Kohne , Di k
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Wes a ika - 2003
Sugges ed Ci a ion: Kohne , Di k (2004) : Wes a ika - 2003, In: Ho meie , Rol Mehle , And eas (Ed.):
A ika-Jah buch 2003: Poli ik, Wi scha und Gesellscha in A ika südlich de Saha a, VS Ve lag ü
Sozialwissenscha en, Wiesbaden, pp. 61-71
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Au ho ’s e sion o : "Wes a ika", in: Ho meie , Rol & And eas Mehle (eds.): A ika-Jah buch
– 2003. Ins i u ü A ika-Kunde, Hambu g / VS Ve lag ü Sozialwissenscha en Wiesbaden,
2004: 61-71
Wes a ika – 2003
In e na ionale Bemühungen um die Bewäl igung de i o ischen und libe ianischen K isen und de en
mili ä ische, poli ische und ökonomische Auswi kungen p äg en die En wicklung Wes a ikas im
Be ich sjah . Die wachsende geos a egische Bedeu ung de K isen egion zeig e sich auch in de
e s ä k en Au me ksamkei , die de UN-Siche hei s a sowie die Wel mäch e diese Region zoll en.
US P äsiden Geo ge W. Bush besuch e im Rahmen seine A ika eise An ang Juli Senegal und
Nige ia, de anzösische P äsiden Jacques Chi ac Ende Ok obe Nige und Mali.
Poli ische En wicklung
Die enge Ve lech ung de K isenhe de de Mano-Ri e -Region (Guinea, Libe ia, Sie a Leone)
und de Cô e d’I oi e wu de imme o ensich liche . Dahe wa n en unabhängige poli ische
Beobach e , wie die In e na ional C isis G oup (ICG, B üssel/New Yo k), da o (s. ICG-Be ich e zu
Libe ia om 30.4. und 3.11.), die gewal samen Kon lik e in den beiden Regionen sepa a lösen zu
wollen. Die ECOWAS e ziel e mi den un e ih e Lei ung in Acc a e mi el en i o ischen (6.3.)
und libe ianischen F iedensabkommen (18.8.) einen Ach ungse olg (s. Lände a ikel).
UN-Rep äsen an en be on en, dass eine nachhal ige Lösung nu un e Beach ung de gemeinsamen
En s ehungsgeschich e de K isen zu e wa en sei. Die Un uhen begannen o ca. 14 Jah en, als
Cha les Taylo 1989 seine Gue illa-T uppen aus den G enzgebie en de Cô e d’I oi e in die P o inz
Nimbaland (Libe ia) einma schie en ließ und dami einen siebenjäh igen Bü ge k ieg in Libe ia
auslös e, de sich auch au Sie a Leone ausdehn e. 1996 wa Taylo in ums i enen Wahlen zum
S aa sp äsiden en Libe ias gewähl wo den, de wei e hin Rebelleng uppen in den Nachba lände n
un e s ü z e. Ma odie ende Söldne a meen, jeweils un e s ü z on den e einde en Regie ungen
de Nachba lände sowie on in e essie en G oßmäch en (wie den USA) und in e na ionalen
Ne zwe ken on Diaman en-und Wa enhändle n, leg en mi diesem Kon lik einen B andsa z,
dessen Auswi kungen wei übe die Region hinaus eich en. Die K iegshe en und Söldne a meen
ha en schon sei langem nich nu die E obe ung poli ische Mach , sonde n auch ih en p i a en
ma e iellen Gewinn im Auge. Sie se z en g ausams e Menschen ech s e le zungen gegenübe de
Zi ilbe ölke ung geziel ein. Ein am 5.5. e ö en lich e UN-Be ich übe Sank ionen gegen Libe ia
bes ä ig e, dass die Region gekennzeichne sei du ch einen „Teu elsk eis de Gewal “ und on
Wa en und ma odie enden bewa ne en Jugendlichen übe quelle, die ungehinde du ch na ionale
G enzen „ on Kon lik , Bandi en um und Gese zlosigkei leben“. In e na ionale NRO ugen
eben alls dazu bei, die nich imme o u eils eie o izielle Posi ion de be eilig en Regie ungen mi
Fak en übe de en Ve lech ung in in o melle Gewal mä k e zu kon on ie en. So deck e die NRO
Global Wi ness (London) in einem am 31.3. e ö en lich en Repo The Usual Suspec s. Libe ia’s
Weapons and Me cena ies in Cô e d’I oi e and Sie a Leone de aillie die Un e s ü zung de
libe ianischen Regie ung ü zwei Rebellen uppen im i o ischen Kon lik (Mou emen Populai e
I o ien du G and Oues und Mou emen pou la jus ice e la Paix) sowie ü eine Rebelleng uppe in
Sie a Leone au . Die NRO Human Righ s Wa ch (New Yo k) beschuldig e im No embe Guinea,
das sei Mai om UN-Siche hei s a e häng e Wa enemba go du chb ochen zu haben, indem es
heimlich die Rebellen de LURD (Libe ians Uni ed o Reconcilia ion and Democ acy) mi Geld
und Wa enlie e ungen aus dem I an un e s ü z e. Le z e e ha en maßgeblich dazu beige agen, dem
Taylo -Regime beim Ang i de LURD au Mon o ia im Juli den Todess oß zu e se z en. Diese
Anschuldigung wog um so schwe e , als Guinea als (nich -s ändiges) Mi glied des UN
2
Siche hei s a es das Wa enemba go gegen Libe ia ge o de ha e, ebenso wie die USA, die
eben alls beschuldig wo den wa en, heimlich die Rebellen gegen Taylo zu un e s ü zen. Nach
d eimona igen zähen Ve handlungen un e Lei ung des ehemaligen nige ianischen S aa sche s Gen.
Abubaka kapi ulie e Taylo un e dem D uck des In-und Auslandes. E s imm e dem
F iedens e ag on Acc a (18.8.) zu und zog sich ins poli ische Exil nach Calaba (Süd-Os nige ia)
zu ück. Nachdem de neue libe ianische Übe gangsp äsiden Gyude B yan am 14.10. sein Am
übe nommen ha e, o de e e sogleich, un e s ü z u.a. om US-Kong ess, die Auslie e ung Taylo s
an das UN-K iegs e b eche -T ibunal in Sie a Leone. Le z e es ha e zu Au gabe, die
Menschen ech s e le zungen wäh end des sie a-leonischen Bü ge k ieges, in dem
u.a. die on Taylo mi Gelde n aus dem illegalen Diaman enhandel un e s ü z e RUF
(Re olu iona y Uni ed F on ) eine un ühmliche Rolle gespiel ha e, au zua bei en. Dies wiede um
b ach e den nige ianischen P äsiden en Olusegun Obasanjo, den die Wes mäch e als mäch igs en
egionalen powe -b oke ane kann en, in eine schwie ige Lage. E be ü ch e e, wie manche seine
Kollegen in de ECOWAS, dass eine Auslie e ung Taylo s den Kon lik in de Region neu en achen
wü de. Das ausgehandel e agile Mach gleichgewich zwischen den e einde en Pa eien de
Übe gangs egie ung in Mon o ia, in dem die ca. 20.000 bewa ne en Anhänge de abgese z en
Regie ung Taylo s, ebenso wie die Rebelleng uppen LURD ( on Guinea un e s ü z ) und MODEL
(Mo emen o Democ acy and Elec ions in Libe ia, on Abidjan un e s ü z ) wei e hin eine
wich ige Rolle spiel en, wa du ch die wei gehend au Mon o ia konzen ie en
4.300 Solda en de in Libe ia s a ionie en UN-F iedens uppen (UNMIL) un e nige ianische
Füh ung kaum zu s abilisie en; dies um so wenige , als sich die Be ölke ung und einige be o ene
Regie ungen unangenehm an das pa eiische und wenig e izien e Eing ei en nige ianische T uppen
de ECOMOG im sie a-leonischen und libe ianischen Bü ge k ieg e inne en. Dahe lagen alle
Ho nungen au de ü An ang 2004 geplan en und on den USA mi inanzie en Au s ockung de
UN-F iedens uppe au 15.000 Mann.
Kaum wa das libe ianische F iedensabkommen un e Dach und Fach, da sah sich die ECOWAS
e neu als F iedenss i e ge o de , als am 14.9. ein A meepu sch die on poli ischen K isen
geschü el e, ko up e, abe du ch eie Wahlen legi imie e Regie ung Kumba Yalas in
Guinea-Bissau s ü z e. De am ie ende ECOWAS-Vo si zende, de ghanaische P äsiden John
Agyekum Ku uo , beglei e on den nige ianischen und senegalesischen S aa sche s Obasanjo und
Abdoulaye Wade, mach e sich au den Weg nach Bissau, um den pu schenden Gene al Ve issimo
Seab e Co eia zu übe zeugen, in die Kase nen zu ückzukeh en. Dies lehn e die neue Mili ä jun a
jedoch mi dem Hinweis au die Misswi scha des aus dem Am gejag en Yala ab. Spä e ließ sich
die Jun a imme hin da on übe zeugen, den Un e nehme Hen ique Rosa als Übe gangsp äsiden en
bis zu Abhal ung on Neuwahlen im Mä z 2004 einzuse zen.
Ku z da au (22.9.) kündig en die un e dem Namen Fo ces Nou elles i mie enden i o ischen
Rebellen nach mona elangen Que elen ih en Rückzug aus de Regie ung de „Na ionalen Einhei “
an. Dami wa das Abkommen on Linas-Ma coussis (Pa is, 15.-23.1.) sowie de p ekä e
F iedensschluss (Abidjan, 4.7.) zwischen den s ei enden Pa eien nich zule z an de
komp omisslosen Hal ung des i o ischen P äsiden en als geschei e . De wiede au geb ochene
i o ische Kon lik zwischen P äsiden Lau en Gbagbo und Rebellen üh e Guillaume So o sand e
Schockwellen du ch ganz Wes a ika (s. Lände a ikel). Ein eilig on de ECOWAS einbe aum e
e neu e K isengip el in Acc a (11.11.) e lie , nich zule z wegen de du ch in e ne S ei igkei en
zwischen den e mi elnden Regie ungsche s geschwäch en Posi ion de ECOWAS (Senegals
P äsiden Wade ühl e sich on Ku uo und den ankophonen S aa sche s des Conseil de l’En en e
übe gangen), ohne nennenswe e E gebnisse. Be ei s zu o wa de sei 2002 schwelende Kon lik
zwischen dem P äsiden en Bu kina Fasos, Blaise Compao é, und Gbagbo um die angebliche
Un e s ü zung de i o ischen Rebellen du ch Bu kina wiede o en ausgeb ochen. Compao é ha e
seinen i o ischen Kollegen Ende Janua mi dem se bischen K iegs e b eche Slobodan Milose ic
e glichen und e lang , Gbagbo o einen in e na ionalen S a ge ich sho zu s ellen. Die
bila e alen Beziehungen e eich en einen neuen Tie punk , als am
3
7.10. die Regie ung in Ouagadougou bekann gab, einen on Gbagbo und dem ogoischen P äsiden
Eyadéma un e s ü z en Pu sch e such e hinde zu haben.
In dem sei meh als zwanzig Jah en andaue nden Casamance-Kon lik zeichne e sich dagegen eine
Lösung ab. Sowohl die Sepa a is enbewegung Mou emen des Fo ces Démoc a iques de
Casamance (MFDC) als auch die senegalesische Regie ung sahen ein, dass de Kon lik nich mi
mili ä ischen Mi eln zu gewinnen wa . Im Mai e s a b eine de „K iegs alken“ des mili ä ischen
Flügels de Bewegung, Sidi Badji. De Gene alsek e ä des poli ischen Flügels de MFDC,
Jean-Ma ie F ançois Biagui, sowie de G ündungs a e de Bewegung, Abbé Augus in Diamacoune
Sengho , sp achen sich zum Abschluss eine ich ungsweisenden Di ek ionssi zung de MFDC am
8.10. in Ziguincho ü eine iedliche Kon lik lösung im Rahmen eine wei gehenden poli ischen
Au onomie, abe gegen eine Abspal ung on Senegal aus. E wa 200 de e bliebenen
Wide s andskämp e keh en ab Ok obe aus ih em Rückzugsgebie um Bisso a (Guinea-Bissau) in
den Senegal zu ück und leg en ih e Wa en niede , ande e mu ie en zu Räube banden.
S aa sp äsiden Wade e sp ach am 31.12., sich ü ein Gene alamnes iegese z ü alle
MFDC-Angehö igen einzuse z en. Die Wel bank, USAID sowie UNDP leg en neue
En wicklungsp og amme ü die Casamance au , um den F iedensp ozess zu un e s ü zen.
Die sich zuspi zende K ise in de Cô e d’I oi e, die lange Zei als Ho de S abili ä im
ankophonen A ika gegol en ha e, zeig e, dass de Demok a isie ungsp ozess in Wes a ika noch
au öne nen Füßen s and. De Ve lau on Fassadenwahlen in meh e en S aa en de Region,
allen o an in Nige ia, bes ä ig e dieses Bild.
Die Wahlen in Nige ia im Ap il/Mai wa en, ähnlich wie be ei s 1999, gekennzeichne du ch
Manipula ionen und Wahl älschungen g öß en Ausmaßes. Zwa wu de P äsiden Obasanjo in
seinem Am bes ä ig und auch seine Pa ei (PDP) bau e ih en E olg on 1999 wei e aus, die
Wahlen konn en abe kaum als demok a ische Legi imie ung de Exeku i e gel en. Die
in e na ionale Gebe gemeinscha hiel es de Regie ungs üh ung Obasanjos jedoch zu Gu e, dass es
nich zu den be ü ch e en g oß lächigen gewal samen Aussch ei ungen kam. Übe aschende weise
spiel en auch die imme wiede ins umen alisie en mani es en eligiösen Kon lik e zwischen
Ch is en und Muslimen keine g oße Rolle im Wahlkamp . Und schließlich en wickel e die
nige ianische Zi ilgesellscha ein beach liches P o il als na ionale Wahlbeobach e und als
demok a isches Ko ek i . Die in e na ionalen Wahlbeobach e , allen o an die EU-Mission, äll en
übe wiegend ein e nich endes U eil. Nu die Wahlbeobach e de ECOWAS und de AU
bescheinig en dem Regime wei gehend eie Wahlen, was ü den 2004 an isie en pee - e iew
P ozess de NEPAD (s.u.) Schlimmes be ü ch en ließ. Gleiches gal ü die manipulie en
P äsiden scha swahlen in Togo (1.6.), in denen Gnassingbé Eyadéma, de diens äl es e Dik a o
A ikas, u. a. du ch willkü liche Ve assungsände ung zu seinen Guns en und poli ische Ve olgung
de Opposi ion abe mals in seinem Am bes ä ig wu de. Auch dies hinde e die Wahlbeobach e on
ECOWAS, AU, CILSS, F ankophonie (OIF) und de AKP-S aa en nich da an, die Wahl aus
oppo unis ischen G ünden zu Bewah ung de bes ehenden Mach s uk u en abzusegnen. Bei
Kommunal-und Pa lamen swahlen in Benin (19.1. und 30.3.) bau e die Regie ungskoali ion ih e
Meh hei aus. Die Fo daue klien elis ische S uk u en im Pa eiwesen sowie die zunehmende
Komme zialisie ung und K iminalisie ung des poli ischen Lebens bis in höchs e K eise on
Exeku i e und Judika i e s ell en Benins bishe igen Ru als Leuch eue de Demok a isie ung
A ikas in F age. Auch in Guinea ließ sich de schwe e k ank e P äsiden Lansana Con é du ch
P äsiden scha swahlen (21.12.) ü wei e e sieben Jah e in seinem Am bes ä igen; die meis en
Opposi ionspa eien boyko ie en die Wahl wegen massi e poli ische Ve olgung. In
Mau e anien en ging die am ie ende Regie ung nu knapp dem S u z du ch pu schende mau ische
Mili ä s (8.6.). Ould Taya wu de am 7.11. un e ums i enen Bedingungen zum d i en Mal ü eine
sechsjäh ige Am szei zum P äsiden en de Republik gewähl .
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T ans egionale außenpoli ische Beziehungen Das F iedensabkommen on Linas-Ma coussis
(bei Pa is, 15.-23.1.) dokumen ie e den Ansp uch F ank eichs au eine Füh ungs olle in de
Kon lik schlich ung in seinen ehemaligen a ikanischen Kolonien. Dies s ell e eine abe malige
beme kenswe e Keh wende de anzösischen A ikapoli ik da . Wäh end Pa is un e
Mi e and mi de Dekla a ion on La Baule (1990) die Un e s ü zung ih e a ikanischen Pa ne an
die Bedingung de Einlei ung eines Demok a isie ungs-und S uk u anpassungsp ozesses knüp e
und im üb igen einen allmählichen Rückzug aus seinen ehemaligen a ikanischen Kolonien
ankündig e, was in den Folgejah en alle dings nu halbhe zig umgese z wu de, knüp e die
konse a i e Regie ung Chi ac mi dem un e Lei ung des Außenminis e s Dominique de Villepin
e ziel en Abkommen on Ma coussis ehe an neo-koloniale T adi ionen des Quai d’O say an. Die
P o agonis en des i o ischen Kon lik es a en sich, einbes ell on de anzösischen Regie ung,
eingeschlossen in de Konkla e des Schlosses on Ma coussis. Die Kon e enz eilnehme wa en on
Pa is gemäß ealpoli ischen Gesich spunk en hand e lesen, ungeach e o melle Regeln de
Rep äsen a i i ä . Die a ikanischen S aa smänne und Rep äsen an en de ECOWAS ode AU, die
bis dahin in dem Kon lik e mi el ha en, alle dings eben alls mi ums i ene Legi ima ion (z.B.
im Falle Eyadémas) und ge ingem E olg, blieben wei gehend on den Ve handlungen
ausgeschlossen. Zwa un e sch ieb de Haup p o agonis , de i o ische P äsiden Gbagbo, us ie
und gedemü ig das Abkommen, es wa abe abzusehen, dass de un e diesen Bedingungen e eich e
Komp omiss nich nachhal ig sein wü de (s. Lände a ikel Cô e d’I oi e). Be ei s au dem
anschließenden 22. anzösisch-a ikanischen Gip el e en in Pa is (19.–21.2.), das eben alls
du ch die i o ische K ise dominie wu de, g i Chi ac seinen Kollegen Gbagbo (de eine
Teilnahme an dem Gip el abgelehn ha e) on al an, indem e ihm die poli ische Ve an wo ung ü
schwe e Menschen ech s e le zungen sowie den B uch des Abkommens on Ma coussis o hiel .
Das anzösische Außenminis e ium und de Club du Sahel e ans al e en om 13.-14.5. gemeinsam
eine Kon e enz zu Siche hei s-und En wicklungspoli ik in de Mano Ri e Region und in de Cô e
d’I oi e; wiede um ohne sich ba en E olg.
Die A ika eise Chi acs nach Nige und Mali (22.-26.10.) soll e ein deu liches Zeichen gegen den
o he schenden A ikapessimismus se zen, indem de anzösische P äsiden bewuss zwei S aa en
mi seinem Besuch beeh e, die als Modell ü einen e olg eich eingelei e en
Demok a isie ungsp ozess sowie ü gu e Regie ungs üh ung s anden. De anzösische
Innenminis e Nicolas Sa kozy ha e zu o (Feb .) mi wenig diploma ischem Geschick mi de
malischen Regie ung übe die geplan e Ausweisung on (illegalen) malischen Mig an en aus
F ank eich e handel und dami nich nu die Regie ung in Bamako düpie . Im Mä z ha e Pa is in
eine g oß angeleg en Ak ion, un e zum Teil unwü digen Bedingungen, beinahe wöchen lich illegal
in F ank eich lebende Mig an en (sog. sans papie s) aus Mali, Senegal und de Cô e d’I oi e in ih e
He kun slände abgeschoben. Daka e anchie e sich im Ap il mi de Ausweisung on meh als 20
F anzosen, die ohne gül iges Visa im Senegal leb en; Abidjan d oh e mi ähnlichen Maßnahmen.
Zug unde lag das delika e P oblem de ca. 46.000 senegalesischen und e mu lich ebenso ielen
malischen Mig an en, die ohne gül ige Papie e in F ank eich leb en und a bei e en. Im Dezembe
(14./15.12.) weil e Sa kozy in Daka , um, dieses Mal in diploma ische e Manie , mi de
senegalesischen Regie ung übe die Rück üh ung de Mig an en au de Basis gegensei igen Vo eils
zu e handeln, un e s ü z du ch En wicklungsp ojek e des codé eloppemen zu Rein eg a ion de
Auswande e .
De UN-Siche hei s a en al e e ungewöhnlich ege Ak i i ä en in Bezug au K isenp ä en ion in
Wes a ika. E au o isie e am 4.2. die ECOFORCE-Eing ei uppe und die Opé a ion Lico ne in de
Cô e d’I oi e ü sechs Mona e (Resolu ion 1464). Am 19.3. o de e de Siche hei s a wei e die
ECOWAS au , e s ä k e Ans engungen zu un e nehmen, den illegalen Wa enhandel in
Wes a ika au zudecken und zu un e binden. Am 13.5. beschloss e die Ein ich ung de
F iedensmission MINUCI in de Cô e d’I oi e (Resolu ion 1479) und en sand e om 19.-27.5. eine
15-köp ige Sonde kommission in die Haup s äd e de K isen egionen Wes a ikas, die die
Hin e g ünde des Wa enhandels, des illegalen Einsa zes on Söldne n, de
5
Flüch lingss öme und Menschen ech s e le zungen un e suchen soll e. Am 1.8. beschloss de
UN-Siche hei s a die En sendung eine Eing ei uppe (ECOMIL) nach Libe ia (Resolu ion 1497);
das UN-Manda ü die ECOFORCE und die Opé a ion Lico ne wu de am 4.8. um sechs Mona e
e länge (Resolu ion 1498). Mi de Resolu ion 1508 beschloss de Siche hei s a die Scha ung
de F iedens uppe UNMIL in Libe ia und die Ablösung de ECOMIL du ch die UNMIL-T uppe
(1.10.). Am 13.11. wu de das UN-Manda ü die MINUCI in de Cô e d’I oi e um sechs Mona e
e länge . Die EU gab im Dezembe bekann , die F iedens uppe de ECOWAS in de Cô e d’I oi e
mi € 12,5 Mio. ü die Soldzahlungen de Solda en un e s ü zen zu wollen.
Die USA d oh en am 1.7. mi dem En zug ih e Mili ä hil e ü 35 Lände , da un e die
wes a ikanischen S aa en Cô e d’I oi e, Benin, Mali und Nige , wenn diese nich du ch bila e ale
Abkommen mi den USA die Immuni ä ame ikanische S aa sbü ge o dem In e na ionalen
S a ge ich sho (ICC) gewäh leis en wü den. Die i o ische Regie ung beug e sich dem D uck und
un e zeichne e am 30.9. ein Abkommen. Un e den 43 o geschlagenen Rich e n des ICC wa en
zehn A ikane , da on sieben aus Wes a ika. Von den An ang Feb ua schließlich in New Yo k
gewähl en 18 Rich e n wa en d ei A ikane , da un e die Vo si zende Fa ouma a Dembele Dia a
(Mali) und Akua Kuenyehia (Ghana). Zu o ha e die Regie ung in Abidjan als sieb es Mi glied de
AU die a ikanische Cha a de Menschen-und Völke ech e a i izie (22.3.), mi de auch die
Ein ich ung eines a ikanischen Ge ich sho es e bunden wa . Neben Süda ika und Uganda ha en
bishe nu Bu kina Faso, Gambia, Mali und Senegal den Ve ag a i izie ; de Ve ag konn e abe
e s in K a e en, wenn mindes ens 15 S aa en un e zeichne haben.
Die A ika eise on US-P äsiden Geo ge W. Bush An ang Juli üh e ihn als e s es in die ü die
USA aus geos a egischen G ünden wich igen wes a ikanischen Lände Senegal und Nige ia. Im
Lau e des Jah es e s ä k en die USA ih e mili ä ische P äsenz in Wes a ika, um auch die
„G auzonen“ des Te o ismus besse un e Kon olle zu bekommen. Hie zu dien e auch die
Pan-Sahel-Ini ia i e, mi de das Pen agon neben den Magh eb-S aa en Alge ien, Ma okko und
Tunesien die ie Sahellände Mali, Mau e anien, Tschad und Nige mi Mili ä -und
Au klä ungsma e ial sowie An i-Te o -T ainingsku sen un e s ü z e. Das P og amm wu de om
Eu opa-Kommando de US-S ei k ä e in S u ga (EUCOM) aus gelei e . Eine Rebelleng uppe
un e Füh ung on Amma i Sai i (auch Abde ezak al-Pa a genann ), dem Ve bindungen zu
Al-Quaida nachgesag wu den, ha e im F ühjah in Alge ien und No d-Mali 32 eu opäische
Tou is en als Geiseln genommen. Sie wu den spä e gegen eine e deck e Zahlung on ca. $ 6 Mio.,
e mi el du ch die deu sche Bundes egie ung, eigelassen und un e Mi hil e des USMili ä -und
Geheimdiens es e olg . Das neu e wach e In e esse de USA an Wes a ika zeig e sich auch in de
E ö nung des Zen albü os des Wes A ican Regional P og am (WARP) in Acc a (18.11.). Das
WARP wa o zwei Jah en in Bamako ini iie wo den und wu de on de Wes a ika-Mission de
US-Regie ung in Washing on un e s ü z , um die wi scha liche und poli ische S abili ä de Region
abzusiche n.
Au dem schwach besuch en 6. Gip el e en de NEPAD in Abuja (9.3.), au dem neben dem
gas gebenden nige ianischen S aa sche die P äsiden en aus Senegal (Wade), Süda ika (Mbeki) und
Alge ien (Bou e lika) anwesend wa en, beau ag en die anwesenden S aa sche s ih en
nige ianischen Kollegen Obasanjo mi de Koo dinie ung de zukün igen NEPAD-Ak i i ä en. Am
28.5. wu den Expe en benann , die die Regeln des A ican Pee Re iew Mechanism (APRM)
ausa bei en soll en. Senegals P äsiden Wade k i isie e im No embe , dass nach den o liegenden
Regeln de Sinn des pee e iews wegen unzu eichende objek i e Beu eilungsk i e ien und
ehlende Sank ionsmaßnahmen im Falle on No m e le zungen un e minie wü de. Von den 16
S aa en, die bis dahin die Spiel egeln des APRM akzep ie ha en (Wes a ika wa mi Nige ia,
Senegal, Ghana, Bu kina Faso und Mali übe p opo ional e e en), akzep ie en ie , da un e
Ghana, sich im F ühjah 2004 eine E aluie ung zu un e ziehen. Am
16.9. wu de de ehemalige malische S aa sp äsiden Alpha Ouma Kona é zum
Kommissionsp äsiden en de AU gewähl .
6
Sozio-ökonomische En wicklung
Wi scha liche und soziale Auswi kungen de i o ischen K ise
Die sei Sep . 2002 andaue nde K ise in de Cô e d’I oi e dämp e die Ho nungen au eine
nachhal ige En wicklung in de Region. Das Land, das ca. 40% des BIP und de Be ölke ung des
ankophonen Wes a ika s ell und jah zehn elang als Wachs umsmo o de Region gegol en ha e,
e zeichne e nun schon im ie en Jah in Folge eine Rezession. Die S aa sche s de UEMOA
e such en zwa noch, die wi scha spoli ischen Aspek e de K ise au einem Gip el e en in Daka
am 29.01. he un e zuspielen, um po enzielle In es o en nich zu seh zu e sch ecken, sie pass en
abe be ei s ih e P ognosen an die e ände en Rahmenbedingungen an
(z. B. Halbie ung des Wi scha swachs ums de Zone on 4,2% au o aussich lich 2,1% ü das
Jah 2002). Eine e auliche S udie on UEMOA, BCEAO und BOAD, de en E gebnisse im Juni an
die P esse du chsicke en, zeig e noch düs e e e Zukun spe spek i en au . Im güns igs en Fall,
d.h. eine umgehenden Beendigung de poli ischen K ise, echne en die Expe en mi eine sich e s ä kenden
Rezession in de Cô e d’I oi e, gekennzeichne du ch nega i e Wi scha swachs ums a en (–3,7%), die bei
andaue nde K ise noch wei aus s ä ke sinken dü en (–11%) und unweige lich die Nachba s aa en in
Mi leidenscha ziehen wü den. Die Regie ung in Ouagadougou eil e z. B. am 25.12. mi , sie echne mi einem
Einnahme e lus on F CFA 77 M d. ode 11% de geplan en S aa seinnahmen (übe wiegend Zölle). Auch die
Rückübe weisungen de in de Cô e d’I oi e lebenden Bu kinabé an ih e Familien, die 1994/95 im Du chschni
bei F CFA 70 M d. ($ 130 Mio.) p o Jah gelegen ha en, gingen signi ikan zu ück au F CFA 30 M d. (2001).
Die A ikanische En wicklungsbank beschloss am 17.2. u.a. wegen be ü ch e e emden eindliche
Aussch ei ungen gegenübe ih em Pe sonal die o läu ige Ve legung ih es Haup si zes on Abidjan nach
Tunis.
Die Haup expo kul u en Kakao und Ka ee, nich nu in de Cô e d’I oi e, wa en besonde s
be o en. Die Cô e d’I oi e wa wel wei g öß e Kakaop oduzen ; die Kakaop oduk ion de ca.
620.000 P lanze s ell e hie 30% de Expo -und 20% de S aa seinnahmen. Fü die im Sep embe
anlau ende E n ekampagne 2003/04 echne e man mi einem Einb uch on 10 -20% gegenübe dem
gu en E n ee gebnis on 1,3 Mio. im Vo jah . Die di ek k isenbeding en P oduk ionsaus älle
wu den noch e s ä k du ch massi e Handels e lage ung in den in o mellen Sek o , insbesonde e
du ch Kakao-Schmuggel. Die Kakaobaue n de wes lichen Anbau egionen im No den
Yamoussouk os anspo ie en ih en Kakao wegen de k isenbeding en Handelsba ie en mi dem
Ein e s ändnis de da on p o i ie enden Rebellen, die ca. 100.000 F CFA (ca. € 150) p o Tonne
kassie en (gegenübe € 400/ , die zu o de i o ische S aa als S eue einbehal en ha e), in das
benachba e Guinea (ca.
15.000 ). Die Kakaop oduzen en de ös lichen Anbau egionen zwischen Aboisso und Agnibélék ou,
die nu noch ein D i el de üblichen Jah esp oduk ion im Lande selbs e ma k e en, be o zug en
nun das benachba e Ghana (ca. 100.000 ), wo ein Kilo Kakao einen doppel so hohen P eis (ca. 600
F CFA/kg) e ziel e. De Kakaoexpo in Guinea und Ghana boom e demen sp echend. E e eich e in
Ghana das höchs e Ni eau sei 40 Jah en, wäh end e sich in Guinea soga , ausgehend on einem
nied igen Ausgangsni eau, gegenübe dem Vo jah um das 31- ache s eige e. Das gleiche gal ü
Ka ee, dessen Expo sich in Guinea z.B. in einem Jah e sechs ach e on 5.942 . im Sep embe
2002 au 36.552 ein Jah spä e . Fü die ghanaischen und guineischen Expo eu e e wies sich die
i o ische K ise somi ku z is ig als ein wah e Geldsegen. Sie gal en abe nich als die einzigen
K isenp o i eu e. Auch ein g oße Teil des p i a en T anspo gewe bes in den benachba en S aa en
de Cô e d’I oi e p o i ie e on de e zwungenen Handelsumlenkung (s. A ika-Jah buch 2002).
Übe wiegend schlugen die Auswi kungen de K ise au die Sahellände Bu kina Faso, Mali und
Nige abe nega i zu Buche; u.a. weil sie wegen de blockie en Handelswege in de Cô e d'I oi e
on ih en adi ionellen Handels ou en und Absa zmä k en abgeschni en wu den. So wa die
Eisenbahnlinie (Si a ail) zwischen Ouagadougo, bzw. Bobo Dioulasso und Abidjan knapp ein Jah
( om 7.11.02 bis 10.09.) un e b ochen. De g enzübe sch ei ende Bahn e keh lie nu
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schleppend wiede an. Das Wi scha swachs um in Bu kina Faso sch ump e on p ognos izie en
5,6% au o aussich lich 3,3% (im Jah 2002). Auße dem schlug zu Buche, dass iele
S aa sangehö ige aus den Sahellände n, die als Wande a bei e ode semi-pe manen e Mig an en
zum Teil schon sei Jah zehn en in de Cô e d'I oi e leb en, nun wegen de on de i o ischen
Regie ung noch geschü en F emden eindlichkei aus dem Lande lüch en muss en. Alle dings
ha e diese P ozess schon mi den e hnischen Ve olgungen on Tabou im Südwes en de Cô e
d’I oi e im No embe 1999 eingese z . Nach o iziellen Angaben keh en 350.000 de ca. 3 Mio. o
schon sei Jah zehn en in de Cô e d’I oi e lebenden Bu kinabé sei dem Ausb uch de K ise im
Sep embe 2002 aus Angs o wei e en emden eindlichen Aussch ei ungen in ih e al e Heima
zu ück; Beam e des Sozialminis e iums in Ouagadougou echne en mi insgesam 500.000
Rückkeh e n. Die bu kinabische Regie ung leg e am 24.7. ein au d ei Jah e ausgeleg es
Wiede eingliede ungsp og amm ü die Flüch linge in Höhe on umge echne € 4,5 Mio. o (u.a.
un e s ü z du ch ein GTZ-P ojek ). Die Bemühungen de ECOWAS und UEMOA um egionale
In eg a ion e li en einen he ben Rückschlag. Nach den im No embe bekann gegebenen
(ums i enen) Angaben de i o ischen Ve wal ung be and sich ein g oße Teil de Wi scha nich
in den Händen „wah e “ I o e . Le z e e s ell en nu 74% de Gesam be ölke ung. De
Auslände -An eil wa nach einem Zensus on 1998 au 4 Mio. ges iegen, da on 2,24 Mio. Bu kinabé
(56% de Auslände und 15% de Gesam be ölke ung), 792.258 Malie , 231.000 Guinee , 133.220
Ghanae und 78.180 Libe iane . Diese Auslände wa en besonde s s a k un e den Lohna bei e n (z.
B. als Plan agena bei e ) e e en (42% de Männe und 20% de F auen) sowie in de
kleinbäue lichen Landwi scha , Viehzuch und Fische ei (75% de Männe und 25% de F auen).
Un ai e Handelsbedingungen ü wes a ikanische Baumwollexpo e
Die Baumwollp oduk ion im ankophonen A ika, sei de Kolonialzei du ch die Compagnie
F ançaise de Dé eloppemen des Tex iles geschü z und ge ö de und spä e au D uck de
S uk u anpassungspoli ik on Wel bank und IWF libe alisie , wa ak uell in e na ional
we bewe bs ähig. In Benin, Bu kina Faso, Tschad, Mali und Togo s eue e die Baumwollp oduk ion
5-10% zum BIP bei und ep äsen ie e im Du chschni übe ein D i el de gesam en Expo -und
meh als 60% de landwi scha lichen Expo einkommen, in Benin soga 80% in Bu kina 68%.
Alle dings ha en sich die e ms o ade ü a ikanische Baumwolle sei den 1980e Jah en s e ig
e schlech e . A ika s eck e nach Aussagen de UNCTAD in eine Rohs o alle: Wä en die
Wa enp eise au dem Ni eau on 1980 geblieben, lägen die P okop einkommen de a ikanischen
P oduzen en 50% höhe . Zwa s ieg de Baumwollp eis au dem Wel ma k ab 2001, u.a. wegen
wachsende Nach age Chinas, um 105% an, abe die Baumwollbaue n in de CFA-Zone konn en
da on wegen de gleichzei igen Au we ung des $ gegenübe dem € nu 47% ealisie en. Die
un ai en Handelsbedingungen im wel wei en Baumwollhandel bilde en schon im Vo jah Anlass ü
Beso gnis de wes a ikanischen Baumwollexpo eu e. Auch IWF und Wel bank sowie
in e na ionale NRO wie OXFAM wiesen ene gische da au hin, dass insbesonde e die jäh lichen
Baumwollsub en ionen de USA ($ 3,7 M d. 2001/02), Chinas ($ 1,2 M d.) und de EU ($ 950 Mio.)
die En wicklungschancen wes a ikanische Lände signi ikan beein äch ig en. Die EU s ell e zwa
nu 2,5% de wel wei en Baumwollp oduk ion, wa abe de g öß e Baumwollimpo eu . Aus eine
im Juli e ö en lich en S udie de Wel bank ging he o , dass eine Eliminie ung de
Baumwollsub en ionen in den USA und de EU das Expo einkommen de wes -und
zen ala ikanischen Baumwollexpo eu e um 250 Mio. p o Jah s eige n könne. Im Üb igen e wies
die S udie da au , dass es ü die EU d eimal billige sei, Baumwolle zu impo ie en, s a den P eis
ü die Baumwollp oduk ion in Spanien ode G iechenland zu sub en ionie en, wodu ch die
eu opäische P oduk ion küns lich au gebläh we de und sich in den 1990e Jah en e doppel habe.
Be ei s im Sep embe 2002 ha e B asilien o de WTO die Abscha ung de
Baumwollsub en ionen de USA und de EU e lang . Im Mä z schlossen sich Benin und Tschad
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diese Fo de ung an, und im Ap il b ach en sie, zusammen mi Bu kina und Mali, eine eigene
Beschwe de bei de WTO ein. De S aa sche Bu kina Fasos, Blaise Compao é, o de e in
Ve e ung de Haup baumwollexpo lände Wes a ikas au de WTO-Tagung in Gen (10.6.)
ehemen die Abscha ung de Baumwollsub en ionen. Au einem gleichzei ig s a indenden
Minis e e en on UEMOA, BOAD und BCEAO in Ouagadougou besp achen die Minis e ih
wei e es Vo gehen gegen die Baumwollsub en ionen au de WTO-Kon e enz in Cancún im
Sep embe . In Cancún klag en ie wes a ikanische Handelsminis e am 10.9. gegen die
Baumwollsub en ionen de USA und de EU. De Benine Handelsminis e Fa iou Akplogan
o de e zusammen mi seinen d ei Kollegen auße dem, dass die WTO Baumwolle als „spezi isches
P oduk “ ü Wes -und Zen ala ika ane kenne, um so in den Genuss on nach den WTO-Regeln
o gesehenen Schu zmaßnahmen zu gelangen. Pa allel e handel e Benins S aa sp äsiden Ké ékou
im Sep embe (7.-10.9.) in B üssel übe den Abbau de EU-Baumwollsub en ionen. Einige
Indus ielände wie F ank eich und Deu schland un e s ü z en die Fo de ungen. Die deu sche
En wicklungshil e-Minis e in Heidema ie Wieczo ek-Zeul o ganisie e in Cancún einen
„Baumwoll ag“ und s ell e achliche und ju is ische Hil es ellung ü die be o enen a ikanischen
S aa en in Aussich .
Umwel schü ze e wiesen noch au eine wei e e Ge ah . Die wel g öß en ag ochemischen
Konze ne (Monsan o, Syngen a, Dow Ag oSciences) ha en schon o einigen Jah en zusammen mi
de US-Regie ung eine ums i ene Kampagne zu Ein üh ung gene isch e ände en
Baumwollsaa gu s (GM) in Wes a ika ge ö de . USAID sowie das on de in e na ionalen
Gebe gemeinscha inanzie e In e na ional Ins i u e o T opical Ag icul u e in Ibadan (IITA,
Nige ia) äuße en im No embe ih e In en ion, ganz A ika mi diesem „Fo sch i “ zu beglücken.
Mali wa be ei s das d i e wes a ikanische Land, das dami Feld e suche im Rahmen eines on
USAID ko- inanzie en Fün -Jah esplans begonnen ha e, neben Bu kina Faso und Senegal. Benin
ha e zwa im Mä z 2002 ein Mo a o ium bezüglich de Ein üh ung on GM-Saa gu beschlossen,
s and abe zusammen mi de Cô e d’I oi e auch au de Lis e de Lände , die demnächs
GM-P lanzgu ein üh en woll en; Baumwolle gal im Üb igen nu als ein An ang eine geplan en
GM-Re olu ion, was ambi alen e Assozia ionen an die in den 1970/80e Jah en mi g oßem Einsa z
on de Wel bank und dem IITA ge ö de e G een Re olu ion in Wes a ika e weck e, die spä e an
mangelnde Angepass hei de Maßnahmen an die lokalen Ve häl nisse geschei e wa . Die
Kampagne gal u.a. auch deswegen als agwü dig, weil die mi de Ein üh ung de gen echnisch
e ände en Baumwolle e bundenen Ve sp echungen, wie höhe e P oduk ion und Einkommen
sowie Ve inge ung des Pes izid-Einsa zes, sich bei o ausgegangenen Ve gleichss udien in Indien
nich ealisie en ließen, sonde n im Gegen eil Einnahme e lus e und höhe e Abhängigkei on den
mul ina ionalen Saa gu i men e gaben.
Am 31.1. un e zeichne en die P äsiden en Ghanas, Nige ias, Benins und Togos in Acc a den Ve ag
zum imme wiede hinausgezöge en Bau de ca. 600 km langen wes a ikanischen Gaspipeline
(WAGP) zu komme ziellen Nu zung de bishe wei gehend nu zlos abge ackel en nige ianischen
E dgas o kommen im Nige Del a (s. Jah büche de Vo jah e). Die endgül ige
In es i ions-Finanzie ungsen scheidung ü dieses $ 450 Mio. P ojek de Wes A ican Pipeline
Company L d. (WAPCO), einem Konso ium on Che on Nige ia (42%), Nige ia Na ional
Pe oleum Co po a ion (25%), Shell Nige ia (16,5%), de Vol a Ri e Au ho i y (16,3%) und Togos
und Benins (je 2%), wa ü den 31.7.04 geplan . Die danach beginnenden Baua bei en soll en 18 bis
24 Mona e in Ansp uch nehmen; mi den e s en Gaslie e ungen wa also nich o 2005 zu echnen.
Die a ikanische En wicklungsbank kündig e am 20.11. in Tunis ein g enzübe sch ei endes
S aßenbaup og amm (Bamako-Ouagadougou-Acc a-Tema) zu Fö de ung des in a egionalen
Ve keh s zwischen Mali, Bu kina Faso und Ghana in Höhe on $ 97,36 Mio. an, um die
Abhängigkei de Sahellände on den zei weise blockie en Ve keh swegen in de Cô e d’I oi e zu
e inge n.
De IWF g ünde e am 29.5. in Bamako ein Zen um ü Technische Zusammena bei in
Wes a ika, das die be eilig en zehn S aa en bei de Sanie ung de ö en lichen Haushal e, de