Lüpkes, Ge ha d
A icle
Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Lüpkes, Ge ha d (1956) : Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung,
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke
& Humblo , Be lin, Vol. 76, Iss. 4, pp. 31-64,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.4.31
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415] 31
Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung
Von
Ge ha d Lüpkes - Gö ingen
Inhal s e zeichnis: Vo beme kung S. 31. — 1. Thünens Ve eilungs heo ie
S. 32. — 2. Einkommen aus a) selbs ändige A bei S. 35. — b) Kapi al S. 42. —
c) Boden S. 44. — 3. Un e nehme gewinn als besonde e Einkommenska ego ie?
S. 48. — 4. De A bei slohn, F auenlöhne S. 48. — 5. A bei shil e s a A bei s-
losenhil e S. 54. — 6. Zu Düh ing-Oppenheime s Zinsleh e S. 56. — 7. Thünens und
Oppenheime s Bodenspe e S. 56. — 8. Außenhandel und Einkommens e eilung
S. 60. — 9. Pa i ä s o de ungen S. 61. — 10. Wi scha sgese ze und Wi scha s-
poli ik S. 63.
De o liegende Ab iß en häl einige E gebnisse on Fo schungen,
die noch o gese z und aus üh liche behandel we den sollen.
Die be o s ehende Tagung des „Ve eins ü Sozialpoli ik" ließ mi
die o läu ige ku ze Ve ö en lichung ge a en e scheinen. Du ch E win
. Becke a h üh mi Johann Hein ich . Thünen bekann gemach 1,
muß e ich on meinem bishe igen S andpunk 2, daß diese du ch seine
Zins heo ie einen b auchba en Schlußs ein zu A bei swe leh e ge-
scha en habe, nun doch ab ücken du ch die E kenn nis, daß das Ka-
pi al nich nu meh , sonde n auch ande e und besse e P oduk e
lie e . Daneben wu de ich üh au F anz Oppenheime gewiesen.
Die sich ba en Pa allelen, die Oppenheime spä auch in seinem
„A bei slohn" be on e, konn e ich du ch eine spä e Thünen-Ve ö en -
lichung noch au die on Oppenheime so in den Vo de g und ge-
s ell e Bodenspe e e wei e n, de Thünen zu Un ech ü einen An-
hänge de Au assung on de sogenann en „u sp ünglichen Akku-
mula ion" hiel . Die Va e scha Eugen Düh ings manche Gedanken
Oppenheime s e gib sich u. a. aus Ge ha d Alb ech s Düh ing-Mono-
1 Ich, zi ie e nach de Sei enzahl de Au lage on 1842 und (2. Teil) 1850, die
auch in de W a e n i g -Ausgabe e kennba is , seines We kes „D e isolie e
S aa in Beziehung au Landwi scha und Na ionalökonomie". — Im In e esse
de Thünen-Fo schung habe ich midi bemüh , sein We k so olls ändig wie möglich
he anzuziehen. — De Li e a u -Anhang de Ausgabe on W. B aeue (Meisen-
heim 1951) wu de du ch W. Engelha d (Schmolle s Jb. 1953) e gänz .
2 U. a. „Zu P opädeu ik de Volkswi scha sleh e", Jah b. . Na . u. S a . 1942.
— Zei sch i . d. ges. K edi wesen, 1950, S. 459.
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32 Ge ha d Liipkes [416
g aphien3 und wu de on Oppenheime , dessen We ke nach 1933
g oßen eils e nich e wu den, besonde s im Semina auch zugegeben4.
Eine wei e e Eh enschuld glaub e ich an Hein ich Gossen5 ab agen
zu müssen, de au die F age nach de Einkommens e eilung du ch
den P eis meh sag als manche spä e en Anhänge de subjek i en
Rich ung.
Einige Gedanken diese A bei habe ich be ei s kü zlich in eine
Besp echung des Buches on Vik o Za nowi z, Die Theo ie de Ein-
kommens e eilung (Tübingen 1951) angedeu e , de du ch P eise
s a k au Oppenheime uß 6.
1.
Nu beding ha F anz Oppenheime in seine S ellungnahme gegen
Amonn ech , wenn e glaub , sich bei seine A bei swe heo ie au
Adam Smi h be u en zu können7. Denn Smi h besch änk die An-
wendung dieses Maßs abes au p imi i e Ve häl nisse. Sobald Kapi al
in nennenswe em Um ang mi wi k und de Boden eine Ren e äg ,
bes imme sich de na ü liche Wa enp eis du ch den na ü lichen A -
bei slohn, den na ü lichen Kapi alzins und die na ü liche Land en e,
welche in de He o b ingung diese Wa e en hal en is . Da abe ,
en gegne Thünen, nach Smi h auch de na ü liche A bei slohn und
de na ü liche Kapi algewinn du ch die Konku enz bes imm wü den,
sei de en En e nung aus den Bes immungsg ünden des na ü lichen
P eises nu scheinba . Ebenso se ze Smi h bei de Bes immung des
na ü lichen Ge eidep eises die Land en e, bei diese den na ü lichen
Ge eidep eis als bekann o aus, was ein Zi kelschluß sei8. Diese
K i ik i ein Fundamen als ück des Smi hschen Leh gebäudes.
Leide wi d so o noch die Leh e on Smi h in eine Weise o ge-
agen, als wä en diese Aus üh ungen Thünens nie gesch ieben wo den.
Besonde s Rica do und Thünen haben dann abe doch an Smi h
angeknüp , wenn sie die G und en enleh e zu eine Spezialleis ung
de A bei swe leh e en wickel en. In olge des in seine Leis ungs-
k a beg enz en P oduk ions ak o s Boden können bei Be ölke ungs-
8 Eugen Düh ings We leh e. Jena 1914. — Eugen Düh ing, Jena 1927.
4 Seine e s eu en olkswi scha spoli ischen Au sä ze sind un e dem Ti el
„Wege zu Gemeinscha " 1924 in München e schienen. — Einen Bei ag lie e e
e noch in dem Sammelband „We leh e" N . 183 de Sch i en des Ve eins ü
Sozialpoli ik 1931.
5 Ich zi ie e nach de 2. Au lage seine „Gese ze des menschlichen Ve keh s"
(Be lin 1889).
6 Schmolle s Jb. 1956, He 1, S. 114 . — Be ich igung e gleiche Fußno e 81.
7 A chi . Sozialwiss. u. Sozialpol. 33. Bd., S. 194 .
8 Is. S aa II, § 3: Adam S m i h's Ansich en übe A bei slohn, Zins uß, Land-
en e und P eis.
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Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 33
Ve meh ung zwa die Ag a p eise übe die bei den güns igs en Be-
dingungen bes ehenden A bei sau wendungen s eigen, abe doch nu
bis zu den A bei skos en jene Böden und Anbauweisen, au die zu
Gesam e so gung ge ade nich e zich e we den kann9.
Daß höhe e G enzkos en nu un e bes imm en Ums änden und
auch dann nu die mi elba e U sache ü die G und en e sein können,
ih unmi elba e G und in einem en sp echenden Knapphei s e häl nis
de Ag a p oduk e lieg , is an sich ich ig und wa na ü lich auch den
Klassike n nich unbekann ( gl. Thünen I § 25). Abe das schließ
nich den skizzie en Zusammenhang aus, de allein geeigne is , uns
meh als nu eine o male An wo zu geben, mi welche wi scha s-,
sozial- und s eue poli isch wenig anzu angen is , so daß die Fo de ung
Amonns (in seine Rica do-Monog aphie) unbillig is , sich mi seine
E klä ung zu begnügen; denn im allgemeinen wi d jene mi elba e
Zusammenhang wi ksam.
Wäh end nun Rica do willkü lich einen Zuschlag ü Kapi al-
nu zung annahm und zugleich alsch o ausse z e, daß Kapi al in den
e schiedenen E zeugungszweigen in gleichen P opo ionen mi wi ke
(e wa dahe auch unbe iedig on seine Lösung und e ho e einen
ähige en Bea bei e , s. u. a. bei Jonas, Schmolle s Jb. 1956, S. 344),
gingen Thünen und John Rae hie noch einen Sch i wei e , on de
Annahme ausgehend, daß du ch Ve wendung on Kapi al (im Sinne
e zeug e P oduk ionsmi el) eine ela i e A bei se spa nis e ziel
we de. Bei dem e schiedenen Wi kungsg ad des Kapi als sei ü die
Zinshöhe die E ek i i ä des Kapi als in de le z en' ge-
s a e en Ve wendung en scheidend. (Wenn Thünen
— II § 9 — dies einen de wich igs en Sä ze de Zinsleh e nenn ,
so muß man sich übe die K i ik Wiese s wunde n, „niemand, auße
einem heo e isie enden Sch i s elle , we de es bei allen, den We
des Kapi als dadu ch zu messen, daß e be echne , welche Aus all
en s ünde, wenn übe haup ga kein Kapi al bei de P oduk ion
mi wi ke"10.)
So schienen die P oduk ions ak o en du ch Reduk ion au die-
selbe Einhei — A bei — e gleichba und dahe kommensu abel
9 Wäh end Rica do, Thünen (II § 13), Gossen (S. 114) und Max S e i n g
hie aus mi Rech ein Gese z om s eigenden Tauschwe landwi scha liche E -
zeugnisse ablei en, wi d sel same weise bei den je zigen Pa i ä s o de ungen mi
diesem Bodengese z, welches doch die Vo ausse zung ü das a bei slose Sonde -
einkommen de G und en e is , die angeblich ungenügende Ren abili ä de Land-
wi scha beg ünde . So P o . He lemann in: Ag a wi scha , Jg. 1955, S. 70;
gl. Landwi scha sgese z on 1955 (Einlei ung).
En gegen Böhm-Bawe k (in seine Ma x-K i ik) und Hans Pe e e klä
die A bei s heo ie auch den Bodenp eis, nämlich als kapi alisie e, aus dem besse en
Ve häl nis on A bei sau wand und E ag de be o zug en Böden olgende Ren e.
10 De na ü liche We . 1889, S. 128.
Schmolle s Jah budb LXXVI, 4 3
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34 Ge ha d Lüpkes [418
— eine F age, die auch Ma x so beweg . Und dies wä e de Maß-
s ab, nach welchem auch die P axis die P oduk ionsmi el bewe en
könn e und a sächlich bewe e .
Beiläu ig gib Thünen dann noch eine U sache ü die Exis enz
des Zinses auch in de S a ik an, das Spa leid (II S. 204, 211, Ausg. 1875,
II, 2, S. 132).
Soga Böhm-Bawe k aß am Ende seines um ang eichen Ab-
schni s übe den kapi alis ischen P oduk ionsp ozeß das E gebnis in
die Wo e zusammen, daß alle begeh en Genußmi el zwa auch un-
mi elba he ges ell we den könn en, abe bei Ve mi lung on Ka-
pi algü e n als Zwischenp oduk en das Zei op e einen Vo eil an
Ma s s e des P oduk s e b inge11. Abe de Vo eil bes eh auch in
eine ungeheu en S eige ung de Gü e a en, wozu auch die
Quali ä s e besse ung de Gü e und ih Be ei s ehen o unabhängig
on E zeugungso und Jah eszei gehö en. Und diese Bedeu ung ha
das Kapi al auch in seinen ü die Zinshöhe en scheidenden G enz-
e wendungen. Audi die Bedeu ung des Konsumk edi s is nich in
A bei se spa nis, sonde n in Übe b ückung eine o übe gehend un-
be iedigenden Ve so gung zu e blicken.
Schon diese Ta sache wü de uns nö igen, on de A bei swe leh e,
die — wie nach Adol Webe die al klassische Leh e übe haup 12 —
in Thünen ih en bedeu ends en Rep äsen an en and, abzugehen.
Abe sehen wi nähe zu, so inden wi auch bei den Böden eine
um ang eiche Zahl quali a i e Bedeu ung. Schon beim s äd ischen
Wohnboden is — en gegen Thünen I S. 210 — die Nähe zu S ad -
mi e mi ih e „A bei se spa ung, de g öße en Bequemlichkei und
de Ve minde ung des Zei e lus es, bei de Be eibung de Geschä e"
nu eine de P eisbes immungsg ünde. Eine wei e e Rolle
spielen e wa gesunde und eiz olle Lage. Und de Fall de Weinböden
is nich nu eine Ausnahme. Thünen echne mi einem solchen Fall
auch bei de Scha zuch (I S. 282, 288). Es is o allem de Boden
un e e schiedenen Himmelss ichen und mi e schiedenem Klima,
welche auch nach de Gü e a o öllig e schiedene P oduk e
he o b ing 13, was auch dann die G und en e be üh en muß, wenn
diese Gebie e zwa e schiedenen S aa en angehö en, sie abe in Gü e -
11 Thünen II, § 8, § 9. — Vgl. dagegen Böhm-Bawe k ich ig Pos.
Theo ie des Kapi als I 1921, S. 13, 111.
12 Zwiespäl igkei en de Lohnleh en, Jb. . Na . u. S a . 1942, S. 493.
13 Fü unse e F age sind nu a e schiedene konsum ei e End p oduk e wich ig.
A e schiedene Vo p oduk e (z. B. Zucke üben mi e schiedenem Gehal , e -
schieden gehal eiches Fu e ) b auchen noch, keine Quali ä s en e zu Folge zu
haben. Na ü lich komm es zu eine solchen auch nu dann, wenn aus de Bindung
an bes imm e Klima- ode Boden e häl nisse eine ela i e, zu den nied igs en A -
bei s- und Kapi alkos cn nich zu deckende Knapphei olg .
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419] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 35
aus ausch s ehen. Manche Gü e weisen je nach Boden und Klima
eine e schiedene Quali ä au , ande e sind übe haup nu un e be-
s imm en Klima- und Boden e häl nissen zu e zeugen. Nu in eine
bes imm en Buch de japanischen Küs e lassen sich Pe len höchs e
Gü e züch en, de en Anwohne eine au de Quali ä ih e P oduk e
be uhende e höh e G und en e genießen.
Da die Klassike und selbs Thünen den spezi ischen Cha ak e des
Nu zens, den G enz nu zen in seine ganzen Bedeu ung noch nich
e kann en und de Fall des billigen, abe hochwich igen Wasse s und
de eu en, abe unwich igen Diaman en ihnen zu beweisen schien,
daß de Nu zen wohl Vo ausse zung, abe nich Maßs ab des Gü e -
we es sein könne, wu den ih e Un e suchungen in eine alsche Rich-
ung ged äng . Nach unse e Au assung lieg das e gleichba e Ge-
meinsame de P oduk ions ak o en in ih e G enzbedeu ung ü den
Ve b auch.
Um einem gelegen lichen I um o zubeugen, sei hie noch be-
me k , daß das Geld, dessen Exis enz ü die Gü e p oduk ion und
-Ve eilung ja nich einmal unbeding nö ig is , das We e häl nis
de Fak o en nu messend, nich e u sachend bes imm .
2.
a) Gehen wi on hie aus an die F age de Einkommens e eilung
he an und be ach en wi zunächs das Einkommen aus selbs ändige
A bei .
Es is keine F age, daß ih e En lohnung unmi elba allein on
dem ela i en Sel enhei s e häl nis de angebo enen Gü e abhäng .
Bei de A und Weise, wie sich de P eis es s ell , sag Gossen, wi d
zunächs ga keine Rücksich au die Höhe de Belohnung genommen,
welche den P oduzen en ü ih e A bei zu äll . Sie we de dahe seh
e schieden aus allen, je nachdem die A bei au die He s ellung des
einen ode ande en Gegens andes e wende wu de14.
Diese P eise klä ung aus dem G enznu zen schließ die on Cassel
ein. Denn um die Wi kung zu haben, welche Cassel mi Rech dem
P eise zumiß — die Nach age au die angebo ene Menge zu be-
sch änken —, muß diese schon au dem G enznu zen s ehen. Sie
is abe olls ändige als die on Cassel. Wohl zu Un ech we en
Cassel, Adol Webe 15, . Zwiedineck16 und Oppenheime 17 de Nu z-
we leh e o , es bes imme ja e s de P eis, welches das G enz-
14 S. 95, 100. — Vgl. ähnlich T h ü n e n II, S. 132.
15 Allg. Volkswi scha sleh e, 1932, S. 72 .
16 Allg. Volkswi scha sleh e, S. 207.
17 De A bei slohn, S. 53.
3*
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36 Ge ha d Lüpkes [420
bedü nis, de G enza bei e usw. sei. Man b auch nu Thünens aus-
üh liches Beispiel genau zu be ach en, um die Rich igkei de G enz-
nu zenleh e öllig bes ä ig zu inden18.
Hä e üb igens de G enznu zen nich diese selbs ändige Bedeu ung,
so wä e es ja auch seh aglich, ob man — bei einem i gendwie sons
bes imm en P eise — bis zu diesem Ausgleich on P eis und G enz-
nu zen auschen könn e, ob de Vo a ü eine so wei gehende Be-
iedigung de Nach age eich ode ob Wa e üb ig bleib . In beiden
Fällen müß e eine Bewegung de P eise ein e en so lange, bis diese
sich au de G enznu zenhöhe es gese z haben.
In diesem Rahmen s immen wi du chaus de G enznu zenleh e
zu. Weye mann spo e e wohl in seine Vo lesung übe heo e ische
Na ionalökonomie übe die Bes immung des P eises du ch die G enz-
auschpaa e. Und doch lei e e e in de Vo lesung übe Bö senwesen
den P eis an de Bö se als dem eins en wickel en und du chsich igs en
Ma k e zu e end in eine Weise ab, die de Bes immung des P eises
du ch die G enz auschpaa e en sp ich . Die beim Makle eingehenden
Au äge könn e man in ein Koo dina ensys em ein agen, um Um-
sa zmenge und P eis so o ablesen zu können.
Diese Da s ellung s eh nich im Wide sp uch zu jene ande en
und e gib gleiche Resul a e, bei welche de ab allenden Nu zenku e
die o handene S ückzahl en gegengehal en wi d. Nu wi d hie nach
dem In e esse übe haup ge ag , nich danach, in wessen Händen sich
die S ücke be inden.
Abe muß man, wie Say und Amonn mi ande en wollen, bei diese
P eise klä ung s ehen bleiben? Es kann ja einen Sinn haben, nach
unmi elba und mi elba wi kenden Fak o en zu agen. Denn wie
de Mond um die E de und mi diese um die Sonne schwing , so
is es denkba , daß die a sächlichen P eise um den G enznu zen- ode
Gleichgewich sp eis, diese sich abe um einen Schwe punk beweg ,
de sich aus dem S eben nach bes mögliche Ve we ung de o i-
ginä en P oduk ions ak o en — hie zunächs A bei — e gib . Es
kann nich ohne Ein luß au das We e häl nis de P oduk e sein,
daß — un e sons gleichen Ums änden — jede die A bei wähl ,
an de e am meis en e dienen kann, ein S eben, das auch Say
zugib . Zwa wi ken, wie Ammon sag , solche K ä e imme übe
das ela i e Sel enhei s e häl nis ode den G enznu zen. Abe diese
ge ä dami in öllige Abhängigkei on jenen K ä en, und es komm
18 I, S. 203 . — Nu ein kleine Fehle inde sich da in: Wenn in de S ad
meh Dünge da is , als mi Nu zen, geb auch we den kann und also ein Teil mi
Kos en abge ah en we den muß, so is alle Dünge nich nu umsons zu haben
(wie Th. mein ), sonde n das Abholen soga zu bezahlen, wie we oll diese auch
den s ad nahen Landwi en sein mag.
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421] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 37
da au an, welche Bes immungsg und uns meh Einsich en in die uns
in e essie ende F age e mi el . Dazu mein Schumpe e , das Vo an-
s ellen des Geb auchswe es mache die Resul a e de Ökonomik ele-
an e , denn ü die meis en F agen sei de S and de Bedü nis-
be iedigung wich ige als die in den Gü e n, de en Konsum ion diese
Be iedigung auslös , en hal ene A bei smenge19. Auch uns komm es
au eine maximale Bedü nisbe iedigung an. Abe sie is in de eien
Wi scha in de Haup sache gewäh leis e bis au die F age des
ech en An eils de Be ölke ung am Sozialp oduk und de da on
zugleich be üh en P oduk ions ich ung und -menge. Und ü diese
F age de Einkommens e eilung sind alle dings die das Angebo s-
e häl nis de Gü e bes immenden Fak o en on besonde e Be-
deu ung. Es is auch bezeichnend, daß auch Gossen sich mi besonde e
So g al de F age de Abhängigkei des P eises om A bei sau wand
widme , die ü ihn mi Rech Vo ausse zung ü sein obe s es Ziel
de maximalen Bedü nisbe iedigung is .
Übe diesen Zusammenhang sag Thünen seh schön: „Wenn du ch
den P eis de Wa en die A bei on gleiche Quali ä in allen Ge-
we ben gleich hoch gelohn wi d, so inde das Gleichgewich s a ,
und diese Du chschni sbelohnung is de Maßs ab ü die P oduk ions-
kos en wie ü Gewinn und Ve lus " (II § 13). Das sind die Nu zen-
kos en de Neuklassischen Schule. Von diesem Gedanken is auch
Gossens We k ge adezu du chzogen, de den Vo gang mi seinen Fol-
gen aus üh lich und übe zeugend schilde , und es wü de zu wei
üh en, diese schönen S ellen hie zu zi ie en20. Wie de a mosphä-
ische, so ha auch de soziale D uck die Tendenz, sich un e den ge-
nann en Bedingungen gleichmäßig zu e eilen. Za nowi z sp ich om
Gese z des ho izon alen Ausgleichs de Ne o-G enzp oduk i i ä en
(S. 156 .). Es bes eh keine unmi elba e, abe eine Ke en e bindung
zwischen nö ige A bei smenge und P eis, und zwa übe das Medium
des Angebo s21, und e s so e ah en wi e was übe die du ch! den
P eis ges eue e Einkommens e eilung, die den Klassike n das Zen-
alp oblem wa , Amonn abe auße ach läß , wenn e sag : „Welches
is nun de allgemeine Bes immungsg und ode das ,Maß6 des Tausch-
we es? Das is die G und age de Theo e ischen Na ionalökonomie22."
Seine An wo , en scheidend sei hie ü das ela i e Sel enhei s e -
häl nis de Gü e , die Rica do ü den sogenann en Ma k p eis du ch-
19 GdS. I, 1, 1924, S. 118.
20 S. 95 ., 97 ., 99 ., 149, 153, 157, 171, 276.
21 Vgl. J. S . M i 11, III. Buch, 9. Kap., § 3, Ausg. Waen ig 1921, Bd. II, S. 32.
22 R i c a d o als Beg ünde de heo . Na ionalökonomie, Jena 1924, S. 15.
— Man) kann au manche. F age keine ich ige An wo geben, wenn man aus dem
Auge e lo en ha , zu welchem Zwecke sie u sp ünglich ges ell is . — Vgl. die K i ik
L. Tols ois in: Au e s ehung, 2. Buch, Kap. 28.
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38 Ge ha d Lüpkes [422
aus gel en lassen wü de, is dahe auch ü unse e F age öllig nich s-
sagend, solange wi nich s da übe wissen, in welchem ela i en
Sel enhei s e häl nis die Gü e au die Daue s ehen we den. Dahe
u auch Thünen ü unse e F age die en sp echende E klä ung Says
als nich ssagend ab (II § 13).
Auch Wilhelm Röpke häl den Sa z, de Gleichgewich sp eis äume
den Ma k , ü einen de wich igs en und elemen a s en de gesam en
Na ionalökonomie23. Abe ü die F age de Einkommens e eilung
du ch den P eis is dies doch nu eine Vo ausse zung. Cassels ganzes
Sys em bau da au au , daß du ch den P eis Angebo und Nach age
au einande abges imm we den — und e schöp sich hie in24.
Wo keine lei Hinde nisse de wi scha lichen Bewegungs eihei
bes ehen, wo jede seinem Selbs in e esse allein olgen kann und da ,
da müssen sich auch nach A. Wagne und L. Pohle ganz im Sinne de
Klassike „die an ogonis ischen K ä e genau do ins Gleichgewich
zu se zen endie en, wo das e hische Ideal de Ökonomik es e o de ,
au dem Punk e de ollen Äqui alenz on Leis ung und Gegen-
leis ung" (Oppenheime )25. Böhm-Bawe k e s eh in seine Ma x-
K i ik die Äqui alenz heo ie alsch, wenn e mein , daß ein Tausch
doch nu bei Ungleichhei de We e zus ande kommen kann; wo
Gleichhei und genaues Gleichgewich he sch , p lege keine Ve -
ände ung de bishe igen Ruhelage einzu e en26. Die Aus auschs öme
bleiben, nu e ah en sie in ih e S ä ke und Zusammense zung keine
Ände ung, sobald Äqui alenz o handen is .
De s a ische P eis is auch nich deswegen unwich ig, weil e sich
in olge de Ände ung de Technik, de Be ölke ungsmenge, de Be-
dü nisse usw. nu höchs ens imme ganz o übe gehend e wi klichen
kann; denn de magne ische Pol ü die lau enden P eise bleib e
o zdem.
Es s imm auch nich , daß Smi h und Rica do das A bei sp inzi ;
ohne alle Beg ündung als Axiom behaup en, wie Böhm-Bawe k mein .
Denn imme hin sag Smi h u. a.: „Wenn in eine Gegend i gendein
E we bszweig augenscheinlich meh ode wenige Vo eil hä e als
ande e, so wü den im e s en Falle sich iele ihm zuwenden, im
zwei en on ihm abwenden, bis die Vo eile wiede in eine Linie
wä en." Mi dem gleichen Gedanken wa n soga ein bekann e P ak-
ike o dem Glauben, es gäbe au die Daue gewisse E we bszweige,
in denen sich seh iel leich e Geld e dienen lasse als in ande en27.
23 Die Leh e on de Wi scha . 1949, S. 183.
24 Vgl. K. Wickseils K i ik, Schmolle s Jb. Bd. 52/11.
25 Annale n ü soziale Poli ik u. Gese zgebung 1911 (Wege zu Gemeinscha ,
S. 21).
26 Kapi alzins-Theo ien, 4. Au l. Jena 1921, S. 379.
27 Johs. Bö ne , Einlei ung zu: Ga enkul u en, die Geld einb ingen.
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429] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 45
imme eine unp opo ionale Ve meh ung de P oduk i mi el e olgen
müsse, da das zugehö ige Maß on Lich , Lu , Wä me, Feuch igkei
usw. s eng gegeben ode doch nu wenig e ände lich sei. Nun wi d
sich, bei a ionelle Wi scha , p ak isch kaum ein Fäll nachweisen
lassen, in welchem eine übe p opo ionale E agss eige ung ein e en
wü de, denn bis zu diesem In ensi ä sg ade wi d de kluge Landwi
und Gä ne ja imme mindes ens wi scha en50. Abe wä e jene Be-
g ündung ich ig, so dü e umgekeh bei Minde ung des Au wandes
au die Flächeneinhei niemals eine auch nu gleiche E agsminde ung
ein e en, da jene na ü lichen Fak o en ja oll wi ksam bleiben. Und
doch kennen wi den Op imalpunk , bis zu welchem den Au wendungen
p og essi s eigende E äge gegenübe s ehen, und es is keine F age,
daß bei Besch änkungen de Au wendungen p opo ionale und wei
übe p opo ionale E agsminde ungen ein e en können. — Üb igens
müß e dann dies Gese z ja in gleiche Weise auch im Gewe be wi ken,
da ja auch hie iele na ü liche Fak o en mi wi ken, zum Beispiel in
de Tex ilwi scha das Lich und die Lu euch igkei , in de Lu -
s icks o -Gewinnung de Gehal de Lu an S icks o , ja es mag
sich kaum ein Gewe be nachweisen lassen, in welchem nich auch
na ü liche un e ände liche Fak o en mi wi ken (man denke nu an
den Saue s o ü die a bei enden Menschen), ohne daß es da um
schon zum En s ehen on Ren en käme, was ja die Folge sein müß e.
Wi d wi klich, wie es so o heiß , das Bodengese z du ch echnische
Fo sch i e au gehoben? Denn solche we den ja o lau end e ziel
und so sag man denn auch wohl, es sei in de Neuzei noch nie zu
Wi ksamkei gelang 51. — Nach unse e Meinung wi d es nu in
dem Sinne au gehoben, daß mögliche weise nich absolu s eigende
Au wendungen zu Be ölke ungs e so gung nö ig sind. Abe wenn
die gleichen A bei se leich e ungen im Gewe be e ziel we den, so
wi d doch das Aus ausch e häl nis nich be üh . Jeden alls is ja
auch das Bodengese z Vo ausse zung ü das Au e en de G und-
en e. Diese bes eh abe ja zwei elsohne. Und so muß auch das
Bodengese z in i gendeine Fo m wi ksam sein.
Die alsche Au assung de G und en e d ück sich auch in de
Fo de ung Sil io Gesells aus, sie den Mü e n zu geben, da sie Folge
de Be ölke ungszunahme sei. Abe die G und en e is in de Haup -
sache eine Nebene scheinung de e schiedenen Leich ig-
50 Die gelegen liche Wa nung o zu ex ensi e Wi scha besonde s im Ga en-
bau wegen dann übe p opo ionale E agsminde ung zeig , daß auch diese Punk
o noch nich e eich wi d.
51 Auße Ca ey auch neue e Au o en. Abe schon jedes Übe sch ei en des
Op imalpunk es zeig , daß das Bodengese z wi ksam is . — Vgl. auch Lang (gegen
S ackelbe g) im Handbuch! de Landwi scha , 1954.
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46 Ge ha d Lüpkes [430
k e i landwi scha liche P oduk ion, die bei Be ölke ungszunahme
sich ba wi d.
Es geh dahe auch nich an, den Boden auch nu als (na ü liches)
Kapi al anzusehen. Viel p oduzie e P oduk ionsmi el zu besi zen
is siche gu — und es schein nu be ech ig , wenn es in gleiche
Weise gu e schein , iel na ü liche P oduk ionsmi el zu haben. Abe
doch bes ehen g oße Un e schiede. Boden als „Kapi al", wie manche
wollen, i e s in E scheinung, wenn bes e Boden sel en wi d. Wenn
also du ch eine Na u ka as ophe ein Teil des bishe übe eichlichen
bes en Bodens, de dahe auch keine G und en e äg und keinen
Tauschwe ha , in seine E ags ähigkei absink , so ha de e -
bliebene Teil nunmeh einen p i a wi scha lichen We , abe eben
au Kos en ande e . Das Volkseinkommen und die Einkommens e -
eilung haben sich e schlech e , obwohl je z neben den p oduzie en
P oduk ionsmi eln auch noch ein Bodenkapi al o handen is und
— beides als ein und dasselbe genommen — das Kapi al also ge-
wachsen is . Und e schwinde diese Un e we igkei eines Teiles des
Bodens52, so is diese nunmeh wiede eies Gu , de Vo a an
Kapi al, wie manche dies e s ehen, is gesunken, und doch haben
Volks eich um und dessen ha monische Ve eilung sich gebesse , ha
sich de soziale Nu zen on zwei Sei en he gehoben. Die Einkün e
aus „E spa nissen" (im wei es en Sinne) s ö en die Einkommens-
ha monie nich , sowei p imä nu aus A bei gespa we den kann,
die p i a en G und en eneinkün e seh wohl.
Fes s ehen nu gewisse Schä zungen ü die Geb auchsgü e und
bes imm e P oduk ionskoe izien en53. So muß sich das We e häl nis
de P oduk ions ak o en au das We e häl nis de begeh en P o-
duk e s ü zen, müssen sich aus bes imm en We en de P oduk e die
We e de dazu geeigne en und nö igen knappen P oduk ionsmi el
e geben. Daß eine solche Ablei ung möglich is , zeig die P axis,
welche zu es en We en gelang . Dann müß e auch eine echne ische
Lösung möglich sein, wobei sich aus ielen Gleichungen bes imm e
Höchs we e de e wende en P oduk ionsmi el e geben, ähnlich abe
nich iden isch den Wiese schen. (Alle dings e gib sich aus de
p ak ischen Lösba kei noch nich unbeding die Möglichkei
62 Es is zum Beispiel bekann , daß du ch die En deckung de küns lichen Dünge-
mi el die Un e we igkei de Sandböden as e schwunden is , zumal diese sich
leich e bea bei en lassen, was eine besonde e Rolle spiel e bei den du ch die G und-
en enmimde ung nunmeh s eigenden Löhnen, so daß eine wechselsei ige Beschleuni-
gung ein a .
53 Die wechselsei ige Abhängigkei e wa on Nach ageg öße und Du chschni s-
kos en schließ eine Gleichgewich slage nich aus und b auch uns dahe nich i e zu
machen. Solche Beziehungen nenn die Technik gekoppel e Schwingun-
gen, on denen sie zu Dämp ung on Schwingungen (z. B. beim Schlinge ank,
bei de Schnellwaage) Geb auch mach .
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431] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 47
auch eine echne ischen. Alles P obie en wi d zum E gebnis üh en,
daß de K eis die Figu mi dem ela i g öß en Inhal is - Abe ein
Beweis hie ü is bishe nich ge unden — und ielleich nich mög-
lich. — Dagegen muß sich wohl klä en lassen, wie die P axis zu es en
We en gelang ; gl. Thünen II § 5 die zwei le z en Absä ze, S. 74.)
Aus dem Beg i Nu zenkos en de Wiene Schule e gib sich
lediglich, daß die P eise ü die Einhei en de e wende en Fak o en
gleiche A sich au de Höhe des Nu zens de le z en ges a e en
Ve wendung ni ellie en müssen. Das eigen liche Zu echnungsp oblem
abe e schieb sie au die bloße Sonde age, welchem Fak o eine
e waige We di e enz zwischen güns igs e und nächs güns ige Ve -
wendung zu äll , wobei sie abe o ausse z , daß de We diese bei-
den Ve wendungen sich leich es s ellen lasse. Ich glaube üb igens
auch nich , daß mi de Einkommens e eilung unzu iedene Menschen
zu Ruhe zu b ingen wä en, wenn man ihnen kla mach e, wohin eine
We di e enz zwischen den zwei bes en Kombina ionen iele — ganz
gleichgül ig, ob Menge und Böhm ode Wiese ech haben mag.
Denn meh en häl das angeblich die Ve eilungsleh e einschließende
Kapi el Böhms übe den We komplemen ä e Gü e nich .
Wiese , de mi seinen Gleichungen da übe hinausgeh , übe sieh ,
daß in ihnen die P eise de P oduk i mi el sich schon au ande e
Weise gebilde und s abilisie haben müssen.
Die P axis inde die We e de meis zusammenwi kenden Fak-
o en, die ja e s dann bes imm e E löse e geben, o enba du ch P o-
bie en. Zwa sind, wie Cassel gegen die Zu echnungs e suche gel end
mach , die P oduk ions ak o en komplemen ä . Abe de einzelne
e üg au s Ganze gesehen doch imme nu übe winzige Teilmengen
on ihnen, und die Fak o en sind nich s a komplemen ä . Das
quali a i e Ve eilungsp oblem wi d du ch die Wal as-Casselschen
Funk ionalgleichungen, denen auch Amonn beip lich e , wohl nu
e schleie . Die Gleichgewich slage is nu Vo ausse zung ü das
ganze P oblem, noch nich dessen Lösung. (Bei de do be on en
wechselsei igen Abhängigkei in de Gleichgewich slage handel es sieb
um die genann e „gekoppel e Schwingung"54.)
Wenn einem das P oblem de e schiedenen Einkommenshöhen
das Haup anliegen is , so da man wohl nich , wie Rica do und
Ba one, on o nhe ein on den A bei e n, Kapi alis en, G undhe en
und Un e nehme n als ge enn en Pe sonen ausgehen. Sonde n es
is mi eine F age, wie es dazu kam.
64 S. Fußno e 51. — Vgl. Cassel übe die S ellung de supplemen ä en P in-
zipien im P eisbildungsp ozeß (§ 17).
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48 Ge ha d Lüpkes [432
Wi wollen das P oblem hie e lassen, da es ü die F age nach
de Be ech igung55 de Einkommenszweige ziemlich gleichgül ig is ,
ob sich die We e de P oduk i mi el nach de Au assung Thünens
und Raes ode meh nach de de Neuklassike bilden.
3.
Ein besonde es Un e nehme einkommen möch e ich mi H. Oswal
und Weddigen nich ane kennen. Mag die Un e nehme -Funk ion zum
Gedeihen de Wi scha auch wich ig sein, so sind es die des A z es,
des Leh e s jede Ga ung nich wenige , und wi sehen uns doch
nich schon deswegen genö ig , besonde e Einkommensa en he aus-
zunehmen, wenn diese sich in ande e ein ügen lassen. Gehen wi on
de nach S ad elbe g genaues en Analyse des Un e nehme einkommens
du ch Thünen aus, so läß sich sagen: E höh es Be u s isiko wi d
imme mi eine Sonde p ämie belohn we den müssen, da ein mög-
liche To al e lus du ch die Chance eines nu ebenso g oßen Ge-
winnes nach de Schä zung des einzelnen nich oll ausgeglichen wi d.
Und das höhe e Einkommen bei länge e und in ensi e A bei und
womöglich höhe e Quali ika ion is nu na ü lich. So „e schein de
Un e nehme in eine au ech em We bewe b be uhenden Ma k wi -
scha im G unde als ein euhände ische Ve wal e de ihm an e -
au en P oduk ionsmi el" (Röpke)56.
4.
Ebenso e leide das Ve eilungssys em keine Ände ungen, wenn aus
p oduk ions echnischen G ünden ein Teil de A bei gebunden geleis e
wi d. Denn en gegen Rica do und Ma x, nach de en Au assung die
P oduk ionskos en ü die Lohnhöhe en scheidend sind, we den Men-
schen nich wie Wa en e zeug und angebo en, wenn wi on de
Skla e ei absehen. Auch kommen den El e n die Einnahmen de
Kinde ja meis nich zugu e. Nu de Schein konn e un e de Gel-
ung des Mal husschen Be ölke ungsgese zes jenen Eind uck e wecken,
nach welchem alle dings de Lohn sich nich übe das Exis enz-
minimum e heben konn e. Diesen Pessimismus eil soga Thünen.
Denn wenn auch nach ihm, bei ei zugänglichem Boden, de Lohn
die mi le e P opo ionale zwischen Exis enzminimum und E ag au
55 Ad. Webe (Jb. . Na . S a . 1942) und Z a n o w i z (S. 221 ., 243)
nehmen ü den Fak o A bei S ellung, was willkü lich e schein . Ich möch e als
K i e ium das Maximum an soziale Wohl ah nehmen, wozu nu solche Einkom-
menszweige billig sinid, die einen An eiz zu P oduk ion bilden und im G undsa z
allen gleichmäßig o en s ehen.
56 Die Leh e on de Wi scha 1949, S. 238.
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433] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 49
en enlosem G enzboden bilde , so sieh e doch eine Ke en e bin-
dung zwischen dem We de A bei , dem Angebo on A bei und
den Un e hal smi eln des A bei e s. „F iede e zeug Wohls and,
Wohls and Übe ölke ung, Übe ölke ung Elend." Wie hoch ode
nied ig au de S u enlei e de E giebigkei das Objek s ehe, dem
die A bei zugewand wi d, hänge on dem g öße en ode ge inge en
Angebo an A bei e n ab. „Die G enze abe , bis zu welchem e -
mi els des g oßen Angebo s on A bei e n We und Lohn de A bei
he absinken kann, bilde die Summe de no wendigen Subsis enzmi el
des A bei e s" (II § 19).
Abe selbs wenn das Be ölke ungsgese z nich meh gil , wie iel-
ach un e den heu igen Ve häl nissen, soll ohne die Ausweichmöglich-
kei au eien, en enlosen G enzboden de A bei e mangels ande -
wei ige Möglichkei zu Ve we ung seine A bei sk a (auch nach
Rodbe us, Ma x, Düh ing, Oppenheime , Wilb and und ielen an-
de en) de Lohnwillkü seines B o he n ausgelie e sein. Abe wie
beim Kapi al, so is es auch bei unselbs ändige A bei die Konku enz
au Sei en de Nach age, welche einen P eis e zwing , de dem G enz-
e ag (das is de E ag abzüglich eine e waigen Di e en ial en e)
en sp ich . Wi können uns hie bei soga au die aus üh liche P eis-
ablei ung Thünens in einem, be ei s e wähn en Pa allel all s ü zen57.
Auch Zucke kandl weis in seine „Theo ie des P eises" allgemein die
Au assung zu ück, de Nach age könne den P eis bes immen, wenn
de Anbie e e kau en müsse. Denn die Meh zahl de mi einande
konku ie enden Nach age bie e einen genügenden Schu z gegen
P eisd uck. Wi b auchen uns den Vo gang ja nu au die Bö se als
dem am eins en a bei enden und du chsich igs en Ma k übe agen
zu denken, um zum ich igen E gebnis zu kommen. Denn selbs wenn
alle Anbie e zu No as zu Null (in de Bö sensp ache „bes ens")
e kau en möch en, müssen die Abnehme doch einen höhe en, ih em
G enzin e esse en sp echenden P eis bewilligen, um sich gegensei ig
in Schach zu hal en58.
Schon das on Thünen (II § 19) geschilde e, zu Gewinnmaximie-
ung nö ige S eben de Landwi e usw., die Zahl ih e A bei e so
wei zu s eige n, bis das P oduk des le z en du ch dessen Lohn ab-
so bie wi d, muß in seinen Folgen zu einem am G enze ag o ien ie -
57 I § 20 S. 203—207.
58 Wi haben es hie leich , die Wi kungen eilweise Monopolisie ung des
A bei sma k es zu s udie en. Die uno ganisie en, „bes ens44 anbie enden A bei e
kommen au jeden Fall zum Zuge, und zwa (bei gleiche Quali ika ion) zu einem
Lohn, welchen ih e o ganisie en Kollegen o de n. Diese müssen u. U. eilweise
A bei slosigkei in Kau nehmen. Wollen sie das nich , so müssen sie sich mi einem
Lohn begnügen, de sich — bei eie Un e nehme konku enz — ohnehin gebilde
haben wü de.
Schmolle s Jah buch LXXVI, 4 4
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50 Ge ha d Lüpkes [434
en Lohn üh en. Denn nu bei einem hie an bes imm en Lohn können
die Un e nehme ih e Nach age sowei decken, ande en alls wü de
noch ein ungedeck e Beda bes ehen, was zu eine Lohns eige ung
üh en müß e so lange, bis beide G ößen, A bei sangebo und -nach-
age im Gleichgewich sind. Auch au dem A bei sma k auen wi
dem P eis die Wi kung zu, das P eisgu de kau willigs en Nach age
zuzu eiben. Diese Funk ion e üll de A bei sp eis abe nu , wenn
e sich an de G enzp oduk i i ä de A bei o ien ie . Nu so
können die s ä ke In e essie en die schwäche e Nach age ma se zen.
Üb igens bedeu e diese O ien ie ung an de G enzp oduk i i ä ledig-
lich die Nich e assung de G und en e (einschließlich de Ci y-Ren e)
du ch den Lohn. Bei gleichbleibende P oduk i i ä de A bei , wenn
man also on de G und en e absieh , is de Lohn gleich dem E ag
de A bei (na ü lich ohne den Un e nehme lohn und den u. U. auch
om A bei e -Kapi alis en mi bezogenen Zinsan eil). — Ganz alsch is
es abe , wenn Spann59 G enza bei e und mindes üch igen A bei e
gleichse z . Hie gegen sp ich schon, daß de Lohn eine posi i e, übe
Null liegende G öße is , denn siche gib es un ähige ( aule au üh e-
ische) A bei e soga mi einem nega i en We ü einen Be ieb.
Sonde n de Lohn un e scheide sich inne halb de A bei e scha noch
wiede nach de indi iduellen Tüch igkei . Ein wenig anpassungs-
ähiges Lohnsys em kann alle dings zu A bei slosigkei de Minde -
quali izie en üh en. „Die phan asie eichs en Zuschläge we den au
die Ta i löhne au geschlagen, um A bei sk ä e zu hal en", hieß es
193960. Und auch je z sp ich man wiede om „We lau um jede
A bei sk a " du ch die hoch im Ku s s ehende „Abwe bung", on
„ egel ech e Mangelpsychose", obwohl doch nach wie o die A -
bei e ohne die Un e nehme e hunge n müß en und diese also nach
Oppenheime ein kollek i es Nach agemonopol haben, das sie angeb-
lich weidlich ausnu zen61.
Im ganzen ich ig ha Böhm-Bawe k in seinem Au sa z „Mach
ode ökonomisches Gese z62 den Vo gang geschilde . (Nu b auch de
G enze ag nich du ch ein Sinken des P eises in olge e meh en
Angebo s zu sinken, so e n die P oduk ionsausdehnung bei e meh -
em A bei sangebo au allen Gebie en gleichmäßig e olg . Dami
klä sich auch Wiese s F age, ob es olkswi scha lich noch sinn oll
sei, wenn de Gesam we du ch die P oduk ionszunahme abnehme.)
Üb igens sp echen schon die auch ech lich lüssigen G enzen zwi-
schen We k e ag, We klie e ungs e ag und Diens e ag (im
69 Haup heo ien 11. Au l., S. 160 (G enznu zenleh e).
60 Die deu sche Volkswi scha . 1939, S. 67, He 2.
61 Vgl. dagegen O. ich ig in Pa ia (Jb. d. Hil e 1906, Wege z. Gemeinsch. S. 175!)
02 Z. . Volksw., Sozialpol. u. Ve w. 1914, S. 225 (s. P. A nd , Lohngese z und
Lohn a i , 1926, S. 139).
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435] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 51
Akko d- und im Zei lohn) gegen die Annahme, daß sogenann e eie
und emdbes imm e A bei nach e schiedenen Gese zen en gol en
we den. Ein A z , ein Anwal is , wenn man so will, auch nu ein
„Gelegenhei sa bei e ". Die Lage de Gu shandwe ke is zum min-
des en wi scha lich kaum schlech e als die de eien Handwe ke ,
welche besonde s au dem Lande bald in diese , bald in jene Fo m
a bei en, ohne das Ge ühl zu haben, bei de einen ode ande en Fo m
iel zu gewinnen ode zu e lie en. O lassen sich soga Handwe ke
und Baue n ih e Selbs ändigkei e was kos en, indem sie au die
höhe en Ve diens möglichkei en als unselbs ändige A bei e e zich en.
Es is mi ein Rä sel, wie Au o en die A bei swe leh e e e en
konn en, welche gleichzei ig an eine Un e bezahlung unselbs ändige
A bei glaub en. Denn es könn e dann ja bei dem ganz e schiedenen
Ve häl nis eie und gebundene A bei bei de He s ellung de
e schiedenen Gü e keine Übe eins immung zwischen gesellscha lich
no wendige A bei und Gü e p eise geben. Ma x' E klä ung ü den
Pa allel all des Gewinnausgleichs zwischen kons an em und dem zu-
nächs allein gewinnb ingenden a iablen, au Ankau on A bei ge-
ich e en Kapi al is doch seh gezwungen. Jeden alls sindi wi nich
genö ig , in eine solchen Lösung unse e Zu luch zu suchen, da eben
ga kein besonde e Res au zu eilen is .
Eine S ü ze inde die P oduk i i ä s heo ie des Lohnes noch in
den Ta sachen. Denn die Löhne sind im allgemeinen s e ig ges iegen
bei gleichzei ige Ve kü zung de A bei szei . (Alle dings komm es
ü die Lohnhöhe au die G enz P oduk i i ä de A bei an. En -
gegen Thünen — II § 22 —, de in dem Gleichbleiben des Lohnes bei
S eigen de Pach en einen Beweis ü die ohne eien Boden he -
schende Lohnwillkü sieh , wunde uns diese E scheinung nich [ gl.
aus üh liche übe die en gegengese z e En wicklung on Volksein-
kommen und A bei seinkommen in den Ag a aus uh lände n
un e 8.].)
Auch die ge ingen E olge de A bei e p oduk i genossenscha en
sp echen gegen die Ausbeu ungs- ode Monopollohn heo ie. Daß sie
in de Landwi scha imme geglück seien (Oppenheime ), s eh de
Au assung Ae ebos63 diame al gegenübe (sowei es sich nich ledig-
lich um genossenscha liche Au b ingung des Pach landes und -geldes
handel ). Daß in ihnen jede Ansp uch da au e hebe, au Kos en
de Genossen aulenzen zu können, en sp ich ganz den E ah ungen
Hein ich . S u es64.
63 Vgl. Ag a poli ik Be lin 1928 (Kap.: Bodeneigen um und Bodenpach , S. 183).
64 E inne ungen (Kap.: Ein mißlungene Ve such). — Üb igens dü en sich auch
da aus iele Schwie igkei en de Russen e geben, die nach Besei igung des He en-
eigen ums alle Vo ausse zungen ü eine e giebige ge ech e Wi scha besessen
hä en.
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52 Ge ha d Lüpkes [436
Auch bei de Akko da bei müssen diese den Lohn on de Nach-
agesei e he s ü zenden K ä e wi ksam sein, so daß es en gegen
Thünen (II § 22) und ande en nich zu einem on de G enzp oduk-
i i ä unabhängigen D uck au die Höhe de Akko dsä ze kommen
kann.
S eiks können hie nach, da die P oduk i i ä minde nd und das
Un e nehme isiko e höhend, au die Daue und im ganzen gesehen
nu nega i wi ken, sowei es nich e wa da um geh , ungesunde Wi -
scha sg undlagen zu besei igen. Ich kann hie auch Ba one nich zu-
s immen, sie beschleunig en die Anpassung.
Zu Beu eilung de spekula i en Lohn heo ie b auch man sich
nu den Geldschleie wegzudenken, um die Illusion de angeblich
wi scha sbelebenden K a hohe Löhne zu e kennen, die bei eie
Konku enz ohnehin so hoch sind, daß nu die G und en e und das
A bei s- und allen alls Zinseinkommen des Un e nehme s üb igbleiben.
Und au die Gesam kau k a ha es ja auch keinen Ein luß, wie sich
de E ag au eil 65. Hie i auch Oppenheime 66. Besonde s sein
Schüle F i z S e nbe g schließ hie gleich die K isen heo ie sowie
die No wendigkei ü den Kapi alismus an, den unabse zba en Res
in nich kapi alis ischen Lände n abzuse zen, aus de de k iege ische
Kamp kapi alis ische S aa en um die Absa zmä k e olge. De Zu-
sammenb uch des Kapi alismus müsse kommen, wenn auch jene Lände
kapi alis isch gewo den seien67. Ein wah e Ra enkönig alsche
Schlüsse! Denn es s imm hie an wede die Bezahlung unabhängig on
de P oduk i i ä de A bei , noch wü de da aus ein allge-
meine Un e e b auch olgen, noch wü de man ü einen Übe schuß
du ch Aus uh Absa z inden, da ih die Ein uh gegenübe s eh , die
soga olkswi scha lich gesehen de einzige Zweck des Außen-
handels is .
Sp ich , wie H. Pesch68 mein , gegen diese P oduk i i ä s heo ie
des Lohnes die ge inge e Bezahlung de F auen?
Ta sächlich können die F auen ja manche A bei en ebenso gu und
besse leis en als Männe und es e schein une klä lich und unge ech ,
daß ih Lohn o zdem einhei lich un e dem de Männe lieg . (Das
Gleiche gil üb igens auch ü das Lohn e häl nis on den a bigen
65 Das ich e sich auch gegen die Vo s ellung wi scha sbelebende Wi kung
hohe Ag a p eise du ch hohe Kau k a de Landwi scha . Das eale Sozialp o-
duk is nu einmal zu e eilen, wobei das Geld nu eine Ve mi le olle spiel .
66 Sozialis ische Mona she e 1899; gl. Wege zu Gemeinscha , S. 86 . — Ähn-
lich Za nowi z, S. 199 .
67 De Impe ialismus. Be lin 1926. — K ise und Außenhandel. Wel w. A chi
1929 I.
68 Leh buch de Na ionalökonomie. Bd. V, F eibu g 1923, S. 605 .
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487] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 53
zu den weißen A bei e n, die in den T open zu schwe e kö pe -
liche A bei ungeeigne sind, und wo dahe on jenen die gleichen
Pa i ä s o de ungen e hoben we den69.) Man e kenn dabei, daß das
Leis ungs e häl nis de in F age s ehenden A bei sg uppen (diese in
sich als gleicha ig be ach e ) bei den e schiedenen A bei sa en
seh e schieden is . Das En lohnungs e häl nis de G uppen (inne -
halb de e nach dem Subs i u ionsp inzip ja gleiche Löhne gel en
müssen) häng dann on dem G enzleis ungs e häl nis
ab. Nu an diese S elle is es wi scha lich dann auch gleichgül ig,
ob man Angehö ige de einen ode ande en G uppe ans ell , an den
üb igen muß es lohnende sein, nu die eine ode ande e G uppe zu
beschä igen. (Du ch indi iduelle Ve schiedenhei en e wei e sich
das Be üh ungsgebie e was70.) Bes eh ein bes imm es Lohn e häl -
nis, so sp ich das da ü , daß an de Be üh ungss elle ein en sp echen-
des Leis ungs e häl nis bes eh , denn ande en alls wü de sich das
Lohn e häl nis zuguns en de einen ode ande en G uppe e schieben.
Mi gleichem Rech könn e man üb igens den Männe lohn gegen
die P oduk i i ä s heo ie ins Feld üh en, da diese nu im G enz-
be eich dem Leis ungs e häl nis en sp ich , in allen üb igen Be eichen
männliche Beschä igung abe da un e lieg , da hie die Männe
gegenübe den F auen, die man e suchsweise anse zen wü de, meh
als nu so iel meh leis en, wie dem Lohn e häl nis en sp ich .
Da alle dings die Leis ungen de Angehö igen diese G uppen
un e sich nich ganz gleich sind, so is es unbillig, Lohnun e schiede
nich nu nach Tä igkei und Leis ung, A und Schwe e de A bei
zu machen, sonde n g undsä zlich einen bes imm en Abschlag ü eine
G uppe selbs bei gleiche Leis ung zuzulassen71.
Die En scheidung des Bundesa bei sge ich s om Janua 1955
(dessen P äsiden en Nippe dey ich meine Au assung 1954 im Mai
sch i lich und im Juli mündlich un e b ei e e), is im ganzen gesehen
glücklich, indem sie die Möglichkei o sieh , ü bes imm e A bei en,
die meis nu on eine G uppe e ich e we den, ande e Löhne
es zuse zen als ü solche A bei en, die meis on eine ande en
69 . Mühlen els hiel diese E scheinung mi den Leh en de Na ional-
ökonomie ü un e einba , wäh end Willeke hie ü auße den sons igen angeblichen
Unzulänglichkei en des A bei sma k es die gesellscha liche Vo bewe ung e -
schiedengeschlech liche und - assige Menschen e an wo lich mach (A . „A bei s-
ma k " HdS.).
70 Es kann e ne die Nebeneinande beschä igung gesellige ode deswegen no -
wendig sein, weil zwischendu ch einmal A bei en nö ig sind, ü die sich nu eine
G uppe eigne .
71 Vgl. H. Nippe dey, Rech sgu ach en ü den Bundes o s and des Deu -
schen Gewe kscha sbundes („Gleiche Lohn de F au ü gleiche Leis ung", Bund-
Ve lag GMBH-Köln 1951), G. Bei zke, „Die Gleichbe ech igung on Mann und F au
im A bei s ech ", in: Rech de A bei , He 8/9, 1953.
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54 Ge ha d Lüpkes [438
G uppe ausge üh we den. Sie leide nu da an, daß hie nach au den
G enzgebie en mi einem Nebeneinande beide G uppen e schiedene
Löhne nich möglich sind. Um dennoch beide G uppen beschä igen
zu können, bliebe nu üb ig, den Lohn de Leis ung de schwäche en
G uppe anzupassen und denen, die meh leis en, also o wiegend den
Angehö igen de ande en G uppe, eiwillige Zuschläge zu geben.
Akko dlöhne allein können die hie bes ehende Schwie igkei nich
lösen, da u. U. die ge inge e Ausnu zung de o eu en A bei splä ze
eine e schiedene En lohnung je nach de geleis e en S ückzahl e -
heischen kann, was o übe sehen wi d.
Die aus den Bes ebungen des In e na ionalen A bei sam s und
aus A . 3 des Bonne G undgese zes olgenden Bemühungen küns -
liche Lohnni ellie ung sind bedaue lich in eine Zei , in welche man
mi eie Konku enz und eien P eisen die Wi scha zu gesunden
e such . Hie un e könn en besonde s auch die F auen leiden, de en
A bei slosenzahl die de Männe e eich ha , obwohl die F auen nu
ein D i el de Be u s ä igen ausmachen. Die En gel e selbs ändige
Männe und F auen, die de gleichen Gese zmäßigkei un e liegen,
können sowieso nich du ch gese zliche Regelung ni ellie we den.
Den Un e nehme' n e wachsen aus einem dem jeweiligen G enz-
leis ungs e häl nis en sp echenden Lohn e häl nis keine Sonde o -
eile, da das P eis e häl nis de e zeug en Gü e sich nach den Lohn-
an eilen ich e .
Die o geb ach e Lösung en heb uns auch wohl de Schumpe e -
schen Lohnschich ungs heo ie, mi welche e die ihm sons une klä -
liche E scheinung deu en woll e72, ähnlich wie Caimes mi seinen an-
geblich nich konku ie enden G uppen.
5.
Fü K isenzei en und leis ungsschwache A bei sk ä e soll e man
ielleich Au angs ellen scha en, da das B achliegen on A bei s-
k ä en wide sinnig is . Zudem hä e man küns liches „F eiland46 als
72 Wesen und Haup inhal de heo . Na ionalökonomie. Leipzig 1908, S. 333 .,
347 ., 351. — Vgl. e ne G.Cassel, Theo . Sozialökonomie 1923, § 36 (S. 308),
H. Hende son, Angebo unid Nach age, Be lin 1924, IX, 8 (S. 138, F auen-
löhne). — Die Muskelk a de F auen is im Du chschni um ein D i el, de Kalo-
ienbeda um 20,0/o ge inge als bei den Männe n.
En gegen e b ei e e Meinung kann de — auch un e bes imm en Ums änden —
ge inge e weibliche Lohn beda in eine au p i a em Nu zs eben und eie
Konku enz be uhenden Wi scha alle dings keine o*de höchs ens subsidiä e Be-
deu unng haben, da ü den A bei gebe , de zwischen e schiedenen A en on
A bei sk ä en die Wahl ha , allein de en B auchba kei (nach Menge und
Gü e de geleis e en A bei ) en scheidend sein wi d. — Gegen die Vo s ellung om
Bedü nislohn mach e schon A. Smi h die nied igen Win e löhne gel end (I. Buch,
8. Kap. Ausg. Waen ig* S. 95; gl. S. 98).
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445] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 61
dem neuen nunmeh ge inge en G enze ag en sp ich , eben nach
jene genann en Aus ausch egel88. Die meis en de zusä zlichen Baue n,
Landa bei e und sons in de U p oduk ion Tä igen e zeugen meh
als nu diesen G enze ag. Und eben das bleib diesen Lände n als
zusä zliches Volkseinkommen. Da abe die am Bodeng enze ag
o ien ie en Löhne und sons igen A bei seinkommen absolu sinken,
das Volkseinkommen abe absolu s eig , so wächs hie das G und-
en eneinkommen on zwei Sei en he . Wenn dem du ch s eue liche
Abschöp ung en gegengewi k wi d, können auch die Beziehe on
A bei seinkommen gewinnen.
Als i ig muß hie nach die Meinung z. B. Ka l Diehls zu ück-
gewiesen we den, hohe Ag a p eise bei Hochschu zzöllen89 e mög-
lich en und e u sach en hohe Ag a löhne. En gegen Die zel, P. A nd ,
Röpke u. a. wi k nich jede Außenhandel in allen Lände n unmi el-
ba lohne höhend. E u es hinsich lich des au Un e schieden des
Bodeng enze ags be uhenden nu in den ,,Indus ien-Lände n. —
En gegen Röpke können wi zum mindes en ü unse en Fall seh
wohl e was da übe sagen, wie sich de in den be eilig en Lände n
zusammengenommen e ziel e Gewinn au sie (und inne halb des
Landes) e eil .
Du ch Be ölke ungszu- und -abnahme sowie das Au auchen und
Ve schwinden d i e Lände am Wel ma k können Um ang und A
des au Un e schieden des G enze ages in de U p oduk ion be-
uhenden Außenhandels auch de üb igen Lände daue nd wechseln.
9.
Auße au die Pa i ä s o de ungen de F auen und Eingebo enen
(S. 53 .) sind wi e schieden lich (S. 52 — Fußno e 65 —, 57 .
und 60 .) au F agen zu sp echen gekommen, welche die Landwi -
scha im besonde en be üh en. Es e gib sich aus den bishe igen Be-
ach ungen, daß neben de s äd ischen und besonde s de Ci y-Ren e
die Tendenz eine Dispa i ä in de Haup sache zuguns en de
Landwi scha bes eh du ch die O ien ie ung de Ag a p eise an
den höhe en nö igen G enzkos en. Abe diese Vo eil wi d beim
E bgang und Kau du ch einen en sp echend hohen Übe nahmep eis
des Bodens, welche diese Ren e äg , ande en en gol en. So eigen-
88 Komm es du ch das ela i e G ößen e häl nis de be eilig en Lände und
ih e Be ölke ungsdich e, om T anspo schu z abgesehen, nich zum Ausgleich de
G enze age, so is — wenn nich Zollmaßnahmen e g i en we den — zuguns en
des Rohs o landes ü das Aus ausch e häl nis de G enze ag im Indus ieland
maßgebend.
89 Oppenheime will sie gel en lassen, alls auch die Einwande ung em-
de A bei sk ä e ges opp wi d — was schlech zu seine Be ölke ungsleh e paß .
(„Mä z", 1914, Wege z. Gemeinscha S. 187 .).
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62 Ge ha d Lüpkes [446
a ig es auch klingen mag, so en s eh hie aus doch eine besonde e
K isenemp indlichkei de Landwi scha gegen ückläu ige P eise.
Abe wie seh man diese auch anheben mag zulas en de üb igen Be-
ölke ungsk eise, so schlagen sie sich doch imme in höhe en Boden-
und Pach p eisen ge ade de begüns ig en Böden mi de höchs en
G und en e niede , so daß en gegen alle E wa ung bei ückläu igen
Ag a p eisen hie die Schwie igkei en du ch die Bindung an die hohen
Übe nahmep eise ehe g öße als ge inge sind als au ande en Böden.
Das ha seine ie e e U sache in dem nich nu on O o . Gie ke
so beklag en ömischen Boden ech . „Daß ein S ück unse es Plane en
einem einzelnen Menschen in de selben Weise eigen sein soll, wie
ein Regenschi m ode ein Guldenze el, is ein kul u eindliche Wide -
sinn90." Wenn, wie nach mosaischem und ge manischem Rech , de
Boden im Obe eigen um de Gemeinscha bleib , könn e de Baue
als E bpäch e nie so s a k e schulden91 — was im üb igen auch Folge
nich eine No lage, sonde n e billig e Ag a k edi e sein kann. Daß
das Ag a einkommen einen ge inge en An eil ausmach , als dem Be-
ölke ungsan eil en sp ich , is wohl mi eine Folge da on, daß die
G und en e du ch Kau und E bgang als Einkommen au de nich -
landwi scha lichen Sei e e schein .
Nach Thünen is die o gehö e Mo i ie ung ag a ische Au a kie
als Vo so ge ü No zei en, die nach de Jah hunde wende zu Be-
g ündung des Hochschu zzollsys ems dien e, am wenigs en be ech ig .
„Nich in de E wei e ung de kul i ie en Fläche, nu in de An-
häu ung des Humuskapi als du ch Ge eideein uh lieg das Mi el, daß
England bei eine ein e enden Kon inen alspe e seinen Ko nbeda
meh e e Jah e lang selbs e zeugen kann. Je wohl eile abe das
ausländische Ko n zu e hal en is , mi des o ge inge en Kos en is die
Ve g öße ung des Humuskapi als e bunden, des o o eilha e is
die Ko nein uh ü den S aa 92."
Manche Landa bei is Heima bei , die schlech bezahl zu we den
p leg . Abe mi küns lichen Pa i ä sp eisen is diesem Übel auch
schwe beizukommen, es wü den ande e mi p o i ie en, denen es ohne-
hin schon gu und seh gu geh , und es ehl de Wi scha das S eue ,
welches sie in ich ige Bahnen lenk . Welche Folgen solche Maßnahmen
haben können, ha seh anschaulich Röpke geschilde 93.
Wich ige als die He s ellung eine Pa i ä un e den Einnahmen
de Besi zenden dü e ein Bemühen um eine Pa i ä zwischen Besi z
90 Vgl. E. Wol , Quellenbuch, 1949.
91 Vgl. G. Ruhland, F . Oppenheime (Wege z. Gemeinsch. S. 210 .),
W. . Polenz, De Bü ne baue .
92 Is. S aa II, 2. Ab . 1875, S. 243.
93 Die Leh e on de Wi scha , VI. Kap., 1 („De eie P eis äum den Ma k ").
— Vgl. auch die K i ik on F i z . Meye in „O do" Bd. 7, 1955, S. XXI .
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447] Zu Theo ie und Poli ik de Einkommens e eilung 63
und Nich besi z sein. Denn es is keine F age, daß im übe kommenen
Besi z und G oßbesi z auch iel Un ech s eck , da e mi aus G und-
en e, aus na ü lichen und küns lichen Monopolen und aus Gewal -
eigen um s amm . Da es abe ande e sei s unmöglich is , ihn nach
seinen lau e en Quellen noch je z zu un e scheiden, so hä e man ho en
sollen und soll e man wünschen, daß die K iegska as ophe mi ih en
willkü lichen, ganz zu älligen Eing i en in Glück und Besi z de Men-
schen dazu dien , die Wi scha au gesunde und ge ech e G undlagen
zu s ellen. Die Be o enen we den deg essi en schädig . Da wä e es
billig, wenn die üb igen eine p og essi e Ve mögensabgabe zu leis en
hä en, die man ja, wenn man zu s a ke Eing i e ü ch e , länge
lau en lassen kann. Wi e inne n an das gleiche Bedaue n F i z
Reu e s o gu 100 Jah en, eine na ionale Ka as ophe nich zum
Ausgleich de in seine Heima so sch o en Besi zgegensä ze genu z
zu haben94.
10.
Wi müssen uns zum Schluß noch mi eine g undsä zlichen F age
beschä igen95. Is bei de on uns e mu e en und o ausgese z en,
wei gehenden Gese zmäßigkei des Wi scha slebens übe haup eine
Ein lußnahme au die Einkommens e eilung möglich? Spann mein
ja, de on ihm so genann e Indi idualismus behaup e „ om S and-
punk de ein heo e ischen Ze gliede ung aus: p ak ische Wi scha s-
poli ik sei unmöglich, das Wesen des Au einande e ens de Wi -
scha e au dem Ma k sei ielmeh dami bezeichne , daß sich au
,au oma ische4, ,mechanische6, also na u gese zliche Weise die P eise
bilden und dahe alle Einwi kungen . . . au die Daue unwi ksam
bleiben, undu ch üh ba sind"96. — Hie is zweie lei e wechsel .
Gese zmäßigkei schließ nich Beein lußba kei aus. Auch die Na u
mach sich de Mensch o z ih e s eng kausalen Beding hei diens -
ba . Die Na u gese ze sind unbeein lußba , nich die Bedingungen,
un e denen sie wi ksam we den. So sind auch die wi scha spoli ischen
Maßnahmen Da en, mi denen die Menschen echnen sollen und
echnen, und du ch die sie zu einem bes imm en Ve hal en e anlaß
ode genö ig we den sollen. Nich nu o z, sonde n e s wegen
de wei gehenden Bes imm hei und Bes immba kei de menschlichen
94 „Kein Hüsung" (Schlußkapi el).
05 Vgl. hie zu G. L ü p k e s , Zu P opädeu ik de Volkswi scha sleh e. J. . N.
u. S a . 1942, bes. S. 453 . — Vgl. e ne . Z wiedineck, J. .N.u. S a . 1934,
S. 529 . 1944 (s. a. Ges. Au sä ze) und . Zwiedineck-Alb ech , ebenda
1934, S. 1 . — Ähnlich L. Pohle (Au sä ze), Oppenheime , Annalen . soz.
Poli ik u. Gese zgebung 1911 (Wege zu Gemeinscha S. 13). E. P e i s e , Ges al
und Ges al ung de Wi scha , Tübingen 1934, S. 102 .
96 Wel w. A chi 30. Bd. 1929, S. 114 .
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64 Ge ha d Lüpkes [448
Handlungen und de da aus olgenden wi scha lichen Gese zmäßig-
kei en is Wi scha spoli ik möglich und sinn oll. — Das müß en auch
Schmolle und die „sozial ech liche Rich ung" (Ka l Diehl97) logische -
weise o ausse zen. Denn nu dann sind ja wi scha spoli ische Maß-
nahmen be ech ig , wenn on ihnen bes imm e, g undsä zlich o aus-
sehba e Wi kungen e wa e we den können. Daß die Absich , solche
zu e eichen, nich genüg und die Wi scha sgese ze ode jeden alls
- egeln und - endenzen98 selbs ändige K a haben und e kann und
beach e we den müssen, zeig sich schon da an, daß bei unkluge Be-
echnung o eine de beabsich ig en en gegengese z e Wi kung ein-
i : die Kuns e indus ie wuchs du ch die s engen s aa lichen Gü e-
o sch i en und Kon ollen, du ch welche man sie au Wunsch de
Landwi scha niede hal en woll e, die deu sche Aus uh indus ie
du ch das ih on England au gezwungene Wa enzeichen „made in
Ge many"99.
So ho en wi , daß auch Maßnahmen zuguns en eine gesunden
Einkommens e eilung möglich sind.
Es wi d alle dings „schwe lich eine noch so küns liche S aa sein-
ich ung glücken, die eine ge ech e Ve eilung des Eigen ums siche ,
wenn es nich geling , eine ö en liche Meinung im Volk zu e zeugen,
die sich des Rech s de Bedü igen annimm , indem sie dem G und-
sa z huldig , daß, solange es übe haup noch Bedü ige in de Gesell-
scha gib , de Luxus eine Schande is "100.
97 Die sozial ech liche Rich ung in de Na ionalökonomie. Jena 1941. — Müß e
man diese Au assung schon deswegen ane kennen, weil das Wi scha sgeschehen
wei gehend du ch das Rech beein luß is , so wä e eine solche auch in de Na u -
wissenscha nö ig, weil auch die Na u du ch den Menschen und dessen Rech in
ih em Ablau wei gehend beein luß wi d — in einem Maße, daß Haeckel den
gegenwä igen ün en Haup abschni de o ganischen E dgeschich e die „Menschen-
zei " nenn (Na ü liche Schöp ungsgeschich e, 1911, Schöp ungspe ioden u. Schöp-
ungsu kunden). — Vgl. auch die K i ik on G. Alb ech , J. . N. u. S a . 1941,
S. 87 .
98 Wi möch en hie Adol Webe in seine so wohl uenden Sch i „S and
und Au gaben de Volkswi scha sleh e in de Gegenwa " (Be lin 1956) en gegen-
kommen ( gl. S. 14).
99 Ve mu lich haben — bei eie Konku enz — auch S eiks und S eik e bo e
au die Daue die umgekeh e als die beabsich ig e Wi kung — die le z en we den
die Löhne e höhen, alle dings nich zum Schaden de Un e nehme , da die nun
g öße e Wi scha ssiche hei und -P oduk i i ä auch höhe e Löhne e laub .
100 L. Nelson, Philosophische G undlagen de Sozialpoli ik. Fes sch i .
F . Oppenheime , F ank u /M. 1924, S. 78.
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