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[ge] (orig)

IT für die Energiewende

Author: Hooß, Kerstin,Knoll, Matthias
Publisher: Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH,Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Year: 2024
DOI: 10.1365/s40702-024-01099-8
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/316221/1/40702_2024_Article_1099.pdf
Hooß, Ke s in; Knoll, Ma hias
A icle — Published Ve sion
IT ü die Ene giewende
HMD P axis de Wi scha sin o ma ik
P o ided in Coope a ion wi h:
Sp inge Na u e
Sugges ed Ci a ion: Hooß, Ke s in; Knoll, Ma hias (2024) : IT ü die Ene giewende, HMD P axis de
Wi scha sin o ma ik, ISSN 2198-2775, Sp inge Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, Vol.
61, Iss. 4, pp. 827-830,
h ps://doi.o g/10.1365/s40702-024-01099-8
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/316221
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EDITORIAL
h ps://doi.o g/10.1365/s40702-024-01099-8
HMD P axis de Wi scha sin o ma ik (2024) 61:827–830
IT ü die Ene giewende
Ke s in Hooß · Ma hias Knoll
Angenommen: 16. Juli 2024
© The Au ho (s) 2024
Wenngleich de Beg i „Ene giewende“ eine Wo schöp ung unse e Zei zu sein
schein , is e doch wesen lich äl e 1. Be ei s in den 1970e -Jah en p äg e ihn die An-
i-A omk a -Bewegung mi ih e Fo de ung nach eine Abkeh on de Ke nene gie.
Eine b ei e en Ö en lichkei bekann e mach e den Beg i ein Buch aus dem Jah
1980 mi dem p og amma ischen Ti el „Ene giewende: Wachs um und Wohls and
ohne E döl und U an“2. Im „Ene giekonzep “ de Bundes egie ung aus dem Jah
2010 komm das Wo hingegen nich o . E s das Reak o unglück on Fukushi-
ma 2011 ließ die damalige Bundeskanzle in Angela Me kel on de No wendigkei
eine Ene giewende sp echen.
Du ch die Beschlüsse zum Auss ieg aus de Ke nene gie bis 2022 und dem
Auss ieg aus de Kohle e s omung bis 2030 wu de ein um assende Umbau de
Ene giewi scha unumgänglich. Denn es wa absehba , dass auch Öl und Gas als
ossile Ene gie äge ü die S ome zeugung nich beliebig wei e genu z we den
können. Zudem gil die Nu zung on Biomasse in Teilen als ums i en und is da-
übe hinaus ebenso limi ie . Al e na i e Ene giequellen muss en dahe e schlossen
we den. Diese als „E neue ba e Ene gien“ bezeichne en Quellen (Wasse , Wind,
Sonne, Geo he mie) üh en zu eine Abkeh on den bislang bewäh en zen alen,
hie a chischen hin zum Au bau dezen ale S uk u en – ein Pa adigmenwechsel.
1Einen gu en Übe blick übe die En wicklungen gib h ps://www.ca bonb ie .o g/zei lis e- e gangenhei -
gegenwa -zukun -deu schen-ene giewende/.
2K ause F, Bossel H, Mülle -Reißmann K-F (1980): Ene gie-Wende: Wachs um und Wohls and ohne
E döl und U an. Öko-Ins i u F eibu g. S. Fische -Ve lag, F ank u .
Ke s in Hooß · Ma hias Knoll
Hochschule Da ms ad , Da ms ad , Deu schland
E-Mail: ma hias.[email p o ec ed]
Ke s in Hooß
E-Mail: ke s [email protected]
K
828 K. Hooß, M. Knoll
Doch wa um begann die Ene giewende e gleichsweise spä und sch ei e noch
imme nich so schnell o an, wie es gebo en e schein , wenn be ei s ühzei ig
deu lich wu de, dass ein Umdenken no wendig wi d?
Siche lich, iele En wicklungen sind poli isch bes imm . Es mag abe als güns ige
Fügung und zum Teil auch als eine A „S a schuss“ ü eine um assende Ene gie-
wende e s anden we den, dass die En wicklungs o sch i e in de Pho o ol aik,
die zunehmende Minia u isie ung elek onische Ge ä e, die gesunkenen P eise ü
Speiche pla z, neue, schnelle Ne zwe k-Technologien und wei e e T eibe die digi-
ale T ans o ma ion de Ene giewi scha e möglichen und beschleunigen. De IT
komm also eine g oße Bedeu ung beim Gelingen de Ene giewende zu. Küns liche
In elligenz, die Blockchain-Technologie, die unkomplizie e En wicklungsmöglich-
kei on So wa e-Lösungen, das „In e ne de Dinge“ und iele wei e e Elemen e
ugen und agen bei zum Umbau de Ene giewi scha , insbesonde e de S om-
ne ze, die den g öß en He aus o de ungen gegenübe s ehen.
Es bo sich dahe an, diese Thema ik ein Schwe punk he zu widmen. Zu un-
se e Übe aschung s ell en wi es , dass es zwa eges In e esse an de Thema ik
gib , iel ach jedoch ein Zöge n sich ba wi d, wenn da übe be ich e we den soll.
Ohne es ad-hoc um assend genug empi isch belegen zu können (eine siche lich in-
e essan e F ages ellung), e scheinen ehlende ode noch nich abgeschlossene Regu-
lie ung, Akzep anz- und Kos en agen, Quali ika ionsaspek e, Siche hei sbedenken,
abe auch echnische/physikalische Ba ie en in de (wi scha lichen) Umse zung
die g öß en Hü den zu sein.
Um so e euliche is es, dass wi die P äsiden in des BSI, Claudia Pla ne , und
den ü die Digi alisie ung de Ene giewi scha zus ändigen Re e a slei e Dennis
Laupichle ü einen Einwu gewinnen konn en. Ih e Einschä zung bes ä ig unse e
Beobach ungen und be ei e au die olgenden Bei äge o .
In eine Reihe spannende und in e essan e Bei äge aus Fo schung und P axis
und an de Schni s elle dazwischen wi d dabei sich ba , dass die Ene giewende in
besonde e Weise in e disziplinä es A bei en zwischen e schiedenen Ingenieu sdis-
ziplinen, de (Wi scha s-)In o ma ik und de Be iebswi scha e o de . Um die
ü die Ene giewende no wendigen neua igen Geschä smodelle ealisie en zu kön-
nen, is eine Kon e genz de bishe e gleichsweise s ik ge enn en Be iebs echnik
(auch als Ope a ional IT bezeichne , ku z OT) und de be ieblichen In o ma ions-
echnik (ku z IT) no wendig. Um diese En wicklungen zu s uk u ie en, s a e de
Schwe punk mi einem G undlagenbei ag, de Beg i e de inie und eino dne und
die wich igs en Technologien und Konzep e o s ell .
Anschließend be assen sich zwei Bei äge mi Aspek en de Ne zs eue ung, loka-
len Ma k plä zen und i uellen K a we ken. De e s e Bei ag hema isie „IKT-
Konzep e zu Digi alisie ung on Mic oG ids und de en Be iebs üh ung“, da au
olg ein Bei ag zu de zei ieldisku ie en „IT-Lösungen zu E b ingung on Regel-
leis ung aus PV-Anlagen un e Ve wendung de Sma -Me e -In as uk u “. Wenn-
gleich die Regula o ik in ih e Gesam hei e mu lich niemals olls ändig abge-
schlossen sein kann, wi d zumindes au diesem Gebie ak uell e such , wich ige
egula o ische Lücken zu schließen, sodass die dami e bundenen Po enziale ge-
nu z we den können.
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IT ü die Ene giewende 829
Ein wei e e Bei ag schließ mi den Themen s eue ba e Ve b auche , E zeu-
ge und Speiche echnologien in einem dezen alen Ne z an. Vo ges ell wi d in
„E izien e Da enmanagemen -Wo k low zu Analyse eines P G X-Sys ems basie-
end au Open-Sou ce-So wa e und Low-Cos -Ha dwa e“ de Umgang mi g oßen
Da enmengen, die im Kon ex de Dezen alisie ung zwangsläu ig an allen und en -
sp echend e a bei e we den müssen.
De Folgebei ag be ass sich mi dem Einsa z und dem Managemen mode ne
und in elligen e Messge ä e sowie des Sma -Me e -Ga eways und de dami e -
bundenen No wendigkei eine o lau enden Be euung. In „Wissensmanagemen
ü Wa ung und Ins andhal ung im Ve eilne z – Konzep ion eines Assis enzsys-
ems basie end au einem La ge Language Model“ wi d au gezeig , wie sich KI als
en las ende Hel e einse zen läss . Dass solche als k i ische In as uk u einges u -
e Umgebungen siche be ieben we den müssen, besch eib de sich anschließen-
de Bei ag „Ve gleich de Umse zungsop ionen ü S eue sys eme im Ve bund im
Ene giesek o : Siche hei san o de ungen, E izienz und Wi ksamkei au zen ale
und dezen ale Ebene“.
Schließlich widmen sich zwei Bei äge dem Ausbau au E zeuge - und Ne zsei-
e sowie de au g und de Dezen alisie ung und de Cha ak e is ika e neue ba e
Ene gien no wendigen Flexibilisie ung au Angebo s- und Nach agesei e. Zunächs
g ei „FlexChain Ma k mechanismen: Analyse on P eismodellen und Ma ching-
Modi ü einen nachhal igen Flexibili ä shandel“ die Flexibilisie ung des Ene gie-
handels (S omhändle und Di ek e ma k e ) au . Flexible Ta i e au Nach agesei-
e disku ie anschließend de Bei ag „E eignis a iable Ta i e zu Las e schiebung
on s eue ba en Ve b auchsein ich ungen im P osume -Haushal “.
De le z e Bei ag des Schwe punk es be ass sich nochmals mi dem Gesam -
sys em und seine S eue ung. In „De Fo schungsschwe punk Cloud-basie e Ene -
giene ze“ s ell eine Hochschule ih Konzep ü ein Reallabo o , das zu Nach-
ahmung einläd und so dieses spannende in e disziplinä e Themen eld p axisnah an
S udie ende e mi el , die spä e als En scheidungs äge und umse zende K ä e
die Ene giewende maßgeblich mi ges al en we den.
Wie s e s e gänzen Spek ums-Bei äge die Ausgabe. Sie behandeln zum einen
das spannende Thema „F ac ional CIO“, weil nich jedes KMU eine CIO-S elle
bese zen kann ode will. Zum ande en wi d die Möglichkei ü E wei e ungen
de Klassi ika ion on Funk ionali ä en in Supply-Chain-Managemen sys emen dis-
ku ie . Und schließlich widme sich ein d i e Bei ag de (leide ) hochak uellen
F age, ob die En wicklung eine „Re e enza chi ek u Cybe siche hei “ im Föde al-
sys em Deu schlands ein Lösungsweg zu Behe schung de he aus o de nden IT-
Siche hei slage sein könn e.
Zwei Rezensionen zu in e essan en Büche n aus dem Schwe punk hema unden
die Ausgabe ab. Die Wahl iel bewuss au ein um assendes Leh buch, das einen
Übe blick gib , und ein Buch zu einem speziellen Aspek , hie de Blockchain, das
noch einmal e deu lich , wie inno a i , abe auch he aus o de nd die Ene giewende
ü alle Be eilig en is .
Unse he zliche Dank gil wie s e s allen Au o innen und Au o en aus Wissen-
scha und P axis, die mi ih e Expe ise und ih en E ah ungen das ansp uchs olle
Thema „IT ü die Ene giewende“ e schließen hel en.
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830 K. Hooß, M. Knoll
Wi wünschen Ihnen eine spannende Lek ü e, aus de Sie iel Wissen mi nehmen
können, und euen uns übe Ih Lob, abe auch übe Ih e F agen, An egungen und
K i ik.
Ke s in Hooß und Ma hias Knoll
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