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Alter neu denken: Wie das subjektive Alter die Work-Life-Balance prägt

Author: Briviba, Andre,Schnellmann, Valentin,Frey, Bruno S.
Publisher: Warsaw: Paradigm Publishing Services
Year: 2025
DOI: 10.2478/wd-2025-0183
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/330865/1/10.2478_wd-2025-0183.pdf
B i iba, And e; Schnellmann, Valen in; F ey, B uno S.
A icle
Al e neu denken: Wie das subjek i e Al e die Wo k-Li e-
Balance p äg
Wi scha sdiens
Sugges ed Ci a ion: B i iba, And e; Schnellmann, Valen in; F ey, B uno S. (2025) : Al e neu denken:
Wie das subjek i e Al e die Wo k-Li e-Balance p äg , Wi scha sdiens , ISSN 1613-978X, Pa adigm
Publishing Se ices, Wa saw, Vol. 105, Iss. 10, pp. 711-714,
h ps://doi.o g/10.2478/wd-2025-0183
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/330865
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ZBW – Leibniz-In o ma ionszen um Wi scha 711
Zei gesp äch
© De /die Au o :in 2025. Open Access: Diese A ikel wi d un e de
C ea i e Commons Namensnennung 4.0 In e na ional Lizenz e ö -
en lich (c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/deed.de).
Open Access wi d du ch die ZBW – Leibniz-In o ma ionszen um
Wi scha ge ö de .
DOI: 10.2478/wd-2025-0183
Wi scha sdiens , 2025, 105(10), 711-714
JEL: I31, J14, J22
And e B i iba, Valen in Schnellmann, B uno S. F ey
Al e neu denken: Wie das subjek i e Al e die
Wo k-Li e-Balance p äg
T o z s eigende Lebense wa ung und Re o md uck au die Ren ensys eme sink die
du chschni liche A bei szei im Al e . Unse e Analyse on Panelda en des Deu schen
Al e ssu eys (DEAS) zeig : Das subjek i e Al e – welches angib , wie al man sich ühl –
beein luss die Zei e wendung im E we bsal e maßgeblich. We sich subjek i jünge
ühl , eduzie die A bei szei zuguns en on F eizei , unabhängig on Einkommen ode
Gesundhei . Das subjek i e Al e ungie dami als e hal ens ele an es Signal jensei s des
ch onologischen Al e s und hil zu e klä en, wa um Menschen o z besse e Gesundhei
ühe aus dem E we bsleben ausscheiden. Die E gebnisse sp echen da ü , gesellscha lichen
Al e ungsp ozessen mi meh Flexibili ä in de A bei sges al ung zu begegnen.
D . And e B i iba und Valen in Schnellmann
sind wissenscha liche Mi a bei e beim Cen e o
Resea ch in Economics, Managemen and he A s
(C ema), Zü ich.
P o . D . D . h. c. mul . B uno S. F ey is s ändige
Gas p o esso an de Uni e si ä Basel und
Fo schungsdi ek o beim C ema, Zü ich.
Die Ren en- und A bei sma k poli ik in Deu schland s eh
au dem P ü s and. Angesich s de demog a ischen En -
wicklung we den Re o men imme d ingliche , welche die
Sozialsys eme nachhal ig und zukun s ähig ges al en.
Zwa is die Lebense wa ung in den e gangenen Jah en
deu lich ges iegen, doch keineswegs die du chschni -
lich geleis e e A bei szei (Boppa & K usell, 2020). In
Deu schland is soga ein Rückgang de E we bss unden
im Al e zu beobach en. De medizinischen Fo schung ge-
ling es imme besse , das biologische Al e n zu e lang-
samen. Da aus esul ie aus ökonomische Pe spek i e
die F age, wie länge e Lebensspannen inanzie we den
können. Eine de meis disku ie en Maßnahmen is die E -
höhung des Ren enal e s. Diese Maßnahme be ücksich-
ig jedoch nich die He e ogeni ä äl e e Menschen (Ko -
schy e al., 2025). Die E höhung des Ren enal e s basie
ausschließlich au dem ch onologischen Al e , welches
meis ein unzu eichende Indika o ü die a sächliche
A bei s ähigkei is . Wie lange sind Menschen im A bei s-
leben p oduk i , und wa um scheiden manche ühe aus
dem E we bsleben aus als ande e? Diese bislang nu un-
zu eichend e klä e He e ogeni ä in den Al e skoho en
e o de einen neuen Blickwinkel.
Subjek i es Al e als ökonomisches Signal
Ein iel e sp echende Ansa z, Un e schiede im A -
bei s e hal en Äl e e besse zu e s ehen, lieg im
Konzep des subjek i en Al e s. Zahl eiche Um agen
zeigen, dass sich Menschen o deu lich jünge ühlen,
als es ih em ch onologischen Al e en sp ich . Im Du ch-
schni lieg diese Selbs einschä zung e wa sieben bis
zehn Jah e un e dem Gebu sal e . Menschen übe 40
ühlen sich subjek i e wa 10 % bis 20 % jünge , als sie
sind (Abbildung 1). Das is keineswegs nu eine psycho-
logische Ku iosi ä , sonde n beein luss nachweislich
Ve hal en und En scheidungen. Schon ühe e S udi-
en haben beleg , dass ein ge inge es subjek i es Al e
mi besse e Gesundhei und höhe em Wohlbe inden
einhe geh (S ephan e al., 2018; Wes e ho & Ba e ,
2005). Ebenso sind Zusammenhänge zwischen einem
jungen“ Selbs bild und ökonomischen En scheidungen
au gezeig wo den: Pe sonen, die sich jung ühlen, g ün-
den häu ige Un e nehmen und spa en meh ü die Zu-
kun (Kau onen & Minni i, 2014; Kau onen e al., 2015;
Ye e al., 2022). Die Be ücksich igung des subjek i en
Al e s e möglich somi die E assung psychologische ,
Wi scha sdiens 2025 | 10
712
Zei gesp äch
soziale und mo i a ionale Aspek e jensei s des ch ono-
logischen Al e s (Teli syna e al., 2024). Sie e möglich ein
besse es Ve s ändnis de He e ogeni ä inne halb on Al-
e skoho en und gib An wo au die F age, wa um man-
che 60-Jäh ige sich in ih em Ve hal en ehe wie 50-Jäh i-
ge und manche wie 70-Jäh ige e hal en.
In unse em Bei ag agen wi nach de Alloka ion on
A bei szei und F eizei in Abhängigkei om subjek i en
Al e (B i iba e al., 2025). Bishe ige Ansä ze zum sub-
jek i en Al e basie en meis au Que schni sda en. Sie
zeigen, dass sich subjek i Jünge e nich nu wohle üh-
len, sonde n sich auch s ä ke im Be u engagie en und
i nanziell ü ih e Zukun o so gen (Nagy e al., 2019;
Wes e ho e al., 2023). Jedoch bleib unkla , wie sich
dies au konk e e Alloka ionsen scheidungen bezüglich
E we bsa bei und F eizei auswi k . Diese F age gehen
wi mi hil e on Panelda en nach: Wie wi k sich das sub-
jek i e Al e im Zei e lau au die Zei alloka ion zwischen
E we bsa bei und F eizei aus? Die An wo au diese
F age könn e das Pa adox eine al e nden Gesellscha
e klä en, dass gesünde e, länge lebende Al e skoho en
keineswegs länge a bei en, sonde n ih e Ans engun-
gen e meh au nich -ma k liche Tä igkei en e lage n
(We s ein e al., 2023). Das Konzep des subjek i en Al-
e s hil , diesen Wide sp uch und die He e ogeni ä bes-
se zu e s ehen.
Empi ische E idenz ü ein ge ühl es Phänomen
Fü die empi ische Analyse e wenden wi Längsschni -
da en des Deu schen Al e ssu eys (DEAS) (Klaus e al.,
2017). Be ach e we den E we bs ä ige im Al e on 40
bis 65 Jah en, die in zwei Zei äumen be ag wu den
(1996 bis 2002 und 2011 bis 2017). Diese Panelda en e -
lauben es, Ve ände ungen bei denselben Pe sonen übe
die Zei zu beobach en. Du ch ökonome ische Ve ah en
mi indi iduellen Fixed E ec s kon ollie en wi ü zei in-
a ian e pe sonenspezi i sche Fak o en – zum Beispiel
s abile Pe sönlichkei sme kmale ode kons an e Lebens-
ums ände. Dami isolie en wi den Ein luss on Ve ände-
ungen im subjek i en Al e au das Ve hal en. Als zen ale
Zielg öße kons uie en wi eine Wo k-Leisu e-Ra io, also
den An eil de Wochenzei , den eine Pe son au die E -
we bsa bei im Ve häl nis zu Summe aus E we bsa bei
und F eizei ak i i ä en e wende .
Un e nehmen sehen ein „jung gebliebenes“ Pe sonal
übliche weise als eine willkommene Ressou ce. Unse e
E gebnisse zeigen jedoch ein gegensä zliches Bild: Fühl
sich eine Pe son um zehn Jah e jünge , so e inge sich
de An eil de E we bsa bei an de Wochenzei um e -
wa 3,9 P ozen punk e. In unse em Sample en sp ich
das – un e de e ein achenden Annahme, dass sich
de E ek ausschließlich in eine Reduk ion de A bei s-
zei ealisie – und 2,7 S unden wenige E we bsa bei
p o Woche (bei du chschni lich 68,5 ak i e b ach en
S unden). Diese Ve ände ung is nich nu s a is isch si-
gni ikan (p < 0.05), sonde n auch ökonomisch ele an
(B i iba e al., 2025). Hochge echne au die Gesam be-
ölke ung äl e e A bei nehme :innen ha eine de a ige
A bei szei eduk ion spü ba e Auswi kungen. Wich ig is
dabei, dass de E ek au in aindi iduellen Ve ände un-
gen be uh , also da au , wie sich das Ve hal en de sel-
ben Pe son e ände , wenn sie sich jünge ühl . Diese
Rückgang is nich du ch ex e ne Fak o en wie Gesund-
hei , Einkommen ode E we bss a us e klä ba . Wi kon-
ollie en ü diese Va iablen in den Modellen – de E ek
eines jünge en subjek i en Al e s bleib obus . Die Ve -
inge ung des A bei san eils spiegel somi eine kla e -
sich liche Ve hal ensanpassung wide .
We sich jünge ühl , eduzie demnach nich nu sei-
ne A bei ss unden, sonde n üll die gewonnene Zei
auch ak i mi meh F eizei beschä igungen. Unse e
Da en zeigen, dass de Zuwachs an F eizei ak i i ä-
en im Du chschni soga leich höhe aus äll als de
Rückgang de A bei szei . Subjek i Jünge e in es ie en
e meh Zei in nich -be u liche Tä igkei en – sei es im
Eh enam , im sozialen Um eld, in Hobbys ode ein ach in
E holung. Insgesam e schieb sich also die Wo k-Li e-
Balance zuguns en de F eizei , wenn das Selbs bild ju-
gendliche wi d.
Meh F eizei bedeu e keineswegs Inak i i ä . Vie-
le „junggebliebene“ Pe sonen nu zen ih e gewonnene
Zei p oduk i – e wa ü eh enam liches Engagemen ,
die Be euung on Familienangehö igen, Wei e bildung
ode k ea i e P ojek e. Solche Ak i i ä en we den nich
Abbildung 1
Di e enz zwischen ch onologischem und
subjek i em Al e nach Al e sg uppen (1996 bis 2017)
6
7
8
9
40-49 50-59 60-69 70-79 80+
1996 (n = 4569) 2008 (n = 7926) 2017 (n = 6508)
Jah e
Quelle: FDZ-DZA (2025): SUFs DEAS 1996-2023.
ZBW – Leibniz-In o ma ionszen um Wi scha 713
Zei gesp äch
im B u oinlandsp oduk e ass . Dennoch sind sie abe
nich nu we oll ü die Gesellscha , sonde n agen
auch zu Lebenszu iedenhei bei.
Be ach e man e schiedene Be ölke ungsg uppen,
e geben sich sys ema ische Un e schiede. So is de
Ein luss des subjek i en Al e s au die Zei alloka ion be-
sonde s ausgep äg bei höhe Gebilde en. Diese zeigen
im Ve gleich zu Pe sonen nied ige o male Bildung
einen deu lich s ä ke en Rückgang de Wo k-Leisu e-
Ra io, wenn sie sich jünge ühlen. Eine mögliche E klä-
ung is , dass höhe Gebilde e o übe meh inanzielle
Ressou cen und Ges al ungsspiel äume in ih en Jobs
e ügen (z. B. Selbs ändigkei , lexible A bei szei en,
Teilzei op ionen). Dies e leich e eine Umse zung ih e
P ä e enzen ü die F eizei . Wenige Gebilde e haben
demgegenübe endenziell höhe e Oppo uni ä skos en
de F eizei – sie können es sich sel ene leis en, au Ein-
kommen zu e zich en, ode haben wenige Ein luss au
ih e A bei szei en.
Auch zeigen sich Un e schiede im Os -Wes -Ve gleich,
und dies 35 Jah e nach dem Maue all. Die besch iebe-
nen E ek e sind in Wes deu schland deu lich ausge-
p äg e . In Os deu schland hingegen schein sich ein ju-
gendliches Selbs emp inden kaum in eine Ve schiebung
de A bei -F eizei -Ra io niede zuschlagen. Mögliche
U sachen könn en kul u elle Un e schiede in de A bei s-
o ien ie ung, his o ische P ägungen ode wi scha li-
che No wendigkei en sein. Die un e such e Koho e de
Os deu schen ha einen G oß eil ih es E we bslebens in
einem Um eld e b ach , in dem besonde e kollek i e
A bei sno men und Rahmenbedingungen gal en. Mögli-
che weise begüns ig dies eine s ä ke e Bindung an die
E we bsa bei , selbs wenn man sich subjek i jünge
ühl . Auch is denkba , dass das in Os deu schland ge-
inge e Einkommen und Ve mögen den Spiel aum ü A -
bei szei eduzie ungen einsch änken.
Das subjek i e Al e dü e o allem übe die Wah neh-
mung on Handlungsspiel äumen wi ken. Ein jünge es
Selbs bild geh ypische weise mi einem Ge ühl g öße-
e Vi ali ä , O enhei und Selbs bes imm hei einhe . Die
Zukun spe spek i e e wei e sich, man ha e mein lich
„meh Zei im Leben“ üb ig und ühl sich subjek i we-
nige du ch das Al e limi ie . Dieses ges eige e Ge ühl
de Handlungs ähigkei und Kon olle übe das eigene
Leben beein luss die En scheidungen: A bei wi d ehe
als eine on meh e en Op ionen gesehen. Es könn e sein,
dass sich subjek i Jünge e e meh jenen Lebensbe-
eichen zuwenden, in denen sie meh Au onomie haben
als in emdbes imm en Jobs mi s a en A bei szei en. Es
sind dies F eizei ak i i ä en wie Spo , soziale In e ak ion,
Ve einsengagemen ode de E we b neue Fähigkei en.
Subjek i es Al e neu denken – poli isch und
ökonomisch
Unse e Analyse olgend is das subjek i e Al e ein
handlungs ele an e Ein luss ak o au ökonomisches
Ve hal en. We sich jünge ühl , e ände seine Zei -
alloka ion, und zwa zuguns en on meh F eizei und
wenige E we bsa bei . Fü die A bei sma k - und So-
zialpoli ik sind diese Einsich en höchs ele an . Sie
agen zu E klä ung des T ends zu F üh e en ung
sowie zum Sach e hal bei, dass die höhe e beschwe -
de eie Lebense wa ung nich mi de Be ei scha zu
länge e E we bs ä igkei einhe geh . Auch de in ielen
Lände n beobach ba e Rückgang de du chschni lich
geleis e en Wochena bei szei läss sich o diesem
Hin e g und besse e s ehen. Dies bedeu e , dass die
Ho nung au eine Ren en e o m du ch länge e Lebens-
a bei szei nich leich umse zba is . Eine allein au das
ch onologische Al e abs ellende Ren enpoli ik g ei
somi zu ku z.
Vo diesem Hin e g und e schein es sinn oll, das sub-
jek i e Al e als zusä zlichen Fak o in de poli ischen Pla-
nung zu be ücksich igen. Alle dings is es unp ak ikabel,
den Ren enein i gese zlich am ge ühl en Al e zu o ien-
ie en. Subjek i e Angaben sind leich manipulie ba . Es
könn en abe Um agen zum subjek i en Al e – wie im
Deu schen Al e ssu ey genu z – e s ä k eingese z
we den, um T ends ühzei ig zu e kennen. Wenn sich
kün ige Gene a ionen imme jünge ühlen (ein T end,
den es lau Un e suchungen gib , siehe Welle sho , 2023),
könn e dies in P ognosen ü die A bei sma k pa izipa i-
on Äl e e ein ließen und zu Maßnahmen e anlassen, wie
man diese beein lussen kann.
Ein iel e sp echende Ansa z, um die A ak i i ä de
E we bsa bei zu s eige n, wä e die Ve g öße ung des
Handlungsspiel aums und de A bei szei -Flexibili ä äl e-
e A bei nehme :innen. Ein Beispiel wä e die Möglichkei ,
ab dem Al e on 60 ode ga 50 Jah en die Wochena -
bei szei sch i weise zu eduzie en, abe im Gegenzug
länge in Teilzei e we bs ä ig zu bleiben. Zei we kon en
könn en es dabei e möglichen, ühe geleis e e Übe -
s unden ode Meh a bei anzuspa en, um spä e da on
zu p o i ie en. Solche A angemen s e lauben es, die ge-
wonnene F eizei ü pe sönliche P ojek e zu nu zen, ohne
den Kon ak zu A bei swel zu e lie en. Unse e E geb-
nisse legen die In e p e a ion nahe, dass g öße e be u -
liche Au onomie den besch iebenen E ek des subjek i-
en Al e s abmilde . Dies könn e dazu üh en, dass äl e e
A bei nehme :innen du ch Angebo e wie Zei we kon en,
Homeo ice, lexible A bei szei en, wenige geneig sind,
ins P i a leben zu lüch en, um Selbs bes immung zu e-
alisie en.
Wi scha sdiens 2025 | 10
714
Zei gesp äch
Ti le: Re hinking age: How subjec i e age shapes wo k-li e balance
Abs ac : Despi e ising li e expec ancy and p essu e o e o m pension sys ems, he a e age wo king ime in old age is dec easing. Ou
analysis o panel da a om he Ge man Ageing Su ey (DEAS) shows ha subjec i e age – which indica es how old a pe son eels – has
a signi ican in luence on how ime is spen du ing wo king li e. Those who eel subjec i ely younge educe hei wo king hou s in a ou
o leisu e ime, ega dless o income o heal h. Subjec i e age hus unc ions as a beha iou ally ele an signal beyond ch onological
age and helps explain why people e i e om wo king li e ea lie despi e be e heal h. The esul s sugges ha social ageing p ocesses
should be add essed wi h g ea e lexibili y in wo k a angemen s.
Poli ik und Un e nehmen sind ge o de , Rahmenbedin-
gungen zu scha en, die diesen e ände en P ä e enzen
Rechnung agen. Al e skoho en sind wesen lich he e-
ogene , als es das Gebu sda um e mu en läss . Das
Konzep des subjek i en Al e s bie e einen g ei ba en
Ansa z, um diese Viel al abzubilden. Ande n alls bes eh
das Risiko, dass eine Ren en e o m schei e , die an den
P ä e enzen und geleb en Reali ä de äl e en Be ölke-
ung o beigeh .
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