Nägle, F i z
A icle
Die B ie s-Fes sch i
Schmolle s Jah buch ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Nägle, F i z (1971) : Die B ie s-Fes sch i , Schmolle s Jah buch ü Wi scha s-
und Sozialwissenscha en, ISSN 0036-6234, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 91, Iss. 1, pp. 82-88,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.91.1.82
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h ps://hdl.handle.ne /10419/291239
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Die B ie s-Fes sch i *
Übe blick man anläßlieb diese Fes sch i das We k Goe z B ie s',
zeig sieb ein Schwe punk seines Scha ens au dem Gebie e de Ge-
we kscha s heo ie, zu de e die en scheidenden gedanklichen Impulse
gelie e ha . Seine beiden g undlegenden We ke (Zwischen Kapi alis-
mus und Syndikalismus; Gewe kscha sp obleme in unse e Zei ) e -
suchen, un e Beach ung de gesellscha lichen Zusammenhänge das
Selbs e s ändnis de Gewe kscha en zu e hellen, und agen dazu bei,
die Rolle de Gewe kscha en in de Demok a ie zu bes immen. Die
K i ik Goe z B ie s', die ihn in jünge e Zei eine zunehmend k i i-
sche e Posi ion gegenübe den Gewe kscha en einnehmen ließ, en -
zünde e sich am gewe kscha lichen Selbs e s ändnis, an de Ta sache,
daß die Gewe kscha en ungeach e de gesellscha lichen Ve ände-
ungen im wesen lichen noch un e dem „Gese z ih es An i s" s ehen.
Ausgangspunk und Ziel alles Denkens on Goe z B ie s übe Wi -
scha , Gesellscha und S aa is s e s de in diesen Be eichen lebende,
handelnde und denkende Mensch.
Die Bei äge de Fes sch i , die im olgenden in ih en G undgedan-
ken ku z skizzie we den, g uppie en sich um sieben Themenk eise.
Wie seh die Themens ellung de Pe sönlichkei und dem wissenscha -
lichen Bemühen Goe z B ie s' en sp ich , geh aus de einlei enden
Wü digung des Jubila s du ch Be nha d P is e he o .
Das Ve häl nis on Mensch und Gesellscha wi d in ün Bei ägen
beleuch e , de en e s e (Johann Messne : Das Gemeinwohl im Laissez-
ai e-Plu alismus) die Gemeinwohlbed ohung du ch das „Ineinande
de In e essenmäch e" zum Gegens and ha . Ohne den In e essen e -
bänden ih e Funk ion abzusp echen, o de Messne de en Kon olle
du ch die ö en liche Meinung, die e als K is allisa ion des In e essen-
kalküls de ielen und dami als Spiegel des Gemeinwohls bezeichne .
Als E gänzung wi d die Ins i u ionalisie ung de Ve an wo ung des
S aa es gegenübe den Ve b auche n ge o de , die zu Ha monisie-
ung des K ä egleichgewich es bei age. Die sich anschließende
Gemeinwohlbe ach ung (Ge ha d Colm: Zum Beg i des Allgemein-
wohls) g ünde au eine k i ischen Auseinande se zung mi A. Downs:
* Johannes B oe mann und Philipp He de -Do neich (H sg.): Soziale Ve an wo -
ung. Fes sch i ü Goe z B ie s. Be lin 1968. Duncke & Humblo . XV, 698 S.
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ökonomische Theo ie de Demok a ie. Das Zei p oblem in de ö en -
lichen Poli ik, um assende na ionale P og amme und gesam gesell-
scha liche Nu zens eige ung au G und indi iduelle Bedü nisbe ie-
digung we den als hin eichende G ünde ü die Behandlung des Ge-
meinwohlbeg i es genann . Diese wi d aus me asoziologische , sozio-
logische , ech liche und wi scha liche Sich beleuch e . De Fo de-
ung nach einem neuen Menschenbilde ü die Sozialwissenscha en
wi d du ch eine E wei e ung des Gehlensdien Ansa zes zu en sp echen
gesuch (Philipp He de -Do neich: An h opologie des plu alis ischen
Zei al e s), indem das Mängelbewuß sein als dynamisie endes Ele-
men in die Analyse einge üh wi d, e gänz du ch eine E wei e ung
de Übe lebens unk ionen, wobei de Gehlensdie Beg i des Handelns
di e enzie wi d. Das plu alis ische Menschenbild, als logische Konse-
quenz des P inzips de o alen In e dependenz, e o de , so He de -
Do neich, s a eines Denkens in hie a chischen S uk u en ein Den-
ken in Beziehungszusammenhängen. Kon lik e in de plu alis ischen
Gesellscha e lek ie Wol gang F ickhö e (Selbs bes immung, Kon-
lik e und He scha sgewal in de plu alis ischen Gesellscha ) au
dem Hin e g und de neolibe alen Konzep ion soziale Ma k wi -
scha , wobei die Exis enz pe manen e soziale Kon lik e gene ell e -
nein wi d. Ausgangspunk de Übe legungen is die O enlegung de
indi iduellen We o s ellungen, als eine geis ig-mo alischen Vo en -
scheidung. Au diesem Hin e g und wi d eine „spon ane Gesellscha
im Sinne iel äl ige P i a ini ia i e" ge o de .
Den Abschluß de Be äge zum Thema Mensch und Gesellscha bil-
de eine Be ach ung des Chiliasmus (We ne Schöllgen: We heo e-
ische Aspek e zu „ewigen Wiede keh " des Chialismus). De Ve as-
se a gumen ie om S andpunk de ch is lichen E hik. Ihm is die
ch is liche Liebe im Sinne des E angeliums, da au gegenwä ige Nö e
ge ich e , das einzige Mi el gegen den on ihm beklag en Mangel an
Geis igkei zu Fo mung de Lebenswi klichkei , de seinen Ausd uck
im Chiliasmus inde.
Als Spezialisie ung des allgemeinen e s en Themas schließen sich
Be ach ungen zu Wi scha s- und Gesellscha so dnung an. Fe di-
nand A. He mens (Wi scha , Wi scha swissenscha und Demok a-
ie) beleuch e die Zusammenhänge zwischen e schiedenen Fo men
poli ische Willensbildung und de Ra ionali ä de Wi scha spoli ik
und e deu lich sie am Beispiel Englands und de USA. Die F age,
ob ein G uppenakko d (Konze ie e Ak ion) siche e zum gesam -
wi scha lichen Ziel üh als ma k wi scha liche We bewe b, wi d
on Hans Willge od un e dem Aspek on G enzmo al und Wi -
scha so dnung e ö e . Da sich die einzelnen G uppen wegen Mangels
an Handlungsins umen en nich a ional au einande abs immen,
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schein Willge od als wi ksams es Mi el gegen g enzmo alis ische
Tak iken ein ielzahlige We bewe b. Aus de An inomie zwischen
poli ischem Hohei s aum und wi scha lichem Handlungs aum e gib
sich die No wendigkei , aumgebundenes Rech au aumübe sch ei-
ende Un e nehmen anwenden zu müssen. Die sich hie aus e gebende
P oblema ik, ob na ionales ode eu opäisches Ka ell ech anzuwenden
sei, wi d an einem p ak ischen Fall des Jah es 1967 e ö e (Joseph
H. Kaise : Ka elle im G oß aum). Die wi scha liche und gesell-
scha liche En wicklung in den zen al gelei e en Volkswi scha en
Os eu opas is Gegens and eines le z en Bei ages zu diesem Themen-
k eis (Cy il A. Zebo : Fac o s in Eas Eu opean E olu ion). De Ve -
asse e such eine Tendenz zu Libe alisie ung au zuzeigen, wobei e
als poli ische Implika ionen de Re o men (beispielha ü die Tsche-
choslowakei und Jugoslawien) die En poli isie ung gesellscha liche
En scheidungs äge und die Auswei ung de Mi bes immung in den
noch e bleibenden poli ischen En scheidungs äge n bezeichne . Ab-
schluß dieses Abschni es bilde eine Analyse des Sozialismus (Osca
A. Eche a ia: Racionalidad y e iciencia del Socialismo).
Eine wei e e Konk e isie ung e äh das Thema du ch die Bei äge,
die sich mi G uppen und Ve bänden beschä igen. In seinem Bei ag
zu Mo phologie mode ne Wi scha s e bände beschä ig sich An-
on Bu gha d mi Außen- und Binnen e assung, En scheidungslogik
und ope a i en Ins umen en und beg ei die Ve bände als „Teil de
o ganisa o ischen In as uk u de gegenwä igen Wi scha sgesell-
scha ". Jakobus Wössne (Das In e esse als soziales P inzip) gib eine
Li e a u übe sich zum Beg i In e esse und e such , diesen Be-
g i eine s ä ke soziologischen Sich zuzu üh en, indem e einen
Te na bilde : Bedü nisse (Übe o mungen de menschlichen An-
iebe) — Leis ungen (gesellscha liche Be iedigung de Bedü nisse)
— In e essen (das Bewuß sein de Bedü nis- und Leis ungsabhängig-
kei ). Albe o Ma inez Pied a e such , am Beispiel La ein-Ame ikas
(P essu e G oups, In la ion and Responsibili y) die Ve an wo ung
de Poli ik de p essu e g oups ü in la ionä e En wicklungen deu lich
zu machen. Einen Ausweg aus eine solchen Si ua ion sieh e in eine
ha monischen En wicklung on ökonomischem und auße ökonomi-
schem Fo sch i , ku z, in eine e hischen Fundie ung de plu alis i-
schen Gesellscha . Joseph Z inyi (The Changing S a us o Unionism)
analysie Goe z B ie s' Gewe kscha s heo ie un e ie Aspek en:
Bedeu ung und Handlungsge üge klassische Gewe kscha en; Bedeu-
ung und S a egie ge es ig e Gewe kscha en im Ge üge de plu a-
lis ischen Gesellscha ; gegenwä ige Gewe kscha sp obleme; Lösun-
gen ü die on B ie s au gezeig en P obleme. Das Wesen de Pa a-
iskali ä des ÖGB kennzeichnen Clemens Augus And eae und Ch i-
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s ian Smekal (Zu Pa a iskali ä des ös e eichischen Gewe kscha s-
bundes) in d ei Punk en: Selbs e wal ung und inanzielle Au onomie;
das poli ische Gewich ; die unk ionale To al ep äsen anz.
Be iebliche Sozialpoli ik, ein wei e e Themenk eis, e such Kon-
ad Melle owicz als No wendigkei nachzuweisen. E gib einen Übe -
blick übe die wich igs en gese zlichen und a i lichen Sozialleis ungen
und weis au un e schiedliche obe e Beg enzungen ü ma e ielle und
imma e ielle Leis ungen hin. Da übe hinaus wi d eine Ka alogisie-
ung de Leis ungen un e mo alischen Gesich spunk en e such . Un-
e o dnungspoli ischem Aspek beschä ig sich Alphons Ho en mi
de Mi bes immung (Schwie igkei en in de Mi bes immungsdiskus-
sion). Mi dem ak uellen P oblem de „Gas a bei e " se z sich Theo
Kelle (De Auslände als Mi a bei e und Mi mensch) auseinande .
E wü dig die Rolle de F emda bei e bei de We schöp ung und
als Konsumen und e such , beide Fak o en gegeneinande abzu-
wägen. Fü kleine e Binnenlände emp iehl Kelle , um eine mög-
lichen Übe emdung en gegenzuwi ken, eine Zulassungsbesch änkung.
Ku Pen zlin (De Sonde cha ak e des Lohnes) beleuch e den
g undsä zlichen Un e schied zwischen Lohn und P eis, indem e Lohn-
poli ik als Handlung und P eispoli ik als Geschehen beg ei . Hans H.
Lechne (O ene P obleme de spezi izie en Lohnpoli ik des gu en
Zu edens) g ei die P oduk i i ä s heo ie und das Konzep de ko-
s enni eauneu alen Lohnpoli ik an. Den Miße olg de bishe igen
Lei linienpoli ik deu e e als Mangel an einem di e enzie en heo-
e ischen Konzep . Aus einzelbe iebliche Sich beschä ig e sich
mi den Beg i en „P oduk i i ä " und „A bei sp oduk i i ä " und
un e such die Auswi kungen on P oduk i i ä sände ungen au das
un e nehme ische Ve hal en.
Im Rahmen des Themas Wachs um und Ve eilungspoli ik behan-
del Hanns-Joachim Rüs ow (Wachs um und Einkommens e eilung)
den echnischen Fo sch i aus k eislau heo e ische Sich . Dabei geh
e da on aus, daß Reallohn und Nominallohn oneinande unabhängig
sind, zwischen Lohnni eau und P eisni eau ein enge Zusammenhang
bes eh . Den Un e nehme konsum als quan i é négligeable be ach-
end, komm e zu olgenden De e minan en des Reallohnni eaus: A -
bei sp oduk i i ä , In es i ionsquo e, S aa sbeda , Außenbei ag und
An eil de E spa nis am Nominallohn. Da Rüs ow Auswi kungen on
Va ia ionen des du chschni lichen Lohnsa zes au die Beschä igung
e nein , un e such e Va ia ionen diese ün De e minan en au die
E lös-Kos en-Rela ion de Un e nehmen und dami indi ek au die
Beschä igung. Die S eue ung de p i a wi scha lichen In es i ions-
quo e schein Rüs ow i. d. R. das geeigne e Ins umen , um übe eine
lexible En wicklung des Reallohns die E lös-Kos en-Rela ion zu beein-
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Aussen und dami Angebo und Nach age au dem A bei sma k in
Übe eins immung zu b ingen. Bei Be ücksich igung des echnischen
Fo sch i s komm de mak oökonomischen p i a wi scha lichen In-
es i ionsquo e die Au gabe zu — zumindes dem Teil, de nich du ch
E spa nisse aus Kos eneinkommen inanzie is — eine aus eichende
Anzahl al e P oduk ionsanlagen (A bei splä ze) zu e hal en, dami
Vollbeschä igung ga an ie is . Dem hie bei en s ehenden mak oöko-
nomischen Di e en ialgewinn (de bei Be ücksich igung un e schied-
liche Kos ens uk u en en s eh ) komm , nach Rüs ow, wesen liche
Bedeu ung ü das ma k wi scha liche Sys em zu. Hinsich lich einige
lohn-, p eis- und einkommenspoli ische Folge ungen aus seinem Kon-
zep schläg Rüs ow eine s ä ke p eiss abilisie ende O ien ie ung de
Lohnpoli ik und hinsich lich de Ve mögensbildung al e na i e -
s ä k es A bei nehme spa en bzw. übe be iebliche Gewinnbe eiligung
in beg enz em Rahmen o . Al ed K use un e such in seinem Bei ag
(A bei smobili ä und S uk u wandel) den Wachs umse ek eine
Ve besse ung de Mobili ä des Fak o s A bei un e Be ücksich igung
de Inhomogeni ä des A bei sma k es. Im einzelnen analysie e die
ie olgenden Mobili ä sp ozesse als Anpassungsbewegungen zwischen
Teila bei smä k en: Zwischenbe iebliche Fluk ua ionen inne halb ei-
ne B anche, sek o ale Mobili ä sp ozesse, Be u s- und Quali ika ions-
wechsel und Wande ungen on A bei sk ä en; auße dem inde sich
ein Übe blick übe Anpassungsbeihil en de Mon anunion. Wil id
Sch eibe (Zu zwei ak uellen F agen de Ve eilungs heo ie und -poli-
ik) se z sich mi dem Theo em de Kons anz de Lohnquo e mi Hil e
ökonome ische Un e suchungen auseinande , analysie die F age
eines In e essenkon lik es zwischen Un e nehme n und Gewe kscha -
en o dem Hin e g und des Rüs owsdien Theo ems de Di e en ial-
gewinne und komm zu dem E gebnis, daß die Gewe kscha en bei ge-
gebene Ma k o m an eine möglichs gleichmäßigen Kos enlage de
Un e nehmen in e essie sein müß en, da s a ke Kos enun e schiede
g oße Di e en ialgewinne implizie en, sowie an ku zen Absch eibungs-
pe ioden, um Fo sch i e de P oduk ions echnik ohne g oßen Zei -
e zug zu ealisie en. Die These om pe manen en In e essenkon lik
lehn Sch eibe ab, zumindes bis zu dem Gewinni eau, das ü die E -
hal ung de Vollbeschä igung no wendig is .
Abschließend zum Thema Wachs um und Ve eilungspoli ik gib
Jose Kolbinge in seinem Bei ag (Ve mögensbildung in A bei neh-
me hand — We degang und Sinngebung eine Idee) anhand de bis-
he zu diesem Thema e schienenen Li e a u eine P oblemgeschich e.
In dem sich anschließenden Themenk eis: Finanz- und Geldpoli ik
un e such F i z Ka l Mann die F age nach den eibenden K ä en
de zunehmenden Scha ung in e mediä e Finanzgewal en am Bei-
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spiel Deu schlands und de USA, wobei e abe in e mediä e Finanz-
gewal en nich ü Kennzeichen des plu alis ischen S aa es häl (Die
in e mediä en Finanzgewal en und de plu alis ische S aa ). Wal e
Adol Jöh (P obleme de S eue amnes ie un e besonde e Be ück-
sich igung de Leh en on de G enzmo al und de An inomie de
We e) geh de in e essan en F age nach, inwiewei die Leh e on
de G enzmo al au die Mo al de S eue zahle angewende we den
kann. Die Un e suchung s ü z sich au das E ah ungsbeispiel Schweiz.
Sein abschließendes U eil, die Amnes ie hebe in ama ginale Mo al und
G enzmo al, is siche nich ohne Einsch änkung gül ig. F anz H.
Muelle e e ie den gegenwä igen S and de Diskussion um ein om
S aa zu ga an ie endes pe sönliches Mindes einkommen (New Concep s
o
a
„Decen Li elihood". The Ame ican Deba e Abou
a
Nega i e Income
ax). Jose Sol e e (Dynamic Plu alism, Liquidi y and Economic De-
elopmen ) en wickel eine Liquidi ä s heo ie au de Basis des dyna-
mischen Plu alismus. Zu diesem Zweck aß e den Beg i „Plu alis-
mus" wei e , als Goe z B ie s dies a ; e um aß nich nu G uppen
und Ve bände und de en Zusammenwi ken im gesellscha lichen Rah-
men, sonde n die Gesam hei ökonomische G ößen. Aus seinem Kon-
zep lei e Sol e e einige Konsequenzen ü den in e na ionalen Han-
del ab.
Den Themenk eis Ch is liche Sozialleh e e ö ne Oswald . Neil-
B euning mi einem Be ich übe die Vo a bei en zu Enzyklika „Qua-
d agesimo anno" und dem Bemühen, ehle ha e Tex in e p e a ionen
auszu äumen (De Königswin e e K eis und sein An eil an „Quad a-
gesimo anno"). He be Schambeck (Populo um P og essio und das
Zwei e Va icanum) analysie die Enzyklika au ih en Gehal und ih e
Aussage zum Gemeinwohl, hie e s anden als Gemeinwohl de gesam-
en Menschhei , und un e such die Auswi kungen, die „Populo um
P og essio" und das Zwei e Va icanum au die ka holische Sozialleh e
haben. Seine Be ach ung de Enzykliken on „Re um No a um" bis
zu „Populo um P og essio" hinsich lich de Aussagen zum Gemein-
wohl läß sich in einem En wicklungsp ozeß zusammen assen: on de
Gemeinwohl e p lich ung de Sozialpa ne zu Gemeinwohl e p lich-
ung de Völke gemeinscha .
Au die Übe eins immung zwischen ka holische und e angelische
Sozialleh e weis Cons an in . Die ze hin (Sozialpoli ik und soziale
Re olu ion in ch is lich undie e Soziale hik). Aus ins i u ionelle
Sich gelang Wilhelm Webe (Die Ki chen o dem Plu alismus de
gesellscha lichen Sys eme) zu einem ähnlichen E gebnis wie . Die ze.
Webe e gleich die S ellungnahmen des Zwei en Va ikanischen Kon-
zils mi denen de Wel ki chenkon e enz hinsich lich ökonomische
und poli ische P obleme. Hie bei be on e die Tendenz in beiden
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Ins i u ionen zu Rela i ie ung konk e e O dnungen und die Hin-
wendung des Blickes au den Menschen.
Zum Thema Hochschul e o m s ell Ku Weichselbe ge (Gegen-
wa und Zukun de Uni e si ä ) einige in e essan e Übe legungen
an. De Bei ag besch änk sich nich au den Be eich de Hochschule,
sonde n o de , als wesen liche Vo ausse zung, eine p axisbezogene
o uni e si ä e Ausbildung, die das Abi u zu eine wi klichen Ab-
schlußp ü ung machen und dami aus de einsei igen Rolle de Ein-
gangss u e in die Uni e si ä be eien wü de. Hinsich lich de S ellung
de Uni e si ä in de Zukun emp iehl Weichselbe ge eine s ä ke e
Funk ionalisie ung im Sinne eine Abkeh om S andesdenken. Folge-
ich ig emp iehl de Ve asse , akademische G ade und Abschlußp ü-
ungen im Rahmen de Uni e si ä abzuscha en und le z e e — so-
wei es sich nich um den s aa lichen Be eich handel — den p i a en
Un e nehmen zu übe lassen. Dami , so Weichselbe ge , könn e eine
Neubesinnung au die eigen lichen Au gaben de Uni e si ä einge-
lei e we den.
Einen besonde en Aspek de Bildungspoli ik behandel Ka l B and
(Kop las ige Bildungspoli ik als En wicklungshinde nis in Ag a län-
de n). E wi b ü einen e s ä k en Einsa z de Ag a business-S a-
egie in En wicklungslände n, ü eine in ensi e e Fö de ung des
Ag a be eiches, da Bildungssys eme on Indus ielände n nich ohne
Schaden au Ag a lände übe agen we den könn en.
Im ganzen gesehen is diese Fes sch i eine in iele lei Hinsich an-
egende und no wendige Lek ü e, da sie als eine A Bes andsau -
nahme de P obleme bezeichne we den kann, die in Zukun gelös
we den müssen.
F i z Nägle, Mainz
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