Be náce , Ge mán
A icle
Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen
Wi scha
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Be náce , Ge mán (1955) : Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen
Wi scha , Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN
1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 75, Iss. 6, pp. 21-41,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.75.6.21
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661] 21
Die einsch änkenden Tendenzen de
%
kapi alis ischen Wi scha
Von
Ge mán Be náce , Mad id
Inhal s e zeichnis: I. Vo ausse zungen S. 21 — II. Mo phologie de
Ma k ku en S. 24 — III. Analy ische Be ach ung S. 28 — IV. Die Global-
en e und die Nach age S. 30 — V. Rep essionsphänomene S. 34 — VI. E -
klä ung des Pa adoxons S. 38
In einem soeben e schienenen Buch1 haben wi eine Theo ie de
S uk u de Nach age- und Angebo ku en angezeig , de en En -
wicklung uns in e essan schien, die wi abe in de e wähn en S udie
nich wei e e olgen konn en. In o liegendem Au sa z e ö e n wi
die E gebnisse eine eingehende en Un e suchung dieses Themas. Und
es sind diese E gebnisse, die e lauben, den es ik i en Cha ak e
jede Wi scha au zuzeigen, die, wie die kapi alis ische Wi scha ,
meh ode wenige nach dem Monopol hinneig .
I. Vo ausse zungen
Die Angebo s- und Nach ageku en, die gewöhnlich dazu dienen,
die Ma k heo ie zu illus ie en, sind wohlbekann . Es handel sich
um solche, die au den Ca esischen Koo dina en ode ech winkligen
Sys emen eingezeichne sind. Eine de selben, z. B. die Ve ikale, gib
die P eise an, die ande e die Mengen de ge ag en ode angebo enen
Gü e .
Im allgemeinen wi d die Nach age du ch eine Ku e angezeig , die
on ech s nach links hinun e läu , wäh end das Angebo du ch eine
Ku e da ges ell wi d, die au s eigend in gleiche Rich ung e läu .
Es schein zweckmäßig, da au hinzuweisen, daß diese Kon en-
ionalku en a empo alen Cha ak e haben, d. h. ande s aus-
ged ück , die P eise und die Mengen de angebo enen und nachge ag-
1 Una economía lib e, sin c isis y sin pa o, Mad id. 1955. Aguila . Vgl. S. 235
bis 244.
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22 Ge mán Be náce [662
cn Gü e we den als a iabel angenommen bei jedem P eis, wäh-
end alle üb igen Fak o en gleich bleiben. Da
jedoch in Wi klichkei die üb igen Bedingungen im Ve lau e de Zei
a iabel sind, bedeu e dies, daß die Ku en nu s eng genommen
ü einen bes imm en un eilba en Augenblick Gel ung haben, in dem
sie a iie en, um sich de Ve ände lichkei de Dinge anzupassen.
Obwohl die Da s ellung übe zwei koo dinie e Achsen geh , han-
del es sich in Wi klichkei um d ei Achsen: die d i e, die senk ech
au den ande en s eh , om Ausgangspunk de Koo dina en gesehen,
is s illschweigend angenommen: es is die Zei achse.
So e wandeln sich die Linea ku en des Angebo s und de Nach-
age in zwei Obe lächen, die sich nach eine Raumlinie schneiden.
Wenn sie sich au de Zei achse o wä sbewegen, we den die An-
gebo s- und die Nach ageku e, die jeweils ü jeden Augenblick
wi ksam sind, du ch den Schni da ges ell , de nach dem Ve ikal-
plan au de Zei achse gemach wu de, au den en sp echenden Punk-
en zu den au einande olgenden Momen en. Wenn die Fo bewegung
kon inuie lich is , wie beim Ve lau de wi klichen Zei , dann e -
ände n sich die Ku en kons an und kon inuie lich.
S eb man eine semidynamische Analyse ü bes imm e Ve gleichs-
momen e am Ende egulä e Pe ioden an, so sind die Ku en amilien,
die das Angebo und die Nach age da s ellen, nu hypo he ische Sek-
ionen e schiedene Tie e au de Zei achse. Man nimm gewöhnlich
an, daß die P eisni eaus eine Ände ung e ah en, de a , daß sie ein-
ach s eigen ode allen, was nu eine Hypo hese is , de en Zweck es
is , das P oblem zu e ein achen, die jedoch wah scheinlich wenig
ealis isch is .
O enba sind die Ku en, ode besse gesag , die kon inuie lichen
Obe lächen, öllig hypo he isch, nich nu deshalb, weil sie aus De-
mons a ionsg ünden gezeichne we den, ohne i gendwelche Expe i-
men albasen, sonde n auch, weil keine a ionelle Expe imen ie mög-
lichkei bes eh , denn wi können ja in jedem Augenblick nu eine
einzige E ah ung haben. Ande s ausged ück : nu einen einzigen
Punk , in dem Angebo und Nach age übe eins immen. Und mi
einem einzigen Punk können keine Ku en au ges ell we den, und
Obe lächen noch wenige , on denen wi nu die Hypo hese kennen,
daß sie au s eigende ode ab allende A sind.
Dies schein die schwedische Na ionalökonomie ausd ücken zu
wollen, wenn sie diese Ku en mi e x - a n e bezeichne , im Gegen-
sa z zu ih em Kon ak punk , dem einzigen, de zu beobach en is und
e x - p o s genann wi d. Doch diese Bezeichnung, d. h. wenn sie das
bedeu e , was wi uns o s ellen, e schein uns als ein Mo i , das zu
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Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen Wi scha 23
Ve wi ung dien . Es wä e unse e Meinung nach besse , wenn man
jene Punk e als imaginä und eal, espek i e, bezeichnen wü de.
Die einzigen wi klichen Punk e sind die de In e sek ionslinie de
beiden Obe lächen, au denen sich im Ve lau de Zei und des Rau-
mes die e ek i e Nach age und das e ek i e Angebo en wickeln.
Die Bezeichnung e x - a n e schein übe dies anzuzeigen, daß jene
Punk e, ebenso wie diejenigen, die wi imaginä genann haben, als
o dem Beginn de En wicklung des Ma k geschehens bekann an-
gesehen we den können, was bedeu en wü de, daß man die Zukun
o aus a en könn e.
Einige Au o en üh en eine ande e unabhängige Va iable ü jede
Funk ion ein. Z. B. nimm man an, daß de P eis on den Mengen, die
zum Angebo kommen und nachge ag we den, und on den Gesam -
einkommen abhäng . Da die Ta sache, daß eine neue Va iable einge üh
wi d, als besonde s wich ig gil , doch nich die Va iie ba kei de un-
zähligen ande en Fak o en beein luß , die un e den Sammelbeg i
„bei allen ande en gleichbleibenden Vo ausse zungen allen", was mi
de Un e ände lichkei de Zei ü sie gleichbedeu end is , so müß e
dann eine ie e Achse angenommen we den, die sich in de Zei en -
wickel . Doch dann könn e die Funk ion nich meh g aphisch in ih e
wi klichen Komplexi ä da ges ell we den, da sie ein ie dimensio-
nales Sys em e langen wü de.
Im allgemeinen de inie en die Au o en nich kla , was als wi k-
liche We de Nach age und des Angebo s anzusehen is . Zwischen
dem Beg i e x - p o s , de nu eine beg enz e Zei zone umspann ,
und dem Beg i ex-an e, de den ganzen möglichen Raum um aß ,
bes eh eine wei e Zone de Nich de e mina ion, in welche alles be-
s ehen kann, auße kla en und exak en Beg i en, und diese is es, die
eine wi klich ma hema ische Konzep ion des Ma k es unmöglich mach .
Es gib imme eine bes imm e Wa enmenge au dem Ma k . Nich
alles wi d in de be ach e en Zei pe iode e kau . Welche müssen
wi also als das Angebo de Zei pe iode ansehen, die gesam e e üg-
ba e Wa enmenge ode nu die wi klich in de be e enden Zei -
pe iode e kau e, ode ga eine zwischen beiden liegende Menge?
Aus den Be ach ungen, zu denen dieses P oblem Anlaß gib ,
schein he o zugehen, daß die Wi kung de Wa enmenge, die nich
an den T ansak ionen be eilig is , abe doch du ch ih Vo handen-
sein eine unbes imm e psychologische Wi kung ausüb , nich zu elimi-
nie en is .
Bei de E klä ung dieses P oblems haben wi zwei G ößen un e -
schieden, eine po en ielle, die on de gesam en Wa enmenge da -
ges ell wi d, zu welche diejenige addie wi d, die wäh end de Be-
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obach ungspe iode zum Ma k e s öm , die on de P oduk ions- ode
Impo sei e dazukomm , und eine ande e, e ek i e, die nu du ch
die wäh end de be e enden Zei pe iode e kau e da ges ell wi d,
und diese le z e e is die Di e enz zwischen dem po en iellen An-
gebo und de Wa e, die am Ende de be ach e en Zei pe iode, un-
e kau in den Händen de Ve käu e ode P oduzen en zu ück-
geblieben is . De wi kliche P eis is nu in de Beziehung au die
e ek i e Nach age und das e ek i e Angebo wi ksam. Die po en-
iellen Fak o en sind nu indi ek wi ksam, inso e n als sie eine g ö-
ße e Anzahl on Händle n bewegen können, zu kau en ode zu e -
kau en.
II. Mo phologie de Ma k ku en
Wi gehen on olgenden Hypo hesen aus:
1. Die P oduk ion is null bei einem P eis null.
2. Wenn de P eis s eig , is de Ans ieg bei den niede en P eis-
s u en langsam.
3. De P eis s eig bei den mi le en P eiss u en schnelle , je meh
die P oduk ion lohnende wi d.
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Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen Wi scha 25
4. Bei seh hohen P eisen is die Möglichkei zu wei e en P eis-
s eige ungen e schöp ode doch ge ing. Die Ku e ende mi einem
as e ikalen Zweig, de en Asymp o e eine Ge ade is , die de Achse
OY pa allel läu .
5. Von jedem Punk de Ku e, on dem eine Senk ech e au die
Achse de Abszissen ode O dina en gezogen wi d, schneide sie die
Ku e in keinem Punk .
Die Fo m de Ku e is dahe dem Typ OZ de Fig. 1 gleich, in
de die Abszissen die Wa enmengen da s ellen und die O dina en
den Geldp eisen de P oduk einhei en sp echen.
Es is schwie ige , übe das Ve hal en de Nach age wah schein-
liche Hypo hesen au zus ellen. Man muß eine angenähe en gegen-
gese z e Bewegung annehmen: eine g oße, abe nich unendliche Nach-
age ü die P eise Null ode die seh nied igen P eise, die langsam
am Anbeginn de P eiss eige ung abnimm , die dann jedesmal schnel-
le abnimm und schließlich au Null sink , wenn die P eise am höch-
s en s ehen, wie es Fig. 1 in de Ku e XY zeig .
Die empi ischen G ünde, die eine Zulassung eine Nach age dieses
Typs ech e igen, liegen da in, daß im Fälle die P oduk ion nich
s ik on den menschlichen Plänen abhäng und ein Ein luß de Na u
wi ksam wi d, wie z. B. im Falle de landwi scha lichen P oduk e,
dann kann es o kommen, daß ganz e schiedene P oduk enmengen
on den u sp ünglich geplan en da sein können. Und wenn es gleich-
zei ig, wie das o de Fall is , bei Gü e n wenig elas ischen Beda s
o komm , dann u eine kleine, eine besonde s kleine P oduk ion,
P eise in eine Höhe he o , die un e ande en Bedingungen als
Monopolp eise angesehen wü den, und de en Gewinn, global gesehen,
o dem eine bedeu enden P oduk ion übe legen is . Im Gegensa z da-
zu u eine Übe p oduk ion einen P eisd uck he o , de p opo ional
g öße is , als es dem P oduk ionszuwachs en sp echen wü de, so daß
de P oduzen insgesam wenige e häl , als ihm bei eine No mal-
p oduk ion zu ließen wü de.
Dies kann nu du ch eine Nach ageku e ausged ück we den,
die schnell abnimm ü die hohen P eise, so daß eine seh um ang-
eiche P oduk ion Zonen seh ge inge Nach age en sp ich und de
P eis seh sinken muß, dami Angebo und Nach age sich anpassen.
Wenn z. B. die E ek i o e e, ans a x2 zu sein, au x3 s eig , dann
is das P oduk x3 • un e dem P oduk x2 • pn, das de Nach age
bei No malp eis en sp ich .
Bei den Fe igwa en häng die G öße de P oduk ion meh on
jedem Indus iellen ab und on dem Zusammenspiel alle , abe in
Wi klichkei wi d e auch eilweise aus seine Hand gewunden du ch
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poli ische In e en ionen, die ihn zwingen, ein P oduk ions olumen
au ech zu e hal en, das zu dem zweckmäßigen P eise unmöglich ab-
gese z we den kann, ode die ihn zwingen, Anges ell e und A bei e
zu behal en, die bei eine eien Be iebswi scha en lassen we den
wü den.
Na ü lich sind P oduk ion und Angebo keine Synonyme. Das
E ek i angebo kann un e de He s ellung liegen, wobei es dann zu
Anhäu ung de Wa en komm . Es kann auch da übe liegen, in wel-
chem Fall das Wa enlage des Ma k es e inge wü de. Doch in
beiden Fällen kann es sich nu um eine o übe gehende Si ua ion
handeln: Im e s en Falle, wegen de Schwie igkei en de Lage ung
und de Finanzie ung, im zwei en, weil die Läge sich e schöp en und
dem Handel Schwie igkei en be ei en wü den. Um unse e Zeichnungen
und Be ach ungen nich zu komplizie en, nehmen wi an, daß die P o-
duk ionslinie mi de Angebo slinie zusammen alle, was ein No mal all
is , wenn es sich um Fe igp oduk e und eine s a ionä e Lage handel .
Aus spä e zu behandelnden G ünden e wandeln wi die Ku en,
die in Mengeneinhei en eine p oduzie en und nachge ag en Wa en-
menge ausged ück we den, in den Geldwe de P oduk ion und de
Nach age. Diese We e we den kalkulie , indem jede P eis mi de
en sp echenden Wa enmenge mul iplizie wi d (d. h. die Abszissen
mi ih en en sp echenden Koo dina en des Diag amms 1) und die so
e hal enen P oduk e we den als Abszissen eines neuen Diag amms
angeleg , in dem die O dina en und Abszissen die P eise pe Einhei
de Wa e ode die Mengen de selben da s ellen.
Die Diag amme de Fig. 2 und 3 sind au diese A kons uie .
Au dem e s en schneiden sich die Ku en noch au de selben O di-
na e, was dem P eis de pe ek en Konku enz en sp ich . Die P o-
duk ionsku e wi d ho izon al e länge und zu Asymp o e de Dia-
gonalen, die in de Fig. 1 angezeig wi d. In Fig. 3 schneiden sich die
beiden Ku en au de selben Abszisse wie in Diag amm 1. Was die
Nach ageku e be i , so nimm sie in den beiden le z en Diag am-
men eine konka e Fo m an, die Endpunk e sind 0.
In Fig. 3 wi d ein Segmen eine O dina e angegeben, das de
g öß en Länge zwischen beiden Ku en und dem O dina ensegmen
des e s en Diag amms en sp ich , das au de gleichen Abszisse s eh
und das, mi ih mul iplizie , uns den Maximalwe ih es Ne o-
ein i s angib . Diese We is di ek p opo ional de Obe läche
des sch a ie en Rech ecks.
Gewöhnlich wi d zugegeben, daß in Fig. 1 und 2 de Schni -
punk P de beiden Ku en den P eis de pe ek en Konku enz pn
und die Menge de e kau en Wa e x2 bes imm , weil dies de Punk
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Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen Wi scha
Figu 3
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28 Ge mán Be náce [668
is , in dem sich Nach age und Angebo decken. Bei diesem P eis is
de We de Nach age und des Angebo s gemeinsam pn * x2 und die
Vo ä e des A ikels au dem Ma k nehmen wede zu noch ab.
Im Falle de Exis enz eines absolu en Monopolis en, de allein bei
den P oduzen en kau en und an die Konsumen en e kau en kann,
wü den die P eise p2 und den Monopolankau s- und -Ve kau s-
p eisen en sp echen, o ausgese z , daß de Monopolis die Möglich-
kei und den Wunsch ha , den Maximumgewinn zu e zielen. Dann muß
in jenem Falle die P oduk ion x2—x gesenk we den, was eine Ve -
minde ung de To al en e gleich (x2
#
pn) — (xx • pA) bedeu e .
Wenn wi die Ve minde ung de Sozial en e be ach en und die
des Monopolis en ausschließen, e hal en wi als Ve minde ung:
(X2 • pn) — (X • p2).
III. Analy ische Be ach ung
Es is in e essan , analy isch es zus ellen, wo de Maximum-
gewinnpunk ü den Monopolis en und die Oligopolis en lieg , auch
wenn dies nu gene ell de Fall sein kann, da wi die Gleichungen de
Nach age- und de Angebo sku e nich kennen.
Diese Punk be inde sich o ensich lich do , wo die Bedingung
e üll wi d, nach welche die Di e enz de P eise px—p2 = u, mul i-
plizie mi de e kau en Wa enmenge x, einen Maximalwe e gib ,
d. h. wenn die Ablei ung on = ux Null is .
Das Di e en iale dieses P oduk es is :
d = u dx + x du
Wenn man diesen Ausd uck du ch dx di idie , e häl man die
Ablei ung ü x ode
d du _ _ du _ du u
= u
- -
x
~—
= 0, da on x — = — u und — =
dx dx dx dx x
Da das e s e Glied diese le z en Gleichung auch nega i is , wegen
des spezi ischen Cha ak e s de Funk ion, de en Zunahme imme un e
dem gegen eiligen Zeichen s eh , können wi ü diesen Spezial all
sch eiben:
du u
dx x
Dies zeig uns, daß die Lage des Maximalgewinns ü den Monopo-
lis en absolu en Cha ak e s dann o lieg , wenn die Rela ion zwischen
den Di e enzen des Kos p eises und des Ve kau sp eises (Gewinn
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675] Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen Wi scha 35
A bei keine Mi el zu Ve ügung haben, um die Wa en zu e langen,
die p oduzie we den? Welche sel same Ve quickung en häl die P o-
duk e den P oduzen en o , wenn eben jene Gü e die F üch e ih e
A bei und ih e na ü liche Ve gü ung da s ellen? Wa um we den
Gü e e zeug , die niemand begeh , und wenn sie begeh we den,
wie komm es, daß die Menschen, die a bei en, sie nich e we ben
können? Es gib gleichzei ig A bei im Übe luß und Elend, dem das
Nö igs e ehl , A mu inmi en on Reich um, nach Keynes' Fo mu-
lie ung. Wie kann man das mi eine a ionellen Wi scha e söhnen,
die die Gü e nich den sie e zeugenden Pe sonen o en hal en soll?
Wenn man on eine es ik i en Tendenz de P oduk ion ausgeh ,
wi d alles kla . Die e zwungene Ve minde ung de P oduk ion wi
einen Teil de A bei e aus ih en Beschä igungsplä zen. Wenn sie ih e
bezahl en Pos en e lie en, üben diese A bei e einen D uck aus, um
A bei zu inden und zwa zu jedem P eis und ü jeden Ma k , au
dem das Angebo de Nach age übe legen is , sink de P eis de
Wa e, in diesem Falle de Lohn. So e lie en die A bei e die Mi el,
um das zu e we ben, was sie p oduzie en, so daß die Un e nehmungen
sich gezwungen sehen, die P oduk ion noch wei e he abzuse zen, wo-
mi die Ren e wei e sink . So komm es, daß das Übe angebo de
A bei sk ä e mi de scheinba en Übe p oduk ion zusammen äll ,
wäh end die Bedü nisse unbe iedig bleiben.
Die kapi alis ische Wi scha wü de, wenn man sie ih en na ü -
lichen Tendenzen übe ließe, in sich selbs e s icken. Dies e klä , wa -
um die libe alen Dok inen Schi b uch e li en, da sie ein Wi scha s-
sys em o ausse z en, das nich dem en sp ich , das in de Wi klichkei
unk ionie . So schwank unse Wi scha ssys em zwischen einem be-
sch änk en Libe alismus, de aus ins i u ionellen G ünden Schi b uch
e leide , und einem beschämenden In e en ionismus, de aus o ga-
nischen G ünden e sag .
Ma x ha e ech , als e es s ell e, daß de Kapi alismus in sich
des uk i e Tendenzen üge, doch i e e in seine Ansage und in
de E kenn nis des Übels, das nich in de Ausbeu ung des A bei e s
lag. Es is ich ig, daß de A bei e nich den Lohn emp äng , den e
e hal en soll e, abe da um bekomm de A bei gebe auch keinen
supplemen ä en Gewinn. Das Elend de einen is nich de Gewinn
de ande en, sonde n üh zu einem Ve lus ü beide und eine Ve -
inge ung de Kollek i en e. Und Ma x, de die K ankhei nich
ich ig e kann e, i e sich auch in de Emp ehlung des Heilmi els,
das, e n da on, zu Abscha ung des Monopols zu üh en, im Gegen-
eil zu seinem Ex em ge üh ha , nämlich zum S aa ssupe kapi a-
lismus.
3*
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36 Ge mán Be náce [676
Eine de ha en K i iken, die man gegen den Kapi alismus o -
b ing , is , daß du ch Übe konku enz iele Ve lus e au e en. Diese
K i ik s amm aus de Ve wechslung des Handelsk iegs und des edlen
Gewinns ebens de Menschen im Diens e ih esgleichen, um dami ih
eigenes Los zu e besse n. De Handelsk ieg is die ko up e Fo m
dieses S ebens, wenn die P oduzen en sich on dem Gespens de
Übe p oduk ion bed oh sehen, und de A bei slosigkei , die imme
laue . Diese Angs üh zu allen Exzessen, um die Ve käu e zu o -
cie en, au Kos en de Ri alen. Eben die gleichen Schäden dieses
Handelsk ieges zwingen die Un e nehmen, un e sich Abkommen ab-
zuschließen, so wie K ieg üh ende Wa ens ills ände abschließen, wenn
sie auch o z g öß e Au wendungen sehen, daß sie die Schlach nich
ü sich gewinnen können. Dank solche Abkommen e eilen sie das
Schlach eld un e sich, in diesem Fall den Ma k , se zen die P oduk-
ion he ab und e höhen den G ad des Monopols. Die „Ka ellisie ung
de Wi scha " is das p ak ische Resul a de Tendenz, die P oduk-
ion zu komp imie en, die Übe p oduk ion zu e meiden, die sich un-
au hö lich e neue . Angesich s de Übel de le z e en begüns igen die
Regie ungen o diesen P ozeß, sei e na ional ode in e na ional, und
e lassen dami die „An i-T us poli ik", die sie einschlugen, als die
üblen Folgen des Monopols zum Vo schein kamen. Die No wendigkei ,
zu e kau en, die die Lände d äng , üh zu wah en Mons uosi ä en,
soga dazu, daß man Wa en an den Feind e kau . Wi wollen hie
nich on den Exzessen des P o ek ionismus eden, om Ta i k ieg,
dem Kamp um die Mä k e soga zwischen be eunde en Lände n, die
gemeinsame In e essen haben, om Kolonialismus, de eine ande e
Fo m de Ma k auswei ung is . Sei de Zei des Me kan ilismus ha
de Wunsch, de eigenen Landesindus ie Vo eile und den eigenen
A bei e n B o zu e scha en, übe alle ande en Übe legungen
iumphie .
Die libe alen Wi scha e haben bis zum Übe d uß die Vo eile
des eien Aus ausches gep edig , indem sie au zeig en, daß e die
wi scha lichs e de in e na ionalen Handels o men sei . . . abe die
Hinde nisse, die ihm in den Weg geleg we den, sind jeden Tag g öße ,
man denke nu an die Nich kon e ie ba kei on Valu en. Das am
wenigs en wi scha liche Sys em ha den Sieg da onge agen. Wenn
die libe alen Wi scha e ech ha en, dann äll die p ak ische Ve -
nun nich mi de einen Ve nun zusammen.
Ebensowenig bes eh in de in e nen Wi scha eine Übe eins im-
mung zwischen diesen beiden Kan 'schen En elechien. Bas ia ha e
schon seine op imis ische Ansich e eidigen müssen, wonach eine Ha -
monie in de Wi scha bes ünde, gegen das Pa adoxon, das man
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677] Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen Wi scha 37
ihm en gegenhiel , daß eines Tages, wenn alle Fens e in Pa is ze -
schlagen wü den, dies zu Reich um üh en wü de. ... Es wa na ü -
lich i a ional, abe es bes eh kein Zwei el, daß ein solches Ze schla-
gen die Ren en e höh hä e, die on jenen e eil wo den wä en, die
die Ausgabe sons nich o genommen, hä en.
Es ha imme die Meinung bes anden, daß de Luxus de Reichen
die A men begüns ig und allgemein Reich um und sozialen Wohls and
be ö de . Die Physiok a en mach en diese Ansich zu einem Ke n-
s ück ih es Dogmas: Die Ausgaben de a is ok a ischen G undeigen-
üme klassen un e hal en die Handwe ke klassen, die on Tu go S i-
pendia en genann we den.
Dies is nich die einzige Gelegenhei gewesen, in de die na ü liche
Rep essi endenz unse e Wi scha in die ökonomischen Theo ien
einged ungen is , und obwohl es nich möglich is , hie alle Beispiele
diese A au zuzählen, sei hie ein neue liches e wähn : Man hö die
Schüle eine bes imm en Rich ung imme wiede holen, daß jede an i-
zipie e Kapi al o m ih eigenes Spa en he o u . In eine na ü lich
expansi en Wi scha hä e dies kaum Sinn. In eine ep imie en
Wi scha is es e klä lich. Es is die A bei , die wi klich das Kapi al
scha . Wenn es A bei slosigkei gib , bes eh die Möglichkei , Kapi al
zu e zeugen, da jene A bei , die müßig lieg , eine po en ielle P oduk-
ion da s ell , ebenso wie eine po en ielle Ren e und Spa en. Die Geld-
schöp ung du ch den K edi besi z die Möglichkei , als S imulans zu
wi ken, dami die Ak i i ä ges eige wi d und dami Real-Kapi al
e zeug . In eine nich ep imie en Wi scha wä e die o he ige Exi-
s enz on Spa mi eln e o de lich, die den Willen des Sozialkö pe s
da s ell , die supplemen ä e A bei zu bescha en, die zu E zeugung
on neuem Kapi al e o de lich is .
Was öllig abwegig is , is , daß die zwangsläu ige Kapi albildung
nich aus Spa mi eln, sonde n aus Geldschöp ung ohne In la ion s a -
inden könne. Die hunde jäh ige De al a ion des Geldes, eine gu
bekann e Ta sache, üh im wesen lichen dahe , daß in de Real-
p oduk ion ein ep essi e Fak o wi ksam wi d, de on einem mi -
wi kenden Fak o beglei e wi d, nämlich de Ve meh ung de Zah-
lungsmi el, die da aus en s eh , daß eine Ans engung gemach wi d,
die Kon ak ion de Kau k a zu kompensie en, was wiede um die
P oduk i expansion e hinde . Dies is somi kein No um, sonde n
de Jah hunde e al e Fo gang eine sa sam bekann en E scheinung.
Die Geschä sschwankungen selbs , mi ih e Au einande olge de
Expansionsphase, de K ise, des Umschwungs, de Dep ession und de
Wiede belebung, wü den une klä lich sein, wenn nich ein ch onische
Dep essionszus and bes ünde, de po en iell K ä e in sich schließ ,
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38 Ge mán Be náce [678
de en Ak i ie ung die Expansionsphase bes imm und die on de
K ise und Dep ession wiede zu Un ä igkei geb ach we den.
VI. E klä ung des Pa adoxons
Die Ta sache, daß die Menschhei wäh end de ganzen kapi alis i-
schen Epoche wei e e Fo sch i e gemach ha und zu g öße em
Wohls and gelang is — wäh end meh e e Jah hunde e —, schein
mi unse e These de Rep essi endenz im Wide sp uch zu s ehen,
wie wi sie in unse en Aus üh ungen da leg en. Diese Fo sch i ha
sich nich abgeschwäch , sonde n im Gegen eil e s ä k , als das Ma-
schinenzei al e begann, das im Augenblick als de ypischs e Zug de
kapi alis ischen Wi scha so dnung e schein .
T o zdem is diese Ta sache noch kein Beweis. Es kann kein Zwei el
da übe bes ehen, daß ein Fo sch i s a ge unden ha . Doch was kla -
ges ell we den muß, is , ob diese Fo sch i wegen ode o z de
Wi scha so dnung e ziel wo den is . Jeden alls ha es nich an
Schwie igkei en ge ehl und unse e Schluß olge ungen e lauben uns,
anzunehmen, daß die Schwie igkei en g oßen eils ins i u ionelle A
sind. Hie bes eh ein g oßes Dilemma: denn in seine Lösung lieg
unse e Zukun beschlossen, ebenso wie jedes Ak ionsp og amm ü
die Gegenwa .
Das kapi alis ische Regime is niemals ei gewesen. In seine e s en
Phase, dem Me kan ilismus, wa es kon ollie , sowei die in e na io-
nalen Beziehungen be o en wa en, und un e s and dem cha ak e-
is ischen P o ek ionismus jene Ä a. In bezug au die Na ionalwi -
scha gab es zahl eiche Regelungen, Ta i e, Taxen, ko po a i e P i-
ilegien und S aa sin e en ion in e d ückendem Maße. Gegen diese
le z e en kämp en die Re olu ionen des 18. Jah hunde s gleichzei ig
mi de mode nen Phase des Maschinismus.
Damals wu den iele Regulie ungen abgescha , die o he ü
no wendig gehal en wo den wa en. Man daich e soga da an, alle und
jede abzuscha en, um die Wi scha öllig ei zu machen, in dem
Glauben, daß das eie, spon ane Spiel de sozialen K ä e zum g öß en
sozialen Wohls and üh en wü de. Abe bald s ell e sich he aus, daß
ans a de e wa e en logisdien Besse ung de Zus ände ein u ch -
ba es Elend au a , das wiede um in den menschen eundliche en
K eisen zu wei gehendem Mi leid Anlaß gab, welches sich dann in meh
ode wenige u opischen Plänen zu Linde ung des Elends niede -
schlug.
T o zdem is die Lage de A bei e s ändig besse gewo den. Wie?
Um den P eis de Gesellscha skämp e, dank de A bei e e bände,
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Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen Wi scha 39
die Lohne höhungen und A bei szei e kü zung e lang en, de
Siche hei smaßnahmen, die ge o en wu den und neue lich hygieni-
sche Ve besse ungen, die einge üh wu den, Ve siche ungen usw. Die
eine Ta sache, daß man zu all diesem kommen muß e* is als Beweis
zu we en, daß die Ve besse ungen nich das spon ane E gebnis des
ein echnischen Fo sch i s wa en.
Diese Sozialak ion, die on Sei en de A bei e in ih em eigenen
In e esse du chge üh wu de, ha ein Gu es gehab : sie ha e -
hinde , daß die Rep essi endenz de Wi scha so dnung sich oll-
s ändig auswi k e, denn die E höhung des Lebensni eaus des A bei e s
ha ges a e , daß die Globalnach age s ändig wuchs und höhe wu de,
als wenn die Fak o en, die dem Sys em inhä en sind, eies Spiel ge-
hab hä en. Dies bedeu e nich , daß diese Ve wi klichung des Fo -
sch i s gegen die na ü liche O dnung nu wohl ä igen Ein luß gehab
ha . Die Unzu äglichkei en, zu denen sie Anlaß gab, sind seh zahl-
eich.
Vo allem is de Fo sch i au Kos en de K isen e eich wo -
den, denn da man den Ka en o das P e d geschi ha e, ode ,
ande s ausged ück , da man e s die Dinge e meh ha e, ehe sich
in de Nach age die E höhung de Löhne gel end machen konn e, is
es nich imme leich üi die Indus iewi scha gewesen, diese E -
höhungen au zunehmen. So ha sich den K isenu sachen noch eine
ande e hinzugesell , die die Dep essions- und A bei slosigkei spe ioden
e schä und e länge ha .
Fe ne sind du ch S eiks und ande e soziale Kon lik e We e
e lo en wo den, und de A bei e in e essie sich nich ü eine
Sache, die ihm nich s bedeu e , weil e sich nich an sie gebunden
ühl , wäh end e In e esse da an ha , nich an de Ve g öße ung de
A bei slosigkei mi zuwi ken — all dies ha die A bei swi kung be-
ein äch ig .
D i ens, und das is das E ns es e, is das Klima de Zusammen-
a bei e nich e wo den, das eine gemeinsame A bei e o de . Das
gedeihliche Solida i ä sge ühl is du ch Feindseligkei e se z wo den,
du ch Miß auen, du ch Kamp , du ch augenscheinliche Gegensä zlich-
kei de In e essen, alles ganz dem sozialen F ieden en gegengese z .
Die Unzu äglichkei en, die aus all diesen Dingen e wuchsen, sind
so wi klich und sich ba , daß die S aa sau o i ä en sich dazu e anlaß
sahen, alle lei in e en ionis ische Maßnahmen zu e g ei en, um ihnen
zu begegnen. Diese in e en ionis ischen Maßnahmen haben den Nach-
eil, daß sie die Ma k eihei beg enzen, um sich den Zus änden anzu-
passen, und so die S a hei de Wi scha e höhen, de en Elas izi ä
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nachgelassen ha lind somi neue U sachen de Gleichgewich ss ö ung
ein a en, welche wiede um die unmi elba e U sache de K isen is .
All dies is mi de Gelden we ung komplizie wo den, de en
gene elle U sache wi gesehen haben. Diese En we ung ha de Wi -
scha eine Ve eidigung gebo en gegen die Kos ens eige ungen, die sie
nich öllig au saugen konn e, indem sie du ch die Gelden we ung die
Reallöhne he abd ück e, was wiede um einen g oßen Teil de A -
bei e ak ion s e ilisie e.
Aus einem besonde s pa adoxen G unde haben die K iege die wi k-
sams en E eignisse zu Fö de ung des wi scha lichen Fo sch i s da -
ges ell . In den K iegen wi d die Geldschöp ung in ensi ie , dami
die Nach age ge ö de wü de, was na ü lich die Nach age nach
K iegsgü e n bedeu e , die nich au den Ma k gelangen, wohl abe
kommen do hin die Ren en, die aus de P oduk ion diese A Gü e
he üh en, die wiede au eine Masse on Konsumgü e n zu ück-
wi ken, die ü die Zi ilbe ölke ung gel en und die nun ela i knapp
we den. So s eigen die P eise unau hö lich.
K iege sind nich als Mi el zu Behebung de wi scha lichen Re-
p ession e wünsch , wenigs ens on keinem Menschen mi gesundem
Emp inden und Denken, abe jede , de ili En s ehen au me ksam
e olg ha , e s eh , wie s a k an ihnen alle jene Ene gien eilhaben,
die «ich auswi ken wollen und in F iedenszei en kein Be ä igungs eld
inden, um sich auszuleben und Ansp üche zu be iedigen, die de
wi scha liche Fo sch i en s ehen läß . Solche Ene gien, die sich
ih es no malen Aiisd ucksweges be aub sehen, da e e s op wi d,
müssen na ü lich übe ließen.
Und sagen wi uns nich o , daß, wenn alle die Hil smi el, die
zu K iegs üh ung eingese z we den, im F ieden angewand wü den,
daß dann das Lebensni eau alle Völke e heblich s eigen wü de? Ja,
abe im F ieden wi d eben solche Einsa z nich gemach , und dann
sind be ei s die ep essi en K ä e wi ksam.
Nach jedem K ieg is eine K isis ausgeb ochen, und wenn in diese
Nachk iegszei dies nich de Fall gewesen is , dann da um, weil es
keine ich ige Nachk iegszei gewesen is , sonde n weil de K ieg als
kal e K ieg o gedaue ha , d. h. un e dem Zeichen de Wei e -
bewa nung s and, im Zeichen de Un uhe, de Unsiche hei , de Ve -
schwendung, die zwangsläu ig geüb wu de. S alin ha de kapi alis i-
schen Wi scha einen g oßen Diens e wiesen, als e sie dazu zwang,
eine Poli ik de Ausgaben und de In la ion wei e zu e olgen. E
ha dadu ch in g oßem Maße mi dazu beige agen, zu e hinde n, daß
sich die P ophezeiungen on Ma x e üll en.
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Die einsch änkenden Tendenzen de kapi alis ischen Wi scha 41
Es is de K iegsau wand, de auße halb de Wi scha ge ieben
wi d. Wenn ein o sich iges k ema is isches Denken wiede die He -
scha übe die Ausgaben e lang , komm die Res ik ion wiede und
wenn die Poli ik de Vo sich , die die Ve nun an ä , ei be olg
wi d, dann daue es nich lange bis zu K isis.
K ieg und Kamp , innen und außen, sind also die g oßen Bahn-
b eche des wi scha lichen Fo sch i es in diese absu den Wel ge-
wesen. Abe Kamp und K ieg sind keine Mo alschulen, und es is
dahe nich e wunde lich, daß unse e heu ige Zi ilisa ion einen de -
a igen Mangel an Gleichgewich zwischen dem ma e iellen und dem
mo alischen Fo sch i zeig . Hie lieg die g öß e Ge ah , die heu e
unse e Kul u bed oh , was abe nich besagen soll, daß die ande en
Ge ah en, die au sie laue n, ge ing ügig wä en.
(Aus dem Spanischen ins Deu sche übe agen on D . I mga d de A landis-
Mad id.)
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