Tolksdo , Michael
A icle
Konzen a ionspoli ik im Kapi alismus. Beme kungen
zu Ve ö en lichungen des Ins i u s ü
Konzen a ions o schung de FU Be lin
Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Tolksdo , Michael (1973) : Konzen a ionspoli ik im Kapi alismus. Beme kungen
zu Ve ö en lichungen des Ins i u s ü Konzen a ions o schung de FU Be lin, Zei sch i ü
Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s-
und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik, ISSN 0342-1783, Duncke & Humblo , Be lin, Vol.
93, Iss. 6, pp. 719-724,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.6.719
This Ve sion is a ailable a :
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Konzen a ionspoli ik im Kapi alismus
Beme kungen zu Ve ö en lichungen des Ins i u s
ü Konzen a ions o schung de FU Be lin*
Die o liegenden Un e suchungen wu den mi inanzielle Un e s ü -
zung du ch die Deu sche Fo schungsgemeinscha on Mi a bei e n des
Ins i u s ü Konzen a ions o schung de FU Be lin ange e ig . In die
Zei zwischen E a bei ung und D ucklegung de Manusk ip e iel de
Rück i des G ünde s und Di ek o s des Ins i u s, Helmu A nd , de
sich — wenn man seine Einlei ung in de USA-Analyse Langes, Mend-
ne s und Be zaus ich ig e s eh — mi de sys emk i ischen Ein-
schä zung de Konzen a ionspoli ik de Au o en nich iden i izie en
woll e und dabei den Lese au ie , diese Einschä zung eine k i ischen
Auseinande se zung zu un e ziehen.
De Au bau de o liegenden Bände en sp ich einem einhei lichen
Mus e . Nach Ein üh ungen, die die jeweilige P oblems ellung anhand
de konk e en Bedingungen de un e such en Lände da legen, olgen
Un e suchungen des jeweils bes ehenden konzen a ionspoli ischen In-
s umen a iums. Dabei subsumie en die Au o en un e Konzen a ions-
poli ik im wei es en Sinne „alle Ak e, mi denen s aa liche S ellen au
die A und En wicklung de wi scha lichen Konzen a ion im Un e -
nehmenssek o einwi ken und diese beein lussen und ges al en, sei es
du ch die Gese zgebung, du ch die P axis de Exeku i e und de Ve -
wal ungsbehö den ode du ch die Rech sp echung de Ge ich e" (Hu -
schmid, S. 1-2). Di ek e Konzen a ionspoli ik um aß nach de De ini-
ion Hu schmids und auch de ande en Au o en dabei nu die Mi el,
denen de S aa als Haup zweck die Funk ion übe agen ha , die
ökonomische Konzen a ioin zu beein lussen; zu diesen zählen als wich-
igs e die Bes immungen de jeweiligen We bewe bs-, Ka ell- ode
Fusionsgese ze.
Da übe hinaus un e suchen die Au o en die indi ek e Konzen a ions-
poli ik als Summe on haup sächlich S eue - und gesellscha s ech -
* Es handel sich hie bei um olgende Sch i en:
Gün e Zenk: Konzen a ionspoli ik in Dänema k, No wegen und Finnland.
Tübingen 1971. J. C. B. Moh (Paul Siebeck). IX, 187 S.
Jö g Hu schmid: Konzen a ionspoli ik in England. Tübingen 1971. J. C. B.
Moh (Paul Siebeck). X, 270 S.
Be nd-Pe e Lange, Jü gen-Hin ich Mendne , Heinz Be zau: Die Konzen-
a ionspoli ik in den USA. Ins i u ionen, Rech sp echung und Auswi kungen.
Tübingen 1972. J. C. B. Moh (Paul Siebeck). XXVIII, 863 S.
Gud un F ei ag: Konzen a ionspoli ik in F ank eich. Tübingen 1972. J. C. B.
Moh (Paul Siebeck). XIV, 290 S.
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liehen Maßnahmen, die mi elba die Konzen a ion beein lussen können.
Eine Analyse de indi ek en Konzen a ionspoli ik wi d alle dings in
dem um ang eichs en Band, de „Konzen a ionspoli ik in den USA",
nich o genommen, da de öde a i e Au bau de USA eine solche
Bea bei ung im gegebenen Rahmen nich zugelassen ha .
P inzipiell gleich is bei allen Au o en die Einschä zung de Bedeu-
ung eine unk ionie enden We bewe bso dnung ü die Legi imie ung
p i a kapi alis ische P oduk ions e häl nisse. En scheidend sei, daß
übe den Ma k mechanismus bei eiem We bewe b die Ve bindung
zwischen p o i o ien ie e einzelwi scha liche Be ä igung und Be-
iedigung gesam gesellscha liche Bedü nisse e olge: Im We be-
we bsp ozeß sollen die Un e nehme gleichsam domes izie und ih e
au Gewinnmaximie ung ge ich e e Tä igkei an das Allgemeinwohl
gebunden we den, indem ihnen om Ma k Um ang, Rich ung und P eis
ih e P oduk ion o gesch ieben we den. Ex ap o i e, die sie inno a i
e zielen können, wü den nach ku ze Zei du ch we bewe bliche Re-
ak ionen ih e Konku en en e schwinden: Die mach eie We be-
we bswi scha ga an ie e om Modell he op imale Bedü nisbe iedi-
gung de jeweiligen Wi scha sgesellscha und bewe ks ellige die
schnells mögliche Sozialisie ung de einzelwi scha lich gewonnenen
echnologischen und o ganisa o ischen Ve besse ungen.
Von den Au o en wi d anhand um ang eichen Ta sachenma e ials
nachgewiesen, daß in jede Ma k wi scha im Gegensa z zu obige
Theo ie die Tendenz zu Au hebung de We bewe bso dnung du ch
He ausbildung imme schwe e ang ei ba e p i a e Mach s ellungen
bes eh . Diese immanen e Monopolisie ungs endenz sei Folge de Wide -
sp üche zwischen einzelwi scha liche und gesam wi scha liche Ra-
ionali ä de P oduk ion: Gesam gesellscha lich könne bei Bes ehen
ungehinde en We bewe bs die P oduk ion op imal nach den sich in
kau k ä ige Nach age mani es ie enden Bedü nissen ges eue we -
den, d. h. die Be ölke ung we de bes möglich e so g , die P oduzen en
e hiel en leis ungso ien ie e Einkommen, en s ehende Mach s ellungen
wü den du ch Ak i i ä en on Wi scha e n de gleichen und de
Ma k gegensei e s ändig abgebau . Einzelwi scha lich seien dagegen
S a egien de We bewe bsbesch änkung in bezug au das allein mo i-
ie ende Ziel de un e nehme ischen Gewinnmaximie ung o eilha e ;
im G enz all we de dem Un e nehme soga Leis ungs e weige ung
(monopolis ische Angebo s e knappung) om Ma k hono ie . De Wi-
de sp uch kapi alis ische Ma k wi scha en liege demnach da in, daß
zu E zielung gesam wi scha liche Ziele einzelwi scha liche Ve -
hal ensweisen e mun e wü den, die eben diesen Zielen en gegenlau en:
We bewe bliches Ma k e hal en b inge in de Regel wenige Gewinn
als we bewe bsbesei igende S a egien.
Skep isch sind die Au o en dahe gegenübe de gegenläu igen Ten-
denz, de Ni ellie ung on Monopolp o i en du ch das imi ie ende An-
gebo de Konku enz ode das Au e en on Newcome s: Es gebe
keine Ga an ie, daß du ch Leis ung e ziel e Ma k o eile (und dabei
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e wi scha e e p ozessuale Gewinne) nich zu Monopols ellungen e -
s a en. Wesen liche U sache ü die Ve abschiedung na ionale Kon-
zen a ionsgese ze in den wes lichen Indus ies aa en sei es ja ge ade,
daß in eine Ma k wi scha kein au oma isch wi kendes An imonopol-
egula i exis ie . Bei de Behandlung de Konzen a ionsgese ze sei
dann zu p ü en, ob die en s andene Mach konzen a ion o z allem „so
an die In e essen de Gesellscha gebunden we den könne, daß die a -
sächliche P oduk ion und Ve eilung de Gü e in de Gesellscha on
de Gesam hei ih e Mi gliede bes imm und so eine Legi ima ions-
basis ü die kapi alis ische Wi scha so dnung he ges ell we den
könne" (Hu schmid, S. 265). E gebe jedoch die Un e suchung, daß „die
soziale Besch änkung und Kon olle p i a e Wi scha smach du ch
den We bewe b (en äll ) und die p i a e Ve ügung übe die olks-
wi scha lichen Ressou cen nich meh übe den Ma k mechanismus
an die Bedü nisse de Gesam gesellscha ückgekoppel (wi d), so en -
äll die en scheidende Legi ima ionsbasis ü die Au ech e hal ung
des p i a wi scha lichen Sys ems" (Lange, Mendne , Be zau, S. 831.)
Die E gebnisse alle Un e suchungen lassen sich dahingehend zu-
sammen assen, daß die An ikonzen a ionspoli ik e sag ha , wenn
auch in einigen Fällen einge äum wi d, daß spek akulä e Einzelsiege
e ungen we den konn en. Die G ünde ü das Ve sagen liegen au e -
schiedenen Ebenen; ange angen dami , daß bewuß Konzen a ions ö de-
ung be ieben wu de, um Be iebsg ößen o eile zu e zielen (England,
F ank eich), die sich in höhe en Wachs ums a en, s abile Beschä igung
und Außenhandels o eilen ma e ialisie en soll en; wei e e G ünde lie-
gen in eine Konzen a ionspoli ik de Igno anz (Zusammenhänge zwi-
schen konzen ie e wi scha liche Mach und demok a isch nich legi-
imie e poli ische Mach we den nich gesehen ode e d äng ) und
in de ölligen Unmöglichkei des bü ge lichen S aa es, gegen die In e -
essen des G oßkapi als eine Poli ik de Mach kon olle du chzuse zen,
wobei de S aa im G enz all zum willenlosen Lakaien des Kapi als
degene ie .
Ungelös bleib das zen ale P oblem, ob inne halb eine au p i a-
em P oduk ionsmi eleigen um be uhenden Ma k wi scha eine Kon-
olle de en s ehenden Ve ügungsmach pe se schei e n muß ode
ob sie his o isch nu geschei e is , weil alsche Ins umen e angewand
und/ode en gegens ehende In e essen nich übe wunden we den konn-
en. Bei Hu schmid wi d dieses en scheidende P oblem in de Ein-
lei ung (nich als Un e suchungse gebnis!) ange issen: Soll e es dem
S aa nich möglich sein, ein Sys em eien und unk ions ähigen We -
bewe bs zu scha en, „dann wü de sich zwangsläu ig eine Theo ie an-
bie en, die besag , daß dem kapi alis ischen We bewe b eine imma-
nen e Tendenz zu Au hebung des We bewe bs eigen is , die inne halb
des Sys ems de un e nehme ischen P i a au onomie nich übe wunden
we den kann" (S. 9). Ähnlich hä e Ma x au S. 655 des e s en Bandes
des Kapi als behaup e : „Die Konku enz ... ende s e s mi dem Un e -
gang iele kleine e Kapi alis en, de en Kapi ale eils in die Hand des
Siege s übe gehen, eils un e gehen."
4G Zei sch i ü Wi scha s- u. Sozialwissenscha en 93,6
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De Reku s au Ma x b ing u. E. dabei nich unbeding die Lösung,
da Ma x wenige Sei en spä e sch eib , daß dieses Gese z „gleich allen
ande en Gese zen in seine Ve wi klichung du ch mannig ache Um-
s ände modi izie (wi d), de en Analyse nich hie he gehö ". Dami
bleib eine Hin e ü o en; zwa exis ie das Gese z on de unau -
hal samen Konzen a ion, doch kann es Ums ände (eine „besse e" An i-
us poli ik?) geben, die das Gese z in seine Wi kung au heben. Das
kann sich dann z. B. in einem s agnie enden ode ga allenden Kon-
zen a ionsg ad zeigen ode in en sp echend posi i en E gebnissen on
Ma k s uk u -, Ma k e hal ens- und Ma k e gebnis es s. Wenn die
Au o en es s ellen, daß his o ische konzen a ionspoli ische Maßnah-
men kein übe zeugendes E gebnis gezeig haben (wobei de Maßs ab
ü die Beu eilung de E gebnisse aus einem Bündel on Einzelzielen,
die nich imme einhei lich e e en wo den sind, bes eh ), so is mi
diesem Zwischene gebnis keine Aussage dazu gemach wo den, ob poli-
isch e en uell e s ä kba e „Ums ände" geeigne sind, die Monopoli-
sie ungs endenz im Rahmen kapi alis ische Ma k wi scha en au zu-
hal en und umzukeh en.
So läß sich als Mangel de o liegenden Bände es hal en, daß die
F age nach de Unmöglichkei eine Konzen a ionspoli ik, wi scha -
liche Mach zu kon ollie en (nich unbeding auszuschließen!) und e -
ägliche (nich unbeding ollkommene!) We bewe bsbedingungen he -
beizu üh en, nich deu lich genug ges ell und de Ve such eine An -
wo aus den langen und so g äl igen Un e suchungen nich gewag
wi d. Allen alls bei Lange, Mendne , Be zau kling eine sybillinische
An wo im alle le z en Sa z an: „Die Wide sp üche eines Sys ems, das
die unkon ollie e En al ung p i a e Mach nich nu dulde , sonde n
ge adezu da au beg ünde is , we den sich zwangsläu ig e schä en
und nach Lösungen e langen, die jensei s eine wie auch imme ge-
a e en An i us poli ik liegen we den" (S. 833).
Hie deu e sich an, daß die Au o en wegen de „zwangsläu igen"
Ve schä ung de Lage eine sys emübe windende S a egie ü e o -
de lich hal en (was Helmu A nd in seinem Vo wo ü einen Ta -
bes and häl , de eine k i ischen Auseinande se zung beda ), wobei
sie jedoch nich be ei wa en, Aussagen übe das hin e dem übe wun-
denen Sys em liegende Vakuum zu machen. Man kann nu ho en, daß
sie sich den Ausweg wenige leich machen als jene Ma xis en, die En-
zensbe ge im Ku sbuch 33 sinngemäß so ka ikie : Das Mach p oblem
we de (wie alle ande en Übels ände, an denen de Kapi alismus schuld
sei — Syphillis, Maikä e plage, E dbeben) dadu ch gelös , daß die P o-
duk ionsmi el e s aa lich we den. In olgedessen gebe es beispielsweise
in de Sowje union keine lei Mach p obleme.
Soll en die Au o en jedoch, in den Ka ego ien de he kömmlichen
O dnungs heo ie denkend, die Lösung allein im e bindlichen Zen al-
plan sehen, de 's schon ich en wi d, so we den nach den bishe igen
E ah ungen kaum lösba e Legi ima ionsp obleme an neuen S ellen
au b echen.
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Wei e hin is die Gliede ung des Gesam p ojek s eine k i ischen
Übe p ü ung zu un e ziehen. Die Un e eilung in geog a ische Ein-
hei en (Konzen a ionspoli ik in England, Finnland usw.) is nich als
op imal anzusehen, wenn das Ziel de Un e suchung die Analyse de
Chancen ü eine e izien e An i us poli ik is . Komm man z. B. zu
dem Schluß, daß die dänische Konzen a ionspoli ik gegenübe Lie e an-
en- und Abnehme abhängigkei en p ak isch mach los sei, so kann mi
diesem E gebnis kaum gene alisie end gesag we den, daß de a ige
S uk u - bzw. Ve hal ensphänomene du ch Konzen a ionspoli ik nich
ge egel we den können. Ähnliches gil ü ande e We bewe bsbe-
sch änkungen: Die Ta sache, daß die b i ische Indus ial Reo ganiza ion
Co po a ion un e eine Labou -Regie ung in ensi um ein „Res uc-
u ing" de b i ischen Indus ie mi els Fusions ö de ung bemüh wa ,
weil in de Labou Pa y die Ansich e e en wu de, daß man mi de
Technologisie ung G oßb i anniens eine Fo mel ü einen mode nen
Sozialismus ge unden habe — diese Ta sache kann nich als Beweis
gel en, daß inne halb on kapi alis ischen Ma k wi scha en eine Kon-
olle de Konzen a ion des P i a kapi als unmöglich wä e. Hie wä e
es u. E. sinn olle , on den P oblems ellungen (z. B. „Ho izon ale e -
agliche We bewe bsbesch änkungen", „Ma k behe schende S ellun-
gen", „Fusionen" usw.) auszugehen und im in e na ionalen Ve gleich
zu p ü en, welche E ek i i ä z. B. s aa liche Maßnahmen zu Kon olle
abges imm e Ve hal ensweisen haben können. Wel wei es Schei e n
on diesbezüglichen Maßnahmen könn e als wich iges Indiz ü eine
gene elle Un auglichkei konzen a ionspoli ische Maßnahmen angese-
hen we den.
Diese Ansa z soll noch ku z an de Wi kung ka ell ech liche Maß-
nahmen e läu e we den: Hu schmid s ell e am Ende seine Un e -
suchungen es , „daß die wich igs en We bewe bsbesch änkungen ...
in den kollek i en P ak iken on Ka ellen ... bes anden" (S. 251), was
als Indiz ü die Ine ek i i ä des „Monopolies and Res ic i e P ac-
ices Ac " on 1948 angesehen we den könne. Läß sich da aus de
Schluß ziehen, Ka ellkon olle sei pe se nich möglich? Lange, Mend-
ne und Be zau geben am Schluß ih e Abhandlungen einen Hinweis:
„Nachdem au g und des She man Ac s die Ge ich e gegen Ende des
o igen Jah hunde s scha gegen P eiska elle o gingen, wähl en
die Un e nehmen ande e Fo men (haup sächlich Fusionen, M. T.), um
den We bewe b zu besch änken" (S. 284). Somi is es zumindes heo-
e isch möglich, gegen die In e essen des Kapi als ein gene elles Ka ell-
e bo du chzuse zen; man ha dann abe Nebene ek e zu e wa en,
die e en uell die Wi kungen des Ve bo s übe kompensie en können.
So lieg die K i ik de d ei Au o en an de US-ame ikanischen Kon-
zen a ionspoli ik haup sächlich in dem Vo wu , s uk u e ände nde
Maßnahmen (z. B. En lech ung de g oßen Konze ne) seien bislang nu
zöge nd o genommen wo den; auße dem wu de on o izielle Sei e
das P oblem de wi scha lichen Konzen a ion nich meh in ensi
angegangen. Da aus läß sich abe de Schluß ziehen, daß eine wi k-
same Konzen a ionspoli ik im gegebenen o dnungspoli ischen Rahmen
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V24 Li e a u
du chaus möglich is ; man müß e nu geeigne e S ellen ü die Du ch-
se zung de Gese ze scha en und diese S ellen poli isch zu eine in en-
si e en Gese zesanwendung e mun e n.
Um den Nachweis eine gene ellen Unmöglichkei s uk u e ände n-
de An i us poli ik zu b ingen, müß e analog bewiesen we den, daß
de a ige Maßnahmen — e gänz du ch die Ein üh ung on quali izie -
en Mi bes immungs ech en ü die in den Konze nen ä igen Lohn-
abhängigen — unmöglich sind. Die Ta sache, daß die Kapi albesi ze
sich gegen de a ige Maßnahmen weh en we den, kann dabei nich als
Beweis ü g undsä zliche Unwi ksamkei ane kann we den.
Einen in e essan en E klä ungsansa z inden Lange, Mendne und
Be zau am Schluß ih e Aus üh ungen in de Übe agung de Das-
Sein-bes imm -das-Bewuß sein-Dok in au die Konzen a ionspoli ik:
De Unwille sei ens de US-Regie ung, die Konzen a ion zu kon ol-
lie en, sei Folge de Anpassung, die die Übe mach de ealen Ve -
häl nisse im Bewuß sein de Ideologen bewi k ha . Unkla bleib beim
Lese alle dings, welche ealen Ve häl nisse gemein sind: Ob die Ta -
sache, daß die Konze ne es e s ehen, die e ealed p e e ences de
Be ölke ung gu zu be iedigen — was au eine konzen a ionspoli isch
nich zu e ände nde In e essenkong uenz zwischen Kapi al und Ve -
b auche scha hinweisen wü de —, ode die Ta sache, daß die Konze ne
ih e Mach ücksich slos im eigenen In e esse ausnu zen, die Ve b au-
che sys ema isch be ügen und die ma ione enha e Regie ung ü sich
a bei en lassen. Soll en die Au o en le z e es gemein haben, so is
schwe zu e s ehen, wie de a ige Ve häl nisse dazu üh en können,
daß sich das Bewuß sein de Ideologen und de Be ölke ung mi sol-
chem Mach mißb auch iden i izie . Die Unkla hei wi d noch e s ä k ,
wenn man zusä zlich die Rückkoppelungen on Bewuß sein au die
ealen Ve häl nisse in Be ach zieh .
Michael Tolksdo , Be lin
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