Grüne Infrastruktur planen, entwickeln und umsetzen: Ein Beitrag zur Alpinen Raumordnung
Abstract
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Full text
Hüppauff, Jakob et al. Research Report Grüne Infrastruktur planen, entwickeln und umsetzen: Ein Beitrag zur Alpinen Raumordnung Positionspapier aus der ARL, No. 158 Provided in Cooperation with: ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft Suggested Citation: Hüppauff, Jakob et al. (2025) : Grüne Infrastruktur planen, entwickeln und umsetzen: Ein Beitrag zur Alpinen Raumordnung, Positionspapier aus der ARL, No. 158, Verlag der ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft, Hannover, https://doi.org/10.60683/s9db-jn28 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/327122 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. Sie dürfen die Dokumente nicht für öffentliche oder kommerzielle Zwecke vervielfältigen, öffentlich ausstellen, öffentlich zugänglich machen, vertreiben oder anderweitig nutzen. Sofern die Verfasser die Dokumente unter Open-Content-Lizenzen (insbesondere CC-Lizenzen) zur Verfügung gestellt haben sollten, gelten abweichend von diesen Nutzungsbedingungen die in der dort genannten Lizenz gewährten Nutzungsrechte. Terms of use: Documents in EconStor may be saved and copied for your personal and scholarly purposes. You are not to copy documents for public or commercial purposes, to exhibit the documents publicly, to make them publicly available on the internet, or to distribute or otherwise use the documents in public. If the documents have been made available under an Open Content Licence (especially Creative Commons Licences), you may exercise further usage rights as specified in the indicated licence. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN Ein Beitrag zur Alpinen Raumordnung Positionspapier aus der ARL 158 AKADEMIE FŪR RAUMENTWICKLUNG IN DER LEIBNIZ-GEMEINSCHAFT
Hannover 2025 GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN Ein Beitrag zur Alpinen Raumordnung Positionspapier aus der ARL 158 AKADEMIE FŪR RAUMENTWICKLUNG IN DER LEIBNIZ-GEMEINSCHAFT
In den Veröffentlichungen der ARL legen wir großen Wert auf eine faire, gendergerechte Sprache. Als Grundlage für einen gendersensiblen Sprachgebrauch dient der Leitfaden gendergerechte Sprache in der ARL. Geschäftsstelle der ARL: Prof. Dr. Andreas Klee, [email protected] Positionspapier aus der ARL 158 eISSN 1611-9983 Die PDF-Version ist unter https://www.arl-net.de/shop verfügbar (Open Access) CC_BY_SA 4.0 International Verlag der ARL – Hannover 2025 Sprachliches Lektorat: C. Burkhart Formales Lektorat: K. Kube Satz und Layout: G. Rojahn Zitierempfehlung: ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (Hrsg.) (2025): Grüne Infrastruktur planen, entwickeln und umsetzen – Ein Beitrag zur Alpinen Raumordnung. Hannover. = Positionspapier aus der ARL 158. https://doi.org/10.60683/s9db-jn28 ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft Vahrenwalder Str. 247 30179 Hannover Tel. +49 511 34842-0 Fax +49 511 34842-41 [email protected] www.arl-net.de www.arl-international.com
Dieses Positionspapier wurde von den Mitgliedern der grenzübergreifenden Arbeitsgruppe „Grüne Infrastruktur in den Nördlichen Kalkalpen“ des ARL-Forums Bayern erarbeitet: Jakob Hüppauff, Regierung von Oberbayern, München (DE) Prof. Dr. Hubert Job, Julius-Maximilians-Universität Würzburg (DE) Constantin Meyer, ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft, Hannover (DE) Florian Lintzmeyer, ifuplan – Institut für Umweltplanung und Raumentwicklung, München (DE) (Geschäftsführung der AG) Dr. Stefan Obkircher, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Bregenz (AT) Catarina Proidl, Landesverwaltung des Fürstentum Liechtenstein, Vaduz (LIE) PD Dr. Marco Pütz, Eidgenösische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf (CH) Richard Schoßleitner, Büro für Geografie & Raumforschung, Salzburg (AT) Günter Salchner, Bürgermeister der Stadtgemeinde Reutte (AT) Kerstin Ströbel, Julius-Maximilians-Universität Würzburg (DE) Prof. Dr. Sabine Weizenegger, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten (DE) (Leitung der AG) Die in diesem Positionspapier dargestellten Inhalte, Ansichten und Empfehlungen spiegeln nicht zwingend die Meinungen der Institutionen aller beteiligten Autorinnen und Autoren wider. Das ARL-Forum Bayern ist eines von sieben auf Dauer eingerichteten regionalen ARL-Foren in Deutschland, die sich mit aktuellen Fragen der Landes-, Regionalund Stadtentwicklung der jeweiligen Region befassen sowie grenzübergreifende Themen bearbeiten. Als regionalisierte Aktivität der ARL European Working Group AlpPlan (Alpine Spatial Planning Network) brachte die Arbeitsgruppe Vertreterinnen und Vertreter aus Raumwissenschaft und Planungs-/Verwaltungspraxis aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland zusammen, um einen länderübergreifenden fachlichen Austausch zur Grünen Infrastruktur im nordöstlichen Alpenraum zu ermöglichen.
Executive Summary Der Alpenraum steht vor multiplen Herausforderungen wie der Klima-, der Biodiversitätsund der Energiekrise. Hinzu kommen Flächennutzungskonkurrenzen und Belastungen, beispielsweise durch Freizeitnutzung. Dabei sind diese Herausforderungen in den Alpen nicht immer mit anderen Räumen zu vergleichen, vor allem wegen der besonderen naturräumlichen Bedingungen. Gleichzeitig gelten in den Alpenländern unterschiedliche nationale Rahmenbedingungen und die Alpenanrainerstaaten haben sich in Form der völkerrechtlich verbindlichen Alpenkonvention zu einer ganzheitlichen Politik zur Erhaltung und zum Schutz der Alpen verpflichtet. Die Raumplanung und Raumentwicklung spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung globaler, europäischer und nationaler Ziele zur Sicherung und Wiederherstellung der Biodiversität. Das Konzept der Grünen Infrastruktur, definiert als ein strategisch geplantes Netzwerk natürlicher und naturnaher Flächen, ist dabei von zentraler Bedeutung und ergänzt die bisherigen fachlichen Debatten zur raumordnerischen Freiraumsicherung sowie zur Alpinen Raumordnung. Internationale, europäische und nationale Vorgaben fordern eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Belange in der räumlichen Planung. Der Globale Biodiversitätsrahmen, die EU-Biodiversitätsstrategie, die EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur und die Alpenkonvention setzen hier wichtige Rahmenbedingungen. Gleichzeitig verschärfen etwa aktuelle Ausbauziele für erneuerbare Energien die Raumnutzungskonkurrenzen. Durch ihre ressortübergreifende und integrierende Rolle ist die räumliche Planung hier künftig in einer zunehmenden Verantwortung, die Voraussetzungen für die gemeinsame Umsetzung dieser gesamtgesellschaftlichen Vorgaben auf den verschiedenen räumlichen Planungsebenen zu schaffen. Die Umsetzung des Konzepts Grüne Infrastruktur erfordert einen Perspektivenwechsel in der Raumordnung, der ökologische Funktionen gleichwertig neben andere Raumnutzungen stellt. Eine enge Abstimmung zwischen räumlicher Planung und verschiedenen Fachressorts (z. B. Landund Forstwirtschaft, Naturschutz, Wasserwirtschaft und Energiesektor) sowie die Einbindung von Landnutzenden und der Zivilgesellschaft sind unerlässlich. Insbesondere Kommunen spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung und Kommunikation, benötigen jedoch selbst fachliche Unterstützung und Sensibilisierung in diesem Themenbereich. Ein leistungsfähiges Netzwerk Grüner Infrastruktur im Alpenraum fördert die Biodiversität, schützt vor den Auswirkungen des Klimawandels und bietet Chancen für Mehrgewinnstrategien der Landnutzung. Die Raumplanung kann einen Rahmen für die langfristige Entwicklung dieser Gebiete und verbindender Korridore schaffen. Im Alpenraum ist dabei vorwiegend die ökologische Vernetzung entlang vertikaler Gradienten von besonderer Bedeutung. Raumwirksame Planungen sollten daher im Sinne eines Biodiversitätsbzw. Konnektivitäts-Mainstreaming integrale Beiträge zur Verbesserung des Biodiversitätsschutzes und der ökologischen Vernetzung aufzeigen. Um dies zu erreichen und Grüne Infrastruktur im Alpenraum ganzheitlich voranzubringen, sind strukturelle Verbesserungen in verschiedenen Bereichen erforderlich: > die Schaffung eines geeigneten Rechtsrahmens, > die Weiterentwicklung von Planungsgrundlagen und -instrumenten, > die passgenaue und unbürokratische Bereitstellung von Fördermitteln, > die Stärkung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit > sowie die Mobilisierung gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure. Dabei gilt es, sowohl übergeordnete Planung mit verbindlichen Vorgaben als auch „Bottomup“-Initiativen auf der lokalen Ebene einzubeziehen. Es gilt, einen Perspektivenwechsel anzuregen und den extensiv genutzten Freiraum und dessen Funktionen für die ökologische Vernetzung als multifunktionale, strukturgebende Elemente aus der Sicht der räumlichen Planung zu betrachten.
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN 1 GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN Ein Beitrag zur Alpinen Raumordnung Gliederung 1 Einleitung und Problemstellung 2 Internationale Vorgaben begründen neue Dringlichkeit 3 Grüne Infrastruktur braucht transdisziplinäres, akteurorientiertes Handeln 4 Vision eines leistungsfähigen Netzwerks Grüner Infrastruktur im Alpenraum 5 Handlungsempfehlungen Literatur Anhang: Matrix zur Veranschaulichung überörtlicher Raumordnungsinstrumente Kurzfassung Der Alpenraum steht vor besonderen Herausforderungen, die internationalen Ziele des Globalen Biodiversitätsrahmens sowie der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur („Nature Restoration Law“) umzusetzen. Neben etablierten Bestandteilen räumlicher Planungsdokumente, wie etwa zum Landschaftsschutz oder der Naherholungsvorsorge, drängen ökologische Belange stärker in den Vordergrund. Das Positionspapier aus der länderübergreifenden Arbeitsgruppe des ARL-Forums Bayern versteht das multifunktionale Konzept der „Grünen Infrastruktur“ als gewinnbringenden Zugang, um im Alpenraum eine stärkere Koordinationsrolle der räumlichen Planung für freiraumbezogene Planungen und Maßnahmen zu fordern. Denn bislang fallen sie in die Zuständigkeiten verschiedenster Fachressorts und werden oftmals thematisch isoliert betrachtet und behandelt. Gleichzeitig soll damit auch die Akzeptanz staatlicher Nachhaltigkeitsziele sowie der effektive Einsatz öffentlicher Mittel gefördert werden. Das Positionspapier skizziert die Vision eines leistungsfähigen Netzwerks Grüner Infrastruktur im Alpenraum, welches vor allem die ökologische Vernetzung stärkt und sich auf eine rahmengebende Sicherung durch die Raumplanung stützt. Um dies zu erreichen, werden Handlungsempfehlungen bezüglich der Stärkung des rechtlichen Rahmens, der Eignung von Planungsinstrumenten, der Förderung und Finanzierung von Maßnahmen zur Umsetzung der Grünen Infrastruktur, der Stärkung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit sowie der Mobilisierung gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure formuliert. Schlüsselwörter Grüne Infrastruktur – Raumordnung – Alpen – Freiraum – ressortübergreifende Zusammenarbeit – ökologische Konnektivität Planning, designing and implementing Green Infrastructure – a contribution to Alpine spatial planning Abstract The Alpine region faces particular challenges in implementing the international targets of the Global Biodiversity Framework and the EU Nature Restoration Law. In addition to established components of spatial planning documents, such as landscape protection or local recreation provision, ecological concerns coming more in the fore. The position paper from the cross-border working group of the ARL Forum Bavaria considers the multifunctional concept of ‘green infrastructure’ to be a profitable approach for promoting a stronger coordinating role for spatial planning in the northern Alpine region with regard to open space-related planning and measures. So far, they have fallen under the responsibility of a wide range of specialist departments and are often considered and treated thematically in isolation. At the same time, this is also intended to
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN2 promote acceptance of government sustainability goals and the effective use of public funds. The position paper outlines a vision of an efficient green infrastructure network in the Alpine region, which above all strengthens ecological connectivity and is based on a framework provided by spatial planning. In order to achieve this, recommendations for action are formulated regarding strengthening the legal framework, the suitability of planning instruments, the promotion and financing of measures to implement green infrastructure, the strengthening of interdepartmental cooperation and the mobilisation of civil social actors. Keywords Green Infrastructure – Spatial planning – Alpine region – Open space – Intersectoral cooperation – Ecological connectivity 1 Einleitung und Problemstellung Die räumliche Planung und die raumrelevanten Fachressorts bis hin zur Gesellschaft als Ganzes sind mit multiplen Krisen wie der Klima-, der Biodiversitätssowie der Energiekrise konfrontiert. Hinzu kommen zunehmende Flächennutzungskonkurrenzen durch Landwirtschaft und Siedlungsentwicklung sowie punktuell starke Belastungen durch Freizeitund Erholungsnutzung. Und es sind Zielvorgaben und Genehmigungserleichterungen im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energien umzusetzen. Die Herausforderungen und Rahmenbedingungen in den Alpen sind dabei nicht immer mit anderen Räumen zu vergleichen: Zu nennen sind vor allem die besonderen naturräumlichen Gegebenheiten, unter anderem die aufgrund des Reliefs eingeschränkte Verfügbarkeit von Flächen, die im Zuge des Klimawandels absehbar zunehmenden Naturgefahren und die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen auf die ausgeprägte Biodiversität mit teils sehr spezialisierten Arten. Die Alpen nehmen außerdem wichtige Funktionen ein, etwa als Wasserreservoir für Räume bis weit ins Vorland hinein, was die Fragestellungen hier besonders relevant macht. Trotz alpenweiten Instrumenten wie der Alpenkonvention oder der Europäischen Alpenraumstrategie EUSALP gibt es in den einzelnen Alpenländern unterschiedliche nationale Vorgaben und Herangehensweisen. Eine grenz überschreitende Zusammenarbeit ist zwar ein Erfordernis, bleibt aber oft auf die Projektebene begrenzt. Neben den Herausforderungen der Flächenverfügbarkeit und Maßnahmenfinanzierung besteht eine konkrete Anforderung an die Raumplanung und Raumentwicklung, Beiträge zur Umsetzung globaler, europäischer, nationaler und bundesländerspezifischer Ziele zu leisten. Außerdem wurde die Notwendigkeit eines Ausbaus der Grünen und Blauen Infrastruktur sowie der (Wieder-)Herstellung ökologischer Netzwerke erkannt. Aktuelle Herausforderungen für Grüne Infrastruktur (GI), z.B. aufgrund von Artenrückgang und der Fragmentierung von natürlichen Lebensräumen, gelten im besonderen Maße für den Alpenraum, welcher eine herausragende Bedeutung als grenzüberschreitender europäischer Kulturund Naturlandschaftsraum mit einem vergleichsweise hohen Anteil an naturnahen Freiräumen einnimmt (Job/Meyer/Coronado et al. 2022; ARL 2022). Zudem bestehen verschiedene rechtliche Anforderungen aus den verbindlichen Durchführungsprotokollen der Alpenkonvention,1 allen voran in den Bereichen Naturschutz und Landschaftspflege, Raumplanung und nachhaltige Entwicklung sowie Berglandwirtschaft und Bergwald. Dem wird in verschiedenen nationalen Instrumenten bereits Rechnung getragen: Die ressourcenschonende und klimawandelbezogene Freiraumgestaltung ist beispielsweise Bestandteil des 10-Punkte-Programms des Österreichischen Raumentwicklungskonzepts ÖREK 2030 (ÖROK 2021). Dabei wird der Bogen von kleinen Grünflächen innerhalb bebauter Gebiete bis zu zusammenhängenden Freiraumkorridoren, großflächigen Landschaftsräumen und Schutzgebieten sowie deren Vernetzung gespannt. Auch dem Fürstentum Liechtenstein widmet der nationale Akti1 https://www.alpconv.org/de/startseite/konvention/protokolle-deklarationen/ (24.02.2025).
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN 9 Mobilisierung, Kommunikation und (Bewusstseins-)Bildung Mit dem Schaffen entsprechender Rahmenbedingungen und einer Sensibilisierung kann es gelingen, Landnutzende für Maßnahmen zur Grünen Infrastruktur zu gewinnen und innovative Ansätze in die Breite zu tragen. Dabei stehen nicht unbedingt flächendeckende Vorgaben oder Abstimmungen im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, den Rahmen zu schaffen, in dem nach dem Kooperationsund Freiwilligkeitsprinzip pilothafte Herangehensweisen erprobt werden können. Dazu gehört der Mut, punktuell ungeplante Entwicklungen zuzulassen und eine offene Fehlerkultur zu ermöglichen, in der auch Scheitern erlaubt sein darf. Beispiele dafür, wie man Landnutzende gewinnen und motivieren kann sind etwa die „Allgäuer Moorallianz“ in Bayern11, die eine kooperative Umsetzung eines Naturschutzgroßprojektes gewährleistet, oder die Initiative „BodenFreiheit“ in Vorarlberg12, die über Crowdfunding Flächen ankauft und freihält. In Bayern verfolgte die Verwaltung für Ländliche Entwicklung zuletzt im Rahmen von pilothaften Initiativen wie „land. belebt“13 oder „boden:ständig“14 den Ansatz, einen Kommunikationsrahmen aufzuspannen, innerhalb dessen alle Ansprechpartner an einem Tisch auf Augenhöhe miteinander sprechen. Involviert waren in erster Linie umsetzungswillige Bürgerinnen und Bürger sowie Flächeneigentümerinnen und -eigentümer, während Behörden erst in einem zweiten Schritt ins Spiel kamen, wenn es etwa um Förderungen ging. Vor allem kommunalpolitische Akteurinnen und Akteure können eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Grüner Infrastruktur spielen, indem sie Kommunikation und Bewusstseinsbildung aktiv vor Ort vorantreiben. Konkret können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe angesprochen werden, insbesondere für Pflegearbeiten. Aber auch Bürgerinnen und Bürger können zur Mitwirkung motiviert werden. Zentral ist dabei, die Rolle Grüner Infrastruktur in verständlicher Sprache zu vermitteln. Durch gezielte Informationskampagnen und Entscheidungen vorgelagerte partizipative Prozesse können gegenüber politischen Akteurinnen und Akteure die Vorteile und Notwendigkeit von Grüner Infrastruktur verdeutlichen und so die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen (vgl. Salchner/Weizenegger 2025). Ein wichtiger Aspekt ist aber, einen Perspektivenwechsel anzuregen und den extensiv genutzten Freiraum und dessen Funktionen für die ökologische Vernetzung als multifunktionale, strukturgebende Elemente aus Sicht der räumlichen Planung zu betrachten. Literatur ARL – Academy for Territorial Development in the Leibniz Association (Hrsg.) (2022): Safeguarding Open Spaces in the Alpine Region. Hannover. = Positionspapier aus der ARL 133. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0156-01339 (17.07.2025). ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (Hrsg.) (2025): Freiraumwende – Vom Freiraum her denken, planen und handeln. Hannover. = Positionspapier aus der ARL 152. Hannover. https://doi.org/10.60683/0d74-gn32 Blecken, L.; Böhnke, R.; Götze, G.; Gutsche, J.-M.; Köck, W.; Preuß, T. (2025): Umsetzung von verbindlichen Flächensparzielen im Rahmen der räumlichen Planung. In: Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning 83, 1, 31–45. https://doi.org/10.14512/rur.2568 BMU – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (2024): Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030. Beschluss des Bundeskabinetts vom 18. Dezember 2024. Berlin. https://www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Naturschutz/nbs_2030_strategie_bf.pdf (17.07.2025). Bundesregierung (2021): Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie. Weiterentwicklung 2021. Berlin. https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975274/1873516/9d73d857a3f7f0f8df5ac1b4c349fa07/ 2021-03-10-dns-2021-finale-langfassung-barrierefrei-data.pdf (17.07.2025). Burger, A.; Bretschneider, W. (2021): Umweltschädliche Subventionen in Deutschland. Aktualisierte Ausgabe 2021. Dessau-Roßlau. = UBA-Texte 143/2001. 11 https://www.moorallianz.de (29.07.2025). 12 https://www.bodenfreiheit.at (29.07.2025). 13 https://land-belebt.bayern/ (29.07.2025). 14 https://boden-staendig.eu/ (29.07.2025).
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN10 Busse, T.; Grefe, C. (2024): Der Grund. Die neuen Konflikte um unsere Böden und wie sie gelöst werden können. München. Europäische Kommission (2013): Grüne Infrastruktur (GI) – Aufwertung des europäischen Naturkapitals. Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschaftsund Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen. COM(2013) 249 final. Brüssel. Fürstentum Liechtenstein (2024): Aktionsplan Biodiversität 2030+. Vaduz. https://www.regierung.li/files/attachments/aktionsplan-biodiversitaet-2030-.pdf (29.07.2025). Gubler, L.; Ismail, S.A.; Seidl, I. (2020): Biodiversitätsschädigende Subventionen in der Schweiz. Grundlagenbericht. Birmensdorf. = WSL-Berichte 96. Hüppauff, J.; Kufeld, W. (2025): Freiraumstrategien neu ausrichten. Integrative Betrachtung sowie stärkere Ausrichtung auf Multifunktionalität und Mehrfachnutzungen. In: Jacoby, C.; Domhardt, H.-J.; Kufeld, W. (Hrsg.): Freiraumsicherung und Freiraumentwicklung in der räumlichen Planung. Mit einem Perspektivwechsel den Freiraumschutz stärken! Hannover. = Forschungsberichte der ARL 24. Hannover (in Vorbereitung). Job, H.; Meyer, C.; Coronado, O.; Koblar, S.; Laner, P.; Omizzolo, A.; Plassmann, G.; Riedler, W.; Vesely, P.; Schindelegger, A. (2022): Open Spaces in the European Alps –GIS-Based Analysis and Implications for Spatial Planning from a Transnational Perspective. In: Land 11, 9, 1605. https://doi.org/10.3390/land11091605 Neu, U.; Ismail, S.; Reusser, L. (2024): Ausbau erneuerbarer Energien biodiversitätsund landschaftsverträglich planen. = Swiss Academies Communications 19. Bern. https://doi.org/10.5281/zenodo.10927046 ÖROK – Österreichische Raumordnungskonferenz (2021): Österreichisches Raumentwicklungskonzept ÖREK 2030. Raum für Wandel. Wien. Salchner, G., Weizenegger, S. (2025): Grüne Infrastruktur im Alpenraum. Kommunale und grenzüberschreitende Erfahrungen zur Umsetzung von Grüner Infrastruktur. Sabine Weizenegger im Interview mit Günter Salchner am 7. August 2024. In: Raumentwicklung – ARL-Journal für Wissenschaft und Praxis 55, 1, 66–68. Schindelegger, A. (2020): Alpine Raumordnung. Freiflächenschutz und Steuerung der touristischen Entwicklung mit hoheitlichen Planungsinstrumenten. In: Dillinger, T.; Getzner, M.; Kanonier, A.; Zech, S. (Hrsg.): 50 Jahre Raumplanung an der TU Wien. Studieren – Lehren – Forschen. = Jahrbuch Raumplanung 2020. Wien, 595–609. SRU – Sachverständigenrat für Umweltfragen: WBBGR – Wissenschaftlicher Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen; WBW – Wissenschaftlicher Beirat für Waldpolitik (2024): Renaturierung: Biodiversität stärken, Flächen zukunftsfähig bewirtschaften. Stellungnahme. Berlin. Tischler, S. (2022): Alpine Raumordnung: In: CIPRA Österreich (Hrsg.): Handbuch Alpine Raumordnung. Ein Raumentwicklungskonzept für den Alpinen Raum. Wien, 7–15. WBGU – Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (2020): Landwende im Anthropozän: Von der Konkurrenz zur Integration. Berlin. Wilson, O. (2023): Putting nature centre stage? The challenges of ‘mainstreaming’ biodiversity in the planning process. In: Journal of Environmental Planning and Management 66, 3, 549–571. https://doi.org/10.1080/09640568.2021.1999219 Zerzawy, F.; Beermann, A.-C.; Fiedler, S.; Runkel, M. (2021): Umweltschädliche Subventionen in Deutschland: Fokus Biodiversität. Wie schädliche Anreize die biologische Vielfalt gefährden. Berlin.
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN 11 Anhang Matrix zur Veranschaulichung überörtlicher Raumordnungsinstrumente Auswahl15 formeller überörtlicher Raumordnungsinstrumente mit Wirkung auf Grüne Infrastruktur und Freiraumschutz in den nördlichen Kalkalpen (DE – AT – CH – LIE) Instrument mono-/ multifunktional angelegt Verbindlichkeit für nachgeordnete Planungsebenen (niedrig/mittel/ hoch) Grüne Infrastruktur direkt/indirekt betroffen Deutschland (Freistaat Bayern) Landschaftliches Vorbehaltsgebiet (Regionalpläne) multi niedrig direkt Regionaler Grünzug (Regionalpläne) multi mittel direkt Trenngrün (Regionalpläne) mono mittel direkt Vorranggebiet für Hochwasserschutz (Regionalpläne) mono hoch indirekt Vorranggebiet für Wasserversorgung (Regionalpläne) mono hoch indirekt Vorbehaltsgebiet für Wasserversorgung (Regionalpläne) mono niedrig indirekt Alpenplan (Landesentwicklungsprogramm) multi hoch indirekt 15 Schutzgebiete bzw. Bundesinventare der Fachplanungen Naturschutz, Wasserund Forstwirtschaft (beispielsweise Tiroler Ruhegebiete, Liechtensteiner Landschaftsschutzinventar oder Schweizer Bundesinventare) wurden in der Tabelle nicht betrachtet, da sie keine Raumordnungsinstru mente darstellen. Dennoch spielen sie bei der Planung Grüner Infrastruktur eine Rolle und werden zum Teil auch nachrichtlich in die Raumordnungspläne übernommen.
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN12 Instrument mono-/ multifunktional angelegt Verbindlichkeit für nachgeordnete Planungsebenen(niedrig/ mittel/hoch) Grüne Infrastruktur direkt/indirekt betroffen Deutschland (Freistaat Bayern) Vorranggebiete für den Klimaschutz multifunktional hoch direkt Vorbehalts gebiete für den Klimaschutz multifunktional niedrig direkt Vorranggebiete für die Klimaanpassung multifunktional hoch direkt Vorbehaltsgebiete für die Klimaanpassung multifunktional niedrig direkt Vorranggebiete für die Landwirtschaft monofunktional hoch indirekt Vorbehaltsgebiete für die Landwirtschaft monofunktional niedrig indirekt Österreich (Land Salzburg) Alpine Ruhezone (Landesentwicklungsprogramm) multi niedrig indirekt Grünraumund Wanderkorridore (Landesentwicklungsprogramm) mono niedrig direkt Grüngürtel (Regionalprogramm Salzburg Stadt und Umgebungsgemeinden) multi hoch direkt Vorrang bereich/ -fläche Ökologie (Regionalprogramme) multi hoch direkt
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN 13 Instrument mono-/ multifunktional angelegt Verbindlichkeit für nachgeordnete Planungsebenen(niedrig/ mittel/hoch) Grüne Infrastruktur direkt/indirekt betroffen Österreich (Land Salzburg) Regionale/r Grünzug/-verbindung // (Über-)Regionaler Grünkorridor (Regionalprogramme) multi mittel direkt Kern-/Vorsorgeraum für Landwirtschaft(-spro - duktion) (Regionalprogramme) mono mittel indirekt Vorrangbereich Erholung // Kulturlandschaftsbetonte Erholungszone (Regionalprogramme) multi niedrig indirekt Vorsorgeraum für den regionalen Biotopverbund (Regionalprogramme) multi hoch direkt Österreich (Land Tirol) Regionalprogramme betreffend überörtliche Grünzonen multi hoch direkt Regionalprogramme betreffend landwirtschaftliche Vorrangflächen multi hoch indirekt
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN14 Instrument mono-/ multifunktional angelegt Verbindlichkeit für nachgeordnete Planungsebenen(niedrig/ mittel/hoch) Grüne Infrastruktur direkt/indirekt betroffen Österreich (Land Vorarlberg) Landesgrünzonen Rheintal und Walgau (Landesraumpläne) multi hoch direkt Blauzone Rheintal (Landesraumplan) mono hoch indirekt Inventar Weißzone (Planungsgrundlage auf Landesebene) multi niedrig indirekt Regionale räumliche Entwicklungskonzepte (inkl. Entwicklung des Freiraums) multi niedrig indirekt Schweiz (Bundesebene) Fruchtfolgefläche (Sachplan des Bundes) multi hoch indirekt Agglomerationsprogramme (mit Zukunftsbild, Strategien, Maßnahmen) für Siedlung, Verkehr und Landschaft multi hoch direkt Schweiz (Kantone16) Fruchtfolgefläche (Kantonale Richtpläne) multi hoch indirekt Wildtierkorridor (Kantonale Richtpläne) mono niedrig direkt 16 Das Schweizer Raumplanungsgesetz enthält nur sehr beschränkte Vorgaben an das Verfahren und die Zuständigkeiten bei der Richtplanung. Die Verantwortung und damit auch die Verbindlichkeit einzelner Inhalte der kantonalen Richtpläne unterscheidet sich demnach von Kanton zu Kanton, auch im zeitlichen Verlauf.
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN 15 Instrument mono-/ multifunktional angelegt Verbindlichkeit für nachgeordnete Planungsebenen(niedrig/ mittel/hoch) Grüne Infrastruktur direkt/indirekt betroffen Schweiz (Kantone) Gebiet mit Vorrang Landschaft // Kantonales Interessengebiet Landschaftsschutz // Landschaft Kantonaler Bedeutung (Kantonale Richtpläne) multi niedrig direkt Lebensräume bedrohter Arten – Kern-/Schongebiete (Kantonale Richtpläne) mono hoch direkt Gebiet mit Vernetzungsfunktion (Kantonale Richtpläne) mono niedrig direkt Landwirtschaftsgebiet, Nichtbaugebiet (Kantonale Richtpläne) mono hoch indirekt Kantonales Interessengebiet Grundwasser (definitive Grundwasserschutzzonen) // Grundwasserreserven (Kantonale Richtpläne) mono hoch indirekt Liechtenstein Rechtskräftige Landwirtschaftszone (Landesrichtplan 2011) mono hoch indirekt
158 _ GRÜNE INFRASTRUKTUR PLANEN, ENTWICKELN UND UMSETZEN16 Instrument mono-/ multifunktional angelegt Verbindlichkeit für nachgeordnete Planungsebenen(niedrig/ mittel/hoch) Grüne Infrastruktur direkt/indirekt betroffen Liechtenstein Kernlebensräume / Trittstein / Scharnier, Erhaltungszone und Ruhezone (Landesrichtplan 2011) mono hoch direkt Entwicklungskonzept Landschaft, Zwischenbericht Analyse (Agglomerationsprogramm Werdenberg Liechtenstein 2013, Synthesebericht 2016) multi niedrig direkt Hitzeangepasste Siedlungsentwicklung (Agglomerationsprogramm Werdenberg Liechtenstein 2021) mono mittel direkt Aktionsplan Biodiversität 2030+ (Regierung des Fürstentums Liechtenstein 2024) multi mittel direkt
Aktuelle Positionspapiere aus der ARL Nr. 158 Grüne Infrastruktur planen, entwickeln und umsetzen – Ein Beitrag zur Alpinen Raumordnung. Dieses Positionspapier wurde von den Mitgliedern der grenzübergreifenden Arbeitsgruppe „Grüne Infrastruktur in den Nördlichen Kalkalpen“ des ARL-Forums Bayern der ARL erarbeitet. Hannover, 2025. https://doi.org/10.60683/s9db-jn28 157 Reaktivierung von Schienenstrecken in den Bundesländern – Zwischen Euphorie und Hindernissen. Dieses Positionspapier enthält Ergebnisse und Empfehlungen des Arbeitskreises „Reaktivierung von Schienenstrecken als Instrument einer integrierten Raumentwicklung“ der ARL. Hannover, 2025. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0156-2505211031157.2508011206122.34636205141 https://doi.org/10.60683/9rhx-0b78 156 Regulation of the European Parliament and of the Council on facilitating Cross-Border Solutions – BRIDGEforEU. This position paper was prepared by members of the ad-hoc Working Group ‘Cross-Border Solutions’ at the ARL. Hanover, 2025. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0156-2505211034385.929456732711 https://doi.org/10.60683/x2zq-ze16 155 Raumentwicklung für eine gute Zukunft: Jetzt die große Transformation gestalten – Ergebnisse der ARL-Tagung am 7. und 8. November 2024 in Radolfzell am Bodensee in elf Botschaften (Bodensee-Protokoll). Dieses Positionspapier enthält Ergebnisse und Empfehlungen von Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung machen“ der ARL-Foren Baden-Württemberg und Bayern der ARL. Hannover, 2025. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0156-2505211031157.680912389280 https://doi.org/10.60683/1svy-2t56 154 Güterverkehr, Logistik und Raumentwicklung: Planerischer Handlungsbedarf. Dieses Positionspapier enthält Ergebnisse und Empfehlungen des Ad-hoc-Arbeitskreises „Güterverkehr, Logistik und Raumentwicklung“ der ARL. Hannover, 2025. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0156-2503050823586.528634954613 https://doi.org/10.60683/mnk2-em11 153 Aktuelle verkehrsrechtliche Entscheidungen – Neuer Schub für die kommunale Mobilitätswende. Positionspapier von den Mitgliedern des Ad-hoc-Arbeitskreises „Aktuelle verkehrspolitische Entwicklungen für die kommunale Mobilitätswende nutzen“ der ARL. Hannover, 2025. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0156-2502131624466.096345908600 https://doi.org/10.60683/xm2g-wf30 152 Freiraumwende – Vom Freiraum her denken, planen und handeln. Positionspapier von den Mitgliedern des Arbeitskreises „Freiraumsicherung und -entwicklung in der räumlichen Planung“ der ARL. Hannover, 2025. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0156-01522 https://doi.org/10.60683/0d74-gn32
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