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Adolph von Wenckstern

Weber, Adolf

Abstract

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Full text

Webe , Adol A icle Adolph on Wencks e n Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Webe , Adol (1962) : Adolph on Wencks e n, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 82, Iss. 4, pp. 493-495, h ps://doi.o g/10.3790/schm.82.4.493 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/291001 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. 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Ich wiede hole zunächs einige Sä ze aus dem on mi o mulie en Nach u , den die Rech s- und S aa swissenscha liche Fakul ä de Uni e si ä B eslau im No- embe 1914 dem Kollegen widme e: „Wi e lie en in Adolph on Wencks e n einen on uns allen hoch- geschä z en Kollegen, de sich mi Feue ei e und glänzende Be- edsamkei seinen wei ges eck en Au gaben un e zog. Als Mann de Wissenscha wandel e e in den Bahnen seines g oßen Mei- s e s und Leh e s Gus a on Schmolle , s e s be ei , auch ande en Leh meinungen Ge ech igkei wide ah en zu lassen. Als Leh e wa e uns ein Vo bild du ch die eue So ge, die e seinen Schü- le n zuwand e. Alle, die ihn nähe kennen und e s ehen le n- en, muß en in ihm die selbs lose Pe sönlichkei schä zen und lieben.. Wencks e n wu de in G oß-T ippeln in Os p eußen gebo en. Nach beende e Gymnasialzei a e 1879 in die A mee ein und wa on 1880 bis 1885 ak i e O izie . Dann ging e als Fa me nach Suma a, wo e ün Jah e leb e. Nach Deu schland zu ückgekeh s udie e e in München und Be lin Na ionalökonomie. 1893 p omo- ie e e in Be lin mi eine A bei übe Le Play. 1896 habili ie e e sich an de Be line Uni e si ä ; die Habili a ionssch i wa eine K i ik de Leh en on Ka l Ma x gewidme . Au Emp ehlung Schmol- le s, de ihn hoch schä z e, wu de e schon bald nach de Habili a ion als P o esso ü Volkswi scha sleh e und S a is ik nach Tokio be- u en. Als e on do du ch englischen Ein luß e d äng wu de, keh e e nach Be lin zu ück. E wu de Amanuensis on Schmolle , dem e namen lich bei den edak ionellen A bei en an dem Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha hal ; u. a. e - ig e e ein Gesam egis e de Schmolle schen Zei sch i an. 1904 wu de e als auße o den liche P o esso an die Uni e si ä G ei s- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.82.4.493 | Gene a ed on 2023-04-04 11:31:40 110 Adolph on Wencks e n 494 wald, zwei Jah e spä e als Nach olge Somba s an die Uni e si ä B eslau be u en. Gleich nach Ausb uch des e s en Wel k ieges mel- de e e sich eiwillig; obwohl e Familien a e wa und das 50. Le- bensjah schon übe sch i en ha e, e lang e e so o an die F on zu kommen. Dem Wunsche wu de Rechnung ge agen. Schon 1914 iel e in Flande n. Adolph on Wencks e n wa ein eue Ge olgsmann on Gus a Schmolle . Abe e wa kein Epigone im schlimmen Sinne des Wo es. E bewah e sich seine selbs ändige U eilsk a . Die be ühm e E klä ung Schmolle s in de Rek o a s ede Ende de 90e Jah e: „We nich au dem Boden de heu igen Fo schung, de heu igen Geleh enbildung und Me hode s eh , is kein b auchba e Leh e 46, be üh e ihn peinlich. E be on e in sei- nem wohl bedeu ends en wissenscha lichen We k: „S aa swissen- scha liche P obleme de Gegenwa " (Be lin 1909): „Vielleich wi d de in Deu schland he schenden Rich ung de Na ionalökonomie auch einmal und ielleich schon in den nächs en Jah en und Jah zehn en das Schicksal zu allen, welches ih e Vo gänge in de zule z an den Namen Rau geknüp en Ve deu schung de englischen Na ionalökono- mie, so wie sie die Epigonen on Adam Smi h da ges ell haben, be- schieden gewesen is : ein Zu ück e en, ein E se z we den du ch an- de e Rich ungen", und an ande e S elle desselben We kes heiß es: „So wie es Adam Smi h e gangen is , is es Schmolle e gangen: nich Schmolle ha das his o ische P inzip übe ieben — abe wo Epi- gonen sich solche Übe eibungen haben zuschulden kommen lassen, ha man sie Schmolle genau so zu Un ech au das Kon o gese z , wie die Übe eibungen de Epigonen Adam Smi h zu Un ech au Kon o gese z wo den sind66. Wencks e n beg üß e die „mäch ig o sch ei ende, gesiche e, empi ische Einzele kenn nis66, abe die g oßen Fo sch i e de Volkswi scha sleh e wü den e s dann „gu e, p ak ische, poli ische F üch e agen, wenn sie on Männe n zu einem Ganzen e bunden wü den, welche sich zugleich du ch uni e sale Bildung, Cha ak e und si lichen Adel auszeichne en66. Als ich 1913 dem Ru au das O dina ia in B eslau olg e, das bis dahin Julius Wol inneha e, hö e ich on e schiedenen Sei en, wie seh Julius Wol seine obus e Übe legenhei Wencks e n gegenübe zu Gel ung zu b ingen gewuß habe. Abe Wencks e n be üh e den Gegensa z selbs wede ö en lich noch p i a auch nu mi einem Wo e; e ühm e in eine seine Publika onen, daß Julius Wol dem „Schmolle ianismus" en gegenzu e en gewag habe, wenn es nach dem gesunden Menschen e s and gehe, müsse Wol an die Be - line Uni e si ä be u en we den, abe „Be lin is eine Sache ü sich, OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.82.4.493 | Gene a ed on 2023-04-04 11:31:40 495 Adolph on Wencks e n 111 und die Be line behe schen uns alle", zwa schlage de Wind um, abe „unse e Uni e si ä en haben dicke Maue n". Cha ak e is isch ü das Wi ken on Adolph on Wencks e n wa seine glühende Va e landsliebe. Fü das Va e land wa e be ei , jedes Op e zu b ingen. Es wa ü ihn ein besonde e S olz, daß e als Haup mann an de Spi ze eine Kompagnie des be ühm en Rese e egimen s 203, das as ausschließlich aus S uden en bes and, e en du e, die, wie be ich e wu de, in den mö de ischen Schlach- en in Flande n singend dem Tode en gegen gingen. Wencks e n iel schon wenige Tage nach dem Ein e en an de F on , on ie Ku- geln ge o en. „De Tod k ön e sein Wi ken", so heiß es in dem oben e wähn en Nach u de Fakul ä . „De Zu u , mi dem e allend seine Sol- da en an eue e: ,Mi Go ü König und Va e land6, wa die Lo- sung seines allzu üh ollende en Lebens." Adol Webe OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.82.4.493 | Gene a ed on 2023-04-04 11:31:40