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Arbeitsteilung und Berufsbildung, im Lichte der Volks- und Berufszählungen

Quante, Peter

Abstract

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Full text

Quan e, Pe e A icle A bei s eilung und Be u sbildung, im Lich e de Volks- und Be u szählungen Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Quan e, Pe e (1951) : A bei s eilung und Be u sbildung, im Lich e de Volks- und Be u szählungen, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 71, Iss. 5, pp. 69-86, h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290736 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ 581] 69 A bei s eilung und Be u sbildung im Lich e de Volks- und Be u szählungen Von Pe e Quan e, Kiel In dem Kapi el übe die gesellscha liche und wi scha liche A bei s- eilung seines „G und isses de Allgemeinen Volkswi scha sleh e" (Leipzig 1908, Teil I, S. 385) s ell Gus a . Schmolle de S a i- s ik und insbesonde e de Be u ss a is ik ein wenig schmeichelha es Zeugnis aus: „Es geh in diesem Punk e wie o mi de S a is ik; ge ade wo sie uns die leh eichs en Ausblicke e ö nen soll e, e läß uns das Ins umen , weil es noch zu oh, zu wenig en wickel und weil auch das on ih gelie e e Rohma e ial zu wenig bea bei e is ." Wenn wi es s ellen wollen, ob und inwiewei Schmolle mi seine Behaup ung ech ha , so un wi das am bes en an de Hand eines ku zen Übe blicks übe die Geschich e de Be u szählungen. Eigen lich soll e man neben den Be u s Zählungen auch noch die allgemeinen Volks Zählungen he anziehen, bei denen in de Regel de Be u de gezähl en Pe sonen mi e ag wi d; doch mangels eine en - sp echenden Auswe ung diese E gebnisse üh uns diese Un e - suchung kaum wei e . Eines läß sich alle dings mi Siche hei aus den — no malen — Volkszählungen en nehmen, was om S andpunk de A bei s eilung bedeu sam is und es auch om S andpunk de Be u ss a is ik sein soll e: in den Volkszählungen e scheinen mi Siche hei die Haus- auen ( e hei a e en F auen) nach Gesam zahl, Al e sgliede ung usw. Man da wohl ohne Übe eibung behaup en, daß die in ih e und ü ih e Familie ä ige F au genau so gu einen Be u ausüb wie de e - we bende Mann. Am deu lichs en i das in E scheinung in dem Tä igkei szweig, in dem E zeugung und Ve b auch noch eng beiein- ande liegen, das heiß in de bäue lichen Landwi scha . Mi beson- de em Nachd uck gil das alle dings nu ü unse e deu schen, abge- schwäch auch ü anzösische Ve häl nisse. Ande s is es in den angelsächsischen Lände n: ü G oßb i annien s ell noch neue dings OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 70 Pe e Quan e [582 (1948) ein so gu e Kenne wie de F anzose Guy T a e sin1 es : „Die Fa m au beschä ig sich ausschließlich mi ih em Heim; sie olg de Mode und in e essie sich keineswegs ü die sachlichen A bei en des Ho es." Imme hin is zuzugeben, daß die e hei a e e F au da un e Ums änden nich den Haus auenbe u ausüb , wo sie en wede selbs on einem ganz ägigen nich landwi scha lichen E we b in Ansp uch genommen is ode wo sie genügend Hauspe sonal beschä ig , um ledig- lich „lady" sein zu können. Ob de a ige Ve häl nisse o liegen, läß sich auch aus eine Volkszählung en nehmen, wenn mi ih eine „Fami- liens a is ik" e bunden is , in de das Vo handensein on Hausange- s ell en ode eine Haup be u s ä igkei de Haus au es ges ell wi d. Mi de eben angedeu e en E we bs ä igkei de F au in de Land- wi scha s eh es, was die s a is ische E hebung angeh , wenigs ens in Deu schland so: Bei ühe en Be u szählungen is die Angabe de mi hel enden Tä igkei de Landwi sehe au in seh ielen Fällen un e blieben, spä e — besonde s on 1907 an — haben sich diese F auen o allem un e de Wi kung en sp echende Hinweise dann selbs als solche einge agen ode ein agen lassen; neue dings — schon on 1925 an — we den bei de Bea bei ung und Auswe ung un e be- s imm en Vo ausse zungen solche F auen als Mi hel ende „nachge a- gen". Aus Unkenn nis diese Zusammenhänge haben selbs namha e Bea bei e landwi scha liche und be u liche P obleme ü 1907 und spä e eine a sächliche Ve meh ung de E we bs ä igen in de deu - schen Landwi scha angenommen und da aus wich ige Schlüsse ge- zogen, obwohl es sich nu um eine s a is ische Zunahme — eben de mi hel enden F auen und Töch e — gehandel ha 2. Dabei is die Zahl diese Mi hel enden schon ech e heblich: Ehe auen sind es sei 1925 e wa 1% Millionen, F auen und Töch e zusammen ga 3*/2 bis as 4 Millionen3; 1895 sollen es (im Deu schen Reich al en Um angs) nu 1,02 Millionen weibliche Mi hel ende gewesen sein; somi müß en die weiblichen Mi hel enden in den 30 Jah en on 1895 bis 1925 um meh als 2Vi Millionen zugenommen haben, obwohl die gesam e Ag a be öl- ke ung in de gleichen Zei um meh als 1 Million abgenommen ha ( on 15,44 au 14,37 Millionen): ein kla e Hinweis da au , wie s a k eine unzu eichende s a is ische E assung die Zu e lässigkei des E - gebnisses zu beein lussen e mag; in diesem Zusammenhang alle dings 1 L'Ag icul u e eil G ande-B e agne, Tome I, Edi é pa le Cen e Na ional D'In- o ma ion Economique (ohne Jah ). 2 Vgl. des Ve asse s Au sa z: „Die Mi hel enden in de deu schen Landwi - scha und ih e En wicklung sei 1882", Allg. S a . A chi 22. Bd., He 2, 1932. 3 Im Deu schen Reich (Gebie sum ang on 1937 ohne Saa land) gab es 1925: 3,58; 1933: 3,47; 1939: 3,83 Millionen weibliche Mi hel ende in Wi sdia sab eilung 1 (Landwi scha usw.). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 583] A bei s eilung und Be u sbildung im Lich e de Volks- und Be u szählungen 71 auch eine Bes ä igung de eingangs zi ie en K i ik Schmolle s. Audi ein ande e Weg, de zu Au hellung dieses Ta bes andes gelegen lich eingeschlagen wo den is , üh zu keinem be iedigenden E gebnis: Man kann aus de (gleichzei igen) landwi scha lichen Be iebs- zählung die Anzahl de „s ändig mi hel enden Familienangehö igen" en nehmen. Dann e häl man ü 1907 nach de Be iebszählung 3,46 Millionen weibliche Mi hel ende, nach de Be u szählung ( om gleichen Tage!) abe nu 2,83 Millionen. Die Angaben de Be iebs- zählung s ammen abe on den Be iebslei e n und be ücksich igen nich genügend den Un e schied zwischen Haup - und Nebene we b. Abgesehen also on diese nich einwand eien E assung eine speziellen weiblichen Be u s ä igkei in den Be u szählungen o 1925 is da an es zuhal en, daß de wich igs e und zahlenmäßig s ä ks e weibliche Be u , de de Haus au, als solche doch mi annähe nde Genauigkei aus den Volks Zählungen en nommen we den kann. Im üb igen un e lieg auch diese Haus auenbe u , was im zei lichen Ve - gleich nich imme genügend beach e wi d, genau so de Au lösung in e schiedene Be u e (ode de „Be u sspal ung" im Sinne B ü c h e s) wie alle u sp üngliche wi scha liche Tä igkei . Es is noch ga nich so lange he , daß die Zube ei ung on Lebensmi eln, wie das B o - backen, ode die He s ellung on Kleide n und ieles ande e noch einen selbs e s ändlichen Teil de haus aulichen Tä igkei bilde e; inzwi- schen sind diese A bei en zum g öß en Teil de Inhal selbs ändige Gewe bezweige gewo den. Umgekeh sind alle dings auch einige solche „Konsumbe u e" wie de des Wasse äge s — de du ch einen bekann en Ve e e dieses Be u es (Hummel!) noch heu e in Hambu g eine Quelle e gnügliche E inne ung is — du ch die echnische Ve - besse ung de Wohn e häl nisse wiede e schwunden. Bei Büche beginn zwa die eigen liche olkswi scha liche En - wicklung e s mi de p imä en A bei s eilung, de on ihm so benann- en Be u sbildung, die wiede um iden isch is mi de He auslösung on Gewe ben aus de uni e salen Hauswi scha . Abe wenn man dies auch ane kenn , so bleib doch de Vo ang de na ü lichen A bei s- eilung zwischen den Geschlech e n bes ehen, die de F au au jeden Fall die Lei ung de konsum i en Wi scha sau gaben zuweis , auch wenn ih e p oduk i en Au gaben o allem in de S ad imme meh geschmäle we den. Inso e n is und bleib die Haus auen ä igkei ein ech e Be u , dem man soga das Me kmal des „E we bs" nich ab- sp echen kann, wie das Ge ha d Fü s o meh als 20 Jah en im Allgemeinen S a is ischen A chi 4 so übe zeugend ausge üh ha . 4 19. Bd., 1929, S. 1 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 72 Pe e Quan e [584 Abe abgesehen on diese geschlech e weise beg ünde en A bei s- eilung bleib ü unse e Be u ss a is ik en scheidend die Be u sbil- dung, die Hand in Hand geh mi de T ennung und Ve selbs ändigung on Landwi scha , Gewe be (Handwe k), Handel und Ve keh usw. Da es uns hie da au ankommen muß, die Be u sgliede ung eie Wi scha en da zus ellen, so können wi ganz au den iel ach seh eichhal igen Ka alog on Be u en e zich en, wie wi ihn in den Skla- enwi scha en de An ike, o allem im Römischen Reich de Spä zei o inden. Ebenso b audien uns die F onhö e des ühen Mi elal e s, also die Ve häl nisse zu Zei des „Capi ula e de Villis" ode des „Meie Helmb ech " nich nähe zu in e essie en. Wohl abe dü en wi ku z bei den Bü ge e zeichnissen des spä e en Mi elal e s e weilen, die uns Büche in seine „Be ölke ung on F ank u am Main im 14. und 15. Jah hunde " o üh und die schon so e was da s ellen wie U ma e ial zu eine mode nen Be u szählung: In den Jah en 1387 und 1440 exis ie en am O be ei s 148 bzw. 191 e schiedene E we bsa en im Sinne de Büche schen „Speziali- sa ion ode Be u sspal ung". Als „Be u sab eilungen" e en deu lich 14 in E scheinung: U p oduk ion Me all e a bei ung Heiz- und Leuch s o be ei ung Tex ilgewe be Lede gewe be Holz und Ho n e a bei ende Gewe be Nah ungs- und Genußmi elbe ei ung Gewe be ü Bekleidung und Reinigung Baugewe be Handel, Ve kau und Gas wi scha G aphische Kuns übung Spielleu e und ah ende Leu e Lohna bei unbes imm e A Ve schiedene ande e Be u sa en. Insgesam sind hie im Jah 1440 an selbs ändig E we benden 1498 Männe , auße dem 77 Söhne und 38 „Knech e" gezähl , bei eine Ge- sam einwohne zahl on und 8700. Das Wesen liche an diese Be u ss a is ik is ü uns ih e ein ache Gliede ung, das kla e Nebeneinande on 148 bis 191 deu lich on ein- ande geschiedenen E we bszweigen, de en Cha ak e aus de Be u s- benennung he o geh . Vo allem sind es selbs ändige E we bs- ä ige, im allgemeinen also Handwe ksmeis e mi wenigen Gesellen und Leh lingen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 585] A bei s eilung und Be u sbildung im Lich e de Volks-und Be u szählungen 73 Diese in de Haup sache ho izon ale Gliede ung de Be u e, bei denen Geselle und Leh ling keine besonde e soziale Schich , sonde n Anwä e au den Meis e be u aus de jünge en Gene a ion da s ellen, ha sich g undsä zlich noch Jah hunde e lang e hal en, selbs wenn all- mählich iele Gesellen ga nich meh selbs ändige Meis e we den konn en. Noch im 19. Jah hunde is man bei den e s en gewe be- poli ischen Bes immungen so s a k in den Gedanken diese Gliede ung be angen, daß man on „Meis e n und Gesellen" sp ich , wo es sich ganz kla schon um Fab ikan en und de en A bei e als neue soziale Schich- en handel . Eine Be u szählung in diesen Jah hunde en konn e ganz im Sinne de an die F ank u e Bü ge e zeichnisse anknüp enden Aus üh un- gen sich dami begnügen, den „pe sönlichen Be u " und e wa noch die „S ellung im Be u " es zus ellen, sowei sich diese nich ohnehin aus Al e und Familiens and usw. e gab. Fü „Pe sonen on S and", O i- zie e, ü s liche Beam e, Geis liche, Geleh e und ähnliche G uppen wa ih Be u ohnehin du ch Rang und S and bes imm . Mi diese idealen und es idyllischen A de Be u se assung is es o bei, als sich in de o kapi alis ischen und kapi alis ischen Ä a Manu ak u und Fab ik imme s ä ke e b ei en und den Haup eil de gewe blichen E zeugung bes ei en. Die Zahl de Be u e wächs du ch P oduk ions eilung, A bei sze legung und A bei s e schiebung alle A ins Ungemessene. Was uns Adam Smi h in seinem Beispiel on de S ecknadel ab ika ion da s ell , is e s de An ang eine En - wicklung, an de en Ende Tausende on Be u en, ode besse „Be u s- benennungen", s ehen und neben de ho izon alen Gliede ung eine ganz neua ige e ikale Gliede ung de Be u e eine Rolle spiel . Wie ha sich die mode ne Be u szählung de hie du ch ih neu zuwachsenden Au gaben en ledig ? Im G unde be uhen noch alle deu schen Be u szählungen o dem I. Wel k ieg — 1882, 1895, 1907 — au den Gedanken eine E assung und Da s ellung des eben ü F ank u am Main geschilde en pe sön- lichen ode indi iduellen Be u s. Diese Gedanke äuße sich in eine ganz nai en Gleichse zung on Be u und Be ieb — was im Mi el- al e und noch lange danach ich ig gewesen is : de Schlosse be eib Schlosse ei, de Tischle be eib Tischle ei, de Schneide be eib Schneide ei usw. Wenn also imme dem Be u ein Be ieb en sp ich , dann auch umgekeh dem Be ieb ein Be u : die Fah adhe s ellung als Be ieb um aß einen Be u , den man Fah adhe s elle nennen könn e, de Be ieb Schie e b uch einen Be u („Schie e b eche "?) us . imme in de A , daß Be u und Be ieb gleichgeschal e wu den, wo- bei die Sys ema ik de genann en Zählungen au die E indung neue Be u sbezeichnungen e zich e , ielmeh die Be iebsa ein ach als OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 74 Pe e Quan e [586 Be u dekla ie . Das ha zu Folge, daß e wa Schlosse in de Fah - adhe s ellung mi den üb igen Schlosse n aus Handwe k und Fab ik zusammenge aß und lediglich als Schlosse ausgezähl sind, wäh end de „Be u " Fah adhe s elle diejenigen Pe sonen um aß , ü die kein ande e indi iduelle Be u o gesehen is . Das E gebnis dieses Ve ah ens is also ein Nebeneinande on al en handwe ksmäßigen ode handwe ksmäßig gele n en Be u en — ech en Be u en — und on neuen Be ieb sbe u en, wie man sie zweck- mäßige weise nenn . Was dabei als besonde s bedenklich bezeichne we den muß, is die alsche T ennung und die alsche Ve einigung, ein- mal die T ennung on E we bs ä igen de gleichen Be iebs a in solche al e und neue Be u e ode eigen lich Be u sbenennungen, zum zwei en die Ve einigung al e Be u e aus handwe ksmäßige und ab ik- mäßige Be ä igung. Wenn sich beispielsweise ein gele n e Schlosse de Fah adhe s ellung widme , so muß e logisch zum „Fah adhe - s elle " we den und da nich als Schlosse ausgezähl we den, wenn ande s die Sys ema ik übe haup Sinn haben soll. Zuzugeben is , daß de a ige Mängel, die o allem bei zei lichen Ve gleichen sich ba we - den, so lange keinen allzu g oßen Schaden an ich en, wie die Be u e noch übe wiegend in dem bodens ändigen Wi scha szweig eine o - wiegend handwe klich o ganisie en Volkswi scha ausgeüb we den5. Ande s und wesen lich schlimme wi d es, wenn die ab ikmäßige He - s ellung imme s ä ke in den Vo de g und i . In de e häl nismäßig ku zen Zei on 1882 bis 1907 (25 Jah e) is die Zahl de in Handwe ks- be ieben Beschä ig en (wenn wi als solche Be iebe bis zu ün Ge- hil en annehmen dü en) on 4,5 au 5,4 Millionen ode au 120% ges iegen, dagegen die Zahl de in g öße en gewe blichen Be ieben (übe ün Gehil en) Beschä ig en on 2,85 au 8,85 Millionen ode au 310,5 %. Gleichzei ig ha die gesam e Reichsbe ölke ung on 45,7 au 62,0 Mill. zugenommen, d. h. au 135,7 %. Demnach is die Zu- nahme in Handwe ksbe ieben noch hin e de Gesam zunahme zu ück- geblieben, wäh end sie in den g öße en Be ieben e häl nismäßig meh als doppel so g oß wa . Von 1907 bis 1925 is dann die Zahl de in Handwe ksbe ieben Beschä ig en e wa kons an geblieben — höch- s ens 70 000 meh als 1907 —, dagegen haben die in g öße en Be ieben Beschä ig en as au 12 Mill. (genaue 11,92 Mill.) ode gegen 1882 au 418,5 % zugenommen bei gleichzei igem Ans ieg de Reichsbe ölke- ung au 63,2 Mill. ode au 138,3 % on 1882. Nimm man hinzu, daß 1925 in Be ieben übe zehn Pe sonen nahezu zwei D i el, in den G oßbe ieben übe 50 Pe sonen nahezu die Häl e des im Gewe be 5 Vgl. Rod. Pla e, Die S a is ik in Deu schland (Eh engabe ü F. Zahn), Be lin 1940, Band II, S. 655. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 587] A bei s eilung und Be u sbildung im Lich e de Volks- und Be u szählungen 75 beschä ig en Pe sonals a bei en, so is ohne wei e es e s ändlich, daß die mode ne Be u szählung im Gewe be haup sächlich diese g oßbe- ieblichen Ve häl nisse be ücksich igen muß und nich die zahlenmäßig so seh bescheidene en des Handwe ks, des kleinen Ladenhandels usw. Diese Fo de ung bedeu e abe eindeu ig olgendes: Die nich hand- we ksmäßig gele n en A bei sk ä e in Indus ie, Ve keh usw. können nu dadu ch o dnungsmäßig in die Gesam wi scha eingegliede und an de ich igen S elle ausgezähl we den, daß man sie mangels eines „pe sönlichen Be u s" s a is isch ih em Beschä igungszweig zuweis . Das gil gleiche maßen ü A bei e , Anges ell e (P i a be- am e) und Un e nehme . Nu dieses Ve ah en gewäh leis e eine gleichmäßige Behandlung alle E we bs- ode Be u s ä igen. Da- du ch wi d auch keineswegs die Bedeu ung de handwe klichen Be u e geminde ; denn es bes ehen nich die ge ings en Bedenken, die a - sächlich e aßba en pe sönlichen Be u e auße dem als solche zu e - agen und sowohl inne halb des Beschä igungszweiges als auch im ganzen de Volkswi scha auszugliede n. Vo ausse zung hie ü is und bleib in Deu schland eine aus eichende „Selbs zählung" im Rah- men de Haushal ungslis e bei eine Volks- und Be u szählung, wie wi sie zule z im Jah e 1950 e leb haben. Bei solchen g oßen Zählungen im Inland und Ausland ha man imme wiede die E ah ung gemach , daß o allem die A bei e ih en pe sönlichen Be u nu dann aus eichend ein agen, wenn es sich um einen Be u , ich möch e sagen, al en S ils, handel . Rudol Mee - wa h ha das in seinem Haup we k „Na ionalökonomie und S a i- s ik"6 eingehend ü Deu schland und England da ges ell und soga ü die Ve einig en S aa en, die mi bezahl en und g ündlich un e wiesenen Zähle n a bei en, es s ellen müssen7, daß die Be u sbenennungen au den Zählpapie en nich exak genug wa en, um das o gesehene ein- gehend gegliede e Be u sschema he ausa bei en zu können. Die G ünde ü diese Schwie igkei en liegen au de Hand. Die En wicklung zum mode nen G oßbe ieb und die gleichzei ige Mo o i- sie ung und Mechanisie ung haben den u sp ünglich einhei lichen P o- duk ionsp ozeß au dem Umweg übe meh e e selbs ändige P oduk ions- abschni e — Büche sp ich hie on P oduk ions eilung — in ein ache, ü sich nich selbs ändige A bei selemen e ode Teilp ozesse ze leg . Diese A bei sze legung bedeu e zwa im Sinne de Adam- Smi hschen Da s ellung eine e hebliche S eige ung de A bei sp oduk- i i ä , bedeu e abe auch, was hie zu Deba e s eh , eine Au lösung 6 Handbuch de Wi scha s- und Sozialwissenscha en, VII. Band, Be lin und Leipzig 1925. 7 a.a.O., S. 69. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 76 Pe e Quan e [588 de al en handwe klichen Be u e in Teilope a ionen, die kaum noch den Namen „Be u " e dienen. We solche Teilope a ionen aus üh , kann bes imm nich meh , wie es in Schille s „Glocke" so schön heiß , „im inne n He zen spü en, was e e scha mi seine Hand"! Und das um so wenige , je meh die u sp ünglich noch manuelle Tä igkei (dahe „Manu ak u ") abgelös wi d du ch maschinelle Ope a ionen, bei denen de A bei e lediglich noch Maschinen bediene is ; in ielen Fällen besch änk sich soga seine Tä igkei da au , den Gang de Maschine zu übe wachen, wie im Falle eine sogenann en „Spinne in", die zwischen sechs bis ach selbs ändig a bei enden Spinnmaschinen hin- und he - gehen und au passen muß e, ob i gendwo de Faden ab iß ode sons ige Hemmungen au a en. Man muß wi klich solche Dinge mi eigenen Augen gesehen haben, um einen plas ischen Eind uck da on zu haben, was so ein heu ige Indus iebe u in Wi klichkei bedeu e . Es is demnach Mee wa h unbeding Rech zu geben, wenn e o de e s en g oßen Volks- und Be u szählung nach dem I. Wel k ieg (1925) mi allem Nachd uck die Fo de ung e hoben ha , man müsse die Be u ss a is ik au den Be ieb und die Gewe bea des Beschä igungs- be iebes ums ellen und jeden E we bs ä igen zunächs einmal in diese Spa e un e b ingen. Mi diese Fo de ung is Mee wa h auch du chged ungen, o z allen Bedenken, daß dadu ch die Kon inui ä de Be u szählungen ges ö wü de, daß Ve gleiche mi ühe en E hebun- gen nich meh möglich seien, und dgl. meh — Bedenken, die nach den bishe igen Aus üh ungen wegen de inne en Mängel de ühe en Zäh- lungen ohnehin unangeb ach wa en. Als no wendige Konsequenz e gab sich auch ü die nich gewe blichen A bei sk ä e, also z. B. in de Ve - wal ung und in den sogenann en F eien Be u en, die Scha ung on „Be iebszweigen", wie Gesundhei swesen, Thea e - und Musikwesen, um a sächlich keine be iebliche Lücke zu lassen. In den spä e en Zäh- lungen, 1933 und 1939, sind die G undgedanken im wesen lichen die gleichen geblieben, wenn auch gemäß den inzwischen gewonnenen E - ah ungen e was abgewandel . Es sind in den Jah en nach dem I. Wel k ieg imme wiede inne - halb des K eises de S a is ike Ve suche gemach wo den, die Sys e- ma ik des „indi iduellen Be u s" neu zu beleben, Wege zu inden, wie o z allen e wähn en Schwie igkei en die einzelnen Be u s ä igen nach ih e pe sönlichen Tä igkei ausgezähl we den können. Da un e sollen hie nu zwei Vo schläge e wähn we den, die o allem in den ausge- dehn en mündlichen Ve handlungen eine Rolle gespiel haben. De e s e diese Vo schläge ging on dem Gedanken aus, die pe - sönliche Be ä igung des A bei e s usw. genau zu klä en und alle A bei e mi gleiche Be ä igung zu e i n e m Be u zusammenzu assen. Das kling zunächs ganz plausibel: alle Leu e, die beispielsweise schlosse n, OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 595] A bei s eilung und Be u sbildung im Lich e de Volks* und Be u szählungen 83 Teilchen seines Be iebes, in dem und ü den e scha . Is somi das Be u sschicksal des Indus iea bei e s — und nich nu dieses E - we bs ä igen! — objek i und subjek i om Be ieb he bes imm , so müssen wi auch als S a is ike alle no wendigen Folge ungen aus diesem Ta bes and ziehen. Dann kommen wi abe auch nich an den F agen o bei, die on jehe im Zusammenhang mi dem Be u den Volkswi , den Sozial- poli ike , den Ve wal ungsbeam en übe haup in e essie haben und in Zukun meh denn je in e essie en müssen: dann müssen wi diese be ei s nach E we bszweigen gegliede e Bes andsmasse auch wiede gliede n nach Geschlech und Al e , nach He kun und Familiens and, bei Familien o s änden im besonde en nach G öße und Zusammen- se zung de Familie — all diese on den Volkszählungen he bekann en F agen müssen wi an den im mode nen Be iebsbe u s ehenden Men- schen s ellen und die An wo en so au be ei en können, daß on den G und agen de e s ehenden Na ionalökonomie und on de P o- blems ellung de Wi scha s- und Sozialpoli ik he keine Zwei el üb ig bleiben, mi welchen cha ak e is ischen G uppie ungen wi es im ein- zelnen zu un haben und wie wi am zweckmäßigs en au sie einwi ken können. Es seien hie nu einige Thema a als Beispiele genann , bei denen be u ss a is ische Da en de e wähn en A nich zu en beh en sind: Welche E ah ungen ha man mi dem E sa z männliche du ch weibliche A bei sk ä e gemach ? Mi welchem Al e beginn sich eine bes imm e Be u s ä igkei oll auszuwi ken, und in welchem Al e p leg die Eignung ü gewisse Tä igkei en nachzulassen? Welche Wi - kungen haben bes imm e Lohn o men ode S eue e leich e ungen — Familienlohn, Kinde abzug — au die e schiedenen A bei e - und An- ges ell enschich en? Ode om wel wi scha lichen Gesich spunk : Welche Wi kung ha eine bes imm e Geschlech s-, Al e s- und Familien- zusammense zung gewisse A bei e g uppen au die außenwi scha - liche Konku enz ähigkei de ode jene Indus ie? An de No wendigkei all solche Übe legungen und Un e suchun- gen kann kein Zwei el sein. Mi Rech ha Rudol Mee wa h in seinen g undlegenden Un e suchungen zu diesem Thema au die Bände 133 bis 135 de Sch i en des Ve eins ü Sozialpoli ik und Au sä ze im Reichs-A bei sbla o 1918 hingewiesen, in denen ausgiebig Be u s- schicksal und Al e sau bau de gewe blichen Lohna bei e behandel we den, und die Beme kung da an geknüp 17: „In de gegenwä i- gen un e nehmungskapi alis ischen Wi scha sweise wi d Wesen und Schicksal eines Be u s einschneidend du ch den Gewe bezweig be- s imm , in dem e ausgeüb wi d." 17 Na ionalökonomie und S a is ik, S. 61. 6* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 84 Pe e Quan e [596 Ge ade aus de Ane kennung solche Zusammenhänge haben manche S a is ike , die also eben alls den „Be iebsbe u " bejahen, ge- o de , die no wendigen E hebungen müß en nich au dem Wege de Volks- und Be u szählung o sich gehen, sonde n mi de gewe blichen Be iebs Zählung e bunden we den. Es sei Au gabe de Ve wal- ungsbii os de g oßen und mi le en We ke, ih e A bei e - und An- ges ell enscha in Lis en da zus ellen, in denen auch alles Wesen liche übe Al e , Familiens and usw. en hal en sei. Dann könn en auch zu- e lässig all die Angaben gemach we den, mi denen man die o hin e wähn e Eing uppie ung nach dem a sächlichen A bei s o gang ode nach dem bea bei e en S o e leich e n könne. Wenn man sich all die Schwie igkei en eine solchen A bei ü ein iele Hunde e ode ga Tausende A bei sk ä e um assendes We k o s ell , muß man schon zu dem Schluß kommen, daß be ei s aus diesem G unde die Selbs - zählung mi els de Haushal ungslis e o zuziehen is — ganz abgesehen on allen ande en G ünden, wie Geheimhal ung, die hie ü sp echen. Nich einmal in den Ve einig en S aa en ha man diese Be iebsme hode du chzu üh en e such . Und auße halb diese Be iebe müß e man doch noch eigene Be u szählungen ü die nich in ihnen Beschä - ig en o ganisie en. Selbs un e Wü digung alle G ünde, die noch ü eine Be u s- sys ema ik au de Linie des einen „indi iduellen" Be u s o geb ach we den, dü e doch das U eil zuguns en des Be iebs be u s zu ällen sein. En scheidend ü diesen Ausgang des Ve ah ens is , das soll noch einmal in alle Kla hei he o gehoben we den, die im le z en Jah hunde imme wei e ge iebene A bei s eilung in de Fo m de g oßindus iellen A bei sze legung. Ein Ve such de Rückkeh zum al en pe sönlichen Be u wü de de En wicklung de Wi scha Gewal an un. Im Zusammenhang mi diese En wicklung is abe au dem Gebie des Be u slebens noch eine ande e en scheidende Ände ung einge e en: Wi sp echen bei Be u nich nu on dem O de Ausübung, dem Be- ieb, und de A de Ausübung, dem Be u im enge en Sinne, sonde n noch d i ens on de S ellung im Be u . Dami soll gekennzeichne we - den, ob de Be u s ä ige Selbs ändige , Anges ell e , A bei e ode Hausgewe be eibende is . Bishe — d. h. noch wei hin im 19. Jah - hunde — wa de Be u einwand ei de Obe beg i und die Be u s- s ellung inne halb des Be u s sozusagen ein En wicklungszus and: De Tischle e wa wa nacheinande Leh ling, Geselle, Meis e ; in diesen Phasen e lie egelmäßig sein Be u sschicksal. Heu e is — abge- sehen om noch bes ehenden al en Handwe k — de Tischle , de Schlosse , de Schmied nich meh selbs e s ändlich au dem Weg zum Meis e , zum selbs ändigen Un e nehme , sonde n e is A bei e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 597] A bei s eilung und Be u sbildung im Lich e de Volks- und Be u szählungen 85 und bleib A bei e . Leh ling kann e im Handwe k ode auch in de Fab ik gewesen sein, Meis e wi d e — g undsä zlich — nie. A - bei e zu sein is Lebensbe u gewo den, und diese Ges al des Be u s o m das Schicksal des E we bs ä igen wohl noch s ä ke , noch en scheidende als de Be ieb, in dem e ä ig is . Das Gleiche gil , wie leich einzusehen is , om Anges ell en. Bei ihm is übe haup schon in de Benennung die S ellung im Be u an die S elle des pe sönlichen Be u s ge e en, wobei diese pe sönliche Be u noch leise ankling in de Un e scheidung des kau männischen und des ech- nischen Anges ell en. Vollends beim Un e nehme und beim lei enden Anges ell en, dem Manage , is das Be u gewo den, was eins nu Be u ss ellung schien. Hie is soga die Vo bildung so gleichgül ig gewo den, daß sich clie Un e nehme schich ebenso gu aus ehemaligen Handwe ke n (K upp, Bosch) zusammense zen kann, wie aus Ingenieu en, Kau leu en, höhe en S aa sbeam en (Lega ions-Ra . Bohlen-Halbach, Hugenbe g), Söhnen on Un e nehme n, die ielleich ohne ausgesp ochene Vo - bildung das nö ige Kapi al ode den noch nö ige en K edi und den e o de lichen Wagemu nebs eine gu en Dosis angebo enen O gani- sa ions alen s mi b ingen. Inso e n kann auch de Au assung de Sys e- ma ik on 195018 nich beigep lich e we den, als ob „Geschä s üh e ode Di ek o ode Ab eilungslei e kein „Be u " wä e. Gewiß wi d man bei solchen Ein agungen in ielen Fällen „den ich igen Be u e s es s ellen" müssen — abe in ielleich ebenso iel (und meis en - scheidenden!) Fällen is de Di ek o — ode wie man den Un e neh- me ode Manage sons bezeichne — ein ollgül ige Be u . De on de „Sys ema ik" ge o de e Zusa z hä e dann nich zu lau en „je nach Be u ", sonde n „je nach Be iebszweig". E gänzend müssen bei de S ellung im Be u noch e wähn we den de Beam e und de Mi hel ende. Reichs- ode Bundesbeam e , Landes- und Kommunalbeam e zu sein mi de — bishe wenigs ens — kla en Abg enzung gegen den au P i a diens e ag beschä ig en Behö den- anges ell en, das is eben alls Inhal eines Be u s gewo den, und wenn i gendwo, so he sch ge ade in diesem Be u noch ein ane kann- es Be u s e h o s , um dessen willen wi auch in Deu schland o enba s ä ke an de „Ve beam ung" es hal en wollen, als es den Besa zungs- behö den bishe ge allen ha . Von den Mi hel enden — in de Land- wi scha , im Kleinhandel, im Ladengeschä — wa eingangs schon die Rede: sie sind ielleich de einzige Typ, bei dem es sich um eine ech e „S ellung im Be u " handel , da sie wi klich dem be u s ä igen Va e , B ude usw. nu „hel en", sel en lebenslang, in de Regel nu , bis sie 18 a.a.O. S. VI. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59 86 Pe e Quan e [598 einen ech en Daue be u inden. Hie is alle dings die „Sys ema ik" wiede genau en gegengese z e Meinung19: sie bilde eigene Be u e „Mi hel ende Familienangehö ige a) in, b) auße halb de Wi scha s- ab eilung Land- und Fo s wi scha ". Im Sinne de le z en Aus üh ungen läge es, wenn man bei de Aus- we ung de Volks- und Be u szählungen dazu käme, die Reihen olge de Beg i e zu ände n: so könn e man als Obe beg i die bishe ige Be- u ss ellung20 wählen, dann nach dem Be ieb und e s zule z nach dem (pe sönlichen) Be u gliede n. Fü den Obe beg i läge es nahe, die Un e nehme noch nach de G öße ih e Be iebe (ha-Zahl in de Land- wi scha , Kapi albe ag ode A bei e zahl), die Beam en nach ih e S ellung als Behö denlei e usw. un e zugliede n. Jeden alls kann man hie wie auch bei den üb igen Be u sme kmalen leich allen möglichen Wünschen de na ionalökonomischen Fo schung en gegenkommen. Und das is ja schließlich auch de Sinn eine e nün igen S a is ik! 19 a.a.O. S. 2 ., S. 88. 20 In eine ähnlichen Rich ung sind die ussischen Volks- und Be u szählungen on 1920 und 1923 o gegangen, indem sie als Obe g uppen die „Klassen" de A bei e . Anges ell en, Be iebsinhabe , Mi hel enden Familienangehö igen usw. au ges ell und inne halb diese Klassen die Be u e gegliede haben. Vgl. Mee - wa h a.a.O. S. 76 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.71.5.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:04:59