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Ausweis und Bewertung von Devisen- und Zinstermingeschäften in Bankbilanzen – Teil II

Abstract

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Ausweis und Bewertung von Devisen- und Zinstermingeschäften in Bankbilanzen – Teil II

Author: Bieg, Hartmut,Rübel, Markus
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1988
DOI: 10.3790/ccm.21.3.422
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/293122/1/ccm.21.3.422.pdf
Bieg, Ha mu ; Rübel, Ma kus
A icle
Ausweis und Bewe ung on De isen- und
Zins e mingeschä en in Bankbilanzen – Teil II
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Bieg, Ha mu ; Rübel, Ma kus (1988) : Ausweis und Bewe ung on De isen-
und Zins e mingeschä en in Bankbilanzen – Teil II, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke &
Humblo , Be lin, Vol. 21, Iss. 3, pp. 422-450,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.3.422
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/293122
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Ausweis und Bewe ung on De isen- und Zins e min-
geschä en in Bankbilanzen
—
Teil II*
Von Ha mu Bieg und Ma kus Rübel, Saa b ücken
V. Abbildungskonzep ion ü zins-
und wechselku s isiko agende Geschä e
1. Be ücksich igung on E üllungs isiken
Das dem Zins-und Wechselku s isiko o gelage e E üllungs isiko wi k
nich kompensa o isch, is hie abe deswegen zumindes zu e wähnen, da
es den K eis, die We ansä ze und die Fälligkei s e mine de bei Zins- und
Wechselku s isiken jeweils zu be ücksich igenden bilanzwi ksamen wie
schwebenden Geschä e bes imm .
Is mi de Rückzahlung eine Fo de ung ode de E üllung eines Te -
mingeschä es nich meh zu echnen, so kann sich aus diesen abzusch ei-
benden Be ägen auch kein wei e es Zins- ode Wechselku s isiko meh
e geben. Die Aus älle dü en alle dings nich zu pessimis isch ( o sich ig)
bemessen we den, denn ü diesen Fall d oh nach olgend die alsche Quan-
i izie ung o ene /geschlossene Posi ionen und de da aus sich e gebenden
Ku s isiken und -e olge.
Wi d ein Engagemen wah scheinlich zu einem ande en als dem u -
sp ünglich e einba en bzw. e wa e en Zei punk e üll (Te min isiko),
so beein luß dies die Fälligkei ss uk u de zinsabhängigen Geschä e und
die hie aus d ohenden Ve lus e, nich dagegen bzw. allen alls indi ek das
Wechselku s isiko.
2. Be ücksich igung on Wechselku s isiken
a) G undsä zliche Vo gehensweise
Das Wechselku s isiko is zunächs auße halb de Bilanz ü jede Wäh ung
isolie zu bemessen und anschließend kumulie mi den Wechselku s isiken
* Teil III e schein im olgenden He .
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De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 423
aus ande en Wäh ungen, jedoch nich saldie gegen Wechselku schancen
aus ande en Wäh ungen, in einen Passi pos en einzus ellen.
Eine be agsmäßigen o enen Posi ion in eine F emdwäh ung können
konk e e Einzelgeschä e in diese Wäh ung allen alls unzulänglich zuge-
o dne we den. Folglich müssen g undsä zlich alle in de Bilanz au au-
chenden Valu abes ände nach dem gleichen K i e ium in DM umge echne
we den: en wede zum jeweiligen U sp ungsku s des be e enden
Geschä s ode - ü alle Posi ionen einhei lich - zum ak uellen Ku s am
Bilanzs ich ag.
We den F emdwäh ungsposi ionen s e s zu U sp ungsku sen bilanzie ,
so müssen nega i e E olgswi kungen e s in den Jah esabschluß geb ach
we den, indem sie in de E olgs echnung als Au wand an izipie und in
de Bilanz als Rücks ellung ( ü Wäh ungs isiken) e aß we den. Umge-
keh müssen beim Ansa z de bilanzie en F emdwäh ungsposi ionen zu
S ich agsku sen, da alle aus Wechselku sände ungen e wa e en E olge
be ei s e aß sind, die un ealisie en Gewinne aus de E olgs echnung he -
ausgelös und du ch Eins ellen in eine - gegen Ausschü ungs- und Bes eue-
ungsansp üche geschü z e - Neubewe ungs ücklage neu alisie we den.
Valu asach e mögen und Op ionen au De isen ode We papie e in
F emdwäh ung sind meis nu eingesch änk zu Absiche ung gegenläu i-
ge Bes ände geeigne . Deswegen sind die aus Wechselku sände ungen
esul ie enden E olgswi kungen inne halb des Valu asach e mögens eine -
sei s und de genann en Op ionen ande e sei s ohne Be ücksich igung de
Geld- und Te minposi ionen diese Wäh ung jeweils ge enn zu be echnen
und nach dem Impa i ä sp inzip zu passi ie en.
Zwei ellos sind die E gebnisse diese Be echnungen, die Rücks ellungen
ü Wäh ungs isiken bzw. die Neubewe ungs ücklage, sowie die We an-
sä ze de einzelnen Valu apos en selbs ü den ex e nen Lese des Jah es-
abschlusses on In e esse. Die Mi eilung des Be ags wi d abe nich als
aus eichende In o ma ion angesehen we den können. Unabhängig da on,
daß K edi ins i u e de zei gemäß § 25 a Abs. 2 Sa z 2 KWG on de Ve -
p lich ung be ei sind, im Anhang „die G undlagen ü die Um echnung in
Deu sche Ma k (anzugeben), sowei de Jah esabschluß Pos en en häl ,
denen Be äge zug undeliegen, die au emde Wäh ung lau en ode
u sp ünglich au emde Wäh ung lau e en"59, wi d im olgenden Abschni
e ö e , wie du ch In o ma ionen im Anhang ein Mindes maß an T anspa-
enz in diesem Be eich e eich we den könn e. E s anschließend wi d nach
59 § 284 Abs. 2 N . 2 HGB.
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424 Ha mu Bieg und Ma kus Rübel
den Bewe ungsal e na i en ü die F emdwäh ungsposi ionen in Bilanz
und E olgs echnung ge ag (Abschni c - e).
b) De F emdwäh ungsspiegel im Anhang
De hie o geschlagene, im Anhang zu e ö en lichende F emdwäh-
ungsspiegel soll dem ex e nen Bilanzad essa en einen Einblick in die
S uk u des Wechselku s isikos zum Bilanzs ich ag e scha en und ihm
dadu ch auch die Abschä zung de übe dieses Da um hinaus eichenden
Chancen und Risiken e möglichen, ohne alle emdwäh ungsabhängigen
Einzelgeschä e mi den jeweils ele an en Ve agsme kmalen o enzu-
legen. An einen al e na i en Ausweis des F emdwäh ungsspiegels in de
Bilanz is nich gedach , da le z lich auch die nach de zei he schende
Meinung nich bilanzie ba en60 schwebenden Geschä e hie be ücksich ig
we den sollen und da die Bilanz bei Engagemen s in zahl eichen e schiede-
nen Wäh ungen zu s a k au gebläh wü de, wenn jede be o ene Bilanz-
pos en nach Wäh ungen au gegliede we den müß e.
Aus eichend ü die Beu eilung de Wechselku s isiken wä e es, wenn
die Summen de (nich saldie en) Soll- und Habenposi ionen alle in DM
umge echne en De isenengagemen s - ge enn nach Wäh ungen - ausge-
wiesen wü den, wobei alle dings die Be äge de Valu asachgegens ände
und de Op ionen auszugliede n wä en, da sie bei de Be echnung des Rück-
s ellungs- bzw. Rücklagenbe ags nich als kompensa ions ähig anzusehen
sind. Eine Di e enzie ung nach Fälligkei s e minen is nich e o de lich,
da diese keinen Ein luß au die Höhe des Wechselku s isikos haben. Eine
ge enn e Angabe on Be ägen soll e alle dings nu ü solche Wäh ungen
o gesch ieben we den, in denen bedeu same Bes ände gehal en we den.
Von Bedeu ung sind dabei sowohl Wäh ungen mi eine hohen, im Ve gleich
zum gesam en F emdwäh ungsengagemen de Bank e heblichen geschlos-
senen Posi ion (quan i a i e Bedeu samkei ), als auch Wäh ungen, in denen
bei ela i ge ingem Engagemen nich une hebliche o ene Posi ionen
gehal en we den (quali a i e Bedeu samkei ); ü beide Fälle müß e aus
G ünden de Rech ssiche hei eine Ope a ionalisie ungs egel en wickel
we den. Die üb igen, e gleichsweise unbedeu samen Valu abes ände
könn en in eine Sammelposi ion „Sons ige Wäh ungen" zusammenge aß
we den.
60 Vgl. hie zu auch Kußmaul, Heinz: Bilanzie ungs ähigkei und Bilanzie ungs-
p lich . Handbuch de Rechnungslegung. Kommen a zu Bilanzie ung und P ü ung,
h sg. on Ka lheinz Kü ing und Hans-Pe e Webe . 2. Au l., S u ga 1987, S. 212,
Rn. 180 .
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De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 425
Die Um echnung de F emdwäh ungsposi ionen im F emdwäh ungsspie-
gel soll e g undsä zlich zu Ku sen des Bilanzs ich ages e olgen, weil nu so
die S uk u des Wechselku s isikos zu diesem Zei punk möglichs eali-
ä snah o engeleg wi d und die Rücks ellungs- bzw. Rücklageposi ion ü
Wäh ungs isiken wenigs ens annähe nd nach ollziehba is . Zwischen
Bilanzs ich ag und Bilanz es s ellungs e min einge e ene Ve ände ungen
de De isenku se bzw. de Wäh ungsposi ionen sind im F emdwäh ungs-
spiegel g undsä zlich nich zu be ücksich igen. Ausnahmen e geben sich
aus dem G undsa z de We au hellung61; sie be e en alle dings nu
u sp ünglich be ei s alsch eingeschä z e bzw. sich nach äglich als unzu-
e end e weisende F emdwäh ungsbe äge. Die We au hellung be i
wede Bes ände, die e s nach dem Bilanzs ich ag beg ünde wu den62, noch
die Um echnungsku se als zwei e Komponen e des DM-We ansa zes.
Reichows Fo de ung, neue e E kenn nisse dann zu be ücksich igen, wenn
de Bilanzie ende sie „un e den gegebenen Ums änden hä e wissen müs-
sen"63, kann sich nich au die En wicklung de De isenku se nach dem
Bilanzs ich ag beziehen, da de Bilanzie ende nach äglich die ühe on
ihm übe sehenen Elemen e eine Ku s e ände ung objek i nich he aus-
lösen kann, so daß as zwangsläu ig spekula i e E wägungen und dami
wiede um willkü lich handhabba e Bewe ungsspiel äume in die Rechen-
scha slegung hineinge agen wü den.
Die hie ü den F emdwäh ungsspiegel o geschlagene Handhabung on
Ku s e ände ungen zwischen Bilanzs ich ag und Te min de Bilanz es s el-
lung läß sich ausschließlich mi den Au gaben dieses In o ma ionsins u-
men s beg ünden. Selbs e s ändlich is bei g a ie enden nach eiligen
Ku s e ände ungen bis zu Bilanz es s ellung gemäß § 253 Abs. 3 Sa z 3
HGB - nich zule z aus Gewinne mi lungsübe legungen - in Bilanz und
E olgs echnung eine en sp echende Ve lus an izipa ion o zunehmen.
Diese is alle dings nich im F emdwäh ungsspiegel selbs , sonde n in
E gänzung hie zu zu e läu e n.
c) E s e Al e na i e: Bilanzansa z zu U sp ungsku sen
In diesem und den olgenden Abschni en geh es um die Bewe ung on
Wäh ungsposi ionen und de en Auswi kungen au Bilanz und E olgs ech-
61 Vgl. § 252 Abs. 1 N . 4, abe auch § 253 Abs. 3 Sa z 3 HGB.
62 Vgl. auch den Hinweis bei Ha e mann, Hans: Die Au we ung de DM - ein
Bilanzie ungsp oblem? Die Wi scha sp ü ung 1961, S. 203.
63 Reichow: De isen e mingeschä e - ih e E assung und Bewe ung bei Banken.
Teil II. De Be ieb 1977, S. 737.
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426 Ha mu Bieg und Ma kus Rübel
nung. Bewe e man alle Bilanzpos en in emde Wäh ung s e s zu dem am
jeweiligen En s ehungszei punk he schenden De isenku s, so e ände n
spä e e Wechselku sände ungen den Bilanzansa z de Einzelposi ionen
nich ; lediglich E üllungs isiken können dann übe eine Ko ek u des
Valu abe ages zu Ve ände ung des Bilanzansa zes eine Einzelposi ion
üh en. Die Auswi kungen on Wechselku sände ungen sind deswegen in
einem gesonde en Rechengang ü jede Wäh ung un e Beach ung kom-
pensa o ische Risikowi kungen zu be ücksich igen. Sowei sich hie aus
inne halb eine Wäh ung un ealisie e Ve lus e e geben, sind sie in eine
eigenen Posi ion zu ückzus ellen. Un ealisie e Gewinne müssen wegen des
Realisa ionsp inzips unbe ücksich ig bleiben. De Rücks ellungsbeda
au g und on Wechselku s isiken is zu jedem Bilanzs ich ag und ü jede
Wäh ung ü die dann o handenen F emdwäh ungsbes ände un e
Be ücksich igung de ak uellen De isenku se neu zu be echnen. Die in de
o angegangenen Bilanz ü jede Wäh ung angese z e Rücks ellung is
e olgswi ksam au den neuen Rücks ellungsbe ag au zus ocken bzw. zu
e minde n. Dies en sp ich le z lich de ölligen Au lösung und Neubil-
dung. Gegen eine Saldie ung de Au wendungen und E äge is alle dings
nich s einzuwenden, da In o ma ionsnach eile bei Ve ö en lichung des
Rücks ellungsbe ages zum o angegangenen Bilanzs ich ag nich zu
e wa en sind.
Nega i e E olgsbei äge aus den F emdwäh ungsposi ionen e geben sich
(1) ü den o enen Teil eine Wäh ungsposi ion als Ku sände ungsVe lus
du ch nach eilige En wicklung des Ma k p eises nach Abschluß de
Einzelgeschä e, also du ch Absinken des S ich agsku ses un e den
du chschni lichen Eins andsku s eines Ak i übe hangs de Wäh ungs-
posi ion bzw. bei Ans eigen des S ich agsku ses übe den du chschni -
lichen Eins andsku s eines Passi übe hangs de Wäh ungsposi ion;
(2) ü den geschlossenen Teil eine Wäh ungsposi ion als Handels e lus
du ch die - be ei s mi Abschluß des Siche ungsgeschä es es gesch ie-
bene - Di e enz de du chschni lichen Eins andsku se de be agsglei-
chen Ak i a und Passi a de Wäh ungsposi ion.
ad (1): De Be ag des Ku sände ungse olgs (A) des o enen Teils eine
Wäh ungsposi ion, die aus meh e en Soll- und Habenpos en mi un e -
schiedlichen Eins andsku sen bes eh , e gib sich als P oduk aus dem o e-
nen Teil de Wäh ungsposi ion eine sei s und de Di e enz zwischen dem
Du chschni sku s de Einzelengagemen s de „g öße en Sei e" und dem
ak uellen Ku s am Bilanzs ich ag ande e sei s. Ein Ku sände ungs e lus ,
de einen Rücks ellungsbeda auslös , lieg nu o , wenn A g öße Null is .
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De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 427
(1)
( 4, ¿
A = 1 2 ^ - 2 Fm • {K.0Ü
—
Ks )
j=1 Z=1 /
Dabeiis : K0ü = K0S, wenn 2 Fsj > 2 FH
j =
i
i =
i
s h
K0Ü = K0H, wenn 2 ^ 2 Fm
j = I i = I
Auße dem gil :
(2) = iSLJEs.
7=1 FSj
i Fm • Khi
(3) K0h
=
2 —
i=i Fm
FSj = F emdwäh ungsbe ag eines Sollpos ens
FHi = F emdwäh ungsbe ag eines Habenpos ens
j = Index zu Kennzeichnung de Soll-Einzelpos en
ü= 1,2,...,«)
i = Index zu Kennzeichnung de Haben-Einzelpos en
(¿=1,2,...,/!)
K0
ü
= du chschni liche U sp ungsku s de übe hängenden Posi ionssei e
K0S = du chschni liche U sp ungsku s de Soll-F emdwäh ungspos en
K0h = du chschni liche U sp ungsku s de Haben-F emdwäh ungspos en
KSj = U sp ungsku s des einzelnen Sollpos ens
Km — U sp ungsku s des einzelnen Habenpos ens
Ks = ak uelle Kassaku s am Bilanzs ich ag
ad (2): De Be ag des Handelse olges (ß) en sp ich dem P oduk aus
dem Be ag des geschlossenen Teils de F emdwäh ungsposi ion (Fx) eine -
sei s und de Di e enz de Du chschni sku se de Sollposi ionen und de
Habenposi ionen ande e sei s, wobei diese Du chschni sku se en sp e-
chend Gleichung (2) bzw. (3) e echne we den.
(4) B - Fx • (K0S - K0H)
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428 Ha mu Bieg und Ma kus Rübel
Da die geschlossene F emdwäh ungsposi ion du ch die „kleine e Sei e"
bes imm wi d, gil :
s s h
Fx = 2 FSj, wenn 2 FSj < 2 Fm
= 2 Fm, wenn 2 FSj ^ 2 FH
Ein Handels e lus , de einen Rücks ellungsbeda auslös , lieg nu o ,
wenn B g öße Null is . Dies is nu gegeben, wenn Fx > 0 und K0S > K0H.
De Handelse olg is gleich Null, wenn Fx = 0 ode K0 s = K0 H.
Obwohl de Handelse olg - sieh man om E üllungs isiko ab - als
siche anzusehen is , wäh end de (spekula i e) Ku sände ungse olg wei-
e hin dem Ku sände ungs isiko ausgese z is , können die beiden E olgs-
komponen en zusammenge aß we den. Demnach is eine Rücks ellung zu
bilden in Höhe
- de Summe beide nega i en E olgskomponen en (posi i e Vo zeichen
on A und B)
bzw.
- de Di e enz de höhe en nega i en E olgskomponen e und de nied i-
ge en posi i en E olgskomponen e.
Ein ge enn e Ausweis bzw. de Ve zich au Ve echnung beide
E olgskomponen en b äch e dem Bilanzad essa en nu ela i unbedeu-
ende Zusa zin o ma ionen, wü de ihn abe un e Ums änden zu dem unzu-
e enden Schluß e lei en, Ku sände ungs e lus e seien wenige bedeu -
sam als Handels e lus e, da sie du ch zukün ige Ku sände ungen wiede
ausgeglichen we den können. Ein Ve zich au Kompensa ion beide
E olgskomponen en hä e zwa einen endenziell höhe en Rücks ellungs-
beda zu Folge, könn e abe auch das Ku ssiche ungs e hal en des Bilan-
zie enden beein äch igen, weil e wegen de dann möglichen Manipula ion
des Gewinnausweises zu ausschließlich bilanzpoli isch mo i ie en T ans-
ak ionen ange eg wü de.
d) Zwei e Al e na i e: Bilanzansa z zu S ich agsku sen
Bei diesem Bewe ungs e ah en we den die zunächs zu ih en jeweiligen
En s ehungsku sen angese z en F emdwäh ungsposi ionen zu jedem S ich-
ag mi den dann he schenden Wechselku sen bewe e . Aus den so auße -
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De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 429
halb de E olgs echnung e echne en Ku sände ungse olgen we den die
un ealisie en Gewinne ausgesonde und in eine - gegen Ausschü ung
und Bes eue ung gespe en - Rücklagenposi ion ausgewiesen. Nu Wech-
selku s e lus e gehen in die E olgs echnung ein.
Bei den auszusonde nden Ku sände ungsgewinnen sind zu un e schei-
den:
(1) noch un ealisie e Ku sände ungsgewinne aus dem o enen Teil de
Wäh ungsposi ion, die sich bei Ans eigen des S ich agsku ses übe den
du chschni lichen Eins andsku s eines Ak i übe hangs de Wäh ungs-
posi ion bzw. bei Absinken des S ich agsku ses un e den du chschni -
lichen Eins andsku s eines Passi übe hangs de Wäh ungsposi ion
e geben;
(2) noch un ealisie e Handelsgewinne aus dem geschlossenen Teil de
Wäh ungsposi ion.
Auch hie läß sich de Ku sände ungse olg A aus dem o enen Teil de
Wäh ungsposi ion nach Gleichung (l)64 und de Handelse olg B aus dem
geschlossenen Teil de Wäh ungsposi ion nach Gleichung (4)65 be echnen.
Da die Valu a-Bilanzpos en zu den ak uellen S ich agsku sen angese z
we den, e gib sich nun bei einem Ku sände ungs- bzw. Handels e lus
kein Passi ie ungsbeda meh . Die Ve ände ungen de We ansä ze de
Valu a-Bilanzpos en eine Wäh ung we den in einem eigens e ich e en
Kon o „Wechselku sände ungse olge" e aß . Folglich schlagen sich hie
säm liche Ku sände ungs- und Handelse olge diese Wäh ung niede . De
Saldo dieses Kon os wi d en wede als Au wand in die Gewinn- und Ve -
lus echnung (A + B > 0) ode au ein gesonde es, gegen Ausschü ung
und Bes eue ung gespe es Rücklagenkon o übe agen (A + B < 0). Bei
F emdwäh ungsposi ionen, die be ei s in de Vo jah esbilanz en hal en
wa en, e olg bei un e schiedlichen Wechselku sen an den beiden Bilanz-
s ich agen eine e olgsneu ale Au s ockung bzw. Au lösung de im Vo jah
gebilde en Rücklagen.
e) Zusammen assende Beu eilung
Beide hie o ges ell e Al e na i en de Bewe ung on F emdwäh ungs-
bilanzposi ionen e mi eln den Pe iodene olg in gleiche Höhe, da sie bei
de Bes immung des Pe iodene olges an denselben Bewe ungsobjek en
„Wäh ungsposi ionen" anknüp en, Ku se olge nach deu lichen K i e ien
64 Siehe oben, Abschni V. 2. c).
65 Siehe oben, Abschni V. 2. c).
28 K edi und Kapi al 3/1988
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436 Ha mu Bieg und Ma kus Rübel
Übe s eig in einem In e all die mi Hil e de an eiligen Be ücksich i-
gung de Einzelposi ionen e echne e Summe de Passi posi ionen die de
Ak i posi ionen, so kann das K edi ins i u aus diesem Zei aum on eine
Zinssa ze höhung p o i ie en, se z sich gleichzei ig abe auch de Ge ah
eines Zins ückgangs aus. Wei e gehende In o ma ionen lassen sich aus dem
Fes zinsspiegel nu un e Hinzuziehung wei e e Jah esabschlußin o ma-
ionen gewinnen. So in o mie e wa die en sp echende Rücks ellung bzw.
ih e Ve ände ung übe aku e Zins isiken am Bilanzs ich ag ( gl. den olgen-
den Abschni c), ode die Ve ände ung de im Fes zinsspiegel en hal enen
Da en gegenübe den Vo jah eszahlen weis au eine im abgelau enen
Geschä sjah geände e Zinsbindungss a egie hin.
Eine undi e enzie e Zusammen assung de Fes zinsposi ionen alle e -
schiedenen Wäh ungen in nu eine Ak i - und eine Passi posi ion e bie e
sich. Vielmeh müssen die Fes zinsposi ionen ü jede - hinsich lich de
Zinsen wicklung au onome - ausländische Wi scha s- und Wäh ungs-
egion ge enn e aß und da ges ell we den, nach de en Geld- bzw. Kapi-
alma k kondi ionen das K edi ins i u in nich unbe äch lichem Um ang
Geschä e abgeschlossen ha 73. Die e schiedenen Einzelposi ionen sind in
die en sp echenden Teil abellen des Fes zinsspiegels einzuplanen, wobei
übe die Zuo dnung nich die Auszahlungswäh ung en scheide , sonde n
die Wäh ung, au de en Basis die Zinsbe echnung du chzu üh en is .
Au g und de eindeu igen Regelung in § 244 HGB sind auch die im Fes -
zinsspiegel en hal enen F emdwäh ungsbe äge mi den en sp echenden
De isenku sen des Bilanzs ich ages, keineswegs abe mi den U sp ungs-
ku sen de einzelnen Posi ionen, in Deu sche Ma k umzu echnen. Nu
du ch Ve wendung eines einhei lichen Ku ses ü alle zins agenden
Bes ände eine Valu a wi d die Zinsbindungss uk u nich du ch die Wäh-
ungs ans o ma ion e ze .
De Fes zinsspiegel mi seine nach Zei in e allen di e enzie enden
Da s ellung on Valu abes änden übe nimm eine E gänzungs unk ion zum
F emdwäh ungsspiegel, de abe , da de Fes zinsspiegel ein lediglich
un olls ändiges Bild des Wechselku s isikos lie e , dadu ch nich übe -
lüssig wi d.
Gegen den Einwand, die Au s ellung des Fes zinsspiegels sei mi einem
nich une heblichen A bei sau wand e bunden, läß sich zweie lei sagen.
Eine sei s ech e ig die übe agende Bedeu ung zins agende Geschä e
und die im eigenen In e esse de K edi ins i u e liegende e izien e S eue-
73 Dabei is das Me kmal de Bedeu samkei ähnlich wie beim F emdwäh ungs-
spiegel es zulegen; gl. Abschni V 2 b.
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De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 437
ung des Zinsände ungs isikos selbs g öße e Bemühungen. Ande e sei s
kann dem Fes zinsspiegel nu de Au wand zuge echne we den, de no -
wendig is , um dieses E läu e ungsins umen neben de ohnehin e o de li-
chen Da ene assung und den Auswe ungs echnungen en s ehen zu lassen.
Be ei s die E üllung de im Sch eiben des Bundesau sich sam s ü das
K edi wesen om 24. Feb ua 198374 genann en An o de ungen e o de n
um ang eiche o ganisa o ische Vo keh ungen. Da also die e o de lichen
Da en ohnehin be ei s zusammenges ell we den müssen, e o de die -
mi els EDV-Un e s ü zung mögliche - E s ellung des Fes zinsspiegels kei-
nen unzumu ba en Meh au wand.
c) Bilanzie ung und Bewe ung
aa) De Bilanzansa z zinsabhängige Posi ionen
Gegenwä ig we den zins agende Bes ände nach ech un e schiedlichen
Maßs äben bewe e . Ve bindlichkei en, die meis en Buch o de ungen und
die als Anlagebes ände75 gehal enen We papie e we den g undsä zlich zu
We en angese z , die ih en U sp ungswe en nahekommen. Alle dings sind
zinsbeding e Ko ek u en nich gene ell ausgeschlossen. So e gib sich nach
he schende Meinung bei „s a k un e e zinslichen" Fo de ungen eine
Absch eibungsp lich , ohne daß Konsens übe die Auslegung des Beg i s
„s a ke Un e e zinslichkei " bes ünde76. Dagegen e olg bei den We pa-
pie en des Handelsbes andes und den zu Ve äuße ung bes imm en Buch-
o de ungen eine - du ch das Impa i ä sp inzip und das We au holungs-
gebo des § 280 HGB beein luß e - s ich agso ien ie e Bewe ung.
74 Vgl. Bundesau sich sam ü das K edi wesen: a.a.O. (FN 40); siehe hie zu auch
Biehl, We ne / Reu e , A nold: Da s ellung, Beg enzung und S eue ung on Zins-
ände ungs isiken bei Spa kassen. Be iebswi scha liche Blä e 1984, S. 272.
75 Nach he schende Meinung gehö en alle Fo de ungen und We papie e on
K edi ins i u en zum Umlau e mögen. Inne halb des Umlau e mögens un e schei-
de die Bankp axis nun abe zwischen Anlagebes änden und Handelsbes änden.
Anlagebes ände sind wie Anlage e mögen zu bewe en, Handelsbes ände un e liegen
dagegen dem s engen Niede s we p inzip. Vgl. hie zu Hasenkamp, Ka l Pe e :
Zins isiken in Bankbilanzen - P obleme de In o ma ion, S eue ung und E gebnis-
beein lussung. In: Ma e ialien zum Zins isiko, h sg. on Wol -Die e Becke und
Reinhold Falk. Gö ingen 1982, S. 109.
76 Vgl. Meye , Hein ich: Zinsen und Bankbilanzie ung - Gedanken zum Ein luß de
Ve zinslichkei au die Bewe ung de Ak i a und Passi a in de Bankbilanz. In: Bei-
äge zu Bankau sich , Bankbilanz und Bankp ü ung, h sg. on Ka l-Heinz Fo s e .
Düsseldo 1985, S. 145 .
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438 Ha mu Bieg und Ma kus Rübel
E heb man angesich s diese un e schiedlichen Maßs äbe die Fo de ung,
zu Gewäh leis ung eine den a sächlichen Ve häl nissen en sp echenden
Da s ellung de Ve mögens-, Finanz- und E agslage seien zinsabhängige
Posi ionen nach einem einhei lichen Ve ah en zu bewe en, so muß
zunächs geklä we den, ob es sinn oll wä e, en wede
(1) ü alle als Anlagebes and gehal enen We papie e, ü die g öß e Zahl
de Buch o de ungen und ü Ve bindlichkei en S ich agsku se, ode
abe
(2) ü alle zum Handelsbes and zählenden Finanz i el U sp ungswe e
anzuse zen.
ad (1): Fü alle A en on We papie en, die dem Zinsände ungs isiko
un e liegen77, lassen sich g undsä zlich S ich agsku se e mi eln. Fü E ek-
en e geben sie sich unmi elba aus den P eisno ie ungen an den en sp e-
chenden Mä k en. Fü ande e, nich no ie e We papie e e geben sie sich
bei es s ehende Schuldne boni ä du ch Abzinsen zum en sp echenden
Ma k zinssa z des Bilanzs ich ages78.
Die heo e isch zwei ellos bes ehende Möglichkei , du ch Abzinsung auch
ü alle Buch o de ungen einen Ma k zei we zu e mi eln, e o de abe
ü jeden Einzelk edi die Angabe eines on de jeweiligen Lau zei , Zins-
bindung, Tilgungsmodali ä und o allem on de indi iduellen Schuldne -
boni ä bes imm en Ma k e gleichszinssa zes, angesich s de Vielzahl
un e schiedlichs e Einzelengagemen s zwei ellos ein „kaum zu ealisie en-
des Un e angen"79. Es komm hinzu, daß ein de a e mi el e S ich ags-
we in den meis en Fällen ausschließlich hypo he ischen Cha ak e hä e,
sind doch die Fo de ungen wede ungibel noch zu Ve äuße ung
bes imm 80. Ebenso ik i wä e ein ma k zinsbezogene Bilanzansa z ü
Ve bindlichkei en, solange ein o zei ige Rücke we b du ch die Bank nich
möglich ode nich beabsich ig is .
ad (2): Es wä e zwei ellos möglich, alle zins agenden Ak i a und Passi a
- einschließlich de zu Ve äuße ung bes imm en Fo de ungen - s e s zu
ih en U sp ungswe en in de Bilanz anzuse zen81, die Auswi kungen on
Ma k zinsände ungen dagegen losgelös om einzelnen Bilanzpos en in
Fo m eine eigens ändigen Rücks ellungsposi ion zu e assen. Alle dings
77 Be eiligungs- und Wa enpapie e und die auch bei ih e Bewe ung au e enden
Schwie igkei en sind in diesem Zusammenhang nich on In e esse.
78 Vgl. auch Meye , Hein ich: a.a.O. (FN 76), S. 144.
79 Vgl. auch Meye , Hein ich: a.a.O. (FN 76), S. 145 .
80 Vgl. auch Meye , Hein ich: a.a.O. (FN 76), S. 145.
81 Dabei müssen Agio- bzw. Disagiobe äge zei an eilig be ücksich ig we den.
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De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 439
wü den dadu ch keineswegs alle Risiken und die da aus d ohenden Ve lus e
zu e end e aß we den.
So wi d bei einem zu Ve äuße ung o gesehenen Fo de ungs i el de zu
e zielende Ve kau sp eis und dami de e zielba e E olgsbei ag om
Ma k bes imm , wobei nich nu Zins- und Boni ä sein lüsse, sonde n bei-
spielsweise auch spekula i e und e a ische Angebo s-/Nach age e eilun-
gen ü die be e enden Finanz i el au den P eis einwi ken. Somi e -
schmelzen im S ich agswe , also dem nach den Ve häl nissen des Bilanz-
s ich ags zu e wa enden Ve äuße ungse lös de Fo de ung, iele Fak o en.
Zwa spiel dabei das Zinsmomen eine wesen liche, im No mal all eine
übe agende Rolle; es läß sich alle dings nich mi Siche hei gegenübe
den ande en p eisbes immenden Komponen en abg enzen. Abe nu , wenn
diese Abg enzung gelänge, könn e man die Zinsände ung ü den Bilanz-
ansa z igno ie en und sie ausschließlich bei de Rücks ellungsbemessung
be ücksich igen, wäh end alle üb igen we bes immenden Fak o en übe
die Einzelbewe ung de Ve mögensposi ion unmi elba beim Bilanzansa z
be ücksich ig we den müß en. Eine de a ige Abg enzung geling schon
deswegen nich , weil das gesam e „Ve we ungs isiko"82 nich an eine
komplexen Gesam hei on Bes änden ang ei , sonde n ausschließlich an
jeweils konk e en Einzelposi ionen de Ak i sei e. Das Risiko und dami
auch e en uell da aus d ohende Ve lus e sind allein de konk e en Bewe -
ungseinhei zuzu echnen. Nach dem Impa i ä sp inzip bleib ü diesen
Fall keine ande e Möglichkei als eine Niede s we absch eibung.
Die soeben gegen einen U sp ungswe ansa z on zu Ve äuße ung
bes imm en Fo de ungen ange üh en A gumen e sind au den Handelsbe-
s and an We papie en sowie au Ve bindlichkei en, die o zei ig zu ücke -
wo ben we den sollen und können, übe agba . Es komm hinzu, daß auch
de Einblick in die Ve mögens- und Liquidi ä slage des Bilanzie enden
du ch den Ansa z de genann en Bilanzposi ionen zu U sp ungswe en e -
s ell wü de.
Wenn abe de Bilanzansa z zu U sp ungswe en ü We papie e des
Handelsbes andes, ü zu Ve äuße ung bes imm e Buch o de ungen und
ü Ve bindlichkei en, die o zei ig zu ücke wo ben we den sollen und
können, ebenso abgelehn wi d wie die S ich agsbewe ung ü alle üb igen
82 Scholz, Wal e : Zinsände ungs isiken a.a.O. (FN 13), S. 527. Schä e sp ich
om „Risiko aus Fo de ungs e käu en", Schie enbeck om „Absch eibungs isiko".
Schä e , Wol : G undsä ze o dnungsmäßige Bilanzie ung ü Fo de ungen. Bd. 3 de
Bei äge zu den G undsä zen o dnungsmäßige Bilanzie ung. Sch i en de Schma-
lenbach-Gesellscha . Düsseldo 1971, S. 102; Schie enbeck, Henne : Bilanzs uk-
u managemen in K edi ins i u en. Be iebswi scha liche Blä e 1983, S. 282.
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440 Ha mu Bieg und Ma kus Rübel
Buch o de ungen und Ve bindlichkei en sowie ü den We papie anlage-
bes and, so kann de Ein luß on Zinsände ungen au die e schiedenen
Bilanzpos en nu mi Hil e eine „zweigleisigen" Me hode abgebilde we -
den. De s a us quo de Bilanzie ung zinsabhängige Posi ionen, also die
Ve wendung un e schiedliche Bewe ungsmaßs äbe ü zu Ve äuße ung
(bzw. zum Rücke we b) bes imm e und ü nich zu Ve äuße ung (bzw.
zum Rücke we b) bes imm e Bilanzpos en, is also unbeding auch ü die
hie o geschlagene Abbildungskonzep ion beizubehal en. Somi is die
e s e G uppe de Bilanzpos en („Zu Ve äuße ung bes imm ") s ich ags-
bezogen zu bewe en; das sich aus Einzelposi ionen e gebende Ve we -
ungs isiko schläg sich in en sp echenden Absch eibungen niede . Die
zwei e G uppe de Bilanzpos en („nich zu Ve äuße ung bes imm ") is
dagegen zu U sp ungswe en anzuse zen; die Zinsände ungs isiken schla-
gen sich in „Rücks ellungen ü Zins isiken" niede .
Dabei sind alle dings Modi ika ionen de sei he igen Bilanzie ungsp axis
e o de lich. Eine sei s kann eine sich aus Ma k zinsände ungen nach
Abschluß des Geschä s e gebende „Minde e zinslichkei " g undsä zlich
nich meh zu eine Absch eibung on We papie en des Anlagebes ands
und on nich zu Ve äuße ung bes imm en Buch o de ungen üh en83, sol-
len die Auswi kungen diese Zinsände ungen au die be iebliche E ags-
si ua ion doch in den „Rücks ellungen ü Zins isiken" be ücksich ig we -
den. Ande e sei s is zu o de n, daß aus den We papie en des Handels-
bes ands und aus den zum Ve kau ans ehenden Buch o de ungen d ohende
Ve we ungs e lus e s e s, abe auch nu in de a sächlich zu e wa enden
Höhe ausgewiesen we den84. Dami wi d abe le z lich ein Zwang zu We -
au holung ge o de , wenn am olgenden Bilanzs ich ag de Ve we ungs-
e lus nich meh ode nich meh im ühe angenommenen Um ang d oh .
Diese - insbesonde e aus In o ma ionsg ünden e hobenen - Fo de ung
s eh alle dings das du ch § 280 Abs. 2 HGB ausd ücklich sank ionie e
umgekeh e Maßgeblichkei sp inzip en gegen. Es is da on auszugehen, daß
on de dami einge äum en Möglichkei , den nied ige en We ansa z bei-
zubehal en, um assend Geb auch gemach we den wi d. Eine „Ve äl-
schung de Handelsbilanz" du ch diese aus de Sich de Handelsbilanz
„willkü lichen Un e bewe ungen" is die no wendige Folge85.
Bei Beach ung de ü no wendig gehal enen Modi ika ionen is die
„zweigleisige" Abbildungskonzep ion konsequen e als die de zei ige
83 En sp echend kann „Übe e zinslichkei " bei Ve bindlichkei en, die nich
zu ücke wo ben we den können bzw. sollen, nich zu eine Zusch eibung üh en.
84 En sp echend sind bei Ve bindlichkei en, die man zum ges iegenen Ma k p eis
zu ückkau en will (und kann), Zusch eibungen o zunehmen.
85 Wöhe, Gün e : Bilanzie ung und Bilanzpoli ik. 7. Au l., München 1987, S. 207 .
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De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 441
Bilanzie ungsp axis. Eine sei s wi d de un ealisie e Zinse olg ü die
nich zu Ve äuße ung bzw. zum Rücke we b bes imm en Buch o de ungen
und We papie e bzw. Ve bindlichkei en e mi el ; e lös bei d ohendem
Ve lus einen Rücks ellungsbeda aus. Ande e sei s wi d - hie on
ge enn - de un ealisie e Ve we ungse olg aus den zu Ve äuße ung
bzw. zum Rücke we b bes imm en Buch o de ungen und We papie en
bzw. Ve bindlichkei en e mi el ; e lös bei d ohendem Ve lus einen
Absch eibungsbeda aus. Eine Doppel e echnung on d ohenden Ve lu-
s en wi d e mieden, wenn man die abgesch iebenen Einzelposi ionen bei
de Quan i izie ung des Rücks ellungsbeda s ü Zins isiken nich mi -
be ücksich ig .
Die hie o geschlagene Beibehal ung eine - wenn auch modi izie en -
„zweigleisigen" Abbildungskonzep ion e o de alle dings auch eine kon-
sequen e Abg enzung on Anlage- und Handelsbes and. Dabei häng die
Zuo dnung bes imm e Bilanzpos en o nehmlich on den Disposi ionen
und Möglichkei en de Un e nehmungslei ung zum Bilanzs ich ag ab86,
wodu ch sich gewisse F ei äume hinsich lich de bilanziellen Zuo dnung -
mi allen Konsequenzen ü die Da s ellung de Ve mögens-, Finanz- und
E agslage - e geben. Nu wenn die dekla ie e Zweckbes immung o en-
kundig nich mi de bilanz heo e ischen Abg enzung on Anlage e mögen
(Anlagenbes and) und Umlau e mögen (Handelsbes and) in Einklang zu
b ingen is 87, können objek i ie ende Regeln angewende we den. Bei de
Zuo dnung zum Anlage- ode zum Handelsbes and soll e also eine - alle -
dings du ch Plausibili ä sübe legungen kon ollie e - Disposi ions eihei
bes ehen, auch wenn dadu ch bilanzpoli ische Ges al ungsmöglichkei en
e hal en bleiben.
bb) Die Bemessung d ohende Zins e lus e
Hie soll ein Lösungs o schlag ü eine möglichs objek i e und zu e -
ende Quan i izie ung des Rücks ellungsbeda s ü Zinsände ungs isiken
un e b ei e we den, de bes ehende Unsiche hei en und Manipula ions-
möglichkei en bei de Fo de ungs- und Ve bindlichkei enbewe ung besei-
86 Vgl. Coenenbe g, Adol G.: Jah esabschluß und Jah esabschlußanalyse. 9. Au l.,
Landsbe g 1987, S. 91; Adle / Dü ing / Schmal z: Rechnungslegung und P ü ung de
Ak iengesellscha . Handkommen a . 4. Au l., Bd. 1, S u ga 1968, § 152, Tz. 3 .,
insbes. Tz. 4; am Beispiel de We papie posi ionen Bieg, Ha mu , Bankbilanzen und
Bankenau sich , a.a.O. (FN 8), S. 177 - 191.
87 Bei Adle / Dü ing / Schmal z inde sich eine Reihe on Beispielsi ua ionen, gl.
a.a.O. (FN 86), § 152, Tz.
3
.
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442 Ha mu Bieg und Ma kus Rübel
ig . Dabei scheide die Meh zahl de Ansä ze zu E assung und S eue ung
on Zinsände ungs isiken aus, da sie übe wiegend ande e Zielse zungen
e olgen, so e wa die Liquidi ä sübe wachung88 ode die E s ellung un e -
nehmungsin e ne Planungs- und Kon oll echnungen89, wobei nich
zule z e such wi d, übe hypo he ische und/ode subjek i e wa e e
zukün ige Ma k zinsände ungen auch la en e Risiken mi zue assen. En -
scheidend ü die Rücks ellungsbildung is abe wenige die la en e, also
übe die be ach e e Pe iode hinausg ei ende Möglichkei wei e e nach ei-
lige Zinsände ungen, übe de en Ang i s lächen alle dings de Fes zins-
spiegel in o mie , als ielmeh das nach den Ve häl nissen am Bilanzs ich-
ag be ei s aku gewo dene, sich in einem konk e d ohenden Ve lus
äuße nde Zinsände ungs isiko.
Die Besch änkung au „aku e" Risiken bedeu e , daß ausschließlich die
am Bilanzs ich ag gehal enen Bes ände au un ealisie e Zins e lus e zu
un e suchen sind, wobei die Ma k zinssä ze des Bilanzs ich ages als
E olgsmaßs ab he angezogen we den. Eine Be ücksich igung on Zinssa z-
ände ungen zwischen Bilanzs ich ag und Bilanze s ellung - wie dies on
Scholz o geschlagen wi d, wenn „sich dadu ch ein ungüns ige es Be iebs-
e gebnis e echne "90 - hä e zwa den Ausweis eines schlech e en, deswe-
gen nich sel en als „ o sich ig" mißdeu e en E gebnisses zu Folge. Da abe
Bes ands e ände ungen nach dem Bilanzs ich ag nich be ücksich ig wü -
den, üh e die Be ücksich igung de Zinssi ua ion am Tag de Bilanze s el-
lung wegen de Beziehungslosigkei zwischen Mengen- und We kompo-
nen e zum Ausweis eines öllig ik i en E gebnisses bei den un ealisie en
Zinse olgen.
Da - wie im o angegangenen Abschni beg ünde - Handelsbes ände
au die e zielba en Liquida ionse löse abzusch eiben sind, sind nu die
schwebenden Zinse olge de üb igen zinsabhängigen Bilanzposi ionen
Gegens and de Rücks ellungsbildung. Bei de Be echnung bie e sich ein
Rückg i au das on Scholz - auch im Hinblick au die Jah esabschlußau -
gaben - en wickel e Konzep de Zinsbindungsbilanz91 an, das be ei s in
88 Vgl. die Aus üh ungen on Ha mu Schmid zu Finanz luß echnung des Bun-
desau sich sam s ü das K edi wesen: Wege zu E mi lung und Beu eilung de
Ma k zins isiken de Banken. K edi und Kapi al 1981, S. 264 - 268.
89 So e wa de Du a ions Ansa z ( gl. hie zu e wa Rudolph, Be nd: Eine S a egie
zu Immunisie ung de Po e euilleen nahmen gegen Zinsände ungs isiken. Zei -
sch i ü be iebswi scha liche Fo schung 1981,S.22-35) ode die „In e es Ra e
Sensi i i y- und Gap Analysis" ( gl. hie zu Rol es, Be nd: Die S eue ung on Zins-
ände ungs isiken in K edi ins i u en. F ank u /Main 1985, S. 104 - 114).
90 Scholz, Wal e : Die S eue ung ..., a.a.O. (FN 70), S. 129.
91 Vgl. Scholz, Wal e : Zinsände ungs isiken ..., a.a.O. (FN 13), S. 517 - 544; de s.:
Die S eue ung ..., a.a.O. (FN 70), S. 119 - 136.
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De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 443
e schiedenen Va ian en in de P axis Anwendung inde 92. Somi handel
es sich bei dem nach olgend besch iebenen Ve ah en um eine eils konk e-
isie e, eils alle dings auch s a k modi izie e Fo m de Scholzschen Zins-
bindungsbilanz .
In einem e s en Sch i sind zunächs alle zinsgebundenen Bes ände nach
dem Schema des Fes zinsspiegels zu so ie en, wobei zwei Modi ika ionen
zu beach en sind. E s ens sind die a iablen Posi ionen zunächs ohne
Bedeu ung. Zwei ens muß im In e esse de Rechengenauigkei eine s ä ke e
Au äche ung de Zinsbindungsin e alle, insbesonde e im ku z- und mi -
el is igen Be eich, o genommen we den. Dabei soll e die Anzahl und die
zei liche Daue de In e alle dem Bilanzie enden o gegeben we den, um
Manipula ionsmöglichkei en auszuschal en. Das beim Fes zinsspiegel gegen
die Vielzahl on In e allen mögliche A gumen besch änk e In o ma ions-
kapazi ä is hie gegens andslos.
Im zwei en Sch i sind alle o enen Fes zinsbes ände eines jeden Wäh-
ungsbe eichs ik i zu schließen. Dami wi d de E olgsbe ag e mi el ,
den die Bank e zielen ode in Kau nehmen wü de, wenn sie alle am Bilanz-
s ich ag bes ehenden Zinsbindungsinkong uenzen besei igen und dami das
schwebende Zinse gebnis aus den be ach e en Geschä en es sch eiben
wü de. Die Ini ia i e zu solchen Siche ungsmaßnahmen müß e om K edi -
ins i u selbs ausgehen. Deswegen kommen ü die ik i en T ansak ionen
nu diejenigen Geschä sa en und Sek o en de Finanzmä k e in F age, in
denen das Ins i u ak i we den kann. Aus Objek i i ä sg ünden soll e
dabei p inzipiell on den es e zinslichen Anlage- bzw. K edi o men des
In e bankenma k es ausgegangen we den. Mi Hil e welche diese e -
schiedena igen Geschä s o men abe eine o ene Posi ion ik i zu schlie-
ßen is , kann im Einzel all nu die be o ene Bank nach ih en Möglichkei-
en, E o de nissen und den Ma k gegebenhei en am Bilanzs ich ag bes im-
men. Es muß nu gewäh leis e sein, daß
- das K edi ins i u das Siche ungsgeschä auch a sächlich in de on ihm
angenommenen Fo m du ch üh en könn e,
- die un e s ell en Zinskondi ionen den ealen Ve häl nissen am Bilanz-
s ich ag en sp echen,
- das K edi ins i u jeweils nach de au wandsminimalen bzw. e agsma-
ximalen Siche ungsmöglichkei such .
92 Vgl. z.B. die „F is enablau bilanz" des Spa kassensek o s; siehe hie zu Biehl,
We ne / Reu e , A nold: a.a.O. (FN 74), S. 266 - 277.
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444 Ha mu Bieg und Ma kus Rübel
Bei den ik i en Siche ungsgeschä en is sch i weise o zugehen.
Zunächs wi d das die o ene Posi ion des zei lich en e n es en In e alls
schließende Siche ungsgeschä ik i abgeschlossen. Ge ade diese T ans-
ak ion e ände abe die o enen Posi ionen de zei lich da o liegenden
In e alle und dami auch die do e o de lichen ik i en T ansak ionen.
Diese Fes s ellung gil auch ü die ik i e T ansak ion, die die o ene Posi-
ion des o dem zei lich en e n es en In e alls liegenden Zei aums
schließ usw. Am Ende is die o ene Posi ion des zei lich naheliegends en
In e alls ik i zu schließen.
Dieses sch i weise Vo gehen is zwei ellos a bei sau wendig, und siche -
lich kann nich imme die op imale Lösung ge unden we den. Als Hil es el-
lung is es auch denkba - un e Rückg i au die Me hoden des Ope a ions
Resea ch -, eine geeigne e heu is ische Technik zu en wickeln und au EDV-
Anlagen zu implemen ie en. Nachdem die Da en des In e bankenma k es
zum Bilanzs ich ag in das Sys em eingegeben sind, könn en im Dialog Vo -
schläge ü al e na i e Siche ungss a egien e a bei e we den.
In einem d i en Sch i soll die e o de liche Rücks ellung e mi el we -
den. Dazu sind aus den nunmeh geschlossenen Fes zinsposi ionen die in
jedem Zei in e all jede Wäh ung en hal enen Zinsau wendungen und
Zinse äge he auszuziehen. Dabei is es g undsä zlich une heblich, ob
diese E olgsbei äge aus a sächlich ode aus ik i kon ahie en Geschä -
en s ammen. Dami zeig das E gebnis in einem Be ag p o In e all, wie
hoch de in den a sächlich gesiche en Bes änden es gesch iebene Zins-
e olg is und welche We den in Wi klichkei ungesiche en Bes änden -
nach den Ma k e häl nissen des Bilanzs ich ages beu eil - beizumessen
is . Die so e echne en We e sind maßgebend da ü , ob bzw. in welche
Höhe eine „Rücks ellung ü Zins isiken" zu passi ie en is .
Diese E mi lung de Zinsau wendungen und Zinse äge is exak e als
das on Scholz o geschlagene Ve ah en93. E e mi el den Zinse ag
eines In e alls, indem e den gesam en Du chschni sbes and de Soll-
Fes zinsposi ionen mi de „Du chschni s e zinsung de Ak i a" - einem
P ozen sa z also - mul iplizie und en sp echend de In e allänge zei an-
eilig anse z . Analog be echne e den Au wand aus dem du chschni -
lichen Habenbes and mal dem Du chschni szinssa z de Passi a. Ein
E olg aus de o enen Posi ion eines In e alls is demgemäß gleichgese z
mi dem übe hängenden Be ag mul iplizie mi dem Ma k -Sollzinssa z
(bei Passi übe hang) bzw. Ma k -Habenzinssa z (bei Ak i übe hang) des
Bilanzs ich ags und be echne au die jeweilige In e allänge.
93 Vgl. Scholz, Wal e : Die S eue ung a.a.O. (FN 70), S. 122 und 127 .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.3.422 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:49
De isen- und Zins e mingeschä e in Bankbilanzen II 445
Bei diesem Ve ah en wi d e nachlässig , daß
- die Zinse olge eines In e alls egelmäßig be ei s in den zinsgebundenen
Bes änden en hal en sind,
- die Fes zinse olge spä e e Jah e imme auch schon in den Fes zinsbe-
s änden ühe e Zei in e alle en hal en sind.
Im ie en Sch i müssen die in de d i en Rechens u e ü jedes Zei in e -
all und jede Wäh ung gewonnenen E olgszi e n zu einem einzigen We ,
dem Rücks ellungsbeda , komp imie we den. Die zwei ellos unkompli-
zie es e Möglichkei bes eh in de Addi ion de einzelnen posi i en und
nega i en E olgsbei äge ohne Rücksich au ih e un e schiedliche Zei di-
mension. Dadu ch wü de alle dings e nachlässig , daß zukün ige E olgs-
bei äge aus wi scha liche Sich ü die Gegenwa um so wenige
bedeu sam sind, je spä e mi ih em En s ehen zu echnen is . Es kann nich
- wie § 253 Abs. 1 Sa z 2 HGB e lang - „ e nün ige kau männische
Beu eilung" en sp echen, wenn die Rücks ellung in Höhe eines Be ages
angese z wi d, de sich aus de undi e enzie en Saldie ung on Gewin-
nen, die in 15 Jah en e wa e we den, mi Ve lus en e gib , die schon 14
Tage nach dem Abschluß e min en s ehen (können). Diese ökonomische
G und a bes and soll e nich nu on de Un e nehmenslei ung in in e nen
Rechnungen, sonde n auch on den ex e nen Bilanzad essa en be ücksich-
ig we den. Le z e e sind dazu abe nu in de Lage, wenn die als wesen -
liche En scheidungsg undlage dienende Bilanz - und die da in en hal ene
Rücks ellung - den zei lichen Fak o in Be ach zieh .
Es is deswegen unumgänglich, die un ealisie en Zinse olge de einzel-
nen Zinsbindungsin e alle au den Bilanzs ich ag als gemeinsamen
Bezugszei punk abzudiskon ie en94. Als Rechnungszinssa z kann man en -
wede einen einhei lichen, on de Lau zei unabhängigen Sa z e wenden;
man kann abe auch au die In e bankzinssä ze des Bilanzs ich ags ü Gel-
de de en sp echenden F is igkei zu ückg ei en, wodu ch nach lau zei ab-
hängigen Ma k zinss uk u en di e enzie wi d. Beide Me hoden dü en
e e ba sein, wenn ein willkü liche Wechsel ausgeschlossen is und
zudem im Anhang übe das benu z e Ve ah en be ich e wi d.
94 Diese Ansich is le z lich auch Scholz; gl. Scholz, Wal e : Zinsände ungs isi-
ken ..a.a.O. (FN 13), S. 540 .; in den on ihm anges ell en Modell echnungen ließ e
nach eigenem Bekunden „die Zinseszins echnung bewuß unbe ücksich ig ", um „mi
seinen ein achen Beispielen ... nu die g undlegenden Zusammenhänge" de Zins-
bindungsbilanz deu lich machen zu können; gl. die Diskussion au de Tagung de
Lei e de Bilanzab eilungen übe die Aus üh ungen on Ka l Pe e Hasenkamp.
In: Ma e ialien a.a.O. (FN 75), S. 124.
29 K edi und Kapi al 3/1988
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