A bei , S a is ik 2022). Dies
üh dazu, dass sich die An eile beide genann en An o de ungsni eaus en sp echend ände n. 2021 wa en z. B. noch 83 P ozen
alle Beschä ig en im Ke nbe eich in B emen de Fachk a -Ebene und und 5 P ozen den Spezialis en zugeo dne . Es is
da on auszugehen, dass sich . a. die An eile diese beiden An o de ungsni eaus in den nächs en Jah en noch wei e ände n
we den, da es im Rahmen des Melde e ah ens unkla is , zu welchem Zei punk de geände e Tä igkei sschlüssel a sächlich
gemelde wi d. G undsä zlich läss sich dann abe anhand des An o de ungsni eaus eine Un e scheidung nach Beschä ig en
e en, die a sächlich als E ziehe *innen (Spezialis en) a bei en und denen, die als sozialpädagogische Assis en *innen bzw.
Kinde p lege *innen (Fachk ä e) a bei en.
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eglemen ie e Be u e handel und sich die Ane kennung eines im Ausland e wo benen
Abschlusses dahe sowohl inhal lich als auch on de Daue sowie den Kos en au wändige
ges al e als in ande en, nich - eglemen ie en Be u en.
Zusammen assend können wi es hal en, dass die E ziehe *innen im Ke nbe eich ( ü die
ande en Beschä igungsbe eiche gil dies alle dings analog) zum ganz übe wiegenden Teil
F auen sind, häu ige in Teilzei als in Vollzei a bei en, im Ve gleich zu den Beschä ig en in de
Gesam wi scha in B emen deu lich jünge sind, as ausschließlich au einem höhe en
Quali ika ionsni eau a bei en und ausländische Pe sonen un e ep äsen ie sind. Diese
Analysee gebnisse bes ä igen Emp ehlungen e schiedene S udien, die in Anbe ach de
Fachk ä esi ua ion in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung zusä zliche Po enziale
bei Männe n, bei Pe sonen mi Mig a ionshin e g und und Teilzei beschä ig en sehen ( gl.
Weßle -Poßbe g e al. 2018). So komm die OECD in ih em Be ich gleich alls zu de Emp ehlung,
meh Männe als Fachk ä e in de ühkindlichen Bildung, Be euung und E ziehung zu
gewinnen und geeigne e Maßnahmen (z. B. posi i e Disk iminie ung) zu ini iie en
( gl. OECD 2019: 33 .). Auch G gic/Ma hes/S übe (2014) emp ehlen in ih em Fo schungsbe ich
zu Fachk ä e ese e un e ande em meh Männe und e s ä k Pe sonen mi
Mig a ionshin e g und ü diese Be u e zu gewinnen. Le z e es gewinn zusä zlich an Gewich
angesich s on ca. 52 P ozen alle Kinde (un e 6 Jah en) in Tagesein ich ungen in B emen mi
mindes ens einem El e n eil aus einem ausländischen He kun sland und dass bei 37 P ozen
alle be eu en Kinde in de Familie o angig nich deu sch gesp ochen wi d ( gl. S a is isches
Landesam B emen 2024).
Auch eine besse e Bezahlung könn e hel en, Fachk ä e zu binden bzw. zu gewinnen. Höhe,
En wicklung und Eino dnung des En gel s in den Be u en de Kinde be euung wi d im olgenden
Kapi el besch ieben.
2.4 En gel de Beschä ig en
Das be u liche En gel beein luss zum einen die A ak i i ä eines Be u s und zum ande en is
die En wicklung des En gel s ein wei e e Indika o ü mögliche pe sonelle Engpässe in einem
Be u . S eig die Nach age nach A bei sk ä en bei zunächs gleichbleibendem Angebo , soll e
nach de ökonomischen Theo ie de Lohn s eigen, so e n e ei e handelba is . So sind lau de
ak uellen Engpassanalyse de Bundesagen u ü A bei seh deu liche Fachk ä eengpässe in
den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung es zus ellen ( gl. Bundesagen u ü A bei ,
S a is ik 2023).12
Die En lohnung on E ziehe *innen wi d anhand de sozial e siche ungsp lich igen
B u omona sen gel e aus de Beschä igungss a is ik de BA e mi el . Die Auswe ungen
beziehen sich au das En gel zum S ich ag 31. Dezembe eines Jah es. Dieses um ass alle
lau enden und einmaligen Einnahmen aus eine Beschä igung, also auch s eue p lich ige
Sonde zahlungen, Schich zuschläge ode sons ige Zulagen. Die s a is ischen Auswe ungen übe
En gel e we den du chgehend au sozial e siche ungsp lich ig Vollzei beschä ig e (ohne
Auszubildende) eingesch änk ( gl. Bundesagen u ü A bei , S a is k 2016: 5 .), da in de
12 Au g und de Neus uk u ie ung de Be u e de Kinde be euung (siehe hie zu auch die E läu e ungen in Fußno e 11) wu den
die Be u sga ungen 83112 und 83113 (nach de KldB 2010) bei de Engpassanalyse zusammenge ass bewe e .
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Beschä igungss a is ik de S undenum ang de A bei szei nich e ass wi d. Es inde lediglich
eine Ein eilung in Voll- ode Teilzei beschä igung s a , sodass eine Be echnung de
S undenlöhne ü alle Beschä ig en nich möglich is . Das En gel de Beschä ig en wi d als
Medianen gel e mi el .13
Abbildung 7 e deu lich die übe du chschni liche En wicklung de B u oen gel e in den
Be u en de Kinde be euung und -e ziehung. So is das du chschni liche Mona sen gel alle
E ziehe *innen um 43 P ozen ges iegen und dami 22 P ozen punk e meh als die En gel e alle
Beschä ig en in B emen. Diese spü ba posi i e En wicklung wi d umso deu liche , wenn
be ücksich ig wi d, dass zu Beginn unse e Be ach ung im Jah 2012 das B u oen gel alle
E ziehe *innen mi 2.538 EUR noch 584 EUR un e halb des Du chschni s e diens s alle
Beschä ig en lag, welches 3.122 EUR be ug. Im Jah 2022 be äg diese Abs and, bei einem
En gel on nunmeh 3.625 EUR ü E ziehe *innen, „nu “ noch 156 EUR.
Abbildung 7: En wicklung de mona lichen B u oen gel e in den Be u en de Kinde be euung und
allen Beschä ig en (in Vollzei ) in B emen, 2012 bis 2022
Sozial e siche ungsp lich ig Beschä ig e am A bei so in Vollzei (ohne Auszubildende), En gel e in Eu o, Ve ände ung
in P ozen
2538
2543
3122
2831
2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
+21%
+42%
+24%
+43%
3781 / Alle Beschä ig en
3625 / Alle E ziehe be u e
3619 / Fachk ä e E ziehe be u e
3504 / Alle Fachk ä e
Ve ände ung on 2012 au 2022
Quelle: Beschä igungss a is ik de Bundesagen u ü A bei ; eigene Be echnungen. © IAB
Un e Be ücksich igung des An o de ungsni eaus zeig sich die übe du chschni liche
En wicklung im Hinblick au die En gel e in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung
13 De Median is de inie als de We (hie des En gel s) ü den gil , dass 50 P ozen de Beschä ig en wenige und die
ande en 50 P ozen meh e dienen. E is aussagek ä ige als eine Du chschni sbe ach ung, die s ä ke au Ex emwe e an
den Rände n de Ve eilung eagie . Zudem müssen die A bei sgebe En gel angaben nu bis zu Bei agsbemessungsg enze
ü die Ren en- und A bei slosen e siche ung angeben. Diese lag 2022 bei einem mona lichen B u oen gel on 7.050 EUR in
Wes deu schland und 6.750 EUR in Os deu schland. Übe s eig das sozial e siche ungs-p lich ige En gel ü den
Meldezei aum diese G enze, gib de A bei gebe gemäß den Melde egeln lediglich den En gel be ag de Bemessungsg enze
an. Das En gel is dami „zensie “ und es is keine Du chschni sbe echnung möglich ( gl. Bundesagen u ü A bei 2010: 9).
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nochmal deu liche . So wi d das übe du chschni liche Wachs um in den E ziehe be u en
insbesonde e on de Lohnen wicklung bei den Fachk ä en ge agen. Diese e dienen hie im
Schni 3.619 EUR und dami ca. 42 P ozen meh als noch im Jah 2012. Ve dien en diese in 2012
im Ve gleich zum du chschni lichen Mona sen gel alle Fachk ä e in B emen noch knapp
290 EUR wenige , d eh sich diese Si ua ion bis zum Jah 2022 um, so dass das En gel de
Fachk ä e in de E ziehung je z 115 EUR übe jenem alle Fachk ä e lieg .14 De in den
E ziehe be u en insgesam es s ellba e posi i e T end könn e eine Folge des be ei s in de
Ve gangenhei immensen Beda s an quali izie em Pe sonal in de Kinde be euung und
-e ziehung sein.
2.5 S uk u en de Beschä igung in de Kinde be euung und
-e ziehung in B emen: Eine Eino dnung
Um die o ge undenen S uk u en im Hinblick au die Beschä igungssi ua ion in de
Kinde be euung und -e ziehung in B emen besse eino dnen zu können, we den diese
nach olgend mi jenen in Baden-Wü embe g (Faiß e al. 2023) und in Niede sachsen
(W obel/Ha en/Be isha 2024) kon as ie .15 Hie bei wi d in de Be ach ung ein Fokus au jene
S uk u en in B emen geleg , die im Ve gleich mi den beiden ande en Bundeslände n
(besonde s) au ällig sind.
Nich ande s als in Baden-Wü embe g (40,6 %) und Niede sachsen (42,4 %) sind auch in
B emen die meis en E ziehe *innen (39,4 %) in 2022 im Ke nbe eich beschä ig . Alle dings
s ellen die E ziehe *innen inne halb des Ke nbe eichs in B emen und Niede sachsen mi 69 ,2
bzw. 68,9 P ozen einen ge inge en An eil an allen Beschä ig en, als es in Baden-Wü embe g
de Fall is , wo ih An eil an allen Beschä ig en bei knapp 82,6 P ozen lieg . Hie nach äll au de
einen Sei e au , dass de An eil de E ziehe *innen in B emen, de im Be eich de allgemeinen
Ö en lichen Ve wal ung a bei e , mi 7,7 P ozen deu lich nied ige lieg als in Niede sachsen
(20,2 %) ode Baden-Wü embe g (33,5 %). Dies dü e meh hei lich au ein un e schiedliches
Melde e hal en ö en liche T äge zu ückzu üh en sein. Au de ande en Sei e komm in
B emen, ande s als in Niede sachsen und Baden-Wü embe g, den Ein ich ungen und Be ieben
in den Wi scha sbe eichen de Ki chlichen und sons igen eligiösen Ve einigungen sowie im
Sons igen Sozialwesen als A bei gebe in de Kinde be euung und -e ziehung eine besonde e
Bedeu ung zu. In E s e em sind 12,4 P ozen (Niede sachsen: 3,6 %, Baden-Wü embe g: 2,8 %)
und im Le z e en 13,2 P ozen (8,2 %, 6,5 %) alle E ziehe *innen in B emen beschä ig . Im
Be eich de Ki chlichen und sons igen eligiösen Ve einigungen lieg de An eil de
E ziehe *innen an allen do Beschä ig en zudem mi einem An eil on 48,1 P ozen ech hoch.
In de Sammelka ego ie de es lichen Wi scha szweige sind in B emen die e bleibenden
27,3 P ozen alle E ziehe *innen ä ig. In Niede sachsen lieg diese An eil bei 25,4 P ozen und
in Baden-Wü embe g bei 16,7 P ozen .
Mi Blick au die soziodemog aphischen Me kmale de Beschä ig en äll ü B emen au , dass
de An eil an E ziehe n mi und 12 P ozen spü ba höhe aus äll als in Niede sachsen (6 %) und
14 Die En gel en wicklung im Hinblick au das An o de ungsni eau de Hel e *innen in den Be u en de Kinde be euung und
-e ziehung in B emen kann au g und zu ge inge Fallzahlen aus Da enschu zg ünden nich ausgewiesen we den.
15 Ak uell lieg diese S udie ausschließlich ü die Bundeslände Baden-Wü embe g, Niede sachsen und B emen o . Eine
S udie zu No d hein-Wes alen is im E scheinen (in Kü ze: Sieglen/Ca l 2024).
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Baden-Wü embe g (5 %) bzw. im Bund (ca. 7 %). Diese übe du chschni liche P äsens on
Männe n in einem noch imme s a k on F auen dominie en Wi scha sbe eich is du chaus
posi i zu we en, da es als e wiesen gil , dass sich das Vo handensein on männlichen
Bezugspe sonen im Allgemeinen güns ig au das Kindeswohl und die Kindesen wicklung on
Kinde n im K ippen- und Kinde ga enal e auswi k ( gl. Roh mann/C eme s/K abel 2010; K eß
2016). Des Wei e en zeigen die Auswe ungen, dass in den Be u en de Kinde be euung und
-e ziehung in B emen Beschä ig e mi ausländische S aa sangehö igkei mi einem An eil on
11 P ozen e e en sind. Diese An eil lieg zwa im Ve gleich mi jenem in de b emischen
Gesam wi scha (gu 13 %) nied ige , abe gleichwohl höhe als de An eil on Beschä ig en
mi ausländische S aa sangehö igkei in E ziehe *innen-Be u en in Baden-Wü embe g ( und
7 %, Gesam wi scha : 18 %) und Niede sachsen (knapp 3 %, Gesam wi scha : 11 %). Da iele
K ippen- und Kinde ga eng uppen im Hinblick au ih e e hnische Zusammense zung
zunehmend di e se we den, is es du chaus als Vo eil zu we en, wenn auch das
Be euungspe sonal diesbezüglich di e se au ges ell is und hie übe z. B. Sp achba ie en
eduzie we den ode auch au kul u elle Un e schiede besse eingegangen we den kann ( gl.
Olszenka/Meine -Teubne 2020).
Ein, wenn auch e gleichsweise ge inge Un e schied zeig sich bei de En wicklung de Zahl de
E ziehe *innen in den d ei be ach e en Bundeslände n. So wuchs die Beschä igung im
Zei aum on 2013 bis 2022 in B emen mi einem Plus on gu 58 P ozen ge ing ügig
dynamische als in Baden-Wü embe g (57 %) und e was deu liche als in Niede sachsen ( und
52 %). Zu diese Dynamik äg in B emen siche lich auch das übe du chschni lich s a ke
Wachs um de Vollzei beschä igung im Ke nbe eich in Höhe on 88 P ozen bzw. und
730 Pe sonen bei. Dami wuchs die Vollzei beschä igung in B emen nich nu an eilsmäßig,
sonde n auch in absolu en Zahlen s ä ke als die Teilzei beschä igung in diesem Be eich. Bei
diese be ug die Wachs ums a e nu 45 P ozen bzw. und 630 Pe sonen. B emen is dami das
einzige de d ei be ach e en Bundeslände , in dem die Vollzei beschä igung (im
Un e suchungszei aum) im Ke nbe eich zahlenmäßig s ä ke anges iegen is als die
Teilzei beschä igung. In Niede sachsen bzw. in Baden-Wü embe g lag die ela i e En wicklung
in de Vollzei beschä igung im Ke nbe eich mi einem Plus on 45 P ozen (+2.840 Pe sonen)
bzw. 46 P ozen (+8.000 Pe sonen) deu lich un e jene in B emen. Im Teilzei segmen wuchs die
Beschä igung in Niede sachsen um 35 P ozen (+6.260 Pe sonen) und in Baden-Wü embe g um
51 P ozen (+8.900 Pe sonen).
Zule z äll in Bezug au B emen die übe du chschni liche En wicklung des En gel es
(Medianlohn; Vollzei beschä ig e) in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung au . So is
das En gel in den E ziehe be u en im Beobach ungszei aum on 2013 bis 2022 um insgesam
43 P ozen ges iegen und dami 22 P ozen punk e s ä ke als das En gel alle
(Vollzei -) Beschä ig en. In Niede sachsen und Baden-Wü embe g lag de Lohnans ieg in den
Be u en de Kinde be euung und -e ziehung mi 33 P ozen bzw. 29 P ozen zwa deu lich
nied ige als in B emen, abe dennoch um 8 P ozen punk e übe jenem alle Beschä ig en im
jeweiligen Bundesland. Mi einem Medianlohn on 3.625 EUR lag das du chschni liche En gel
Mi e 2022 in B emen soga übe jenem in Niede sachsen (3.613 EUR) und in Baden-Wü embe g
(3.575 EUR). Fü den im Bundesland B emen ( o z des hohen Wachs ums und im Gegensa z zum
Flächenland Niede sachsen) imme noch bes ehenden Abs and zum Medianlohn alle
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Beschä ig en dü e sich u. a. de S a us als S ad s aa mi e an wo lich zeichnen, da sich in
S äd en eine solchen G ößeno dnung in de Regel A bei splä ze ü hoch- und höhe quali izie e
Beschä ig e konzen ie en, die en sp echend hohe En gel e au weisen, was auch den Median
nich unbeein luss lassen soll e.
3 Beschä igungsdaue n in den Be u en
de Kinde be euung und -e ziehung
Im o angegangenen Kapi el wu den die En wicklung und die S uk u de Beschä igung on
E ziehe *innen da ges ell . Aussagen da übe , wie lange Pe sonen a sächlich im Be u ode in
Beschä igung e bleiben und welche Fak o en einen Ein luss au die Daue on
Beschä igungs e häl nissen nehmen, können dami nich ge o en we den. Sie sind abe
speziell o dem Hin e g und de demog a ischen En wicklung und de No wendigkei de
Fachk ä esiche ung on eno me Bedeu ung. Analysen zu Be u s- und Beschä igungs e läu en
hel en Hinweise da au zu bekommen, wie Fachk ä eengpässen in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung zu en gegnen is , bzw. wie po enzielle Fachk ä e
(zu ück-) gewonnen we den können. Ku ze Beschä igungs e häl nisse, häu ige Be u swechsel
ode lange Un e b echungen können Anzeichen ü ungüns ige Beschä igungsbedingungen
sein, die dazu üh en, dass es zunehmend schwie ige wi d, E ziehe *innen lang is ig zu hal en
und/ode neues Pe sonal zu ek u ie en.
Als Da eng undlage ü die olgenden Da s ellungen e wenden wi Indi idualda en, de en
Analyse en sp echende Aussagen übe E we bs e läu e zulassen. S uk u , Au be ei ung und
Abg enzung de Da en we den im nächs en Kapi el e läu e (Kapi el 3.1). In den Analysen wi d
zunächs de F age nachgegangen, wie lange Pe sonen als E ziehe *innen in ih em Be u
a bei en (Ve weildaue ), be o es zu einem Beschä igungsende komm und welche Fak o en die
Ve weildaue im Be u beein lussen (Kapi el 3.2). Wi un e suchen dabei die Daue eine
Beschä igung im E ziehe *innen-Be u und nich den Ve bleib in Beschä igung insgesam .
Diese Ve bleib wi d im anschließenden Kapi el nähe un e such . Hie bei wi d zunächs de
wei e e E we bs e lau eine Pe son, die eine Beschä igung als E ziehe *in B emen begonnen
ha , be ach e (Kapi el 3.3). So geh es beispielsweise um die F age, ob eine Pe son nach eine
Un e b echung wiede in ih en Be u zu ückkeh . Abschließend wi d übe einen 10-Jah es
Zei aum im Rahmen eine Ve bleibsanalyse un e such , wie lange Pe sonen als E ziehe *innen
im Be u als solchem e blieben sind (Kapi el 3.4).
3.1 Da en und Abg enzung
Fü die olgenden Analysen g ei en wi au olls ändige his o isie e P ozessda en de BA, die
In eg ie en E we bsbiog a ien (IEB), zu ück. Die IEB üh en Da ensä ze aus un e schiedlichen
Ve ah en zusammen und en hal en somi agesgenaue Angaben u. a. zu
sozial e siche ungsp lich ige und ge ing ügige Beschä igung, zum ausgeüb en Be u ,
Wi scha szweig, Zei en de A bei slosigkei , En gel , A bei so , Al e , Geschlech , Na ionali ä
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und wei e e Me kmale, so dass E we bs e läu e au Pe sonenebene nach ollzogen we den
können. Nich en hal en sind demnach Da en ü Selbs ändige und Beam *innen.
Im Hinblick au unse e F age nach den Daue n de Beschä igungs e häl nisse on
E ziehe *innen und de en Be u s e bleib wu de die Un e suchungspopula ion wie olg in den
Da en iden i izie : Pe sonen, die in B emen als E ziehe *in sozial e siche ungsp lich ig (ohne
Auszubildende) beschä ig sind.16 Als „Fokusg uppe“ un e suchen wi nu diejenigen
sozial e siche ungsp lich ig Beschä ig en, de en Beschä igung „keine besonde en Me kmale“
au weisen. Somi we den in diese Analyse Pe sonen, die beispielsweise ein F eiwilliges Soziales
Jah absol ie en (FSJle *innen) und P ak ikan *innen nich be ach e , da ih e
Beschä igungs e häl nisse ganz übe wiegend on o nhe ein be is e und on ela i ku ze
Daue sind.17
Des Wei e en we den nu jene Pe sonen be ücksich ig , die ein Beschä igungs e häl nis als
E ziehe *in inne halb des Zei aums om 01. Janua 2000 bis 31. Dezembe 2010 in B emen
begannen und die zum Beginn de Beschä igung mindes ens 18 Jah e und höchs en 52 Jah e18
al wa en.
Um die Ve gleichba kei de B emen und Baden-Wü embe g spezi ischen Analysee gebnisse zu
gewäh leis en, wu de die IEB, wie schon in de S udie on Faiß e al. (2023), mi dem Da en and
2020 e wende , obschon be ei s ak uelle e Da en o liegen. De so gewähl e Da en and
e möglich e es abe , E we bs e läu e on Pe sonen, die in de Kinde be euung und -e ziehung
in B emen a bei e en, ü mindes ens zehn Jah e zu beobach en.
Tabelle 2 gib einen Übe blick übe die Abg enzung unse e Un e suchungspopula ion. Bei de
Be echnung de Daue n de Beschä igungen, und in unse em Fall o allem de Daue n im Be u ,
o ien ie en wi uns am Vo gehen de S a is ik de BA ( gl. Bundesagen u ü A bei 2018): Zum
einen inden Un e b echungen au g und on E ziehungszei en und K ankengeldbezug keine
Be ücksich igung, wenn die Pe son wiede im selben Be u a bei e wie o de Un e b echung.
Zum ande en we den Un e b echungen bis zu 62 Tagen g undsä zlich als „unschädlich“ ü die
Beschä igungsdaue be ach e . Im Kon ex des gesam en E we bs e lau s eine Pe son sind
solche ku zen Un e b echungszei en zwischen Beschä igungen nich unüblich und spielen eine
un e geo dne e Rolle ( gl. Bundesagen u ü A bei 2018). Da übe hinaus we den nu
Beschä igungen be ücksich ig , die mindes ens eine Länge on 7 Tagen au weisen.
Das bedeu e , dass Beschä igungen mi eine Un e b echung (un e 63 Tagen), in de de Be ieb
gewechsel bzw. das o male Beschä igungs e häl nis beende wi d, abe anschließend im
selben Be u wei e gea bei e wi d, als eine du chgehende Beschä igung im gleichen Be u
be ach e we den. De Be iebswechsel un e b ich die Daue be echnung nich . Au de ande en
16 Soll en meh e e Beschä igungen im selben Zei aum o liegen, wu de jeweils die Haup beschä igung genommen. Is eine
Pe son gleichzei ig sozial e siche ungsp lich ig und ge ing ügig beschä ig , so wi d e s e e als Haup beschä igung be ach e .
Bei meh e en zei gleichen sozial e siche ungsp lich igen Beschä igungen wi d das Beschä igungs e häl nis mi dem
höchs en En gel als Haup beschä igung de inie . Da übe hinaus we den keine Beschä igungs e häl nisse on ge ing ügig
Beschä ig en und z. B. selbs ändigen Tagesmü e n be ücksich ig , da diese Pe soneng uppen eben nich de
Sozial e siche ungsp lich un e liegen.
17 De An eil de P ak ikan *innen an den neu begonnenen Beschä igungs e häl nissen im Analysezei aum be äg und
18 P ozen . De en sp echende An eil bei den FSJle *innen lieg bei un e einem P ozen . De An eil mi sons igen
E we bss a us be äg eben alls wenige als ein P ozen .
18 Die G enze bei 52 Jah en wu de deshalb gewähl , um Pe sonen ü mindes ens zehn Jah e beobach en zu können und
hie übe e waige Ren enein i e möglichs auszuschließen, dami die E gebnisse du ch diese nich allzu seh e ze we den.
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Sei e we den Beschä igungs e häl nisse, die zwa o mal im selben Be ieb o bes ehen, abe
inne halb dessen de Be u gewechsel wi d (z. B. on E ziehe *in zu Bü ok a ), als zwei
Beschä igungs e häl nisse be ücksich ig , ü die die Daue n ge enn be echne we den.
Tabelle 2: Abg enzung de Un e suchungspopula ion
Un e suchungsme kmal
Abg enzung
Be u
864 - "Kinde gä ne innen, Kinde p lege innen“ (KldB 1988) = E ziehe *innen
B anchenabg enzung
(WZ 2008)
Ke nbe eich: "Kinde gä en und Vo schulen" (8510) und "Tagesbe euung on Kinde n"
(8891)
Allgemeine Ö en liche Ve wal ung (8412)
Sons iges Sozialwesen a.n.g. (8899)
Ki chliche und sons ige eligiösen Ve einigungen (9491)
Res liche Wi scha szweige (WZ): Alle ande en WZ (ohne 8510, 8891, 8412, 8899, 9491)
Zugangsbe ach ung
Zei aum 01.01.2000–31.12.2010
Al e
Mindes ens 18 Jah e, maximal 52 Jah e inne halb des o. g. Zei aums
A bei so
Land B emen
Beschä ig eng uppen
Insgesam : Sozial e siche ungsp lich ige Beschä igung ohne Ausbildungs e häl nisse
Fokusg uppe: Sozial e siche ungsp lich ige Beschä igung ohne besonde e Me kmale (z. B.
ohne FSJle *innen, P ak ikan *innen, sons ige E we bs ä ige)
Daue on Beschä igungen
Un e b echungen bis 62 Tage und Beendigung au g und on E ziehungszei und K ankengeld
unschädlich, so e n nach de Un e b echung de selbe Be u ausgeüb wi d;
Beschä igungsdaue mindes ens 7 Tage
Quelle: eigene Da s ellung. © IAB
3.2 Daue on Beschä igungen in den Be u en de Kinde be euung
und -e ziehung
Im Rahmen eine Ve weildaue analyse wi d un e such , wie lange eine Pe son den Be u de
E ziehe *in du chgehend ausüb , be o es zu einem Be u swechsel bzw. eine Un e b echung
komm . Wi e gleichen hie auße dem, ob sich Un e schiede in den Daue n es s ellen lassen, je
nachdem, ob die E ziehe *innen im Ke nbe eich, im Sons igen Sozialwesen, in Ki chlichen ode
sons igen eligiösen Ve einigungen, in de Ö en lichen Ve wal ung ode in de G uppe de
es lichen Wi scha szweige ä ig sind (siehe Tabelle 2).
3.2.1 Ve weildaue analyse
Abbildung 8 gib einen Übe blick übe die en sp echenden Ve weildaue n im Be u de
E ziehe *in (de „Fokusg uppe“) nach Be eichen und insgesam . Die ho izon ale Achse zeig die
einzelnen Mona e nach Beschä igungsbeginn an; die e ikale Achse den An eil de
Beschä ig en, die noch (du chgehend) im Be u a bei en. Zunächs können wi übe alle
Be eiche es s ellen, dass die Ku e in den e s en zwöl Mona en nach dem jeweiligen
Beschä igungsbeginn s eile ab äll als im wei e en Ve lau . Das heiß , die Beschä igung in allen
be ach e en Be eichen wi d deu lich häu ige im e s en Jah de Beschä igung beende als in
einem de spä e en 12-Mona s-Zei abschni e. So sind es nach den e s en zwöl Mona en noch
ca. 55 P ozen de E ziehe *innen, die im Be u du chgehend beschä ig sind. Au gegliede nach
Be eichen sind noch 61 P ozen de Pe sonen im Ke nbe eich, knapp 46 P ozen im Sons igen
Sozialwesen, knapp 58 P ozen im Be eich de Ki chlichen und sons igen eligiösen
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Ve einigungen, gu 38 P ozen in de Ö en lichen Ve wal ung19 und knapp 51 P ozen in den
es lichen Be eichen ä ig. Im wei e en Zei ablau e inge n sich diese An eile in allen Be eichen
wei e , wenn auch mi eine mode a e en Geschwindigkei . Wei e e neun Jah e spä e liegen die
An eile de Beschä ig en insgesam und in den einzelnen Be eichen au einem deu lich
ge inge en Ni eau als nach den e s en zwöl Mona en.
Abbildung 8: Ve weildaue on E ziehe *innen im Be u in B emen nach wi scha lichen Teilbe eichen
– 120 Mona e
Quelle: IAB In eg ie e E we bsbiog a ien (IEB) V16.00.01-202012, Nü nbe g 2021; eigene Be echnungen. © IAB
So sind es nach insgesam zehn Jah en nu noch knapp 18 P ozen de E ziehe *innen de
Un e suchungspopula ion, die in ih em Be u wei e hin du chgehend ä ig sind; im Be eich de
Ki chlichen und sons igen eligiösen Ve einigungen sind es ca. 23 P ozen , im Ke nbe eich
19 P ozen , in den es lichen Wi scha sbe eichen gu 14 P ozen und in de Ö en lichen
Ve wal ung sowie im Sons igen Sozialwesen jeweils ca. 13 P ozen . Selbs im Be eich de
Ki chlichen und sons igen eligiösen Ve einigungen, in welchem de Beschä igungsan eil noch
am höchs en aus äll , is dami in meh als d ei on ie Fällen nach 10 Jah en die Tä igkei im
u sp ünglichen Be u o übe gehend ode daue ha beende wo den. In den beiden Be eichen
Ö en liche Ve wal ung sowie Sons iges Sozialwesen ha e nach 10 Jah en soga nu noch und
jedes ach e Beschä igungs e häl nis wei e hin Bes and.
Insbesonde e au ällig bei de Be ach ung de in Abbildung 8 da ges ell en Ve läu e is , dass zu
Beginn de An eil de im Zei e lau e bleibenden Beschä igungs e häl nisse im Be u im
19 De s u en ö mige Ve lau de Ve weildaue im Be eich de Ö en lichen Ve wal ung is da au zu ückzu üh en, dass die Zahl
de Be u sein i e im Zei aum 2000 bis 2010 mi knapp 860 im Ve gleich seh ge ing aus äll und dami ge inge e
Ve ände ungen deu lich (sich ba en) Ein luss au den Ve lau haben.
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die Fachk ä esi ua ion is dahe en scheidend, ob eine Pe son, die eine Beschä igung als
E ziehe *in beende , spä e wiede in ih en Be u zu ückkeh ode abe den Be u daue ha
nich meh ausüb . Deswegen wi d in den olgenden Kapi eln die Zei nach Beendigung eine
e s en Beschä igung als E ziehe *in (in B emen) nähe beleuch e . Diesbezügliche Analysen
können hel en, S a egien und Handlungs elde ü eine länge is ige Fachk ä esiche ung zu
de inie en.
Wi be ach en dahe ü jede Pe son, die zwischen dem 01. Janua 2000 und dem
31. Dezembe 2010 ein Beschä igungs e häl nis als E ziehe *in in B emen begonnen ha , ih en
wei e en E we bs e lau bis einschließlich zum 31. Dezembe 2020. Die
Un e suchungspopula ion bleib die de „Fokusg uppe“. Zu Eino dnung e gleichen wi diese
abe mi den E ziehe *innen insgesam (siehe jeweils Tabelle 2). In den Da en we den nach diese
Abg enzung die E we bs e läu e on übe 4.000 Pe sonen aus de Fokusg uppe (bzw. knapp
5.500 E ziehe *innen insgesam ) iden i izie , ü die wi zwischen sechs Fallkons ella ionen
un e scheiden:
1. Ve bleib: die Beschä igung bleib bis zum Ende unse e Be ach ung (31.12.2020) bes ehen.
2. Rückkeh : die u sp üngliche Beschä igung als E ziehe *in wi d beende . Die Pe son a bei e
abe zu einem spä e en Zei punk im Un e suchungszei aum (01.01.2000–31.12.2020)
wiede als E ziehe *in in B emen.
3. Wechsel: die u sp üngliche Beschä igung wi d beende . Die Pe son a bei e zu einem
spä e en Zei punk wiede in B emen, alle dings nich meh als E ziehe *in, sonde n in
einem ande en Be u .
4. Rückzug om A bei sma k : die u sp üngliche Beschä igung wi d beende und keine wei e e
Beschä igung in ode auße halb on B emen begonnen, obwohl die Pe son zum Ende des
Beobach ungszei aums noch nich 62 Jah e al is .
5. Ren e: wie Fall 4 mi dem Un e schied, dass die Pe son zum Ende des
Beobach ungszei aums mindes ens 62 Jah e al is . In diesem Fall wi d e mu e , dass sie in
Ren e gegangen is .25
6. Wegzug (ode Pendeln übe die Landesg enze/G enzpendeln): die u sp üngliche
Beschä igung wi d beende und keine wei e e Beschä igung in B emen, abe in einem
ande en Bundesland au genommen.
In unse e Fokusg uppe (ohne P ak ikan *innen, FSJle *innen usw.) sind gu 11 P ozen
du chgehend (Ve bleib), also ohne Un e b echung bzw. Wechsel in ande e Be u e bis zum Ende
unse es Be ach ungszei aums (31.12.2020) als E ziehe *in beschä ig (siehe linke Teil de
Abbildung 9). Knapp 42 P ozen de Beschä ig en keh en nach eine Un e b echung wiede in
den E ziehe *innen-Be u zu ück (Rückkeh ) und minde n das Angebo an Fachk ä en olglich
nu o übe gehend; alle dings angen und 57 P ozen , on denen die zu o in Vollzei gea bei e
haben, nach ih e Rückkeh in Teilzei an. Das heiß , das Fachk ä epo enzial wi d bezüglich des
A bei szei olumens kleine . Umgekeh wechseln knapp 18 P ozen de Rückkeh enden on
Teilzei in Vollzei . Im Du chschni be äg die Un e b echung und zweieinhalb Jah e, ü die es
übe wiegend keinen Ein ag in den IEB-Da en gib und die Pe sonen dahe e mu lich in diesem
Zei aum nich au dem A bei sma k ak i sind.
25 Lau Deu sche Ren en e siche ung (2022) en sp ich und 62 Jah e dem du chschni lichen Ren enein i sal e in den
Jah en 2020/21.
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Meh als jede* ün e Beschä ig e e läss den E ziehe *innen-Be u , wechsel in einen ande en
Be u und a bei e bis zum Ende des Beobach ungszei aums nich meh als E ziehe *in in
B emen (Wechsel). Knapp 8 P ozen ziehen sich om A bei sma k zu ück (dies können bspw.
Zei en de Familienpause, Selbs ändigkei , Auslandsau en hal ode Minijob-Beschä igung sein)
und üben keine wei e e sozial e siche ungsp lich ige Beschä igung als E ziehe *in meh aus. Bei
knapp ein P ozen wi d ein Übe gang in Ren e un e s ell . Knapp 17 P ozen de E ziehe *innen
wechseln in ein ande es Bundesland und a bei en do sozial e siche ungsp lich ig wei e
(Wegzug). Wei e gehende Auswe ungen zu diese Pe soneng uppe zeigen, dass ca. 84 P ozen
am neuen S ando auch wei e hin als E ziehe *in a bei en. Welche An eil diese
Abwande ungen be u lich mo i ie is ode in Kombina ion mi be u lichen En scheidungen on
Pa ne *innen ode auch aus ganz ande en Mo i en (P lege on en e n lebenden El e n,
güns ige e Wohn aum) e olg , kann hie nich bean wo e we den.
Abbildung 9: Wei e e E we bs e lau bis Ende 2020 nach Beginn de e s en Beschä igung als
E ziehe *in nach Geschlech und E we bss a us
Angaben in P ozen
11,3 11,8 8,2 9,9 10,5 6,7
41,6 44,0
26,3
43,2 45,6
30,0
21,8 20,0
33,2
25,0 22,6
38,3
7,9 7,6
9,7
5,1 5,1 4,8
0,7 0,7
0,7
0,5 0,5 0,5
16,7 15,9 21,9 16,3 15,7 19,7
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Insgesam F auen Männe Insgesam F auen Männe
Fokusg uppe Insgesam
Ve bleib Rückkeh Wechsel Rückzug Ren e Wegzug
Anme kungen: Die Bezeichnungen Ve bleib, Rückkeh , Wechsel, Rückzug aus dem A bei sma k , Ren e und Wegzug we den au
Sei e 31 e läu e . Fokusg uppe is de inie als sozial e siche ungsp lich ige Beschä igung ohne besonde e Me kmale.
Quelle: IAB In eg ie e E we bsbiog a ien (IEB) V16.00.01-202012, Nü nbe g 2021; eigene Be echnungen. © IAB
Fü die Geschlech e zeigen sich deu liche Un e schiede in de Ve eilung. F auen keh en
häu ige zu ück, e bleiben länge und wechseln sel ene den Be u als Männe . Gu 33 P ozen
de Männe , gegenübe 20 P ozen de F auen, üben einen ande en Be u aus und a bei en auch
bei länge e Beobach ung nich meh als E ziehe . Wenn wi die Ka ego ien Rückkeh und
Ve bleib zusammen assen und den Wechsle *innen gegenübe s ellen, lieg de An eil de F auen,
die ih em Be u auch au lange Sich eu bleiben, bei und 56 P ozen , gegenübe knapp
20 P ozen , die den Be u wechseln. Bei den Männe n is dieses Ve häl nis as ausgeglichen und
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zugleich aus Fachk ä ebeda ssich ungüns ige : knapp 35 P ozen , die dem E ziehe -Be u
e hal en bleiben gegenübe gu 33 P ozen , die den Be u daue ha e lassen. Auch wenn die
E ziehe deu lich un e ep äsen ie sind (ca. 12 % alle beschä ig en E ziehe *innen), is diese
Be und beme kenswe und zeig , dass o allem Männe den Be u nich daue ha ausüben
(wollen). Ein mögliche G und hie ü könn e sein, dass de Lohn, den sie im E ziehe be u
e dienen, ge inge als bei einem Wechsel in einen ande en Be u is . Alle dings wi d dies nu
zum Teil du ch die Da en gedeck . So e dienen Männe le z endlich meh , wenn sie
du chgehend im E ziehe be u bleiben (Ve bleib), als wenn sie wechseln ode nach eine
Un e b echung zu ückkeh en. Dies gil jedoch nu ü die Summe des Lohns. Das
du chschni liche Tagesen gel lieg bei jenen, die den Be u wechseln, le z lich e was übe
jenem, welches die e bleibenden Beschä ig en bekommen (sozial e siche ungsp lich ige
Vollzei beschä igung, Zei aum: 2000 bis 2021). We den nu die Männe be ach e , die ih e
Beschä igung un e b echen, so äll de Ve diens sowohl in de Summe als auch gemessen als
du chschni liches Tagesen gel ü die Wechselnden höhe aus als ü die Rückkeh enden in den
E ziehe be u . Diese Be unde allen ü F auen ähnlich aus: sie s ellen sich insgesam am bes en
da , wenn sie du chgehend als E ziehe in a bei en (Ve bleib). Im Un e schied zu den Männe n
e gib sich jedoch bei einem Ve gleich on Rückkeh e innen und Wechsle innen ein in Summe
höhe e Lohn sowie ein höhe es du chschni liches Tagesen gel ü die Rückkeh enden.
Insbesonde e ü die F age, we in den Be u zu ückkeh , sind auch die P ak ikan *innen und die
Pe sonen im F eiwilligen Sozialen Jah on In e esse, da nied ige/hohe An eile an
Rückkeh enden Hinweise da au geben können, ob das be is e e Ausp obie en des Be u s auch
a sächlich das In e esse an diesem Be u weck . Dahe we den auch die E we bs e läu e nach
Beendigung eine e s en Tä igkei ü alle Beschä ig en (inklusi e de FSJle *innen und
P ak ikan *innen) in den Be u en de Kinde be euung be ach e (siehe ech e Teil de
Abbildung 9). Die Mobili ä ü diese schein insgesam e was höhe zu sein, da sowohl dem
Wechseln eine g öße e als auch dem Ve bleib eine ge inge e Bedeu ung zukomm . Alle dings
lieg hie de An eil de Rückkeh e *innen, e glichen mi jenem in de „Fokusg uppe“, leich
höhe . Insgesam bleiben ca. 53 P ozen (Rückkeh + Ve bleib) dem Be u eu, wäh end und
25 P ozen den Be u daue ha e lassen. Da hie auch FSJle *innen und P ak ikan *innen
be ücksich ig we den, die am An ang ih es E we bslebens s ehen (gg . noch ohne konk e e
Übe legungen zu den wei e en Ausbildungsplänen), allen die Un e schiede im Ve gleich zu
„Fokusg uppe“ ehe noch ge inge aus, als zu e wa en gewesen wä e. Viele P ak ikan *innen
und FSJle *innen scheinen du ch diese e s e Beschä igung im E ziehe *innen-Be u auch am
Be u länge is ig Ge allen zu inden.
3.4 Be u s e bleib
Schließlich soll in diesem Kapi el die Beschä igungsdaue in eine länge is igen Pe spek i e
be ach e we den. Dazu wi d im Folgenden un e such , wie de Beschä igungs e bleib on
E ziehe *innen übe einen Zei aum on zehn Jah en is . Das bedeu e , dass, ande s als in den
bishe igen Analysen, mögliche Lücken, Un e b echungen, und(ode ) Wechsel auße Ach
gelassen we den sowie jeweils nu de S a us an einem S ich ag p o Jah be ach e wi d. Fü die
Pe sonen wi d nach dem Beginn ih e e s en Beschä igung jäh lich e mi el , ob sie
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zwöl Mona e spä e noch (ode wiede ) als E ziehe *in B emen a bei en. 26 Insgesam wu den
übe 4.000 Pe sonen in de Analyse be ücksich ig und jeweils übe einen 10-Jah es-Zei aum
beobach e . Un e suchungspopula ion sind die oben besch iebenen Pe sonen (Kapi el 3.1) nach
de „Fokusg uppe“, die zwischen dem 01. Janua 2000 und dem 31. Dezembe 2010 in B emen als
E ziehe *in eine e s e egulä e Beschä igung au nehmen, olglich bspw. FSJle *innen und
P ak ikan *innen hie bei nich be ach e we den.
Abbildung 10 gib zunächs einen Übe blick übe den Be u s e bleib insgesam sowie ge enn
ü F auen und Männe . Es äll au , dass o allem im e s en Jah nach Beschä igungsbeginn de
An eil de E ziehe *innen, die im Be u e bleiben, deu lich sink . Insgesam a bei en ca.
57 P ozen alle Beschä ig en exak nach einem Jah nach Beginn ih es e s en
Beschä igungs e häl nisses noch als E ziehe *in. Somi sind ca. 43 P ozen zwöl Mona e nach
Beschä igungsbeginn nich meh in dem Be u ä ig (wobei nich ausgeschlossen is , dass sie zu
einem spä e en Zei punk wiede zu ückkeh en und dami auch in de Be ach ung e neu
e ass we den). Danach lach die Ku e ab, bis nach ün Jah en ca. 39 P ozen de
beobach e en Beschä ig en noch bzw. wiede als E ziehe *in ä ig sind. Auch im wei e en Ve lau
sink de An eil, wenn auch nu leich , wei e ab und e eich im zehn en Jah ein Ni eau on
ca. 36 P ozen .
Abbildung 10: An eil de Pe sonen, die als E ziehe *innen beschä ig bleiben, in Jah en nach Beginn de
e s en Beschä igung nach Geschlech (Ve bleibsquo e)
In P ozen
57
39
36
42
26 21
59
41
38
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Jah e nach Beginn de e s en Beschä igung
Insgesam Männe F auen
Quelle: IAB In eg ie e E we bsbiog a ien (IEB) V16.00.01-202012, Nü nbe g 2021; eigene Be echnungen. © IAB
26 Bsp.: Wenn eine Pe son om 01.06.2001–31.07.2001 als E ziehe *in, om 01.08.2001–30.04.2002 in einem ande en Be u und
dann ab 01.05.2002 bis zum 31.12.2010 wiede als E ziehe *in a bei e e, zähl diese zu allen be ach e en Zei punk en als
beschä ig e* E ziehe *in, da sie jeweils zum S ich ag 01.06. eines jeweiligen Jah es als E ziehe *in beschä ig wa .
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Fü die Geschlech e zeigen sich deu liche Un e schiede. Nach dem e s en Jah is de An eil de
beschä igungs euen Männe be ei s um 17 P ozen punk e ge inge als de An eil bei den
F auen; übe den gesam en Zei aum lieg de Ku en e lau de Männe deu lich un e dem de
F auen. Auch nach zehn Jah en be äg de Abs and 17 P ozen punk e. So a bei en demnach
noch ca. 21 P ozen de Männe als E ziehe , wäh end de An eil de be u s euen F auen bei
38 P ozen lieg . Da zunehmend meh Männe als F auen nich meh als E ziehe *in a bei en,
schein , den Analysen zu olge, die (länge is ige) A ak i i ä de Be u e in de Kinde be euung
und -e ziehung ü Männe wenige ausgep äg zu sein als ü F auen. Die Ve bleibsanalyse
bes ä ig hie also den Be und im Rahmen de e we bsbiog a ischen Auswe ungen (siehe
Kapi el 3.3) 27 und e klä e gänzend den s ä ke eduzie en An eil on Äl e en un e den
beschä ig en Männe n (siehe Abbildung 5): Mi zunehmende Daue e bleiben imme wenige
Männe im Be u .
Abbildung 11: An eil de Pe sonen, die als E ziehe *innen beschä ig bleiben, in Jah en nach Beginn de
e s en Beschä igung nach wi scha lichen Teilbe eichen (Ve bleibsquo e)
In P ozen
62
39
34
38
24
21
46
24
17
62
45
37
51
30
22
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Jah e nach Beginn de e s en Beschä igung
Ke nbe eich Ö en liche Ve wal ung Sons . Sozialwesen Ki chl.Ve einigungen Res liche Wi scha szweige
Quelle: IAB In eg ie e E we bsbiog a ien (IEB) V16.00.01-202012, Nü nbe g 2021; eigene Be echnungen. © IAB
In einem wei e en Sch i zeigen wi den Be u s e bleib de E ziehe *innen im Ke nbe eich, de
Ö en lichen Ve wal ung, de Ki chlichen und sons igen eligiösen Ve einigungen, dem Sons igen
Sozialwesen und den es lichen Wi scha szweigen (siehe Kapi el 2.1), wie wi sie auch in de
Reg essionsanalyse e wende haben. Abbildung 11 gib einen Übe blick übe den
27 Zusä zlich wu de die Ve bleibsanalyse noch ü alle E ziehe *innen (inkl. sozial e siche ungsp lich ig beschä ig e
FSJle *innen, P ak ikan *innen, usw.) du chge üh . Die Ve läu e und Un e schiede zwischen den Geschlech e n sind seh
ähnlich zu denen aus Abbildung 10. E wa ungsgemäß liegen die einzelnen Ve bleibsquo en o allem nach dem e s en Jah
un e halb de e ü die „Fokusg uppe“. Fü „Insgesam “ be äg die Di e enz 8 P ozen punk e, ü F auen 8 P ozen punk e und
bei den Männe n sind es 7 P ozen punk e. Alle dings sehen wi hie be ei s nach dem e s en Jah abnehmende Di e enzen.
Hie zeigen sich wohl o allem die e wa ungsgemäß kü ze en Beschä igungsdaue n bei den FSJle *innen und
P ak ikan *innen, die . a. im e s en Jah die Beschä igung beenden, au lange Sich dann abe eine ela i kons an e
Ve bleibsquo e im Be u haben.
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Be u s e bleib, au gegliede nach diesen ün wi scha lichen Teilbe eichen. Be ei s im e s en
Jah zeig sich ein deu liche Einb uch des Ve bleibs ü die E ziehe *innen in allen
Wi scha sbe eichen.28 Besonde s ausgep äg is diese mi Blick au die Ö en liche Ve wal ung,
im Sons igen Sozialwesen sowie im Be eich de es lichen Wi scha szweige. Wäh end im
Ke nbe eich und den Ki chlichen und sons igen eligiösen Ve einigungen noch jeweils 62 P ozen
de E ziehe *innen im Be u ä ig sind, eduzie sich z. B. de An eil in de Ö en lichen
Ve wal ung au schon nu noch 38 P ozen . Nach 12 Mona en lach de Ku en e lau übe all
deu lich ab. De im Wei e en güns igs e Ve lau is ü die Ki chlichen und sons igen eligiösen
Ve einigungen zu beobach en, in denen nach ün Jah en noch 45 P ozen und nach zehn Jah en
noch und 37 P ozen de E ziehe *innen im Be u e blieben sind. Im Ve gleich hie zu weis das
Sons ige Sozialwesen den ungüns igs en Ku en e lau alle be ach e en
Wi scha s eilbe eiche au : hie sind nach ün Jah en noch 24 P ozen bzw. nach zehn Jah en
lediglich noch 17 P ozen wei e in ih em Be u ä ig. Die in de Ve bleibsanalyse ge undenen
S uk u en spiegeln im Wesen lichen jene wide , die be ei s im Zuge de Ve weildaue analyse
e mi el we den konn en.
3.5 Zwischen esümee
Wi haben in diesem Kapi el gezeig , wie sich die du chschni liche Daue on
Beschä igungs e häl nissen on E ziehe *innen da s ell , die ih e e s e Beschä igung zwischen
dem 01. Janua 2000 und dem 31. Dezembe 2010 au genommen haben, welche Fak o en diese
Daue n beein lussen und den wei e en E we bs e lau besch ieben. Demnach bes ehen o
allem zwischen de Quali ika ion, de A bei szei und de inne halb de ün Jah e o
Beschä igungsbeginn gesammel en E ah ung im E ziehe *innen-Be u die s ä ks en posi i en
Zusammenhänge zu Ve weildaue im Be u . Wenn man un e s ell , dass länge e Daue n im Be u
sich posi i au die Fachk ä esiche ung auswi ken, können sich hie aus mögliche weise
Handlungs elde ablei en, die insbesonde e Vollzei beschä ig e sowie Hel e *innen mi
e gleichsweise kü ze en Beschä igungsdaue n in den Fokus nehmen. Le z genann e G uppe
spiel im E ziehe *innen-Be u de zei kaum eine Rolle. Dennoch könn en übe eine
Wei e quali izie ung de beschä ig en E ziehe *innen ohne Ausbildung, und noch iel meh übe
eine allgemeine Quali izie ung on Ge ingquali izie en, wei e e Fachk ä e gewonnen we den.
Die Bundesagen u ü A bei ha dies in de Ve gangenhei be ei s e olg eich angebo en. So
wu den in den Jah en 2013 bis 2021 bundeswei jäh lich im Schni ca. 1.400 ge ö de e
Wei e bildungen e olg eich abgeschlossen (Bundesagen u ü A bei , S a is ik 2022). Die
posi i en ma ginalen E ek e eine o de Beschä igungsau nahme als E ziehe *in e wo benen
Be u se ah ung auße halb de Kinde be euung und -e ziehung deu en an, dass de
E ziehe *innen-Be u in B emen gegenübe Jobal e na i en augenscheinlich Vo eile bie e , die
ihn insbesonde e auch ü Que eins eige *innen a ak i mach .
Neben de Rek u ie ung is abe auch das Hal en on be ei s beschä ig en Fachk ä en eine
e olg e sp echende S a egie. Die e we bsbiog aphischen Auswe ungen zeigen, dass und
22 P ozen aus de hie im Fokus s ehenden G uppe den Be u daue ha e lassen und
28Bei diese Be ach ung we den Beschä igungen im jeweiligen wi scha lichen Teilbe eich beobach e . Somi wi d eine
Pe son, die bspw. im Lau e ih es E we bslebens in allen ün Be eichen a bei e , insgesam ün Mal be ach e und de
Beschä igungss a us zehn Jah e nach Beginn de e s en Beschä igung im jeweiligen wi scha lichen Teilbe eich gep ü .
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sozial e siche ungsp lich ig in einen ande en wechseln. Neben ka ie ebeding en Wechseln, sind
abe auch siche lich die A bei sbedingungen (u. a. Pe sonalmangel, physische Belas ungen wie
Lä m ode in gebück e , hockende ode knieende Hal ung zu a bei en, S ess und A bei sd uck)
ausschlaggebende G ünde ü die be u liche Mobili ä ( gl. Bade e al. 2021; Hall/Leppelmeie
2015). So ühlen sich nach eine S udie des DIW o allem ollzei beschä ig e E ziehe *innen
deu lich häu ige „ e ausgab “ als Teilzei beschä ig e ( gl. Gamba o/Spieß/Wes e maie
2021: 329 ). Wenn es geling , die A bei sbedingungen (wei e ) zu e besse n, könn e sich das
zum einen in länge en Beschä igungsdaue n niede schlagen und zum ande en wä en gg . auch
meh Teilzei beschä ig e be ei , ih e A bei szei auszudehnen. Somi könn e diesbezüglich noch
ein gewisses Po enzial ü die Fachk ä esiche ung genu z we den (Weßle -Poßbe g e al. 2018).
Die Höhe des En gel es, in de Ve gangenhei häu ig in Diskussionen als Handicap zu Gewinnung
zusä zliche Fachk ä e im Be eich de Kinde be euung und -e ziehung ange üh , soll e o dem
Hin e g und de posi i en En gel en wicklung de le z en Jah e, ak uell nu noch eine
un e geo dne e Rolle spielen. Die Ta sache, dass das (Median-) En gel im Be u de
E ziehe *innen in B emen auch 2022 noch un e jenem alle Beschä ig en lieg , könn e au den
S a us als S ad s aa sowie de b emischen Wi scha ss uk u zu ückzu üh en sein. Zum einen
konzen ie en sich in S äd en in de Regel A bei splä ze ü hoch- und höhe quali izie e
Beschä ig e, die en sp echend hohe En gel e au weisen. Zum ande en is die b emische
Wi scha ss uk u sei langem u. a. du ch eine e gleichsweise hohe Zahl an
Indus iea bei splä zen gekennzeichne , die o eine übe du chschni lich hohe En lohnung
au weisen.
Die E we bs e läu e zeigen, dass und 53 P ozen alle E ziehe *innen, un e Be ücksich igung
on Un e b echungen („Ve bleib“ und „Rückkeh “), ih em Be u eu bleiben. Dies könn e als
eine e häl nismäßig hohe Iden i ika ion de E ziehe *innen mi ih em Be u gedeu e we den.
Analysen zum lang is igen Be u s e bleib ela i ie en jedoch eine solche Deu ung. So a bei en
nach zehn Jah en nu noch gu ein D i el de Beschä ig en im Be u de E ziehe *in.
3.6 Ve weildaue und Be u s eue in de Kinde be euung
und -e ziehung in B emen: Eine Eino dnung
Wie schon in Kapi el 2.5 e olg , sollen auch die E gebnisse de Reg essionsanalyse (hie die 120-
Mona e-Va ian e) ü B emen mi jenen ü die Lände Baden-Wü embe g (Anhang, Tabelle A 2)
und Niede sachsen (W obel/Ha en/Be isha 2024) e glichen we den, um die o ge undenen
S uk u en im Hinblick au die Beschä igungssi ua ion in de Kinde be euung und -e ziehung in
B emen besse eino dnen zu können. Auch hie wi d wiede in de Be ach ung ein Fokus au
jene S uk u en in B emen geleg , die im Ve gleich mi den beiden ande en Bundeslände n
(besonde s) au ällig sind.
G undsä zlich is zu bedenken, dass die Un e suchungspopula ion im Land B emen mi gu 4.000
Pe sonen in de Fokusg uppe wei kleine aus äll als in Niede sachsen (ca. 38.000) und Baden-
Wü embe g (ca. 57.000). Dies ha zu Folge, dass z. B. in de Reg essionsanalyse die E ek e
einzelne Ka ego ien eines Me kmals nich meh imme kla oneinande abg enzba sind.29 Die
29 „Du ch die s a ke Abhängigkei des S anda d ehle s on de Anzahl de Beobach ungen sind au kleinen Fallzahlen
basie ende In e allschä ze (z. B. Kon idenzin e alle) in de Regel wei . Dadu ch wi d nich nu eine genaue Einschä zung des
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im Ve gleich zu den S udien ü Niede sachsen und Baden-Wü embe g ge inge e Zahl an
signi ikan en ma ginalen E ek en können Ausd uck de e gleichsweise kleinen
Un e suchungspopula ion sein.
Die Be ach ung de Ve weildaue im Be u zeig , dass nach 12 Mona en in allen d ei
Bundeslände n de An eil de E ziehe *innen d as isch absink . In B emen, wo de An eil au
55 P ozen absink , äll de Rückgang am s ä ks en aus. Gleichwohl liegen die jeweiligen An eile
in Niede sachsen mi 59 P ozen (W obel/Ha en/Be isha 2024: 24) und in Baden-Wü embe g
mi 63 P ozen (Anhang, Abbildung A 2) nu mode a höhe . Auch nach 120 Mona en bzw. nach
zehn Jah en äll de An eil de e , die noch imme (du chgehend) im E ziehe *innen-Be u in
B emen ä ig sind, mi und 18 P ozen im Ve gleich zu Niede sachsen ( und 22 %) und Baden-
Wü embe g ( und 26 %) am ge ings en aus.
Mi Blick au den Ke nbe eich30 e lie B emen inne halb de e s en zwöl Mona e mi ca.
39 P ozen de Un e suchungspopula ion ähnlich iele E ziehe *innen wie Niede sachsen (39 %)
und und ün P ozen punk e meh als Baden-Wü embe g (e wa 34 %). Auch die nach olgende
En wicklung bis zum Be ach ungsende on 120 Mona en e läu aus b emische Sich nich
güns ig(e ). So sink de An eil de E ziehe *innen um wei e e 42 P ozen punk e au nu noch
19 P ozen ab. In den beiden ande en Bundeslände n äll de Rückgang de en An eile mi
37 P ozen punk en au 24 P ozen (Niede sachsen) und mi 39 P ozen punk en au 27 P ozen
(Baden-Wü embe g) ge inge aus. Mi ande en Wo en is ü B emen zu a es ie en, dass nach
120 Mona en und ie on ün Pe sonen de Un e suchungspopula ion ih em Be u als
E ziehe *in en wede o übe gehend ode ga daue ha den Rücken gekeh haben.
Auch im Hinblick au die Bedeu ung e schiedene Fak o en bzw. Me kmale, die die Daue de
Beschä igungs e häl nisse beein lussen, gib es deu liche Un e schiede zwischen den
Bundeslände n. So äll im Lände e gleich au , dass ü B emen meh ma ginale E ek e
ausgewiesen we den, die ganz (z. B. S aa sangehö igkei , A bei slosenquo e) ode in Teilen (z. B.
Al e , Zei en in A bei slosigkei ) insigni ikan aus allen. Auch lieg die s a is ische Signi ikanz on
Me kmalen in B emen häu ige als in Niede sachsen und Baden-Wü embe g nu au dem 5 %-
und nich au dem 1 %-Ni eau. Wäh end das Fehlen on Signi ikanzen dazu üh , dass keine
s a is isch abgesiche e Aussage zu einem Zusammenhang on Me kmal und Ve weildaue
ge o en we den kann, sind Aussagen zu Me kmalen, die au dem 5 %-Ni eau signi ikan sind,
mi eine e was höhe en Unsiche hei e bunden, als wenn diese au dem 1 %-Ni eau signi ikan
wä en.
He o zuheben is , dass die ma ginalen E ek e in B emen zumeis nied ige aus allen als in
Baden-Wü embe g, in Teilen abe höhe als in Niede sachsen. So lieg de ma ginale E ek
beim Fak o Al e in de Ka ego ie 40 bis 52 Jah e in B emen bei 371 Tagen. Fü Baden-
Wü embe g wi d ein E ek on 682 Tagen e echne . In Niede sachsen lieg de ma ginale
E ek wiede um bei 192 Tagen. Mi ande en Wo en a bei en die äl e en Beschä ig en in allen
d ei Bundeslände n spü ba länge im au genommenen Beschä igungs e häl nis als die
jeweilige G uppe de 18 bis 29-jäh igen (Basiska ego ie), abe in un e schiedlich s a ke
zu e wa enden E ek s e schwe , häu ig können soga wede ele an nega i e noch posi i e E ek e ausgeschlossen we den.“
(Hecks eden/Kellne 2021: 23).
30 Un e Einbeziehung alle d ei Bundeslände is ein Ve gleich de üb igen be ach e en Be eiche schwie ig, da in B emen – au
Basis seine S uk u en in de Kinde be euung und -e ziehung – eine Au gliede ung in ün ans a d ei wi scha liche
Teilbe eiche, wie in Niede sachsen und Baden-Wü embe g, o genommen wu de (siehe Kapi el 2.1).
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Ausp ägung. Ähnlich gelage e Be unde inden sich in den jeweiligen lände spezi ischen
Be echnungen u. a. bei de Ka ego ie Teilzei inne halb des Fak o s A bei szei (B emen:
409 Tage, Niede sachsen: 320 Tage und Baden-Wü embe g: 543 Tage) sowie auch beim Aspek
de Anzahl de o angegangenen sozial e siche ungsp lich igen Beschä igungs e häl nisse als
E ziehe *in (B emen: -154 Tage, Niede sachsen: -291 Tage und Baden-Wü embe g: -101 Tage).
Au ällig is auch, dass sich die Be u se ah ung als E ziehe *in, die o de Au nahme des e s en
Beschä igungs e häl nisses als E ziehe *in im Zei aum on 2000 bis 2010 in B emen gesammel
we den konn e, ausnahmslos deu lich posi i au die Ve weildaue auswi k . Diesbezügliche
E gebnisse ü Niede sachsen und Baden-Wü embe g zeigen sich uneinhei liche , da hie
E gebnisse einige Teilka ego ien insigni ikan bleiben. Zudem allen die ma ginalen E ek e im
Ve gleich zu B emen übe wiegend spü ba schwäche aus. Auch die im Vo eld gesammel e
Be u se ah ung auße halb des E ziehe *innen-Be u s nimm posi i en Ein luss au die
Ve weildaue . Bleib das E gebnis ü eine Be u se ah ung on wenige als einem halben Jah
insigni ikan , e länge eine auße halb des E ziehe *innen-Be u s gesammel e Be u se ah ung
on ein bis zwei Jah en (meh als zwei Jah e) die Ve weildaue im Be u als E ziehe *in um
359 Tage (282 Tage) gegenübe jenen E ziehe *innen, die keine lei Be u se ah ung auße halb
des E ziehe *innen-Be u s o zuweisen haben. Fü Niede sachsen zeichnen die ma ginalen
E ek e mi We en on 182 Tagen (wenige als ein Jah ), 291 Tagen (ein bis zwei Jah e) und
379 Tagen (meh als zwei Jah e) ein ähnliches Bild. Es schein also in beiden Lände n eine
Si ua ion o zuliegen, in welche die A bei im Be u de E ziehe *in on ielen Beschä ig en, die
zu o in ande en Be u s elde n E ah ung sammeln konn en, im Ve gleich posi i e bewe e
wi d. In Baden-Wü embe g hingegen zeig sich eine gegensä zliche Si ua ion. Hie weisen die
ma ginalen E ek e ü die e s en beiden Ka ego ien nega i e E gebnisse on -95 Tagen (wenige
als ein Jah ) und - 87 Tagen (ein bis zwei Jah e) au , wäh end die le z e Ka ego ie insigni ikan
bleib . Die E ek e sind hie bei zwa nich seh g oß, deu en abe dennoch an, dass Beschä ig e
im E ziehe *innen-Be u in Baden-Wü embe g scheinba häu ige ein A bei sma k um eld
o inden, welches ü sie auch (a ak i e) Al e na i en zum de zei igen Be u be ei häl .
Im Wei e en is es ü die Konzipie ung zukün ige S a egien zu Fachk ä esiche ung ü den
Be eich de Kinde be euung und -e ziehung on In e esse zu wissen, was aus den
E ziehe *innen wi d, die im Beobach ungszei aum Ih au genommenes
Beschä igungs e häl nis beenden. Eine wesen liche F age hie bei dü e sein, ob diese Pe sonen
dem Be eich und/ode de Region, hie dem Bundesland, gänzlich e lo en gehen ode nich . Mi
Blick au den Ke nbe eich zeig sich, dass B emen du ch Wechsel des A bei so es übe die
Landesg enzen hinaus und du ch Jobwechsel in Be u e jensei s de Kinde be euung und
-e ziehung insgesam 38,5 P ozen de beobach e en E ziehe *innen lang is ig e lo en gehen
(Wegzug: 16,7 %, Jobwechsel: 21,8 %). Dami s ell sich die diesbezügliche Si ua ion in B emen
im Ve gleich zu Niede sachsen, wo sich 26,5 P ozen om Be eich abwenden (Wegzug: 7,4 %,
Jobwechsel: 19,1 %) und Baden-Wü embe g, wo es 18,7 P ozen sind (Wegzug: 4,7 %,
Jobwechsel: 14,0 %), deu lich schlech e da . Ein Fak o , de den hohen An eil de
E ziehe *innen, die dem B eme A bei sma k e lo en gehen, mi e klä en könn e, dü e de
e gleichsweise hohe An eil an beschä ig en E ziehe n (12,1 %) in B emen da s ellen. So is
Abbildung 9 zu en nehmen, dass im Ve gleich deu lich meh Männe als F auen ih en A bei so
übe die Landesg enzen hinaus e lage n und auch häu ige den Job komple wechseln.
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Le z e es ko espondie zudem mi de E kenn nis, dass wei wenige Männe dem Be u
lang is ig eu bleiben (Abbildung 10).
Ähnlich he aus o de nd wie bei den Jobwechsle n und den abwande nden E ziehe *innen, s ell
sich die Si ua ion ü B emen im Hinblick au die Be u s ückkeh e *innen im
Bundeslände e gleich da . Auch hie keh en in B emen mi 41,6 P ozen wenige
E ziehe *innen, die ih zu o im Zei aum on 2000 bis 2010 au genommenes (e s es)
A bei s e häl nis in de Kinde be euung und -e ziehung zwischenzei lich au gegeben haben, bis
zum Ende des Beobach ungszei aums in den Be u zu ück, als dies in Niede sachsen (52,6 %)
ode in Baden-Wü embe g (55,8 %) de Fall is . Die Fachk ä esi ua ion wi d noch dadu ch
e schä , dass ein G oß eil diese Rückkeh e *innen, die zu o in Vollzei gea bei e haben, nun
ein Teilzei beschä igungs e häl nis ausüben. In B emen lieg de An eil hie bei mi 57 P ozen
zwei P ozen punk e un e jenem in Niede sachsen abe 7 P ozen punk e übe jenem in Baden-
Wü embe g.
Zule z is es zuhal en, dass die Be u s eue, d. h. de An eil de E ziehe *innen, welche zu
einem bes imm en S ich ag im Jah noch imme bzw. wiede im E ziehe *innen-Be u
beschä ig is (siehe Kapi el 3.4), in den Lände n un e schiedlich hoch ausgep äg is . So lieg
diese An eil nach einem Jah in B emen bei 57 P ozen , nach ün Jah en bei 39 P ozen und
nach zehn Jah en bei noch gu einem D i el (36 %). Auch in diese Be ach ung s ell sich die
Si ua ion in de Kinde be euung und -e ziehung in B emen ungüns ige da als in Niede sachsen
(67, 52 und 49 %) und auch in Baden-Wü embe g (66, 55 und 55 %).
4 Al e sbeding e E sa zbeda
Wie die einlei enden Aus üh ungen in diese S udie gezeig haben, gib es be ei s ak uell einen
Fachk ä eengpass im Be u de E ziehe *innen. Un e ande em auch au g und ges iegene
Zuwande ungszahlen wi d de Beda zukün ig wei e zunehmen, wodu ch sich be ei s
bes ehende Engpässe im Be u s eld noch e schä en können ( gl. zu Engpasssi ua ion in den
Be u en de Kinde e ziehung Wa ning 2020). Wi d demgegenübe anges eb , dass die
Beschä igungszahl in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung auch im Jah 2040
mindes ens das Ni eau des (Basis-) Jah es 2022 au weis , müssen die Pe sonen, die den Be u
daue ha e lassen sowie diejenigen, die in den Ruhes and ausscheiden, e se z we den. De im
Wei e en be ach e e al e sbeding e E sa zbeda bezi e den Um ang an Beschä igung, de in
den kommenden Jah en allein au g und des Al e s o aussich lich den A bei sma k e läss . Im
Folgenden wi d die Zahl de E ziehe *innen bezi e , die es als Nachwuchs auszubilden ode aus
ande en Be eichen zu ek u ie en gil , um den o aussich lichen demog a isch beding en Ve lus
auszugleichen.31 Die e wende en Angaben übe die zahlenmäßige Bese zung de einzelnen
Al e ska ego ien s ammen aus de Beschä igungss a is ik de BA.
Fü das zu e wa ende ak ische Ren enein i sal e lassen sich e schiedene Annahmen e en.
Das abschlags eie gese zliche Ren enein i sal e wi d bis 2029 s u enweise au 67 Jah e
31 Wi konzen ie en uns hie also zunächs au den al e sbeding en E sa zbeda , um im Anschluss zudem e wa ba e
Zusa zbeda e zu be ücksich igen.
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du chgehend als E ziehe *in a bei en, keh en zudem knapp 42 P ozen nach eine
Un e b echung in ih en Be u zu ück. G gic/Ma hes/S übe (2014) sehen bei den
Un e b echungszei en einen zusä zlichen Ansa zpunk ü die Fachk ä e ek u ie ung bzw.
-siche ung, wenn es geling , diese Un e b echungszei en zu e kü zen und somi die
E ziehe *innen schnelle wiede in ih en Be u zu ückzuholen. Au de ande en Sei e e läss abe
auch gu jede* ün e Beschä ig e daue ha den Be u und a bei e sozial e siche ungsp lich ig
in einem ande en. We den noch die 8 P ozen de Pe sonen be ücksich ig , die sich – nach
unse e Abg enzung – om A bei sma k zu ückziehen, e echne sich ein mögliches zusä zliches
Fachk ä epo enzial on und 1.230 Pe sonen (inne halb de Un e suchungspopula ion). Diese
Pe sonen ü einen Be u in de Kinde be euung und -e ziehung zu ückzugewinnen, is
siche lich keine leich e Au gabe, da sie sich o ensich lich bewuss ü einen ande en Be u ode
einen Rückzug en schieden haben. Dennoch is es ein mögliche Bei ag zu Gesam s a egie,
wenn es geling , zumindes einen Teil de Pe sonen, die be ei s übe E ah ung im Be u s eld
e ügen, e neu zu ek u ie en.
Die E gebnisse zum al e sbeding en E sa zbeda zeigen, dass im Schni bis 2040 – je nach
Va ian e zum Ren enein i – ca. 50 bis 70 Pe sonen (35 bis 45 VZÄ) jäh lich im Ke nbe eich
e se z we den müssen, um zumindes den Pe sonals and on 2022 zu e hal en. Übe alle
Be eiche lieg diese E sa zbeda bei ca. 160 bis 190 Pe sonen (100 bis 120 VZÄ). Die unse en
E gebnissen nach daue ha im Be u e bleibenden 170 bis 300 Absol en *innen können die in
Ren e gehenden Beschä ig en nich in jedem Fall e se zen, je nach Annahmen zum
Be u s e bleib und Ren enein i sal e . Ein wesen liches Elemen ü das Ve ehlen de
Kompensa ion on Ren enein i en s ell hie bei insbesonde e die im Bundeslände e gleich
ge inge Be u s eue da . Soll e es poli isch gelingen, in diesem Punk eine Ve besse ung zu
bewi ken, wü den sich die ak uell e wa e en Engpässe zumindes abschwächen und die
Si ua ion im Be eich de Kinde be euung und -e ziehung en spannen. Be ücksich ig man des
Wei e en noch die Be echnungen zum Zusa zbeda , so eich die Zahl de Absol en *innen nich
aus, um den Gesam beda in den Be u en de Kinde be euung zu decken. Auch Rauschenbach
e al. (2020) kommen mi ih en Be echnungen zum Gesam pe sonalbeda , de ausschließlich zu
E üllung de Rech sansp üche au einen Be euungspla z no wendig wä e, zum E gebnis, dass
o allem ku z- bis mi el is ig (bis 2026, e l. bis 2030) wei e hin ein e hebliche Pe sonalmangel
bes eh , de auch du ch die Absol en *innen im Be u s eld alleine nich gedeck we den kann.38
Wi d noch die be u liche Mobili ä be ücksich ig , wonach ca. 25 P ozen de Beschä ig en
insgesam daue ha das Be u s eld e lassen (siehe Kapi el 3.3) sowie die egionale
Ve ügba kei , die nö ige Quali ä s e besse ung (z. B. im Rahmen des Gu e-Ki a-Gese zes) und
de zusä zliche Beda an Kinde be euung au g und eine ges eige en Fluch mig a ion in Folge
des K ieges in de Uk aine, so is zu e mu en, dass de Pe sonalbeda ehe noch höhe
aus allen und dami die e wa e en pe sonellen Engpässe noch s ä ke zum T agen kommen. So
be onen die genann en Au o *innen esümie end, dass o allem „schnelle und ku z is ig
wi kende Lösungen“ ( gl. Rauschenbach e al. 2020: 51) no wendig seien, um diesem
(e wa ba en) Pe sonalmangel en gegen zu wi ken.
38 Diese Be echnungen e olg en ü , Wes -, Os -, und Gesam deu schland.
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IAB-Regional Niede sachsen-B emen 2|2024
52
Anhang
Abbildung A 1 Ve weildaue on E ziehe *innen im Be u in B emen nach wi scha lichen
Teilbe eichen – 240 Mona e
Quelle: IAB In eg ie e E we bsbiog a ien (IEB) V16.00.01-202012, Nü nbe g 2021; eigene Be echnungen. © IAB
Tabelle A 1: Reg essionsanalyse: Ein luss ak o en au die Beschä igungsdaue im Be u de E ziehe *in
in B emen – 240 Mona e
Du chschni liche Ve weildaue im Be u und ma ginale E ek e in Tagen
Me kmal
du chschni liche
Ve weildaue
(in Tagen)
ma ginale E ek
(in Tagen)
Geschlech
Basis: Männe
1245
Lee e Zelle
F auen
Lee e Zelle
232
***
Al e
Basis: 18 - 29 Jah e
1.361
Lee e Zelle
30 - 39
Lee e Zelle
-69
40 - 52
Lee e Zelle
369
***
S aa sangehö igkei
Basis: Deu sch
1.451
Lee e Zelle
EU-Ausland
Lee e Zelle
-45
Nich -EU-Ausland/unbekann
Lee e Zelle
-6
Be u sauswahl
Basis: E ziehe *in
997
Lee e Zelle
E ziehe *in mi Ausbildung
Lee e Zelle
521
***
IAB-Regional Niede sachsen-B emen 2|2024
53
Me kmal
du chschni liche
Ve weildaue
(in Tagen)
ma ginale E ek
(in Tagen)
Be u se ah ung im E ziehe *innen-Be u 1)
Basis: 0 Tage
1.312
Lee e Zelle
Lee e Zelle
wenige als 1 Jah
Lee e Zelle
345
***
1-2 Jah e
Lee e Zelle
289
***
meh als 2 Jah e
Lee e Zelle
392
***
Be u se ah ung auße halb des E ziehe *innen-Be u s1)
Basis: 0 Tage
1.386
Lee e Zelle
Lee e Zelle
wenige als 1 Jah
Lee e Zelle
55
Lee e Zelle
1-2 Jah e
Lee e Zelle
268
***
meh als 2 Jah e
Lee e Zelle
231
**
Zei en de A bei slosigkei
Basis: 0 Tage
1.499
Lee e Zelle
Lee e Zelle
wenige als 6 Mona e
Lee e Zelle
-38
Lee e Zelle
6 Mona e - 1 Jah
Lee e Zelle
-103
Lee e Zelle
Langzei a bei slos (LZA)
Lee e Zelle
-128
**
Anzahl on o he igen Beschä igungs e häl nissen2)
Lee e Zelle
-107
***
Kinde im Haushal
Basis: keine
1.450
Lee e Zelle
Lee e Zelle
Kinde im HH
Lee e Zelle
45
Lee e Zelle
jüngs es Kind un e 3
Lee e Zelle
-139
Lee e Zelle
A bei szei
Basis: Vollzei
1.227
Lee e Zelle
Lee e Zelle
Teilzei
Lee e Zelle
373
***
Tagesen gel 3)
Lee e Zelle
0,46
***
Wi scha sbe eich
Basis: Kinde gä en/-K ippen
1.541
Lee e Zelle
Lee e Zelle
Ö en liche Ve wal ung
Lee e Zelle
-425
**
Sons iges Sozialwesen
Lee e Zelle
-151
**
Ki chliche Ve einigungen
Lee e Zelle
-137
**
Res liche Wi scha szweige
Lee e Zelle
-120
**
A bei slosenquo e
Lee e Zelle
-17
Regions yp
Basis: Agglome a ions äume
1.456
Lee e Zelle
Lee e Zelle
Ve s äd e e Räume
Lee e Zelle
-43
Lee e Zelle
Ländliche Räume
Lee e Zelle
-
Lee e Zelle
Anzahl Beobach ungen
90.162
Anzahl Pe sonen
4.148
*** Signi ikan au dem 1 %-Ni eau; ** Signi ikan au dem 5 %-Ni eau; * Signi ikan au dem 10 %-Ni eau.
Anme kung: De ma ginale E ek besch eib die Di e enz de du chschni lichen Ve weildaue im Ve gleich zu jeweiligen
Basiska ego ie. Bei den Analysen wi d auch da ü kon ollie , dass sich E ek e übe die Zei ände n können (Piecewice-
Cons an -Ansa z). Die We e ü die du chschni liche Ve weildaue sind alle hochsigni ikan (0,000), weshalb au eine explizi e
Da s ellung diese Signi ikanzwe e e zich e wu de.
1 Gemessen in Tagen inne halb de le z en ün Jah e o Beginn de sozial e siche ungsp lich igen Beschä igung.
2 Gemessen als Anzahl de sozial e siche ungsp lich igen Beschä igungs e häl nisse im Be u de E ziehe *innen in den le z en
ün Jah en o Beginn des sozial e siche ungsp lich igen Beschä igungs e häl nisses im Un e suchungszei aum.
3 De We bei Tagesen gel gib nich den ma ginalen E ek , sonde n die Lohn-Elas izi ä an. Sie gib an, um wie iel P ozen
sich die Ve weildaue e höh , wenn de Lohn um ein P ozen s eig .
Quelle: IAB In eg ie e E we bsbiog a ien (IEB) V16.01.00-202112, Nü nbe g 2022; eigene Be echnungen. © IAB
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Abbildung A 2: Ve weildaue on E ziehe *innen im Be u in Baden-Wü embe g nach wi scha lichen
Teilbe eichen – 240 Mona e
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
0 12 24 36 48 60 72 84 96 108 120 132 144 156 168 180 192 204 216 228 240
An eil noch in Beschä igung
Mona e sei Beschä igungsbeginn
Ke nbe eich Ö en liche Ve wal ung Res liche Wi scha szweige E ziehe *innen insgesam
Median
Quelle: IAB In eg ie e E we bsbiog a ien (IEB) V16.00.01-202012, Nü nbe g 2021; eigene Be echnungen. © IAB
Tabelle A 2: Reg essionsanalyse: Ein luss ak o en au die Beschä igungsdaue im Be u de E ziehe *in
in Baden-Wü embe g – 120 Mona e
Du chschni liche Ve weildaue im Be u und ma ginale E ek e in Tagen
Me kmal
du chschni liche
Ve weildaue
(in Tagen)
ma ginale E ek
(in Tagen)
Geschlech
Basis: Männe
1632
Lee e Zelle
Lee e Zelle
F auen
Lee e Zelle
402
***
Al e
Basis: 18 - 29 Jah e
1.918
Lee e Zelle
30 - 39
Lee e Zelle
-187
***
40 - 52
Lee e Zelle
682
***
S aa sangehö igkei
Basis: Deu sch
2.020
Lee e Zelle
Lee e Zelle
EU-Ausland
Lee e Zelle
21
Nich -EU-Ausland/unbekann
Lee e Zelle
-256
***
Be u sauswahl
Basis: E ziehe *in
1.372
Lee e Zelle
Lee e Zelle
E ziehe *in mi Ausbildung
Lee e Zelle
681
***
IAB-Regional Niede sachsen-B emen 2|2024
55
Me kmal
du chschni liche
Ve weildaue
(in Tagen)
ma ginale E ek
(in Tagen)
Be u se ah ung im E ziehe *innen-Be u 1)
Basis: 0 Tage
1.918
Lee e Zelle
wenige als 1 Jah
235
***
1-2 Jah e
303
***
meh als 2 Jah e
Lee e Zelle
22
Lee e Zelle
Be u se ah ung auße halb des E ziehe *innen-Be u s1)
Basis: 0 Tage
2.035
Lee e Zelle
Lee e Zelle
wenige als 1 Jah
Lee e Zelle
-95
***
1-2 Jah e
Lee e Zelle
-87
**
meh als 2 Jah e
Lee e Zelle
51
Lee e Zelle
Zei en de A bei slosigkei
Basis: 0 Tage
2.175
Lee e Zelle
Lee e Zelle
wenige als 6 Mona e
Lee e Zelle
-360
***
6 Mona e - 1 Jah
Lee e Zelle
-476
***
Langzei a bei slos (LZA)
Lee e Zelle
-545
***
Anzahl on o he igen Beschä igungs e häl nissen2)
Lee e Zelle
-101
***
Kinde im Haushal
Basis: keine
2.017
Lee e Zelle
Lee e Zelle
Kinde im HH
Lee e Zelle
-66
***
jüngs es Kind un e 3
Lee e Zelle
-481
***
A bei szei
Basis: Vollzei
1.790
Lee e Zelle
Lee e Zelle
Teilzei
Lee e Zelle
543
***
Tagesen gel 3)
Lee e Zelle
0,60
***
Wi scha sbe eich
Basis: Kinde gä en/-K ippen
2.061
Lee e Zelle
Lee e Zelle
Ö en liche Ve wal ung
Lee e Zelle
125
***
Res liche Wi scha szweige
Lee e Zelle
-329
***
A bei slosenquo e
Lee e Zelle
11
*
Regions yp
Basis: Agglome a ions äume
2.073
Lee e Zelle
Lee e Zelle
Ve s äd e e Räume
Lee e Zelle
-104
***
Ländliche Räume
Lee e Zelle
-
Lee e Zelle
Anzahl Beobach ungen
1.322.712
Anzahl Pe sonen
57.072
*** Signi ikan au dem 1 %-Ni eau; ** Signi ikan au dem 5 %-Ni eau; * Signi ikan au dem 10 %-Ni eau.
Anme kung: De ma ginale E ek besch eib die Di e enz de du chschni lichen Ve weildaue im Ve gleich zu jeweiligen
Basiska ego ie. Bei den Analysen wi d auch da ü kon ollie , dass sich E ek e übe die Zei ände n können (Piecewice-
Cons an -Ansa z). Die We e ü die du chschni liche Ve weildaue sind alle hochsigni ikan (0,000), weshalb au eine explizi e
Da s ellung diese Signi ikanzwe e e zich e wu de.
1 Gemessen in Tagen inne halb de le z en ün Jah e o Beginn de sozial e siche ungsp lich igen Beschä igung.
2 Gemessen als Anzahl de sozial e siche ungsp lich igen Beschä igungs e häl nisse im Be u de E ziehe *innen in den le z en
ün Jah en o Beginn des sozial e siche ungsp lich igen Beschä igungs e häl nisses im Un e suchungszei aum.
3 De We bei Tagesen gel gib nich den ma ginalen E ek , sonde n die Lohn-Elas izi ä an. Sie gib an, um wie iel P ozen
sich die Ve weildaue e höh , wenn de Lohn um ein P ozen s eig .
Quelle: IAB In eg ie e E we bsbiog a ien (IEB) V16.01.00-202112, Nü nbe g 2022; eigene Be echnungen. © IAB
IAB-Regional Niede sachsen-B emen 2|2024
56
Abbildungs e zeichnis
Abbildung 1: An eil de E ziehe *innen nach wi scha lichen Teilbe eichen in B emen zum
30.06.2022 ........................................................................................................................ 9
Abbildung 2: An eil de E ziehe *innen an allen Beschä ig en inne halb de wi scha lichen
Teilbe eiche zum 30.06.2022 ......................................................................................... 10
Abbildung 3: En wicklung de Beschä igung 2013-2022 insgesam und in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung in B emen und Deu schland ................................... 11
Abbildung 4: En wicklung de Beschä igung 2013-2022 in den Be u en de Kinde be euung
und -e ziehung nach wi scha lichen Teilbe eichen in B emen ................................ 12
Abbildung 5: Beschä ig e insgesam und in den Be u en de Kinde be euung und -e ziehung
im Ke nbe eich in B emen nach soziodemog a ischen Me kmalen zum 30.06.2022 . 14
Abbildung 6: En wicklung de Beschä igung insgesam und in den Be u en de
Kinde be euung und -e ziehung im Ke nbe eich in B emen nach de A bei szei ,
2013 bis 2022 ................................................................................................................. 15
Abbildung 7: En wicklung de mona lichen B u oen gel e in den Be u en de Kinde be euung
und allen Beschä ig en (in Vollzei ) in B emen, 2012 bis 2022 ................................... 18
Abbildung 8: Ve weildaue on E ziehe *innen im Be u in B emen nach wi scha lichen
Teilbe eichen – 120 Mona e .......................................................................................... 24
Abbildung 9: Wei e e E we bs e lau bis Ende 2020 nach Beginn de e s en Beschä igung als
E ziehe *in nach Geschlech und E we bss a us ......................................................... 32
Abbildung 10: An eil de Pe sonen, die als E ziehe *innen beschä ig bleiben, in Jah en nach
Beginn de e s en Beschä igung nach Geschlech (Ve bleibsquo e) ......................... 34
Abbildung 11: An eil de Pe sonen, die als E ziehe *innen beschä ig bleiben, in Jah en nach
Beginn de e s en Beschä igung nach wi scha lichen Teilbe eichen
(Ve bleibsquo e) ............................................................................................................ 35
Abbildung 12: Bildungswege zu s aa lich gep ü en und ane kann en E ziehe *in im
Bundesland B emen ...................................................................................................... 43