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Westafrika - 2001

Author: Kohnert, Dirk
Publisher: Opladen: Leske + Budrich,Opladen: Leske + Budrich,Kiel, Hamburg: ZBW - Leibniz Information Centre for Economics
Year: 2024
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/301834/1/WA-AJB-2001.pdf
Kohne , Di k
Book Pa — Accep ed Manusc ip (Pos p in )
Wes a ika - 2001
Sugges ed Ci a ion: Kohne , Di k (2002) : Wes a ika - 2001, In: Ho meie , Rol Mehle , And eas
(Ed.): A ika-Jah buch 2001: Poli ik, Wi scha und Gesellscha in A ika südlich de Saha a, Leske +
Bud ich, Opladen, pp. 68-79
This Ve sion is a ailable a :
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Au ho ’s e sion o : "Wes a ika", in: Ho meie , Rol & And eas Mehle (eds.): A ika-Jah buch –
2001. Ins i u ü A ika-Kunde, Hambu g / Opladen: Leske u. Bud ich, 2002: 68-79
Wes a ika - 2001
Poli ische En wicklung
De Demok a isie ungsp ozess Wes a ikas s agnie e. Fo sch i e bei de Konsolidie ung
demok a ische S uk u en in Lände wie Ghana ode Senegal, in denen im Vo jah eie und
ai e Wahlen in Rahmen eines e ablie en Meh pa eiensys ems zum poli ischen
Mach wechsel ge üh ha en, s anden Rücksch i e in Lände n wie Guinea und Benin
gegenübe , in denen undemok a ische, on de Opposi ion wei gehend boyko ie e Wahlen
die al en poli ischen Mach habe in ih em Am bes ä ig en. Die Mi e des Jah es
e ö en lich en E gebnisse eine g oßangeleg en S udie (A oba ome e ) namha e
poli ikwissenscha liche Ins i u e aus Ghana, Süda ika und den USA übe die Einschä zung
des Demok a isie ungsp ozesses de le z en d ei Jah e du ch die Be ölke ung äum en mi
einem – auch on a ikanischen Po en a en wie dem ogoischen S aa sche Eyadéma –
e b ei e en Vo u eil au , die Meh hei de A ikane s ünde wes lichen Konzep en on
Demok a ie indi e en bis ablehnend gegenübe , weil adi ionelle weise in A ika nu ein
Che das Sagen habe. In Ghana, Mali und Nige ia beispielsweise lehn en gu D ei ie el de
Be ag en nich -demok a ische Al e na i en de Regie ungs üh ung ab.
Die P äsiden scha swahlen in Benin (4. u. 22.3.) s ell en wegen zahl eiche g a ie ende
Un egelmäßigkei en den Ru Benins als Modell de Demok a isie ung im ankophonen
A ika e ns ha in F age. Obwohl die in e na ionale Gebe gemeinscha die Wahlen als
wei gehend ai und ei bewe e e und das Ve assungsge ich die Wiede wahl des Gene als
Ma hieu Ké ékou bes ä ig e, wa en s uk u elle De izi e des poli ischen Sys ems
unübe sehba . Die Demok a isie ung Benins besch änk e sich wei gehend au eine in o melle
Mach poli ik de in ellek uellen Eli e im Kleid eines pa lamen a ischen Sys ems, bei de die
Käu lichkei on Wähle n, Abgeo dne en und Jou nalis en ausschlaggebend ü den
Wahle olg wa en. In Guinea üh e de „Ve assungss eich“ (11.11.) de Regie ungspa ei
zu on de Opposi ion boyko ie en, nich demok a isch legi imie en Ve assungsände ung,
die dem am ie enden P äsiden en Gene al Lansana Con é e möglich e, übe sein zwei es
Manda hinaus, die Mach im S aa e zu behal en. In Gambia sieg e bei den
P äsiden scha swahlen (18.10.) de Am sinhabe Col. Yahya Jammeh, de sich 1994 selbs an
die Mach gepu sch ha e und sei dem die Opposi ion un e d ück e.
Togos S aa sche Gen. Gnassingbé Eyadéma gelang es mi Hil e de du ch ge älsch e
Pa lamen swahlen 1998 gewonnenen Zwei-D i el-Meh hei im Pa lamen , die on de
Opposi ion und de Gebe gemeinscha e lang e und 1999 o mell im Rahmenabkommen
on Lomé e einba e o gezogene Pa lamen swahl du ch Ve zöge ungs ak ik au
unbes imm e Zei zu e schieben. F eie Pa lamen swahlen in Kap Ve de (14.1.) b ach en
dagegen mi dem Sieg de 1990 abgewähl en ehemaligen sozialis ischen Einhei spa ei
PAICV einen demok a isch legi imie en Mach wechsel, den auch die P äsiden scha swahl
(11. u. 25.2.) bes ä ig e. Wenn auch mi denkba knappem Vo sp ung, e obe e de PAICV-
Kandida Ped o Pi es das höchs e S aa sam . E e dank e seinen Sieg o allem den S immen
de im Ausland lebenden Mig an en. Die demok a ischen S anda ds en sp echenden
Neuwahlen zu Na ional e sammlung Senegals (29.4.) b ach en dem ein Jah zu o
gewähl en S aa sp äsiden en Abdoulaye Wade und seine Regie ungspa ei die lang e sehn e
Pa lamen smeh hei . Mi einem Re e endum zu Ve assungsände ung (7.1.) wa es de
Regie ung zu o gelungen, das in Wes a ika zunehmend e b ei e e Phänomen des
„poli ischen Nomaden ums“ ( anshumance poli ique), d.h. des Wechsels de
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Pa eizugehö igkei on Abgeo dne en in Abhängigkei om zu e wa enden pe sönlichen
Vo eil, einzudämmen. Auch die Pa lamen swahlen in Mau e anien (19. u. 26.10.) s ell en
die Vo he scha de Regie ungspa ei nich in F age.
Eine Ve assungsände ung in Guinea-Bissau (5.4.) legalisie e die besonde s un e de
Eli e e b ei e e doppel e S aa sangehö igkei und hob Bes immungen de al en Ve assung
au , die Kandida en mi ausländische He kun die Wählba kei in höchs e S aa säm e
e sag e. In de Cô e d’I oi e und in Togo e such e die Regie ung dagegen mi allen – auch
e assungs ech lichen Mi eln – unliebsame Opposi ionskandida en on de Wahl in das
P äsiden enam mi dem Hinweis au de en angebliche ausländische Na ionali ä
auszuschließen. Ein Pu sch e such (8.1.) in Abidjan zeig e, wie ge äh de die Demok a ie in
diesem Lande wei e hin wa . Mi einem zehnwöchigem Na ionalen Ve söhnungs o um (9.10.-
18.12.) un e Be eiligung alle gesellscha lich ele an en und kon lik ähigen G uppen gelang
es S aa sche Lau en Gbagbo, de sich zunehmendem D uck sei ens de in e na ionalen
Gebe gemeinscha beug e, sowie eine komp omissbe ei en Opposi ion, die poli ischen
Spannungen abzubauen. Auch in Ghana b ach e die Ve söhnungspoli ik des du ch eie
Wahlen Ende des Vo jah es an die poli ische Mach gelang en langjäh igen
Opposi ionskandida en John Ku uo den G unds ein ü einen daue ha en wi scha lichen
Au schwung zu legen. In Nige ia ha e de 1999 gewähl e S aa sp äsiden Olusegun Obasanjo
dagegen zunehmend Schwie igkei en, sich gegen mäch ige und kon lik be ei e
gesellscha liche G uppen (Kaduna Ma ia) im No den du chzuse zen. Die
Ins umen alisie ung on Religion (Sha ia-Deba e) und e hnische Zugehö igkei (blu ige
Un uhen in Jos und ande en Teilen des Middle Bel ) des abilisie den Inne en F ieden und
un e g uben das s aa liche Gewal monopol. Die en s ehende Lücke üll en p i a e
Gewal mä k e (bakassi boys e c.) mi nega i en Auswi kungen au den
Demok a isie ungsp ozess.
Lände übe g ei ende Kon lik e
Die K ise in den d ei An aine s aa en des Mano-Flusses, Sie a Leone, Libe ia und
Guinea gal wei e hin als ge äh lichs e des abilisie ende Fak o de Region. In Sie a-Leone
ließ de Sieg des Übe gangs egimes Ahmed Kabbahs übe die Rebellen de Re olu iona y
Uni ed F on (RUF) mi e ek i e Hil e de UN-F iedenss ei mach und englische T uppen
sowie die anschließende Demobilisie ung de RUF-Kämp e einen Silbe s ei des F iedens
am Ho izon e kennen. De Bü ge k ieg in Libe ia, angeheiz du ch on Guinea un e s ü z e
„Be eiungsbewegungen“ (Libe ians Uni ed o Reconcilia ion and Democ acy, LURD, e c.),
de auch den agilen Wa ens ills and in Sie a Leone ge äh de e, wu de du ch die au o i ä -
ep essi e He scha des S aa sp äsiden en Cha les Taylo eingedämm (s. Lände a ikel). Ein
UN-Un e suchungsbe ich (26.10.) e u eil e in scha en Wo en die Un e s ü zung de RUF
du ch das Taylo -Regime und o de e in e na ionale Sank ionen.
Auch de bewa ne e Casamance-Kon lik zwischen de Sepa a is eno ganisa ion
Mou emen des Fo ces Démoc a iques de la Casamance (MFDC) und de senegalesischen
A mee, de sei seinem Beginn o zwanzig Jah en (1982) Hunde e on Menschenleben
o de e und Tausende on Ve le z en zu Folge ha e, daue e an. F ak ionskämp e zwischen
e einde en poli ischen und mili ä ischen Flügeln de MFDC e schwe en die
Kon lik lösung. So nahm die Kon o e se zwischen dem in F iedensgesp äche mi de
Regie ung einwilligenden „his o ischen Gene alsek e ä “ de MFDC, Abbé Diamancoune
Sengho , und de aus dem anzösischen Exil agie enden MFDC-F ak ion, die ebendiese
F iedensgesp äche ablehn e, an Schä e zu. Nach meh e en gewal samen
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Auseinande se zungen, die meh als 20 Menschenleben kos e en, schloss die senegalesische
Regie ung mi de MFDC am 16.3. einen „F iedens e ag“, ge olg on einem
Wa ens ills andsabkommen (23.3.). Die Scha mü zel de MFDC-Pa isanen in de
Casamance nahmen jedoch im Ve lau des Jah es wei e zu. Ih Rückzugsgebie e lage e
sich on de G enz egion Guinea-Bissaus nach Gambia, nachdem de S aa sp äsiden Kumba
Yala die MFDC-Anhänge in Guinea-Bissau unnachsich ig e olgen ließ. Zudem wa auch
de mili ä ische Flügel de MFDC heillos ze s i en. Die Ha dline de adikalen "Süd on "
un e ih em cha isma ischen Che Sali Sadio e such en e geblich wäh end eines MFDC-
T e ens in Banjul (6.-9.8., Gambia), Abbé Diamacoune und den ihm nahes ehenden
Mili ä üh e Léopold Sagna zu en mach en. Ande e sei s muss e sich Abbé Diamacoune
gegen poli ische An eindungen des Mili ä üh e s de No d-F on de MFDC, Sidy Badji,
weh en, de be ei s 1993 einen Wa ens ills and mi de senegalesischen Regie ung
abgeschlossen ha e und da au hin on Abbé Diamacoune und seinen Pa isanen als Ve ä e
angesehen wu de. Dabei kam Diamacoune zugu e, dass eine de Wa enge äh en Badjis, de
Ex-Kommandan de No d on , Kamouggué Dia a, inzwischen die Sei en gewechsel ha e.
Am 9.11. bes ä ig e Abbé Diamacoune seinen Ve au en Jean-Ma ie F ançois Biagui im Am
des Gene alsek e ä s de MFDC; zu o (6.11.) ha en die Anhänge Sidy Badjis e geblich
e such , ih en Che ü diesen Pos en zu nominie en. Die Regie ung in Daka ha e un e
diesen Rahmenbedingungen keinen Ve handlungspa ne mi dem sie e bindliche
Abmachungen e en konn e (s. Lände a ikel Senegal, Guinea-Bissau und Gambia).
Ein am 22.6. o geleg e UN-Plan zu Lösung des 26 Jah e al en Wes -Saha a-Kon lik es
and unge eil e Zus immung de ma okkanischen Regie ung E s ieß abe au e ä ge e
Ablehnung du ch die Be eiungsbewegung Polisa io. Le z e e d oh e dami , ih e Wa en
wiede au zunehmen, weil de Plan den Sah awi-Na ionalis en ü die kommenden ie Jah e
nu eine beg enz e Au onomie un e de Obe hohei Ma okkos mi de en e n en Möglichkei
eine Volksabs immung zuges and. De anzösische S aa sp äsiden Jacques Chi ac heiz e
den Kon lik An ang Dezembe anlässlich eines Besuchs in Raba zusä zlich an, indem e die
Wes saha a als südliche P o inz Ma okkos bezeichne e. Dami zog e sich nich nu den Zo n
de Polisa io-Füh e , sonde n auch de spanischen und alge ischen Regie ung zu. Nich
zule z angesich s de on de Polisa io kon ollie en 160.000 Sah awi-Flüch linge in den
alge ischen Au nahmelage n s ell e diese Kon lik auch ü die benachba en Regionen
Wes a ikas ein nich zu un e schä zendes Bed ohungspo en ial da (s. Mau e anien-A ikel).
Auswei ungen des Kon lik es au Mau e anien und eine Beein äch igung des Ansehens on
UN-Kon lik schlich ungsmissionen du ch die in den Augen iele wes a ikanische
En scheidungs äge pa eiliche UN-S ellungnahme gegen die Polisa io wa en nich
auszuschließen.
De Flüch lingss om on Wes a ikane n übe die Mee enge on Gib al a und übe die
Kana ischen Inseln (s. Wes a ika-Übe blicksa ikel 2000) nach Eu opa nahm wei e zu. Die
sei d ei Jah en ans eigenden o iziellen Zahlen übe die o den spanischen Kana en
au geg i enen boa -people (1999: 875; 2000: 2.241; 2001: 4.035) spiegel en nu die Spi ze
eines Eisbe ges wide . Fue e en u a und Lanza o e wa en wegen ih e Nähe zum
a ikanischen Fes land die wich igs en kana ischen Fluch ziele. Die in e na ionale
Menschen ech so ganisa ion Human Righ s Wa ch (HRW) klag e in einem
Un e suchungsbe ich die unmenschlichen Ha bedingungen de Flüch linge besonde s au
Fue e en u a an, wo lau HRW beispielsweise im Sep embe bis zu 500 Menschen zum Teil
wochenlang in eine öllig übe üll en Gepäckausgabehalle des al en Flugha ens in e nie
wu den. Hinsich lich de in Deu schland ges ell en Asylan ägen on Schwa za ikane n
lagen im Be ich sjah Flüch linge aus den beiden wes a ikanischen S aa en Togo (1.503) und
Sie a Leone (1.160) neben denen aus de Demok a ischen Republik Kongo (1.174) an de
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Spi ze de 25 zugangss ä ks en He kun slände .
T ans- egionale außenpoli ische Beziehungen
Die Te o anschläge in den USA om 11.9. wa en ih e Scha en auch au die Außenpoli ik
de wes a ikanischen S aa en. Am 17.10. a en sich Delegie e aus 30 a ikanischen Lände n
(inklusi e meh e e S aa sche s) in Daka zu eine ein ägigen Kon e enz um einen
A ikanischen Pak gegen den Te o ismus zu schmieden. Die ak uelle Ini ia i e ging zwa
om senegalesischen S aa sp äsiden en Abdoulaye Wade aus, wa abe be ei s on den USA
nach den Te o anschlägen on 1998 au die ame ikanischen Bo scha en in Nai obi, und Da
es Salaam konzipie wo den. Zwa ha en die USA nun Wade ged äng , die Kon e enz
einzube u en, es wa abe ein o enes Geheimnis, dass sie liebe das nige ianische ode
süda ikanische S aa sobe haup Obasanjo bzw. Mbeki als Ini ia o de Kon e enz gesehen
hä en. Nach Ansich des senegalesischen Außenminis e s Cheikh Tidiane Gadio könn e sich
Wes a ika als besonde e Schwachs elle (so unde belly) im in e na ionalen Kamp gegen
den Te o ismus e weisen. Im Ve lau de ame ikanischen K iegs üh ung gegen A ghanis an
zeig en sich die ankophonen a ikanischen S aa en angesich s wachsende Ressen imen s
gegenübe impe ialis ischen Bes ebungen in den USA – besonde s in de islamischen
Be ölke ung - zunehmend beso g um die eigene inne e S abili ä . Am 12.10. un e s ich die
Benine Regie ung zwa ih e ückhal lose Un e s ü zung de anglo-ame ikanischen Posi ion,
de P äsiden Bu kina Fasos, Blaise Compao é, be on e jedoch anlässlich eines Besuchs des
anzösischen S aa sche s Jacques Chi ac in Pa is (12.10.), eine ein mili ä ische
Kon lik lösung sei inadäqua und müsse ielmeh um massi e En wicklungshil e e gänz
we den. Compao é e wies auße dem au die p ekä e Si ua ion in de benachba en Cô e
d’I oi e, de en Na ionales Ve söhnungs o um wesen lich du ch eligiöse Kon lik linien,
pe soni izie du ch den islamischen Opposi ions üh e aus dem No den, Alassane Oua a a,
gep äg wa . Die muslimischen Dioula aus dem i o ischen No den gal en zwa als gemäßig ,
ha en abe in den Wochen nach dem Te o anschlag in den USA du ch spon ane
S aßendemons a ionen in Abidjan und in den nö dlichen S äd en Fe kessédougou und
Ko hogo ih e Un e s ü zung Bin Ladens dokumen ie . Oua a a und seine Pa ei
Rassemblemen des Républicains un e s ü z en jedoch, ebenso wie de i o ische P äsiden
Gbagbo, die ame ikanische Posi ion im A ghanis an-Kon lik .
In Nige ia nu z en islamis ische G uppen iedliche an i-ame ikanische Demons a ionen
de Be ölke ung on Kano (13.-15.10.) ü ih e eigenen Ab echnungen, was zu gewal ä igen
blu igen Auseinande se zungen mi meh e en Hunde To en üh e. De nige ianische
S aa sche Obasanjo, de sich ge ade zu einem o iziellen Besuch in Pa is au hiel , sag e, seine
S aa ssiche hei sdiens e seien als Folge de ame ikanischen o alen K iegse klä ung gegen den
Te o ismus au wei e e Explosionen on Gewal in den islamischen Zen en No d-Nige ias
o be ei e . Zwa gab es in No d-Nige ia meh e e undamen alis ische islamische
O ganisa ionen, keine schien abe bishe di ek e Kon ak e zu Bin Ladens al-Quaïda zu haben.
T o zdem lagen die Sympa hien g oße Teile de Be ölke ung eindeu ig au Sei en de
Mach habe in Kabul. T o zdem sah die ame ikanische Regie ung die S aa s üh ung on
Nige ia ebenso wie die Senegals als Spee spi ze des on den USA mi e heblichen Mi eln
un e s ü z en Kamp es gegen den Te o ismus in A ika an.
Im benachba en Mali und Nige gal Bin Laden bei ielen, besonde s jünge en Islamis en
als neue Ikone des an i-impe ialis ischen und an i-ame ikanischen Kamp es. In Mali wa n e
S aa sp äsiden Alpha Ouma Kona é meh ach o de wachsenden Ge ah islamis ische
Agi a ion on O ganisa ionen wie de malischen Hizbollah und indi iduelle adikale

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Mallams in Bamako und ande en u banen Zen en des Landes. E be ü ch e e, dass die
Ve wicklung anzösische S ei k ä e in den A ghanis an-K ieg au Sei en de USA die
zwischens aa lichen Beziehungen zwischen Pa is und Bamako e schlech e n könn e,
besonde s wenn anzösische Solda en in die Tö ung a ghanische Zi ilis en in ol ie
wü den. Auße dem wa n e die malische Regie ung o einem Wiede au leben des Tua eg-
Kon lik es. Ehemalige Tua egkämp e de adikalen Mou emen Populai e de l´Azaouad
(MPA) und de F on Islamique-A abe de l’Azaouad, on denen einige angeblich ih T aining
in A ghanis an absol ie ha en, wu den ü spo adische A acken ehe k iminelle Banden im
No den Malis e an wo lich gemach . Nach Angaben des CIA wa en auße dem einige on
Bin Ladens Kämp e n Tua egs ode A abe aus Mali. Wei e hin soll en in o melle
Finanz e bindungen malische Familien aus dem No den ü Übe weisungen on al-Quaïda–
Kämp e n genu z wo den sein. Ende Ok obe wu den e wa ie zig illegal im Lande lebende
Pakis ani e ha e . Be ei s am 25.6. ha en sich die Außenminis e de in de Islamic
Con e ence O ganisa ion (ICO) zusammenge ass en S aa en zu ih e Jah eskon e enz in
Bamako ge o en. Dies wa das ün e Mal in den le z en d ei Jah zehn en, dass die ICO in
einem wes a ikanischen Land ge ag ha e. Schwe punk e de ICO-Diskussionen wa en de
Paläs inakon lik sowie die a ikanische Schuldenk ise.
Auch im Nige , besonde s in seinen südlichen Regionen, zum Beispiel in den S aßen on
Ma adi, gab es – o z s aa lichen Ve bo s, o ene Un e s ü zung ü die an i-impe ialis ischen
Thesen Bin Ladens und einen blühenden S aßenhandel on p o-Bin Laden–Au klebe n und -
Pos e n. Ge üch eweise soll en iele nig ische „Go esk iege “ nach A ghanis an ge eis sein,
um Bin Laden zu un e s ü zen. Im Nige gab es übe 50 egis ie e muslimische
O ganisa ionen, on denen gu ein Du zend als p o-al-Quaïda gal en; zwei als „ adikal“
einges u e O ganisa ionen wu den on de Regie ung Mamadou Tandjas nach dem 11.9.
e bo en: die Nig ische Islamische O ganisa ion, ange üh on Alhadji Aboubaca Issa, und
die Ve einigung ü Islamische Kul u und En wicklung un e de Lei ung on Scheich
Souleiman Youssou . Beide An üh e wu den ü meh e e Tage inha ie . Angesich s de US-
ame ikanischen These, dass schwache und ze allene a ikanische S aa en wie Somalia
besonde s geeigne e Schlup winkel ü in e na ionale Te o is en bö en, ge ie auch Sie a
Leone ins Visie de Fahnde au de Suche nach T ansi ou en on Te o is en au dem Weg
nach Eu opa ode den USA: Ku z nach dem 11.9. wu den au dem in e na ionalen Flugha en
F ee owns ün Pakis ani und zwei A ghanen es genommen, die on Pakis an kommend übe
Dubai, Kenya und Ghana angeblich au dem Wege nach London wa en. Be ei s im Augus
ha e de b i ische G enzschu z d ei Pakis ani om Ga wick-Flugha en in London zu ück nach
Sie a Leone depo ie weil sie ge älsch e sie a-leonische Pässe bei sich üh en, die
angeblich besonde s leich und billig au dem in e na ionalen Schwa zma k zu haben wa en.
Im üb igen be ü ch e en die ame ikanischen Siche hei sk ä e, de illegale Diaman enhandel
könn e au Umwegen zu Finanzie ung de al-Quaïda benu z wo den sein.
Be ei s am 7.5. ha e die UN de in e na ionalen Gemeinscha einen UN-Plan zu
Eindämmung de gewal samen Kon lik e in Wes a ika un e b ei e . De Be ich , den
Gene alsek e ä Ko i Annan auch dem UN-Siche hei s a sowie dem Wi scha s- und
Sozial a de UN o leg e, basie e au eine E aluie ungsmission in el wes a ikanischen
Lände n (6.-27.3.), an de Ve e e des UN-Sek e a ia s und de ECOWAS sowie zahl eiche
UN-Un e o ganisa ionen und Lände bü os eilgenommen ha en. De Be ich un e s ich die
Bedeu ung de ak i en Fö de ung des Ve söhnungsp ozesses zwischen den Füh e n Libe ias,
Sie a Leones und Guineas du ch die UN, die ECOWAS und die in e na ionale
Gebe gemeinscha . De Plan emp ahl konk e e Maßnahmen gegen die Un e s ü zung de
RUF du ch s aa liche ode nich -s aa liche Ak eu e (gemein wa insbesonde e de
libe ianische P äsiden Taylo sowie de in e na ionale illegale Diaman en-, D ogen- und
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Wa enhandel). De Be ich p ognos izie e, dass sich die Kon lik e inne halb de Mano Ri e
Union, de Cô e d’I oi e, Guinea-Bissaus und de Casamance wei e e ie en und au ganz
Wes a ika auswei en wü den, wenn nich umgehend Kon lik p ä en ion aus eine
egionalen s a nu aus de jeweils na ionalen Pe spek i e in Ang i genommen wü de.
Da on unabhängig se z en die USA ih e im Vo jah mi de Ope a ion Focus Relie
(OFR) in Nige ia begonnenen Bemühungen o , neue Wege mili ä ische Kon lik lösung in
A ika zu e p oben. Fü das neugeweck e In e esse de USA an A ika wa en nich zule z
geos a egische In e essen maßgeblich, z. B. die Suche nach Al e na i en ü die
E döl e so gung de USA im Falle de Blockade de E dölquellen in Nahos du ch
k iege ische Kon lik e (z. B. I ak-K ieg). Die wes a ikanischen E döl elde o de
nige ianischen Küs e e schienen den US-S a egen besonde s geeigne . Im He bs emp ahl die
on P äsiden Bush einge ich e e Na ional Ene gy Policy G oup, die auswä ige
ame ikanische Ene giepoli ik demen sp echend s ä ke au Wes a ika und Angola
auszu ich en. Im Juni kamen 100 ame ikanische Mili ä ausbilde aus Fo B agg, No h
Ca olina (USA), nach Thies (70 km on Daka ), um 650 senegalesische Solda en in
F iedensmissionen auszubilden. Die ausgebilde en Solda en soll en sodann die UN-T uppen
in Sie a Leone e s ä ken. Haup ziel wa , die senegalesischen Solda en im Geb auch des on
den USA ges ell en Ma e ials zu ainie en und dami die En sendung ame ikanische
Komba an en en beh lich zu machen. Au Einladung des ame ikanischen P äsiden en Geo ge
W. Busch besuch e eine Delega ion wes a ikanische S aa sche s aus Ghana, Senegal und
Mali am 28.6. Washing on. Diese S aa sobe häup e wa en wegen ih e besonde en Ve diens
um die Demok a isie ung Wes a ikas eingeladen wo den. Ähnliche T e en mi S aa sche
des südlichen A ika soll en olgen. Auch die e s e gemeinsame A ika eise de P äsiden en
de Wel bank und des IWF (18. – 25.2.), die mi einem Regionalgip el e en in Bamako (18.-
20.2.) begann und wei e nach Nige ia üh e, e deu lich e die zunehmende Au me ksamkei ,
die beide B e on-Woods Ins i u ionen, nich zule z un e dem Ein luss de Neuo ien ie ung
de ame ikanischen Außenpoli ik, de En wicklung insbesonde e Wes a ikas, beimaßen.
Wei e e S a ionen diese Reise wa en Kenia und ein zwei es Regionalgip el e en in
Tansania.
Das om anzösischen S aa sp äsiden en Chi ac gelei e e F anko-A ikanische
Gip el e en in Yaounde (Kame un; 17.-19.1.) s ieß in Wes a ika nich nu au unge eil e
Zus immung. Die beiden Obe häup e de eben alls eingeladenen anglophonen Lände Ghana
und Nige ia blieben dem Gip el zum Bedaue n Chi acs e n. De Benine S aa sche Ké ékou
nahm zwa an dem glamou ösen T e en eil, geißel e abe nach seine Rückkeh in Co onou
mi beißende I onie die Selbs ge älligkei de anwesenden Regie ungs üh e sowie die
Ine ek i i ä und Kos spieligkei diese Gip el e en. Am Rande des Gip els a en sich
Chi ac und de neue i o ische P äsiden Gbagbo mi wei e en ankophonen
wes a ikanischen S aa sobe häup e n (Compao é, Eyadéma, Kona é und Wade), um
Kon lik lösungen ü die Cô e d’I oi e zu besp echen. Die os en a i e Demons a ion on
geschlossenem Au e en de ankophonen S aa s üh e in diese F age e wies sich alle dings
schon einige Tage spä e als wenig nachhal ig. Au de Vo be ei ungs agung zu geplan en
Rassismuskon e enz in Du ban p o ozie e Senegals P äsiden Wade in Daka (22.1.) einen
Kon lik mi seinem i o ischen Am skollegen, dem e o wa , ein Bu kinabé wü de in de
Cô e d’I oi e einem schlimme en Rassismus ausgese z sein als A ikane in Eu opa.
Vom 28.-30.6. besuch e de anzösische Außenminis e Hube Véd ine Nige ia und Mali
im Rahmen des anko-b i ischen Dialogs übe A ika, den Pa is und London ein Jah zu o
mi de gemeinsamen Reise Véd ines und des damaligen b i ischen Außenminis e s Robin
Cook in Ghana und de Cô e d’I oi e demons a i e ie ha en. Dieses Mal wa de neue
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b i ische Außenminis e Jack S aw abe nich mi on de Pa ie, was on einem
abnehmendem In e esse an diesem 1998 begonnenen gemeinsamen A ika-Dialog de
ehemaligen Kolonialmäch e zeug e. Wäh end Véd ine sich bemüh e, die anzösische Poli ik
de Nich einmischung in die inne en Angelegenhei en a ikanische S aa en z. B. in de Cô e
d’I oi e glaubha zu machen, besch i England genau den en gegengese z en Weg und
in e enie e di ek mili ä isch in Sie a Leone (s. Lände a ikel). Véd ine e eidig e die neue
A ikapoli ik F ank eichs mi dem Hinweis da au , dass diejenigen, die Pa is o we en
wü den, A ika im S ich zu lassen, nich das In e esse A ikas im Auge hä en, sonde n "ewig
Ges ige" seien, die sich nach de al en chasse ga dée de Monsieu s A ique zu ücksehn en.
Pa is wa nach wie o de Haup gebe on bila e ale Hil e ü die Mi glieds aa en de CFA-
Zone mi € 2,02 M d. ode 42% alle ö en lichen En wicklungshil e (ODA) im Jah e 2000.
Wäh end seines Nige iabesuchs weih e Véd ine die neue anzösische Bo scha in Abuja ein.
Auße dem e such e e , F ank eichs In e essen bei de Kon lik lösung in de Mano-Ri e
Union sowie bei de Neubese zung des Pos ens des Gene alsek e ä s de ECOWAS (s. u.)
deu lich zu machen und Nige ias Mis auen hinsich lich des Au baus eine ankophonen
F iedenss ei mach in A ika (Ren o cemen des Capaci és A icaines de Main ien de la Paix,
Recamp), die on Nige ia als Konku enz zu F iedenss ei mach de ECOWAS (ECOMOG)
emp unden wu de, zu ze s euen. F ank eich un e hiel in eduzie em Um ang wei e hin
Mili ä s ü zpunk e in Wes a ika; und zwa im Senegal (1.147 Solda en) und in de Cô e
d’I oi e (507 Solda en). Dazu kamen je ein bis zwei Du zend echnische Mili ä be a e in
p ak isch allen ankophonen wes a ikanischen S aa en sowie je eine Mili ä schule in Thiès
und Ouakam (Senegal), Bouaké, Zambak o und Abidjan (Cô e d’I oi e), Kouliko o (Mali),
Lomé (Togo), Ouagadougou (Bu kina Faso) und Po o No o (Benin).
Wes a ika wa schließlich - e e en du ch die senegalesischen und nige ianischen
S aa sche s - maßgeblich an de Ausa bei ung de New Pa ne ship o A ica’s De elopmen
(NEPAD, s. ea u e-A ikel) be eilig . Diese neue „Mas e Plan“ ü A ika, de bei den
in e na ionalen Gebe n posi i e Resonanz and, wu de am 23.10. au eine Kon e enz in
Abuja (Nige ia) in Anwesenhei on übe einem Du zend a ikanische S aa sche s
o ges ell . Im Vo eld wa en o z alle Gemeinsamkei en die al en Ri ali ä en zwischen den
anglophonen Lände (insbesonde e Süda ika und Nige ia), on denen diese Ini ia i e un e
dem Schlagwo A ican Renaissance ode Millennium Pa ne ship o he A ican Reco e y
P og amme (MAP) u sp ünglich ausging, und dem ankophonen A ika un e kennba .
Un e s ü z on F ank eich ha e de senegalesische P äsiden Wade im F ühjah einen
Gegenplan un e dem Namen plan Omega o geleg und sich zunächs gegen eine Fusion de
beiden Pläne ausgesp ochen. Vielmeh sei de Omega-Plan de konk e e Du ch üh ungsplan
ü die im MAP da geleg e Vision eine eigens ändigen En wicklung A ikas.
Sozio-ökonomische En wicklung
Die auch in den deu schen Medien b ei kommen ie e E i eno-A ä e im Ap il (s. A ikel
Benin, Togo, Gabun, Zen ala ika) e eg e in e na ionales Au sehen und mach e au das
wachsende P oblem des Kinde - und Menschenhandels au me ksam. Le z e e ha e sich in
Wes a ika in den 1990e Jah en zu einem luk a i en illegalen Ve diens zweig neben
Diaman en-, Wa en- und D ogenschmuggel en wickel (s. aus üh liche den Wes a ika-
A ikel im A ika-Jah buch 2000). Die Libe alisie ung des Wa en- und Pe sonen e keh s
inne halb de UEMOA/ECOWAS begüns ig e diesen illegalen Handel noch inso e n, als
Pe sonenkon ollen an den G enzen abgebau wu den. Das P oblem des Kinde handels, das
un ennba mi de Wi scha sgeschich e des in o mellen Sek o s Wes a ikas e bunden is ,
wu de alle dings e s sei 1998 o iziell on in e na ionalen Hil so ganisa ionen und
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Regie ungen in Wes a ika als P oblem ane kann . Sei dem olg en eine Reihe on
Un e suchungsbe ich en, Kon e enzen und Hil smaßnahmen besonde s be o ene S aa en
(Benin, Bu kina Faso, Cô e d’I oi e, Ghana, Mali, Nige , Nige ia, Togo). Zunehmend ück e
auch die mangelnde Eigen e an wo ung wes eu opäische Lände (besonde s England,
F ank eich, Deu schland und I alien) und in e na ionale Konze ne ins Rampenlich de
K i ik. Allein in G oßb i annien leb en schä zungsweise 10.000 wes a ikanische Kinde in
F emdhaushal en, ein G oß eil da on e mu lich als billige A bei sk ä e, Kinde p os i uie e
ode e kapp e „Hausskla en“. Die be o enen Regie ungen und die EU e sp achen asch
Abhil e zu scha en. Im No embe zeig e de in e na ional Au sehen e egende Fall eines aus
de Cô e d’I oi e e schlepp en, mona elang misshandel en und schließlich e mo de en
ach jäh igen Mädchens in London, dass illegale Händle inge in enge Zusammena bei mi
Regie ungsbeam en de be o enen S aa en den Kinde handel u. a. dazu nu z en, um
sys ema isch Sozialhil e zu hin e ziehen. Die zunehmend ins K euz eue de K i ik on
Menschen ech s-O ganisa ionen ge a enen Konze ne de Kakao- und Schokoladenindus ie
e sp achen eben alls gemeinsame Ak ionsp og amme. Am 11.9. un e zeichne e die
In e na ional Cocoa O ganiza ion (ICCO, London) ein P o okoll gegen den Missb auch on
Kinde a bei . Auße dem e abschiede e sie in Koope a ion mi de ILO und in e na ionalen
NRO, wie F ee he Sla es (USA) und Sa e he Child en (Kanada), Ak ionsp og amme zu
Bekämp ung on Kinde skla e ei, an denen sich auch die Regie ungen de USA und de Cô e
d’I oi e be eilig en. Die Chocola e Manu ac u e s Associa ion (CMA, USA) ko- inanzie e
eine S udie des In e na ional Ins i u e o T opical Ag icul u e (IITA), Ibadan, übe das
Ausmaß illegale Kinde a bei in den Kakaoanbaugebie en Wes a ikas. Ende Ok obe s ell e
eine on de ECOWAS und de UN-Behö de ü D ogen und Ve b echensbekämp ung
un e s ü z e zwei ägige Kon e enz in Acc a (Ghana) Beschluss o lagen ü Gese ze zu
P ä en ion des Kinde handels o , die die ECOWAS-S aa en bis 2004 e abschieden soll en.
Eng e bunden mi dem Kakaohandel wa de D ogenhandel. Sei dem Ve all de
Kakaop eise au dem Wel ma k , ü den nich zule z die neue Gese zgebung de EU
e an wo lich zeichne e, die einen um 5% höhe en An eil an P lanzen e (s a Kakao) in de
Schokoladenp oduk ion e laub e, wei e e sich de Cannabis-Anbau au den Planzungen de
ehemaligen i o ischen, ghanaischen ode nige ianischen Kakaobaue n aus. Die
Ma ihuanap oduk ion b ach e den Baue n 50-100% meh Gewinn, und die Anbau läche
wei e e sich on Jah zu Jah aus. Die iel äl igen Kon lik e in de Region, z. B. in de
Casamance, die Re inanzie ung on K iegshe en du ch den D ogenhandel, de Ve lus des
s aa lichen Gewal monopols bzw. de g aduelle Rückzug des S aa es aus den ländlichen
Gebie en, ö de en den D ogenanbau und -Handel eben alls. Gemäß dem Jah esbe ich 2001
des In e na ional Na co ics Con ol Boa d (INCB) nahm eben alls de Eigenkonsum,
e meh auch on F auen und Kinde n in A ika zu. Senegal, Ghana und Nige ia gal en
inne halb Wes a ikas als Haup he kun slände ü den Cannabis-Schmuggel nach Eu opa.
De He oinschmuggel, ü den Lagos lang Jah e die D ehscheibe zwischen den asia ischen
Anbaugebie en und den eu opäischen und ame ikanischen Ziellände n da s ell e, e lage e
sich zusehends au die Nachba lände , Benin, Togo, Ghana, Cô e d’I oi e und Mali. Die
ECOWAS und die UEMOA (25.4. in Abidjan) beschlossen gemeinsame Maßnahmen zu
besse en Kon olle de Geldwäsche illegale Einkün e aus dem D ogen-, Diaman en- und
Wa enhandel.
Die Plünde ung de wes a ikanischen Fisch e ie e du ch die EU und illegale
Fische ei-Pi a en, sei Jah en ein Thema kon o e se Diskussionen zwischen de EU und
den wes a ikanischen Küs enan aine s aa en, ück e ins Blick eld de Ö en lichkei du ch
awa eness-Kampagnen on G eenpeace und des Wo ld Wildli e Fund (WWF). Nach
Schä zungen de in e na ionalen NRO G eenpeace, die Mi e des Jah es o de A lan ikküs e
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Daka (Senegal); 4 Mi gliede : Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Senegal - Gene alsek e ä : M.N.
Diallo (Guinea)
(12) O ganisa ion pou la Mise en Valeu du Fleu e Sénégal (OMVS); geg ünde : 1972; Si z:
Daka (Senegal); 3 Mi gliede : Mali, Mau e anien, Senegal (Au nahme on Guinea 1987
beschlossen, abe noch nich ollzogen) - P äsiden : mau e anische S aa sp äsiden Maaouiya
Ould Sid Ahmed Taya (ab Ap il 98 - 2000); Hochkommissa : Ould Sidi Abdallah (ab Feb . 98)
(13) Union Economique e Moné ai e Oues -A icaine (UEMOA / WAEMU); geg ünde :
30.01.94; Si z: Ouagadougou; 8 Mi gliede : Benin, Bu kina Faso, Cô e d'I oi e, Guinea-Bissau (ab
Mai 97), Mali, Nige , Senegal, Togo. - P äsiden : Moussa Tou é (Senegal, ab 1996); Kommissa ia
mi 8 Kommissa en (je eine aus den Mi gliedslände n); mi olgenden Un e o ganisa ionen:
(13a) Ge ich sho de UEMOA; geg ünde 1999; Si z: Ouagadougou; 8 Rich e un e de P äsiden -
scha on Dona ion Y es Yéhouessi (Bénin)
(13b) Comi é In e pa lemen ai e, geg ünde : 1998; Si z: Bamako
(14) Wes A ican Clea ing House (WACH); geg ünde : 1975; im Feb . 1993 ausgewei e zu
au onomen O ganisa ion “Wes A ican Mone a y Agency”, Si z: F ee own (Sie a Leone); 15
Mi gliedslände : (wie ECOWAS) - Exeku i sek e ä : Cheik S.B. Diao (Mau i anien)
(15) Wes A ican Examina ions Council (WEAC); geg ünde : 1951/52; Si z: F ee own (Sie a
Leone); 5 Mi gliede : Gambia, Ghana, Libe ia, Nige ia, Sie a Leone - Vo si z: D . F ede ick S.
Gbegbe (2000-2003)
Wes A ican Mone a y Agency (s. Wes A ican Clea ing House)
(16) Wes A ican Mone a y Zone (WAMZ) / Zone moné ai e de l’A ique de l’oues (ZMAO);
zwei e Wäh ungszone neben de UEMOA, geg ünde am 15.12.00 in Bamako; Si z: Acc a
(Ghana), 5 übe wiegend anglophone Mi glieds aa en auße halb de CFA-Zone de UEMOA:
Ghana, Gambia, Guinea, Nige ia, Sie a Leone; Libe ia und Kap Ve de e hiel en 2001 die Op ion
spä e beizu e en; das Wes A ican Mone a y Ins i u e (WAMI), geg ünde 2000 mi Si z in Acc a
ungie e als o läu ige Zen albank de WAMZ bis zu E ich ung eine Wes A ican Cen al
Bank (WACB) ü alle ECOWAS-S aa en.
(17) Wes A ican Rice De elopmen Associa ion (WARDA) / Associa ion pou le dé eloppemen
de la izicul u e en A ique de l'Oues ; geg ünde : 1971; Si z: Bouaké (Cô e d'I oi e); 17
Mi gliede : Benin, Bu kina Faso, Cô e d'I oi e, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kame un,
Libe ia, Mali, Mau i anien, Nige , Nige ia, Senegal, Sie a Leone, Togo, Tschad. Vo si zende :
Lindsay Innes (UK); Gene aldi ek o : Kanayo F. Nwanze
(Nach ich lich: Economic Communi y o Sahelo-Saha an S a es (COMESSA; A abisch, CEN-
SAD/SIN-SAD): geg ünde : 4.2.1998; Si z: Bamako; 18 Mi gliede , da on 8 wes a ikanische
S aa en (ku si ): Ägyp en, Benin (neu au genommen am 6.3.02), Bu kina Faso, Cô e d'I oi e,
Djibou i, E i ea, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kame un, Libe ia, Libyen, Mali,
Ma okko, Mau i anien, Nige , Nige ia, Senegal, Sie a Leone, Somalia, Sudan, Tschad, Togo,
Tunesien, Zen ala ikanische Republik (au genommen am 6.3.02), Tschad. Gene alsek e ä :
Mohammed Al-Madani (Libyen, 1998 - 2006).