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Die 25. Jahresversammlung der Deutschen Statistischen Gesellschaft (15. bis 17. September 1954)

Abstract

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Die 25. Jahresversammlung der Deutschen Statistischen Gesellschaft (15. bis 17. September 1954)

Author: Bassenge, Rosemarie
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1954
DOI: 10.3790/schm.74.6.95
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/290813/1/schm.074.6.095.pdf
Bassenge, Rosema ie
A icle
Die 25. Jah es e sammlung de Deu schen S a is ischen
Gesellscha (15. bis 17. Sep embe 1954)
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Bassenge, Rosema ie (1954) : Die 25. Jah es e sammlung de Deu schen
S a is ischen Gesellscha (15. bis 17. Sep embe 1954), Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung,
Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 74, Iss. 6, pp.
95-102,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.74.6.95
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/290813
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735] 95
Be ich e
Die 25. Jah es e sammlung
de Deu schen S a is ischen Gesellscha 1)
(15. bis 17. Sep embe 1954)
Die Deu sche S a is ische Gesellscha hiel ih e 25. Jah es e samm-
lung in T ie anschließend an die 54. Tagung des Ve bandes Deu sche
S äd es a is ike ab. Wie de Vo si zende, P äsiden D . Wagne ,
in seine E ö nungsansp ache da leg e, haben die Jah es e samm-
lungen de Gesellscha nach wie o eine wich ige Au gabe zu e üllen,
indem sie P oduzen en und Konsumen en de S a is ik zusammen-
üh en, die engen Beziehungen zwischen Theo ie und P axis au ech -
e hal en und den au einzelnen Gebie en de S a is ik Tä igen einen
übe blick übe die neues en E kenn nisse in ande en Zweigen de
S a is ik e mi eln.
Die Jubiläums e ans al ung zeichne e sich du ch einen besonde s
es lichen Cha ak e aus, zu dem ih nich zule z die gas gebende
S ad T ie und die Landes egie ung Rheinland-P alz e hol en ha en.
Diesen beiden S ellen gal dahe de besonde e Dank des Vo si zen-
den. Anschließend beg üß e e die F eunde und Mi gliede de Ge-
sellscha , die aus dem Inland sowie aus Dänema k, Finnland, Jugosla-
wien, Luxembu g, Ös e eich, Schweden und de Schweiz zu Tagung
gekommen wa en, e ne den Ve e e des In e na ionalen S a is i-
schen Ins i u s aus Ams e dam. Auße dem lagen zahl eiche G ußbo -
scha en aus dem In- und Ausland o .
Anläßlich de 25. Jah es e sammlung gab de Vo si zende einen
ku zen Rückblick au die Geschich e de Gesellscha 2 und gedach e
ih e Pionie e Geo g on M a y und F ied ich Zahn.
Abe nich nu im Hinblick au den äuße en Ablau , sonde n o
allem du ch den Gegens and de Ve handlungen gewann die Jubiläums-
1 Ein aus üh liche Be ich übe die Ve handlungen de 25. Jah es e sammlung
de Deu schen S a is ischen Gesellscha (Beg üßungsansp achen, Re e a e, Diskus-
sionen und Be ich e übe die Fachausschüsse) wi d im Allgemeinen S a is ischen
A chi , Bd. 38, He 4/1954 e ö en lich .
2 Ein Tä igkei sbe ich übe das Wi ken de Deu schen S a is ischen Gesell-
scha sei ih e G ündung is als Sonde he unmi elba o de Tagung e -
schienen und kann au Wunsch on de Geschä ss elle de Gesellscha , München 8,
Rosenheime S aße 130, bezogen we den.
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96 Be ich e [736
Ve ans al ung besonde e Bedeu ung. Sie bo Gelegenhei zu eine
Rückschau au die En wicklung de S a is ik in den le z en 50 Jah en
und, dami e bunden, zu eine Besinnung au Ziel und Au gaben de
s a is ischen A bei . Diesen g undsä zlichen Übe legungen wa o
allem das e s e au de Haup e sammlung gehal ene Re e a on
Reg.-Di . D . H. Langelii ke, München, übe „In eg a i e Ten-
denzen in de Wi scha s- und Sozial o schung und ih e Bedeu ung
ü die S a is ik66 gewidme .
De Re e en schilde e im e s en Teil seines» Vo ags die allge-
meine wissenscha sgeschich liche En wicklung. Mi Beginn des neuen
Jah hunde s wä e ein beme kenswe e Wandel im Denks il ein-
ge e en, dessen Bedeu ung allein mi dem Übe gang on de o -
wiegend spekula i - deduk i en Be ach ungsweise zu empi isch-
induk i en, expe imen ellen Un e suchungsme hode in de Re-
naissance-Zei e glichen we den kann. Die Geis eswissenscha en
begannen sich on den mechanis ischen Me hoden de Na u -
wissenscha en zu be eien. Gleichzei ig mach e sich inne halb de
Geis eswissenscha en eine Tendenz beme kba , die wei ge iebene
Au spal ung in eine Vielzahl isolie nebeneinande s ehende Wissens-
gebie e du ch die E kenn nis de In e dependenz alle Vo gänge zu
übe winden. Daß de Beg i In eg a ion heu e so häu ig geb auch
we de und as schon zu eine abgeg i enen Münze gewo den sei,
zeuge on dem Ve langen, bei de wissenscha lichen Fo schung on
En i ä en und on einem um assenden O dnungsbild auszugehen. De
Re e en e läu e e seine Fes s ellungen du ch Hinweise au die Wand-
lungen im Be eich de Medizin, Psychologie, Biologie und Physik.
Im zwei en Teil seines Re e a s un e such e de Vo agende, ob
und inwiewei sich die au gezeig en Tendenzen auch inne halb de
Wi scha s- und Sozialwissenscha en niede geschlagen haben. Ge ade
au diesem Gebie wä e eine wei gehende Sys emlosigkei de Wissens-
komplexe, beglei e on häu igen Ve suchen de Ve selbs ändigung, zu
beobach en gewesen. Dem Unbehagen übe das Viele lei un e bunden
nebeneinande s ehende Wissenszweige und Theo eme olg e eine Zei
de in eg a i en En wicklung. Dabei seien on innen kommende In e-
g a ionsimpulse und on außen he ange agene Anlässe zu eine
s ä ke en Ve lech ung und Ve einhei lichung zu un e scheiden. Die
endogenen Bes ebungen in Rich ung au einen einhei lichen Sys em-
au bau, wenigs ens inne halb de Na ionalökonomie, hä en Ausd uck
in den We ken zahl eiche Fo sche , die au eine e kenn nis heo e-
ische Syn hese hin a bei e en, ge unden. Bei den äuße en Ans ößen
handel e es sich o allem um Einwi kungen de allgemeinen poli-
ischen und wi scha lichen En wicklung. Die Rüs ungs- und K iegs-
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737] Die 25. Jah es e sammlung de Deu schen S a is . Gesellscha 97
Wi scha , de Übe gang zu F iedenswi scha , die Wel wi scha s-
k ise u. a. m. s ell en die Wi scha swissenscha en o neue Au gaben.
Angesich s des gemeinsam zu lösenden P oblems, den gesam en Wi -
scha sablau und seine Gese zmäßigkei en zu e assen, kam es zu eine
Annähe ung on ma hema ische Theo ie, S a is ik, Be iebswi -
scha sleh e, Finanzwissenscha und auch de Ve b auchs o schung in
F ages ellungen und Me hoden. Vo ausse zung da ü , daß die S a is ik
sich als en scheidende In eg a ions ak o be ä igen konn e, wa , daß
be ei s eine In eg a ion im Rahmen de Wi scha ss a is ik selbs
und eine wei e e du ch Einbezug de Me hoden und E ah ungen
de Be iebs- und Finanzwi scha sleh e s a ge unden ha en. Eine
Vielzahl on Einzele scheinungen wa en schon in die Volkseinkom-
mensbe echnungen bilanzmäßig eingeo dne wo den. Ein wei e e
Sch i e wies sich abe als no wendig, um on de Volkseinkommens-
be echnung zu den olkswi scha lichen Gesam echnungen zu
kommen. Man muß e sich nämlich das Kon i izie ungs- und Bilanzie-
ungssys em de Be iebswi e zu eigen machen, dami de höchs
komplizie e und dynamische Wi scha sp ozeß ganzhei lich e aß
und de Konjunk u o schung die benö ig e K eislau quan i izie ung
gelie e we den konn e.
Mi diesen Da legungen woll e de Re e en jedoch nich die Be-
ech igung und No wendigkei achwissenscha liche Au gliede ung in
F age s ellen, abe allen Wi scha swissenscha en soll e seines E -
ach ens eine Theo ie de Wi scha zug unde liegen.
Fü den Be eich de Sozial o schung ließen sich dieselben Ten-
denzen es s ellen. De Re e en nann e in diesem Zusammenhang
den Bei ag on P o . D . Cha lo e Lo enz „S a is ische Sozial-
lo schung, We degang und Gegenwa sp obleme" in diese Zei sch i 3,
de die Einzelhei en de En wicklung au diesem Gebie en hal e und
dami , wenn auch nich exp essis e bis, die au gezeig e Tendenz
illus ie e. Da übe hinaus sei eine zunehmende Ve lech ung on
Wi scha swissenscha en, Soziologie, de in Deu schland noch in de
En s ehung be indlichen Wissenscha de Poli ik sowie de Wi -
scha s- und Sozialgeschich e zu beobach en.
Eine Klu bleibe abe nach wie o im Be eich de Wi scha s-
und Sozialwissenscha en bes ehen, und zwa de Gegensa z on quali-
a i e und quan i a i e Be ach ungsweise, de le z lich au den on
his o isch-anschauliche Deu ung eine sei s und nach allgemein gül igen
Gese zen suchende Theo ie ande e sei s hinauslau e. Beide Rich-
ungen sind nach Au assung des Re e en en zwei e schiedene Aspek e,
3
74. Jg. (1954), He 3, S. 257 .
Schindle s Jah buch LXXIV, 6
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die in gleiche Weise bei de Bewäl igung de aus dem Zei geschehen
he aus ges ell en Au gaben angewende we den müssen.
In de anschließenden Diskussion wu de e gänzend und k i isch
beme k , daß die Anwendung de ganzhei lichen Be ach ungsweise
sowie die Ve lech ung und Ve schmelzung de e schiedenen Wissen-
scha szweige e s nach und au G und de on den mechanis ischen
Na u wissenscha en und den ih em Beispiel olgenden Geis eswissen-
scha en en wickel en Me hoden möglich gewo den wa .
Ein wei e e Gegens and de Diskussion wa das P oblem de
We eihei de Wissenscha . De Au assung, daß sie keines alls
au den Be eich des Me aphysischen ode des Sein-Sollens übe g ei en
dü e, wu de en gegengehal en, daß ge ade au dem Gebie de Wi -
scha s- und Sozialwissenscha en s a ke Impulse on de we enden
Zielse zung au die me hodische A bei ausgegangen seien.
In seine abschließenden S ellungnahme wa D . Langelü ke
die F age au , ob man Wissenscha übe haup ganz ohne We ung be-
eiben könne, und wa n e o eine zu schnellen Ve engung und Ab-
g enzung de F ages ellungen. Ge ade die Au gabe, O dnung in die
We - und Zielse zungen zu b ingen, sei eine de wich igs en Funk-
ionen, die die Wissenscha in de nächs en Zukun zu e üllen habe.
Am Nachmi ag wu de die Haup e sammlung mi dem Re e a
on Reg.-Di . D . Hildega d Ba els übe „Volkswi scha liche
Gesam echnungen als Ins umen de Wi scha spoli ik" o gese z ,
in dem sie zunächs die Anwendungsmöglichkei en de aus de ganz-
hei lichen Be ach ungsweise he aus en wickel en Gesam echnungen
un e such e. Jede mode ne S aa , auch wenn e die Regelung des
Wi scha sablau s wei gehend dem eien Spiel de K ä e au dem
Ma k übe lasse, bedü e eine eingehenden Kenn nis des gesam en
Wi scha sp ozesses, denn einmal we de on ihm e wa e , daß e
eine o ausschauende Konjunk u poli ik be eibe und zum ande en übe
e allein schon übe seinen Haushal einen di ek en ode indi ek en
Ein luß au iele Wi scha sbe eiche aus. Fü beide Au gaben s ell en
die olkswi scha lichen Gesam echnungen ein besse es We kzeug
zu Ve ügung, als dies die ühe üblichen Me hoden de Wi scha s-
beobach ung a en. Denn die olkswi scha lichen Gesam echnungen
gäben ein zusammenhängendes Bild de Volkswi scha und ih e
wich igs en Teilbe eiche.
Ebenso wie die Regie ungen de Lände benü z en die in e na io-
nalen O ganisa ionen die olkswi scha lichen Gesam echnungen als
G undlage ü ih e Wi scha sbeobach ung. In de in e na ionalen Zu-
sammena bei habe es sich e ne eingebü ge , eine Reihe on Bei-
ägen nach de wi scha lichen Leis ungs ähigkei de Pa ne es -
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739] Die 25. Jah es e sammlung de Deu schen S a is . Gesellscha 99
zuse zen. Als Maßs ab ü die Leis ungs ähigkei dien en im allge-
meinen die Sozialp oduk be echnung und die olkswi scha lichen
Gesam echnungen. Ähnliche Übe legungen gäl en ü den Finanz-
ausgleich inne halb de Bundes epublik. Audi die Zen alno enbank
müß e sich bei de Ausa bei ung ih e K edi poli ik au eine so g-
äl ige Wi scha sbeobach ung s ü zen können. Desgleichen benö ig en
die Un e nehmungen und die e schiedenen Ve bände de Wi scha
zu Ma k beobach ung und Ma k analyse und! ü die Ausübung eine
ak i en Wi scha spoli ik zu e lässige Angaben übe die allgemeine
Wi scha sen wicklung sowie übe die Lage ih e Lie e an en und
Kunden. Alle dings sei die F age noch o en, inwiewei es Au gabe
de am lichen S a is ik is , Un e lagen ü die Zwecke de Wi scha
selbs zu lie e n. Man we de dies nu in bezug au Da en bejahen
können, die ein allgemeines In e esse be iedigen ode die om S aa
e heblich besse und billige gesammel we den können.
Nach de Kennzeichnung de Ve wendungsmöglichkei en ü die
E gebnisse de olkswi scha lichen Gesam echnungen e läu e e die
Re e en in de en Au bau und Gliede ung. Sie s ell e dazu einlei end
es , daß die olkswi scha lichen Gesam echnungen mindes ens die
wich igs en T ansak ionen im Einkommens- und Gü e k eislau au -
zeigen müssen. Bezüglich de En s ehung, Ve eilung und Ve -
wendung de Einkommen hä en be ei s die Sozialp oduk s- und
Volkseinkommensbe echnungen, die schon sei länge e Zei du ch-
ge üh we den, Auskun gegeben. Die Re e en in wies au noch
bes ehende E assungs- und Gliede ungsp obleme bei diesen Be-
echnungen hin, die sie an Hand on Da en aus de Bundes epu-
blik e läu e e. Die Sozialp oduk s- und Volkseinkommenbe-
echnungen e mi eln kein Bild des gesam en Wi scha s-
k eislau s, sonde n nu einige S adien des Einkommens und die
le z e Phase des Gü e k eislau s. Dagegen bedeu e en die olks-
wi scha lichen Gesam echnungen nach dem S anda dsys em de
OEEC und dem e wand en Schema de Ve ein en Na ionen eine Ve -
ollkommnung bzw. E wei e ung in zwei Rich ungen: du ch das
Kon ensys em mi doppel e Ve buchung alle Vo gänge be on en sie
in s ä ke em Maße die Zusammenhänge und Geschlossenhei des K eis-
lau s, und du ch die s ä ke e Einbeziehung de lau enden Übe agun-
gen sowie du ch die Nachweisung de Zusammenhänge zwischen Ein-
kommens e eilung, E spa nis und In es i ionen e olls ändig en sie
das Bild des Einkommensk eislau s. Als Mangel des genann en Sche-
mas we de häu ig das Fehlen des Gü e k eislau s in de P oduk ions-
sphä e emp unden. Deshalb hä en einige Lände Un e suchungen
übe die gü e wi scha lichen Ve lech ungen in de gesam en Volks-
7
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100 Be ich e [740
Wi scha , sogenann en „inpu -ou pu -S udien", du chge üh . Dabei
en s ehe die F age, ob nu die Ma k Vo gänge inne halb de Un e -
nehmungssphä e da ges ell ode auch wich ige Zwischenp oduk e,
die nich au dem Ma k e e scheinen, e aß we den sollen. Die An -
wo hänge da on ab, welchem Zweck diese S udien dienen sollen. U -
sp ünglich wä en sie iel ach als Hil smi el ü die s aa liche Pla-
nung gedach gewesen. Rich ig angewand , und das sei bei diesem
komplizie en Ins umen nich ein ach, könn en sie we olle
Diens e ü die Ma k beobach ung und Ma k analyse de Fi men
leis en. In de Bundes epublik seien sie bishe nich du chge üh
wo den. Dagegen hal e man es ü nö ig, im Rahmen de olkswi -
scha lichen Gesam echnungen in g oßen Zügen ein Bild de wi -
scha lichen Ve lech ungen in de Un e nehmungssphä e, besch änk
au Ma k o gänge, d. h. Absä ze und Einkäu e de Wi scha szweige,
zu geben. Die Kenn nis de ma k wi scha lichen Ve lech ungen sei
u. a. die Vo ausse zung ü eine zu e lässige Be echnung des Sozial-
p oduk s zu kons an en P eisen und ü eine Analyse de Ve ände-
ungen in de We schöp ung einzelne Wi scha sbe eiche.
In einem d i en Teil ih es Re e a es beschä ig e sich die Re-
e en in mi F agen de Vo ausschä zungen und de ökonome isdien
Modell o schung. Vo ausschä zungen kommen dem Bedü nis on
S aa und Wi scha en gegen, ih e En scheidungen au beg ünde e
E wa ungen bezüglich des zukün igen Wi scha sablau s s ü zen zu
können. Deshalb habe man zugleich mi de En wicklung de Gesam -
echnungen auch die Vo ausschä zungen auszubauen e such . Von
diesen Vo ausschä zungen de allgemeinen Wi scha sen wicklung
seien jedoch die Un e suchungen de ökonome isdien Modell o schung
zu un e scheiden, die dazu dienen, die Auswi kungen geplan e wi -
scha spoli ische Maßnahmen abzuschä zen ode es zus ellen, mi
welchen Maßnahmen ein e s eb es wi scha spoli isches Ziel am
bes en e eich we den könne. Die ökonome ische Modell o schung
be inde sich alle dings noch im An angss adium und bedü e de wei-
e en Ve besse ung, um zu einem zu e lässigen Ins umen de Wi -
scha spoli ik zu we den. In jedem Fall bilde abe das Sys em de
olkswi scha lichen Gesam echnungen den no wendigen Gesam -
ahmen ü diese S udien.
Die Meh zahl de Diskussions edne be on e, daß die olkswi -
scha lichen Gesam echnungen ein ü die Wi scha sbeobach ung und
Wi scha spoli ik unen beh liches We kzeug gewo den seien, das auch
den ü die Einzels a is iken no wendigen Gesam ahmen bie e. Zwa
wu den u. a. Bedenken gegenübe den olkswi scha lichen Gesam -
echnungen geäuße , die eils p inzipielle Na u wa en, eils sich au
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Die 25. Jah es e sammlung de Deu schen S a is . Gesellscha 101
einzelne me hodische P obleme des Ve ah ens e s eck en, abe nich
den We de A bei en in F age s ell en. In de wei e en Diskussion
wu de au die No wendigkei hingewiesen, alle e ügba en K ä e au
die Ve besse ung und die Besei igung de noch bes ehenden Mängel
im Au bau de Gesam echnungen zu ich en.
D . Ba els ging abschließend au zwei Einzel agen ein: De
Wunsch nach möglichs ku z is ige Be ich szei und schnelle Au -
be ei ung de olkswi scha lichen Gesam echnungen s ehe z. Z. noch
in Kon lik mi dem Bes eben, zu e lässige E gebnisse zu e a bei en.
Die u. a. on einem Diskussions edne ge o de e in e na ionale Ve -
gleichba kei de Beg i e sei au einem Gebie , das sich noch im En -
wicklungss adium be inde, seh schwie ig. Man müsse sich zunächs
dami behel en, jeweils E läu e ungen zu den zug unde geleg en Be-
g i en sowie zum s a is ischen Ausgangsma e ial de olkswi scha -
lichen Gesam echnungen zu geben.
An den Tagen o und nach de Haup e sammlung ag en die
Fachausschüsse de Gesellscha . Au de Si zung des Fachausschusses
„S ichp oben e ah en" (Vo si z: P o . D . Kelle e , Be lin) wu -
den olgende Re e a e gehal en: P o . D . K. S a n g e , Be lin, „Be-
u eilung on Massengü e n mi Hil e on s u enweise en nommenen
S ichp oben", D . Helga Schmucke , München, „E mi lung und
Ve wendung des Familieneinkommens"; H. Löchne , F ank u ,
„Tediniken de Be ag enauswahl bei de Anwendung des zu allsge-
s eue en S ichp oben e ah ens in de Ma k o schung"; D . K. F.
Flockenhaus, Biele eld, „Übe das In e iewe -Ve hal en bei
de Be ag enauswahl nach e schiedenen üblichen Auswahl o sch i -
en"; Dip.-Ing. R. Oe ding, Hambu g, „Technische E mi lungs e -
ah en im Diens e de Hö e -Meinungs o schung".4
Au de Si zung des Gesam ausschusses „Anwendung s a is ische
Me hoden in de Indus ie (Vo si z: D . S. B a
1
k e , Bonn) sp achen
D . Ga be, F ank u a. M., übe die Wi scha lichkei in de Ve -
wal ung als be iebss a is isches P oblem, und D . Füh e , Mün-
chen, übe die Bedeu ung de In es i ionsbeobach ung ü die s aa -
liche Konjunk u poli ik und die Geschä spoli ik de Un e nehmungen.
Im Un e ausschuß I „Ma k beobach ung und Ma k analyse" (Vo -
si z: D . W. G. Beh ens, Rüsselsheim) wa en neue A bei s o haben
Gegens and de Ve handlungen. Diese e s ecken sich au Un e -
suchungen übe T äge , Um ang und Me hoden de Ma k o schung in
de Bundes epublik, übe die sachlichen und psychologischen Vo aus-
4 Die Re e a e we den eils im Allgemeinen S a is ischen A chi 38. Jg. (1954)
He 4, eils im „Mi eilungsbla ü ma hema ische S a is ik44 6. Jg. (1954) He 3,
e ö en lich .
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102 Be ich e [742
Se zungen de F ages ellung im Rahmen de Ma k o schung und übe
die P axis de E mi lung des Beda s ü Ve b auchsgü e .
De Un e ausschuß II „Inne be iebliche S a is ik64 (Vo si z: Dipl.-
Kau mann G. Bicke , Düsseldo ) e ö e e mode ne s a is ische
Me hoden de Einkau s- und Lage kon olle au G und eines Re-
e a s on Di ek o M ü d d e , Köln-Deu z.
Vom A bei sk eis „Regionals a is ik" (Vo si z: Obe egie ungs a
F. Ho mann, Remagen) wi d eine Übe sich übe das in den
einzelnen Lände n de Bundes epublik in gemeindeweise Au -
gliede ung o handene s a is ische G undma e ial ange e ig . Es is
beabsich ig , au G und diese Bes andsau nahme ein Minimal-
p og amm ü die Gemeindes a is ik zu en wickeln, das den An-
o de ungen Rechnung äg , die an die S a is ik bei de Abg enzung
on Na u - bzw. Wi scha s äumen, de Da s ellung de Wi scha s-
k a kleine e Gebie e und de egionalen Wi scha sbeobach ung
ges ell we den.
Die Tagung wu de mi einem Besuch bei de Hohen Behö de in
Luxembu g beende , de den Tagungs eilnehme n einen seh au -
schluß eichen Übe blick übe die P obleme de s a is ischen A bei
eine sup ana ionalen O ganisa ion e mi el e.
Rosema ie Bassenge - München
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