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[ge] (orig)

[Rezension] Methode

Author: Knoblauch, Hubert
Publisher: Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH,Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Year: 2024
DOI: 10.1007/s11577-024-00941-7
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/315421/1/11577_2024_Article_941.pdf
Knoblauch, Hube
Book Re iew — Published Ve sion
[Rezension] Me hode
KZ SS Kölne Zei sch i ü Soziologie und Sozialpsychologie
P o ided in Coope a ion wi h:
Sp inge Na u e
Sugges ed Ci a ion: Knoblauch, Hube (2024) : [Rezension] Me hode, KZ SS Kölne Zei sch i
ü Soziologie und Sozialpsychologie, ISSN 1861-891X, Sp inge Fachmedien Wiesbaden GmbH,
Wiesbaden, Vol. 76, Iss. 1, pp. 89-94,
h ps://doi.o g/10.1007/s11577-024-00941-7
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/315421
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LITERATURBESPRECHUNGEN
h ps://doi.o g/10.1007/s11577-024-00941-7
Köln Z Soziol (2024) 76:89–94
Me hode
Hube Knoblauch
Angenommen: 7. Feb ua 2024 / Online publizie : 25. Mä z 2024
© The Au ho (s) 2024
K essin, Lisa: Disziplinie ung du ch Me hode. Zu Bedeu ung de Me hodenleh e
ü das Fach Soziologie. Biele eld: ansc ip Ve lag 2022. 392 Sei en. ISBN: 978-
3-8376-6327-3. P eis: C49,–.
Die Rolle de Me hoden ü die Soziologie is in den Jah en o de Co onapandemie
ein b ei disku ie es Thema de deu schsp achigen Soziologie gewesen, das ü eine
Reihe on Kon lik en und egel ech en Schismen s eh . Dazu zähl die ins i u io-
nelle Ab ennung eine Sek ion ü Quali a i e Me hoden inne halb de Deu schen
Gesellscha ü Soziologie. Abe auch die Ab ennung eine eigenen „Akademie
ü Soziologie“ kann du chaus in diesem me hodischen Zusammenhang gesehen
we den, geh sie doch auch aus de Spannung zwischen eine einhei swissenscha -
lichen Me hodologie und eine plu alis ischen Aus ich ung he o , wie sie in de
Deu schen Gesellscha ü Soziologie (DGS) o he sch . Wie die Au o in am En-
de ih es Buches e wähn , bilde e diese pola isie e soziologische Deba e a sächlich
eines de Mo i e ü ih e Wahl dieses Themas. Im Kon ex de zei ige Fo schungs-
elde e schein dagegen dieses Thema auch ih zunächs du chaus ungewöhnlich,
denn es handel sich sozusagen um eine empi ische Un e suchung des empi ischen
Un e suchens ode genaue , um eine Un e suchung übe die Hochschulleh e on
Me hoden de empi ischen Sozial o schung in de deu schsp achigen Soziologie.
Es is dabei siche lich ein Vo eil, dass die A bei sich dem Thema gewisse maßen
e was om Rand he nähe : es handel sich um eine Disse a ion eine Au o in,
die nich unmi elba in de Auseinande se zung e anke schein , sich selbs nich
in eines diese Lage e o e und ih e Beobach ungen zudem on einem S ando
H. Knoblauch
Technische Uni e si ä Be lin
F aunho e s . 33–36, FH 9-1 | Raum 915, 10587 Be lin, Deu schland
E-Mail: Hube .knoblauch@ u-be lin.de
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in de Schweiz aus mach , in de wenigs ens die ins i u ionelle Au spal ung nich
ollzogen wu de.
Die Wahl des Themas is schon deswegen zu beg üßen, weil es, wie sie selbs
beme k , kaum analy ische Un e suchungen zu diesem Gegens and gib . Am ehes-
en wü de man solche Un e suchungen im Be eich de Hochschuldidak ik e wa en.
Do we den zwa zwischenzei lich auch e lexi e Un e suchungen du chge üh ,
die das Leh en des Leh ens empi isch zum Gegens and ih es Fo schens machen.
Au en sp echende Un e suchungen im Be eich de Hochschuldidak ik de Sozial-
wissenscha en nimm die A bei jedoch keinen Bezug, wo es zumeis aus ande-
en disziplinä en Zusammenhängen Un e suchungen zu hie du chaus einschlägigen
Aspek en, also e wa die Ausbildung eines p o essionellen Selbs e s ändnisses de
Leh enden ode de Umgang mi Rückmeldungen de S udie enden, gib . Auch die
an das Thema du chaus ang enzende Hochschul o schung spiel hie keine Rolle.
Und selbs wenn die A bei in eine Reihe e schein , die „Science S udies“ heiß ,
äg sie nich o angig eine wissenscha ssoziologische Handsch i , sonde n is in
eine ausd ücklichen Weise kul u soziologisch angeleg .
Die kul u soziologische Aus ich ung wi d einmal am (eigen lich ehe kul u an-
h opologisch beg ünde en) Konzep de Enkul u a ion deu lich, das die Rolle dessen
übe nimm , was im Ti el e was i e üh end als „Disziplinie ung“ bezeichne wi d.
Denn die da in anklingende Anspielung au Elias ode ga Foucaul e hall unge-
hö im Tex . Es geh also nich um eine A Disziplinie ung ode ga Zu ich ung
de s uden ischen Subjek e. Das is schon deswegen kaum möglich, weil die s uden-
ische Pe spek i e bes en alls mi elba in den Blick ge ä . Die Au o in ziel zwa
au das Wissen, das als Teil eine Leh kul u die Disziplin ausmach , in das die
S udie enden einge üh we den, doch geh sie dieses Thema aus de Pe spek i e
de Leh enden an und da in du chaus auch ih e in Leh in e ak ionen e wo benen
Wah nehmung de S udie enden, die sie in In e iews ein äng . Daneben ziel sie
auch au die in den Syllabi sozusagen objek i ie e Leh kul u . Mi dem Fokus au
die Ve mi lung des me hodischen Wissens und insbesonde e de sie e mi elnden
Leh pe sonen geh es de Au o in allgemeine um das, was sie als „Wissenskul u “
de Me hodenleh e nenn . Dabei will sie ih e Un e suchung abe keineswegs au
die Me hodenleh e besch änken, denn sie be ach e die Me hodenleh e als eine A
Iden i ä ske n eine ansons en plu alisie en Disziplin. Sie ag nach de Leh ges al
de Soziologie am Beispiel de Me hodenleh e ode de „Leh kul u als das implizi e
ode explizi e Wissen übe die Mechanismen kul u elle Rep oduk ion, die in de
disziplinä en Leh e wi ksam wi d“ (S. 15), wobei sich die Aussagen o allem au
die g unds ändige Leh e beziehen.
Die A bei s ell sich auch mi diesem zwei en Beg i de Wissenskul u in einen
kul u soziologischen Rahmen. Sie e s eh ihn ü die besonde en Zwecke ih e Un-
e suchung zwa auch wissenssoziologisch (mi einem seh leisen Bezug au Kelle
und Po e l) und wissenscha ssoziologisch (nach Fleck und Kno ). Au ällig is
dabei jedoch, dass sie sich o allem an angelsächsischen Diskussionen anlehn .
Das is du chaus übe aschend, wenn e wa die in meinen Augen e was anges aub e
Bildungssoziologie Be ns eins ü die Konzep ionalisie ung de Wissens e mi lung
he angezogen wi d. An manchen S ellen is es indes du chaus i i ie end, wenn e -
wa ein s a ke Bezug au die Wissenscha ssoziologie on Abbo genommen wi d,
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dessen P oblema isie ung abe ge ade de zunehmenden „Uno dnung“ de Diszipli-
nen und auch de Soziologie nich einmal am Rande e wähn wi d. Diese Bezüge
sind zwa du chaus an egend und, wie die A bei zeig , uch ba , doch is es kei-
neswegs unp oblema isch, wenn zu Cha ak e isie ung de ins i u ionellen Si ua ion
de deu schsp achigen Soziologie ame ikanische Quellen angegeben we den, die
keineswegs empi isch übe agba sind (e wa was das Ve häl nis de quan i a i en
und de quali a i en Sozial o schung ode die Rolle de in e p e a i en Soziologie
angeh ).
Das Konzep de Enkul u a ion als Leh e e s eh sie als eine A Wissens-Übe -
agungs-Modell, das da on ausgeh , dass es ein dekon ex ualisie es soziologisches
Wissen de Me hoden gib . Die Leh enden mi ih e pe sönlichen Kul u deu en ih-
e Disziplin mi ih en Kon ex bedingungen und ekon ex ualisie en sie dann in de
Leh e, die nun als Enkul u a ion de S udie enden e s anden wi d. Dazu be ach e
die Au o in die Soziologie als eine Disziplin mi eigene soziokul u elle O ganisa i-
ons o m, die sich du ch eine eigens ändige Wissenskul u auszeichne . Wäh end die
Disziplin heo e isch du ch Mul ikul u alismus ode „Mul ipa adigma ik“ gekenn-
zeichne sei, bilden, so die Au assung de Au o in, o allem die Me hoden und
dami auch die Me hodenleh e ein „ancho objec “ ode „G enzobjek “, das sie als
Wissenscha auszeichne. Es sei also das „Kul u objek “ Me hoden, das de „Dis-
ziplin“ eine eigene Quali ä e leihe. Alle dings s ell en auch die Me hoden keine
einhei liche Wissenso dnung da , sonde n wiesen du chaus Un e schiede au , die un-
en ku z skizzie we den. Bei allen Un e schieden sei ü die „Disziplin“ wich ig,
dass es übe all die Un e schiede de Leh e hinweg ( on we neu al bis engagie ,
empi isch bis heo e isch, gese zmäßig bis allspezi isch) zwei „Me ano men“ gebe,
du ch die sich die Me hoden-Leh e auszeichne: Einhei du ch Einhei ode Einhei
du ch Viel al . Dies bilden auch die „Deu ungsschema a“ ü das Ve häl nis on
Disziplin und Me hoden.
Ih e eigenen Me hoden, die sie nach dem heo e ischen Rahmen skizzie , sind
du chaus selbs auch un e schiedlich und plu al: Die A bei bau au 22 In e iews
mi Leh enden an 17 S udiens ando en au ; daneben ha sie Leh pläne on 66 BA-
und 63MA-S udiengängen in Deu schland, Ös e eich und de Schweiz he ange-
zogen. Fü ih e in ie Kapi eln gegliede e Analyse se z sie u.a. quali a i e und
quan i a i e Tex analysen on lei adenges ü z en In e iews, Syllabi und S udien-
dokumen en ein.
Die empi ische Un e suchung zeig dann, zunächs au de G undlage de In e -
iews, dass die „Leh ges al “ keinen kla en und einhei lichen Vo gaben de Disziplin
olg . Das Leh handeln des S udiums is zwa an de disziplinä en Rahmung de So-
ziologie o ien ie ( ü die sie u.a. DGS-Rich linien zi ie ), abe o allem abhängig
on de pe sönlichen Kul u de Be ag en, die eine Ve anke ung im soziologischen
„E ah ungs aum“ ein . In E mangelung eine ö en lichen Leh kul u müssen die
Leh enden ih e eigene „Leh ges al “ sozusagen mi e inden. Dabei wi d die (in den
In e iews zumeis besp ochene) G undlagenleh e als Teil eine o mal o ganisie -
en Leh s uk u angesehen, die on einem sich hie a chisch au bauenden, zei lich
nacheinande e mi el en Wissen ausgeh . Dies wi d abe als wenig anschluss ähig
an die S udie enden gesehen, abe auch eben als losgelös on den Kon ex en de
Fo schungsp axis de Soziologie.
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Die analysie en In e iews s ü zen die These de zwei Deu ungsschema a ode
No men des me hodischen Wissens: des Di e enzschemas und des Einhei ssche-
mas. Die da aus olgenden Deu ungskon lik e zeigen sich insbesonde e zwischen
den zwei Kul u en de quan i a i en und quali a i en Me hoden, abe auch zwischen
kons uk i is ischem und posi i is ischem Wissenscha s e s ändnis und de F age
nach den gemeinsamen G undlagen. Diese Kon lik e üh en zu un e schiedlichen
Lösungen: einmal eben eine einhei swissenscha liche O ien ie ung ausgehend on
quan i a i e Sozial o schung, zum zwei en dann eine Au eilung au de Basis ge-
meinsame G undlagen e ans al ung (hie sind die Mixed Me hods e o e ) und
schließlich auch ih e ka ego ischen T ennung.
Au de G undlage de in den Syllabi angegebenen Li e a u we den da an an-
schließend ün „me hodologische Kul u en“ ne zwe k heo e isch di e enzie , die
sich mi den in e iew en Selbs da s ellungen übe schneiden. Abgesehen on de
S a is ik, die eine A Sonde kul u da s ell , gib es eine einhei lich quan i a i e
Me hodeno ien ie ung (a), eine en schieden quali a i e (b), eine O ien ie ung, die
beide als ge enn be ücksich ig (c), eine, die beide e binde (d) und schließlich ei-
ne, die die beiden Wissenskul u en enn (e). Dabei e weis sich das ein s a is ische
Wissen als am meis en kanonisie ; auch die einhei swissenscha liche Me hoden-
leh e is ela i s a k an bes imm en Leh büche n o ien ie , wäh end die quali a i e
eine e gleichsweise g oße Viel al au weis . Die Au o in deu e dies als Ausd uck
eine „ho izon alen Wissenss uk u “, wäh end sie das quan i a i e Wissen als hie -
a chisch s uk u ie ansieh (S. 338).
Insgesam olg die Au o in ausd ücklich den g oßen Linien on Lepenies, de
die Soziologie als d i e Kul u e anke . Sie zeichne sich du ch eine Spannung
on Einhei und Viel al aus und is deswegen um Anschluss ähigkei , abe eben-
so um Dis ink ion bemüh . Diese Dis ink ion nun, so mein sie, we de du ch die
empi ischen Me hoden in ih e ( on eben genau diese Spannung gep äg en) Un e -
schiedlichkei geleis e , die ih e Wissenskul u bilde.
Schon wegen des Fokus au die Wissenskul u is es kein Zu all, dass die Ana-
lyse deu lich wissenssoziologische Züge äg , die insbesonde e in den empi ischen
Teilen seh güns ig he o e en. Dagegen zieh de mi dem um assend kul u so-
ziologisch de inie en Ansa z mi ge üh e Kul u beg i du chaus ein P oblem nach
sich: Denn auch wenn es zule z iele lei Ve suche seine En subs anzialisie ung
gab, un e s ell „Kul u “ seman isch leich eine empi isch nich nachgewiesene Ge-
schlossenhei und Abgeg enz hei , die mi de Zen als ellung des seh iel luide en
Wissensbeg i es e mieden we den könn e. Dieses P oblem zeig sich zum einen
am Beg i de Enkul u a ion. Denn ob die Enkul u a ion de S udie enden aus de
Sich eine als abg enzba gedach en Disziplin und ih e Ve e e innen siche lich
wünschenswe e P ozess a sächlich ollzogen wi d, kann au de G undlage de
empi ischen Da en diese A bei nich en schieden we den, die ja nu die Sei e
de Leh enden e o sch . Dies gil hie umso meh , als sich die meis en In e iew-
aussagen au die ühen Phasen de Me hodenleh e besch änken, also ge ade nich
diejenigen in den Blick nimm , bei denen on eine („e olg eichen“) Enkul u a ion
gesp ochen we den könn e.
De Kul u beg i is abe auch aus einem zwei en G unde nich unp oblema isch.
Denn de Blick au die soziologisch ins i u ionalisie e Me hodenleh e sugge ie die
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Abg enzba kei de Disziplin, die schon mi Blick au die, wie die Au o in mein , die
Iden i ä de Disziplin agenden Me hoden selbs du chaus p oblema isch is . Zwa
kann die Soziologie zwei ellos mi eine seh eind ucks ollen Leh e in Me hoden
au wa en, doch wi d die Annahme de disziplinä en Ab- und Eing enzba kei de
Me hoden au die Soziologie e wa dadu ch geschmäle , dass sie, im Be eich de
quan i a i en Me hodenleh e, die S a is ikleh e häu ig aus de (ma hema ischen) S a-
is ik bezieh und mi ande en Sozialwissenscha en, wie e wa de Volkswi scha en,
eil . Diese In e disziplina i ä kennzeichne die Me hoden ja auch im quali a i en
Be eich, de schon his o isch mi de An h opologie ode E hnologie ge eil wi d
und heu e bis zu den Li e a u wissenscha en und de Theologie eich . Auch wenn
die Soziologie bei ih e Me hodisie ung siche lich eine g oße Rolle gespiel ha , so
s eh die Ausbildung, Leh e und Fo schung mi quali a i en Me hoden zumindes
nach den G und e ans al ungen de Me hodenleh e mi le weile auch in einem b ei-
en Feld, das nich nu que zu den Disziplinen e läu und dami in e disziplinä is ,
sonde n häu ig auch eine ganz en schiedene ansdisziplinä e Aus ich ung bis ie in
die pa izipa i e Fo schung nimm . Üb igens is dieses Feld auch ins i u ionell sich -
ba , e wa an den Me hodenzen en, on denen im Buch leide nich die Rede is , wie
on den e schiedenen (auch in e na ionalen) Fachgesellscha en ü Me hoden, mi
denen ein g oße Teil de deu schsp achigen Me hodenleh en au eine höchs in e -
disziplinä e Weise e bunden is . Diese in e na ionale, in e - und ansdisziplinä e
B ei e wi üb igens ih en Scha en auch au diese A bei , die, wie gesag , in eine
Reihe zu (ih e sei s höchs in e disziplinä en) „Sciences S udies“ e schein . Da an
schließ sich auch die F age nach de om zi ie en Abbo behaup e en pos mode -
nen F ak alisie ung de Disziplinen und den neuen Deba en zu En g enzung de
Soziologie in Rich ung Public Sociology ode ih e „Dema ka ion“ ode „Unabhän-
gigkei “ an. Auch wenn die Leh e de Me hoden de empi ischen Sozial o schung
in ih en hie um issenen Va ian en zwei ellos eine agende Säule de Soziologie
als eine wissenscha lichen Disziplin da s ell , dü e daneben m.E. ge ade auch
die Soziologische Theo ie eine nich unbedeu ende Rolle als „G enzobjek “ bei dem
spielen, was die adi ionelle Wissenscha s heo ie als das „Dema ka ionsp oblem“
bezeichne ha .
Dami sollen die E gebnisse de A bei keineswegs geschmäle we den. Denn
diese seh o iginelle, g ündliche und übe wei e S ecken gu lesba e Disse a ion
wag sich in ein bislang wenig un e such es Feld, das selbs nach eine Eino dnung
in die soziologische Fo schung such . Das könn e, wie e wähn , die Hochschuldi-
dak ik de Soziologie und ih e Me hoden sein; es könn e abe auch eine empi ische
Wissenscha s heo ie sein, die sich nich nu om Leh s uhl mi de „Logik de
Fo schung“ beschä ig , sonde n ehe im Sinne on Bou dieus e lexi e Soziologie
empi isch das un e such , was Wissenscha ausmach , und zwa auch und ge ade
da, wo die Subjek e in die G undlagenwissenscha einge üh we den. Dazu ha die
Au o in zwei ellos einen wich igen Bei ag geleis e und es s imm zu e sich lich,
wenn sie selbs schon eine wei e e Un e suchung de Soziologischen Theo ien im
Auge ha .
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nungen in e ö en lich en Ka en und Ins i u sad essen neu al.
Hube Knoblauch P o . D ., Lei e des Fachgebie es Allgemeine Soziologie/Theo ie mode ne Gesell-
scha en an de Technischen Uni e si ä Be lin. Fo schungsschwe punk e: Soziologische Theo ie, Wissen,
Kommunika ion, Religion, Quali a i e Me hoden. Ak uelle Publika ionen zum Thema: Cons uc ion e -
sus Realism? The Un ealized Po en ial o Communica i e Cons uc i ism, Sociologica 17(1), 2023 (mi
M. P adenhaue ); Re lexi e Me hodology and he Empi ical Theo y o Science, His o ical Social Resea ch
46(2), 2021 (mi M. P adenhaue ).
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