Beck, Hanno; P inz, Aloys
A icle
Die Legalisie ung on Cannabis in Deu schland
Wi scha sdiens
Sugges ed Ci a ion: Beck, Hanno; P inz, Aloys (2024) : Die Legalisie ung on Cannabis in Deu schland,
Wi scha sdiens , ISSN 1613-978X, Sciendo, Wa saw, Vol. 104, Iss. 2, pp. 128-135,
h ps://doi.o g/10.2478/wd-2024-0037
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Wi scha sdiens 2024 | 2
128
Analysen D ogenpoli ik DOI: 10.2478/wd-2024-0037
JEL: L65, L66, K23, K42
Wi scha sdiens , 2024, 104(2), 128-135
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Wi scha ge ö de .
Hanno Beck, Aloys P inz
Die Legalisie ung on Cannabis in Deu schland
Die Bundes egie ung ha einen Gese zen wu zu Legalisie ung des „kon ollie en Umgangs
mi Cannabis“ o geleg . Das Gese z egel die Zulassung des p i a en Konsums mi
p i a em Eigenanbau und in Fo m on Anbau e einigungen. Ein wei e e Gese zen wu
soll bis Jah esende olgen und einen Rahmen ü die s aa lich kon ollie e P oduk ion, den
Ve ieb und die Abgabe on Ma ihuana in Fachgeschä en se zen. Mi welchen Wi kungen
hinsich lich des Cannabiskonsums is zu echnen? Welche empi ischen Belege gib es, die
da ü he angezogen we den können? Wo on wi d es abhängig sein, ob die mi dem Gese z
anges eb en Ziele e eich we den können?
Übe den Umgang mi D ogen wi d e mu lich schon so
lange ges i en, wie es sie gib . Auch Ökonom:innen sind
sich hie keineswegs einig. In de Sep embe -Um age des
„Ökonomenpanels“ des I o Ins i u s (2023) an wo e en
34 % mi „Ja“ au die F age, ob sie den Gese zen wu de
Bundes egie ung zu Legalisie ung on Cannabis be ü -
wo en, 40 % dagegen mi „Nein“ und die e bleibenden
26 % mi „Weiß nich “. Be ei s o und 30 Jah en gab es
in Deu schland eine k i ische Auseinande se zung mi de
D ogenpoli ik (Knauß und Eh ha d , 1993; P inz, 1994 und
1997; E lei, 1995; Ha wig und Pies, 1995; F ey, 1997). Da-
bei ging es abe in e s e Linie nich um Cannabis, sonde n
um „ha e D ogen“, o allem um He oin. Damals s and
die ep essi e D ogenpoli ik ebenso au dem P ü s and
wie heu e, alle dings ohne dass eine Legalisie ung on il-
legalen D ogen poli isch au de Agenda s and. In einigen
S aa en ha sich mi le weile eine Ände ung de D ogen-
poli ik du chgese z (siehe dazu die Übe sich bei Fas en-
meie und Söllne , 2023). Diese ziel da au ab, neben dem
medizinischen auch den F eizei konsum on Cannabis zu
legalisie en. Insbesonde e de neue Umgang mi Canna-
bis in den USA und Kanada schein de S a schuss ü
die Ände ung de Poli ik in Deu schland gewesen zu sein.
G und genug, sich mi de Neuo ien ie ung de D ogenpo-
li ik in Deu schland zu beschä igen.
D ogenkonsum
Welche D ogen legal und welche illegal sind, is gese zlich
ge egel . Ob diese Regelungen sinn oll sind, is eine ande-
e F age. Es is beispielsweise kaum zu bes ei en, dass die
legalen D ogen Alkohol und Niko in ei e ügba , indus-
iell he ges ell und mi g oßem We beau wand e ieben
we den und dennoch in hohem G ad gesundhei sge äh -
dend sind. Bei Tabakp oduk en wu den einige gese zliche
Ände ungen hinsich lich de zulässigen O e des Konsums
o genommen und die We bung da ü e heblich einge-
sch änk . Dies is bei Alkohol nich in gleichem Maß de
Fall. Wäh end im Jah 2022 die Zahl de d ogenbeding en
Todes älle (meis ens in olge des Konsums on He oin und
Mo phin) 1.990 Pe sonen be ug (S a is a, 2023a), s a ben
in Deu schland im Jah 2016 und 62.000 Menschen in di-
ek em und ausschließlichem Zusammenhang mi Alkohol
(BMG, 2023a) und meh als 127.000 Pe sonen als Folge
des Konsums on Tabakp oduk en (BMG, 2023b).
De Konsum on D ogen s ell gene ell ein gesellscha -
liches P oblem da , das einhe geh mi eilweise schwe-
en und schwe s en gesundhei lichen Folgen. Au g und
de dami zusammenhängenden gesam wi scha lichen
Kos en is de D ogenkonsum auch übe die Gesundhei
hinaus ein gesellscha lich ele an es Thema. Obwohl
Cannabis – im Ve gleich zu He oin, Opioiden, Kokain und
ande en D ogen – als ela i „weiche“ D oge gil , is auch
de Konsum on Cannabis keineswegs zu e ha mlosen.
Bei Kinde n und Jugendlichen is jegliche D ogenkon-
sum schädlich, unabhängig da on, ob die D oge legal
ode illegal zu bekommen is . Dahe is diese Be ölke-
ungsg uppe ulne abel und muss besonde s geschü z
P o . D . Hanno Beck leh Volkswi scha sleh e an de
Hochschule P o zheim.
P o . D . Aloys P inz is Eme i us am Ins i u ü
Finanzwissenscha II in Müns e .
ZBW – Leibniz-In o ma ionszen um Wi scha 129
Analysen D ogenpoli ik
Abbildung 1
Zahl de Rauschgi delik e nach D ogena en, 2021
Quelle: BKA (2022).
auchen (S a is a, 2023b), bei den 18- bis 25-Jäh igen
sind es 29,8 % (14,7 % äglich) (S a is a, 2023c). Eben alls
nach Da en ü 2021 anken 8,7 % de 12- bis 17-Jäh igen
mindes ens einmal wöchen lich („ egelmäßig“) im Jah
o de E hebung Alkohol, bei den 18- bis 25-Jäh igen
wa en es be ei s 32 % (S a is a, 2023d).
Nach Da en ü 2021 lieg das du chschni liche Eins iegs-
al e in den Konsum on Cannabis bei 19,4 Jah en, die
Lebenszei p ä alenz bei Cannabis wi d au knapp 35 %
geschä z , d. h. 35 % de Be ölke ung haben mindes ens
einmal in ih em Leben Cannabis konsumie . Fü alle an-
de en D ogen lieg diese We zwischen 1,2 % (Me ham-
phe amine) und 6,1 % (Amphe amine). Au Jah essich
haben geschä z e 8,8 % de Be ölke ung (15 bis 64 Jah e)
Cannabis konsumie , inne halb de le z en 30 Tage 4,3 %
(Rausche e al., 2023a). Bei den 18- bis 34-Jäh igen lag
die Jah esp ä alenz in Deu schland alle dings bei 17,2 %,
wäh end diese bei den 15- bis 34-Jäh igen in Tschechi-
en bei 22,9 % (2020) und bei den 16- bis 34-Jäh igen in
Schweden bei lediglich 6,5 % lag (EMCDDA, 2023). In e -
essan sind auch die Konsummus e de jenigen, die Can-
nabis konsumie en: 32,8 % de Cannabiskonsumen en
haben auch mindes ens eine ande e D oge konsumie ;
bei ande en D ogen lag diese We zwischen 70 % (In-
halanzien) und 100 % (LSD) (EMCDDA, 2023, 5). Die ho-
he P ä alenz des Cannabiskonsums spiegel sich auch in
den S a is iken de S a e olgungsbehö den wide : 2021
be ug de An eil de Cannabis-Delik e an allen Rausch-
gi delik en (insgesam und 360.000 Delik e) knapp 64 %
( gl. Abbildung 1). En sp echend lieg Cannabis auch bei
den konsumnahen Delik en (insgesam 280.204) wei o -
ne ( gl. Abbildung 2). Insgesam mach Cannabis sowohl
bei den D ogendelik en als auch bei den Konsumdelik en
meh als 50 % de Delik e aus. Ein Be und, de auch ü
den eu opäischen Ma k gil (EMCDDA, 2022).
Was die Konsumgewohnhei en in Deu schland be i ,
so haben die E ah ungen mi dem Konsum on Canna-
bis o z Ve bo sgese zgebung in den e gangenen Jah-
en deu lich zugenommen: Gaben 1995 noch knapp 12 %
an, im Lau e ih es Lebens mindes ens einmal Cannabis
konsumie zu haben, wa en es 2021 as 40 % ( gl. Ab-
bildung 3). Die Zwöl -Mona s-P ä alenz s ieg on 7,7 %
(1990) au 23,9 % (2021) (Rausche e al., 2023b).
Insgesam läss sich kons a ie en, dass Cannabis die in
Deu schland am wei es en e b ei e e illegale D oge is ,
die zudem die S a e olgungsbehö den am meis en be-
schä ig . Da übe hinaus ha de Cannabiskonsum o z
S a e olgung in den e gangenen Jah en deu lich zu-
genommen. Eine Schluss olge ung lau e dahe , dass die
ep essi e D ogenpoli ik, insbesonde e hinsich lich Can-
nabis, als geschei e angesehen we den muss.
Abbildung 2
An eil konsumnahe Delik e nach D ogena en, 2021
in %
Quelle: BKA (2022).
Abbildung 3
T end de Lebenszei p ä alenz des Cannabiskonsums
Quelle: Rausche e al. (2023b, 5).
214.100
39.338
30.205
22.215
11.878
10.846 8.334 Cannabis
Amphe amine
Sons ige
D ogena en
Kokain
C ys al
He oin
Ecs asy
65
12
6
4
3
21
7Cannabis
Amphe amine
Kokain
C ys al
He oin
Ecs asy
C ack
Sons ige D ogena en
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
1995 2000 2005 2010 2015 2020
%
we den. Wi d eine bishe illegale D oge legalisie – wenn
auch un e Ausschluss de G uppe de Minde jäh igen –,
können dennoch da on unbeabsich ig e Folgewi kungen
ausgehen. So is bekann , dass nach Da en ü 2021 in
Deu schland 6,1 % de 12- bis 17-Jäh igen (1,1 % äglich)
Wi scha sdiens 2024 | 2
130
Analysen D ogenpoli ik
Cannabisgese z: Ziele
Das Cannabisgese z s ell eine Neuo ien ie ung de D o-
genpoli ik in Deu schland da . Bishe wu de die Linie de
UNO be olg , die global eine ep essi e D ogenpoli ik
o sch eib . Neue dings scheinen die Vo s ellungen de
S aa en übe die Fo üh ung de D ogenpoli ik wei ausei-
nande zugehen (D ogenbeau ag e, 2023). Die Legalisie-
ung des Konsums on Cannabis s ell eine Neue ung de
D ogenpoli ik da , die in e na ional ums i en is . Die Bun-
des egie ung ha sich Lände n wie Kanada und den USA
angeschlossen und einen en sp echenden Gese zen wu
(Cannabisgese z, CanG) o geleg . Das Cannabisgese z
beda nich de Zus immung des Bundes a s und soll e
u sp ünglich An ang 2024 in K a e en, o aussich lich
wi d sich dies abe e zöge n ( gl. im olgenden Gese z-
en wu de Bundes egie ung, 2023; BMG, 2023c).
Zu Beg ündung ü die Legalisie ung nenn die Regie ung
meh e e Ziele.1 Da Cannabis o z des Ve bo s längs b ei-
e Gesellscha sschich en e eich ha , kann die Legali-
sie ung auch als Kapi ula ion o de Reali ä bezeichne
we den. Dami olg man gese zgebe isch sozialen Gege-
benhei en, die ande wei ig nich meh kon ollie ba sind.
Als wei e es Mo i wi d de Gesundhei sschu z ange üh ,
da de Konsum on illegal e wo benem Cannabis wegen
Ve un einigung mi eils gi igen S o en e höh e Gesund-
hei s isiken bi g . Zudem sei de THC-Gehal in de Re-
gel unbekann und könne om Konsumen en nich ab-
geschä z we den. Mi dem Gese z solle die Quali ä on
Cannabis kon ollie und die Wei e gabe e un einig e
Subs anzen e hinde we den. An eize zu einem Meh -
konsum on Cannabis sollen nich gescha en we den. Die
Au klä ungs- und P ä en ionsa bei im Zusammenhang
mi Cannabis soll dahe e s ä k we den. Als wei e es Ziel
wi d die Eindämmung de o ganisie en D ogenk iminali-
ä du ch den legalen Anbau on Cannabis genann .
Ins-
gesam lassen sich d ei Ziele iden i izie en:
1. Gesundhei spoli ik: Hie geh es um Quali ä skon ol-
len, um einen gesundhei sschädlichen Konsum on
un einem Cannabis zu e meiden. Zudem soll das An-
gebo on Cannabis om Angebo ha e D ogen en -
koppel we den.
2. Jugendschu z: Hie geh es da um, den Cannabiskon-
sum on Jugendlichen zu eduzie en.
3. Fiskalpoli ik: Hie geh es um Kos eneinspa ungen
du ch En las ung on Polizei und Jus iz sowie mögli-
che S eue einnahmen, die man im Falle legalen Han-
dels mi Cannabis e zielen könn e.
1 Fü eine ökonomische Analyse de A gumen e ü eine Legalisie ung
on Cannabis und eine Regulie ung des Ma k es gl. Haucap und
Kno ke (2022).
Zwei-Säulen-Modell de Legalisie ung
Zu E eichung diese Ziele s eb die Koali ion ein Zwei-
Säulen-Modell an. Die e s e Säule – das CanG – dien de
Zulassung des p i a en Konsums mi p i a em Eigenan-
bau und in Fo m on Anbau e einigungen. Die zwei e
Säule soll einen Rahmen ü die s aa lich kon ollie e P o-
duk ion, den Ve ieb und die Abgabe on Ma ihuana in
Fachgeschä en bilden. Ein Gese zen wu dazu soll bis
Jah esende olgen und de EU-Kommission zu P ü ung
o geleg we den. Die Maßnahmen des CanG lassen sich
in d ei Be eiche ein eilen:
• Regelungen zum p i a en Konsum: Pe sonen, die äl e
als 18 Jah e sind, is de Besi z on bis zu 25 g Ma ihu-
ana zum Eigenkonsum und de Besi z on bis zu d ei
lebenden Cannabisp lanzen zum Eigenanbau e laub
(§§ 3 und 9).
• Zulassung on Anbau e einigungen: Das Gese z sieh
die Zulassung on Anbau e einigungen o , in denen
sich – ähnlich wie in Genossenscha en – Konsumen-
en zum gemeinscha lichen Eigenanbau und zu Wei-
e gabe des do angebau en Cannabis zum Eigenkon-
sum zusammenschließen können (Kapi el 4, §§ 11-30).
Das angebau e Cannabis da nu an ak i e Mi gliede
de Ve einigung abgegeben we den. Des Wei e en e-
gel das Gese z die Zulassung, den Anbau, die Qua-
li ä , Wei e gabe, Such p ä en ion, den Jugendschu z
und die Übe wachung solche Ve einigungen.
• Regelungen zum Gesundhei sschu z und zu P ä en-
ion: De ö en liche Konsum on Cannabis is an be-
s imm en O en (z. B. in de Nähe on Schulen ode
Kinde - und Jugendein ich ungen) ebenso un e sag
(§ 5) wie We bung und Sponso ing on Ma ihuana.
Wei e hin en hal en § 7 und § 8 Regelungen zu F üh-
in e en ion de Polizei bei jugendlichem Konsum so-
wie zu Such p ä en ion. Wei e hin is eine behö dliche
Kon olle on Mengen-, Quali ä s- sowie Kinde - und
Jugendschu z o gaben o gesehen.
Nach § 43 des Gese zes sollen die Maßnahmen ie Jah e
nach Ink a e en e aluie we den. Die Regelungen bezüg-
lich de Nu zung on Cannabis zu medizinischen und medi-
zinisch-wissenscha lichen Zwecken we den in ein eigenes
Gese z (Medizinal-Cannabisgese z, MedCanG) übe üh .
Die Haushal skos en bis 2027 gib das Gese z mi jäh -
lich 1 Mio. Eu o ü den E aluie ungsau wand sowie 2
Mio. Eu o jäh lich (plus einmalig 61 Mio. Eu o 2024) ü die
Au gaben de Bundeszen ale ü gesundhei liche Au klä-
ung an. Bei den Bü ge :innen e wa e das Gese z ne-
ben dem einmaligen E üllungsau wand (ein Zei au wand
ZBW – Leibniz-In o ma ionszen um Wi scha 131
Analysen D ogenpoli ik
on 542.000 S unden sowie einmalige Sachkos en on
36 Mio. Eu o) einen jäh lichen Zei au wand on 1,55 Mio.
S unden und Sachkos en on 5,3 Mio. Eu o. Beim Anbau
on Medizinalcannabis und Han zu wissenscha lichen
Zwecken e wa e das Gese z eine Einspa ung on 3,3
Mio. Eu o bis 7,9 Mio. Eu o p o Jah ; die Einspa ungen
bei den Ge ich en we den au und 225 Mio. p o Jah ge-
schä z . Haucap und Knoke (2021) schä zen das S eue -
au kommen und die eingespa en Kos en du ch eine Le-
galisie ung on Cannabis au und 4,7 M d. Eu o.
Viel äl ige K i ik
Aus Poli ik und Wi scha wi d de Gese zen wu iel-
äl ig k i isie (Bundes a , 2023; Deu sche Rich e bund,
2023). De Deu sche Rich e bund e mu e , dass Pe so-
nen aus dem k iminellen Milieu übe S ohmänne Anbau-
gesellscha en g ünden könn en. Zudem sei nich auszu-
schließen, dass Pe sonen Mi glied in meh e en Anbau-
gesellscha en we den und sich so ein Viel aches de im
Gese z o gesehenen Maximalmengen on äglich 25 g
e scha en.2 G undsä zlich is die Ge ah eine solchen
S a egie gegeben, wenngleich man bei eine zugelasse-
nen Menge on 25g e mu en kann, dass dies nu bei seh
p oblema ischen Nu ze n de Fall sein wi d, die ansons en
auch au den Schwa zma k ausweichen wü den. Zudem
könn e man dieses P oblem en wede du ch eine e o de -
liche Geldeinlage bei de Genossenscha eduzie en ode
du ch ein zen ales Regis e de Mi gliedscha en in Ge-
nossenscha en, wenngleich e mu lich Übe legungen des
Da enschu zes dem en gegens ehen. Ob es sich bei eine
Kon olle de Genossenscha en ü k iminelle O ganisa io-
nen lohnen wü de, Genossenscha en zu g ünden, da be-
zwei el we den. T i zudem die zwei e Säule des Gese zes
– die s aa lich kon ollie e P oduk ion, de Ve ieb und die
Abgabe on Ma ihuana in Fachgeschä en – in K a , dü e
eine solche S a egie wei e e heblich an A ak i i ä e -
lie en. Diese Übe legungen machen abe deu lich, dass die
Kon olle und Übe wachung de Anbaugesellscha en e -
o de lich, abe auch au wendig sein wi d.
Da de THC-Gehal on legal e b ei e en Cannabis-P o-
duk en im Gese z nich besch änk is , wi d als wei e e
K i ikpunk ange üh , dass diese höhe als bei illegal
e wo benem Cannabis und dami ge äh liche sein we -
de. Dagegen sp ich , dass man beim illegal e wo benen
Ma ihuana keine Kon olle übe den THC-Gehal und an-
de e Wi ks o e ha , wäh end eine Genossenscha ode
ein s aa lich lizensie es Geschä ü kon ollie en Anbau
2 Zwa da man lau Gese z nich Mi glied in meh e en Anbaugesellscha -
en sein, abe eine Falschangabe is wede s a - noch bußgeldbeweh ,
die Ve einigungen selbs können lediglich eine Selbs auskun e langen.
und Abgabe s eh – mi en sp echende T anspa enz, was
Inhal ss o e und THC-Gehal angeh .
Das le z e A gumen üh zu einem wei e en K i ikpunk :
Das Gese z we de de Jus iz keine En las ung b ingen, da
iele Handlungen, wie de Handel mi Cannabis ode des-
sen une laub e Ein uh , wei e hin un e S a e s ünden und
das Gese z zudem neue S a a bes ände scha e, die mi
e heblichem E mi lungsau wand e bunden seien. Zu-
dem liege de E mi lungs- und Ve olgungsschwe punk
de Jus iz nich im Be eich des Eigenbesi zes on Kleins -
mengen Cannabis, sonde n bei g enzübe sch ei enden
E mi lungen im Be eich de Schwe k iminali ä . Fälle mi
Kleins mengen hingegen, die mi Ink a e en des Gese -
zes en allen, wü den die Ge ich e kaum belas en.3 Mi
Blick au Abbildung 1 und 2 alle dings da man gespann
sein, ob dieses A gumen de Reali ä s andhäl .
Auch die Eindämmung des Schwa zma k es we de man
mi diesem Gese z nich e eichen, sagen K i ike . Sie be-
ü ch en soga eine Auswei ung des Schwa zma k es, da
man sich nun ohne Fu ch o S a e bis zu 25g Ma ihuana
auch au dem Schwa zma k bescha en könne, was ange-
sich s de Ve p lich ungen, die man bei de Mi gliedscha
in eine Anbaugesellscha eingehe, imme noch a ak i
sein könne. De illegale E we b on Cannabis bliebe dami
o z legale Bezugsmöglichkei en wei e hin ein P oblem.
Dies wü de sich alle dings ände n, sobald die zwei e Säule
de Gese zgebung, die einen Ve kau übe Fachgeschä -
e o sieh , in K a e en wü de. Da abe Händle – o -
ausgese z , sie üh en nu die e laub en Mengen mi sich
– dann eine wenige scha e S a e olgung zu be ü ch en
hä en, s iege auch de en An eiz, ih e illegalen Tä igkei en
nach Deu schland zu e legen, lau e eine wei e e Be ü ch-
ung. Wenn sich alle dings bishe illegale Händle im Rah-
men de gese zlichen Regelungen bewegen, sind sie lega-
le Händle , inso e n wä e dies kein P oblem.
Zudem echnen K i ike mi eine Zunahme des Ma ihu-
anakonsums, da die F eimenge on 25g den Beda ü
gelegen lichen Konsum deu lich übe sch ei e. Da auch
die Konsum e bo e unzu eichend ge egel seien – de
Konsum on Ma ihuana is lau Gese z nu in Nähe on
Schulen, Kinde - und Jugendein ich ungen, Spo s ä en,
Kinde spielplä zen und in Fußgänge zonen zu den übli-
chen Geschä szei en e bo en – sei de Jugendschu z
und de Schu z ande e ulne able G uppen nich ge-
wäh leis e . Auch we de die (gewe bsmäßige) Abgabe
on Be äubungsmi eln an Minde jäh ige dami ge inge
3 Ein wei e e Diskussionspunk is , ob die geplan e Tilgung on Ein-
agungen ech sk ä ige inländische Ve u eilungen aus dem Bun-
deszen al- und E ziehungs egis e zu eine En las ung ode eine
Meh belas ung de Behö den üh en wi d. Hie geh es um Delik e, die
kün ig s a ei we den sollen.
Wi scha sdiens 2024 | 2
132
Analysen D ogenpoli ik
bes a und de Konsum du ch Jugendliche sei zwa
e bo en, we de abe nich sank ionie . Das CanG sieh
zwa in § 7 eine F ühin e en ion du ch Jugendhil e und
Jugendam o , dies wi d jedoch on K i ike n als nich
aus eichend e ach e . Zudem is ü Kinde und Jugend-
liche, die gegen das Umgangs e bo mi Cannabis e -
s oßen, die Teilnahme an F ühin e en ionsp og ammen
nich e p lich end.
Insgesam lassen sich die Be ü ch ungen de K i ike in d ei
Punk en zusammen assen: E s ens be ü ch e man meh
s a wenige Schwa zhandel, zwei ens sieh man ehe ei-
nen Meh au wand de S a e olgungso gane und d i ens
be ü ch e man einen Ans ieg des Konsums, auch un e Ju-
gendlichen, mi nega i en gesundhei lichen Folgen.
Cannabisökonomik
Die Nach age nach D ogen allgemein und Cannabis im
Besonde en häng – neben indi iduellen P ä e enzen und
Einkommen – ab om P eis p o Mengeneinhei (z. B. 1g),
de Quali ä (Reinhei und Po enz) und den Subs i u ions-
gü e n sowie de en P eise. Da übe hinaus beein luss
auch die Ma k o m P eis und Quali ä eine D oge. Insbe-
sonde e bei illegalen D ogen he sch am Ma k e mu -
lich wenige We bewe b als bei legalen D ogen (P inz,
1994; 1997). Impo und Ve ieb illegale D ogen sind o
in Händen on Banden (P inz und Eh mann, 2012). Mi els
ge inge e Quali ä (S eckung de D oge und Kon ami-
nie ung mi ande en, o gesundhei sschädlichen S o en)
und eine de Illegali ä geschulde en Risikop ämie is zu
e wa en, dass die P eise illegale D ogen höhe als die
P eise au legalen We bewe bsmä k en sind und die D o-
genquali ä nied ige . Die Legalisie ung eine bishe ille-
galen D oge wie Cannabis is dahe dazu geeigne , die
Ma k e häl nisse meh ode wenige s a k zu e ände n.
Hypo he isch sind olgende Ände ungen zu e wa en:
• De P eis ü eine Einhei Cannabis wi d quali ä sadjus-
ie sinken.
• Die nachge ag e und umgese z e quali ä sadjus ie -
e Menge an Cannabis wi d s eigen. Hie bei spiel die
Eigenp eiselas izi ä de Cannabisnach age die empi-
isch en scheidende Rolle.
• Die Nach age nach ande en legalen D ogen, insbeson-
de e Alkohol und Niko inp oduk e, wi d sinken, so e n
diese P oduk e legale Subs i u e ü Cannabis wa en.
(Es is alle dings auch nich ollkommen auszuschließen,
dass Cannabis, Alkohol und Tabak Komplemen e sind.)
Dies wi d empi isch anhand de K euzp eiselas izi ä en
zwischen Cannabis und Alkohol bzw. Tabak gemessen.
Da eine olls ändige F eigabe des Cannabisangebo s- und
-konsums alle Vo aussich nach einhe ginge mi einem
unkon ollie ba en Ans ieg des Cannabiskonsums, e -
mu lich auch bei ulne ablen G uppen und insbesonde e
bei Jugendlichen, is sie im CanG auch nich o gesehen.
Die Ma k dynamik eine olls ändigen F eigabe wü de
o aussich lich zu P oduk di e enzie ung und Ma ke ing-
ak i i ä en zu Ausdehnung des Konsums üh en. Alkohol-
und Tabakp oduk e sind absch eckende Beispiele da ü .
In de jünge en Ve gangenhei haben sich am Ma k ü
Cannabisp oduk e be ei s Ve ände ungen gezeig ( gl. im
olgenden EMCDDA, 2023, Tabelle 10). Von 2011 bis 2021
is de P eis ü Cannabisha z nu um 3 % ges iegen, wäh-
end e ü p lanzliches Cannabis um 6 % gesunken is .
Die Po enz on Cannabisha z ha sich as e d ei ach ,
ü p lanzliches Cannabis is sie au das und eineinhalb-
ache ges iegen. De Einzelhandelsp eis ü Cannabisha z
lag e wa bei 6 bis 10 Eu o/g und ü p lanzliches Cannabis
bei 8 bis 12 Eu o/g (EMCDDA, 2023, Tabelle 9).4
Es is kaum möglich, die in den obigen Hypo hesen da -
geleg en Zusammenhänge im Vo hinein quan i a i ü
Deu schland zu bes immen. Dahe we den dazu empi i-
sche S udien aus ande en Lände n, die be ei s E ah un-
gen mi de Cannabislegalisie ung gemach haben, e -
wende . Solche S udien liegen insbesonde e ü Kanada
(McLellan und Wa e, 2016; T ans o m D ug Policy Found-
a ion, 2019; Gibbs e al., 2021; Fische , Ju as-Aswad und
Hall, 2023) und die USA o .5
Die empi ischen E gebnisse können danach un e eil we -
den, ob Cannabis ü medizinische Ve wendung legalisie
wu de ode ü den F eizei konsum. Das lieg da an, dass
in einzelnen US-S aa en zunächs nu de medizinische
Geb auch legalisie wu de. Schon dabei gab es im Vo eld
Be ü ch ungen, dass de medizinische Beda und die en -
sp echenden Ve wendungen nu o ge äusch wu den, um
in den Genuss on Cannabis zu gelangen (Ande son und
Rees, 2023, 100). De obe e Teil on Abbildung 4 ass die
empi ischen E gebnisse hie zu zusammen. Au de linken
Sei e we den die hypo he isch e mu e en posi i en E ek-
e au ge üh , au de ech en die nega i en. Am Rand de
beiden Sei en we den die on Ande son und Rees (2023),
Fas enmeie und Söllne (2023) sowie Z ona e e al. (2019)
des illie en empi ischen E gebnisse kompilie . De un e e
Teil on Abbildung 4 ass die empi ischen E gebnisse zu
den Hypo hesen de E ek e de Cannabislegalisie ung ü
den F eizei konsum au dieselbe Weise zusammen.
4 Die angegebenen P eise sind die Einzelhandelswe e ü 25 % und
75 % de P eisspannen.
5 Fü eine ak uelle und um assende Li e a u übe sich und -analyse,
de en E gebnisse im Folgenden e wende we den, siehe Ande son
und Rees, 2023; Hoch e al., 2018; Z ona e e al., 2019; Fas enmeie
und Söllne , 2023.
ZBW – Leibniz-In o ma ionszen um Wi scha 133
Analysen D ogenpoli ik
Bei medizinische Cannabislegalisie ung konn en zwei de
d ei hypo he ischen posi i en E ek e bes ä ig we den. So
wu de dami die Selbs bes immung de Pa ien en ges ä k
und de Einsa z ande e Medikamen e (da un e auch Opi-
oide) gesenk . Fü eine En las ung des Gesundhei swesens
gab es keine konklusi en empi ischen E gebnisse. Au de
nega i en Sei e konn en zwa wede ein unkon ollie e
Cannabiskonsum noch (alle dings mi ge inge e E idenz)
medizinisch kon ainduzie e Konsum es ges ell we den,
abe dennoch wu de (mi ge inge e E idenz) F eizei kon-
sum mi o ge äusch en medizinischen G ünden ge unden.
Auch bei de Cannabislegalisie ung ü den F eizei konsum
(de alle dings egulie e olg e und keineswegs öllig ei
wa ) wu den d ei on ie posi i en E ek en bes ä ig . Die
Selbs bes imm hei des F eizei konsums nahm zu und ne-
ben dem Rückgang des Konsums ande e D ogen kam es
auch zu ge inge em Alkohol- und Tabakkonsum. Lediglich
hinsich lich de Reduk ion on D ogenk iminali ä gab es
keine hin eichende E idenz. Da ü sp ich die kanadische
E ah ung, dass neben dem legalisie en Ma k auch wei-
e hin ein illegale Ma k wei e bes ehen kann (Gibbs e al.,
2021, 10). Tendenziell abe schein es, dass die Zahl de
Ve ha ungen im Zusammenhang mi Ma ihuana nach de
Legalisie ung ückläu ig is (Z ona e e al., 2019, 10 .).
Au de nega i en Sei e anden d ei on ie hypo he isch
möglichen nega i en E ek en keine empi ische Bes ä i-
gung. In Übe eins immung mi den E gebnissen hinsich -
lich de posi i en Sei e kam es wede zu einem Ans ieg
des Konsums ande e illegale D ogen noch zu eine Zu-
nahme des Alkohol- und Tabakkonsums. Des Wei e en
gab es keine empi ische E idenz ü eine Zunahme can-
nabisinduzie e Ve keh s-, A bei s- und F eizei un älle.
Obwohl de Cannabiskonsum in olge de Legalisie ung
des F eizei konsums anges iegen is , kann nich on eine
unkon ollie ba en Cannabis-Epidemie gesp ochen we -
den. Lediglich hinsich lich de Ge äh dung on Kinde n
und Jugendlichen lieg keine (wenn übe haup ) konklusi e
E idenz o ; es gib alle dings Hinweise da au , dass de
Konsum bei Jugendlichen s abil bleib , bei den jünge en
soga sink , e mu lich, weil es nach de Legalisie ung
schwie ige wi d, an illegales Ma ihuana zu kommen (Z o-
na e e al., 2019, 8 .). Bei einem gewich igen nega i en
E ek eine Legalisie ung des Cannabiskonsums is die
empi ische Lage dami leide unkla . Einsch änkend muss
man zu den E gebnissen de S udien anme ken, dass
in den meis en Fällen die Legalisie ung des Cannabis-
konsums e s wenige Jah e zu ücklieg . En sp echende
Langzei wi kungen eine Legalisie ung gil es, in beglei-
enden S udien zu un e suchen.
Abbildung 4
Tendenzen de empi ischen E gebnisse zu posi i en und nega i en E ek en eine Cannabislegalisie ung
Ein Pluszeichen „+“ bedeu e , dass de en sp echende E ek ge unden wu de, ein Minuszeichen „-“, dass kein E ek o ge unden wu de. Ein F agezeichen
„?“ sag , dass es kein empi isch konklusi es E gebnis ü den en sp echenden E ek gab. Eine Klamme (...) um das en sp echende Zeichen bedeu e , dass
die en sp echende Empi ie den E ek nu schwach bes ä ig ode de E ek e wo en wi d. Ein eingeklamme es F agezeichen deu e an, dass das empi-
ische E gebnis nu schwach inkonklusi wa , also eine schwache Tendenz zu Plus ode Minus ha e, ohne dass diese abe ü eine Konklusion aus eich .
Quelle: eigene Kompilie ung und Zusammen assung de E gebnisse in Ande son und Rees (2023), Fas enmeie und Söllne (2023) sowie Z ona e e al. (2019).
En las ung des
Gesundhei swesens
E sa z ande e
Medikamen e
Empowe men de
Pa ien en (Selbs -
bes immung)
Selbs bes immung des
F eizei konsums
E sa z/Reduk ion on
Alkohol- und Tabakkonsum
E sa z ü ande e D ogen,
insbesonde e Opioide
Reduk ion de D ogen-
k iminali ä
Posi i e E ek e
Legalisie ung
ü den
medizinischen
Geb auch
Legalisie ung
ü den
F eizei konsum
Unkon ollie e Konsum
Medizinisch nich ode kon a-
indizie e Konsum
Vo äuschung medizinische
G ünde ü F eizei konsum
Nega i e E ek e
Ge äh dung on Kinde n
und Jugendlichen
Cannabis-Epidemie: unkon ollie ba e
Konsumans ieg
Zunahmen on Alkohol-, Tabak- und
D ogenkonsum (zusä zlich zu Cannabis)
?
(-)
-
-
(-)
(+)
-
?
+
+
+
+
+
(?)
Empi ie Empi ie
Cannabisbeding e Un älle (Ve keh ,
A bei , F eizei )
Wi scha sdiens 2024 | 2
134
Analysen D ogenpoli ik
O ene F agen
Die e s e und wich igs e F age lau e , ob die empi ischen
E gebnisse, o allem aus Kanada und den USA, au
Deu schland übe agba sind. Die An wo da au lau e
e mu lich, dass sie es a sächlich sind. De G und da ü
is in e s e Linie, dass die do o genommene Legali-
sie ung des F eizei konsums on Cannabis egula o isch
nahe bei den deu schen Regelungen lieg . Auch die Me-
hodik de S udien, die insbesonde e on Ande son und
Rees (2023) ü das enommie e Jou nal o Economic Li-
e a u e ausgewähl , de aillie da ges ell und analysie
wu den, sind so g äl ig nach den angewand en Designs
und den Auswe ungsme hoden selek ie wo den.
Dami s ell sich die ü die Implemen a ion de egulie en
F eigabe on Cannabis en scheidende F age: Welche De-
ail egelungen sind wich ig da ü , dass es insbesonde e
nich zu den be ü ch e en nega i en E ek en komm ? Da-
ü können olgende Punk e genann we den:
• Cannabis soll e nich , wie Alkohol und Tabak, komme -
zialisie we den; es soll en also keine We bung und
ande e e kau s ö de nden Tä igkei en zugelassen
we den.
• Genossenscha liche Regelungen bie en eine gu e
Möglichkei , einen kon ollie en Konsum mi s aa li-
che Konzessionie ung und anspa en e P oduk qua-
li ä zu e möglichen, alle dings un e de Vo ausse -
zung eine ak i en Kon olle, dass die Regulie ungen
auch eingehal en we den.
• Illegale D ogenmä k e, auch bei Cannabis, müssen
wei e bekämp we den.
• Angesich s de nach wie o unkla en empi ischen
E gebnisse iele S udien sind beglei ende wissen-
scha liche E aluie ungen nö ig, auch um ühzei ig
Regelungslücken und -de izi e sowie Langzei olgen
zu e kennen.
Übe den Umgang mi D ogen wu de schon imme ges i -
en – und es wi d wohl wei e da übe ges i en we den,
auch nach Ein üh ung des Gese zes. Wie p axis auglich
es a sächlich is und ob die Be ü ch ungen de K i ike
ode die E wa ungen de Be ü wo e sich bewah hei en,
wi d sich e s in einigen Jah en zeigen. Angesich s de Bi-
lanz de bishe igen Poli ik is es diesen Ve such we .
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Cannabis Ac and he c i icism o i and also examines he possible consequences o his law wi h a iew o he empi ical li e a u e.