Röpe , Bu kha d (Ed.)
Book
We bewe bsp obleme de Ve siche ungswi scha
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 93
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Röpe , Bu kha d (Ed.) (1978) : We bewe bsp obleme de
Ve siche ungswi scha , Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 93, ISBN 978-3-428-44031-3,
Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3
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Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s·
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
93
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SCHRIFTEN
DES
VEREINS
F JR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha
ü
Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 93
We bewe bsp obleme
de Ve siche ungswi scha
DUNCKER
&
HUMBLOT
/
BERLIN
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We bewe bsp obleme
de Ve siche ungswi scha
He ausgegeben on
Bu kha d
Röpe
DUNCKER
&
HUMBLOT
/
BERLIN
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Alle
Rech e
o behal en
©
1978
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
41
Ged uck
1978
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3
428
04031
7
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P äambel
Die
"A bei sg uppe
We bewe b"
im
Wi scha spoli ischen Ausschuß
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik
ha
sich
zu
Au gabe
gemach , die
Klu
zwischen
de
zumeis
deduk i
anse zenden
We bewe bs heo ie
mi
einem
o
hohen
Abs ak ionsg ad
und
de
au
wenigen
Theo emen
au bauenden,
o wiegend
p agma isch
o gehenden
We bewe bspoli ik
zu
minde n.
Sie
will
dami
zum
wechselsei igen
Ve s ändnis
und
zu
p ak ikablen
Lösungsansä zen
bei agen
und
de
wissenscha lichen
E kenn nis
dienen. Dies soll
e eich
we den
du ch
Re e a e
und
Dis-
kussionen
in
einem
kleinen
K eis
on
Hochschulleh e n, die sich
de
We bewe bs heo ie
und
-poli ik
besonde s
e bunden
ühlen,
on
e an wo lichen
Pe sönlichkei en
aus
einzelnen Wi scha szweigen
sowie
on
Ve e e n
on
Behö den
-so des
Bundeska ellam es,
de
Fachau sich
ode
Minis e ien.
De
o liegende
ün e
Tagungsbe ich
de
A bei sg uppe
We be-
we b
om
31.
Mä z
/
1.
Ap il
1976
in
Aachen
be aß
sich
mi
We be-
we bsp oblemen
de
Ve siche ungswi scha .
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Inhal
1.
Einlei ung
........................................................
9
Vo beme kungen
des
He ausgebe s
................................
9
2. Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen
1976
........................
13
2.1
Bu kha d
Röpe :
Zu
Ein üh ung
................................
13
2.2
Wal e
Riege :
S uk u p obleme
de
Ve siche ung
aus
au sich s-
ech liche Sich
un e
besonde e
Be ücksich igung
de
Feue -
und
Rück e siche ung
.................................................
16
2.3
Schwe punk e
de
Diskussion
....................................
32
P ämienbe echnung
-
Spa en ennungsgebo
-
Gleichbehandlung
de
Ve siche ungsnehme
2.4
Reime
Schmid :
We bewe bsp obleme
de
Feue e siche ung
-
P ämien ich linien
und
Einzelobjek -Ve siche ung
................
41
2.5
Schwe punk e
de
Diskussion
......................................
67
Gene alisie ung
e sus
Indi idualisie ung
on
P ämien
2.6
Sieg ied
Klaue:
We bewe bsbesch änkungen
im
Be eich
Feue -
und
Rück e siche ung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
71
2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
.....................................
80
3.
Ma k mach
de
Ve siche ungsnehme
-
P ämien ich linien
i e-
üh end
-
E se z
die
Kon olle
de
Rück e siche e
das
Ka ell?
-
Raba gewäh ung
-
Besonde hei en
des
Ve siche ungsma k es
B u o-
ode
Ne op ämie
-Gläubige schu z
Anhang
3.1
Anhang
zu
2.4
3.2
Anhang
zu
2.6
148
148
162
S ichwo e zeichnis
..................................................
167
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14
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung
in
Aachen
1976
am
We bewe b
in e essie en
P o esso en, sehen oll
E s aunen
dieses
1972
neu
e s ell e
We k, das eine
Fülle
on
De ails
en häl .
Wi
wissen
nich
im
einzelnen,
wie
es
in
de
Ve siche ung
mi
dem
We bewe b,
seine
In ensi ä
und
seinen
Pa ame e n
aussieh . Das soll
hie
-
wenigs ens eilweise -
geklä
we den.
-
Zu
eigenen
In o ma ion
habe
ich
das
Ve siche ungsalphabe 1,
he ausgegeben
on
Kollegen
Reime
Schmid , he angezogen,
das
übe
den
We bewe b
aus
dem
Ve siche ungswesen Au schluß gib . Es olge ,
"daß
es
einen
so oll-
kommenen
We bewe b
wie
au
den
Wa enmä k en
nich
geben
kann".
Da
ich
da
schon
ein
F agezeichen anb ingen?
Is
au
den
Wa en-
mä k en
de
We bewe b
imme
ollkommen?
Is
de
Ve gleich ich ig?
Kann
die
on
den
Ve siche ungsun e nehmen
angebo ene Leis ung
p ak isch
in
unbeg enz e
Menge
angebo en
we den,
wäh end
de
Ma k
besch änk
is
ode
doch
nu
mi
un e häl nismäßigen
We -
bungskos en
übe
eine gewisse G enze
hinaus
e wei e
we den
kann?
Daß es also
ein
p ak isch unbeg enz es Angebo geben
kann,
is
eines
de
Haup a gumen e
ü
we bewe bs egulie ende
Tä igkei en. -
Da übe
soll en
wi
disku ie en.
Dann
heiß
es: "Die
Konku enzsi ua ion
de
Ve siche ungswi scha
läß
ehe
die
Ge ah
de
P ämienschleude ei in olge
übe angebo s
als
e wa
e b auche eindliche
Ka ellauswi kungen
(s.
Ka ell)
e kennen.
Es
gil
hie , wi scha spoli isch eine
mi le e
Linie einzuhal en." -
Ve mu lich
wi d
unse e
Diskussion
um
die
mi le e
Linie gehen.
Un e
dem
S ichwo
"We bewe bs ich linien"2
heiß
es: "
...
die Diskussion
um
ka ell ech liche Einzel agen
is
nich
abgeschlossen."
Wi , die P o esso en,
haben
nun
den
Vo zug, daß ausgesp ochene
Sachkenne
hie
sind,
He
Kollege Schmid ,
He
B uns
und
He
Mol en e
aus
de
Ve siche ungswi scha .
He
Schmid
ha
eine
Doppelposi ion,
weil
e
einmal
zum
Lage
de
Wissenscha ,
dann
zum
Lage
de
P axis
zu
echnen
is .
Dann
haben
wi
das
Ve gnügen,
aus
de
Ve siche ungswissenscha noch
He n
Fa ny
zu
beg üßen.
Wi
haben
wei e hin
zwei sich
e gänzende
Pa ne ,
die u. a. die
Rahmeno dnung
des Ve siche ungswe bewe bs
mi
es zulegen haben.
Das
is
einmal
de
P äsiden
des Ve siche ungsau sich sam es,
He
D . Riege .
Ih
Am
ha
in
E üllung
eines gese zlichen
Au ages
in
e s e
Linie
den
Schu z
de
Ve b auche
du ch
E hal
eine
leis ungs-
ähigen
Ve siche ungswi scha
im
Sinne
und
Sie meinen,
man
muß
au passen,
um
eine P ämienschleude ei zu
e hü en.
In
diese
Be-
ziehung
s ehen
Sie,
He
Klaue,
au
de
ande en
Sei e. Das
Bundes-
1
Reime
Schmid ,
Ve siche ungsalphabe ,
5.
olls ändig
neu
bea bei e e
Au lage,
Ka ls uhe
1976, S.
356.
2
Ebenda,
S.357.
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2.1
Bu kha d
Röpe :
Zu
Ein üh ung
15
ka ellam
ha
gelegen lich die
Ve mu ung,
es
könn en
hand es e
Ka -
ellabsp achen
o liegen,
und
es
könn e
de
We bewe b
in
einem
nich
meh
agba en
Ausmaß
besch änk
sein. So
sehen
Sie
die Dinge
aus
eine
ande en
Sich , jedoch eben alls auch aus
dem
Ve b auche -
in e esse
he aus.
Wi
we den
da übe
disku ie en,
wo
bes imm e
G en-
zen
zwischen
Leis ungs-
und
Nich leis ungswe bewe b
liegen
und
wie
de
S andpunk
des
einen
ode
des
ande en
is .
Vo ab
meine
ich
es -
s ellen
zu können,
daß
es
einen
uch ba en
We bewe b
zwischen
de
allgemeinen
We bewe bsau sich
und
de
speziellen Fachau sich gib .
Eine
al e
E kenn nis
unse e
E ah ungswissenscha
is ,
daß
die
In-
s i u ion
de
Fachau sich
imme
die
Neigung
en wickel ,
mi
dem
Wi -
scha szweig zu
sympa hisie en,
den
sie zu
be euen
ha .
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2.2 Wal e Riege : S uk u p obleme de Ve sicbe ung
aus au sicb s ecb licbe Sicb un e besonde e
Be ücksicb igung de Feue - und Rück e sicbe ung
Ein
Re e a
übe
S uk u p obleme
de
Ve siche ung
un e
au -
sich s ech lichen
Aspek en
soll e
eine
Da s ellung
und
E läu e ung
de
S uk u en
einzelne Ve siche ungszweige
in
bezug
au
den
Ma k
zum
Gegens and
haben
und
eine Ve anschaulichung
de jenigen
P obleme
en hal en,
die sich
hie aus
ü
die Au sich sbehö de e geben. Eine
de a
b ei e
Da s ellung
wä e
Gegens and
eine
wissenscha lichen
A bei ;
sie
kann
na u gemäß
im
Rahmen
eines
Re e a es
nich
um-
assend gegeben
we den.
Zwa
haben
säm liche Ve siche ungszweige
auch
ih e
gemeinsamen P obleme, die
da aus
esul ie en,
daß
das
Schicksal jegliche Ve siche ung
eng
mi
de
Gesam wi scha
und
de en
Umwel
e bunden
is . So
wi ken
sich Wi scha swachs um
ode
Rezession, s eigende
ode
sinkende
Einkommen, wissenscha liche
und
echnische Fo sch i sowie
das
ungelös e
P oblem
N .l
de
so-
zialen Ma k wi scha , nämlich die In la ion,
in
hohem
Maße auch
au
die En wicklung
de
Ve siche ung aus.
Da übe
hinaus
besi z jede
Ve siche ungszweig
eine
meh
ode
wenige
indi iduelle
Ma k s uk-
u .
De
Ma k
de
p i a en
K anken e siche ung
is
beispielsweise
du ch
seinen Gegensa z
zu
gese zlichen
K anken e siche ung
be-
s imm ;
de
Ma k
de
Lebens e siche ung
is
u.
a.
on
de
En wick-
lung
de
Sozial e siche ung abhängig. Die K a ah zeugha p iich e -
siche ung hingegen
is
du ch
ih e
Kons uk ion
als P lich e siche ung
mi
genaue
Ta i übe wachung
gekennzeichne .
Aus
allen
diesen
Be-
sonde hei en
e geben
sich auch
ü
die
Tä igkei
de
Au sich sbehö de
die un e schiedlichs en P obleme.
Da
das
mi
zu
Ve ügung
ges ell e Thema insbesonde e die Feue -
e siche ung be ücksich igen soll,
we de
ich mich olgend
au
eine
Da -
s ellung
on
P oblemen
diese
Spa e
besch änken
und
hie bei
im
wesen lichen Aus üh ungen übe die Indus ie-Feue e siche ung
machen. Auch soll
in
diesem
Zusammenhang
au
die Rück e siche ung
eingegangen
we den.
Im
Sys em
de
Ve siche ungen
s ell
die Feue e siche ung
einen
ganz
besonde en
Typ
da . Wie
ih
Name
besag ,
bo
sie u sp ünglich
Ve siche ungsschu z
nu
ü
eine ganz spezi ische Ge ah , nämlich die
Ge ah
eines B andschadens.
Zwa
is
de
e aß e
Ge ah enbe eich
in-
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2.2
Wal e Riege : S uk u p obleme de Ve siche ung
17
zwischen
in
gewissem
Um ang
ausgewei e wo den,
e
bleib
abe
im
P inzip
eng
beg enz . Dagegen
is
de
Be eich
de
Objek e,
ü
die die
Feue e siche ung Deckung
gewäh ,
ungewöhnlich g oß
und
ielsei ig.
E
um aß
alle
A en
on
Sachgü e n, die Gegens and
konsum i e
Nu zung
ode
gewe bliche
Ve wendung
sind, sei es
in
p i a en
Haus-
hal en,
in
landwi scha lichen Be ieben,
in
kleingewe blichen
und
in
Indus iebe ieben.
Das Bundesau sich sam
ha
im
e gangenen
Jah
49
Ve siche ungsa en
e mi el ,
in
welchen eine Deckung des
Feue -
isikos
en hal en
is . Die Au s ellung eich
on
de
Indus ie-Feue -
übe
die landwi scha liche
Feue -,
die Haus a e siche ung, e schie-
dene
A en
de
Tie lebens e siche ung bis
zu
Jagd-
und
Spo wa en-
e siche ung
und
Fah ad-Ve keh s e siche ung.
Aus diese Vielsei-
igkei
e klä
sich die g oße Bedeu ung, welche die Feue e siche ung
auch
heu e
ü
Wi scha
und
Gesellscha
ha .
Demen sp echend
e -
üg
diese
Spa e
auch
übe
ein hohes Bei agsaujkommen. Es
is
im
indus iellen
Geschä
am
höchs en. So belie en sich die Bei agsein-
nahmen
im
Jah e
1974
in
de
Indus ie-Feue e siche ung
au
d.
1,6
M d. DM,
in
de
Feue -BU-Ve siche ung
au
d.
527
Mill. DM.
Dem-
gegenübe
wa en
die Bei äge
in
de
landwi scha lichen Feue e siche-
ung
mi
d.
374
MUI.
DM
und
in
de
sons igen Feue e siche ung
mi
d.
465
MUI.
DM ge inge . Diese
Bei agseinnahmen
we den
in
de
Schaden e siche ung
nu
noch
on
de
K a jah e siche ung
übe -
o en,
de en
Bei agseinnahmen
gleich alls
im
Geschä sjah
1974
in
de
K z-Ha p lich e siche ung d.
7,9
M d. DM
und
in
de
Kasko e -
siche ung d.
1,8
M d. DM
be ugen.
De
Ma k
de
Feue e siche ung is
au
de
Anbie e sei e du ch eine
b ei e
S euung
gekennzeichne . Nach
den
Un e lagen
des
Bundesau -
sich sam es
on
1974
bie en
hie
134
om
Am
beau sich ig e
Un e -
nehmen
an,
da on
sind
109
im
Indus ie-Feue geschä ä ig,
98
be-
eiben
Feue -BU-Ve siche ung.
Es
handel
sich hie bei
im
wesen -
lichen
um
Komposi e siche e .
Füh end
im
Feue geschä
sind
(nach
dem
S and
on
1973)
d ei
g oße deu sche Ve siche e ,
de en
B u o-
Bei agsau kommen
zu diesem
Zei punk
zwischen ca.
332
und
216
Mill.
DM
be ug.
Danach olg en 8 Komposi e siche e
mi
Bei agsau -
kommen
zwischen ca.
150
und
76
Mill. DM.
Die
Indus ie-Feue e siche ung
is
nich
nu ,
wie
die Ve gleichs-
zahlen gezeig haben, die wich igs e
Teilspa e
inne halb
de
Feue -
e siche ung, sie
is
auch
au g und
besonde e
Ma k gegebenhei en,
die ich
nunmeh
da s ellen
will, eine auch
aus
au sich sbehö dliche
Sich
on
jehe
p oblema ische Ve siche ung.
In
den
Feue spa en
des ein achen Geschä s
inden
sich
im
wesen -
lichen
s anda disie e
Massen e äge
mi
no mie en
Bedingungen,
2
Sch 1! en
d.
Ve eins
.
SoclalpoU lk
93
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18
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
da
eine Gleicha igkei
de
Risiken
in
g,ewissem Maße
gegeben
is .
In
de
Haus a e siche ung
bes eh
ein
Ve bands a i
mi
wenigen
Risiko-
me kmalen,
eine
Ta i ie ung
des Einzel isikos
inde
nich
s a .
Feue -
und
BU-Risiken
on
indus iellen
und
gewe blichen
Un e nehmen
wei-
sen
hingegen
einen
hohen
G ad
an
Indi iduali ä
au ,
kaum
ein
Risiko
is
mi
,einem
ande en
zu e gleichen,
denn
die
Kombina ion
de
Risikome kmale
is
meis
einmalig
ausgep äg .
Hinzu
komm ,
daß
indus ielle
Feue -
und
Feue -BU-Risiken
e ah ungsgemäß
besonde s
schnellen
Ve ände ungen
un e liegen.
G ünde
da ü
sind
o
allem
die
lau .enden
Ände ungen
bei
den
in
de
Indus ie
e wende en
Einsa z-
gü e n,
wie
We ks o e,
Fab ikgebäude
ode
Maschinen sowie
de
P oduk e
und
den
e wende en
echnologischen
Ve ah en
bei
de
P oduk ion.
Hie bei
bes eh
ein
allgemeine
T end
zu
eine
Ve g öße-
ung
des Feue isikos.
Au
den
zum
Teil
e heblichen
Um ang
on
Sachschäden
du ch Salzsäu ebildung
beim
B and
ode
beim
Löschen
on
B änden,
bei
denen
PVC-Ma e ial,
zum
Beispiel
als
Wandbeklei-
dung, als
Kabel
ode
Roh ma e ial
e b ann e,
sei
hie
nu
beispielha
e wiesen.
De a ige
Kuns s o -Folgeschäden
wa en
1967
e s mals
spek akulä
in
E scheinung
ge e en,
was
damals
au
dem
Ma k
zu
eine
S eige ung
de
Schadenquo e
in
FBU
au
105 %
zu
Folge
ha e.
Da übe
hinaus
e schlech e e sich
de
Schaden e lau
in
diesen
Jah-
en
s ändig
du ch
das
Au e en
on
G oßschäden.
Wäh end
im
Jah e
1960 sich
27
Schäden
mi
68
Mill. DM
Au wand
e eigne en,
gingen
im
Jah e
1971 bei 173
G oßb änden
Gebäude, Maschinen
und
E zeugnisse
im
We
on
734 Mill. DM
e lo en.
Diese
T end
e hiel
seine zei
seine
bishe
s ä ks e
Ausp ägung
du ch
einen
G öß schaden
in
einem
deu schen
Indus ieun e nehmen
mi
übe
150 Mill. DM Schadenssumme.
De
Ausgleich
on
G oßschäden -auch
wenn
de
Schaden
ge inge
is
-
wi d
also
o
einen
e heblichen
Teil des
Jah esp ämienau kom-
mens
beansp uchen.
Wäh end
sich
o
gu
10
Jah en
de
P ämien e b auch
du ch
die
G oßschäden
um
40 % beweg e,
wu den
1968
du ch
70
G oßschäden
mi
200 Mill. DM
Au wand
d.
48
%
de
gesam en
Indus ie-Feue p ämie
e b auch ,
1970
wa
man
dann
schon
bei
63
O o
und
1971
bei
61
O o
an-
gelang .
Demen sp echend
be ugen
die
Ve lus e
in
de
Indus ie-
Feue e siche ung
und
Feue -BU-Ve siche ung
on
1969
bis
1971
ins-
gesam
d.
660 Mill. DM. Glückliche weise ging
de
An eil
de
G oß-
schäden
dann
alle dings
im
Jah e
1972
au
146
mi
einem
Schaden-
au wand
on
590 Mill. DM zu ück.
In
den
le z en
Jah en
blieb die
Indus ie-Feue e siche ung
bislang
on
spek akulä en
G oßschäden
e schon .
Hie bei
muß
jedoch
be on
we den,
daß
es sich
um
Zu ällig-
kei en
handel
und
daß
die
Ge ah
on
G oß schäden
la en
imme
o handen
is . Nich umsons
ha
ein
namha e
Ve e e
de
Ve -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.2 Wal e Riege : S uk u p obleme de Ve siche ung
19
siche ungswi scha
HO'chhausbau en als
mode ne
Schei e hau en
be-
zeichne !
Das
Zahlenma e ial
e deu lich ,
daß
de
Ve siche e ,
de
die
Indu-
s ie-Feue e siche ung
be eib ,
bes eb
sein
muß,
das
übe nO'mmene
eilweise
e hebliche
RisikO'
zu eilen.
Eine
de a ige
Risiko eilung
e -
olg
un e
ande em
im
Wege
de
Mi e siche ung
und
insbesonde e
du ch
Rück e siche ung.
Bei
de
Mi e siche ung
gib
de
Ve siche e ,
welche
die
Gesam -
summe
zeichne -
man
bezeichne
ihn
als
" üh enden
Ve siche e "
-,
einen
in
P ozen en
ausged ück en
An eil
de
Gesam e siche ungs-
summe,
welche
An eil
eben
seine Zeichnungsmöglichkei en
übe sch ei-
e ,
an
einen
ode
meh e e
Ve siche e
ab.
Fü
die
Übe nahme
dieses
An eils
e häl
de
be eilig e
Ve siche e
auch
denselben
An eil
an
de
B u op ämie,
muß
abe
an
den
Füh enden
eine P o isiO'n
ü
die
die-
sem
e wachsene
Ve wal ungsa bei
und
ü
die
ün
ihm
zu
e gü enden
P o isionen
an
die
mi
dem
Geschä
be aß en
Außenü gane
bezahlen.
Einen
wei e en
Weg
de
RisikO' eilung
bilde
die Rück e siche ung,
wobei
es sich
hie
um
die wich igs e
Maßnahme
zu
T agba machung
des Risiküs
handel .
Nach
übe schlägigen
Rechnungen
kann
da ün
aus-
gegangen
we den,
daß
-nach
P ämien
abge echne
-
de
Selbs be-
hal
in
de
gesam en
indus iellen
Feue e siche ung
und
Feue -BU-
Ve siche ung
e wa
20
0
/0,
de
An eil
de
Rück e siche e
en sp echend
e wa
80
O o
be äg .
Zweck
de
Rück e siche ung
is
de ,
du ch
Ve -
besse ung
des
Ge ah enausgleichs
und
Mi agung
des Risikos
das
RisikO'
des
E s e siche e s
zu
minde n.
De
E s e siche e
ha e
in
üllem
Um ange
ü
die
ingesam
gezeichne e
Summe
und
ha
dahe
im
Schaden all
auch die
En schädigung
in
de
e aglichen
Höhe
dem
Ve siche ungsnehme
üll
zu
leis en, jedoch
e häl
,e
üm
Rück e -
siche e
den
An eil
desselben
an
de
En schädigung
zu ücke se z . Auch
de
Rück e siche e
gib
ün
seinem
An eil
wiede
einen
Teil,
welche
seine
Eigenbehal skapazi ä
übe s eig ,
an
wei e e
Rück e siche e ,
Re üzessiünä e, ab,
SO'
daß
ein
Wagnis
hie du ch
und
im
Ve ein
mi
de
Mi e siche ung
imme
meh
ze kleine
-
"a ümisie "
-
und
au
eine
g üße
Anzahl
ün
Ve siche ungsun e nehmen
au ge eil
und
sO'
agba
wi d.
In
de
Indus ie-Feue e siche ung
kümm
die
Rück e siche ung
süwühl
in
obliga o ische als auch
in
akul a i e Fo m ü . So
wi d
das
No malgeschä
in
obliga ü ische Rückdeckung gegeben.
Hie bei
is
de
E s e siche e
e p lich e ,
einen
bes imm en
An eil
de
übe nüm-
menen
Ve siche ungssummen
an
den
Rück e siche e
abzugeben
und
le z e e
is
gehal en,
diesen
An eil
zu
übe nehmen.
Bei
de
akul a-
i en
Rück e siche ung
dagegen
s eh
es
dem
E s e siche e
ei,
bei
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20
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
Vo liegen
eines
besonde en
Rück e siche ungsbedü nisses
im
Einzel-
all,
An eile
an
den
Rück e siche e
abzugeben. Die
akul a i e
Rück-
e siche ung
is
insbesonde e
bei
de
Rückdeckung
on
Risikospi zen
wich ig,
wenn
die
no male
obliga o ische
Rück e siche ung
nich
meh
aus eich .
Bei
de
Rück e siche ung
indus ielle
Risiken
wi d
allgemein
die
p opo ionale
Rück e siche ung
du ch
die
Abgabe
on
Summenexze-
den en
ode
on
Quo en
p ak izie .
Bei
diese
Fo m
de
Rück e siche-
ung
wi d
das
e siche e
Risiko
p opo ional
zwischen
E s -
und
Rück e siche e
au ge eil ,
en sp echend
e häl
de
Rück e siche e
p opo ionale
Teile
de
B u op ämie
und
zahl
an
den
E s e siche e
p opo ionale
Teile
de
Schäden
sowie
die
Rück e siche ungsp o ision.
Die
P obleme
de
Indus ie-Feue e siche ung
sind
nich
nu
au -
g und
de
Risikobesonde hei en
mi
denjenigen
ande e
Ve siche ungs-
zweige
nich
zu
e gleichen.
De
Ma k
diese
Ve siche ung
is
auch
on
eine
bedeu enden Ma k mach
nich
de
Ve siche e ,
sonde n
de
Ve siche ungsnehme
gekennzeichne .
In
de
indus iellen
Feue -
und
BU-Ve siche ung
sind
die
Ve siche ungsnehme
in
hohem
Maße
in
de
Lage,
einen
a ionalen Nach agekalkül
au zubauen,
indem
die
Rela-
ion
on
Ve siche ungsschu z
und
P ämie
bei
den
einzelnen
konku -
ie enden
Ve siche ungsangebo en
e mi el
und
beu eil
wi d.
Viel-
ach
besi zen
die Indus iekunden
hie zu
selbs
das
dazu
geschul e
Pe sonal
in
eigenen
Ve siche ungsab eilungen
ode
lassen
sich
on
In-
dus ie e bänden
be a en.
Insbesonde e
is
jedoch die
Tä igkei
nich -
e siche ungsgebundene Ve mi le
in
Fo m
de
Ve siche ungsmakle
und
de
e siche ungsnehme e bundenen Ve mi lungsgesellscha en
ein
besonde es
Cha ak e is ikum
des
Ma k es.
Es
wi d
geschä z ,
daß
übe
de a ige
Ve mi le
e wa
zwei
D i el
-nach
P ämien
ge echne
-des Geschä s
e mi el
we den.
Diese
Ums and
p äg
die
Ma k -
s uk u
in
ganz
en scheidende
Weise,
denn
Makle
und
e siche ungs-
nehme e bundene
Ve mi lungsgesellscha en
sind
die In e essen-
e e e des Ve siche ungsnehme s
und
nich
die des Ve siche e s.
Demzu olge
komm
ih e
eilweise
be äch liche
Ma k nach
im
We -
bewe b
ausschließlich
den
Ve siche ungsnehme n
zugu e.
Da übe
hinaus
s eh
de
heo e isch
beliebigen Ve meh ba kei des
Ve siche ungsangebo s
nu
ein
beg enz e
Beda
gegenübe ,
denn
de
We
de e siche ba en Indus iebe iebe is beg enz
und
ungedeck e
Risiken
sind
kaum
o handen.
Au g und
diese
Ma k gegebenhei en
he sch
au
dem
Gebie
de
Indus ie-Feue -
und
Feue -BU-Ve siche-
ung
ein
auße o den lich scha e We bewe b. Als
wei e es
we be-
we bs e schä endes
Momen
wi d
auße dem
die
Ta sache
genann ,
daß
die
Indus ie-Feue e siche ung
als
sog. "Schlüsselb anche"
be-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.2
Wal e
Riege :
S uk u p obleme
de
Ve siche ung 21
zeichne
wi d.
Zu
Beg ündung
hie ü
wi d
ange üh ,
daß
de
Feue -
und
F-BU-Ve siche e
on
de
Indus iekundscha
als "Haus e siche-
e "
angesehen wi d,
de
bei
de
Deckung ,ande e Risiken,
wie
K a -
ah zeug lo en,
T anspo -
und
Indus ieha p lich isiken
P ä e enzen
genieß , so daß sich die
Indus ie-Feue e siche e
auch deshalb
ein-
ande
un e bie en,
um
im
Geschä zu bleiben. Ob dieses
A gumen
in
diese
Fo m
zu i
ode
ob
de
Ma k
on
Fachleu en
hie
nich
e was
einsei ig gesehen
wi d,
e mag
ich
mi
Siche hei nich zu
be-
u eilen. Ich
habe
hie
jedoch gewisse Z.wei el,
da
on
ande e ,
eben-
alls
be u ene
Sei e die K a ah e siche ung gleiche maßen
als
"Schlüsselb anche" bezeichne
wi d.
An
de
Ta sache des ungewöhnlich
scha en
We bewe bs
ände
sich
hie bei
jedoch nich s.
J egliche We bewe b,
und
sei
e
auch noch
so
ha ,
da
jedoch nich
e hinde n,
daß die
on
dem
Ve siche enkollek i insgesam
au zu-
b ingende
P ämie
aus eich ,
um
die einzelnen, a sächlich
ein e enden
Schäden einschließlich Kos en zu decken
und
auch
einen
angemessenen
Gewinn
zu e zielen. Die Schwie igkei
bei
de
Kalkula ion
eine
P ämie
lieg
in
de
ich igen
o he igen
Einschä zung
de
Schadensge ah
de
einzelnen
seh
un e schiedlichen Ve siche ungsobjek e
ü
sich
und
im
Ve häl nis
zum
gesam en
Ve siche ungsbes and
de
Gemeinscha .
Die wesen liche
G undlage
ü
diese o ausschauende Einschä zung
bilden
die E kenn nisse aus de Ve gangenhei .
Dahe
üh
die g oße
Bedeu ung de Schadens a is ik
ü
jegliche Ve siche ung. Nach
den
Gese zen
de
S a is ik
sind
Vo aussagen
um
so siche e ,
je
g öße
das
auswe ba e
Ma e ial
is . Es
is
jedoch
um
so schwie ige , aus eichen-
des, gleicha iges s a is isches
Ma e ial
zu
Ve ügung
zu
haben,
je
un e schiedliche die Ve siche ungsobjek e
in
ih e
Schadenan älligkei
sind.
Abe
nich
nu
die ich ige
E mi lung
de
Risikop ämie
is
on
we-
sen liche Bedeu ung,
sonde n
auch die zu e ende Fes se zung des
Kos enzuschlages.
Das
gil
in
de
Feue e siche ung
in
besonde em
Maße
ü
das Massengeschä ,
da
hie
die Kos en
einen
e häl nis-
mäßig
hohen
P ozen sa z
de
Ta i p ämie
ausmachen.
Wi d
de
a -
sächlichen
Kos enges al ung
im
Be ieb
du ch aus eichende Bemessung
des Kos enzuschlages nich Rechnung ge agen, so
ha
dies
zu
Folge,
daß
Teile
de
Risikop ämie
ü
die Bedeckung
de
Kos en
he ange-
zogen
we den
müssen
und
somi nich
meh
ü
Schadenzahlungen
zu
Ve ügung
s ehen.
Selbs
bei
zu e ende
Kalkula ion
de
P ämie
ü
die Deckung
de
Schäden
e gäbe
sich
dann
ü
den
Ve siche ungs-
zweig
insgesam
ein
Ve lus .
Nun
bes eh
leide
nich
nu
in
de
Feue e siche ung, wenngleich
do
in
besonde em
Maße,
sonde n
übe haup
in
de
Schaden e siche-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
22
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
ung
die Ta sache,
daß
ein
einzelne
Ve siche e seinen o aussich -
lichen
Schadenbeda
nich
imme
be iebsin e n
e mi eln
kann.
Hie zu
benö ig
e
e siche ungs echnisch
einen
g öße en
Bes and
an
Ve siche-
ungs e ägen,
um
nach
den
G undsä zen
de
Wah scheinlichkei s-
echnung
Aussagen
ü
die
zukün ige
En wicklung des
Schadenbeda s
machen
zu können. So
e üg
on
den
deu schen
Ve siche ungsun e -
nehmen
selbs
de
g öß e
Schaden e siche e nich
in
allen
Spa en
übe
einen
genügend
g oßen
Bes and,
um
e siche ungs echnisch
den
Schadenbeda
ü
die
Be echnung
de
kün igen
P ämie
e mi eln
zu
können.
Dies
bedeu e ,
daß
p ak isch
alle
Ve siche ungsun e nehmen
in
de
Schaden e siche ung
au
die
Sammlung
on
Ma k da en
angewiesen
sind.
Dahe
melden
die Mi gliede
de
Fach e bände
diesen alle Da en,
die
ü
die
E echnung
de
Schadenquo e
und
des
Schadenbeda s
no wendig
sind. Die
Ve bände
e s ellen
da aus
eine Gesam s a is ik.
An
die
Zahlen
diese
Gesam s a is ik
we den
egelmäßig
Aussagen
übe
die
e mu liche
zukün ige
Schadens en wicklung
und
dami
die
ü
e o de lich
gehal ene
En wicklung des
P ämienni eaus
geknüp .
Diese
inden
Eingang
sowohl
in
die sog.
Ta i we ke,
als auch
in
son-
s ige
P ämienemp ehlungen
de
Fach e bände,
die
wiede um
sowohl
in
die
Rich ung
allgemeine
T endemp ehlungen
als
auch spezielle
Emp ehlungen
hinsich lich
de
P ämienges al ung
in
bes imm en
Spa -
en
gehen
können. Die
Ta i we ke
ode
Ta i büche
sind
Zusammen-
s ellungen
übe
die
ü
die
einzelnen
Risiken
maßgebenden
Risiko-
klassen
und
de en
e siche ungs echnische
und
p ämienmäßige
Be-
handlung.
In
de
Indus ie-Feue e siche ung
gel en
die
om
Ve band
de
Sach e siche e
he ausgegebenen
"P ämien ich linien
ü
die
In-
dus ie-Feue -
und
Feue -Be iebsun e b echungs-
Ve siche ung"
on
1972, die jedoch
wegen
de
geschilde en
häu igen
Risikoände ungen
eben alls
lau end
geände
wo den
sind.
Be o
ich
Ihnen
nun
da s elle,
wie
anhand
de
P ämien ich linien
die
P ämie
bei
einem
Einzel isiko
e mi el
wi d,
ode
besse
gesag
"e mi el
we den
soll e", noch
ein
Wo
zu
Na u
de
in
den
Rich -
linien
en hal enen
Zahlen. Es
handel
sich
um
un e bindliche
Emp eh-
lungen
au
B u obasis.
D. h.
in
den
Emp ehlungen
sind
die e schiede-
nen
Komponen en
de
P ämie
undi e enzie
en hal en.
Um
welche
P ämienkomponen en
handel
es sich dabei?
Inne halb
eine
de
neun
Haup g uppen,
e wa
des
Sek o s
"Chemie",
we den
die einzelnen
Be iebsa en,
e sehen
mi
eine
s a is ischen
Numme ,
au ge üh .
Jede
einzelne Be ieb,
jede
Be iebsg uppe
ode
Un e g uppe
bzw.
jede
selbs ändige
Komplex
als
Bes and eil
des
Gesam be iebes
wi d
du ch
einen
G undp ämiensa z
e aß .
Diese
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.2
Wal e Riege : S uk u p obleme de Ve siche ung
23
Sa z
gil
nach
§
12
Abs. 2
de
Allgemeinen
Bes immungen,
die
Sie
am
An ang
des
Ta i buches
inden,
ü
die
Du chschni sbaua klasse
I.
Die
Klasse
S
bekomm
einen
Raba
on
25
%,
die
Klassen
II
und
UI
e hal en
Zuschläge
in
Höhe
on
50
-100
%.
De
Raba
de
Sonde
klasse
is
deshalb
ge ech e ig ,
weil
es
sich
hie
um
Gebäude
mi
eue bes ändigem
Dach sowie
eue bes ändigen
Außen-Innenwänden
und
Decken
handel .
Bes imm e
G undp ämien-
sä ze
haben
ü
alle
Be iebsa en
de
Büche
I
bis
IX
und,
wenn
nich s
ande s
gesag
is ,
unabhängig
on
de
Baua
Gel ung.
Sie
sind
in
den
§§
18 -
28
de
Allgemeinen
Bes immungen
e aß
und
somi
aus
den
P ämien abellen,
die die
G undp ämiensä ze
in
Abhängigkei
on
de
Be iebsa
au üh en,
he ausgenommen.
Die
G undp ämiensä ze
we den
nun
un e
Einbeziehung
spezi ische
Eigenhei en
de
jeweiligen
Risiken
mi
Hil e
on
P ämienzuschlägen
bzw.
-abschlägen
wei e
indi idualisie .
Die
aus
den
G undp ämien-
sä zen
zu
e mi elnden
P ämienzuschläge,
beispielsweise
de
Geschoß-
und
Deckenzuschlag,
we den
in
den
§§
34
-
44
de
Allgemeinen
Bes im-
mungen
ange üh .
Ande e sei s
gehen
auch
absolu e
Zuschläge, die
in
den
P ämien abellen
da geleg
sind,
in
die
Rechnung
ein. So
e häl
z. B.
die
s a is ische
Numme
5011
-
Wäsche ei
-
ü
die
Ve wendung
leich
en lammba e
Flüssigkei en
einen
en sp echenden
Zuschlag. Die zu
gewäh enden
Abschläge
sind
in
den
§§
45
-
48
de
Allgemeinen
Be-
s immungen
es geleg .
Als
Fazi
diese
Indi idualisie ungsmaßnahmen
e gib
sich
de
en sp echende
Komplex-Endp ämiensa z,
de
mindes ens
0,5
%0
be agen
muß.
We den
nun
noch beispielsweise
de
Zuschlag
bei
ehlende
Be-
wachung
(nach §
42)
sowie
de
Abschlag
ü
o handene
Löschein ich-
ungen
(nach §
46)
in
die
P ämienbe echnung
einbezogen, so
olg
als
E gebnis
nunmeh
die
sogenann e
"Rich linienp ämie".
Sie
we den
ielleich
je z
agen,
wie
denn
eine
Ta i ie ung
nach
de a ig
es gesch iebenen
Me kmalen
mi
den
Aus üh ungen
übe
den
auße gewöhnlich
scha en
We bewe b
in
de
Indus ie-Feue e siche-
ung
in
Einklang
zu
b ingen
is .
Da
alle
Anbie e
bei
eine
o dnungs-
gemäßen
Ta i ie ung
au
übe be ieblich
e mi el e
Ma k da en
ange-
wiesen
sind,
lieg
die
E wägung
nahe,
daß
ja
eigen lich
übe haup
kein
P ämienwe bewe b
he schen
könne,
wenn
sich
alle
Ve siche e
an
die
P ämien ich linien
hal en.
Dieses
A gumen
en beh
zwa
in
de
Theo ie
eine
gewissen
Logik
nich ,
die
P axis
sieh
abe
-
und
das
is
besonde s
zu
be onen
- öllig
ande s
aus.
Zunächs
handel
es sich
bei
den
Ta i ie ungsg undsä zen
um
un e bindliche
Emp ehlungen,
die
de
Ve siche e
nich
be olgen
muß.
Au g und
de
We bewe bs e häl -
nisse
u
e
es
auch
kaum.
Es
is
du chaus
möglich,
daß
e ,
um
im
Ge-
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30
2.
Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen
1976
wei e
e minde n.
Da übe
hinaus
en s ünde
die Ge ah ,
daß
die
Rückdec...~ung
übe haup
abgelehn
wü de,
wobei
diese Möglichkei
wiede um
bei
ausländischen Rück e siche e n
wegen
de en
beson-
de e
Ve auensemp indlichkei
am
wah scheinlichs en is .
In
jedem
Falle
wä e
die
in e na ionale
Ve keh s ähigkei
deu sche
Risiken
beein äch ig ,
und
es
wü de
ein
Ve lus
an
benö ig e
Rück e siche ungskapazi ä
ein e en.
Das
P oblem
de
Zulässigkei on
P ämienemp ehlungen
au
B u o-
basis
is
nu
ein
Teilbe eich
aus
dem
um assenden
P oblem
de
Di e genz zwischen
We bewe b
und
Siche hei : Eine sei s
geh
es
da um,
no alls auch
mi
s aa lichen
Maßnahmen
den
We bewe b
zu ö de n,
ande e sei s
muß
auch das
dem
Ve siche ungsau sich s-
gese z zug undeliegende
E o de nis
de
jede zei igen
E üllba kei
de
Ve siche ungs e äge
in
Rechnung
ges ell
we den.
Da
de
We bewe b
auch
om
Gese zgebe nich als Selbs zweck,
sonde n
als
Mi el
zu
eine
op imalen
Ve so gung
de
Ve b auche
ange-
sehen
wi d,
is
im
Zwei el
de
Siche hei
de
Ve siche ungs e äge
de
Vo ang
einzu äumen,
nämlich
imme
dann,
wenn
de
We -
bewe b
dem
Ve siche ungsnehme
schaden könn e.
Nach
den
E ah ungen
de
Ve gangenhei
können
Zukun sp ogno-
sen
nich
ge ade
op imis isch aus allen.
Da
die
Ma k s uk u
de
Indus ie-Feue e siche ung
nich zu
ände n
is ,
wi d
auch die
Ten-
denz
zu
uinösem
We bewe b
o bes ehen.
De
Ums and,
daß
nach
de
Libe alisie ung
de
Niede lassungs eihei
Un e nehmen
aus
dem
EG-Be eich
in
e s ä k em
Maße
au
den
deu schen
Ma k
d ängen
we den,
wi d
die
We bewe bssi ua ion
mögliche weise
noch
k i ische
ges al en.
Mi
meinen
Aus üh ungen
konn e
ich lediglich
einen
Teilbe eich
de
Feue e siche ung
ansp echen.
Es
bliebe
aus
au sich sbehö dliche
Sich noch iel zu sagen,
e wa
übe
die landwi scha liche
Feue e -
siche ung, die auch
ih e
eigenen
Ma k p obleme
ha ,
ode
übe
die
be-
so gnise egende
En wicklung
des
Schaden e lau s
im
Haus a geschä .
Wenn
ich mich
im
wesen lichen
au
die
Indus ie-Feue e siche ung
besch änk
habe, so deshalb,
weil
ge ade
die speziellen
P obleme
diese
wich igs en
Teilspa e
sich
wiede
einmal
in
de
ak uellen
Diskussion
be inden.
Als
Fazi
meine
Aus üh ungen
lassen Sie mich
dahe
das
Wo
an
alle
Ve an wo lichen
ich en,
daß
Maßnahmen,
die
geeigne
sind, den
We bewe b
au
diesem,
ü
die Ve siche ungswi scha
und
die
Au -
sich sbehö de so p oblema ischen
Ma k
zu s eige n,
e mieden
we den
müssen.
Denn
de
Ma k
de
Indus ie-Feue -
und
Feue -BU-Ve siche-
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2.2
Wal e
Riege :
S uk u p obleme
de
Ve siche ung
31
ung
is
on
seine
S uk u
he
nich
geeigne ,
als
Expe imen ie eld
ü
we bewe bs ele an e
Maßnahmen
zu
dienen.
Klausel ü Spi zen isiken
ü
die
in
unse em
Sch eiben
om
15.
Sep embe
1970
au ge üh en
Feue -Rück e siche ungs-
Ve äge
zwischen
de
und
de
DEUTSCHE
RüCKVERSICHERUNG
AKTIENGESELLSCHAFT
1.
"Um
die Deckung
on
Spi zen isiken
du ch
den
in e na ionalen
E s -
und
Rück e siche ungsma k
zu
e leich e n,
gil
zusä zlich
zu
den
Bes immungen
übe
den
sachlichen Deckungsbe eich
als
e einba ,
daß
Spi zen isiken
gemäß
Absa z
2
nu
dann
un e
diesen
Rück e siche ungs-
e ägen
gedeck sind,
wenn
de
Rück e siche e
ih e
Einb ingung
o he
zuges imm
ha .
Die
Zus immung
des
Rück e siche e s,
die
sich
au oma isch
auch
au
Nach e siche ungen
e s eck ,
gil
ü
12
Mona e
und
e länge
sich s illschweigend
jeweils
um
wei e e
12
Mona e,
so e n
de
Rück e siche e
nich 6
Mona e
o
Ablau
de
be o enen
Zes-
sionen
den
Zeden en
on
seinem
Ve langen
nach
Ausschluß
aus
dem
Ve ag
e s ändig .
Als
Spi zen isiken
gel en:
1.
Alle
ü
einen
Ve siche ungsnehme
bes ehenden
Indus ie-Feue -
und/ode
FBU-Policen,
so e n
die
Ve siche ungssumme
ü
die
Ge-
sam hei
diese
Policen DM 1
Millia de
übe sch ei e
(ju is isch
selbs ändige
Zweigbe iebe, die
dem
e siche en
Be ieb
dienen,
sind
mi
zu
be ücksich igen),
2.
in
den
Risikoklassen
Ra ine ien,
pe oche nische Anlagen,
kuns -
s o he s ellende
und
- e a bei ende
Be iebe
(s a is ische
Kon en
415
und
416
de
P ämien ich linien
ü
Indus ie-Feue -
und
FBU-Ve -
siche ungen)
alle
ü
einen
Ve siche ungsnehme
bes ehenden
In-
dus ie-Feue -
und/ode
FBU-Policen,
so e n
die
Ve siche ungssumme
ü
die
Gesam hei
diese
Policen DM
250
Mio.
übe sch ei e
(ju-
is isch
selbs ändige
Zweigbe iebe,
die
dem
e siche en
Be ieb
dienen,
sind
mi
zu
be ücksich igen),
3.
allweise
dem
Rück e siche e
namen lich
benann e
Risiken, die
om
in e na ionalen
Re ozessionsma k
nich
ode
nich
in
aus eichendem
Maße
übe nommen
we den.
De
Rück e siche e
wi d
dem
Zeden en
de a ige
Risiken
mindes ens
6
Mona e
o
Ablau
de
be o enen
Policen
benennen.
Diese
Bes immungen
gel en
ab
1.
Janua
1971."
I!.
Übe gangs egelung
Obige
Bes immungen
gel en
nu
ü
Spi zen isiken
mi
Jah es älligkei en
zum
1.
Juli
1971
ode
spä e .
Risiken
mi
Jah es älligkei en
o
dem
1.
Juli
1971
sind
ohne
Einsch änkung
un e
dem
Ve ag
bis
zu
ih e
nächs en
Jah es älligkei
gedeck .
Hambu g,
den
15.
Sep embe
1970
DEUTSCHE
RüCKVERSICHERUNG
AKTIENGESELLSCHAFT
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2.3 Schwe punk e de Diskussion
Heuss:
He
Riege ,
wie
lexibel
sind
lang is ige Ve siche ungs e -
äge
z.
B.
in
ih en
Anpassungsmöglichkei en
an
in la ionä e En wick-
lungen?
Is
es denkba , daß ein
en sp echende
Passus
ü
solche
Fälle
bes imm e
Au schläge o sieh ?
Riege :
Das
is
heo e isch möglich.
P ak isch
geschieh es nich . Diese
Flexibili ä
is
mi
nich
bekann .
B uns:
Allmählich
ha
sich
in
de
P axis
du chgese z ,
daß
im
allge-
meinen
de
Ve siche ungsnehme
au
länge is ige
Bindung
geach e
ha .
Das
is
ollkommen ich ig.
Dahe
is
je z
auch eine gewisse leich e
Be uhigung
einge e en, jeden alls do ,
wo
sich
de
Ve siche ungs-
nehme
nich
in
Ausübung
seine
Ma k mach
den
Vo behal
gemach
ha
-
das
gib
es auch
-,
jede zei
on
sich
aus
die Be eiligungs ech e
einsei ig
p ü en
zu können. Das
muß
man
sich o s ellen!
Wi
sind
also
wei
en e n
on
Ve ägen,
die
de
In la ions a e Rechnung
agen.
Riege : Ich
konn e
bishe
keinen
de a igen
Ve ag
es s ellen.
Es
gib
abe
umgekeh
Ve äge
mi
eine
"P ämienanpassungsklausel",
in
denen
e einba
wi d,
daß
de
Ve siche ungsnehme aus
dem
Ve -
ag
ausscheiden
kann,
wenn
e
nach einem
bes imm en
Zei aum
einen
Ve ag
mi
eine
billige en
P ämie
abschließen
kann.
Hamm:
Ve mu lich
bes eh
in
keinem
Fall
ein
bes imm es
Anlage-
objek
in
seine
Fo m
übe
einen
länge en
Zei aum,
z.
B.
10
Jah e.
Es
wi d
s e s
zusä zliche In es i ionen geben.
Gib
es
da
eine "einge-
o ene"
P ämie,
die gleichwohl, ob e heblich
meh
In es i ionen
s a -
inden, eine
un e ände e
P ämie
en häl ?
Ich
kann
mi
das
ein ach
nich o s ellen.
Es
muß
doch eine Anpassungsmöglichkei
in
de
P ä-
mienges al ung
in
de
einen
ode
ande en
Fo m
geben.
Ode
is
das
so
wie
in
de
Haus a e siche ung?
Da
haben
wi
alle
unse e
beschei-
denen
E ah ungen.
Wenn
Gelden we ung
s a inde ,
so
is
das
Risiko
au
eine
bes imm e
Summe
besch änk ,
und
wenn
die In la ion
de
ealen
We e
den
nominellen
We
de
Police übe s eig ,
dann
is
im
Schadens all die Ve p lich ung
au
den
nominellen
We
besch änk ,
de
zum
Ve agsabschluß es ges ell
wo den
is .
Klaue:
He
Rieg'e ,
is
es
ein
au sich s ech liches Geschä sgeheim-
nis,
wenn
ich Sie age:
In
welchem Um ange
haben
Sie
de a ige
lang-
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2.3
Schwe punk e de Diskussion
33
jäh ige
Ve äge
es ges ell ? Das
is
doch
wohl
nu
bei Nachp ü ungen
geschehen?
Riege :
Bei
ö lichen
P ü ungen.
Klaue:
Und
in
welchem Um ange?
Riege :
Wi
haben
es
o
allem
auch
bei
g öße en
Ve siche ungen
sei
e wa
einem
Jah
es ges ell .
Klaue:
Können
Sie eine Aussage machen, wie iel
P ozen
de
Ve -
äge
es sind?
Riege :
P ozen ual
kann
man
das nich assen. Ich
bin
mi
nu
übe
die
Ge ah
im
kla en,
wenn
es
einmal
losgeh ! Das
e b ei e
sich
wie
ein
Busch eue
übe
die ganze B anch·e.
Dann
wissen es nach
ie
Wochen alle ande en. Auch die
Makle
s ehen
doch
un e einande
s ändig
in
Ve bindung.
Klaue:
He
Riege , bezieh sich
ein
langjäh ige
Ve ag
en wede
au
den
P omillesa z
ode
au
die Ve siche ungssumme
ode
au
beides?
Riege : Diese
F age
kann
ich nich
bean wo en.
Klaue: Das
s öß
genau
in
den
Punk
hinein,
den
He
Hamm
ag .
De
P omillesa z
mi
wandelnde
Ve siche ungssumme
könn e
zu einem
ande en
E gebnis üh en.
Röpe :
Sie
we den
es wah scheinlich
aus
Ih e
E ah ung
nich
sagen können, weil Sie solche
Ve äge
nich abschließen.
(Zu u : Dü en! -Hei e kei )
Riege1':
Wi
haben
die
E ah ung
on
ande en.
Schmid : Vielleich
da
ich es so o mulie en:
Jeden alls
üb
die
Ve siche ungssumme nich
jene
Anpassungs unk ion aus, die
be iebs-
wi scha lich
no wendig
wä e. So
muß
man
o mulie en. Ich
wü de
nich
in
de
Lage sein,
je z
zu sagen, ob die nach oben
hin
e was
Lu
läß
ü
die
" egulä en,
no malen
In es i ionen". Das
kann
ich nich
sagen. Au
de
ande en
Sei e
is
es siche so,
wenn
eine ech e
Neu-
in es i ion
in
den
Be eich komm , daß
dann
eine
neue
Besich igung
s a inde .
Abe
de
Ve siche e
wi d
on
seinem
lang is ig
einge-
äum en
P ämiensa z
nich
he un e kommen.
Ich
wü de
also sagen,
das
is
nich
on
de
Sei e
de
Summe
he
heilba ,
was
die
Belas ung
und
das
Gegenleis ungs e häl nis
be i .
B uns:
Eine kleine
E gänzung
zu dem,
was
He
Schmid sag . Es
is
ollkommen ich ig.
Das
P oblem,
das
Sie
o hin
au gewo en
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
93
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!!.
Tagungsbedch de Si zung
in
Aachen
1976
haben,
lös
sich
in
de
P axis
ande s.
Wenn
ein
Ve siche ungsnehme
neu
in es ie ,
neue
Gebäude
e ich e ,
dann
we den
Nach e siche-
ungen
ällig.
Dann
i
e
an
uns
he an,
und
dann
wi d
übe
diese
Nach e siche ung
neu
e handel .
Also:
We s eige ungen,
die du ch
zusä zliche
In es i ionen
en s ehen
und
die en sp echende Risiken
zu
Folge haben,
we den
na ü lich
imme
Gegens and
on
Nach ags e -
einba ungen.
Das
s imm
genau
mi
dem
übe ein,
was
He
Riege
sag e,
wo
Ände ungs isiken
seh
s a k
sind,
gib
es
p ak isch
lau end
Ve agsände ungen.
De
Ve siche e ,
de
nich
mindes ens
einmal
im
Jah
den
e siche en
Be ieb
begeh ,
um
das Risiko
neu
zu besich igen,
e ehl
meines
E ach ens
seine Au gabe.
Fa ny:
Man
muß
zwei Dinge
auseinande hal en,
nämlich
e s ens
den
P eis
ü
eine
Einhei
Ve siche ungsschu z,
das
is
de
P ämiensa z,
und
zwei ens
den
P eis
ü
einen
bes imm en
Ve siche ungs e ag, das
is
de
P ämienbe ag,
de
sich
aus
dem
P oduk
on
P ämiensa z
und
Ve siche ungssumme e gib . Die
P ämiensä ze
we den
du ch
lang-
is ige
Ve äge
es geleg ,
und
wenn
de
Ve siche e
au
das
Kün-
digungs ech
im
Schaden all e zich e ,
dann
is
e
an
diesen
P ämien-
sa z gebunden. Lediglich
wenn
im
Ve lau
des
Ve siche ungs e ages
die Ve siche ungssumme
e höh
we den
soll,
dann
kann
ü
den
Meh -
be ag
(abe
nu
ü
diesen)
de
Ve siche ungssumme ein abweichen-
de
P ämiensa z
e einba
we den.
Röpe :
Komm
es
häu ige
o ,
daß
au
ein
Kündigungs ech
e -
zich e
wi d?
Sie
haben
om
"Busch eue " gesp ochen. Mich
ha
das
seh
in e essie .
He
Klaue
is
wie
ich
an
de
langjäh igen
Diskussion
um
den
Geheimwe bewe b
1
be eilig
gewesen.
Man
ha
gesag ,
einen
Geheimwe bewe b
gib
es nich ;
denn
P eis-
und
Raba zuges ändnisse
sp echen sich schnell
he um.
Es
dü e
heo e isch
ga
nich möglich
sein,
daß
nu
in
einigen
Fällen
Nachlässe
einge äum
we den.
Dann
müß e
das
"Busch eue "
so o
die
ganze
B anche
uinie en.
Riege : Ich
kann
nich die
gesam e
B anche
p ü en.
Das
is
pe sonell
nich möglich.
Wi
p ü en
im
Jah
Feue e siche e ,
e wa
15
g öße e
und
kleine e.
Bei
g öße en
haben
wi
das
es ges ell ,
bei
kleine en
wenige .
Bei
denen, die iel Geschä e
haben,
wa
es eindeu ig. Ich
schließe
da aus,
daß
die
Ve häl nisse, bei
denen
wi
nich
übe p ü en,
e wa
diesem Ausschni en sp echen.
B uns:
Eine
kleine
E gänzung
dazu.
Wi
haben
so o , als
uns
das
om
Am
mi ge eil
wu de,
daß
in
einigen
Fällen
solche
Fes s ellungen
1
Vgl.
B.
Röpe , Zu olkswi scha lichen P oblema ik de Ma k in o -
ma ions e ah en in de Indus ie de
BRD,
in:
B.
Röpe
und
P.
E linghagen:
We bewe bsbesch änkung du ch Ma k in o ma ion? Eine Wü digung aus
we bewe bspoli ische und ka ell ech liche Sich , Köln
1974.
S.
1-
107.
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2.3
Schwe punk e de Diskussion
35
ge o en
wu den,
du ch
Rundsch eiben des
Fach e bandes
die
Mi -
gliedsun e nehmen
da au
hingewiesen,
daß
man
un e
Ums änden
da angehen
wi d,
die
Eignung
de
Vo s andsmi gliede
zu
p ü en,
alls
man
bei
Fes s ellungen
wiede
mi
solchen
lang is igen
Ve ägen
ün-
dig
wü de.
Heuss: Es
kann
auch
ein
ande e
Fall
ein e en,
de
sich
in
de
ande en
Rich ung
auswi k .
So
kann
z.
B.
de
Schadens e lau
güns ige
aus allen. Es
wü de
dann
bei
einem
Ein-Jah es-Ve ag
die
P ämie
u.
U.
im
nächs en
Jah
gekü z
we den.
Im
Falle
eines
Fün -Jah es-Ve -
ages
hingegen
is
eine
solche
Chance
nich
ohne
wei e es
gegeben.
Riege :
Das
könn e
so sein,
abe
leide
nu
heo e isch.
Wi
haben
ja
auch die
Klausel
es ges ell ,
in
de
sich
de
Ve siche e
e p lich e ,
eine
nied ige e
P ämie
zu
gewäh en,
wenn
de
Ve siche ungsnehme
ein
güns ige es
Angebo
bekomm .
Schmid :
Ein
konk e es
Beispiel dazu!
Ges e n
is
olgende
Fall
an
mich
he ange agen
wo den:
Ein
bedeu ende
Ve siche ungsnehme
ha
einen
Ve ag,
au
wie iel
Jah e
weiß
ich nich ,
abe
jeden alls
einen
schwebenden
Ve ag,
und
sch eib ,
wenn
ih
nich
so o
20
0
/0
mi
de
P ämie
un e geh ,
lieg
ih
bei
de
nächs en
Kündigung
he aus.
Ich
habe
das
Ge ühl,
bes ehende
Ve äge
bes ehen
da
schon
nich
meh .
Das
muß
man
sich
einmal
kla machen. So
is
die
We -
bewe bssi ua ion.
Neumann:
Eine
F age
an
He n
Riege ! Es
wu de
gesag ,
daß
das
Angebo
bei Ve siche ungsleis ungen p inzipiell
unbeg enz
sei. Ich
habe
nich
ganz
e s anden,
wie
das
gemein
is .
Hie
muß
doch
eine
Beg enzung
o handen
sein,
e en uell
on
de
Kos ensei e.
Riege :
Wenn
Sie
eine
Wa e
bes ellen,
sind
Sie
du ch
die
no wendigen
Rohs o e
und
du ch
Ih e
Maschinenkapazi ä
beg enz . Es
is
na ü lich
möglich,
daß
auch ein
Ve siche ungsun e nehmen
on
seine
Kapazi ä
he
beg enz
is . Es
kann
nu
noch eine
bes imm e
Menge
an
Ve -
siche ungs e ägen
e k a en,
bea bei en.
Das
is
abe
heo e isch.
(Neumann: Das Eigenkapi al!)
Das
Eigenkapi al
muß
in
einem
bes imm en
Ve häl nis
zum
P ämien-
au kommen
s ehen.
Abe
das
Ve siche ungsun e nehmen
bekomm
ja
zunächs die
P ämie
und
kann
dann
das
en sp echende
Eigenkapi al
au bauen.
Mölle :
He
Riege ,
Sie
haben
so ge an, als ob die Masse
de
In-
dus ie-Feue isiken
ü
sich
im
Raum
s eh
und
es
dann
au
die
Deckung
diese
Risiken
ankomm .
Das
Angebo
an
Risikodeckung
geh
ja
on
den
Un e nehmen
aus. Die
Un e nehmen
be eiben,
wie
Sie
3"
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36
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung
in
Aachen
1976
eingangs
beme k
haben,
meh e e
Ve siche ungsspa en, so
daß
ja
hie
nun
das
P oblem
des
Ve häl nisses
zwischen
den
Ve siche ungsspa en
no wendige weise
ins Spiel
komm .
Mi
e schein
dies
ü
die
Be-
u eilung
des
We bewe bs
seh
wich ig.
Wi
wissen
ja
on
de
T en-
nung
beispielsweise zwischen
Lebens e siche ung
und
Sach e siche ung,
wo
ganz
s enge
Rich linien bes ehen, so
daß
also
eine
gegensei ige
Deckung
de
Risiken
p ak isch
ausgeschlossen is ,
obwohl
auch
hie
dadu ch,
daß
es
Un e nehmen
gib ,
die
mi einande
in
Ve bindung
s ehen
und
als
G uppe
le z lich anbie en, gewisse Ausgleichsmöglich-
kei en
nich
auszuschließen sind. Das
is
eine
F age,
die
wi
disku ie en
müssen, selbs
wenn
wi
uns
im
wesen lichen
au
die
Indus ie-Feue -
e siche ung
besch änken.
Wi
müssen
die
Lage
bei
den
ande en
Spa en
mi be ücksich igen, nich
nu
bei
de
Haus a eue -
und
Landwi scha eue -,
sonde n
auch
K a ah zeug e siche ung
und
was
sons
noch eine Rolle spiel .
Schmid : Ich
we de
da au
in
meinem
Vo ag
eingehen.
Ramm:
Es
gib
doch
wohl
die
Bes immung,
daß
jede
Ve siche ungs-
spa e
sich selbs decken soll. Was
mach
die Ve siche ungsau sich ,
wenn
sie es s ell ,
daß
die
P ämieneinnahmen
die Schadenha p lich
in
einem
Gebie
nich e möglichen?
Mi
welchen
Maßnahmen
gehen
Sie
dann
o ?
Eine
wei e e
F age:
P ü en
die Rück e siche e
gesonde
on
den
E s e siche e n
die
Risiken
ode
e lassen
sie sich
da au ,
was
die
E s e siche e
nun
es ges ell
haben?
Das
schein
mi
ü
die
Be-
an wo ung
de
F age,
wie
sich die Rück e siche e
nun
ans ellen
auch
gegenübe
länge is igen
Ve ägen,
doch
ech
wich ig zu sein.
Riege :
Wenn
wi
es s ellen,
daß
sich ein Ve siche ungszweig
au
Daue
nich selbs
äg ,
dann
sch eiben
wi
zunächs das
Un e nehmen
an
und
e langen
on
dem
Un e nehmen,
daß
es
uns
seine Vo schläge
un e b ei e ,
wie
man
diesen
Ve lus
abzudecken gedenk .
Wi
we den
es
au
die
Daue
nich
hinnehmen,
daß
sich
ein
Zweig nich
selbs
äg .
Passie en
kann
es
imme
mal.
Dann
soll e
e
im
nächs en
Jah
aus-
geglichen
we den.
(Zu u :
In
d ei
Jah en!)
Wi
sch ei en
nich
so o
ein,
wenn
in
einem
Jah
ein
Ve lus
en -
s anden
is .
Das
kann
ja
kein
Un e nehme
e meiden.
Das
kann
imme
passie en.
Nu
wenn
sich
ein
deu liche
T end
zeig ,
wenn
ein
be-
s imm e
Zweig
on
ande en
sub en ionie
wi d,
dann
e langen
wi
on
dem
Un e nehmen
eine
Ände ung
seine
Geschä spoli ik
in
diesem
Be eich.
Wi
ha en
dieses
P oblem
schon
einmal
in
de
Ve gangenhei ,
als
wi
es ges ell
haben,
daß
die
Haus a e siche ung,
das
Massen-
geschä , die
Indus ie-Feue e siche ung
sub en ionie e.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.3
Schwe punk e de Diskussion
(Mölle : Das
is
genau
de
Punk !)
In
de
Zwischenzei
ha
sich
das
geände .
37
Ramm: "Ruinöse
Konku enz",
das
is
ja
e was,
was
die Na ional-
ökonomen
seh
k i isch nehmen. Die
F age
is
nun:
Ruinöse
Konku enz
wi d
ja
nu
dann
bes ehen,
wenn
übe
länge e
Zei
hinweg
de a ige
Fehlbe äge
in
eine
Ve siche ungsspa e bes ehen.
Nu
dann
könn e
ja
übe haup
de
Fall
des Ruins
im
wah en
Sinne
des Wo es, also
ielleich eines Konku ses, ein e en.
Gib
es
Fälle
on
Konku sen
on
Ve siche ungsun e nehmen? Das
is
de
Fall
des a sächlich
einge e enen
Ruins.
Wenn
uinöse
Kon-
ku enz
in
de
gesam en
Spa e
de
indus iellen
Feue e siche ung
o lieg ,
ha
da
-
um
es ganz
ha
zu o mulie en,
nehmen
Sie
mi
es
bi e
nich
übel
-die Ve siche ungsau sich nich ene gisch
genug
in e enie ?
Riege :
Wi
haben
den
le z en
g oßen
Konku s
im
Jah e
1930 gehab .
Spä e
gab
es
dann
noch
einen
kleinen
K a ah e siche e .
In
ande en
Fällen
wu de
usionie .
Wi
können
also sagen, die Au sich
ha
unk ionie .
Zu
zwei en F age! Was
un
wi
bei
uinöse
Konku enz?
Hie
is
es auße o den lich schwie ig. Ich
hal e
z.
B.
ün
jäh ige
Ve äge
ü
un agba .
Dann
kann
ich
nu
den
Vo s andsmi gliede n
sagen,
daß
sie
dami
gegen die So g al sp lich eines o den lichen
Kau manns
e -
s oßen, also
ih e
Zu e lässigkei
und
dami
ih e
Eignung bezwei eln,
ein
solches
Un e nehmen
zu
üh en.
Konk e
is
dann
de
Nachweis
siche schwie ig.
Wi
s oßen
hie
an
die
G enzen
de
Au sich eines
Wi scha sbe iebes.
Röpe : Es
könn e
de
Ein luß
de
Au sich sein,
daß
solche
Fälle
nich
einge e en
sind. Es
könn e
auch
de
Ein luß
de
Ve bandsdisziplin
sein.
Da übe
we den
wi
auch noch
zu
disku ie en
haben.
Riege : Die
An wo
is
ü
mich schwie ig. Das
wü de
dann
nach
Selbs lob klingen.
Fa ny:
Die Konku swah scheinlichkei en
ü
Ve siche ungsun e -
nehmen
sind
nach
den
E ah ungen
de
le z en
Jah zehn e
im
in e -
na ionalen
Ve gleich
seh
e schieden. Das
häng
einmal
on
den
einzelnen Ve siche ungsmä k en, en scheidend
abe
auch
on
de
In ensi ä
de
jeweiligen Ve siche ungsau sich ab.
Dabei
is
unübe seh-
ba ,
daß
in
den
Lände n
mi
libe alen, d. h.
wenig
in ensi en
Au -
sich ssys emen
(z.
B.
G oßb i annien,
Niede lande, Belgien)
ela i
meh
Konku se
ein e en
als
in
Lände n
mi
s a ke
Ve siche ungsau sich
(Deu schland,
F ank eich,
Schweiz, Ös e eich). Daß
in
Deu schland
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38
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
p ak isch
sei
40
Jah en
keine
Konku se
meh
o gekommen
sind,
is
die
Folge
de
s a ken
Eing i s ech e
de
deu schen
Ve siche ungsau -
sich sbehö de.
Hie
kann
mögliche weise
im
Rahmen
de
EG
eine
Ände ung
ein e en,
weil
au
lange
Sich
die
Au sich sin ensi ä
au
einen
einhei lichen
Le el
geb ach
we den
soll,
was
ü
einige
Lände
eine
Ve schä ung,
ü
ande e
(so
auch
ü
Deu schland)
eine
Minde ung
de
Au sich ss ä ke
bedeu e .
Riege :
Wi
können
die
schöns en
Au sich s o sch i en
machen.
Wenn
die
Einhal ung
diese
Vo sch i en
du ch
eine
Behö de
nich
e zwungen
wi d,
passie
nich s.
Das
is
das
Sys em
in
manchen
S aa en.
Do
könn e
man
einiges
machen,
nu
die
Au sich
is
wenig
e ek i ,
so
daß
ga
nich s
geschieh .
Nussbaume : Ich
habe
olgende
F agen:
1.
Ve siche ungsun e nehmen
sind
ypische
Meh p oduk un e neh-
men.
Sie
e siche n
e schiedene
Risiken.
Inwiewei
zwing
die
Ve -
siche ungsau sich
in
de
Bundes epublik
die
Un e nehmungen
zwischen
einzelnen
Spa en,
Geschä sbe eichen
nun
a sächlich
zu
un e scheiden?
Das
is
eine
F age,
die die
Rück e siche e
be i ,
die
abe
auch
die
Ve siche ungsau sich
seh
s a k
be i .
Das
is
ypisch
bei
de
Ha -
p lich e siche ung.
Da
ein
He
on
de
No ds e n-Ve siche ung
hie
is ,
dessen
Gesellscha
auch
in
Ös e eich
ä ig
is ,
wä e
ü
mich
au -
schluß eich,
ganz
g ob
e was
zu
beleuch en:
Wie
s a k
weich
die
deu sche
Regelung
on
de
ös e eichischen
ab?
2.
Es
e binden
sich
in
de
Ve siche ungswi scha
genauso
wie
in
de
F emden e keh swi scha
imme
meh
Tendenzen
zum
Packe -
S il
he aus.
Es
we den
meh e e
Ve siche ungsgeschä e
gleichzei ig
e kau .
Das
ypische
Beispiel
da ü
is
die
Haus a e siche ung,
bei
de
om
Feue
begonnen
wi d,
um
sie
a ak i
zu
machen.
Das
ganze
ha
p ak isch
unbeg enz e
Möglichkei en,
eich
bis
zum
Hund,
bis
zu
Glas e siche ung
und
bis
zum
Kind,
das
i gendwo
e was
ans ell .
In-
wiewei
is
das
zulässig,
wo
sind
hie
Besch änkungen,
und
wenn
es
zulässig
is ,
wie
scha en
es
die
Ve siche ungen,
daß
sie
die
Risiken
au
die
einzelnen
Geschä e
zu echnen?
Sie
müß en
doch schon
seh
gu e
Compu e p og amme
haben.
Selbs
wenn
sie
zu echnen
können,
gib
es
dabei
nich
seh
hohe
Gemeinkos enan eile,
die
nich
zu echenba
sind?
Bekann lich
s olpe n
die
Ve siche ungsau sich sbehö den
imme
übe
diese
Gemeinkos enan eile
und
glauben,
da
nach
gewissen
Ge-
sich spunk en
bes imm e
Au eilungen
au
die
Gesam kos en
zu
inden.
Die
F age
d ei,
die
in
de
Bundes epublik
wenige
wich ig
is
als
in
Ös e eich,
lau e :
Inwiewei
e zwing
de
Gese zgebe
ode
die
Au -
sich sbehö de,
daß
säm liche
Ve siche ungsnehme
gleich
behandel
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.3
Schwe punk e de Diskussion
39
we den?
Wenn
hie
nich
ein
seh
s a ke
Zwang
zu
Gleichbehandlung
da
is ,
de
bei
uns
in
Ös e eich wesen lich
s ä ke
is
als
in
de
Bundes-
epublik,
so
bie e
sich aus diese
Fluch
aus
de
Gleichbehandlung an,
daß
man
subjek i
un e schiedliche Risiken geschä spoli isch
in
ob-
jek i
un e schiedliche Risiken
umwandel .
Man
e such
also je z ,
nich zwischen einzelnen
Typen
on
Ve siche ungsnehme n
zu
un e -
scheiden,
sonde n
ingie
objek i
un e schiedliche Geschä e, die
hie
gemach
we den
müssen. Es
gab
in
Ös e eich
übe legungen,
ob
Ma-
schinen-
und
K z-Ve siche ung
ü
bes imm e
Typen
on Ve siche-
ungsnehme n
zusammengeleg
we den
soll en,
denn
dadu ch
e -
siche n sie
eben
den
Maschinenpa k
in
allen
möglichen Risiken.
Denkba
wä e
dies
z.
B.
in
de
Landwi scha .
Inwiewei
bes eh
also ein
Zwang
zu
Gleichbehandlung,
und
wie
s a k
sind
die Tendenzen,
subjek i e
Risiken
in
objek i
un e schiedliche
Risiken
zu
e wandeln?
Riege :
Wi
e suchen
das
P inzip,
daß
jede
Zweig sich
selbs
äg ,
du ch
die Rechnungslegung
zu
e wi klichen.
Wi
haben
seh
de ail-
lie e
Rechnungslegungs o sch i en. Die Ve siche e
sind
keineswegs
besonde s
glücklich
da übe ,
da
sie
ih e
Ansich
nach
zu
de aillie
sind.
Abe
wi
wollen
doch eine möglichs
genaue
Zu echnung
e eichen.
Da übe
hinaus
ach en
wi
bei
unse en
ö lichen
P ü ungen
in
zu-
nehmendem
Maße
au
eine
exak e
Kos en e eilung.
Wi
o de n,
daß
die
A bei splä ze
im
Jah
meh mals
analysie
we den,
um
eine
genaue
Zu echnung
de
Kos en
des
einzelnen
Sachbea bei e s
au
den
Zweig,
den
e
bea bei e ,
zu
e eichen.
Dabei
auch
na ü lich
auch
das
P oblem
de
Gemeinkos en
au .
Hie
is
die
Kos en e eilung
zwa
schwie ig,
abe
nich unlösba .
B uns:
Vo
de
echnungslegungsmäßigen
T ennung
de
einzelnen
Spa en
kennen
wi
ja
in
de
Bundes epublik
das
Spa en ennungs-
gebo
ü
bes imm e
Spa en,
z.
B.
ü
Lebens-
und
ü
Rech sschu z.
Riege :
Das
ha
zum
Teil
ande e
U sachen. So
da
das
Lebens-
e siche ungsun e nehmen
nich du ch
i gendwelche
Ein lüsse
de
an-
de en
Spa en
beein äch ig
we den,
und
das
o handene
Ve mögen
muß
oll
zu
Be iedigung
de
Ansp üche
de
Be ech ig en
zu
Ve -
ügung
s ehen.
B uns: Ich
woll e
nich
au
die Mo i e eingehen.
He
Nussbaume
ha
mich
abe
als
"No ds e nmann"
angesp ochen
und
ge ag ,
wie
is
es
in
Ös e eich
eine sei s
und
in
de
Bundes epublik
ande e sei s.
Daß
wi
in
Ös e eich
die
Komposi spa en
zusammenlegen
und
zusammen
mi
Rech sschu z
be eiben,
lieg
da an,
daß
Ös e eich
o z
as
gleich-
lau endem
Au sich s ech ,
das
Gebo
de
Spa en ennung
ü
diese
Spa en
nich
du chge üh
ha .
Ich
kann
sagen,
wi
sind
auch
mi
diese
P axis
in
Ös e eich
gu
ge ah en.
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46
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
3.1.
Be o
gep ü
wi d,
wie
nach
de
Na u
de
Sache
de
Feue e -
siche e seine
P ämie
kalkulie en
müß e,
muß
e was
zu
den
Diens -
leis ungsmodellen selbs gesag
we den.
Die Diens leis ungsmodelle
de
Sach e siche ung, die
Gegens and
de
heu igen
E ö e ung
sind,
gehö en
zu
sogenann en
Ak i en e siche ung
(Ve siche ung
on
Ve -
mögensak i a
des Ve siche ungsnehme s
ode
gegen
Minde ung
ode
Ve nich ung).
Im
Schadens all
wi d
die
Ve siche ungsleis ung
beg enz :
1.
Du ch die Höhe des Schadens.
Meh
als
den
Schaden
bekomm
de
Ve siche e nich e se z .
2.
Du ch die Höhe
de
Ve siche ungssumme,
wenn
sie
nied ige
lieg
als
de
Schaden.
3.
Du ch
den
We
de
e siche en
Sachen
im
Zei punk
des
Schaden-
ein i s.
Die Sach e siche ung
be uh
g undsä zlich
au
dem
P inzip
de
Voll-
e siche ung. D. h. die Ve siche ungsleis ung
wi d
dann
im
Ve häl nis
on
Ve siche ungswe
und
Ve siche ungssumme
geminde ,
wenn
le z e e
un e
dem
Ve siche ungswe
lieg .
Mi
Hil e des
"Hebelwe -
kes" Schaden, Ve siche ungssumme,
Ve siche ungswe
soll
dem
so-
genann en
Be eiche ungs e bo
Rechnung
ge agen
we den.
De
Ta -
bes and
de
Un e e siche ung,
de
sich
aus
diesen
übe legungen
e -
gib ,
dien
zwa
de
Ge ech igkei ,
üh
abe
zu manche lei
F ik ionen.
Dieses
Sys em
e möglich
als
solches
nu
eine
sogenann e
Zei we en -
schädigung. Du ch
den
Übe bau
de
sogenann en
Neuwe en schädigung
wi d
abe
in
Ges al
eine
Ve siche ung
ü
no wendige
Au wendungen
(Passi en e siche ung)
im
Rahmen
de
Neuwe e siche ungssumme
diejenige Ve siche ungsleis ung e b ach , die
e o de lich
is ,
um
eine
gleicha ige Sache ans elle
de
du ch das Schadense eignis
ze s ö en
zu
e we ben.
Man
kann
sich
das
so o s ellen: Die Di e enz zwischen
Neuwe en schädigung
und
Zei we en schädigung
wi d
du ch
Au wen-
dungen
gebilde , die
e o de lich
sind,
um
eine
neue
Sache ans elle
de
al en
zu
e we ben.
Dieses
"Rahmenwe k"
wi d
du ch
eine Reihe
on
Ve hal ensno men,
die
dem
Ve siche ungsnehme
au e leg
sind,
in
Rich ung
au
eine
Egalisie ung
de
Risiken e gänz .
3.2.
Na u gemäß
spiel
im
Rahmen
de
Neuwe e siche ung
insbe-
sonde e
das
In la ionsp oblem eine Rolle. Eine
Neuwe e siche ung
kann
es
bei
kons an em
Geldwe
geben.
Dann
is
nu
das
eine
Sach-
en we ungs isiko
zusä zlich gedeck . Es
komm
dann
das In la ions-
isiko hinzu, das besonde s
kalkulie
we den
muß.
Denn
s ä ke
als
ühe
is
nun
diese
G und isikosi ua ion
du ch
allgemeine
T end ak-
o en
höhe e
O dnung
belas e .
Die echnologische
En wicklung
is
meh ach
e wähn .
Man
denke
abe
auch
an
die
Anpassung
de
Rech -
sp echung
an
die
e ände en
Vo s ellungen
de
Gesellscha
un e
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.4
Reime Schmid : We bewe bsp obleme de Feue e siche ung
47
gleichzei ige schleunige
Fo bildung
des gesch iebenen Rech s
und
o
allem
an
Ve ände ungen
de
Kau k a
de
Wäh ung.
3.3. Diese
ku zen
Beme kungen
sollen
eine
Vo s ellung
on
de
ge-
genübe
de
P oduk ion
on
Gü e n
seh
un e schiedlichen
Kalkula-
ionsg undlage
in
diesem Be eich
de
Diens leis ungen
e mi eln.
Dabei
muß
o
allem
das
Zei in e all
in
Be ach
gezogen
we den,
das zwischen
dem
Zei punk
des Ve agsabschlusses bzw.
de
Ve -
ags e länge ung
und
demjenigen
des
e waigen
Ein i s
eines Scha-
dens
bes eh .
Man
könn e
on
einem
"Diens leis ungs e mingeschä "
sp echen, d. h. also,
das
E eignis
is
en wede
ce us,
ince us
quando
ode
beides
is
ince us,
abe
es
kann
jeden alls
in
einem
Zei aum
ein e en,
de
bis
zum
Ende
des gegebenen alls
e länge en
Ve ages
daue .
Hie
e gib
sich
un e
Gesich spunk en des Konsumen enschu zes das
psychologische
Phänomen,
daß
de
Ve siche ungsnehme
p imä
au
den
Zei punk
des Ve agsabschlusses
konzen ie
is , so
daß
Konsumen-
enschu zgedanken
as
ausschließlich
den
P eis
und
die
Bedingungen
des
Ve ages
be e en.
Dadu ch
is
eine
Akzen e schiebung
gegen-
übe
de
he kömmlichen
Vo s ellung
des Schu zes des Ve siche ungs-
nehme s
in
Rich ung
au
die
daue nde
E üllba kei
des
Ve ages
und
die
E b ingung
de
Leis ung
im
Ve siche ungs all gegeben, eine
T end-
e schiebung
im
philosophischen Be eich,
de
ielleich auch die
Ve -
siche ungsau sich sbehö de
bis
zu
einem
gewissen
G ade
un e wo en
is . Alle diese Gesich spunk e
gehö en
e siche ungs echnisch zu
dem
sog.
Ve ände ungs isiko.
Es
handel
sich also
um
Ge ah ene eignisse, die nich ein "s a isches"
Wi scha sgu
in
eine
"s a ischen"
Umwel
e en,
sonde n
um
den
E sa z
eines Schadens,
de
sich
aus
de
Einwi kung
on
Ge ah en-
e eignissen
au
ein
du ch
We e ände ung
be o enes,
in
eine
öko-
nomisch
changie enden
Umwel
be indliches Wi scha sgu
un e
sich
ände nden
Bewe ungs egeln
e geben. Nich
nu
die
Ge ah ene eignisse
sind
"ince ae",
sonde n
auch
de
E sa zwe .
Die
indus ielle
Feue -
und
BU-Ve siche ung
en sp ich
wegen
de
auße o den lich
ge ingen
Schaden equenz -
das
is
ein
Punk ,
de
wiede
besonde s
he o -
gehoben
we den
muß
-
übe haup
nich
jenem
landläu igen
Bild
on
Ve siche ung, das
de
S anda dkonsumen
aus
de
Haushal s e siche-
ung,
de
K a ah -
und
de
K anken e siche ung
gewinn , wo
man
sich -sa i isch
übe höh
gesehen -
s imulie
ühlen
könn e, die
P ämie
in
jedem
Jah
hin eichend
"abzue k anken".
Die
ge inge
Scha-
den equenz
in
de
indus iellen
Ve siche ung
und
e wand en
Ve -
siche ungszweigen
und
die g oße
Va ia ionsb ei e
mögliche Schaden-
höhen
b ingen
den
besonde en
Cha ak e
diese
Ve siche ungsa en
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
48
2.
Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen
1976
zum
Ausd uck.
Na u gemäß
gib
es
daneben
auch
hie
ein
Klein-(kon-
sum-
)schädenp oblem.
3.4.
De
Schadenbeda
is
nach allem
nu
ein
seh
g obe
Nähe ungs-
we ,
wenn
man
ihn
e s eh
als den Be ag,
den
das
einzelne Risiko
zu
Deckung des Schadenau wandes
bei agen
muß.
E
wi d
e mi el
du ch Teilung des Schadenau wandes
du ch
die
Zahl
de
o handenen
Risiken. Das gene elle
P oblem
de
Ex apola ion
wi d
hie
ganz
deu lich.
Deshalb
wi d
ü
mögliche,
den
E wa ungswe
übe sch ei ende
übe schäden,
die
z.
B. du ch schnelle
Ve ände ung
de
Risiken
( end-
mäßige
und
mu a i e,
quali a i e
und
quan i a i e
Ände ungen
bei
Einsa zgü e n,
P oduk en
und
P oduk ions e ah en)
ein
Siche hei s-
zuschlag be echne .
Man
komm
nun
zu einem
g oben
Kalkula ions-
schema,
das
e wa
wie
olg aussieh :
No wendige
B u op ämie
(Beda sp ämie) =
E wa ungswe
de
B u oschäden (einsch!. Schaden egulie ungskos en
+ Siche hei szuschlag)
+ Rück e siche ungsp ämie,
on
de
eingehend gesp ochen
we den
wi d
-An eil
de
Rück e siche ung
am
E wa ungswe
de
B u oschäden
+
Be iebskos en
b u o
-bezogene Rück e siche ungsp o ision
-bezogene Gewinnan eile aus
de
Rück e siche ung
+ kalkula o ische
Gewinn
Zu
den
einzelnen Posi ionen dieses
g oben
Ausgangsschemas
da
in
alle
Kü ze
e was
gesag
we den.
Bi e,
un e b echen
Sie,
wenn
e wa
no wendige
E läu e ungsde ails
gegeben
we den
sollen.
De
E wa ungswe
de
B u oschäden
wi d
z.
Z.
eine
S a is ik
en nommen, die alle Schäden
on
Mi gliedsun e nehmen
des
Ve bandes
de
Sach e siche e
e aß
und
an
de
sich
e wa
70
bis 75
O o
de
Un e -
nehmen
be eiligen.
Hie
gib
es
das
wi klich g oße
P oblem,
daß bis
wenige
als
50
000
Risiken
un e
einem s a is ischen Kon o die
F age
de
siche en
Ex apola ion
ebus
sic
s an ibus
jeden alls nich eindeu ig
zu
bejahen
is .
Soga
de
K-Ta i
weis
üb igens
gewisse Posi ionen
on
Sonde k a ah zeugen
au , bei
denen
diese
Zahlen
nich
e eich
we den.
So
is
die
S a is ik
in
de
indus iellen
Feue -
und
BU-Ve -
siche ung
zwa
eine en scheidende e siche ungs echnische G undlage,
abe
doch
nu
ein
-alle dings
äuße s
wich ige -
Anhal
ü
die
kau männische Kalkula ion.
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2.4
Reime
Schmid :
We bewe bsp obleme
de
Feue e siche ung
49
De
allgemeine Teil
de
P ämien ich linien
sieh
dahe
Anpassungs-
möglichkei en
ü
einzelne
Risiken
in
Fo m
on
Anpassungszuschlägen
(bei schlech em Schadens e lau )
und
Anpassungsabschlägen (bei
gu em
Schadens e lau ) o ,
wobei
ein
Beobach ungszei aum
on
jeweils
ün
Jah en
o gesehen
is .
Hie
wi d
also die indi iduelle
Beu eilung
des einzelnen Risikos be ücksich ig , eine En wicklung, die
üb igens
in
de
Seekasko e siche ung
begonnen
ha .
So
kann
es -bis zu
einem
gewissen
G ade
losgelös
om
Ve lau
des s a is ischen Kollek i s -
"gu e"
und
"schlech e" Schi e,
Indus iewe ke,
Menschenleben geben,
eben
weil
s a is ische
Kollek i bewe ungen
jeweils
Mi elwe e
da -
s ellen:
ein
subjek i
ü
den
kalkulie enden
Ve siche e
ge äh liche
Ta bes and.
Fü
die
Beu eilung
des Einzel isikos spielen dabei die
nu
objek i en
und
die
im
objek i ie ba en
subjek i en
Be eich
liegenden
Ge ah enums ände
und
Risikoeigenscha en
eine
Rolle.
Leide
wi k
sich
de
We bewe b
dahingehend
aus,
daß
diese
Fak o en,
sowei sie eine
P ämienminde ung
b ingen,
zu
Gene alisie ung
on
Abschlägen
üh-
en
und
daß
die
P ämienge ech igkei
häu ig
nich
gewah
wi d.
Die
P ämien ich linien,
das
is
o ge agen
wo den, sind
in
soge-
nann e
Büche
einge eil ,
wie
Sie
de
Ihnen
o liegenden
Tex samm-
lung
en nehmen
können. Die
Büche
sind
in
sog. s a is ische
Kon en
au gespal en;
die
Ein ügung
on
echnologisch-ökonomischen
Neuen -
wicklungen
mach
bisweilen Schwie igkei en.
Jedes
s a is ische
Kon o
soll
jäh lich
de
e ände en
Schaden-
und
Kos enen wicklung
(un e
Zug undelegung
eines Beobach ungszei aumes
on
jeweils
ün
Jah-
en)
angepaß
we den.
Daneben
we den
die
Büche
ode
einzelne
Be-
eiche
da aus
en sp echend
besonde en
En wicklungen
übe p ü ,
zum
Beispiel das Buch 4 - Kuns s o ,
Fa ben
und
Lacke,
Ra ine ien
und
Pe ochemie
-
ode
das Buch 5 -
Tex il
-.
De a ige
übe a bei ungen
e olgen
pa allel
zu
de
Wei e en wicklung
on
Siche hei s o sch i en.
Im
Rahmen
des Comi e
Eu opeen
des
Assu ances
wi d
an
einem
Sys em e gleich
de
eu opäischen
Feue a i e
gea bei e ,
um
jeden-
alls zu
eine
Ha monisie ung
de
Beu eilungsk i e ien
on
Risiken zu
kommen.
3.5.
Wende
man
sich
den
einzelnen
Posi ionen
de
Rohkalkula ion
zu,
wie
sie sich
als
Modell
in
den
P ämien ich linien
inden,
is
neben
de
Posi ion
B u oschaden
on
In e esse
die Posi ion Schaden egulie-
ungskos en, die
man
im
~Ugemeinen
im
Einklang
mi
den
Vo sch i -
en
de
Au sich sbehö de
in
die Schadenposi ion einbezieh ,
de en
Ab-
g enzung
jedoch bisweilen gewisse Schwie igkei en
be ei e .
Es
handel
sich
hie
um
die Kos en, die
mi
de
E mi lung,
de
Regulie ung
und
Auszahlung
de
Schäden, d. h.
de
Ve siche ungsleis ungen,
im
Zusam-
menhang
s ehen.
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpol! !k
93
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50
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
3.6. Die
Ve iebskos en
als
wei e e
Kalkula ionsposi ion
spielen
im
allgemeinen
inne halb
de
allgemeinen
Ve wal ungskos en
in
de
P axis
eine
ge inge e
Rolle,
sowei
sie nich
in
Ges al
es e
P o i-
sionssä ze
in
E scheinung
e en.
Die
P o isionen
de
Ve siche ungs-
makle
und
de
e siche ungsnehme e bundenen
Ve mi lungsun e -
nehmen
sowie
de
Meh achgene alagen en
machen
e wa
2/3 des
Ve -
mi lungsau wandes,
die
P o isionen
de
Ein-Fi men-Ve e e
und
die
En gel e
de
anges ell en
Außendiens mi a bei e
e wa
1/3 aus. Diese
Angaben
be uhen
au
eigene
Schä zung.
Meine Gesellscha
ha
im
Jah esabschluß
1974
ü
die
Feue -Indu-
s ie-
und
FBU-Ve siche ung
an
P o isionen
und
sons igen
Ve gü un-
gen
ü
Ve siche ungs e mi le
14,71
%
de
gebuch en
B u obei äge
ausgewiesen.
Im
Jah e
1975
dü e
de
Sa z
bei
e wa
15,7
% gelegen
haben.
Im
Ma k
be agen
die
Makle p o isionen
15
bis
e wa
17,5
%,
die
P o isionen
de
Meh achgene alagen en
17
bis
21
%
und
die
de
eigenen
Gene al e e e
12
bis
15
%,
wobei
diese
Sä ze
ü
die
Um-
e eilung
des
mangels
g öße e
In es i ionen
zu
Zei
ela i
s a ischen
Gesam po e euilles gezahl
we den.
Ramm:
Das sind P o isionen, die
nu
ü
Neuabschlüsse
gezahl
we den?
Schmid : Das
sind
P o isionen
ü
Neuabschlüsse.
Daneben
gib
es
Inkassop o isionen, die ich
hie
nich
genann
habe.
Ramm:
Also
nu
die
ü
Neuabschlüsse?
Schmid :
Das
is
de
An eiz
ü
die Um e eilung.
Ramm:
Das
woll e
ich
ge ade
sagen.
Wenn
Sie
zum
Beispiel eine
in-
dus ieeigene
Ve mi lungs
gesellscha
ode
Ve siche ungsagen u
ode
so
e was
haben,
dann
wä en
Sie
ge adezu
da an
in e essie ,
beinahe
möglichs
jedes
Jah
zu
eine
ande en
Gesellscha zu gehen, weil Sie
dann
eine en sp echende P o ision bekommen.
Schmid : Ich
wü de
nich sagen,
daß
dieses P o isionsp oblem die
Mo al
de
Konsumen en
besonde s
be üh .
Ramm:
Abe
imme hin
die Ta sache,
daß
sie zu
einem
g oßen
Teil
des
Ve mi le au wandes
an
i meneigene
ode
i men e bundene
Ve -
mi le
gezahl
wi d,
wü de
doch
da ü
sp echen,
daß
hie
ein
beson-
de s
gu es
Hono a
ü
diese
Tä igkei
gezahl
wi d.
Ode
sehe ich das
alsch?
Schmid :
Das
im
Ma k
übliche
Hono a
wi d
auch
an
den
i men-
eigenen bezahl .
Man
wi d
nich sagen können,
daß
hie
die
i men-
eigenen Ve siche ungsgesellscha en ein au och hon
bewegende
Kos en-
ak o
sind.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.4
Reime Schmid : We bewe bsp obleme de Feue e siche ung
51
Klaue:
Wenn
z.
B.
beim
Ve siche ungsun e nehmen
A eine Police ein
Jah
läu ,
komm
de
Zei punk ,
wo
neu
a i ie
we den
muß.
Das
Un e nehmen,
das
Ve siche ungsun e nehmen,
ha
einen
indus ie-
eigenen
Ve mi le .
Je z
wi d
p olongie .
Dann
en s eh
die
P o-
ision auch
ü
den
P olonga ions all. Es
is
nich so,
daß
e
nu
beim
Wechsel
e was
bekomm . Ich glaube,
da
lieg
das Miß e s ändnis.
(Ha nm: Es
gib
sie also
dann
lau end!)
E
is
nich
in e essie ,
zu
nächs en
Gesellscha zu gehen,
sonde n
e
bekomm
ja
seine
P o ision
auch
ü
die
P olonga ion
bei
demselben
Ve siche e .
Ramm:
Es
is
abe
eine
Ta sache,
die
sich
au
ielen
Gebie en
zeig ,
wenn
i gendeine
Leis ung
besonde s
gu
hono ie
wi d,
dann
beginnen
die
we keigenen
ode
die
indus ieeigenen
Ak i i ä en.
Fü
mich
is
de
klassische
Fall
e wa
die
Ve mi lungsp o ision
im
Spedi ionsge-
we be,
die o ensich lich auch
ech
k ä ig
ausge allen
is
und
aus äll
und
die zwangsläu ig
dazu
üh ,
daß
indus ieeigene
Spedi ionsun e -
nehmen
gescha en
we den,
um
diese Spedi ionsp o ision einzuheimsen.
E was
Ähnliches schein
mi
au
diesem
Gebie
o zuliegen,
da
die
P o isionssä ze doch
ech
a ak i
sind
und
deswegen
die
Indus ie
dazu
e anlaß
wi d,
eigene
Ve mi lungsagen u en
selbs ändige
A
einzu ich en,
um
diese
P o ision
in
ih e
eigene Tasche zu
nehmen.
Schmid :
Vielleich
da
ich
mi
einem
Gesich spunk e gänzen.
De
eben
on
Ihnen
genann e
Ta bes and
gehö
zu
den
Mo i en
ü
die
Ein ich ung
indus ieeigene
Ve mi lungs-
und
Ve siche ungsun e -
nehmen.
Au
de
ande en
Sei e
e en
au
diese Weise
die
Be eilig en
ganz
ode
eilweise
in
die
Ma k gegensei e
ein
und
e we ben
do
auch
E ah ungen
in
de
P eisbildung.
Nussbaume :
Diese
F age
e lang
allmählich
eine
g oße
Bedeu ung.
Ein
ande es
Beispiel:
Da
die P o isionen, die
heu e
an
We be e e e ,
an
We beagen u en
gezahl
we den,
ein beach liches
Ausmaß
e lang
haben,
gehen
imme
meh
Indus ie i men,
abe
auch
Banken
usw.
dazu
übe ,
sich
ih e
eigene
We be i ma
zu
machen, die
blendende
Ge-
winne
auswi ,
wenn
Sie
allein
an
die
P o isionen
ü
die
Fe nseh-
we bung
denken, die
imme
dann
gezahl
wi d.
Wenn
es eine
o mal-
eigene
Fi ma
nich gib ,
geh
die P o ision
e lo en.
Es
is
dann
ein
es e
Ve ag,
de
imme
wiede
komm .
Mi
de
dazwischengeschal-
e en
eigenen
Fi ma
kassie
man
selbs die 5 bis 6 % P o ision.
Abe
bei
den
G ößeno dnungen
mach
das
schon
e was
aus.
Schmid : Vielleich
ha
He
Mol en e
spä e
Gelegenhei ,
dazu
e was
auszu üh en.
Ich
wü de
das
Thema
nich
d ama isie en.
Es
is
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52
2.
Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen
1976
zum
Beispiel nich so,
daß
du ch
die
Exis enz
indus ieeigene
Ve -
mi lungsun e nehmen
die
je zige
En wicklung
de
Feue p ämie
nach
de
einen
ode
de
ande en
Sei e
maßgebend
beein luß
wo den
is .
Ramm:
Ich
age
mich
nu ,
bei
den
Zahlen,
die
Sie
genann
haben,
15
ode
16
%
im
Du chschni , soll e
man
doch
denken,
wenn
ein
solche
Pos en
wesen lich
eduzie
we den
kann,
daß
sich das
dann
au
die
B u op ämie,
die
de
Ve siche ungsnehme
zu
bezahlen
ha ,
auswi ken
müß e.
Ich möch e das noch
einmal
e deu lichen. Es
is
genau
das,
was
He
Nussbaume
gesag
ha .
Es
gib
ja
zwei Möglichkei en:
En -
wede
die
nich ech lich
e selbs ändig e
Ve siche ungs
ab eilung
des
Un e nehmens,
wo
na ü lich
auch Spezialis en si zen können, die
den
Ma k
kennen
ode
die ech lich
e selbs ändig e
Agen u
ode
Gesell-
scha ,
wie
man
sie auch
imme
bezeichnen möch e, die das Rech
ha ,
P o isionen
zu kassie en.
Mi elba
wi d
au
diese Weise
die
P ämie
eduzie .
Das
is
ja
öllig
kla ,
o
allem
in
dem
Fall,
in
dem
bei
jäh lichem
Abschluß
und
Neuabschluß
de
P olonga ions e ag
egel-
mäßig
on
Jah
zu
Jah
eine
solche
P o ision
an ällig
mach .
Wenn
hie
eine
Ände ung
ein ä e,
dann
wü de
na ü lich
au
di ek em
Wege
und
nich
au
mi elba em
Wege
eine
Senkung
de
P ämie
ein e en.
3.7.
Nunmeh
sind
die
sons igen Ve siche ungskos en
Gegens and
de
Au me ksamkei ,
also die
"Au wendungen
ü
den
Ve siche ungs-
be ieb".
Diese
Posi ion
de
G.u.V.-Rechnung
en häl
nich säm liche
Ve wal ungskos en,
die
dem
Ve siche ungsgeschä
un e
be iebswi -
scha lichen Gesich spunk en
zuzuo dnen
sind.
Neben
den
Schaden e-
gulie ungsau wendungen
ehlen
hie
die
Au wendungen
ü
Al e s-
e so gung, die Absch eibung
au
In en a ,
Ausgleichszahlungen
an
die
Ve siche ungs e e e
nach §
89
b HGB
und
die
an eiligen
Au wendun-
gen,
die
das
Un e nehmen
als Ganzes
be e en
mi
so wich igen
Posi ionen
wie
Au sich s a s-
und
Bei a s e gü ungen,
Au sich sge-
büh en,
Mi glieds-
und
Ve bandsbei ägen.
De
Gesich spunk
eine
ollen
Einbeziehung des nich e siche ungs echnischen
E ages
an-
de e sei s
wä e
dahe
inso e n
un e
dem
Gesich spunk
de
S ö ung
de
Kong uenz
mi
diesen Ausgabepos en
ehle ha .
Das
allgemeine
be iebswi scha liche
P oblem
de
Kos en e eilung,
d. h.
de
Au -
eilung
au
die einzelnen
B anchen
und
Ve siche ungsa en
i
na ü -
lich ebenso
bei
de
Vo kalkula ion
wie
beim
Jah esabschluß
au .
Dadu ch,
daß
die
Pe sönlichkei en,
die
ü
die
Zeichnung
on
Risiken
e an wo lich
sind,
dazu
neigen,
in
s a is ischen
Zahlen
zu
denken
und
daß
sie bisweilen
die
Kos en e eilung
als
eine
A
"Mys e ium
de
höhe en
S a egie"
be ach en,
bes eh
die
Ge ah ,
daß
die
Gesam -
kalkula ion
hie
einen
Fehle
au weisen
könn e,
de
bisweilen
zu
einem
"schaude ha en
E wachen"
beim
Jah esabschluß
üh .
Es
komm
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.4
Reime Schmid : We bewe bsp obleme
de
Feue e siche ung 53
da au
an, dieses
P oblem
mi
den
geeigne en
Mi eln
s ä ke
in
das
geis ige
Spek um
de
e an wo lichen
Pe sonen
einzubeziehen.
Um
eine
Vo s ellung
on
de
G ößeno dnung
zu
haben:
Mi
den
genann en
Einsch änkungen
liegen
die
sons igen
Ve wal ungskos en
bei
meine
Gesellscha
im
Jah e
1974
bei
8,48 %
und
1975
bei
10,750/0.
3.8. Die Posi ion
S eue n
spiel
im
Zusammenhang
mi
de
P ämien-
kalkula ion
nu
bezüglich
de
Feue schu zs eue , die
ü
P i a e -
siche e
4010,
ü
ö en lich- ech liche
We bewe bs e siche e
6010
und
ü
ö en lich- ech liche P lich -
und
Monopolans al en
12010
be äg ,
eine
Rolle,
wenn
man
gewisse, nich
olls ändig
belanglose
Meh we -
s eue auswi kungen
im
Be eich
de
Schadenau wendungen
hie
auße
Be ach
läß .
Auße dem
muß
man
an
die
Bedeu ung
on
S eue n
in
bezug
au
den
kalkula o ischen
Gewinn
denken.
(Röpe :
Wa um
Feue schu zs eue ?)
Die Scha ung
de
Feue schu zs eue
be uh
au
einem
Gese z
om
Jah e
1939.
Ih
E lös
soll,
ohne
daß
in
den
Lände n
gene ell
eine
haushal splanmäßige
Bindung
bes eh ,
die
Ein ich ung
on
Feue lösch-
eichen,
Sp i zhäuse n
und
sons igen
Anlagen
des
o beugenden
B and-
schu zes
und
des Feue löschwesens egeln. Die
S eue
wi d
nich ,
wie
die
Ve siche ungss eue ,
au
die
Ve siche ungsnehme
umgeleg ,
son-
de n
om
Ve siche e
ge agen,
so
daß
sie
in
seine
Kalkula ion
Be-
ücksich igung inde .
Röpe :
Kann
man
quali izie en,
wie
de
E olg
des Einsa zes
diese
Mi el
is ?
Schmid :
Nein, es
gib
keinen
kon ollie ba en
Nachweis
de
Ve -
wendung
de
Feue schu zs eue mi el.
Es
handel
sich
um
eine
sog.
"Baga ells eue ".
Ob
man
z.
Z.
an
de
gegenwä igen
Regelung
üh en
soll e,
e schein
meh
als zwei elha .
Wenn
es zu
eine
Koo dinie ung
de
den
Be ieb
de
Ve siche ung
be e enden
S eue n
im
Rahmen
des
Gemeinsamen
Ma k es
kommen
soll e,
wi d
diese
Komplex
siche
au geg i en
we den.
3.9.
Un e
den
zu
be ücksich igenden
E ägen
sind
die
eingehenden
P o isionen
zu
e wähnen,
und
zwa
die
A bei sp o isionen
ü
den
üh enden
Ve siche e
bei
de
Mi e siche ung
in
Höhe
on
e was
übe
1 %
de
P ämie
und
die
Füh ungsp o ision,
die
dann
bei
dem
Un e -
nehmen
e bleib ,
wenn
kein
Ve mi le
eingeschal e
wa .
3.10.
De
Volls ändigkei
halbe
soll
de
Au wandspos en
"Bei ags-
ück e gü ung"
genann
we den,
de
aus
de
K-Ve siche ung
als
Ve -
gü ung
bei
schadens eiem
Ve lau
besonde s
bekann
is ,
abe
in
de
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54
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
indus iellen
Feue -
und
BU-Ve siche ung
p ak isch
nich
o komm ,
wenn
man
on gewissen
Ta bes änden
im
Be eich
on
Ve siche ungs-
e einen
au
Gegensei igkei
und
ö en lich- ech lichen Ve siche ungs-
ein ich ungen
absieh .
Die
Au wendungen
und
E äge
de
Rück e siche ung
gehö en
zu
den
Fak o en
de
Kalkula ion
des einzelnen E s e siche e s.
In
dem
Sys em
de
P ämien ich linien
e scheinen sie nich ,
weil
diese
"b u o"
=
hie :
ohne
Rücksich
au
die Rück e siche ung
konzipie
sind. Es
beda
de
E wähnung,
daß
au
de
Rech sg undlage
de
Sa zung
des
Ve bandes
de
Sach e siche e
s ändige
Kommissionen des
Fachaus-
schusses
Indus ielle
Feue -
und
-Be iebsun e b echungs e siche ung
die
Ta i ie ung
on
G oß
isiken
o nehmen
(Ta i ie ungskommission,
"Takos").
Sie
sind
zus ändig
ü
G oß
isiken
mi
Ve siche ungssummen
übe
1 M d. DM
in
de
Gesam indus ie,
übe
250
Mio. DM
in
de
che-
mischen
Indus ie
einschließlich Pe ochemie. Die Rück e siche e
haben
sich
o behal en,
nu
solche Risiken
in
Deckung
zu
nehmen,
die
on
den
Ta i kommissionen
a i ie
wo den
sind.
Zu ück
zu
Rück e siche ung. Es
we den
also
im
Ta i ,
hie
in
den
Rich linien,
wede
Rück e siche ungsbei äge noch
-e äge,
also die
Schadenleis ungen
und
P o isionen
de
Rück e siche e , be ücksich ig .
Aus
diesem
G unde
spiel
die
Ta i ie ung
ü
die
F age
de
Rück-
e siche ba kei
eines
Bes andes
eine e hebliche Rolle;
denn
das
Rück e siche ungsen gel , das
de
E s e siche e
zu
zahlen
ha ,
schließ
sich
bishe
in
de
Bundes epublik
und
au
dem
Wel ma k
in
de
wei -
aus
übe wiegenden
Zahl
de
Fälle
an
die
b u o
o genommene
E s -
e siche ungs a i ie ung
an.
4.1.
Das gesam e
Ta i ie ungssys em
is
schwe zu
e s ehen,
wenn
man
nich
jeden alls
die
g undlegenden
Modelle
de
Rück e siche ung
in
die
Be ach ung
einbezieh , ähnlich
wie
es
schwe
möglich
sein
dü e,
eine
Einzelhandels heo ie
zu
en wickeln,
ohne
on
de
Exis enz des
G oßhandels
Kenn nis
zu
nehmen.
Vielleich
is
es
ich ige
in
diesem
Bild,
s a
om
G oßhandel
on
"Zulie e ung"
zu sp echen.
Inne halb
des Man els
de
b u o
kalkulie en
Ta i e
spiel
sich
de
olgende
Rück e siche ungsmechanismus ab.
4.2.
Man
un e scheide
zwischen
p opo ionale
und
nich p opo io-
nale
Rück e siche ung.
In
den
Fällen
de
p opo ionalen
Rück e -
siche ung
e häl
de
Rück e siche e
einen
Teil des "Gesam kuchens"
g undsä zlich
zu
O iginalbedingungen, sei es als
Quo e
eines Bes andes,
sei es als Quo e eines einzelnen Risikos (Summenexzeden ). Das heiß ,
de
E s e siche e
behäl
einen
gewissen
An eil
an
dem
Einzel isiko.
De
Rück e siche e
nimm
(gemessen
an
de
Ve siche ungssumme)
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2.4
Reime
Schmid :
We bewe bsp obleme
de
Feue e siche ung
55
ein
bes imm es
Viel aches dieses
Selbs behal s
in
Deckung. Meine
Gesellscha
ha e
z.
B.
ühe
einen
e s en
Exzeden en
mi
ach Maxima,
einen
zwei en
mi
sechs.
Dabei
haben
wi
wegen
de
besse en
Ab-
echnungsmöglichkei
einen
einhei lichen
Ve ag.
De
Rück e siche e
pa izipie
mi
dem
gleichen
P ozen sa z
sowohl
am
E s e siche ungs-
bei ag
als auch
an
de
om
E s e siche e
zu
e b ingenden
Ve -
siche ungsleis ung. Es
handel
sich
um
eine
quo ale
Schicksals eilung,
bezogen
en wede
au
den
Bes and
ode
au
das jeweils
beim
Summen-
exzeden en
im
Ve ag
abgedeck e Einzel isiko.
Wü de
de
Rück e -
siche e
dem
E s e siche e
dessen
O iginalkos en
e s a en,
so
be-
s ände
das
einzige
In e esse
des
E s e siche e s
an
dem
Abschluß
de
Rück e siche ung
in
de
Teilnahme
des Rück e siche e s
am
Schaden.
Es
wä e
na ü lich
dann
imme
ü
den
E s e siche e
on
In e esse,
einen
solchen
Ve ag
zu
haben,
wenn
e
-
objek i
gesehen -zu
nied ig
kalkulie ,
zu
nied ig
a i ie
ha .
Zahl
de
Rück e siche e
abe
eine
höhe e
P o ision
ode
einen
Gewinnan eil
an
den
E s e -
siche e
,
e häl
diese
eine
übe p opo ionale
Zuleis ung
zu
eigenen
Schaden-
ode
Kos en agung
ode
zu
Gewinne zielung,
wobei
man
sich
o s ellen
kann
und
da ,
daß
solche Rück e siche ungsp o isionen
zwischen 1/2
und
(ex em) 3 1/2 % - bezogen
au
die Rück e siche ungs-
p ämie
-liegen
könn en.
Jedoch
sind
Rück e siche ungsp o isionen
und
-gewinnan eile
im
kalkula o ischen
Ansa z
des Ve siche e s ungewiß. So
wi d
z.
B.
die
Rück e siche ungsp o ision
in
de
Regel
zwa
an änglich als
es e
P ozen sa z
de
Rück e siche ungsp ämie
e einba ,
im
wei e en
Ve -
lau
de
Rück e siche ungsbeziehung
e ände
sie sich jedoch
en wede
au g und
eine
o he
e einba en
Au oma ik
in
Abhängigkei
om
Schaden e lau
ode
au g und
de
jäh lichen
Ve ags e handlungen.
Es
bes eh
in
diesem
Fall
die
Ge ah ,
daß
de
E s e siche e
on
einem
g öße en
p eispoli ischen
Spiel aum
ausgeh , als ein solche a sächlich
ü
ihn
bes eh . Rück e siche e disponie en
in
länge en
Zei äumen
und
s eben
nach
einem
Ausgleich
e waige
Ve lus e, nich
nu
du ch
die
Bes andsmischung,
sonde n
auch
in
de
Zei .
Hie
is
das
P oblem
des
Ve siche ungsjah es
gelös , so
daß
de
Rück e siche ungs e ag
einen
gewissen Einschlag eines
K edi e ages
besi z . Die
ganze
Kons uk ion
be uh
au
de
G und o s ellung,
daß
das sog. Gese z
de
g oßen
Zahl
angeblich
ode
a sächlich
nu
dann
unk ionie ,
wenn
die Risiken
ih e
G öße
und
ih e
Ge äh lichkei
nach
un e
gewissen
Gesich spunk en
au einande
abges imm ,
ja
soga
homogenisie
sind.
So
wi d
die
Be eiligung
eines
kleinen
E s e siche e s
an
einem
g oßen
Indus ie isiko
mi
Hil e des
Kuns mi els
de
Rück e siche ung
so-
zusagen nach
G öße
und
Exposi ion
"in
ein
g oßes Mie shaus
ans-
ponie ".
Alles
ande e
geh
weg. Diese
Homogenisie ung
geschieh
mi
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62
2.
Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen
1976
10
O o
de
B u op ämie
ausgegangen sind. Die
genann e
EG-Rich linie
i
eine
di e enzie e
Regelung
mi
einem
höhe en
Pla onds. Diese
Neu egelung
im
deu schen Au sich s ech , die
du ch
eine
Kapi alaus-
s a ungs e o dnung
konk e isie
wo den
is , sag ,
daß
man
die Höhe
de
Sol abili ä sspanne
nach
einem
in
Abs.2
de
Ve o dnung
genau
de inie en
Bei agsindex
ode
nach
einem
in
Abs. 3
de inie en
Scha-
denindex
zu
bemessen
ha ,
wobei
de
jeweils
höhe e
diese
beiden
Indices
du ch
das
Un e nehmen
zu
e üllen
is .
Das
Soll
de
Sol abili-
ä sspanne
meine
Gesellscha
be äg
unge äh
16
O o
de
Ne op ämie.
Die
Sol abili ä sspanne
ande e
Un e nehmen
is
aus
e ö en lich en
Zahlen
nich nachzu echnen. Jedoch
geh
aus
ühe en
Un e suchungen
eine
E ah ung
dahin,
daß
de
Schadenindex
im
allgemeinen
höhe
lieg
und
dami
anzuwenden
is . Es zeig sich also hie ,
daß
de
P ämien-
index,
de
nach
Au assung
de
Vä e
diese Rich linie
äqui alen
sein
soll e,
ge inge
alimen ie
is , so
daß
man
auch
au
diesen
Sach e hal
ach en müß e,
wenn
man
eine
Analyse
eine
Gesellscha
im
Hinblick
au
die
U sachen
ü
den
Un e schied zwischen
P ämienindex
und
Schadenindex
ans ell .
Wenn
man
üb igens
on
eine
ausbeu e ischen
P eispoli ik
de
Un e nehmen
sp echen woll e,
müß e
de
P ämienindex
höhe
liegen als
de
Schadenindex. Es
wü de
da übe
hinaus
So gen
be ei en,
wenn
Ve siche ungsau sich sbehö den
(ande e
EWG-Lände )
aus
de
Exis enz
de
Sol abili ä s o sch i en
und
de
Bedeckung
de
Sol abili ä sma ge
bei
einzelnen
Un e nehmen
die
Schluß olge ung
ziehen
wü den,
daß
dami
die
daue nde
E üllba kei
de
Ve siche ungs-
e äge
auch
wi klich
gesiche sei.
Das
is
ein
ganz g oßes
und
wich iges
P oblem,
mi
dem
wi
uns
seh
s a k
beschä igen müssen.
De
Ums and,
daß
im
Einzel all die
Sol abili ä sspanne
nich
e üll
is ,
s ell
im
Gegen eil
ein
Indiz
da ü
da ,
daß
die
daue nde
E üll-
ba kei
de
Ve äge
im
be e enden
Zei punk
in
F age
ges ell
is ;
denn
auch
bei
olle
E üllung
können
bis
zum
Zei punk
des
Ein i s
eines Schadens
ode
Schadenkumuls
T end ak o en
höhe e
O dnung
in
einem
Um ang
wi ksam
we den,
bezüglich dessen
de
Komplex
Sol abili ä sspanne
gänzlich
i ele an
sein
kann.
Schließlich
se z
übe haup
die Konzep ion
de
Sol abili ä s egelung
die
Möglichkei
dazu
o aus,
wenn
es
da au
ankomm ,
au
dem
Geld-
und
Kapi al-
ma k
F emdkapi al
au zunehmen.
Das
Un e nehmen,
das
mi
e üll e
Sol abili ä sspanne
leb ,
is
eben
imme
nu
im
Augenblick
de
alle -
dings
jäh lichen
P ü ung
sol abel, eine
Ga an ie
ü
die
Zukun
is
abe
dami
gewiß
nich gegeben.
Dem
in la ionsbeding en
Absinken
de
Deckungswe e
de
Sol abili ä sspanne
soll
du ch
die
Ein üh ung
eine
neuen
eu opäischen Rechnungseinhei
begegne
we den.
6.2.
Das
Ne z
de
Rechnungslegungs o sch i en
mi
seinen
(siche lich
no wendigen
di-
und
kon e gen en)
Ho izon alen
und
Ve ikalen
bie e
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2.4
Reime Schmid : We bewe bsp obleme
de
Feue e siche ung
63
ein
wesen liches
Hil smi el
zu
He bei üh ung
eine
inanziellen
T anspa enz
on
Ve siche ungsun e nehmen
un e
Gesich spunk en
de
Ve siche ungsau sich .
Das
Thema
Rechnungslegung
is
kü zli.ch
aus üh lich
e ö e
wo den.
6.3.
Das
Bundesau sich sam
ü
das Ve siche ungswesen
ha
on
Zei
zu
Zei
einmal
-
meh
o sich ig -die These au ges ell ,
daß
sich
jede
Ve siche ungsb anche
"im
P inzip"
und
au
die
Daue
selbs
agen
müsse.
Diese
Gedanke
olg aus e schiedenen au sich s ech -
lichen
G und o s ellungen
und
is
siche lich -ebenso
im
P inzip
-
nich alsch.
Das
is
ganz
o sich ig
o mulie .
(Hei e kei )
Es
gil
abe
nach
meine
Au assung
hie
de
gleiche
Gedanke
eine
wünschba en
Abg enzung,
wie
wi
ihn
hinsich lich
de
E äge
des
nich echnischen Geschä s
im
Hinblick
au
das echnische Geschä
kennengele n
haben,
d. h. die
Ve dich ung
de
o genann en
Gedanken
zu
eine
s ik en
These
wü de
doch
seh
e hebliche Schwie igkei en
be ei en,
weil
mi
de
Ein üh ung
eine
Ve lus sepa a ion,
wenn
sie
konsequen
zu
Ende
gedach
wi d,
die
F age
de
Rech ss uk u
eine
Ak iengesellscha nach deu schem Rech
ih e
Sch anken
inde . Es
is
üb igens
auch
ganz
e s ändlich
und
wi d
on
mi
du chaus
akzep ie ,
daß
man
imme
dann,
wenn
"Jede mann e siche ungszweige"
zu
Las en
on
kau männischen
Ve siche ungszweigen
belas e
we den,
an
den
Gedanken
des
Selbs agens
denk ;
im
gleichen Augenblick,
in
dem
es
umgekeh
is , schieb
man
diesen
Gedanken
ein
wenig
ins
wei e e
Feld. Ich
wü de
hie
so o mulie en,
daß
es nich
angehen
kann,
daß
au
die
Daue
de
e siche ungs echnische Mechanismus eines
Ve siche ungszweiges nich
gewah
is . Ich
wü de
mi
dem
Sich-selbs -
T agen
e was
o sich ige sein;
denn
es
komm
ja
dann
auch noch die
F age
des
e waigen
Einschusses aus
un e nehme ischen
G ünden
zum
Zuge.
Denken
Sie
an
den
Au bau
on
Ve siche ungszweigen, die
ein
Un e nehmen
bishe
nich
be ieben
ha .
Ein
Lebens e siche ungs-
un e nehmen
b auch
nach
allgemeinen
E ah ungen
zwischen
ie
und
neun
Jah e,
bis es
seinen
Bes and
so
wei
homogenisie
ha ,
daß
es sich selbs
äg .
Das
sind Dinge, die
man
im
einzelnen
analysie en
muß.
Dahe
die o sich ige
Fo mulie ung.
Im
üb igen
is
de
e -
siche ungs echnische Sa z,
daß
Ve siche ung
in
dem
Risikoausgleich
inne halb
eines Kollek i s
gleicha ige
Risiken
zu
e olgen
habe,
heu e
ums i en.
Solange
sich
ein
Po e euille
übe haup
"gla "
äg ,
wi d
man,
wie
ein Blick
au
die
Rück e siche ungs echnik zeig , nich
ka ego isch eine Ausgeglichenhei
de
einzelnen Zweige
o de n
dü en.
(Hamm: Die Anlau e lus e!)
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64
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
Ja,
u. a.
Anlau e lus e.
Es
gib
eben
auch
im
Be eich
de
Ve -
siche ungswi scha
In es i ionen.
Man
kann
z. B.
auch
Bes ände
kau en,
die
schlech
a i ie
sind,
in
de
Ho nung,
sie
in
den
nächs en
ün
Jah en
neu
zu
a i ie en
und
de gleichen
meh .
6.4.
Alle dings
sind
nach
dem
neuen
EWG-Rech ,
das
inzwischen
in
das
VAG
ansponie
wo den
is ,
wesen liche
Kalkula ionsg undlagen
-
das
is
seh
wich ig
-
spa enweise
de
Au sich sbehö de
o zulegen,
nämlich
-
die
Ta i e,
die
nich
zu
genehmigen
sind.
Eine
Ausnahme
ü
die
Vo lagep lich
bes eh
ü
T anspo -,
K edi -
und
Kau ions e -
siche ungen.
Abe
die
Au sich sbehö de
wi d
in
die
Lage
e se z ,
die
Ta i e
einzusehen.
-
Angaben
übe
die
beabsich ig e
Rück e siche ung.
-
Schä zung
de
ü
den
Au bau
de
Ve wal ung
und
des
Ve e e -
ne zes
e o de lichen
Au wendungen.
Da
dieses
auch
no wendig
is ,
wenn
eine
neue
Ve siche ungsb anche
au genommen
wi d,
also
eine
Spa e,
is
es
eine
Angelegenhei ,
die
auch
die
deu schen
Un e nehmen
be i
und
die
jeden alls
im
Be eich
eine
schlich -
e wal enden
Au sich s ä igkei
de
Au sich sbehö de
die
Möglich-
kei
de
übe wachung
gib .
Die
Um eißung
de
Ve siche ungsspa en,
ü
die
diese
Un e lagen
o zulegen
sind,
en sp ich
nich
übe all
de
bishe igen
deu schen
Sys ema ik.
6.5.
In
dem
Buke
auße ka ell ech liche
Regelungsgesich spunk e,
die
auch
au
dem
Gebie
de
P eissei e
des
Ve siche ungs e ages
zum
Zuge
kommen,
nimm
die
"magische
Blume"
des
Gleichhei ssa zes,
de
im
Ve siche ungsau sich s ech
nu
ü
den
Ve siche ungs e ein
au
Gegensei igkei
au ges ell
is
und
on
manchen
au
Ve siche ungs-
ak iengesellscha en
übe agen
wi d,
eine
e was
"obsku e"
S ellung
ein.
In
Wi klichkei
handel
es sich
nämlich
in
de
We bewe bswi -
scha
insowei
um
eine
"Pus eblume"
aus
de
Requisi enschach el
und
ein
"Beda sa gumen "
im
Spannungs eld
des
Ka ell ech s,
das
nu
so
e s anden
we den
da ,
daß
solche
Ungleichbehandlungen
on
Ve -
siche ungsnehme n,
die
ohne
hinlängliche
e siche ungs echnische
Ge-
gebenhei en
de a
zu
Ande sbehandlung
einzelne
Ve siche ungs-
un e nehmen
üh en,
schlech hin
einem
edlichen
Ma k eilnehme
als
nich
e äglich
e scheinen
müssen.
Solche
Ande sbehandlungen
können
als
ein
Ve s oß
gegen
den
Gleichhei sg undsa z
gesehen
we den.
Sie
können
ein
Mißs and
i.
S.
des
§
81
VAG
sein.
Denn
wenn
man
den
Gleichhei sg undsa z
in
ande e
P ägung
p ak izie en
woll e,
müß e
man
die
kau männischen
Ve siche ungszweige
ab
mo gen
e bie en.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.4
Reime Schmid : We bewe bsp obleme
de
Feue e siche ung
65
Hie zu
gehö
na ü lich
auch die
in e essan e
Diskussion
übe
die
Begüns igungs e äge
(Ve äge,
du ch
welche einzelne Ve siche ungs-
nehme
ode
G uppen
on
ihnen
-
o
allem
bezüglich
de
P ämie
besse ges ell
-
begüns ig
-we den),
au
die ich
nu
hinweisen
da
und
die
ich
deswegen
wenige
k i isch
und
meh
kons uk i
be ach e,
weil
sie
eben
eine
G undlage
ü
gewisse
O dnungsgesich spunk e
im
Ma k e
da s ellen
können.
Insgesam
abe
läß
sich
ü
Ak iengesell-
scha en ein solche Gleichhei ssa z
um
so
wenige
beg ünden,
als
die
Vielzahl
de
om
in e na ionalen
Felde
kommenden
Anbie e
on
Ve siche ungsschu z
ihn
als allgemeine Regel nich kennen.
6.6.
Du ch
die
P eisauszeichnungs e o dnung
om
10.
Mai 1973
is
de
Gedanke
de
Ma k anspa enz
in
in e essan e
Weise auch
au
die
Diens leis ungsbe eiche
e s eck
wo den.
E
inde
auch
au
Ve -
siche ungs a i e
Anwendung,
wobei es
hie
nich
da au
ankomm ,
daß
de
selbs ändige
be u lich
ode
gewe blich
ä ige
Le z e b auche
als
Ad essa
ausgenommen
is .
Wenn
die
P eislis en
s e s
Endp eise
an-
zugeben
haben,
also
"b u o
plus
Ve siche ungss eue
plus
Neben-
gebüh en",
so
is
das auch
ein
Bei ag
des Gese zgebe s
zu
F age
..
b u o-ne o".
6.7. Die
bishe
o ge agenen
Gesich spunk e
sind
dahin
zu e gänzen,
daß
de
Komplex
de
Diens leis ungs eihei ,
de
im
Augenblick
nu
in
Ges al
eines
alle dings
o mulie en
Vo schlags
de
EWG-Kommis-
sion
an
den
Minis e a
ixie
is ,
ein
ganzes
Bündel
on
Unsiche hei en
ü
Konsumen en
und
Anbie e
en häl .
Denken
Sie
da an,
daß
diese
Vo schlag
eine
eie
Rech swahl
o sieh
mi
de
Folge,
daß
z.
B. auch
englische
und
anzösische
Policen
in
de
Bundes epublik
Gel ung
haben
sollen,
so e n
gewisse
g öße e
Risiken,
die
ü
den
eien
Diens -
leis ungs e keh
" eigegeben"
we den,
in
F age
s ehen. Diese
Diens -
leis ungs eihei , soll e sie kommen,
wi d
eine öllig
neue
Diskussion
de
F age
de
Technik
de
P ämienkalkula ion
und
ih e
Du ch üh ung
im
in e na ionalen
Be eich
zu
Folge haben.
Wi d
doch das
ganze
Sys em
de
ka ellie en
anzösischen
und
i alienischen
Ta i ie ung,
sowei
wi
das
heu e
beu eilen
können,
du ch
die
kommende
Regelung
ze s ö ,
und
es
is
mi
Spannung
abzuwa en,
zu
welchen
Lösungs-
wegen
man
sich
do
en schließ .
7.1.
Wenn
ich diesen Teil
mi
eine
pe sönlichen
Beme kung
ab-
schließen
da ,
so
geh
die
Übe legung
dahin,
daß
ü
die Ve siche ungs-
p axis
de
im
eien
Raume
des
We bewe bs
des
Ma k es
ä igen
Ve siche e
de
mi le en
G ößeno dnung
die
F age
de
Realisie ungs-
möglichkei
on
ka ell ech lichen
S uk u o men
im
Be eich
de
indus iellen
Feue -
und
BU-Ve siche ung nich gegeben is , d. h. also,
daß
in
den
Diskussionen diese
F age
p ak isch
keine
Rolle
meh
spiel ,
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli ll
93
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66
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
au
die
Daue
gesehen
abe
die
F age,
wohin
sich
de
Ma k
en wickel ,
on
g öß e
Bedeu ung
is .
Dabei
ha
sich
na ü lich,
und
das
wi d
imme
e gessen,
die
güns ige
Schadenen wicklung
de
le z en
Jah e
p ämien-
senkend
ausgewi k .
Das
is
no mal
und
gu ,
das
muß
zunächs
einmal
gesag
we den,
auch
un e
dem
Gesich spunk
de
e besse en
Schaden-
e hü ung
au
sei en
de
Indus ie.
Das
P oblem
wi d
nu
dann
aku ,
wenn
sich
die
Schadenen wicklung
wesen lich
e schlech e
und
dann
die
P ämie
in
i gendeine
Weise
angepaß
we den
soll e,
wo ü
ich,
das
muß
ich
ganz
o en
sagen,
zu
Zei
übe haup
keine
ech liche
Möglichkei sehe,
es
sei
denn,
daß
die
Ve äge
ei
kündba
sind
und
de
Ma k
so
iel
Ve nun
au b ing ,
das
auch
zu
un.
Hie
wi d
siche -
lich
auch
eine
ganz
schwe e
Au gabe
de
Ve siche ungsau sich
liegen.
7.2.
Wenn
ich
zu
diesem
Punk
neben
diese
eigenwilligen
Beme -
kung
noch
e was
sagen
da ,
so
zu
dem
Gesich spunk
aus
dem
Ma e ial
zu
§ 102. Ich
habe
es
in
meinem
Vo ag
nich
als
meine
Au gabe
an-
gesehen,
eine
ju is ische
Analyse
anzus ellen.
Ich
möch e
nu
am
Schluß
die
P obleme
noch
einmal
in
de
Rich ung
nennen,
als
e was
dazu
gesag
we den
soll e:
1.
Die
Konzep ion
des
§ 102
nach
den
Mo i en
und
nach
de
Dis-
kussion
zu
Zei
seine
Scha ung.
2.
§ 102
in
seine
sei he igen
En wicklung
in
de
P axis
und
in
de
wissenscha lichen
Diskussion.
3.
In e dependenz
zwischen
Ka ell-
und
Ve siche ungsau sich s ech
und
die
"Ve s ändnisschwellen"
de
beiden
Au o i ä en.
4.
Ein
G undsa zp oblem
aus
de
Rück e siche ung
und
P äzisie ung
des
ele an en
Ma k es,
die
Behandlung
de
legalisie en
Emp eh-
lung,
S ei be eich
übe
abges imm e
Ve hal ensweisen.
5.
EWG-Aspek e
un e
besonde e
Be ücksich igung
de
o al
und
absolu
un e schiedlichen
Rech slage
in
den
e schiedenen
An-
bie e lände n
im
Hinblick
au
die
Diens leis ungs eihei .
6.
Einige
e siche ungs- ele an e,
allgemeine
ka ell ech liche
F a-
gen,
zu
denen
na ü lich
§§
23
.
zu
e wähnen
sind.
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2.5 Schwe punk e de Diskussion
Woll:
Sie
haben
ausge üh ,
Ve siche ungsgeschä e
ügen
einen
besonde en
Cha ak e .
Ich
e s ehe
nich ,
in
welchem
Zusammenhang.
Ih e
Aus üh ungen
könn en
als
eine
mögliche
Beg ündung
ü
§ 102
GWB
angesehen
we den.
Indessen
gil ,
was
Sie
ange üh
haben,
nich
nu
ü
Ve siche ungsgeschä e.
Sie
selbs
haben
ein
Beispiel
aus
einem
ande en
Be eich
gewähl .
Man
könn e
eine
Reihe
ande e
Fälle
nennen.
Es
dü e
schwie ig
sein,
eine
besonde e
Behandlung
de
Ve siche ungs-
wi scha
zu
beg ünden.
Schmid : Ich
habe
das
nich
un e
de
speziellen
F ages ellung
des
§
102
GWB
gesehen,
sonde n
du chaus
die
Pa alleli ä
zu
ande en
Be-
eichen
des
Wi scha slebens
gesehen.
Das
P oblem
is
hie
die
un-
sich ba e
Ge ah agung,
die
zwa
du ch
eine
Reihe
on
ähnlichen
allgemeinen
Fak o en
beein luß
wi d,
wie
wi
sie
in
de
üb igen
Wi scha
inden,
abe
diese
ähnlichen
Fak o en
wegen
des
beson-
de en
Cha ak e s
und
wegen
de
p inzipiellen
Langzei wi kung
de
Ge ah agung
un e
Ums änden
sich
ande s
auswi ken.
Ich
glaube,
das
is
ich ig. Ich
glaube
abe
nich ,
daß
man
das
ein ach
in
dem
Sinne,
das
haben
wi
woande s
auch,
aus
de
Wel
scha en
kann.
So
ein ach
is
es nich .
Es
gib
ja
eine
Menge
Äuße ungen
zu
dem
Thema.
Das
Thema
is
nich
zum
e s enmal
au
dem
Tisch.
B uns:
He
Schmid
nann e
in
dem
Zusammenhang
den
Ve siche-
ungs e ag
als
Diens leis ungsgeschä
au
Te min.
übe all
da,
wo
e minliche
Ve p lich ungen
ü
die
Zukun
bes ehen,
is
eine
gewisse
Pa alleli ä
es zus ellen.
Es
is
das
zei liche
In e all,
das
He
Schmid
in
seinem
Re e a
be on e
und
als
Besonde hei
des
Ve siche ungsge-
schä s
nann e.
Dann
haben
Sie
auch
die
P oblema ik.
Fa ny:
Es
e schein
de
Hinweis
wich ig,
daß
die
Haup g ößen
im
Ve siche ungsgeschä
Zu alls a iable
sind.
Daß
in
allen
Wi scha s-
zweigen
Ungewißhei sp obleme
o liegen,
bes ei e
niemand.
Abe
lang is ige
Ve siche ungsgeschä e,
de en
Inhal e
s ochas ische
G ößen
sind,
sind
eben
doch
e was
Besonde es.
Ramm: Diese
P ämien ich linien
be uhen
au
bes imm en
E ah-
ungswe en,
die
übe
länge e
Zei äume
gesammel
we den.
Nun
wu de
seh
deu lich
da au
hingewiesen,
daß
eigen lich
jede
Fall
ein
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68
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung
in
Aachen
1976
Unikum
is .
Jede
Ve siche ungs e ag
ha
bes imm e
einmalige
Cha ak e is iken
bzw. Me kmale. Sie
e wähn en,
ein
Hü enwe k
zum
Beispiel
ha
iele
B ände
ode
e hebliche Schäden,
ein
ande es
p ak isch
übe haup
keine.
Wenn
Sie
nun
aus
solchen e schieden-
a igen
Ta bes änden
einen
Mi elwe
bilden
und
e bindlich
wie
in
einigen
ande en
Lände n
die
P ämien
an
diesem
Mi elwe
es binden,
kommen
P ämienzahlungen
he aus, die ganz o ensich lich nich
an
den
Indi iduali ä en
des Einzel alles
o ien ie
sind. Wie
bedeu sam
sind
solche
P ämien ich linien
im
Hinblick
au
die
E ah ungen?
Is
es nich ge adezu
ein
Segen, daß es sich
um
un e bindliche Regeln
und
un e bindliche
Emp ehlungen
handel ,
da
doch die
P axis
leh ,
daß
ge ade
im
Einzel all indi iduell
e einba
we den
muß
und
daß
solche Möglichkei en
on
nied ige en
Angebo en
und
dadu ch
e -
bü g en
Au hebungen
on
Ve ägen
bes ehen?
Schmid : Die
G undsa z age
geh
dahin,
inwiewei
es
bei
de
In-
di idual e siche ung eine
Gene alisie ung
de
P ämie
geben soll e
ode
könn e
und
wie
wei
eine
Indi idualisie ung
de
P ämie
möglich is .
Siche lich
is
in
de
denkba
kleins en
e siche ungs echnisch noch
ungiblen unk ions ähigen Risikoka ego ie eine indi iduelle
P ämie
auszuweisen. Siche lich
wä e
das
on
dem
Gesich spunk
de
Ge ech ig-
kei
ein
op imale
Vo schlag. Diese Vo s ellung
haben
sich die
Vä e
diese Sache u sp ünglich
einmal
hingegeben. Sie
haben
sich
bemüh ,
ü
jede
Un e ka ego ie
eine
angemessene
P ämie
zu inden. Ob
das
wi klich ich ig is
ode
ob es nich ich ige
wä e,
ans a
de
ielen
Kapi el
de
s a is ischen
Kon en
jeweils
nu
ün
zu
nehmen
und
s ä ke
zu gene alisie en
und
das als die Mi elachse eines
We bewe bs
o zus ellen. diese
F age
wä e
du chaus zu s ellen.
Man
kann
on
de
ka ell ech lichen Sei e
he angehen
und
sagen,
wi
machen das so wie
übe all
auch.
Dann
is
abe
die
F age
zu s ellen,
was
soll
denn
geschehen,
wenn
a sächlich
in
de
Gesam en wicklung
e wa
die Deckung
de
Bedü nisse
im
Ma k ,
also
de
Kundenbedü -
nisse, nich
meh
siche ges ell
we den
könn e
ode
sich
e wa
die
in-
dus ielle Feue e siche ung
de a
nich
meh
selbs
agen
wü de,
welchen
Ta i
soll
denn dann
e wa
die Au sich sbehö de o sch eiben?
Das
ganze
is
on
mi
gesehen eine
Kalkula ionsübung
ohne Rücksich
au
bes ehende
Rich linien
und
ohne
Rücksich
au
das
Ka ell ech :
Wie
wä e
denn
das eigen lich
de
Na u
de
Sache nach en sp echend
ich ig?
Hamm:
Ich
bin
deswegen s u zig gewo den,
weil
Sie
gesag
haben,
eine
A
P ämien ück e gü ung
bei schadens eiem
Ve lau
gib
es
p ak isch
nich . Das
wä e
ja
ein
Mi el,
um
zum
Beispiel einen
Ve -
siche ungsnehme ,
de
bemüh
is , Schäden zu
e hü en,
zu belohnen.
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2.5
Schwe punk e
de
Diskussion
69
Wenn
es
das
nich
gib ,
ande e sei s
abe
08/15-P ämien,
dann
wü de
ich sagen, es
gib
keine lei
An eiz
ü
Ve siche ungsnehme
da ü
zu
so gen,
daß
Schäden
möglichs
nied ig
gehal en
we den.
Schmid : Die
Au o e siche ung
und
die
K anken e siche ung
wü -
den
e bo en,
weil
sie
die
Men ali ä
hochs ehende
Wissenscha le
in
bezug
au
Deckung
on
G oß isiken
in
Ge ah
b ingen.
Im
G unde
is
e was
d an
an
de
Geschich e.
Abe
das
ganze
is ,
wenn
Sie
die
Zahl
de
Risiken
und
die
S a is ik
ansehen
und
keine
Hexenküns e
mi
Sach e siche ungsma hema ik
machen,
meh
ode
wenige
Spielwe k
und
ein
Vo wand
ü
eine
Besse s ellung
im
We bewe b.
Mol en e :
Eine
gewisse
Schadens ück e gü ung
lieg
ja
in
dem
§
47
de
P ämien ich linien.
Also
bei
schadens eiem
Ve lau
ode
bei
einem
Schaden
un e
50
%
übe
ün
Jah e
ge echne
kann
de
Ve siche e
einige
P ozen e
bekommen.
B uns:
Abgesehen
on
dem,
was
He
Mol en e
sag e,
gib
es
auch
nach
den
P ämien ich linien
Raba e,
wenn
Sie
so
wollen,
ü
Ein-
ich ung
und
Ve besse ung
on
Schaden e hü ungsein ich ungen.
Das
soll heißen,
auch
die
P ämienges al ung
nimm
da au
Rücksich
und
will
es
dem
Ve siche ungsnehme
a ak i e
machen,
daß
e
e was
ü
die
Schadens e hü ung
un e nimm .
Dahe
we den
Raba e
gewäh ,
wenn
e
Sp inkle anlagen
ode
C02-Anlagen
ein ich e . Diese
Raba e
sind
ü
ihn
um
so
a ak i e ,
je
höhe
die
P ämie
is .
Je z
sehen
Sie
ielleich
das
Wechselspiel. Die
P ämie
is
gesunken
in olge
des
scha -
en
We bewe bs.
In olgedessen
is
die
A ak i i ä
ü
Ve siche ungs-
nehme ,
solche
Schadens e hü ungsein ich ungen
o zusehen,
eben alls
gesunken
mi
de
Folge,
daß
wah scheinlich
die
Schadens äch igkei
de
Risiken
wiede
zunehmen
wi d,
so
daß
sich
de
gegenwä ige
gün-
s ige
Schaden e lau
wah scheinlich
wiede
umkeh en
wi d.
(Mölle :
Zyklenp oduzie ende
Mechanismus!)
Klaue: Noch
eine
Beme kung
zu
Ihnen,
Re
Ramm.
Wi
haben,
wenn
man
das
ganze
als
T end
be ach e ,
im
G unde
bei
de
in la ionä en
En wicklung
eine
s eigende
Linie,
was
die
absolu en
Zahlen
anbelang
hinsich lich
de
Ve siche ungssummen
und
de
Ve siche ungsbei äge,
wenn
auch
die
Rela ion
übe
den
We bewe b
hie
und
da
um
P omille-Sä ze
schwank .
In
diesem
Sys em
s eck
nun
olgendes
d in:
Es
soll
nich
nu
die
Rela ion
zwischen
Schadensleis ung
und
P ämien-
einnahmen
au g und
on
e siche ungs echnischen
G und echnungen
ü
die
Zukun
siche s ellen. Dieses
Sys em
soll
auße dem
noch
ge-
wäh leis en,
daß
bes imm e
Ve siche ungsnehme ,
de en
Schaden e -
lau
auße gewöhnlich
ans eig ,
mi
eine
höhe en
P ämie
beleg
we -
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70
2.
Tagungsbe i:ch
de
Si zung
in
Aach,en
1976
den. Wenn also je z bei einem Ve siche ungsnehme
übe haup
keine
S eige ung
da
is ,
e
also nach
Ih en
Wo en eigen lich Ansp uch
au
Rück e gü ung hä e,
dann
s eck
da in
eigen lich schon eine
e -
s eck e Rück e gü ung.
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2.6 Sieg ied
Klaue:
We bewe bsbesch änkungen
im
Be eich Feue -
und
Rück e siche ung
Ich
habe
meine Au gabe
im
wesen lichen
da in
gesehen,
den
Ve -
such zu machen,
einen
Be ich
da übe
zu geben, wie die
P ämien-
ich linien
und
die
P eisbildung
zus andekommen
und
wi ken.
Dabei möch e ich nich zu
dem
Punk
B u o-Ne o-P ämienemp eh-
lung
S ellung
nehmen. Ich glaube,
He
Riege , dieses
Ve ah en
is
noch nich abgeschlossen.
übe
das,
was
wi
in
unse em
Tä igkei s-
be ich
ü
1974
gesag
haben, möch e ich nich hinausgehen.
Ich
komme
zum
e s en
Teil
meine
Aus üh ungen,
übe
das,
was
sich
aus
de
Sich eines
We bewe bsp ak ike s
au
diesem
Ma k
u ,
das heiß ,
wie
sich
de
P eis
au
diesem
Ma k
bilde . Ich
habe
Ihnen
eine
A bei sun e lage
N .1
o geleg
"Kalkula ion
de
Beda sp ämie
in
de
Feue e siche ung
lau
Kon ens a is ik
1973" (S.162).
Im
Be eich
de
Feue indus ie e siche ung
wi d
nach
de
Ve -
bandss a is ik
ein
Gesam p ämienbeda
e mi el .
Diese
Gesam -
p ämienbeda
se z
sich
aus
diesen
Zahlen
zusammen. Das
is
einmal
de
Schadensa z
de
le z en
ün
Jah e
au g und
de
allgemeinen
Kon ens a is ik,
also nich
di e enzie
nach
den
s a is ischen Büche n,
sonde n
es
wi d
die Gesam zahl wiede gegeben, die sich
aus
de
P ä-
mieneinnahme
und
dem
Schadensbeda bilde . Diese
Summe
muß
au
Jah esmi e
ko igie
we den,
weil
die
Ve äge
nich zu einem
einhei -
lichen
Zei punk
enden,
sonde n
übe
das ganze
Jah
e eil
auslau en.
Dazu
is
ein
bes imm e
Sa z
e o de lich. Hinzu
kommen
die Schaden-
e mi lungskos en.
Wi
haben
als
e s en
Block
einen
Beda
in
eine
gewissen Höhe
hie
au
diese Tabelle
mi
1,17 angegeben.
De
übe -
gang
au
den
kün igen
Ta i zei aum
und
de
Siche hei szuschlag
sind
zwei Blöcke, die zu diesen 1,17
ode
zu Block
1,
so
wollen
wi
ihn
nennen,
hinzu
kommen. Diese
beiden
Zi e n
e echnen
sich
aus
de
zukün igen
Schadense wa ung
und
de
Höhe
de
e wa e en
zukün -
igen
Schadensleis ung. Das
is
de
Block
2.
Block 3
sind
die
Kos en
einschließlich Feue schu zs eue , Gewinn,
und
da aus
e echne
sich die allgemeine
Beda sp ämie
in
de
Addi-
ion
ü
Indus ie eue .
Diese allgemeine
Beda sp ämie
sag
je z
na ü lich
übe
das
einzelne Risiko
übe haup
nich s aus,
sonde n
sag
schlich ,
ü
den
Gesam be eich
Feue
b auch en
wi
ü
den
zukün -
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78
2.
Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen
1976
schen
Me kmale
eines
P eis-Kondi ionen-Raba -Ka ells
und
um aß
alle Elemen e
de
Kalkula ion
ü
den
Endp eis
des
Un e nehmens
im
We bewe b
am
Ma k e.
Ich
habe
Ihnen
die
A bei sun e lage
3 (S.164) o geleg .
Abges ü z
wi d
dieses
Sys em
du ch
We bewe bs
besch änkungen
au
de
S u e
de
Rück e siche ung.
Die Rück e siche e
haben
in
ih e
Rück e siche ungs e äge -ich
da
mich inso e n
au
das beziehen,
was
be ei s
übe
das
obliga o-
ische
und
akul a i e
Geschä
gesag
wo den
is
-
mi
den
E s e -
siche e n
übe
die
Ein e nahme
des obliga o ischen Geschä s die
au
de
e s en
Sei e
de
A bei sun e lage
3 au gezeichne e Rück e -
siche ungsklausel "al "
ühe
einmal
gehab .
Es
heiß
da:
De
Zeden
e p lich e sich,
in
die obliga o ischen Rück e siche-
ungs-
und
Re ozessions e äge
Indus ie-Feue -
und
FBU-Ge-
schä , das
un e
die
in
de
auße o den lichen Mi gliede e samm-
lung
des
Ve bandes
de
Sach e siche e e.V.
om
16.8.1968 au ge-
s ell en
"G undsä ze" äll ,
nu
einzub ingen,
wenn
es en sp echend
diesen
"G undsä zen"
behandel
wo den
is .
Die Abweichung
on
diese Ve einba ung, also die Abweichung
on
den
Ta i ie ungsg undsä zen,
wi d
als
Un e e siche ung
be ach e .
Diese Klausel
wu de
on
allen
Rück e siche e n angewende . Sie is
au
gegensei ige
Emp ehlung
de
Rück e siche e nach §
102
bei
uns
angemelde
wo den.
Jeweils
ein
Rück e siche e
ha
allen
ande en
Rück e siche e n emp ohlen, diese
Klausel
anzumelden. Es
wa
de
Ve such, dieses zu legalisie en.
Mol en e : Wobei manche Rück e siche e
Auslände
sind, die also
ga
nich
de
deu schen
Ka ellhohei
un e liegen.
Klaue: Ich meine
je z
die deu schen.
Mol en e : Es
gil
abe
auch
ü
ande e.
Klaue: Insowei
haben
Sie,
He
Mölle ,
hie
ein Sank ionselemen .
Wi
haben
diese Rück e siche ungsklausel
in
einem
Mißb auchs e -
ah en
au gelocke . Sie
inden
eine
E klä ung
de
Rück e siche e
au
Sei e
2
und
3
und
die
neue
P ämienbe echnungsklausel
dann
im
An-
schluß. Die Rück e siche e
legen
ih em
Zeden en
nu
noch nahe, bei
Risiken, die
in
Deu schland liegen,
wei e hin
die
P ämien ich linien
anzuwenden.
In
Zi e
3
heiß
es
nun:
In
den
Fällen,
in
denen
de
Zeden
e klä ,
daß
e
diese Ve siche-
ungen
nach
den
P ämien ich linien
des
Ve bandes
de
Sach e -
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2.6
Sieg ied
Klaue:
We bewe bsbesch änkungen
79
siche e e.V.
behandeln
wi d,
we den
wi
die
in
de
Anlage
beige-
üg e
P ämienbe echnungsklausel
zum
Bes and eil
des
Ve ages
machen.
Dann
heiß
es
wei e :
In
den
Fällen,
in
denen
ein
Zeden
zwa
die
P ämien ich linien
nich
anwende ,
muß
e
mi eilen, nach
welchen
ande en
G undsä zen
e
a i ie
ha .
Das
heiß , die Rück e siche e
haben
mi
diese
P axis
zu
e kennen
gegeben,
daß
sie
im
Gegensa z
zu
ühe en
Handhabung
auch
be ei
sind, ein Geschä
he einzunehmen,
das
nich nach
den
P ämien ich -
linien
a i ie
wo den
is .
Selbs
wenn
de
E s e siche e
e klä ,
daß
e
nach
den
P ämien ich linien
e siche
und
e
die
in
de
Anlage
be indliche
P ämienbe echnungsklausel
dann
in
seinen
Ve ag
hinein-
genommen
ha ,
ha
e
auch
dann
noch die Möglichkei ,
on
den
P ä-
mien ich linien
abzuweichen,
wie
aus
Zi e
2
de
P ämienbe echnungs-
klausel
e sehen
we den
kann.
E
ha
dann
die Ve p lich ung, diese
Abweichung
du ch
eine
besonde e
sch i liche
Mi eilung
un e züglich
anzuzeigen
und
zu
beg ünden.
Das
wa
nach
unse e
Au assung
eine
Au locke ung
de
übe
die
P ämien ich linien
übe ges ülp en
Glocke
du ch
die Rück e siche e als ak ische
Sank ion
zu
Einhal ung
diese
P ämien ich linien.
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2.7 Schwe punk e de Diskussion
Schmid :
Wi
haben
hie
ein
in e essan es
Phänomen.
Das,
was
He
Klaue
hie
o ge agen
ha ,
is
bezüglich
de
Regelungen
meine
Au assung
nach ich ig. Inzwischen
haben
nun
-ich
wü de
es so
o mulie en
-diese
Regelungen
den
anges eb en
Zweck
nich
e eich .
In olgedessen
ha
sich die Wi klichkei
wei
on
de
Papie si ua ion
en wickel , so
daß
die
B anche
wiede
no leidend
wi d.
Es
bleib
also
als
P oblem
im
Raum.
Klaue: Es
is
nu
die
F age,
ob
und
inwiewei
noch
We bewe b
he sch .
Dazu
woll e
ich nich
S ellung
nehmen.
Schmid :
Eine
solche
E klä ung
nach
Zi e
2
diese
P ämien ech-
nungsklausel, Abweichung
on
den
P ämien ich linien
und
wi kliche
Beg ündung,
is
mein
Resso
in
de
Gesellscha .
Du ch
meine
Hände
gehen
e wa
90
Millionen Rück e siche ungs olumen
jedes
Jah .
Ich
habe
nie
so
ein
Ding gesehen
ode
un e sch ieben.
Das
nu
zu
O ien-
ie ung.
Das is ,
glaube
ich, wich ig.
T o zdem
is
de
ganze Mechanismus
ü
die
Zukun
und
übe haup
on
g oßem
In e esse.
Es
bleib
ja
doch
ein
Komplex
zusä zlich
im
Raum,
das
is
de
"minus
10
O o,
minus
15
O o",
das
heiß
in
de
P axis
sieh
es so aus: Dieses Sys em,
das
He
Klaue
hie
o ge agen
ha ,
also das Ta i ie ungssys em,
is
Gegens and
jede
Abschlußp ü ung
in
de
B anche, es
üh
abe
in
de
P axis
dazu,
daß
die
Agen en
anbie en:
P ämien ich linien
minus
x
O o.
Das
heiß
also,
das
ganze
wi d
zu
einem
ech en
Kalkula ionsanhal .
Es
is
beinahe
so,
wie
die
Rich e
heu e
die
logische
Deduk ion
aus
dem
Gese zes a be-
s and
in
Wi klichkei
zu
G undlage
de
We ung
Gese z
minus
10
O o
ode
plus
20
O o
in
ih e
Rech sanwendung
bei
de
eien
Rech s indung
e wenden.
So
muß
man
sich das o s ellen.
Im
üb igen
is
das
Sys em
ich ig
da ges ell
gewesen. Es
is
ganz
siche nich so,
daß
die
Gesam en wicklung
in
de
Zukun
in
Gebie e
geh , die
uns
zwingen,
alle
diese Dinge
neu
zu
du chdenken
in
de
Rich ung,
wie
soll es
denn
spä e
einmal
wei e gehen.
Wenn
ich als
Un e nehme
e was
sagen
da
in
diesem
Zusammenhang,
die Sache
nähe
sich
in
de
Ve siche ungswi scha so
langsam
auch
dem
P oblem
de
A bei splä ze,
und
dann
we den
die Dinge
wiede
ganz
plö zlich
un e
einem
neuen
Akzen
be ach e .
Abe
das Sys em, das
He
Klaue
da ges ell
ha ,
is
ich ig.
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2.7
Schwe punk e de Diskussion
81
B uns:
Ich
kann
eben alls bes ä igen,
daß
das
Sys em
öllig ich ig
da ges ell
is . Vielleich
da
ich das
Augenme k
au
die Neu assung
de
G undsä ze
on
1971
lenken.
1971
wa
de
Höhepunk
de
Schaden-
en wicklung
mi
G oßschadense ien, die die
Behö den
-Au sich sam
und
Ka ellam ,
dem
ja
diese Dinge
angemelde
we den
muß en
-
e anlaß en,
das
Ve ah en
zu
legalisie en.
Ein
Wo
noch
zu
den
Sank ionen:
Man
muß
sich
e gegenwä igen,
daß
ein
Feue e siche e ,
de
damals
diesen
Dingen
nich
Genüge
ge an
hä e,
keine lei
Rück e siche ung
bekommen
hä e,
wede
au
dem
na ionalen
Ma k ,
noch,
wie
He
Mol en e
ganz ich ig
beme k e,
au
dem
in e na ionalen
Ma k .
Das
wa en
wohl
die
s ä ks en
Sank ionen,
die
sich
damals
anden.
Abe
wie
gesag ,
das
is
alles passe,
wie
He
Schmid
schon
ausge üh
ha .
Heu e
we den
wi
nu
noch
aus
de
E inne ung
an
diese Dinge zu ückblicken.
Schmid :
Die
F age
de
Emp ehlung,
die
He
Klaue
analysie
ha ,
hal e
ich
ü
auße o den lich
in e essan .
Siche lich
is
es,
wenn
man
om
a sächlichen
He gang
sieh , so,
daß
zunächs
die
Haup ausschüsse
solche
Ve bände
de a ige
Beschlüsse assen,
eine
Emp ehlung
aus-
zusp echen,
und
daß
diese
Emp ehlung
dann
om
Plenum
au genommen
wi d.
Es
is
siche lich
ein
Ta bes and,
de
zwischen
dem
ganz
kla en
Ka ell
und
zwischen
de
Emp ehlung,
wie
wi
sie
uns
o s ellen, lieg .
Ich
bin
du chaus
de
Meinung,
daß
das
ein
neue
Ta bes and
is ,
de
sich e gib .
Das
ande e
is ,
He
B uns,
daß
sich die Rück e siche e abgesp ochen
haben,
zu
g obd äh ig.
Die Rück e siche e
alle
Lände
wissen
ganz
genau,
daß
sie
die
Risiken
in
ande en
Lände n
nich
selbe
beu eilen
können. Deswegen
e hal en
sich die ausländischen Rück e siche e ,
die
ame ikanischen, die englischen usw.
au
dem
eu opäischen
Ma k
und
die schweize ischen
au
dem
ame ikanischen
Ma k ,
ebenso
wie
die
"bes en"
inländischen Rück e siche e .
Sie
schließen sich ein ach
dem
Ve hal en
an, ob sie es
absp echen
ode
nich ,
ha
dami
ga
nich s
zu
un.
Sie
nehmen
eben
Risiken
nu
zu
den
Bedingungen,
zu
denen
es
die
o sansässigen Rück e siche e
zu
un
wagen. So
e wa
muß
man
sich das o s ellen.
Daß
die
inländischen
Rück e siche e
mi
In o ma ionen
übe
den
Na ionalma k
auch
ein
bißchen Wissen
in
de
Hand
haben,
is
kla .
Abe
die
Konku enz
zwischen
den
g oßen
in e na ionalen
Rück e siche e n
is
au
diesem
Gebie
auße o den lich
scha .
Da
we den
wi
noch einiges e leben.
Röpe :
Da
kann
man
also die inländischen Rück e siche e als
Ve -
hal ens üh e
im
Sinne
on
Ma k üh e n
ansehen.
Schmid :
Genau!
Jawohl!
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
93
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82
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
Ramm:
Wenn
diese
P ämien ück e siche ungsklausel
"neu"
om
1.
1.
1974
gil
und
man
die
al e
ab
31.
12.73
nich
meh
anwende ,
so
muß
ab
1.
1.
74
de
Schadens e lau
wesen lich
güns ige
gewesen
sein.
Die
F age,
die
sich
s ell ,
is
ja:
Wa um
übe haup
solche
Emp ehlungen,
wenn
sich
in
de
P axis
übe haup
niemand
da an
häl ?
Könn e
man
nich
e sa zlos
da au
e zich en?
Eine
wei e e
F age:
Wie
schü zen
sich
die
Rück e siche e
heu e,
wenn
das
nich
meh
gil ,
bei
zu
nied ige
Ta i ie ung
o
Schäden?
Gib
es
da
das
be ühm e
Ve ah en
de
beide sei igen
Begehung?
Bei
G oßobjek en
wi d
sich
das
lohnen,
bei
kleine en
Objek en
wi d
das
na ü lich
nich
in
F age
kommen.
Wie
s ell
man
es ,
ob
ein
E s -
e siche e
ein
Risiko
bewuß
zu
nied ig
eingeschä z
ha ,
um
einem
ande en
ielleich
einen
Kunden
auszuspannen.
Ode
s eigen
die
Rück-
e siche e
heu e
unbesehen
in
jeden
Ve ag
ein,
den
ihnen
i gend
ein
E s e siche e
anbie e ?
Dann
noch
die
F age:
Wie
komm
es,
daß
diese
P ämienbe echnungsklausel
"neu"
heu e
keine
Bedeu ung
meh
ha ?
Es
lieg
nahe
zu
e mu en,
daß
de
We bewe b
bei
de
Rück e -
siche ung
seh
iel
schä e
gewo den
is
und
deswegen
im
We bewe b
diese
al en
Klauseln
nich
meh
du chgese z
we den
konn en.
Is
diese
We bewe b
nun
maßgeblich
du ch
e s ä k es
Au e en
ausländische
Rück-Ve siche ungsgesellscha en
au
dem
deu schen
Ma k
en s anden?
Ich
nehme
nich
an,
daß
hie zu
Zugänge
on
p o essionellen
Rück e -
siche ungsun e nehmen
au
dem
deu schen
Ma k
s a ge unden
haben.
Da on
kann
man
ja
wohl
ausgehen.
Es
we den
also
in
e s e
Linie
Auslände
gewesen
sein.
Das
wü de
abe
bedeu en,
daß
sich
zumindes
nich
alle
ausländischen
Rück e siche e
dem
Vo bild
de
"deu schen
P o essionellen"
ein ach
anschließen,
sonde n
du chaus
eigene
Übe -
legungen
im
We bewe b,
ielleich
o s oßenden
We bewe b
be ei-
ben.
Das
wä e
die
naheliegende
Ve mu ung
da ü ,
daß
diese
P ämien-
echnungsklausel
"neu"
au
dem
Papie
s ehen
geblieben
is .
Schmid :
1.
Wa um
ha
man
1973
diese
Sache
neu
ge aß ?
An wo :
Weil
man
nich
an
eine
nachhal ige
Besse ung
des
Schaden e lau s
glaub e
und
nu
eine
pe iodisch
ku ze
E holung
angenommen
ha .
2.
Wie
e hal en
sich
die
ausländischen
Rück e siche e
bezüglich
diese
Klausel?
An wo :
Die
ausländischen
Rück e siche e
haben
sich
besonde s
in
e s ä k em
Maße
dem
deu schen
Ma k
au ge an.
An
e s e
S elle
is
die
SeOR,
eine
halbs aa liche
anzösische
Rück e -
siche ungsgesellscha
zu
nennen.
Ramm:
Wie
schü zen
sich
die
Rück e siche e ?
Schmid :
Die
Rück e siche ungsp o ision
is
le z en
Endes
das
aus-
gleichende
Elemen
in
de
ganzen
Si ua ion.
Wenn
ein
E s e siche e
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e de Diskussio
83
mi
seinem
indus iellen
Geschä
nachhal ig
Ve lus e
mach ,
dann
is
die
e s e
Am shandlung
de
Rück e siche e
bei
den
im
Juli
beginnen-
den
und
im
Sep embe
abgeschlossenen
Rück e siche ungs e handlun-
gen,
die
P o ision
zu
e ände n.
Da
lieg
ein
ech es komme zielles
und
nich
au
einen
Einhei sleis en
geschobenes
Ve hal en.
Riege : Es
gib
Rück e siche e ,
die
eben
nu
Einjah es e äge
abschließen, also
ein
wesen lich
übe sehba es
Risiko eingehen.
Sie
eagie en
so o .
Schmid :
Die No wendigkei ,
Ve lus e
auszugleichen, die
übe
den
Rück e siche e gehen,
geh
auch so wei ,
daß
Rück e siche e
z.
B.
da um
bi en,
eine
Quo e
des ein achen Geschä s als Ausgleichsquo e
ü
e gangene
Ve lus e
zu
e hal en.
Mölle : Wenn, so
haben
Sie
da geleg , nach
den
Sa zungen
zwei
Ve siche e ,
die
beispielsweise
gemeinsam
i gendein
Risiko
übe nehmen
wollen, sich
nich
übe
die
Ta i ie ung
einigen,
dann
geh
das
o
eine
Tako. Das,
wü de
ich meinen,
b auch
auch
keine
besonde e
Sank ion,
weil
anzunehmen
is ,
daß
diese Gesellscha en
ela i
häu ig
Geschä e
abschließen.
Wenn
sie nich
o
die Tako
gehen
wü den,
wü den
sie
un e
Ums änden
keine
Pa ne
inden, so
daß
die
Sache
hie
aus
sich
selbs
he aus
schon lie e. Meine
F age
is : Wie
o
komm
es o ,
daß
solche
gemeinsamen
Ve siche ungen,
ein
Zehn el
ode
die Häl e, also
gemeinsam
abgeschlossen
wi d?
Man
nenn
das,
glaube
ich,
Mi e -
siche ung.
Wenn
die
Mi e siche ung
nich
in
Be ach
komm ,
dann
haben
wi
einen
einzeln
handelnden
Ve siche e .
Da
komme
ich noch
einmal
au
das zu ück,
was
He
Riege
ausge üh
ha .
T o z
Ih e
Beme kungen
und
o z
Ih e
seh
g ündlichen
Übe legungen,
die
Sie
mi
uns
gemein-
sam
anges ell
haben,
um
uns
zu übe zeugen,
daß
die
Büche
1 bis 9
mi
allem
d um
und
d an
eine
eindeu ige
Beda sp ämie
e geben,
habe
ich das Ge ühl, daß,
wenn
ein
Ve siche e
aus
welchen
G ünden
auch
imme
de
Meinung is ,
e
soll e
ein
Geschä abschließen
und
müß e,
um
es
zu
bekommen,
mi
de
P ämie
e was
he un e gehen,
daß
e ,
ge ade
weil
es so iele
Klauseln
gib , die
dabei
eine Rolle spielen,
imme
eine
Klausel
inden
wi d,
mi
de
e
ech e igen
kann,
daß
e
den
e was
nied ige en
Sa z
anwende .
E
wi d
dies so
un,
daß
e
auch
gegenübe
den
Rück e siche e n
nich
in
besonde e
Schwie igkei en
komm .
Denn
was
passie ,
wenn
de
E s e siche e
glaub ,
i gendwie
abweichen zu sollen
und
bes imm e
Bes immungen
so ausleg ,
daß
e
mi
de
nied ige en
P ämie
du chkomm ?
Je z
i
de
Schadens all
ein,
und
e
ha
dem
Rück e siche e nich gemelde ,
daß
nach
de
neuen
Klausel
Abweichungen
o genommen
wu den,
denn
e
wa
de
Mei-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
B4
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
nung,
daß
das
keine
eigen lichen Abweichungen sind.
Je z
meine
F age:
Welche Möglichkei en
ha
de
Rück e siche e ,
de
Sache nachzugehen?
Das
is
doch
ü
ihn
auch
auße o den lich
schwie ig.
E
müß e
doch
dann
das
ganze
Geschä sozusagen nach ollziehen.
Dann
könn e
es
zu
einem
S ei
zwischen
dem
Rück e siche e
und
dem
E s e siche e
kommen. Also: Was
passie
dann,
wenn
de
Rück e siche e
de
Meinung
is ,
de
E s e siche e
hä e
die Abweichung
melden
müssen.
Wenn
e
die
Abweichung
gemelde
hä e,
dann
hä e
e ,
de
Rück-
e siche e ,
un e
Ums änden
das Geschä
nich
gemach
ode
i gend-
welche
Kau elen
eingebau .
Klaue:
Übe
den
Um ang
de
An u ung
de
Ta i ie ungskommission
haben
wi
keine
zahlenmäßigen
E hebungen.
Mölle : Ich glaube,
daß
die
An u ung
p ak isch
keine
Rolle spiel .
Abe
die
F age
is , welche
Bedeu ung
die Geschä e
haben,
die
on
zwei
ode
meh
Ve siche e n
gemeinsam
gemach
we den.
Ge ade
bei
den
G oß isiken
wü de
ich
annehmen,
daß
das
seh
häu ig
o komm .
Schmid :
Was die
G oß e siche ungen
anbe i ,
so
sind
as
übe all
Mi e siche ungsg uppen
ä ig.
Abe
das
geh
wei
bis
in
mi le e
und
kleine e
und
gewe bliche Risiken nach
un en.
Denn
nu
die
Au -
spli e ung
de
Risiken
b ing
kün ig
e nün ige
ausgleichs ähige
Bes ände.
Man
ausch
ein ach so,
wie
man
einen
B ie ma kensa z
olls ändig
bekommen
will. So
ausch
man
gleichgewich ige Risiken
aus.
Mölle :
Wi d
die
Ta i ie ung
on
denen
gemeinsam
gemach ?
In
de
Mi e siche ung
is
de
au
de
Police
üh ende
Ve siche e
ü
die
Ta i ie ung
e an wo lich.
Im
Besi ze des
Ve auens
des
Ve -
siche ungsnehme s
ode
des das Risiko
be euenden
Makle s,
s eh
de
üh ende
Ve siche e
im
Spannungs eld
zwischen
de
No wendigkei ,
eine aus eichende
P ämie
zu
e hal en
und
dem
Bemühen
um
die
Zu-
iedenhei
des
Kunden.
Daß
in
Fällen,
in
denen
es
um
G oß
isiken
geh
(Indus ie isiko: 1 Millia de, Risiken
de
chemischen
Indus ie:
250
Mio. DM), die Ta i kommission
ange u en
wi d,
habe
ich
bishe
noch nich e leb .
Ande s
bei
den
G oß isiken,
wo
auch
de
Ve e e
des jeweils
am
s ä ks en
be eilig en
Rück e siche e s
ein
Anwesen-
hei s ech
ha .
Die
Ve handlungen
sind,
ohne
ö en lich zu sein, ak isch
seh
anspa en .
Klaue:
Uns
schein es
wie
olg zu sein:
Na ü lich
bie en
die
P ämien
noch gewisse
Spiel äume
ü
die echnisch ich ige
Ta i ie ung.
Lassen
Sie
mich
ein
Beispiel
an üh en.
Es
gib
die
Rub ik
O slösch aba
in
den
P ämien ich linien.
Wenn
Sie
da
zum
Beispiel
Be lin
nehmen,
da
gib
es
in
Be lin
einen
O slösch aba
ü
alle
Bezi ke
on
10
%,
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
85
ausgenommen
olgende O s eile:
S aaken,
Ve wal ungsbezi k
Spandau,
Ve wal ungsbezi k
Tempelho .
Da
gib
es 50
/0.
Die
ganz
außenliegenden
O s eile
Be lins,
F ohnau,
Heiligensee
und
Tegel
e hal en
keinen
Raba .
De
Sinn
is
olgende :
Im
zen al
gelegenen Teil
Be lins
gib
es
seh
gu
ausges a e e
Feue weh en,
die
im
B and all
seh
schnell
mi
dem
Löschzug
da
sind.
Dann
gib
es
e was
en legene e
Teile Be lins,
wo
Be u s eue weh en
nu
mi
Hil e
länge e
Anma schwege
hingelangen,
und
dann
ganz
wei
en e n
liegende Randbezi ke,
wo
man
nu
seh
schwe
hingelan-
gen
kann.
Wenn
Sie
abe
nun
zum
Beispiel
den
Bezi k
Spandau
nehmen,
so
ha
de
an
sich
10
%
Raba
zu
beansp uchen.
E
ha
i gendwo
die
G enze
zu
S aaken,
wo
5 % sind. Diese
G enze
lieg
au
eine
S aßen-
mi e.
Diese
eine
Sei e
wü de,
wenn
Sie
ein
Ve siche ungsobjek
nehmen,
10
%, die
ande e
S aßensei e
5 % bekommen.
Na ü lich
ha
de
Ve siche e
je z
die
Möglichkei
zu
sagen,
zwa
lieg
das
Objek
e wal ungsmäßig
gesehen
in
S aaken,
nämlich
au
de
ande en
S a-
ßensei e,
abe
de
An ah sweg
ü
die
Feue weh
is
ja
in
diese
S aße
genau
so
wei
wie
ü
das
Objek
X,
was
au
diese
S aßensei e
lieg
und
10
%
Raba
bekomm .
Da
is
schon
eine
Ma ge
d in,
die
zu
beg ünden
is .
So
gib
es noch ähnliche Klauseln.
Sie
haben
also
in
de
Anwendung
de
P ämien ich linien,
um
die e siche ungs echnisch
ich ige
Beda sp ämie
ü
ein
Objek
zu
e mi eln,
schon
i gendwo
bes imm e
Spiel
äume
noch
da in,
die
auch
dem
Rück e siche e
gegen-
übe
sachlich
zu
e e en
und
zu
beg ünden
sind.
Das
zwei e
is
ein
We bewe bselemen :
De
sogenann e
Geheim-
we bewe b,
wenn
Sie
so wollen. Vielleich
wi d
ein
e an wo ungs-
bewuß e
Ve siche e
ein
Objek
e s
einmal
e siche n
ode
die
Be-
da sp ämie
e echnen
anhand
dieses We kes.
E
komm
also
zu
einem
bes imm en
E gebnis.
E
ha
dann
es ges ell ,
en wede
du ch
Nach-
age
beim
Vo e siche e ,
wenn
e
in
den
We bewe b
ein e en
will
ode
weil
es
sein
eigenes Risiko is ,
daß
ein
güns ige
Schadens e lau
o lieg .
E
is
also
in
de
Lage,
on
o nhe ein
aus diesem Gesich s-
punk
mi
eine
posi i en
Zukun se wa ung
ü
das
Risiko
einen
Gesam aba
on
-
was
weiß
ich -10,
20
ode
30
%
zu
gewäh en.
Das
is
alle dings
ein
Wechsel
au
die
Zukun ,
den
e
zieh .
Das
is
eine
Be ach ung
des
einzelnen
Objek es.
De
E s e siche e
kann
abe
auch sagen, ich
habe
einen
so
und
so
ausges a e en
Bes and,
mi
dem
ich
insgesam
ganz
gu
ge ah en
bin. Ich
habe
hie
an
diesem
einen
Risiko
ein
spezi isches In e esse,
weil
da
dieses Risiko
mi
diese
Ve -
siche ungsa
ein
Schlüssel is ,
um
zum
Beispiel
die
K a ah zeug-
e siche ung
mi zubekommen,
abe
auch
ande e
Ve siche ungen. Ich
bin
also
be ei ,
dieses
Objek
in
meinen
an
sich gesiche en
Bes and
hineinzunehmen,
gebe
hie
einen
g öße en
Raba ,
de
an
sich
ü
das
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
86
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung
in
Aachen
1976
eine
Objek
nich
ge ech e ig
is ,
abe
in
meinem
Gesam bes and
un e geh ,
und
e b inge
je z
dem
We bewe b
in
ande en
Spa en
ein
Plus. Ich glaube, das
sind
die
d ei
E wägungen,
die
am
Ma k
eine
ganz wesen liche Rolle spielen
und
die
wah scheinlich,
was
die
e s e
E wägung
anbelang ,
om
Rück e siche e
akzep ie
wi d.
Was die zwei e
E wägung
anbelang , so
wi d
sie
om
Rück e siche e
wohl
auch
akzep ie ,
weil
da
de
posi i e
Schadens e lau
des einzelnen
Objek es
da
is
und
weil
übe haup
das
ganze
au
die
Zukun
ge ich e
is
und
auch
om
Rück e siche e
akzep ie
wi d.
Ob
de
Rück e siche-
e
be ei
is
mi zumachen,
wenn
jemand
einen
an
sich
gu en
Bes and
nun
du ch
He einnahme
einzelne
Objek e
an äng
zu
d ücken,
is
eine
ande e
F age. Vielleich
wi d
dann
hie
bei
uns
in
Deu schland
die
P axis
meh
om
obliga o ischen ins
akul a i e
Geschä
übe gehen,
so
daß
die Rück e siche e
imme
wenige
be ei
sind,
on
den
E s -
e siche e n
ganze
Bes ände
en
bloc
in
Rück e siche ung zu
nehmen.
De
be ei s
on
He n
Schmid
besch iebene Weg
wi d
imme
meh
begangen,
daß
nämlich
de
Rück e siche e
bei
de
Ta i ie ung
dabei-
sein
will
und
de
E s e siche e
das
nich
meh
als g undsä zliche
Ze s ö ung
de
Ve auensbasis
be ach en
da ;
das
Ve ah en
in
Ame ika
zeig nämlich,
daß
sich
do
de
Rück e siche e iel
meh
in
die
Ta i ie ung
des Einzelgeschä es einschal e , als es
bei
uns
in
de
Ve gangenhei
gewesen is .
(Mölle :
Und
wenn
nun
S ei
komm ?)
Wenn
S ei
komm
und
de
E s e siche e
solche Risiken
he ein-
nimm ,
nun,
dann
ollzieh sich das,
was
sich
am
no malen
Ma k
ollzieh . Die Rück e siche ungsp o ision
is
ja
de
P eis
im
Ve häl nis
zwischen
E s e siche e
und
Rück e siche e .
De
Rück e siche e
wi d
den
höhe en
P eis
ü
seine
Leis ung
e langen.
Wenn
de
Be-
s and
des
E s e siche e s
du ch
a11
zu
g oße
Wechsel
au
die
Zukun
ü
ihn
das
g öße e
Risiko bilde ,
wi d
ielleich
de
Rück e siche e
ü
die
He einnahme
des obliga o ischen Blockes
dann
einen
höhe en
P eis
e langen.
(Zu u :
P o
u u o!)
Schmid :
So,
wie
de
E s e siche e
iel
s ä ke
als
ühe
bemüh
is ,
den
Kunden
in
möglichs
ielen
Ve siche ungsb anchen
zu
bedienen,
so
wi d
e
diese
Übe legungen
au
die Rück e siche ung
übe agen
wollen
und
wi d
sich
übe legen
müssen, ob es möglich is ,
das
E s -
e siche ungs-Bündel
du ch
eine
gewisse
Bündelung
on
Rück e -
siche ungs e ägen
zu
kompensie en.
Nussbaume :
Is
die
a sächliche
Bedeu ung
de
P ämien ich linien
nich
wiede
on
de
konk e en
Ma k si ua ion
abhängig? Was
wi
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
87
o
uns
haben,
sind
im
wesen lichen
Mus e kalkula ionen,
Rich linien,
die
nich
e p lich end sind.
Das
zusä zliche
Papie
übe
die
Rück-
e siche ung
is
de
Ve such, sie e p lich end
zu
machen.
Wenn
ich
mi
o s elle,
daß
ela i
iel
We bewe b
am
Ma k
he sch ,
weil
eben
de
Risiken e lau
ande s
gewesen
is ,
und
auße dem
noch
in
Be ach
ziehe,
daß
auch
de
Rück e siche e
o
nich
ausschließlich
Rück e siche e
is ,
sonde n
auch
P imä e siche e
is , also
quasi
im
gleichen
Boo
si z
bzw.
de
Rück e siche e ,
wenn
e
ausschließlich
Rück e siche e
is ,
imme
wiede
den
Gesam isiken e lau
in
de
P imä e siche ung
im
Auge
ha ,
so
is
es o ensich lich
dann
so,
daß
die
einzelnen
Un e nehmen
die
Rich linien
un e sch eiben
we den,
die
Rück e siche e
an
sich,
da
alle
P imä e siche e
un e sch eiben
we -
den,
ga
nich
in
die
Lage
kommen,
hie
nun
wi klich
nega i
zu
eagie en,
noch dazu,
wo
sie
selbs
ja
auch
die
gleiche
güns ige
Ein-
schä zung des
Schadens e lau es
aus
de
unmi elba en
Ve gangenhei
haben
und
den
gleichen Wechsel
an
die
Zukun
auss ellen
we den.
Umgekeh ,
wenn
ich
einen
schlech en
Schadens e lau
habe
und
mi
die
zwei e
Klausel
anschaue,
dann
s eh
ja
da in:
"De
Zeden
wi d
den
Rück e siche e
anzeigen."
Dann
wi d
e
wohl
anzeigen
müssen.
Un e
4
s eh
dann:
"In
Zwei els ällen
en scheide
übe
die
Höhe
de
zu
be echnenden
P ämie
die
Tako."
Das
heiß ,
bei
schlech em
S a us-
e lau
wi d
es
en wede
ino iziell
zu
eine
Rück e siche ung
kommen,
ode
die
Tako
wi d
nich
nu
bei
übe
1
Millia de
ode
gegenübe
500
Millionen
ak i ie
we den,
sonde n
sie
komm
in
jedem
einzelnen
Fall
in
Ak ion.
Da
die
P ämien isiken
im
allgemeinen
ungüns ig
sind,
gib
es
kein
Ausweichen
in
ande e,
und
dann
wi d
sich plö zlich diese
Rück e siche ungsklausel
genauso
wi ksam
e weisen
wie
die
al e
Rück e siche ungsklausel,
weil
ein ach
mi
Bezugnahme
au
die
Ri-
sikene wa ung
ode
Schaden
e wa ung
die
gleiche Bezugsbasis
ü
alle
da
is
und
dami
diese
No malsä ze
ehe
eingehal en
we den,
also
im
P eis
nich
unmi elba
we bewe bswi ksame
Mus e egelungen
ü
die
Mus e kalkula ion.
Was
we bewe bsmäßig
he auskomm ,
häng
on
de
Ma k si ua ion
ab.
Fa ny:
Die
Rück e siche ungs e äge
können
auch
in
einem
ande en
E klä ungsmodell
beleuch e
we den.
Rück e siche ung
is
ü
den
E s e siche e
ein
"Vo p oduk ",
das
e
kau
und
mi
seinem
Selbs -
behal
zum
B u o e siche ungsschu z,
den
de
Kunde
bezieh ,
kom-
binie .
Nach
den
bishe igen
Übe legungen
is
de
Eind uck
au gekommen,
daß
de
Bescha ungsp eis
ü
Rück e siche ungsschu z
eng
mi
dem
Absa zp eis
ü
den
Ve siche ungsschu z
des
Kunden
e knüp
sei.
Die Mechanismen des Rück e siche ungsgeschä es scheinen dies auch
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94
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung
in
Aachen
1976
einen
seh
mäch igen
Pa ne
da , weil
ja
nich
nu
diese eine
Ve -
ag
bei
dem
Makle
läu ,
sonde n
e
eben
eine
Viel al
on
Ve ägen
kleine
und
mi le e
Indus ieun e nehmen
e mi el .
Zwa
gib
es
keinen
Ve band
de
Ve siche ungsnehme
ü
das
indus ielle
Geschä ,
ih e
S ellung
am
Ma k
is
abe
eno m
s a k.
Sons
wä e
es
mi
un-
o s ellba , daß
bei
einem
Ans eigen
de
Ve siche ungssumme
on
1973
zum
Jah
1974
das
P ämienau kommen
insgesam
gesunken
is .
Wenn
die
P ämien ich linien
zug unde
geleg
wo den
wä en
und
die
Ve siche ungssummen s eigen,
dann
kann
nich gleichzei ig das
P ämien-
au kommen
sinken. Ich inde
da ü
keine
ande e
E klä ung,
als
daß
die
Käu e sei e
wesen lich
s ä ke
als die Sei e
de
Ve siche e
wa .
Mölle :
Wenn
de
We bewe b
unk ionie ,
kann
man
doch nich
sagen, daß die Sei e
de
Käu e
ode
de
Ve siche ungsnehme
s ä ke
is .
Riege : Es
geh
abe
imme
nu
in
eine
Rich ung,
und
zwa
in
Rich ung
au
P ämiensenkung.
Das
ha
mi
die
Ve gangenhei
gezeig .
Umgekeh
ginge es
nu ,
wenn
alle Ve siche e eine
Einhei
bilde en.
Abe
das
un
sie nich .
Röpe :
Wu de
es ges ell , daß
aus
diesem
Käu e ma k
he aus
je z
schon
ein
lang is ige
Schaden
ü
die Feue e siche ung e wächs ,
weil
die Ve siche ungsp ämieneinnahmen
um
10
% zu ückgegangen
sind? Das
müß e
doch eine
Auswi kung
haben.
Riege :
Auswi kungen
zeigen sich noch nich ,
weil
die Schaden-
häu igkei nich anges iegen
is
und
G oßschäden ehlen. Deshalb
schein es
zu
Zei
nich
wei e
au egend.
Wenn
ein
Ve siche ungs-
e ag
au
e nün igen
Kalkula ionsg undlagen
au bau ,
die
E geb-
nisse
de
Ve gangenhei
so be ücksich ig
we den,
wie
sie
ma hema-
isch s a is isch be ücksich ig
we den
müssen,
dann
is
nich s dagegen
zu sagen.
Füh
das
zu
sinkende
P ämie,
dann
unk ionie
de
Ma k
öllig no mal.
(Mölle : Mich
wunde ,
daß Sie
das
als Zeichen
de
Ma k mach
de
Ve siche ungsnehme ansehen.)
Ich un e s elle,
daß
Ve siche ungskau leu e, die
in
den
Ve siche ungs-
un e nehmen
und
in
den
Vo s änden
si zen,
e nün ig
o gehen,
d.
h.
au
den
E gebnissen
de
Ve gangenhei
au bauend
ih e
P ämie
kalku-
lie en.
Wenn
sie das
abe
ä en,
dann
dü e
die
P ämie
nich so
s a k
sinken.
De
Schadens e lau
wi d
abe
au
Fün -Jah es-Basis
be echne .
Wenn
man
on
diesem Be echnungssys em
nu
aus
We bewe bsübe -
legungen
abweich , die
Ve nun
aus
dem
Spiel
läß
und
ein
Roule e
beginn , Wechsel
au
die
Zukun
zieh ,
dann
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
95
(Mölle :
Das
haben
so die Te mingeschä e
an
sich!)
is
das Spekula ion.
Wenn
die
Ve siche ungsgesellscha en
Speku-
la ionsgeschä e
be eiben,
dann
is
das
kein
Ve siche ungsgeschä
meh .
Schmid :
Ich
wü de
ge n
e suchen,
zu
un e scheiden
zwischen
de
Auswi kung
des
olls ändigen
We bewe bs
au
diesem
Gebie
eine -
sei s
und
zwischen
den
F agen
um
Ma k mach
und
Ma k gegenmach .
Dabei
wü de
ich
in
de
Gesam diskussion diese
Ma k mach age
in
den
Hin e g und
s ellen,
weil
sie
im
G unde
den
Blick
ü
das
wi k-
liche ,,102-P oblem"
üb .
Riege : Ich
bin
du chaus
be ei ,
on
Ma k mach
abzugehen
und
"Käu e ma k "
zu sagen.
Schmid :
Denken
Sie
bi e
an
die
Ma k mach
de
Au omobilhe s el-
le
bezüglich
ih e
Zulie e e ,
z.
B.
on
Gummi ahmen,
die
man
b auch ,
dami
die
Au o ü en
nich
so
lau
klappe n.
Wenn
Sie
s a
des
Gum-
milie e an en
den
Ve siche e
als
denjenigen
be ach en,
de
hie
Ve siche ungsschu z zulie e , so
is
doch die
F age
de
Ma k mach
nich
o al
umgekeh
zu
be ach en
-
und
dies alles nich
e wa
als
A acke
gegen
einen
Ma k pa ne
gesehen,
mi
dem
die Ve siche e
sons
g oßa ig
zusammena bei en.
Meine
Fi ma
ha
im
Jah e
1975
einen
P ämien ückgang
in
de
indu-
s iellen
Feue e siche ung
und
BU-Ve siche ung
on
8 %
gehab
und
einen
Zugang
in
de
Ve siche ungssumme
on
15010.
Das
is
je z
ein
E gebnis
diese
Kombina ion
zwischen
dem
nich
meh
geb ems en
We bewe b
eine sei s
und
gewissen sons igen
Fak o en,
die
auch
be-
s ehen
können,
wenn
man
das
Thema
Ma k mach
mal
öllig loslösen
will
on
gene ellen
Ta bes änden,
die
bes ehen
können
in
einem
üh-
igen
Ve hal en
gewisse
Makle
ode
bes imm en
Ve siche ungs-
nehme n,
die sagen,
wenn
du
das
in
dem
Ve siche ungszweig X nich
us ,
dann
nehmen
wi
die ganze
"Flo e"
in
ein
Au o. Ich
weiß
nich ,
wie
wei
Sie
das
in
den
egulä en
We bewe b
hineinnehmen,
daß
Ve -
äge
geb ochen
we den.
Das
ha
sich
nun
im
Ve siche ungsma k
in
diesen
Mona en
meh
gezeig .
Abe
das
üh
eigen lich nich zu
un-
se em
Ke np oblem:
Wie
wei
is
de
olls ändige
We bewe b
ein
P oblem
ü
diese B anche?
B uns:
Zu
den
Aus üh ungen
on
He n
Mol en e
möch e ich olgen-
des e gänzen:
E s ens: Ich
bin
ihm
dankba ,
daß
e
noch
einmal
bes ä ig
ha ,
daß
die
P ämien ich linie
auch
eine
seh
b auchba e
Bibel
ü
Ve siche-
ungsnehme
is . Wo
gib
es
eine
B anche, die
dem
Gegenpa ne
die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
96
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung in Aachen 1976
Kalkula ion
de a
o enleg ?
Auch
das
muß
einmal
un e s ichen
we -
den.
Jede
Ve siche ungsnehme ,
insbesonde e
die
g öße en
Ve -
siche ungsnehme ,
haben
ollen
Zugang
zu
den
Rich linien.
Sie
liegen
ihnen
o .
Sie
können,
wie
Sie
ganz
ich ig
sag en,
heo e isch
und
auch
p ak isch
selbs
e echnen,
welche
P ämie
nach
e nün igen,
d. h.
nach
den
G undsä zen
des
Buches
kalkulie
we den
müß e.
De
zwei e
Punk
be i
das
Thema
Ma k mach .
Wie
Sie
gehö
haben,
a bei e
Fa ben
Baye ,
ein
g oße
Ve siche ungsnehme ,
ohne
Makle
mi
seinem
Ve siche e .
In
diesem
Fall
sind
die
E ah ungen
mi
Makle n
nich
so
augen ällig.
Die
Makle
wissen
ih e
Möglichkei en
auszuspielen.
E hal en
sie
on
deu schen
Ve siche e n
kein
gu es
Angebo ,
machen
sie
einen
Sch i
übe
den
Kanal.
Das
is
seh
schnell
gemach .
Abe
wi
wollen
die
F age
Ma k mach
de
Ve siche ungs-
nehme
ohnehin
e was
in
den
zwei en
Rang
s ellen.
Schmid :
Unse e
Diskussion
läu
au
die
F age
zu:
Gib
es
eine
ka ell ech lich
akzep ie ba e
Lösung
ü
den
Fall
eines
e ns ha en
Zusammenb uchs
dieses
Ma k es?
Wenn
das
nich
de
Fall
is ,
wo on
ich pe sönliche ausgehe,
wie
wi d
sich
dann
nun
de
Mechanismus
im
indus iellen
Feue e siche-
ungsma k
ollziehen,
wenn
sich
hie
ganz
e ns e
wi scha liche
P o-
bleme
in
de
B anche
zeigen?
Ich
weiß,
daß
dieses
Thema
übe
den
Tages ahmen
hinaus üh .
Nu
wä e
eine
e ospek i e
Be ach ung
nich
olls ändig
und
auch
nich
olls ändig
eh lich. Diese
F age
s eh
auch
insbesonde e
im
Zusammenhang
mi
dem
USA-Ma k
und
mi
dem
englischen
und
dem
anzösischen
Ma k ,
die
als
We bewe be
hie
au e en.
Das
is
die
F age,
mi
de
wi
uns
spä e
auseinande se zen
müssen.
Röpe :
Da
ich
an
mein
einlei endes
Zi a
aus
dem
Ve siche ungs-
lexikon
e inne n,
wonach
au
dem
Ve siche ungsma k
kein
ollkom-
mene
We bewe b
bes eh .
Je z
haben
wi
gele n ,
es
bes eh
ein
ollkommene
We bewe b.
Schmid :
Zu
Zei
au
diesem
schmalen
Sek o ,
den
wi
behandeln.
WoU:
Wenn
ich
Sie
ech
e s ehe,
soll en
wi
uns
noch
au
die
F age
eins ellen,
inwiewei
§ 102 GWB
Ihnen
Schwie igkei en
be ei en
kann,
und
wenn
e
ungeeigne
is ,
wie
Sie
e mu en,
was
an
seine
S elle
i .
Das
schließ
wohl
auch
die
F age
ein:
Is
§ 102
GWB
übe haup
no wendig?
Schmid :
Das
wä e,
wenn
ich
das
mi
alle
Eh u ch
sage,
eine
dialek ische
Bean wo ung
diese
F age.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e de Diskussion
97
Klaue:
E lauben
Sie
mi
noch eine
Beme kung
zu
F age
des
We -
bewe bs
und
des
Ma k es,
und
zwa
im
Zusammenhang
mi
den
Bei-
ägen
de
He en
Riege ,
B uns
und
Schmid .
In
diesem K eise
b auche
ich
keine
Aus üh ungen
zu machen,
wie
ein
Ma k
unk ionie en
soll
mi
dem
Wechselspiel
on
Angebo
und
Nach age
und
mi
den
Vo aus-
se zungen
ü
einen
ech en
Ma k mechanismus.
He
Schmid
ha
in
seine
übe sich
N .1
die
En wicklung
de
Du chschni sp ämien
ü
Feue
on
1972
bis
1975 o geleg . Sie sehen,
daß
die
En wicklung
on
1972
on
1,74
übe
1973
mi
1,93
gegangen
is
und
1974
wiede
gesunken
is
au
1,74, 1975
au
1,40 bis 1,45.
Mi
Siche hei
is
au
jedem
Ma k
das
Absinken
des
P eises
ein
Anzeichen
ü
We bewe b
de
Anbie e .
Dies is ,
glaube
ich, eine
Binsenweishei
und
ha
mi
Mach agen
de
Nach age
e s
einmal
übe haup
nich s
zu
un.
Ob
und
wie
die Nach age
o ganisie
is
ode
welche
Ma k -
an eile
sie
ha ,
spiel
keine
Rolle,
sonde n
das
Absinken
des
P eises
kennzeichne das
no male
S eben,
sich
au
de
Anbie e sei e
übe
Nachlassen des
P eises
einen
g öße en
Ma k an eil
zu siche n.
Diese
Einsa z
des
We bewe bspa ame e s
P eis
ollzieh sich
au
allen
Mä k en,
nich
nu
au
dem
Ve siche ungsma k ,
in
de
E wa ung,
daß
die
bishe
eingese z en Ressou cen
übe
das
He anziehen
on
neuen
Ma k an eilen
die augenblicklichen
Ve lus e
de
Di e enz
zwischen
dem
bishe igen
P eis
und
dem
neuen
he abgese z en
P eis
ech e igen
und
wiede
he einholen.
Au
dem
Feue ma k
sind
die
Anbie e
aus
ih e
augenblicklichen
Si ua ion
he aus
selbs zu
de
Au assung
gelang ,
daß
sie
im
P eis
Nachlässe
machen
können,
um
das
We bewe bsmi el
P eis
so einzu-
se zen,
daß
sie sich
g öße e
Ma k an eile
siche n.
Wenn
das
ein
Wechsel
au
die
Zukun
is ,
dann
mag
dies
eine
sein. Es
is
abe
jedes
we -
bewe bliche
Ve hal en
eines
no malen
Anbie e s
insowei
ein
Wechsel
au
die
Zukun .
Diese
Ve hal ensweise
hie
un e scheide
sich on
de
Ve hal ensweise
au
ande en
Mä k en
übe haup
nich .
Wi
können
uns
da übe
un e hal en,
ob
das
hie
au
diesem
Ma k
angesp ochene
Gu
-
ode
sp ich
hie :
Diens leis ung
-spezi ische
Besonde hei en
ha ,
die diesen Wechsel
au
die
Zukun
au
diesem
Ma k e
hie
ielleich
ge äh liche
we den
lassen. Dies soll
abe
mi
Bes and eil
de
Diskus-
sion
übe
die
Besonde hei en
dieses
Ma k es
sein, die ech e igen,
daß
diese
Ma k
nich
ollkommen
dem
O dnungsp inzip
des
We be-
we bs
un e lieg .
Abe
Anzeichen
ü
eine
Ge äh dung
de
Anbie e
ode
ü
eine
Ge äh dung
de
gesam en
B anche
aus
dem
Einsa z
eines ganz
no malen
We bewe bsmi els
und
eines
ganz
no malen
Ma k e hal ens
e mag
ich
e s
einmal
nich
zu
e kennen.
Wenn
die
Un e nehmen
heu e
de
Au assung
sind,
daß
sie
aus
de
zu ückliegen-
den
Schadensen wicklung
das
We bewe bsmi el
P eis
im
We bewe b
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
93
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98
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
um
den
Ma k an eil
einse zen können,
dann
we den
sie
das
nu
so
lange
un
können, solange sie nich
wiede
aus
de
E ah ung
he aus
wissen, daß diese
P eis
nich
meh
aus eich .
Dann
muß
diese P eis,
ob
mi
Ma k nach
de
Nach age
ode
ohne Ma k nach
de
Nach a-
ge , nach
oben
gehen. Ich meine,
daß
dies auch
wiede um
ü
jedes
ma k wi scha liche
Ve hal en
ein
ganz
no males
Elemen
is ,
denn
wenn
die Kos en
ü
einen
Anbie e
eines Tages s eigen,
muß
e
mi
seinen
P eisen
hochgehen. Dies
is
e an wo liches
un e nehme isches
Ve hal en.
Die
Kos en
sind
hie
ü
das
Ve siche ungsun e nehmen
die
Be äge,
die
das
Un e nehmen
au zuwenden
ha ,
um
Mi a bei e
zu
en -
lohnen. Wie jedes
ande e
Un e nehmen,
so
kann
auch
ein
Ve siche-
ungsun e nehmen,
wenn
es
We bewe b
be eiben
will, diese P ognose
übe
den
in
Zukun
zu
nehmenden
P eis
am
Ma k
imme
nu
on
ückwä igen
Da en
he nehmen,
on
eine
Gewinn-
und
Ve lus ech-
nung, die
in
de
Ve gangenhei
lieg
und
die
dem
Un e nehmen
je z
die Siche hei gib ,
in
Zukun
das
We bewe bsmi el
P eis
höhe
ode
nied ige
einse zen zu können.
Röpe : Die
S a is ik
zeig , daß sich die
B u oschäden
on
Jah
zu
Jah
ungewöhnlich un e schiedlich en wickel haben. Sie
wa en
im
Jah e
1974 bei
den
s a k
anges iegenen
B u op ämien
auße o den lich
nied ig. Ich age:
Kann
man
ielleich
on
einem
Le np ozeß
de
Indus ie,
ausgelös du ch die Ve siche ungsgesellscha en, ausgehen,
de
besag , daß
man
je z
besse
mi
PVC
und
ähnlichen
Dingen
um-
zugehen
e mag?
Kann
man
sich
je z
besse
gegen solche
Ge ah en
absiche n? Vielleich
ha
man
auch
bei
diesen G oß
isiken
gele n , sie
zu meis e n. Demnach
kann
sich sozusagen die
Quali ä
de
Wa e
geände
haben,
und
das
komm
im
P eis
zum
Ausd uck.
B uns: Das
is
siche lich
mi
on
Belang. Alle dings müssen
wi
kons a ie en,
daß
im
e gangenen
Jah
nu
noch 670000
Sp inkle
ins allie
wu den.
Das sind
e wa
halb
so iel
wie
1972.
O enba
haben
die
In es o en
doch
den
Ro s i
angese z . Das
s imm
mi
unse en
E ah ungen
übe ein,
muß
abe
in
de
Folge die Schadensgeneig hei
de
Risiken d as isch e höhen.
Dahe
e wa en
wi ,
daß die Schadens-
ku e
nach oben
läu .
Fa ny: Ich möch e diesen en scheidenden
Punk
de
We bewe bs-
p ozesse ein
wenig
e läu e n.
Folgendes
is
de
Ausgangspunk :
In
einem
Ve siche ungszweig,
e wa
in
de
indus iellen
Feue e siche ung,
we den
ku z-
und
mi el is ig
Gewinne
e ziel . Die Ve siche ungs-
nehme
ode
ih e
Makle
eagie en
da au
so, daß sie
P ämiensenkun-
gen
e langen;
häu ig
bie en
auch die Ve siche e
on
sich
aus
P ä-
miene mäßigungen
an,
um
ih en
Ma k an eil
zu
hal en
ode
zu
e -
wei e n.
Selbs
im
Bes and
lang is ig es geleg e Ve siche ungs e -
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2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
99
äge
können
solche
P ämiene mäßigungen
ohne
Schwie igkei en
e -
einba
we den.
Da
g oße
Indus iekunden
Ve siche ungspo e euilles
mi
ielen
Millionen DM
P ämien
besi zen, sind solche
p ämienpoli-
ischen
S a egien
du chaus
on
Bedeu ung.
Diese
P ämiensenkungs-
p ozeß
geh
meis
ech
unkon ollie
o
sich, bis sich
bei
einigen
ode
allen
Ve siche e n
die
e s en
Ve lus e
zeigen.
De
umgekeh e
P ozeß, nämlich die
P ämiene höhung
zu
Besei i-
gung
de
Ve lus e,
unk ionie
keineswegs
in
eine
so
au oma isie en
Weise.
Wede
die
Ve siche ungsnehme
noch
ih e
Makle
bie en
on
sich aus
P ämiene höhungen
an.
Wenn
die Ve siche e solches
e lan-
gen,
weisen
die
Kunden
au
lang is ige
Ve äge
hin
und
e weige n
bis
zum
Ablau
jede
P ämiene höhung.
Häu ig
sind die Ve siche e
selbs
in
länge
anhal enden
Ve lus si ua ionen
op imis isch
und
glau-
ben,
daß
die
Ve lus e
nu
eine
o übe gehende
Zu allse scheinung
seien. Die
Ve lus si ua ionen
we den
also ch onisch,
weil
die
Ve -
siche e die
P ämien
nich
e höhen
wollen
ode
nich
e höhen
können.
De
We bewe b
zu
Besei igung
on
Gewinnma gen
unk ionie
also bes ens,
zu
Besei igung
on
Ve lus ma gen
unk ionie
e
nich .
Die
G ünde
ü
dieses
Dilemma
sind iel äl ig.
Eine
bes eh
da in,
daß
die
Signal unk ion
on
Ve lus en
ech
schwach is .
Ein
zwei e
is
de
Op imismus
de
Ve siche e , die
zum
Zei punk
de
P eis e einba ung
ja
nu
die
Kos en
des Ve siche ungsschu zes
aus
In o ma ionen
de
Ve gangenhei
schä zen
können;
und
diese
Schä zungen
allen
egel-
mäßig
op imis isch aus,
was
le z lich
nu
Sozialpsychologen
e klä en
können.
Von
i gendeinem
Zei punk
an
e lang
die Au sich sbehö de,
daß
eine ch onische
Ve lus si ua ion
"sanie "
wi d.
Da
de
Ma k mecha-
nismus
dies nich
bewe ks elligen
kann,
wi d
nach
kollek i en
S a-
egien
de
Ve siche e gesuch ,
was
dann
häu ig
zu
Ka ellen
üh .
Die
en scheidende
F age
is
nun, ob
ein
allgemeines
In e esse
(de
Ve -
siche e ,
de
Ve siche ungsnehme ,
de
Au sich sbehö de, des S aa es)
da an
bes eh ,
daß
lang is ige
Ve lus si ua ionen
besei ig
we den
ode
nich ,
und
diese
F age
münde
wiede
da in
ein, ob
Konku se
on
Ve siche e n
au
alle
Fälle
abgeweh
we den
sollen
ode
nich .
Ramm:
De
wesen liche
Punk
is
doch,
daß
de
We bewe b
nich
unk ionie .
Es
gib
eine Reihe
on
Hinweisen
aus
ande en
B anchen,
in
denen
auch
Ve lus si ua ionen
in
de
le z en
Zei
en s anden
sind.
Die
F age:
Wie
be einig
man
eigen lich
do
die Ve lus e?
übe wieg
do
auch
de
Op imismus
au
die
kün ige
En wicklung?
Hal en
die
Un e nehme
Ve äge
du ch,
ode
s oßen
sie
zum
Beispiel
So imen s-
eile
ode
einzelne
Kunden
ab, die besonde s schlech e Risiken bie en,
indem
sie
au
bes imm e
So imens eile
e zich en?
Das
is
doch die
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100
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung in Aachen
1976
in
de
P axis
allgemein übliche Fo m,
in
de
man
Ve lus e
eduzie en
kann.
Man
muß
die
Ve lus quellen
es s ellen
und
sie ausschal en.
Ein
Un e nehme ,
de
nich so
denk
und
sag , lassen
wi
es doch
da au
ankommen,
Ve lus quellen
hin,
Ve lus quellen
he ,
de
in e essie
uns
übe haup
nich ,
wi
wi scha en
wei e
wie
bishe . -
Ein
solche
Un e nehme
is
ehl
am
Pla z.
He
Fa ny,
Sie sagen, es
nü z
dann
nu
das
Ka ell.
Wi
haben
abe
gehö , daß es
wohl
noch ein
ande es
Ko ek i
gib , nämlich
zum
Beispiel die Rück e siche e . Die
hal en
ja
nich s ill, die sagen nich ,
die sollen
plei e
gehen
und
Ve lus e machen so iel sie wollen. Sie selbs
haben
o hin
gesag , es
wi d
die
Ren abili ä
des Gesam po e euilles
angeschau ,
und
so
wie
sich
da
e was
e schlech e ,
we den
die Rück-
e siche e
mun e
und
eagie en.
Das
is
doch eine du chaus
e nün -
ige
und
wah scheinliche Reak ion, daß die
au
diesem Wege selbs
e was
gegen diejenigen
un e nehmen,
die
aus
eigene
K a
nich
eagie en
und
sagen, machen
wi
einmal
so
wei e
wie
bishe . Sie
we den
nun
übe
den
Rück e siche ungsma k gezwungen zu eagie en.
Vielleich
b auchen
wi
ga
nich die Ve siche ungsau sich
und
iel-
leich auch
kein
Ka ell.
Das
müß e
man
zumindes
in
diesem
Zusam-
menhang
be ücksich igen.
Ich möch e noch eine
Beme kung
zu
den
P ämienemp ehlungen
an-
schließen. Die Ta sache,
daß
wi
in
den
P ämien ich linien
so
e heb-
liche Abschläge
haben
-es
wa
gesag
wo den,
wi
bie en
ein ach
an
minus
20
0/0,
bei
ihnen
s eh
de
Schni
bis zu
50
%
Un e bie ung
-,
wi
doch die
F age
au , ob diese
He en
diese
P ämienemp ehlung
den
O ien ie ungscha ak e
beimessen,
wie
e
hie
in
einigen
Bei ägen
apos ophie
wo den
is .
Is
es so,
daß
sich
de
Ve siche ungsnehme
an
diesen
P ämienemp ehlungen
wi klich
o ien ie en
kann?
Wenn
es so
is , daß
in
de
P axis
so e hebliche Abschläge gemach
we den,
müß e
sich
das
Ka ellam
doch agen: Mondp eise?
Dü en
P eisemp eh-
lungen, die
so
e heblich
un e bo en
we den,
unbeans ande
wei e
ku sie en? Das
is
eine
F age,
die
in
diesem
Zusammenhang
ges ell
we den
muß. Ich weiß,
was
das
ü
P obleme
au wi .
Soll das
Ka ellam
nun
on
sich
aus
die
P ämienemp ehlungen
ko igie en?
Das
sind
Pe spek i en,
die
beinahe
apokalyp isch sind,
wie
mi
schein .
Abe
zumindes
s ell
sich diese
F age
mi
alle
Deu lichkei .
Ein
wei e e
Punk
in
diesem
Zusammenhang:
Es
is
gesag
wo den,
daß
die
G oßun e nehmen
zwa
zum
Teil
in
eigene
Regie a bei en,
die
kleine en
und
mi le en
mi
Makle n.
Gil
das
gene ell? Schließen
alle
kleinen
Un e nehmen
nu
übe
Makle
ab?
Wenn
das
nich
de
Fall
is ,
und
sie
bekommen
on
einem
Ve siche ungs e e e
dieses
Buch o geleg
mi
dem
Beme ken,
das
is
die
absolu
ich ige
Kalku-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7 Schwe p1.lnk e de
Disk1.lssion
101
la ion,
da an
müß
ih
e1.lch
hal en,
das
is
das übliche,
was
wi
den
Abschlüssen
zug unde
legen,
wenn
es
abe
so is ,
daß
in
ielen
Fällen
um
20
bis
50
O o
un e bo en
wi d,
so
we den
ande e
kleine
Kunden,
die nich
zum
Makle
gehen,
abe
dieses
We k
o geleg
bekommen,
au
diese
Basis abschließen. Das
is
meines E ach ens eine e hebliche
Ungleichbehandlung.
S ell
sich
hie
nich
das
P oblem
de
Mondp eise
on
neuem? Das
müß e
unbeding
zu einem
Eing ei en
des
Ka ellam es
üh en,
das
da au
hinweis ,
wie
die Ve häl nisse
au
diesem
Ma k
liegen
und
daß
es sich
nich
um
P ämienemp ehlungen
handel ,
die
übliche weise
zug unde
geleg
we den,
sonde n
daß hohe Abschläge
zugelassen
we den.
In
diesem
Zusammenhang
müß e
man
ü
Au -
klä ung
so gen.
Heuss:
G a ie ende
is
jedoch die
F age,
wie
die
Un e bie ung
de
Ve siche e bei
de
P ämien es se zung
zu
in e p e ie en
is . Bei
In-
dus ieun e nehmungen
is
es
mi
e s ändlich, sich
bei
s a k
zu ück-
gegangene
Nach age
mi
P eisen
zu ieden
zu geben,
mi
denen
neben
den
a iablen
Kos en
nu
ein
Teil
de
ixen
Kos en gedeck
we den.
Man
ho ,
bei
wiede
ans eigende
Nach age die
Kapazi ä en
wiede
auszunu zen
und
dabei
kos endeckende
P eise
zu e zielen. Beim
Ve -
siche ungsgewe be
gib
es hingegen
einen
solchen
on
de
Kapazi ä
abhängigen
Kos en e lau
nich . Ich
age
dahe
nach
den
G ünden,
die
wiede
zu
P ämien
üh en
sollen,
mi
denen
die
zu
e wa enden
Schäden abgedeck
we den
können.
De a ige
G ünde
müssen
o han-
den
sein,
da
ich
mi
nich
o s ellen
kann,
daß
ein
Ve siche e
P ämien
se z , die a
la
longue zu
nied ig
sind. Vielleich
is
die
An wo
au
eine
ande en
Ebene
zu suchen. Es is nich ausgeschlossen,
daß
eine solche
e ah ene
Si ua ion
die
Zei
ü
Ka ell e einba ungen
ei
mach ,
womi
die Vo ausse zungen
ü
ein
Anheben
de
P ämiensä ze
gegeben
sind. Soll e dies
im
E wa ungsho izon
liegen, so
wü de
mich
eine
empo ä e
De ou ie ung
des
Ma k es
du ch nich kos endeckende
P ä-
miensä ze nich
e wunde n.
Mölle : Sie
haben,
He
Heuss,
meine
G undgedanken
schon
o -
geb ach . Ich
we de
das
zunächs du ch zwei
Beme kungen
zuspi zen.
Wenn
Ih e
Hypo hese ich ig is ,
und
ich meine,
daß
iel
da ü
sp ich ,
dann
könn e
man
übe spi z
sagen,
daß
die Aussich
au
eine
Ka ell-
lösung,
wenn
mal
die Dinge
seh
schlech lau en,
eben
mi
dazu
bei-
äg ,
daß
sie schlech lau en,
weil
man
ja
ande n alls
sich ohne diese
Ho nung
wesen lich o sich ige
e hal en
wü de.
Meine zwei e
Beme kung:
Wi
haben
iel
übe
die zyklische En wick-
lung
des
Ma k es
gehö .
Is
eben
ielleich
de
gegenwä ig
so
s a k
un e s ichene
We bewe b
die Folge da on,
daß
wi
o he
du ch die
Ka ellösung
übe höh e
P ämien
ha en?
Wenn
wi
sie nich
bekom-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
102
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung
in
Aachen
1976
men
hä en,
dann
wä e
auch diese
s a ke
We bewe b
mi
den
adi-
kalen
P ämiensenkungen
ga
nich einge e en. Ich
bin
neugie ig, ob die
He en
aus
de
P axis
dazu
e was
zu sagen wissen.
He
Fa ny,
Sie
haben
die
F age
angeschni en, ob
man
Ve lus e
haben
will
ode
nich ,
das
sei
ja
ein
Punk ,
übe
den
man
sp echen könn e.
Wenn
es so
wä e,
daß
die Ve siche ung
eine
Feue e siche e
im
Indus iegeschä
wä en,
könn e
man
auch
einmal
einen
Konku s
in
Kau
nehmen. Das
is
auch
ü
die Ve siche ungsnehme heilsam, die
un e
Ums änden
dann
ohne
Ve siche ungsschu z das ehen,
wenn
sie
eben
einen
Ab-
schluß
mi
eine
Gesellscha
ge ä ig
haben, die
im
We bewe b
zu
g oßzügig
in
bezug
au
die
P ämiensenkung
wa .
Die Ge ah , die
mi
Ve lus en
e bunden
is , schein
mi
eben
da in
zu liegen -
da übe
müß e
man
nachdenken
-,
daß
nun
die Ve siche e eben nich
nu
die
Indus ie-Feue
be eiben,
sonde n
noch eine
Fülle
ande e
Ve siche-
ungsspa en,
da un e
ge ade
solche, wo
das
Massengeschä
mi
nich -
in o mie en
Ve siche ungsnehme n
o he sch
und
die
Ge ah
bes eh ,
daß
übe
die Ve siche ungsgesellscha en die
Haushal e
in
de
no malen
Haus a s e siche ung
die
nied igen
P ämien
mi inanzie en, die
im
Indus ie-Feue geschä genommen
we den.
Es
auch
eine
seh
schwie-
ige wi scha spoli ische
F age
ü
das
Bundesau sich sam au :
Wann
wi d
es eing ei en,
wenn
z.
B.
Ve lus e
in
de
Indus ie-Feue
bes ehen, wobei
wi
uns
kla
sind,
daß
de
Ausgleich
on
Ve lus en
in
de
Indus ie-Feue
bis
zu
einem gewissen
G ade
eine Angelegen-
hei
is , die zu
den
Ges al ungsmöglichkei en
de
Fi men
gehö ,
weil
e wa
bei
de
Kos enzu echnung doch
ein
e hebliche
Spiel aum
bes eh ?
Wenn
also
de
Schu z
de
Haus a s e siche ungsnehme
o
de
Be-
las ung
mi
Ve lus en
im
Indus ie-Feue geschä eine
seh
hohe
P io i-
ä
in
de
Poli ik
des Au sich sam es einnimm ,
dann
haben
wi
wiede
diesen
une wünsch en
Zus and,
daß
seh
schnell eingeg i en
wi d
und
man
nich
wa e ,
bis sich die
Ve lus e
im
Lau e
eine
länge en
Zei pe iode no malisie en.
Man
muß
also
seh
so g äl ig
abwägen
zwischen
dem
Schu z
de
kleinen
Ve siche ungsnehme eine sei s
und
dem
Gu ,
das
wi
auch
e hal en
wollen, nämlich einem
no mal
unk-
ionie enden
We bewe b
im
Indus iegeschä .
In
diesem
Zusammenhang
noch eine spezielle
F age:
Wenn
wi
on
Ve lus en
sp echen, die du ch diesen
We bewe b
ein e en,
de
zu
Un e bie ungen
ge üh
ha
und
nich
meh
kos endeckende
P ämien
e laub ,
dann
müssen
wi
doch auch die Rück e siche ung be ücksich-
igen. Vielleich
gib
He
Fa ny
da übe
noch Auskun . Wo
e en
diese
Ve lus e
au ? Sie
können
bei
den
E s e siche e n
und
bei
den
Rück e siche e n
au e en.
Wenn
man
die Ve siche e alle zusammen
be ach e ,
müß e
man
die Rück e siche e dazu nehmen. Müssen
nun
auch die Rück e siche e nach
Spa en
ge enn
Rechnung legen,
ode
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2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
103
i
bei
ihnen
p ak isch
schon eine
Poolung
zwischen
allen
Ve -
siche ungsspa en
ein? Ich
en nehme
aus
dem
Kop nicken,
daß
die
Poolung
s a inde .
(Schmid : Umgekeh !)
Keine
Poolung, also
ge enn .
Da
kann
man
es
ja
s a is isch
ohne
wei e es
e mi eln.
Woll: Ich
kann
nu
in
den
Cho
de e
eins immen, die
ein
wenig
Unbehagen
zu
den
Aus üh ungen
on
He n
Riege
und
He n
Fa ny
haben.
Was
uns
da geleg
wo den
is ,
läu
da au
hinaus,
de
We -
bewe b
in
de
Ve siche ungsb anche
unk ionie e
nu
als
Einbahn-
s aße.
Diese
E klä ung
is
wissenscha lich
unbe iedigend.
Es
wu de
gesag
-
das
habe
ich
einige maßen
beg i en
-,
wieso es nach
un en
geh .
Abe
wieso es
nich
nach
oben
geh ,
da übe
ehl
bishe
eine
E klä ung.
Die
F age
kann
nu
sein:
Sind
es
Eigen ümlichkei en
dieses
Gewe bes
ode
Eigen ümlichkei en, die
mi
dem
Gewe be
nich s
zu
un
haben?
Nach allem,
was
wi
gehö
haben,
gib
es
Besonde -
hei en
des Ma k es, die
mi
dem
Geschä sbedü nis
de
e siche en
Indus ie
di ek
nich s zu
un
haben.
Es
liegen
Zu älligkei en
o , die
wi
sons auch
kennen,
beispielsweise die
Lau daue
de
Ve äge.
Die
is
doch
e ände ba ,
weil
man
nich
au
bes imm e
Ve agslau zei en
ixie
is .
Wenn
sich
Ve agslau zei en
als
zu
lang
e weisen
-das
haben
wi
auch in
Ta i e ägen
gehab
-,
dann
e einba
man
kü ze e
Lau zei en,
um
sich
besse
anpassen zu können.
Ode
es
mag
sich
he auss ellen,
ü
die Ve siche ungswi scha sei ypisch,
daß
die
kün ige
En wicklung
in
de
Regel zu op imis isch
we de.
Is
es
wi klich
eine
Eigen ümlichkei
dieses Gewe bes,
daß
man
sys ema ische
Fehl-
einschä zungen
übe
die
Zukun
i ?
Wo au
be uhen
sie?
Is
das
nich schon die Einschä zung
eine
wi scha spoli ischen Kons ella ion.
weil
man
da au
e auen
kann,
daß
das
Gewe be
o
Konku sen
be-
wah
wi d?
Das
kann
schon
die
Ve hal ensweisen
beein lussen.
Ode
is
es nich eine Folge
de
Ma k s uk u ?
Wi
wissen
aus
de
Wi -
scha s heo ie,
daß
P eise
bei
eine
bes imm en
Ma k s uk u
un e -
schiedliche
Elas izi ä en
haben,
nach
un en
elas ische sind als nach oben.
Es
kann
also auch
in
de
Ma k s uk u
liegen.
Ode
is
de
Zei ho izon
alsch
gewähl ,
e wa
weil
wi
je z
;in
de
Talsohle sind? Es ging
he un e ,
'so
daß
manches
da ü
sp ich
abzuwa en,
daß
es
on
allein
wiede
au wä s
geh . Es
bleiben
ü
mich eine Reihe
on
F agen,
die
zunächs
einmal
da au hin
un e such
we den
müssen,
inwiewei
sie
ma k ypisch
und
inwiewei
sie
du ch
die
Wi scha spoli ik
o ge o m
sind.
Nussbaume : Die
He en
on
de
Ve siche ungswi scha
üh en
als
E klä ung
ü
sinkende
P eise
ode
P ämien
an,
daß
es einen
oll-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
110
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
Schmid :
Wi
haben
ein
Un e nehmen,
das
100
Jah e
e siche is .
Sie
haben
uns
die Police
in
goldenem
Rahmen
geschenk .
Abe
das
is
ein
ausgesp ochene Ausnahme all.
Zwa
is
die
indus ielle
Feue -
e siche ung nich
ein
Ein ageshandelsobjek ,
abe
die
Fluk ua ion
is
doch
g öße
als
man
sich o s ell .
Röpe :
Können
Sie
uns
einen
P ozen sa z
nennen?
Schmid : Nein, das
is
schwie ig. Ich
kann
es nich .
Riege : Aus
den
Un e lagen
des Au sich sam es
is
e sich lich,
wie
de
Bei ag
ü
eigene Rechnung
on
1973
au
1974 schwank .
Wi
können
wohl
on
einem
T end
sp echen,
bei
dem
die
Kleinen
langsam
on
den
G oßen
aus
dem
Geschä
ged äng
we den.
Mol en e :
Ein
Wechsel
inde
seh
häu ig
s a ,
besonde s bei
g öße en
Objek en.
Abe
bei
g öße en
Objek en
zeichne nich
nu
ein
Ve siche e , es
können
15
ode
30
sein.
Inne halb
diese
Zahl
de
Mi e siche e
gib
es
lau end
Ve ände ungen,
und
zwa
aus gewissen
Übe legungen
des Ve siche ungsnehme s.
E
will
den
einen
ode
an-
de en
Mi e siche e
s ä ke
he annehmen.
Inso e n
sind
imme
Ve -
ände ungen
da.
Röpe :
Man
kann
also es s ellen, daß.
in
diesem Be eich
de
Ma k
zum
Spielen
komm .
Ramm:
Aus
den
Zahlen
ü
die
Aachene
und
Münchene Ve siche-
ung
AG
geh
zwei els ei
he o ,
daß
die
Ve minde ung
de
P ämien-
einnahmen
o ensich lich zwei U sachen
ha
bzw.
haben
kann,
einmal
die
Wi kung
des We bewe bs, die
zu
Senkungen
ge üh
ha .
Das
is
de
eine Aspek .
De
ande e
Aspek
is :
Fü
einige kleine e Ve siche-
ungen
gil ,
was
He
Riege
gesag
ha ,
daß
sie o ensich lich
im
We bewe b
nich so lexibel gewesen sind,
um
den
Ve ände ungen
de
Ma k lage
schnell
genug
zu
olgen
und
deswegen
on
ande en
Ve siche e n
aus
dem
Felde
geschlagen
wo den
sind. Das
sind
diese
beiden
Komponen en. Beides sp ich
ü
die
Wi ksamkei
des
We -
bewe bs.
Abe
das
is
eigen lich auch
au
ande en
Mä k en
üblich.
Man
kann
das
nich
ohne
wei e es
ü
schlech hal en,
zumal
die
Un e nehmen,
wie
das
de zei
de
Fall
is ,
wohl
noch
mi
den
e -
minde en
P ämieneinnahmen
zu ech kommen.
Schmid : Wo
is
die
Beda sp ämie
eindeu ig
un e sch i en?
Das
is
das
P oblem
de
e siche ungs echnischen Sei e. -Was die
Feue -
und
BU-Ve siche ung
be i ,
so
is
ein
Punk
bishe
noch nich
kla
he ausgekommen:
Es
gib
nämlich nich
nu
Mi e siche ungen,
sonde n
auch
den
Wechsel
on
eine
Mi e siche ungsdeckung
zu
Alleinzeich-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
111
nung
des
ganzen
Risikos
du ch
einen
E s e siche e
plus
e höh e
Rück e siche ung. Auch diese Ta sache
spiel
im
We bewe b
eine
Rolle. Das heiß , es "schluck "
ein
E s e siche e
ein
ü
ihn
zu
g oßes
Risiko
du ch
Un e bie ung
de
P ämie
de
Mi e siche e
und
e such
es
dann,
au
dem
in e na ionalen
Rück e siche ungsma k
un e zub in-
gen.
Das
is
ein
klassische Fall,
in
dem
sich
eine
Länge is igkei
de
Ve äge
auswi k .
Wenn
ein
E s e siche e
ein
ü
ihn
iel
zu
g oßes
Risiko
zu
100 010 deck , es
o dnungsgemäß
de
Rück e siche ung gib ,
abe
nu
die
Rück e siche ung
ü
einen
Teil
de
Lau zei
ha ,
so
kann
ein
bedenkliches
P oblem
en s ehen.
Riege : Dieses
P oblem
beschä ig
die
Kleinen
imme
meh ,
denn
sie
spü en,
daß
sie aus
de
Mi e siche ung
he ausged äng
we den.
Röpe :
Läß
sich
gegenwä ig
endenziell es s ellen,
daß
im
Käu e -
ma k
die
Käu e
e suchen, möglichs
lang is ige
Ve äge
abzuschlie-
ßen,
wäh end
die
Ve siche e
umgekeh
das
In e esse
haben,
ku z-
is ige
Ve äge
abzuschließen?
Riege :
Bei
unse e
an änglichen Diskussion
habe
ich
übe leg ,
ob das
Am
nich
länge is ige
Ve äge,
also
übe
ein
Jah ,
als
Mißs and
ansehen
und
e bie en
müß e!
Das
wä e
alle dings
ein
seh
schwe e
Ma k eing i .
Nussbaume : Ich ziehe
einmal
den
K edi sek o
zum
Ve gleich
he an.
Do
ollzieh sich
de
We bewe b
au
dem
Gebie e
de
Nebenkos en.
Wenn
ich dies
au
den
Ve siche ungsma k
übe age
und
mi
einmal
die
Kalkula ion
anschaue,
dann
haben
wi
den
E wa ungswe
de
B u o-
schäden.
Da ü
gib
es
die
P ämien ich linien.
Da an
häl
man
sich.
Abe
ich
habe
Schaden egulie ungskos en, Be iebskos en,
Au wendun-
gen
ü
den
Ve siche ungsbe ieb.
Das
sind
Nebenkos en.
Meine
F age
is :
Sind
diese genauso es gebunden,
ode
wi d
hie
s ä ke
a iie ?
Ich
könn e
mi
o s ellen,
daß
die
allgemeine
Kos en endenz
au
dem
Diens leis ungssek o
du chschläg ,
die
Un e nehmungen
abe
nich
in
de
Lage
ode
willens
sind,
hie
mi zugehen.
Die
g öße en
Ve siche ungsun e nehmen
haben
s ä ke e
echnische
Ra ionalisie ungs-
möglichkei en
und
Wei e wälzungsmöglichkei en bzw.
können
diese
A
on
Kos en
nu
einigen
G uppen
on
Ve siche ungsnehme n
au -
e legen
und
die
ande en
du ch u schen
lassen. Das
kann
seh
s a k
die
We bewe bssi ua ion
e ände n
bzw. sich
seh
nach eilig
ü
die
kleine en
Ve siche ungs
un e nehmen
auswi ken.
Riege : Die
Kos en
sind
heo e isch
ein
manipulie ba e
Ansa z.
Sie
dü en
es
an
sich nich ,
und
wi
ach en
da au ,
daß
es die Ve siche ungen
nich
un.
Sie
we den
imme
in
Ve suchung kommen,
die
Kos en
je
nachdem
hin
und
he
zu
schieben.
Wi
e suchen, das zu
e hinde n.
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112
2.
Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen
1976
Bei
de
Kalkula ion
diese
P ämie
können
sie
einen
bes imm en
Kos ensa z
nich
un e sch ei en.
Den
Kos ensa z
können
sie
nich
meh
d ücken,
wenn
sie
ih en
Be ieb
du ch a ionalisie
haben.
Sie
gehen
dann
ins
Spekula i e
und
sagen, es
wi d
schon
gu
gehen, das
heiß , es
wi d
schon
au
länge e
Daue
kein
Schaden
ein e en.
Das
is
die
gedankliche
Re ung,
die
sie machen. Die
Kos en
können
sie also
nu
bis
zu
einem
bes imm en
Punk
senken.
Abe
man
wi d
das
dann
in
de
Bilanz
ein
bißchen
umzus ellen
e suchen.
Man
lös
sich
on
bes imm en
o gegebenen
Zahlen,
geh
in
den
Be eich
de
Ho nung
und
denk ,
es
we den
schon
keine
Schäden
ein e en
ode
keine
en -
sp echenden
Schadenau wendungen
kommen,
obwohl
sie nach
de
S a is ik
zu
e wa en
sind. So
wi d
wohl
in
de
gedanklichen
Sphä e
e ah en.
Röpe :
In
de
A bei sun e lage
1
on
He n
Klaue
we den
27,5
O o
Kos en
einschließlich
Feue schu zs eue
angegeben. Wie
genau
is
diese
Kos ene mi lung?
Is
de
P ozen sa z
on
Jah
zu
Jah
ode
on
g oßen
zu
kleinen
Un e nehmen
un e schiedlich?
Fa ny:
De
Un e schied
de
Be iebskos en
bei
g oßen
und
kleinen
Ve siche ungsun e nehmen
is
nich
de
en scheidende
Punk .
Siche
gib
es
eine
Kos endeg ession
mi
wachsenden
Ve siche ungsbes änden
und
wachsende
Be iebsg öße
des Ve siche e s,
abe
sie
is
nach
heo e ischen
und
p ak ischen
E kenn nissen
nich
seh
bedeu end.
In
den
Gesam kos en
on
27,5
O o
sind
o wiegend
a iable
Kos en
en -
hal en,
insbesonde e
die
P o isionen
und
die
Feue schu zs eue . Die
Höhe
de
P o isionen
häng
om
K ä e e häl nis
zwischen
Ve siche e
und
Ve mi le
ab.
Kos endi e enzen
gib
es
nu
bei
den
Kos en
de
Ve ags-
und
Schadenbea bei ung;
abe
sie
sind
nich
bedeu end,
da
die
Da en e a bei ungs echnologie
heu e
allen
Ve siche e n
zu
Ve -
ügung
s eh .
Die
Haup un e schiede
e geben
sich
aus
Quan i ä
und
Quali ä
des
om
Ve siche e
gebo enen
Se ice;
na u gemäß
haben
Ve siche e
ohne
g oße
Außeno ganisa ion
gewisse Kos en o eile.
Riege : Nach
unse e
le z en
Enque e
aus
dem
Jah e
1971
be ug
die
Ve wal ungskos enquo e
32,06
O o
im
Jah e
1966, 31,4
O o
im
Jah e
1967,
30,93
O o
im
Jah e
1968
und
31,73
O o
im
Jah e
1969.
(Heuss:
Dabei
sind
auch
die
S eue n
maßgebend,
abe
das
is
ein
ande es
Thema.)
Ramm:
Zum
B u o-/Ne op inzip
ha
He
Klaue
übe zeugend
da -
geleg ,
daß
de
einzelne
Ve siche e
nich
in
de
Lage
is , aus
eigene
K a
eine
Schadens a is ik
zu en wickeln,
die
es
ihm
e möglich , die
einzelnen
Risiken
on sich aus
hin eichend
zu
beu eilen
und
en -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e de Diskussion
113
sp echend
zu
kalkulie en.
Das
schein
mi
zwei els ei zu sein.
Daß
au
diesem
Gebie
eine
A
Ve bandss a is ik
nü zlich is , das
is
wohl
nich
ums i en.
En scheidend
is
abe , ob
da übe
hinausgehend
übe
die
Kalkula ion
des eigen lichen Schadensockels
hinaus
nun
die
P ä-
mienemp ehlungen
wei e gehen
soll en.
Das
is
die
S ei age,
um
die
es geh .
Das
S ichwo
"Du chschni ssä ze"
is
in
diesem
Falle
wich ig.
Ein
Teil
zumindes
de
Kos en, die
übe
den
eigen lichen
Schadenssockel hinausgehen,
is
un e nehme isch
ges al ba .
Das
be-
i
P o isionen
wie
auch
Akquisi ionen
usw.
Au
diesem
Gebie
wickel sich
de
We bewe b
ab
und
soll e
und
müß e
eigen lich
e -
möglich
we den.
Das
soll e
zu
de
Schluß olge ung
üh en,
daß
P ämien ich linien
nu
ü
den
eigen lichen Schadensockel
au ges ell
we den
dü en.
Alles
ande e
müß e
de
un e nehme ischen
En schei-
dung
übe lassen
bleiben. Die
einzelnen
Un e nehmen
kennen
ih e
Ve wal ungskos en.
Sie
können
sich übe legen,
in
welche
Weise sie
diese
Ve wal ungskos en
zweckmäßig decken. Auch
das
is
eine
un e -
nehme ische En scheidung, welche Deckungsbei äge sie
bei
de
einen
ode
bei
de
ande en
Spa e
in
den
We bewe b
he einholen
können.
Man
kann
meines
E ach ens
nich
ü
alle
Un e nehmen
Du chschni s-
sä ze
in
Höhe
on
27,5
O o
au s ellen,
du ch
Au schlag so die
B u o-
p ämie
e mi eln
und
diese
dann
als die
Ve bandsemp ehlung
be ach-
en.
Wi
sehen,
daß
im
We bewe b
diese
A
de
P ämienemp ehlung
nich
unk ionie ,
jeden alls
au
dem
augenblicklichen
Ma k
nich .
Ich
hal e
es auch
om
we bewe bspoli ischen
S andpunk
aus
ü
einen
"Sünden all",
wenn
Kalkula ionen
in
diese
um assenden
und
unnö igen
Fo m
on
Ve bandssei e
aus
au ges ell
und
on
Ka ell
und
Fachau -
sich
aus
akzep ie
we den.
Ich
hal e
das
ü
we bewe bspoli isch
nich
wünschenswe .
Schmid :
Zu
den
Zahlen
on
He n
Riege
möch e ich e gänzen,
daß
im
Jah e
1975 die
Kos en
alle
Posi ionen
übe
alle Ve siche ungszweige
bei
Un e nehmen
wie
den
meinigen
e wa
in
de
G ößeno dnung
zwi-
schen
33
und
34
O o
lagen.
He
Hamm,
die
B u oemp ehlung
is
de
e s e
Punk
de
E ö e ung
gewesen, als die Diskussion
übe
die
F age
eines
Ausnahmebe eichs
übe haup
in
Gang
kam
und
sei ens
de
einen
Leh e
de
We bewe bs-
heo ie
"au
die
Hö ne
genommen"
wu de.
Dann
is
das
lange
Zei
wenige
in ensi
du chdach
wo den.
Je z
is
es
wiede
au
den
Tisch
des
Hauses
geleg ,
und
man
wi d
um
Lösungs e suche
bemüh
sein.
Dabei
gib
imme hin
zu
denken,
daß
man
diesen Ve s oß
gegen
die
We bewe bs heo ie
in
de
ganzen
ma k wi scha lichen
Wel
mach
und
es eine Abg enzungs-, eine Bemessungsusance
im
in e na ionalen
Mi -
und
Rück e siche ungs e keh
gib ,
die
on
de
B u op ämie
ausgeh .
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli il
93
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114
2.
Tagungsbe ich
de
Si zung
in
Aachen
1976
Hamm:
Wi
kennen
ja
de a ige
Kalkula ionsme hoden
und
Kos en-
deckungsga an ien
aus
den
e schiedens en Be eichen;
au
allen
mög-
lichen Gebie en
ha
man
solche Vollkos enkalkula ionen au ges ell .
Es
is
ga
nich s Neues.
Nu
ha
man
p ak isch
in
allen
ande en
Be eichen
e kann ,
daß
das
eine
Fehlen wicklung is .
Wenn
ein
Ka ell,
solange es
häl
ode
ielleich
einmal
wiede
häl ,
de a ige
B u o-
p ämien echnungen
au s ell ,
lau en
sie
meh
ode
wenige
au
eine
Kos endeckungsga an ie hinaus. Die nach Au weichung eines
Ka ells
olgende P eisen wicklung zeig
imme
wiede ,
daß
bei solchen Voll-
kos enkalkula ionen
eine Tendenz zu
eine
-
einmal
o sich ig ge-
sag
-
seh
eichlichen Bemessung
de a ige
Kos en bes eh .
Man
kann
in
einem
Ve band
eine
Einigung
übe
einen
solchen Kos enzuschlag
nu
e zielen,
wenn
zumindes eine g oße
Meh hei
de
Ve bandsmi gliede
bei einem solchen Deckungssa z
ode
Kos enau schlag
ü
die
Ve -
wal ungskos en
zu ech komm .
Zu
bedenken
is ,
daß
alle
Bemühungen,
die
Ve wal ungs-
und
sons igen
Kos en
nun
zu d ücken, nich
ge ade
e s ä k
we den.
He
Schmid , Sie sag en,
daß
in
de
Aachene
und
Münchene Ve siche ung
AG
de
Pe sonalbes and
um
8
O o
e minde
wu de,
und
zwa
bei gleichzei ige
Auswei ung
des Geschä s.
Schmid :
Bei
eine
de a igen
Pe sonalminde ung
sind
gleichzei ig
die
Ve wal ungskos en
um
und
8
O o
ges iegen
(un e
Ausschöp ung
alle
EInspa ungsmöglichkei en).
Hamm:
Das zeig deu lich,
daß
diese Kos enbes and eile
ges al ba
wa en
und
in
beach lichem
Ausmaß
ges al ba
sind. Die
Bemühungen,
au
diesen Kos enbes and eil einzuwi ken,
müssen
im
We bewe b
ganz
besonde s
o cie
we den.
Ähnlich
s a ke
Bemühungen
wü den
zu-
mindes
nich e zwungen,
wenn
Sie siche
wä en,
daß
alle
Ih e
Kon-
ku en en
mi
denselben
Ve wal ungskos ensä zen
ohnehin
echnen
müß en
und
deswegen
on
diese
Sei e
he
nich
un e
D uck
s ehen.
Es
gehö
siche
zu
Lebense ah ung,
daß
un e
äuße lichem
D uck
die
Bemühungen
zu
Kos ensenkung
e heblich
e s ä k
we den.
Das
is
keine
heo e ische
E wägung,
zahl eiche Beispiele
aus
de
Reali ä
zeigen dies. Das alles sp ich
da ü ,
sich
in
Zukun
ganz
en schieden
bei
P ämienemp ehlungen
au
die eigen liche Schadens a is ik
und
au
die
Kalkula ion
de
Schadensä ze bei
bes imm en
un e schiedlichen
Risiken
zu
besch änken
und
Ve wal ungskos en
und
sons ige Zuschläge
aus diesen
P ämienemp ehlungen
he auszunehmen.
Um
diesen
Au -
schlag
wü de
dann
im
We bewe b
ge ungen.
Schmid :
Be ach e
man
die Sache noch
einmal
on
de
p ak ischen
Sei e, so
bedeu e
eine
Ta i emp ehlung, die
en wede
ne o
kalkulie
is
ode
bei
de
die einzelnen Au wandsposi ionen ausgewo en sind,
daß
de
üh ende
Ve siche e
in
den
P ämien e handlungen
mi
dem
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2.7
Schwe punk e de Diskussion 115
Ve siche ungsnehme
die
einzelnen
Kos en
psychologisch diesem
gegen-
übe
beg ünden
muß.
Dadu ch
wi d
die
ohnehin
schon
o handene
Käu e ma k si ua ion
auße o den lich
e s ä k .
Nach
meine
Au -
assung
wü de
bei
eine
solchen
Si ua ion
in
Anbe ach
de
Kapazi ä en
des
in e na ionalen
Ma k s
und
de
S ä ke
de
ausländischen
Konku -
enz
ü
den
deu schen
Indus ie-Feue e siche ungs-
und
BU-Ma k
dieselbe
Si ua ion
en s ehen
wie
sie
ü
den
Seekaskoma k
en s anden
is :
Man
muß
nach
London
gehen,
wenn
man
ein
deu sches Risiko
inden
will.
Nussbaume :
Ich möch e
die
P axis
de
B u op ämie
einmal
mi
den
Regelungen
im
ös e eichischen
K edi gewe be
e gleichen. Es
gib
Habenzinsabkommen
und
ex eme
We bewe bsbesch änkungen,
abe
keine
Bindung
de
Kos en.
De
We bewe b
ollzieh sich
übe
die
Kos en.
Dagegen
we den
auch
in
Ös e eich
ü
die
Ve siche ungs-
wi scha
die
Kos en
mi genehmig .
Eine
de
wich igs en
S ei punk e
zwischen
Finanzminis e ium
als Ve siche ungsau sich sbehö de
und
Ve band
is , wie iel
Kos en
das
Minis e ium
genehmigen
wi d.
Fa ny:
Zu
F age
B u o-
ode
Ne oemp ehlungen
sind
besonde s
zwei
Punk e
wich ig.
E s ens:
Eine
Emp ehlung
on
Ne op ämien
(genaue : Risikop ämien)
wi d
zu
Folge
haben,
daß
jede
Ve siche e
die
Gesam kos en
eine
Ve siche ung
selbs
kalkulie en
muß,
um
einen
Kalkül
ü
seine
P ä-
mien o de ungen
zu
haben.
Ich sp eche
den
Ve siche e n
nich
die
be iebswi scha liche
Quali ika ion
ab, diese
Kalkula ion
du ch üh en
zu
können.
Alle dings
bes ehen
g oße
p ak ische
Schwie igkei en.
Das
gesam e
Rechnungswesen
in
den
Ve siche ungsun e nehmen
is
as
ausschließlich
au
die
Bedü nisse
de
ex e nen
Publizi ä ,
also
den
Jah esabschluß,
abges ell . Die handelsbilanz ech liche
E olgs echnung
muß
nach
den
Rechnungslegungs o sch i en
als
Spa ene olgs ech-
nung
au gemach
we den.
Die
Ve siche e
e wenden
ge n
diese
handels ech lichen
Zahlen
auch
ü
Kalkula ionszwecke,
was
be iebs-
wi scha lich unzweckmäßig
is
und
zu
alschen
En scheidungen
üh en
kann.
Siche
könn e
man
einwenden,
daß
die
Ve siche e
zusä zliche
in e ne
Rechnungen
au s ellen
können,
um
besse e
Kalkula ionsin-
o ma ionen
zu
e hal en;
abe
sie
un
dies
in
de
P axis
nich
ode
sel en.
Diese
Punk
en schuldig
nich alsche
Kalkula ionen,
abe
e
e klä
sie.
Zwei ens: Die
B u op ämienemp ehlung
als
Kalkula ionsmodell
be-
uh
au
dem
Denken
in
Vollkos en.
Zu
diesem
Denken
we den
die
Ve siche e
on
de
Au sich sbehö de gezwungen,
weil
sich nach
de en
Vo s ellung
jede
Ve siche ungszweig
"au
die
Daue
selbs
agen
soll".
Diese
G undsa z
-
das
ha
He
Riege
gesag
-soll
übe
eine
S·
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116
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
ex e ne
Vollkos en-
und
E lös echnung
kon ollie
we den.
In
einigen
Ve siche ungszweigen,
in
denen
die
P ämien
genehmigungsbedü ig
sind,
is
de
Nachweis
de
Vollkos en die Vo ausse zung
ü
die Ge-
nehmigung;
das
gil
e wa
ü
Lebens-,
K anken-
und
K a e keh s-
e siche ungen, die
zusammen
e wa
75
% des Gesam geschä es
aus-
machen.
Nun
is
es schwie ig,
den
Ve siche e n
au
de
einen
Sei e diese
Men ali ä
einzuimp en
und
au
de
ande en
Sei e
zu
o de n,
daß
in
einigen Ve siche ungszweigen die
P ämien o de ungen
au
We be-
we bsmä k en
nich zwingend
on
den
Vollkos enin o ma ionen
he -
zulei en sind,
sonde n
daß
e wa
auch die
Gedanken
eine
Deckungs-
bei ags echnung
angemessen sein können.
Denn
Ne op ämienemp eh-
lungen
wü den
ja
nich s
ande es
bedeu en, als
daß
de
Ve siche e die
Risikop ämie
zu
Deckung
de
Schäden
und
zusä zlich
wei e e
Dek-
kungsbei äge
ü
die
Kos en
ans eben
soll.
Da
die Deckung
de
Be iebskos en
in
be iebswi scha liche Sich keineswegs
spa en-
weise
zu
e olgen ha ,
sonde n
eine Gesam deckung aus eich ,
wä e
de
Au sich sg undsa z,
daß
jede
Spa e
sich
au
die
Daue
selbs
agen
soll, nich
meh
e üllba .
In
diesem
Dilemma
hal en
sich die Ve siche e
an
die au sich s ech lichen Pos ula e,
weil
dies die
ge inge en
Schwie ig-
kei en
nach sich zieh .
Die
meh
e siche ungs echnische Komponen e, besonde s
im
Zu-
sammenhang
mi
Ve siche ung
und
Rück e siche ung,
ha
He
Schmid
schon
e wähn .
Übe ließe
man
den
Ve siche e n die En scheidung,
in
welche Höhe
Deckungsbei äge
ü
die
Be iebskos en
ge o de
we den,
dann
is
meine
P ognose ziemlich eindeu ig. Die
P ämien
in
de
seh
we -
bewe bsin ensi en
Indus ie eue e siche ung
wü den
schnell
au
das
Ni eau
de
Risikop ämien zuzüglich P o isionen, also
au
die Höhe
de
Einzelkos en, absinken,
und
die Deckungsbei äge
ü
die
Gemein-
kos en
wü den
in
ande en
Ve siche ungszweigen
mi
wenige
We -
bewe b, also besonde s
im
kleinen
Massengeschä
he eingehol
we den.
Hamm:
Wo in
bes eh
eigen lich
de
p ak ische Un e schied
zu
dem
je zigen Zus and?
Heu e
geh
man
on
eine ,
wie
wi
gesehen haben,
ech g oßzügig
kalkulie en
B u op ämie
aus
und
e handel
übe
Abschläge.
De
ande e
Vo schlag is ,
on
Ne osä zen auszugehen
und
übe
Au schläge
zu
e handeln.
Bes eh
da in
ein
g oße
Un e schied?
Be ach en
wi
z.
B. die
Kalkula ion
eines G oß-
ode
Einzelhändle s.
Es
wi d
hie
indi iduell
kalkulie ,
sowohl hinsich lich des einzelnen
P oduk es,
weil
nämlich nich jedes
P oduk
die gleichen Kos en
e -
u sach , als auch
in
ielen
Fällen
hinsich lich des einzelnen Kunden.
Wa um
kann
man
eine ähnliche Beweglichkei bei einem Ve siche ungs-
un e nehmen
nich auch
e wa en,
wobei du chaus
on
dem
G undsa z
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2.7
Schwe punk e de Diskussion 117
ausgegangen
we den
kann,
daß
die einzelnen
Spa en
sich selbs decken?
Die Deckung
de
Kos en
könn e
soga
bei
einzelnen Geschä en
un e -
schiedlich
gehandhab
we den,
so
z.
B.
je
nachdem, ob es sich
um
Kunden
mi
hohe
ode
ge inge
Boni ä
handel .
Die Deckung
de
Kos en
eine
Spa e
übe
alles
kann
du chaus
du ch
indi iduelle
Be-
handlung
des
einzelnen
Ve ages
e ziel
we den.
Das
is
meines
E -
ach ens
ein
we bewe blich
auße o den lich
e wünsch e
Zus and,
de
sich
im
Handel
du chaus
auch
einges ell
ha .
Ich
sehe
keinen
p in-
zipiellen Un e schied
de
Ve häl nisse
im
Handel
und
de
Ve siche-
ungswi scha .
Es
gehö
nu
ein bißchen
kau männische
Beweglichkei
dazu. Es
wü de
de
We bewe b
e zwungen,
und
das
wä e
ich ig.
Röpe :
Wi d
das
nich
p ak isch
bei
G oßkunden
auch so gemach ?
Schmid :
In
enge en
G enzen. Siche lich
spielen
diese
Fak o en
in
dem
Un e bie ungswe bewe b
eine
Rolle.
Abe
dabei
geh
es
meh
um
die
linea e
Un e sch ei ung
de
o ges ell en
Beda sp ämie
un e
dem
jeweiligen
We bewe bsd uck
ode
als
Vo so gemaßnahme
gegen
e wa e en
We bewe bsd uck.
Die
F age
de
Möglichkei
eine
indi iduellen
Kos enkalkula ion
können
wi
im
Rahmen
unse es
Thema
nich e schöp end
behandeln.
Es
is
m. E.
schwe
denkba ,
die
Gemeinkos en
nach
de
indi iduellen
Boni ä
und
A ak i i ä
des
einzelnen
Kunden
zu
e eilen.
In
de
Diskussion
mi
dem
Kunden
wi d
nich
die
Kos enkalkula ion
disku ie ,
sonde n
de
ac o
de
Schaden als
Zug i
au
die
Posi ion
Schaden-
wah scheinlichkei o genommen,
und
de
Teil
de
P ämie
wi d
dann
konsumie .
Fa ny: Ich
sehe
keine
g oßen
Un e schiede. Auch
in
de
Indus ie
und
im
Handel
wi d
doch
in
de
P axis
nich
übe
die
dem
Anbie e
zuzubilligenden Deckungsbei äge,
sonde n
übe
Raba e
on
de
B u -
op eisemp ehlung
e handel .
Röpe :
Wi
soll en
nich
so iele Ve gleiche
b ingen.
Denn
sons
komm
alsbald
de
Aus e kau
ins
Gesp äch,
und
den
gib
es
bei
den
Ve siche ungen
nich .
(Hei e kei )
(Fa ny:
Im
übe agenen
Sinne
schon!)
Ramm:
Es
geh
mi
nich
e wa
da um,
daß
de
einzelne
Kunde
nach
de
Höhe
de
Kos en
ag .
Ihn
in e essie
nu ,
wie
wei
de
Anbie e
in
den
P eis e handlungen
mi
seinen
Fo de ungen
zu ückgeh .
Ich meine,
He
Fa ny,
es
is
wi klich
kein
g oße
Un e schied, ob
man
on
Ne op eisen
ausgeh
und
sag ,
wi
e handeln
übe
die
Au schläge
ode
umgekeh .
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118
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
Neumann:
Mi
schein ,
daß
je z
zwei
A gumen a ionske en
e was
du cheinande lau en.
Einmal
die
F age,
was
ökonomisch ich ig
und
zweckmäßig is . Soll e
man
on
den
Du chschni skos en ausgehen
ode
on
G enzkos en? Zwei ens
is
zu agen,
wie
es
ka ell
ech lich zu
beu eilen
is ,
daß
hie
B u op ämienemp ehlungen
ausgesp ochen
wo den
sind.
Zu
dem
e s en
Punk
wü de
ich olgendes sagen:
Da
wi
wohl
da on
ausgehen können,
daß
die economies o scale
au
diesem
Sek o
keine
besonde s g oße Rolle spielen,
e gib
sich auch,
daß
Du chschni skos en
und
G enzkos en p ak isch iden isch sind, so
daß
es ökonomisch
und
on
de
Ra ionali ä
he
zweckmäßig
und
e e ba
is ,
on
Du chschni skos en auszugehen.
Dahe
schein
mi
auch
ga
nich so
absu d
zu sein,
daß
das
Du chschni skos enp inzip
und
das
Kos endeckungsp inzip als Lei linie e och en
we den.
Da on
is
abe
öllig die
F age
zu
ennen,
ob
je z
on
Kos en
in
de
B u op ämien-
inszenie ung
und
on
Du chschni skos en als Du chschni
de
Kos en
in
Un e nehmen
de
B anche
ausgegangen
wi d
ode
ob
das
einzelne
Un e nehmen
gezwungen
wi d
-
da
solche
Emp ehlungen
nich ge-
geben
we den
-,
ü
sich selbs
zu
kalkulie en
und
die
Ve e e ,
die
hinausgehen,
mi
einem eigenen P ämien ich linienbuch, A, B, C
ü
die einzelnen
Un e nehme
zu
e sehen
und
zu
sagen, das
sind
unse e
P ämien,
on
denen
aus
e handels
du
je z
einmal
und
nich
mi
Du chschni swe en
de
B anche.
Klaue:
Ich
will
nu
noch zwei
Sach e hal s agen
mi
ein üh en. Die
e s e
is ,
daß
wi
un e
den
Ve siche ungsun e nehmen
au
dem
Feue -
ma k
Un e nehmen
e schiedene Rech s o men
haben.
Wi
haben
Ak iengesellscha en, Ve siche ungs e eine
au
Gegensei igkei
und
ö en lich- ech liche Ve siche ungsgesellscha en.
Es
is
eine
bekann e
Ta sache, daß die Kos en bei diesen
d ei
G uppen
auße o den lich
e -
schieden sind. Dies
lieg
an
de
S uk u
diese
Un e nehmen.
Die
P ämien ich linien
gel en
ü
alle
Un e nehmen.
Inso e n
lieg
ielleich
do
auch schon
ein
Ansa z
ü
mögliche
We bewe bshandlungen
diese
Un e nehmen.
Dies
zum
e s en.
Zum
zwei en!
He
Schmid !
Ich weiß nich , ob
das
A gumen
de
ausländischen
Konku enz
dieses
Gewich
ha .
Wenn
wi
da on
ausgehen,
daß
He
Fa ny
zum
Beispiel
ech
ha
und
die
e en uelle
Umges al ung
de
P ämien ich linien
zu
einem
P ämien e all
üh ,
zu
einem
Absinken
de
P ämien,
dann
wi d
ja
de
We bewe b
mi
den
ausländischen
Ve siche ungsun e nehmen
ü
die deu schen
Ve siche ungsun e nehmen
güns ige ,
denn
die aus-
ländischen
Un e nehmen
we den
wenige
un e bie en
können
und
wollen.
De
We bewe b
ü
die ausländischen
Un e nehmen
is
ü
meine
Beg i e
um
so
s ä ke ,
um
so
meh
sich die deu schen
Un e -
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2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
111}
nehmen
an
ein
P ämienni eau
hal en,
das
so
güns ig
is ,
daß
die
ausländischen
Un e nehmen
in
de
Lage
sind,
du ch
P ämienun e -
bie ung
in
den
Ma k
hineinzugehen. Ich
wü de
auch
in
dem
Zusammen-
hang
das
P oblem
de
Rück e siche ung nich
übe be onen.
Die Rück-
e siche ung
is
zwei ellos
an
eine
auskömmlichen
P ämie
in e essie .
Sie
in e essie
sich selbs e s ändlich,
wie
diese
P ämie
e echne
is .
Abe
die
G undlage
de
Be echnung,
zum
Beispiel
de
Rück e siche-
ungsp o ision
ode
des Selbs behal s,
is
nich
die
P ämien ich linie,
sonde n
die a sächlich e ziel e
P ämie.
Schmid :
E lauben
Sie
mi
bi e,
an
diese
S elle
die
F age
zu s ellen,
wo
nach
Au assung
dieses K eises die
G enze
zum
Dumping
zu ziehen
is . Beispiel:
In
den
USA
habe
ich
mi
einem
g oßen
Ve siche ungs-
un e nehmen
gesp ochen, das
da on
ausgeh , die
du ch
P ämienun e -
bie ung
in
Eu opa
bei
ihm
en s ehenden
Ve lus e
als In es i ionskos en
zu
be ach en.
Man
"kau "
sich also
Bes ände
in
de
Ho nung,
on
de
Welle
eine
im
Tä igkei sgebie
no wendigen
Sanie ungsak ion
spä e
einmal
aus
den
o en
Zahlen
ge agen
zu
we den.
Dieses
P oblem
ha
bei
uns
auch
Rückwi kungen
au
das
ein ache
(Jede mann-)
Geschä .
Röpe :
P inzipiell
is
es
ja
seh
schwe , zwischen
Disk iminie ung
und
Di e enzie ung
zu un e scheiden.
Das
Bundeska ellam
ha
dami
seine
liebe
No .
Schmid :
Ich
woll e
nu
ankündigen,
daß
das komm .
Röpe :
Da übe
soll en
wi
je z
noch
disku ie en.
He
Fa ny,
Sie
wa en
auch angesp ochen.
He
Klaue
ha
gesag , die e schiedenen
Rech s o men
hä en
un e schiedliche Gesich e .
Beim
K edi wesen
ha en
wi
es ges ell ,
daß
das
kaum
eine Rolle
spiel .
Fa ny:
He
Klaue
und
ich
haben
uns
inzwischen
in e n
geeinig ,
daß
dies ielleich nich
ganz
kla
o mulie
wa .
Un e
gleichen
be iebswi scha lichen
Vo ausse zungen
gib
es
p ak isch
keine
ech s-
o mbeding en
Kos enun e schiede. Es
gib
alle dings
einige Ve siche e ,
die
du ch
Ve zich
au
eine
Außeno ganisa ion
Kos en
einspa en,
und
dies
sind
o wiegend
Gegensei igkei s e eine.
De
Kos en o eil
lieg
also nich
in
de
Rech s o m
beg ünde ,
sonde n
in
eine
un e nehmens-
poli ischen En scheidung.
Auße dem
is
bei
den
ö en lich- ech lichen
Feue e siche e n
die
Feue schu zs eue
e höh ,
was
un e
sons glei-
chen
Vo ausse zungen
Kos ennach eile
bedeu e .
Klaue: Es bleib :
Wi
haben
bei
de
Kos ens uk u
inne halb
de
Ve siche ungswi scha
eine
e hebliche
Bandb ei e.
Sie
haben
ech ,
dies
wi d
nich
nu
du ch
die Rech s o m
he o ge u en,
abe
diese
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126
2. Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen 1976
e wa ungswe
eine
bes imm en
Fab ik
bei
allen
Ve siche e n, bei
kleinen
und
bei
g oßen, gleich.
Wenn
ein
Ve siche e gegen
Zahlung
eine
P ämie
eine
Wah
schein-
lichkei s e eilung
ü
Schäden
übe nimm ,
dann
üg
e
diese
in
den
Bes and
alle
seine
Ve siche ungen ein. Diese Gesam e siche ungs-
bes and
is
wiede um
eine Wah scheinlichkei s e eilung,
und
zwa
de
Gesam schäden
alle
Ve siche ungen.
In
diese Gesam schaden e ei-
lung
komm
die Risikolage des Ve siche e s
zum
Ausd uck,
und
dies
is
das
P oblem
on
He n
Mölle . Die
übe nahme
eines einzelnen Risi-
kos beein luß die Gesam schaden e eilung
und
dami
die Risikolage
des Ve siche e s
seh
e schieden,
je
nachdem,
wie
g oß
de
Ve -
siche ungsbes and
is
und
wie
e
zusammengese z is . Die Ve siche ung
eines zusä zlichen Risikos
kann
die Gesam schaden e eilung güns ig
ode
ungüns ig
beein lussen. Ungüns ige Ein lüsse
können
un e
Um-
s änden
du ch
Rück e siche ung
besei ig
we den,
indem
de
Ve -
siche e
einen
Teil
de
übe nommenen
einzelnen
Schaden e eilungen
ode
de
Gesam schaden e eilung
an
einen
Rück e siche e gegen
Zahlung
eines
P eises
wei e gib .
Die
Ve ände ung
de
Risikolage eines Ve siche ungsun e nehmens
wi d
wesen lich
da on
bes imm , ob
de
Schaden e lau
nu
om
Zu-
all
abhäng
ode
ob sys ema ische
Ände ungen
de
e siche en Risiken
(de
Schadene wa ungswe e
und
de
S euung)
o kommen. Eine
These
on
eine
A
na ü lichem
Monopol
ü
Ve siche ungsgeschä e
gil
nu
im
Hinblick
au
die
Risikowi kungen
des Zu alls, nich jedoch
im
Hinblick
au
die Risikosi ua ion
in
Abhängigkei
on
s uk u ellen
Ände ungen.
In
unse e
Zei
spiel
de
Zu all
im
Ve siche ungsgeschä
eine
wei
ge inge e Rolle als sys ema ische
Ände ungen
bei
den
e -
siche en Schaden e eilungen,
und
de en
Wi kungen
e en
den
g oßen
Ve siche e
wei
meh
als
den
kleinen.
Wenn
beispielsweise
de
BGH
ein
G undsa zu eil
zuguns en
de
Ve keh sop e
äll ,
dann
kos e
dies
den
g oßen Au o e siche e
seh
iel
meh
als
den
kleinen.
Eine Kompensa ion
de
ielen einzelnen
Ve ände ungen
de
Risiko-
s uk u en
is
nu
beding
zu
e wa en.
Viele
Ände ungs endenzen
sind
gleichge ich e ,
so
zum
Beispiel die
Wi kungen
de
In la ion.
Un e
diesen Gesich spunk en
is
de
Siche hei szuschlag zu
beu -
eilen.
E
is
nich
nu
Ausgleich
ü
das
Zu alls isiko,
sonde n
auch
ü
die Ände ungs isiken. Ob
ein
du chschni liche Siche hei szuschlag
ü
alle Ve siche e aus eich
ode
nich , sei dahinges ell ; keineswegs
b auch
abe
ein
g oße
Ve siche e
on
o nhe ein
wenige
Siche -
hei szuschlag als
ein
kleine .
Riege : Mich
bewegen
nach
dem
Ve lau
de
Diskussion zwei
F agen,
au
die ich
ge ne
eine
An wo
ände:
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
127
1.
Wi
haben
in
Deu schland
einen
Feue e siche ungsma k ,
au
dem
seh
iel
We bewe b
bzw.
ein
ha e
Kamp
um
Ma k an eile
he sch .
Kann
ein
Ve siche ungsun e nehmen
aus
einem
Land
mi
ka ellie e
P ämie
-
und
dies
is
bei
allen
Ve siche ungslände n
des eu opäischen Auslands
de
Fall
-nich isikolos
mi
eine
Dumpingp ämie
in
Deu schland a bei en,
weil
es
au g und
seine
heima lichen
Ka ellp ämie
eine
seh
gesiche e Basis
ha ?
2.
Ich wies
be ei s
da au
hin,
daß
die
P ämien ich linien
allgemein
bekann
sind.
Nun
sind
Sie
eilweise
de
Meinung, es genüge
hie
Ne o-P ämien
auszuweisen.
übe
den
zuzuges ehenden Kos enzu-
schlag
und
den
Gewinn
könn en
dann
Ve siche e
und
Ve siche ungs-
nehme
e handeln.
Gib
es
ein
solches Sys em,
bei
dem
un e
Käu e
und
Ve käu e
sozusagen
de
s a is isch ich ige "Wa eneins andsp eis"
bekann
is
und
sich die
Kau e handlungen
nu
au
Kos en
und
Gewinn
e -
s ecken,
in
i gendwelchen
ande en
Be eichen?
Klaue: Die Habenzinsen, die die
Bank
ih en
Kunden
zahl .
Mölle :
Zu
e s en
F age
gib
es
eine
kla e
An wo .
Zwa
wi d
das
ausländische
Un e nehmen
das
Dumping
ausnu zen, doch
we den
die
inländischen
Un e nehmen
in
den
Auslandsma k
d ängen, so
daß
sich
dann
ein
neues
P eisni eau
eins ell .
Mol en e :
Zu
He n
Hamms
Kos enübe legungen möch e ich
e gän-
zen, daß es
om
S andpunk
des Ve siche ungsnehme s siche ich ig
und
auch möglich is , daß diese indi iduell
kalkulie
we den.
Bei
hohen
Ve siche ungssummen
g oße
Ve siche ungsnehme
sind
die Kos en
ge inge
als
z.
B.
im
Massengeschä .
Ein
Ve siche e ,
de
sich
nu
au
G oß e äge
spezialisie ,
kann
güns ige e
P ämien
bie en. Be eilig
sich dagegen
ein
Ve siche e
an
einem G oß eil
de
o handenen
Risi-
ken, en sp echen die
Kos en
ielleich
ehe
den
Du chschni skos en.
Dies spiel
abe
e s
wiede
eine
Rolle,
wenn
ein
Ka ell
käme. Des-
wegen
haben
die Ve siche ungsnehme au geho ch , als sich die
Be-
schluß
ab eilung
des
BKa A
de
indi iduellen
Kos en
angenommen
ha ,
indem
sie gesag
ha :
Man
muß
zwischen
B u o-
und
Ne okos en
un-
e scheiden.
Im
Momen
-
de
Beschluß
lieg
schon
länge
zu ück -
is
e
nich in e essan ,
abe
e
wi d
wiede
in e essan
we den.
Ich
glaube,
daß
auch
He
Klaue
bei
diesem Beschluß
da on
ausgegangen
is ,
daß
die Kos en indi iduell
kalkulie
we den
müssen. Ich meine,
und
das
is
auch
das
Anliegen
on
He n
Hamm, daß, ohne
in
de
Sache
zu
eine
En scheidung
zu
kommen,
He
Klaue
doch noch
da legen
soll e, wie
e
dazu
komm , diese Un e scheidung zu
b ingen.
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128
2.
Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen 1976
Schmid : Lassen Sie mich
e s ens
zu
Kos endi e enzie ung, die
on
g oße
Bedeu ung
is , e gänzen,
daß
die
Lei ung
eines
Un e nehmens
nich
nu
die
We bewe bspoli ike
sehen
kann
und
muß. Sie
muß
auch
die A bei spoli ike
sehen
sowie
ande e
Be eiche
de
Wi scha spoli ik.
Sie
muß
nach
de
A
eine
Wind ose
imme
die
In e essen
alle
Be-
eilig en
o
Augen
haben,
um
mi
allen
En scheidungen
den
Gang
in
die ich ige Rich ung zu
un.
Dabei
geh
es
da um,
daß
wi
in
dem
We bewe b
an
de
indus iellen
Feue -
und
BU-Ve siche ung
unda-
men al
und
exis en iell
in e essie
sind,
uns
abe
ande e sei s
bei
de
En wicklung
nich zu einem
einen
Spezial e siche e
abd ängen
lassen
wollen ode auch nich
spal en
wollen,
sonde n
wi
sind
de
Meinung,
daß
in
de
Ve siche ungswi scha
ohnehin
schon zu iel
geke ze
is
in
lau e
e schiedenen
Un e nehmen
und
Sonde ges al ungen. Die
olkswi scha lich allein ich ige Lösung
is
au
die
Daue
ein
wi k-
liches
B anchenun e nehmen,
bei
dem
jeden alls die
E äge,
sowei sie
die Kos en übe sch ei en,
de
e schiedenen
B anchen
zu einem Ge-
sam isikoausgleich
Ve wendung
inden
müssen. Das
is
meine
Kon-
zep ion.
Hie bei
s ehen
wi
dann
zum
Beispiel
bei
Ra ionalisie ungs-
maßnahmen
o
ganz auße o den lich schwie igen
F agen.
Wi
haben
und
30
Filialdi ek ionen. Sie
be euen
he kömmlich auch
das
indu-
s ielle
Feue -
und
BU-Geschä .
Im
In e esse
eine
quali a i e en
Se iceleis ung
gegenübe
dem
G oßkunden
zen alisie en
wi
die
indus ielle
Feue e siche ung
au
eine
seh
iel
ge inge e
Zahl
on
Geschä ss ellen.
Hie
gib
es
dann
e häl nismäßig
schwie ige Kos en-
e eilungsp obleme.
De
zwei e Gedanke
be i
die Dumping-P oblema ik, die so
aus-
sieh ,
daß
es -
wei gehend
unabhängig
on
den
ju is ischen Regelun-
gen -
Teilmä k e
gib , die
einen
p ak isch
eien
Zugang
ü
-auch
Dumping
be eibende
-
in e na ionale
Konku en en
au weisen,
und
daß
es
ande e
Teilmä k e
gib ,
in
denen
aus
psychologischen, poli ischen
und
p ak ischen
G ünden
de
en sp echende ausländische
Konku en
au
so iele Schwie igkei en s öß ,
daß
e
in
seine
K ea i i ä
nennens-
we
"geb ems "
wi d,
ohne sich
übe
ju is ische
We bewe bsbe-
sch änkungen
beklagen
zu können.
Klaue:
Im
Vo de g und
bei
de
Be ach ung
des
Ma k es
s eh
neben
den
Beg i spaa en
Schuldne schu z -Gläubige schu z
und
s ändige
E üllba kei
de
Ve äge
die These,
daß
ohne
g öße e
In es i ionen
eine heo e isch
unbesch änk e
Auswei ung
de
Angebo e möglich
is
und
daß
aus
diese
s ändig
o handenen
ungeheu en
Übe kapazi ä
Wi kungen
au
den
Ma k
und
den
We bewe b
ein e en,
die die
Schluß olge ung zwingend nahelegen,
hie
läge
ü
diesen
Ma k
eine
daue nde
Tendenz zu exzessi em
We bewe b
o .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7
Schwe punk e de Diskussion
129
E lauben
Sie
mi
dazu olgende
Beme kung:
Ein
Ve siche ungs-
un e nehmen
bie e
nich
nu
mi
einem
Minimum
an
Kos en
ged uck e
Policen
an,
sonde n
die
Diens leis ung
eines
Ve siche ungsun e neh-
mens
is
ein
Konglome a
on
Leis ungen.
Im
Mi elpunk
s eh
iel-
leich
de
P eis
ü
die Diens leis ung,
abe
sie
is
einge ahm
du ch
die
Se iceleis ung,
du ch
die Schadensabwicklung
und
alle
ande en
Leis ungen, die die
Gesam leis ung
dem
Ve siche ungsnehme
gegen-
übe
da s ellen. Diese
Gesam leis ung
gip el
nich
nu
in
de
spä e en
Zahlung
beim
Ein i
des Schadene eignisses.
Fü
die
E b ingung
diese
Gesam leis ung
benö ig
ein
Ve siche ungsun e nehmen
nich
nu
einen
Sch eib isch
und
i gendwelche
Hil sk ä e
in
de
Zen ale
und
einen
Compu e ,
sonde n
eine Se iceo ganisa ion, die
meh
ode
wenige
dezen alisie
sein
muß, echnische Hil smi el, die ielleich
leich e
bescha
we den
können,
abe
o
allem, echnisch
e sie e
eingea bei e e
Hil sk ä e,
die
in
de
Lage
sind, Risiken zu
a i ie en,
die
in
de
Lage sind, die
Se iceleis ungen
sowohl
inne be ieblich
als
auch nach
außen
dem
Kunden,
dem
Ve siche ungsnehme
zu
e -
b ingen.
Wenn
ich
mi
o s elle,
daß
ein
Ve siche ungsun e nehmen
alle diese Dinge
ü
ein
Geschä s olumen ausgeleg
ha ,
dann
is
es
in
de
Lage,
Policen
zu
d ucken
und
diese
Policen
am
Ma k
anzu-
bie en. Dies
is
p ak isch
keine
In es i ion,
abe
ob das Ve siche ungs-
un e nehmen
mi
seinem
so ausgeleg en Geschä sbe ieb
in
de
Lage
is , alle
ande en
Leis ungen
am
Ma k
zusä zlich zu
e b ingen,
das
Gesam pake
"Ve siche ung",
habe
ich e hebliche Zwei el. Ich
hal e
deshalb
die These,
daß
jedes
Ve siche ungsun e nehmen
so o beliebig
das
Angebo
auswei en
könne,
in
diesem
Um ang
nich
ü
ge ech -
e ig .
Sobald
de
Ve siche ungsbes and
on
de
Zahl
de
Policen
he
einen
gewissen
Um ang
übe sch ei e ,
muß
neues
Pe sonal
einges ell
we den,
müssen
mögliche weise
dezen alisie e
Außenab eilungen
e -
ich e
we den,
muß
die
Schadense mi Iung
be ieben
we den.
Dies
kann
nich ein ach
dadu ch
geschehen,
daß
man
die Schadensmeldung
he einnimm
und
diese
Schadensmeldungen
hono ie .
Es
muß
bei
de
Ta i ie ung
nachgep ü
we den,
es
gehö
ein
Mi a bei e s ab
dazu,
de
nich ein ach om
Ma k
als
ungele n e
A bei e ,
selbs
wenn
diese
zu
Ve ügung
s ünden,
he einzunehmen
is . Mode ne
und
g oße Rechen-
anlagen
gehö en
heu e
mi
zum
Geschä sbe ieb eines Ve siche ungs-
un e nehmens.
Zwa
haben
wi
ielleich
beim
Ve siche ungsun e -
nehmen
nich die
s u enweisen
Kapazi ä ssp ünge
wie
in
de
gewe b-
lichen Wi scha ,
bei
de
Neuin es i ion
on
g oßen
Anlagen.
Wi
we den
ielleich
in
de
Ve siche ungswi scha die
Fähigkei
haben,
die
Kapazi ä
kon inuie lich zu s eige n.
Abe
ich
hal e
die These,
daß
das
Angebo
jede zei
beliebig
e meh ba
sei, nich
ü
ich ig. Dies
bedeu e ,
ü
den
Ma k
gesehen,
daß
zwa
zu
allen
Zei en
au
dem
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
93
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130
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
Ve siche ungsma k
eine gewisse
übe kapazi ä
da sein wi d, daß diese
übe kapazi ä
abe
nich
de a ige
Um änge
annimm ,
daß
jedes
Ve -
siche ungsun e nehmen
be ei
is , Risiken
in
jede
beliebigen
Zahl
he einzunehmen. Diese
übe kapazi ä
ha
ü
mich die
no malen
Wi -
kungen
eines
jeden
Ma k es,
au
dem
eine gewisse
übe kapazi ä
da
is .
Wi
wissen
au
allen
Mä k en,
daß
de
We bewe b
do
in ensi e
is , wo
das
Angebo
g öße
is
als die Nach age.
In
allen
Be eichen
de
Wi scha
beg üß
man
solche Si ua ionen,
beg üß
man,
daß
do
de
We bewe b
seine eigenen
Funk ionen
e üll .
Die
S uk u
des Ve siche ungsma k es
is
du ch
eine Vielzahl
on
Un e nehmen
gekennzeichne . Diese Vielzahl
on
Un e nehmen
s ehen
eine Vielzahl
on
Nach age n
gegenübe . Die
S uk u
is
o z
eine
gewissen Ungleichgewich igkei
on
Ma k an eilen
au
einzelnen
Spe-
zialmä k en
we bewe blich unk ionabel. Ich
hal e
den
Ve siche ungs-
ma k
on
de
S uk u
de
Nach age
und
de
Anbie e
he
nich
ü
einen
Ma k ,
de
des
besonde en
Schu zes
gegenübe
dem
We bewe b
beda .
Wi
haben
übe
die
F age
des P eismechanismus gesp ochen. Ich sehe
auch
aus
dem
P eismechanismus
he aus
keine
Beg ündung
ü
eine
be-
sonde e Schu zbedü igkei eines
Ma k es
gegenübe
dem
We bewe b.
Hie
ehlen,
wenn
ich die
S uk u
des
Ma k es
be ach e, aus
wi -
scha lichen
G ünden
jegliche
Beg ündungen
ü
eine
Ausnahmesi u-
a ion
des
Ma k es
gegenübe
ande en
Be eichen
de
gewe blichen
Wi scha
und
de
Diens leis ungsbe iebe.
Wenn
es zu
eine
Aus-
nahmesi ua ion
ode
zu
eine
Ausnahme o sch i
im
Ka ellgese z
komm ,
müß e
ü
meine
Beg i e
die
Beg ündung
da ü
aus
ande en
Komponen en
he ausgezogen
we den.
Die wesen liche
Beg ündung,
die
allein geeigne is ,
hie
übe legungen
anzus ellen, ob eine
Ausnahme-
o sch i om allgemeinen
Ka ell e bo
gemach ode ,
wie
je z ,
bei-
behal en
we den
soll,
lieg
ü
mich
in
de
Sozialkomponen e. Dies
is
aus
dem
Beg i
"Gläubige -Schuldne schu z"
und
"daue nde
E üll-
ba kei
de
Ve siche ungs e äge" he auszuziehen. Dies
is
abe
eine
poli isch-soziale
Komponen e
und
ha
mi
ma k wi scha lichen Ge-
sich spunk en nich s zu
un,
wobei ich
ane kenne,
daß
das
O dnungs-
p inzip
"We bewe b"
ü
unse e
Volkswi scha nich
das
alleinige
is ,
sonde n
ielleich gleich angig
mi
ande en
P inzipien
Gel ung
in
unse e
Volkswi scha
beansp uchen
kann.
So
is
zum
Beispiel
ü
die Ve siche ungswi scha
ane kann ,
daß
die
daue nde
E üllba kei
de
Ve äge
gesiche
we den
muß. Ob dies
nun
übe
den
Weg
eine
Fachau sich
ode
au
dem
Weg
eine
He ausnahme
om allgemeinen
Ka ell e bo
geschieh ,
weil
die Du chse zung des Ve bo sp inzips
au
diesem
Sek o
une wünsch e
Wi kungen
au
die Sozialkomponen e
zei ig ,
is
eine
ande e
F age.
Wenn
man
abe
übe haup
eine
Sonde -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
2.7 Schwe punk e de Diskussion
131
behandlung
dieses Be eiches zuneig , schein
mi
die
Beg ündung
da ü
ausschließlich
in
den
Aspek en
zu liegen, die
im
poli isch-sozialen
Be-
eich
o handen
sind.
Ich
da
mi
einigen
Punk en
abschließen.
Fü
mich
lau e
die
F age-
s ellung
wie
olg : Welche Rolle spiel
de
We bewe b
in
de
Ve siche-
ungswi scha , welches Ausmaß
da
de
We bewe b
in
de
Ve -
siche ungswi scha
haben,
und
welche Schluß olge ungen
sind
gege-
benen alls
aus
dem
mangelnden
We bewe b
in
de
Ve siche ungs-
wi scha
zu
ziehen?
E lauben
Sie mi , noch
einmal
ganz
ku z
mi
einigen
Wo en
die
Dok in
de
Ma k wi scha
o zus ellen. Die
ma k wi scha liche
O dnung
be uh
au
dem
S eue ungselemen
des
We bewe bs. Das Ka ellgese z soll die
F eihei
des
We bewe bs
wegen
seine
Tendenzen
zu
Leis ungss eige ung
und
zu
bes mög-
lichen Ve so gung
de
Ve b auche
siche s ellen. Ziel des Ganzen
is
eine sei s Wi scha spoli ik,
ande e sei s
Gesellscha spoli ik. Gesell-
scha spoli ik
is
Siche ung
dezen alisie e
wi scha liche En schei-
dungsp ozesse
und
Siche ung
de
Indi idual eihei
du ch ech liche
Bindung
p i a e
Mach . Au gabe
eine
O dnungspoli ik
au
diesem
Fundamen
müß e
u. a. sein,
du ch
den
Leis ungswe bewe b
den
Typus
eines leis ungss a ken,
im
We bewe b
selbs ändig
und
e an wo lich
handelnden
Un e nehmens
he anzubilden. Dies
is
ein
Teil
de
e -
wünsch en
S uk u poli ik
im
Rahmen
de
We bewe bspoli ik, e eich-
ba
ode
e zwungen
mi
den
Mi eln des We bewe bs ech s.
Ich
we de
imme
wiede
au
den
Typus
des leis ungss a ken,
im
We bewe b
selbs ändig
und
e an wo lich
handelnden
Un e nehmens
zu ückkommen.
Un e nehmen,
das
is
je z
das
ande e
Pos ula ,
die
diese Leis ungs unk ion nich
e üllen
und
mi
diese
Leis ungs unk ion
im
We bewe b
nich
Sch i
hal en
können,
haben
aus
dem
Ma k
aus-
zuscheiden.
Dami
haben
wi
zugleich eine Besch eibung des
Un e -
nehmens
in
de
Ma k wi scha . Die Beg i e "Leis ungss eige ung"
und
"bes mögliche Ve so gung"
s ellen
das
E gebnis
in
den
Vo de -
g und
de
Be ach ung.
Nu
we
dieses E gebnis
e b ing ,
is
legi i-
mie ,
Teilhabe
de
Ma k wi scha
als
dezen alisie em
wi scha -
lichem En scheidungsp ozeß zu sein.
Bei
eine
solchen
Be ach ung
is es zwei elha , ob
Un e nehmen,
die diese
Leis ungs unk ion
aus
iel äl igen
G ünden
nich
e b ingen
können, noch Mi glied
eine
p i a wi scha lichen
S uk u
sein
dü en.
Das
Un e nehmen
e häl
jeden alls
in
diesem
Zusammenhang
eine dienende Funk ion. Dabei spiel , das schein
mi
hie
ü
die
Ve siche ungswi scha
und
auch
ü
das
P oblem
b u o/ne o
ganz
wich ig, das be iebswi scha liche E gebnis eines
Un e nehmens
als
inne be iebliche
Vo gang
inso e n
eine Rolle, als
man
da on
ausgehen
9'
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132
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
kann,
daß
nach
den
Regeln
de
ökonomischen
Ve nun
ü
die
lang-
is ige
Be ach ung
die
Un e nehmen
nich
mi
Ve lus
a bei en
we -
den,
den
augenblicklichen
Ve lus
nimm
man
bei
de
Gesam be ach-
ung
hin.
Nun
sind
im
Be eich
de
Ve siche ungswi scha
und
hie
insbe-
sonde e
im
Be eich
de
Feue e siche ung
komplexha e
We bewe bs-
besch änkungen
in
K a
gese z wo den.
Dabei
wi d
gesehen
we den
müssen,
daß
im
Gesam be eich
de
Ve siche ungswi scha die on
mi
skizzie e
Ve bandsa bei
als
Wechselwi kung zwischen
Ve bands-
mi gliede n
und
Ve bandswillen
eine
ganz
e hebliche Rolle spiel . Auch
nimm
die Ve siche ungswi scha
wohl
ü
sich eine
Sonde s ellung
im
Rahmen
de
s aa lichen
Daseins ü so ge
in
Ansp uch. Dies
is
de
Komplex
"s ändige
E üllba kei
de
Ve äge"
mi
den
Spezialkompo-
nen en,
zum
Beispiel
Ve keh sop e
und
ähnliche Dinge. Ich
habe
das
Ge ühl,
daß
diese
Sonde s ellung
on
de
Fachau sich
in
gewisse
Weise
ane kann
wi d,
und
daß
sich die Fachau sich -
das
s ä k
die
S ellung
de
Ve bände
im
Sys em
de
We bewe bsbesch änkung
-
zugleich
de
Ve bände
bei
de
Du chse zung au sich s ech liche Be-
lange
bedien . So
we den
zum
Beispiel
Ve handlungen
übe
genehmi-
gungsp lich ige
Ta bes ände
seh
o
mi
den
Ve bänden
ge üh .
Die
Ve bände
sind
zu
E leich e ung
de
Fachau sich
seh
o
Ad essa en
on
Willensbekundungen
de
Fachau sich . Die
Ve bände
we den
be-
nu z ,
um
diese
Willensbekundung
an
die
Un e nehmen
wei e zugeben.
Eine
hinzukommende
Eigena
is
aus üh lich
besch ieben wo den.
Das
is
die Ta sache,
daß
in
ielen
Spa en,
u. a.
hie
auch
in
Feue ,
die
E mi lung
de
echnischen
P ämie
nu
mi
Hil e
de
Ve bände
möglich is . Ka ell ech liche
Ve einba ungen,
abges imm e
Ve -
hal ensweisen,
Emp ehlungen
sind
dann
das
no läu ige E gebnis.
Diese
Tä igkei
inde
in
gewisse Weise die Billigung
de
Fach-
au sich ,
wenn
nich
manchmal
soga
Un e s ü zung
de
Fachau sich ,
weil
übe
auskömmliche
P ämien
die
E üllba kei
de
Ve äge
am
bes en
gesiche is .
Die
F age
ha
sich
nun
auch
am
hie
da ges ell en
Beispiel
de
We -
bewe bsbesch änkungen
in
de
Feue indus ie
zu s ellen, ob nich solche
We bewe bsbesch änkungen
die
Legi ima ion
an
sich
ü
die
Teilhabe
an
de
p i a wi scha lichen
S uk u
de
Ve siche ungswi scha
in
de
Ma k wi scha
e inge n.
Das
is
die eine
F age.
Das
ande e
is
die
F age
nach
dem
Ein luß diese
We bewe bsbesch änkungen
au
die
S uk u
de
B anche
als
o dnungspoli isches
P oblem
im
Sinne
des
Leis ungs ak o s
des
We bewe bs
und
dieses
wiede um
als
Legi ima-
ionsp oblem
de
Un e nehmen
selbs
in
de
Ma k wi scha .
Wi
we den
da on
ausgehen
müssen,
daß
wi
Ausnahmebes immungen
ü
einzelne
G uppen
on
Un e nehmen
ode
ganze Geschä sbe eiche
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2.7 Schwe punk e de Diskussion
133
haben.
Daß
das
Unwe u eil
übe
We bewe bsbesch änkungen
in
unse e
Volkswi scha
bes ehen
bleib ,
is
ein
ane kann e
Sa z.
Aus-
nahmen
on
diesem
allgemeinen
Ve bo
on
We bewe bsbesch änkun-
gen
bedeu en
nich
meh
und
nic.1.
wenige ,
daß
de
Gese zgebe
im
Einzel all
ökonomischen
Nu zen o s ellungen
den
Vo ang
o
de
Du chse zung
des
Ve bo es
einge äum
ha
ode
ielleich
poli ischen
Aspek en.
Alle dings
bedeu en
diese
Einsch änkungen
ode
diese
Aus-
nahmen
in
keinem
Fall,
daß
es
gu e
und
schlech e
We bewe bsbe-
sch änkungen
gib .
Jede
We bewe bsbesch änkung
is
gewillkü e
wi scha liche
Mach
und
dami
ein
Ve s oß
gegen
die
dem
Gese z
zu-
g undeliegende
F eihei sidee.
Ma k nach
an
sich,
gewillkü
du ch
We bewe bsbesch änkung
ode
du ch
Zus and,
is
na ü lich
kein
P oblem
des
mangelnden
We bewe bs
allein.
Es
gib
in
jede
Volks-
wi scha
Be eiche,
wo
im
Ex em all
ielleich
nu
monopolis ische
S uk u en
das
Angebo
e b ingen
können.
Abe
man
muß
sich
da übe
im
kla en
sein,
daß
jede
Abmilde ung
de
E izienz des
We bewe bs,
gleich
aus
welchen
G ünden,
en wede
aus
ökonomischen
Nu zen o -
s ellungen
ode
wegen
de
Vo angigkei
ande e
poli ische
Pos ula e
unweige lich
einen
Weg
o inde ,
de
zu
imme
s ä ke e
s aa liche
Kon olle
und
Au sich
üh .
Inso e n
soll e
man
sich
da übe
im
kla en
sein,
daß
die
Scha ung
eines
Ausnahmebe eichs
mi
eine
F ei-
s ellung
on
§ 1 GWB zugleich
den
P ozeß
de
Auswei ung
s aa liche
Kon olle
ö de
und
die
Legi ima ion
als
Teilhabe
an
de
Ma k -
wi scha
abbau .
Inso e n
wü de
ich
meinen,
soll e,
wenn
man
die
Vo angigkei
poli ische
Pos ula e
ane kenn ,
die
zu
Beg ündung
on
Ausnahme o sch i en
üh en,
inne halb
de
Ve siche ungswi scha
so gsam
abgewogen
we den,
ob
man
übe
das
unbeding
e o de liche
Maß
hinaus
die
F eis ellung
des
§ 102
ü
koope a i e
Maßnahmen
ausnu z
-
dami
nehme
ich
keine
We ung
de
Maßnahmen
an
sich
o
-,
dies
is
ein
P oblem
de
nach olgenden
Mißb auchsau sich
inne -
halb
de
Kon olle
du ch
das
Ka ellam ,
sonde n
dami
e suche
ich
lediglich, die
We bewe bsbesch änkung
in
de
Ve siche ungswi scha
zu
olkswi scha lichen
O dnungsp inzipien
in
Beziehung
zu se zen.
Nun
zeigen
We bewe bsbesch änkungen
nach
meine
Au assung
als
gewillkü e
Mach
nich
nu
Wi kungen
in
Rich ung
de
Legi ima ion
als
Teilhabe
in
de
Ma k wi scha ,
sonde n
-
zwei e
Komplex
-
auch
solche
ü
die
S uk u
de
Ve siche ungswi scha .
Nach
de
wi scha swissenscha lichen
Theo ie
wi d
das
bes e
ökonomische
E -
gebnis
einschließlich
de
bes möglichen
Ve so gung
des
Ve b auche s
on
leis ungss a ken,
im
We bewe b
selbs ändigen
und
e an wo lich
handelnden
Un e nehmen
e ziel .
Ich
ha e
dieses
Pos ula
eingangs
au ges ell .
Man
sp ich
in
diesem
Zusammenhang
on
de
Wechsel-
wi kung
on
S uk u
und
Leis ung.
De
We bewe b
üh
zum
Aus-
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134
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen 1976
scheiden nich
leis ungs ähige
Un e nehmen.
Nu
die leis ungs ähigen
Un e nehmen
sollen zu ückbleiben. Selbs e s ändlich
sind
in
de
Ve -
siche ungswi scha
Un e nehmen
aus
dem
Ma k
ausgeschieden,
iel-
leich
wenige
du ch
spek akulä e
Konku se,
die
in
ande en
Be eichen
hingenommen
we den,
sonde n
meh
in
de
übe üh ung
des
Bes an-
des,
be o
de
Konku s
einge e en
is . Dies
is
zum
Teil
wohl
zwei el-
los
ein
E gebnis
de
A bei
de
s aa lichen
Au sich , die
in
diesem
Be eich
im
ech en
Augenblick eingeg i en
ha
und
die
da ü
geso g
ha ,
daß
k anke
Un e nehmen
au genommen
wo den
sind, so
daß
es
nich
zum
Konku s
gekommen
is . So
is
die
Zahl
de
un e
Bundes-
und
Landesau sich
s ehenden
Ve siche ungsun e nehmen
nach
dem
K ieg
kon inuie lich zu ückgegangen.
T o zdem
haben
wi
noch eine
g oße
Zahl
on
Un e nehmen.
Gil
nun
ü
diese
Un e nehmen,
wie
wi
anhand
de
P ämien ich linien
e ö e
haben,
daß
sie mangels
Bes andes
zu
eigenen
Kalkula ion
des
P ämienbeda s
geIle ell
und
zu
Ta i ie ung
eines speziellen Risikos nich
in
de
Lage
sind,
dann
e heb
sich olgende
F age:
Müß en
nich
ohne
die on
den
Ve bänden
e mi el en
G undsä ze
ü
die
Ta i ie ung
iele
de
Un e nehmen
au -
geben? Sie
sind
dami
on
We bewe bsbesch änkungen
abhängig.
We bewe bsbesch änkungen
üh en
also als Folge des
Ausnahme a -
bes ands
des § 102 GWB
zu
Zemen ie ung
de
S uk u .
Die
Aus-
lese unk ion
des
We bewe bs
mi
dem
E gebnis
on
1pis ungss a ken
und
e an wo lich
handelnden
Un e nehmen
wi d
zumindes
gemin-
de ,
wenn
nich besei ig . Es
en s eh
na ü lich
hie
die
Anschluß-
age, ob
du ch
das
Ne z
on
We bewe bsbesch änkungen,
das
sich
übe
wei e
Be eiche
unse e
Ve siche ungswi scha geleg
ha ,
nich
zugleich ein Teil
wiede um
de
Legi ima ion
als
Teilnehme
de
Ma k -
wi scha
e lo engegangen
is .
Wi
haben
also zwei
Komponen en
zu be ücksich igen. Die eine
wi d
wohl
das
hinzunehmende
poli ische
Pos ula
sein,
daß
aus
de
Sozialkomponen e, so möch e ich sie
ganz
allgemein besch eiben, die
Beg ündung
ü
eine
Ausnahme
om
all-
gemeinen
Ka ell e bo
he genommen
wi d.
Die
ande e
is
die
Aus-
nu zung
diese
Ausnahme o sch i
du ch
die Ve siche ungswi scha
zu
Aushöhlung
de
Legi ima ion
de
Ve siche ungswi scha als
p i a wi scha lich
s uk u ie em
Be eich
de
Ma k wi scha .
Ich sehe also,
wenn
ich
zusammen assen
da ,
nu
olgenden Ausweg:
Wenn
wi
das
poli ische
Pos ula
des Ausnahmebe eiches
au ech e -
hal en
müssen,
daß
1.
die Ve siche ungswi scha
selbs
so gsam
abwäg ,
ob
und
inwie-
wei
sie
on
dem
Rech
de
Ausnahme
zu § 1 GWB Geb auch mach ,
2.
die Fachau sich sich des
Mi els
de
We bewe bsbesch änkung
zu
Du chse zung au sich s ech liche
Belange
möglichs
spa sam
bedien
und
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2.7
Schwe punk e
de
Diskussion
135
3.
die ka ell ech liche Mißb auchsau sich nich als
Eing i
in
die
au sich s ech lichen
Belange
und
als
Ang i
gegen die Ve siche-
ungswi scha
als solche
au ge aß
wi d,
sonde n
zügig
ausges al e
und
zügig du chgese z
wi d.
Dabei
bin
ich
mi
im
kla en,
daß
ka ell ech liche Mißb auchsau -
sich
nu
in
Zusammena bei
mi
de
au sich s ech lichen Au sich
aus-
geüb
we den
kann.
Ich
ede
also
hie
nich
eine
T ennung
und
eine
Unabhängigkei
de
beiden
Au sich en
oneinande
das
Wo .
Nu
so
kann
ich
mi
o s ellen,
daß
die Ve siche ungswi scha eine sei s
un e
de
Ausnahme o sch i des §
102
GWB,
ande e sei s
un e
Fach-
au sich
die
Au gaben
in
de
Volkswi scha als
Teilhabe
de
p i a -
wi scha lich
s uk u ie en
O dnung
e üllen
kann.
Fa ny:
Ich
will
e suchen,
eine
Gegen hese zu
o mulie en
und
be-
sch änke mich dabei
au
wi scha liche A gumen e.
1. Zunächs se ze ich zwei P ämissen. E s ens: We bewe bsbesch än-
kungen
sind
nich Selbs zweck,
sonde n
zielo ien ie e S a egien.
Zwei ens: We bewe bsbesch änkungen, die
nu
im
In e esse
des
un e nehmensindi iduellen
Ziels
de
Gewinns eige ung
eingese z
we den,
sind
in
unse em
Wi scha ssys em geäch e .
2.
Alsdann
s elle ich eine
F age:
Gib
es übe be iebliche, insbesonde e
ö en liche Ziele
im
Ve siche ungswesen, die
mi
Hil e
on
We be-
we bsbesch änkungen
e olg
we den
können
ode
soga müssen?
Dazu
ha
auch
He
Klaue
gesp ochen. Meine
An wo
is eindeu ig
"ja".
Fü
die Ve siche ungswi scha
bes ehen
ö en liche Ziele,
die
en wede
aus
allgemeinen
übe legungen,
wie
Ve b auche schu z,
soziale
und
wi scha liche Siche ung
de
Bü ge ,
kommen,
ode
es
sind speziell
ü
das
Ve siche ungswesen de inie e Ziele, insbeson-
de e
Schu z
de
Ve siche ungsnehme
in
ih e
Eigenscha als
Gläubige
des Ve siche ungsschu zes
und
als Schuldne
de
o aus-
zuzahlenden
P ämie.
Diese speziellen Ziele
können
du ch iele
Quellen
beleg
we den,
e wa
im
Ve siche ungsau sich sgese z
ode
dem
P lich e siche ungsgese z
ü
K a ah zeughal e .
De
We
de
beiden
Ziele Gläubige schu z
und
Schuldne schu z
und
dami
ih e
Rela ion
sind
in
den
einzelnen Ve siche ungszweigen
und
bei
einzelnen
Kundeng uppen
alle dings e schieden.
3.
Nun
olg die
P ü ung,
ob
ein
nich
besch änk e
We bewe b
mi
aus eichende Siche hei
zu
E üllung
diese ö en lichen Ziele
üh .
Fü
den
Schuldne schu z
kann
dies angenommen
we den.
Im
We bewe b
we den
die
P eise
ü
Ve siche ungsschu z endenziell
au
das
Ni eau
de
P oduk ionskos en
gesenk ; die Ve häl nisse
in
de
Indus ie eue e siche ung
zeigen dies deu lich. Die
E üllung
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142
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
Woll:
In
den
Da legungen
on
He n
Klaue
und
on
He n
Fa ny
wa
de
en scheidende
Punk
de
Gläubige schu z,
wobei
He
Fa ny
daneben
auch
den
Schuldne schu z
e wähn e.
He
Klaue
sag e
e -
ein ach ,
eine
ökonomische
Beg ündung
ü
den
Gläubige schu z
gebe
es nich ;
e
sei
ein
poli isches
Da um.
He
Fa ny
sieh
ökonomische
G ünde
in
den
Eigen ümlichkei en
diese
Indus ie,
die
-
wenn
man
am
Gläubige schu z
es hal en
will
-
eine
ökonomische
Beg ündung
ü
den
Ausnahme a bes and
des
§ 102
GWB
seien.
Beide
Re e en en
haben
das
Fak um
des
Gläubige schu zes
zu
undi e enzie
akzep ie .
Zu
Ve ie ung
des
P oblems
soll e
man
on
de
F age
ausgehen,
was
wi klich
an
de
No wendigkei
des
Gläubige schu zes
d an
is .
Das
is
zum
Teil
auch
eine
ökonomische
F age,
so beispielsweise,
wenn
man
Gläubige schu z
will,
ob
e
in
o o
on
de
Ve siche ungswi scha
zu
Ve ügung
ges ell
we den
soll
ode
ob es
nich
ande e
Me hoden
gib .
Ich
un e s elle
einmal,
Gläubige schu z
sei
das
anges eb e
Ziel.
Muß
dann
die
gesam e
Ve siche ungswi scha
un e
den
Schu z
des
§ 102
GWB
genommen
we den,
zumal
das
Gläubige schu zin e esse
seh
un e schiedlich
sein
dü e?
Wenn
man
Ve siche ungen
g ob
nach
Sach-
und
Lebens e siche ungen
un e scheide ,
sind
die
un e schied-
lichen
In e essen
e iden .
In
de
Lebens e siche ung
is
das
Gläubige -
schu zin e esse
seh
iel
ausgep äg e .
Do
handel
es
sich
p ak isch
um
Vo gänge
des
Spa ens
in
de
spezi ischen
Fo m
des
Ve siche ungs-
spa ens.
Demen sp echend
e en
die
gleichen
P obleme
wie
beim
Spa en
schlech hin
au .
Bei
eine
Sach e siche ung
handel
es
sich
um
ein
Umlage e ah en.
Das
In e esse
is
au
den
Ve agszei aum
beg enz .
Wa um
wi d
die
gesam e
Sach e siche ung
nach
§ 102 GWB
behandel ?
Man
könn e
auch
agen:
Wa um
wi d
die
gesam e
Feue e siche ung
un e
den
§ 102 GWB
ges ell ,
wenn
man
bedenk ,
daß
es
o
nich
da um
geh ,
kleine
bedü ige
Ve siche ungsnehme
-
wie
ielleich
bei
de
K z-Ve siche ung
-
zu
schü zen?
Die
F age
is
nich
dami
zu
bean wo en,
daß
man
schlich
e klä ,
Ve siche ungen
seien
wie
Banken
Anbie e .
Wenn
§ 102 GWB
nu
bes imm e
Teilbes ände
e aß ,
wü den
sie sich
ande s
o ganisie en.
Wa um
auch
nich ?
Vom
be iebs-
poli ischen
Aspek
mag
das
unzweckmäßig
sein.
Abe
das
is
nich
die
F age,
die
de
Ve siche ungspoli ike
zu
beanwo en
ha .
Ob
das
Be-
iebs isiko
g öße
ode
kleine
is ,
is
eine
F age,
die
be iebswi -
scha lich
in e essan ,
abe
wi scha spoli isch
öllig
unin e essan
is .
Es
kann
du chaus
sein,
daß
ein
Spezial e siche e
seh
iel
e izien-
e
anbie e ,
wenn
e
sich
au
die
Sach e siche ungen
konzen ie .
Wa um
wi d
diesen
Sach e siche e n
de
Schu z
nach
§ 102 GWB
gewäh ?
Diese
F age
schein
übe haup
noch
nich
angegangen
zu
sein.
Riege :
He
Klaue
geh
wohl
da on
aus,
daß
eine
wi scha liche
No wendigkei
ü
P ämien ich linien
diese
A
nich
bes eh .
Ich
bin
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2.7
Schwe punk e de Diskussion
143
de
Au assung,
daß
die
G undlagen
eine
o dnungsgemäßen
Kal-
kula ion
ein ach
ande e
sind
als
in
de
Indus ie
und
daß
man
diese
g undsä zlichen Un e schiede nich
übe sehen
da .
Wa um
iele Ve siche e
zu
einem
a ional
nich
e klä ba en
Un e -
sch ei en
de
P ämien
ich linien neigen,
is
mi
ebenso
un e s ändlich
wie
Ihnen.
E klä
wi d
es
mi
den
un e nehme ischen
In e essen,
den
o handenen
Bes and
mi
allen
Mi eln
zu
e hal en
ode
zu
e g öße n,
also
mi
Umsa zdenken.
Wenn
abe
dieses
Umsa zdenken
Ve lus e
b ingen
muß,
wi d
es nich
meh
einsehba .
(Schmid : Wie
is
es
dann
mi
den
Außeno ganisa ionen?)
Ich
sehe
ein,
daß
man
gegenübe
dem
Außendiens
auch seine
Ve -
p lich ungen
ha
und
ihn
nich beliebig
e minde n
kann.
Dann
ha
man
ielleich eines Tages
übe haup
keinen
Bes and
meh . Das
Wachs ums-
ode
Bes andse hal ungsdenken,
das
ich
au
dem
Feue -
e siche ungsma k
beobach e,
is
abe
siche übe zogen.
Bei
den
We bewe bsdiskussionen
dü en
wi
eines nich übe sehen:
De
Gese zgebe
ha
de
Au sich
den
Au ag
gegeben,
ü
die
daue nde
E üllba kei
de
Ve äge
zu
so gen.
Zu
Ve meidung
on
Miß e -
s ändnissen
be one
ich,
daß
de
Gese zesau ag
nu
gebie e ,
Konku se
mi
ih en
Folgen
ü
Ve siche ungsnehme
und
geschädig e
D i e
zu
e hinde n,
nich
abe
das
Ausscheiden eines
Un e nehmens
aus
dem
Ma k ,
e wa
du ch Fusion,
e hinde n
will. Was geschieh
abe
mi
einem
Un e nehmen,
das
in
Schwie igkei en
ge ä ?
De
Fusionsin e -
essen
wi d
sich
seh
genau
den
zu
übe nehmenden
Bes and
und
die
o handenen
Rese en
ansehen.
Ha
de
Bes and
seh
schlech e Risiken
und
sind
die Rese en
e wa
ech
knapp
ges ell ,
wi d
kaum
jemand
be ei
sein,
ein
solches
Un e nehmen
zu
übe nehmen.
Und
dann
komm
de
Konku s,
den
das
Au sich sam
e hinde n
soll.
Das
bedeu e ,
daß
ein
s ändige
Zielkon lik
bes eh
zwischen
We bewe b
au
de
einen
und
Ve meidung
des Konku ses, also Gläubige schu z,
au
de
ande en
Sei e. Beides soll
abe
dem
Ve b auche
dienen.
He
Klaue
ha
-ich
habe
den
Eind uck,
e was
o wu s oll
-die
Bedeu ung
de
Ve bände
und
die
Zusammena bei
des Bundesau sich s-
am es
ü
das
Ve siche ungswesen
mi
ihnen
e wähn .
Die
Zusammen-
a bei
is
siche
unbes i en
no wendig,
wenn
es
z.
B.
um
die
E s ellung
bes imm e
S a is iken
geh .
Sie
is
abe
auch no wendig,
wenn
be-
s ehende
Ve siche ungsbedingungen
abgeände
ode
neue
Ve siche-
ungsbedingungen
e lassen
we den
sollen.
In
de
Regel
is
es
ü
uns
nich möglich,
mi
jeweils
e wa
100
Ve siche e n
übe
diese
F agen
zu
e handeln
ode
e wa
einzelnen Ve siche e n un e schiedliche
Be-
dingungen
zu genehmigen.
Wi
wü den
dann
den
We bewe b
auch
au
den
Bedingungssek o e lage n. Dies
muß
abe
im
In e esse
de
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144
2.
Tagungsbe ich de Si zung in Aachen
1976
Ma k anspa enz
e mieden
we den.
De
We bewe b
in
de
Asseku-
anz
soll e sich
übe
den
P eis
abspielen, nich
abe
übe
Bedingungen,
die
de
Ve b auche
o
in
ih e
Bedeu ung
nich oll
übe sehen
kann.
Auch
hie
müssen
wi
also
mi
den
Ve bänden
eng
zusammena bei en.
Dies
is
unse e
gene elle
Linie,
wobei
Ausnahmen
nu
die Regel
bes ä igen.
Zu
F age
de
Zusammena bei
zwischen
Bundeska ellam
und
Bundesau sich sam
ü
das
Ve siche ungswesen
kann
ich
nu
sagen,
daß
auch ich eine
enge
Zusammena bei
be ü wo e.
M.
E.
wa
diese
Zusammena bei
auch
bishe
gegeben.
Im
üb igen
glaube
ich,
daß
-
jeden alls
in
de
Ve gangenhei
-
nu
au
einem
ela i
kleinen
Sek o
P obleme
ans anden,
die
lange
disku ie
we den
muß en.
Ramm:
Zu
Zusammena bei
mi
den
Ve bänden
nu
ein
Wo ,
He
Riege .
Daß
es
in
de
Schadens a is ik
zweckmäßig is ,
gemeinsame
Da en
und
In o ma ionen
zu sammeln,
da übe
gib
es
bei
mi
keine
Bedenken.
Abe
es
gib
ande e
Fo men
de
Zusammena bei ,
die
e wa
in
die
Ka ell ich ung
gehen, die auch als
denkba e
Lösung,
wenn
auch
nich besonde s
in
den
Vo de g und
ge ück ,
on
He n
Fa ny
e wähn
wu den.
Man
kann
auch
in
diese
Fo m
die
Zusammena bei
mi
Ve -
bänden
be eiben.
Es
wä e
im
einzelnen
dann
zu
p ü en,
in
welche
Fo m
und
mi
welchem
E gebnis
diese
Zusammena bei
abläu .
Die These,
daß
das
Wachs umss eben
eine
op imis ische
Eins ellung
in
de
Ve siche ungsb anche ech e ige, schein
mi
p oblema isch.
Ku z is ig
kann
zwa
eine
s eigende
Anzahl
on
Ve siche ungs e ä-
gen
einen
posi i en Deckungsbei ag e zielen,
ande e sei s
eagie
abe
länge is ig
übe
die
Schadens a is ik
die
P ämie
au
eine solche
Ve -
ände ung.
Ein
wei e e
Punk
komm
hinzu.
In
de
Indus ie-Feue -
e siche ung
kann
ein
neues
Geschä
p ak isch
nu
in
de
Fo m
e -
schlossen
we den,
indem
einem
ande en
du ch
Un e bie en
e was
weggenommen
wi d.
Es
s ell
sich die
F age,
ob dieses Risiko
wi klich
mi
Aussich
au
Gewinn
übe nommen
we den
kann,
d. h. ob
mi
hohe
Wah scheinlichkei
mi
einem
posi i en
Deckungsbei ag
zu
echnen
is .
Ich bezwei le, ob sich
diese
Wachs umsop imismus
bei
eine
beg enz en
Nach age
und
bei
de
No wendigkei ,
übe
Un e bie ungen
den
eigenen
Ma k an eil
zu
e g öße n,
le z lich posi i
ü
das
Ve siche ungsun e -
nehmen
auszahl .
Ein
wei e e
Punk !
Könn e
man
sich
im
Ve siche ungssek o
-
ähnlich
wie
im
Geschä sbankenbe eich -
au
eine
Fachau sich
ohne
P eisau sich
besch änken,
na ü lich
un e
Hil smi el
ü
Kalkula io-
nen?
Wä e
nich auch -
wiede um
analog
zum
Bankensek o
-
ein
Konku s onds
sinn oll?
E
is
do
keine
schlech e Sache
und
ha
sich
auch
in
gewisse
Weise
bewäh .
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2.7
Schwe punk e
de
Diskussion 145
Fa ny:
Zu
F age
on
He n
Klaue
kann
ich
nu
ku z
sagen, daß
es auch
in
de
Ve siche ung eine Anpassung des P eises
an
die
a -
sächlichen Kos en gib , nämlich
in
Fo m
de
sogenann en
E ah-
ungs a i ie ung. Sie s ell einen Mechanismus da ,
de
ü
die Anpas-
sung
de
P ämien
an
wechselnde Risikolagen so gen soll.
Zu
de
on
He n
Heuss
e wähn en
Nich p eiskonku enz e gänze ich
das S ichwo Quali ä swe bewe b;
abe
Quali ä
on Ve siche ungs-
p oduk en
häng
nich zule z on
de
Siche hei des Ve siche e s ab.
Es gib auch keine abges u en Ve siche ungsschu zquali ä en wie
beim
Schweize Zemen , sonde n es
gib
nu
Ve siche ungsschu z,
de
siche
eingelös wi d,
und
solchen,
de
nich siche eingelös wi d. Also gib
es nich
seh
gu en, gu en, mi elgu en, schlech en
und
ganz schlech en
Ve siche ungsschu z, wobei
de
Kunde
un e
diesen Quali ä en aus-
wählen
kann.
Die Ungewißhei slage
in
de
Indus ie
is zwei ellos in ielen
Fällen
ähnlich schwe wiegend wie
in
de
Ve siche ungswi scha . Abe es
gib
do
keinen Gläubige schu z!
Eine Konku s e siche ung is ein aszinie endes Thema! Sie könn e
nu
als P lich e siche ung
ü
alle
Un e nehmen
unk ionie en. Abe
wie soll e
man
in
diesem Falle die
P ämien
be echnen? Eine
P ämie
in
Abhängigkei on
de
Konku swah scheinlichkei
wä e
ich ig,
abe
we
miß
diese Konku swah scheinlichkei ?
Und
wehe dem Ve siche e ,
dessen Konku s e siche ungsp ämiensä ze
übe
dem Du chschni lie-
gen!
De
di e enzie e Gläubige schu z, on
He n
Woll in die Diskussion
eingeb ach ,
is
in
den
le z en
Jah en
meh ach
e ö e
wo den,
und
zwa
un e
dem Mo o, die
p i a e
Ve siche ungskundscha sei schu z-
bedü ige
als die gewe bliche Kundscha .
Abe
die Realisie ung eines
di e enzie en Schu zes du ch eine ech liche Kanalisie ung des Gläu-
bige schu zes
wä e
äuße s
schwie ig.
De
Ve siche e mach
ja
nich
nu
gegenübe einem Teil seine Kundscha Konku s, sonde n gegen-
übe
allen Kunden.
He
Riege
ha
mich zu olgende
Fo mulie ung
eines Wunsch aums
ange eg : Alle P obleme
wä en
zu jede manns Zu iedenhei gelös ,
wenn
es gelänge, die Gläubige zu be iedigen
und
dennoch einen
"schlech en Ve siche ungsun e nehme " zu bes a en,
indem
man
ihn
liquidie .
Abe
diese ideale Vo gang
is
e mu lich nich ealisie ba ;
ich
wüß e
jeden alls nich , wie.
Das Un e s ändnis on
He n
Hamm
im
Hinblick
au
die Ve hal ens-
weisen
de
Ve siche e
am
Ma k
lieg auch bei
mi
o . Ich habe
nu
die schwie ige Si ua ion diagnos izie , nich bewe e .
Wa um
Ve -
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
93
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146
2.
Tagungsbe ich de Si zung
in
Aachen 1976
siche e so op imis isch sind
und
ih e
P oduk e
häu ig
un e
Kos en
e kau en, das
ha
mi
bishe noch
kein
Ve siche e genau
e klä en
können. Vielleich sind
wi
hie
übe haup
an
de
G enze ökonomische
E klä ungsmodelle.
Klaue:
In
de
"no malen" Wi scha is
de
Unsiche hei s ak o bei
Inno a ionen besonde s s a k. Die
P eise wa ung
am
Ma k
is
übe -
haup
noch nich da. Die In es i ion on
de
Planung
bis
zu
Realisa-
ion
kann
sich
au
einen
Zei aum
on 5 bis
10
Jah en
e s ecken. Wi
haben
also
do
die gleiche P oblema ik. Vielleich soll e
man
da übe
noch einmal nachdenken.
De
zwei e
Punk ,
die Abs u ung
inne halb
des sozialen Aspek es,
He
Woll, on
de
Lebens e siche ung bis
zu
Indus ie-Feue e -
siche ung e schein
mi
ech s echnisch nich lösba zu sein als abge-
s u e
Be eichsausnahme.
Wi
haben
es einmal e such ,
abe
es ging
ein ach nich , weil
wi
auch
inne halb
de
Schadens e siche ung g oße
und
kleine Risiken haben.
De
Male meis e
an
de
Ecke,
de
dem
g oßen Ve siche ungsun e nehmen gegenübe s eh ,
is
im
G unde auch
wiede
schu zwü dig. Das unk ionie also in diesem Be eich nich so
seh . Ich
habe
hie
aus
Ih em
Diskussionsbei ag einen Me kpos en
mi genommen,
übe
den
wi
uns
ielleich bei
ande e
Gelegenhei
un e hal en
können
und
de
ielleich
ein
P oblem
ü
unse e beiden
Häuse ,
He
Riege , is . Ob
man
diese Abs u ung bei
de
Mißb auchs-
au sich he anziehen soll e,
müß e
gep ü
we den.
De
d i e
und
de
le z e
Punk !
Gegen eine Ve siche ung gegen das
Konku s isiko
hä e
ich einige Bedenken zu e heben. Ich will mich
au
mein Haup bedenken besch änken. Ich könn e
mi
denken, daß aus
diese Ve siche ung
im
G unde genommen
wei e
nich s
wi d
als ein
Disziplinie ungsins umen
zu
Einhal ung
de
P ämien ich linen.
(Hei e kei )
De jenige,
de
die P ämien ich linien einhäl ,
zahl
die ge ings en
P ämien
ü
die Konku s e siche ung. De ,
de
abweich ,
zahl
abge-
s u
S a p ämien
ü
die Konku s e siche ung. Ich s ehe,
He
Riege ,
einem Konku s onds
de
Ve siche e sei ielen
Jah en
seh
eund-
scha lich gegenübe . Ich
wunde e
mich
imme
wiede
und
habe das
in
ielen Un e edungen be on ,
wa um
die Ve siche ungswi scha nich
zu diesem Mi el g ei . Ich sehe
da in
in
de
Ta ,
He
Fa ny,
ein
Ins umen ,
um
die
Fo de ung
Gläubige schu z plus
Bes a ung
des
schlech en Ve siche e s zu ealisie en. Denn Gläubige schu z is nich
nu
eine
F age
de
Bezahlung. Bezahlung is nich
nu
das E gebnis
eines Konku s onds. Ein Konku s onds eine B anche wie bei
Banken
ode Ve siche ungen
is
ein Poli ikum. Dies is nich s
wei e
als das
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2.7 Schwe punk e
de
Diskussion
147
Ane kenn nis,
daß
alle
in
diesen Be eichen
ä igen
Un e nehmen
da au
angewiesen sind,
daß
die Ve siche ungsnehme
ode
die
Nach age
nach
Bankleis ungen
das
Ve auen
in
die
Gesam ins i u ion
Ve siche-
ungswi scha
ode
K edi wi scha
in
ih e
de zei igen
S uk u
behal en.
Lassen Sie mich deshalb
übe spi z
o mulie en. Eine solche
Selbs hil eo ganisa ion,
wie
sie die
Bankwi scha
gescha en
ha ,
is
nich s
ande es
als
ein
poli ische
P eis
ü
alle
ä igen
Un e nehmen,
welche die p i a wi scha liche
S uk u
wei e hin
zu
e hal en
wün-
schen.
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1972
1973
1974
1975
3. Anhang
3.1
Anhang zu 2.4
Vbe sich
1
BRD
Du chschni sp ämien
de
Feue -
und
Feue -
Be iebsun e b echungs-Ve siche ung
F
1,740/00
1,93 0
Alo
1,74
%0
1,4
-1,45
%0
BU
2,66
%0
2,93
%0
2,58
%0
2 -
2,1
%0
(Un e sch ei ungen
de
P ämien ich linien
im
We bewe b
bis
zu
50
'/.).
Vbe sich
2
Die Feue e siche ung
in
ie
eu opäischen
Lände n
In
G oßb i annien
sind
e wa
60
O o
des
Ma k es
du ch
das
Fi e
O ice
Commi ee
ka ell e .
Diese
P ämien
sind
in
1975
um
5
O o
gesenk
wo den
und
we den
wah scheinlich
ü
1976
um
wei e e
5
O o
gesenk
we den.
Im
üb igen
gib
es
ca.
300
Ta i e,
un e schieden
nach
Regionen
und
Be ieben.
In
F ank eich
wi d
de
on
de
Assemble
Plenie e
ü
die
Feue e -
siche ung
be eibenden
Ve siche ungsgesellscha en
beschlossene
und
on
de
Au sich sbehö de
genehmig e
Ta i
Rouge
s ik
angewende .
Die
P ä-
mien
sind
o mal
un e ände .
Die
Du chschni sp ämien
be ugen
in
Feue
1972 1,79
%0
1973 2,04
%0
1974 2,10
%0
1975
2,00
%0
BU
1972 1,84
%0
1973 2,50
%0
1974
2,85
%0
1975 2,88
%0
In
I alien
um aß
das
Feue -Conco da -Ka ell
(gleich alls
on
de
Au -
sich sbehö de
akzep ie )
e wa
70
O o
des
Ma k es.
Fü
1975
echne
man
mi
eine
P ämiens eige ung
on
20
O o
(=
In la ions a e).
Du chschni sp ämien
in
Feue
1972
1973
1974
1,35
%0
1,39
%0
1,41
%0
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
3.1
Anhang
zu
2.4
149
In
de
Schweiz
wu de
1976
sei ens
de
Au sich sbehö de
eine
linea e
P ämienanhebung
on
10
O o
genehmig .
Du chschni sp ämien
in
Feue
1974
1975
Vbe sich 3
Anlage
1
1,34
%0
1,37
%0
1.
Anzahlmäßige
En wicklung
und
Rech s o m
de
un e
Bundes-
au sich
s ehenden
E s -
und
Rück-Ve siche ungsun e nehmen
a)
Deu sche
Ve siche ungs
un e nehmen
Rech s o m
1960 1965
1968 1970
1971 1972
AG
153 173
175
170 175
181
VVaG
124
121
119 112 108 104
kleine e
Ve eine
583 547
461
452 440 432
ö en I.- ech I.
VU
25
24 23 23 23 23
sons .
Rech s o men
6 3 3 3 2 2
Summe
891
868
781
760 748 742
1960
1965
1968
1970
1971
1972
1973
1974
b)
Ausländische
Ve siche ungsun e nehmen
48
Ve siche ungsun e nehmen
47
Ve siche ungsun e nehmen
47
Ve siche ungsun e nehmen
50
Ve siche ungsun e nehmen
52
Ve siche ungsun e nehmen
50
Ve siche ungsun e nehmen
48
Ve siche ungsun e nehmen
49
Ve siche ungsun e nehmen
1973
187
102
417
23
2
731
1974
194
98
407
23
2
724
QueUe:
Geschä sbe ich e
des
Bundesau sich sam es
ü
das
Ve siche ungswesen
1972
und
1974.
Anlage
2
2.
Ma k an eile
de
un e
Bundesau sich
s ehenden
Ve siche ungsun e nehmen
in
0/
0
(nach
den
Bei agseinnahmen
ü
selbs
abgeschlossene
Ve siche ungen)
a) Deu sche
Ve siche ungsun e nehmen
Rech s o m
1960 1965
1968
1970
1971
1972
1973 1974
AG
67,1
64,0 63,9 64,0 64,5
64,1
64,4 63,8
VVaG
23,1
25,4 25,9 25,4 24,9
24,5
24,5
25,1
kleine e
Ve eine
0,0
2,6 2,4
2,6
2,3 2,5 2,3 2,5
ö en I.- ech I.
VU
7,4
4,1 4,1
4,2
4,3
4,6
4,7 4,6
sons .
Rech s o men
0,0 0,0 0,0 0,0
0,0
0,0
0,0
0,0
Summe
Deu sche VU
97,6
96,1
96,3 96,2 96,0 95,7 95,9 96,0
b) Ausländische
VU
2,4
3,9
3,7
3,8
4,0 4,3
4,1 4,0
Insgesam
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100,0
100,0
Quellen:
Geschli sbe ich e
des
Bundesau sich sam es
ü
das
Ve siche ungswesen
1960, 1965, 1970, 1972,
1974
(Tabelle:
9).
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44031-3 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:34
150
3.
Anhang
Geschä z e
B uHo-Bei agseinnahmen
1975
nach
Ve siche ungszweigen
(selbs
abgeschlossenes
Geschä
de
Mllgliedsunlemehmen
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In
M d.
DM
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3'110
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3.1
Anhang
zu
2.4
B u o-Bei agsen wicklung
on
1960
bis
1975
in
M d.
DM
(selbs abgeschlossenes Geschä
de
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15,7
13,1
12,6 11,5
11,1
11,3
13,8
4,9
14,0
11,3
14,0
8,9
10,4
22,1
12,3
6,2
19752 48,1'
1974 43,493
1973
41,457
1972 38,130
1971
32,441
1970'
26,581
1969 23,870
1968 21,825
1967
19,452
1966 17,161
1965
16,029
1964 14,055
1963
12,488
1962
11,214
1961
9,911
1950
1,6114
Zuwachs)n P ozen
gogonObe
dem
Vo Jah
151
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