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Vermögensrestriktion, Budgetrestriktionen, Wirkungen der Staatsverschuldung und die Budget-Multiplikatoren von Dieter Cansier

Abstract

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Vermögensrestriktion, Budgetrestriktionen, Wirkungen der Staatsverschuldung und die Budget-Multiplikatoren von Dieter Cansier

Author: Scheele, Erwin
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1983
DOI: 10.3790/ccm.16.1.36
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/292948/1/ccm.16.1.036.pdf
Scheele, E win
A icle
Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen, Wi kungen
de S aa s e schuldung und die Budge -Mul iplika o en
on Die e Cansie
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Scheele, E win (1983) : Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen, Wi kungen
de S aa s e schuldung und die Budge -Mul iplika o en on Die e Cansie , K edi und Kapi al, ISSN
0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 16, Iss. 1, pp. 36-53,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.16.1.36
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/292948
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Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen,
Wi kungen de S aa s e schuldung und die Budge -
Mul iplika o en on Die e Cansie *
Von E win Scheele, Tübingen
Viel anscheinend Kon o e ses in de Deba e übe die „ku z is igen" und
„lang is igen" Wi kungen de Finanzie ung eines s aa lichen Budge de izi s
du ch Geldschöp ung eine sei s, Emission on S aa sanleihen ande e sei s
hä e e mieden we den können, wenn un e den Kon ahen en Einigkei
da übe bes anden hä e, welche Eigenscha en ein Modell mindes ens haben
soll e, das als gemeinsame G undlage de Deba e dienen könn e. De olgende
Bei ag e such e s ens, ein solches Modell zu skizzie en und seine Eigen-
scha en zu e ö e n, und zwei ens, an einem Beispiel zu zeigen, zu welchen
Miß e s ändnissen es üh en kann, wenn die Minimal-An o de ungen an das
Modell auße ach gelassen we den, das de Un e suchung de E ek e de
S aa s e schuldung zug unde geleg wi d.
I.
Modelle om Blinde /Solow-Typ1, mi denen die Wi kungen inanzielle
T ansak ionen
(i. d. R.
solche des S aa es) au das Realeinkommen un e such
we den sollen, lau en - olls ändig hingesch ieben - olgende maßen:
(1) I(Q, ) + G + B
—
(Y + B) = S
(2) S = (1 - ) (Y+ B) -
C
[(1 - ) (Y+ ß), W]
(3) S = AM + AB/ + I{g, )
(4) G + B- {Y+ B) = AM + AB/
(5) M0 + AM= kY+m( ,g, W - kY)
* Die e Cansie , Ve mögense ek e de S aa s e schuldung,
in:
K edi und Kapi al,
14. Jg. (1981), S. 390 .
1 Vgl. A. Blinde and
R.
Solow (1973).
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Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen, S aa s e schuldung 37
(6) (B0 +
A
B)/ =b( ,Q,W- JcY)
(7) K= Kn
(8) W=M0 + JM+ (B0 +
A
B)/ + xE0
(9) K = K0 + I
(Q,
)
(10) qKN =
Ä
( ,
Q, W —
kY)
(11) xE0 = qKN
(12) Q= (K)
(13) q = g(Q/ )
(14) B = B0 + AB
y Einkommen AM ]
1 Zuwachs de Geld- bzw. Bondmenge
s p i a e E spa nis AB J
1 wäh end de Einkommenspe iode
B Bondmenge (= Zinszahlungen) K Kapi als ock
(N
nachge ag )
Zinssa z Kapi algü e p eis
Q eal en al G S aa s e b auch (kons an )
W p i a es Ve mögen *E0 We de Passi a (E) de Un e nehmen
Alle Va iablen sind Realg ößen; das P eisni eau is kons an und au Eins
no mie . Die Bonds e b ingen p o Einhei 1 DM Zinsen; sie haben einen
kons an en Nominal- und a iablen E ek i zins und we den nich ge ilg .
Das Sys em is ein eines Gleichgewich smodell.
Rela ion (1) bes imm das Einkommen du ch die Gleichgewich sbedingung,
daß die Summe aus In es i ionsausgaben und Budge de izi gleich de p i-
a en E spa nis sein soll, die in (2) de inie is . Gleichung (3) is die Budge -
es ik ion des p i a en Sek o s, die ü das D ei-Ak i a-Modell die Anlage-
möglichkei en de p i a en E spa nis angib . Gleichung (4) is die Budge -
es ik ion des S aa es, die die Finanzie ungsmöglichkei en des Budge de izi s
angib . Gleichungen (5) und (6) sind die Gleichgewich sbedingungen ü den
Geld- bzw. Bondma k ; Gleichung (7) besag , daß de o handene Kapi al-
s ock eiwillig gehal en we den muß; sie s eh ü die Gleichgewich s-
bedingung am Ma k ü Sachkapi al. Gleichung (8) bes imm die Höhe des
p i a en Ne o e mögens, die auch bei gegebenen Bes änden und Bes ands-
ände ungen eine endogene Va iable is , da de Realwe de Bes ände on
den im simul anen Gleichgewich mi de e minie en E ags a en bzw.
P eisen abhäng . Diese weal h es ic ion en häl xE0 ans elle des Ma k -
we es de Kapi algü e qK, da die Haushal e nich di ek im Besi z des
Sachkapi als sind, sonde n im Besi z de Passi a de Un e nehmen. Diese
en sp echen dem Ma k we de Kapi algü e , was im Gleichgewich du ch (11)
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38 E win Scheele
ausged ück wi d. Die Nach age nach den Passi a de Un e nehmen wi d
du ch (10) bes imm , wobei au de linken Sei e be ei s aus (11) eingese z is .
Das Gleichgewich is also ein end-o -pe iod equilib ium. Die E ags-
a en we den wede allein on den Anlage-En scheidungen übe die E spa -
nisse, noch allein on den An angsbes änden bes imm . Zwa sind es au den
Mä k en ge ade ma ginale G ößen, die Ände ungen de P eise auslösen, abe
die Anpassung de P eis ela ionen muß die Gesam bes ände incl. - lows
wiede ins Gleichgewich b ingen.
In diesem Sys em on 12 Va iablen und 14 Rela ionen sind nich alle
Gleichungen oneinande unabhängig. E s ens is die p i a e Budge es ik-
ion du ch die Gleichungen (1), (2) und (4) implizie . Alle Va iablen in (1)
bis (4) sind ealisie e G ößen. Wenn das Einkommen sich im Gleichgewich
be inde , die Summe de Ne o-Zu lüsse zum Einkommensk eislau also
gleich de E spa nis is (keine p i a e Geldschöp ung s a inde ) und das
Budge de izi du ch Abgabe on Schuld i eln (einschließlich Geld) an den
p i a en Sek o inanzie wi d, muß die E spa nis no wendige weise du ch
die In es i ionen und die Budge de izi -Finanzie ung abso bie we den.
Die Budge es ik ion des p i a en Sek o s inde sich dahe auch in
Modellen de e wähn en A meis nich 2.
Zwei ens is die Nach age unk ion nach einem de Ak i a on de Ve -
mögens ela ion (8) und den üb igen Nach age unk ionen implizie 3; z.B.
die Gleichung (10) du ch die ech en Sei en on (5) und (6):
W = kY + m ( , q, W - kY) + b ( , q, W - kY) + xE0
xE0 = W - kY - m ( , Q,
W
- kY) - b ( , Q, W - kY)
xE0 = h ( , g, W
—
kY) .
Mi (11) e gib sich (10) qKN = h( ,Q,W- kY).
In dem Modell bezeichne Wdas Ve mögen des p i a en Sek o s im Gleich-
gewich . Dahe müssen auch und q die Gleichgewich swe e haben. Das is
nu möglich, wenn au allen Mä k en die nachge ag en Realwe e de Ak i a
mi den (end-o -pe iod-)Bes änden übe eins immen. Dann kann aus n
—
1
Nach age unk ionen zusammen mi de Bes immungsgleichung ü das Ve -
mögen (Bilanz es ik ion) die n e Nach age unk ion abgelei e we den.
2 Ande e sei s kann auch Gleichung (3) beibehal en we den, die dann mi (1) und (2)
die s aa liche Budge es ik ion implizie .
3 Vgl. Tobin (1969), S. 20.
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Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen, S aa s e schuldung 39
Da es im Hinblick au den Zweck des Modells nü zlich is , die Nach age-
unk ionen nach Geld und Bonds beizubehal en, wi d zweckmäßige weise
die Nach age unk ion nach Realkapi al (10) weggelassen. Sie ehl auch in
den meis en Modellen de besp ochenen A ; in de Regel abe aus einem
alschen G und (s. un en).
Es kann jedoch nich eine Gleichgewich sbedingung ü den Ma k eines
Ak i ums ges ichen we den. Zwa könn e die Ve mögens es ik ion als
Gleichgewich sbedingung in e p e ie we den, die besag , daß die ange-
bo enen We e de Ak i a auch nachge ag , hie : die am Ende de Pe iode
o handenen Ak i a (W) auch eiwillig gehal en we den müssen. Dami
käme eine neue Gleichung mi eine neuen Va iablen („Nachge ag es Ve -
mögen" WN) in das Sys em:
(15) w=WN.
Rela ion (8) müß e als De ini ionsgleichung ü W beibehal en we den und
wä e mi (11) umzu o mulie en. Das nachge ag e Ve mögen is de inie als
(16) WN = JcY+ m() + &(•) + A()
Dami käme eine zusä zliche Gleichung in das Sys em. (8), (15) und (16)
wü den jedoch mi den Gleichgewich sbedingungen ü den Geldma k und
ü den Bondma k die Gleichgewich sbedingung (7) ü Realkapi al impli-
zie en. Diese Gleichung könn e ges ichen we den: Wenn n - 1 Ak i a ei-
willig gehal en we den und de o handene Gesam -Bes and eiwillig insge-
sam gehal en wi d, implizie dies, daß auch de Bes and des n- en Ak i ums
eiwillig gehal en wi d. Die Zahl de Va iablen und Gleichungen wä e un-
e ände . S a dessen kann jedoch (7) im Sys em belassen und (8) als eine
Rela ion angesehen we den, die den We des Ve mögens am Ende de Pe iode
de e minie . Wenn au (15) und (16) e zich e wi d und s a dessen die
Gleichgewich sbedingungen ü die Mä k e alle Ak i a im Modell beibe-
hal en we den, komm deu liche zum Ausd uck, daß in einem Mak omodell
die Bes ände de Ak i a einzeln, jedes ü sich, eiwillig gehal en we den
müssen - und nich e wa nu de en Gesam we -, weil dem p i a en Sek o
als Ganzem im Gegensa z zum einzelnen Wi scha ssubjek eine Um-
schich ung seine Bes ände nich möglich is , sonde n nu de en Umbe-
we ung.
In den meis en Modellen de obigen A wi d eine Gleichgewich sbedingung
ü ein Ak i um o gelassen - in de Regel die des Ak i ums, ü das auch
die Nach age unk ion ehl -, ohne (15) einzu üh en, WNzu de inie en und (8)
en sp echend zu in e p e ie en. Selbs wenn unzulässige weise - meis ens in
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40 E win Scheele
unsachgemäße ( e mein liche ) Anwendung des Wal as-Gese zes
—
so e -
ah en wi d, bedeu e dies nich , daß - wie es in den meis en Modellen de Fall
is - P eis und E ags a e des Sachkapi als in dem Modell e nachlässig
we den können4. Weil das Hal en on Sachkapi al in Fo m des We es de
Un e nehmens-Passi a eine Al e na i e zum Hal en de ande en Ak i a is ,
spiel die E ags a e des Sachkapi als au jeden Fall in den Nach age-
unk ionen de ande en Ak i a eine Rolle. (Auch die In es i ionen sind in
einem Modell, in dem die E ags a e des Sachkapi als und dami auch die
de In es i ionen a iabel is , eine Funk ion des Zinssa zes und de E ags-
a e.) Le z e e muß also om Modell mi de e minie we den. Auch muß dem
Sachkapi al ein P eis (in Einhei en des Gesam ou pu s) zugeo dne we den.
Kapi algü e sind e was ande es als Konsumgü e : Sie e b ingen einen Ein-
kommenss om. Sie müssen dahe einen besonde en P eis haben. Die F age
is , wie de Teil des homogenen Ou pu s, de du ch die In es i ionsen -
scheidung zu e was ande em - nämlich zu einem Teil des Kapi als ocks am
Ende de Pe iode - wi d, behandel we den soll. Im o liegenden Modell
beziehen sich, obwohl die En scheidungen am An ang de Pe iode ge o en
we den, die Bes ände au das Ende de Pe iode. Zu diesem Zei punk sind
die In es i ionen be ei s Bes and eil des bes ehenden Kapi als ocks. Dies
wü de da ü sp echen, sie mi dem ( ela i en) P eis de Kapi algü e zu be-
we en. Ande e sei s sind sie Teil des Gü e angebo s, bei dem im o liegenden
Modell nich zwischen Konsum- und In es i ionsgü e n un e schieden wi d.
Demnach wä en sie mi dem hie kons an gleich Eins gese z en allgemeinen
Ou pu -P eis - de o als „Rep oduk ionskos en" de Kapi algü e bezeich-
ne wi d - zu bewe en. In neoklassischen Ein-Sek o -Modellen haben wede
de Kapi als ock noch sein Zuwachs einen eigenen P eis. In Modellen, die
das Ve mögen als Va iable en hal en und einen inanziellen Sek o haben,
äll den In es i ionen abe noch eine d i e Rolle zu: Neben de als Teil
des Ou pu s und de als Zuwachs eines P oduk ions ak o s noch die als
E höhung eines inanziellen Ak i ums. Dies wü de ielleich die Kons uk ion
des Gleichungssys ems als „unech es Zwei-Sek o en-Modell" ech -
e igen. Im Hinblick au den beg enz en Zweck des Modells kann die F age
hie o en bleiben. Au jeden Fall abe muß de ( ela i e) Kapi algü e p eis
om Modell mi bes imm we den.
Die E ags a e de Anlage in Sachkapi al5 e gib sich aus dem mi diese
Anlage e bundenen Einnahmes om und dem P eis, zu dem diese Einkom-
4 Vgl. u.a.: A. Blinde , R. Solow (1973), J. Tobin, W. Bui e (1976), J. Siebke (1977),
S Tu no sky (1978),
C.
Ch is (1978),
W.
Fuh mann (1980), J. Heubes (1980), A. Takayama
(1980), M. Felds ein (1980), J. Ja chow, G. Engel (1981).
5 Auch „supply p ice o capi al" genann .
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Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen, S aa s e schuldung 41
menss om e wo ben we den kann; igu a i : als Quo ien aus dem eal
en al (@) und dem P eis (q) eine Maschine6. Das eal en al wi d on de
G öße des Kapi als ocks und de Kapi alin ensi ä (bei linea -homogene
P oduk ions unk ion nu on de Kapi alin ensi ä ) bes imm . In (12) is es,
dami das Modell nich au die A bei sma k -P oblema ik ausgewei e we -
den muß, nu als Funk ion des Kapi als ocks gesch ieben. Diese e gib sich
[ gl. (9)] als An angsbes and plus Realin es i ionen; dabei sind hie die
In es i ionen mi dem Ou pu p eis bewe e und nich in Kapi algü e um-
ge echne wo den.
Zwischen eal en al und ( ela i em) Kapi algü e p eis (Ma k we bes e-
hende Kapi algü e ) bes eh eine Beziehung. Le z e e is lang is ig gleich
dem diskon ie en eal en al; lang is ig is in (13) als g (g/ ) = g/ 7. Abe
auch ku z is ig is es aglich, ob de E ag eine Anlage in Sachkapi al
(eine In es i ion), g/q, und eine Anlage in We papie en, , als ollkommen
unabhängig oneinande angesehen we den können. Wah scheinliche is ,
daß auch au ku ze Sich ein Zusammenhang zwischen beiden zu be ück-
sich igen is , und zwa in Fo m eine Tendenz zum Ausgleich. Dies komm in
de Fo m on (13) zum Ausd uck. Di ek e Beziehungen zwischen P eisen
bzw. E ags a en exis ie en ma k mäßig nich 8. Die lang is ige Gleichhei
de E ags a en on Sachkapi al und Bonds und die Ta sache, daß diese
auch ku z is ig nich oneinande unabhängig sind, soll en also nich wie
in (13) im Modell o gegeben we den; sie soll en sich ielmeh aus Nach-
age- und Angebo s unk ionen als Resul a on Ma k p ozessen e geben.
Um dies zu bewe ks elligen, müß e abe das obige Modell so e wei e we -
den, daß es mi ande en Modellen om Blinde /Solow-Typ nich meh e -
gleichba wä e, was seinem Zweck zuwide lau en wü de; o allem, weil es
in Rich img Ungleichgewich s-Modell ausgebau we den müß e. Dami nich
wesen liche Zusammenhänge im inanziellen Sek o unbe ücksich ig blei-
ben, kann (13) als „Abkü zungsweg" be ach e we den.
Da in (1) und (4) de Bondbes and (am Ende de Pe iode) in Fo m de Zins-
zahlungen, in ande en Rela ionen die Ände ung des Bondbes andes wäh end
de Pe iode o kommen, is das Modell du ch eine Beziehung zwischen
6 Es wi d eine unendliche Lebensdaue de Kapi algü e angenommen.
7 Die E ags a e des Sachkapi als ( K) wi d bei Tobin (1969, S. 23) au dieselbe
Weise bes imm wie im o liegenden Modell. Tobin cha ak e isie das lang is ige
Gleichgewich jedoch du ch die Bedingung q = 1; d.h., daß de Kapi algü e p eis
gleich den Rep oduk ionskos en (Ou pu -P eis) sein muß. Dies e schein aus den oben
e ö e en G ünden sachlich nich ge ech e ig ; die Tendenz zum Ausgleich de
E ags a en ( K = ) ode zu einem bes imm en, on e schiedenen Fak o en (u. a.
un e schiedlichem Risiko) bes imm en Ve häl nis e schein ealis ische .
8 d.h., sie e en nu als de ini o ische ode ins i u ionelle Rela ionen au .
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42 E win Scheele
beiden [Gl. 13] zu e gänzen. Nach S eichung de Gleichungen (3) und (7) is
das Modell also de e minie . Es s eh dami im Gegensa z zu manchen
Sys emen, die sich mi den E ek en de S aa s e schuldung in Mak o-
modellen mi inanziellem Sek o beschä igen9. Diese haben in de Regel
einen F eihei sg ad, de auch e o de lich is , dami en wede die S aa s-
e schuldung ode die Geldmenge als exogene Va iable manipulie we den
können10. Es schein jedoch plausibel, daß im Gleichgewich (und das obige
is ja ein eines Gleichgewich s-Modell) es nich beliebig is , zu welchen An-
eilen de S aa ein lau endes Budge de izi du ch Geldschöp ung bzw.
Emission on Bonds inanzie . Siche lich gib es - en sp echende Eigen-
scha en insbesonde e de In es i ions- und de Ak i a-Nach age-Funk-
ionen o ausgese z - in einem gegebenen Augenblick eine Höhe des Volks-
einkommens und einen Vek o de P eise und E ags a en, bei dem das
Sys em bei beliebige Höhe de Bes ände an Geld und Bonds im Gleich-
gewich sein kann. Wenn abe (ku z- ode lang is iges) Gleichgewich be-
s ehen bleiben, d.h. P eise und E ags a en sich ohne S ö ung en wickeln
sollen, is de S aa bei de De izi inanzie ung nich meh ei. E muß bei
den lau enden E ags a en und P eisen zu inanziellen Abso p ion de
nich in die In es i ion ließenden E spa nis zusä zliches Geld und neue
Bonds in genau den Mengen anbie en, in denen sie om p i a en Sek o nach-
ge ag we den. Dies sp ich da ü , daß ein Mak omodell mi inanziellem
Sek o auch nach Einbau de s aa lichen Budge es ik ion11 ein geschlos-
senes Modell sein muß. Jeden alls is es nich angängig, die Gleichgewich s-
bedingung ü einen wei e en Ma k eines inanziellen Ak i ums wegzu-
lassen, um einen F eihei sg ad ü die Un e suchung mone ä e ode iska-
lische Maßnahmen zu haben.
Es scha diese P oblema ik nich beisei e, wenn das Wachs um des
Kapi als ocks nich nu in seine Wi kung als Kapazi ä se ek , sonde n
auch als E höhung des Ne o e mögens e nachlässig wi d. Das Sys em
gewinn dadu ch keinen F eihei sg ad, denn Gleichung (9) äll dann o .
Obwohl mi K = K auch q zu quasi-exogenen Va iablen wi d, en äll auch
9 z.B. A. Blinde , R. Solow (1973), J. Siebke (1977), D. Cohen, J. McMenamin (1978),
S . Tu no sky (1978), C. Ch is (1978),
W.
Fuh mann (1980), J. Heubes (1980), A Takayama
(1980). De Au sa z on E. In an e und J. S ein (1980) is nich einzuo dnen, weil die
A gumen a ion wegen de A de Modellkons uk ion und de Analyse echnik kaum
nach ollziehba is .
10 Selbs dann können nu e schiedene Fo men de Finanzie ung eines lau enden
s aa lichen Budge de izi s un e such we den. Zu Un e suchung de Wi kungen de
O enma k -Poli ik is eine E wei e ung des Modells e o de lich; s. un en.
11 Fü ein Modell ohne s aa lichen Sek o gil dies bei Ve nachlässigung de p i a en
Banken ohnehin.
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Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen, S aa s e schuldung 43
nich das P oblem de Bes immung de E ags a e des Sachkapi als, denn
auch wenn dessen Bes and kons an gese z wi d, bleib sein P eis a iabel.
Ein F eihei sg ad wä e nu du ch Weglassen on (13) zu gewinnen; dami
müß e de Kapi algü e p eis kons an gese z (ode igno ie ) we den ode
de Zinssa z müß e als exogene Va iable behandel we den. Fo mal wä e de
du ch das Weglassen on (13) gewonnene F eihei sg ad na ü lich auch dazu
zu benu zen, um A M ode A B als exogene Va iable zu behandeln und zu
manipulie en. Dami wü den abe dem ealen Sek o des Modells Funk ionen
zugewiesen, die in den inanziellen gehö en. Wenn das e mieden we den
soll, komm nu die Kons an se zung on q ode in F age. De Zweck de
(unzulässigen) Ope a ion wä e also nich e eich . Die Aussage ähigkei des
Modells wä e zudem seh eingesch änk ; insbesonde e wä e es au Ungleich-
gewich s-Zus ände eduzie .
So wie das Modell das eh , is es - selbs wenn es einen ech en F eihei s-
g ad au wiese - zu (kompa a i -s a ischen) Un e suchung de O enma k -
Poli ik nich geeigne . Ohne Modi ika ion sind da in Ände ungen on Bond-
und Geldbes änden, die du ch O enma k -Ope a ionen zus ande kommen,
nich on Ände ungen im Zuge de Budge de izi -Finanzie ung zu un e -
scheiden12. Die Ände ungen on Mund B müß en dahe au gespal en we den
in AMF bzw. AB , die zu lau enden Budge -Finanzie ung dienen, und
AMP bzw. ABP, die eine O enma k -Ope a ion da s ellen. Zwischen den
le z e en G ößen bes eh die Beziehung
(15)
A
Bp/ =
— A
Mp .
In (4) wü den na ü lich nu ABF und AMF au e en. Das Sys em wü de
du ch zwei Va iable (A MP und A BP) und eine Gleichung e wei e ; es s ände
eine ech e geldpoli ische Ins umen a iable zu Ve ügung.
Welche ökonomischen P obleme können mi einem Modell de obigen A
sinn oll behandel we den? Siche lich nich ein Ve gleich de Wi ksamkei
geld- und iskalpoli ische Maßnahmen13. Diese is e s sinn oll, nachdem
das Modell in mone ä e G ößen um o mulie und zwecks Bes immung de
absolu en Höhe des allgemeinen P eisni eaus e wei e wo den is . Die Ein-
beziehung nu de Ände ung des P eisni eaus in Abhängigkei on einem
12 Dies zeig sich z.B. da in, daß A. Takayama (1980) als Ausgangspunk ein aus-
geglichenes Budge o ausse z und W. Fuh mann (1980) sein Modell in besonde e
Weise o mulie , um diese Schwie igkei zu en gehen.
13 Dies is alle dings sei Blinde /Solow ein Haup zweck de hie e ö e en
Modelle. Vgl. auße de in Fn. 9 genann en Li e a u J. Tobin, W. Bui e (1976),
J. Siebke (1977), D. Cohen, J. McMenamin (1978).
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50 E win Scheele
Exis enz eines eindeu igen Y zu p ü en wä e, und das Modell, aus dem die
Mul iplika o en abgelei e we den, s immen nich übe ein. Wenn die Exis enz
eine Lösung o ausgese z wi d, soll e mindes ens die s a ische S abili ä
(s. dazu S. 43/44) des „Mul iplika o -Modells" gep ü we den. Cansie
un e läß auch dies. Es is also möglich, daß die e echne en Mul iplika o en
sinnlos sind, weil ein eindeu iges Y, dessen Ände ung be echne wi d, nich
exis ie ode weil es nich e eich wi d.
Wei e hin sind die Mul iplika o en au eine unzulässige Weise gewonnen.
Sie we den aus den di e enzie en Rela ionen (Cl), (C2) und (C4) sowie
aus (g) e echne . Diese ie Gleichungen en hal en die Va iablen dY, dB, d W,
d , dM. Da al e na i dM und dB
—
0 gese z we den, is das „Mul iplika o -
Modell" de e minie . Im G undmodell wie im „Mul iplika o -Modell" ehl
abe die Gleichgewich sbedingung mi Nach age unk ion ü den Bond-
ma k . Wi d e in das „Mul iplika o -Modell" hineingenommen, kann nich
meh A M ode A B gleich Null gese z we den. Das Modell de e minie A M
und A B du ch (g). Die Mul iplika o en sind also auch unb auchba , weil sie nich
Gleichgewich au dem Bondma k beinhal en. - Es könn e a gumen ie
we den, daß seh ku z is ig de Sachkapi albes and nun einmal o handen
sei und nich in ande e Anlage o men umgewandel we den könne, so daß
auch sein Ma k we seh ku z is ig une heblich sei. „Disponibel" sei nu
de Teil W - qK des Ne o e mögens des p i a en Sek o s. Die F age des
eiwilligen Hal ens des Kapi als ocks s elle sich dahe nich ; seh ku z-
is ig sei dahe eine Gleichgewich sbedingung au dem Ma k ü Sach-
kapi al ökonomisch (nich nu saldenmechanisch) übe lüssig. Dann sei om
Sys em - da es nu um die En scheidungen übe W - qK gehe - eine de e -
bleibenden Gleichgewich sbedingungen implizie , könne also ges ichen
we den; das Sys em habe in de Ta einen F eihei sg ad. Diese A gumen-
a ion wü de übe sehen, daß de „Ma k ü Sachkapi al" in Wi klichkei
ein Ma k ü Eigen ums i el am Sachkapi al is ; daß nich di ek die Ak i a
de Un e nehmen, sonde n de en Passi a (E) gehandel we den. Und diese sind
disponibel; die Wi scha ssubjek e können auch seh ku z is ig e suchen,
sie in ande e inanzielle Ak i a umzu auschen. Ein „Ma k ü Sachkapi al"
is dahe nich übe lüssig; mi obige A gumen a ion wä e ein F eihei sg ad
ü geld- ode inanzpoli ische Ak ionen nich zu gewinnen. Zwei ens wä e
selbs dann, wenn es nu um W- qK ginge, nich e wa eine de e bleibenden
Gleichgewich sbedingungen - also e wa die ü den Bondma k - im
Gleichungssys em implizie . Daß auße diese auch eine Gleichgewich s-
bedingung ü den Kapi alma k - in Fo m on Sachkapi al ode on
Eigen ums i eln - ehl , äll nu deshalb nich au , weil in (C4) zwa K
au genommen, abe du ch Kons an se zung de ac o gleich wiede eliminie
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Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen, S aa s Ve schuldung 51
und dami de Kapi alma k im Modell ganz ein ach igno ie wi d. Weil
aus einem un olls ändigen Modell abgelei e , sind die Mul iplika o en also
auch unin o ma i .
Die Geldnach age unk ion is ehle ha . In (C2) s eh lyY ü die T ans-
ak ionskasse; die es lichen Gliede geben die Nach age nach Geld als
Ak i um an. Diese häng abe om ü Anlagezwecke e ügba en Geld-
e mögen, W minus die T ansak ionskasse, ab. ly könn e ne o, also als
ly (1 _ lw), in e p e ie we den. Das wä e abe bei allen G ößen-Abschä -
zungen zu be ücksich igen. Da das nich geschieh , können die Aussagen
so nich akzep ie we den. Die Mul iplika o en sind auch ehle ha 23.
De ( ela i e) P eis des Sachkapi als ehl . O enba is e kons an ange-
nommen. Die Vo ausse zung „bei mengen- und we mäßig kons an em
Kapi als ock" (S. 394) und die Angabe „ . . . de We des o handenen Sach-
e mögens, . . . sind kons an " (S. 394/5) implizie en das. Wenn de P eis
des Sachkapi albes andes exogen gegeben is , kann e auch weggelassen we -
den. Da zudem bei Kons anz des Kapi als ocks sich auch die Annahme de
Kons anz des eal en al ech e igen läß , is mi de Annahme de Kon-
s anz des Kapi algü e p eises auch die E ags a e de Ve mögensanlage in
Sachkapi al kons an ( gl. oben), die deshalb in (Cl) und (C2) auch ehlen
kann. Daß dami ein wesen liche Teil de Zusammenhänge au den inan-
ziellen Mä k en (des „Mechanismus de ela i en P eise") nich im Modell
wi ksam wi d (und sich nich in Cansie s Rechene gebnissen niede schläg ),
wu de oben (S. 42/43) ausge üh . Auße dem is du ch (12) und (13) - wenn
man diese Rela ionen nich als übe lüssig ode e ehl be ach e - mi
q = q = cons . und K = K = cons . de Zinssa z be ei s es geleg . Die An-
nahme eines kons an en Kapi algü e p eises ha die Rechnungen be ei s
e heblich e ein ach - und die Mul iplika o en noch unin e essan e
gemach -; die Kons anz des Zinssa zes könn e sie wei e simpli izie en.
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23 Nu am Rande sei angeme k , daß es zu eine Inkonsis enz üh , wenn c = 1
bei cw >
0
zugelassen wi d. Bei c =
1
wü de meh als das e ügba e Einkommen kon-
sumie , was zu eine Abnahme on W üh en müß e.
4'
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Zusammen assung
Ve mögens es ik ion, Budge es ik ionen, Wi kungen de S aa s e schuldung
und die Budge -Mul iplika o en on D. Cansie
Im e s en Teil we den anhand eines Modells om Blinde -Solow-Typ (a) die Eigen-
scha en disku ie , die eine heo e ische Basis ü die Mone a ismus/Keynesianismus-
Deba e au weisen soll e, (b) die P obleme skizzie , die mi einem solchen Modell
sinn oll analysie we den können, und (c) E gänzungen o geschlagen, die es ü
gewisse F ages ellungen de e wähn en Deba e e s geeigne machen. Dabei wi d
besonde s au die Ve wendung des Wal as-Gese zes und au das P oblem de Be-
we ung de In es i ionen als Bes and eil des Ou pu s eine sei s, des Kapi als ocks
ande e sei s eingegangen. Es e gib sich u. a., daß die Modelle des e wähn en Typs (1)
geschlossen sein müssen, so daß die Au o en, die un e Be u ung au Wal as mi einem
F eihei sg ad ope ie en, e was ganz ande es un e suchen, als sie glauben, (2) e wei e
we den müssen, um eine Analyse de O enma k poli ik zuzulassen, (3) absu de
E gebnisse lie e n, wenn die Ch is sche Gleichgewich sbedingung einge üh wi d.
Im zwei en Teil wi d am Beispiel eines Au sa zes on D. Cansie gezeig , zu welchen
Miß e s ändnissen es üh , wenn die im e s en Teil en wickel en Minimalan o -
de ungen an das Modell auße ach gelassen we den, das eine Un e suchung de
E ek e de S aa s e schuldung zug unde geleg wi d.
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Ve môgens es ik ion, Budge es ik ionen, S aa s e schuldung 53
Summa y
Weal h Res ic ion, Budge Res ic ion, E ec s o Public Deb
and D. Cansie 's Budge Mul iplie s
On he basis o a Blinde /Solow- ype model, he i s pa (a) discusses he ea u es
which should be exhibi ed by a heo e ical basis o he mone a ism-Ke /nesianism
deba e, (b) ou lines he p oblems which can be analysed meaning ully wi h such a
model, and (c) p oposes supplemen a ions which alone make i sui able o dealing
wi h ce ain issues in ha deba e. Special a en ion is gi en o he applica ion
o Wal as's law and he p oblem o assessing in es men s as a componen o ou pu
on he one hand and o he s ock o capi al on he o he . I is shown, in e alia, ha
models o he ype men ioned (1) mus be closed, so ha au ho s who, making
e e ence o Wal as, ope a e wi h one deg ee o eedom, a e in es iga ing some hing
qui e di e en han hey belie e, (2) mus be ex ended o pe mi analysis o open-
ma ke -policy, (3) gi e absu d esul s when Ch is 's equilib ium condi ion is
in oduced. In he second pa , using an essay by Cansie as an example, i is shown
wha misunde s andings ensue, i he minimal equi emen s de eloped o he model
in he i s pa a e dis ega ded, ha model being aken as a basis o examining
he e ec s o public deb .
Résumé
Res ic ion de capi aux, es ic ion de budge , e e s de l'ende emen public
e les mul iplica eu s de budge de D. Cansie
La p emiè e pa ie se base su un modèle du ype Blinde /Solow. Elle con ien
les poin s sui an s:
(a) une discussion su les ca ac é is iques nécessai es pou une base héo ique
de la con o e se moné a isme/Keî/nesianisme,
(b) une ébauche des p oblèmes qui peu en ê e analysés a ec un el modèle e
(c) une p oposi ion de supplémen s app op iés pou ce aines ques ions de la
con o e se men ionnée.
Ces considé a ions iennen ou spécialemen comp e de l'u ilisa ion de la loi de
Wal as e du p oblème d'é alua ion des in es issemen s en an qu'élémen s d'ou pu ,
d'une pa , e de s ock de capi aux, d'au e pa . Il en ésul e en e au e que les
modèles du ype déc i (1) doi en ê e e més de elle so e que les au eu s qui
opè en a ec un ce ain deg é de libe é en se é é an à Wal as, examinen ou au e
chose que ce qu'ils ne c oien , (2) doi en ê e éla gis a in de pe me e une analyse
de la poli ique de l'open-ma ke , (3) li en des ésul a s absu des en in oduisan
la condi ion d'équilib e de Ch is .
La deuxième pa ie epose su un a icle de D. Cansie . Elle mon e quels mal-
en endus su iennen quand on ne ien pas comp e des exigences minimales
dé eloppées dans la p emiè e pa ie qui son posées au modèle. Ces exigences
minimales p ennen pou base une analyse des e e s de l'ende emen public.
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