Könneke, Jule
Resea ch Repo
Die EU-B asilien-Pa ne scha in de neuen Klima-
Geopoli ik: Deka bonisie ung und We bewe b s a egisch
zusammen üh en
SWP-Ak uell, No. 62/2024
P o ided in Coope a ion wi h:
S i ung Wissenscha und Poli ik (SWP), Ge man Ins i u e o In e na ional and Secu i y A ai s,
Be lin
Sugges ed Ci a ion: Könneke, Jule (2024) : Die EU-B asilien-Pa ne scha in de neuen Klima-
Geopoli ik: Deka bonisie ung und We bewe b s a egisch zusammen üh en, SWP-Ak uell, No.
62/2024, S i ung Wissenscha und Poli ik (SWP), Be lin,
h ps://doi.o g/10.18449/2024A62
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/315496
S anda d-Nu zungsbedingungen:
Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen
Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den.
Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle
Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich
machen, e eiben ode ande wei ig nu zen.
So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen
(insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en,
gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do
genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e.
Te ms o use:
Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal
and schola ly pu poses.
You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o
exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he
in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public.
I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en
Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise
u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence.
h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/
NR.
62
DEZEMBER 2024
Einlei ung
Die EU-B asilien-Pa ne scha in
de neuen Klima-Geopoli ik
Deka bonisie ung und We bewe b s a egisch zusammen üh en
Jule Könneke
Ke nziele de neuen EU-Kommission sind es, die geoökonomische Wide s ands ähig-
kei zu e höhen, die Deka bonisie ung o anzu eiben und die We bewe bs ähigkei
zu s eige n. Da ü is die EU au Schwellenlände wie B asilien angewiesen. Doch
wäh end China sein Engagemen in B asilien ausgewei e ha , e lie die EU an Ein-
luss, weil sie keine lang is ige S a egie besi z und nich in de Lage is , de selbs -
bewuss en Posi ion B asiliens in eine zunehmend mul ipola en Wel angemessen zu
begegnen. Ih e s a egische Agenda ge ä dadu ch imme meh in Ge ah .
Au de poli ischen und disku si en Ebene
we den Klimapoli ik und We bewe bs-
ähigkei sei einigen Jah en zunehmend
e sch änk . In olge de jüngs en Wahlen
zum Eu opäischen Pa lamen und de Wahl
Donald T umps zum US-P äsiden en wi d
sich diese T end wei e e schä en. China
dominie mi le weile g oße Teile de P o-
duk ions- und Lie e ke en on Schlüssel-
echnologien wie Sola paneelen und Elek-
o ah zeugen (EVs). Diese En wicklung
ha in de EU Be ü ch ungen o eine zu
g oßen Impo abhängigkei on China
ausgelös . Das gil besonde s im Hinblick
au Risiken ü die Ve so gungssiche hei ,
S ö ungen in den globalen Lie e ke en und
mögliche geopoli ische Spannungen wie
Handelskon lik e. Die eu opäische Indus ie
s eck in de K ise, die We bewe bs ähig-
kei is bed oh . Um im We s ei um Tech-
nologie üh e scha , Ma k an eile g üne
Technologien und Zugang zu k i ischen
Rohs o en nich wei e zu ückzu allen,
bemüh sich die EU e s ä k , ih e Lie e -
ke en zu di e si izie en, und eib zu-
gleich die Deka bonisie ung o an.
EU-Kommissionsp äsiden in U sula on
de Leyen ha angekündig , inne halb de
e s en 100 Tage ih e neuen Kommission
einen Clean Indus ial Deal o zulegen.
Dami ück die indus iepoli ische Flankie-
ung de eu opäischen Klimapoli ik wei e
in den Mi elpunk . In de e gangenen
Legisla u pe iode genoss die Klimapoli ik
mi dem Eu opean G een Deal (EGD) einen
hohen S ellenwe . Nun abe lassen die
Zusammense zung de neuen Kommission
und ih poli isches P og amm e kennen,
dass We bewe bs ähigkei , wi scha liche
Siche hei und s a egische Au onomie die
EU-Agenda im poli ischen Zyklus 2024–
2029 p ägen we den. Dabei muss die Kom-
SWP-Ak uell 62
Dezembe 2024
2
mission mi ih en Ini ia i en, nich nu
wegen de Wahl T umps, in eine geopoli i-
schen Lage na igie en, die sich wäh end de
le z en ün Jah e s a k gewandel ha , und
dabei mi neuen In e essenkon lik en und
Allianzen umgehen.
Schon in de le z en Legisla u pe iode
ha die EU konk e e Maßnahmen e g i en,
um ih e We bewe bs ähigkei und Resilienz
zu s eige n: De Ne Ze o Indus y Ac und
de C i ical Raw Ma e ials Ac sollen die
Abhängigkei on Impo en eduzie en und
die heimische P oduk ion g üne Technolo-
gien anku beln. Die neue Kommission ha
angekündig , die Global-Ga eway-Ini ia i e
(GG) au zuwe en, um geoökonomische
In e essen und s a egische Au onomie de
EU zu ö de n. Gemeinsam mi den o -
gesehenen Pa ne scha en ü saube en
Handel und In es i ionen soll sie Deka bo-
nisie ung und Di e si izie ung de Lie e -
ke en un e s ü zen, indem In as uk u -
p ojek e in Lände n des Globalen Südens
inanzie we den und die Ve so gung mi
Rohs o en und g ünen Technologien
gesiche wi d.
Fü die Umse zung ih e Agenda is die
EU au Pa ne angewiesen. Ih Engagemen
will sie o allem in Schwellenlände n wie
B asilien e höhen, die wegen ih es g oßen
Ein lusses und ih e s a egischen Bedeu-
ung eine Schlüssel olle in de sich wan-
delnden globalen Mach e eilung spielen
und übe wich ige Rohs o e ü g üne
Technologien e ügen. Doch die Pa ne -
scha ss a egie de EU s eh in B asilien
und ande en Lände n des Globalen Südens
o He aus o de ungen, die eng mi de
Abhängigkei on China und den dami
einhe gehenden Siche hei sbedenken e -
bunden sind: Wäh end China sein Engage-
men in B asilien und ande en Pa ne -
lände n de EU wei e ausdehn , e lie die
EU s e ig an Ein luss. Das is ein Resul a
ih e bishe unzu eichenden und wenig
en schlossenen Bemühungen, Pa ne scha -
en s a egisch zu ges al en und den im
Wandel beg i enen geopoli ischen Reali ä-
en anzupassen.
B asilien im Spannungs eld de
globalen Mach dynamik
Die Kombina ion aus wi scha liche
Bedeu ung, egionale Füh ungs olle und
Zugang zu ü die Deka bonisie ung en -
scheidenden Rohs o en mach B asilien zu
einem ge ag en Pa ne in de sich e än-
de nden Wel o dnung. Fü die nächs en
d ei Jah e spiel das Land zudem eine zen-
ale Rolle bei de Ges al ung de globalen
Klimakoope a ion: als Aus ich e de
COP30, die 2025 in Belém s a inden soll,
abe auch als G20-Vo si z 2024 und BRICS-
Vo si z 2025. Sowohl die EU als auch China
sind deshalb bes eb , ih e Beziehungen mi
B asilien zu e ie en. Das bleib nich ohne
Folgen ü B asiliens s a egische En schei-
dungen und poli ische P io i ä en. Das Land
is ein selbs bewuss e Ak eu , de ak i die
globale O dnung zu p ägen e such und
seine s a egische Posi ion und seine Han-
delsbeziehungen nu z , um wi scha liche
und echnologische Vo eile ü die eigene
g üne T ans o ma ion zu siche n.
In B asilien wi d die EU als e lässliche
Pa ne ü ausländische Di ek in es i ionen,
die Fö de ung gemeinsame We e wie
Demok a ie und Menschen ech e sowie ü
die klimapoli ische Zusammena bei ge-
schä z . Von in ensi e e poli ische Koope-
a ion mi China e ho sich die b asiliani-
sche Regie ung in e s e Linie In es i ionen
in die Be eiche In as uk u und Indus ie,
welche EU und USA bishe nu beg enz ab-
deck en. Auch e sp ich sich B asilien da-
on, seine Posi ion bei de Ges al ung de
Global Go e nance in eine mul ipola en
Wel zu s ä ken und den Ein luss des Glo-
balen Südens im in e na ionalen Sys em zu
e g öße n. Zugleich wi d abe in B asilien
– auch in de Regie ung – kon o e s dis-
ku ie , inwiewei die ökonomische Abhän-
gigkei on China und die poli ische Nähe
zu ihm lang is ig s a egisch o eilha
sind. Wäh end das Außenminis e ium
be ü ch e , die p ochinesische Rhe o ik des
S aa sp äsiden en könne B asiliens Block-
eihei ge äh den, un e s ü z besonde s
die s a ke Lobby des expo ie enden Ag o-
business meh Annähe ung an China.
SWP-Ak uell 62
Dezembe 2024
3
Chinas wachsende Ein luss
China ha seine P äsenz in B asilien sei de
Jah ausendwende massi ausgebau und
is bes eb , seinen diploma ischen, wi -
scha lichen und mili ä ischen Ein luss im
Rahmen de »Süd-Süd-Koope a ion« wei e
zu e g öße n. Dazu se z die Volks epub-
lik e meh »So Powe « ein, e wa mi de
Lie e ung on Imp s o en wäh end de
Co id-19-Pandemie. Nach eine Phase de
b asilianischen Zu ückhal ung un e den
P äsiden en Michel Teme (2016–2018)
und Jai Bolsona o (2019–2022) s eh Luiz
Inácio Lula da Sil a de Koope a ion mi
China wiede deu lich o ene gegenübe .
In de BRICS-G uppe und ande en Fo -
ma en se zen sich China und B asilien ü
Re o men in in e na ionalen Ins i u ionen
wie de Wel bank ein und d ängen au eine
s ä ke e eigene Ve e ung und meh Mi -
sp ache. B asilien wi b gemeinsam mi
China ü einen Sechs-Punk e-Plan zu
Beendigung des Uk aine-K iegs, was in den
USA und de EU au scha e K i ik s öß .
Auch ein um assendes F eihandelsabkom-
men zwischen den Me cosu -S aa en und
China ha Lula ins Gesp äch geb ach .
Nachdem B asilien jah elang abgelehn
ha e, de chinesischen Bel and Road
Ini ia i e (BRI) beizu e en, un e ande em
aus So ge, sich on Pa ne n wie de EU
und den USA zu isolie en, schien ein Bei-
i noch im Jah 2024 wah scheinliche
denn je. Auch wenn Lula, ande s als on
ielen e wa e , ku z o dem Besuch on
Chinas S aa s- und Pa eiche Xi Jinping
e klä ha , nich bei e en zu wollen,
d ücken seine jüngs en Äuße ungen zu
BRI eine gewisse Ane kennung ü den
wachsenden globalen Ein luss Chinas und
Un e s ü zung ü dessen globale Vision
aus. Insgesam bleib die Posi ion B asiliens
ambi alen , was e wa an de kla en Ableh-
nung des Bei i s onsei en des Außen-
minis e iums deu lich wi d.
Die poli ische Annähe ung zwischen
China und B asilien geh mi de In ensi ie-
ung de Handelsbeziehungen einhe . Zwa
is die EU imme noch de g öß e ausländi-
sche In es o (s ock) in ielen Sek o en de
b asilianischen Wi scha und zwei -
wich igs e Handelspa ne B asiliens. Doch
de Handel zwischen B asilien und China
und die chinesischen In es i ionen in B asi-
lien ( low) s iegen zule z s a k an. Die
Volks epublik is zu einem ele an en
K edi gebe gewo den. Schon 2009 wa
China zum bedeu ends en Handelspa ne
B asiliens a ancie . Diese Au s ieg ha e
eine Rep ima isie ung de b asilianischen
Expo pale e, also eine e s ä k e O ien ie-
ung au Gü e des P imä en Sek o s zu
Folge. Au China en allen 28 P ozen des
gesam en b asilianischen Handels und
31 P ozen de Expo e, einschließlich
73 P ozen alle expo ie en Sojabohnen.
B asilien expo ie haup sächlich un e -
a bei e e Rohs o e und Ag a e zeugnisse
wie Soja und mine alische P oduk e nach
China und impo ie on do o allem
Endp oduk e wie EVs und Elek onik. In-
zwischen is B asilien de wich igs e Expo -
ma k ü chinesische EVs. Im Lau e des
Jah es 2023 s ieg de We de chinesischen
EV-Expo e nach B asilien au das Ach -
zehn ache. Chinesische EVs mach en in
diesem Zei aum 92 P ozen de gesam en
EV-Impo e B asiliens aus.
B asilien is de zei Chinas Haup emp-
änge ausländische Di ek in es i ionen in
La einame ika. Sie s iegen im Jah 2023 im
Ve gleich zum Vo jah um 33 P ozen au
1,73 Millia den Dolla . Dami is B asilien
wel wei das neun belieb es e Ziel ü chi-
nesische Di ek in es i ionen. China ha in
den le z en Jah en eine wei eichende
In es i ionss a egie e olg , um seine Posi-
ion als üh ende Anbie e g üne Techno-
logien wei e auszubauen. In keinen ande-
en Wi scha sbe eich B asiliens in es ie-
en chinesische Un e nehmen so in ensi
wie in den S omsek o (39 P ozen ). Um
seinen s eigenden Ene giebeda zu decken,
seine Ene gie e so gung zu di e si izie en
und die Abhängigkei on ossilen B enn-
s o en zu eduzie en, in es ie China
zunehmend in e neue ba e Ene gien in
B asilien und ande en Lände n La ein-
ame ikas. Als wel wei g öß e In es o in
e neue ba e Ene gien be eilig sich China
be ei s sei 2010 an de Ene giewende
SWP-Ak uell 62
Dezembe 2024
4
B asiliens. Nach einem Rückgang im Jah
2020 wuchs de An eil de P ojek e zu
e neue ba e Ene gie on Jah zu Jah , bis
e 2023 einen Reko dwe on 72 P ozen
e eich e. In jenem Jah un e zeichne en
Lula und Xi eine gemeinsame E klä ung,
kün ig die bila e ale Zusammena bei zu
g ünen Technologien, wie e neue ba e
Ene gien und Elek omobili ä , zu e b ei-
en, zu e ie en und zu di e si izie en.
An ang 2024 schloss Chinas S a e G id Co -
po a ion mi B asilien einen Konzessions-
e ag mi eine Lau zei on 30 Jah en,
de den Bau eine 1.500 km langen Übe -
agungslei ung im No dos en B asiliens
o sieh . Das 3,6-Millia den-Dolla -P ojek
soll die In eg a ion e neue ba e Ene gie-
quellen wie Wind- und Sola ene gie in das
b asilianische S omne z o an eiben.
Diese In es i ionen sind in eg ale
Bes and eil on Chinas geoökonomische
S a egie. Sie ha zum Ziel, wi scha liche
Ne zwe ke und poli ische Allianzen zu
scha en, die seine Vision eine mul ipola-
en, an seinen In e essen ausge ich e en
Wel o dnung un e s ü zen.
Implika ionen de b asilianisch-
chinesischen Annähe ung
Das ökonomische Ungleichgewich zwischen
China und B asilien und dessen mi le -
weile seh g oße handelspoli ische Abhän-
gigkei sind ein P oblem ü das Land. Mi
geziel en Maßnahmen ha die b asiliani-
sche Regie ung au den eno men Ans ieg
de Impo e aus China de le z en Mona e
eagie , um chinesische Un e nehmen zu
P oduk ion o O zu bewegen und die loka-
le We schöp ung zu s eige n. Zu diesen
Maßnahmen gehö en Un e suchungen an-
geblichen Dumpings chinesische Indus ie-
p oduk e sowie höhe e Zölle au EVs.
Chinas wachsendes Engagemen in B asi-
lien is ein Balanceak ü das südame ika-
nische Land, das adi ionell nach außen-
poli ische Au onomie und nach Äqui-
dis anz zu China und sogenann en wes -
lichen S aa en s eb . Zudem ha die Ve -
ie ung de b asilianisch-chinesischen
Beziehungen wei eichende Implika ionen
übe das bila e ale Ve häl nis hinaus: Sie
spiegel die Ve ände ungen in de geopoli i-
schen Mach dynamik wide und s ell die
pos koloniale Wel o dnung, de en mul i-
la e ale Ein ich ungen his o isch on den
Indus ielände n dominie sind, imme
meh in F age.
Schwindende Ein luss de EU
Wäh end China sein Engagemen in B a-
silien s e ig ausgewei e ha , wa die EU bis-
he nich ims ande, sich an die zunehmend
mul ipola e Wel anzupassen und de k ä -
ige en S imme sowie g öße en Mach und
Handlungs ähigkei B asiliens und ande e
Lände des Globalen Südens angemessen
und übe eine symbolische Ane kennung
hinaus zu begegnen. Lange ha die b asilia-
nische Diploma ie e such , enge e Bezie-
hungen zu EU au zubauen, um ein Gegen-
gewich zu bis in die ühen 1990e Jah e
wäh enden Hegemonie de Ve einig en
S aa en zu scha en. Doch o z s a ke kul-
u elle und his o ische Bindungen sowie
gemeinsame No men und We e wie Demo-
k a ie und Menschen ech e ha B üssel e -
säum , den Beziehungen zu B asilien den
no wendigen S ellenwe einzu äumen. Im
Rahmen des 2007 un e zeichne en s a egi-
schen Pa ne scha sabkommens be ach e
die EU B asilien zwa als einen ih e wich-
igs en Pa ne in in e na ionalen Fo en.
Abe die bislang au ku z is ige und in e -
allha e Ak i i ä en und um Gip el e en
besch änk en diploma ischen Bemühungen
sowie die häu ig eu ozen ische He an-
gehensweise de EU haben bewi k , dass
sich de Au bau eine ü beide Sei en
o eilha en und nachhal igen Pa ne -
scha au Augenhöhe schwie ig ges al e e.
De weil B asiliens Handel mi China lo-
ie , ha die EU die E wa ungen B asiliens
nich e üll : Wede ha sie aus eichend
dazu beige agen, die Ve handlungen übe
ein F eihandelsabkommen mi dem Me co-
su abzuschließen, noch is es ih gelungen,
die poli ischen Beziehungen maßgeblich zu
e ie en. Un e ande em mangels nachhal-
SWP-Ak uell 62
Dezembe 2024
5
ige Fo sch i e bei de in e egionalen
Handelsagenda wand e sich B asilien
imme häu ige an China. Eine Rolle dabei
spielen auch die anhal ende wi scha liche
S agna ion de EU und de Ve lus de
Füh ungsposi ion bei Schlüssel echnologien
wie e neue ba en Ene gien.
Spä es ens mi den Folgen des ussischen
Ang i sk iegs gegen die Uk aine ha die
Kommission on de Leyen e kann , wie
no wendig s a ke Pa ne scha en mi Län-
de n des Globalen Südens sind. Sei he
such sie ak i nach Möglichkei en, die poli-
ischen und ökonomischen Beziehungen
mi B asilien zu e ie en, um einsei ige
Abhängigkei zu eduzie en, ih e Resilienz
zu s eige n und globale Bündnisse zu
Bewäl igung globale K isen wie den Klima-
wandel zu schmieden. 2023 eis e on de
Leyen als e s e EU-Kommissionsp äsiden in
sei zehn Jah en nach B asilien. Sie kündig-
e an, im Rahmen de GG-Ini ia i e, die als
geoökonomische und geopoli ische An wo
de EU au die chinesische BRI p äsen ie
wi d, zwei Millia den Eu o in die P oduk i-
on on g ünem Wasse s o und die Fö de-
ung de Ene giee izienz de Indus ie zu
in es ie en. Von de Leyen e sp ach
zudem, 430 Millionen Eu o be ei zus ellen,
um die b asilianische Regie ung dabei zu
un e s ü zen, die illegale Abholzung bis
2030 zu beenden.
GG bleib disku si e An wo au
Chinas Ein luss
Doch das Po en ial de GG-Ini ia i e, die EU
in B asilien und ande en Lände n des Glo-
balen Südens neu zu posi ionie en, s öß
au G enzen, besonde s im Hinblick au
Finanzie ung und Umse zungsgeschwin-
digkei . Mi einem angekündig en Budge
on 300 Millia den Eu o (bis 2027) wi k die
In as uk u -Ini ia i e bescheiden gegen-
übe Chinas BRI (geschä z übe 1 Billion
US-Dolla ). China in es ie sys ema isch in
G oßp ojek e wie Ha enausbau en und
S omne ze. Die EU ha bislang nu eine
beg enz e Zahl on wenige um ang eichen
P ojek en o iziell angekündig . Unkla
bleib , ob dami die inkludie en p i a en
In es i ionen in de angedach en Höhe
on und 135 Millia den Eu o mobilisie
we den können. Komplexe Genehmigungs-
p ozesse und hohe bü ok a ische Hü den
hemmen die Umse zung, e s ech im Ve -
gleich zu konku ie enden P og ammen
wie de BRI. Chinesische In as uk u -
in es i ionen bie en o schnelle und un-
bü ok a ische Finanzie ung an. Dagegen
wi d de Ansp uch de EU, hohe S anda ds
ü T anspa enz, Nachhal igkei und Men-
schen ech e zu se zen, in B asilien als
übe komplex emp unden und e zöge
häu ig die Umse zung.
De Ansa z de GG-Ini ia i e in B asilien
schein noch zu agmen ie , was sowohl
die E ek i i ä de P ojek e als auch den
geos a egischen Cha ak e de Ini ia i e
insgesam in F age s ell . Besonde s p oble-
ma isch is , dass die EU ih e Maßnahmen
o angig an den Zielen de eigenen poli-
ischen Agenda aus ich e und nu unzu ei-
chend au B asiliens P io i ä en und spezi i-
sche sozioökonomische Bedingungen ein-
geh . China hingegen e olg eine p agma-
ische e S a egie, in de en Vo de g und
eben alls eigene In e essen s ehen. Zugleich
olg die chinesische S a egie eine en -
schieden ma k wi scha lichen Logik und
is du ch ein um assende es Ve s ändnis ü
E wa ungen und Bedü nisse des Pa ne -
lands gekennzeichne . De eu ozen is i-
sche Ansa z de EU, welche sich mi dem
s ä ke en Fokus au We bewe bs ähigkei
zu es igen d oh , bi g das Risiko, lang-
is ig ih e Glaubwü digkei als a ak i e
und ai e Pa ne zu un e g aben.
Schließlich inden die Logik de geo-
poli ischen Ri ali ä und die na a i e Rah-
mung on GG als Gegenmodell zu Chinas
Ak i i ä en in B asilien kaum Resonanz.
B asilien ha eine kla e P ä e enz ü eine
mul ipola e globale O dnung und ü eine
Di e si izie ung seine Pa ne scha en.
GG e schein bislang ehe als disku si e
An wo au den We bewe b mi China,
mi de die EU ambi ionie e S anda ds
se zen möch e, ohne jedoch die no wendi-
gen inanziellen Mi el sowie eine e izien e
und kohä en e Umse zung siche zus ellen.
SWP-Ak uell 62
Dezembe 2024
6
Komplexe Finanzie ungs-
s uk u en
Fü Pa ne lände wie B asilien is die Kom-
plexi ä de eu opäischen Finanzie ungs-
ins umen e und -ak eu e nach wie o
schwe zu übe blicken. Die »Team Eu ope«-
Ini ia i e, die eigen lich die Koo dina ion
un e ih en Ak eu en s ä ken soll, konn e
dies bishe nich au lösen. Vo allem im
Ve gleich zu China sind die En scheidungs-
und Umse zungsp ozesse au g und de zahl-
eichen Finanzie ungss uk u en häu ig
seh lang. Im Rahmen de GG exis ie noch
keine um assende Zusammenschau übe
den Um ang des inanziellen Engagemen s
de EU und ih e Mi glieds aa en in B asili-
en. In Einzel ällen sind In o ma ionen übe
inanzielle Ambi ionen und den S and de
Umse zung au P ojek ebene e ügba ,
abe nich in s anda disie e , zusammen-
ge ass e Fo m. Das agmen ie e Bild eu o-
päische In es i ionen in B asilien und ande-
en la einame ikanischen S aa en e schwe
es, ih e Gesam wi kung zu bes immen.
Auch China s ell Da en zu Finanzie-
ung on P ojek en in B asilien nich ans-
pa en zu Ve ügung. Dennoch könn e
man ge ade on de EU e wa en, dass sie
In es i ionen gebündel auswe e . De
Mangel an agg egie en Da en beein äch-
ig auch die s a egische Kommunika ion:
Ohne kla e Da s ellung de Summen und
Wi kungsbe eiche eu opäische In es i io-
nen in B asilien äll es schwe , de en Meh -
we gegenübe chinesischen Ini ia i en
übe zeugend zu p äsen ie en. Das schwäch
die EU da in, ih e Rolle als s a ke Pa ne
in globalen In es i ions agen zu behaup en,
und schmäle die Möglichkei en, ih e P in-
zipien Nachhal igkei , T anspa enz und
we ebasie e Zusammena bei als a ak i-
es Un e scheidungsme kmal he o zu-
heben. Das Po en ial, eu opäischen Koope-
a ionsangebo en du ch s a egische Kom-
munika ion meh Glaubwü digkei und
Du chschlagsk a zu e leihen, wi d bishe
nich ausgeschöp .
Unzu eichende außenpoli ische
Flankie ung des EGD
B asilien und ande e Pa ne nehmen die
Klimadiploma ie de EU ak uell als wenig
koope a i wah . S a Knowhow und klima-
eundliche Technologien zu eilen, se ze
die EU au D uck und »unila e ale Handels-
maßnahmen«, so die K i ik B asiliens. Die
EU ha die ex e ne Dimension des Eu opean
G een Deal bishe wei gehend e nachläs-
sig . Dahe haben in e na ionale Auswi kun-
gen eu opäische Klimaschu zins umen e
wie des CO2-G enzausgleichsmechanismus
(Ca bon Bo de Adjus men Mechanism,
CBAM) he ige diploma ische Ve we ungen
e zeug , mi wei eichenden Folgen ü das
globale Ansehen und die So Powe de EU.
B asilien gehö zu den schä s en Gegne n
des CBAM und weh sich geschlossen mi
seinen BRICS+-Pa ne n dagegen. De CBAM
sei »disk iminie end«, ge äh de ohne inan-
zielle Un e s ü zung und lexible Ges al ung
die wi scha liche En wicklung auße halb
de EU und behinde e die globalen Bemü-
hungen um wenige T eibhausgasemissio-
nen ehe , s a sie zu ö de n.
Auch die Ve o dnung de EU ü en wal-
dungs eie P oduk e (EU-Regula ion on De-
o es a ion- ee P oduc s, EUDR) ha diplo-
ma ische Spannungen mi B asilien e -
u sach . Die Ve o dnung, die as ein D i el
de b asilianischen Expo e in die EU be e -
en könn e, is eine de Haup s ei punk e
in den Ve handlungen zum Me cosu -
Abkommen. B asilien und ande e Pa ne -
lände k i isie en die EUDR als p o ek io-
nis ische Maßnahme, die na ionale Gese ze
zu Bekämp ung de En waldung igno ie e
und Lände mi Wald essou cen benach ei-
lige. Nachdem B asilien die EU o iziell au -
ge o de ha e, die EUDR nich wie geplan
umzuse zen, ha das Eu opäische Pa la-
men im No embe insis ie , die eigen lich
be ei s beschlossenen Vo sch i en bis 2025
auszuse zen und inhal lich zu ände n.
Die ehlende außenpoli ische Flankie-
ung des EGD und de da aus esul ie ende
Wide s and gegen einzelne Maßnahmen
wie den CBAM und die EUDR e schwe en
seine Umse zung. Da übe hinaus un e -
SWP-Ak uell 62
Dezembe 2024
7
g aben sie das Ve auen in die EU als Vo -
ei e und ai en Ve mi le . Mi dem un e
T ump be o s ehenden Auss ieg de USA
aus dem Pa ise Klimaabkommen könn e
sich diese K i ik in mul i- und plu ila e a-
len Fo en noch s ä ke allein au die EU
ich en. Das wü de die Bedingungen ü EU-
Klimadiploma ie in den Klima e handlun-
gen e schlech e n und sie auch insgesam
außenpoli isch schwächen.
Fehlende s a egische Vision ü
die Zusammena bei
Die Ankündigungen de EU, ih Engage-
men in B asilien zu s eige n, e scheinen
p imä geopoli isch mo i ie und sind als
Ve such zu e s ehen, dem wachsenden
Ein luss Chinas en gegenzuwi ken. De
Pa ne scha sansa z, de s a eak i en
Handelns eine p oak i e, lang is ige und
aus eichend inanzie e S a egie o sieh ,
geh noch nich wei genug. Eine s a egi-
sche Vision eu opäische Ziele und In e -
essen in de Koope a ion mi B asilien, ab-
sei s on de Konku enz mi China, bleib
di us und unzu eichend kommunizie .
Das sch änk Wi ksamkei und Glaubwü -
digkei des EU-Engagemen s s a k ein. E -
schwe end komm hinzu, dass die Allian-
zen de EU-Mi glieds aa en mi B asilien
iel äl ig und ih e In e essen do nich
imme deckungsgleich sind. Aus b asiliani-
sche Sich bleib de Meh we de Zusam-
mena bei mi de EU o unkla . Dahe
ich e sich das In e esse B asiliens zu-
o de s au bila e ale Beziehungen zu den
EU-Mi glieds aa en und de en meis als
iel e sp echende gesehene indi iduelle
Koope a ionsangebo e.
Die s a egischen In e essen de
EU sind ge äh de
De Ansehens- und Ein luss e lus de EU
in eine mul ipola en Wel limi ie zu-
sehends ih en Handlungsspiel aum in
Schwellenlände n wie B asilien und d oh
ih en Ansp uch, globale S anda ds und
No men zu ges al en, lang is ig zu kon e -
ka ie en. Schon je z s eh diese in B asili-
en in F age: Die EU wi d als k isengeschü -
el e Ak eu da ges ell , dessen S ahlk a
schwinde . Ohne s a ke P äsenz in und
belas ba e Pa ne scha en mi Schlüssel-
s aa en wie B asilien wi d es de EU imme
schwe e allen, ih e geoökonomische
Wide s ands ähigkei zu e höhen, die De-
ka bonisie ung zu o cie en und im We -
bewe b um Ma k an eile und echnologi-
sche Füh e scha mi zuhal en.
Emp ehlungen ü die
Legisla u pe iode 2024–2029
Die EU soll e ih e diploma ischen Bemühun-
gen gegenübe B asilien in ensi ie en.
Nö ig sind eine au me ksame und kon inu-
ie liche Diploma ie sowie eine kla e De ini-
ion und P io isie ung de s a egischen EU-
In e essen in B asilien und ande en Län-
de n des Globalen Südens. Dabei soll e die
EU au Chinas wachsende P äsenz nich
bloß eagie en, sonde n eine p oak i e und
kohä en e Pa ne scha ss a egie e olgen,
de en Ke n die Beziehungen zu B asilien
bilden und die au gegensei igem Ve auen
und eine Zusammena bei au Augenhöhe
basie . Dies e o de ein um assendes Ve -
s ändnis und meh Be ücksich igung de
spezi ischen poli ischen, ökonomischen
und sozialen P io i ä en und In e essen des
Pa ne lands. Im Fall B asiliens bedeu e
das o allem, die Zusammena bei in de
Klima- und Ene giepoli ik o angig an
sozioökonomischen Aspek en wie de Besei-
igung on soziale Ungleichhei , A mu
und Hunge auszu ich en sowie die lokale
We schöp ung zu ö de n.
Wäh end die EU wei e hin eine no ma-
i e Füh ungs olle beansp uch , haben
Pa ne wie B asilien o eigene In e p e a-
ionen ähnliche No men. Schlüssel ak o-
en ü einen e olg eichen Dialog sind
dahe ein ausgep äg es Bewuss sein ü
Un e schiede und Gemeinsamkei en sowie
eine O enhei ü gegensei iges Le nen.
En scheidend is ein ho izon ale Ansa z,
mi dem sich G undsä ze de Koope a ion
gemeinsam en wickeln lassen, um beid-
SWP-Ak uell 62
Dezembe 2024
8
sei ig o eilha e Pa ne scha en zu e ab-
lie en. Das schließ ein, S ä ken und E olge
de Pa ne lände anzue kennen, e wa
B asiliens Füh ungs olle bei Biok a s o en.
Um die poli ische Agenda de neuen
Kommission e olg eich umzuse zen, is es
essen iell, den EGD e meh außenpoli isch
zu lankie en. Die ex e ne Dimension des
EGD soll e sys ema isch und s a egisch
wei e en wickel we den, dami die Umse -
zung nich ge äh de und wei e e diploma-
ische Ve we ungen mi wich igen Pa ne -
lände n wie B asilien e mieden we den.
Dabei s eh die neue Kommission o de
He aus o de ung, alle bes ehenden in e -
na ionalen Klimapoli ikins umen e meh
au die Ziele des EGD auszu ich en.
Ge ade im Hinblick au den s ä ke we -
bewe bspoli ischen Fokus de Kommission
könn e die GG-Ini ia i e s a egische ein-
gese z we den, um den Wide s and gegen
CBAM ode EUDR zu e inge n. Da ü
muss sie sinn olle in die en s ehende indu-
s ielle und wi scha liche Siche hei ss a-
egie de EU in eg ie we den und eine ü
B asilien und die EU o eilha en Agenda
dienen. Eine GG-Ini ia i e, die dazu bei-
äg , die En wicklungs-, Klima-, Handels-
und In es i ionsagenda de EU besse mi
B asiliens In e essen und P io i ä en zu
e binden, könn e das Ve auen in die EU
als Vo ei e und ai en Ve mi le wiede -
he s ellen.
Zusä zlich soll e die EU ih e Finanzie-
ungskanäle und -s uk u en e ek i e
koo dinie en und Komplexi ä abbauen.
Hil eich wä e, eine Lände pla o m zu
scha en, welche die b asilianische Regie-
ung mi ele an en EU-Ak eu en zusam-
menb ing . Sie könn e einen ganzhei lichen
Übe blick übe die e schiedenen Finanzie-
ungskanäle gewäh leis en, Lücken sowie
Syne gien iden i izie en, und den Zugang
zu Finanzie ung e leich e n. Fü B asilien
könn e dies in de Ene giezusammena bei
e p ob we den.
Beglei end zu diesen Maßnahmen soll e
die Gesam wi kung eu opäische Finanzie-
ung s a egische kommunizie we den.
De Au bau eine ö en lich zugänglichen
Da enbank, welche die EU-In es i ionen
und die ih e Mi glieds aa en in ele an en
Sek o en B asiliens und ande e Pa ne -
lände e ass , wä e ein geeigne es Mi el,
um den posi i en eu opäischen Bei ag
sich ba und die Gesam wi kung de In e-
s i ionen mi Ini ia i en wie de chinesi-
schen BRI e gleichba zu machen. Dies is
ge ade im Kon ex au kommende Handels-
und diploma ische Kon lik e um Maß-
nahmen wie dem CBAM wich ig, um die
Glaubwü digkei und A ak i i ä de EU
als Pa ne in B asilien zu e höhen und die
on de EU anges eb e Füh ungs olle im
Klimaschu z zu un e maue n. Bedeu same
wi d s a egische Kommunika ion auch
deshalb, weil China sei den US-Wahlen das
Na a i de globalen Klima üh ung ene gi-
sche ü sich zu beansp uchen e such .
Das kün ige Ringen um dieses Na a i
zeichne e sich be ei s bei de COP29 in
Baku ab.
In Eu opa s eh ein neue poli ische
Zyklus be o , mi neuen Manda en ü das
Eu opäische Pa lamen und die Eu opäi-
sche Kommission. Das e ö ne die Chance,
eine in eg ie e Agenda zu o mulie en,
welche die Klimaziele mi geoökonomi-
sche Wide s ands ähigkei und Handels-
in e essen e binde , ohne die na ionalen
Ziele und en wicklungspoli ischen Impli-
ka ionen ü Pa ne lände wie B asilien
aus dem Blick zu e lie en. No wendig sind
kla kommunizie e P io i ä en und An-
gebo e, ein kon inuie liches poli isches
Engagemen au Augenhöhe, zusä zliche
inanzielle Ressou cen und eine s ä ke
außenpoli ische Flankie ung des EGD. Nu
so läss sich e hinde n, dass die EU in
eine zunehmend mul ipola en Wel wei e
an Ein luss e lie .
Dieses We k is lizenzie
un e CC BY 4.0
Das Ak uell gib die Au -
assung de Au o in wiede .
In de Online-Ve sion diese
Publika ion sind Ve weise
au SWP-Sch i en und
wich ige Quellen anklickba .
SWP-Ak uells we den in e n
einem Begu ach ungs e ah-
en, einem Fak encheck und
einem Lek o a un e zogen.
Wei e e In o ma ionen
zu Quali ä ssiche ung de
SWP inden Sie au de SWP-
Websi e un e h ps://www.
swp-be lin.o g/uebe -uns/
quali ae ssiche ung/
SWP
S i ung Wissenscha und
Poli ik
Deu sches Ins i u ü
In e na ionale Poli ik und
Siche hei
Ludwigki chpla z 3–4
10719 Be lin
Tele on +49 30 880 07-0
Fax +49 30 880 07-100
www.swp-be lin.o g
swp@swp-be lin.o g
ISSN (P in ) 1611-6364
ISSN (Online) 2747-5018
DOI: 10.18449/2024A62
Jule Könneke is Wissenscha le in in de Fo schungsg uppe Globale F agen und lei e das P ojek
»Deu sche Klimadiploma ie im Kon ex des Eu opean G een Deal«. Die Au o in dank Paul Boch le ü
die Un e s ü zung bei de Auswe ung de Da en.